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"Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Restriktive Foren Willkommen Gast


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  "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin.
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:09.07.12 20:11 IP: gespeichert Moderator melden


He du kannst doch nicht einfach Aufhören wenn es grad Spannend wird!!
Das ist echt nicht nett!
So nun zur Fortsetzung.
Da sind ja wieder mal mehr Fragen als Antworten Aufgetaucht. Anscheinend hat der Zirkel doch irgendwie seine Finger im Spiel und der Mann mit der Bassstimme die Sabine so bekant vorkommt übernimmt jetzt katies Verhör.
Die Spritzen dienen vielleicht nur dazu katie einzuschüchtern.
Es waren alerdings auch einige Interessante Wahrheiten dabei.
Hoffentlich kommt der nächste Teil schneller bei dem Spannungsbogen wär das Wünschenswert.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Gummimike am 09.07.12 um 20:13 geändert
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:09.07.12 22:22 IP: gespeichert Moderator melden


Typisch MIrador! Immer wenn es noch spannender wird.........

Alles andere haben schon meine Vorredner/schreiber von sich
gelassen.

Bitte, bitte, lass die Pause nicht sooooooooo lang werden. Du machst
dich etwas rar!

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:10.07.12 13:00 IP: gespeichert Moderator melden


auf vielfache nachfrage warum denn die zeiten zwischen den Veröffentlichungen so
"unerträglich "länger geworden sind:

-eine annähernd schlüssige geschichte dieser länge simultan zu schreiben ist nicht so einfach.
es geht schon ein bisschen hirnschmalz dabei drauf
man muss immer mindestens drei folgen vorraus denken und darf dabei die zurückliegenden geschehenisse nicht aus den augen verlieren.

um zu leben muss der normalsterbliche arbeiten und das kostet zeit
das mag manchem neu sein ist aber so , ich habs recherchiert

da ich meine zeit nicht nur dem schreiben opfere, sondern auch anderen hobby fröne, nehme ich mir das privileg des freiwilligen und veröffentliche wann ich der meinung bin das es soweit ist.
wem das zu lange dauert, Sorry,
shit happens.

bis demnächst
Mirador


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von MIrador am 10.07.12 um 13:01 geändert
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Gummimikey  
  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:10.07.12 13:15 IP: gespeichert Moderator melden


Ach der Herr hat auch noch andere Hobbys??
Das geht aber nicht.
Du hast deine Freie Zeit zwischen Arbeit Essen und Schlafen, wobei letzteres eigentlich nicht soo wichtig ist,ggg gefälligst den Fortsetzungen von Der Job zu Widmen damit wir Leser nicht immer so lange warten müssen.
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SlaveDragon
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Was Du nicht willst, das Dir man tu, das füg auch keinem Andern zu

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:18.07.12 17:14 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
um zu leben muss der normalsterbliche arbeiten und das kostet zeit
das mag manchem neu sein ist aber so , ich habs recherchiert

Die Recherche war nicht nötig, hättest mich einfach fragen können; das mit der zeitraubenden, aber unbedingt nötigen Arbeit habe ich schon vor Jahrzehnten herausgefunden ;)

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SlaveDragon am 18.07.12 um 17:18 geändert
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MIrador
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:19.07.12 20:45 IP: gespeichert Moderator melden


Neue Horizonte

Mein Mund war belegt und ich fühlte mich furchtbar.
Nur der Kaffee gab dem Frühstück eine erträgliche Note. Alex warf eine Pille ein und schlürfte stumm seinen Tee. Er sah auf die Uhr. Für heute Morgen hatte er bereits Ergebnisse angekündigt. Wenn das stimmt ewürde ich nie wieder Russische Effizienz in Zweifel ziehen.
Ich hatte den Rest der Nacht wach gelegen und Kati abwechselnd verflucht und bedauert. Warum hatte sie mich nicht ins Vertrauen gezogen? Nach dem Verhör war sie verschwunden und tauchte erst heute Morgen zusammen mit Dimitri wieder auf. Jetzt saß sie mit verheultem Gesicht am Tisch und mied jeden Blickkontakt mit mir.
Nur weil ich nicht Teil dieses dreimal bescheuerten Zirkels war hatte sie mich im Unklaren über Nora und diese Verschwörung gelassen. Praktisch war ich die ganze Zeit im Blindflug unterwegs gewesen.
„Kati? Ich will wissen was mit Nora geschehen ist? Mach endlich den Mund auf.“
„Nein Herrin. Ich kann nicht.“
„Geben sie es auf. Sie wird es ihnen nicht sagen. Außerdem ist es auch nicht mehr notwendig.“ Ivan betrat plötzlich den Raum und hielt ein Bündel Papiere in der Hand. Diesmal verhielt er sich Alex gegenüber ausgesucht höflich. Dimitri bat Kati höflich ihm zu folgen und führte sie hinaus.
Ein Zimmermädchen verteilte schwarzen Tee und reichte süße Brote ehe sie verschwand und die Türen schloss.

„Um mit ihrer Frage zu beginnen Frau Zeiger: Nora Khan lebt.
wird ebenso wie ihre Verwandten von einem aufständischen Stamm in der Provinz Sa`da festgehalten. Angeblich sollte es eine Ortsübliche Geiselnahme mit Erpressung werden, doch nun hat sich ein blutiger Konflikt zwischen den Stämmen daraus entwickelt dessen Lage völlig unübersichtlich ist. Die Regierung befindet sich derzeit in einer Art Belagerungszustand und ist praktisch Handlungsunfähig. Aber wir werden demnächst mehr darüber erfahren.“
„Kann man sie nicht rausholen? Sie freikaufen?“
„Es gibt noch keinen Kontakt zu den Entführern, aber wir arbeiten daran.“
„Was ist mit Kati?“
„Frau Staaken wird dieses Haus und das Land sofort verlassen.
Sie übermittelt Informationen an eine Gruppe zu der wir keinen direkten Kontakt haben und deren Position wir nicht bestimmen können.“
„Aber sie hat doch nichts böses getan?“ Ich hatte lange überlegt und abgewogen. Meine Enttäuschung war groß, aber nicht so dass ich lieber allein in Russland geblieben wäre. Kati würde mir fehlen.
„Das behaupten sie, aber die völlige Tragweite ihrer Arbeit ist für uns nicht abschätzbar. Wir betrachten sie derzeit als Sicherheitsrisiko.“
„Nein. Kati wird nicht einfach abgeschoben. Sie…:“
„Entschuldigen sie die Unterbrechung Frau Zeiger, aber das ist nicht verhandelbar. Die Alternative ist eine völlige Abschottung nach außen. Einzelhaft wenn sie so wollen, bis der Fall gelöst ist. Wollen sie das?“
Alex nickte zustimmend, und beerdigte meine letzte Hoffnung auf Hilfe.
„Wer war eigentlich der Mann der sie am Schluss verhörte?“
„Jemand der uns nahesteht und berät. Seinen Namen werden sie nicht erfahren. Das bleibt geheim. Werden sie Frau Staaken informieren, oder sollen wir es tun?“ Fragte Ivan bereits etwas säuerlich.
„Ich rede mit ihr.“ Bloß keinen Ärger mit diesem Typen , dachte ich.

„Unsere Kollegen von der Wirtschaftsabteilung haben auch ein mögliches Motiv gefunden. Das Ziel ist Sato Industries.
Eine Mächtige Organisation aus Industriellen scheint dem alten Sato den Kampf angesagt zu haben und arbeitet daran sein Imperium zu zerschlagen.“
„Sato? Er ist Japaner. Wie passt da die Mafia ins Spiel?“
„In Japan nennt sich der Verein Yakuza und ist weit tiefer in die Gesellschaft integriert als ihre Italienischen Ableger es vermutlich je sein werden. Ihre Anführer, die Ojabun`s bilden praktisch eine Grauzone an der Spitze der Oberschicht.“ Kolja zeigte ein Foto herum
„Hirotho Takana. Genannt der Wal. Schwerindustrie, Fischfang, Eisen und Stahlproduktion. Ohne ihn geht praktisch nichts in Japan und teilen Asiens. Jetzt scheint er es auf Elektronik abgesehen zu haben und setzt Satos Unternehmen an der Börse ziemlich zu, dabei hat er selbst kein gutes Rating.“
„Er ist pleite? Brummte Ivan
„Firmen dieser Größe gehen praktisch nie Pleite weil ihr Verlust die Existenz eines Staates oder mindestens seiner Regierung gefährden könnten. Doch die allgemeine Rezession hat auch seine Firmen nicht verschont und da er bereits seit Jahren Unternehmen aufkauft sinkt irgendwann auch seine Liquidität.“
„Und was hat Robert damit zu tun?“
„Jetzt wird es etwas komplizierter und sollte weniger als echte Fakten als vielmehr eine Folge Logischer Schlussfolgerungen betrachtete werden. Japan ist ein Land in dem Tradition und Treue noch etwas gilt. Sollte es dem Wal gelungen sein Satos Finanzdaten zu knacken so könnte er ihn vor der Gesellschaft bloßstellen und als Geschäftsmann in Japan erledigen. Die Folge wäre ein Kontrollverlust Staatlicher Organisationen bis hin zur Regierung der fatal für Sato`s Geschäft wäre. Das ist dort übrigens normal.
Die Presse die hier Minister und Bosse zu Fall bringen kann spielt dort eine eher untergeordnete Rolle. Es kommt alles auf die persönliche Reputation eines Chef`s an, und Sato Senior ist so ein Mann.
Fällt er vor den Anderen Großen in Ungnade, löst sich seine Firma so schnell auf wie ein Eiswürfel im Hochofen.“
„Und Robert?“
„Der Einbruch in ihrem Haus diente nur einem Zweck. Man wollte die Passworte und Steuerungsdateien um an die Finanzdaten der Satos zu kommen. Das Robert Presch sie als ausführender Programmierer in seinem Besitz hat steht für uns außer Frage. Der Sato-Clan hat sie ganz sicher auch, aber wir fragen uns ob das alle sind. Bei Daten dieser Brisanz scheint es uns nicht logisch. Aber das ist erstmal nicht entscheidend. Wir wissen das die Datenbanken der Satos noch unbeschädigt, sind was nicht viel bedeuten mag zumal es bereits anderorts Einbrüche gegeben hat. Das könnte sich jeden Tag ändern.“
„Weiß man wer den Einbruch getan hat?“ Ivan übernahm das Gespräch und schenkte allen Tee ein.
„Wir vermuten eine Indische oder was näher liegt Chinesische Gruppe. Die Tiraden sind stark im Reich der Mitte und könnten gute Hacker praktisch straffrei beschäftigen. Ein logfile konnten wir auf eine Massageschule in Hefai zurückverfolgen. Aber vermutlich ist der Laden schon längst aufgelöst.“
„Schön Robert kann es also nicht gewesen sein. Warum dann der Verrat an dem Zirkel?“ Kolja setzte fort.
„Sato kämpft nicht allein gegen den Walfisch. Der Zirkel ist wie sie vielleicht wissen ein Gruppe einflussreicher Leute die Weltweit ihre Interessen vertreten. Wir denken dass es einen Riss innerhalb dieser homogenen Gruppe gibt. Der Einbruch und die Veröffentlichungen ausgerechnet von einem so integeren Mann wie Robert Presch sollte Misstrauen unter die Mitglieder streuen was wohl auch gelungen ist. Antonia Mcgillian hat jedenfalls Mühe ihren Laden zusammenzuhalten.
Sie hat sich vehement für Robert Presch eingesetzt und steht deswegen innerhalb des Zirkels vor allem aus dem Mittelmeerraum stark unter Druck. Dort wird angeblich ganz offen Front gegen sie gemacht.“
„Die Ravellis?“, rief ich überrascht. Ich konnte es nicht glauben. Fabrizio machte einen absolut integeren Eindruck. Konnte man sich so täuschen?
„Bei den Ravellis wurde als erstes eingebrochen und wie wir erfahren konnten hat er seither die Finanzbehörden am Hals. Es geschah unmittelbar nach ihrem Unfall und das riecht förmlich nach einer vorbereiteten Aktion. Fabrizio, der Senior hat darüber einen Infarkt erlitten und seither führt sein Sohn Viktor die Geschäfte.“
„Viktor? Warum sollte er?“
„Weil es ihm in den Kram passt Frau Zeiger. Er will schon lange an das Geschäft des Alten und es hat in der jüngsten Vergangenheit bereits mehrfach Streit zwischen den beiden gegeben. Fabrizio ist ein Mann der alten Schule. Nicht auffallen und seine Geschäfte machen, verhandeln wo es etwas zu verhandeln gibt. Kampf nur in absoluten Ausnahmesituationen. Viktor dagegen ist völlig anders.
Er setzt auf Gewalt. Ganz im Stile der alten Mafiafamilien. Deswegen auch die Verbindung zur Vereinigten heiligen Krone. Ich vermute er arbeitet daran sich auf das höchste Ross der Mafia zu setzen und nutzt die Yakuza dabei als Steigbügelhalter.“ Alex Handy piepte leise.
„Aber er hat jetzt selber die Behörden am Hals. Wo liegt da der Sinn?“
„Weil es nie ein ernstgemeintes Verfahren gegen die Ravellis geben wird Frau Zeiger. Italienische Behörden sind seit je her ein verlängerter Arm der Mafia. Das ist bei denen so Tradition wie Lasagne und Pasta. Bis sich dort ein Staatsanwalt mit dem Fall befasst sind die Beschuldigten längst eines natürlichen Todes verstorben, und das ist gesellschaftlich auch so gewollt. Es war schlichtweg ein geschicktes Ablenkungs- Manöver auf ihre Kosten.“
Kolja stöberte ungerührt in seinen Papieren und zeigte auf einige Eintragungen die seine Worte untermauern sollen, während mich die Worte trafen wie ein Kinnhaken.
Viktor? Das konnte ich nicht glauben. Robert und er waren Freunde. Wir waren Freunde. Nicht das ich dem gemeinsamen Sex übermäßig viel Gewicht beimessen wollte, aber es gab so etwas wie eine unsichtbare Linie die man nicht überschritt.
Blätter voller Daten lagen vor mir. Internetverbindungen quer durch die Welt, Telefongespräche zischen unbekannten Nummern. Nur kleine Kürzel verrieten dass es ich um Länder aus Asien, Afrika oder eben Italien handelte. Eine wirre Grafik zeigte Kontaktwege und Namen dir mir nichts sagte. Die Welt der Geheimdienste. Eine Welt der Lügen.

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:19.07.12 23:16 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung Mirador.
Das entwickelt sich ja fast zu einem Wirtschaftskrimi.
Schade das du uns nicht Verraten hast wer der Mann ist dessen Stimme Sabine zu kennen glaubt.
Katie tut mir etwas leid.
War das mit Robert nun ein Unfall oder doch ein Attentat um an die Daten ranzukommen?
Ein Robert Pesch bei Bewusstsein könnte bestimmt schnell reagieren um die Zugängsdaten zu ändern und es den Hackern schwerer zu machen.
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:20.07.12 03:02 IP: gespeichert Moderator melden


Hoffentlich wacht Robert bald auf. Mikes viele Fragen kann ich mich
nur anschließen.
Es ist ja ein ganz schönes Durcheinander, Jeder bekriegt wohl langsam
Jeden.
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:20.07.12 09:33 IP: gespeichert Moderator melden


Wie immer eine super Fortsetzung!

Ich kann mich Mike auch nur anschließen und freue mich auf den nächsten Teil.
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:20.07.12 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank - wie immer sehr gerne gelesen!
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:13.08.12 19:21 IP: gespeichert Moderator melden


Zwei Tage später brachten Alex und ich Kati zum Flughafen wo sie von Pjotr persönlich nach London ausgeflogen wurde. Die Anzahl der Begleiter hatte sich drastisch erhöht das es konnte einem unheimlich werden konnte.
„Lady Joy? Sie kennen nun erzwungener Maßen meinen wahren Namen und meine Herkunft. Ich bitte sie nur es für sich zu behalten.“
„Warum sollte ich damit haussieren gehen?“
„Ich wollte es nur erwähnen. Der Zirkel kennt da…“
„Du und dein Zirkel solltet mal lieber kleine Brötchen backen.
Eure blöde Geheimhaltung hat Nora in Schwierigkeiten gebracht. Bestell Lady Pain einen netten Gruß von mir und sage ihr dass bei uns in Deutschland die Unschuldsvermutung bei Vergehen gilt.
Ich vermute das Roberts Unschuld zu beweisen nun noch eine Frage von wenigen Tagen oder Wochen ist, und dann will ich mehr als nur eine leise Entschuldigung von ihr hören oder sie und der ganze Verein kann uns in Zukunft kreuzweise“. Kati nickte und eine Träne rollte über ihr Gesicht.
Hinter uns machte sich Alex Handy bemerkbar.
„Wer war eigentlich der bullige. Sag nicht du weißt es nicht. Er war in London dabei als ich meinen Test nach dem Rennen hatte.“
„Ich….ich… kann dazu nichts sagen Herrin.“ Ich nahm sie in den Arm und drückte sie an mich.
„Schon gut. Treue kann eine schwere Last sein. Grüß sie trotzdem alle. Wenn das hier vorbei ist werden wir uns sicher wiedersehen.“

Alex tippte mit seinem Stock auf den Boden setzte sein Handy ab.
Er sah nicht eben fröhlich aus und winkte seine Männer zu sich heran.
Der FSB Mann verschwand sofort, während Kolja telefonierte.
„Was ist? Eine schlechte Nachricht?“
„Wir haben auf den Busch geklopft doch die Schlangen haben nicht nur geklappert sondern gleich zugebissen. Mein Netz ist angegriffen worden. Wie groß der Schaden ist lässt sich noch nicht feststellen, aber es bedeutet dass wir keine Zeit mehr haben.“
„Konnten sie sich denn nicht wehren?
„Ich bin nicht genug im Bilde über die Verfahren, aber mein Chefoperator hat die zentrale Datenleitung mit einer Axt gekappt um schlimmeres zu verhindern. Soviel zu unserer Hilflosigkeit. Es ging wohl rasend schnell. Ehe auch nur ein Sicherheitssystem reagieren konnte fing das Programm an zu kopieren.“
Alex sah sichtlich angeschlagen aus. Was mochte wohl gefährliches in seinen Datenbänken stehen? Er gab den Befehl sofort abzufahren.
„Aber wenn wir wissen wohin es kopiert wurde sollte uns das nicht weiterhelfen?“
„In diesem Fall nein. Das Ziel war ein geheimer Server des FSB in Jekaterinenburg. Es geht also nicht um Erpressung sondern allein um Vernichtung meines Unternehmens.“
„Aber warum? Warum sollte man ihnen Schaden? Immerhin zahlen sie Steuern. Sie beschäftigen tausende Menschen?“
„Ach das alte Lied der Reaktion. Die Regierung will zurück zu den Zeiten vor Gorbatschow. Zentrale Lenkung. Diktatur im alten russischen Ziel. Die Bodenschätze wieder zu kontrollieren ist ein erklärtes politisches Planziel, und Männer wie ich stehen da im weg.“
„Der Zeitpunkt kommt mir aber merkwürdig vor. Könnte es vieleicht auch um meine oder Roberts Anwesenheit gehen?
„Ja das wäre möglich. Jemand hat Angst, und das ist der Antriebsmotor für verzweifelte Aktionen.“
„Ich sehe sie sprechen und höre ihre Worte Alex, aber in Wirklichkeit denken sie doch das ich der wahre Grund für die Attacke bin, oder?“
Den Rest der Fahrt telefonierte er, blieb dabei aber ruhig und sachlich wie ich ihn kannte.


Es war ein schöner Tag und ich konnte von hier aus in Roberts Zimmer sehen. Die Ärzte waren gerade bei ihm und jemand lies die Jalousien etwas herunter. Zwei „Gärtner“ drehten ihre Runden im Garten und taten so als würden sie nicht vorhandenes Laub aufpicken.
Hin und wieder saß ich abends in der Küche beim Personal und sprach mit den Leuten. Es hatte etwas gedauert bis auftauten, aber mittlerweile verstanden wir uns ganz gut. Alex schien sein Personal im Verhältnis gut zu behandeln was einige von ihnen durch deutliches Loyalitätsbekunden untermauerten. Er zahlte das Schulgeld für die Tochter der Köchin. Den Kuraufenthalt für die Mutter eines der Leibwachen und vieles mehr.
Hier schien alles gut und geordnet.
Zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich wieder geborgen. Alltagsprobleme gab es praktisch nicht, und der Gedanke wieder gehen zu müssen behagte mir gar nicht. Schon wegen Robert, der von Karawanen von Ärzten untersucht und behandelt wurde. Aber wenn die Situation weiter eskalierte würden wir abhauen. Alex hatte es nicht verdient wegen mir Schaden zu nehmen.

Plötzlich stürzte Kolja wieder herein und beide Männer flüsterten miteinander.
„Kommen sie. Schnell es ist etwas geschehen!“ Rief Alex und packte mich am Arm.
Welche Katastrophe war nun wieder im Anmarsch, oder ob nur der Kurs für Rohdiamanten gefallen war? So eine spontane Reaktion war ich von ihm nicht gewohnt. Kolja hetzte voran und öffnete die Türen.
„Was ist denn geschehen? Was……..?“
Doch statt in Alex Büro ging es direkt zu Roberts Zimmer.
Schon von weitem sah ich einen der Ärzte vor der Tür telefonieren und spürte wie mein Puls zu rasen begann.
Eine Krankenschwester riss die Zwischentüren zum Flur auf und plötzlich drang uns unbeschreiblicher Lärm entgegen. Es war fast so als wenn wir im Studio an einem Arbeitstag die Fenster öffneten. Fuhren hier etwa Gabelstapler und Lastwagen durchs Zimmer?
Robert lag noch immer in seinem Bett während zwei Ärzte an ihren Instrumenten herumdrehten.
„Was? Was ist passiert?? Rief ich und überflog die Anzeigen die ich deuten konnte. Herzschlag, Atemfrequenz. Alles schien normal. Auf einem Anderen Monitor raste eine Kurvenlinie auf und ab. Hatte er etwa Fieber?
„Sehen sie selbst Frau Zeiger. Er ist kurz davor aufzuwachen.“
Ich versuchte aus den Zahlen und Werten etwas zu erkennen, aber vergeblich. Das innere des Space Shuttles hätte mir im Augenblick nicht fremder sein können.
„Und…? Und wie ? Woran sehen sie das?“ Mir brach vor Aufregung der Schweiß aus. Alex lächelte listig. Wehe das war ein Medizinerwitz.
Dann fasste er plötzlich meine Hand und sein Stock deutete auf Robert.
„Da: Sehen sie es denn nicht? Er hat die Augen geöffnet.“
Ich war wie vom Donner gerührt. Robert starrte gerade aus in den Raum.
„Seit der letzten Spritze verbessern sich seine Vitalwerte fast stündlich.
Es ist phantastisch.“ Sagte einer der Neurologen.
„Also war es seinerzeit nicht die Musik, sondern der Krach von der Strasse.“ Frohlockte Alex und klatschte vor Freude in die Hände.
„Aber er hat doch mit dem Fuß im Takt zu dieser schrecklichen Musik gewippt. Ich habe es ganz deutlich gesehen.“ Nörgelte ich. Vermutlich stand ich gerade komplett neben mir. Ich nahm Roberts Hände und drückte sie fest um mich abzureagieren.
„Die Cd. Sofort einlegen. Dawai.“ Rief der Chefarzt und Schwestern und Assistenzärzte wieselten durch den Raum als wäre ihnen der Teufel auf den Fersen
Sekunden später bildeten Jazz und künstlicher Straßenlärm eine höchst unglückliche Symbiose in dem Behandlungszimmer.
Aber dann geschah es. Roberts linker Fuß begann sich zu bewegen. Genau wie damals im Studio.
„Sehen sie. Seine Augen, er blinzelt.“ Eine Taschenlampe bewegte sich vor Roberts Augen und die Pupillen reagierten. Der Chefarzt rannte nervös herum und schrie nach Auswertungen.
„Synapsenreaktion bei 17 Prozent. NLG steigend“ Rief jemand.
„EEG ohne Komplikationen, Werte nehmen zu. Patient befindet sich aktuell nicht mehr im Koma.“ Der Lärm wurde zum Glück sofort etwas leiser gedreht. Robert reagierte weiter.
„Adrenalin, aber langsam injizieren. Jetzt kommt es darauf an:“
Flüsterte der Chefarzt und übernahm es selbst Robert das Mittel zu verabreichen. Ich war wie erstarrt. Atemlos beobachtete ich die Anzeigen und mit jeder steigenden Zahl kam es mir vor als würde das Leben gleich zähflüssiger Lava in Robert zurückkehren.
Seine Augen blickten mir direkt ins Gesicht und plötzlich schrie ich ihn an. Vermutlich war gerade voll neben der Spur.
„Sag was. Mach was. Irgendwas, nur zeig das du mich verstehst verdammt!“ Ich packte seine Finger und knetete sie durch wie ich es immer getan hatte, bis der Arzt mich darauf aufmerksam machte das höchstens eine winzige Bewegung zu spüren wäre.
Die Aufregung schien mich fertig zu machen denn ich hechelte wie ein alter Hund in der Sonne. Alle starrten mich an. Vieleicht war ich auch kurz davor durchzudrehen, aber dann spürte ich es. Ganz sanft strich sein linker Daumen über meine Handfläche. Einen Stromschlag hätte ich nicht intensiver spüren können. Aber so schnell wie es passierte war es auch vorbei.
„Mach das nochmal. Noch einmal !“ Kreischte ich.
„Frau Zeiger? Hören sie….. Es kann lange dauern bis……!“
„Nochmal. Nur einmal. Gib dir gefälligst Mühe verdammt!“ Ich wurde so laut das der Arzt erschreckt zur Seite wich.
„Er reagiert auf sie. Das EEG ist deutlich.“ Rief jemand und dann passierte es. Roberts Daumen bewegte sich und streichelte meine Handfläche. Ich hatte ihn zurück.

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:13.08.12 20:14 IP: gespeichert Moderator melden


Geniale Fortsetzung, aber das Ende, das ist doch die reinste Folter!!!
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:13.08.12 21:00 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist mal wieder Typisch immer Aufhören wenn es grad am interessantesten wird.
Tolle Fortsetzung es sieht ja gut aus und Robert schein wach zu werden.
Dann muss er nur noch richtig Aufwachen und Fitwerden.
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:14.08.12 00:54 IP: gespeichert Moderator melden


Na endlich wacht er auf. Bald kann er ja den Zirkel in den Ar.... treten.
Jetzt muss nur geklärt werden, warum das Auto die Beiden erwischte.
Mike muss ich zustimmen, schon wieder an der falschen Stelle die Werbepause.
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:14.08.12 10:12 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder sehr gelungene Fortsetzung! Das ist das beste Buch, was ich je gelesen habe!

LG
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:21.08.12 16:50 IP: gespeichert Moderator melden


Die Geschichte ist so toll. ich fiebere total mit was mit Robert wohl ist ob er das alles hinbiegen kann.. ich hoffe ja insgeheim auf ein tolles happy end mit allem drum und dran das hätte Sabine auf jedenfall verdient..

ich find es genial wie du schreibst und noch toller das du uns daran teil haben lässt ;)

lieben Dank Carina
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:02.09.12 15:15 IP: gespeichert Moderator melden


Lange nicht hier gewesen und vorhin diesen neuen Teil entdeckt.

Mir läuft noch jetzt die Gänsehaut den Rücken rauf und runter.

Danke!
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:02.09.12 19:24 IP: gespeichert Moderator melden


Ich hatte die vergangenen Tage meistens erst am Abend bei Robert verbringen können und nutzte den kurzen Moment für einen Blick auf ihn. Zu viele Termine mit Leuten die ich nicht kannte und vermutlich auch nie wiedersehen würde. Jeden Abend irgendwo Essen oder einen Drink an einer Bar um Instruktionen zu erhalten oder Informationen auszutauschen. Alex war nicht immer dabei gewesen aber Dimitri und drei weitere Männer denen man lieber nicht im Dunkeln begegnen möchte.
Die Russen waren schon immer etwas martialisch aufgetreten aber nun schien sich alles verändert zu haben, denn zum ersten Mal zeigte Dimitri deutlich Anzeichen von quälender Anspannung. Warum sagte er nicht. Er war überhaupt sehr schweigsam geworden in den letzten Tagen.
Als hätte er vor etwas Angst.
Robert schlief doch mein Zeitplan lies keine langen Aufenthalte zu.
Ein Kuss auf die Stirn und der Druck meiner Finger mussten vorerst genügen. Die Pflegerinnen standen in den Startlöchern um Robert zu waschen und umzuziehen und der Geruch von frischen Pfannkuchen strömte durch mein Zimmer.
Wir hatten gemeinsam geschwitzt. Ob ihm körperliche Nähe etwas geben würde konnte zwar niemand mit Sicherheit bestätigen, aber schaden konnte ihm auch nicht. Nackt lag ich in der Nacht neben ihm und lies seine Hände auf mir.
Insgeheim hoffte ich dass er dabei etwas empfand. Ob es falsch war würden wir hinterher klären müssen, aber ich ließ seine Finger über alle Stellen meines Körpers kreisen. Es war ganz bestimmt etwas eigennützig von mir, aber ich brauchte auch eine Bestätigung für mich.
Seine Augen waren wieder geschlossen, aber Schlaf sei etwas Natürliches hatten die Ärzte gesagt. Der Moment des Erwachens sei für viele Komapatienten mit großem Stress und körperlicher Anstrengung verbunden.
Ich warf den Mantel auf das Bett und blickte auf die Uhr.
In wenigen Stunden würde ich Alex in der Diamantenbörse zum Essen treffen. Sein Allerheiligstes, zu dem ich vor einem Jahr noch keinen Zutritt hatte. Offenbar war ich in seinen Augen aufgestiegen.
Die Dusche dampfte und der Strahl hatte Massagequalität.
Der nach Aprikose duftende Schaum verteilte sich wie von allein auf meiner Haut. Florentiner Seife würde meinem Haar einen besonderen Glanz geben.
Es würde ein Strategiegespräch werden. Alex war entschlossen sich gegen den Gegner der nun auch der Seine war zu verteidigen und sammelte seine Kräfte. Unsere Kräfte, allerdings hatte ich noch keine plausible Idee wie ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen sollte. Doch für Robert und mich war es an der Zeit uns in den Konflikt aktiv einzumischen.

Das vorgewärmte Badelaken wartete schon auf mich und ich widmete mich meinen Füßen. Eines der Mädchen rief durch die Tür dass mein Frühstück auf dem Tisch stände und verzog sich wieder.
Silberheller Klarlack und eine kurze Behandlung mit der Hornhautraspel genügten um meine Füße annehmbar zu machen.
Kati war von Pjotr weggebracht worden. Sie hatte den Wunsch geäußert nach London zurückzukehren und sicher würde ihr erster Weg sie zu Lady Pain führen. Wir hatten nicht mehr miteinander gesprochen was sicher das Beste war.
Ivan hatte darauf bestanden sie zu entfernen und solange keinen Kontakt zu ihr aufzunehmen bis die Position von Lady Pain eindeutig bestimmt war.
Ich fühlte dass Sie und auch Kati auf Unserer, der vermeintlich guten Seite waren, aber ich konnte auch Alex verstehen.
Der Test war eindeutig gegen Kati ausgefallen und wie Dimitri mir zu verstehen gab hatte nur der bullige Mann verhindert dass sie in einer von Ivans Zellen verschwunden wäre bis alles aufgeklärt war.
Lidstrich und Makeup. Die Falten wurden leider auch nicht weniger. Doch heute kam es mir auf Äußerlichkeiten an. Hier hatte ich mir nie große Mühe damit gegeben, aber bei diesem Treffen sollten sie alle eine neue Sabine Zeiger kennenlernen.
Der Rasierer entfernte sorgfältig alles was entfernt gehörte und hinterließ blankgeputzte Beine und ein absolut glattes Geschlecht. Alles sollte heute perfekt sein. Vorsichtig trieb ich meine Ringe durch die Öffnungen und betrachtet mich eine Zeit im Spiegel. Seit dem Unfall hatte ich sie nicht mehr getragen.
Der Verlobungsring von Robert war verschwunden aber diese Ringe waren ebenfalls Zeichen seiner Wertschätzung an mich. Sie zu tragen erfüllte mich mit Stolz und gab mit gleichzeitig Mut zu dem was ich mir vorgenommen hatte.
Ich würde ein graues Business Kostüm von Versage tragen. Dank Perestroika waren alle namhaften Designer in Sankt Petersburg vertreten. Wadenlange Schaftstiefel aus weichem Ziegenleder mit nicht zu hohen Absätzen die sich nur schwer über die Waden streifen ließen aber absolut bequem waren.
Sonst hatte mir Kati beim anziehen geholfen, aber das war vorbei.
Lidstrich und Makeup. Die Falten wurden leider auch nicht weniger. Das Leben hatte auch an Frau Zeiger ihre Male hinterlassen, aber was waren diese Kleinigkeiten gegen das was Robert oder vielleicht Nora gerade erleiden mussten?
Der Mantel. Von dem Kaufpreis hätte ich drei Monate lang die Studiomiete in Hamburg begleichen können, aber hier schien Geld kaum eine Bedeutung zu haben. Dafür galten Vertrauen und Integrität viel mehr.
Vertrauen. Ja was ein schönes Wort. Es war Kitt der den Zirkel um Robert zusammenhielt, und er war gebrochen worden. Niemand traute mehr dem anderen, und wie mit Alex versicherte war die offene Kommunikation unter den Mitgliedern annähernd zum erliegen gekommen. Keine Bälle, Feiern, Partie oder ähnliches. Alles verlief nur noch hinter verschlossenen Türen, doch wie er aus zuverlässigen Quellen erfahren haben wollte bildeten sich zwei Lager aus.
Aber alle hielten sich mit ihren wahren Absichten bedeckt und es war bislang unmöglich Freund oder Feind zu definieren.
„Wer für dich ist, wird nicht automatisch auch der Feind deines Feindes“
Gab er mir als Weisheit mit.
Alex war sich im klaren das er in erster Linie nur wegen des geldes war was er war, trotzdem herrschte er nicht wie ein Gangsterclan-Chef über seine Leute sondern eher wie ein Patriarch und Familienvorstand.
Nach unserem letzten Gespräch machte er mir ziemlich deutlich das ich nun auch dazu gehören würde, und besser tun sollte was er anordnete. Schon um Roberts Willen, denn wir waren alle in Gefahr.
Ein Blick auf die Uhr. Ich war pünktlich. Draußen fuhr der Wagen vor und Dimitri hasste es wenn er warten musste. Ich nahm meine neue Handtasche.

Ein Peilsender als goldener Lippenstift getarnt erhöhte seit einigen Tagen den Füllungsgrad meines dunklen Guccimodels. Nur eines von zahlreichen Opfern des letzten russischen Kaufrausches an dessen Eindämmung ich kläglich versagte. Peilsender? Ich wurde kontrolliert
als wäre ich ein seltenes Stück das nicht verlorengehen dürfe.
Aber Kolja meinte das wir wenig Zeit hätten und ich auf alles gefasst sein müsste.
Noch einmal der Blick in den Spiegel. Neben dem Schrank standen zwei Paar neue Koffer. Alex? Würde ich überhaupt hierher zurückkehren? Vielleicht sollte ich einige Dinge einpacken?
Ich würde reisen müssen. Robert zurücklassen und etwas tun was ich noch nie getan hatte.
Ich ging die Treppe herab und entdeckte Dimitri und einen weiteren Mann in Uniform die durch ein Fernglas nach draußen schauten.
„Zurück. Gehen sie vom Fenster weg!“ Zischte Dimitri und zog mich eilig hinter eine Wand.
„Was ist los?“
„Ein Attentäter. Er ist bereits im Land und wir denken das er das haus observiert.“
„Was ist mit Robert?“
„Schon verlegt. Ein Raum ohne Fenster und Stahlbetonwänden. Keine Sorge.“ Plötzlich stürmte eine der Hausmädchen nach oben.
Doch jetzt trug sie kein Tablett sondern eine schwere Waffe im Gürtel und eine betriebsbereite Gummipuppe mit langem Haar unter dem Arm.
„Sorg dafür das sie vor dem Fenster auf und abgeht. Und halt den Kopf unten.“ Sagte Dimitri und zeigte nach oben.
„Sie wollen die Frau als Lockvogel einsetzen? Was wenn sie getroffen wird?“
„Alles Panzerglas Frau Zeiger . Keine Sorge. Aber wenn er sich zeigt in dem er feuert wissen wir wo er ist. Anders geht es nicht.“
„Seit wann wissen sie von dem Attentäter?“
„Vor wenigen Minuten kam die Meldung. Ich sorgte zunächst für die Sicherheit von Herrn Presch und war bereits auf dem Weg zu ihnen als mich Kapitän Roskow aufhielt.“ Diese Russen und ihr Sicherheitswahn. Dachte ich genervt.
„Dann gehe ich davon aus das sich mein Date mit Alex wohl etwas verschiebt?“ Sagte ich schnippisch und wollte eben den Mantel abstreifen als ein gewaltiger Knall das Haus erzittern lies. Eine Feuerwand bahnte sich aus dem Stockwerk über uns den Weg nach unten, während sämtliche Bilder und Gobelins von den Wänden fielen.
Es brannte und der Rauch nahm mir die Sicht, aber jemand packte meinen Arm und zog mich die Treppe hinab. Im ganzen Haus waren Schreie zu hören und eine unglaubliche Hitze verfolgte uns bis nach draußen.
Über uns knatterte ein Helikopter, und bewaffnete Männer und Frauen tobten durch den Garten. Ich war noch etwas benommen und in meinen Ohren klingelte jemand Sturm als ich einen Blick nach Oben warf. Dort wo sich mein Zimmer befunden hatte gähnte ein dunkles Loch aus dem Flammen schlugen und dichter Rauch aufstieg.
Soviel zum Thema Panzerglas.
„Sind sie verletzt?“ Dimitrie trug eine breite Schmarre über der Stirn und sein Haar und Anzug waren versengt.
„Nein ....Nein. ..Alles gut. .Nur ...etwas erschrocken. Was ist mit Robert?“
„Im Keller Der ist Bombensicher. Keine Sorge.“
„Keine Sorge. Sie haben auch gesagt das Panzerglas reichen würde. Was ist mit der Frau dort oben?“, Schrie ich ungehalten.
Das brüllen tat mir gut denn es löste die schlimmste Anspannung.
„Es war vermutlich eine Panzerfaust. Wer konnte das ahnen, das…?“
Zum ersten Mal im Leben schien Dimitri sprachlos zu sein.
„Los, bringen sie mich zu Robert, und dann will ich dass wir beide hier weggebracht werden. Dorthin wo es sicher ist!“
Klang ich etwa schon wie eine Schauspielerin aus einem Gangsterfilm?
Selbstbewusstsein als Schutzinstinkt?

Nachdem ich mich beruhigt hatte blieb Robert in den bewährten Händen der Pfleger und Ärzte und ich lies ich mich von einem sehr schweigsamen Dimitri zur Diamantenböse fahren.
Das Grundstück sah aus wie ein Schlachtfeld. Sogar ein Panzerfahrzeug stand vor der Tor und eine Sandsackbarriere umgab das Eingangsportal.
War das alles wegen uns? Wegen Robert und mir? Oder nur wegen mir?
Mein Kopf raste. Warum?
Der schwarze Geländewagen rollte langsam dem Konvoi hinterher in Richtung Innenstadt. Kein Wort bisher davon das sie den Täter gefasst hatten. Zwei mit Maschinenpistolen bewaffnete Männer saßen neben Dimitri. Es war also soweit.
Sabine Zeiger zog in den Krieg.

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Gummimikey  
  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:02.09.12 23:20 IP: gespeichert Moderator melden


Du machst es aber auch Spannend Mirador.
Da werden ja richtig schwere geschütze Aufgefahren um Robert aus den Weg zu Räumen.
Ich tippe mal das war eine Panzerfaust die da Abgefeuert wurde.
Don´t Dream it! BE IT!!!
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:03.09.12 00:53 IP: gespeichert Moderator melden


Ein Traum von einer Fortsetzung!

Du weißt es echt wie du dein Publikum an den PC fesseln kannst. Hoffe schnell auf mehr Klarheiten wie der Krieg vrläuft und wer das Opfer sein wird.
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