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 Autor Eintrag
Turok
Einsteiger

Rhein-Neckar-Kreis


Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

Beiträge: 6

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User ist online
  Ohne Partnerin auf ungewöhnliche Weise zum PKG gekommen. Datum:17.10.26 02:21 IP: gespeichert Moderator melden


Anfang 2023 probierte ich das erste Mal NoFap für 4 Monate aus. Bin deren Präambel gefolgt, 3 Monate ohne Orgasmus und die Flatline im ersten Monat durchhalten. Nach der Flatline hatte ich mehr Energie, Disziplin, etc.
Kennt aber hier wohl jeder. Nur nach dem 3ten Monat kamen wieder Downs. Deshalb wurden es "nur" 4 Monate. Laut den Nofapern gibts anscheinend bei manchen eine 2te Flatline um den 4ten Monat rum. Obs stimmt oder einfach nur die Stimulation fehlt, kein Schimmer.
Jedenfalls war ich so von Orgasmusverweigerung erstmal etwas angefixt. Es folgten noch ein paar Phasen von meist 10 Wochen ohne Orgasmus. In der Zeit war ich immer super drauf und wurde vom Messi zum Junggesellen mit Putzfimmel. Unter Anderem.
Auch schien es in der Zeit im Leben vorwärts zu gehen. Ich konnte einige Probleme und Komplexe überwinden.

Nun kam Mitte 2024 über Nacht, im wahrsten Sinne, Priapismus auf. Ich bin schließlich damit ins Krankenhaus, nach 12h!
Blut wurde abgelassen. 2 Wochen war Ruhe, dann wieder, Krankenhaus. Anfang November nach dem 3ten Tag hintereinander, wurde mir schon gesagt, das das nicht mehr lang geht. Die kennen nur die Nadel oder Testosteronsenker als Hilfe.

Ich dachte, mit Kälte könnte es auch gehen. Also einige Monate, jeden Morgen in die Badewanne gesetzt. Danach hab ich gemerkt es geht auch mit der Dusche. Anfangs war es auch schlimmer. Anfangs hatte ich jeden Morgen Schmerzen in dem Ständer, weil er schon ein paar Stunden stand.
Inzwischen nur noch wenn ich länger als 9h lieg. Körper hat sich angepasst.
Zig Untersuchungen und Blutentnahmen, ohne Ergebnis. Jedenfalls macht das was mit einem, täglich so eine Erektion zu haben, die auch wenn sie nicht schmerzt, unangenehm ist nach vielen Wochen. Immer damit aufzuwachen und der Drang sich einen runterholen zu wollen, obwohl das Morgens mich fertig machen würde, verlangte nach einer Lösung. (Ich verlier einfach viel Energie beim Ejakulieren.) War der Hauptgrund, das ich mit 30 von täglich mastubieren auf alle 3 Tage umsteigen musste.

Nun, die Lösung brachte eine Domina. Ich genoß es immer mal wieder nach länger Abstinenz richtig geil den Arsch voll zu bekommen. Sie fragte schließlich ob ich gerne noch abspritzen will. Ich verneinte, weil dann sofort das geile Gefühl nachlassen würde. Daraufhin bot sie mir Pegging an. Ich war doch sehr neugierig. Wollte es dann auch probieren. Ich hatte dabei meinen bisher stärksten Orgasmus. Daraufhin hab ich mich etwas befasst, Mir eine Maschine und Dildos geholt und dann ging es letztes Jahr mit dem Analen Vergnügen los.

Ich hasse meinen Sch****z nicht, aber das Wichsen ist mir nicht mehr so angenehm wie früher, seit er mich so ärgert. Hinzu kommt noch ein anderer wichtiger Punkt, den ich im Laufe der Monate erkennen durfte.

Dank den Analorgasmen / AOs, brauchte ich deutlich weniger POs. Der Drang abzuspritzen war weiterhin da, wenn auch geringer, so das ich seit dem max. alle 2 Wochen, aber hin und wieder auch Monate ohne PO auskam.
Die letzte längste Phase war Ende Juli mit 4 Monaten zuende.

Diesmal kam keine Depression oder Flatline, doch eine seltsame Panik und Unruhigsein. Dabei ein so komplexes Paket von feineren Empfindungen, das mich einfach überfahren hat. Ich bin nicht sehr gefühlsbetont, doch die AOs scheinen das geändert zu haben. Die KI erklärt das sogar nachvollziehbar mit den Hormonen. So gut, wie in den 4 Monaten, besonders in den letzten Wochen, ging es mir noch nie!
Der PO war intensiv, aber nicht so sehr wie meine AOs inzwischen.

Aber als Konsequenz hatte ich schon vorher die Entscheidung getroffen, wenn ichs nicht schaffe wenigstens 6 Monate durchzuhalten, bestell ich mir sofort den Peniskäfig, was ich dann auch gemacht habe.

Nun waren die folgenden 3 Monate wirklich sehr Erkenntnisreich.
Es folgte ein weiterer PO, ein Monat später. Dach bekam ich deutlich schlechtere Laune und die Benefists die ich nach dem ersten PO noch nicht verloren hatte, verabschiedeten sich. Ich wurde wieder unordentlicher, träger und regte mich über sinnloses auf. Dann folgten weitere POs im Abstand von 2 Wochen. Die AOs wurden weniger intensiv.
(POs hemmen die Intensität).
Und schließlich hatte ich Ende September 3 POs in einer Woche. Danach hat mein Magen den Dienst verweigert, ich konnte fast nix essen für 3 Tage und hab mich einfach nur fertig gefühlt.
Als der Käfig kam gings mir schon besser. Aber als ich ihn ein paar Tage anhatte, wow. Die Kraft kommt zurück und mir gehts immer besser. Aufräumen klappt seit gestern auch wieder.


Da ich mich dann länger eingelesen hab in Keuchhaltung, den Käfigen und auch etwas in NoFap, hab ich festgestellt:
Es ist nicht alles übertrieben was sie sagen. Manches vielleicht schon, besonders deren Interpretation. Aber, die ganzen Symptome mit Magenproblemen, Angststörungen, Schlafproblemen...

Davor dachte ich auch, ja klar bestimmt! Nicht-wichsen als Allheilmittel. Doch inzwischen glaub ich schon, das da was dran sein könnte.
Natürlich gilt das nicht für jede Krankheit und ganz besonders nicht für jeden Mann!
Denn ein Kumpel von mir wichst sich 2x am Tag, hat eine Frau und geht oft in den Puff. Er ist genauso alt, ist aber Maurer und steht voll im Leben!
Auf ihn hat das scheinbar keine wirklichen Auswirkungen. Doch bei manchen Männern, scheint das eben so zu sein, das viel wichsen nicht gut bekommt. Bei manchen ist es wohl auf Dauer sogar moderat schädlich.

Na jedenfalls ist das meine Geschichte mit besonderen Erfahrungen wie ich nun zu meinem PK gekommen bin. Wenn er hoffentlich in wenigen Wochen von der Anpassung zurückkommt, werd ich ihn eintragen. Sobald er 24/7 ohne Probleme sitzt, kommt der Schlüssel für 24h in einen Zeitsafe und wird nur zur Reinigung benutzt. Wenn ich ein paarmal eine ganze Woche ohne Aufschluss hab, kommt er für eine Woche da rein.
Ziel ist keinen PO mehr zu bekommen. Wenn ichs wirklich nicht mehr aushalten kann, kommt ein Vibrator an den Käfig, aber nur für einen ruinierten. Wichsen will und werde ich mir keinen mehr, sobald der Käfig dran ist.

Vielleicht halt ichs bis dahin auch ohne Käfig aus, wie bisher. Ein paar Monate gehen. Nur diesmal komm ich über 6 Monate und hoffentlich auch ein Jahr und länger. Also "hoffentlich" ohne das ich den Vibrator anwenden muss.
Ich bin echt gespannt wie es wird.

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