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SklavinSabine Volljährigkeit geprüft
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  Mein wahres "Ich" Datum:08.05.12 21:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ihr Lieben,

nach einer langen Zeit der Selbstfindung und langer Überlegungen habe ich festgestellt, dass was mit mir nicht stimmt und ich im falschen Körper lebe.

Nun nach ein paar Recherchen und der Verfolgung des Threads \"Die Pille\" sind ein paar Fragen zur Problematik MzF Transsexualität aufgekommen und würde mich freuen, wenn ihr mir bei der Klärung dieser Fragen helfen könntet:

- Bei meinen Recherchen habe ich gelesen, dass man ein Jahr als Frau leben muss. Nimmt man schon in diesem Jahr Hormone?

- Im o. g. Thread \"Die Pille\" erwähnt Mauzi den ICD-10 Paragraphen F64.0, welcher als Grundlage der Psychologen für die Kostenübernahme durch die KK zu Grunde gelegt wird. Nachdem ich mir diesen Paragraphen durchgelesen habe kann ich jetzt nicht genau erkennen, worauf jetzt bei der Prognose geachtet wird. Denn mir ist aufgefallen, dass ich in jeder freien Minute nur noch weibliche Gedankengänge habe in Sachen Bekleidung usw. Aber ich denke mal, dass das nicht einer der Gründe für eine Kostenübernahme durch die KK sein wird!

- Da ich nun nicht mehr in bzw. vor der Pubertät bin, trifft da auch der ICD Paragraph F64.0 zu? oder gibt es für ältere TS Personen einen weiteren Paragraphen? Aber wenn Mauzi den schon angesprochen hat, wird es der F64.0 sein!!

- Im o. g. Thread "Die Pille" wird auch erwähnt, dass man nicht dauerhaft nach der GAOP weiter Hormone nehmen muss (Simmt?) Somit werden erst durch die Hormoneinnahme die linke und rechte Brust vergrößert, um anschließend mit einer weiteren OP den Brustaufbau vornehmen zu können. Dabei werden Silikonkissen eingesetzt?

--> Da man in der Vergangenheit häufig Nachrichten über mangelnde Kissenqualiltät gehört hat; was passiert im Falle eines Brustneuaufbaus? Diese muss man anschließend aus eigener Tasche bezahlen oder werden von vornherein direkt qualitative Kissen verwendet?

- Jetzt vlt. eine überflüssige Frage, aber kann man einfach zum Arzt (möchte nicht zu meinem Hausarzt gehen) gehen und sagen, man ist TS bzw. "Ich lebe im falschen Körper!" ?

- Nun mal noch eine Frage zum Ablauf. In welcher Reihenfolge läuft denn so eine Geschlechtsumwandlung ab? Abschließend ist die GAOP.

- Da Männer ja Probleme mit der Körperbehaarung besitzen, muss eine dauerhafte Epilation ebenfalls aus eigener Tasche bezahlt werden und nicht durch eine Übernahme der KK?!

- Bei meiner Recherche bin ich auch auf einen Artikel zur Thematik gestoßen, wo die Stimme und Statur angesprochen wird. Nun, was wird bei MzF Transsexuellen mit dem sichtbaren Adamsapfel und der schon durch den Stimmbruch veränderten Stimme unternommen? Bei letzterem hilft ein Sprachtraining und wie das Adamsapfel Problem behoben - medizinisch oder schon durch die Hormone? Denn eine Frau mit Adamsapfel ist ja nicht, was sich der Patient vorstellt.

- In diesem Artikel wird auch erwähnt, dass man nach der GAOP die Scheide regelmäßig mit einem Dildo oder einem Vibrator penetrieren muss, um ein ein zusammenziehen des neuen Organs zu vermeiden. UND als TS kann man nun keine Kinder bekommen - verständlich - aber wie tief wird denn die Scheide geformt? Aber durch die Hormone bildet sich keine Gebärmutter, oder?
Durch das neue Organ kann man ganz normal - wie auch eine biologische Frau - Verkehr haben?

- und stimmt es, dass der Eingriff zur Geschlechtsangleichung große Risiken beinhaltet und nach erfolgreicher OP auch die Organe zusammenwachsen können? Sowie existiert zu dem Thema Transsexualität auch im Handel erhätliche Lektüre bzw. Bücher von MzF Transsexuellen?

Hoffe ihr könnt mir bei meinen Fragen weiter helfen und mir die eine oder andere Angst vor einer vlt. bevorstehenden Geschlechtsumwandlung nehmen. Bis dahin ...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SklavinSabine am 08.05.12 um 22:38 geändert
Liebe Grüße
eure Sklavin Sabine

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Sugarbaby
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:09.05.12 02:59 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Sabine,

Zitat
Bei meinen Recherchen habe ich gelesen, dass man ein Jahr als Frau leben muss. Nimmt man schon in diesem Jahr Hormone?


Das ist abhängig davon, wieviel Druck Du machst, an wen Du Dich wendest, in welcher Region Du wohnst etc.

Hormone bekommst Du normalerweise, sobald ein Psychologe oder Psychiater Dir dafür schriftlich "grünes Licht" gibt. Eine gute Praxis ist, nach ca. einem halben Jahr des sog. "Alltagstests" damit zu beginnen.


Zitat
ICD-10 F64.0


Das "Ding" brauchen eigentlich nur die Behandler für die Abrechnung. Und da TS hier einen eigenen Punkt hat, gilt es als "echte Krankheit" (bzw. umgekehrt, wie Du gerne willst).

Entscheidend für Dich sind die Gutachten, die im Zuge des Verfahrens zur Vornamens- und Personenstandsänderung erstellt werden. Die werden auch für die medizinischen Entscheidungen herangezogen.


Zitat
Im o. g. Thread \"Die Pille\" wird auch erwähnt, dass man nicht dauerhaft nach der GAOP weiter Hormone nehmen muss (Simmt?)


Stimmt nicht. Du stirbst davon zwar nicht gleich, aber grundsätzlich braucht der Körper Sexualhormone für die Gesundheit (Knochen etc.). Nach der Entfernung der Keimdrüsen stellt der Körper sie nicht mehr bzw. in viel zu geringer Menge selbst her, also sollten sie zugeführt werden. Sagt die Schulmedizin.


Zitat
Somit werden erst durch die Hormoneinnahme die linke und rechte Brust vergrößert, um anschließend mit einer weiteren OP den Brustaufbau vornehmen zu können. Dabei werden Silikonkissen eingesetzt?


Hmm, ja. Operative Brustvergrößerung wird nicht immer von den Kassen bezahlt, das hängt auch davon ab, wie viel Brust sich unter den Hormonen bereits gebildet hat, und davon, wer es gerade zu entscheiden hat/welcher MDK zuständig ist ...


Zitat
Da man in der Vergangenheit häufig Nachrichten über mangelnde Kissenqualiltät gehört hat; was passiert im Falle eines Brustneuaufbaus? Diese muss man anschließend aus eigener Tasche bezahlen oder werden von vornherein direkt qualitative Kissen verwendet?


Es *sollten* gute Kissen verwendet werden.
Wenn´s einmal eine Kassenleistung war, werden auch Nachfolgebehandlungen bezahlt.


Zitat
Jetzt vlt. eine überflüssige Frage, aber kann man einfach zum Arzt (möchte nicht zu meinem Hausarzt gehen) gehen und sagen, man ist TS bzw. \"Ich lebe im falschen Körper!\" ?


Kannst Du machen. Vielleicht hast Du damit auch Glück. Die besten Infos bekommst Du aber in den lokalen Selbsthilfegruppen, da kann man Dir die richtigen Ärzte und Ansprechpartner nennen.


Zitat
Nun mal noch eine Frage zum Ablauf. In welcher Reihenfolge läuft denn so eine Geschlechtsumwandlung ab? Abschließend ist die GAOP.


Nicht jede braucht bzw. will jede mögliche Behandlung. So ist das individuell unterschiedlich. Liegen die Gutachten vor, hast Du im Grunde Anspruch auf das medizinisch Notwendige. Dazu kann auch eine Bartepilation gehören, aber keine Ganzkörperepliation.


Zitat
Bei meiner Recherche bin ich auch auf einen Artikel zur Thematik gestoßen, wo die Stimme und Statur angesprochen wird. Nun, was wird bei MzF Transsexuellen mit dem sichtbaren Adamsapfel und der schon durch den Stimmbruch veränderten Stimme unternommen?


Der Kehlkopf kann operativ abgetragen werden, der ändert sich nicht durch die Hormone. Auch zur Erhöhung der Stimme gibt es Operationen, die selten wirklich Erfolg, aber häufig hohe Risiken haben. Zuallererst mit Stimmtraining versuchen!


Zitat
In diesem Artikel wird auch erwähnt, dass man nach der GAOP die Scheide regelmäßig mit einem Dildo oder einem Vibrator penetrieren muss, um ein ein zusammenziehen des neuen Organs zu vermeiden. [quote]

Stimmt.


[quote]UND als TS kann man nun keine Kinder bekommen


Jedenfalls nur vor der OP und im Geburtsgeschlecht


Zitat
aber wie tief wird denn die Scheide geformt?


Weite und Tiefe der Scheide sind abhängig vom Operateur und OP-Verfahren, von Deinen anatomischen Voraussetzungen und von Deiner Mitarbeit (regelmäßiges Dehnen).


Zitat
Aber durch die Hormone bildet sich keine Gebärmutter, oder?


NEIN


Zitat
Durch das neue Organ kann man ganz normal - wie auch eine biologische Frau - Verkehr haben?


Es ist eine Krücke, eine "Annäherung". Elastizität, natürliche Feuchtigkeit, Erregbarkeit und je nachdem auch die Größe der Scheide unterscheiden sich m.E. deutlich vom biologischen Vorbild, und das heißt nicht selten auch, daß es eine Einschränkung mit sich bringt.


Zitat
und stimmt es, dass der Eingriff zur Geschlechtsangleichung große Risiken beinhaltet und nach erfolgreicher OP auch die Organe zusammenwachsen können?


Was soll denn da zusammenwachsen?

Es gibt ganz häßliche Risiken, Sachen, die vorkommen können und das auch ganz selten tun - auch bei erfahrenen und als gut bekannten Operateuren.

Wenn der Enddarm bei der OP verletzt wird, muß für ein paar Monate ein künstlicher Darmausgang gelegt werden. Das ist gar nicht schön, gehört aber noch zum einkalkulierten, normalen Verlauf.

Durch Lagerungsschäden bei der OP hätte eine fast mal beide Beine verloren und hat jetzt tiefe Narben über die ganze Länge beider Beine.

Mehrere Betroffene aus meinem "Blickfeld" hatten lange nach der OP noch starke Schmerzen hatten, eine war deshalb ein Jahr lang arbeitsunfähig.

Bei einem sehr hohen Prozentsatz der OPs wird deren Ziel wie erwartet erreicht. Aber dieses Ziel ist eine *Annäherung* ans Wunschgeschlecht. So viel, so wenig.

Eine Beeinträchtigung der sexuellen Erlebnisfähigkeit ist eigentlich immer zu erwarten. Wirklich gesunde, intensiv gelebte Sexualität ist aus meiner Sicht der Dinge bei Transfrauen eine seltene Ausnahme.

Liebe Grüße
S.
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:09.05.12 13:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo nochmal,

Zitat
Weite und Tiefe der Scheide sind abhängig vom Operateur und OP-Verfahren, von Deinen anatomischen Voraussetzungen und von Deiner Mitarbeit (regelmäßiges Dehnen).


Also bei einem guten Operateur, guten Voraussetzungen und regelmäßiges Dehnen kann man gute Voraussetzungen für eine gößere Tiefe erreichen?

Zitat
Es ist eine Krücke, eine \"Annäherung\". Elastizität, natürliche Feuchtigkeit, Erregbarkeit und je nachdem auch die Größe der Scheide unterscheiden sich m.E. deutlich vom biologischen Vorbild, und das heißt nicht selten auch, daß es eine Einschränkung mit sich bringt.


Und die Einschränkung besteht darin, dass man nicht so tief penetriert werden kann oder bringt es andere Einschränkungen mit sich?

Zudem sollte man sich vor dem großen Schritt und dem Aufsuchen eines Arztes erst mit einer Selbsthilfegruppen versuchen (?), die einem nähere Infos zur Problematik geben können.

Bezüglich der "Nebenwirkungen" ist es aber eher Seltenheit und beim größeren Prozentsatz ist es eher ohne größere Komplikationen verlaufen. Stimmt?
Liebe Grüße
eure Sklavin Sabine

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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:09.05.12 16:16 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Sabine,

ich möchte dir wirklich dringend empfehlen dich an eine Selbsthilfegruppe zu wenden. Ich kann dir gerne per PN ein paar Online-Forem empfehlen, die dir diese Fragen teilweise aus eigenen Erfahrungen beantworten können.

Zur Penetrierbarkeit überlege dir einfach mal, was es da für gewöhnlich an Vorraussetzungen bei Frauen gibt. Da gehört zum Beispiel die Bildung von Cervix-Schleim dazu, was durch eine spezielle Drüse geschieht. Kommt bei Frauen auch vor, dass das nicht oder unzureichend geschieht - da werden dann Gleitmittel benutzt, wenn gewünscht. Eine Neovagina ist aber keine "verpflanzte Vagina" sondern wird aus dem vorhandenen Gewebe künstlich geformt. Da keine Cervix-Drüse bei dir vorhanden ist, wird auch kein Cervix-Schleim produziert und daher wirst du höchstwahrscheinlich immer auf Gleitmittel zurückgreifen müssen.

Ansonsten gibt es zu den medizinischen Problemen und Komplikationen eine viel schlimmere Komplikation: viele TS merken nach der gaOP, dass sie auch nicht glücklicher und erfüllter sind. Die Folge ist, dass die Selbstmordrate untere post-OP TS deutlich höher ist als im Bevölkerungsdurchschnitt. Das soll die Psychologische Begutachtung vermeiden - aber das klappt leider nicht immer.

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SklavinSabine Volljährigkeit geprüft
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:09.05.12 18:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

@koischeTV:
erstmal vielen Dank für deinen informativen Beitrag.

Nachdem ich diesen aufmerksam gelesen habe, werde ich sehr wahrscheinlich durch die Umwandlung nicht zufriedener sein als jetzt.

Daher werde ich versuchen, weiterhin als TV durchs Leben zu gehen und es mir soweit wie möglich recht machen und es mir durch ein paar äußerlichen Veränderungen zu erleichtern.

Aber, wenn man es so hört und teilweise auch in den Medien miterlebt, wird das Thema nur oberflächlich behandelt und nicht näher drauf eingegangen. Aber dabei gibt es so viele Details, Risiken und nachträgliche Probleme, welche einfach verschwiegen werden.

Jeder stellt sich wirklich vor, wie ich auch, man hätte es durch eine Umwandlung viel einfacher. Falsch. Die Hormone und die OPs sind die eine Sache, aber nun weiterhin Hormone nehmen wegen den Knochen und die regelmäßigen Dehnungen der "Vagina", sowie der doch nicht natürliche Geschlechtsverkehr (wegen der fehlenden Gebärmutter auch kein natürliches Gleitmittel) und zu guter Letzt die bei vielen nicht abnehmende Zufriedenheit trotz erfolgreicher Umwandlung.

Daher werde ich mir dieses doch noch mal durch den Kopf gehen lassen und es schon wie oben beschrieben, versuchen der biologische Mann zu bleiben und das äußere Erscheinungsbild durch Haarepilationen, Make-up, lange Haare und Epithesen zu feminisieren.

Bis dahin, schon mal vielen Dank an Sugarbaby und koischeTV.
Liebe Grüße
eure Sklavin Sabine

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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:10.05.12 12:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Sabine,

es war nicht meine Absicht, dich von deinem Weg abzubringen - gehe den Weg, der zu dir passt. Das schwierige ist einfach nur, den Weg selbst zu erkennen. Dabei soll das psychologische Gutachten helfen, welches vorgeschrieben ist, dabei können dir aber eventuell persönliche Kontakte zu anderen Transgendern (um einen Oberbegriff zu verwenden) helfen, die dir über Erfahrungen - gute wie schlechte - vielleicht eher ihren Weg beschreiben können - und wenn du dich in dem einen oder anderem Weg selbst wieder findest, könnte das auch dein Weg werden. Solche Kontakte findest du sicher eher in spezifischen Foren als hier, wo die Thematik Geschlechterwechsel eher Richtung Fetisch als Richtung "Geschlechtsidentitätsstörung" geht.

Ich persönlich sehe mich selbst als TG, ich spüre, dass ich beides in mir habe - Mann und Frau - und nach meiner Einschätzung hat die Frau in mir eigentlich überhand, der Mann in mir wurde eher durch Konditionierung auf mein biologisches Geschlecht geformt. Dennoch gebe ich ehrlich zu, dass ich selbst keine gaOP wünsche, wegen der Risiken aber auch wegen der Tatsache, dass mein biologisches Geschlecht nur bedingt zum empfundenen Geschlecht passt - ich aber dennoch nicht meinen männlichen Körper hasse. Ich hätte gerne das eine oder andere femininer, aber ich leide nicht unter meinem Körper (zumindest nicht unter den eindeutig männlichen Teilen).

Die Beschränkungen liegen ja eher in unserer Gesellschaft, teilweise auch im Recht (derzeit ist die Personenstandsänderung erst nach der gaOP möglich). Das überhaupt das Geschlecht heutzutage noch so eine Rolle spielt. Eigentlich sollten ja alle gleich sein - sie sind es aber leider in unserer Gesellschaft nicht. Es ist doch eigentlich auch egal ob im Ausweis ein "m" oder ein "w" steht* - das Merkmal trifft jeweils auf ca. 50% der Bevölkerung zu. Die Frage an Schwangere: "wird es ein Junge oder ein Mädchen" ist doch eigentlich auch doof - es wird das eigene Kind und hoffentlich gesund.

Mein Ideal wäre eigentlich: wenn ich morgens aufwache, aus dem Fenster schaue, dann kann ich mir einfach spontan entscheiden, heute geh ich en-femme oder als Mann. Heute so, morgen so... aber das verkraftet die Gesellschaft am aller wenigsten, weil die Schublade dann nicht mehr passt. Im Idealfall fällt am Ende auch noch die Unterscheidung zwischen Damen- und Herrenmode, dann ist es auch egal, ob der Inhalt zur Kleidung passt, weil es ja keinen Unterschied mehr gibt - es passt immer.

Was ich dir noch aus meiner Erfahrung mitgeben kann: ich war mit meiner Liebsten einmal eine Woche in Berlin komplett en-femme. Also wirklich komplett - keine Herrenklos mehr besuchen und so weiter... Es war ein absolut irres Erlebnis. Berlin hat sich daraus ergeben, dass ich dort eine sehr tolerante Bleibe gefunden habe und die meisten Berliner schon so ziemlich alles gesehen haben. Da bekommst du selten fragende Blicke und keiner hat mich dumm angemacht. Es war praktisch ein kleiner Alltagstest im Urlaub und es war Urlaub vom Mann-sein. Überlege dir mal, ob du einen solchen Urlaub mit einer dir vertrauten Person nicht auch mal machen kannst - und die Zeit konsequent (nicht nur für Party) als Frau lebst und gestaltest. Mir hat das sehr gut getan - und mich auch darin bestärkt, dass ich Frau sein kein, ohne meinen männlichen Körper anpassen zu müssen.

zu* kenne ich eine nette Geschichte: ein Bekannter hatte es geschafft im Einwohnerregister aus dem "m" ein "w" zu machen um sich die Wehrpflicht zu ersparen. Alle Ausweise und Papiere wurden entsprechend ausgestellt und es ist nicht aufgefallen, nicht einmal bei der Einreise in Ländern die für die Gründlichkeit der Kontrollen bekannt sind. Wenn keiner darauf schaut, kann man das auch einfach weglassen, oder?
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SklavinSabine Volljährigkeit geprüft
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:10.05.12 20:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo koischeTV,

nein, du hast mich nicht von meinem Weg abgebracht. Ich denke mal, meinen Weg werde ich schon finden und diesen dann auch gehen.

Das ist eine gute Idee, Kontakte mit anderen Transgendern suchen und mit diesen ein paar Erfahrungen auszutauschen. Werde dazu wohl noch mal im Internet auf die Suche gehen müssen und versuchen, solche Foren und Plattformen zu finden.

Ich hasse zwar meinen männlichen Körper nicht, mich stört aber das Ding zwischen den Beinen und die beiden fehlenden Brüste. Finde es echt bescheiden, dass der Büstenhalter nicht natürlich und bis jetzt nur mit Epithesen gefüllt ist. Oder kann man dieses doch als hassen bezeichnen? Nach deinem Beitrag über die Risiken und "Nebenwirkungen" schrecke ich auch ein wenig vor dem Schritt mit der gaOP zurück und anfangs habe ich auch diesen Gedanken gepflegt, habe aber davon wegen der weiteren Einnahme von Hormonen nach der gaOP abgelassen.

Aber ich denke mal, wenn ich jetzt eine gaOP durchziehen würde, dann fehlt mir auch der Reiz die Bekleidung der Damenwelt anzuziehen. Würde gerne auch Nachts echte Brüste haben und schöne feminine Oberteile natürlich polstern und nicht wie o. g. mit Epithesen.

Verstehe nur deine Aussage nicht, dass deine männliche Seite durch Konditionierung auf dein biologisches Geschlecht geformt wurde?

Ja das stimmt, jeder Mensch sollte eigentlich das machen können was er möchte. Aber die Gesellschaft gibt die Richtlinien vor und auch einen Großteil der Stadards. So auch, Frau in Herrenbekleidung = okay / Mann in Damenbekleidung = nicht okay; dass ist genau dein angesprochener Punkt mit der Schublade und den Idealen der Menschen.

Für viele spielt halt das Geschlecht eine große Rolle; obwohl es wirklich egal ist, ob ein M oder ein W im Ausweis steht. Da ich noch nicht diese Freiheiten mit einer entspannten Wahl am Morgen nach dem Aufstehen habe, liegt es vlt. auch genau daran, dass ich lieber vollständig als Frau druchs Leben gehen würde.

Dein Vorschlag mit so einem Wochenende vollständig en femme, mit allem was dazu gehört, wäre vlt. mal ein guter Anfang. Dabei könnte man ja schauen, ob nicht dieses schon mein Wunsch ist. Falls ja, dann könnte man ja diesen erst nur beschränkten Alltagstest erweitern und auch vlt. noch mit einem Umzug in eine andere Stadt kombinieren, wo dieses auch dauerhaft realisierbar ist und nicht mehr nur auf einen Wochenendausflug in einer andere Stadt beschränkt ist.
Liebe Grüße
eure Sklavin Sabine

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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:17.11.12 17:16 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zum Thema Transgender.

Mal eine Frage an die hier angemeldeten Transmänner zu eurem ersten Schritt in Sachen Geschlechtswechsel - offiziell mit "eingeweihtem Arzt" inkl. Eingewöhnungsjahr und "Seelendoktor" oder in Eigentherapie durch die Besorgung von Hormonen mittels ärztlichem Rezept? Wobei m. E. der offizielle Weg der bessere ist, da der "Umzug" der Hormone ja nicht so ganz ohne ist und man nebenbei noch unter ärztlicher Aufsicht steht.

Ich frage daher, weil ich einfach den Gedanken nicht loswerde ebenfalls im falschen Körper geboren worden zu sein.

Bei der Doku Transgender bei RTL2 hat man von den Betroffenen erfahren, dass man im Laufe der Umwandlung Depressionen bekommt. Nun würde mich interessieren, wie sich diese bemerkbaren machen und ob diese mit den einzunehmenden Hormonen oder mit dem endlich gewagten Schritt zum langersehnten Geschlecht zusammen hängen?

UND ob auch der dauerhafte Gedanke an weibliche Bekleidung oder Outdoor en femme mit Bestandteil dieser Depressionen sind?

Diese Frage interessiert mich im Zusammenhang mit meinem Verlauf. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich als Mann oder doch als Frau weiterleben möchte. Ich denke mal meine Gedanken, dass ich in der Zukunft nur noch weibliche Bekleidung tragen möchte sind nicht Bestandteil solcher Depressionen.

Hoffe mir kann jemand bei der Frage bzgl. der Depressionen helfen?

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SklavinSabine am 20.11.12 um 20:36 geändert
Liebe Grüße
eure Sklavin Sabine

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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:20.11.12 20:30 IP: gespeichert Moderator melden


Würde mich freuen, wenn mir jemand mit meiner Frage bzw. bei meinem Problem weiterhelfen kann.
Liebe Grüße
eure Sklavin Sabine

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petra-susanne
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:13.01.13 12:15 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Sabine,

Zitat
Ich frage daher, weil ich einfach den Gedanken nicht loswerde ebenfalls im falschen Körper geboren worden zu sein.


Dann bist du aber hier wahrscheinlich im falschen Forum. Hier geht es um die Menschen, die den Geschlechtswechsel als Kick/Fetisch erleben (daher auch die Einordnung) und nicht als gelebte Notwendigkeit. Dafür gibt es andere Foren, wie z.B. das dgti-, das Transtreff- oder das Gendertreff-Forum.

Wenn du ernsthaft mit dem Gedanken spielst, im falschen Körper zu stecken, geh am besten in eines dieser Foren und diskutiere dort mit.

Zitat
Hoffe mir kann jemand bei der Frage bzgl. der Depressionen helfen?


Depressionen entstehen durch vielfältige Ursachen, u.a. auch durch spezielle Hormon-(Verhinderungs)-Cocktails. Auch hierzu gibt´s eine ziemliche Wissensbasis, die aber entsprechend auch nur wieder in diesen anderen Foren verfügbar ist.

Übrigens: Ich bin hier im KG-Forum auch nur eher selten, weil sich mein Fokus, wohl durch eine allmähliche Selbsterkenntnis, deutlich von "Kick" zu "Lebensweise" auch im Sinne einer Uminterpretation meiner tieferen Bedürfnisse verschoben hat.

Lieben Gruß,

Petra

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von petra-susanne am 13.01.13 um 12:18 geändert
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:19.06.13 17:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

ich möchte diesen Thread nochmal wieder beleben. Da ich mich schon seit längerer Zeit mit einer Frage beschäftige, die mir vlt. jemand beantworten kann.

Sonst würde mich über Anregungen und Vorschläge zur weiteren Recherche freuen.

Nun mal zu der Ausgangslage:
Arbeite als Warenannahmeleiter im Einzelhandel und habe dabei die angelieferten Waren entgegen zu nehmen, zudem muss hin und wieder schon mal durch den Verkaufsraum.

Wenn man(n) nun einen Beruf ausübt, der einem Spaß macht und den man(n) gerne ausübt, und sich aber in naher Zukunft äußerlich verändern "will" - sprich Frisur verändern, auch mit Wechsel der Haarfarbe, täglich Ohrringe tragen, sich künstliche Nägel machen lässt mit auffälligen Lack, sich von seinem Partner im KG verschließen lässt (je nach Modell zeichnet er sich durch eine Beule aus oder das Hüft-/Taillenband ist erkennbar), Nylons auch zur Arbeitszeit trägt (eher geringeres Problem da unter der Kleidung) und sich einer Hormontherapie unterzieht, um endlich das zu sein, was man sein möchte.

Aufgrund dieser Veränderungen möchte ich meinen Beruf nicht weiter ausüben, was gibt es für Alternativen und Berufssparten, die man ggf. auch von daheim erledigen kann (via PC) oder bei denen sein Erscheinungsbild gering vernachlässigt werden kann.

Im Voraus schon mal vielen Dank, von einer bald glücklicheren Sklavin Sabine.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SklavinSabine am 19.06.13 um 17:30 geändert
Liebe Grüße
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seidendessous
Stamm-Gast

Hofheim am Taunus


Ich bin ein Mann auch wenn ich einen Busen habe - Ich bin eine Frau auch wenn ich einen Bart habe.

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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:20.06.13 22:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Sabine,

ich bin im stark Männerbezogenen Umfeld (Banken/Unternehmensberatung) tätig und ... stelle eine große Akzeptanz zu meinen Veränderungen fest.

Ich kann nur sagen, was ich einfach getan habe:

Langsam ....!!!!

Also nicht gleich volle frenchnails, sondern erstmal dezent wachsen lassen und dann dezent french gelen .... ich bin inziwschen sehr lang ..... und überlege deutlicher zu frenchen
Kommentare: hey --- das sieht sehr gepflegt aus, aber ungewöhnlich.

Augenbrauen .... habe ich mir einen schönen Schwung zupfen lassen ---- und war extrem unsicher am nächsten Tag - es hat keinen interessiert.

also warum den guten job wechseln?
versuch`s erstmal!

Wechseln kannst du immer noch

seidige Grüße
Susanne
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  RE: Mein wahres "Ich" Datum:21.06.13 16:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Susanne,

erstmal vielen Dank für deine Antwort.

Dann haben die Kollegen bestimmt auch positiv über deine langsam wachsene Oberweite reagiert oder eher weniger?

Klar, nicht gleich von 0 auf 100, sondern die Anderen erstmal langsam daran gewöhnen und sich zeit lassen. Man muss auch schauen, was einem gefällt.

Das mit der Absicht den Job zu wechseln kommt daher, weil ich noch nicht geoutet bin und der Filialleiter mein Schwager ist. Das ist das große Problem und da ich aufgrund von einer zwischenzeitlichen Arbeitslosigkeit noch daheim wohne. Zudem sind meine Eltern negativ zu einer von mir gewünschen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft und dem Thema "Mann trägt gerne weibliche Bekleidung (auch in der Öffentlichkeit)" eingestellt.

Aber wäre es nicht komisch, wenn plötzlich ein Transmann die Waren entgegen nimmt?

Grüße
Sabine
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