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  Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle
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Zwerglein Volljährigkeit geprüft
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:28.02.23 00:33 IP: gespeichert Moderator melden


Mensch Schwester Annika,
ich muss leider feststellen, dass Du ein kleiner Sadist bist.
Wie kannst Du uns wieder, für längere Zeit, so auf die Folter spannen, um zu erfahren was es mit dem 2. Schlüssel auf sich hat.

Galina hat jetzt von Alexandra eine Abfuhr erhalten, ob sich das nicht später rächt, denn immerhin ist sie immer noch Oberaufseherin.

Judith, eine Rudersklavin, darf an ihrem Geburtstag sogar Champagner trinken.
Der wird ihr sehr in den Kopf gestiegen sein, weil sie ja Alkohol nicht gewöhnt ist.
Aber hoffen wir das Michail, wegen Judith, noch was tun kann.

Danke Dir Schwester Annika für den tollen Lesestoff.

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Gruß vom Zwerglein

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TV Yvette-Joelina
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:28.02.23 23:18 IP: gespeichert Moderator melden


Wir sollten sie nicht so bedrängen eine Fortsetzung zu posten.

Eine gute Geschichte braucht Zeit.

Es ist erst gut eine Woche her seit sie eine Fortsetzung gepostet hat.

Geduld ist eine Tugend die hier offensichtlich nicht jeder hat.


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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:01.03.23 00:12 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, danke für die netten Kommentare. Es stimmt schon, Fortsetzungen dauern bei mir des öfteren etwas. Aber dafür sind sie auch lesenswert.
Und... Zwerglein hat sehr wohl Geduld. Kommentiert auch immer fleissig, dafür ein extra Dankeschön.
Also, bis zur nächsten Fortsetzung, die wieder einige Überraschungen bieten wird -
Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 01.03.23 um 00:14 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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TV Yvette-Joelina
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:02.03.23 20:20 IP: gespeichert Moderator melden


Ich habe die Geschichte heute komplett nach Word kopiert und als ich damit fertig war, musste ich feststellen, dass es über 1000 Seiten geworden sind.

Einfach unglaublich welchen Umfang die Story hat.

Und es kommen noch hoffentlich viele Seiten dazu.

Du kannst stolz auf dich sein Schwester Annika. Auf das was du da geleistet hast.
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kamikazekifferin Volljährigkeit geprüft
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:03.03.23 15:40 IP: gespeichert Moderator melden


Ich stimme auch allen anderen zu. Lasse dich nicht beim schreiben stressen, egal, wie viel hier gejammert wird.
Bei deinem Stil kann man sicher sein, dass da etwas großartiges rauskommt. Jeden Teil den du veröffentlichst hat sich immer gelohnt zu lesen.

mit fesselndem Gruß

Kami
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Zwerglein Volljährigkeit geprüft
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Baden - Württemberg


alles kann - nichts muss

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:06.03.23 19:42 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Bei deinem Stil kann man sicher sein, dass da etwas großartiges rauskommt. Jeden Teil den du veröffentlichst hat sich immer gelohnt zu lesen.


Ganz meine Meinung!!!!

Nur mit den Kommentaren hapert es noch.
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Gruß vom Zwerglein
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TV Yvette-Joelina
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Sachsen


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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:21.03.23 20:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Schwester Annika,

ich hoffe Du kommt mit dem nächsten Fortsetzungsteil gut voran und spannst deine Leser nicht mehr so lange auf die Folter.

es ist ja bald Ostern und vielleicht überrascht Du uns ja mit einem kleinen Ostergeschenk.

Liebe Grüße
Yvette-Joelina
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SCHWESTER ANNIKA
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Austria


alles bleibt besser

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:09.04.23 23:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, meine Lieben Leser.

Wie erhofft, erbeten, kommt heute die nächste Fortsetzung.
Es ist als ein kleines Ostergeschenk von mir. Was das bedeutet, könnt ihr lesen...
Und ich bin mir sicher, dass ich euch nicht zu viel versprochen habe.

Ich wünsche euch wieder viel Spaß!

Teil 160


Als Anastasija fertig war, sagte sie zu Katarina. „Sie haben nun die… sagen wir… Ehre, den Sklavinnen diese Belohnung zukommen zu lassen. Sie sind dafür auch die richtige, denn ich weiß, wie sehr sie die Sklavinnen nicht nur schätzen, sondern sie sogar recht gern haben. Natürlich vergessen sie niemals auf ihre Aufgaben, und Pflichten, und sie haben auch keine Hemmungen, sie auch durchzusetzen. Wenn es sein muss, auch mit harter Hand. Das machen sie den Sklavinnen auch vorher noch klar, vor allem, dass sie sich immer noch auf einer Galeere befinden. Auf der strenge Disziplin, und unbedingte Pflicht zum Gehorsam herrscht. Und dass diese strengen Grundregeln auch weiterhin mit Gewalt, und wenn es sein muss, auch mit großer Brutalität, und hohen, strengen Strafen durchgesetzt werden. Und wenn es die Situation erfordert, dann werden auch sie Katarina, als Oberaufseherin, diese harten Strafen anordnen, und auch vollstrecken lassen. Sobald den Sklavinnen das verdeutlicht wurde, kommen sie zum angenehmeren Teil. Denn heute sollen, heute dürfen sie etwas anderes tun. Haben sie diese Funktion auch verstanden, die ich ihnen erklärt habe?“ Katarina prustete noch Mal kurz, dann nickte sie, und sagte: „Das wird den Sklavinnen höchste Wonnen bereiten. Aber… soll ich dann auch noch am Ruderdeck bleiben, wenn das anfängt?“ Anastasija grinste kurz, und meinte: „Nein, meinetwegen können sie die Sklavinnen ruhig alleine lassen. Ich denke, die wollen auch gar nicht, dass jemand von uns da ist. Ich bin auch nicht da, denn ich muss dann noch jemanden einen Besuch abstatten. Darauf freue ich mich schon. Tun sie das, was sie für richtig halten.“ Damit gingen beide raus, und Anastasija verließ das Ruderdeck.

Katarina machte zuerst einen Kontrollgang, und teilte auch die zusätzlichen Tücher, und Trinkflaschen aus. Sehr viele Sklavinnen gratulierten, und beglückwünschten sie zu der Beförderung. Eine Sklavin stand auch auf, senkte kurz den Kopf, betrachtete dann Katarinas silberne Verschlussspange am Gürtel, und sagte: „Frau Oberaufseherin Katarina, ich gratuliere ihnen vom ganzen Herzen. Denn sie haben sich das schon lange verdient, und wir werden unser Bestes geben, sie nicht zu enttäuschen.“ Katarina lächelte sie an, legte die Hand auf die Schulter der Sklavin, und sagte: „Ich danke dir, deine Worte freuen mich wirklich.“ Als sie mit dem austeilen fertig war, aktivierte sie das Headset, und begann: „Alles herhören! Ich kann offen sagen, dass ihr mich sehr schätzt, obwohl ihr alle wisst, was ich hier zu tun habe. Wie ihr eben gehört habt, bin ich zur Oberaufseherin befördert worden. Darüber freut ihr euch sogar, das habe ich auch an den Gratulationen bemerkt, die ich von euch erhalten habe. Und ich danke euch allen auch dafür. Wir sind bisher recht gut miteinander ausgekommen, und ich habe keinerlei Bedenken, warum das plötzlich anders sein soll, nicht wahr? Mehr brauche ich auch nicht zu sagen, denn ihr wisst, woran ihr auch weiterhin bei mir sein werdet. Aber ich gebe euch den guten Rat, nicht Mal herauszufinden zu versuchen, wo meine Grenzen sind, ober ob ich meine Pflichten nicht wahrnehmen werde. Denn ich werde nicht zögern, euch beizubringen, wie sehr ihr euch darin getäuscht habt.“ Damit zeigte sie zum Podest, und fuhr fort: „Als Oberaufseherin habe ich die Pflicht, für Ordnung, und für die Einhaltung der Ruderzeiten zu sorgen, und ich werde das mit den Methoden; und Maßnahmen, die uns hier zur Verfügung stehen, auch durchziehen! Vergesst bloß eines nicht, nämlich dass ihr euch alle, auf einer Galeere befindet, auf der strenge Disziplin herrscht! Wenn mir eine von euch wegen eines Vergehens gemeldet wurde, worauf das Podest steht, dann werde ich nicht im geringsten zögern, sie dafür auch hart büßen zu lassen. Egal, wie hoch die Strafe dann auch sein wird, dann werde ich meine Kompetenz als Oberaufseherin wahrnehmen, und die Sklavin zum Podest verurteilen! Und egal, wer es auch sein wird, ich werde sie auspeitschen lassen, und ich werde es auch bis zum Schluss überwachen! Selbst wenn es dafür zwei Einheiten benötigt, weil die verurteilte Sklavin es beim ersten Mal nicht aushält, und mehrmals das Bewusstsein verliert. Ich bin zwar kein Freund von diesen -ehrlich gesagt- grausigen Schauspiel, doch wenn es nötig ist, lasse ich das Urteil vollstrecken, das ich zuvor verkündet habe!
Wenn es sein muss, dann werde ich auch kollektive Strafen anordnen, also zusätzliche Ruderschichten! Ich habe meine Gründe, warum ich euch extra darauf hinweise! Also gebt euch keinen Illusionen hin, damit dass klar ist! Doch ich hoffe, dass es nicht so weit kommen muss! Also bemüht euch, dann werden wir uns auch weiterhin relativ gut verstehen, so wie es bisher gewesen ist! Ich sehe keinen Grund, warum das nicht klappen sollte! Also, reißt euch auch weiterhin zusammen, dann soll es eurer Schaden nicht sein! Und wenn das funktionieren sollte, dann kann es bei dem, was in Kürze folgt, durchaus auch eine… Wiederholung geben! Das soll ich euch von Anastasija, und auch von Lucija so bestellen!“ Die Sklavinnen waren zuerst etwas bedrückt, da auch ´ihre´ Katarina, nunmehr als Oberaufseherin, auch die üblichen Strafen anordnen und durchziehen würde… Aber sie realisierten, und akzeptierten auch, dass Katarina doch gar nicht anders konnte.

Nach einer kurzen Pause, fuhr Katarina fort: „Doch nun komme ich zu der angekündigten Belohnung, die ihr erhalten werdet. Dafür werde ich euch auch alleine lassen, denn ihr wollt sicher nicht, dass ich das mitbekomme, was hier am Ruderdeck in Kürze abgehen wird, wie ich garantiert richtig vermute. Zur Erklärung: Ihr habt alle einen Dildo in euren Körper, der euch allerdings keine Wonnen bereitet. Doch heute, heute Abend wird es anders, denn genau umgekehrt sein. Ich bin absolut davon überzeugt, dass ihr alle so richtig ausgehungert seid, und diesen, euren Hunger, den werde ich euch heute Abend stillen. Und wie gesagt, bei weiterhin guten Benehmen, und auch, um euch etwas Abwechslung zu gönnen, kann es auch ohne weiteres eine Wiederholung geben. Doch ihr dürft niemals vergessen, wo ihr hier seid, und was von euch tagtäglich erwartet wird. Und das steht auch an erster Stelle, wie ich ausdrücklich anführen möchte.“
Unter den Sklavinnen machte sich nun doch etwas Verwunderung, und auch Verwirrung breit. Was soll das denn sein, alle sind ausgehungert? Wonnen, die allen bereitet werden sollen? Wie soll das denn gehen? Katarina ging nun zum Steuerungspult, vom Taktgeber, und fuhr fort: „Anastasija hat mir erklärt, wie man die Straffunktion vom Dildo, umkehren kann. Für diese Umprogrammierung hat allerdings nur sie alleine die Möglichkeit, und sie hat auch schon alles aktiviert. Doch die erstmalige Ausführung, die hat sie mir überantwortet. Und das wird nun von mir ausgeführt. Ihr habt nun ein paar Stunden nur für euch, und dazu lasse ich euch auch alleine, wie ich es euch versprochen habe. Ich hoffe, dass ihr alle bereit seid. Ich wünsche euch allen viel Vergnügen, und nützt diese Gelegenheit. Viel Spaß euch allen!“ Dann drückte sie ein paar Knöpfe, und sogleich begann es in den Körpern der Sklavinnen im wahrsten Sinne des Wortes abzuspielen. In jeder einzelnen begann sich der Dildo abwechselnd zu drehen, und zu aalen. Er stieß sanft, aber auch härter zu, und es flossen abwechselnd schwache, und auch stärkere Kribbelströme durch die metallene Dildospitze, in die empfindlichste Körperregion der Frauen. Zuerst erschraken die Sklavinnen, doch allmählich breiteten sich die Geräusche vom wohllustigen Stöhnen am Ruderdeck aus. Sie drückten die Schrittbänder ihrer Keuschheitsgürtel im selben Rhythmus wie es der Dildo in ihnen vorgab, gegen die Körper. Sie begannen sich zu winden, sie bäumten sich auf, sie stöhnten, sie streckten sich auf ihren Ruderbänken durch, auch spitze, immer lautere, und langanhaltende Lustschreie waren am Ruderdeck zu hören, die immer lauter, und auch zahlreicher wurden. In jedem Dildo war auch die ´Random´- Funktion aktiviert. Jede Sklavin erlebte nun das gleiche, wie ihre Banknachbarin. Der selbe Ort, in dem tagtäglich nur Grauen, Gewalt, Schmerz, und große Pein herrschte, war nun zu einem Ort der Wonnen, und dem höchsten Glück für die geschundenen, gequälten Sklavinnen geworden.
Katarina ging lächelnd zum Ausgang, sie löschte das Licht, und ließ die Sklavinnen mit ihren Gefühlen, und mit ihrem unbeschreiblichen Glück, für eine lange Zeit an diesem Abend alleine…

Sie kehrte zu Judith zurück in die Zelle, unterhielt sich noch lange mit ihr weiter, und kehrte dann aufs Ruderdeck zurück. Sie schaltete die Dildosteuerung wieder ab, und zog auch den Schlüssel ab. Dann blickte sie in die Ruderreihen. Dort hingen die Sklavinnen ausgepumpt, erschöpft und auch unendlich befriedigt auf ihren Ruderplätzen. Bei allen lief der Lustsaft aus den Sieblöchern von den Keuschheitsgürtel. Viele bedankten sich überschwänglich bei Katarina, und sie wusste, dass sie für die restliche Zeit eine ruhige Nacht hatte. Sie täuschte sich nicht, kurz nachdem sie die Steuerung wieder abgeschaltet hatte, sanken die Sklavinnen völlig erschöpft auf ihren Plätzen zusammen. Alle fielen in einen totenähnlichen Schlaf, aus dem sie erst am nächsten Morgen wieder durch die Klingel erweckt werden würden…


Inzwischen trieb sich Galina unruhig auf der Galeere herum, einerseits war sie in Sorge, ob Anastasija nicht doch noch ihre Kabine kontrollieren würde. Zum anderen war sie sich nicht sicher, ob Anastasija sie nicht doch nur auf dem Arm genommen hatte. Sie lungerte in der Messe herum, und sah den Sklavinnen nachdenklich bei der Arbeit zu. Dann befahl sie, dass mit dem aufräumen so lange gewartet werden soll, bis sie wieder gegangen war. Die Aufseherin, die die beiden beaufsichtigte, machte sie jedoch darauf aufmerksam, dass die Sklavinnen ihre Arbeit machen mussten, und nicht darauf warten konnten, bis Galina es erlaubte. Sie wies auch darauf hin, dass Anastasija ab und zu vorbeisah, um zu überprüfen, ob das Ganze auch gut lief. Und wenn die Sklavinnen mit dem Aufräumen nicht vorankamen, würde Anastasija wissen wollen, weshalb. Und was soll die Aufseherin ihr dann sagen? Deshalb gab Galina klein bei, und sagte nichts mehr. Doch die Aufseherin wollte gar nicht, dass diese intrigante Unperson ihnen auf die Finger sah, und dass sie besser verschwinden sollte. Deshalb sagte sie leise zu einer Sklavin, dass sie den Boden aufwaschen, aber damit zuerst bei Galinas Tisch anfangen soll. Die Sklavin verstand, lächelte in sich hinein, und als sie mit dem nassen Wischmop ankam, stand Galina auf, und ging etwas in der Messe herum. Doch die Aufseherin sagte zu ihr: „Frau Oberaufseherin, sie sollten hier nicht herumgehen, denn der Boden ist nass, sie könnten sonst ausrutschen, stürzen und auf die Nase fallen. Und das tut weh. Also darf ich sie bitten, etwas zu warten, ja?“ Doch Galina reagierte nicht darauf, sondern stiefelte weiter herum.

Doch auch diese Aufseherin war so wie mehrere andere, von Galina viel zu oft, wegen Kleinigkeiten voll niedergemacht worden. Sie nahm nun diese Gelegenheit wahr, um sich bei ihr für all das zu revanchieren. Deshalb platzte ihr nun der Kragen und sie fuhr Galina an: „Können sie nicht ein paar Minuten drauf warten, bis der Boden wieder trocken ist? Geht das?“ Galina zeterte jedoch drauf los: „Was erlauben sie sich? So reden sie mit mir nicht!“ Doch die Aufseherin blieb standhaft, und sie wiederholte: „Können sie nicht ein paar Minuten drauf warten, bis der Boden wieder trocken ist? Geht das? Was ist, wenn sie stürzen, und sich verletzen? Wollen sie dann etwa der Sklavin die Schuld daran geben, nur weil sie sich wegen ihrer Uneinsichtigkeit vielleicht sogar einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen haben? Nichts leichter als das! Oder wollen sie das vielleicht sogar? Und ich habe ihnen auch schon gesagt, dass die Sklavinnen nicht darauf warten können, bis sie sich dazu bemüßigt fühlen, sich nicht mehr hier aufzuhalten!“ Galina grummelte erst vor sich hin, zischte dann die Aufseherin an, und zeigte dazu mit dem Finger auf sie: „Wir sprechen uns noch!“ Doch die Aufseherin fuhr frech zurück: „Das werden wir schon noch sehen! Bin neugierig, was Oberaufseherin Anastasija, oder… Oberaufseherin Lucija dazu sagen, dass sie sich ganz bewusst in Gefahr begeben haben, am Boden auszurutschen, und sich dann zu verletzen! Die Sklavinnen brauchen sie dann auch nicht die Schuld geben! Versuchen sie es nicht Mal! Denn ich werde in dem Fall voll hinter den beiden stehen! Und auf Oberaufseherin Katarina hätte ich jetzt beinahe vergessen! Die wird sich meine Meldung, wohl mit ganz besonderen Vergnügen anhören!“ Unter diesem Eindruck, gab Galina auf, und verzog sich in den Wellnessbereich. Auch dort hockte sie in Gedanken versunken an der kleinen Bar, und nippte an einem Getränk. Sie merkte, dass sich niemand mehr irgendetwas von ihr gefallen ließ. Sie spürte, dass ihre Macht immer mehr schwand, und sie niemanden mehr einschüchtern konnte, und das nagte besonders an ihr. Zusätzlich war sie wegen Katarinas Beförderung frustriert, und sie hoffte, nach dem Gespräch mit ihren Freunden im Flottenkommando alles rückgängig machen zu können.

Inzwischen klingelte Anastasija an Galinas Türe, doch da sie nicht öffnete, machte sich Anastasija auf die Suche nach ihr. Zuerst sah sie in der Messe nach, und fragte die Aufseherin: „War Galina hier?“ Die Aufseherin sagte: „Ja, sie saß hier länger nur rum, konsumierte aber nichts. Aber die wollte den Sklavinnen sogar verbieten, hier aufzuräumen, bis sie wieder weg ist. Ich sagte ihr aber, dass die Sklavinnen nicht darauf warten können, und ließ sie dann anfangen. Sie blieb trotzdem noch hier, als der Boden aufgewischt wurde, und stapfte dann noch weiter hier herum. Ich musste sie sogar darauf aufmerksam machen, wie gefährlich das ist, da sie stürzen kann, und ob sie dann die Sklavinnen dafür verantwortlich machen will. Sie ignorierte das trotzdem, und drohte mir dann auch. Und erst, als ich ihr ankündigte, mich darüber zu beschweren, trollte sie sich endlich.“ Anastasija hörte sich alles an, auch über Galinas Drohung, und sagte dann: „Die lernt nichts dazu, na schön, dann muss ich wohl andere Saiten aufziehen. Danke für die Info.“ Damit ging sie raus, und suchte weiter nach Galina.

Sie fand sie schließlich im Wellnessbereich an der Bar, als sie daherkam, fiel Galina vor Schreck beinahe das Glas aus der Hand. Sie stieg vom Barhocker, und nahm Haltung an. Anastasija griff an ihr vorbei sofort zum Glas, schnupperte daran, rümpfte dann die Nase und fragte: „Ich habe ihre Kabine noch nicht kontrolliert. Deshalb befinden sie sich noch im Dienst, und trotzdem trinken sie Alkohol? Obwohl sie wissen, dass das nicht erlaubt ist? Jetzt benötigen sie aber eine sehr gute Erklärung, also los, raus damit, aber ein bisschen plötzlich!“ Galina atmete durch, sammelte sich, und begann: „Ich dachte, sie komm...“ Doch Anastasija unterbrach sie, und fragte zynisch: „Ach… sie haben also… gedacht, wie? Ist ja mal was ganz neues! Sie gebrauchen also ihr Hirn, und ich war schon die längste Zeit der Meinung, dass sie gar keins haben, bei… sooo viele Fehler, die sie andauernd machen… Also, was tun sie hier, und warum warten sie nicht in der Kabine, bis ich komme, und mit der Inspektion beginne?“ Während Galina von Anastasija wie ein Schulmädchen abgekanzelt wurde, verzog sich die Bardame in den Nebenraum. Sie wollte nicht zwischen die Fronten geraten, außerdem wusste sie, wie intrigant Galina war. Und sie würde diesen Anlass sofort nützen, um der Bardame Schwierigkeiten zu machen. Galina gab jedoch keine Antwort, so fuhr Anastasija fort: „Ich habe sie was gefragt, aber wenn sie hier nicht antworten möchten, dann meinetwegen im Büro. Also ab zum Rapport!“ Galina murrte deshalb: „Ist ja gut, ist ja gut! Aber sie führten doch schon…“ Doch Anastasija unterbrach sie gleich wieder, und sagte: „Sie schweigen jetzt! Vorher wollten sie nichts sagen, aber jetzt auf einmal doch? Oh nein! Sie werden im Büro noch genug Gelegenheit dazu haben, das verspreche ich ihnen! Also los! Gehen wir!“ Galina musste gehorchen, und sie machte sich hinter Anastasija auf dem Weg. Doch schon nach ein paar Schritten befahl ihr Anastasija: „Sie gehen gefälligst vor mir! Sonst verlaufen sie sich unter Umständen noch! Also los, husch husch! Gehen sie voran!“ Zornbebend tat Galina, was ihr befohlen wurde, doch sie nahm sich vor, sich beim Rapport ruhig, und vor allem einsichtig zu verhalten. Aber sie schwor sich, morgen im Flottenkommando alles zu berichten, was ihr heute von Anastasija, und all den anderen widerfahren ist, und sie dann dafür bitter büßen zu lassen…

Im Büro fragte Anastasija: „Warum waren sie nicht in ihrer Kabine, und haben dort auf mich gewartet?“ Galina murmelte: „Sie waren bei der Aufsicht am Ruderdeck, und ich dachte mir, dass sie danach kommen werden. Und ich möchte mich bei ihnen entschuldigen, dass ich nicht in der Kabine war, als ihr Dienst zu Ende war. Es wird nicht mehr vorkommen. Das versichere ich ihnen.“ Doch Anastasija fuhr sie an: „Sie murmeln nicht in ihren nicht vorhandenen Bart hinein, sondern ich bestehe auf einer korrekten, und deutlich vorgetragenen Antwort, haben sie das verstanden? Die Frage kennen sie bereits, und jetzt kriege ich die Antwort!“ Nachdem Galina laut und deutlich geantwortet hatte, fragte Anastasija gleich weiter: „Was hatten sie in der Messe zu suchen, und warum gaben sie sich bewusst in Sturzgefahr, als der Boden gewischt, und sie extra darauf hingewiesen wurden?“ Galina sagte darauf: „Ich hatte Hunger, und ich ging dann auf die Seite, damit die Sklavinnen ihre Arbeit machen konnten.“ Anastasija setzte da aber sofort an: „Die Essensausgabe war aber schon zu Ende, sie haben auch nichts gegessen, und sie haben sogar befohlen, dass man mit den aufräumen waren soll, bis sie wieder weg sind! Und sie haben keinen zu drohen, der sie auf die möglichen Gefahren, vom feuchten Boden aufmerksam macht, verstanden? Glauben sie etwa, ich habe mich nicht informiert, bevor ich den Rapport angeordnet habe? Ich weiß über alles Bescheid, was sie schon wieder abgeliefert haben! Also, warum lügen sie auch noch?“ Obwohl es in Galina kochte, gab sie klein bei, und entschuldigte sich noch Mal für alles. Dann sagte Anastasija: „Sie hatten zu warten, bis ich die Kabineninspektion durchgeführt habe, und solange waren sie auch noch im Dienst. Aber sie lungerten an der Bar dort oben herum, und tranken auch einen Cocktail, einen Alkoholhältigen, wenn ich mich recht erinnere! Schön, morgen Nachmittag sind wir wieder im Haupthafen. Doch als Konsequenz für ihre heutigen Verfehlungen, und ganz besonders für das trinken vom Cocktail, haben sie drei Tage Landgangverbot! Sie werden in den Bars am Hafen nicht abhängen, und sie werden auch nicht die Discos unsicher machen, sondern sie bleiben schön hier an Bord, verstanden? Deshalb übergeben sie mir jetzt ihre Keycard, damit ich sie für den Landgang sperren kann, also los jetzt!“ Galina klappte das Kinn runter, damit würde auch ihr Gespräch, mit ihren Freunden nicht stattfinden können. Sie wollte jetzt aufbrausen, doch sie hielt sich zurück, um nicht noch mehr Strafen aufgehalst zu bekommen. Sie kniff die Lippen zusammen, nickte und sagte: „Ich akzeptiere diese Konsequenzen, und ich werde mich bemühen, sorgfältiger bei meinen Pflichten zu sein.“ Dann übergab sie ihre Keycard, und Anastasija sperrte sie für den Landgang. So war es für Galina nicht möglich, beim Ausgang der Galeere auszuchecken. Die dort befindliche Aufseherin, die jedoch nicht zur Galeerenbesatzung, sondern zur Hafenwachmannschaft gehörte, würde ihr dann verwehren, die Galeere zu verlassen. Und jede, auch die ranghöchste Oberaufseherin, müsste ihre Anweisung befolgen. Anastasija gab die Card wieder zurück, und sagte noch: „Übrigens, ihr Handy, bleibt ebenfalls für diese drei Tage hier im Büro. Also los, schalten sie es ab!“ Galina knirschte mit den Zähnen, doch sie übergab das Handy, das Anastasija gleich wegsperrte, und erst dann entließ sie Galina vom Rapport.
Doch Anastasija dachte sich: „Die fühlt sich wieder Mal absolut sicher, ich bin mir sogar sicher, die will sich morgen von Bord schleichen. Deshalb sage ich keinen, dass sie Landgangverbot hat, und sie deshalb aufgehalten werden muss. Die wird sich wundern, was dann auf sie zukommt, wenn sie wieder hier an Bord ist.“

Kaum war Galina wieder in ihrer Kabine, salutierte sie wieder vor den Bildern von Stalin, und Beria, und dachte sich: „Hah! Das war doch gar nicht so heftig, nur ein bisschen Süßholzraspeln genügt, und sogar Anastasija fällt drauf rein! Hi hi hi…. Morgen Nachmittag hole ich mir die Keycard von Lana, und damit gehe ich von Bord. Ich erzähle auch das bei meinen Termin, was sich Anastasija sich da eben geleistet hat! Die wird sich noch ansehen, ich werde vom Treffen nur umso stärker wieder zurückkommen! Und ich gehe jede Wette darauf ein, noch bevor ich wieder an Bord bin, wurde alles wieder rückgängig gemacht, vor allem… Katarinas Beförderung! Das wird ein Spaß!“ In ihrer Euphorie checkte sie jedoch nicht, dass es Anastasija ganz bewusst darauf angelegt hatte, Galina in Sicherheit zu wiegen. Schon gar nicht wollte Anastasija ihr schon jetzt, bei diesem Rapport, die volle Brandbreite der schon längst ausgedachten Sanktionen vor dem Latz knallen. Diese Aufgabe sollte jemand anderes übernehmen, und für diese Person, würde das ein ganz besonderes Vergnügen sein…

Am nächsten Morgen ging Walerija in die Kombüse, und bereitete für Judith eine große Portion vor. Sie füllte auch etwas Fruchtsaft in die Trinkflasche, und suchte Judith in ihrer Zelle auf.
Sie war schon wach und hüpfte gleich auf, als sie hörte, dass jemand in ihre Zelle kam. Walerija wünschte ihr einen guten Morgen, und gab ihr das Tablett mit der Morgenration.
Judith stöhnte und meinte: „Uhhhh…. mir brummt noch ganz schön der Kopf, der viele Champagner gestern, den war ich nicht gewohnt. Aber es war sehr schön, ihn mit euch zusammen trinken zu dürfen, auch wegen meinen Geburtstag, es war so schön, dass ihr den mit mir gefeiert habt...“ Walerija lachte, sie umarmte Judith, und unterhielt sich mit ihr, bis sie mit dem Essen fertig war, sie bedankte sich bei ihr auch für den Fruchtsaft. Dann nahm Walerija das Tablett wieder mit, und kehrte etwas später mit ein paar Schlössern, und einer kurzen Kette in die Zelle zurück.
Sie sagte: „Wir gehen jetzt auf das Deck, wie ich es dir versprochen habe. Leider habe ich die Anweisung, dass ich deine Füße und die Hände zusammenketten muss, sonst darfst du nicht hinaus, das musst du verstehen. Ich weiß natürlich, dass du keine Dummheiten machen wirst, aber wir müssen den Eindruck wahren, dass ich auf Nummer sicher gehe...“ Judith meinte: „Sicher, ich verstehe es natürlich, tu, was du tun musst.“
Walerija befestigte die mitgebrachte Kette mit den Schlössern an den Füßen von Judith, und schloss ihre Hände vorne mit einen weiteren Schloss zusammen, und gab ihr dazu die Trinkflasche, damit sie beim spazieren auch etwas trinken konnte. Dann gingen beide aus der Zelle und über die Treppe rauf an das Oberdeck. Walerija half Judith, damit sie nicht stolperte.
Als sie ins Freie kamen, kniff Judith die Augen zusammen, sie sah nach mehr als einem Jahr zum ersten Mal wieder das Sonnenlicht. Sie sagte zu Walerija: „Bitte warte kurz, die Sonne, ich sehe fast nichts...“
Sie setzte sich aufs Deck, bedeckte ihre Augen mit den Händen und wartete etwas, bis sie sich wieder an das grelle Licht gewöhnt hatte. Nach kurzer Zeit half ihr Walerija wieder auf, und dann begannen sie, die Runden am Deck zu drehen, sie gingen auch langsam, damit Judith sich an etwas mehr Bewegung gewöhnen konnte.

Sie fragte Walerija: „Wie war es bei Ramiza, ist sie schon wach, wie hat sie das alles verkraftet?“ Walerija machte einen abwertende Handbewegung, und sagte: „Ach die... sie ist uneinsichtig und hasst Katarina dafür, dass sie bestraft worden ist. Anastasija ließ sie auch bis zum äussersten gestreckt am Podest aufspannen, bis sie laut schrie und weil sie sich geweigert hat, ihre Nummer zu nennen, bekam sie auch gleich noch mehr Schläge. Bevor Katarina damit anfing, war Ramiza noch immer ungehorsam, sie hat sich heftig dagegen gewehrt. Das ist zwar verständlich, und sie verpasste Alexandra noch einen Kopfstoß, den ich ihr auch gegönnt habe. Aber trotzdem, das zieht nur noch härtere Behandlung, und Strafen nach sich, also sollte man das besser bleiben lassen. Sie bekam dafür einige Ohrfeigen, und dann hat Alexandra sie noch solange an den Brustwarzen gequetscht und daran gezogen, bis sie ohnmächtig wurde.
Katarina ging dann dazwischen, sie hat ihr geholfen und sich dafür eingesetzt, dass Alexandra damit aufhört. Erst dann hat Ramiza von ihr die Peitsche bekommen, aber Katarina war sehr vorsichtig dabei. Ich bin mir sicher, eine andere von uns wäre nicht so umsichtig gewesen, nachdem, was Ramiza da getan hat... Und noch etwas, eigentlich wäre Ramiza dafür hingerichtet worden, aber Katarina hat für sie interveniert, und deshalb sah Anastasija davon ab. Ramiza sollte ihr dafür dankbar sein, dass sie am Leben bleiben durfte, und ich denke auch, dass sie Katarina trotzdem, und deshalb so sehr hasst, weil sie dachte, dass sie ihr die Strafe erlassen wird, weil sie schon vorher von Alexandra misshandelt worden ist.
Ich habe schon mit ihr gesprochen und ihr gesagt, dass sie damit nicht zu rechnen brauchte, und sie Katarina auch nicht hassen soll. Denn keine andere hätte ihr eine Tablette gegen die Schmerzen gegeben, und ihr auch nicht angeboten, ihr eine Aussprache zu gewähren. Dass Katarina sie -wenn ich es so sagen kann- auch mit Vorsicht ausgepeitscht hat, habe ich ihr auch noch deutlich gemacht. Trotzdem ist sie uneinsichtig und sie ist auch sehr rebellisch. Ich musste ihr einige Ohrfeigen geben und ihr auch die Haare ganz ordentlich langziehen, und ihr auch drohen, sie gleich in der Zelle nochmal auszupeitschen. Denn sie hat mich gekratzt, als ich sie an den Haaren gezogen habe. Die ist wie eine Raubkatze.

Ich hoffe, nach ein paar Tagen denkt sie anders darüber. Aber falls nicht, und wenn sie Katarina weiter hasst und noch immer so aufsässig ist… wir haben keine Probleme damit, sie zu brechen, wir haben das schon bei jeder geschafft, auch bei solchen, die stärke´ als Ramiza gewesen sind... Doch wenn wir jemanden brechen müssen, dann geschieht das aber nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Wenn es sein muss, auch in der Folterkammer, aber das übernimmt dann auf jeden Fall nicht Matzuki. Denn die ist viel zu brutal, und ihr würde das auch großen Spaß bereiten, auch weil es sich um Ramiza handelt. Deshalb übernimmt das dann eine andere von uns, aber nicht ich. Denn ich kann das nicht, obwohl ich es ihr angedroht habe...
Anastasija sorgt noch dafür, dass jede von uns hier an Bord, einen Zugang zur Folterkammer erhält. Aber warum das so ist, das sage ich dir besser nicht.“

Judith meinte darauf: „Ich hoffe, das ist bei ihr nicht nötig, denn es ist schrecklich da drin gewesen! Ich hoffe, das muss keine andere von uns erleben. Aber… warum bekommen alle von euch einen Zugang? Es müssen hoffentlich nicht mehr von uns da rein…“ Doch Walerija sagte: „Wenn es nötig ist, und das Podest nichts mehr bewirkt, wer weiß, was den Vorgesetzten noch so einfällt…“ Sie wollte nicht mehr darüber sprechen, was Judith auch bemerkte, deshalb wechselte sie das Thema, und meinte: „Ach Ramiza… dass ihr Katarina diese Aussprache geben möchte, das ist auch nett von ihr. Ich weiß zwar, dass sie das nicht tun muß, aber das zeichnet Katarina so sehr aus. Sie ist eine so wunderbare Frau mit Herz und ich bin so froh, sie als Freundin zu haben, obwohl ich niemals vergesse, dass sie eine Aufseherin, und jetzt sogar Oberaufseherin ist. Ich weiß natürlich, wozu sie da ist, und ich habe es von ihr auch schon einige Male gespürt... Aber wir alle können froh darüber sein, dass sie für uns da ist, und uns die Sache etwas leichter macht...“
Dann bat Judith darum, eine kleine Pause machen zu dürfen, sie wollte sich neben der Reling auf den Boden setzen, aber Walerija sagte: „Bitte, Judith, du darfst dich nicht dort hinsetzen, wenn es jemand sieht, dann glaubt sie vielleicht, du willst fliehen, oder auch von Bord springen, um Schluss zu machen, du verstehst sicher? Solange du hier oben bist, trage ich, und später auch Katarina, für dich die volle Verantwortung! Also bitte nicht neben der Bordwand, ja?“
Judith verstand es, und ging ein Stück von der Reling weg. Sie hörte unter sich das Rauschen des Wassers, und das regelmäßige Eintauchen der Ruderblätter, sie wusste genau, was unter ihr am Ruderdeck los war, und sie fürchtete sich auch schon wieder davor...
Sie setzte sich dann mitten an Deck in die Sonne und sagte dann: „Das bin ich gar nicht mehr gewohnt, diese Hitze, ich schwitze…“ Sie öffnete etwas den Overall, und fragte: „Kann ich mich bitte ganz ausziehen, die Ketten…“ Walerija verstand, nahm die Ketten ab, und Judith zog sich den Overall ganz aus. Anschließend legte ihr Walerija die Ketten wieder an. Judith trank etwas von der Trinklasche, und genoss etwas die warmen Sonnenstrahlen, die auf ihren fast nackten Körper fielen. Er war sehr blass, weil er so lange nicht mehr in die Sonne gekommen war.
Aber die Sonne tat ihr gut, sie lebte so richtig auf, Walerija dachte sich: „Sie ist wie eine Blume, auch so zerbrechlich, ein Grund mehr, auf sie achtzugeben, dass ihr nichts geschieht..."
Walerija sagte dann besorgt: „Judith, pass auf, ich möchte nicht, dass du dir einen Sonnenbrand holst. Ich habe nichts zum eincremen mit, aber wenn wir am Nachmittag wieder hier oben sind, creme ich dich vorher ein. Judith stand dann wieder auf, und drehte sich etwas in der Sonne. Ihr Keuschheitsgürtel glänzte und funkelte in der Sonne, und Walerija wurde dadurch fast geblendet. Er erwärmte sich sogar im grellen Sonnenlicht, und Judith begann darunter zu schwitzen. Sie betrachtete ihn nun sehr genau, ihre Finger glitten über den blanken, hochfesten Stahl, der ihren Körper seit über einem Jahr umschloss, und ihn gnadenlos gefangen hielt... Sie seufzte, und verzog sich dann in den Schatten. Walerija hatte Judiths so sehr geschundenen, von der Peitsche übel traktieren Rücken, ihren malträtierten und gequälten Körper, inzwischen auch genau betrachtet, doch besonders die unzähligen, narbigen Striemen am Rücken, und am Oberkörper waren hässlich anzusehen… Walerija sah Judith mitleidig an, und senkte dann auch etwas schuldbewusst den Kopf. Sie wusste genau, dass auch sie persönlich für so vieles, was sie nun betrachtet hatte, verantwortlich war. Sie konnte es nicht fassen, was sie dieser armen, unschuldigen Frau, so alles angetan hatte. Nur durch das falsche Gerede, und die Beeinflussung ihrer ebenso falschen Freunde. Sie schämte sich dafür, und ihr kamen plötzlich die Tränen. Walerija wusste, wenn kein Wunder geschieht, dann würden noch wesentlich mehr Narben auf Judiths Körper, und auf ihrer Seele hinzukommen…

Spontan umarmte sie Judith, und sagte: „Judith, verzeih mir bitte, was ich dir so alles angetan habe. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich dich sogar gehasst habe… Mir ist bewusst, dass ich das mit ein paar Worten nicht mehr gut machen kann. Doch ich hoffe, ich muss das wirklich niemals mehr tun.“ Sie drückte ihr dazu auch einen Kuss auf die Wange… Judith meinte dazu: „Walerija, es ist schon gut, man muss auch verzeihen können, und ich habe dir schon lange verziehen…“
Judith schien Walerijas Gedanken erraten zu haben, wähend sie von ihr betrachtet worden war, und sie fragte: „Weißt du schon etwas, hat sich Michail bei Katarina inzwischen gemeldet?“ Walerija schüttelte den Kopf, und meinte resignierend: „Leider nicht, ich frage sie, sobald sie aufgewacht ist.“

Judith blickte wieder zu ihren Gürtel und sagte: „Hoffentlich komme ich bald aus diesen Ding raus, ich kann gar nicht glauben, dass ich ihn schon seit über einem Jahr trage, es kommt mir schon vor wie eine Ewigkeit.“
Walerija antwortete: „Judith, ich weiß, dass das für dich kein Trost ist. Aber Ramiza trägt ihn mit einer kurzen Unterbrechung seit sechs Jahren, und auf der anderen Galeere sind deine Leidensgenossinnen teilweise schon seit sechszehn Jahren darin eingesperrt. Alexa ist auch so ein armes Ding.“ Walerija wollte es nicht sagen, deshalb dachte sie es sich nur: „Ich weiß, der Gürtel wurde auch so entworfen, dass er hier an Bord auch gar nicht mehr geöffnet werden kann. Und man kann ihn nur mit einen Schweißbrenner aufschweißen, und es gibt hier an Bord auch kein Werkzeug, mit den man es machen kann. Es ist auch gar niemals vorgesehen gewesen, dass ihr die Galeere wieder verlässt, ihr bleibt für immer hier, und warum soll der Gürtel deshalb geöffnet werden können?“ Dann sagte sie: „Aber reden wir nicht davon, jetzt gehen wir weiter spazieren, und wenn sich Michail gemeldet, und alles arrangiert hat, bist du vielleicht schon bald wieder zuhause.“ Dann nahm Walerija Judith wieder beim Arm und sie gingen weiter, etwas später kam Lana vorbei, sie fragte Walerija: „Was soll das denn? Wieso gehst du mit der Sklavin hier spazieren?“ Sie blickte Judith an, diese senkte gleich demütig den Kopf, und die Erinnerung an die grausame Folter, am Symbol ihres Glaubens, die ihr Matzuki und auch Lana erleiden ließen, kam bei ihr wieder hoch. Doch Walerija sagte zu Lana: „Anastasija hat ihr das erlaubt, damit sie sich von eurer Folter etwas erholen kann, wenn dich das stört, dann beschwere dich bei Anastasija darüber! Ansonsten… Schleich dich! Verschwinde, klar? Du elende, dreckige Sadistin! Du bist so dreckig, dass du sogar zehn Meter gegen den Wind stinkst! Dein widerlicher, fauliger Gestank beleidigt meine Nase! In deiner und Matzukis Gegenwart, würde ich mir sogar eine Gasmaske aufsetzen, wenn ich eine dabei hätte! Eigentlich sollte ich dich für das, was du Judith angetan hast, ungespitzt in den Boden rammen! Doch du bist mir viel zu dreckig, und deshalb rühre ich dich nicht an! Denn an so einer, wie du es bist, will ich mir meine Finger nicht schmutzig machen!“ Dann trollte sich Lana und ging wieder fort..

Walerija und Judith lachten dann leise, und sie gingen noch etwas an Deck weiter, bis Walerija sagte: „Judith, die Stunde ist nun um, wir gehen jetzt wieder in die Zelle, in Ordnung?“ Aber Judith bat sie: „Bitte, Walerija, darf ich noch ein wenig hier sein, ich habe solange nicht die Sonne gesehen, bitte bitte...“
Walerija lächelte, und sagte: „Na gut, noch zehn Minuten, aber nur im Schatten, dann ist Schluss, und am Nachmittag übernimmt Katarina.“
Judith freute sich darüber und sie gingen noch weiter, bis Walerija wieder auf die Uhr blickte und sagte:
„So, Judith, aber jetzt ist Schluss, ja?“ Dann gingen beide langsam zurück nach unten, in der Zelle löste Walerija wieder die Ketten an Judith, sie umarmte nochmal Walerija und bedankte sich bei ihr. Walerija besorgte schnell eine Sonnencreme, mit der sie Judith am ganzen Körper vorsichtig einrieb. Sie schalt sich und sagte: „Ich hätte vorher daran denken müssen, jetzt hast du auch noch einen leichten Sonnenbrand…“ Bevor Walerija die Zelle wieder verließ, sagte sie: „Zu Mittag komme ich nochmal, dann bringe ich dir wieder ordentlich zu essen, damit du wieder zu Kräften kommst. Denn du bist doch noch etwas schwach. Ruhe dich etwas aus, das war jetzt doch ungewohnt für dich.“ Judith meinte noch: „Wegen Ramiza, was hältst du davon, wenn ich Mal mit ihr spreche? Ich bin doch mit ihr befreundet, wir beide ganz alleine, vielleicht hilft es, wenn ich ihr ins Gewissen rede. Dann gibt sie dieses rebellische Verhalten vielleicht doch auf.“ Walerija sah sie an, und sagte: „Du kannst es gerne mal versuchen, obwohl ich nicht glaube, dass es bei ihr was nützen wird. Vielleicht für kurze Zeit, aber dann geht es bei ihr wieder von vorne los, und sie lernt wieder das Podest, oder sogar noch was viel schlimmeres kennen. Ehrlich gesagt, du bemühst dich bei ihr vergebens, aber einen Versuch ist es allemal wert. Ich spreche mit Katarina darüber, mal sehen, was sie davon hält. Aber du solltest jetzt etwas schlafen, dann bis später.“
Judith bedankte sich für alles, legte sich dann auf die Pritsche, und kurz darauf schlief sie ein...

Bevor die Galeere am Nachmittag anlegte, spazierte Judith mit Katarina etwas am Oberdeck. Oben sagte Judith. „Ach, Ramiza, ich würde so sehr dabei helfen, dass sie dich nicht mehr hasst. Soll ich mal mit ihr sprechen? Du hast es nicht verdient, dass sie diese Meinung von dir hat…“ Katarina sagte: „Du kannst es gerne versuchen, wenn du es möchtest, dann könnt ihr euch heute Abend miteinander unterhalten. Nur ihr beide alleine. Ich werde alles arrangieren. Wenn es was nützt…“ Sie spazierten weiter in der grellen Sonne, deshalb sagte Katarina: „Aber diesmal ziehst du dich aber nicht aus, ja? Du hast einen leichten Sonnenbrand, und der würde noch schlimmer werden. Also, ich will nicht, dass du nackt bist.“ Judith lächelte, und meinte. „Katarina, wie sehr du dich um mich kümmerst… Denn du bist mein Licht, das mich durch die Dunkelheit hier führt.“ Katarina legte ihre Hand zärtlich auf Judiths Wange, und hauchte: „Ich werde dir immer helfen, und für dich da sein, wie ich nur kann…“ Später wollte ihr Katarina in der Zelle den Körper mit der Sonnencreme einreiben, doch dann übermannten sie wieder die Gefühle, und sie liebten sich innig. Nachdem sie sich gewaschen hatten, pflegte ihr Katarina sorgfältig die gerötete Haut, dann machte Judith noch etwas Sportübungen, bis sie völlig fertig war, und legte sich dann schlafen.

Am frühen Nachmittag legte die Galeere im Haupthafen an, und die Sklavinnen mussten ihre Sitzbänke, und die Toilettenlöcher reinigen, und desinfizieren. Dann bekamen sie die Essensrationen, und hatten den restlichen Tag zur längeren Erholung frei. Matzuki musste dann bei Anastasija zum Rapport antanzen, sie erhielt einen Monat Landgangverbot, wofür Anastasija auch ihre Keycard sperrte, und ebenso lange Strafdienst in der Kombüse. Dort würde sie den ganzen Tag lang Geschirr abwaschen, und die Kombüse auf Hochglanz reinigen müssen. Sie fragte, ob sie auch die Messe säubern muss, doch Anastasija lachte, und sagte: „Wo denken sie hin? Wollen sie etwa, dass die Sklavinnen dann nicht mehr in den Genuss kommen, zwei Tage lang dort arbeiten zu dürfen, mal weg von der Ruderbank? Oh nein! Sie waschen das Geschirr, und polieren es auch noch auf Hochglanz, und sollte ich damit nicht zufrieden sein, dann fangen sie von vorne an! Zusätzlich werden sie auch die Eimer, mit den Essensabfällen säubern. Und wenn sie das nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigen, dann stopfe ich ihre Rübe wieder da rein! Ich weiß auch noch, wie ihnen beim ersten Mal, wie ich das gemacht habe, vor Ekel auch noch ihr Mittagessen aus ihrer Visage gehüpft ist. Diese kleine Drohung sollte reichen, damit sie sich auch wirklich Mühe geben! Zusätzlich wischen sie jeden Abend am Ruderdeck den Mittelgang, und auch das Podest auf. Und jetzt machen sie, dass sie hier rauskommen!“ Matzuki verzog sich wieder in ihre Kabine, und starrte aus dem Fenster, sie war machtlos, und sie konnte ihren Vater nicht erreichen. Das wäre auch gar nicht möglich gewesen, denn seit ein paar Wochen, war er abgetaucht, und meldete sich nicht. Denn in einer Länderübergreifenden Razzia, waren einige hohe Mitglieder der verschiedenen Mafiaorganisationen nahezu zeitgleich verhaftet worden. Die warteten jetzt in den verschiedenen Gefängnissen auf ihre Prozesse. Doch kein einiger würde den Mund über diese Freizeiteinrichtung, mit den Galeeren aufmachen…

Inzwischen tüftelte Galina an einer Möglichkeit, um unbemerkt von Bord zu kommen, um sich mit ihren Freunden im Flottenkommando besprechen zu können. Sie wusste, mit ihrer Keycard würde das nicht klappen, denn sobald sie beim Checkout, am Lesegerät der zuständigen Aufseherin vorgehalten wird, würde sofort angezeigt werden, dass sie nicht von Bord darf. Der Aufseherin war das auch egal, um wem es sich handelt, selbst wenn es eine Oberaufseherin ist. Jedenfalls würde sie es der Aufseherin verwehren, und sie wieder wegschicken. Selbst wenn es die Aufseherin doch schaffen sollte, würde sie im Gebäude noch Mal durch einen Check müssen. Dann gäbe es das gleiche Ergebnis, sie würde an Bord zurückgeschickt werden, und sie würde für das unerlaubte Verlassen auch eine Strafe erhalten. Galina traf sich dann in Matzukis Kabine, mit ihren beiden Freundinnen, doch die Stimmung war am Tiefpunkt. Matzuki sagte wütend: „Diese Anastasija! Sie hat mir einen Monat Landgangverbot erteilt! Was mach´ ich nur, was mach´ ich nur? Die hat mich wieder zu diesem Strafdienst verdonnert! Den ganzen Tag soll ich nichts anderes tun, außer Geschirr abwaschen, und putzen! Landgang habe ich auch keinen, und das wurmt mich besonders!“ Dann kreischte sie plötzlich vor Wut und Zorn auf: „Ich kann nicht Mal aus meinen Keuschheitsgürtel! Den Schlüssel habe ich in meinem Apartment vergessen, und da komme ich jetzt wochenlang nicht hin! Also hilft es mir auch nichts, wenn Lana mir den Sicherungsbolzen gibt, um das Schlüsselloch zu öffnen!“ Sie zog und rüttelte am Keuschheitsgürtel, aber er blieb unnachgiebig an ihrem Körper verschlossen. Sie zeterte weiter vor sich hin: „Aaaaarrrggghhhh! Ich will raus, ich will raus! Huuuurrrrchhhh! Eines weiß ich, wenn ich den Gürtel wieder geöffnet habe, dann lege ich ihn sehr lange nicht mehr an!“ Lana musste sich beherrschen, um Matzuki nicht auszulachen. Sie dachte sich: „Selber schuld, wenn du so blöd bist. Warum legst du ihn auch an, hat dir keiner angeordnet…“

Matzuki geiferte weiter, bis ihr Galina einen Stüber gab, und sie dann anherrschte: „Jetzt hör´ doch endlich auf! Warum ziehst du dieses Ding auch an? Wenn du schon weißt, dass du nicht rauskommst, dann akzeptiere es doch einfach, und finde dich damit ab! Was sollen denn die Sklavinnen sagen, die sind oft sogar jahrelang drin eingeschlossen! Gib endlich Ruhe! Es reicht jetzt!“ Doch Matzuki zerrte noch weiter daran, und knirschte: „Kannst du nichts dagegen machen, dass diese Strafe für mich rückgängig gemacht wird?“ Galina lachte auf, und sagte: „Dazu müsste ich von Bord, und telefonieren kann ich auch nicht, denn Anastasija hat mein Handy eingezogen, und mit einen anderen kann ich auch nicht anrufen, weil ich die Nummer nicht auswendig weiß! So ein Mist!“ Plötzlich sagte sie zu Lana: „Aber wenn du mir deine Keycard gibst, dann komme ich von Bord, doch du musst die Aufseherin am Ausgang etwas ablenken!“ Doch Lana schüttelte den Kopf, und sagte: „Das kannst du vergessen! Wenn das rauskommt, dann bin ich geliefert!“ Doch Galina sagte: „Nein, sobald ich im Flottenkommando bin, arrangiere ich alles, keine Sorge! Ich muss nur dorthin kommen!“ Lana überlegte noch etwas, aber dann händigte sie Galina ihre Karte aus. Sie sagte dazu: „Aber du musst unbedingt darauf achten, dass das niemals rauskommt, klar?“ Galina nickte kurz, und sagte: „Mache dir keine Sorgen, noch heute regle ich alles.“ Dann steckte sie sich lässig eine Zigarette an, und alle drei gingen aus der Kabine. Galina ging in der Mitte, sie legte ihre Arme um ihre Spießgesellen, und sagte triumpfierend: „Keine Angst, meine Freunde… Denn ich habe noch ein Ass im Ärmel… he he heeee!!!“

Später ging sie mit Matzuki, und Lana zum Ausgang. Doch nur Galina reihte sich bei den anderen Aufseherinnen ein, die ebenfalls von Bord wollten. Sie machte Lanas Keycard bereit, während Matzuki, und Lana die Aufseherin, die mit einem Lesegerät die Karten kontrollierte, ablenken sollten. Doch dann merkte Galina, dass sich diese Aufseherin langweilte, und sich die Keykarten gar nicht Mal ansah, die ihr die anderen vorwiesen, sondern sie nur zum Lesegerät hielt, und damit das Verlassen der Galeere bestätigte. Eigentlich hätte sie eine Oberaufseherin darauf hinweisen müssen, wenn sie das bemerkte. Denn diese Aufseherin wollte das nur schnell hinter sich bringen, und nahm ihre Pflichten gar nicht wahr. Galina war als nächste dran, und zeigte zuvor noch ihren Freundinnen, dass sie sich ruhig verhalten sollen. Dann hielt sie der Aufseherin Lanas Karte vor das Lesegerät, es piepte, und schon war Lana offiziell von der Galeere abgemeldet. Galina lächelte, und marschierte flugs zum Hafengebäude, wo die zweite Kontrolle stattfinden würde. Zur Sicherheit verdeckte Galina Lanas Foto auf der Karte, etwas mit ihren Daumen, doch auch dort kontrollierte die Aufseherin ihre Karte nicht näher. Galina wusste natürlich, dass sich diese beiden Aufseherinnen einen schweren Sicherheitsverstoß leisteten, und sie hätte das sofort melden müssen. Doch sie machte sich das natürlich zunutze, und machte, dass sie so schnell wie möglich zum Flottenkommando kam.

Inzwischen kontrollierte Anastasija im Büro, wer alles die Galeere verlassen hatte, und überflog etwas die Checkliste, die automatisch auf ihrem PC übertragen wurde. Als sich keine mehr abmeldete, ging sie aus dem Büro, und runter in die Messe, um eine Kleinigkeit zu essen. Sie traf dort Matzuki, die natürlich an Bord bleiben musste, und nur für die Mahlzeiten ihre Kabine verlassen durfte. Doch als sie auch Lana sah, fiel ihr auf, dass sie sich doch für den Landgang abgemeldet hatte. Um sich nicht getäuscht zu haben, kehrte sie schnell ins Büro zurück, und sah noch Mal nach. Tatsächlich, laut der Checkliste, hatte sich Lana erst vor wenigen Minuten von Bord abmeldet. Nun war Anastasija alles klar: Galina hatte sich mit Lanas Keycard von Bord gestohlen… Anastasija konnte sich denken, was Galina als nächstes tun würde. Sie telefonierte sofort mit ihrem guten Freund im Flottenkommando, und berichtete ihn alles im Schnelldurchlauf: „Ich habe Galina Landgangverbot erteilt, doch sie hat sich mit der Keycard einer anderen Aufseherin, von Bord geschlichen. Sie wird höchstwahrscheinlich erreichen wollen, dass wieder alles rückgängig gemacht wird. Als erstes natürlich Katarinas Beförderung, und ihr eigenes Landgangverbot.“ Er sagte darauf: „Anastasija, du musst dir keine Sorgen machen, denn Galina wird nicht die geringste Chance haben. ich arrangiere alles, verlass dich drauf.“ Dann sagte ihn Anastasija: „Galina wird sicher schon im Anmarsch sein. Du musst dich beeilen, damit sie dir nicht zuvorkommt.“ Er sah dann aus dem Fenster, und sah Galina schon aus der Entfernung daherkommen. Deshalb behielt er Anastasija in der Leitung, und telefonierte sofort mit einem der Freunde von Galina. Er berief eine dringende Besprechung ein, die sofort stattfinden muss. Alle anderen Termine, müssen hintangestellt werden, egal, wer ihn auch beantragt hat. Er ordnete auch an, wer zu dieser Besprechung erscheinen muss, und das waren neben einigen anderen Mitglieder vom Flottenkommando, rein ´zufällig´, alle Freunde Galinas… Der eine, mit dem er telefonierte, konnte auch nichts dazu sagen, da Anastasijas Förderer ihn höhergestellt war. Er telefonierte als nächstes mit der Aufseherin, die als Empfangsdame unten im Foyer Dienst hatte, und gab ihr eine strenge Anweisung… Dann sagte er Anastasija: „Ich habe schon alles geregelt, und sie wird nicht Mal zu ihren Freunden durchkommen.“ Anastasija fragte ihn dann: „Willst du nicht auch wissen, wie Galina es geschafft hat, beim doppelten Sicherheitscheck vorbeizukommen? Sowohl direkt auf der Galeere, als auch bei der Hafenverwaltung?“ Ihr Freund sagte: „Das wird sie dann dir ganz genau erklären müssen, und ich nehme mir den Wachdienst vor.“ Anastasija meinte dazu: „Also gut, aber schöpfe bitte nicht aus dem vollem, der Wachdienst hat zwar die Sicherheitsvorschriften verletzt. Denn sonst wäre es nur beim Versuch von Galina geblieben, sie hätte nicht Mal von Bord gehen, und wir kaum was gegen sie tun können. Aber so haben wir jetzt alles, was wir brauchen. Aber ich denke, es reicht, wenn der Sicherheitsdienst noch Mal ganz genau geschult wird. Aber ich komme noch heute zu dir, und wir denken uns gemeinsam etwas aus, damit das nicht mehr vorkommen kann. Können wir uns darauf einigen?“ Ihr Freund akzeptierte es, und Anastasija kehrte in die Messe zurück, wo sie Lana, und auch Matzuki in ein belangloses Gespräch verwickelte. Es waren auch einige Aufseherinnen in der Messe, die noch an Bord geblieben waren. Sie würden erst morgen Nachmittag Dienst haben, und wollten sich deshalb erst später in das Nachtleben am Hafen stürzen. Anastasija wollte auch unbedingt, dass Lana die ganze Zeit bei ihr war, und sie von möglichst vielen Zeugen gesehen wurde.

Erst kurz zuvor hatte die Dame den Anruf von Anastasijas Freund erhalten, mit der strikten Anweisung, Galina nicht vorzulassen, egal, welche Argumente sie auch liefern sollte. Sie kannte Galina natürlich schon lange persönlich, da sie sich Anfangs noch bei ihr angemeldet hatte. Doch je öfter sie bei ihren Freunden war, und umso mehr ihrer Wünsche erfüllt wurden, umso frecher war sie geworden, und sich nur noch kurz bei ihr angemeldet. Doch einige Male war sie einfach bei der Dame vorbeigehuscht und hatte nur kurz im Vorbeigehen gesagt, dass sie einen dringenden Termin hat. Doch einige andere Oberaufseherinnen, die das bemerkt hatten, beschwerten sich dann darüber, warum sich jede andere anmelden musste, und nur Galina einfach so, völlig ungeniert vorbeirauschen kann. Deshalb gab es schon Gerüchte im Flottenkommando, deshalb war Galina dann gesagt worden, dass sie sich so wie jede andere anmelden musste. Denn auch die Empfangsdame war schon öfters von anderen Oberaufseherinnen gefragt worden, warum Galina ohne Anmeldung, einfach so, zu den obersten Vorgesetzten gehen kann? Sie konnte dazu jedoch nie etwas sagen, und deshalb wurde ihr das dann so richtig peinlich. Sie sah Galina schon daherkommen, und rieb sich unter dem Tisch die Hände. Noch dazu waren zwei Mitglieder vom Sicherheitsdienst zum Foyer gerufen worden, von der Statur gesehen, waren das nicht nur Kleiderschränke, sondern die beiden waren sogar richtige Gorillas. Sie postierten sich links und rechts neben dem Empfangstisch, und sie machten deutlich, dass es bei ihnen kein vorbeikommen geben würde…

Galina marschierte durch den Eingang, und stockte nur kurz, als sie die beiden Gorillas dort stehen sah. Doch dann baute sie sich vor der Empfangsdame auf, und sagte: „Ich bin Oberaufseherin Galina, und habe einen Termin mit ein paar Vorgesetzten. Da bin ich nun! Lassen sie mich durch, sofort!“ Doch die Empfangsdame sah nur kurz auf, blätterte dann gelangweilt in ein paar Unterlagen, und sagte dann völlig locker: „Ihr Name steht aber nicht auf der Liste, also haben sie heute keinen Termin…“ Galina fragte völlig überrascht: „Waaas? Wiesooo? Aber gut, der Termin ist sehr wichtig, den habe ich auf die Schnelle vereinbart, und deshalb muss ich schnell zum Flottenkommando. Die warten dort schon auf mich, also lassen sie mich durch!“ Doch die Empfangsdame sagte lässig: „Wie ich schon sagte, ihr Name steht nicht auf der Liste für die heutigen Termine, deshalb darf ich sie auch nicht vorlassen. Wann haben sie denn diesen ominösen Termin vereinbart?“ Dazu blickte sie auch abwechselnd zu den beiden vom Sicherheitsdienst, und machte Galina damit klar, sollte sie darauf bestehen, dann müsste sie zuerst an den beiden Herrschaften vorbei. Und das würde ihr nicht gelingen. Galina erkannte es, sie wurde kurz unsicher, sie stotterte herum, und stammelte schließlich: „Äähhh… das war schon gestern, aber erst am Abend, vielleicht ist das deshalb nicht auf der Liste vermerkt.“ Dann setzte sie wieder auf ihre Bekanntschaften, und forderte: „Aber das kann ihnen auch völlig egal sein, wenn ich sage, ich habe einen Termin, dann ist es auch so. Dann melden sie mich eben nachträglich an, während ich auf dem Weg zum Flottenkommando bin, aber sofort, verstanden? Ich hör´ wohl nicht recht! So etwas freches habe ich schon lange nicht mehr erlebt! Was glauben sie, mit wem sie es hier zu tun haben? Ich bin Oberaufseherin Galina, und sie haben mir zu gehorchen! Also lassen sie mich jetzt durch, oder ich beschwere mich über sie!“ Doch die Dame antwortete unbeeindruckt: „Die Terminliste ist aber auf dem neuesten Stand, ich war gestern auch hier, bis alle gegangen waren, und ich bin als letzte hier raus. Aber ich habe gestern keinen Termin mit ihnen vereinbart, auch heute nicht. Und sie wissen aber auch, Treffen mit Mitglieder vom Flottenkommando, sind erst dann bestätigt, wenn sie auf meiner Liste hier eingetragen sind. Und ich kann sie nicht nachträglich anmelden, da zur Zeit eine Besprechung stattfindet. Die wollen auch sicher nicht, dass sie da einfach so reinplatzen, und vielleicht sogar etwas hören, das nicht für ihre Ohren bestimmt ist. Deshalb darf, und werde ich sie nicht vorbeilassen. Und ich darf sie darauf hinweisen, dass sie keinerlei Befehlsgewalt über mich haben. Deshalb muss ich ihnen nicht gehorchen, und sie haben deshalb auch nicht das Recht, sich über mich zu beschweren. Schon gar nicht, da ich nur meine Arbeit mache. Und das mit Pflichtbewusstsein. Da sie also keinen Termin mit mir vereinbart haben, ist ihre Anwesenheit hier nicht länger vonnöten, und ich muss sie bitten, zu gehen.“ Galina wollte nun aufbrausen, doch die Empfangsdame schnippte nur kurz mit dem Finger, und schon kamen die beiden Kleiderschränke näher. Sie nahmen sogar eine drohende Haltung ein, und fixierten Galina mit den Augen. Die Dame lehnte sich währenddessen zurück, verschränkte ihre Hände vor sich, und sagte herablassend: „Sie sagten, ihr Name ist Galina?“ Die bließ sich jedoch auf wie eine Kobra, und röhrte: „Ich bin Oberaufseherin Galina, wie ich betonen möchte. Und das gilt auch für sie! Was ist jetzt? Lassen sie mich durch! Und stehen sie gefälligst auf, und nehmen sie Haltung an, wenn eine Oberaufseherin mit ihnen redet!“

Doch die Dame blieb völlig locker, beugte sich dann wieder vor, blätterte kurz in ihren Unterlagen, und sagte dann, ohne Galina eines Blickes zu würdigen: „Zeigen sie mir Mal ihre Keycard, zur Überprüfung. Denn sonst kann da ja jeder kommen, und sagen, sie sei Oberaufseherin. Das ist übrigens eine neue Vorschrift, das man bei der Anmeldung verpflichtend die Karte vorweisen muss.“ Dazu hielt sie fordernd ihre Hand auf, sie sah Galina jedoch noch immer nicht an. Sie sagte nur gedehnt: „Ihre Keeyyycaaarrrd!“ Da Galina jetzt völlig überrascht war, brachte sie kein Wort mehr raus. Noch dazu könnte sie nur Lanas Karte vorweisen, denn auf ihrer war das Landgangverbot vermerkt, und das würde bei der Kontrolle sofort angezeigt werden. Dann würde sie erklären müssen, was sie hier zu suchen hatte, und vor allem, wie sie von Bord gelangt war. Dann würde alles auffliegen, und sie würde vor einem riesigen Problem stehen. Die Empfangsdame sagte dann: „Entweder sie zeigen mir jetzt ihre Karte, zur Identitätsüberprüfung, und zwar sofort, oder ich lasse sie von den beiden Herren hier hinausbegleiten. Sie haben doch eine Karte, zur Überprüfung der Identität, nicht wahr?“ Nun erkannte Galina, dass sie verloren hatte, und sie sagte: „Ähhh, doch… schon… ich meine, es ist doch nicht so wichtig… mein Termin….“ Die Empfangsdame lächelte dazu süffisant, und sagte: „Tja, eigentlich... wollte ich das auch gerade sagen... Wie ich ihnen schon deutlich gemacht habe, ich habe keinen Termin mit ihnen vereinbart, und sie können auch keinen haben, da zur Zeit eine Besprechung stattfindet. Also war alles, was sie bisher gesagt haben, gar nicht die Wahrheit. Ich kann also überhaupt nicht verstehen, was sie dann hier wollten, was sie eigentlich hier zu suchen hatten. Gut, dann wäre das wohl geklärt. Darf ich sie deshalb nun bitten, zu gehen?“ Galina war nun völlig schockiert, und sie blieb wie angewurzelt stehen. Deshalb schnippte die Empfangsdame noch Mal mit dem Finger, und sagte zu den beiden vom Sicherheitsdienst: „Gentlemen, würden sie diese Frau unbekannt bitte hinausbegleiten?“ Die ließen sich das natürlich nicht zwei Mal sagen, sie nahmen Galina in die Mitte, packten sie so grob an den Armen, dass sie aufstöhnte, und einer sagte dazu: „Kommen sie mit, Madame!“ Da sich Galina immer noch etwas sträubte, hoben sie die beiden hoch, dass ihre Füße in der Luft hingen, und trugen, beförderten sie auf diese Weise aus dem Foyer, während Galina schimpfte, wie ein Rohrspatz... Die Empfangsdame telefonierte auch gleich mit Anastasijas Freund, und berichtete ihn alles. Er bedankte sich bei ihr, und sicherte ihr auch eine Belohung zu. Zufrieden lehnte sie sich dann wieder zurück, und begann dann zu lachen, wie sie daran dachte, es Galina so richtig gezeigt zu haben. Ganz besonders gefiel ihr, wie die unflätig schimpfende Galina, von den beiden Gorillas aus dem Foyer befördert worden war.
Draußen angekommen, sagten sie zu Galina: „Lassen sie sich hier ohne Termin nicht mehr sehen, verstanden? Sollten sie das trotzdem wieder versuchen, dann ziehen wir andere Saiten auf! War das verständlich für sie? Antworten sie gefälligst!“ Eingeschüchtert wimmerte Galina: „Ja ja… schon gut, schon gut…“ Der andere Gorilla sagte so laut, dass es einige in der Umgebung deutlich hören konnten: „Verschwinden sie, aber sofort! Oder wir ziehen ihnen ihre Hühnerbeine lang!“ Dazu zückte er sogar den Schlagstock, und hielt ihn drohend Galina vor die Nase. Er sagte dazu: „Hauen sie jetzt schleunigst ab, sonst ramme ich ihnen diesen hübschen Stock sonst wo rein!"

Eingeschüchtert trollte sich Galina, ihr trieb es die Schamesröte ins Gesicht, denn einige andere Aufseherinnen, die all das gesehen hatten, lachten dazu. Sie lief mit gesenktem Kopf zurück zum Hafengebäude, holte wieder Lanas Karte raus, und verdeckte erneut das Foto. Da sie wieder nicht genauer kontrolliert wurde, kam sie auch schnell voran, und kehrte zur Galeere zurück. Auch dort wurde sie nicht näher überprüft, und checkte wieder auf der Galeere ein.

Doch kaum war sie durch die Kontrolle gekommen, stand sie Anastasija gegenüber! Erschrocken blieb sie stehen, und sie war im ersten Moment nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Anastasija kam auch gleich zu Sache, sie sagte zu Galina: „Ahh… sind sie wieder zurück? Das freut mich, aber hatten sie nicht Landgangverbot? Was haben sie also im Hafengelände gemacht?“ Zur Aufseherin, die bei der Kontrolle stand, sagte sie: „Kommen sie Mal her!“ Zu Galina sagte sie als nächstes: „Zeigen sie mir doch Mal ihre Karte!“ Galina erstarrte vor Schreck, völlig entsetzt war sie unfähig, auch nur den kleinen Finger zu rühren. Anastasija kam deshalb auf sie zu, packte sie bei der Hand, und riss ihr die Karte von dort raus. Dann hielt sie sie der Aufseherin vor, und fragte sie: „Haben sie eigentlich kontrolliert, wer da eingecheckt hat? Was meinen sie, ist die Person, die hier vor uns steht, etwa dieselbe, die auf der Karte abgebildet ist? Ist ihnen eigentlich bewusst, dass sie nicht nur eine schwere, sondern sogar eine… unverzeihliche Verletzung aller Sicherheitsvorschriften begangen haben? Sie werden sich dafür zu verantworten haben, dafür sorge ich! Doch nicht nur sie, denn Außerdem noch die anderen, die im Hafengebäude, bei der zweiten Kontrolle! Das kann euch noch teuer zu stehen kommen!“ Erschrocken starrte die Aufseherin Anastasija an, sie stammelte: „Ich… ich… weiß nicht, was da in mich gefahren ist… Es war doch Routine, aber so etwas ist auch noch nie vorgekommen, damit konnte ich nicht rechnen… Entschuldigen sie bitte… Das wird nicht mehr geschehen, das versichere ich ihnen…“ Doch Anastasija entgegnete: „Sie haben ganz Recht, das wird nie mehr geschehen, dafür sorge ich. Ihren Namen, und ihre Dienstnummer bitte! Nein, es ist besser, sie zeigen mir ihre Karte, jetzt gleich! Denn vielleicht versuchen sie dasselbe!“ Zugleich hielt sie der Aufseherin fordernd die Hand hin. Entsetzt zuckte die Aufseherin zusammen, denn sie hatte schon gehört, dass Anastasija bei Pflichtverletzungen beinhart sein konnte, und sie fürchtete deshalb, dass sie nun riesengroße Probleme bekommen wird. Dann übergab sie ihre Keycard, Anastasija notierte ihren Namen, und Nummer, und gab ihr die Karte dann wieder zurück. Dann sagte sie: „Ich weiß, dass sie nicht die einzige waren, die ihre Pflicht vernachlässigt haben. Aber ich sorge dafür, dass sie nicht stellvertretend für andere, die vollen Konsequenzen zu tragen haben. So fair bin ich doch. Ich werde alles mit meinen Vorgesetzten besprechen, und dafür Sorge tragen, das das niemals mehr vorkommt. Sie können nun weitermachen, aber sie sehen sich ab sofort genau die Karte an, und vergleichen das Foto darauf, mit der Person, die die Karte vorweist, verstanden?“ Doch etwas erleichtert, nickte die Aufseherin dazu, und nahm dann wieder ihren Posten ein.

Dann sagte Anastasija zu Galina, die wie ein begossener Pudel dastand: „Sie kommen mit rauf, zum Büro, und warten dort, bis ich sie zu mir rufe, klar?“ Galina schlich ihr nach, und Anastasija telefonierte im Büro mit ihrem Förderer. Sie vereinbarte ein Treffen mit ihn, das schon in Kürze stattfinden würde. Sie soll gleich zu ihm ins Flottenkommando kommen. Um Galina, sollte sie sich dann kümmern, sobald die Sache mit den Kontrollen erledigt war. Dann rief sie Galina ins Büro, und sagte zu ihr: „Sie halten sich die nächsten Tage zur Verfügung, ist auch ganz leicht zu machen. Denn ich erinnere sie daran, dass sie Landgangverbot haben, also haben sie sich ausschließlich auf der Galeere aufzuhalten. Ich finde sie schon, und dann werden wir uns über die heutige Sache unterhalten. Übrigens: ich habe schon ihr Handy hier, und ich sperre jetzt auch noch ihren Internet, und den Mailaccount, um eine Kontaktaufnahme mit ihren Freunden im Flottenkommando zu unterbinden. Sollten sie es trotzdem versuchen, würden sie den Dienstweg wieder nicht einhalten. Denn sie haben das heute schon versucht, und ein weiteres Mal, so kurz darauf, das werden nicht mal sie sich leisten können!“ Anastasija sperrte jetzt die erwähnten Zugänge, erst dann durfte Galina das Büro wieder verlassen, und sie legte sich in ihrer Kabine gleich ins Bett. Sie fand aber keinen Schlaf, und Anastasija traf sich inzwischen mit ihrem Förderer im Flottenkommando, um sich mit ihm über die laxen Sicherheitskontrollen, und besonders, über Galina zu unterhalten. Dieser Gesprächsteil wurde jedoch sehr ausführlich, und niemand würde am Inhalt noch etwas daran ändern können. Auch nicht Galinas Freunde, aber sie hatten auch gar kein Interesse daran. Denn so wie alle anderen Informanten, und Zuträger, hatte Galina auch bereits längst ihre Schuldigkeit getan…

Als Anastasija wieder auf die Galeere zurückkehrte, war bereits alles unter Dach und Fach. Es musste Galina nur noch verkündet werden…

Gruß Schwester Annika



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 23.04.23 um 20:10 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:11.04.23 09:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Schwester Annika,

vielen Dank für deine Osterüberraschung. Ich denke deine Leser haben diese Fortsetzung mit Spannung erwartet.

Auf dem Ruderdeck war ja ganz schön was los nachdem die Bestrafungsfunktion der Stecker umgekehrt wurde. Eine schöne Überraschung für die armen Sklavinnen.

Endlich bekommt auch Galina eine ordentliche Abreibung und ihr Einfluss beim Flottenkommando beginnt zu schwinden. Mal sehen was Anastassia ihr zu verkünden hat nachdem sie von ihrem Gönner zurück ist. Ich denke eine weitere Degradierung wird wohl die Folge für ihre Befehlsverweigerung und Eigenmächtigkeit sein. Jedenfalls ein schöner Cliffhänger für die nächste Fortsetzung.

Ich finde es auch schön, dass Du wieder eine versteckte Andeutung in Bezug auf Michael eingebaut hast. (Verhaftung der Mafiabosse). Ist die der Grund warum er sich bei Katarina nicht meldet? Da die zwei Wochen Schonfrist für Judith ja auch bald zu Ende gehen und sich Michael bis jetzt nicht gemeldet hat, wird sie wohl bald auf ihren Platz auf dem Ruderdeck zurück müssen.

Vieles ist noch offen und es ist immer eine Freude zu erfahren wie es weiter geht.

Danke bis jetzt und mach weiter so und lass deine Leser nicht so lange zappeln auch wenn eine gute Geschichte natürlich ihre Zeit braucht.

Liebe Grüße Yvette
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:11.04.23 17:21 IP: gespeichert Moderator melden


Huhu Schwester Annika,

habs heute mit freude gelesen. Da hast du den Sklavinnen ein schönes Ei ins Nest gelegt.

Wie sich Galina immer weiter in die Scheiße reitet, ist echt mit Wonne zu lesen.
Ich habe den Eindruck, dass Anastasia ihre sadistische Freude daran hat, ihr dabei behilflich zu sein.#

Frohe Ostern nachträglich

Gruß Kami

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:11.04.23 18:03 IP: gespeichert Moderator melden



Hallo SCHWESTER ANNIKA,
Danke für den neuen Teilabschnitt.

Aber wieder an so einer interessanten Stelle aufzuhören
und uns hungern lassen ... tz, tzz, tzz

Da hat sich Galina selbst in die Sch... geritten.
Der hätte doch klar sein müssen, dass Anastasia, das
mit ihrem Landgangverbot, überprüft.
Auch Lana wird es nicht einfach haben, da kommt
auch noch was Gewaltiges auf sie zu.
Ob es bei den Kontrollaufseherinnen, bei einer neuen
Sicherheitsschulung und einem Rüffel bleibt
Wir werden sehen.

Die Strafumkehr des Dildos ist auch so eine Sache.
Am Anfang ist es ja bestimmt ganz schön.

Zitat
Ihr habt nun ein paar Stunden nur für euch, und dazu lasse ich
euch auch alleine, wie ich es euch versprochen habe.


Aber Stundenlang Stimuliert zu werden
Ob das noch eine Belohnung ist

So das war mein ganz unwichtiger Beitrag.

-----
Gruß vom Zwerglein

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:11.04.23 18:13 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Ihr habt nun ein paar Stunden nur für euch, und dazu lasse ich
euch auch alleine, wie ich es euch versprochen habe.
Zitat

Aber Stundenlang Stimuliert zu werden
Ob das noch eine Belohnung ist


Der Dildo hat doch die Random funktion aktiv... Ich denke, dass diese auch Ruhepausen vorsieht...#

Gruß Kami

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von kamikazekifferin am 11.04.23 um 18:15 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:12.04.23 00:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, meine lieben Leser, wie Zwerglein, Kamikazekifferin, und auch TV Yvette-Joelina.
Danke für eure Kommentare, und ich merke, wie ihr jede neue Fortsetzung geradezu aufsaugt.

Tja, Anastasija ist natürlich keine Sadistin, aber sie vergeltet gleiches, mit gleichem. Und hält derjenigen so einen Spiegel vor. Denn nur so erkennt man, wie man selber ist...

Und ja, durch die Random-Funktion sind auch Ruhepausen dabei...

An der nächsten Fortsetzung wird bereits getüftelt, und es gibt wieder einige Überraschungen. Und ich bemühe mich, die Pausen etwas kürzer werden zu lassen.

Bis dahin-

Gruß Schwester Annika

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:14.04.23 06:17 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe SCHWESTER ANNIKA

Ich lese seit einiger Zeit Ihre Geschichte. Ich habe oft das Gefühl selber auf der Galeere zu sein. Es macht richtig Spass die Geschichte zu lesen! Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen!

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:05.05.23 21:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo meine treuen Leser!
Vor ein paar tagen ist etwas passiert, denn es wurde die zwei Millionen - Marke geknackt.
Ich hätte mir niemals gedacht, dass mal diese Zahl erreicht werden wird.
Das zeigt mir, wie sehr euch diese Geschichte gefällt. Natürlich wird nicht nur das Rudern beschrieben, sondern ich lasse euch auch an den Geschichten, und auch zwischenmenschlichen Beziehungen, und auch Problemen teilhaben, die rundum so spielen.
Für diese hohe Zahl an Lesungen möchte ich euch allen danken. Natürlich diejenigen, die auch immer so fleißig kommentieren. Aber ich danke auch die, die das vielleicht nur einmal kurz gelesen haben, und es aber nicht zugesagt hat.

Ich habe noch viele Ideen, die ich alle noch einbringen möchte. Das wird auch für einige Fortsetzungen sorgen, und auch die eine oder auch andere Überraschung.

So wie auch hier, bei dieser Fortsetzung, zu der ich euch wieder viel Spaß, und auch den einen, oder anderen Lacher wünsche.

Teil 161


Am Abend kam Katarina mit Walerija zu Judith, weckte sie, und sagte zu ihr: „Wenn du es möchtest, dann bringe ich dich jetzt zu Ramza. Ihr könnt gemeinsam in der Zelle bleiben, und euch ganz ungezwungen unterhalten. Niemand wird euch dabei stören, aber Walerija bleibt in der Nähe, draußen am Gang. Doch sie wird euch nicht belauschen, ihr könnt unbesorgt sein, versprochen.“ Judith freute sich darüber und sagte: „Ohh, das ist so nett von dir, es ist schön, dass ich mit ihr zusammen sein kann.“ Katarina meinte: „Rede einfach Mal mit ihr, und mache ihr bitte klar, dass es ihr nichts anderes außer Strafen, und miese Behandlung einbringt, wenn sie weiter so rebellisch ist. Vielleicht hört sie ja doch auf dich, und lässt dann diese Aufsässigkeit bleiben. Aber ich sage dir auch ganz offen, und du kannst es ihr auch mitteilen, wenn es mit ihr so weitergeht, dann können wir auch anders, und das wird für sie dann ganz hart werden. Ich will das zwar nicht, aber es wäre das letzte Mittel hier, und wenn auch das nichts hilft, dann… du weißt doch noch, welcher Raum hier unten eingerichtet wurde? Ramiza könnte damit auch Bekanntschaft machen, aber es muss nicht so weit kommen. Es liegt nur an ihr.“ Judith zuckte erschrocken zusammen, sie schüttelte den Kopf, und sagte aufgeregt: „Katarina, nein! Das kannst du nicht machen, das kann man ihr nicht antun! Aber wie soll das denn gehen? Ich weiß doch, dass nur Matzuki, und Lana Zugang zur Folterkammer haben!“ Doch Walerija sagte dazu: „Hah! Weißt du, wie schnell das geht, dass wir alle dort Zugang bekommen? Das wären nur ein paar Tastendrücke, und schon können wir alle uns dort drin eine unbelehrbare Sklavin vornehmen, bis wir sie gebrochen haben. Aber wie Katarina schon gesagt hat, es muss nicht so weit kommen. Es liegt nur an Ramiza selbst, ob sie die Folterkammer kennenlernt, oder nicht.“ Entsetzt sah Judith zu Katarina, und sie stammelte: „Neiiin… nicht Ramiza… nein… Katarina, das kannst du ihr nicht antun…“ Doch Katarina erwiderte, und sie nickte dazu: „Doch, Judith, doch… So lauten die Bedingungen, die unverrückbar sind, denn Ramiza soll besser nicht vergessen, wo sie hier ist. Sonst rufen wir ihr das in Erinnerung… Es gibt nur ein entweder, oder ein oder. Sie hat noch ein paar Tage Zeit, sich das durch den Kopf gehen zu lassen. Dann kommt sie auf jeden Fall wieder zurück auf ihren Platz. Wenn sie sich besonnen hat, und nicht mehr aufsässig ist, dann geht es für sie so weiter, wie auch für alle anderen dort oben, ohne Unterschied. Doch wenn sie so wie bisher weitermacht, dann bereiten wir ihr die Hölle auf Erden. Und ich bin dann auch dort als Oberaufseherin, die dafür sorgen kann, und es auch tun wird, dass Ramiza tagtäglich durch die Hölle geht. Allerdings nur, wenn es nicht anders geht.“
Judith atmete durch, und sagte: „Katarina, ganz offen gesagt, da oben wird uns doch schon Täglich, die Hölle auf Erden bereitet. Aber ich weiß, was du damit meinst. Dann sollten wir jetzt zu ihr gehen, damit ich ihr das deutlich machen kann.“

Doch Katarina sagte noch: „Aber sage ihr bitte nicht, dass du möglicherweise schon bald nicht mehr als Sklavin hier sein wirst. Wenn Michail Erfolg hat, dann ist das hier für dich vorbei. Aber für die anderen nicht, und auch nicht für Ramiza. Leider geht es nicht anders. Judith, nur du kannst davor bewahrt werden, und keine andere da oben am Ruderdeck, so leid mir das auch tut…“ Judith antwortete: „Katarina, ich weiß, und ich fürchte mich schon jetzt davor, was mit mir sein wird, sobald ich mich wieder erholt habe. Wenn Michail das schafft, ja, dann ist das schön für mich. Dann ist all dieser Schrecken für mich vorbei. Aber was ist mit den anderen, die da oben auf ihren Plätzen sind? Für die geht das hier weiter, ich kann mir nicht vorstellen, dass es für Ramiza, und für Alexa weitergehen soll, und auch nicht für all die anderen. Was soll aus ihnen werden? Das ist in Wirklichkeit doch gar keine Lösung! Das kann man mit den armen Menschen auf dieser, und auf den anderen Galeeren doch nicht länger anstellen!“ Katarina stemmte die Hände in die Hüften, kniff die Lippen zusammen, und knirschte: „Ja, Judith… Ja… das stimmt… Aber wie soll das gehen? Wie sollen wir das denn anstellen? Glaubst du denn, dass Michail darauf einsteigt, ja vielleicht für Ramiza, und auch Alexa, was ich ihr auch gönnen würde. Aber alle anderen? Judith, weißt du eigentlich, wer alles hinter dieser Einrichtung steht?“ Judith sagte wütend: „Ja, das weiß ich, und ich habe auch von Ramiza schon gehört, welche Typen hier als Gäste herkommen, und sich als Aufseher betätigen! Politiker, Oligarchen, aber auch solche Typen, deren Poster sich die Kids in ihre Zimmer hängen! Und denen bei den Open-Air Konzerten zugejubelt wird! Wenn die nur wüssten, wen sie da anhimmeln! Das Geschehen hier, und wenn das an die Öffentlichkeit kommt, das hat dann Einfluss auf die ganze Welt!“ Katarina erwiderte: „Eben, Judith, ich habe dir sogar schon mehr Hoffnungen gemacht, als ich eigentlich sollte! Denke doch Mal daran, jede von euch, die freikommt, ist ein Risiko, für all das hier, das wird man nicht eingehen! Auch deshalb hatte man es abgelehnt, dich als Dankbarkeit freizulassen, nachdem du mein Leben gerettet hast! Du weißt doch noch, was wir dir erzählt hatten, nachdem wir uns beim Flottenkommando für dich eingesetzt hatten! Wir haben wirklich bis zum Äußersten für dich gerungen, aber da war nichts zu machen. Auch deshalb nicht, weil Matzukis Vater auch dabei war, und extremen Druck gemacht hat! Er war auch dagegen, dass du hier, auf der Krankenstation als Schwester arbeitest, um die Sklavinnen zu versorgen. Er verlangte ausdrücklich, dass du zurück auf deinen Platz musst! Eben deshalb, weil dich Matzuki weiter haben wollte!“

Dann baute sie sich vor Judith auf, und nahm sogar eine drohende Haltung an, entsprechend war auch der Blick. Den kannte Judith bereits, und sie wusste, was nun folgte, das war Katarinas bitterer Ernst. Unter diesem Eindruck zuckte Judith auch zusammen, denn sie wusste, Katarina konnte sehr weich, Liebevoll, und sogar sehr zart sein. Doch sie würde auch nicht das geringste Problem haben, sich all ihre neu dazu erhaltende Macht zunutze zu machen. Wenn es sein muss, mit Gnadenloser, rücksichtsloser Härte, und sogar mit ganz offen zur Schau gestellter, nackter und auch brutaler Gewalt. Auch gegen Judith, ihre Freundin, falls ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden sollten, und Michail nichts für sie tun kann. Wenn sie doch wieder zurück auf ihren Ruderplatz muss, und nicht gehorcht, dann wusste Judith, was sie erwartet… Dann fuhr Katarina fort, und ihr Tonfall, der tat das übrige: „Und sage jetzt bitte nicht, wenn andere nicht davor bewahrt werden können, dann willst du es aus Solidarität zu deinen Leidensgenossinnen auch nicht. Denn das Judith, das ist dann nicht nur falsch verstandene Solidarität, sondern das… wäre einfach nur dumm von dir. Du kannst das nicht wollen, bis ans Lebensende dort oben zu Rudern, und tagtäglich die Peitsche zu spüren bekommen, bis dein Rücken, ja sogar dein ganzer Körper blutig geschlagen ist. Meine liebe Judith, du bist meine Freundin… aber trotzdem, es tut mir leid, dir das so deutlich sagen zu müssen, aber es muss ein. Du solltest endlich Mal anfangen, auf dich selber zu schauen, und nicht darauf, dass es andere besser geht, als dir selbst. Hör endlich auf damit! Lass´ das bleiben! Damit erreichst du nämlich gar nichts. Gott bewahre, aber wenn Michail keinen Erfolg hat, dann musst du wieder auf deinen Platz zurück! Ist dir das denn eigentlich bewusst? Noch dazu, unter meiner Oberaufsicht? Glaubst du vielleicht, dass mir das gefallen würde, dich weiter so leiden zu sehen? Das kann unmöglich dein Ernst sein! Habe ich mich klar genug ausgedrückt?“ Judith senkte doch etwas betroffen den Kopf, und nickte stumm dazu. Dann sagte Katarina: „Schön, ich sehe, du hast es kapiert! Doch gehen wir jetzt.“

Gemeinsam gingen sie zu Ramizas Zelle, doch unterwegs sagte Katarina zu Judith: „Es ist sicher besser, wenn mich Ramiza nicht sieht, denn ich bin mir sicher, dann schaltet sie sofort wieder auf stur. Dann wäre es auch besser, wenn du gleich wieder umdrehst.“ Judith meinte: „Ach, ich habe noch gar kein Wort mit ihr gesprochen, gehen wir doch nicht schon jetzt davon aus, dass es nichts bringt.“ Katarina seufzte dazu, Walerija schloss die Zelle auf, und ging mit Judith alleine hinein, während Katarina draußen blieb. Ramiza kämpfte sich hoch, da sie noch immer geschwächt war. Sie begrüßte Judith, umarmte und küsste sie auch. Sie fragte: „Judith, wie geht es dir? Ich freue mich, dich wiederzusehen…“ Judith meinte: „Ganz meinerseits, wir haben etwas Zeit miteinander, so wie damals, als du mich über das aufgeklärt hast, was mich hier erwartet… Auch darüber würde ich gerne mit dir sprechen.“ Walerija sagte: „Also gut, ich lasse euch jetzt alleine. Ich versichere euch, dass ich nicht lauschen werde. Nutzt diese Zeit, und wenn ihr euch ausgesprochen habt, dann ruft mich, und ich hole Judith wieder ab.“ Sie schloss die Türe wieder ab, und Gemeinsam mit Katarina, gingen sie nach vor, bis zur Treppe, wo sie sich setzten, und auf das Ergebnis von Judiths Unterhaltung mit Ramiza warteten. Walerija meinte: „Ich glaube nicht, dass es was bei ihr hilft. Ist reine Zeitverschwendung. Aber so kann keiner sagen, das wir nicht wirklich alles versucht haben, Ramiza auf Spur zu bringen.“ Katarina nickte dazu und antwortete: „Wie du sagst, bin auch deiner Meinung, aber wer weiß? Judith hat uns doch schon mehrmals überrascht.“

In der Zelle setzte sich Judith zu Ramiza, und fragte sie: „Wie geht es dir, Ramiza, wir können uns jetzt ganz offen unterhalten. Aber ich bitte dich schon jetzt, brause nicht schon wieder gleich auf. Sondern höre mich doch Mal ruhig an, und überlege vorher.“ Ramiza meinte grimmig: „Du fragst, mich es mir geht? Nach einer Auspeitschung, wie soll es mir da gehen? Diese elende Katarina, hat mir nicht geglaubt, aber es war wirklich ehrlich von mir. Ich habe ihr gesagt, dass es mir leid tut, dass ich sie angegriffen habe! Ich habe ihr geschworen, bei meinen Leben, bei meiner armen Seele, dass ich mich Ändern werde, wenn sie mir die Auspeitschung erspart. Wenn sie mir nur dieses eine mal noch glaubt, dann mache ich niemals mehr Probleme, dann akzeptiere ich alles, was hier mit mir geschieht. Ich werde niemals mehr aufbegehren, und alles ertragen, was ich hier noch zu erdulden habe. Ihr habe ihr auch gesagt, dass sie für uns alle ein Engel ist, weil sie uns immer so viel hilft, und auch Mal etwas verzeiht. Ich habe an ihre Menschlichkeit appelliert, sie sogar auf Knien darum gebeten, mich nicht zu bestrafen. Judith, auch dir sage ich jetzt die Wahrheit, es war ehrlich von mir, ich wollte mich ändern! Aber Katarina hat mir nichts davon geglaubt, und mich kaltherzig gemeldet! Und dann hat sie mich ausgepeitscht. Das verzeihe ich ihr niemals, solange ich lebe! Und zu diesem Ungeheuer, zu dieser kaltherzigen Unperson, die allerdings gar kein Herz hat, habe ich sogar Engel gesagt! Ich kann es mir gar nicht vorstellen, das zu ihr gesagt zu haben! Ich muss total verrückt gewesen sein, so etwas Gutes von ihr zu halten! Diese Katarina, ich hasse sie! Ich hasse sie so sehr, wie ich noch niemals zuvor einen Menschen gehasst habe! Aber die ist doch gar kein Mensch! Das ist eine elende, dreckige Sadistin!“

Judith musste sich inzwischen bemühen, ruhig zu bleiben, wegen all dem, was Ramiza über Katarina von sich gab. Sie beherrschte sich nur mit knapper Not, sonst wäre sie Ramiza, sogar an die Kehle gegangen. Sie atmete durch, und sagte: „Ramiza! Du weißt doch, dass all das nicht stimmt, was du eben über Katarina gesagt hast! Und außerdem, was ich überhaupt nicht verstehe, warum du all deinen Hass auf Katarina, nur an diese eine Auspeitschung festmachst! Ich will dich doch nicht belehren, sondern nur einiges richtigstellen, da du dich in Katarina wirklich täuscht. Du hast eine Meinung von ihr, die nicht gerechtfertigt ist, wirklich nicht, meine liebe Ramiza. Ich weiß doch, wie oft du schon von anderen so bestraft wurdest, und vor allem, wie du wegen dieser fortwährenden Aufsässigkeiten, dann von Lucija, sogar zu einhundert Hieben, mit der neuner Katze verurteilt wurdest. Aber das waren wesentlich mehr, da du mehrmals ohnmächtig wurdest. Das waren locker um zwanzig mehr, also wenn ich das mal so durchrechne, dann hast du dabei etwa eintausend einzelne Hiebe erhalten. Ich weiß gar nicht, wie du das verkraften konntest. Ich weiß doch noch, dass Lucija zuerst mich in Verdacht hatte, und mich bestrafen lassen wollte, ehe es Walerija richtiggestellt hat. Aber was ich dich auch noch fragen möchte: Du hast es nicht zugegeben, dass du das getan hast. Wäre Walerija nicht so ehrlich gewesen, und es richtig gestellt, dann hätte ich diese einhundert erhalten, und nicht du. Warum hast du es denn Lucija nicht gesagt, dass ich es nicht war? Nennst du das Freundschaft? Und was war mit den anderen Misshandlungen, vor allem von Matzuki, und Lana, die auch noch von dieser Galina beobachtet wurden? Ramiza, ich verstehe dich wirklich nicht, diese drei Gestalten hasst du nicht, obwohl sie viel grausamer zu dir, aber auch zu mir waren, als alle anderen Aufseherinnen. Und bevor dich Katarina ausgepeitscht hat, wurdest du von Alexandra auch noch so lange an den Brüsten gefoltert, bis du ohnmächtig wurdest. Aber auch da hatte sich Katarina für dich eingesetzt, falls du das vergessen hast. Warum also hasst du nur Katarina, und die anderen nicht?“ Ramiza sah Judith betreten an, und sie wand sich auf der Pritsche, doch sie zeigte nicht, dass sie wusste, dass Judith Recht hatte.

Dann sagte sie jedoch: „Alexandra hätte mich gar nicht foltern können, wenn mich Katarina nicht zum Podest gebracht hätte. Also ist sie daran schuld, dass Alexandra das tun konnte. Gut, dass du das erwähnt hast, das ist nur ein weiterer Grund, um Katarina zu hassen!“ Wegen all dem Unsinn, den Ramiza verzapfte, schüttelte Judith nur noch den Kopf. Doch sie sagte nichts dazu, um sondern fuhr mit etwas anderen fort, um Ramiza so vielleicht zum Umdenken bewegen zu können: „Weißt du eigentlich, dass dich Anastasija zuerst zum Tod verurteilen wollte, aber Katarina es ihr ausgeredet, und sie sich sogar noch für dich eingesetzt hat? Und das hätte ich jetzt fast vergessen: Nur wenige Tage, bevor du diese einhundert bekommen hast, hat Katarina sich bei Walerija für dich eingesetzt. Denn schon da wollte dich Walerija melden, weil du sie beleidigt hast, aber Katarina redete es ihr aus. Und was hatte sie davon? Sie stritt sich mit Walerija deshalb, sie schrien laut miteinander, und nur mit äußerster Mühe, schaffte es Katarina, Walerija von der Meldung abzubringen. Und nur ein paar Tage später, da bist du wieder ausgeflippt, dann kam Katarina extra in ihrer Freizeit aufs Ruderdeck, um zu erfahren, was denn jetzt schon wieder mit dir los war. Aber dann ließ sie es geschehen, und du hast dann diese hohe Strafe erhalten. Aber davon abgesehen, obwohl du vor ein paar Tagen Katarina sogar attackiert hast, hat sie es dir zwar nicht verziehen. Aber sie hat dafür gesorgt, dass du nicht hingerichtet wurdest. Also ohne Katarinas Einsatz für dich, wärst du bereits tot! Kapierst du das eigentlich? Und trotzdem hasst du sie so sehr? Du solltest dich bei ihr bedanken, ihr sogar die Füße küssen, dass sie dafür gesorgt hat, dass du noch lebst!“

Ramiza meinte darauf: „Jaaa, das stimmt schon, aber es ist deshalb, weil sie mir nicht geglaubt hat, als ich ihr schwor, dass ich mich Ändern möchte, wenn ich doch nicht bestraft werde. Aber sie hat es trotzdem getan! Übrigens, das hier, das nennst du Leben? Das ist nur noch vegetieren, und sonst gar nichts!“ Judith lachte jetzt kurz auf, und sagte: „Ramiza, auch darin hast du völlig recht, dass wir hier dahinvegetieren. Aber du musst auch zugeben, dass es ohne Katarina, noch viel schlimmer für uns alle wäre. Du weißt doch, was sie uns so alles im Nachtdienst erlaubt, was wir auch nur bei ihr tun dürfen, und bei keiner anderen. Sie macht es uns erträglicher, obwohl ich natürlich auch weiß, dass sie ebenfalls, ein Rädchen in diesem grauenvollen Getriebe hier ist. Was sie uns auch klarmacht, und auch spüren lässt, wenn es sein muss. Auch ich habe es schon von ihr zu spüren bekommen. So wie du, auch am Podest, unter ihrer Peitsche. Es war ihre Hand, mit der sie die Peitsche geschwungen hat. Doch mit denselben Händen, hat sie wenige Tage zuvor meine Arme, meine Hände, und sogar meinen ganzen Körper massiert, damit ich diese Folter in diesen Käfig leichter wegstecke. Das ist mir alles klar, dass sie natürlich eine Aufseherin ist. Aber sie ist auch ein wundervoller Mensch, die auch über so vieles hinwegsieht, bis zu einem bestimmten Punkt, wo dann auch bei ihr die Grenze ist. Und die man keinesfalls überschreiten darf. Und sie trotzdem noch immer versucht, es nicht zu hart werden zu lassen, aber man muss sich bei ihr nun Mal an die Regeln halten, die sie uns vorgibt. Was wir auch meistens tun, es ihr auch versprochen haben, dass wir uns daran halten. Du hast das doch schon oft versprochen, auch bei dieser Sache, wo sie dann nicht nur extra dafür in der Freizeit aufs Ruderdeck gekommen ist, sondern auch noch dazu in ihrer privaten Nachtwäsche. Ja, da sah sie wirklich wie ein Engel aus, was sie auch ist, für uns alle! Worauf ich hinaus will, sie hat auf deine Worte vertraut, sogar mit Walerija gestritten, damit sie dich nicht meldet. Und nur wenige Tage später, war es erst wieder soweit. Irgendwann kommt jeder zu dem Punkt, wo das Vertrauen dahin ist. Ramiza, darüber darfst du dich dann aber nicht wundern, wenn Katarina deiner Reue dann keinen Glauben mehr schenkt. Jetzt, wo du mir das erzählt hast, glaube ich dir sogar, dass es ehrlich von dir war, dass du nicht mehr auffallen, und alles ertragen wirst, was hier noch auf dich wartet, wenn du nicht bestraft wirst. Aber ich hätte an ihrer Stelle genauso gehandelt, weil man es nun Mal irgendwann nicht mehr glaubt. Ja, du hast richtig gehört, sogar ich hätte dir am Anfang nicht geglaubt. Also, Ramiza, denke doch darüber nach, und Katarina konnte auch gar nicht anders handeln. Denn was wäre denn als nächstes gekommen, welche Aktion hättest du denn dann gestartet? Und wenn sie, und auch die anderen Aufseherinnen immer alles straflos durchgehen lassen, was du so veranstaltest, was glaubst du, was dann die anderen von uns als nächstes tun?“ Ramiza schwieg jedoch auch dazu, so redete Judith weiter:

„Ramiza, es wird dir nun Mal nichts anders übrigbleiben, als all das zu akzeptieren, was hier noch alles auf uns zukommt. Was soll denn ich machen, es betrifft mich doch auch. Obwohl ich Katarina das Leben gerettet habe, selbst dann, musste ich auf diese verfluchte Ruderbank zurück. Und Matzuki und Lana, haben mich in dieser grauenvollen Folterkammer gefoltert. Weißt du eigentlich, was die dort alles mit mir gemacht haben? Ich habe das gleiche durchleiden müssen, wie unser Herr, und Gott, und auch noch zehntausende andere, vor und nach ihn! Aber erst jetzt weiß ich, was er da für uns auf sich genommen hat! Ich war zwar vorher nicht allzu gläubig, aber jetzt bin ich es! Aber auch durch ein Erlebnis, als ich von den drei in der Zelle gefoltert worden bin, während Katarina, und Walerija auf Urlaub in Dubai waren! Ich kann es dir zwar sagen, aber du wirst es mir nicht glauben, welche Erfahrung ich dort, in dieser Zelle, gemacht habe! Aber auch später Nochmal, als Matzuki mich wieder misshandelt hat, und sie Katarina dann töten wollte. Auch dort habe ich ein Erlebnis gehabt, was mich in meinem Glauben bestärkt hat! Und ich kann dir sagen, es wird eine Rettung für uns geben! Und auch für dich, Ramiza! Was ich damit sagen will, auch ich muss schon in ein paar Tagen wieder auf meinen Ruderplatz zurück, und es wird für mich so weitergehen, wie bisher! Ich habe es akzeptiert, und ich will es ertragen, so lange es noch dauert! Ramiza, ich habe das Gefühl, es wird nicht mehr so lange sein, wie es schon gedauert hat, davon bin ich überzeugt! Ich sage das deshalb zu dir, weil ich von dir haben möchte, dass du dich jetzt völlig normal verhältst, und dass du deinen Hass auf Katarina ablegst! Ertrage das alles, was hier noch mit uns geschehen wird, und mache es dir nicht extra noch schwerer, als es von Grund auf schon ist! Falle nicht mehr auf, und riskiere nicht, dass die Oberaufseherinnen vielleicht doch irgendwann die Nerven verlieren, und dann mit dir reinen Tisch machen! Denn Katarina wurde jetzt auch zur Oberaufseherin befördert, ich weiß, dass sie auch so ihre Möglichkeiten hat, es für uns etwas einfacher zu machen. Natürlich ohne außer Acht zu lassen, wo wir hier sind, und was sie hier zu tun hat! Vertraue auf sie, und alles wird gut! Ich bin davon überzeugt, wir werden das hier nicht mehr lange mitmachen müssen, und wir werden wieder frei sein! Aber bis es soweit ist, musst du durchhalten, und du wirst das auch, genauso wie ich auch schaffen! Aber zuerst, lege doch bitte deinen Hass auf Katarina ab, versprich mir das!“
Doch Ramiza lachte auf, und sagte grimmig: „Du glaubst wirklich, dass es für uns eine Rettung gibt? Judith, ich habe dich für intelligenter gehalten! Ich glaube nicht, was du zu mir gesagt hast! Ich bleibe dabei… Diese Katarina, die ist ein Ungeheuer, die hat es nicht verdient, zu leben!“ Dann wurde ihr Gesicht zu einer hässlichen Fratze, und sie sagte das folgende mit einem Tonfall, der Judith sogar einen kalten Schauer über dem Rücken jagte, und ihr sogar Angst machte: „Eines Tages… werde ich alleine mit ihr zusammen sein, und dann… dann werde ich diese Katarina töten! Ich gelobe es! Und wenn es das letzte ist, was ich in meinen Leben noch tun werde! Aber rede ich denn da? Denn das wird das letzte sein, was ich in meinen Leben noch tun werde, ehe ich mich dann sel…“

Weiter konnte Ramiza nicht mehr reden, denn eine Ohrfeige Judiths, schnitt ihr das Wort ab. Ramiza hielt sich dann ihre Backe, und starrte Judith hasserfüllt an, doch Judith sagte zu ihr: „Die hast du jetzt aber sowas von verdient!“ Ramiza knurrte: „Sooo… jetzt kannst du unsere Freundschaft vergessen, du hast sowieso bereits ein paar neue Freundinnen, wie ich bemerkt habe! Ich vergesse, dich jemals gekannt zu haben!“ Judith schüttelte den Kopf, und sagte: „Ich habe Katarina als einen sehr lieben Menschen kennengelernt, trotz allem, was sie hier tut! Und du willst sie töten…“ Dann fuhr sie mit brechender Stimme fort, dazu kamen ihr auch die Tränen, über so viel Hass, und Uneinsichtigkeit… „Ramiza, dein Hass verzehrt dich, wie soll es nur weitergehen mit dir? Ich wollte mit dir vernünftig reden, um dich zum Umdenken zu bewegen, und du schlägst all das aus, wie schon so vieles zuvor…“ Doch Ramiza erwiderte: „Ich bin mit dir fertig, besser, du gehst jetzt, ehe ich mich vergesse!“ Judith wollte noch Mal Ramiza ins Gewissen reden, doch diese schüttelte nur den Kopf, und rief laut: „Wache!“ Gleich darauf kam Walerija in die Zelle, und noch ehe sie etwas sagen konnte, zischte Ramiza: „Diese Sklavin wünscht, zu gehen. Also raus mit ihr!“ Judith erkannte, dass jedes weitere Wort sinnlos, und fehl am Platz war, deshalb stand sie auf, und ging zur Türe. Doch bevor sie rausging, wandte sie sich zu Ramiza um, und sagte: „Ramiza, du weißt nicht, was du tust…“ Doch diese konterte: „Ich weiß genau, was ich tue. Das wusste ich schon immer. Und jetzt verschwinde!“ Judith hoffte trotzdem, dass Ramiza sich doch noch besann, und sagte: „Bitte, höre mich doch an…“ Doch Ramiza rief plötzlich, sie schrie laut: „Ich habe gesagt, ich bin mit dir fertig, und du sollst verschwinden!“ Dann überschlug sich ihre Stimme, sie zeigte zur Zellentür, und sie schrie noch lauter: „Raus hier! Hinaus!“ Judith schüttelte nur noch den Kopf, und sah zu Walerija. Die sah sie nur wortlos an, und bedeutete Judith, ihr zu folgen. Ohne sich umzusehen, folgte sie Walerija raus, aus der Zelle. Ramiza schrie ihr nach: „Ich hoffe, du krepierst, du verreckst auf der Ruderbank!“ Judith wandte sich doch noch um, und erwiderte: „Aber dann wirst du gemeinsam mit mir auf der Ruderband verrecken!“ Ramiza tobte weiter, und sie brüllte: „Ich will dich nie wiedersehen! Du elende Hure!“ Jetzt reichte es Walerija, sie ging in die Zelle zurück, um Ramiza zu ohrfeigen. Doch Judith rief laut: „Nein, Walerija! Bitte, tu ihr nichts! Lasse sie in Ruhe!“ Walerija blieb vor Ramiza stehen, und sah sie mit flammenden Augen an, dann sagte sie zu ihr: „Das war der letzte Versuch, dich umzustimmen. In ein paar Tagen, wenn du dich erholt hast, dann kommst du wieder zurück auf deinen Platz. Aber dann… dann kannst du dich auf was gefasst machen, das verspreche ich dir!“ Doch Ramiza schrie auch sie an: „Lass mich in Ruhe! Geh weg! Verschwinde! Raus hier!“ Wortlos ging auch Walerija aus der Zelle, und schloss sie ab.

Draußen kam Katarina hinzu, und Walerija sagte zu Judith: „Tja, das war wohl nichts, aber ich habe mir das schon gedacht, dass auch du keinen Erfolg haben wirst. Was solls, dann lernt Ramiza eben unsere harte Tour kennen, wenn sie das unbedingt so haben will. Wollen mal sehen, wer das länger durchhält. Entweder sie, oder wir. Aber ich weiß schon jetzt, wer das sein wird…“ In Judiths Zelle angekommen, erzählte Judith alles, worüber sie mit Ramiza gesprochen hatte, und sie sagte zu Katarina: „Die ist sowas von verbohrt, macht alles an der einen Auspeitschung fest. Ich glaube ihr auch, dass sie es ehrlich meinte, als sie darum bat, sie zu verschonen, und sie sich dafür Ändern wird. Aber was hättest du denn machen sollen… Dass du ihr nicht mehr geglaubt hast, daran ist sie doch selber schuld, und das habe ich ihr auch gesagt.“ Katarina meinte dazu: „Also gut, wenn sie wieder oben ist, dann frage ich sie, ob sie dabei bleibt. Wenn sie sich doch noch besinnt, lassen wir es gut sein. Aber wenn nicht, dann fahren wir eben das harte Programm bei ihr. Aber wenn das eintritt, dann will ich aber nicht, dass du dich für sie einsetzt. Selbst wenn sie dann die Folterkammer kennenlernen sollte. Haben wir uns da verstanden, Judith?“ Sie sagte dazu: „Ich verstehe dich, aber bitte, pass bei ihr auf, sie drohte, wenn ihr beide Mal alleine miteinander seid, dann wird sie dich umbringen. Und so, wie sie das gesagt hat, war das ihr voller Ernst.“ Katarina nickte dazu, und meinte: „Das hat sie schon oben gesagt, nachdem sie mich angegriffen hat. Aber ich werde es mir merken. Und danke für deine Warnung.“ Nachdem Katarina, und Walerija die Zelle verlassen hatten, setzte sich Judith auf die Pritsche, und vergrub ihren Kopf in den Händen. Sie dachte sie: „Mein Gott, wie kann sie Katarina nur so hassen… Ich hoffe, Katarina behält meine Warnung vor Ramiza immer im Hinterkopf…“

Am nächsten Morgen legte die Galeere, so wie üblich vom Haupthafen ab. Den Aufseherinnen fiel jedoch auf, dass die Sklavinnen diesmal nur schwer geweckt werden konnten. Es musste dazu natürlich auch kräftig mit den Peitschen nachgeholfen werden, aber die Sklavinnen schienen trotzdem irgendwie glücklich zu sein, sogar… so richtig befriedigt. Lucija führte die Oberaufsicht, und sie wusste natürlich, warum sich die Sklavinnen so verhielten. Es war ihr auch klar gewesen, dass es zu Problemen kommen kann, aber sie wusste auch, dass die Aufseherinnen mit den Peitschen das übrige tun würden, damit wieder alles in geordnete Bahnen gelenkt wurde.
Anastasija hatte sich schon am Morgen zum Flottenkommando aufgemacht. Sie besprach alles mit ihrem Freund, und er berief noch für den Vormittag eine Schulung für alle Aufseherinnen der Wachmannschaft ein, an der ausnahmslos alle verpflichtend teilnehmen mussten. Zuvor holte er die Empfangsdame in sein Büro, und befragte sie, wie das mit Galina genau abgelaufen war. Anastasija hörte ihr genau zu, sie lachte dazu auch, und bedankte sich dann bei ihr. Anastasijas Förderer lies der Empfangsdame als die versprochene Belohnung, ein Monatsgehalt zukommen.

Anastasija und ihr Freund kontrollierten als nächstes die Büros, im Hafengebäude, und sie stellten fest, dass einige Büros nicht abgeschlossen waren. Zusätzlich waren fast überall, die PC´s offen, und nicht mit dem Kennwort gesichert. Auch das war ein eklatanter Sicherheitsverstoß, den Anastasija bei dieser Schulung erwähnen wollte.
Danach musste auch die Empfangsdame zu dieser Schulung kommen, um ein Sitzungsprotokoll anzufertigen. Anastasija ließ alle auf einer Anwesenheitsliste unterschreiben, und unterrichtete dann über den Vorfall mit Galina. Die beiden Aufseherinnen, die nicht genau kontrolliert hatten, wurden dabei krebsrot im Gesicht, doch sie hielten es für besser, es nicht vor allen einzugestehen. Anastasija sah die beiden zwar an, aber sie sagte: „Ich bin mir sicher, dass diese lasche Kontrolle nicht nur von einigen hier durchgeführt, sondern dass das schon länger so praktiziert wurde. Ich weiß jedoch genau, welche beiden das gestern gewesen sind, nur zur allgemeinen Info. Ich könnte ohne weiteres ein Exempel statuieren, aber ich will aus Fairness zu euch allen hier, nicht eine einzelne, oder auch zwei von euch, für dieses Versagen von den meisten hier, zur Rechenschaft ziehen. Doch das ist eine gute Gelegenheit, euch alle in Erinnerung zu rufen, dass ihr genau zu kontrollieren habt, wer von der Galeere auscheckt, hier durch die zweite Kontrolle geht, und wer auch sich auch wieder zurückmeldet. Ab nun wird ein vier Augen-Prinzip eingeführt. Das bedeutet, ab sofort kontrollieren immer je zwei von der Wachmannschaft die Keycard. Zusätzlich hat die Aufseherin, die die Galeere verlassen will, verpflichtend ihre Personalnummer zu nennen. Das hat dann jede zu tun, auch solche, die glauben, dass sie was besseres sind, oder es als Oberaufseherin nicht machen zu müssen. Aber dann sind die beiden der Wachmannschaft nicht nur berechtigt, sondern sie sind dazu verpflichtet, die betreffende Aufseherin, das verlassen der Galeere zu verwehren. Und sollte eine behaupten, die Nummer vergessen zu haben, dann bleibt die erst recht an Bord, und zwar für eine Woche. Dann hat sie bis zum nächsten Landgang, der allerdings als Konsequenz, erst eine Woche später ist, mehr als genug Zeit, ihre Personalnummer auswendig zu lernen. Zusätzlich hat eine Meldung an die Dienstführende Oberaufseherin der Galeere, und noch eine an das Flottenkommando zu erfolgen. Alles weitere, obliegt dann den gemeldeten Stellen. Beide Aufseherinnen der Wachmannschaft vergleichen auch die gemeldete Personalnummer, die natürlich nicht auf der Keycard vermerkt ist, sondern erst beim Auschecken am Lesegerät erscheint. Denn nur so kann Missbrauch vorgebeugt werden, und das dient auch zur Sicherheit, damit sich niemand mehr mit der Karte von einer anderen von Bord begeben kann. Und es werden nicht die geringsten, und schon gar nicht, die blödesten Ausreden geduldet! Diese Sicherheitseinrichtung mit der verborgenen Personalnummer, ist damit auch völlig ausreichend. So sind die Vorschriften, doch die müssen nur von allen eingehalten werden. Also bedarf es eigentlich keiner weiteren Verschärfung. Aber wenn da ein paar von euch dabei sind, die das nicht ernst nehmen, dann muss eben dafür gesorgt werden, dass sie es tun. Ihr erhaltet noch ein Protokoll, das ihr alle zu lesen, und auch zu unterschreiben habt. Haben das auch alle verstanden? Gibt es noch Fragen dazu?“

Eine Aufseherin meldete sich dann zu Wort: „Ich glaube aber nicht, dass es so wichtig ist, und auch so genau genommen werden muss. Wer denn sonst, außer die Aufseherinnen, und eventuelle Besucher, und Gäste, können von Bord gehen? Und die tragen auch die Besucherausweise bei sich. Sklavinnen können das doch gar nicht sein, die sind doch die ganze Zeit am Ruderdeck angekettet, und können deshalb nicht zu fliehen versuchen! Also warum der ganze Aufwand?“ Anastasija fragte sie: „Waren sie schon Mal auf einer Galeere als Aufseherin eingesetzt?“ Diese Aufseherin stammelte: „Ähhh, nein… war ich nicht…“ Anastasija fuhr fort: „Und warum sind sie sich dann so sicher, dass es keiner Sklavin gelingen würde, von Bord zu kommen? Haben sie auch an die Möglichkeit bedacht, wenn sich eine Sklavin nach einer Bestrafung in der Erholungszelle aufhält, und es schafft, eine Aufseherin zu überwältigen, die zu ihr kommt, um ihr beispielsweise die Verpflegung zu bringen? Wenn die Sklavin sich dann ihrer Keycard, und auch noch ihrer Dienstkleidung bemächtigt? Dann muss sie nur noch einen günstigen Moment abwarten, und schleicht sich von Bord, da ihre Keycard nicht kontrolliert wurde!“ Sie fragte dann diese Aufseherin: „Können sie dafür garantieren? Dass das niemals passieren kann? Wenn sie so sehr davon überzeugt sind, dann sagen sie es! Aber dann übernehmen sie auch die volle Verantwortung! Sind sie dazu bereit? Das will ich von ihnen dann aber auch schriftlich haben. Also, dann treten sie vor!“ Die Aufsehern wurde erneut knallrot, schüttelte dann den Kopf, und sagte nichts mehr. Deshalb machte Anastasija weiter: „Sobald eine Sklavin hier im Gebäude ist, ist sie schon so gut wie weg, oder es geschieht noch etwas weit gravierendes! Der Herr von Flottenkommando sagt euch dazu jetzt auch was! Denn wenn ich euch das sage, dann nehmt ihr das doch gar nicht ernst, wie ich vorhin auch schon gehört habe!“

Sie ließ das erst Mal auf die Anwesenden wirken, und ihr Freund fuhr dann fort: „Wie ich heute bemerkt habe, sind die meisten Büros hier nicht abgeschlossen, und darin waren einige PC´s auch nicht im abgesicherten Modus! Die waren alle offen, da hat jeder Zugriff! Falls ihr euch jetzt fragt, warum es so wichtig ist, damit niemand darauf Zugriff hat? Mal angenommen, es geschieht das, was Anastasija bereits anklingen ließ, dass eine Sklavin es schafft, eine Aufseherin zu überwältigen, ihre Dienstkleidung anzieht, und es damit schafft, von Bord zu fliehen! Als nächstes geht sie in ein Büro, und setzt über einen offenen PC einen Hilferuf ab! Wisst ihr eigentlich, was dann los ist? Dann ist all das hier, einfach alles, an die Öffentlichkeit gelangt! Und warum das alles? Nur weil es hier einige Herrschaften gibt, die es sich bequem machen, und ihre Pflichten nicht wahrnehmen! Und jetzt will ich von euch wissen, warum man sich nicht abmeldet, nachdem damit gearbeitet wurde! Begreift ihr eigentlich, wie nachlässig hier alle sind? Ihr missachtet sämtliche Vorschriften! Das beste Sicherheitssystem ist wertlos, wenn sich niemand daran hält! Das wird ab sofort strikt kontrolliert, ob sich auch jeder wieder ausloggt, und ich werde die entsprechenden Meldungen erhalten. Wenn das noch Mal vorkommt, dann hat die bestreffende Person ein unangenehmes Stelldichein bei mir! Und im Wiederholungsfall, wird ihr Gehalt für einen Monat eingezogen! Das sollte eigentlich reichen, doch wenn nicht, dann lasse ich mir für diejenige, noch was viel hübscheres einfallen, verstanden?“
Es herrschte nun betretenes Schweigen im Raum, dann fragte Anastasija: „Wie ich merke, haben nun alle den Ernst der Lage erkannt! Doch die Frage steht noch im Raum, warum meldet sich niemand ab, nachdem die mit der Arbeit am PC, oder meinetwegen, nachdem diejenige mit der Urlaubsplanung fertig ist?“ Eine Aufseherin sagte dann: „Nun; es ist wohl einfach nur bequemer, sich nicht immer neu anzumelden, spart Zeit, und das Passwort, muss man sich nicht auch merken…“ Anastasija lachte darauf, und sagte: „Sie haben echt Nerven, kennen sie hoffentlich noch ihr Geburtsdatum? Das hat acht Stellen, und ein Passwort, das genauso lang ist, können sie sich nicht merken? Oder ihren Code, von der Bankomatkarte? Sind sie noch bei Trost? Das ist der Beweis, weil sie sich viel zu wenig oft anmelden, nur deshalb können sie sich das nicht merken! Aber das werden sie sich in Zukunft merken! Und zwar sehr genau, das verspreche ich ihnen!“
Ihr Freund sagte noch: „Diese Anweisung, geht an alle Häfen hier am See, und die wird verpflichtend umgesetzt! Anastasija wird mir davon berichten, sobald ihre Galeere im nächsten eingelaufen ist!“

Damit war diese Schulung zu ende, und die Aufseherinnen der Wachmannschaft, konnte auf ihre Posten zurückkehren. Es war auch kein Problem gewesen, dass währenddessen alles unbesetzt war, da die nächste Galeere erst in ein paar Stunden eintraf. Anastasija fuhr dann zum nächsten Hafen, und wie erwartet, wurde sie dort bereits genau von zwei Aufseherinnen kontrolliert, bevor sie das Hafengelände betreten durfte, um auf ihre Galeere zu warten, die bereits langsam in den Hafen einlief. Beim betreten wurde sie ebenfalls von zwei der Wachmannschaft kontrolliert. Bei beiden Kontrollen hatte sie auch ihre Personalnummer zu nennen. Zufrieden registrierte sie, dass alles so wie zuvor besprochen, sofort und auch penibel umgesetzt wurde. Im Büro bereitete sie mit Lucija alles für einen scharfen Rapport für Lana vor. Und als nächstes sollte Galina erscheinen müssen… Und darauf freute sich Anastasija besonders…

Galina führte inzwischen die dritte, und vierte Ruderschicht, doch sie zog nur das übliche Programm durch. Den Sklavinnen fiel auf, dass sie sehr gedämpft zu sein schien, es gab auch nicht die ansonsten, bei ihr üblichen Gemeinheiten, die von den Sklavinnen so sehr gefürchtet wurden. Lana war schon am Vortag von Galina, in ihrer Kabine darüber informiert worden, dass Anastasija auf alles draufgekommen war. Sie empfahl ihr: „Gebe gleich alles zu, und verhalte dich unter allen Umständen einsichtig. Nur so kannst du schlimmeres für dich abwenden…“ Lana schnauzte zurück: „Zum Teufel noch Mal! Ich habe doch gesagt, dass ich das nicht tun will! Jetzt haben wir den Salat, besser gesagt, ich habe ihn alleine! Ich erwarte, dass du zugibst, mich dazu gedrängt zu haben! Denn warum soll ich für deine dummen Ideen, diese blöden Einfälle, auch noch den Kopf hinhalten? Ich habe davon nichts als Probleme gehabt! Ich sollte diese Freundschaft wohl besser beenden! Was hast du dir dabei gedacht, mit die Keycard abzuluchsen, damit du von Bord gehen kannst? Mich muss der Teufel geritten haben, als ich damit einverstanden war! Mir ist auch schon aufgefallen, dass du dich dann aber aus allem herausredest, und ich die berühmte Kröte zu fressen habe! Matzuki erging es aber genauso! Nennst du das denn Freundschaft? Außerdem, ist bisher alles, was du so geplant hast, immer voll in die Hose gegangen! Damit ist jetzt aber Schluss! Du kannst mich gern haben! Es sei denn, du kommst mit zum Rapport! Egal, wie du das anstellst, du bist dabei, und du stellst auch alles richtig, darauf bestehe ich!“ Galina dachte natürlich nicht im Traum daran, Lana beizustehen, sie hatte sie, so wie alle anderen, ebenfalls nur benutzt. Aber da sie nicht wollte, dass Lana beim Rapport die gesamte Schuld auf sie abwälzte, und sie Lana sicher noch brauchen würde, erwiderte sie: „Ich konnte doch nicht wissen, dass Anastasija so schnell auf das draufkommt. Die muss auch dafür gesorgt haben, dass ich nicht mit meinen Freunden sprechen konnte! Dann hätte ich auch dafür gesorgt, dass das mit deiner Karte unter dem Tisch fällt!“ Doch Lana war noch immer wütend, und sie zeterte weiter: „Du darfst aber auch nicht vergessen, dass Katarina jetzt Oberaufseherin ist! Ich habe wirklich Angst davor, dass sie sich an uns allen rächen wird! Du weißt das noch, was sie Gemeinsam mit den drei anderen, mit mir und Matzuki in der Umkleide, und im Bad veranstaltet hat, nachdem wir Judith gefoltert hatten! Ich habe nicht nur einmal gefürchtet, dass uns die vier dafür um die Ecke bringen! Aber selbst wenn sie es nicht noch Mal tut, sie ist jetzt unsere Vorgesetzte, sie kann uns befehlen, was sie will, und wir müssen ihr gehorchen! Und vergiss nicht, auch du bist ihr untergeordnet, und hast ihren Anweisungen zu befolgen!“
Galina zischte: „Hör auf damit! Weißt du überhaupt, wie wütend ich darüber bin? Dass sich all meine Pläne, die ich mit Katarina hatte, in Luft aufgelöst haben? Nichts von dem, was ich mit ihr aufgeführt habe, hat zum Erfolg geführt! Die ist mental so stark, damit habe ich nicht gerechnet, sie hatte aber auch Hilfe von Lucija. Und am meisten wurmt es mich, dass Anastasija hinter ihr steht! Wer weiß, was da noch kommt, wenn sie ihre Tätigkeit als Oberaufseherin beginnt! Noch dazu, steht sie in der Rangfolge unmittelbar nach Anastasija. Was mich auch wundert, warum das Lucja nicht stört, dass Katarina auch über ihr steht, noch dazu, weil sie doch schon länger Oberaufseherin ist. Die rechnete sicher damit, wenn Katarina schon befördert wird, dass sie dann ihr untergeordnet ist, und nicht umgekehrt!“
Lana meinte darauf: „Aber heyyy, wäre das nicht etwas, wo du bei Lucija vielleicht ansetzen könntest, und sie gegen Katarina aufbringst? Dass sie dann bei Anastasija so lange darüber motzt, bis sie Katarina dann in der Rangfolge, hinter ihr zurückstuft?“ Galina sagte darauf: „Das habe ich mir auch schon überlegt, aber ich fürchte, die verstehen sich dafür viel zu gut.“ Lana erwiderte: „Aber du könntest es doch wenigstens versuchen, Zwietracht sähen, ein paar Lügen erzählen, und zwischen den beiden Misstrauen erwecken. Dan kannst du doch so gut, warum bist du selber nicht darauf gekommen?“ Galina seufzte, und sagte: „Ich kann es ja versuchen, aber wenn die erkennen, dass das von mir ausgegangen ist, dann werden die doch sofort darauf reagieren. Und dann darf ich zum nächsten Rapport antanzen.“ Lana lachte auf, und fragte: „Seit wann bist du dir denn deiner Sache nicht mehr sicher? So kenne ich dich gar nicht! Du lässt nach…“ Galina gab ihr einen Stüber, und zischte: „Du blöde Kuh! Diese Sache mit dem Flottenkommando, wo ich nicht zum Termin durchgelassen wurde, das hat mir wohl mehr zugesetzt, als ich mir selber eingestehen will… Ich habe garantiert auch noch einen Rapport bei Anastasija…“ Doch Lana zog die Augenbrauen hoch, stemmte die Hände in die Hüften, senkte dann den Kopf, und grummelte: „Thähhh, aber vorher habe ich einen…“ Galina sagte zum Abschluss. „Sage mir dann, wie das gelaufen ist, aber denke daran: Zeige dich einsichtig, und gebe alles zu, vielleicht lässt sich Anastasija ja doch erweichen… Aber worum ich dich bitte, erzähle Anastasija nicht, dass ich es war, die die Karte von dir haben wollte.“
Doch Lana zischte: „Und warum sollte ich das tun? Nenne mir nur einen triftigen Grund, warum ich das auf meine Kappe nehmen soll!“ Galina machte plötzlich ein ernstes Gesicht. Zusätzlich machte sie sich größer, und sah Lana von oben herab an: „Weil ich dich darum bitte! Und denke daran: Ich kann das vielleicht noch zu unseren Gunsten hinbiegen. Und wenn ich das schaffe, und das sieht gar nicht Mal so schlecht aus, dann sind wir wieder aus dem Schneider! Wenn etwas Gras über diese Sache gewachsen ist, dann gehe ich zu meinen Freunden, und werde alles regeln, und dann werde ich nicht auf dich vergessen! Noch etwas: Ich bin Oberaufseherin, deshalb wäre es auch besser für dich, mich weiterhin als Freundin zu haben! Aber wenn du jetzt nicht darauf einsteigst, und du mich in Stich lässt, dann… weißt du wohl… weißt du wohl hoffentlich… was dann geschehen könnte… und vergiss eines nicht: Wer mich als Feindin hat, die mache ich fertig! Also auch dich! Willst du das?“ Lana sah sie etwas überrascht an, und sagte dann: „Also gut, ich werde dann sagen, dass es mein Vorschlag war. Bist du nun zufrieden? Und lass diese versteckten Drohungen bleiben!“

Galina lächelte wieder, und sagte: „Sehr gut, ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann! Und ich lasse diese Drohungen nicht bleiben! Also dann wie ausgemacht: Du sagst Anastasija, dass du mir deine Karte angeboten hast, und ich von dir auch… quasi überredet wurde.“ Doch Lana rief: „Heeyy! So war das aber nicht ausgemacht! Ich werde sagen, dass ich dir die Karte zwar gegeben habe, aber nur, weil du sie unbedingt haben wolltest!“ Doch Galina rief noch lauter, und kam auch einen Schritt auf Lana zu: „Nein! Du wirst sagen, dass alles deine Idee war! Du lässt mich so weit, wie nur irgend möglich da raus, verstanden?“ Doch Lana war noch immer nicht willig, und sagte: „Warum soll ich alles auf mich nehmen, bist du selber zu feige?“ Galina gab ihr plötzlich eine Ohrfeige, und schrie sie an: „Du wirst tun, was ich dir gesagt habe! Aber wenn du es so haben willst, dann befehle ich dir, es Anastasija so zu erklären, wie ich es dir gesagt habe! Wehe dir, du machst das nicht! Und denke daran: Ich bin deine gute Freundin, aber ich kann auch deine schlimmste Feindin sein! Aber du wirst das für deine gute Freundin tun, darin sind wir uns einig, kapiert?“
Eingeschüchtert knickte Lana nun ein, und sie sagte: „Schon gut, schon gut. Ich werde tun, was du von mir willst.“ Doch Galina setzte noch einen drauf: „Nein, du hast mich noch immer nicht verstanden! Du tust nicht das, was ich von dir will, sondern… du wirst das tun, was ich von dir verlange! Ohne weitere Widerrede! Außerdem, wirst du mir ganz genau erzählen, wie der Rapport gelaufen ist, verstanden? Und denk dran, was ich dir gesagt habe, was mit dir passieren wird, falls du nicht genau das tust, was ich dir sage! Dann werde ich dich fertigmachen, ohne den geringsten Skrupel! Und jetzt pack dich! Raus aus meiner Kabine!“ Wortlos schlich Lana davon, und Galina rieb sich die Hände. Sie hatte nun sichergestellt, dass Lana über diese Aktion kein falsches Wort verlieren würde. Damit war nun eine Sorge weniger. Aber als sie später darüber nachdachte, kam ihr zu Bewusstsein, dass sie das wohl nicht mehr so leicht zu ihren Gunsten regeln könnte. Sie wusste gar nicht, wie das vor Anastasija rechtfertigen sollte, sie sah für sich selbst auch keinen Ausweg mehr, selbst wenn Lana alles auf ihre Kappe nehmen würde. Anastasija würde ihr auch nicht glauben, sondern die richtigen Schlüsse ziehen, und gleich erkennen, dass sie Lana eingeschüchtert hatte… Sie konnte nur noch abwarten, was sich noch aus dieser Sache entwickeln würde.

Doch es hatte sich wieder Mal gezeigt, dass Galina auch ihre besten, und dicksten Freunde, nur benutzte, und sie dann schamlos in Stich lassen würde. Sie brauchte diese Freunde, und Bekanntschaften nur genau so lange, wie es für ihre eigenen, ruchlosen Zwecke dienlich war. Dann würde sie ohne Rücksicht auch diese Personen nur dafür benutzen, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen. Schließlich, um nach oben zu kommen, muss man auf etwas draufsteigen, ob es nun eine Stufe, oder auch ihre besten Freunde sein mögen. Galina verhielt sich in diesen Punkt genauso, wie beim Radfahren: Nach oben buckeln, und nach unten treten… Das führte bei ihr immer schon zum Erfolg, und sie dachte sich, dass das auch diesmal wieder funktionieren wird.
Galina war sich nur noch in diesem Punkt absolut sicher…

Lana kam dann am nächsten Abend zum Rapport. Lucjia, und Anastasija nahmen sie dann voll in die Mangel. Wie es ihr Galina ´freundlich geraten´ hatte, nahm sie alles auf sich, und ließ Galina außen vor. Doch Anastasija erwiderte. „Dass sie Galina freiwillig die Karte ausgehändigt haben, ja sogar, dass sie ihr dieses Ding sogar aufdrängen mussten, das glauben sie doch selber nicht!“ Sie lachte, und sagte: „Ich glaube ihnen davon nicht ein einziges Wort. Lassen sie mich mal raten: Galina hat sie eingeschüchtert, und ihnen gesagt, dass sie hier diese Gute - Nachtgeschichte zum besten geben sollen! Ist doch so! Aber das ist viel mehr eine… ´schlechte – Nachtgeschichte!“ Lana lief krebsrot an, und ihr wurde zugleich heiß, und kalt. Doch sie sagte nichts weiter dazu, so machte Lucija weiter: „Na? Erkennen sie jetzt, wie diese Galina wirklich ist? Sie macht jetzt mit ihren beiden dicksten, und besten Freundinnen dasselbe, wie früher mit Walerija. Doch schon noch früher, als sie noch Aufseherin im Gulag war, veranstaltete sie das gleiche mit Jelena, und Darja. Und wie schon erwähnt, jetzt sind sie an der Reihe, und mit Matzuki wird sie das gleiche machen, darauf gebe ich ihnen mein Ehrenwort. Sie benützt sie nur, so wie alle anderen, nur damit sie völlig unbeschadet, oder auch nur etwas besser wegkommt. Deshalb hat sie sie beeinflusst, ihnen vielleicht sogar gedroht, und sie tun alles, was Galina ihnen sagt. Wie ein Gehorsames Lämmchen, das dann zur Schlachtbank geführt wird, und dann noch mit größten Interesse dabei zusieht, wie das Messer gewetzt wird. Aber sich überhaupt keinen Reim daraus machen kann, was mit dem Messer als nächstes kommt! Lachhaft sowas... Nein, das ist nicht zum Lachen! Denn ihnen traue ich sogar zu, dass sie sogar noch fragen, ob sie beim Messerwetzen behilflich sein können! Lana, sie sind einfach nur viel zu blöd! Galina nützt das schamlos aus, und das wissen sie sogar, aber sie wollen es nicht wahrhaben!“ Lana kniff die Lippen zusammen, und Anastasija redete nun eindringlich auf sie ein: „Sie wissen ganz genau, dass Lucija in allem Recht hat, was sie ihnen gerade über Galina gesagt hat! Und ich sage ihnen jetzt noch etwas: Ich weiß, dass Galina meine Position angestrebt hat, und sie, und Matzuki ihr dabei helfen sollten, und ihr beide es auch getan habt! Galinas Freunde, hätten das übrige getan! Aber das wäre Galina niemals gelungen, denn auch ich habe meine Freunde, und Förderer! Die im Übrigen noch mächtiger sind, als es Galinas Freunde je sein würden! Ihnen ist auch bewusst, dass Galina euch alle nur benutzt, um ihre Ziele zu erreichen, und sobald sie das geschafft hat, lässt sie euch alle noch schneller fallen, als die berühmte heiße Kartoffel! Wenn sie alles geschafft hat, was sie will, dann braucht sie sie, und auch Mazuki nicht mehr, dann kennt sie nicht Mal mehr eure Namen! Sollte Galina je eine gehobene Position erreichen, und sie dann ihre oberste Vorgesetzte sein, dann glauben sie bloß nicht, dass ihr beide bei ihr dann noch auch nur einen Stein im Brett habt! Lana! Wenn sie sich dann nur den geringsten Fehler erlauben, sogar noch weniger, als sie hier, unter Galinas Deckung so angestellt haben, dann sind sie fällig! Dann nimmt sie Galina auseinander, die würde sie sogar auf die Ruderbank schicken, ohne mit der Wimper zu zucken! Sie und auch Mazuki, ihr beide teilt dann dasselbe Schicksal! Und Galina lacht dann nur noch über euch, und eure Dummheit, und eurer so ergebendes Vertrauen! Aber ich habe ihnen doch schon gesagt, dass Galina nun Mal so ist, das ist ihr gesamtes Wesen! Lana, sie wissen das, aber sie wollen das nicht wahrhaben! Doch sie bekommen jetzt die Chance, die Wahrheit einzugestehen, und damit auch die Chance, gegen Galina auszusagen! Doch sollten sie trotzdem bei diesen Blödsinn bleiben, den sie da vorhin verzapft haben, dann kommt es für sie noch dicker, als wir beide es sowieso mit ihnen vorhaben! Sie haben jetzt noch diese eine Chance, und ich rate ihnen dringend, sie zu nutzen, sonst kann ich für nichts mehr garantieren! Aber eigentlich sollte ich ihnen diese Chance nicht geben, da sie nämlich keine mehr verdient haben! Doch ich gebe sie ihnen! Und ich hoffe, das haben sie jetzt endlich kapiert! Also? Wie war das wirklich? Und denken sie jetzt besser zwei Mal nach, bevor sie nur ein Mal etwas sagen!“

Lana musste eingestehen, dass Anastasija, und Lucija in allen Punkten Recht hatten. Sie wusste auch, sollte sie Galina trotzdem noch vertrauen, und weiter an dieser intriganten Person festhalten, dann würde sie Gemeinsam mit ihr in einen Strudel gesogen werden, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Unter diesen trüben Aussichten, brach Lana ein, und sie sagte die volle Wahrheit. Doch da sie von Anastasija auch diese Chance erhalten hatte, war sie sogar froh darüber, dass Anastasija, und Lucija die Oberaufseherinnen waren, bei denen sie den Rapport hatte. Denn bei Galina, hätte sie diese Chance unter keinen Umständen mehr bekommen, trotz ihrer Freundschaft zu ihr. Als sie mit dem Geständnis fertig war, sagte sie unter Tränen: „Frau Anastasija, Frau Lucija, das ist alles, mehr ist nicht zu sagen… Bitte, glauben sie mir das…“ Dann lehnte sich Anastasija zurück, und sagte zufrieden: „Tja Lana, die Wahrheit ist doch etwas wunderbares, nicht wahr? Sie haben die Chance genutzt, trotz allem, das ist ihnen anzurechnen. Es gibt natürlich Konsequenzen für sie, doch in Anbetracht, von ihrem Geständnis, greifen wir nicht allzu tief in den Schmalztopf. Nur gegen Galina, vor allem deshalb, weil sie von ihnen haben wollte, die Schuld auf sich zu nehmen. Die wird sich noch wundern, was wir für sie so alles, im Köcher haben. In diesem Punkt, ist Lucija auf der selben Wellenlänge wie ich. Aber für dieses Entgegenkommen, von uns beiden, können wir wohl annehmen, dass sie nicht schnurstracks zu Galina rennen, und ihr alles erzählen, nicht wahr? Nun, wie finden sie das?“ Lana war erleichtert, und so sagte sie: „Frau Oberaufseherinnen Anastasija, und Lucja, ich bin froh, dass sie meine Vorgesetzten sind, und ich bin auch dankbar dafür. Und ich danke ihnen auch für diese Chance, die ich da erhalten habe. Die angekündigten Konsequenten, meiner Fehlhandlung, die sind von mir zu akzeptieren, was ich auch tue.“
Anastasija nickte, und sagte: „Gut, Aufgrund ihrer Aktion, mit der Keycard, erhalten sie einen Eintrag, in ihre Personalakte. Sie werden dieses Protokoll auch unterschreiben, das ich ihnen noch vorlegen werde. Weiters erhalten sie eine Woche Landgangverbot. Sie arbeiten zwei Wochen in der Kombüse, machen dort alles sauber, und ihre Kommunikationsmittel werden ebenfalls so lange gesperrt. Sie werden Gemeinsam mit Matzuki, auch den Raum, mit den Essensabfällen säubern. Da ich weiß, wie sehr ihr beide euch davor ekelt, werdet ihr als kleine zusätzliche Strafe auch alle Behälter darin, jeden Tag reinigen, und auf Hochglanz polieren. Das wird auch genau kontrolliert, und ihr macht das so lange, bis das zur vollen Zufriedenheit erledigt ist. Falls nicht, übernachtet ihr die zwei Wochen auch darin. Ihr werdet auch den Mittelgang täglich aufwischen, und die Toilettenlöcher bei den Ruderbänken, die werden von euch ebenfalls täglich gereinigt. Zusätzlich, zu den hinteren Löchern bei den Gürteln der Sklavinnen. Aber ich macht nicht täglich alle, sondern immer nur einen Abschnitt, damit die Sklavinnen zu ihren Schlaf kommen. Sie werden in dieser Zeit auch nicht die Sklavinnen beaufsichtigen, damit sie von ihnen nicht gequält werden. Da ich weiß, dass sie eine Sadistin sind, trifft sie das härter, als die anderen Strafen. Zugute halten möchte ich ihnen, dass sie alles eingestanden haben, und nicht auf Galina gehört haben. Doch sie müssen selbst entscheiden, was sie Galina über diesen Rapport erzählen. Aber damit würden sie sich sowieso nur selbst am meisten schaden, und das wissen sie hoffentlich, ganz offen gesagt, trotz ihrer Blödheit. Sie sind genauso sehr eine Sadistin, wie sie auch strohdumm sind. So empfehle ich ihnen, dass sie ihr nichts sagen, egal, wie sehr Galina sie ausquetschen will.“

Lana nickte, und insgeheim war sie sogar froh, dass sie eigentlich so billig davongekommen war. Sie dachte sich jedoch schon, dass wesentlich mehr auf Galina zukommen würde, und um sie nicht vorzuwarnen, beschloss sie, sie über das Gespräch hier, wirklich im unklaren zu lassen. Sie würde ab nun zu Galina auf Distanz gehen, doch ihr das nicht merken, und auch nicht spüren lassen. Doch ihren Sadismus, den wollte sie auch weiterhin gemeinsam mit Matzuki an den Sklavinnen ausleben. Das war schließlich ihre Leidenschaft, und der wollte sie natürlich weiterhin frönen. Eine Sorge blieb ihr jedoch noch, und sie fragte Anastasija deshalb: „Aber worüber ich auch noch mit ihnen sprechen wollte, wie ist das jetzt mit Katarina? Ich meine, ich habe zu ihr nicht gerade ein gutes Verhältnis, und sie ist doch jetzt meine Vorgesetzte. Wie wird das jetzt werden?“ Doch Anastasija lachte, und sagte: „Das machen sie sich am besten selber mit Katarina aus. Bitten sie sie zu einem Gespräch, und dann werde sie schon sehen, was kommt.“ Dann zog sie die Augenbrauen hoch, und fragte süffisant: „Es sei denn… sie haben Angst vor ihr?“ Lana senkte den Kopf, und murmelte: „Doch… irgendwie… irgendwie habe ich schon Angst vor ihr… nach allem, was so gewesen ist… Könnten sie nicht vorher ein paar Worte mit ihr wechseln, ich bitte sie darum…“ Lucija lachte nun auch, und erwiderte: „Können sie das selber nicht? Haben sie ein Rückgrat, oder nicht? Aber angesichts ihrer wirklich dämlichen Frage, bin ich der Überzeugung, dass sie ein Gummiband da hinten drin haben. Geht ihnen etwa auch noch zusätzlich die Düse? Haben sie wirklich vor Katarina so viel Muffensausen?“ Dann rümpfte sie spöttisch die Nase, und fragte: „Nanu? Haben sie etwa schon jetzt einen Analseufzer losgelassen? Haben sie kein Benehmen? Können sie sich nicht beherrschen?“ Es war natürlich gar nichts passiert, doch Lana erkannte, dass sie in diesem Punkt alleine dastehen würde…

Sie schwieg nun, deshalb fragte Anastasija: „Wollen sie mit uns noch etwas besprechen, oder war das alles?“ Lana schüttelte den Kopf, deshalb sagte Anastasija: „Gut, dann wäre diese Sache für uns damit abgeschlossen. Sie sind aus dem Rapport entlassen, und sie können gehen.“ Lana erhob sich, bedankte sich noch Mal dafür, dass es eigentlich doch nicht so dick gekommen war, und wünschte beiden einen schönen Abend. Dann verzog sie sich in ihre Kabine, sie wollte noch etwas ins Internet, um sich die neueste Mode anzusehen. Doch sie konnte nicht mehr einsteigen, ihr Zugang wurde von Anastasija bereits gesperrt… Missmutig schaltete sie den Laptop wieder ab, hörte etwas Musik, und legte sich zurecht, was sie Galina erzählen sollte, falls sie auftauchen sollte. Kurz darauf klingelte es auch schon an der Türe, und Galina begehrte Einlass. Sie holte sich ungeniert ein Getränk aus dem Kühlschrank, setzte sich gleich aufs Sofa, und legte die Beine lässig auf den Couchtisch. In Lana brodelte es deshalb, und am liebsten hätte sie diese Unperson bis zur Ohnmacht geohrfeigt, und sie dann im hohen Bogen vom Balkon geworfen. Sie dachte sich: „Aber viel lieber würde ich dich jetzt höchstpersönlich im WC wie eine tollwütige und verlauste, faulig stinkende Kellerratte ersäufen. Aber in mehreren Anläufen, damit du möglichst lange was davon hast, du mieses Stück Dreck…“

Galina fing auch gleich an: „Also los, erzähl! Wie ist das ausgegangen? Hast du auch alles so gemacht, wie ich es von dir gewollt habe?“ Lana gab sich geknickt, und sagte gedämpft: „Ja, habe ich… Anastasija hat dann auch so einiges an Konsequenzen verkünd…“ Doch Galina unterbrach sie, und sagte scharf: „Das interessiert mich jetzt gar nicht! Also langweile mich nicht damit! Mich interessiert das viel mehr: Hat Anastasija dir das abgenommen, was du gesagt hast?“ Lana musste sich jetzt bis zum Äußersten beherrschen, um Galina nicht die Faust in ihre schmierige Visage zu rammen. Für ihre Aussage, dass sie das nicht interessiert, welche Strafe sie erhalten hatte. Doch sie schluckte all ihren Ärger, und Wut auf Galina runter, und begann ihren Bericht. Doch sie sparte alles aus, was ihr Anastasija, und Lucija über Galina gesagt hatten. Sie erzählte, dass sie alles auf sich genommen hatte, und sie beschwor auch die Freundschaft zu Galina. Dann sagte sie: „Aber es kränkt mich sehr, dass dich das nicht kümmert, was ich ausgefasst habe, dafür dass ich meinen Kopf hingehalten habe!“ Doch Galina machte eine abwertende Handbewegung, und murmelte: „Ach was, das renkt sich irgendwann schon alles wieder ein. Du must jetzt nur etwas Geduld haben, schon bald gehe ich zu meinen Freunden ins Flottenkommando, und dann werde ich das Regeln. Ich habe auch versprochen, dass ich nicht auf dich vergessen werde, und ich werde mein Versprechen halten. Darauf kannst du dich verlassen! So wie du dich doch auch immer auf mich verlassen konntest, nicht wahr?“ Doch Lana zischte: „Ja, aber womit so alles du mir auch gedroht hast, das war nicht fein von dir! Willst du nicht Mal wissen, was ich an Strafen ausgefasst habe, dafür dass ich dich gedeckt habe? Ich habe schon wieder einen Eintrag erhalten, noch dazu Landgangverbot, mein Internet ist gesperrt, und ich muss die Putze spielen, und das ist noch nicht alles!“ Doch Galina war das völlig egal, sie hatte schließlich wieder triumphiert, wie sie glaubte, und so grummelte sie nur: „Hör jetzt auf damit, ich habe dir doch schon versprochen, dass ich das Regeln werde! Jetzt beruhige dich, und bringe das hinter dich, was Anastasija dir da aufgebrummt hat! Das renkt sich wieder ein, wie ich schon gesagt habe! Also gut, wenn dich das beruhigt, den Eintrag kriege ich wieder weg, dafür sorge ich! Dann putzt du eben ein bisschen, na und? Umso extremer kannst du es dann wieder mit den Sklavinnen treiben, sobald du wieder normal Dienst machst. Aber ich muss jetzt wieder gehen, denn ich unterrichte gleich anschließend meine Freunde im Flottenkommando, von deiner Hilfe für mich. Das wird auch noch gewürdigt werden, das verspreche ich dir!“

Dann stand sie auf, ließ ihre leere Getränkeflasche stehen, und verschwand Grußlos in ihre eigene Kabine. Als Lana wieder alleine war, räumte sie voller Zorn die Flasche weg, und zischte: „Na warte, das lasse ich nicht auf mir sitzen, das lasse ich mir nicht gefallen! Unsere Freundschaft ist passe! Frechheit sowas, die Flasche stehen zu lassen, und sich auch noch so ungeniert hier aufzuführen, wie in einer zwielichten Spelunke, das lasse ich mir von dir nicht bieten! Dir zeig ich´s noch! Na warte!“ Verärgert stellte sie sich unter die Dusche, doch sie dachte darüber nach, dass es für Galina noch viel schlimmer kommen würde. Was entsprechendes hatte Anastasija schon anklingen lassen. Und Lana wusste, wenn Anastasija was zusagte, dann würde sie das auch umsetzen. Deshalb besserte sich Lanas Laune auch gleich wieder, und als sie mit der Dusche fertig war, legte sie sich ins Bett, und begann dann sogar zu lachen, als sie sich vorstellte, dass demnächst Galina zum Rapport würde antanzen müssen...

Galina frohlockte inzwischen in ihrer Kabine, nachdem sie wieder vor den Bildern der beiden Massenmörder salutiert hatte. Sie sprach noch kräftig dem Wodka zu, sie ließ sich ordentlich volllaufen. Wie sie dachte, hatte sie dafür gesorgt, dass Lana alles auf sich genommen hatte. Sie dachte natürlich nicht im Traum daran, Lana dafür auch zu helfen, sie lachte in sich hinein: „Die wird sich schon wieder beruhigen, ich erzähle ihr eine hübsche, an den Haaren herbeigezogene Story, und schon ist sie wieder auf meiner Linie. So wie auch Mazuki, die biege ich auch noch gerade, damit sie wieder spurt. Anastasija wird sicher auch nicht weiter gegen mich vorgehen, nachdem diese blöde Lana alles auf ihre Kappe genommen hat. Ich werde mir natürlich etwas anhören müssen, aber es wird schon nicht so extrem werden. Anastasija weiß doch auch, dass ich Freunde habe, und die werden sich schon noch für mich einsetzen. Obwohl ich gestern nicht vorgelassen wurde, werde ich das schon wieder schaffen. Eine kurze Bettgeschichte, und schon ist alles wieder eitel Wonne. Und für diese freche Empfangsdame, lasse ich mir auch noch was einfallen. Die wird noch den Tag verfluchen, an dem sie sich mit mir angelegt hat.“
Dann wollte sie zu Bett, doch sie öffnete die Balkontüre, und lüftete noch vorher ihre Kabine durch. Sie ging ins Bad, und machte sich etwas sauber. Doch da sie inzwischen voll zugedröhnt war, und nicht mal mehr gerade stehen konnte, tat die frische Luft das übrige. Es traf sie wie eine Pferdetritt, so fiel sie um, wie ein Stück Holz, und sie blieb verkrümmt wie ein Fragezeichen, bis zum frühen Morgen, mitten in ihrer Kabine am Boden liegen…

Am nächsten Tag wurde Katarina, zu Anastasija ins Büro gerufen. Als Katarina dort ankam, war auch Lucija anwesend. Anastasija bot ihr freundlich einen Stuhl an, und informierte sie präzise, genau über Galinas Aktion mit der Keycard. Auch dass sie vom Flottenkommando verjagt worden war, vergaß Anastasija nicht. Vor Anastasija lag ein ganzer Stapel an Papieren, worauf sie zunächst jedoch nicht einging. Dann erzählte ihr Lucija: „Katarina, ich ziehe sie jetzt ins Vertrauen, und ich weiß, dass das folgende bei ihnen gut aufgehoben ist. Denn auch ich konnte nicht wirklich gegen Galina vorgehen, denn… ich und Tamara, wie beiden haben diese … Vorliebe für die Daunensachen, und Galina hat uns Mal beide damit erwischt. Jedenfalls, obwohl ich das ganze dann runterspielte, bin ich doch etwas vorbelastet, und Galina wusste das für sich zu nutzen. Aber sie, sie sind makellos, und unbelastet. Und sie haben auch oft bewiesen, das sie es gut verkraften konnten, was Galina so mit ihnen veranstaltet hat.“ Anastasija fügte hinzu: „Wir haben sie deshalb hierher bestellt, damit wir ihnen das sagen können. Auch ich habe sie des öfteren auf die Probe gestellt, um zu sehen, wie sie mit Druck, und auch mit etwas… ich formulierte es so… ungerechter Behandlung umgehen können. Als Beispiel möchte ich anführen, als ich euch alle, in der Messe, dieses Dokument unterschreiben ließ, und dann sie im speziellen noch eine drüber gab, wegen der Sache mit dem Kugelschreiber. Den sie dann auf dem Tisch geknallt haben, als Ärger, und Zorn, und auch aus Mitleid, dass sie Judith dann extra hart behandeln mussten. Weil dieser Fettsack, von Flottenkommando, es so haben wollte.
Doch all das diente einen höheren Zweck, und sie haben das mit Bravour gemeistert, und deshalb fiel schon damals die Entscheidung, sie zur Oberaufseherin zu befördern. Aber wir beide konnten, durften es ihnen noch nicht sagen, und erst vor ein paar Tagen, als Galina uns schon beinahe erpresste, dass wir gegen sie vorgehen sollen, beschlossen wir endgültig, sie zu befördern.“
Katarina wurden jetzt alle Zusammenhänge klar, Anastasija hatte sie also die ganze Zeit nur getestet, ob sie dazu in der Lage war… Sie lächelte zwar, doch dann fragte sie: „War das denn wirklich nötig, es so extrem zu machen? Was hätten sie denn gemacht, wenn ich alles hingeschmissen, und die Galeere verlassen hätte?“ Doch Lucija sagte: „Nein, das hätten sie nicht, denn hätten sie vor Galina, und ihren Gemeinheiten kapituliert. Und ich wusste, dass sie Galina diesen Triumpf niemals gegönnt hätten. So gut kann ich schon in einen Menschen hineinsehen. Wie sie wissen, habe ich früher ein Psychologiestudium begonnen, aber es dann abgebrochen, weil ich meine Bestimmung, meinen Lebensinhalt in etwas anderen sah. Katarina, ich habe sie analysiert, und ich wusste, sie stehen das durch, aber auch mit etwas Hilfe von uns beiden.“

Dann sagte Anastasija: „Aber nun kommen wir zum Grund, warum sie hier erscheinen sollten. Diese Dokumente hier, die sehen sie sich jetzt bitte genau an, wenn sie Fragen haben, dann stellen sie sie nur. Aber sie fangen erst dann zu lesen an, wenn sie folgendes akzeptieren: Nichts von dem, was da drin steht, darf das Büro verlassen, haben sie das verstanden, Katarina? Aber ich sage ihnen das folgende auch deutlich: Erwähnen sie bei dieser bevorstehen Aufgabe nicht das, was ich ihnen jetzt auch noch erzähle.“
Sie sagte das zu, ohne jedoch zu wissen, worauf Anastasija hinauswollte. Dann begann sie zu lesen, und als sie damit fertig war, fragte sie: „Soll ich das denn wirklich tun? Ich meine… ich stehe da vor einer völlig neuen Situation… nicht dass ich es nicht könnte, aber sie verstehen sicher, was ich sagen will… Halten sie mich dafür denn wirklich geeignet?“ Doch Anastasija sagte lächelnd: „Aber sicher doch, Katarina. Sie sind doch jetzt Oberaufseherin, mit einigen Aufgaben, und auch weitreichenden Kompetenzen. Und das gehört nun Mal zu ihren Aufgaben, und Kompetenzen dazu. Doch haben sie keine Sorge. Wir beide werden auch da sein, und sie zwar nicht direkt, aber doch durch unsere Anwesenheit unterstützen. Wir beide wollen Ausdrücklich, dass sie diese Aufgabe übernehmen, die da jetzt ansteht. Es ist doch auch schließlich, ihre erste Amtshandlung, als neu ernannte Oberaufseherin. Noch dazu, als die nach mir, ranghöchste Oberaufseherin. Sie werden das schaffen, ich weiß das, und ich vertraue darauf.“

Dann fragte Katarina, und sie fand auch kaum die richtigen Worte: „Frau Lucija, sie sind auch Oberaufseherin, doch nach meiner Beförderung, sind sie jedoch auch mir untergeordnet. Ehrlich: Hatten sie denn deshalb nie Vorbehalte, dass ich als…´ normale Aufseherin´, die auch unter ihnen diente, auch ihnen dann Befehle erteilen kann? Oder, vielleicht besser gesagt, empfinden sie Neid, oder vielleicht sogar Ärger darüber, dass sie mir jetzt unterstehen? Wäre es ihnen denn nicht lieber gewesen, wenn ich zwar befördert, aber nicht zu ihrer Vorgesetzten werde?“ Doch Lucija lachte dazu nur, und meinte: „Katarina, Katarina… Nichts von dem, was sie mich jetzt gefragt haben, trifft auch nur im geringsten zu. Das gleiche fragte mich auch schon Anastasija, als wir sie das erste Mal, für eine Beförderung ins Auge fassten. Ihr sagte ich schon das gleiche, wie jetzt ihnen, es macht mir überhaupt nichts aus, ich bin in diesem Sinne kein Machtmensch, ich strebe hier nicht nach einer höheren Position. Sie sind auch die richtige für diesen Job, und schon alleine, dass Galina mir untersteht, ist mir das wert, dass sie jetzt meine Vorgesetzte sind. Sie werden das folgende gut meistern, ich habe natürlich dafür Verständnis, dass sie sich dabei etwas unsicher fühlen. Aber ich habe zu ihnen auch vollstes Vertrauen, dass sie das schaffen. Seien sie unbesorgt, wir beide, wir stehen voll hinter ihnen, und wenn sie das hinter sich gebracht haben, dann werden sie nachher sagen, dass es gar nicht so schwer war. Vertrauen sie uns, und wir zählen auf sie.“

Beruhigt lehnte sich Katarina zurück, und Anastasija sagte: „Legen sie sich jetzt, auf der Basis, ihre bevorstehenden Aufgabe, die richtigen Worte zurecht, aber sie dürfen dabei nicht die andere Sache erwähnen, von der ich ihnen erzählt habe.“ Katarina antwortete darauf: „Danke, das werde ich mir genau merken, und ich werde sie nicht enttäuschen.“ Dann sagte Anastasija: „Also gut, damit beschließen wir dieses Gespräch, und wir sehen uns später hier wieder, kurz nach dieser Ruderschicht. Und wie ich bemerkt habe, lässt Galina die Sklavinnen Mal wieder die gesamte Zeit, mit Höchsttempo rudern. Obwohl sie weiß, dass dieses hohe Tempo, nur eine Stunde lang beibehalten werden soll. Galina wird sich noch wundern, was sie dafür zu hören kriegen wird.“ Katarina wusste, was die Sklavinnen unter Galinas Fuchtel nun wieder durchmachten, doch was Ändern daran konnte sie jetzt auch nicht mehr. Sie kehrte in ihre Kabine zurück, und begann, die richtigen Worte einzuüben, um sich alles zurechtzulegen…

Inzwischen führte Galina die dritte Oberaufsicht, und erneut ließ sie den Sklavinnen ihre Härte spüren. Denn sie wollte sich gleich nach dieser Einheit im Wellnessbereich vergnügen, und beschloss daher, die Sklavinnen als Ersatz im höchsten Tempo rudern zu lassen. Sie befahl den Aufseherinnen, die Peitschen kräftig, und vor allem zahlreich knallen zu lassen. Schließlich brachen einige Sklavinnen völlig erschöpft zusammen, was Galina natürlich auch gefiel. Die anderen bemühten sich, so gut wie möglich zu Rudern, um Galina nicht den Grund zu geben, noch eine Schicht anhängen zu lassen. Galina schlenderte durch das Ruderdeck, und betrachtete interessiert die blutig geschlagenen Rücken, und Oberkörper der Sklavinnen. Sie ergötzte sich auch an den lauten, und verzweifelten Schmerzensschreien. Als nach den üblichen vier Stunden diese Schinderei endlich zu Ende war, zog Galina jedoch noch die Gürtelkontrolle in die Länge. Jede Sklavin, die sie kontrollierte, ließ sie die fünf Schläge geben, selbst wenn am Keuschheitsgürtel nichts auszusetzen war. Aber auch das ging für die Sklavinnen irgendwann zu Ende, und nachdem sie die Essenrationen erhalten hatten, fielen alle in einen tiefen Schlaf. Zufrieden mit ihrer ´Leistung´, suchte Galina dann die Masseurin auf, um sich durchkneten zu lassen. Plötzlich ging sie kurz zum Telefon, und sagte dann zu Galina: „Ähemm, ich soll ihnen von Anastasija ausrichten, dass sie sich in zehn Minuten in ihrem Büro, zum Rapport einzufinden haben.“

Genervt zog sich Galina wieder an, und machte sich auf dem Weg zu Anastasijas Büro. Als sie anklopfte, hörte Sie Anastasija ´Herein´ sagen, doch als sie eintrat, war auch Lucija anwesend. Verwundert sah Galina, dass sowohl Anastasija, als auch Lucija, etwas abseits von Anastasijas Schreibtisch saßen. Doch noch mehr war sie darüber überrascht, dass beide die Zivilkleidung trugen! Doch dann traf sie beinahe der Schlag: Denn am Anastasijas Schreibtisch, auf Anastasijas Platz, saß im Catsuit – Katarina! Sie sah Galina an, die vor Überraschung wie angewurzelt stehen geblieben war, noch dazu blieb ihr der Mund offen. Dann sagte Katarina höflich: „Frau Oberaufseherin Galina, herzlich willkommen. Freut mich, dass sie hier sind. Gegenüber von meinen Platz am Schreibtisch, da steht ein Stuhl. Bitte sehr: Nehmen sie Platz…“ Völlig unsicher, plumpste Galina auf den Stuhl, sie sah Katarina an, vor der noch abgedeckt einige Dokumente lagen, doch Galina wusste, dass sie ihr schon bald präsentiert werden würden. Sie sollte recht behalten. Denn Katarina sagte gleich: „Frau Oberaufseherin Galina, dann wollen wir gleich zur Sache kommen…“

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 16.07.23 um 23:24 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:06.05.23 20:37 IP: gespeichert Moderator melden


aaaargh immer wenn es spannend wird, machst du eine Pause... du bist echt schon sadistischer als Galina... Danke dafür.

Ich habe schon entfernt eine Ahnung, was Katharina bevorsteht... mal schauen, ob sich das bewahrheitet.

Hat sicher auch mit Galina zu tun... *händereib*

gruß
Kami

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von kamikazekifferin am 06.05.23 um 20:51 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:08.05.23 01:31 IP: gespeichert Moderator melden


Tzz, tzz

Mein lieber Wolfgang, schon wieder lässt du uns im Regen stehen und willst uns nicht verraten was Galina bevorsteht.

Das Ganze müsste eigentlich gravierende Folgen haben. Da war nicht nur ihr Ungehorsam, sondern auch Befehlsverweigerung
gegenüber der obersten Oberaufseherin, Machtmissbrauch durch Drohungen gegenüber Lana sowie wieder einmal das Rudern im
höchsten Tempo über dem Zeitlimit.
Solche Vergehen kann sich normalerweise auch eine Oberaufseherin nicht leisten.
Also vermute ich mal, das sie zu einer normalen Aufseherin zurückgestuft wird.
Vielleicht muss sie wie Lana, auch noch zusätzlichen Putzdienst leisten. Von einer erneuten Ausgangssperre ganz zu schweigen.
Aber das sind alles nur Vermutungen. Ich lasse mich überraschen.

Ja, Ramiza ist ein Kapitel für sich. Ob sie es jemals lernt, dass der ganze Widerstand, außer Schmerzen, nichts bringt??

Für Judith würde es mich freuen, wenn sie statt auf der Ruderbank, in der Krankenstation arbeiten dürfte.

Damit schließe ich für heute.

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Gruß vom Zwerglein
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:08.05.23 20:46 IP: gespeichert Moderator melden


Danke Schwester Annika für die Fortsetzung mit einem spannenden Cliffhänger. Du scheinst es zu lieben deine Leser zappeln zu lassen. Da hast du ja wieder einen schönen Spannungsbogen aufgebaut und genau dann aufgehört als es am spannendsten wurde. Was wird Katharina wohl Galina mitzuteilen haben. Vermutlich eine weitere Zurückstufung oder eine Versetzung an Land, um in einem der Hotels als Zimmermädchen zu arbeiten oder gar den Weg auf die Ruderbank als Sklavin. Gut das Lana endlich auch begriffen hat, dass sie von Galina nur ausgenutzt wurde. Galinas Macht schwindet allmählich.

Das Gespräch zwischen Judith und Ramiza fand ich auch sehr interessant. Ramiza hat im Innersten eingesehen, dass Judith bzgl. Katarina recht hat, will es sich aber nicht eingestehen. Hoffentlich kommt sie noch zur Vernunft, sonst wird das übel für sie enden.

Hoffentlich nimmt Judith das Angebot von Michael an und bleibt nicht aus Solidarität zu den Anderen auf dem Ruderdeck. Bin gespannt wie das Angebot aussehen wird. Zurück nach Hause kann sie ja eigentlich nicht, da sie ja offiziell Tod ist.

So das soll es erst einmal von mir gewesen sein.

Hoffentlich lässt Du uns nicht so lange auf die nächste Fortsetzung warten.

Liebe Grüße
Yvette-Joelina
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:05.06.23 20:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo meine lieben Leser.
Heute geht es wieder weiter, und ich bin jetzt bei den Teilen der Fortsetzung angelangt, die ich nur im Kopf habe, und sie erst schreiben muss.

Diesmal geschieht etwas, was ihr sicher schon lange erwartet, und wohl auch erhofft habt. Doch lest selbst.

Dazu wünsche ich euch wieder viel Spaß!

Teil 162


Inzwischen sah Lana bei Matzuki vorbei, und erzählte ihr, was Galina von ihr verlangt hatte. Bis zum äußersten aufgebracht erzählte sie: „Die wollte allen Ernstes, dass ich bei meinen Rapport, vor Anastasija die gesamte Schuld auf mich nehme! Sie wollte sogar, dass ich sagen soll, dass es meine Idee gewesen sei, und ich ihr meine Keycard sogar aufgedrängt hätte! So was gemeines, und hinterfotziges habe ich noch nie erlebt! Die wollte auch, dass ich sie da raushalten soll, und sie drohte mir sogar! Die hat mich verraten, und damit auch unsere Freundschaft! Die ist ihr in Wahrheit, nicht mal einen müden Pfifferling wert gewesen! Sonst hätte sie das niemals von mir verlangt! Und der Überhit, von dem ganzen war dann, als sie nach meinem Rapport bei mir auftauchte, und sie sich auf meine Couch pflanzte! Und auch noch ihre Beine auf meinen Tisch legte, wie in einer billigen Absteige, einer verrauchten, stinkenden Spelunke, irgendwo in der versifften Gosse, hat sie sich benommen! Dieses Drecksstück! Hat sich auch ungeniert ein Getränk aus dem Kühlschrank genommen, und diese Dose auch noch am Tisch stehen gelassen! Die führte sich hier so auf, als ob die Galeere ihr persönliches Eigentum ist! Huuuurrrrrch, am liebsten hätte ich sie dafür in der Toilette ertränkt! Die fühlt sich wirklich absolut sicher, nur weil sie ihre Freunde hat, die ihr dann wieder alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen! Und mit denen sie aus Dankbarkeit dann wieder ins Bett hüpft, und sich stundenlang in alle Löcher durchremmeln lässt! Mit der bin ich fertig, und zwar endgültig!“ Matzuki hörte ihr überrascht zu, und sagte dann: „Ich habe natürlich gewusst, dass sie durch und durch falsch ist, aber ich hätte mir nie gedacht, dass sie das dann auch bei dir macht… Wer weiß, die nächste, bin dann sicher ich!“ Lana sagte deshalb: „Die braucht mal wieder eine… Warnung, dass sie es nicht zu bunt treiben soll. Die muss wieder einen ordentlichen Dämpfer kriegen, so wie damals in Tokio. Nachdem sie dich ausgelacht hat, als du diesen Gast in diesem extremen Dominastudio, bearbeitet hast, und dafür diese Schuluniform, diese Serafuku, angezogen hast. Die dann aber voller Blut vom Gast war, nachdem du mit ihn fertig gewesen bist, aber ihn das sogar gefallen hat… Du hast ihr dann doch diesen Ninja in ihre Suite geschickt, als er ihr dann dieses Samuraischwert gegen ihren Hals gehalten hat. Das hat bereits bei ihr genügt, als sie sich dann vor Angst nicht nur angepieselt, sondern sogar noch angekackt hat. Du solltest das wiederholen, verständige doch diesen Killer, damit er sie sich mal wieder vornimmt, aber diesmal nicht mehr so harmlos!“

Matzuki zog die Augenbrauen hoch, und erwiderte: „Das würde ich auch tun, sehr gerne sogar, aber das geht leider nicht mehr…“ Sie druckste etwas herum, und wollte es nicht preisgeben, doch dann verriet sie dieses Geheimnis: „Denn er ist bereits tot… Er starb… bei einem Auftrag, den er von mir bekommen hat…“ Lana fragte sie überrascht: „Wie bitte? Du hast doch gesagt, er ist eurer bester Mann, und er soll tot sein? Wie geht denn das?“ Matzuki wand sich etwas, dann sagte sie: „Du weißt doch noch, als Katarina, mit Lucija und Walerija in Schanghai Urlaub gemacht haben, da wollte ich von Galina erfahren, in welchen Hotel sie abgestiegen sind, nicht wahr? Ich habe ihnen dann den Killer vorbeigeschickt, er sollte alle drei erledigen, mit einem Schlag. Aber das ist danebengegangen, denn die haben ihn kaltgemacht…“ Lana sah sie entsetzt an, und fragte: „Wie ist denn das gegangen?“ Matzuki erzählte: „Ich weiß das von einen Bekannten, er gehört zu einem Trupp, den sogenannten Cleanern, die die Spuren von Mafiamorden beseitigen. Die sorgen dafür, dass nichts mehr davon zu sehen ist, und… die beseitigen auch die Leiche… Er sagte mir, dass eine Einheit zu einem Einsatz in Schanghai gerufen wurde. Zwei Frauen, haben einen Japaner erledigt, und eine davon, eine Blondine, hat ihn zuerst schwer verletzt. Sie hat ihn an einer Hand sämtliche Finger, und auch noch das Handgelenk gebrochen, und ihn dann mit seiner eigenen Waffe kaltgemacht. So wie mir das der Bekannte erzählt hat, war das eine hervorragende Schützin, denn sie hat ihn zuerst mehrfach am Körper getroffen, und ihn dann mit gleich mehreren, direkten Treffern in den Hirnstamm eliminiert. Wer das getan hat, war ein Profi… Die war skrupellos, und die wusste ganz genau, wie man eine Person sofort ausschalten kann, ohne dass er dann auch nur noch den kleinen Finger rühren kann. Jetzt brauchst du nur noch eins, und eins zusammenzuzählen, und du weißt, wer das gewesen ist? Das war in Schanghai, das war eine Blondine, noch dazu eine hervorragende Schützin, und es waren zwei, doch die dritte war daran unbeteiligt, und die kam erst später dazu. Na? Klingelt es bei dir?“

Lana blieb der Mund offen, und sie stammelte: „Du meinst… das war Katarina? Die hat deinen Profikiller, diesen Ninja, umgebracht? Und Katarina soll auch dazu genug skrupellos gewesen sein? Dass sie sogar einen Menschen mir nichts, dir nichts, umbringen kann… einfach so? So hätte ich sie niemals eingeschätzt… Ich fasse es nicht…“ Matzuki nickte dazu mit dem Kopf, und sagte: „Ja, das stimmt, das war wirklich unser bester Mann, und da gehört schon was dazu, um das zu schaffen. Aber Katarina, die hat das fertiggebracht… sicher, Lucija war auch dabei, aber Katarina hat ihn erschossen, einfach so...“ Lana fragte dann: „Hast du nicht gesagt, es waren drei? Dann war Walerija also auch dabei? Aber dann wolltest du auch sie beseitigen lassen? Warum auch Walerija?“ Matzuki sagte darauf: „Weil sich Walerija von uns abgewendet hat, ich habe es nicht geschafft, sie auf unsere Seite zu ziehen, darum wollte ich auch sie töten lassen. Aber das ging voll daneben, doch ich weiß genau, dass Walerija da noch nicht dabei war. Sie war noch an der Hotelbar, und ist erst später wieder in die Suite gekommen, als Katarina und Lucija schon alles erledigt hatten, im wahrsten Sinne das Wortes. Du weißt doch noch, als uns die vier dann in der Umkleide zusammengeschlagen haben?“ Lana blieb der Mund offen, so erzählte Matzuki weiter: „Du hast Katarina die ganze Zeit, völlig falsch eingeschätzt, so wie auch ich, da haben wir beide, den gleichen Fehler gemacht. Und sie ist auch skrupellos, wenn es die Situation erfordert. Denn du weißt doch noch, als sie mit uns das Waterboarding gemacht hat, schleuderte sie mich unmittelbar davor, mit voller Wucht gegen die Wand von der Dusche. Dabei brach sie mir die Nase, aber trotzdem, trotzdem spannte sie mir dann das Handtuch über das Gesicht, und dann fing sie an… Doch vorher schon, als ich fliehen wollte, um Hilfe zu holen, da schlug, trat sie mit aller Kraft die Türe zu, obwohl ich mich mit den Händen an den Türstock geklammert habe. Die hat ganz bewusst riskiert, dass ich mir dann sämtliche Finger breche, wenn ich nicht im letzten Moment losgelassen hätte. Ich sag´s noch Mal, die ist skrupellos, wenn es sein muss, und sie war es auch, die meinen Killer erledigt hat. Sie hat mir das auch durch die Blume wissen lassen, dass sie das getan hat, und sie wird das auch mit mir tun, wenn ich mit Judith so weitermache. Aber geahnt habe ich das vorher schon länger. Katarinas Warnung, die nehme ich auch wirklich ernst. Und deshalb habe ich mir fix vorgenommen, dass ich Judith in Ruhe lasse, denn sonst… wird mich Katarina wieder vornehmen. Dann wird sie auch mich erledigen… und davor habe ich Angst… und auch vor ihr… und dir rate ich das gleiche. Sei vorsichtig, denn die geht über Leichen, auch über unsere, wenn es sein muss. Und dass sie dazu fähig ist, hat sie damit bewiesen, indem sie bereits meinen Killer erledigt hat. Und deshalb kann ich Galina nicht diese Warnung zukommen lassen.“

Lana fragte deshalb: „Aber wieso nicht? Galina weiß doch nicht, dass dein Killer eliminiert wurde, drohe ihr mit ihm, und dann wird sie dich schon in Ruhe lassen.“
Doch Matzuki zischte: „Das habe ich doch schon gemacht, aber die nimmt das nicht ernst. Möglicherweise weiß sie schon längst, dass mein Killer nicht mehr da ist. Bei ihren Kontakten, die sie hat, wäre das auch kein Wunder. Und ich kann nicht riskieren, es drauf ankommen zu lassen. Deshalb lasse ich mich bei Galina auf nichts mehr ein, und ich mache bei ihren Gemeinheiten nicht mehr mit. Und mit Judith mache ich das gleiche, wie du. Ich lasse sie in Ruhe, ganz besonders sie, und bei den anderen treibe ich es auch nicht mehr so bunt, wie bisher. Denn darauf hat Katarina ein Auge, und sie hat mich auch schon Mal am Ruderdeck gedroht, mich fertigzumachen, noch dazu vor allen Sklavinnen.“
Lana sagte darauf: „Dann wirst du wohl das gleiche wie ich machen. Auch ich werde mich mit den Sklavinnen ab und zu Mal beschäftigen, aber ganz sicher nicht, wenn Katarina da ist. Das kann man schließlich mit denen machen, und da wird in Zukunft noch viel mehr auf sie zukommen. Auf den anderen Galeeren ist das schon längst der Fall, wie ich weiß. Aber hier noch nicht, das wusste Anatasija hinauszuzögern, so lange wie möglich, aber ich weiß nicht, warum sie das gemacht hat. Aber schon bald ist es auch hier soweit. Dann können wir ganz unauffällig, die Sklavinnen auch wieder drangsalieren, aber wir dürfen es nicht übertreiben. Und Judith, der krümme ich kein Haar mehr, und in die Folterkammer, dorthin werden wir sie aber auch nicht mehr bringen, es sei denn, ein Gast will sie dort drin für sich haben. Aber am Ruderdeck, da behandle ich sie so, wie alle anderen. Die wird schon bald wieder zurückkommen, denn ihre Verletzungen, die sind schon fast völlig verheilt. Erst gestern war sie oben an Deck mit Walerija spazieren, damit sie sich etwas mehr bewegt. Also ist es schon bald wieder der Fall, dass sie zurück auf ihren Platz kommt. Deshalb müssen wir uns schon jetzt aufeinander abstimmen, also höre zu: Wir beide lassen Judith in Ruhe, bis auf das normale beim Rudern, alles klar?“

Matzuki verzog das Gesicht, und meinte dann: „Jaaa, guuut, ich hätte sie natürlich viel lieber weiterhin so dreckig behandelt, wie früher, bis wir sie in unserer Kammer gefoltert haben. Aber du hast recht, es ist besser, wir lassen sie in Ruhe. Sonst steht Katarina wieder auf der Matte, und das meine sich sogar wörtlich, oben im Trainingsraum, uns gegenüber… Oder vielleicht sogar wieder wo anders, wo sie uns Gemeinsam mit den anderen, wieder so krankenhausreif prügelt. Das will ich niemals mehr erleben… Oder es kommt noch dicker für uns.“
Lana fragte dann: „Und wie verhalten wir uns zu Galina, lassen wir sie zukünftig links liegen, was meinst du? Denn sie wird auch dich nur benutzen, und dann auch fallenlassen, wie auch all die anderen.“ Matzuki meinte: „Habe ich mir auch schon gedacht, so weit lasse ich es mit mir gar nicht kommen, denn bei mir ist sie ab sofort am Abstellgleis. Ich finde, wir sollten uns Alexandra, und Tatjana zuwenden, die werden von den anderen auch nicht sonderlich geschätzt. Und egal, was sie auch probieren werden, dieses schlechte Verhältnis, das wird so bleiben. Also machen wir eben zu viert eine Gruppe, und sorgen dafür, dass daraus eine dicke Freundschaft wird. Aber dann lassen wir auch diese Intrigen bleiben, und vor allem, wir schikanieren keine Sklavin mehr, denn auch darauf wird Katarina in Zukunft ein Auge haben, schätze ich Mal.“ Lana sagte dazu: „Einverstanden, und deine Warnung, dass ich bei Katarina vorsichtig sein soll, daran halte ich mich auch. Aber was glaubst du, wenn Katarina die Oberaufsicht führt, und die Sklavinnen glauben, sich bei ihr was herausnehmen zu können, wie wird sie darauf reagieren? Und wenn ihr sogar eine Sklavin wegen einer Sache gemeldet wird, worauf das Podest steht, wird sie ihr diese Strafe dann auch geben lassen?“ Matzuki sah Lana an, und antwortete: „Ganz bestimmt, die wird sich auf nichts einlassen, denn als Oberaufseherin hat sie die Pflicht dazu, sonst kann ihr das Probleme bescheren. Als Oberaufseherin wird sie natürlich darauf achten, dass die Sklavinnen ihre Leistung erbringen, aber sie wird diese zusätzlichen Dinge, die wir so veranstaltet haben, sicher nicht tolerieren.“
Lana sagte darauf: „Gut, das fällt mir natürlich schwer, da ich die Sklavinnen gerne auch weiterhin noch extra quälen würde, aber wir können das doch trotzdem noch unauffällig machen, jedenfalls solange, bis es jemand merkt, und dann hören wir damit wieder auf. Zu mindestens für kurze Zeit.“
Matzuki meinte: „Alles klar, so machen wir es. Das hätten wir damit geklärt, aber ich denke trotzdem noch an Galina. Die wird inzwischen bereits den Rapport haben. Bin echt neugierig, was dabei herauskommt. Anastasija wird sie sicher zur Schnecke machen, und wenn das vorbei ist, kommt sie sicher hierher zu uns. Um sich auszuheulen, hi hi hiiii. Wir tun jedenfalls betroffen, und leiden mit ihr mit, aber in Wahrheit, gönne ich ihr das.“ Lana fragte: „Was wird da wohl auf sie zukommen? Ich meine, zurückgestuft wurde sie ja schon. Die wird sicher mit uns wieder diese Putzdienste machen müssen, was für sie als Oberaufseherin, auch ganz schön demütigend sein wird. Die ist doch so ein Machtmensch, das wird ihren Ego sicher nicht guttun, davon bin ich überzeugt.“ Matzuki lachte, und fügte hinzu: „Das denke ich auch, und ich bin neugierig, wie Katarina darauf reagieren wird, jetzt wo sie Galinas Vorgesetzte ist… Wir werden sehen, jetzt warten wir, bis sie zu uns kommt. Und dann hören wir uns an, was sie uns erzählt. Aber das wird für sie sicher ganz unangenehm. Aber das vergönne ich ihr auch, für diesen Verrat an dir.“
Lana lachte darauf, und beide warteten auf das Eintreffen Galinas…

In Anastasijas Büro wartete Galina darauf, was ihr Katarina zu sagen hatte. Sie hatte von Anastasija den klaren Auftrag erhalten, jede einzelne Verfehlung Galinas, Stück für Stück aufzuarbeiten, und sie auch jedes bereits vorbereitetes Schriftstück unterschreiben zu lassen. Erst ganz am Schluss, sollte ihr dann das letzte Schriftstück vorgelegt werden. Zusammen, mit der daraus resultierenden Maßnahme. Sie hatte sich auch alles zurechtgelegt, wie sie es sagen sollte. Nun begann sie: „Oberaufseherin Galina, sie wurden hierher gerufen, um die Gelegenheit zu bekommen, zu bestimmten Vorwürfen Stellung zu nehmen, und sich auch zu Rechtfertigen. Als erstes, obwohl sie vor ein paar Tagen, von Oberaufseherin Anastasija, Landgangverbot erhalten hatten, haben sie unerlaubt die Galeere verlassen. Sie haben sich dazu Lanas Keycard organisiert, und damit sowohl von der Galeere, als auch im Haupthafen ausgecheckt. Sie wissen, dass genau vermerkt wird, wer zu welcher Uhrzeit auscheckt, und wieder zurückkehrt. Ihr Pech war allerdings, dass Oberaufseherin Anastasija, Lana etwas später in der Messe angetroffen hat. Jedoch zu einem Zeitpunkt, nachdem ihre Keycard für das auschecken gescannt wurde. Sowohl hier auf der Galeere, als auch im Hafengebäude. Deshalb konnte es Lana nicht gewesen sein, es sei denn, sie hat einen Doppelgänger, wovon uns jedoch nichts bekannt ist. Bei der Rückkehr, wurde erneut Lanas Keycard zum einchecken benutzt. Oberaufseherin Galina, sie waren es jedoch, die mit dieser Karte, beim Eingang angetroffen wurde. Sie hätten all das bisherige, von mir in diesem Zusammenhang vorgetragene, mit ihrer eigenen Karte jedoch nicht tun können, da sie für den Landgang gesperrt war. Damit ist es einwandfrei erwiesen, dass sie sich mit Lanas Karte ausgecheckt haben. Sie haben damit eine schwerwiegende Verletzung aller Vorschriften begangen, und außerdem, haben sie sich einer Anordnung von Oberaufseherin Anastasija, eindeutig, und auch ganz bewusst widersetzt. Nämlich, dass sie Landgangverbot hatten. Was haben sie dazu zu sagen?“

Galina erwiderte sofort: „Das war Lanas Idee! Ich wollte das doch gar nicht! Sie hat mir ihre Keycard aufgedrängt, als ich ihr erzählte, dass ich Landgangverbot habe! Dann reichte sie mir sofort die Karte, und sagte, ich soll doch damit von Bord gehen! So war das, und nicht anders! Das schwöre ich! Bei meiner Ehre!“ Doch Katarina lächelte nur kurz, und sagte dann: „So so… bei ihrer Ehre… Sie wissen doch gar nicht, wie man dieses Wort buchstabiert. Also vergessen sie das. Lana hat ihnen also die Karte aufgedrängt, obwohl sie wusste, dass sie Landgangverbot hatten? Und sie hat sie nicht Mal gefragt, warum sie nicht von Bord durften?“ Galina antwortete darauf: „Das hat sie nicht gemacht, nein!“ Katarina sagte spöttisch dazu: „Nein… hat sie also nicht, und was sie an Land zu tun hatten, das hat sie ihnen dann wohl auch nicht gefragt, hab ich nicht recht?“ Galina wand sich etwas, und erwiderte darauf: „Wie ich schon sagte, sie hat mir die Karte geradezu aufgedrängt, obwohl ich ihr sagte, dass sie das nicht tun darf! Und naja… dann habe ich diese Gelegenheit genützt, und bin von Bord…“ Katarina fragte sie dann: „Aber obwohl sie genau wussten, dass sie dieses unmoralische Angebot nicht annehmen dürfen, haben sie es getan? Und sind von Bord gegangen? Und haben damit einen ganz klaren Befehl von Oberaufseherin Anastasija missachtet? War das wirklich so? Vielleicht sollten wir Lana gleich hierher bestellen, und uns ihre Stellungnahme anhören. Sie wird sicher mit dem identisch sein, was sie mir da eben gesagt haben, nicht wahr?“ Dazu griff sie zum Telefon, Galina zuckte auch gleich zusammen, und senkte dann den Kopf. Doch Katarina sagte dann: „Das können wir uns sowieso sparen.“ Dann sagte sie nach einer Pause, um das folgende besser wirken zu lassen: „Oberaufseherin Galina, das glaube ich ihnen nicht. Sie haben ganz richtig gehört. Ich glaube ihnen davon nicht ein einziges Wort. Denn all das, was sie mir da eben verklickert haben, das ist an den Haaren herbeigezogen. So ist es, und nicht anders.“

Doch Galina blieb dabei, deshalb erwiderte Katarina: „Sogar ein Grünschnabel in der ersten Klasse Volksschule, hat eine bessere, und weit Glaubwürdigere Ausrede auf Lager. Das können sie meinetwegen ihrer Großtante erzählen! Aber mir ganz sicher nicht! Wie ich schon gesagt habe, ich glaube ihnen davon nicht ein einziges Wort. Damit ist alles klar, und ich erläutere folgendes: Sie haben sich mit Lanas Karte verbotenerweise ausgecheckt. Damit haben sie eine schwere Sicherheitsverletzung begangen. Weiters: In dem Moment, wo sie auch nur einen Fuß aufs Land gesetzt haben, haben sie das Landgangverbot gebrochen, damit einen direkten Befehl ihrer Vorgesetzten missachtet, und sich mit der Keycard einer anderen Person von der Galeere entfernt.“ Dann deckte Katarina den Stapel an Papieren auf, nahm das oberste Blatt, und legte es, zusammen mit einem Kugelschreiber, Galina vor. Sie sagte dazu: „Was hier steht, das habe ich soeben erläutert. Das werden sie zuerst durchlesen, dann unterschreiben, und es damit auch zugeben. Also machen sie schon!“
Entsetzt starrte Galina das Blatt, dann abwechselnd Katarina, sowie Anastasija, und Lucija an. Anastasija sagte schließlich: „Sehen sie nicht mich an, denn ich, und Lucja sind heute privat da. Ihre unmittelbare Vorgesetzte, und damit auch die erste Ansprechperson, die ist Katarina. Sie hat ihnen einen Anordnung erteilt, und sie haben jetzt das zu tun, was ihre Vorgesetzte ihnen gesagt hat.“ Katarina sagte auch noch: „Ich mache sie darauf aufmerksam, dass ein Herr im Flottenkommando nur darauf wartet, dass ich mit ihn telefoniere, und ihn berichte, dass sie Schwierigkeiten machen. Und der ihnen dann sagen wird, dass sie zu unterschreiben haben. Aber das brauche ich nicht zu tun. Denn sie werden jetzt unterschreiben, ob es ihnen gefällt, oder nicht, oder ob sie wollen, oder nicht. Sie werden auch ohne diesen Anruf unterschreiben, und zwar hier und jetzt.“ Galina blieb nichts übrig, sie las alles durch, und unterschrieb dann. Gleich danach nahm Katarina das Blatt, und legte es in einen ebenfalls schon bereitliegenden Ordner ab. Dann hackte sie auf einen weiteren Blatt, diesen Punkt ab. Sie hatte sich all diese Punkte extra aufgeschrieben, damit sie bloß auf keinen vergaß. Doch der letzte, der bereitete ihr ganz besondere Freude… Galina sah jedoch, dass da noch mehrere Punkte aufgeschrieben waren. Sie realisierte, dass das noch längst nicht alles war, was da noch auf sie zukommen würde…

Damit sollte sie auch völlig Recht behalten, denn Katarina fuhr auch gleich fort: „Als nächstes, sie wollten wieder ins Flottenkommando, um sich mit ihren Vorgesetzten – wenn ich diese… Herrschaften als Vorgesetzte bezeichnen kann - zu treffen. Haben sie Anastasija von diesem Vorhaben in Kenntnis gesetzt?“ Galina blieb nichts übrig, sie murmelte: „Nein… habe ich nicht…“ Doch Katarina setzte da sofort an, und fragte: „Was haben sie gesagt? Ich erwarte, und erhalte eine deutlich formulierte Antwort von ihnen! Denken sie daran, sie befinden sich hier, bei einem Rapport! Also, wie lautet ihre Antwort?“ Galina wiederholte nun laut und deutlich, was sie gesagt hatte, und so fuhr Katarina gleich fort: „Sie geben also zu, den Dienstweg nicht eingehalten, und eine ihnen höhergestellte Oberaufseherin, damit übergangen zu haben?“ Galina musste auch das bestätigen, und so zog Katarina gleich das nächste Dokument vom Stapel, las es Galina vor, und legte es ihr dann zur Unterschrift vor. Auch das unterschrieb Galina gleich. Katarina nahm es wieder an sich, heftete es im Ordner ab, und machte weiter: „Hatten sie eigentlich einen Termin im Flottenkommando, oder sind sie da einfach so, ohne vorherige Anmeldung aufgekreuzt?“ Wieder musste Galina alles eingestehen, da sie auch wusste, dass sowieso alles, was Katarina sie fragte, bereits bestätigt war. Deshalb bekam sie gleich das nächste Blatt vorgelegt, und nach der Unterschrift kam auch das in den Ordner. Dann fragte sie Katarina: „Ist es zutreffend, dass sie gestern die Sklavinnen, die gesamte Ruderschicht, die sie geleitet haben, mit höchstem Tempo rudern ließen? Obwohl sie wussten, dass dieses Tempo nur für eine Stunde anzuschlagen ist? Und obwohl sie auch wussten, dass dieses hohe Tempo nur bei einer Ruderschicht angeschlagen wird, und es noch dazu bereits bei der ersten Ruderschicht, absolviert wurde? Waren ihnen all diese Umstände bekannt? Und haben sie das trotzdem von den Sklavinnen abverlangt?“

Doch Galina erwiderte darauf: „Was soll das denn eigentlich? Das sind Sklavinnen, und die haben damit zu rechnen, dass es zu diesem höherem Tempo kommen kann. Außerdem, die waren Anfangs undiszipliniert, und ich habe das als kollektive Strafe angeordnet!“ Doch Katarina fuhr sie gleich an: „Ich habe keinen Bericht erhalten, dass die Sklavinnen nicht Diszipliniert gewesen sein sollen! Und selbst wenn es so gewesen sein sollte, wie sie behaupten, dann wäre aber nur eine Stunde angebracht gewesen, aber nicht die vollen vier Stunden! Und noch etwas, ausgerechnet bei ihnen, bei der strengsten, und intolerantesten Oberaufseherin, sollen die Sklavinnen nicht Diszipliniert genug gewesen sein? Die haben doch schon vor ihnen Angst, wenn sie auch nur am Ruderdeck auftauchen! Deshalb glaube ich ihnen ihre Begründung nicht!“ Gleich darauf, legte sie Galina schon das nächste Blatt vor, wo diese Verfehlung aufgeführt war, und auch das musste Galina unterschreiben. Auch diesen Punkt, hackte Katarina auf dieser Liste ab.

Dann sah Galina, dass noch ein paar Blätter bereitlagen, und sie wusste, es würde noch mehr kommen. Womit sie auch Recht hatte, denn Katarina nahm das nächste Blatt, und fuhr fort: „Ich stelle folgendes fest: Sie wurden bereits wegen verschiedener Vorkommnisse mehrmals erst mündlich, und dann auch schriftlich verwarnt. Bei weiteren Fehlleistungen, hatte Oberaufseherin Anastasija, nach Rücksprache mit dem Flottenkommando die Möglichkeit erhalten, sie in der Rangfolge der Oberaufseherinnen zurückzureihen, was sie schließlich auch getan hat. Aber auch das hat sie nicht beeindruckt, und ihnen auch nicht zu denken gegeben. Denn sie haben sich erneut nicht am Vorschriften gehalten, und sich erst vor ein paar Tagen Dinge geleistet, die ich ganz genau aufgeschlüsselt habe, und die auch durch ihre Unterschrift bestätigt, so zur Kenntnis genommen, und damit auch akzeptiert haben. Deshalb wurde ich von Oberaufseherin Anastasija, dazu beauftragt, ihnen folgendes mitzuteilen:“ Katarina machten jetzt eine Pause, um Galina es umso deutlich machen zu können. Dann sagte sie: „Oberaufseherin Galina, Kraft meines Amtes, und der von Oberaufseherin Anastasija, übertragenen Kompetenzen, teile ich ihnen hiermit folgendes mit: Aufgrund ihrer aufgezeigten Fehlleistungen, degradiere ich sie von der Oberaufseherin, zur normalen Aufseherin, und das mit sofortiger Wirkung.“ Galina wurde blass, um sie herum begann sich alles zu drehen, ihr klappte die Kinnlade runter, und im ersten Moment, war sie nicht fähig, etwas zu sagen. Katarina fuhr fort: „Sie tragen an ihrem Gürtel noch den silbernen Verschluss, und die Spangen, das weist sie allerdings noch als Oberaufseherin aus. Da sie nun jedoch degradiert sind, dürfen sie dieses Erkennungszeichen nicht mehr länger an ihrer Dienstkleidung tragen. Deshalb fordere ich sie auf, diese Erkennungszeichen, gegen solche für normale Aufseherinnen auszutauschen.“ Galina sah sie völlig entsetzt an, und stotterte herum: „Ich… ich bin… degradiert? Aber... aber wiesoooo?“ Katarina erwiderte: „Sie wissen nicht wieso? Das haben sie doch vorher unterschrieben, also wissen sie auch warum.“ Sie klopfte mehrmals mit ihrer Hand auf den Ordner, mit den unterschriebenen Protokollen, und sagte: „Steht alles hier drin. Wollen sie das erneut lesen?“ Galina versuchte noch, die Kurve zu kriegen, und sagte zu Katarina: „Aaaber… das können sie doch nicht machen…“

Doch Katarina hielt Galina das Blatt vor die Nase, auf dem ihre Degradierung angeordnet war. Sie schnippte zweimal darauf, und erwiderte: „Doch, kann ich schon. Sagt der Zettel.“ Dann stand sie auf, tippte auf ihre silberne Gürtelschließe aus polierten Metall, und sagte dazu: „Und die Farbe vom Steckverschluss.“ Galina sah nun zu Anastasija, und bat sie: „Frau Anastasija, Frau Lucija, das kann Katarina doch nicht machen… Dazu hat sie doch gar nicht das Recht… Sagen sie doch was…“

Doch Anastasija erwiderte: „Wir beide sind nur als neutrale Beobachter hier, und wir beide sind auch nicht im Dienst. Wie sie auch an unserer Zivilkleidung sehen können. Doch ich bin befugt, ihnen zu sagen, dass sie alles, was ihnen Katarina befiehlt, auch auszuführen haben. Vom Flottenkommando wurde auch extra angeordnet, dass nur die ranghöchste Oberaufseherin, diese Degradierung auszusprechen hat. Und während diesem Rapport hier, ist Katarina, die ranghöchste Oberaufseherin. Und deshalb hat sie nicht nur das Recht dazu, sondern auch die Pflicht, ihnen das zur Kenntnis zu bringen. Und wenn sie ihnen mitteilt, dass sie degradiert sind, dann haben sie das auch zur Kenntnis zu nehmen, und auch ihre Degradierung mit ihrer Unterschrift zu bestätigen. Sie werden das tun, was Katarina ihnen gesagt hat. Ob sie wollen, oder nicht. Und wie ich ihnen auch schon gesagt habe, wird Katarina ansonsten zum Telefon greifen, und jemanden anrufen. Und der am anderen Ende der Leitung wird ihnen dann etwas sagen. Was jedoch aufs gleiche hinausläuft, nämlich dass sie mit sofortiger Wirkung, zur normalen Aufseherin degradiert sind. Niemand will den Aufseherinnen hier damit ihre Kompetenzen absprechen, indem wir ´normale´ Aufseherin sagen. Aber sie wissen, was wir damit meinen. Sie sind doch nicht auf dem Kopf gefallen, oder? Sie werden jetzt das tun, was Katarina ihnen angeordnet hat. Doch wenn sie das noch immer nicht tun, sie wissen bereits, was Katarina dann tun wird. Was natürlich, mit weiteren Konsequenzen, und auch Maßnahmen für sie verbunden sein wird. Und noch etwas: Wenn sie sich über Katarina sprechen, dann haben sie Katarina auch mit der korrekten Anrede zu bezeichnen. Und die korrekte Anrede ist Frau Oberaufseherin Katarina. Das gilt aber auch für uns beide! Solange sie selbst Oberaufseherin waren, konnten sie das sagen, aber jetzt nicht mehr! Sie sagen nicht Frau Anastasija, oder Frau Lucija, sondern sie sagen ab jetzt Frau Oberaufseherin Anastasija, oder Frau Oberaufseherin Lucija! Merken sie sich das! Für alle Zeit!“ Galina stammelte darauf: „Weitere Konsequenzen? Was meinen sie damit?“ Doch Anastasija sah sie nur an, und antwortete: „Aufseherin Galina, In Wahrheit wollen sie das doch gar nicht wissen. Also machen sie schon, und unterschreiben sie. Glauben sie mir, es ist besser für sie.“

Galina kapierte nun, dass sie auf ganzer Linie verloren hatte. Dennoch versuchte sie noch immer, Zeit zu gewinnen. Sie hoffte auf ein Wunder, jedoch wusste sie, das würde nicht mehr eintreten: „Ja schooon… aber dennoch…“ Doch Katarina unterbrach sie, und befahl mit scharfer, und lauter Stimme: „Kein Aber! Sie unterschreiben jetzt!“ Galina zuckte vor Schreck zusammen, doch sie hatte jetzt keine Wahl mehr, und sie unterschrieb. Sofort nahm ihr Katarina das Blatt weg, und heftete es in den Ordner ab. Damit war Galinas Degradierung unter Dach und Fach… Auch unter diesem Punkt machte Katarina einen Hacken, aber es fehlten noch ein paar... Galina fragte dennoch, und ihre Fragen wurden auch immer blöder: „Und wenn ich meine Erkennungszeichen entferne, wie soll dann der Gürtel noch halten?“ Katarina fuhr ein kurzes Lächeln über das Gesicht, und sagte: „Ach so, natürlich, hätte ich jetzt beinahe vergessen. Das bricht mir fast das Herz, aber gut, dass sie mich daran erinnert haben.“ Zugleich machte sie am Schreibtisch eine Lade auf, holte eine schwarze Kunststoffschließe, sowie die dazugehörigen Spangen heraus, und sagte dazu: „Dann gibt’s ihrerseits auch keine Ausreden mehr.“

Diese Dinge schubste sie ohne Aufhebens zu Galina rüber. Die Schnalle fiel sogar vom Schreibtisch, und da Galina dazu keinerlei Anstalten machte, sie aufzuheben, sagte Katarina: „Glauben sie vielleicht, dass ich ihnen zur Hand gehe? Heben sie das Verschlussstück auf, sofort! Und dann tauschen sie an ihrem Gürtel den Steckverschluss, und die Spangen aus! Das ist ein Befehl!“ Katarina hatte es zwar nicht vorgehabt, sich aufs Galinas tiefe Niveau, hinunterzubegeben. Sie hielt es für unter ihrer Würde, doch sie hatte im Zuge des Rapports entschieden, Galina einen Spiegel vorzuhalten. Einfach nur deshalb, damit sie endlich mal selbst spürte, wie dreckig sie ihre Untergebenen behandelt hatte, und das ständig.
Galina schluckte, denn auch sie erkannte, was Katarina nun mit ihr veranstaltete. Sie bückte sich, und hob den Steckverschluss auf. Dann öffnete sie den Gürtel an ihrem Catsuit, entfernte die silbernen Metallspangen, die die Gürtelenden zusammenhielten, und zog den silbernen Metallsteckverschluss vom Gürtel. Betont langsam, begann sie nun, die schwarzen Kunststoffspangen, und den schwarzen Kunststoff – Steckverschluss einzufädeln. Sie wusste, das war nun der endgültige Abschied, von ihrer Position als Oberaufseherin. Aber auch… der Abschied von der Macht…

Katarina sah dabei aber nicht lange zu, und sagte zu ihr: „Machen sie gefälligst schneller! Brauchen sie etwa eine Extraeinladung?“ Galina kamen nun die Tränen, dann machte sie schneller weiter, und als sie fertig war, sah sie mit nassen Augen Katarina an. Doch sie gab nicht nach, und befahl: „Warum übergeben sie nicht mir ihre früheren Erkennungszeichen? Her damit, aber mit Würde!“ Galina sammelte nun die beiden Spangen, und den Verschluss zusammen, und schob ihn langsam zu Katarina rüber. Als sie all das losließ, wusste sie, dass sie nun eine normale Aufseherin war… Doch Katarina blieb auf ihrer Linie, und fuhr fort: „Sie haben doch all das bei ihrem Dienstantritt, auch in einer Schachtel übergeben bekommen! Es besteht deshalb kein Grund, warum sie noch länger die dazugehörige Schachtel besitzen sollen! Die holen sie jetzt, und sie kehren ohne die geringste Verzögerung hierher zurück!“ Galina blieb keine Wahl, sie ging aus dem Büro, holte die Schachtel aus ihrer Kabine, und setzte sich im Büro wieder zum Schreibtisch. Katarina machte gleich weiter: „Sie verpacken das auch in die Schachtel, und übergeben sie mir dann. Also los!“ Nachdem Galina mit den verstauen fertig war, warf sie noch einen letzten Blick darauf. Dann verschloss sie die Schachtel, und übergab sie an Katarina. Sie legte sie dann in die Schreibtischschublade, hackte wieder ab, und wollte auch sofort weitermachen, aber Galina fragte sie: „Bitte, warum bin ich nun dafür degradiert worden? Ich kenne die Gründe, warum ich bereits zurückgestuft wurde, und ich akzeptierte das auch. Aber das war doch viel gravierender, als das, was ich nun getan habe. Das war zum Vergleich, eigentlich nur eine Kleinigkeit. Warum wurde ich nicht schon zuvor degradiert, das verstehe ich nicht…“

Katarina sagte darauf: „Schön, es gab einen besonders wichtigen Grund dafür, und den erkläre ich ihnen auch. Oberaufseherin Anastasija, hat mich auch dazu befugt, ihnen das zu erklären, damit es für sie darüber keinerlei Unklarheiten gibt. Also hören sie genau zu: Sie haben eine Fehlleistung, nach der anderen abgeliefert, sie haben sich auch nicht an Vorschriften gehalten, und sie sind auch alkoholisiert zum Dienst erschienen. Irgendwann war das Maß voll, und so holte sich Oberaufseherin Anastasija die entsprechenden Vollmachten. Vor allem die Vollmacht, Oberaufseherinnen auch degradieren zu können, wenn es entsprechende Gründe dafür gibt. Ihr wurden aber auch die genaue Vorgangsweise für einen solchen Schritt dargelegt, an die sie sich unter allen Umständen halten musste. Die sah folgendermaßen aus: Erst wurden sie mehrmals verwarnt, und da das nichts nützte, wurden sie in der Rangfolge der Oberaufseherinnen an die letzte Stelle zurückgestuft. Anastasija hätte sie liebend gerne, sofort degradiert, aber sie musste sich an die Vorschriften halten, und stufte sie erstmal zurück. Aber als auch das nichts nützte, und sie sich dann diese Aktion, mit der Keycard geleistet, und sie sich auch wieder nicht an den Dienstweg gehalten haben, war der Grund für weitere Maßnahmen gegeben. Wie sie selber gesagt haben, war der Anlass eigentlich nur eine Kleinigkeit. Nur ein kleiner Tropfen. Doch auch der kleinste Tropfen, bringt das Fass zum überlaufen. So fiel die Entscheidung, sie zur Aufseherin zu degradieren. Denn bei solchen wie ihnen, die sich zwar selber nicht an Vorschriften halten, aber bei anderen umso genauer sind, und auch noch I -Tüpfelchen reiten, muss man so vorgehen. Damit sie nicht dort einhaken, sich beschweren, und dann Aufgrund unkorrekter Vorgangsweise, alles für null und nichtig erklärt werden kann. Sie predigen zwar Wasser, aber haben kein Problem damit, selber den besten Wein zu trinken. Ist somit für sie alles verständlich, was ihre Rückstufung, und die nachfolgende Degradieren betrifft?“ Galina konnte jetzt nur noch nicken, und Katarina sagte lächelnd: „Gut, dann wäre das geklärt.“ Und so wurde auch dieser Punkt von Katarina abgehackt…

Während ihr Katarina alles erklärte, versuchte Galina immer wieder, den Kloß zu schlucken, der sich in ihrem Hals zu bilden schien. Dann fragte sie noch: „Aber warum haben sie diese Degradierung ausgesprochen?“ Katarina erwiderte: „Wie ihnen Oberaufseherin Anastasija auch bereits erklärt hat, die Degradierung, durfte nur die ranghöchste Oberaufseherin aussprechen. Aber es war nicht ausdrücklich vorgegeben, wer ihnen bei dem Rapport die Degradierung mitteilt. Es war egal, ob das nun Anastasija, oder Lucija, oder ob ich das vorzunehmen habe. Und ich bin bei diesem Rapport die ranghöchste Oberaufseherin, da Oberaufseherin Anastasija, heute bereits außer Dienst ist, und sie deshalb mich beauftragt hat.“ Dann lehnte sie sich zurück, und sagte in voller Überlegenheit: „Wie sie sehen, war an der Vorgangsweise alles korrekt. Und wie ich ihnen auch noch nicht nur ausdrücklich, sondern auch mit dem größten Vergnügen mitteilen möchte, können sie überhaupt nichts dagegen tun. Nicht das geringste. Falls sie es dennoch versuchen möchten, es ist bereits vorgesorgt, soviel kann - darf ich ihnen bereits verraten. Also, versuchen sie es besser nicht. Das ist nur ein guter Rat von mir.“ Schließlich machte Katarina auch unter diesem Punkt ihr Häckchen…
Galina senkte niedergeschlagen den Kopf, und fragte: „War das jetzt alles?“ Katarina huschte jetzt ein Lächeln über das Gesicht, und antwortete: „Nein, war es nicht. Denn es gibt da noch etwas, noch einen Punkt, und endlich sind wir zu diesem gekommen. Und darauf habe ich mich schon besonders gefreut.“ Galina wurde gleich noch kleiner, dann begann Katarina: „Sie bewohnen doch eine Kabine, die für eine Oberaufseherin vorgesehen ist, nicht wahr? Doch sie sind doch jetzt keine Oberaufseherin mehr. Ich mache sie darauf aufmerksam, dass sie deshalb kein Recht mehr darauf haben, weiterhin diese Kabine zu bewohnen. Ich habe deshalb auch die Aufgabe erhalten, ihnen anzuordnen, diese Kabine zu räumen, und in eine zu ziehen, die für eine Aufseherin vorgesehen ist. Eine ist ja noch frei, und sie werden diese beziehen. Übrigens, ihre neue Kabine, die ist natürlich auch um einiges kleiner, als die andere. Sie haben für den Umzug zwei Tage Zeit. Wenn sie mit allem fertig sind, werden sie ihre ehemalige Kabine, abschließend noch desinfizieren. Und ich werde alles überprüfen, doch sollte ich etwas finden, womit ich nicht zufrieden bin, dann fangen sie von vorne an, haben sie das verstanden? Und die Bilder, von Väterchen Stalin, und Beria, diesen beiden Massenmördern, die nehmen sie natürlich auch mit. Deshalb weiß ich nicht, ob sie dafür eigentlich noch Platz in ihrer Kabine haben. Aber sie können entscheiden, was sie damit machen. Die beiden aufzuhängen, oder an die Wand zu stellen. Aber ich persönlich weiß nicht, ob das nicht schon zu deren Lebzeiten besser gewesen wäre…“
Anastasija, und Lucjja lachten über diese Ansage, und Galina lief vor Zorn rot an… Sie fragte dann: „Aber… bewohnten sie nicht schon vorher die Kabine von einer Oberaufseherin? Obwohl sie da noch eine Aufseherin waren? War das denn nicht ungerecht, dass sie diese Kabine bewohnen durften? Und mich wollen sie jetzt aus der Kabine werfen? Das ist ungerecht!“ Doch Katarina erwiderte: „Hah, sie wollen mir mit Recht, und Unrecht kommen? Ausgerechnet sie? Aber wenn sie es wollen, schön, dann erkläre ich ihnen auch das: Als ich hier ankam, teilte mir Anastasija diese Kabine zu, es war nur eine Gefälligkeit. Oder vielleicht… ich habe so ein Gefühl, vielleicht… war schon da etwas mehr dahinter, wer weiß das schon? Jedenfalls, ihre neue Bleibe, die ist dann eine Kabine für eine Aufseherin, und ich habe so das Gefühl, wäre Anastasijas Gefälligkeit nicht gewesen, dann wäre das meine Kabine gewesen. Aber auch das… ist nur so ein Gefühl von mir, und hat deshalb auch keinen Anspruch, auf die Realität. Jedenfalls, seitdem diese Galeere in Dienst gestellt wurde, war niemand in dieser Kabine drin, es wurde nur ab und zu das Wasser aufgedreht, damit sich keine Keime in den Leitungen bilden. Es ist natürlich auch alles verstaubt, deshalb sollten sie schon vorher diese Kabine mal gründlich durchreinigen, bevor sie den eigentlichen Umzug starten.“

Nachdem sie damit fertig war, hackte sie auch das ab, und fuhr fort: „Da sie nun normale Aufseherin sind, werden jedoch ihre zugehörigen Kompetenzen, deutlich verstümmelt. Sie werden in der ersten Zeit genau überwacht, wie sie sich bei ihre neuen Anstellung führen. Sie werden deshalb sowohl von den Diensthabenden Oberaufseherinnen, als auch von den Aufseherinnen kontrolliert. Die werden auch von uns Oberaufseherinnen regelmäßig darüber befragt, wie sie sich führen. Sie haben auch noch nicht das Recht, eine Sklavin am Podest zu bestrafen, und sie haben bei einer Meldung an die Oberaufseherin, auch genau darzulegen, warum sie die Sklavin gemeldet haben, und es wird auch Rücksprache, mit den anderen Aufseherinnen gehalten. Wir wollen nicht, dass sie willkürlich die Sklavinnen melden, nur um sie dann bestrafen zu können. Des Weiteren: Sollten sie sich erneut Fehler leisten, dann behalten wir uns weitere Schritte, und Maßnahmen gegen sie vor. Dann haben sie damit zu rechnen, dass sie zur Wachmannschaft im Hafengelände versetzt werden. Als nächste Stufe der Konsequenzen, mit denen wir sie belegen werden, werden sie im Haupthafen mithelfen, die neuen Sklavinnen für die Galeere einsatzbereit zu machen. Und wenn auch das noch nichts nützt, werden sie ausschließlich zum Reinigen im Haupthafen eingesetzt. Doch ich mache sie schon jetzt darauf aufmerksam… dass die Sklavinnen genauestens vermessen werden, bevor sie mit den Ketten, und dem Keuschheitsgürtel ausgestattet werden. Und das kann aber auch mit jemand anderen gemacht werden, falls…. und Oberaufseherin Anastasija, hat sogar schon drei Aufseherinnen, auf die Galeere schicken lassen. Und das für deutlich weniger, als sie sich jemals geleistet haben. Sie wissen hoffentlich, worauf ich hinaus will?“ Galina zuckte zusammen, sie wusste, was ihr Katarina damit androhte. Katarina sagte darauf: „Sie haben es kapiert.“ Dann hob sie den Zeigefinger, und sagte mit drohenden Unterton: „Also…Vorsicht…“
Galina zuckte wieder zusammen, und sie sagte gedämpft. „Ja, ich habe davon gehört, und ich weiß, was auch mich erwarten würde. Ich gebe ihnen mein Ehrenwort, dass ich mich in Zukunft vorschriftskonform verhalten werde…“ Doch Katarina fragte nach: „Sie geben mir ihr Ehrenwort? Ha ha, dass ich nicht lache. Wissen sie eigentlich, wie sehr ich ihnen dieses Versprechen glaube? Wieviel Wertigkeit ihr Versprechen für mich hat?“ Dann hielt sie Galina den kleinen Finger vor, und sagte: „Das hat für mich ungefähr so viel Wertigkeit, wie der Dreck unter diesen Fingernagel hier Wert ist.“ Galina blieb der Mund offen, doch Katarina fuhr fort: „Aber eigentlich… hat das noch weniger Wertigkeit, als der Dreck unter diesen Fingernagel hier Wert ist… So… jetzt wissen sie, was ich davon halte. Übrigens: Ich gebe ihnen mein Ehrenwort… Punkti Punkti Punkti… hat schon Mal jemand gesagt. Man fand ihn dann etwas später, in einer Badewanne, sagen wir… unter etwas ungewöhnlichen Umständen… Also passen sie besser auf, welchen Mist sie da von sich geben.“

Galina blieb nun stumm, wie ein Fisch, da es nichts mehr zu sagen gab. Katarina schloss nun den Rapport, und sagte: „Aufseherin Galina, das war es für sie. Sie haben morgen Früh Dienst, und seien sie bloß pünktlich. Und sie kommen auch Nüchtern aufs Deck, verstanden? Aber nicht nur morgen, sondern für alle weiteren Dienste, und solange sie hier angestellt sind. Falls nicht, dann mache ich sie schon jetzt darauf aufmerksam, dass es dann die nächste Verwarnung gibt, einhergehend mit weiteren Maßnahmen gegen sie. Die Zeit der Spielchen ist für sie vorbei, denn ab jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Ist das bei ihnen angekommen? Ich erwarte eine ganz klare, und deutliche Antwort von ihnen, und zwar jetzt!“
Galina blieb nichts übrig, sie musste alles bestätigen, doch kaum hatte sie all das zur Kenntnis genommen, klatschte ihr Katarina auch schon das nächste Blatt vor dem Latz. Mit dem selben Inhalt, von dem, was Katarina ihr eben gesagt hatte, nur eben schriftlich. Auch das musste Galina unterschreiben, auch dieses Blatt wanderte in den Ordner, und auch dieser Punkt wurde flugs auf Katarinas Liste abgehackt. Der nächste Punkt fiel Katarina zwar sehr schwer, doch sie musste auch mit dieser Möglichkeit rechnen. Deshalb erwähnte sie das auch noch, doch sie bemühte sich, so sachlich, und emotionslos wie nur irgend möglich zu bleiben, während sie das folgende anordnete: „Abschließend noch etwas: Judith ist wieder genesen, und sie wird deshalb auch wieder auf ihren Platz zurückkehren. Für sie gelten dann wieder alle Bedingungen, wie für alle anderen Rudersklavinnen. Sie soll natürlich beaufsichtigt, und auch angetrieben werden, damit sie ihre volle Leistung erbringt. Wenn sie ungehorsam ist, oder auch etwas entsprechendes anstellt, dann lernt sie auch wieder das Podest, und dort angekettet die Peitsche kennen. Wenn ich an dem Tag Dienst habe, werde ich selbstverständlich auch ihre Bestrafung überwachen. Bis sie die volle Strafe erhalten hat, selbst wenn es für sie erst mit der zweimaligen Ohnmacht endet. Und sie wird auch den Gästen zur Verfügung gestellt, und sie hat denen auch zu Willen zu sein, sobald sie hier ankommen. Auch die anderen Sklavinnen, die zur Zeit verletzt, und deshalb nicht Dienstfähig sind, werden wieder auf ihre Plätze zurückkehren, sobald entweder Tamara, oder Andrea dazu ihr Einverständnis geben. Auch für diejenigen gelten dann wieder alle Dinge, die auch vorher schon gegolten haben. Aber Judith wird nicht mehr schlechter behandelt, als die anderen Sklavinnen, die am Ruderdeck sind. Sie werden Judith in Ruhe lassen, sie und ihre beiden Freundinnen, klar? Sie wird auch nicht mehr schikaniert, und sie wird schon gar nicht mehr willkürlich gefoltert. Falls sie sich nicht daran halten, werdet ihr alle drei zur Verantwortung gezogen, selbst wenn das nur eine einzige von euch gemacht hat! Haben sie all das verstanden?“ Galina stimmte auch dem zu, und das musste sie unterschreiben. Sie wunderte sich natürlich, dass Katarina, so emotionslos über Judith sprach. Aber sie dachte sich, dass Katarina auch entsprechende Vorgaben zu erfüllen hatte. Womit sie sich auch abgefunden hatte…

Als es keine Punkte mehr gab, die Katarina abhacken musste, sagte sie: „Aufseherin Galina, was ich ihnen zu sagen, und zur Unterschrift vorzulegen hatte, haben sie erhalten, und es auch ausgeführt. Und nicht vergessen, in zwei Tagen haben sie den Umzug in ihre neue Kabine abgeschlossen, was ich genauso streng kontrollieren werde, wie auch alles andere, was sie unterschrieben haben. Wir haben sie nun in der Hand, und ich rate ihnen dringend, dass sie sich in Zukunft an alles halten, was sie da mit ihrer Unterschrift betätigt haben. Aber da wäre noch eine Sache: Als normale Aufseherin, bekommen sie natürlich, ab sofort auch weniger Gehalt. Sie sollten deshalb sorgfältig mit ihrem reduzierten Gehalt umgehen. Aber wenn sie es möchten, sie können ein Alkoholinvestment starten. Sie können ihr Geld ab sofort in Alkohol anlegen. Denn wo sonst bekommen sie für ihr Geld etwa vierzig Prozent? Doch vergessen sie nicht, ich will sie nie angeflaschelt am Ruderdeck antreffen, kapiert? Ihr Rapport ist damit zu Ende, sie können gehen.“
Völlig gebrochen, und auch gedemütigt, stand Galina auf, sie verabschiedete sich von den drei Oberaufseherinnen, und mit weichen Knien, wankte sie in ihre Kabine zurück. Sie sank auf das Bett, und weinte hemmungslos. Später klopfte es, und Lana stand draußen. Sie fragte: „Wie das ausgegangen? Wahrscheinlich nicht so schlimm, oder?“ Doch Galina schluchzte, und sagte mit brechender Stimme: „Katarina hat mich degradiert. Zur normalen Aufseherin, sie hat mich zu einer stinknormalen Aufseherin degradiert!“ Dann heulte sie wieder drauflos, und Lana, die davon natürlich völlig überrascht war, gönnte ihr das zwar insgeheim. Vor allem, da sie stinknormale Aufseherin gesagt hatte. Aber dennoch hätte sie sich das nicht gedacht, dass man bei Galina so weit gehen würde. Sie fragte: „Möchtest du zu Matzuki kommen, sie darf schließlich nicht aus ihrer Kabine, aber ihr wird das auch interessieren…“ Weinend folgte ihr Galina, und dann erzählte sie den beiden, was sich in Anastasijas Büro ereignet hatte. Als sie fertig war, sagte sie: „Ich muss jetzt zu Bett, denn Morgen habe ich Dienst. Und man wird mir ab jetzt genau auf die Finger schauen, und wenn auch nur eine von uns drei was unerlaubtes macht, dann bereuen wir das alle drei.“ Matzuki war natürlich auch schadenfroh, aber auch sie ließ sich das nicht anmerken. Doch sie wusste, Galina war nun kaltgestellt, und sie würde auch keinen Einfluss mehr haben. Aber ihr kam dann die Idee, dass sie Galina mit ihren eigenen Waffen schlagen konnte. Sie wollte nun erreichen, dass Galina auf folgende Idee kam, deshalb fragte sie: „Aber können deine Freunde nicht etwas für dich tun, die haben doch bisher alles für dich geregelt. Versuche es doch.“ Doch Galina erwiderte: „Das hat keinen Sinn mehr, all das wurde vom Flottenkommando abgesegnet. Da habe ich keine Chance mehr.“ Doch Lana sprang auf diesen Zug auf, und entgegnete: „Ich bin derselben Meinung wie Matzuki. Gehe doch zu deinen Freunden, aber mache diesmal einen offiziellen Termin, und die sollen all das rückgängig machen. Das kannst du dir doch nicht gefallen lassen, so kenne ich dich gar nicht. Dass du so leicht aufgibst, und damit aber auch deine Position als Oberaufseherin, und sogar noch deine Kabine... Spreche mit deinen Freunden. Du kannst doch gar nicht wissen, dass das keinen Sinn macht. Du hast es schließlich noch gar nicht probiert. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…“

Galina merkte jedoch nicht, dass Lana, und Matzuki sie auf die Seife hatten steigen lassen, und genau das von ihr haben wollten. Damit sie gleich wieder eine drüber bekam...

Galina überlegte hin und her, doch sie war noch immer wegen dem Rapport äußerst geknickt, dann sagte sie: „Ich muss eine Nacht drüber schlafen, und morgen habe ich schon etwas Abstand, dann sehen wir weiter.“ Damit kehrte sie in ihre Kabine zurück, und sie wusste, dass sie ihre Behausung schon bald verlassen musste – für immer…
Doch Lanas Worte, gingen ihr nicht mehr aus dem Sinn, das sie sich das nicht gefallen lassen soll. Sie entschied, ganz offiziell einen Termin im Flottenkommando zu beantragen, und mit ihren Freunden zu sprechen. Sie wollte erreichen, dass sie wieder in ihre frühere Position eingesetzt wurde, und sie wollte vor allem, dass Katarina ihre neue Position wieder aufgeben musste. Wenn sie es geschickt angeht, würde sie es vielleicht sogar schaffen, dass Anastasija eine auf dem Deckel kriegen würde, und zwar so eine, dass sie sich niemals wieder mit Galina anlegen würde.

Galina schlief dann geknickt ein, doch sie würde schon sehr bald, mit beiden Füßen, in Lanas, und Matzukis aufgestellte Mausefalle hüpfen...

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 22.08.23 um 20:12 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:06.06.23 01:40 IP: gespeichert Moderator melden




Danke SCHWESTER ANNIKA, für den neuen Teil.

Der Rapport hat es jetzt aber in sich.
Wie erwartet wurde Galina degradiert.
Mit dem was sie alles unterschrieben hat, erreicht sie auch nichts mehr im Flottenkommando.
Wenn sie dort aufkreuzt ist die nächste Verfehlung schon gebongt.
Da dann der Dienstweg wieder nicht eingehalten wurde.
Die lernt‘s scheinbar nie, bis sie ganz unten ist
Lana und Matzuki wird es freuen.
So haben sie sich Galina vom Halös geschaft.
Katharina hat ihre Einstandsprüfung bestanden.

So das war mein ganz unwichtiger Beitrag.

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Gruß vom Zwerglein
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