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Titanic500 Volljährigkeit geprüft
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Lemwerder


Heute beginnt der Rest meines Lebens

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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:02.08.18 16:14 IP: gespeichert Moderator melden


Schlauer JOE ...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Titanic500 am 02.08.18 um 16:16 geändert
MICHI
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Heute beginnt der Rest meines Lebens

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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:02.08.18 16:17 IP: gespeichert Moderator melden


Zartbesaitete Leser sind gut beraten, sich jetzt doch besser anderen Geschichten zuzuwenden ...
MICHI
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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:02.08.18 16:17 IP: gespeichert Moderator melden


Wir sind Sieben in dem Clubraum. Sieben Gäste.
Ich habe in diesem einsamen Wirtshaus am Ende der Welt ja wirklich schon viel erlebt. Ein junge Latexzofe, die ständig neue Knebel präsentiert. Den weiblichen Alptraum meiner Jugend. Verstorbene Berühmtheiten, die sich gegenseitig bis aufs Blut quälten. Einen unheimlichen Mann mit einem pechschwarzen Zylinder. Und nicht zu vergessen die unnahbare Traumfrau in dem knallroten Latex, die hinter dem Vorhang hervortrat. Die sich fast tänzerisch bewegte. Wie die Schwarze Witwe in ihrem Netz, die das Männchen zum Liebesspiel einlud. Doch niemals, niemals ist es bizarrer gewesen als heute.
„Hallo!“ sage ich und setze mich gezielt an einen Tisch nur zwei Meter entfernt von Jason King, der mir heute der einzige halbwegs normale Gast zu sein scheint.
„Willkommen, Pilger!“ erwidert dieser nickend und lächelt. „Da bist du ja wieder.“ Auch er scheint sich über meine Anwesenheit aufrichtig zu freuen. „Es ist schön zu sehen, dass dir immer wieder aufs Neue klar wird, wo du tatsächlich hingehörst.“
Erfreut stelle ich fest, dass er abermals im Gegensatz zu den anderen Besuchern Notiz von mir nimmt. Im Spiegel ist allerdings wieder niemand zu sehen. Kein Gast, keine Bedienung in glänzendem Latex und ich ohnehin nicht. Der Raum ist menschenleer. Wie ein Friedhof nach Einbruch der Dunkelheit.
„Einen Whisky, Denise!“ bestellt der nette Jason für mich.
Sie bestätigt mit einer devoten Verbeugung. Reden kann sie wie üblich nicht. Ihr Mund ist mit einer Nylonstrumpfhose zugebunden, und in ihrem Mund scheint mir eine Socke zu stecken. Als sie den Raum verlässt bemerke ich, dass ihre High Heels heute besonders hohe Absätze haben. Sie humpelt. Vielleicht hat man auch ihr Scherben in die Schuhe gelegt.
„Ihre Arbeit ist beeindruckend, Frau Doktor Simon!“ lobt der Mann an dem dritten, besetzten Tisch in dem Zimmer. „Sie haben meine kühnsten Erwartungen bei weitem übertroffen.“
Die attraktive Ärztin lehnt sich zufrieden in ihrem Stuhl zurück. Obwohl sie erneut ihren weißen Arbeitsmantel trägt und in ihm wirkt, als wäre sie in einer Klinik oder Praxis bei der Arbeit, hat sie sich diesmal äußerst vorteilhaft geschminkt. Außerdem trägt sie ihr Haar offen. „Vielen Dank, Prinz. Ich kann Ihnen versichern, dass jedes Detail so ist, wie von Ihnen und Ihrem Umfeld gewünscht.“
„Davon bin ich überzeugt.“ Der Araber lächelt. Es wundert mich, wie ein Mann mit einem Gesicht voller Hämatome und einer durchschnittenen Kehle noch in der Lage ist zu sprechen und zu lächeln.
Doktor Simon steht auf und stellt sich hinter ihr erstes Geschöpf. Das blutjunge Mädchen beginnt ängstlich zu zittern, als die dunkelblonde Frau ihr die Hände auf die Schultern legt.
„Das ist Virginia. Genannt ‚Vi’.“ erklärt die Ärztin. Der lange Kittel geht bis fast zu den Knien. Mit Freude sehe ich, dass die langen Beine der ca. 50jährigen in einer schwarzen Lederhose stecken und sie High Heels der gleichen Farbe trägt.
Die Sitzende ist eine Schönheit. Das makellose Gesicht ist ebenmäßig geschnitten. Vermutlich wurde mit dem Skalpell nachgeholfen. Das blonde, glänzende Haar ist zusammengesteckt. An dem Schwarz seines Ursprungs auf der Kopfhaut erkenne ich, dass es gefärbt ist. Der Busen hat eine optimal Größe. Sie ist ungefähr 160 cm groß oder sagen wir besser klein. Die einzige Schwachstelle des Mädchens ist meiner Ansicht nach die Haut. Sie ist viel zu blass, um nicht zu sagen weiß. Das Rouge auf den Wangen, der Lippenstift und der rote Lack auf den Nägeln ist im krassen Gegensatz dazu viel zu stark aufgetragen worden. Nein, mein Geschmack ist so ein bizarrer Kontrast nicht.
Ihr Outfit ist einmalig. Ein weißes Kleid aus einer vergangenen Zeit. Ich habe mir noch nie etwas aus Geschichte gemacht, würde aber 18. Jahrhundert schätzen. Schwarze Handschuhe, die allerdings die Fingerkuppen und Nägel preisgeben, sowie kurze Stiefeletten mit den womöglich längsten Absätzen, die ich jemals sah. Ein dunkles Stirnband. Sowie ein seltsames Amulett um den Hals. Das wirklich Auffallende ist jedoch das enggeschnürte Korsett, das Busen und die Taille, die so schmal ist, dass sie eigentlich anatomisch unmöglich ist, optimal zur Geltung bringt.
„Ich habe dem Objekt in diversen Operation den Rippenkasten geöffnet, zwei Rippen verkürzt und zwei weitere für immer entfernt. Sie besitzt seitdem die von Ihnen gewünschten Maße.“ erörtert die Ärztin, so als hätte sie die Verwunderung in meinen Gedanken gehört. „Wie gefordert wurde mit Hilfe von Spritzen und Medikamenten über Monate die Haut gebleicht. Das Objekt wird niemals mehr eine natürlich aussehende bekommen.“
Der Prinz lächelt zufrieden. In seinen Augen ist zügellose Begierde zu erkennen. Seine Verletzungen scheint er gar nicht wahrzunehmen. Im Gegenteil. Ich denke, am liebsten würde er mit der jungen Frau augenblicklich hinter dem großen, roten Vorhang verschwinden.
„Dem Standard der Objekte entsprechend habe ich die Stimmbänder von Vi entfernt.“ Wie selbstverständlich schlägt die Chirurgin die Sklavin unvermittelt, doch nur ein leises Krächzens zeigt den Schmerz des armen Mädchens an. „Die Sehnerven und das Trommelfell wurde in einer weiteren OP wie gewöhnlich beschädigt. Vi kann nur noch schemenhaft sehen und nur laut geschrieene Befehle hören.“ Mir läuft eine Gänsehaut über den Rücken. „Die Bänder in ihren Beinen habe ich gekürzt und Metallschienen eingesetzt. Sie kann sich nur noch unter größter Anstrengung in Schuhwerk mit hohen Absätzen vorwärts bewegen. Barfuss bricht sie augenblicklich zusammen.“ Die Ärztin … Sadistin beginnt ihrem Opfer sanft die schmalen Schultern zu massieren. Die überraschende Zärtlichkeit wirkt fast wie eine Entschuldigung für all das zugefügte Leid. Ich glaube jedoch, dass sie das arme Mädchen nur verhöhnen will. „Vi erhält seit Monaten Antidepressiva und starke Schmerzmittel, sonst würde sie mit Sicherheit dem Wahnsinn verfallen. Sie ist längst süchtig, was sie natürlich noch gefügiger macht.“
„Du elendes Miststück.“ hauche ich leise. Ich weiß, ich selbst bin in der Erfüllung meiner bizarren Fantasien häufig … vielleicht sogar nahezu immer zu weit gegangen, aber was dieser weiße Teufel auf Wunsch des Arabers mit der Kleinen anstellte, ist in keiner Sekunde diskutabel. Sollte mein alter Herr doch Recht haben und es als Gegenstück zum Himmel eine Art Hölle geben, möchte ich, dass Ärztin und Auftraggeber nach ihrem Tod für alle Ewigkeiten in ihr schmoren werden. „Miststück …“
Die Sadistin lässt von ihrem ersten Opfer ab und stellt sich hinter die zweite Frau.
„Und hier haben wir das Objekt ‚Black Canary’.“ berichtet Doktor Simon. Die Beschreibungen ihrer Kreationen scheint ihr so selbstverständlich, als würde eine Zahnärztin eine Prothese erläutern.
Im Gegensatz zu der kleinen Vi ist die Frau, welche die Chirurgin ‚Black Canary’ nennt, sehr groß. Bestimmt 185 cm, wenn nicht noch mehr. Der Körper wirkt athletisch. Der Busen ist – zumindest in meinen Augen – fast schon zu groß geraten. Sehr lange Beine. Die blonden Haare erreichen fast schon die Brust.
Natürlich bin ich überzeugt, dass auch ‚Black Canary’ eine Schönheit ist, aber eigentlich kann ich sie nicht richtig beschreiben, denn da ist Leder. Leder, Leder und nochmals Leder. Jacke, Hose, Stiefel, Handschuhe, Gürtel. Alles besteht aus dickem, schwarzen Leder. Normalerweise könnte man die Lederne für eine gewöhnliche Motorradfahrerin halten, aber die Augenmaske des gleichen Materials lässt sie wie eine Superheldin wirken. Eine gefangene Superheldin, denn sie steckt in eisernen Hand- und Fußfesseln.
„Die Operationen an dem Objekt ‚Black Canary’ waren nicht …“
Zu meiner Überraschung wird der weiße Teufel von seinem Opfer mit den Worten „Ich bin kein Objekt sondern ein Mensch mit dem Namen Julia, du braunes Dreckstück!“ schroff unterbrochen.
Neben mir serviert die schöne Denise meinen Whisky. Obwohl ich ihre Zofenkleidung aus Latex liebe, ignoriere ich sie dieses Mal. Zu sehr hat mich das Schauspiel vor mir in seinen Bann gezogen.
Faszination des Grauens!
Ohne auch nur den Hauch einer Emotion zu zeigen, holt die Ärztin einen Pumpgag aus ihrer großen Kitteltasche hervor, schiebt den Gummiknebel in den Mund der Aufmüpfigen und befestigt den Gurt am Hinterkopf der Ärmsten. Wie von mir erwartet betätigt sie anschließend die vom Mund herunterhängende Pumpe. Dreimal Drücken genügt bereits, um Julias Wangen zu verformen. Sie beginnt zu Stöhnen Als beim fünften Mal Tränen unter der Ledermaske hervortreten, lässt Doktor Simon von der Pumpe ab.
„Denise! Wirf noch etwas Holz ins Feuer!“ befiehlt die brutale Sadistin gebieterisch der Bedienung neben mir, die aufgrund der Erwähnung ihres Namens vor Schreck fast meinen Whisky umgekippt hätte. Offenbar hat sie große Angst vor der Frau und kommt der Anweisung unverzüglich nach. „Einigen Objekten ist es augenscheinlich nicht warm genug.“
Für einen Moment bin ich irritiert, denn der Raum ist ohnehin schon überhitzt. Als Jason King jedoch „Warum können so viele Frauen bloß nie ihren Mund halten, Pilger? Der Schweiß ist dem armen Mädel bei dem ganzen Leder doch gewiss ohnehin schon bis in die hohen Stiefel hinuntergelaufen …“ sagt, wird mir einiges klar.
„Tut mir leid, Prinz.“ entschuldigt sich der weiße Teufel. „Aber ich habe Ihnen ja vorgeschlagen, dass wir wie üblich die Stimmbänder und …“
„Nein, nein.“ winkt der bizarre Auftraggeber ab. „Ich wünsche ausdrücklich mindestens eine Sklavin, die es noch zu brechen gilt.“ Dann folgt wieder sein diabolisches Lächeln. „Und eine devote Frau wäre doch keine echte Superheldin mehr.“
Ich glaube, ich sah das Outfit von dem armen Ding schon mehrmals im Fernsehen. Ist noch gar nicht so lange her. In der Serie … ‚Arrow’, oder so ähnlich. Heißt die Schauspielerin nicht Katie Holmes … oder Cassidy? Ja, ich denke schon. Die blonde Schönheit Katie Cassidy spielt die Superheldin ‚Black Canary’ aus dem DC Universum. In meiner Jugend trug die Heldin noch eine Corsage, Netzstrümpfen und Stiefel. Alles in Blau.
Die Sadistin fährt fort. „Wie dem auch sei, es gab im Gegensatz zu Vi, bei der praktisch alles künstlich erschaffen wurde, bei ‚Black Canary’ nur diverse kleinere Eingriffe. Ich habe den ohnehin schon beeindruckenden Busen dennoch vergrößert und das Gesicht des Objekts der Schauspielerin aus der Fernsehserie ein wenig angepasst.“
Während das arme Opfer in ihren brutalen Gummiknebel wimmert, reibt der Perverse zufrieden sein Kinn. „Ist der Rest auch wie besprochen?“
„Selbstverständlich. Der eiserne Keuschheitsgürtel kann realistisch gesehen nie mehr entfernt werden. Er ist mit dem Haut- und Knochengewebe fest verankert. Hinten und vorne sind kleine Löcher angebracht, und der dicke Lederanzug besitzt im Schritt zwei praktische Reißverschlüsse. Wenn man sie lässt, kann sie also Darm und Blase notdürftig entleeren. Aber wie ich Ihnen schon sagte, Prinz, der Gestank, und damit meine ich nicht den Schweiß unter der Lederschicht, wird von Tag zu Tag schlimmer werden. Irgendwann sogar unerträglich. Es wird jedoch keine Möglichkeit geben, die Sklavin richtig zu säubern.“
„Wunderbar!“ frohlockt der Araber. „Wunderbar …“
Die wehrlose Frau, die trotz der eisernen Fesseln und ihres brutalen Knebels eine gewisse Dominanz ausstrahlte, verliert diese und beginnt zu wimmern. Virginia schließt entsetzt die Augen. Am Kamin höre ich das Zittern von Denise.
„Frau Doktor Simon hat es echt drauf. Tolles Weib.“ flüstert Jason King begeistert, der das Werk des weißen Teufels offensichtlich genießt, mir zu. „So eine gefallene Heldin hätte wohl jeder DOM gerne in seinem Besitz. Oder?“
Ich schüttele entschieden den Kopf.
Nein! Sie hat es nicht drauf! Und ich bin überzeugt, dass ein wahrer SM-Freund so ein menschliches Spielzeug, das gegen ihren Willen diverse Körpermodifikationen hat über sich ergehen lassen müssen, nicht gerne in seinem Besitz hätte.
„Nun, ‚Black Canary’ bekommt nur leichte Schmerz- und überhaupt keine Beruhigungsmittel, denn Sie wollten ja nicht, dass wir ihren Widerstand brechen, Prinz. Sie ist daher vollkommen klar im Kopf.“ fährt die Sadistin ruhig fort. „Aber wie gewünscht starke Mittel, die den Sexualtrieb einer Frau deutlich verstärken. Ihre ausgehungerte, für alle Ewigkeiten weggesperrte Vagina sehnt sich so sehr nach einem Sch****z, dass ihr zügelloses Verlangen selbst ihre ständigen Begleiter namens ‚Schmerz’, ‚Furcht’ und ‚Ekel’ oftmals in den Hintergrund treten lassen dürften.“
Jason King lehnt sich auf der Armlehne seines Sessels ein wenig zu mir herüber. „Na, Pilger? Sage nicht, dass es dir nicht gefallen würde, so eine blonde Schönheit zu besitzen. Eine blonde Schönheit, die immer in schwarzem Leder gefangen ist. Die immer hilflos ist. Die immer nach Sex giert.“ Er grinst wieder. Das Grinsen lässt ihn unsympathisch wirken. Ich fühle mich in seiner Gesellschaft nicht mehr annähernd so wohl wie vorher. „Na, sei ehrlich, Pilger …“
„Nein! Das würde mir nicht gefallen! Nicht im Geringsten!“ lüge ich, während ich verärgert bemerke, dass zwischen meinen Beinen die dunkle Seite in mir die Überhand gewinnt. Ja, ich bin erregt. Und wie ich erregt bin. Doch ich schäme mich dafür. Nein, so ein abartiges Los hat keine Sklavin der Welt verdient.
Wie vor einigen Minuten bei Virginia beginnt die Ärztin den Nacken ihres hilflosen Opfers zu massieren. Ich bezweifele allerdings, ob die Ärmste unter dem ganzen Leder in der Lage ist, die Zärtlichkeit zu spüren.
„Da ich eine eigene Sklavin besitze, die ich mir direkt aus einem der ankommenden Güterzüge besorgte, wünsche ich für gewöhnlich keinen Sex mit meinen eigenen Kreationen. Doch bei ‚Black Canary’ wurde ich in einer schwülen Sommernacht schwach.“ berichtet die Chirurgin weiter. „Während eines schweren Gewitters ging ich in das Zimmer meines Kunstwerks. Die junge Frau, die damals noch auf den Namen Julia Niehaus hörte, war nackt, verschwitzt und fixiert. Obwohl sie den eisernen Gürtel erst seit wenigen Wochen trug, war sie bereits der Brandung ihres eigenen Verlangens hoffungslos ausgeliefert und strampelte wie ein Ertrinkender.“
Der perverse Araber fängt an zu sabbern. Wer auch immer ihm seine tödlichen Verletzungen zugefügt hatte, ich verbeuge mich vor diesem Menschen.
„Eigentlich kam ich, um ihre zerstochenen Brustwarzen zu begutachten, denn ich wollte am nächsten Tag die großen Piercings einsetzen, doch ich wurde Opfer meiner Triebe und ignorierte ausnahmsweise meine eigenen Regeln.“
Jason King meldet sich abermals zu Wort, doch ich höre ihn nicht. Zu sehr haben mich die Worte der sadistischen Ärztin in den Bann gezogen.
„Als ich den Kittel auszog und sie sah, dass ich aufgrund der Hitze unter ihm nur meine schwarze Unterwäsche trug, wusste sie, was gleich geschehen würde. Zuerst zerrte sie angewidert an den Gurten. Das stolze Fräulein wünschte keinen Sex mit einer anderen Frau. Dafür war es sich zu fein. Als ich sie jedoch berührte, streichelte, küsste, erkannte sie, was es bedeutet, sich dem gleichen Geschlecht hinzugeben. Nach wenigen Minuten bereits genoss sie gierig, was vielen anderen, unwissenden Menschen für immer verborgen bleibt.“ Die Sadistin zeigt abermals ihr diabolisches Lächeln. „Obwohl ich keine Chance besaß in das Zentrum ihrer Lust vorzudringen, gelangte sie schon nach wenigen Minuten in meiner Obhut in unbekannte Dimensionen der Lust, in der sie gewiss noch nie zuvor ein Mann entführt hatte.“
Während ihr Auftraggeber noch gieriger wird, beginnt ‚Black Canary’ gedemütigt zu weinen. Die Dominanz, die sie anfangs trotz ihrer Fesselung und der Ledersauna besaß, ist restlos verschwunden.
Um Jason King nicht zu bestätigen, versuche ich mir nicht anmerken zu lassen, dass ich wie elektrisiert bin. Das Bild vor meinen Augen, wie sich die attraktive Frau Doktor mit der fixierten, sexuell ausgehungerten Patientin auf dem Krankenbett vergnügt, erregt mich außerordentlich. Es ist fast wie damals in meiner Jugend, wenn ich mir Nachts im Bett bizarre Szenarien ausdachte. Als Emma Peel in schwarzem Leder, bis zum Hals in der Wüste im Sand eingegraben, jämmerlich verdurstete. Debbie Harry auf der Streckbank die Knochen aus den Gelenken sprangen. Oder wenn Fiona Bromberg im hässlichsten Kittel der Welt in ihrem kleinen Imbiss von den brutalsten Männern der Stadt überfallen wurde. Wie man sie anpinkelte. Sie vergewaltigte. Und wie sie Schw***nze schlucken musste. Bis man sie nach Stunden der Tortur gefesselt, in ihrem von Urin durchtränkten Kittel und mit getrockneten Sperma im Gesicht aus der Stadt jagte.
Nur allzu gern würde ich doch in diese Zeit, die Zeit meiner Jugend, die schönste Zeit im Leben eines Menschen, zurückkehren. Alles Gewesene ungeschehen machen und ein besserer Mensch werden. Meine Perversitäten nur noch in der Phantasie ausleben.
Der weiße Teufel stellt die Massage der Ledernen ein, schlägt dieser noch einmal leicht, aber provozierend auf den Hinterkopf und wendet sich seinem dritten Opfer zu.
„Und das ist Armani!“ Sie zeigt auf das schwarze Etwas in dem Rollstuhl. „Ihr letzter Wunsch, Prinz. So bizarr, dass selbst ich, die in der schwärzesten Dunkelheit Deutschlands Hunderte von menschlichen Versuchspersonen bearbeitete, ein wenig Skrupel bekam…“ Sie trink von ihrem Wein. Dann beginnt sie zu erzählen. Diesmal eher in kurzen, abgehackten und schnell gesprochenen Sätzen. Nicht mehr so ausführlich, euphorisch und stolz wie bei Julia und Virginia. Nein, ihr Kunstwerk ‚Armani’ mag sie nicht. Es gibt ganz augenscheinlich Grenzen, die selbst ein braunes Monster in Menschengestalt nicht überschreiten möchte.
„Ihr schwarzer Ganzkörperanzug ist aus dickem, schweren Gummi. Nie zuvor verwendete ich eine derart hohe Materialstärke wie die vorliegende. Kopfmaske, Handschuhe und Stiefel sind selbstverständlich am Anzug fest angearbeitet worden. Nichts ist mehr entfernbar. Alles direkt in die Haut genäht worden!“
Dickes, schweres Gummi. Unentfernbar! Was muss die arme Armani nur leiden? Wenn mein leichtes Hemd verschwitzt ist, wechsele ich es. Aber sie? Sie kann niemals ihren dicken Gummikokon verlassen.
Ich atme tief durch.
Und bereue es augenblicklich. Der abartige Gestank lässt mich würgen.
Wenn man den düsteren Nebel und die Kälte der Nacht hinter sich lässt, und das Gasthaus betritt, fühlt man sich augenblicklich wohl und geborgen. Die einladenden Sessel. Die unheimlichen, aber beruhigenden Dauergesänge der Mönche hinter dem roten Vorhang. Sowie die Wärme des im Kamin flackernden Feuers. Alles ist sehr einladend. Doch was mir von der ersten Sekunde an missfiel, ist der Gestank. Das Wirtshaus stink nach Moder, Fäulnis, Schwefel und verbranntem Holz. Doch alles – alles – wird heute verdrängt durch Armanis Gestank. Das arme Ding muss unter der schwarzen Gummischicht in ihren Körperausscheidungen schwimmen.
„Im Schritt ist alles genau so wie bei ‚Black Canary’. Das Korsett ist wie zu sehen aus schwerem Metall. Die interne Federung verursacht einen immensen Druck auf den Körper und quittiert praktisch jede Bewegung mit großen Schmerzen.“
Als die Sadistin fortfährt wird es wirklich abartig.
„Die beiden Arme habe ich direkt aus dem Schultergelenk entfernt. Die langen Beine habe ich ihr gelassen, aber die Bänder gekürzt. Seh- und Hörnerven habe ich nicht beschädigt, denn unter der unabnehmbaren Maske, die ihren Kopf versteckt, sind keine Wahrnehmungen mehr möglich. Die Stimmbänder sind zerschnitten. In Höhe von Mund und Nase sehen Sie eine künstliche Vagina. Die Zähne sind natürlich aus Sicherheitsgründen den Benutzern gegenüber gezogen worden. Sie kann also nur noch mit Brei gefüttert werden.“
Mir, jenem Menschen, dem in der Vergangenheit keine Fantasie zu stark sein konnte, wird schlecht. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich glaube fast, dass selbst die unsichtbaren Mönche hinter dem Vorhang für einen Moment innen halten.
Wie muss sich diese mitleiderregende Sklavin nur fühlen? Keine Bewegung mehr möglich … In den eigenen Ausscheidungen schwimmend … Aller Sinne beraubt … Für alle Zeiten verschlossen … Im Mundbereich für jedermann benutzbar … Ich habe in meinem Leben viel Hardcorefreunde kennengelernt. Halte besonders die Thorwalds für regelrecht krank. Aber ich bin überzeugt, dass dieser Wahnsinn niemanden, weder sub noch dom, gefallen würde.
„Ja. Ja …“ stöhnt der perverse Käufer. „Ja, das ist sie. Die perfekte Sexpuppe. Eine Sexpuppe, wie ich sie mir immer gewünscht habe.“ Er reibt sich das Kinn. „Ein Harem. Ja, ein ganzer Harem. Für mich, meine Freunde und Gäste. Ich will einen ganzen Harem voller Armanis.“
Der weiße Teufel lässt von seinem Gummiopfer mit den amputierten Armen ab und lässt sich zurück in seinen Sessel fallen. „Dann genießen Sie ihre persönliche Puppe, Prinz. Ich jedenfalls werde nie wieder eine zweite Armani kreieren. Nicht einmal im Austausch für meine Freiheit.“
Um den Schrecken zu ertränken leere ich in einem einzigen Zug mein Whiskyglas.
„Aber, Pilger …“ grinst Jason King, der mir von Minute zu Minute unsympathischer wird. „Nun sage bitte nicht, dass dir so eine Sexpuppe nicht auch gefallen würde ..?“
Wie kann er mich nur so etwas ernsthaft fragen
„Nein! Würde sie nicht!“ Ich gebe zu, bei der schönen ‚Black Canary’ steckte zumindest noch eine gewisse, wenn auch pechschwarze Begierde in mir. Aber einer Frau für alle Zeiten die Sinne zu rauben und die Arme zu amputieren, spätestens das ist eine Grenze, die man nicht überschreiten darf. „Diese kranke Ärztin und ihre Perversitäten widern mich an! Wie kann man nur unschuldigen Frauen so etwas antun? Ich bin ein anständiger Mensch und hoffe, sie wird dafür in der Hölle schmoren!“
Das Grinsen meines Gesprächspartners wird noch breiter. „Aber was wäre, wenn das Opfer es verdient hätte, bis in alle Ewigkeiten zu leiden, Pilger? Stelle dir nur vor, Frau Doktor Simon würde die Peinigerin deiner Jugend Fiona Bromberg zu einer weiteren Armani formen? Und stelle dir nur vor, du wärst der Besitzer dieser hilflosen Sexpuppe. Das Dreckstück wäre dir bis ans Ende ihrer Tage auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.“ Er trinkt genüsslich von seinem Rotwein. „Jedem seine Hölle!“
Ich zögere.
In einem Flashback erscheint mir die dominante Bromberg. Wie sie einen Dom wie mich in einen lächerlichen Damenkittel knöpft. Und wie ich mich gedemütigt, aber dennoch sexuell erregt, beim Pommes brutzeln im ganzen Ort lächerlich mache. Spott wie ‚Hast du unterm Kittel auch ihre Unterwäsche getragen?’ oder ‚Hatte sie dir eigentlich auch die Nägel lackiert?’ waren danach mein ständiger Begleiter im Ort gewesen.
Ich … ich zögere.
„Nun, die Bromberg war nicht so zögerlich wie du …“ Der Mann mit dem Schnauzer stellt das leere Glas zurück und schnippt mit den Fingern. Ein Zeichen, dass Denise zu erscheinen hat. „In ihrer Jugend war Familie Bromberg in Hamburg für eine Bonzensippe namens von Goldstein tätig. Papa Chauffeur, Mama Köchin und die junge Fiona war das ‚Mädchen für alles’ im Hause. Für richtige Bonzen sind Angestellte stets wie moderne Sklaven. Doch der sadistische Sohn, der von Akne entstellte Carl, schikanierte das junge Mädchen immer bis aufs Blut.“
Die schöne Latexzofe erscheint und serviert Whisky und Wein.
„Und weißt du, Pilger, was sich die gedemütigte Fiona nachts, wenn sie im Bett bitterlich weinte, von ihrem Gott, und später dann vom Teufel, wünschte?“
Ich schüttele den Kopf. Habe keine Ahnung. Aber ich genieße die Vorstellung, wie die später so hochnäsige Bromberg erniedrigt wurde.
„Nun, Pilger, die hasserfüllte Fiona wünschte sich eine Frau Doktor Simon. Eine gewissenlose Ärztin, die Carl Hormone spritzte, Veränderungen in seinem Gesicht vornahm, seine Haut verbesserte, an den richtigen Stellen Silikon verwendete, seinen Penis entfernte und ihm eine künstliche Vagina schenkte.“ Er nimmt sein Glas und trinkt von dem roten Wein. „Und so sollte er dann … Äh, ich meinte, so sollte sie dann als Bedienstete der Bediensteten niedere Arbeiten verrichten müssen. Im Damenkittel und in Gummihandschuhen die Fenster putzen, den Boden schrubben und die Toiletten säubern. Die rachsüchtige Fiona war bereit, für diese Fantasie dem Teufel ihre gedemütigte Seele zu verkaufen.“
Eine Gänsehaut läuft über meinen Rücken.
Das wäre für mich persönlich der ultimative Alptraum. Was hatte ich die kurze Zeit ‚als Frau’ in dem Imbiss in meiner Jugend doch gelitten? Aber aus einem jungen Mann gegen seinen Willen auch anatomisch eine Frau zu machen, die dann gezwungen wird, wie die arme Carola aus dem Vorraum, niederste Arbeiten …
Im Moment der Erkenntnis steht die Zeit still. Ist wie Blut, das in den Adern gefriert.
Mein Magen zieht sich zusammen.
„Guter Wein …“ stellt Jason lächelnd fest.


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AlfvM
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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:02.08.18 20:20 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Titanic500,
nach wie vor eine phantastische Geschichte mach bitte baldmöglichst weiter. Eine düstere Geschichte die nach mehr süchtig macht. Es kann ja jederzeit eine Wende geben, wer weis (außer dem Autor)-
LG Alf
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:03.08.18 22:21 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Guter Wein


Ä guter Stoff! ...Lesestoff.

Danke Ihr_joe

Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

Storys: Mein Schatz ... eine Fm Geschichte ohne KG
BDSM Kurzgeschichten Aktuell:Die schöne, lederne Isolationsmaske und Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla

Fm Kurzgeschichten Ü 18

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Titanic500 Volljährigkeit geprüft
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Lemwerder


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  RE: EIN GASTHOF IM NICHTS Datum:08.08.18 21:51 IP: gespeichert Moderator melden


Das unheimliche Wirtshaus taucht im Nebel vor mir auf. Es ist wie in der Steppe, wenn das hilflose, durstige Tier unter glühendheißer Sonne eine Wasserstelle entdeckt. Wohlwissend, dass in der Nähe hungrige Löwen lauern.
Mir ist kalt. Sehr kalt sogar. Und ich habe Angst. Denn hier, in diesem Gebiet von Lemwerder, ist in der Vergangenheit schon so unendlich viel Schreckliches passiert.
Soll ich eintreten?
Böse Bilder tauchen vor meinem geistigen Auge auf. Ein geheimnisvoller Mann mit einem schwarzen Zylinder auf dem Kopf … Ein weiblicher Teufel in einem weißen Kittel … Ein tödlich verletzter Gast, der dennoch perverse Wünsche besitzt … Längst verstorbene Berühmtheiten, die bizarre Spiele spielen … Eine lebende Gummipuppe, hilfloser als ein Baby …
In der Ferne vernehme ich ein Heulen. Es wirkt wie das Heulen des ‚American Werewolfs’, jenem Filmhit, den ich in meiner unbeschwerten Jugend, in der ich noch nichts von dem Grauen späterer Jahrzehnte ahnte, mit Angie auf Video sah, während wir mit einander schmusten.
Und in dieses Gasthaus soll ich hineingehen? Ist dort drinnen der Schrecken nicht viel präsenter, als hier draußen in der Kälte der Nacht?
Klack … Klack … Klack …
Da ist jemand hinter mir. Zweifelsfrei eine Frau, die Schuhe oder Stiefel mit hohen Absätzen trägt.
Wer?
Die sadistische Bromberg? Der weiße Teufel? Oder gar diese namenlose Traumfrau in rotem Latex, die einen Mann hinter den gigantischen Vorhang entführte?
Der Eingang ist nur noch wenige Meter von mir entfernt. Dennoch bleibe ich zögerlich.
„Ich ging durch einen Wald … ohne Holz!“ flüstert eine heisere Frauenstimme direkt hinter mir.
Der Satz ist mir bekannt. In einer dunklen Jugenderinnerung glaube ich ihn zum ersten Mal gehört zu haben.
„Mar-tin …“
Das hilflose, durstige Tier weiß, dass sich hungrige Löwen in der Nähe befinden, und seit Stunden auf ihn lauern, doch es muss trinken. Es muss. Gleichgültig, ob die Bestien es anschließend zerreißen oder nicht.
Ich trete ein.

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