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TheLargeEmptY
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  Rilliana und Trisha Datum:23.12.22 12:56 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 1
Der Beginn von etwas Fesselnden
Teil 1


„Zeit für die Ernte“, murmelte Rilliana und drängte sich in die Menge, die nur darauf wartete, von ihr bestohlen zu werden. Der Markt war in vollem Gange, und die Bewohner von Leon’s Keep waren viel zu sehr damit beschäftigt, dem bunten Treiben der Schausteller und Verkäufer zuzusehen. Ein Paradies für jeden Taschendieb. An einem stand mit Schmuck konnte Rillianas einen Mann ausmachen, der sich gerade eine Goldkette begutachtete und ihre geschickten Finger versanken in seiner Jackentasche.
„Leicht verdientes Geld“, dachte Rilliana und ließ den ergatterten Geldbeutel in ihre eigene Tasche gleiten. Blitzschnell verschwand sie in der Menge und hörte noch, wie der Mann fluchte, was im Getümmel des Marktes fast unterging. Auf ihrem Weg kam sie an ihren Lieblings Stand vorbei. Er gehörte Bäcker Eric und wie immer an Markttagen erfüllte der Geruch seiner süßen, warmen, Brötchen die ganze Straße. Rillianas Magen knurrte laut als sie dem Geruch folgte bis sie mit glänzenden Augen vor dem Stand zu halt kam.
„Hey Rilliana, du siehst halb verhungert aus. Hier nimm eins“, sagte Bäcker Eric und warf ihr ein Brötchen zu, das verformt und daher nicht mehr zum Verkauf geeignet war.
„Danke Eric, das kann ich jetzt gut gebrauchen.“
Eric beugte sich vor, um ihr zuzuflüstern.
„Aber bestiehl im Gegenzug nicht meine Kunden, einverstanden?“
„Wie kommst du darauf, dass ich jemals stehlen würde?“, fragte Rilliana mit einem unschuldigen Lächeln und gespielter Entrüstung. Erics Mundwinkel verzogen sich amüsiert und er winkte sie weg.
„Los, verschwinde, du kleine Tagediebin“, sagte er lachend, während Rilliana ihm zuzwinkerte und um die Ecke bog.
Als sie unter einem Torbogen hindurchging, bemerkte sie gerade noch rechtzeitig, dass sie beinahe mit zwei Wachen zusammengestoßen wäre. Sie beschloss, ihr Glück nicht überzustrapazieren, und wich ihnen aus, indem sie eine nahe gelegene Treppe nahm, die zur Mauer hinaufführte. Normalerweise waren die Mauern für das gemeine Volk geschlossen, aber an Markttagen wurden sie geöffnet, um für mehr Platz zu sorgen. Gelegentlich waren Stände auf der Mauer aufgebaut, aber sie waren spärlich gesät und boten seltsame Produkte an. Nichts, was Rilliana interessierte. Sie kletterte über die Zinnen und ließ sich auf ein nahe gelegenes Gebäude fallen. Das Dach hielt, knarrte aber bedrohlich, und sie ging vorsichtig an den Rand, um sich zu Boden gleiten zu lassen. Es gab einen lauten Knall, als sich ein Fenster des Hauses öffnete und eine Zwergin zum Vorschein kam.
„Bist du wahnsinnig, du Tagedieb?“, rief sie, sodass der ganze Marktplatz es hörte.
„Entschuldigung!“, rief Rilliana zurück, ohne die Zwergin eines Blickes zu würdigen, und mischte sich wieder unter die Leute. Sie versuchte erneut, ein wohlhabendes Ziel zu entdecken, das nicht weinen würde, wenn ihm ein paar Münzen fehlten, und tatsächlich entdeckte sie einen dicken Mann, der sich satt aß. Er wird sich wahrscheinlich viel leisten können. Dachte Rilliana und schlich sich an ihn heran. Trotz eines ungeschickten Remplers gelang es ihr, zu dem Mann vorzudringen, der damit beschäftigt war, ein halbes Schwein zu verdrücken. Rilliana griff nach einer Ausbuchtung in seiner Tasche, als sie plötzlich am Handgelenk gepackt wurde.
„He, du Made, was machst du da?“ Ein Wachmann in Zivil hob sie ohne große Mühe eine Handbreit vom Boden hoch.
„I … Ich wollte nur ein Insekt verscheuchen, das sich auf dem feinen Mann niedergelassen hat.“
„Willst du mich verarschen, Elfe? Ich zeige dir, was wir mit Dieben machen!“, sagte der Wächter, schlug Rillianas Hand auf den Tisch und zog einen Dolch.
„Markus, lass sie los“, sagte der dicke Mann zwischen zwei Bissen, „ich will nicht, dass du hier eine Sauerei machst. Außerdem wäre es eine Schande, wenn diese Schönheit von Elfe unschuldig ist. Wenn du Arbeit suchst, komm zu mir, ich kann mich um dich kümmern. Harharhar!“ Er lachte laut auf und der Wächter schleuderte Rilliana zu seinen Füßen in den Dreck.
„Verpiss dich, bevor ich es mir anders überlege, Dieb!“
Rilliana atmete erleichtert auf, als sie schnell aufstand und das Weite suchte. Das war knapp gewesen, zu knapp. Ihr Glück war wohl für heute aufgebraucht und so suchte sie sich eine stille ecke am Rande des Marktes, neben gestapelter Strohballen. Sie zog den Geldbeutel aus der Tasche und zählte die Münzen. Mit den Geld würde sie einige Tage zurechtkommen können, doch fand sie im Beutel ein kleines Wappen, das das Emblem von Leon’s Keep darstellte. Ein Löwe der in einer Pranke ein Schwert hielt und in der anderen einen Kelch. Rilliana wusste nicht, warum die Gründer von Leon’s Keep einen scheinbar Alkoholabhängigen Löwen auf ihr Wappen setzen wollten, doch war es ihr eigentlich egal. Das Wappen ließe sich bestimmt zu gutem Geld machen.
„Das sollte wohl für ein paar Tage reichen“, murmelte sie und steckte die Tasche zurück. Für heute hatte sie genug und wollte nicht noch mehr riskieren. Sie schloss sich wieder den Massen an und ließ sich in Richtung ihrer Wohnung treiben, als sie erneut angerempelt wurde. Sie spürte, dass etwas nicht stimmte. Schnell tastete sie nach der Geldbörse und stellte fest, dass sie fehlte.
„Wer …!?“ fauchte sie und drehte sich um. Gerade noch rechtzeitig sah sie, wie eine Frau mit Langen dunklen Haaren die Geldbörse in ihre Tasche steckte und loslief.
„Nicht mit mir!“, sagte Rilliana und nahm die Verfolgung auf. Sie rannte ihr hinterher, immer darauf bedacht, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ein Söldner drängte sich in ihr Blickfeld und hinderte sie daran, weiterzulaufen.
„Hey, wo willst du den so schnell hin kleine?“, fragte er amüsiert und wollte nach ihr greifen doch Rilliana wich seiner Hand geschickt aus und rammte ihr Knie in seine Weichteile. Stöhnend klappte er zusammen während Rilliana sich an ihm vorbeischob. Sie schaute in die Richtung, in der sie die Diebin zuletzt gesehen hatte, aber die anderen Marktgänger erschwerten ihr die Sicht. Rilliana spürte, wie ihr Puls in die Höhe schoss. Instinktiv sah sie sich um und erblickte eine Plattform, von der aus sie einen besseren Blick über den Marktplatz hatte. Sie rannte dorthin und begann, hinaufzuklettern.
Gerade noch rechtzeitig sah sie wie die Diebin in einer Gasse verschwand und Blinzelte als sie meinte, einen Katzenschweif gesehen zu haben.
„Ist sie eine Shifterin?“, murmelte Rilliana und sprang hinunter, um zwischen einigen Kisten und Händlern zu landen.
„Vorsicht, junge Dame, wir stehen hier!“, rief einer von ihnen wütend.
„Keine Zeit, vorsichtig zu sein!“, rief Rilliana zurück und bog nach einem kurzen Sprint in die Gasse ein. Vor ihr sah sie eine Katzenshifterin, die von Ohr zu Ohr grinste. Ihre dunklen Haare fielen sanft auf ihren Rücken und aus ihrem Haupt ragten Katzen Ohren. Eins von ihnen war mit ein Piercing versehen. Ihre Gelben Augen und Krallen rundetet das Erscheinungsbild eines Katzenmädchens ab. Rilliana verlor sich fast in den exotischen Augen der Shifterin.
„Gefällt dir was du siehst?“, fragte die Diebin, doch gerade noch rechtzeitig durchschaute Rilliana das Ablenkungsmanöver und entdeckte einen Stolperdraht, über den sie im letzten Moment sprang. Sofort verschwand das Grinsen aus dem Gesicht der Shifterin und sie griff nach einer Peitsche, die an ihrer Hüfte hing. Rilliana nutzte den Schwung ihres Sprungs und landete direkt vor der Shifterin und versuchte sie zu rammen. Unbeeindruckt wich das Katzenmädchen aus und ließ Rilliana ins Leere laufen. Die Shifterin Schwang ihre Peitsche in Richtung Rilliana. Die Waffe wickelte sich um ihr Handgelenk und mit einem Ruck landete Rilliana erneut im Dreck. Zitternd vor Wut zwang Rilliana sich aufzurichten und griff nach der Peitsche, um es der Shifterin zu erschweren, erneut damit anzugreifen.
„Gib mir mein Geld zurück!“, knurrte Rilliana und zog ihren Dolch.
„Das ist doch nicht wirklich dein Geld, oder?“ Fragte die Katze kichernd. Rillianas Augen wurden zu Schlitzen.
„Letzte Chance.“
„Komm und hol es dir, Süße.“ Sagte der Shifterin und fing erneut an zu grinsen. Mit erhobenen Dolch sprang Rilliana auf sie zu. Das Katzenmädchen zog blitzschnell ihren eigenen Dolch und blockte die Klinge ab.
„Du hast Feuer in dir. Das gefällt mir!“, sagte sie und schwang ihre Waffe. Ein kleiner Schnitt erschien auf Rillianas Arm, der sofort zu bluten begann.
„Hoppla, tut mir leid.“, sagte die Shifterin und leckte sich die Lippen. Rilliana hatte genug von ihren Spielchen und schlug erneut zu. Abermals wich die Shifterin ihrer Gegnerin einfach aus.
„Versuchst du es überhaupt? Ich frage nur, weil ich noch andere Dinge zu tun habe.“ Das Katzenmädchen zog kräftig an ihrer Peitsche, wodurch Rilliana erneut das Gleichgewicht verlor und stolperte. Unsanft prallte die Elfe gegen eine nahe Hauswand und plötzlich fand sich Rilliana zwischen Steinen und einem harten Ort wieder, als die Katze ihren Arm packte, auf ihren Rücken drehte und sie schmerzhaft gegen die Wand drückte.
„Du hast Glück, Elfe. Aus einem Grund mag ich dich. Sag mir deinen Namen.“
„Rilliana“, presste die Elfe durch zusammengebissene Zähne hervor.
„Du hast Potenzial, Rilliana, keine Frage, aber du lässt dich von deiner Wut beherrschen. Versuch sie das nächste Mal, zu zügeln. Dann hast du vielleicht eine Chance. Ich werde dich jetzt loslassen und ich will nicht, dass du dich bewegst. Verstanden?“, fragte sie mit verspielter Stimme.
„Mmh mmh!“, war das einzige, was Rilliana sagte.
„Ich habe gefragt, ob du mich verstanden hast?“, fragte die Shifterin erneut und hob Rillianas Arm schmerzhaft an.
„JA!“, antwortete Rilliana sofort.
Die Katze ließ Rillianas Hand los und löste die Peitsche. Rillianas Hand zuckte.
„Nana!“, sagte der Shifterin, und eine Klaue kam ihrem Hals gefährlich nahe, „wir wollen doch keine Sauerei machen, oder?“
Rilliana knirschte mit den Zähnen.
„Das habe ich mir schon gedacht. Hier ich helfe dir.“ Sagte die Katze, nahm Rillianas Hände und streckte sie an der Wand des Hauses aus.
„Ich werde jetzt gehen, und ich möchte, dass du danach eine Minute lang so stehen bleibst, verstanden?“
„Ja.“
„Braves Mädchen“, sagte die Shifterin und klopfte ihr auf den Hinterkopf, „Na dann, auf Wiedersehen.“
Sie drehte sich um, um zu gehen, blieb aber nach drei Schritte stehen. „Habe dich endlich gefunden, Trisha“, sagte eine kalte Männerstimme.
„Faluden? Wie hast du …?“, fragte die Shifterin und Rilliana hörte Panik in ihrer Stimme.
„Es ist nicht gerade schwer, wenn du mit einer Diebin um die Wette rennst und dir dann auch noch die Zeit nimmst, mit ihr zu spielen.“
„Du kennst mich doch, ich spiele gerne mit meinem Essen“, sagte Trisha mit gespielter Zuversicht, „Du könntest mir übrigens helfen, wenn du die Zeit findest“, flüsterte die Shifterin Rilliana zu. Rilliana gluckste nur und starrte weiter die Wand an.
„Männer, schnappt sie euch“, sagte Faluden, und Rilliana spürte, wie der Boden bebte, als seine Männer auf sie zukamen.
„Nun, mein Geld werde ich nicht zurückbekommen, aber wenigstens bekommt die Katze, was sie verdient“, dachte Rilliana und grinste vor sich hin, bis sie eine Stimme hinter sich hörte.
„So sieht man sich als wieder Elfe! Zeit für eine Revanche!“ sagte die Stimme des Söldners den Rilliana noch vor wenigen Minuten mit ihrem Knie zu Boden Geschickt hatte. Ihr Kopf wurde hart gegen die Wand geschlagen und Rilliana brach ohnmächtig zusammen.
Rilliana öffnete schwach ihre Augen. Es war dunkel, aber nichts, was ihr Sehvermögen nicht ausgleichen konnte. Sie bemerkte, dass ihre Hände hinter dem Rücken gefesselt waren und auch ihre Beine waren zusammengebunden. Neben ihr spürte sie jemanden. Sie drehte sich um und sah die Shifterin, die ebenfalls gefesselt neben ihr lag. Sie schien noch nicht bei Bewusstsein zu sein.
Rilliana wandte sich ab und beobachtete die Umgebung, während sie leise an ihren Fesseln arbeitete. Sie befand sich in einem Käfig, den die beiden Mädchen nahezu vollständig ausfüllten. Ansonsten sah sie nur ein paar übereinander gestapelte Kisten. Eine Tür am Ende des Ganges versprach Freiheit, dahinter konnte sie Licht erkennen.
„Als Erstes muss ich die Fesseln lösen“, murmelte Rilliana, aber diese gaben nicht nach, im Gegenteil, sie schienen immer fester zu werden.
„Komm schon!“, sagte sie ungeduldig und stieß versehentlich mit der Shifterin zusammen, die daraufhin aufschreckte.
„Was zum! Wo sind wir?“, fragte sie und sah sich nervös um.
„Ich dachte, dass könntest du mir sagen“, antwortete Rilliana trocken und arbeitete weiter an ihren Fesseln.
„Kannst du mir hier helfen?“, fragte sie ungeduldig, während die Shifterin sich weiter umsah.
„Das würde ich gerne, aber mir sind die Hände gebunden.“
Rilliana hielt inne. Sie konnte die Shifterin einfach nicht fassen.
„Jetzt hör auf Witze zu machen und hilf mir, klar?“, sagte sie gereizt.
„Ich habe keine Witze gemacht. Schau“, sagte die Shifterin und zeigte ihre Hände, die von einem engen Lederfäustling umschlossen waren.
„Oh, das macht es ein wenig komplizierter. Tut mir leid …“, sagte Rilliana verlegen und kehrte zu ihren eigenen Fesseln zurück, die zum Glück nicht so extrem waren.
„Endlich“, sagte Rilliana erleichtert und schlüpfte aus den Seilen um ihre Handgelenke. Dann löste sie die Seile um ihre Knöchel.
„Hey, wenn du schon dabei bist, kannst du auch meine Beine losbinden?“, fragte die Shifterin hoffnungsvoll. Rilliana rollte mit den Augen, kam der Bitte aber nach.
„Wer sind diese Typen?“, fragte Rilliana beiläufig, während sie an ihrer Halskette herumfummelte.
„Das war Faluden. Seit ich hier bin, ist er mir ein Dorn im Auge. Man könnte sagen, er ist ein aufsteigender Unterweltboss von Leon’s Keep. Unsere Wege haben sich kürzlich gekreuzt, und seitdem will er mich in seinem Team haben. Aber das kann er sich abschminken. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Er hat allerdings ein paar Informationen, die ich brauche, deswegen bin ich bei ihm eingebrochen, doch es ist nicht alles nach Plan gelaufen. Tut mir übrigens leid, dass du da mit hineingezogen wurdest.“
„Mhmmm.“ Rilliana hörte mit halbem Ohr zu, sie wollte nicht die Komplette Lebensgeschichte der Shifterin wissen. Sie drückte einen Metallstift aus ihrer Halskette, mit dem sie nun versuchte, das Schloss des Käfigs zu öffnen. „Nichts funktioniert heute“, murmelte Rilliana, während sie erfolglos im Schloss herumstocherte.
„Hey, wenn du da fertig bist, könntest du vielleicht meinen Notfall Universalschlüssel nehmen.“
„Deinen, was?“, fragte Rilliana und wandte sich der Shifterin zu.
„Meinen Dietrich . Er ist in der Unterseite meines Schuhs versteckt.“
Rilliana untersuchte ihre Stiefel, und tatsächlich, sie sah etwas Glänzendes in dessen Sohle. Schnell holte sie den Dietrich heraus und versuchte erneut, das Schloss zu knacken. Sie drehte den Dietrich und es knackte laut.
„Mädchen, du hast heute aber auch gar kein Glück.“
„Ich hatte Glück, bis ich dir begegnet bin!“
„Ohne Witz. Es ging bergab, als du versucht hast, Big Little John zu bestehlen.“
„Wie lange hast du mich beobachtet?“
„Lange genug.“
Rilliana schüttelte den Kopf und lehnte sich im Käfig zurück.
„Und was jetzt?“, fragte sie und sah die Shifterin an.
„Warten, da unser letzter Ausweg halb auf dem Boden und halb im Vorhängeschloss steckt.“
„Haha“, sagte Rilliana trocken und zog die Beine zu sich heran.
„Wie heißt du eigentlich?“, murmelte Rilliana in Gedanken versunken.„Trisha.“ Kam es wie aus der Pistole geschossen zurück.
„Normalerweise würde ich sagen, dass ich mich freue, deine Bekanntschaft zu machen, aber die momentane Situation lässt es nicht zu“, sagte Rilliana und schloss die Augen, während sie sich gegen das Gitter lehnte.
„Kein Problem, das kann ich verstehen … hey Rilliana?“, sagte Trisha.
„Ja?“
„Du schuldest mir einen neuen Dietrich.“
Rilliana saß gefühlte Stunden mit Trisha in dem kleinen Käfig, und nachdem die erste Eisschicht geschmolzen war, unterhielten sie sich übereinander. Rilliana erfuhr, dass Trisha erst vor ein paar Wochen in Leon’s Keep angekommen war und sich direkt mit den falschen Leuten angelegt hatte.
„Was ist so wichtig, dass du ihn bestehlen wolltest?“, fragte Rilliana stirnrunzelnd.
„Mein Adoptivvater sagte mir, Faluden hätte Informationen über den Verbleib meiner leiblichen Eltern. Ich will nur Gewissheit, verstehst du?“, antwortete sie und verstummte. Rilliana sagte nichts. Sie wusste nur zu gut was sie meinte. Ihre eigenen Eltern hatten sie verlassen, als sie noch ein Baby war, und seitdem lebte sie allein in Leon’s Keep. Erst in einem Waisenhaus, dann auf der Straße, und es verging kein Tag, an dem sie nicht an sie dachte. Plötzlich zuckten Trisha Katzenohren.
„Da kommt jemand“, flüsterte sie und beobachtete die Tür hinter Rilliana. Kurz darauf öffnete sie sich und mehrere Männer traten ein.
„Hier war aber jemand fleißig“, kommentierte Faluden und untersuchte das Schloss, in dem noch der abgebrochene Dietrich steckte.
„Tut mir leid, dass du in die Sache hineingeraten bist, Elfe, aber ich bin immer etwas gründlicher, wenn es um meine Geschäfte geht.“
Er wandte sich an Trisha.
„Kommen wir zu dir. Ich habe mich schon lange gefragt, warum du ausgerechnet mich ausrauben wolltest, bis ich heute endlich die Antwort gefunden habe, und sie ist hier drin.“
Er zog etwas aus seinem Anzug und wedelte mit einer Rolle Pergament vor Trishas und Nase herum.
„Und da es dir wichtig zu sein scheint, würde ich sagen, wir bewahren es an einem sicheren Ort auf, nicht wahr?“, sagte er und reichte die Schriftrolle einem seiner Männer. Trisha folgte der Schriftrolle ohne zu blinzeln, als hätte sie Angst, dass sie sich im nächsten Moment in Luft auflösen würde.
„Tu es“, sagte Faluden und sein Gefolgsmann ließ eine Flamme in seiner Hand entstehen, die das Pergament vollständig verschlang.
„Du Bastard!“, sagte Trisha und presste ihr Gesicht gegen die Gitterstäbe. Ihre Nackenhaare stellten sich auf, und wären ihre Hände nicht noch immer in dem Sack gefangen gewesen, hätte sie sicher versucht, Faluden das Gesicht zu zerkratzen.
„Keine Sorge mein Kätzchen, ich habe die Rolle auswendig gelernt und du kennst meinen Preis.“
„Niemals werde ich für Abschaum wie dich, arbeiten!“
„Tja, wie schade, dann kann ich dich wohl auch nicht gebrauchen, wenn deine Meinung über mich so gefestigt ist.“
Er wandte sich zum Gehen. Einer seiner Männer blieb zurück und zündete ein paar der Kisten an, die sich im Lagerhaus befanden.
„Meine Damen“, sagte er und grinste dümmlich. Dann drehte er sich um und lief zum Ausgang. Die Tür wurde geschlossen und Rilliana hörte, wie ein Riegel vorgeschoben wurde.
„Das war’s dann …“, murmelte Rilliana und sackte in sich zusammen, während um sie herum die Flammen immer größer wurden.
„Noch nicht ganz“, sagte Trisha und versuchte, sich hinzuknien. Dabei rieb sie ihr Schienbein gegen ihren Stiefel bis dieser sich von ihrem Fuß rutschte.
„Was machst du da?“, fragte Rilliana.
„Ich wollte das eigentlich nicht tun, aber wir haben wohl keine andere Wahl. Siehst du meine Fußkrallen? Ich möchte, dass du eine für mich herausziehst.“
„Was?“
„Stell keine dummen Fragen und tu es, wir haben nicht viel Zeit.“
„Wie bin ich da nur reingeraten!“ Rilliana fluchte und nahm vorsichtig eine Klaue in die Hand.
„Vorsichtig. Du willst dich nicht schneiden.“ murmelte Trisha, schloss ihre Augen und Atmete tief durch.
„Alles oder nichts“, antwortete Rilliana und zog mit aller Kraft.
„VERDAMMTE SCHEIßE!“, brüllte Trisha als Rilliana eine blutige Kralle in ihrer Hand hielt.
„Was jetzt?“, fragte sie entsetzt.
Trisha keuchte vor Schmerz.
„Schneid … Schneid damit den Sack auf, dann kann ich versuchen, mich durch die Gitterstäbe zu quetschen.“
Sofort tat Rilliana, wie ihr geheißen und durchtrennte die Fesseln der Shifterin.
„Endlich … das fing an, weh zu tun.“ Sagte Trisha und ließ ihre Arme kreisen, um wieder Gefühl in sie zu bekommen.
„Bist du sicher, dass du da durchkommst?“, fragte Rilliana ungläubig.
„Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden, nicht wahr?“, antwortete die Shifterin und drückte sich zwischen die Gitterstäbe, aber diesmal überlegter und mithilfe ihrer Hände.
Rilliana war erstaunt, als Trishas Kopf zwischen den Gitterstäben durchrutschte.
„So weit, so gut“, sagte Trisha und drückte weiter, bis ihr ganzer Körper hindurch war.
„Warum haben wir das nicht gleich gemacht?“, fragte Rilliana und schaute zu Trisha, die sich den Staub von der Kleidung klopfte und nach Luft schnappte.
„Weil das hier“, sagte sie und zeigte auf ihren Fuß, „höllisch weh tut und ich werde es noch wochenlang spüren.“
„Tut mir leid“, sagte Rilliana und senkte den Kopf, um ihr Erröten nicht zu zeigen.
„Ist schon in Ordnung. Warte einen Moment, ich hole dich sofort da raus.“
Rilliana beobachtete, wie Trisha hinter eine Ecke humpelte, und hörte, wie sie etwas vom Boden aufhob.
„Damit hole ich dich raus!“, sagte Trisha fröhlich und setzte ein Brecheisen an das Schloss an.
Es knackte laut und das Schloss brach in zwei.
„Komm jetzt, lass uns hier verschwinden, bevor wir zu viel von dem Rauch einatmen!“, sagte sie zu Rilliana.
Die beiden Mädchen versuchten, die Tür zu öffnen, aber ein Riegel versperrte ihnen den Weg.
„Was nun?“, fragte Trisha und schaute sich in der brennenden Halle um.
„Vielleicht können wir den Riegel mit dem Brecheisen heraushebeln?“, überlegte Rilliana laut.
„Lasst es uns versuchen.“
Sie setzten das Brecheisen an und drückten. Wie durch Zauberhand sprang der Riegel sofort weg und die Tür öffnete sich. Keinen Augenblick zu spät, denn im nächsten Moment krachte ein brennender Balken hinter ihnen herunter, der sie mit Sicherheit erschlagen hätte.
„Das war knapp“, murmelten sie beide gleichzeitig und grinsten einander an.
„Hast du ein Versteck in der Nähe?“, fragte Rilliana.
„Auf der anderen Seite der Stadt“, antwortete Trisha trocken und blickte auf den Fluss und den Hafen.
„Dann komm, lass uns zu einem von meinen gehen.“
„Einem?“, fragte Trisha überrascht und lehnte sich an Rilliana.
„Halt still, ich muss mich um deine Kralle kümmern“, sagte Rilliana, während sie versuchte, die Wunde mit starkem Alkohol zu waschen.
Tapfer hielt Trisha still und biss sich auf die Unterlippe.
„In einer Minute ist es vorbei“, sagte Rilliana und wickelte einen Verband um die Kralle.
„Wie viele Verstecke hast du in Leon’s Keep?“, fragte Trisha und versuchte sich mit der Frage von den Schmerzen abzulenken.
„Vier. Nein, fünf, wenn ich das gemeinsame Versteck mit den anderen Waisen mitzähle.“ Antwortete Rilliana und verknotete den Verband mit einer kleinen Schleife.
„So, das sollte fürs erste reichen.“
„Danke“, murmelte Trisha und lehnte sich zurück.
„Gern geschehen.“ Erwiderte Rilliana und lächelte sie an.
„In deinem Zustand solltest du wahrscheinlich nicht herumlaufen. Du kannst hier übernachten, bis es dir besser geht.“
„Das kann ich nicht annehmen. Wie soll ich das je wiedergutmachen?“, fragte Trisha und versuchte aufzustehen.
„Bleib liegen!“, befahl Rilliana, drückte sie mit einer Hand in die Strohmatte und stützte sich mit der anderen auf dem Bett ab.
Trisha schlug die stützende Hand zur Seite und beide liefen rot an, als Rilliana auf sie fiel.
„Du wirst schon einen Weg finden“, sagte Rilliana sanft.
„Eine Sache fällt mir sofort ein“, sagte Trisha, schloss die Augen und schürzte die Lippen. Rilliana tat es ihr gleich und schloss den Abstand zwischen ihnen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TheLargeEmptY am 22.05.23 um 10:14 geändert
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:23.12.22 14:04 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 2

Die junge Elfe Rilliana kletterte leise aus ihrem Bett, nachdem ihre Freundin Trisha, die Katzenshifterin, endlich eingeschlafen war.
Sie schlich zu einem großen Spalt in der Wand, welches ihr einen ungehinderten Blick auf Leon’s Keep bot. Leichtfüßig kletterte sie auf den Tisch vor dem Loch und setzte sich im Schneidersitz darauf, um die Stadt zu bewundern. Mit ihren Elfenaugen konnte sie ungehindert die dunklen Straßen von Leon’s Keep beobachten, doch zu dieser späten Stunde war niemand mehr unterwegs. Mit einem Blick zur Riesigen Turmuhr bestätigte Rilliana ihre Vermutung, es war drei Uhr Morgens. Einen Augenblick blieben ihre Augen auf dem Turm hängen.
„Wie wohl die Aussicht von dort oben ist?“, murmelte sie, strich ihre Blonden Haare zur Seite und schloss letztendlich ihre Augen. Sie stellte sich vor wie sie Oben auf dem Turm stand und raus auf den Fluss schaute während der Mond auf sie schien und sich im Wasser spiegelte. Rilliana Konzentrierte sich auf das Geräusch des Windes und das sanfte Rauschen des Flusses, der gegen die Hafenmauern schlug. Die Geräusche halfen ihr sich Tiefer in ihre Meditation zu begeben und das erlebte zu verarbeiten. Gestern war viel passiert, und sie waren beide nach einem holprigen Start nur knapp mit dem Leben davongekommen. Wäre Trisha nicht da gewesen, dann wäre von ihr wahrscheinlich nur Asche übrig geblieben, aber ohne den Shifter wäre sie auch nie in diese Situation geraten. All das spielte allerdings im Moment keine Rolle. Sie waren entkommen und Faluden hielt sie für tot. Jetzt mussten sie nur noch untertauchen und warten, bis sich der Staub gelegt hatte.
Stunden vergingen, während Rilliana meditierte, um sich von den Strapazen zu erholen. Sie blinzelte, als die ersten Sonnenstrahlen ihr Gesicht wärmten, und streckte sich. Rilliana hörte, wie sich etwas hinter ihr bewegte, und sie hörte ein leises Gähnen.
„Morgen Schlafmütze, wie geht es deiner Kralle?“, fragte sie und drehte sich zu der Shifterin um, die sich die Augen rieb.
„Oh, das wird schon wieder“, murmelte Trisha schläfrig und hob ihren Arm, um sich vor den Sonnenstrahlen zu schützen, die den kleinen Raum durchfluteten, nachdem Rilliana vom Tisch heruntergerutscht war und sich zu ihr ins Bett gelegt hatte.
Trisha legte ihre Arme um die Elfe und kuschelte sich an sie. Rilliana erwiderte die Umarmung und unterdrückte ein Kichern, als die Shifterin sie kitzelte. Ruhig lagen sich die beiden in den Armen und genossen die Stille.
„Hey, hast du eigentlich Hunger?“, fragte Rilliana und sah zu Trisha hinüber.
„Etwas …“, murmelte Trisha und ihre Aussage wurde durch ein lautes Knurren ihres Magens unterstrichen.
Rilliana lachte und Trisha lächelte verlegen.
„Mal sehen, was ich noch habe“, sagte die Elfe, rollte sich wieder aus dem Bett und öffnete ihren heruntergekommenen Schrank. Eine Schachtel mit Keksen war das Einzige, was sich darin befand.
„Aha! Wir haben Glück!“, rief Rilliana und griff nach der Schachtel. Als sie diese anhob, wurde sie stutzig. Die Kekse waren schwerer, als sie erwartet hatte. Sie schüttelte sie leicht und hörte ein Quieken.
„Ach, komm schon Tabasco? Ich habe dir doch gesagt, du sollst mein Essen nicht anfassen“, sagte Rilliana und zog die Maus Tabasco aus der Schachtel, die sich durch die Kekse gefressen hatte. „Haben sie wenigstens gut geschmeckt?“ Die Maus quiekte zustimmend und krabbelte über ihren Arm auf ihre Schulter.
„Du hast mir nicht gesagt, dass du ein Haustier hast“, sagte Trisha.
„Nun, zwischen der Seitenstraße, in der du mich ausgeraubt hast, der Nummer im Käfig und der wildesten Nacht meines Lebens habe ich nicht die Zeit gefunden, dir von Tabasco zu erzählen. Er kommt ab und zu vorbei um mir Gesellschaft zu leisten“ Sagte Rilliana und nahm die Maus von ihrer Schulter, um sie Trisha zu zeigen.
„Keine Sorge, ich tue dir nichts, Kleiner“, sagte die Shifterin und streichelte sanft den Kopf der Maus. Tabasco beschnupperte die Hand des Mädchens und kletterte nach kurzem Überlegen auf ihre Schulter.
„Ich nehme an, du kannst noch nicht laufen, oder?“, fragte Rilliana mit einem besorgten Blick auf Trishas Verband an ihrer Kralle.
„Versuchen wir es“, antwortete sie, schwang ihre Beine aus dem Bett und versuchte aufzustehen. Trishas Mund öffnete sich zu einem stummen Schrei und sie riss die Augen auf.
„SOLLTE DAS NICHT BESSER UND NICHT SCHLECHTER WERDEN?“, schrie sie, während Tabasco erschrocken von ihrer Schulter rutschte und unter die Decke krabbelte.
„Lass mich mal sehen“, murmelte Rilliana und begann vorsichtig, den Verband zu lösen. Darunter hatte sich die Wunde entzündet.
„Du benötigst Medizin.“ Schlussfolgerte Rilliana und wickelte einen neuen Verband um die Kralle.
„Aber ich fürchte, ich habe nichts hier … Ich werde dir welche besorgen müssen, bevor es schlimmer wird“, sagte Rilliana und zog sich ein weites Hemd und eine mehrmals geflickten Hose an, schulterte eine kleine Tasche und drehte sich zu Trisha.
„Pass auf dich auf, Rilli“, sagte die Shifterin und streckte der Elfe ihre Arme entgegen.
„Das werde ich“, sagte ihre Freundin, erwiderte die Umarmung und küsste Trisha.
„Ruh dich aus, damit es nicht schlimmer wird“, sagte Rilliana sanft, als sie den Kuss löste und sich aus der Umarmung befreite. Inzwischen waren die Straßen von Leon’s Keep gut gefüllt, und mehr als einmal musste sich Rilliana zwischen den Menschenmassen quetschen, um weiterzukommen. Der köstliche Geruch von Brötchen erfüllte die ganze Straße.
„Morgen Rilliana“, grüßte der Bäcker, als er sie erkannte.
„Morgen, Eric“, sagte sie und bewunderte die Köstlichkeiten vor ihr, „Könntest du mir vier davon geben?“, sagte sie und deutete auf die Brötchen.
„Klar, wenn du bezahlst“, lachte er.
„Natürlich“, sagte sie und kramte in ihrer Umhängetasche nach ein paar Münzen. Nach dem Tausch beugte sich Eric zu ihr herunter und Rilliana horchte auf.
„Könnte es sein, dass du die falschen Leute verärgert hast?“, flüsterte er leise und mit ernster Stimme. Rilliana biss sich auf die Unterlippe.
„Könnte sein. Wer hat nach mir gefragt?“, fragte sie.
„Ein alter Typ, graue Haare, der eine blonde Elfe sucht.“
„Du weißt aber schon, dass die Hälfte der Elfen in Leon’s Keep blond sind, oder?“
„Aber eine, die ihn bestohlen haben soll?“
„Nun, das grenzt die Suche schon etwas mehr ein. Danke für die Warnung.“
„Pass auf dich auf“, sagte Eric. Rilliana nickte ihm dankend zu und verschwand in der Menge.
Nachdem sie in einer nahe gelegenen Apotheke eine Salbe und Medizin für Trisha gekauft hatte, machte sie sich auf den Weg zurück zu ihrem Versteck. Sie öffnete die Tür und trat in den staubigen Flur. Sie erstarrte. Etwas war anders. Jeden Tag ging sie durch diesen schmalen, dunklen Korridor hinaus und wieder zurück, aber jetzt, nach der Warnung, die Eric ihr gegeben hatte … etwas machte sie unruhig. Sie konnte die gegenüberliegende geschlossene Tür mit ihren Augen problemlos sehen, sodass sie sicher war das im Korridor keine Falle aufgestellt worden waren. So leise wie möglich ließ sie ihre Tasche auf den Boden gleiten. Rilliana selbst schlich sich langsam zur Tür, bereit, jeden zu überwältigen, der sich hinter der Tür befand. Ohne weiter Zeit zu verschwenden, trat sie mit aller Kraft gegen die Tür, die sofort aufsprang. Rilliana stürzte in ihr Versteck und traute ihren Augen kaum, als sie Trisha bewusstlos und gefesselt auf ihrem Bett liegen sah. Seile reichten von ihren Handgelenken bis zum Kopfende ihres Bettes. Auch ihre Knöchel waren gefesselt und fest am Fußende des Bettes verankert. Mit einem Blick konnte Rilliana erkennen, dass der Eindringling Trishas Verletzung ausgenutzt hatte und sie so gefesselt hatte, dass sie unglaubliche Schmerzen in ihrer verletzten Kralle verspüren würde, wenn sie sich zu sehr gegen ihre Fesseln wehrte. Ohne weiter nachzudenken, eilte sie zu Trisha und machte sich an den Knoten zu schaffen.
„Trisha! Wach auf, was ist passiert, wer hat das getan?“, fragte sie bestürzt und tastete nach ihren Dolchen. Leider hatte Faluden ihr diese gestern abgenommen, also arbeitete sie fieberhaft daran, die Knoten von Hand zu lösen. Zu spät bemerkte sie, dass sich jemand hinter ihr angeschlichen hatte. Eine muskulöse Hand packte sie von hinten und ein Tuch wurde ihr über das Gesicht gedrückt. Die Elfe wehrte sich nach Leibeskräften, doch spürte sie wie sie immer müder wurde bis sie bewusstlos in den Händen ihres Angreifers zusammensackte.
Rillianas Kopf pochte, als sie aufwachte. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen hatte sie das Bewusstsein verloren und das schien ihrem Kopf überhaupt nicht zu gefallen. Sie stöhnte und bemerkte das irgendetwas in ihrem Mund steckte und sie am Sprechen hinderte. Rilliana versuchte, den Gegenstand in ihrem Mund mit ihren Händen zu entfernen, aber sie gehorchten nicht. Erst jetzt bemerkte sie, dass ihre Hände gefesselt waren, und öffnete die Augen, um nichts als absolute Dunkelheit zu sehen. Eine Augenbinde war fest über ihre Augen gezogen worden. Zusätzlich waren ihre Beine an den Knöcheln und über und unter den Knien zusammengebunden. Verärgert schrie sie in ihren Knebel, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie vernahm ein leises Wimmern von Trisha, die immer noch über ihr ans Bett gefesselt schien.
„Ah, du bist endlich wach“, sagte eine raue Männerstimme, und Rilliana spürte, wie sich jemand neben ihr auf den Boden setzte. Rilliana versuchte blindlings, von ihm wegzukriechen, nur um mit einer Steinwand Bekanntschaft zu machen. Der Fremde kicherte, als er sie von der Wand weg und wieder zu sich zog.
„Hör zu, ich will dir und deinem kleinen Freund nichts Böses. Es ist nur so, dass ihr etwas von meinem Klienten gestohlen habt und er es gerne zurückhaben möchte. Ich würde es vorziehen, wenn wir das so gewaltfrei wie möglich lösen könnten, meinst du nicht auch?“
Rilliana nickte.
„Gut. Kommen wir zur Sache“, fuhr er mit heiterer und freundlicher Stimme fort, „Mir wurde gesagt, dass eine diebische blonde Elfe durch Leon’s Keep gestreift ist und gestern etwas Wertvolles von meinem Kunden gestohlen hat. Du weißt nicht zufällig, wo ich seinen Besitz finden kann, oder?“
Rilliana zuckte mit den Schultern und murmelte in ihren Knebel.
„Oh, Entschuldigung, das hatte ich vergessen, Mylady“, sagte der Fremde und löste den Knoten in ihrem Nacken, um den Knebel zu entfernen. Rilliana atmete ebenfalls erleichtert auf und bewegte vorsichtig ihren Kiefer, um die Steifheit, die sich langsam gebildet hatte, loszuwerden.
„Lässt du uns gehen, wenn ich es dir sage?“, fragte die Elfe. Sie versuchte, tapfer zu klingen, aber sie glaubte sich selbst nicht.
„Du hast mein Wort, wenn du mir sagst, wo die Geldbörse ist, die du gestern entwendet hast“, sagte der Mann erneut, diesmal etwas energischer.
„Der Beutel ist in dem Kleiderstapel in der Ecke beim Fenster!“
Rilliana spürte, wie der Fremde aufstand und zum Fenster ging. Sie konnte hören, wie er ein wenig in ihren Kleidern wühlte, bis er freudig aufschrie.
„Ich denke, das war gute Arbeit von uns allen!“
Er kam zu Rilliana zurück und setzte sich wieder hin.
„Du hast Glück, Kleine. Mein Kunde ist einer von den Guten. Er will nur sein Familienerbstück zurück, den Rest kannst du behalten.“ sagte er und leerte den Beutel über ihr aus. Münzen regneten auf sie herab und rollten über den Boden und unter das Bett.
„Sag mal, wie gelenkig bist du eigentlich?“, fragte er neugierig. Verwirrt drehte die Elfe ihren Kopf in seine Richtung, als er plötzlich ihre Beine mit einem weiteren Seil anhob und sie mit ihren Händen verband, sodass sie in einem engen Hogtie auf dem Boden lag.
„Ich dachte, du lässt uns gehen?“, fragte Rilliana entsetzt und zerrte an ihren Fesseln.
„Tue ich auch. Hier“, antwortete er und warf ein Messer in die Ecke ihrer Wohnung, „dein Schlüssel zur Freiheit, und bevor ich es vergesse“, sagte er und wollte sie gerade wieder knebeln, als sie sich abwandte.
„Komm schon, wir haben es fast geschafft“, sagte der Mann enttäuscht, wartete aber ab, was sie zu sagen hatte.
„Bitte warte … Meine Freundin ist verletzt, könntest du ihr etwas von der Medizin geben, bevor du gehst, sie liegt draußen im Flur“, flehte Rilliana und betete zu allen Göttern, dass der Mann wirklich ein Herz hatte. Und tatsächlich, der Mann stand auf und ging in den Flur. Kurze Zeit später kam er zurück und verabreichte der wimmernden Shifterin ihre Medizin und verteilte sogar die Salbe auf ihrer Verletzung.
„Dafür bist du mir was schuldig, Kleine“, sagte der Mann und stopfte ihr den Knebel wieder in den Mund, den sie diesmal widerstandslos akzeptierte.
„Nun denn, meine Damen. Auf Wiedersehen“, sagte er und schloss Schwungvoll die Tür. Trisha stöhnte erleichtert auf, während Rilliana versuchte, in Richtung der Klinge zu kriechen. Ihr Körper rieb unangenehm über den Boden und scheuerte über die Münzen. Dies würde eine lange Nacht werden.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:23.12.22 15:34 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 3

„Endlich kann dieser blöde Verband weg“, seufzte Trisha erleichtert und ließ sich zurück ins Bett fallen, während Rilliana den Verband abnahm.
„Jetzt musst du nur aufpassen, dass du deinen Fuß nicht zu sehr belastest“, sagte Rilliana und legte sich zu ihrer Freundin.
„Ach komm schon, ich habe mich für … Wahrscheinlich einen Monat ausgeruht!“
„Drei Wochen und ja, ich meine es ernst.“ Erwiderte Rilliana.
„Erwartest du von mir, dass ich auf allen Vieren durch die Stadt laufe wie eine gewöhnliche Katze?“, fragte Trisha ungläubig. Rilliana drehte sich zu Trisha und grinste.
„Nein“, sagte Trisha und versuchte, sich von Rilliana zu entfernen, „NEIN, NEIN, auf keinen Fall!“
„Komm schon, es wäre auch nicht für lange“, sagte Rilliana und rutschte hinter ihr her. Trisha spürte die Kante des Bettes unter sich und drohte, herunterzufallen.
„Hast du mir nicht gerade gesagt, ich solle es ruhig angehen lassen?“, fragte sie als letzten Ausweg und versuchte vergeblich, ihre Neugier zu unterdrücken, die unbedingt herausfinden wollte, was Rilliana vorhatte.
Die Elfe sah das Glitzern in Trishas Augen und wusste, dass sie gewonnen hatte, wenn sie nur ihre Karten richtig ausspielte.
„Ja, du hast wahrscheinlich recht“, sagte Rilliana und stand auf, „und wir haben ohnehin nicht genug Platz dafür“, seufzte sie gekünstelt. Trisha biss sich auf die Unterlippe. Sie murmelte etwas Unverständliches.
„Wie bitte?“
„Ich sagte, wir könnten zu mir gehen!“, sagte sie laut, nur um sich im nächsten Moment den Mund zuzuhalten, als hätte sie etwas Falsches gesagt. Rilliana lächelte. Seit sie vor drei Wochen herausgefunden hatte, dass ihre Freundin gerne gefesselt wurde, in einer sicheren Umgebung, hatte Rilliana fleißig geübt.
Die Elfe hatte fast die ganze Nacht gebraucht, um das Messer zu finden und sich zu befreien. Sofort ging sie zu Trisha und nahm ihr Knebel und Augenbinde ab. Doch anstatt Rilliana zu bitten, ihr so schnell wie möglich die Fesseln abzunehmen, bat Trisha darum, noch ein wenig länger ans Bett gefesselt zu sein und wollte nur, dass Rilliana sich neben sie legte. Zuerst verstand Rilliana nicht, was das sollte, aber nach ein paar Tagen begann sie selbst es zu mögen, von Seilen umarmt zu werden.
Rilliana drehte sich langsam zu Trisha um. Die Haare im Nacken der Shifterin stellten sich auf, als sie das lüsterne Grinsen ihrer Freundin sah.
Rilliana öffnete die Tür zur Straße und schaute sich nervös um.
Das Ganze war zwar ihre Idee gewesen, aber sie hatte trotzdem keine Lust, der Stadtwache zu erklären, was sie mitten in der Nacht mit einer Shifterin auf der Straße machte.
„Die Luft ist rein, komm raus“, flüsterte Rilliana, schritt durch die Tür und zog vorsichtig an einem Seil in ihrer Hand. Zögernd steckte Trisha ihren Kopf durch die Tür und schaute ängstlich die Straße auf und ab. Ein einfacher Knebel aus Stoff sorgte dafür, dass sie keine Bedenken äußern konnte, und so hatte sie keine andere Wahl, als Rilliana zu folgen. Das Seil in Rillianas Hand war an einem Gürtel um Trishas Hals befestigt und diente als Leine. Ihre Arme und Beine waren an den Gelenken zusammengeklappt und mit den restlichen Seilen zusammengebunden, sodass sie nur auf den Knien und Ellbogen herumlaufen konnte. Weiche Tücher waren um sie gewickelt, damit sie nicht in direkten Kontakt mit den harten Straßen kam.
„Wie kommt es, dass du ein Versteck in der Oberstadt finden konntest?“ Fragte Rilliana mit leiser Stimme, um ihre Nervosität zu überspielen.
„Weeh hu mif nift hehehhelt hehe wöwe hch hes tir hahen!“ Antwortete sie durch den Knebel. Rilliana kicherte.
„Du klingst immer so süß, wenn ich dich knebel“, sagte sie und kraulte Trisha hinter den Ohren. Trisha lehnte sich in die Hand ihrer Freundin und begann kurz zu schnurren, bis sie ein Windstoß traf und sie sich daran erinnerte, wo sie war, draußen, mitten auf der Straße und hilflos gefesselt. Rilliana bemerkte ihre Panik und zog Trisha schnell in den Schatten. Sie kniete sich neben ihre gefesselte Freundin und begann, sie sanft zu streicheln.
„Hey, du musst dir keine Sorgen machen, uns wird nichts passieren und ich werde mich immer um dich kümmern. Ich verspreche es“, sagte sie und sah Trisha voller Zuversicht in die Augen. Die Shifterin zögerte, nickte und krabbelte voraus. An einer Ecke in der Nähe einer Taverne hielten sie an. Lautes Gelächter und der Gesang von Betrunkenen erfüllten die Straße. Fragend sah Trisha Rilliana an.
„Www haf hu haah hhe hafeen“, sagte Trisha und lugte ängstlich aus ihrer Deckung hervor, um zu sehen, ob jemand auf der Straße war.
„Du klingst süß, aber ich verstehen dich immer noch nicht. Müssen wir da vorbeigehen?“
Rilliana spürte, wie Trisha versuchte, sie zu treten, und warf selbst einen Blick die Straße hinunter. Sie erkannte ein verlassenes Haus am Ende der Straße, welches einen Eingang durch die unterirdischen Gänge der Stadt hatte. So konnten sie sicher die Taverne umgehen.
„Komm hier lang, Kitty“, sagte Rilliana und zog sanft an der Leine. So schnell sie konnten, rannten die beiden Freundinnen über die Straße und Rilliana begann, sobald sie wieder im Schatten verborgen waren, nach dem Eingang im Boden zu suchen. Schnell fand sie das Gitter und hob es zur Seite. Vorsichtig kletterte Rilliana hinunter und streckte ihre Arme aus, um Trisha herunterzuheben.
„Man, bist du schwer!“, sagte Rilliana, als sie mit Trisha auf dem Arm in den Schacht hinabstieg. Trisha fauchte laut und versuchte, Rilliana durch den Knebel zu beißen.
„Aus! Böse Katze!“, lachte Rilliana und gab ihr einen leichten Klaps auf den Hintern. Rilliana lächelte, als sie ihre Freundin erröten sah.
„Pass auf, hier unten könnte es größere Mäuse als Tabasco geben … obwohl eigentlich die Mäuse aufpassen sollten, oder? Hier, als kleine Belohnung“, sagte Rilliana und löste das Seil von Trishas Halsband. Zögernd ging Trisha ein paar Schritte nach vorn und schaute dann wieder zu ihrer Freundin.
„Na komm, lass ein bisschen Dampf ab, bevor wir wieder durch die Stadt schleichen müssen und keine Sorge, diese Gänge benutzt keine Menschenseele.“
Trisha ließ sich das nicht zweimal sagen und rannte auf allen Vieren los, als hätte sie nie etwas anderes getan. Sie sah eher wie ein Welpe aus, der nach einem langen Tag froh war, endlich herauszukommen, als ein gefesselte Shifterin. Rilliana fand, dass Trisha erstaunlich schnell gelernt hatte, sich effektiv auf allen vieren zu Bewegen. Lag es vielleicht daran, dass Shifter und Katzen sehr eng miteinander verwandt waren, oder daran, dass Trishas Sch****z ihr half, das Gleichgewicht zu halten? Rilliana machte sich innerlich eine Notiz, Trisha nach ihrem Abenteuer zu fragen.
„Hey Trisha! Fang!“, rief Rilliana plötzlich, und die Shifterin wirbelte herum, um sich ihr zuzuwenden. Die Elfe hatte einen Ball von zu Hause mitgenommen und warf ihn Trisha zu. Freudestrahlend stürzte sich Trisha auf den Ball, als er auf sie zurollte, verfehlte ihn aber knapp mit den Armen, und der Ball rollte weiter unter ihr hindurch in die Dunkelheit. Unbeholfen versuchte Trisha, sich auf der Stelle umzudrehen, und jagte dem Ball hinterher. Rilliana wollte ihr gerade nachlaufen, als sie über einen hervorstehenden Stein stolperte und zu Boden fiel. Sie fluchte leise, konnte sich aber noch rechtzeitig abfangen.
„Das war knapp, nicht wahr, Trisha?“, fragte sie, aber Trisha war nirgends zu sehen.
„Trisha?“, fragte sie erneut. Keine Antwort. Kalter Schweiß lief ihr den Nacken hinunter, als sie sich ausmalte, was mit Trisha passieren könnte. Sofort kämpfte sie sich auf die Beine und rannte den Flur hinunter. Tränen liefen über Rillianas Gesicht und sie unterdrückte ein Schluchzen.
„Trisha!“, rief sie erneut, und dieses Mal hörte sie leise Schritte. Rilliana kam quietschend vor einer Kreuzung zum Stehen, als Trisha mit dem Ball über dem Knebel vor ihr stand und sie fragend und ängstlich ansah. Sofort nahm Rilliana ihre Freundin in den Arm. Ihre Stimme überschlug sich, als sie versuchte, sich zu erklären.
„Ich … Ich dachte, dir wäre etwas zugestoßen. Ich bin gestürzt und … und du warst plötzlich weg … das hätte ich mir nie verziehen!“, schluchzte sie und drückte sie fest an sich. Trisha ließ es über sich ergehen und stupste Rilliana mit ihrer Nase an.
„Lassen wir es für heute“, sagte Rilliana zwischen ihren Tränen und wollte sie gerade losbinden, als Trisha sich wehrte und sich aus ihrem Griff entzog.
„Hey, was soll das denn?“, fragte Rilliana und folgte ihr. Trisha wich ihr aus und schüttelte den Kopf.
„Möchtest du das wirklich durchziehen?“, fragte Rilliana ungläubig und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Trisha nickte entschlossen und blickte trotzig zu der Elfe auf. Rilliana wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte.
„Wie du willst. Komm her“, sagte sie und setzte sich auf den Boden. Die Shifterin strahlte, legte sich neben sie und bettete ihren Kopf auf Rillianas Bein. Rilliana streichelte Trishas Rücken, bis sie erneut zu schnurren begann.
„Darf ich dir den Knebel abnehmen?“, fragte die Elfe vorsichtig, und Trisha nickte nach kurzem Zögern. Rilliana löste den Knoten und entfernte den Knebel aus Trishas Mund. Die Shifterin stöhnte leise, als sie ihren Kiefer bewegte, um wieder Gefühl darin zu bekommen.
„Trisha … diese letzten Wochen mit dir waren die besten, die ich seit Langem hatte … und … als ich dich gerade aus den Augen verlor … hatte ich Panik, verstehst du? Ich …“ Wieder kullerten Tränen über Rillianas Gesicht, während sie um Worte rang. Trisha sah ihre Freundin mitfühlend an und hob einen Arm, so gut sie konnte, und legte ihn auf Rillianas.
„Du brauchst nichts zu sagen … es war dumm von mir, so weit vor Zurennen und dich mit so viel zu belasten“, sagte Trisha und lächelte Rilliana an.
„Du belastest MICH? Wer von uns beiden hat die andere in ein hilfloses Kätzchen verwandelt?“, fragte Rilliana und wischte sich die Tränen weg.
„Ich habe dir die ganze Verantwortung übertragen und keine Rücksicht auf dich genommen und das tut mir leid“, sagte Trisha ernst und rückte etwas näher an Rilliana heran.
„Aber ich habe dich aus den Augen verloren, es ist meine Schuld“, sagte die Elfe.
„Unser beider Schuld …“, korrigierte Trisha. Rilliana sah nicht überzeugt aus.
„Außerdem habe ich ein wenig mehr Erfahrung auf diesem Gebiet, würde ich sagen“, fügte Trisha hinzu und versuchte, sich wieder aufzurichten, „Komm, wir müssen ankommen, bevor es hell wird. Wir haben ein gemütliches Bett, das auf uns wartet.“
Trisha wich nicht von Rillianas Seite, bis sie an einem Loch ankamen, das in den Keller der Ruine führte. Mit der Taverne im Rücken machten sich die beiden Freundinnen auf den Weg zu der Mauer, die die Oberstadt von der Unterstadt trennte.
„Sind wir bald da?“, fragte Rilliana und blickte nervös zum Mond, der bereits gefährlich niedrig stand.
„Wir sind da“, antwortete Trisha schwer atmend und verschwand hinter ein paar Büschen. Rilliana schob einige Äste beiseite und stand vor einem schweren Gitter. Das ihnen den Weg versperrte.
„Und jetzt?“, fragte die Elfe.
„Drück auf den Stein dort“, sagte Trisha und deutete mit ihrem Ellbogen auf einen Stein mit einem kleinen Katzensymbol darauf, den Trisha in ihrer Lage aber nicht erreichen konnte. Rilliana drückte auf den Knopf, und das Gitter schob sich ein wenig zur Seite, sodass die beiden sich hindurchzwängen konnten. Sie gingen einen weiteren Korridor entlang, bis sie vor einer Holztür standen.
„Nimm meinen Schlüssel“, sagte Trisha und bot Rilliana ihren Hintern an. Rilliana gab ihr einen Klaps und Trisha zuckte erschrocken zusammen.
„ICH MEINTE MEINEN WOHNUNGSSCHLÜSSEL!“ Fauchte Trisha, während ihr Puls in die Höhe schnellte.
„Die Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen.“ Erwiderte Rilliana und grinste breit, während sie nach dem Schlüssel suchte. Schnell wurde die Tür geöffnet, und Rillianas Kinnlade fiel herunter, als sie sah, was Trisha ihr Zuhause nannte. Im ganzen Raum war ein roter Teppich verlegt worden, und an der Wand stand ein Himmelbett. Mehrere Schränke, die zweifellos mit unzähligen Kleidungsstücken gefüllt waren, säumten die gegenüberliegende Steinwand, die nur von einer Tür unterbrochen wurde.
„Mach es dir gemütlich, Rilli“, sagte Trisha und versuchte, auf das Bett zu klettern. Vergeblich.
„Was, wie? Warum?“, fragte Rilliana schockiert und schob ihre Freundin auf ihr riesiges Bett.
„Können diese Fragen nicht bis später warten? Ich bin schon ein wenig müde.“
„Ja … ja. Natürlich.“ sagte Rilliana immer noch verwirrt und setzte sich neben Trisha.
„Wer bist du?“

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:23.12.22 15:34 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 4

… „Wer bist du?“ Fragte Rilliana und sah ihre immer noch gefesselte Freundin nervös an. Trisha verdrehte nur die Augen.
„Holt mich aus den Fesseln, dann erkläre ich es dir!“, forderte sie und versuchte vergeblich, sich auf dem weichen Bett auf den Rücken zu drehen. Sie ächzte vor Anstrengung, zappelte kurz und lag dann schwer atmend einfach nur da.
„Ein bisschen Hilfe bitte!“, jammerte sie und sah flehend zu Rilliana auf.
„Natürlich, hier.“
Rilliana half ihr, sich umzudrehen und begann, die Knoten zu lösen. Kurze Zeit später lagen die beiden unter einer kuscheligen samtig roten Decke und wärmten einander.
„Also …?“, fragte Rilliana schließlich und wartete neugierig darauf, was Trisha zu sagen hatte.
„Also …“, sagte Trisha und schien nach Worten zu ringen, „wo soll ich überhaupt anfangen? Im Grunde genommen ist es so … du und ich sind uns sehr ähnlich in der Art, wie wir aufgewachsen sind. Der einzige Unterschied ist, dass ich von einem wohlhabenden Mann aus Goramag adoptiert wurde. Er hat mich zu einem Dieb erzogen, obwohl das nicht nötig gewesen wäre, da es uns an nichts mangelte. Erst später erfuhr ich, dass er eine Art Unterweltboss war, der unzählige Lakaien unter sich hatte, aber das machte mir nichts aus. Ich war dankbar, dass er mich adoptiert und mein Talent gefördert hatte. Gelegentlich gab er mir den Auftrag, dieses oder jenes zu stehlen. Er behandelte mich wie sein eigen Fleisch und Blut und wir reisten durch das ganze Land, aßen, spielten zusammen …“ Trisha verstummte für einen Moment, als müsse sie sich sammeln
„Trotzdem fragte ich mich immer wieder, wo meine leiblichen Eltern waren … warum hatten sie mich allein gelassen. So kam es, dass mein Vater mir half, Informationen zu sammeln, und wir fanden heraus, dass einer seiner Rivalen, Faluden, wahrscheinlich etwas mit dem Verschwinden meiner Eltern zu tun hatte oder zumindest etwas über sie wusste. Allerdings wurde ich von ihm erwischt. Er war von meinen Fähigkeiten beeindruckt und wollte mich rekrutieren, aber wie du weißt, habe ich abgelehnt.“ Trisha hob einen Arm und deutete auf die reiche Einrichtung des Zimmers.
„Das hat mein Vater für mich eingerichtet, damit ich in Leon’s Keep einen Platz zum Leben habe, während ich mich mit Faluden beschäftige. Er hat gute Beziehungen zu Architekten, Stadtwachen, Magiern und zur Oberschicht von Leon’s Keep, was vieles vereinfacht hat.“ Trisha beendete ihre Erzählung und wartete darauf, was Rilliana zu sagen hatte. Sie sah sie nur mit ausdruckslosem Gesicht an. Trisha wurde langsam nervös.
„Bitte … sag etwas.“
Rilliana öffnete ihren Mund, schloss ihn aber sofort wieder.
„Trisha … was willst du von mir hören? Glaubst du, ich würde dich verurteilen oder dir den Rücken zukehren, weil du die Tochter eines Unterweltbosses bist? Ich habe auch meine Kontakte in der Stadt, und ich bin weit davon entfernt, ein Unschuldslamm zu sein. Komm her.“ sagte sie und umarmte Trisha. Die Shifterin erwiderte die Umarmung und atmete erleichtert auf.
„Du musst mich später herumführen. Ich wette, wir können hier eine Menge Spaß haben.“
Trisha kicherte.
„Wenn du wüsstest“, erwiderte sie und schloss die Augen, „aber bitte lass mich erst ein paar Stunden schlafen.“
„Natürlich …“, sagte Rilliana und versuchte, selbst die Augen zu schließen, um in ihre Meditation zu versinken.
Rilliana blinzelte, sie lag immer noch in dem Himmelbett neben Trisha, die ruhig und zufrieden atmete. Die Elfe grinste und schlüpfte vorsichtig aus dem Bett, ohne Trisha zu wecken. Sie zog sich ihre enge Lederhose an und streifte sich ihr Shirt über, das ihr locker über den Körper fiel.
„Trisha wird doch nichts dagegen haben, wenn ich mich ein wenig umsehe, oder?“ Dachte Rilliana und öffnete einen der Schränke. Darin befanden sich unzählige Kleidungsstücke in verschiedenen Farben. Der andere Schrank enthielt dunklere Gewänder, die sich perfekt für nächtliche Diebstähle eigneten. Es fehlte nur noch die Tür, die sich zwischen den beiden Schränken befand. Rilliana öffnete sie einen Spalt und warf einen Blick hinein. Ein Korridor mit zwei Türen auf der linken und zwei auf der rechten Seite kam zum Vorschein. Rilliana schaute zu Trisha, die immer noch fest schlief.
„Es wird ihr schon nichts ausmachen“, flüsterte Rilliana und verschwand hinter der Tür. Sofort öffnete sie die erste Tür zu ihrer Linken und fand sich in einem großen Raum mit unzähligen Büchern und einem großen Sofa wieder. In der Ecke des Raumes stand ein Schreibtisch, auf dem sich ein Dutzend Schriftrollen stapelten. Rilliana konnte nicht glauben, wie groß Trishas Wohnung sein musste und wie viele Mittel ihr Vater eingesetzt hatte, um das alles zu ermöglichen. Hastig schloss sie die Tür und öffnete stattdessen die gegenüberliegende. Rilliana fiel die Kinnlade herunter, als sie Trishas Badezimmer entdeckte, das größte, das sie je gesehen hatte. Alles war mit weißen Steinplatten ausgelegt, und in der Ecke stand eine Badewanne, in der mindestens vier Personen Platz gefunden hätten. Eine Toilette und ein Waschbecken vervollständigten das Bild. Rilliana überlegte, ob sie ein Bad nehmen sollte, hielt sich aber zurück. Sie würde lieber mit Trisha baden, wenn diese aufwachte. Sie verließ das Zimmer und ging weiter den Flur hinunter. Rilliana öffnete wieder die linke Tür und fand sich in einem leeren Raum wieder. An der gegenüberliegenden Wand war eine Tafel mit eingravierten Symbolen angebracht. Rilliana konnte die seltsame Schrift nicht lesen, aber ihre Neugierde übermannte sie und sie ging hin und drehte an einem Knopf, aber es passierte nichts, also drückte sie auf eines der Symbole. Sofort begann die Tafel zu leuchten und zu blinken. Zögernd zog Rilliana ihre Hand zurück und fragte sich, ob sie gerade etwas falsch gemacht hatte, als das Licht immer schneller zu blinken begann. Plötzlich schlug die Tür zu und Rilliana war eingesperrt.
„Trisha?“, fragte Rilliana ängstlich, aber sie erhielt keine Antwort. Der Raum leuchtete auf und Rilliana hielt sich die Hände vors Gesicht, um ihre Augen zu schützen. Als das Leuchten verschwand, hörte Rilliana einen Piepton, als ob der Raum ihr mitteilen wollte, dass er fertig war. Rilliana ließ die Arme sinken, und wieder wusste sie nicht, was geschehen war. Überall im Raum waren Knopf große Löcher in den Wänden erschienen, die sich kreuz und quer durchzogen. Auf der geschlossenen Tür flackerte eine Zahl auf, die langsam herunterzählte. Hilfesuchend wandte sich Rilliana der Tafel zu, aber die Symbole sagten ihr immer noch nichts. Rilliana bekam es mit der Angst zu tun und sah sich Panisch um. Als die Zahl Null erschien, geschah erst einmal nichts. Doch plötzlich schoss aus einem der Löcher ein Seil in Rillianas Richtung, das sie nur knapp verfehlte und an der Wand hängen blieb.
„Was ist hier los?“, fragte sie und duckte sich unter einem weiteren Seil hindurch, das ihr entgegensprang. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass weitere Zahl an der Tür erschienen war, und ihr Herz rutschte ihr in die Hose, als sie eine 179 sah, die nicht abwärts zählte, zumindest nicht sekündlich. „Das ist nicht dein Ernst, Trish“, sagte Rilliana. Sie rannte zur Tür und versuchte vergeblich, diese zu öffnen. Nach mehreren Zugversuchen merkte sie, dass sie verschlossen war, und ließ hastig los, als weitere Seile in ihre Richtung schossen und sich an und neben der Tür befestigten. Inzwischen waren die Seile wie ein Spinnennetz über den ganzen Raum gespannt, und Rilliana wollte nicht herausfinden, was passieren würde, wenn sie eines berührte, geschweige denn sich darin verfangen würde. Es gelang ihr, noch einmal knapp auszuweichen, aber dann verließ sie das Glück. Ein Seil schoss knapp an ihrem Kopf vorbei und sie duckte sich erneut. Rilliana bemerkte zu spät, dass von der Tür aus ein weiteres Seil auf sie geschossen wurde, das sie so hart am Rücken traf, dass es sie vom Boden fegte und sie ungehindert in den Dschungel der Seile schleuderte. Es kam, wie sie befürchtet hatte, und von einem Moment auf den anderen war sie hilflos in den Seilen verheddert. Der Raum schoss munter weiter Seile in ihre Richtung, um ihre Chancen, sich zu befreien, zu minimieren. Rilliana kämpfte, so gut sie konnte, aber jede Bewegung schien ihre Lage noch hoffnungsloser zu machen. Plötzlich spürte sie, wie ein Seil zwischen ihren Beinen festgezurrt wurde, woraufhin sie ihre Fluchtversuche sofort einstellte und rot anlief. Das Einzige, was sie jetzt noch bewegen konnte, war ihr Kopf und so blieb ihr nichts anderes übrig, wie sie einer Marionette eine Handbreit über dem Boden in den Seilen zu hängen. Ihre Arme und Beine ragten in verschiedenen Winkeln von ihrem Körper ab und jede Bewegung spannte die Seile mehr.
„Trisha?“, fragte Rilliana erneut nervös, als sich das Seil zwischen ihren Beinen immer tiefer in ihre Lederhose drückte. Gerade noch rechtzeitig bemerkte sie, wie ihr ein weiteres Seil in Richtung ihres Kopfes Geschossen wurde und lehnte sich nach hinten. Das Seil zischte knapp an ihrer Nase vorbei und sie spürte, dass sie niesen musste. Mit aller Kraft versuchte sie, dem Reflex zu widerstehen, aber es war ein hoffnungsloses Unterfangen, als sie schließlich niesen musste und ihr ganzer Körper bebte. Rilliana kreischte laut auf, als sich die Seile um sie herum strafften und das Seil zwischen ihren Beinen noch tiefer in sie eindrang. Das Seil in Kopfhöhe wickelte sich um ihr Haupt und presste sich über ihre Augen.
„Trisha!“, schrie Rilliana verzweifelt, weil sie Angst hatte, das nächste Seil könnte sich um ihren Hals wickeln. Sie wollte sich nicht ausmalen was dann mit ihr Passieren würde. Sie stöhnte erleichtert auf, als sie endlich die Schritte ihrer Freundin hörte. Es gab ein Klicken, als sich die Tür hinter Rilliana öffnete, und ihr fiel ein Stein vom Herzen.
„Rilliana? Bist du da drin? Ich kann die Tür nicht ganz aufmachen. Bitte sag mir, dass du nichts angerührt hast“, kam Trishas nervöse Stimme von der Tür, die durch die Seile blockiert war.
„Sagen wir es mal so … Ich habe etwas angefasst und jetzt hänge ich hier ein wenig rum. Wozu brauchst du einen Raum, der mit Seilen auf dich schießt?“
Trisha lachte laut auf.
„Das ist mein Trainingsraum. Da drin kann ich alles Mögliche einstellen. Was glaubst du, warum ich dich so leicht besiegen konnte?“
„Und wann kann ich hier raus?“, fragte Rilliana genervt.
„Kommt drauf an. Welche Nummer steht denn gerade an der Tür?“
„Ich weiß es nicht. Das letzte Mal, als ich sie sah, stand da 179“, sagte Rilliana nervös und befürchtete das Schlimmste. Trisha lachte erneut.
„Du hast es also geschafft, meinen Trainingsraum so einzustellen, dass er dich fesselt und für die nächsten drei Stunden nicht mehr loslässt. Respekt!“
„Drei Stunden?“, fragte Rilliana entsetzt, „kannst du mich nicht früher herausholen?“
„Nun, das schon, aber dann müsste ich quer durch den Raum und zur Tafel gehen, aber leider muss ich meine Kralle noch ein wenig schonen und ich habe keine Lust, wegen eines kleinen Ausrutschers drei Stunden neben dir zu hängen. Ich komme später wieder. Viel Spaß!“ sagte Trisha, lachte abermals und schloss die Tür. Rilliana war aufs Neue sprachlos. Sie wollte gerade etwas hinter Trisha her schreien, als sich ein Seil um ihren Mund schloss und sie effektiv knebelte. Mit letzter Kraft versuchte sie, sich zu befreien, aber der Raum hatte andere Pläne und Rilliana gab auf, als sich die Seile noch enger um sie legten. Verärgert atmete sie aus.
„Wenn ich hier schon nicht rauskomme, dann will ich es wenigstens eine Weile genießen“, dachte sie und begann langsam, ihre Hüften vor und zurückzubewegen.
Trisha schüttelte lächelnd den Kopf und ging zurück ins Schlafzimmer. Sie war kurz in Panik geraten, als sie Rilliana nirgends sah, doch dann bemerkte sie die offene Tür zum Flur und hörte, wie die blonde Elfe sie rief und wimmerte.
„Die beste Freundin aller Zeiten“, murmelte sie und kuschelte sich zurück in ihre Decke.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:23.12.22 15:38 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 5

Rilliana hatte einen verträumten Gesichtsausdruck, nachdem Trisha sie endlich sicher aus dem Trainingsraum herausholte. Sie lag regungslos auf dem Boden und reagierte kaum auf Trisha, die sie vom Boden aufhob und ins Bad brachte. Die Wanne war bereits mit heißem Wasser gefüllt und der Schaum stieg über den Rand. Vorsichtig entkleidete Trisha ihre Freundin und setzte sie in die Badewanne. Rilliana stöhnte auf.
„Ich bin im Himmel“, sagte sie leise und ließ sich tiefer ins Wasser sinken.
„Noch nicht ganz.“ Lachte die Shifterin und kletterte selbst hinein und legte sich neben Rilliana. Nach ihrem letzten Abenteuer waren überall auf Rillianas Haut deutliche Seilspuren zu sehen. Trisha bewunderte die Abdrücke und strich mit ihren Fingern über eine von ihnen. Sie verzierten die Elfe wie Ornamente.
„Du siehst toll aus“, sagte sie und begann, die Elfe zu massieren. Rilliana biss sich auf die Unterlippe und genoss die Berührung ihrer Freundin und die Wärme des Wassers.
Die beiden Freundinnen hatten ihre Augen geschlossen und Trisha hatte ihre Arme von hinten um Rilliana geschlungen.
„Trisha?“
„Mmmhmm?“
„Kannst du mich trainieren? Mir beibringen, wie man kämpft, so wie du?“
Trisha öffnete eines ihrer Augen.
„Ich habe mir angesehen, was du in meinem Trainingsraum gemacht hast, … glaub mir, ich bin nicht SO gut“, sagte sie.
„Dennoch, als wir uns das erste Mal trafen, hast du mich, wie einen Anfänger aussehen lassen.“
„Ja, das war eine ziemlich peinliche Vorstellung, die du da geboten hast.“
„Ach, komm schon“, sagte Rilliana, löste sich aus der Umarmung und ließ sich auf die andere Seite der Wanne treiben, „so schlecht war ich auch nicht.“
„Na ja …“
„Antworte nicht darauf. Ich verstehe schon. Kannst du mich lehren zu Kämpfen oder nicht?“
„Na gut, wie du willst. Wir werden noch heute damit anfangen“, sagte sie und grinste verschlagen, „aber sei gewarnt, es könnte gefährlich sein.“ fügte sie hinzu, stand auf und hob die Faust, als wolle sie in den Kampf ziehen. Das Wasser, das sich auf ihrer Haut befand, spritzte zurück in die Wanne und auf Rilliana. Die Elfe sah zu ihrer Freundin auf und biss sich auf die Unterlippe, als sie die Shifterin in voller Pracht vor sich sah.
„Ich bin BEREIT!“
„Trisha? Ich glaube, ich bin doch noch nicht bereit dafür!“, sagte Rilliana. Und blickte nervös auf das Gerät, an dem Trisha herumhantierte. Auf dem ganzen Weg aus der Stadt, in den Wald und zu einer kleinen unbewohnten Hütte hatte Trisha nichts gesagt, obwohl Rilliana sie mit Fragen löcherte. Nun saß sie Hilflos auf einen Stuhl, mit Seilen gefesselt und sichtlich nervös.
„Ich dachte, wir üben das Kämpfen, Trisha?“, fragte sie und sah zu, wie Trisha einen Zeiger am Gerät zurückstellte.
„Weißt du noch, was ich dir gesagt habe, als ich dich gegen die Wand gedrückt habe?“, fragte sie, nickte kurz dem Gerät zu und drehte sich zu ihrer Freundin.
„Dass ich mich zu sehr von meinen Gefühlen leiten lasse?“
„Richtig, ich will jetzt sehen, wie du unter Druck reagierst, damit ich mir ein genaues Bild machen kann. Emotionen sind gut in einem Kampf, aber zu viele davon und du wirst verlieren, dasselbe Gilt für Stress“, sagte Trisha und deutete auf das Gerät.
„Dieses Gerät wird aktiviert, sobald die Turmuhr von Leon’s Keep schlägt. Danach hast du eine Stunde Zeit, dich zu befreien, sonst explodiert sie und es gibt eine ziemliche Sauerei.“
Rillianas Blut gefror ihr in den Adern.
„Das ist nicht dein Ernst, oder? Trisha, hol mich sofort hier raus!“, forderte Rilliana und blickte verängstigt auf die Bombe.
„Keine Sorge, Rilli, ich habe volles Vertrauen, dass du dich befreist und die Bombe entschärfen kannst. Du musst nur diesen Knopf hier drücken“, sagte sie und zeigte auf einen großen roten Knopf oben auf der Bombe. Rilliana schaute an ihrem Körper hinunter und untersuchte ihre Fesseln. Ihre Hände waren hinter dem Stuhl fixiert und ein Seil führte von ihnen zu ihren Füßen, sodass sie den Boden nicht berührte. Andere Seile waren um ihren Körper gewickelt und drückten sie gegen die Rückenlehne des Stuhls. Außerdem gab es ein Seil, das Trisha durch Rillianas Schritt führte und mit den übrigen Fesseln verband. Ungläubig blickte Rilliana zu Trisha auf, die nun auf sie zukam.
„Trisha können wir nimmmh, hmmhh!“
„Naaahh, mach dir keine Sorgen.“ Trisha unterbrach sie und steckte ihr ein Tuch in den Mund, das sie mit einem weiteren verschloss und in Rillianas Nacken fixierte. Sie lauschten beide, als die Glocke von Leon’s Keep siebenmal läutete.
„Wir sehen uns dann in weniger als einer Stunde“, sagte Trisha fröhlich, ging zur Tür und winkte der Elfe zum Abschied. Rilliana blickte ihr mit einer Mischung aus Wut und Angst hinterher, aber es blieb ihr nichts anderes übrig, als zu versuchen, die fast unmögliche Aufgabe zu bewältigen. Die Bombe begann zu ticken, und sofort erfasste Panik Rillianas Herz. Zuerst versuchte sie, die Seile zu zerreißen und kämpfte mit aller Kraft dagegen an. Aber sie schienen nur noch fester zu werden, genau wie im Trainingsraum, und wieder wurde sie sich des Seils zwischen ihren Beinen bewusst. Ihr Kopf lief rot an, als es in ihre Hose drückte.
„MMHHMMAAA!“, schrie sie durch ihren Knebel, aber die Shifterin zeigte ihr Gesicht nicht.
Außerhalb der Hütte hatte es sich Trisha unter einem Baum bequem gemacht. Sie gähnte laut und beobachtete Rilliana durch die Fenster der Hütte.
In der Hütte führte Rilliana einen vergeblichen Kampf gegen die Seile. Jedes Ziehen, jede Drehung und jedes Aufbäumen ihres Körpers wurde mit einem Zug zwischen ihren Beinen bestraft. Erschöpft ließ sie sich in den Seilen hängen und warf einen Blick auf die Bombe. Fünfzehn Minuten waren bereits vergangen und sie hatte keine Fortschritte vorzuweisen. Schweiß rann ihr über das Gesicht und kitzelte sie. Verärgert schüttelte sie den Kopf, um die Tropfen loszuwerden, aber ohne Erfolg.
„Ich benötige eine andere Strategie …“, dachte sie und versuchte, sich zu beruhigen. „Trisha würde sie nie in Gefahr bringen, oder?“
Sie begann, ihre Fesseln abzutasten und zu fühlen, ob sie einen Knoten fand. Sie atmete erleichtert auf, als sie einen spürte.
„Mmmmh?“, sagte sie und versuchte, die Seile über ihrer Schulter zu sehen. Der Knoten war fester gezogen, als sie es je erlebt hatte.
„Ich bin so ein Idiot“, dachte Rilliana und begann, ihn aufzubinden. Ihr Gezappel hatte den Knoten festgezogen, und so fürchtete sie, dass auch alle anderen so straff gezogen waren, dass sie jetzt steinhart waren und sie mit ihren Fingern kaum eine Schwachstelle finden konnte, um sie zu lösen. Trotzdem ließ sie sich nicht beirren und versuchte es weiter, bis er sich lockerte. Sie atmete zufrieden aus, als sich eines der Seile löste, und warf einen Blick auf die Bombe. Sie erstarrte. Eine weitere Viertelstunde war vergangen. Die zuvor mühsam errungene Ruhe war mit einem Schlag dahin, als sie wieder fieberhaft nach einem Knoten suchte, da sie nun mehr Bewegungsspielraum hatte. Mit jedem neuen gelockerten Knoten konnte sie sich mehr und mehr bewegen, bis sie nur noch ihre Hände und ihre Beine lockern musste. Ein Glockenschlag ertönte und eine Welle der Angst überrollte Rilliana.
„Eins!“, zählte sie in ihrem Kopf und kämpfte weiter mit den Seilen, denn nach all den Bewegungen hatten diese sich besonders fest gezogen.
„Zwei! Würde Trisha hereinkommen und sie retten?“
„Drei! Nur noch ein kleines Stückchen und ich bin frei.“
„Vier! Geschafft! Ich kann die Beine später losbinden!“
„Fünf! Sie hat meine Beine zusätzlich an den Stuhl gebunden?“
„Sechs! Trisha bitte!“
„Sieben! Geschafft! Jetzt nur noch den Knopf!“
Draußen unter dem Baum saß Trisha mit einem teuflischen Grinsen und zählte jeden Glockenschlag laut mit.
„Sieben … Acht!“
Ein lauter Knall schallte durch den Wald, und die Vögel flogen in Scharen in die Luft. Die Tür flog auf und weißer Schaum strömte heraus. Trisha konnte nur das leise Platzen der Schaumblasen hören, dann:
„TRISHAAA!“
Eine Gestalt erschien in der Tür, von oben bis unten mit Schaum bedeckt, und wenn man genau hinsah, konnte man die Umrisse von Rilliana erkennen. Trisha konnte sich nicht länger zurückhalten und begann laut zu lachen, was im ganzen Wald widerhallte. Sie schlug mit den Fäusten ins Gras und rollte sich über den Boden. Rilliana hob ihre Arme und befreite ihr Gesicht von dem Schaum.
„War das alles nur ein dummer Scherz für dich?“, fragte Rilliana wütend.
„Was? Nein!“ sagte Trisha, als Rilliana sie weiterhin mit wenig Begeisterung ansah.
„Komm, setz dich hin. Ich werde es dir erklären.“
Grummelnd und fluchend ging Rilliana auf Trisha zu und wischte den Schaum ab.
„Jetzt bin ich aber gespannt“, sagte Rilliana mit unterdrücktem Unmut und setzte sich.
„Im Grunde war das eine Wiederholung unseres Kampfes … nur weniger blutig, aber du hast es aus den gleichen Gründen nicht geschafft wie damals. Du hast unüberlegt gehandelt und die Knoten so fest gezogen, dass du es dir nur noch schwerer gemacht hast. Außerdem hast du deine Umgebung nicht im Auge behalten, sonst hättest du die ganze Zeit sehen können, dass ein Messer hinter dir lag. Du hättest einfach den Stuhl umkippen und dich damit befreien können. Kurzzeitig dachte ich, du hättest es gesehen, aber … na ja.“
Rilliana kam sich wie eine Idiotin vor.
„Aber dafür üben wir ja. Damit du deine Fehler in einer sicheren Umgebung machen kannst.“
„Und dass ich mich zum Gespött mache, ist nur ein winziger Bonus, oder?“
„Fünfundzwanzig Prozent.“
„Haha“, sagte Rilliana trocken und legte sich ins Gras. Trisha unterdrückte ein Lachen, als der Schaum von Rillianas Rücken links und rechts unter ihr herausquoll.
„Keinen Pieps.“
„Ich sage gar nichts.“
„Mmmmhmm sicher.“
„Komm schon, du hast dir etwas Leckeres zu essen verdient. Wie wäre es mit Fisch?“, sagte Trisha, stand auf und klopfte sich den Staub von der Kleidung. Rilliana lief das Wasser im Mund zusammen. Wenn Trisha Fisch zubereitete, war dies immer ein Festmahl. Sofort war ihre Wut verflogen und sie ging voran.
„Rilliana, hast du nicht etwas vergessen?“, sagte Trisha und zog fest an dem Seil in Rillianas Schritt. Die Elfe fluchte laut, als ihre Beine unter ihr nachgaben und sie mit hochrotem Gesicht zu Boden fiel.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TheLargeEmptY am 22.05.23 um 10:18 geändert
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:24.12.22 00:26 IP: gespeichert Moderator melden


Klasse,und bitte weiter schreiben!

Und schöne Weihnachten.
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:17 IP: gespeichert Moderator melden


Dir auch eine Schöne Weihnachten.
Und keine Sorge es geht weiter! Freut mich das es dir soweit gefällt
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TheLargeEmptY
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:21 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 2
Ernst und Spaß, Hass und Liebe
Teil 1


„Was ist nun? Gehst du mit oder nicht?“ fragte Rilliana und sah ihre Freundin böse lächelnd an.
„Ich sagte: lass mich überlegen!“, sagte Trisha und trommelte nervös auf den Tisch.
„Mädels, ich muss langsam mal ins Bett, könntest du dich bitte entscheiden?“, sagte die Gnomin, Arissa Berryriver und begutachtete abermals ihr Blatt.
„Alles klar, wie ihr wollt. All in“, sagte Trisha und schob ihr Geld in die Mitte des Tisches, „Zeigt mir, was ihr habt.“
Arissa und Rilliana wechselten einen Blick.
„Ich bin raus“, sagten beide wie aus einem Munde. Trisha schnaubte enttäuscht.
„Und wieder gewonnen. Kommt schon, so macht es doch keinen Spaß.“ Sagte Trisha und zog den gesamten Pott zu sich.
„Wie wäre es denn mit einem anderen Spiel?“, fragte Rilliana.
„Von mir aus gerne, aber ich werde euch auch dort schlagen.“
„Oh, nein, nicht mit mir. Ich meinte das gerade ernst ihr beiden.“ sagte Arissa und sprang von ihrem Stuhl.
„Ich glaube, unser Gastgeber will uns loswerden, Rilliana“, sagte Trisha und stand ebenfalls vom Tisch auf, um sich besser ihren Gewinn in die Taschen zu stecken.
„Kannst du es ihr verübeln? Du hast uns ausgenommen.“ sagte Rilliana.
„Nein ehrlich Mädels, ich muss morgen früh raus“, sagte Arissa, streckte sich und gähnte, „aber könntet ihr den Auftrag nächsten Monat übernehmen?“
„Verlass dich auf uns!“, sagte Rilliana und salutierte.
„Kein Problem, Frau Berryriver, es hat mich gefreut ihre Bekanntschaft zu machen“, sagte Trisha und verbeugte sich.
„Die Freude war ganz meinerseits Trisha liebes und nenn mich bitte Arissa. Pass mir gut auf meine Rilliana auf.“ Erwiderte die Gnomin.
„Keine Sorge, ich halte sie an der kurzen Leine.“
„So genau wollte ich das gar nicht wissen. Also dann gute Nacht ihr beiden.“ sagte Arissa und geleitete die beiden Freundinnen nach draußen.
„Gute Nacht Arissa“, sagten sie, umarmten die Gnomin und gingen zurück zu Trishas Wohnung.
„Sie hat dir also beigebracht, auf der Straße zu überleben?“, fragte Trisha neugierig.
„Ja, das Waisenhaus konnte nicht immer für uns alle sorgen. Also nahm ich das selbst in die Hand, bis ich mal erwischt wurde. Arissa konnte mich glücklicherweise aus dem Schlamassel herausreden. Danach brachte sie mir viele Tricks und Kniffe bei“, sagte Rilliana und blickte nachdenklich in den dunklen Himmel, „Ich denke, sie war, bis ich dich traf, die einzige, die ich Familien nennen konnte.“
„Aww Rilli, ich wünschte, wir hätten uns viel früher kennengelernt“, sagte Trisha und legte einen Arm um ihre Freundin. Die Elfe sagte nichts und küsste stattdessen ihre Wange.
„Rilliana, kommst du ins Bett?“, fragte Trisha, während sie ihr Kopfkissen aufschüttelte.
„Nein!“kam es zurück aus Trishas Arbeitszimmer.
„Nein? Was soll das den Heißen?“
„Komm her, wir müssen noch was klären.“
Trisha runzelte die Stirn. Hatte sie etwas Falsches gesagt?
„Hat das nicht bis morgen Zeit?“, fragte die Shifterin und ging ins Arbeitszimmer.
„Dein Ernst?“, fragte Trisha, als sie Rilliana sah, die nur in einem violetten halbtransparenten Nachthemd bekleidet auf ihrem Arbeitstisch saß, welchen sie in die Mitte des Raums geschoben hatte. Ihre Beine hatte sie überkreuzt und in den Händen hielt sie ein Kartendeck, welches sie anzüglich mischte. Hinter ihr auf dem Tisch lag ein Stapel Seile, fein säuberlich aufgereiht.
„Ich habe eben bei Arissa gescherzt. Ich bin auch schon recht müde, Rilli.“
„Nun, ich habe nicht gescherzt.“
„Rilliana, bitte, machen wir das morgen, in Ordnung?“, sagte Trisha und wollte sich gerade umdrehen, als Rilliana sagte: „Ich setze zwei Wochen.“
Trisha blieb wie angewurzelt stehen und überlegte. Zwei Wochen Rilliana ihr Hilflos ausgeliefert, hörte sich schmackhaft an, aber sollte sie verlieren …
„Naa ist mir zu riskant.“
„Wenn du dich jetzt hier hinsetzt und wir spielen, werde ich der Köder in Arissa’s Mission sein.“
Trisha zögerte. Selbst wenn sie verlor, was waren schon zwei Wochen, im Vergleich nicht den Köder spielen zu müssen.
Trisha leckte sich die Lippen und grinste schelmisch. Es war eine win-win für sie. Trisha ließ ihr Lächeln verschwinden und drehte sich zu ihrer Freundin.
„Ich bin dabei. Sieht aber so aus, als müsste ich dir noch einiges über das Verhandeln beibringen.“ sagte sie und setze sich an den Tisch.
„Wieso, ich habe doch bekommen, was ich wollte, oder?“, sagte Rilliana und setzte sich ihr gegenüber.
„Ich nehme an, die liegen nicht nur zur Dekoration hier?“, sagte Trisha und deutete auf die Seile.
„Die sind da, um es etwas interessanter zu machen. Wir spielen bis zu neun Runden. Mit jeder verlorenen Runde wird eine neue Fessel angebracht und diejenige die fünf runden verliert wird am Ende Geknebelt“, Erklärte Rilliana und teilte aus, „Jede Runde ein All in.“
Trisha warf einen Blick in ihre Karten.
„Na, schon nervös?“, fragte Rilliana selbstsicher, während sie den Flop, Turn und River verdeckt auf den Tisch legte.
Sie legte ihre Karten offen auf den Tisch und lächelte Trisha zu.
„Zwei Könige!“
„Der Schlüssel bei Hands of Fate ist nicht nervös zu werden“, sagte Trisha und legte ebenfalls ihre Karten auf den Tisch.
„Zwei und vier? Du wirst so untergehen.“ sagte Rilliana und deckte Flop, Turn und River auf. Ihr Gesicht erfror.
„Scheint, als hätte ich eine Straße“, sagte Trisha, nahm sich ein Seil, entfaltete es und fesselte eins von Rillianas Beinen an den Stuhl.
„Teilst du schon mal aus, ich bin hier noch ein wenig beschäftigt. Es soll ja nicht locker werden.“
Rilliana schluckte, das hätte nicht passieren dürfen. Hatte sie einen Fehler beim Mischen gemacht? Die Elfe teilte erneut die Karten aus, währen Trisha den letzten Knoten zu zog und das Bein ihrer Freundin streichelte.
„Das war erst eine Runde, dein Glück ist nun vorüber.“
Trisha lächelte nur in sich hinein und sah sich noch nicht mal ihr Blatt an.
„Und los“, sagte die Elfe, „zwei Asse!“
„Ich hab’, oh, nur … zwei Zweien“, sagte die Shifterin, sah allerdings wenig überrascht aus.
„Soweit so gut“, sagte Rilliana und deckte die Tischkarten auf,
„Ass, acht, sieben, oh eines Mitleids zwei. Keine Sorge mal gewinnt man, mal verliert man Trisha.“
Die Shifterin sagte nichts und wies mit ihrem Finger nur auf die letzte Karte.
„Das heißt wohl, wir haben gleichstand …“
Zwei.
„Wie bitte?“, sagte Rilliana und ihre Kinnlade klappte hinunter.
„Weißt du vielleicht wäre es besser, wenn ich dich sofort Knebel, dann würde es nicht so Peinlich für dich werden“, sagte Trisha und begann Rillianas anderes Bein am Stuhl zu fixieren. Fieberhaft sah sich Rilliana die Karten an.
„Stimmt etwas nicht?“, fragte Trisha und legte ihre Hände auf Rillianas Schultern.
„NEIN! Nein, alles gut.“
„Na dann, Teil aus.“
Die Elfe tat wie ihr geheißen und legte ihnen die Karten langsam und bedacht.
„Ich habe einen Buben und eine Zehn.“
„Zehn und wieder eine Zwei. Komm, deck auf, solange du noch kannst.“
Rilliana deckte die Tischkarten auf und atmete erleichtert auf.
„Ha! Eine Straße! Jetzt bist du dran, mit gefesselt werden!“
„Rilli Schatz … ich habe einen Flush …“
„Was?“, fragte Rilliana ungläubig und tatsächlich, Trisha hatte mit der letzten Karte einen Flush bekommen.
„Ach komm schon!“, stöhnte Rilliana und verschränkte bockig ihre Arme.„Hand her!“, forderte Trisha und zog die Hand der Elfe an die Armlehne. Schnell war sie Fixiert und Rilliana zog Probehalber an dem Seil.
„Hier, ich misch’ diesmal“, sagte Trisha, nahm das Kartendeck auf, mischte es kurz und teilte aus.
Ohne viel Gerede drehten alle ihre Karten um. Rilliana stöhnte laut auf, als sie erneut verlor.
„Ich beende das jetzt, mein Schatz, in Ordnung?“, sagte Trisha und fesselte auch das letzte Glied von Rilliana fest an den Stuhl.
„Nein, nein, nein! Du hast zwar den Match Point, aber ich habe immer noch eine Chance.“
„Rilliana? Ich muss mich, die ganze Zeit zurückhalten, nicht zu lachen, weißt du, warum? Du hast ausgerechnet mein magisches Kartendeck genommen, welches Schummler bestraft.“
„Bitte was?“
„Hier.“ Erneut teilte Trisha aus und deckte danach ihre und Rilliana Karten auf.
„Royal Flush …“, sagte Rilliana und verstummte.
„Jup … du hast geschummelt und das Deck hat dich damit bestraft, diese runde Hands of Fate zu verlieren.“
„Dann lass uns erneut spielen, diesmal mit einem normmmhmm!“
Trisha hatte einen dicken Knebel in Rillianas Mund geschoben und verknotet.
„Rilli, das glaubst du doch selbst nicht, oder? Ich habe gewonnen und Strafe muss sein. Wir sehen uns morgen früh … Sklavin“ fügte sie hinzu. Trisha gab Rilliana einen Kuss auf die Stirn und ging zur Tür.
„Mhhhmmh! Mh mmmhmh mhmhm!“
Trisha drehte sich abermals um und sah zu ihrer Freundin.
„Na gut, wie du willst“, sagte sie, ging zu einem Schrank und nahm einen länglichen glatten Kristall heraus, dazu nahm sie noch ein Seil.
„Das hier wollte ich dir eigentlich erst zu unserem halbjährigen schenken, aber ich glaube, jetzt ist der Perfekte Augenblick dafür.“
Sie drückte auf den Kristall und er fing an zu zittern. Rillianas Augen wurden groß wie Teller. Trisha steckte den Kristall in Rilliana und befestigte ihn mit einem Schrittseil, welches sie erbarmungslos festzurrte.
„Strafe muss sein“, flüsterte Trisha, Rilliana erneut ins Ohr und biss ihr Ohrläppchen.
„Schlaf gut“, sagte die Shifterin, löschte das Licht und schloss die Tür.
Der gedämpfte Schrei der Elfe, der durch die Tür drang, war wie Musik in Trishas Ohren. Sie lächelte nur in sich hinein und legte sich ins Bett. Trisha überlegte, was sie die kommenden Wochen alles mit ihrer Sklavin anstellen könnte.
Rilliana schrie in der Dunkelheit nach Leibeskräften, doch stieß es auf taube Ohren, wenn Trisha sie überhaupt hören konnte. Wenn sie es schaffen könnte sich zu befreien, könnte sie vielleicht Trisha überrumpeln und das Blatt wenden. Sie suchte nach einem Knoten, wie sie es von Trisha gelernt hatte, doch vergebens.
„Mmmmh!“, fluchte Rilliana und warf ihren Kopf nach hinten, als der Kristall begann, sie zu stimulieren.
„Ich habe es verdient“, dachte sie und versuchte die Augen zu schließen, doch das Schrittseil in Kombination mit dem Kristall machten es ihr nicht leicht, sich zu konzentrieren.
„Ich bekomm’ dich noch eines Tages, Trisha, warte nur ab!“ Sie bezweifelte, dass sie diese Nacht dazu kam, ihre Meditation durchzuziehen geschweige denn zu Schlafen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TheLargeEmptY am 22.05.23 um 10:20 geändert
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:25 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 2

Als Trisha aufwachte, wunderte sie sich im ersten Moment, wo Rilliana war. Dann erinnerte sie sich. Sofort sprang sie aus dem Bett, eilte zur Tür zum Arbeitszimmer und lauschte. Trisha hörte nur ein leises Wimmern. Sie öffnete behutsam die Tür, sah aber davon ab, das Licht anzuschalten und ließ stattdessen das Licht aus dem Flur ihr Arbeitszimmer erleuchten. Rilliana war ein Wrack. Ihr ganzer Körper war nass geschwitzt und ihr blondes Haar klebte in ihrem Gesicht. Sie war so erschöpft, dass sie nach vorn gebeugt im Stuhl saß. Das einzige, was verhinderte, dass sie aus ihm heraus fiel, waren ihre Fesseln an ihren Handgelenken und Beinen. Ein leichtes summen war zu hören, als Trisha sich nährte und sie bemerkte eine Pfütze auf dem Boden und um den Stuhl herum.
„Ach du arme Maus“, sagte Trisha, drückte Rilliana sanft zurück und löste ihre Fesseln. Als Nächstes entfernte sie den Kristall und schaltet ihn aus. Trisha glaubte die Elfe kurz erleichtert aufatmen zu hören, doch es hätte auch Einbildung gewesen sein können. Sie entfernte das durchgeschwitzte Hemd und hob Rilliana vorsichtig aus dem Stuhl. Trisha legte die Elfe in die Badewanne und fing an, sie mit warmem Wasser zu füllen. Trisha zog sich aus und stieg ihrer Freundin hinterher. Sie achtete die ganze Zeit darauf, dass Rilliana nicht vor Erschöpfung umkippte. Trisha wusch ihre Freundin gründlich von oben bis unten und spülte ihre Haare mehrmals durch.
Eine halbe Stunde später war Rilliana in Trishas Himmelbett und von dicken Decken bedeckt. Die beiden hatten die ganze Zeit nicht miteinander gesprochen, doch hatte Rilliana zufrieden gelächelt, als Trisha sie ins Bett gelegt hatte.
„Ruh die aus, wir haben einen anstrengenden Tag vor uns“, flüstere Trisha und küsste ihre Freundin auf die Stirn.
„Danke, Herrin.“ Murmelte Rilliana kaum hörbar und schlief ein. Trisha beseitigte alle Spuren des gestrigen Abends und packte ihren und Rillianas Rucksack. Zusätzlich stellte sie einen Käfig daneben und warf eine Decke darüber. Obendrauf legte sie ein Haufen schwarzen Lederriemen. Als Letztes stellte Trisha, Rilliana einen Teller mit etwas zu Essen hin sowie einen Brief mit Anweisungen, sollte sie noch nicht zurück sein, wenn die Elfe aufwachte. Sie schnappte sich ihren Umhang und verließ ihre Wohnung.
Langsam kam Rilliana wieder zu Bewusstsein und starte aus leeren Augen die Zimmerdecke an. Erst nach und nach kamen ihre Sinne zurück und sie vernahm den Geruch von Käse. Vorsichtig richtete sie sich auf und nahm den Teller in die Hand. Sofort lief Wasser in ihren Mund zusammen und sie verschlang das Käsebrot in vier mächtigen Bissen. Dann fiel ihr der Brief auf, sie entfaltete ihn und las:

Hallo Sklavin,
Wenn du diesen Brief liest, bin ich aktuell in der Stadt und treffe Vorbereitungen. Ich möchte, dass, sofern du dich dazu imstande fühlst, die Lederriemen anziehst, die neben den Rucksäcken liegen. Danach will ich, dass du dich auf den Boden kniest und auf meine Rückkehr wartest, Hände auf den Knien und mit gesenktem Blick. Ich werde bald wieder da.
In Liebe
Trisha

Hinter Trishas Unterschrift konnte Rilliana sehen, dass ihre Freundin den Brief geküsst hatte. Die Elfe umarmte den Brief und ging auf zittrigen Beinen zu den Lederriemen.
„Trisha, wo bekommst du immer so etwas her?“, fragte Rilliana sich, als sie probehalber die Gurte an ihren Körper legte. Es passte, wenn auch nur knapp.
„Besser, wenn ich es sofort anlege“, murmelte sie und biss sich auf die Unterlippe. Zuerst hatte sie Schwierigkeiten herauszufinden, wie sie den Harness anziehen konnte, bis sie ein paar Schnallen löste und hineinschlüpften konnte. Das Geschirr legte sich im Zickzack Muster, eng um ihren Körper, betonte ihren schlanken Körper und hob ihre Brüste an. Rilliana schluckte, als sie sich im Spiegel betrachtete.
„Wunderschön …“, murmelte sie und strich mit einer Hand über das glatte schwarze Leder. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie nicht bemerkte, wie Trisha wieder nach Hause kam.
„Na, gefällt dir der Harness?“, fragte die Shifterin. Rilliana schreckte auf und legte sich sofort zu Boden, wie der Brief sie angewiesen hatte.
„Ja Herrin, ich liebe ihn!“, antwortete sie prompt.
„Warte ab. Du hast noch nicht alles gesehen.“ sagte Trisha und hob die Decken vom Käfig zur Seite. Im Käfig waren noch mehr Ledergurte.
„Schließ deine Augen!“, forderte Trisha und Rilliana tat wie ihr geheißen. Die Elfe spürte, wie die Shifterin ein Halsband um ihren Hals legte und mit einem kleinen Schloss versiegelte. Rilliana konnte es nicht sehen, aber in dem Moment, als das Schloss einrastete, huschte ein gemeines Grinsen über Trishas Gesicht. Als Nächstes holte Trisha das Ledergeschirr aus dem Käfig und legte es auf den Boden vor Rilliana.
„Leg dich hin!“
Der Elfe lief es vor Aufregung kalt den Rücken hinunter, als sie sich auf das Leder legte. Trisha verschwendete keine Zeit und klappte Rillianas Arme und Beine ein, sodass sie in die Taschen des neuen Geschirrs passten. Sie vollendete ihr Werk, indem sie die beiden Lederkonstrukte miteinander verband. Rilliana konnte sich jetzt nur noch auf allen vieren bewegen und weder etwas Greifen noch den Harness ausziehen.
„Du kannst deine Augen wieder öffnen. Was sagst du?“ fragte Trisha sanft und half ihr aufzustehen. Rilliana blickte in den Spiegel. Zurück blickte eine hilflose Elfe mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Sie öffnete den Mund, um zu sprechen, doch kam kein Wort über ihre Lippen. Panisch sah sie zu Trisha hoch.
„Ah, das habe ich glatt vergessen. Dieses Halsband verhindert, dass du sprechen kannst. Das einzige, was es zulässt, sind Tiergeräusche wie die einer Katze oder eines Hundes.“ Sagte Trisha und Rilliana sah ihr sofort an, dass sie es nicht vergessen hatte.
„Komm, Bell einmal für mich, ich wollte schon immer einen Hund haben.“ Sagte Trisha und sah die Elfe erwartungsvoll an. Diese schüttelte nur den Kopf und versuchte mit ihren nutzlosen Armen das Halsband zu lösen.
„Gut wie du willst, wir müssen ohnehin jetzt los“, sagte Trisha und zog Rilliana am Halsband in den Käfig, den sie ebenfalls verschloss und die Decke darüber warf. Trisha hörte ein Wimmern und Bellen aus dem Käfig.
„Jetzt ist es zu spät dafür, Rilliana. Ruh dich noch etwas aus, wir fahren in wenigen Minuten in den Urlaub.“
Rilliana war es schleierhaft, wie Trisha es geschafft hatte, sie im Käfig und das ganze Gepäck in eine Kutsche zu verladen, ohne das jemand sie bemerkte, aber hier waren sie nun und schaukelten langsam gen Süden. Die Elfe dankte den Göttern, dass niemand sie gesehen hatte, sonst wäre sie vermutlich vor Scham im Boden versunken.
„Weißt du“, fing Trisha an, „eigentlich wollte ich mit dir „Normal“ in den Urlaub fahren, aber die Kutsche wäre vielleicht schon etwas zu eng für uns beide gewesen.“ Rilliana hörte, wie Trisha ihre Beine auf den Käfig absetzte und laut gähnte. Die Elfe winselte demütig und drückte ihren Kopf gegen die Käfigtür.
„Ich lasse dich raus, wenn wir da sind. Nicht, dass du verloren gehst.“
Aus dem Käfig war ein dumpfes Geräusch zu hören, als Rilliana gegen ihn trat, um ihren Unmut zu äußern.
„Oi! Das ist immer noch Teil deiner Strafe fürs Schummeln. Außerdem hast du verloren und gehörst die nächsten zwei Wochen mir, also sei ein braver Hund, bevor ich entscheide, dass du hinter der Kutsche herlaufen darfst.“
Sofort machte Rilliana keinen Mucks mehr und legte sich schmollend hin.
Mehrere Stunden später hielt die Kutsche endlich an.
„Wir sind da, junges Fräulein“, sagte der Kutscher und öffnete die Tür.
„Danke Jeffrey, könntest du mein Gepäck ins Haus tragen?“, sagte Trisha und sprang aus der Kutsche und streckte sich.
„Natürlich, junges Fräulein“, sagte Jeffrey, der Kutscher nahm ihren und Rillianas Rucksack und verschwand ins Haus. Rilliana streckte sich ebenfalls so gut es ging in ihren kleinen Käfig und sah gespannt aus ihrem Gefängnis, als Trisha sie aus der Kutsche hob.
„Das war kein Haus! Das ist eine Villa!“ schoss es Rilliana durch den Kopf, als sie das Gebäude sah. Sie bellte freudig und konnte es kaum erwarten, mit Trisha das Haus zu erforschen.
„Bleib noch ein wenig still, Rilli. Ich will nicht, dass Jeffrey einen Herzendfakt bekommt, wenn er dich sieht.“ sagte Trisha und warf die Decke über den Käfig, als Schritte zu hören waren.
„Soll ich das auch nach drinnen tragen, junges Fräulein?“
„Nein danke Jeffrey. Das schaffe ich allein, danke für die Fahrt und grüßt meinen Vater.“
„Es war mir eine Ehre, auf ein baldiges Wiedersehen“, sagte der Kutscher. Rilliana hörte das Knallen einer Peitsche und Jeffrey fuhr davon. Trisha wartete noch einen Moment, dann hob sie die Decke vom Käfig und öffnete ihn.
„Nah komm, tobe dich aus!“, befahl Trisha und sofort stürmte Rilliana aus ihrem Gefängnis und stolperte auf allen vieren über den gepflasterten Boden in das Haus. Trisha ging ihr lachend hinterher und erklärte, wohin sie Rilliana entführt hatte.
„Dies ist eines der Anwesen meines Vaters. Wir sind hier immer hingekommen, wenn wir Urlaub machen wollten, aber ihn der Nähe von Vaters Geschäften bleiben mussten. Hier haben wir genügend Platz und Ruhe, um alles machen zu können, was wir wollen.“
Rilliana bellte fragend.
„Ja, alles“, bestätigte Trisha und beobachtete, wie ihre Freundin versuchte, sich ungelenk, auf den Rücken zu legen. Als sie es endlich geschafft hatte, präsentierte sie Stolz ihren Körper, der von den Schwarzen Riemen geschmückt wurde. Sie wimmerte leise und sah Trisha bettelnd an.
„Nah gut eine Stunde Pause, aber vorher …“, sagte Trisha, hob ihre Hände und kniete sich mit einem bösen Grinsen zu Rilliana herunter. Sofort wusste die Elfe, was ihr bevorstand und versuchte vergeblich vor Trishas Krallen zu entkommen.
„Wenn du dich mir so präsentierst, glaubst du doch nicht, dass ich mir solch eine Gelegenheit entgehen lasse. Du entkommst mir nicht!“ sagte Trisha und fing an Rilliana durch zu Kitzeln. Sofort heulte Rilliana vor Lachen auf und währte sich nach Leibeskräften, aber sie hatte keine Chance, als Trishas Hände jede freie Stelle ihres Körpers bearbeiteten. Innerhalb kürzester Zeit schnappte Rilliana schwer nach Luft. Als Trisha zufrieden war, strich sie ein letztes Mal über die Brüste der Elfe und fing an, den Harness zu lösen, welches Rillianas Arme und Beine festhielt. Als Letztes löste sie das Halsband, ließ aber das restliche Leder Rillianas Körper verzieren.
„Oooh Trisha, hier ist es wunderschön“, sagte die Elfe immer noch im Flur liegend und sich langsam streckend.
„Warte, bis du den Rest gesehen hast“, flüsterte Trisha und drückte ihr einen Kuss auf den Mund.
Trisha zeigte Rilliana die nächste Stunde lang das komplette Haus, es besaß mehrere Schlafzimmer, ein gewaltiges Badezimmer in dem eine noch größere Wanne stand als bei Trisha sowie eine erstklassig ausgestattete Küche und einen großen Garten mit Teich. Für Rilliana war es, als wäre sie in einem Palast. Sie erforschte mit ihrer Freundin auch den Dachboden sowie den Keller, während sie nichts weiter anhatte als ihr Ledergeschirr. Erst als Rillianas Magen laut knurrte, kehrten sie zum Flur zurück. Trisha schloss sie wieder in die liegen gebliebenen Lederfesseln ein und führte sie am Halsband in den Garten.
„Ich werde etwas zu essen für uns machen, tob so lange noch etwas herum.“
Sofort stürmte Rilliana los und rannte, so schnell es ihr gefesselter Körper erlaubte, über das weiche Gras. Mehr als einmal fiel sie hin und innerhalb kürzester Zeit war sie von oben bis unten mit Erde und Dreck bedeckt.
„Rilli essen ist fertig!“ Rief die Shifterin und stellte der Elfe zwei Näpfe vor die Gartentür.
„So kommst du mir aber nicht ins Haus“, sagte Trisha und säuberte Rillianas Gesicht damit diese nicht den Schlamm mit aß. Die Elfe schaute sich die Näpfe an, einer war mit Wasser befüllt, der andere mit einem Brei, den Rilliana nicht vermochte, zu identifizieren.
„Das ist alles, was du bekommst. Gewönne dich dran.“ sagte Trisha, als sie den fragenden Blich von der Elfe bemerkte und ging zurück ins Haus. Rilliana knurrte der Magen erneut, also seufzte sie und begann zögerlich zu essen. Es war ein warmes Gemisch aus Kartoffeln und Äpfeln und als sie es gekostet hatte, leckte sie sich die Lippen und verschlang den Inhalt des Napfes in Rekordzeit. Sie nahm den Napf zwischen ihre Zähne und trug ihn in die Wohnung.
„Ooh, will die kleine Rilli mehr?“, fragte Trisha gedankenverloren, als sie ein Buch zur Seite legte und zur Elfe herunterblicke.
„Hier mein Schatz“, sagte sie und befüllte nochmals den Napf. Rilliana bellte freudig und versenkte erneut ihr Gesicht in ihrem Essen, da sie in unabsehbarer Zeit nicht ihre Hände benutzen konnte.
„Moment … Rilliana, habe ich dir gerade nicht gesagt, dass du so nicht ins Haus sollst? Du hast den halben Garten mitgebracht!“ rief Trisha erbost und zeigte auf die schlammigen Abdrücke, die Rilliana verursacht hatte. Die Elfe duckte sich demütig und winselte vor Trisha. Die Shifterin seufzte schwer, hob die Elfe hoch und trug sie in die Badewanne.

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Teil 3

Rilliana gähnte laut und rieb sich ihr Gesicht an der Ledertasche, in der seit bereits einer Woche ihr Arm steckte. Mit Ausnahme einiger Pausen, die Trisha ihr genehmigte, hatte sie in dem Geschirr meditiert, gegessen und gebadet. Inzwischen hatte Rilliana so viel Übung auf allen vieren durchs Haus zu laufen, dass Trisha Schwierigkeiten bekam sie einzufangen, wenn sie zusammen spielten. Die Elfe erhob sich von ihrem weichen Kissen, was ihr als Bett diente und ging ums Trishas Bett herum, um zu schauen, ob ihre Freundin bereits wach war. Diese schlummerte aber noch tief und fest und Rilliana sah davon ab sie zu wecken. Stattdessen krabbelte sie in die Küche und nahm einen Schluck Wasser aus einem ihrer Näpfe. Während sie trank, überlegte Rilliana, was Trisha in der zweiten Hälfte des Urlaubs mit ihr vorhatte. Sie konnte es kaum abwarten, es zu erfahren, aber sie musste sich noch ein wenig gedulden, bis Trisha aufwachte. Rilliana beschloss frische Luft zu schnappen und öffnete geschickt die Tür zum Garten. Türen in ihrer Verfassung zu öffnen war kein einfaches unterfangen, aber sie hatte es im Verlauf der Woche gelernt und nahezu perfektioniert. Sie hörte die Frösche im Teich quaken und vereinzelnd waren schon Vögel wach, die ihr bezauberndes Lied trällerten. Rilliana krabbelte über das Gras und atmete die kühle Bergluft ein. Sie hätte sich nie erträumt, dass sie jemals so glücklich sein könnte, wie sie es in diesem Augenblick war. Sie blickte zur Villa zurück und sah, wie in Trishas Schlafzimmer das Licht anging. Freudig strahlend krabbelte Rilliana zum Haus zurück, als sie plötzlich stehen blieb. Etwas stimmte nicht, etwas fehlte.
„Die Tiere …“, dachte Rilliana, „sie sind verstummt. Aber warum?“
Neugierig blickte sie sich um, doch nirgends war etwas zu sehen. Sie blickte wieder zum Haus und sah Trisha, deren Gesicht von freudig zu angsterfüllt sprang, als sie etwas über Rilliana erspähte. Eine Gestalt hatte im Mondlicht einen Schatten in die Nähe von Rilliana geworfen und deren Herz Rutschte in die Hose, als sie sah, dass er immer näher auf sie zukam.
„RILLI LAUF!“, schrie Trisha und rannte auf ihre Freundin zu. Rilliana ließ sich das nicht zweimal sagen und sprintete ihr entgegen. Sie setzte alle Kraft in ihre Glieder und forderte ihren Körper alles ab. Nur wenige Meter trennten sie voneinander, als Rilliana spürte, wie sie den Boden unter sich verlor und über Trisha hinweg flog, deren Gesicht von Angst verzerrt war. Rillianas Mund bewegten sich, doch kein Ton kam heraus, da das Halsband immer noch ihre Stimme blockierte. Der Erdboden entfernte sich immer weiter von Rilliana, als sie von einer Riesenfledermaus in die Dunkelheit gehoben wurde. Trisha kniete auf dem Rasen und starte fassungslos gen Himmel. Rillianas ängstliches Gesicht war in ihr Gedächtnis gebrannt. Tränen liefen Trishas Gesicht herunter und sie ballte ihre Hände zu Fäusten. Langsam stand sie auf und zwang sich ruhig zu bleiben. Sie wischte sich die Tränen mit ihrem Handrücken weg, dabei fiel ihr die Farbe ihres neuen Armbandes auf. Es war gelb und solange es sich nur wieder grün färbte war Rilliana in Sicherheit. Trisha ging ins Haus zurück und ins Schlafzimmer. Sie wühlte in ihrem Rucksack herum, bis sie ein zusammengerolltes Ledertuch fand und legte dieses auf den Tisch. Trisha entrollte es und zum Vorschein kam ein dunkler Dolch. Trisha schüttelte den Kopf, als sie ihn sah.
„Hätte nicht gedacht, dass ich dich hier benutzen müsste“, murmelte sie und versuchte sich zu Konzentrieren. Ihr Körper begann sich zu verwandeln und nahm eine Wildere Form an. Ihre Arme und Beine wurden muskulöser und ihre Krallen und Zähne länger. Trisha öffnete ihre Augen. Ihre Pupillen hatten sich zu Katzenhaften schlitzen verändert und schienen voller Energie zu sein.
„Rilliana … hab keine Angst, ich bin bei dir!“, sagte sie, warf sich ihren Umhang über und rannte mit unnatürlicher Geschwindigkeit, in die Richtung, in der die Fledermaus verschwunden war.
Rilliana zitterte vor Angst und der brennenden Kälte, der sie ausgesetzt war, als sie durch die Lüfte getragen wurde. Sie betete zu jedem Gott der gerade zuhören wollte, dass Trisha sie wieder sicher nach Hause bringen würde oder sie durch Eingreifen der Götter selbst, die Fledermaus überlebte. Sie glitten über den Erdboden, der mit Rasiermesserscharfen Felsen bespickt war in die Richtung Schneebedeckter Berge. Eine plötzliche Wärme ließ sie aufschauen als ihr Körper von Sonnenstrahlen getroffen wurde und die Fledermaus kreischte auf als das Licht ihre Haut berürte. Rilliana blinzelte der Sonnen entgegen und sah an einer Bergspitze, einen Riss der in ihn hinein geschlagen war.
„Ist das der Hort der Fledermaus?“ Überlegte Rilliana. Und sah zur ihr hoch. Warum diese nicht schon längst ihre langen Fänge in sie geschlagen hatte, war ihr schleierhaft, doch hinterfragte sie es nicht. Jede Sekunde mehr war ein Geschenk. Die Fledermaus schrie erneut vor Schmerz auf als die Sonne vollends aufging und Rilliana wünschte sich, sie könnte sich ihre Ohren zu halten. Ihr Entführer fing an zu trudeln und immer mehr an Höhe zu verlieren. Die Elfe schloss die Augen, als der Spalt immer näher kam. Es zischte laut, als die Fledermaus in ihrem Hort Schutz vor der Sonne nahm und Rilliana spürte, wie sie losgelassen wurde. Sie riss ihre Augen auf, gerade noch rechtzeitig, um sich für den Aufprall zu wappnen. Durch die enorme Geschwindigkeit rollte sie wie eine Puppe über den Boden und blieb dann regungslos auf dem Rücken liegen.
„Autsch“ dachte sie und sah zur Decke der Höhle. Dort hatte die Fledermaus sich kopfüber aufgehängt und schien ihre Wunden zu lecken, welche die Sonne ihr zugefügt hatte. Sie spürte, wie ihr Puls in die Höhe schoss und erneut Panik ihr Herz ergriff, doch da war etwas anderes.
„Trisha …“, sie erinnerte sich an ihr Training und was ihre Feline Freundin ihr beigebracht hatte. Zuerst Ruhe bewahren, dann Lage beurteilen und dir ein Bild deiner Umgebung machen. Sie zwang sich ruhig zu atmen und sah sich vorsichtig um. Sie sah Tierknochen, die sie vielleicht als Waffe benutzen könnte, sofern sie einen weg fand sich von dem Geschirr zu befreien. Rilliana schaute runter auf ihren nackten Körper, der von dem Harness und den Taschen in denen ihre Glieder steckten gefangen war.
„Das kann ich wohl vergessen“, dachte sie und schaute sich weiter um. Die Felsen konnten ihr vielleicht Deckung bieten. Wäre ihre Stimme nicht magisch verstummt, hätte man in der Höhle einen freudigen Ausruf gehört. Sie sah in ihrer Nähe einen Felsvorsprung, unter dem sie sich quetschen konnte. Vorsichtig versuchte sie sich auf ihren Bauch zu drehen, was ihr ohnehin Schwierigkeiten machte, aber in so einer Situation? Mit Schwung schaffte sie es dennoch, blieb regungslos liegen und lauschte. Die Fledermaus schien allerdings nicht an ihr interessiert zu sein und leckte weiter an ihren Verbrennungen. Zögerlich stand Rilliana auf und schlich in Richtung Fels. Sie sah nach oben und stellte erleichtert fest, dass sie unbeobachtet blieb. Es knackte laut. Rillianas Blut gefror in ihren Adern als sie entsetzt nach unten schaute. Sie hatte einen Knochen zerbrochen. Die Fledermaus schrie auf und stürzte sich zu Boden, Rilliana wartete nicht ab, was geschah und stolperte über die Knochen Richtung Sicherheit. Sie spürte einen Luftzug und warf sich zu Boden, um das letzte Stück über den Boden zu schlittern. Sie prallte gegen die Wand und zog eilig ihre Beine hinter sich und keinen Moment zu früh, denn im nächsten Moment kratzten Krallen über den Boden, wo sie gerade noch gelegen hatte. Die Kreatur heulte auf und versuchte Rilliana dort herauszuholen, doch die Elfe drückte sich in die Ecke und hielt vor Anspannung den Atem an. Erst als das Kratzen aufhörte und Rilliana Flügelschlagen hörte, wagte sie es nach Luft zu schnappen.
„Das war knapp.“ Dachte sie und entspannte sich. Sie hörte wie etwas unter ihr auf den Boden Tropfte. Sie sah an sich hinunter und entdeckte einen Knochen, der in ihrem Oberkörper steckte. Blut trat aus der Wunde aus und färbte den Felsen rot. Rilliana schluckte als das Adrenalin aus ihrem Körper verschwand und dem Schmerz wich.
„Bitte Trisha … beeil dich …“
„Wenn ich … nein, sobald ich … dieses Mistvieh … in die Finger bekomme … drehe ich ihm den Hals um!“ Sagte Trisha, während sie den Berg erklomm. Sie zog sich auf einen Vorsprung und atmete tief durch. Die Shifterin blickte nach oben und sah, dass sie bald an der Spalte angekommen war, wo sie die Fledermaus vermutete. Sie sah auf das Armband an ihrem Handgelenk und ihr Atem stockte, es war blutrot.
Rilliana zitterte, inzwischen hatte sie eine Menge Blut verloren und es wurde immer schwieriger für sie wach zu bleiben. Sie schluckte und nahm tief Luft. Das Atmen viel ihr mit jedem Atemzug schwerer und sie fragte sich, ob es an der Höhe lag oder an ihrer Verletzung.
„Trisha …“, war ihr letzter Gedanke, dann umarmte sie die Finsternis.
Sonnenlicht fiel durch das Fenster auf ihr Bett. Rilliana blinzelte als die strahlen in ihre Augen schienen.
„Bin ich im Himmel?“, dachte sie und richtete sich vorsichtig auf. Sie stöhnte auf, als der Schmerz in ihrem Oberkörper ihr bewies, dass sie nicht im Himmel war und griff instinktiv nach der Verletzung. Sie ertastete einen Verband der ihre Wunde verbarg. Als Nächstes fiel, ihr auf das sie nicht mehr das Geschirr anhatte, was sie Traurig stimmte. Aber das hieße hoffentlich auch.
„Trish …?“, fragte sie leise,
„Trisha?“
Sie schwang ihre Beine vorsichtig aus dem Bett und stand auf. Sofort verlor sie die Kraft in ihren Beinen und viel zu Boden. Ein dumpfer Knall ertönte, der durch das ganze Haus hallte.
„Rilli? Bist du wach?“ fragte Trisha und kam besorgt ins Zimmer geeilt.
„Bei den Göttern bleib doch liegen.“ Sagte sie und half Rilliana hoch und zurück ins Bett.
„Trisha ich …“
„Es ist alles gut. Du bist in Sicherheit und dir kann nichts mehr gesehen.“ sagte Trisha und umarmte Rilliana vorsichtig. Tränen rollten über ihr Gesicht.
„Trisha, bitte weine nicht … ich bin in Ordnung. Du hast mich gerettet.“
Sie drückte ihre Freundin fester an sich.
„Wie lang war ich weg?“, fragte Rilliana.
„Zwei Wochen …“, sagte Trisha und schluchzte. Rilliana tätschelte sanft ihren Rücken.
„Dann schulde ich dir wohl noch eine Woche.“
„Was?“
„Ich schulde dir noch eine Woche, erinnerst du dich nicht?“, sagte die Elfe. Entsetzt sah Trisha, Rilliana an.
„Du willst … weiter machen?“
„So wie du damals im Gang …“
„DAS IST WAS VOLLKOMMEN ANDERES! RILLI ICH DACHTE ICH HÄTTE DICH VERLOREN!“
„Aber du hast mich gerettet … und beschützt …“
„Rilli, ich … ich brauch’ eine Pause … das ist mir gerade … ich kann das nicht!“, sagte die Shifterin, stand auf und verließ das Zimmer.
„Trisha …“, sagte Rilliana schwach, als sie ihrer Freundin hinterher sah.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:27 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 4

Rilliana starte aus leeren Augen an ihre Zimmerdecke. Sie fühlte eine sich immer weiter ausdehnende Leere in sich, seit Trishas Kutscher Jeffrey sie nach Hause gebracht hatte.
Hatte sie alles zerstört, was Trisha und sie verband? Sie rollte sich zur Seite und erblickte das Halsband, welches sie noch vor ein paar Wochen anhatte. Sie nahm es in die Hand und rollte sich zusammen. Tränen rollten ihr Gesicht herunter, als sie anfing zu weinen. Es klopfte.
„Trisha es …“, sie verstummte, als sie Arissa in der Tür stehen sah. Schnell wischte sich Rilliana die Tränen weg und sprang vom Bett auf.
„Arissa! Was kann ich für dich tun?“ fragte sie, während sie sich ihre Augen rieb und versuchte ihre Trauer zu verbergen.
„Alles in Ordnung bei dir, Schätzchen?“, fragte die Gnomin und ging auf sie zu.
„Ja, ja, alles bestens“, log Rilliana und zog ihre Nase hoch, „bin nur ein wenig verschnupft.“
Arissa legte den Kopf schief, aber sie wusste, dass sie Rilliana nicht weiter bedrängen sollte.
„Fühlst du dich fit genug für die Mission? Es gibt eine kleine Planänderung und deswegen müsste ich dich schon heute einschleusen.“
„Ja, kein Problem“, sagte die Elfe und setzte ein gezwungenes Lächeln auf.
„Gut komm heute Abend zu den Nördlichen Stadttoren und zieh das hier an. Das ist nicht gerade mein Geschmack, aber ich glaube nach allem, was du mir erzählt hast, könnte es dir gefallen.“ sagte Arissa und legte ein braunes Päckchen auf das Bett.
„Ruh dich ein wenig aus. Ich brauche dich in Bestform.“
„Verlass dich auf mich!“, sagte Rilliana und salutierte vor der Gnomin.
„Das mache ich, liebes, das mache ich“, erwiderte Arissa und verließ Rillianas Unterkunft. Die Elfe ließ sich zurück ins Bett fallen und griff nach dem Paket. Sie hörte etwas in ihm Klirren, als würde Metall darin sein, allerdings fühlte sie auch Stoff und öffnete es neugierig. Zum Vorschein kam ein blaues Gewand, das mit goldenen Plättchen verziert war.
„Was für eine Planänderung soll das sein?“, fragte sie sich und zog das Gewand an.
„Ist das dein Ernst, Arissa?“, rief sie, als sie sich im zerbrochenen Spiegel betrachtete. Das Gewand ließ keine Fantasie zu. Nicht nur, dass der Großteil ihres Körpers durch das Gewand hindurchzusehen war, sie musste es auch um ihre Knöchel und Handgelenke verschließen.
„Ausgerechnet jetzt …“, murmelte sie und blickte zum Halsband, welches immer noch auf dem Bett lag und überlegte, die ganze Mission abzublasen.
„Ich darf Arissa nicht enttäuschen, sie verlässt sich auf mich …“, murmelte sie und ließ sich zurück aufs Bett fallen. Rilliana nahm erneut das Halsband auf und drehte es gedankenverloren in ihrer Hand. Plötzlich durchströmte sie eine ungewohnte Wut, welche einen roten Schleier vor ihr Gesicht schob. Sie packte das Halsband fester und warf es mit voller Wucht gegen ihren Schrank. Es blitze kurz auf, als die Magie in ihm entwich und es landete klappernd auf dem Boden.
Der Abend nahte und Rilliana hatte sich zu den Stadttoren begeben. Ein Umhang verbarg ihre exotische Kleidung und sie wartete auf ihre Kontaktperson.
„Hey Kleine, lange nicht gesehen“, sagte eine Männliche ihr vertraute Stimme hinter ihr, der sie allerdings kein Gesicht zuordnen konnte. Sie drehte sich um und erblickte einen Menschen mit grauen Haaren, der sie anlächelte.
„Wie ich sehe, hast du erfolgreich den Dolch gefunden und ihr konntet euch damit befreien“, sagte er und in Rillianas Kopf klickte es.
„Du bist das?“, fragte sie entsetzt und zeigte anklagend mit dem Finger auf ihn.
„Weißt du, wie lange ich nach diesen verdammten Dolch gesucht habe?“
„Reg dich ab, Arissa meinte du und deine Shifter Freundin habt gefallen daran gefunden, geht’s ihr gut?“, fragte er und verstummte, als er ihr Gesicht sah.
„Verstehe … schwieriges Thema“, sagte er und zog zischend Luft ein.
„Egal, worauf warten wir hier?“, fragte Rilliana und drehte sich wieder zu den Stadttoren. Der Mann stellte sich neben sie.
„Darauf das eine Kutsche hier vorbeikommt und wir dich da rein bringen. Ich hoffe, du hast diese komischen Klamotten an. Die Zielperson hat ausdrücklich danach verlang und es sollte dir als gute Tarnung dienen, wenn du nach dem Kelch suchst.“
„Gute Tarnung?“, fragte Rilliana aufgebracht und entblößte ihren Umhang, um ihr Kostüm zu zeigen. Er zuckte mit den Achseln.
„Wie auch immer … was ist mit der Stadtwache?“, fragte Rilliana.
„Sind ausreichend bestochen worden oder schlafen. Und da kommt auch schon deine Mitfahrgelegenheit.“ Fügte er hinzu und zeigte auf eine gewaltige Kutsche, die sich gemächlich den Stadttoren nährte.
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte sie und drehte sich zu ihm, doch er war verschwunden. Sie rollte genervt mit den Augen und versteckte sich hinter einer nahen Kiste. Sie hörte, wie die Kutsche immer näher kam, dann ein Wiehern der Pferde und ein kurzes Aufschreien, als der Mann den Kutscher betäubte. Der Mann winkte Rilliana zu sich und bedeutete ihr, still zu sein. Sie folgte ihm und sah, wie er etwas in eine Öffnung der Kutsche warf. Kurz darauf konnte Rilliana mehrere Frauen in der Kutsche husten hören, bis sie verstummten und die Elfe war sich sicher, dass der Mann gerade auch alle in der Kutsche betäubt hatte.
„Nach dir, kleine“, sagte er und hob sie zur Tür.
„Moment, was ist mit dem Zeug dort drinnen?“, fragte Rilliana.
„Ah, stimmt!“, sagte er und schubste sie kichernd in die Kutsche. Sofort fing Rilliana an zu husten als sie einen blauen Rauch einatmete und verlor ihr Bewusstsein.
„Verdammt, ich liebe meinen Job“, sagte er grinsend, Schloss die Tür und setzte sich auf den Platz des Kutschers.
Rilliana blinzelte, als sie langsam zu sich kam und setzte sich vorsichtig auf. Die anderen Frauen kamen bereits schwankend zu sich und sahen sie neugierig an, sie sagten allerdings nichts, da sie vermutlich nicht ihre Nasen in Dinge stecken wollten, die sie nichts angingen. Rilliana vernahm Stimmen von draußen, die in die Kutsche drangen.
„Na endlich, warum hast du so lange gebraucht? Lord Dekar wartet seit Stunden und sein Gast wird langsam ungeduldig.“
„Qualität hat eben seinen Preis und benötigt primär Zeit“, sagte Arissas Freund und stieg von der Kutsche.
„Hey Mädels, wir sind da!“, sagte er und hämmerte gegen die Tür. Vorsichtig öffnete eine der Frauen die Kutsche und stieg aus. Eine nach der anderen verließ das Gefährt, bis Rilliana sich als letztes der kühlen Nachtluft aussetzte. Rilliana öffnete ihren Mund um sich darüber zu beschweren, dass es viel zu kalt war und sie so schnell wie möglich rein müssen, als sie ihren Verbündeten sah, der leicht seinen Kopf schüttelte und sie verstummte.
„Moment, Lord Dekar hat nur sieben Frauen bestellt, das sind aber acht.“
„Ja, die hier ist ein kleines Geschenk für die Herren als Dank für den Auftrag und als Entschuldigung für die Verspätung.“
Der andere Mann zuckte mit den Schultern und winkte die Frauen in die Villa.
„Viel Erfolg.“ Flüsterte Arissas Freund, Rilliana zu und setzte sich zurück auf die Kutsche.
„Hier rein meine Damen und wartet, bis der werte Gast kommt“, befahl Lord Dekars Diener und öffnete eine Tür. Heiße feuchte Luft schlug Rilliana entgegen und sie wurde von dem Temperaturwechsel benommen.
„Hey, alles in Ordnung?“, fragte eine der Frauen und hielt Rilliana an der Schulter fest, damit sie nicht umkippte.
„Ja … ja, es geht gleich wieder, Danke.“
Die Frau lächelte ihr aufmunternd zu.
„Das ist überwältigend, oder? Ich heiße übrigens Terra.“ stellte sich die Frau vor. Ihr eleganter schlanker Körper wurde ebenfalls von einem Exotischen, dunkel violetten Kostüm geziert. Terras langen schwarzen Haare hatten einen stich blau in sich und reichten ihr fast bis zu ihren Hintern.
„Ich bin Ri … „, die Elfe zögerte, es wäre vielleicht nicht weise ihren echten Namen zu verwenden, „… Rike.“
„Freut mich deine Bekanntschaft zu machen Rike. Komm und lass uns dieses traumhafte Zimmer genießen, solange wir können.“
Terra ging an ihr vorbei und in den tropisch feuchten Raum. Rilliana blickte auf und erstarrte als sie all den Reichtum sah, der in dem Raum verteilt war. Wie konnte jemand so viel Geld besitzen, dass er sich Wasserfälle in sein Haus baut, die einen kleinen See befüllen. Nebel waberte im ganzen Raum und einige der Frauen zogen sich bereits aus, um das seichte Wasser zu gehen oder legten sich in ein gewaltiges mit Gold verziertes Bett.
„Wo bin ich hier nur reingeraten?“, dachte Rilliana und sah zurück durch die Tür. Kurz bevor sie geschlossen wurde, erhaschte die Elfe einen Blick auf den langen Flur hinter ihr und fing an zu lächeln, als sie das Ziel des Auftrags sah. Ein mit Rubinen besetzter Kelch auf dem Wappen von Leon’s Keep prangte. Sie drehte sich zurück zu den anderen Frauen und leckte sich die Lippen.
„Augen auf den Preis“, murmelte sie und ging zur Terra und den anderen Frauen, die sich im Bett rekelten.
Die Tür zum Zimmer öffnete sich und Rilliana hörte stimmen, während Terra und die anderen weiter redeten.
„Da wir nun endlich die Verträge abschließen konnten, möchte ich Ihnen noch für den heutigen Abend ein kleines Geschenk überreichen. Ich hoffe, ich habe euren Geschmack getroffen.“
Ein Mann betrat den Raum, der in weiße Gewändern gekleidet war und sah wenig begeistert zu der Szenerie und den Frauen.
„Vielen Dank, Lord Dekar. Wenn ihr verzeiht, ich würde mich nun gerne in den von ihnen bereitgestellten … Harem … zurückziehen.“
„Natürlich Prinz Al Alabischahad, wenn ihr etwas brauch, meine Diener erfüllen euch jeden Wunsch.“
Die Tür schloss sich und sofort gingen ein paar der Frauen zu dem Prinzen und fingen an seine Gewänder zu entfernen.
„Stopp, last das. Ich will einfach nur … last mich lediglich in mein Bett.“
„Aber mein Herr, wir sind hier, um ihnen den Abend zu versüßen. Wir sind extra aus Onan's Rest angereist und es war eine Lange Fahrt. Lasst uns euch unterhalten“, sagte Terra und streichelte seine Brust. Der Prinz schnalzte missbilligend mit der Zunge.
„Wie ihr wollt, wenn ihr mich wirklich unterhalten möchtet, dann auf meine Art. Geht in das Bad und nehmt euch einen Partner. Ich erkläre euch gleich, was ihr machen werdet.“
Der Mann drehte sich um und ging in den Flur, während Terra und die anderen sich entkleideten und in das knietiefe Wasser stiegen.
„Komm Rike du bist jetzt mein Partner“, sagte Terra und zog Rilliana ins Becken, die sich Panisch an Bett und Boden festkrallte. Doch sie Rutschte über die feuchte Oberfläche bis sie im Teich lag und von den anderen Frauen entkleidet wurde.
„Ach, kommt schon, ich habe mich gerade an die Kleidung gewöhnt.“ Murrte sie und die anderen lachten. Die Tür ging wieder auf und der Prinz kam herein, mit einem Haufen Seile in der Hand.
„Habt ihr euch aufgeteilt? Gut, die Regeln sind einfach: Ihr kämpft jetzt gegeneinander, bis nur noch eine von euch übrig seit. Bitte achtet darauf, dass ihr euch nicht verletzt. Die Letzte, die noch steht, bekommt einen Bonus, sobald die Nacht vorüber ist.“
„Und was hat es mit den Seilen auf sich, mein Herr?“
„Die Verlierer jeder Runde werden verschnürt und können den Rest der Zeit gefesselt verbringen. Irgendwelche fragen? Keine? Gut ihr könnt anfangen.“sagte der Prinz und legte sich ins Bett.
„Moment, ich habe …“ wollte Rilliana gerade anfangen, als Terra sich auf sie warf und in den Schwitzkasten nahm. Völlig überrumpelt versuchte Rilliana Terras Griff zu brechen doch die Frau schien für ihre zierliche Gestalt unnatürlich Stark zu sein. Sie währte sich mit Leibeskräften doch hatte sie noch nie besonderen wert auf Muskeln gelegt und erst als ihr langsam die Luft ausging und ihr Schwarz vor Augen wurde, klopfte sie auf Terras Arm, um ihr zu verstehen zu geben, dass sie aufgab. Terra ließ sie sofort los und half ihr an Land, wo Rilliana von ihr mit Seilen an Handgelenken und Füßen gefesselt wurde.
„Ich glaube, du bist für heute Raus … Rike“, sagte Terra und wuschelte durch die blonden Haare der Elfe. Ungläubig sah die Elfe auf ihre Fesseln.„Terra ist das alles? Ich bin schon ein wenig enttäuscht.“ sagte Rilliana und befreite sich mit einer schnellen Handbewegung aus den Fesseln. Terras Auge zuckte.
„Wie du willst …“
Zehn Minuten später war Rilliana verschnürt wie ein Schinken und ihre Haut presste sich zwischen die Seile hervor. Zusätzlich hatte Terra, das von Rilliana geliebte Schrittseil gebunden und die Elfe stöhnte laut, als sie es fest zog.
Drei Runden Später war das Spiel zu Ende und Terra hatte tatsächlich gewonnen.
„Gut gekämpft, meine Dame. Werft die Verlierer ins Bad und hab ein bisschen Spaß mit ihnen.“
„Wie ihr wünscht, euer Hoheit“, sagte Terra und verbeugte sich vor dem Prinzen. Sie tat wie ihr geheißen und eine Frau nach der anderen landete kreischend im Wasser, wo Terra wie ein Haifisch grinsend sich über sie hermachte und kitzelte, küsste oder sie kurz Unterwasser hielt. Währenddessen fragte sich Rilliana, ob sie es sich einbildete, doch glaubte sie das mit jeder verstreichenden Minute ihre Fesseln enger wurden.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:28 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 5

Bis in die späte Nacht hinein spielten Terra und die Frauen miteinander, bis der Prinz sagte, er habe genug und er wolle nun schlafen. "Allein", wie er betonte. Eine nach der wurde von Terra befreit und verließ das Zimmer. Während Rilliana immer noch gefesselt wie ein Schinken ihnen dabei zusah. Letztlich stand Terra über ihr und lächelte.
„Könntest du mir bitte zur Hand gehen? Die Seile schneiden allmählich in meine Haut.“ sagte die Elfe und lächelte zurück.
„Mmmmhh … nein noch nicht, ich will noch ein bisschen Spaß haben. Vielleicht frage ich einfach den Prinzen, ob ich dich als Belohnung haben kann.“ sagte sie und Hob Rilliana mit Leichtigkeit hoch.
„Ich nehme an, ich habe kein Mitspracherecht?“
„Du hast gleich dein Recht aufs Sprechen verwirkt.“ Antwortete Terra lachend und ging in eines der Zimmer, welches ihnen zur Verfügung gestellt wurde.
„Bei den Göttern! Ist das kalt hier!“ sagte Rilliana, als sie das Zimmer betraten.
„Keine Sorge, ich sorge dafür das dir gleich viel, viel wärmer wird“, sagte Terra und legte Rilliana ins Bett, „aber zuerst.“
Sie nahm ein Stück Stoff und stopfte es in Rillianas Mund.
„Schön drin behalten!“, befahl sie der Elfe und vollendete den Knebel mit einem weiteren Tuch, welches sie in ihren Nacken verknotete.
„Also … ich hätte da ein paar Fragen an dich kleine Elfe. Und es wäre weise, wenn du sie wahrheitsgemäß beantwortest, verstehst du.“ sagte Terra und Kitzelte Rillianas Füße. Die Elfe zuckte zurück, aber die strengen nassen Seile verhinderten nahezu jede Bewegung.
„Frage Nummer eins. Bist du aus einem anderen Grund hier als wir?“
Rilliana schüttelte den Kopf. Terra schloss ihre Augen.
„Komm schon Rike“, sagte sie und kitzelte die Elfe. Rilliana stemmte sich nach Leibeskräften gegen die Seile und versuchte vor dem Angriff der Finger zu fliehen. Sie schrie vor Lachen in den Knebel und wand sich in ihren Fesseln.
„Zweite Frage“, sagte Terra, während sie weiter kitzelte, „Heißt du wirklich Rike?“
Rilliana nickte, während Tränen vom Lachen ihr Gesicht herunterliefen.
„Und wieder gelogen. Ich bitte dich kleine, so wie du eben gezögert hast, ist Rike niemals dein richtiger Name. Kommen wir zur letzten Frage“, sagte Terra plötzlich mit ernster Stimme, hörte auf Rilliana zu kitzeln und legte eine Klinge an den Hals der Elfe. Sofort verstummte die Elfe und schluckte.
„Bringst du mich oder eine meiner Mädchen in Gefahr?“
Rilliana zögerte und schüttelte letztlich ihren Kopf.
„Oho, die Elfe kann also doch die Wahrheit sagen. Also weswegen bist du wirklich hier?“ fragte sie und zog den Knebel herunter. Rilliana Spuckte das Tuch aus und sagte: „Ich dachte, das wäre deine letzte Frage gewesen.“
Terra Kitzelte erneut Rilliana und diese Kicherte.
„Ich stelle hier die Fragen! Also …?“
Rilliana rollte mit den Augen und lehnte sich zurück.
„Ich soll den Kelch im Flur mitgehen lassen. Heute war anscheinend die einzige Möglichkeit, hier sicher hereinzukommen. Tut mir leid, dass ihr da hineingezogen wurdet.“
Terra zuckte mit ihren Schultern.
„Wir sind doch alle nur Figuren auf dem Spielbrett von irgendwelchen größeren Mächten, oder?“, sagte sie und zerschnitt die Seile, die Rilliana festhielten.
„Wenn du dich allein fühlst, such mich in Onan’s Rest. Du schienst die Einzige zu sein, die ihre Fesseln richtig genossen hat. Das ist selten, du wärst die Attraktion in meinem Etablissement.“
„Danke, aber ich bin zufrieden.“ Sagte Rilliana und massierte sich die Glieder. Die Seilspuren waren deutlich über ihren ganzen Körper zu sehen.
„Das Angebot steht. Du kannst mal für eine Tasse Tee vorbeikommen.“ sagte Terra und lachte.
„Gerne. Es hat mir heute Spaß gemacht, Terra. Hoffentlich sieht man sich bald mal wieder. Ich muss jetzt aber wirklich los.“ Sagte Rilliana und stand auf, nur um sofort zu Boden zu fallen.
„Nicht schon wieder …“, murmelte sie und bemühte sich aufzustehen.
„Ich glaube, ich habe die Seile etwas zu fest gemacht, oder?“, fragte Terra und hob sie zurück ins Bett.
„Das ist absolut korrekt“, sagte Rilliana genervt und massierte ihre Beine um wieder ein Gefühl in sie zu bekommen.
„Was wäre, wenn ich dir den Kelch beschaffe und du dafür den Rest der Nacht bei mir verbringst?“, fragte Terra und schmiegte sich an Rilliana.
Rilliana zögerte. Wich dann aber von ihr zurück.
„Tut mir leid ich … ich kann das nicht, es ist zu früh …“
„Oh tut mir leid kleine. Ich hätte dir eine schöne Nacht beschert. Ich werde dir den Kelch aber dennoch besorgen, immerhin bin ich es schuld, dass du dich nicht bewegen kannst.“ Mit diesen Worten stand Terra auf und sah sich im Raum um, bis sie freudig auflachte und etwas aus einer Kommode holte.
„Meinst du, der ist teuer?“ Fragte sie und hielt ihr einen mit Gold verzierten Handspiegel entgegen. Rilliana zuckte nur mit den Achseln.
„Naja hoffen wir es mal, bin gleich wieder da“, sagte Terra und schlüpfte immer noch nackt aus dem Zimmer und in den Flur. Rilliana war neugierig, was sie vorhatte und ließ sich zu Boden gleiten und kroch zur Tür. Sie sah, wie Terra und ein paar der anderen Frauen zu dem Kelch gingen und während die Wachen von den Damen in ihre jeweiligen Zimmer gezogen wurden, um sich zu amüsieren, machte Terra sich am Kelch zu schaffen. Breit grinsend kam sie zurück. Ein Kelch in der Hand und ein andere immer noch auf dem Podest.
„Was hast du gemacht?“, fragte Rilliana und sah Terra verwirrt an.
„Ist das nicht offensichtlich für dich? Ich dachte alle Elfen sind bewandert in der Zauberkunst.“
Rilliana schüttelte verlegen den Kopf. Es war ihr schon immer Peinlich gewesen keinen Funken Magie zu besitzen.
„Hoo? Hätte ich nicht gedacht. Vielleicht kann ich dir ja mal was beibringen.“ sagte Terra und warf ihr den Kelch zu. Verdutzt fing Rilliana in auf und begutachtete ihn. Ohne Zweifel, es war ihr Auftragsgegenstand.
„Liege nicht die ganze Zeit auf dem Boden und komm ins Bett, wenn du dich schon nicht vergnügen willst, so kannst du mir zumindest Gesellschaft leisten, ausserdem siehst du so aus als hättest du eine Menge auf dem Herzen. Wir können darüber reden wenn du willst.“, sagte Terra und sah sie erwartungsvoll an.
„Danke …“, murmelte Rilliana und kroch zu ihr zurück.
„Kein Problem“, sagte sie und hob Rilliana zurück ins Bett, „Also … erzähl Terra was passiert ist.“
Am nächsten Morgen schmuggelten die Frauen, Rilliana und den Kelch sicher zur Kutsche und von dem Gelände.
„Also denk dran, wenn du mal in der Nähe bist, Besuch uns in Onan’s Rest“, sagte Terra und die anderen Frauen nickten zustimmen.
„Das werde ich! Und nochmals danke für die Tolle Nacht und dein Ohr Terra.“ sagte Rilliana und umarmte alle.
„Hey kleine! Wir sind da!“ rief Arissas Freund, von der Kutsche herunter und hielt die Kutsche an. Rilliana verließ das Gefährt und winkte den Damen zum Abschied.
„Kleine hast du nicht was für mich?“ Fragte der Fahrer der Kutsche. Rilliana lächelte und spielte mit dem Tuch, in dem der Kelch steckte.
„Komm schon kleine … oder soll ich dich heute Abend wieder besuchen?“ Rilliana warf ihm den Kelch zu.
„Hab ich mir gedacht“, sagte er lachend.
„Besuchen kommen kannst du mich dennoch. Könnte die Ablenkung gebrauchen.“ sagte sie.
„Mal schauen, kleine, mal schauen“, antwortete er, nickte ihr zu und ließ die Pferde loslaufen. Schaukelnd fuhr die Kutsche mit Rillianas neuen Freundinnen aus der Stadt. Die Elfe ging die kurze Strecke zurück nach Hause. Als sie die Tür zum Flur öffnete, stutzte sie, wie damals als Arissas Freund auf sie aufgelauert hatte.
„Heute nicht. Nicht jetzt.“ murmelte sie. Sie ließ ihren Schultern kreisen und hob ihre Fäuste. Sie öffnete mit einem Stoß ihre Tür und erstarrte. Auf ihrem Bett saß Trisha. Das zerstörte Halsband lag in ihren Händen und sie zitterte.
„Das Halsband und mein Armband sind miteinander verbunden … es kann mir zeigt mir wo der Träger des Halsbandes ist, ob er sich wohlfühlt, in Gefahr, verletzt ist …“, sie sah auf und Rilliana sah Trishas von Tränen überströmtes Gesicht und ihre Geschwollenen roten Augen, „Oder Tod.“ Endete sie und hob ihren Arm. Rilliana sah den Armreif, der sich schwarz verfärbt hatte.
„Erst dachte ich, du wärst …“, sie schluckte, „als ich dann das Halsband fand, dachte ich, du hättest es zerstört, um mich hier hinzulocken. Aber dann warst du nicht da und ich … Ich hatte Angst … panische Angst … um dich! Und jetzt stehst du hier in diesem Kostüm, unverletzt.“ Sie schüttelte den Kopf, stand auf und stellte sich Rilliana in den Weg.
„Sag was!“ Forderte sie und schubste die Elfe. Rilliana öffnete den Mund, aber kein Wort verließ ihre Lippen.
„Irgendwas!“, sagte Trisha und schubste sie erneut. Rilliana fing an zu zittern und hielt ihre Hände vor ihrem Gesicht.
„Bitte …“, flüsterte Trisha und rutschte vor Rilliana zu Boden.
„Trisha …“, begann Rilliana und kniete sich vor sie und umarmte sie,
„Es tut mir alles so unendlich leid, meine Ignoranz dir gegenüber und deinen Gefühlen, meine Sucht. Ich wünschte, ich könnte alles zurücknehmen, was ich gesagt habe und wenn ich irgendwie …“
Sie fing an zu weinen und drückte Trisha noch fester an sich.
„Trisha, ich … ich liebe dich! Und ich …“ Sie wurde unterbrochen, als Trisha ihren Mund auf Rillianas presste.
„Ich dich doch auch, du Dummerchen …“, flüsterte Trisha, als sie sich voneinander lösten.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:30 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 6

Als Trisha hörte, dass Rilliana endlich tief und fest schlief, stieg sie leichtfüßig aus dem Bett und setzte sich an den Tisch. Sie nahm ein Blatt Papier und setzte einen Brief auf.

Meine liebste Rilliana,
Wenn du diesen Brief findest, bin ich bereits bei mir zu Hause und warte auf dich. Aber zuvor musst du drei Aufgaben erfüllen, um dir den Zutritt zu verdienen.
Als erstes Fessel dich selbst so wie ich es dir auf der Rückseite dieses Briefs skizziere und zieh nur die Kleidung an, die ich über deinen Stuhl Gehängen habe, nichts anderes!
Als Zweites gehe, zu dem Ort, an dem wir uns zum ersten Mal trafen und finde ein Paket, welches ich dort versteckt habe.
Deine dritte Aufgabe findest du dort.
In liebe
Trisha

Trisha versiegelte den Brief mit einem Kuss und legte ihn neben ihre schlafende Freundin. Sie legte ein langes Kleid auf den Stuhl und ging zitternd vor Aufregung zu ihrer Wohnung.
Rilliana gähnte laut, als sie aufwachte. Die Sonne, die sie sonst weckte, war hinter dunklen Wolken verborgen und ein rauer Wind fegte durch die Straßen.
„Hey Schlafmütze, wir sollten mal langsam aufstehen“, sagte sie und streckte sich. Sie bekam keine Antwort und drehte sich zur Seite, nur um festzustellen, dass anstelle von Trisha ein Brief auf sie wartete. Rilliana runzelte besorgt die Stirn als sie das schlimmste fürchtete, nahm aber den Brief und las ihn durch. Sie biss sich auf die Unterlippe, als sie Trishas Zeichnung sah und machte sich sofort ans Werk. Rilliana nahm ein Seil, welches sie in der Mitte halbierte und über ihren Nacken hing, danach verband sie das Seil mit mehreren Knoten vor ihrer Brust bis runter zu ihrem Schritt. Sie leckte sich die Lippen, als sie die nächsten Anweisungen auf der Skizze las und beschloss, die Warnhinweise zu ignorieren und zog das Seil durch sich selbst an ihren Nacken und straffte es. Sofort lief Rillianas Gesicht rot an. Nun kommt der spaßige Teil, las Rilliana und führte das Seil nach vorn und fädelte es in die durch die Knoten entstandenen Lücken. Erneut zog sie es fest und merkte bereits, wie einer der Knoten sich tief in ihren Schritt versenkte. Sie stöhnte zufrieden auf und wiederholte den Vorgang, bis sie keine Lücken mehr im Seil hatte und es straff um ihren Körper gezogen war als hätte sie wider das Ledergeschirr an.
„Wow“, war alles, was sie sagte, als sie sah, wie ihr Körper von dem Seil umarmt wurde. Sie streichelte über ihre Brüste, die von dem Seil angehoben wurden und sich stolz präsentierten. Sie musste sich zwingen, sich vom Spiegel zu lösen und zu den Kleidern umzudrehen, die ihr Trisha zurechtgelegt hatte. Auf dem Stuhl lag nur ein weites weißes Kleid, welches bis zu ihren Knöcheln ging und ihren Körper verhüllte, sodass niemand auf der Straße sehen konnte, dass sie gefesselt war.
„Mmmhh, Trisha, das wiederum ist ein wenig langweilig, oder?“, murmelte sie und zuckte zusammen, als sie einen Schritt auf das Kleid machte und das Seil noch tiefer in sie eindrang.
„Andererseits, ein bisschen Langeweile wäre vielleicht nicht schlecht …“, sagte sie und zog sich vorsichtig die Kleidung an.
Sie trat vor ihr Versteck und sofort wurde sie von einer Windböe begrüßt, die versuchte ihr Kleid anzuheben. Vor Schreck zog sie es eilig runter und fluchte leise, als das Seil sie erneut erröten ließ. Ein paar Matrosen, die vorbeiliefen, sahen sie neugierig an, sagten aber nichts. Rilliana nickte ihnen schüchtern zu und eilte so schnell sie konnte ohne dem Seil nach zugeben in Richtung der Gasse, in der sie ihre schicksalhafte Begegnung mit Trisha hatte. Der Wind machte es ihr nicht einfach voranzukommen und immer wieder musste sie verhindern, dass er ihr Kleid anhob, um sie ganz Leon’s Keep zu präsentieren. Rilliana war sich nicht sicher, ob sie es geschafft hatte ihre Unterwäsche vor der ganzen Stadt zu verbergen, zu oft wurde sie von den Bewohnern angestarrt, während sie durch die Straßen stolperte. Erschöpft kam sie an der Gasse an und lehnte sich an einer Mauer an während sie ihren Blick schweifen ließ. Rilliana sah ein Paket, welches unter einem Stapel Holz verborgen war und bemühte, sich dieses herauszuziehen. Das Seil war dabei keine Hilfe und sie merkte schnell, dass es ihre Atmung einschränkte. Verärgert machte sie eine kurze Pause um wieder zu Atem zu kommen und lehnte sich an den Holzstapel an. Sie zuckte zusammen, als etwas Nasses auf ihren Nacken fiel. Irritiert hob Rilliana ihre Hand und wischte es weg.
„Es wird wohl gleich regnen, ich sollte mich bevor beeilen …“,murmelte Rilliana und plötzlich wurde ihr bewusst was dies heißen würde, „BEVOR DER REGEN MEIN KLEID FÜR ALLE DURCHSICHTIG MACHT!“ Hektisch zog sie an dem Paket und mit ihrer neu gefundenen Kraft durch die Panik hatte sie es mit einem Ruck in der Hand. Der Holzstapel schwankte bedrohlich, doch Rilliana drückte ihn zurück und Atmete erleichtert auf während sie den Brief begutachtete, der auf das Paket geklebt war. Sie riss ihn ab und entfaltete das beschriebene Papier.

Liebste Rilliana
Dieses Paket ist für deine alte Freundin Arissa, bring es ihr. Außerdem gibt sie dir eines für mich mit. Und sei doch so gut und befestige noch den beiliegenden Schmuck an dir.
Bis gleich
Trisha

„Schmuck?“, fragte sie und stülpte den Briefumschlag um. Heraus fielen Hand und Fußfesseln.
Rilliana stöhnte laut auf, überlegte aber nicht lange und schloss die Fesseln um ihre Knöchel und Handgelenke. Sie musste nun das Paket nutzen um ihre Handschellen zu verbergen während sie, dank der Fußfesseln, nur kleine schritte machen konnte. Sie stolperte Richtung Arissas Haus, während sie sich bei jeder Person, die sie traf, fragte, ob sie aufgeflogen war. Sei es durch den Wind, der sanft ihre Knöchel umspielte, das metallische Klirren ihrer Fesseln oder ihr immer röter werdendes Gesicht, während allmählich immer mehr Tropfen aus den Wolken auf sie herabregneten. Als es richtig anfing, zu schütten, liefen glücklicherweise die meisten Bewohner der Stadt in die Häuser und Gaststätten und so blieb es Rilliana erspart zu erklären, warum sie unter ihrem weißen Kleid nichts anderes trug als ein Geflecht aus Seilen. Außer Atem erschöpft und halb erfroren kam sie an Arissas Haus an. Das Seil war inzwischen deutlich durch ihr Kleid sichtbar und schien sich zusammenzuziehen, je mehr Wasser es aufnahm.
„Oh Rilliana, welch wunderbare … warum Mädchen?“
„Hallo Arissa, schön dich zu sehen. Ich habe ein Paket für dich.“ sagte Rilliana und überreichte es der Gnomin. Arissa öffnete es, während die Elfe immer noch im Regen stand.
„Kann ich hereinkommen?“, fragte sie
„Nein, auf keinen Fall! Du machst den ganzen Boden nass“, bekam sie an den Kopf geworfen, während die Gnomin einen beigelegten Brief lass.
„Hier, ich soll dir das geben“, sagte Arissa und drückte Rilliana ein weiteres längliches Paket in die Hand, „und dir das hier umlegen“, fügte sie hinzu und warf einen dunklen Regenumhang über die Elfe. Sofort fiel Rilliana ein Stein vom Herzen.
„Sag Trisha, aber das war das letzte Mal, dass ich bei einem eurer Spiele mitmache, in Ordnung?“
Die Elfe nickte hastig und verabschiedete sich.
„Letzter halt Trishas Unterschlupf.“
Ohne weitere zwischen fälle erreichte sie die Mauer und öffnete die Tür zu Trisha Wohnung. Ihr stockte der Atem, als sie ihre Freundin entkleidet und gefesselt mir roten Bändern auf dem Bett liegen sah. Ein Herz war auf ihren Mund geklebt und diente als Knebel. Ihre Beine waren zusammengefaltet und mit Bändern gefesselt und ihre Arme waren hinter ihren Kopf verschränkt und mit weiteren Bändern verknotet. Die Elfe bemerkte einen Schlüssel, der um dem Hals ihrer Freundin hing und vermutlich für ihre Fesseln war.
„MMHMM MHM HM HMMMHMM MMHMM!“, sagte Trisha mit erwartungsvollen Augen.
„Warte, ich verstehe kein Wort“, sagte die Elfe lachend und ging zu ihr. Sie riss das Herz von Trishas Mund herunter.
„Alles Gute zum 21. Geburtstag Rilli“, sagte Trisha schließlich, „ich hoffe dir gefallen deine Geschenke?“, sagte sie und wackelte verführerisch mit der Hüfte.
„Ooooh, danke für die Überraschung, Trish!“, sagte Rilliana und streifte sich den Regenmantel ab und entblößte ihr durchnässtes Kleid.
„Komm, las dich drücken!“
Sofort wurden Trishas Augen groß.
„Wie wäre es, wenn du dich vorher abtrocknest?“
Als Antwort überging Rilliana die Frage, küsste sie und umarmte immer Trisha unbeholfen mit ihren immer noch gefesselten Armen.
„Danke Trish“, flüstere Rilliana und stand auf, während sie den Schlüssel von Trishas Hals entwendete.
„Wenn du nichts dagegen hast, würde ich, bevor ich meine Geschenke auspacke, ein warmes Bad nehmen. Du verstehst?“ fuhr sie fort und öffnete mit dem Schlüssel ihre Fesseln, danach streifte sie sich das Kleid vom Körper und warf es auf Trisha.
„HEY!“
Rilliana verschwand im Badezimmer und ließ die Wanne volllaufen, während Trisha im Schlafzimmer immer nasser wurde. Als die Wanne voll war, ging Rilliana immer noch mit den Seilen gefesselt zurück ins Schlafzimmer.
„Eigentlich habe ich keine Lust allein Baden zu gehen“, sagte sie und hievte Trisha schwer Atmend vom Bett hoch um mit der Shifterin in der Badewanne, Spaß zu haben.
Nachdem sich beide aufgewärmt hatten, löste Rilliana ihrer beider Fesseln und hing die Seile auf, während Trisha im Schlafzimmer verschwand. Als Rilliana dazustieß, hatte Trisha das Paket in der Hand und reichte es ihr
„Das ist das gemeinsame Geschenk von Arissa und mir. Ich hoffe, es gefällt dir.“
Neugierig machte Rilliana es auf und zum Vorschein kam ein Langbogen, der kunstvoll mit eingravierten Ästen und Blättern verziert war.
„Er … er ist wunderschön.“ Murmelte Rilliana als sie die Handwerkskunst bewunderte. Die Elfe legte den Bogen beiseite und umarmte Trisha.
„Ich dachte mir: Welche Elfe hat keinen Bogen“, sagte Trisha und umarmte ihre Freundin zurück, „Schön das er dir gefällt.“
„Das tut er. Vielen, vielen, dank Trish!“

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TheLargeEmptY am 22.05.23 um 10:27 geändert
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 12:54 IP: gespeichert Moderator melden


Mir gefällt deine Geschichte. Fantasy ist geheimnisvoll und abenteuerlich. In diesem Fall auch erotisch. Dein Schreibstil gefällt mir. Du entwickelst die Geschichte ohne Zuviel Preis zu geben. Die Titelheldinnen legen ihre Geheimnisse nur nach und nach frei. Über eine baldige Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:25.12.22 14:13 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen dank für deine Freundlichen worte
Keine Sorge es wird Fortsetzungen geben die ich in den kommenden Tagen nach und nach hochlade. Ich habe Für "Buch 1" Fünf Kapitel Geschrieben mit insgesamt 31 Teilen und arbeite gerade an "Buch 2". Also keine Sorge Nachschub kommt recht bald.
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  RE: Rilliana und Trisha Datum:26.12.22 15:49 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 3
Urlaub im Kerker
Teil 1


Trisha überflog noch einmal den Brief, den sie erhalten hatte und schüttelte wie die zehn vorherigen male den Kopf.
„Willst du mir jetzt endlich sagen, warum wir wegen eines Briefes deiner Schwester, zu ihr fahren müssen?“, fragte Rilliana, während sie aus dem Fenster der Kutsche schaute und die Szenerie der Natur bewunderte. Trisha seufzte.
„Wie der Zufall so will, hat sie am selben Tag Geburtstag wie du und ich vermute, sie ist ziemlich enttäuscht darüber gewesen, dass ich lieber deinen gefeiert habe, als bei ihr zu sein. Wir betreiben jetzt Schadensbegrenzung und fahren zu ihr, aber ich werde dafür auf die eine oder andere Art bezahlen müssen. Sie ist da sehr nachtragend“ antwortete Trisha.
„Uuuund deine Schwester ist …?“
„Sie heißt Celine und sie ist die leibliche Tochter von Vater. Früher haben wir uns gut verstanden, aber … unsere Beziehung wurde … schwieriger.“ murmelte Trisha und schaute in die ferne.
„Also fahren wir jetzt nur zu deiner Schwester, weil du Angst vor ihr hast?“, fragte Rilliana.
Trisha nickte.
„Na ja, vielleicht könnt ihr die Chance nutzen und euch wieder vertragen?“
„Ich kann nur hoffen.“
Die Kutsche hielt an.
„Junge Fräulein, wir sind da“, sagte Jeffrey und sprang von der Kutsche, um den beiden die Tür zu öffnen.
„Danke Jeffrey. Wenn wir nicht am Treffpunkt erscheinen, um zurückzufahren, könntest du Vater Bescheid sagen, dass wir Gefangene von Celine sind und Hilfe benötigen?“
„Das junge Fräulein beliebt zu scherzen. Fräulein Celine sagte mir ausdrücklich, dass sie sich sehr auf das Treffen freut.“
„Und genau das macht mir Angst“, sagte Trisha so leise, dass nur Rilliana es hörte.
„Soll ich vielleicht kurz mit dem Gepäck hier warten und du kannst in Ruhe ein Wort mit deiner Schwester reden?“, fragte Rilliana, während der Kutscher vom Gelände fuhr und hinter einer Biegung verschwand. Trisha zögerte. Sie sah aber keine Gefahr darin, Rilliana, die nur ein paar Schritte hinter ihren Stand, kurz allein zu lassen. Sie nickte zustimmend, ging zur Tür und klopfte. Nervös sah sie zu Rilliana zurück, die ihre Daumen hob, um ihr viel Glückt wünschen. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich endlich die Tür und die Shifterin blickte in die Augen ihrer rothaarigen Schwester Celine.
„Trisha! Endlich bist du da, schön dich endlich wieder zusehen.“ sagte Celine und drückte Trisha an sich, die verdutzt die Umarmung erwiderte.
„Hey Celine … herzlichen Glückwunsch nachträglich … tut mir leid, dass ich es nicht geschafft habe.“
„Ach, mach dir keinen Kopf. Komm rein, ich habe Kuchen gemacht und Tee aufgesetzt.“sagte Celine und löste die Umarmung.
„Übrigens, das ist“, sagte Trisha und drehte sich um und stockte. Rilliana war verschwunden und nur ihr beider Gepäck stand in der Einfahrt.
„Dein Gepäck werden meine Diener sofort nach oben tragen, mach dir keinen Kopf und komm rein, bevor der Tee kalt wird“, sagte Celine und drehte sich um. Ein verschlagenes Grinsen lag auf ihren Lippen, welches Trisha entging.
„Celine, wo ist Rilliana?“, fragte Trisha mit unterdrückter Panik. Celine drehte sich zu ihr um und lächelte unschuldig.
„Alles zu seiner Zeit, Schwesterherz. Zuerst lass uns ein wenig in Erinnerungen schwelgen.“
Rilliana blinzelte ungläubig und sah sich in ihrer Gefängniszelle um, in der sie gelandet war, nachdem sich unter ihren Füßen eine Falltüre geöffnete hatte und sie auf einer weichen Matratze gelandet ist. In der Ecke stand eine Pritsche mit einem Kissen und einer Decke und an den Gitterstäben ihrer Zelle stand eine Schale mit einer kalten Suppe.
„Hallo? Kann mir jemand hier raushelfen?“ fragte sie hoffnungsvoll durch die Gitterstäbe. Niemand antwortete ihr.
„Ich verstehe … deswegen hatte Trisha Angst hier herzukommen.“ Sie rollte mit den Augen und setzte sich auf das Bett.
„Na ja, dann kann ich mich wenigstens noch ein wenig von der Fahrt erholen“, murmelte sie und schloss die Augen.
Trisha war ihrer Schwester ins Esszimmer gefolgt und starrte sie mit offenem Mund an, während Celine seelenruhig am Tisch saß und ihren Tee süßte.
„Wo ist meine Freundin?“, fragte Trisha erneut. Celine nippte an ihren Tee und sah zu ihr auf.
„Setzten.“ Befahl sie ruhig und stellte ihre Tasse ab. Trisha schluckte und setze sich ihr gegenüber.
„Weißt du, warum ich dich herbestellt habe?“
„Um deinen Geburtstag nachzufeiern?“, fragte Trisha hoffnungsvoll.
„Nun ja, aber eigentlich nicht. Ich mach mir Sorgen um dich aufgrund deiner Auseinandersetzung mit Faluden.“
„Ich habe alles unter Kontrolle. Faluden denkt, ich bin tot und hat uns seit unserem letzten zusammentreffen nicht mehr belästigt.“ sagte Trisha und verschränkte die Arme. Celine ballte eine Faust und stützte ihr Kinn darauf ab.
„Also, damit ich das jetzt richtig verstehe. Du glaubst, dass er denkt, du und deine kleine Freundin seit tot. Nachdem deine Elfen Freundin keinen Monat später dich nachts an einer Leine auf allen vieren durch die Stadt geschliffen hat?“
Trishas Kinnlade fiel herunter.
„Die Worte, die dir gerade nicht einfallen, heißen: ‚Woher weißt du das?‘ Denkst du, ich lasse meine kleine Schwester ohne Verstärkung einen der mächtigsten Männer Leon’s Keep hinterherjagen? Und nein, meinen Quellen zufolge weiß er es nicht, noch nicht. Dafür haben meine Männer gesorgt. Aber komm schon, Trisha …“
„Was willst du von mir hören?“, fragte Trisha letztlich, als sie sich gefasst hatte.
„Ich will nur, dass du vorsichtig bist … und diese Spielchen mit deiner Freundin vielleicht nicht auf offener Straße machst. Dafür gibt es viel geeignetere Orte.“
„Fein. Wir halten uns zurück.“ sagte Trisha und nahm einen Schluck vom Tee.
„Weißt du, ich glaube, du hast es noch nicht ganz verstanden. Wie wäre es, wenn ihr beide die Woche bei mir bleibt, damit ihr die Botschaft versteht.“ Sagte Celine und fing wieder an zu grinsen.
„Das wird nicht nötig …“ Trisha verstummte, als ihr schwindlig wurde und schaute in ihre Tasse.
„Das war keine Frage, Schwesterherz. Mehr so etwas wie eine Aussicht auf deine … eure kommende Woche.“
„Celine nicht … schon wieder …“, murmelte Trisha, als ihre Augen sich schlossen und sie ihr Bewusstsein verlor.
„Keine Sorge Trisha, diesmal wird es doppelt so lustig.“
Trisha lag auf einem Bett und starrte die Decke an, als sie aufwachte.
„Wenn du spielen willst, Celine, frag doch einfach!“, rief sie laut und ihre Stimme halte im ganzen Kerker wieder. Sie stand schwankend auf und sah durch die Gitterstäbe. Durch die Gitter konnte sie ihre Schwester sehen, die auf einem Schweren Holzstuhl saß und sie belustigt angrinste. Hinter ihr war eine weitere Zelle, in der Rilliana auf einer Pritsche saß und neugierig zu ihnen herübersah.
„So hielt ich es für viel lustiger. Möchten wir direkt anfangen oder soll ich euch Turteltauben noch etwas Zeit zum Entspannen lassen?“
„Anfa …“, wollte Rilliana sagen, wurde aber unterbrochen, als Trisha sagte: „Eine kleine Pause wäre vielleicht nicht schlecht. Danach gehören wir ganz dir.“
„Deine Freundin gefällt mir. Sie kommt direkt zur Sache“, sagte Celine, hob ihre Hand und zeigte auf die Elfe hinter ihr, „aber fein, ihr bekommt eure Pause, aber nicht umsonst.“ Sie stand auf und ging zu einer Truhe außerhalb des Sichtfelds der beiden Freundinnen. Celine nahm einen Stapel Kleidung aus ihr heraus und legte sie in Trishas Zelle. Danach öffnete sie Rillianas Zelle und schob die Elfe in Trishas.
„Zieht euch um und legt eure Kleidung außerhalb der Zelle. Ich komme gleich wieder und wir fangen an. Ach ja … und falls ihr daran denkt, das Schloss zu knacken, lasst es.“ sagte Celine und verließ ihren Kerker über eine Treppe. Rilliana wartete, bis die Schritte von Celine verklungen wahren und sich eine Tür geräuschvoll schloss.
„Also knacken wir das Schloss?“, fragte sie und streckte Trisha die Zunge raus.
„Würde ich lassen … das letzte Mal habe ich einen Stromschlag abbekommen und nachdem ich aufgewacht war, verbrachte den Rest des Tages in Ketten an einer Wand hier unten. Lustige Zeit.“ murmelte sie und fing an, sich zu entkleiden.
„Was ist das für ein Zeug?“, fragte Rilliana und hob die bereitgestellte Kleidung hoch. Ein schwarzer Ganzkörperanzug entfaltete sich in ihrer Hand, er wirkte allerdings viel zu klein. Der Stoff war glatt und floss über ihre Haut als wäre er aus Seide gefertigt.
„Das ist ein kleines neben Projekt meiner Schwester. Sie entwirft gerne Kleidung oder Rüstungen und gelegentlich macht sie … etwas mehr Extravagantes. Komm zieh dich um, damit wir noch ein bisschen Zeit für uns haben, die kommende Woche … wird interessant“, sie zuckte zusammen, „bei den Göttern, mir läuft es jetzt schon den Rücken hinunter.“ sagte sie und zog sich einen der Anzüge an. Er schmiegte sich an sie wie eine zweite Haut. Nur ihr Kopf, ihre Hände sowie ihr Schweif der aus einem kleinen Loch im Anzug herausschaute waren von dem Stoff nicht bedeckt. Rilliana lief das Wasser im Mund zusammen, als sie ihre Freundin sah.
„Na komm schon, Hophop!“, sagte Trisha und klatschte zweimal in die Hände.
Rilliana zupfte an ihrem schwarzen Kostüm und leckte sich die Lippen.
„Das ist unglaublich. Es ist so als würde mich die Kleidung umarmen!“ Sagte sie und streichelte ihren Körper.
„Hebt dir das für später auf und komm endlich her“, sagte Trisha, die sich auf das Bett gelegt hatte und auf die freie Stelle neben sich klopfte. Rilliana ging langsam auf ihre Freundin zu und strich über ihre Hüfte.
„Na, gefällt mir, was du siehst?“, fragte sie. Trisha verkniff sich das lachen als sie sich an die ersten Worte erinnerte, die sie zu Rilliana gesagt hatte.
„Darauf kannst du Gift nehmen, also komm jetzt bevor …“
Dir Tür zum Kerker knallte auf und Schritte eilten die Treppe hinunter. Das Geräusch von hochhackigen Stiefeln halte von den Wänden wieder.
„Wisst ihr, mir wurde schnell langweilig, nachdem ich mich umgezogen habe, also fangen wir jetzt an. Hoffentlich habt ihr die Zeit gut genutzt. Ich denke, ich werde euch nun für eine Weile trennen.“
Trisha sah Rilliana kopfschüttelnd an.
„… Celine kommt …“
Celine baute sich breitbeinig vor der Zellentür auf. Ihre Stiefel machten sie gut einen halben Kopf größer und ihr Körper war in einem glänzenden hautengen Kostüm bedeckt. Es war aus einem Material welches Rilliana noch nie gesehen hatte und verlieh Celine eine Atemberaubende Figur. Das Korsett welches sie darüber Trug gab ihrem Körper eine Verboten schöne Sanduhrfigur. An ihrer Hüfte war eine Peitsche befestigt, nicht unähnlich, der die Trisha benutzte. Ihre langen Scharlachroten Haare hatte sie in einem Strengen Zopf gebändigt, der über ihrer Schulter hing. Trisha stand auf, kniete sich vor ihr nieder und bedeutete Rilliana es ihr gleichzutun.
„Anziehen!“, befahl Celine und warf den beiden ein Haufen Ketten vor die Füße. Sofort machte sich Trisha an die Arbeit und legte sich selbst Hand, Fuß und Halsketten an. Sie waren lang genug, dass sie aufrecht stehen konnte, aber wegrennen oder etwas greifen, was über ihrer Brust war, war nun unmöglich.
„Na komm schon Elfe oder benötigst du eine kleine zusätzliche Motivation“, sagte Celine und entrollte ihre Peitsche. Rillianas Gesicht wurde bleich und legte sich zögernd die Fesseln an.
„Scheint mir, als hättest du sie nicht ordentlich trainiert, Schwesterherz“, sagte Celine und öffnete die Zellentür, um Rilliana herauszuholen.
„Wir sind gleichberechtigte, Herrin …“, antwortete Trisha ohne aufzusehen.
„Verstehe. Nun ja Elfe, ich mache die Dinge ein wenig anders als Trisha, aber ich denke, es wird dir gefallen. Sag auf Wiedersehen, Trisha.“
„Auf Wiedersehen, Trisha.“ wiederholte Rilliana mit for aufregung Zitternder Stimme. Celine befestigte eine weitere Kette an Rillianas Halsband und führte sie den Kerker entlang durch eine Tür in einen dunklen Raum.
„Geh, fünf Schritte nach vorn, Elfe, ich mach’ sofort das Licht an.“
Auch ohne Licht konnte Rilliana ausmachen, was im Raum war und sie staunte nicht schlecht, als sie einen Thron sah, der vor ihr emporragte und einen Teppich, der sanft ihre Füße umschmeichelte. Celine schloss die Tür, als die Magischen Fackel entzündet waren und atmete erleichtert auf. Rilliana runzelte die Stirn. Das hörte sich für sie ein wenig untypisch an für die Rolle, die Celine gerade innehielt. Sie ging an Rilliana vorbei und setzte sich auf ihren Thron. Sie zeigte auf einen nahen Hocker und bedeutete Rilliana, sich zusetzten. Die Kette band sie an ihren Thron und überkreuzte ihre Beine. Sie fing an, zu lächeln. Nicht das hämische grinsen von zuvor, sondern ein ehrliches warmes, welches nicht zu der aktuellen Situation passte.
„So, du bist also die Freundin meiner kleinen Schwester? Erzähl mir alles von euch.“ forderte Celine schmunzelnd, wie um zu einer Tasse Tee zu erfahren was der neuste Klatsch und Tratsch aus Leon’s Keep war.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:26.12.22 15:50 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 2

Celine lauschte gespannt den Erzählungen von Rilliana und hatte dabei ihr Kinn auf ihrer Hand abgestützt.
„Nicht schlecht Rilliana. Ich hätte nicht gedacht, dass ihr beide das mit dem Gleich berechtigt sein durchhaltet. Zugegeben, du sahst meistens am kürzeren Hebel, aber dass sie sich aus freien Stücken für dich, selbst fesselt? Sie wollte dir wirklich eine Freude machen.“
„Und das hat sie auch …“, murmelte Rilliana und lächelte. Celine lächelte zurück.
„Wie ist das eigentlich bei euch? Trisha schien Angst zu haben hier hinzukommen.“
Celine sah zum ersten Mal bedrückt aus, als würde sie sich an etwas Unangenehmes aus ihrer Vergangenheit erinnern.
„Ich habe vor ein paar Jahren den falschen Leuten vertraut und Trisha … wurde durch meiner Gutgläubigkeit verletzt. Aber ich denke, das ist eine Geschichte für ein andermal, wir haben jetzt schon lang genug geredet. Jetzt fangen wir mal langsam an, findest du nicht auch?“ sagte sie, klatschte in die Hände und stand auf.
„Aber bevor es losgeht, habe ich ein paar kleine Regeln, die ich dich bitte einzuhalten. Erstens: Wenn ich etwas mache, was zu viel für dich ist, sag dein Sicherheitswort.“
„Mein was?“, fragte Rilliana stirnrunzelnd. Celine sah nicht begeistert aus.
„Willst du mir sagen … ihr habt das alles ohne eine Absicherung gemacht?“, fragte Celine und Rilliana hätte schwören können, dass Dampf aus ihren Ohren stieg. Sie schloss die Augen und faste sich an die Stirn, schien sich aber zu zwingen ruhig zu bleiben und fuhr mit unterdrückter Wut fort.
„Habt immer ein Wort oder eine Geste, etwas, womit der andere weiß, dass es ein Problem gibt. Trishas ist zum Beispiel Sonnenblume. Bitte überlege dir auch eins, bis ich wieder da bin, während ich Trisha für gleich vorbereite.“
Die Elfe nickte eifrig und Celine fuhr fort: „Als Zweites möchte ich, dass du mich mit Herrin ansprichst, solange wir spielen und dich Hinkniest, wenn ich dir nichts anderes sage.“
Sofort ließ sich Rilliana auf ihre Knie nieder und schaute erwartungsvoll hoch.
„Scheint so, als hätte Trisha dir doch ein paar Sachen beibringen können.“
„Ja, Herrin“, sagte Rilliana grinsend.
Celine streichelte ihren Kopf und ging an ihr vorbei.
„Und die dritte Regel lautet, hab Spaß! Wen dir etwas nicht gefällt sag es einfach und wir schauen, ob wir es ändern könne. Und jetzt warte kurz hier. Ich komme sofort zurück, nachdem ich mich um mein Liebes Schwesterherz gekümmert habe.“
Rilliana lief es kalt den Rücken hinunter, als sie das hörte, sagte aber nichts und blieb, wo sie war. Die Tür schloss sich hinter Celine und Rilliana konnte nur noch ihren eigenen Atem hören.
Trisha hörte, wie sich eine Tür öffnete und wieder schloss und sofort sprang sie vom Bett auf, um sich für Celine hinzuknien. Sie ahnte Böses, als sie hörte wie ihre Schwester ihre Peitsche löste und knallen ließ. Trisha schluckte. Celine stellte sich vor der Zelle und blickte auf ihre Schwester herunter.
„Trisha, Schatz. Kannst du vielleicht erraten, warum ich gerade sauer auf dich bin?“ Fragte sie mit Brodelnder Stimme.
„Nein Herrin. Es tut mir leid Herrin.“ antwortete Trisha und versank vor Furcht im Boden.
„Ich gebe dir einen kleinen Tipp, es hat mit meiner Lieblingsblume zu tun.“
„Eurer Lieblings …“, Trisha wurde bleich, „Das Sicherheitswort.“
„Und wir haben einen Gewinner. Steh auf!“, Forderte Celine und öffnete den Käfig, „Hol aus der Truhe alle Seile und Ketten und leg sie auf die Pritsche.“
Trisha eilte so schnell ihre gefesselten Glieder es erlaubten zur Truhe und holte die Sachen, die ihre Schwester verlangte. Celine öffnete darauf Trishas Schellen, nahm aber sofort Ihre Hände und fesselte sie hinter ihren Rücken.
„Ich hoffe, du bist immer noch gelenkig genug dafür“, sagte Celine und benutzte ein weiteres Seil, um Trishas Ellbogen zusammen zuzurren, bis sie sich berührten. Trisha stöhnte auf, sagte aber nichts. Als Nächstes warf sie ein Seil über einen Querbalken an der Decke. Sie befestigte ein Ende des Seils an Trishas Händen und zog am anderen, bis die Shifterin auf Zehenspitzen stehen musste, um den Zug an ihren Händen auszugleichen.
„Keine Sorge wird gleich noch besser. Die Frage ist nur … ach komm, wann benutze ich die Seile sonst?“ fragte Celine sich selbst und nahm zwei schwarze Seile vom Stapel, die sie jeweils um Trishas Knöchel band.
„Diese Seile habe ich ähnlich behandelt wie eure Anzüge. Sie könne sich gut dehnen, aber ziehen sich immer wieder zurück zu ihrer Ursprungslänge.“ sagte Celine und lächelte böse. Trisha sagte nichts und versuchte weiter ihr Gleichgewicht zu halten.
„Ich komme gleich wieder, versuch nicht … umzukippen.“ Trisha zählte die Sekunden, bis ihre Schwester wiederkam, mit einem Teppich unter ihrem Arm. Sie entrollte ihn auf dem Boden und zog ihn unter Trishas Füßen.
„Weißt du, was das ist Trisha?“
„Nein Herrin.“
„Das ist eine meiner neusten Kreationen. Ein Teppich, der jeder Oberfläche imitieren kann, die ich ihm vorgebe. Ich demonstriere es dir, ich hoffe, du hast dich ausreichend aufgewärmt.“
Sie löste das Seil, welches Trishas Arme unangenehm nach oben zog und befestigte es erneut, aber auf einer angenehmeren Höhe. Erleichtert atmete Trisha auf und Celine lachte leise, während sie sich daran machte, die schwarzen Seile links und rechts von Trisha zu befestigen, sodass ihre Beine auseinandergezogen wurden. Celine ließ etwas ihrer Magie in den Teppich fließen, trat zurück und lehnte sich an die Gitterstäbe. Sie beobachtete Trishas Rücken.
„Herrin?“
„Ja Trisha?“
„Der Teppich wird kalt.“
„Das war der Plan, Schwesterherz. Er kühlt sich ab bis …“
„Bei den Göttern!“, rief Trisha, als sie spürte, dass ihre Füße von den Seilen auseinandergezogen wurden und über den kalten Teppich rutschten, als wäre er aus Eis. Angestrengt versuchte Trisha ihre Beine zusammenzuhalten, damit der Zug auf ihren Armen nicht zu stark wurde.
„Celine ist das EIS?“, fragte Trisha Panisch und versuchte mit ihren Fußkrallen an dem Teppich festzuhaken, doch sie Rutschte nutzlos darüber.
„Du hast es erneut erfasst, Trisha heute hast du ja einen richtigen lauf“, sagte Celine fröhlich und klatschte in die Hände, „Und dafür, dass du mich bei meinem Namen genannt hast, muss ich mir für morgen erneut eine Strafe für dich ausdenken.“
Trisha stöhnte, während sie versuchte ihr Gleichgewicht zu halten und nicht über die Kälte an ihren Füßen nachzudenken.
„Ich hol’ jetzt deine kleine Freundin und mach sie fertig für die Nacht, ich hoffe bis dahin hast du genug über deine Verfehlungen nachgedacht.“
„Ja Herrin, danke Herrin“, sagte Trisha eilig und biss sich auf die Unterlippe.
Rilliana horchte auf, als sich die Tür zum Thronraum öffnete und kniete sich neben den Thron.
„So Rilliana, Trisha ist fürs Erste versorgt und ich hoffe, du hast dir ein schönes Sicherheitswort ausgedacht. Sonst kannst du dir bei Trisha ansehen, was ich gleich mit dir mache werde.“
„Ja Herrin, habe ich, es lautet Tagedieb.“
„Mmmmh. Das sollte seinen Zweck erfüllen. Dann wollen wir mal zu Trisha gehen, oder? Und denk dran, wenn es dir zu viel wird, sag Tagedieb und wir hören sofort auf. Bereit?“
„Ja, Herrin“, sagte Rilliana gespannt und folgte Celines Führung, nachdem sie vom Thron gelöst wurde. Als die Tür zum Kerker von Celine geöffnet wurde, hört Rilliana bereits von Weitem das angestrengte Stöhnen ihrer Freundin und machte große Augen, als sie das Dilemma sah, indem sich die Shifterin befand.
„Herrin tut ihr das nicht weh?“, fragte Rilliana besorgt.
„Ja, das war die Idee dahinter, Rilliana … aber keine Sorge, sie hat schon schlimmeres, überstanden. Kommen wir erst zu dir.“
Sie löste nun Rillianas Schellen um Hände, Füße und Hals und ließ die Ketten zu Boden fallen. Celine setzte sich aufs Bett und tätschelte den freien Platz neben sich, um Rilliana zu sich zu holen. Nun hatten beide einen guten Blick auf Trisha, die immer verzweifelter versuchte halt auf dem Eis zu finden. Ihre große Schwester nahm einen Haufen Seile und begann Rillianas Beine zu fesseln. Die Elfe staunte nicht schlecht, als ihre Beine in Rekordzeit fest zusammengebunden waren.
„Herrin?“
„Ja Rilliana?“
„Könnte ich bitte ein Schrittseil bekommen?“
Celine prustete los, als sie in die bittenden Augen der Elfe sah.
„Natürlich, das darf ja nicht fehlen, oder? Aber erst zum Schluss, mir ist da gerade ein Gedanke gekommen.“
„Danke Herrin.“
Sie fesselte weiter und webte Rilliana einen Oberkörper Harnes, welcher ihre Brüste vorteilhaft anhob. Zum Schluss fesselte sie Rillianas Hände und Ellbogen hinter ihren Rücken. Celine rieb sich die Hände und sah zu Trisha, die sie bittend ansah.
„Meinst du, sie hat ausreichend gelitten?“, fragte Celine Rilliana.
„Ja, Herrin!“, sagte Rilliana sofort, sah ihre Freundin mitleidig an.
„Ja Herrin, habe ich! Scheiße!“, sagte Trisha verzweifelt, als sie erneut den Halt unter ihren Füßen verlor und versuchte wieder nach oben zu kommen.
„Wie ihr wollt, dann machen wir morgen früh weiter“, sagte Celine und mit einem Schlenker ihres Handgelenkes war das Eis auf dem Magischen Teppich verschwunden. Sie löste die erleichterte Trisha aus ihren Fesseln nur, um sie kurz darauf genauso zu verpacken wie Rilliana.
„Fast fertig“, murmelte Celine und legte die Elfe auf ihre Schwester. Sie nutzte die Seile die ihre Schützlinge bereits Fesselten, um weitere Seile anzubringen, sodass beide aneinander Klebten. Zum Schluss fertigte sie für beide Schrittseile an die zur gefesselten Hand des jeweils anderen führte. So konnten sie einander ein bisschen Spaß gönnen.
„So meine Damen ich hoffe ihr erholt euch gut, den Morgen legen wir erst Richtig los und Trisha Liebling erinner mich dich nochmal zu bestrafen.“
„Ja Herrin“, sagte beide wie aus einem Munde während sie sich in die Augen sahen und langsam in ihnen verloren gingen.
„Gute Nacht ihr beiden.“ Sagte Celine sanft, verließ die Zelle, schloss ab und ging aus dem Kerker.
„Und? Was sagst du?“ fragte Trisha nervös.
„Ich finde deine Schwester Klasse Trish … und ich denke, sie machte sich einfach sogen um dich.“
„Da magst du recht haben … Hey Rilli?“
„Ja?“
„Diese Anzüge von ihr sind auch klasse, oder?“, sagte Trisha und rieb ihren Körper gegen Rillianas. Sofort lief Rillianas Kopf rot an.
„Ich glaube nicht, das wir die Nach zu schlafen kommen, Trish“, erwiderte Rilliana und Zog verspielt an Trishas Schrittseil.
„Sehe ich genauso …“

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:26.12.22 15:51 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 3

Rilliana und Trisha wachten, vom Rhythmischen Geräusch, von Absetzten auf die immer näher kamen.
„Na? Wie hat meinen beiden Sklaven ihre erste Nacht in meinen Kerker gefallen?“ Fragte Celine und öffnete die Kerkertür.
„Wie es scheint sehr gut“, murmelte sie als sie großen Fleck um Trishas und Rillianas Hüfte bemerkte.
„Guten morgen Herrin“, murmelten beide und Rilliana gähnte laut.
„Oh, scheint als bräuchtet ihr noch ein paar stunden Schlaf, aber leider ruft die Arbeit nach euch“, sagte Celine und begann damit die beiden Freundinnen zu entfesseln.
„Ich wollte nämlich gestern Nacht an ein paar neuen Anzügen arbeiten da ist mir aufgefallen, das ich kaum noch Materialien habe um diese zu verwirklichen. Also werdet ihr nun das Sammeln davon übernehmen.“
Trishas Gesicht wurde bleich.
„Herrin, habt ihr nicht angestellte dafür?“, sagte sie verzweifelt und Rilliana spürte durch die Anzüge hindurch wie sich der Puls ihrer Freundin drastisch beschleunigte.
„Normalerweise schon, Trisha Schatz, aber leider habe ich alle in den Urlaub geschickt, nachdem euer Gepäck rein geholt wurde.“
„Was ist denn so schlimm daran ein paar Sachen für Celine zu besorgen?“, fragte Rilliana ihre Freundin, aber als Trisha antworten wollte schnitt ihr Celine das Wort ab.
„Wirst du schon früh genug erfahren Rilliana“, sagte Celine und Tätschelte ihre Wange, „aber sei versichert euch wird nichts Schlimmes geschehen und als kleinen Belohnung vergesse ich deinen und Trishas Fehler mich nicht Herrin genannt zu haben. Ich bin sicher ihr werdet eine Menge Spaß haben und ich denke, du kannst das Training gut gebrauchen.“
„Du nennst das Training?“, fragte Trisha ungläubig und starte ihre Schwester fassungslos an. Celine sah nicht amüsiert, über diesen Ausbruch aus, setzte allerdings kurz darauf ein Zuckersüßes lächeln auf welches Rilliana einen Schauer über den Rücken Jagte.
Nachdem Celine ihre Sklaven befreit hatte und ihnen Zeit zum Essen und Frisch machen gegeben war, führte sie die beiden Freundinnen zu einer Grube. Trisha sah den ganzen weg über unglücklich aus, Rilliana war sich aber nicht sicher, ob es an der Aufgabe selbst lag oder weil sie es Geknebelt machen musste. Celine hatte Trisha einen Ball Knebel in den Mund gesteckt, nachdem die Shifterin fertig gegessen hatte und es auf Magische weise verschlossen. Zumindest zeigte Trisha keine Anzeichen von Angst, nachdem sie gesehen war, wo ihre Schwester sie hinführte. Rilliana warf einen Blick in die Grube, konnte aber nichts sehen.
„Herrin? Müssen wir darunter?“
„In der Tat Rilliana. Dort unten leben ein paar meiner Haustierchen. Ich möchte das ihr sie … Melkt? Ich denke, Melken ist da das richtige Wort und den ertrag hier rein legt.“sagte Celine und trat gegen einen Bottich, in den die drei Frauen hätten Baden können.
„Was sind das für, Tierchen?“
„Das ist eine kleine Überraschung für dich. Deswegen ist Trisha auch geknebelt. Sie soll ja nicht den ganzen Spaß verderben. Aber wie ich bereits sagte: Ihr habt nichts befürchten. Ich habe sie selbst gezüchtet und sie werden euch nichts tun … zumindest nichts was euch verletzt.“
„Bitte was …“, war alles, was Rilliana noch über die Lippen brachte, als sie von Celine geschubst wurde und in die Grube hinunter fiel. Rilliana sah wie der Boden immer näherkam und verschränkte ihre Arme vor ihrem Gesicht. Sie schloss die Augen und … sie Spürte wie sie auf dem Boden Aufprallte aber abgefedert wurde als wäre sie auf Trishas weicher Matratze gelandet. Sie öffnete die Augen und stand auf. Rilliana fand sich in einem 20 mal 30 schritt großen Raum wieder und sie stand Waden tief im Schlamm der den ganzen Raum befüllte. Rilliana wischte sich den Schlamm aus dem Gesicht und schabte ihn mit ihren Händen von ihrem Anzug. Gerade als sie fertig war, fiel Trisha neben sie und bespritzte sie erneut.
„Danke Trish“, murmelte die Elfe während Trisha sich aufrappelte und ihr den Vogel zeigte. Der Bottich schwebte auf Magische weise neben die beiden und versank im Schlamm bis er auf dem Boden aufsetzte.
„Ich komme sofort wieder. Ich denke, ich habe etwas, was euch helfen könnte, aber fangt schon mal an. Viel Spaß Mädels.“ rief Celine die Grube hinunter und verschwand. Rilliana sah zu Trisha.
„Und was jetzt?“, fragte die Elfe immer noch ratlos was sie machen sollten. Trisha deutete abwechselnd auf dem Schlamm vor ihr und auf ihre Augen. Rilliana sah genauer auf dem Schlamm und diesmal sah sie Bewegungen in ihm.
„TRISH, WAS IST DAS?“, fragte sie Panisch, wich zurück und Stolperte über eine Unebenheit im Boden. Rilliana fiel nach hinten über und sie spürte wie sich ihre linke Hand in etwas Warmes und schleimiges versenkte. Sah nach hinten und machte Große Augen als sie sah, was Celines Haustiere waren. Es war ein pinker Schleim, welcher sich hinter ihr versteckt hatte und nun versuchte ihren Arm hochzukriechen.
„Trishaaaaaa?“, rief die Elfe entsetzt und versuchte aufzustehen und sich von dem Schleim zu lösen, der sich hartnäckig an ihr festhielt und sie so am Boden Festklebte. Trisha kam auf sie zu und Rilliana wusste, wäre ihre Freundin nicht geknebelt würde sie laut lachen. Sie kniete sich neben dem Schleim und begann ihn sanft zu streicheln. Dieser Zitterte kurz auf und ließ den Boden los und Rilliana spürte das er seinen Griff um sie Lockerte. Die Elfe nahm ihre andere Hand und streife den Schleim ab. Zurück blieb eine farblose Masse die Trisha abstreife und in den Bottich fallen ließ. Rilliana starrte sie mit offenem Mund an.
„Mhhm?“, fragte Trisha durch ihren Knebel.
„Das ist ja absolut eklig …“, sagte Rilliana und hielt nach anderen Schleimen Ausschau. Trisha zuckte nur mit den Schultern und suchte selbst den Boden ab bis sie eines der Monster fand und den Glibber, den es absonderte, in den Bottich warf. Rilliana kniete sich zu einem der Schleime hinunter und betrachtete ihn. Er schien auf sie zu Reagieren und kroch langsam auf sie zu. Angewidert stand Rilliana schnell auf und stapfte zurück zum Bottich damit keiner der Schleime sich ihr von Hinten nähren konnte.
„Trisha ich glaube, ich setzte diese runde aus. Ist das in Ordnung?“
Ihre Freundin hob eine Augenbraue und deutete nach Oben zum Eingang der Grube. Die Elfe schaute hoch und sah Celine die einen Beutel zu ihnen hinunter Warf und anfing zu Kichern wie ein kleines Kind als der Beutel Zerplatzte und roten Staub freisetzte der sich in der Ganzen Grube verteilte. „Ich glaube ich erlaube dir wieder zu sprechen Trisha liebes“, rief Celine die Grube hinunter und schnippte mit den Fingern. Sofort hatte Trisha den Ball knebel gelöst und warf ihn in den Bottich.
„Danke Herrin“, rief sie hoch und wischte sich Speichel vom Mund, der sich durch den Knebel angesammelt hatte.
„Oh dank mir nicht zu früh ich würde sagen ihr habt gleich alle Hände voll zu tun und Rilliana Schatz aussetzten, geht jetzt vermutlich nicht mehr.“
Rilliana wollte gerade fragen warum, als Trisha sie anrempelte und zu Boden warf. Der Schleim der noch eben langsam auf Rilliana zu gekrochen war, machte einen Satz und flog um Haaresbreite über sie beide hinweg.
„Mögen die Spiele beginnen!“, rief Celine von oben herab und nippte von einem Glas, welches ohne Zweifel mit Wein gefüllt war. Trisha hob ihre Freundin vom Boden auf und duckte sich erneut unter einen Schleim hinweg.
„Siehst du jetzt warum ich keine Lust hatte für sie zu Arbeiten?“, fragte Trisha ihre Freundin und zog sie zu einer nahen Wand. Rilliana zitterte und hielt sich an ihrer Freundin fest.
„Trisha ist das so ein Moment, in dem ich das Safeword benutzten sollte?“
Trisha sah sie an und runzelte die Stirn, fing dann aber ihr aufmunternd zuzulächeln.
„Wenn dir das zu viel ist natürlich, aber sei versichert meine Schwester würde uns niemals in Gefahr bringen. Du brauchst keine Angst zu haben.“
„Wie kannst du dir da so sicher sein? Was ist, wenn sie auf unsere Gesichter springen und wir ersticken?“ fragte Rilliana.
„Celine sagte, das ist eine ihrer Züchtungen. Selbst wenn sie dich erwischen kannst du durch sie durchatmen und ihre Übliche säure ist nicht mehr ein Kitzeln auf der Haut.“
Die Elfe beobachtete die Schleime wie sie immer näher rückten und Atmete tief durch.
„Und wie bekommen wir den Bottich voll, jetzt da die so Aggressiv sind?“
„Gar nicht“, kam es von oben herab, „Ich warte einfach bis die Schleime ihren Spaß mit euch hatten und wringe euch dann über den Bottich aus.“
„Beruhigend …“, sagte Trisha und die beiden Freundinnen lachten.
„Ich habe euch ja versprochen, das das ein Training für euch sein wird, aber es bringt nichts, wenn ihr nur in der Ecke steht. Machen wir doch einen kleinen Wettstreit daraus! Die erste von euch die sich nicht mehr Bewegen kann, muss morgen in den Wald!“
Trishas Augen weiteten sich vor Schock. Sie sah zu Rilliana und sagte: „Entschuldige Rilli, das ist nichts Persönliches.“ und schubste die Elfe in Richtung der Schleime und rannte davon. Sofort sprangen die Monster zu der Elfe und versuchten sich auf sie zu Setzen. Blitzschnell rollte sie sich zur Seite und die Schleime landeten neben ihr.
„Das fühlte sich aber sehr Persönlich an!“, rief Rilliana ihr hinterher und nahm eine Handvoll Schlamm vom Boden auf und bewarf Trisha damit. Der Schlamm traf sie Perfekt am Kopf und sie verlor ihr Gleichgewicht. Trisha fiel direkt auf einen Schleim, der sich im Schlamm versteckt hatte. Die Elfe grinste hämisch bis sie erneut zu Boden gerissen wurde als ein Schleim ihr Hinterrücks ins Kreuz sprang. Schlamm spritzte auf als Rilliana erneut mit dem Gesicht voran im Morast landete. Sie spürte wie sich der Schleim rasch über ihren Rücken und Hintern ausbreitete und sprang panisch auf. Vergeblich versuchte Rilliana den Schleim von sich zu lösen wie sie es noch bei Trisha gesehen hatte, doch scheinbar war dieser nicht so Kitzlig wie der Erste. Sie drehte sich um und suchte irgendeine Möglichkeit um das Monster von sich abzuschaben und stolperte vor Schreck zurück als drei weitere Schleime auf sie zu krochen. Ohne auf ihre Umgebung zu achten, trat sie auf eins der Kreaturen welches hinter ihr auf sie gelauert hatte und blieb kleben. Sie sah nach unten und versuchte mit ihren Armen ihren Fuß zu Lösen.
„Hast du nicht was vergessen Rilliana?“, fragte Celine von oben herab. Rilliana erstarrte und sah wieder nach vorne. Celine lachte laut auf als sie sah wie Rilliana von den drei Schleimen gleichzeitig angesprungen wurde. Sie trafen ihren Kopf, Brust, erneut ihre Rechte Hand und warfen sie um. Rilliana geriet in Panik als sie merkte, dass einer der Schleim ihrem Gesicht umschloss und ihre Dominate Hand über ihren Kopf am Boden festklebte. Ohne weiter nachzudenken, hob sie ihre linke um ihren Mund zu befreien doch blieb diese einfach im Schleim stecken.
„Das wars“, dachte sie und atmete ein als ihr Körper anfing nach Luft zu schreien. Sie rechnete damit das der Schleim ihre Atemwege blockierte aber stattdessen spürte sie frische Luft in ihrer Lunge. Erleichterung machte sich in ihr breit und sie blieb liegen. Celines Haustiere waren also tatsächlich nicht tödlich und sie konnte sich beruhigen. Die Schleime hatten sie nun endlich überwältigt, die Frage war nur wie es Trisha erging. Rilliana spürte wie immer mehr Schleime sich über sie her machten und miteinander verschmolzen und heranwuchsen. Sie spürte ein leichtes Kribbeln am ganzen Körper, welches ihre Freundin beschrieben hatte. Überall wo Rilliana hinsah, sah sie nur pink und langsam fingen die Schleime an sie anzuheben bis sie mitten in einem Würfel steckte der sich langsam zu einem weiteren pinken Ungetüm bewegte. Fasziniert sah Celine vom Eingang der Grube zu wie die beiden Schleim würfel sich immer weiter nährten bis sie sich berührten und mit einem leisen ‚Flop‘ miteinander Verbanden. Trisha und Rilliana saßen nun gemeinsam in einem Gewaltigen Würfel fest und konnten sich nicht mehr bewegen. Ihre Körper wurden in die Mitte Transportiert bis sie sich berührten und ihre Gesichter wurden in den jeweils anderen Schritt gedrückt.
„Ich bin stolz auf euch beide“, sagte Celine, obwohl sie sich nicht sicher war, ob ihre Sklaven sie hören konnten, „Wenn meine kleinen genug von euch haben, hole ich euch da raus. Es sollte in ein paar Stunden so weit sein und das beste ist, da ihr beide euch nicht mehr bewegen könnt, dürft ihr morgen zusammen in den Wald. Ist das nicht großartig?“

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:26.12.22 15:51 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 4

Die Sonne schien hell und erwärmte die Kostüme der drei Frauen. Celine führte Trisha und Rilliana einen Weg entlang der hinter ihr Anwesen verlief und zu ihrem Wald führte. Trisha hatte die Nacht kaum ein Auge zu gemacht, nachdem ihre Schwester sie von den Schleimen befreit hatte und sie erfuhr, dass sie beide in den Wald mussten. Celine zog ihre Sklavinnen an Ketten die an Halsbändern befestigt waren hinter sich her.
„Trisha Schatz, ich verspreche das dir, das dir nichts passieren wird. Wie immer sonst auch“, sagte Celine als sie erneut an Trishas Kette zog als diese langsamer wurde.
„Das ist mir egal Celine! Ich hasse diese Viecher!“ Konterte Trisha und sträubte sich gegen das Halsband. Celine Atmete genervt aus und drehte sich zu ihr um.
„Trisha ich brauche diese Seide unbedingt. Kann ich was tun, um es dir zu versüßen?“
„Nein!“, antwortete Trisha knapp und setzte sich auf den Boden um ihren Standpunkt zu bekräftigen. Rilliana kniete sich neben sie und legte einen Arm auf ihre Schulter.
„Weswegen möchtest du nicht rein Trish?“, fragte sie die Shifterin leise.
„Weil ich keine Lust habe erneut Hilflos zwei tage lang im Wald abzuhängen, weil meine liebe Schwester nicht weiß, wo ihre dämlichen Spinnen mich hin gebracht haben!“
„Spinnen?“, fragte Rilliana entsetzt.
„Ja natürlich Spinnen, aber die sind nicht das Problem! Natürlich tun sie uns genauso wenig wie die Schleime, aber wenn Celine uns nicht finden kann, können es genauso gut normale Spinnen sein!“
Rilliana runzelte die Stirn.
„Und was ist, wenn Celine uns auf jeden Fall finden kann?“, sagte sie und Tippte auf ihr Halsband. Trisha sah sie fragen an, bis ihr einfiel, was sie meinte und sofort erhellte sich ihre Miene.
„Dass ich selbst nicht darauf gekommen bin …“, murmelte Celine und löste die Ketten von Trisha und Rilliana, nachdem sie ihre Halsbänder verzaubert hatte.
„Wer hätte gedacht das eine fessel süchtige Elfe eher auf den Gedanken kommt Halsbänder mit Aufspürzaubern zu versehen, als meine Berühmte Schwester die ihren Reichtum mit Magie und Kleidung verdient hat.“ Sagte Trisha.
„Rilliana? Könntest du schon mal in den Wald gehen? Ich würde gerne noch ein paar Sätze mit meiner lieben Schwester reden.“ sagte Celine mit einem Falschen lächeln. Rilliana ließ sich das nicht zweimal sagen und ging ohne zu zögern in den dunklen Wald. Sofort vermisste sie die warme Sonne, die gerade noch ihren Ganzkörperanzug aufgewärmt hatte, doch lächelte sie und ging zu einem besonders großen Baum. Sie atmete die Luft des Waldes ein und schloss zufrieden die Augen. Zwar ist sie in der Stadt aufgewachsen dennoch spürte sie immer, wenn sie einen Wald betrat eine Verbundenheit zu ihm. Bevor sie Trisha getroffen hatte fragte sie sich oft wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie in einen Wald mit anderen Elfen aufgewachsen wäre. Allerdings hätte sie dann nie Arissa oder die Trisha kennengelernt.
„Es ist schon besser so“, murmelte Rilliana und Strich über die Rinde des Baumes. Sie hörte Schritte und drehte sich zu ihrer Freundin. Rilliana prustete laut auf vor Lachen als sie sah, was Celine mit ihrer Schwester gemacht hatte. Trisha hat von Celine zwei zusätzliche Arme an den Anzug genäht und ihr eine Brille aufgesetzt bekommen, die an die Augen einer Fliege erinnerten. Ein Paar flügel auf Trishas Rücken rundeten das Bild ab. Sie flatterten sanft, mit jedem ihrer schritte. Trisha sah genervt ihre Freundin an, wartete aber bis sie sich beruhigt hatte. „Können wir dann jetzt loslegen? Je früher wir damit durch sind, desto früher kommen wir zurück nach Hause.“ sagte Trisha und ging voran.
„Tut mir leid das war einfach zu unerwartet“, sagte Rilliana und lief ihr immer noch kichernd hinterher, „aber du musst zugeben das du schon sehr lustig aussiehst.“
Trisha gluckste.
„Ja, schon. Ich wünschte nur, sie hätte die Brille weg gelassen ich kann kaum etwas dadurch sehen.“
„Sobald wir die Spinnen gefunden haben spielt das dann überhaupt noch eine Rolle?“
„Na klar! Ich will doch deinen Wunderschönen eingewickelten Körper bewundern.“ sagte Trisha und gab Rilliana einen Klaps auf den Hintern.
„Macht deine Schwester das eigentlich immer so? Materialien sammeln mein ich?“
„Eigentlich nicht … Aber so findet sie es Lustiger und sie meint so bekommt sie auch mehr ertrag, aber ihre angestellten lassen sich nicht darauf ein. Also hat sie mich immer alleine hier hin geschickt und gewartet bis die Spinnen mich gefangen haben. Allerdings ist das, das Letzt mal schiefgegangen und ich wäre fast verdurstet … das war auf jeden Fall mit einer der Gründe warum ich keine große Lust hatte sie zu besuchen.“
„Ist den bei euch alles wieder gut?“, fragte Rilliana vorsichtig. Trisha atmete laut aus ihrer Nase aus.
„Ich denke schon … zumindest ist es wieder wir früher, mehr oder weniger.“
„Mehr oder weniger?“, fragte Rilliana.
„Es macht jetzt, mit dir zusammen mehr Spaß. Früher hatte Celine eine Freundin die … tut mir leid ich will mich eigentlich nicht an die Zeit erinnern.“, Rilliana legte mitfühlend ihre Hand auf Trishas Schulter und drückte sie sanft.
„Du musst nicht darüber reden, aber ich werde immer ein Offenes Ohr für dich haben, wenn du es brauchst.“
„Danke Rilli“, sagte Trisha und drückte die Hand auf ihrer Schulter.
„Hey Schau mal“, flüsterte Rilliana und zeigte auf ein paar Bäume deren Äste mit Netzen geschmückt waren.
„Rilliana ich enttäusche dich ja nur ungern aber diese Fliege hier“, sagte Trisha und strich mit ihren Fingern über ihren im Ganzkörperanzug gefangenen Körper, „passt nicht in diese kleinen Netze. Die Spinnen meiner Schwester machen größere Netze. Also keine Sorge wir verfehlen sie bestimmt nicht.“ Trisha machte noch einen schritt. Unter ihren Fuß knackte es und plötzlich versank sie kreischend im Boden als die Äste unter ihr nachgaben und sie in einem Loch verschwand. Sie Rutschte ein kurzes Stück in die Tiefe bis sie an einer Rampe ankam und von ihr nach oben, in die Luft katapultiert wurde. Sie wedelte wild mit ihren Armen als die Schwerkraft wieder Gewalt über sie nahm und sie landete genau in der Mitte eines gigantischen Netzes, welches in einer Grube gespannt war.
„Trisha? Alles in Ordnung?“ fragte Rilliana. Ihre Stimme hallte von den Wänden wieder.
„Ja alles in Ordnung“, rief Trisha zurück, „Und ich habe sogar ein größeres Netz gefunden. Ich weiß aber nicht, ob …“ Sie unterbrach sich als Rilliana in das Loch sprang und einen Augenblick später durch die Rampe in die Luft Geworfen wurde. Als die Elfe neben Trisha landete, riss das Netz und sie fielen weiter nach unten bis sie erneut von einem Netz aufgefangen wurden, welches auch nachgab und erst das dritte Netz Stoppte ihren Fall.
„Da muss wohl jemand abnehmen“, sagte Trisha mit einer nervigen sing stimme.
„Sagt die, die vermutlich die fetteste Fliege der Welt darstellt.“ konterte Rilliana und versuchte sich aufzusetzen was aber durch die viele Fäden, die sich bereits um sie schlangen, als nahezu unmöglich herausstellte.
„Und was jetzt?“, fragte sie und blieb liegen als ihre glieder, zum erneuten male zurück gezogen wurden.
„Naja entweder wir warten und hoffen, dass die Spinnen bald kommen und uns abkaufen, dass wir uns nicht wehren können oder wir haben ein bisschen Spaß und Zappeln bis wir ihnen tatsächlich Hilflos ausgeliefert sind.“
Trisha und Rilliana warfen sich einen Blick zu und Grinsten von Ohr zu Ohr. Sofort fingen sie an in den Fäden zu strampeln als würden ihr Leben davon abhängen. Es wurde für sie immer Schwieriger sich zu Bewegen als immer mehr Seide sich an ihnen verfing. Erst als das Netz erneut riss, diesmal unter Trisha und sie Kopfüber in einem Sack unter Rilliana baumelte, hörten sie auf. Die beiden Freundinnen Atmeten schwer und auch ohne die Spinnen war von ihren Schwarzen Anzügen kaum noch was zu sehen.
„Wie ist die Aussicht von da unten?“, fragte Rilliana lachend und versuchte vergeblich ihren Kopf zu drehen.
„Ganz gut. Ich habe einen Perfekten Blick auf deinen Hintern!“ erwiderte Trisha und Seufzte genüsslich.
„Schau mal wir bekommen Besuch Trish“, sagte Rilliana und beobachtete wie eine Melonen große Spinne vorsichtig in die Grube zu ihnen hinunter schaute. Sie klickte nervös mit ihren greifzangen und trippelte von einem ende der kante zur anderen während sie nach unten auf ihre Beute schaute.
„Worauf wartet sie?“, flüsterte Rilliana.
„Meine Schwester hat sie so gezüchtet das sie zwar große Beute fangen und ohne Ende Netze spinnen können aber gleichzeitig sind sie nicht Tödlich also vergewissern sie sich, das wir ihnen nichts tun können“, flüsterte Trisha zurück und versuchte an Rilliana vorbei, die Spinne zu erspähen. Langsam kroch die Spinne die Wand entlang nach unten zu der Elfe. Sie ging auf sie zu und stupste sie vorsichtig mit ihren Zangen an. Rilliana beobachtete sie Neugierig und bewunderte ihr Flauschiges Pinkes Fell.
„Die sieht ja schon knuffig aus.“ hauchte Rilliana. Die Spinne legte ihren Kopf schief und krabbelte auf das Bein der Elfe. Geschickt entfernte sie es vom Netz und legte beide Beine nebeneinander. Als Nächstes fing sie an Rillianas Beine mit ihrer Seide zu umwickeln. Die neuen spinnweben fühlten sich Kalt und feucht durch den Anzug an und drückten ihre Glieder zusammen. Rilliana glaubte sogar das sie sich zusammenzogen als die fäden anfingen an der Luft zu Trocknen. Die Spinne machte an ihrer Hüfte halt und krabbelte zu ihren Hintern.
„Sag mal Trisha, ist die eigentlich Giftig?“, fragte Rilliana.
„Joa, schon aber wie gesagt, nicht Tödlich. Du wirst gleich sehen, was das Gift macht.“
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich das herausfinden will …“
„Pech gehabt sie setzt gerade, zum biss an.“
„Au!“, sagte Rilliana als sie spürte wie die Spinne ihre Fänge in ihr Fleisch versenkte und sofort breitete sich eine angenehme wärme von dort in ihrem ganzen Körper aus. Gleichzeitig verlor sie die Kontrolle über ihre Glieder. Ihr Mund verzog sich zu einem entspannten Lächeln und ein Seufzen war zu hören als Rillianas Augen zu fielen.
„Schlaf gut Rilli“, murmelte Trisha kaum hörbar und beobachtete, was die Spinne als Nächstes tat. Diese arbeitete dort weiter wo sie aufgehört hatte und verpackte die Hüfte ihrer Freundin in Seide. Die Spinne arbeitete sich weiter nach oben vor, überkreuzte Rillianas Arme vor ihrer Brust und besprühte auch ihren Kopf mit Seide. Bis nichts mehr von Rilliana zu sehen war außer ihren Geschlossenen Augen. Trisha lief das Wasser im Mund zusammen als sie den eng eingesponnen Körper ihrer Freundin sah. Der Ganzkörperanzug war schon sehr Figurbetont geschnitten doch die Seide verstärkte den Effekt noch weiter und wirkte wie ein Korsett die ihr eine bezaubernde Sanduhrfigur gab. Die Spinne wirkte Zufrieden mit ihren fang und senkte sich zu Trisha runter die sie nur anlächelte.
„Mach das beste draus, kleiner Freund“, sagte sie zu der Spinne die sofort ihre Zähne in Trisha versenkte.
Celine stand am Rande der Grube und schaute hinunter auf die beiden Kokons in denen Rilliana und Trisha steckten.
„Endlich habe ich euch gefunden. Pinky du musst auch immer die hinterhältigsten Fallen bauen, oder?“ fragte sie und streichelte die Pinke Spinne neben ihr. Die Spinne quiekte zufrieden und krabbelte die Felswand hinunter, zu ihrer Beute um sie von den Netzen zu lösen und ihrer Herrin zu bringen. Celine stellte eine Schüssel auf den Boden und befüllte sie mit Futter um Pinky für ihre Mühe zu entlohnen. Sie hielt kurz inne und schaute auf die beiden Frauen in ihrem Weißen Gefängnissen.
„Ach was solls. Du hast es dir verdient.“ murmelte sie und schüttete den Rest der Tüte in die Schüssel bis diese überquoll. Mit einem Schlenker ihrer Hand nahm ihre Magie, der Spinne die Körper ab und ließ sie aus der Grube herausfliegen.
„Guten Hunger Pinky iss aber nicht alles auf einmal“, sagte Celine und Streichelte die Spinne erneut.
Rilliana erwachte langsam aus ihrem durch das Gift ausgelösten schlummer. Sie merkte schnell, dass sie immer noch in ihrem Kokon gefangen war, aber sicher in ihrer Zelle mit Trisha hing, eine handbreit über den Boden. Sie biss sich auf die Unterlippe als sie Trishas weiße Gestalt vor sich sah.
„Das müssen wir nochmal machen“, dachte sie und Zappelte Fröhlich um ihren Kokon in vollen Zügen zu genießen.

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  RE: Rilliana und Trisha Datum:26.12.22 15:52 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 5

Am nächsten Tag wurden Trisha und Rilliana von Celine aus den Kokons befreit. Beide bebten vor Aufregung in Gedanken darüber was ihre Herrin als Nächstes mit ihnen vorhatte.
„Was machen wir als nächste Herrin?“, fragte beide gleichzeitig als sie vor Celine niederknieten.
„Steht auf meine lieben. Ich muss euch leider mitteilen, dass ihr den heutigen Tag ohne mich auskommen müsst. Jetzt da ich, dank euch, die nötigen Materialien habe muss ich mich so schnell wir möglich daran setzten den Auftrag zu Ende zu bringen damit ich mir um nichts anderes Sorgen machen muss als um euch. Das Heißt im klaren Text das ich euch mein Haus zur Verfügung Stelle samt Kerker und all seinem Inhalt. Aber bitte übertreibt es nicht, in Ordnung?“ sagte Celine und sah die beiden Streng an.
„Keines, falls Herrin“, sagte Rilliana
„Ich werde auf sie Aufpassen“, fügte Trisha hinzu und alle drei Lachten.
„Fein … ich nehme an, Trisha ist so lange der Chef? Ist das in Ordnung für dich Rilliana?“
Die Elfe nickte begierig und fiel Trisha in die Arme.
„Ich kann es kaum erwarten!“
Celine lächelte und verwuschelte die Haare ihrer Lieblinge.
„Alles klar. Ich schaue heute Abend wie es euch ergangen ist. Trisha, wenn du dich umziehen möchtest im Thron Raum sollten ein paar Sachen sein, die dir passen könnten. Tobt euch aus“ sagte Celine augenzwinkernd und verließ den Kerker.
„Was machen wir als Erstes?“, fragte Rilliana und hüpfte vor Aufregung auf der Stelle.
„Als erstes Soge ich dafür das du nicht weg läufst“, sagte Trisha und kramte aus der Truhe mit Utensilien nach Handschellen, die sie benutzte, um Rillianas Hände auf den Rücken zu fesseln, „und danach schaue ich mir ein paar schöne Kleider an“, endete sie schloss die Zellentür hinter sich und ließ Rilliana allein in der Zelle zurück. Die Elfe presste ihr Gesicht gegen die Gitterstäbe und rief ihr hinterher: „Ich bin übrigens kein Fan von Handschellen!“
Trisha lachte.
„Dann versuch doch ihr schloss zu knacken. Das hat ja letztes Mal, so gut funktioniert.“ sagte Trisha ohne sie eines Blickes zu würdigen. Rilliana seufzte laut und setze sich auf das Bett.
Als Trisha den Schrank in Celines Thronraum öffnete, schlug ihr ein Süßlicher Geruch entgegen und sie Atmete ihn zufrieden ein. Sie wusste genau wonach sie suchte und griff nach ein paar Kleidungsstücken im Schrank, die sie über den Thron legte. Trisha öffnete ihren Ganzkörperanzug und zog ihn aus. Es irritierte sie nackt zu sein, nachdem sie den Anzug Tagelang getragen hatte und deswegen zog sie sofort den von ihr bereitgelegen an. Er war auch schwarz aber aus einem viel elastischeren und glänzenderen Material. Sie vermutete das ihre Schwester ihn aus den Schleim Absonderungen herstellte. Der neue Anzug machte schmatzende Geräusche als er sich eng um ihren Körper legte und sie fest umarmte.
„Bei den Göttern!“, rief sie als er sich vollständig um sie geschlossen hatte und Atmete schwer vor Lust. Als nächstes Zog sie Weinrote Stiefel an die Knapp unter ihre Knie gingen. Die Absätze an ihnen waren ungewohnt hoch aber sie war zuversichtlich, dass sie schnell lernte in ihnen zu laufen. Ihre schwarzen Haare band sie in einen Strengen Pferdesch****z. Als Letztes zog, sie ein ebenfalls Weinroten Korsett, an welches sie allerdings nicht allzu eng zog und ihre Brüste anhob. Der Anzug raubte ihr ihren Atem schon zur Genüge. Neben dem Thron lag Celines Peitsche. Trisha befeuchtete mit ihrer Zunge ihre Lippen und griff nach ihr.
Rilliana saß währenddessen immer noch auf ihrem Bett und starte gelangweilt die Wand an.
„Na endlich“, dachte sie als sie Absätze hörte und eilte Neugierig zu den Gitterstäben um einen Blick auf Trisha zu erhaschen.
„Hast mich ja lange genug warten lassen Trish! Ich hoffe, es hat sich gelohnt.“ rief sie ihrer Freundin entgegen.
„Ich weiß nicht Rilliana. Sag du es mir.“ sagte Trisha und ließ die Peitsche knallen. Die Elfe zog zischend Luft ein als sie ihre Freundin sah und sank ehrfürchtig auf ihre Knie unterbrach aber keine Sekunde den Blick auf ihre Herrin.
„Umdrehen!“, forderte Trisha während sie die Zellentür öffnete. Rilliana zögerte, zwar wollte sie gehorchen aber der Anblick ihrer Freundin war einfach zu verlockend.
„Interessant … sind wir heute ein bisschen ungehorsam oder liegt es daran das du keinen Respekt mehr vor mir hast, da meine Liebe Schwester uns beide zu ihren Sklaven gemacht hat?“
Rilliana zwang sich ihren Blick zu senken und drehte sich mit den Rücken zu ihr.
„Nein Trisha. Ich war nur verzaubert von deinem Glanz.“ antwortete sie. Trisha trat an ihre Freundin heran und legte ihre Hände auf Rillianas Schultern. Sie beugte sich so nah zu ihrem Ohr Hinunter, so das die Elfe Trishas Atem spüren konnte.
„Das kann nicht alles sein Sklave … und ich werde es mir zur Aufgabe machen es bis heute Abend zu Korrigieren“, flüsterte sie Rilliana ins Ohr und biss in ihr Ohrläppchen. Die Elfe öffnete den Mund um ihren Schmerz und Überraschung mit einem Schrei zum Ausdruck zu bringen wurde aber unterbrochen als Trisha ihr die Peitsche in ihren Mund steckte wie einen Knochen.
„Festhalten!“, befahl sie und Rilliana biss instinktiv zu. Trisha löste Rillianas Handschellen und Tauschte sie gegen ein langes Seil aus.
„Die Peitsche könnte vielleicht ein bisschen Stören, wenn ich dich Fessel“, sagte Trisha und Wickelte sie um Rillianas Hals. Nicht fest genug um ihr komplett die Luft abzuschneiden, aber zweifelsohne fest genug das sie unangenehm auf ihren Hals drückte. Rillianas Puls stieg in die Höhe als ihr Atem eingeschränkt wurde.
„Keine Sorge“, murmelte Trisha ihr ins Ohr und streichelte über Rillianas Hals. Der Anzug von Trisha streifte, über Rillianas haut und sie erschauderte bei der Berührung. Die Shifterin führte die Arme der Elfe zu ihrer Brust und fing an sie an ihren Oberkörper zu binden. Rillianas Arme wurden, überkreuzt und sie hatte keine Möglichkeit mehr ihre Hände zu senken. Als Nächstes nahm, Trisha die Schwarzen Seile die von Celine behandelt waren, sodass sie elastisch waren und band sie um Rillianas Knöchel. Zum Schluss fesselte Trisha ein Seil um ihre Hüfte band allerdings nicht nur ein Schrittseil, sondern webte um ihre Hüfte herum einen Harness.
„Bist du bereit für deine Lehrstunde Sklavin?“, fragte Trisha und legte wieder ihre Hände auf Rillianas Schultern. Die Elfe nickte einmal und wartete ab, was ihre Herrin mit ihr vorhatte. Trisha nahm ein weiteres Seil, warf es über einen Deckenbalken und befestigte es an Rillianas Oberkörper Harness und an ihrer Hüfte. Sie verknotete die Schwarzen Seile in Ösen am Boden und fing an Rilliana hochzuziehen bis sie in der Luft hing und ihre Beine durch die Flexiblen Seile nach unten gezogen wurden. Trisha ging um Rilliana herum und streichelt dabei ihren Körper. Dabei zog sie die Peitsche von Rillianas Hals hinunter und verschwand aus ihrem Blickfeld. Nervös versuchte Rilliana ihren Kopf zu drehen um zu sehen, was ihre Freundin machte.
„Zähl mit.“ Sagte Trisha und die Elfe Blinzelte als sie die Peitsche Knallen hörte. Ein brennender Schmerz breitete sich in einer geraden Linie von ihrer Rechten Schulter zu ihrer linken Pobacke aus. Rilliana riss ihren Mund zu einem Stummen Schrei auf und hielt den Atem an. Alle Gedanken in ihren Kopf wurden zur Seite gefegt als die Peitsche sie zeichnete. Ihr Atem Beschleunigte sich als sie den schock überstanden hatte und ließ den Kopf hängen.
„Rilliana alles in Ordnung“, fragte Trisha besorgt, „habe ich zu fest zugeschlagen?“
„Nein!“, sagte Rilliana sofort und drehte sich so gut es ging zu ihrer Freundin.
„Mach weiter …“, murmelte sie.
„Dann zähl.“
„Eins!“, sagte Rilliana und sofort landete ein weiterer Schlag auf ihren Rücken der ihr erneut die Luft Raubte.
„Zwei!“
Trisha erwischte diesmal nur ihren Hintern und der Schmerz durchstieß ihren Körper wie ein Pfeil.
„Drei!“
Wieder berührte die Peitsche, sie am Rücken und Rilliana zog ihre Beine an in der Hoffnung den Schmerzen zu entkommen. Doch wurden sie erbarmungslos von den Schwarzen Seilen zurückgezogen.
„Vier!“
Trisha schlug erneut zu und diesmal stöhnte Rilliana laut auf.
„… Fünf!“
Trisha zögerte. Sie ging um die Elfe herum und sah in ihr Gesicht. Eine einsame Träne rollte hinunter.
„Wollen wir aufhören?“, fragte sie und wischte die Träne weg.
Rilliana runzelte die Stirn und sah verwirrt ihre Freundin an. Sie schluckte schwer, holte Luft und sagte: „Ich habe fünf gesagt Trish … Ich werde mich nicht wiederholen …“ Sie lächelte auf ihre Freundin herab und streckte ihr die Zunge aus. Trisha öffnete empört den Mund, schloss ihn aber direkt wieder, ging um die Elfe herum und sagte: „Fein, wie du willst.“
Ohne Vorwarnung landete die Peitsche schwer auf Rillianas Rücken und schlang sich nach vorne auf ihren Bauch.
„SECHS!“, stieß Rilliana zwischen ihren zusammengebissenen Zähnen hervor.
… „SIEBEN!“
Als sie die dreißig erreichten merkte, Trisha mit jedem neuen Peitschen schlag das Rilliana immer leiser mit Zählte bis sie zu flüstern schien und bei fünfzig komplett aufhörte. Besorgt nahm Trisha die Peitsch herunter und holte die Elfe zu Boden. Sie nahm Rilliana in den Arm und Streichelte sie sanft. Die Elfe wirkte auf Trisha so als wäre sie in Trance. Erleichtert atmete Trisha auf.
„Willkommen in Subspace Rilli“, flüsterte Trisha und legte Rilliana vorsichtig in das Bett und deckte sie zu.
„… Danke … Herrin.“ murmelte Rilliana und stöhnte erleichtert auf als die Wärme der Decke sie umarmte. So leise wie möglich zog Trisha ihr Kostüm aus und legte sich neben sie.
„Soll ich deine Fesseln lösen?“
Rilliana schüttelte kaum merklich ihren Kopf und Kuschelte sich Tiefer in die Decke und an Trisha.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TheLargeEmptY am 23.05.23 um 19:46 geändert
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