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Titanic500 Volljährigkeit geprüft
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Lemwerder


Heute beginnt der Rest meines Lebens

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  EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:30.05.18 22:18 IP: gespeichert Moderator melden


EIN GASTHOF IM NICHTS


„Wir haben noch nie die Version des Teufels gehört,

denn Gott hat das Buch allein geschrieben!“


(Anatole France)


Nebel. Der dichteste, den ich je erlebt habe. Er umschließt meinen weißen Mercedes seit einer guten halben Stunde, und lässt mich nicht mehr los. Hält mich gefangen, als müsse man mich wegsperren. Wegsperren, vor der realen Welt. Nun, vielleicht muss man das ja auch.
Früher mochte ich die Jahreszeiten. Freute mich, wenn das böse Monster mit dem Namen Winter besiegt war und die Blumen begannen zu blühen. Saß bei strahlendem Sonnenschein stundenlang im Biergarten und schaute den jungen Mädchen in ihren engen Minis begierig hinterher. Selbst Regen reizte mich, da mich attraktive Frauen in glänzenden Regenmänteln faszinierten. Aber Nebel? Nein, danke. Vielleicht im Fernsehen, wenn Graf Dracula sich leise einer holden Jungfrau nähert. Klaus Kinski in den Wallace-Filmen die gefesselte Karin Dor verschleppt. Aber bitte kein Nebel in der Realität.
Ich verlasse die Autobahn, um auf die Landstrasse zu gelangen. Nun dürfte ich in einer halben Stunde an meinem Ziel ankommen. Vielleicht noch wenige Minuten mehr, da die Sicht aber auch wirklich eine einzige Katastrophe ist. Der unnatürliche Nebel lässt mich unwillkürlich an den Horrorfilm ‚The Fog – Nebel des Grauens’ denken, welcher mich in meiner Jugend, einer unbeschwerten Jugend, die noch keine dunklen Schatten auf der Seele kannte, so faszinierte.
Mein Rücken schmerzt. Kein Wunder, fahre ja schon – von kleineren Pausen einmal abgesehen - seit acht Stunden. Mitte Vierzig, zuviel Arbeit, zu wenig Bewegung. Logischerweise habe ich es daher im Rücken. Ich hätte den Zug nehmen sollen. Ein kurzer, entspannter Flug hingegen ist leider keine Option gewesen, da ich seit ich denken kann an panischer Höhenangst leide.
Auf jeden Fall ist die anstrengende Reise von München in meinen Heimatort, das idyllische Lemwerder in Norddeutschland, bedauerlicherweise Pflicht für mich, denn mein alter Herr ist verstorben. Die Ärzte werden mir gewiss einen soliden, medizinischen Grund auf dem Totenschein präsentieren, aber ich bin fest davon überzeugt, dass er an gebrochenem Herzen gestorben ist. Er hat eben zuviel Schmerz in seinem Leben einstecken müssen.
Meine kleine Schwester Kira verbrannte mit Anfang Zwanzig bei lebendigem Leibe bei einem schrecklichen Autounfall. Nur einen Kilometer weit entfernt von unserem Elternhaus. Mit mir konnte Vater nach Beendigung meiner Pubertät nichts mehr anfangen. Nein, er schämte sich sogar. Um nicht zu sagen, er ekelte sich vor mir, da ihm bereits während meiner Jugend meine zweifelhaften Gelüste bewusst wurden. Denn während andere junge Männer eine Schwäche für rote Lippen, schwarze Reizwäsche und Oralsex besaßen, interessierte ich mich in erster Linie für Unterwerfung, Erniedrigung und Qualen. Mutters Tod im Spätsommer, ihr gutmütiges aber krankes Herz versagte den Dienst, gab dem gebrochenen Rentner dann endgültig den Rest. Nee, nee, Vater hatte bestimmt einfach keine Lust mehr besessen noch weiterhin zu leben. Gottesfürchtig wie er war, hoffte er mit Sicherheit in seinen letzten Stunden bald wieder mit Frau und Tochter im Himmel vereint zu sein, während sein Sohn weiterhin auf dieser verkorksten Welt wandelte und früher oder später – getrennt von seiner irdischen Familie – in der Hölle schmorte.
Hat mein verstorbener Vater Recht? Sollte es tatsächlich eine Art Gott geben, würde mich dieser nach meinem Tod in die Hölle schicken? Oder würde ich zumindest eine zweite Chance erhalten? Eine Chance, ein besserer Mensch zu sein. Was würde ich doch für so eine Chance geben? Ich würde vieles … wahrscheinlich sogar alles anders machen.
Neben mir auf dem schmalen Fahrradweg sehe ich kurz ein paar dunkle Gestalten durch die nebelige Nacht irren. Vermutlich ein paar Jugendliche, die zu einer Halloweenparty wollen, denn wir haben den 31. Oktober.
Um der unheimlichen Einsamkeit zu entfliehen möchte ich etwas Musik hören. Der Mensch fühlt sich nicht mehr ganz so allein, wenn er andere Stimmen hört.
‚Radio Bremen 1’ spielt den Stimmungssong ‚How do you do?’, mit dem ich aufgewachsen bin. ‚NDR 2’ sendet etwas Ähnliches. Es sind die ‚Village People’ mit ‚Y.M.C.A.’. Augenblicklich wechsele ich zu ‚Antenne Hit Radio’, wo mich eine lachende, quasselnde Moderatorin nervt. ‚FFN’ liefert ‚The Tiger’ von ABBA.
Verärgert schalte ich wieder ab. Ein gefühlskalter Zombie, der keine Lust mehr hat zu leben, besitzt kein Interesse an fröhlichen Liedern oder lachenden Moderatoren. Nein, mir schwebte eher ein Frustsong von dem legendären Johnny Cash vor. Oder – optimal bei diesem Wetter – ‚Fade to grey’ von der Gruppe ‚Visage’. Ja, so etwas würde zum Horror meines Lebens passen und keine Stimmungslieder.
Einige Minuten später kommt dann allerdings zumindest eine minimale Freude bei mir auf, denn die Scheinwerfer meines Mercedes lassen das Schild ‚Altenesch’ erleuchten. Dieser kleine Ort – fast alles nur Bauernhöfe und Felder - liegt nur drei Kilometer vor meinem eigentlichen Ziel Lemwerder. Gleich bin ich Zuhause.
Nun, wahre Freude ist es natürlich nicht, die ich empfinde. Fast gruselt es mich sogar davor, das Haus meiner Kindheit zu betreten, in dem nichts Lebendiges mehr zu finden sein wird. Und das marode Baumhaus im Garten, in welchem ich als kleiner Knirps so glückliche Stunden mit Vati, Coca-Cola, Schokolade von ‚Sprengel’ und Batman-Comics verbrachte, dürfte mich zu Tränen rühren. Damals hasste er mich noch nicht. Ich mich selbst ebenfalls noch nicht.
Dennoch ist ein leeres Haus ohne Glanz besser als eine Fahrt durch den Nebel in der Einsamkeit. Ganz besonders in dieser Gegend. Sie müssen wissen, lieber Leser, bei uns hier im hohen Norden, gibt es von so mancher unheimlichen Spukgeschichte zu berichten. Aber hier, in Lemwerder, sind die Erzählungen ganz besonders grauenvoll.
Vor zweihundert Jahren wurde eine Außenseiterin namens Ricks, in einigen Überlieferungen wird sie ‚Rix’ geschrieben, der Hexerei bezichtigt. Sie soll einen Dämon beschworen haben, mit dessen Hilfe sie einen Golem formte, der Lemwerder dem Erdboden gleich machen sollte. Da die Zeit der lodernden Scheiterhaufen vorbei war, wurde die Alte ‚nur’ geteert und gefedert aus der Stadt gejagt. Der Golem wurde – natürlich – niemals gefunden. Es wird allerdings bis heute behauptet, dass sie den Ort verfluchte. Und dieser Fluch noch heute Wirkung zeigt. Blutige Wirkung.
Um die Jahrtausendwende entführte ein Serientäter, von den Medien ‚R. I. Frieden’ genannt, junge blonde Frauen und folterte sie auf seinem einsamen Bauernhof zu Tode.
Vor einem Jahrzehnt schlachtete ein Psychopath in Frauenkleidern in seinem Haus in der Friedhofsstrasse auf bestialische Weise seine Ex ab. Mit der Axt. Ohne Gnade. Wie in einem billigen Horrorfilm.
Fünf Jahre später, ausgerechnet in dem selben Haus, wurde in der Adventszeit der Freund der neuen Eigentümerin, eine attraktive Horrorautorin mit einer Schwäche für Kleidung in Lack und Leder, im wahrsten Sinne des Wortes in Stücke gerissen. Sie selbst sprang nackt und schwerverletzt durch das geschlossene Fenster nach draußen auf den gefrorenen Rasen. Die Geschehnisse konnten nie eindeutig geklärt werden.
In den Achtzigern verschwand an einem nebeligen Novembertag die wunderschöne Realschülerin Sabine von Kirschstedten während eines Spazierganges an der Weser. Es gab danach nie mehr auch nur die geringste Spur von ihr. Der Fall ist voller Mysterien. Bis heute wird in Lemwerder behauptet, dass ihr Geist im November, wenn der Nebel besonders dicht ist, in ihrem schwarzen Lackmantel an der Weser zu sehen ist. Sie geht am Ufer entlang und sucht. Oder wartet. Auf einen Liebhaber, der sie seit Jahrzehnten warten lässt.
Und dann war da natürlich noch der Serientäter ‚Darksheer’. Er fesselte seine Opfer bis sie vollkommen regungslos waren, nähte ihnen mit chirurgischer Präzision Lippen und Augenlider zu, zog ihnen eine Strumpfhose über den Kopf und ließ sie qualvoll verdursten. Nachdem sich der Apotheker der Stadt öffentlich verbrannte, war er als Täter schnell ausgemacht. Aber es gibt bis heute diverse Ungereimtheiten. Nicht alle Einwohner glauben, dass er tatsächlich der Mörder war. Viele fürchten noch heute, dass der Darksheer eines Tages wiederkommt. Und dann Gnade dem Ort Gott.
Von den weiteren ‚Kleinigkeiten’ wie dem in Lemwerder untergetauchten Nazi aus dem 2. Weltkrieg, dem Kinderschänder auf dem Sommerfest oder der Legende von dem Mann mit dem schwarzen Zylinder will ich gar nicht erst anfangen. Aber mal ehrlich, das ist doch ein bisschen viel Grauen für eine Kleinstadt wie Lemwerder, oder? Verstehen Sie nun, warum ich endlich diesem unheimlichen Nebel entfliehen will?
Anderseits … Passe ich, Martin Winter, der Mann mit den dunklen Trieben, hier nicht bestens hinein?
Wann? ‚Wann’ frage ich mich immer und immer wieder. Wann genau überschritt ich, jahrzehntelang privat und beruflich erfolgreich gewesen, eigentlich jene Grenze, hinter der sich mein glückliches Leben in einen Trümmerhaufen verwandelte? Es fing doch alles so harmlos an ...
Bereits in meiner Kindheit, in einer mir heute unvertrauten Welt ohne jegliche Form von sexueller Begierde, gefielen mir Muttis Haushaltshandschuhe. Wenn meine Schwester und ich uns nach dem Essen um das Geschirr zu kümmern hatten, wollte ich stets abwaschen und drängte Kira zum Abtrocknen, da ich so gerne die Gummihandschuhe trug. Außerdem übte Mutters knallrote Gummischürze damals eine unerklärbare Faszination auf mich aus. Anziehen mochte ich sie jedoch nie, denn ein kleiner Sheriff wie ich – ich vergötterte Gary Cooper – durfte natürlich im Kreise der Familie keine Weibersachen tragen. Umso mehr beneidete ich Kira, wenn sie das rote Ding hier und da einmal trug.
Wie viele andere Jungen auch gefielen auch mir die beliebten Superheldencomics. Während meine Freunde ‚Die Spinne’, ‚Die Fantastischen Vier’ und ‚Die Rächer’ aus dem Marvel-Verlag kauften, war ich erklärter Fan von ‚Superman & Batman’ aus dem DC-Universum. Den Stählernen von dem Planeten Krypton mochte ich, aber vom Dunklen Ritter verschlang ich anfangs wirklich alles. Hefte, Taschenbücher, Superbände, Alben. Ich weiß heute nicht mehr genau wann es war, aber irgendwann bemerkte ich, dass ich mittlerweile doch lieber Superman las. Dies lag allerdings nicht daran, dass ich Supie plötzlich besser fand als die menschliche Fledermaus. Oh, nein. Es lag an Lois Lane. Jener schönen Reporterin, die immer wieder aufs Neue beim Schnüffeln erwischt und gefesselt wurde. Und ich wurde dann doch zum Fan von ‚Die Spinne’. Oder sagen wir besser zum Fan seiner attraktiven Freundin Gwen Stacy. Als mir bewusst wurde, wie häufig die Traumfrau doch entführt wurde und eine Schwäche für Lederstiefel mit hohen Absätzen besaß.
Mit Anfang Dreizehn befriedigte ich mich in einer heißen Sommernacht zum ersten Mal selbst. Knapp eine Woche zuvor sah ich im „Musikladen“ die damals noch vollkommen unbekannte Sängerin Debbie Harry von ‚Blondie’ den Song ‚Denis’ vortragen. Glänzendes Haar, schwarze Lederhose und eine verruchte Stimme. Ich war unglaublich fasziniert. Als die ‚Bravo’ fünf Tage später einen Bericht über sie brachte – das Foto in dem sie einen braunen, hautengen Einteiler aus Gummi trägt habe ich bis heute nicht vergessen - war es um mich geschehen. Mit dem Magazin in der Linken und meinem Penis in der Rechten begann ich meine erste Forschungsreise in eine andere Welt. Eine Welt, dessen Faszination jeder Mann früher oder später erliegt.
Nur kurze Zeit danach begann NDR 3 diverse Folgen von ‚Mit Schirm, Charme & Melone’ im Nachtprogramm zu wiederholen. Eine Traumfrau namens Emma Peel in Leder. Oftmals gefesselt. Besonders die Szenen, in denen sie gefoltert wurde oder dem Tod ins Auge sah, faszinierten mich.
Schon bald verdrängte die schöne Agentin die Musikerin Debbie als meine imaginäre Wichsvorlage. Und falls die singende Blondine doch einmal wieder beim Onanieren vor meinem geistigen Auge auftauchte, war sie – untypisch für eine Sängerin – ebenfalls gefesselt und geknebelt.
Das machte mich stutzig. Seinerzeit fragte ich mich das erste Mal, ob ich womöglich anders war als die anderen Jungen. Auf den Klassenfahrten und in den Pausen zwischen des Unterrichts wurde jedenfalls von Mädchen mit großen Busen, in Unterwäsche oder mit lackierten Nägeln geschwärmt, aber nie ging es um gefesselte Schönheiten.
An ein erdachtes Szenario meinerseits kann ich mich noch heute sehr gut erinnern. Vermutlich war es die erste perverse Idee, die ich jemals hatte. Debbie war eine russische Spionin und hatte die englische Agentin Emma in die arabische Wüste entführt. Die Ärmste wurde regungslos gefesselt und – natürlich trug sie wieder einmal ihren aus der Serie bekannten schwarzen Ledercatsuit – von Debbie bis zum Hals in den glühenden Sand eingegraben. Um das Versteck geheimer Dokumente zu erfahren, ließ die Sadistin aus dem Osten Emma dann leiden. Bis wie aus der Serie gewohnt der gute Steed zur Rettung eilte.
Diese Vorstellung gefiel mir so gut, dass ich sie wohl wochenlang beim Onanieren vor meinem geistigen Auge hatte. Sie wurde allerdings von Nacht zu Nacht variiert, um nicht zu sagen verschlimmert. Anstelle des weißen Sommerkleids, welches sie anfangs trug, steckte Debbie nun – die Wüstenhitze ignorierend – in ihrem brauen Gummieinteiler aus der ‚Bravo’. Die bewegungsunfähige Mrs. Peel bekam einen Salzklumpen als Knebel. Oder nur wenige Zentimeter vor ihr wurde eine Flasche Wasser aufgesellt, um die Verdurstende in den Wahnsinn zu treiben. Ein anderes Mal schor der russische Teufel unter der knallenden Sonne der Agentin den Kopf kahl und rieb die wunde Kopfhaut mit aggressivem Rasierwasser ein.
Meine letzte, ganz entscheidende Veränderung machte mich besonders nachdenklich. Als Steed seine attraktive Partnerin wie gewohnt befreien wollte, erschoss Debbie ihn kaltblütig von hinten. Nach weiteren qualvollen Stunden in der Sonne verriet die anfangs so dominante Superfrau - psychisch und physisch gebrochen - alles, was man von ihr wissen wollte. Zur ‚Belohnung’ spuckte die Schergin des KGB Emma ins Gesicht und überließ sie ihrem grausamen Schicksal. Dieses Szenario gefiel mir von allen am Besten und meine Lust schoss in ungeahnte Höhen.
Seit dieser Nacht fragte ich mich nicht mehr, ob ich anders war als andere Jungen. Ich wusste es.
Das Ortschild ‚Deichshausen’ ist zu sehen. Dieses kleine Kaff liegt genau vor meiner Heimatstadt. Ich bin fast am Ziel.
Bei der gutaussehenden Angie, die nur einige Straßen weiter wohnte, wurde ich mit Fünfzehn zum Mann. Viel lieber hätte ich es mit meiner schönen Lehrerin Frau Eilers getrieben, weil ich ihren schwarzen Ledermantel und ihre Stiefel aus dem gleichen Material so sehr mochte. Oder mit der dominanten Zahnärztin Frau Doktor Meier, die immer so einen erotischen langen Arbeitsmantel in strahlendem Weiß trug. Nun, Angie trug weder Leder noch einen Arbeitsmantel, dafür aber Kittel ihrer attraktiven Mutter Fiona, welche in Lemwerder einen beliebten Schnellimbiss betrieb. Heute denke ich, dass diese Kleidungsstücke der Hauptgrund dafür waren, warum ich mir für mein erstes Mal Angie wählte.
Das Kuriose ist, dass ich die kultigen Kittel der 80ziger eigentlich hässlich finde. Ja, ja, ich weiß, es gibt im Web sogar ganze Kittelforen, weil viele Menschen die Dinger erotisch finden, aber ich mag Frauen in den hässlichen Dingern, weil sie dann so schön devot wirken, und ich mich seit ich meine speziellen Triebe habe, ständig in der Rolle des Herrn und Meisters sehe.
Als wir drei Monate zusammen waren, fiel ein kleiner Schatten auf die Beziehung. Meine Freundin bemerkte meine Leidenschaft für ihre Kittel. Offensichtlich hatte ich sie ein wenig zu oft gebeten, diese zu tragen. Aber zum Glück bestand der Schatten nur daran, dass sie einen Lachanfall bekam, was einem strengen Dom wie mich allerdings sehr ärgerte.
Nach einen schlappen Jahr überwand ich mich, und fragte Angie, ob ich sie einmal fesseln durfte. Die Antwort war wie befürchtet ein ‚Nein’. Aber so leicht ließ ein Martin Winter sich nicht abwürgen. Mit viel Zärtlichkeit, Geschenken und psychologischer Raffinesse gelang es mir, ihre Meinung zu ändern. Über Monate hinweg probierten wir in ihrem Zimmer ungestört – ihr Vater war unbekannt und ihre schöne Mutter frittierte im Imbiss die Pommes – Anfängerpraktiken wie ‚mit der Strumpfhose der Mama die Hände zusammenbinden’, ‚mit dem Seidenschal die Augen verbinden’ oder ‚ein Pflaster auf den Mund kleben’. Solche soften Spielchen reichten mir natürlich nicht. Das Grinsen im Gesicht meiner Sklavin war vollkommen unakzeptabel für mich. Ich begann daher an einem verregneten Novembernachmittag einen entscheidenden Schritt weiterzugehen.
Gesänge. Da sind plötzlich helle Gesänge. Sie erinnern an Gesänge in einem Kloster. Sie setzten ein, kaum dass ich das Ortschild ‚Deichshausen’ passiert hatte.
Unwillkürlich wandert mein Blick zum Radio, welches natürlich immer noch ausgeschaltet ist. Die Fenster meines Wagens sind geschlossen. Ich höre also etwas, das ich eigentlich gar nicht hören kann.
Wieder einmal mehr ist mir klar, dass es in Lemwerder und Umgebung Dinge gibt, die gar nicht sein können.
Zuerst bat ich die wie gewöhnlich grinsende Angie – ohne sie vorher zu warnen, dass es diesmal deutlich heftiger werden würde – den langen, violetten Kittel mit der großen Knopfleiste zu tragen, der im Kleiderschrank ihrer attraktiven Mutter Fiona mein Favorit war. Kein Problem, sie kannte ja meine Schwäche für die hässlichen Dinger schon. Sie zu den gelben Haushaltshandschuhen zu überreden, war schon etwas problematischer. Als sie im devoten Putzfrauenoutfit vor mir stand, setzte ich sie auf einen Stuhl und verband ihr die Augen mit einem Kopftuch ihrer Mama. Um ihr Wohlbehagen zu geben, massierte ich danach ihren Nacken und liebkoste ihre Ohrläppchen. Nach einigen Minuten drehte ich vorsichtig ihre Arme hinter die Rückenlehne und fesselte mit stabilem Tape die gummierten Hände. Dann weitere Lagen um den Oberkörper, die Waden und um die Füße. Mehr. Mehr und immer mehr.
„Tickst du nicht mehr richtig?“ fragte meine Freundin, als das Wohlfühlgefühl nachließ und ihr bewusst wurde, dass sie offensichtlich zu einer Tapemumie geworden war. „Was machst du hier eigentlich mit mir?“
Nun, ich hatte ihr gezielt vorher die Augen verbunden, damit sie nicht sehen konnte, wie viel Unmengen an Lagen Tape ihren hilflosen Körper doch umschlossen.
Diesmal war sie tatsächlich hilflos!
Als ich sie ignorierte wurde sie nervös und zerrte an ihren Fesseln. Noch nie in meinen noch so jungen Leben war ich so erregt wie in diesem Moment. Der Dom hatte es endlich geschafft, dass unakzeptable Grinsen aus dem Gesicht seiner Sklavin zu wischen.
„Bind mich sofort los, du perverses Schwein!“ brüllte sie bereits nach wenigen Minuten. Meine Antwort war eine schallende Ohrfeige.
Ich weiß gar nicht mehr genau, wie alles weiterging, aber auf jeden Fall steckte etwas später ein Slip aus der Waschmaschine als Knebel in ihrem Mund und ihr Kopf war ebenfalls mit Tape umwickelt. Außerdem verschwand dieser, obwohl er ohnehin kaum mehr zu sehen war, unter einer Strumpfhose, die ich ebenfalls aus der dreckigen Wäsche holte. Als es schließlich keine Angie Bromberg mehr gab, sondern nur noch eine gesichtslose Sklavin ohne Identität, haute ich mich vor ihr aufs Bett und holte mir einen runter. Die Selbstbefriedigung mit einem hilflosen Opfer vor mir war zu meiner größten Verwunderung deutlich besser als normaler Geschlechtsverkehr.
Ungefähr eine halbe Stunde später kamen die Schuldgefühle, die Gewissensbisse und vor allem die Angst vor Strafe. Zwar hatte ich bereits vorher gezielt geplant, sie härter rannehmen wollen, aber irgendwie war alles total aus dem Ruder gelaufen.
Schließlich erlöste ich meine Freundin … - nein, mir war klar, dass es ab jetzt ehemalige Freundin heißen musste – von dem Tape, dem Kopftuch, dem Slip und der Strumpfhose und entschuldige mich bei dem heulenden Mädchen. Sie warf mich augenblicklich aus der Wohnung und ich schwitzte wochenlang Wasser und Blut, dass die Polizei bei Vater klingen würde. Aber nein. Angie schwieg.
Als ich wenige Tage vor Weihnachen kurz nach 21 Uhr vom Sport nach Hause kam, stand Fiona, Angies dominante Mutter, an der Eingangspforte unseres verschneiten Grundstücks. Natürlich war mir ganz mulmig zu Mute, doch dann sah ich zu meiner großen Erleichterung, dass sie mir freundlich zuwinkte und entdeckte ein großes, liebevoll eingepacktes Geschenk in ihren Händen.
Die schöne Frau, die mit ihren rotbraunen Haaren und der athletischen Figur mich stets ein wenig an Emma Peel erinnerte, zog mich abermals in ihren Bann. Während sie im Imbiss die hässlichen Kittel trug, war sie privat oftmals in Lack und Leder gehüllt. Jene Materialien, die ich so vergötterte. An diesem Winterabend steckte sie in einen langen Ledermantel mit glänzenden Knöpfen und in Stiefel mit hohen Absätzen. Der Gürtel des Mantels war eng um die Taille zugeschnürt. Wegen der Kälte oder um die tolle Figur besser zu betonen? Ich wusste es nicht, aber auf jeden Fall mochte ich von jeher schmale Taillen.
Was? Was musste es wohl für ein unbeschreibliches Lustgefühl sein, eine attraktive, dominante Frau in Leder zu fesseln und zu knebeln? Auf jeden Fall wäre es noch viel euphorischer, als eine Sechszehnjährige in einem hässlichen Kittel zu dominieren.
„Guten Abend, Frau Bromberg!“ grüßte ich brav. Da in diesen jungen Jahren die Hormone verrückt spielten, hoffte ich doch tatsächlich für einen kurzen Moment, dass Angie doch geplaudert hatte, und die Mutter Interesse besaß, sich mir ebenfalls zu unterwerfen.
Sie lächelte. „Guten Abend, lieber Martin!“ Sie zog an ihrer Zigarette. Sah man einmal von ihrem Schnellimbiss ab, hatte ich sie noch nie ohne ein Stäbchen im Mund gesehen.
Mir wurde heiß und kalt zugleich. Wollte sie etwa mit mir schlafen? Ferner nahm das Lächeln mir die letzten Zweifel, ob ihre Tochter nicht vielleicht doch gepetzt hatte.
Nun, wie erwähnt war ich damals erst Fünfzehn, und ein Teenager ohne große Lebenserfahrung hat Probleme ein aufrichtiges Lächeln von einem diabolischen zu unterscheiden.
Was auch immer in dem Geschenk in ihren Händen war, es musste sehr schwer sein, denn als sie mir den verpackten Karton ins Gesicht knallte ging ich sofort zu Boden.
Völlig perplex starrte ich in den Schnee nur wenige Zentimeter vor meinen Augen. Direkt vor dem beruhigenden Weiß war das bedrohliche Schwarz der schweren Lederstiefel meiner Angreiferin. Bevor ich etwas sagen konnte, bemerkte ich, dass das Weiß rote Punkte erhielt, die aus meiner Nase tropften.
Wuchtig trat Frau Bromberg mit dem rechten Absatz auf meine linke Hand. Es knackte, und mir war klar, dass sie gebrochen war.
„Wenn du kleiner Scheißer dich noch einmal meiner Angie näherst, kippe ich dir Säure in die Jeans!“ drohte sie und brach mir auch die andere Hand.
Die schlimmsten Schmerzen meines Lebens peinigten mich. Doch nur für wenige Sekunden, denn als sie lautstark „Herr Winter! Würden Sie bitte einmal herauskommen? Es ist etwas passiert …“ rief, bekam ich einen gewaltigen Adrenalinstoss, der die körperliche Pein ins Nirgendwo entführte.
„Bitte, bitte nicht …“ bettelte ich. „Mein gottesfürchtiger Vater wirft mich raus! Und meine herzkranke Mutter überlebt so einen Skandal nicht.“
Die Tür ging auf und mein alter Herr kam nach draußen.
„Bitte nicht!“ wiederholte ich. Konnte man mich für das, was ich mit Angie machte, vielleicht sogar in das Jugendgefängnis stecken? „Bitte nicht. Ich tue alles für Sie, Frau Bromberg! Ehrlich …“
Zu meiner Erleichterung folgte augenblicklich ein trockenes „Einverstanden.“ Sie besiegelte ihr Versprechen indem sie ein wenig Asche auf meinen Kopf träufelte.
Nun, sie sagte meinem Vater tatsächlich nicht, was ich mit Angie angestellt hatte. Sondern behauptete gesehen haben, wie ich im Schnee ausrutschte und mir die Hände brach, was ich selbstverständlich bestätigte.
Die kommenden sechs Wochen waren eine Tortur für mich. Die körperlichen Schmerzen hielten sich in Grenzen, aber die seelischen waren schlimm. Versuchen Sie sich einmal vorzustellen wie es ist, wenn beide Hände einen Gips haben. Sie wissen, was ich meine?
Aber Hauptsache die rachsüchtige Frau Bromberg sagte nichts meiner Familie. Nachtragend war sie allerdings auch weiterhin. Im Sommer ‚bat’ sie mich ihren Rasen zu mähen, den großen Zaun zu streichen und die Äpfel zu pflücken. Was ich schlecht ablehnen konnte. Doch muss ich extra sagen, dass ein dominanter junger Bursche wie ich dabei ‚1000 Tode starb’? Wurde im Garten von zwei Frauen herumkommandiert und musste niedere Arbeiten verrichten, während die Beiden sich faul auf ihren Liegen sonnten, die Nägel lackierten und sich über mich lustig machten.
Donnerstags hatte ich sogar immer zu erscheinen. Zum Zigarettendrehen. Musste für die beiden Frauen den ganzen Wochenbedarf sichern. Abschließend fielen diverse weitere Arbeiten an wie Einkäufe machen, im Haushalt helfen oder den Müll herunterbringen. Einmal musste ich der Sadistin sogar die Nägel machen.
Die Höchststrafe für mich im Oktober. Die Furie forderte mich auf, ihr drei Stunden im Imbiss auszuhelfen, da ihre Angestellte Christiane erkrankt war. Heute kann ich es nicht mehr nachvollziehen, wie sie es hinbekam, aber ich brutzelte die Pommes doch tatsächlich in einem ihrer hässlichen Kittel. ‚Nicht, dass du noch deine Kleidung mit Fett beschmierst, Martina …’ grinste sie, als sie mir persönlich den Kittel zuknöpfte.
Es war ein sehr kurzer in einem beißendem Gelb, das an ein verfaultes Ei erinnerte. So widerlich, dass die Bromberg ihn selbst vermutlich noch nie getragen hatte. Aber für mich war er ihr ganz offensichtlich optimal erschienen. Bis heute frage ich mich, ob sie diesen Horrorkittel nicht ganz gezielt für mich gekauft hatte.
Über eine Stunde lang war ich der Lachschlager der Kunden. Dann betrat mein Klassenkamerad ‚Icepig’ den Imbiss und warf sich im wahrsten Sinne des Wortes vor Lachen auf den Boden.
Mir schossen Tränen in die Augen, ich knöpfte mich hastig aus dem hässlichen Frauenkleidungsstück und rannte unter dem Gelächter der Kunden und Frau Bromberg aus dem Geschäft. Danach hatte ich vor der rachsüchtigen Alten meine Ruhe, aber die Geschichte war über Monate hinweg in Lemwerder der Brüller. Ferner muss ich wohl nicht extra erwähnen, dass mein Vater es in keiner Form tolerierte, dass ich mich in so einer Form im Ort blamiert hatte.
Von dem Zeitpunkt an werden meine Fantasien Frauen gegenüber nicht mehr bizarr sondern abartig.
Die hellen Gesänge der imaginären Mönche sind immer noch da. Sie scheinen mir sogar noch lauter geworden zu sein. Zweifel ausgeschlossen. Meine angeschlagene Psyche muss mir einen Streich spielen.
Nun, mein alter Herr hatte Zeit seines Lebens nie von meinem ‚perversen Spielchen’ mit Angie erfahren, aber Zug um Zug wurde ihm doch klar, welche Art von Sohn er doch besaß.
Es begann wohl mit Dreizehn. Da ich allein zu Hause war, zog ich Muttis Haushaltsschuhe an. Vater machte leider aufgrund von Zahnschmerzen früher Feierabend als gewöhnlich. Als ich ihn die Haustür öffnen hörte, konnte ich mir noch geistesgegenwärtig einen Lappen schnappen und täuschte vor, die Fensterbank zu putzen. Er sagte nichts, aber mir war klar, was er sich dachte.
Ein erstes, ernsthaftes Problem gab es mit Sechszehn, als er mich mit meiner ansonsten gut versteckten ‚Schatztruhe’ erwischte.
‚Die Spinne’ Nr. 62, jenes Marvel-Comic, auf dessen Cover die wunderschöne Gwen Stacy gefesselt und geknebelt war. Den ‚Gespenster-Krimi’ Nr. 66, ebenfalls mit einer gefesselten Frau. Eine Seite aus dem Quelle-Katalog mit Frauen in diversen Kitteln. Ein Sexmagazin mit dem Fetischmodel Diana van Laar. Stantons ‚Die Fesselungskünstlerin’. Ein Blatt aus der ‚Hör zu’, eine geniale Werbung für Signalversicherungen, in welcher ein als Indianer verkleideter Junge seine attraktive Mutter – ein blonder Engel in einer blauen Kittelschürze – gefesselt und geknebelt hatte. Das aus der Videothek geklaute Cover von ‚Exzesse in der Folterkammer’. Und natürlich jenes Foto aus der ‚Bild’, welches die entführte Tara Calico zeigte. Ein Foto, welches aufgrund seiner Brutalität noch heute durchs Internet geistert.
Das war zuviel für einen braven Spießbürger wie ihn. Angewidert haute er mir spontan eine runter. So heftig, dass ich sofort zu Boden ging. Doch besonders schlimm für mich waren die seelischen Schmerzen, denn er drohte mir zum ersten Mal, mich aus dem Haus zu jagen, wenn er abermals derartiges finden würde. Ferner ärgerte ich mich, dass er meine Schatztruhe, an die ich wirklich sehr gehangen hatte, verbrannte.
Nur wenige Wochen später die Geschichte, als ich in einem Damenkittel Currywurst und Pommes brutzelte. Es gab zwar diesmal keine Drohung über einen Rauswurf Zuhause, aber Vater war alles andere als begeistert. Und mich wurmte ganz besonders, dass er nun offensichtlich glaubte, dass ich, sein Sohn, von Natur aus dominant, vermutlich eine devote Transe war, die sich gerne in der Öffentlichkeit in Frauenkleidern zeigte und niedere Arbeiten brav erfüllte.
Mit Zweiundzwanzig, kurz nach Kiras grauenvollem Tod, verstieß er mich endgültig. Wie so oft hatte ich mir aus dem Sexshop in Bremen zwei Bondagefilme aus dem Hause ‚Cal Star’ geliehen. Als im noch heute legendären Spielfilm ‚Ponygirl’ eine entführte Schönheit, die in einem Gummianzug schwitzte und unter einer Gasmaske litt, verzweifelt gegen ihre Fesseln kämpfte, stand der Alte plötzlich in meinem Zimmer, während ich mich, erregt von den Geschehnissen auf dem Bildschirm, befriedigte. Ich musste innerhalb von vierundzwanzig Stunden das Haus zu verlassen und durfte nie mehr wiederkommen.
Endlich entdecke ich kurz vor mir das Ortsschild ‚Lemwerder’. Ich bin zurück. Allein, nur begleitet von unheimlichen Nebel und hellen Gesängen, die nicht sein können. In einem Ort, in dem es nichts und niemanden mehr gibt, der sich auf mein Kommen freut. Als Empfangskomitee warten nur seelische Schmerzen, düstere Erinnerungen und unnatürlicher Nebel.
Nach dem Rauswurf kam ich für ein paar Wochen bei einem Kumpel unter. Danach mietete ich mir eine kleine, bescheidene Wohnung, die zwei Kilometer von meinem ehemaligen Zuhause entfernt war. Dort hielt ich es allerdings nur ein gutes Jahr lang aus. Nein, ich musste raus aus dem Ort. Es gruselte mich, wenn ich an der Stelle vorbeifuhr, an der meine Schwester starb, ich konnte nicht einmal in die Nähe unseres Hauses kommen, zu groß war der Schmerz über den Rauswurf, und ich hatte das Gefühl, dass in Lemwerder ständig über mich getuschelt wurde.
In München fand ich so etwas wie Glück. Es gelang dem charismatischen, intelligenten Martin Winter ein kleines Vermögen zu machen. Nun, ich würde finanzielle Unabhängigkeit und beruflichen Erfolg nicht unbedingt als Glück betiteln, aber es gibt einem Menschen die Sicherheit, sich Sorgenfrei seinem Privatleben widmen zu können.
In meiner geräumige Eigentumswohnung vernaschte ich diverse Schönheiten, die ein wohlhabender, gutaussehender Bursche wie ich problemlos in der Münchener SM-Szene kennerlernte.
Die attraktive Vanessa liebte es, in dickem geilen Gummi zu schwitzen. Regungslos gefesselt und mir hilflos ausgeliefert. Nur leider war sie so sehr Fetischistin, dass für sie Geschlechtsverkehr einmal die Woche das höchste der Gefühle war. Als sie sogar anfing, Sex als lästig zu empfinden und mich nur noch als ihren ‚Torwächter’ brauchte, der sie in ihre Gummiwelt rein- und wieder rausließ, war Schluss für mich. Als bizarren Abschiedsgruß ließ ich sie bei ihrer finalen Gummierung deutlich länger schmachten, als vorher mit ihr vereinbart worden war. Viel länger. Nie werde ich vergessen, wie sie panisch versuchte, sich aus dem dicken Gummisack zu befreien und unter ihrer Maske wimmerte.
Obwohl sie nur mittelmäßig aussah, war die devote Carina der Hit! Fesseln, schlagen, quälen. Sie erlaubte mir alles. Genoss es. Der Traum eines jeden Doms. Als sie mich eines Nachts aufforderte, ihren Busen mit Säure zu verätzen, machte sogar ich einen Rückzieher und trennte mich von ihr. Nein. Es gibt Dinge, die dürfen einfach nicht sein.
Die Schönste von allen war zweifelsfrei Traumfrau Sabine. Leider war sie dom und sub zugleich. Da ein Sadist wie ich sich aber nicht fesseln oder gar schlagen ließ, war unser Zusammensein nur von kurzer Dauer.
Neben den Dreien hatte ich über zwei Jahre hinweg eine besondere Art von Beziehung mit der schüchternen, aber gutaussehenden Mandy. Dieses äußerst seltene Exemplar von Sklavin wurde mir in einem besonders bizarren Club von dem Ehepaar Thorwald vermittelt. Die junge Frau hatte an nichts Interesse. Kein Sex. Keine Fetischkleidung. Keine Fesseln. Keine Schmerzen. Nur eins wollte sie: Von einem attraktiven Mann in einem mittelalterlichen Keuschheitsgürtel gehalten werden! Jeden Dienstagabend besuchte ich, ihr dominanter Schlüsselmeister, sie und ließ sie heraus. Nur dann! Sie verschwand stets im Laufschritt im Bad, um sich zu säubern. Danach legte sich die sexuell Ausgehungerte aufs Bett, holte einen ihrer Dildos hervor und befriedigte sich, wobei ich sie lustvoll beobachtete. Mehr erlaubte sie mir nicht. Bevor ich ging, wurde sie dann wieder von mir eigenhändig verschlossen. Irgendwann reichte mir das natürlich nicht mehr und der Sadist gewann die Oberhand. An einem sonnigen Dienstag auf den Malediven teilte ich ihr wahrheitsgemäß telefonisch mit, dass ich für drei Wochen in Urlaub war. Beim ersten Mal weinte sie bitterlich. Beim zweiten Anruf flehte sie mich an, meine Ferien abzubrechen. Beim dritten Mal glaubte ich mit einer Wahnsinnigen zu telefonieren. Nie werde ich das Verlangen in ihren Augen oder den Gestank zwischen ihren Beinen vergessen, als ich endlich wieder in Deutschland war und sie erlöste. Das sie mich danach sofort aus der Wohnung warf und nie wiedersehen wollte war mir gleichgültig.
Mein großer Mercedes passiert die Stelle, an der meine Schwester Kira jämmerlich verbrannte. Mir läuft eine Gänsehaut über den Rücken.
Trotz meiner finanziellen Unabhängigkeit, dem beruflichen Erfolg und den sexuellen Abenteuern war ich nicht wirklich glücklich. Wahre Liebe fehlte mir. Die fand ich eines Abends in einem kleinen SM-Club in Gestalt meiner späteren Ehefrau Teresa.
Nein, die junge Zahnärztin war nicht gerade eine klassische Schönheit. Brünettes Haar, ein sehr kleiner Busen, drei oder vier Kilo zu wenig. Zumindest ein ansprechendes Gesicht. Auf jeden Fall war mir bereits am ersten Tag klar, dass ich mit dieser Frau mein Leben teilen wollte. Es gibt eben Dinge, die man nicht mit Worten erklären kann.
Wir führten eine glückliche, harmonische Ehe. Unser gemeinsames Sexualleben würde ich allerdings nur als zufriedenstellend bezeichnen, denn während ich die ganz harten Sachen mochte, stand sie nur auf softe Fesselspiele und war bereits erregt, wenn sie in der Öffentlichkeit eine einfache Lederhose oder einen schwarzen Lackmantel trug. Muss ich erwähnen, dass mir das auf die Dauer nicht genügte?
Der erste, riesige Schatten fiel auf uns, als wir angetrunken von einer Feier der bereits genannten Thorwalds zurückkehrten. Das bizarre Paar hatte uns von seinen perversen Praktiken erzählt und ich konnte Teresa doch tatsächlich überreden mir zu erlauben, ihr die bizarre Gummimaske von Vanessa, die ich seit einem Jahrzehnt wie eine Trophäe aufbewahrt hatte, überzuziehen. Eine sehr hohe Materialstärke, aufgeknöpfte Augenmaske, eine dicke Wattepolsterung im Bereich der Ohren und ein eingearbeiteter Penisknebel. Bereits kurz nach dem Anlegen fiel meine ängstliche Partnerin in Panik und wollte sich die Maske vom Kopf reißen, doch ich verhinderte es in einem Anflug von Sadismus. Kein Mitleid! Ich war bei ihr noch nie so erregt gewesen wie in diesem Moment, riss ihr das Kleid vom Leib und besorgte es ihr auf dem harten Fußboden.
Drei lange Tage sprach sie kein Wort mehr mit mir. Am vierten schrie sie mich zusammen. Nannte man einen ‚dreckigen, kleinen Sadisten’. Zu meinem Entsetzen fiel sogar das Wort ‚Vergewaltigung’. Unsere Ehe ging zwar weiter, doch irgendwie war nie mehr alles so wie vorher.
Die Jahre vergingen und Teresas Haut verlor an Geschmeidigkeit und sie legte an Gewicht zu. Da ich meine dunklen Gelüste ständig unterdrückte, fragte ich sie, ob wir uns nicht eventuell eine willige Sklavin im Web oder in einem der Clubs suchen sollten. Mein Verlangen nach einer jungen Frau mit weicher Haut war so groß, dass ich sogar bereit gewesen wäre, das Opfer mit Geld zu ‚überreden’. Mein Schatz lehnte fassungslos ab und wurde in der Zukunft noch schweigsamer.
Knapp zwei Jahre später schickte Werner Thorwald mir per Email eine bizarre Fantasie, die er in einem Forum erfolgreich veröffentlicht hatte. Die geniale Kurzgeschichte gewann sogar einen offiziellen Fetischpreis. In der Shortstory hielten er und seine Frau Jeanette in einem Verlies die blutjunge Florentine gefangen. Eingepfercht in einem Gummianzug, der mit Ketten gesichert war. Sie durfte nur raus, wenn ihre Entführer Folter oder Sex wollten.
Besessen von dieser abartigen Fantasie begann ich, die kleine Abstellkammer in unserem Keller in einen Kerker umzubauen. Bei allem was mir heilig ist: Ich hatte nie vor gehabt ein Mädchen zu entführen! Ganz bestimmt nicht. Natürlich, meine Neigungen sind viel brutaler als bei anderen SM-Freunden, aber ich wählte mir stets nur Spielpartner aus, die auch Interesse besaßen jene Grenze zu überschreiten, die andere Menschen nicht zu überschreiten wagen. Es machte mich einfach geil, eine eigene Zelle zu bauen, obwohl ich wusste, dass diese nicht benutzt werden würde.
Auf jeden Fall las Teresa eines bösen Tages Werners als DOC abgespeicherte Fiktion, zog den falschen Rückschluss und verließ mich.
Den Trennungsschmerz linderten zumindest im sexuellen Bereich diverse Callgirls, die ich nach Absprache und gegen fürstliche Bezahlung fesseln und – zumindest ein wenig – foltern durfte. Nachdem eines Tages bei der attraktiven Armani meine Reaktion auf das vereinbarte Save-Wort ein Ballgag und weitere Qualen waren, besuchte mich ihr Zuhälter. Zwei Wochen lag ich anschließend im Krankenhaus. Noch heute habe ich Schmerzattacken und bin von starken Schmerzmitteln abhängig.
Die Gesänge. Die unheimlichen Gesänge sind so plötzlich wie sie gekommen waren verschwunden. Obwohl Lemwerder so manches dunkles Geheimnis hat, glaube ich eigentlich nicht ans Übernatürliche. Haben vielleicht vielmehr die schweren Medikamente, die mein ständiger Begleiter sind, die Mönche singen lassen?
Mit der jungen Russin Natascha fand ich einige Monate später rein zufällig – sie war Putzkraft in meiner Firma – die perfekte O, die wie viele O’s die bei Kennern bekannten drei A’s besaß: Attraktiv, arbeitsam und arm. Sie war erst ein knappes Jahr in Deutschland, besaß Sprachprobleme und unterwarf sich mir problemlos. Bereits vier Monate nach dem Kennenlernen zog sie bei mir ein. Offiziell sogar mit einem offiziellen Arbeitsvertrag als meine Haushälterin. ‚Ständiges Tragen von Kitteln und Haushaltshandschuhen’, ‚Schwitzen im Gummianzug’, ‚Hiebe auf den nackten Hintern am Pranger’, ‚tagelanges Anlegen eines Keuschheitsgürtels’ oder aber ‚eine Nacht in Ketten im Kerker’. Mit ihr konnte ich alles ohne Widerworte machen.
Bis heute ist mir nicht ganz klar warum, aber mein Sadismus ihr gegenüber wurde immer schlimmer. Nun, einerseits liebte ich die schöne, junge Frau, die scheu war wie ein Reh, auf meine spezielle Art und Weise, aber anderseits sah ich, wenn sie die altmodischen Kittel trug, stets Angie in ihr. Es gab sogar Tage, an denen sie mich an Mutter Fiona erinnerte. Da musste sie dann immer ganz besonders leiden.
Als ich an einem heißen Tag im verendenden Sommer etwas früher als erwartet von einer dreitägigen Geschäftsreise zurückkehrte, erwartete mich zu Hause die größte Überraschung meines Lebens. Meine devote Sklavin war nicht wie üblich im Kittel beim Kochen, Waschen oder Putzen. Nein, sie war in unserem Schlafzimmer. Stark geschminkt, was ich ihr stets verboten hatte. Das Haar hatte sie sich offensichtlich zwei oder drei Tage zuvor beim Friseur stylen lassen. Sie trug ein – heimlich gekauftes – teures Abendkleid.
Ihre kastanienbraunen Augen starrten mich vorwurfsvoll an. Sie streckte mir frech die geschwollene Zunge heraus. Zahlreiche Fliegen fanden in dem von der Zimmerdecke baumelnden, faulenden Körper eine willkommene Gelegenheit risikolos an süßes Blut …
Die Gestalt in dem schwarzglänzenden Lackmantel ist direkt vor meinem Mercedes! Sie ignoriert die Gefahr des Nebels, steht mitten auf der Fahrbahn und zeigt mit dem Finger auf mich. Geistesgegenwärtig reiße ich das Steuer nach rechts. Wie ein Blitz aus einer dunklen Wolke taucht ein riesiger Baum vor mir …

MICHI
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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:30.05.18 22:21 IP: gespeichert Moderator melden


Die Story wurde in einer stark überarbeiteten Fassung vor einem Jahr im CHARON-Verlag in den SCHLAGZEILEN veröffentlicht!

Sollte den MODS etwas zu hart sein, gerne in den geschlossenen Bereich verschieben!Ich habe kein Problem damit.

Viel Vergnügen!
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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:13.06.18 16:29 IP: gespeichert Moderator melden


Nebel. Vor mir. Neben mir. Hinter mir. Über mir. Alles ist voller Nebel. Ich habe keine Ahnung, wo ich mich genau befinde. Weiß nur, dass die Kälte des nahenden Winters wie ein Krebsgeschwür an meinen Knochen frisst, welche nur durch Hose und Hemd geschützt werden. Um nicht zu erfrieren, gehe ich daher planlos weiter, weiter und weiter.
Was ist geschehen? Im Geiste sah ich abermals die schrecklichste Szene meines Lebens vor mir. Als dann in der Realität jene unheimliche Gestalt direkt vor meinen Wagen auftauchte, riss ich abrupt das Lenkrad zur Seite und entdeckte einen Baum vor mir. Dann Filmriss.
Wer ist da nur zu so später Stunde direkt auf der Strasse gewesen? Wahnsinn, gerade bei so einem dichten Nebel direkt auf der Fahrbahn zu spazieren. Obwohl die Person eine Kapuze über den Kopf gezogen hatte und ihre Gesichtszüge im Dunkeln verborgen hielt, war es zweifelsfrei eine Frau. Da bin ich mir ganz sicher, denn obwohl ich sie nur eine Sekunde gesehen hatte, bin ich überzeugt, dass sich ein großer Busen unter dem glänzenden Kleidungsstück abgezeichnet hatte.
Wer ..?
Sabine von Kirschstedten? Ich habe sie doch schon erwähnt gehabt, oder? Die seit den 80zigern vermisste Schülerin trug ebenfalls bei ihrem Verschwinden so einen Mantel. Ihr Geist soll im nebligen Herbst ziellos an der Weser umherstreifen, als würde er etwas suchen.
Aber das ist doch alles Unsinn, denn ich sah die unheimliche Erscheinung ca. 3 Kilometer von der Gegend entfernt, in der Sabine spuken soll. Ferner glaube ich nicht an Gespenster. Vermutlich ist eine Frau angetrunken von einer Halloweenfete zurückgekehrt und hatte sich im dichten Nebel auf die Strasse verirrt gehabt. Anderseits haben vielleicht meine rosaroten Freunde aus der Apotheke mal wieder eine Halluzination bewirkt.
In nicht allzu weiter Ferne vernehme ich das Nebelhorn eines Schiffes. Außerdem glaube ich zu hören, wie das Wasser ans Ufer schlägt. Merkwürdig. Ich bin also doch in der Nähe der Weser. Irre ich etwa schon seit Stunden in meinem dünnen Hemd plan- und ziellos durch die Kälte?
Der mysteriöse Nebel ist so dicht, dass ich nicht einmal bis auf den Boden gucken kann. Alles um mich herum ist dunkel. Kein Sonnenstrahl, kein Mondschein und erst recht keine Laterne. Mir ist dennoch klar, dass ich mich auf keiner Straße befinde, sondern über weichen Boden marschiere. Sollte ich am Außendeich, nahe der Weser, sein?
Obwohl der Landkreis sich hier tagsüber für einen Touristen von seiner schönsten Seite zeigt, wird er von den Einheimischen nach Einbruch der Dunkelheit gemieden. Die Mordkommission ermittelte, dass seinerzeit genau hier der geisteskranke Wolfgang Krone zum ersten Mal seinen Freund Kerry traf. In dieser Gegend soll die verschwundene Schülerin Sabine spuken. Und hier fand man in einem schneereichen Winter das letzte Opfer des ‚Darksheers’. Die junge Krankenschwester steckte in einem Mumienschlafsack und war geknebelt. Unzählige Lagen Klebeband waren um ihren Körper gewickelt gewesen und hatten ein Entkommen unmöglich gemacht.
Plötzlich vernehme ich Schritte. Augenblicklich bleibe ich stehen und lausche.
Klack … Klack … Klack …
Eine Frau. Es sind zweifelsfrei die Schritte einer Frau. Eindeutig. Sie muss Schuhe oder Stiefel mit hohen Absätzen tragen. Die Dame, die weder Nacht noch Nebel fürchtet, scheint sich ca. zehn bis fünfzehn Meter vor mir zu befinden.
Angst, irrationale Angst, befällt mich. Obwohl ich Hilfe brauche möchte ich der Frau nicht begegnen. Zumindest nicht hier, an diesem einsamen und verfluchten Ort.
Genau so plötzlich und unerwartet wie die Schritte setzen hinter mir die Gesänge der Mönche ein. Während sie im Auto noch unheimlich und bedrohlich wirkten, scheinen sie diesmal Trost zu spenden. Wollen mir Hoffnung geben. Oder gar eine Absolution erteilen.
Als ich zu lokalisieren versuchen, wo sie herkommen, sehe ich im tiefen Nebel ein paar Lichter. Lichter, die wie ein Lächeln in der Dunkelheit auf mich wirken.
„Mar-tin …“ höre ich eine heisere Frauenstimme, bedrohlich und dominant, vor mir.
Eine dunkle Silhouette taucht im Dunst auf. Ich bin überzeugt, dass die mysteriöse Frau in dem schwarzen Lackmantel von vorn auf mich zugeht.
Unwillkürlich drehe ich ab und gehe auf die lockenden Lichter zu.
Klack … Klack … Klack …
Die geheimnisvolle Frau folgt mir. Und sie ist schnell. Sehr schnell. Fast wie ein wildes Tier.
Als ich den Duft von frischem Lavendel gemischt mit dem strengen Gummigeruch ihres Mantels wahrnehme, beschleunige ich meine Schritte.
Die Lichter werden größer und größer. Die lockenden Klostergesänge lauter und lauter. Ich erkenne, dass meine kühnsten Erwartungen wahr werden: Vor mir in der Dunkelheit taucht ein Wirtshaus auf!
Kaum dass ich die Herberge gesichtet habe, vernehme ich hinter mir ein heiseres „Ich ging durch einen Wald … ohne Holz!“
Ohne über die Bedeutung der Worte nachzudenken beginne ich zu laufen … rennen. Bis ich schließlich mein rettendes ‚Xanadu’ erreicht habe.
Erleichtert öffne ich die Tür und trete ein.
MICHI
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