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Machtdom
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wahre Freiheit ensteht in uns

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  RE: Moderne Zeiten Datum:30.08.16 20:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet,

wie schon gesagt, übe ich mich in Geduld.
Aber ich und sicherlich einige andere hier hoffen, dass die versprochene Fortsetzung bald kommen wird.

Du schreibst so spannend und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße
Machtdom
Meine Geschichte:
Schule für Sklavinnen
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:01.09.16 11:19 IP: gespeichert Moderator melden


ganz doll DANKE Machtdom sowohl für die liebe Worte als auch für die Geduld.......

liebe Grüße von Jj.
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marmas71Volljährigkeit geprüft
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  RE: Moderne Zeiten Datum:04.11.16 18:56 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet_ro,

Ich sitze gemütlich im Sessel und trinke eine Tasse Tee.

Möchtest du auch eine Tasse. Vielleicht hilft der Tee dabei neue Ideen für diese schöne Geschichte zu finden.

Viel Spass beim schreiben.

Gruß marmas71
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:04.11.16 22:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Marmas,

herzlichen Dank für das liebe Angebot. Ja, ich mag Tee, aber meist nur nach getaner Arbeit. Während des Schreibens ziehe ich Kaffee vor.

liebe Grüße von Jj.
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Agent_CA
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  RE: Moderne Zeiten Datum:08.11.16 23:43 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet,

zunächst auch von mir ganz lieben Dank und meine Anerkennung für diese beeindruckende Geschichte. Ich bin, ehrlich gesagt, nach der Lektüre so bewegt, dass ich ein paar Zeilen schreiben muss.

Du hast ganz am Anfang gesagt, dass diese Erzählung eher ein Experiment sei und Du nicht sicher seist, wie weit Du sie fortführen wirst. Ich möchte mich deshalb den Vorrednern anschließen und Dich bitten, sie weiterzuschreiben. Viele Geschichten hier sind es wert, dass man sie liest, aber Deine verdient es, sie bis zum Ende(!) zu lesen. Sie hat nämlich einen klar erkennbaren Spannungsbogen, der bisher stetig ansteigt, ein (gefühltes) Thema, das es wert ist, sich damit zu befassen, und sie lässt einen mit vielen offenen Fragen zurück, auf die man nach Antworten sucht.

Dies ist dasselbe Gefühl, das ich beim Lesen einer Tragödie empfinde, und ich denke, die tragische Spannung entsteht in beiden Fällen aus einem Widerspruch oder Spannungsverhältnis. Machtdom hat ja schon auf den Kontrast zwischen der modernen Gesellschaft und den altertümlichen Ordensregeln hingewiesen. Mir fällt vor allem ein anderes Spannungsfeld auf, das zwischen einer brutalen Außenwelt und den anständigen, menschlichen Empfindungen und Gedankenwelten der Hauptcharaktere besteht.

Wenn man von diesen nämlich einmal absieht, ist deine Geschichte fast unerträglich hart. Du zeichnest eine Gesellschaft, die völlig willkürlich (denn es steht mit der "Rettung der Umwelt" kaum in irgendeinem Kausalzusammenhang) der Hälfte der Menschheit fundamentale Menschenrechte vorenthält, sie systematisch demütigt und entrechtet. Gewiss, auch Männer haben in diesen "Vereinigen Europäischen Staaten" bestimmte Pflichten und die Frauen besitzen im Gegenzug gewisse, minimale Rechte. Dies ist jedoch schlicht die Folge davon, dass eben auch Unterdrückung kanalisiert und eingehegt werden muss, wenn sie auf Dauer bestehen soll. Das ändert aber nichts daran, dass Du eine Dystopie beschreibst, einen alles überwachenden Gottesstaat der inherent ungerecht und unmenschlich ist.

Im Übrigen bin ich froh, zu lesen, dass Du selbst solch eine Gesellschaft ablehnst. Beeindruckend finde ich auch, dass Du darauf verzichtet hast, dies der "Islamisierung" zuzuschreiben, und stattdessen gezeigt hast, wie viel totalitäres Potential in unserer eigenen, christlich-konservativen Ordnung steckt. Wie wenig die christliche Soziallehre all dies abmildert, zeigt sich - wie immer - anhand der Institutionen, in denen man sich mit Abweichlern befasst. Das ist in diesem Fall die Organisation der Dienerinnen, in die Samantha eintreten musste. Sie trägt alle Züge einer totalen Institution, angefangen damit, dass sie die Unterworfenen ihres Namens und ihrer eigenen Kleider beraubt, über die totalen Erfassung aller Lebensäußerungen bis hin zur Aufhebung des Individuums.

Das Einzige, was diese Härte abmildert, ist die Menschlichkeit der Hauptcharaktere, die aufeinander achten und füreinander empfinden. Dabei stehen sie nicht etwa im klaren Gegensatz zu ihrer Lebenswelt. Im Gegenteil, sie haben die Regeln ihrer Zeit ja zum größten Teil internalisiert. Und dennoch stellen sie immer wieder das Wohl ihrer Liebsten über alles andere, auch, wenn sie dadurch in den Widerspruch zu den Regeln ihrer Gesellschaft, zu den Gesetzen, zu ihren eigenen Moralvorstellungen geraten.

Aber die Regeln eines totalitären Gottesstaates erlauben es Menschen nicht, glücklich zu werden, jedenfalls nicht, wenn sie auch nur im Geringsten von dem abweichen, was man von ihnen fordert. Und um geringe Abweichungen handelt es sich: Celine ist so gehorsam und demütig, wie sie nur sein kann, ihr einziger "Fehler" ist, dass sie doch wohl lesbisch ist, wofür sie nicht das Geringste kann. Samantha ist auch nicht wirklich ungehorsam, wenn man sie fair beurteilt, auch wenn die anderen Charaktere der Geschichte dies nicht können. Sie spürt einfach die Ungerechtigkeit ihrer Situation und hat damit auch recht. Sie versucht sogar, diese Gedanken und Empfindungen zu unterdrücken, und nur ganz gelegentlich entgleitet ihr diese Selbstbeherrschung (oder: Selbstunterdrückung) für einen Augenblick. Ansonsten hat sie zwei harmlose, kleine Fehler gemacht und sich gestritten, etwas, was man einer 18-Jährigen wohl nachsehen sollte. Es sind aber schon diese winzigen Abweichungen, die Menschen hier wie überall in den Gegensatz zu totalitären Systemen bringen.

Und hieraus ergibt sich eben der Widerspruch: Was tun, wenn die Menschen, die man liebt, mit den Forderungen der Gesellschaft und den eigenen Überzeugungen in Konflikt geraten? Deine Charaktere machen es sich nicht leicht, sie sehen die Spannungen, und das quält sie offenbar. Nicht umsonst hat Julia geweint, als sie auch nur darüber nachgedacht hat, ihre Tochter könnte auf Frauen stehen. Letztlich versucht Robert doch wohl einen Kompromissweg, er möchte für Celine einen geeigneten Platz in der Gesellschaft finden, Samantha vor den schlimmsten Sanktionen des Staates bewahren. Der Weg, den er eingeschlagen hat, ist hart genug. Nicht umsonst waren die Tage bis zur Trennung so düster, und - bezeichnenderweise - wurde genau dort auch der Umgang in der Familie viel kühler beschrieben als sonst.

Jetzt steht man als Leser da und möchte wissen, wie die Spannungen gelöst werden, ob die Geschichte gut oder tragisch enden wird. Man fragt sich, ob es den beiden Töchter gelingen wird, unter diesen Umständen zu leben und doch sie selbst zu bleiben, sich ihre Nischen zu suchen, und ob eine Familie, die so menschlich ist, in einer so unmenschlichen Welt bestehen kann. Oder kann die Anpassung nur bedeuten, dass sie genau das aufgeben müssen, was sie als Menschen auszeichnet und besonders macht? Vielleicht werden die Widersprüche auch so groß, dass die Charaktere offen gegen ihre Umwelt kämpfen müssen? Werden sie womöglich sogar etwas verändern können? Oder kann die Geschichte letztlich nur mit der Katastrophe, mit dem Zerreißen der Familie und dem Untergang der vier Protagonisten enden?

Dies sind jedenfalls die Fragen, die mich nach der Lektüre umtreiben. Ich weiß nicht, ob irgendwelche dieser Gedanken sich mit dem decken, was aus Deiner Sicht das Thema der Handlung ist. Aber vielleicht freut es dich ganz unabhängig davon, zu wissen, dass Deine Geschichte überhaupt zum Denken anregt!

Von mir jedenfalls noch einmal vielen Dank dafür,
Liebe Grüße,
CA
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:09.11.16 13:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Agent CA,

ein ganz großes DANKE für Deine freundliche und sehr ausführliche Kritik. Ganz ehrlich: es freut mich sehr das Du Dich so intensiv mit der Geschichte befasst hast und natürlich auch das sie Dir gefällt.
Ja, es geht weiter, ich habe auch ein paar Zeilen geschrieben aber wie leider viel zu oft muss ich dem Broterwerb Vorrang einräumen. Das experimentelle daran war bzw. ist in der Tat die Verbindung einer utopischen Gesellschaft mit einer "christlichen" Ideologie. Ohne mich hier verheben zu wollen: ein klein wenig war mir 1984 ein Vorbild, sicherlich eines das ich nie erreichen werde. Orwell war ein Genie, ich bestenfalls ein Zeilenschinder...
Du hast es sehr klar erkannt und auch gesagt: Diese utopische Gesellschaft ist HART, ist unfair und wenn auch im Theorem lustbesetzt sollte sie de facto nie realisiert werden. Jede Form von Extremismus, jede Form von Diktatur, ist abzulehnen. Wer Religion zur Unterdrückung benutzt, wer aus Gott einen Sklavenhalter macht, hat die jeweilige Religion nicht verstanden. Ein religiöses Weltbild muss immer auch den Mitmenschen im Auge haben, ihr/sein Wohl fördern und sie/ihn lieben. Gewiß nicht im Sinne eines "ich finde alles gut und ich mag jeden" aber doch im Sinne einer positiven Grundhaltung und auch im Sinne einer konkreten Hilfe. Wer nur schön redet, wer sein Christsein nur in sonntäglichen Kirchgängen manifestiert, muss sich die Frage gefallen lassen welche Früchte sie/er bringt. Dies ganz bewusst als bekennend gläubig gesagt.

Kurz zum Islam: Ja, es gibt den Islamismus, das fundamentale und gewalttätige Daran. Nur ein Blinder würde dies negieren. Aaabeerrr ich kenne sehr viele Muslime, sie sind mir Freund und sie wollen weder "alle Ungläubigen töten" -btw: eine Sure die im Krieg gesprochen wurde und in der auch gesagt wird das ein Feind der sich ergibt, ebenso Alte, Frauen, Kinder zu schonen sind- noch träumen sie von einem islamischen Staat. Sie haben ebenso viel Angst vor diesen Umtrieben wie ich, sie sind zutiefst besort.

Mir ist es sehr wichtig das die Charaktere sowohl hier als auch im "Haus am See" -die kleine Eigenreklame sei mir verziehen- keine Holzschnitte sind sondern Personen, vielleicht sogar Persönlichkeiten. Auch wenn es vielleicht reizvoll ist aber die Schilderung eines "dauergeilen Superdoms", da bitte ich um Verzeihung für den Vulgarismus, oder einer "gigadevoten Serva die permanent auf den Knien rumrutscht" empfinde ich als sehr ermüdend und auch gelinde gesagt nervig.
Deine Fragen sind berechtigt...nur leider habe ich derzeit keine Antwort. Es ist sicherlich unbefriedigend aber auch ich weiß nicht wie diese Geschichte weiter geht, lediglich den nächsten Teil kenne ich bereits. Aber ich werde versuchen auch weiterhin die Akteure lebendig darzustellen, sie nicht zu einer Art von Prototypen verkommen zu lassen. Zwar verehre ich Max Frisch aber eine der Homo Faber wird hier zumindest nicht agieren.

Dir nochmal ein großes DANKE und weiterhin viel Spaß beim Lesen.

liebe Grüße von Janet
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Machtdom
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  RE: Moderne Zeiten Datum:09.11.16 13:43 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet,

was Du und Agent_CA hier geschrieben habt, kann ich nur bestätigen.

Egal welche Ideologie oder Religion man nimmt, wenn sie reduziert und verkleinert wird auf bloße Aussagen und blind zu befolgende Gebote, dann wird sie entmenschlicht und falsch.

Sowohl der Gründer des Christentums, Jesus (und das sage ich sowohl als Gläubiger als auch als studierter Theologe), als auch Mohammed wollten den Menschen einen Halt und Stütze geben, aber nicht das, was z.B. die Inquisition im Mittelalter oder der IS in der heutigen Zeit daraus gemacht haben, eine Fratze des Ursprünglichen ohne Respekt und Toleranz.

Deshalb auch, aber im Besonderen wegen Deiner tollen Art zu schreiben und dadurch Botschaften vermittelnd, warte ich (un)geduldig auf die Fortsetzungen Deiner Geschichten.

Lieben Gruß
Machtdom
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:09.11.16 14:02 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Machtdom,

zu Deinen Worten über Jesus und Mohammed sage ich mal ganz bewusst JA und AMEN.
Das ich Deine und auch die Geduld manch anderer hier auf so eine harte Probe stelle bedauere ich aufrichtig. Da kann ich nur SORRY sagen....

liebe Grüße von Janet.




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Agent_CA
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  RE: Moderne Zeiten Datum:09.11.16 22:01 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet, hallo Machtdom,

ja, da kann auch ich als zwar gläubiger, aber konfessionell völlig ungebundener Mensch mich Euch nur anschließen. Das Problem ist mit Sicherheit nicht die Religion, sondern nur der Missbrauch derselben als Ideologie.

Übrigens finde ich es keineswegs vermessen, literarischen Vorbildern nachzustreben oder sich ggf. auch mit ihnen zu vergleichen. Letztlich, heißt es doch, stehen alle Autoren wie Zwerge auf den Schultern von Riesen.

Ich glaube auch, dass es wirklich genau Deine Charaktere sind, welche die Geschichte so fesselnd machen, eben weil sie keine Abziehbilder, sondern glaubwürdige Personen sind. Deshalb fühlt man mit ihnen und nimmt auch ihre Gedanken und Entscheidungen ernst. Tatsächlich ist dies etwas, was ich beim Schreiben auch anstrebe (womit nicht gesagt ist, dass es mir so gut gelingt wie dir!)

Dass du selbst noch nicht weißt, wie es enden wird, macht es übrigens noch spannender, finde ich. Ich freue mich darauf, es hier nach und nach zu lesen! Übrigens wollte ich mit der Bitte, die Geschichte fortzusetzen, nicht drängeln. Es ist ja ganz klar, dass Deine Arbeit vorgeht (und Dein Privatleben auch!) und Du nur dann schreibst, wenn es eben passt. Bei dieser Geschichte lohnt sich das Warten allemal!

Liebe Grüße,
CA
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Machtdom
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  RE: Moderne Zeiten Datum:10.11.16 06:04 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo CA,

vollständig einverstanden mit Dir!
Bei Janet´s Geschichte lohnt sich das Warten auf jeden Fall.
Und auch ich strebe in meiner Geschichte die Glaubwürdigkeit meiner handelnden respektive "leidenden" Personen an (was auch ich nicht so gut wie Janet kann).

Gruß
Machtdom

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Machtdom am 10.11.16 um 06:05 geändert
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:10.11.16 15:20 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Agent, Hallo Machtdom,

erstmal DANKE für Eure Geduld. Es ist mir ehrlich peinlich hier immer wieder vertrösten zu müssen...

Sicher ist es gut und richtig Vorbilder zu haben und auch ihnen nachzueifern. So lange man dabei nicht sich selbst, die eigene Einzigartigkeit verliert kann dies in allen Aspekten des Lebens sehr fruchtbar sein.
Allerdings bin ich realistisch genug zu erkennen das ich mit den "wirklich großen" nicht mithalten kann, muss ich auch nicht.

Euch einen sehr schönen Tag.

liebe Grüße von Janet
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Machtdom
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  RE: Moderne Zeiten Datum:10.11.16 17:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet,

ja das ist es: Einzigartigkeit!

Jeder Mensch ist einzigartig auf dieser Welt, er und alle um ihn herum müssen dies nur akzeptieren und tolerieren.

Das dies leider nicht geschieht, zeigt die Geschichte und die Gegenwart. Aber wenn wir hier im Kleinen anfangen, hoffe ich, das es weiterstrahlt.

Und genau das versuche ich auch zu schreiben, es ist einfach spannend, verschiedene Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrem gemeinsamen Streben zu zeigen.

Und da fühle ich mich verbunden mit Dir und allen, die in ihren Geschichten hier dasselbe wollen.

Lieben Gruß
Machtdom
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:11.11.16 12:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Machtdom,

vielleicht ist diese Einzigartigkeit das was die Bibel mit "nach seinem Bilde geschaffen" meint. Ein Hauch der Göttlichkeit in uns allen die uns behäfigt einzig zu sein. Menschen sind keine Ameisen, binsig aber wahr.

Stimmt, dies wurde und wird zu oft negiert. Wir alle haben die Chance, vielleicht auch die Verpflichtung dieses Menschenbild zu leben, es in unseren Handlungen sichtbar werden zu lassen. Wenn wir dem Mitmenschen mit Achtung und Respekt begegnen, wenn wir versuchen in ihr/ihm diese Einzigartigkeit zu sehen, werden wir Andersartigkeit nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung, gelegentlich auch als positiven Ansatz zur Veränderung, empfinden.

liebe Grüße von Janet

P.S.: ich finde es sehr toll das hier in diesem Thread auch etwas philosophisches zu lesen ist. ...jaaaa das ist das Story-board...
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Machtdom
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  RE: Moderne Zeiten Datum:11.11.16 14:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet,

aus dem "vielleicht" mache ich ein "sicherlich"!

Und das unterscheidet uns auch von den Ameisen, um es mal flapsig zu sagen.
Für mich ist es so: Als Mensch habe ich das Geschenk dieser Einzigartigkeit bekommen, aber dieses Geschenk ist auch und vor allem ein Auftrag an mich, nämlich ihm erstens gerecht zu werden und zweitens es weiterzugeben und damit dafür zu sorgen, dass ich Spuren hinterlasse.

Und das, was ich schreibe, ist ebenfalls ein Teil dieses Auftrages, auch wenn es sich vordergründig mit meiner Phantasie beschäftigt.

liebe Grüße
Machtdom

PS: und ich halte es nicht mit dem "si tacuisses, philosophos mansisses" (wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben). Das Weitergeben und der Austausch von Gedanken bringt uns weiter.

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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:12.11.16 17:00 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Machtdom,

YEPP diese Sicht eint uns. Es ist definitiv ein Auftrag. Sicher bin ich nicht "missionarisch", m.E. überzeugt das gelebte Vorbild mehr als das gesprochene Wort, aber wenn wir uns alle bemühen kongruent zu dem zu leben was wir als gut und richtig erkannt haben ist dies gewiß zum Guten für uns alle.

Würden alle schweigen wärs stumm in der Welt.....oder es wäre nur noch das Blöken der Blöden zu hören. Grusiger Gedanke!

liebe Grüße von Janet.
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Machtdom
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  RE: Moderne Zeiten Datum:12.11.16 18:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet,

ja genauso ist es.
Und ich freue mich, in Dir jemanden gefunden zu haben, der dies auch so sieht.

Du hast recht: "An ihren Taten werdet ihr sie erkennen!" ... Worte allein sind nur Schall und Rauch, das Leben nach der für sich selbst als richtig erkannten Devise - und damit das Beispiel zu sein - ist der richtige Weg.

Aber Du hast auch ebenso recht, wenn Du sagst, dass das Schweigen, das nicht dafür Eintreten, es denjenigen leicht macht, die Ignoranz und Intoleranz wollen (wie es ja auch unsere Geschichte des letzten Jahrhunderts eindrücklich gezeigt hat!).

Deshalb dürfen wir nicht schweigen, und deshalb haben auch unsere Geschichten hier ihren Wert!

Liebe Grüße
Machtdom
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Agent_CA
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  RE: Moderne Zeiten Datum:13.11.16 12:40 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde es spannend und und irgendwie schön, solche Gedanken gerade an diesem Ort auszutauschen. Aber vielleicht ist Fetischliteratur besonders gut geeignet, um über Ernsthaftes nachzudenken, weil sie immer wieder existenzielle Themen behandelt: Leid und Glück, die Bedürfnisse, Leidenschaften und Emotionen der Menschen und die Frage, welchen Stellenwert sie im Leben haben, Freiheit und ihre Grenzen usw.

Jedenfalls habt Ihr mein Interesse geweckt, und die Geschichten Haus am See und Schule für Sklavinnen sind definitiv auf meiner Leseliste!

Schönen Sonntag Euch beiden (und allen anderen)!
Agent CA
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Machtdom
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  RE: Moderne Zeiten Datum:13.11.16 13:16 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Agent CA,

Danke und ich hoffe Du bist nicht allzu kritisch mit meiner Geschichte.
Sie soll nicht eine einfache Geschichte darüber sein, was die angehenden Sklavinnen in ihrer Ausbildung erleben oder erleiden, sondern auch die Gefühle und die enge Beziehung zu einer geliebten Person verdeutlichen.

Janets Geschichte "Haus am See" ist auf jeden Fall lesenswert, aber sie baut auf zwei andere Geschichten auf, die du vorher lesen solltest. Du findest sie in den Stories über Damen (auf Seite 3): "die Haushälterin" und "Sylvia und Barbara".
Viel Spaß beim Lesen
und auch Dir einen schönen Sonntag.

Gruß
Machtdom



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Machtdom am 13.11.16 um 20:13 geändert
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:14.11.16 00:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Agent CA,

es ist auch mir ein großes Vergnügen mit Dir und Machtdom hier etwas zu philosophieren. Mag sein das sich diese "Fetisch-Umgebung" dafür gut eignet aber m.E. liegt es eher an einem gewissen Gleichklang der Seelen bzw. des Intellekts. Etwas flapsig gesagt: Gleichtesinnte werden immer miteinander reden können, egal wo. Menschen die nichts gemein haben werden wohl auch zu zweit auf einer einsamen Insel keine Themen finden.....

Machtdom, Dir danke ich sehr für den Hinweis auf die beiden Vorgeschichten zum Haus am See.

Euch und allen hier einen guten Start in die Woche.

liebe Grüße von Janet.
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:14.11.16 00:44 IP: gespeichert Moderator melden


Im Orden

Samantha

Sie trat vor und knickste als sie „74“ hörte. Niemand nannte sie bei ihrem christlichen Namen, sie war nun eine Nummer. Manchmal vergaß sie „Samantha“, dann war es leichter für sie. Dienen, eine Nummer sein, gehorchen und arbeiten. Mehr war ihr Leben nicht mehr, die Tage und Wochen streng eingeteilt, der Sonntag als siebter Tag unterbrach die Arbeitswochen, Bibellese und Gebet den Tag. Sie wusste nicht mehr wie lang sie schon im Orden war, sie wusste auch nicht wieviel Tage es noch waren.

Kniend hörte sie „du wirst heute draußen arbeiten“, ihr war es gleich. Ob nun im Haus oder auf dem Gelände, sie versuchte stets ihr Bestes zu tun. Die Frauen waren mit ihr zufrieden, sie wurde selten geschlagen und manchmal bekam sie ein Lob. Gelegentlich auch etwas extra zu essen oder zu trinken. Neben ihr knieten drei Dienerinnen, sie warteten reglos bis die anderen den Saal verlassen hatten. Die Dienerin die im Saal blieb kniete sich hinter die vier und legte schwere Metallkugeln an ihre Fußketten. Außerhalb des Hauses gehörten diese Kugeln zur Kleidung der Dienerinnen. Sie kamen damit nur langsam voran, jeder ihrer Schritte war vom Klirren der Kette begleitet. „Aufstehen!“ Die vier erhoben sich. Die Frau legte Knebel und Schleier an, die vier waren bereits stumm und verhüllt.
Samantha achtete darauf möglichst gleichmäßig zu gehen. Sie hielt den Kopf gesenkt und die Hände vor dem Schürzenband gefaltet. Die Gruppe wurde aus dem Haus und in den Innenhof geführt. Ein leichter Hieb stoppte sie, die vier knieten sofort nieder. Die Frau tippte Samantha mit der Peitsche an. Samantha erhob sich und folgte ihr. Sie erhielt einen Handfeger, eine kleine Schaufel und einen Eimer. Die Frau zeigte auf den Weg. Samantha verstand, sie knickste, raffte ihre Röcke mit der Schürze vor sich zusammen und begann den Weg zu fegen. Sie hoffte dass ihre Strümpfe keinen Schaden nehmen würden. Verschlissene Strümpfe bedeuteten Schläge.
Der Eimer füllte sich nach und nach mit Sand, der Weg hinter ihr war wieder makellos sauber. Samantha rupfte Gras aus das in den Fugen hervorkam, sie nahm auch Blattwerk auf das auf dem Weg lag. Sie arbeitete zügig, ihr war klar dass sie ständig unter Beobachtung war. Würde sie trödeln wären ihr Schläge sicher, vielleicht bekäme sie auch nichts zu essen. „Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“, so steht es in Gottes Wort. Sie hatte es oft gehört und die Warnung verstanden. Sie rückte wieder ein wenig vor, begann mit dem nächsten Stück. Das Tippen der Peitsche an ihrer Schulter unterbrach ihre Arbeit. Samantha nahm ihr Handwerkszeug auf und erhob sich. Sie knickste und folgte der Frau zu einer Art Käfig im Innenhof. Dort kniete sie sich neben die drei anderen. Ihnen wurde eine Schüssel Suppe und ein Stück Brot gegeben. Die Knebel wurden gelöst, sie durften essen. Danach hatten sie ein paar Minuten Zeit zur Besinnung, Samantha betete kurz. Sie wurde wieder an ihre Arbeit geführt und widmete sich bis zum Abend dem Weg.

Ihre Knie schmerzten von den harten Wegplatten. Glücklicherweise waren die Strümpfe heil geblieben und auch sonst bot sie einen guten Anblick. Wie die meisten Dienerinnen durfte Samantha nach dem Essen kniend einer Andacht lauschen. Zwei von ihnen waren am Pranger, Samantha bedauerte die beiden sehr. Sie wurden nach dem Spätgebet und der abendlichen Dusche in ihren Betten fixiert. Sie schlief sofort ein.
Am nächsten Tag erwartete sie dass sie mit dem Weg weiter machen sollte. Stattdessen brachte der Tag etwas Unverhofftes für sie. Bis auf die Dienerin die im Saal bleiben sollte waren alle hinaus geführt worden. Samantha kniete alleine. Sie hatte Angst, grübelte ob sie etwas falsch gemacht hatte.
Sie wurde über mehrere Flure geführt. Neben einer Tür ließ man sie niederknien, sie wartete geduldig. Es war allemal besser hier zu knien als weiter am Weg zu arbeiten. Samantha blieb regungslos, einige Male sah sie einen Rocksaum vor sich. Die Frau tippte sie an, Samantha erschrak. Es war lange her dass jemand sie mit der Hand berührte. Sie erhob sich eilig, knickste und folgte der Frau in den Raum. Sie zögerte als die Frau auf ein Kissen am Boden zeigte, die Frau wiederholte die Geste. Samantha kniete sich auf das Kissen. Es war weich und bequem, es erinnerte sie an die Zeit bevor sie in den Orden kam. Ihr wurde ein pad gegeben. Sie las:
„Hab keine Angst. Du hast großes Glück. Wir haben gesehen das du willig und fleißig bist. Deshalb wirst du nun zu einer Maid ausgebildet. Wir sind sicher es wird dir gefallen. Eine junge Frau ist vor einiger Zeit in den Orden eingetreten, du wirst ihre persönliche Dienerin sein. Es ist bereits mit deinem Vater besprochen, er wird dich im Orden belassen. Du wirst gut behandelt werden, dir wird es viel besser ergehen als jetzt.“ Samantha las es zweimal. Sollte ihr Vater sie wirklich dem Orden überlassen haben? Was war mit Maid gemeint? Sie wollte etwas in den pad eintippen aber die Schreibfunktion war deaktiviert. Die Frau nahm ihr den pad weg und schrieb: „Eine Dienerin hat nichts zu sagen. Du scheinst das vergessen zu haben. Steh auf!“ Samantha befolgte den Befehl. Sie hörte eine Klingel. Eine Dienerin erschien. Sie brachte eine Peitsche, Samantha erhielt einige Schläge. Danach durfte sie sich wieder hinknien. Eine zweite Frau kam herein. Sie stellte sich vor Samantha, dann gab sie ihr das Zeichen mitzukommen.
Sie gingen einige Meter über den Flur, dann öffnete die Frau eine Tür. Samantha folgte ihr in ein gut eingerichtetes Wohnzimmer. Die Frau nahm eine Tischklingel, kurz darauf erschien eine Dienerin. Sie knickste kurz und half dann der Frau Schleier und Knebel abzulegen. „Mach Samantha auch frei, Evy!“ Samantha dachte zuerst sie hätte sich verhört oder die Frau hätte sich versprochen. Es war ihr beinahe etwas fremd ihren Namen zu hören. Sie freute sich darüber und schwieg. Die Frau deutete auf den Boden, Samantha kniete sich auf den Teppich. Evy gesellte sich zu ihr.
„So, dann kann es ja gleich losgehen,“ die Frau sah zu Samantha. „sieh mich bitte an wenn ich mit dir spreche Samantha.“ Samantha sah auf und sah in ein freundlich lächelndes Gesicht. „Schon besser. Also du wirst für einige Zeit hier mit Evy zusammen alles tun was eine Maid tut. Sieh es als Lernzeit, Evy ist eine sehr gute Dienerin die ich nicht mehr missen möchte.“ Evy errötete bei diesen Worten. „Du hast ja schon bemerkt dass ich euch mit Namen anspreche, das aber nur wenn wir unter uns sind. Wenn ich im Raum bin und ihr nichts anderes zu tun habt kniet ihr an Ort und Stelle, wenn ihr arbeitet knickst ihr. Ebenso wenn ich den Raum verlasse. Wenn du etwas sagen möchtest hebst du die Hand. Du darfst mich Sister Mary nennen. Das tun hier sowieso alle.“ Die letzten Worte sagte sie mit einem leichten Lachen. Samantha hob die Hand und wartete bis Mary ihr zu sprechen erlaubte. „Danke dass sie mich aus dem Saal heraus geholt haben Miss“, schnell verbesserte Samantha sich „Sister Mary. Ich will auch gut gehorchen und alles richtig machen.“ Mary lächelte. „Das hoffe ich Samantha. Damit kannst du gleich anfangen. Evy, hast du euer Zimmer hergerichtet?“ „Ja Sister Mary, ganz so wie sie es wollten.“ „Gut, dann überwachst du Samantha jetzt während sie badet.“ Samantha sah erstaunt auf. „Um es mal höflich zu sagen: du riechst etwas und außerdem werde ich dich ohnehin neu einkleiden. Deine Sachen gehen dann zurück in den Fundus. Schau dir Evys Kleider an.“ Samantha sah genauer auf Evy. Zwar trug auch sie ein schwarzes Kleid und eine weiße Schürze aber der Stoff war feiner und Samantha sah sogar einen dezenten Spitzenbesatz an der Schürze. Sie nickte, ihre Sachen waren bei weitem nicht so schön. „Gut, dann ab mit euch. Ich löse noch eure Ketten, dann ab mit euch. Ich erwarte euch …sagen wir mal in einer Stunde hier.“ Die beiden standen auf und knicksten, Evy führte Samantha zunächst in ihr gemeinsames Zimmer. „Komm, schnell raus aus den Klamotten. Dann ab ins Bad mit uns. Sister Mary wartet nicht gerne!“
Samantha stand nackt bis auf den Gürtel vor Evy, es war ihr peinlich und sie hielt die Hände vor ihre Brüste. Evy lachte und sagte dann: „Sei mal nicht so prüde, ich werd dich noch oft genug nackt sehen“. Mit einem Augenzwinkern fügte sie : „du mich ja auch“ hinzu. Sie gingen ins Bad. Samantha sah sich kurz um. Es war wie ein Traum für sie wieder in einem normalen Badezimmer statt im Waschraum zu sein. „Wenn du mit Staunen fertig bist können wir ja anfangen. Stell dich mal vor mich hin.“ Samantha zuckte zusammen. „entschuldige…“ weiter kam sie nicht, Evy hielt ihr eine Hand vor den Mund. „Klappe, ich creme dich erstmal ein. Das entfernt Haare und ist sogar gut für die Haut“. Samantha kannte die Creme von zuhause, sie spreizte die Beine und schwieg. Evy arbeitete schnell und geschickt. „So, jetzt abduschen und fertig.“ Sie zeigte auf die Duschkabine. Samantha schlüpfte hinein und entfernte die Creme. Inzwischen ließ Evy das Badewasser ein. Sie setzte Samantha in die Wanne, dann entkleidete sie sich ebenfalls. „Wär ja Verschwendung wenn du da alleine drin bist.“ Die beiden Frauen saßen sich gegenüber, Samantha genoss das wohlriechende warme Bad. Die Tür ging auf, Sister Mary sah herein. „Dachte ich mir das du mitbadest Evy, es ist in Ordnung.“ Sie schloss die Tür wieder, Evy deutete mit einer unauffälligen Handbewegung zur Decke. Kaum hörbar flüsterte sie: „Kamera!“ Samantha verstand und nickte. Sie badeten schweigend weiter. Auf ein Zeichen von Evy hin verließen sie die Wanne, trockneten sich ab und rieben sich mit einer Creme ein. Samantha war überglücklich das sie dies wieder tun könnte. Ihre Haut war rau geworden über die Wochen.
Evy griff in eine Schublade und gab Samantha feine Seidenstrümpfe. Samantha dankte und sagte „die hab ich wirklich vermisst“. Evy lachte, dann sagte sie: „kann ich gut verstehen. Aber nun beeil dich, wir werden erwartet.“ Sie legte für Samantha seidene Bloomers und ein seidenes Unterkleid heraus, dazu einen vierlagigen Petticoat. Samantha sah Evy fragend an. „Ist was?“ „Ja, tragen wir kein Korsett?“ Evy zeigte wortlos auf zwei Vollkorsetts mit Schulterriemen. „Sister Mary möchte anscheinend das wir die anlegen. Da stehen auch deine Schuhe.“ Samantha nickte. Sie halfen sich gegenseitig beim Anziehen, dann gingen sie ins Wohnzimmer. Sister Mary saß an ihrem Schreibtisch. Als die beiden herein kamen sah sie kurz auf und zeigte auf den Teppich. Sie knieten nebeneinander und warteten. Samantha freute sich sehr über die seidene Haube, sie fühlte sich sehr angenehm an. Vom rauen Stoff der Haube die sie zuvor tragen musste war ihre Kopfhaut stark gerötet, auch war die Seide kühler und angenehmer.

„So, das ist schon besser. Ich hoffe du findest es auch besser als vorher Samantha?“ Samantha sagte: „ja, vielen Dank!“ „Gut, das freut mich“, Mary kam hinter dem Schreibtisch hervor während sie sprach. „Heute wird Evy dich in alles Wichtige einweisen. Ich lege euch jetzt wieder in Ketten. Knebel braucht ihr hier nicht wenn wir alleine sind und ihr ruhig seid. Sprich nur wenn es zwingend nötig ist und am besten flüsternd, verstanden?“ Samantha nickte. „Noch etwas: Dein Gürtel ist ab jetzt so programmiert das du diese Zimmer nicht verlassen kannst. Versuche es gar nicht erst.“ Samantha nickte erneut. „Gut, dann legt euch die Ketten an. Evy, die kurzen!“ Evy stand auf, knickste und ging zu einem Schrank. Sie nahm die Ketten aus einer Schublade, zeigte sie Mary und legte sie dann Samantha und sich selbst an. „Sehr gut, ihr dürft nun gehen. Samantha, merke dir alles was Evy sagt ganz genau. Ich rufe euch wenn nötig.“ Die beiden knicksten, trippelnd folgte Samantha Evy hinaus. Die Fußkette war kaum eine Hand lang, ebenso die Handfessel. Evy zeigte Samantha die Räumlichkeiten und auch den Inhalt der Schränke. Samantha versuchte sich alles gut zu merken aber es waren doch viele Informationen. „Wenn du etwas nicht weißt gib mir ein Zeichen, ich helf dir dann“ flüsterte Evy. Samantha nickte und sah sie dankbar an. Sie waren wieder im Wohnzimmer, beide knicksten und warteten auf einen neuen Befehl. „Geht in die Küche, Samantha kann uns ja gleich zeigen das sie gut kochen kann“, Mary fügte „ich habe es in deiner Akte gelesen Samantha“, hinzu.
Die Küche war klein aber gut ausgestattet. Samantha sah Evy fragend an und flüsterte „was soll es denn geben?“ Evy sah kurz in den Kühlschrank. „Wie wärs mit Putenbrust, Curryreis und dazu Chinagemüse?“ Samantha nickte. „Für drei, wir essen dann dasselbe“. Samantha freute sich sehr, endlich kein Brot und keine Suppe mehr. Sie nahm die nötigen Zutaten aus der Kühlung und begann das Essen zu bereiten. Evy suchte einen Teller, Besteck, Schüsseln und ein Glas aus dem Schrank. Dann deckte sie den Tisch im Wohnzimmer. Danach holte sie drei Schalen. Zwei größere und einen kleinere die mit Wasser gefüllt war. Sie legte eine Decke auf den Teppich und stellte die drei Schalen ab. Kurz darauf servierten die beiden das Essen. Mary zeigte auf die Decke, sie knieten nieder. Dann sprach Mary ein Dankgebet, die beiden Dienerinnen sagten leise Amen. Sie warteten bis Mary ihre Mahlzeit beendet hatte, dann standen sie auf. Mary füllte die Schalen mit den Resten, sie durften nun essen. Für Samantha war es wie ein Himmelsgeschenk wieder richtiges Essen zu erhalten, sie aß mit Appetit. Mary lächelte und sah ihr zu. Sie hätte den beiden gerne das Essen am Tisch erlaubt aber die Ordensregel ließ dies nicht zu.
Nach dem Essen sagte Mary: „Evy, räum schnell ab. Ich lasse euch gleich alleine. Du“, sie sah Evy an, „wirst hier putzen, Samantha du wirst deine Nummer in deine neue Kleidung sticken. Ich erwarte das du gut und schnell arbeitest. Du hast genug Zeit wenn du dich ran hältst, verstanden?“ Samantha nickte. „Gut dann komm mit“. Sie führte Samantha zu einer Ecke und ließ sie dort niederknien. „Evy wird dir gleich deine Sachen bringen, auch alles was du sonst brauchst.“ Mary ging zum Schreibtisch und nahm einen Knebel. „Reden braucht ihr dabei ja nicht.“ Dann tippte sie etwas in das Schreibfeld auf dem Schreibtisch. „Versuch mal aufzustehen.“ Samantha richtete sich leicht auf dem Kniekissen auf, ein starker Stromschlag durchfuhr sie. „Also bleib da und arbeite, verstanden?“ Samantha nickte, sie hatte verstanden.

Nachdem auch Evy geknebelt war legte Mary Haube, Knebel und Schleier an. Evy half ihr dabei, dann kniete sie vor Mary und küsste ihr die rechte Hand. Mary ließ die beiden alleine. Evy begann mit dem Putzen, Samantha stickte die „74“ in ihre Kleidung. Als Mary wieder kam war sie fertig, die Räume waren blitzblank. Mary lobte die beiden und nahm ihnen die Knebel ab. „So, genug für heute. Es ist noch nicht Zeit fürs Abendbrot, also werdet ihr in der Bibel lesen. Samantha, du kannst da sitzen bleiben, Evy du kommst hierher.“ Sie gab den beiden einen pad und wählte eine Seite aus der heiligen Schrift aus. „Lest die Seite gründlich, ich werde euch nach dem Abendbrot abfragen.“ Es war das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, Samantha kannte es gut. Sie las es mehrfach bis Mary sie und Evy in die Küche schickte um das Abendbrot zu bereiten. Sie schmierten ein paar Brote, Evy kochte Tee. Wie beim Mittagessen aß Mary zuerst, dann bekamen die beiden etwas.

Mary rief die beiden nachdem alles abgeräumt war zu sich. „So, dann wollen wir mal sehen ob ihr das Gleichnis gut gelernt habt. Evy, du fängst an.“ Evy knickste und rezitierte den ersten Vers. Dann war es an Samantha den zweiten zu sagen. Beide taten dies fehlerlos, Mary nickte anerkennend. „Gut, es ist ja noch zu früh zum Schlafen gehen. Also werdet ihr noch etwas Zeit mit Bibellese verbringen. Kniet euch hin!“ Sie knieten nieder, Mary gab ihnen einen pad. Samantha las konzentriert, auch Evy vertiefte sich in den Text. Mary nahm ihnen die pads ab als es Zeit zum Nachtgebet war. Sie sprachen gemeinsam das Vaterunser, dann beteten sie frei. Samantha dankte Gott dafür dass er sie aus dem Saal heraus geholt hatte, sie bat auch darum das er bei ihren Eltern und ihrer Schwester war. Auch Evy bat für ihre Eltern und ihre Geschwister, Mary betete ebenfalls für ihre Angehörigen. Dann sagte sie laut AMEN!
Die beiden Dienerinnen gingen in das kleine Zimmer. Evy überwachte Samantha im Bad, danach half sie ihr sich auszukleiden. Samantha legte sich aufs Bett, Evy legte gefütterte Manschetten an ihre Hand und Fußgelenke und versah sie mit einem Halsband. Stabile Ketten führten von den Lederfesseln zum Bettrahmen, Samantha lag unbeweglich. Als letztes stülpte sie ihr eine Maske über. Samantha lag nun bewegungslos in Dunkelheit. Es war bequemer als die Hölzer im Saal, auch war das Bett angenehm weich. Sie schlief sofort an.


Celine

Sie erwachte früh und wartete bis ihre Mutter zu ihr ins Zimmer kam. Wehmütige Gedanken kamen in ihr auf. Heute sollte sie ins Ordenshaus ziehen, Heute war der Tag des Abschieds. Ihre Kleider waren bereits verpackt, bis auf das Gewand das sie heute tragen würde. Sie seufzte leise und unterdrückte eine Träne. Ja, sie wollte in den Orden, wollte dies mehr denn je und doch viel ihr der endgültige Abschied schwer. Sie sagten ihr dass sie ihre Eltern gelegentlich sehen würde aber es wird nie wieder so sein wie es war. Julia kam herein, löste die Fesseln die Celine im Bett hielten und half ihr aufzustehen. Auch sie war gedrückter Stimmung. Celine ging ins Bad, duschte ausgiebig und kam wieder zu ihrer Mutter. Julia hatte alles bereit gelegt. Ein Berg von Kleidung der nach und nach Celine bedeckte. Sie wurde streng geschnürt, auch daran musste sie sich gewöhnen. Das Vollkorsett reichte über ihre Brüste, sie war stocksteif in ihm. Über einen weiten Reifrock legte Julia einen schweren Petticoat dessen 12 Lagen sich dick aufbauschten. Ein Unterkleid bedeckte das Korsett und die Röcke, das Überkleid aus weißem Stoff mit roten Abnähern komplettierte ihre Überkleidung. Bevor Julia es ihr überstreifte legte sie Celine die Haube an. Sie war größer als die die Celine gewohnt war. Sie reichte bis an die Taille, Julia schloss die Haube im Rücken und sicherte sie mit einem Gurt. Sorgsam prüfte sie den Sitz des Kleides. „Schleier, Handschuhe und so brauchst du ja noch nicht, komm wir gehen runter.“ Celine nickte und folgte ihrer Mutter.

Robert war bereits in der Küche, er sah auf als Celine herein kam. „Hast du gut geschlafen?“ fragte er besorgt. „Nicht wirklich, ich bin irgendwie durcheinander.“ Er sah sie an, dann legte er einen Arm um sie. „Wir auch Kleines, aber es ist Gottes Wille und es ist richtig.“ Dann wies er auf den Tisch. „Ich hab mal versucht ob ich Tisch decken kann, ist gar nicht so übel geworden, oder?“ Obwohl Celine nicht nach Lachen war prustete sie los. „Ja doch, nicht schlecht für einen Mann“. Er grinste breit und meinte „na dann kanns ja losgehen.“ Sie frühstückten schweigend, dann rief Robert im Ordenshaus an. Sie sagten ihm dass der Wagen für Celine in zwei Stunden käme. Es blieb ihnen genug Zeit für die Morgenandacht und auch für letzte Vorbereitungen.
Nach der Andacht legte Julia Celine Knebel, Schleier und Handschuhe an. Dann folgten die Ketten. Robert ging ins Büro, als er wieder kam trug er einen breiten Stahlreifen in der Hand. Wortlos gab er ihn Julia. Celine stutzte und zeigte auf sich, dann machte sie eine abwehrende Geste. „Doch Celine, Du wirst diesen Reifen tragen. Also sei bitte nicht ungehorsam.“ Sie seufzte und knickst. Es klickte laut als der Reifen geschlossen wurde, sie spürte das schwere Metall um ihren Hals. Sie wartete kniend im Wohnzimmer bis der Wagen kam, Julia leistete ihr Gesellschaft. Auch sie war geknebelt und verschleiert, ebenso in Ketten gelegt wie ihre Tochter.

Es klingelte, Robert öffnete die Tür. „Guten Tag Mister Jenkins, wir kennen uns ja bereits. Dürfen Miss Henderson und ich eintreten?“ Mister Hawkins verbeugte sich leicht, Miss Henderson knickste tief. Robert bat die beiden herein und führte sie direkt ins Wohnzimmer. Celine erhob sich als die beiden eintraten, sie knickste und kniete dann nieder. „Guten Tag Celine, wir sind gekommen um dich ins Ordenshaus zu begleiten. Deine Sachen werden auch gleich geholt. Du hast dich bereits von deinen Eltern verabschiedet?“ Celine nickte. „Das ist gut, dann wollen wir gleich gehen. Miss Henderson wird dich führen.“ Miss Henderson trat nun an Celine heran. Sie nahm Celines Handkette und schloss sie an dem Halsreifen fest. Dann trat sie wieder hinter Mister Hawkins. „Eine Kleinigkeit noch Mister Jenkins, gebe sie bitte Celine frei?“ Robert nickte, er tippte einen Code in sein Handy. Celine spürte wie sich ihr Gürtel öffnete. „Celine steh nun bitte auf.“ Sie tat es, der Gürtel fiel zu Boden. Celine fühlte sich trotz der vielen Röcke nackt, sie errötete. „Komm, wir wollen gehen“, Mister Hawkins gab Miss Henderson ein Zeichen. Eine Führkette wurde an Celines Halsreifen befestigt, Miss Henderson zog leicht daran. Celine knickste und folgte ihr. Sie knickste tief vor ihrem Vater, Robert legte ihr die rechte Hand leicht auf den Kopf und formte ein Kreuz auf ihrer Stirn. Celine nickte, Robert verstand, sie küsste seine rechte Hand. Dann blieb sie vor Julia stehen. Auch vor ihrer Mutter knickste sie tief. Julia strich ihr sanft über den Schleier, dann formte auch sie ein unsichtbares Kreuz auf Celines Stirn. Sie nahm Celines Hände und drückte sie fest, Celine erwiderte den Druck. Tränenblind folgte sie Miss Henderson. Sie war froh um die Kette, es war als zöge sie der Orden aus dem Haus.
Die Fahrt dauerte nur wenige Minuten, sie kamen gut voran. Der Wagen hielt an einem Seiteneingang, Miss Henderson half Celine hinaus und führte sie ins Gebäude. Mister Hawkins verabschiedete sich. Er wünschte den beiden Frauen Gottes Segen, sie knicksten vor ihm und gingen dann einen Gang entlang. Celine erwartete in den Schlafsaal geführt zu werden der ihr gezeigt wurde. Stattdessen gingen sie in Miss Hendersons Räume. Eine Dienerin erwartete sie kniend. Miss Henderson führte Celine zu einem seltsamen Gestell. Es sah aus wie mehrere ineinander liegende Ringe die mit einem Kreuz verbunden waren. Ein wenig erinnerte es an eine Zielscheibe die auf dem Boden lag. Sie positionierte Celine so dass sie in der Mitte der Ringe genau über dem Kreuz stand. Auf ein Zeichen hin löste die Dienerin Celines Fußketten und fixierte ihre Fußgelenke mit fest mit dem Boden verbundenen Manschetten. Celine stand nun unbeweglich im Raum. Miss Henderson tippte etwas an ihrem Schreibtisch ein. Celine spürte das sich die Ringe vom Boden hoben und dabei ihre Röcke anhoben. Sie schüttelte den Kopf, sie verstand nicht warum dies geschah und es gefiel ihr nicht. Miss Henderson hielt ihr einen pad vors Gesicht. „Sei still, es wird dir nichts Schlimmes geschehen. Du wirst nun eine Art Willkommen der besonderen Art erleben. Also sträube dich nicht.“ Celine nickte. Sie wollte gehorchen und sich des Ordens würdig erweisen.
Miss Henderson gab der Dienerin ein Zeichen. 43 kniete vor Celine, Miss Henderson nahm ihr den Knebel ab und nickte. Die Dienerin begann sofort ihr Werk. Sie liebkoste Celines Unterleib mit Händen und Zunge. Celine war zuerst erschrocken, dann ungläubig. Ja, es gefiel ihr und doch war es nicht sündig? Sie schüttelte den Kopf, ein scharfer Peitschenhieb traf sie. Celine nickte und versuchte reglos zu stehen. Wogen der Lust ließen sie erschauern. Sie zitterte und hoffte das Miss Henderson es nicht sah. Sie bewegte die Beine soweit es möglich war, mehrere Peitschenhiebe trafen sie. Celine konnte nicht länger an sich halten, sie stöhnte in den Knebel, sie zerrte an der Kette die ihre Hände mit dem Halsring verband. Während die Peitsche sie wieder und wieder traf erlebte sie die Ekstase, war der Welt entrückt. Miss Henderson gab ihrer Dienerin ein Zeichen, 43 verneigte sich, wurde wieder geknebelt und kniete sich in einer Ecke nieder.
Celine stand halb entblößt für einige Zeit im Raum. Sie fand wieder zu sich, war beschämt und verwirrt. Miss Henderson saß am Schreibtisch, scheinbar gleichmütig schrieb sie etwas. Sie beobachtete Celine unauffällig, sah die Verwirrung und die Scham aber auch den Genuss. Sie erhob sich und ging in den Nebenraum. 43 kam auf sie zu. Celine sah nicht was die Frauen in Händen hielten, sie spürte das etwas schweres und großes ihren Unterleib umschloss. Offensichtlich ein Gürtel, aber einer der wesentlich größer war als der den sie gewohnt war. Er reichte wie Bloomers bis an die Knie und umschloss so auch die Oberschenkel.
Ihre Röcke senkten sich wieder herab, 43 ordnete den Saum und brachte alles wieder in adrette Form. Miss Henderson löste die Handkette, dann legte sie Celine eine starre Handschelle an. Celine knickste und faltete die Hände die sie sittsam vor der Taille hielt. Miss Henderson nickte zufrieden.

„Du hast ja bereits bemerkt dass dieser Gürtel schwerer ist als der den du trugst.“ Miss Henderson stand direkt vor Celine und sprach leise zu ihr. „Er hat auch einige Funktionen die dir neu sein werden. Zu jeder vollen Stunde wird er dich mit einem sanften Vibrieren daran erinnern dass du niederkniest um das Stundengebet zu sprechen. Ebenso wird er darüber wachen das du nur dort gehst wo es dir erlaubt ist. Sobald du kniest wird er sich versteifen und dich erst freigeben wenn es an der Zeit dafür ist. Sitzen ist dir von nun an verboten, ebenso Tags über liegen. Ich rate dir dringend es nicht zu versuchen. Ebenso rate ich dir deine Hände immer gefaltet zu halten, außer dir wird ausdrücklich erlaubt sie zu benutzen. Hast du das verstanden?“ Celine nickte und knickste. Sie spürte einen stechenden Schmerz. „Der Gürtel achtet auch darauf dass du tief genug knickst. Probiere es nochmals Celine“. Beim zweiten Mal blieb der Schmerz aus, Celine nahm sich vor in Zukunft immer tief genug zu knicksen. „Sehr gut. Achte bitte auch immer darauf deine Hände weder zu hoch noch zu tief zu halten. Ich werde dir jetzt ein Halsband umlegen. Du darfst es nicht berühren, solltest du es versuchen wird es sich verengen.“ Celine spürte dass ihr ein breites Lederhalsband umgelegt wurde. Sie konnte fühlen dass es im Inneren in Kammern unterteilt war. „So, nun darfst du dich dort im Spiegel betrachten. Ich erlaube es dir ausnahmsweise, generell sollen wir ja nicht eitel sein.“ Celine knickste erneut, dann ging sie zum Spiegel. Sie sah das breite Halsband, sah den Ring daran und auch ihre gefalteten Hände die in der Handschelle steckten.
Miss Henderson rief sie zu sich. „Setz dich Celine, ich habe dir noch einiges zu sagen.“ Celine kniete sich auf ein Kissen und senkte den Blick. „Du weißt dass normalerweise Novizinnen im Saal wohnen und auch in Gruppen unterrichtet werden. Für dich wird es anders sein. Du bist etwas Besonderes, ich werde dich persönlich ausbilden. Dies bedeutet neben einigen Privilegien auch einige besondere Regeln für dich. Wenn du gut bist, wovon ich ausgehe, wirst du sehr schnell viel Gutes tun können. Zunächst einmal musst du dafür einiges lernen. Bist du dazu bereit?“ Celine nickte stumm. „Gut. Wir fangen dann gleich an. Du wirst jetzt die Stundengebete auswendig lernen. Ich lasse dich dazu alleine. Wenn ich wiederkomme werde ich dich abhören.“ Sie stellte einen Halter der wie ein Notenhalter aussah vor Celine. Auf das Gestell legte sie ein Pad. Dann tippte sie etwas in ihr Handy. Celine spürte das der Gürtel sich versteifte, sie saß nun unbeweglich. Miss Henderson gab 43 ein Zeichen. Celine wurde geknebelt und verschleiert. Zum Abschied formte Miss Henderson das Kreuz auf Celines Stirn. Sie sah auf, ein stechender Schmerz fuhr durch ihren Unterleib. Schnell senkte sie den Blick wieder auf den Pad. Offenbar verfügte der Pad über einen Eyescanner. Celine konzentrierte sich auf die Gebete. Die meisten kannte sie, dies kam ihr zugute. Sie musste sich lediglich die Zeiten merken zu denen das jeweilige Gebet gesprochen werden sollte.

Es dauerte einige Zeit bis Miss Henderson zurückkam. Celine hoffte das sie sich wieder erheben dürfte aber die Hoffnung trog sie. Sie las „ich werde dich nun abhören Celine. Bitte tippe die zu den Zeiten passenden Gebete ein.“ Celine nickte, dann sah sie eine Reihe von Zeiten. Schnell tippte sie die entsprechenden Gebete ein. Miss Henderson war hocherfreut, Celine hatte die Aufgabe fehlerfrei bewältigt. „Sehr gut! Es ist noch etwas Zeit bis zur Abendandacht. Wir werden hier eine Kleinigkeit zu uns nehmen, danach führe ich dich in unsere Kapelle. Du darfst nun aufstehen.“ Celine las es mit großer Erleichterung, ihre Glieder schmerzten und sie erhob sich steif. Sie knickste, dann blieb sie mit gesenktem Blick stehen. Miss Henderson schickte 43 in die Küche, dann deutete sie in Richtung des Tisches. Celine verstand, sie ging zum Tisch und kniete sich auf ein Kissen. Kurz danach deckte 43 den Tisch, es dauerte nicht lange bis sie zwei Omeletts servierte. Die Dienerin nahm Celine Knebel und Schleier ab, Miss Henderson sprach ein Tischgebet. Dann aßen sie.
Auf ein Zeichen von Miss Henderson legte 43 Celine Knebel und Schleier an, danach half sie Miss Henderson sich wieder zu bedecken. Celine sah das Miss Henderson eine Leine in der Hand hielt. Willig kniete sie nieder. Sie ging angeleint hinter Miss Henderson über den Flur und den Hof, dann betraten sie die Kapelle. Es waren bereits einige Frauen versammelt. Miss Henderson führte Celine in die vordere Reihe, dort knieten die beiden nieder. Als alle Frauen versammelt waren ertönte ein Lied, danach hörte Celine das Vaterunser. Sie sprach es in Gedanken mit. Nach dem Gebet folgte eine Lesung und eine kurze Ansprache. Celine war verwundert das eine Frauenstimme ertönte, sie hatte gelernt das Frauen kein Recht haben die Bibel auszulegen und zu lehren. Hier war einiges anders als in der Welt die sie kannte, dies wurde ihr mehr und mehr klar. Es folgte ein weiteres Lied, dann erhoben sich die Frauen. Sie gingen zurück ins Haus.
43 half ihnen beim Auskleiden, Miss Henderson setzte sich und gab auch Celine ein Zeichen sich zu setzen. Celine nahm Platz, sie hörten Musik und ließen den Abend in Ruhe ausklingen. „43 wird dich nun auskleiden Celine“, Miss Henderson sprach ruhig aber bestimmt. Celine schreckte auf, sie war eingenickt. „Ja Miss Henderson, ich bin wirklich müde.“ „Das sehe ich Celine, es war ein aufregender Tag für dich. Bevor wir uns zu Bett legen lass uns gemeinsam beten.“ Sie knieten nebeneinander, Miss Henderson sprach das Vaterunser. Dann erhob sie sich und klatschte kurz in die Hände. 43 kam zu ihnen. „Hilf Celine beim Ausziehen und begleite sie ins Bad. Danach kleidest du sie zur Nacht wie ich es dir gesagt habe.“ 43 knickste und ging mit Celine hinaus. Wie Gott sie geschaffen hatte ging sie ins Bad. Es war ihr unangenehm nackt vor der Dienerin zu stehen.
43 hatte alles nötige für Celine bereit gelegt. Das Mädchen sah mit gemischten Gefühlen auf die Sachen die auf einem Tisch lagen. Sie sah Nachthose und Hemd aber auch eine Haube und Handschuhe. Die Hose war dicker gepolstert als die die sie zu Hause über Nacht getragen hatte, sie reichte von der Taille bis zu den Knien. Celine spürte das etwas Hartes in ihr eingearbeitet war, sicher konnte sie sich so nicht unschicklich berühren. Am oberen Rand und auch an den Beinen waren stabile Lederriemen eingesetzt, diese wurden nur verschlossen. 43 nahm Fäustlinge die bis zu den Oberarmen reichten, Celine streckte die Arme aus. Das Nachthemd war schwer, der steife Kragen wurde ebenso wie die Hose mit einem Lederriemen gesichert, auch an den Ärmeln waren Riemen die dicht an den Handgelenken anlagen. Celine erschrak für einen Moment als 43 ihr die Augen mit einer Maske bedeckte, dann wurde ihr Haar in ein Netz besteckt und unter einer weiten Haube verborgen. Die Haube reichte bis zum Gesicht. 43 nahm Celines Hand und führte sie.
Celine ahnte nicht dass sie in Miss Hendersons Schlafzimmer geführt wurde. Die Dienerin gab ihr ein Zeichen, sie legte sich ins Bett. Weiche Riemen an den Füßen hielten ihre Beine leicht gespreizt, eine dünne Kette verband ihren Halsring mit dem Bettgestell. Sie war müde, wohlig kuschelte sie ihren Kopf ins weiche Kissen. Eine dünne Decke bedeckte sie, sie schlief sofort ein.

Miss Henderson erlaubte ihrer Dienerin sich zurückzuziehen nachdem sie ihr beim Ausziehen geholfen hatte. Als sie ins Schlafzimmer kam schlief Celine bereits fest. Lächelnd legte sie sich zu Bett. Sie betrachtete noch eine Weile die neben ihr schlafende, dann widerstand sie dem Impuls Celine in den Arm zu nehmen. „Alles zu seiner Zeit“ ermahnte sie sich im Stillen. Sie wollte nichts überstürzen, Celine würde bei ihr bleiben und von ihr geformt werden. Eine Dienerin Gottes, auch ihr dienend und gehorchend. Sie lächelte, dann seufzte sie. Geduld war noch nie ihre größte Tugend…..sie wusste es und mahnte sich erneut nichts zu überstürzen. Bald überkam sie der Schlaf.


Julia

Wie jeden Morgen weckte Robert sie sanft. Er löste ihre Fesseln und half ihr aus dem Bett, dann umarmte er sie. Die Nachtkleidung wurde entfernt, Julia stand nun nackt vor ihrem Mann. Sie küssten sich, dann ging sie ins Bad. Robert wartete bis sie zurück kam, es dauerte wie gewohnt nicht lange. Sie gehörte nicht zu den Frauen die sich lange in Eitelkeit vor dem Spiegel betrachteten, auch war sie es gewohnt sich zu beeilen. Sie ging zu ihm, er schloss den Gürtel um ihre Hüften. Dann sagte er: „Heute solltest du etwas besonders schönes anziehen.“ Sie nickte, heute war ihr erster Tag als Ordenshelferin. „Aber nichts zu protziges, ich will ja nicht wie die Königin von Saba erscheinen“ erwiderte sie. Robert lachte „meine Königin bist du sowieso. Also Hoheit, was solls sein?“ Julia hatte sich bereits für ein Kleid entschieden. Es war schlicht blau mit schwarzen Abnähern und dezenten weißen Spitzen am Kragen und den Manschetten. Robert nickte, dann half er ihr die Unterkleidung anzuziehen. Er schnürte sie streng, sie seufzte laut. „Na komm, du wirst ja nicht so viel herum laufen“, Robert strich ihr über das Haar. Sie nickte, dann sagte sie „nein das nicht, aber es ist doch arg eng.“ Er half ihr in die Schuhe, dann legte er ihr die Fußkette an. Julia hob den rechten Fuß etwas an. „Warum die?“, sie merkte das er ihr die schwere Kette angelegt hatte die sie selten trug. „Weil ich es so will mein Schatz“. Sie seufzte erneut, sagte aber nichts. Sie kannte ihren Mann, es war zwecklos zu protestieren. Reifrock, ein voluminöser Petticoat und ein Unterkleid folgten nun, dann als letztes das Kleid. Robert achtete sorgsam darauf das der Petticoat grade lag, ebenso auch das das Unterkleid einwandfrei saß. Er zog den Saum des Kleides etwas nach unten, als letztes band er die Schleifen am Rücken die das Kleid eng um die Taille hielten und knöpfte die Knopfleiste zu. Julia streckte die Arme aus, Robert knöpfte auch die Manschetten. Dann sah er sie prüfend an und sagte „du bist wunderschön“. Sie knickste vor ihm, dann gingen sie gemeinsam ins Wohnzimmer.

Nach Andacht und Frühstück wurde Julia geknebelt. Handschuhe, Haube, Schleier und eine mit künstlichen Steinen besetzte Handkette vervollständigten ihre Kleidung. Als letztes steckte Robert ihr das Kreuz an. „So fertig, dann lass uns gehen“. Er tippte schnell etwas in sein Handy, Julia konnte nun das Haus verlassen. Sie ging zum Wagen, die hintere Tür öffnete sich automatisch. Mit Roberts Hilfe nahm sie Platz, er sicherte sie und stieg dann ebenfalls ein. „Eigentlich brauchen wir die große Kiste nicht mehr“ schoss es ihm durch den Kopf. Er wischte den Gedanken zur Seite und startete den Wagen. Dann schnallte auch er sich an, sie konnten nun losfahren.

Julia sollte Frauen die für eine gewisse Zeit nicht in der Lage waren ihren Haushalt zu führen zur Hand gehen. Die junge Frau zu der sie heute fuhren hatte einen gebrochenen Arm, Julia würde für die nächsten Wochen im Wechsel mit zwei anderen Helferinnen die nötigen Dinge tun. Sie wusste dass keine Kinder im Haushalt waren, die Frau lebte mit ihrem Mann alleine. Sie freute sich auf diese Aufgabe und hoffte sehr dass sie alles gut machen würde. Während Robert fuhr ging sie im Geist durch was wohl zu tun sein könnte. Sie hoffte sehr das die enge Schnürung sie nicht zu sehr einschränken würde.

Glücklicherweise konnten sie direkt vor dem Haus parken. Robert löste die Gurte die Julia sicherten und half ihr beim Aussteigen. Er führte sie zum Haus und suchte kurz auf dem Tableau. Dann fand er das entsprechende Feld. Er drückte darauf, kurz danach las er „Guten Tag, wer sind sie bitte?“ „Robert Jenkins, meine Frau Julia soll ihnen heute zur Hand gehen“, Robert vermutete zu Recht das die Frau geknebelt war. Er hatte dies mit ihrem Mann vereinbart, Julia sollte dort helfen und nicht nur reden. „Vielen Dank Herr Jenkins, ich öffne ihnen sofort“. Ein Summen ertönte, die beiden traten ein. Sie fuhren mit dem Lift in den vierten Stock, vor der Wohnungstür blieben sie stehen. „Ich werde dich nun für die Wohnung frei schalten Liebes.“ Julia nickte, Robert nahm sein Handy. Er speicherte den Code für die Wohnung ab und sandte ihn an Julias Gürtel. Sie konnte nun die Wohnung betreten. Er klingelte nun an der Wohnungstür. Eine Frau die ebenso wie Julia verschleiert war öffnete. Sie stand ein Stück von der Tür entfernt, als sie eintraten knickste sie tief. Robert dankte ihr und wünschte ihr einen guten Tag. Dann wandte er sich an Julia: „Ich lass euch jetzt alleine und hole dich nachher ab.“ Julia nickte und knickste vor ihm, dann stellte sie sich neben die junge Frau. Robert nickte ihr zu, er tippte kurz etwas ein. „Bleib bitte von der Tür weg, ich habe sie für dich gesperrt.“ Julia nickte, sie würde gut aufpassen.

Nachdem Robert gegangen war folgte sie der Frau ins Wohnzimmer. Dort lag eine Nachricht für sie. In ihr dankte ihr der Ehemann der Frau für ihre Hilfe und bat sie die Details mit seiner Frau abzuklären. Julia sah sich um. In jedem Fall würde sie staubsaugen und wischen. Die Frau tippte mühsam mit einer Hand „Danke das sie gekommen sind. Es sieht schlimm aus hier, bitte glauben sie nicht das das immer so ist. Aber mit einem Arm ists schwer…“ Julia nickte, sie berührte den gesunden Arm der Frau leicht und drückte ihn. „Kein Problem, ich mache es gerne. Ich heiße Julia, wir können uns doch duzen, oder?“ „Ja gerne, ich bin Anna und DANKE!“ Julia tippte: „Gut Anna, dann sag mir was am dringendsten ist. Staubsaugen? Oder etwas anderes?“ Anna nickte, sie zeigte Julia wo der Staubsauger steht.
Schnell stellte Julia fest dass die Schnürung sie weniger behinderte als die Handkette. Beim Saugen war es nicht so schlimm aber als sie danach begann Staub zu wischen wünschte sie sich Robert hätte sie ihr abgenommen. Sie nahm sich vor ihn zu bitten sie beim nächsten Mal abzuketten, sicher würde er dem zustimmen. Trotz der hinderlichen Kette kam sie gut voran. Die Wohnung war schlicht aber geschmackvoll eingerichtet, Julia gefiel sie sehr. Anne war offenbar eine gute Frau die es verstand ihrem Mann ein gutes Heim zu bereiten. Während sie Staub wischte saß Anne im Wohnzimmer. Als sie wieder zu ihr kam hielt Anne ihr eine kurze Nachricht hin. „Entschuldige bitte das ich so faul sitze, mir ist das peinlich“. Julia strich ihr sanft über den Schleier, dann schrieb sie „Du kannst da ja nichts für und bald ist dein Arm wieder gesund. Bis dahin mach dir keine Gedanken deswegen. Ich helfe gerne und es macht mir Spaß. Ist eine schöne Wohnung, wirklich!“ Anne dankte ihr und schrieb dann „die Vorhänge und so hab ich selbst genäht“. Julia nickte, sie besah sich Annes Arbeit. Die Vorhänge waren gut gearbeitet und wie alles in der Wohnung sehr passend. „Eine gute Arbeit! Sag mal, was liegt als nächstes an?“ Anne dachte kurz nach, dann schrieb sie „bitte kannst du vielleicht das Bad putzen?“ Julia nickte und machte sich ans Werk.
Die Zeit verging schnell, nach dem Bad arbeitete sie noch in der Küche, dann spürte sie wie ihr Gürtel leicht vibrierte. Robert würde sie bald holen. Sie beendete ihre Tätigkeit und setzte sich zu Anne. „Mein Mann kommt gleich, ich sag schon mal tschüss und bis zum nächsten Mal. Dir gute Besserung und Gottes Segen“. „Danke für alles, auch Dir Gottes Segen.“ Julia nickte und hielt kurz Annes Hand. Dann stand sie auf und stellte sich in den Flur. Sie hörte Roberts Stimme durch den Lautsprecher und öffnete ihm. Er führte sie aus der Wohnung und zum Wagen.

Zuhause angekommen nahm er ihr Schleier, Knebel und Ketten ab. „Na, wie wars?“ fragte er. „So weit gut aber die Kette behinderte mich sehr. Kann die das nächste Mal ab?“ Julia lächelte ihn an. „Wir werden sehen…“ Robert umarmte sie und küsste sie. „Ich hab noch etwas zu erledigen. Wie wärs wenn du uns etwas zu essen machst?“ Julia nickte, sie ging in die Küche. Als der Tisch gedeckt war kam Robert zu ihr. Sie hatte ein einfaches Mahl bereitet, servierte es und nahm dann Platz. Robert sprach das Tischgebet, dann aßen sie. Er half ihr beim Abräumen danach gingen sie ins Wohnzimmer. Robert wollte eine Sendung im Info-Kanal sehen. Wie immer in solchen Fällen gab er Julia Ohrstöpsel damit sie ungestört Musik hören konnte. Sie nahm eine bereit liegende Haube und setzte sie auf. Frauen sollten sich nicht mit politischen Themen befassen, das war Männersache. Während Robert die Sendung verfolgte beendete sie eine Stickerei. Sie konzentrierte sich auf ihre Arbeit, stickte mit gesenktem Kopf schnell und akkurat. Robert sah gelegentlich zu ihr. Es freute ihn dass sie so eifrig und gehorsam war. Wie so oft dachte er „sie ist ein Segen für mich“. Julia spürte seinen Blick, sie sah kurz auf und lächelte ihn an. Er lächelte zurück. Sie verstanden sich, waren eins. Der Bildschirm wurde dunkel, Robert stand auf. Julia sah ihn an, er nickte ihr zu. Auch sie erhob sich und folgte ihm ins Schlafzimmer
. Wie gewohnt half er ihr beim Entkleiden. Das enge Korsett wurde gelöst, sie seufzte erleichtert. Er sah sie streng an. „Du weißt dass es wichtig ist dich vor der Lust zu bewahren?“ Sie nickte und wurde rot. Wenn er sie tadelte fühlte sie sich wie ein ertapptes kleines Mädchen. „Verzeih bitte, ich weiß es ja. Aber es tut gut ohne zu sein.“ Robert sah sie prüfend an. „Geh nun ins Bad. Ich denke es ist an der Zeit dich an deine Pflichten und deine Bestimmung zu erinnern“. Julia schwieg, sie ging schnell ins Bad und beeilte sich. Nackt wie Gott sie geschaffen hatte kam sie zurück. Robert deutete stumm auf den Boden. Sie kniete nieder und begann laut das Vaterunser zu beten. Er nahm eine Gerte und striemte ihren Rücken. Sie sprach drei Vaterunser, dann war es genug. Robert legte die Gerte weg und half ihr auf. Sie dankte ihm unter Tränen, er herzte sie, hielt die weinende im Arm. Vorsichtig zog er ihr das Nachtgewand über, dann half er ihr ins Bett. Ihre Beine wurden gespreizt, dann zog er ihre Arme nach oben. Sie sah ihn an, die letzten Tränen kamen aus ihren Augen. Er küsste sie und ging ins Bad. Als er neben ihr lag sah sie zu ihm und wollte etwas sagen. Robert verschloss ihr den Mund mit einem Knebel, dann setzte er ihr die Nachthaube auf. Sie war nun ohne Sicht, lag neben ihm wehrlos, blind und durch die Haube fast taub. Sie spürte das er seinen Arm unter ihre Schultern schob. Sie spürte seine Hand die sanft und leicht über ihren Bauch glitt. Sie genoss es, genoss das sanfte Streicheln und die aufkeimende Erregung. Die Hand glitt tiefer, langsam und vorsichtig. Julia seufzte in ihren Knebel. Sie hoffte das er zu ihr kommen würde. Sie war bereit und bereitet für das was sie so sehr ersehnte. Sie konnte nur warten und bitten, stumme Bitten die Robert dennoch hörte. Er erhörte ihr Flehen, kam zu ihr. Sie spürte ihn, seine Kraft, als er in sie drang. Bald glitt er von ihr, zu früh für sie und doch war es Erfüllung. Er hielt sie eine Weile im Arm, dann schlief sie ein. Auch Robert schlief bald.


Robert

Wie so oft in der letzten Zeit dachte er über den Viersitzer nach. Er brauchte ihn nicht mehr, wollte ihn auch nicht mehr. Samantha und Celine waren aus dem Haus, für Julia und ihn war der Wagen zu groß. Er wollte etwas kleineres, etwas sportliches das weniger nach Familie aussah. Auf dem Weg nach Hause hielt er vor einem Autohaus. Er schlenderte zwischen den Wagen umher, sah sich um und fand doch nichts was ihm zusagte. Zwar gab es viele Fahrzeuge doch alle waren nicht so wie er es sich vorstellte. Kurz entschlossen betrat er den Showroom in dem die Neuwagen standen.
Sofort fiel sein Blick auf einen TG 2. Er liebäugelte schon seit langem mit einem TG, verwarf den Gedanken aber jedes Mal wieder da der TG ein Tandemsitzer für 2 Personen war. Wie bei einem Motorrad saßen die Passagiere hintereinander. Die schmale Silhouette mit den frei stehenden Rädern ließen den TG schon im Stand schnell aussehen, die Seitenlinie glich der eines Pfeils. Ein schönes Fahrzeug das es ihm schon seit langem angetan hatte. Das wuchtige Einzelrad im Heck war voll verkleidet, das Heck endete in einem spitzen Dreieck. Die Passagiere saßen unter einer Glaskanzel die sich zum Einsteigen nach oben klappen ließ. Der hintere Teil der Kanzel war bei dem ausgestellten Fahrzeug abgedunkelt. Robert besah sich den Wagen genauer, er las die technischen Daten und pfiff durch die Zähne. Dass die TGs schnell waren wusste er, hier hatte er es schwarz auf weiß. Die Leistungsdaten übertrafen die der Volta.
„Guten Tag, kann ich ihnen weiterhelfen?“ Ein Verkäufer kam lächelnd auf Robert zu. Robert bejahte, er stellte einige Fragen zum TG. Der Verkäufer antwortete ihm und zeigte ihm auch einige kurze Videos. Robert sah alles mit großem Interesse. Dann sagte er: „So weit so gut aber bevor ich hier weiterhin meinem Wunschtraum fröne möchte ich sicher sein das auch meine Frau gut und sicher mitreist. Das ist für mich sehr wichtig.“ Der Verkäufer nickte und stimmte ihm zu.
„Grade unter diesem Aspekt ist der TG eine perfekte Wahl. Ich zeige es ihnen am Besten in einer kleinen Demonstration. Darf ich sie um einen Augenblick Geduld bitten? Vielleicht möchten sie schon mal im Fahrersitz Platz nehmen, ich bin sofort wieder da.“ Robert nickte. Die vordere Hälfte der Glaskanzel klappte auf, er konnte nun bequem einsteigen. Auch die Säule mit den Bedieninstrumenten wurde vorgeklappt so dass der Fahrer leicht einsteigen konnte. Robert setzte sich, die Säule klappte wieder herunter und die Kanzel schloss sich. Auf einem Projektionsdisplay in der Scheibe las er „Herzlich Willkommen, ich passe nun den Sitz und die Bedienelemente an“. Der Fahrersitz fuhr etwas nach hinten, die Säule veränderte ihren Stellwinkel und Robert spürte dass sich die Seitenwülste des Sitzes leicht aufpumpten. Er streckte den rechten Arm aus, die Säule reagierte und führte die Bedieneinheit näher an seine Hand. Statt eines Lenkrades war im TG ein Lenker wie er in Motorrädern gebräuchlich ist verbaut. Robert fand alle Bedienelement daran vor, im Wesentlichen war die Bedienung wie bei der Volta. Es gab einige zusätzliche Funktionen, dies wurden über ein Display zwischen den beiden Lenkerhälften gesteuert. Hier war auch die Anzeige für Fahrmodus, Geschwindigkeit, Kommunikationssystem und Klimatisierung zu sehen. Robert zappte durchs Menü, er war beeindruckt von den vielen Funktionen. Der TG ließ sich perfekt anpassen.

Der Verkäufer kam in Begleitung einer Frau zurück. Sie knickste vor Robert, dann stellte der Verkäufer sie kurz vor. „Miss Myers hat sich bereit erklärt uns bei der Demonstration der Funktionen des TGs zu unterstützen.“ Robert dankte ihr, sie knickste erneut. Der Verkäufer bat ihn auszusteigen, dann tippte er etwas auf dem Bildschirm neben dem TG ein. Der hintere Teil der Glaskanzel klappte auf. Robert konnte den bequemen Sitz sehen, er nahm auch darin Platz. Der Witz war breiter als der vordere und auch weicher gepolstert. Er stieg wieder aus. Miss Myers trat einen Schritt näher an den Wagen. Die hintere Flanke des Fahrzeugs hob sich wie zuvor die Kanzel. „Wie sie sehen kann jede Frau die vom System des Wagens erkannt wird problemlos einsteigen. Weder hindert sie die Kanzel noch die Seite des Wagens daran. Auch eine kurze Kette ist somit kein Problem.“ Robert nickte zu den Worten des Verkäufers. „Miss Myers wird nun Platz nehmen. Normalerweise schließt sich die Kanzel, damit sie besser sehen können was passiert haben wir diese Funktion deaktiviert.“ Die Frau setzte sich langsam nachdem die Flanke wieder geschlossen war. Seitlich von ihr fuhren Stangen in die Höhe zwischen denen dünne Netze gespannt waren. Als sie sich setzte neigten sich die Stangen zur Seite. Die weiten Röcke der Frau waren nun leicht gefaltet. „Wie sie sehen ist die Kleidung der Dame vor Verschmutzung und auch vor ungewollter Entblößung geschützt“. Robert war beeindruckt. Es war oft nicht einfach Julias Röcke akkurat zu ordnen, dies einfache System enthob ihn dieser Mühe. Er nickte stumm. Miss Myers saß und hielt dabei die Arme etwas vom Körper weg. „Sobald der Rockschutz geschlossen ist wird die Passagierin gesichert“. Oberhalb der Schultern und auch seitlich der Taille fuhren breite Plastikschienen aus die sich dicht aber nicht drückend um Miss Myers legten. Unterhalb der Schienen saßen Luftkissen die leicht aufgepumpt wurden. „Dieses Haltesystem garantiert das die Frau optimal im Sitz positioniert ist. Der TG verfügt auch über Airbags die sich im Kollisionsfall aufblasen.“ Robert nickte erneut. „Das System des Wagens erkennt die Passagierin und richtet alle Funktionen auf ihre Bedürfnisse aus. Sie können eine Trennscheibe ordern so dass ihre Frau in einem Separee reist. Jeder TG prüft auch die Gürtel und lädt sie wenn nötig über Induktionsfelder auf. Außerdem misst das Fahrzeug berührungslos Puls und Körpertemperatur. Sollten diese Werte kritisch sein werden sie über das Fahrerdisplay informiert. Es sind zwei Kameras verbaut so dass sie jederzeit nach ihrer Passagierin sehen können. Miss Myers wird nun ihre Hände in den Schoß legen, bitte sehen sie genau hin“. Robert sah den Mann fragend an, dann sah er in das Fahrzeug. Miss Myers faltete die Hände und legte sie wie es eine sittsame Frau tun sollte in den Schoß. Aus den Stangen die das Netz für die Röcke hielten fuhr nun ein kleineres Netz aus das sich über Miss Myers gefaltete Hände legte. „Dies Handnetz dient als Alarmknopf. Hebt die Frau oder nimmt sie die Hände auseinander ertönt ein Warnpfiff bei ihnen und das Display im Lenker wird rot.“ Robert war beeindruckt, es war offenbar an alles gedacht worden. „Sie können den hinteren Teil der Kanzel blickdicht schalten, das Glas färbt sich dann dunkel in Fahrzeugfarbe. Vorne ist dies aus Sicherheitsgründen nicht möglich.“

Der Verkäufer bot Robert eine Probefahrt an, er nahm das Angebot gerne an. Sie nutzten ein anderes Fahrzeug das auf dem Hof stand dafür, der Verkäufer nahm hinten Platz. Robert fuhr gewohnt umsichtig und zügig, er spürte sofort das dies Fahrzeug genau das war was er sich gedacht hatte. Als sie wieder am Autohaus waren sah der Verkäufer ihn fragend an. Robert wies auf seinen Wagen und sagte: „Wenn sie mir einen guten Preis für ihn machen werden wir uns schnell einig.“ Sie gingen ins Gebäude, der Verkäufer nahm die Daten des Viersitzers auf. Er kalkulierte schnell und nannte Robert eine Summe. „Der Wagen wäre binnen zwei Wochen verfügbar. Wenn sie eine unserer Vorführwagen nehmen können sie bereits morgen mit ihm fahren. Er verfügt über eine Vollausstattung mit allen Extras.“ Lächelnd fügt er „und ich komme ihnen noch ein wenig entgegen“ hinzu. Robert willigte ein. Der Vertrag wurde geschrieben und Robert verabschiedete sich.
Auf dem Heimweg dachte er bei sich „da hab ich Julia ja was zu beichten“. Sie würde ihn verstehen und gewiss würde auch sie vom neuen Wagen sehr angetan sein. Er überlegte kurz, dann beschloss er sie mit dem Wagen zu überraschen. Sie waren lange nicht gemeinsam ausgegangen, es wäre eine gute Gelegenheit dazu.

Es dauerte knapp 2 Wochen bis er den neuen Wagen abholen konnte. Robert nahm sich einen halben Tag frei und fuhr gegen Mittag die letzten Meilen mit dem Viersitzer. Ihm wurde etwas wehmütig ums Herz. In diesem Wagen hatte er seine Familie oft gefahren, ein Stück zuhause auf Rädern. Der sentimentale Moment verflog, er freute sich auf den TG und konnte es kaum erwarten in ihm zu sitzen.
Der Verkäufer begrüßte ihn auf dem Parkplatz, sie gingen gemeinsam auf den TG zu. Das Autohaus hatte den Wagen gründlich durchgesehen, frisch gewaschen und innen auf Hochglanz gereinigt. Er sah aus wie neu. Robert bedankte sich herzlich, dann gingen sie ins Haus. Er unterschrieb die Übernahmebescheinigung, nun gehörte der TG offiziell ihm. Sie gingen wieder hinaus, der Wagen wurde auf ihn codiert und die von ihm ausgewählte Konfiguration wurde aufgespielt. Dies dauerte einige Minuten, während dessen gingen sie die einzelnen Punkte gemeinsam durch. Nachdem dies geschehen war wünschte der Verkäufer Robert allzeit Gute Fahrt und übergab ihm einen Präsentkorb. Robert dankte, den Korb verstaute er vor dem Passagiersitz. Dann fuhr er vorsichtig vom Hof.

Julia erhielt eine kurze Nachricht in der Robert sie bat kein Abendessen vorzubereiten. Stattdessen sollte sie ein spezielles Kleid herauslegen das sie nur zu besonderen Anlässen trug. Mehrerfuhr sie nicht, sie wunderte sich und gehorchte. Es dauerte eine Stunde, dann kam er nach Hause. Sie knickste vor ihm und sah ihn fragend an. „Was ist denn heute so besonderes?“ Er küsste sie und erwiderte: „Sieh mal aus dem Fenster.“ Sie sah hinaus und sah den TG. Bevor sie etwas sagen konnte legte er ihr einen Finger auf die Lippen. „Wir brauchen ja keinen Viersitzer mehr und den wollte ich schon immer haben.“ Sie lächelte ihn an. „Bevor du fragst: ja, wir können ihn uns leisten.“ Er lächelte, dann fuhr er fort: „und für dich habe ich auch etwas. Hast du das Kleid heraus getan?“ Sie nickte und meinte dann: „Ja, so wie du es gesagt hast“. Es freute ihn immer wieder das sie so gehorsam war. „Dann komm, ich helfe dir beim Umziehen.“ Sie gingen gemeinsam ins Schlafzimmer.
Während sie im Bad war ging Robert schnell zum Wagen. Er hatte etwas für Julia gekauft. Als sie aus dem Bad kam sah sie eine Schachtel auf dem Tisch liegen. Sie sah Robert fragend an. Er lächelte und nahm sie in den Arm. „Eine kleine Überraschung für dich, ich hoffe sie gefällt dir. Pack doch mal aus.“ Schnell nahm sie die Schachtel hoch, sie war schwerer als Julia dachte. Vorsichtig stellte sie den Karton wieder auf den Tisch. Geschickt löste sie die Schleife, dann zog sie den Deckel ab. Ein reich verzierter Gürtel lag vor ihren Augen. Sie hob ihn vorsichtig heraus. Er war wunderschön. Die Bänder und die Frontplatte waren mit Ornamenten verziert die wie eine Blumenhecke aussahen, das Schloss war wie eine Blüte geformt. „Er ist wunderschön, aber….“ Weiter kam sie nicht. Robert umarmte sie und verschloss ihren Mund mit einem Kuss. Dann flüsterte er „kein aber, für meine Königin ist das Beste grade gut genug. Dein alter Gürtel war mir ohnehin zu schlicht und der hier gefiel mir.“ „Mir gefällt er ja auch. Schade dass ihn nie jemand sehen wird“, sie lachte als sie die letzten Worte sprach. Auch Robert lachte. „Das will ich dir auch geraten haben.“ Er löste den Gürtel den Julia trug und passte ihr den neuen an. „Sitzt er gut? Geh mal ein paar Schritte.“ Sie ging vor ihm auf und ab, setzte sich und stand wieder auf. Auch beim Knien bereitet der Gürtel ihr keine Probleme. „Ja, er sitzt perfekt.“ Robert nickte und speicherte die Einstellungen im Menü des Gürtels. Dann übertrug er alle Daten aus Julias altem Gürtel in den Neuen. Er kontrollierte den Datentransfer, es war alles übertragen worden. „Dieser hier hat ein paar Extras. Eines davon wirst du gleich bemerken.“ Sie spürte dass sich unter der Frontplatte etwas bewegte. Ein Kissen drückte leicht auf ihren Unterleib und fing an sanft zu vibrieren. Julias Augen weiteten sich. „Bitte, mach das aus.“ Er lachte und schüttelte den Kopf. „Komm, wir ziehen dich an. In der Schachtel ist übrigens noch etwas für dich.“ Julia griff in die Schachtel, sie nahm den Boden auf dem Gürtel gelegen hatte heraus. Dann sah sie Hand und Fußketten deren Glieder ebenso wie der Gürtel verziert waren. Sie dankte Robert nochmals und versprach ihm stets ehrbar zu sein.

Mit der Hilfe ihres Mannes kleidete sie sich schnell an. Zu dem Kleid gehörte ein besonderer Reifrock und ein Petticoat der im hinteren Teil ein großes Kissen sowie mehrere Lagen Stoff aufwies. Robert liebte es wenn sie ein großes bustle trug. Er legte einen weiten Unterrock über die Stoffberge und half Julia dann in das Kleid. Es dauerte etwas bis das Kleid richtig saß. Ein schlichtes dunkelgrünes Abendkleid das im hinteren Teil reich mit Kaskaden von Stoff verziert war. Die Lagen des Stoffes sahen aus wie eine dunkle Weinrebe, bei jedem ihrer Schritte wogte diese Rebe leicht hin und her. „Wie soll ich denn damit in das Auto kommen?“ Julia sah ihn skeptisch an. „Keine Sorge, das geht besser als bei unserem alten Wagen“. Sie sah ihn skeptisch an.
Bevor sie etwas sagen konnte hatte er sie geknebelt. Sie seufzte und deutete einen Knicks an. Dann legte sie Haube, Schleier und einen Überschleier aus hellgrünem Stoff an. Sie gingen hinunter, Robert legte ihr im Flur die Ketten an. Als sie am Wagen waren staunte Julia, Roberts Worte bewahrheiteten sich. Sie konnte aufrecht in den Wagen gehen, er half ihr beim Platz nehmen, dann wurde sie gesichert und die Kanzel schloss sich. Zwischen dem Fahrersitz und ihr fuhr eine Trennwand nach oben. Sie las in dem Display. „Hallo Schatz, ich hoffe du sitzt gut. Ich werde nun die Temperatur für dich einregeln. Nicke bitte wenn es richtig ist, ich kann dich über eine Kamera sehen.“ Sie spürte dass es im Wagen etwas kühler wurde und nickte. „Danke sehr. Jetzt hast du die Auswahl was du während der Fahrt hören und sehen möchtest. Wie wärs mit einem kleinen Waldspaziergang?“ Julia verstand nicht wovon er sprach aber sie nickte. Wie sollte sie im Auto spazieren gehen? Es dauerte einen kleinen Moment, dann wurden auf die Seitenwände und die Trennscheibe Bilder eines Waldes projiziert. Aus verdeckten Lautsprechern kamen die dazu passenden Geräusche. Sie bemerkte kaum das Robert los fuhr, es war wirklich fast als ginge sie durch einen Wald. Sie überlegte kurz wann er sie das letzte Mal in den Wald geführt hatte, es war schon einige Zeit her.
Direkt vor dem Restaurant war ein Parkplatz frei, Robert stellte den TG ab und stieg aus. Dann half er Julia beim Aussteigen und führte sie ins Restaurant. Der Überschleier ließ alles für sie in einem leicht grünen Grau verschwimmen, sie achtete darauf dicht an seiner Seite zu bleiben. Ein Mann geleitete sie zu ihrem Tisch, Julia nahm auf einem Frauenstuhl Platz, Robert saß ihr gegenüber. Der Kellner gab Robert die Karte und schaltete das Schreibfeld vor Julia frei. „Ich hoffe dir gefällt es hier.“ Robert sprach leise um die anderen Gäste nicht zu stören. Sie tippte „ja es ist sehr schön. Du hattest Recht, es war wie im Wald.“ Er lächelte. „Hast du denn bequem gesessen?“ Sie nickte und schrieb „ja sehr bequem. Der Wagen ist wirklich schön.“ Es freute ihn dies zu lesen. Er nahm die Mappe die ihm der Kellner gegeben hatte. Wie üblich gab es zwei Karten. Im vorderen Teile waren die den Männern vorbehaltenen Speisen und Getränke, im hinteren fand man etwas für Frauen. Robert hatte sich bereits über das Angebot informiert. Er wählte für Julia und sich frischen Orangensaft, dann als Vorspeise für sich eine kräftige Brühe und für Julia eine leichte Gemüsesuppe. Als Hauptgericht orderte er für sich ein Steak medium mit Folienkartoffeln, für Julia zwei Steakmedaillons mit Kroketten. Als Dessert bat er um einen Fruchtcocktail für Julia. Er verzichtete auf das Dessert, stattdessen bestellte er sich einen Kaffee.

Der Kellner trat an den Tisch und fragte „möchten sie dass wir zum Essen eine Wand aufstellen?“ Es war nicht unüblich das an Tischen an denen Frauen saßen Raumteiler oder Vorhänge angebracht waren die wenn gewünscht die Frauen verbargen. Robert dankte und sagte „Nein, lassen sie es bitte so. Julia sah kurz auf und nickte. Auch sie hielt nichts davon versteckt zu werden. Robert stand auf und löste ihren Knebel und half ihr den Überschleier zurück zu schlagen. Sie legte den Knebel auf einen kleinen Teller und nickte erneut. Zwar würde sie auch weiterhin nicht sprechen aber geknebelt konnte sie ja nicht trinken oder essen. Als der Saft kam prostete er ihr zu „Auf uns und möge Gott uns noch lange glücklich zusammen sein lassen.“ Sie tippte „AMEN!“ und hob ihr Glas. Während des Essens wechselten sie nur wenige Worte. Der Kellner hatte die Medaillons für Julia am Tisch geschnitten. Sie konnte so bequem und mühelos mit der Kette essen. Mit der linken Hand hielt sie den Gesichtsschleier etwas nach vorne, mit der rechten führte sie die Gabel unter den Schleier. Sie aß mit Appetit, ebenso wie Robert es tat. Nach dem Dessert bedeckte sie sich wieder mit dem Überschleier. Sie saßen noch ein wenig und genossen den Abend. Dann zahlte Robert und knebelte Julia wieder. Er führte sie hinaus und zum Wagen. Als sie saß blinkte das Display vor ihr kurz auf. „Für den Rückweg wieder den Wald?“ Sie nickte.

Zuhause angekommen half er ihr aus dem Kleid, dann ging sie ins Bad. Auch Robert duschte. Julia kam zu ihm und dankte ihm für den schönen Abend. „Bitte kannst du das vibrieren abschalten?“ Er lachte „kann ich, werde ich aber nicht.“ Sie sah ihn an und senkte den Blick. Er nahm sie in den Arm, küsste sie und flüsterte „ganz im Gegenteil mein Schatz. Du wirst schon sehen.“ Sie runzelte die Stirn, dann merkte sie das das Vibrieren intensiver wurde. Sie schüttelte den Kopf. „Das halte ich nicht aus, bitte mach das aus Robert.“ „Julia, du musst der Versuchung widerstehen. Ich werde dich nun zur Nacht kleiden und anketten.“ Sie seufzte und fügte sich. Also würde es für sie eine schwere Nacht werden. Er zog ihr die Nachthose an und half ihr ins Nachthemd. Ein breiter Ledergürtel mit Handfesseln wurde um ihre Taille gelegt, sie faltete die Hände und Robert schloss die Fesseln. Er legte ihr die Schlafhaube an, sie begann zu beten. Robert hielt sie im Arm, es half ihr dass er sie so hielt. Sie würde stark sein, der Teufel würde sie nicht zum Stöhnen bringen. Sie spürte das der Gürtel immer intensiver arbeitete, sie biss sich auf die Lippen. Ihr Atem ging schneller, sie spürte das sie nicht widerstehen konnte. Sie kam, sie fühlte sich schuldig und verdorben. Weinend bat sie Gott um Verzeihung. Sie würde es Robert morgen beichten, er würde sie züchtigen aber das hatte sie verdient. Was sie nicht wusste war das Robert sie ansah, er liebte sie und doch musste sie geprüft werden. Julia schlief ein, Robert strich ihr sanft über die Schlafhaube. Dann schlief auch er ein.

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