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StormanimalVolljährigkeit geprüft
Freak





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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:06.06.17 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder einmal fein geschrieben!
Auf die Fortsetzung bin ich diesmal richtig gespannt.
Hoffentlich halten Mentor und Lektor noch lange durch. Ich möchte mich in dieser Geschichte noch länger über Deine Ergüsse erfreuen.
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drachenwindVolljährigkeit geprüft
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Berlin


Leben und leben lassen

Beiträge: 1361

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:07.06.17 15:43 IP: gespeichert Moderator melden


Nun wird es langsam Ernst mit dem Besuch und sogar privat auch noch.

Deine Schilderungen über die so genannte Regierungsarbeit ist leider
oft Realität. Jeder denkt heut zu Tage nur noch an seinen eigenen
Vorteil.

LG
Drachenwind
Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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fanthomas
Einsteiger

Bremen




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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:08.06.17 18:27 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,
wieder eine tolle Fortsetzung von dir.
Du schreibst so, wie das Leben so ist, oder auch sein sollte.
Schreibe bitte weiter so.
Ich warte schon auf die Fortsetzung.
Gruß fanthomas javascript:void(0);
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AlterLeserVolljährigkeit geprüft
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Lesen bildet Jeden

Beiträge: 1194

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:08.06.17 19:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Katrin,
als erstes gelingt den Beiden fast alles, was mir nie so geschehen ist, na
merkst du warum ich deine Story so gerne lese??
Du schreibst einen Traum den wahrscheinlich jeder gerne träumt!!?
Bitte lass uns weiter träumen, Ich danke Dir.

Nun verbleibe ich mit,
lieben Gruß, Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦

Gruß der alte Leser Horst
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Der LeserVolljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger





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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:15.06.17 21:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,

vielleicht schaffe ich es ja jetzt das jemand nach mir kommentiert. ;-) Dir und Deiner tollen Geschichte wäre es mehr als zu wünschen. Vielen Dank auf jeden Fall das Du die viele Arbeit auf Dich nimmst und mich und die anderen so reichlich mit Lesefutter/Lebenselexier aus Deiner Tastatur beglückst.

Da wirbelt unsere Truppe nicht nur die Fahrbereitschaft durcheinander sondern zeigt durch gekonnt gute Leistung den anderen Ministerien mal wieder was eine Hake ist. Gemeinsame Mittagessen zählen unter anderem zu den Zutaten die solch tolle Leistungen hervorbringen und das Wir-Gefühl fördern. Hoffentlich rächt sich der Diensteifer unserer beiden nicht noch. Zumindest legen sie nach dem alles so weit am laufen ist einen "Ruhetag" ein. Den sie sich allein durch ihre Anstrengungen locker verdient haben. Außerdem kommt ja auch noch der "Hausbesuch" des Scheichs bei unserem Dreamteam, und das bei entscheidend weniger Personal ;-) . Aber da wird ja vermutlich auch der Familienclan mit unterstützen. Nach der geglückten rettenden Einmischung in die Geschäfte des ehemaligen Betriebes und der Firma ihrer Schwägerin, und der damit verbundenen Abwehr eines Betrugsversuches. Hoffen wir mal das beide dabei gelernt haben, solche Entscheidungen nicht alleine zu treffen. Gut das Klaudias Netzwerk so groß ist und wunderbar funktioniert. Dagmar scheint ja sehr wenig Einrichtungsgegenstände und anderen Hausrat zu haben wenn sie trotz langer Arbeitsstunden so schnell umzieht. Oder hatte sie da Hilfe? ;-) Fantastisch auch was Maria so alles zaubert, an was sie denkt (Geburtstage) und um was sie sich alles kümmert. Eine richtige Perle des Büros die sich auch wohlfühlt. Oder um einen Serientitel zu zitieren "Wie gut das es Maria gibt ...".

Dir auf jeden Fall vielen lieben Dank für Dein Schreiben oder wie Du zu sagen pflegst "verpixeln". Du steckst sehr viel Arbeit und Zeit in Deine Geschichten und die einzige Währung mit der wir uns, für diese Leistung, bedanken können sind Kommentare und PN. Dann lasse ich Dich auch noch so lange auf meinen Kommentar warten. Asche auf mein Haupt. Schreib bitte weiter aber denke auch an Dich , Deine Familie, Deine Ruhephasen und Deinen Garten.

Liebe Grüße,

Der Leser
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Mausi2014
Fachmann





Beiträge: 69

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:15.06.17 23:29 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Katrin-Doris,

ich kann mich eigentlich nur den Worten von der Leser anschließen.
Deine Fortsetzungen sind wie immer "Spitze".

Du bist immer noch das beste was uns passieren konnte.

DANKE!!!!!!!!!!!!!!



Mausi2014

P.S. Danke auch für das Lachen
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Katrin-DorisVolljährigkeit geprüft
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Magdeburger Umfeld


Lebe dein Leben bevor es zu spät ist !

Beiträge: 595

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:21.06.17 16:42 IP: gespeichert Moderator melden


Auch hier versuche ich mein Glück. Danke für eure Kommentare und nun wünsche ich viel Spaß beim lesen...

Ach ja, wer das Mio. Wort findet, darf weiter schreiben..(War Spaß) Sollte ich die damalige Wette doch noch gewinnen, halte ich natürlich auch mein Versprechen und es gibt nur noch zwei Teile dieser Story, die nicht mehr kommentiert werden müssen.

Teil 157 Das WE und der Gegenbesuch von Scheich Ch*lifa...(1)

An diesem Abend tauchten meine beiden Damen bei uns wieder auf. Nach unserer Begrüßung sagte Svenja zu mir, „Meinen Vati habe ich noch nie so gut gelaunt gesehen. Es muss ein Volltreffer gewesen sein, heute im Ministerium. Wahrscheinlich hast du mal wieder einen erheblichen Anteil daran, Klaudia.“ Ich entgegnete ihr, „Er konnte nichts dafür, weil der Scheich mehr Wert auf Andreas und meine Gesellschaft legt. Darum haben wir auch die meiste Arbeit abbekommen.“ Mein Mann sagte anschließend zu den beiden, „Wir werden den morgigen Tag und die Nacht unterwegs sein. Am Samstag erst gegen Mittag sind wir beide erst zurück.“ Mein Mann schien Nägel mit Köpfen zu machen in Bezug auf unsere Spritztour mit dem Oldtimer Cabrio, dachte ich noch kurz. Sandy lächelte und sagte daraufhin, „Wir kommen allein klar, obwohl wir euch gerne begleitet hätten. Aber stören wollen wir beide nicht, wenn ihr Sexspiele macht.“ „Das ist aber wirklich Rücksichtsvoll von euch, besonders wenn man bedenkt, dass ich in der nächsten Woche immer spät nach Hause komme und der Sex ausfällt“, kommentierte ich ihre Anspielung.

Die beiden waren gerade auf dem Weg nach oben, als unser Telefon bimmelte. Da ich bereits in unserem Wintergarten war, ging mein Mann den Anruf entgegen nehmen. Er fragte mich laut, „Kennst du zufällig eine Melanie? Die hätte dich gerne gesprochen.“ Es reichte ein kurzer Wink und mein Mann brachte mir das Telefon. Melanie erzählte mir dass mein Brief wie eine Bombe in ihrer Firma eingeschlagen hat. Ihr Chef hat sie gefragt, ob sie in unser Bundesland abwandern will. Der Sonderurlaub wurde sofort von ihm genehmigt und dabei sagte er, dass ich früher im TV eine Teufelin war. Mit dieser Aussage konnte sie nichts anfangen. Jedenfalls wird sie am Wochenende bei Wilfried sein. Ihre Freude darüber hörte man in ihrer Stimme und als sie sich verabschiedete sagte ich, „Es ist eine Chance für dich, aber denk auch daran, er ist sehr schüchtern. Viel Glück an eurem privaten Wochenende!“ Nach meinem Auflegen des Hörers, oder sagt man, nach der Betätigung der roten Taste, beendete ich das Gespräch. Michael sagte nur kurz, „Hallo Paarsh*pper“, bevor er mir einen selbst zubereiteten Cocktail gab. Nach dem ersten kleinen Schluck, sagte ich zu ihm, „Grüne Wiese habe ich schon lange nicht mehr genossen. Jetzt fehlen nur noch ein paar Sternschnuppen und ein zärtlicher Kuss von meinem Mann.“ Meine Aufforderung, erfüllte Michael sofort und sagte anschließend, „Damals, als wir ebenfalls Sternschnuppen gesehen haben, habe ich mir gewünscht, dass du mich nie verlässt mein Schatz.“ Für diese Aussage küsste ich ihn spontan und erwiderte ihm, „Ich habe mir gewünscht, dass unsere Familie immer zusammenhält, egal was im Leben noch passiert.“

Im Bad entfernte ich die Make-up Spuren und wenig später zog ich mir ein durchsichtiges Nachthemd mit viel Spitze an. Mein Mann sagte aus Spaß, „Ach du bist es Klaudia. Ich hätte dich beinah nicht erkannt, ohne Kriegsbemalung.“ Natürlich warf ich nach diesen Worten mit einem nassen Seifenlappen, nach ihm. Michael hatte meine Reaktion erwartet und wich dem Wurf, mit einem Lachen, aus. In unseren Betten stürzte ich mich auf ihn und küsste ihn zärtlich. Wir spielten dieses Spiel bis zum Ende und dabei ritt ich seinen Schw**z. Wir stöhnten um die Wette, bis zum beiderseitigen Höhepunkt. Total erschöpft und verschwitzt schliefen wir, nachdem ich meinen Platz in seine Arme gefunden hatte, beide ein.

Am nächsten Morgen weckte er mich zärtlich mit einem Kuss. Anschließend sagte mein Mann, „Klaudia, mein Schatz, du musst langsam aufstehen. Sonst kann ich deinen Wunsch nicht erfüllen.“ Nach diesen Worten verschwand er aus unserem Schlafzimmer und ging in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Ich schob zuerst unsere Übergardine zur Seite, um mir ein Bild von dem herrschenden Wetter zu machen. Die Sonne lächelte in meine verschlafenen Augen und dieser Blick nach draußen, sagte mir, das könnte ein Traumausflug werden. Den Weg in das Bad legte ich zügig zurück und nach dem erfrischenden Morgenbad, zog ich mir Unterwäsche an. Nach dem dezenten Make-up wählte ich ein schickes Minikleid mit einem floralem Muster. Dieses Kleid betonte meine Kurven besonders schön, sagte der Spiegel zu mir. Die langen Haare wurden mit einer Hochsteckfrisur gebändigt und als Schuhe wählte ich ein paar Ballerinas in rot.

In der Küche angekommen, begrüßte ich meine beiden Damen und dabei sagte ich zu ihnen, „Auch wenn man Ferien hat, kann man sich vernünftig anziehen zum Frühstück.“ Die beiden hatten noch ihre Schlafsachen an und so einen Anblick konnte ich genau so wenig leiden, wie Schlabberhosen. Sie verschwanden sofort und zogen sich um. Als sie wieder erschienen, sagte ich kurz, „Geht doch, wenn man will.“ Nach dieser kleinen Episode frühstückten wir vier gemeinsam. Dabei wurde viel geredet. Das Einzige, was Michael nicht verriet, war unser Ausflugsziel. Es gelang noch nicht einmal unserer Tochter, darüber Klarheit zu bekommen. Nach dem Frühstück versprachen uns die beiden Mädchen, die Küche in Ordnung zu bringen. Aus diesem Grunde verabschiedeten wir uns von Svenja und Sandy und ich sagte noch zu den beiden, „Party ist erlaubt, aber die Ordnung muss wieder hergestellt werden, sonst gibt es beim nächsten Mal Aufpasser.“ Die beiden fielen uns abwechselnd um den Hals und stotterten etwas von, „Danke und viel Spaß.“

Michael holte unseren BMW aus der Garage und nach seinem einladen eines Koffers, stieg ich zu ihm ein. Er fuhr in die Oldie GmbH und dort wartete schon mein Merc*des Cabrio, das frisch geputzt war und in der Sonne glänzte. Nach dem Parken des BMW stiegen wir aus und mein Mann trug den Koffer zum Cabrio und verstaute ihn. Als er damit fertig war, fragte er, „Die Eigentümerin traut sich wohl nicht ans Steuer? Oder weshalb bist du noch nicht eingestiegen?“ Nach meinem Einsteigen, Michael hatte bereits auf dem Beifahrersitz Platz genommen, fragte ich ihn, „Wohin soll denn der Trip gehen, mein Schatz?“ Mein Mann lächelte und erwiderte mir, „Mit einem Kuss wird dein Navi aktiviert und das sagt dann alles an.“ Über seinen Spaß musste ich kurz auflachen und küsste ihn zärtlich. Dabei sagte ich anschließend, „Du bist das erste Navi, das auf meine Beine schielt und mit der Kleiderlänge Probleme hat, wenn ich auf deine Hose schaue.“

Klaudia fuhr mit ihrem Mann in Richtung Bundesstraße und etwas später auf die Autobahn 2. Michael sagte mir die entsprechenden Richtungen an und ich scherzte dabei und sagte zu ihm, „In unserem Navi habe ich eine Frauenstimme gewählt. Die klingt irgendwie sexy und wirkt beruhigend. Deine andauernden Blicke auf meinen Busen oder Beine machen mich nervös. Außer wir machen einen Pitstop im Wald für die Befriedigung unserer geheimen Wünsche.“ Michael lachte kurz und entgegnete mir, „Wer will schon Ameisen als Zuschauer beim V*geln haben, mein Liebling.“ Nach dieser Antwort schüttelte ich nur meinen Kopf und fuhr nach etwa 130 km von der Autobahn herunter. Der Rest des Fahrweges ging durch zwei oder drei verschlafene Heidedörfer und kurz vor einer Kleinstadt bogen wir auf den Parkplatz einer Hotelanlage ab. Das Objekt lag an einer Bundesstraße, mit viel Wald und Moor im Hintergrund und einem kleinen Fluss mit den Namen Ise. Wer jetzt in Heimatkunde aufgepasst hat, wusste, wir waren in Gifhorn, einer Kleinstadt in Niedersachsen, die mit den Mühlen aus aller Herren Länder.

Nach dem parken des Merc*des Cabrio waren wir gleich im Mittelpunkt der anderen Hotelgäste, die sich zu einem Spaziergang vor dem Hotel trafen. Michael beantwortete einige Fragen von ihnen, nach dem Baujahr und wer weiß nicht alles und ergriff dann endlich unseren Koffer. Wir meldeten uns am Empfang an und die junge Dame erzählte uns die wichtigsten Zeiten. Nach dem Erhalt der Chipkarte für die Tür suchten wir unser Zimmer auf. Es war sehr geräumig und ließ keine Wünsche offen. Nach dem Gang auf die Toilette fragte ich meinen Mann, „Wollen wir baden gehen oder mit dem Ruderboot die Ise erkunden. Michael lächelte und erwiderte mir, „Ich bin für Gleichberechtigung und aus diesem Grunde schlage ich Tretboot vor, mein Schatz.“ Nichts mit faul im Kahn liegen, Fische ärgern, Biber beim nagen zuschauen, dachte ich kurz und entgegnete ihm, „Auf geht’s zum Anleger.“

Michael bezahlte für das Boot und kurz darauf gingen wir auf dem Anlegesteg zu unserem gemieteten Boot. Mit etwas wackligen Beinen kletterte ich in das Tretboot. Ich war zwar ein Leichtgewicht, aber trotzdem schaukelte das Ding hin und her. Michael folgte mir und nach einer kurzen Einweisung aller Funktionen, wie treten und steuern ging es los, auf Entdeckungsreise in Richtung Mühlenteich. Nach dem Kopf einziehen, wegen der Brückendurchfahrt ging es im Bogen an der ersten Mühle vorbei. Klaudia trampelte munter mit und wie ein alter Raddampfer fuhren wir im Sonnenschein auf dem kleinen Fluss. Es machte uns beiden großen Spaß und wir beide genossen das pure Naturerlebnis. Das war die Entspannung, die wir beide brauchten, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Wir redeten teilweise über das Besucherkonzept und dabei sagte mein Mann, „Dann wird ja unser Haus zur Festung erklärt und Besucher brauchen einen Passierschein. Hoffentlich kommen deine Eltern nicht überraschend zu Besuch und müssen wieder abziehen.“ Nach einem kurzen Nachdenken, stellte ich fest, dass mein Mann recht hatte mit seinen Gedanken. Aus diesem Grunde musste ich unbedingt meine Eltern anrufen. Auf dem Mühlensee drehten wir eine kurze Runde und dabei konnte man eine Hochzeit an der entsprechenden Mühle sehen. Mein Mann lächelte nur und sagte anschließend, „Denk an Las Vegas, da hattest du das letzte Mal ein bezauberndes weißes Brautkleid an, aber eine Hochzeitsnacht, brauchen wir ja nicht als Anlass.“

Auf der Rückfahrt betrachteten wir den Glockenturm eines wunderschönen Bauwerkes, dessen goldene Kuppeln im Sonnenlicht glänzten. Einige Hotelgäste, die von einem Spaziergang aus der Altstadt zurück kamen, winkten uns vom Ufer zu. Ich winkte natürlich zurück und wünschte noch einen schönen Tag, was prompt erwidert wurde. Nach dem Köpfe einziehen an der Brücke legten wir wieder an. Dabei sagte ich zu Michael, „Du bist für mein Herunterkommen von diesem Vehikel verantwortlich und komm nicht auf dumme Gedanken.“ Michael lachte kurz und gab mir seine Hand, an der ich mich festklammern konnte. Nach einem Kuss sagte ich zu ihm, „Der Imbissstand lädt uns beide ein, oder möchtest du lieber in die Stadt?“ Er war für den Imbissstand und nach dem hinsetzen an einem Tisch, opferte sich seine Klaudia und holte etwas essen und zu trinken. Mich überraschte hier, dass man Bier aus Bayern verkaufte, genauer L*wenbräu. Für mich ist so etwas wirtschaftlicher Unsinn. Selbst bei Großabnahmen des Getränks schlagen immer noch die Transportkosten zu Buche.

Nach dem Imbiss genoss ich die Sonnenstrahlen auf den Beinen, nachdem ich mein Minikleid wieder etwas zu Recht gezupft hatte. Mein Mann genoss sein Bier und ich meinen Rotwein mit etwas Wasser. Auch Faulenzen hat mal etwas für sich. Man konnte seinen Gedanken und Träumen nachhängen, was wir beide genossen. Als ich einen Blick von unseren Stühlen auf die Bundesstraße warf, erblickte ich kurz einen Bus, der mit einem bekannten Emblem verziert war. Nebenbei fragte ich Michael, „Sag mal wie weit ist eigentlich Wolfsburg weg?“ Mein Mann schaute mich etwas nachdenklich an und sagte schließlich, „ich schätze um die 30km. Warum fragst du?“ „Weil vielleicht unser Sohn gerade vorbei gefahren ist, wenn der Verein ein grünes W auf weißen Untergrund als Emblem hat“, entgegnete ich ihm. Nachdem ich unseren Getränkevorrat etwas aufgefrischt hatte hörte ich eine bekannte Stimme die laut rief, „Mutti und Vati, was macht ihr denn hier?“ Die ganze Mannschaft von diesem Verein kam gerade in den Sommergarten um sich von einem Trainingsspiel zu erholen. Sven stürmte auf uns zu und Michael antwortete auf seine Frage, als er uns beide umarmt hatte, mit, „Wir wollten mal etwas entspannen und unsere sexuellen Wünsche befriedigen. Du weißt doch genau, dass deine Mutti die Verführung pur ist und ich ihr nie widerstehen kann.“ Sven lächelte und folgte seinen Kollegen und Betreuerstab, natürlich sagte er, dass seine Eltern auch hier sind.

Auch beim Nichtstun vergeht die Zeit. Aus diesem Grunde ging ich Hand in Hand mit Michael auf unser Zimmer. Das Abendessen in Büffetform stand auf unseren Tagesplan. Im Bad sagte er zu mir, „Heute werden wir mal wieder den Speck bekämpfen, der bei dir nicht da ist.“ Nach dem Umziehen, Klaudia hatte verruchte schwarze Seidenunterwäsche mit Halterlose Strümpfe eingepackt, zog ich ein schwarzes Etuikleid mit Pailletten an. Heimlich luchste Michael an der Tür und man konnte förmlich spüren, wie ihm der Zahn tropfte, sprich Sexverlangen. Klaudia machte noch ein paar Locken in die Haare und ein dezentes Make-up. Der berüchtigte Hauch von Parfüm und die 6 cm Absatzpumps vervollständigten mit etwas Schmuck mein Outfit. Michael sagte nur kurz, „Vor der Disco gehen wir noch mal ins Bett, mein Schatz.“ Ich schüttelte nur mit dem Kopf und folgte ihm nach draußen. Michael schloss unsere Zimmertür und Hand in Hand gingen wir beide zum Abendbrot.

Wir wurden an diesem Abend platziert und dabei sagte die Dame zu mir, „Entschuldigen sie bitte, sind sie die Teufelin von damals? Die Sendungen laufen gerade in unserem Regionalprogramm.“ Nach dem Prinzip, wer anständig fragt, bekommt auch eine anständige Antwort, sagte ich zu ihr, „Ja, ich war damals die Teufelin, aber das ist schon lange vorbei, weil ich einen stressigen Job im Wirtschaftsministerium habe und zur Entspannung hier bin.“ Sie lächelte nach unserer Antwort und nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten fragte sie nach unseren Getränkewünschen. Hier überraschte ich Michael, als ich zu ihr sagte, „Bitte ein großes K*stritzer für mich.“ Nachdem die Dame verschwunden war, erschienen unsere Tischnachbarn, für den Vierertisch. Sie stellten sich als Ehepaar aus Kassel vor und mein Mann sagte natürlich bei unserer Vorstellung, „Das ist meine Frau Klaudia, die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und ich heiße Michael und bin Geschäftsführer einer GmbH.“ Natürlich ergänzte ich, „Wir kommen aus LSA und wollen uns entspannen. Ein paar nette Leute kennen lernen, etwas Tanzen in der Disco und morgen fahren wir wieder nach Hause.“ Nach dieser Aussage von mir war das Eis gebrochen und während des Abendessens redeten wir, wie uns der Schnabel gewachsen war. Sie versprachen uns sogar, zwei Plätze in der Disco frei zu halten, weil sie anschließend gleich dahin wollten Zum Abschluss des Abendessens tranken wir noch Brüderschaft. Michael und ich wollten uns noch etwas die Beine vertreten und einen kleinen Spaziergang an frischer Luft machen. Das gehörte zu meiner Entspannung unbedingt dazu, Seele baumeln lassen und verliebt Hand in Hand etwas herum laufen, ohne ein besonderes Ziel. Einfach nur aus Vergnügen.

Auf dem Weg nach draußen trafen wir unseren Sohn noch einmal. Der sagte etwas von, „Am Sonntag komme ich kurz nach Hause und dann beginnt das Trainingslager. Tschüss ihr beiden und hoffentlich kommen keine Klagen, wegen eurer Sexgeräusche.“ In diesem Moment fragte ich mich, „War ich in seinem Alter auch so vorlaut, wie mein Sohn?“ Michael zeigte ihm nur den Zeigefinger für das „Dudu“, und dann war der Spuk schon vorbei. Wir beide gingen noch ein Stück in den angrenzenden Wald und kehrten erst zurück, als es Zeit wurde unsere reservierten Plätze einzunehmen. Wir betraten den gedämmten Kellerbereich und nach einem kurzen Umschauen sahen wir unsere Tischnachbarn, die uns heran winkten. Michael nahm meine Hand und gemeinsam gingen wir zu den beiden. Die Musik hatte noch nicht begonnen und nach dem Einnehmen unserer beiden Plätze redeten wir über allgemeine Sachen. Dabei sagte Wolfgang, „Wir haben uns schon einmal getroffen, Klaudia und miteinander verhandelt. Dabei habe ich dich immer bewundert, wie du deine Aufgaben gelöst hast.“ Ich überlegte kurz und in diesem Moment ergänzte er seine Worte mit, „Ich habe dich damals gewählt, in Brüssel, bei der EU Runde. Es ging um die Fördermittelverteilung und ich bin Staatssekretär im Finanzministerium des Landes Hessen.“ Nach diesen Worten entgegnete ich ihm, im spaßigen Ton, „Du hast dich damals gedrückt vor diesen blöden Posten.“ Natürlich lachten wir gemeinsam über diesen kleinen Spaß.

Als der Diskjockey endlich loslegte gingen wir auf die kleine Tanzfläche und tanzten. Ich fühlte mich mal wieder sauwohl in den Armen meines Mannes. Michael sagte dabei zu mir, „Tanzen mit dir macht mir immer noch Spaß und wenn du in meinen Armen liegst, bin ich glücklich.“ Solche Worte hört eine Ehefrau besonders gerne und darum küsste ich ihn aus heiterem Himmel. „Das ist wohl das Vorspiel für eine heiße Nacht?“ Hörte ich hinter mir und als ich unseren Sohn erblickte sagte ich zu ihm, „Wenn man einen Fußball als Braut hat, ist das mit der Zärtlichkeit nicht so toll.“ Und im Spaß sagte ich noch zu ihm, „Wenn du deine Eltern noch einmal ärgerst, dann steht am Sonntag dein Persilkarton mit ein paar Kleinigkeiten vor der Tür, als Abschied von zu Hause. Wolfsburg soll auch schöne Wohnungen haben, die ein bisschen einsamer sind, weil die Familie fehlt.“ Sven hatte mich verstanden und wünschte uns noch einen schönen Abend.

Wir ließen an diesem Abend kaum einen Tanz aus und in den Pausen stärkten wir uns mit Cocktails. Wolfgang und seine Frau Nadine waren natürlich auch dabei. Als mich Wolfgang fragte, „Sag mal Klaudia warum bist du nicht in die Politik gegangen?“ Musste ich kurz überlegen und erwiderte ihm, „Solche ungebildeten Leute will man dort nicht haben. Außerdem würde mir jeder Cent leid tun, der an eine etablierte Partei geht. Da wird doch die eigene Meinung kaum respektiert und nur herum taktiert. Diese Erfahrungen habe ich bereits mehrfach gemacht, bei uns im Landtag, wo ich unfreiwillig schon teilnehmen musste.“ Wolfgang hatte mich verstanden und entgegnete kurz, „Damit hast du leider Recht.“

Am späten Abend, der DJ spielte nur noch neue Musik, machten wir etwas angeheitert die Mücke. Hand in Hand verließen wir den Kellerbereich und im Fahrstuhl erzählte ich noch von einigen Erlebnissen aus der Tuschelecke unseres Fahrstuhls im Ministerium. Einiges löste Kopfschütteln und Anderes viel Lächeln aus. Wolfgang sagte nur, als wir auf den langen Gang zu unseren Zimmern waren, „So etwas gibt es auch bei uns. Es gibt aber kaum Frauen in den oberen Führungsetagen der bedeutenden Ministerien.“ Nach unserer herzlichen Verabschiedung suchten wir unser Zimmer auf.

Im Bad entfernte ich das Make-up mein Mann kam seiner Lieblingsbeschäftigung bei seiner Frau nach. Er öffnete den Reißverschluss von meinem Kleid und langsam ließ ich es nach unten rutschen. Mein Mann schnappte mich und hob mich in seine Arme. Dabei sagte er leise, „Mal sehen, wie gut die Betten hier sind, nachdem meine Frau mich wieder verführt hat.“ Ich lächelte nur und suchte und fand seinen Mund für ein wildes Zungenspiel. Als er mich auf dem Bett sorgsam ablegte, sagte er leise, „Dein Parfüm macht mich schon verrückt und wenn ich deine Strümpfe sehe, muss ich aufpassen, dass mein Schw**z nicht vorher schon abspr*tzt. Wir zogen uns beide die Unterwäsche aus und dabei küssten wir uns weiter. Klaudia war inzwischen feucht in ihrer L*stgrotte und Michael streichelte über die Innenschenkel meiner bestrumpften Beine. Diese erogenen Stellen wurden durch die Strümpfe noch verstärkt und darum fing ich leise an zu stöhnen. Mit meinen Händen streichelte ich sanft die H*den von Michael und der folgte mir im stöhnen nach. Noch ein paar solcher sanften Streicheleinheiten und er musste mich f*cken, da war ich mir sicher. Als er endlich seinen Schw**z in mir versenkte und mich f*ckte, war das ein Höhepunkt des Abends. Wir erreichten beide stöhnend den gemeinsamen Höhepunkt und in unseren Körpern fuhren die Glückshormone wieder Karussell. Nach einer Kuschel- und Kussphase suchte ich meine Einschlafposition. Dabei sagte mein Mann leise, „Ich liebe dich mein Schatz und bitte pass auf deine Gesundheit auf.“ Im Halbschlaf entgegnete ich noch, „Ich liebe dich auch und alles andere ergibt sich.“

Am nächsten Morgen hätten wir beide beinah verschlafen. Durch die Sexspiele hatte keiner von uns beiden an einen Wecker gedacht. Trotz aller Umstände duschten wir noch und zogen uns an. Die Sachen verstaute ich in den Koffer, den Michael gleich mitnahm. Wir verstauten ihn in das Cabrio und gingen anschließend zum Frühstück. Wolfgang und Nadine waren wohl auch gerade erst gekommen. Jedenfalls waren sie noch bei der Zubereitung ihrer ersten Brötchens. Wir begrüßten uns mit Handschlag und holten anschließend unser Frühstück vom Büffet. Dabei sagte ich zu Michael, „Eier gibt es auch für Sexhungrige.“ Mein Mann schüttelte mal wieder den Kopf und erwiderte mir, „Bis jetzt habe ich solche Stimulanzien nicht benötigt. Es hat immer noch dein verführerisches Aussehen gereicht.“ Lächeln musste ich schon über seine Aussage...

Am Tisch redeten wir mit unseren Tischnachbarn und Nadine fragte uns nebenbei, „Wer war denn der junge Mann, mit dem Wolfsburger Shirt, der euch gestern Abend noch angesprochen hat?“ Michael sagte mit geschwellter Brust, „Das war unser Sohn, der eine Fußballkarriere starten will, bei den Herren. Er war schon beim DFB und hat die Torjägerkanone bei der EM gewonnen. Wir hoffen, dass er den Sprung schafft bei den Herren.“ Und „Wenn nicht kehrt er zu unseren Heimatverein zurück.“ Wolfgang fand unsere Ausführungen interessant und sagte zum Abschluss unseres Frühstücks, „Unsere beiden Kinder sind ewige Studenten. Muttis Hotel ist wahrscheinlich so gut, dass ein ausziehen sich nicht lohnt.“ Mit dem Spruch, „Vielleicht trifft man sich ja mal wieder“, umarmten wir uns und gingen zum Bezahlen an die Rezeption. Michael kramte umständlich seine Geldbörse hervor und ich kommentierte das mit, „Erst einladen und dann nicht bezahlen wollen. In meiner Handtasche hätte ich mein Portemonnaie schon längst gefunden.“ Mein Mann bezweifelte meine Aussage, sagte aber nichts dazu.

Nach dem bezahlen der Rechnung gingen wir beide wieder Hand in Hand zu meinem M*ercedes Cabrio. Nach dem Einsteigen holte mich die Wirklichkeit wieder ein. Der Autoschlüssel war natürlich in einem anderen Fach der Handtasche. Mein Mann hatte den spöttischen Blick, kommentierte aber mein suchen nicht. Als ich ihn endlich gefunden hatte sagte ich zu ihm, „Ein Autoschlüssel gehört ja nicht unbedingt in meine Handtasche, mein Schatz.“ Wieder sagte Michael nichts und machte es sich bequem im Beifahrersitz. Vorsichtshalber gab ich ihm einen Zungenkuss und sagte anschließend, „Jetzt ist das Navi aktiviert und bringt uns nach Hause.“ Ich fuhr los und beachtete seine Aussagen. Als er mal wieder auf meine Beine schielte, hätten wir beinah die Auffahrt zur Autobahn verpasst. Klaudia drehte einfach auf der Bundesstraße und behinderte kurz den fließenden Verkehr. Einige der genervten Autofahrer lächelten nur, andere riefen etwas von Frau am Steuer. Zu diesen Männern rief ich natürlich zurück, „Ein bisschen Rücksichtnahme wäre nicht schlecht, für den gesponserten Führerscheininhaber aus Polen.“ Michael wurde immer kleiner, neben mir und war wohl froh, dass ich endlich weiter gefahren bin.

Die Rückfahrt über die beiden Autobahnen brachte keine besonderen Ereignisse mehr. Wir erreichten die Oldie GmbH und beim aussteigen sagte mein Mann, „Manchmal bist du ganz schön kess, mein Liebling. Nicht jeder Autofahrer bleibt heute ruhig nach solchen Worten von dir.“ Er hatte damit zwar recht, trotzdem entgegnete ich ihm, „Mit einem gelben Schein, hätte ich ab Montag weniger Sorgen, wenn es hart auf hart gekommen wäre.“ „Du hast wohl immer eine Lösung für deine große Klappe, oder irre ich mich?“ Fragte er mich. Nach einigen kurzen Überlegungen antwortete ich nicht darauf. Er hatte inzwischen unseren Koffer umgeladen und mit dem BMW ging es endlich nach Hause.

Zu Hause parkte Michael das Auto vor unserer Garage und lud den Koffer aus. Unsere beiden Damen begrüßten uns mit einer Umarmung und Küsschen und Sandy sagte dabei, „Wir haben gestern eine tolle Party gemacht und wieder alles in Ordnung gebracht.“ Ich entgegnete den beiden, „Wer sein Versprechen einhält hat große Chancen auf eine neue Party. Ach ja, dein Bruder und Svenjas Liebling kommt morgen zum Kurzurlaub, hat er uns erzählt.“ Svenja hüpfte vor Freude und gab mir ein Extraküsschen für diese Nachricht. Wir hatten gerade den Hauseingang betreten, als auch schon unser Telefon bimmelte. Als ich das Gespräch annahm sagte ich, „Wer stört mich während meiner Sexspiele mit meinem Mann? Das dann auch noch vor einen Org*smus?“ Andrea sagte daraufhin, „Ey Schwester, gib nicht so an, mit deinen wilden Orgien. Ihr seid nachher eingeladen zum Grillen und Kaffee am Pool, mit deiner Sippe.“ Ich bestätigte ihre Einladung und legte auf. Michael hatte inzwischen unseren Koffer in den Keller gebracht und ich folgte ihn. Nach dem groben durch sortieren der Wäsche hatte die Waschmaschine etwas zu tun. Während des Einstellens des Waschprogramms erzählte ich meinem Mann von dem Anruf. Michael kommentierte das mit, „Endlich mal eine gescheite Idee von meinem Cousin und deiner Schwester. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was an diesem Tag noch alles passieren würde.

Nach wenigen Minuten gingen wir zum Pool und begrüßten Andreas Familie. Sandy und Svenja folgten uns beide und nach der Einnahme der Plätze, am Tisch trank ich etwas selbst gemachte Bowle mit Andrea. Die Männer hatten bereits den Bierkasten geplündert und beschäftigten sich mit dem Grill. Andrea und ich redeten über Gifhorn und dabei sagte meine Schwester, „Mich hast du mal wieder vergessen, du altes Suppenhuhn.“ Als plötzlich meine Eltern erschienen, gab es mal wieder einen kleinen Rüffel für mich. Mutti sagte, nach der Begrüßung, „Ihr beide habt mal wieder geackert bis kurz vor dem Umfallen. Meine Tochter verschwindet vom Erdboden und ist mal wieder telefonisch nicht zu erreichen. Nicht mal unsere Enkelin will mit uns sprechen.“ Sandy erwiderte meiner Mutti, „Entschuldige bitte Omi, wir haben eine Party gefeiert und das Telefon hat sich entladen. Wir haben es erst heute Morgen bemerkt.“ Nach einem Küsschen von ihr war die Welt von meiner Mutti wieder in Ordnung. Ich erzählte ihr von meinen traumhaften Tag mit Michael. Mutti kommentierte das mit, „Das habt ihr beide richtig gemacht. Das nächste Mal vergisst du deine Schwester nicht. Du bist immer noch verantwortlich für sie.“ Ich nickte als Zustimmung und zischte leise in Andreas Ohr, „Verräterin.“

Als Bernd meinen Vati Bier angeboten hatte, ließ der sich nicht lange bitten und kehrte mit der Flasche an unseren Tisch zurück. Andrea und ich beschäftigten uns mit der Zubereitung von Fleischspießen. Svenja hatte inzwischen Paprika und Zwiebeln geholt und schnitt diese in die entsprechenden Größen. Als es vor unserem Tor hupte, sagte ich zu Michael, „Guck mal bitte, ob da Pannenhilfe gebraucht wird.“ Als mein Mann wieder kam, war er in Begleitung von Melanie und Wilfried. Die trugen mal wieder ein paar Kartons unter dem Arm. Nach unserer Begrüßung sagte Andrea, „Falls ihr Langeweile habt, könnt ihr bei uns mitmischen.“ Melanie sagte zu uns, „Eigentlich wollten wir nur eure Trophäensammlung etwas erweitern, aber so eine Einladung, können wir natürlich nicht ablehnen.“ Wilfried nickte nur mit dem Blick eines Verliebten und da hatte ich etwas angerichtet, weil er sich vollkommen verändert hatte. Er war nicht mehr der Menschenscheue und schüchterne Typ, der Probleme mit Frauen hatte und Mädchen nur von weiten betrachtete. Sandy und Laura hatten inzwischen die Trophäen in unser Haus gebracht und halfen uns bei der weiteren Zubereitung. Als Bernd sagte, „Wir hätten gerne ein paar Fleischspieße, sonst heizt der Grill nur die Luft.“ Wir waren gerade fertig geworden mit unserer Arbeit und klatschten uns ab und darum sagte meine Mutti, „Wir warten schon eine halbe Ewigkeit, auf eure Anforderung.“ Das löste mal wieder ein Gelächter bei den Frauen aus.

Christian hatte inzwischen mit Laura einen schmackhaften Kartoffelsalat gemacht und meine Mutti fragte aus Spaß, „Erwartet ihr noch weitere Gäste? Das reicht ja für eine ganze Kompanie.“ Es war schon seltsam, als plötzlich Reiner mit Peter neben uns erschien. Nach der Begrüßung sagte er zu Andrea und mir, „Könnt ihr euch beide das Sicherheitskonzept bis Sonntag noch durchlesen, falls es Mängel hat?“ Wir beide nickten nur kurz und als ich Peters suchenden Blick bemerkte, sagte ich zu ihm, „Sandy holt nur die Soßen für die Fleischspieße, die gleich fertig gegrillt sind. Wenn ihr wollt, könnt ihr mitessen.“ Die beiden setzten sich zu uns und wir redeten kurz über die nächste Woche. Es sah so aus, dass es in den Bahnen lief, die unseren Vorstellungen entsprachen. Schmunzeln musste ich, als Sandy zu Peter sagte, „Anschauen ist erlaubt, mehr aber nicht...“ Sie hatte Peters Blick zu Melanie gesehen, als sie aus dem Haus zurück kahm. Ein Kuss von ihm löste diese kleine Eifersuchtsrede in Luft auf. Reiner fragte Wilfried in der lockeren Runde, „Habt ihr eigentlich immer noch Charterfolge und füllt das Konto meiner beiden Lieblingsbeamten?“ Wilfried lachte kurz und sagte anschließend, „Noch lösen sich unsere Titel in den Chart des Auslands ab. Nach dem Essen haben wir noch eine Überraschung für Andrea und Klaudia, sowie für die Kinder.“ Natürlich löste diese Ankündigung von Wilfried eine gewisse Neugier bei allen aus, trotzdem sagte er nur noch, „Nachher, bis dahin müsst ihr euch noch gedulden.“ In diesem Moment dachte ich kurz, der wird sich doch noch nicht verloben.

Die Männer um Bernd hatten inzwischen die Fleischspieße fertig gegrillt und jetzt wurde es voll am Tisch. Nach dem „Guten Appetit“ von Andrea begannen wir mit dem Essen. Ich konnte mir natürlich den Hinweis an Reiner nicht verkneifen, „Pass auf deine Krawatte auf, sonst hält deine Frau den Ketschup Fleck für Lippenstift.“Am Tisch verkniffen sich einige Anwesende das Lachen und Reiner entgegnete mir ganz trocken, „Meine Frau weiß doch, dass wir zu euch wollten.“ Zwischen wollen und es wirklich tun, ist manchmal ein großer Unterschied, dachte ich nach seiner Aussage. Wir genossen ein wunderschönes Essen in einer gemütlichen Runde und als alle die Teller weggeschoben hatten stand Wilfried auf und sagte, „Es ist Zeit für meine kleine Überraschung. Auf Grund der Life DVD Verkäufe überreiche ich euch drei Schecks. Jeweils 25 Tsd. € für Andrea und Klaudia und 10 Tsd. € für die Klassenkasse des Gymnasiums, als Dank für euren traumhaften Auftritt in Griechenland.“ Wir nahmen die Schecks entgegen, nachdem die anderen Beifall geklatscht hatten. Dabei sagte ich zu ihm, „Du bist verrückt, wir haben keine finanzielle Abmachung mit dir über den DVD Verkauf. Trotzdem danken wir dir für deine großzügige Spende. Danke auch, dass du an die Klasse gedacht hast, weil es dort auch Kinder gibt, für die Rhodos aus finanziellen Gründen, der erste Urlaub überhaupt war.“

Nach dieser kleinen Episode, verließen uns die beiden. Zum Abschied sagte ich noch, „Danke für alles und genießt eure gemeinsame Freizeit, damit ich mal eine Einladung für eine Hochzeit von euch bekomme. Das ist nämlich mein zweites Hobby, Hochzeiten zu besuchen.“ Die beiden lächelten nur und verschwanden kurz danach. Als Reiner ihnen folgte, sagte er lächelnd zu mir, „Bitte Klaudia lies es dir durch und komm bitte trotzdem am Montag zum Dienst, nach diesem Scheck.“ Ich versprach ihm die beiden Sachen und begleitete ihn noch bis zu unserem Hofeingang. Mein Hinterher Winken quittierte er mit einem kurzen Hupen. Etwas in Gedanken versunken machte ich mich auf den Rückweg. In diesen Gedanken schwirrte die Frage herum, was ist eigentlich aus unserem KiKa Projekt geworden?

Zurück am Tisch redeten wir noch etwas und dabei sagte mein Vati, „Ihr beide habt mit Wilfried wirklich ein Riesendusel gehabt. Jeder Erfolg von ihm lässt euer Bankkonto überquellen, zu mindestens von den Titeln, die ihr beide aus dem Hut gezaubert habt. Die Tantiemen, die dafür fließen, reichen noch für eure Enkel.“ Soweit hatte ich noch gar nicht gedacht. Ich sagte aber nichts weiter zu diesem Thema. Mit meiner Mutti unterhielt ich mich über Justus seine Andeutung und die entgegnete mir, „Wenn er damit recht hat, dann ist doch alles im grünen Bereich. Dann brauchst du nicht so viele Schonzeiten und wir haben eine Sorge weniger. Nämlich die, dass euch etwas passiert. Im Moment gefällt mir das gar nicht, was ich so höre, Töchterlein.“ Es gelang mir meine Mutti zu beruhigen, als ich ihr versprach, nach dem Scheich Besuch, treten wir wieder kürzer. Mutti sagte noch, „Du hast doch Hummeln im *rsch und kannst nicht mal einen Tag, alle Fünf gerade lassen und Andrea auch nicht.“ Sie kannte uns beide ganz genau und aus diesem Grunde kommentierte ich ihre Worte nicht.

Kurz bevor wir in den Pool hüpfen wollten, verabschiedeten sich meine Eltern von uns. Dabei sagte ich zu ihnen, „Am Donnerstag könnte es passieren, dass ihr Probleme habt, unsere ausgebaute Festung zu betreten. Wahrscheinlich geht das nur nach einer Pass- oder Ausweiskontrolle.“ Vati schaute mich überrascht an und fragte mich anschließend, „Was hast du dir wieder für einen Unsinn ausgedacht?“ Lächelnd erklärte ich ihm, was der Scheich wollte und Mutti sagte anschließend mit einen süffizianten Lächeln, „Dann werden wir uns auch einladen, weil wir auch zur Familie gehören.“ Mit dem gleichen Lächeln sagte ich zu den beiden, „Dann schicke ich euch noch einen Passierschein mit Stempel und Unterschrift vom Wirtschaftsministerium.“ Mein Vati erklärte mich für verrückt, weil ich mich auf so etwas eingelassen hatte. Aus diesem Grunde erzählte ich ihm von den Privatgesprächen mit Scheich Ch*lifa und den entsprechenden Vorführungen seiner Hobbys. Als ich ihm sagte, „Erst nach dem persönlichen Meinungsaustausch mit Andrea und mir gab es Unterschriften auf Verträge, die Reiner unterschrieben hat.“ Meine letzten Worte quittierte er nur mit einem Kopfschütteln.

Nach diesem Gespräch war baden im Pool angesagt. Ich zog meinen Bikini an und folgte meiner Schwester in das Wasser. Unsere beiden Männer hatten es sich auf den Liegestühlen bequem gemacht und Sandy und Svenja spielten Federball. Nach einigen Schwimmrunden, beschlossen wir beide etwas Sonne genießen. Auf unseren Liegestühlen, unter einem großen Sonnenschirm, sind wir beide etwas eingeschlafen. Wir wurden etwas unsanft mit kühlen Wasser geweckt von Laura und Christian, weil es Zeit wurde zum Kaffee trinken. Der Tisch war inzwischen gedeckt und nach unserem Platzwechsel sagte ich zu Andrea, „Wenn das Krümelmonster die Mango-Sahne Torte allein isst, erhöhen sich meine Chancen auf den Sieg im Schönheitswettbewerb des Ministeriums und des Landes.“ Unsere beiden Männer wurden hellhörig und stellten einige Fragen, die wir beide abwechselnd beantworteten. Sie schüttelten mit dem Kopf und Bernd sagte dazu, „Für mich ist und bleibt Andrea die Schönste. Wenn man bedenkt, dass beim Land so ein Unsinn gemacht wird, dann müssen wir auch dahin wechseln. Wir sind beide Profis im Unsinn machen.“ Ich entgegnete ihm gleich, „Das letzte glaube ich euch beide aufs Wort.“

Irgendwann ging dieser Tag mit einem wunderschönen Abend zu Ende und am späten Abend waren Liebkosungen und Bettspiele angesagt. Klaudia hatte mit ihrem Mann die Höhepunkte, die das Liebesleben und die Hormone wieder aus dem Tiefschlaf rissen und als ich meine Schlafposition gefunden hatte, war ich am Einschlafen. Michael sagte noch leise, „Für mich bist du die Schönste und ich vermisse jede Stunde, die du nicht mit mir verbringst.Das sind leider sehr viele, mein Schatz.“ Den letzten Teil seiner Rede hatte ich nicht mehr mitbekommen, weil ich bereits im Land der Träume war.

Der Sonntag brachte nichts besonderes, außer das Sven mal wieder auftauchte. Am Pool beschäftigte ich mich mit meiner Schwester mit dem Sicherheitskonzept, welches Reiner gestern abgeliefert hatte. Einige Stellen fand ich grob übertrieben und einige Stellen in diesem dicken Pampflet waren nur zum schmunzeln. Die letzten Sachen strich ich mit einem Textmarker an und als Andrea zu mir sagte, „Na hoffentlich hat er nicht das Original hier gelassen,“ entgegnete ich ihr, „Ich dachte, dass ist ein Malbuch, wo man nach Zahlen zeichnet.“ Andrea kommentierte meine Aussage mit, „Mehr hätte ich dir auch nicht zugetraut, du Niete in Sachen Malerei und Kunst.“ Und „Übrigens, hast du mal in Wilfrieds Kartons geschaut? Da haben wir ein Haufen Partys verpasst. Vom Grammy bis Echo, alles dabei.“ Wenig später erschien mein Mann und brummelte etwas, anschließend sagte er zu mir, „Ich habe mir den großen Zeh an deinem blöden Trophäenkarton gestoßen.“ Ich fragte ihn gleich, „Ach du Armer, muss ich jetzt pusten?“ Natürlich schüttelte er den Kopf und sagte postwendend mit einem Lächeln, „Das kostet 12,5 Tsd. € Schmerzensgeld.“ Ich nickte nur kurz und nach einem Zungenkuss, war diese Geschichte in unseren Eheanalen verschwunden.

Am nächsten Morgen war ich aufgeregt und kämpfte besonders lange im Bad mit meiner Frisur. Vor dem Spiegel schimpfte ich über die Haarlänge und sagte dabei, „Eine Kurzhaarfrisur brauch man nur durch schütteln und den Ponny etwas stylen. Was tut man nicht alles für seinen Mann.“ Michael hatte mich schon eine weile betrachtet und sagte nach unserem Begrüßungskuss, „Du siehst Traumhaft aus mit der Hochsteckfrisur und am liebsten hätte ich dich begleitet.“ „Das geht leider nicht, mein Schatz, das weißt du ganz genau,“ antwortete ich kurz nach dem restlichen Schönheitskorrekturen. Michael pfiff durch die Zähne und sagte nur kurz, „Bis zum Frühstück.“ Nach dem Hauch von Parfüm schlüpfte ich nur noch in die Sandaletten mit 10 cm Absatz und folgte ihm in die Küche. Wir frühstückten alle gemeinsam und unser Sohn fragte, „Mutti, wem willst du heute verführen oder um den Finger wickeln?“ „Wir bekommen heute einen sehr seltenen Besuch im Land und da muss deine Mutti hübsch sein, wegen der lästigen Presse“, sagte ich zu ihm zur Antwort. Durch das lange herum mähren von mir im Bad, musste ich unsere Frühstücksrunde verlassen. Mit dem „bunten“ Ordner unter dem Arm und meiner Handtasche lief ich zum Treffpunkt.

Stefan hatte bereits die Tür des Audis geöffnet und nach unserer Begrüßung ging es los ins Abenteuer „Scheichbesuch.“ Während der Fahrt sagte Stefan, „Hoffentlich will der Scheich nicht mit meiner Chefin vom Flugplatz wegfahren. Dann fällt unser MP aus allen Wolken, die heute zahlreich am Himmel sind.“ Ich lachte kurz und fragte ihn, „Warum sollte er das tun? Er ist doch Gast unseres Bundeslandes und nicht mein persönlicher Gast.“ Stefan entgegnete mir mit einem verschmitzten Lächeln, „Weil meine Chefin attraktiver ist, als der MP mit den wenigen lustigen Haaren auf dem Kopf und seinem runden Nasenfahrrad.“ „Seine wenigen Haare kommen von den Sorgen um das Land und somit vom vielen Nachdenken,“ beantwortete ich seine Gedanken mit einem süffizianten Lächeln. Ich mochte Reiner als Mensch und Vorgesetzten. Wir waren ja mal gemeinsam durch dick und dünn gegangen, als er noch Wirtschaftsminister war.

Wir hielten nur kurz in der Tiefgarage. Andrea und Dagmar stiegen zu uns ein und Stefan bastelte an seinem Kotflügel die Landesstandarte an. Nach unserer Begrüßung warteten wir auf die Abfahrt. Stefan sagte zu uns, als er wieder eingestiegen war, „Wir fahren im Konvoi nach C*chstedt und vermutlich an zweiter Stelle. Wenn ich richtig informiert bin, gibt es dort eine kleine Pressekonferenz und anschließend gibt es den offiziellen Empfang in der Staatskanzlei. Das dürfte alles noch bekannt sein und wenn ich dem Wisch aus dem Innenministerium glauben darf, wollen die tatsächlich die beiden Bundesstraßen voll sperren. Da kommt bestimmt bei einigen Bürgern die helle Freude auf.“ Ich fand das auch nicht prickelnd, weil Autos mit Blaulicht und Warnsignal auch gereicht hätten.

Nach einem kurzen Stopp an der Staatskanzlei ging es endlich los mit der Fahrt zum Ring. Insgesamt zählte ich neun Autos mit Landesschmuck, am Kotflügel. Stefan sagte während der Fahrt, „Wenigstens gibt es mehrere Auffahrten zum Ring und lustig sieht es aus, wenn ein Polizist Ampelmännchen spielt mit seinem schwarz weißen Zauberstab. Die meisten Autofahrer kennen diese Signale gar nicht mehr.“ In diesem Moment bedauerte ich den Beamten ein wenig, der in der Hitze mit dem Stab den Verkehr regelte, damit unser Konvoi freie Fahrt hatte. Wenig später ging es weiter auf der B 81 in Richtung Süden. Andrea sagte aus heiteren Himmel, „Jetzt fahren wir in den Harz, das macht bestimmt mehr Spaß, als zum Millionengrab zu fahren.“ Dagmar und ich lächelten nur und als wir in Richtung Aschersleben abbogen, sagte ich zu meiner Schwester, „Hier kommt man auch in den Harz und zur Polizeihochschule, aber dafür bist du sportlich ungeeignet.“ Stefan lachte kurz auf und entgegnete mir, „Da war ich auch mal. Interessante Schule in einem langweiligen Nest.“ Ich kannte diese Stadt nur flüchtig und kommentierte darum das Wort „Nest“ nicht. Als Stefan rechts abbog, fragte ich ihm, „Ist deine Mühle auch Geländetauglich?“ Ich fragte mich wirklich in diesem Moment, wo die vielen Millionen Euros geblieben sind. Vielleicht verbuddelt im teuren und wertvollen Bördeboden schoss es mir kurz durch den Kopf. Wenigstens war das Empfangsgebäude des Flugplatzes in einem Top Zustand. Das war jedenfalls unser Eindruck, als die Autos parkten und wir ausgestiegen waren.

Reiner ließ es sich nicht nehmen und begrüßte uns mit einer Umarmung. Ich kommentierte diese Geste von ihm mit, „Das macht er nur, weil er wieder irgend welche Hintergedanken hat.“ Er schüttelte nur den Kopf und sagte anschließend, „Ich möchte euch drei gerne in meiner Begleitung haben und nach der Landung von Scheich Ch*lifa ist euer Platz neben mir. Verstanden, Frau stellvertretende Ministerin?“ Ich sagte nur kurz, „Ja“ und etwas später, „Vergiss deinen Harem nicht, oder musst du dich bei deinen Ministern erst entschuldigen, dass sie nur zweite Wahl sind?“ Er hatte sich kurz von uns entfernt, um mit der von uns allseits beliebten Pressetante noch einige Absprachen zu tätigen. Nach dem gemeinsamen betreten der Empfangshalle sagte Reiner zu den hier anwesenden Journalisten und TV Teams, „Es ist ein großer Tag für unser Bundesland. Diesen Gegenbesuch verdanken wir den drei Damen neben mir, die in Abu Dabi unser Land traumhaft vertreten haben. Besonders die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und ihre Schwester haben in vielen persönlichen Gesprächen, diese Kontakte geknüpft. Danke für ihre Aufmerksamkeit, meine Damen und Herren, fürs erste. Nachher gibt es eine Pressekonferenz und da wird ihre Neugier bestimmt befriedigt.“ Die Leute klatschten laut Beifall für seine kurze Rede und der tönte durch die Halle. Wir hatten laut Anzeige noch einige Minuten Zeit bis zur Landung des Flugzeuges aus den VAE und darum suchten einige Damen noch die Toilette auf.

Das Flugzeug landete pünktlich und an der Rolltreppe gab es einen roten Teppich und eine Kapelle der Polizei zur Begrüßung. Als der Scheich mit seinen beiden Lieblingsfrauen die Rolltreppe betraten bekreuzigten sie sich mit dem Blick nach Osten. Es waren ja gläubige Moslems und als er mit seinem Gefolge die Treppe hinab ging, suchten seine Blicke zuerst Andrea und mich. Unten angekommen begrüßte er zuerst Reiner und dann uns. Reiner stellte seine Minister vor und nach dem obligatorischen Händedruck mit seiner Delegation und den beiden Frauen wurde die Nationalhymne der VAE gespielt und anschließend unsere eigene Hymne, die letzte war mal vor einem Bundeslandfest entstanden. Scheich Ch*lifa betrachtete in dieser Zeit Andrea und mich. Ich hätte in diesem Moment sonst was gegeben, um seine Gedanken zu erkennen. Anschließend gingen wir in den großen Konferenzraum des kleinen Airports, wo die Pressekonferenz stattfinden sollte. Auf diesem Weg sprach ich mit ihm und sagte, „Exzellenz, wenn sie eine Frage nicht beantworten wollen, geben sie diese Frage an mich weiter.“ Er schaute mich an und erwiderte, „Sie wären mit ihrer Schwester eine ideale Partnerin in unserer Regierung. Schade dass sie keinen Gedanken daran verschwenden, obwohl ich ihnen das Königreich auf Erden geboten hätte.“ Mein Lächeln nahm er als Antwort hin.

Auf der Pressekonferenz unter Leitung von Karin, wurden viele Fragen gestellt, die Reiner und Scheich Ch*lifa beantworteten. Eine Frage gab er tatsächlich an mich weiter. Der Fragesteller, ein Journalist der FAZ fragte, „Die VAE haben zur Zeit ein Boykott gegenüber Katar beschlossen. Halten sie diese Art von Sanktion gerecht fertigt?“ Ich antwortete für ihn mit, „Es gibt einen Zusammenhalt in dieser Region und viele dieser Staaten unterstützen die Antiterroralianz gegen den IS, unter anderen auch die VAE. Wenn Katar diese Massenmörder unterstützt, was ja aus den vorgelegten Unterlagen von Saudi Arabien hervorgehen, dann kann man Sanktionen beschließen, muss es aber nicht. Außerdem könnten sie jetzt fragen, was halten sie von der teilweisen Rücknahme von Erleichterungen der USA gegenüber Kuba? Wir führen hier Wirtschaftsgespräche und die führen zu einer Erhöhung des Bruttoinlandproduktes und ein füllen von Herrn Sch*ubles Geldsack.“ Nach diesen letzten Worten brach ein riesiges Gelächter aus und der Journalist entschuldigte sich für diese politische Frage. Scheich Ch*lifa nickte mir zu und meine Gesichtsfarbe ließ das Rouge auf den Wangenknochen verblassen. Es ging noch eine Weile weiter und irgendwann war endlich Ende.

Wir verließen alle den Konferenzraum und stiegen in die parkenden Autos ein. Dagmar fuhr mit Karin und eine Lieblingsfrau stieg bei uns ein. Als Stefan los fuhr sagte er zu uns, „Der Alte hätte die Journalisten aussuchen sollen. In anderen Ländern gibt es auch eine Hofberichterstattung. Ob der Mann in Hessen auch Fragen stellt, ob B*uffier Spendengelder vertuscht hat?“ „der hat doch von seinen Wählern einen P*rsilschein bekommen, bei der letzten Wahl,“ entgegnete ich ihm. Die junge Dame aus den VAE musterte uns und fragte nach einer Weile, „Haben sie beide eigentlich studiert, weil sie solche korrekten und intelligenten Antworten auf den Pressekonferenzen geben können?“ Wir lächelten und schüttelten beide mit dem Kopf. Anschließend sagte ich zu ihr, „Wir haben nicht studiert und mit der Meute von Presseheinis ärgern wir uns öfter herum. Da wird man abgebrüht und schlägt sie mit ihren eigenen Waffen.“ Sie hatte uns verstanden und lächelte uns an. Sie war wirklich hübsch, fiel mir dabei auf.

Wir hatten die Staatskanzlei erreicht und es hieß mal wieder aussteigen. Es gab hier den offiziellen Empfang und dieses Mal hielten wir uns dezent zurück Der Eintrag in das goldene Buch des Landes mit den entsprechenden Reden mussten wir stehend ertragen. Leise sagte ich zu Andrea, „Morgen sind meine Absätze erheblich niedriger.“ Meine Schwester nickte nur und als Reiner Scheich Ch*lifa fragte, „ Exzellenz möchten sie anschließend das Gästehaus der Landesregierung aufsuchen oder haben sie noch andere Wünsche bis zum Bankett in der Staatskanzlei?“ Er entgegnete ihm, „Ich hätte gerne den Arbeitsplatz von Klaudia und Andrea gesehen, um mir ein Gesamtbild über ihre Arbeit zu verschaffen. Anschließend nehme ich das Angebot an, das Gästehaus aufzusuchen, um mich für das Bankett vorzubereiten.“ Nach seiner Antwort schluckte ich erst einmal den Kloß im Hals herunter und griff zum Handy. Ich redete kurz mit unserem Engel und erzählte ihr vom Besuch und bat sie Südfrüchte und Teegebäck auf einen Teller bereit zu stellen. Maria bestätigte meinen Wunsch und sagte, „Bis gleich Chefin.“

Reiner hatte sich gerade von unserem Gast verabschiedet und Kurt wurde zum Leithammel auserkoren, dem wir folgten. Wir fuhren mit verschiedenen Autos in die Tiefgarage unseres Ministeriums. Nach dem aussteigen gingen wir zum Fahrstuhl. Nachdem Andrea den passenden Knopf gedrückt hatte ging es nach oben. Kurt redete mit unserem Gast und als wir unser Revier erreichten, sagte ich zu meinen Chef, „Im Moment bist du noch nicht erwünscht. In etwa 20 Minuten kannst du bei uns auftauchen, aber nur, wenn du dein Versprechen gehalten hast.“ Auf unseren Gang erklärte ich Scheich Ch*lifa, wer wo welche Arbeit macht und als uns Josephine entgegen kam, schaute sie mich fragend an, sagte aber nichts. Ich fragte sie, „Was hast du auf den Herzen, sprich holde Maid.“ Sie überreichte mir einen Urlaubsantrag und ich unterschrieb ihn gleich, nachdem sie mir erzählt hatte, dass es mit den anderen abgesprochen war.

Wenig später betraten wir unser Reich. Pardon stimmt nicht ganz, es war ja Marias Reich.
Nach der Vorstellung und Begrüßung gingen wir in mein Büro. Maria hatte tatsächlich das Obst besorgt und als sie Kaffee brachte, leuchteten die Augen unserer Gäste. Es war ein recht unterhaltsamer Nachmittag, an dem wir unsere Meinungen zu bestimmten wirtschaftlichen Themen austauschten. Maria hatte inzwischen mit den beiden Frauen einen Rundgang durch die Büroräume gemacht und als die drei zurück kamen gab es neuen Kaffee und in einer gemeinsamen Runde redeten wir weiter. Es wurde sogar Obst und Teegebäck gegessen, was mich besonders freute. Kurt erschien und wir tätigten Absprachen für die nächsten Tage. Dann war Ende und Kurt begleitete unsere Gäste bis zum Gästehaus und wir machten Schluss. Aber nur vorläufig. Am Abend stand das Bankett an und dabei sagte ich zu Andrea, „Unsere Männer könnten uns eigentlich begleiten. Michael und Bernd als Pinguine mit Frack und Smoking.“ Andrea lachte und sagte noch, bevor wir nach Hause fuhren, „Abgemacht, die Wette gilt.“

:::Katrin, manchmal zickig, aber immer lustig

Word sagt: Seite 1533 mit 1 003 698 Wörtern in Verdana 10

PS: Sollte einmal mein Mentor oder auch Lektor ausfallen, aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, wird es ein vorläufiges ENDE geben !!!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Katrin-Doris am 26.06.17 um 22:54 geändert
"Der Urlaub" / " Das Spiel des Lebens" /"Bestellt und Geliefert"/"Eine Fahrt ins Blaue"/ "Eine Wette und ihre Folgen.."/" Die Forschungsreise "/" Ein altes Märchen..."/ "Ein Urlaub, der keiner werden sollte..."
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fanthomas
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:22.06.17 02:49 IP: gespeichert Moderator melden


Und wieder hast du eine tolle Fortsetzung niedergeschrieben.
Mach weiter so, denke aber auch an deine Gesundheit
Alles Gute fanthomas
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:22.06.17 09:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Katrin Doris,
bin mal gespannt wie der Scheich sich im ärmlichen Heim von Klaudia so fühlt.
Genauso die jene weibliche Begleitung des Scheichs, welche ja sogar ihr Büro betrachten wollte,
ob diese auch bei Klaudia gerne deren Residenz besichtigen möchte????
Der Scheich wird ja in den Heimatort von den beiden Schwestern, für sehr viel Trubel sorgen.
... ... ... dies soll bedeuten es gab noch viele Stellen welche mir gefallen haben. ...

Nun verbleibe ich mit,
lieben Gruß, Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦

Gruß der alte Leser Horst
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:27.06.17 19:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin Doris,

ich bin auch mal wieder zum Lesen gekommen.
Wie immer kann ich nur sagen dass es eine Wunderschöne Geschichte ist. Und Hoffentlich noch viele Teile folgen werden.

mit freundlichen Grüßen
Flipper
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