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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:10.12.09 22:07 IP: gespeichert Moderator melden


Ohje, 100 Seiten Emelie Bronte – das ist hart – nette Liebesgeschichte mit dämonisch-unheilvollen Triebkräften und voller erotisch-sexuellen Gefühle....und auch noch ein Stückchen so genanter Weltliteratur, puh, mühevoll erkauftes Weihnachtsglück!

Ich bin so unanständig und lese immer 5 Bücher durcheinander, miteinander und übereinander,
zur Zeit:
Drachensaat von Jan Weiler
Wolkenspringer von Daniel Tammert
Wie ich mich einmal in alles verliebte von Stefan Merrill Block
Alles Glück kommt nie von Anna Gawalda
und Verbotene Archäologie von Cremo/Thompson,
aber morgen kann das natürlich alles schon wieder ganz anders sein.

Lesende Grüße von der Schlossherrin




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MuwatalisVolljährigkeit geprüft
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Liebe ist so wundervoll!!!!!

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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:14.12.09 22:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo meine Liebste!

5 Bücher quer durch die Bank gleichzeitig lesen, das kann ein Mann nicht packen, zumindest mein armes Gehirn ist mit einem schon mal ausgelastet.

Jetzt hab ich eh nur noch im Kopf, Dich mit meinen Küssen warm zu halten - lächel lieblich -!

Liebe Dich!

Dein

Harald




Hallo Ihr Lieben!

Ja, ach was wollt ich doch gleich noch?

Ach so, ja, das wars:

Es ging ja um Bücher:

"Liebe Ein unordentliches Gefühl"

von R. D. Precht

Nicht als Hörbuch zu empfehlen, zu schwerer Stoff, in Schriftform besser, denn da kann man besser mit arbeiten.
Wie beim Studium, wer den Stoff der Vorlesung nicht in der Bücherei und bei Übungen vertiefen kann, der hat verschissen in der Klausur.

"Vollidiot" von Tommy Jaud

Sehr gut als Hörbuch zu verfolgen, treffend, wahnsinnig treffend, wenn man das Machomännersinglelouservollidiotenklischee bis zum Ende ausreizt, wie es so vielen Männern ( unabsichtlich? ) so leicht passieren kann!
Die Möglichkeiten eines Hörbuches sehr gut genutzt!
Lustig, sehr lustig!
Wer sich in diesem Spiegel erkennt, der sollte das als Möglichkeit sehen, sich die Flausen aus dem Kopf zu kämmen!

So weit erst mal die zwei Bücher, die ich durch hab.

Herzlichst!

Muwatalis



Meiner liebsten Träumerin!
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bluevelvetVolljährigkeit geprüft
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:21.12.09 17:58 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Friends,

hat schon einer von euch den Film "Avatar" gesehen? Soll ja recht gut sein! Der Trailer verspricht einiges.

http://www.avatarmovie.com/

http://www.avatar-derfilm.de/

VG Blue
der zum Jahreswechsel wieder ins Kino geschleppt wird


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Boundoleon



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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:22.12.09 00:03 IP: gespeichert Moderator melden


Avatar ist sehr genial!!! Allerdings sollte man sich den Film in 3D ansehen, alleine da kommen die Effekte zur Geltung. Und die haben es in sich. Die Animationen sind lebensecht, die räumliche Tiefe "greifbar". Den Film anzusehen war ein wirkliches Erlebnis.

Achja eine Story gibt es auch noch. Die ist aber unter ferner liefen ...
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Black Panter
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:22.12.09 01:57 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Avatar ist sehr genial!!! Allerdings sollte man sich den Film in 3D ansehen, alleine da kommen die Effekte zur Geltung. Und die haben es in sich. Die Animationen sind lebensecht, die räumliche Tiefe \"greifbar\". Den Film anzusehen war ein wirkliches Erlebnis.

Achja eine Story gibt es auch noch. Die ist aber unter ferner liefen ...


AArrggghh..,DAS meinte ich,Boundeleon.

"Sehr genial" gibts`s nicht...

Du hast dich mit `nem Teufel eingelassen,der dir so was in den Mund legt:

"Allerdings sollte man sich den Film in 3D ansehen, alleine da kommen die Effekte zur Geltung. Und die haben es in sich. Die Animationen sind lebensecht, die räumliche Tiefe "greifbar". Den Film anzusehen war ein wirkliches Erlebnis."

Das "Blablabal..." erspare ich dir und mir.

Schon mal "Apocalypse now" Im Fersehen gesehen?

Geht nicht. Aber geht doch.

Meine Süße sagt,ich`s soll`s nicht übertreiben; (das ist ein Semikolon...)

Ich muß deutlich werden,Boundeleon:

Man kann nur einmal auf `nen Teufel reinfallen,und wir gönnen es dir.

Aber schmeiß dein Talent nicht weg,denn das hast du.

Mit zum Mond gerichtete kopfschüttelne,dennoch für dich beste Grüße,

Black Panter






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bluevelvetVolljährigkeit geprüft
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:22.12.09 05:41 IP: gespeichert Moderator melden


Nach so viel Werbung für den Film muss ich mir den einfach ansehen. *gg* Aber in 3D? Dafür muss ich mir doch sonne Pappbrille für 1 € auf meine "Normalbrille" sezen oder?

VG Blue


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Avatar-Bild © [email protected] ZSR 49102100 - Manche Menschen sind wie ein Spiegel, der uns hilft, in die verborgenen Winkel unserer Seele zu schauen.

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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:22.12.09 09:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Blue,

Avatar wurde für 3D gemacht (man sollte also keine excellente Story erwarten) und ist hier aber auch zu empfehlen. Etliche Kinos mit neuerer Technik arbeiten nicht mehr mit Pappbrillen, sondern mit sogenannten Shutterbrillen. Unter Ihnen kannst Du auch Deine optische Brille (falls vorhanden) bis zu einer bestimmten Breite anbehalten.

Die Shutterbrille wird durch ein Infrarot-Signal angesteuert und deckt mit LCD Technik jeweils das linke oder echte Auge zu. 72/sec links, 72/sec rechts, also 144 Bilder pro Sekunde!

Umsonst gibt's das aber auch nicht, meist wird eine Reinigungsgebühr für die Brillen erhoben.

LG miriam_MP
Es gehört zu einem der am besten gehüteten Geheimnisse, dass in jedem sadomasochistischen Verhältnis der \"Sklave\" stets der offensivere der beiden ist: Er verlangt seine Versklavung mit weitaus größerer Insistenz als der \"Herr\" seine Herrscherrolle. (E. Bornemann)

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Boundoleon



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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:22.12.09 10:29 IP: gespeichert Moderator melden


@BP: Ich darf wohl MEINE Meinung zu Avatar mit MEINEN Worten beschreiben - und in MEINEM Wortschatz kommt sehr genial wohl vor. Liegt übrigens irgendwo zwischen legendär und übelst geil ...

Ich möchte mich nicht mit dir streiten - vor allem nicht in diesem Forum. Aber könntest du bitte aufhören, mich immer nur auf Club Schippilada zu reduzieren, den ich mit ZWEI Autoren aus diesem Forum zusammen geschrieben habe (und einem weiteren, der hier nicht postet).

Danke!

@Blue: Avatar sollte man sich in 3D anschauen. Der Film lohnt sich wirklich. Und die Brillen haben wirklich eine deutlich bessere Qualität als die Pappdinger wie z. B. letztes Jahr im Guinness Buch der Rekorde.
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Black Panter
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:22.12.09 13:47 IP: gespeichert Moderator melden


@Boundeleon

"@BP: Ich darf wohl MEINE Meinung zu Avatar mit MEINEN Worten beschreiben - und in MEINEM Wortschatz kommt sehr genial wohl vor. Liegt übrigens irgendwo zwischen legendär und übelst geil ..."

Aber selbstverständlich darfst du das. Es gibt ja auch genug Leser mit diesem Wortschatz,also

lege dir keinen noch so übelsten Zwang auf.

Solltest du dich provoziert gefühlt haben,so tut mir das leid.Es war eher als Anregung gedacht.


"Aber könntest du bitte aufhören, mich immer nur auf Club Schippilada zu reduzieren, den ich mit ZWEI Autoren aus diesem Forum zusammen geschrieben habe (und einem weiteren, der hier nicht postet)."

Ich habe den "Club Schippilada" zwar mit keinem Wort erwähnt,aber gut,wenn du dir den Schuh anziehst

sollte er auch passen: Du hast also den "Club Schippilada" mit anderen Autoren zusammen geschrieben.

Gut,daß ihr ihn nicht zusammengeschlagen habt.

Immerhin hast du ihn nicht gegründet.

Und auch,wenn man seine Seele nur einmal verkaufen kann reiche ich dir hiermit eine

Friedenspfeife und wüsche dir alles Gute.

Frohes Fest,und so weiter,

Black Panter


Noch kurz zum Thema AVATAR. Ich bin auf einem Auge halb Blind,mal sehen ( ) ob der Effekt bei mir einigermaßen ankommt.

Im Drei-D Kino des Phantasialandes hat es leidlich funktioniert. Eine filmtechnische

Revolution ist es allemal,aber ich warte lieber auf das holographische Kino. Allzu lange kann das

auch nicht mehr dauern.

Black Panter


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Black Panter am 22.12.09 um 14:21 geändert
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:29.12.09 16:56 IP: gespeichert Moderator melden


Weihnachten allerorten, hier gechristelt, dort gekindelt - da war mir nach etwas Solidem zumute, das nach mittlerer Gefühlslage aussieht. Also griff ich zu dem Buch der hübschen Pekinger Literaturprofessorin

Yu Dan: Konfuzius im Herzen. Alte Weisheit für die moderne Welt. München 2009. 233 Seiten

Das angenehm zu lesende Buch, in der VR China mit 10 Mio. verkauften Exemplaren ein Bestseller, beansprucht nicht, eine Abhandlung im wissenschaftlichen Sinne des Wortes zu sein, sondern möchte die lebenspraktischen Ansichten des weisen Chinesen für unsere Zeit fruchtbar machen. Und so lauten die Überschriften denn auch


Vorwort: Die Wärme im Herzen

Kapitel 1: Über Himmel, Erde und das Menschsein

Kapitel 2: Über wahren Mut

Kapitel 3: Über das Verhältnis zu unseren Mitmenschen

Kapitel 4: Über den Weg des Edlen

Kapitel 5: Über Freundschaft

Kapitel 6: Über Wunschdenken und Zielstrebigkeit

Kapitel 7: Über unseren Lebensweg

Anhang [Anmerkungen, Zeittafel, Persönliche Notizen]


So lebensnah die Themen, so gut sind die Zitate des Konfuzius ausgewählt und natürlich mehr assoziativ-aktualisierend erläutert als historisch-kritisch kommentiert. Dabei kann man z. B. auf S. 117 folgendes erfahren:

"Beim `Aufbau einer harmonischen Gesellschaft`, wie ihn sich etwa die chinesische Regierung zum Ziel gesetzt hat, geht es genau darum: die Stimme jedes Einzelnen harmonisch in den Klang der Gemeinschaft zu integrieren."

Einfach herrlich! Das würde sogar den Dalai Lama freuen.

Insgesamt ist es ein schönes Buch, das sich auch gut zum Verschenken eignet. Und wenn auch Weihnachten gerade vorbei ist, der nächste Geburtstag kommt bestimmt.

VG Blue


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bluevelvet am 29.12.09 um 17:15 geändert
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:02.01.10 16:34 IP: gespeichert Moderator melden


Gestern nachmittag hab ich mir endlich Avatar ansehen können. Und obwohl ich ihn nicht in 3D gesehen habe, war der Film ein tolles Erlebnis. Er besteht aus einer fantastischen Bilderflut, oftmals mit einem fast jenseitigen Touch. Allerdings darf man sich nicht zuviel an gedanklicher Substanz erhoffen. Trotzdem war es gut, dass am Anfang wähnt wird, dass die geplante Zerstörung und Ausbeutung Pandoras letztlich wegen der Quartalszahlen für Aktionäre geplant wird. Der Film bietet trotz der kriegsbedingten Zerstörungen ein Happy End, sowohl für Pandora als auch für die beiden Hauptfiguren. Das gefällt mir insofern, als es im Leben davon zu wenig gibt. In gewisser Hinsicht erwartet auch die Erde ein Schicksal der Zerstörung, wenn wir die Konzerne, die sich weder um die Ökospäre noch um die Kultur, die Moral oder die Demokratie scheren, weiter machen lassen. Glaubt ihr mir nicht? Dann lest mal dieses zweiteilige Interview:

Teil 1 und Teil 2

VG Blue


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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:02.01.10 17:27 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Gestern nachmittag hab ich mir endlich Avatar ansehen können. Und obwohl ich ihn nicht in 3D gesehen habe, war der Film ein tolles Erlebnis. Er besteht aus einer fantastischen Bilderflut, oftmals mit einem fast jenseitigen Touch. Allerdings darf man sich nicht zuviel an gedanklicher Substanz erhoffen. Trotzdem war es gut, dass am Anfang wähnt wird, dass die geplante Zerstörung und Ausbeutung Pandoras letztlich wegen der Quartalszahlen für Aktionäre geplant wird. Der Film bietet trotz der kriegsbedingten Zerstörungen ein Happy End, sowohl für Pandora als auch für die beiden Hauptfiguren. Das gefällt mir insofern, als es im Leben davon zu wenig gibt. In gewisser Hinsicht erwartet auch die Erde ein Schicksal der Zerstörung, wenn wir die Konzerne, die sich weder um die Ökospäre noch um die Kultur, die Moral oder die Demokratie scheren, weiter machen lassen. Glaubt ihr mir nicht? Dann lest mal dieses zweiteilige Interview:

Teil 1 und Teil 2

VG Blue




So,Blue,du hast es geschafft:

Du hast mich neugierig (stellt euch das Wort ohne "neu" vor...) gemacht.

Das Jahr hätte schlimmer beginnen können...

Ich wünsch uns was,

Black Panter

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Miauzi
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Und nun sind wir wie die geworden, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben

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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:03.01.10 11:22 IP: gespeichert Moderator melden


Zu Avatar,

die gedankliche Substanz wird nicht vordergründig auf einem Silbertablett präsentiert wie in vielen all zu Kopf-lastigen Filmen.

Es braucht aber schon erhebliche Vorkenntnisse in diversen "grünen" Utopien um diese Botschaften überhaupt im Film wahrnehmen zu können...
..denn sie werden oft gar nicht in Dialogen fürs denk- und bildungsfaule Normal-Publikum ausgesprochen.

Schon mitbekommen - dass Pandora eine eigene halbbewusste Gaia hat??



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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:03.01.10 13:59 IP: gespeichert Moderator melden


Die Grundstory des Films ist uns aus diversen Western wohlbekannt, das Besondere ist die phantastische bildliche Umsetzung, die den Kino-Besuch diesmal wirklich zum Erlebnis macht. Und natürlich gibt es gehaltliche Elemente, sogar eine ganze Menge: Renditegier der Aktionäre, mieses Gesundheitssystem, amerikanische Kriegspolitik, ballerwütige Militärs, gute Eingeborene, Widerstand, Gerechtigkeit, Loyalität, Verrat, Freundschaft, Konkurrenz, Liebe, Leib-Seele-Problem, Religiosität und von mir aus auch die Gaia-Theorie. Und genau darin liegt das Problem des Films. Man hat den Eindruck, es wird alles angesprochen - und da im Leben auch "irgendwie" alles mit allem zusammenhängt, wird das Leben durchaus abgebildet -, aber eben nur angesprochen,und nichts wirklich durchgearbeitet, von der Entwicklung der Liebesgeschichte und dem Ingangsetzen der militärischen Feuerwalze einmal abgesehen. Kurz: Der Film fasziniert durch seine Bildlichkeit, und da hat er sicher Maßstäbe gesetzt.

VG Blue


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bluevelvet am 03.01.10 um 14:25 geändert
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Miauzi
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:03.01.10 15:40 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat
Die Grundstory des Films ist uns aus diversen Western wohlbekannt


Oberflächlich betrachtet ja - im Kern aber völlig falsch.

Die Indianer des Westerns sind "Prärie-Indianer" - die es ohne den "weissen Mann" niemals gegeben hätte.
Vor der Ankunft der Spanier gab es auf dem amerikanischen Kontinent keine Pferde und die Kultur der Prärie-Indianer ist ohne diese Tiere nicht denkbar.

Auch die Stämme - die die Prärie-Indianer gebildet haben - stammen ursprünglich aus anderen Siedlungsgebieten und wurden quasi von weissen Siedlern von dort in die Prärie-Gebiete vertrieben.

Alles das trifft auf die Na`vi NICHT zu!!

Zudem zähmen sie keine Tiere sondern sie gehen mit ihnen bewusstsymbiotische Beziehungen ein.

Was einen kompletten Qualitätssprung darstellt und jegliche Gleichstellung irdischer Indianer zu den Ausserirdischen ad absurdum führt.

Die Na`vi stellen eine biologische Zivilisation dar.

Ebenso haben hiesige indigene Bevölkerungsgruppen niemals eine wie auch immer geartete Verbindung zu einer planetaren Gaia gehabt!

Und ich bin froh - dass nicht alles verkopft durchgehechelt wird bis zum Exzess - sondern es bleibt genügend Raum für eigene Gedanken.

Eben deshalb sieht wohl jede/r von uns einen völlig anderen Film

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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:17.01.10 16:31 IP: gespeichert Moderator melden


Am letzten Wochenende, als infolge der Schneewarnung die Leute inkl. meiner Wenigkeit schon am Freitag die Discounter geplündert haben, hatte ich am Samstag und Sonntag wieder Zeit und Lust zum Lesen. Diesmal sollte es etwas Schwierigeres sein:

Jean Klein: Freude im Sein. Gespräche über das Bewusstsein. Leimen: Werner Kristkeitz Verlag. 1988

Auf den leider kaum bekannten Jean Klein (1916 - 1998) bin ich schon früher gestoßen. Der französische Arzt, Musiker und Musikwissenschaftler verbrachte mehrer Jahre in Indien, wo er - wohl angeleitet durch einen kompetenten Guru - 1955 die Erfahrung der Nicht-Zweiheit machte und dann seit 1960 mit Menschen in verschiedenen Ländern Europas und den USA darüber diskutierte und sie diesbezüglich anleitete. Jean Klein steht in der Tradition des Advaita Vedanta und begreift unsere Wirklichkeit (Dinge, Personen), isoliert betrachtet, als Illusionen, aber auch als "Ausdruck und Verlängerung" eines absoluten Bewusstseins. Manchmal erinnert mich seine Argumentation ein wenig an George Berkeley. Und wenn auch unsere Wirklichkeit "weniger mit Sein gesättigt" (Ken Wilber) ist, so hole ich mir doch, wenn ich nachts beim Gang zur Toilette nicht aufpasse, eine ganz reale Beule,und zwar auch dann, wenn ich noch halb am Pennen bin. Bei Jean Klein habe ich den Eindruck, dass er wirklich weiß, was Nicht-Zweiheit ist. Und er hat etwas zu sagen, und das in einer z. T. äußerst präzisen Sprache. "Freude im Sein" ist also ein sehr gutes und lohnenswertes Buch, allerdings würde ich es nicht als erstes Werk von Jean Klein empfehlen; da eignen sich "Wer bin ich? - Was ist der Mensch?" und "Dein wahres Ich" (letzteres fand ich fast genial) besser. Beide Bücher sind z. Zt. allerdings nur antiquarisch zu bekommen. Sicher werde ich noch weitere Bücher dieses Autors lesen, vielleicht als nächstes "The Book of Listening".

VG Blue


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bluevelvet am 17.01.10 um 18:20 geändert
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MIrador
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Es gibt nichts gutes, außer man tut es. http://mirador.de.to/

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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:23.01.10 10:46 IP: gespeichert Moderator melden


Oberflächlich betrachtet ja - im Kern aber völlig falsch--Miauzi

ich hab den film auch gesehen und eher parallelen zu den verhältnissen in China erkannt. wahrscheinlich ist der film deswegen auch verboten

man denke die "umsiedelungen " zum bau des drei schluchten staudammes.

ansonsten fand ich die story ziemlich bemüht aber die Bilder einfach geil..

Mirador
http://mirador.de.to/
www.epubli.de/shop/buch/DerJob-2-Mirador-Mirador/14677
www.epubli.de/shop/buch/peinliche-Geschichten-zwei-Mirador-Mirador/13418

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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:13.03.10 10:45 IP: gespeichert Moderator melden


Wie ging es hier weiter? Ich habe wirklich als nächstes des Buch von

Jean Klein: The Book of LISTENING. Salisbury/UK: Non-Duality Press. 2008

gelesen. Es handelt sich bei diesem Buch um die Herausgabe der ersten 10 Bände der von Jean Klein herausgegebenen Zeitschrift "Listening". Dabei sind es zur Hälfte Gespräche, die der Autor geführt hat, zur Hälfte - Ich habe aber nicht genau nachgezählt. - von ihm thematisch dazu ausgewählte Texte verschiedener spriritueller Traditionen. Es geht jeweils um verschiedene Themen, die recht tiefgreifend behandelt werden, und entsprechend gut ist das Buch.

Dann habe ich die Anfang Februar erschienene 6. Staffel von Xena - Warrior Princess auf DVD gesehen. Es war wieder ein wunderbares Filmerlebnis - spannend, humorvoll, weise und verrückt. In einer Folge werden sogar der Erzengel Michael und anschließend der Teufel höchstpersönlich interviewt. Man konnte herzlich lachen. Am Ende stirbt Xena in Japan und als Fan ist man darüber natürlich entsprechend traurig. Und obwohl kluge Fans eine Virtuelle 7. Staffel geschrieben haben, gibt es natürlich keine Fortsetzung. - Was wäre jetzt eigentlich eine würdige Folgelektüre? Vielleicht Daniele Bolellis "On the Warrior`s Path"? Wir werden sehen.

So long

Blue


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bluevelvet am 13.03.10 um 10:46 geändert
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:21.03.10 10:02 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr Lieben!

Bitte unbedingt vormerken:

"Klimawechsel"

am 07.04.2010 irgendwann auf einem öffentlich rechtlichen TV-Sender!
Ah ja, ZDF 20:15 Uhr Teil 3-6 dann immer am Donnerstag ab 21:00 oder so!

Gerade einen Ausschnitt gesehen!
Unbedingt sehenswert!

Herzlichst!

Muwatalis

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Muwatalis am 21.03.10 um 10:08 geändert
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  RE: Bücher und Filme - Rezensionen und Diskussionen Datum:30.03.10 21:11 IP: gespeichert Moderator melden


Endlich Osterferien! Zeit, etwas Ordentliches zu lesen und nicht immer diesen Schülermurx. . Als recht ordentlich erwies sich diesmal

James Hilton: Der verlorene Horizont. 1979

Dieser im englischen Original - Lost Horizon - zuerst 1933 erschienene Roman wurde damals auf Anhieb ein Weltbestseller und hat auch mich richtig gepackt. In eine nicht ganz unkomplizierte Rahmenhandlung eingebettet wird die Geschichte eines begabten Engländers namens Conway erzählt, der nach Studium und Kriegserfahrung als Konsul im afghanischen Baskul arbeitet. Wegen eines Aufstandes werden die Nicht-Einheimischen evakuiert. Conway und drei weitere Personen (der Gehilfe des Konsuls, eine englische Missionarin und ein Amerikaner) sollen mit einem Flugzeug ausgeflogen werden. Der Pilot fliegt jedoch nicht, wie erwartet, nach Indien, sondern Richtung China, überquert in einem halsbrecherischen Flug Teile des Himalaya und landet "irgendwo in Tibet". Die Passagiere werden "zufällig" von einer Gruppe Einheimischer gefunden und in eine "Lamaserei" in "Shangri-La", dem "Tal aller heiligen Zeiten" gebracht. Dort leben die oft uralten Lamas materiell auf europäischem Standard und befassen sich neben ihren Übungen des Yoga mit den verschiedensten Gebieten der modernen Wissenschaft und haben sich zum Ziel gesetzt, das kulturelle Erbe der Menschheit vor den kommenden geschichtlichen Katastrophen zu bewahren. Obwohl Conway und den drei anderen langsam klar wird, dass sie gezielt dorthin entführt wurden, ist das Leben dort sehr angenehm und vom Grundsatz der "Mäßigkeit" durchdrungen. Früher als erwartet kommt es zu mehreren Gesprächen Conways mit dem Leiter der Lamaserei, dem "Hohelama". Das letzte Gespräch endet mit der Vision einer großen geschichtlichen Katastrophe, und der Leser fragt sich, ob sich hier nicht wirklich schon der 2. Weltkrieg und vielleicht die kommunistische Diktatur in China ankündigen. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber das Buch ist spannend erzählt, recht tiefsinnig, dabei auf den Gegensatz von vita activa und vita contemplativa aufbauend, und nutzt die personale Erzählperspektive, um die Hauptfigur, Conway, zugleich einfühlsam und trotzdem mit einer gewissen Distanz zu zeichnen. Mein Fazit: Ein lohnenswertes Buch.

VG Blue


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bluevelvet am 30.03.10 um 21:18 geändert
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