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  Neue Horizonte - 2
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Trucker Volljährigkeit geprüft
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Latex ist geil

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:26.08.18 13:06 IP: gespeichert Moderator melden


Danke, danke für die geniale Geschichte und super geschrieben.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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*Gozar*
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:26.08.18 20:53 IP: gespeichert Moderator melden


Hi HeMaDo

Vorab erst mal ein riesen Dankeschön für eine weitere tolle Fortsetzung!

Andere Liga, Großes Kino, seines gleichen sucht... ich hör mich bald an als wenn meine Schallplatte nen Kratzer hätte hätte hätte hätte hätte.

Kurz....: SUPERTOLL


Und doch hab ich mal ne Frägenfrage.
Fragenfräge?
Fragefrage?
...frugenfrigenfroge...

"QUATSCH"

Äähhm?

Silke ist Mara's Serva für den Probemonat!!? =>richtig

Sie ist als Pony "Cherry" mit zum Wettkampf gefahren!? =>richtig

Welche Silke hat hinterher den kleinen Trainerschein bestanden?

Ich bin mir sicher das es an meiner schusseligen Leseeigenschaft, liegt aber ich hab nix gefunden wo sich Silke vom Pony zur Trainerin entwickelt, oder ist das in einer "Überblendung" untergegangen welche ich nicht mitbekommen habe?

Ich finde es Toll das Silke das Geschaft hat
wenngleich mich die "Plötzlichkeit" der Entwicklung etwas verwirrt hat.
So wie ich es interbrettatiere wird Cherry abens mit Sunrise und Madonna in die Boxen im Transporter gebracht, gestriegelt und für die Nacht fertig gemacht.
Steht aber morgen in einem zu großen Nachthemd von Rebecca auf und kommt aus einem zweiten Schlafzimmer?!?

"interbretttatieren" kommt natürlich von "BrettvormKopf"

Wäre hier ein Rückblick zur Erklährung angebracht oder nur ein Putzlappen für meinen Durchblick?

Wie dem auch sei es war WIEDEREINMAL eine exzellente Fortsetzung von der, so hoffe ich, noch viel viele viele kommen werden.

Schreib bitte fleißig weiter und erfreue uns mit Maras, Larissas, Fridas, Johannas, Isabellas und nicht zuletzt Rebeccas Erlebnissen!!!!!

!!!DANKE!!!


Gruß Gozar
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HeMaDo
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:26.08.18 21:30 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Silke ist Mara's Serva für den Probemonat!!? =>richtig?

richtig.

Zitat

Sie ist als Pony \"Cherry\" mit zum Wettkampf gefahren!? =>richtig?

richtig.

Zitat

Welche Silke hat hinterher den kleinen Trainerschein bestanden?

Das war eben jene Silke. (Ich versuche es, zu vermeiden, mehrere Charaktere mit gleichem Namen auszustatten)

Zitat

Ich bin mir sicher das es an meiner schusseligen Leseeigenschaft, liegt aber ich hab nix gefunden wo sich Silke vom Pony zur Trainerin entwickelt, oder ist das in einer \"Überblendung\" untergegangen welche ich nicht mitbekommen habe?


Eine wirkliche Erklärung gab es da noch nicht.
Ich verweise hier mal auf den letzten Satz den Charlotte (vor Kiras Auftritt) gesagt hat:
Zitat

»Du, das ist eine gute Idee. Wir holen sie rein und machen die Klappe zu, dann kommt keiner rein. Aber ich habe da noch einen Anschlag auf dich vor«, sagte Charlotte.



Zu Silke wird später noch etwas kommen, aber zuerst ist mal das Turnier dran.
Das wird eine etwas umfangreichere Angelegenheit.


HeMaDo

P.S.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pluralis_Majestatis


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 26.08.18 um 21:33 geändert
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*Gozar*
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:26.08.18 22:34 IP: gespeichert Moderator melden


Hi HeMaDo

Den von Dir genannten Satz habe ich auf das Comeback von Holly bezogen, was dann wohl doch auf meine Schusseligkeit zurück zu führen ist!

hihi

um auf den Wikilink einzugehen...

...ist das einzigewas ich auf Latein zustande kriege....

"Salve Vagina Augustus" (was sich wohl von selbst Erklährt)

und die dazugehörige Antwort...

"Salve Returo Phallus Minnimus" (was wohl auch keiner Erläuterung bedarf)

Hihi

Oh ich vergaß der Begriff "Ehe" kommt ja auch aus dem Lateinischen! Soweit ich weiß von

"errare humanum est"


Gruß Gozar
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HeMaDo
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:26.08.18 22:49 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Den von Dir genannten Satz habe ich auf das Comeback von Holly bezogen, was dann wohl doch auf meine Schusseligkeit zurück zu führen ist!

Nein nein, das hat mit Schusseligkeit nichts zu tun, denn genau darauf bezog dieser Satz sich grundsätzlich. Der "Anschlag" den Charlotte auf Rebecca hatte, war eben der, Silke aus ihrer Stellung als Pony heraus zu nehmen, damit sie Madonna als Trainerin unterstützen kann, da sich auf die Schnelle sonst niemand gefunden hat.

Zum Glück kennt Madonna sowohl die Pflicht als auch die Kür ihrer Dressur weit genug auswendig, um diese theoretisch auch ohne Hilfe vorzuführen. Halt, hier greife ich wohl zu weit vor.




Zitat

...ist das einzigewas ich auf Latein zustande kriege....

Mein Latein habe ich zum Großteil aus Asterixheften.
Aber wenn man sich, so wie ich, eine ganze Weile für LARP und P&P-Rollenspiele sowie reenactment interessiert hat, bekommt man so einiges mit und man forscht auch etwas nach, um diese Themen zu vertiefen.
(Ja, hiermit oute ich mich als Nerd.)

HeMaDo


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HeMaDo
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  RE: Neue Horizonte - 2 Teil 72 Datum:02.09.18 03:24 IP: gespeichert Moderator melden


72


»Guten Morgen«, rief Rebecca in das Ponyabteil des Transporters herein.
Sunrise öffnet die Augen und schaute sie verschlafen an, bevor sie sich aufsetzte und sich die Augen rieb.
»Na, habt ihr gut geschlafen?«, fragte Rebecca gut gelaunt. Hinter ihr stand Silke in Sportkleidung und hielt mehrere Leinen in der Hand.
Auch Madonna und Holly erhoben sich langsam von ihren viel zu bequemen Liegen und schauten Rebecca an. Sie machten einen noch viel verschlafeneren Eindruck als Sunrise, was aber auch kein Wunder war. Es war gerade einmal 6 Uhr morgens und die Beiden waren es gewohnt, länger ausschlafen zu können. Für Sunrise hingegen war es schon viel zu spät zum Aufstehen, da sie normalerweise schon eine halbe Stunde früher aufgestanden wäre.
Rebecca nahm auf Madonna und Holly keine Rücksicht und legte allen drei Ponys die langen Führleinen an, die Silke ihr reichte.
»So, auf zum Morgenlauf ihr Drei. Silke läuft eine halbe Stunde mit euch und dann geht’s zum Duschen und es gibt Frühstück.«
»Was? Jetzt schon laufen? Wir sind doch noch nicht mal wach«, ereiferte sich Holly.
Rebecca ging zu ihr und hielt ihr einen flachen, weißen Gegenstand unter die Nase. »Ponys beschweren sich nicht, wenn sie laufen sollen sondern laufen einfach«, sagte Rebecca grinsend. »Und wenn dir das nicht passt, bekommst du auch eine Knebeltrense, so wie Sunrise. Also beschwer dich nicht.«
Während Holly noch müde den Kopf schüttelte, legte Silke ihr bereits die Handschuhe an und Rebecca öffnete die Heckklappe.
Nachdem auch Sunrise und Madonna, die Holly nur frech angrinste, ebenfalls die Handschuhe angelegt bekommen hatten, nahm Silke ihre Führleinen und zog sie mit sich nach draußen. Sie öffnete das Gatter der Umzäunung und lief los.

Auf dem Hof und der Wiese auf der anderen Straßenseite tat sich bereits einiges um diese Uhrzeit. Interessiert betrachtete Sunrise, wie mit Stahlstangen und rot-weißem Kunststoffband sie letzten Markierungen für Parkplätze errichtet wurden. Auf der Fläche gegenüber den Stellplätzen für die Transporter standen bereits einige transportable Buden und Getränkestände.
Als sie an den Büschen vorbei kamen, die das Ende des Gutes markierten, beschleunigte Silke und so liefen sie die Straße herunter bis zu einer Abzweigung. Dort bog sie in einen unbefestigten Feldweg ein, der um die große Wiese herum, der auf einen etwas breiteren, geschotterten Weg führte.
Sunrise fragte sich, ob sie in diesem Tempo weiter laufen sollten oder ob sie endlich mal schneller werden würden. Doch Silke hielt dieses relativ gemütliche Tempo.
Nach einer Linkskurve kamen ihnen zwei weitere Ponys entgegen die jedoch ohne Führung liefen. Diese machten ihnen Platz, so daß Alle ohne langsamer werden zu müssen, weiterlaufen konnten.
Als auf der linken Seite eine große Scheune kam, bogen sie wieder nach links ab, auf die Straße die am Gut vorbei führte. Doch statt zurück zu laufen, lief Silke gerade aus, am Gut vorbei und begann eine weitere Runde.
»Endlich mal eine Trainerin, die auch selber mit läuft«, sagte ein älterer Mann, der gerade mit einer Frau zusammen vom Parkplatz kam, laut. Was er weiter sagte, konnte Sunrise allerdings nicht mehr verstehen.

Bei der zweiten Runde kamen ihnen die beiden Ponys erneut entgegen, dieses Mal allerdings noch bevor sie auf den geschotterten Weg wechselten.
Auf der Straße mussten sie langsamer werden, da zwei Autos vor ihnen her fuhren, die sie nicht überholen konnten. Erst als diese auf den Parkplatz einbogen, konnten sie wieder schneller laufen, doch das war nur von kurzer Dauer, da Silke sie zurück zum Transporter führte.

Dort zogen sie sich mit Silkes Hilfe aus um sich zu duschen und frische Sachen anzuziehen.
»Wir können aber auch im Haus duschen. Im Keller gibt es eine große Dusche und in der Waschküche ist genug Platz um uns umzuziehen«, sagte Holly als sie aus der Dusche kam.
»Das ist eine gute Idee«, kam es vom vorderen Teil des Transporters her. Nina kam nach hinten und half Silke, die drei Ponys wieder einzukleiden. Als das geschafft war, gingen alle nach vorne und setzten sich an den bereits gedeckten Frühstückstisch. Ein Blick auf die Uhr verriet Sunrise, daß sie gerade einmal 20 Minuten gelaufen sein konnten. Es war halb sieben und in einer halben Stunde mussten die Ponys draußen in den Paddocks stehen, damit die Zuschauer und vor allem die Jenigen unter ihnen, die Wetten abschließen wollten, sie sehen und begutachten konnten.
Sie frühstückten dennoch in aller Ruhe, denn Nina mahnte sie dazu, nicht zu hastig zu essen. Die Zuschauer hätten auch so noch genügend Zeit, zum schauen, erklärte sie. Doch als endlich alle ihren letzten Kaffee getrunken hatten, nickte Nina Silke zu und diese brachte die drei Ponys nach hinten um ihnen die Handschuhe anzulegen. Diese schloss sie allerdings nicht zusammen sondern brachte sie so nach draußen.
Tatsächlich schlenderten bereits einige Leute zwischen den Paddocks umher und betrachteten die wenigen Ponys, die bereits in diesen standen.
Ein älterer Mann war gerade dabei, neben dem Gatter drei Stäbe in den Boden zu schlagen und Schilder an diesen zu befestigen.
Als die Drei heraus kamen, schaute er auf. »Madonna, du bist auch wieder hier? Das ist aber schön. Wo ist denn deine Trainerin? Und wer sind die Beiden?«
Madonna ging zum Zaun und umarmte den Mann über diesen hinweg.
»Hallo Olaf, schön dich zu sehen«, sagte sie leise.
Sie trat bei Seite und Holly ging auf ihn zu. Der Mann schaute sie an und stutzte. »Holly? Bis du das?«, fragte er erstaunt.
Holly nickte und trat nun auch zum Zaun. Der Mann begrüßte Holly mit einer herzlichen Umarmung. »Dann bist du also wirklich wieder zurück?«, fragte der Mann.
Holly nickte und der Mann umarmte sie erneut. »Das freut mich aber mein Kind. Dann wünsche ich dir viel Erfolg.«
»Danke dir«, sagte Holly leise, denn auf der anderen Seite gingen gerade einige Zuschauer vorbei.
»Gerne mein Kind«, sagte er und holte aus seiner Tasche einen Müsliriegel heraus, den er in drei Teile zerbrach und Madonna, Holly und Sunrise je ein Stück davon gab.
»Und wer bist du?«, fragte er. »Dich sehe ich zum ersten Mal hier.« Er schaute auf eines der Schilder, das er gerade eben angebracht hatte. »Sunrise heißt du. Ein schönes Pony. Das ist dein erstes Turnier? Dann wünsche ich dir auch viel Glück.«
Sunrise bedankte sich mit einem Knicks.
»So, ich muss mal weiter. Meine Enkelin hat ja anscheinend besseres zu tun als die Schilder anzubringen«, sagte der Mann und wandte sich zum Gehen. Doch Holly fasste ihn an der Schulter und deutete auf eines der Schilder. Er sah genauer hin und schien zu lesen, was darauf stand.
»Oh, ich verstehe. Das ist tatsächlich was besseres, als die Schilder aufzustellen«, sagte er lachend und ging weiter.

Sunrise schaute Holly fragend an.
»Das ist unser Großvater. Also von Nina und mir«, erklärte Holly lachend. »Er hat das Gut von seinen Eltern geerbt und die ersten Turniere hier veranstaltet. Oma Britta war das erste Pony hier. Jetzt ist er schon fast 80 und kommt jedes Mal her um zu helfen. Aber meistens läuft er herum und hilft den Zuschauern, wenn sie Fragen haben oder erzählt ihnen was zu den Ponys die alle schon hier gewesen sind. Er kennt jede Menge Geschichten und natürlich alles über fast jedes Pony das mal längere Zeit hier gewesen ist.«

Kurz nachdem Hollys und Ninas Großvater gegangen war, kam Silke mit einer Bürste aus dem Transporter. Sunrise versuchte noch, einen Blick auf die Schilder zu erhaschen um festzustellen, was alles dort stand, doch diese waren so aufgehängt, daß sie nichts sehen konnte.

Silke begann, Madonna gründlich ab zu bürsten und kurze Zeit später kamen auch Nina und Rebecca, ebenfalls mit Bürsten bewaffnet und bürsteten Holly und Sunrise äußerst gründlich ab.
Als einige Zuschauer vorbei kamen und sich die Drei betrachteten, begann Madonna, zu posieren. Sie hielt die ausgestreckten Unterarme nach vorne, während sie ihre Ellenbogen am Körper hielt. Dabei ließ sie die Hände nach unten hängen, so daß es fast aussah, als ob ein Pferd aufsteigen würde.
Sunrise schaute ihr dabei zu, während sie noch immer die Massage mit der Bürste genoss und musste über Madonnas Pose lachen. Auch Holly schüttelte kichernd den Kopf. Beide fanden diese Pose einfach nur albern, aber den Zuschauern schien sie zu gefallen, denn sie machten Bemerkungen wie: »Oh schau mal, was für ein schönes Pony.« oder wesentlich eindeutiger: »Schau dir mal diesen tollen Vorbau an.«

Rebecca war nun fertig damit, Sunrise zu bürsten und widmete sich statt dessen ihrer Mähne und ihrem Schweif. Sie band die Mähne mit Haargummis zu dünnen Strängen, in die sie dann kleine Schleifen band. Das Selbe tat sie an Sunrise’ Schweif. Auch Silke und Nina kümmerten sich nun um die Mähnen von Madonna und Holly. Als sie schließlich damit fertig waren, verließen sie sie wieder und gingen zurück in den Transporter. Doch Sunrise hatte den Eindruck, daß zumindest Herrin Rebecca hinter dem Fenster des ausgezogenen Teils des Transporters saß und sie beobachtete.

Als erneut einige Zuschauer vorbei kamen, es wurden immer mehr, die sich die Ponys anschauten, begann Madonna erneut zu posieren. Dabei stellte sie sich seitlich zu den Zuschauern, stellte das linke Bein vor, spannte ihre Muskeln an, die so deutlich unter dem Fell zusehen waren, legte die Arme auf den Rücken, streckte die Brust so weit es ging vor und schaute mit einem koketten Blick zu den Zuschauern. Einige von diesen begannen nun, mit ihren Comms Bilder von ihr zu machen.

Holly schüttelte erneut den Kopf und ging zu ihr. »Du weißt schon, daß die Leute solche Bilder machen um ihre feuchten Träume noch feuchter zu machen?«, fragte sie leise.
Sunrise, die dies mitbekommen hatte, schaute zu Madonna und kicherte leise. Madonna dagegen begann nun, noch aufreizendere Posen einzunehmen und sich den Zuschauern zu präsentieren.
»Lass sie doch. Solange man nicht sieht, wer sich unter dem Fell verbirgt, soll mir das recht egal sein«, sagte sie ebenso leise.
Sunrise war das Recht, denn so schauten die meisten Zuschauer zu Madonna statt zu ihr, obwohl anscheinend auch einige der Zuschauer an ihr Interesse zeigten. Doch diese kommentierten eher ihren Körperbau und ihre ausgeprägten Beinmuskeln. ’Sind die wirklich so ausgeprägt, daß man sie unter dem Fell sehen kann?’, fragte sich Sunrise.
Sie stellte sich probehalber einmal so wie eben Madonna und spannte ihre Muskeln an. Tatsächlich waren diese nun sehr deutlich unter dem Fell zu erkennen und bei jeder Bewegung konnte sie das Spiel der Muskeln in ihrem Oberschenkel deutlich erkennen.
Sie bemerkte erst, als sie sich wieder normal hin stellte, daß nun auch einige Zuschauer von ihr selbst Bilder machten. Hätte sie nicht die Kappe getragen, hätte man deutlich sehen können, wie rot sie im Gesicht geworden war.
Sie wandte sich ab und schaute zu dem Fenster, hinter dem sie tatsächlich Herrin Rebeccas Gesicht sehen konnte, die amüsiert den Kopf schüttelte. Doch nun hörte sie Kommentare wie: »Schau dir mal diesen tollen Hintern an.«
Sie wandte sich um und sah, daß wieder Bilder von ihr gemacht wurden.
Schnell drehte sie sich um und ging zu Holly, die da stand, als würde sie nicht dazu gehören.
»Hilfe. Die machen dauernd Bilder von mir«, sagte sie leise.
Holly begann zu lachen. »Na hör mal, was erwartest du denn auch, wenn du dich so präsentierst«, sagte diese, nachdem sie sich beruhigt hatte. »Am Besten, du stellst dich einfach so, daß sie dich nur von vorne sehen können und bewegst dich möglichst wenig. Und geh bloß nicht an die Tränke.«
Sunrise schaute sie fragend an. »Wieso denn nicht an die Tränke?«, fragte sie.
Statt zu antworten, nickte sie lediglich mit dem Kopf in Madonnas Richtung, die gerade zur Tränke ging und zu trinken begann. Nun wurde Sunrise klar, wieso sie das lieber lassen sollte. Madonna stand leicht vorgebeugt vor der Tränke, so daß ihre Brüste deutlich sichtbar herunter hingen und leicht hin und her wackelten, während sie trank und bei jedem Schluck etwas Wasser aus ihrem Maul wieder heraus laufen ließ.
Diese Pose ließ selbst sie nicht ganz kalt und sie pfiff leise durch die Zähne.
»Hey, lass das gefälligst. Immerhin bin ich mit ihr verlobt und du bist mit Rebecca zusammen«, sagte Holly. Doch all zu übel schien sie es Sunrise nicht zu nehmen, denn sie hatte offenbar größere Mühe damit, nicht zu lachen.
Dennoch murmelte Sunrise ein leises und undeutliches »Entschuldigung«. Dann setze sie sich zu Holly auf die Strohballen, nahm die Arme nach hinten und beobachtete Madonna, die die Zuschauer weiterhin durch ihre Posen unterhielt.

-

Eine ganze Weile passierte nicht viel, außer dem zunehmenden Interesse von Zuschauern, die sich mehr für das, was auf den Schildern stand zu interessierten schienen, als für die Ponys selbst. Diese Zuschauer bedachten die Ponys eher mit kühl abschätzenden Blicken. Von Holly erfuhr Sunrise, daß diese Leute wohl wetten wollten und sich daher mehr für vorherige Erfolge interessierten statt für erotische Posen. Doch gerade die Blicke einiger dieser Leute, waren Sunrise etwas unangenehm, fühlte sie sich durch diese eher taxiert und abgeschätzt, so wie es damals in der Schule, vor der Versteigerung der Fall war. Doch auch das Interesse dieser Zuschauer nahm mit der Zeit ab und nach einer ganzen Weile ertönte eine Lautsprecherdurchsage. Die Stimme gehörte eindeutig Jutta Liebenstein: »Meine Damen und Herren, wie weisen Sie darauf hin, daß in einer Stunde das Turnier im Parcours ohne Wagen auf dem Reitplatz stattfinden wird. Wir bitten alle Trainer, die Ponys, die an diesem Wettbewerb teilnehmen, vorzubereiten und sich in einer halben Stunde auf dem Reitplatz einzufinden.«

Nun wurde es also ernst, ging Sunrise durch den Kopf. In einer Stunde würde für sie der erste Wettbewerb beginnen. Sie fragte sich, ob sie es schaffen würde, alles richtig zu machen und hoffte, nicht so nervös zu werden, daß sie größere Fehler machte.
»Keine Angst. Wenn du erst mal alleine auf dem Platz stehst, dann geht die Angst von selber weg. Dann zählt nur noch das, was Rebecca dir ansagt«, sagte Madonna beruhigend. Sie hatte ja gut reden. Sie musste erst heute Nachmittag zum Springen antreten und hatte noch mehr als genug Zeit. Doch für sie selbst würde es in einer Stunde schon ernst werden, dachte Sunrise.

Das 10 Kilometerrennen war der einzige Wettbewerb auf diesem Turnier, bei dem Sunrise gegen Holly und Madonna antreten musste und so stand Sunrise nun alleine mit Rebecca auf dem Reitplatz, zusammen mit 13 anderen Ponys.
Jutta Liebenstein war gerade dabei, die einzelnen Ponys vorzustellen. Gerade hatte sie das Pony neben ihr und deren Trainer vorgestellt.

»Und nun kommen wir zu Startnummer 19, Sunrise«, erklang Jutta Liebensteins Stimme über die Lautsprecher. Diese Startnummer hatte Rebecca ihr eben noch auf beiden Seiten am Kopfgeschirr befestigt. Diese zog etwas an der Leine und die beiden traten vor. Während Rebecca sich verbeugte, knickste Sunrise. Ein eher verhaltener Applaus erklang und als dieser sich gelegt hatte, sprach Jutta weiter: »Sunrise ist einen Meter neunundsechzig groß und wiegt siebenundsechzig Kilogramm. Ihre Trainerin ist Rebecca Winter. Sie kommen von Horizons und es ist für Beide das erste Turnier. Sie werden an beiden Wettbewerben im Parcours teilnehmen sowie am Geländerennen am Sonntag.«
Erneut verklang ein verhaltener Applaus und Rebecca führte Sunrise zurück in die Reihe der anderen Ponys. Dann stellte Jutta Liebenstein das nächste Pony und dessen Trainerin vor.

Nachdem alle am Parcours teilnehmenden Teams vorgestellt worden waren, verließen diese den Reitplatz und die Ponys wurden in einen Paddock gebracht, der sich hinter der Reithalle befand.
Einige Minuten später wurde das erste Pony, ein stattlicher Hengst mit schneeweißem Fell, von seinem Trainer abgeholt und die Zuschauer verstummten kurz darauf.

Vom Paddock aus konnte Sunrise nur die Rückseite der Tribüne und durch diese hindurch die Hinterteile der Zuschauer sehen. Der Platz mit dem Parcours war von hier aus nicht zu sehen. Dieses Glück hatten nur die Ponys, welche nicht an diesem Wettbewerb teilnahmen. Die Jenigen, die sich den Wettbewerb ansehen wollten, befanden sich in einem eigenen Paddock auf der gegenüberliegenden Seite der Platzes.
»Bist du auch aufgeregt?«, fragte jemand.
Sunrise drehte sich zu der Seite aus der die Stimme kam. Ein sehr junges Pony schaute sie neugierig an. Doch was hieß das schon? Sie selbst war ja auch erst 21 und somit vermutlich gerade mal zwei oder drei Jahre älter als dieses Pony. Sie wusste, daß man mindestens 18 Jahre alt sein musste, um bei diesen Turnieren teilnehmen zu können. Doch wusste sie auch, daß Ponys die so wie Princess oder Duchess, diesem Verband gehörten, bereits mit 18 an einem Turnier teilnehmen konnten, da diese ihre Ausbildung recht gründlich innerhalb ungefähr eines halben Jahres bei diesem Verband bekamen und sogar ihre Prüfungen dort ablegten.
»Es geht«, sagte Sunrise undeutlich. Sie trug wieder die Knebeltrense doch Herrin Rebecca hatte diese nur locker am Kopfgeschirr befestigt so daß sie zwar keine tiefgreifenden Unterhaltungen würde führen können, sich aber dennoch verständlich machen konnte.
»Ich bin furchtbar aufgeregt. Das ist das erste Mal, daß ich vor anderen laufen darf. Ich hab schon etwas Angst davor, was passiert, wenn die ähm, Ablenkung einsetzt.«
»Versuch, dich zusammen zu nehmen«, riet ihr Sunrise.
»Zusammen nehmen? Wie soll das denn gehen? Sag nur, du schaffst das?«
»Ich hoffe es jedenfalls«, gab Sunrise zurück und seufzte leise, als genau in diesem Moment ein leises Gelächter von der Tribüne zu hören war.
»Der hat es anscheinend nicht geschafft«, meinte das Pony resigniert.
Sunrise nickte, wusste sie doch, daß Männer in dieser Hinsicht zumindest einen leichten Vorteil hatten. Zwar hatte sie in dieser Hinsicht selbst noch keine Erfahrungen sammeln können, was ihr auch nur wenig erstrebenswert erschien, doch nach dem, was sie von anderen darüber gehört hatte, schien dieser Vorteil wohl den Tatsachen zu entsprechen.
»Nein, offenbar nicht«, erwiderte Sunrise.

»Meinst du wirklich, man kann verhindern, daß alle mitkriegen, wenn man kommt?«, wollte das Pony nun wissen. Sie trug einen recht neu aussehenden Stretchanzug dessen Musterung eine Mischung aus Zebra und Apfelschimmel darstellen mochte. Irgend jemand hatte hier offenbar eine besonders schräge Art von Humor. Ihr Monohandschuh war auf die selbe Weise gemustert und hob sich kaum von ihrem Anzug ab. Der Schweif hingegen, den sie ganz offensichtlich mit einem Plug trug, war pechschwarz, so wie auch ihre Mähne.
»Manchmal schaffe ich das. Ich hoffe, daß es dieses Mal klappt.«
»Wie?«, fragte das Pony neugierig.
Sunrise schaute sie an und zuckte mit den Schultern. »Keine Ahnung. Gestern musste ich daran denken, daß alle das mitbekommen werden. Da fand ich das überhaupt nicht mehr erregend sondern einfach nur lästig.«
»Gestern? Du meinst bei der Prüfung?«
Sunrise nickte leicht.
»Aber wie hast du denn dann die Prüfung bestanden?«
Sunrise zögerte einen Moment. »Vermutlich hat es genügt, daß ich abgelenkt war. Jedenfalls scheint es gereicht zu haben, daß ich nicht mehr stehen konnte.«
»Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.« Das Pony schaute, als würde es sich damit abfinden. »Übrigens, ich bin Alina.«
»Sunrise«, erwiderte diese.
»Du heißt echt so?«, fragte Alina.
»Was?« Sunrise war etwas verwirrt.
»Na, ob du wirklich Sunrise heißt? Ich meine, wer nennt sein Kind denn Sunrise?«
Sunrise schaute Alina an und prustete los. »Entschuldige. Nein, normalerweise heiße ich nicht Sunrise, aber solange ich das Fell trage, bin ich Sunrise.«
»Ach so. Entschuldige. Dann bin ich Julietta von Storndorf-Deutnitz die erste«
Sunrise schaute ihr Gegenüber erstaunt an als sie die Worte stumm wiederholte. »Ähm«, sagte sie dann schließlich.
»Den Namen hab ich mir nicht ausgesucht. Den hat meine Trainerin mir gegeben«, sagte das Pony achselzuckend.

Ihre Unterhaltung wurde unterbrochen, als jemand am Zaun laut »Julietta« rief.
»Entschuldige, das ist meine Trainerin. Ich glaube, ich bin gleich dran.« Julietta grinste verlegen und ging dann zum Zaun.

Kurz darauf erklang Applaus von der Tribüne und es kehrte kurz darauf eine Stille ein, wie sie oft bei solchen Gelegenheiten zu hören war. Diese Stille zeichnete sich nicht durch die Abwesenheit von Geräuschen aus sondern war geprägt von dutzenden leiser Unterhaltungen bei denen jeder bemüht war, nicht zu stören, obwohl er seinem Sitznachbarn wichtige Details erklären musste. Sunrise vermutete, daß es bei diesen Unterhaltungen um so Dinge wie den Körperbau, die Schrittfolge und vermutlich auch das Aussehen und die Größe gewisser Körperteile ging.
Mit der Tatsache, daß es bei diesem Sport, wie Holly sich vorhin ausgedrückt hatte, auch darum ging, die feuchten Träume mancher Zuschauer noch etwas feuchter zu machen, musste sie sich vermutlich einfach abfinden, aber wahrscheinlich ging es nicht nur bei diesem Sport sondern auch bei einigen anderen Sportarten zum Teil eben darum.
Bei genauerem Nachdenken, musste sie sich selbst gegenüber zugeben, daß es ihr auch nicht nur um den Sport als solchen ging sondern auch darum, sich als Pony zu fühlen und sich so zu verhalten. Irgendwie ging es ihr dabei ja selbst auch um die durchaus vorhandene erotische Komponente, Hauptsächlich natürlich dann, wenn sie mit Herrin Rebecca alleine war. Die Erkenntnis, daß das Pony Spielen auch für sie selbst wohl so etwas wie ein Fetisch war, bei dem sie ganz nebenbei auch noch in eine andere Welt abtauchen konnte, in der sie sich um nichts anderes Gedanken machen musste, überraschte sie nur wenig.
Ein leises, enttäuschtes Raunen der Zuschauer ließ sie für einen Moment aufhorchen. Vermutlich hatte Julietta es gerade noch geschafft, der Stimulation durch den Vibrator, den jedes Pony, ob mit oder ohne Keuschheitsgürtel trug, zu widerstehen.
Die Frage: ’Wie funktioniert das eigentlich bei den Hengsten?’, ging ihr einen Moment lang durch den Kopf.
Nina hatte beim Frühstück gesagt, daß ungefähr 300 bis 400 Zuschauer erwartet wurden. Das Einzige, was ihr an diesem Turnier nicht gefiel, war die Tatsache, daß so Viele Leute es mitbekommen würden, wenn sie es nicht mehr schaffte, sich zusammen zu reißen und tatsächlich vor allen Zuschauern einen Orgasmus bekommen würde.

Sie hatte im Grunde genommen nichts dagegen, sich soweit stimulieren zu lassen, bis es soweit kam und das zuzulassen, lediglich die Tatsache, daß so viele Leute das mitbekommen würden, bereitete ihr Unbehagen.
Sie dachte darüber nach, was Herrin Rebecca gestern gesagt hatte. Wenn sie es wirklich schaffen sollte, sich soweit fallen zu lassen, daß es ihr nichts ausmachte, wenn sie vor den vielen Leuten kommen würde, das wäre sicher das Einfachste. Daß sie sich dafür nicht einmal anstrengen musste, wusste sie bereits aus Erfahrung, vielmehr bereitete es ihr einige Anstrengung, sich nicht fallen zu lassen, sobald sie den Anzug trug. Gefallen würde ihr das sowieso am Besten, doch jede Ablenkung, würde sie sowieso wieder zurück bringen. Aber wenn es ihr für diesen Wettbewerb gelingen würde, wer sollte schon etwas dagegen sagen?

Lautes Klatschen riss sie aus ihren Gedanken. Sie sah, daß ein anderes Pony abgeholt wurde und schaute diesem nach.
Am Zaun neben dem Gatter sah sie eine Frau stehen. Diese trug ein kariertes Holzfällerhemd, welches typisch für die meisten Betreuerinnen und Stallhelferinnen war. Offenbar war diese Frau hier um bei Problemen einspringen zu können, denn ohne sie wirklich zu registrieren, hatte Sunrise gesehen, daß sie schon die ganze Zeit da stand und die Ponys aufmerksam beobachtete.
Sie hatte eine Idee, vielleicht war es auch nur ein Wunsch oder ein Gedanke, einen Versuch war es auf jeden Fall wert. Sie ging auf diese Frau zu, die sofort die zwei Schritte zum Zaun kam und sie ansah. Sunrise trat drei mal auf und schaute die Frau an.
»Ist alles in Ordnung?«, fragte diese.
Sunrise nickte und trat erneut drei mal auf.
»Du möchtest reden? Na gut, was ist denn?«
»Entschuldigen Sie bitte, aber könnten Sie die Trense fester machen?«, fragte Sunrise und öffnete das Maul.
»Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist. Deine Trainerin wird schon einen Grund haben, sie nicht ganz fest zu machen. Außerdem dürfte es dir schwer fallen, noch zu sprechen, wenn ich sie dir fester anlege.«
»Ja, ich weiß, sie wollte es mir wahrscheinlich einfacher machen, aber ich kann mich so nicht richtig konzentrieren«, sagte Sunrise.
»Na, meinetwegen.« Die Frau fasste sie am Kopfgeschirr und zog die Riemen, die die Trense hielten, auf jeder Seite ein Loch Enger. »Gut so?«, fragte sie.
Sunrise versuchte probehalber, die Zunge und den Kiefer zu bewegen, was aber nich immer viel zu leicht ging. Sie schüttelte den Kopf und streckte ihn wieder zu der Frau vor.
»Na gut, ein Loch noch, aber mehr mache ich auf keinen Fall.« Die Frau zog die beiden Riemen noch um ein Loch fester.
Wieder probierte Sunrise, wie weit sie den Kiefer und die Zunge bewegen konnte. Zwar war die Trense noch nicht wirklich so fest, wie sie es gewohnt war, doch sprechen würde nun nicht mehr gehen. Sie knickste lächelnd, um sich zu bedanken und ging dann wieder in den Bereich des Paddocks, der dem Gatter abgewandt war. Sie schloss sie Augen und versuchte, sich zu beruhigen indem sie langsam und gleichmäßig atmete und tatsächlich merkte sie, wie sich ihre Gedanken ganz allmählich veränderten, einfacher wurden und daß alles um sie herum verschwamm und ihre Wahrnehmung sich veränderte.

Rebecca ging zum Paddock, in dem Sunrise stand und wartete. Sie rief Sunrise und diese kam auf das Gatter zugelaufen.
»Hallo, ist das ihr Pony?«, fragte die Betreuerin, die auf die Ponys acht gab.
»Ja, das ist sie, warum?«
»Nun, sie hatte mich gebeten, ihr die Riemen der Trense fester zu machen. Ich wollte Ihnen das nur sagen, damit Sie Bescheid wissen.«
»Ich verstehe. Vielen Dank«, sagte Rebecca und legte Sunrise die Führleine an. Irgend etwas war anders also vorhin, stellte sie fest. Sunrise wirkte abwesend aber irgendwie doch ziemlich konzentriert. Ihre ganze Körpersprache war anders, wesentlich entspannter und ihr Schweif wedelte freudig hin und her.
Sie hatte das Programm, welches den Schweif und die Ohren steuerte schon längst anpassen und die Elemente, die normalerweise zur Körpersprache von Hunden gehörten, heraus nehmen wollen, doch nun war sie froh, dies noch nicht getan zu haben.
»Bist du bereit Sunrise?«, fragte sie.
Sunrise trat einmal auf, nicht wirklich fest, aber auch nicht halbherzig sondern eher ruhig und entspannt. Sie wirkte überhaupt nicht mehr so nervös wie bis vor einer Stunde noch.
Sie führte Sunrise zum Platz und brachte sie zur Startmarkierung. Jutta Liebenstein erzählte erneut einiges über Sunrise und wie bei den meisten anderen Ponys erklang ein verhaltener Applaus. Dann wurde es still.

Sunrise stand auf dem Platz und schaute gerade aus. Herrin Rebecca hielt sie an der Führleine, während jemand etwas sagte. Neben sich vernahm sie viele Stimmen doch sie schaute weiterhin einfach nur gerade aus, direkt auf die Stangen, die in einer geraden Linie aufgestellt waren. Als die Frau aufgehört hatte, zu sprechen, verstummten auch die Stimmen neben ihr allmählich. Herrin Rebecca legte ihre Hand auf ihre Wange und nahm ihr dann die Führleine ab.
Auf das Kommando »stand« hin, stellte Sunrise sich gerade und streckte die Brust vor. Herrin Rebecca streichelte ihr noch einmal über die Schulter und ging dann einige Schritte zurück, aus ihrem Sichtfeld heraus, doch sie blieb stehen und wartete.

Ein leises Hupen erklang und Sunrise zuckte zusammen, als es tief in ihr anfing, zu vibrieren. Doch sie hatte gar keine Zeit dazu, sich auf dieses angenehme Gefühl zu konzentrieren, denn sofort nachdem die Hupe verklungen war, hörte sie schon »Sunrise, go!«
Sie lief los, auf die Stangen zu und als sie diesen bereits sehr nah war, hörte sie ein »right« und lief weiter nach rechts um diese Stange herum.
Sie erinnerte sich, was sie tun musste und lief so schnell es ging, im Slalom um die Stangen herum und nach der letzten gerade aus weiter, bis sie ein »left« hörte. Vor ihr lagen nun mehrere Reifen in zwei Reihen. Diese waren dünner, als sie sie in Erinnerung hatte. Sie passte ihren Schritt etwas an, so daß sie mit dem rechten Huf in den ersten Reifen trat.
Sie hob die Hufe weit an um, die Reifen nicht zu berühren doch als sie den rechten Huf in den letzten Reifen setzte, spürte sie, wie sie diesen berührte und wäre beinahe davon abgerutscht. Sofort spürte sie ein weiteres Vibrieren zwischen ihren Beinen, heftiger als das, welches tief in ihr stattfand. Sie stöhnte leise auf und hätte beinahe das »left« überhört. Sie schaffte es gerade noch um die Kurve und hörte sofort ein »fast.«
Sie beschleunigte ihren Schritt und lief auf mehrere quer zu ihrem Weg liegenden Balken zu. Diese hatten unterschiedliche Abstände doch sie schaffte es, diese hinter sich zu bringen, ohne einen davon zu berühren und lief auf einige senkrecht stehende Stangen zu.
Erst als sie direkt vor diesen war, hörte sie ein energisches »slow« und wurde langsamer. Sie lief zwischen den Stangen entlang in einer weiteren Linkskurve und hörte ein »fast.« Vor ihr befand sich ein Reifen. Das »jump«, von Herrin Rebecca wäre gar nicht nötig gewesen. Sie sprang durch den Reifen und duckte sich rechtzeitig, um diesen nicht mit dem Kopf zu berühren. Nachdem sie wieder Boden unter den Hufen hatte, lief sie schnell weiter auf das nächste Hindernis zu. Kurz bevor sie dieses erreichte, hörte sie ein »Halt!« und stoppte.

Das Hindernis bestand aus sechs Querstangen die in Höhe der Mitte ihrer Unterschenkel quer zum Weg an Ketten hingen, die an Stangen rechts und links befestigt waren. »Step right«, rief Herrin Rebecca, worauf hin sie den rechten Huf anhob und über die erste Querstange nahm und absetzte, dann hob sie den linken Huf über die Querstange. Dann kam ein »Step left« und sie stieg, mit dem linken Huf zuerst über die nächste Querstange. Auch die nächsten beiden Stangen überwand sie, ohne diese zu berühren, doch bei der fünften spürte sie daß sie diese mit dem rechten Huf berührte. Fast sofort setzten wieder ziemlich starke Vibrationen an ihrem Kitzler ein und ihre Erregung, die durch den Vibrator in ihr schon die ganze Zeit immer stärker wurde, ließ sie leise aufstöhnen. Dieses Mal hörten die Vibrationen an ihrem Kitzler nicht sofort wieder auf. Sie hörte wie aus weiter Ferne ein »Step left« und hob den linken Huf über die nächste Querstange. Doch als sie den rechten Huf nachziehen wollte, berührte sie auch diese Querstange und das Vibrieren in ihr und an ihrem Kitzler wurden noch stärker. Wieder hörte sie ein Stöhnen, dieses Mal lauter als eben, welches von ihr selbst kam. Ihr Unterleib zuckte heftig und sendete Wellen der Erregung in ihren ganzen Körper.
Das »in left«, hörte sie wie durch Watte, doch ihre Beine folgten diesem Kommando automatisch, ebenso wie dem folgenden »go«. Erst als sie kurz vor der Wippe war, hörte das Vibrieren an ihrem Kitzler plötzlich auf. Sie konnte nicht anders als während der nächsten beiden Schritte, tief durch zu atmen. Sie stieg auf die Wippe und als sie deren Mitte erreicht hatte, kippte diese und sie rutschte mehr als daß sie ging, diese herunter. Sie schaffte es gerade noch, sich abzufangen, ohne zu stolpern und lief weiter. Es folgte ein »left« und wenige Meter danach ein »right«. Sie lief auf eine doppelte Reihe senkrecht stehender Stangen zu, die Sehr eng beieinander standen. Hier musste sie langsamer werden, um keine dieser Stangen zu berühren.
Am Ende dieses Hindernisses hingen viele bunte Plastikfäden von einer hoch hängenden Querstange herab und sie wurde unbewusst noch etwas langsamer, da sie nicht wusste, was sich dahinter befinden würde.
Sie zögerte ein wenig, diese zu durchlaufen und wieder setzte ein heftiges Vibrieren an ihrem Kitzler ein. Sie versuchte, dieses so gut es ging, zu ignorieren, doch ihr Körper war der Meinung, dieses voll auszukosten und sendete erneut heftige Wellen der Erregung von ihrem Unterleib aus bis tief in ihr Bewusstsein.
Sie hörte etwas, verstand es aber nicht richtig. Erst das folgende »Sunrise, halt!«, verstand sie und blieb stehen. Sie atmete schneller und hörte wieder ein Stöhnen, welches alle anderen Geräusche übertönte, doch sie schloss die Augen und biss die Zähne zusammen. Sie atmete mehrmals tief durch. Ein »out right«, brachte sie wieder etwas herunter. Sie drehte sich nach rechts und lief beim folgenden »go« mit zitternden Beinen los. Es folgte ein »right« und nach der Drehung ein »fast!«
Das Vibrieren hatte aufgehört und sie lief auf die Hürde zu. Diese reichte ihr bis zum Knie und war komplett geschlossen. Erst als sie kurz vor dieser war, erkannte sie das Wasser dahinter. Sie lief schwer atmend schneller und sprang so weit sie konnte, über die Hürde und schaffte es, erst weit hinter dem Wasser aufzukommen. Dann kam ein »right« und wieder nach einigen Metern ein »left«.
Vor sich befanden sich zwei doppelte Hürden, so hoch wie ihre Knie. Sie nahm Anlauf und übersprang die erste davon, ohne diese zu berühren, doch die zweite war etwas zu weit von der ersten entfernt und sie spürte deutlich, wie sie mit dem linken Huf den zweiten Balken berührte.
Sofort kam ein »right« und gerade in der Drehung setzte der Vibrator erneut ein. Anscheinend war der Balken den sie gerade berührt hatte, gefallen.
Sie stöhnte laut auf und hätte dadurch beinah das »left« nicht gehört. Sie lief nach links aber bei jedem Schritt machte sich der Vibrator in ihr bemerkbar. Ihre Erregung steigerte sich mit jedem einzelnen Schritt, doch noch konnte sie dem widerstehen und lief weiter. Vor sich sah sie den Kreis in dem sie gestartet war.
Kurz bevor sie diesen betrat, kam ein »halt.« Sie hielt genau in dem Kreis an. Ihr Körper forderte immer intensiver sein Recht nach Erlösung. Wie aus weiter Ferne hörte sie ein »turn right.« Sie drehte sich um, so daß sie genau auf die Slalomstangen blickte und schaffte es nun nicht mehr, ihre Erregung zu unterdrücken. Sie kniff die Lippen zusammen und atmete durch die Nase ein und aus. Doch das Vibrieren hörte einfach nicht auf. Als sie anfing, am ganzen Körper zu zittern, ließ sie sich auf die Knie fallen und gab sich ihrem Höhepunkt hin.

Als sie wieder bei sich war, hörte sie lautes Klatschen. Neben sich sah sie zwei Füße stehen. Sie stand auf und hörte Herrin Rebeccas Stimme: »Das hast du toll gemacht Sunrise.« Herrin Rebecca legte ihr die Führleine an und führte sie von dem Platz herunter zu einen Paddock in dem einige Ponys standen. Bevor sie sie herein brachte, streichelte Herrin Rebecca ihr lange die Schulter und gab ihr ein Stück Müsliriegel zu Fressen. »Du warst richtig gut Sunrise, fast so gut, wie beim Training.«
Herrin Rebecca nahm die Hand herunter und führte sie durch das Gatter in den Paddock, wo sie ihr die Leine ab nahm. »So, bis nachher Sunrise«, sagte sie, streichelte ihr noch einmal die Wange und verließ den Paddock.
Sunrise schaute ihr nach, bis sie auf der untersten Reihe der Tribüne Platz genommen hatte.

»Das war richtig gut«, sagte jemand neben ihr. Sie drehte sich um und sah in das Gesicht von Julietta. Diese grinste verlegen. »Ich bin zwei mal mitten auf dem Kurs gekommen. Ich konnte einfach nichts dagegen machen. Du warst die Erste, die ich heute gesehen hab, die es geschafft hat, bis zum Ende durchzuhalten. Alle Anderen sind schon beim Laufen gekommen. Das kostet ganz schön Zeit, wenn man nicht weiter laufen kann.«
Sunrise schaute Julietta abwesend an, sie musste erst einmal wieder richtig zu Atem kommen. Doch reden konnte und wollte sie im Moment gar nicht, also nickte sie lediglich und lehnte sich dann an den Zaun des Paddocks.
Erst nach einigen Minuten hatte sie sich soweit erholt, daß sie zur Tränke gehen und dort etwas trinken konnte.
»Möchtest du nicht reden?«, hörte sie Juliettas Stimme hinter sich.
Sie drehte sich um und sah in Juliettas lächelndes Gesicht. Sie schüttelte nur leicht den Kopf, zu mehr war sie immer noch nicht fähig.
»Na gut, in Ordnung. Kommst du trotzdem mit zum Zaun? Dann können wir uns die anderen ansehen.«
Sunrise nickte leicht, folgte Julietta bis zum Zaun und lehnte sich neben ihr an diesem an. Zusammen beobachteten sie, wie das nächste Pony dabei war, den Parcours zu laufen.
Am Stall, neben dem Platz, gab es eine Anzeigetafel. Auf dieser gab es zwei Felder. Im linken Feld standen die Namen der Hengste, es waren fünf an der Zahl und rechts die der Stuten.
Oben standen die Jenigen, die bereits gelaufen waren in der Reihenfolge der aktuellen Platzierung und darunter die, die noch laufen mussten oder gerade an der Reihe waren.
Neben den Namen standen Zeit und Punktestand.
Von den 9 Stuten mussten noch drei Laufen und zu ihrem Erstaunen stand ihr eigener Name gerade auf dem zweiten Platz. Diese Tatsache holte sie ein Stück weit aus ihrer eigenen Welt zurück in die Realität, nicht jedoch weit genug um sich der Bedeutung dessen voll bewusst zu werden.

Sie beobachtete das Pony, welches gerade an der Reihe war, den Parcours zu laufen. Es war gerade durch den Ring gesprungen, der leicht an den Seilen mit denen er befestigt war, hin und her schwang. Ein rotes Licht an einem der Pfosten an denen der Ring hin, zeigte einen Fehler an und das Pony krümmte sich leicht zusammen. Trotzdem lief es auf das nächste Hindernis zu und blieb vor diesem stehen. Seine Trainerin rief »step left«, doch das Pony machte einen Schritt mit dem rechten Huf, was ihm einen weiteren Fehlerpunkt einbrachte. Wieder krümmte es sich zusammen und statt einen weiteren Schritt zu machen, sackte es zusammen und berührte dabei zwei der frei schwingenden Stangen. Es legte den Kopf in den Nacken und schrie seine Lust laut heraus. Seine Trainerin, die neben dem Hindernis stand, schüttelte den Kopf und ließ die Schultern hängen. Das Pony rappelte sich auf und machte zitternd einen weiteren Schritt. Doch wieder berührte es gleich zwei der Stangen. Wieder bäumte es sich auf und ließ sich nach vorn über fallen, wobei es die nächsten Stangen berührte. Wild zuckend lag es auf den Stangen und schwang mit diesen hin und her, während es sich seinem Höhepunkt hingab. Die Trainerin schloss die Augen und ließ den Kopf hängen. Das lachen, welches von der Tribüne zu hören war, verstummte und machte einem eher mitleidigen Murmeln Platz, womit Sunrise überhaupt nicht gerechnet hatte.
Als auch dieser Höhepunkt abgeklungen war, versuchte es, aufzustehen. Doch seine Trainerin ging zu ihm, kniete sich neben es und hob die linke Hand weit in die Höhe. Sie half dem Pony auf und stützte es, als sie vom Platz gingen.
Zwei Helfer kamen auf die Beiden zu, doch die Trainerin hob ablehnend die Hand.
Die Beiden kamen auf den Paddock zu. Sunrise bemerkte, daß das Pony sehr enttäuscht zu sein schien. Die Trainerin nahm es in die Arme und schien es zu trösten. Sie fragte irgend etwas, worauf hin das Pony den Kopf schüttelte. Darauf hin nickte die Trainerin und brachte das Pony in den Paddock. Ohne auf die anderen Ponys zu achten, trottete es zu den Strohballen die in einer der Ecke lagen und setzte sich.
Während dessen sagte Jutta Liebenstein bereits das nächste Pony an.

Das nächste Pony absolvierte den Parcours mit nur einem Fehler und zudem auch ziemlich schnell. Sein Name erschien, nachdem es wieder in dem Kreis stand, an erster Stelle und Sunrise’ Name rutschte dadurch eine Stelle weiter nach unten.
Auch das letzte Pony legte einen guten Start hin und lief ohne Fehler, bis es zum letzten Hindernis, den beiden doppelten Hürden, kam. Dort passierte ihm bei der ersten Hürde bereits ein gravierender Fehler, indem es beide Balken herunter stieß. Es zuckte zusammen und stieß bei der zweiten Hürde ebenfalls einen Balken herunter. Auf dem letzten Stück vor dem Ziel blieb es stehen und beugte sich vorn über. Man konnte deutlich sehen, daß es ihm nicht möglich war, weiter zu laufen. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit richtete es sich wieder auf und lief weiter bis in den Kreis, wo es sich umdrehte.
Sein Name erschien auf dem vierten Platz und der Wettbewerb war zu Ende.

Jutta von Liebenstein bat alle Ponys und ihre Trainer noch einmal auf den Platz.
Die Trainerinnen und Trainer kamen um ihre Ponys ab zu holen. Auch Herrin Rebecca war natürlich unter ihnen. Sie legte Sunrise die Führleine an und wartete.
Jutta Liebenstein rief die Ponys in umgekehrter Reihenfolge ihrer Platzierung auf. Zuerst kamen die Hengste an die Reihe. Jeder der fünf Hengste bekam eine Schleife an den Brustriemen des Geschirres geklemmt und die Trainer der drei Besten bekamen Pokale überreicht.

Unter dem Applaus der Zuschauer traten die Hengste und ihre Trainer an den Rand des Platzes und die Stuten wurden aufgerufen.
Zuerst wurde das Pony aufgerufen, welches den Kurs nicht beendet hatte. Das Publikum applaudierte lange und laut, als dieses mit seiner Trainerin den Platz betraten. Es bekam eine braune Schleife an den Brustriemen geklemmt. Die nächsten drei Ponys bekamen grüne Schleifen und das Pony, welches den fünften Platz belegte, eine rote.
Nun kam das Pony an die Reihe, welches auf den letzten Metern anhalten musste. Auch bei diesem gab es einen längeren und lauteren Applaus als bei den Anderen. Es bekam eine blaue Schleife.
»Auf Platz drei folgt Sunrise mit ihrer Trainerin Rebecca Winter. Dies ist Sunrise’ erste Platzierung auf einem Turnier. Sie hat einen guten dritten Platz erlangt und sich bis zum Schluss zusammen genommen. Ich denke, von ihr werden wir demnächst noch viel Gutes zu hören bekommen«, sagte Jutta Liebenstein. Rebecca führte Sunrise zu der Stelle, an der auch alle anderen Ponys die Schleifen bekommen hatten, während Jutta Liebenstein ihre Zeit und die erreichten Punkte verkündete. Der Mann, der ihr die weiße Schleife an den Brustriemen klemmte, war Ninas und Charlottes Großvater. Er überreichte Rebecca einen kleinen Pokal und gratulierte beiden. Sunrise knickste vor ihm und Rebecca bedankte sich, als er ihr die Hand schüttelte. Dann reihten sie sich bei den anderen Ponys ein und das nächste Pony wurde aufgerufen. Es bekam eine silberne Schleife und das Pony auf dem ersten Platz eine goldene.
»Die Schleifen gehören den Ponys, die kommt dann an die Tür deiner Box«, sagte Herrin Rebecca leise, währen Jutta Liebenstein den Wettbewerb für beendet erklärte.
Sie machte noch die Ansage, daß der Wettbewerb im Springen in einer halben Stunde begann und dann verließen Ponys und Trainer unter Applaus den Platz.

Herrin Rebecca führte Sunrise zurück zum Transporter. Sie betraten diesen und Rebecca schloss die Tür. Madonna und Holly, die bereits auf sie warteten, gratulierten ihr und umarmten sie. Beide kommentierten Sunrise’ Lauf, während Herrin Rebecca sie abschirrte und begann, sie abzubürsten.
Mit Rebeccas Hilfe schirrte Silke Madonna an und machte sie für den Springwettbewerb fertig. Natürlich wollte Holly Madonna beim Springen zusehen und auch Sunrise wollte sich das nicht entgehen lassen. So gingen sie gemeinsam wieder zum Platz, der gerade umgebaut wurde.
Es war erstaunlich, wie schnell die Hindernisse des Parcours weggeräumt und die Hürden aufgebaut waren.
Rebecca brachte Holly und Sunrise in den Paddock gegenüber der Zuschauertribüne und ging dann weiter um sich einen Platz auf der Tribüne zu suchen.

Wieder stellte Jutta Liebenstein zuerst die Ponys vor und diese wurden dann in den Paddock hinter der Tribüne gebracht.
Zuerst waren die sieben Hengste an der Reihe und nach ihnen die Stuten. Madonna war als dritte an der Reihe und absolvierte den Lauf ohne auch nur einen einzigen Fehler und belegte auf Anhieb den ersten Platz. Da aber noch sieben weitere Ponys folgten, hatte das noch lange nichts zu sagen. Doch es gab nur ein Pony welches so wie Madonna ohne Fehler lief. Dieses war drei Sekunden schneller als Madonna und so endete dieser Wettbewerb damit, daß Madonna den zweiten Platz belegte.
Bei der Siegerehrung bekam sie einen angemessenen Applaus und eine silberne Schleife. Da von den zehn Stuten nur die Hälfte das Springen überhaupt beendet hatte, bekam keine eine grüne Schleife.
Als sie zum Abendessen wieder im Transporter waren, fragte Sunrise nach, was es mit den Farben der Schleifen auf sich hatte. Zu aller Überraschung war es Silke, die ihr antwortete: »Die ersten Fünf bekommen gold, silber, weiß, blau und rot. Alle anderen, die sich platziert haben, bekommen grüne Schleifen und die, die den Wettbewerb nicht beendet haben, bekommen braune Schleifen.«
Sowohl Rebecca als auch Sunrise schauten sie erstaunt an. Und für einen Moment machte Silke sogar einen recht selbstsicheren Eindruck, der aber sofort wieder in Unsicherheit umschlug, als sie bemerkte, daß alle sie ansahen.
»Entschuldigung, ich habe das nachgelesen«, sagte sie leise und senkte den Kopf.
Rebecca und Sunrise warfen sich einen kurzen Blick zu und aßen weiter.
»Und was ist mit den Pokalen?«, wollte Sunrise nun wissen.
»Was soll damit sein?«, fragte Holly. »Es gibt drei Stück, gold, silber und bronze. Wem die gehören, darüber kann man sich streiten. Entweder dem Team, dem Stall oder dem Trainer. Aber meistens bleiben die im Stall, auch wenn Pony oder Trainer zu einem anderen Stall wechseln. Aber die Schleifen die gehören dem Pony. Meistens kommen die an die Tür der Box. Da du aber genau wie ich keine feste Box hast, kannst du sie bei dir zu Hause aufhängen.«
»Und wenn du Pokale gewinnst? Wo kommen die dann hin? Hierher oder nehmt ihr die mit nach Hause?«, fragte Rebecca.
Holly schaute sie eine Weile nachdenklich an. »Ich bin ja eigentlich in gar keinem Stall. Und wenn ich es schaffen sollte, hier einen Pokal zu gewinnen, ich bin einfach zu lange aus dem Training, als das ich noch mal die selbe Leistung bringen kann, wie früher, dann kommen die hier in die Vitrine. Aber beim nächsten Turnier werde ich wieder Madonnas Trainerin sein, dann ist wieder alles beim Alten.« Sie schaute nun etwas wehmütig, aber nicht mehr so traurig wie vorher, wenn es um dieses Thema ging. »Ich habe damals einfach so aufgehört. Aber jetzt will ich es einfach noch mal versuchen und einen ordentlichen Abschluss als Pony haben. Und vielleicht gewinne ich noch mal die eine oder andere Schleife. Und dann werde ich mich wirklich als Pony zurück ziehen und Trainerin bleiben. Und vielleicht spiele ich ab und zu mal für ein Wochenende Pony. Dann kann ich, wenn du mal wieder weg läufst, mit lachen anstatt hinter dir her zu rennen«, sagte sie und schaute Sunrise grinsend an.
Darauf hin mussten sowohl Sunrise als auch Rebecca lachen.

»Warum willst du denn aufhören? Vielleicht finden wir ja eine Möglichkeit, daß du trotzdem Pony bleiben kannst«, wandte Madonna ein, die bisher noch gar nichts gesagt hatte. »Vielleicht können wir ja abwechselnd an den Turnieren teilnehmen.«
Holly schüttelte den Kopf und sah lächelnd zu Madonna. »Das wird nicht funktionieren. Wenn wir wieder zurück sind, bin ich wieder Trainerin, dafür werde ich schließlich bezahlt. Da habe ich gar keine Zeit, selber zu trainieren. Und außerdem, ich bin wirklich einfach zu lange raus. Sicher freue ich mich, daß es mir wieder Spaß macht, aber Hollys Zeit ist einfach um, jetzt ist Madonna dran.«

Nach dem Abendessen brachten Silke und Rebecca die drei Ponys noch mal nach draußen und richteten dann die Küche wieder her.
Rebecca kam kurz darauf zu den drei Ponys und sagte, daß sie sich mit einigen anderen Trainern und Trainerinnen verabredet hatte. Zusammen wollten sie in eine nahegelegene Gaststätte gehen.
Silke sollte während dessen auf die Drei aufpassen. Diese nahm sich einen Klappstuhl und setzte sich mit einem Pad etwas abseits, so daß die Drei sich mit den Ponys die im Paddock nebenan standen, unterhalten konnte.
Als es dämmerte, brachte Silke die Drei in den Transporter und nahm ihnen Handschuhe, Stiefel und Geschirre ab, wobei sie nur das allernötigste redete. Sunrise war zwar müde, wollte aber noch wach bleiben, bis Herrin Rebecca zurück kam. Doch irgendwann schlief sie dann doch ein.
Sie wachte aber bereits nach kurzer Zeit wieder auf, weil sie etwas hörte. Zuerst dachte sie, Herrin Rebecca sei zurück gekommen, doch dann erkannte sie, daß es andere Geräusche waren. Das Stöhnen, und leise quietschen kam von Madonnas Liege her. Sie drehte sich leise um und erkannte im schwachen Schein der Nachtleuchte, daß Madonna nicht alleine dort lag. Holly lag bei ihr und die Beiden waren in ein recht intensives Liebesspiel vertieft.
Einerseits wollte Sunrise nicht stören, aber andererseits wollte sie den Beiden auch nicht unbedingt dabei zuhören müssen. Leise stand sie auf und schlich barfuß zur Tür die zum Wohnbereich des Transporters führte. Sie wollte zu Herrin Rebecca und bei ihr schlafen, doch statt Herrin Rebecca, saß Silke am Tisch in der Küche. Sie hatte vor sich eine leere Tasse stehen und schaute abwesend und mit leerem Blick gerade aus.

»Was ist denn mit dir los?«, fragte Sunrise erstaunt.
Silke reagierte überhaupt nicht und schaute weiter ins Leere. Erst als Sunrise sie vorsichtig an der Schulter berührte, schaute sie auf und erkannte Sunrise.
Sie sprang auf und kniete sich vor Sunrise. »Entschuldigung Herrin, ich habe nur nachgedacht«, sagte sie leise.
»Worüber?«, fragte Sunrise erstaunt und deutete Silke, sich wieder zu setzen.
»Es ist nicht schmutzig und man wird auch nicht krank davon, oder?« fragte Silke und wandte etwas verschämt den Kopf ab.
Sunrise hatte gerade nicht die geringste Ahnung, worauf Silke hinaus wollte. »Ich… verstehe nicht ganz.«
»Es hat so ausgesehen, als ob es den Meisten gefallen hat. Und Holly und Madonna, denen macht das doch auch Spaß, so wie sich das anhört. Und… und gestern Abend, als Sie und Herrin Rebecca… Das hat sich nicht so angehört, als ob Ihnen das keinen Spaß gemacht hat Herrin.« Auch wenn es kaum möglich war, senkte Silke den Kopf noch ein Stück. »Entschuldigung, ich wollte nicht lauschen, aber ich lag im Bett und habe das gehört. Und es… das… Ich meine… Es hat sich schön angehört.«
»Was?« Schlagartig war sie trotz dem sie noch den Fellanzug trug, komplett in der Realität angelangt und schaute Silke verwirrt an. »Du meinst Sex?«, fragte sie.
»Ja Herrin.«
»Schmutzig? Ähm, manchmal schon, aber ähm… Schlimm ist das doch nicht. Aber wieso sollte man davon denn krank werden?«, fragte Mara, die noch immer leichte Probleme hatte, Silkes Erklärung zu folgen.
«Wirklich?«, Silke sah sie etwas erstaunt an. »Was ist denn daran schmutzig? Ich meine, die Beiden«, sie deutete zum hinteren Bereich des Transporters »haben sich doch heute Morgen erst geduscht. Und in der Schule haben wir gelernt, daß man davon auch nicht krank wird, jedenfalls nicht, wenn nicht jemand schon krank ist.«
Mara schaute Silke an und wurde ein wenig rot im Gesicht, was Silke aber dank der Haube nicht sehen konnte. »Naja, manchmal wird es etwas ähm… feucht«, versuchte Mara zu erklären.
Silke nickte, aber ob sie verstand, was Mara damit ausdrücken wollte, erkannte diese nicht.
»Wer hat denn gesagt, daß man davon krank wird?«, fragte Mara und hoffte, so das Thema in eine für sie etwas weniger peinliche Richtung zu bringen.
»Naja, alle haben das gesagt, alle zu Hause meine ich.«
»Zu Hause? Deine Eltern haben dir sowas gesagt? Haben sie dich denn nicht ähm, aufgeklärt?«
»Nicht so, wie Miss Noemi. Sie hat mich nach dem Unterricht zu sich gerufen und mir Bilder gezeigt und so.«
»Bilder?« Vor Maras innerem Auge spielten sich seltsame Szenen ab.
»Ja Herrin. Bilder. Von Männern und von Frauen und wie es drinne in einem aussieht. Und dann hatte sie eine Gurke aus der Küche geholt.«
Mara kam bei dieser Erklärung ein ganz bestimmtes Bild in den Sinn, welches so gar nicht zu einer Lehrerin passen wollte. »Eine Gurke?«, fragte sie mit einer Mischung aus Staunen und Entsetzen.
»Ja Herrin, eine Gurke, so eine große Gewürzgurke. Und dann musste ich damit üben.«
»Was?«, entfuhr es Mara und sie nahm sich vor, Miss Isabella darauf an zu sprechen.
»Ja, das hat ziemlich lange gedauert. Das Gummi ist mir einmal sogar gerissen und dann ist es immer wieder ab gerutscht. Die Gurke war irgend wie viel größer als das auf den Bildern, ich meine, was Männer da haben.«
»Gummi?« Mara begann langsam zu begreifen und hoffte, daß diese Erkenntnis sie nicht täuschte.
»Miss Noemi hat gesagt, es ist besser, wenn ich weiß, wie das funktioniert, auch wenn ich dieses Stäbchen im Arm habe. Sie hat gesagt, sowas sollte eigentlich jeder Mensch wissen. Aber ich habe das nicht gewusst.« Silke senkte wieder den Kopf.
»Sie hat dir gezeigt, wie man ein Kondom benutzt?«, hakte Mara nach, um Gewissheit zu bekommen.
»Ja Herrin.«
»Das hat meine Mutter mir gezeigt, als ich ähm, als ich erwachsen geworden bin, wenn du weißt, was ich meine.« Mara erinnerte sich an den Tag, als ihre Mutter bemerkt hatte, daß sie versuchte, ihre Unterhosen selbst zu waschen. Sie war damals gerade neun Jahre alt gewesen und ihre Mutter hatte ihr wirklich einiges erklärt und sie auch üben lassen, allerdings hatte sie dazu keine Gewürzgurke verwendet sondern einen Vibrator. Mara musste lachen, als sie daran dachte, wie erschrocken sie damals war, als sie an den Schalter gekommen war und dieser sich eingeschaltet hatte. ’Was? So wackeln die?’ hatte sie ihre Mutter entsetzt gefragt. Das hatte einige weitere Erklärungen nach sich gezogen und ihr ihren ersten Vibrator beschert, den ihre Mutter ihr tags darauf gekauft und ihr augenzwinkernd viel Spaß gewünscht hatte. Sie hatte diesen Vibrator nie angerührt. Wenn sie sich recht erinnerte, müsste der noch immer im Kleiderschrank liegen, ganz unten und ganz hinten, unter irgend welchen alten Sachen, die sie nicht mehr angezogen hatte.
»Hat deine Mutter dir das denn nicht erklärt?«, fragte Mara.
»Nein Herrin. Als ich...« Silke schaute Mara kurz an und war ihr dankbar für diese Formulierung »Als ich erwachsen geworden bin, hat sie mir auch vieles erklärt. Sie hat gesagt, daß Sex nur dazu da ist, daß der Mann Spaß hat und um Kinder zu bekommen, wenn der Mann das so will. Eine Frau, die Spaß daran hat, ist wider die Natur, hat sie mir gesagt.« Sie seufzte leise. »Und eine Woche später bin ich in die Frauenschule gekommen.«
»Was ist denn eine Frauenschule?«
Silke sah Mara erstaunt an. »Da lernen Frauen alles, was wichtig ist, um eine gute Ehefrau zu werden. Kochen, Putzen, Kindererziehung und daß man nur reden darf, wenn man gefragt wird und daß Frauen dafür da sind, um ihrem Mann Freude zu bereiten.« Silke schien erstaunt darüber, daß Mara so etwas nicht kannte.
»Ihrem Mann? Und was ist, wenn eine Frau eine andere Frau liebt?«, wollte Mara wissen.
»Das ist gegen die Natur. Wir haben da gelernt, daß Frauen keinen Spaß haben dürfen. Ein Mann darf seine Frauen schlagen, wenn sie dabei Spaß hat oder wenn sie selbst« Silke schien nach dem richtigen Ausdruck zu suchen und blickte hilfesuchend zur Decke. »wenn sie sich da unten anfassen.«

In der folgenden Stunde erfuhr Mara immer mehr von Silkes Leben, bevor sie in die Schule gekommen war. Dazu musste sie nur gelegentlich nachfragen. Sie hatte das Gefühl, daß Silke sich gerade einiges von der Seele redete und hörte einfach zu.
Silke war in einem kleinen Ort im Schwarzwald aufgewachsen. Dieses Dorf war ziemlich abgelegen und es gab nur wenig Kontakt zur Außenwelt. Die Bewohner des Dorfes gehörten einer Gemeinschaft an, die so wie Mara es verstand, überall auf der Welt in solch abgeschiedenen Dörfern lebte. Diese Gemeinschaft hatte wohl irgend einen religiösen Hintergrund.
Anscheinend waren die Frauen dieser Gemeinschaft tatsächlich nur dafür zuständig, den Männern zu dienen und ihnen zu gehorchen. Sie durften viele Dinge nur mit Erlaubnis ihres Vormundes, entweder der Vater, der älteste Bruder oder der Ehemann, machen. Selbst einkaufen und Besuche beim Arzt fielen darunter. Nichteinmal lesen durften die Frauen, was sie wollten. Sie durften nur bestimmte Kleidungsstücke tragen, die sie komplett verhüllten, lange Röcke, hochgeschlossene Jacken mit langen Ärmeln und Hüte mit Schleier.
Dazu kam, daß eine Frau mit Beginn ihrer Pubertät einen Keuschheitsgürtel bekam, von dem nur der Vormund einen Schlüssel besaß.
Alles, was Silke tat, geschah unter Aufsicht, selbst zur Schule durfte sie nur unter Aufsicht eines Bewachers gehen. Dies war meist der Vater eines Mädchens, der von Haus zu Haus ging und diese abholte, in die Schule brachte und danach auch wieder nach Hause.
Nach dieser Erklärung schüttelte Mara nur verständnislos den Kopf. Sie stand auf und wollte Tee kochen, doch Silke kam ihr zuvor. Sie ging zur Küchenzeile und kochte eine Kanne Tee, den sie mit Zucker, Milch, Zitrone und Keksen servierte.

»Aber wie bist du denn dann in die Schule gekommen? Hast du dich freiwillig gemeldet?«, wollte Mara wissen, nachdem sie einen Schluck getrunken hatte.
Silke schüttelte den Kopf und erzählte, daß sie, als sie 15 Jahre alt war, einem Mann versprochen wurde. Dieser lebte in einem Dorf in Nordamerika, welches der Gemeinschaft gehörte. Dieser Mann war fünfzehn Jahre älter als Silke und hatte bereits eine Frau, die ihn allerdings alleine nicht zufrieden stellte. Die Hochzeit sollte stattfinden, als sie achtzehn Jahre alt war. Silke hatte diesen Mann mehrmals getroffen, dabei durfte sie, wie es bei ihnen üblich war, nicht sprechen, aber was sie von ihm bei diesen wenige Treffen erfahren hatte, hatte ihr Angst gemacht. Daß er sie ständig im Haus anketten wollte, war nur ein kleiner Teil dessen, was er sich vorstellte.
Der Mann war bereits angereist und alles für die Hochzeit vorbereitet. Als Silke dann allerdings gesehen hatte, daß er die Frau, mit der er bereits seit fünf Jahren verheiratet war, geschlagen hatte, hatte Silke es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Am Tag vor der geplanten Hochzeit hatte sie einen unbeobachteten Moment genutzt und war weggelaufen. Sie war aus dem Dorf, welches mit einem hohen Zaun befestigt war, geflohen und hatte es geschafft, bis zur Straße zu kommen. Dort hatte sie sich vor den Männern des Dorfes, die sie verfolgten, versteckt. Sie war drei Tage lang im Wald herum geirrt. Immer wieder versteckte sie sich und änderte die Richtung, weil sie glaubte, die Männer zu hören, die sie verfolgten. Sie hatte Hunger und Durst und war kurz davor gewesen, aufzugeben und sich ihnen zu stellen, als sie zu einem Dorf kam.
Dort hatte sie das erste Mal in ihrem Leben andere Menschen gesehen als die aus ihrem Dorf. Zwar hatte sie Angst, daß die Leute sie zurück bringen würden, aber da sie seit drei Tagen nichts mehr gegessen und getrunken hatte, ging sie in einen Laden. Da sie es nicht anders kannte, hatte sie die Sachen einfach mitgenommen, ohne zu bezahlen. Doch natürlich hatte der Ladenbesitzer das mitbekommen und die Polizei gerufen.
Sie hatte gar nicht verstanden, was los war, als die Beamten sie festnehmen wollten. Sie befürchtete, daß diese Männer sie zurück bringen wollten und war aus Angst davor, erneut geflohen. Dabei hatte sie einen der Beamten verletzt, was Mara an ihre eigene Geschichte erinnerte. Die Beamten brachten sie zur Wache und verhörten sie. Silke hatte dort erst wirklich begriffen, daß sie wegen Diebstahl verhaftet worden war.
Am Tag darauf wurde sie in ein Gefängnis gebracht. Dort wurde ihr der Keuschheitsgürtel abgenommen und sie bekam Kleidung, die sie noch nie gesehen hatte und sie bekam keinen Rock sondern das erste Mal in ihrem Leben Hosen. Außerdem bekam sie einen Anwalt. Diesem erzählte sie ihre Geschichte, doch anscheinend verstand er nicht genau die Zusammenhänge. Aber er erklärte Silke, daß sie nie wieder zurück nach Hause gehen musste, wenn sie das nicht wollte.
Das allein reichte Silke und sie war erleichtert, daß sie den Mann, dem sie versprochen war, nicht heiraten musste. Als sie am nächsten Tag vor Gericht gebracht und zu 6 Jahren wegen Diebstahl, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Angriff auf einen Polizeibeamten verurteilt wurde, verstand sie gar nicht, was überhaupt alles auf sie zukommen sollte. Auf die Frage der Richterin, ob Silke ins Gefängnis gehen oder Serva werden wollte, antwortete ihr Anwalt, daß es für Silke besser wäre, in die Schule zu gehen und zwei Tage später war sie dann nach Horizons in die Schule gebracht worden. Dort erst begriff sie, was nun mit ihr passieren würde und sie erfuhr von den anderen Schülerinnen auch, wie es außerhalb des Dorfes zuging.

Anscheinend fehlte ihr einiges an grundlegendem Wissen und viele Zusammenhänge schien sie ebenfalls noch nicht verstanden zu haben, wie Mara feststellte. Sie war froh, daß sie niemand dazu zwingen durfte, mit ihr zu schlafen und das sie niemanden heiraten musste, den sie nicht heiraten wollte, alles Andere war ihr entweder egal oder sie begriff die Zusammenhänge einfach noch nicht. Aber nun wusste Mara, warum Silke so schüchtern und oft auch ängstlich schien. Mara begriff, daß Silkes früheres Leben und die Zukunft, die sie in dieser Gemeinschaft gehabt hätte, sich vom Leben als Serva nicht wesentlich unterschied und daß sie selbst als Serva wahrscheinlich viel freier war, als sie es sonst je gewesen wäre.

Mara merkte langsam, daß sie ziemlich müde war und als sie auf die Uhr schaute, stellte sie fest, daß es schon nach Mitternacht war. So lange war sie schon seit langer Zeit nicht mehr wach gewesen. Sie trank ihren Tee aus und beschloss, wieder nach hinten zu gehen um sich schlafen zu legen. Holly und Madonna würden jetzt bestimmt auch schon schlafen. Sie schickte Silke, die ebenfalls recht müde aussah, ins Bett und wollte selbst wieder nach hinten gehen.
Gerade als sie aufstehen wollte, hörte sie draußen Stimmen und die Tür öffnete sich.
»Pssst.«, sagte jemand. »Wir müssen leise sein, die Anderen schlafen sicher schon«, sagte die Stimme laut genug um jeden in der Nähe aufzuwecken lachend.
In der Tür erschien Herrin Rebecca, die sich noch einmal umdrehte. »Ich glaube, dafür ist es zu spät, so wie du rum schreist, wachen sowieso alle auf«, sagt sie und kicherte laut.
Durch die Unterhaltung mit Silke war Mara wieder weit genug sie selbst um zu erkennen, daß Herrin Rebecca und Nina, die nun ebenfalls herein kam, ziemlich angeheitert waren.
»Ach wo, die schlafen alle tief und fest, komm, ich mache uns noch einen Tee«, sagte Herrin Rebecca und drehte sich um.
»Ich glaube, wir haben sie doch wach gemacht«, kicherte Nina und kam ebenfalls herein.
Mara schaute die Beiden erstaunt an. Das Herrin Rebecca so angeheitert war, hatte sie noch nie erlebt.
»Huch«, sagte Herrin Rebecca, als sie Mara bemerkte. »Sunrise, warum bist du denn nicht in deinem Bett?«, fragte sie.
Nina warf ihr einen kurzen Blick zu und sagte: »Hoppla, ich glaube, es ist wohl besser, wenn ich gehe. Ich wünsche euch eine gute Nacht.« Sie drehte sich um und ging.
Herrin Rebecca schaute Nina hinterher und wandte sich dann an Mara. »Entschuldigung, aber ich glaube, ich habe wohl ein paar Gläser Wein zu viel getrunken.«
Mara wunderte sich, daß Herrin Rebecca anscheinend versuchte, sich zu rechtfertigen. »Ähm… Ich glaube, es ist noch etwas Tee da. Möchtest du eine Tasse?«, fragte sie.
»Oh ja, das wäre toll mein Schatz.« Herrin Rebecca setzte sich an den Tisch und Mara brachte ihr den Tee mit etwas Zucker und Zitrone, so wie Herrin Rebecca ihn gerne trank.
»Ich glaube, ich sollte wieder nach hinten gehen und mich hin legen«, sagte Mara.
»Möchtest du zu mir ins Bett kommen?«, fragte Herrin Rebecca.
Mara war etwas erstaunt über die Frage. Natürlich würde sie gerne zu Herrin Rebecca ins Bett kommen anstatt hinten alleine auf der Liege zu schlafen, aber sie wusste nicht, ob das mit den Regeln des Wettbewerbs vereinbar war. Doch so spät wollte sie eigentlich auch gar nicht darüber nachdenken. »Doch, schon, aber geht das denn überhaupt?«
»Also du wärst ganz bestimmt nicht das einzige Pony, welches nicht alleine im Bett liegt«, sagte Herrin Rebecca kichernd.
»Meinst du?«, hakte Mara nach.
»Solange du morgen früh als Sunrise wieder raus gehst, kann niemand etwas sagen. Was hier drinne passiert, geht doch keinen was an.«
Mara nickte verstehend. Herrin Rebecca ging ins Bad und wusch sich, während Mara ins Schlafzimmer ging und sich ins Bett legte.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 08.09.18 um 23:49 geändert
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:02.09.18 11:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMaDo

Mein einziger Kommentar dazu ist...!

*!!! Man sollte es verfilmen !!!*

Das wäre endlich mal ein EROTIK-Film der seinem Namen alle Ehre macht!

Vielen Dank für deine Mühen und dein Durchhaltevermögen, uns jedes Wochenende wieder eine, so gelungene, Fortsetzung, in noch dazu solch einer Qualität, ab zu liefern!
Noch mal gesagt....

Eigene Liga

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil!

Gruß Gozar
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:07.09.18 09:36 IP: gespeichert Moderator melden


Super weiter geschrieben und spannend wie immer. Da macht das lesen richtig Spaß.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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HeMaDo
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Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

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  RE: Neue Horizonte - 2 Teil 73 Datum:08.09.18 01:12 IP: gespeichert Moderator melden


Ich muss mich dafür entschuldigen, daß dies nun schon der vierte Teil in Folge ist, der sich fast ausschließlich um Mara/Sunrise dreht, aber rein vom zeitlichen Ablauf her passt nicht viel anderes in die Handlung herein.
Außerdem muss ich mich dafür entschuldigen, daß dieser wieder so lang geworden ist, aber hier gelobe ich Besserung und sehe zu, daß die nächsten Teile wieder die übliche Länge haben. Versprechen kann ich das allerdings nicht.

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Eine kleine Anmerkung zu Hollys Kür, um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, wie diese aussieht: Sie hat für diese dieses Musikstück ausgewählt: www.youtube.com/?watch=?v=izsjRpcgfmk (two steps from hell, empire of angels)
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73



Die Sonne schien matt zwischen den den Lamellen der Jalousie hindurch und zeichnete ein Linienmuster auf das Bett. Ein Strahl leuchtete Johanna direkt ins Auge und weckte sie.
Langsam richtete sie sich auf und stützte sich auf ihrem Ellenbogen ab. So betrachtete sie Larissa eine ganze Weile. Diese schlief noch tief und fest und drehte sich im Schlaf zu ihr herum. Ihre Hände suchten Johannas Körper und schlangen sich um diesen herum. Zum Glück war heute Samstag und so mussten weder sie noch Larissa in die Werkstatt. Den Morgenlauf hatte sie Larissa untersagt, solange sie die Clinger noch trug. Das musste wirklich niemand zu sehen bekommen.

Johannas suchte mit ihrem Blick Larissas Gesicht, von dem im Moment nur die Augen wirklich zu sehen waren. Selbst jetzt, wo sie diesen Clinger im Gesicht trug, bei dem sich an Stelle eines Mundes eine voll ausgestaltete Vulva befand, sah sie noch süß und unschuldig aus, aber der Eindruck täuschte, wie Johanna wusste. Unschuldig war Larissa ganz bestimmt nicht.
Zumindest hatte sie es, von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet, faustdick hinter den Ohren, während sie bei anderen Dingen noch viel zu unbefangen war.
Ja, in gewisser Weise war Larissa eine äußerst unschuldige, junge Frau, die nur zufällig eine sehr starke Libido hatte. Aber so wie es im Moment aussah, würde Larissas Libido zumindest noch heute auf die Probe gestellt werden. Und Johanna hatte sich vorgenommen, dies auszunutzen. Sie liebte Larissas Blick, wenn sie bis zur äußersten Grenze erregt war und keine Möglichkeit hatte, dieser Erregung ihren Lauf zu lassen. In diesen Momenten war Larissa bereit, immer weiter zu gehen und ihre Grenzen auszuweiten.
Johanna wusste, daß sie sehr vorsichtig sein musste um Larissas Grenzen nicht einzureißen und am Ende noch ihre Tabus zu brechen, doch zum Glück hatte sie selbst in etwa die selben Tabus wie Larissa.
Ein leises Murmeln kam nun von Larissa und sie öffnete langsam die Augen.
Johanna legte ihre freie Hand auf Larissas Wange, zumindest dort, wo sie an diese heran kam und begann damit, sie sanft zu streicheln. »Schönen guten Morgen meine Kleine«, sagte sie.
Larissa erwiderte den Gruß mit einem leisen Murmeln und schaute ihr verschlafen in die Augen. Ihr Blick zeugte von großem Vertrauen und von großer Lust.
Mittlerweile hatte Johanna herausgefunden, wie sie die Clinger nutzen konnte, um Larissa süße Qualen bescheren konnte, denen diese nichts entgegen zu setzen hatte.
Sie streichelte Larissas sanft durch die Haare und schob sie dann eben so sanft zurück auf das Kissen. Langsam beugte sie sich über sie und näherte sich mit ihren Lippen der künstlichen Vulva. Diese hatte bereits nach einigen Stunden fast Körpertemperatur gehabt. Sie legte ihre Lippen auf die künstliche Vulva und küsste Larissa.
Die Berührungen, so wusste Johanna, wurden an den Crotchclinger übertragen, so daß Larissa sie so spürte, als ob sie sie dort unten küsste. Aber die Berührungen wurden nicht nur an Larissas Vulva übertragen sondern auch an ihren After und natürlich in ihren Mund. So dauerte es keine zwei Minuten und Larissa wand sich unter diesen Berührungen und drückte ihr ihren Körper entgegen. Larissa klammerte sich an ihr fest und zog sich immer weiter an sie heran.
Gestern Abend hatte Johanna das Spielzeug, welches Rebecca entworfen hatte, angelegt und nun spürte sie, wie sich dieses zu voller Größe aufrichtete. Sie beugte sich über Larissa und es dauerte nicht lange, bis sie in sie eindrang und sie mit kräftigen Stößen nahm.

Nun lag sie neben Larissa und streichelte ihren Bauch und ihre Seiten. Die Beine der Clinger waren dabei zwar etwas im Weg, doch sie fand genug nackte Haut, zum streicheln. Larissa wand sich unter ihren Fingern. Ihre Augen verrieten ungebändigte und unbefriedigte Erregung. Nun ergriff Larissa die Initiative und beugte sich über ihre Mitte. Ohne zu zögern nahm Larissa das künstliche Glied soweit in ihrem Mund auf, wie es nur ging und ließ erst von ihr ab, als sie erschöpft und befriedigt auf das Kissen sank, doch Larissa hatte noch immer nicht genug und so musste sie sie fest halten. »Genug meine Kleine. Ich kann nicht mehr«, sagte sie leise.
Larissas Augen verrieten ihr freches Grinsen.

Sie lagen noch eine ganze Weile Arm in Arm im Bett, doch irgend wann richtete Johanna sich auf. »So meine Kleine, ab ins Bad mit dir. Wenn du geduscht hast, kannst du schon mal Frühstück machen.«
Larissa nickte und küsste sie noch einmal, bevor sie aufstand.
Kurz darauf hörte Johanna das Rauschen des Wassers aus dem Bad.

- - -

Sunrise, Holly und Madonna kamen zusammen mit Silke gerade von ihrem morgendlichen Lauf zurück. Dieses Mal hatte Silke sie nicht an der Leine gehabt und so gaben die drei Ponys das Tempo vor, welches Silke ohne Probleme mithalten konnte. Sie waren heute drei Runden gelaufen und dennoch früher zurück als gestern. So hatten sie noch mehr als genug Zeit um sich zu duschen und gingen, nachdem sie sich umgezogen hatten, nach vorne um zu frühstücken.
Rebecca saß bereits mit einer Tasse Kaffee am Tisch und schaute ziemlich müde aus. Mit der freien Hand hielt sie sich den Kopf und hatte die Augen geschlossen. Sunrise kicherte, als sie sie so sitzen sah.
»Was ist denn mit dir los?«, fragte Holly, nachdem sie sich gesetzt hatte.
»Frag nicht. Ich war gestern glaube ich zu lange mit den Anderen unterwegs. Und außerdem vertrage ich keinen Rotwein. Der steigt mir sofort zu Kopf und ich bekomme immer einen Kater davon«, gab Rebecca müde zurück.
Wortlos stellte Silke ihr ein großes Glas Fruchtsaft und ein Glas saure Gurken hin. Dann gab sie Schinkenwürfel in eine Pfanne, die sie anbriet und gab dann zehn Eier dazu.
Diese verteilte sie auf vier Teller und stellte jeder einen davon hin, bevor sie sich an den Tisch setzte.
»He, was ist denn mit dir? Willst du kein Rührei?«, fragte Holly.
»Das steht mir doch nicht zu Miss«, sagte Silke leise.
Holly schüttelte den Kopf, holte einen weiteren Teller und gab etwas von ihrem Ei auf diesen. Auch Sunrise, Madonna und Rebecca gaben etwas von ihrem Ei ab und Holly stellte den Teller vor Silke. »Soweit kommt’s noch. Du bekommst auch etwas davon«, sagte sie.
Schüchtern bedankte Silke sich bei ihr. Rebecca begann zu essen, worauf hin auch Sunrise aß. Dann erst begann auch Silke zu essen. Als Holly das sah, kicherte sie leise in sich hinein.

Heute war Samstag und somit standen die Wettbewerbe in der Dressur, der Parcours mit Sulky und am Abend das 2500 Meter Bahnrennen an. Für die Dressur war eigentlich Madonna gemeldet, diese trat jedoch zurück, damit Holly teilnehmen konnte. Zwar hätten sie auch teilnehmen können, aber Holly hatte in der Kürze der Zeit natürlich keine eigene Kür ausarbeiten können. Da sie aber Madonnas Kür auswendig kannte und diese eben so gut beherrschte, wie Madonna und es etwas seltsam gewesen wäre, wenn beide die selbe Kür abgeben würden, war Madonna zurück getreten.
Für den Parcours am Nachmittag war Sunrise gemeldet und freute sich bereits darauf, da sie für diesen sehr intensiv geübt hatte. Sie hoffte, daß Herrin Rebecca bis dahin wieder einigermaßen auf den Beinen war. Diese hatte sich noch einmal hingelegt um sich auszuschlafen. Sie hatte sich mehrmals bei Sunrise dafür entschuldigt, daß sie sich von den anderen Trainerinnen hatte überreden lassen so viel Wein zu trinken, doch Sunrise winkte beschwichtigend und mit einem Kichern ab.
Eigentlich hätte auch Sunrise am Bahnrennen teilnehmen wollen, doch sie musste einsehen, daß es besser war, ihre Kraft für das morgige Geländerennen aufzusparen und so nahmen nur Holly und Madonna am Bahnrennen teil.

Nach dem Frühstück war es dann an der Zeit, nach draußen zu gehen.
Silke und Nina machten die drei Ponys fertig. Sie bürsteten und putzen erst Madonna und Sunrise, dann kümmerten sie sich ausgiebig um Holly. Gemeinsam richteten sie ihre Mähne und den Schweif. Sie befestigten einen großen Federbusch am Kopfgeschirr und Manschetten mit langem, weichem Fell, welches bei jeder Bewegung hin und her schwang, an den Fesseln. Ihre Hufstiefel und das Geschirr brachten sie mit weichen Lappen auf Hochglanz. Jede Schnalle und jeden Ring putzten sie sorgfältig und entfernten jeden noch so kleinen Fussel von ihrem Anzug.
Durch das polierte Leder und die nun glänzenden Metallteile glitzerte Holly regelrecht in der Sonne.

Kurz bevor sie zum Platz mussten, begann Nina, Hollys Arme und Schultern ausgiebig zu massieren und legte ihr dann den Monohandschuh an. Dieser hatte die selbe hellbraune Farbe, wie ihr Anzug, so daß ihre Arme nun kaum noch zu erkennen waren. Durch den Monohandschuh wurde ihre Brust weit vor geschoben und sie ging sehr gerade, als sie sich auf den Weg machten.

Wieder wurden zuerst alle Ponys von Jutta Liebenstein vorgestellt und wurden dann von ihren Trainerinnen in den Paddock hinter der Tribüne gebracht. Im Gegensatz zu den gestrigen Wettbewerben, durften die Ponys, welche nicht an der Dressur teilnahmen, sich mit ihren Trainern und Trainerinnen an den Zaun direkt am Platz, gegenüber der Tribüne stellen um besser sehen zu können. Jutta Liebenstein bat allerdings darum, ruhig zu bleiben und nicht übermäßig herum zu gehen, um die Teilnehmenden Ponys nicht abzulenken.

Auf der Anzeigetafel erschienen die Namen der elf Ponys, es waren alle samt Stuten, die an der Dressur teilnahmen, und der Wettbewerb wurde mit dem Pflichtteil eröffnet.
Diese war für alle Ponys gleich und so gab es hier nach den ersten Läufen kaum etwas besonderes zu sehen. Die Bewertung der Pflicht erfolgte durch sieben Juroren, die auf einer kleinen Tribüne vor dem Stall saßen und die Ponys aufmerksam beobachteten. Zusätzlich, so hatte Jutta Liebenstein erklärt, wurden die Ponys mit mehreren Kameras aufgenommen und die Figuren nach rein technischen Aspekten von einem Computer bewertet, so daß sich die Juroren auf Ausdruck, Stil und andere Aspekte konzentrieren konnten, die zu bewerten ein Computer einfach nicht in der Lage war.

Holly erreichte bei der Pflicht den vierten Platz, was, wie Nina anschließend erklärte, für ein Pony, welches seit mehreren Jahren an keinem Wettbewerb teilgenommen hat, ein sehr guter Platz war. Diese hatte sich nachdem Holly im Paddock war, zu Madonna, Sunrise und Silke gesellt. Die Kür war eine Musikkür, bei der einige Figuren vorgegeben waren, die in diese eingearbeitet werden mussten, zudem mussten die Figuren und Schrittfolgen auch zur Musik passen und möglichst synchron mit dieser ausgeführt werden.

Es dauerte eine Weile, bis Holly an der Reihe war, aber auch die Kür der anderen Ponys war sehr interessant und auch sehr schön anzusehen. Hier lag das Leistungsniveau offenbar sehr hoch, denn offensichtliche Fehler gab es nur wenige. Also zählte hauptsächlich der Eindruck, den die Ponys hinterließen, die hier so gut wie alleine laufen mussten.

Dann war es an der Zeit, daß Nina Holly aus dem Paddock holen musste. Offenbar hatte sie sie noch einmal geputzt und ihre Mähne gerichtet. Der Monohandschuh, den Nina nach der Pflicht etwas gelockert hatte, war wieder fest geschnürt und zog ihre Ellenbogen dicht zusammen.

Nun wurde Holly aufgerufen und Nina brachte sie zur Mitte des Platzes. Da sie Holly kaum helfen konnte, war diese weitgehend auf sich alleine gestellt und Nina stellte sich an einer der Schmalseiten an den Zaun um Holly nicht abzulenken und ihr anhand des Planes, den sie von Holly bekommen hatte, kleine Hilfen zu geben, wenn diese nicht ganz auf der vorgesehenen Position war.

Holly senkte den Kopf und atmete einmal tief durch, dann stellte sie sich mit gesenktem Kopf gerade hin, streckte ihre Brust weit vor und nahm die Schultern zurück. Dann setzte die Musik ein und das Publikum stellte die Unterhaltungen ein.
Während der ersten Takte der Musik blieb Holly einfach stehen und hob langsam, passend zur Musik den Kopf in die Höhe.
Erst nach einigen weiteren Takten begann sie sich, zu bewegen. Sie machte langsame, ausholende Schritte und ging dabei gerade aus auf Nina zu. Erst als der Rhythmus der Musik einsetzte, begann sie mit ihren ersten Figuren. Alles was sie während der folgenden Minuten vorführte, sah nach einem einzigen Tanz mit einem nicht vorhandenen Partner aus. Sie schaffte es, sich nur durch drehen des Kopfes und mit ihren Schritten, sehr ausdrucksstark zu bewegen, wobei ihre Haltung dabei immer aufrecht blieb.
Sie lief im Takt zur Musik gerade aus und umtanzte einen imaginären Partner in einer engen Volte, lief im Trab eine weite Acht und wechselte dann in einen schnellen Galopp, bei dem sie es aussehen ließ, als liefe sie jemandem hinter her. Es folgte eine Drehung die sie auf der Außenhand lief und wieder einige langsame, weit ausholende Schritte. Dann vollführte sie eine langsame Drehung bei der ihr Kopf immer auf einen Punkt gerichtet blieb und wieder ein langer Trab bis kurz vor den Zaun. Dort hatte sie ihren imaginären Tanzpartner scheinbar erreicht und umrundete diesen, als die Musik etwas ruhiger wurde in einem weiten Kreis, wobei sie ihren Blick in dessen Mitte gerichtet hielt.
Sie machte, als die Musik wieder schneller wurde, einen Sprung und lief dann seitwärts am Zaun entlang bis zu dessen Mitte, so daß es den Eindruck machte, sie liefe vor jemandem weg. Es folgte eine Reihe kleinerer Sprünge die sie genau in die Mitte des Platzes brachten.
Dort schritt sie, während die Musik wieder ruhiger wurde, einen Kreis mit Seitwärts gerichteten Schritten. Als dann die Musik ausklang, trat sie noch einige Schritte vor, bis genau in die Mitte des Platzes, blieb einige Takte lang stehen, ging zum Ende des Musikstückes auf ihr linkes Knie und senkte den Kopf.

Nachdem die Musik vollständig verklungen war, setzte lauter Applaus ein. Erst als Nina zu ihr kam und ihr die Führleine wieder angelegt hatte, stand Holly auf. Nina verbeugte sich zuerst in Richtung des Publikums, drehte sich mit Holly, verbeugte sich vor den Juroren und dann, nach einer weiteren Drehung, vor den anderen Ponys, die mit ihren Trainerinnen und Trainern am Zaun standen. Dann verließen sie den Platz.

Vier der Juroren gaben ihr eine Acht, zwei von ihnen eine Neun und einer sogar eine Zehn. Auf der Anzeigetafel erschien das Ergebnis des Computers, der lediglich zwei Schrittfehler anzeigte, was ebenfalls einer Neun entsprach. Das Publikum, welches bei der Kür ebenfalls abstimmen konnte, gab Holly als einzigem Pony eine Neun. Zusammen gerechnet ergab das eine Gesamtnote von 8,7. Zusammen mit ihrer 7,5 aus der Pflicht ergab das eine Endnote von 8,1, was ihr den zweiten Platz einbrachte. Diesen hielt sie auch als die letzten drei Ponys ihre Kür beendet hatten, noch.

»Wie hat sie das denn geschafft? Sie konnte doch überhaupt nicht üben«, fragte Sunrise leise Madonna, die neben ihr stand.
Madonna kicherte und sagte: »Ganz einfach, das war eine Art Tanz. Und der Tanzpartner war beim Training ich gewesen. Sie hat die Kür also genau so geübt, wie ich, mit den selben Figuren aber spiegelverkehrt.«
»Da hat sie aber ziemlich gut geübt«, sagte Sunrise anerkennend.
»Wir haben uns gegenseitig kontrolliert. Mir hilft das einfach beim Üben«, erklärte Madonna. »Dann erkenne ich meine eigenen Fehler besser und kann sie rechtzeitig korrigieren.«
Sunrise hob verstehend den Kopf.

Silke, die bisher still neben den beiden gestanden und die Leinen gehalten hatte, erinnerte die Beiden mit einem »Psst« daran, nicht zu sprechen und führte sie dann zurück zum Transporter.
Rebecca wartete bereits auf sie und machte Sunrise dann fertig für den Parcours. Sie hatte den Sulky bereits aufgebaut und spannte Sunrise dann an.

-

Wie bei den meisten anderen Wettbewerben auch, wurde die Reihenfolge der Teams beim Parcours mit Sulky ausgelost. Ob das Glück war oder Pech, konnte keine der Beiden so genau sagen. Doch hier war Sunrise in ihrem Element, da sie genau diesen Parcours öfter als alles Andere geübt hatten.
Die Meisten Hindernisse bestanden aus je zwei senkrecht stehenden Kunststoffrohren, jedes etwa zwei Meter hoch und mit einer roten Lampe auf der Oberseite. Der Abstand zwischen diesen beiden Rohren war etwas größer als die Breite eines Sulkys aber immerhin so schmal, daß es etwas Geschick bedurfte, sie nicht zu berühren. Im Grunde genommen war es nur das Pony, welches dafür verantwortlich war, diese nicht zu berühren, denn Korrekturen mit Hilfe der Zügel wären nur bei einem Tempo möglich, welches zu gering gewesen wäre, um den Parcours in der vorgegebenen Zeit bewältigen zu können.
Als Jutta Liebenstein, die auch hier die Ansagen machte, sie aufrief, fuhren sie an den Start und Rebecca hob die Hand zum Zeichen, daß sie bereit waren.
Das Signal einer Hupe zeigte an, daß nun die Zeit lief und der Vibrator schaltete sich ein. Erst ziemlich schwach, doch er würde im Laufe der Zeit immer stärker vibrieren, bis er schließlich bei erreichen der maximalen Zeit die für diesen Kurs angegeben war, mit voller Stärke laufen würde.

Sunrise zog so schnell an, wie sie konnte und passierte das erste Hindernis, ein Tor aus zwei Stangen genau mittig. Beim nächsten Hindernis, der doppelten Schräglage, einmal nach links und einmal nach rechts, kam es hingegen mehr auf Rebeccas Geschick, nicht vom Sulky zu fallen an, zumal Sunrise hier nicht langsamer wurde. Erst beim direkt darauf folgenden Hindernis, einem Slalom aus drei Toren die einen guten halben Meter von der Geraden versetzt waren, wurde Sunrise etwas langsamer. Die drei Tore hatten einen Abstand von ziemlich genau einer Gespannlänge und so war es hier etwas schwerer, diese so anzufahren, daß die Räder des Sulkys sie nicht berührten. Doch das intensive Training auf dem Kurs zu Hause, der genauso aufgebaut war, wie dieser hier, zahlte sich aus und sie bewältigten diesen Slalom ohne Fehler. In der nun folgenden Rechtskehre in der zwei Tore standen, wurde Sunrise wieder schneller und verließ diese genau in der Mitte des Präzisionshindernisses. Es bestand lediglich aus einem etwa 20 Zentimeter tiefen Graben von etwa drei Metern Länge. Dieser Graben war aber so schmal, daß die Räder des Sulkys außerhalb liefen. Sunrise wusste, daß von den Rädern des Sulkys bis zu den Kanten des Grabens auf jeder Seite genau zehn Zentimeter Platz waren, wenn sie genau mittig lief.
Ohne langsamer zu werden, lief Sunrise auf diesen Graben zu und hoffte, diesen genau mittig getroffen zu haben. Doch als sie in der Mitte war, spürte sie einen leichten Zug nach rechts am Zügel. Sie folgte diesem Zug und versuchte, eine Hufbreite weiter rechts zu laufen. Anscheinend hatte das genau gepasst, denn sie verließ den Graben, ohne daß der Sulky in diesen hinein gerutscht war.

Doch durch die Korrektur war sie etwas abgelenkt und erreichte das nächste Hindernis etwas zu weit rechts. Als sie dies bemerkte, war es aber schon zu spät. Zwar spürte sie nicht, daß der Sulky das Hindernis berührte, doch eine Hupe ertönte und keine Sekunde später spürte sie auch schon den Vibrator auf ihrem Kitzler einsetzen und keuchte schwer als ihr Körper auf diesen reagierte.
Sie versuchte, sich zusammen zu nehmen und die Erregung weg zu atmen. Zwar lief der Vibrator auf ihrem Kitzler noch immer, als sie die sogenannte Treppe erreichte, hier ging es mit einer leichten Steigung nach oben, dann eine Gespannlänge in der Waagerechten und in einem leichten Gefälle wieder herunter. Nur unbewusst merkte sie, daß der Vibrator wieder aus war und lief so schnell es ihr möglich war in die folgende Linkskehre, ohne die beiden Tore zu berühren.
Nun folgte der Wassergraben, den sie einfach nur gerade durchlaufen musste. Doch der Boden in diesem 20 Zentimeter tiefen Graben war ziemlich rutschig, deshalb durfte sie hier weder schneller oder langsamer werden, noch war es ihr möglich, die Richtung mehr als nur ein kleines Bisschen zu ändern. Ihre Hufe trafen das Wasser, welches das Fell an ihren Beinen durchnässte und dann spürte sie schon, wie die Räder des Sulkys die Schräge herunterkamen und dieser sie schob. Wenn sie hier ausrutschte, dann war dieser Wettbewerb vorbei, das wusste sie, also strengte sie sich an um einer geraden Linie zu folgen. Das Wasser spritze von ihren Hufen auf und sie spürte den Widerstand des Wassers deutlich, der sie immer langsamer werden ließ. Doch dagegen konnte sie kaum etwas tun und war froh, als es am anderen Ende des Grabens wieder nach oben, auf trockenen Boden ging. Die anderen Ponys würden es hier zunehmend schwerer haben, da der Boden nach dem Graben mit jedem Lauf nasser und rutschiger werden würde.

Die nächsten beiden Hindernisse, die Wippe und das Hindernis in dem sie rückwärts wenden mussten, lagen genau in einer Linie mit dem Graben.
Für einen Moment, überlegte sie, wie sie die Wippe nehmen sollte. Sie entschied sich dafür, diese so schnell es ging, zu nehmen und zog fest an um den Geschwindigkeitsverlust im Wassergraben auszugleichen. Sie kam auf die Wippe und lief hinauf. Erst als sie kurz vor deren Mitte war, spürte sie, wie die Räder des Sulkys diese erreichten. Nun konnte sie nichts mehr ändern und lief weiter.
Die Wippe gab unter ihr nach und sie verlor den Bodenkontakt. Doch sie ließ sich davon nicht beirren und sprang, als ihre Hufe wieder auf das nach unten kippenden Holz trafen, fest ab und erreichte nach einem kurzen Sprung den Boden. Dann spürte sie, wie auch der Sulky schwer auf dem Boden ankam. Ein lautes Raunen kam von den Zuschauern auf der Tribüne. Sie lief weiter bis sie das erste Tor der Wende erreichte und stemmte sich dann gegen den nachschiebenden Sulky. Mehr rutschend als laufend blieb sie einen guten Meter vor der Stange die sich direkt vor ihr befand, stehen und machte noch zwei kleine Schritte, bis sie nur noch wenige Zentimeter vor der Stange stand.

Nun musste sie sich von Herrin Rebecca helfen lassen, denn ohne Hilfe rückwärts zu fahren und dabei auch noch zu lenken war einfach unmöglich.
Am Liebsten hätte sie nun erst einmal tief durchgeatmet, doch dazu ließ Herrin Rebecca ihr keine Zeit. Ein Zug an den Zügeln sagte ihr, daß sie nun langsam rückwärts gehen musste. Gleichzeitig musste sie den Sulky nach links lenken. Trotz der Anstrengung die ihr in den Knochen steckte, konzentrierte sie sich auf die Befehle die Herrin Rebecca ihr über die Zügel gab.
Jetzt etwas weiter rechts, langsam nach hinten gehen, weiter nach links und nun gerade aus. Noch etwas weiter gehen, wieder ein klein wenig nach links.
Nun sah sie das Tor, welches die Ausfahrt der Wende darstellte genau vor sich. Nur noch ein kleines Stück, dann konnte sie wieder los laufen.
Jetzt ist es soweit, dachte sie und lief los. Zwar spürte sie einen kräftigen Zug auf den Zügeln, doch da war es schon zu spät. Die Hupe erklang und das Vibrieren an ihrem Kitzler setzte erneut ein. Zusammen mit dem immer stärker werdenden Vibrieren tief in ihr, spürte sie Wellen der Erregung durch ihren Körper laufen und stöhnte laut auf.
Durch diese Ablenkung hätte sie das laute »Hü Sunrise!« von Herrin Rebecca beinahe nicht gehört. Doch nun lief sie wieder schneller, obwohl ihre Beine zu zittern begannen und sie kurz davor war, ihrer Erregung zu erliegen.
Vergeblich versuchte sie, ihre Erregung zu verdrängen aber sie sagte sich immer wieder, daß sie laufen musste. So schnell es ging, lief sie auf das nächste Tor zu, welches sich in einer Linkskurve befand und passierte es, ohne daß die Hupe ertönte. Doch sie wurde immer langsamer, weil die steigende Erregung ihren Tribut forderte.
»Hü Sunrise!«, rief Herrin Rebecca und untermalte ihr Kommando durch die Peitsche, die sie über Sunrise’ Kopf knallen ließ.
Sunrise versuchte, sich zusammen zu reißen und schneller zu laufen. Sie stöhnte erleichtert auf, als der Vibrator an ihrem Kitzler endlich stoppte, doch der andere Vibrator lief nun schon ziemlich stark und so hatte das lediglich den Effekt, daß ihre Erregung nicht noch mehr wuchs.
Aber nun schaffte sie es, sich wieder auf das Laufen zu konzentrieren und beschleunigte durch die halbe Rechtskurve die nun folgte und schaffte es, die nächsten drei Tore ohne Fehler zu passieren. Es folgte eine halbe Linkskurve und das vorletzte Hindernis. Hier ging es einen Meter steil nach oben und dann etwas flacher wieder nach unten. Sie fühlte, daß der Sulky einen Satz machte, als dessen Räder über die Kante rollten und lief auf das letzte Tor zu so schnell sie konnte.
Ein zweifaches Hupen signalisierte das Ende des Laufes. Der Vibrator in ihr stoppte schlagartig und ließ eine starke, unbefriedigte Erregung in ihr zurück. Sie ließ den Sulky, als sie das Ziehen an den Zügeln spürte, einfach ausrollen.
Ein lautes Klatschen kam von der Tribüne her, als Jutta Liebenstein ihre Zeit ansagte, die weit unter der lag, die für diesen Parcours angesetzt war. Nur daß sie zwei Fehlerpunkte hatte, trübte ihre Freude über diesen Lauf.

»Hü«, sagte Herrin Rebecca und schnalzte mit den Zügeln. Sunrise lief los und folgte den Kommandos, die sie über die Zügel bekam, ohne wirklich zu registrieren, wo hin es ging,
Erst als sie vor der Umzäunung vor ihrem Transporter anhielten, wusste Sunrise wieder, wo sie nun waren. Herrin Rebecca stieg vom Sulky und spannte sie ab. Dann führte sie sie in den Transporter und schloss die Tür.

Herrin Rebecca trat vor sie und schaute ihr in die Augen. »Alles in Ordnung?«, fragte sie und streichelte ihr die Wangen. Sunrise schaute sie mit glasigen Augen an und versuchte, sich zu beruhigen. Sie nahm nur am Rande ihres Bewusstseins wahr, daß Herrin Rebeccas Gesicht ihrem näher kam. Erst als ihre Lippen sich trafen, und Herrin Rebecca ihre Brust streichelte, schaffte sie es für einen Moment einen klaren Gedanken zu fassen und zu registrieren, was passierte.
»Warte hier und beweg dich nicht«, sagte Herrin Rebecca und verschwand im vorderen Teil des Transporters.
So stand sie eine Weile regungslos da und versuchte, sich zu beruhigen. Sie zuckte heftig zusammen, als der Vibrator in ihr wieder anfing zu vibrieren und langsam immer stärker wurde.
Sie schloss die Augen und versuchte, ruhig zu bleiben. Dabei bemerkte sie nicht, daß Herrin Rebecca wieder zurück gekommen war.
»Sunrise, present«, hörte sie und fast automatisch spreizte sie die Beine weit auseinander. Sie beugte sich so weit vor, daß ihr Oberkörper waagerecht nach vorne gebeugt war. Der Vibrator, der nicht gerade klein war, machte sich nun auch durch seine Größe bemerkbar und das Vibrieren wurde dadurch nur noch intensiver. Sie spürte etwas an ihrem Hintern, etwas kühles und glitschiges.
Dann drückte etwas gegen ihren Hintereingang. Sie versuchte, sich zu entspannen und ließ den Eindringling in sich gleiten.
»Keinen Ton«, hörte sie Herrin Rebecca sagen und spürte deren Hände sanft an ihren Seiten. Sie nickte und ließ, was nun folgte, still und mit zusammengepressten Lippen über sich ergehen.

Sie war schon gekommen, als sie spürte, wie das künstliche Glied, welches Herrin Rebecca trug, eine große Ladung Flüssigkeit tief in ihrem Hintern platzierte und kam dadurch noch ein zweites Mal. Sie presse die Lippen fest zusammen um nicht laut zu stöhnen. Dadurch schnaubte sie lediglich ziemlich laut und konnte Herrin Rebeccas leises, unterdrücktes Stöhnen vernehmen, welches sie noch mehr anheizte und ihren Höhepunkt verlängerte.

»Sunrise, stand!«, sagte Herrin Rebecca nachdem sie sich aus ihr zurück gezogen hatte.
Mit zitternden Knien stellte Sunrise sich gerade und musste dagegen ankämpfen, die Flüssigkeit in sich nicht zu verlieren.
Als sie sich umdrehte, warf Herrin Rebecca gerade einige Tücher in den Abfalleimer und schloss ihre Hose. Das Hemd ließ sie über der Hose und kam dann zu ihr.
»Geht es dir besser?«, fragte sie und Sunrise nickte schwach. Sie versuchte zu lächeln und sagte leise und undeutlich »Danke meine Herrin.«
Herrin Rebecca nahm sie in die Arme und gab ihr einen Kuss.
»So, dann mal raus mit dir.« Herrin Rebecca hatte ein Tuch und die Bürste in der Hand.
»Darf ich bitte vorher auf Toilette?«, fragte Sunrise.
Herrin Rebecca schien zu wissen, was sie gerade los werden musste. »Nö. Das hat Zeit, bis nach der Siegerehrung mein Schatz.«, sagte sie mit einem süffisanten Grinsen. »Den zweiten Fehler hättest du dir nämlich sparen können, wenn du nicht so früh los gelaufen wärst.«
Sunrise sah sie mit großen Augen an. Doch sie wusste, daß Herrin Rebecca dies trotz ihres Grinsens ernst meinte und nicht mit sich reden lassen würde. Sie nickte und ließ sich dann von ihr nach draußen führen, wo sie zuerst an der Tränke etwas trinken durfte. Dann musste sie, ein Bein auf diesem, vor dem Strohballen stehen bleiben und Herrin Rebecca trocknete ihr dieses Bein mit einem Handtuch ab und bürstete es gründlich. Dann musste sie das Bein herunter nehmen und das Andere auf den Strohballen stellen, damit Herrin Rebecca auch dieses trocknen und Bürsten konnte.
Sunrise hatte das Gefühl, daß sie das absichtlich in die Länge zog. Und je länger sie so stand, um so schwerer fiel es ihr, die Flüssigkeit, die sich in ihr befand bei sich zu halten. Doch dieser Peinlichkeit wollte sie sich auf keinen Fall aussetzen und so kniff sie den Hintern fest zusammen.

Nachdem ihre Beine trocken und sauber gebürstet waren, führte Herrin Rebecca sie zurück zum Platz und brachte sie in den Paddock gegenüber der Tribüne in dem bereits ein anderes Pony stand. Herrin Rebecca ließ sie dort stehen und ging zur Tribüne, wo sie in der ersten Reihe Platz nahm, dort wo die anderen Trainerinnen und Trainer ihren Platz hatten.

Im Stehen war der Druck nicht so schlimm und ließ sich gut aushalten, obwohl es ihr ziemlich unangenehm war. Doch diese Strafe hatte sie sich wohl verdient. Also machte sie das Beste aus ihrer Situation und stellte sich an den Zaun um das Team, welches gerade auf dem Parcours war, zu beobachten. Das Pony lief bei weitem nicht so schnell, wie sie selbst und machte trotzdem mehr Fehler. Es war gerade am Wassergraben und zog etwas zu sehr nach links, so daß das Rad des Sulkys an der Kante anstieß. Dadurch verlor es viel Zeit, um wieder gerade zu kommen und weiter laufen zu können. Außerdem war diesem Pony deutlich anzusehen, daß gerade der Vibrator lief.

Sie warf einen Blick auf die Anzeigetafel. Ihr Name war nach nun fünf weiteren Ponys noch immer auf dem ersten Platz zu sehen. Ein Pony hatte offenbar abbrechen müssen, denn hinter dem Namen standen weder Zeit noch Punkte.
»Hallo Sunrise«, hörte sie eine Stimme neben sich.
Sie drehte sich um und sah Julietta, die neben ihr am Zaun lehnte.
»Hallo Julietta«, sagte sie undeutlich und deutete mit einem Nicken zu der Anzeigetafel.
»Ja, anscheinend ist der Parcours nichts für mich. Ich bin drei mal gekommen und vor dem Wassergraben konnte ich einfach nicht mehr, da hat meine Trainerin abgebrochen.«, sagte Julietta betrübt. »Ich dachte eigentlich, daß ich ganz gut bin. Aber ich glaube, die Leistung die hier gefordert wird, ist einfach zu viel für mich. Und auf den ersten Wettbewerben in der Saison, bei denen hauptsächlich Anfänger laufen, soll das Leistungsniveau noch nicht mal wirklich hoch sein. Bis zum Ende der Saison steigert sich das noch viel weiter. Ich glaube, das ist wohl nichts für mich.«
»Willst du aufgeben?«, fragte Sunrise.
»Nee, das geht nicht. Meine Trainerin hat mich für alle offenen Turniere gemeldet und wenn ich genug Punkte habe, dann meldet sie mich auch für die größeren Turniere an. Außerdem muss ich diese Saison unter die ersten 500 kommen«, erklärte Julietta.
»Wieso das denn?«, fragte Sunrise erstaunt.
»Das ist eine lange Geschichte. Eigentlich möchte ich darüber auch nicht reden.«
Sunrise nickte und schaute wieder auf den Platz. Das Pony ging recht langsam und man konnte sein Stöhnen bis hier her hören. Sunrise fand es erstaunlich, daß dieses Pony es schaffte, trotz ihrer Erregung und der Tatsache, daß sie offensichtlich gerade einen Orgasmus hatte, noch weiter ging. Aber es berührte noch mehrere Hindernisse und beendete den Parcours unter lautem Stöhnen, welches zu einem Lustschrei wurde, als es das letzte Hindernis hinter sich brachte und auf die Knie sank.
»Die hat es wenigstens geschafft«, meinte Julietta.
Sunrise nickte. Sie konnte sich nicht vorstellen, daß sie selbst so etwas schaffen würde. Sie hatte ja bereits Probleme damit, weiter zu gehen, wenn sie zu stark erregt wurde.

Zusammen mit Julietta beobachtete sie die anderen Ponys auf dem Parcours, die fast alle nach ihrem Lauf weggeführt wurden und etwas später mit sauberen und trockenen Beinen wieder kamen.
Nach den ersten neun Ponys stand Sunrise’ Name noch immer auf dem ersten Platz. Doch das zehnte Pony schaffte es, den Kurs ebenfalls in der vorgegebenen Zeit zu laufen und machte nur einmal einen Fehler, so daß es auf dem ersten Platz landete und Sunrise auf Platz zwei rutschte.
Nun ärgerte Sunrise sich über ihre Ungeduld bei der Wendung. Sie hätte es auch so noch in der Zeit geschafft und dabei auch noch mit einem Fehler weniger, wenn sie auf Herrin Rebeccas Kommandos gehört hätte anstatt einfach los zu laufen.
Auch die nächsten beiden Ponys schafften es mit nur zwei Fehlern zu laufen und in der vorgegebenen Zeit zu bleiben, waren aber langsamer als sie selbst, so daß sie noch auf dem zweiten Platz bleib.
Insgesamt hatten neun von zwölf Teams den Wettbewerb mit einer Platzierung abschließen können. Es dauerte eine Weile, bis die letzten Ponys bereit waren, dann rief Jutta Liebenstein alle Teams zur Siegerehrung auf. Die drei Teams, die den Lauf nicht beendet hatten, bekamen wie bei den letzten Wettbewerben auch, braune Schleifen. Es dauerte eine Weile, dann wurden Sunrise und Rebecca aufgerufen. Sie gingen nach vorne und Sunrise bekam von Hollys Großvater eine silberne Schleife und Rebecca einen Pokal überreicht.
Die Zuschauer klatschten und Rebecca verbeugte sich, während Sunrise knickste.
Das Team auf dem ersten Platz bekam eine goldene Schleife und einen Pokal überreicht, doch bei diesem Team fiel der Applaus wesentlich zurückhaltender aus. Offenbar war dieses Team bereits des Öfteren bei Turnieren dabei und recht erfahren.

Nach der Siegerehrung verließen alle Teams den Platz. »So, wir gehen gleich zur Rennbahn, da können wir uns ansehen, wie Holly und Madonna laufen«, sagte Rebecca.
Sunrise blieb einfach stehen und schaute Herrin Rebecca an.
Herrin Rebecca drehte sich um und fragte: »Was ist denn los?«
Sunrise kniff demonstrativ die Beine zusammen und schaute in Richtung des Stellplatzes, auf dem der Transporter stand.
»Du musst mal?«, fragte Rebecca. Sie ging auf Sunrise zu und streichelte ihre Wange. »Meinst du nicht, daß du das noch aushältst? Oder ist es wirklich so dringend?«, fragte sie mit sanfter Stimme.
Sunrise schloss die Augen und musste nicht all zu lange nachdenken. Ja, es war unangenehm, aber wirklich dringend war es noch nicht. Sie seufzte leise und schüttelte dann den Kopf.
»Na also. Dann lass uns weiter gehen. Und wenn es wirklich nicht mehr geht, dann sagst du mir bitte Bescheid.«
Sunrise nickte und ließ sich weiter führen.

-

Es war Samstag Nachmittag, deshalb hatten offenbar viele Leute Zeit, dieses Turnier zu besuchen. Offenbar waren nicht nur Leute gekommen, die Interesse am Ponysport hatten, sondern wohl auch viele Besucher, die in der Nähe wohnten, um sich dieses Turnier anzusehen. Die Rennbahn befand sich auf der anderen Seite der Straße. Auf dieser standen einige Buden, die die auf solchen Veranstaltungen obligatorischen Bratwürste, Kaffee und Kuchen sowie andere Getränke verkauften.
Auch einen Stand, der verschiedene Ausrüstungsgegenstände verkaufte gab es hier. Doch außer einigem an Schmuck gab es nichts was Sunrise entweder nicht schon besaß oder benötigte. Doch Rebecca sah sich gerade den Schmuck genauer an. Es gab Manschetten für die Beine mit Pailletten und Strasssteinen, Bänder mit kleinen Glöckchen und schmale Diademe und Stirnbänder die mit glitzernden, bunten Perlen besetzt waren.
Rebecca schaute sich einige der Teile an und warf dann einen Blick zu Sunrise, die sich bereits wieder von dem Stand abgewandt hatte um einige Ponys zu beobachten, die in einem größeren Paddock neben der Rennbahn standen und dort umher liefen und Fangen spielten.
Grinsend kaufte Rebecca etwas von diesem Schmuck und ließ sich diesen einpacken, so daß man nicht sehen konnte, was sich in der Schachtel befand, dann zog sie kurz an der Leine und ging weiter zu einem Imbissstand. Dort kaufte sie eine Portion Pommes Frites und zwei Hotdogs. Sie fütterte Sunrise mit einem Hotdog und teilte die Pommes Frites mit ihr, während sie langsam weiter zur Rennbahn gingen. Dort stellten sie sich an den Zaun, wo sie einen guten Blick auf die Start- und Zielgerade hatten.
Nachdem sie gegessen hatten, band sie Sunrise an den Zaun und holte eine Flasche Limonade mit Strohhalm, die sie mit Sunrise teilte.

Während sie Sunrise von der Limo trinken ließ, beugte sie sich zu ihr und fragte leise: »Und mein Schatz? Geht es noch?«
Sunrise ließ den Strohhalm aus dem Mund gleiten, schluckte und nickte. Sie legte den Kopf an Rebeccas Schulter und flüsterte: »Mehr.«
Rebecca sah sie erst stirnrunzelnd an und grinste dann. »Später«, sagte sie eben so leise. Doch noch immer grinsend tippte sie demonstrativ auf ihrem Comm herum und aktivierte so den Vibrator in Sunrise’ Keuschheitsgürtel. Diese sah sie erst mit großen Augen an, dann schaute sie Rebecca in die Augen und lächelte. Sie lehnte ihren Kopf wieder gegen Rebeccas Schulter und genoss deren Nähe.

Eine halbe Stunde später, war die Zuschauertribüne voll besetzt. Rund um die Rennbahn herum standen Gäste, Trainerinnen und Trainer sowie sehr viele Ponys am Zaun. Jutta Liebenstein ging zu einem kleinen Podest, welches sich im Innenraum der Rennbahn genau neben der Start- und Ziellinie befand. Sie begrüßte die Zuschauer und erklärte kurz den Ablauf des Rennens. Da immer nur sechs Ponys auf einmal auf der Rennbahn laufen konnten und es 17 Teams gab, die an diesem Rennen teilnehmen wollten, würde es insgesamt vier Läufe geben. Drei Vorläufe und einen finalen Lauf bei dem die jeweils zwei besten Teams aus den drei Vorläufen gegeneinander antreten sollten. Bei den Vorläufen sollten zuerst die Teams laufen, die noch nie an einem solchen Rennen teilgenommen hatten, dann die etwas schwächeren Teams und im dritten Lauf die Teams, die sich in den Vorjahren bereits durch gute Leistungen hervorgetan hatten, damit die schwächeren Ponys etwas mehr Zeit hatten, sich zu erholen.

Sie rief die Teams auf, die im ersten Lauf antreten sollten. Diese kamen auf der Gegengeraden auf die Bahn und liefen einmal gegen den Uhrzeigersinn um die halbe Bahn. Dann stellte Jutta Liebenstein jedes Team kurz vor und die Teams begaben sich zur Startlinie. Gestartet wurde mit Hilfe eines Gummibandes aus dem Stand.
Am Start stand auch Julietta, mit der Sunrise sich angefreundet hatte. Sie schaute kurz zu Sunrise und diese nickte ihr aufmunternd zu.

Dann startete Jutta Liebenstein das Rennen. Eine Hupe ertönte drei Mal im Abstand einer Sekunde und mit dem vierten Hupen, welches etwas tiefer klang, wurde das Gummiband gelöst, welches über die Rennbahn zischte und diese frei gab. Die Ponys liefen los und bereits vor der ersten Kurve hatte sich Julietta ganz nach vorne gekämpft. Die nachfolgenden Teams versuchten alles, um sie einzuholen, aber nach der ersten Kurve hatte Julietta einen Vorsprung von einer ganzen Gespannlänge heraus geholt, den sie auch auf der Gegengeraden noch weiter ausbauen konnte. Doch in der zweiten Kurve stellte sich heraus, daß sie ihre Kraft offenbar falsch eingeteilt hatte und zwei Verfolger holten langsam aber stetig zu ihr auf. Auf der letzten halben Geraden bis zum Ziel schien Julietta noch einmal alles zu geben und schaffte es, Kopf an Kopf mit einem anderen Pony über die Ziellinie zu laufen. Da dies nur ein Vorlauf war, spielte es zwar keine Rolle, welches der beiden Teams nun gewonnen hatte, doch auf der Anzeigetafel erschienen nun die Zeiten der einzelnen Teams. Julietta und ihre Trainerin lagen nur wenige zehntel Sekunden hinter dem anderen Team, hatten sich aber für den finalen Lauf qualifiziert.
Sunrise jubelte ihr, wie auch einige andere Ponys zu, indem sie fest mit den Hufen aufstampfte.

Beim zweiten Lauf traten nun Holly und Nina gegen fünf andere Teams an.
Bei der Vorstellung er Teams gab es einiges an Gelächter, da eines der Ponys in einem angedeuteten Tango über die Bahn tänzelte. Zudem hatte es auch noch ein sehr ausgefallenes Fell. Es hatte nicht einfach nur Flecken sondern trug ein Muster aus schwarzen, braunen und weißen Karos, welches aussah wie eine der Patchworkdecken, die Maras Großmutter gerne nähte.
Als Jutta Liebenstein Holly und Nina vorstellte, gab es lauten Beifall und einige Zuschauer auf der Tribüne standen sogar klatschend auf als sie Hollys Namen erwähnte.

Dieser Lauf war bei weitem nicht so interessant, wie der erste, denn Holly und Nina schafften es, zusammen mit zwei anderen Teams, eine klare Führung heraus zu arbeiten und als klar wurde, daß eines der beiden anderen Teams zurück fiel, ließ auch Holly sich etwas zurück fallen. Auf der Zielgeraden holte das Gespann hinter den Beiden zwar auf und doch Holly schaffte es, mit einer halben Gespannlänge Vorsprung als zweite über die Ziellinie zu laufen.
Die Zuschauer klatschten nun noch lauteren Beifall als bei der Vorstellung, als Jutta Liebenstein verkündete, daß Holly und Nina sich für den finalen Lauf qualifiziert hatten.

Auch beim dritten Lauf gab es bei der Vorstellung lautes Gelächter. Denn eines der Ponys, welches Sunrise bisher noch gar nicht aufgefallen war, sah aus, wie aus einem Comic. Es hatte eine kurze, gelbe Mähne und eine übertrieben große Stirnlocke und ebenso gelbe Augenbrauen. Auch der Schweif war in diesem Gelb gehalten und das schneeweiße Fell wies lediglich seitlich auf beiden Pobacken zwei graue Flecken auf. Auch die Trainerin sah sehr ungewöhnlich aus. Sie trug blaue Jeans, ein Hemd im selben Gelb wie die Mähne ihres Ponys, eine schwarze Weste und ein rotes Halstuch. An den Stiefeln konnte man deutlich glänzende Sporen erkennen und dazu trug sie einen weißen Cowboyhut mit breiter Krempe. Das Pony ging nicht über die Bahn sondern stolzierte regelrecht zur Startlinie, wo es sich mit einer weit ausholenden Bewegung verbeugte.

Nach diesem Team wurden Madonna und Silke vorgestellt. Bei Madonna gab es, wie auch beim Springen einen eher verhaltenen Applaus. Holly hatte ihr später erklärt, daß Madonna zwar recht beliebt war, aber es viele der Gäste nicht gut fanden, daß nun eine vollkommen Unbekannte als ihre Trainerin antrat.

Dieser Lauf war ziemlich spannend, denn Madonna und das weiß-gelbe Pony lagen bis zur zweiten Kurve nah beieinander, jedoch hinter einem anderen Pony und erst auf der Zielgeraden holten beide auf und Madonna hatte bis zum Ziel damit zu kämpfen, hinter diesem Pony als zweite durchs Ziel zu kommen. Auch war bis die Zeiten auf der Anzeigetafel erschienen, nicht klar, ob sie nun auf dem zweiten oder dritten Platz lag. Doch als klar wurde, daß Madonna sich für den finalen Lauf qualifiziert hatte, gab es auch für sie einen lauten Applaus.

Bevor nun der finale Lauf begann, gab es eine Pause von einer viertel Stunde, damit die Ponys sich ausreichend erholen konnten. Doch als die sechs Ponys dann auf die Bahn kamen, konnte man Madonna und dem weiß-gelben Pony deutlich ansehen, daß sie schon einen Lauf hinter sich hatten.

Als alle an der Startlinie standen, wurde es auf einmal sehr still unter den Gästen. Dann startete Jutta Liebenstein das Rennen und es schien, als hielten die Zuschauer auf der Tribüne den Atem an.
Das weiß-gelbe Pony verstand es nicht nur, sich sehr humorvoll in Szene zu setzen sondern war auch beim Laufen sehr gut.
Zusammen mit Julietta setzte es sich direkt nach dem Start an die Spitze und die Beiden lagen vor Holly. Madonna hatte einen schlechten Start erwischt und lag auf dem letzten Platz.
Bis zur Zielgeraden lieferten sich Holly und das Comicpony, wie Sunrise das weiß-gelbe Pony insgeheim nannte, einen harten Kampf um die Führung. Madonna hatte es bis zum Ende der zweiten Kurve zwar geschafft, aufzuholen, lag aber immer noch auf dem vierten Platz, den sie bis zum Ziel auch nicht mehr verbessern konnte.
Auch Holly schienen die Kräfte auszugehen, denn obwohl sie am Ausgang der zweiten Kurve noch vorne lag, fiel sie immer weiter zurück, so daß sie am Ziel sogar nur auf dem dritten Platz lag.

Madonna hatte sich nicht verbessert und kam als vierte durchs Ziel. Das Comicpony lag auf Platz zwei und Julietta, die auf der Zielgeraden noch einmal alles gegeben hatte hatte es zur großen Überraschung aller geschafft, den ersten Platz zu erringen. Es gab einen donnernden Applaus, als auf der Anzeigetafel die Zeiten und die Platzierungen erschienen.

Bei der Siegerehrung bekam Madonna eine grüne, Holly eine weiße, das weiß-gelbe Pony eine silberne und Julietta eine goldene Schleife. Die anderen Teilnehmer des finalen Laufes bekamen eine blaue, und eine rote Schleife, die anderen Ponys braune Trostschleifen.

Dann erklärte Jutta Liebenstein den Wettbewerb für beendet und gab noch einige Informationen für das morgen stattfindende Geländerennen bekannt. Der Kurs war aus organisatorischen Gründen dieses Mal nur 5 Kilometer lang und musste zweimal durchlaufen werden. Damit alle Teilnehmer die selben Chancen hatten, würde die endgültige Strecke vor dem Rennen nicht bekannt gegeben werden. Ferner mussten sich alle Teilnehmer zwei Stunden vor dem Rennen für eine medizinische Untersuchung im Stall einfinden.
Sie wünschte allen noch einen schönen Abend und verabschiedete sich für heute von allen.

Rebecca und Sunrise warteten bei der Rennbahn auf Holly und Madonna, die kurze Zeit später zu ihnen stießen.
Rebecca und Sunrise beglückwünschten Holly und Madonna für die guten Rennen, doch Madonna sah etwas unzufrieden aus.
»Eigentlich hätten wir auch den zweiten Platz geschafft«, erklärte Nina mit einem Blick zu Holly. Aber der dritte Platz hat Holly wohl gereicht.« Sie grinste leicht, während Holly Madonna zu trösten versuchte, indem sie ihren Kopf an Madonnas Schulter rieb. Nina trat hinter Holly, nahm ihr die Handschuhe ab und entfernte das Band welches ihre Ellenbogen zusammen hielt. Das Selbe tat sie schließlich bei Madonna.
»Was soll das denn?«, fragte Rebecca.
»Eigentlich ist es zwar gegen die Regeln aber abends dürfen die Ponys auch mal ohne Handschuhe und Trensen herum laufen. Schließlich sollen sie sich auch mal etwas unterhalten können. Aber das entscheidet jeder Trainer und jede Trainerin anders«, erklärte Nina und deutete auf einige Ponys, die ohne ihre Trainer am Imbiss standen, Bratwurst, Hot Dogs und anders aßen, was dort angeboten wurde und sich mehr oder weniger angeregt unterhielten.
»Verstehe«, sagte Rebecca. Sie trat zu Sunrise und nahm ihr ebenfalls Handschuhe und Band ab. Doch Sunrise wollte bei ihr bleiben. Holly und Madonna wollten noch etwas umher schlendern und sich mit anderen unterhalten.
»Was ist mit dir Silke«, fragte Rebecca. »Möchtest du auch noch etwas bleiben oder lieber zurück in den Transporter gehen?«
»Ich weiß nicht genau. Darf ich denn noch bleiben?«, fragte Silke.
Rebecca lachte und drückte ihr etwas Kleingeld in die Hand. »Hätte ich denn sonst gefragt? Hauptsache, um zehn bist du wieder zurück.«
Silke schaute Sunrise fragend an und als diese nickte, bedankte sie sich und ging zum Getränkestand. Dabei schaute sie allerdings immer wieder zu Rebecca und Sunrise, so als wollte sie sicher gehen, daß sie wirklich noch bleiben durfte.

»Und was machst du?«, wollte Sunrise von Nina wissen.
»Ich? Ich werde mal zu meiner Mutter gehen. Vielleicht erfahre ich ja etwas über die Strecke für das große Rennen«, sagte Nina verschmitzt lachend.
»Hey, das ist aber unfair«, sagte Rebecca.
»Überhaupt nicht. Charlotte hat zwar heute gezeigt, daß sie immer noch gut laufen kann, aber ihr fehlt einfach die Kondition.« Sie sprach nun etwas leiser. »Ich hoffe, daß sie es überhaupt schafft, das Rennen zu beenden. Einen schlimmeren Abgang, als das Rennen nicht zu beenden kann es für sie kaum geben. Es würde ja schon reichen, wenn sie es ins Ziel schafft, besser wäre natürlich eine grüne Schleife. Aber wenn ich sehe, daß sie es nicht schafft, dann werde ich sie bestimmt nicht weiter laufen lassen.«
Zu Dritt machten sie sich auf den Weg zurück zum Gut.
»Sunrise, hast du so ein Rennen schon mal gelaufen?«, fragte Nina während sie langsam zurück gingen.
»Nein. Ich habe bis jetzt nur ein paar Übungsrennen mit gelaufen. Aber die zehn Kilometer habe ich schon öfter mal gelaufen und außerdem habe ich auch auf dem Laufband lange trainiert«, sagte Sunrise.
»Das ist aber nicht das Selbe. Ich gebe euch einen Tipp. Es gibt an mehreren Stellen Stationen an denen es etwas zu trinken gibt. Lasst keine davon aus. Das Zeug schmeckt zwar ziemlich komisch, irgendwie wie Sperma finde ich, aber da sind jede Menge Mineralien und so drinne, die brauchst du einfach.«
»Wie Sperma?«, fragte Sunrise mit einer Mischung aus Staunen und Unbehagen.
»Ja, du weißt schon, Sperma eben.«, sagte Nina lachend.
»Nein, eigentlich nicht?«, sagte Sunrise verlegen.
»Nicht? Hast du noch nie, also ich meine, du weißt nicht wie das schmeckt?«
»Wie echtes schmeckt, weiß ich nicht. Ich hab das noch nie gemacht.«, sagte Sunrise und drehte verlegen den Kopf zur Seite.
»Ach so«, sagte Nina und ging schweigend weiter. Nach einigen Schritten blieb sie abrupt stehen und schaute Sunrise überrascht an. »Was meinst du mit ’wie echtes schmeckt, weißt du nicht’? Hast du etwa schon mal künstliches probiert?«
Sunrise wandte den Blick ab und Rebecca sagte: »Ich denke, dieses Thema sollten wir besser lassen. Sowas muss man ja nicht unbedingt jedem auf die Nase binden.«
Nina schaute Rebecca einen Moment lang an und nickte dann.

Verlegen schweigend legten sie die letzten Meter bis zum Gut zurück und Nina verabschiedete sich von Rebecca und Sunrise.
Die Beiden gingen langsam zurück zum Transporter.
»Alles in Ordnung?«, fragte Rebecca und nahm Sunrise in die Arme.
Sunrise nickte, erwiderte die Umarmung und begann sich, an Rebecca zu reiben.
»Na, das Thema scheint ja doch nicht so schlimm zu sein«, meinte Rebecca und begann damit, Sunrise überall zu streicheln, während sie sie in den hinteren Teil des Transporters schob. Sie küssten sich lange und intensiv.
Plötzlich löste Rebecca den Kuss und drehte Sunrise um. Sie zog ihr die Handschuhe an und verband sie miteinander. Dann führte sie sie zur Wand und wand die Führleine um einen Haken. Sie zog an dieser und sagte »Present!«.
Sunrise stellte die Beine weit auseinander und Rebecca zog sie mit der Leine weit herunter, bis ihr Oberkörper sich in der Waagerechten befand und ihr Kopf direkt vor dem Haken war. Nun konnte Sunrise sich kaum noch bewegen. Rebecca trat hinter sie und zog ihre Hose aus. Ihren Slip zog sie ebenfalls aus und knüllte ihn zusammen. Dann hielt sie ihn Sunrise vors Gesicht. Diese öffnete ihr Maul und Rebecca steckte ihr den Slip in dieses.
Sunrise spürte wie der Stoff ihren Speichel aufnahm und immer feuchter wurde. Rebecca war anscheinen ebenso erregt wie sie selbst, denn der Slip schmeckte sehr intensiv nach ihr. Sunrise schloss die Augen und nahm nur noch dieses besondere Aroma aus Erregung und Schweiß wahr.
Dann spürte sie, wie etwas gegen ihren Hintereingang drückte und versuchte, sich zu entspannen.
Sie genoss es, so genommen zu werden und stöhnte ihre Lust und ihre Erregung in den Stoff in ihrem Mund.
Es erregte sie, einfach so genommen zu werden, sich nicht bewegen zu können, sie genoss es, Herrin Rebecca so ausgeliefert zu sein und mit jedem Mal wenn Herrin Rebeccas Beine ihre Backen berührten steigerte sich ihre eigene Erregung immer weiter.

Sie wusste nicht, wie lange es gedauert hatte und wie oft sie selbst gekommen war. Sie sah bunte Sternchen vor ihren geschlossenen Augen und fragte sich, wie lange Herrin Rebecca noch weiter machen wollte und ob sie noch bei Bewusstsein war, als neben ihrem eigenen Stöhnen und dem von Herrin Rebecca ein anderes Geräusch ihre Aufmerksamkeit erreichte.
Sie spürte deutlich, wie das Spielzeug eine große Menge künstliches Sperma in ihren Hintereingang entlud und Herrin Rebecca hinter ihr zuckte und sich an ihren Hüften fest klammerte, wodurch sie selbst noch einmal laut stöhnend von einem Höhepunkt überrannt wurde.

Als sie wieder etwas anderes als sich selbst wahrnehmen konnte, drängte sich erneut dieses Geräusch in ihr Bewusstsein. Herrin Rebecca hatte sich zurückgezogen und stand nun neben ihr.
»Was soll das denn?«, fragte diese mit zitternder Stimme, während sie sich ihre Hose wieder anzog.
Da war wieder dieses Geräusch und forderte Sunrise Aufmerksamkeit.
Noch immer gebückt und nicht in der Lage, sich groß zu bewegen, wandte Sunrise den Kopf und sah, daß Herrin Rebecca zur Tür ging. Da war wieder dieses Geräusch. Es klopfte an der Seitentür.

Rebecca war etwas genervt und öffnete die Tür. Draußen standen Holly und Madonna breit grinsend, während Silke, die etwas abseits stand, sehr verlegen drein schaute. Und dann waren da noch zwei Leute, ein Mann und eine Frau. Beide schauten sie ebenfalls reichlich verlegen an.
»Entschuldigen Sie die Störung, aber Sie sind Rebecca Winter?«, fragte die Frau.
»Ja, das bin ich, was kann ich für Sie tun?«
»Es tut uns leid, Sie um diese Zeit noch zu stören, aber wir haben unsere Fähre verpasst und mussten sechs Stunden später fahren«, sagte der Mann.
»Fähre? Wo gibt es denn hier eine Fähre?«, fragte Rebecca erstaunt.
Nun schaute auch der Mann etwas verwirrt aus. »Nein, nicht hier, in Trelleborg. Die Fähre nach Travemünde fährt nur alle sechs Stunden, deshalb sind wir leider so spät.«
»Ich verstehe nicht ganz«, sagte Rebecca.
»Wir kommen von Frau Vera Byglan und bringen Ihnen zwei Ponys, die Sie mit nach Horizons nehmen sollen«, erklärte die Frau.
Rebecca erinnerte sich an das Gespräch mit Sonja. »Ja, stimmt. Wenn Sie einen Moment warten, mache ich hinten auf, ich muss nur noch etwas weg räumen.«
Die Beiden nickten und verschwanden aus Rebeccas Blickfeld. Diese ging zu Sunrise und löste die Leine von dem Haken.
»Wegräumen?«, fragte Sunrise, die die Unterhaltung mit angehört hatte undeutlich aber mit deutlicher Empörung in der Stimme.
»Ja, wegräumen«, sagte Rebecca mit einem breiten Grinsen. Sie hakte die Führleine in einen anderen Haken ein, der sich in Kopfhöhe befand, so daß Sunrise sich nun wieder bewegen konnte. Dann drehte sie sich um und wollte die hintere Tür öffnen.
»Hee«, rief Sunrise und öffnete demonstrativ den Mund, als Rebecca sie ansah.
»Oh, entschuldige, den hab ich ja ganz vergessen.« Rebecca nahm ihren Slip aus Sunrise’ Maul. Doch dann öffnete sie ihre Hose und wischte sich damit durch den Schritt, bevor sie ihn Sunrise wieder ins Maul steckte. Diese wollte protestieren doch Rebecca sagte: »Ich würde das Maul ja zu lassen, damit niemand sieht, auf was du da rum lutschst mein Schatz.« Sie drückte ihr noch einen Kuss auf den Mund und ging dann nach hinten.
Sunrise schaute ihr nach und schmeckte Rebeccas Nektar der an dem Schlüpfer haftete.

Rebecca öffnete die Tür und der Mann und die Frau kamen mit zwei Ponys im Schlepptau herein.
Sunrise schaute mit offenem Maul die beiden Ponys an.
Rebecca sah sie ebenfalls an. »Duchess? Princess?«, fragte sie erstaunt.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 18.09.18 um 00:55 geändert
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:11.09.18 20:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMaDo

Supertolle Fortsetzung!!! Zu solch gutem Lesestoff, ist nicht mehr viel zu sagen.
Gut ist einfach Gut.
Danke dir dafür und wenn die nächsten Teile auch so lang werden, ist das noch schöner.
Ich verschlinge deine Fortsetzungen sobald sie erscheinen. Mach bitte weiter so....

Gruß Gozar

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:14.09.18 09:06 IP: gespeichert Moderator melden


Schließe mich meinem Vorschreiber an.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:17.09.18 07:35 IP: gespeichert Moderator melden


Bin gespannt wie es weitergeht.
Wie es mit den Pferde weitergeht.

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:17.09.18 10:09 IP: gespeichert Moderator melden


HeMaDo du bist ein grausamer Sadist

erst so ein Cliffhanger und dann Kalter Entzug !!!

Bitte , Bitte gib mir deine Droge und schreib weiter !!

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:17.09.18 11:49 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

HeMaDo du bist ein grausamer Sadist

Den Sadisten nehme ich mal als Kompliment, aber grausam... TsTsTs... Ich doch nicht...

Ich bin aus beruflichen in der letzten Zeit kaum zum Schreiben gekommen, daher habe ich den nächsten Teil auch nur etwa zur Hälfte fertig.
Aber jetzt habe ich erst mal Urlaub und kann mich ein wenig ausspannen. Ich denke, daß ich den nächsten Teil morgen oder spätestens übermorgen fertig haben werde. Dann muss ich ihn noch durchs Lektorat prügeln und kann ihn einstellen.


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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:17.09.18 12:10 IP: gespeichert Moderator melden


Urlaub und ein wenig ausspannen ?

OK dir sei verziehen und den Sadist nehme ich auch

zurück , aber grausam ist es doch !!

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  RE: Neue Horizonte - 2 Teil 74 Datum:17.09.18 23:17 IP: gespeichert Moderator melden


Dann will ich mal nicht so grausam sein.


74



»Sie kennen die Beiden?«, fragte die Frau.
»Ja, wir sind uns schon mal begegnet.« sagte Rebecca und wandte sich dann an die beiden Ponys: »Schön, euch wieder zu sehen«, sagte sie, dann nahm sie die Führleinen der Beiden entgegen.
»Sie müssen hier unterschreiben«, sagte der Mann und gab Rebecca ein Pad.
Die Frau war bereits wieder verschwunden und kam kurz darauf mit zwei großen Reisetaschen herein, die sie auf einer der Liegen abstellte.
»Kann ich Ihnen noch etwas anbieten?«, fragte Rebecca die Beiden.
»Danke, aber wir waren vorhin schon mal hier. Als wir bemerkt haben, daß Sie gerade beschäftigt waren, sind wir zu der Imbissbude gegangen. Wir müssen auch gleich wieder los fahren. Unser Zeitplan ist sowieso schon durcheinander und wir müssen noch ein Pony in Frankfurt abholen.«
»Ja, ähm, dann gute Fahrt«, sagte Rebecca und die Beiden verließen den Transporter.
Einen Augenblick später kamen Holly und Madonna herein und begrüßten Princess und Duchess, die sich verwirrt umsahen.

»Sunrise, du solltest besser dein Maul zu lassen«, sagte Rebecca und schenkte ihr ein anzügliches Grinsen. Sofort schloss Sunrise ihr Maul und sie hoffte, daß noch niemand gesehen hatte, was sich darin befand.
Rebecca holte ein Pad und schaute sich die Unterlagen von Princess und Duchess eingehend an.
»Vera Byglan, irgendwie kommt mir der Name bekannt vor«, sagte sie mehr zu sich selbst. Sunrise versuchte unterdessen, einen Blick auf das Pad zu erhaschen.
Während Rebecca noch las, riss Sunrise die Augen auf und trat laut dreimal auf den Boden, so daß alle sich erschraken und Rebecca so zusammenzuckte, daß sie beinahe das Pad fallen ließ. Sie schaute Sunrise erschrocken an. »Ist alles in Ordnung?«, fragte sie.
Sunrise deutete mit einem Nicken auf das Pad. Sie drehte den Kopf zur Seite und drückte Rebeccas Schlüpfer mit der Zunge aus ihrem Maul.
Alle sahen das ziemlich nasse Stück Stoff an, welches nun auf dem Boden lag. Holly und Madonna lachten laut los, während Princess und Duchess etwas verwirrt aus der Wäsche schauten.
»Vera Byglan«, rief Sunrise aus. »Das ist ein Anagramm«
»Ein was?«, fragte Holly und schaute sie fragend an.
»Ein Anagramm. Man vertauscht die Buchstaben so lange, bis sich etwas halbwegs sinnvolles ergibt. Diese Vera Byglan, ist Alva Nyberg«, sagte sie.
Rebecca schaute auf das Pad und dann zu Sunrise. Sie nahm ein Stück Kreide, welches in einem Fach bei dem Schrank für die Geschirre lag und wischte Cherrys Namen, der noch immer auf einem der Felder am Schrank stand, weg und schrieb ’Vera Byglan’ auf das Feld. Dann schrieb sie ’Alva Nyberg’ darunter, wobei sie jeden Buchstaben aus der oberen Reihe durchstrich, den sie in der unteren Zeile benutze. Tatsächlich bleib kein Buchstabe übrig oder fehlte.
»Das könnte schon sein«, sagte Rebecca und schaute auf die Worte.
»Also ich würde ihr das schon zutrauen«, meinte Sunrise.

Noch immer schauten Princess und Duchess ein wenig verwirrt aus der Wäsche.
Rebecca nahm ihnen die Führleinen ab und zog ihnen die Handschuhe aus. »Dann herzlich willkommen. Da hat offenbar jemand dafür gesorgt, daß ihr wieder nach Horizons kommt.«
Princess schaute sie mit großen Augen an. »Frederike?«, entfuhr es ihr leise, doch sie hielt sich sofort die Hände vors Maul und warf Rebecca einen entschuldigenden Blick zu.
»Hier drinne dürft ihr sprechen, egal ob ich dabei bin oder nicht. Und ja, Frederike ist noch auf Horizons. Sie macht gerade eine Ausbildung zur Trainerin und wird wohl dort bleiben«, sagte Rebecca.
Princess hatte Tränen in den Augen, als sie Rebecca anschaute. »Dann… Dann kann ich sie wieder sehen?«, fragte sie und brach in lautes Schluchzen aus, als Rebecca nickte.
Duchess und Rebecca halfen ihr, sich auf die nächste Liege zu setzen und Duchess setzte sich zu ihr um sie in die Arme zu nehmen.
Rebecca deutete nach vorne zur Tür. »Ich denke, wir sollten sie mal kurz alleine lassen«, sagte sie leise zu Holly und Madonna. Laut sagte sie: »In zehn Minuten gibt’s Abendessen, kommt dann bitte nach vorne«, sagte sie und folgte Holly und Madonna.
Sunrise schaute ihr verwundert hinterher. Hatte Herrin Rebecca sie einfach so vergessen?
Sie beobachtete Duchess und Princess. Beide schienen froh zu sein, Frederike wieder sehen zu können, doch Princess freute sich sichtlich mehr darüber als Duchess.
»Wusstest du davon?«, fragte Princess Sunrise, nachdem sie sich wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte.
»Nein. Aber ich freue mich für dich«, erwiderte Sunrise lächelnd.

Es dauerte eine Weile, ob es wirklich zehn Minuten gewesen waren, konnte Sunrise nicht sagen, bis Silke kam, ihre Führleine vom Haken nahm und sie nach vorne führte. »Ihr Beiden sollt bitte auch nach vorne kommen, es gibt Abendessen«, sagte sie zu Duchess und Princess, die sich mittlerweile etwas beruhigt hatte.

Nachdem alle am Tisch Platz genommen hatten, der für sieben Personen gerade noch so reichte, servierte Silke das Abendessen. Es gab eine große Schüssel mit Milchreis, Kirschen, Bananen und Birnenkompott. Rebecca füllte Sunrise’ Teller mit Milchreis den sie mit einer Zucker und Zimtmischung bestreute. »Möchtest du lieber Birnen oder Kirschen?«, fragte sie.
»Ich kann mir auch selbst was auf den Teller machen, wenn du mich los machst.«, sagte Sunrise. Doch Rebecca schüttelte den Kopf. »Nö, heute nicht mein Schatz«, sagte Rebecca und zwinkerte ihr, unbemerkt von den Anderen, zu.
Sunrise wusste, daß Herrin Rebecca nicht mit sich reden ließ, wenn sie einmal eine Entscheidung getroffen hatte und fügte sich ihr deshalb einfach. »Dann bitte Birnen, Herrin.«
Rebecca gab ihr etwas von dem Birnenkompott auf den Teller und begann selbst, zu essen. Dann begann sie, Sunrise zu füttern. Abwechselnd nahm sie sich selbst einen Löffel und fütterte dann Sunrise. Dabei neckte sie sie gelegentlich, indem sie den Löffel zurück zog, als Sunrise ihr Maul öffnete, strich ihr mit einem Finger etwas Reis von den Lippen oder tauchte den Finger in den Reis und ließ ihn von Sunrise ab schlecken.
Dabei war Sunrise so mit ihrer Nahrungsaufnahme und den Neckereien von Rebecca beschäftigt, daß sie kaum mitbekam, wie die anderen sich unterhielten und dabei gelegentlich breit grinsend zu ihr sahen.
Als dann plötzlich auch noch der Vibrator in ihr los ging, zuckte sie heftig zusammen und schaute Herrin Rebecca mit großen Augen an. Doch diese lächelte lediglich und fütterte sie weiter.
Gelegentlich gab sie ihr etwas Mineralwasser mit Zitrone zu trinken, welches sie ihr in einem Glas gab, das sie ihr an die Lippen hielt.

Nach dem Abendessen unterhielten alle sich noch weiter, während Silke den Tisch abräumte.
Dabei ließ Rebecca Sunrise soweit in Ruhe, schaltete aber den Vibrator nicht aus, so daß Sunrise ein wenig abgelenkt war.
Trotzdem erfuhr sie, daß Princess und Duchess nachdem sie aus dem Stall abgeholt worden waren, direkt nach Schweden gebracht worden waren. Dort gab es für sie lediglich leichtes Training und gelegentlich wurden sie mit acht anderen Ponys als Gespann vor eine Kutsche gespannt, in der Gäste des Stalles eine Ausfahrt machten. Dabei hatten sie auch viel von der schönen Landschaft gesehen.
Einmal hatten sie sogar eine fünf Tage lange Ausfahrt gemacht bei der sie insgesamt fast 80 Kilometer gelaufen waren.
»Am zweiten Tag sind wir an einem ganz tollen See angekommen. Da sind wir den ganzen dritten Tag geblieben. Das Wasser war zwar noch ziemlich kühl, aber auch nur knietief. Da durften wir uns so richtig austoben. Das war einfach toll gewesen«, schwärmte Duchess. »Wir sind nur zum Fressen zurück auf den Campingplatz geführt worden und danach ging es sofort wieder an den Strand. Wir haben den ganzen Tag in der Sonne gelegen und waren Baden.«

Vorgestern hieß es dann für die Beiden, wieder Abschied nehmen von den anderen Ponys und sie wurden in den Transporter gebracht. Wo hin es ging, hatte ihnen niemand erzählt. Auf der Fähre durften die Beiden dann in einer Kabine schlafen, da sie nicht im Transporter bleiben konnten.
Und nun waren sie, nach acht Stunden Fahrt, hier angekommen.

»Ihr seid aber schon ganz schön rum gekommen«, sagte Mara.
»Na und du nicht? Du warst schon in London und in Schottland, ist das nichts?«, fragte Rebecca, worauf hin alle lachten.
»Ich frage mich ja, wo wir sein werden, wenn wir in zehn Jahren frei sind«, sagte Duchess nachdenklich.
»Ich dachte, ihr bekommt eine Ausbildung, bevor eure Zeit um ist«, sagte Sunrise.
»Ja schon, aber wer weiß wo und eigentlich möchte ich auch gar nicht alleine sein.« Duchess schaute kurz zu Princess und lehnte sich bei ihr an.
»Ich dachte, du und Frederike...«, sagte Rebecca und schaute fragend zu Princess.
»Ja schon, aber…« Princess lehnte ihren Kopf bei Duchess an. »Irgendwie will ich Duchess auch nicht verlieren. Sie ist wie eine Schwester für mich. Und vielleicht auch noch mehr.«
»Na, ich hoffe, ihr Drei kommt irgend wie zurecht«, sagte Rebecca stirnrunzelnd.

Sunrise schaute zu den Beiden. »Bei Miss Isabella, Frida und Maja klappt das doch auch irgend wie.«
»Ja, und ich bin überzeugt, daß ihr Drei euch auch zusammen raufen könnt.« Rebecca schaute demonstrativ auf die Uhr. »Aber jetzt ist erst mal Feierabend. Ihr Drei«, sie schaute Sunrise, Holly und Madonna an »müsst morgen früh fit sein.«

Holly und Madonna gingen zusammen mit Princess und Duchess nach hinten, während Silke die Leiter hoch kletterte und sich in ihr Bett legte.
Rebecca ergriff Sunrise’ Leine und nahm sie mit in ihr Schlafzimmer. Während sie selbst sich umzog, band sie Sunrise einfach an einem Kleiderhaken an. Dann verschwand sie noch einmal ins Bad und kam kurz darauf frisch geduscht zurück.
Sie hakte die Führleine von Sunrise’ Kopfgeschirr ab, nur um sie gleich darauf am Ring an ihrem Halsband wieder einzuhaken.
Dann erst löste sie die Leine und zog Sunrise mit sich. Sie legte sich aufs Bett, wobei sie die Führleine unter ihrem Po hindurch legte und an dieser zog, bis Sunrise’ Kopf nur noch zwanzig Zentimeter von ihrer Scham entfernt war. Sunrise konnte deutlich Herrin Rebeccas Erregung riechen, obwohl sie sich gerade erst frisch geduscht hatte.
»Was ist denn los Herrin?«, fragte sie verwundert.
»Ich weiß nicht. Irgend wie habe ich in den letzten Tagen ziemlich viel Lust auf dich mein Schatz«, sagte Rebecca grinsend und zog ihr Nachthemd hoch.
»Höre ich einen Ton von dir oder hörst du einmal auf, schalte ich deinen Spaßmacher sofort wieder aus«, sagte Rebecca und schaltete beide Vibratoren in Sunrise’ Keuschheitsgürtel an. Dann zog sie an der Leine so daß Sunrise’ Kopf immer näher an Rebeccas Scham heran kam, bis ihre Lippen Rebeccas Schamlippen berührten. Sofort begann sie, selbst durch die beiden Vibratoren immer stärker erregt, ihre Herrin zu verwöhnen, so gut sie konnte. Durch ihre Lage, sie kniete weit vor gebeugt und mit auf dem Rücken gefesselten Armen, war es zwar ein wenig unbequem aber dies vergaß sie schnell, als sie spürte, daß Rebecca immer erregter wurde und leise anfing, zu stöhnen. Das fachte auch ihre eigene Erregung an und sie musste sich sehr zusammen reißen, um nicht selbst zu stöhnen. Auch hatte sie immer mehr Probleme damit, sich zu konzentrieren um nicht aufzuhören. Sie verwöhnte Herrin Rebeccas Schamlippen und schloss die Augen. Sie genoss es, ihre Herrin so zu befriedigen und jede Welle der Erregung die durch sie hindurch lief, ließ sie immer weiter in ihrer eigenen Welt abtauchen.

Als Herrin Rebecca ihr in die Mähne fasste und ihren Kopf fest zwischen ihre Beine drückte, kam auch Sunrise. Um ein Haar hätte sie ihre Lust laut heraus geschrien und ihre Bemühungen unterbrochen, doch sie schaffte es gerade noch so, sich zusammen zu nehmen. Dadurch unterdrückte sie ihren eigenen Höhepunkt und als Rebecca schließlich sehr feucht und sich wild hin und her werfend kam, hatte sie ihrer eigenen Lust nichts mehr entgegen zu setzen und kam schließlich mit unterdrücktem Stöhnen.

Rebecca ließ sich noch eine Weile weiter verwöhnen und schaltete dann die beiden Vibratoren aus. Sie nahm die Leine unter ihrem Hintern heraus und zog Sunrise nach oben. Die Führleine hakte sie wieder am Kopfgeschirr an und befestigte sie dann an einem Haken, der sich anscheinend zu genau diesem Zweck an der Wand am Kopfende des Bettes befand.
Sie zog die Decke über sich und Sunrise und nahm sie in die Arme. So schliefen beide schließlich nach einigen langen und zärtlichen Küssen ein.

- - -

Zusammen mit mehr als 30 anderen Ponys stand Sunrise auf der Straße vor dem Gutshof. Vor ihr befanden sich nur ungefähr zehn andere Ponys mit ihren Sulkys und alle schienen dem Lauf schon entgegen zu fiebern.
Es hieß, ein guter Läufer schaffte zehn Kilometer unter 50 Minuten. Aber das war auf der Straße und ohne einen Sulky zu ziehen in dem auch noch jemand saß und ohne zusätzliche Geländehindernisse.

Heute Morgen waren sie alle früh aufgestanden. Statt zu duschen wurden sie lediglich gründlich gebürstet und massiert und zum Auflockern waren sie eine Runde um die Wiese herum gelaufen. Dann gab es ein ausgiebiges Frühstück mit viel Obst, hauptsächlich Bananen und Birnen.

Am Straßenrand standen sehr viele Leute. Alle schauten sich die Gespanne an und gaben Bemerkungen zu den Ponys und deren Trainern ab. Doch dies nahm Sunrise nur am Rande wahr. Bis zum Start waren es wohl noch einige Minuten und Sunrise versuchte, sich fallen zu lassen und zu entspannen.

Nach dem Frühstück wurden sie, Holly und Madonna nach draußen gebracht, wo viele Zuschauer sich die Ponys betrachteten. Während sie draußen standen, hatte Herrin Rebecca noch einmal sehr gründlich ihr Geschirr überprüft, die Knebeltrense gegen eine einfache Schienentrense getauscht und ihr Scheuklappen angelegt, die ihr Blickfeld ziemlich einschränkten.

Durch die Zuschauer ging ein leises Raunen, als eine Frau an den zu dritt nebeneinander stehenden Gespannen vorbei ging und jedes eingehend betrachtete. Diese Frau hätte auch auf einem richtigen Pferderennen alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie trug ein violettes, weit ausladendes Kleid mit halblangen Ärmeln, eine elegante Stola aus Fell und unter einem großen Hut mit einem Aufwändigen Blumenschmuck waren ihre schlohweißen Haare zu erkennen, die recht aufwändig frisiert waren.
Die Frau schritt an den Reihen der Gespanne vorbei und wechselte mit einigen der Trainerinnen und Trainer ein paar Worte. Auch mit Herrin Rebecca sprach sie kurz, jedoch konnte Sunrise nicht verstehen, was sie sagten.

Nachdem sie eine Weile draußen gestanden hatten, wurden Sunrise und Herrin Rebecca abgeholt und in den Stall in eine Box gebracht, wo eine Ärztin sich Sunrise eingehend ansah, ihr Blut abnahm und Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung maß. Nach einigen Fragen zum Trainingsstand, prüfte die Ärztin auch noch die beiden Vibratoren und die Stromstoßfunktion ihres Keuschheitsgürtels, bevor sie erklärte, daß aus ihrer Sicht nichts gegen eine Teilnahme am Rennen sprach.
Bevor sie gehen durften, gab die Ärztin Herrin Rebecca noch eine Flasche mit einem Mineral- und Vitaminmix, die Sunrise vor dem Rennen austrinken musste. Dann ging es auf den Schirrplatz, wo Herrin Rebecca den Sulky überprüfte, bevor sie Sunrise anspannte.
Dort wurden auch der Sulky, Sunrise’ Geschirr, ihre Trense und sogar das Fell kontrolliert. Es entsprach wohl alles den Regeln und war in Ordnung. Dann hatte Herrin Rebecca sie auf die Straße geführt und neben ihr gewartet, bis alle Gespanne am Start waren. Dann erst war sie auf den Sulky gestiegen.

Die Frau kam noch einmal zurück und betrachtete Sunrise mit einem abschätzenden Blick. Nun konnte auch Sunrise die Frau genauer sehen. Sie war bereits recht alt, Sunrise schätzte sie auf mindestens 70 Jahre. An ihrem Kleid trug sie eine kleine, goldene Brosche. Diese zeigte auf einem schwarz glänzenden Hintergrund, der von Eichenlaub umrahmt war, ein goldenes Ponygirl und darunter die Zahl 27.
Die Frau schaute an Sunrise vorbei und schien auf etwas zu warten. Dann strich sie ihr sanft über die linke Schulter, bevor sie sich abwandte und aus Sunrise’ Blick verschwand.

Eben hatte Jutta Liebenstein über Lautsprecher verkündet, daß das Rennen in zehn Minuten beginnen würde und alle Zuschauer gebeten, sich hinter die Absperrungen zu begeben.
Nun machte sich Nervosität in Sunrise breit. Sie schaute nach vorne und es schien ihr, als ob ihr Blick, der durch die Scheuklappen sowieso bereits eingeschränkt war, sich noch mehr verengte. Sie hatte noch den Nachgeschmack des Getränkes, welches die Ärztin ausgegeben hatte, auf der Zunge. Sie erinnerte sich an Hollys Bemerkung zum Geschmack von Sperma und fragte sich, ob Sperma tatsächlich so schmeckte. In diesem Fall würde sie dieses nicht unbedingt probieren wollen. Herrin Rebeccas Geschmack erschien ihr im Gegensatz dazu viel besser. Unbewusst leckte sie sich über die Lippen.

»Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie alle recht herzlich zum achtundzwanzigsten Geländerennen über 10 Kilometer hier auf Gut Marshagen. Es sind heute zweiunddreißig Gespanne am Start. Für fünfundzwanzig Ponys ist dies ein Maidenrennen und es sind siebzehn Ponys am Start, für die dies sogar das allererste Rennen dieser Art ist. Wie üblich gibt es zwei Tabellen, eine für die erfahreneren Ponys und eine für die Maiden.« Sie machte eine kurze Pause, bevor sie weiter sprach. »Eine Platzierung, also eine Zeit von unter neunzig Minuten für die zehn Kilometer, geht in die Rangliste ein. Die Länge des Rundkurses beträgt fünf Kilometer, daher muss dieser zweimal durchfahren werden. Aus organisatorischen Gründen war dies leider nicht anders möglich. Der Kurs ist wie üblich mit einer farbigen Linie auf dem Boden markiert.« Wieder machte sie eine kurze Pause. »Damit ist nun alles gesagt, was gesagt werden muss und ich wünsche allen Zuschauern viel Spaß und allen Ponys und ihren Trainerinnen und Trainern viel Erfolg und ich möchte diejenigen, die es bis dahin schaffen, unter die ersten hundert auf der Rangliste zu kommen, dazu einladen, uns im September wieder hier zu beehren.«
Jutta Liebenstein verließ das Podest, welches neben der Start- und Ziellinie aufgebaut war und machte Platz für ihren Mann.

-

»Da ist sie«, rief Frida und deutete auf den großen Bildschirm. Tatsächlich, das Pony in der vierten Reihe, welches gerade in Großaufnahme gezeigt wurde, hatte tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit Mara, doch wegen der Haube des Fellanzuges, konnte man sie nicht richtig erkennen. Erst als Rebecca, die auf dem Sulky dieses Ponys saß, ins Bild kam, war klar, daß das Mara sein musste.
Rebecca hatte die Zügel in der Hand und zog sie ein wenig an, als ein Mann auf das Podest trat, auf dem gerade noch die Frau gestanden hatte. In der rechten Hand hielt Rebecca zudem noch eine Reitpeitsche mit einem langen Schlag.
Die Kameradrohne flog langsam weiter über die Reihen der Gespanne und plötzlich rief Isabella laut auf: »Na, da brat mir doch einer einen Storch. Das ist jetzt schon meine dritte Schülerin, die ich im Fernsehen sehen muss« und deutete auf ein Gespann.
»Was? Das Pony?«, fragte Larissa etwas unbeholfen in Gebärdensprache. Sie trug zu ihrer Tunika einen Gesichtsschleier und hatte, seit sie und Johanna angekommen waren, noch kein Wort gesprochen. Johanna hatte erklärt, daß Larissa ein neues Spielzeug testete und sie wollte nicht, daß Larissa damit gesehen wurde.
»Nein, nicht das Pony. Die Trainerin. Das ist Silke, eine von Leonies Schülerinnen. Sie hat gerade ihren Probemonat bei Mara und Rebecca«, erklärte Isabella und deutete auf die junge Frau mit den langen, braunen Locken.
»Stimmt. Das Pony ist Pauline«, erklärte Larissa umständlich.
»Wer ist denn Pauline?«, wollte Vivian wissen.
»Pauline hilft mir dabei dieses Spielzeug hier zu programmieren. Als Pony heißt sie Madonna«, erklärte Larissa.
»Na, ich hoffe ja, daß du trotzdem Mara die Daumen drückst«, sagte Trish lachend.

»Darf ich euch noch etwas bringen?«, fragte die Bedienung, die an den Tisch gekommen war und die leeren Gläser abräumte.
»Ich nehme noch ein Bier«, sagte Isabella und hielt der Frau die leere Flasche hin.

Trish wandte sich an Isabella: »Sag mal, wolltet ihr nicht in Urlaub fliegen?«
Isabella warf ihr einen missmutigen Blick zu. »Ja, wollten wir. Und das nächste Mal buche ich wieder im Netz.«
Trish sah sie fragend an.
»Die Tante im Reisebüro hat bei der Buchung einen Fehler gemacht. Sie hat die Buchung für nächsten Monat eingetragen anstatt für diesen«, erklärte Isabella.
»Oh«, sagte Trish.

»Ruhe jetzt«, sagte Vera. »Es geht gleich los.«
Tatsächlich hob der Mann auf dem Podest nun die linke Hand in Schulterhöhe und rief: »Auf die Plätze!« Er hob die Hand nun ganz nach oben und rief: »Fertig!«
Dann nahm er den Arm schnell nach unten und rief: »Los!«, worauf hin die Ponys sich nach vorne lehnten und los liefen.

-

Uwe Liebenstein ließ den Arm sinken und rief »Los!«
Sunrise spürte, wie der Zug auf die Zügel nachließ und hörte über ihrem Kopf die Peitsche knallen. Gleichzeitig spürte sie, wie der Vibrator in ihrer Scheide eingeschaltet wurde. Sie lehnte sich vor, so weit es ging und lief los, so schnell sie konnte. Sie lief hinter den anderen Gespannen, die vor ihr gestartet waren her und gab alles, was sie konnte. Sie erkannte, daß das Gespann vor ihr nicht so schnell war, wie sie und spürte schon einen leichten Zug nach links. Sie scherte aus und holte mit jedem Schritt etwas auf, bis zuerst der Sulky und schließlich auch das Pony aus ihrem Blickfeld verschwunden waren.
Auch das nächste Gespann wollte sie überholen, doch nun spürte sie einen leichten Zug auf den Zügeln. ’Warum das denn?’ fragte sie sich. Sie spürte ihre Muskeln und wollte laufen, doch Herrin Rebecca ließ sie nicht laufen.
Erst jetzt erkannte sie, daß die Strecke, obwohl die Straße bestimmt noch ein paar hundert Meter weiter gerade aus verlief, bei den Hecken, die das Gut umrahmten, nach rechts weiter lief. Sie wurde etwas langsamer und spürte einen leichten Zug nach rechts. Wahrscheinlich waren sie nun vor dem Gespann, welches sie gerade überholt hatten. Sie zog nach rechts, bis fast zum Rand der Straße und als sie den Weg hinter den Hecken erreicht hatte, bog sie, nach einem etwas festeren Zug nach rechts, in diesen ein. Dieser Weg war nicht so glatt wie die asphaltierte Straße und sie spürte das Ruckeln der Räder, als diese über den Schotter rollten und musste einigen größeren Steinen ausweichen, wodurch sie noch langsamer wurde. Doch nach wenigen Metern machte der Weg einen leichten Knick nach rechts und sie spürte das Schnalzen der Zügel und einen leichten Zug nach links. Sie scherte aus und lief schneller um das nächste Gespann zu überholen, doch sie schaffte es einfach nicht, das andere Gespann zu überholen.

Einige Meter vor sich sah Sunrise das Ende des Weges und einen Graben. Vor diesem verlief ein weiterer Weg. Nun endlich holte sie ein wenig auf, doch am Ende des Weges spürte sie einen starken Zug nach links.
Ohne langsamer zu werden, bog sie scharf nach links ab, auf den anderen Weg. Gerade als sie selbst schon auf dem anderen Weg war, spürte sie, wie der Sulky sich nach links legte und es gab einen leichten Ruck, als ein Rad durch den Graben rollte. Dann spürte sie einen weiteren Ruck. Sie spürte das Schnalzen an den Zügeln und lief weiter.
Als sich der Sulky hinter ihr beruhigt hatte, spürte sie ein erneutes Schnalzen und lief wieder schneller.

-

»Hey, das darf die doch nicht machen!«, rief Frida aus, sprang von ihrem Stuhl und deutete auf den Bildschirm, als ein anderes Gespann die enge Kurve geschnitten hatte und mit dem Rad an Rebeccas Sulky gestoßen war. Dieser sprang kurz in die Höhe, als das linke Rad durch den Rand des Grabens fuhr. Das andere Gespann kam durch den Rempler ziemlich weit nach rechts und rutschte mehrere Meter mit dem rechten Rad im Graben auf der anderen Seite des Weges entlang, bevor es der Fahrerin gelang, ihn schlingernd auf den Weg zurück zu lenken. Das Gespann fiel dadurch um einige Meter hinter Mara und Rebecca zurück und hatte anscheinend Probleme aufzuholen.
Ein erleichtertes Aufstöhnen ging um den Tisch und Frida setzte sich wieder. »Diese blöde Kuh, diese« Sie las den Namen vom Bildschirm ab »Diese Julietta«, sagte sie schließlich und nahm sich ein Glas Limonade vom Tisch, welches sie in einem Zug leerte.
»Hey, das war mein Glas«, sagte Sonja.
»Entschuldigung, das habe ich gar nicht gemerkt«, entschuldigte Frida sich kleinlaut.
Auf dem Bild in der Ecke des Bildschirmes, welche das Hauptfeld zeigte, konnte man einige weitere Rempler sehen, die allerdings alle ohne Folgen blieben, doch es erschienen einige Namen neben denen ein roter Blitz zu sehen war.
Und auch neben dem Namen des Ponys, welches Rebeccas Sulky angerempelt hatte, erschien nun ein solcher Blitz.
»Was heißt denn dieser Pfeil?«, gestikulierte Vivian.
»Das bedeutet, daß die Ponys leichte Stromschläge als Strafe bekommen. Das passiert immer, wenn sie jemanden anrempeln oder etwas anderes tun, was nicht erlaubt ist, wie andere Abdrängen zum Beispiel«, erklärte Sonja. »Wenn sie das zu oft machen oder dabei ein anderes Gespann von der Straße drängen, werden sie allerdings disqualifiziert.«

-

Der Weg bestand aus Kies und fest gefahrener Erde. Es ließ sich leicht laufen und die anderen Gespanne waren bereits durch den kleinen Rempler an der Kurve ein gutes Stuck vor ihnen und auch von hinten war kein Hufgetrappel zu hören. Sunrise spürte, daß die Zügel locker herunter hingen, gelegentlich kam ein leichter Zug nach rechts oder links und so lief sie einfach weiter, den anderen hinter her. Langsam entspannte sie sich und konzentrierte sich einfach nur aufs Laufen.
Der Weg machte eine langgezogene Linkskurve und ein Schild mit der Aufschrift 1000m zog an ihr vorbei. Vor sich sah sie die anderen Gespanne und sie konzentrierte sich weiter aufs Laufen. Einen Huf vor den Anderen. Einen Schritt nach dem Anderen, immer weiter. Vier Schritte lang einatmen, vier Schritte lang ausatmen.
Sie spürte einen leichten Zug an den Anzen und sie beschleunigte ihren Schritt weiter, bis dieser nach lies. So wollte sie am liebsten stundenlang weiter laufen. Die Geräusche um sie herum wurden leiser und alles um sie herum verblasste, nur der Weg war wichtig, nur das Laufen, einen Schritt nach dem Anderen.

Die Gespanne vor ihr waren näher gekommen, oder hatte sie selbst aufgeholt?
Der Weg machte eine Kurve nach links und dann nach rechts. Die Anzen hoben sich ein wenig an und sie spürte einen Zug an den Zügeln. Langsamer, sie musste langsamer laufen.
Die beiden Gespanne direkt vor ihr bogen nach links ab. Sie musste ihnen folgen. Sie lief langsamer, nur ein kleines bisschen und bog nach links ab. Die beiden Gespanne waren nun nur noch wenige Schritte vor ihr. Die asphaltierte Straße stieg leicht an und sie musste sich etwas anstrengen um das Tempo zu halten, aber sie kam den beiden Gespannen immer näher.
Am Ende der Straße sah sie einige Leute stehen. Diese jubelten den Gespannen, die ganz vorne liefen zu, als diese nach rechts abbogen.
Sie musste diese beiden Gespanne überholen. Sie wollte diese beiden Gespanne überholen. Sie lief schneller und schaffte es aufzuholen, bis sie nur noch einen halben Meter hinter einem der beiden Gespanne her lief. Doch die beiden Gespanne nahmen die ganze Wegbreite ein und so war es ihr unmöglich, zu überholen. Doch da vorne, in der Kurve, konnte sie überholen.
Sie sah ein weiteres Schild an sich vorüber ziehen, auf dem 1500m stand.
Plötzlich wurden die beiden Gespanne vor ihr langsamer, so daß sie fast auf den Sulky vor sich aufgelaufen wäre, wenn dieser nicht nach rechts ausgeschert wäre. Nun fuhren die beiden Gespanne hintereinander her und sie lief schneller. Bis zu der Kurve hatte sie es geschafft, auf Höhe des zweiten Ponys zu laufen, doch sie musste außen laufen und in der Kurve langsamer werden, um nicht auf den Erdwall zu laufen, der den Waldrand vom Weg trennte.
Die Leute die neben dem Weg und auf diesem Erdwall standen, jubelten, als sie an ihnen vorbei lief und feuerten sie an.
Der Weg stieg noch weiter an, doch sie lief schneller als die beiden Gespanne und als der Weg eine leichte Linkskurve machte, hatte sie es geschafft, vor den beiden zu laufen.

-

»Das ist unfair«, ereiferte Frida sich lautstark. Zwei Gespanne nahmen den ganzen Weg vor Mara und Rebecca ein und ließen sie nicht passieren, obwohl Mara eindeutig schneller gewesen wäre.
Kurz vor einer Rechtskurve leuchteten neben den Namen der anderen beiden Ponys rote Blitze auf und diese wurden langsamer. Das linke Gespann, das hinter dem Mara her lief, setzte sich hinter dem anderen auf die rechte des Weges und machte somit Platz, daß Mara überholen konnte. Diese lief schneller und hatte es bis zu der nächsten Kurve fast geschafft, das hintere Gespann einzuholen, doch in der Kurve musste sie langsamer laufen und verlor so einen guten Meter. Doch auf dem ansteigenden Weg schaffte sie es, die beiden dann doch zu überholen.
Am Ende des Anstiegs kam wieder eine Linkskurve. Diese führte auf einen schmalen Weg, der aber nach wenigen Metern in einem Feld endete. Nun musste Mara über dieses Feld weiter laufen. Die Spuren der Gespanne die vor Mara liefen, hatten bereits tiefe Spuren in der lockeren Erde hinterlassen und auch Mara und die Räder des Sulkys sanken tief in den Boden ein, der offenbar kurz vorher noch gepflügt worden war.
Mara wurde immer langsamer und am Ende des Feldes, wo die Strecke wieder eine enge Rechtskurve machte, blieb sie sogar stehen um den Sulky herum zu lenken. Sie schaffte es unter offenbar großer Anstrengung, die letzten 50 Meter die sie nun noch über dieses Feld laufen musste, den Sulky zu ziehen. Aber auch die beiden Gespanne, die Mara eben überholt hatte, hatten so ihre Schwierigkeiten auf diesem Feld und kamen noch langsamer voran als Mara.
Nach dem Feld gab es wieder einen Weg, der in einem recht steilen Anstieg in einer weiten Linkskurve verlief, wurde Mara wieder schneller und vergrößerte den Abstand zu den Beiden noch mehr.

»Hey, was soll das denn?« Trish deutete auf den Bildschirm, auf dem nun ein anderes Gespann zu sehen war, welches offenbar Probleme hatte, sich aus einer Gruppe zu lösen. Die Gespanne waren anscheinend alle gleich schnell doch nach der Kurve, in der Mara eben die beiden Gespanne überholt hatte, zog sich diese Gruppe etwas auseinander und das Pony, es hieß Holly, schaffte es, bevor es zu dem Feld kam, drei Gespanne zu überholen, hatte aber auf dem Feld leichte Probleme.
»Entschuldigung, aber ich wollte einfach sehen, wie Charlotte zurecht kommt«, sagte Sonja. Sie tippte auf ihrem Comm und ein anderes Gespann, welches ebenfalls gerade auf das Feld lief, erschien in Großaufnahme.

»Das ist Pauline«, gestikulierte Larissa aufgeregt, als nun ein Pony namens Madonna auf dem Bildschirm zu sehen war.
»Ja, das ist sie«, sagte Sonja und schaltete die Ansicht wieder auf Mara um.
Diese lief gerade über eine langgezogene Schneise im Wald, die komplett mit kurz geschnittenem Gras überwachsen war, aber einige Unebenheiten aufwies. Rebecca schien einige Probleme zu haben, sich auf dem Sitz zu halten, sie wackelte bei jeder Unebenheit hin und her. Doch sie machte keine Anstalten, Mara langsamer laufen zu lassen.

-

Gerade waren sie wieder auf einen befestigten Waldweg eingebogen. Dieser stieg recht steil an und Sunrise merkte, wie es ihr immer schwerer fiel, das Tempo zu halten, doch in einigen hundert Metern Entfernung sah sie einige Leute stehen, die den vor ihr laufenden Ponys etwas zu trinken gaben.
Sie strengte sich an, weiter zu kommen und das Tempo zu halten. Und endlich kam sie an der Getränkestation an, die auch gleichzeitig den höchsten Punkt der Strecke markierte, wie sie erfahren hatte.
Jemand löste sich aus der Menge und lief neben ihr her. Der Mann hielt ihr einen Schlauch hin, den sie im Laufen ins Maul nahm um daraus zu trinken. Die Flüssigkeit schmeckte genau so seltsam wie die, welche sie von der Ärztin bekommen hatte.
Erst kurz vor einer scharfen Linkskurve wurde der Mann langsamer und Sunrise spürte ein starkes Ziehen an den Zügeln. Sie wurde langsamer und nahm die Kurve fast gehend. Nach dieser beschleunigte sie wieder. Bergab ließ es sich wirklich sehr leicht laufen und so schaffte sie es, die Entfernung zu dem vor ihr laufende Gespann zu verringern. Doch neben sich hörte sie Hufgetrappel. Ein anderes Gespann war gerade dabei, sie zu überholen.
Erst als das Gespann fast vorbei war, erkannte sie Holly. Sie wollte noch schneller laufen, doch sie hatte Holly nichts entgegen zu setzen.

Während sie über die Waldwege lief, wurde sie von einem weiteren Gespann überholt. Offenbar war sie doch nicht so gut im Training, wie sie bisher dachte. Sie lief weiter und bemühte sich, das Tempo zu halten, wurde aber von Herrin Rebecca zurückgehalten.

Das Schild, an welchem sie gerade vorbei liefen, zeigte 3500m an. Kurz darauf sah sie etwas zwischen den Bäumen glitzern. Der Weg führte über eine Brücke, die einen kleinen Bach überspannte. Vor dieser verbreiterte sich der Weg und direkt neben der Brücke gab es eine flache Stelle, die zu dem Bach herunter führte, wie eine Furt. Dort konnte sie das Wasser in der Sonne glitzern sehen.
Sie hielt auf die Brücke zu und lief darüber. Sie spürte den Sulky springen, als die Räder über den Absatz am Anfang der Brücke rollten. Dann hatte sie den Wald verlassen und die Strecke führte zwischen Feldern und Wiesen vorbei. Links konnte sie das Gut erkennen, doch die Strecke führte nicht direkt auf dieses zu sondern machte, mitten auf einem asphaltierten Weg, einen Knick nach links, mitten über ein Feld, auf dem dunkle, fast schwarze Erde zu sehen war.

Sie bog in einem weiten Bogen auf das Feld ein und stolperte in der vollkommen durchnässten Erde, als sie bis zu den Knöcheln im Schlamm versank. Jemand hatte die Erde mit viel Wasser in eine regelrechte Schlammgrube verwandelt, in der sie nun der Länge nach lag. Der Schlamm bedeckte ihr Gesicht und sie hatte große Mühe, wieder aufzustehen. Sie wusste, daß Herrin Rebecca ihr dabei nicht helfen durfte, denn wenn sie abgestiegen wäre, wären sie disqualifiziert worden.
Zu allem Überfluss machte sich nun auch noch der Vibrator auf ihrem Kitzler bemerkbar, indem er mit voller Kraft los ging. Sie stöhnte überrascht auf und versuchte sich aufzurichten. Sie nahm ein Knie nach vorne und dann das Andere. Nun hockte sie schon mal auf den Knien. Langsam hob sie einen Huf nach vorne und stellte ihn in den Schlamm. Auch den anderen Fuß nahm sie nach vorne, stemmte sich gegen die Anzen und stand endlich wieder auf beiden Hufen.
Sie schmeckte Schlamm und etwas davon hing ihr vor dem linken Auge, doch sie hatte es ganz alleine geschafft, wieder aufzustehen.
Neben sich hörte sie von beiden Seiten einen verhaltenen Applaus. Sie achtete nicht auf diesen sondern stemmte sich nach vorne. Mit einem Ruck lösten sich die Räder des Sulkys und es ging ein Stück nach vorne.

So bewegte sie sich langsam weiter. Schritt für Schritt zwischen den Absperrungen entlang die beiderseits dieser Schlammgrube standen und die Strecke markierten.
Sie hatte einige Schritte zurückgelegt, als rechts neben ihr ein Gespann vorbei fuhr. Dieses fuhr nahe bei der Absperrung. Dort war der Schlamm anscheinend nicht ganz so tief.
Herrin Rebecca zog am rechten Zügel, anscheinend hatte sie ebenfalls bemerkt, daß es an der Seite besser zu laufen war.
Nach mehreren Schritten hatte sie es tatsächlich geschafft sich zu der Absperrung vor zu kämpfen. Dort ließ es sich wirklich einfacher gehen und so setzte sie einen Huf vor den Anderen. Es war kein Laufen, eher ein schneller Schritt, doch sie kam voran.
Schließlich hatte sie nach bestimmt 150 Metern das Ende des Feldes erreicht und befand sich auf einer Straße, doch die Strecke führte weiter gerade aus über ein weiteres Feld. Dieses war aber bei weitem nicht so schlammig. Also zog sie an und lief so schnell sie konnte, über die trockene Erde, die hier bereits festgetreten und gefahren war.

Erst am Ende dieses Feldes führte die Strecke wieder auf einen Weg. Es ging um eine Wiese herum und an einer Scheune vorbei wieder auf die Straße die am Gut entlang führte. Bei der Start- Ziellinie standen mehrere hundert Menschen und klatschten bei jedem Gespann, welches vorbei kam Beifall.

Es ging wieder am Gut vorbei und bis zum Waldrand hatte Sunrise aufgehört, zu zählen, wie viele Gespanne sie überholt hatten und wie viele Gespanne sie selbst überholt hatte. Sie befanden sich nun mitten in einem Pulk aus Gespannen und nach jeder Kurve änderte sich die Reihenfolge.
Doch langsam aber sicher schafften es Sunrise und Rebecca, sich zusammen mit einigen anderen Gespannen, aus dem Pulk zu lösen und einen leichten Vorsprung zu erringen. Doch auch in diesem kleineren Pulk wurde um jeden Meter gekämpft.
Es ging wieder die Steigung am Waldrand entlang hinauf bis zu dem ersten Feld. Dort lief Sunrise so weit es ging, am Rand der abgesteckten Strecke entlang und schaffte es, sich an die Spitze des Feldes zu setzen. Doch als es wieder durch die grasbewachsene Schneise ging, holten einige andere Gespanne erneut auf.
Auf dem Waldweg mit der langgezogenen Steigung zog sich das Feld ein wenig auseinander. Wieder ging es an der Versorgungsstation vorbei und alle Ponys bekamen auf die selbe Weise wie vorhin, etwas von dem recht seltsam schmeckenden Getränk.
Dann ging es über die Kuppe und wieder bergab. Hier kämpften die fünf Gespanne wieder um jeden Meter. Bis zur nächsten Linkskurve hatte Sunrise es geschafft, ganz innen zu laufen und nahm diese Kurve, ohne nennenswert langsamer zu werden. Der Sulky schob recht stark und so wurde sie immer schneller, doch auch die anderen Gespanne wurden auf dem leichten Gefälle immer schneller und hatten sie balde wieder eingeholt.

-

Mara und Rebecca erreichten wieder die Brücke, doch dieses Mal waren sie nicht alleine. An der Brücke, die gerade einmal breit genug für ein Gespann war, befanden sich bereits einige Gespanne, die alle warten mussten um über die Brücke zu kommen.
Doch Mara und Rebecca kamen zusammen mit einigen anderen Gespannen so schnell den Weg herunter, daß es unmöglich schien, noch rechtzeitig anzuhalten.
Während die anderen Gespanne versuchten, langsamer zu werden, beschleunigte Mara sogar noch.
Ein lauter Aufschrei ging durch die Runde und Vivian und Frida sprangen auf und schauten auf den Bildschirm.
Gerade noch rechtzeitig bevor sie auf das vor ihnen stehende Gespann auffuhren, scherte Mara nach rechts aus und lief über unbefestigten Waldboden weiter an den Anderen vorbei. Die Großaufnahme zeigte nun Rebeccas Gesicht, in dem Überraschung aber auch Sorge geschrieben stand. Sie schien sich darauf gefasst zu machen, gleich aus ihrem Sitz geschleudert zu werden. Doch Mara lief zielstrebig neben dem Weg weiter, direkt auf den Bach zu. Neben der Brücke senkte sich die Böschung sanft zum Wasser hin ab und Mara lief einfach weiter, darauf zu. Das Wasser spritze auf, als Maras Stiefel sich durch dieses hindurch pflügten. Auf der anderen Seite war die Böschung nicht so flach, doch Mara sprang aus dem Wasser auf die etwa kniehohe Böschung und der Sulky schob sie weiter. Als dessen Räder die Böschung hoch fuhren, machte Rebecca einen großen Satz und klammerte sich mit beiden Händen am Sitz fest, um nicht vom Sulky zu fallen. Doch dabei hatte sie die Zügel losgelassen, die nun hinter Mara her wehten wie sehr lange Zöpfe.

Nach einem weiteren Ruck war das Gespann wieder auf dem Weg und Mara lief weiter. Durch dieses Manöver hatte sie insgesamt sechs Plätze gut gemacht und andere Gespanne taten es ihr nun gleich. Sie scherten aus der Reihe aus und fuhren ebenfalls durch die kleine Furt.
Auf dem Weg hatte Rebecca nun andere Probleme, als sie versuchte, die Zügel wieder einzufangen. Erst als sie die Peitsche zu Hilfe nahm, schaffte sie es schließlich, diese heran zu ziehen und wieder zu greifen.

-

Sunrise machte einen Freudensprung, da sie es tatsächlich geschafft hatte, durch den Bach zu laufen und so einige Gespanne zu überholen. Doch als sie wieder auf dem Weg war, zuckte sie heftig zusammen, als sich der Vibrator an ihrem Kitzler erneut bemerkbar machte.
Sie hatte bereits das Schild auf dem 4000m stand erreicht, doch der Vibrator lief immer weiter und obwohl sie mit aller Vehemenz dagegen ankämpfte, breitete sich die Erregung in ihrem Unterleib aus.
Sie versuchte, sich aufs Laufen zu konzentrieren, doch dies fiel ihr zunehmend schwerer. Erst, als die Strecke vom Weg abbog und es durch die bestimmt mehr als 150 Meter lange Schlammgrube weiter ging, wurde der Vibrator langsamer, schaltete sich aber nicht komplett aus. So war sie ein wenig unkonzentriert und versank erneut bis zu den Knöcheln im Schlamm. Nach wenigen Schritten, sie spürte ein beständiges Ziehen nach links an den Zügeln, hatte sie es geschafft, ein wenig aus dem schlimmsten Matsch heraus zu kommen und stapfte, laufen konnte man das sicher nicht mehr nennen, durch den Schlamm. Dies kostete sie einiges an Kraft, doch sie kam voran. Zwar langsam, aber sie kam voran. Ganz im Gegensatz zu einem Gespann weiter vorne, welches knietief im Schlamm steckte. Das Pony versuchte verzweifelt, vor und zurück zu gehen um sich zu befreien, doch das hatte lediglich zur Folge, daß es selbst und der Sulky immer weiter einsank.

Auf der anderen Seite des schlammbedeckten Feldes sah sie zwei Gespanne, welche besser voran kamen, als sie selbst und sie überholten. ’Es ist nicht mehr weit’, sagte sie zu sich selbst und machte einen Schritt nach dem Anderen, bis sie endlich das Feld verlassen hatte. Sie lief über den Weg, und auf dessen anderer Seite auf das nächste Feld. Dieses war nun nicht mehr so trocken wie vorhin. Erst in dessen Mitte verloren sich die Spuren aus Schlamm im trockenen Boden. Hier kam sie besser voran als eben, schaffte es aber dennoch nicht, die anderen Gespanne zu überholen.

Doch endlich war auch dieses Feld zu Ende und es ging wieder auf einem asphaltierten Weg weiter, in Richtung eines Hauses, wo der Weg eine Linkskurve beschrieb.
Kurz vor der letzten Kurve schaffte Sunrise es, noch ein Gespann einzuholen, musste sich aber hinter diesem einordnen um die enge Kurve bei der Scheune nehmen zu können.

Nun sah sie vor sich das Ziel. Es war höchstens noch 200 Meter entfernt.
Sie nahm noch einmal alle Kraft zusammen und lief so schnell sie konnte, um dieses Gespann einzuholen und vor ihm durchs Ziel zu kommen.
Mit jedem Schritt holte sie ein wenig auf und als sie endlich durch das Ziel rannte, war das Pony bereits aus ihrem Sichtfeld verschwunden.
Sie spürte einen leichten Zug an den Zügeln und lief langsamer. Lautes Klatschen und Jubeln drang an ihre Ohren.
Nun fiel alle Anspannung von ihr ab und sie spürte deutlich die Anstrengung der vergangenen Stunden. In einem langsamen Trab ging es weiter die Straße entlang und dann auf das Gut. Dort ging es sofort zum Transporter, wo Herrin Rebecca abstieg und sie abspannte.

-

»Los! Schneller«, schrien Frida, Trish und sogar Maja und Isabella. Alle standen um den Tisch herum und schauten auf den Bildschirm, während sie Mara anfeuerten. Larissa und Vivian klatschten mit jedem Schritt, den Mara machte als sie auf der Zielgeraden ein anderes Gespann zu überholen versuchte. Als die beiden Gespanne fast gleichzeitig die Ziellinie überquerten, herrschte sekundenlang angespanntes Schweigen. Mara und Rebecca hatten es geschafft, sie waren dem anderen Gespann buchstäblich eine Nasenlänge voraus, wie das nun eingeblendete Zielfoto zeigte. In der Gruppe der Maiden war Mara als vierte über die Ziellinie gelaufen und hatte das andere Pony, es hieß Julietta, auf den fünften Platz verwiesen. Dann wurde die Tabelle mit den Zeiten eingeblendet. Mara und Rebecca hatten die Strecke in nur wenig mehr als einer Stunde und 15 Minuten zurückgelegt.

»Ja!«, riefen Frida und Trish fast gleichzeitig und alle umarmten sich.
Vivian wandte sich zu Sonja. »Und was passiert jetzt?«, fragte sie gestikulierend, was Johanna zuerst übersetzen musste, damit Sonja es verstand.
»Jetzt? Erst mal müssen alle anderen das Ziel erreichen und dann ist Siegerehrung. Aber ich würde jetzt gerne mal sehen, wie Charlotte sich macht«, sagte Sonja. Sie tippte auf ihrem Comm und das Bild wechselte auf das Pony namens Holly. Diese lag in der Gruppe der erfahrenen Ponys ziemlich weit hinten und hatte noch gute drei Kilometer zu laufen.
»Also wenn sie nicht noch schneller wird, dann wird das nichts mit der Platzierung«, kommentierte Sonja den Stand.

Tatsächlich sah es auf dem schlammigen Feld mehrmals so aus, als würde Holly es nicht schaffen. Sie fiel mehrmals in den Schlamm und schaffte es nur mühsam, sich wieder aufzurichten und weiter zu gehen. Als sie das Ende dieses Feldes erreicht hatte, machte sie einen sehr müden Eindruck und an der letzten Getränkestation, die Sunrise einfach ausgelassen hatte, ließ Holly sich lange Zeit um zu trinken. Doch dann lief sie weiter und erreichte als vorletzte unter den erfahrenen Ponys das Ziel. Für eine Platzierung reichte ihre Zeit von 105 Minuten allerdings nicht. Als sie über die Ziellinie kam, standen Pauline und Silke dort und erwarteten sie bereits. Von Mara und Rebecca war jedoch nichts zu sehen. Die Fahrerin, die Charlottes Sulky gelenkt hatte, war sofort, als sie die Ziellinie erreicht hatten, abgesprungen und stützte Charlotte. Auch Pauline und Silke halfen ihr, weiter zu gehen. Alle vier sahen ziemlich schmutzig aus. Charlotte war, ebenso wie Pauline, von oben bis unten mit Schlamm bedeckt und auch Silke und die andere Fahrerin waren vom Schlamm und Staub nicht verschont geblieben.
Die Kameradrohne folgte den Vieren bis zu einem großen Transporter. Vor diesem standen zwei Ponys in einem abgezäunten Bereich und schienen sie zu erwarten.
Alle betraten den abgezäunten Bereich und Charlotte wurde abgespannt. Dann verschwanden alle in dem Transporter.

-

Frisch geduscht und mit sauberem Fell beziehungsweise frischer Kleidung kamen Sunrise und Rebecca in den hinteren Teil des Transporters, als Holly von Nina, Madonna und Silke herein gebracht wurde. Sie sah sehr mitgenommen aus und war noch mehr von Schlamm und Staub bedeckt, als Sunrise.
»Geschafft«, sagte Holly leise und ließ sich mit einem zufriedenen Lächeln auf die nächste Liege fallen. Rebecca ging nach vorne und kam mit mehreren Flaschen eines Mineralgetränkes wieder nach hinten, die sie Allen zu trinken gab.
Sunrise, die bereits eine dieser Flaschen geleert hatte, trank diese langsam aus, während Holly und Madonna ihre Flaschen in einem Zug austranken und von Rebecca gleich eine weitere Bekamen.

»Wir sollten langsam mal duschen gehen«, sagte Nina, nach einer Weile.
Holly richtete sich auf und schaute sie matt an. Sie drehte sich langsam und schob ein Bein von der Liege, welches ohne ihre Muskeln zu Hilfe zu nehmen, einfach der Schwerkraft folgte und den Huf auf den Boden fallen ließ.
Madonna schaute sie an und kicherte. »Du bist einfach nichts mehr gewohnt. Das war doch nur zum Aufwärmen.«
»Ja ja, lach du nur. DU hast ja auch genug Zeit gehabt zum Trainieren. Und wenn du mich weiter auslachst, dann melde ich uns für den Marathon im September an. Dann habe ich was zu lachen«, gab Holly matt zurück.
»Den Rhein-Main-Marathon?«, fragte Madonna ernst, worauf hin Holly nickte. »Klasse, den wollte ich schon lange mal mit machen. Aber nur, wenn du auf dem Sulky sitzt.« Mit diesen Worten verschwand Madonna im Bad und kurz darauf war laufendes Wasser aus der Dusche zu hören.
»Was denn für einen Marathon?«, fragte Sunrise interessiert.
»Das ist ein Marathon der von Frankfurt durch Hochheim und Wiesbaden bis nach Mainz führt. Vor etwa 15 Jahren sind das erste Mal Ponygespanne da mitgefahren und jetzt sind die ein offizieller Teil der Veranstaltung«, erklärte Nina. Dann wandte sie sich an Silke: »Du nimmst dir am Besten mal saubere Sachen und kommst mit ins Haus. Dann sind wir mit dem Duschen schneller fertig und können wieder raus. Es gibt nachher Essen und Trinken und wenn alle wieder da sind, ist Siegerehrung.«
Silke schaute Sunrise fragend an und als diese nickte, holte Silke eine saubere Tunika und Handtücher. Dann ging sie mit Nina nach draußen.

Nachdem alle gründlich geduscht und neu eingekleidet waren, gingen sie zusammen nach draußen. Auch Princess und Duchess nahmen sie mit.
Auf dem Hof des Gutes standen bereits die meisten Ponys und deren Trainerinnen und Trainer und warteten auf die Nachzügler, die nach und nach frisch geduscht und sauber aus ihren Transportern oder dem Stall zurück kehrten. Die Ponys und Trainer warteten auf dem Turnierplatz, während die Zuschauer auf der Tribüne saßen oder sich auf dem Hof aufhielten.

Nachdem endlich alle Teilnehmer erschienen waren, stieg Jutta Liebenstein auf ein kleines Podest, welches sich in der Mitte des Platzes befand.
Sie rief zuerst alle Teilnehmer zu sich, die in der Gruppe der Maiden gestartet waren, zu sich und wieder verteilte Ninas und Charlottes Großvater, dieses Mal in einem eleganten Anzug mitsamt Zylinder die Preise. Von den 25 Maiden bekamen neun braune Schleifen. Sie hatten es nicht in der vorgegebenen Zeit geschafft, das Rennen zu beenden und erhielten daher nur Trostschleifen.
Jutta Liebenstein rief jedes Gespann mit Namen des Ponys und des Trainers auf und so dauerte es eine Weile, bis schließlich auch alle elf grünen Schleifen verteilt waren.
Schließlich wurden auch Sunrise und Rebecca aufgerufen, die es immerhin auf den vierten Platz geschafft hatten und Sunrise bekam eine blaue Schliefe an ihr Kopfgeschirr gesteckt.

Dann kamen die erfahrenen Ponys an die Reihe.
Holly schien alles andere als enttäuscht zu sein daß sie nur eine Trostschleife bekam und auch das Publikum klatschte lauten Beifall, als sie aufgerufen wurde. Sie hatte es als vorletzte ins Ziel geschafft und somit ihr Ziel, das Rennen überhaupt zu beenden, erreicht.
Obwohl Silke als Trainerin überhaupt keine Erfahrung hatte, hatte es Madonna auf den dritten Platz geschafft und bekam eine weiße Schleife. Silke bekam einen Pokal überreicht und wusste anscheinend nicht so recht, was sie damit anfangen sollte.

»Bevor ich das Turnier nun beende, gibt es noch zwei weitere Preise zu vergeben. Wie üblich konnte das Publikum über das beliebteste Pony und über das schönste Pony des Wettbewerbes abstimmen. Diese Preise gehen natürlich nicht in die Ranglistenwertung ein.« Jutta Liebenstein hob eine weiße Schleife, die sie der älteren Frau reichte, die Sunrise vor dem Rennen bereits aufgefallen war und die nun zu Jutta Liebenstein getreten war.
»Der dritte Platz in der Kategorie des beliebtesten Ponys geht an Julietta. Sie hat an allen Wettbewerben Teilgenommen und bei allen Wettbewerben auch gute bis sehr gute Leitung gezeigt.«
Julietta wurde von ihrer Trainerin nach vorne geführt und bekam von der Frau die weiße Schleife angesteckt. Hier gab es lediglich die Schleife und keinen Pokal. Julietta verbeugte sich vor der Frau und das Publikum applaudierte.

»Der zweite Platz geht an Holly, die nach mehr als vier Jahren das erste Mal wieder an einem Turnier teilgenommen hat. Leider hat sie erklärt, daß dies auch der letzte Wettbewerb ist, an dem sie als Pony teilnimmt.«
Wieder applaudierte das Publikum. Aber auch die anderen Ponys und deren Trainer spendeten Holly Beifall, als sie von Nina nach vorne geführt wurde und von der Frau eine silberne Schleife bekam.

»Der erste Platz geht, wie schon so oft an Happy, die mit ihren unvergleichlichen Darbietungen auch außerhalb der Wettbewerbe immer wieder für Unterhaltung gesorgt hat.« Jutta Liebenstein reichte der älteren Frau eine goldene Schleife und sagte dann, etwas leiser: »Zum Glück sind wir dieses Mal von ihrer Darbietung des davonlaufenden Ponys verschont geblieben«, worauf im Publikum ein verhaltenes Gelächter erklang. Das Pony mit dem weißen Fell und der gelben Mähne, welches Sunrise insgeheim das ’Comicpferd’ nannte, trat zusammen mit seiner Trainerin vor und bekam von der Frau die goldene Schleife.
»Anscheinend bist du nicht die Einzige, die gerne mal weg läuft«, sagte Rebecca leise zu Sunrise, worauf hin die in ihrer Nähe stehenden Ponys und Trainer sie ansahen und leise kicherten.

»Dann kommen wir jetzt zu den schönsten Ponys. Der dritte Platz geht an einen absoluten Neuling, meiner Meinung nach zu Recht. Dieses Pony hat die Fellanzüge, die knapp ein Jahr nach ihrer Vorstellung schon mehr als zwei Drittel aller Ponys tragen, als aller erstes getragen, soweit ich informiert bin und ich denke, auch sportlich können wir in Zukunft noch einiges von diesem Pony erwarten.«
Sunrise sah Rebecca fragend an, doch diese zuckte nur mit den Schultern.
»Der dritte Platz geht an Sunrise«, sagte Jutta Liebenstein und ein lauter Applaus erklang. Sie wusste anscheinend mit Worten umzugehen und hatte genau die passende Betonung gewählt um das Publikum in die richtige Stimmung zu bringen.
Rebecca führte Sunrise zum Podium und die Frau heftete eine weiße Schleife an Sunrise Kopfgeschirr. »Herzlichen Glückwunsch«, sagte die Frau. »Ich glaube, du bist es Wert, dich genauer zu beobachten. Ich wünsche dir viel Glück für deine weitere Laufbahn.«
Da sie nicht wusste, was sie sagen sollte, bedankte Sunrise sich artig und knickste so tief, wie es mit den Stiefeln möglich war.
Sunrise und Rebecca gingen zurück zu den Andren, als Jutta Liebenstein weiter sprach: »Auf Platz zwei ein Pony, welches sicher auch den ersten Platz hätte erringen können, wenn es dieses Mal bei der Dressur nicht ausgesetzt hätte, Madonna, die wie immer bei allem, was sie macht eine besondere Eleganz ausstrahlt.«
Obwohl Silke Madonnas Führleine in der Hand hielt, sah es eher danach aus, als würde Madonna Silke führen, als die Beiden vor traten. Die Frau heftete ihr die silberne Schleife an und Madonna verbeugte sich tief vor ihr.

»Und auf dem ersten Platz, wie so oft, Lucy, die wie immer perfekt aussieht und sich scheinbar durch nichts aus der Ruhe bringen lässt.« Jutta Liebenstein klatschte demonstrativ Beifall und das Publikum fiel, wenn auch verhaltener als zu erwarten gewesen wäre, in diesen ein. Immerhin war es dieses Publikum, welches dieses Pony zum schönsten auf dem Wettbewerb gewählt hatte.
Als dieses Pony vortrat, wurde Sunrise klar, warum dies so war. Den Titel des schönsten Ponys hatten ihr ganz sicher die Jenigen gegeben, die eine halbnackte, junge Frau zu gerne bewunderten, die ihre großen Brüste weit vor streckte und regelrecht präsentierte. Auch ihren zugegebenermaßen recht knackigen Hintern präsentierte sie deutlich. Lediglich ihre Scham konnte man nicht sehen, da diese, wie bei allen Ponys hier, mit einem stählernen Keuschheitsgürtel bedeckt war. Doch ansonsten zeigte sie mehr nackte Haut als es normalerweise möglich gewesen wäre. Ihr Geschirr aus sehr schmalen Lederriemen bedeckte kaum etwas, sondern betonte ihre Nacktheit sogar noch.
Hätte sie die Wahl gehabt, hätte Sunrise selbst vermutlich diesem Pony ihre Stimme gegeben, dies aber kaum durch übermäßig enthusiastischen Applaus zugeben wollen.

»Da nun alle Preise vergeben sind, die es zu vergeben gab, möchte ich dieses Turnier für beendet erklären. Das heißt, ab sofort müssen die Ponys nicht mehr schweigen und dürfen ohne Handschuhe herum laufen, wenn sie es möchten und die Führleinen sind nun nicht mehr nötig«, sagte nun Jutta Liebenstein. Leiser fügte sie allerdings noch hinzu: »Zumindest bei den Ponys, die nicht dazu neigen, ihren Freiheitsdrang durch gelegentliches Weglaufen auszuleben versuchen.« Dieser Nachsatz sorgte für einiges an Gelächter und Happy, das Comicpony tänzelte grinsend und sich verbeugend um ihre Trainerin herum, die keine Anstalten machte, die Führleine zu lösen.

Auch Rebecca lachte und nahm Sunrise trotz dieses Nachsatzes die Führleine ab.
»Ich denke ja nicht, daß es nötig ist mein Schatz, oder?«, fragte sie, worauf hin Holly und Madonna kicherten.
»Nein meine Herrin«, sagte Sunrise leise und erntete dafür einige Streicheleinheiten.
-

Die Siegerehrung verlief in etwa so, wie sich diese alle vorgestellt hatten. Mara, Pauline und Charlotte bekamen noch weitere Preise überreicht, die das Publikum mit einer Abstimmung vergeben hatte. Mara hatte den dritten Platz bei der Wahl zum schönsten Pony gewonnen und Pauline den zweiten Platz. Charlotte hatte bei der Wahl zum beliebtesten Pony gut abgeschnitten und den dritten Platz errungen. Sonja erklärte, daß Charlotte vor mehr als vier Jahren mitten in der Saison einfach aufgehört hatte und seit dem nie wieder als Pony angetreten war. Dies war so etwas wie ihre Abschiedsvorstellung als Pony. Und da sie damals recht beliebt gewesen war, hatte sie sich den zweiten Platz redlich verdient, wie Sonja weiter erklärte.
Die Übertragung ging zwar noch weiter, war aber recht uninteressant. Es wurden nur noch einige Wiederholungen von besonders spektakulären Momenten gezeigt und ansonsten zeigten die Bilder der Kameradrohnen das Gut aus der Vogelperspektive, während einige Tabellen eingeblendet wurden.
Die Frau, welche die Preise ausgeteilt hatte, wurde mehrmals in Großaufnahme gezeigt, unter Anderem auch einmal, als sie sich mit Mara, Rebecca, Charlotte und Pauline unterhielt.
»Wer ist das eigentlich?«, fragte Johanna.
»Das ist Frau Gräfin Ricarda von Falkenbach. Sie war früher mal Trainerin und ist jetzt Ehrenvorsitzende des Ponysportverbandes. Aber lasst euch von dem Ehrenhalber nicht täuschen, sie hat genug Einfluss um Entscheidungen die die Regeln betreffen zu beeinflussen. Und als ehemalige Trainerin weiß sie wovon sie redet und hat einige Entscheidungen zum Vernünftigen hin beeinflusst«, erklärte Sonja. »Eine sehr nette Frau, wenn ihr mich fragt«, fügte sie hinzu.

-

Obwohl das Turnier nun offiziell beendet war, blieben die Meisten noch. Musik spielte nun aus den Lautsprechern und die Imbissstände bekamen noch einmal regen Zulauf. Es wurde sich viel und lange unterhalten und da nun auch die Ponys reden durften, wurden sie dieses Mal in die Unterhaltungen mit einbezogen.
Es war bereits später Nachmittag, als auf einmal Charlotte und Pauline in normaler Kleidung erschienen. Sie verabschiedeten sich, da sie wieder nach Hause fahren wollten.
»Sagt mal, dann könnt ihr Beiden ja Princess und Duchess mit nehmen«, sagte Rebecca.
»Nee, lass mal gut sein, wir wollen noch einen kleinen Zwischenstopp einlegen. Und außerdem hast du für die Beiden unterschrieben, also ist es deine Aufgabe, sie nach Horizons zu bringen. Außerdem hast du vorher ja schon gesagt, daß ihr auch noch wo anders hin wollt«, gab Charlotte mit einem Zwinkern zurück.

Kurz darauf verabschiedeten sich auch Rebecca und Sunrise von den Liebensteins und von Nina. Als Rebecca damit beschäftigt war, mit Silkes Hilfe den Transporter fertig zur Abfahrt zu machen, wollte Sunrise sich umziehen. Doch Rebecca hielt sie zurück und legte ihr statt dessen sogar wieder die Handschuhe an.
»Ein wenig kannst du noch warten«, sagte Rebecca und schob ihr die Knebeltrense ins Maul. Zwar wollte Sunrise protestieren, doch Rebecca führte sie in den Transporter und schnallte sie an der nun wieder hochgeklappten Liege fest, was sie dann auch bei Princess und Duchess tat.
Sunrise schaute auf den Fernseher, den Rebecca eingeschaltet hatte und schaute sich den Film an, der dort lief. Aber als der Transporter sich in Bewegung setzte, fielen ihr die Augen zu und sie schlief, sicher von den Gurten gehalten, im Stehen ein.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 26.09.18 um 00:11 geändert
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N R W


Alles was im Einvernehmen passiert , ist Normal

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:18.09.18 03:45 IP: gespeichert Moderator melden


1 x Danke für diese Fortsetzung

2 x Danke für die nun doch nicht so lange Wartezeit

Es muss aber noch ein Preis vergeben werden !

Und zwar an den besten Berichterstatter für dieses Tunier und der geht an

HeMaDo


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Fehlermeldung am 18.09.18 um 03:57 geändert
95 % der Literatur sind Kopfkino selbst die Bibel denn keiner der Schreiber war dabei

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Wölchen Volljährigkeit geprüft
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:18.09.18 14:21 IP: gespeichert Moderator melden


Schließe mich der Meinung von Fehlermeldung an.Vielen Dank für diesen tollen Teil.

mfg Wölchen
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*Gozar*
Stamm-Gast





Beiträge: 203

User ist offline
  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:18.09.18 20:27 IP: gespeichert Moderator melden


Zum wiederholten Male....

"Eine andere Liga!"

*TOLL*

Gruß Gozar
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ronn2321
Erfahrener





Beiträge: 24

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:24.09.18 13:38 IP: gespeichert Moderator melden


Ich muss mich anschließend dass es ist eine spannende geschichte .
Ich warte auf eine spannende Geschichte.
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