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ChrisAusgburg
Stamm-Gast

Augsburg


Gefangen, nicht mehr zu haben.

Beiträge: 639

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  Liebe gegen alles andere Datum:16.10.16 17:33 IP: gespeichert Moderator melden


Da ich in einem anderen "Forum" darüber gestolpert bin. Das ganze heiß diskutiert wurde und auch ich mich gerade in einer solchen Situation befinde.

Nein keine Sorge, meine persönliche Entscheidung ist bereits gefallen. Eure Meinung wird mich darin nicht beeinflussen. Doch interessiert es mich, da es offensichtlich viele gibt die in gewissem Sinn "leiden".

Wie wichtig ist "Liebe", bzw was genau ist das überhaupt.

Menschen ändern und entwickeln sich, jedenfalls die meisten werden psychisch mit dem Alter anders, anspruchsvoller an das Leben, definiert durch Erfahrungen und das Leben und finden immer mehr zu sich selbst.

Mit 30 ist man nicht mehr 18, mit 40 nicht mehr 30.
Das Leben "formt" und definiert uns.
Aber eben auch jeden Menschen anders und eben auch sexuell ist es eine Reise durch die Zeit der Erfahrungen und der Entwicklung.

Nun was mit 25 noch richtig "gut" war kann mit 40 schon ganz anders aussehen.

Die meisten "binden" sich irgendwo zwischen 25 und 30 dann.

Aber was ... wenn man sich auseinander entwickelt.
Wo hört man auf dann zurück zu stecken wenn der Partner jede "Entwicklung" blockiert oder sich selbst in eine ganz andere Richtung entwickelt.

Kann "Liebe" alleine .. also das Gefühl eine Basis sein sich selbst dann zu "unterdrücken" ?

Mit 40 sieht es dann oft so aus, Haus, Kinder, Hund.... an sich ein "stabiles" Leben erreicht.
Doch und dann merkt man plötzlich immer mehr das es immer weniger passt. Jeder sein "Ding" macht. Sex zur Pflichtübung wird.
Eigentlich keiner von beiden mehr richtig "heiß" ist.

Der "Alltag" langweilt so vor sich hin. Von dem was vor 10-15 Jahren mal war ist ehrlich genommen nichts mehr da.
Man lebt in einer "Gewohnheit" die sich definiert durch "Liebe".
Ähm.. aber ist das dann noch "Liebe" oder eher die Bequemlichkeit der Geborgenheit und der eingefahrenen Schiene ?

Aber gehen wir mal davon aus. Das Gefühl ist echt. Doch alles andere läuft aus dem Ruder.
Reden, Diskutieren, ehrlich sein.. seit langer Zeit tut man rum doch landet im Endeffekt immer wieder in der gleichen Spur.

Die Gretchen Frage nun natürlich.
Weiter machen, sich selbst "verbiegen" um die Ehe für Haus, Kinder, Auto usw "erhalten".
Kann das eine Lösung sein ?
Oder ist es eher der Weg zur Selbstvernichtung weil einen der Frust irgendwann frisst und man im Kopf unbewusst eine Bombe baut die so oder so irgendwann richtig knallt.

Die Scheidungsrate nach 10-15 Jahren ist sprunghaft gestiegen in den letzten 25Jahren.
Immer mehr ließt man von Unzufriedenheit, Lebensabschnittspartner, Trennungen, Scheidungen.
Auch gerade bei Menschen im öffentlichen Leben.

Aber was würdet IHR denn sagen, wo ist Schluss, für euch. Oder würdet ihr euch verbiegen um Wohlstand und alles "geschaffte" zu erhalten ?

Eine Trennung ist finanziell hart, ganz klar. Emotional extrem belastend.
Es ändert sich ALLES.
Erst mal ein Loch, freier Fall.
Aber in gewissen Sinn nicht auch Befreiung von etwas das sich in eine vollkommen beklemmende Richtung entwickelt ?

Mir ist klar das dieses Thema für jeden Individuell ist. Die einen würden nie, die anderen fressen seit Jahren viel in sich hinein.
Ein gewisser Anteil ist eh wunschlos glücklich weil es einfach momentan perfekt passt.

Die Frage also für die meisten eher hypothetisch.

Wäre dem allem nicht so gäbe es sicher keine Portale im Net die aus dem Boden schießen und sich dort verheiratete Frauen & Männer zum heißen Chat oder zum organisierten Fremdgehen verabreden.

Doch belügt man sich dann nicht selbst ?

Ist die Bequemlichkeit soo viel wert dann fremd zu gehen nur um sich dann wieder in das sichere Nest zu setzten das vor Gewohnheit strotzt.

Ich weis .. Kinder im Spiel sind immer gleich ein polarisierendes Thema. Wie kann man nur ...
Aber ich sage mal es kommt wohl darauf an wie sich die erwachsenen verhalten, nichts anderes.
Eine Trennung ist anstrengend für die Kinder das ist klar. Aber auch nur so anstrengend wie die Erwachsenen es machen.

eure ehrliche Meinung würde mich einfach interessieren. Wie weit kann man sich selbst unterdrücken nur um an den letzten 10-15 Jahren fest zu halten.


Gefangen, und nicht mehr zu haben.
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Tom Lohmark
Fachmann





Beiträge: 81

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:17.10.16 06:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,

es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Paartherapie. Die kann helfen, einen neuen, gemeinsamen Weg zu finden.

Tom
"Wir suchen das Wissen, das wir durch Information verloren haben." T. S. Eliot


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modexVolljährigkeit geprüft
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Beiträge: 207

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:17.10.16 10:41 IP: gespeichert Moderator melden


Beruflich habe ich immer mal wieder mit "gescheiterten" Ehen zu tun. Wenn es sich anbietet, frage ich vorsichtig nach, oder es wird mir ein Grund offen präsentiert. Oft ein Vordergrund. In so ca. 20 % ist irgendwer (überwiegend die Frauen, auch wenn das politisch nicht gewünscht ist, so etwas zu hören) fremdgegangen, wobei das oft auch nur das Symptom und nicht die Ursache ist. In weiteren 20 % sind es äußere Veränderungen (schwere Krankheit, Versetzung ins Ausland z.B.), so dass einfach dann die oft ohnehin loseren Bande nach langer Ehezeit nicht halten. In rund 10 % waren beide einfach (zu?) jung und hatten sich einfach nicht überlegt, was "bis das der Tod uns scheidet" bedeutet. Der Rest teilt sich auf in jahrelang aufgelaufenen abgrundtiefen Hass ("machen sie den fertig, der soll am Boden liegen, und dann treten wir nochmal nach") und schlichte Überforderung mit dem Leben - genau der Dreiklang Kinder, Haus und Auto(s) - führt zu finanzieller und emotionaler Dauerbelastung. Die Leute sind am Limit, vor allem die arbeitenden "modernen" Männer, die zuhause dann noch nach 8 Stunden am Band den perfekten Vater machen müssen (die Mutter hat sich schließlich schon den halben Tag um die Brut und das Haus gekümmert), wenigstens den halben Haushalt übernehmen sollen, brav mit zu Elternabend und Kindergartenputztag mitkommen sollen, und die dann zu hören bekommen, sie machten nicht genug, gleichzeitig aber immer neue Wünsche ex- oder implizit aufgetischt bekommen ("Die Vorhänge sind echt ausgebleicht"/"Die Sowieso hat jetzt das Bad machen lassen. Und dabei war deren Haus jünger als unseres"...) und einfach nie zur Ruhe kommen. Kein Wunder, dass die Männer sich dann in Sportvereine, Saufabende und Überstunden flüchten und die Frauen sich mit ihren Freundinnen treffen und shoppen gehen. Alles Flucht vor der Gemeinsamkeit, die in Erschöpfung, Streit und Dauerstress mündet. Das sehe ich ganz oft bei Paaren, die eigentlich alles soweit erreicht haben, viel Arbeit, Mühe und Geld in das "perfekte" Familienleben gesteckt haben, das aber schon seit Jahren nur Fassade war. Kinder retten keine Ehen (weder, welche zu bekommen, noch, sich ums gemeinsame Kind "wegen des Kindes" zu kümmern) und sie zerstören sie auch nicht. Trennungskinder sind sogar oft reifer und schlauer, und vielen geht es besser als denen, die im Dauerkrieg der Eltern zwischen den Fronten stehen. Reden, früh genug, rettet Ehen: Was willst DU wirklich? Was will ICH wirklich? Ehrliche Antwort (oft) bei Männern: "Das alles so ist wie früher, oder wenigstens so wie jetzt bleibt"; bei Frauen "Das wir was an unserem Leben ändern". Ihr merkt, wo das Grundproblem ist: Die Ziele stehen sich diametral gegenüber. Er will oft Stabilität, sie will oft dauernde Veränderung. Das bekommt man nur in einer guten Therapie hin, eigentlich nie selbst, jedenfalls nicht, ohne dass eine(r) (meistens einer) komplett resigniert und alles das aufgibt, was er ist oder war und seine eigenen Träume gleich noch mit beerdigt. Andererseits: Die Menschheit gibt es immer noch, trotz dieses Dauerkonflikts.
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TigerOhneKrallen
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:19.10.16 22:46 IP: gespeichert Moderator melden


@ChrisAugsburg: mir fehlt bei dir noch "kommt auf die Situation an". Oftmals ist die Situation gar nicht so verfahren oder es gibt Lebensumstände, die man abwägen muss.

@modex: ich stimme dir voll und ganz zu, du hast es gut zusammen gefasst!

Wir kennen uns jetzt 12 Jahre, 6 davon verheiratet, 3 Kinder. Wir hatten schon einige Probleme (Finanzielle, Emotionale, Sexuelle), bisher konnte nwir diese durch viele Gespräche doch relativ gut bewältigen. Ich bin mir zwar nicht gänzlich sicher, ob manche Sachen nicht doch nur "pseudo-gelöst" sind und irendwann wieder hochkommen, doch ich bin zuversichtlich, wir schaffen das. An eine erfolgreiche Paartherapie glaube ich irgendwie nicht. Wenn man diesen Entschluss fasst (besser gesagt sich dazu durchringt), ist es meistens schon sehr spät, noch etwas zu retten. Gefühle kommen selten wieder, schon gar nich in gleicher Form. Eine Enttäuschung des Partners zu vergessen ist viiiel schwieriger als mit einem neuen Partner etwas aufzubauen.

Ich bin jemand, der der Kinder wegen eine "Zweckehe" führen würde. Natürlich nur, wenn es freundschaftlich klappt. Wenn man sich so sehr fetzt, dass die Kinder darunter leiden, ist die Trennung die bessere Variante, wenn auch kurzzeitig schmerzhaft für die Kinder. Wer in der Lage ist, eine freundsachftliche Beziehung zu pflegen, z.B. als offene Beziehung, fände ich diese Lösung für mich besser. Ob ich das dann noch so sehen würde, wenn es tatsächlich dazu käme, weiß ich nicht. Mit der Liebe im Kopf zu einem Menschen sich solche Gedanken zu machen - und dann noch relativ objektiv - ist äußerst schwer. Muss wohl auch so sein. :-)
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:19.10.16 23:28 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, Liebe ändert sich im Laufe der Zeit, aber Liebe ist sicherlich nicht das Festhalten aus Bequemlichkeit.

Auch gelegentliche Meinungsverschiedenheiten haben nicht unbedingt mit Liebe zu tun.

Liebe muss auch nicht unbedingt etwas mit Sex zu tun haben.

Beziehungsweise das verändert sich im Laufe der Zeit, aber wer sagt denn, dass es nicht möglich ist, sich 30, 40 Jahre oder sogar ein Leben lang zu lieben?

Wenn dem aber nicht der Fall ist, bin ich für ein schnelles Ende, alles andere funktioniert dann so wie so nicht.

Das Trennungskinder reifer und schlauer sind, halte ich für ein Gerücht, aber sie sind alle mal besser dran, als Kinder die einen permanenten Kleinkrieg miterleben müssen.

Eine Paartherapie kann helfen, muss es aber nicht, das kommt darauf an ob sich beide helfen lassen wollen, dann kann es möglich sein, dass Probleme tatsächlich gelöst werden.

So weit so gut,

Ihr_joe
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ChrisAusgburg
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Gefangen, nicht mehr zu haben.

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:19.10.16 23:43 IP: gespeichert Moderator melden


Im Prinzip.

Ist es immer situationsabhängig. Jeder Mensch, jedes Paar ist individuell.

Im Gegenzug, gäbe es denn soooooo viele Sexportale im Net wo ( meiner Meinung nach ) 85% der Nutzer kein Single sind...

Sex alleine ist sicher keine alleinige Basis aber doch ehrlich einer der Eckpfeiler einer Beziehung.

Therapie ... Hm .. Mag man geteilter Meinung sein ... Ich denk eher wenn man schon so nicht in der Lage oder willens ist .... Lernt man dort auch nur sich gegenseitig schön was vor zu machen indem jeder Teil sich irgendwo einschränkt um etwas zu "kitten".

Ich finde die Realität nur hart. Unglücklich gebunden sind viele. Fremdgehen ist schon ein " Sport" wenn man sich so um sieht.
Und im Prinzip lügen sich viele selbst nur das leben "annehmbar" und sind dann aber neidisch auf die jenigen wo es läuft

Aber ich merke das ganze ist doch auch hier sehr zwiespältig.

Ubrigens danke denen die mich gleich persönlich angeschrieben haben. Ich find das echt sehr interessant gerade.
Gefangen, und nicht mehr zu haben.
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:20.10.16 01:36 IP: gespeichert Moderator melden


Ich denke die erste Frage sollte sein, wie war es früher,gab es den befriedigenden Abwechslungsreichen Sex oder hatte der Partner dort schon kein so großes Interesse,so daß nach entsprechenden Gesprächen die Chance auf Änderung vorhanden ist oder halt nicht.
Dann muss man halt entscheiden ob man sein,vielleicht gesichertes, Wohlstandsleben für den Sex aufgeben will.
Es ist halt die Frage des "Leidensdrucks" den man verspürt,das muss jeder für sich selbst entscheiden..
"Geld oder Liebe",schön ist,wenn man beides haben kann...
Weil, machen wir uns doch nichts vor,viele Ehen werden ja auch nicht geschieden,weil beide Partner dann in Richtung Sozialfall oder Insolvenz geraten,wie schon beschrieben,Haus,Kinder Dahrlehen,ect und dann dümpelt alles vor sich hin...


Das, was die Menschheit sich im Allgemeinen wünscht, daran glaubt sie auch....
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:20.10.16 13:15 IP: gespeichert Moderator melden


die Ehe/Beziehung wegen den Kindern weiterzuführen halte ich für grossen Mist.

Ich stand genau vor dieser Entscheidung (und hatte eigentlich entschieden zu "warten" bis die kleinste 18-20 Jahre alt ist), doch dann kam mir der Gedanke:
wie hätte ich reagiert wenn mein(e) Vater/Mutter kaum das meine kleine Schwester das rechte Alter erreicht hat, Ihre Sachen packen und einen neuen Weg einschlagen....???
Ich hätte mich um meine gesamte Kindheit, sämtliche Erlebnisse "betrogen" gefühlt und sehr wahrscheinlich den Kontakt abgebrochen....

Ergo, mich selber anders entschieden.
Ergebnis:

-Haus weg (egal, Geld macht nicht glücklich, ausserdem ist es das "Haupt" Zuhause meiner Kinder)
-Finanzielle Engpässe (klar, Unterhalt kostet, und ich mach den Geldbeutel trotzdem noch nweiter auf wenn es "drüben" eng wird, schliesslich geht es um das Wohl meiner Kids und deren Mutter)
-Beruflich wesentlich erfolgreicher (Ausgeglichenheit und inneres Glück führen zu besseren Ergebnissen)
-Gesünder (muss mich ja nimmer, dauerhaft zulaufen lassen um meiner Lebensmisere zu entfliehen)
- usw, usw, usw

ABER !!!!
-Das Trennen ist ein harter Weg, meine Ex und ich haben alles daran gesetzt es den Kindern verständlich zu machen, vor allem unsere Kinder zu schützen und erst Recht die Kinder nicht als Waffe gegen den anderen eingesetzt.
Wir kommunizieren mehr als in den letzten 5 Ehejahren, da Kindeserziehung und anderes sehr viel Kommunikation erfordern.
Wird sind wieder "Freunde" geworden dadurch, naja, mit gelegentlichen Konflikten aber das gehört dazu.

-Reifer sind meine zwei geworden (11, und 6), schlauer ??? - vielleicht, aber was wichtiger ist
GLÜCKLICHER !!! - jetzt knapp 2 Jahre nach der Trennung gesteht mir der Große, das ihm das Leben jetzt viel besser gefällt wo Mama und Papa nicht mehr permanent streiten ( Bitte !!!???, wir hatten doch alles fern gehalten, aber wohl doch nicht);
- jetzt wo Papa und seine Neue, sein Glück seine Liebe (die ab und an aus Versehen Mama genannt wird), endlich was unternehem mit den beiden, und selbst die etwas strengere Linie bei mir Zuhause findet er gut
-jetzt wo Mama endlich mal relaxter ist (und die arme mus sich manchmal mit dem Namen meiner Neuen rufen lassen !!!), und vor allem Ihr "supercooler" Neuer, der den Kindern wiederum andere Welten eröffnet.....

Kurzum, 2 Kinder haben jetzt 2 "Zuhauses" und 4 Bezugspersonen, klingt alles toll und schön, isses aber nicht, sondern ein permanenter und mühsamer Kampf es eben für die Kinder schön zu behalten
(aber dieser "leichte" Kampf wird mit Glück im Bauch geführt und nicht mit Hass und Ärger so wie die letzten 5 Ehejahre davor)

so und bevor ich jetzt noch 44 seiten weiterschreibe wieso oder eben nicht und warum deises oder jenes.....
das war/ist nur mein Weg, bei mir war es richtig es so zu machen, bei anderen mag es genau falsch sein.....
aber Ihr habt nur ein Leben und eure (evtl) Kinder nur eine Kindheit, ein glücklicher Moment ist für die Mäuse meist mehr Wert als 1000 vorgetäuschte, denkt dran, die Kinder brauchen glückliche Eltern, ganz egal ob zusammenlebend oder getrennt....



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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:20.10.16 22:03 IP: gespeichert Moderator melden


Ich will das nur mal kurz mit den "schlaueren" Trennungskindern klären. Schlauer nicht im Sinne von intelligenter, sondern im Sinne von "Bauernschläue", d.h., die Kinder wissen viel besser als andere, wie sie ihre eigenen Ziele durchsetzen ("bei Papa darf ich aber ..."/"bei Mama muss ich aber nicht ..."), was dann nicht nur gegenüber den Eltern, sondern auch gegenüber Dritten gelingt. Wenn man so will, sind die Trennungskinder egoistischer, aber eben aus dem Wunsch heraus, sich möglichst viel Freiraum zu erkämpfen, um sich sozusagen früher lösen zu können. Wenn beide Eltern nicht zusammen leben, gibt es diesen Hebel, den Kinder in "heilen" Familien nicht haben. Und erst recht nicht die, in vordergründig heilen Familien. Da kann Kind eben nicht zum anderen Elternteil "fliehen" und kann auch, weil das Kind seine Rest-Welt üblicherweise erhalten will, nicht so leicht die Eltern gegeneinander ausspielen. Diese Kinder lernen eher, sich aus dem Streit rauszuhalten und ziehen sich dann mehr zurück. Psychologisch wahrscheinlich gefährlicher als eine halbwegs zivilisierte Trennung. Und @mat-locked: Die bekommen ALLES mit. Sie verstehen vieles nicht, aber schlechte Stimmung und ständige Spannung in der Luft nimmt ein Kind viel eher wahr, als ein "Großer". Und leider denken viele, das läge an ihnen. Was nur bedingt falsch ist, denn es liegt nicht am Kind, sondern an der Situation zwischen den Eltern, die mit (oder wegen) Kind so ist, wie sie ist, und eben nicht mal eben eine Trennung wie unter Teenagern möglich macht.
Und zum Abschluss: Die Menschheit wächst trotz allem!
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eclipse
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:21.10.16 10:00 IP: gespeichert Moderator melden


Wenn beide Partner das Gefühl haben, dass sie sich auseinander entwickelt haben - hat man dann nicht in dieser Einschätzung der Sachlage wieder eine Gemeinsamkeit entdeckt?

Wie wäre es, wenn die Partner - eine vorbehaltlose, offene und vertrauensvolle Kommunikation vorausgesetzt - miteinander darüber sprechen, dass die Form der Zweiersymbiose zwar ökonomisch, menschlich und gewohnheitsmäßig ein guter und sicherer Rahmen ist, aber der fehlende sexuelle Kick innerhalb der Beziehung wohl nicht mehr wiederzubekommen ist? Könnte daraus nicht auch etwas anderes erwachsen als a) eine Trennung mit allen ökonomischen und zwischenmenschlichen Folgen oder b) ein unbefriedigendes, langweiliges Leben "der Kinder wegen"?

Wie wäre es, wenn beide Partner zu dem Schluss kommen, dass eine Öffnung der Beziehung ein Weg zu einem erfüllteren Leben für beide sein könnte?


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mat-locked
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:21.10.16 12:49 IP: gespeichert Moderator melden


@modex: ich gebe Dir bei allem was Du schreibst mehr oder weniger Recht, nur eine Kleinigkeit....

Wenn es die getrennten Eltern hinbekommen wirklich und dauerhaft miteinander zu kommunizieren, vor allem was die Kinder gerade anstellen oder versuchen anzuleiern, dann laufen die Kinder bei beiden Eltern gegen eine harte Wand mit dem Versuch den einen gegen den anderen auszuspielen.

Wir haben damit ja permanent zu tun, und es gibt nix lustigeres als die Kinder von der Oma abzuholen, und Sie dann erstmal damit zu konfrontieren wie Sie sich die letzten Tage bei Muttern aufgeführt haben, oder ähnliches , usw....

Nicht nur sind die geschockten Gesichter unbezahlbar, sondern der pädagogische Effekt um so mehr.
Dazu müssen aber die neuen Partner auch mitspielen, denn es wird fast täglich telefoniert, und wenn ich drüben im alten Haus bin, auch schon mal ne Stunde oder zwei diskutiert über Erziehung, Vorkommnisse,taktische Planung der weiteren Kriegsführung "Doofe Eltern gegen Schlaue Kinder" :))
Wir haben ein Riesenglück je einen neuen Partner gefunden zu haben, der erstens das hinnimmt und zweitens den unsere Kinder auch noch angenommen haben - ich hoffe das es so bleibt.
Ach und drittens, es ist selbst für mich nachwievor "schwer" Bilder zu sehen auf denen "Meine" Kinder vertraut mit dem Neuen zu sehen sind - wie mag es da erst für meine Ex-Frau sein.....

Wie weiter oben schon mal gesagt,
Trennen kann der richtig Weg sein, aber dann muss er auch richtig beschritten werden.....
(und leider stellen wohl in 80-90% der Fälle die
sich Trennenden Ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche über die Ihrer eigenen Kinder :((
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ChrisAusgburg
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Augsburg


Gefangen, nicht mehr zu haben.

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:23.10.16 12:38 IP: gespeichert Moderator melden


Wie gesagt.. ich finde es spannend.

Vor allem wie schnell sich manche auf die Kinder beziehen.

Ich habe einige PM´s bekommen von Leuten die einiges schon hinter sich haben, anderen die mitten drin stecken.

Das die Situation immer Individuell ist und abläuft wenn .. kommt ja wohl auch darauf an welchen Charakter der/die jenige hat..

Meine Frage galt aber nun nicht im Vordergrund den Kindern.
Sondern euch...

Und gerade da sind die PM´s sehr interessant weil einige sehr offen und ehrlich geschrieben haben was war und was nun ist. Vor allem Ihre eigene Ansicht "danach".

Sicher gibt es für jeden andere Beweggründe und irgend etwas anderes gab den Ausschlag für die Entscheidung zum ja oder nein.

Seltsam eher der Umstand .. kein einziger der sich bisher hier oder persönlich geantwortet hat kahm mit " Ich habe es bereut"
Wirklich nicht mal im Ansatz.

Das Zusammen mit dem Umstand das es überall MASSEN an Menschen gibt die Ausbrechen, Fremdgehen, ihren Frust in Alkohol und Drogen ertränken...

Klar ist das nun nicht DIE breite Masse .. oder doch ?

Macht schon irgendwie ein leicht schräges Bild davon was bei manchem Zuhause und im Kopf so abläuft.
Gefangen, und nicht mehr zu haben.
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Mike Orca
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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:23.10.16 14:29 IP: gespeichert Moderator melden


Zu der Situation "Trennung von Ehefrau / Partnerin / Freundin" kann ich wenig sagen - das habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Zum Thema "Liebe" könnte ich (vielleicht) mehr sagen, wobei mir gerade die Zeit fehlt, einen weiteren Roman zu schreiben. Nur so viel: Aus Rücksicht auf Kinder, Haus, Geld etc. zusammenzubleiben hat für mich nichts mit "Liebe" zum Partner oder möglichen Ex-Partner zu tun. Die Entscheidung zum Weitermachen mag je nach Situation vernünftig, verantwortungsvoll oder einfach nur bequem sein, aber es ist wohl kaum eine Entscheidung aus Liebe. Solange noch so etwas wie Liebe zwischen zwei Menschen vorhanden ist, würde ich erwarten oder wenigstens hoffen, dass sich selbst für schwierige oder schlimme Probleme gemeinsam Lösungen finden lassen.
Zitat
Seltsam eher der Umstand .. kein einziger der sich bisher hier oder persönlich geantwortet hat kahm mit \" Ich habe es bereut\"
Wirklich nicht mal im Ansatz.
Dafür fallen mir zwei Gründe ein: Erstens dürften viele Trennungen erst erfolgen, wenn ein großes Maß an Frustration und Verzweiflung erreicht ist, so dass es für den, der gegangen ist, nach der Tennung wirklich besser läuft. (Der oder die Verlassene dürfte das sehr oft anders sehen.)
Zweitens neigen nach meiner Erfahrung die meisten Menschen dazu, sich in der Rückschau auch den größten Mist und die dümmsten Fehler schön zu reden. Schuld sind (ganz allgemein) andere Menschen oder blöde Umstände und das verlorene Handy war sowieso schon total veraltet. Wahrscheinlich ist das ein ganz normaler Schutzmechanismus, um permanente Selbstvorwürfe zu vermeiden, die die Vergangenheit doch nicht ändern.
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Aneka
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Grenzen beginnen im Kopf überall auf der Welt

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:27.10.16 16:12 IP: gespeichert Moderator melden


@ mat-locked,

gratuliere, es scheint, du bist einer der wenigen Menschen, der es tatsächlich hinbekommen hat eine Trennung ohne ersichtlichen Schaden für die Kinder zu realisieren.

Doch die Realität ist oft eine Andere. Leider sind auch Erwachsene / Eltern nicht immer souverän genug um jenseits von Verletzungen zum Wohle des Kindes / der Kinder auf Nachtreten und all die „netten“ emotionalen Ausschläge zu verzichten. Wunschdenken und Alltag klaffen da oft auseinander. I.d.R. ist halt der Verlassene, derjenige der versucht mit seinen Verletzlichkeiten umzugehen. Und da ist ein Kind leider das beste und probateste Druckmittel für die Ex/ den Ex. Es ist einfacher eine Trennung zu vollziehen, gäbe es da nicht in vielen Fällen Minderjährige auf deren Rücken manche Elternteile meinen nun alles austragen zu müssen.

Es ist schon für Erwachsene nicht leicht, sich einzugestehen, es ist vorbei, die Liebe ist erloschen, es gibt keine Gemeinsamkeiten in der Beziehung mehr. Wobei dann jeder für sich definieren sollte, vor so einen Schritt, was ist für mich denn Liebe, was ist wichtig für mich in einer Beziehung um aus diesem Fehler dann auch zu lernen. Bei manchen Menschen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Alleinsein so ein großes Problem scheint, dass mancher Mensch möglichst schnell eine neue Beziehung eingeht.

Doch bei allen Schwierigkeiten, die mit einer Trennung verbunden sind, sowohl emotional, finanziell und im persönlichen Umfeld; eine Menge Kinder zahlen den höheren Preis bei einer Scheidung. Viele Erwachsene haben eine reelle Chance ihr Leben neu zu gestalten, sich neu zu verlieben und den eigenen gewählten Weg zufrieden und glücklicher zu leben.

Mögliche Traumata von Kindern und / oder andere emotionalen Störungen bei ihnen, sind der Preis den Eltern unter Umständen in Kauf nehmen müssen, wenn sie das eigene Leben auf eine neue Basis stellen wollen. Ich habe meine Entscheidung nie bereut mein Leben neu und selbstbestimmt zu gestalten. Allerdings habe ich einen weit geringeren Preis dafür bezahlt als meine Tochter.

Daher kann ich aus meiner heutigen Erfahrung sehr wohl akzeptieren, wenn Menschen sich vor dem Schritt einer Trennung / Scheidung scheuen wenn Kinder davon betroffen sind. Denn unabhängig von eigenen Bedürfnissen und Emotionen haben Eltern mit der Geburt eines Kindes auch Verantwortung für das Kind / die Kinder übernommen. Und was tatsächlich passieren wird bei einer Trennung ist in der Theorie sicherlich vorstellbar, doch die Realität ist leider kein Wunschkonzert und sieht dann oft sehr viel anders aus, als man sich das auch nur erträumt hat.

Ein Negieren der eigenen Bedürfnisse aus finanziellen und / oder Bequemlichkeitsgründen ist allerdings für mich eine Verletzung der eigenen Seele und der eigenen Persönlichkeit. Das erscheint mir auch heute noch, trotz der gemachten Erfahrungen, das verheerendste Beispiel für einen Heranwachsenden zu sein.

Aneka


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Ihr_joeVolljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... Das Sück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:27.10.16 18:06 IP: gespeichert Moderator melden


@ Aneka

Zitat

Daher kann ich aus meiner heutigen Erfahrung sehr wohl akzeptieren, wenn Menschen sich vor dem Schritt einer Trennung / Scheidung scheuen wenn Kinder davon betroffen sind. Denn unabhängig von eigenen Bedürfnissen und Emotionen haben Eltern mit der Geburt eines Kindes auch Verantwortung für das Kind / die Kinder übernommen. Und was tatsächlich passieren wird bei einer Trennung ist in der Theorie sicherlich vorstellbar, doch die Realität ist leider kein Wunschkonzert und sieht dann oft sehr viel anders aus, als man sich das auch nur erträumt hat.


Nein, da bin ich anderer Ansicht, was meinst Du wie toll es ist, als Kind die ständigen wenn auch nicht öffentlich ausgetragenen Streitereien und die Anfeindungen der Eltern mitzuerleben.
Ja sie nehmen Rücksicht, nicht Alle (aber meine damals), du bekommst es trotzdem mit, abends wenn sie meinen du schläfst, selbst das vergiftete Klima, ja es ging mir auch so, ich war zwar alt genug um es zu verkraften (15 mit knapp 18 haben sie sich dann scheiden lassen), zu verstehen doch ich kenne leider mindestens 2 Opfer deren Eltern meinten sie müssten mit der Trennung warten bis die Kinder Volljährig oder zumindest aus dem Haus sind.
Beide haben einen Knacks abbekommen, sind Jahre später noch gestört, können keine vernünftige Beziehung aufbauen.
Nur weil die Eltern sich ihretwegen nicht trennen wollten, haben sie wenn auch ungewollt, das Leben ihrer Kinder zumindest sehr negativ beeinflusst.

Allein schon aus diesen Erfahrungen, meinen eigenen und die von sehr nahen Bekannten, bei denen 25 Jahre und fast 30 Jahre nicht ausgereicht haben die Erfahrungen als Kinder, damals etwa 8 und 12 Jahre zu verarbeiten, also niemals der Kinder wegen zusammen bleiben.

Da geht es Trennungskindern erheblich besser, da mag das Ende der elterlichen Beziehung zwar ein Schock sein, aber es nicht nicht das andauernde Fiasko mitzuerleben, dass sich die Eltern nicht lieben, sondern vielleicht sogar hassen, Tabletten nehmen oder trinken, dass sie es durchstehen, fremd gehen oder einfach unglücklich sind.

Vielleicht kann es auch anders ablaufen, ich kenne aber niemanden, der das positiv erleben durfte.

Liebe Grüße

Ihr_joe

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Aneka
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Grenzen beginnen im Kopf überall auf der Welt

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:28.10.16 15:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ihr_joe,

ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Für mich ist eine weiteres Zusammenleben „ nur „ wegen Kind / Kinder keine Option und auch nie eine gewesen. Doch ich habe persönlich erfahren müssen, was das für den Nachwuchs bedeuten kann. Daher mein Verständnis für solche Gedanken.

Es kommt immer auf die Eltern an wie vernünftig sie mit einer Trennung und den damit verbundenen emotionalen Schwierigkeiten umgehen. Es kann Kinder sowohl bei einem - wir bleiben zusammen wegen der Kinder - genauso aus der Bahn werfen wie Kindern die eine hässliche Scheidung miterleben mussten. Das ist wie Pest oder Cholera, beides kann Heranwachsende, so wie du es in deinem Text schilderst, extrem belasten in ihrem ganzen Leben.

Dass verantwortungsvolle Eltern sich auch darüber Gedanken machen, was bei eigenen erfüllten neuem Lebensweg dies für Ihren Nachwuchs bedeutete, das halte ich für völlig normal. Glück und Zufriedenheit in einer Beziehung / einer Liebe ist doch nicht leben auf einer einsame Insel. Da gehören jenseits von Erotik und ganz viel Nähe miteinander doch auch das soziale Umfeld dazu, und ganz sicher auch Kinder.

In dem Wissen Kind/Kindern das eigene Leben schwer gemacht zu haben mit der Entscheidung einer Trennung, ist nicht immer alles so einfach wie es scheint um eine glückliche Beziehung zu leben. Doch letztendlich macht es das Wissen darüber für einen selbst und für das eigene Kind nicht einfacher. Und ohne Narben geht wohl niemand von uns durch sein Leben.

Aneka


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Aneka am 28.10.16 um 17:00 geändert
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Ihr_joeVolljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... Das Sück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Liebe gegen alles andere Datum:28.10.16 20:19 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

ich glaube, du hast mich falsch verstanden.

Ja das hab ich wohl, ich kann auch nur als Kind darüber schreiben, in meiner eigenen Beziehung ist alles OK ich liebe meine Frau und sie liebt mich, das hat nach 35 Jahren nichts mehr mit Sex zu tun, es gibt viele Arten von Liebe. Ergo hat unser Kind damit keine Probleme.

Bei allen Beziehungen, die in der Verwandtschaft scheiterten, die in der Freundschaft in die Brüche gingen, selbst bei meinen Paten, das sind 8 Scheidungskinder (schnelle Trennung) und 5 Kinder die ein zusammenleben ertragen mussten. definitiv haben die Scheidungskinder das bessere Los für ihr späteres Leben gezogen.
Mehr wollte ich damit gar nicht aussagen, die Kinder sind heute übrigens zwischen
60 und 35 Jahre alt, das genügt für mich mir meine Meinung darüber zu bilden, zumal ich alle so genau kenne dass ich Dinge mitbekomme, die ein Außenstehender niemals erfahren würde.

Natürlich verstehe ich die Einstellung, dass man zusammen bleiben will, bis die Kinder versorgt sind. In keinem mir bekannten Fall war das gut für das oder die entsprechenden Kinder.

Deshalb meine Zeilen vorher, mir wäre ein harmonische zusammenleben viel lieber, das funktioniert aber nur wenn beide sich aussprechen, sich wieder ineinander verlieben, Schauspielen geht nicht.

Danke für Deine Richtigstellung und
Liebe Grüße
Ihr_joe


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