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eröffnet von ahnungslos am 08.01.17 15:55
letzter Beitrag von slave-manu am 08.04.17 23:35

1. Pleiten, Pech und Pannen: Handschellen, Zeittresor und Durchfall

geschrieben von ahnungslos am 08.01.17 15:55

Ich habe vor ein paar Tagen ein Paar pseudoantike Darbies erstanden. Die sind sehr gut tragbar, weil breiter am Handgelenk als die Standard-Durchschwing-Handschellen. Also wollte ich sie nachts tragen. Und da dann immer das Risiko besteht, dass ich sie mitten in der Nacht zu lästig finde und doch ablege, kam der Schlüssel in den Zeittresor.

Handschellen, zumal vorne getragen, sind doch nichts allzu Tragisches. Da kann doch eigentlich nichts passieren, sollte man meinen.

Außer mitten in der Nacht meldet sich der Darm. Nicht zu beruhigen, ich muss raus und auf den Klo. Zusatzschwierigkeit: als Schlafanzug trage ich einen Einteiler. Mal eben die Hose runter ziehen ist nicht... Mühsam steige ich aus dem Einteiler, der dann zunächst hinter mir hängt. Ausziehen geht nicht, weil die Ärmel sich ja nicht über die Handgelenke streifen lassen... und dann auch nur weiterhin an der Handschelle hängen würden. Schlafanzug nach vorne geschwungen und so weit ausgezogen wie möglich, also am Ende über die Handschellen gewickelt. Hinsetzen, Geschäft verrichten. Laut Halleluja anstimmen, es geht mir besser.

Aber was jetzt? Ich kann meinen Hintern nicht putzen. Und ich kann den Einteiler auch nicht mehr anziehen. Ich kann mit Mühe und Not in das "Unterteil", für die Beine, einsteigen, aber ich bekomme das Oberteil dann nicht mehr hoch, geschweige denn die Ärmel so entwirrt dass ich wieder mit den Armen in die Ärmel käme, und/oder dass die Schultern des Oberteils wieder über meine Schultern rutschen würden. Und wenn das Oberteil so ungefähr in Po-Höhe hinter mir hängt, schränkt es die Bewegungsfreiheit der vorne gefesselten Hände stark ein. Also nichts mit Wiederanziehen: ich werde den Schlafanzug um meine Arme gewickelt als Kopfkissenersatz mit ins Bett nehmen. Und mit nacktem und dreckigen Hintern ins Bett? No way... aber was tun?

Irgendwo findet sich noch eine PVC-Windelhose. Die kann ich unkompliziert anziehen. Nun ist das Bett vor meinem dreckigen Hintern geschützt. Mit dem um die Arme gewickelten Schlafanzug und der PVC-Windelhose "bekleidet" gehe ich wieder ins Bett. Und schlafe noch ein Weilchen, bis der Zeittresor mir den Handschellenschlüssel wiedergibt...

- ahnungslos
2. RE: Pleiten, Pech und Pannen: Handschellen, Zeittresor und Durchfall

geschrieben von Volker_Racho am 09.01.17 16:04

Hallo ahnungslos!

Grins,wer von uns hatte in unserem Erotik-Universum noch nicht eine ähnliche Mister Bean-Erfahrung?

Mir ging es ähnlich wie dir,allerdings hatten wir kein Zeitschloß,sondern sie hatte die Schlüssel für die Handschellen.

Nun begab es sich,daß sie den Schlüssel beim Öffnungsversuch abbrach


So schnell und hochkonzentriert habe ich nie wieder mit einem Leatherman ein Schloß geknackt.

Nimm`s locker,

Volker
3. RE: Pleiten, Pech und Pannen: Handschellen, Zeittresor und Durchfall

geschrieben von ahnungslos am 09.01.17 18:00

Na ja, wenn eine zweite Person helfen kann, geht einiges leichter. Auch wenn Ihr das Schloss erst mal nicht aufbekommen hättet... sie hätte Dir den Hinter abwischen können, und das mit dem Einteiler anziehen hätte hinterher auch geklappt. Peinlich, sicher, aber machbar. Aber in Handschellen allein und dann Durchfall...

Wobei mich diese Erfahrung nicht abgeschreckt hat. Inzwischen verschwindet der Schlüssel nicht mehr unbedingt im Zeittresor, weil die Gefahr nicht mehr da ist, dass ich die Handschellen in der Mitte der Nacht öffne. Ich kann inzwischen ganz gut mit Handschellen (vorne) schlafen.

Nächster Schritt wäre: Hinter dem Rücken. Dann geht das mit dem Zeittresor leider gar nicht, weil der so an der Wand montiert ist, dass ich da mit auf den Rücken gefesselten Händen nicht hinkäme. Mal sehen, ob die Selbstdisziplin reicht...
4. RE: Pleiten, Pech und Pannen: Handschellen, Zeittresor und Durchfall

geschrieben von slave-manu am 08.04.17 23:35

Wir sind letztes Jahr zu unserem Hochzeitstag übers Wochenende nach Ö in ein Wellnesshotel gefahren. 3 Tage Seele baumeln lassen, gutes Essen, Entspannung pur und dann führt das eine zum anderen.
Meine Liebste wollte Sex, und wir beginnen uns zu küssen und auszuziehen, sie will mich aufschliessen und greift an ihrem Bein zur Fußkette mit dem Schlüssek, soch siehe da, der ist plötzlich weg.
Die romantische Stimmung war dann schnell vorbei, und wir überlegten wo der Schlüssel sein kann. ersatzschlüssel war natürlich zuhause.
Es war schon spät und die Masseurin bei der meine Frau war, war nicht mehr im Haus, wir gaben aber an der Rezeption bescheid.
Die Nacht war für mich also gelaufen.
Am nächsten morgen dann zur Masseurin, die hatte auch nichts gefunden, erst Nachmittag, als wir nach einem Shoppingausflug zurück kamen, bekamen wir das Kettchen an der Rezeption zurück, jemand hat es im Poolbereich gefunden.
Wir waren beide heilfroh und seitdem passt meine Liebste auch viel besser auf die Kette auf.


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