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Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Restriktive Foren Willkommen Gast


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  Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung
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Kretababy
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Ierapetra


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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:10.01.13 18:16 IP: gespeichert Moderator melden


vielen herzlichen DANK

das es hier weiter geht


Hat er oder hat er nicht, das ist hier Die FRAGE????
LG Kretababy




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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:10.01.13 18:49 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

sie kann sich total darüber aufregen wenn der Radiosprecher schon anfängt zu reden wenn das Lied noch nicht ganz fertig ist und sie den Titel wieder löschen muss

Ohja oder wenn mittendrin die Verkehrsnachrichten kamem mit der Meldung:"Keine besonderen Vorkommnisse, sie haben freie Fahrt" Da bin ich so manchesmal dran Verzweifelt.
Tolle Fortsetzung.
Claudias fällt es immer Schwerer als Christoph zur Schule zu gehen. Vielleicht kann die Ärztin helfen und nach den Ferien kann dann Claudia zur Schule gehen.
Zum Glück hat Sie in Jasmin eine gute Freundin gefunden.
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:11.01.13 01:38 IP: gespeichert Moderator melden


Mike, du hast noch die Frage am Ende dieser Fortsetzung nicht beachtet.
Hat er/sie heimlich die Sachen seiner/ihrer Schwester getragen? So wie
sich diese Geschichte entwickelt hat, glaube ich es schon sonnst hätte
Christoph sich vehementer gewehrt.
Der Autor hat diesmal einige interessante Fragen aufgeworfen. Weiter so!

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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:11.01.13 09:56 IP: gespeichert Moderator melden


Wenn man den 1.Teil liest würde ich sagen, nein hat er nicht.
Ausserdem hat die Mutter ja den 1.Schritt gemacht denn die hätte Christoph ja eine Hose und einen Pulli von der Schwester anziehen können.
Claudia hat halt schon immer in ihm geschlummert und ist erst dadurch an die Oberfläche gekommen.
Wer weiss was in der Pubertät passiert wär aber das wär eine andere Geschichte.
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:12.01.13 02:01 IP: gespeichert Moderator melden


Egal ob Ja oder Nein, hauptsache die Geschichte geht weiter.
Sie ist eben sehr einfühlsam geschrieben, weiter so!
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DevoterDiener
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:13.01.13 00:32 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder ein neuer Teil, ich habe mich von euch inspirieren gelassen, ich hoffe es gefällt euch



Dietrich zuckt mit den Schultern, „Das weiß ich nicht, aber ich kann auch nicht viel zu sagen, ich bin ja den ganzen Tag außer Haus“. Er sieht seine Frau an, „Ist nun nicht so gemeint das ich dir alles überlasse“. „Schon gut, ich verstehe was du meinst, aber ich habe nie etwas gemerkt. Angelika ist ja seit kurzen erst soweit das sie ihre Sachen selber wegpackt, vorher habe ich das immer gemacht. Es sah aber nie so aus als ob jemand bei den Sachen dabei war.“ Renate schaut Dietrich an, „Du weißt schon, die Sachen lagen so wie ich sie immer zusammenlege, wenn dann muss er schon sehr aufgepasst haben.“ „Außerdem, wann sollte er die Gelegenheit gehabt haben, wir lassen die Kinder nur selten alleine im Haus, einzeln schon gar nicht.“, gibt Dietrich zu bedenken.

„Vielleicht hätte ich es nicht machen sollen, ich meine das er Angelikas Sachen anziehen musste. Ich war an dem Tag aber wirklich sauer. Er wusste das wir wegwollten!“, Renate schaut ihren Mann nachdenklich an. Der lächelt, „Das habe ich gemerkt das du wütend warst, aber ich glaube wenn er sich mehr gesträubt hätte…“ „Klar, dann wäre das nicht so gelaufen, Christoph hätte ja auch eine Hose von Angelika anziehen können, passen tun sie ihm ja.“ „Stimmt“, meint Dietrich. Sie schweigen und grübeln darüber nach.
Von oben ist Musik zu hören und leises scharren von Füßen. Renate lächelt, „Angelika bringt ihr das Tanzen bei, natürlich mit der Musik ihrer Lieblingsgruppe.“ Dietrich sieht sie an, „Welche ist das denn“, er ist froh über die Ablenkung, die Grübeleien bringen nichts. „Das ist doch Roxy Musik“, sagt Renate im gleichen Ton wie Angelika und lacht. „Ich weiß mein Fall ist das auch nicht obwohl ich dieses Stück wohl mag, Angelika hat mir den Titel noch gesagt, habe ich aber vergessen.“ „Ja, jede Generation hat ihre Musik. Mein Vater hat das was ich gehört habe immer als Negermusik bezeichnet und für unsere Töchter ist das nun total altmodisch.“ Renate nickt, „Bestimmt! Was ich auch schön finde ist das das Angelika so locker damit umgeht, auch Jasmin, die beiden akzeptieren es einfach was Claudia macht. Ich muss aber gestehen das ich mit Angelika noch nie so richtig darüber gesprochen habe was sie darüber denkt.“ Dietrich legt seine Hand auf ihre, „Wir stehen als Eltern unter Stress, da kommt das schon vor. Ich glaube nicht das Angelika sich darüber Gedanken macht und wenn sie nicht damit klar käme was Claudia macht, dann würde sie es auf die eine oder andere Art schon zeigen.“ „Meinst du?“ „Sicher, oder glaubst du das sie ihrer Schwester dann das Tanzen beibringen würde?“

Renate nickt, „Du hast wahrscheinlich recht. Ach, würden doch alle so damit umgehen.“ „Du denkst an deinen Vater?“ Wieder nickt Renate, „Ich habe mit der Ärztin darüber am Telefon gesprochen, sie sagte das sie uns helfen wird. Im Moment weiß ich aber nicht was sie da machen kann, mein Vater kann in solchen Dingen sehr stur sein.“ „Warten wir es einfach ab, Morgen sind wir schlauer.“ „Ja, das wird das Beste sein!“ Renate steht auf, „Ich sage oben Bescheid das Jasmin nach Hause muss. Das wird lange Gesichter geben.“ „Bestimmt. Jasmin ist ein nettes Mädel“ „Ja, sie und Claudia geben sich einander viel.“ „Ja, sie wäre sicher auch eine gute Freundin für Christoph gewesen.“ „Da s weiß man nicht, vielleicht wären sie nie zusammen gekommen.“, sie schaut ihren Mann an. „Wir haben auch nie darüber geredet was mit Claudia passiert.“ Sie nimmt wieder Platz, „Ich weiß das du das auch akzeptierst, aber ich weiß nicht ob es dir nicht doch leid tut das aus unserem Sohn eine Tochter wird.“ „Weißt du Renate, mir war es immer egal was für Kinder wir bekommen, ob es nun ein Junge oder Mädchen ist. Was mir Leid tut sind die Umstände, es wäre vieles einfacher wenn Claudia ein richtiges Mädchen wäre oder wenn sie ein Junge bliebe. Die Tatsache an sich, das aus Christoph Claudia wird tut mir nicht Leid, da ist es mir das wichtigste das unser Kind glücklich ist.“ Renate nimmt ihren Mann in die Arme, „Danke. Ich liebe Dich.“ „Ich liebe dich auch. Wir schaffen das!“ Renate gibt ihren Mann einen Kuss, „So nun muss ich aber nach oben. Es wird Zeit für Jasmin.“

Es gibt wirklich lange Gesichter bei Claudia und Jasmin, sogar Angelika ist traurig. Aber es hilft nicht, die Zeit rückt unerbittlich vor. „Ihr seht euch morgen ja schon wieder“, tröstet Renate. Claudia bringt Jasmin noch zu Tür und kommt danach ins Wohnzimmer. „Muss ich mich morgen verkleiden?“, fragt sie ihre Mutter. „Nein du kannst ganz normal dorthin gehen.“ Claudia freut sich und verschwindet wieder nach oben zu Angelika. Erst als sie fort ist kommt Renate zu Bewusstsein was sie gesagt hat. Sie muss lächeln, „Ist doch merkwürdig, unser Sohn fragt ob er sich morgen verkleiden muss um zum Arzt zu gehen und er freut sich als ich sage das er normal dorthin gehen kann, was aber bedeutet das er Mädchensachen tragen wird.“ Sie schüttelt den Kopf.

Am Mittwochmorgen sitzen alle am Frühstückstisch was ungewöhnlich ist, so etwas passiert nur am Wochenende oder wenn Herr Lorenz so wie jetzt Urlaub hat. Angelika ist etwas angesäuert weil sie zu Schule muss und Claudia nicht, sie benimmt sich etwas zickig. Renate rechnet im Kopf nach ob bei ihrer Tochter die Periode ansteht, dem ist aber nicht so, sie zuckt in Gedanken mit den Schultern, liegt vielleicht auch an der Pubertät, Angelika hat sonst ein sehr umgängliches Wesen, diese zickige ist untypisch. Sie denkt an Claudia, ob wir das mit ihr auch noch erleben?
Angelika ist fertig mit dem Frühstückt und macht sich bereit um zur Schule zu gehen, ihr Gesicht spricht dabei Bände. Sie verabschiedet sich von allen und geht mit Leichenbittermine zur Tür hinaus.
„Was hat Angelika denn?“, fragt Claudia. „Sie ist bestimmt sauer das sie zur Schule muss und du nicht.“, meint ihr Vater. „Aber dafür muss ich zum Arzt.“ „Sag mal Claudia, was stellt du dir eigentlich darunter vor, diesen Arztbesuch meine ich.“, will Renate von ihrer Tochter wissen. „Das weiß ich nicht genau, das ist doch so ein Phychologiearzt, der soll mir doch helfen richtig Claudia zu werden.“ Ihre Mutter muss lächeln, so kann man das auch sagen.

Herr Lorenz sitzt schon im Auto und hat den Motor angelassen, zusammen mit ihrer Mutter huscht Claudia zum Auto und nimmt schnell hinten Platz. Sofort nachdem die Türen geschlossen sind geht die Fahrt schon los. Sie wollen kein Risiko eingehen. Es ist zwar mitten in der Woche, da ist es unüblich um diese Zeit Nachbar auf der Straße zu treffen, aber man kann ja nie wissen. An einer Tankstelle müssen sie nach dem Weg fragen. Sie sind zeitig los gefahren und so kommen sie schon eine Viertelstunde vor dem Termin beim Arzt an. Eine junge Arzthelferin fragt sie ob sie einen Termin haben, Renate sagt ihren Namen und wann sie kommen sollten. Die junge Frau schaut in den Terminplaner, findet ihren Namen und lächelt sie an. „Ja ihier steht es, waren sie schon mal bei uns?“ Renate schüttelt den Kopf und das Mädchen beginnt eine Karteikarte anzulegen. „Sie sind wegen ihres Sohnes hier, haben sie ihn mitgebracht?“ „Ja, er ist hier“, sagt Renate. Das Mädchen schaut in die Runde, ihr Blickt bleibt an Claudia hängen. Herr Lorenz kann sehen wie es in ihr arbeitet, das Mädchen fängt sich aber schnell. Sie schaut auf den Krankenschein und dann zu Renate, „Welchen Namen soll ich denn eintragen, hier steht Christoph aber….“. „Ich heiße Claudia“, sagt Claudia zu ihr.

Dieser Name kommt auch auf die Krankenakte, in Klammern wird noch Christoph dahinter notiert. Es ist das erste Mal das Claudias Name auf einem Dokument vermerkt wird. Dessen wird sich aber keiner Bewusst. Das Mädchen bittet sie noch kurz im Wartezimmer Platz zu nehmen, sie sind die einzige dort. Noch bevor sie sich richtig hinsetzen können werden sie schon aufgefordert in das Sprechzimmer zu kommen.
Erwartungsvoll gehen die drei hinein. Das erste was Renate sieht ist das das sie sich ein völlig falsches Bild von der Ärztin gemacht hat, sie hat sie sich groß gewachsen und hager vorgestellt. Die Frau Doktor Wübben ist aber das genaue Gegenteil, sie ist klein und korpulent, man kann ihrem Gesicht ansehen das sie gerne und viel lacht. Die Lorenz’ werden von ihr begrüßt und gebeten sich zu setzen, Als alle Platz genommen haben betrachtet die die Ärztin sie aufmerksam, lässt ihren Blickt von einem zum anderen wandern bevor sie zu sprechen anfängt. Sie hat eine sehr angenehme Stimme, sie sagt: „Ich möchte als erstes betonen das alles was hier gesprochen wird der Ärztlichen Schweigepflicht unterliegt.“ Sie Blickt nun Claudia direkt an, „Egal was hier gesagt wird, es bleibt ein Geheimnis, ich darf es niemanden sagen, verstehst du das Claudia?“ Claudia nickt. Die Ärztin fährt fort, „Ich werde auch mit dir alleine reden, auch das was da gesagt wird erfährt niemand von mir, auch deine Eltern nicht, verstehst du auch das? Was du was ich damit sagen möchte?“ Wieder nickt Claudia.

Die Ärztin lächelt, „Gut, das ist geklärt.“, sie blickt Renate und Dietrich an, „Bitte erzählen sie mir wie sich das alles entwickelt hat.“ Stockend erst, später immer flüssiger bekommt sie einen Einblick in die Geschehnisse. Mal redet Renate, mal Dietrich und auch Claudia gibt ab und zu einen Kommentar ab. Frau Doktor Wübben macht sich Notizen und hört ansonsten nur zu, sie betrachtet vor allem Claudia. Ab und zu wirft sie eine Frage ein wenn das Gespräch zu stocken droht, genauso wie sie es auch mit Renate am Telefon gemacht hat.
Die Atmosphäre ist dabei sehr gelöst, sehr familiär. Es gibt im Sprechzimmer keine Uhr die offen zu sehen ist, so kann auch kein Zeitdruck aufkommen.

Herr und Frau Lorenz sind fertig mit ihrem Bericht. Nun möchte Frau Doktor Wübben mit Claudia alleine sprechen und geht dazu mit ihr in einen Nebenraum Der ist ganz anders eingerichtet wie das Sprechzimmer, es ist sehr gemütlich hier, die Möbel bestehen aus einer Sitzgruppe und einem Schreibtisch mit Stuhl. Claudia wird aufgefordert sich zu setzen, die Ärztin nimmt am Schreibtisch Platz. „Es dauert nicht lange, ich muss nur schnell etwas aufschreiben.“ meint sie zu Claudia. Sie tut aber nur so als würde sie schreiben in Wirklichkeit beobachtet heimlich ihre Patientin. „Du kannst dir ein Stofftier aussuchen wenn du möchtest.“ Claudia hat das Regal mit den Stofftieren und den anderen Spielsachen schon beim reingehen bemerkt. Sie steht auf und betrachtet sich die Sachen, plötzlich muss sie lächeln, sie greift nach einem Teddy der eine bayrische Tracht trägt und einen lustigen Hut auf dem Kopf hat. Mit dem Teddy im Arm geht sie wieder zu ihrem Sitz zurück und setzt sich, den Teddy setzt sich dabei auf den Schoß. All das wird von der Ärztin scharf beobachtet.

Nun hat sie scheinbar ihre Schreibarbeit beendet und setzt sich zu Claudia, beginnt ein Gespräch mit ihr, fragt wie es ihr geht, wie sie sich fühlt, sie erzählt auch einiges von sich und baut damit ein Vertrauensverhältnis auf. Sie stellt Claudia auch einige intime fragen, die Claudia sehr verlegen beantwortet. Nach und nach macht sich die Ärztin ein Bild von Claudia. Langsam kommt sie zum Ende der Unterhaltung und beide gehen wieder ins Sprechzimmer wo sie schon sehnlichst erwartet werden, Claudias Eltern sind sehr aufgeregt, versuchen das aber nicht zu zeigen. Auch das registriert Frau Doktor Wübben.

Als sie schließlich alle wieder im Sprechzimmer Platz genommen haben beginnt sie zu sprechen, wieder blickt sie Claudia an, „Was ich nun erzähle hört sich für dich sicher komisch an, deine Eltern werden es aber verstehen und wenn du fragen hast kannst du sie ruhig stellen, okay“. Claudia nickt. Sie beginnt ihre Beobachtungen in Worte zu fassen, meint das hier tatsächlich eine gestörte Geschlechtsidentität vorliegt, das man gemeinhin als Transsexuell bezeichnet. Claudie würde sich eindeutig als Mädchen wahrnehmen und sich auch so benehmen, die Kleidung würde bei ihr keinen Fetischcharakter haben, sondern ihrem gefühlten Geschlecht entsprechen, es kommen noch weitere Dinge zur Sprache, unter anderem auch die Beziehung Claudias zum anderen Geschlecht.

„Es gibt nun zwei mögliche Wege“, meint sie, „einmal den das Claudia so weiterlebt, und das Ende der Pubertät abgewartet wird.“ Die Ärztin winkt ab, als Renate etwas sagen will. „Der zweite Weg, und den werde ich hier empfehlen, ist der das wir die Pubertät Hormonell hinauszögern. Es werden sich bei Claudia keine spezifischen Geschlechtsmerkmale herausbilden, es wird sich kein Bartwuchs einstellen und auch der Kehlkopf wird sich nicht ausbilden, es findet also kein Stimmbruch statt. Claudia wird länger kindlich bleiben, sie wird einfach nur größer werden. Nach einer Weile bekommt sie dann, wenn sie immer noch in der Mädchenrolle lebt, weibliche Hormone. Dadurch kommt es zu einer gewissen Geschlechtsanpassung, es werden sich Brüste bilden und sie bekommt weibliche Formen. Die letztliche und endliche Geschlechtsanpassung wird operativ vorgenommen sobald sie Volljährig ist.“

Die Ärztin blickt Herrn und Frau Lorenz an, „Sie haben alles verstanden?“ Beide nicken. „Es ist aber mit diesem einem Besuch hier nicht getan, das was ich ihnen sagte ist nur eine Empfehlung, sie muss noch Behördlich genehmigt werden, wenn das der Fall ist beginnt die Therapie, die Schule wird informiert und das Jungendamt. Es wird aber alles so gemacht das du möglichst wenig davon mitbekommst.“ Bei dem letzten Satz blickte sie Claudia wieder an.

Herr Lorenz möchte nun wissen wie es jetzt weitergeht. Die Ärztin meint das sie das schon großartig gemeistert haben, das auch Claudia gut mitarbeitet, sie muss aber auch weiterhin in der Schule als Christoph auftreten. Das passt Claudia natürlich überhaupt nicht. Die Ärztin beruhigt sie, es wäre nicht für immer, sobald alle Formalitäten erledigt sind wird daran gearbeitet Claudia in die Öffentlichkeit zu bringen, solange aber… „Du kennst doch sicher den Batman“, wird Claudia gefragt. „Ja, den kenne ich.“ „Der ist doch nicht immer Batman.“ „Nein“, meint Claudia, „das ist sein Geheimnis“ „Genau, seine Geheime Identität. So musst du das auch bei dir sehen, nach außen hin bist du Christoph, innen drin aber bist du Claudia und wenn keine Gefahr besteht das dein Geheimnis auffliegt kannst du auch Claudia sein, so wie jetzt.“

Claudia lächelt bei dem Gedanken das sie so wie Batman ist, sie schüttelt den Kopf, nicht Batman, sie ist Batgirl!

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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:13.01.13 07:27 IP: gespeichert Moderator melden


Da hat die Psychologin ja genau den richtigen Ansatz gefunden um Claudia die Zeit als Christoph schmackhaft zu machen.
Batgirl ist eine gute Idee und ich denke so kommt Sie besser damit zurecht das Sie noch nicht als Claudia Öffentlich auftreten kann.
Schöne Fortsetzung.
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:16.01.13 16:15 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Devoterdiener,

danke das du Claudia(Christof) nicht vergessen hast die Fortsetzungen sind einfach klasse,
bitte schreib weiter so.

Gruß Abraham
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:17.01.13 02:54 IP: gespeichert Moderator melden


Huuuu, flatter, flatter. Jetzt auch noch Batgirl........

Aber keine schlechte Idee und gut für Christoph.

Wieder mit viel Gefühl geschrieben und ich kann
die nächste Fortsetzung kaum erwarten.
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:17.01.13 14:22 IP: gespeichert Moderator melden


Die Ärztin sieht das Lächeln von Claudia und meint zu ihr: „Die Vorstellung gefällt dir?“ „Oh ja, sehr, aber ich bin nicht Batman, ich bin das Batgirl!“. Das war der Ärztin neu, „Gibt es die denn?“, fragt sie. Claudia nickt. Klar, denkt Frau Doktor Wübben, es gibt ja auch Supergirl! Sie denkt kurz über die Emanzipation bei den Superhelden nach, ob da der weibliche Part wohl gleichberechtigt agiert, oder ob wie so oft der Mann das Sagen hat. Egal, denkt sie, da können sich andere den Kopf drüber zerbrechen. Sie widmet sich wieder ihren Patienten zu, schaut Claudia an. „Du musst aber deine Rolle gut spielen damit niemand hinter das Geheimnis kommt.“ „Und wie lange muss ich das machen?“ Die Ärztin lacht leise auf, „Entschuldige bitte, aber ich wusste genau dass diese Frage von dir kommt.“ Sie versucht Claudia zu erklären was auf sie zukommt und was noch alles bedacht werden muss und Claudia versteht es so halbwegs das es eben nicht damit getan ist das sie sich andere Kleider anzieht und sich anders benimmt. Sie weiß das es die Pubertät gibt, in der Schule wurde darüber gesprochen und sie begreift auch das verhindert werden muss das sie in die Pubertät kommt.
Was sie aber gar nicht versteht ist die Aussage der Ärztin das noch abgewartet werden muss wie sich Claudia Seelisch entwickelt. Klar sie fühlt sich nun als Mädchen und sie, die Ärztin hat das auch festgestellt, es kann aber dennoch möglich sein das Claudia doch lieber ein Junge sein möchte. Claudia schüttelt dabei heftig den Kopf. „Ich weiß“, sagt Frau Doktor Wübben, „was du nun denkst. Aber Claudia, wenn wir mit den weiblichen Hormonen, über die wir gerade ja gesprochen haben, also wenn wir damit anfangen dann gibt es kein Zurück mehr.“ Sie schaut Claudia sehr ernst an, „Wir müssen eine Zeitlang abwarten, ich bin dazu verpflichtet!“ Sie kann sehen das es Claudia nicht passt noch zu warten. „Claudia, ich habe einen Eid geschworen, ich habe geschworen niemanden zu schaden und den Menschen zu helfen. Ich mache das nicht um dich zu ärgern, ich mache es um dich zu schützen.“ Sie gibt ihr ernstes Gesicht auf und lächelt Claudia wieder an, „es ist ja nicht für immer, vielleicht zwei oder drei Monate, du kannst ja die Tage auf dem Kalender abstreichen. Das wirst du sicher schaffen, zu warten“. Claudia nickt zaghaft. „Für diese Zeit bist du das Batgirl und trägst ein großes Geheimnis in dir!“, sagt Frau Doktor Wübben in einem verschwörerischen Ton. Claudia lächelt und nickt.

„Haben sie jetzt im Moment noch Fragen?“, die Ärztin blickt Claudias Eltern an, die überlegen. „Ich weiß, sie haben sicher noch sehr viele Fragen.“, fügt sie an, „zu viele für eine Sitzung. Wir werden uns noch häufiger sehen und alles klären, aber haben sie jetzt etwas was ihnen Sorge macht?“ „Ja“, sagt Renate, „Die Sache mit meinen Vater…“ „Ihre Mutter akzeptiert dass mit Claudia“ „Ja, so einigermaßen.“, meint Renate, verbessert sich aber, „Ja, sie akzeptiert es“, sie musste an das Lächeln denken das auf dem Gesicht ihrer Mutter lag als diese Jasmin und Claudia beim Spielen zusah. „Aber mein Vater….“ „Sie könnten es mit einer kontrollierten Konfrontation versuchen“ Herr und Frau Lorenz sehen sie an, man sieht die Fragezeichen in ihren Gesichtern. Die Ärztin lacht wieder, sie macht es scheinbar gerne, wird aber wieder ernst. „Lassen sie ihren Vater Claudia kennenlernen, ohne Publikum, nur er und sie. Sorgen sie aber dafür dass sie in der Nähe sind. Beobachten sie ihn, aber so das ihr Vater es nicht mitbekommt“ Sie blickt Claudia an, „Du magst deinen Opa doch?“ Claudia nickt. „Ich glaube auch das du ein aufgewecktes Mädchen bist und das du ein mutiges Mädchen bist“ Claudia nickt wieder. „Du musst deinen Opa zeigen dass er keinen Enkel verliert sondern eine Enkelin bekommt. Weißt du was ich damit meine?“ Claudia antwortet nicht gleich, sie steht auf, hält den Teddy im Arm und legt den Kopf leicht schräg. Sie blickt die Ärztin an, klimpert mit den Augenlidern und dreht sich leicht in der Hüfte, „Ich soll ihm zeigen das ich ein liebes und niedliches Mädchen bin“ Frau Doktor Wübben lacht laut los, „Genau Claudia, das sollst du ihm zeigen“. Sie beruhigt sich wieder, „Aber Claudia, wenn du dabei angst bekommst darfst du ruhig zu deinen Eltern gehen, okay?“ „Ja“, Claudia hat aber noch etwas auf dem Herzen, „Darf ich den Teddy mitnehmen?“ „Ja, darfst du. Aber,“, die Ärztin hebt den Finger , „ich möchte das du gut für ihn sorgst und das du ihn immer hierher mitbringst wenn du zu mir kommst.“ „Das werde ich.“ Sie presst den Teddy an ihre Brust.
„Was sagt man dann, Claudia?“, flüstert Renate. „Vielen Dank“, sagt Claudia.

Im Vorzimmer machen sie einen neuen Termin ab, die Ärztin hat ihnen bei der Verabschiedung noch gesagt dass sie alles in die Wege leiten wird und sich mit ihnen in Verbindung setzt wenn es Neuigkeiten gibt.
Sie verlassen das Gebäude und streben ihrem Auto zu. „Du Mama?“ „Ja?“ „Wenn wir das mit Opa machen, dann soll ich doch niedlich aussehen?“ Frau Lorenz weiß schon was nun kommt und lächelt. „Klär das mit Papa, er hat das Portemonnaie“ „Was klären?“ Dietrich ist verwirrt. Renate verdreht die Augen, ‚Männer‘, denkt sie mit einem Lächeln. „Deine Tochter möchte dir sagen das sie etwas neues zum Anziehen braucht, am besten ein Kleid.“ Sie blickt Claudia an, „Und ich weiß auch welches.“ Claudia nickt. „Welches denn?“ fragt Dietrich. Claudia schüttelt leicht den Kopf, ihre Mutter weiß genau dass sie nun das gleiche denkt wie sie gerade und muss grinsen.
„Aber Papa, das was ich auf dem Foto anhabe!“ „Hm?“, brummt Dietrich, er denkt an seine Geldbörse, „Dann musst Angelika aber auch etwas bekommen, wie teuer ist das Kleid denn“.
Claudia weiß es nicht mehr genau, sie drängt aber darauf gleich dorthin zu fahren und es zu kaufen, es sollte ja zurückgelegt werden. Dietrich würde lieber auf Angelika warten, damit sie sich zusammen etwas holen können. Claudia gibt wieder das kleine Mädchen zum Besten, sie macht einen Schmollmund und klimpert mit den Augenlidern. Nun schaut sie ihren Vater von unten herauf an und sagt leise und flehend, „Bitte Papa.“ Dietrich lässt sich erweichen und Renate kann nur über Claudia staunen, woher kann sie das nur? Sie schaut ihre Tochter an und Claudia erwidert den Blick. Renate spürt wie sie eine Gänsehaut bekommt, dieser Blick, Claudia ist durch und durch ein Mädchen, es gab mal einen Christoph, doch der ist verschwunden.

Sie fahren zum Secondhand shop, unterwegs rutscht Claudia unruhig hinten auf der Sitzbank herum, hoffentlich ist das Kleid noch da. Es ist! Claudia würde es am liebsten gleich anziehen, das lässt Renate aber nicht zu, es ist kein Kleid für jeden Tag, meint sie zu Claudia, es ist nur für besondere Anlässe. Renate sagt ihr das es ein Mädchen interessanter macht wenn es ab und zu, bei besonderen Gelegenheiten etwas außer der Reihe trägt. „Du wirst sonst schnell als Modepüppchen abgestempelt“, sagt sie zu Claudia und die versteht es.
Auf der Heimfahrt meint Claudia das ihre Eltern sie ja gleich zu Jasmins Eltern bringen können, sie würde heute Nachmittag ja sowieso dort hingegen, sie bräuchte sich dann nicht extra umziehen und wieder umziehen. Dort in der Siedlung wird auch nicht so darauf geachtet wer wohin geht, sie kann also ganz normal als Claudia aus dem Auto steigen. Herr und Frau Lorenz sind skeptisch, sie erinnern Claudia daran dass sie vorsichtig sein muss. Claudia bearbeitet sie aber solange bis sie einverstanden sind. Es klappt auch gut, Herr Lorenz hält am Bordstein, Claudia und ihre Mutter steigen aus und eilen zum Eingang. Dietrich kann nun in Ruhe einen Parkplatz suchen und auch hochkommen.

Jasmins Eltern freuen sich über den Besuch, sie nehmen regen Anteil an Claudias Situation und sind begierig darauf zu erfahren wie es beim Psychologen war. Sie finden auch den Vorschlag der Ärztin gut, den sie Renate bezüglich ihres Vaters gegeben hat. Claudia nutzt die Gelegenheit ihr Kleid zu präsentieren und sonnt sich in den Komplimenten. Frau Lorenz hatte gar nicht darauf geachtet das Claudia die Tüte mit dem Kleid mit hoch genommen hatte. Renate bringt das Gespräch auf Angelika, sie seufzt, das sie nun zwei Mädchen hat und Angelika nun natürlich auch etwas neues haben muss. Claudia schaut sie an und fragt ob sie und Jasmin nicht mit Angelika zum Einkaufen fahren können, vielleicht finden sie ja noch etwas für Jasmin.

Jasmins Eltern werfen sich einen Blick zu und Herr Lorenz errät worum es dabei geht. „Ich weiß nicht“, sagt Margot, „Jasmin hat eigentlich alles was sie braucht“ „Sie kann doch auch einfach so mitgehen. Sie hat mir mal gesagt dass sie das gerne machen würde. Bitte Papa“ „Gut“, sagt Dietrich, „wir gehen alle zusammen und Jasmin wird sicher auch was finden.“ Er sieht das Hermann, Jasmins Vater etwas sagen möchte, kommt ihm aber zuvor. „Macht euch keine Gedanken wegen des Geldes, Jasmin ist eine gute Freundin von Claudia geworden und auch ihr seid gute Freunde. Wenn wir Jasmin etwas kaufen ist es ein Zeichen unserer Dankbarkeit ihr und auch euch gegenüber.“ Margot muss sich kurz abwenden um sich zu fassen, „Danke“, sagt sie, „es ist nicht einfach…“ „Ich weiß“, sagt Renate und legt ihr die Hand auf dem Arm.

Claudia bekommt von der Situation nichts mit, sie freut sich darüber das sie und Jasmin zusammen mit Angelika einkaufen gehen können. Sie den ganzen Tag ein Mädchen sein kann. Ihre Eltern fahren aber erst nach Hause, das Mittagessen muss vorbereitet werden, Angelika kommt ja auch bald aus der Schule. Claudia kann hier bleiben und mitessen. Margot rät ihr das neue Kleid auszuziehen, das ist ja nicht zum spielen gedacht und es können beim Essen zu leicht Flecken darauf kommen. Sie kann es danach ja kurz wieder anziehen um es Jasmin zu zeigen.
„Was gibt es denn zum Essen“, fragt Claudia „Spagetti mit Tomatensoße, magst du das?“ „Gerne, ich liebe Nudeln, die kann man so schlürfen“, Claudia macht es vor. „Ja und dabei spritzt die Soße überallhin und gerade Tomatensoße ist nicht ohne“, sagt Margot. „Dann ist Claudia ja versorgt, wir fahren los und kommen später mit Angelika wieder“. Renate und Dietrich verabschieden sich.

„Du kannst mir ja in der Küche helfen wenn du möchtest“, meint Margot zu Claudia die im Moment nicht weiß was sie machen soll. Claudia wird von ihr wie ein Mädchen behandelt und sie meint das es für ein Mädchen nie zu früh sein kann das kochen zu lernen. Margot zwinkert ihr dabei zu, „Männer mögen Frauen die gut kochen können.“ Claudia lächelt und muss an Wolfgang denken, ob er den Brief von ihr schon bekommen hat? Sie seufzt leise. Margot schaut sie forschend an und sieht den verträumten Blick von Claudia. ‚Die Kleine ist verliebt‘, denkt sie sich, ‚ob Renate das schon gemerkt hat?‘ Sie streicht Claudia über das Haar, sie ist doch noch so jung!


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DevoterDiener am 17.01.13 um 14:43 geändert
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:17.01.13 14:36 IP: gespeichert Moderator melden


Ich habe mir die Geschichte so wie sie hier eingestellt ist nochmal durch gelesen und auch eure Kommentare dazu. Euch allen möchte ich danken!

Ich möchte aber eine Änderung einfügen, ich habe in einer Anmerkung geschrieben das Wolfgang und Claudia keine Zukunft haben werden. Ich finde aber das sich Claudia so entwickelt das es doch eine Zukunft mit ihrem Wolfgang geben kann. Ich muss nur noch herausbekommen ob Wolfgang auch damit einverstanden ist :-).

Die Charaktere bekommen beim schreiben ein Eigenleben und entwickeln eine eigene Persönlichkeit, ich finde das toll
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:17.01.13 21:26 IP: gespeichert Moderator melden


Die armen Eltern Claudia hat das EinkaufenGen entdeckt und der Vater ist Machtlos dagegen!
Ja Batgirl und Supergirl sind gleichberechtigte Heldinnen obwohl beide ja in einer Story in Ketten und KG gelegt wurden.
Schön das du Claudia und Wolfgang eine Chance geben willst.
Schöne Fortsetzung Devoter Diener.
Ähm Drachenwind:
Zitat
Huuuu, flatter, flatter. Jetzt auch noch Batgirl........
gehts noch??

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Gummimike am 17.01.13 um 21:30 geändert
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:18.01.13 11:06 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo dev Diener...ich freu mich,das es wieder weitergeht. Liege grad im Krankenhaus und erfreu mich an deiner Geschichte. Hoffentlich gehts so schön weiter,ich bin sehr gespannt. Deine Heike
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DevoterDiener
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:21.01.13 14:03 IP: gespeichert Moderator melden


Renate hat es noch nicht bemerkt, sie ist Claudias Mutter aber sie hat einfach zu viel um die Ohren. Diese ganze Sache mit Claudia hat sich sehr schnell entwickelt, fast zu schnell, sie kommt als Mutter kaum hinterher. Ihr Mann versucht ihr zu helfen wo er kann, doch er muss arbeiten, er geht morgens früh aus dem Haus und kommt am Abend wieder. Er sieht nicht das ganze drum herum. Renate ist ja froh dass er so auf die Situation reagiert, es hätte ja auch alles anders sein können. Die Sache mit ihrem Vater macht ihr auch sehr zu schaffen, mehr als sie sich zugeben will. Es gehen nun mal nicht alle so locker damit um das aus Christoph Claudia wird.

Diese Dinge gehen ihr durch den Kopf während sie mit Dietrich nach Hause fährt. Es ist nur eine kurze Fahrt, sie biegen nun schon auf ihre Auffahrt ein. Dietrich dreht den Schlüssel herum und der Motor geht aus. Renate macht keine Anstalten auszusteigen, etwas verwundert sieht ihr Mann sie an, „Wir sind zu Hause, Schatz“ „Weißt du eigentlich das wir noch nie auf große Widerstände getroffen sind bei dem was mit Claudia geschieht?“ „Jetzt wo du das sagst, es ist mir noch nicht so aufgefallen, aber du hast recht, es läuft alles glatt. Nun ja, bis auf deinen Vater“ „Ja da muss ich auch dran denken, was ist wenn das nicht eine Ausnahme ist sondern das es nun zur Normalität wird. Dass Claudia nur noch auf Ablehnung trifft. Ich weiß nicht ob sie das schaffen würde, ob wir das schaffen würden? Wie werden ihre Mitschüler darauf reagieren und wie die Nachbarn?“ Dietrich will etwas sagen, doch Renate lässt ihn nicht zu Wort kommen, „ich weiß was du sagen willst, dass uns die Nachbarn egal sein können, dass es um unser Kind geht.“ Dietrich nickt zustimmend. „Du hast ja recht“, fährt Renate fort, „Aber überlege mal was wäre wenn. Wenn Claudia auf dem Weg zur Schule einen Spießrutenlauf machen müsste, wenn andere mit dem Finger auf sie zeigen oder ihr schreckliche Dinge hinterher rufen.“ Renate ist den Tränen nah. „Die Ärztin sagte heute ja, dass wenn erst mal mit diesen weiblichen Hormonen begonnen wird, das es dann kein Zurück mehr gibt, aber es gibt schon jetzt kein Zurück mehr Dietrich, ich habe es heute gesehen, als wir von der Ärztin kamen, da hat sie mich angesehen und dieser Blick der ging mir durch und durch. Ich weiß nicht ob du dir das vorstellen kannst oder verstehst was ich meine. Ich konnte nur Claudia sehen!“ Renate schweigt einen Moment. „Weißt du früher, da konnte ich immer noch Christoph sehen, den Jungen den ich geboren habe, den ich gestillt habe und den ich die ersten Schritte machen sah. Auch als Claudia schon da war, ich sah immer noch etwas von Christoph. Er ist nun fort Dietrich.“ Dietrich nimmt ihre Hand, Renate hat recht, er versteht es nicht, vielleicht weil er ein Mann ist, er sieht in Claudia sein Kind, seine Tochter, so wie er vorher Christoph gesehen hatte, seinen Sohn. „Wir mögen einen Sohn verloren haben, aber wir haben eine Tochter bekommen und ich glaube das in Claudia immer noch ein kleines bisschen von Christoph steckt, er ist nicht ganz verschwunden, vielleicht kann man es nicht mehr sehen, aber es ist da. Vielleicht die Art wie Claudia die Tasse beim Tee trinken hält oder die Gabel beim Essen“ „Vielleicht hast du ja Recht“, Renate gibt sich eine Ruck, „Und wir haben noch ein Kind um das wir uns kümmern müssen. Ich muss das Essen vorbereiten.“

Durch die einfache Tätigkeit des Kochens kann Renate ihren trüben Gedanken verscheuchen. Sie macht etwas schnelles, Kartoffelpüree und Bratwurst, dazu noch einen grünen Salat. Dietrich versucht sich dabei im Kartoffelschälen, das verzögert die Sache zwar etwas, aber Renate lässt ihn gewähren. Irgendwie bringt Dietrich auch ihren ganzen Rhythmus durcheinander, dennoch ist es schön das er da ist, er ist der Fels in der Brandung für sie. Renate will ihn gerade in den Arm nehmen und ihm das sagen, klingelt es an der Tür, Angelika kommt nach Hause.

Sie wundert sich das Claudia nicht da ist, die Eltern erklären es ihr, auch den Besuch beim Arzt bekommt sie geschildert und als die Sache mit dem Kleid zur Sprache kommt und sie erfährt das auch sie sich etwas neues Kaufen darf ist sie hoch erfreut. Sie fängt allerdings gleich an zu drängeln. Als Renate meint das sie noch erst ihre Hausaufgaben machen soll, wird sie zickig, reagiert gereizt und meint zuletzt schnippisch das Claudia ja auch keine Hausaufgaben machen muss. „Doch, die macht sie, Jasmin kann ihr ja sagen was sie auf hatten“, meint Renate. „Aber sie muss sie nicht gleich machen, kann sie heute Abend erledigen, dann kann ich das auch.“, kontert Angelika und ihre Augen funkeln dabei. Renate lässt das Thema auf sich beruhen und als Dietrich etwas sagen will, schüttelt sie nur den Kopf.

„Was war denn los“, will Dietrich wissen als er mit Renate alleine in der Küche ist. Seine Frau seufzt, „Ich glaube es geht los bei Angelika.“ „Was geht los?“ „Na die Pubertät“, Renate betont jede Silbe. Dietrich ist verwirrt, „Wieso soll die jetzt los gehen, Angelika hat doch schon im letzten Jahr ihre Regel bekommen.“ „Das war die körperliche Seite, nun kommt das Seelische. Und wenn sie nach mir kommt – na vielen Dank. Meine Mutter klagt heute noch darüber. “ Wieder seufzt Renate, das passt ja wie die Faust aufs Auge.

Angelika kommt wieder zu den beiden, hat sich etwas frisch gemacht und ist nun in Kauflaune. Beim raus gehen schmiegt sie sich an ihren Vater und fragt wie beiläufig wie teuer das Kleid von Claudia denn war. Renate muss grinsen, weibliche Schlauheit, da werden Männer nie mithalten können. Dietrich nennt ihr den Preis und legt damit ohne das er es weiß die untere Grenze für Angelika fest. In Angelikas Gesicht macht sich Befriedigung breit, aber nur solange bis sie das grinsen ihre Mutter sieht. Sie zieht ihre Brauen zusammen, sieht etwas finster drein, entspannt sich aber gleich und lächelt ihre Mutter an. Frauen können einander nichts vormachen, denkt Renate, ob Claudia auch so reagiert hätte, sie runzelt die Stirn und denkt darüber nach. Sie kommt zu keinem Ergebnis und notiert sich diese Frage im Geiste um sie beim nächsten Besuch bei der Psychologin zu klären.

Sie Vergisst die Frage jedoch als Sie sich ins Auto setzt, ihre Gedanken wandern zu Jasmin und deren Eltern, sie kann den Blick nicht vergessen den sie sich zugeworfen haben als von dem Einkaufen die Rede war. Es muss schlimm sein so wenig Geld zu haben, was sagte Jasmins Mutter noch, ‚eigentlich hat sie alles was sie braucht‘. „Dietrich?“, sie schaut zu ihrem Mann hin. „Ja“ „Wir haben doch die Urlaubskasse“ „Ja, warum?“ „Mir geht Jasmin nicht aus dem Kopf“ „Hm, meinst du denn das sie das annehmen würden“ „Was annehmen“, fragt Renate obwohl sie die Antwort weiß. „Ihnen zu helfen, finanziell meine ich“ „Du denkst auch darüber nach?“ „Natürlich, oder meinst du das ich nicht gesehen wie die beiden sich angesehen haben als darum ging das Jasmin mit zum einkaufen gehen sollte! Wie viel Herzeleid müssen sie da schon wegen gehabt haben. Gut wir können unseren Kindern auch nicht alle Wünsche erfüllen, aber das wir so auf das Geld achten müssen, das wäre eine schreckliche Vorstellung“ Renate sieht ihren Mann an, „Du bist wirklich ein toller Mann, der Beste den eine Frau sich wünschen kann“ Eine Bewegung im Augenwinkel lässt sie nach hinten blicken, sie sieht gerade noch wie Angelika die Augen verdreht und aus dem Fenster blickt.

Renate schaut wieder nach vorne, vielleicht wird es bei Angelika doch nicht so schlimm mit der Pubertät, sie selber hätte in diesem Alter einen bissigen Kommentar abgegeben, ihre Mutter spricht sogar heute noch darüber das sie fast nirgends hingehen konnten weil Renate ihren Mund nicht halten konnte und über jeden und alles lästern musste. Ihre Eltern waren oft sehr böse auf sie. Renate überlegt ob sie bestraft worden ist dafür, sie kann sich aber nur an ein paar Ohrfeigen erinnern die sie von ihrer Mutter bekommen hat. Gut es waren andere Zeiten. Sie ist sich aber ganz sicher dass ihr Vater sie nie geschlagen oder angebrüllt hatte. Er ist eigentlich immer ruhig geblieben und er ist, wie jetzt auch bei der Sache mit Claudia, auf Distanz gegangen und hat später in Ruhe darüber gesprochen. Renate hofft dass ihr Vater Claudia akzeptieren wird.

Durch die ganzen Grübeleien hat Renate gar nicht mitbekommen das sie schon bei den Boekhoff’s angekommen sind. Oben in der Wohnung wird die Tür von Claudia aufgemacht, die natürlich das neue Kleid trägt. Die Mädchen würden am liebsten sofort starten und verstehen nicht das die ‚Erwachsenen‘ nicht einsehen wie wichtig das einkaufen ist. Renate registriert aber das Angelika etwas abrückt von dem Verhalten von Jasmin und Claudia, sie versucht sich reifer zu geben als sie ist. Jetzt wo sie es richtig an Angelika gemerkt hat, wie sie sich verändert hat, jetzt sieht sie es überall. Hoffentlich ändert sich nicht auch Angelikas verhalten Claudia gegenüber!


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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:21.01.13 17:34 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine gelungene Fortsetzung. Hoffentlich gibt es kein
Zickengrieg zwischen den Schwestern.
Ich jedenfalls schaue jeden Tag nach einer neuen Fortsetzung
und bin manchmal ungeduldig........

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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:26.01.13 22:48 IP: gespeichert Moderator melden


Aber dem ist so, allerdings nicht nur Claudia gegenüber. Es passiert als Frau Lorenz zu Claudia sagt das sie sich bitte umziehen möchte weil sie alle gleich los wollen und Claudia lieber das neue Kleid anbehalten möchte. Als Claudia nach dem Grund fragt, meint ihre Mama nur dass sie das doch schon geklärt haben, dass das Kleid nicht für den Alltag bestimmt ist. Claudia beginnt zu betteln, „Bitte Mama, nur heute.“ Frau Lorenz schüttelt mit dem Kopf. Als Claudia noch mal fragen will platzt Angelika der Kragen, „Mein Gott, nun zieh dich schon um, wir warten alle nur auf dich!“ sagt sie mit sehr lauter Stimme und setzt noch ein gemurmeltes „Herr Gott nochmal“, dahinter. Man sieht ihr an das sie am liebsten raus gehen und die Tür hinter sich zuschlagen würde. Sie schnaubt noch mal durch die Nase und lehnt sich an die Zimmerwand wobei sie ostentativ in eine andere Richtung schaut. Die übrigen sehen sich an, dieser Ausbruch von Angelika kommt für alle überraschend. Claudia sieht ihre Mutter an, will etwas sagen. Diese bedeutet ihr dass sie ruhig sein möchte, reicht ihr nun die Hand und führt sie aus dem Zimmer, „Komm zieh dich schnell um, ich helfe dir, wo ist denn Jasmins Zimmer. Als Claudia an Angelika vorbei geht wirft sie ihrer Schwester einen scheuen Blick zu den die aber ignoriert.

„Was hat Angelika denn? Sie hat mich doch noch nie so angeschrien“ fragt Claudia ihre Mutter. Renate lächelt, „Deine Schwester kommt in die Pubertät. Du weißt was das ist?“ „Ja, haben wir in der Schule gehabt, die Ärztin heute hat ja auch davon gesprochen. Aber Angelika war ja schon in der Pubertät, sie hat doch ihre, äh, ihre Tage bekommen. Das ist doch die Pubertät, Mädchen bekommen ihr Tage und Jungs….“ Claudia errötet. „Das ist schon richtig, das ist aber nur was mit dem Körper geschieht, in der Pubertät ändert sich auch das Wesen“. Claudia steht auf Unterwäsche und schaut ihre Mutter an, „Wesen?“ „Ja, so wie man ist, die Art die man hat, verstehst du?“ „Nein“ Renate seufzt, die Schule macht es sich einfach, denkt sie, „Zieh dich schon mal an, ich versuche es dir zu erklären. Angelika war immer nett und freundlich, auch in solchen Situationen. Durch die Pubertät wird sie aber gereizt und reagiert so wie gerade. Sie meint es aber nicht böse. Es kann nun häufiger vorkommen das sie mal laut wird so wie jetzt, es kann aber auch sein das du sie im Wohnzimmer weinen siehst. Wenn du sie dann trösten willst kann es sein das sie wieder komisch reagiert.“ Claudia hat sich angezogen und schaut ihre Mutter skeptisch an. „Das wird nicht immer so sein mein Engel, Angelika ist auch weiter so wie sie sonst war, nur manchmal… Sie meint es nicht böse, okay?“ Claudia nickt. „Gut wir gehen nun wieder zu den anderen, versuche ganz normal zu sein, so als hätte Angelika das gar nicht gesagt, das ist das Beste im Moment.“ Wieder nickt Claudia, ihre Mutter sieht aber wie es in ihr arbeitet und sie sich zu einen lächeln zwingt.

Es kommt zu keinen weiteren Zwischenfällen, nur eine Änderung, als Herr Brosche seine Frau und die Mädchen ansieht meint er das ihm sicher zu viel werden wird mit so viel Weiblichkeit unterwegs zu sein, er meint das es besser ist wenn Jasmins Mutter mitgeht, er wird es sich mit Hermann gemütlich machen und Männergespräche führen. Renate glaubt das nur zur Hälfte, sie glaubt das Dietrich mit Jasmins Vater über etwas anderes reden will, aber egal, Margot ist ihr sympathisch, sie freut sich auf den gemeinsamen Einkauf, sie hofft nur das Angelika keine Schwierigkeiten machen wird.

Das macht sie nicht, bei der Fahrt zum Laden sitzt sie vorne bei ihrer Mutter, so kommt es zu keinen Reibereien und beim Einkauf ist sie viel zu abgelenkt um auf irgendwas zu reagieren. Frau Lorenz bekommt aber dennoch einen Schrecken und zwar in dem Secondhand-Shop, die Mädchen sind gleich zwischen den Regalen verschwunden, Margot hatte sich, genau wie sie damals selber, über das große Angebot gewundert. Sie zeigt auf einen Kleiderständer, „Sieh mal, hier gibt es sogar so was! Das sind doch Sachen doch für die Kommunion und Konfirmation“ „Das ist richtig“, meint eine Verkäuferin, die an die beiden herangetreten ist, „die Kleider werden meist nur einmal getragen und landen dann hier.“ Sie schaut zu Renate, „Ist ihnen nicht gut?“ Renate ist es gerade siedend heiß eingefallen das Claudia ja zum Konfirmandenunterricht geht oder besser wieder hin muss. Wie soll das gehen? „Nein, alles in Ordnung“, sagt Renate, „ich musste nur gerade daran denken das Angelikas Konfirmation auch noch ansteht, aber zum Glück erst im nächsten Jahr.“ Die Verkäuferin ist beruhigt und lässt sie alleine. „Du hast nicht an Angelika gedacht, nicht wahr?“, fragt Margot. Renate nickt, „Nein, an Claudia, an ihre Konfirmation wie wird die Kirche reagieren, daran haben wir noch gar nicht gedacht!“

„Wäre es denn schlimm wenn sie nicht Konfirmiert wird?“ „Für mich schon! Unsere Kinder sind getauft und sollen auch konfirmiert werden, das ist wichtig für mich und auch für Dietrich. Wir gehen zwar nicht jeden Sonntag in die Kirche… Es ist einfach wichtig für uns, es gehört dazu!“ „Da kann ich nicht mit reden, wir haben es Jasmin freigestellt ob sie geht oder nicht, wir wollten sie nicht dazu zwingen, wenn muss es freiwillig sein, von ihr kommen“ „Stimmt schon, nur was ist wenn sie später mal Heiraten will“ „Da ist die Kirche recht locker, sie kann auch später noch Konfirmiert werden. Bei Claudia wird es auch einen Weg geben, mach dir jetzt keine Gedanken darüber, noch geht sie ja als Junge zur Schule und kann ja auch dort so zum Unterricht hingehen. Es wird sich schon alles klären“ „Vielleicht hast du ja recht, ach es kommt auch alles auf einmal, nun auch noch das mit Angelika!“ Renate schaut zu Margot hin, „Es wird manchmal zu viel“ Margot nickt und legt ihre Hand auf Renates Schulter, „Komm einfach mal am Vormittag zu mir, ich schicke mein Mann spazieren und du kannst dich mal richtig ausquatschen“ Nun nickt Renate, „Ja“.

Claudia und Jasmin kommen zu ihnen hin, Jasmin hat ein paar schöne Stücke gefunden und schaut ihre Mutter an. Renate sieht wie es in Margot arbeitet, wie schwer es ihr fallen muss, Margot mag Renate gar nicht ansehen. „Ich mach das schon“. Renate nimmt Margots Hände, drückt sie leicht, „Es ist ein Dankeschön von uns an euch, mehr nicht.“ Margot schließt die Augen und öffnet sie wieder, lächelt, sie versteht was Renate sagen will. Auch Renate lächelt und geht mit Jasmin zu Kasse. Claudia hat auch noch etwa gefunden und würde es gerne gekauft haben, muss es aber wieder wegbringen. Was sie auch mit einem finsteren Gesicht macht.

Nur Angelika hat noch nichts Passendes für sich entdeckt. Darum verlassen sie diesen Laden und gehen noch in andere Geschäfte um dort zu stöbern. In einem dieser großen Kaufhäuser meint Margot verschämt zu Renate dass Jasmin unbedingt noch Unterwäsche braucht, Renate sieht wie schwer es ihr fällt das zu sagen. Sie schaut Margot nur an und nickt leicht und ihr Herz wird dabei schwer. Sie muss daran denken wie es bei den Eltern von Jasmin finanziell aussieht, welche Hürden sie nehmen müssen, da werden ihre Probleme ja richtig klein. Angelika kann sich immer noch nicht entscheiden, ihr wird gesagt das die anderen in die Wäscheabteilung gehen, sie liegt auf der gleichen Etage nur etwas entfernt auf der anderen Seite, wenn sie etwas gefunden hat kann sie dort ja hinkommen.

Jasmin und Claudia sehen sich um, ihre Mütter beobachten sie dabei. Margot bemerkt das Claudia mit in die Umkleidekabine geht wo Jasmin verschiedene BH’s anprobieren will. „Claudia ist ein richtiges Mädchen, nicht wahr?“ „Ja“, sagt Renate, „Du brauchst dir keine Gedanken machen.“ „Mache ich mir auch nicht, aber ihr vielleicht.“ „Warum? Wegen Jasmin?“ „Nein, wegen diesem Wolfgang. Claudia ist noch sehr jung, aber ich glaube dass sie verliebt ist. Hast du das noch nicht bemerkt?“ „Sie hat ihn ja nur zweimal gesehen.“ „Aber trotzdem, sieh sie einfach mal an wenn sie an ihn denkt oder wenn er mal zur Sprache kommt." "Wir reden so ja gar nicht über Wolfgang, das einzige ist das sie ihm schreibt, sie weiß aber das sie ihn nie wiedersehen kann“ Renate seufzt, sie muss daran denken wie sehr Claudia geweint hat. Es ist aber auch alles verworren!

Angelika hat endlich etwas für sich gefunden, eine Hose und eine Jacke, zusammen zwar etwas teurer als das Kleid für Claudia aber egal, es wird gekauft. Jasmin bekommt neue Wäschegarnituren, Claudia auch, allerdings nur eine und das für wenig Geld. Ihre Mutter mochte es nicht haben das sie hier ganz leer ausgeht.
Mit Tüten bepackt geht es zurück zum Auto und nach Hause, Angelika sitzt diesmal hinten und es kommt auch zu keinen Zwischenfällen. Renate bekommt es sogar mit das sich die Mädchen für Morgen verabreden. Angelika macht es mit leiser Stimme, eine Mutter bekommt das aber dennoch mit. Es geht um Fußball. Renate überlegt seit wann sich Angelika für Fußball interessiert, erfährt aber gleich den Grund dafür. Lukas! Lukas spielt im Verein und hat Morgen am Nachmittag wohl ein Spiel, Angelika möchte dorthin, aber eben nicht alleine. Renate bekommt noch mit das Claudia und Jasmin zusagen. Sie will schon etwas wegen Claudia sagen, da hört sie schon dass Angelika von Christoph spricht, der mit ihr und Jasmin zum Fußballplatz gehen muss. Sie muss lächeln, Christoph soll Angelika den Weg bei Lukas ebnen. Sie denkt noch kurz darüber nach, Claudia wird da ihre Rolle als Christoph spielen müssen, aber sie ist ja nicht alleine da.

Ihre Rolle muss Claudia schon viel früher spielen, sie wollen ja auch mal nach Hause, Claudia meint zwar dass schon nichts passieren wird, ihre Eltern bleiben aber hart. Es muss sein! Was Claudia auch noch sauer auf stößt ist die Tatsache dass ihre Mutter die Schularbeiten nicht vergisst. Jasmin muss ja selber auch noch ihre Hausaufgaben machen. Es ist Claudia unbegreiflich das Eltern sich immer an so etwas erinnern. Angelika hatte ihre Aufgaben auch schon verdrängt und ist auch sauer, dementsprechend ruhig wird die Fahrt nach Hause.

„Mama, wo ist denn der Briefkastenschlüssel?“ Dietrich hat die Haustür kaum aufgeschlossen als Claudia danach fragt. „Am Schlüsselbrett, der kleine Schlüssel“ Claudia schnappt ihn sich und geht wieder vor die Tür, enttäuscht kommt sie wieder, kein Brief! „So schnell geht das auch nicht, der Brief muss doch erst bei Wolfgang ankommen bevor er ihn beantworten kann“, tröstet ihre Mutter. Claudia seufzt. Ihre Mutter beobachtet sie dabei, sollte Margot wirklich recht haben, aber in dem Alter?

„He Christoph! Spielst du mit?“ Angelika, Jasmin und Christoph sind auf dem Fußballplatz, dort sind auch noch andere Schüler, Jungs mit denen Christoph sonst schon gekickt hatte. Das eigentliche Spiel hat noch nicht begonnen und ein paar Jungs schießen mit einem Ball hin und her. Einer von denen hat Christoph zum mitspielen aufgefordert. Christoph schaut zu ihnen rüber und schüttelt den Kopf, „Habe keine Lust.“ „Der hat nie Lust“, sagt ein andere aus der Gruppe laut, „ist lieber bei den Mädchen.“ „Genau! Irgendwann kommt er noch mit Zöpfen in die Schule“, meint ein dritter und lacht.


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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:27.01.13 00:00 IP: gespeichert Moderator melden


Echt komisch das muss so eine Elternsache sein das die die Hausaufgaben nicht Vergessen.
Da hat die Mutter Angelikas Problem gut Erklärt.
Hoffentlich kommen jetzt keine Probleme wg den dummen Spruch mit den Zöpfen.
Schöne Fortsetzung.
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:27.01.13 03:18 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder gut geschrieben. Ich glaube, es wird langsam spannend.
Freue mich schon drauf!
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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:06.02.13 11:25 IP: gespeichert Moderator melden


Es stört Claudia das sie ausgelacht wird, auch Angelika und Jasmin reagieren, sehen zu den Jungs hin.
Sie würde gerne mit Zöpfen in die Schule kommen, obwohl das ja gar nicht mehr in Mode ist, aber dennoch… es ist nicht richtig sie auszulachen, besser gesagt Christoph auszulachen. Sie weiß aber im Moment nicht was sie sagen soll. Die Psychologin kommt ihr in den Sinn und dadurch auch das Batgirl, sie ist nun das Batgirl! Sie muss ihr Geheimnis bewahren, aber sie will auch nicht ausgelacht werden. Sie könnte sich einfach umdrehen und so tun als hätte sie es nicht gehört. Aber sie hat es gehört, verdammt noch mal. Außerdem wenn sie sich umdreht würden die Jungs bestimmt weitersticheln und wenn sie dagegen angeht auch! Wie kommt sie da raus? Plötzlich hat sie eine Eingebung, „Ganz bestimmt nicht, Zöpfe sind doch total aus der Mode und meine Haare sind auch nicht lang genug dafür“, sagt Claudia und grinst dabei, sie winkt den Jungs kurz zu und dreht sich um.

Es kommen keine weiteren Bemerkungen von hinten, Claudia lächelt, sie hat sich weder provozieren lassen noch hat sie klein beigegeben. Sie fühlt ich gut, sie ist das Batgirl.

Das Spiel beginnt und lenkt alle Aufmerksamkeit auf sich. Angelika hat nur Augen für Lukas. Claudia tuschelt darüber mit Jasmin, doch als diese sie fragt was sie wohl machen würde wenn Wolfgang hier spielen würde, wird Claudia ganz ruhig. Stimmt, sie darf sich nicht über Angelika lustig machen, gut lustig machen ist übertrieben, aber Jasmin hat recht, wenn Wolfgang hier wäre hätte sie nur Augen für ihn. Claudia wird es einen Augenblick schwer ums Herz, Wolfgang, sie wird ihn nie wiedersehen können… „He das war ein Foul!“ Angelikas ausruf reißt sie aus ihren trüben Gedanken, sie sieht das Lukas auf dem Boden liegt und sich zusammenkrümmt. Zwei ältere Jugendliche eilen zu ihm hin und helfen ihm auf. Hinkend wird er hinter das Tor geführt und dort von dem Trainer untersucht. „Komm lass uns hingehen“ Angelika drängt Jasmin und Christoph in die Richtung zum Tor hin. Christoph sieht dass Angelikas Gesicht voller Sorge ist. Er übernimmt die Führung.

Als sie bei Lukas ankommen sieht sie der Trainer fragend an. „Ich bin ein Freund von Lukas, ich wollte sehen wie es ihm geht.“ Lukas schaut mit Schmerzverzerrtem Gesicht auf, „Hallo Christoph“ presst er hervor und zieht scharf die Luft ein, der Trainer hat sein Schienbein abgetastet. „Es ist nichts Ernstes, es tut nur sehr weh“, sagt der Trainer zu Lukas, „spielen kannst du damit aber nicht mehr“. Der Trainer sieht Christoph an, „Bleibst du hier bei ihm? Wenn es schlimmer wird musst du mir Bescheid sagen“ „Mache ich“, sagt Christoph und Angelika meint, „Wir bleiben alle hier und passen auf“. „Na dann kann ja nichts passieren“, meint der Trainer, schaut Angelika an und lächelt. Angelika lässt sich hinter Lukas auf die Knie runter und sagt: „Wenn du möchtest kannst du dich an mich anlehnen.“ Lukas möchte und Angelika ist im siebten Himmel.

Sie verfolgen das Spiel von dort aus weiter. Für das Foul an Lukas gibt es die Rote Karte für einen Spieler der Gegnerischen Mannschaft und einen Elfmeter. Der Elfmeter kann aber nicht verwandelt werden. Lukas schüttelt den Kopf, „So ein Mist“. „Du kannst ja nichts dafür.“ meint Angelika und legt ihre Hände auf Lukas Schultern. Jasmin und Claudia wird es bald zu langweilig bei den beiden, sie spazieren um den Platz herum und kommen so auch an den Jungs vorbei die das gerade mit den Zöpfen gesagt hatten und werden von ihnen angesprochen, Christoph wird gefragt warum er nicht mehr mit den anderen spielt und Christoph meint das er einfach keine Lust mehr auf Fußball hat, Fußball gucken okay, aber selber spielen, nee, keine Lust. Es wird akzeptiert und als Christoph und Jasmin weitergehen wird auch nicht mehr gelästert.

Kurz vor Ende des Spiels kommen sie wieder zu Angelika, die immer noch bei Lukas ist, nun sitzt sie aber neben ihm. Christoph kann sehen dass ihre Hand ganz dicht bei seiner liegt und dass Angelika einen merkwürdigen Ausdruck im Gesicht hat. Als ihre Schwester ihn ansieht erkennt Christoph dass es Freude sein muss. Sie scheint Lukas nähergekommen zu sein.
Das Spiel wird abgepfiffen, Lukas ist enttäuscht dass seine Mannschaft verloren hat, Angelika tröstet ihn. Nun kann Christoph nicht anders, er muss in eine andere Richtung schauen und grinsen, so plump wie Angelika sich anstellt sich bei Lukas anzubiedern und Lukas darauf auch noch reagiert. Im nächsten Moment hat sich Christoph aber schon wieder gefangen, er freut sich für Angelika.

Die Spieler drängen sich zum Umziehen in die Turnhalle, auch Lukas humpelt dorthin, Angelika stützt ihn dabei. Sie sieht ihm hinterher als er auch in die Halle geht und seufzt leise, er humpelt immer noch. Angelika dreht sich um und geht zu Christoph und Jasmin die auch vor der Turnhalle warten. Einen Moment stehen sie schweigend zusammen, hängen ihren Gedanken nach. Angelika kommt die Begebenheit am Anfang des Spiels in den Sinn, sie fragt Christoph, „Was war denn das mit den Jungs da am Rand, wollten die was von dir? Haben die dich ausgelacht?“ „Alles okay“, sagt Christoph, „ich lasse mich nicht ärgern, ich habe das auch schon geklärt.“ „Dann ist ja gut. Aber Christoph, wenn irgendwas los ist, dann sagst du das, ja?“ „Ja, mache ich, aber das ist wirklich geregelt“ „Das stimmt“, bestätigt nun Jasmin, „ich war dabei, alles in Ordnung“

Angelika ist zufrieden, sie schaut zur Turnhalle, wartet das Lukas wieder raus kommt. Ab und zu geht die Tür auf, es sind aber immer andere die das Gebäude verlassen. Dann endlich erscheint Lukas in der Tür, er ist nicht alleine, zwei andere Jungs sind noch bei ihm. Angelikas Miene hellt sich auf und sie will schon auf Lukas zu gehen, doch er beachtet sie gar nicht, er spricht mit seinen Freunden und geht seines Weges. Die Enttäuschung ist Angelika ins Gesicht geschrieben, Christoph sieht dass sie kurz vor dem Heulen steht. Er nimmt Ihre Hand, „Komm wir gehen Heim, kommst du noch mit zu uns?“ Die Frage war an Jasmin gerichtet, die schüttelt aber den Kopf, zeigt zur Uhr die an der Halle angebracht ist. „Ist schon zu spät, ich muss nach Hause.“ Jasmin gibt Christoph einen schnellen Kuss auf die Wange drückt kurz Angelikas Hand und macht sich auf den Weg.

Angelika und Christoph gehen schweigend nach Hause, Christoph fragt sich warum Lukas wohl so reagiert hat, er muss Angelika doch gesehen haben! Er kommt zu keinem Ergebnis, Lukas ist doch recht nett, sie waren doch zusammen im Bunker, haben dort gespielt und auch in der Schule haben waren sie doch schon zusammen gewesen. Schweigend erreichen sie ihr zu Hause. Angelika verzieht sich wortlos nach oben, Christoph verschwindet auch dorthin, sagt aber zu seiner Mutter dass er gleich wieder runter kommt. Renate lächelt, Christoph wird sicher nicht runterkommen. Und wirklich, es ist Claudia die zu ihrer Mutter in die Küche kommt. Ihre Mutter schaut sie fragend an und deutet nach oben. „Es ist wegen Lukas“, sagt Claudia, „du hast mir doch mal gesagt das Jungs manchmal grausam sein können, also Mädchen gegenüber“ Stimmt, denkt Frau Lorenz, aber das ist doch schon eine Weile her, das war doch als wir bei der Feier waren, als das mit Wolfgang passierte. Dass sie das nicht vergessen hat. Sie schaut ihre Tochter auffordernd an und Claudia berichtet was geschehen ist, das Lukas einfach so weggegangen ist, er hat Angelika noch nicht mal angesehen. „Ich kann verstehen dass sie traurig ist“, meint Claudia zuletzt, „ob sie nun weint?“ Claudia sieht traurig aus.

„Du kannst ja nachsehen, vielleicht hilft es ihr ja wenn sie mit dir darüber reden kann, aber denkt auch daran was ich dir gestern gesagt habe, es kann sein das Angelika dich gar nicht sehen will.“ Claudia nickt, „Geht klar, Mama“, sagt sie und geht die Treppe hoch.
Geht klar, Mama? Renate runzelt die Stirn, so haben die Kinder früher nicht gesprochen. Renate horcht nach oben, hört wie Claudia die letzten Stufen nimmt und wie die Tür oben geöffnet und wieder geschlossen wird. Sie hört aber nicht dass sie nochmal geöffnet wird, scheinbar lässt Angelika sich von Claudia trösten. Renate werkelt noch etwas in der Küche herum und macht zum Schluss etwas heißen Kakao, Angelika liebt heißen Kakao. Leise steigt sie Treppe hoch und öffnet noch leiser die Tür zu Angelikas Zimmer
Angelika sitzt mit dem Rücken zur Tür und weint in Claudias Armen, sie bekommt nicht mit dass Renate in der Tür steht, Claudia schon. Sie schaut zu ihrer Mutter hin, will schon etwas sagen, da schluchzt Angelika wieder auf. „Warum sind Jungs nur so? Er ist einfach weggegangen! Ich weiß nicht was das soll! Er schaut mich auch nie richtig an und wenn du dabei bist, sieht er mich gar nicht.“ „Das stimmt doch nicht“, meint Claudia, „du warst doch die ganze Zeit bei ihm als ich mit Jasmin unterwegs war.“ „Ja eben, als du nicht da warst da…“.

Renate schließt die Tür leise, vorher hatte sie Claudia noch angesehen und einen Daumen gehoben. Du machst das gut, sollte das heißen. Aber es war nicht gut, das was Renate gehört war nicht gut, so wie Angelika das sagte scheint dieser Lukas mehr an Christoph interessiert zu sein als an Angelika. Ob er vielleicht… Nein, sicher nicht, aber was ist wenn Christoph die falschen Signale gibt, es ist ja Claudia die als Christoph verkleidet ist. Was ist also wenn dieser Lukas auf die Signale von Claudia anspringt. Renate seufzt tief, so viele Verwicklungen! Sie wird es später mit Dietrich besprechen, was auch noch besprochen werden muss ist die Sache mit ihrem Vater, wann und wo das passieren soll und vor allem wie.

Beim Abendbrot hat sich Angelika wieder gefangen. Claudia hat ihr die Haare neu frisiert und ihr auch ein dramatisches Make Up verpasst, scheinbar war das das beste was sie machen konnte, so wurde Angelika auf andere Gedanken gebracht. Der Name Lukas wird an diesem Abend nicht mehr erwähnt, jedenfalls nicht von Angelika.
Renate und Dietrich unterhalten sich aber noch über Lukas, Renate teilt ihrem Mann ihre Befürchtungen mit. Dietrich versucht seine Frau zu beruhigen, ist vielleicht ganz was Banales mit dem Lukas. „Ich hoffe dass du recht hast“, meint Renate zuletzt noch, sie wollte ja eigentlich noch über das andere reden, über ihren Vater, aber das würde zu viel werden. Dietrich nimmt sie in den Arm, sie kuschelt sich an ihn, „Das wird schon alles werden, mein Schatz, wirst sehen, in ein paar Wochen dann lachst du darüber was du dir heute für Sorgen gemacht hast“. Renate teilt zwar nicht den Enthusiasmus von Dietrich, aber es ist schön in seinen Armen zu liegen, einfach die Augen zu machen und abschalten. Sein geflüstertes, „Ich liebe Dich“, hört sie schon nicht mehr.

Claudia kommt am nächsten Tag eher aus der Schule als Angelika, nachdem sie sich umgezogen hat wird sie von ihre Mutter gerufen und geht zu ihr in die Küche. Renate sitzt am Küchentisch und bittet Claudia sich zu ihr zu setzen. „Du Claudia“, fängt sie an, „ich habe gestern gehört was Angelika sagte als du bei ihr oben warst. Das sie meint das der Lukas sie nicht bemerkt wenn du da bist.“ Claudia will etwas sagen, doch ihre Mutter redet weiter. „Warte noch eben. Dieser Lukas, äh, kann es sein das er dich mehr mag als Angelika“ „Warum soll der mich mehr mögen, ich bin doch als Christoph da gewesen, er kennt mich doch nicht so wie jetzt, aber…“ „Ja, er kennt dich als Christoph, aber es gibt auch Junge die eben Jungs mögen“ Claudia kichert, „Ja, da haben wir auch mal in der Schule drüber geredet, aber…“ „Gleich, Claudia ich…“ „Mama! Nun lass mich doch mal ausreden!“ Claudia schaut ihre Mutter vorwurfsvoll an. „Was möchtest du denn sagen?“ „Ich habe mit heute Lukas gesprochen, er schämt sich. Wenn er mit Angelika alleine ist nicht, aber wenn jemand dabei ist dann schämt er sich.“ „Warum das denn?“ „Weil er Angelika so hübsch findet und sich selber nicht, er hat Angst das die anderen ihn auslachen wenn er mit Angelika zusammen ist“ „Ach so!“ Renate fällt ein Stein vom Herzen, „Weiß Angelika das schon?“ „Klar, habe ich ihr gleich erzählt, ich dachte schon das sie anfängt zu schweben als ich ihr gesagt habe das Lukas sie hübsch findet.“ Renate lacht, „Na das glaube ich gerne“.

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  RE: Metamorphose und der Versuch einer Fortsetzung Datum:06.02.13 11:46 IP: gespeichert Moderator melden


Ach diese riesen Probleme der Teeneliebe! Du hast die richtige Ader für solche Situationen
und man könnte fast glauben, dass du solche Situationen gerade selber erlebst.......

Jedenfalls warte ich immer ungeduldig auf eine Fortsetzung und kann nur sagen:

WEITER SO !!!!!!!!!!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von drachenwind am 06.02.13 um 11:47 geändert
Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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