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ina29
Einsteiger





Beiträge: 2

User ist offline
  Psychologie der Entstehung vom KG-Fetisch Datum:14.01.24 12:50 IP: gespeichert Moderator melden


Was ist so reizend an Keuschheitsgürteln?

Für mich persönlich sind KGs mein größter Fetisch. Ich frage mich manchmal, warum das eigentlich so ist. Habt ihr euch schon einmal ähnliche Gedanken gemacht?

Ich bin im Bereich Psychologie ein Laie, also bitte um Nachsicht! Trotzdem erlaube ich mir, hier ein paar meiner Überlegungen mit euch zu teilen. Bestimmt ist es uns kaum möglich, die wahren psychologischen Gründe zu erforschen, aber mich würde sehr interessieren, ob das was ich schreibe in irgendeiner Form mit euch resoniert.

Wie Fetische entstehen, ist noch nicht genau geklärt. Manche Erklärungsansätze besagen, dass eine positive Assoziation mit etwas entsteht, was auf den ersten Blick vielleicht wenig Sinn ergibt, wohinter aber ein tiefes Verlangen steht. Dabei geht es um das Gefühl, geliebt und geborgen zu sein. Zum Beispiel könnte jemand einen Windel-Fetisch entwickeln, wenn er sieht, dass ein Baby besonders viel Liebe von den Eltern erfährt. So die Theorie.

Wie könnte so ein Erklärungsansatz für KGs aussehen? Ich habe dazu ein paar (gewagte) Ideen:

1. Das Gefühl "wertvoll" zu sein. Zum ersten Mal habe ich einen Keuschheitsgürtel vermutlich in einem alten Film gesehen. Der Ritter ist auf Reisen und lässt sein Burgfräulein gegen ihren Willen im KG zurück. Auf den ersten Blick ist das natürlich schlimm, aber unterbewusst zeigt es, dass sie für ihn wichtig und wertvoll ist, und dass er sie "beschützt".

2. Treue in der Beziehung. Vielleicht besteht unterbewusst die Angst, betrogen zu werden. Ein KG schenkt Sicherheit.

3. Angst vor Sex / "Performance anxiety". Ein KG verhindert Sex, also lindert er auch die Angst davor. Ein KG lindert Leistungsdruck. Ein KG schützt vor ungewolltem Sex.

4. Rechtfertigung für Sexlosigkeit. Wenn jemand gerne Sex hätte, aber keinen bekommen kann, ist das oft mit Scham verbunden. Keinen Sexualpartner finden zu können ist psychisch sehr anstrengend und greift das Selbstwertgefühl an. Ein KG liefert eine alternative Erklärung.

Ergibt irgendetwas davon Sinn? Könnt ihr euch in etwas davon wiederfinden? Was denkt ihr? Habt ihr andere Ansätze?

Freue mich auf eure Gedanken!

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Hasenzwerg
Sklave/KG-Träger

Brandenburg


Für meine Häsin ,tue ich alles

Beiträge: 113

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  RE: Psychologie der Entstehung vom KG-Fetisch Datum:14.01.24 17:58 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ina 29

Erst einmal willkommen hier im Forum.

Du hast ja wirklich eine Interessante Frage gestellt, die ja wahrscheinlich garnicht so einfach zu beantworten ist ohne sehr tief in sich selbst hinein zu schauen.

Ich möchte das gerne einmal versuchen der Sache auf den Grund zu gehen.

Soweit ich mich an meine sexuelle Gedanken zurück erinnern kann , glaube ich ,spielte bei mir schon immer die Sehnsucht gedemütigt zu werden ,eine sehr große Rolle für mich ,um zu einer sexuellen Befriedigung kommen zu können.

Ich masturbierte am Anfang in selbst gebastelten Gummihosen, die ich zu meiner Erniedrigung mit rohen Eiern befüllte .(Der Gedanke an das spätere sauber machen ,erregte mich sehr)

Immer öfter fesselte ich mich noch zusätzlich , um nach dem Höhepunkt nicht zu schell aus meiner Situation heraus zu kommen.(Auch das erregte mich sehr stark)

Für eine Eigenfüllung fehlte mir am Anfang noch der Mut , obwohl ich mir das schon damals gewünscht hatte , mich zu Windeln und diese auch zu benutzen.

Oft wenn ich mich so befriedigt hatte ,überkamen mich sehr starke Schuldgefühle und ich vernichtete meine Gummihosen und alles was mich damals erregte.

Das ging Jahrelang so, erst basteln dann befriedigen ,danach alles wieder vernichten .

Das war ein ständiges auf und ab der Gefühle.

Ich lernte meine Frau kennen , und wir waren verliebt und wollten immer zusammen sein.

Ich verheimlichte Ihr meine sexuellen Fantasien, und ich bezahlte dafür mit meiner Errektion, weil es für mich sehr schwer war eine ausreichend feste zu bekommen ,um in Ihr eindringen können .

Es gelang mir doch irgendwann, und wir verkehrten miteinander.

Ich fing an ,mich wieder heimlich zu windeln ,um mich selber zu befriedigen .

Diesmal benutze ich die Windel für alles und erregte mich daran.

Mein schlechtes Gewissen und mein Frust wurden immer größer.

Ich musste mich offenbaren ,und eine Trennung riskieren ,wenn meine Frau es nicht schaffen würde ,mich so zu akzeptieren.

Sie nahm mich so an, wie ich wirklich war.

Ich durfte mich dann endlich immer Windeln und diese auch benutzen und mich darin befriedigen .

Besonders erregte mich der Gedanke , von Ihr zum Windeln tragen gezwungen zu werden .

Auch das realisierte meine Frau, für mich.
Nur für die Durchführung eines normalen Aktes waren wir beide nicht mehr fähig.

Ich durfte Sie nun manchmal Herrin nennen.
Später musste ich Sie dann ,zu bestimmten Handlungen immer Herrin nennen.

Dafür wurde ich regelmäßig ,im gewindelten Zustand ,streng und lange gefesselt , um mit Ihren Duft ,zu einer Befriedigung kommen zu können.

Am wohlsten fühlte und fühle ich mich ,wenn ich praktisch unschuldig für mein sexuelles Handeln bin , und meine Herrin über alles bestimmt.

Durch eine schwere Erkrankung ,änderte sich meine Situation .

Ich bekam erst langsam wieder Lust sexuelle Aktivitäten zu erleben.

Für mich wurde es immer schwieriger um zu einer dauerhaften Befriedigung zu kommen.

Der Wunsch nach Selbstbefriedigung war ständig vorhanden.

Der Leidensdruck stieg immer mehr in mir.

In mir kam der Gedanke und der Wunsch auf , dass es besonders demütigend für mich sein könnte , meine Sexuellen Aktivitäten komplett in die Hände meiner Herrin zu geben.

Eine Verfehlung von meiner Seite aus, meiner Herrin gegenüber ,führte zu einen jetzt dauerhaften Verschluss.

Ich empfinde es zur Zeit für mich so, dass ich meine Befriedigung ausschließlich daraus ziehe ,die meine Demütigung mit sich bringt die sich aus meine Keuschhaltung ergibt.

Daraus ergibt sich für mich, dass es das erdulden von demütigen Handlungen für mich ist , warum der KG mich so in seinen Bann ziehen konnte.

Meine Schelle , stellt für mich die direkte Verbindung ,zu meiner geliebten Herrin für mich da.

Das war nur ein grober Anriß meiner eigenen Geschichte, die ich schon an andere Stelle sehr ausführlich geschildert habe.


Liebe Grüße verschlossener Hasenzwerg




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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Baden-Württemberg


Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Psychologie der Entstehung vom KG-Fetisch Datum:18.01.24 15:23 IP: gespeichert Moderator melden


Nach dem hier nichts passiert versuche ich zu antworten ...
Zitat

Wie könnte so ein Erklärungsansatz für KGs aussehen? Ich habe dazu ein paar (gewagte) Ideen:

1. Das Gefühl \"wertvoll\" zu sein. Zum ersten Mal habe ich einen Keuschheitsgürtel vermutlich in einem alten Film gesehen. Der Ritter ist auf Reisen und lässt sein Burgfräulein gegen ihren Willen im KG zurück. Auf den ersten Blick ist das natürlich schlimm, aber unterbewusst zeigt es, dass sie für ihn wichtig und wertvoll ist, und dass er sie \"beschützt\".

2. Treue in der Beziehung. Vielleicht besteht unterbewusst die Angst, betrogen zu werden. Ein KG schenkt Sicherheit.

3. Angst vor Sex / \"Performance anxiety\". Ein KG verhindert Sex, also lindert er auch die Angst davor. Ein KG lindert Leistungsdruck. Ein KG schützt vor ungewolltem Sex.

4. Rechtfertigung für Sexlosigkeit. Wenn jemand gerne Sex hätte, aber keinen bekommen kann, ist das oft mit Scham verbunden. Keinen Sexualpartner finden zu können ist psychisch sehr anstrengend und greift das Selbstwertgefühl an.
Ein KG liefert eine alternative Erklärung.

Ergibt irgendetwas davon Sinn? Könnt ihr euch in etwas davon wiederfinden? Was denkt ihr? Habt ihr andere Ansätze?


  1. Wertvoll zu sein - ich denke da gäbe es andere Möglichkeiten und die Filme die einen KG der so lange Zeit getragen würde sind eh nur Müll. Eine entsprechend lange Tragezeit ohne Öffnung wäre damals nicht möglich gewesen. Ganz abgesehen von der Reinigung (die Kreuzzüge haben Jahre gedauert).
    Kurzzeitig könnten zwar KGs eingesetzt worden sein, wenn eine Burg eingenommen wurde um die Frauen zu schützen, anders herum wurden aber die Männer kastriert um ihren Widerstand ein für allemal zu brechen.
  2. Treue in der Beziehung, villeicht aber auch da sehe ich keinen Fetisch zu einem Gürtel. Außerdem lässt sich jeder Gürtel überlisten wenn man will! Bestenfalls kann man es sichtbar machen.
  3. Angst vor Sex? Dafür die Mühe auf sich nehmen einen KG zu tragen? Passt für mich auch nicht! Oft führt so ein Gürtel zu mehr Sex.
  4. Rechffertigung zur Sexlosigkeit? Vor wem? Warum sollte das zu einem KG Fetisch führen? Ohne Sex ohne Fetisch!


In erster Linie sind KG, Schelle oder Käppchen Sex-Spielzeuge. Ähnlich Vibratoren, Dildos, Anal Plugs, Penisringen und vielem mehr.

Wenn es eine Fetisch gibt, dann wäre es der; "Keusch" zu sein! Oder sein zu wollen!
Und da sind dann die entsprechenden Geräte Helfer.

Aber eines mag dann auch zutreffen, in der ersten Zeit führen sie eher dazu geiler zu sein als ohne. Bei einer Schelle drückt der Penis gegen das Gitter, man kann das erregend finden.

Nun es gibt einige Perfektionisten, bei denen sollen die Verweigerer unüberwindbar sein, was fast nicht möglich ist. Es wird getüftelt und geprobt, Neue Dinge werden Probiert, da ist dann eher die Perfektion für Keuschheit zu finden der Fetisch, kein anderer hat recht, wieder und wieder wird ein neues Produkt getestet und dann muss ein noch sicheres her.

Daneben sind sie aber auch Spielzeug um bestenfalls partnerschaftlich andere Dinge beim Sex zu erleben!
Mann und dessen KH fühlt dass sich etwas ändert, wenn man sie länger tragt. Oder es ist nur die Unterwerfung für die Frau, mit dem Wissen dass ohne Samenerguss die Zuneigung für bis zu 3 Monaten wächst. Erhöht wird diese noch durch Stimulation während der Zeit.

Wenn sie das will wird eine Version von FLR (lach, MLR auch wenn der Begriff nicht üblich ist) gelebt, die eventuell auch schon in den BDSM Bereich abrutschen kann.

Wie es bei der Frau mit den Gefühlen verhält, welche Hormone oder Botenstoffe beim Entzug gebildet oder nicht gebildet werden, weiß ich nicht. Nicht zu können oder zu dürfen muss andere Auswirkungen als beim Mann haben. Klar wird der vaginale Bereich weniger elastisch, wenn sehr lange keine Interaktion erfolgt. Ich denke aber die Auswirkungen sind weniger leicht zu erkennen. Es könnte sein, dass die Menopause nach vorne geschoben wird, aber auch da bin ich mir nicht sicher.

Nun bei mir war es einfach das Gefühl noch etwas mehr meiner Herrin zu gehören, als ich die Schelle von ihr umgelegt bekam, und als das Schloss dann einrastete.
Aber ich trage auch heute keinen KG oder keine Schelle dauerhaft, auf Wunsch bin ich keusch, mit und ohne.

Ich denke zum Fetisch aus welchen gründen auch immer wird ein Gürtel (Verweigerer) nur, wenn er wichtiger wird als ein Partner, oder wenn man wegen ihm auf einen Partner verzichtet.

Danke fürs Lesen Ihr_joe
Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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Bulli31
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Das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten
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Beiträge: 4758

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  RE: Psychologie der Entstehung vom KG-Fetisch Datum:18.01.24 18:26 IP: gespeichert Moderator melden


> Der Ritter ist auf Reisen und lässt sein Burgfräulein gegen ihren Willen im KG zurück.

Das mit den Reisen ist nach meiner Meinung hinzugedichtet.

Im Keyser-Katalog ist neben dem KG eine Beschreibung, die vom Verlassen des Hauses spricht (so wie ich mich erinnere).
Nun, früher gab es vor den Schlachten eine Zeltstadt in der Nähe des Schlachtfeldes. Sobald der Soldat am Tag der Schlacht das Zelt, und damit seine mitreisende Familie verließ, könnte er die Dame(n) vorsorglich verschlossen haben. Spätestens am Mittag war er dann wieder da oder blieb für immer weg.
Der KG brauchte also nur wenige Stunden angelegt zu sein.
In diesen Stunden kam es in solchen Heerlagern zum Fremdgehen und auch zu sexuellen Übergriffen. Ein KG hätte das verhindert.
Falls der Soldat im Feld blieb und der Feind das Heerlager plünderte, war die Dame immer noch durch den KG geschützt.
Längere Zeit brauchte sie nicht im KG zu sitzen, weil die Scharniere von jedem Schmied leicht zu öffnen waren. Naja. Leicht vielleicht nicht, aber ein Schmied hatte die Zangen zum Aufbrechen. Und Schmiede gab es in den Heerlagern zwangsläufig, um Waffen zu schmieden oder zu reparieren.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Bulli31 am 18.01.24 um 18:29 geändert
Viele Grüße
bulli

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