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DerFeger Volljährigkeit geprüft
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:11.10.18 18:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMado
ich habe nach meinem Urlaub die Teile förmlich verschlungen.
Wirklich wieder sehr gut geschrieben.
Aber eines verstehe ich nicht. Mara ist eine freie Serva, die sich selbst eine Serva kaufen könnte. War ein Vorschlag von Chalotte.
Larrissa ist auch eine freie Serva, kann aber keinen Arbeitsvertrag unterschreiben.
Wie passt das zusammen ?

Ich habe noch eine Bitte, laß Mara ihre dominate Seite nicht zu sehr ausleben. In meiner Vorstellung von Mara passt das einfach nicht.

mfg
DF
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HeMaDo
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Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:11.10.18 19:23 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Aber eines verstehe ich nicht. Mara ist eine freie Serva, die sich selbst eine Serva kaufen könnte. War ein Vorschlag von Chalotte. Larrissa ist auch eine freie Serva, kann aber keinen Arbeitsvertrag unterschreiben. Wie passt das zusammen ?

Nach ihrer Neuverhandlung ist Larissa auf ihren eigenen Wunsch hin eben nicht frei. Und als unfreie Serva darf sie keine Verträge abschließen. Auch keinen Arbeitsvertrag.



Zitat

laß Mara ihre dominate Seite nicht zu sehr ausleben. In meiner Vorstellung von Mara passt das einfach nicht.

Ob Mara Dommse wird und von nun an dauernd mit der Gerte herum rennt oder nicht, das kommt im nächsten Teil.


HeMaDo

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Latex ist geil

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:14.10.18 19:27 IP: gespeichert Moderator melden


Bei dieser super geschriebenen und spannenden Geschichte kann man nich oft genug Danke sagen fürs schreiben. Also Danke danke danke......
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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HeMaDo
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  RE: Neue Horizonte - 2 Teil 80 Datum:14.10.18 21:25 IP: gespeichert Moderator melden


Leider hatte ich die letzten Tage etwas Stress, daher ist dieser Teil erst heute aber in gewohnter Länge fertig geworden.
Wie es mit Mara als Dommse weiter geht, hat aber leider nicht mehr in diesen Teil hinein gepasst. Dazu wird aber später auf jeden Fall noch etwas zu lesen sein.





80



Die Frau, die neben Rebecca in dem anderen Sessel saß, zischte ein energisches »Pssst!« und schlug Kim mit einer langen Gerte durch die Gitterstäbe des Käfigs hindurch auf den nackten Hintern.
»Kim?«, sagte Mara leise. »Wo kommst du denn her?«
Nun war es Rebecca, die ein »Pssst!« zischte und Mara verstummte sofort, schaute jedoch freudig grinsend zu Kim, die es in dem Käfig anscheinend nicht all zu bequem hatte, sie aber dennoch ebenso freudig angrinste.
Mara beugte sich vor und fragte: »Ist Georgia auch hier?«
Kim deutete mit einem Nicken, die einzige Bewegung, zu der sie im Moment in der Lage schien«, zu der Frau neben Rebecca.
»Leise jetzt«, sagte Rebecca energisch. »Ihr könnt euch nachher auch noch unterhalten. Und wenn du jetzt nicht ruhig bist, kommst du auch in so einen Käfig.«
»Entschuldigung Herrin«, sagte Mara so leise es ging. Sie schaute kurz zu Georgia, die scheinbar nichts mitbekommen hatte und weiter zu Larissa schaute. Dann schaute sie selbst wieder zu Larissa, die mittlerweile an den Armen und am Oberkörper gefesselt und mit einigen Seilen an zwei langen, armdicken Bambusrohren angebunden war, welche ihrerseits an mehreren Seilen an der Decke hingen.
Der Mann wand nun Seile um Larissas Beine und verband diese Seile dann mit den Bambusrohren, welche dadurch senkrecht hinter Larissa hingen. Er wand weitere, weiße Seile um Larissas Körper, die einen starken Kontrast zu ihrem schwarz-roten Catsuit bildeten.
Er wand sogar mehrere Seile nebeneinander um Larissas Stirn und verband diese mit den Bambusrohren.

Nun ging er mehrmals um Larissa herum und schien die Seile zu kontrollieren. Dann zog er an einem Seil, welches irgend wie mit den Rohren verbunden ware und mit einer langsamen Bewegung hing Larissa waagerecht in der Luft, gehalten von den Seilen. Sogar ihr Kopf war durch die Seile um ihre Stirn sicher gehalten.
Mit einem Zug an einem anderen Seil bewegten die beiden Bambusrohre sich auseinander so daß Larissa nun mit weit gespreizten Beinen und durchgebogenem Körper in der Luft hing.
Der Mann ging noch einmal um Larissa herum und stellte sich dann vor sie, mit dem Gesicht zum Publikum. Er verbeugte sich und die Leute fingen an zu applaudieren.
Larissa schien von all dem nicht viel mit zu bekommen. Sie hatte die Augen geschlossen und lächelte entrückt.

Johanna war mittlerweile aufgestanden und ging zu dem Mann. Die beiden unterhielten sich eine ganze Weile und es kamen noch einige andere Leute und schienen sich mit ihm unterhalten zu wollen und Johanna ging zu Larissa und redete mit ihr. Doch Larissa schien gerade ziemlich abwesend und schüttelte, eher unwillig den Kopf, bevor sie wieder die Augen schloss.

»So, jetzt könnt ihr euch meinetwegen unterhalten«, sagte Rebecca. »Ich muss mal eben wo hin. Nicht weg gehen.«
Mara stand mit Rebecca zusammen auf. »Danke Herrin«, sagte sie und knickste. »Und Entschuldigung«, sagte sie leise.
Rebecca strich ihr mit der Hand durchs Gesicht. »Schon gut«, sagte sie lächelnd und ging in Richtung des Empfangs.

Nun machte sich auch Kim bemerkbar. »Georgia, lass mich raus, ich will Mara ordentlich begrüßen«, rief Kim.
Nun wandte Georgia, die noch immer in ihrem Sessel saß, sich zu Mara. Sie stand auf und begrüßte Mara mit einer herzlichen Umarmung. »Hallo Mara. Schön, dich wieder zu sehen«, sagte sie lächelnd. »Wie geht es dir denn?«
»Mir geht’s prima«, sagte Mara aufgedreht. »Und euch? Ist eure Herrschaft denn nett?«
»Ja, sehr sogar. Wir wohnen in einem echten Schloss und Merle, unsere Herrin, ist die Freifrau, ihr gehört das alles und wir sind vierzehn Serva«. Redete Georgia drauf los. »Und war das eben deine Herrin?«
»Ja, Herrin Rebecca ist die beste Herrin, die ich mir wünschen kann. Ich mache meine Ausbildung fertig und soll sogar fliegen lernen. Und vor ein paar Wochen waren wir auf einem Turnier und ich habe sogar ein paar Preise gewonnen.« Mara war genauso aufgeregt, wie Georgia.
»Hee, lass mich doch raus. Ich will Mara auch begrüßen«, rief Kim aus ihrem Käfig.
»Sind denn noch mehr von uns hier?«, fragte Georgia ohne auf Kims rufen zu reagieren.
»Ja, Miss Isabella ist mit Maja und Frida hier und Chris ist mit ihrer Freundin auch hier. Aber die wollen alle nichts machen sondern nur zusehen«, sagte Mara.
»Georgia, bitte Miss, lass mich doch raus«, rief Kim noch einmal.
Nun endlich öffnete Georgia den Käfig und ließ Kim heraus. Sie nahm ihr die metallenen Fesseln ab, die Kims Hände auf ihrem Rücken hielten, worauf hin Kim sich lang machte und ausstreckte. Dann fiel sie Mara um den Hals und begrüßte sie ebenfalls.
»Hast du denn die Anderen schon mal gesehen, also nich hier also sondern vorher?«, fragte Kim.
»Ja, Miss Isabella ist Schulleiterin auf Horizons, also da, wo wir wohnen. Und Frida ist bei ihr. Und Larissa wohnt mit Johanna auch da. Und wir waren mal in der Schule, da haben wir Chris wieder gesehen und Miss Wilhelmina. Aber von den Anderen weiß ich auch nichts. Ich weiß nur, das Lena auch wieder frei ist aber trotzdem bei ihrer Herrin bleibt«, sagte Mara.
»Auch wieder frei?«, fragte Georgia.
»Ja, Larissa und ich und Chris und Lena sind frei, weil die Richter bestochen worden waren. Und deshalb sind wir jetzt frei. Ich dachte, ihr seid auch wieder frei.«
»Nee, ich bin doch freiwillig Serva. Und Georgia kommt aus Amsterdam und ihr Richter war nich bestochen. Wir haben des in den Nachrichten gesehen«, sagte Kim, die ebenso aufgeregt war, wie Mara und Georgia.
»Aber dein Halsband hast du immer noch?«, fragte Georgia.
»Ja.« Nun wurde Mara ernst. »Ich will bei Herrin Rebecca bleiben und sie will das auch. Ich will gar nicht von ihr weg und am liebsten würde ich Serva bleiben, also so ganz meine ich. Und Larissa will das auch.«
»Das klingt toll. Du scheinst deine Herrin zu mögen.«
»Das ist viel mehr«, sagte Mara. »Ich… Ich liebe Herrin Rebecca.«
»Ich liebe dich auch«, sagte Rebecca, die gerade wieder zurück gekommen war und nahm Mara von hinten in die Arme und Mara lehnte sich bei ihr an und schloss die Augen.
»Willst du uns nicht vorstellen?«, fragte Rebecca und küsste Maras Nacken.
»Entschuldigung«, sagte Mara und löste sich aus Rebeccas Umarmung.
»Herrin, das sind Kim und Georgia«, stellte Mara die Beiden vor. »Kim, Georgia, das ist Herrin Rebecca.«
Kim und Georgia knicksten vor Rebecca. »Schön, Sie kennen zu lernen«, sagte Georgia.
»Ich freue mich ebenso, euch kennen zu lernen. Aber ich denke, das hier ist nicht gerade der richtige Ort, für ein Wiedersehen. Ich nehme an, ihr Beiden wohnt das Wochenende über in der Schule?«
»Ja Miss«, sagte Georgia.
»Wann müsst ihr denn zurück? Ich nehme an, Larissa, Frida und Chris würden sich auch freuen, sich etwas länger mit euch zu unterhalten.«
»Eigentlich fährt unser Zug morgen Mittag, aber wenn wir Merle fragen, dann dürfen wir bestimmt auch noch länger bleiben.«
»Das ist doch schön. Dann fragt doch eure Herrin und wenn sie ja sagt, dann könnt ihr euch alle morgen bei Klara oder so treffen«, schlug Rebecca vor. »Ich glaube aber, Isabella muss morgen wieder zurück. Sie muss ja Montag wieder in der Schule sein.«
»Das ist eine gute Idee«, sagte Georgia.
»Dann schlage ich vor, ihr Beiden sucht mal Frida und Chris und begrüßt sie auch. Und wenn sie irgendwann mal wieder da runter will, auch Larissa. Mara und ich haben noch etwas vor.«
»Gerne Miss. Vielen Dank.«
»Soweit ich mitbekommen habe, sind Isa und Chris oben im Herrenzimmer. Und Frida ist mit Maja im Servazimmer«, sagte Rebecca.
»Was is des denn? Ein Servazimmer?«, wollte Kim wissen.
»Das ist ein Raum in den nur Serva dürfen. Frag nicht, wieso das so ist, aber es gibt hier einen Keller für Sklaven, einen Salon für Herrschaften und ein Zimmer für Serva«, erklärte Rebecca.
Kim und Georgia verabschiedeten sich mit Umarmungen von Mara und mit einem Knicks von Rebecca, bevor sie in Richtung Empfang gingen.

Larissa machte noch immer nicht den Eindruck, aus ihrer Lage befreit werden zu wollen. Im Gegenteil, schien sie ihre Situation sogar sehr zu genießen. Johanna und der Mann standen neben ihr und beobachteten Larissa, während sie sich unterhielten.
Larissa hatte die Augen geschlossen und ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht und wand sich leicht hin und her.

»Was haben wir denn noch vor Herrin?«, fragte Mara neugierig.
»Das siehst du gleich. Aber erst mal möchte ich, daß du dich etwas beruhigst.« Rebecca zog Mara in einen Bereich des Raumes, welcher mit Gittern und künstlichen Pflanzen einigermaßen vom Rest des Raumes abgeteilt war. Dort führte sie sie zu einer der Säulen und stellte sie mit dem Rücken zu dieser. Dann legte sie ihre Arme um Mara und zog sie zu sich heran.
Es dauerte einen Moment, bis Maras Atem sich beruhigt hatte und sie sich bei Rebecca anlehnte. Sie schloss die Augen und versuchte ganz bewusst langsam zu atmen. Tatsächlich hatte sie sich nach einigen Minuten beruhigt und alle Aufregung über das Wiedersehen mit Kim und Georgia fiel allmählich von ihr ab.
Sie spürte Rebeccas Hand an ihrer Seite und genoss diese Berührung.
»Nicht erschrecken«, sagte Rebecca und ließ sie los. Doch dann spürte Mara, wie Rebecca ihr etwas vor die Augen legte und hinter ihrem Kopf befestigte. Mara öffnete die Augen, sah aber nichts mehr. Lediglich am Rand ihres Sichtfeldes konnte sie etwas Licht erahnen. Doch bevor Mara etwas sagen konnte, spürte sie Rebeccas Lippen auf ihren eigenen und Rebeccas Hand wanderte wieder ihre Seite entlang. Von der Taille an bewegte sie die Hand nach oben, bis zu ihrer Achsel und ihren Arm entlang bis zum Handgelenk wieder herunter. Dann fasste Rebecca ihr Handgelenk und hob es an, bis über ihren Kopf. Sie spürte etwas kühles sich um ihr Handgelenk legen und vernahm ein leises Klicken.

Nun legte Rebecca ihre Hand um Maras Taille und wiederholte das Selbe auf der anderen Seite.
Mara wolle ihre Hände herunter nehmen, doch dies ging nicht mehr, da das, was Rebecca ihr um die Handgelenke gelegt hatte, sie daran hinderte.
Noch immer lagen Rebeccas Lippen auf ihren eigenen. Rebeccas Zunge spielte mit ihrer eigenen, mal fuhr sie an der Innenseite ihrer Lippen entlang mal schob sie sich tief in ihren Mund.
Sie spürte Rebeccas Zähne auf ihren Lippen und sie streckte ihre Zunge Rebeccas entgegen, worauf hin Rebecca diese sanft mit ihren Zähnen hielt und mit der Zungenspitze über ihre Zunge fuhr.

Viel zu kurz war dieses intensive Spiel der Zungen. Rebecca zog sich etwas zurück, worauf hin Mara verlangend die Lippen öffnete. Darauf hin spürte sie Rebeccas Hand auf ihrer Wange und ihren Daumen zwischen ihre Lippen gleiten. Sie saugte und knabberte an Rebeccas Daumen, doch auch diesen zog Rebecca viel zu schnell wieder zurück.
»Nicht weglaufen. Ich bin gleich wieder da«, hörte Mara Rebeccas Stimme direkt neben ihrem Ohr, aber trotzdem wie aus weiter Ferne.

Mara versuchte, zu ergründen, wo Rebecca nun war. Ein leichter Lufthauch verriet ihr eine Bewegung in ihrer Nähe, die sich aber schnell zu entfernen schien.
Sie versuchte zu hören, was um sie herum vor sich ging. Sie hörte mehrere Unterhaltungen, einige recht nah, andere weiter entfernt. Sie hörte die Musik, die schon die ganze Zeit lang einen akustischen Hintergrund bot. Diese war laut genug, entfernte Unterhaltungen zu überdecken, aber nicht so laut, um nahe Unterhaltungen zu übertönen.

Wie lange sie hier stand, wusste Mara nicht. Irgendwann hatte sie jegliches Zeitgefühl verloren und weder die Unterhaltungen noch die Musik boten ihr einen Anhalt, wie viel Zeit bereits verstrichen war. Waren es Sekunden, Minuten oder gar Stunden? War da ein Lufthauch? Stand jemand neben ihr? Atmete da jemand direkt vor ihr oder war das die Musik? Bewegte sich da etwas neben ihr?

»Hey, Finger weg!«, hörte sie eine energische Stimme, gefolgt von einem Zischen und einem lauten Klatschen, einem Schmerzensschrei und einem »Entschuldigung.«
Die erste der Stimmen kam ihr bekannt vor. Es dauerte einen Moment, bis sich das Gesicht zu dieser Stimme in ihr Bewusstsein drängte. Das war Miss Isabella gewesen. Die zweite Stimme jedoch war ihr vollkommen unbekannt.

Wieder dauerte es eine Weile, bis etwas nennenswertes passierte. Die Aufregung war langsam von ihr abgebröckelt und eine innere Ruhe hatte sie trotz ihrer unbequemen Haltung erfasst.
»Psst. Nicht erschrecken«, hörte sie Rebeccas Stimme und spürte eine warme Hand auf ihrer Seite.
»Mund auf«, sagte Rebecca und Mara öffnete gehorsam den Mund. Etwas wurde ihr zwischen die Lippen geschoben und füllte den Platz zwischen ihren Zähnen aus. Eine abgerundete Spitze ragte ihr ein kurzes Stück weit in dem Mund. Etwas drückte auf ihre Mundwinkel. Sie spürte Rebeccas Hände in ihrem Gesicht, an ihrem Hinterkopf und etwas legte sich um ihren Kopf herum.
Das Etwas in ihrem Mund hinderte sie daran, diesen zu schließen.
Atmen. Konnte sie noch atmen? Sie holte Luft und stellte fest, daß das fast problemlos möglich war.

Wieder spürte sie Rebeccas Hände.
Dieses Mal auf ihrem Oberkörper, in ihrem Rücken und auf ihren Seiten.
Ein leises Klimpern ertönte und es war, als fehlte auf einmal etwas.
Der Rock. Rebecca hatte ihr den Rock abgenommen.
Wieder eine Berührung, dieses Mal am Rücken, dann noch eine an der Schulter. Plötzlich wurde es Kühl um ihre Brüste herum und diese fielen etwas herab, nicht viel aber doch spürte sie, daß sie ihren Halt verloren hatten. Der BH. Rebecca hatte ihr diesen abgenommen und mit ihm auch das Oberteil aus Ketten. War sie jetzt nackt? Nein, sie spürte deutlich, daß sie noch den Keuschheitsgürtel trug.
Ihre Hände wurden befreit und sie spürte Rebeccas Hand auf ihrer Schulter. »Komm mit«, hörte sie Rebeccas Stimme und ließ sich an der Schulter von ihr führen. Sie machte kleine, vorsichtige Schritte und wurde im Raum herum geführt. Aber wo hin?
Es dauerte nicht lange, bis Rebecca sagte: »Achtung, hier kommen zwei Stufen.«
Vorsichtig nahm sie den Fuß vor, bis sie irgend wo anstieß. Sie nahm den Fuß hoch und setzte ihn vorsichtig auf der ersten Stufe ab, suchte die zweite Stufe und trat diese hinauf.

Rebecca führte sie noch zwei Schritte weiter. Dann fasste sie ihr an die Hand und legte wieder etwas um ihre Handgelenke, dieses Mal weicher als das Eisen an der Mauer.
Etwas zog an ihren Handgelenken und etwas legte sich in ihre Hände, ein breiter Riemen aus einem festen aber doch nachgiebigen Material. War das Leder? Sie griff danach und hielt sich daran fest. Als ihre Arme schräg nach oben ausgestreckt waren, hörte der Zug auf.
Nun spürte sie, wie ihr auch etwas um die Fußgelenke gelegt wurde und auch dort spürte sie einen Zug. Sie konnte nicht anders als diesem zu folgen und ihre Beine weit zu spreizen.
Nun wieder der Zug an den Handgelenken. Sie hielt sich an dem, was in ihren Händen lag fest.
Erst als sie schließlich weit gespreizt und etwas gestreckt stand, wurde der Zug nicht stärker.
Der Zug sorgte dafür, daß sie, wollte sie nicht nur an den Armen hängen, ihr Gewicht auf die Fußballen verlagern musste.

Wieder spürte sie Rebeccas Hände an ihren Seiten, dieses Mal stand Rebecca dabei hinter ihr und sie spürte Rebeccas Kopf neben ihrem, spürte ihre Lippen auf ihren Schultern.
Sie legte den Kopf zur Seite und ihr ganzes Fühlen reduzierte sich auf diese eine Berührung. Doch plötzlich hörte diese Berührung auf. Auch die Hände an ihren Seiten verschwanden.
’Nein, nicht los lassen’, schrie etwas in ihrem Inneren. Sie wollte diese Berührungen weiter spüren, wollte Rebeccas Nähe spüren, die Wärme ihrer Hände, das leichte Saugen an ihrem Hals, Rebeccas Atem auf ihrer nackten Haut, doch die Berührungen blieben aus.

Sie hörte Rebeccas Stimme. Diese kam nun von links. Aber die Berührungen blieben aus.
Sie hörte die Musik, Stimmen um sich herum, ein regelmäßiges, knarzendes Geräusch von rechts. Etwas klatschte in ebenso regelmäßigen Abständen, jemand stöhnte.
Wieder verlor sie jegliches Zeitgefühl. Weder die Musik noch die Stimmen gaben ihr einen Anhaltspunkt, wie lange sie bereits hier hing. Nur das regelmäßige Klatschen, Knarren und Stöhnen hätte ihr verraten können, wie viel Zeit vergangen war, wenn sie wüsste, wie schnell dieses sich wiederholte.
Von ihren Mundwinkeln lief etwas Speichel herab, bahnte sich seinen Weg zu ihrem Kinn und ein Tropfen löste sich dort und fiel zwischen ihre Brüste, wo er noch etwas herab lief und dann versiegte.

Allmählich machte sich die Anstrengung, dauernd auf den Fußballen stehen zu müssen, bemerkbar.
Sie ließ die Füße herunter und hing nun mit ihrem Gewicht an ihren Armen, doch auch das strengte sie nach einer Weile an und sie verlagerte ihr Gewicht wieder auf die Fußballen.
Wo war Herrin Rebecca? War sie noch in der Nähe oder hatte sie sie alleine gelassen?
Wie lange musste sie schon hier stehen? Ihre Arme und Beine fingen an, sich bemerkbar zu machen. Wieder verlagerte sie das Gewicht.
Plötzlich, als sie bereits dachte, Rebecca hätte sie womöglich vergessen, spürte sie einen Luftzug, eine Berührung auf ihrem Rücken. Sie spürte die Fingerspitzen einer Hand in ihrem Nacken. Langsam bewegten sich diese Finger ihren Rücken entlang nach unten.
Sie kannte diese Berührung. Ein leises Stöhnen entglitt ihrer Kehle, durch den Knebel in ihrem Mund nur leicht gedämpft und Vorfreude machte sich in ihr breit. Jedes Mal, bevor sie anfing, sie mit der Peitsche zu schlagen, berührte Rebecca sie auf diese Weise.
Sie versuchte, sich zu entspannen und wartete auf die Berührung der Peitsche, auf den Schmerz, der ihren Rücken traf und auf das warme Gefühl, welches sich darauf hin in ihr ausbreitete.

Der Schmerz kam plötzlich und unerwartet und sie bäumte sich auf, stöhnte erneut in den Knebel. Der Schmerz breitete sich auf ihrem Rücken aus, durchflutete ihren Körper und ließ eine leichte Erregung zurück.
Jeder Schlag, der ihren Rücken traf, fuhr ihr durch den ganzen Körper und hinterließ ein bisher ungekanntes Gefühl der Erregung, gepaart mit Aufregung.
Sie driftete langsam in ihre eigene Welt, schaffte es aber nicht, sich ganz fallen zu lassen.
Waren es die Leute um sie herum und das Gefühl, alle würden sie ansehen oder die ungewohnte Umgebung? Oder war es die Tatsache, daß ihre Arme und Beine vor Anstrengung bereits zitterten und sie veranlassten, ihr Gewicht bei jedem Schlag zwischen ihren Armen und ihren Beinen zu verlagern?

Die Schläge, die ihren Rücken trafen wurden immer fester und der Schmerz immer größer, doch sie genoss dieses Gefühl und fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr.
Zwischen den Schlägen hörte sie Stimmen um sich herum, klar und deutlich, doch die Worte verstand sie nicht.
Die Schläge wanderten nun ihren Rücken entlang nach unten, ließen ihren unteren Rücken aus, landeten plötzlich auf ihrem Hintern und reichten bis hinab zu den Oberschenkeln. Diese Schläge fühlten sich ganz anders an, intensiver und der Schmerz war ein anderer. War er zuvor eher dumpf und breitete sich nur langsam in ihr aus, war er nun spitz und grell, fuhr ihr wie ein Blitz durch die Glieder bis in die Fingerspitzen.

Doch dann spürte sie, wie die Schläge immer lockerer wurden und in immer langsamerer Folge kamen.
Sie nahm ihre ganze Kraft zusammen und rief »Mehr!« an dem Knebel vorbei.
Doch es half nichts. Unvermittelt hörten die Schläge auf und sie spürte nur noch den Nachklang der Schmerzen auf ihrem Rücken, ihrem Hintern und ihren Beinen. Sie versuchte, dieses Gefühl fest zu halten, sich daran zu klammern und es nicht los zu lassen. Sie wollte nicht, daß es aufhörte.

Sie spürte einen Luftzug auf ihrem Rücken. Die Spannung in ihren Armen und Beinen ließ nach, bis sie wieder ganz auf ihren Füßen stand. Aber weiter ließ der Zug nicht nach. Noch immer stand sie mit weit von sich gespreizten Armen und Beinen.
Dann folgte eine Berührung an ihrem Hinterkopf. Der Riemen, der den Knebel hielt, wurde gelöst und der Knebel aus ihrem Mund genommen.
Sie wollte etwas sagen, doch sie spürte etwas an ihren Lippen.
»Trink das aus«, hörte sie Rebeccas Stimme sagen.
Sie nahm den dünnen Schlauch zwischen die Lippen und saugte daran.
Jetzt erst bemerkte sie, wie trocken ihr Mund war und wie viel Durst sie hatte. Sie trank das kühle Wasser aus, bis sie ein lautes, schlürfendes Geräusch vernahm und das Wasser versiegte.

Sie wollte etwas sagen, doch als sie den Mund öffnete, wurde ihr der Knebel erneut hinein gesteckt und mit dem Riemen hinter ihrem Kopf fest gebunden.
Dann ließ der Zug an ihren Armen weiter nach und die Fesseln wurden von den Seilen gelöst, ohne sie abzunehmen. Auch ihre Fußfesseln wurden von ihren Seilen gelöst.
Nun spürte sie wieder Rebeccas Hand auf der Schulter, die sie die Stufen wieder herunter und erneut irgend wo hin führte. Es ging nicht weit durch den Raum und zwei Stufen nach oben. Dann musste sie die Beine etwas weiter anheben und der Boden unter ihren Füßen schien sich zu bewegen. Oder bildete sie sich das nur ein? Ihre Arme wurden erneut irgend wo angebunden und nun wurde ihr die Augenbinde abgenommen.
Sie blinzelte in die plötzliche Helligkeit hinein, die in Wirklichkeit gar nicht all zu hell war.
Als ihre Augen sich an das Licht gewöhnt hatten, erkannte sie, daß sie sich in einer der Tretmühlen befand und ihre Handgelenke, die in schwarzen Ledermanschetten steckten, an Haken in der Nähe der Achse befestigt waren.
»Los«, sagte Rebecca sanft und Mara fing an, zu gehen. Immer schneller, bis der Widerstand, den das Rad ihr entgegen setzte immer größer wurde. Schneller zu gehen schien nicht möglich und so ging sie immer weiter, drehte das Rad und die vermutlich außen gefesselten Personen.
Sie war bereits ziemlich erschöpft, und ging etwas langsamer. Doch als sie merklich langsamer wurde, klatschte die Peitsche auf ihren Rücken und Rebecca rief »Schneller!«

-

Larissa war mehr als nur erregt. Schon seit der Mann angefangen hatte, sie zu fesseln, lief der Vibrator in ihrer Scheide ohne Unterlass.
Als der Mann sie dann wieder herunter gelassen und ihre Fesseln gelöst hatte, hatte Herrin Johanna sie gefragt, ob alles in Ordnung war, was Larissa bejaht hatte. Sie fühlte sich ziemlich gut aber auch etwas erschöpft, was sie Herrin Johanna auch mitgeteilt hatte.
Diese hatte sie sanft gestreichelt und sie dann zu diesem Gitter zwischen zwei der Säulen geführt.
Sie hatte sie mit kurzen Seilstücken an dieses Gitter gefesselt und ihr gesagt, sie solle sich etwas ausruhen, denn der Abend würde noch ziemlich lang werden.
Nun stand sie hier, unfähig sich viel zu bewegen und sah Mara zu, wie sie in der Tretmühle lief. Jedes Mal, wenn Mara langsamer wurde, schlug Rebecca sie mit der Riemenpeitsche und trieb sie an, wieder schneller zu gehen.
Der Schweiß lief Mara in wahren Strömen am Körper herab und sie stöhnte jedes Mal auf, wenn die Peitsche ihren bereits mit Striemen übersäten Rücken traf. Anfangs hatte Larissa noch den Eindruck, Rebecca wäre ziemlich unbarmherzig und wollte Mara nur quälen, doch als Mara einmal den Kopf in ihre Richtung wandte, bemerkte sie, wie zufrieden sie aussah und anscheinend war sie auch ziemlich erregt, denn das, was an den Innenseiten von Maras Beinen herab rann, war ganz sicher nicht nur Schweiß.

Aber auch ihr selbst ging es nicht anders. Der eingeschaltete Vibrator in ihrer Scheide, die ungewohnte Situation und sogar daß jeder sie hier so sehen konnte, erregten sie so sehr, daß sie manchmal das Gefühl hatte, auch ohne daß ihr Kitzler stimuliert wurde, gleich zu explodieren.
In ihrem Hautengen Latexcatsuit hatte sich bereits reichlich Flüssigkeit gesammelt. Und auch bei ihr selbst war das ganz bestimmt nicht nur Schweiß, der dafür sorgte, daß das Latex bei jeder noch so kleinen Bewegung so angenehm über ihre Haut glitt.
Alleine die Vorstellung, daß es eben nicht nur ihr Schweiß war, erregte sie noch mehr.

Auch fragte sie sich, wie es wohl wäre, so wie diese drei Frauen und der Mann auf der Tretmühle aufgespannt zu sein. Sie wurden nur an Händen, Füßen und durch zwei breite Riemen an ihren Pos und ihren Rücken gehalten und hingen jedes Mal, wenn sie sich unter der Tretmühle befanden regelrecht in diesen Riemen.
Allein die Tatsache, daß auf beiden Seiten des Rades jemand stand, der die Vier jedes Mal, wenn sie sich an ihnen vorbei bewegten, mit einer Peitsche schlug, hinderte Larissa daran, Herrin Johanna darum zu bitten, dies auch mal versuchen zu dürfen. Eine der Frauen war sogar mit dem Rücken zum Rad hin auf diesem aufgespannt und die Jenigen mit den Peitschen schlugen sie nicht selten sogar auf ihre fest hervor stehenden Brüste und oft auch auf ihre Vulva.
Außerdem war Larissa sich ziemlich sicher, daß Herrin Johanna sich für diesen Abend noch mehr hatte einfallen lassen.

Rebecca hatte nach einer ganzen Weile aufgehört, Mara mit der Peitsche anzutreiben und kam zu Herrin Johanna. Die Beiden unterhielten sich kurz, dann ging Rebecca zu Mara und sagte etwas zu ihr. Mara lief darauf hin immer langsamer und als Rebecca ihr die Fesseln von den Handgelenken abnahm, die eine der Angestellten sofort entgegen nahm, musste Rebecca Mara stützen und ihr aus dem Rad helfen.
Mara sah sehr erschöpft aus, lächelte aber zufrieden, als die Angestellte ihr eine Decke über die Schultern legte und Rebecca sie in die Arme nahm.
Kurz darauf führte Rebecca Mara aus dem Raum heraus und die Angestellte, die Maras Sachen hielt, half ihr, sie zu stützen.

Eine ganze Weile nachdem Mara und Rebecca gegangen waren, kam Herrin Johanna zu ihr und löste ihre Fesseln.
Larissa streckte sich und bewegte Arme und Beine im Kreis herum um diese etwas zu lockern. Dann, als sie wieder richtig stehen konnte, schickte Herrin Johanna sie in den Waschraum im hinteren Bereich des Hauptraumes um sich etwas frisch zu machen und auf die Toilette zu gehen.
Bei den Toiletten hatte sich eine kleine Schlange gebildet, doch da sie nicht warten wollte, ging sie einfach, verlegen grinsend in den abgetrennten Bereich in dem sich die Pissoirs befanden. Natürlich schauten die wenigen Männer, die sich hier befanden sie unverhohlen und ungläubig an, doch hier musste sie wenigstens nicht warten. So hatte dieser Schlauch, der sich in ihrem Keuschheitsgürtel befand und sich, anfangs etwas unangenehm, in ihre Harnröhre gedrückt hatte, also doch einen Sinn. Sie stellte sich an eines der Becken, öffnete den kleinen Reißverschluss in ihrem Schritt, den einzigen, der sich an dem Catsuit befand, holte den kleinen Schlauch heraus und konnte sich erleichtern, ohne den Catsuit öffnen zu müssen.

Sich frisch zu machen, war da schon weniger einfach. Im Waschraum stellte sie das Wasser an und ließ es sich in die behandschuhten Hände laufen. Sie wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser und fühlte sich sofort etwas frischer.
Sie wusch sich die Hände, oder besser gesagt, die roten Handschuhe und trocknete sich dann ab.
Ein Blick in den Spiegel zeigte ihr, daß ihre Haare eine Bürste nötig hatten, doch da sie keine mitgenommen hatte, beugte sie sich nach vorne, schüttelte ihre Haare so weit es ging glatt und warf den Kopf mit einer schnellen Bewegung nach hinten, so daß ihre langen Haare, die ihr mittlerweile bis zum Po reichten, halbwegs gerade und ordentlich hinter ihrem Rücken hingen.

Gerade als sie den Waschraum verließ, sah sie Rebecca und Mara durch die gegenüberliegende Tür wieder in den Hauptraum kommen. Mara trug wieder dieses tolle Kettenensemble um ihren Keuschheitsgürtel herum. Ihr selbst war das eindeutig zu wenig Kleidung um damit in die Öffentlichkeit zu gehen, doch es stand Mara ausgezeichnet, fand Larissa und hier fiel sie auch nicht weiter auf damit.
Eigentlich war sie selbst ja auch schon das ein oder andere Mal mit noch weniger in der Öffentlichkeit gewesen, wenn Herrin Johanna und sie zum See gegangen waren. Doch das war ja eigentlich gar keine richtige Öffentlichkeit sondern nur Horizons, befand Larissa schließlich, als sie zu Herrin Johanna zurück ging.

Diese saß zusammen mit den anderen in einer der Sitzecken und als Rebecca und Mara zu ihnen kamen, sah Miss Isabella auf. »Dann sind wir ja vollständig. Also lasst uns nach oben gehen«, sagte sie.
»Das passt aber nicht«, sagte Herrin Johanna. »Der Tisch ist nur für acht, wir sind aber zu neunt«, wandte sie ein.
Larissa sah sie etwas erstaunt an, denn sie zählte insgesamt elf Leute.
»Also fehlt noch eine freiwillige«, sagte Miss Isabella und sah mit einem leichten Grinsen zu Maja und Frida.
Die Beiden schauten sich gegenseitig an und zuckten zeitgleich mit den Schultern. Dann ballten beide die rechte Hand zur Faust und hoben diese an die Schulter. Sie ließen sie drei mal sinken und hoben sie wieder an. Beim dritten Mal öffneten beide die Hand. Frida hielt diese flach vor sich, während Maja nur Zeige- und Mittelfinger vor streckte.
Maja grinste breit und sagte: »Tja, dann darfst du wohl.«
Frida warf einen Blick zu Miss Isabella und diese nickte ihr zu. Darauf hin zog Frida an den Riemen ihres Kleides und entblößte so ihre Scham und ihren Hintern, bevor sie auch noch die Brustschalen ihres Oberteiles herunter klappte.
Auch wenn Frida wesentlich weniger schlank war, als sie selbst, so hatte sie doch deutlich kleinere Brüste, fand Larissa.

»So, da das jetzt geklärt ist, können wir ja«, sagte Rebecca, worauf hin alle aufstanden.
Herrin Johanna ging zuerst los und Larissa folgte ihr gehorsam.
Doch sie gingen nicht in den kleinen Saal. In dem das Buffet stand, wie sie erfahren hatte, sondern in Richtung der Theke, die sich hier im Hauptraum befand.
Während Georgia, Kim, Miss Isabella und Frida ihr folgten, gingen die Anderen zum Ausgang.
Larissa fragte sich, was das zu bedeuten hatte und als ob sie diese frage gehört hatte, deutete Herrin Johanna nach oben. Larissa ließ ihren Blick die ausgestreckte Hand ihrer Herrin folgen und sah nun erst, daß sich an den Kreuzungspunkten der Mauerbögen direkt über ihnen eine Art Plattform befand. Zu dieser führte von der umlaufenden Empore eine Art breiter Steg.

Eine der Angestellten, sie trug eine rote Stola, kam zu ihnen. Sie trug einen großen Wust an Lederriemen bei sich und legte diese dann auf den Boden und ordnete sie.
Nun lagen drei Haufen an etwa fünf Zentimeter breiten Lederriemen auf dem Boden und in der Mitte jedes Haufens befand sich ein kleines Brett.
Georgia führte Kim zu einem dieser Haufen und die Angestellte half ihr dabei, auf dieses kleine Brett zu steigen, welches gerade einmal groß genug für Kims Füße war. Dann zog sie zusammen mit Georgia am Rand des Haufens einige der Riemen nach oben, so daß sich um Kims Körper eine Art Netz aus gekreuzten Riemen bildete. Die Frau schob einen Metallring, dieser maß etwa zwanzig Zentimeter im Durchmesser, über Kims Kopf in dieses Netz und befestigte ihn dort. Georgia legte Kim die Hände auf den Rücken und legte ihr eine eiserne Handfessel an. Dann verbanden sie die Enden der Riemen über Kims Kopf und von oben kam ein dünnes Stahlseil herunter an dessen Ende sich ein Karabinerhaken befand. In diesen hakte die Frau die Ringe an den Riemenenden ein und das Seil hob sich langsam. Die Frau und Georgia ordneten die sich kreuzenden Riemen und das Seil wurde weiter nach oben gezogen.
Nun stand Kim in einer Art Schlauch aus sich kreuzenden Riemen im Raum. Larissa musste bei diesem Anblick an eine dieser Chinesischen Fingerfallen denken, die man überall als Scherzartikel kaufen konnte, denn ungefähr so sah dieses Netz aus, welches sich um Kims Körper legte. Der Unterschied war lediglich, daß dieses Netz so weitmaschig war, daß man noch gut sehen konnte, wer sich in diesem befand.

Nun war Frida an der Reihe, genauso verpackt zu werden. Miss Isabella und die Angestellte drapierten dieses Netz um Frida herum, was durch Fridas Kleid etwas schwieriger war, schoben den eisernen Reifen hinein und befestigten diesen in Kopfhöhe. Ein weiteres Stahlseil kam von der Decke herunter und die Riemenenden wurden in den Karabiner eingehakt.

Nun musste sie selbst in das dritte Netz steigen und ihre Füße auf dem kleinen Brett platzieren. Herrin Johanna und die Angestellte hoben das Netz um sie herum an, schoben den Reifen hinein und hakten die Enden in ein drittes Seil ein. Als das Seil etwas angezogen wurde, erkannte Larissa den Sinn hinter dieser Vorrichtung. Obwohl das Brett noch auf dem Boden lag, zog sich dieses Netz um sie herum zu und nahm ihr weitgehend die Möglichkeit, sich zu bewegen. Die Riemen wurden so platziert, daß sich die Stelle, an der zwei Riemen sich kreuzten, genau zwischen ihren Brüsten befand und diese trotz ihres Catsuits auseinander drückte. Bei Kim mit ihrem stählernen BH machte das ebenso wenig aus, wie bei ihr doch Fridas Brüste, standen nun zwischen den Riemen weit hervor, genauso wie ihre Pobacken.

Die Angestellte kontrollierte anscheinend noch einmal, ob alle Riemen richtig in den Karabinern lagen und nickte dann, bevor sie verschwand.

»So, bis gleich ihr Drei«, sagte Miss Isabella und Herrin Johanna streichelte Larissa durch die Riemen hindurch noch einmal die Wange und gab ihr einen Kuss, bevor sie ging.
Nun standen Kim, Frida und sie selbst alleine in dem Bereich vor der Theke und waren nicht in der Lage, sich zu bewegen.

»Na toll«, sagte Kim. »Die dürfen sich des schmecken lassen und wir müssen zugucken.
»Na ihr Beiden habt ja wahrscheinlich sogar noch euren Spaß dabei«, mokierte sich Frida. »Aber ich wollte das doch gar nicht. Ich mag es überhaupt nicht, gefesselt zu werden.«
»Ich mag des«, sagte Kim. »Und wer weiß, vielleicht gefällt des dir ja doch auch noch«
»Ich weiß nicht«, sagte Frida. Und bevor sie noch etwas sagen konnte, kam Miss Lin und stellte sich zwischen die Drei.
»Da ist ja unser Rumpelstilzchen«, sagte sie. Larissa fand es sehr amüsant, wie sie dieses Wort mit ihrem asiatischen Akzent aussprach. »Es ist jetzt kurz vor 22 Uhr. Das heißt, ich muss jetzt deinen Namen erraten. Und soweit ich weiß, habe ich drei Versuche«, sagte sie an Frida gewandt.
Kim schaute die Beiden verwundert an, da sie hatte ja nichts von dieser Wette mit bekommen hatte.
»Ja Miss Lin. Drei Versuche«, bestätigte Frida.
»Dann lass mich mal raten.« Miss Lin tippte mehrmals mit dem Zeigefinger auf ihr Kinn. »Heißt du etwa Carola?«, fragte sie, worauf hin Frida nur den Kopf schüttelte.
»Dann heißt du vielleicht Lena?«, fragte Miss Lin und wieder schüttelte Frida den Kopf.
»Hmm, dann bist du vielleicht...«, sie machte eine Pause und schien angestrengt nachzudenken. »Frida?«, fragte sie dann und sah diese triumphierend an.
Frida spielte das Spiel mit, oder versuchte es zumindest, denn viel bewegen konnte sie sich nicht. »Das hat Ihnen der Teufel gesagt«, fauchte sie erbost.
Statt sich, wie Rumpelstilzchen im Märchen selbst zu zerreißen, verschwand Frida in Richtung Decke. Miss Lin winkte ihr hinter her und rief: »Ich erwarte Sie nachher an der Bar Frida. Ich freue mich schon auf meinen Mai Tai.«
Sie wandte sich an Kim und Larissa, die das Ganze kichernd mit angesehen hatten. »Und ihr Beiden, was steht ihr noch hier herum? Hinfort mit euch«, rief sie und machte eine verscheuchende Handbewegung.
Sofort spürte Larissa, wie das Seil weiter nach oben gezogen wurde. Das Netz um sie herum zog sich immer enger um sie herum, bis sie schließlich frei in der Luft hing.
Nun erst wurde ihr die ganze Gemeinheit dieser Konstruktion klar. Durch ihr eigenes Gewicht wurden die Riemen straff gespannt, so daß sie ihre Hände, die eng an ihrer Seite lagen, nicht mehr bewegen konnte und auch jede andere Bewegung war ihr nun unmöglich. Einer der Kreuzungspunkte drückte sich fest zwischen ihre Pobacken und ein weiterer zwischen ihre Brüste. Ohne den eisernen Ring, der sich nun knapp oberhalb ihres Kopfes befand, wäre es ihr nicht einmal mehr möglich gewesen, den Kopf zu bewegen. Doch dieser Ring verhinderte, daß sich die Riemen um ihren Kopf legten.

Dann ging es langsam weiter nach oben, bis die Fahrt neben der Plattform endete, die sie eben von unten gesehen hatte.
Diese Plattform war von einem hüfthohen Geländer umgeben und es befanden sich ein runder Tisch und acht Stühle auf dieser, auf denen die Anderen bereits saßen. Sie selbst hing direkt hinter Herrin Johanna, ihr gegenüber hingen Kim hinter Georgia und Frida hinter Maja und Miss Isabella.
Sie hingen mit etwas Abstand vor dem Geländer, doch Herrin Johanna, Georgia und Maja standen auf, fassten in die Netze, die sie umspannten und zogen sie heran. Mit zwei schmalen Lederriemen befestigten sie diese an dem Geländer, so daß sie nun direkt an diesem hingen.

Zwei der Angestellten kamen herbei um die Bestellungen aufzunehmen. Und entgegen Larissas Erwartung fragten die beiden auch sie, Kim und Frida, nach ihren Wünschen. Sie hielten ihnen die Speisenkarten hin, die auf echtem, sehr edel aussehendem Papier gedruckt und in Leder gebunden waren und blätterten ihnen diese sogar um.
Larissa hatte zwar nicht die geringste Ahnung, wie sie in dieser Lage überhaupt etwas essen sollte, doch da auch Frida und Kim sich etwas bestellten, bestellte sie Schweinemedaillons mit Herzoginnenkartoffeln und gedünstetem Brokkoli sowie eine große Limonade.
»Vielen Dank«, sagte die Angestellte und ging.

Es dauerte nicht lange, da kamen die Beiden Angestellten zurück und brachten die Getränke. Vor Larissa wurde ein Tablett in das Geländer eingehängt und das Glas mit ihrer Limo wurde darauf abgestellt. Mit kleinen, flachen Klammern, klemmte die Frau einen dünnen Schlauch an die Riemen ihres Käfigs, so daß Larissa lediglich den Kopf drehen musste, um dessen Ende mit den Lippen zu erreichen. Das andere Ende dieses Schlauches steckte sie in das Glas, so daß Larissa jederzeit selbst trinken konnte. Auch Kim und Frida wurden auf die selbe Weise bedient.

Die Anderen am Tisch begannen mit einer lockeren Unterhaltung, in die trotz dem sie gut einen Meter hinter ihren Herrinnen saßen auch sie selbst, Kim und Frida mit einbezogen wurden.
Bei der Unterhaltung ging es hauptsächlich darum, wie viele Möglichkeiten es hier in diesem Club gab und daß es allen hier ziemlich gut gefiel.
Miss Isabella, Maja und Frida waren die meiste Zeit tanzen gewesen, jemand hatte ihnen einige Möglichkeiten aufgezeigt, auch zu dritt tanzen zu können, ohne daß es albern aussah und Kim und Georgia, hatten eines der Studiozimmer ausgiebig genutzt, in dem es eine Sexmaschine gab, die Kim sehr lange und ausdauernd mit einem recht ansehnlichen Dildo penetriert hatte.
Chris und Tanja hingegen hatten sich etwas zurück gehalten. Zwar hatten sie die Kinbaku-Vorstellung mit Larissa, die Vorstellung, die Rebecca und Mara allen geboten hatten, beobachtet und auch in der Folterkammer einigen der etwas härteren Aktivitäten beigewohnt, doch dies war alles nichts, was sie selbst gerne machen würden.

Zwar wollte Chris noch etwas sagen, wurde aber unterbrochen, als das Essen kam.
Es wurde von den Angestellten formvollendet serviert und auch Larissa, Kim und Frida bekamen es auf den Tabletts, die vor ihnen am Geländer befestigt waren, serviert.
»Wenn Sie es wünschen, helfen wir ihren Partnerinnen beim Essen«, bot eine der Frauen an, doch lediglich Georgia nahm dieses Angebot sofort an. Herrin Johanna und Miss Isabella schauten zuerst zu Larissa und Frida. Und erst als diese Beiden zustimmten, baten die Beiden, ihnen zu helfen, um selbst essen zu können.
Die drei Angestellten taten so, als sei es das Normalste der Welt, jemanden zu füttern, der in diesen Käfigen steckte und so verlief dieses sehr späte Abendessen, es war bereits nach 22 Uhr, sehr angenehm. Larissa fand es zwar etwas seltsam, sich von einer Fremden so füttern zu lassen, war aber der Meinung, daß man sich daran gut gewöhnen konnte. Lediglich Frida schien von dieser Situation nicht ganz so begeistert zu sein.
»Das nächste Mal gehst du in den Käfig«, sagte sie zu Maja, die links vor ihr saß.
Diese drehte sich um und sagte: »Aber liebend gerne doch. Wenn wir wieder zu Hause sind, lasse ich mich sehr gerne mal von dir füttern«, was einiges an Gelächter am Tisch auslöste.
Das Gelächter wurde noch lauter, als Miss Isabella sagte: »Dann wirst du aber genau so gefesselt wie Frida jetzt. Und vielleicht besorge ich vorher auch ein paar Spielzeuge aus dem Laden. Mara kann mir da sicher etwas empfehlen.«

Es dauerte eine gute Stunde, bis alle fertig gegessen hatten. Dann wurden die Tabletts wieder weg geräumt und die Riemen mit denen die Käfige am Geländer befestigt waren wurden gelöst, so daß die drei Eingesperrten frei in ihren Käfigen hin und her schwingen konnten.
Doch nach einigen Minuten standen alle vom Tisch auf und gingen nach unten zurück.
Die Käfige wurden wieder herunter gelassen und Kim, Frida und Larissa aus diesen befreit.

Da es nun schon reichlich spät war, wollten alle noch einmal tanzen gehen.
Im großen Saal liefen Sie Miss Lin über den Weg, die hier anscheinend schon gewartet hatte und Frida sofort in Beschlag nahm.
Nachdem sie Miss Isabella gefragt hatte, gingen die Beiden zur Bar und die Anderen folgten ihnen.
Frida durfte hinter die Bar um Miss Lin ihren Cocktail zu mixen.

Sie schaute sich erst einmal um und suchte dann, mit Hilfe des Barkeepers, die Zutaten zusammen.
Sie nahm den Shaker und gab Eiswürfel in diesen hinein, maß zwei Sorten Rum und etwas Curacao ab, was sie zu den Eiswürfeln gab. Dazu gab sie Mandelsirup, Zuckersirup und den Saft einer Limette. Das Ganze schüttelte sie im Shaker ordentlich durch und füllte es in ein einfaches Glas, welches sie zuvor mit Eis gefüllt hatte. Sie gab einen Zweig Minze in das Glas und servierte es Miss Lin.
Diese nahm das Glas und probierte ihren Cocktail.
»Der ist ausgezeichnet«, sagte sie und trank zufrieden noch einen Schluck.

Miss Isabella hielt Frida auf, die hinter dem Tresen hervor kommen wollte und bat sie darum, ihr ebenfalls so einen Cocktail zu mixen. Und auch Rebecca und Herrin Johanna baten darum, von Frida einen solchen zu bekommen.
Diese gab darauf hin erneut die Zutaten in den Shaker und bereitete noch drei Cocktails zu, die sie den Dreien servierte.

Sie sprach kurz mit dem Barkeeper und ließ sich andere Zutaten geben, die sie in den Shaker gab. Larissa sah genauer hin und stellte fest, daß sie lediglich den Rum durch Ananassaft und den Curacao durch Orangensaft ersetzte. Sie stellte das Glas, welches genau so aussah, wie die Cocktails vor Maja ab und bereitete gleich den nächsten Cocktail zu, bis alle, einschließlich ihr selbst einen solchen vor sich stehen hatten.
Mit ihrem eigenen Glas in der Hand, kam sie nun endlich hinter der Bar hervor und prostete den Anderen zu.
Larissa probierte einen Schluck und stellte fest, daß dieses alkoholfreie Cocktail sehr gut schmeckte. Auch die Anderen lobten Frida dafür und Miss Lin bedankte sich freundlich bei ihr.

Nachdem sie ihre Cocktails getrunken hatten, gingen alle noch einmal tanzen und ließen den Abend dann ausklingen. Es war fast Mitternacht, als die Anderen sich verabschiedeten. Miss Isabella, Chris und Georgia fuhren zusammen mit Maja, Frida, Kim und Tanja zur Schule, wo sie übernachten wollten, während Herrin Johanna und sie selbst zusammen mit Rebecca und Mara nach oben in ihre Zimmer gingen.

-

Mit einem »Guten Morgen mein Schatz« weckte Rebecca Mara am anderen Morgen.
Mara öffnete langsam die Augen und blickte direkt in Rebeccas lächelndes Gesicht.
»Guten Morgen meine Herrin«, murmelte Mara verschlafen.
»Na, hast du gut geschlafen?«, wollte Rebecca wissen.
»Viel zu kurz«, antwortete Mara und wollte aufstehen, doch Rebecca drückte sie sanft zurück ins Kissen und gab ihr einen Kuss, bevor sie sie dann doch aufstehen ließ.
»Es war gestern Abend ja auch ziemlich spät«, meinte Rebecca grinsend. »Aber wir müssen uns langsam mal fertig machen. Die anderen erwarten uns balde in der Schule.«
»Ja, ziemlich spät«, sagte Mara. »Aber schön war es.«
Sie ließ den gestrigen Abend im Geiste noch einmal Revue passieren. Nachdem sie auf ihr Zimmer gegangen waren, wäre Mara am Liebsten sofort ins Bett gegangen, doch Rebecca hatte Anderes im Sinn. Als Mara aus dem Bad gekommen war, hatte Rebecca sie in den Arm genommen und sie hatten sich ziemlich lange geküsst. Nein, Küssen konnte man das nicht mehr nennen, vielmehr wild herum geknutscht. Dabei hatte Rebecca sie, ohne daß Mara viel davon gemerkt hätte, durch den Raum geführt bis zu dem Pranger, der vor dem Fußende des Bettes stand. Erst als Rebecca den Kuss beendet hatte, hatte Mara dies bemerkt, doch da hatte Rebecca sie auch schon an den Schultern gefasst und ihren Kopf in die entsprechende Öffnung des Prangers gelegt. Ohne Widerstand hatte Mara dann zugelassen, daß Rebecca auch noch ihre Handgelenke in die entsprechenden Öffnungen legte und den Pranger schloss.
Dann hatte Rebecca ihr das Kettenoberteil und den Rock ausgezogen und zum Schluss auch noch den BH.

Den Keuschheitsgürtel hatte sie ihr nicht ausgezogen. Trotzdem kam Rebecca kurz darauf mit dem künstlichen Glied, hatte sich die hintere Hälfte eingeführt und dann Maras Pospalte dick mit Gleitmittel bestrichen, bevor sie sie sehr lange und sehr kräftig von hinten genommen hatte.
Maras Erregung, die sich den ganzen Abend schon ohne Erlösung aufgestaut hatte, hatte sich schon nach kurzer Zeit in einem gewaltigen Höhepunkt entladen, doch Rebecca hatte erst aufgehört, nachdem sie selbst zwei mal gekommen war. Dann erst hatte sie Mara aus dem Pranger gelassen und sie waren ins Bett gegangen.

»Ich glaube, daß es dir gefallen hat, habe nicht nur ich gehört sondern bestimmt auch alle Anderen«, sagte Rebecca breit grinsend.
»Meinst du Herrin?«
»Leise warst du nicht gerade. Aber ich vermute ja, daß die Zimmer hier recht gut schallgedämmt sind.«
Mara nickte nur und zog ihre Tunika an. Das hoffte sie ebenfalls.
Rebecca war bereits angezogen und nachdem Mara die Reisetasche gepackt hatte, verließen sie das Zimmer. Rebecca klopfte kurz an der Tür von Johannas und Larissas Zimmer an und die Beiden kamen, ebenfalls fertig zur Abreise, heraus und wünschten ihnen einen guten Morgen.

»Frühstück gibt’s im kleinen Saal«, sagte Johanna. Zusammen gingen sie nach unten und brachten ihre Taschen in den Empfangsbereich, wo eine der Angestellten diese entgegen nahm und hinter den Tresen stellte. Dann gingen sie durch den Hauptraum. Dort hingen mehrere Frauen in Käfigen. In einem der Netzkäfige standen sogar zwei Frauen, durch ihr eigenes Gewicht eng aneinander gedrückt schliefen sie scheinbar noch. So wie es aussah, hatten sie die Nacht in diesem Käfig verbracht.

Sie gingen in den kleinen Saal, wo sie sich am Frühstücksbuffet satt aßen. Nach dem Frühstück ließen sie sich ein Taxi rufen mit dem sie in die Schule fuhren, um die anderen zu treffen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 21.10.18 um 22:41 geändert
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:14.10.18 23:19 IP: gespeichert Moderator melden


Und eine weitere toll geschriebene Fortsetzung.

VIELEN DANK.

mfg Wölchen
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:15.10.18 21:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hi HeMaDo

Über die Qualität deines Schreibstiles und die Klasse deiner Rhetorik brauche ich, glaube ich, nicht viel zu sagen!

Eine Frage hab ich trotzdem.
Warum hast du Mara nicht vor dem Publikum, in den Seilen hängend "kommen" lassen?
Ich denke Sie war soweit und hätte Ihr es auch gegönnt!

Also auf Kim wäre ich nie nicht gekommen! Was aber wieder die Frage in mir weckt: Ist mit Fortsetzungen über die Füchsin und Ihre "Töchter" zu rechnen?

Alles in allem wieder mal eine Bomben Fortsetzung!!!
Ein riesen Dankeschön an Dich und eine ebenso riesige Portion Motivation, um diese tolle Geschichte weiter zu führen.

Weiter so... Gruß
Gozar
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:15.10.18 21:28 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Warum hast du Mara nicht vor dem Publikum, in den Seilen hängend \"kommen\" lassen?


Warum denn? Sie hatte doch auch so ihren Spaß.
Gut, das auch. Aber die ungewohnte Umgebung und die Tatsache, daß sie durch diese zwar genießen aber nicht ganz abschalten konnte, haben das verhindert.


Zitat

Also auf Kim wäre ich nie nicht gekommen! Was aber wieder die Frage in mir weckt: Ist mit Fortsetzungen über die Füchsin und Ihre \"Töchter\" zu rechnen?

Nicht? Ich dachte, das wäre halbwegs offensichtlich.

Wie es mit Fortsetzungen aussieht, kann ich im Moment leider nicht sagen. Mir fehlt immer noch der Bezug zum Schloss. Irgendwo habe ich da in die falsche Richtung gesteuert...
Sollte ich herausfinden, wo das war, werde ich wahrscheinlich eine Teil der Geschichte neu schreiben müssen.

Aber wenn es irgendwann mal so sein sollte, dann werde ich die Gesamtseitenzahl pro Woche auf dem jetzigen Niveau halten werden. Was das bedeutet... Es gibt mehrere Möglichkeiten. Entweder kürzere Teile oder die beiden Geschichten wechseln sich ab.





Zitat

Alles in allem wieder mal eine Bomben Fortsetzung!!! Ein riesen Dankeschön an Dich und eine ebenso riesige Portion Motivation, um diese tolle Geschichte weiter zu führen.


Vielen Dank.
Die Motivation sind die Kommentare, die mir zeigen, daß den Lesern meine Geschichte immer noch gefällt.

Daher an dieser Stelle ein Danke auch an alle Anderen, die regelmäßig oder gelegentlich weiter für meine Motivation sorgen, indem sie zeigen, daß die Geschichte gut ankommt.

HeMaDo
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  Neue Horizonte - 2 Teil 81 Datum:21.10.18 21:54 IP: gespeichert Moderator melden


81



Als sie in der Schule ankamen, war es bereits später Vormittag. Sie gingen zuerst zu Miss Wilhelmina um diese zu begrüßen.
Es war Mara und Larissa immer noch unangenehm, in diesem Büro zu sein, doch Miss Wilhelmina begrüßte sie überaus freundlich. Es war ziemlich ungewöhnlich, daß sie zuerst Johanna, dann Larissa und Mara begrüßte und dann erst Rebecca.
»Meine Güte Rebecca, wie siehst du denn aus?«, fragte sie, als sie diese an den Schulten fasste und sie sich anschaute.
Rebecca sah an sich herab und lachte. »Mir ist heute Morgen ein kleines Malheur mit meiner Hose passiert. Deshalb musste ich meine Kleidung noch einmal wechseln. Leider hatte ich nur noch dieses Kleid dabei und ohne Korsett sieht es einfach nicht gut aus«, sagte sie.
»Seltsam. Isabella hat sich genauso herausgeredet, als sie heute Morgen im Speisesaal aufgetaucht ist. Sie trägt etwas ganz ähnliches. Aber wenigstens hatte sie keine Peitsche am Gürtel hängen«, sagte Miss Wilhelmina lachend.
»Die habe ich ganz vergessen«, sagte Rebecca und musste ebenfalls lachen.
»Bitte, nehmt Platz, ich hoffe, Ihr« Miss Wilhelmina wandte sich nun an Johanna »und Sie natürlich ebenfalls, habt noch ein wenig Zeit für einen Kaffee.
»Aber sicher doch«, sagte Rebecca und auch Johanna stimmte dem zu.
Miss Wilhelmina nahm ein Comm und rief in der Küche an, um Kaffee zu bestellen.

Die Vier nahmen an dem runden Tisch Platz an dem alle, außer Johanna bereits oft genug gesessen hatten und Miss Wilhelmina setzte sich zu ihnen. Nur einen Augenblick später klopfte es an der Tür und als Miss Wilhelmina »Herein!« rief, kam eine ziemlich junge Schülerin und servierte ihnen Kaffee und Rührkuchen. Sie sah immer wieder zu Rebecca und versuchte, soweit es die Höflichkeit zuließ, ein wenig Abstand zu ihr zu halten.
Gerade, als die Schülerin gehen wollte, wandte Miss Wilhelmina sich an Rebecca. »Sag mal Rebecca, ich gehe nach der nächsten Versteigerung in drei Monaten in den Ruhestand. Was hältst du denn davon, meine Stelle zu übernehmen?«, sagte sie recht laut.
Die Schülerin, die gerade die Tür geöffnet hatte, warf Rebecca einen Blick zu und ließ dabei das zum Glück Leere Tablett fallen.
»Verzeihung«, sagte sie stotternd und nahm das Tablett auf. Dann verließ sie das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
»Was? Ich?«, fragte Rebecca. »Ich denke kaum, daß ich als Schulleiterin geeignet bin. Außerdem habe ich noch andere Verpflichtungen.«
»Schade, aber eigentlich habe ich auch nicht damit gerechnet, daß du ja sagen würdest«, sagte Miss Wilhelmina. Schmunzelnd fügte sie dann hinzu: »Aber ich glaube, in spätestens einer halben Stunde weiß die ganze Schule, daß ich dich gefragt habe. Das und dein Aufzug dürfte in den nächsten Tagen für Einigen Gesprächsstoff sorgen.«
»Da bin ich mir sicher«, sagte Rebecca lachend.
»Fehlt nur noch, daß ihr Beiden euer Spiel von gestern Abend wiederholt«, sagte Johanna schmunzelnd und schaute zu Rebecca und Mara.
»Ich denke, das lassen wir lieber«, sagte Rebecca. Sie nahm ihre Tasse und trank einen Schluck Kaffee.
»Sie wollen wirklich aufhören?«, fragte sie dann.
»Ich bin jetzt langsam alt genug. Ich bin in die Schule gekommen, da war ich gerade neunzehn. Das heißt, ich bin jetzt 40 Jahre lang Serva und Lehrerin, 20 davon Schulleiterin. Außer der Schule in Anchorage habe ich nur diese Schule hier gesehen. Ich will nicht sagen, daß mir die Arbeit nicht gefällt, oder diese Schule hier. Aber irgend wann ist auch mal die Zeit gekommen, etwas Anderes zu sehen und das nicht nur im Urlaub.«
Rebecca sah Miss Wilhelmina eine Weile schweigend an. »Sie müssen dann auf jeden Fall mal bei uns vorbei kommen«, sagte sie schließlich.
Miss Wilhelmina lachte herzhaft. »Isabella ist noch einen Schritt weiter gegangen. Sie hat mir angeboten, eine Wohnung auf Horizons zu nehmen.«
»Ja, das sieht ihr ähnlich«, sagte Rebecca. »Ich weiß nicht, ob Sie dieses Angebot annehmen wollen, aber wenn Sie uns mal besuchen wollen, würde ich mich auf jeden Fall freuen. Und ich denke, Emylia und Sie wissen schon wer, würden sich auch freuen.«
»Danke. Das Angebot nehme ich gerne an. Aber etwas Zeit bis dahin ist ja noch.« Miss Wilhelmina trank einen Schluck Kaffee. »Was habt ihr heute noch vor?«, fragte sie dann.
»Ich nehme an, Mara und Larissa wollen sich ausgiebig mit ihren Mitschülerinnen unterhalten«, sagte Johanna. »Wie wäre es, wenn du und Isabella mir Straßburg zeigen, dann können die Anderen irgend wo hin gehen und sich unterhalten.«
Rebecca überlegte nicht lange und stimmte Johannas Vorschlag zu.
»Gut, dann sollten wir am Besten mal die Anderen suchen und sie fragen, ob das in Ordnung geht«, sagt diese.

Nachdem alle ihren Kaffee getrunken hatten, verabschiedeten sie sich von Miss Wilhelmina und suchten die Anderen. Sie fanden sie schließlich im Garten. Frida, Kim und Georgia hatten es sich auf einer der Bänke gemütlich gemacht und Isabella kniete vor den Rosenstock und schnitt ihn aus. Maja kniete neben ihr und half ihr dabei.
Mara und Frida setzten sich zu Kim, Georgia und Frida auf eine Bank, während Rebecca zu Isabella ging. Johanna schaute sich interessiert im Garten um.

»Wenn du schon mal dabei bist, kannst du mir bitte ein paar Triebe schneiden?«, fragte Rebecca. »Ich würde ihr gerne welche geben.«
»Ich habe schon ein paar geschnitten«, sagte Isabella und Maja hielt ein kleines Bündel mit in feuchte Tücher gewickelten Trieben hoch.
Während die Anderen sich angeregt unterhielten, unterbreitete Rebecca Isabella den Vorschlag, den sie vorhin auch Johanna schon gemacht hatte.
Isabella überlegte kurz und stimmte dann zu.

-

»Und was machen wir jetzt?«, fragte Larissa, nachdem die Herrinnen gegangen waren.
»Ich weiß nich, aber wir können ja noch mal in den Club gehen. Des macht bestimmt Spaß«, schlug Kim vor.
»Lieber nicht. Erstens ist das alleine sicher langweilig und außerdem ist das ganz schön Teuer. So viel Geld habe ich nicht dabei. Herrin Johanna hat mir gestern Abend die Preisliste gezeigt«, wandte Larissa ein.
»Macht ihr das eigentlich öfter? Diese Dom und Sub Nummer meine ich«, fragte Frida.
»Eigentlich dauernd«, antwortete Georgia.
»Und was sagt eure Herrin dazu?«, fragte Frida ungläubig.
»Sie findet das gut, solange wir uns nicht zurückziehen. Bei uns dreht es sich eigentlich ziemlich oft um sowas. In Dresden gehen wir ab und zu auch in einen solchen Club. Und zu Hause haben wir ein ziemlich gut ausgestattetes Spielzimmer mit Streckbank, Bock, Käfig und so. Und in der Garage im Vorraum haben wir ein paar Vakuumwürfel. Das kann zwar ganz schön anstrengend sein aber ich finde es toll, wenn man da drinne eingeschlossen ist«, erklärte Georgia freimütig.
»Ein Spielzimmer?«, fragte Larissa. »Das ist ja wie bei Mara und Rebecca zu Hause«, sagte sie kichernd.
»Ihr habt auch ein Spielzimmer im Keller?« hakte Georgia nach.
»Ja. Ein Spielzimmer und ein Schwimmbad und eine Folterkammer«, sagte Larissa, noch bevor Mara antworten konnte.
»Eine Folterkammer?«
Ja, eine Folterkammer. So nennt Herrin Rebecca den Fitnessraum immer. Aber können wir uns bitte über etwas anderes unterhalten?«, fragte Mara, der es aus irgend einem Grund unangenehm war, über dieses Thema mit Kim und Georgia zu reden.

»Ich glaube, wir sollten mal irgend wo anders hin gehen. Die schauen alle so komisch«, sagte Frida und deutete zu den Schülerinnen, die gelegentlich in den Graten kamen und zu ihnen schauten.
»Ach komm schon, wir haben auch immer geschaut, wenn jemand fremdes hier war«, sagte Larissa.
»So aber nicht. Ich glaube, das ist, weil Miss Wilhelmina Herrin Isabella gefragt hat, ob sie nicht hier Schulleiterin werden will. Die Schülerin hat ganz schön komisch aus der Wäsche gesehen, als sie Herrin Isabella gesehen hat«, meinte Frida.
Mara und Larissa sahen Frida an und lachten lauthals los, worauf hin Frida ziemlich dumm aus der Wäsche schaute.
»Was habt ihr denn jetzt?«, fragte sie die Beiden.
»Rebecca hat sie das auch gefragt, als die Schülerin uns Kaffee gebracht hat. Die war so erschrocken darüber, jemanden, der so aussieht, wie Rebecca in ihrem Kleid und dem Korsett und mit der Peitsche am Gürtel, daß sie das Tablett fallen gelassen hat«, sagte Larissa kichernd.
Jetzt verstand Frida auch, worum es ging und lachte ebenfalls.

Sie beschlossen, dieses Spiel mit zu spielen. Als eine ganze Gruppe Schülerinnen in den Garten kam, die zu ihnen sahen und anfingen zu tuscheln, wandte Frida sich an Mara und sagte laut: »Also ich denke, deine Herrin wäre ziemlich gut als Schulleiterin.«
»Ich weiß nicht, ich war zwei Jahre hier gewesen, das reicht mir eigentlich«, erwiderte Mara und musste sich ein Lachen verkneifen.
»Dann weißt du ja wenigstens schon, wie der Keller aussieht«, sagte Larissa so laut, daß die Schülerinnen es hören konnten.
Mara nickte lediglich. Doch sie setzte noch einen drauf, indem sie eine Tube mit Salbe aus der Innentasche ihrer Tunika holte und Larissa bat, ihr den Rücken einzucremen.
Sie setzte sich auf die Lehne der Bank und Larissa stellte sich hinter sie, hob ihre Tunika an und verteilte etwas von der Salbe auf Maras Rücken auf dem die Striemen von gestern nun noch deutlicher zu sehen waren.
Einige der Schülerinnen sahen entsetzt zu Mara und eine andere, es war die, die in Miss Wilhelminas Zimmer das Tablett hatte fallen lassen, flüsterte den Anderen etwas zu, worauf hin einige den Kopf schüttelten.
»Des sieht ja schlimmer aus, als des bei Mia aussieht, wenn Merle mit ihr im Keller war. Macht sie des öfter mit dir?«, fragte Kim.
»Ungefähr einmal im Monat«, sagte Mara laut und deutlich. Leise, so daß es nur die Umstehenden hören konnten, fügte sie hinzu: »Sie sagt, öfter will sie das nicht. Aber das fühlt sich einfach toll an, wenn sie das macht.«
»Das hat man gesehen«, sagte Georgia leise.

Einige der Schülerinnen verließen den Garten, während einige andere herein kamen. Die Schülerinnen tuschelten kurz miteinander und deuteten dabei mehrmals in ihre Richtung. Die neu hinzugekommenen schüttelten ungläubig die Köpfe.

»Was haltet ihr denn davon, wenn wir zu Klara gehen, wenn Chris fertig ist. Sie hat heute Nachmittag frei, hat sie gesagt«, meinte Georgia.
»Gute Idee. Dann lasst uns in den Hof gehen und da auf sie warten«, schlug Larissa vor.
Die fünf standen auf und gingen an der Gruppe Schülerinnen vorbei in Richtung des Durchganges, der zum Hof führte. Die Schülerinnen hörten, als sie in ihrer Nähe waren, auf zu tuscheln und Mara richtete in diesem Moment umständlich ihre Tunika, so daß ihr Keuschheitsgürtel deutlich zu sehen war. Sie gingen zu Sarahs Rosenstock und jede knickste vor diesem, bevor sie in den Hof gingen.

Kim fing an zu kichern. »Des gibt ihnen sicher ganz schön zu denken jetz«, sagte sie leise und die Anderen stimmten ihr nickend zu.
Auf dem Hof warteten sie auf Chris, die kurz darauf zusammen mit einer Schülerin aus dem Hauptgebäude heraus kam und sich mit dieser unterhielt. Die Schülerin deutete kurz in die Richtung der Fünf und Chris schüttelte darauf hin den Kopf.

»Hallo Chris«, rief Frida, als diese zu ihnen kam.
Chris sah etwas verärgert aus, als sie sich zu ihnen gesellte. »Lasst uns hier verschwinden, bevor ihr noch mehr Unsinn macht«, sagte sie leicht angesäuert und schob Frida und Kim in Richtung Tor. Erst als alle draußen angekommen waren, blieb sie stehen und sah Frida verärgert an.
»Das ist doch sicher auf deinem Mist gewachsen. Die Schülerinnen die noch länger hier sind, laufen rum wie aufgescheuchte Hühner. Wie konntet ihr ihnen denn sagen, daß Maras Herrin die neue Schulleiterin wird? Und das, wo sie in diesem Aufzug hier her gekommen ist?«, fragte Chris.
»Hee, was ist denn so schlimm daran, wie Herrin Rebecca sich anzieht?«, fragte Mara und bedachte Chris mit einem verärgerten Blick.
»Gar nichts. Schlimm ist nur, daß ihr es in nicht mal zwei Stunden irgendwie geschafft habt, daß die Schülerinnen jetzt glauben, sie würde die neue Schulleiterin werden. Die denken alle, daß sie wer weiß was macht und ziemlich ungerecht ist und dauernd jemanden mit ihrer Peitsche schlägt. Die haben alle mordsmäßig Angst vor ihr bekommen. Und das, obwohl die Meisten sie noch nicht mal gesehen haben«, sagte Chris.
»Ich habe damit nichts zu tun«, sagte Frida. »Das hat Miss Wilhelmina sich ausgedacht.«
Chris sah sie darauf hin nachdenklich an. »Seit Miss Wilhelmina gesagt hat, daß sie in Ruhestand gehen will, sind hier sowieso alle etwas unruhig. Die müssen alle mal wieder etwas runter kommen. Vielleicht ist es ganz gut, so zu übertreiben«, sagte sie schließlich.

Sie machten sich auf den Weg zu Klaras Café und fingen an, sich über ihre Schulzeit zu unterhalten.
Schließlich kamen sie in der Einkaufsstraße an, in dem sich Claras Café befand. Chris klopfte an die Tür und eine Kellnerin öffnete ihnen. Sie brachte sie nach oben in den Gastraum, wo sie sich an einen der Tische knieten. Klara begrüßte sie freundlich und freute sich, sie wieder zu sehen. Sie brachte ihnen ohne nachzufragen Kaffee und Kuchen.

»Jetzt erzählt doch mal, was macht ihr denn alle so«, fragte Georgia neugierig.
»Mich würde eher interessieren, was ihr Beiden so macht. So interessant ist es bei mir nicht. Herrin Rebecca lässt mich studieren, damit ich später mal die Firma von meinem Vater übernehmen kann. Das haben die Beiden so abgesprochen«, sagte Frida.
»Was studierst du denn?«, hakte Georgia nach.
»Maschinenbau. Ich finde, daß das ein ziemlich trockenes Thema ist. Aber wenn ich das nicht mache, dann darf ich nicht bei Herrin Isabella und Maja bleiben.«
»Wieso denn des nich?«, wollte Kim wissen.
»Das haben alle irgend wie beschlossen, ohne mich zu fragen«, sagte Frida und schaute etwas missmutig aus der Wäsche. »Und wie das weiter gehen soll, wenn ich mal die Firma übernehme, weiß ich auch nicht. Ich kann doch nicht Serva sein und gleichzeitig Chefin einer Firma. Aber ich hoffe, daß das irgend wie geht.«

»Und du?«, wandte Kim sich an Larissa.
Mit einem breiten Grinsen legte Larissa ihre linke Hand auf den Tisch.
Es dauerte einem Moment, bis Kim und Georgia begriffen hatten. »Is des ein Verlobungsring?«, fragte sie, worauf hin Larissa grinsend nickte.

Mara und Frida kicherten, als Larissa von dem Urlaub erzählte während dem Herrin Johanna um ihre Hand angehalten hatte, wobei sie jede Einzelheit erzählte, die sie bereits kannten.
»Dann bist du ja balde keine Serva mehr«, meinte Georgia.
»Wieso den nicht?«, fragte Larissa erstaunt. »Auch wenn ich jetzt frei bin, bleibe ich trotzdem Herrin Johannas Serva. Ich will das doch gar nicht anders.«, sagte Larissa. »Ich finde es schon schlimm genug, daß ich jetzt frei bin«, fügte sie hinzu und machte einen etwas bedrückten Eindruck. »Und das bloß wegen dem blöden Arbeitsvertrag. Am Liebsten hätte ich das alles hin geworfen, als Miss Aderra mir gesagt hat, daß ich als unfreie Serva gar keinen Arbeitsvertrag unterschreiben kann.«
»Was denn für einen Arbeitsvertrag?«, fragte Kim.
»Herrin Johanna hat mir ein paar Programme gezeigt, mit denen ich unsere Kostüme für eine Manga und Anime Convention entworfen habe. Und weil ich sonst nicht viel zu tun habe , habe ich angefangen ein wenig mit den Programmen herum zu basteln mit denen sie arbeitet. Sie hat die Clinger gesehen und gemeint, daß die sich gut verkaufen lassen. Und auf einmal war ich Teamleiterin in der Firma. Und Sonja hat dann dafür gesorgt, daß ich einen richtigen Arbeitsvertrag bekomme«, erzählte Larissa und es dauerte eine Weile, bis sie alle Einzelheiten erklärt hatte. Da Kim und Georgia neugierig waren, zeigte Larissa ihnen Bilder der Clinger, unter der Voraussetzung, niemandem etwas zu verraten, da diese noch nicht vorgestellt worden waren.
»Mensch toll. Wenn des die fertig sin, musst du uns des unbedingt sagen. Wenn Merle die sieht, is sie bestimmt begeistert davon«, sagte Kim begeistert. »Aber was is denn nun eigentlich so schlimm dran, wenn des du frei bist?«
»Ich will meine alte Bürgerakte einfach nicht wieder bekommen«, entfuhr es Larissa. Sie hielt sich die Hand vor den Mund als hätte sie etwas ganz schlimmes gesagt. Doch die Anderen, die darüber ein wenig erstaunt waren, gingen darauf zu ihrer Erleichterung nicht ein.

»Und was machst du so?«, wandte Georgia sich statt dessen nun an Mara.
»ich mache meine Ausbildung fertig und jetzt soll ich auch noch lernen zu fliegen.« sie kicherte verlegen. »Schwimmen hat mir Herrin Rebecca ja schon beigebracht.«
»Fliegen? Mit einem richtigen Flugzeug?«, fragte Georgia.
»Ja. Gestern hat sie mich das Flugzeug mit dem wir her gekommen sind schon mal fliegen lassen. Naja, eigentlich hat sie mir nur genau gezeigt, was ich machen muss. Und so schwer ist das anscheinend gar nicht«, wiegelte Mara ab.
»Wow. Des is ja noch besser, als den Bus und des Wohnmobil zu fahren. Und des waren mal echte Panzer«, sagte Kim.
»Und das Beste sagt sie einfach nicht«, warf Chris ein. »Dabei ist das sogar live im Netz übertragen worden und jeder hat es sehen können. Sogar Miss Wilhelmina hat sich das angesehen.«
»Sie hat das auch gesehen?«, fragte Mara erstaunt.
»Na sicher. Als Frida mir das gesagt hat, hab ich es ihr erzählt und wir haben uns das im Aufenthaltsraum angesehen.« Chris grinste Mara frech an.
»Was war denn des?«, fragte Kim.
Auf einmal war es Mara etwas unangenehm. Sie wollte mit dem Turnier auf keinen Fall angeben, daher wollte sie eigentlich gar nichts davon erzählen. Doch Frida hatte bereits ihr Comm eingeschaltet und zeigte Kim und Georgia die Aufzeichnung des Geländerennens auf Gut Marshagen. »Da hat sie den vierten Platz gewonnen. Und auf dem Hindernisdingsplatz hat sie den dritten Platz belegt und mit dem Sulky sogar den zweiten Platz«, erzählte Frida und zeigte Kim und Georgia Ausschnitte aus den entsprechenden Aufzeichnungen und von der Siegerehrung.

»Was? Du bist auch ein Pony?«, fragte Kim und begann breit zu grinsen.
»Ja«, sagte Mara verlegen. »Wieso denn ’auch’?«
Nun begann auch Kim breit zu grinsen und holte ein Comm aus ihrer Tunika.
Sie zeigte allen eine Aufnahme von einem Rennen bei dem jeweils vier Ponys einen römischen Streitwagen zogen. »Des da bin ich. Ich war aber nur dabei, weil Franziska sich ein Bein gebrochen hatte. Des da«, sie deutete auf die Lenkerin des entsprechenden Streitwagens, sie eine Römische Uniform trug, mitsamt Helm und wehendem Umhang »des is Mia. Da haben wir den dritten Platz geschafft. Und beim Parcours auf Erlersheim letztes Jahr haben wir sogar den ersten Platz gemacht. Des war klasse. Des macht richtig Spaß mit den Anderen die Kutsche zu ziehen«, sagte Kim begeistert und zeigte eine Aufnahme bei der acht Ponys eine große Kutsche schnell über einen Hindernisparcours zogen. Die Fahrerin der Kutsche stand dabei auf dem Bock und trieb die acht Ponys mit Worten und einer Peitsche an.
»Des da sind Tamara und ihre Strohpuppen. Des is Mias Schwester. Aber die sin nich so gut wie wir«, sagte Kim ein wenig zu großspurig.
Als Mara diese Tamara sah, musste sie nicht all zu lange überlegen, wo sie sie schon mal gesehen hatte. Herrin Julia hatte ihr mal ein Bild von ihr gezeigt und auch diese Mia hatte sie schon mal auf einem der Bilder von Herrin Julia gesehen, konnte sich aber an den genauen Zusammenhang nicht mehr erinnern. Sie beschloss, Julia bei Gelegenheit danach zu fragen.
Als sie wieder auf sah, bemerkte sie, daß Larissa offenbar sehr erleichtert aussah und fragte sich nach dem Grund dafür.

»Oh je. Hätte ich bloß nichts gesagt«, meinte Frida.«Da haben sich die Richtigen ja getroffen.« Dann wandte sie sich an Georgia. »Und was macht ihr, wenn ich nicht gerade Pferdchen spielt?«
»Pferdchen?«, ereiferte sich Kim. »Des is nich nur einfach Pferdchen spielen. Ponysport is ein richtiger Leistungssport.«
»Ja ja, mit tollen Spielzeugen in der Muschi«, sagte Frida, worauf hin Larissa kicherte und Kim errötete. »Des gehört nun mal dazu«, sagte sie.
»Ich sag doch gar nichts dagegen«, sagte Frida beschwichtigend. »Aber was macht ihr denn sonst noch so?«
»Kim hat auf dem Schloss zusammen mit Eva den Fahrdienst. Sie fährt alles, was wir an Fahrzeugen haben und ich bin Krankenschwester und kümmere mich um die Anderen, wenn sie krank sind. Besonders viel zu tun habe ich da eigentlich nicht. Aber wir machen alle ziemlich viel miteinander., da wird es nie langweilig.«

Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile, bis Chris sagte: »Sagt mal, wollen wir mal etwas Essen? Ich bekomme langsam Hunger. Mittag ist ja schon eine ganze Weile vorbei.«
»Wie können ja mal wieder in das Restaurant unten an der Uferpromenade gehen. Da haben wir schon lange nicht mehr gegessen«, sagte Frida kichernd.
»Willst du wieder mal deine Kreditkarte spielen lassen?«, fragte Georgia lachend.
»Das geht nicht. Herrin Isabella will, daß ich die nur im Notfall benutze«, sagte Frida betreten.
Nach einer kurzen Diskussion einigten sie sich darauf, in einen Schnellimbiss zu gehen, in dem sie während ihrer Schulzeit gelegentlich gegessen hatten.

Es war früher Nachmittag, als Maras Comm sich bemerkbar machte und Rebecca wissen wollte, wo sie gerade waren. Nachdem Mara ihr geantwortet hatte, dauerte es nur einige Minuten, bis diese zusammen mit Johanna, Isabella und Maja in dem Schnellimbiss auftauchte und sie sich zu ihnen setzten.
»Na toll, Essen gehen können wir jetzt wohl vergessen, wenn ihr euch hier diese riesigen Burger einverleibt«, sagte Isabella und nahm sich einige Pommes Frites von Fridas Teller.
»Möchtest du noch was?«, fragte Johanna Larissa und stand, als diese verneinte, auf um sich etwas zu Essen zu bestellen und Rebecca tat es ihr gleich. Isabella schickte Maja los, um ebenfalls etwas zu bestellen.
»Also das hättest du auch selber machen können«, sagte Johanna, nachdem auch Maja wieder am Tisch saß.
Isabella sah sie einen Moment lang an und sagte dann: »Wieso denn? Wofür habe ich denn nicht nur eine sondern sogar zwei Serva?« und setzte ein breites Grinsen auf.
Johanna schüttelte den Kopf, während Rebecca sich die Hand auf den Mund drückte um ein Lachen zu unterdrücken.
Maja schaute kurz in die Runde und sah dann Isabella an. »Genau. Sklaventreiberin«, sagte sie dann, ohne eine Miene zu verziehen.
»Aha«, sagte Isabella mit ausdruckslosem Gesicht. »Sklaventreiberin. Ich verstehe.« Sie nickte bedächtig und sah Maja, noch immer mit ausdruckslosem Blick, an.
Mara und Kim betrachteten eingehend ihre Hände, Georgia und Larissa sahen sich im Gastraum um, als würden sie ihn gerade das erste Mal sehen und Frida betrachtete die Maserung des Holzimitates der Tischplatte, während Rebecca und Johanna versuchten, nicht laut los zu lachen. Nur Chris ließ ihren Blick zwischen Maja und Isabella hin und her wandern.
»Sklaventreiberin«, wiederholte Isabella. »Bin ich dir also zu streng?«, fragte sie dann, ohne den Blick von Maja abzuwenden.
Maja hatte nun ein ähnlich ausdruckslosen Blick aufgesetzt, wie Isabella, als sie sagte: »Streng? Nein, ganz bestimmt nicht meine Herrin. Aber du scheuchst Frida und mich manchmal ganz schön rum.«
Ohne den Blick von Maja abzuwenden, fragte Isabella: »Findest du das auch Frida?«
Frida, von dieser Frage vollkommen überrumpelt, wusste nicht so recht, was sie sagen sollte.
Erleichtert sah sie auf, als der Imbissbesitzer durch den Raum rief und ihnen mitteilte, daß die bestellten Essen fertig waren. Sie stand auf und ging zum Tresen um Majas und Isabellas Essen zu holen, gefolgt von Mara und Larissa, die die Essen ihrer Herrinnen holten und vor ihnen auf dem Tisch abstellten.

»Darüber sollten wir noch mal reden«, sagte Isabella und fing an, zu essen.
»Nein Herrin, das brauchen wir nicht«, sagte Maja und beugte sich zu Isabella um ihr etwas ins Ohr zu flüstern.
Isabella hielt in ihrer Bewegung inne, schaute Maja kurz an und nickte lachend, bevor sie ihr einen Kuss gab und weiter aß.

Die Anderen schauten die Drei grinsend an und obwohl noch alle am Essen waren, entspann sich zwischen Ihnen erneut eine angeregte Unterhaltung.
»Also ihr müsst uns unbedingt mal besuchen kommen«, sagte Georgia und Kim nickte zustimmend, da sie mit vollem Mund nicht reden wollte.
Nach einem kurzen Blick zu Johanna und Rebecca stimmten Larissa und Mara zu.
»Ihr Beiden könnt aber auch gerne mal nach Horizons kommen und uns besuchen. Und du natürlich auch Chris«, sagte Isabella. »Ihr könnt dann gerne in der Schule übernachten. Aber ich bin mir sicher, daß ich auch bei Rebecca wohnen könnt.«
»Wieso denn ausgerechnet bei uns?«, fragte Rebecca.
»Ganz einfach, in deiner riesen Hütte ist genug Platz. Johanna und ich müssen ja mit einfachen Appartements vorlieb nehmen«, sagte Isabella.
Johanna grinste breit. »Das sagst du mit deinem riesen Penthouse. Larissa und ich haben gerade mal halb so viel Platz wie ihr drei.«
»Aber dafür müssen Maja und ich auch doppelt so viel Putzen, wie Larissa«, warf Frida ein und erntete dafür ein verhaltenes Gekichere der Anderen.
Mara war es ein wenig unangenehm, daß sie anscheinend die Einzige war, die so gut wie gar nicht putzen musste und sagte deshalb lieber nichts dazu.

»Sag mal, Rebecca, im Flugzeug war da doch diese Notsitz für einen Flugbegleiter, oder irre ich mich da?«, fragte Isabella.
»Ja, den gibt es, wieso fragst du?«, hakte Rebecca nach.
»Wenn Frau von Fähenberg nichts dagegen hat, können wir Kim und Georgia ja nach Hause bringen. Von Horizons aus ist es ja nicht weit nach Dresden. Und mit dem Flugzeug sollte das doch nicht all zu lange dauern«, meinte Isabella.
»Das ist aber wirklich nur ein Notsitz«, sagte Rebecca. »Da möchte ich keine zwei stunden drauf sitzen müssen.«
»Musst du ja auch nicht. Du sitzt mit Mara doch eh im Cockpit«, sagte Isabella und fügte mit einem breiten Grinsen hinzu: »Und da ich ja so eine fiese Sklaventreiberin bin, kann ich diesem Ruf auch alle Ehre machen. Da würde dann Maja sitzen.«
»Ähm...«, sagte Maja und hob die Hand, doch Isabella winkte grinsend ab, worauf hin Maja die Hand wieder sinken ließ und schwieg, wofür sie ein leises Kichern erntete.

Nachdem Georgia bei ihrer Herrin angefragt hatte, ob es in Ordnung wäre, wenn Rebecca sie nach Hause brachte und diese zugesagt hatte, machten sie sich, nachdem alle fertig gegessen hatten, auf den Weg, zurück in die Schule, wo sie sich von Chris verabschiedeten. Maja und Kim holten ihre Taschen und Koffer aus den Gästezimmern in denen sie geschlafen hatten und fuhren mit einem Taxi zum Flughafen.
Während Rebecca um das Flugzeug herum ging und alles kontrollierte, wobei sie Mara zeigte, worauf man alles achten musste, stiegen die Anderen ein und kurz darauf hob das Flugzeug, von Rebecca gesteuert, ab.
Gute zwei Stunden später erreichten sie den Vorort von Dresden und Rebecca flog in einem langsamen Bogen um das Schloss.
»Kim, Georgia, könnt ihr mal nach vorne kommen«, fragte Mara über die Sprechanlage.
Die Beiden erschienen kurz darauf im Cockpit. Rebecca fragte sie, wo sie denn landen könnte und deutete auf die Wiese in dem sehr schönen Schlosspark.
»Nee, da besser nich«, sagte Kim. »Die Wiese haben wir erst wieder ordentlich gemacht.«
»Am Besten wäre es wahrscheinlich auf dem Hof vor der Garage«, sagte Georgia und deutete in die entsprechende Richtung.
»Das ist ja riesig«, sagte Mara, die sich noch immer das Schloss betrachtete.
»Des is noch viel größer. Die Weinberge und des alles gehören auch noch dazu«, erwiderte Kim.
Rebecca schickte die Beiden wieder zurück nach hinten und tippte den Platz, den Georgia ihr gezeigt hatte, auf der Übersichtskarte des Navis an. Es ging ein leichtes Rucken durch das Flugzeug, als die Triebwerke in die senkrechte Position fuhren und dann dauerte es nur noch wenige Minuten, bis das Flugzeug sanft auf dem Platz neben der großen Halle aufsetzte.

Sofort kamen zwei Serva aus der Halle gelaufen und schauten ungläubig zum Flugzeug.
Rebecca schaltete die Triebwerke ab, öffnete die Tür und fuhr die Treppe aus.
Nachdem alle sich abgeschnallt hatten, stiegen sie aus und Kim und Georgia wurden von den beiden Frauen mit herzlichen Umarmungen begrüßt.
Sie stellen die Beiden den Anderen als Mia und Eva vor.

»Und hier wohnt ihr?«, fragte Larissa und betrachtete sich die Halle, die eher wie eine Autowerkstatt aussah als nach einem Schloss.
»Nee, des is nur unsere Garage. Hier stehen alle unsere Autos und vorne im Ausstellungsraum haben wir ein tolle Spielzimmer«, sagte Kim grinsend. »Kommt, ich zeig euch des alles«.
Mara und Larissa sahen zu ihren Herrinnen und nachdem diese genickt hatten, folgten sie und Frida Kim in die Halle.
Hier standen tatsächlich jede Menge unterschiedliche Autos. Neben einigen Kleinwagen und einem gelben Sportwagen stand ein kleiner Reisebus hier, den alle schon mal während ihrer Versteigerung gesehen hatten und ganz hinten in der Halle standen tatsächlich zwei Fahrzeuge, die man nur als Panzer bezeichnen konnte. Zwar besaßen sie keine Ketten sondern jeweils drei Achsen mit riesigen Rädern, aber der ganze Eindruck den diese Fahrzeuge machten, deutete auf Militärfahrzeuge hin.
Durch eine Werkstatt mit mehreren Hebebühnen und einen Aufenthaltsraum ging es weiter in einen großen, halbkreisförmigen Raum. Dieser war rund herum mit großen Schaufenstern ausgestattet, die jedoch mit dicken Vorhängen verhangen waren, ganz eindeutig, um neugierige Blicke von außen fern zu halten. Denn auf der rechten Seite standen mehrere quaderförmige Kisten, deren äußeres ganz eindeutig aus Latex oder etwas ähnlichem bestand. In zwei dieser Kisten befand sich eine nackte Frau. Diese Beiden konnten sich anscheinend nicht bewegen, da das dünne, fast durchsichtige Latex sich fest auf ihre Körper gesaugt zu haben schien. Lediglich ein gelegentliches, leichtes Zucken deutete darauf hin, daß die Eingeschlossenen echte Menschen und keine Puppen waren.

»Was ist das denn?«, fragte Larissa erstaunt und ging zu einer der beiden Kisten, wo sie der darin eingeschlossenen Frau mit der Hand vorsichtig über den Körper strich.
Darauf hin zuckte diese heftig zusammen.
»Das sin Franziska und Luisa«, erklärte Kim, wenig hilfreich.
»Das sind Vakuumboxen. Man stellt sich da rein und die Luft wird abgesaugt. Damit man atmen kann, gibt es Masken, die mit einem Schlauch mit einem Atemgerät verbunden sind«, erklärte Georgia. »Das fühlt sich einfach toll an, wenn man da drinne eingeschlossen ist.«
Larissa schaute zu den beiden eingeschlossenen Frauen und nickte andächtig. »Das würde ich gerne auch mal versuchen«, sagte sie.

»Aber heute nicht«, sagte Isabella hinter ihr. »Rebecca will gleich wieder los. Am Besten, ihr tauscht eure Adressen aus, dann könnt ihr euch alle mal verabreden. So weit ist Horizons ja nicht entfernt.«
Alle drehten sich zu ihr um und folgten ihr nach draußen. Sie tauschten ihre Adressen aus und nachdem sich alle voneinander verabschiedet hatten, blieben Kim und Georgia zurück und winkten den Anderen hinterher, als sie ins Flugzeug stiegen.

- - -

Die folgenden Wochen vergingen ohne besondere Ereignisse.
Frida bereitete sich auf ihre ersten Prüfungen vor, Larissa und Pauline arbeiteten mit Hochdruck an der Fertigstellung aller Versionen der Clinger und während Rebecca mit ihrer Mutter die Übernahme der Firma besprach, arbeitete Mara weiter im Laden. Das einzig Besondere war, daß Rebecca ziemlich oft und intensiv mit Sunrise für kommende Turniere trainierte. In dieser Saison hatte Rebecca eingeplant, an acht Turnieren teilzunehmen. Die Daten hatte sie in einen großen Wandkalender eingetragen, zusammen mit allen anderen Terminen. Zusammen mit dem für die Turniere notwendigen Training blieb weder für Mara noch für sie selbst viel Freizeit, obwohl Rebecca darauf geachtet hatte, daß diese nicht zu knapp kam.

»Du siehst schlimm aus«, sagte Johanna, als Larissa zur Tür herein kam, ihre Tunika an den Haken hängte und sich neben dem Sofa auf den Boden kniete.
Johanna legte sich bäuchlings auf das Sofa, den Kopf auf er Seitenlehne liegend und sah Larissa an.
Diese lehnte sich darauf hin an die Lehne, den Kopf direkt neben Johannas.
Johanna nahm eine Hand vor und begann Larissa zu streicheln.
Larissa schloss die Augen und genoss die Berührungen. »Ich hoffe, daß wir alles richtig gemacht haben«, sagte Larissa.
In den letzten zwei Wochen hatten sie und Pauline zusammen mit ihren mittlerweile drei Mitarbeiterinnen für die Präsentation vorbereitet, die übermorgen, am Sonntag stattfinden sollte. Vivian hatte als Zwischenprojekt ihrer Ausbildung einen Film über die Clinger gedreht, der die eigentliche Präsentation untermalen sollte und noch einige andere Elemente, die während dieser auf mehreren großen Leinwänden laufen sollten, erarbeitet. Die Generalprobe war für morgen angesetzt und sollte den ganzen Tag dauern. Eigentlich war die Präsentation nur etwa zwei Stunden lang, aber Pauline hatte Larissa geraten, diese ein paar Mal zu üben.

»Ich bin mir sicher, daß alles funktionieren wird. Ihr habt die Clinger ja nun lange und oft genug getestet.«
»Über die Clinger mache ich mir keine Sorgen. Ich hoffe nur, daß die Präsentation gut läuft«, sagte Larissa leise.
Johanna bemerkte Larissas Anspannung und überlegte, was sie tun konnte, damit ihre Kleine sich etwas entspannte, doch zuerst fiel ihr überhaupt nichts ein, was Larissa helfen könnte. Sie erinnerte sich an ihre erste Präsentation. Sie hatte damals vor lauter Aufregung zwei Nächte lang kaum geschlafen und war vor und auch noch während der Präsentation so aufgeregt, daß Angelika, mit der sie damals zusammen einen vollautomatischen Bondagestuhl entworfen hatte, ihr helfen musste, wenn sie sich nicht mehr an den genauen Text erinnern konnte.
Und Larissas Clinger waren etwas, was noch mehr Interesse bei den Kunden, den Ladenbetreibern und natürlich der einschlägigen Presse hervorrief als ihr im Vergleich dazu recht einfacher Stuhl.
Sie schaute Larissa an, wie sie mit geschlossenen Augen da kniete und hatte eine Idee.
»Das wird schon werden. Pauline ist ja auch noch dabei. Sie hat sowas ja schon ein paar Mal gemacht«, sagte sie.

Ohne Vorwarnung fasste sie den Ring an Larissas Halsband und zog sie recht unnachgiebig nach vorne, so daß diese auf allen Vieren vor das Sofa krabbeln musste. Sie stellte ihre Füße auf den Boden und beugte sich nach vorne um Larissas Kopf an ihrem Halsband weit herunter, zwischen ihre Füße zu ziehen.
Larissa hob den Kopf und sah sie ungläubig an. Johanna nickte einmal energisch und wackelte mit ihren Füßen. Eigentlich war das ja sogar recht gemein, fand sie, denn sie trug die Turnschuhe und die Tennissocken seit heute Morgen.
Larissa nickte kurz zur Bestätigung und begann, Johannas Schuhe zu öffnen und sie ihr auszuziehen. Auch die Socken zog sie ihr aus und umfasste dann Johannas linken Fuß sacht mit den Händen. Sie beugte sich noch etwas herunter und legte die Lippen um die Zehen ihrer Herrin.
’Warum ausgerechnet jetzt?’, fragte sich Larissa und begann nur halbherzig, die Zehen ihrer Herrin mit den Lippen und ihrer Zunge zu massieren.
Doch mit jedem Male daß sie die Zunge zwischen zwei Zehen wandern ließ und den herben Duft ihrer Herrin aufnahm, wich dieser Gedanke in weitere Ferne und ihre Anspannung begann sich langsam zu lösen als sie den Fuß ihrer Herrin etwas anhob und mit Lippen und Zunge über dessen Sohle fuhr, diese liebkoste und küsste.

Johanna schaute zu Larissa und sah, wie sie zunehmend entspannte und mit der selben Leidenschaft ihren Fuß küsste und mit den Lippen massierte, wie vor einigen Monaten. Sie fragte sich insgeheim, warum sie dies so lange hatte schleifen lassen. Nachdem Larissa angefangen hatte, die Clinger zu bauen, hatte sie immer weniger von ihr gefordert und sie immer mehr geschont, um sie nicht noch mehr anzustrengen und dabei vollkommen übersehen, wie sehr Larissa das alles zu brauchen schien.
Nachdem eine halbe Stunde vergangen war, zog sie ihren linken Fuß zurück, um Larissa ihren rechten vor zu halten. Nun fühlte es sich weitaus besser und intensiver an, als eben noch beim anderen Fuß, fand sie.

Eine weitere halbe Stunde später öffnete sie ihre Bluse und zog diese aus, bevor sie Larissa an ihrem Halsband fasste und zu sich hinauf zog, soweit, bis Larissas Kopf vor ihren Brüsten war und dirigierte sie zu diesen. Larissa beugte sich vor und begann ihre Brüste mit Zunge und Lippen zu verwöhnen.

Nach einer ganzen Weile zog Johanna Larissa etwas zur Seite. Sofort wollte diese den Kopf zwischen ihren Beinen versenken, doch Johanna hatte etwas anderes vor und hielt Larissa bei sich. Sie zog erneut an ihrem Halsband und dirigierte sie zu sich, bis ihre Lippen sich berührten.

»Ich bin mal eine Weile im Schlafzimmer. Derweil machst du uns mal etwas zu Essen meine Kleine«, wies Johanna Larissa an, die sich nur zögernd und scheinbar auch etwas widerwillig zurück zog.
Johanna nahm die linke Hand und ließ sie unter ihren Hosenbund verschwinden. Sie zog diese wieder aus der Hose heraus und hielt sie Larissa vor den Mund, die sofort die Augen schloss und Johannas Finger in den Mund nahm um daran zu saugen. »Nach dem Essen gibt’s für dich mehr davon meine Kleine«, sagte Johanna und ging ins Schlafzimmer. Sie schaute noch einmal zurück und sah Larissas etwas abwesendes Lächeln.
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