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   München
 Meine Freiheit endet, wo der Respekt für das Gegenüber anfängt.
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Welch wunderbare Weihnacht - Teil 1
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Datum:28.01.26 12:49 IP: gespeichert
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Hallo zusammen,
anbei wieder eine Geschichte die mit KI Unterstützung entstanden ist, dies mal auch mit Lektor, somit sollte es etwas runder zum lesen sein.
Viel Spaß beim lesen, Feedback natürlich immer willkommen.
Disclaimer:
- etwas Vorsicht ist geboten, da es manchmal etwas tiefer geht.
- es ist eine rein fiktive Geschichte, Ähnlichkeiten mit realen Personen rein zufällig.
So aber genug des Vorworts...
Welch wunderbare Weihnacht - Teil 1
Kapitel 1
Der Regen prasselte gegen die Windschutzscheibe, ein monotoner Trommler, der den Rhythmus von Finns Gedanken vorgab. Jeder Kilometer, der ihn seiner Wohnung näher brachte, fühlte sich an wie ein Schritt zurück in eine Leere, die schwerer wog als alle Geschenke, die er gerade verlassen hatte. Das Navi zeigte noch dreißig Minuten Fahrt. Dreißig Minuten, um die Gespenster der vergangenen Woche zu ertragen.
Weihnachten. Dieses Wort hing faul in der stickigen Luft des Wagens. Es hatte nach Geborgenheit schmecken sollen, nach Glühwein und dem Versprechen von Frieden. Stattdessen schmeckte es nach Schwefel und zerrüttetem Vertrauen.
Sie hatten die Feiertage bei ihrer Familie verbracht. Ein schmuckes Reihenhaus, überfüllt mit Lachen, das ihm irgendwann wie Blei in den Ohren gelegen hatte. Alles schien normal. Bis zu dem Abend nach Heiligabend. Sie saßen auf dem Gästebett, der Geruch von Tanne und gebratener Gans hing noch in der Luft. Und dann hatte sie es ihm erzählt. Leise, mit Tränen in den Augen, die sie nicht mehr zurückhalten konnte.
"Finn... ich kann nicht mehr."
Er hatte sie angesehen, verständnislos. "Was meinst du? Ist etwas mit deiner Familie?"
"Nein. Mit uns. Mit... dem, was wir tun."
Es war herausgeplatzt. Ein Geständnis, das alles zerstörte, was er für wahr gehalten hatte. Sie hatte sich nicht aus Lust in seine Fesseln begeben. Sie hatte es aus Liebe zu ihm getan. Um ihm zu gefallen. Um die Kontrolle und die Dominanz, die er brauchte, zu nähren. Sie hatte die Enge der Ledermanschetten ertragen, das Gefühl der Auslieferung auf der Liege, die Demütigung des Gags – nicht, weil es sie erregte, sondern weil er davon erregt wurde. Sie hatte ihren Körper hingegeben, aber ihre Seele war dabei auf der Strecke geblieben. Und das Schlimmste: Sie hatte nie ihr Safeword benutzt. Nie "Stop" gesagt. Aus Angst, ihn zu enttäuschen. Aus Angst, die perfekte, gefügige Partnerin zu verlieren, die sie in seinen Augen sein sollte.
Sein dominantes, fürsorgliches Herz war in tausend Stücke zersprungen. Nicht wegen der Trennung – die war schmerzhaft, ja –, sondern wegen der schrecklichen Erkenntnis. Er hatte blind vertraut. Er hatte ihre stillen Zurückweichungen, ihre angespannte Hingabe als Schüchternheit oder als tiefe, innere Zustimmung interpretiert. Er, der sich als Architekt der Sicherheit sah, hatte die fundamentalste Sicherheitsvorkehrung ignoriert: die ehrliche, ungefilterte Kommunikation. Er hatte ihren Schmerz nicht gesehen, weil er ihren Willen, ihm zu gefallen, stärker gesehen hatte.
"Du hast mir immer gesagt, ich solle mir sicher sein", hatte sie geschluchzt. "Aber ich war es nie. Ich hatte nur Angst, dich zu verlieren."
Diese Worte brannten sich jetzt wieder in sein Bewusstsein, schärfer als jeder Peitschenhieb. Er, Finn, der die Kontrolle suchte, um Geborgenheit zu schenken, hatte ihr genau diese genommen. Er hatte sie in eine Rolle gedrängt, die ihr nicht entsprach, und war zu blind gewesen, um ihr Leid zu sehen. Das war der ultimative Vertrauensbruch. Nicht von ihrer Seite. Von seiner.
Endlich bog er in seine Straße ein. Die Lichter der Stadt spiegelten sich in den nassen Pflastersteinen. Seine Wohnung lag im dritten Stock eines alten, backsteingemauerten Hauses. Er parkte, schaltete den Motor aus und blieb einfach sitzen. Der Regen ließ die Welt draußen verschwimmen. Drinnen wartete die Stille.
Mit schweren Schritten trug er seinen Koffer die Treppe hinauf. Die Tür knarrte, wie immer. Der Geruch, der ihn empfing, war vertraut – nach Holz, Büchern und einem Hauch seines Aftershaves. Aber er fühlte sich fremd. Verwaist.
Er ließ den Koffer im Flur stehen und ging ins Wohnzimmer. Der Weihnachtsbaum stand noch da, seine Lichterkette war ausgeschaltet. Eine traurige, dunkle Silhouette in der Ecke. Unter ihm lagen noch ein paar vergessene Geschenkpapier-Fetzen. Er knipste keine Lampe an. Das schwache Licht der Straßenlaternen warf lange Schatten durch den Raum.
Er sank auf die Couch und starrte in die Dunkelheit. Die Bilder kamen ungebeten zurück. Ihr Gesicht, als er ihr die ersten Manschetten angelegt hatte – er hatte es als verliebte Erwartung gedeutet. Jetzt wusste er, dass es Angst gewesen war. Das leise Zittern ihres Körpers, wenn er die Riemen straffer zog – nicht Vorfreude, sondern Panik. Wie konnte er nur so blind sein? Seine Dominanz, die für ihn ein Akt der tiefsten Zuneigung war, war für sie zu einem Gefängnis geworden, aus dem sie keinen Ausweg wusste.
Ein tiefer, erschöpfter Seufzer entrang sich seiner Brust. Die Scham und die Reue waren fast überwältigend. Er hatte jemanden, den er liebte, verletzt. Tief und nachhaltig. Der Schmerz, den er empfand, war nicht selbstmitleidig. Es war die quälende Erkenntnis seines eigenen Versagens.
Doch dann, als er dort in der Dunkelheit saß, regte sich etwas in ihm. Ein winziger, zäher Funke, tief unter der Asche der Verzweiflung. Es war nicht Hoffnung. Noch nicht. Es war etwas Elementareres: Einsicht.
Er würde nie wieder jemanden so naiv an die Hand nehmen. Nie wieder die Verantwortung für jemandes Lust übernehmen, ohne absolut sicher zu sein, dass sie aus einem authentischen, eigenen Verlangen heraus kam. Seine Dominanz war kein Geschenk, das man einfach so annehmen konnte. Sie war ein Privileg, das verdient werden musste. Von beiden Seiten.
Er stand auf, ging zum Fenster und blickte auf die regennasse Stadt hinunter. Irgendwo da draußen war sie. Und irgendwo da draußen war vielleicht auch jemand, die seine Art von Führung nicht als Last, sondern als Sehnsucht empfand. Jemand, die "Nein" sagen konnte, weil ihr "Ja" dann umso mehr wog. Jemand, für die Fesseln nicht Einschränkung, sondern Befreiung bedeuteten.
Es war ein schwacher, ferner Gedanke. Aber er war da. Ein erster, zarter Blick nach vorn. Eine leise, unausgesprochene Gewissheit: Seine wunderbare Weihnacht war dieses Jahr in Scherben gefallen. Vielleicht, nur vielleicht, konnte er die Stücke ja neu zusammensetzen. Anders. Besser.
Er drehte sich um, ging zum Weihnachtsbaum und zog den Stecker der Lichterkette aus der Steckdose.
... Es gibt vieles was man jemand auf die Reise mitgeben kann:
- Sei du selbst (und das ist ok so)
- Schäme dich niemals für deine Gefühle und schon garnicht für die Gefühle anderer.
- Sprich soviel du kannst an.
- Sei nicht zu enttäuscht, wenn nicht alles in Erfüllung geht
- Habe eine eigene Meinung, aber Urteile nicht.
- ...
...das ist was ich mir vorgenohmen hab *CROSSING-FINGERS*.
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RE: Welch wunderbare Weihnacht - Teil 1
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Datum:29.01.26 17:41 IP: gespeichert
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Kapitel 2
Der Schnee, der am Heiligabend so verheißungsvoll vom Himmel getanzt hatte, war zu einem matschigen, grauen Schleier auf den Straßen geworden. Genau wie Elaras Stimmung. Die Zugfahrt von seinem Elternhaus in der Kleinstadt zurück in ihre Großstadt schien eine Ewigkeit zu dauern. Jedes rhythmische Klackern der Räder auf den Schienen hämmerte ihr die gleiche Botschaft ein: Vorbei. Es ist vorbei.
Weihnachten. Sie hatte sich so viel davon versprochen. Es sollte der Höhepunkt werden, die Krönung all der zaghaften Schritte, die sie in den letzten Monaten gewagt hatte. Sie hatte bei ihm und seiner Familie gefeiert. Die Atmosphäre war herzlich, aber für sie war alles von einer nervösen, prickelnden Erwartung überlagert. In ihrer Handtasche, eingewickelt in samtenes rotes Papier, lag ihr Geschenk für ihn. Der Schlüssel. Nicht irgendein Schlüssel. Der spezielle, weiß-graue S-Fix-Schlüssel, der nur mit beiden Händen zu bedienen war. Ihr Symbol für ihre ultimative Hingabe.
Es hatte so hoffnungsvoll angefangen. Vor einigen Monaten hatte sie ihren Mut zusammengenommen und ihm gestanden, was sie bewegte. Dass sie sich danach sehnte, ihm die Kontrolle zu übergeben. Dass der Gedanke, von ihm gefesselt zu werden, sie mit einer tiefen, befriedigenden Wärme erfüllte. Seine Reaktion war verhalten, verständnislos gewesen. "Aber... warum denn?", hatte er gefragt, mehr verwirrt als abgeneigt. Doch aus Liebe zu ihr hatte er mitgespielt. Er hatte die Lederriemen gekauft, die sie ihm vorschlug. Er hatte sie damit an das Bett gefesselt. Es war... nett gewesen. Für sie ein erster, atemberaubender Vorgeschmack. Für ihn schien es eine seltsame Marotte zu sein, die man halt ausprobiert.
Ihr Verlangen war gewachsen. Nett war nicht genug. Sie wollte seine bestimmende Hand. Sie wollte spüren, dass er es wollte. Dass er sie nicht nur fesselte, weil sie es bat, sondern weil er die Macht darüber begehrte. Also hatte sie den nächsten, drastischen Schritt gewagt. Sie hatte ein gebrauchtes S-Fix-System für zu Hause besorgt – die professionellen, nylonummantelten Gurte, die Hüft- und Beinfesseln, die nur mit dem magnetischen Schlüssel zu öffnen waren. Die medizinische Präzision, die absolute Sicherheit – für sie war es die reinste Form der Hingabe.
Als sie es ihm zeigte, hatte er zunächst gestaunt. Dann, fast widerwillig, hatte er eingewilligt. Sie lag auf ihrem Bett, die Beine in den gepolsterten Halterungen, die Gurte straff, aber nicht schmerzhaft um ihre Handgelenke und Knöchel. Und in diesem Moment, in dieser perfekten, unausweichlichen Immobilität, war sie glücklich. Sie sah in seine Augen und suchte nach dem Funken der Begierde, der Besitzergreifung. Sie sah... Bemühtheit. Ein "Ich-tue-das-jetzt-für-dich".
Dennoch hoffte sie. Weihnachten war die Chance. Unter dem festlich geschmückten Baum überreichte sie ihm das kleine, schwere Päckchen mit dem Schlüssel. Ihre Hände zitterten. "Das ist das Geschenk meiner selbst", flüsterte sie, ihr Gesicht glühte. "Ich schenke dir die Kontrolle. Über mich. Zähm mich. Bitte."
Er öffnete es, betrachtete den ungewöhnlichen Schlüssel mit den zwei Greifarmen. Ein leichtes, fast gelangweiltes Lächeln huschte über sein Gesicht. "Ach, das ist ja... praktisch", sagte er und legte ihn beiseite, um das nächste Geschenk auszupacken. In ihrer Brust platzte etwas. Die Enttäuschung war so physisch, dass sie das Gefühl hatte, ohnmächtig zu werden.
Am ersten Weihnachtsfeiertag, nach einem schweigsamen Frühstück, konnte sie es nicht mehr ertragen. Sie stellte ihn zur Rede. "Warum bedeutet es dir nichts?", brach es aus ihr heraus, ihre Stimme war rau vor unterdrückten Tränen.
Da kam die Wahrheit heraus. Sanft, aber vernichtend. "Elara, Schatz... ich spiele das doch alles nur für dich mit. Das ist nicht mein Ding. Diese ganze Kontroll-Geschichte... das bin einfach nicht ich. Aber wenn es dir gefällt, dann mache ich das doch gerne weiter für dich. Ist doch wie eine Art Rollenspiel, oder?"
Rollenspiel. Das Wort traf sie wie ein Schlag. Für sie war es keine Rolle. Es war ihr innerstes Wesen. Die Sehnsucht nach echter, tief verwurzelter Dominanz, nach einem Mann, der sie nicht "bespielte", sondern sie führte, weil es sein ureigenes Bedürfnis war. Sie brauchte keine Schauspielerei. Sie brauchte Wahrheit.
"Ich kann kein Rollenspiel lieben", sagte sie leise, ihre Tränen versiegten plötzlich, ersetzt durch eine eisige Klarheit. "Ich brauche etwas Echtes."
Die Trennung war traurig, aber unausweichlich. Er verstand es nicht wirklich, war aber nicht böse. Nur resigniert.
Jetzt saß sie im Zug, den Kopf an das kalte Fenster gelehnt. Die Landschaft zog vorbei, eine verschwommene Wüste aus Weiß und Grau. Sie fühlte sich so unglaublich leer. Nicht nur wegen der gescheiterten Beziehung, sondern wegen der schmerzhaften Gewissheit, dass ihr tiefster Wunsch sie unverstanden und allein zurückließ. Wer würde jemals diesen Teil von ihr wollen? Wer würde den S-Fix-Schlüssel nicht als Kuriosität, sondern als das behandeln, was er war: Ein Schlüssel zu ihrer Seele?
Zu Hause angekommen, ging sie direkt ins Schlafzimmer. Das S-Fix-System lag ordentlich zusammengerollt in einer Kiste unter dem Bett. Sie holte es hervor, strich über das robuste Nylongewebe, die soliden Schnallen. Dann nahm sie den Schlüssel aus ihrer Tasche. Er fühlte sich kalt und schwer in ihrer Hand an.
Sie öffnete eine kleine, holzvertäfelte Schatulle, in der sie besondere Erinnerungsstücke aufbewahrte. Legte den Schlüssel hinein. Er sah so fehl am Platz aus zwischen den Muscheln aus dem letzten Urlaub und der alten Halskette ihrer Großmutter.
"Vielleicht", flüsterte sie zu dem leeren Raum, "findest du ja doch noch jemanden, der dich verdient."
Die Hoffnung war kaum mehr als ein matter Schimmer, ein einzelnes Glühwürmchen in der Dunkelheit ihrer Verzweiflung. Aber sie war da. Die leise, unerschütterliche Hoffnung, dass es da draußen jemanden gab, dessen Dominanz nicht gespielt, sondern so echt war wie ihre eigene Sehnsucht, sich zu unterwerfen. Dass es eine wunderbare Weihnacht geben könnte, die diesen Namen auch verdiente.
... Es gibt vieles was man jemand auf die Reise mitgeben kann:
- Sei du selbst (und das ist ok so)
- Schäme dich niemals für deine Gefühle und schon garnicht für die Gefühle anderer.
- Sprich soviel du kannst an.
- Sei nicht zu enttäuscht, wenn nicht alles in Erfüllung geht
- Habe eine eigene Meinung, aber Urteile nicht.
- ...
...das ist was ich mir vorgenohmen hab *CROSSING-FINGERS*.
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