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Katharina.Z
Sklavenhalterin



Herrin der Lage. Eigentümerin der rechtelosen Sklavin Schlampe_Beate

Beiträge: 45

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  Beziehungsgedanken Datum:19.01.23 09:11 IP: gespeichert Moderator melden


Ist der sklave glücklich freut sich der Herr...
(Geschlecht ist frei wählbar)

Waaas? So ein Quatsch! Liberaler Unsinn! Sklave hat zu funktionieren! Wo kämen wir denn da hin?

Genau so dachte ich auch bis vor ganz kurzer Zeit. Dann hat mir jemand Zeit zum Überlegen gegeben.

Dazu las ich intensiv das Thema Einsperren/Anketten.

Dabei wunderte ich mich etwas. So richtig glücklich schien mir keiner der Sklaven. Warum ist das so? Es war doch bestimmt der eigene Wunsch.....

Wünsche und Träume sind ein Mittel des eigenen Antriebs. Die Erfüllung kann das Glück auf Erden bedeuten. Oder Enttäuschung.

Bei Glück ist alles gut. Enttäuschung ist eben nicht toll.

Wie kommt es gerade im zwischenmenschlichen Bereich zu so vielen Enttäuschungen? Weil jeder Mensch etwas ganz einzigartiges ist. Die Denkweise gibt es nur ein Mal. Damit sind Krach und Gezeter schon vorprogrammiert. Was hilft? Dafür gibt es aus der Einzigartigkeit begründet kein Universalrezept. Wäre ja auch doof. Die ganzen Paartherapeuten und Scheidungsanwälte ohne Existenzberechtigung.

Was eine sog. normale Beziehung von Dom/Sub unterscheidet und eigentlich viel einfacher zu handhaben sollte, stellt noch grössere Hürden auf. Vermeintlich. In Wirklichkeit ist es ganz einfach.

Anpassen. Ohne sich zu verleugnen.

Wünsche sind nicht statisch. Das ist so wie mit dem Lieblingsessen bei Mutti. Nein, ich mag keinen Grießbrei mit Zucker und Zimt mehr, wenn ich zu Besuch komme. Auch nicht die Pferdebettwäsche...
"Die war dir doch so wichtig Kind." Ja, mit 12 Jahren. Inzwischen muss mein Bett mit Pinguinen bezogen sein. Auch Einhörner sind noch ok.

So entwickeln sich die Menschen fort. Darüber muss geredet werden. Und zwar über ALLES. Was gestern noch unbedingter Wunsch war, ist heute mit Unbehagen bestzt. Warum auch immer.

Ein Herr hat Anspruch auf eine Dienstleistung. Subbie Anspruch auf vernünftige Behandlung.
Begibt sich jemand in eine Abhängigkeit, ist es ein Geschenk. Das grösste Geschenk was man erhalten kann. Das will gewürdigt sein. Überzogene Ansprüche, oder Sadismus aus Eigennutz lassen das Geschenk abstumpfen. Aufgaben werden zwar erledigt, aber der Enthusiasmus fehlt. Kurz, es wird alles ziemlich fad.
Andererseits ist ein Herr nur nicht zur Bespassung von Subbie da.

Da hilf nur regelmäßig alle Dinge aufs Tapet zu bringen. Ehrlich zu sich und dem Anderen sein. Dynamisch das eigene Verhalten anpassen.

Ein subbie muss von innen strahlen, dann ist die Herrin glücklich.

Und, ganz wichtig, beide stolz.

Warum nun den Gedankensalat in die Philophieecke? Weil es meine Betrachtungen sind. Und weil ich möchte, dass viele Beziehungen glücklich sind.

Ein Satz von einer sehr guten Freundin: "Schlechte Gedanken und
Unzufriedenheit kosten mich zu viel Energie."

Liebe Grüsse
Katharina
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Beziehungsgedanken Datum:20.01.23 09:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katharina.Z,
Zitat

Ist der sklave glücklich freut sich der Herr... (Geschlecht ist frei wählbar) Waaas? So ein Quatsch! Liberaler Unsinn! Sklave hat zu funktionieren! Wo kämen wir denn da hin?


Nein, das stimmt schon, es fragt sich was braucht der Sklave um glücklich zu sein. Eigentlich immer etwas Zuwendung vom Dominanten Part. Ich sehe es nicht so, dass der Dominante der Erfüller aller Träume des Sklaven oder Verschlossenen ist. Im besten Fall ist es ein Konsens der Wünsche der Dominanten und des Subs.

Und jetzt kommt das Problem mögen beide im Augenblick zufrieden sein, eine Beziehung die sich nicht ändert wird langweilig.

Werden nur die Wünsche des Subs erfüllt gibt es aber auch keine Erfüllung, es wird zur Enttäuschung er wird nie zufrieden sein und nicht merken warum.
Verglichen mit einem Kind das alles bekommt.

Zitat

Was eine sog. normale Beziehung von Dom/Sub unterscheidet und eigentlich viel einfacher zu handhaben sollte, stellt noch grössere Hürden auf. Vermeintlich. In Wirklichkeit ist es ganz einfach. Anpassen. Ohne sich zu verleugnen.


Wer?
Beide (in dem Sinne sogar der Dom stellvertretend für den Sub. Also er bestimmt Dinge die beiden gefallen)!

Zitat

Da hilf nur regelmäßig alle Dinge aufs Tapet zu bringen. Ehrlich zu sich und dem Anderen sein. Dynamisch das eigene Verhalten anpassen.


Du hast es erkannt. Ein neues Ziel oder eine Herausforderung muss her. Die wird es immer wieder geben müssen. Das Anpassen kann durchaus auch ein erweitern sein.

Zitat

Ein subbie muss von innen strahlen, dann ist die Herrin glücklich.


Ja, aber auch eine Herrin muss strahlen, dann ist der Sklave glücklich!



Und ich?

Als meine Frau (vor ihrer Krankheit) noch meine Herrin war, war das immer ganz einfach, wir lebten in einer Art gemäßigter FLR (der Begriff gab es damals noch nicht) und da ich masochistisch bin, gab es immer wieder eine Belohnung für mich.
Die Bereiche haben sich dabei überschnitten - später (mit Kind) gab es die nur noch am Wochenende oder wenn sich eine andere Gelegenheit bot.

Aber über das alles haben wir uns ausgetauscht, ehrlich alles besprochen (gab es etwas ganz neues, wollte sie auch einen schriftlichen Bericht darüber, über den wir später auch gesprochen haben).

Kompromiss? (Anpassen. Ohne sich zu verleugnen.) Als meine Herrin muss sie alles mit mir tun können, wirklich alles! Ergo war eben auch die Zeit in der sie "nur" bestimmt hat in unserer Ehe davon nicht ausgenommen. Also devot bin ich weit weniger als masochistisch, das hat sie aber normalerweise nie ausgenutzt, ließ mich teilweise mitbestimmen.

Zitat

Und, ganz wichtig, beide stolz.


Stolz? Auf mich? Nein ich glaube nicht, stolz dass ich meiner Herrin gehöre, ja. Stolz darauf, dass ich die Spuren der Liebkosung mit Peitsche und Stock tragen durfte.

Aber meine Wünsche erfüllt? Nur in der Grundrichtung, manchmal anders als ich dachte, manche auch nicht. Genau darüber bin ich auch froh, wäre sie sonst meine Herrin?


Ihr_joe

Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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