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"Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Restriktive Foren Willkommen Gast


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(Moderatoren: Billyboy, Roger_Rabbit)
  "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin.
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drachenwindVolljährigkeit geprüft
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Leben und leben lassen

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:05.12.10 00:31 IP: gespeichert Moderator melden


Huraaaa! MIradors Job ist wieder da!

Endlich erfahren wir, das Sabine überlebt hat. Wie schwer ist sie bei
dem Unfall verletzt worden? Kann sie nach ihrer Genesung ihre Spielchen
wieder geniessen? Erleben wir auch das große Treffen? Wird Sabine
Dabei ihrer Aufgabe gerecht und wird zur Herrin? Usw. usw……..

Du siehst also, du musst uns endlich die vielen Fragen beantworten und
uns gleichzeitig weiter mit deine spannenden Geschichte erneut fesseln.

Ich hoffe, du kannst unsere Neugier regelmäßig befriedigen.

LG
Drachenwind



Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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LatexjoVolljährigkeit geprüft
Fachmann

Im Landkreis der schwarzen madonna


Latex ist geill

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:05.12.10 10:53 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Mirador
Kann mich auch nur anschliesen.
mfg Latexjo
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bliblablubbVolljährigkeit geprüft
Einsteiger





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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:05.12.10 21:49 IP: gespeichert Moderator melden


You made my day...

danke, dass die Geschichte weiter geht
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StormanimalVolljährigkeit geprüft
Freak





Beiträge: 136

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:05.12.10 21:57 IP: gespeichert Moderator melden


Es geht weiter
Geil

und Danke dafür
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Bondage_FrauVolljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger

nähe Stuttgart




Beiträge: 105

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:08.12.10 00:08 IP: gespeichert Moderator melden


Ooooohhh wie schön - es geht weiter.

Da kommt ganz große Freude bei mir auf.

Jetzt schon Danke!

Grüßle BF
In der Ruhe liegt die Kraft!
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Rubber-Duck
Sklave

Bremen


Als Gott die Frau erschuf , soll er gelächelt haben ! Curt Goetz

Beiträge: 221

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:10.12.10 17:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo MIrador !!

Mit Freude habe ich gesehen das Deine wunderbare Geschichte weiter geschrieben wird .
Dieses Meisterstück habe ich von der ersten Folge an mit Begeisterung gelesen und freue mich wie sicher alle anderen auf die kommenden Folgen mit Susanne und Robert .
Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und für uns , die geneigte Leserschaft noch viele spannende Abenteuer der Beiden .

Viele Grüße aus dem Norden von Rubber Duck
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MIrador
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Deutschland


Es gibt nichts gutes, außer man tut es. http://mirador.de.to/

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:11.12.10 15:40 IP: gespeichert Moderator melden


Ich werde wach und werfe einen Blick aus dem Fenster. Draußen steht der Mond am Himmel. Schnee liegt auf dem Sims. Wieso Schnee? Wo bin ich hier überhaupt? Der Geruch von Desinfektionsmitteln steigt mir in die Nase. Ich bin also immer noch in der Klinik. Aber wie lange schon, und warum kann ich nur auf einem Auge sehen ?
Als ich mit Robert über die Strasse ging hatte es geregnet. Vom Winter keine Spur. Wie lange bin ich wohl schon hier? In dem Zimmer liegt niemand außer mir. Ich suche einen Kalender, aber außer einem Kruzifix hängt nichts an der Wand. Nicht einmal ein Bild. Das scheint die Sparversion eines Krankenzimmers zu sein. Kein Waschbecken. Kein Klo, nicht mal einen Fernseher.
Wo ist der helle freundliche Raum in dem ich zuerst aufgewacht bin?
Der Schrank sieht aus als wäre er schon zu Kaisers Zeiten in Benutzung gewesen. Eine Tür steht halb offen, doch ich erkenne keine Sachen von mir da drin.
Ich versuche nach meinem Kopf zu greifen, aber die Hände wollen mir nicht gehorchen. Sie sind mit Gurten ans Bett gefesselt.
Ein Glocke dröhnt von draußen. Ich zähle die Schläge mit. 3:00 Uhr? Mitten in der Nacht? Der Unfall war am Nachmittag passiert. Wir waren doch bei einem Termin wegen eines Hauses? Ines Bender. Peter. Was ist passiert? Das Zimmer zerfließt plötzlich in grellen Farben
Es ist beinahe Mittag als ich beginne meine Umgebung vorsichtig wahr zunehmen. Mein Schädel ist von Verbänden nahezu eingehüllt genau wie große Teile meines Körpers. Ich bin nicht allein.
Als sich meine Sehkraft leidlich an die Helligkeit gewöhnt hat, erkenne ich Ines Bender an meinem Bett neben einer Frau dir mir gänzlich unbekannt ist. Ich kann nur mit einem Auge sehen und das was meine Lippen an Worte formen ist kaum zu verstehen. Ich habe Hunger. Mein Hals ist trocken. Ich könnte jetzt ein Eis gut ab. Ines nimmt meine Hand und drückt sie leicht.
„Hallo Sabine. Schön das du aufgewacht bist. Wir hatten die Hoffnung beinahe verloren. Sprich nicht. Deine Lippen sind noch halb zugenäht. Du hattest einen üblen Unfall. Kannst du dich an etwas erinnern?“ Ich nicke. Mein Genick schmerzt. Die Arme sind immer noch fixiert.
„Das ist Kommissarin Ellerich. Sie bearbeitet den Fall. Fühlst du dich stark genug ihr eine Aussage zu geben?“
Ellerich? Nie gehört den Namen. Nein, eigentlich will ich nicht aussagen. Was auch. Mein Kopf fährt immer noch Achterbahn. Wäre schön wenn zuerst mir einer erzählen könnte was geschehen ist. Was ist mit Robert? Ich versuche das Wort Robert zu formen. Ines versteht mich
>Robert wurde schwer verletzt. Er liegt in einem Haus etwas weiter weg. Dort wird er gut versorgt. Glaub mir. Mach dir um ihn keine Sorgen!<
Es ist als würde eine Alarmanlage in meinem Kopf losgehen. Schwer verletzt? Anderes Haus? Ich will wissen was mit ihm ist. Meine Augen rollen und nur der Zug an den Lippen verhindert dass ich schreie. Meine Zunge gerät zwischen die Zähne. Der plötzliche Schmerz treibt mir die Tränen in die Augen.
Eine Ordensschwester erscheint in der Tür und spricht mit den beiden Frauen.
Wo kommt denn der Pinguin her? Bin ich in einem Fetischtraum gefangen? Nein. Sie lebt tatsächlich, und drückt mir lächelnd eine Injektion in den Arm. Ich werde ruhiger. Vor dem Fenster steht ein großer schneebedeckter Baum. Seine ausladenden Äste wirken auf mich wie Galgen.
„Hallo Frau Zeiger. Gott mit ihnen. Ich werde nun ihre Fixierung lösen, wenn sie versprechen sich nicht an die Verbände zu greifen!“ In dem Moment setzt merkwürdiger Weise auch ein plötzlicher Juckreiz ein und ich sehne mich nach dem Moment meiner Befreiung. Meine Arme zucken nach vorne, aber ich kann mich kaum bewegen. Alles an mir ist steif und schmerzt das ich heulen könnte.
„ Bitte bleiben sie nicht zu lange. Die Patientin ist eigentlich noch weit davon entfernt sich einer Befragung durch die Polizei zu stellen“ Der Pinguin verschwindet.
Die Polizistin rückt näher an mich heran.
>Frau Zeiger? Mein Name ist Heike Ellerich. Ich bin von der Kriminalpolizei und ermittele in ihrem Fall. Ich wollte gerne wissen ob sie sich an irgendetwas was den Unfall angeht erinnern können? Fühlen sie sich stark genug mir zuzuhören? Ich würde ihnen gerne vorlesen was wir bisher ermittelt haben und wenn sie etwas bemerken was ihnen falsch vorkommt so geben sie mir ein Zeichen wenn sie können!“
Habe ich eine Wahl? Weg kann ich hier eh nicht. Ich nicke obwohl mein Nacken ein einziger Schmerz ist.
Der Täter hatte mit einem Leihwagen am Ende der Strasse gelauert und abgewartet. Von den Frauen aus dem Haus hatte ihn niemand bemerkt. Als sie die Strasse betraten kam er unvermittelt aus einer Parklücke herraus und kam mit heulendem Motor auf sie zu. Robert Presch schubste sie nach vorne, trotzdem erfasste sie die Stoßstange an den Beinen und schleuderte sie mit dem Kopf voran in einen Haufen Sperrmüll der vor dem Frauenhaus lag. Robert Presch bekam die volle Wucht des Aufpralls zu spüren und wurde mehrere Meter weit über die Strasse geschleudert.
Hörte sich alles schlüssig an. An das folgende habe ich selbst eine genaue Erinnerung.
Peter stieg lachend aus dem demolierten Wagen aus, und ehe ihn jemand zu fassen bekam wurde er von einem Lastwagen erfasst und überrollt. Er war sofort Tod.
Die erneute Todesnachricht bescherte mir trotz allem einen Stich ins Herz, doch ich wollte endlich wissen was mit Robert ist.
„ Das wird dir der Arzt erklären. Erstmal musst du wieder auf die Beine kommen. Das ist derzeit wichtiger!“ Wimmelt mich Ines ab. Ich könnte schreien .
Die Polizistin schaut noch einmal auf ihren Block:
„Im Prinzip ist der Fall klar. Mordversuch aus Eifersucht. Wir sind uns nur in einer Sache nicht im klaren. Warum für das Attentat ein Leihwagen benutzt wurde? Er war doch völlig pleite. Haben sie dafür eine Erklärung?“
Erklärung? Von mir? Wer weis was in Peters Kopf am Ende vorging? Es interessiert mich auch nicht. Soll er in der Hölle schmoren. Was ist mit Robert? Ich versuche vergeblich zu brüllen und greife nach der Polizistin. Ines packt mich plötzlich fest an den Händen die drohen um sich zu schlagen. Mein Körper ist nur noch ein einziger Schmerz.
„ Hör zu, und sei still verdammt. Deine Wundnähte aufzureißen nützt niemanden etwas.
Willst du das sie dich wieder anbinden? Sabine: Der Arzt hat zwar gebeten das wir dich nicht aufregen, aber du gibst ja doch keine Ruhe. Also Schluss jetzt mit dem Theater und aufhören mit dem Jammern.
Es gibt Momente da muss man das was kommt einfach ertragen. Glaub mir, damit kenne ich mich aus. Jetzt ist so ein Moment. Wenn du versprichst ruhig zu bleiben erzähle ich dir was mit Robert ist.
Also was ist?<
Ihre Stimme hat denselben herrischen Ton meiner Kindergärtnerin als sie mich an den Topf gewöhnen wollte. Ich sinke zurück in mein Kissen und mache mich auf das schlimmste gefasst.

„Robert liegt im Koma. Schon sehr lange. Du bist vor einigen Wochen aufgewacht und man hat begonnen deine Narben kosmetisch zu behandeln. Teile deiner Haut waren abgeschürft und du hast einen Schädelbruch erlitten. Aber mach dir keine Sorgen Das läst sich alles wieder hinkriegen!
Eine Träne drückt sich schmerzhaft aus meinem Auge.
„ Kein Grund zum heulen Sabine. Du bist aus dem Koma erwacht. Das bedeutet Du kannst wieder gesund werden. Robert hatte nicht soviel Glück. Der Unfall hat ihm eine Hirnquetschung oder so beschert haben die Ärzte gesagt. Er liegt im Haus gegenüber und wird künstlich beatmet!“
Ich spüre deutlich wie etwas mein Herz umfasst und zusammenpresst.
Als hätte er vor der Tür gelauert betritt ein Arzt, gefolgt von zwei Schwestern den Raum.
Der Rauswurf erfolgt schnell und laut, und ehe ich mehr erfahren kann schickt mich eine erneute Injektion zurück ins Reich der Träume.

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drachenwindVolljährigkeit geprüft
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Leben und leben lassen

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:11.12.10 15:52 IP: gespeichert Moderator melden


Werden die beiden Liebenden wieder zusammen leben oder werden sie, wie
die Königskinder nicht zusammenkommen da Robert nicht wieder erwacht?
Diese Hauptfrage stellt sich beim Lesen dieser Folge und mach neugierig auf
mehr.
Als Leser natürlich hoffentlich sehr bald!
Achte das Leben!
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Herrin_nadineVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:11.12.10 16:34 IP: gespeichert Moderator melden


hallo mirador,

da hat das schicksal erbarmungslos zugeschlagen. wird jetzt robert immer im koma bleiben oder wacht er wieder auf? wird sie weiter zu robert halten egal was kommt?

danke fürs schreiben und du hast mich sehr neugierig gemacht wie es weitergeht.


dominante grüße von
Herrin Nadine

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latexreisender
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:14.12.10 20:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo MIrador

Es war echt schwerstarbeit die ganze geschichte zu lesen!! Aber sie entschädigt wirklich und die Zeit ist absolut nicht umsonst gewesen!

Es war und ist eine der besten Storys hier in diesem Forum!!

DANKE dafür und ich hoffe sie geht bald weiter und es wird doch noch ein happy END!!!

Nochmal danke für die schöne und fesselnde Story! Mach bitte weiter so!!!

Viele Grüße von der verschneiten Insel im Nordosten Deutschlands

der latexreisende
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MIrador
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:22.12.10 18:41 IP: gespeichert Moderator melden


Ich wandere durch ein Labyrinth aus roten Höhlen. Der Fußboden ist merkwürdig weich und es riecht nach verbranntem Fleisch. Überall sind Schreie zu hören.
Eigentümliche Fackeln beleuchten meinen Weg. Sie flimmern grün und statt zu knistern scheinen sie leise zu sprechen. Die Sprache ist nicht zu verstehen. Eine schwarze Tür steht offen. Der Raum ist warm und zieht mich magisch an. Ein Kreuz steht mitten im Raum. Sonst sind keine Möbel zu erkennen. Ich stelle mich an das Kreuz. Ich habe keine Wahl. Es ist ein unerklärlicher Zwang. Kaum das ich Arme und Beine an das kalte Material gelegt habe bin ich bewegungslos. Unsichtbare Kräfte halten mich, und jede Faser meines Leibes beginnt zu kribbeln. Roter Nebel wallt über den Boden.
Ein großer Mann tritt aus den Schwaden und kommt langsam auf mich zu. Rot ist seine Farbe. Er hat kein Gesicht, dafür aber einen merkwürdig länglichen Schädel. Die Finger sind lang und mit geradezu gefährlich aussehenden Nägeln versehen. Er lacht leise und weidet sich an meinem hilflosen Anblick.
Er hält einen Fingernagel an meinen Schenkel und zieht eine rote Linie über die Haut. Ich sehe wie sich meine Haut schält und brülle vor Pein. Wie eine Zange sehen die beiden Nägel aus die meine Nippel packen und zusammenpressen. Als hätte er keine menschlichen Gelenke drehen sich die Hände um sich selbst und entlocken mir einen weiteren Schrei. Dann lässt er von mir ab und zeigt auf einen kleinen Käfig der von der Decke hängt. Ich kann nicht erkennen was er damit meint, denn das Ding ist leer. Oder ist dort etwas? Ein Schatten? Der Nebel wird dichter und der Raum verschwindet fast vollständig vor meinen Augen.
Seine Finger strecken sich mit einem male in die Länge und bilden eine rote Peitsche aus fünf lebendigen Strängen. Er hält sie vor mein Gesicht und lässt mich die Spitzen an den Beinen spüren. Wie Zungen umschmeicheln die Enden meine Haut und lassen mich beben.
Der Mann macht mir Angst. Die Stränge zischen durch die Luft und verfehlen mein Gesicht nur um Milimeter. Dann schüttelt er den Kopf und sein lachen lässt mir fast das Herz frieren.
Die freie Hand zeigt auf die Peitsche und plötzlich lecken kleine Flammen um die Stränge.
Dann schlägt er zu.
Er spricht zu mir, aber die Stimme gehört keinem Mann. Trotzdem erinnere ich mich diese Stimme schon einmal gehört zu haben. Die Schläge sind grausam und ich versuche alles um mich von dem Kreuz lösen, aber vergeblich. Geldscheine rieseln von der Decke und bedecken den Boden.
Die Höhle verändert sich. Ich erkenne einen Raum. Hier war ich schon einmal.
Ein Hieb trifft meine Brüste und hinterlässt eine Brandspur auf der Haut. Ich versuche zu brüllen aber kein Ton dringt aus meiner Kehle. Ein seltsames Gestell ragt halb aus der Wand. Plötzlich lodern die Fackeln auf und der gesichtslose tritt an mich heran. Das Geld am Boden beginnt zu brennen.
Seine Finger suchen meine Mitte und ich spüre wie er versucht in mich einzudringen. Wenn ich bloß verstehen könnte was er sagt. Die Flammen lecken über meinen Intimbereich und kriechen langsam in mein Innerstes wie erkaltete Lava die ins Meer tropft. Er lacht schrill und wieder muss ich überlegen wo ich diese Stimme schon einmal gehört habe. Das Feuer steigt in mir empor und mein Herz beginnt zu rasen. Ich spüre den Tod.
Plötzlich rast ein schemenhaftes Auto durch die Höhle und reißt meinen Peiniger mit sich.
Beide verschwinden in der gegenüberliegenden Wand und ich bin frei. Der Nebel löst sich auf.
Zu Tode erschöpft sinke neben dem Kreuz auf den weichen Boden. Der Schmerz ebbt sofort ab und nur noch das flüstern der Fackeln ist zu hören.
Ich muss hier raus. Auf allen vieren krieche ich aus dem Raum zurück auf den Korridor.
Beine gehen an mir vorbei. Ich versuche ihre Körper zu erkennen, aber sie sind im allgegenwärtigen roten Dunst verschwunden. Niemand hilft mir. Die Füße treten nach mir mich und drängen mich immer weiter an den Rand der Höhle. Ich komme mir vor wie ein Fußball und mit letzter Kraft ziehe ich mich an einer Fackel nach oben. Dann bin ich wieder allein, nur die Fackel säuselt vor sich hin.
Es klingt beinahe italienisch. Am Ende der Höhle wird es hell.
Ich gerate auf eine Galerie. Unter mir ist ein heller Saal in dem eine Gruppe Ärzte jemanden operiert. Der Patient schreit furchtbar, denn sie entnehmen ihm auf ausgesprochen rohe Weise die Organe.
Sie beachten mich nicht. Ein Priester mit schlohweissem Haar erscheint aus dem Boden doch seine Augen sind nur auf das zuckenden Herz gerichtet das in einer großen Nierenschale vor ihm liegt.
Er spricht in einer seltsamen Sprache mit den Ärzten, doch statt einer Antwort zeigen sie auf einen Monitor und zerlegen weiter ihr Opfer. Zeichen huschen über den Schirm. Ich habe diese Zeichen schon einmal gesehen. Es sind Daten einer Bank. Darf ich hier sein? Das alles hier wirkt so geheimnisvoll? Der Priester schaut plötzlich nach oben und ruft nach mir. Die Ärzte lassen sofort von ihrem Opfer ab und schauen mit langen Messer in den Händen zu mir nach oben. Woher weis er meinen Namen? Ich spüre das sie etwas vorhaben und das ist nichts gutes. Die Galerie beginnt sich abzusenken und ich ergreife die Flucht.
So schnell ich kann hetzte ich durch das Labyrinth. Ich höre die Schritte meiner Verfolger und Todesangst befällt mich. Immer weiter laufe ich. Ich sehe Körper halb aus den Wänden heraustreten. Einige erkenne ich. Tamara der Jockey ist dabei. Joe. Takashi Sato. Ihr Gesichtsausdruck zeigt Trauer, aber keiner will mir helfen.
Der Priester schreit wie irre meinen Namen. Die Höhle erweist sich als Sackgasse denn vor mir gähnt plötzlich ein schwarzes Loch dessen Tiefe ich nur erahnen kann.
Ich höre ihre Messer aneinander schlagen. Wohin? Sicher werden sie mich töten. Angstvoll dränge ich mich an die Wand. Ihre Schreie sind ganz nah. Ich entdecke den Körper von Nora neben mir.
Ich rufe nach ihr, aber sie scheint zu schlafen während ihr Leib sich langsam aber stetig auf den Abgrund zu bewegt. Ich sehe ihre Schatten herankommen.
Ich habe keine Wahl. Besser als lebendig ausgeweidet werden denke ich und springe in die Tiefe.
Die dunkle Person die über mir steht erinnert mich an den Tod. Bin ich Tod? Vorsichtig blinzele ich als ob es etwas ändern könnte. Tageslicht blendet mich. Neben mir steht ein Mann in Weiss.
„Sie ist wach. Ihre PAT- Werte sind in Ordnung. Morgen nach dem Verbandswechsel sehen wir weiter. Die Fixierung bleibt noch bis wir sicher sein können das sie damit umgehen kann!<
Der Geruch von Medikamenten steigt mir in die Nase. Also doch nicht Tod, sondern nur im Vorzimmer.
Ich fühle mich wie zerschlagen Meine Nase juckt, aber meine Hände sind an das Bett gefesselt. Verbände und Pflaster kleben an mir. Die dunkle Person vor meinem Bett ist eine waschechte Nonne.
War sie der Priester aus meinem Traum? Wo sind ihre Gehilfen mit den Messern? Leichte Panik befällt mich als ich feststelle das ich keinen Ton raus bringe. Die Zunge liegt wie ein alter Teppich in meinem Mund.
„ Gott mit ihnen Frau Zeiger. Versuchen sie nicht zu sprechen. Sie können mir nicht antworten. Ihre Lippen sind noch nicht vollständig ausgeheilt und derzeit geklammert. Der Arzt wird sie aber sicher in den nächsten tagen entfernen. Dann können sie auch wieder beginnen normale Nahrung zu sich zu nehmen. Versuchen sie ruhig zu bleiben. Es ist alles in Ordnung!“
Alles in Ordnung? Warum hat man mir die Lippen zugetackert? Ich erinnere mich das zuletzt Iris an meinem Bett saß. Wo ist sie hin? Und was ist mit Robert?
Der Pinguin ignoriert meine stumme Bitte um Antworten und verschwindet wieder. Dafür taucht eine Frau aus dem Schatten des Zimmers auf und bleibt vor meinem Bett stehen.
Ich habe zunächst etwas Schwierigkeiten mich an sie zu erinnern, aber einem Blitz gleich fällt mir alles wieder ein. Das Haus in London. Nr. 31. Das ist Kati. Was tut die denn hier?

„ Hallo Lady Joy. Wie fühlen sie sich?“ Na wie wohl? Als wäre ich gegen einen Bus gelaufen.
Als Antwort rolle ich mit den Augen. Sie greift nach meiner Hand und streichelt sie aber es fühlt sich an als würde mich jemand mit einer Drahtbürste liebkosen. Wenn der Rest von mir so elendig aussieht wie mein linker Arm dann gute Nacht.
„Ihrem Herrn geht es soweit gut. Sein Zustand hat sich stabilisiert und man kümmert sich so gut es geht um ihn.“ Sein Zustand? Kati scheint mich auch ohne Worte zu verstehen. Endlich.
„ Die Komastation ist nebenan und ich war beinahe täglich bei ihm seid ich hier bin. Sie versorgen ihn wirklich gut. “ Schön. Wenigstens was. Und ich?
„Man hat sie die vergangenen Wochen im künstlichen Heilschlaf gehalten, aber die Ärzte sagen das im laufe der Woche die Verbände abkommen und sie mit der Rehabilitation beginnen können!“
Wochen? Ich hätte schwören können das Iris eben erst aus dem Zimmer gegangen ist. Das in diesem Zimmer auch kein Kalender hängt. Wie lange liege ich schon hier? Der Baum vor dem Fenster trägt Blätter. Ist schon Frühling? Oder schon wieder? Der Ast war doch gestern noch voller Schnee.
Ich bin schon wieder müde, obwohl mir zum heulen zu mute ist. Einfühlsam wie Nr. 31 ist erkennt sie das Problem und zieht ihre Jacke an.
„Ich komme bald zurück. Dann reden wir. Gute Besserung Lady Joy.“ Kati küsst mich vorsichtig auf die Wange und geht.
Lady Joy? Das kommt mir vor als würde sie von einem anderen Leben berichten.
Was tut sie hier? Warum hat Lady Pain sie geschickt und warum kommt sie nicht selbst. Der Zirkel? Das Treffen bei uns? Ich spüre das etwas grundlegendes geschehen sein muss.

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AnnabelleVolljährigkeit geprüft
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Ich gehe viele Wege, ein Ziel habe ich erreicht

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:22.12.10 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


Danke Mirador,
ich hatte mir vor Jahren mal die Gedchichte für mich Kopiert um sie in Ruhe Offline zu lesen.

Jetzt wo du sie weiterführst habe ich mich mal wieder daran gesetzt und sie in drei Tagen noch einmal zu lesen um mir danach die neuen Teile zu gemüte geführt.

Für mich ist und bleibt diese Geschichte die Beste die ich je gelesen habe. Auch die neuen Teile gefallen mir sehr gut.

Damals als ich sie bis zum Ende gelesen hatte war ich sehr enttäuscht über das Ende aber nun geht sie ja weiter was mich sehr freud. Mit Spannung warte ich geduldig auf den nächsten Teil, auch wenn es schwer fällt geduldig zu bleiben.

LG
Annabelle
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:22.12.10 23:15 IP: gespeichert Moderator melden


hallo mirador,

du hast einen neuen fan gewonnen

das ist wieder typisch für dich. ausgerechnet an der spannendensten stelle mußt du aufhören. was sind da für grundlegende dinge passiert? das muß ich wissen und schreib bitte weiter. danke


dominante grüße von
Herrin Nadine

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:23.12.10 00:31 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

das ist wieder typisch für dich. ausgerechnet an der spannendensten stelle mußt du aufhören. was sind da für grundlegende dinge passiert? das muß ich wissen und schreib bitte weiter. danke


Nicht so ungeduldig Nadine, wir werden es schon noch erfahren.

Zitat

„Die Komastation ist nebenan und ich war beinahe täglich bei ihm seid ich hier bin. Sie versorgen ihn wirklich gut.“


Das lässt darauf schließen, das die Beiden nicht in einem einfachen Krankenhaus sondern in einer Spezialklinik sind.

Da hat der Zirkel wahrscheinlich keine Kosten und Mühen gescheut um den Beiden die Beste Behandlung zu geben.

Danke MIrador
-----
Gruß und frohe Festtage
wünscht das Zwerglein
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MIrador
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:26.12.10 12:13 IP: gespeichert Moderator melden




Ich bin frei. Zumindest was diese blöden Gurte angeht die mich ans Bett gefesselt haben. Ohne den Pinguin den ich Schwester Rabiata getauft habe käme ich allerdings kaum aus dem Bett. Wenn sie einem die obligatorische Trombosespritze setzt könnte man glauben sie übt für ein Dart-Turnier.
Der Arzt hat mir die Klammern aus den Lippen geholt und sich viel Zeit genommen ehe er mir einen Spiegel in die Hand gab. Was ich sehe ist eine schlichte Katastrophe.
Ich bin in Folge des Unfalls mit dem Kopf voran in eine große Blechdose geflogen die voll mit rostigen Nägel und Schrott war. Soviel zur Herkunft der Schnittverletzungen und des vierfachen Schädelbruches Um das Unglück komplett zu machen lagen so viele Möbelstücke im Weg das es für eine doppelte Beckenfraktur und diversen kleineren Schäden am ganzen Körper reichte.
Das Frühstück erinnert mich an die Verpflegung in einer Jugendherberge.
Griesbrei mit Hagebuttentee. Dazu ein Apfelkompott. Alles flüssig. Scheußlich.
Draußen ist es hell und ich versuche allein zum Waschenbecken zu kommen. Jetzt ein Bad. Das wäre etwas. Alles an mir riecht nach Desinfektionstinkturen oder schlimmeren.
Vorsichtig hangele ich mich am Bett entlang. Das Nachthemd umweht mich wie ein Leichentuch.
Sabine Zeiger die Leiche auf dem Weg zum Wasser. Lachen ist die Hölle.
Ich kann immer noch nicht reden. Der gesamte Kiefer muss sich erst wieder trainieren sagt der Arzt, der zwar sehr bemüht, aber der Deutschen Sprache nicht eben gut mächtig ist. Eigentlich sollte er besser Englisch mit mir sprechen. Das sollen Pakistanis ja gut können.
Es klopft und Kati kommt. Endlich. Ich hatte sie schon vermisst. Ines letzter Besuch ist auch schon drei tage her.
Sie hilft mir mich zu waschen und aufs Klo. Wer hätte gedacht dass ich mal eine Sitzung dieser Art als echte Wohltat verstehen würde. Neun Monate war ich weg. Tiefe Bewusstlosigkeit wegen eines schweren Hirntraumas. Dazu zwei weitere die sie mich nach den Operationen im Heilschlaf gehalten haben. Künstliches Koma wäre der passendere Begriff gewesen. Solange gab es die Bettpfanne.
Wenn ich je wieder kaltes Metall an meinem Hintern spüren sollte werde ich sicher hysterisch.
„Es kann dauern bis sich die Haut erholt hat Frau Zeiger, Und ihre Haare wachsen bald nach. Es sind nur wenige Hautpartien betroffen gewesen.“, versuchte mich der Arzt zu beruhigen.
Mein Schädel sieht insgesamt aus wie Frankensteins Gesellenstück. Von stoppeligen Haaren überwachsenes Narbengewebe, gekrönt von verschwollenen Wangen und Schläfen als hätte ich gegen beide Klitschkos gleichzeitig geboxt.
Kati führt mich zu einem Fenster. Vorn dort kann man über das Stadtteil blicken.
Ich liege im Marienkrankenhaus. Nicht eben der modernste Bau der Stadt aber zum gesund werden reicht es. Von hier sehe ich den Bau der Wachkomastation. Robert liegt dort. Ich zeige mit dem Finger und Kati schafft einen Rollstuhl heran. Sogar ein Bademantel liegt dabei.
Rabiata scheint nichts dagegen zu haben und blättert lieber im goldenen Blatt herum. Endlich sehe ich ihn.

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AlterLeserVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eine Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:26.12.10 14:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Mirador,
ein dickes dankeschön, für deine Mühe uns mit der schönen neuen Folge des
``Jobs´´, welche du uns berichtet hast. Man kann so richtig mitfühlen, was du
von Sabine Zeiger berichtest, ist zwar sehr schlimm für sie, aber für uns ist es schön.
Sie lebt noch!! Von Robert hoffe ich nun auch noch positiven zu Erfahren.

Ein schönes und gutes neues Jahr wünsche ich dir, damit ich noch lange was neues
in Sachen ``Job´´ von dir erfahre.

MfG der alte Leser Horst


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von AlterLeser am 26.12.10 um 14:50 geändert
Gruß der alte Leser Horst
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Herrin_nadineVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:26.12.10 16:46 IP: gespeichert Moderator melden


hallo mirador,

ich glaube sie kommt jetzt langsam wieder auf die beine. welche schäden sind irreversibel?

danke fürs weiterschreiben.




dominante grüße von
Herrin Nadine

sucht die nicht vorhandenen igel in der kondomfabrik
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sucht vergeblich die verschwundenen 3100 beiträge auf dem Beitragszähler
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ZwergleinVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:29.12.10 00:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hurra, Sabiene geht es, den Umständen entsprechend, schon wieder besser.

Jetzt ist sie, zusammen mit Kati, auf dem Weg zu ihrem Herrn.

Ich hoffe nur, das Robert ein wenig hergerichtet wurde, nicht das Sabiene, bei seinem Anblick, gleich in Ohnmacht fällt.

Danke MIrador

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Gruß und Guten Rutsch

vom Zwerglein


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MIrador
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Es gibt nichts gutes, außer man tut es. http://mirador.de.to/

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:02.01.11 14:49 IP: gespeichert Moderator melden


Der Zivi öffnet uns die Tür. Ein Automat der die Herztöne überwacht begrüßt uns mit seinem eintönigen Geräuschen. Robert liegt nicht allein hier. Ein Kind schläft am Ende des Raumes.
Mein Herz krampft sich zusammen bei seinem Anblick. Die Haut ist fahl. Die Haare viele grauer.
Das Gesicht eingefallen und die Finger zu krallen gebogen. Jemand sollte ihm mal die Nägel schneiden.
Ich nehme seine Hand und kämpfe erfolglos gegen die Tränen.
„ Sie sind die Lebenspartnerin? Sie sind Frau Presch?“ Fragt der Stationsarzt gelangweillt.
Kati antwortet für mich.
„ Frau Zeiger ist die Verlobte von Herrn Presch“.
„Verlobt? Na gut. Eigentlich werden nur direkte Angehörige Informiert. Aber es hat ihn eh niemand besucht und Verwandte haben wir nicht auftreiben können. Herr Presch ist in einem stabilen zustand. Die Schwellung ist zurückgegangen und aus medizinischer Sicht könnte er jeden Moment aufwachen.
Warum er es nicht tut können wir derzeit nicht sagen. Alle Körperfunktionen arbeiten jedenfalls normal.“
Wieseo Keine Verwandten? Warum ist Nora eigentlich nicht gekommen? Leider versteht keiner der beiden meine Frage und wir kehren bald zurück.
Ich bin völlig erledigt und schlafe beinahe im Rollstuhl als wir die Station erreichen. Rabiata hält uns auf und zeigt mir eine Visitenkarte vom Zoll.
„Zwei Herren waren hier. Sie wollen Morgen noch einmal wiederkommen. Es geht um ihren Herrn Presch.“ Finanzamt? Was wollen die denn? Als hätten wir keine anderen Sorgen.
Ich liege im Bett und denke nach. Verlobte? Macht es einen Unterschied ob man verheiratet ist wenn zwei Menschen füreinander einstehen? Wo ist eigentlich mein Ring geblieben? Ich könnte ihn suchen , aber vermutlich würde mich der Pinguin morgen auf dem Fußboden schlafend wieder finden.
Dieses Gefühl der Hilflosigkeit ist erniedrigend. Es frisst einen von innen heraus. Ob Robert alles mitkriegt was um ihn herum geschieht? Wie muss er sich erst fühlen?

Ich übte die halbe Nacht meinen Kiefer wieder in Funktion zu bringen und hätte deswegen beinahe die Visite verpennt. Der Arzt war von meinem gestrigen Ausflug nicht begeistert meinte aber das der Heilungsprozess gute Fortschritte machte. Noch ein bis zwei Wochen und er würde mich an die
Reha-abteilung überweisen. Zum Frühstück gab es flüssigen Brei wie sonst auch und einen Zettel auf dem man mich zur Messe in der Kapelle einlud.
Kati s Besuch ermöglichte mir ein erstes Bad im stehen. Meine Kommunikation beschränkte sich zwar auf wenige gestammelte Worte, aber es ebenso gut wie das warme Wasser an mir zu spüren.
„………Nora?“
„ Das wollte ich ihnen erst sagen wenn sie in etwas besser Verfassung sind Nora ist verschwunden.
Als der Unfall passierte hat Frau Bender sofort eine Nachricht geschickt, aber sie erhielt keine Antwort. Auch ans Telefon ist niemand gegangen. Ich habe Lady Pain benachrichtigt und die hat festgestellt das Nora überraschend in den Jemen geflogen ist. Es hat dort einen politischen Umsturz gegeben heißt es. Es besteht derzeit kein Kontakt zur Familie!“
Soll heißen das niemand im Haus war seit dem Unfall? Keiner hat sich um Rechnungen, die Handwerker gekümmert? Na das konnte ja noch was werden. Waren die Typen vom Zoll deswegen hier? Und was war mit Nora passiert. Nora brachte so leicht nichts um. Andersherum schon. Ich erinnerte mich an die Schießübungen bei ihr zu Haus. Wie auch immer. Nora lebte garantiert noch.
Die Frage war nur wo und vor allem wie?
„………Zirkel?“
„Das Treffen wurde nach Italien verlegt. Der Rat hat im roten Schloss zusammengesessen“.
Wenn man ihr nur nicht jedes Wort aus der Nase ziehen müsste. Aber ich spürte das da noch mehr war. Aber ehe würde es in der Hölle schneien als das Kati ein Wort zu viel sagen würde.
„………Und?????“
„Darüber darf ich nicht sprechen Sie kennen doch die Regeln.“ Verflucht. Konnte nicht einmal etwas von allein klappen. Als ich leidlich trocken war schrieb ich ihr einen Zettel.
„Kannst du mir ein Handy besorgen? Lady Pain. Ich möchte sie sprechen. Sie versprach sie anzurufen.“
Meine Frage nach einem Telefon am Bett wurde gestern schon abschlägig bearbeitet. Es gäbe nicht genügend Anschlüsse und obendrein würde die Kasse es nicht bezahlen. Außerdem mit wollte ich denn reden wenn meine Lippen sich nur auf Strohdurchmesser öffnen ließen.
Bezahlen war das Stichwort. In dem antiken Ungetüm von Schrank lag zwar meine Geldbörse, aber außer einigen Münzen war nichts bares vorhanden. Einen Kartenautomat gab es nur außerhalb des Hauses. Der Gedanke an „mein“ Konto bescherte mir ein beunruhigendes Gefühl.´
Am Abend schoben sie mir einen neuen „Gast“ ins Zimmer. Ein bewusstloser alter Herr aus dem mehr Schläuche und Kabel ragten als aus einer explodierten Waschmaschine. Rabiata sagte kein Wort und hantierte schweigend an den Überwachungsgeräten. Von nun hatte ich beständige Unterhaltung in Form eines Beatmungsgerätes. Nerviger ging es kaum. Da ich mit dem Alten nicht sprechen konnte nannte ich ihn im stillen wegen seiner Geräusche Darth Vader.
In der Nacht fragte ich mich warum wir eigentlich in so einem Loch von Klinik lagen? Es gab dutzende von schönen Privatkliniken mit komfortablen Einzelzimmern und netter umsichtiger Betreuung.
So hilfsbereit wie ich Roberts Freunde kennen gelernt hatte wunderte ich mich jeden Tag aufs neue.
In der Nacht träumte ich von einem schönen Zimmer im roten Schloss und hauseigenen Schwestern die einen an allen „bedürftigen“ Punkten verwöhnten. Die Illusion endete mit einer Katze die das Gesicht von Lady White trug und mich bösartig anfauchte.

Nach der Visite kamen sie.
„Wollner mein Name. Finanzbehörde. Das ist mein Kollege Frigge. Sie sind Frau Zeiger? Angestellte von Robert Presch?“
„Und wenn?“ Die Olsenbande ohne dritten Mann stand vor meinem Bett und blinzelte mich durch ihre Kassengestelle an. Sie erinnerten mich stark an Kunden aus dem Haus of Pain.
„Nun, denn hätten wir ein paar Fragen an sie. Wenn es ihnen nichts ausmacht natürlich?“
„Frau Zeiger wir ermitteln gegen Robert Presch wegen Steuerhinterziehung in vier Fällen. Sie sind seine Sekretärin. Können sie uns etwas dazu sagen?“
Ich brauchte etwas um die Anschuldigung zu verdauen. Robert und Steuerhinterziehung? Der war doch nicht bei der FDP. Außerdem sprach er davon das die Reichen alle mehr Steuern zahlen sollten. Die Steuererleichterungen für die Großfinanz im Land fand er extrem ungerecht. Trotzdem. Alle seine Belege gingen regelmäßig an das Steuerbüro Winkel und Dreieck in Frankfurt. Wenn jemand dazu Stellung nehmen konnte dann doch die. Der Beamte sah mein Handicap und winkte ab.
„Schon gut. Wir haben seinen Steuerberater bereits versucht zu erreichen, aber er ist nicht mehr im Land. Wann und ob Herr von Dreieck zurückkehrt ist ungewiss. Wir vermuten dass er sich mit einem Teil des Vermögens aus dem Staub gemacht hat. Wir haben ihn selbstverständlich zur Fahndung ausgeschrieben.
„Aber das ist leider nicht der Kern der Sache. Herr Presch ist der Steuerpflichtige und nicht das Steuerbüro. Es hat deswegen vor vier Monaten eine Hausdurchsuchung in der Villa gegeben und wir haben sämtliche Dinge von Wert beschlagnahmt und begonnen zu veräußern!“
Zur Hölle. Die hatten mein Haus, nein, Roberts Haus einfach so verkauft?
„……..Haus…..Wohnung…!“ krächzte ich. Vor Wut biss ich mir mal wieder auf die Zunge.
„ Ihre private Wohnung wurde selbstverständlich nicht angetastet, obwohl ich ihnen sagen muss das laut den Belegen die gesamte Einrichtung nur gemietet war und an die Firma zurückging. Also Möbel gibt es dort nicht mehr. Für das Anwesen selbst gibt es eine Kaufoption des Landes. Sollte diese zur Anwendung kommen wäre ein Teil der Schuld natürlich getilgt!“ Darth Vader gab ein kurzes Röcheln von sich.
Die Olsenbande steckte kurz die Köpfe zusammen und wandte sich zum gehen.
„Wenn sie noch Schlüssel zum Haus haben so sollten sie diese schnellstens an uns übergeben. Ihre Privaten Sachen wurden von uns eingelagert und stehen für sie zur Verfügung. Von nun an steht das gesamte Vermögen des Herrn Robert Presch unter Verwaltung der Finanzbehörde bis der Fall aufgeklärt ist. Gute Besserung Frau Zeiger.“
Ich war einen Moment wie betäubt. Es war der Moment wo man einen starken Schnaps benötigt und stattdessen nur sprudelbefreites Mineralwasser findet. Shit.
Mein zukünftiger Mann im Koma. Meine Bleibe mehr oder weniger gepfändet und der einzige Mensch der mehr über Robert wusste als ich und vielleicht hätte helfen können galt als verschollen.
Ich schloss die Augen. War das nur einer dieser üblen Träume? Ein Wachtraum der bizarren Art?
War mir die morgendliche Spritze irgendwie nicht bekommen? Was hatte Rabiata mir da gegeben? Soviel Pech konnte man doch gar nicht auf einmal haben. Das gab es doch nur im Kino.
Aber warum haben sie nicht einfach auf den Festplatten von Robert nach gesehen? Der Tresor war voll davon. Jede ordentlich beschriftet und abgelegt. Alle Belege waren dort eingescannt hinterlegt?
Klar. Das ging nicht. Ohne Roberts Passworte waren die Dinger nur als Briefbeschwerer zu gebrauchen. Verdammt. Das Kreuz an der Wand erinnerte mich daran worauf sich ich eigentlich mein Glück aufgebaut hatte. Ich war so erschöpft das ich nicht mal mehr die Kraft zum heulen aufbrachte. So allein hatte ich mich ewig nicht gefühlt.

Tage später konnte ich ganze Sätze formen und mühte mich mit einem Rollator durch die Gänge. Ausser einem alten Nickyanzug hatte ich kaum etwas zum wechseln und dem Nachthemd sah ich hundert Jahre älter aus. Meine Mutter war auch nicht zu erreichen gewesen. Ob sie überhaupt wusste was hier passiert war?
Ich saß gerade über meinem Brei als plötzlich Lady Pain in der Tür stand.
Sie musterte das Zimmer und stellte zwei große Einkaufstüten auf das Bett.
„Hallo Sabine. Geht es dir so gut wie es hier aussieht?“ Ihre Stimme klang trocken bis spröde.
„Ich schätze ich hatte nicht viele Alternativen!“
„Das dachte ich mir. Deswegen habe ich erstmal etwas anständiges zu Essen mitgebracht:“
Wenig später kaute ich mit verzücktem Gesicht an einer Anstaltspackung Giros mit Kartoffeln. Das erste feste Essen seid Monaten weswegen ich mir gerne den Schmerz im Kopf verbiss. Zum Glück lies uns Rabiata in Ruhe.
„Lady Pain? Was ist geschehen? Warum lässt man uns hier allein?“ Mir kam die Frage wie rostige Eisennägel aus dem Mund aber sie beschäftigte mich so lange das ich nicht mehr warten konnte.
„Schön dass du es ansprichst? Ich könnte dir und Robert eine ähnliche Frage stellen. Was habt ihr getan?“
„Wir hatten einen Unfall? Ist mir etwas entgangen?“ Das Fleisch begann plötzlich säuerlich zu schmecken. Was war passiert? Lady Pain sah mich eine Zeit lang prüfend an, bis sie den Kopf abwandte und zum Fenster ging.
„Du weist schon das es ein Treffen des Zirkels gegeben hat?“ Ich nickte.
„ Zeitgleich wurde in der englischen Presse ein Bericht veröffentlicht. Ein Bericht über das House of Pain und Teile des Zirkels. Es wurden Namen genannt und explizit vieles über die Rennbahn veröffentlicht!“ Ihre Worte trafen mich wie ein Keulenschlag. Hatten sie mich in Verdacht?
„Der Zirkel hat vieles erklären müssen, von meinem Haus einmal ganz abgesehen. Wir haben die Steuerbehörden verschiedener Länder am Hals, und warum auch immer werden unsere Projekte plötzlich in Frage gestellt. Es war ein ziemlicher Aufruhr wie du dir vorstellen kannst!“
„ Und man hat uns im Verdacht?“ Ich schob das Essen beiseite. Mir war regelrecht schlecht.
„Nun. Es ist nicht schwer diesen Verdacht aufkommen zu lassen. Die Bilder in der Presse kann nur jemand gemacht haben der auf der Rennbahn war. Die Berichte waren voller Details über jüngste Projekte des Zirkels wie sie nur ein Insider wissen konnte.“
„Auf der Rennbahn? Da waren hunderte Menschen. Warum ausgerechnet wir?“
„Die Signatur der Bilder stammte von Roberts Computer. Ein unmissverständlicher Beweis wie du zugeben musst.“
„Und wie wurde das festgestellt? Wer hat die Ermittlungen geführt?“
„Das kann ich dir nicht sagen. Du bist kein Zirkelmitglied, nimm aber zur Kenntnis das es von unabhängigen Personen bestätigt wurde.“
„Robert kann sich nicht verteidigen. Er liegt im Koma und ich weis von nichts. Ich hatte gar keinen Zugang zu irgendwelchen Unterlagen. Wann bekommen wir die Gelegenheit uns zu dem Verdacht zu äußern?“
„Du gar nicht. Du bist kein Mitglied. Wenn Robert wieder zu sich kommen sollte kann er eine Anhörung verlangen. Solange aber bleibt seine Mitgliedschaft ausgesetzt.“
„Das hat der Rat beschlossen? Auch seine Freunde? Takashi, Sato? Die Ravellis?“ Der Ton und die Unglaublichkeit der Vorwürfe bescherten mir ein Schwindelgefühl. Ich lag auf dem Bett und starrte an die Decke. War das ein Moment in dem einen der Himmel auf den Kopf fällt?
Lady Pain kam zu mir und nahm meine Hände.
„Hör mir jetzt genau zu. Was ich dir nun sage wäre eigentlich nur für ein Mitglied bestimmt, aber ich nehme das Risiko auf mich. Wegen des Verdachtes hat der Rat beschlossen ihn zu Persona non grata zu erklären. Das bedeutet niemand darf ihn unterstützen oder sonst wie helfen. Die Anschuldigung ist sehr schwer und so leid mir es persönlich auch tut ist, kaum widerlegbar. Nimm es nicht persönlich aber so sind nun mal die Regeln. Es hat eine lange Debatte darüber gegeben, aber letztlich hat es ein einstimmige Votum gegen Robert gegeben. Der einzige der dazu etwas sagen könnte ist Robert selbst und ich hoffe sehr dass er die Gelegenheit bekommt es zu tun. Aber solange kann ich nichts für euch tun.“
„Was ist mit Nora? Zählt ihr Wort nichts?“
„Selbstverständlich. Auch das ihres Vaters natürlich aber sie waren vor dem Treffen bereits verschwunden. Wir haben trotz aller guten Verbindungen über die wir verfügen nicht herausfinden können was mit Nora und ihrer Familie im Jemen geschehen ist. Es gab einen Umsturz. Soviel ist sicher, aber das ist auch alles was wir bisher wissen!“
„Aber ich bin sein Frau und…!“ Das plötzliche Gefühl total allein zu sein tat mir körperlich weh.
Tränen rollten über mein verschwollenes Gesicht.
Konnte es das geben? War das alles real, oder dämmerte ich wieder in einem dieser Träume vor mir hin? Keine Bleibe mehr. Die Steuer hatte unser Haus beschlagnahmt. Nun sagten sich alle Freunde von uns los. Wegen einer Anschuldigung zu der wir nicht einmal Stellung nehmen konnten.
Darth Vader gab wieder mal ein lautes röcheln von sich.
Ich spürte die Bedrohung unserer Zukunft wie eine Schlinge um den Hals die stetig enger wurde.
Lady Pain erschien mir im Augenblick eher wie ein Racheengel denn wie eine Freundin. Ihre Augen lagen wie Blei auf mir. Rabiata erschien und brachte uns dünnen Tee. Zu den Essensresten sagte sie nichts und nahm sie schweigend mit.
Aber war sie überhaupt eine Freundin? Bei aller Freundlichkeit war es mit Lady Pain nie zu einem größeren persönlichen Austausch gekommen. Alles was sie mir eröffnete hatte sie auch mit anderen geteilt. Oder spielte mir mein Gefühl gerade einen üblen Streich.
„Du bist nicht seine Ehefrau. Jedenfalls nicht vor dem Gesetz. Wir wissen das die Steuerfahnder bei euch waren und du ihn nicht vertreten kannst. Du kannst nicht auf Hilfe aus dem Zirkel hoffen. Niemand wird dir auch nur zuhören. Versuche es also erst gar nicht. Ich würde es als eine besonders unglückliche Situation einzuschätzen in der ihr beide steckt“
„Das ist schwer untertrieben. Wir sind blank. Sämtliche Konten von Robert sind eingefroren, und ich habe kurz zuvor mein Vermögen in ein Frauenhaus gesteckt!“
„Häng dich nicht an Besitz Sabine. Vermögen kommen und gehen. Ich war auch schon völlig pleite und habe es wieder nach oben geschafft. Und mein Mann war Tod nebenbei. Aber ich gebe nie auf.
Du bist auch so ein Typ Mensch. Glaub mir. Ich weis wen ich vor mir habe. Um eure Zukunft würde ich mir nicht so viele Sorgen machen.“
Ihre Worte entlockten mir ein verächtliches Lachen. Was hatte die schon für eine Ahnung mit ihrer vierzig Zimmer Villa im Herzen Londons.
„Ich habe keinen reichen Erbonkel der mir eine Wohnung finanziert. Ich habe keinen Job, von meinem Zustand mal abgesehen. Obendrein einen komatösen Lebenspartner. Und ich soll mir keine Sorgen machen?“
„Und? Demnächst kannst du hier raus. Du kannst vollständig gesund werden und bist klug. Andere nicht. Die haben gar nicht mehr die Mittel um über sich selbst zu bestimmen. Du hast viele Talente die du nutzen kannst. Erinnere dich woher du kommst. Vor einem Jahr? Deine persönliche Situation? Was ist der Unterschied? Keine Arbeit. Keine Wohnung. Ging damals die Welt unter? Besinne dich auf deine Stärken und gehe die Schwierigkeiten offensiv an, statt sich darauf zu zurück zuziehen das früher alles besser war.“
„Glauben sie wirklich dass Robert so etwas getan hätte? Ich meine ganz ehrlich: Was hätte er davon?“ Sie schaute aus dem Fenster als wollte sie vermeiden dass ich ihr Gesicht sah.
„Ich glaube nur was ich sehe. Eine Eigenschaft die mich hat zu dem werden lassen was ich bin. Die Beweise sind schlüssig und bisher habe ich keine gegenteilige Meinung gehört. Ich persönlich kann mich nur schwer mit dem Gedanken abfinden mich so dermaßen in einem Menschen getäuscht zu haben, aber das ist derzeit nicht von belang. Ich tue was ich tun muss. Und glaub mir Sabine: Nicht was ich will. Und das ist selten. Sogar sehr selten!“
Sie nahm ihre Sachen und blieb noch einmal in der Tür stehen.
„Sabine? Nur wer Stärke besitzt hat überhaupt ein Recht zu existieren. Egal ob innerhalb des Zirkels oder anderswo. Beweise dir zunächst selbst dass du niemanden brauchst. Umso einfacher wird es für dich in der Zukunft. Ich werde dich weiter beobachten um zu sehen ob ich mich täusche. Aber es würde mich wundern. Viel Glück!“ Worte die mich trafen wie ein rechter Haken.
Sie war wohl schon einige Zeit fort, als mich das Röcheln von Darth Vader zurück in die Realität holte.
Das war es also in Sachen Zirkel.
Ich war im wahrsten Sinne des Wortes vom wirtschaftlichen Olymp direkt wieder auf den Boden der zähen Schlammschicht aus Armut und Verzicht gefallen aus der ich vor gar nicht langer Zeit aufgestiegen war. Was hatte ich getan das das Schicksal so übel mit mir spielte?
Rabiata erschien und verabreichte mir die Trombosespritze. Ich spürte nicht einmal den Stich.

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:02.01.11 16:13 IP: gespeichert Moderator melden


hallo mirador,

da hat das schicksal erbarmungslos zugeschlagen. wird sie sich wieder aufrappeln können.


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