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  Niels, ein Leben zwischen Liebe, Lust und SM (Teil 2)
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sexvagabund
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  RE: Niels, ein Leben zwischen Liebe, Lust und SM (Teil 2) Datum:19.10.21 19:09 IP: gespeichert Moderator melden


Eine höhere Macht am Werk?

Knapp eine halbe Stunde später sind sie wieder oben und können sicher sein, dass sie ihre Ruhe haben. Die Bilder, die gestern von diesem Arnold aufgenommen wurden, sind noch nicht von ihm gesichtet und hochgeladen worden. Es wird sich noch etwas hinziehen, da er zurzeit viele Aufträge hat. Von dieser Seite droht somit keine Störung.
„Was hast du dir denn nun überlegt?“, fragt Natascha ungeduldig.
„Frage doch nicht andauernd. Mach dich lieber etwas frisch und ziehe eins von den neuen Kleidern an, am besten das dunkle.“
„Warum das denn?“

Miriam seufzt. „Tu es einfach, ich muss hier noch etwas vorbereiten.“
„Soll ich mich komplett anziehen?“
„Ja, mit allem. BH, Zauberhöschen, Strumpfhose und Schuhe.“
Miriam sieht, dass ihrer Freundin wieder eine Frage auf der Zunge liegt und wedelt mit der Hand. „Nun geh schon.“
Während Natascha sich umzieht, macht sich Miriam auf die Suche nach Räucherstäbchen. Irgendwo müssen welche sein. Sie hatte sie vor einigen Jahren gekauft, ein paar davon benutzt und den Rest sehr gut weggepackt. Sie findet die Teile schließlich ganz hinten in einer Schublade, in der sich allerhand Zeugs angesammelt hat. Als sie die Verpackung öffnet, macht sich sofort ein schwerer süßlicher Geruch breit. Miriam betrachtet die geheimnisvollen arabischen Schriftzeichen, die auf der stabilen Pappröhre aufgedruckt sind und fragt sich, was sie bedeuten mögen und ob Yusuf sie lesen kann. Sie grinst, als sie sich vorstellt, dass dort nur steht, wo die Dinger hergestellt wurden.

Egal, sie sucht die längliche Schale, die sie extra für die Stäbchen gekauft hat und findet diese im Küchenschrank. Zusammen mit der Schale und fünf kleinen Tellern geht sie ins Schlafzimmer. Dort wird eine Decke auf dem Fußboden ausgebreitet und die Teller als kleines Fünfeck aufgestellt. Die Schale für die Räucherstäbchen findet daneben einen Platz. Nun holt Miriam die Schatulle mit dem Klopfer unter dem Bett hervor und setzt sie in das Tellerfünfeck. Es passt nicht so richtig und sie muss die Teller weiter auseinander stellen. Miriam kraust ihre Nase, als sie überlegt, wo sie die Tüte mit den Teelichtern deponiert hat. Es fällt ihr ein, also schnell nochmal in die Küche und fünf Kerzen geholt.

Jetzt legt sie zwei Kissen nebeneinander auf die Decke und betrachtet ihr Werk. Sieht gut aus. Fehlt noch was? Und ob, etwas Wichtiges. Feuer. Weder sie selber noch Natascha rauchen, darum grübelt Miriam darüber nach, ob sie irgendwo Streichhölzer oder ein Feuerzeug hat. Sie kramt in der Schublade, in der auch die Räucherstäbchen lagen. Da, sie findet ein Streichholzbriefchen. Gerettet. Schnell zurück ins Schlafzimmer. Sie zündet die Kerzen und das Räucherstäbchen an und schließt die Jalousien. Der Raum, der jetzt nur von den Kerzenflammen erhellt wird, wirkt sofort geheimnisvoll und mystisch. Der Duft, der von den Räucherstäbchen ausgeht, passt gut dazu. Was jetzt noch fehlt ist die Person, für die dies alles arrangiert wurde. Natascha!

Miriam muss nicht lange warten. Sie hört wie Natascha durchs Wohnzimmer geht, ihre Schritte erst leiser werden und dann wieder lauter. Die Schlafzimmertür öffnet sich und Helligkeit strömt herein.
„Nein, nicht das Licht anmachen“, Miriam kann die Silhouette ihrer Freundin im Türrechteck sehen und wie sie mit einer Hand zum Lichtschalter greift.
„Aber es ist dunkel hier.“
„Das soll es auch. Mache bitte die Tür zu und komm zu mir.“
Die Tür wird geschlossen und es herrscht diffuses Kerzenlicht im Raum. Natascha bleibt einen Moment bei der Tür stehen, muss sich anscheinend an die Dunkelheit gewöhnen.
Miriam klopft auf das Kissen neben sich, „Setzt dich zu mir.“

Nataschas Augen gewöhnen sich langsam an die fehlende Helligkeit und sie erfasst die Szenerie. Sieht den Kreis aus Kerzen, in dessen Mitte die Schatulle des Klopfers steht und sieht, dass ihre Freundin davor auf den Knien sitzt. Vorsichtig macht sie ein paar Schritte, lässt sich vor dem Lichtkreis auf die Knie nieder und kriecht das letzte Stück, bis ihre Knie auf dem Kissen zu liegen kommen. Ihr Kleid plustert sich dabei auf und sie muss es nach hinten drücken, damit es den Kerzen nicht zu nahe kommt.

Der Stoff des Kleides will jedoch nicht so, wie es Natascha gerne hätte. Sie stützt sich mit einer Hand ab und streicht das Kleid unter ihre Knie. So ist es besser.
„Warum hast du das hier aufgestellt?“ Natascha zeigt auf die Kerzen und das Drumherum. „Und warum sollte ich dieses Kleid anziehen? Man sieht es doch kaum im Dunkeln.“
„Das Kleid und die Kerzen? Weil es zu dem passt, was wir vorhaben.“
„Was haben wir denn vor? Einen Blutschwur? Aber du sagtest doch ...“
Miriam unterbricht Natascha. „Keinen Blutschwur, sondern eine Beschwörung.“
„Eine Beschwörung?“
„Ja, hast du schon mal gependelt?“

Natascha ist irritiert, was meint Miriam mit „gependelt“? Sie schüttelt den Kopf. „Nein, habe ich nicht. Was ist das überhaupt? Hört sich irgendwie nach Sport an.“
„Kein Sport“, erklärt Miriam, „in der Schule haben wir das häufig gemacht. Die Mädchen jedenfalls. Die Jungs weniger. Man nimmt etwas, das pendeln kann, eine Kette oder so und stellt Fragen, wenn das Pendel dann hin und her schwingt, heißt das Ja und wenn es einen Kreis beschreibt, heißt das Nein. Hängt davon ab, was vorher abgemacht wurde.“
Natascha erinnert sich an etwas. „So was hat Monika mal bei mir gemacht, mit einer Nadel und einem dünnen Faden über meiner Hand.“
„So wurde es in der Schule auch gemacht.“

„Hier im Dunkeln wird das nicht gehen. Ich kann dich kaum erkennen, wie soll ich sehen, ob und wie sich eine Nadel über meiner Hand bewegt?“
„Wir machen das ja nicht über deiner Hand, sondern über ihm“, Miriam öffnet bei ihren Worten die Schatulle, holt den Klopfer heraus, schließt das Kästchen und legt das lederne Schlaginstrument vorsichtig auf dessen Deckel.
Skeptisch schaut Natascha in die Mitte des Kreises, den die fünf Kerzen bilden. Dort ist es zwar heller, es würde aber auch hier schwierig sein, eine kleine Nadel zu erkennen, zumal das Leder aus dem der Klopfer besteht, recht dunkel, fast schwarz ist.
„So ein Mist!“ Miriam steht mühsam aus ihrer knienden Haltung auf.
„Was ist?“

„Ich habe nichts, mit dem man pendeln kann. Ich komme gleich wieder“, sagt Miriam und verlässt das Schlafzimmer. Es wird kurz hell und dann wieder dunkel, als die Tür geöffnet und wieder geschlossen wird. Ein mulmiges Gefühl macht sich in Natascha breit. Dies passiert fast jedes Mal, wenn sie alleine mit dem Klopfer ist. Sie betrachtet ihn. Obwohl er eine strukturierte und fleckige Oberfläche hat, wirkt er unnatürlich dunkel. Natascha sinniert über die mehr oder weniger auffälligen Flecken nach. Sie weiß, dass es zu meist Körperflüssigkeiten sind, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Blut, Sperma, Schweiß und vor allem das, was sich unten bei Miriam bildet, wenn diese erregt ist. Natascha mag nicht die derben Wörter benutzen, mit denen ihre Freundin diese Flüssigkeit beschreibt.

Sie hat Miriam noch nie dabei gesehen, wie diese den Klopfer gereinigt hat. Er wirkt jedoch nicht schmutzig, von den Flecken mal abgesehen. Die Körpersäfte sind wohl in das Leder eingezogen und sind zu einem Bestandteil des Klopfers geworden. Natascha bekommt eine Gänsehaut, bei dem Gedanken, dass etwas von ihr in diesem Teil steckt. Sie möchte ihn berühren, traut sich jedoch nicht. Das mulmige Gefühl verstärkt sich, fast möchte Natascha aufstehen und das Zimmer verlassen.
Zum Glück kommt in diesem Moment Miriam zurück. Wieder ein schneller Wechsel zwischen Hell und Dunkel. Die Kerzenflammen flackern kurz, als sich Miriam hinkniet.
„Hier, das habe ich gefunden, damit sollte es gehen“, sagt sie und hält eine dünne silberne Kette mit einem runden Anhänger zwischen den Fingern ihrer rechten Hand. Der Anhänger glänzt ebenfalls silbrig und ist trotz des Kerzenlichts gut zu sehen.

Natascha muss sich räuspern, bevor sie fragen kann: „Was machen wir nun damit?“
„Es ist ganz einfach“, doziert Miriam, „du nimmst die Kette mit der linken Hand“
„Warum die linke?“, unterbricht Natascha ihre Freundin.
„Du schreibst doch mit rechts, also ist das deine aktive Hand. Das Pendel soll aber mit der passiven Hand gehalten werden.“
„Warum?“
„Das weiß ich nicht genau, es soll auf jeden Fall die passive Hand sein.“
„Woher weißt du das?“ Natascha lässt nicht locker.
Miriam seufzt, „Frag doch nicht so viel mein Schatz, lass uns lieber anfangen.“ Sie gibt aber dennoch eine Erklärung: „In der Schule, im letzten Schuljahr, da war ein Mädchen, welches sich mit diesem okkulten Kram beschäftigt hat. Sie hat sogar einmal so ein Buchstabenbrett mitgebracht. Ich weiß nicht mehr wie die Dinger heißen, weiß nur, dass alle Angst davor hatten es zu benutzen.“

„Du auch?“
„Nein, ich hatte damals schon den Klopfer, der zu mir sprach und mir half Entscheidungen zu treffen, aber lass uns nun Anfangen.“
Natascha schluckt und sagt: „Okay, sag mir wie.“
Miriam sagt es ihr. Natascha soll die Kette mit der linken Hand über den Klopfer halten und sie so weit senken, bis der Anhänger auf dem Leder zu liegen kommt. Wenn das geschehen ist, hebt sie ihre Hand langsam, bis der Anhänger frei pendeln kann. Was Ja und was Nein bedeutet, wird der Klopfer entscheiden. Natascha stellt dazu eine Frage, deren Antwort sie kennt und justiert so das Pendel. Danach kann sie ihre Fragen stellen und darauf achten, wie sich der Anhänger bewegt.
„Also nur Fragen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können?“, fragt Natascha.

„Ja, nur solche Fragen“, bestätigt Miriam.
„Bist du bereit?“
Natascha holt tief Luft und lässt sie zischend aus ihrer Lunge entweichen. „Ich bin bereit.“ Sie nimmt Miriam die Kette aus der Hand und hält sie über den Klopfer.
„Du musst es mit der linken Hand machen.“
„Stimmt.“ Natascha zieht ihren Arm zurück, nimmt die Kette in die linke Hand und streckt ihren Arm aus, sodass der Anhänger wieder über dem Klopfer hängt. Nataschas Hand zittert dabei und ihr ist irgendwie komisch zumute.

Langsam senkt sie ihren Arm, achtet dabei auf den silbernen Anhänger, wie er sich dem Klopfer nähert und ihn schließlich berührt. Im selben Augenblick fühlt sich Natascha fortgerissen und hat das Gefühl, sie würde endlos fallen. Plötzlich, mit einem Ruck, findet sie sich auf der Treppe zu Miriams Wohnung wieder. Wie kommt sie hierher? Sie will sich umschauen und Panik bricht in ihr aus. Sie kann es nicht. Mechanisch nimmt sie eine Stufe nach der anderen, bleibt auf dem kleinen Absatz vor Miriams Wohnung stehen und sucht den Haustürschlüssel. Wieder macht sich Panik in Natascha breit, als sie spürt, dass nicht sie ihren Körper steuert. So sehr sie auch versucht eine bewusste Handlung auszuführen, es gelingt ihr nicht. Ihr Körper reagiert wie ferngesteuert. Sie ist praktisch in ihrem eigenen Körper gefangen. Ist es überhaupt ihr Körper? Wenn ja, woher hat sie den Schlüssel. Natascha kann sich nicht erinnern Miriam danach gefragt zu haben.

"Miriam, bist du da?"
Natascha hört die Frage, hat sie jedoch nicht selber ausgesprochen. Was geschieht hier? Es ist ihre Stimme, die sie gehört hat, nur anders, so als würde sie sie aus einem Lautsprecher hören. Sie versucht sich auf ihre anderen Sinne zu konzentrieren. Was sie empfindet, ist merkwürdig. Es ist so, als sitze sie auf dem Beifahrersitz in einem Auto und könne nur durch die Frontscheibe schauen. Sie fühlt die Bewegungen, die der Körper macht, kann sie jedoch nicht beeinflussen. Jemand anderes fährt den Wagen, um bei ihrem Beispiel zu bleiben.
Natascha versucht nach links und rechts zu sehen, es geht nicht.

Sie hat zwar das Gefühl, als drehe sich ihr Kopf, nur das Bild, welches sie sieht, verändert sich nicht. Jetzt, als sie sich auf ihre Sicht konzentriert, fällt noch ihr etwas auf. Ihr Sichtfeld wird in unterschiedlichen Abständen dunkel. Es sind nur Sekundenbruchteil, sie sind aber wahrnehmbar. Es dauert einen Moment, bis Natascha klar wird, dass es der Lidschlag ist, den sie sieht. Sie versucht ihre Augen zu schließen, es gelingt nicht. Wieder bricht Panik in ihr auf. Sie ist hilflos und weiß nicht, wo sie ist, kann sich nicht bemerkbar machen und somit auch keine Hilfe holen. Für ein paar Sekunden laufen ihre Gedanken Amok, bis sie sich selber zur Ruhe zwingt und sachlich über ihren Zustand nachdenkt. Vor einigen Augenblicken saß sie noch mit Miriam im Schlafzimmer und wollte irgendetwas mit dem Klopfer anstellen.

Genau, sie wollten etwas mit einer Kette machen, wollten pendeln. Natascha kann sich in Erinnerung rufen, dass sie sah, wie die Kette den Klopfer berührte - und im nächsten Augenblick war sie hier. Es muss also etwas mit dem Klopfer zu tun haben und es ist anscheinend ihr eigener Körper, in dem sie sitzt oder vielmehr festsitzt. Erneut will sich Panik in ihr breit machen, was ist, wenn sie für immer in diesem Zustand bleibt? Ist fast wie ein, wie ein, ja wie ein Koma, nur dass sie alles mitbekommt, was um sie herum vorgeht. Das ist ihrer Meinung nach noch schlimmer, als wirklich im Koma zu liegen. Nur mit Mühe ist sie zu klaren Gedanken fähig.

Unterdessen schaut sich Lars in der Küche um. Mit einer, für Natascha, abrupten Bewegung dreht Lars sich um und verlässt den Raum in Richtung Badezimmer. Natascha ist davon völlig überrascht worden. Sie versucht sich festzuhalten und muss erkennen, dass sie weder etwas hat mit dem sie sich festhalten kann, noch ist etwas da, an dem sie sich festhalten kann. Sie ist Körperlos. Ein Geist. Die Panik, die fast abgeklungen war, flammt erneut auf. Lange hält dieser Zustand nicht an, denn Lars betritt das Bad und wirft einen Blick in den Spiegel. Die Panik macht Verwunderung Platz. Natascha erkennt sich in der reflektierenden Fläche. Es ist das Aussehen, welches sie hat, wenn sie als Lars, als Mann unterwegs ist und doch ist es nicht das Gesicht, welches sie kennt und das ihr vertraut ist. Es wirkt weicher, femininer.

Lange kann sie sich nicht betrachten, denn Lars wendet sich ab. Er zieht erst sein Shirt über den Kopf und dann etwas, das Natascha wie ein Sport-BH oder Bustier vorkommt und sehr eng zu sein scheint. Lars hat Mühe es abzustreifen. Als er es endlich geschafft hat, massiert er mit beiden Händen seine Brust. Nein, nicht die Brust. Die Empfindungen, die ihr Lars Hände vermitteln, deuten darauf hin, dass er Brüste hat. Das Lars einen Busen hat. Lars macht Natascha den Gefallen und wendet sich wieder dem Spiegel zu und betrachtet seinen Oberkörper. Das Gefühl hat nicht gelogen. Es sind Brüste. Sie sind zwar klein, aber eindeutig Brüste mit leicht erhabenen Brustwarzen. Natascha hofft, dass Lars sie nochmal berührt. Er macht es, massiert sie wieder leicht, drückt sie etwas zusammen und hebt sie danach ein wenig an. Nun dreht er sich und betrachtet seinen Oberkörper von der Seite. Natascha ist davon fasziniert. Ihre Panik und ihr Unbehagen ob dieser Situation sind verflogen. Neugierde macht sich ihr breit.

Lars zieht sich weiter aus, streift die Schuhe ab, schlüpft aus der Jeans und den Socken und zieht zum Schluss seinem Slip runter. Natascha kann kaum glauben, was sie sieht, als Lars sich untenherum betrachtet. Sein Penis ist geradezu lächerlich winzig, vielleicht gerade mal so dick wie der kleine Finger ihrer Hand und halb so lang. Natascha kommt aus dem Staunen nicht heraus und wird dadurch erneut von einer abrupten Bewegung erschreckt. Lars richtet sich auf, dreht seine Haare zu einem Dutt und sichert diesen mit einer großen Haarklemme, die für Natascha aus dem Nichts kommt, da sie nicht sieht, woher Lars sie geholt hat. So gerüstet steig er unter die Dusche wo er zu Natascha Freude mit sanften Bewegungen seine Brüste einseift. Auch der restliche Körper wird so bearbeitet. Natascha kann ihn dabei beobachten, wie er mühsam die Vorhaut an seinem Penis zurückzieht und die winzige Eichel vorsichtig wäscht.

Die Gefühle, die Natascha dabei empfindet sind unbeschreiblich, so klein Lars Pimmel auch ist, so ist er doch sehr empfindlich. Wenn sie gekonnt hätte, hätte sie stundenlang daran herumgerubbelt. Lars beginnt zu Natascha bedauern mit dem abbrausen, um sich danach seinen Haaren zu widmen. Er wäscht und pflegt sie mit einer Haarkur. Natascha kennt das von sich selber, auch sie ist immer sehr um ihre Haare bemüht. Nur das Lars Haare wesentlich länger sind als ihre. Als er das Wasser aus ihnen streift und sie nach vorne über seine Schulter fallen, reichen die Haarspitzen bis weit über seine kleinen Brüste. Er langt aus der Duschkabine heraus nach einem Handtuch, formt es zu einem Turban und dreht seine Haare darin ein. Er braust sich nochmal ab, bevor er aus der Duschwanne steigt und sich abtrocknet. Seine Brust tupft er dabei nur sanft mit einem Handtuch ab. Bei dem Rest seines Körpers ist er weniger vorsichtig, da rubbelt er einfach drauflos.

Egal ist ihm der Rest jedoch auch nicht. Lars geht leichtfüßig zum Waschbecken, öffnet den Schrank, der darunter steht, holt eine Plastikflasche mit Körperlotion und beginnt sich einzucremen. Natascha hat dies auch schon einige male gemacht, es war ihr jedoch zu viel Arbeit es nach jeder Dusche zu machen. Lars hingegen ist mit Leib und Seele dabei. Natascha wartet auf den Augenblick wo er seine Brüste einreibt. Sie kommt immer noch nicht über die Tatsache hinweg, dass Lars einen Busen hat. Zu ihrem Bedauern lässt er diesen Teil seines Körpers aus. Bevor sie sich fragen kann warum, beugt er sich runter und holt eine Cremedose aus dem Schränkchen, öffnet sie, nimmt eine ansehnliche Menge heraus und verteilt sie sorgfältig auf seiner Brust und massiert sie sanft ein. Leider schaut er dabei nicht in den Spiegel, aber auch so ist ein Erlebnis für Natascha. Lars nimmt weitere Creme aus der Dose und verreibt sie in sein Gesicht. Er benutzt sie auch für seinen kleinen Penis und seinen Hintern.

Natascha fragt sich, was das für ein Zeug ist. Auf der Dose, die Lars mit einem Schraubdeckel fest verschließt, ist kein Aufdruck zu sehen. Allerdings kann sie diese Dose nur von vorne betrachten. Die Salbe oder Creme zieht anscheinend sehr schnell ein. Lars fährt prüfend mit den Fingern unter seiner Brust entlang und fühlt dort nur trockene Haut, sehr empfindliche Haut, wie Natascha bemerkt. Lars bekommt eine Gänsehaut und schaut nun doch in den Spiegel. Es ist ein überaus sinnlicher Anblick, den Natascha nur kurz genießen kann. Lars schließt seine Augen und spielt mit seinen Brustwarzen. Natascha empfindet ein ähnliches Gefühl, wie gerade eben, als Lars die Eichel seines Penisses berührte. Wäre Natascha nicht körperlos, dann wäre ihr ein wohliger Schauer über den Rücken gelaufen. Es ist ihr jetzt schon klar, sollte sie irgendwann in die Realität zurückkehren, dann wird sie alles daran setzen solch einen Körper zu bekommen.

Lars öffnet die Augen, betrachtet sich kurz und verlässt das Bad. Nackt geht er ins Schlafzimmer, öffnet dort den Kleiderschrank. Auf sein Spiegelbild in der mittleren Schranktür achtet er dabei nicht. Natascha kann nur schemenhaft eine schlanke Gestalt sehen, keine Einzelheiten. Lars nimmt sich ein kleines Höschen aus einer Box, die im Schrank steht und sucht danach in einer Schublade nach einem BH. Nach welchen Kriterien er sucht, kann Natascha nicht sagen. Schließlich findet er den, den er gesucht hatte. Er passt nicht zum Höschen, Lars legt ihn dennoch an. Er macht es so, wie Natascha es noch nie hinbekommen hat, er streift die Träger über die Schultern, schließt den BH im Rücken, danach kuschelt er seine kleinen Brüste in die Körbchen.

Anschließend holt Lars einen kurzen hellen Jeansrock aus dem Schrank und ein passendes Oberteil. Den Rock zieht er sofort an, das Shirt nimmt er mit ins Bad, wo er den Handtuchturban abnimmt und seine Haare trocken föhnt. Erst jetzt zieht er das Oberteil an. Mit seiner Frisur ist Lars schnell fertig. Er teilt vorne zwei Strähnen ab, führt diese um den Kopf herum und sichert sie mit einer kleinen Haarspange, trägt seine langen Haare halboffen. Zum Schluss trägt er noch etwas Make-up auf und wirft sich einen Kussmund zu. Natascha ist hin und weg von seinem Aussehen.

Lars geht wieder ins Schlafzimmer, dort zieht er kurze Söckchen und rosafarbene Sneaker mit Keilabsatz an. Fertig angezogen betrachtet sich Lars ausgiebig im Spiegelschrank. Natascha ist begeistert. Lars sieht aus wie eine junge Frau und hat dennoch etwas mädchenhaftes an sich. Die Sneaker gehen Ton in Ton mit dem kurzärmeligen pinkem Shirt. Der kurze Jeansrock, die langen Haare und das sparsame Make-up tun ihr übriges, um diesen Mädchenlook zu unterstreichen. Lars dreht sich vor dem Spiegel hin und her, betrachtet sich von allen Seiten. Natascha erkennt dabei, dass er nicht nur Brüste, sondern auch Hüften hat und einen sexy Po.

Das Öffnen der Haustür reißt ihn vom Spiegel los, sehr zu Natascha bedauern. Sie hört jedoch Miriams Stimme und ist neugierig darauf, ob diese sich auch verändert hat. Sie hat. Miriam wirkt etwas fülliger, hat mehr Oberweite, ausgeprägtere Hüften und längere Haare. Auch wirkt ihr Gesicht etwas voller, alles in allem, sieht sie sehr weiblich, sehr fraulich aus. Lars eilt ihr entgegen und die beiden küssen sich zur Begrüßung. Miriam leckt sich nach dem Kuss die Lippen und meint: „Mhm Erdbeere, am liebsten würde ich dich gleich vernaschen.“
Lars lächelt, als er erwidert: „Würde mir gefallen, aber Leon und Marcel warten auf uns.“

Miriam blickt zur Uhr. „Ich bin bei der Arbeit aufgehalten worden.“ Sie geht ins Bad, sagt dabei: „Ich mache mich schnell frisch, dann können wir los.“
„Hetz dich nicht ab, die beiden wissen, dass wir öfters mal zu spät kommen. Bevor wir losfahren, schicke ich Leon eine Nachricht, dann weiß er ungefähr, wann wir kommen.“ Lars sagt es laut in Richtung Bad.
„Alles klar“, tönt es zurück mit einer Frage, „Wie war es denn bei deinen Eltern?“
„Ganz gut, nur recht langweilig und es ist total blödsinnig, dass ich mich verkleiden muss, nur weil die Alten meines Vaters zu Besuch da sind. Zum Glück kommen die nicht oft und irgendwann erledigt sich das von selbst.“

Ein empörter Laut kommt aus dem Bad.
„Ist doch wahr. Ich mache das nur wegen Papa. Er sollte seinen Eltern mal sagen, was los ist. Ich glaube, dass seine Mutter etwas ahnt. Sie schaut mich immer so seltsam an.“
Als Natascha diese Worte von Lars hört, wird sie mit Freude erfüllt. Letztlich akzeptiert auch ihr Vater ihre Verwandlung. Sie ist davon so abgelenkt, dass sie einen Moment braucht, um sich wieder in Lars Welt zurechtzufinden. Er hat sich eine Handtasche umgehangen und stöbert nun einem Stoffbeutel herum, holt dort eine kleine Geldbörse und ein Handy heraus. Das Portemonnaie wandert in die Handtasche und das Handy hält Lars unschlüssig in der Hand. Er schaut in Richtung Bad und geht ins Wohnzimmer, setzt sich und blättert in einer Zeitschrift. Für Natascha ist das eine Möglichkeit über ihre Lage nachzudenken.

Sie ist in Lars Kopf, soviel steht fest. Bleibt die Frage, wie kam sie dort hin. Wenn es ein Traum ist, dann muss es ein Traum in einem Traum sein. Das bedeutet, sie träumt von der Sachen mit der Kette und dem Pendeln und findet sich übergangslos in einem anderen Traum wieder. Wäre möglich. Aber ist es auch möglich in einem Traum so viele Einzelheiten zu entdecken? Es ist alles so real.

Wenn es kein Traum ist, dann ist es vielleicht eine Vision. Eine Vision, in der ihr der Klopfer zeigt, wie sie sich entwickelt oder wie sie sich entwickeln könnte. Obwohl es weit hergeholt ist, wäre eine Vision plausibler als ein Traum. Moment mal. Lars sprach gerade eben von einem Leon und einem Marcel und dass sie sich treffen wollen. Natascha kennt niemanden mit diesen Namen. Das spricht eindeutig gegen den Traum, aber eigentlich auch gegen eine Vision, es sei denn, der Klopfer könne in die Zukunft blicken. Kann er es? Diese Frage wirft Natascha etwas aus der Bahn.

Sollte der Klopfer wirklich in die Zukunft blicken können, dann wird all das, was Natascha gesehen hat auch eintreten. Ein erregender Gedanke. Sie wird einen Busen und Hüften bekommen, ihr Penis wird schrumpfen und ihre Haare wachsen. Sie wird eine Frau werden. Eine leise Stimme meldet sich in Natascha und fragt, ob sie wirklich eine Frau werden will? Sie war doch immer unschlüssig. Sie stellt diese Frage zunächst hinten an und widmet sich ihre Umgebung, besser gesagt dem Bild ihrer Umgebung, das ihr von Lars geliefert wird. Er lenkt ein Auto. Natascha erkennt es als das Fahrzeug, welches Miriam jetzt auch hat und sie erkennt, dass sie auf dem Weg zum Einkaufcenter sind. Sie ist sehr neugierig auf diese ominösen Typen, mit denen sich Lars und Miriam dort treffen wollen. Der Begrüßungskuss und die Bemerkung über das „vernaschen“ sprechen dafür, dass sie immer noch ein Paar sind. Wie passen da Leon und Marcel ins Bild? Nataschas Neugierde wächst, als Lars den Wagen auf den Parkplatz vor dem Center lenkt und eine freie Stelle sucht. Sie finden eine, die zum Glück nicht weit vom Eingang entfernt liegt. Dort wollten die beiden Typen auf sie warten.

So schrieb es dieser Leon zurück, als Natascha ihm eine Nachricht sendete, dass sie sich auf den Weg machen würden. Ihr fällt auf, dass Lars und Miriam keinen Körperkontakt suchen, als sie über den Parkplatz gehen. Miriam scheint auch in der Zukunft Schwierigkeiten zu haben, ihre Zuneigung für Natascha zu zeigen. Jedenfalls in der Öffentlichkeit. Natascha wischt ihre Gedanken beiseite, denn nun streben Lars und Miriam auf zwei jungen Männer zu, die ihnen vom Eingang aus entgegen blicken. Ob das Leon und Marcel sind? Wenn ja, wer ist dann wer? Lars ist noch etwas entfernt von den beiden Typen, so hat Natascha die Möglichkeit sie sich anzusehen.

Sie kann nicht beurteilen, ob die beiden jungen Männer gut aussehen, auf alle Fälle sehen sie gepflegt aus. Es sind unterschiedliche Typen. Der eine, etwas kleiner als der andere, hat braune Haare und eine schlanke Figur. Der andere ist größer, breit und muskulös gebaut und hat blonde Haare. Beim Näherkommen sieht Natascha, dass ersterer braune Augen hat und der andere blaue. Der größere wirkt männlicher, sein Gesicht strahlt eine gewisse Härte aus. Natascha muss sich eingestehen, dass sie früher gerne so ein Typ Mann gewesen wäre, groß, stark und männlich. Der kleinere hat ein eher weiches Gesicht, schön geschwungene Lippen und Brauen. Seine Haare sind ordentlich frisiert, während der blonde etwas zerzaust aussieht, was jedoch dessen Männlichkeit unterstreicht.

Lars strebt dem braunhaarigen entgegen, schmiegt sich kurz an ihn und begrüßt ihn mit einem „Hallo Leon“, dem anderen, von dem Natascha nun weiß, dass es Marcel ist, winkt er nur kurz zu. Er macht es aber herzlich, nicht abwertend. Nach ein paar weiteren Worten zur Begrüßung machen sich die vier auf dem Weg durchs Center. Ob sie ein Ziel verfolgen, kann Natascha nicht erkennen. Sie schlendern einfach durch die Geschäfte, schauen hier mal und bleiben dort mal stehen. Dabei bilden sie zwei Pärchen, Leon hält Lars Hand, während Marcel an Miriams Seite geht. Wie die vier jedoch zusammenstehen, entzieht sich Natascha. Etwas Licht ins Dunkel kommt erst, als Leon mit Lars über seine Probleme mit Marcel spricht. Natascha hört durch Lars Ohren, dass Marcel immer sehr schnell zur Sache kommt, während Leon ein Typ ist, der gerne kuschelt. Sie folgert daraus, dass die beiden schwul sind, was die Sache noch mysteriöser macht. Warum gehen die vier dann Hand in Hand durch die Geschäfte. Natascha hört, dass Lars sich mal mit Marcel unterhalten will um ...

„Wie lange willst du noch warten?“
„Was?“ Natascha schaut sich verwirrt um, es ist dunkel um sie herum. Das einzige Licht kommt von einigen Kerzen, die am Boden stehen. Langsam dämmert es ihr. Sie ist zurück. Eben ging sie noch mit den anderen durch die Ladenpassage im Einkaufscenter. Sie registriert, dass sie immer noch die Kette zwischen ihren Fingern hält, lässt sie erschrocken fallen und entfernt sich vom Lichtkreis und dem Klopfer.
„Was ist denn los, hast du dich verbrannt?“ Miriam schaut auf die kleinen Kerzenflammen. Da kann doch keine Gefahr ausgehen. Sie streckt den Arm nach der Kette aus.
„Nein! Nicht anfassen!“ ruft Natascha.

Miriam zieht den Arm zurück und schaut ihre Freundin fragend an.
Mit leiser Stimme fragt Natascha: „Wie lange war ich weg?“
„Weg? Was meinst du mit weg?“
„Ich war doch weg“, sagt Natascha leise.
„Was ist denn nur los mit dir?“ Miriam erhebt sich, schaltet das Licht ein und vertreibt so die Dunkelheit. Natascha starrt sie mit weit aufgerissenen Augen an. Sie ist blass und macht einen verwirrten Eindruck. Miriam geht zu ihr, zieht sie hoch und führt sie zum Bett. Natascha lässt sich auf die Matratze sinken, schnellt jedoch gleich wieder hoch und setzt sich auf die Kante.

„Wie lange war ich weg?“, fragt sie nochmal, mit etwas fester Stimme.
„Du warst die ganze Zeit hier. Ich hatte dir vor einigen Sekunden die Kette in die Hand gedrückt und du wolltest mit dem Pendeln anfangen. Du warst nicht weg.“
Natascha schließt ihre Augen. Das kann nicht sein. Sie war doch eine ganze Weile in Lars Kopf und kann sich an jeden Augenblick erinnern.
Sie schaut Miriam an und sagt leise: „Ich hatte eine Vision.“
„Eine Vision?“
„Ja, es war alles unglaublich real.“
„Was denn?"
Natascha beginnt zu erzählen und Miriam hört staunend zu.
Meine Geschichten:
Der erste Teil von Niels
http://www.kgforum.org/display_5_2389_88143.html
Der zweite Teil von Niels (noch in Arbeit)
http://www.kgforum.org/display_5_2389_89505.html
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  RE: Niels, ein Leben zwischen Liebe, Lust und SM (Teil 2) Datum:08.11.21 19:30 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist schon nach Mitternacht, als Natascha zum Ende kommt. Sie hat dabei noch nicht mal jede Einzelheit erwähnt, sondern nur das, was ihr am wichtigsten erschien. Miriam hatte ihr zugehört und nur ab und zu eine Frage gestellt. Häufig hat Miriam auch zum Klopfer geschaut, der immer noch auf dem Kästchen liegt. Für sie ist der Klopfer mächtiger denn je. Miriam kann jedoch nicht Nataschas Frage beantworten, die diese stellt, als sie zum Ende ihrer Erzählung kommt. Die Frage, ob das, was Natascha gesehen hat, die reale Zukunft ist oder nur eine mögliche Zukunft.

Die beiden reden noch eine kurze Weile, müssen sich dann jedoch der Gegenwart stellen, eine Gegenwart, in der sie am Morgen früh aufstehen müssen. Beide sind von dem, was Natascha eben erlebte, total aufgekratzt und glauben nicht, dass sie überhaupt schlafen können und doch müssen sie es versuchen. Sie schälen sich aus ihren Klamotten und lassen diese dort so liegen wie sie hinfallen, ziehen ihre Nachthemden an und kuscheln sich unter der Bettdecke zusammen.
Wann sie der Schlaf übermannt hat, wissen sie nicht, aber am nächsten Morgen reißt sie der Wecker aus dem Land der Träume. Natascha setzt sich schlaftrunken auf die Bettkante.

Sie zwinkert heftig mit den Augen, um richtig klar zu sehen und sieht als Erstes den Klopfer, der immer noch auf dem Kästchen ruht. Schlagartig ist sie völlig wach, das, was sie gestern erlebt hat, war kein Traum. Sie zieht das Nachthemd aus und legt sich wieder lang hin, legt ihre Hände auf die Brust und schließt ihre Augen.
„Was ist?“, fragt Miriam.
„Ich werde Brüste haben“, sagt Natascha, ohne ihre Augen zu öffnen.

„Wir wissen nicht, ob das, was du gesehen hast, auch wahr wird.“
„Ich glaube fest daran.“ Natascha öffnet ihre Augen und schaut ihre Freundin an und fragt: „Würde es dich stören, wenn ich welche habe?“
„Du meinst Titten?“
Natascha nickt.

„Nein, ich fände es geil, aber wir wissen nicht ...“
„Es wird so kommen“, unterbricht Natascha, „ich glaube fest daran und du hast selber gesagt, dass ich dem Klopfer vertrauen soll.“
Dem kann Miriam nicht widersprechen, auch für sie ist dieses unscheinbare Teil aus Leder ein mächtiges Ding, welches zu ihr spricht und dem sie vertraut.
Dennoch bleibt sie vage, als sie sagt: „Mag sein, aber Titten wachsen nicht von heute auf morgen und auch nicht einfach so.“
Natascha zuckt mit den Schultern, „Ist mir egal, die Hauptsache ist, ich bekomme Brüste.“

„Okay, warten wir es ab. Trotzdem müssen wir nun aufstehen.“
Natascha seufzt, sie würde gerne noch liegen bleiben und über die Zukunft sinnieren, aber Miriam hat recht, die Zeit rennt morgens immer besonders schnell. Auf eine Dusche verzichten beide und machen sich auch nur ein frugales Frühstück. Als Natascha, eigentlich ist es Lars, der bei Miriam am Frühstückstisch sitzt, sich noch einen Toast machen will, wird er zurechtgewiesen. Er solle an seine Linie denken.
„Ich werde jetzt auch verstärkt darauf achten müssen“, meint Miriam.
„Warum?“

„Warum? Na, du hast doch gestern selber gesagt, dass ich dick sein werde.“
„Dick? Wann soll ich das denn gesagt haben?“
„Gestern, als du mich beschrieben hast, wie ich aussah in deiner Vision.“
Lars überlegt, wie sah Miriam aus, als sie in seiner Vision zur Tür hereinkam. Auf jeden Fall nicht dick.
„Du warst fülliger als jetzt.“

„Sage ich ja, fülliger und das bedeutet dick.“
„Nein, nicht dick“, Lars überlegt, wie er Miriams aussehen beschrieben könnte.
„Du kennst doch Oxana“, sagt er schließlich.
Miriam überlegt kurz. „Die du bei Frau Kruse so angestarrt hast?“
Lars muss grinsen, denn Natascha kichert in seinem Kopf und meint, Frauen vergessen so etwas nicht.
Er nickt. „Ja, die meine ich.“
„Was ist mit der?“

Sei vorsichtig, flüstert Natascha.
Werde ich, antwortet Lars im Geiste
„Ist sie dick?“, fragt er laut.
„Nein.“
„Sie hat aber eine größere Oberweite und breitere Hüften.“
„Woran du dich so alles erinnern kannst“, meint Miriam spitz.

„Sie ist fülliger als du. Das meine ich mit fülliger.“
Bevor Miriam etwas erwidern kann, fährt Lars fort: „In meiner Vision hast du unglaublich weiblich ausgesehen."
„Ich bin dir also zu dürr?“
Pass auf, was du antwortest, rät Natascha.
Lars lächelt, wird gleich darauf ernst. „Nein. Du siehst jetzt so aus, wie ich später aussehen werde. Ich würde aber sonst etwas darum geben, solch eine Figur zu bekommen, wie du sie in meiner Vision hattest.“

Er steht auf und geht vor Miriam in die Hocke. Er schaut zu ihr auf, als er sagt: „Ich wünschte, ich hätte schon jetzt einen so tollen Körper, wie du ihn hast.“
Miriam zieht ihn hoch, küsst ihn. Sie spürt, dass er es ehrlich meint. Nach dem Kuss nimmt sie ihn in die Arme und sagt leise in sein Ohr: „Frauen sind sehr eitel, was ihren Körper angeht und ich werde darauf achten nicht zu füllig zu werden.“
Da kommt noch was, mutmaßt Natascha.

Sie hat recht. „Findest du Oxana hübsch?“, fragt Miriam.
Lars weiß nicht, was er darauf antworten soll, aus dem Grund drängt sich Natascha nach vorne. „Ich finde sie auf die Art hübsch, wie eine Frau eine andere Frau hübsch findet.“
„Wie meinst du das?“, fragt Miriam.
„Ist sie in deinen Augen hässlich?“
„Nein, sie sieht toll aus, aber ein Mann ...“

Natascha lässt sie nicht ausreden, sagt: „Ich bin kein Mann.“
„Aber ...“
Wieder lässt Natascha ihre Freundin nicht ausreden, holt Luft und erklärt ihr, dass der alte Lars diese Oxana sicherlich sexuell anziehend gefunden hätte. Er aber niemals den Mumm gehabt hätte, um sie zu werben. Diesen Lars gibt es jedoch nicht mehr. Lars ist nun Natascha und sieht die Welt aus den Augen einer Frau und als solche findet er Oxana hübsch. Wäre Miriam lesbisch, würde er Oxana als Rivalin sehen. Da dies nicht der Fall ist, ist Neid das einzige, was sich beim regt.

„Neid?“, fragt Miriam.
„Auf ihr Aussehen und ihre tolle Figur. Bist du nicht auch manchmal neidisch auf eine schöne Frau?“
„Das kommt schon vor“, gibt Miriam zu.
Sie gibt Lars einen flüchtigen Kuss und meint: „Wenn du dich als Mann zurechtgemacht hast, vergesse ich wie weiblich du hier bist.“ Sie tippt an Lars Stirn. Als sie danach zur Uhr schaut, drängt sie Lars zur Eile. Sie müssen sich ranhalten, damit sie nicht zu spät zur Arbeit kommen.

Später, in der Abgeschiedenheit der Führerkabine des Krans, war Lars mal wieder sehr froh über die Eintönigkeit seiner Arbeit. Er hatte pünktlich stempeln können und es gab keine Probleme mit den Kollegen. Es schien fast so, als habe es das Bild in der Zeitung nie gegeben. Der einzige, der etwas mehr Notiz von ihm nahm, war Lothar, der ihn mal wieder mit den Augen verschlang, als er sich umzog. Er würde mit ihm reden müssen. Wenn Männer auch nicht viel von ihrer Umwelt wahrnahmen, so fiel ihnen atypisches Verhalten sehr wohl auf.

Das würde er gegen Feierabend machen, jetzt bei der Arbeit will er über andere Sachen grübeln. Er ruft sich die Vision ins Gedächtnis und ist überrascht, dass er sich an alle Einzelheiten erinnern kann. Es ist fast so, als wäre die Vision ein Film, der in seinem Gehirn gespeichert wurde und den er sich immer wieder ansehen kann. Die letzte Bemerkung von Miriam fällt ihm ein: Als Mann zurechtgemacht. Nicki hatte vor einiger Zeit ähnliches gesagt und von einer Verkleidung gesprochen. Damals waren Lars und Natascha gleichberechtigt gewesen. Das hat sich nun geändert. Die gestrige Vision hat das geändert.

Er schließt seine Augen und gibt sich selber ein heiliges Versprechen, dass er, wenn er die Augen wieder öffnet, zu einhundert Prozent Natascha ist und lediglich bei der Arbeit als Lars verkleidet auftreten wird.
Sie öffnet ihre Augen und horcht in sich hinein. Hat sich etwas geändert? Nein, wie denn auch? Doch es hat sich etwas geändert, widerspricht sie sich selber. Ich sehe die Welt von jetzt an mit den Augen einer Frau, sehe die Dinge aus weiblicher Sicht und es wird von nun an Lars sein, der sich ab und zu in meinem Kopf meldet. Obwohl, Natascha lächelt bei dem Gedanken, dies kaum geschehen wird. Wobei soll Lars ihr schon Hilfestellung geben können?

Prompt meldet er sich zu Wort. Vergiss nicht, was du zu Mama gesagt hast. Dass du Lars bist, wenn sie zu Besuch kommt.
Stimmt, Natascha muss ihm recht geben, also gibt es zwei Ausnahmen in ihrem Leben. Bei der Arbeit und wenn Mama kommt. Letztere Ausnahme wird jedoch zeitlich begrenzt sein. Irgendwann wird ihre Mutter auch Natascha kennenlernen. Sie freut sich schon auf diesen Augenblick.

Für einen Moment muss sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren und kann danach wieder ihren Gedanken nachhängen. Sie fragt sich, was Yusuf davon halten wird, dass es jetzt keinen Lars mehr gibt und wie er später auf ihre Brüste reagieren wird. Ob er dann immer noch mit ihr schlafen will oder kann? Vielleicht ist es ja gar nicht mehr nötig und dem Klopfer ist es nicht mehr wichtig, dass sie mit einem Mann schläft, um ganz Frau zu werden.

Ein wenig enttäuscht wäre sie ja schon. Nicht dass sie scharf auf Yusuf ist, aber neugierig ist sie schon darauf, wie es sich anfühlen mag, wenn sie Sex mit einem Mann hat. Es muss nicht unbedingt Yusuf sein. Natascha schüttelt den Kopf bei diesen Überlegungen. Sie ist doch kein Flittchen. Flittchen? Hört sich harmlos an, ist aber ein hässliches Wort. Sie würde sicher nicht jeden Mann flachlegen wollen. Es wäre eine einmalige Sache. Dieser Leon kommt ihr in den Sinn, sie wischt ihn jedoch gleich beiseite. So wie sie diesen Typen erlebt hat, ist er eher der passive Partner.

Dann wäre da noch Marcel, aber wenn der so schnell zur Sache kommt, wie Leon es sagte, dann wäre das auch nichts. Wenn sie schon mit einem Mann schläft, dann will sie, dass dieser Akt langsam und zärtlich vonstattengeht. Jedenfalls am Anfang, später darf es ruhig etwas wilder zugehen.
Die Frühstückspause unterbricht ihre Gedanken. Während der Pause beobachtet sie ihre Kollegen und Ihr wird dabei bewusst, dass sie dies gestern schon mal gemacht hatte, sich vorgestellt, dass es Natascha wäre, die auf der Arbeit und im Frühstücksraum anwesend ist und nicht Lars. Doch gestern wusste sie nicht, wie ihre Zukunft aussieht. Gestern hat sich Lars in den Vordergrund gedrängt und sie an sich zweifeln lassen. Das wird nicht mehr geschehen. Sie lächelt versonnen ins Leere.
„Na, denkst du an deinen Lover?“

Natascha fixiert Markus, von ihm kamen diese Worte.
„Wie kommst du darauf?“
„Dein Grinsen. Du siehst aus als ob ...“ Markus spricht nicht weiter.
Natascha vervollständigt den Satz: „Als ob mein Lover ein Rohr bei mir verlegt und mich richtig rannimmt, wie du die Sache immer beschreibst.“

Bevor Markus oder jemand anderes etwas sagen kann, fährt sie fort: „Daran habe ich aber nicht gedacht. Ich habe gelächelt, weil ich froh bin zu leben. Zu leben wie ich es mag und ich Kollegen habe, die dafür Verständnis zeigen, dass ich nicht der Norm entspreche.“ Natascha lächelt ihre Gegenüber an. Als sie Markus erneut fixiert, wird ihr Lächeln wirklich zu einem Grinsen. Sie sagt zu ihm: „Wenn mich jemand rannimmt, ist das Miriam und wir machen dabei Sachen miteinander, da würden euch die Ohren schlackern.“
Bevor der Angesprochene etwas erwidern kann, meldet sich dessen Sitznachbar zu Wort und fragt: „Ihr seid dann zwei Frauen, wenn ihr ...“, er räuspert sich, „nun ja, wenn ihr solche Sachen macht?“

Natascha schaut ihn an. „Da hast du recht.“ Ihre nächsten Worte richtet sie an alle Kollegen. „Und ihr wisst ja oder könnt es euch vorstellen, wie es da abgeht, wenn ich von meiner Freundin so richtig rangenommen werde.“ Die Blicke, die ihr zugeworfen werden, zeigen an, dass es so ist, wie sie es vermutet. Alle haben jetzt bestimmte Bilder im Kopf. Sogar Lothar sieht aus, als würde vor seinem geistigen Auge ein Film ablaufen.
Natascha klopft mit dem Fingerknöchel auf den Tisch, macht so auf sich aufmerksam.

Als sie sicher ist, dass sich alle Kollegen von ihren erotischen Fantasien gelöst haben, tippt sie sich auf ihre Brust und meint: „Bei der Arbeit bin ich aber Lars. Der kleine Lars, der kein Wässerchen trüben kann und so solltet ihr mich auch immer sehen.“
„Ich weiß nicht, ob das so einfach ist“, meint Markus mit einem Lächeln, „vor allen dann, wenn man an das Bild in der Zeitung denkt.“
Natascha seufzt, kommt das also doch wieder auf Tapet. Es geht jedoch anders weiter als sie denkt, denn Markus fragt: „Gibt es noch mehr Bilder?“ Alle Kollegen schauen sie interessiert an.

Natascha gibt sich einen Ruck. „Vielleicht. Ich habe am Sonntag Modell für einen Katalog gestanden. Wenn die Aufnahmen etwas geworden sind, und auch nur dann, kommen die Bilder ins Internet. Ich sage euch, wo die Fotos zu finden sind, aber nur wenn ihr versprecht mein Privatleben zu achten.“
Es kommt ein zustimmendes Gemurmel von allen Seiten.
„Warum wollt ihr überhaupt weitere Bilder von mir sehen?“

Manfred, ein etwas ältere Kollege meint: „Es ist irgendwie interessant jemanden wie dich zu kennen, meine Frau, ich habe ihr das Bild in der Zeitung gezeigt. Also meine Frau, findet dich sehr hübsch, sie sagt, dass es klasse ist, dass ein Mann sich so in der Öffentlichkeit zeigen kann und sie hat mir eingebläut bloß nicht schlecht über dich zu reden.“
Wieder kommt Zustimmung von allen Seiten. Sogar Markus nickt. Die Sirene treibt alle zur Arbeit. Keiner hat etwas gegessen oder getrunken. Das Thema war zu fesselnd und es ist noch nicht alles gesagt. Markus möchte in der Mittagspause mehr über Natascha erfahren. Die möchte am liebsten, dass es kein Gerede mehr darüber gibt, was sie in ihrer Freizeit macht. Sie willig jedoch letztlich ein, besser man redet darüber, als dass sie dafür gemobbt wird.

In der nächsten Pause geht die Diskussion tatsächlich weiter. Es bleibt aber im normalen Rahmen. Die Kollegen sind einfach nur neugierig. Es werden eine Menge Fragen gestellt. Der Sex bleibt dabei außen vor. Natascha hätte dann auch gleich dicht gemacht. Es stellt sich heraus, dass sich jeder der Kollegen mit dem Thema Transgender beschäftigt hat. In der heutigen Zeit ist es auch schwer dem zu entkommen. Es wird geredet und gegessen und als die Pause ihrem Ende entgegengeht, ist sich Natascha sicher, dass sie in der Männerrunde akzeptiert wird. Sie freut sich darüber.

Am Feierabend hätte sie gerne noch mit Lothar gesprochen, unterlässt es aber, weil es bei aller Offenheit merkwürdig aussehen würde, wenn sie häufig mit ihm gesehen wird. Zumal er beim Umziehen wieder nur Augen für Natascha oder vielmehr Lars hatte. Das muss aufhören. Auf dem Heimweg denkt Natascha über die Gespräche nach, die heute geführt wurden und sie kommt zu dem Schluss, dass die Kollegen es nur so locker nehmen, weil keine Homosexualität im Spiel ist. Wenn sie mit einem Mann zusammenleben würde, wäre es sicher nicht so glatt über die Bühne gegangen. Vielleicht schätzt sie ihre Kollegen auch falsch ein. Bei Nicki gab es schließlich auch keine Probleme in der Firma. In diesem Fall war es sogar noch so, dass Nicki etwas mit dem Inhaber der Firma angefangen hat. Wenn man das auf Natascha überträgt, hieße das, dass sie etwas mit ihrem Chef anfangen würde und ob die Kollegen damit umgehen könnten?
Meine Geschichten:
Der erste Teil von Niels
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Der zweite Teil von Niels (noch in Arbeit)
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  RE: Niels, ein Leben zwischen Liebe, Lust und SM (Teil 2) Datum:13.11.21 14:35 IP: gespeichert Moderator melden


Durch ihre Überlegungen hat sie gar nicht bemerkt, dass das Haus der Brosches schon in Sicht ist. Wie gestern kommt ihr in den Sinn, dass sie dies hier schon als ihr Zuhause ansieht und wie gestern fällt ihr ein, dass sie keinen Schlüssel hat. Zum Glückt ist Miriam daheim und das Erste, was Natascha macht, natürlich erst nachdem sie ihre Freundin ausgiebig begrüßt hat, ist vorsichtig nach einem Schlüssel zu fragen. Daran hatte Miriam nicht gedacht, sonst hätte Natascha schon lange einen Haustürschlüssel. Als sie das Teil übergibt, schaut Natascha es lange nachdenklich an, solange, dass Miriam fragt, was damit los ist.

„Nichts“, antwortet Natascha, „ich habe nur überlegt, ob das der gleiche Schlüssel ist, den ich auch in der Vision hatte.“
„Und, ist er das?“
„Ich weiß es nicht genau, am Anfang habe ich zu wenig auf Einzelheiten geachtet, hatte zu viel Panik. Wenn ich mir die Szene noch mal vergegenwärtige, dann hatte ich, glaube ich, einen Schlüsselbund und keinen einzelnen Schlüssel.“

„Das ist doch logisch, niemand trägt die Dinger einzeln in der Tasche.“
Dem kann Natascha nur zustimmen. Als die Schlüsselfrage geklärt ist, erzählt Natascha ihrer Freundin, was sie bei der Arbeit erlebt hat und erkundigt sich, ob sie vielleicht zu viel von sich preisgegeben hat. Das findet Miriam nicht, sie kommt zu dem gleichen Schluss wie Natascha, besser darüber reden, als dafür angefeindet zu werden. Sie muss kichern, als Natascha von ihren Überlegungenbezüglich einer möglichen Homosexualität erzählt, dabei Parallelen zu Nicki zieht und zum Schluss meint, dass sie in ihrem Fall ein Verhältnis mit ihrem Chef anfängt.
„Du stehst also auf ältere Typen?“, fragt Miriam lachend.

„Quatsch. Ich meine das wegen Nicki. Bernhard ist doch Nickis Chef.“
„Okay, so gesehen hast du recht, aber etwas mit einem älteren Mann anfangen“, Miriam schüttelt sich.
„Das würde ich auch nicht wollen“, sagt Natascha, „wenn einer in Betracht kommt, dann ist das Yus, aber vielleicht ist es gar nicht mehr nötig, dass ich mit ihm schlafe.“
„Warum?“

Natascha lächelt ihre Freundin an. „Das sage ich dir, nachdem ich mich umgezogen habe, ich will aus diesen Klamotten raus und mir etwas Vernünftiges anziehen.“
Eine halbe Stunde später sitzen beide gemütlich im Wohnzimmer und knabbern mehr oder weniger genüsslich an kleinen Rohkoststücken, die Miriam zurechtgemacht hat, sie nimmt die Sache mit der Diät anscheinend sehr ernst. Natascha kaut lustlos an einer Kohlrabischeibe, es ist offensichtlich, dass ihr der Sinn nach etwas Herzhafterem steht, aber sie unterdrückt heldenhaft ihre Gelüste.

Miriam schaut ihre Freundin an. „Nun mal raus mit der Sprache, warum meinst du, dass es nicht mehr nötig ist mit Yus zu fi**en?“
Natascha ist schon eine ganze Weile mit Miriam zusammen, hat sich jedoch immer noch nicht an dessen derbe Ausdrücke gewöhnt. Sie antwortet: „Weil ich in meiner Vision sehr weiblich war, mit kleinen Brüsten und einem winzigen Penis.“

„Du glaubst also, dass diese Veränderungen mit Gewissheit eintreten werden, unabhängig davon, ob du es mit Yus treibst oder nicht“, mutmaßt Miriam nach kurzen überlegen.
Natascha nickt heftig, „Genau, das waren meine Gedanken.“
Miriam zieht ihre Stirn in Falten. Nach einer kurzen Weile sagt sie: „Es kann natürlich auch so sein, dass du nur so weiblich wirst, weil du mit Yus geschlafen hast.“
Natascha neigt ihren Kopf hin und her. Das wäre auch eine Möglichkeit.

„Du willst doch mit ihm fi**en?“, fragt Miriam.
„Ja schon, aber ich habe den Eindruck, dass er wieder mit diesem Justin zusammenkommt. Bei den letzten Telefonaten hat er viel von dem erzählt.“
Miriam lacht, „So wie ich diesen Justin einschätze ist das nicht von langer Dauer und wenn diese Schwulette sich von Yus abwendet, kannst du tröstend deine Beine für ihn breit machen und ihn seinen Sch****z in deinen Arsch schieben lassen.“

Natascha nickt, das stimmt, aber warum muss Miriam immer solche Ausdrücke verwenden.
„Siehst du“, meint Miriam triumphierend, „du braucht dir darüber keine Gedanken zu machen. Mich würde aber etwas anderes interessieren?“
„Was denn?“
„Dein winziger Pimmel. Stört dich das nicht? So wie du dich beschrieben hast, wirst du zwischen deinen Beinen wie ein Fünfjähriger aussehen.“
„Warum sollte mich das stören? Wir brauchen das Teil nicht. Du machst es dir mit dem Klopfer und mir mit dem Gummisch****z. Würde es dich denn stören, wenn ich da so klein bin?“ Natascha zeigt auf ihren Schritt.

„Nein, ich finde das scharf und außerdem kann ich mit deinem Schw***nzchen dann immer noch spielen, fast so, als hättest du eine große Clit.“
„Clit?“
„Die Stelle an meiner fo***e, da wo ich so empfindlich bin.“
„Dann haben wir beide eine Clit“, sagt Natascha.

Sie schauen sich an und wie auf ein geheimes Kommando gehen sie ins Schlafzimmer, um das Gespräch im Bett fortzusetzen.
Bevor es bei beiden so richtig zur Sache gehen kann, klingelt Nataschas Handy. Zuerst will sie es ignorieren, nimmt es dann aber doch zur Hand und geht ran. Sie hat dabei schon auf dem Display gesehen, dass der Anruf von Yusuf kommt.
„Na du, was ist los?“

„Nichts Besonderes, wollte deine Stimme hören. Bist du alleine?“
Natascha grinst ihre Freundin an, als sie sagt: „Ich liege mit Miriam im Bett und wir sind beide nackt.“
„Im Bett, jetzt schon?“, fragt Yusuf verwundert, dann wird ihm der ganze Satz von Natascha bewusst und er fragt: „Soll ich später anrufen?“
„Das wäre besser“, sagt Natascha mit einem Keuchen in der Stimme, „Miriam kann ihre Hände nicht bei sich behalten.“

Yusuf zögert etwas mit seiner Antwort und als er sie gibt, ist am Klang seiner Stimme zu hören, dass er gerne weitere Einzelheiten gehört hätte. Er sagt: „Dann lasse ich euch mal alleine, ich melde mich in einer Stunde wieder, wäre das Okay?“
„Besser in zwei Stunden“, meint Miriam, „dann sind wir bestimmt fertig.“
„Gut, ich rufe in zwei Stunden wieder an. Ich wünsche euch viel Spaß bei allem, was ihr macht.“ Bedauern und Erregung ist nun in Yusuf Stimme zu hören. Mit einem Seufzer unterbricht er die Verbindung.

„Er tut mir leid“, sagt Natascha, als sie auf das stumme Handy schaut.
„Wir hätten ihn ja zuhören lassen können“, meint Miriam.
„Das wäre aber gemein gewesen.“
„Warum das denn? Ich hätte ihm doch beschrieben, was ich mit dir mache.“
„Ja?“

„Ja. Zum Beispiel, dass ich jetzt deinen Sch****z wichse.“
Natascha stöhnt auf, als Miriam Hand bei ihr anlegt.
„Was noch?“
„Dass ich dich küsse.“
Einen Moment lang ist nur das unterdrückte stöhnen der beiden zu hören.
„Ich hätte ihm beschrieben, wie ich an deinen Brustwarzen sauge.“
Jetzt sind Sauggeräusche und heftiges Stöhnen zu hören.
„Oh Gott“, sagt Miriam plötzlich, „du glaubst gar nicht, wie geil es mich macht, dass du Titten bekommen wirst, meine fo***e ist schon ganz nass.“ Sie keucht lustvoll auf, auf Natascha es mit ihren Fingern prüft.

Eine Zeitlang geben sich beide ihrem Spiel hin, dann will Miriam mehr. „Los, hol den Klopfer“, befiehlt sie Natascha, „ich will jetzt gefi**kt werden.“
Natascha rollt sich herum, sodass die das Kästchen erreicht, welches unter dem Bett steht. Miriam hält sie derweil am Sch****z fest, damit sie nicht aus dem Bett fällt. Natascha kramt in der Schatulle herum, bis sie das Schlaginstrument findet, welches ihnen so viel Freude bereitet.

Sofort spüren beide, dass sich die Wesenheit ihres heimlichen Herrschers zu ihnen gesellt. Ohne es abgesprochen zu haben, kniet sich Natascha über Miriams Gesicht, dami diese ihren Sch****z mit dem Mund verwöhnen kann, während Miriams M*se mit dem Griff des Klopfers bearbeitet wird. Natascha stöhnt lüstern auf, als sie Miriams Finger in ihrem Po spürt. Sie beugt sich runter, um die Klitoris ihrer Freundin zu reizen, dabei fi**kt sie sie weiter mit dem Klopfer. Sie versinken in einen Strudel der Lust. Treiben dabei immer weiter auf einen grandiosen Orgasmus zu, der ihre Körper unkontrolliert zucken lässt, als beide den Höhepunkt erreichen.

Natascha plumpst danach erschöpft auf die Seite. Sie sieht, dass der Klopfer, dessen Griff immer noch in Miriams M*se steckt, sich leicht bewegt, als ob er ohne Nataschas Zutun noch weiter fi**kt. Es sieht unglaublich geil aus. So geil, dass sich Nataschas Körper versteift, sie ihre Augen zukneift und einen weiteren, kleineren, Orgasmus erlebt. Nachdem Natascha sich etwas erholt hat, berührt sie sachte den Klopfer und grinst, als sich Miriam hin und her windet und versucht die Hände ihrer Freundin wegzudrücken.

Das lässt Natascha nicht zu. Sie setzt sich auf die Knie und beugt sich vor, um wieder an Miriams M*se zu lecken. Diesmal saugt sie an dessen Kitzler und dreht dabei leicht den Griff des Klopfers. Miriam versucht nochmal Natascha von sich zu lösen. Es gelingt ihr nicht. Schließlich gibt sie auf. Sie schafft es gerade noch sich ein Kissen auf das Gesicht zu drücken, welches ihre Lustschreie dämpft. Ihr Körper verkrampft sich danach so sehr, dass der Klopfer aus ihr herausflutscht, was bei ihr abermals einen Laut der Lust auslöst.
Fasziniert betrachtet Natascha ihre Freundin.

Was mag sie gerade erlebt haben? Vorsichtig entfernt sie das Kissen von deren Gesicht und küsst sie zärtlich.
Der Kuss wird nur zögerlich erwidert. Miriam ist noch nicht ganz bei sich. Ihre Augen blicken verschleiert, werden nur langsam wieder klar. Nach und nach beteiligt sie sich an der Knutscherei, bis sie Natascha von sich fort schiebt und sie ansieht. Mit leiser Stimmer sagt sie: „Das war der Wahnsinn, du hast mich echt fertig gemacht.“
„Das habe ich gemerkt.“

„Warum hast du das gemacht? Wir waren doch schon gekommen.“
„Es sah so scharf aus, wie der Klopfer in dir steckte. Er hat sich bewegt, fast so als wäre Leben in ihm.“
„Das kam davon, dass meine fo***e nach dem fi**k noch gezuckt hat. Es ist geil, wenn du es mir mit ihm machst. Viel schärfer, als wenn ich es mir selber mache.“
„Weil du nicht aufhören konntest, wenn du es wolltest. Du warst mir ausgeliefert.“
„Du hast das ausgenutzt.“

Miriam kann in Nataschas Augen die goldenen Funken sehen, als diese sagt: „Ja, ich habe es ausgenutzt. Ich bin ein böses Mädchen.“
„Und was macht man mit bösen Mädchen?“, fragt Miriam. Sie kann es kaum glauben, gerade eben war sie von den Orgasmen noch völlig fertig und jetzt spürt sie, wie sich die Erregung ihrer Freundin auf sie überträgt.
Schnell und routiniert bereiten sie alles vor, was nötig ist, um sich auf eine weitere Art mit dem Klopfer zu vergnügen.

Natascha wird am Bettgestell fixiert und ihr werden die Augen verbunden. Miriam leitete die Session wie immer ein. Sie streicht mit dem rauen Leder des Klopfers über Nataschas Körper, bevor sie ihr leichte Schläge verabreicht. Nach und nach schlägt sie härter zu, sie traktiert dabei nicht nur Natascha, sondern auch sich selbst. So wie sie es früher gemacht hatte, als es noch keine Natascha in ihrem Leben gab. Lust und Schmerz bringen beide schnell in Fahrt. Zum Schluss kniet Miriam hinter Natascha und reibt ihre M*se an dessen Hintern, der von den Schlägen gerötet und empfindlich ist. Beide stöhnen vor Geilheit und als Miriam zum Orgasmus kommt, glaubt Natascha zu spüren, wie sie lederne Hände an ihrem Sch****z zu schaffen machen, ihn heftig wichsen, bis auch sie zum Höhepunkt kommt.

Beide sind nach dieser Orgie völlig fertig und nicht fähig sich zu rühren. Miriam kniet immer noch hinter Natascha auf dem Bett und ihr Oberkörper auf dessen Rücken gelegt. Nur langsam beruhigt sich bei beiden der Herzschlag und die Atmung. Erst nach einigen Minuten ist Miriam dazu in der Lage ihre Freundin von den Fesseln zu befreien. Arm in Arm liegen sie danach auf der Matratze, genießen ihre Nähe zueinander und die spezielle Erschöpfung, die sich nur nach guten Sex einstellt.

Nataschas Handy stört die Zweisamkeit, doch sie lässt es klingeln. Weder sie noch Miriam könnte jetzt ein Telefonat führen. Sie kuscheln sich dichter aneinander und sind froh als das Klingeln endet. Wer auch immer es war, er oder sie muss warten. Sie widmen sich lieber sich selber, unendlich sanft streicheln sie sich und sprechen leise miteinander, sagen sich Koseworte und küssen sich behutsam. Alles geht nur ganz sachte, sie sind noch nicht bereit, sich dem Leben zu stellen. Nach einigen Minuten meldet sich jedoch Nataschas Magen, er knurrt vernehmlich. Beide lachen darüber und kommen dadurch wieder in der Normalität an.
Meine Geschichten:
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Der zweite Teil von Niels (noch in Arbeit)
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  RE: Niels, ein Leben zwischen Liebe, Lust und SM (Teil 2) Datum:21.11.21 21:19 IP: gespeichert Moderator melden


So habe jetzt die Geschichte nun komplett gelesen und sie gefällt mir sehr. Also schreib schön weiter so.
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