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  RE: Chile Datum:27.04.17 11:48 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 5
Petra wurde von dem jungen Mann zum Flughafen in Hamburg gebracht, nachdem sie ihm ausführliche Anweisungen hinterlassen hatte, wie er mit Kira umzugehen hatte.
Um sicherzustellen, dass Kira ausschließlich für sie reserviert war, hatte sie ihrer jungen Sklavin am Vortag die Schamlippen gepierct und mit zwei Vorhängeschlössern gesichert. Die einzigen Schlüssel für diese Löcher hatte sie mitgenommen. Kira hatte bei der Behandlung laut geschrien, aber sie konnte sich gegen die ihr körperlich weit überlegene Petra nicht wirklich zur Wehr setzen.
Bernd würde Kira in einem einsamen Ferienhaus unterbringen. Petra hatte darauf bestanden, dass dort eine Videokamera aufgebaut wurde, damit sie Kira bei Bedarf sehen konnte. Sie vereinbarte mit Bernd auch einen Code, der sicherstellen sollte, dass Nachrichten auch wirklich von Petra kamen.
Zunächst ging es für Petra nach Paris, wo sie in den Flieger nach Santiago de Chile umsteigen konnte. Sie hatte erfreut bemerkt, dass das Ticket für die erste Klasse war. In ihrer bisherigen Anstellung war sie oft vor allem zwischen Asien und Europa hin und her geflogen, aber immer Business. Offenbar kam es ihrem neuen Arbeitgeber nicht auf Geld an. Sie trug Für den Flug die Uniform als Erster Offizier, weil sie das Patent hierzu besaß, jedoch ohne die Insignien einer Reederei. Sie wusste, dass so eine Uniform auf manche Leute einschüchternd wirkte, was sie bezweckte.
Die Maschine nach Santiago war komplett ausgebucht, aber als Seeoffizierin in Uniform wurde sie besonders bevorzugt behandelt. Für Petra zählte aber nur, dass sie den 14 Stunden dauernden Flug halbwegs vernünftig hinter sich brachte. In Santiago würde sie empfangen werden. Sie sollte nach einem Mann Ausschau halten, der ein Hinweisschild mit ihrem Namen haben würde.
Petra und Gwen wussten nichts voneinander. Auch Gwen wurde von ihrem Ansprechpartner zum Flughafen gebracht, in ihrem Fall Heathrow für den kurzen Flug nach Paris. Gwen hatte weit weniger Erfahrungen mit Fernreisen und der Flug erster Klasse war etwas Besonderes für sie. Sie betrachtete die anderen Passagiere der ersten Klasse im Wartebereich. Die meisten schienen Geschäftsleute zu sein, nur eine Seeoffizierin in strahlend weißer Uniform fiel ihr auf. Die Frau war groß und blond, wirkte wie eine Wikingerin auf sie und schien etwas arrogant zu sein. Im Endeffekt war ihr das aber egal, wichtig war nur der offenbar gut bezahlte Job. Ihren Ansprechpartner in Santiago würde sie an einem Schild erkennen, das ihren Namen trug.
Als das Flugzeug nach einer gefühlten Ewigkeit landete, waren alle Passagiere erleichtert. Gwen war für das Platzangebot inzwischen richtig dankbar. Sie stellte sich vor, wie sie sich als Economy Passagier fühlen würde oder gar bei einer Billigairline. Am Ausgang sah sie tatsächlich einen Mann in Chauffeuruniform, der ein Schild „Gwen“ vor sich hielt. Sie ging zu dem Mann und sprach ihn an. Er bestätigte, dass er sie abholen sollte und ins Hotel bringen würde. Dort hätte sie aber erst mal zwei Tage Pause, um sich von dem Flug zu erholen. Aus dem Augenwinkel sah Gwen, dass die blonde Frau auf einen ähnlich gekleideten Mann zuging, der ein Schild mit „Petra“ hochhielt. Ihr Abholer brachte sie zu einer Limousine und fuhr sie damit in die Stadt.
Gwen genoss die beiden Tage im Hotel. Sie ließ sich massieren und verbrachte einige Zeit am Swimmingpool. Ihr Abholer hatte erwähnt, dass alle Kosten von ihrem Arbeitgeber Übernommen würden. Den Namen des mysteriösen Arbeitgebers verriet er ihr jedoch nicht.
Am dritten Morgen wurde sie nach dem Frühstück von dem gleichen Mann abgeholt und zu einem Hochhaus gefahren. Der Mann geleitete sie bis in den 18. Stock, wo er Gwen an eine Sekretärin weiterreichte. Gwen wurde gebeten, noch ein paar Minuten zu warten, bis alle Personen anwesend seien, die an der Besprechung teilnehmen würden. Zu ihrer großen Verwunderung betrat wenige Minuten später die blonde Frau aus dem Flugzeug das Zimmer. Sie trug wieder die weiße Uniform und auch sie wurde gebeten, kurz zu warten. Gwen überlegte kurz, ob sie die Frau ansprechen sollte, aber da öffnete sich bereits die Türe neben dem Schreibtisch der Sekretärin.
Heraus trat eine junge Frau in Jeans und T-Shirt. „Guten Tag, meine Damen. Mein Name ist Eva de Caldama. Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung folgen konnten. Darf ich Sie in mein Büro bitten?“
Gwen und Petra standen auf und folgten der jungen Frau, die wieder in ihr Büro zurückgegangen war. Eva bot ihnen einen Platz an einem Konferenztisch an. Nachdem die Sekretärin Kaffee gebracht hatte, bat Eva sie, für die nächsten Stunden jede Störung fernzuhalten.
„zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass wir Sie unter etwas geheimnisvollen Umständen hierher gelotst haben. Wir, das sind meine Mutter, Condoleza de Caldama, meine Schwestern Maria und Serafina und natürlich ich selber. Dabei darf ich gleich anmerken, dass für dieses Projekt ich die Führung habe. Seit gestern gibt es aber von meiner Mutter und meinen Schwestern grünes Licht für dieses sehr ehrgeizige Projekt.“
„Und worum geht es bei diesem Projekt“, wollte Petra nun wissen.
„Selbstverständlich erfahren Sie beide jetzt alles, oder zumindest fast alles“, erwiderte Eva. „Wir alle, meine Mutter, meine Schwestern, Sie Beiden und ich haben ein gemeinsames Hobby. Wir haben Spaß daran, uns junge Frauen mit Gewalt fügsam zu machen und sie auf die verschiedensten Weisen zu gebrauchen. Weisen, die in der Öffentlichkeit nicht gut aufgenommen werden. Sie Beiden haben das ja bereits am eigenen Leib erfahren. Es ist meine Aufgabe, einen Ort zu schaffen, wo wir unsere Wünsche und Bedürfnisse ausleben können. Dazu habe ich die folgenden Überlegungen angestellt.“ Nun folgte eine zweistündige Einführung in das Galeerenprojekt, die fast wörtlich der Einführung entsprach, die Eva vor zwei Wochen ihrer Familie angedeien hatte lassen.
Als Eva mit ihrem Vortrag zu Ende war, herrschte erst einmal Schweigen. Gwen und Petra mussten das Gehörte erst verdauen. Schließlich ergriff Petra das Wort. „Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was das alles kosten wird? Wie wollen Sie das finanzieren? Und wo soll dieses Wunderwerk eingesetzt werden?“
„Mein vor kurzem leider verstorbener Vater hat unserer Familie einen gut organisierten und profitablen Bergbaukonzern vermacht. Dazu kommt noch ein erst im Aufbau befindliches Projekt, dessen gesamten Umfang er noch nicht abschätzen konnte. Wir haben Schürfrechte an einer neuen Lagerstätte für Gold im Süden Chiles, die alleine hundertfach die Kosten meiner Pläne einbringen dürften. Dazu kommen, von meinem Vater bedauerlicherweise nicht in ihrer Bedeutung erkannt, einige Vorkommen an so genannten Seltenen Erden. Diese sind von strategischem Interesse und sind auf lange Sicht weit ertragreicher als die Goldvorkommen. Meine Familie plant Investitionen im Bereich von 6 bis 8 Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren und laufende Kosten von einer Milliarde Dollar pro Jahr. Ab dem dritten Jahr wird sich der Eintrag aus den Minen von einer halben Milliarde auf 3 Milliarden pro Jahr für die nächsten 20 Jahre belaufen. Ich schätze die Kosten für unser Projekt auf zunächst 10 bis 12 Millionen einschließlich der Gebäude in Puerto Montt und der Isla Dawson sowie der Galeere sowie noch einmal den gleichen Betrag für die Beschaffung des Antriebes der Galeere sowie sonstige Betriebskosten. Danach werden sich die Kosten auf 3-4 Millionen belaufen. Der geplante Neubau der Galeeren nach drei Jahren wird unter 20 Millionen liegen, die jährlichen Kosten bei 2 – 3 Millionen pro Jahr und Galeere inklusive Ersatzantriebe.“
„Was meinen Sie mit „Beschaffung des Antriebes“ und „Sonstigen Betriebskosten““, fragte Gwen verwirrt.
Jetzt lächelte Eva sie an. Petra ahnte die Antwort bereits und grinste. „Der Antrieb sind die Sklavinnen. Und sonstige Betriebskosten, nun das sind Bestechungsgelder für die chilenischen Militärs.“
Petra hatte eine viel weitgehendere Frage: „Haben Sie daran gedacht, dass die Amerikaner mit ihren Spionagesatelliten Die Galeeren entdecken können und dass sie vielleicht aus ihrer übertriebenen Fürsorge für alle Schwachen und Ausgebeuteten, wie sie das nennen, eventuell einschreiten könnten?“
„Natürlich werden die Amerikaner die Galeeren entdecken“, erwiderte Eva. „Aber wir machen uuns da weniger Sorgen. Wir haben bereits vorgefühlt. Seitens der Amerikaner besteht ein sehr großes Interesse an unseren Seltenen Erden. Sie möchten von den Chinesen unabhängig werden. Natürlich können wir das nur zum Teil ermöglichen, aber es wäre ein Anfang. Daher deuten unsere Kontakte beim Militär und auch bei den Geheimdiensten bereits eine Nichteinmischung in alle Aspekte der Gewinnung dieser Seltenen Erden an. Zudem bekommen wir mit den Amerikanern zuverlässige Abnehmer, die sogar etwas höhere Preise zahlen werden als wir sie auf dem Weltmarkt bekommen könnten.“
„Sie sind in Ihren Aussagen sehr offen“, bemerkte Petra. Auch Gwen nickte.
„Wir, vor allem ich hoffe, dass Sie Beide sehr wichtige Positionen in unserem Projekt einnehmen werden. Sie, Petra, kommen als Kapitänin unserer ersten Galeere infrage und Sie, Gwen, wären wohl als Leiterin unseres Ausbildungslagers in Puerto Montt geeignet. In der ersten Phase unserer Zusammenarbeit sollen Sie die Pläne der Galeere, jeweils auf Ihren Fachgebieten. Und danach den Bau überwachen und gegebenenfalls Änderungen veranlassen. Insgesamt möchten wir Sie nicht nur für drei Monate sondern für die nächsten Jahre hier beschäftigen.“
„Das klingt nach dem Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit“, meinte Petra. „In diesem Zusammenhand ist dann sicher auch Ihr Angebot zu verstehen, dass ich meine bisherige Spielgefährtin nachkommen lassen kann?“
„Selbstverständlich. Wir würden uns freuen, sie als ein Teil des Antriebs begrüßen zu können. Sie können jederzeit den Transport veranlassen.“
„Ich hätte da auch zwei Kandidatinnen für den Antrieb“, erklärte nun Gwen. „Allerdings kämen die freiwillig. Aber da möchte ich noch etwas mit der Einladung warten.“
„Das ist alles kein Problem. Für die erste Zeit werden wir Sie auf unserer Hazienda unterbringen, wo Sie ungestört Arbeiten und Ihre Freizeit verbringen können. Dort stehen Ihnen auch andere Vergnügungen zur Verfügung. Meine Sklavin Nina etwa ist eine Zauberin, wenn es darum geht, Ihre Füße mit der Zunge zu verwöhnen.“
„Also, was mich anbelangt, ich freue mich bereits auf die Zusammenarbeit“, erklärte Petra.
Auch Gwen nickte. „Klingt fast zu schön um wahr zu sein.“
„Das freut mich“, erklärte Eva. „Einen Punkt habe ich bislang noch nicht erwähnt. Jede Aufseherin, jeder Schiffsoffizier und sogar jedes Mitglied meiner Familie, möglicherweise mit Ausnahme meiner Mutter wird eine Fahrt zwischen Puerto Montt und der Isla Dawson als gemeine Sklavin absolvieren. Wahrscheinlich nicht gleich die erste Fahrt, aber eine der folgenden Fahrten. Ich möchte, dass jedem die Belastungen der Sklavinnen bewusst sind. Wenn Sie dem zustimmen, haben wir einen Deal.“
Sowohl Petra als auch Gwen stimmten, wenn auch mit gemischten Gefühlen, sofort zu.
Eva ging zu ihrem Schreibtisch und betätigte die Sprechanlage zu ihrer Sekretärin. „Carmen, bitte rufen Sie Fernando. Er möchte bitte unsere Gäste zur Hazienda bringen. Sie werden im Gästehaus untergebracht.“
Zwei Stunden später befanden Petra und Gwen sich auf der Hazienda der Familie De Caldama. Sie hatten die Fahrt dazu genutzt, sich mit einander bekannt zu machen. Petra hatte Gwen während des Fluges nicht wahrgenommen und war ein wenig verlegen, als diese erklärte, dass sie sie bereits da bemerkt hatte. Aber Gwen nahm das nicht übel und beide hatten das Gefühl, dass sich eine nette Freundschaft ergeben könnte.
„Sag mal“, begann Gwen, „was hältst du von dieser Eva?“
„Hmm. Schwer zu sagen. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn eine von uns abgelehnt hätte. Ob sie wohl dann jetzt zum Antrieb gehören würde?“
„Wahrscheinlich. Aber nur wenn diejenige Glück hat. Oder Pech. Ich bin mir da nicht so sicher. Auf alle Fälle müssen wir uns in Acht nehmen. Ich glaube, die geht über Leichen.“ Gwen konnte nicht wissen, wie richtig sie lag.
Eva hatte ihnen zugesagt, dass sie am Nachmittag die Pläne für die Galeere und auch für das Ausbildungslager bekommen würden. Gwen machte sich vor allem Gedanken über den Ruderbereich. Sie vermutete zu Recht, dass es diesbezüglich mit der Planung im Argen liegen würde. Und Petra dachte an die Sicherheitseinrichtungen an Bord der Galeere. Was würde passieren, wenn es zu einer Rebellion kam. Daneben machte sie sich Gedanken über die Fahrtstrecke. Sie kannte sich in dieser Gegend natürlich überhaupt nicht aus. Sie wollte Eva fragen, ob es möglich war, die Strecke auf einem anderen Schiff zwei oder drei Mal zu befahren, um die Wetter und Seebedingungen kennen zu lernen.
Am frühen Nachmittag kam eine junge Frau und brachte ihnen die angekündigten Pläne. Die Frau war nackt und sehr schmächtig. Die roten Haare gefielen besonders Petra. Außerdem fand sie die Aufmachung in schweren Ketten sehr gelungen. „Bist du Nina“, fragte Petra die junge Frau.
„Ja, Herrin. Herrin Eva hat mir befohlen, Ihnen jederzeit und uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen.“
„Deine Herrin hat mir erzählt, dass du besonders ihre Füße verwöhnst.“
„Ja, Herrin Eva mag das sehr gerne. Und wenn Sie mir erlauben, etwas anzumerken: Sie hat wundervolle Schweißfüße. Ich habe gelernt, den Duft als sehr angenehm zu empfinden.“
Gwen und Petra sahen sich sprachlos an, dann lachten sie laut. „So was habe ich ja noch nie gehört“, prustete Gwen heraus.
„Ich auch nicht. Aber wir können ja mal ausprobieren, wie Nina unsere Füße schmecken. Was meinst du?“
„Warum nicht. Sklavin, auf alle Viere runtergehen. Lecke erst meinen linken Fuß ab, dann den von Herrin Petra.“
Nina fiel wie ein Stein zu Boden. Sofort kroch sie zu Gwen und nahm deren linken Fuß in den Mund. Sie saugte daran und massierte ihn mit der Zunge. Nach ein paar Minuten befahl Gwen, dass Nina sich nun Petra zuwenden sollte. Als sie auch deren Fuß ausgiebig massiert hatte, wollte Petra wissen, wessen Fuß am besten geschmeckt hatte.
„Sie haben beide sehr schöne Füße“, erklärte Nina, „und ich werde Sie beide immer gerne bedienen. Auch in jeder anderen Weise, die Sie wünschen. Aber leider kann keine von Ihnen es mit dem wundervollen Geschmack von Herrin Eva aufnehmen. Bitte bestrafen Sie mich nicht, wenn ich so offen meine Meinung sage.“
„Nein, tun wir nicht. Es ist schließlich vollkommen richtig, dass Dir Deine Herrin am besten schmeckt. Dann gib uns mal die Pläne, damit wir mit der Arbeit anfangen können.“
Nina reichte jeder der Beiden einen Stapel Blaupausen und sie begannen, sich einzuarbeiten, nachdem sie Nina wieder weggeschickt hatten.



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  RE: Chile Datum:13.05.17 19:53 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 6
Die nächsten Stunden verbrachten Gwen und Petra damit, sich in die Pläne einzuarbeiten. Gwen, die sich besonders mit den Bereichen beschäftigte, die mit dem Rudern zu tun hatten, stöhnte laut auf.
„Also da waren echt Amateure an der Planung. So geht das wirklich nicht“, erklärte sie.
„Was meinst du“, fragte Petra.
„Sieh mal hier“, sagte Gwen und zeigte auf eine Detailansicht eines Ruderplatzes. „Die Sklavinnen sollen anscheinend auf platten Schalen sitzen, die grade mal ein Loch in der Mitte haben, das es ihnen ermöglicht, sich an Ort und Stelle zu erleichtern. Da können sie ihre Kraft nicht wirklich zur Anwendung bringen. Ich muss mal im Internet rumsuchen. Wir brauchen bewegliche Sitze auf Rollen. Pläne finde ich bestimmt bei einigen Herstellern für Sportruderboote.“
„Aber bei beweglichen Sitzen gibt es dann Probleme mit den Löchern für die Fäkalien.
„Nein. Die Sklavinnen dürfen die Löcher nur benutzen, wenn die Sitze in der hintersten Stellung sind. Das geht ganz einfach.“
„Ja, ich verstehe. Wo siehst du noch Probleme?“
„Bei der Lüftung. Die ist viel zu klein. Oder macht das Probleme wegen der Seetauglichkeit?“
„Keine Angst, das kriegen wir in den Griff.“
„Außerdem hätte ich gerne an jedem der Zwischenstege einen Schlauch, damit wir die Sklavinnen bei Bedarf abspritzen können oder auch daneben gegangene Fäkalien beseitigen“, meinte Gwen.
„Mit Süßwasser oder geht Salzwasser?“
„Salzwasser reicht aus. Ach ja, wir brauchen über jeder Gruppe einen Lautsprecher.“
„Wozu“, erkundigte Petra sich.
„Damit die Sklavinnen im Takt rudern können. Und für die Durchsage von Kommandos. Oder sollen wir mit einer Flüstertüte rumlaufen?“
„In Ordnung. Ich mache in meinem Planset die entsprechenden Eintragungen. Dann können wir alles zusammen an Eva weitergeben.“
„Und was hast du gefunden“, wollte Gwen wissen.
„Erstmal brauchen wir ein paar Notaggregate für die Stromversorgung. Da ist bislang nichts vorgesehen. Dann hätte ich gerne Steitenstrahlruder. Sonst werden die Anlegemanöver unnötig schwierig. Wahrscheinlich müssen wir mit dem Heck anlegen, sonst sind die Ruder im Weg.“
„Ja, denke ich auch. Sonst müssten die eingezogen werden. Und dann gibt es Probleme mit den Ketten.“
„Ja, soweit ich verstanden habe, sollen die Sklavinnen beim Rudern an Händen und Füßen angekettet sein. Auf dem Mittelsteg könnten wir zusätzliche Befestigungspunkte gebrauchen. Aber was Anderes: Hast du irgendwelche Sicherungsmaßnahmen gesehen?“
„Nein“, erwiderte Gwen, „Brauchen wir die?“
„Auf alle Fälle. Bei dieser Besatzung müssen wir mit einer Revolte rechnen. Ich habe aber eine Idee, wie das aussehen kann. Wir können alle Räume mit Betäubungsgas fluten. Natürlich jeweils für sich oder für einige Segmente. Mit Notschaltern in den Räumen und Zentral von der Brücke aus.“
„Da gibt es eine Menge Arbeit. Was haben die sich bloß gedacht bei der Planung. Und wenn ich das Gefängnis oder wie das heißen soll leiten soll, brauche ich noch ein paar Trainingsboote. Ich wette, da ist auch noch nichts vorgesehen.“
Petra lachte. „Sei froh, dass es wenigstens ein Gebäude geben soll. Und ich muss auch noch arrangieren, dass ich zwei- oder dreimal die Route mit einem kundigen Kapitän befahre. Ich muss mich ja da auskennen.“
Gwen sah aus dem Fenster: „Da kommt Eva. Na, das wird wohl eine interessante Unterhaltung.“
---
Am nächsten Tag wurde Bernd in der einsam gelegenen Villa südlich von Hamburg um vier Uhr morgens aus seinem Bett geklingelt. Er hatte, nachdem er Petra zum Flughafen gebracht hatte, Kira aus ihrer Zelle geholt und sie im Keller der Villa in eine der dort eingebauten Zellen gesperrt. Seine Vereinbarung mit Petra sah vor, dass er bei Kira für eine entsprechende Behandlung sorgte. Kira war ständig angekettet und verbrachte die meiste Zeit in einer abgedunkelten Zelle. Aber dreimal täglich wurde sie herausgeholt und musste immer zwei Stunden auf einem Ergometer strampeln. Danach bekam sie eine Portion Hundefutter und etwas Wasser. Außerdem durfte sie sich über einem Eimer erleichtern. Waschen oder anderer Komfort war nicht vorgesehen.
Aber jetzt kam Karlheinz, einer seiner Helfer, der für zwei Tage auf Erkundungstour gewesen war und weckte ihn zu dieser frühen Stunde.
„Was ist denn los“, fragte Bernd genervt.
„Komm mal mit, ich habe dir was mitgebracht“, erwiderte Karlheinz stolz. Gemeinsam gingen sie zu dem Kombi, den Karlheinz immer benutzte. Er öffnete die Heckklappe. „Na, was sagst du?“
Bernd sah zwei bewusstlose junge Frauen, offenbar Zwillinge, auf dem Boden des Kofferabteils liegen. „Was soll denn das“, fuhr er Karlheinz an. „Bist du meschugge?“
Karlheinz war von der Reaktion überrascht. „Ich dachte, du fändest das gut“, meinte er kleinlaut.
Bernd nahm sich zusammen und versuchte, ruhig zu bleiben. „Du weißt doch, dass wir mit unseren Lieferungen erst in 6 Monaten beginnen sollen. Was sollen wir in der Zwischenzeit mit denen anfangen?“
„fi**en“, schlug Karlheinz vor.
„Du spinnst. Unsere Anweisungen sind ganz eindeutig.“ Er überlegte. „Na gut, ich muss mal fragen, was wir am besten machen. Im Moment bringen wir sie erst mal in einer Zelle unter. Wir bringen sie erst runter und ziehen sie aus. Dann müssen wir sie aber anketten.“
Gemeinsam schafften die beiden Männer die jungen Frauen in den Keller. Bernd war zwar sauer, aber er musste zugeben, dass Karlheinz sich da ein paar Prachtexemplare unter den Nagel gerissen hatte. Als die beiden versorgt waren, frühstückten die Männer gemeinsam. Bernd war still, er überlegte, wie er die Email an seine Auftraggeber formulieren sollte.
Einige Stunden später öffnete Eva ihre Email. Sie sah sofort das Schreiben, das Bernd ihr geschickt hatte. Er hatte sich mehrfach entschuldigt und eine umfangreiche Erklärung angefügt. Eva seufzte. Sie war Kummer mit ihren Vertragspartnern gewohnt, aber wenn so früh am Morgen das nächste Problem auftauchte, verdarb das ihr die gute Laune. Der letzte Abend war schon heftig genug gewesen. Über vier Stunden hatten ihre Expertinnen Änderungswünsche vorgetragen. Und sie hatte zugeben müssen, dass alle Wünsche durchaus berechtigt und richtig waren. Sie hatte die Vorschläge an die Konstrukteure weitergeleitet und sogar noch etwas hinzugefügt, wovon sie aber den Beiden nichts erzählt hatte. Schließlich war genau das der Grund gewesen, Gwen und Petra anzuheuern.
Sie sah sich die Bilder an, die Bernd mitgeschickt hatte. Eva pfiff leise. Das war ein echter Fang gewesen und irgendwie konnte sie verstehen, dass Bernd oder sein Helfer die günstige Gelegenheit genutzt hatte. Aber jetzt musste sie sich um eine Lösung bemühen. Dazu kam die Zeitdifferenz zwischen Europa und Chile, was alles schwieriger machte.
Sie rief ihre Sekretärin und ließ sich erst eine Tasse Kaffee machen. Während sie aus dem Fenster schaute und langsam den Kaffee genas, dachte sie nach. Dann schickte sie die Bilder der beiden neuen Sklavinnen an Petra und bat um einen Rückruf. Der kam auch schon zehn Minuten später.
„Hallo Petra“, begann Eva. „Ist Gwen auch da?“
„Sie hört mit. Da hat Bernd wohl etwas vorschnell gehandelt, aber jetzt ist es halt passiert. Wie wollen Sie das regeln?“
„Bislang ist unsere Frachtlinie noch nicht eingerichtet, aber ich denke, wir sollten die Beiden mit einer provisorischen Lösung hierher holen. Das ist ein lösbares Problem. Aber in dem Zusammenhang würde ich Sie fragen, ob wir nicht auch ihre Sklavin, Kira heißt sie wohl, gleich mitbringen sollen. Und Gwen müsste über ihre Schützlinge nachdenken.“
Jetzt mischte Gwen sich ein. „Sorry, aber meine Lieblinge sollten noch nicht mitkommen. Dann würden sie hier zu lange rumhängen und auf falsche Gedanken kommen. Ich würde es vorziehen, wenn die erst in einem halben Jahr kommen.“
„Einverstanden“, erwiderte Eva. „Und Kira?“
„Kein Problem. Wäre schön, wenn wir sie hier hätten zum Spielen. Können Sie die Drei hier in der Hazienda unterbringen? Die Zwillinge sind je entzückend, da läuft uns Beiden das Wasser im Mund zusammen.“
„Ja, wir haben da ausreichend Platz. Aber allzu viele solche Überraschungen sollten möglichst nicht mehr dazu kommen.“
„Ich werde eine Email an Bernd schicken, damit er weiß, dass ich mit Kiras Transport einverstanden bin. Wir haben das so vereinbart. Was schätzen Sie, wie lange dauert es, bis die Drei hier sind?“
„Das kann ich noch nicht genau sagen, weil wir halt improvisieren müssen“, meinte Eva, „aber rechnen Sie mal mit vier bis sechs Tagen.“
Eva schickte Berns eine Antwortmail, in der sie ihn bat, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Die genauen Pläne sollten in den nächsten Tagen folgen. Sie dachte weiter über das Problem nach und nach einiger Zeit kam sie zu dem Schluss, dass das eigentlich nicht so schlimm war. So könnten sie eine Art Probelauf für ihre europäische Linie machen und nach Schwachstellen suchen. Tatsächlich brauchte es nur ein paar Telefonate und eine unbedeutende zusätzliche Überweisung und binnen einer Stunde stand der Plan.
---
Währenddessen waren die Zwillinge in ihrer Zelle aufgewacht. Natürlich schrien sie erst um Hilfe, aber Bernd und Karlheinz ließen sie ins Leere laufen. Nach ein paar Stundenhatten sie sich etwas beruhigt und Bernd schickte Karlheinz in den Keller, um Kira und den Zwillingen etwas zum Essen und Trinken zu bringen. Als Karlheinz wieder aus dem Keller kam, grinste er. „Sie sind sauer, aggressiv und verängstigt. Aber ich habe ihre Namen herausbekommen: Monika und Nina.“
„Na, das ist ja wenigstens etwas. Hör zu, du musst nachher in die Stadt fahren und ein paar Dinge bei einem Medizinvertrieb abholen. Die Teile bezahlst du bar, ich gebe dir 10.000 Euro mit, das sollte reichen. Außerdem musst du bei Dr. Goldmacher vorbei fahren. Er wird dir einige größere Ampullen mitgeben. Sei vorsichtig damit. Den Doktor musst du nicht bezahlen, das erledige ich von hier aus.“
Als Karlheinz am frühen Abend von seiner Tour wieder kam, hatte Bernd alles vorbereitet. Den Plan, den Eva ihm geschickt hatte, fand er logisch.
An diesem Abend bekamen die drei Unglücklichen kein Abendessen. Bernd brachte ihnen lediglich einige Pappbecher mit Fruchtsaft. Der Geschmack der Früchte überdeckte den der Abführmittel, die Bernd reichlich hinzugefügt hatte. So war es kein Wunder, dass sie sich bald über die Eimer hockten, die Karlheinz ihnen bringen musste. Es war auch seine Aufgabe, die Eimer immer wieder zu entleeren und zu reinigen, auch wenn bald nur noch wenig hineinkam. Bernd sah das als kleine Strafe für seine Voreiligkeit an.
Am nächsten Morgen waren die Sklavinnen ziemlich erschöpft. Sie leisteten kaum Widerstand, als Bernd ihnen ein Betäubungsmittel spritzte. Danach ging es dann schnell. Sobald sie bewusstlos waren, legte Bernd ihnen einen Zugang. Jeder Zugang wurde mit einem Perfusor verbunden, der die Sklavinnen an den nächsten zwei Tagen ständig in Bewusstlosigkeit halten würde.
Dann packten Bernd und Karlheinz die Sklavinnen in Holzkisten und luden sie in Karlheinz´ Kombi. Sie fuhren zu einem kleinen Flughafen in der Nähe, wo bereits eine zweimotorige Propellermaschine mit einem zuverlässigen und vor allem schweigsamen Piloten wartete.
Die Flugroute ging von Hamburg mit einer Zwischenlandung in Spanien bis nach Mauretanien. Dort wurden die Kisten auf einem einsamen Wüstenflughafen ohne Bewachung oder Zoll in einen Learjet umgeladen und erreichten am nächsten Tag den gleichen Flughafen, von dem aus vor einigen Monaten Umberto de Caldama seinen letzten Flug angetreten hatte. Condulezas neuer Chauffeur holte die Kisten dort ab und brachte sie zur Hazienda.

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sklaveheiko  sklaveheiko  
  RE: Chile Datum:21.05.17 08:51 IP: gespeichert Moderator melden


sehr geniale Story, ich drück dir die Daumen das Du die Kraft für viele weitere Episoden hast und bedanke mich dafür bis hierher lesen zu dürfen.
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devoter66Volljährigkeit geprüft
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  RE: Chile Datum:21.05.17 13:59 IP: gespeichert Moderator melden


sehr gute und interessante Story . Hoffentlich gehts schnell weiter mit der Fortsetzung
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  RE: Chile Datum:23.05.17 14:36 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 7

Kira erwachte nach einigen Stunden in ihrer neuen Zelle. Sie war vollkommen nackt und wusste nicht, wo sie war, ob sie sich noch in Deutschland befand oder irgendwo im Ausland war. Die Zelle war etwas grösser als die letzte, aber auch hier gab es keine richtigen Möbel. Allerdings stand in dieser Zelle ein massives Bett aus Holz mit sehr dicken Planken und Beinen. An der Wand gab es ein kleines Waschbecken mit einem Wasserspender. Der hatte jedoch kein Ventil, sondern die Wasserversorgung wurde von außen geregelt. In einer Ecke gab es ein Loch, aus dem es stank. Kira dachte sich, dass das wohl die Toilette war. Die Türe zur Zelle hatte ein Fenster, das mit Eisenstäben vergittert war. Kira ging zum diesem Fenster. „Hallo“, rief sie nicht allzu laut, „Ist da wer. Meldet euch.“
Als keine Antwort kam, versuchte sie es noch etwas lauter, aber wieder ohne Erfolg. Sie setzte sich auf das Holzbett. Dort betrachtete sie die Wunden, die die Nadeln in ihrem Arm in den letzten Tagen hinterlassen hatten. Die Stellen waren rot und teilweise tiefdunkel. Nach einiger Zeit hörte sie ein Geräusch. Wieder ging sie ans Fenster der Zellentür und rief. Diesmal wurde ihr nach kurzem Zögern geantwortet.
„Hallo, wer ist da? Ich heiße Monika und meine Schwester Nina ist bei mir.“
„Hallo, ich bin Kira. Könnt ihr zu mir kommen?“
„Nein, wir sind hier eingesperrt. Kannst du kommen?“
„Ebenfalls nicht. Auch ich bin eingesperrt. Woher kommt ihr?“
„Wir sind aus Stuttgart. Wir waren in einer Disko, was dann passiert ist, wissen wir nicht. Erst waren wir ein paar Tage in einer anderen Zelle, aber da haben wir nichts gehört oder gesehen. Weißt du, ob wir noch in Stuttgart sind?“
„Ich glaube nicht. Ich komme aus Berlin. Aber ich war einige Wochen bei einer Frau namens Petra. Die hat mich gefangen gehalten, geschlagen und so weiter. Es war die Hölle. Wo das war, weiß ich auch nicht. Dann hat mich ein Mann aus der Zelle dort geholt und in eine andere Zelle gebracht. Da waren noch mehr Leute. Ein paar davon haben aber mit Hamburger Dialekt gesprochen.“
„Stimmt, wir haben in der Disko mit einem Typ gesprochen, fällt mir wieder ein. Der hatte so einen norddeutschen Dialekt. Du meinst, wir sind in Hamburg?
„Kann sein, aber ich kann es nicht sagen. Ist in eurer Zelle ein Fenster nach draußen? Bei mir ist keines.“
„Bei uns auch nicht. Was kannst du uns von dir erzählen? Wir sind Zwillinge, eineiige. 27 Jahre alt, beide 1 Meter 70 groß, blonde, hüftlange Haare. 60 Kilo. Wir haben keinerlei Kleidung an.“
„Ich bin 21. Ein Meter 65 groß, schlank. Kurze Haare, dunkelblond. 48 Kilo. Ich habe in einer Drogerie gearbeitet. Diese Petra habe ich im Internet kennengelernt. Wir haben uns dann mal getroffen. Vermutlich hat sie mir was ins Glas getan. Ich bin übrigens auch nackt.“
Plötzlich wurde in der Nähe eine Türe geöffnet und dann kurz danach wieder zugeschlagen. Durch die Türfenster sahen die gefangenen Frauen, dass drei Frauen den Gang vor ihren Zellen betreten hatten. Kira erschrak, als sie ihre Peinigerin Petra wiedersah.
„Hallo Kira“, sagte diese grinsend zu ihrem Opfer. Erschrocken wich Kira von der Türe zurück.
„Tritt von der Türe zurück und stell dich an die Wand, Gesicht zur Wand, Hände auf den Rücken“, befahl eine der anderen Frauen.
Kira blieb wie versteinert in der Mitte der Zelle stehen.
„Tu, was Herrin Eva befielt, sonst geht es dir dreckig“, sagte Petra.
Langsam ging Kira zur Wand und stellte sich wie befohlen dort auf. Sie hatte furchtbare Angst vor dem, was Petra sonst mit ihr machen würde. Die Türe zu ihrer Zelle wurde geöffnet und die drei Frauen betraten die Zellen. Petra hatte eine Tasche mit diversen Hand- und Fußschellen dabei. Sie nahm welche aus der Tasche und fesselte Kiras Hände damit und legte ihr ein zweites Paar Handschellen an den Ellenbogen an. Währenddessen nahm Gwen ein paar Fußschellen aus der Tasche. Die hatten kurze Ketten zwischen den Schellen, die es ermöglichten, dass die Gefangenen halbwegs gehen konnten.
Nachdem Kira gefesselt war, wurde sie auf den Gang hinausgebracht und musste da stehen bleiben. Dann gingen die drei Frauen zur nächsten Zelle. Auch hier befahlen sie den Gefangenen, sich mit dem Gesicht zur Wand hinzustellen. Aber weder Monika noch Nina befolgten die Befehle. Jetzt griffen die drei Frauen nach Peitschen, die sie an ihren Gürteln trugen. Eva öffnete die Zellentür und die beiden Anderen schoben die Gefangenen in die Zelle hinein, wobei sie von ihren Peitschen Gebrauch machten. Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Zwillinge ebenfalls an der Wand standen und genauso gefesselt waren wie Kira.
Eva betrachtete zufrieden ihre Arbeit. „Lasst und die Drei mal nach oben bringen, dann können wir entscheiden, was wir mit ihnen machen“, schlug sie vor. Gwen und Petra waren einverstanden. Petra griff sich Kira und führte sie durch die Türe am Ende des Ganges. Es ging um mehrere Ecken bis sich schließlich nach draußen kamen.
Sie standen in einem parkähnlichen Garten mit fremdartigen Bäumen und Büschen. Die Gebäude waren aus Roten Ziegeln gebaut. „Wo sind wir hier“, fragte Kira.
„Willkommen in Chile“, lachte Petra. Die drei Gefangenen sahen sich mit entsetzten Blicken an. Plötzlich auf einem anderen Kontinent fernab von jeder Hilfe zu sein, erschreckte sie.
„Was denkt ihr“, fragte Eva. „Wir haben noch jede Menge Zeit, bevor die Sklavinnen auf die Galeere kommen.“
„Ich würde gerne in der nächsten Zeit weiter mit Kira spielen“, meinte Petra. „Sicher leistet mir Gwen da gerne Gesellschaft. Und die Zwillinge, da fällt uns bestimmt was Nettes ein. Aber da hast du als Chefin natürlich als Erste das Recht.“
„Danke, aber ich kann sicher Eure Hilfe brauchen. Was meint ihr, gäben die beiden nicht prächtige Ponys ab? Wir können sie gemeinsam dressieren.“
„Klingt natürlich sehr reizvoll“, sagte nun Gwen. „Aber in den nächsten Tagen haben wir noch reichlich Arbeit hier, aber ab Freitag sollte es gehen. Zumindest ich habe dann etwas Zeit über. Und Petra wird sich auch nicht lumpen lassen. Bis dahin sollten wir die beiden in der Zelle lassen. Es wäre aber besser, wenn wir die Fußschellen dranlassen und ihnen die Hände vor dem Körper mit Handschellen fesseln.“
„Stimmt.“, erwiderte Eva. „Ich habe auch ab Freitag Zeit. Am Wochenende kann ich nicht viel machen. Bis dahin kann sich wer vom Personal um die Versorgung kümmern. Und deine Kleine, Petra?“
„Ich denke, die behalten wir hier. Ich brauche aber eine längere Kette, damit wir sie hier festmachen können. Dann haben wir hier was zum Spielen und du kannst Nina einstweilen zurückhaben. Ich nehme an, dir fehlt sonst was?“
Eva lachte. „Ja, meine Füße wurden seit Tagen nicht mehr richtig geleckt. OK, dann helft mir bitte, die Beiden wieder in die Zelle zu bringen. Da unten habe ich auch lange Ketten, von denen du eine oder zwei gerne haben kannst, Petra“.
Gemeinsam brachten sie dann Monika und Nina wieder in die Zelle zurück. Sie fesselten ihnen diesmal aber die Hände wie geplant vor dem Körper. Als sich die Türe der Zelle schloss, umarmten sich die Zwillinge. Sie setzten sich auf das Holzbett und fingen an, zu weinen.
---
Carmen wurde wach, als ein Polizeiwagen mit Sirene an der Ruine vorbeifuhr, in der sie in dieser Nacht geschlafen hatte. Sie sah zur Sonne, es musste später Vormittag sein. Sie streckte ihre Arme in verschiedene Richtungen, dann sammelte sie ihre Sachen ein. Vom Vortag hatte sie noch etwas Brot über, das sie nun aß. Dann nahm sie ihren Beutel und machte sich auf den Weg in die Stadt.
Als sie unterwegs an einem Obststand vorbeikam, wartete sie einen Moment, bis die Besitzerin durch eine Kundin abgelenkt war. Schnell steckte sie einen Apfel ein und ging weiter. In der Innenstadt ging sie zu dem Platz mit dem Denkmal, wo sie für gewöhnlich ihre Freundinnen traf. Als sie dort ankam, wartete Isa bereits und ein wenig später kam auch Freda. Die Drei streiften oft gemeinsam durch die Gassen der Altstadt, immer auf der Suche nach einer günstigen Gelegenheit, das Eine oder Andere zu klauen. Oft waren auch die Taschen der anderen Passanten ihr Ziel.
Diesmal sah Carmen auf einmal einen großen Mann, offenbar einen Ausländer, der durch die Straßen ging und viele Fotos machte. Carmen und ihre Freundinnen sahen sich kurz an, aber sie brauchten sich nicht erst zu besprechen, da sie solche Situationen schon oft ausgenutzt hatten. Isa und Freda gingen an der nächsten Querstraße nach rechts, dann liefen sie los und umrundeten den Häuserblock. Dann kamen sie von vorne auf den Mann zu, während Carmen sich dicht hinter ihm hielt. Die Beiden rempelten den Mann von vorne an, während Carmen von hinten dazu kam und ihm mit der Hand in die Tasche fuhr. Sie spürte sofort einige Geldscheine.
Aber der Mann reagierte viel schneller, als sie das erwartet hatte. Er griff nach ihr und hielt sie mit einem eisernen Griff fest. Carmen holte mit der linken Hand ein Messer aus einer Tasche ihres Rocks und öffnete es mit einer schnellen Handbewegung. Dann stach sie mit dem Messer nach dem Arm des Mannes. Die Messerspitze fuhr durch die Haut und verursachte eine klaffende Wunde. Trotzdem ließ der Mann nicht los. Stattdessen fuhr er herum und schlug ihr mit dem Handrücken der linken Hand unter das Kinn. Wie vom Blitz getroffen fiel Carmen bewusstlos zu Boden. Freda packte Isa am Arm und zog sie mit sich weg. Sie verschwanden um die nächste Ecke und liefen erst einmal weiter.
Inzwischen ließ der Mann Carmens Hand los. Er sah auf die klaffende Wunde und holte dann ein Taschentuch aus der Hosentasche. Dann sah er zu der bewusstlosen Carmen, die immer noch die Geldscheine umklammert hielt. Er bückte sich und öffnete Carmens Hand, um ihr die Geldscheine abzunehmen und sie wieder einzustecken. Einige Passanten hatten das Ganze verfolgt, ohne jedoch einzugreifen. Der Mann sah sich nach Hilfe um, aber vergeblich. Er zuckte mit den Schultern, dann beugte er sich über Carmen. Er packte die Bewusstlose und warf sie sich über die Schulter. Mit Carmen über der Schulter ging er dann noch zwei Straßenblocks weiter, bis er an einer Querstraße einen Wagen der Policia sah.
Der Wagen hielt an und die beiden Beamten stiegen aus. Der Mann zog Carmen von seiner Schulter und warf sie halb auf die Kühlerhaube des Polizeiwagens. „Hier, schauen Sie mal, was das Miststück gemacht hat“, sagte er und zeigte den Polizisten seine Wunde. Sofort legten die Polizisten Carmen Handschellen an. Dann musste der Mann den ganzen Vorfall schildern und sie machten sich Notizen. Schließlich verabredeten die Polizisten und der Mann, dass dieser später zur Polizeiwache kommen sollte, nachdem er seine Wunde von einem Arzt hatte versorgen lassen.
Zwei Tage später wurde Carmen dem Richter vorgeführt. Der Mann kam als Zeuge und schilderte erneut, was vorgefallen war. Carmen versuchte, sich heraus zu reden. Dass sie das Messer benutzt hatte bezeichnete sie als Notwehr, weil der Mann sie festgehalten hatte.
„Bist du etwa der Meinung, ein Bürger hat kein Recht, sich zu verteidigen, wenn er ausgeraubt wird“, fragte der Richter. Carmen blieb lieber still. Der Richter nahm Carmens Akte, die ihm inzwischen vorlag in die Hand und sah sie durch. Dies war bereits der dritte Fall von Diebstahl, bei dem Carmen erwischt worden war. „zwei bis sieben Jahre“, verkündete der Richter nach kurzem Nachdenken. Wenn sie sich gut führt, würde sie bereits nach zwei Jahren wieder entlassen werden, aber wenn sie unbelehrbar wäre, könnten daraus auch bis zu sieben Jahre werden.
Noch am gleichen Abend wurde Carmen zum Örtlichen Gefängnis gebracht. Es war nicht das erste Mal, dass sie hier gelandet war. Sofort ging sie auf die Suche nach Margerita, die bei ihrem letzten Aufenthalt die Herrscherin der Frauenabteilung gewesen war. Carmen wollte sich ihrer Gruppe anschließen. Aber sie fand nur eine von Margeritas Kumpaninnen.
„Wo ist Marga denn“, fragte Carmen.
„Weg“, antworte die Andere.
„Was heißt das, „Weg““, fragte Carmen.
„Die haben ein Neues System. Jeden Tag werden 8 oder 10 von uns in ein anderes Gefängnis gebracht und dafür kommen dann Andere hierher. Es kommen auch nicht alle in das gleiche Gefängnis, sondern alle werden irgendwie verteilt. Ich habe keine Ahnung, wo Margerita jetzt ist. Im Moment gibt es keine Anführerin mehr.“

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  RE: Chile Datum:23.05.17 14:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,

Als ich angefangen habe, meine neue Story zu veröffentlichen, gab es heftige Kritik, weil eine Szene in dieser Story sehr hart war. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, die "scharfe Version" in den Stories für Mitglieder (18+) zu veröffentlichen.

Gleichzeitig will ich aber die entschärfte Version hier in diesem Forumweiterführen. Bislang gibt es zwar erst eine relativ harte Szene, aber weitere werden folgen.

Im Moment poste ich hier zuerst und werde zukünftigimmer parallel aber zeitversetzt die unterschiedlichen Versionen in beiden Foren posten.

Ist nicht optimal aber hoffentlich funktioniert das dann ohne Probleme.

Sollte jemand keinen Zugriff auf diesen Bereich (18+) haben, bitte ich um entsprechende email oder dergl.

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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Friedet am 23.05.17 um 14:59 geändert
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  RE: Chile Datum:24.05.17 01:56 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hallo,

Als ich angefangen habe, meine neue Story zu veröffentlichen, gab es heftige Kritik, weil eine Szene in dieser Story sehr hart war. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, die \"scharfe Version\" in den Stories für Mitglieder (18+) zu veröffentlichen.


Da darfst du dich gerne austoben. Ich habe meinen Zugriff dahin verloren. Die Software mag mochte mich damals nicht. Egal. Mein leicht grauer, in einzelnen Härchen schon weißer Bart lässt mich seit über 30 Jahren in jedem Geschäft Zigaretten oder harten Alkohol kaufen. Ich trage meinen Ausweis im Gesicht.

Du passe hier nur auf, dass ich im Übermaß keine Sternchentexte finde und es bei einfachen Schilderungen (wie in unserer Mail besprochen) bleibt. Im Ü18 Bereich kannst du dich in den gesetzlichen Grenzen austoben.

Das war privat und nicht als Mod geschrieben.
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  RE: Chile Datum:08.06.17 14:43 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 8
Petra legte Kira die Kette um den Hals, dann zog sie diese mit der Kette hinter sich her. Kira konnte kaum mithalten, weil die Fußfesseln sie behinderten. Gwen betrachtete sich das Bild. Tatsächlich fand sie Kira etwas zu dünn und schmächtig. Sie hätte eher eine Sklavin vorgezogen, die etwas mehr Titten hatte. Aber wenn sie tatsächlich die Leitung des Gefängnisses übernehmen sollte, hätte sie da genügend Auswahl. Und besonders in der ersten Zeit, bevor die Galeere ihren Dienst aufnehmen würde, könnte sie sich austoben.
Petra und Gwen gingen mit Kira zu dem Bungalow, in dem sie untergebracht waren. Dort setzten sie sich auf die Veranda, wo auf den Tischen die Pläne für die Galeere lagen. Petra löste Kiras hinter dem Rücken gefesselten Arme und Hände und legte ihr stattdessen ein paar Handschellen vor dem Körper an.
„Auf die Knie und leck mir die Füße ab“, befahl Petra ihrer Sklavin. Kira bewegte sich keinen Millimeter. Sofort sprang Petra auf und verpasste ihr ein paar heftige Ohrfeigen, die Kiras Kopf von einer Seite zur anderen schleuderten. Gwen beobachtete belustigt, dass Kira langsam zu Boden sank.
Die junge Sklavin konnte sich nur mühsam halb aufrichten. „Los, fang an“, schrie Petra. Immer noch war Kira viel zu überrascht, um dem Befehl zu folgen. Ihr Kopf dröhnte, ihre Backen liefen rot an. Die Abdrücke von Petras Fingern zeichneten sich auf der Haut ab. Als Kira immer noch nicht ihren Befehlen folgte, holte Petra mit dem Fuß aus und trat ihr in die Seite. Durch den Tritt wurde Kira herumgeschleudert und blieb ausgestreckt auf dem Boden liegen.
Petra ging an den Tisch, wo eine Karaffe mit Eiswasser stand. Sie nahm die Karaffe und schüttete ihr einen Teil des Wassers ins Gesicht. Kira bemühte sich, sich aufzurichten. Sie hatte Angst, wie Petra reagieren würde, wenn sie dem Befehl nicht folgte. Aber trotzdem ging es Petra nicht schnell genug und sie verpasste Kira einen weiteren Tritt. Endlich gelang es Kira, sich auf Hände und Knie aufzurichten. Sie kroch unter Schmerzen zu ihrer Herrin, den Kopf so weit gesenkt, wie es nur ging.
Petra setzte sich wieder in den Sessel, von dem sie aufgesprungen war und hielt Kira ihren rechten Fuß hin. Kira küsste angeekelt ihren Fuß, der immer noch in der Sandale steckte.
„Zieh mir die Sandale aus und dann mach dein Maul auf“, befahl Petra. Kira setzte sich halb auf ihre Schenkel, dann öffnete sie die Sandale und zog sie Petra vom Fuß. Danach sah sie ängstlich zu Petra auf. Tränen standen in ihren Augen.
„Maul auf“, wiederholte Petra. Kira öffnete ihrem Mund. „Weiter“, forderte Petra.
Kira öffnete den Mund so weit sie konnte. Petra stieß ihr ihren Fuß so weit es ging in den Mund. „Und nun lecken und mit der Zunge massieren“, forderte Petra. Kira kauerte auf dem Boden vor ihrer Herrin. Mit der linken Hand griff sie nach dem Fuß, um ihn besser positionieren zu können. Sie schmeckte den Staub in ihrem sowieso viel zu trockenen Mund. Petras großer Zeh bewegte sich in ihrem Rachen. Wieder schaute Kira ängstlich nach oben.
Ohne dass Kira es gemerkt hatte, war Gwen aufgestanden und hatte sich hinter sie gestellt. Petra sah zu Gwen und grinste. Sie nickte kaum merklich. Gwen machte einen halben Schritt nach hinten, dann holte sie mit dem rechten Fuß weit aus und trat Kira mit voller Wucht von hinten zwischen die Beine. Der Tritt war so heftig, dass Kira einige Zentimeter in die Luft gehoben wurde. Aufgrund ihrer kauernden Haltung traf Gwen sie auf die mit Schlössern versiegelte Muschi.
„Autsch“, schrie Gwen. „Verdammte Schlösser.“ Sie betrachtete ihren Fuß, der eine kräftige Schramme aufwies, die zu bluten anfing.
Kira lag halb besinnungslos auf der Seite. Sie krümmte sich vor Schmerzen. Ihre gefesselten Hände pressten sich auf ihre geschundene Muschi. Vor lauter Wut trat Gwen ein weiteres Mal zu, diesmal mit dem anderen Fuß. Sie traf Kira am Oberkörper. Als diese in Ohnmacht fiel, fielen ihre Hände zu Boden. Gwen humpelte zu ihrem Sessel zurück, um sich den verletzten Fuß anzusehen.
Petra kam zu Gwen und besah sich die Wunde. „Halb so schlimm“, meinte sie. „Warte, ich hole dir ein Pflaster aus dem Bad.“ Sie ging ins Haus und kam kurz darauf mit einem Pflaster und einigen Reinigungstüchern zurück. Zuerst wischte sie Gwen vorsichtig den Staub von ihrem Zeh, bevor sie ihr das Pflaster auf die Wunde machte.
Dann betrachtete sie die am Boden liegende Sklavin. „Schon traurig, wie wenig diese jungen Dinger aushalten“, urteilte sie kalt.
Gemeinsam zogen sie Kira in ihren Bungalow. Im Wohnzimmer ließen sie sie auf dem Boden liegen, nicht ohne sie an der Wand anzuketten. Kira wurde erst nach Stunden wieder wach. Ihre Muschi schmerzte immer noch. Sie betrachtete die Kette, die sie an die Wand fesselte, zog an ihr, so fest sie konnte, aber es hatte keinen Zweck. Irgendwann kam Gwen von der Terrasse ins Wohnzimmer und sah, dass Kira wach war. Sie löste Kiras Kette und befahl ihr, ihr zu folgen. Gwen ging in die Küche und bereitete ein paar Drinks zu. Die stellte sie auf ein Tablett, das Kira dann auf die Terrasse tragen musste.
„Sieh mal, wer wieder unter uns ist“, sagte sie zu Petra. Petra sah sich kurz um und grinste. „Ach, das passt ja. Meine Füße brauchen wieder eine Massage. Auf die Knie mit dir und streng dich ja an.“
Kira ging sofort auf die Knie und beugte sich vor, um Petras Zehen in den Mund zu nehmen. Befriedigt sah Petra ihr zu. Aber plötzlich zog sie ihre Zehen aus Kiras Mund. „Ach du Scheiße“, sagte sie.
„Was ist, hat sie dich gebissen“, fragte Gwen.
„Nein, aber mir ist wieder was aufgefallen. Wer soll denn auf der Galeere putzen. Und noch schlimmer, was ist mit der Kombüse?“
„Ich vermute, dafür will Eva Aufseherinnen einsetzen.“
„Das ist doch eine Verschwendung von wertvollen Kräften“, erklärte Petra. „Ich finde, das Putzen, Betten machen und so weiter, sollte von Sklavinnen erledigt werden.“
„Das stimmt. Aber dann brauchen wir dafür einige Extrasklavinnen.“
„Genau. Und für die brauchen wir einen zusätzlichen Raum. Aber der kann vom Laderaum abgetrennt werden, der ist sowieso zu groß. Wir müssen nur uns etwas überlegen, wie wir die Putzsklavinnen daran hindern können, abzuhauen. Die müssen sich ja mehr oder weniger frei auf der Galeere bewegen können. Und die Kombüse? Das wird noch problematischer. Wenn wir da Sklavinnen einsetzen, bekommen die Messer und Gabeln in die Hände. Das ist das nächste Problem.“
Gwen sah zu Petra hin und nickte. „Wir müssen das mit Eva besprechen. Aber es ist nicht schlecht, wenn wir ein paar Putzsklavinnen und so weiter brauchen. Sieh dir doch mal Kira an, was meinst du, wie lange die die Ruderei aushalten könnte? Nach einer Woche ist es da aus.“
Zwei Tage später, am Donnerstag, rief Eva bereits kurz nach acht bei den beiden Spezialistinnen an. „Guten Morgen. Wie sieht es bei euch aus? Ich würde gerne was mit euch besprechen. Habt ihr heute Zeit?“
„Natürlich“, erwiderte Gwen. „Wir haben auch noch ein paar Probleme gefunden.“
Kaum eine halbe Stunde später kam Eva mit einem Helikopter, der vor der Hazienda landete. Sie kam zu Petra und Gwen, die wieder auf der Veranda saßen und dort auf ihren Computern arbeiteten. In der Zwischenzeit hatten die beiden sich an ihre Zusammenarbeit gewöhnt und es klappte sehr gut. Kira war mit einer sehr langen Kette angekettet und musste ihnen Getränke servieren.
Gemeinsam besprachen die Drei dann die neuen Probleme. Eva stimmte ihnen zu und würde ebenfalls an der Lösung arbeiten. „Aber jetzt mal zu dem, weshalb ich heute hier bin. Ganz in der Nähe von unserem nördlichen Versorgungspunkt in Puerto Montt gab es früher einen Stützpunkt der Marine mit Kaserne und Hafen. Und was sonst noch dazu gehört. Wir können den Stützpunkt übernehmen und umbauen. Das wäre billiger und ginge schneller. Gwen, können wir beide gleich mit dem Heli dorthin fliegen und uns das Ganze ansehen? Du kannst natürlich auch mitkommen, Petra.“
„Gerne meinte Gwen und Petra nickte. „Ich habe übrigens ein paar Kleinigkeiten mitgebracht“, erklärte Eva. „Mein Lieferant hat mir Muster für die Hand- und Fußeisen sowie die Halsringe zukommen lassen. Ich habe die Maße für unsere bisherigen Sklavinnen geschätzt, und sie müssten passen. Dann können wir die Teile an den Sklavinnen ausprobieren. Ich möchte, dass die Sklavinnen richtig schwere Eisen tragen und nach den Mustern kommen da pro Sklavin gut acht Kilo zusammen.“
Gemeinsam holten sie mehrere Pakete aus dem Heli und brachten sie in den Bungalow. Bevor sie abflogen, fesselten sie Kira mit der Kette, damit sie sich nicht bewegen konnte und machten das Ende der Kette an der Wand fest. „Kira sieht etwas mitgenommen aus“, kommentierte Eva.
Petra lachte. „Naja, aber das soll doch auch so sein. Und sie ist zäh. Aber keine Angst, wir kümmern uns um sie. Und ab morgen oder übermorgen natürlich auch um die Zwillinge. Du wirst erstklassige Ponys bekommen, sehr folgsam. Versprochen.“
Der Flug nach Puerto Montt dauerte eine gute Stunde. Der Pilot landete den Heli direkt am Kai. Petra sah sich um, was sie sah, gefiel ihr auf den ersten Blick. Aber sie würde sich noch die Details ansehen. Besonders die Wassertiefe und die Anlegemöglichkeiten interessierten sie. Vom Kai aus gingen sie zu der alten Kaserne hinüber.
„Wir brauchen auf alle Fälle ein paar gute Zäune um das Ganze“, meinte Gwen.
„Das ist ja gar kein Problem. Aber es kommt mir vor allem auf die Gebäude an.“
Sie betraten den Kasernenbereich. Vor ihnen standen drei Gebäude, die einen großen Hof umschlossen. Gemeinsam gingen sie zu dem ersten Gebäude und betraten es. Es hatte drei Stockwerke inklusive des Erdgeschosses und im Treppenhaus sahen sie die Treppen, die auch in den Keller führten. Sie gingen einen langen Gang entlang und betraten das erste Zimmer. Es war etwa sechs Meter lang und vier breit. Die Decke war fast drei Meter hoch. In dem Raum standen einige Etagenbetten aus Metall und an den Wänden standen Spinde. Zwei große Fenster gingen zum Hof hinaus. Sie sahen sich alles genau an, dann gingen sie weiter in den nächsten Raum. Dieser sah genauso aus wie der erste. Dann kam ein Waschraum mit Becken und Duschen, dahinter zwei weitere Räume wie die am Anfang. Auf der anderen Seite des Ganges waren die gleichen Räume, nur gegenüber dem Waschraum waren stattdessen Toiletten untergebracht. Auch in den beiden Etagen darüber gab es die gleiche Raumaufteilung.
Das zweite Gebäude war offenbar eine Art Verwaltungsgebäude. Hier gab es eine Reihe verschieden großer Räume. In der ersten Etage gab es offenbar eine Sanitätsstation. Das dritte Gebäude entsprach wieder dem ersten Gebäude.
„Was haltet ihr davon“, fragte Eva.
„Die Gebäude sind sehr gut im Schuss“, meinte Gwen, „Aber er werden sicher einige Umbauten notwendig.“
„Und an was denkst du“, wollte Eva wissen.
„Also, so wie ich das sehe, wird es sich in Grenzen halten. Erstmal natürlich die Zäune. Oder besser noch eine hohe Mauer mit Stacheldraht oben drauf. Sagen wir 5 Meter. Und etwas weiter außen noch einmal ein hoher Zaun, Stacheldraht und so weiter. Dann die Gebäude , ich nenne sie mal 1 und 3. Die würde ich im Erdgeschoss in Zellen umbauen. Betten und Spinde raus, nur der blanke Boden. In jedem Raum auf der Außenseite zwei Löcher im Boden, die im Keller dann in Abwasserleitungen münden. Darüber jeweils eine Dusche oder sowas. Alles von Außen zu bedienen. Die Fenster mauern wir zu bis auf einige kleine Bereiche, die aber vergittert werden. Dann hätten wir zweimal acht Zellen, in die je fünfundzwanzig Sklavinnen passen. Im ersten Stock können wir Vorratsräume einrichten oder was sonst gebraucht wird. Und im zweiten Stock halbwegs komfortable Zimmer für die Aufseherinnen. In Gebäude 2 bringen wir Büros und Werkstätten unter, im ersten Stock natürlich das Lazarett. Die Zellen sollten so kahl wie möglich sein, damit die Sklavinnen nichts finden, mit dem sie uns Probleme machen können.“
„Das klingt nach einem guten Plan. Wir hätten dann Platz für rund 400 Sklavinnen“, meinte Petra. Und wenn nötig, können wir auch die Räume in der ersten Etage nochmal zu Zellen umbauen. Ich denke vor Allem an Einzelzellen für widerspenstige Sklavinnen. Und dazu können wir im Notfall bestimmt noch mehr Sklavinnen in jedem Raum unterbringen. Das wird dann kuschelig“
„Ja, gefällt mir“, sagte Eva nach kurzem Nachdenken. Die Umbauten sollten nicht mehr als vier bis sechs Wochen brauchen. Wenn wir in zwei Wochen mit den Plänen fertig sind und die Aufträge vergeben, sind wir für den Bereich in zwei Monaten einsatzbereit. Machen wir das so.“
„Hier im Hof hätte ich gerne noch ein paar Pfähle, wo wir Auspeitschungen vornehmen können“, sagte Gwen. „Wir müssen von Anfang an mit brutaler Härte vorgehen, um die Sklavinnen einzuschüchtern.“
„Auch einverstanden“, sagte Eva. Dann können wir sogar bald anfangen, Aufseherinnen anzuwerben und anzulernen. Es wäre mir lieb, wenn wir damit dann in zwei Monaten anfangen können und einen Monat später die ersten Sklavinnen hierher bringen.“
Sie gingen wieder zum Kai zurück.
Petra blieb stehen. „Hör mal, Eva, für die Offiziere und Vorgesetzte hier sollte es bessere Wohngelegenheiten geben. Wie wäre es, da hinten einige Fertighäuser hinzubauen? So Bungalows wie der, den wir grade bewohnen.“ Dabei zeigte sie auf ein Gebiet nördlich der Kaserne.
„Du hast recht, aber das schaffen wir nicht ganz so schnell. Am Anfang müssen alle in der Kaserne wohnen, aber in den Monaten danach ist das kein Problem. Kostet ja nicht die Welt.“
Als sie wieder am Heli waren, schlug Eva vor, dass sie noch zur Werft fliegen sollten, wo die Galeere gebaut werden sollte. Der Flug dauerte nur eine halbe Stunde. Der Heli ging auf einem Landeplatz in der Werft nieder. Dort erwarteten sie bereits der Leiter der Werft und einige Abteilungsleiter . Nach der Begrüßung gingen sie in ein Bürogebäude, wo sie sich dann in einem Konferenzraum versammelten.
„Wir haben die Pläne und die Änderungswünsche inzwischen bearbeitet“, erklärte der Leiter der Konstruktionsabteilung. „Es gibt aber noch ein paar Rückfragen unsererseits. Als wichtigstes gibt es da eine Frage zu klären. Wir haben zurzeit einen älteren Leichter auf Lager liegen, der von den Abmessungen annähernd passen würde. Er ist etwa 50 Zentimeter breiter und 10 Meter länger als nach den Plänen. Aber das würde die Bauzeit erheblich verkürzen. Die Seitenstrahlruder ließen sich da sehr einfach einbauen.“
Eva drehte sich zu Petra um: „Was meinst Du?“
„Warum nicht. Wir könnten noch ein paar weitere Zellen im Antriebsdeck gut brauchen und ein Teil des zusätzlichen Platzes könnten wir zum Sanitätsbereich hinzufügen. Und auf dem Deck für die Aufseherinnen hätte ich gerne eine oder zwei Zellen für die Sklavinnen, die die Zimmer machen und so weiter. Ich möchte die von den Rudersklavinnen trennen.“
„Können Sie die Pläne bitte entsprechend ändern“, fragte Eva, zu dem Leiter der Konstruktionsabteilung gewandt.
„Selbstverständlich. Das ist kein Problem. Wir haben aber noch ein paar Probleme mit den Rudern, wenn ich das bitte erläutern darf.“
„Bitte“, sagte Eva.
„Wir müssen die Ruder ab und zu so weit nach innen einziehen, wie es geht. Zum Beispiel im Hafen oder nachts. Dazu wollen wir sie in ein Rohr einführen. Aber entweder wir können dazu nur den halben Weg des Ganges benutzen, weil die Ruder von den Seiten sonst zusammenstoßen oder wir müssen eine Ruderseite um 15 Zentimeter nach hinten schieben.“
„Die zweite Lösung gefällt mir besser, sagte Petra. Eva nickte. „Was noch?“
„Es ist soweit ich das verstehe geplant, die Sklavinnen an den Rudern anzuketten. Aber wenn wir sie dort anketten, können wir die Ruder nicht einziehen.“
Gwen und Petra sahen sich an. Keine wusste eine Lösung dafür. Aber sie erkannten das Problem. „Wir müssen darüber nachdenken“, erklärte Petra. „Aber uns wird schon was einfallen.“
Danach besprachen sie noch weitere Details. Zwischendurch ging Petra mit einem anderen Abteilungsleiter nach draußen und brachte eine Bitte vor. Der Mann versprach, sich umgehend darum zu kümmern. Dann kehrte Petra in den Konferenzraum zurück.
Plötzlich sagte Gwen „Ich glaube, ich habe eine Lösung für das Anketten.“
„Und wie sieht die aus“, wollte Eva wissen.
„Sehr einfach. Sie wollen doch die Ruder in Rohre schieben. Warum schieben wir nicht zwei kurze Rohrstücke, vielleicht 10 Zentimeter oder 15, über die Ruder. Voll beweglich. Und an diesen Rohrstücken können wir dann die Sklavinnen anketten.“
Der Leiter der Konstruktionsabteilung dachte einen Moment nach. „Ja, ich verstehe, was Sie meinen. Wir müssen das ausarbeiten, aber dann geht das sicher.“
„Was ist eigentlich mit den Sitzen für die Sklavinnen“, fragte Gwen noch. „Haben Sie sich das auch angesehen?“
„Selbstverständlich. Da gibt es auch kein Problem. Die Fußstützen können variabel angebracht werden und die Sitze rollen auf Schienen vor und zurück. In der hintersten Stellung, befinden sich die Sitze dann über den Toilettenlöchern. Die Sklavinnen sind die ganze Zeit an den Füßen und mit ihrer neuen Lösung auch an den Händen angekettet.“
Dann meldete sich der Chef der Elektroabteilung. „Wir hatten zuerst Probleme mit der Steuerung der Zellen. Die Kettenmotoren und die anderen Einrichtungen müssen für jede Zelle separat gesteuert werden können. Wir haben jetzt eine Lösung dafür gefunden. Jede Zelle bekommt einen eigenen Kleincomputer, der über ein Tablett an der Wand bedient wird. Und die Steuerung wird über ein Netzwerk verbunden und wird zentral in einem Raum hinter der Brücke überwacht. Dort werden auch die anderen Einrichtungen überwacht, soweit sie nicht mit der Steuerung in Zusammenhang stehen.“
„Und wie sehen wir zeitlich aus“, fragte Eva.
„Sehr gut. Wir können die Vorgaben sogar sehr stark verkürzen. In 5 oder 6 Monaten ist die Galeere fertig.“
„Wie steht es mit der Geheimhaltung“, wollte Petra wissen. „Es soll ja nicht das ganze Land wissen, was wir vorhaben.“
„Auch kein Problem“, sagte der Werftleiter. „Wir haben eine ganze Zahl sehr vertrauenswürdiger Angestellter und Arbeiter dazu abgestellt. Jeder von ihnen weiß, dass er die Schnauze zu halten hat. Die anderen Arbeiter auf der Werft bekommen nichts davon mit. Und die, die wir einweihen, schweigen gegen einen kleinen Bonus.“
Zufrieden gingen die drei Frauen nach der Besprechung zum Heli zurück. Der Pilot informierte Petra, dass einige sehr schwere Teile für sie abgegeben worden seien und sich im Laderaum des Helis befanden. Eva und Gwen fragten, worum es ging, aber Petra vertröstete sie auf später.





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