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 Autor Eintrag
Manann
Sklave/KG-Träger

Kiel


Don`t dream it - be it!

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0  0  manann_kiel  
  Erfahrungen mit einem Vakuumbett Datum:20.01.04 14:50 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Zusammen,

war eigentlich am Grübeln, ob ich es hier reinschreiben soll oder eher in die LLL-Fetisch-Ecke, aber da es mehr restriktiv als Fetisch ist, packe ich es mal hier rein.

Egal wie man zum Thema Vakuumbett steht - die einen sagen es ist ein absolut einmaliges Feeling (stimme ich zu), andere sagen, es ist gefährlich (stimme ich auch zu), will ich hier mal meine Erfahrungen mit so einem Bett mitteilen. Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja auch interessant.

Vorgeschichte:
Es hatte mich schon immer gereizt, einmal so ein "Bett" auszuprobieren. Leider war ich bisher immer von dem Preisen geschockt gewesen und das Risiko einer Fehlinvestition im Bereich von 300 und mehr Euros war mir lange Zeit einfach zu gross.
Irgendwann Ende letzten Jahres sah ich dann auf eBay einen neuen Anbieter und konnte auch günstig ein Vakuumbett erstehen (<100 Euro).
Dachte mir, dass ich im Falle eines Fehlkaufes, den Preis schmerzfrei unter Lebenserfahrung abbuchen könnte und harrte der Dinge, die da geliefert werden.
Das Bett traf 10 Tage nach Kauf bei mir ein und mit dem Verkaufsablauf war ich durchaus zufrieden.

Das Bett:
Zum Bett an sich...Es ist zwei Meter lang und fast 1,40 breit. Das Material ist so um die 0,8 bis 1mm dick.Der Einstieg erfolgt am unteren Teil. Ein Reissverschluss ist nicht vorhanden, sondern nur mehrere Lagen aus Gummi, welche übereinandergelegt werden. Wenn diese Lagen am Einstieg ohne Wellen anliegen, klappt es auch einigermassen gut mit der Abdichtung.
Im Inneren befand sich zum Einbauen ein Rohrsystem nach einem bestimmten Steckprinzip, wo man sagen könnte, dass hat noch ein paar Kindheitskrankheiten und hätte ich auch mit meinen wenigen Werkzeugen bauen können (wusste gar nicht, dass es so simple ist).
Eigentlich nicht weiter schlimm, ärgert mich nur, dass im Einsatz immer ein Rohr aus der Gesamtverbindung rausflutscht. Aber man ist ja irgendwie immer ein Bastler und bekommt sowas hin.
Handanlegen musste ich auch gleich zum Anfang, da ein schlechter Kleber verwendet wurde für die Lagen am Einstieg. Der hatte sich schnell gelöst.
Das war eigentlich die einzigen beiden Ärgernisse. Da ich keine Lust hatte, es einzuschicken, korrigier(t)e ich das selber.
Zum Ein und Ausstieg wird immer eine zweite Person benötigt, da dies alleine nicht möglich ist (ist ja auch besser so!).

Die ersten technischen Tests:
Habe einen normalen Staubsauger (Habe leider noch keine ordentliche Vakuumpumpe gefunden) angeschlossen und solange der Staubsauger läuft, ist das Vakuum auch perfekt da und legt sich gut an. Kann in dem Augenblick auch keinen Finger rühren.
Nur sollte nach dem ersten Absaugsekunden am Staubsauger der Saugschlitz ein Stück geöffnet werden, da ansonsten der Staubsauger zu warm wird und der Druck am Körper für meinen persönlichen Geschmack zu hoch wird, wenn sich das Material flach am Körper anlegt.
Was mir mehr Sorgen machte, war das eingebaute Plastikrohr, über das man atmen konnte. Einerseits bestand dabei die Gefahr, dass man das Rohr aus dem Mund verliert und andererseits war es immer ein verkrampftes Festhalten mit den Zähnen.
Gefiel mir also nicht so richtig. Dachte ich mir einfach, baue ich ein zweites Rohr ein. Problem war dann nur, dass man im Mund nicht luftdicht zwei Rohre festhalten konnte (ok, bisschen naiv gedacht). Ausserdem war für meinen Geschmack der Durchmesser des Atemrohres zu klein (0,7 cm).
Nach einiger Zeit grübeln, Ideen suchen, Ideen verwerfen, habe ich das Originalrohr und das eingebaute Zweitrohr ausgebaut und durch ein kräftigeres und breiteres Rohr ersetzt, an dessen Ende ich das Mundstück von einem Taucherschnorchel eingebaut habe. Einerseits gibt es dadurch genügend Luft, andererseits kann mir durch das Mundstück der Schlauch auch nicht mehr entwischen und brauche auch nicht krampfhaft festzuhalten. Dies hatte mir lange Zeit sorgen gemacht und mich davon abgehalten, längere Zeit darin zu liegen.
Zwischenzeitlich hatte ich auch mal einen Baustaubsauger genommen, aber es schnell wieder verworfen: Einerseits zu laut und man hatte nicht wirklich die Möglichkeit, den Druck zu regulieren wie beim Hausstaubsauger durch den Lüftungsschlitz.

Das Feeling:
Vornweg will ich noch anmerken: Für Personen mit Platzangst oder plötzlich aufkommender Panik, ist ein Vakuumbett denkbar ungeeignet, da man dort wirklich keinen Finger mehr rühren kann. Das Material legt sich eng aber gleichmässig über den Körper. Es entstehen damit auch keine Druckstellen und man spürt das Material gleichmäßig. Einerseits ist es ein schönes Gefühl, dass Material so intensiv zu spüren, auf der anderen Seite, kann man sich nicht bewegen und auch nichts sehen. Man ist von seiner Umwelt relativ intensiv losgekoppelt. Ich für meinen Teil, finde dieses extrem entspannend - auch ohne weitere Interaktion durch eine weitere Person. Einfach so dazuliegen und sich fallenzulassen. Das längste bisher waren 30 Minuten da drinn zu liegen, da ich mich erstmal langsam daran tasten will, aber auch in dieser Zeit ensteht langsam und leicht schon ein Effekt wie bei dem Saunasack, wobei der Raum entsprechend temperiert sein sollte, damit nicht das Gegenteil eintritt und man sich einen abfriert (auf und abspringen zum aufwärmen ist ja nicht möglich ) ). Es entstehen aber aufgrund der Materialdicke natürlich einige Hohlräume, da das Material nicht ganz so flexibel sind, dies ist aber aus meiner sicht gut zu verschmerzen.

Insgesamt gesehen bin ich mit dem Bett soweit zufrieden, aber bevor ich mir das nächste mal wieder eins kaufen sollte, würde ich wahrscheinlich den Versuch starten, es selbst zu bauen (weiss nur nicht, wo ich kostengünstig entsprechendes Latex/Gummi herbekomme).

Einzig und alleine an einer Notfalllösung grübel ich derzeit noch, um im Zweifelsfalle bei Unfall das Bett zu beschädigen um dort wieder rauszukommen und einen gesunden Mittelweg zwischen Ausgeliefert sein und Sicherheit zu finden. Eines sollte man vorher bedenken und überlegen: Es ist und bleibt ein Risiko, da man so gut wie keine Mitteilungsmöglichkeiten hat, wenn mit einem etwas nicht stimmt (simples Beispiel: Einem wird schlecht und muss sich übergeben...). Da gehen meine Gedanken im Augenblick in Richtung Alarmtaster, aber wie gesagt, da bin ich noch am Grübeln....



Grüße

Andreas

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  Re: Erfahrungen mit einem Vakuumbett Datum:04.02.04 22:50 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Andreas,

als ich so ein Teil baute ging ich genauso vor wie Du.
Ich stand vor dem gleichen Problem wie Du, was die Wahl der Pumpe betrifft. Dann kam ich durch Zufall an die stufenlos regelbare Pumpe eines Schweissrauch-Abzugs.
Kostete damals 20,- DM, glaube ich mich erinnern zu können.

Gruß Jochen
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