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  Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle
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Zwerglein Volljährigkeit geprüft
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Baden - Württemberg


alles kann - nichts muss

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:09.11.17 18:40 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Hm Interessante Idee das Matzuki auf der Galeere bleiben soll wo sie die Sklavinnen gequält und gefoltert hat. Daran hab ich ja gar nicht gedacht aber ich denke da würde Anastasija nicht mitspielen oder vielleicht doch?*schaut fragend zu SCHWESTER ANNIKA*


Tja, das wird wahrscheinlich nicht funktionieren.
Dazu ist Ihr Vater, in der Organisation wahrscheinlich zu einflussreich.
Umsonst durfte er ja die Folterkammer, für das Töchterchen, nicht einbauen lassen.
Was zählt in der Organisation schon eine Sklavin
Wie wir gelesen haben, NICHTS. Die wird einfach eingeäschert und die Asche im Meer verstreut.
Sollte alles nichts bringen, schickt er seine Ninjas und lässt sie im nächsten Hafen befreien.
Aber ich binn trotzdem gespannt wie es weitergeht.

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Gruß vom Zwerglein
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Gummimike Volljährigkeit geprüft
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Lehrte


Immer Elastisch bleiben.Gummi find ich gut!

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:09.11.17 23:26 IP: gespeichert Moderator melden


Es geht hier aber um den Mordversuch oder Mord an einer Aufseherin Zwerglein.
Don´t Dream it! BE IT!!!
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SCHWESTER ANNIKA
Stamm-Gast

Austria


alles bleibt besser

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:25.11.17 23:32 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter. So allmählich löse ich die gesamten Zusammenhänge auf.
So erfahrt ihr, warum ich alles so geschrieben habe. Noch bevor ich das erste Kapitel eingestellt habe, habe ich diesen neuen Teil in seinen Grundzügen fertiggehabt.
Es ist natürlich so einiges neu dazugekommen, doch das Grundlegende vom Teil 109 war schon da in meinen Kopf, und ich habe im Verlauf der Geschichte auch immer wieder Hinweise eingebaut...
ich wünsche euch viel Spaß!

Teil 109


Plötzlich hörte Matzuki hinter sich ein Geräusch. Sie drehte sich um, und dann fielen ihr die Augen beinahe aus dem Kopf. Denn obwohl Katarina mit dem gesamten Oberkörper zwar auf der Kante der Pritsche, aber doch stabil darauf gelegen war, rutschte sie plötzlich wie von Zauberhand runter, und glitt auf den Boden. Judith glaubte ebenfalls, nicht richtig zu sehen!
Plötzlich registrierte sie wieder schwach den Rosenduft, den gleichen, nachdem sie in der Zelle so grausam gefoltert worden war, und dann in der Nacht diese Stimmen gehört hatte, während sie an der Spreizstange hing. Sie erkannte, da ist noch jemand hier, hier in dieser Zelle, und sie half ihnen jetzt! Judith schrie zu Matzuki: „Du böser Teufel! Was du auch versuchst, du wirst es nicht schaffen! Denn auf uns beide passt jemand auf, der kräftiger und mächtiger ist als du!“ Matzuki lachte, und sagte: „Achja? Da täuscht du dich aber, denn jetzt mache ich mit dir Schluss! Du und Katarina, hah, ihr beide und eurer Aberglaube an diese Götzenbilder! Wo waren die denn vorhin, als ich deine Freundin erledigt habe? Da siehst du, dass euch niemand zu Hilfe kommt!“ Dann hob sie erneut das Holz wie einen Knüppel, doch Judith schlug das Kreuz, sah Matzuki völlig ruhig ins Gesicht, und zeigte gar keine Angst. Vor Überraschung blieb Matzuki der Mund offen, sie konnte nicht glauben, dass die Sklavin keinerlei Furcht davor hatte zu sterben… Judith fragte sie: „Fürchten sie etwa meinen Gott so sehr, dass sie vor Angst wie eine Salzsäule erstarren?“ Matzuki rief: „Du schlägst also das Kreuz? Das Symbol für Katarinas und auch deinen Aberglauben? Schade, dass ich dich jetzt kaltmachen muss, denn für die Einweihung meines Spielzimmers hier, da habe ich mir was ganz spezielles, extra für dich ausgedacht! Du wärst die erste gewesen, die es besuchen darf! Wäre interessant zu sehen gewesen, ob dir dann geholfen wird! Aber dafür hole ich mir eben eine andere!“ Sie wollte jetzt voller Wut den Knüppel auf Judiths Kopf niedersausen lassen, doch plötzlich erstarrte sie in der Bewegung. Judith kam es so vor, als ob jemand Matzukis Arm sogar festhalten würde! Im Kopf der Sadistin erklang plötzlich eine sanfte, friedliche Stimme einer Frau: „Das schaffst du nicht, denn auf die beiden passe ich persönlich gut auf. Und Walerija wird auch noch klüger werden, deshalb geschieht ihr und auch all den anderen Menschen hier mit reinen Herzen nichts.“ Plötzlich fragte Matzuki, worauf sie Judith überrascht ansah: „Wer bist du?“ Die Stimme in Matzukis Kopf sagte: „Ich bin die, die in der Figur in Katarinas Kabine wohnt, zu der sie oft betet und sie verehrt. Ich habe mich schon vielen Menschen gezeigt, und zu ihnen gesprochen. Du bist zwar nicht würdig, doch du sollst wissen, wer auf Katarina und Judith achtgibt. Denn wer mich um Hilfe bittet, der bekommt sie auch.“ Matzuki hielt plötzlich ihren Kopf mit beiden Händen und rief: „Aaaaaggghhh! Gehe aus meinen Kopf!“ Judith erkannte, was da jetzt abging, sie schlug nun wieder das Kreuz und sagte tief bewegt: „Ich danke dir, ich danke euch, wer auch immer das hört…“ Denn sie wusste, jemand hatte eingegriffen, und wollte nicht zulassen, dass sie selbst, oder Katarina starb. Judith hörte in ihren Kopf plötzlich eine andere Stimme, sie schien mit vielen Stimmen zugleich zu sprechen: „Und jetzt hilf Katarina, und zeige, was du gelernt hast. Und wünsche ihr nie wieder den Tod. Du hast gesehen, wie schnell das gehen kann. Das sollte auch ein Zeichen für dich sein, um dir meine Macht zu zeigen. Doch jetzt vertraue, und tue es immer, egal, was noch auf dich zukommt…“
Zugleich konnte sich Matzuki wieder bewegen, und sie hob das Holz…

Tamara forderte am Ruderdeck noch die drei anderen Ärztinnen an, und so war die Krankenstation zur Zeit völlig unbesetzt. Es befand sich auch keine Patienten dort, deshalb wurde das als unbedeutend angesehen. Nach einiger Zeit hatte sich am Ruderdeck die Situation wieder beruhigt, und Anastasija machte sich mit den beiden auf den Weg ins Unterdeck, während die Krankenstation weiter leer blieb. So hörte auch niemand das Alarmsignal, das anzeigte, dass ein Defibrillator aus seinen Schrank geholt worden war. Es wurde auch angezeigt, wo das geschehen war, doch niemand konnte darauf reagieren…

Plötzlich knallte die Tür auf, und Anastasija, Alexandra und Tatjana stürzten in die Zelle. Nur durch diese Verzögerung, als Katarina von der Pritsche rutschte, und Matzuki vor Überraschung und auch aus einen anderen Grund Judith nicht gleich erschlagen konnte, entstand genug Zeit, damit Anastasija noch rechtzeitig kam. Sie hatte Judiths Schreie gehört, und war deshalb schnell zur Zelle gelaufen. Als sie nichts mehr hörte, lief sie noch schneller. Nur so war Matzukis Vorhaben misslungen. Anastasija erkannte mit einen Blick, was sich in der Zelle abspielte, sie entwand Matzuki das Holz, zog ihr damit einen Scheitel, und sagte dazu: „Klingt ziemlich hohl, so wie Holz gegen einen hohlen Baumstamm!“ Dann schlug sie Matzuki mit einen kräftigen Kinnhaken bewusstlos. Die beiden anderen standen da, und begriffen gar nicht, was in der Zelle los war. Dann fragte Anastasija: „Was ist hier los?“ Judith sagte schnell, was Matzuki mit Katarina gemacht hatte, und rief: „Beeilen sie sich, sie müssen Katarina reanimieren, noch besteht eine Chance!“ Anastasija rief zu Alexandra und Tatjana: „Los, schnell, helft mir!“ Doch die beiden standen wie angewurzelt da, und wagten es nicht, Katarina zu Hilfe zu kommen. Tatjana stammelte: „Ich habe das noch nie gemacht, ich glaube nicht, dass ich das kann. Ich traue mich nicht…“ Dann schrie Judith, die auch auf diese Stimme von vorhin vertraute: „Anastasija, ich bin ausgebildete Rettungssanitäterin, ich weiß, wie man das macht. Das habe ich ihnen schon vor ein paar Tagen gesagt, also wissen sie das! Vertrauen sie mir!“ Doch Anastasija entgegnete:
„Vertrauen? Ausgerechnet dir?“ Judith rief: „Wollen sie sich etwa auf die beiden Statuen da in der Ecke verlassen, oder auf mich? Entscheiden sie sich! Aber warten sie nicht allzu lange, denn das menschliche Gehirn kann nicht lange ohne Versorgung überleben. In ein paar Minuten werden sich irreversible Schäden einstellen, und nach längstens zehn Minuten ist das Gehirn tot! Katarina wird sterben, wenn sie mir jetzt nicht vertrauen, damit ich ihnen helfen kann! Also was wollen sie?“ Anastasija reagierte endlich, und sagte: „Dann hilf mir bitte.“

Judith drehte Katarina sofort auf den Rücken, öffnete den Gürtel vom Catsuit, und zog den Zipp ganz auf. Zugleich sagte sie zu Anastasija: „Sie beatmen, ich mache die Herzdruckmassage. Aber überprüfen sie vorher, ob Katarinas Atemwege frei sind! Eigentlich ist es nicht notwendig, denn durch die Massage kommt trotzdem auch genügend Luft in die Lungen. Aber gehen wir auf Nummer sicher!“ Im Bestreben, Katarina das Leben zu retten, vergaß sie ihre eigenen Schmerzen, und konzentrierte sich auf ihre Aufgabe. Seitdem Katarinas Kreislauf und Atmung stillstanden, waren knapp zwei Minuten vergangen. Sie riss den Büstenhalter auf, und sah zum ersten Mal Katarinas nackten Oberkörper. Dann begann sie mit der Massage, ab fünfundzwanzig zählte sie laut mit. Inzwischen überstreckte Anastasija Katarinas Kopf, kontrollierte die Atemwege und führte dann die Beatmung durch. Judith wiederholte die Massage, und rief während Anastasijas nächster Atemspende den beiden zu, die noch immer wie angewurzelt in der Zelle standen, und das Geschehen beobachteten: „Alexandra, schaffen sie Matzuki hier raus, wir brauchen Platz! Tatjana, draußen am Gang befindet in einen Kasten ein Defibrillator, holen sie ihn, und beeilen sie sich!“ Schnell machte sie weiter, doch die beiden standen noch immer unbeweglich da, und Tatjana rief: „Du hast mir gar nichts zu befehlen!“ Anastasija schrie deshalb: „Tut, was diese Frau euch sagt, sofort!“ Beide nahmen nun Matzuki, und schafften sie hinaus auf den Gang. Tatjana suchte den Defibrillator, und vor Nervosität wusste sie nicht, wie sie den Kasten öffnen soll. Judith rief laut nach draußen: „Soll ich hier alles alleine machen? Wo bleibt ihr denn? Wo ist der Defi?“ Alexandra brachte ihn schließlich in die Zelle, Judith machte ihn bereit, und klebte die Pads gekonnt seitlich an Katarinas Oberkörper. Als Anastasija sah verwundert zu, wie diese Sklavin fachmännisch arbeitete, wie sie versuchte, einer Aufseherin das Leben zu retten. Sie hoffte inständig, dass ihre Bemühungen Erfolg haben würden. Dann sagte Judith: „Alles zurück jetzt!“ Der Defi analysierte Katarinas Körper, und dann gab er den ersten Stromschlag ab. Katarinas Körper zuckte kurz, doch ihr gutes Herz stand noch immer still, und beide machten mit der Reanimation weiter. Alexandra und Tatjana standen noch immer daneben, und sahen geschockt zu. Auch sie waren voller Angst um Katarina, Tatjana überwand jetzt endlich ihre Schockstarre, und bückte sich, um helfen zu können. Dann aktivierte Judith erneut den Defi und sagte wieder: „Alles zurück!“ Doch in den Moment fasste Tatjana an Katarinas Körper, und sie bekam den Stromstoß ab. Er legte Tatjana sofort flach. Anastasija brüllte sie an, ob sie wahnsinnig ist, und Judith rief, während sie weiter die Druckmassage und Anastasija Atemspende an Katarina gab:

„Verdammt noch Mal! Ich dachte, jeder von euch hat ein Zertifikat in Erste Hilfe und Reanimation! Warum wisst ihr das trotzdem nicht, dass man einen Patienten nicht berühren darf, wenn er den Elektroschock bekommt? Könnt ihr überhaupt was anderes, außer die Peitsche zu schwingen?“ Dann zählte sie laut weiter, und rief: „Alexandra, schaffen sie Tatjana raus, und weisen sie den Ärztinnen den Weg, sie müssen bald da sein!“ Sie wusste zwar von Katarina, dass es ein Notsignal auf der Krankenstation gab, wenn ein Defibrillator aus seinen Kasten geholt wurde, aber sie wusste natürlich nicht, dass die Krankenstation zur Zeit unbesetzt war. Sie fragte Anastasija: „Wo bleiben die Ärzte? Warum reagieren die nicht auf das Notsignal?“ Diese sagte: „Die sind alle am Ruderdeck, es gab dort einen Notfall. Wir müssen das hier alleine schaffen.“ Als Judith durch die Herzdruckmassage bereits außer Atem war, sagte sie nur kurz: „Wechsel, schnell!“ Dann übernahm Anastasija ihre Aufgabe, die dann auch unter Judiths Anweisung den Defi bediente. Wieder wechselten sie sich ab, und machten weiter. Dann rief Judith Alexandra zu, dass sie die Ärzte holen soll. Diese spurtete endlich auf das Ruderdeck, und rief nach den Ärztinnen. Sie reagierten auch sofort, und stürmten zum Zellentrakt.

Endlich hatte die Reanimation Erfolg. Katarina sog plötzlich die Luft ein, und atmete selbstständig weiter. Sie öffnete auch kurz die Augen, und erkannte Judith. Sie rief erfreut: „Wir haben sie!“ Sie kontrollierte dann den Puls, er war schwach, aber vorhanden. Judith hatte es tatsächlich geschafft, Katarina ins Leben zurückzuholen! Sie atmete regelmäßig, und ihr Herz schlug auch wieder, doch sie schloss wieder die Augen. Judith sagte nun: „Bleiben sie ruhig liegen, drücken sie meine Hand, und bewegen sie kurz ihre Füße!“ Als es Katarina sofort machte, war sich Judith sicher, dass Katarina durch den Kreislaufstillstand wohl keine Gehirnschäden erlitten hatte. Inzwischen war Tamara und noch eine andere Ärztin eingetroffen, und Anastasija berichtete kurz, was geschehen war. Judith sagte auch, dass sie beim Abtransport unbedingt aufpassen mussten, da Katarina schwere Rippenverletzungen hatte. Dann wurde schnell eine Tragbahre geholt, Katarina vorsichtig darauf gebettet, und auf die Krankenstation getragen. Erst jetzt bemerkte Tamara den Alarm vom Defibrillator, und schaltete ihn ab. Inzwischen wurde Katarina an Monitore angeschlossen, und weiter versorgt.
Als alles vorbei war, fiel Judith in der Zelle erschöpft zur Seite, die Anspannung forderte jetzt auch ihren Tribut. Dazu kam noch die Folgen von Matzukis Misshandlung. Eine Ärztin blieb noch kurz in der Zelle, und lobte Anastasija und Alexandra, dass sie so gut reagiert hatten. Doch Anastasija sagte: „Bedanken sie sich nicht bei uns, sondern bei dieser Frau. Nicht wir, sondern sie war es, die so gut reagiert hat. Ohne sie wäre Katarina gestorben!“ Die Ärztin glaubte, sich verhört zu haben. Sie fragte: „Diese Sklavin hat Katarina das Leben gerettet? Einfach unvorstellbar…“
Doch Anastasija antwortete: „Genauso war es…“ Die andere fragte nun: „Was ist mit Tatjana und Matzuki?“ Anastasija sagte: „Tatjana hat durch den Defibrillator einen Schlag abgekommen, die muss auch überwacht werden. Und Matzuki… dieses Miststück wollte Katarina umbringen, schafft sie erst Mal in eine Zelle, ich befasse mich später mit ihr. Und versorgt auch die Wunden dieser Frau hier…“

Matzuki wurde jetzt in eine Zelle gesperrt, wo sie kurz darauf wieder zu sich kam, und in der Zelle zu toben begann. Sie wollte die Zelle kurz und klein schlagen, und brüllte, dass man sie gefälligst herauslassen soll. Anastasija gab deshalb die Anweisung: „Haaaarch! Gebt ihr eine Beruhigungsspritze, und zieht sie auch nackt aus. Denn sie ist keine Aufseherin mehr, und sie wird als Sklavin auf der Ruderbank enden! Sie hat auch kein Recht mehr, Kleidung zu tragen! Ich arrangiere noch alles beim Flottenkommando, damit es auch offiziell ist!“ Tamara verpasste der tobenden Matzuki eine Spritze, die dafür jedoch von mehreren Aufseherinnen festgehalten werden musste. Kurz darauf tat die Injektion ihre Wirkung, Matzuki rührte kein Ohr mehr, und sie wurde wie von Anastasija befohlen, auch splitternackt ausgezogen.
Inzwischen wurde Tatjana ebenfalls auf die Krankenstation gebracht, wo sie jedoch wegen dem Schock vom Defibrillator für die nächsten vierundzwanzig Stunden kardiologisch überwacht werden musste.
Auch Judith wurde auf die Krankenstation getragen, ihre Wunden an den Füßen mussten sogar genäht werden, so heftig und oft hatte Matzuki auf ihre Fußsohlen eingeschlagen. Auch ihr Oberkörper wurde versorgt, und sie blieb noch etwas auf der Krankenstation.
Katarina wurde ebenfalls mit Monitoren überwacht, sie wurde intubiert, und ihre gebrochenen Rippen versorgt. Doch ihr gesamter Brustkorb würde durch die Reanimation noch Tagelang schmerzen. Als es Judith wieder besser ging, kam sie zurück in ihre Zelle, da der Platz für andere Patienten benötigt wurde. Es machte ihr zwar nichts aus, doch sie war nur in großer Sorge um Katarina. Anastasija kam dann später in ihre Zelle, und fragte sie: „Ich möchte jetzt ganz genau wissen, was da los war, und wehe dir, wenn du nicht die Wahrheit sagst! Trotz allem, was du für Katarina getan hast!“ Judith lag auf der Pritsche, und warf schnell die Decke von sich. Sie setzte sich stöhnend auf, zeigte dann auf ihre bis zu den Knöcheln einbandagierten Füße, und ihre ebenfalls verbundenen Brüste, und fragte dann so richtig dämlich: „Ähhh, sollte eine Sklavin nicht besser aufstehen, wenn ihr eine Oberaufseherin gegenübertritt?“ Sie wollte auch schon von der Pritsche runter, doch Anasstasija rief: „Haaarch! Bleib sitzen, Himmel noch Mal!“ Judith wollte ihr jetzt alles erklären, aber es tunlichst vermeiden, zu erwähnen, dass Katarina plötzlich von der Pritsche gerutscht war, dass sie diesen merkwürdigen Geruch wahrgenommen hatte, und dass Matzuki in der Bewegung plötzlich erstarrt war. Anastasija würde ihr sowieso niemals glauben.
Dann begann sie: “Frau Oberaufseherin Anastasija, sie sind ein sehr korrekter Mensch, sie können sehr gut abwägen, und deshalb nehme ich mir jetzt die Freiheit, ihnen folgendes zu sa…“ Anastasija fuhr ihr jedoch dazwischen, und sagte aber dann verständnisvoll: „Ich weiß, was du…“

Doch Judith hatte jetzt endgültig genug, und sie rief aufgebracht: „Jetzt rede ich! Wenn sie wollen, sie können mich dafür gleich nach oben zum Podest führen, besser gesagt, sie werden mich da rauftragen, oder auch schleifen müssen, denn selber gehen kann ich mit meinen wunden Füßen nicht mehr! Aber was ich ihnen jetzt sage, wird ihnen nicht gefallen, aber ich sage es trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb! Ja, ich habe Mistress Katarina angelogen, und ich hätte es nicht tun dürfen. Ich bin dafür von ihr auch hart bestraft worden, und ich sage ihnen jetzt, dass ich es auch verdient habe. Jeden einzelnen Schlag habe ich verdient, den ich von Mistress Katarina für meine Lüge bekommen habe! Aber Matzuki hat mich wieder Mal gefoltert, um mich dazu zwingen, dass ich Dinge mache, die ich verabscheue. Aber Mistress Katarina hat mir geholfen, und sie ist dann von dieser Irren schwer verletzt worden. Sie hat dann auch versucht, sie umzubringen! Die nächste wäre ich gewesen, aber sie kamen noch Rechtzeitig hier rein, und wir beide haben sie Gemeinsam ins Leben zurückgeholt!“ Dann wurde sie böse, sie schimpfte sogar richtig. Anastasija sah an ihren Gesicht, dass sie jetzt besser ruhig blieb. Judith rief laut: „Und was ihre beiden Superaufseherinnen – Alexandra und Tatjana – betrifft: Jede von denen ist dagestanden wie ein Ölgötze, bevor ich die Reanimation begonnen habe!

Ich weiß natürlich nicht, was sie noch mit mir vorhaben, auch als Strafe für meine Respektlose Rede hier, aber egal, was es auch ist, was sie dafür mit mir machen wollen, und es ist mir auch egal, was sie von mir halten: Bedenken sie, dass ich das Leben von Mistress Katarina gerettet habe! Denn die anderen beiden haben sich nicht Mal hinzugreifen getraut! Anscheinend sind die nur zur Baumschule gegangen, bis der Ast abgebrochen ist! Dass die beiden das nicht auch noch mit ihren Handys gefilmt, und auch nicht gleich online gestellt haben, das hat mich sowieso gewundert! Und da wollt ihr uns Sklavinnen weißmachen, dass jede Aufseherin ein Zertifikat in erste Hilfe und Reanimation hat? Warum haben sich die beiden dann nicht sofort um Mistress Katarina gekümmert, und warum hat sich Tatjana dann selbst Defibrilliert, hääää? Die ist ja niedergegangen wie ein Bahnschranken! Ich bin mir auch völlig sicher, dass weder sie persönlich, noch einige andere von euch überhaupt wissen, wie man den Defi richtig bedient! Trotz den Anweisungen, die er selbst mitteilt! Ich hoffe, dass Mistress Tamara wenigstens weiß, dass Tatjana jetzt auch überwacht werden muss! Falls nicht, dass gehen sie am besten gleich rauf zu ihr, und sagen ihr das, mit den besten Grüßen von mir! Sonst haben sie den nächsten Notfall hier! Und ist ihnen das Wort ´Rettungskette´ überhaupt bekannt? Glaube ich nämlich auch nicht! Wenn das schon bei einer Aufseherin nicht funktioniert hat, was ist dann bei einer Sklavin? Wäre auch viel besser für uns, weil uns dann all das Leid hier erspart bleiben würde! Eigentlich sollte ich darüber lachen, wenn das nicht so ernst gewesen wäre! Aber das Ganze hier ist nicht zum Lachen, es ist auch nicht zum Weinen!

Sondern das ist nur zum kotzen, dass ich -eine Sklavin- ihnen dabei helfen musste, einer Aufseherin das Leben zu retten, weil die beiden anderen dazu nicht fähig oder vielleicht auch nicht willens waren! Es gibt hier auch keine andere, die mehr Gründe hatte als ich, um Mistress Katarina einfach sterben zu lassen! Es gibt keine andere von uns, die das für eine Aufseherin getan hätte, die erst kurz zuvor die gleiche Sklavin ausgepeitscht, und dann auch noch für eine Kleinigkeit da oben hat stramm stehen lassen, bis sie umgefallen ist! Aber nein, ich habe ihr das Leben gerettet, was sie -Oberaufseherin Anastasija- zugeben müssen, und wenn es ihnen noch so schwer fällt! Und sie alleine hätten das sicher nicht geschafft, und diese beiden Vollpfosten schon gar nicht! Und das wissen sie genau! Ich hätte einfach dabei zusehen können, denn sie hätten alleine keinen Erfolg gehabt! Mistress Katarina wäre dann sicher gestorben, oder wäre im günstigsten Fall durch Gehirnschäden jetzt vielleicht schwerst behindert! Die wüsste vielleicht gar nicht mehr, was rings um sie herum geschieht, und da könnte man vielleicht noch von Glück reden! Aber unter Umständen jahrelanges Siechtum, kann man das überhaupt noch als Leben bezeichnen? Dass ich die Reanimation durchführen, und den Defibrillator mit meinen eigenen Schmerzen, und Verletzungen überhaupt noch bedienen konnte, ist mir auch ein Rätsel! Aber es ging um die Rettung von einem großen und wunderbaren Menschen, der Mistress Katarina ist! Trotz ihrer Tätigkeit hier, und trotz ihrer harten Bestrafung, die sie an mir durchgeführt hat!“ Dann beruhigte sie sich wieder, und fügte mit bitterer Stimme hinzu: „Das wollte ich ihnen sagen, und alles weitere, was sie noch mit mir machen wollen, liegt in ihren Ermessen. Doch wägen sie gut ab, und treffen sie keine Entscheidung, die sie später vielleicht bitter bereuen werden!“

Während Judith sie zurechtwies, stieg Anastasija nervös von einen Bein aufs andere, sie wurde vor Verlegenheit auch rot. Betreten sah sie immer wieder zur Seite, als Judith mit ihr schimpfte. Sie wurde von ihr sogar wie ein Schulmädchen abgekanzelt. Doch sie wusste, diese Sklavin hatte bei jeden einzelnen Wort völlig recht, das sie ihr vorwarf. Sie sagte erst gedehnt: „Jaaa, ich weiß, ich danke dir auch, dass du Katarina gerettet hast… Ohne dich wäre sie bereits tot, und ich erkenne auch an, was du mir gesagt hast. Du hast auch Absolut recht. Und vergessen wir erst Mal, dass du eine Sklavin bist, ja? Aber ich bitte dich trotzdem, ja, du hast richtig gehört, ich bitte dich, sprich nicht so mit mir.“ Judith fuhr sie gleich wieder an: „Achsoooo? Ja wie denn sonst?“ Bei Anastasija zuckte jetzt kurz die Hand, Judith hatte es jedoch gesehen, und hielt ihr in Erwartung der Ohrfeige gleich ihre Backe hin. Sie wusste, sie spielte trotz Katarinas Rettung mit dem Feuer, aber sie wollte zeigen, dass sie das nicht mehr so leicht hinnahm. Sie blickte Anastasija sogar herausfordernd an. Anastasija hielt jetzt ihre Hände hinter dem Rücken versteckt, sie wusste, sie konnte diese Sklavin für ihren Respektlosen Umgang keine Ohrfeige geben. Sie durfte ihr eigentlich kein einziges Haar mehr krümmen. Doch sie wollte als Ausgleich sagen, was sie ohne die Hilfe für Katarina mit Judith getan hätte. Sie rechnete damit, dass sie damit diese Frau wieder ´runterbekommen´ würde, damit sie wieder normal mit ihr sprach. Sie begann: „Ich sage dir auch ehrlich, dass ich auch schon etwas für deine Lüge für dich geplant hatte, aber was es auch war, es ist hiermit hinfällig, und es wird niemals zustande kommen.“ Judith fragte auch gleich erneut aufgebracht: „Was sie nicht sagen! Und was wäre das gewesen?“ Anastasija druckste zwar noch etwas herum, doch dann sagte sie: „Als ich mit den beiden Versagern in die Zelle kam, wollte ich dich auf eine andere Galeere verlegen. Du hättest Katarina nie mehr wiedergesehen, es sei denn, wenn sie dich Mal besucht hätte. Aber das ist ad acta gelegt, das werde ich nie tun, versprochen.“

Judith sah jetzt erschrocken zu ihr auf, und sie wurde bleich. Erst jetzt realisierte sie, wie knapp alles zugegangen war. Nicht nur Katarinas Rettung, sondern auch ihr weiteres Schicksal. Anastasija sagte dann: „Ich muss jetzt schnell weg, aber ich komme gleich wieder.“ Dann verließ sie die Zelle, damit sich Judith wieder abkühlte, und kehrte kurz darauf mit Lucija zurück. Sie blieb seitlich stehen, doch Anastasija setzte sich zu Judith auf die Pritsche, und sagte: „Ich möchte mich jetzt ganz offiziell bei dir bedanken, dass du Katarina das Leben gerettet hast. Es war gut, dass ich dir vertraut habe, und du hast mich nicht enttäuscht. Es ist alles vergeben und vergessen, was du vorher getan hast. Wir reden nicht mehr darüber. Als erste Dankbarkeit lasse dich jetzt hier unten, bis deine Verletzungen wieder verheilt sind, und ich werde auch anordnen, dass du das zu essen bekommst, was du möchtest. Weiters befehle ich, dass du nicht kontrolliert wirst, so lange du hier in der Zelle bist. Und ich werde auch alles dafür tun, dass du nicht mehr rudern musst. Wenn alles klappt, bist du bald keine Sklavin mehr. Aber ich kann dir das leider nicht versprechen.“ Dann nahm sie Judith sogar in den Arm, und küsste sie auf beide Wangen. Lucija machte es ebenfalls, auch sie bedankte sich bei Judith, und küsste sie dazu.

Anastasija sagte dann zu ihr: „Aber ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass du mich niemals wieder belügen darfst. Ich habe dir vertraut, und durch diese Dummheit hast du das wirklich schwer erschüttert. Du bist dafür auch bestraft worden, und ich bereue es nicht, dass ich mein Einverständnis dazu gegeben habe.“ Lucija fügte hinzu: „Ich muss dazu auch sagen, dass ich die Höhe der Strafe angemessen fand. Doch ich habe sehr wohl bemerkt, dass dich Katarina geschont hat. Eigentlich wollte ich ihr befehlen, dass sie dir noch einige Schläge geben soll. Aber all das soll jetzt wirklich vergessen sein.“ Judith blickte sie mit zusammengekniffenen Lippen an, und sah erst vorne, und dann auch seitlich auf ihren Oberkörper hinunter, wo einige der frischen Striemen von Katarinas Peitsche zu sehen waren. Anastasija verstand, und fragte: „Hast du noch Schmerzen? Du musst es bitte nur sagen, und du wirst genug dagegen bekommen. Für die Fußsohlen werde ich dich immer auf die Krankenstation zur Nachschau bringen lassen. Und du musst auch nicht fast nackt hier unten sein, du bekommst was zum Anziehen. Wenn dir zu kalt oder zu warm ist, kannst du es ruhig sagen, dann lasse ich die Lüftung entsprechend regulieren. Denn woanders hier am Schiff unterbringen kann ich dich leider nicht. Das musst du verstehen. Mehr kann ich vorerst nicht für dich tun.“ Aber als nächstes sagte sie zwar ruhig, aber doch mit einen süffisantem Lächeln, während sie Judith leicht am Ohrläppchen zog: „Und trotz allem: Nie wieder in so einen Ton mit mir reden, geht das in Ordnung?“ Judith sah sie an, und entschuldigte sich, worauf sie Anastasija wieder losließ.

Judith bedankte sich für die Gefälligkeiten, die sie ab jetzt erhielt, und fragte dann: „Und was ist mit Mistress Matzuki? Immerhin hat sie versucht, Mistress Katarina zu töten, und gleich danach wäre ich dran gewesen. Bleibt das ohne Konsequenzen?“ Anastasija antwortete: „Sei unbesorgt, Matzuki wird dich nie mehr wieder quälen können, denn die wird hier als Rudersklavin enden. Und für die beiden Versager, die nur zugesehen haben, während du Katarina gerettet hast, lasse ich mir auch was einfallen. Ich werde bei denen mit dem Zahnpfahl winken, das werden sie so schnell nicht vergessen. Die werde ich noch Mal den Erste-Hilfe Kurs machen lassen, aber das wird nicht so einfach für die beiden.“ Doch Judith sagte zynisch: „Sie sollten bei den beiden nicht nur mit einen harmlosen Zahnpfahl ein bisschen winken, sondern am besten mit einem ordentlichen Pfosten kräftig wedeln! Wäre gescheiter! Und schulen sie auch alle anderen Aufseherinnen nochmal in Erste Hilfe!“ Dann fragte sie: „Wie geht es Mistress Katarina? Ich hoffe natürlich, dass ich mich irre, aber ich habe Angst, dass man versuchen wird, sie zum Schweigen zu bringen. Immerhin wollte Mistress Matzuki sie töten. Deshalb wäre es wichtig, dass sie nie alleine da oben ist. Aber darf ich sie Mal sehen?“ Anastasija sagte: „Ich dachte an das gleiche wie du. Ich lasse sie bewachen, niemand kann auf die Krankenstation, ohne an Jelena und Darja vorbeizukommen. Tamara hat sie gleich nachdem sie oben angekommen war, in Tiefschlaf versetzt, aber sie wird sie langsam wieder aufwecken. Denn sie braucht unbedingt Ruhe, aber wenn sie wieder wach ist, dann kannst du selbstverständlich gerne zu ihr. Es wird sie sicher freuen, dich zu sehen, und mich freut es, dass du dich um sie so viel Sorgen machst.“

Judith war darüber erleichtert, dann bat sie um etwas gegen die Schmerzen, und nachdem sie wieder alleine war, kam eine andere Ärztin, gab ihr ein Schmerzmittel, und legte ihr auch einen orangen Overall auf die Pritsche, den Judith auch gerne anzog. Als sie wieder alleine war, kniete sie sich hin, betete, und bedankte sich für alles. Vor allem dafür, dass wirklich eingegriffen worden war, damit sie und Katarina am Leben bleiben konnten. Aber sie dachte darüber nach, was ihr Matzuki da gesagt hatte. Sie wollte ein Spielzimmer einweihen? Mit ihr als erstes Opfer? Und was hätte sie dann mit ihr vorgehabt? Sie hoffte, dass sie Matzuki nie mehr misshandeln konnte…

Inzwischen hockte Matzuki splitternackt in einer Zelle, und war äußerst wütend, dass sie Katarina nicht töten konnte. Sie dachte über diese Stimme nach, die in ihren Kopf gewesen ist, doch sie verdrängte alles, das hielt sie nur für einen Traum. Am nächsten Tag kam Galina zu ihr, und fragte: „Was hast du dir dabei gedacht? Bist du verrückt geworden? Was glaubst du denn eigentlich? Du kannst doch nicht eine Aufseherin so einfach umbringen, und dann versuchen, es einer Sklavin anzulasten! Diese Geschichte hätte dir keiner geglaubt!“
Doch Matzuki ging nicht darauf ein, sondern sie sagte nur: „Du gehst jetzt gleich in meine Kabine, und kommst mit meinen Handy wieder. Und falls du vorhast, mich so loswerden zu können, dann täuscht du dich! Denke an die Begegnung mit dem Ninja in Japan! Ich melde mich jede Woche bei meinen Vater, und wenn mein Anruf ausbleibt, dann weiß er, dass bei mir etwas nicht stimmt! Aber er wird dann glauben, dass du dahintersteckst, und dich umbringen lassen! Denn ich habe ihn alles von deinen Intrigen erzählt, er weiß also, wie falsch du bist! Also wenn du weiterleben willst, dann mache jetzt, was ich dir sage, und bring mir sofort mein Handy! Schick dich, los! Und besorge mir auch was zum Anziehen!“
Galina machte, dass sie in Matzukis Kabine kam, warf ihr dann das Handy zu, und sagte: „Hier, nimm, aber auf Kleidung musst du verzichten! Wenn Anastasija das sieht, kriege ich eine drüber! Und egal, ob es dir gefällt oder nicht, das werde ich nicht für dich machen! Du bekommst nicht Mal einen Slip! Aber so wie es aussieht, dann bekommst du demnächst ein Stahlunterhöschen angepasst! Mit einen großen Freudenspender darin! Die beiden Dinger bist du aber sowieso schon gewohnt!“
Doch Matzuki rief: „Halte sofort deine saublöde Fresse, oder ich werde sie dir polieren! Raus hier, ich muss telefonieren! Aber du bleibst draußen, und wartest, bis ich dich rufe, verstanden?“ Galina blieb jetzt draußen, während Matzuki einen langen Anruf machte, und sie Galina wieder hereinrief. Dann sagte sie: „Ich habe alles arrangiert, du informierst mich, was Anastasija als nächstes vorhat, und dann werde ich entsprechend reagieren, aber wehe, wenn du etwas gegen mich planst!“ Galina fragte: „Und wenn sie mir nichts sagt? Die weiß doch, dass ich dir alles sofort erzähle! Und was ist mit dem Handy? Soll ich das wieder mitnehmen?“ Matzuki rief: „Spinnst du? Das bleibt hier bei mir, aber ich weiß, dass du Schiss hast, ich werde es gut verstecken. Und zu keinen ein Wort davon, dass ich es bei mir habe, klar? Auch nicht zu Lana! Lasse dir was einfallen, wie du zu Infos von Anastasijas Pläne kommst! Und jetzt lasse mich in Ruhe, also verschwinde!“

Galina ging wieder hinaus, aber sie war voller Wut, dass Matzuki so mit ihr sprach, und dazu war sie zornig, dass sie diese brandgefährliche Japanerin trotzdem nicht los wurde. Sie hatte natürlich schon gedacht, dass sich ihre Probleme damit in Luft auflösen würden. Feige wie sie war, hatte sie natürlich auch Angst um ihr Leben, denn Matzukis Drohungen in Osaka klangen ihr noch immer in den Ohren, als sie den Ninja gegenüberstand, und sie sich dann angemacht hatte. Sie war sich auch nicht sicher, ob Matzuki nicht nur geblufft hatte, oder sich vielleicht doch wöchentlich bei ihren Vater meldete. Aber sie konnte kein Risiko eingehen, deshalb nahm sie an, dass es die Wahrheit sein würde. Aber sie hoffte, dass Anastasija alles weitere regeln würde, und sie sich Matzuki doch noch entledigen konnte. Unterwegs auf den Weg zurück zu ihrer Kabine trat sie mehrmals mit voller Wut gegen die Wand. Nicht nur, weil Matzuki so mit ihr gesprochen hatte, sondern auch, weil Katarina am Leben geblieben war. Als Galina an ihrer Kabine vorbeikam, trat sie auch da mit voller Wut gegen die Tür. Sie trommelte sogar dagegen und rief: „Ich will diese Kabine haben! Scheiße, warum konnte Anastasija nicht ein paar Minuten später in die Zelle kommen? Warum ist diese Katarina nicht endlich gestorben? Verdammt, verdammt, verdammt!“

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 25.11.17 um 23:50 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:26.11.17 09:03 IP: gespeichert Moderator melden


Annika, Annika, Annika,

Was für eine Fortsetzung!

Ich bin echt begeistert. Das Warten hat sich echt gelohnt.

Bitte mach so weiter.

Da bin ich nicht der einzige Süchtige.

Vielen Dank

Friedet
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:26.11.17 15:25 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne und Spannende Fortsetzung. Allerdings auch mit einem groben Fehler und einigen kleineren Tippfehlern.
Zitat

Dann wurde schnell eine Tragbahre geholt
Also wenn wird eine Trage geholt Annika.
Das die beiden nicht geholfen haben liegt wohl daran das zwischen Wissen und Helfen können ein Unterschied besteht. Grade in der Situation waren die wohl Total Überfordert. Vielleicht sollte Anastasija beim Flottenkommando den Vorschlag einreichen Erste Hilfe Kurse in Zukunft unter Realistischen Bedingungen zu machen. Es wär auch sicher nicht Verkehrt das die Ärztinnen in Zukunft einen Piper tragen damit sie immer Benachrichtigt werden wenn der Defi aus der Halterung genommen wird. Warten wir mal ab ob Matzuki wirklich als Rudersklavin Endet oder ob ihr Vater da was drehen kann.
Interessant wäre wenn das Handy von Matzuki bei einer Zellenkontrolle gefunden wird und es Rauskommt das Galina ihr das gebracht hat.
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:26.11.17 19:22 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, eine tolle Fortsetzung.
In Japan gibt es neben dem Shintoismus durchaus auch Christengemeinden deswegen wundert mich die Einstellung von Matzuki, die doch sehr radikal ist. Vermutlich ist sie aber so, wie es bei uns auch Fanatischmus gibt. Egal, die Geschichte ist Toll!

Lass Dich nicht von Mike in Boxhorn jagen.

Natürlich kann man so ein Ding Tragbahre nennen.
Lieber Gummimike, frage den Duden. Schlechtestenfalls ist es umgangssprachlich, aber nicht mal der Duden sieht es so.

Sorry, ich wollte Dir nicht auf die Füße treten, mag sein dass es den einen oder anderen Fehler gibt, die Trage gehört aber nicht dazu.

Ihr_joe
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:26.11.17 19:23 IP: gespeichert Moderator melden


War ein Doppelpost,

Also noch mal vielen Dank an Dich SCHWESTER ANNIKA
Ihr_joe

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 26.11.17 um 19:26 geändert
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:16.12.17 23:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht weiter, und ich wünsche euch wieder viel Spaß!

Teil 110


In Todesangst bäumte sich Katarina auf, sie versuchte, aus Matzukis Griff zu entkommen, aber es war aussichtslos. Ihre gebrochenen Rippen schmerzten, sie bekam keine Luft. Als Matzuki ihren von den Schlägen schmerzenden Kopf an den Haaren hochriss, atmete sie tief ein, sie blickte zu Judith, die voller Angst und Panik schrie, die zu Matzuki wollte, um ihr zu helfen. Aber sie hing noch am Rundholz, und schaffte es nicht, davon loszukommen. Dann drückte Matzuki mit einen teuflischen Lachen wieder ihren Kopf runter, und sie bekam erneut keine Luft mehr. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, es war ihr klar, dass Matzuki sie töten wollte. Sie versuchte verzweifelt alles, um ihr Leben zu retten, doch es war umsonst. Dann begann es in Katarinas Kopf zu brausen, und es wurde immer schlimmer. Ihre Lungen gierten nach Luft, aber es war aussichtslos. Irgendwann wurde ihr schwarz vor Augen, sie meinte, es in ihren Kopf klingeln zu hören, dann wurde es dunkel um sie, während immer noch Matzukis Lachen zu hören war…

Plötzlich öffnete die arme Katarina die Augen, und sie blickte voller Entsetzen umher. Sie glaubte nicht, was mit ihr geschah: Sie fühlte sich so leicht wie eine Feder, denn sie schwebte in der Luft! Sie blickte umher, dann sah sie sich selbst auf den Boden liegen, und zwei Personen beugten sich über sie. Katarina sah eine Person im Catsuit, die sie eben beatmete, und eine zweite, fast nackte Person drückte regelmäßig auf ihren nackten Brustkorb. Am gestriemten Rücken erkannte Katarina, dass es ihre Sklavin war, die versuchte, sie zu reanimieren. Katarina konnte es nicht glauben, die Sklavin, die sie vor wenigen Tagen noch ausgepeitscht, und auch später sonst noch hart bestraft hatte, unternahm alles, um ihr Leben zu retten! Zwei andere Gestalten standen in der Ecke, und schauten nur blöd aus ihrer schwarzen Wäsche. Sie erkannte Alexandra und Tatjana. In einer anderen Ecke lag noch eine Person, die sich nicht bewegte, doch sie erkannte Matzuki. Geschockt begriff Katarina, dass ihre Seele aus ihren Körper gewichen war, und rief jetzt laut: „Ich bin noch hier, bitte lasst mich nicht sterben!“ Doch keiner reagierte, man hatte sie nicht gehört. Voller Angst realisierte sie: „Es ist vorbei! Ich bin tot, ich bin also doch gestorben! Bezahle ich jetzt mit meinen Tod für meine Untaten auf der anderen Galeere? War es also doch völlig umsonst, dass ich hier den Sklavinnen geholfen habe? Habe ich auch immer völlig umsonst zur Jungfrau Maria gebetet? Komme ich vielleicht sogar in die Hölle, wohin mich Alexa auch völlig zu Recht oft genug gewünscht hat?“ Sie fürchtete sich, sie wollte bleiben, sie versuchte, wieder in ihren leblosen, regungslosen Körper zu kommen, doch sie schwebte weiter, und sie rief voller Verzweiflung: „Allmächtiger! Ich komme nicht mehr zurück in meinen Körper!“ Plötzlich fühlte sie, wie sie von etwas angezogen wurde. Verzweifelt wollte sie sich irgendwo festhalten, doch sie fand keinen Halt. Sie wollte diese Welt nicht verlassen, nicht in die andere gehen, sie wehrte sich dagegen. Doch sie wurde immer weiter von ihren Körper, von diesen Geschehen weggezogen. Katarina drehte sich um, sie sah einen Tunnel, durch den sie zu schweben schien. Sie bekam jetzt große Angst, sie wollte sich immer wieder wo festhalten, es verhindern, dass sie weitergezogen wurde. Doch es war umsonst, ihre Angst wurde immer größer, sie wollte das nicht, doch sie konnte nicht darüber bestimmen. Dann fühlte sie plötzlich keinen Schmerz, auch keine Angst mehr, nur große Ruhe, Frieden mit sich selbst, und auch Wärme. Sie sah in ein helles Licht, und aus den sprachen mehrere Stimmen zu ihr. Sie sagten zugleich: „Unsere Tochter, es ist schön, dich zu sehen, aber nicht das, was aus dir geworden ist…“ Katarina fragte ungläubig: „Mamotschka? Papa? Ihr seid hier? Bin ich jetzt tot?“ Doch sagte eine andere, friedliche Stimme zu ihr: „Danke, dass du mich so verehrst, dein Lohn wird groß sein.“

Katarina fragte: „Muss ich jetzt sterben, bin ich schon im Himmel, ist das mein Lohn? Oder brenne ich noch sehr lange im Fegefeuer, bis ich am jüngsten Tag vor Gottes Angesicht stehe, und Rechenschaft für meine Sünden abzulegen habe? Ist das jetzt das Ende?“ Doch eine andere Stimme von einer Frau antwortete: „Nein, dein Leben ist nicht zu ende, noch sehr lange nicht. Das kann ich dir sagen, aber mehr nicht. Du kannst noch nicht bleiben, du musst zurück. Denn auch du hast noch eine Aufgabe zu erfüllen, und Judith wird dir dabei helfen. Ich habe dir gesagt, dass du durch eine Prüfung musst, wo du erkennst, wie wichtig Judith für dich ist. Danke, dass du gleich anschließend gebetet, und zu mir gesagt hast, dass du diese Prüfung annehmen wirst. Obwohl du nicht gewusst hast, was es sein wird, hast du sie bereitwillig angenommen, was dich auch auszeichnet. Ich habe dir auch versprochen, dass ich euch helfen werde, und ich habe es auch getan. Mache dir auch keine Sorgen um Walerija, sie wird selbst erkennen, wer ihre wahren Freundinnen sind. Und die werden auch selbst dafür sorgen, dass Walerija wieder zu dir zurückfindet. Aber nimm sie dann auch wieder auf. Doch du und besonders Judith, ihr beide müsst noch durch ein tiefes Tal voller Tränen und auch Schmerzen waten. Doch es wird alles gut. Vertraue mir so, wie du mir bisher vertraut hast.“ Dann sagten zwei andere Stimmen zu ihr: „Bitte gib gut auf Judith- unsere Tochter acht. Behüte sie auch weiterhin, so gut du kannst, egal, was noch kommen mag. Wir wissen natürlich, dass es nicht leicht ist, und es wird noch sehr viel schwerer für euch beide werden. Aber du hast das bisher sehr gut gemacht. Wir danken dir dafür. Ihr seid schon vorher miteinander verbunden gewesen, und das seid ihr jetzt noch viel mehr. Ihr beide werdet zur selben Zeit erfahren, was das alles bedeutet. Bitte sage unserer Tochter, dass es uns gut geht. Sie hat zwar nach unseren Tod auch so einige Fehler gemacht, doch sie hat schon sehr vieles davon wieder gutgemacht. Besonders, da sie dir jetzt hilft, um zu überleben. Es freut uns auch, dass sie ihr Unrecht eingesehen, und sich bei dir entschuldigt hat. Wir sind dir auch nicht böse dafür, dass du sie für ihre Lüge so hart bestraft hast. Das hat sie sich sicher sehr gut gemerkt, und sie wird dich auch nie mehr enttäuschen. Sie soll nicht verzagen, und dir vertrauen, egal, auch wenn sie noch erfährt, was du früher Mal getan hast. Sie soll es dir dann aber auch verzeihen, und das ist sehr wichtig für euch beide. Sie, und auch du, und auch Walerija, ihr werdet in euren Leben noch Großes leisten. Dann erwarten wir euch. Aber bis wir uns wiedersehen, wird noch sehr viel Zeit vergehen.“ Die ersten beiden Stimmen sagten: „Katarina, unsere Tochter, das mit Igor und Olga war nicht deine Schuld, du konntest es nicht ahnen, dass die beiden dich hintergehen werden, und du dann alles verloren hast, uns-deine Eltern, das Haus, einfach alles. Sogar dein ungeborenes Kind hast du verloren. Aber Olga hat schon sehr hart dafür bezahlt, auch durch deine eigene Hand. Du hast dich an ihr gerächt, aber mache später nichts falsches, was du dann bereuen wirst. Judith wird dir dabei helfen, das richtige zu tun, wenn du mit ihr darüber sprichst. Sie braucht dafür nur wenige Worte zu sagen, wo du dann wissen wirst, was du tun musst. Aber es ist nun Zeit, du musst zurück, aber wir werden uns wiedersehen, und wir werden bis dahin gut auf dich aufpassen.“

Katarina wollte noch einiges mehr fragen, doch plötzlich fühlte sie wieder großen Schmerz. Sie hörte jemanden angestrengt zählen, und die drückte ihren Brustkorb schnell und regelmäßig nach unten. Jemand anderer überstreckte ihren Kopf, hielt ihn fest, und blies durch den Mund Luft in ihre Lungen. Dann erhielt sie einen heftigen Schlag, so als ob sie in eine Steckdose gegriffen hätte. Es durchlief sie ein Zucken, und plötzlich wurde sie völlig klar im Kopf. Sie sog nun selbst die Luft ein, gleichzeitig fühlte sie, wie ihr Herz wieder schlug. Sie öffnete die Augen, und blickte Judith an, die erfreut rief: „Wir haben sie!“ Sie sagte ihr, dass sie eine Hand drücken, und ihre Beine bewegen soll. Das nächste bekam sie nur wie in Trance mit, wie sie fortgetragen, dann in ein Bett gelegt, entkleidet, und an Monitore angeschlossen wurde. Dann fühlte sie ein paar Nadelstiche, sie zuckte vor Schmerz, doch kurz darauf überkam sie eine große Müdigkeit, sie wehrte sich natürlich dagegen, da sie Angst davor hatte, jetzt wirklich zu sterben. Aber sie konnte nicht länger dagegen ankämpfen, und sie war wieder weg…

Als Katarina erneut die Augen öffnete, erkannte sie, dass sie auf der Krankenstation in einen Bett lag. Sie war zuerst darüber erleichtert, da sie jetzt wusste, dass sie noch am Leben war. Dann kehrte Schlagartig die Erinnerung zurück. Der Kampf gegen Matzuki, die Atemnot, die entsetzliche Todesangst, und auch noch das Erlebnis, als sie zu schweben schien. Dann noch die Stimmen, das kam aber wie aus einen Nebel zu ihr, es verblieben nur Bruchstückhafte Erinnerungen. Sie hatte bereits Judiths Namen vergessen. Dann bemerkte, sie, dass an ihr einige Schläuche rein und raus gingen. Voller Angst fürchtete sie, dass sie durch den Sauerstoffmangel vielleicht Gehirnschäden erlitten hatte, die zuerst nicht erkennbar waren. Sie hatte auch davor Angst, dass sie durch Matzukis Schläge und Tritte jetzt gelähmt war, oder vielleicht sogar im Wachkoma lag. Vor dem hatte Katarina am meisten Angst, dass sie von der Nase abwärts bewegungsunfähig, sie deshalb eine Gefangene in ihren eigenen Körper war. Sie vielleicht nur noch die Augen drehen, und sich nicht Mal mehr ihrer Umgebung mitteilen konnte. Sie wusste, das musste das brutalste sein, was es gibt. Sie würde deshalb nicht Mal selbst Schluss machen können, es niemanden sagen können, dass er die Stecker von den Maschinen, die sie am Leben hielten, aus den Steckdosen rausziehen sollte, damit sie doch sterben konnte. Denn jeder würde sich denken, dass sie vielleicht doch noch Freude am Leben hätte, wenn sie wenigstens die Umgebung betrachten könnte. Aber das war ihr zum Leben zu wenig, das wollte sie nicht. Vor dem hatte sie am meisten Angst, mehr noch als vor dem Tod.
Das war ein Horrorszenario, das sie jetzt durchlebte. Vielleicht war das die Strafe für ihre zahlreichen Untaten auf der anderen Galeere. Sie würde vielleicht jetzt dafür bezahlen müssen, jahrelang. Besonders für das, was sie Alexa angetan, und bei ihr auch zugelassen hatte, als dieser Gast aus Österreich immer nach ihr verlangt hatte, als er die Galeere besuchte. Jetzt schämte sich Katarina wieder dafür, dass sie sich mit ihn eingelassen hatte, weil er nicht genügend Geld dabei hatte, weil sie für Alexa einen höheren Preis gefordert hatte. Sie hatte als Ausgleich einmal sogar mit ihm geschlafen, und ihn dann Alexa wieder zum Fraß vorgeworfen. In ihrer Kehle stieg plötzlich ein Würgen auf, als sie nur daran dachte. Sie überlegte, als jetzt wieder etwas ihre Erinnerung einsetzte: „Wie soll ich denn in meinen Leben noch Großes leisten können, wenn ich noch jahrelang im Wachkoma liege? Das kann nicht sein…“

Katarina bemerkte, dass sich ein Tubus in ihren Rachen befand, sie wehrte sich dagegen, doch sie konnte ihre Arme nicht bewegen. Auch ihre Beine spielten nicht mit. Jetzt war ihr vor Entsetzen alles klar: Sie war doch gelähmt, sie war nicht mehr Herr über ihren eigenen Körper… Sie versuchte ihren Kopf zu drehen, das klappte zwar, doch nur so weit, wie der Schlauch vom Tubus reichte. Trotzdem war sie voller Angst, dass sie vielleicht nur den Kopf bewegen konnte, aber nicht ihren übrigen Körper. Sie sah über ihren Kopf das Trapez, mit dem man sich am Krankenbett hochziehen konnte, dort war auch die Klingel aufgefädelt. Sie versuchte wieder, ihre Hand zu heben, dann bemerkte sie, dass ihre Arme in Schienen festgeschnallt waren, deshalb konnten sie nicht bewegt werden. Sie sah, dass dort einige Infusionsleitungen herauskamen. Katarina spürte auch, dass sie nackt unter der Bettdecke lag, nur um ihren Unterleib herum fühlte sie auf der Haut etwas weiches, was sie aber nicht definieren konnte. Sie sah auch, dass aus der Decke seitlich ein durchsichtiger Schlauch rauskam, in dem sich eine gelbliche Flüssigkeit befand. Geschockt realisierte sie jetzt, dass es nur ein Katheter sein konnte, und das andere um ihren Unterleib wohl eine Windel.

Sie versuchte jetzt, zur Klingel zu kommen, sie musste ihren ganzen Arm heben, und war darüber erleichtert, da sie jetzt wusste, dass sie sich doch noch bewegen konnte. Sie wollte jetzt um Hilfe rufen, doch der Tubus verhinderte das. Sie wollte sich jetzt irgendwie bemerkbar machen, da sie die Klingel nicht erreichte, begann sie mit den Beinen im Bett zu strampeln. Durch das Geräusch kam Tamara, Katarina blickte sie an, und wollte etwas sagen, doch Tamara legte ihre Hand auf ihren Kopf und sagte: „Bleibe ganz ruhig, es ist alles in Ordnung. Du kannst nicht sprechen, weil der Tubus in dir ist. Ich habe ihn dir zur Sicherheit eingeführt, falls du zu Atmen aufhörst. Ich habe dir auch die EKG-Sensoren angelegt, damit ich dein Herz überwache, und ich bin sofort da, falls es plötzlich nicht mehr schlagen sollte. Aber du musst keine Angst haben, es ist alles in Ordnung, du hast ein starkes Herz. Es schlägt regelmäßig, und ich habe nicht die leiseste Sorge, dass du nicht wieder auf die Füße kommen solltest. Aber da ich dich zur Sicherheit in Tiefschlaf versetzt habe, bist du jetzt vier Tage weg gewesen. Du hast einen Katheter drin, und auch eine Windel um. Und eingeschient habe ich dich deine Arme deshalb, damit du dich nicht unkontrolliert bewegen kannst, weil ich dir seit heute Vormittag ein Mittel gebe, damit du langsam wieder aufwachst. Du könntest dir unbewusst die Infusionsleitungen herausreisen, und das soll doch auch nicht sein. Es ist jetzt mitten in der Nacht, versuche wieder einzuschlafen, und morgen früh hole ich den Tubus raus. Wenn du möchtest, dann reduziere ich die Dosis, damit du wieder einschläfst. Und wenn du wieder sprechen kannst, dann werde ich dir alles sagen, was du wissen willst, okay? Soll ich dich wieder ins Land der Träume geleiten?“
Für Katarina war das unvorstellbar. Volle vier Tage soll sie im Tiefschlaf gewesen sein? Das konnte sie nicht glauben. Aber sie nickte kurz, sah Tamara an, die darauf etwas die Infusion verstellte, und sie fiel dann wieder in einen tiefen Schlaf. Doch im Geiste betete sie vorher: „Heilige Mutter Gottes, hab Dank, dass du mir geholfen hast. Ich werde mich würdig erweisen, dass du mich dafür ausgewählt hast, eine Aufgabe zu erfüllen…“


Während Katarina im Tiefschlaf war, wurden Alexandra und Tatjana zum Rapport beordert. Als sie das Büro betraten, warteten nicht nur Anastasija, sondern auch noch Lucija, und sogar Tamara auf sie. Doch Anastasija warf sie gleich wieder raus, um ihre Adjustierung zu perfektionieren. Als sie wieder hineingingen, wollten sie sich Anastasija und Lucija gegenüber zum Bürotisch setzen. Doch sie mussten stramm davor stehenbleiben, und ihre Hände hinten verschränken. Beide sahen, dass ihre Akten auf den Tisch lagen, und sie wussten, dass es jetzt ganz unangenehm werden würde. Dann begann Anastasija so laut mit den beiden zu schreien, dass gleich alles rundherum zu wackeln schien. Lucija stieß sie zwischendrin unter dem Tisch sogar kurz an, damit sie etwas leiser wurde. Doch Anastasija schrie nur noch lauter mit den beiden, sie brüllte dann sogar. Sie schrie: „Ihr zwei Versager ihr! Seid nur wie zwei Stauen herumgestanden, und habt Katarina nicht geholfen! Und warum? Weil ihr die Hosen gestrichen voll hattet! Ihr hattet nicht den Mut, einen Menschen das Leben zu retten! Ihr habt die Grundregel außer Acht gelassen, nämlich der größter Fehler, den man machen kann, ist es, nichts zu tun! Was noch viel schlimmer ist, es betraf sogar eine Mitarbeiterin, und ihr habt nichts getan! Ihr Vollidioten! Eine Sklavin musste einer Aufseherin das Leben retten, weil ihr dazu nicht fähig gewesen seid! Und ihr wollt ein Zertifikat in Erste Hilfe haben? Ich zeige euch, was ihr habt, ihr zwei Hirnlosen Idioten!“

Dann schlug sie beide Akten auf, holte die Zertifikate raus, und zerriss sie vor ihren Augen. Dann schrie Anastasija: „Ohne diesen Wisch könnt ihr hier nicht arbeiten, und deshalb seid ihr beide ab sofort vom Aufsichtsdienst suspendiert! Eigentlich sollte ich euch diese Fetzen auf einen Teller servieren, die ihr dann aufzufressen habt! Aber ab Morgen werdet ihr nur noch die Toiletten hier an Bord reinigen, ihr werdet jeden Tag am Ruderdeck den Mittelgang aufwaschen, und es warten auch gleich noch mehrere Überraschungen auf euch! Ihr werdet in der Zwischenzeit noch Mal den Erste-Hilfe Kurs ablegen, und auch das Notfalltraining machen! Aber nachdem ihr die Arbeit erledigt habt, werdet ihr jeden Tag von Tamara aufs neue darauf geprüft! Ich garantiere euch, wenn ihr fertig seid, dann habt ihr eine Ausbildung in Intensivmedizin absolviert! Diese Frau, die Katarina das Leben gerettet hat, die hat mehr auf dem Kasten als ihr beide zusammen! Und deshalb sage ich euch gleich noch etwas! Dreimal dürft ihr raten, bei wem ihr dann eure Abschlussprüfung ablegen werdet! Ja genau! Diese Frau wird entscheiden, ob ihr weiterhin Tauglich seid! Und erst dann, wenn sie das bestätigt hat, seid ihr wieder Dienstfähig! Und ihr könnt euch darauf gefasst machen, die wird es nicht leicht für euch machen!“ Alexandra und Tatjana wurden bleich, sie hofften auf einen schlechten Scherz. Von einer Sklavin soll es abhängen, ob sie wieder normal hier arbeiten dürfen?
Beide mussten dann noch eine scharfe Abmahnung unterschreiben, dann flogen sie hochkant aus dem Büro.

Am nächsten Tag mussten sie wirklich alle Toiletten reinigen, sogar die in den Zellen. Als sie in Judiths Zelle kamen, blickten sie beide betreten an, und reinigten auch hier alles. Dann mussten sie den Mittelgang aufwaschen, und als besondere Demütigung mussten beide täglich in den Ruderpausen bei den Ruderabschnitten ebenfalls die Toilettenlöcher säubern, und sogar bei jeder Sklavin das hintere Loch beim Keuschheitsgürtel reinigen. Doch bis sie mit allen fertig waren, vergingen ein paar Tage. Täglich mussten sie auch die Kammer mit den Essensabfällen säubern, durch den strengen Geruch, der darin herrschte, hob es ihnen jedes Mal den Magen. Sie übergaben sich auch fast immer, wenn sie die Kammer säuberten, denn so etwas verabscheuten sie, was Anastasija auch genau wusste. Zwischendrin mussten sie immer für die Prüfung lernen, und am Abend wurden sie von Tamara in die Mangel genommen. Anastasija und Lucija trieben sie ständig an, besonders, wenn sie oben am Ruderdeck alles säuberten. Doch sie wagten es nicht, dagegen zu protestieren.

Inzwischen erfuhr Walerija, was Matzuki gemacht hatte. Sie war entsetzt, konnte es nicht glauben, dass ihre ´Freundin´ eine andere töten wollte. Als sie in der Messe ihr Mittagessen einnahm, saß sie natürlich alleine an einen Tisch, da sie keine andere zu sich setzen ließ. Nur beim Aufstehen kam eine Aufseherin zu ihr, und sagte zynisch: „Na, du? Hast dir ja eine schöne Freundin ausgesucht. Die Katarina wirklich schwer verletzt hat, und sie sogar töten wollte… Freust du dich nicht darüber, du Schlampe? Aber es ist gut, dass diese Sklavin da war, und Katarina gerettet hat. Ich weiß auch, dass du sie hasst. Ich weiß zwar nicht warum, aber ich glaube nicht, dass du es jetzt auch noch tust. Aber falls ich mich irre, dann beweist das aber auch, wie sehr du Katarina verachtest. Immerhin ist sie von dieser Sklavin gerettet worden. Ich weiß natürlich nicht, was mit ihr weiter geschieht, aber ich hoffe, dass sie nie mehr rudern muss. Denn ich möchte nicht eine Frau antreiben, und sie mit der Peitsche schlagen, die einer Kollegin von uns das Leben gerettet hat. Sie hat jedenfalls meinen größten Respekt, egal, was woher war. Denn ich weiß, dass sie Katarina kurz davor angelogen hat, und sie deshalb von ihr auch bestraft worden ist. Umso mehr ist ihre Leistung zu würdigen, da sie Katarina trotzdem geholfen hat. Und die beiden anderen, die nur untätig herumgestanden sind, die kriegen auch noch was von uns zu hören.“
Auch noch andere kam zu ihr, sie sagten jedoch nichts, sondern blickten sie nur stumm an. Walerija blickte beschämt zu Boden, hielt es aber für besser, dazu keinen weiteren Kommentar abzugeben. Dann kam plötzlich noch eine Aufseherin und sagte: „Eines solltest du aber schon wissen: Ich war vor ein paar Tagen zu Gast in Galinas Kabine, da ich etwas von den japanischen Sehenswürdigkeiten erfahren wollte. Sie sagte mir zwar alles, was ich wissen wollte, aber als ich dafür in ihre Kabine kam, traf mich beinahe der Schlag. Denn die hat zwei Bilder aus der Sowjetzeit bei sich aufgehängt. Ich will die Namen der beiden gar nicht in den Mund nehmen, aber das waren die beiden schlimmsten Verbrecher, die es in der Sowjetunion je gegeben hat. Und Galina salutiert jedes Mal davor, wenn sie an ihnen vorbeigeht. Ich frage mich echt, ob ihr das nicht zu blöd ist, aber das zeigt, wie sehr sie diese beiden verehrt. Ich glaube auch, dass es Galina gefreut hätte, wenn Katarina gestorben wäre. Und so etwas ist eine Freundin von dir. Einfach ungeheuerlich…“
Walerija sah sie bedrückt an, sie verließ wortlos die Messe, und Darja rief ihr spöttisch nach: „Do swidanja!“

Walerija suchte Galina um ein persönliches Gespräch, das bekam sie im Büro, da Galina natürlich wollte, dass Walerija trotzdem in ihren Zirkel blieb. Sie sagte, und war dabei falsch wie immer: „Matzuki wurde von Katarina provoziert, deshalb hatte sie die Nerven verloren, und sie angegriffen. Aber Matzuki wusste doch nicht, dass Katarina an den Rippen verletzt war. Sie scheint dadurch einen Schock erlitten, und muss dann wohl hyperventiliert haben. Deshalb brach ihr Kreislauf zusammen, und sie musste reanimiert werden.“ Obwohl Walerija keine Ahnung von den körperlichen Vorgängen hatte, war sie extrem misstrauisch geworden, und entgegnete: „Aber Matzuki wusste genau, dass Katarina verletzt war, und ich glaube, sie hat sie mit Absicht dorthin getreten! Das habe ich selber bemerkt, als die die beiden Sklavinnen in die Käfige gesteckt worden sind, um sie zu bestrafen. Katarina wollte das verhindern, und Matzuki hat sie mit voller Absicht genau auf die Stellen geschlagen, wo ich sie wenige Tage zuvor bei diesen Streit getreten habe. Sie hatte sich dann wieder verletzt, als sie über die Stiege gefallen ist. Nein, Matzuki machte das mit Absicht, sie wollte Katarina dort wieder verletzen! Und ich habe auch erfahren, dass diese Sklavin dabei geholfen hat, Katarina wiederzubeleben, sie wurde jedoch zuvor von Matzuki gefoltert. Und Tatjana und Alexandra haben nichts getan! Egal, ob sie nun geschockt waren, oder sich nicht drüber getraut haben, aber sie hätten es wenigstens versuchen können. Und Oberaufseherin Anastasija hätte ihnen auch gesagt, was sie machen müssen, dann hätte es auch geklappt! Aber die sind nur herumgestanden, und haben nicht geholfen! Katarina wäre sicher gestorben, wenn diese Sklavin sie nicht sofort wiederbelebt hätte, was sagen sie dazu?“ Doch Galina fuhr sie wieder an: „Aber ich glaube nicht, dass diese Sklavin wirklich dabei geholfen hat! Glauben sie das denn? Katarina hat diese Sklavin erst ausgepeitscht, und dann soll sie von ihr gerettet worden sein?“

Doch Walerija hatte jetzt genug, sie polterte: „Können sie denn nicht ein einziges Mal eine Unterhaltung mit mir führen, ohne gleich laut zu werden? Ich habe sie freundlich gefragt, und sie drehen gleich wieder voll auf!“ Galina rief jetzt: „Wer schreit hier denn? Sie sind das! Wie reden sie eigentlich mit ihrer Vorgesetzten? Etwas mehr Respekt! Oder wollen sie gleich wieder einen Akteneintrag haben?“ Dazu holte sie gleich Walerijas Akte aus dem Schrank, und schlug sie auch auf. Das genügte, damit Walerija sofort wieder klein beigab, und sich für ihren Ton entschuldigte. Galina lachte in sich hinein und sagte dann: „Glauben sie nicht alles, was sie so hören, ich bin mir sicher, selbst wenn das stimmen sollte, dass diese Sklavin Katarina geholfen hat, dann geschah das nicht ohne Eigennutz. Denn die beiden kennen sich, das ist eine Spionin, und Katarina hat sie rekrutiert, diese Sklavin wollte deshalb nicht, dass sie starb! Egal, was sie auch anstellt, Katarina beschützt sie!“ Doch Walerija murmelte: „Dann hätte Katarina sie aber nicht ausgepeitscht…“ Galina entgegnete: „Ich glaube, die haben das miteinander abgesprochen. Und sie waren doch selbst bei der Bestrafung dabei, und haben sogar die Schläge gezählt. Aber diese Sklavin war von allen anderen, die bisher am Podest bestraft wurden, die erste, die dabei nicht ein einziges Mal ohnmächtig geworden ist. Was glauben sie, war es nur Zufall, oder weil sie Katarina trotzdem schützen wollte? Und woher wissen sie es denn so genau, ob diese Sklavin nicht auch auf das ertragen von Schmerzen trainiert ist? Vielleicht hat sie vorher Schmerzmittel in ihre Trinkflasche oder in den Eintopf bekommen, damit sie es leichter aushält?“

Walerija blieb jedoch misstrauisch, sie schüttelte den Kopf und sagte: „Keine einzige lässt sich freiwillig auspeitschen, und ihren Rücken blutig schlagen! Selbst wenn es so gewesen sein sollte, dass sich die beiden abgesprochen haben, dass alles nur inszeniert war, was wäre gewesen, wenn es nicht Katarina, sondern eine andere gemacht hätte, weil es Lucija so angeordnet hätte? Die hätte diese Sklavin viel übler geschlagen, und ich glaube nicht, dass sie dieses Risiko eingegangen wäre. Und sie hat vor Schmerzen laut geschrien, obwohl sie Katarina geschlagen hat. Und sie kann richtig kräftig zuschlagen, und sie hat es auch bei der Sklavin gemacht. Ich habe auch die Peitsche gesehen, bevor sie Katarina gereinigt hat. Da hat das Blut von der Sklavin runtergetropft, und gar nicht wenig davon, und sie hat dann auch eine Bluttransfusion benötigt. Die hatte auch nichts gegen die Schmerzen gekriegt, dafür gab es keine Möglichkeit, das ist absolut, völlig ausgeschlossen! Denn ich selber habe ihr bei der kurzen Pause die Trinkflasche und den Eintopf aus dem Transportwagen gegeben. Die Rationen werden schon Stunden zuvor in die Schüsseln geschöpft, und nach dem Aufwärmen dann wahllos zugeteilt. Es war also zu dem Zeitpunkt, als die Transportwägen befüllt wurden, nicht vorauszusehen, dass diese Sklavin bestraft wird. Da konnte also nichts drin gewesen sein, was ihr gegen die Schmerzen hilft! Ich bin natürlich keine Expertin, aber so viel weiß ich inzwischen auch, dass es länger dauert, bis Medikamente vom Körper aufgenommen werden, und sie ihre Wirkung tun. Und selbst wenn, bei der hohen Anzahl an Schlägen, die sie bekommen hat, wäre das völlig sinnlos gewesen. Die hätte trotzdem voll die Schläge gespürt. Ich habe dann auch ihren Rücken gesehen, der hat wirklich geblutet, das war nicht gespielt! Weder die Auspeitschung, noch die Schmerzen, und auch nicht die Schreie! All das nur, um den Schein zu wahren, all das soll von den beiden nur gespielt gewesen sein? Damit ich, und auch alle anderen glauben, dass sie echt bestraft wird? Nein, ich glaube das nicht, egal was sie mir noch sagen. Sie sagten vorhin, dass diese Sklavin vielleicht Schmerzmittel bekommen hat. Sie sagten: Vielleicht… Das bedeutet jedoch, dass sie sich selber nicht sicher sind, wie es gewesen ist, und ob der Sklavin nicht doch so geholfen worden ist. Aber ich bin mir absolut sicher, die Sklavin hat nichts gegen die Schmerzen bekommen! Und ich habe ihnen auch schon erklärt, dass es nicht möglich gewesen sein kann. Oder wollen sie mir jetzt vielleicht auch noch einreden, dass nur rote Farbe auf der Peitsche gewesen ist? Nein, es war alles echt, und nichts, aber auch gar nichts war gespielt! Was ich selbst gesehen habe, das ist mir Beweis genug, und das genügt mir.“
Galina änderte jetzt sofort ihre Taktik, da sie merkte, dass Walerija völlig davon überzeugt war, dass Judith ´wirklich´ bestraft worden war. Sie meinte: „Ja, vielleicht, vielleicht hat Katarina sie wirklich und auch ´echt´ bestraft. Aber trotzdem, die beiden kennen sich, und sie werden dann später wieder wie die besten Freundinnen sein. Warten sie nur ab, es wird so kommen!“ Walerija schüttelte erneut den Kopf und entgegnete: „Frau Oberaufseherin, sie haben wieder gesagt: Vielleicht. Sie sagen immer vielleicht! Aber ich habe alles genau gesehen. Sie überzeugen mich nicht mehr vom Gegenteil, was sie auch versuchen. Ich möchte vorerst über alles nachdenken, aber alleine. Natürlich auch über die Gründe, warum Matzuki versuchte, Katarina zu töten. Und auch das ist zweifelsfrei erwiesen. Guten Tag.“ Damit erhob sie sich, und ging zur Bürotür. Doch Galina rief: „Ich habe ihnen noch nicht erlaubt zu gehen! Sie bleiben gefälligst hier!“ Doch Walerija antwortete: „Ich gehe, wann es mir passt! Schreiben sie das doch in meine Akte, wenn sie wollen!“ Galina verstummte überrascht, doch dann sagte sie: „Aber vergessen sie nicht, das ist eine Agentin, und sie dürfen ihr nicht vertrauen. Und Katarina am allerwenigsten. Denken sie daran!“ Doch Walerija verließ wortlos das Büro, Galina blieb zurück, und dachte sich: „Verflixt, die wird langsam wirklich misstrauisch. Das ist nicht gut, ich muss mir was überlegen.“

Walerija kehrte in ihre Kabine zurück, und dachte über alles nach. Sie war aber auch stolz darauf, dass sie im Büro nicht mehr vor Respekt, oder auch Angst geschlottert hatte. Ihr war auch aufgefallen, dass Galina sofort umgeschwenkt hatte, als sie offen Widerstand gezeigt, und auch Gegenargumente präsentiert hatte. Was sie auch selbst gesehen hatte, stand im völligen Widerspruch zu Galinas Behauptungen. Sie ahnte schon seit längeren, dass Galina ein falsches Spiel mit ihr treibt. Jelena und Darja hatten ihr das auch schon gesagt, und so langsam glaubte Walerija das. Sie wusste natürlich auch, dass Galina Stalin verehrte, dass hatte sie bei einen Rapport auch bereits sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Aber dass sie sogar ein Portrait davon bei sich aufgehängt haben, und immer, wenn sie daran vorbeigeht, davor sogar salutieren soll? Dass Galina sich in ihrer Verehrung diese Mühe macht, das glaubte Walerija wiederrum nicht. Sie hatte auch vergessen, Galina direkt darauf anzusprechen, ob sie das wirklich immer macht, davor zu salutieren. Sie war zwar auch noch immer der Ansicht, dass Judith eine Spionin war, und sie hasste sie deshalb auch, aber sie wollte es nicht mehr so offen wie bisher zeigen. Aber sie war auch darüber schockiert, dass Matzuki versucht hatte, Katarina zu töten. Sie wollte jedenfalls Katarina besuchen, und vorfühlen, wie sich ihr gegenüber verhält. Dann stellte sie sich unter die Dusche, und ging zu Bett. Sie fand jedoch keinen Schlaf, da sie emotional aufgewühlt war, und immer an dieses Gespräch mit Galina denken musste…

Am nächsten Tag wurde bei Katarina der Tubus entfernt, während sie noch schlief. Als sie erwachte, kratzte es ihr noch im Hals, aber sonst fühlte sie schon viel besser. Ihre Armschienen wurden auch entfernt, so konnte sie sich auch wieder etwas mehr bewegen. Dann kam Anastasija, fragte, wie es ihr geht, und ob sie darüber sprechen möchte. Katarina sagte ihr alles, was sich ereignet hatte, und bat dann: „Frau Oberaufseherin, ich bitte sie, können sie nicht etwas für diese Frau tun? Denn sie hat mir das Leben gerettet, und das muss doch belohnt werden. Sie müssen sie freilassen, denn sie können nicht mehr zurück auf die Ruderbank setzen.“ Plötzlich kamen Katarina die Tränen, und sie fügte hinzu: „Frau Oberaufseherin Anastasija, das können sie nicht tun. Das dürfen sie nicht!“ Anastasija antwortete: „Ich weiß, und ich werde auch alles versuchen, was in meiner Macht steht. Aber garantieren kann ich leider nichts… Sie wissen, da steht das Bestreben um strikte Geheimhaltung von den Galeeren im Vordergrund. Und wie sehr können wir uns darauf verlassen, dass es auch so bleibt, wenn diese Frau vielleicht sogar in Freiheit kommt? Sie hat schon einiges mitgemacht, und selbst wenn sie nicht mehr auf die Ruderbank muss -wofür ich mich auch mit aller Kraft einsetzen werde, das verspreche ich ihnen hier an Ort und Stelle- aber wer garantiert, dass sie darüber niemals reden wird? Was ist, wenn sie als Rache für ihre Behandlung alles Publik macht?“
Dann fragte Katarina: „Ich bitte sie, kann ich sie sehen? Ich möchte mich so gerne bei ihr bedanken…“
Anastasija sagte, bevor sie die Krankenstation wieder verließ: „Selbstverständlich, ich lasse sie später zu ihnen bringen. Und wenn sie sich von Matzukis Folter wieder erholt hat, werde ich ihr ein Angebot machen, vielleicht nimmt sie es an…“ Tamara kontrollierte dann Katarinas Körperfunktionen, wusch, pflegte sie, und wechselte ihr auch die Windel.

Inzwischen machte sich Walerija in ihrer Kabine frisch, sie zog sich den Zweiteiler an, flocht dann ihre Haare im Nacken zu zwei Zöpfen, und band an den Enden rote Schleifen ein. So ging sie auf die Krankenstation, wurde am Eingang jedoch von Jelena und Darja misstrauisch beäugt. Jelena stellte sich ihr in den Weg, und fragte sie spöttisch: „Für wen hast du dich denn so hübsch gemacht? Doch nicht etwa für Katarina, von der du ja nichts mehr wissen willst. Oder kommst du gerade eben von einen Date mit deinen Freundinnen?“ Sie rümpfte kurz die Nase, und setzte nach: „Muss wohl so sein, denn… ich habe da so plötzlich einen fauligen Gestank in der Nase. Tja, wer sich mit solchen Typen abgibt, der fängt selber irgendwann zu stinken an.“ Darja meinte dazu: „Jaaaa, so als ob man gerade eben aus dem WC kommt, nachdem man seine Anal-Anakonda drin zurückgelassen hat…“
Walerija fragte jetzt ehrlich: „Bitte Jelena, kannst du nicht damit aufhören? Können wir nicht wenigstens einmal unsere Differenzen beiseiteschieben? Ich möchte mich nach meiner Kollegin erkundigen, wie es ihr geht, und dann gehe ich auch gleich wieder, wenn es dich stört, dass ich hier bin. Und… ich war nicht bei meinen von dir so bezeichneten Freundinnen. Ich weiß, dass du mir das nicht glaubst, aber es ist die Wahrheit.“ Doch Jelena antwortete mit einen tiefen Blick in ihr Gesicht: „Ach wirklich! Aber da siehst du es, hast es doch selber gesagt. Du möchtest zu deiner Kollegin, aber für mich und Darja ist es eine Freundin, was auch ein großer Unterschied zu dir ist. Ein sehr großer…“
Doch Darja sah sie dann kurz an, und meinte: „Jelena, ich weiß, ich traue ihr doch auch nicht über den Weg. Aber wenn sie jetzt Katarina besuchen möchte, dann soll sie es auch tun.“
Erst jetzt trat Jelena ein Stück zurück, doch Walerija musste sich an der Wand an ihr vorbeischieben, um in die Krankenstation zu kommen. Sie blickte dann zu den beiden mit feuchten Augen zurück, und begrüßte Katarina.
Natürlich erkundigte sie sich auch nach ihren Befinden, und dann meinte Katarina: „Ach bitte, sei doch so freundlich, und hole meine Lebensretterin. Ich möchte ihr danken.“ Tamara meinte dazu nebenan aus dem Kontrollraum: „Das wäre sogar ganz gut, dann könnte ich ihre Verbände erneuern.“
Doch Walerija fragte, da sie Judith trotzdem noch hasste: „Wieso ich? Kann das nicht eine andere machen?“
Katarina hatte damit gerechnet, deshalb sagte sie: „Na gut, wenn du nicht willst, dann hole ich sie eben selbst.“ Dann setzte sie sich im Bett auf, stöhnte auch vor Schmerz, da sie ihre gebrochenen Rippen gleich wieder spürte. Als sie von ihren Oberkörper die EKG-Sensoren riss, schlugen natürlich die Geräte sofort Alarm, und Tamara stürzte herein. Sie rief: „Bist du wahnsinnig? Was machst du denn? Wenn sich deine Rippen verschieben, und die Lunge durchbohren, dann hast du sofort einen Pneu! Bleib sofort liegen! Oder soll ich dich niederspritzen, damit du das nicht mehr machen kannst?“ Doch Katarina sagte: „Ich muss das tun, denn Walerija will es nicht. Aber ich weiß, welches Risiko ich damit eingehe. Vielleicht hast du Recht, und ich durchsteche mir die Lunge. Ich falle vielleicht sogar um, und verletze mich noch mehr. Ich sterbe dann vielleicht sogar, aber das will Walerija doch so haben. Mich benötigt sie ja nicht mehr, ich bin auch nicht mehr ihre Freundin. Sie hat doch schon den besten Ersatz für mich gefunden, nicht wahr?“ Vor Schreck keuchte Walerija: „Schon gut, schon gut! Ich hole sie ja schon!“
Katarina herrschte sie an: “Walerija, hast du vergessen, dass sie mir das Leben gerettet hat? Warum hasst du sie noch immer so sehr? Was muss sie denn noch tun, damit du endlich damit aufhörst?“
Walerija kniff die Lippen zusammen, und lief hinaus, runter zu den Zellen.
Sie schloss Judiths Zelle auf, durch das Geräusch schreckte sie auf, da sie geschlafen hatte. Unwillkürlich durchzuckte sie gleich ein Schreck, als sie diese Aufseherin sah, die sie so sehr verachtete.
Walerija fuhr sie an: „Los, mitkommen, Katarina möchte dich sehen! Also steh auf, und komm mit!“

Judith sah sie kurz an, und schlug die Decke zurück. Da es Walerija natürlich viel zu langsam ging, riss sie die Decke weg, und warf sie zu Boden. Erst jetzt sah sie die einbandagierten Füße, und hielt inne. Doch Judith fragte: „Ist das ihr Ernst? Ich soll mitkommen? Mit den verletzten Füßen? Aber was wird Mistress Tamara dazu sagen, wenn ich mit wundgelaufenen Füßen oben ankomme?“ Sie sog vor Schmerz die Luft ein, als sie mit ihren empfindlichen Füßen von der Pritsche aufstand, und losging. Doch nur zwei Schritte genügten, damit Walerija genug hatte. Sie erkannte, diese Sklavin konnte unmöglich selbst gehen, und wenn sie dazu gezwungen werden sollte, dann wären ihre Füße bis zur Krankenstation blutig gelaufen. Katarina würde sie dann dafür sicher zur Rede stellen. Dazu kam auch die Angst vor Tamara und auch vor Anastasija, wenn sie mit der Sklavin so auftauchen würde. Deshalb rief sie: „Setz dich hin!“ Dann atmete sie kurz durch, und zeterte mit ihrer rauen Stimme drauflos: „Sag jetzt nichts! Ich kann gar nicht glauben, was ich jetzt mache! Mich reitet wohl der Teufel!“ Obwohl in ihr immer noch der Hass auf Judith brannte, nahm sie sie jetzt auf, hob sie von der Pritsche, und trug sie aus der Zelle. Mit einen Tritt machte sie die Tür zu, und machte sich auf den Weg. Da Judith sie mit ihren Händen natürlich nicht zu berühren traute, und Walerija deshalb das volle Gewicht zu tragen hatte, blieb sie plötzlich stehen, hob ihren Kopf, blickte zum Plafond, zog ein mieses Gesicht und zischte: „Du darfst mich umarmen, na mach schon!“ Erst jetzt schlang Judith ihre Arme um Walerijas Schultern und Hals. Versehentlich streifte sie mit ihren Kettenschellen Walerija am Hinterkopf, die kurzen Kettenglieder blieben in den beiden Zöpfen hängen, und rissen daran.
Diese kreischte vor Schmerz laut auf, und ihre Stimme klang gleich noch rauer als sonst: „Aaauuuu! Kannst du nicht aufpassen?“ Beinahe hätte sie Judith fallengelassen, doch sie blickte sie voller Hass und Zorn wütend an. Judith sagte dann mit weinerlicher Stimme: „Mistress Walerija, ich habe das nicht Absichtlich gemacht! Wirklich nicht! Das war ebenso wenig Absicht wie das vom Appellplatz. Ich weiß nicht, wie sehr ich das noch beteuern soll… Bitte glauben sie mir doch wenigstens einmal!“ Walerija sah sie wütend an, und sagte dann doch: „Schon gut, aber jetzt sei ruhig.“ Während sie zur Treppe ging, dachte sich Judith: „Mein Gott, die ist nicht nur nachtragend, und auch noch sowas von Wehleidig. Mich schlägt sie fast tot, hat mir mit der Peitsche beinahe den Körper zerfleischt. Sie gibt mir beim Rudern immer noch eine drüber, wenn ich nur zu laut gestöhnt habe, aber brüllt selber wegen so einer Kleinigkeit wie am Spieß, nur weil ich ihre Haare etwas gezaust habe…“ Walerija trug sie inzwischen die Treppe hoch, und ächzte: „Äärrchhh, meine Güte, bist du schwer…“ Judith sagte leise: „Das ist das ganze Metallzeugs an meinen Körper.“

Walerija sah sie finster an, doch Judith sagte schnell: „Mistress Walerija, ich weiß, dass sie trotz ihrer Härte zu mir trotzdem eine gute Seele sind. Sie haben zwar eine raue Schale, aber sie haben doch einen weichen Kern. Das spüre ich.“ Dann drückte sie leicht ihren Kopf gegen Walerija, zog ihre Zöpfe sanft wieder nach vorne über ihren Körper, und sog etwas von ihren Parfum ein. Walerija setzte zwar zu einen Fluch an, doch dann blickte sie zu Judith und plötzlich umspielte ihre Lippen doch ein kleines Lächeln. Doch gleich darauf wurde ihr Gesicht wieder hart. So trug sie Judith weiter nach oben, bis sie auf der Krankenstation ankamen. Als sie eintraten, sah Katarina auf, und sagte gleich: „Oohhh, meine Lebensretterin! Komm, lass dich umarmen!“ Walerija brachte Judith zu Katarinas Bett, setzte sie vorsichtig dort ab, und ging nachdenklich wieder nach draußen. Katarina umarmte Judith, und küsste sie auf beide Wangen. Sie wollte sie gar nicht mehr loslassen, bis Tamara mahnte, dass sie auf ihre Sensoren und auch auf ihre Rippen achtgeben musste. Erst dann lies Katarina sie wieder los, und Tamara half Judith beim Ausziehen. Sie löste dann ihre Verbände an den Füßen, und auch noch am Oberkörper und Rücken. Sie kontrollierte Judiths Wunden, und versorgte sie. Katarina sah dabei zu, und als sie Judiths Rücken betrachtete, überkam sie doch ein schlechtes Gewissen. Als sich Judith wieder angezogen hatte, bat Katarina: „Könnt ihr uns beide bitte kurz alleine lassen?“ Tamara half Judith auf einen Stuhl, ging hinaus, und schloss die Tür. Katarina sagte dann zu Judith:

„Ich weiß nicht, welche Worte ich finden soll. Ich weiß nicht, wie Dankbar ich dir dafür bin, dass du mir das Leben gerettet hast. Vor allem deshalb, wenn ich daran denke, was sich die Tage davor zwischen uns beiden zugetragen hat…“
Doch Judith sagte: „Mistress Katarina, was ich da vorher getan habe, das war falsch, und ich bin dafür auch völlig zu Recht bestraft worden. Ich hätte sie nicht belügen dürfen. Doch ich bitte sie, reden wir nicht mehr darüber. Ich bin froh, dass sie am Leben sind, dass es ihnen gut geht, und ich hoffe, sie werden wieder ganz gesund.“
Katarina sagte: „Du bist wirklich ein großer Mensch…“
Doch Judith entgegnete: „Nein, nicht so groß wie sie, sie bewahren ihre Menschlichkeit, trotz allem, was sie hier tun…“
Katarina fragte plötzlich: „Sag mal, wie heißt du eigentlich?“ Sie antwortete: „Ich heiße Judith…“ Katarina sah sie dann etwas merkwürdig, fast geschockt an. Sie erinnerte sich wieder, sie hatte Judiths Namen schon Mal gehört, doch sie konnte nicht glauben, dass es bei ihrer Nah-Toterfahrung gewesen sein soll. Doch sie fasste sich wieder, und sagte darauf: „Ein schöner Name, er passt auch zu dir. Schade, dass ich ihn erst jetzt erfahre. Dann setzte sie sich vorsichtig im Bett auf, breitete die Arme aus und sagte liebevoll: „Judith, bitte komm zu mir…“ Sie setzte sich zu ihr, Katarina nahm sie wieder in den Arm, küsste sie und brach dann in Tränen aus.
Sie weinte lange, nur mit Mühe beruhigte sie sich wieder, dann sagte sie: „Ich habe Anastasija gesagt, dass sie dich als Dankbarkeit freilassen muss, und sie wird auch alles dafür tun. Ohhh, Judith, ich bin dir so Dankbar dafür.“ Dann sagte sie: „Weißt du Judith, ich muss dir jetzt etwas sagen: Aber bitte, behalte das bei dir. Denn als ich damals nach meiner Krankheit wieder Nachtdienst gemacht habe, und dich dann zum ersten Mal gesehen habe, da habe ich etwas gespürt, als ich an dir vorbeigegangen bin. Ich spürte bei dir eine merkwürdige Ausstrahlung, wie bei sonst keiner anderen von euch. Deshalb begann ich dann auch ein Gespräch mit dir, und die Chemie hat von der ersten Sekunde an gestimmt, obwohl ich dich zuerst etwas hart angefahren bin. Denn ich hatte dieses Bauchgefühl, dass du etwas ganz besonderes bist, und das blieb auch aufrecht, obwohl ich zuerst so streng zu dir war. Deshalb habe ich nach unseren ersten Gespräch beschlossen, dich etwas zu beschützen, vor Walerija natürlich, aber auch vor den anderen. Auch, als du mir dann erzählt hast, wo deine Heimat ist, da ich dort oft und sehr gerne Urlaub gemacht habe. Ich war schon länger nicht mehr dort, aber du bist ein Stück davon. Auch deshalb habe ich etwas auf dich aufgepasst. Als dich Walerija dann verprügeln wollte, habe ich sie aufgehalten, wie du sicher noch weißt. Und während du dann geweint hast, habe ich mich im Büro mit ihr ausgesprochen. Sie hat mich natürlich ausgelacht, aber ich habe doch Recht behalten, wie wir beide jetzt wissen, als ich ihr sagte, dass ich glaube, dass du eines Tages noch sehr wichtig für mich werden würdest. Deshalb habe ich dich oft beschützt, und dir auch geholfen. Doch ich musste auch an meine Aufgaben hier denken, besonders dann, als ich am Tage Mal in deinen Abschnitt war. Und auch, wenn du Mal etwas falsches machst, ich wusste, ich könnte das dann nicht einfach so ignorieren. Ich habe dir aber auch gesagt, dass du dir nichts herausnehmen darfst, aber leider… Deshalb ließ ich dich auch wegen der Sache mit Jelena am Podest knien, und vor ein paar Tagen…“
Sie begann wieder zu weinen, und sagte dann, während sie Judith vorsichtig wieder umarmte, um auf die Wunden achtzugeben: "Judith, bitte… verzeih mir..."

Judith sagte darauf: „Ich hätte das nicht tun dürfen, sie zu belügen. Machen sie sich wegen der Bestrafung von mir bitte keine Vorwürfe, denn es ist irgendwie doch meine Schuld, dass sie fast gestorben sind.“ Doch Katarina entgegnete: „Ach Judith, nimm doch nicht die Schuld dafür auf deine Schultern. Wer weiß, denn so wie ich Matzuki kenne, hätte sie dich dann eben ein anderes Mal misshandelt. Ich wäre dann vielleicht wieder gekommen, hätte sie daran hindern wollen, und es hätte sich dann das gleiche ereignet. Sie sagte doch, dass sie mich schon immer töten wollte.“ Doch Judith sagte: „Das kann man nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es trotzdem so weit gekommen wäre…“ Katarina meinte: „Aber wer weiß, wofür das alles gut gewesen ist. Denn wenn es nicht geschehen wäre, dann würden wir beide uns nicht noch näher sein, als wir es ohnehin schon vorher waren…“ Ihr stiegen wieder die Tränen in die Augen, und Judith umarmte sie gleich wieder. Noch lange sprachen sie weiter, und hielten sich eng umarmt, bis Tamara darum bat, den Besuch zu Ende zu bringen, da Katarina Ruhe benötigte. Beide fügten sich, dann kamen jedoch noch Jelena und Darja herein, und bedankten sich bei Judith ebenfalls für Katarinas Rettung. Sie sagte: „Judith, bitte sagt Judith zu ihr. Denn sie hat den größten Dienst an einen Menschen getan, den man nur leisten kann, denn sie hat mir das Leben gerettet. Bitte vergesst das nie, egal, was noch kommt. Doch ich bitte euch, dass ihr nur eine einzige Sache für immer vergesst: Dass sie mich belogen hat.“ Jelena fragte: „Aber was geschieht jetzt weiter? Judith, du kannst doch nicht wieder zurück auf die Ruderbank. Das ist unmöglich! Wenn das so kommen sollte, dann werde ich mich weigern, dir je wieder ein Leid zuzufügen!“ Darja meinte dazu: „Ich bin derselben Meinung, ich werde mich weigern, dich je wieder zu schlagen, das werde ich nicht machen! Das hast du nicht verdient, wir müssen etwas für dich tun! Wir werden Anastasija und Lucija beknien! Wir müssen eine Lösung für dich finden!“

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 18.12.17 um 06:42 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:17.12.17 16:29 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Ihr werdet in der Zwischenzeit noch Mal den Erste-Hilfe Kurs ablegen, und auch das Notfalltraining machen! Aber nachdem ihr die Arbeit erledigt habt, werdet ihr jeden Tag von Tamara aufs neue darauf geprüft! Ich garantiere euch, wenn ihr fertig seid, dann habt ihr eine Ausbildung in Intensivmedizin absolviert! Diese Frau, die Katarina das Leben gerettet hat, die hat mehr auf dem Kasten als ihr beide zusammen! Und deshalb sage ich euch gleich noch etwas! Dreimal dürft ihr raten, bei wem ihr dann eure Abschlussprüfung ablegen werdet! Ja genau! Diese Frau wird entscheiden, ob ihr weiterhin Tauglich seid! Und erst dann, wenn sie das bestätigt hat, seid ihr wieder Dienstfähig! Und ihr könnt euch darauf gefasst machen, die wird es nicht leicht für euch machen!“ Alexandra und Tatjana wurden bleich, sie hofften auf einen schlechten Scherz. Von einer Sklavin soll es abhängen, ob sie wieder normal hier arbeiten dürfen?


Das hat es bestimmt noch auf keiner der Galleren gegeben. Eine Sklavin rettet einer Aufseherin das Leben, und nimmt anschließend den Aufseherinnen die Prüfung ab.

Zitat

Wer sich wiederholt und trotz Abmahnungen nicht an die Regeln hält, landet irgendwann auf der Galeere. Nicht nur unzuverlässige Aufseherinnen, sondern, wenn sie es darauf anlegt und sich wiederholt für eine Sklavin einsetzt, auch ... eine Oberaufseherin, um das mal ganz klar und deutlich zu sagen!“


Für Erleichterungen von Judith, wird es nach dieser Aussage, schwer werden.

Umsetzen, das Judiths Platz von einer anderen Sklavin eingenommen wird (Platznummer dem Flöttenkomando bekannt), bringt eigentlich nichts, da Galina das wieder verraten würde.

Aber vielleicht ändert sich das jetzt, denn so ein Fall ist bestimmt im ganzen Flottenkommando noch nie dagewesen.

Bleibt nur zu hoffen das sie als Bedienung und Küchenmädchen in der Messe, oder zur Beaufsichtigung in der Krankenstation eingesetzt wird.

Aber ich lasse mich überraschen und wünsche Judith und Katarina gute Besserung.
Bei Judith in zweifacher weise. Das 1. ihre Verletzungen gut verheilen und 2. eine Besserung ihrer Lage.

Danke SCHWESTER ANNIKA
Wünsche Dir und allen Lesern frohe Festtage.

-----
Gruß vom Zwerglein



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Zwerglein am 17.12.17 um 16:31 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:17.12.17 21:26 IP: gespeichert Moderator melden


So, das war jetzt etwas mystisch, was ich so eingebaut habe.
Hat natürlich nichts mit BDSM zu tun, aber das war mir ebenfalls sehr wichtig, dass Katarinas starker Glaube, und ihr Gottvertrauen belohnt wurde.
Was sie in ihrer Nah-Toterfahrung erlebt und auch gehört hat, ist noch sehr wichtig für meine Geschichte. Später werdet ihr erfahren, was Olga und Igor ihr angetan haben, und warum sie sogar völlig Mittellos auf der Straße, ja sogar in der tiefsten Gosse gelandet ist. Nur durch Zufall, und weil sie auf ihr Bauchgefühl gehört hat, kam sie da wieder heraus.
So wurde sie zur einst gefürchteten und rücksichtslosen, sogar brutalen und grausamen Aufseherin, bis zum kennenlernen von Judith...

Diverse Zusammenhänge werdet ihr auch noch erfahren, und es wird euch schockieren, das sei jetzt schon verraten.
Also bleibt dran.

Auch ich wünsche allen meinen Lesern frohe Festtage, und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 17.12.17 um 21:30 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:17.12.17 22:45 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank,
Für diesen Teil Deiner Geschichte.

Auch Dir und allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und natürlich auch Glück und das Wichtigste beste Gesundheit.

Ihr_joe
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:18.12.17 03:57 IP: gespeichert Moderator melden



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Du hast einen Katheder drin,
Wow hat Katharina eine große Harnröhre oder ist das ein Katheder aus Siganesischer Fertigung??
Sorry das oftopic musste jetzt sein.
So zurück zur Fortsetzung. Das Katheter mit t und nicht mit d geschrieben wird sollte eigentlich jedem klar sein.
Das war wohl echt eine Premiere das eine Sklavin einer Aufseherin das Leben rettet durch Einsatz des Defi und welch unglaublicher Zufall das die Sklavin auch noch Krankenschwester war. Aus Sicht der Oberaufseherin ist die Logische Konsequenz das die 2 Aufseherinnen den 1. Hilfe Kurs nochmals Absolvieren müssen und das Judith die Prüfung abnimmt dient zur Strafe. Allerdings heisst das nicht das die beiden beim nächsten Zwischenfall nicht wieder wie Ölgötzen rumstehen. Da sollte es beim Flottenkommando Übungen geben wo die Kenntnisse im Praxistest Abverlangt werden. Auf einer Galeere lässt sich sowas ja shleht Simulieren. An Land schon eher, wenn eine Galeere im Hafen liegt. Dann kriegen die Sklavinnen halt mal ein Schlafmittel und dürfen 24h pennen überwacht von dem Medizinteam während der Rest die Notfallübung macht.
Ich glaube nicht das Anastasija überhaupt was für Judith tun kann. Grade nach dieem Vorfall hat das fK erst recht kein Interesse daran Judith freizulassen. Eher daran das die Endgültig verschwindet. Was ja ganz einfach geht indem sie auf eine andere Galeere verlegt wird und dort Todgepeitscht wird. Wer weiß wer oder was da zu Katharina gesprochen hat. Waren es wirklich die Eltern und Maria die Mutter von Jesus oder eine andere Wesenheit die auf der hellen Seite steht.
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:18.12.17 06:44 IP: gespeichert Moderator melden


Sooo das mit dem Katheter habe ich geändert. War mir dann selber peinlich. Gummimike- Danke für den Hinweis. Gruß Schwester Annika
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:18.12.17 23:38 IP: gespeichert Moderator melden


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So wurde sie zur einst gefürchteten und rücksichtslosen, sogar brutalen und grausamen Aufseherin, bis zum kennenlernen von Judith...


Habe ich da was falsch verstanden

Katharina hat sich doch auf der alten Galeere gewandelt. Am letzten Tag dort, hat sie sogar ihre Peitsche ins Wasser geschmissen, weil sie nicht mehr so brutal sein wollte.
Aber Judith hat sie doch erst auf der jetztigen Galeere kennengelernt.
Aber vom Zeitpunkt aus gesehen, zur ziemlich gleichen Zeit.

Zitat

Du hast einen Katheder drin,


Tja Gummimike hast recht, das habe ich glatt überlesen.

Schöne Feiertage und lasst euch reich beschenken.

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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:07.01.18 23:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht weiter. Und mit einer dicken Überraschung am Ende von diesem Teil.
Wie es dann weitergeht, ihr müsst dranbleiben...

Teil 111

Judith kamen jetzt die Tränen, als sie sah, wie sehr sich die drei für sie einsetzen wollten. Sie sagte: „Ich danke euch dafür, dass ihr mir helfen wollt, was auch geschieht, das soll euch hoch angerechnet werden!“
Tamara meinte ebenfalls, dass sie sich für eine Freilassung einsetzen wollte, da sie natürlich von Judiths Herzproblem wusste, und das könnte auch als Grund angeführt werden. Doch nun muss sie darauf drängen, dass Katarina zur Ruhe kommt. Jelena und Darja umarmten und küssten Judith, dann nahm sie Katarina wieder in den Arm, und sagte: „Walerija soll dich wieder zurück bringen, denn sie soll auch etwas für dich tun. Dann rief Tamara Walerija herein, die die ganze Zeit draußen geblieben war. Sie hatte zwar ab und zu hineingesehen, und beobachtet, wie Katarina geweint, und Judith eng umarmt gehalten hatte. Doch aus Scham war sie selbst nicht hineingegangen, außerdem hatten sie Jelena und Darja davor gewarnt. Jelena sagte zu ihr, bevor sie und Darja selbst hineingingen, um sich bei Judith zu bedanken: „Gehe bloß nicht rein, diese Zeit gehört nur den beiden, und dann auch uns. Wehe, du störst das!“ Katarina sagte dann zu Walerija: „Bitte bringe sie zurück, aber sei vorsichtig mit ihr.“ Walerija murrte: „Ja, ist schon gut, ich passe auf.“ Sie nahm Judith auf, doch plötzlich sagte sie zu ihr leise aus Ärger, da sie erst hineindurfte, als sie gerufen wurde: „Wegen deiner unvorsichtigen Umarmung da unten, darüber reden wir noch…“ Doch Katarina hatte es gehört, und sie herrschte Walerija an: „Hey Walerija! Worüber willst du dich mit Judith auf deiner so befremdlichen Art und Weise unterhalten? Was ist denn schon wieder mit dir? Hast du etwa schon vergessen, dass sie mir das Leben gerettet hat? Was ist da losgewesen?“ Wieder sagte Tamara, dass jetzt alle hinausgehen sollen. Doch Katarina bestand darauf, dass alle blieben, und sie rief zu Walerija: „Was war da schon wieder los? Das sagst du mir jetzt! Aber auf der Stelle!“ Walerija verzog das Gesicht, und murmelte: „Sie hat mir vorhin mit der Kettenschelle am Nacken gestreift, und das hat ganz schön wehgetan…“ Doch Katarina sagte mit strenger Stimme: „Du redest so, als du den Mund voller Brei hast! Kannst du denn nicht klar und deutlich mit mir sprechen, damit ich dich auch verstehe?“

Jetzt sagte Walerija mit deutlicher Stimme, was unten am Flur gewesen ist, Katarina lachte kurz auf, dann begann sie plötzlich zu husten, und es durchzuckte sie wieder der Schmerz. Dann fragte sie stöhnend Walerija: „Na siehst du, was du mit deinen Verhalten anrichtest? Bist du jetzt glücklich und zufrieden? Schläfst du jetzt heute Nacht ruhiger, weil ich Schmerzen habe? Erzähle das doch gleich deinen Freundinnen! So ungefähr: Ha ha, Katarina hatte wieder Schmerzen, und das gefällt mir. Die soll nur leiden! Ist doch so, Walerija!“ Doch diese entgegnete: „Nein, Katarina, das stimmt nicht! Ich habe sehr wohl schon bemerkt, dass…“ Doch Katarina fuhr sie an: “Du hältst gefälligst den Schnabel, wenn ich mit dir rede! Denn wenn ich rede, dann hast du Pause, verstanden! Und was deinen Grund für das Gespräch betrifft, das du noch auf deiner Art mit Judith führen möchtest, dazu sage ich nur: Na und? Wenn’s weiter nichts ist, was Judith getan hat? Willst du sie dafür etwa am Podest wieder halb tot schlagen? Trotz ihrer Rettung von mir?“ Walerija schüttelte den Kopf, und entschuldigte sich. Doch sie wollte sich erneut rechtfertigen, dass sie doch bemerkt hatte, dass Galina und die beiden anderen nicht ehrlich zu ihr waren. Doch Katarina gab ihr dazu nicht die Gelegenheit, sondern sagte erneut: „Du bist sofort ruhig, und bringst jetzt Judith zurück!“ Walerija spürte, dass Katarina wütend auf sie war, sie gab deshalb ihre Rechtfertigungsversuche auf, und wandte sich zum Gehen. Katarina sagte noch: „Und hüte dich davor, Judith trotz deiner Entschuldigung etwas anzutun, ich werde sie beim nächsten Besuch fragen, ob du ihr etwas getan hast! Und falls du diesen Fehler gemacht hast, dann hüte dich vor mir! Denn Judith steht ab heute unter meinen persönlichen Schutz, und Jelena und Darja werden das Gleiche tun, hast du verstanden? Wie lange willst du denn noch so Nachtragend sein? Walerija, denk nach! Und erinnerst du dich noch? Als du Judith später wiedererkannt, und sie dann für deinen Fehler am Appellplatz schlagen wolltest, und ich dich aufgehalten habe, da habe ich dir dann in Anastasijas Büro etwas gesagt! Weißt du das noch? Ich sagte dir, dass diese Frau in meinen Leben noch eine sehr wichtige Rolle spielen würde. Du hast mich natürlich ausgelacht, aber du siehst, dass ich Recht behalten habe. Denn sie hat mir das Leben gerettet! Vergiss das nie! Und jetzt geh´, bevor ich noch schlechte Laune kriege, was für meinen Körper sicher ganz gut ist!“

Walerija sagte nichts mehr, sondern trug Judith in die Zelle zurück, und sprach auch auf dem Weg dorthin kein Wort. Judith umarmte sie wieder, was Walerija ebenfalls stumm geschehen lies. Sie war wegen Katarinas Reaktion doch eingeschüchtert, und sie anerkannte auch, dass diese Frau, die sie so sehr hasste, und die sie jetzt auf ihren Armen trug, einen Menschen das Leben gerettet hatte. Sie war davon tief beeindruckt, erst recht, weil sie auch wusste, und selbst gesehen hatte, wie hart sie von Katarina erst vor wenigen Tagen bestraft worden war. Trotzdem hatte Judith alles getan, um Katarina zu retten. In der Zelle angekommen setzte sie Walerija auf der Pritsche ab, und ging wieder zur Tür. Doch dann blieb sie kurz stehen, verharrte etwas, drehte sich um, verschränkte dann aber die Arme vor sich, und sagte zu Judith: „Danke… danke dafür, dass du Katarina gerettet hast. Das war großartig von dir.“ Judith sah sie an, und sagte: „ich habe nur das getan, was die oberste Pflicht eines jeden Menschen ist. Nämlich, einen anderen Menschen das Leben zu retten. Mistress Walerija, ich danke ihnen für ihre netten Worte.“
Diese ging jetzt leise hinaus, schloss die Tür, und sah noch Mal lange zur Zellentüre. Plötzlich kamen ihr die Tränen, sie kehrte zu Judith in die Zelle zurück, umarmte sie, und küsste sie auf beide Wangen. Erst dann kehrte Walerija in ihre Kabine zurück. Dort setzte sie sich auf das Sofa, und dachte noch lange über Judith nach. Doch dann weinte sie, da sie von Katarina nicht die Chance bekam, sich zu erklären. Sie spürte, sie hatte wirklich einen großen Fehler gemacht, sich den drei zuzuwenden. Sie wurde schon seit einiger Zeit von allen anderen Aufseherinnen geschnitten. Keine sprach mit ihr, keine sah sie auch nur an, wenn sie sich irgendwo begegneten. Das belastete und kränkte Walerija sehr, doch sie schluckte alles hinunter, und lies es den Sklavinnen auch nicht spüren. Sie fraß alles in sich hinein, doch sie wusste, irgendwann würde es zum Ausbruch, zum großen Knall kommen. Doch sie wollte die Situation mit Katarina vorerst etwas abkühlen lassen, und in einigen Tagen wollte sie dann noch etwas überprüfen. Denn in ihr wurde ein bestimmter Verdacht immer konkreter. Sie ging dann zu Bett, dachte wieder über Katarinas Reaktion nach, und weinte deshalb noch lange weiter…

In den Tagen nach den ganzen Vorfall blieb Matzuki nackt in der Zelle. Sie wurde genauso wie eine Sklavin in ihrer Zelle kontrolliert, musste sie Sauberhalten, und sie bekam auch nur den gleichen Eintopf wie die Sklavinnen zu essen. Die Aufseherinnen, die ihre Zelle kontrollieren mussten, wollten das am Anfang auch nicht, da sie Nachteile befürchteten. Sie wussten natürlich, dass Galina mit Matzuki gut befreundet war, und ein paar sagten auch offen, dass sie es lieber nicht tun würden. Doch Anastasija sagte: „Nicht Galina, sondern ich bin die Älteste Aufseherin an Bord, und was ich sage, wird gemacht. Galina wird auch noch eine ausdrückliche Dienstanweisung bekommen, dass sie euch dafür nicht schikanieren darf. Sollte sie es dennoch tun, dann meldet es mir. Ich erledige dann alles weitere. Macht euch keine Sorgen, denn ich halte meine Hand über euch.“
Davon beruhigt kontrollierten jetzt die Aufseherinnen Matzuki und ihre Zelle, und wiesen ihr auch an, dass sie ihre neue Behausung säubern musste. Als sie auch Mal von Lucija kontrolliert wurde, und sie sich dann weigerte, die WC-Muschel gründlich zu säubern, erhielt sie von Lucija mehrere schallende Ohrfeigen, deren Wucht sie quer durch die Zelle taumeln lies. Dann steckte sie Matzukis Kopf in die Muschel, ehe sie die Spülung betätigte. Sie musste sich dann stramm vor Lucija stellen, und während ihr das Wasser vom Kopf über den Körper floss, machte sie Lucija zur Schnecke. Sie sagte, wie es bei ihr üblich war, im ruhigen Tonfall: „Sie sollten sich schon mit dem Gedanken anfreunden, bald nur noch Befehle entgegenzunehmen. Und wenn sie dann wieder so dumm sein, und sich weigern sollten, dann landen sie am Podest. Und dann werde ich sie persönlich so auspeitschen, dass sie mich anflehen werden, hierher in diese Zelle gebracht zu werden, um diese Muschel säubern zu dürfen. Aber mit der Zunge! Darauf gebe ich ihnen mein Ehrenwort!“ Nun machte Matzuki unter Lucijas Aufsicht das WC sauber, und blieb dann in der Zelle zurück. Sie kochte vor Wut, und später in der Nacht telefonierte sie wieder mit ihren Vater, und berichtete ihn auch von Lucijas Strafaktion.

Tage später erfuhr Galina nach einer langen Nacht mit einen ihrer Bettgenossen im Flottenkommando, dass Anastasija dort einen Termin vereinbart hatte. Sie wusste gleich, dass es sich dabei nur um Matzukis Mordversuch an Katarina, und entsprechende Konsequenzen handeln konnte. Schnurstraks eilte sie zu Matzuki, natürlich auch aus Angst, da sie fürchtete, dass diese verrückte Japanerin es ohnehin schon wusste, und sie nur testen wollte, ob sie auch die Informationen weitergab. Matzuki hatte natürlich nichts davon gewusst, doch sie telefonierte gleich mit ihren Vater…

Lucija brachte dann gleich, nachdem sie Matzukis Zelle verlassen hatte, zu Judith das Essen, das sie sich hatte aussuchen dürfen. Sie erkundigte sich: „Judith, wie geht es dir? Alles in Ordnung? Wenn du Schmerzen oder auch andere Probleme hast, dann sage es doch bitte.“ Judith war, obwohl sie es jetzt nicht mehr tun müsste, trotzdem von der Pritsche aufgestanden, um der Oberaufseherin Respekt zu erweisen. Sie sagte: „Nein, es geht mir gut, ich fühle mich jeden Tag besser. Aber hoffentlich kann Oberaufseherin Anastasija mir wirklich helfen… Und wie lange muss ich hier noch eingesperrt bleiben?“ Lucija sagte darauf: „Aber du musst nicht aufstehen, wenn eine von uns hereinkommt. Du kannst ruhig sitzen, oder auch liegenbleiben, denn deine Füße sind noch nicht verheilt. Nicht nur Anastasija, sondern auch ich, wir beide stehen voll hinter dir. Und auch die meisten Aufseherinnen, sie haben vor dir großen Respekt, und du hast ihre Anerkennung. Wir alle wissen natürlich auch, was da alles mit dir und Katarina gewesen ist, und umso höher ist deine Leistung einzuschätzen. Aber du musst bitte verstehen, dass du dich hier nicht frei bewegen kannst. Noch nicht… Aber Anastasija wird morgen Matzuki zum Flottenkommando bringen. Sie hat schon alles in die Wege geleitet, und so wie alles aussieht, wird Matzuki schon sehr bald eine Sklavin sein. Anastasija wird noch später zu dir kommen, sie hat dir was zu sagen, aber keine Sorge. Nichts unangenehmes. Und Katarina geht es auch immer besser.“ Judith bedankte sich und bat dann: „Ach bitte, kann ich etwas zum Waschen haben? Ich möchte nicht gerne gegen den Wind riechen, wenn die Oberaufseherin kommt. Frau Tamara sorgt natürlich immer dafür, dass ich dann auch gewaschen nach oben komme, aber ich war zum letzten Mal vor zwei Tagen zur Nachschau auf der Krankenstation. Und ich würde mich deshalb gerne etwas pflegen, wenn es bitte erlaubt ist.“ Lucija fragte dann: „Warum nicht? Sicher kannst du dich waschen. Ich organisiere dir alles.“ Dann ging sie wieder hinaus, und befahl Walerija, eine Schüssel Wasser, und einen neuen Overall in die Zelle zu bringen. Sie machte es völlig wortlos, und ging wieder raus. Judith wusch sich, und zog sich dann um, kurz darauf kam Anastasija zu ihr, und setzte sich auf die Pritsche.

Dann begann sie: „Ich und Lucija haben uns Gedanken gemacht, wie du für deine Hilfe am besten belohnt werden kannst. Denn so etwas ist noch niemals zuvor geschehen, dass eine Sklavin einer Aufseherin das Leben gerettet hat. Wir stehen deshalb alle vor einer ganz neuen Situation, und wir wissen auch ehrlich nicht, wie wir am besten damit umgehen. Und an Galina habe ich gar nicht gedacht, die lasse ich außen vor, die geht das gar nichts an. Also informiere ich sie auch nicht darüber, worüber ich mit dir sprechen möchte. Also: Wie wäre es, wenn du hier auf dem Schiff arbeitest, vielleicht sogar als Aufseherin? Du würdest auch alle Berechtigungen wie die anderen Aufseherinnen bekommen, die Bezahlung, und auch ein Apartment im Haupthafen. Wie wäre das?“
Doch Judith überlegte nicht eine Sekunde, sie schüttelte den Kopf und sagte sofort: „Nein, als Aufseherin kann und ich will ich hier nicht arbeiten. Zuerst tagtäglich gepeitscht zu werden, bis zur Erschöpfung Rudern, auch das Podest kennenlernen, und dann soll ich hier als Peitschenschwingende Aufseherin meinen Auftritt haben? Frau Oberaufseherin, ich kann nicht meinen Kameradinnen das gleiche Leid zufügen, das ich selbst seit Monaten erdulden muss. Nein danke.“ Doch Anastasija hatte sich das schon gedacht, deshalb machte sie ein anderes Angebot: „Du kannst aber auch hier in der Kombüse arbeiten, wenn du möchtest, auf jeden Fall weg von der Ruderbank. Aber wenn du das hier nicht kannst, oder möchtest, dann vielleicht auf einer anderen Galeere. Wo dich niemand kennt, und deshalb auch keiner weiß, was du vorher hier gewesen bist. Nur die Aufseherinnen würden das wissen, doch niemand würde auf die Idee kommen, dich nicht auch wie eine andere Aufseherin zu behandeln. Wenn du auch das nicht willst, dann besorge ich dir eine Stelle, wo du mit den Galeeren nichts mehr zu tun hast. Denn dich einfach so freilassen, und nachhause schicken das geht leider nicht, zu mindestens nicht gleich. Dir ist hier so einiges wiederfahren, und es steht die Geheimhaltung von dieser Einrichtung hier an vorderster Stelle. Das darf niemand erfahren. Aber wenn du dich bewährt hast, dann ist mehr möglich. Du kannst dann auch mit Katarina zusammen etwas die Freiheit genießen, irgendwo Urlaub machen, aber du musst hierher zurück. Denn du wirst dein früheres Leben nicht mehr aufnehmen können, denn offiziell bist du schon seit einigen Monaten tot. Und wenn du ganz plötzlich wieder auftauchst, was wirst du dann sagen, wo du gewesen bist? Mit all den Narben auf deinen Körper, und… auf deiner Seele? Ich will, dass du für deine Rettung Katarinas belohnt wirst. Das gleiche möchte ich dann auch vor dem Flottenkommando sagen, damit sie leichter darauf einsteigen, und ihre Einwilligung geben. Judith, ich biete dir jetzt die Befreiung von den Ketten an, von deinen Dasein als Sklavin, überlege doch Mal!“

Judith antwortete: „Es ist zwar sehr schön, wenn ich diese Gelegenheit habe, aber… was geschieht mit all den anderen hier? Für die ändert sich doch nichts, die müssen weiter all das hier erdulden, und ich kann mit diesen Wissen nicht ruhig schlafen… Ich hätte keine einzige ruhige Minute mehr. Und was ist mit Mistress Katarina, wenn ich nicht hier bin? Sie ist die einzige, der ich vertraue, natürlich auch ihnen und Lucija, und auch so ein paar Aufseherinnen, die mir jetzt auch anders als vorher gegenüberstehen.“
Anastasija meinte: „Ich verstehe dich, du magst Katarina, genauso, wie auch sie dich sehr gerne mag. Das war auch schon vorher so, das habe ich sehr wohl bemerkt. Ich wandle doch nicht mit geschlossenen Augen umher. Und wie wäre das, wenn du hier auf der Krankenstation als Krankenschwester arbeiten würdest? Du hast das doch gelernt, du könntest damit weitermachen, und es wäre auch zum Vorteil deiner Kameradinnen, du würdest sie sicher sehr gut betreuen. Auch dann später in den Zellen, wenn sie nicht mehr hier sein müssen. Judith, noch Mal: Ich biete dir die Befreiung von deinen Schicksal als Sklavin an! Hast du das denn gar nicht verstanden? Herrgott, muss man dich denn zu deinen Glück zwingen?“
Judith überlegte, und sagte dann: „Aber die anderen, die hier weiter schuften müssen? Ramiza, Alexa, wann soll das für sie enden? Und wenn ich alle, die wegen den geringsten Kleinigkeiten sofort ganz übel bestraft werden, wieder aufpäpple, dann wäre das meines Erachtens nach Verrat an meinen Kameradinnen. Wie sie selber gesagt haben, ich würde sie sehr gut betreuen, aber umso schneller müssen sie dann wieder auf die Ruderbank zurück. Damit wäre ich ein Teil des Systems hier, und das würde ich mir nie verzeihen. Und ich habe Heimweh, ich möchte so gerne zurück nachhause, vielleicht mit einer neuen Identität, wenn das vielleicht möglich ist?“
Anastasija schnaufte durch, und sagte: „Ich glaube, das kommt für dich viel zu überraschend. Ich werde dich morgen früh wieder fragen, denn wenn du eine Nacht darüber geschlafen hast, siehst du die Dinge vielleicht doch anders.“ Dann verlies sie die Zelle, und ging in ihr Büro. Sie dachte sich: „Mein Gott, die hat die Chance, wieder relativ in Freiheit leben zu können, und sie will das eigentlich gar nicht. Macht sich nur Sorgen um die anderen…“
Anastasija wollte sich erst später wieder mit Judith befassen, erst wenn alles offiziell war, dass sie keine Sklavin mehr sein würde, wollte Anastasija über Judiths weiteren Status entscheiden. Sie würde ihr dann wieder das Angebot machen, doch wenn sie es nicht annimmt, dann würde Judith als Krankenschwester auf der Krankenstation zugeteilt werden. Auch wenn sie es nicht möchte, sie würde ihr dann keine andere Wahl lassen. Wenigstens wäre sie von der Ruderbank befreit, und später, wenn sie sich bei ihrer neuen Arbeit eingelebt hatte, würde sie auch alle Privilegien wie die Aufseherinnen erhalten. Natürlich würden ihr auch sofort die Ketten und der Keuschheitsgürtel samt Innendildo entfernt werden. Um ihre Narben würde sich Anastasija ebenfalls bemühen, sie wollte ein paar Kosmetische Operationen durchführen lassen, um wenigstens die ärgsten Peitschennarben versorgen zu können. Wenn Judith echten Willen zeigt, und sich dann auf der Krankenstation um ihre Kameradinnen kümmert, wäre das für alle ganz gut. Doch wenn sie sich trotzdem weigern sollte, dann würde sie Anastasija unter Druck setzen. Sie würde es natürlich nicht wirklich tun, aber sie würde Judith vor die Wahl stellen: Entweder auf der Krankenstation arbeiten, oder zurück auf die Ruderbank, mit allen Konsequenzen. Sie war davon überzeugt, dass Judith nie dorthin zurück möchte…

Am nächsten Morgen wurde Matzuki geweckt, sie musste noch schnell essen, und dann einen orangen Overall anziehen. Währenddessen wartete Jelena draußen, sie wusste natürlich nicht, dass Matzuki ihr Handy hatte, und sie telefonierte noch schnell damit. Dann wurden ihre Hände und Füße zusammengekettet, und sie wurde dann von Anastasija, Lucija und Tamara zum Flottenkommando geführt. Anastasija hatte zuvor alle Aussagen von Judith genau protokolliert, auch die von Alexandra und Tatjana. Die beiden bestätigten trotz Anastasijas harten Maßnahmen alles, was sich in der Zelle zugetragen hatte.
Katarina kam ebenfalls mit, da ihre Aussagen natürlich entscheidend sein würden. Anastasija wollte natürlich auch Judith mitnehmen, doch das wurde vom Flottenkommando abgelehnt, da eine Sklavin dort nichts zu suchen hatte. Anastasija protestierte dagegen, doch das war umsonst, Judith durfte die Galeere nicht verlassen. Auf dem Weg zum Flottenkommando sagte Anastasija zu Matzuki: „Schon sehr bald kehren sie wieder auf unsere Galeere zurück, aber als Sklavin! Und ihre ehemaligen Kolleginnen warten schon darauf, sie ihre Verachtung spüren zu lassen, im wahrsten Sinne des Wortes!“ Doch Matzuki schwieg, und Lucija dachte, ein leichtes Lächeln in ihren Gesicht zu sehen, und sie sagte: „Das blöde Lächeln wird ihnen noch früh genug vergehen!“

Beim Flottenkommando angekommen mussten alle noch etwas warten, dann wurden sie in das Büro vom obersten Vorgesetzten gerufen. Anastasijas Förderer war dabei, dann der Fetthaufen, den sich Anastasija Mal angeboten hatte, um Judith zu schützen, und noch ein paar von Galinas Bettgenossen, was Anastasija natürlich nicht wusste. Sie sah am Tisch auch noch einen Asiaten, den sie aber nicht kannte. Sie hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Doch er und Matzuki warfen sich freundliche Blicke zu, und er befahl auch sofort: „Macht meiner lieben Tochter sofort die Fesseln ab!“ Anastasija fragte ungläubig: „Waaas? Matzuki ist ihre Tochter?“ Auch Katarina und die anderen, die von der Galeere mitgekommen waren, blieb vor Staunen und einen ungutem Gefühl der Mund offen. Sie ahnten bereits, dass Matzukis Vater nicht zufällig hier war. Matzuki lächelte, und sagte hämisch: „Ihr habt gehört, was mein Vater gesagt hat. Denn wir wollen uns natürlich auch begrüßen! Also macht schon, nehmt mir diese blöden Handschellen ab! Und beeilt euch gefälligst, oder benötigt ihr von euren obersten Chef eine Extraeinladung?“

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 07.01.18 um 23:50 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:08.01.18 00:49 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Also macht schon, nehmt mir diese blöden Handschellen ab! Und beeilt euch gefälligst, oder benötigt ihr von euren obersten Chef eine Extraeinladung?“


Tja, und somit ist es aus, mit den Gefälligkeiten für Judith.
Anastasia wird versetzt oder Degradiert, und Galina übernimmt offiziel das Kommando, wärend sie auf Matzuki hören muss, die gleichzeitig zur Oberaufseherin ernannt wird.

Matzukis Vater ist also der oberste Chef und wahrscheinlich auch Geldgeber.
Umsonst kommt ein Ausländer nicht in einen so hohen Rang in einer Geheimorganisation.
Aber das habe ich schon seit längerer Zeit vermutet. Sonst wäre es nicht möglich gewesen, für Matzuki eine eigene Folterkammer einzurichten.

Leider muss ich jetzt wieder warten, bis der weitere Handlungsstrang ersichtlich ist.

Danke SCHWESTER ANNIKA

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:10.01.18 14:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Annika,

Das wird ja spannend. Aber es musste Anastasia ja von Anfang an klar gewesen sein, dass sie es in diesem Fall mit Matzukis Vater zu tun bekommen würde. Also wird sie sich die Sache auch vorher überlegt haben. Dass Matzukis Vater seine Tochter einfach fallen lässt, war doch von vornherein ausgeschlossen.
Auf alle Fälle bin ich echt gespannt, wie Du diesen Konflikt lösen willst.
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:16.01.18 19:49 IP: gespeichert Moderator melden


Ich vermute eher, dass Anastasija das sprichwörtliche Karnickel aus dem Hut zieht
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:20.02.18 21:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter.
Ich bin auch etwas abgeschweift, und ich muss auch gestehen, dass durch die Geschehnisse meine Geschichte auch einen etwas anderen Verlauf genommen hat.
Ich musste das deshalb bei dieser Fortsetzung auch entsprechend berücksichtigen, damit es auch halbwegs dazupasst. Deshalb dauerte es auch etwas, bis ich damit fertig war. Aber nun ist es soweit, und es kann wieder etwas schneller weitergehen.

Ich wünsche euch viel Spaß!

Teil 112


Anastasija rief aufgebracht: „Wie reden sie eigentlich? Was glauben sie, warum sie hier sin…“ Doch der Asiat fiel ihr ins Wort, und herrschte sie an: „Sie sollen das tun, was ihnen meine Tochter gesagt hat!“ Anastasija und auch die anderen, die mitgekommen waren, glaubten, nicht richtig zu hören, und Katarina fragte: „Wissen sie eigentlich, was Matzuki gemacht hat? Sie hatte mich schwer verletzt, und dann wollte sie mich umbringen! Wenn mir Judith nicht das Leben gerettet hätte, dann wäre ich jetzt tot!“
Doch der Asiat ging gar nicht darauf ein, sondern er lehnte sich zurück, und sagte: „Sie sprechen doch nicht etwa von einer Sklavin? Die hat keinen Namen, sondern die ist nur eine Nummer, und sonst nichts. Als Aufseherin sollten die das aber wissen, dass eine Sklavin nicht mit ihren Namen bekannt ist. Wie kommen sie eigentlich dazu, eine Sklavin nach ihren Namen zu fragen? Und warum ist meine Tochter noch immer nicht von den Handschellen befreit worden? Sie Katarina, sie persönlich werden jetzt meiner Tochter diese Dinger abnehmen, und zwar auf der Stelle! Das ist ein Befehl, und ich hoffe für sie, dass sie wenigstens noch das wissen. Wenn sie schon nicht zu wissen scheinen, dass ihnen keine Sklavin mit ihren Namen bekannt zu sein hat.“
Voller Wut und Zorn, aber auch Bestürzung nahm Katarina jetzt den Schlüssel zu den Handschellen, und machte sich Tränen in den Augen daran, Matzukis Handschellen zu öffnen. Diese sagte währenddessen frech: „Pass bloß auf, und mache es vorsichtig, denn du tust mir sonst weh, und meinen Vater würde das dann ganz sicher nicht gefallen.“ Als die Schellen offen waren, sagte sie, während sie ihre Knöchel rieb: „Waren sehr eng angelegt, das hat Konsequenzen.“
Dann umarmte sie ihren Vater, und setzte sich hämisch lächelnd neben ihm. In Katarina und allen anderen, die von der Galeere mitgekommen waren, stieg jetzt die Wut hoch. Denn ihre Vorgesetzten vom Flottenkommando ließen das ohne ein Wort zu sagen geschehen, einige grinsten sogar dazu.

Dann sah der Chef vom Flottenkommando auf eine Liste, bevor er begann, und er beim ersten Satz kurz auf Matzukis Vater wies: „Wie mir einer unser größten Geldgeber hier gesagt hat, wurde seine Tochter von einer anderen Aufseherin völlig Grundlos provoziert. Es kam zu einen Streit, der dann ausartete, und für mich ist klar, wer damit angefangen hat, und deshalb auch die volle Schuld daran trägt. Frau Matzuki wurde dann völlig nackt in eine Zelle gesperrt, was sie völlig erniedrigt und entwürdigt hat. Ihr wurde auch ohne ihr Einverständnis eine Spritze gegeben, die sie ohnmächtig werden ließ. Oder Tamara, haben sie von Frau Matzuki die Erlaubnis bekommen, ihr diese Spritze zu geben? Warum wurde sie wie eine Sklavin tagelang gefangen gehalten, und warum hatte sie nur den ungenießbaren Eintopf zu essen bekommen, der bestenfalls nur die Sklavinnen geeignet ist? Warum wurde sie nackt ausgezogen, und warum wurde sie in der Zelle schikaniert? Lucija, warum haben sie Frau Matzuki mit dem Kopf in die Toilette gehalten, und sie auch noch geohrfeigt? Warum wird eine Sklavin mit ihren Namen genannt? Anastasija, geht es etwa zu locker auf ihrer Galeere zu? Das sind Fragen, die ich beantwortet haben möchte, und vorher wird über eine andere Kleinigkeit nicht einmal Diskutiert! Eigentlich verstehe ich nicht, warum wir uns deshalb hier treffen. Wir alle haben wichtigeres zu tun!“

Als er Matzuki sogar ehrwürdig mit Frau ansprach, und die anderen nur mit den Namen, schon da erkannten alle anderen, auf welcher Seite der oberste Vorgesetzte stand. Er ignorierte völlig, was Matzuki gemacht hatte, obwohl sich Anastasija und die anderen völlig sicher waren, dass er alles genau wusste. So war es auch, er war schon zuvor von Galina über alles informiert worden. Sie hatte auch kräftig nachgeholfen, und nicht nur mit ihm, sondern auch noch mit einigen anderen Vorgesetzten ihren gesamten Stellungskatalog durchgemacht. Auch mit dem Fetthaufen, und alle versprachen, alles in die richtige Richtung zu lenken. Es gefiel ihr natürlich, mit einen nach dem anderen in die Kiste zu hüpfen, da sie einfach nicht satt wurde, doch im Hinterkopf war da auch noch die Angst vor Matzuki. Diese hatte natürlich ihren Vater die volle Wahrheit gesagt, auch, warum sie Katarina hasste. Er hatte ihr natürlich die volle Unterstützung zugesichert, und ihr auch versprochen, dass ihr nichts geschehen würde. Deshalb war sie auch völlig locker, und saß während der gesamten Besprechung hämisch grinsend neben ihren Vater. So war garantiert, dass Anastasija nicht durchkommen würde, und alle hatten sich bereits im Vorfeld geeinigt, wie mit der gesamten Situation umgegangen werden würde. Man hatte sogar die Vorgesetzten in der Zentrale in Jekaterinburg geimpft. Entsprechend verlief auch die gesamte Besprechung, was natürlich niemand von der Galeere wusste, auch nicht Anastasijas Förderer. Er erfuhr von der ganzen Sache auch erst im letzten Moment, da er zuerst auf Urlaub war, und von Anastasija nicht erreicht werden konnte.
Doch Anastasija gab sich nicht geschlagen, und rief voller Zorn: „Was soll das hier eigentlich? Eine Aufseherin wird von einer anderen beinahe umgebracht, und sie wollen nicht darüber sprechen? Das schlägt dem Fass den Boden aus! Ist doch wohl die Höhe, so können sie mit dieser Situation nicht umgeh…“ Doch der oberste Vorgesetzte rief: „Ich habe ihnen einige Fragen gestellt! Und die werden sie zuerst beantworten! Ich warte, ich habe Zeit, meinetwegen, bis es draußen finster ist! Also fangen sie an!“ Dann las er nochmal eine Frage nach der anderen vor, Katarina wollte alles erklären, sie kam jedoch gar nicht zu Wort. Der Chef unterbrach sie ständig, und sagte nur: „Sie haben Frau Matzuki provoziert, und deshalb hat sie ihnen den Mund gestopft! Was später geschah, das können sie gar nicht wissen, weil sie dann gar nicht bei Bewusstsein waren, also ist alles, was sie oder die anderen hier sagen, für mich nicht von Bedeutung!“ Doch Anastasija fuhr dazwischen: „Und was ist mit den Aussagen von Judith? Wollen sie sich das denn nicht wenigstens mal ansehen?“ Dazu schob sie ihm das Protokoll vor seinen Platz. Doch der Chef lachte, und sagte: „Wer ist Judith? Die kenne ich nicht! Meinen sie etwa diese Sklavin? Habe ich nicht schon gesagt, dass sie über eine Sklavin nicht mit ihren Namen zu sprechen haben? Und übrigens: Einer Sklavin glaube ich nicht, nicht ein Wort!“ Dann zerriss er das Protokoll mit Judiths Aussage, und steckte es in den Reißwolf. Er hatte es nicht ein einziges Mal angesehen!
Katarina rief geschockt: „Das können sie nicht tun! Sie hat mir doch das Leben gerettet! Sie müssen sich wenigstens anhören, was ich als Betroffene zu sagen habe!“ Doch der Chef lachte wieder, und sagte: „Na, wenn sie es so wollen, aber sie sind doch noch am Leben, oder etwa nicht? Und sie antworten jetzt darauf!“ Doch Katarina wollte sich das nicht gefallen lassen, sie sprang auf und rief zu Matzukis Vater: „Ich wäre von ihrer Tochter beinahe umgebracht worden, und nur durch Zufall bin ich noch am Leben, und sie wollen das ignorieren?“ Der Chef brüllte sie jetzt an: „Sie sollen sich hinsetzen! Sie sind jedoch quicklebendig, oder sehe ich einen Geist vor mir? Ich sagte hinsetzen! Und sie antworten auf meine Frage! Sind sie noch am Leben?“ Katarina setzte sich jetzt zornbebend, vor Wut kamen ihr die Tränen, sie sammelte sich mühsam, und sagte dann mit gebrochener Stimme: „Ja, ich bin noch am Leben… Aber ohne Judith wäre ich…“ Der Chef rief: „Kein Aber! Sie sagten, sie sind noch am Leben, und das genügt!“ Matzukis Vater machte dazu eine abwertende Handbewegung, und fügte hinzu: „Dann ist ja nichts passiert, also, worüber regen sie sich denn so auf?“ Matzuki grinste Katarina an, und sagte: „Ja genau, ich weiß nicht, worüber du dich so aufregst. Ich hätte jedoch viel mehr Grund dazu, denn du hast mir immerhin eine Ohrfeige gegeben, ich habe sogar geblutet. Aber weil ich Gnädig bin, sehe ich darüber hinweg.“ Doch ihr Vater erhob sich etwas, und fragte gespielt aufgebracht: „Waaas? Sie wagen es, meine Tochter zu schlagen? Sie werden sich sofort bei ihr entschuldigen, und sie um Verzeihung bitten!“ Der Chef sagte darauf: „Katarina, sie haben es gehört, also machen sie schon! Ich befehle es!“
Ihr blieb keine Wahl, sie musste sich bei dieser frechen Göre entschuldigen, Matzuki lächelte, und sagte dazu: „Ich bin gnädig, und verzeihe dir, dass du mich geschlagen hast. Aber nur weil ich gute Laune habe, verzichte ich darauf, von dir zu verlangen, dass du es auf Knien vor mir tust.“

Doch dann hatte Anastasijas Mentor genug, und er zischte: „Was da abgeht, das ist hohntriefend! Ich möchte, dass über diese Sache geredet wird! Anastasija, sagen sie mir jetzt, was da geschehen ist!“
Diese begann jetzt, und lies sich auch nicht beirren, weil ihr der Chef ständig ins Wort fallen, es verhindern wollte, dass sie darüber sprach. Nach dem zweiten Mal schlug ihr Förderer mit der Faust auf den Tisch und schrie: „Sogar die Römer hatten den Rechtsgrundsatz: Auch die andere Seite soll gehört werden!“ Anastasija berichtete jetzt alles, was vorgefallen war, ihr Förderer fragte dann: „Stand das in den Protokoll, das sie mitgebracht haben?“ Doch der Chef kicherte: „Tja, das ist leider abhandengekommen. Schade drum…“ Doch Anastasija sagte dann, da sie neuen Mut fasste: „Was für ein Glück, dass ich noch ein Duplikat mitgebracht habe.“ Damit holte sie aus ihrer Mappe das zweite Exemplar hervor, gab es ihren Förderer, und sagte zum Chef: „Falls auch das abhandenkommen sollte…“ -beim Wort abhandenkommen machte sie mit Daumen und Zeigefinger ein Apostroph- „Dann sagen sie es mir bitte. Ich habe noch jede Menge Duplikate.“ Ihr Förderer las jetzt alles durch, und sagte dann: „Das kann man nicht vom Tisch wischen, und dann auch noch unter dem Teppich kehren. Für Katarinas Rettung verdient diese Frau eine Belohnung, selbst wenn es für Matzuki keine Konsequenzen geben sollte. Denn das habe ich mittlerweile bereits herausgehört.“ Matzukis Vater rief darauf: „Sie sagen es, es gibt auch keine Konsequenzen, und ich verlange, dass über die Dinge Diskutiert wird, die meiner Tochter angetan worden sind!“ Der Chef pflichtete dem natürlich sofort bei, und meinte: „Ich habe doch schon ganz am Anfang gesagt, dass erst dann über andere Dinge gesprochen wird, wenn wir das geklärt haben, was sie mit Matzuki gemacht haben!“ Doch da Anastasijas Förderer schon längst erkannt hatte, dass Matzuki nicht nur von ihren Vater beschützt wurde, und Anastasija mit ihren Argumenten niemals durchkommen würde, sagte er zum Vorgesetzten: „Aber erst, nachdem auch sie das Protokoll gelesen haben. Und… wenn es so sein soll, dass es keine Strafe für Matzuki gibt, aber auch nur, weil man die schützende Hand über sie hält, dann würde ich den Umgang mit ihr unmittelbar nach dem Vorfall aber doch als Strafe werten, die sie auch völlig zu Recht verdient hat. Wenn sie es so haben wollen, dann ist es damit erledigt. Und Anastasija, und auch den anderen hier, die von der Galeere gekommen sind, auch Katarina, empfehle ich, dass sie es damit bewenden lassen. Es geht nicht anders. Doch das bedeutet nicht, dass Matzuki auf der Galeere ab jetzt Narrenfreiheit hat. Sie hat sich trotzdem an die Regeln zu halten, und die gelten für sie so wie für alle anderen Aufseherinnen auch. Darauf bestehe ich!“ Der Chef und auch Matzukis Vater akzeptierten nun, dass es so geregelt wurde, und waren vorerst zufrieden. Doch Matzuki hatte mit ihren Vater noch etwas vereinbart, und er hatte auch den Chef natürlich auch auf seine Seite gezogen. Niemand sonst wusste davon, auch nicht Anastasijas Förderer, der deshalb fortfuhr:

„Aber kommen wir jetzt zum anderen Thema. Diese Frau hat für Katarinas Rettung eine Belohnung verdient, und ich bin persönlich dafür, dass sie die auch bekommt. Sie sollte aber trotzdem hierbleiben, und nicht freigelassen werden, wegen dem Risiko, falls sie zu fliehen versucht, und alles öffentlich macht. Wie ich aus dem Protokoll weiß, wollte sie früher Krankenschwester werden, und sie weiß auch sehr gut über Notfallmaßnahmen Bescheid. Sie wäre für die Galeere sehr wertvoll, und ich finde, sie sollte nicht mehr als Sklavin rudern, sondern als Belohnung für Katarinas Rettung auf der Krankenstation eingesetzt werden. Davon würden alle profitieren, natürlich auch sie selbst. Was halten sie von meinen Vorschlag?“ Anastasija und die anderen waren natürlich dafür, vor allem Katarina, sie sagte ebenfalls, wie gut sie diese Möglichkeit fand. Doch Matzukis Vater und der Chef machten weiter ihr Spiel, und waren dagegen.
Anastasija und die anderen kämpften jetzt wie Löwen um Judith, sie wollten sie unter allen Umständen von der Ruderbank holen. Doch da ihre Vorgesetzten noch immer dagegen waren, hoffte Anastasija jetzt ihren Trumpf ausspielen zu können, und sie sagte: “Ich möchte über Judith mit der Zentrale in Jekaterinburg sprechen.“ Doch der Chef hatte damit gerechnet, und sagte gespielt lässig: „Ich glaube aber nicht, dass es möglich ist. Und ich weiß nicht, wer ihnen dabei helfen kann…“ Anastasija rief deshalb laut, weil sie durch das nervige auf Zeit spielen ihres Vorgesetzten wütend wurde: „Dann verbinden sie mich mit jemanden, der es kann!“
Betont langsam, ohne großen Interesse wählte der Chef jetzt die Nummer, er zeigte ganz offen, dass ihn das überhaupt nicht interessierte. Doch dann konnten Anastasija und auch ihr Förderer endlich ihre Standpunkte darlegen, doch aus der Zentrale kam sofort ein klares Nein, wie man es zuvor schon abgesprochen hatte, wovon natürlich keiner wusste. Anastasija kam jedoch so weit entgegen, wie sie nur konnte, sie bot auch an, dass sich Judith zwar relativ frei auf der Galeere würde bewegen können, aber sie würde wirklich nicht freigelassen werden, eben wegen dem Risiko. Hauptsache, sie sollte als Belohnung für Katarinas Rettung nicht mehr rudern müssen. Doch alles wurde sofort abgelehnt. Der Typ dort stellte dann schließlich ein Ultimatum: Entweder es bleibt für Judith alles so, wie es ist, sie bleibt als Sklavin auf der Galeere, oder sie würde auf eine andere Galeere verlegt werden, und die Oberaufseherin dort würde den Befehl bekommen, Judith so hart wie nur möglich zu behandeln. Sie würde aber trotzdem unter allen Umständen am Leben gelassen werden, und bis ins hohe Alter auf der Ruderbank schuften müssen. Unter diesen Eindruck gaben Anastasija, ihr Förderer, auch Katarina und die anderen ihr Vorhaben auf, Judith von der Ruderbank zu befreien.
Bevor der Typ in Jekaterinburg das Gespräch beendete, gab er jedoch Anastasijas Chef die Erlaubnis, mit Judith so zu verfahren, wie er es für die Rettung Katarinas für richtig hielt. Nun kam alles so, wie es schon im Vorfeld mit Matzuki und ihren Vater, dem Chef, und den Typen in der Zentrale ausgemacht worden war. Judith würde auf der Galeere bleiben müssen, als Rudersklavin…

Der Chef sagte dann: „Nun denn, nachdem wir das geklärt haben, wie lange ist diese Sklavin denn schon nicht mehr auf der Ruderbank gewesen?“ Anastasija sagte dann mit feuchten Augen, aus vollen Mitleid für Judith: „Etwa zehn Tage…“ Der Chef antwortete darauf: „Gut, dann kommt sie noch heute wieder auf ihren Platz.“ Doch Tamara entgegnete: „Sie hat aber noch Wunden an den Füßen, die nicht abgeheilt sind. Wenn sie damit wieder rudern soll, dann geht das aber nicht, denn sie kann sich nicht abstützen, und wird gleich wieder ausfallen.“ Der Chef sagte nach kurzem Überlegen: „Gut, sobald ihre Wunden vollständig abgeheilt sind, rudert sie wieder. Das wird sicher noch ein paar Tage dauern. Das ist die einzige Form der Belohnung, die sie bekommt. Anastasija, sie werden mir das melden, wenn es soweit ist. Aber dann wird sie wieder ganz gleich behandelt wie früher, es gibt für sie keinerlei Ausnahmen. Das bedeutet natürlich auch, dass sie nicht nur in der Messe zum Aufräumen eingeteilt wird, falls ihr das jetzt geplant hattet. Ich befehle euch, dass ihr dafür sorgt, dass sie meistens auf ihren Platz bleibt, und rudert, bis ans Ende ihrer Tage. Und ihr Körper wird auch entsprechend aussehen, wenn sie beaufsichtigt wird, das bedeutet, dass die Direktive auch bei ihr genauestens eingehalten wird. Und ich werde mir das auch ansehen, und öfters unangemeldet eure Galeere besuchen. Und sollte diese Sklavin dann nicht auf ihren Platz sein und rudern, dann ziehe ich euch alle hier zur Verantwortung, wegen Befehlsverweigerung. Und ich habe die Macht, euch dann zu Rudersklavinnen zu machen. Ich bin neugierig, ob ihr wirklich bereit seid, Seite an Seite mit dieser Sklavin zu rudern. Ihr habt scheinbar vergessen, wer einmal eine Sklavin ist, die bleibt es auch. Anastasija, sie selber haben schon drei Aufseherinnen auf die Ruderbank geschickt, sie wissen also dass es möglich ist. Nur umgekehrt, das ist völlig ausgeschlossen. Und wegen dieser Sache mit Katarina mache ich aber trotzdem keine Ausnahme, verstanden?“

Anastasija musste es akzeptieren, doch sie sagte zu ihren Vorgesetzten: „Ich finde es überhaupt nicht in Ordnung, dass es für Judith keine Änderung ihres Daseins gibt. Ich werde natürlich alle ihre Befehle ausführen, und auch gehorchen. Doch ich gehorche unter Protest!“ Der Chef sagte darauf hämisch: „Zur Kenntnis genommen! Und ich habe jetzt zum letzten Mal den Namen von dieser Sklavin gehört! Doch nun zu den Punkten, die wir noch nicht erörtert haben. Tamara, warum haben sie Frau Matzuki ein Medikament- eine Spritze ohne ihre Einwilligung gegeben?“ Doch Tamara sagte: „Um Matzuki vor sich selber zu schützen. So wie sie getobt hat, da bekam ich echt Angst, dass sie sich selber verletzt. Ich habe ihr die Spritze gegeben, um sie vor Schaden zu bewahren.“ Doch Matzuki rief: „Blöde Ausrede! Du hättest das nicht tun dürfen, du bist als Ärztin ungeeignet!“ Doch Anastasijas Förderer sagte: „Jetzt ist es genug, das ist ja nicht mehr zum Anhören! Wir haben doch schon geregelt, dass Matzuki ungeschoren bleibt, und dass sich für diese Sklavin nichts ändert! Genug jetzt!“ Doch der Chef beharrte drauf, er ließ nicht locker, und fuhr fort: „Lucija, sie hatten nicht das Recht, Frau Matzuki in der Zelle zu schikanieren, sie zu ohrfeigen, und sie durften sie mit dem Kopf schon gar nicht in die Toilette halten. Sie haben damit eine Aufseherin entwürdigt, und das hat noch Folgen für sie! Weiters, Anastasija, was ist auf ihrer Galeere los? Warum kennt ihr eine Sklavin mit ihren Namen? Haben sie vergessen, dass die nur Nummern sind? Und warum lassen sie die sogar in der Messe aufräumen, anstatt sie bis zum Zusammenbruch rudern zu lassen? Warum gibt es bei ihnen relativ wenige Bestrafungen am Podest? Versuchen sie mir nicht einzureden, dass ihre Sklavinnen disziplinierter als die auf den anderen Galeeren sind, und sie deshalb weniger oft ausgepeitscht werden müssen!“

Anastasija erwiderte: „Na schön, wenn sie dieses Schauspiel weiter veranstalten wollen, dann tue ich eben, was sie wollen. Ich kenne diese Sklavin deshalb mit ihren Namen, weil es dafür verschiedene Gründe gibt, die ich noch erläutern werde. Erstens, sie ist sie von Katarina nur ein paar Tage zuvor am Podest bestraft worden. Auch Walerija hat sie schon zweimal wirklich hart bestraft. Auch andere haben schon mit dem Podest Bekanntschaft gemacht, das ist auch genau Dokumentiert, wenn sie sich das vielleicht Mal ansehen möchten. So viel zu ihren Vorwurf, dass es auf meiner Galeere so selten zu Bestrafungen kommt. Weiters: Diese Sklavin hat Katarina das Leben gerettet, wie sie bereits wissen. Ich denke, es ist dann ganz natürlich, dass man seine Lebensretterin um den Namen fragt, und sie auch etwas näher kennenlernen möchte. Egal, ob es sich dabei so wie hier um eine Sklavin und eine Aufseherin handelt. Mich interessiert, wie sie in derselben Situation reagiert hätten.“ Doch der Chef sagte darauf: „Das interessiert sie vielleicht, aber mich nicht. Auf jeden Fall wird das abgestellt, klar?“
Anastasija blieb kurz der Mund offen, doch dann fuhr sie fort, und nahm wieder Fahrt auf: „Zu ihren nächsten Vorwurf, warum die Sklavinnen in der Messe aufräumen, anstatt zu rudern: Es ist auch für die Aufseherinnen eine Erleichterung, weil die das sonst zu machen haben. Wenn die Sklavinnen dazu eingeteilt werden, ist die Messe auch ehrlich gesagt viel sauberer, weil sie natürlich unter Druck stehen, und sich viel mehr bemühen. Denn wie ich ebenfalls weiß, hat die Messe auf so mancher anderer unser Galeeren mehr Ähnlichkeit mit einen Schweinestall. Mich wundert, dass die Aufseherinnen dort überhaupt noch ihre Mahlzeiten einnehmen. Aber auf meiner Galeere blitzt und funkelt noch immer alles wie nagelneu. Auch das Ruderdeck, das ich ebenfalls regelmäßig von den Sklavinnen säubern lasse. Die Dienstälteste Oberaufseherin hat auch die Pflicht, dafür zu sorgen, dass von der üblichen Abnutzung mal abgesehen alles Top ist. Sehen sie sich doch Mal die Messen und das Ruderdeck auf den anderen Galeeren an, da trifft sie der Schlag, wenn sie dort reingehen. Das betrifft natürlich auch den Zustand der Krankenstation. Tamara achtet auf die Hygiene, dass dort Keime eingeschleppt werden, können wir uns nicht leisten. Sie wollen jetzt sicher sagen, ja und? Sind doch nur Sklavinnen, wenn eine davon etwas einfängt. Aber auch Aufseherinnen werden dort aufgenommen, wenn sie krank sind. Können sie das verantworten, wenn sich eine Aufseherin dort mit etwas infiziert? Wenn sie jetzt ja sagen, dann will ich das aber schriftlich haben, war das deutlich?
Jetzt reden wir Mal so, wenn sie nur mich, meine Galeere, meinen Führungsstil und den Umgang mit den Sklavinnen kritisieren können. Aber das andere scheint sie nicht zu interessieren, und kommen sie mir jetzt nicht mit den Argument, dass es ein anderes Thema ist, und über das wir jetzt nicht sprechen.“

Der Chef blickte während Anastasijas Ausführungen immer wieder auf die Uhr, und verzog sein Gesicht. Er zeigte, dass er nicht darüber reden wollte, bis es Anastasija reichte, und sie ihn fragte: „Haben sie schon wieder einen Termin? Haben sie nicht gesagt, dass sie mehr als genug Zeit haben? Wie spät ist es denn eigentlich?“ Der Chef sagte darauf: „Nein, mich kratzt da nur etwas an der Hand.“ Anastasija lachte, und fragte Tamara: „Kennen sie einen guten Dermatologen? Hi hi, Ich denke, unser werter Herr Vorgesetzter sollte mal dorthin gehen, und sich das Ansehen lassen.“
Als der Chef aufbrausen wollte, wurde auch Anastasija laut, und fuhr fort: „Außerdem, wie sie schon wissen, und ich es ihnen auch Anhand der Kostenaufstellungen und entsprechenden Tabellen bereits präsentiert habe, wird meine Galeere am wirtschaftlichsten geführt. Es ist noch zu keinen einigen Todesfall gekommen, außer beinahe der von Katarina, was sie aber vom Tisch gewischt haben. Jede Sklavin, die auf einer Galeere ihr Leben lässt, muss ersetzt, und die neue dann völlig neu ausgestattet und auch eingeschult werden. Verursacht Störungen im laufenden Betrieb, und natürlich auch entsprechende Kosten. Dafür sind wir drei Oberaufseherinnen auch extra hoch gelobt worden, dass wir die Kosten so niedrig halten konnten, wie sie sicher noch wissen. Also ist auch das ein Faktor, der Nachweislich mit meiner Methode der Führung zusammenhängt.“
Ihr Förderer meinte darauf: „Auch das ist anzuerkennen, denn auch das ist ein wichtiger Faktor…“

Doch der Chef sagte: „Kommen wir jetzt zum Ende: Frau Matzuki bleibt selbstverständlich eine Aufseherin, es gibt keinerlei weitere Maßnahmen gegen sie. Anastasija, sie werden allen anderen Aufseherinnen anweisen, dass Frau Matzuki von den anderen Aufseherinnen nicht darauf angesprochen werden darf. Und niemand darf Frau Matzuki in irgendeiner Weise spüren lassen, was sie davon halten. Katarina, das gilt ganz besonders für sie. Denn es ist eigentlich nichts passiert, deshalb ist dieses Thema für mich abgeschlossen, und deshalb auch für euch. Alle ihre Arbeiterinnen bekommen gleich anschließend noch eine entsprechende Mail von mir, die alle zu lesen, und zu bestätigen haben.
Weiters, diese Sklavin bleibt auf der Galeere, und wie ich es damit schon sage, als Sklavin auf ihren Ruderplatz. Für sie ändert sich nichts, und sie kommt wieder auf ihren Platz zurück, wenn ihre Wunden abgeheilt sind. Und es wird auch keine Sklavin mehr mit ihren Namen angesprochen, auch diese spezielle nicht!
Anastasija, sie führen und verwalten ihre Galeere so wie bisher, aber ich will, dass die Folterkammer bald fertig eingerichtet, und dann auch in Betrieb genommen wird. Die Sklavinnen hatten schon mehr als genug Zeit, sich an die Lebensbedingungen auf der Galeere zu gewöhnen, und ich wünsche keine weitere Verzögerungen. Es sollen auch schon bald die Gäste auf die Galeere kommen, und die Sklavinnen für das verwenden, wofür sie neben ihrer Arbeit als Rudersklavinnen auch vorgesehen sind. Denn auch das bringt Geld, und das ist auch der Hauptsächliche Nutzen. Alles weitere wird sie gemacht wie besprochen. Das war es, und jetzt alle zurück an eure Arbeit!“

Anastasija und die anderen erhoben sich nun frustriert, denn sie hatten für Judith nichts bewirken können, und Matzuki ging als die große Gewinnerin daraus hervor. Sie erhob sich ebenfalls, doch da sie immer noch den orangen Overall trug, sagte sie plötzlich, um noch einen Tiefschlag anzubringen, und allen ihre Macht zu zeigen: „Ich bin eine Aufseherin, und keine Sklavin. Deshalb fordere ich, dass ich auch mit der Kleidung einer Aufseherin auf die Galeere zurückkehre, und nicht in diesen Overall.“ Der Chef sagte auch gleich: „Aber natürlich. Sie erhalten selbstverständlich auch ganz neue Dienstkleidung. Katarina, sie gehen jetzt zur Ausstattung, und bringen Frau Matzuki neue Catsuits, verstanden?“ Diese glaubte, sich verhört zu haben, und sie schüttelte den Kopf. Der Chef fragte auch gleich: „Wollen sie sich etwa weigern? Nur zu!“ Doch Anastasija sagte zu ihr leise: „Bitte, gehen sie, und tun sie, was er gesagt hat. lassen sie sich auf nichts ein. Tun sie ihm nicht den Gefallen.“ Katarina schluckte jetzt all ihren Ärger, und ihre Wut hinunter, und machte sich auf den Weg zur Kleiderkammer. Sie holte dort neue Catsuits für Matzuki, und legte sie dann bei ihrer Rückkehr auf den Tisch. Doch Matzuki sagte gleich boshaft grinsend: „Ich bin aber hier, und du wirst mir meine Dienstkleidung persönlich aushändigen, klar?“ Katarina atmete ein, und übergab ihr die Catsuits. Matzuki sagte grinsend: „Dankeschön.“ Dann zog sie sich in einen Nebenbüro um, warf bei ihrer Rückkehr Anastasija den Overall vor die Füße, und sagte zu ihr: „Aufheben...“ Anastasija wäre sie jetzt am liebsten angesprungen, doch sie beherrschte sich, als sie sah, dass der Chef und Matzukis Vater das grinsend beobachteten. Matzukis Vater sagte zu ihr: „Tun sie jetzt, was meine Tochter will, sonst waren sie die längste Zeit Oberaufseherin!“ Anastasija wusste, wenn sie nicht mitspielt, würde sie wirklich abgesetzt werden. Sie hob den Overall auf, legte ihn zusammen, und Matzuki umarmte zum Abschied ihren Vater. Sie sagte: „Danke, dass du gekommen bist.“ Er sagte darauf: „Wenn man dir wieder Schwierigkeiten macht, dann melde es mir umgehend.“ Sie verabschiedeten sich voneinander, und dann wurden alle aus dem Büro geschickt.
Dann machten sich alle zur Galeere auf, und unterwegs sagte Matzuki lachend zu Anastasija: „War wohl nichts. Haben sie wirklich gedacht, dass sie das mit mir machen können?“ Sie ging lässig vorne weg, und bekam am Handy eine Nachricht. Sie kramte es heraus, und sagte zu Katarina: „Halte meine Sachen, sonst kann ich nicht lesen, was ich bekommen habe. Und das ist sicher wichtig, also behindere mich nicht.“ Katarina blieb nichts übrig, sie nahm Matzukis Sachen, und diese las die Nachricht, die von ihren Vater war. Er hatte ihr geschrieben: „Ich habe dir geholfen, aber das war viel zu viel, was du da gemacht hast. Es war schwierig, das so zu regeln. Du hattest Glück, Mache das nie mehr, und vergiss nicht, halte dich an die Regeln an Bord, die auch für dich gelten. Noch Mal kann ich dir nicht helfen.“ Sie wusste, dass sie tun musste, was ihr Vater wollte, sie bestätigte kurz, und löschte dann alles. Als ihr Katarina ihre Kleidung wieder geben wollte, sagte sie: „Ach Katarina, ich fühle mich etwas schwach. Trage du meine Dienstkleidung, sei doch so gut ja?“ Katarina stiegen voller Zorn und Machtlosigkeit wieder die Tränen in die Augen, doch sie blieb stumm, und alle kehrten auf die Galeere zurück.
Als die anderen Aufseherinnen sahen, dass Matzuki ebenfalls wieder zurückkehrte, diskutierten sie dann natürlich darüber. Doch gleich nach ihrer Rückkehr ins Büro las Anastasija die Mail von ihren Chef, und sie schrieb allen Aufseherinnen, sie ebenfalls zu lesen, und sich entsprechend zu verhalten.

Dann kamen Katarina und Lucija, und fragten: „Soll das wirklich so sein, dass Matzuki dafür nichts geschieht, dass sie für ihren Mordversuch einfach so davonkommt? Und Judith? Soll es denn wirklich für sie so weitergehen, trotz ihrer Leistung?“
Anastasija entgegnete: „Wir haben es gehört, wir haben gar nichts, wir haben gar keine Handhabe gegen Matzuki. Jetzt weiß ich eigentlich erst, wo wir hier sind. Und das ist beschämend, hat mir die Augen geöffnet. So leid es mir auch tut, aber da sind Mächte am Werk, gegen die wir nicht ankommen.
Matzuki und Galina, die haben alle Trümpfe in der Hand. Aber dennoch, die müssen sich an die Regeln hier halten, das wurde auch extra erwähnt. Ich werde auch weiterhin ein Auge drauf haben, und sie einbremsen. Aber die Folterkammer kann ich auch nicht länger hinauszögern, und wir wissen, dass sie irgendwann kommen würde. Geredet wurde im Flottenkommando schon seit längeren darüber, dass unsere Galeere die erste sein soll, wo sie eingerichtet wird. Und ich fürchte, ich weiß, wer dann sehr oft da drin sein wird, was ich ihr leider auch nicht ersparen kann, so gerne ich das auch möchte… Aber das soll sie besser nicht erfahren, sonst zerbricht sie daran, und ich weiß nicht, ob es nicht besser für sie ist.“
Katarina und Lucija dachten das gleiche, und Lucija fragte noch: „Aber… wer sagt es jetzt Judith? Sie hofft sicher auf ihre Freilassung. Wie sagen wir es ihr?“ Anastasija sagte: „Es ist besser, das machen wir alle drei. Uns vertraut sie am meisten. Aber wir müssen ihr auch sagen, dass sie offiziell nur eine Nummer wie alle anderen ist. Aber wir Oberaufseherinnen sind nicht immer in der Nähe, und wir können deshalb auch nicht hören, ob man sie nicht doch auch mit ihren Namen anspricht, und sie damit auch als Mensch ansieht… Ach Gott, Judith tut mir so leid…“
Katarina sagte mit Tränen in den Augen: „Dass wir wirklich nichts für sie tun können, nachdem, was sie für mich getan hat?“
Lucija fügte hinzu: „Es ist erschreckend, wie diese Besprechung verlaufen ist…“
Anastasija meinte: „Ich weiß, auch ich hätte so gerne ein anderes Ergebnis gehabt. Wenn schon Matzuki damit durchkommt, aber dass wenigstens Judith nicht mehr rudern muss. So leid es mir für sie auch tut, wir müssen unsere Befehle befolgen, die wir ihr betreffend bekommen haben. Wir müssen sie weiterhin als Rudersklavin hier behalten. Aber dennoch, ein wenig anders werden wir es für sie doch gestalten. Ich zähle dafür auch auf euch. Und die meisten anderen Aufseherinnen werden es auch so sehen. Sonst helfe ich nach. Aber nicht ohne meine Befehle ausser Acht zu lassen.“ Katarina meinte darauf: „Ich werde mit den anderen sprechen, und sie bitten, Judith doch anders als vorher, sie etwas schonender zu behandeln, wenn sie schon hier bleiben muss. Die meisten werden das sicher für mich, und damit auch für Judith tun. Mehr wird leider nicht möglich sein. Die Vorgesetzten haben wirklich an alles gedacht.“ Anastasija war damit einverstanden, und sagte: „Aber wir müssen es Judith doch irgendwann sagen. Wir drei gehen jetzt gemeinsam zu ihr, und bringen es ihr so schonend wie möglich bei.“

Dann machten sich die drei auf, und je näher sie zur Judiths Zelle kamen, umso schwerer fiel ihnen das gehen…



Gruß Schwester Annika
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:20.02.18 23:51 IP: gespeichert Moderator melden


Zum Thema Matzuki und Galina Empfehle ich einen "Unfall" auf See wenn sie zb grad auf dem Oberdeck sind. Das ist dann halt Bedauernswert das beide allein auf Deck waren und über Bord gefallen sind und es hat niemand was bemerkt.
Ist Natürlich Mist wen der Oberste Chef gleichzeitig Matzukis Vater ist.
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