Restriktive Foren
Das Forum für Keuschheitsgürtel, Fetisch & Bondage

HomeRegistrierenHilfeLogout
Willkommen Gast

Live Diskutieren: Unsere Chaträume bei Bösewicht und Tinas Herrin
  Restriktive Foren
  Das Forum (Moderatoren: LordGrey, HarryTasker)
  S-Fix im Behindertenheim
Thema löschen Druckversion des Themas
Antwort schreiben Bei Antworten benachrichtigen
 Autor Eintrag
jeglast
Erfahrener





Beiträge: 33

Geschlecht:
User ist offline
  S-Fix im Behindertenheim Datum:22.11.03 18:13 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo miteinander,

ich hatte die Tage das zwar interessante aber auch etwas beklemmende „Vergnügen“ eine Einrichtung für schwer geistig behinderte und verhaltensauffällige Jugendliche zu besuchen. Ich war nur Gast da, es ging um die Planung verschiedener Renovierungen, ist aber auch recht unwichtig.

Nun war ich dabei auch in mehreren Zimmern und in über der Hälfte der Betten war ein S-Fix, allerdings meist nur der Bauchgurt und ab und zu noch Fussgurte. Nur bei etwa 10% war das komplette System im Bett angebracht. Da ich mich mit den Leuten eh über Gott und die Welt unterhielt konnte ich nicht widerstehen auch nach den Gurten zu fragen, ob das währe weil sich die Bewohner selber verletzten würden oder wieso?
Darauf wurde mir folgendes erzählt: Selbstverletzen und Aggressivität läge zwar bei einigen Jugendlichen vor, und da würde dann auch dieses, man zeigte und erklärte mir ein S-Fix Komplett system, Verwänden, da währen dann die Hände fest gelegt und der Behinderte könne sich dann nicht schlagen oder was auch viele machen würden z.B. die Finger in die Augen Bohren. Bei anderen müssten auch nur die Hände fest gemacht werden, dann täte es ein Bauchgurt und Handgurte, z.B. beim extremen zwanghaften Finger und Nagel kauen. Ich muss wohl recht erstaunt geschaut haben, aber dann er fuhr ich, und das finde ich schon verdammt krass, die haben da einen geistig behinderten Jungen der sich vor lauter Nägel kauen schon drei Fingerkuppen abgebissen hat. Also ich finde das schon hart, da läuft es doch einem kalt den Rücken runter. Also bei dem machten sie nur die Hände fest in Handschuhen, gezeigt haben sie mir die Handschukonstruktion leider, oder irgendwie auch zum Glück, nicht. Naja bei den meisten also etwa der Hälfte der Bewohner, benutzten sie in der Nacht nur den Bauchgurt. Viele von ihren Bewohnern, wurde mir erzählt, lebten doch sehr in ihrer eigenen Welt, hätten einen ganz anderen Schlaf- Wachrythmus. Andere fänden es mitten in der nacht eine gute Idee spazieren zu gehen oder wollten wen besuchen, ein anderer käme regelmässig auf die Idee Nachts sein ganzes Zimmer nach Schokolade ab zu suchen, halt voll in seiner Welt. Die Gurte wurden da also dafür benutzt die Leute im Bett zu halten. Auf meine Frage es gäbe doch auch grosse Gitterbetten oder auch Medikamente, wobei ich Medikamente selber für falsch halte, aber ich wollte es halt wissen.
Für die Medikamente bekam ich, voll zurecht, aber echt Arger, das währe doch keine Alternative: Die Menschen dort in dem Heim währen zwar etwas anders, würden auch viel in einer sehr eigenen Welt leben, halt die Welt ganz anders wahrnehmen als wir, und auch bestimmt eine ganz andere Logik und Wertvorstellung haben, aber sie würden meist recht glücklich ihr Leben leben und geniessen. Natürlich währe es, wesendlich mehr für die Umwelt als für die Behinderten selber, oft schwierig mit Verhalten wie dauerndem Schaukeln, Nägel kauen, lautem schreien oder so um zu gehen, aber wenn man die Menschen einfach nur mit Medikamenten ruhig stellen würde, dann sässen sie zwar ganz artig und ruhig im Aufenthaltsraum, aber es währen Zombies lebendige Leichen in ihrem Körper gefangen und im Geist betäubt. Eine sehr bemerkenswerte Argumentation und Betrachtung.
Naja und Gitterbetten, nun das währe eine Alternative, die sie in einigen Fällen auch anwänden würden, aber das währe auch viel eine Glaubenfrage, ob Gurt oder geschlossenes Bett. Bei ihnen würden die Bewohner halt meist leichter einen S-Fix Bauchgurt akzeptieren als ein Gitterbett mit riesig hohe Gittern und Deckel. Auch müssten die Betten bei so manchem Bewohner sehr massiv ausgeführt werden, da er dann wüst darin rum springen würde, bei dem Gurt könne er aber gar nicht so die Energie entwickeln.
Ich fand das sehr interessant diesen Einblick, also ich fände eine Gurt viel störender als ein geschlossenes Bett. Ich selber habe ein Bett mit 40cm Gittern und Polstern und es stört mich überhaupt nicht. Wenn ich allerdings weil meine Spastik zu stark wird Gurte nutzen muss finde ich das immer hoch nervig.
Was meint ihr dazu Gitter oder Gurt?
Auch finde ich es total bemerkenswert das so viel nur der Bauchgurt verwand wird, und in so einer Einrichtung, und auf Dauer.
Dabei schreibt S-Fix doch immer von wegen Psychiatrie und aggressive Patienten?


Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Petra
Professional Dealer

aus dem Sauerland


Vertrauen ist gut,Kontrolle viel besser! Wer nicht spurt,kommt in den Gurt!

Beiträge: 553

Geschlecht:
User ist offline
  Re: S-Fix im Behindertenheim Datum:22.11.03 18:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Jeglast!
Ich kenne auch die Segufixgurte von meiner Arbeit her.Ich arbeite in einem Altenheim und dort werden sie auch angewandt.
Der Segufixgurt dient nun mal dazu,den Patienten zu schützen vor sich selber und dem,was er sich selber antun könnte.Es gibt eben Menschen,die geistig nicht mehr klar sind und in ihrer eigenen Welt leben.Das ist bei alten und behinderten Menschen leider oft so.
Da gibt es welche,die ständig weglaufen wollen (Gefährdung im Straßenverkehr,Verirren sich usw.) oder welche,die sich selbst verletzen (kratzen,beißen,schneiden usw.).Deshalb werden die Gurte angewandt.
Und ich denke mal,daß niemand gerne in einen Gurt eingesperrt werden will,denn das ist eine Beeinträchtigung des Willens und der Freiheit.Das merkt auch ein verwirrter oder behinderter Mensch.
Da kann ich mir vorstellen,daß der Segufixgurt doch eher akzeptiert wird,als ein Gitterbett!Denn das sind Gitterstäbe auf sehr engem Raum und da fühlt sich der Patient bestimmt bedrängter und weggesperrter als bei einem Gurt.Da kann er sich ja doch noch bewegen und wirkt optisch nicht so eingesperrt.Noch dazu kommt die Angst,die bei Gitterstäben bestimmt größer ist,als bei dem Bauchgurt.
Und wenn ein Patient richtig in Fahrt ist,kann er sich mit dem Segufixgurt auch bewegen und sogar da raus kommen!
Ich habe schon erlebt,daß jemand im Gurt mit gesamten Bett (Bremse war festgestellt) den ganzen Raum durchquert hat.Oder auch aus einem Gurt rauskam,mit dem er an einem Sessel fixiert war (mit Hosenträgergurt zusätzlich angebracht).
Und für jemandem,der keine Veranlagung zum Fesseln hat ist beides bestimmt ganz schön grausam,denke ich.
Schlüsselherrin Petra & Herrin von Sklave christoph
Schaut doch mal bei uns vorbei ?!

Christophs Stahlschmiede
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Antworten Bei Antworten benachrichtigen
Jumpmenü
Google
Suche auf dieser Seite !!


Wir unterstützen diese Aktion

Impressum v 1.2
© all rights reserved, 2022

Status: Sessionregister
Der Aufruf erzeugte 24 locale und 1 zentrale Queries.
Ladezeit 0.03 sec davon SQL: 0.01 sec.