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User ist offline
  Amalia Datum:05.04.21 02:28 IP: gespeichert Moderator melden


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  Objekt 64 Datum:05.04.21 02:30 IP: gespeichert Moderator melden


Auch wenn es für mich kein neuer Umstand war, so erlebte ich doch eine gewisse Aufregung bei den Gedanken an das neue Objekt. Statt nur weniger Monate blieb sie mir ein ganzes Jahr erhalten, wodurch ich sie sehr intensiv objektifizieren konnte. Sie war die Nummer 64, was bedeutet, dass ich vor ihr 63 andere Menschen zu Objekten gemacht hatte. Männer wie Frauen, auf das Geschlecht kam es mir am Anfang meiner Tätigkeiten in diesem Bereich nicht an. Große Unterschiede erkannte ich bei den Geschlechtern nicht, da sie immer gleich aussahen, wenngleich der Körper die Merkmale präsentierte. Erst im Verlauf der Objektifizierungen stellte ich fest, dass meine Vorliebe bei den weiblichen Objekten lag. Nicht nur die zusätzliche Körperöffnung machte sie reizvoll, besonders das Durchhaltevermögen war bei den Weiblichen höher. Meine Erfahrung bewies mir die Stärke des weiblichen Geschlechts, was im selben Augenblick viel sensibler auf die Reduzierung reagierte. Meine männlichen Objekte waren zeigefreudiger und unbeabsichtigte Orgasmen machten mir häufig einen Strich durch die Rechnung. Während die Männer die Disziplinierungen erwarteten, waren die Frauen, unabhängig davon wie masochistisch sie waren, verhaltener. Verbunden mit der Erniedrigung war ihre Wahrnehmung vollkommen anders, wodurch sich die Objektifizierung bei ihnen gezielter umsetzen ließ. Meine weiblichen Objekte kämpften mit sich, wenn sie sich vor mich auf den Boden legen mussten, die Beine nach oben halten mussten, um sie dann zu waagerecht zu spreizen. Sobald sie ihre Schamlippen selbst auseinander ziehen mussten, gelang mir der Durchbruch zu ihnen, wodurch die Züchtigung immer wirksam blieb. Ich setzte nicht nur auf den Schmerz, sondern viel mehr auf die Rahmenbedingungen. Die Zugänglichkeit stand an erster Stelle, gefolgt von einer ästhetischen Körperhaltung. Sobald ein Körper Linien darstellt, kann ich diesem Anblick sehr viel abgewinnen. Dabei ist es für mich unerheblich, wie sehr ein Objekt darunter leiden muss. Eine angenehme Zeit gibt es bei mir nicht, meine Objekte müssen funktionieren. Tun sie dies nicht, dann zwinge ich sie dazu.

Die Objekte finden auf unterschiedlichen Wegen den Weg zu mir. Vorwiegend sind meine Objekte Sklavinnen und Sklaven, die bereits eine Herrschaft haben und schon abgerichtet wurden. Um deren Gehorsam zu verfeinern, oder um ihnen das Leben als Objekt näher zu bringen, übernahm ich diesen Ausbildungsabschnitt. Ich bin Mitglied eines Clubs und über diesen konnten Interessierte Kontakt zu mir aufnehmen. Sobald ich die Objektifizierung übernahm, schrieb ich Ausbildungsberichte, die dem Club sowie den Mitgliedern bekannt gemacht wurden. Was ich also mit den Objekten tat, das war jedem Mitglied klar. Nummer 64 war anders, sie hatte keine Herrschaft und suchte die Herausforderung. Lange Jahre hatte sie als Sklavin gelebt, die Ausbildung genossen und davon profitiert. Ihre Beziehung zerbrach teilweise an ihrem Verhalten, sie hatte den Gehorsam nicht so verinnerlicht, wie es nötig gewesen war. Ständig eine Sklavin zu bändigen ist aufwendig, zudem kommen Zweifel auf, ob dieser Weg tatsächlich der Richtige für sie sein könnte. Sobald Gefühle im Spiel waren, dann war die Gnade nicht weit entfernt, das Verständnis für die Gegebenheiten stieg, das Verständnis für die Sklavin als Mensch allgemein. Das alles bot ich nicht, nicht mal Orgasmen sah ich für die Objekte vor, nur strikten Gehorsam. 64 kannte meine Ansichten, wusste, wie meine Ausbildung ablief und genau das suchte sie. Ihr war es nicht möglich ihr Verhalten so zu verändern, dass sie den Anforderungen entsprach. Zugleich aber sehnte sie sich nach dem Dienen, es war tief in ihr verwurzelt.

Sie war bereits seit zwei Wochen in meinem Haus, jedoch hatte sie noch keinen Kontakt zu mir. Meine Objekte benötigten Zeit, um ihr angedachtes Dasein zu realisieren. Sie lernten die Abläufe, die Positionen und ihre Aufgaben kennen. Ich verschwendete keine Zeit damit, die Objekte langsam heranzuführen, ich bestand auf ein Funktionieren ab dem ersten Tag, ab der ersten Sekunde! Meine Objekte mussten eine Gesundheitsprüfung ablegen und ihre körperliche Eignung beweisen. Sie benötigten Kraft, Ausdauer und Disziplin. Aber sie mussten auch mit den Bedingungen klar kommen, mit der Ausstattung und den Umständen, die sie bei mir zu erwarten hatten. Meine Objekte trugen weiße Anzüge aus einem sehr festen Latex, auch das Gesicht wurde verhüllt. An ihren Körpern mussten Ringe in der Nasenscheidewand, in den Brustwarzen und bei Frauen durch die Klitoris gestochen sein. Bei Männern musste es eine Variante des Prinz Albert sein, aber unabhängig von dem Geschlecht mussten diese Ringe eine gewisse Stärke aufweisen. Ab vier Millimeter konnte ich damit arbeiten und Schädigungen ausschließen. Die Anzüge hatten Löcher an diesen Stellen, damit der Schmuck außen sichtbar und nutzbar war. An dem Rest war ich nicht interessiert, viel eher an ihrer Körperhaltung. Daher bestand ich vor allem auf das Tragen von einem Korsett, Halskorsett und Schulterriemen. Passend dazu rundeten Ballettschuhe die Ausstattung ab, die den Gang auf den Zehenspitzen forcierten. Gerade ein angenehm anzusehender Gang in dieser Art Schuhe, benötigte viel Training, was ich selbstverständlich voraussetzte. 64 hatte dieses Training selbstständig durchgeführt, was mich dazu bewog, mich ihrer Ausbildung zu widmen.

Aber nicht nur die Kleidung legte ich fest, auch das Körperöffnungen, jede, verschlossen sein mussten. Somit schied eine Unterhaltung aus, ich gab nur Anweisungen, an einem Gespräch war ich nicht interessiert. In der Vorbereitungszeit lernten die Objekte zudem, wie sie mich zu befriedigen hatten. Als einzige Möglichkeit ließ ich ihnen den Deepthroat, bei dem sie mich mit Schluckbewegungen zum Erguss bringen durften. Die Körperöffnungen der Objekte sah ich als Nutzungsmöglichkeit an, nicht nur für meine Befriedigung, sondern immer. In meinem Haus gab es weder Tische noch Lampen, die Objekte mussten diese Aufgaben übernehmen. Die Tischplatten waren sehr stabil, aus Verbundglas und damit verbunden auch schwer. Das mussten die Objekte bewältigen können, auch über Stunden hinweg. Sofern ich keine Aufgabe für sie vorsah, mussten sie ihre Zeit in einem Objektgestell verbringen. Dies erlebten sie entweder mit ihrem Abbild konfrontiert, oder blind. Die Zeit im Gestell war wohl die Quälendste für die Objekte, ihnen blieben nur die Gedanken in ihrem Kopf und der Kampf gegen den eigenen Körper, da die Haltung von den Objekten alles abverlangte.

Ich blickte auf meine Uhr und stellte fest, dass auch 64 bereits im Gestell auf mich wartete. Wann ich erschien, das kündigte ich nicht an, umso effektvoller war diese Zeit. Auf meinem Smartphone öffnete ich die App, die mir mitteilte, dass 64 bereits mit dem System verbunden war. In Gedanken freute ich mich auf ihren Anblick. Auch wenn ich ein Videosystem hatte, um die Objekte zu überwachen, so fand ich den Erstkontakt immer sehr erregend. Um mich abzulenken, machte ich meine Arbeit und beantwortete etliche E-Mails. Ich war als Dozent tätig, ich lehrte an einer Hochschule Mathematik und musste Gesprächszeit anbieten, so auch an diesem Tag. Meine Vorlesungen hielt ich am Vormittag, wodurch ich, wenn ich nicht vor Ort sein musste, am Nachmittag zu Hause war. Den Trainingsplan meiner Objekte passte ich dementsprechend an. Am Vormittag hatten sie ihr Sportprogramm zu absolvieren, Nahrungsaufnahme und auch etwas freie Zeit. Sobald ich vor Ort war, mussten sie mich im Gestell empfangen. Im Anschluss erfolgte die erste Züchtigung, um die Fügsamkeit zu erhöhen. Die Sklavinnen und Sklaven aus einer Herrschaft kannten bereits tägliche Schläge, bei 64 war es nur eine Erinnerung. Das machte es für mich enorm reizvoll, da ich keine Rücksicht darauf nahm. Das war bei 64 nicht notwendig, ihr Masochismus war stark ausgeprägt und auf diesen setzte ich. Aber ich ging bei den Züchtigungen über das erotische Maß hinaus, so dass er gegen Ende irrelevant wurde. Um die Objekte gefügig zu machen, musste ich ihnen die Hilflosigkeit verdeutlichen. Sie wurden gehorsamer durch die Schläge, auf die sie sich tatsächlich verlassen konnten. Die weiblichen Objekte erhielten die Schläge auf die geöffnete Scheide, bei den Männern blieb nur der Hintern, wodurch die Effektivität verloren ging. Das männlichen Geschlechtsorgan verwehrte die Verwendung des Rohrstocks, den ich hauptsächlich nutzte, was erneut für die weiblichen Objekte sprach, sie sogar auszeichnete.

Für die Objekte sah ich die Züchtigungen zwei Mal pro Tag vor, als vorbereitende Begrüßung und als Abschied. Zu Beginn legte ich den Ablauf fest, aber mit der Zeit fand ich das individuelle passende Maß, was ich mit Vorliebe dann steigerte. Denn dieses Zufügen von Schlägen erregte mich, wodurch sie Objekte im Anschluss meine Befriedigung sicherstellen mussten. Bei der Objektifizierung entlud sich meine Dominanz auf die Objekte und mein ästhetisches Empfinden, welches sie durch ihre Aufmachung und den Bewegungsablauf, ansprachen. Denn auch bei jeder Bewegung demonstrierten sie die Hilflosigkeit, die sie umgab, die ich ihnen aufzwang. Ihre Einschränkungen bestimmten ihr Leben, ihre Existenz als Objekt unter mir.

Das Piepen meiner Uhr signalisierte mir das Ende meiner Arbeitszeit. Erleichtert und mit Neugier erfüllt, beendete ich die E-Mail und machte mich auf den Heimweg. Bevor ich zu 64 ging, traf ich mich mit ihrer Betreuerin, mit der sie das Sportprogramm absolvierte und mit der sie sprechen konnte. Sie war zuversichtlich und teilte mir ihre Ergebnisse mit. 64 war sehr belastbar und glänzte im Ausdauersport, an ihrer Kraft musste sie allerdings noch arbeiten. Ich bedankte mich bei Silvia, die ebenfalls Mitglied im Club war, und ging in meinen Wohnbereich. Meine Tasche stellte ich neben meinem Sofa ab und schaute mir an, wie sich 64 präsentierte.
Um die Bewegungen auch im Gestell einzuschränken, mussten die Objekte einen Dildo tief in ihren Mund aufnehmen und den Nasenring am Fuße dessen am Gestell befestigten. So blieb gewährleistet, dass sie mit dieser Öffnung nur diese Tätigkeit ausführen konnten und ein Ausweichen unmöglich war. Ihre Arme lagen verschränkt auf dem Rücken und ihr Becken war der höchste Punkt. Sie stand auf ihren Zehenspitzen und befand sich in einer Hockstellung, die Beine waren symmetrisch gespreizt und zeigten deutlich, dass ihre Vagina und der Anus ebenfalls gefüllt waren. Die Füllung diente nicht nur als Nutzung der beiden Körperöffnungen, sondern ebenfalls als Stütze für die Haltung. Ersichtlich aus der Ferne war auch, dass sie den Ring ihrer Klitoris mit dem Gestell verbunden hatte. Der Zug war deutlich zu sehen, der ihre Bewegungsfreiheit noch weiter einschränkte. Die Objekte durften nur im Notfall die Verbindung selbstständig lösen, ansonsten blieb ihnen nur das Warten und das Ertragen. Diese Position reduzierte die Objekte auf die Präsentation, sie litten durch die Stille und die Anforderungen an ihre Körper. All das, was ich sehr reizvoll fand, da es die optimalen Haltungsbedingungen für Objekte darstellte.

Im Schnelldurchlauf schaute ich mir die Aufzeichnungen an, dabei war ich daran interessiert, ob sie diese Position fortwährend gehalten hatte, oder ob sie zu Mogeleien neigte. 64 war strebsam, sie hatte es still ertragen.
„Züchtigung“, war das Erste, was ich zu ihr sagte. Sie bewegte sich und öffnete den Verschluss zu ihrem Nasenring, erst im Anschluss löste sie den Kitzlerring und versuchte aufzustehen. Ihr Körper zitterte und durch die körperliche Belastung dauerte es eine Weile, bis sie zu mir kam. Sie musste aufrecht laufen, damit die Schuhe ihre Einschränkung in ihre Wahrnehmung riefen. 64 war ein großes und schlankes Objekt, ihr Körper war nicht durch Muskeln definiert, noch nicht.

Bevor sie sich in die Position begab, ging sie in die Hocke und senkte ihren Oberkörper zu meinen Schuhen ab. Sie trug einen Knebelring, wodurch sie mit der Zunge über meine Schuhe strich und mich damit in Empfang nahm. Erst nachdem beide Schuhspitzen durch ihren Speichel glänzten, nahm sie sich ein Tuch, was für diesem Zweck unter dem Sofa lag, und putzte diese. Dann nahm sie die Position ein, die ich bewertete. Ihre Beine waren zwar weit gespreizt, aber nicht waagerecht.
Ich wies sie auf die Abweichung hin und sagte: „Weiter spreizen!“
Sie kämpfte mit sich und nahm ihre Hände zur Hilfe, in der ersten Woche gestand ich das den Objekten noch zu. Es näherte sich meiner Ansprüche, woraufhin ich mir die Handschuhe überzog und ihre Scheide inspizierte. 64 war feucht und gut gedehnt, ohne Probleme konnte ich meine geschlossene Hand einführen. Sie schien sich, wie die männlichen Objekte, auf die Behandlung zu freuen.
„fo***e öffnen“, war mein nächster Hinweis an sie. Da 64 auch gepiercte Schamlippen hatte, griff sie an die Ringe und zog ihr Geschlecht auf. Dabei achtete sie auf ihre Hände und besonders darauf, nicht im Bereich der Schläge zu sein. Da 64 älter war, waren ihre Schamlippen länger als bei den jungen Objekten.
„fo***e öffnen sollte unmissverständlich sein“, sagte ich bewusst genervt. 64 zog energischer und bewies mir damit, die korrekte Umsetzung ausgeführt zu haben. Auch Ungerechtigkeit ließ ich die Objekte fühlen, sie sollten nie wissen, ob sie etwas korrekt ausführten, oder nicht. Ihr Bestreben musste darin bestehen, immer das Beste zu geben, das gelang mir auf diesem Weg der Unsicherheit am Besten.

Mit der Hand schlug ich auf ihr Geschlecht, ich wärmte sie auf, damit ich mit der Züchtigung beginnen konnte. Meine Züchtigung umfasste drei Stufen: Das Aufwärmen mit der Hand, dann die Steigerung durch einen Riemen und am Ende den Rohrstock. Damit das Wort Züchtigung einen Wert bekam, erhöhte sich die Anzahl entsprechend der Stufen, was zur Folge hatte, dass die meisten Hiebe mit dem Rohrstock erfolgten. Und mit diesem Stock verursachte ich starke Schmerzen, weitete meine Macht über die Objekte aus und degradierte sie. Objekte waren für mich dazu da, um geschlagen zu werden, sich zu präsentieren und als Möbelstück zu fungieren. Die Funktionalität ging einher absolutem Gehorsam.

Nach den Schlägen mit der Hand nahm ich den Riemen, den ich bei mir trug und setzte die Hiebe in kurzen Abständen. Die Verarbeitung des Schmerzes ließ ich damit außen vor und 64 litt. Die Augen hatte sie geschlossen und sie war damit beschäftigt, die Beine nicht zu schließen. Sie hielt sich unter Kontrolle, wenngleich sie sich mehrfach stark bewegte. Auch 64 kannte die Anzahl, in Gedanken hatte sie gezählt und wusste, dass nun der Stock folgte. Hörbar atmete sie tief durch, ich richtete mich auf und blickte auf ihre Scheide. Die Schamlippen waren bereits rot, ihr Körper zitterte wieder und ihre Erwartung war der Angst gewichen. Ohne Umschweife holte ich aus und platzierte den ersten Hieb zielsicher. 64 hatte das Zischen zwar gehört, erschreckte sich dennoch und gab dem Impuls nach, durch den sie ihre Beine zu weit bewegte.
„Inakzeptabel“, sagte ich und setzte den nächsten Schlag, den sie besser annehmen konnte. Erst danach setzte ich die Hiebe mit viel Zeit. 64 bewegte sich viel, konnte die Konzentration nicht aufrechterhalten. Kurzum, ich war mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Und ich merkte den Unterschied zu Sklavinnen und Sklaven, die von einer Herrschaft gehalten und regelmäßig geschlagen wurden. Sie hatte keine Möglichkeit das zu trainieren, was es verständlicher machte, aber nichts in mir änderte. Die Objekte hatten jeden Schmerz teilnahmslos hinzunehmen, so auch 64. Ich verabreichte ihr die Schläge, aber durch meine Unzufriedenheit ließ ich die Befriedigung ausfallen. 64 weinte, nicht nur wegen des Schmerzes, auch wegen meiner Unzufriedenheit. Ohne Umschweife schickte ich sie wieder in ihr Gestell und verzichtete auf ihre Anwesenheit. Nachdem sie ihre Ringe verbunden hatte, ließ ich sie allein und ging duschen.

Unter der Dusche wägte ich meine Entscheidung ab. Für 64 sprach, dass sie an sich arbeiten wollte. Ihr ging es nicht um die Befriedigung ihrer Gelüste, sondern um den Lernprozess selbst. Gegen sie sprach das fehlende Training. Die Dauer ihrer Aufenthaltes zeigte jedoch ihre Ernsthaftigkeit, wodurch ich mich erneut für sie entschied. Ich änderte ihren Plan, setzte auf Wiederholungen, wodurch sie mehr Züchtigungen ertragen musste. Aber nur auf diesem Weg konnte sie lernen, lernen das anzunehmen, was ihr zustand.

Mit einem Handtuch bekleidet, ging ich wieder in den Wohnbereich und sagte erneut: „Züchtigung“.
Da 64 nicht so lange bewegungslos war, kam sie schneller zu mir und öffnete ihre Beine ordentlich. Auch die Schamlippen riss sie auseinander und präsentierte mir die rote Haut. Der Stock hatte deutliche Spuren hinterlassen, die Striemen waren stark sichtbar. So blieb mir nur die Verwendung des Riemens, den ich sie spüren ließ. Viel härter als zuvor schlug ich sie, 64 blieb gehorsam und ließ die Beine offen. Sie stöhnte leicht und weinte erneut, ihren Masochismus hatte ich bereits besiegt.

„Service“, forderte ich von ihr, nachdem ich von ihr abließ. Sie änderte ihre Haltung und ging breitbeinig in die Hocke und wartete mit dem Gesicht in der richtigen Höhe auf mein Glied. Das Handtuch legte ich beiseite und 64 nahm mich tief auf. Sie wurde bereits darauf trainiert, sie würgte nicht und mit den Schluckbewegungen in ihrem Hals, ganz so wie ich es wünschte, brachte sie mich zum Erguss. Meinen Samen schluckte sie sofort und blieb mit ihrem Mund auf meinem Glied. Den Objekten war es untersagt eigenständig zu handeln, aus diesem Grund verhielt sie sich richtig und ich gab ihr die Zeit.

„Wohnzimmertisch“, war das Nächste, was ich zu ihr sagte. Sie entfernte sich von mir, ging zur Wand und nahm die Glasplatte hoch. Auch wenn sie im Umgang geübt war, ersichtlich blieb, dass sie diese Platte kaum tragen konnte. Nicht nur durch die Größe bedingt, besonders die Last machte ihr zu schaffen. Sie legte sich mit der Platte auf den Boden und stemmte sie langsam hoch. Auch diese Position kannte sie. Sie Platte lag auf ihrem Oberkörper auf, die Arme und Beine musste sie so positionieren, damit die Fläche gerade war. Durch ihre Schuhe, mit denen ihre Beine länger waren, musste sie sich auf die Arme mit dem Gewicht verlagern und durchgängig die Spannung halten. Da ihr die Kraft fehlte, erwartete ich nicht sonderlich viel. Demonstrativ holte ich mir ein Glas Wasser und stellte es auf der Platte ab. Ich sah ihr zu, wie sie die Glasplatte hielt und unentwegt zur Decke starrte. Zu gern wollte ich in diesem Moment in die Gedanken der Objekte eintauchen, denn sie erlebten diese erste Nutzung als Objekt sehr speziell. Einige weinten in diesen Momenten, andere erstarrten. Nur sehr wenige wirkten so, als wäre es normal. Auch 64 wirkte so, gehorsam und ansehnlich hielt sie die Platte. Ihre Ausstrahlung war erotisch, ihr Körper elegant, mit dem sie umgehen konnte.
Um den Druck auf Objekt 64 zu erhöhen, legte ich meine Füße auf die Platte und sah ihr weiterhin zu. Auch dabei erfolgte keine Regung, sie schaute weiterhin zur Decke und tat das, was sie zu tun hatte.

Unerwartet lange hielt sie durch, erst nach geraumer Zeit wurde sie unruhig, was mich dazu veranlasste, die Füße vom Tisch zu nehmen. Allerdings lag es nicht an meinem Gewicht, sie konnte die Platte nicht mehr halten, weswegen ich auch das Wasserglas entfernte. Genau beobachtete ich den Verlauf, 64 konnte ihren Körper nicht mehr halten, wodurch sie langsam die Platte herabließ. Sie kämpfte, versuchte sie wieder zu stemmen und versagte. Am Ende ihrer Kräfte ließ sie sich auf den Boden nieder, wodurch die Platte nun schräg war.
„Züchtigung“, sagte ich wieder und 64 versuchte der Anweisung Folge zu leisten. Auch wenn sie Ausdauer besaß, was ich von den Objekten verlangte war ein hartes Programm. Gerade am Anfang waren sie ständig am Ende ihrer Kräfte, aber Pausen gab es bei mir nicht. In der Dienstzeit gab es weder Nahrung, noch Toilettenzeit. Die Objekte mussten aus diesem Grund einen Blasenkatheter tragen und dafür sorgen, den Stuhlgang vor meiner Anwesenheit zu erledigen. Um ihnen Flüssigkeit zuzuführen, hänge ich sie nach einer Weile an den Tropf. Alle Objekte erhielten daher einen venösen Zugang, der auf dem Rücken der rechten Hand eingelegt wurde, damit die Zufuhr von Flüssigkeit gewährleistet blieb.

Statt 64 zu züchtigen, schlug ich sie ein einziges Mal auf die Scheide und hängte ich sie an den Tropf.
„Laptop und Licht“, sagte ich und 64 ging zu der Schrankwand, führte dort einen Dildo mit Lampe in ihren Mund ein und holte sich ihren Ständer, den sie vor mich stellte. Dann ging sie in mein Arbeitszimmer und trug das Gerät zu mir. Sie hielt es ausschließlich auf ihren Handinnenflächen und achtete darauf, dass die Öffnung zu mir zeigte. Sie ging breitbeinig in die Hocke, nahm den Dildo auf dem Ständer in sich auf und schloss die Augen. Bewegungslos hielt sie den Laptop und wartete. An ihrer Maske war auf der linken Seite die Augenbinde befestigt, mit der ich ihr die Sicht nahm und die Lampe in ihrem Mund aktivierte. Zu tun hatte ich nichts, so dass ich die Begutachtung für den Club dokumentierte. Was ich schrieb, las ich auch vor.

„64 weißt erhebliche Defizite auf. Das Objekt ist nicht im Stande die Spreizung der Beine dauerhaft zu gewährleisten und bedarf einem Training mit diesem Schwerpunkt. Aus diesem Grund wird die Freizeit von diesem Objekt reduziert und ein entsprechendes Training angeordnet. Objekt 64 kann die notwendigen Züchtigungen nicht regungslos ertragen, weswegen es häufiger gezüchtigt werden muss. Die körperliche Verfassung ist unzureichend, das Objekt muss das Krafttraining intensivieren. 64 nimmt die Realität als Objekt an und zeigt sich bisher folgsam. Anordnungen befolgt es widerstandslos und gewissenhaft“, las ich ihr vor und sendete diese kurze Mitteilung ab.

Auch wenn ich die Objekte nicht über ihre Fortschritte informierte, so teilte ich ihnen doch meinen ersten Eindruck auf diesem Weg mit. Nach dem Absenden der Nachricht deaktivierte ich das Licht und schaute sie mir wieder an. Meine Sexualität war nicht auf Aktionen beschränkt, denn visuelle Reize waren mir viel wichtiger, weswegen mich der Anblick von 64 unglaublich erregte. Sie merkte, dass ich den Laptop nicht weiter verwendete, verblieb aber in der Position und wartete. Ihre Beine waren unglaublich schön, lang und schlank. In dem weißen Anzug kamen sie zur Geltung und durch die Fußstellung wurde die Wirkung verstärkt. Sie war vollkommen gelassen, atmete ruhig und verhielt sich still. Durch ihren Ständer konnte sie länger in der Haltung bleiben, sie schien diese Position trainiert zu haben. Oft hatten die Objekte in dieser Position Schwierigkeiten, häufig zitterten sie schon nach wenigen Minuten. 64 aber verzauberte mich mit ihrer Ruhe, rhythmisch atmete sie durch die Nase langsam ein und aus. Durch die Nasenschläuche war das Geräusch lauter als bei meiner eigenen Atmung. Damit die Objekte genügend Sauerstoff erhielten, mussten sie eine Maske mit entsprechenden Schläuchen tragen, die tief in die Nase eingeführt werden mussten. So konnte ich die Münder der Objekte ohne Umstände vollkommen verschließen oder auf anderen Wegen nutzen. Die tägliche Vorbereitungszeit für die Ausstattung und Kleidung war hoch. Mit Hilfe dauerte es gut eine Stunde, erst dann waren sie bereit mir unter die Augen zu treten. Damit ich Abstand von den Objekten gewinnen konnte, wollte ich weder ihren Körper, noch das Gesicht, sehen. Sie sollten mit meiner weißen Einrichtung verschmelzen und keinen Kontrast bilden. Nur in meinem Arbeitszimmer fielen sie auf, da ich dort viele Bücher beherbergte, die farbenfroh ihre Titel verrieten. Die Harmonie war damit bereits gestört, weswegen sich in diesem Raum meine Unordnung zeigte. Alle anderen Räume waren kahl und wirkten ohne Objekt sehr leer. Auch wenn ich nicht mit ihnen sprach, so genoss ich deren Anwesenheit. Mit 64 hatte ich viel Zeit und ich war mit sicher, dass ich sie zur Perfektion treiben konnte.

So unzufrieden, wie sie sich in den Gesprächen darstellte, wirkte sie nicht. Ich nahm keine Ungeduld wahr, auch kein Austesten der Grenzen. Ich legte mich auf das Sofa und dachte nach, über den Tag, über meine eigene Wahrnehmung und meine Ziele mit diesem Objekt. Neu war, dass ich zuversichtlich war, trotz ihrer Defizite.
Als meine Müdigkeit gewann, schickte ich sie in ihr Gestell und schlief ein wenig. So lernte 64 gleich, dass sie immer Objekt blieb, dem keinerlei Rechte zustanden, mir hingegen alle. Die Ungerechtigkeit und Willkür erlebten sie damit direkt, und in diesem Momenten zeigte sich ihr Gehorsam deutlich. Da ich gern nach der Arbeit schlief, testen die Objekte zu dieser Zeit ihre Möglichkeiten. Ich sah mir dieses Tun eine Weile an, etliche Tage, um dann die Haltungsbedingungen anzupassen. Zwar wussten sie alle von der Überwachung, aber das Streben nach Faulheit ließ dieses Wissen verblassen. Jedes Objekt war ein Mensch und jede und jeder von ihnen genoss Entspannung mindestens genau so wie ich selbst. Sie waren im Rang ganz unten und das mussten sie fühlen. Jede und jeder von ihnen begab sich freiwillig in meine Hände, alle wussten, was auf sie zukam und doch waren sie alle bei mir. Das reichte mir aus, um diese Menschen zu degradieren und damit ihren dringlichsten Wunsch zu erfüllen. Allerdings sah ich dies nicht als ein mögliches Lebensziel, denn ich bot den Objekten kein aufregendes Leben, einzig ihre Körper nutzte ich. Objekte in einer Herrschaft verblieben nur an den Wochentagen bei mir, an den Wochenenden mussten sie für ihre Herrschaft zur Verfügung stehen. Da ich mit diesen in Kontakt war, und ihre Erziehung nicht gegen meine wirken durfte, erlebten sie auch dort die Tristesse des Wartens. Bei 64 war da anders, ohne die fehlende Herrschaft blieb sie durchgängig bei mir, worauf ich mich erst einstellen musste. Mein soziales Leben pflegte ich vorwiegend an den Wochenenden, was für 64 eine Steigerung der Langeweile bedeutete. Der Tagesablauf vom Objekt blieb gleich, sie musste im Gestell warten. Zu Beginn bauten die Objekte eine Abneigung gegenüber der Verwahrung auf, später aber fügten sie sich und nahmen es vorbehaltlos an. Eine sehr interessante Wendung, die ich immer wieder gern miterlebte.

Ich sah 64 an, nachdem ich erwachte. Ungewöhnlich lange hatte ich geschlafen, durch ihren Anblick kam ich wieder schnell zu mir und genoss ihre Präsentation. Diese wunderbaren Beine in dieser wunderbaren Anordnung, nichts verbarg sie, nichts konnte sie verbergen.
Während ich sie visuell liebte, meldete sich mein Körper, mein Magen knurrte. Auch 64 nahm es wahr und verhielt sich erzwungen ruhiger. Denn längst konnte sie die Anstrengung nicht mehr verbergen, ihre Arme hatte sie während meines Schlafes entlastet, die sie dann wieder anspannte.

Da sie mehr Zeit benötigte, sagte ich: „Stehlampe Küche.“ Die Belastung ihres Körpers war sie in dieser Weise nicht gewohnt, auch wenn sie bereits trainiert hatte. In der Vorbereitungszeit versuchten sich die Objekte daran, gaben dann aber oft der Bequemlichkeit den Vortritt und brachen diese Übungen ab. Mir war das sehr wohl bewusst, aber es lag ganz bei ihnen. Die Entscheidung selbst, das Vorbereitungstraining und dann die Zeit mit mir, basierte auf ihrer Entscheidung. Rücksicht nahm ich nur auf die körperlichen Gegebenheiten, nach Stunden der Bewegungslosigkeit konnten sie nicht einfach aufstehen und fröhlich zum nächsten Ort gehen. Meine Objekte, verdammt meinen Bedingungen unterworfen zu sein, hatten es noch schwerer. 64 versuchte ihre Gliedmaßen zu spüren, sie schien Schmerzen in den Schultern zu haben, wogegen der Schulterriemen Abhilfe schaffen sollte. Ganz langsam stellte sie sich auf die Beine, achtete auf die Spreizung der selbigen und orientierte sich im Raum und körperlich. Ihr Kreislauf stabilisierte sich schnell, der Tropf, an dem sie sich festhielt, unterstützte ihr Wohlergehen durch entsprechende Substanzen. Sie war einsatzbereit und ging in die Küche und ich folgte ihr. Auch wenn sie meine Räume kannte, wo ich meine Mahlzeit vorbereitete, das wusste sie nicht. Den Ort zeigte ich ihr und 64 nahm sich die für sie vorgesehene Lampe, die nichts weiteres war als ein langer Stock mit Dildo. Die Körperöffnung von weiblichen Objekten war dafür perfekt, dadurch konnten sie die Lampe besonders gerade halten. Sofern die Lampe anal gehalten wurde, war sie immer etwas versetzt. 64 war bereits in der vorgesehenen Position und versuchte das Glied einzuführen, womit sie Schwierigkeiten hatte. Damit die Lampe gerade war, musste sie entsprechend gedehnt werden. Aus diesem Grund war der Dildo besonders breit und lang.
„Ich möchte nicht auf das Licht warten“, sagte ich ihr und sie mühte sich weiterhin ab. Die Objekte mussten sämtliche Handlungen selbst durchführen, meine Hilfe erhielten sie nicht. Nur meine Schläge wurden ihnen zuteil sowie mein Glied in ihren Mündern.
64 sammelte den Speichel aus ihrem geöffneten Mund, sie rieb den Dildo damit ein und setzte immer wieder neu an. Erregt war sie nicht, wodurch sich die Umsetzung meiner Vorgabe verzögerte.
„Züchtigung“, ordnete ich an und 64 nahm die Lampe aus ihrer Scheide und stellte sie auf ihrem Mund ab. Sie war Linkshänderin, weswegen sie den Stab auch mit dieser Hand hielt. Mit der rechten zog sie an ihrer Schamlippe. Als Stehlampe fungierten die Objekte in der Haltung, in der sie auch die Züchtigungen annehmen durften, so dass ich ihr ohne Umschweife kräftige Schläge mit der Hand verpasste. Auf ihren Körper und auf ihren Masochismus konnte ich mich verlassen, als ich fertig war und erneut das Licht anforderte, ging es schneller. 64 führte ihn tief ein und spendete mir das benötigte Licht. Natürlich hatte ich Licht in meiner Wohnung, angewiesen auf die Objekte war ich nicht, jedoch musste ich sie nutzen und machte es auf diese Weise. Der Anblick war immer bizarr für mich, wenn die Objekte als Stehlampe herhielten. 64 hatte sich selbstständig die Sicht genommen, sie präsentierte sich blind für mich mit waagerecht gespreizten Beinen und mit dem Stab in ihrer Vagina. Dieser Stab, mit der Lichtkugel, machte es so sonderbar, auch für mich. Ich schaltete sie an und betrachtete das Objekt zu meinen Füßen, sie hielt ihr Becken mit den Händen und stützte sich so ab. Statt mit der Zubereitung zu beginnen, vereinnahmten meine Blicke 64. Sie gefiel mir ausgesprochen gut, irgendetwas zog mich in den Bann. Das hatte zuvor nur eine andere geschafft, 27 war als Lampe perfekt und gewann dieser Tätigkeit viel ab. Sie war sehr jung gewesen, noch unter 30 und bevorzugte Dehnungen. Als Lampe genoss sie den Dehnungsschmerz ausgiebig und wurde dadurch fügsamer. Durch die Erfahrungen mit ihr inspiriert, hatte ich mehr Nutzungsmöglichkeiten für die Körperöffnungen gefunden und das Gestell angepasst. Die ersten Objekte präsentierten nur die Öffnungen und konnten ihre Körpermitte auf einer Halterung stützen. Durch 27 änderte es sich, den einzigen Halt konnten ab da an nur noch die Dildos ermöglichen, was die Objekte weiter reduzierte. Ich lernte viel im Umgang mit den Objekten, passte meine Ausbildung immer feiner an ihnen und ihrer Vorzüge an. Zugleich wurde es für die folgenden Objekte schwerer, die Zeit bei mir zu ertragen. Üblich war, dass sie zwischen drei und sechs Monaten bei mir abgerichtet wurden, dadurch hatte ich bereits so viele betreut. Auch der Kontakt im Anschluss blieb erhalten, einige feste Freundschaften waren dadurch entstanden. Und besonders 27 lag mir am Herzen, die außerhalb vom Objektstatus sehr fröhlich und lebensfroh war. Erst nach der Ausbildung baute ich eine Nähe auf, womit ich zugleich eine erneute Ausbildung ausschlug. Die Vertiefung oder das Auffrischen musste deren Herrschaft selbst übernehmen. Von mir erhielten sie alle Informationen darüber, wie ich vorging und welche Besonderheiten bei ihren Objekten vorlagen. 27 wurde daraufhin zu einem Dehnungsobjekt, deren Scheide unglaubliche Größen aufnehmen konnte. Noch heute verfluchte sie mich spöttisch dafür, dass ich ihr diesen Weg geebnet hatte. Insgeheim, ein Mal sagte sie es auch, war sie mir dankbar, denn sie ging durch die Benutzung in ihrem Status auf. Ich war gespannt darauf, welche Besonderheiten mir 64 bot, noch zeigte sich nichts spezielles. Es war ihr erster Tag, zu viel erwarten konnte ich einfach nicht und begann mit der Zubereitung meiner Nahrung. Ich lebte vegan, wodurch ich viel mit Gemüse machte. Das bedurfte immer einem gewissen Zeitaufwand, denn schon das Schälen und Schneiden dauerte.

Auf meinem Gasherd schwenkte ich mein Essen in Öl, ich briet es an und ordnete 64 die Funktion als Tisch an. In der Küche war ihre Position eine andere, den Spagat musste sie auf dem Boden machen und die Platte mit den Händen nach oben halten. Zudem bestand ich auf den Blickkontakt während ich mein Essen zu mir nahm, sie sah mich also durchgängig an. Damit verdeutlichte ich den Objekten den Unterschied zwischen uns. Sie blieben in der Zeit meines Genusses ein Möbelstück, welches mir zusehen durfte. Damit spielte ich an der Grenze der Belastung, denn auch die Objekte kannten Hunger. In der Dienstzeit gewährte ich ihnen nichts, das konnten sie in der Zeit tun, in der ich abwesend war. Viel quälender war also das Gefühl von Hunger und Durst, was ich bewusst gegen sie einsetzte. In den Augen von 64 konnte ich Widerstand sehen, mit dieser Behandlung war sie definitiv nicht einverstanden. Aber auch das war ihr bekannt, wodurch ich sie tiefer in ihren Abgrund schickte. Genüsslich aß ich mein Essen, blickte ihr tief in die Augen und wertete sie damit ab. Auch ihr Magen knurrte und ihre Blicke zeigten mit der Zeit ihre Verzweiflung, auf die ich keine Rücksicht nahm. Nach dem Essen schaute ich ihr weiterhin in die Augen, blickte in ihren offenen Mund, sah ihr beim schlucken zu. Sobald ich ein Schluck Wasser aus meinem Glas trank, imitierte sie dies und ich konnte miterleben, wie sie sich bildlich das Trinken vorstellte. Sie versteckte diesen Drang nicht, wie es andere Objekte gern versuchten, ganz nah konnte ich an ihrem Leiden teilhaben. Damit ging sie sehr offen um und ließ zu, dass ich sie kennenlernen konnte. Ihre Blicke verrieten viel und offenbarten mir ihr Innerstes. Ganz als Objekt verstand sie sich nicht und doch blieb sie standhaft, etwas anderes trieb sie an. Sie gewann auf diesem Weg Abstand zu sich selbst, der Normalität und von ihrem bisherigen Leben. Die Möglichkeit nutzte sie, um neu zu beginnen und das befähigte sie dadurch die Zeit bei mir zu ertragen.

Da es bereits spät war, ordnete ich erneut Licht an und machte die Küche sauber, entfernte die Abfälle und wische die Oberflächen. Dann wies ich ihr den Platz als Lampe mit Tisch in meinem Schlafzimmer zu. Im Gegensatz zu der Küche war der Dildo im Schlafzimmer bewusst dünn. Die Objekte mussten lernen, dass ihr Körper gehorchen sollte. So mussten die weiblichen Objekte die Muskulatur der Scheide trainieren, damit die Lampe gerade blieb. Um langfristig die Spreizung der Beine zu gewährleisten, lag sie Platte auf den Beinen auf, die aus einem Rechteck bestand. Die Schwerpunkte waren also die Enden der Platten, und auf eine Seite legte ich ein Buch und stellte mein Wasserglas in der Mitte ab. Damit waren die Objekte dazu verdammt durchgängig mit der Scheide den Dildo zu halten, da sonst eine Schieflage entstand. Immer wenn ich sie als Lampe verwendete, mussten sie sich die Sicht nehmen. Es kam zu oft vor, dass die Objekte aus unerfindlichen Gründen in das Licht starrten. Da mir die Gesundheit der Objekte wichtig war, umging ich dieses Problem mit der Blindheit. 64 lenkte mich ab, bewusst wandte ich mich ab und schaltete den Fernseher ein. Ich schaute mir zwei Folgen einer Serie an, die ich derzeit verfolgte. 64 kämpfte hingegen mit ihrer Situation, die Platte konnte sie nicht dauerhaft gerade halten. Da das Glas mittig stand, musste ich mir keine Sorgen darum machen. Das Buch jedoch lag bereits an der Außenseite, ein Weiteres legte ich auf die gegenüberliegende Seite. Noch in der zweiten Folge zeigte sich die Anstrengung von 64, ihr Atem wurde stärker und sie war bereits am Ende ihrer Kraft. Ich ließ sie kämpfen, nahm wahr, dass eines der Bücher zu Boden fiel. Die Position selbst blieb unverändert, wenngleich die Ästhetik litt. Ich sah die Folge zu Ende, dann ordnete ich erneut Laptop an und 64 bewegte sich träge. Am ersten Tag hatte ich vereinbart, dass ich zwei Berichte schrieb. Erst meinen Ersteindruck, dann folgte eine Bewertung der bisher gezeigten Leistungen. Bis sie in die Gänge kam, dauerte es verständlicherweise, allerdings blieb sie langsam. Alles, was sie zu mir bringen sollte, musste sie einzeln holen. So konnte ich etwas Bewegung gewährleisten. 64 begann mit ihrem Ständer, erst dann holte sie meinen Laptop und präsentierte ihn mir.

„Gesamteindruck Objekt 64. Die Defizite haben sich am ersten Tag beständig gezeigt. Die bereits benannten Probleme zeigen sich im Verlauf der Dienstzeit als Mangel, der abgestellt werden muss. Hinzu kommt eine mangelhaft ausgebildete fo***e, 64 weist keine nennenswerte Muskulatur auf. Ebenso hat es Probleme mit der Dehnung, was nun zusätzlich als Schwerpunkt des Trainings aufgenommen werden muss. Die Reduzierung der freien Zeit zeigt sich bei dem Objekt als notwendig. Im Verlauf der Dienstzeit zeigt sich eine stetige Abnahme der körperlichen Verfassung bis hin zur Trägheit. Hervorzuheben ist, dass es ansprechbar bleibt und trotz der Mangel versucht den Dienst zu erfüllen. Das Objekt zeigt eine hohe intrinsische Motivation, die es zu erhalten gilt“, schrieb ich den zweiten kurzen Bericht. Auch wenn mein Augenmerk die Probleme der Objekte war, so benannte ich auch die guten Dinge zum Schluss.

Den Abschluss des Tages leitete ich mit der Züchtigung ein, deren Ablauf ich einhielt. 64 zeigte sich deutlich schmerzempfindlicher, die Bewegungen der Beine nahmen zu, auch mehr Geräusche drangen zu mir vor. Sie zeigte damit ein Verhalten, das ich unterbinden musste. Nach der Züchtigung ließ ich sie erneut den Laptop halten und veränderte ihre Vorgaben, die Silvia dann mit ihr besprach. Da ich Lautäußerungen ablehnte, verfügte ich darüber, dass der Mund von 64 dauerhaft verschlossen sein musste. Damit bewirkte ich nicht die Stille, ich nahm ihr auf diesem Weg die Atmung durch den Mund weg. Wenn ich verschlossen meinte, dann vollständig und ohne Luftzufuhr. Ihr blieb somit nur noch die Atmung durch die Nase, was ihre Umstände verschärfte. Um meine Unzufriedenheit mit ihrer Scheide zu demonstrieren, ordnete ich an, dass ihre Schamlippen dauerhaft geweitet werden sollten. Zusätzlich zu den Fesselungen, die alle Objekte trugen, erhielt 64 nun Oberschenkelriemen, an denen die Schamlippen befestigt werden mussten. Ich erniedrigte sie damit, verursachte dauerhafte Schmerzen, die sich je nach Position verstärkten. Was in einer Ruhephase bereits anstrengend zu ertragen ist, wird bei einer Spreizung zur Qual. 64 benötigte diese Qualen, um so zu funktionieren, wie ich es wollte. Bei diesen Maßnahmen beließ ich es und fügte das zusätzliche Training ein, welches in meiner Abwesenheit unter Aufsicht erfolgte. Nachdem ich diese Änderungen verfügte, schickte ich 64 ins Gestell, wo sie die restliche Dienstzeit verbrachte. Das Ende wurde durch die Uhr, und damit verbunden durch ein Signal, den Objekten mitgeteilt. Selbstständig erhob sie sich wieder langsam und legte sich den Keuschheitsgürtel unter meiner Aufsicht an, erst dann ging sie zu Silvia und anschließend schlafen.

Silvia bewohnte mit mir das kleine Haus, da ihre Wohnung größer war, schliefen die Objekte bei ihr. Das Zimmer war ganz normal eingerichtet und bot den Objekten ein angenehmes Bett, so dass sie die Möglichkeit der Erholung hatten. Da Silvia auch nur halbtags arbeitete, und wie ich dominant veranlagt war, kümmerte sie sich um die Objekte. Dass sie dabei oft eine Freundschaft aufbaute, sah ich als Bereicherung. So konnten die Objekte reden und ein wenig Normalität erleben. Zugleich setzte sie aber meine Vorgaben mit den Objekten um und informierte mich. Im Trainingsraum hatte sich Silvia ihren Arbeitsplatz eingerichtet, so ließ sie sich nicht stören und überwachte die Objekte. Im Grunde machte sie zwei Jobs, zum einen als Personalerin eines großen Technikkonzerns und als Betriebswirtin des Clubs. Nur mit ihr gemeinsam konnte ich meine Objektabrichtung dem Club zur Verfügung stellen. Dazu gekommen war ich auf Umwegen. Das große Beisammensein suchte ich nicht, nach dem Tod meiner Sklavin, durch einen Autounfall, lebte ich meine Neigungen vorwiegend dort aus. Da ich die Sklavinnen und Sklaven auf eine ungewohnte Art reduzierte, erregte mein Vorgehen die Aufmerksamkeit und auch das Interesse von den anderen Mitgliedern des Clubs. Besonders Silvia suchte meine Nähe und bewog mich dazu, diese Dienste zur Verfügung zu stellen. Mit ihr gemeinsam entwarf ich einen Plan, wie die Objektifizierung umgesetzt werden konnte, ohne den Objekten nachhaltig Schaden zuzufügen. Und Silvia war dazu absolut notwendig, denn auch die Objekte benötigen die Nähe zu anderen Menschen. Ihnen musste es möglich sein, über die Ängste, Sorgen und Befindlichkeiten zu sprechen. Zudem erfolgte eine Überwachung von dem, was ich den Objekten antat. Auch wenn die täglichen Berichte zu Beginn lästig waren, so gewöhnte ich mich daran und konnte damit die Transparenz bieten. Auch Silvia konnte auf das Überwachungssystem zugreifen und war dem Vorstand zur Auskunft verpflichtet. So wurde die Möglichkeit des Missbrauchs reduziert, wodurch ich das erste Objekt in Obhut nahm. Bei 1 war ich noch unsicher, da er aber ein perfekt abgerichteter Sklave war, ließ sich die Transformation dennoch umsetzen. Nachdem ich ihm das Gesicht nahm, gewann ich den Abstand, der mich befähigte ihn zu einem Objekt zu machen. Erfreulich war, dass 1 mit Schmerzen nichts anfangen konnte und sehr devot und fügsam war. Er ließ sich federleicht führen, wodurch ich Sicherheit gewann. Nur seine dauerhafte Erregung störte, aber auch das bekam ich durch die Keuschhaltung in den Griff. Letztendlich ist es mir egal, ob die Objekte erregt sind und sich befriedigen oder nicht, für die Abrichtung allerdings ist es nützlich, wenn sie an der Gier nach Befriedigung fast verbrennen. Das Verlangen verursacht eine Veränderung des Verhaltens. Was Anfangs noch Anstrengungen und das gewünschte Verhalten hervorbringt, bricht irgendwann in Resignation und Widerwille ein. In diesem Tal verbleiben die Objekte und müssen dann eindringlicher abgerichtet werden, bis diese Resignation dazu führt, dass sie bedingungslos funktionieren. Die Erwartungshaltung verschwindet also und sie ergeben sich der Umstände und der Willkür. In dieser Phase war Silvia besonders wichtig, da sie durch ihre psychologische Ausbildung die Hilfe bieten konnte, die ich ihnen verwehrte. Denn auch in dieser Phase bildete sich eine Distanz zu mir heraus, ich wurde als Quelle der Angst wahrgenommen, wodurch sie sich entfernten und hilflos die Anweisungen befolgten. Durch die ständigen Züchtungen, auch wenn sie damit bereits Bekanntschaft gemacht hatten, erlebten sie die Reduzierung intensiv. Auf die Objekte wirkte ich ungerecht, unmenschlich und hart. Durch die Umstände hatten sie keine Möglichkeit der Flucht und mussten erdulden. Silvia besprach diese Phasen mit ihnen, lenkte die Denkprozesse, damit sie auch mich als Hilfe wahrnehmen konnten.

Nach der Entfernung folgte dann die Nähe. Erst nachdem diese Phase der Entfernung überwunden wurde und die Suche nach Nähe das Verhalten leitete, stieg die Motivation und die Objekte entfernten sich von sich selbst, um mir zu entsprechen. Sie taten alles, was ich von ihnen verlangte, der Gehorsam, der dann gezeigt wurde, war atemberaubend. Es wirkt dann beinahe so, als würden sie sich selbst bei jeder Tätigkeit bezwingen, wodurch sie fast hektisch wurden. Sie begannen ihren Körper zu ignorieren, was auch dazu führen konnte, dass sie sich selbst Schmerzen zufügten. Objekt 14 war da sehr speziell, sie rammte sich die Stehlampe so stark in die Scheide, dass selbst Blutungen sie nicht aufhalten konnten. Das Ganze ertrug sie ohne Geräusch, so dass sie damit Panik in mir auslöste, als ich das Blut sah. Selbst bei der Versorgung ihrer Wunden, ich musste sie nähen, verblieb sie in der Position. 14 war die Einzige, die sich so stark darauf einließ. Sie bettelte sogar nach verschärften Bedingungen, die sie nicht erhielt. Bei ihr ließ ich sogar die Züchtigungen sein, da sie bereits den Status vollständig angenommen hatte. Letztendlich war sie das perfekte Objekt, nicht nur von den Ausführungen her, besonders was die Selbstdefinition betraf. Sie hatte sich von ihrem Körper abgespalten und lebte die Tristesse mit Begeisterung aus. Mit ihr lernte ich, dass ich die Objekte vor sich selbst schützen musste und führte ein, dass sie Fesseln tragen mussten. Sobald sie ein Verhalten zeigten, was die Trennung von Körper und Geist zeigte, mussten die Objekte sich selbstständig fesseln.

Das Blinken meines Rechners deutete an, dass ich Post erhalten hatte. Die Objekte konnten schriftlich Kontakt mit mir aufnehmen, 64 schien die Gelegenheit genutzt zu haben und ich widmete mich ihrer Worte.
„Sehr geehrter Herr Lehns,

das Objekt 64 dankt Ihnen für Ihre Zeit. Es hat festgestellt, dass es mangelhaft ist und möchte daran arbeiten. Erschreckt war das Objekt über die Ausmaße der Haltung, es muss ehrlich zugeben, dass es unterschätzt hat, wie hart warten sein kann. Und wie anstrengend es ist, das wurde auch unterschätzt. Es dachte, dass es für Sie einsatzbereit ist und hat erkannt, dass es nicht stimmt. Es hofft, dass es Ihren Ansprüchen irgendwann genügen kann, es wird alles dafür tun. Vielen Dank, Objekt 64.“

Diese ersten Nachrichten waren immer gleich. An der Realisierung ließen mich alle Objekte teilhaben, sie zeigten ganz offen ihre Überforderung, was notwendig für die Ausbildung war. Auch wenn ich nicht auf das Befinden einging, so behielt ich ihre Nachrichten im Hinterkopf. Da ich viel Zeit mit 64 hatte, sie opferte ihr Sabbatical für dieses Vorhaben, ließ ich mich näher auf den Menschen und das Objekt ein.

***

In meinen Vorlesungen langweilte ich vorwiegend junge Menschen mit der Berechnung komplexer mathematischer Aufgaben. An manchen Tagen kam diese Langeweile auch bei mir an. Auch wenn der Tag diese Tendenz hatte, so dachte ich in der Zwischenzeit an 64. Diese Gedenken bewogen mich dazu, sehr zeitig Feierabend zu machen. Den Studierenden gab ich eine kleine Hausarbeit auf, damit die Vorlesung am darauffolgenden Tag belebter wurde.

Zu Hause angekommen traf ich mich mit Silvia, die mir die Informationen über 64 gab. Sie war gewissenhaft bei ihrem Training und hatte die Maßnahmen angenommen, wenngleich sie sich wegen ihrer Schamlippen schämte. Auch Scham gestand ich den Objekten nicht zu und spielte mit dem Gedanken, es dauerhaft dabei zu belassen. Weitere wichtige Informationen gab es nicht, weswegen ich in meinen Wohnbereich ging und mir 64 ansah. Durch die Position waren ihre Schamlippen wirklich sehr gespannt, allerdings konnte ich gut sehen, wie weit die Dildos in ihr waren. Durch die Dehnung war auch ihr Anus sichtbarer, was insgesamt einen sehr schönen Anblick bot.

Wie immer nach meiner Ankunft ordnete ich die Züchtigung an, 64 begrüßte mich und positionierte sich vor mir in der gewünschten Position, das Lecken der Schuhe fiel durch ihre strikte Knebelung aus. Beim Spreizen der Beine konnte sie die Laute nicht verhindern, auch wenn sie ihre Beine sehr langsam öffnete. Sie hatte bereits Tränen in den Augen, noch bevor ich sie schlug. Ihr Atem ging hastig, noch bevor etwas passierte. Auch wenn sie ihre sensible Seite zeigte, Rücksicht konnte ich keine nehmen und so setzte ich die ersten Schläge mit der Hand. Dabei konnte ich fühlen, wie stark die Haut tatsächlich gespannt war. Zum Teil fühlte es sich sogar hart an, weswegen ich anschließend mit dem Riemen in die Mitte zielte und vorwiegend ihren Kitzler traf. Auch der Stock hatte das gleiche Ziel und 64 wimmerte durchgängig, was mir missfiel. Als ich fertig war, wandte ich mich an sie, während ich ihre Nasenlöcher mit meinen Fingern bedeckte.
„Ich erwarte Ruhe“, sagte ich ihr und verkürzte die Riemen, die ihre Schamlippen spannten. An den Ringen konnte ich erkennen, dass ein stärkerer Zug ohne Probleme möglich war. 64 atmete stoßweise, zwang sich zur Ruhe und ließ die Behandlung über sich ergehen. Gerade in der Anfangszeit zeigte ich mich unerbittlich und maximierte das Leid bei abweichendem Verhalten ständig. Schon zu Beginn mussten die Objekte lernen, dass mein Wort und meine Vorgaben Gesetz waren. Bei den geringsten Verfehlungen reagierte ich, und das bewusst überzogen. Statt ihr einfach nur weitere Schläge zu verabreichen, setzte ich auf überdauernde Qual. 64 lernte das in diesem Moment kennen und gab sich der Schmerzen hin, sie suchte das Mitleid und fand es nicht. Da ich diese Vorgänge in den Objekten kannte, ließ ich sie allein mit ihren Gedanken. Erst als sie ruhiger wurde, wieder in meiner Realität war, durfte sie die Glasplatte tragen. Ich schnitt mir ein wenig Obst, und nahm es in ihrer Anwesenheit zu mir, dann musste sie meinen Arbeitstisch ersetzen und ich erledigte meine täglichen Aufgaben. Zu diesem Zweck musste 64 wieder in die Hockstellung gehen und die Platte auf den Schultern tragen und an den Außenseiten mit den Händen festhalten. Somit blieben die Arme ausgestreckt und sie konnte lange in dieser Position bleiben. Denn ihre Haltung wurde mit einem Gestell für die Beine unterstützt, so dass nur die Arme zu einem Problem wurden. Auf der Platte stellte ich meinen Laptop ab, mein Getränk und im Zuge der Bearbeitung der Nachrichten auch einige Ordner. 64 verhielt sich ruhig und störte mich nicht, sie verschmolz mit meiner Umgebung und so blieb ich ungewöhnlich lange bei der Sache. Fast hätte ich sie beim Verlassen des Raumes vergessen, ich erwachte aus meiner Ruhe und züchtigte sie wieder. Da sie erneut unruhig war, erhöhte ich den Schmerz abermals, indem ich ihren Kitzler ebenso wie ihre Schamlippen dehnte. Das Zentrum des Schmerzes blieb ihre Scheide, da sie darauf sehr stark reagierte. Den Ring hatte ich an ihrem Halskorsett befestigt, damit sie den Zug aus allen Richtungen erleben konnte. Erst danach hängte ich sie an den Tropf und bereitete mein Essen zu, bei dem sie wieder für Licht sorgte. Sie ging anders vor, mit ihrer Hand dehnte sie ihre Scheide vor und führte den Schaft behutsam ein. Dabei bewegte sie ihn auf und ab, bis er tief in ihr steckte. Durch die offene Sicht war ersichtlich, dass sie ihn ganz eingeführt hatte. Auch wenn sie langsam blieb, so waren ihre Handlungen gewissenhaft.

Viel interessanter allerdings war sie als Nachttisch, durch die Dehnung konnte ich ihr dabei zusehen, wie sie mit ihrer Scheide arbeitete. Unentwegt spannte sie ihre Muskeln an, sie schien daran gefallen gefunden zu haben, jedenfalls erklärte ich mir ihre Ausdauer damit. Ich richtete eine Kamera auf die Platte und projizierte ihre Bemühungen auf einen weiteren Monitor an der Wand, erst dann schaute ich meine Serie weiter. Da mir die Tischplatte auf den gedehnten Schamlippen gefiel, legte ich es als dauerhafte Maßnahme fest.

Im Verlauf der Zeit, nach drei Wochen etwa, fing 64 an sich gegen diese Maßnahme zu wehren. 64 war mit den Schlägen auf ihre Scheide vertraut, unter ihrer vorherigen Herrschaft war das ein Standard, wie bei mir. Jedoch durch die Dehnung wurde sie empfindlicher gegenüber der Schmerzen, was Laute und steigernde Verschärfungen mit sich brachte. Dadurch gelang sie schnell in die Phase des Trotzes, in der sie sich gegen mich wandte mit der Folge, das alles nur schlimmer für sie wurde. Bereits vor ihrem Kampf hatte sie verloren, jedoch begriff sie dies einfach nicht. Ich erhöhte den Druck auf sie, ließ sie bewusst sinnlose Dinge tun, hielt sie in Bewegung. Die Anweisungen führte sie aus, aber mit ihren Blicken verachtete sie mich. Daher hielt ich sie vorwiegend in Blindheit und setzte den Stock ausgiebig ein. Neben den Schlägen auf die Scheide, schlug ich sie auf weitere Stellen, auf die Waden, die Brüste, die Beine und auch auf die Hände. Ich wurde dadurch noch härter zu ihr, 64 ging durch die Hölle. Und doch blieb die Trotzphase lange erhalten. Aber diese Zeit durchzustehen lohnte sich, denn als sie die Sinnlosigkeit des Kampfes einsah, fing sie an mir wieder mir zu folgen. Daraufhin lockerte ich ihre Bedingungen, da sie ihren Dienst zu meiner vollsten Zufriedenheit ausführen konnte. Sie wurde mit der Zeit immer schneller, konnte sehr lange als ein Möbelstück aushalten und achtete darauf, mir zu gefallen, wenngleich sie damit aus meiner Wahrnehmung verschwand. Auch die Scham in Bezug auf ihre Schamlippen verlor sie, der Normalzustand dieser Maßnahme war zu ihr gedrungen, auch die Dehnung ihres Kitzlers, was ich beibehielt, akzeptierte sie. Sie fing sogar an Silvia um einen stärkeren Zug zu bitten, um mir zu gefallen. Ihr Verhalten glich sie mit meinen Vorlieben und Vorgaben ab, sich selbst nahm sie immer weniger wahr, das zeigten mir auch ihre Nachrichten.

„Sehr geehrter Herr Lehns,

das Objekt ist dankbar für ihre Aufmerksamkeit. Es lebt nur, um Ihre Vorgaben zu erfüllen. Es ist nur glücklich, wenn Sie zufrieden sind.“
Ich erhielt oft solche Nachrichten von 64, sie hatte eine enge Beziehung zu mir aufgebaut. Auch wenn sie mich befriedigte, dann wurde sie anhänglich, sie saugte sich an meinem Glied fest, hielt mich sozusagen. Ich führte wieder den dauerhaften Verschluss ihres Mundes ein, ließ sie einen langen Dildoknebel tragen, an dem sie sich festhalten konnte. Ich entfernte mich von ihr, verwehrte ihr meine Nähe und legte sie an die Kette. So konnte sie mir dienen, mich aber nie erreichen. Damit flammte eine erneute Trotzphase auf, was ungewöhnlich war. Denn ihre Erfahrung mit mir und was sie bereits durchlebt hatte, schien sie dabei zu vergessen. 64 zeigte immer deutlicher, dass sie eine harte Hand benötigte. Sie verlor alle Privilegien, hatte keine Freizeit mehr und durchlebte die Hölle erneut. Und sie scheiterte, wieder und mit größeren Auswirkungen als zuvor. 64 wurde unsicher, weinte häufig und Silvia hatte viel Arbeit mit ihr. 64 hatte sich auf mich eingelassen, sich als Objekt verstanden und doch kämpfte etwas in ihr genau dagegen an. Was sie in der Dienstzeit befähigte, das verlor sie in der Zeit ohne mich. Und in meiner Anwesenheit litt sie unter der Distanz, sie fand einfach keinen Ort für sich. Die Leere der Existenz kam ihr sehr nahe und ich bediente mich der Elemente einer Sklavenabrichtung. Statt sie nur noch als Möbelstück zu sehen, erniedrigte ich sie durch sexuelle Handlungen ohne Höhepunkt. Ihre Scheide betäubte ich, so dass sie sich stundenlang penetrieren konnte, ohne das Geringste zu fühlen. Wenn sie meinen Laptop hielt, ließ ich sie in zwischendurch auf dem Ständer reiten. Mit dieser auferlegten Identifikation fand sie ihren Sinn, ihr neues Ich und wurde wieder folgsamer. Aber die Phasen von 64 fand ich interessant, in ihr blieb ein Feuer erhalten, sie war vielseitig einsetzbar und ertrug, sofern sie einen Sinn für sich begriff, beinahe alles. Sie langweilte mich nicht und nahm auch Silvia als Machtinstanz an. Ihr Gehorsam entwickelte sich ihr gegenüber, als sie die Freundin, mit der sie diese Zeit ertrug, nicht mehr benötigte. Jeder Widerwille war verflogen, 64 sehnte sich nach jeder Führung, die sie fand. Bei den Sommerabenden im Garten, sobald 64 nicht mehr als Tisch benötigt wurde, ließ sie sich von Silvia demütigen. 64 erblühte, fügte sich vollständig und zeigte ihre Hörigkeit unentwegt. Mein Ziel verlor ich nicht aus den Augen, das Leben als Objekt sollte sie auch ohne weitere Tätigkeiten ausleben. Aus diesem Grund reduzierte ich ihre Tätigkeiten immer weiter, bis ich sie dort hatte, wo sie sein sollte.

64 hatte sehr viel gelernt und sich noch stärker verändert. Ich verglich ihre Bilder. Jede Woche hatte ich eines angefertigt, in dem sie sich präsentierte. Am deutlichsten war ihr muskulärer Körper, ihre Beine, die weiterhin atemberaubend waren, zeigten eine feine Definition. Die Schultern waren breiter geworden und ihre Taille durch das Korsett schmaler. Ihr Bewegungsablauf war elegant, ihre Körperhaltung voller Anmut. Ihre Belastungsfähigkeit war enorm gestiegen und selbst die extreme Spreizung ihrer Beine war schon lange kein Problem für sie. Die Dehnung, die für sie immer schmerzhaft blieb, ersehnte sie jeden Tag. Selbst die Züchtigung ertrug sie, die ich für sie intensiviert hatte. 64 war bereits sieben Monate bei mir, ich hatte noch zwei, in denen ich sie final als Objekt abrichten konnte. Die Wochenenden, die sie bei mir verbrachte, waren schon lange keine Freizeit bei mir, an diesen Tagen betrug ihre Dienstzeit 16 Stunden und besonders diese reicherte ich wieder mit der Langeweile an. Ob nun fünf Stunden als Tisch, oder zehn im Gestell, sie ergab sich den Umständen, wenngleich sie zum Teil wieder aufbegehrte. Aber nicht mir gegenüber, es richtete sich gegen Silvia, da auch sie ihre Zeit mit 64 verringerte. 64 erlebte die Einsamkeit, mit der ich arbeitete, sie wehrte sich nur kurz, bevor sie sich vollkommen dem Schicksal ergab. Beinahe teilnahmslos funktionierte sie, führte aus und gehorchte aufs Wort. Auch sie trennte sich von ihrem Körper, sie wirkte abwesend und fern. Mein Ziel hatte ich erreicht, sie war zu einem Objekt geworden, ohne Willen und Begierde. Und in diesem Zustand ließ ich sie einen Monat, erst dann zeigte ich ihr den Weg zur Normalität, ich begann Gespräche mit ihr zu führen, ich veränderte einfach alles. Sie blieb in der Aufmachung, nur Stück für Stück nahm ich ihr das, was sie als ihre Realität verstand. Das war eine neue Phase für mich, da die Sklavinnen und Sklaven keinen vollständigen Ausstieg benötigten, ihre Herrschaft übernahm diese Führung. Manche hielten die Objektifizierung aufrecht, hielten ihre Sklavinnen und Sklaven dauerhaft auf dieser Ebene. Aber 64 musste herausgeführt werden, dies leitete ich mit meinem Abschlussbericht ein.

***

„Das Objekt 64 hat den Status verinnerlicht. Es hat sich von der Welt abgegrenzt und begreift die Realität als normal. Es hat gelernt die Bewegungslosigkeit zu ertragen, es dient als ein optimiertes Möbelstück, welches sich selbstständig integriert. Objekt 64 weist keine Mängel auf und die Abrichtung ist abgeschlossen“, las ich ihr meine wenigen Worte vor. Viel mehr zu sagen, hatte ich dazu nicht. 64, die zum ersten Mal in meiner Anwesenheit die Kontrolle über ihren Mund hatte, sah mich entsetzt an und schwieg. Dieses Schweigen hielt einige Tage an und in ihrer Dienstzeit rebellierte sie gegen das Hinausführen aus der Leere eines Objektes. Sie suchte freiwillig ihr Gestell auf, verblieb auch nach ihrer Dienstzeit dort und klammerte sich daran. Ich fing an, sie zu berühren und zu loben. Sobald ich sie als Tisch nutzte, schien sie glücklich zu sein. Ihre Realität veränderte ich nur langsam, irgendwann drang ich zu ihr durch und sie sprach zaghaft zu mir. Nach ihrer Dienstzeit, als sie wieder im Gestell blieb, reagierte sie auf meine Ansprache, denn sie wurde nicht mehr 64 genannt, sondern bei ihrem Namen, Amalia.
„Es heißt 64“, antwortete sie, als sie ihren Namen aus meinen Mund hörte. Ich suchte ihre Nähe, strich über ihr maskiertes Gesicht.
„Dein Name ist Amalia, eine Frau, die als Objekt gelebt hat“, erwiderte ich und sie fing an zu weinen.
„64, 64, 64! Nichts anderes kann es sein, nichts anderes will es sein. Es will nicht reden, es kann nicht reden, es braucht Knebel. Es will schweigen, es will dienen, es will Schmerz“, stammelte sie abgehackt. Da ich sie so nicht erreichen konnte, trug ich ihr auf, den Laptop zu halten. Ohne nachzudenken ging sie in mein Arbeitszimmer, holte ihn und hockte sie vor mich. Ich nahm das Gerät aus ihren Händen und umarmte sie. Sie wehrte sich, streckte ihre Hände nach dem Laptop aus, so dass ich sie am Halsband hielt und meiner Umarmung Nachdruck verlieh. Amalia sackte in meinen Armen zusammen, sie heulte so stark, wie ich es noch nie miterlebt hatte. Sie übergab sich und die Realität brach über ihr zusammen, ich blieb an ihrer Seite, überflutete sie mit meiner Nähe. Es war egal, dass es mitten in der Nacht war, ich durfte sie nicht allein lassen. Und ich ließ sie nicht allein, als sie ruhiger wurde, sprach ich sie erneut an, „Amalia, du bist eine großartige und wunderschöne Frau. Du bist viel mehr, als nur ein Objekt.“ Dabei stimulierte ich ihren Kitzler, apathisch nahm sie es wahr, ihr Atem beschleunigte sich und schon nach wenigen Momenten brach sie erneut zusammen. Orgasmen waren ihr fremd geworden, über die Monate hinweg hatte sie auch davon Abstand gewonnen und die Möglichkeit vollkommen ausgeschlossen. Umso unfassbarer erlebte sie ihn und blieb in Schockstarre, die Botenstoffe, ihre Hormone, rissen sie aus ihrem Tief.
„Es ist überwältigt“, stammelte sie irgendwann, worauf ich reagierte: „Amalia kann ihre Sexualität in vollen Zügen ausleben.“ Noch während ich mit ihr sprach, löste ich die Kette von ihrem Kitzlerring. Dabei schaute ich ihr in die Augen, aber Amalia war entsetzt.
„Es muss gedehnt sein“, sagte sie und zog demonstrativ an der Kette, bevor sie diese wieder verband. Dabei berührte sie sich selbst, der Effekt überraschte sie und Amalia spreizte ihre Beine, um die Dehnung der Schamlippen zu fühlen. Sie wandte sich ab, nahm die Position der Züchtigung ein und streichelte sanft über ihre Scheide. Ich half ihr, ich drang mit der Hand in sie ein und penetrierte sie. Durch die beständige Dehnung konnte ich sie mit der Faust befriedigen und seit dem sie nicht mehr betäubt wurde, fühlte sie es wieder. Auf ihre Regungen achtete ich genau, sie sollte sich selbst erkunden, meine Aufgabe bestand nur darin, ihr dabei zu helfen. Erst als sich ihre Bewegungen beschleunigten, bewegte ich auch meine Hand in ihr. Sie verkrampfte, ihre Muskulatur hielt meine Hand fest, so dass ich einfach wartete, bis die Wellen erneut abebbten. Amalia lächelte erschöpft, sie stimulierte sich weiter, sie konnte nicht genug bekommen. Auch meine Hand ließ sie nicht frei, es schmerzte sogar mit der Zeit. Sie war vollkommen von Sinnen, bekam nicht genug, auch wenn sie feststellte, dass sie nicht unentwegt zum Höhepunkt kam.
„Möchtest du wieder verschlossen werden?“, fragte ich sie und vehement schüttelte sie den Kopf. Ihre Begeisterung für ihren eigenen Körper war zu hoch, worauf ich gehofft hatte. Amalia war sensibel, wenn es um ihre Scheide ging, daher lag es auch nah, sie darüber zu erreichen.
„Darf es das wirklich?“, fragte sie mich noch immer gefangen in der Begeisterung. Ich lächelte und antwortete ihr: „Amalia darf tun, was auch immer sie möchte. Du bist Amalia und du bist eine Frau mit einer eigenen Sexualität. Deine Scheide ist mehr als nur ein Hort des Schmerzes, also genieße es, so oft du willst.“
„Es ist dankbar“, sagte sie, blinzelte und lächelte kurz.
„Wenn du ein es wärst, dann wären diese Empfindungen nicht möglich. Objekte haben keine Sexualität, aber Amalia hat eine. Du bist Amalia und du tust mir weh. Lass bitte meine Hand los“, sagte ich ihr und sie blickte mich verwirrt an. Ihren Verstand hatte sie nicht verloren, sie war nur auf kindliche Verhaltensmuster zurückgefallen, um mit der aktuellen Situation umgehen zu können.
„fo***e gut“, sagte sie, bevor sie die Spannung löste und meine Hand frei ließ. Die Begrifflichkeiten, die ich für ihre Körperteile verwendet hatte, waren bewusst abwertend, was sie ebenfalls verinnerlicht hatte. Als sie meine Hand frei ließ, veränderte sie ihre Position, sie hockte sich wieder vor mich und schaute mich an. Ihre Gewohnheiten waren durcheinander, ihre Unsicherheit wurde deutlicher und Amalia weinte erneut. Als sie zum Gestell blickte und dort hin gehen wollte, hielt ich sie fest und trug sie in mein Schlafzimmer. Durch ihre Größe war sie schwerer, da aber die Gegenwehr ausblieb, konnte ich sie auf meinem Bett ablegen. Ich legte mich zu ihr und streichelte wieder ihr Gesicht, da Amalia bewegungslos blieb, konnte ich ihr ungehindert meine Zärtlichkeit schenken. Auch wenn ich ihre Haut nicht fühlte, so wusste ich, dass sie es wahrnahm. In der Stille versunken weinte sie weiter, die Tränen liefen aus ihren Augen. Ihre Versorgung musste gewährleistet bleiben, ich entfernte mich, wobei sie stark darauf reagierte. Sie streckte ihre Hand nach mir aus, was ein gutes Zeichen war. Nur kurz blieb ich ihr fern und als sie wieder am Tropf hing, legte ich mich wieder zu ihr und blieb die ganze Nacht. Weitere Worte wechselten wir nicht, allerdings hielt sie sich an mir fest und schlief irgendwann ein. Ihre Überforderung hatte ihr mehr abverlangt, als ich jemals verlangte. Amalia brauchte diese Ruhe, die ich ihr gab. Auch wenn es für mich ungewohnt war ein Objekt, sie trug weiterhin diese Ausstattung, in den Armen zu halten, so war es mir angenehm. Das Material, welches sie verhüllte, wirkte durch ihre Körperwärme belebt und seidig zart. Irgendwann, ich streichelte ihre Arme, schlief auch ich ein.

Als ich erwachte, war ich allein. Amalia befand sich im Gestell in meinem Zimmer und blieb ihrer Gewohnheit treu. Ich störte sie nicht und meldete mich für einige Tage krank, bevor ich uns etwas zu essen zubereitete. Zu dieser Zeit hielt ich keine Vorlesungen, wodurch meine Krankheit, die es nicht gab, niemanden vom Lernen abhielt. Der Morgen war bereits angebrochen und in der Ferne sah ich durch das Küchenfenster die Sonne aufgehen, während ich Brote belegte. Als ich fertig war, rief ich Amalia zu mir. Den Namen kannte sie, ob sie auf ihn reagierte erfuhr ich sogleich. Sie kam, blieb aber unsicher in der Tür stehen. Die Last der Entscheidung nahm ich ihr und verwendete sie wieder als Tisch, allerdings musste sie mir nicht beim essen zusehen, ich fütterte sie mit kleinen Happen, die sie annahm. In meiner Abwesenheit aß sie gemeinsam mit Silvia, sie konnte frei wählen und sich bedienen, diese Normalität verlor sie nie. Durch diesen geteilten Tag konnte sie zumindest in den Morgenstunden ganz der Mensch bleiben, der sie war. Avocado mochte sie jedenfalls nicht, diese Bissen verweigerte sie, drehte den Kopf zur Seite.
„Möchtest du dich zu mir setzen und dein Brot selbst belegen?“, fragte ich sie und Amalia schüttelte den Kopf.
„Es ist glücklich Ihnen dienen zu dürfen. Sie können es mit Marmeladenbrot begeistern“, sagte sie in weiterhin kurzen Sätzen, aber flüssiger. Ich erfüllte ihr den Wunsch und verköstigte sie mit meiner selbst gemachten Marmelade, den Unterschied bemerkte sie nicht mal. Nur der Genuss war entscheidend, da er ihr half. Sie lächelte mich sogar an, wirkte zunehmend freundlicher und aufgeschlossener.
„Was möchtest du trinken?“, fragte ich sie in dem Wissen, dass sie Milchkaffee mochte. Sie entschied sich anders, nahm Wasser, da ich dies ausschließlich trank. Das Glas stellte ich vor ihr auf dem Boden ab und schaute dabei zu, wie sie reagierte. Der Durst, den sie ohne Zweifel fühlte, kämpfte gegen die Aufgabe als Objekt. Die Glasplatte musste sie mit den Händen halten, wodurch das Getränk unerreichbar schien. Amalia blieb ihrer Objektrealität treu und wartete. Um sie zu einer eigenständigen Handlung zu ermutigen, trank ich mein Wasser mit Blickkontakt zu ihr. Aber auch das bewog sie nicht, weswegen ich eingriff und ihr befahl: „Trink das Wasser!“
In ihren Augen sammelten sich Tränen und ich konnte den Impuls dem Befehl zu folgen sehen, aber sie nahm die Platte nicht herunter. Die Sturheit, mit der sie mich einst versuchte zu bekämpfen, bewog sie zum Festhalten an der Funktion als Tisch. Nur meine Macht in Verbindung mit meiner Kraft konnte sie bezwingen, ich stand auf und legte meine Hände auf die Platte. Und ich drückte zu, Amalia war sehr stark, aber durch ihre Haltung unterlegen. Ich hingegen konnte mein Gewicht gegen sie einsetzen, was ich auch tat. Ihr Kopf, der noch immer durch das Halskorsett in eine gerade Haltung gezwungen wurde, stellte sich als ihr wunder Punkt heraus. Sie konnte nicht ausweichen und ergriff die Außenseite, um die Platte vor sich auf den Boden zu stellen, dabei passte sie sogar auf das Wasserglas auf. Aber statt endlich zu trinken, blieb sie bewegungslos. Mir blieb keine Wahl, ich ohrfeigte sie mehrfach und zeigte auf ihr Glas. Ängstlich nahm sie es und setzte es an die Lippen an, sie trank. Nachdem ich die Platte wegstellte, setzte ich mich vor sie auf den Boden und sah sie an.
„Du darfst mir nur dienen, wenn du jeden Befehl sofort befolgst. Wenn du trinken sollst, dann hast du das zu tun“, sagte ich ihr streng. Amalia sah mich an, Freude lag in ihrem Blick, sie nickte und antworte: „Ja Herr“. Da ich normalerweise nicht mit den Objekten sprach, gab es keine Vereinbarung darüber, wie sie mich anzusprechen hatten. Nur für ihre Nachrichten gab es Bedingungen, dort war mir wichtig, dass sie sich selbst als es bezeichneten und mich förmlich ansprachen, alles andere ließ ich offen. Diese Ansprache traf in mein Herz, diese Worte hatte ich lange nicht mehr gehört und doch waren sie mir sehr vertraut. Wieder streichelte ich ihre Wangen, sie erreichte mich. Und ich mochte ihre Stimme, die durch ihre dunkle Stimmfarbe meinen Hörsinn ansprach. In den bisherigen Monaten kannte ich nur ihr Stöhnen und das Wimmern.

„Ich werde mich frisch machen und auch du solltest aus diesem Anzug raus. Du bist ganz verschmiert und deine Haut braucht Pflege. Nimm ein Bad“, trug ich ihr auf und unsicher blickte sie mich an, aber befolgte diese Anweisung. Von allein ging sie zu Silvia, ich begleitete sie dabei. Zielstrebig ging sie zu ihrem Zimmer, vor das sie sich allerdings kniete und mich ansah. Als ich ihr zunickte, fing sie an zu sprechen: „Der Herr darf es nicht nackt sehen. Nur im Anzug ist es perfekt.“
Was sie mir sagen sollte, wusste ich. Bevor ich sie allein ließ, und sie in ihrem Zimmer verschwand, aktivierte ich die Videoüberwachung für ihre Räume und suchte Silvia auf. Üblicherweise hatten die Objekte, sofern sie sich in keiner gefährlichen Phase befanden, Privatsphäre. So gewährleisteten wir einen sicheren Ort, an dem sie sich zurückziehen konnten. Im Schlafzimmer und im anliegenden Bad gab es Dioden neben den Lichtschaltern, die anzeigten, dass Videoaufnahmen gemacht wurden.

„Hallo mein Lieber, wie lief es denn?“, fragte mich Silvia, als ich in ihrem Wintergarten fand. Sie saß auf ihrem kleinen Sofa, das umstellt war von Pflanzen. Diese kleine grüne Oase liebte sie, begann ihre Tage immer dort.
„Sie spricht und sie nimmt ihren Körper wieder wahr“, sagte ich und setzte mich zu ihr. Ohne weitere Fragen bediente ich mich an ihrem Tee und Silvia schaute nach draußen, die sichtbare Kälte zeigte sich zum Teil an den Scheiben. Das Gras im Garten war von einem zarten weißen Schleier bedeckt, was durch die Beleuchtung des Weges angestrahlt wurde.
„Das ist gut und jetzt ist sie in ihrem Zimmer?“, fragte sie und ich reagierte mit meiner Antwort: „Ja. Sie sollte baden gehen und etwas Zeit mit sich selbst verbringen. Die Überwachung habe ich eingeschaltet. Hast du Zeit, mir ihre Interviews zu zeigen?“
„Natürlich. Die Frage ist eher, ob du die Zeit hast“, bekam ich als Antwort und Silvia versuchte sich das Pad zu angeln, welches auf dem Tisch lag. Ich gab es ihr und sie schaltete in das Zimmer von Amalia, die noch damit beschäftigt war, sich zu entkleiden. In dem Moment befasste sie sich mit den Schuhen, deren Schnürung sie löste. Von ihrem Körper war noch nichts zu sehen.
„Sei so gut“, hauchte Silvia in ihrem bittenden Befehlston und ich setzte mich in Bewegung. Für die Interviews benötigte sie ihren Laptop, der an ihrem Arbeitsplatz stand. Ich holte ihn und als ich wieder im Wintergarten war, imitierte ich das Verhalten der Objekte mit meinem Rechner.
„Das könnte mir gefallen Thomas“, sagte sie lächelnd und nahm mir das Gerät aus den Händen. Auch ich setzte mich wieder auf meinen Platz, während Silvia die Interviews suchte. Sie erstellte mir eine Playlist und gab mir den Rechner, auf dem ersten Bild sah ich Amalias Gesicht zum ersten Mal. Ich hatte sie mir ganz anders vorgestellt, eine Frau mit einem zierlichen Gesicht und langen rotblonden Haaren sah in die Kamera. In meiner Vorstellung hatte sie dunkle Haare, die eher zu ihrem Gemüt passten. Sie war geschminkt und trug ganz normale Kleidung. Letztendlich erkannte ich nur ihre Augen wieder, an die ich mich gewöhnt hatte. Im ersten Interview erzählte sie über sich, was sie tat, was sie mochte, all die kleinen Belanglosigkeiten, die uns jedoch ausmachten. Einen Teil der Interviews kannte ich, bevor ich ein Objekt zu mir nahm, erhielt ich Abschriften mit wichtigen Details. Allerdings waren die ersten Gespräche nicht darunter, wodurch ich der Frau an den Lippen hing und mir einige Sachen notierte. Sie war eher ein Typ, der viel in der Natur machte, sie wanderte gern, reiste viel und liebte die Erkundung unserer Welt. Dabei ließ sie den kulinarischen Genuss nicht aus und erzählte viel über die Länder, die sie besucht hatte. Über das Essen, die Menschen und über die verschiedenen Kulturen berichtete sie ausschweifend und bildreich. Mir gefiel es, wie sie darüber sprach, denn reden konnte sie.

Im nächsten Interview wurde Amalia mit Bildern meiner Objekte konfrontiert, wie sie darauf reagierte war interessant. Die Faszination und das Erschrecken lagen nah beieinander, der Anblick nahm sie gefangen. Zum Teil sogar kommentierte sie die Ästhetik und ihr Verständnis davon glich meinem eigenen. Sie bemerkte die Symmetrie auf den Aufnahmen, Details, die nur wenige sahen. Als sie nach ihrer Erregung befragt wurde, errötete sie sogar. Schüchtern zog sie ihre Hose aus und setzte sich breitbeinig auf den Stuhl, so dass ihre Erregung sichtbar war. Die Feuchtigkeit, die sich auf dem Stoff ihres Slips ausgebreitet hatte, war deutlich. Sie erklärte sich ganz klar und deutlich, obwohl sie sich dabei ihren Fetischismus nicht eingestand. Allerdings stellte sie viele Fragen, auch überflüssige, und setzte sich mit dem auseinander, was sie zu erwarten hatte. In diesem Interview wurde sie um regungsloses Sitzen gebeten, was eine bezaubernde Wirkung auf sie hatte. Denn im Darauffolgenden, die Interviews wurden an unterschiedlichen Tagen gemacht, hielt sie sich an diese Bitte, ohne das sie geäußert wurde. Sie nahm die Dinge erstaunlicherweise ohne Kampf an und erfüllte auch die weiteren Bitten. Es ging nicht nur um ihre Antworten, besonders die Reaktionen und das Verhalten im allgemeinen analysierte Silvia. Ihr Gehorsam war nicht gespielt, sie wirkte sogar dankbar. Die Züge, die sich auch jetzt deutlich zeigten. Nur kurz blickte ich auf die Überwachung, Amalia war in der Zwischenzeit bereits in der Wanne und schien diese Auszeit zu genießen.

Die weiteren Interviews kannte ich mehr oder weniger, wenngleich ihre Mimik mir noch viel mehr erzählte. Konfrontiert mit der Tristesse stimmten ihre Aussagen nicht mit dem überein, was sie wirklich dachte. Sie hatte Angst, ganz deutlich war das zu sehen, selbst für einen Laien wie mich. Erst im Verlauf des Gespräches gab sie es zu, Silvias Gesprächsführung war hartnäckig, sie führte den Objekten die eigenen Widersprüche vor. Ich, wir, mussten sichergehen, dass die Menschen, die sich darauf einließen, diese Zeit unbeschadet überstehen konnten. Die Motivation, das Verständnis, einfach alles, was damit zusammenhing, musste stimmen. Ich spielte nichts, mir war bewusst, welche Folgen meine Behandlung auf die Objekte hatte. Sie verloren die Selbstständigkeit, die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, sie verloren all das, was ein Mensch benötigte. Isolation, Bewegungslosigkeit, ständiges Warten auf eine Benutzung, ein gesundes Leben war das nicht. Das wussten sowohl Silvia, als auch ich. Wichtig war, dass auch die Objekte das verstanden. Sie gelangten an einem Punkt, wo sie selbst nicht mehr aussteigen konnten. Mit diesem Wissen ausgestattet konnten sie sich erst wirklich dafür, oder dagegen, entscheiden. Es kam auch vor, dass Objekte abbrachen, solange es sie noch konnten. Es war legitim, denn auch die Erkenntnis, dass diese Erfahrung unerträglich war, bereicherte die Betreffenden. Sie zogen ihre Grenzen im Anschluss ganz klar, schützten sich selbst sehr deutlich. Nachdem sie verstanden hatten, dass ein Abbruch keine Schwäche war, konnten sie auch zu mir im Anschluss eine normale Beziehung aufbauen, die sehr vertraut blieb. Bei jeder Entscheidung, wie auch immer sie ausfiel, achteten wir nur auf das potentielle Objekt. Was sich ihre Herrschaft wünschte, das ließ ich bewusst außen vor, denn auch als Sklavin oder Sklave, so musste die Entscheidung von ihnen kommen, sie mussten es selbst in einem hohen Maße wollen. Und dieser Wille vor allem befähigte sie dazu, diese Zeit zu überstehen. Auch wenn ich von Beginn an einen hohen Druck aufbaute, so befolgten sie alle freiwillig das, was ich ihnen anordnete. Jede Verbindung, jede Fesselung, legten sie sich selbst an, wodurch sie immer mit dem Ausweg konfrontiert blieben. Meine Türen blieben offen, jeden Ort konnten sie erreichen. In ihrem Zimmer waren ihre Sachen, ein Telefon, all das, was für eine Kontaktaufnahme nach außen notwendig war. Die Überwachung beschränkte sich auf Bildaufnahmen, was sie mit wem besprachen, das blieb ihnen überlassen. Und die Freiheit, die wie der Raureif das Gras bedeckte, blieb immer greifbar. Bis zu dem Punkt der Abhängigkeit, bei der alle Begleitumstände erhalten blieben, konnten sie entscheiden. Danach entwickelte sich das Privileg der Freiheit im Verstand der Objekte als Unmöglichkeit. Nicht, weil es sie nicht gegeben hätte, sie verstanden das Prinzip nicht mehr. Und diese Offenbarung blieb mir heilig, die Objekte waren mir ab da an schutzlos ausgeliefert. Ich nahm den Druck von ihnen, er war obsolet. Sobald ich den Punkt erreicht hatte, und einige Zeit aufrecht erhielt, zeigte ich allen Objekten den Ausweg. Auch denen unter einer Herrschaft, wenngleich dieses Hinausbegleiten nicht so intensiv war, wie bei Amalia. Von den Sklavinnen und Sklaven, die von ihrer Herrschaft gehalten wurden, wurde ich nur als weitere Machtinstanz begriffen. Durch die enge Bindung an ihre Herrschaft, die zwingend notwendig war, war ich nie der Mittelpunkt in ihrem Leben. Es spielte dabei keine Rolle, dass sie die meiste Zeit bei mir verbrachten, die Wochenenden, ihre vertraute Umgebung und die Aufgaben daheim, hielten sie davon ab, mir zu verfallen. Und auch wenn sie mich befriedigten, wirklich nah kamen sie mir nicht. Schon gar nicht die Weiblichen, deren Herzen viel stärker für ihre Herrschaft schlugen. Ich ging behutsam mit ihnen um, hütete ihre Seelen und baute sie im Anschluss wieder auf. Denn als Lebenskonzept sah ich die Objektifizierung nicht, als Bereicherung durchaus, aber nicht als Ziel des Lebens. Durch die ständigen Wiederholungen konnte zwar eine lange Zeit das Verhaltensmuster erweckt werden, aber diese psychische Abspaltung musste ein Ende finden. Leere Hüllen wollte ich nicht erschaffen, wenngleich sie diese Leere nach meiner Ausbildung als Teil ihrer selbst in sich trugen. Dadurch konnte im Anschluss diese Nähe entstehen, da sie dieser Leere meinen Namen gaben.

Bei Amalia war das etwas anders, und damit verbunden von Anfang an riskant. Sie hatte sich vollkommen auf mich eingelassen, ich war der Mittelpunkt, ihr Bestreben zeigte nur auf mich. Daher wählte ich für ihren Austritt die Dauer der letzten drei Monate und gab ihr insgesamt viel mehr Zeit. Sie zu wählen war eine richtige Entscheidung, denn sie bereicherte mich enorm. Nicht als Abrichter von Objekten, sondern als Mensch. Denn fernab von der Brutalität der Bedingungen war es doch vorwiegend ein Verhältnis unserer Psychen. Ich bin kein Psychopath ohne Emotionen, bei jeder Qual litt ich mit. Und auch ich redete mit Silvia, spurlos ging nichts an mir vorbei. Die Last der Verantwortung setzte mir zusätzlich zu, besonders ab der Phase der Selbstaufopferung der Objekte. Und auch ich durchlebte diese Phasen, ich passte mich ihnen an. Die Arbeitszeit, die zu Beginn eine Last war, wandelte sich um in Befreiung. Dort fand ich mich wieder als Mensch, der ich war, als einer der anderen Freiräume ließ, Entscheidungen begünstigte, sogar aktiv half, meinen Freunden, meinen Studierenden, meiner Kollegenschaft. Ich stand mitten im Leben, mochte meine Arbeit, abgesehen von den Vorlesungen der Erstsemester, und unterschied mich nicht vom Rest. Ich lebte, liebte und lachte wie alle anderen. Zugleich aber ließ ich zu, dass ich mein Leben an Objekte anpasste. Diese Enge erlebten nicht nur sie, mich betraf es viel mehr, da mir nichts abgenommen wurde. Objekte leben befreit, sie verloren ihre Zweifel und rechtfertigen sich nicht, sie ergaben sich den Umständen, nahmen sie an. Mir blieb nur die Auseinandersetzung mit mir selbst, die Stille, die in meinem Kopf dröhnte. Die Wortlosigkeit, die die Objekte umgab, isolierte mich viel mehr. Auch wenn wir mit Blicken miteinander sprachen, ein Lächeln gab es nicht. Auch wenn ihre Augen strahlten, sie glücklich waren, so fehlte mir doch das Gesicht. Ich sah nur ein Abbild einer Inszenierung, weißes Latex, eng über den Kopf gespannt. Keine Haut, kein Haar nur das glatte Material. Nicht mal ihre Lippen sah ich, nur in ihren Mund hinein, wenn sie dieses Privileg hatten. Amalia bot mir nur die Augen, dieses bezaubernde Haselnussbraun mit den gelben Akzenten in der Nähe der Pupille. Sie hatte ihre Privilegien verspielt, wurde von mir an den Rand ihrer Existenz gedrängt und doch war oft etwas liebevolles in ihrem Blick. Ich verzehrte mich danach, sah ihr oft in die Augen und klammerte mich an das menschliche, was ich damit sah. Ich sah die Frauen und Männer nicht als Objekte, sie blieben immer Menschen. Daher überlistete ich mich selbst, dramatisierte ihre Aufmachung bizarr mit Eleganz. Die Unnatürlichkeit ihrer Darstellung ermöglichte mir mein Tun, es wurde mir möglich mich von ihnen zu entfernen. Bis auf die Schuhe, die ich aus anderen Gründen bevorzugte, konnte ich dem nichts abgewinnen. Erst mit den weiteren Einschränkungen, dem Korsett und dem Halskorsett, gewann das Bild an Reiz. Die Fesseln, die für den Selbstschutz sorgten, rundeten mein Sklavenbild schon eher ab. Ich brauchte nicht viel, ein nackter Körper in unnachgiebigen Stahl zog mich viel eher in den Bann, da dort die Haut die Spuren auch offenbarte. Die Objekte waren makellos, keine Striemen, einfach nichts. Das bisschen Haut, was Amalia zeigte, ihre Schamlippen, durchbrachen diese Perfektion. Dort sah ich die rote Haut, auch die Striemen, das, was ich tatsächlich sehen wollte. Leid, das Leid, was ich zugefügt hatte, was sie wie eine Trophäe präsentierte, auch wenn sie es nicht wusste.

Ich sah sie nackt, nicht in der Realität, aber im Interview. Sie präsentierte ihren Körper und führte das Gespräch im Anschluss nackt und auf eine Position beschränkt. Aufrecht auf ihren Knien schaute sie in die Kamera und setzte das um, was ihr gesagt wurde. Sie spreizte ihre Schenkel weit und nahm die Arme hinter den Kopf, wobei sie die Handgelenke aneinander legte. Eine Entlastung gab es nicht, in den Interviews verschärften sich die Bedingungen langsam, passend zu den Inhalten, die besprochen wurden. Authentisch beschrieb sie, was sie dabei fühlte und aus welchem Grund sie die Anweisungen befolgte. Sie war schüchtern, schämte sich für ihre Abgründe, die roten Wangen zeugten davon. Verletzlich und scheu sprach sie ganz leise, ließ Silvia in ihre Abgründe blicken. Die Auswahl der Objekte mache Silvia, sie hatte die notwendigen Kenntnisse und das Fachwissen. Vorteilhaft daran war, dass ich nicht wusste, welche Person hinter welcher Nummer steckte. Darum ging es mir nicht, der Prozess der Verwandlung trieb mich an. Daran teilzunehmen, dafür verantwortlich zu sein, war weniger eine Frage der Macht, sondern ein sinnliches Erlebnis. Schicht für Schicht, wie bei einer Zwiebel, gaben die Objekte, trotz der Distanz, ihr gesamtes Sein preis. Sie dabei zu erleben, zog mich magisch an und ermöglichte mir mein Tun.

Damit die Objekte sich auf mich einstellen konnten, hatte ich ein Video aufgenommen, welches sie in den Interviews ansahen. Das Video war so produziert, dass ich die potentiellen Objekte direkt ansprach, ich gab ihnen eine Haltung vor und redete abwertend von ihnen. Eben so, wie mich die Objekte üblicherweise wahrnahmen. In dem Video spielte auch ein Objekt mit, eines, das die Ausbildung bereits abgeschlossen und die Kondition dafür noch hatte. So sahen die möglichen Objekte, wie ich mit ihnen im allgemeinen umging. Amalia war gefilmt worden, während sie dieses Video sah, sie war errötet. Als sie befragt wurde, ob sie sich das vorstellen könnte, sage sie ganz leise ja. Es gab dabei kein abwägen, es war ihr erster Impuls und Silvia informierte sie darüber, was sie nun zu tun hatte. Unter anderem musste sie ihr Haar schneiden und trainieren. Der Haarschnitt hatte zwei Funktionen, zum einen bewiesen die Objekte damit ihre Bereitschaft, zum anderen war es einfach nur sinnvoll, da sie unentwegt eine Maske trugen.

Amalia war noch immer in der Wanne, noch immer lag sie ruhig in ihrem Schaumbad. Ich schaute mir daher weitere Videos an und im Nächsten waren ihre Haare geschnitten. Sie trug eine Kurzhaarfrisur, die ihr ausgesprochen gut stand und die jünger machte. Sie wusste bereits, dass sie eine Zusage hatte und die weiteren Gespräche dazu da waren, sie in unterschiedlichen Situationen zu erleben. Sie machte Bekanntschaft mit der Ausstattung, trug fortan die Maske und präsentierte Silvia ihren Gang in den Schuhen. Sie wollte es wirklich und sie arbeitete dafür, hart und unnachgiebig.
Stück für Stück wandelte sie sich in den Aufnahmen, machte Bekanntschaft mit meinen Positionen und wurde immer wieder mit den Auswirkungen auf sich und ihre Psyche konfrontiert.

„Was denkst du?“, fragte ich Silvia, die mich ansah und die Augen verdrehte.
„Kannst du deine Fragen noch unkonkreter stellen? Was meinst du? Amalia? Die beißt sich durch alles durch, dieser Sturkopf“, sagte sie lachend.
„Ja, das war eine mögliche Antwort, die ich haben wollte. Meine Sorge ist, dass sie sich zu stark an mich gebunden hat“, teilte ich ihr meine Sorge mit.
„Das ist auch so, dieser Sturkopf ist dir verfallen. Das war abzusehen, da sie von Anfang an von dir fasziniert war. Du kannst sie wie geplant hinaus führen, allerdings solltest du dabei auf ihre Gefühle dir gegenüber achten. Wenn du sie zu nah an dich heran lässt, dann beißt sie sich an dir fest. Sie bereitet sich gerade für dich vor“, sagte sie und lenkte meine Aufmerksamkeit auf das Pad. Amalia hatte bereits den Anzug angezogen und war wieder mit den Schuhen beschäftigt.
„Achte auf mich“, bat ich sie und schaute Amalia weiter zu, wie sie sich wieder in das Objekt verwandelte.
„Das mache ich immer. Ich passe auf euch beide auf!“, betonte sie stark und sah mich an. Mir fehlten weitere Worte, nur kurz erwiderte ich ihren Blick und schaute auf das Pad. Amalia lief in ihrem Zimmer auf und ab, kontrollierte ihre Schuhe mehrfach und machte bei der Maske weiter. Die Haare, die bereits nachgewachsen waren, legte sie nach hinten und legte die Maske an, nachdem die Schläuche in ihrer Nase eingedrungen waren. Sie stellte sich vor den Spiegel und zupfte die Maske glatt, strich immer wieder mit den Händen über das Material, um jede Falte zu beseitigen. Anschließend legte sie sich das Halskorsett an und irritierte mich.
„Kennt sie die Reihenfolge nicht?“, wandte ich mich an Silvia, sie mir kurz das Pad aus den Händen nahm und kurz darauf blickte.
„Sie ist in jeder Hinsicht stur, also auch dabei. Ich habe es einfach aufgegeben, es ihr zu erklären. Wenn sie es unbedingt besonders schwer haben möchte, dann soll es so sein.“, antwortete sie abfällig und kalt. Diese Aussage kommentierte ich nicht, sondern schenkte Amalia meine Aufmerksamkeit aus der Ferne. Ich bewertete nicht nur das Verhalten der Objekte, sondern auch die Aufmachung. Jede der Schnürungen und jeder Riemen mussten an der richtigen Stelle, der Mitte, sein, damit die Unterbrechungen nicht die Optik störten.
Amalia war geschickt, das Anlegen des Korsetts erledigte sie schnell und konnte sich selbst schnüren. Um die richtige Stelle zu finden, arbeitete sie mit den Spiegeln in ihrem Raum. Interessant war, dass sie ihre Schamlippen erst als letzte Handlung dehnte. Mit dem eingeschränkten Bewegungsablauf konnte sie umgehen. Silvia stand auf und ging zu ihrer Gegensprechanlage, mit der sie Amalia unseren Aufenthaltsort mitteilte. Bevor sie zu uns kam, blickte sie in die Kamera und hob die Hand. Ich beendete die Übertragung und Silvia setzte sich wieder auf ihr Sofa, nahm ihre Beine hoch und deckte sich zu. Auch Amalia kam zu uns und schaute sich unsicher um
„Knie dich neben den Tisch“, befahl Silvia und sie gehorchte. Zaghaft sah sie in meine Richtung und wartete auf mehr Details, die ich ihr vorenthielt.
„Amalia, wie geht es dir?“, fragte ich sie und ihr Blick wurde fester.
„Es weiß nicht, was es tun soll. Außerdem fühlt es sich erholt, Herr“, antwortete sie. Ihre Sprachfluss war deutlich und klar, auch wenn ihre Sätze noch immer die einfache Struktur aufwiesen.
„Du sollst einfach nur knien, weil du erregt bist und ich das Sekret nicht auf meinen Möbeln mag. Sag mir Liebes, was möchtest du tun?“, erkundigte sich Silvia und Amalia zeigte ihre Unsicherheit. Ihre Blicke wechselten zwischen uns Hin und Her, bis sie ihre Gedanken sortiert hatte und sagte: „Ich weiß nicht, es kann nur dienen.“
Das Verständnis für sich selbst war noch vorhanden, wenngleich es sehr zart war. Die Verwendung des Wortes ich, war ein wichtiger Schritt für Amalia. Silvia erhob sich und streichelte ihr Gesicht, dabei informierte sie Amalia darüber, dass sie ihr einen Milchkaffee machte.
Wortlos schaute ich Amalia an, sie mich ebenso und eine unerträgliche Stille machte sich breit. Um diese zu entgehen, nahm ich den Laptop und ging auf das erste Video, auf dem Amalia zu sehen war. Ich stellte ihn vor sie ab und irritiert schaute sie auf ihr Bild.
„Wen siehst du?“, fragte ich und sie rang nach Worten. Sie erblickte kein Objekt, nicht das, was sie zuvor darstelle, sondern einfach nur sich selbst. So konnte sie die Frage nur auf eine Art beantworten und damit kämpfte sie. Sie setzte mehrfach an, ihre Lippen bewegten sich und ich hörte: „Mich.“
„Wie heißt diese Frau?“, setzte ich nach und ihre Auseinandersetzung begann von vorn.
„Amalia Rosalie Fechner“, antwortete sie und starrte auf das Bild. Auf diese Antwort baute ich auf und fragte weiter: „Nach dem wurdest du mit deinem Zweitnamen benannt?“
„Nach“, sagte sie und stockte wieder, „meiner Großmutter.“
Bis Silvia wieder zu uns kam, stellte ich ihr weitere Fragen, auf die sie nur mit Personalpronomen antworten konnte und die sich um ihre Person drehten. Dabei erfragte ich keine sensiblen Informationen, sondern bewusst banale Dinge. Auch ihr Zeitempfinden testete ich, die Tageszeit erfasste sie, den Wochentag nicht und das Datum war ihr unbekannt. Es war Mittwoch, der 28. November.
Insgesamt war ich mir ihrer Wahrnehmung von sich selbst zufrieden, gravierende Defizite gab es nicht. Um auf dem Erfolg aufzubauen, ließ ich sie ihre ersten Interviews ansehen. So konnte Amalia sich selbst sprechen hören, sich an sich selbst erinnern. Sie schenkte sich selbst ihre Aufmerksamkeit, verhielt sich dabei annähernd normal und trank ihren Kaffee ohne nachzudenken.

Fortan machte ich es täglich, sie schaute sich die Videos an und wir unterhielten uns im Anschluss. Darüber, was die Frau dort mitteilte und diese Informationen glich ich mit ihren aktuellen Ansichten ab. Aber ich änderte nicht alles sofort, in meinen Räumen ließ ich ihr die Wahl, gestand ihr das Dienen zu, was sich immer weiter reduzierte. Sie fing an zu lesen, fand andere Möglichkeiten der Beschäftigung. Alles normalisierte sich, bis auf ihre Aufmachung. Was das betraf, blieb sie hartnäckig und machte es mir schwer. Denn ich verband diesen Anblick noch immer mit den Objekten und sie weigerte sich diese Maske abzulegen. An einem Abend in meinem Schlafzimmer, Amalia hatte zuvor als Nachttisch gedient, gelang mir der Durchbruch.
„Die Feiertage und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. In dieser Zeit fährt Silvia zu ihrer Familie und ich mache üblicherweise einen Kurzurlaub. In diesem Jahr wollte ich nach Wien, um dort ein paar schöne Tage zu verbringen und mir das große Feuerwerk ansehen. Es würde mich freuen, wenn du mich begleitest. Alternativ kannst du auch Silvia begleiten und sehr turbulente Feiertage erleben“, sagte ich ihr, als sie sich in das Gestell zurückgezogen hatte.
„Das wäre großartig, also Sie zu begleiten, aber wie teuer ist das?“, hakte sie nach. Die dritte Person verwendete sie nicht mehr für sich, der Realitätsbezug war hergestellt und die Gespräche ohne Anstrengungen verbunden.
„Selbstverständlich lade ich dich ein. Meine Bedingung ist nur, dass du beginnst diese Maske abzulegen. Ich weiß, dass sie dir Halt gibt, was in Ordnung ist. Allerdings wird das auf der Reise nicht möglich sein. Die Aufmerksamkeit aller wäre dir gewiss“, bat ich sie und Amalia blickte zu Boden. Dieser Gedanke gefiel ihr nicht, aber die Aussicht auf das Verreisen weckte ihr Interesse sehr. Sie befreite sich, löste die Verbindungen und kniete sich vor mein Bett. Das Halskorsett lockerte sie und nahm es ab, dann zog sie ganz vorsichtig die Maske ab. Ihre Haare standen ab, das Gesicht war rot und verschwitzt und zugleich schön. Wortlos ging sie in mein Bad und machte sich frisch, bändigte ihr Haar, was sie nach hinten legte. Als sie sich erneut vor mein Bett kniete, vermied sie den Augenkontrakt. Nichts sagte sie, sie war zerbrechlich in diesem Augenblick.
„Du bist wunderschön! Dieses Gesicht sollte der Welt nicht vorenthalten werden“, unterstützte ich sie, noch immer gefangen von ihrem Anblick, den ich das erste mal hatte.
„Danke“, sagte sie nur und fixierte weiterhin den Boden mit ihren Augen. Die Ruhe ließ ich ihr, allerdings streichelte ich ihre Wange, fühlte dabei das erste Mal ihre Haut, die warm war. Amalia schwieg weiterhin, legte jedoch ihre Hand auf meine, nahm so eine Verbindung mit mir auf. Sie war schutzlos, zeigte mir die Verletzlichkeit und ergab sich dieser. Die Wirkung eines Wortes, einer Handlung konnten in dieser Sekunde die Vernichtung sein. Somit gab ich ihr den Raum, den sie brauchte, die Akzeptanz meiner war ihre Hand, die sanft meinen Handrücken berührte.
„Das fühlt sich wie das Ende an. Eben noch hatte ich noch etwas von 64. Und jetzt? Jetzt bin ich allein. Ich habe den Rest von 64 verloren. Aber das wollte ich nicht, ich erkenne mich noch nicht mal im Spiegel. Natürlich ist das mein Gesicht, ich erkenne es auch, aber warum sollte ich es wollen? Das hat nichts damit zu tun, dass du mein Selbstbild verändert hast, oder nur wenig. Ich konnte mich vollständig fallen lassen, eine Art von Leichtigkeit erleben, endlich das erreichen, was ich gesucht habe“, klagte sie und führte meine Hand von ihrem Gesicht weg.
„Was wünscht du dir?“, fragte ich sie und setzte mich zu ihr.
„Ich weiß es nicht. Mich fressen die Widersprüche auf. Ich will 64 sein, wenn ich es nicht bin. Und sobald ich in die Nähe komme, dann ist es erst schön und wird dann ätzend. Es wird ätzend dadurch, weil ich eine Wahl habe und mich dann wieder dagegen entscheide. Das macht mich noch irre“, gestand sie mir und blickte mich das erste Mal an, die glasigen Augen Amalias setzten mir zu. Ich nahm mir selbst einen Moment und entschied mich für das bereits erfolgreiche Vorgehen. Auf meinem Pad suchte ich ich Bild von Objekt 64, hielt es in ihr Sichtfeld und erkundigte mich, „Zeigt dir dieses Bild etwas von deiner Persönlichkeit? Zeigt es mehr als eine bloße gehorsame Hülle?“, fragte ich sie wohl wissend, dass diese Frage schwierig war. Amalia legte ihre Hand auf das Bild, fuhr mit den Fingern darüber und sah mich an. Sie zögerte, überlegte ihre Antwort: „Na zweifellos bin ich auf dem Bild. Und du hast recht, da ist keine Persönlichkeit, das heißt aber noch lange nicht, dass ein Teil 64 nicht in mir ist. Und wenn wir ehrlich sind, dann war dieser Teil doch schon vorher da. Ich habe das doch nicht vergessen, ich habe es miterlebt und ich, wirklich ich, habe das durchgestanden. Das war definitiv die heftigste Erfahrung, die ich machen konnte. Aber ich wollte sie machen! Und warum? Weil das in mir zu sein scheint. Projizierung hin, Identifikation her, diese ganzen Begriffe verleugnen doch, dass ich es wollte“, verteidigte sie sich. Mir blieb nur übrig, sie auf das Wesentliche zu lenken.
„Dein Wunsch und die Umsetzung dessen haben nichts mit 64 gemeinsam. Ich habe nicht nur 64 geschaffen, sondern auch das Abbild. 64 unterscheidet sich nicht von 63, 62, 61 und allen anderen“, sagte ich und öffnete die Bilder der genannten Objekte und legte sie neben ihr Bild. Eine sah aus wie die andere, ein Unterschied waren nur die Körper selbst in den identischen Bedingungen. Ich fuhr fort: „Alle Objekte sind gleich. Sie haben keinen Willen, keine Persönlichkeit, sie sind Hüllen. Aber unter diesen Hüllen, dort verbergen sich Wünsche, Träume, Geschichten, Erinnerungen und vor allem Menschen. In dir ist nur eine Vorstellung von 64 gewesen, aber 64 selbst ist nichts. Du bist mehr als nichts.“
„Aber die Leichtigkeit“, setzte sie an, ich unterbrach sie, „Welche Leichtigkeit? Es gab keinen Spielraum, es gab nur Druck und Schmerzen. Gerade bei dir war ich unnachgiebig, jede Regung deines Willens habe ich unterbunden. Ich habe dich in die Ecke gedrängt und dir dabei meinen Fuß auf die Brust gesetzt. Du warst von Entscheidungen befreit, da du eine Hülle warst. Möchtest du wirklich diese entsetzliche Leere dein restliches Leben lang erleben? Unfähig eine Entscheidung zu treffen, unfähig zu reden, zu lachen und nur weinen? Und selbst unter Tränen nicht beachtet zu werden?“
„Nein, das war auch ziemlich verletzend“, gab sie zu. Meinem Impuls gab ich nach, ich nahm sie wieder fest in den Arm. Amalia nahm es an und umarmte auch mich, ihren Kopf legte sie an mein Schlüsselbein und wich dadurch der Möglichkeit eines Blickkontaktes aus.
„Ich habe dich nicht nur verletzt, ich bin viel weiter gegangen. Ich bin in deine Persönlichkeit eingedrungen und habe sie nach meinen Vorstellungen neu programmiert. Identifikation ist kein leeres Wort, das umschreibt das, was die Folgen meines Eindringens waren. Du warst ständig mit der Hülle von 64 konfrontiert, bis zu selbst dazu geworden bist. Kehre nun zu dir zurück“, bat ich sie und Amalia schlug mir sanft auf die Brust. Mehrfach tat sie dies, aber die Umklammerung blieb erhalten.
„Ich weiß, aber ich will nicht. Ich will mich mit 64 verbinden, irgendwie ein Wesen aus beiden erschaffen“, sagte sie mit kratziger Stimme unter Tränen.
„Nehmen wir an, dass du ein derartiges Wesen erschaffen kannst. Was von Amalia wäre dabei und was würdest du von 64 mitnehmen und warum?“, griff ich ihre Vision auf, da ihre Sehnsucht darin verborgen war.
„Das lässt sich schwer sagen, da ich 64 war oder bin. Was weiß ich? Mitnehmen würde ich den Zustand, der keine Angst kennt. Und der keine Scham kennt. Der Zustand, der mich durch diese Zeit getragen hat“, sagte sie kryptisch und verfiel wieder in das alte Muster.
„64 hatte auch Angst und am Anfang auch Scham. Aber das ist nichts, was du mit dieser Figur verbinden könntest. Es ist viel einfacher, denn du bist eine Sklavin. Und das warst du auch zuvor, nimm diese Identifikation an, denn es ist deine. Du musst dich nicht meiner Bilder bedienen, erschaffe dein eigenes und dabei kannst du alle Erfahrungen unter bringen. Wenn dich also diese Art von Ausstattung anspricht, dann lebe es aus. Du suchst nicht den Objektstatus, du benötigst eine Führung. Eine, die konsequent ist, die dir keine Wahl lässt. Du hast gelernt, dass du loslassen kannst. Du hast ebenfalls verstanden, das der Gehorsam in dir ist und nur freigelegt werden muss. Meine Abrichtung unterscheidet sich nicht von anderen, ich bediene mich der gleichen Prozesse, nur führe ich die Objekte für eine Zeit in den Abgrund des Nichts“, machte ich ihr deutlich. Sie hob ihren Kopf und sah mich an, eindringlich.
„Wieso machst du das eigentlich?“, stellte sie mir als ultimative Frage und ich schenkte ihr die Wahrheit: „Es fordert mich heraus und die Verwandlung ist der Lohn. Es ist eine sehr besondere Erfahrung für mich, weil die Objekte mich nah an ihre Existenz lassen. Jedes Objekt ist individuell und doch kann ich sie alle an einen Punkt führen. Die Herausforderung für mich, meine ganz persönliche, ist die Auseinandersetzung mit mir selbst. Ich führe nicht nur die Objekte an die Grenze, sondern auch mich. Zentral ist immer die Frage, wie weit ich wirklich bereit bin zu gehen, um eine Vision zu realisieren. Ich möchte nicht müde werden, mir diese Frage zu stellen, da sie meine Moral und Verantwortung bestimmt. Durch den definierten Anfang und das Ende in Sicht, verfalle ich keiner Normalität, keiner Routine, auch wenn ich die Objekte in dieser gefangen halte. Ich verändere mich gegenüber Objekten und lasse dabei zu, dass ich mit meiner Menschlichkeit kämpfe. Aus diesem Grund gibt es keinen Kontakt im Vorfeld. Sobald ich ein Gesicht sehe, dann auch immer den Menschen, dem ich Fehler zugestehe und den ich glücklich machen möchte. Bei einer Sklavin ist es wichtig, welche Bedürfnisse und Fähigkeiten sie hat. Gemeinsam wird ein Weg gefunden, der durch die Beteiligten bestimmt wird. Bei Objekten entfällt das vollständig und macht es phasenweise interessant. Im Anschluss mache ich nicht einfach weiter, ich erlebe die Erfahrung mit einem Objekt intensiv. Auch ich muss diese Zeit verarbeiten. Und ich werde im Anschluss eine lange Pause einlegen.“
„War ich so schlimm?“, hakte sie irritiert nach und ich musste schmunzeln. Ich streichelte wieder ihre Wange und sagte: „Du warst schwierig und wunderbar zugleich. Schwierig war es daher, weil du aus keiner Routine gekommen bist und Phasen mehrfach wiederholt hast. Daher habe ich bei dir einige Dinge anders gemacht. Während vorherige Objekte einen Spielraum hatten, hattest du diesen nicht. Ich gewährte diesen, weil sie sich nur orientieren mussten in der neuen Umgebung und sich dann schnell anpassten. Ich erhielt die Informationen von der Herrschaft und konnte mich präziser auf die Objekte einstellen. Und das gab es bei dir nicht, ich hatte nur deine Interviews und deine Akte aus dem Club. Und um deine, von dir selbst geäußerten, Probleme nicht zu bestärken, habe ich ab dem ersten Tag die mir maximal mögliche Härte ausgelebt. Wunderschön war und ist deine Sensibilität, die du mir gezeigt hast. Und auch deine Scham empfand ich als bereichernd, weil du dich davon hast ablenken lassen. Diese Überforderung mit der Situation konnte ich damit enorm abmildern, wenngleich das der Ausgangspunkt dafür war, dass du lange rebelliert hast. Und diese Rebellionen waren bei dir vollkommen anders, als bei den vorherigen Objekten. Diese Widersprüche, die du gerade fühlst sind die, die schon immer in dir waren. Du willst etwas und zugleich nicht.“
„Ja“, sagte sie und dachte kurz nach, „Das beschreibt mich treffend. Ich habe mich oft nicht getraut und dann bin ich einfach stehen geblieben. Und das war auch der Grund, warum meine Beziehung nicht funktionierte. Egal wie sehr ich an mir gearbeitet hatte, bestimmte Hürden konnte ich nicht nehmen. Ich weiß nicht, ob das Feigheit ist? Aber ich glaube, das ich feige war. Ist mir das erhalten geblieben? Also kann mir das wieder passieren? Ich habe Angst davor!“
„Das kommt darauf an, wie du geführt wirst. Gibt man dir den Raum für das Zögern und die Zweifel, dann wirst du es auch wieder tun. Du trägst nicht die Verantwortung dafür, dass diese Beziehung nicht funktioniert hat. Mein Eindruck ist, dass ihr in dieser Hinsicht nicht zusammengepasst habt. Eine Sklavin zu halten und zu formen ist Arbeit für alle Beteiligten. Je nach Ziel ist diese Arbeit aufwendig und hart. Vor allem aber hört diese Arbeit nie auf und dort liegen die Scherben. Es darf nie passieren, dass die Herrschaft die Verantwortung kippen lässt und auf die Sklaven und Sklavinnen überträgt. Die fortwährende Kontrolle muss aufrechterhalten werden und eben die Spielräume klar definiert sein, wobei jede Übertretung geahndet werden muss. Man verfällt in einen Modus der Normalität, in der Erwartungshaltungen den Ton angeben. Ganz nach dem Motto, dass sie oder er es doch wissen müsse. Und eben da liegt der Fehler, auch wenn sie es wissen, verlassen darauf darf man sich nicht. Also beschwere dein Gemüt nicht und finde den Menschen, der dich ins Glück führen kann und zur Not auch zu diesem Glück zwingt. Ich bin guter Dinge, dass du es finden wirst“, holte ich weiter aus, um sie in dem Prozess der Reflexion zu bestärken. Denn sie hatte das Potential, das hatte sie mir bewiesen.
„Das muss ich in Ruhe verarbeiten. Darf ich noch etwas ins Gestell oder willst du schlafen?“, fragte sie und löste sich von mir. Sie wirkte nachdenklich, nicht verletzt aber aufgewühlt.
„Bevor du ins Gestell gehst, trink bitte noch etwas, dann gehört es ganz dir. Möchtest du es wieder vollständig haben?“, erkundigte ich mich und Amalia nickte. Damit sie ansprechbar blieb, hatte ich alle Dildos für den Mund entfernt. Sie benötigte die Ruhe, die sie mit dem Gestell verband und ich holte das fehlende Teil aus meinem Schrank und schraubte es fest. Als ich fertig war, hatte sie bereits das Glas geleert, welches sie vorher gefüllt hatte. Als ich zur Seite trat, nahm sie die Position ein und verband sich damit. Ich ließ sie in Ruhe und schaute ihr vom Bett aus zu. Sie verhielt sich ruhig und weinte nicht, sie ergab sich der gewählten Situation ganz und ich schlief irgendwann ein.

Am nächsten Morgen war ich allein in meinem Zimmer. Da ich mir Sorgen machte, schaltete ich die Überwachung ihres Zimmers ein, aber auch da war sie nicht. Aber ich fand eine Nachricht von Silvia, sie war mit Amalia zusammen, wodurch meine Sorge abfiel. Ich begann meinen Tag und reinigte die Wohnung, die Gestelle und beschäftigte mich. Die Qual des Wartens erlebte ich, denn Amalia suchte mich nicht auf.

Das tat sie erst am folgenden Tag, noch immer ausgestattet, allerdings ohne Maske. Ich mochte ihr Gesicht und ihre neue Frisur. Sie trug eine feminine Kurzhaarfrisur, bei der ihr Haarwuchs das Bild bestimmte. Das Haar im Nacken legte sich nach oben, an den Seiten ihres Kopfes vereinigte es sich mit den anderen, die sich nach unten wuchsen. Ihr kurzer Pony diente als Zierde und schloss das Gesicht vom Haar ab.
„Du siehst erholt aus. Konntest du ein wenig Ruhe finden und deine Gedanken sortieren?“, fragte ich sie, als sie freiwillig vor meinem Sofa kniete.
„Ja und ich habe lange mit Silvia gesprochen. Jeden Bericht habe ich gelesen, jede Begutachtung über mich. Und jetzt habe ich Fragen!“

***

Ich telefonierte in der Küche und lief umher. Das viele Sprechen, die vielen Gedanken, machten mich durstig. An meinem Kühlschrank, in dem sich noch kalter Tee befand, erblickte ich das Foto, welches Amalia am Tage ihres Auszugs hinterlassen hatte. Es zeigte uns beide, die Lichtverhältnisse waren bescheiden, glücklich. Ein Versprechen hatte ich ihr gemacht, aber noch war die Zeit des Einlösens nicht gekommen. Ihr Lächeln war das Schönste an ihr.
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  RE: Amalia Datum:05.04.21 15:34 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schöne spannende Geschichte.
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  RE: Amalia Datum:12.04.21 12:46 IP: gespeichert Moderator melden


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Sehr schöne spannende Geschichte.


Danke für die Rückmeldung.

Ich nutze an dieser Stelle sogleich die Gelegenheit für einen Hinweis: Ich schätze Kritiken, die nicht nur positiv sein müssen. Allerdings benötige ich bei jeder Rückmeldung die Angabe, was aus welchem Grund zusagte oder negativ gesehen wird. Es ist das Eine, einen Text zu schreiben, aber ob die gewählten Worte auch den gedachten Inhalt so präsentieren, wie es angedacht war, ist hierbei die Kunst.
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  RE: Amalia - Illusionen Datum:12.04.21 13:02 IP: gespeichert Moderator melden


Der Nähe meiner Gewohnheiten, der Bedürfnisse und der Umgebung, war ich durch eine Flucht, meine Reise entronnen. Inspiriert durch die vielen Geschichten Amalias, war ich auf einer Erkundungstour zu mir selbst, meinem aktuellen Sein. Mit dem Fahrrad fuhr ich entlang der Küstenlinie von Istrien, ohne Begleitung, allein mit der atemberaubenden Landschaft dieses Landes im Blick. Ab und an wurde ich begleitet, von anderen Menschen, Touristen sowie Ansässigen, von Kindern und den Tieren, die meine Wege kreuzten. Es war eine tolle Erfahrung, nicht nur was die Aussicht betraf, sondern vor allem die Konfrontation mit meinem Willen und dem Durchhaltevermögen, welches sich offenbarte. Die Abende verbrachte ich mit Vorliebe am Stand, den Blick auf das Meer gerichtet, dessen sanfte Wellen mir eine unglaubliche Ruhe vermittelten. Auch der Sand, der im Anschluss nicht nur in meinen Schuhen zu finden war, konnte mir nichts von dieser tiefen Erfahrung nehmen. Ab und zu kam es vor, dass am Strand Feierende mich involvierten, obwohl ich eher in den Himmel blickte und mich mit den Geräuschen des Meeres in meine eigene Welt zurück zog. Schon bald fiel mir auf, dass bei der Zusammenkunft am Stand das immer gleiche billige und vor allem schlechte Bier ein Stammgast war. Auch wenn es nicht hochwertig war, und fern der gewohnten Standards, so war wenigstens das vegan.

Nächte am Strand haben etwas magisches, das Band der Milchstraße wirkte sich, so redete ich es mir jedenfalls ein, auf die Menschen aus, die ebenfalls verbunden waren, ohne sich zuvor jemals gesehen zu haben. Nicht mal die Sprache verstand ich, und doch konnte ich der Musik, ob per Hand gemacht oder abgespielt, viel abgewinnen, wenngleich die brüchigen Stimmen der jungen Menschen mich eher berührten. Das Flackern der Flammen des Feuers im warmen Sand, die Geselligkeit und das Meer, das waren Dinge, die mich fort tragen konnten.

Fotos machte ich keine und auch auf Kontakt verzichtete ich. Es gab keine E-Mails, keine Nachrichten per Messenger, nur Postkarten mit wenigen Worten in meiner Handschrift. Meist teilte ich den Empfängern meiner Postkarten meine Gedanken mit, die ich hatte, wenn ich an sie dachte, wann auch immer es war. Keine albernen Grüße und auch keine Berichte, manchmal nur ein einzelner Satz, der einsam wirkte. Die letzte Postkarte war für Amalia, ich teilte ihr ein Datum mit, eines, an dem sie sich mir beweisen durfte. Recht häufig dachte ich an diese Frau, die sich immer wieder, die Stille durchbrechend, in meine Gedanken schlich, schweigend.
Zu Hause angekommen, einige Abende in der Gesellschaft von Silvia später, zeigte der Kalender das von mir auf der Postkarte notierte Datum. Ich zog mich zurück, ließ Erwartungen und Vorbehalte hinter mir. Allein ging ich am späten Nachmittag zum Club, bereitete mich und die Umgebung vor. Man ließ mich in Ruhe, Henry, der immer anwesend war und jederzeit bereit für eine Unterhaltung war, begrüßte mich nur kurz. Er kannte meine Eigenheiten wie auch mein Vorhaben, so dass ich mich ungestört in der ersten Reihe vor der Bühne in einem bequemen Sessel niederließ.

Der Zeitpunkt war richtig, und auch der Ort. Ich wählte die Öffentlichkeit, traf mich mit ihr im großen Saal. Der Raum, den jeder betrat, der unseren Club aufsuchte. Meine Platzwahl ließ zu, dass meine Aufmerksamkeit einzig der Person vor mir galt. Die Welt um mich herum verließ ich und zwang zugleich Amalia dazu, diese im Blick zu haben. Sie stand unter Beobachtung, nicht nur unter meiner, jeder hatte diese Gelegenheit dazu. Dieser Aspekt machte es reizvoller, für mich.
Amalia beendete meine Imagination der Erinnerungen, sie suchte mich auf und kniete sich wortlos vor mich. Es gab keinen Ablaufplan, den ich ihr vorgab, mir ging es einzig um ihr Selbstverständnis und um das, was sie einzigartig machte. Nur den Blickkontakt hatte ich ihr untersagt, denn nur mir selbst war der Genuss des Gegenübers vorbehalten. Nicht nur meine Reaktionen enthielt ich ihr, auch meine Sprache.

In der Umgebung hatte ich Möglichkeiten erschaffen, Dinge, die sie verwenden konnte. Die Pflicht der Beweiserbringung nahm sie ernst, ihr war klar, dass die nächsten Minuten entscheidend waren. Für sie, ebenso wie für mich selbst.
Viele Worte haben wir bereits ausgetauscht. Der pervertierte Hedonismus war so bekannt, wie auch die Sorgen des Alltags, der Dinge, die umgebend einnehmend waren. Als Menschen haben wir uns erschlossen, mit den Abgründen sowie der Eigenheiten unserer selbst Bekanntschaft gemacht. Wir glichen uns, und im Verlauf ebenso an. Es reizte uns beide, jeden von uns auf die ganz eigene Art. Die Widersprüche und Gegensätze zogen sich an, waren Bedingungen füreinander, für uns. Ich konzentrierte mich auf sie, unterband mein Denken.

Sie wirkte verloren, schien den Anfang nicht zu finden. Die Stille des viel zu großen Raumes schüchterte sie ein, handlungsunfähig kniete sie und blickte auf den Boden. Bis auf eine Geschichtsmaske war sie vollkommen nackt, ich nahm ihren Körper wahr, folgte ihren Konturen, konstruierte ihr Abbild in der Welt, die im Hintergrund verschwamm. Erst nachdem ich die Skizze im Geist vollendet hatte, startete ich die Uhr, die ihr 20 Minuten Zeit gab. Zeit der Bewährung oder Zeit des Scheiterns, es lag ganz bei ihr.

Hörbar atmete sie tief ein und richtete sich auf, kam auf mich zu und blieb einen Meter vor mir stehen. Sie passte sich mir an, positionierte sich in meiner Höhe, so dass ich gerade zu auf sie blicken konnte, auf ihren Körper, den sie mir offenbarte. Ihre Augen schloss sie und präsentierte mir die Zugänglichkeit ihres Mundes. Ihre Selbstdarstellung begann damit, dass sie sich selbst reduzierte, auf die körperlichen Möglichkeiten selbst, auf die Verfügbar- und Nutzbarkeit ihrer menschlichen Gestalt. So fuhr sie auch fort mit ihren Brüsten, die sie mir anpries. Ganz zentral zeigte sie dabei, dass ihre Brüste, speziell ihre Brustwarzen, für die Schmerzzufügung geeignet waren. Hemmungslos und brutal, der Genuss nur als Schimmer im Hintergrund, dehnte sie nicht nur das Gewebe, sie drückte zu. Ganz plötzlich veränderte sie ihre Position, drehte mir den Rücken zu und reduzierte sich wieder auf die pure Nutzbarkeit der weiteren Körperöffnungen. So wie sie ihren Mund präsentierte, mit beiden Daumen, mit denen sich Amalia selbst öffnete, zeigte sie mir ihre Scheide und im Anschluss ihr Rektum. Ob diese Präsentation aus ihr selbst entsprang, oder ob sie nur alte Muster aufnahm, war nicht eindeutig.

Nicht nur ich hatte sie ergründet, sie auch mich, so dass ihre nächste Handlung zu erwarten war. Statt der Riemen, die sie wochenlang trug, mit denen sie sich von Anfang an von den anderen Objekten abhob, entschied sie sich für Ketten, die ebenfalls auf dem Boden lagen. Amalia prüfte die Längen und traf schnell eine Entscheidung. Die Lethargie, die Anfangs regierte, war vollkommen verschwunden. Sie agierte schnell, ließ die Handlungen aufeinander folgen, so dass es für mich ein Schauspiel wurde. Das Einfädeln der Karabinerhaken in ihre beringten Schamlippen erfolgte zügig, sie verband die Ketten mit dem Ring auf den Boden, von denen es unzählige gab. Jeder Sitzmöglichkeit wurden Möglichkeiten der Befestigung geboten. So sortierte der Club die Mitglieder, und diese sich selbst und auf diese Weise wurde eine natürlich unnatürliche Ordnung geschaffen, konstruiert und unumstößlich. Dieser Einordnung unterwarf sich auf Amalia auf ihre ganz eigene Art. Die gewählte Ausgangslage war schwierig, da diese das Erheben, welches sie anstrebte, unterband. Sie gewann meine Aufmerksamkeit, weckte aber auch meinen Anspruch der Makellosigkeit des Ablaufes.

Dieser Moment war ganz entscheidend für mich und ich lehnte mich zurück, nahm ihre Körperhaltung wahr und wartete auf die Zukunft, die viel zu langsam auf uns zu kam. Ihre Füße standen perfekt, ihr Becken war in einer Linie mit dem Ring unter ihr und ihre Beine, ihre Oberschenkel, waren parallel zum Boden ausgerichtet. Sie wusste genau, wie sehr mich diese Symmetrie ansprach. Nachdem sie ihre Arme hinter ihrem Rücken versteckte, erhob sie sich. Ausschließlich die Kraft in ihren Beinen nutzte sie, fließend, gleitend, richtete sie sich auf. Das Klirren der Ketten, die sich wie Amalia selbst vom Boden entfernten, war die Hintergrundmusik ihrer Bemühungen. Auch wenn sie zitterte, die Anstrengung war deutlich zu sehen, fuhr sie fort, richtete sich immer weiter auf. Dabei trat ihr Gehorsam in Verbindung mit ihrem Masochismus hervor, ich ergründete ihre Disziplin und ihre Schamlippen dehnten sich weiter und weiter. Sie wurde langsamer, die körperlichen Umstände stellten ein Hindernis dar, welches sie selbst überwinden wollte. Sie stöhnte und kämpfte, ging weiter und weiter. Sie schien in ihrer Welt versunken zu sein, ihr Kopf lag im Nacken und ihre Laute nahmen zu.

Da ich schweigen vorzog, griff ich ein. Kurz stoppte ich die Zeit und nahm mir den aufblasbaren Knebel vom Tisch. Amalia hielt inne, die Augen geschlossen. Das veranlasste mich dazu ihre Lippen zu berühren, die nicht von der Maske bedeckt wurden. Diese Unterbrechung verunsicherte sie, schließlich aber öffnete sie den Mund und ich führte ihr die Mundbirne ein. Da sie mir half, mich dabei aktiv unterstützte, störte ich sie nur kurz. Mit Klebeband verschloss ich ihren Mund und pumpte den Knebel auf. Sie nahm es einfach an, jedoch presste sie ihre Augenlider zu. Ich übertrieb es, aus zwei Gründen: Zum Einen strafte ich sie und zum Anderen wollte ich ihr mittels Ausweglosigkeit ihren Abgrund aufzeigen. Ich setzte mich, aktivierte die Uhr erneut, eine einfache Schachuhr aus Holz, die nach einem lauten Klick die Sekunden weiter zählte. Sie hatte diese Aufgabe selbst gewählt, und auch wenn sie sich bezüglich der Länge verschätzte, sie musste es beenden. Nach meiner Unterbrechung war sie deutlich unaufmerksam, ihre Haltung verlagerte sich auf eine Seite. Jeden Millimeter erarbeitete sie sich, was mich dazu veranlasste, ihre Schieflage zu akzeptieren.

Der Schmerz, den sie deutlich fühlte, vereinnahmte sie und still war sie nicht, nur deutlich gedämpfter. Ihre Schamlippen waren unnatürlich gedehnt, der Karabiner fasste im breiteren oberen Bereich ihre Ringe auf beiden Seiten zusammen. Die Widernatürlichkeit zeigte sich auch bei den Ringen selbst, es sah aus, als wollten diese austreten – das Fleisch, was sie hielt, verlassen. Noch stand Amalia nicht, das Martyrium war nicht vorüber, sie zwang sich selbst dazu, zitternd, stöhnend und teilweise wimmernd. Die fließenden Bewegungen waren längst vergangen, sichtbar nahm die Dehnung nicht zu. Die Haut war vollkommen weiß, die Beanspruchung enorm und Amalia tat alles dafür, um es zu beenden. In die stehende Position ging sie plötzlich mit einem Ruck, sie hatte die Hürden ihrer Vorbehalte überwunden, wollte ihren Körper nicht langsam überzeugen, sondern die Aufgabe erfüllen, in diesem Moment. Sie litt unter den Schmerzen, den Kopf hatte sie wieder in den Nacken gelegt und ließ sich von ihrem Hormonen überfluten. Ihre Überwindung und die Hingabe überzeugten mich, wenngleich mir ein Durchgang nicht reichte. Wahre Disziplin, wie ich sie verstand, bedeutete, dass sie bis zum Erreichen meines Überdrusses diese Handlung hätte wiederholen müssen. Doch die Zeit hinderte uns daran und ich lehnte mich wieder zurück. Die Spannung der Zukunft, ihrer Ideen, elektrisierte mich. Den Tisch neben mir konnte auch Amalia erreichen, wenngleich sie nicht alles erreichen konnte. Ihren Ort freilich konnte sie nicht verlassen, so beugte sie sich vor und nahm das Desinfektionsmittel. Erst reinigte sie ihre Hände, dann folgte ihr Schambereich. Flüchtig schaute sie auf die Uhr, dabei erkannte ich die Tränen in ihren Augen, die durch die spärliche Beleuchtung auf der Maske glänzten. Dieses Zeugnis verzauberte mich, ich genoss die Tränen meines Gegenübers schon immer.

Diese kleinen Zugeständnisse der Verletzlichkeit, auch auch die des Genusses, verführten mich, trieben mich an und schenkten mir die Gewissheit des unmissverständlichen Vertrauens. Dass eine so kleine automatische Reaktion eine so große Wirkung hatte, begriff ich in diesem Moment, ich war ihr nah gekommen, sie ließ diese Nähe zu, die brannte. Meine Lust loderte, meine Gier war entfacht und meine Entscheidung getroffen. Ein einfaches ja, ein kleines Wort, welches Welten auslöschen konnte, war die Antwort auf die Frage, die noch gar nicht gestellt worden war.

Amalia hingegen, ganz in ihrer Welt versunken, setzte die Nadel an. Sie wählte nicht irgendeine Stelle, sondern die Empfindlichste. Die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen mündete darin. Die schräge Spitze der Kanüle thronte drohend auf ihrer Haut, die sich vom gedehnten Fleisch daneben abhob, nicht nur farblich. Sie hatte ihren Kitzler befreit und hielt ihn fest, dehnte auch diese Haut und suchte nach Mut. Nachdem sie ihn fand, schob sie die Kanüle durch die Haut. Schneidend glitt sie durch das Gewebe, so, wie ich es kannte, abermals gesehen und selbst durchgeführt hatte, erreichte mich das nicht. So dass ich mit meinem Blick zu ihrem Gesicht wechselte. Die Maske trug sie, damit mich ihr Gesicht nicht ablenkte, diese Entscheidung betreute ich just in diesem Augenblick. Nur die Augen verdeutlichten das Schauspiel, die Tränen schlossen sich zusammen, nahmen Abschied und hinterließen die Spuren in Form kleiner Flüsse, die sich vom Material lösten, um den Boden zu finden.

Ihr Fehler, dessen war ich mir gewiss, war, dass sie sich zu viel Zeit nahm, viel zu langsam die Nadel führte. Nicht nur Blut konnte dadurch schneller austreten, die Pein maximierte sich, Schmerzreize stapelten sich auf und unterbanden die Fortführung der Handlung indirekt. Auch das hinderte sie nicht, die Spitze trat auf der anderen Seite aus und erst als sie vollkommen durchgeschoben war, hörte sie auf. Ihre Arme legte sie wieder hinter ihren Rücken und ließ zu, dass ich ihr Bild genoss. Als ich in ihr Gesicht blickte, sah ich, dass auch sie mir in die Augen sah. Dieser Blick, eine Ansammlung ihres Innersten, Angst, Gier, Schmerz und Mut, gemischt mit Wut und Kraft, umhüllt von Willen und Verzweiflung, nahm mich gefangen. Reglos stand sie da und las mein Gesicht, nun sie blickte in mein Innerstes und schloss Freundschaft mit meiner Gier.

Die Zeit war längst abgelaufen, doch ich löste mich nicht. Als meine Erregung abgeklungen war, fragte ich sie: „Was bist du?“
Sie antwortete sofort, die Laute, die sie verzerrt von sich gab, entsprachen ihrer selbst gewählten Bezeichnung. Verdeutlicht durch die Laute des A und der O.
„Willst du mehr?“, fragte ich sie und ihr Nicken stimmte zu. Sie wusste nicht was, aber sie war zu allem bereit. Ich stand auf, stellte mich neben sie und entfernte das Klebeband, das ich wahllos auf ihren Körper hinterließ. Meine linke Hand legte ich auf ihrer Stirn ab, sanft veranlasste ich sie, den Kopf wieder in den Nacken zu legen. Dann nahm ich den Blasebalg und pumpte ihren Knebel weiter auf. Dadurch, dass er durch ihren unbedeckten Mund wieder entweichen konnte, drang er so Stück für Stück, Stoß für Stoß, langsam aus ihr heraus, um am Ende hastig diesen Mundraum zu verlassen. Die Maske war von ihrem Speichel benetzt, die langen Fäden klebten daran. Ansehnlich war sie nicht, aber unbändig ihre Lust. Meine Hand wanderte zu ihrem Intimbereich, dort legte ich einen Finger oberhalb und unterhalb der Nadel ab, um so einen Druck aufzubauen. Mit dem Daumen strich ich leicht über ihre Klitoris, Amalia atmete tiefer. Ganz leicht stimulierte ich sie, baute damit ein Verlangen auf, eines, was ich nicht zu erfüllen versuchte. Noch Niemandem, der sich mir unterwarf, schenkte ich diese Art der Erleichterung. Und es lag auch nicht in meiner Absicht, dies nun zu tun. Viel eher drängte ich Amalia an den Rand ihrer Existenz, baute mit jeder Berührung das Verlangen auf, um es schlagartig zu zerstören. Die Abhängigkeit und die Willkür waren alles, was sie davon behalten sollte, so hörte ich auf. Ihr Blick flehte, sie zappelte leicht. Ich suchte die Nähe ihres Ohres und sagte leise: „fo***e präsentieren“. Die erlernten Inhalte waren noch zugänglich, die bekannten Worte bewirkten noch immer das sofortige Agieren ihrerseits. Denn augenblicklich bewegte sie sich, legte sich auf den Rücken und stützte das Becken ab. Ihre Beine öffnete sie waagerecht, genau so, wie sie es unzählige Male zuvor tat. Aber statt mich nur mit meinen Blicken zu bedienen, setzte ich mich und legte meine Schuhe auf ihren Oberschenkeln ab. Sie gewährte mir einen perfekten Blick, die Kanüle war auf der Unterseite vollständig ausgetreten und glänzte im spärlichen Licht, wie ihre Tränen zuvor.
Wieder dehnte ich ihre Zeitwahrnehmung, quälend lange hielt ich sie in dieser Position. Da in unserem Club absolute Offenheit herrschte, stießen ab und an Leute zu uns. Auch sie sagten nichts, schauten nur nach, wer zu Gange war und was passierte. Und es passierte nichts, meine Schuhe lagen auf ihren Oberschenkeln und sie präsentierte sich still. In der Zwischenzeit schrieb ich einen Brief für sie, jede Formulierung wählte ich mit Bedacht. Erst im Anschluss entfernte ich die Kanüle und versorgte die Wunde. Ihr Blut, welches nach dem Ziehen austrat, versiegte schnell.

Ich erlöste sie mit einem leichten Schlag auf die offene Scham, woraufhin sie ihre Position veränderte und die Verbindungen zu ihren Schamlippen nacheinander löste. Bis sie wieder stand, brauchte sie unglaublich lange. Ihre Trägheit, die ich ihr abtrainiert hatte, war zurückgekehrt.
Auf dem Tisch lag der geschriebene Brief, den ich ihr gab. Dann ich entfernte ihre Maske, strich über ihre Wange und sagte ihr: „Du hast bestanden. Weitere Anweisungen und Details kannst du dem Brief entnehmen. Ich löse mein Versprechen ein und gewähre dir 48 Stunden unter meiner Herrschaft. Arbeite an deiner Kondition, du wirst sie brauchen.“

Traurig blickte sie mich an und nahm den Briefumschlag entgegen. Auch wenn ich mich nur schwer trennen konnte, ihr Gesicht fesselte mich mehr als jemals zuvor, ging ich in den Außenbereich des Clubs. Die Luft war warm und draußen waren einige Leute, die beisammen unter den bunten Lichtern des Pavillons saßen und miteinander sprachen. Ich brauchte noch Zeit für mich, um die Erfahrung mit Amalia zu verarbeiten. In Gedanken blickte ich in den Himmel und vermisste die Sterne, die ich in Kroatien sah.

„Interessante Show“, wurde ich von Henry angesprochen, der seine Pause im Außenbereich machte und dabei rauchte. Ich drehte mich zu ihm und musste lächeln, dann antwortete ich: „Es war keine Show, nur die Eignungsprüfung.“
„Meinetwegen auch das“, sagte er und nahm einen Zug bevor er fort fuhr, „und doch wirkte es eingespielt. Ihr wart harmonische Gegenteile, wenn du verstehst, was ich meine.“
„Ja, zwangsläufig zumindest. Es wird Zeit, dass ich mich mit ihr auslebe und aktiv werde. Meine Reservierung steht noch?“, hakte ich nach, da Henry den Überblick über die Buchungen hatte, auch wenn es nicht in seinem Verantwortungsbereich lag.
„Ja, jedenfalls laut Buchungssystem. Aber Kerstin hat sich bereits beklagt, du solltest dich auf einen Raum festlegen“, verriet er mir und ich nahm ihm die Zigarette aus der Hand. Nach einem Zug gab ich sie angewidert zurück und antwortete ihm: „In einer Woche kann ich erst bestätigen, dann weiß ich mehr darüber, was passend ist.“
„Ich muss wieder rein, Kundschaft an der Bar. Komm später noch mal vorbei“, bat er mich, drückte seine Zigarette aus und ließ mich allein. Nur selten und in besonderen Momenten fiel ich in alte Verhaltensweisen zurück. Als ehemaliger Raucher ekelt mich der Geschmack von Zigaretten nur noch an, zugleich bestätigt mir die Abscheu die Entscheidung. Und nicht nur in dieser Hinsicht. In Gedanken versunken, setzte ich mich auf die kleine Holzbank neben den Eingang und schaute weiter in den Himmel, noch immer suchend.

„Schön dich mal wieder hier zu sehen und auch in Aktion“, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ein bekanntes Lächeln erkannte ich und eine warme Hand suchte meine.
„Hallo Robert, schön auch dich zu sehen“, sagte ich und blickte ihm tief in die Augen. Auch er war ein ehemaliges Objekt, mit dem ich immer mal wieder Kontakt hatte.
„Machs“, bat er mich ganz leise und ich erfüllte ihm den Wunsch. Er beugte sich zu mir, mit meiner Hand fuhr ich seinen Hals entlang, strich über seinen Kehlkopf und meine Reise endete im Nacken, wo ich seinen Haaransatz ergriff. Mit festem Griff führte ich seinen Kopf über meine Schuhe, dann ließ ich los und Robert ging von selbst auf die Knie und küsste sie. Als er mich im Anschluss anblickte, lächelte er zufrieden und setzte sich wieder zu mir. Dieses Ritual hatte sich zwischen uns verselbständigt, woran wir beide Gefallen fanden.

„Geht es dir gut?“, fragte ich und er wirkte zufrieden.
„Ja, sehr gut und Janine geht es auch bestens. Auch wenn wir im Moment wenig Zeit zusammen verbringen, sie ist oft auf Dienstreise. Aber es ist noch immer schön. Eigentlich wollte ich nur kurz was trinken, um die Langeweile des Jobs los zu ertränken. Und da habe ich dich gesehen mit der Frau. Du machst mir noch immer eine Gänsehaut“, gab er lächelnd zu. Ich sah ihn an, seine Zufriedenheit und das Glück teilte er auch mit den Augen mit.
„Gänsehaut, eine sehr schöne Reaktion“, stellte ich fest und berührte seine Arm neben mir, fuhr mit den Fingerspitzen über seine Haut und erlebte mit, wie sich seine Haare erneut aufstellten. Es wirkte beinahe so, als würde ich ihn elektrisieren.
„Sehnst du dich zu mir zurück?“, fragte ich ihn, als ich wieder von ihm abließ.
„Nein, aber ich sehne mich nach dem Gefühl, dass ich mit dir verbinde. Die Ruhe, das Nichts, ab und an will ich dahin zurück. Das heißt aber nicht, dass ich das erneut erleben will. Erstens bin ich körperlich nicht in der Lage, aber auch geistig nicht. Ich glaube, dass ich nicht durchhalten könnte bis zu dem Punkt, ab dem ich abschalte. Es würde mich wohl vernichten, entweder würde ich durchdrehen, oder zum Erliegen kommen. Beides sind Zustände, die ich nicht haben will“, sagte er und hörte auf. Ihm, und somit auch allen anderen Objekten, hatte ich verboten Fragen zu stellen im nachfolgenden Kontakt. In seinem Gesicht konnte ich jedoch erkennen, dass er mir die Frage nach dem ‚warum‘ stellte. Mein Lächeln war Antwort genug, mehr gab ich nicht preis und Robert war mit der Deutung beschäftigt. Unser Gespräch endete an dieser Stelle und Robert suchte meine körperliche Nähe, ganz nah saß er neben mir und schaute sich um. Gedankenverloren legte er seine Hand auf meinem Oberschenkel ab, ich ließ ihn gewähren.

Aber auch diese Ruhe währte nicht lang, schon bald kniete sich Amalia vor uns auf den Boden. Robert stellte sich vor und sie sprachen leise miteinander. Amalia hatte sich frisch gemacht, ihr Seifengeruch verriet, dass sie duschen war und ihr Kleid, gehalten in einem dunkeln Rotton, heuchelte Normalität. Es war zu viel davon, ich durchbrach sie: „Hocken!“
Augenblicklich setzte sie diese Anordnung um, nahm die Position ein, die sie als Objekt erlernt hatte. Neu war, dass sie ihr Kleid sortierte, bevor sie die Arme hinter den Rücken nahm.
„Was habe ich diese Haltung gehasst“, teilte mir Robert mit und schaute Amalia anschließend an. Ganz langsam verstand er, wenngleich sich noch mehr Fragen ansammelten. Er hielt sich zurück, weswegen ich ihm den Sachverhalt erklärte. Amalia ließ ich außen vor, sie verblieb in der Position und hörte zu. Lange redeten wir nicht, zu spät wollte ich nicht nach Hause, weswegen ich den Club recht bald verließ. Mit Amalia sprach ich nicht direkt, zum Abschied durfte sie wie Robert meine Schuhe küssen.

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Ich will mehr! Ich brauche mehr! Mehr von was weiß ich, Hauptsache mehr. Aufmerksamkeit, nur deine. Betrachte mich, genieße mich, führe mich. An meine Grenzen, an die Grenzen des Möglichen, an den Rand meiner Welt. Stoß mich in den Abgrund, in den ich allein nicht finden kann. Zwing mich dazu, mich mir zu stellen, um mich dir stellen zu können, um mehr zu bekommen, um mehr zu erleben und viel mehr zu empfinden. Mein Herz bleibt stehen, bei jedem deiner Worte, mein Körper reagiert auf dich, führt aus, jeden noch so absurden Befehl. Ich will mehr!


Um Amalias Vorlieben kennenzulernen, hatte ich ihr aufgetragen, mir täglich erotische Filme zu senden musste. Gemeinsam, sie hockte wie bekannt, schauten wir uns diese Filme per Videokonferenz an und sie musste mir erklären, was sie daran faszinierte. So konfrontierte ich sie zum Einen mit der Lust und verstand zum Anderen, worauf sie sexuell reagierte. Die meisten Filme spielten sich in Verliesen, in Kellern und ähnlichen Einrichtungen ab. Inquisitionen, Folter und dergleichen zeigte sie mir, aber auch eine andere Seite, die sich im medizinischen Bereich abspielte. Aber auch dort waren Szenen der Folter tragend, nur mit anderen Hilfsmitteln. Ich verstand dadurch, warum sie die Handlungen in ihrer Präsentation wählte.

Amalia war eine Frau, die von der Erniedrigung betäubt wurde, um jede Form von Schmerzen zu ertragen. In diesem Modus begriff sie sich nicht als Frau oder Mensch, sondern als Fleisch, das Leid zum Leben benötigte. Ihr Masochismus war mir bewusst, seine Tragweite jedoch erstaunte mich immer wieder. Mir schien, dass die Härte von Film zu Film zunahm und sie mir immer mehr anvertraute. Ersichtlich war, dass sie ihr Leben als Sklavin vermisste. Sehr viele Filme befassten sich mit der Abrichtung, Konditionierung und Überprüfung von Frauen. Sie sagte, dass ihr diese Aufgaben fehlten, sie nichts gehabt hätte, mit dem sie an sich selbst arbeiten konnte. Amalia erlebte eine Ruhelosigkeit, die sehr an ihr nagte. Mein Plan schlug um, denn statt durch die Erotik Amalias Lust anzuheizen, wuchs ihr Frust ständig. Auch wenn es nur elf Videos waren, schon bald hatte ich ein Bild von ihr, das es umzusetzen galt. So trug ich ihr auf, den Gang auf Ellenbogen und Knie zu erlernen. Ich machte ihr deutlich, dass ich sie 48 Stunden lang auf diese Art halten wollte. Sie sollte wehrlos unter Schmerzen sein, auf ihren Körper reduziert sein. Letztendlich setze ich das Bild um, was ich durch ihre selbst gewählten Bezeichnung ‚Masofo***e‘ sah. Mehr als den Hinweis erhielt sie nicht, das reichte auch aus.

Auch wenn wir die Videos nicht mehr besprachen, so redeten wir miteinander über ihre Sexualität. Sie teilte mir ihre Fortschritte mit und zugleich öffnete sie sich total. Auch wenn es unangebracht war über vergangene Beziehungen zu sprechen, ließ sie mich daran teilhaben. Die Gründe, weswegen sie nicht hielten, hatten wir bereits geklärt. Mir war wichtiger, wann sie wirklich zögerte und aus welchem Grund. Denn nach all dem, was ich sah, was sie mir mitteilte, empfand ich sie als nahezu tabulos. Reine Zeichen der Erniedrigung blockierten sie, die Aufnahme von Urin war ihr nicht ohne weiteres möglich. Sobald sie zur Strafe geschlagen wurde, wandelte sich die Strafe in Genuss um, wodurch es ihr nicht möglich war, dieses Verhalten abzulegen, da es verstärkt wurde. Die einfachsten Prinzipien wurden bei ihr von ihr missachtet, wodurch sie langfristig damit zu kämpfen hatte. Meine eigenen Erfahrungen mit ihr zeugten davon, dass sie durchaus in der Lage war unerwünschte Verhaltensweisen aufzugeben. Bei ihr waren einfach nur mehr Schmerzen und ein enormer dauerhafter Druck notwendig, um eine Strafe effektiv erscheinen zu lassen. Eine Überlagerung von Schmerzen machte sie sehr schnell fügsam und auch gehorsam. Zudem musste man bei ihr auf die Körperregion achten. Hiebe auf die Beine oder den Po konnten ihren Masochismus nicht bezwingen. Ihre Scheide hingegen schon, was ihre Selbstbezeichnung indirekt selbst bestätigte.

***

Die Tage verstrichen langsam und doch erreichten die Sekunden, versammelt in Minuten und Stunden, den Tag, auf den nicht nur ich wartete. Mir selbst ging es nicht nur um dumpfes Ausleben, ich wollte neue Seiten in mir selbst erleben und anderes zu bestätigen versuchen. Transformationen, die vollkommene Verweigerung der Realität, dem Bekannten und der allgemein üblichen Normalität, wollte ich erleben. Nicht nur sinnlich, durch das, was ich als Bild erwählte, sondern vor allem mein Empfinden wollte ich tiefer ergründen. Ich verließ die mir bekannten Bilder und suchte neue, die sich optisch entfernten, aber dem Prinzip treu blieben. Ich erschuf meine eigene Vision eines Tierspiels, um den gängigen Begriff aus dem Wege zu gehen, und konnte damit auch Amalia einbinden.

Mit meinen persönlichen Dingen sowie Kleidung zum wechseln, machte ich mich nach dem Mittagessen auf, um den Club zu besuchen. Da es noch am Tage war, war ich wieder mit Henry allein, jedoch suchte ich kein Gespräch. Er teilte mir mit, dass sie bereits anwesend war und sich vorbereitete, dabei beließ ich es und suchte den Außenbereich auf. In Gedanken sortierte ich mein Vorhaben und erlebte eine gewisse Vorfreude auf ihren Anblick.

Erst nachdem mein Smartphone mich erinnerte, nahm ich meine Tasche und ging in das Verlies, was ich für dieses Treffen als Örtlichkeit gewählt hatte. Oft war ich dort nicht, der Keller, übersät von Gitterstäben, war vorher keiner meiner bevorzugten Räume.
Als ich die Kellertür öffnete, was eher einer Pforte ins Mittelalter entsprach, war ich angekommen. Ich ließ mich auf das Setting ein, war bereits mehrfach zu dieser Tür gegangen, um Neues zu entdecken, wie auch in diesem Moment.

Der Kellerbereich war weitläufig, die Decke war etwas tiefer, was dem Raum, dem Gewölbe, mehr Weite bot. Es wirkte fast so, als hätte jemand versucht ein Quadrat zu stauchen, dessen Raum die Flucht in alle möglichen Richtungen nahm. Darin verborgen Zellen, mit bodenlangen Stäben und Käfigen in ihnen. Stahl und Stein erzeugten eine ganz eigene Stimmung, die durch die Illusion des Alten noch verstärkt wurde.

Amalia kauerte in einem Käfig, in der Zelle, die ich ihr zugewiesen hatte. Sie reagierte auf meine Schritte, schaute zu mir, aber bewegte sich nicht. Mit ihrem Körper füllte sie den Raum in Gänze aus, passte sich an das Platzangebot an und sah mir direkt in die Augen, als ich die Zellentür öffnete. Sie war vollkommen nackt und hielt bereits die Körperhaltung, die in den kommenden zwei Tagen ihr Standard werden sollte, ein.
„Bist du bereit?“, stellte ich ihr die Erste und letzte Frage für die kommende Zeit. Sie antwortete versetzt, es schien als wären ihre Zweifel zurück, jedoch erlöste sie mich mit ihrer Antwort: „Ja.“
Mit diesem kleinen Wort erteilte sie mir die Freigabe und ich setzte mich auf meinen Stuhl. Den Raum hatte ich vorbereitet, im Zentrum stand meine Sitzgelegenheit und Dinge, mit denen ich mich versorgen konnte. Unter dem Tisch, versteckt durch ein Tischtuch, stand mein bestelltes Wasser. Alles war vor Ort, weswegen ich mich niederließ und Amalia ansah.

„Bei Fuß“, wies ich sie an und sie bewegte sich hastig auf mich zu. Die Tür zu ihrem Käfig stand offen, so dass sie nicht behindert wurde auf ihrem Weg zu mir, zu meinen Füßen. Noch war sie nicht vorbereitet, aber dies war absehbar nicht mehr lange der Fall. Auch vor mir verblieb sie in der Haltung, die ich mir genau ansah. Noch kontrollierte sie die Körperspannung und hielt sich gerade, ich war darauf gespannt, ab wann sie diese Vorgabe vernachlässigen würde, und ein Teil in mir genoss diese Vorfreude.

„Männchen“, war die nächste Aufforderung und Amalia setzte es um, auf den Knien stehend, erhob sie den Oberkörper, ließ die Arme angewinkelt und streckte sie nach vorn. Ganz so, wie es Hunde gern taten, um etwas zu erhalten. Auch Amalia erhielt etwas, nicht nur die Bandagen, die ihre Gelenke schützen sollten, auch das Tape nutzte ich, um ihren Bewegungsspielraum zu manifestieren. Ein Strecken der Arme verhinderte ich, im angewinkelten Zustand, den Unterarm an den Oberarm gedrückt, verband ich ihre Gliedmaßen.

„Platz“, wies ich sie an Amalia kämpfte mit der Umsetzung. Ohne die Arme zu verwenden, war dieser Befehl nur schwer umsetzbar für sie. Auch wenn sie Zeit zum üben hatte, manches war einfach schwierig für sie, da meine Bedingungen galten.
Nachdem sie endlich entsprechend saß, die Beine perfekt angewinkelt und ihre Scheide mit Bodenkontakt, setzte ich Markierungen an ihren Beinen, um ihr anschließend den Befehl zu geben, sich auf den Rücken zu legen. Erst in dieser Position konnte ich mit ihren Beinen so verfahren, wie zuvor mit den Armen. Ihre Arme und Beine waren vollständig bedeckt von diesem weißen luftdurchlässigen Gewebeband. Damit meine Vorgabe länger halten konnte, nahm ich festes, undurchdringbares graues Band und verstärkte alle Bereiche. Dadurch konnte ich Folgeschäden verringern und ihre Haut schonen, der Klebstoff des undurchlässigen Gewebebandes war nichts, womit sie langfristig Kontakt haben sollte.

Ihre Gliedmaßen waren in der Position, in der sie bleiben sollten, aber fertig war ich mit ihr noch nicht. Noch lange nicht, denn ihrer Selbstbezeichnung wurde sie nicht gerecht. Dem widmete ich mich und nahm das weiße Gewebeband, welches ich unbewusst vorsichtig durch die Ringe an ihren Schamlippen zog, um wieder das Bild zu erhalten, welches wir beide kannten, nur aus anderen Perspektiven. Ich spannte ihre Schamlippen auf, befestigte die Streifen, die ich durch die Ringe zog, an ihren Oberschenkeln, so dass nichts verborgen blieb. Der Scheideneingang, ihre Klitoris, alles offenbarte sich deutlich in jeder Position. Kein Schutz, nur absolute Reduzierung auf die Region zwischen ihren Beinen, für mich so sichtbar, wie für jeden anderen auch.

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Ich hasse den Namen! Und doch bin ich nur das, du machst mich dazu, ich mache es. Kann ich in deiner Gegenwart mehr sein als das? Nein.

Ich gab ihr einen Moment der Ruhe, fuhr mit den Fingern ihrer Haut entlang, vom Bauch aus zu ihren verkürzten Beinen. Sie sah mich an und lächelte, konnte diesen Berührungen etwas abgewinnen, was nicht nur das Bekenntnis unserer hemmungslosen Vorstellungskraft und Gier war, sondern ein Hauch der Zwischenmenschlichkeit, die wir schon bald hinter uns ließen. Noch als ich sie berührte, erinnerte ich mich an die Tiere in Kroatien, die Vielfalt und vor allem Schönheit dieser Wesen in der Freiheit, wenngleich einige dieser deutliche Spuren des Straßenkampfes, meinetwegen auch Waldkampf, wie eine Trophäe trugen. Unabhängig von der äußeren Erscheinung, ob spärliches Fell oder auch Wunden, zeigten sie eine Lebensfreude, die mir als Mensch unbegreiflich schien. Das Überleben selbst war Krieg, für viele von ihnen und doch erschienen sie mir glücklich. Glück ist ein sonderbares Wort, nicht greifbar, nicht fühlbar und nur im Anschluss eine Wertung, der die Mehrheit der Menschen etwas abgewinnen konnten, sich dadurch bestätigt sahen, welche Bestrebung es im Vorfeld auch immer war. Glück blieb immer wage, ein Wagnis aber, das konnte bewusst eingegangen werden und auf ein solches begaben wir uns. Ich und die Frau, die noch als solche erkennbar war und auch blieb. Die Entfremdung unserer selbst, zu der Natur, das zeigte auch unsere Vision. Statt Amalia die Freiheit der kleinen anmutigen Katze zu schenken, verwandelte ich sie in etwas grauenhaftes, etwas wildes und gefährliches, was gefangen gehalten und vollständig eingeschränkt werden musste. Sie wurde zu einer Mischform unbekannter Wesen im Körper eines Menschen, eine Chimäre, welche die Gefährlichkeit des Kerberos, ihrem Bruder, in sich trug. Ihr Geist und ihre Persönlichkeit hingegen waren sanft, aber nur bis zu dem Moment, in dem ihre Lust gewann.

„Beweg dich!“, forderte ich sie auf, damit ich ihren Bewegungsablauf prüfen konnte. Mit den bandagierten Gelenken, ohne den fortwährenden Druckschmerz, war dieser Ablauf tadellos. Nichts schien sie zu behindern, weswegen ich sie wieder zu mir rief. Sie machte Männchen und schaute mich direkt an, wirkte dabei gelassen. Die Chimäre, die vor mir kniete, war gezähmt. Aber das hielt mich nicht davon ab, mit der Gefangennahme fortzufahren. Das Elektrohalsband war mein Mittel der Kontrolle, welches ich ihr um den Hals und die Intensität des Stromschlags fest legte. Unsere Vereinbarung besagte unter anderem, dass sie nur noch Laute von sich geben durfte. Keine Imitation von Gebell, sondern Geräusche, die eindeutig nicht mehr menschlich waren. Wimmern und heulen stand ihr zu, das war mehr als notwendig.
Meine Maßnahmen finalisierte ich, indem ich ihr einen eisernen Ringknebel in den Mund schob. Kein moderner, sondern zweiteilig aus Stahl, der unentrinnbar ihren Mund als Gefahrenquelle ausschloss. Das zahme Wesen arbeitete mit, ließ sich ausstatten und blieb bewegungslos. Nur einige Laute gab sie von sich, als ich die Feststellschrauben anzog. Ihr freundlicher Gesichtsausdruck war fortan verzerrt, die Mundwinkel bedeckt von Stahl, unfähig den Mund vollständig zu schließen. Der dicke Ring, den sie in der Nase trug, war passend, er wirkte nicht wie sonst deplatziert. Ihr Haar war wieder gewachsen, noch hatte sie etwas wie eine Frisur, viel zu ordentlich, viel zu menschlich. Die Umstände richteten es und der Wechsel war abgeschlossen, aber nur technisch. Ich sah noch zu viel menschliches, ihr vertrautes Gesicht, ließ mich nicht los. Um mich zu entfernen, stand ich auf. Amalia reagierte sofort und senkte ihren Oberkörper ab, das Gesicht schaute zu Boden. Auf den Knien blieb sie stehen, präsentierte nur ihre geöffnete Scham. Es gab nichts zu strafen und doch entschied ich mich dafür, sie zu schlagen. Das zahme Wesen hielt ich gefügig, mit einer Riemenpeitsche schlug ich ihren Rücken, half mir dabei, in dieses Spiel einzutauchen. Die Macht, die ich über das Wesen hatte, fühlte ich beim Ausholen deutlich. Es erduldete schweigend, ließ geschehen, was ihm geschah. Auch dann noch, als der Schmerz, den ich verursachte, steigerte. Nicht nur meine Erregung stieg, auch das Wesen genoss merklich. Nur war das nicht mein Anliegen, nur mich hatte ich im Fokus, ich war bereit.

Sie diente mir nicht, sondern trug zu meiner Unterhaltung bei. Auch ich unterhielt sie, mit einem Spiel, genauer mit einem Tischtennisball, den sie zu apportieren hatte und gerade so durch den Knebel passte. Noch schaute das Wesen auf den Boden, erst als es das Klacken des Balls hörte, als ich ihn fallen ließ, reagierte es, blickte sich um und machte sich ohne Aufforderung auf den Weg ihn zu holen. Noch als er sich rollend entfernte, lief es hinterher, stoppte die Bewegung mit dem Kopf und versuchte ihn mit dem Mund aufzunehmen. So geschickt es bei der Verfolgung war, so dumm stellte es sich bei dem Vorhaben an. Der erste Schock durchzog das Wesen, auch das Spiel blieb nicht folgenlos. Mit der Motivation des Erlebten gelang es ihm, den Ball aufzunehmen und zu mir zu bringen. Vor meinen Füßen legte sie ihn ab, legte das Gesicht darauf, um ihn am rollen zu hindern. Erst als es sich sicher war, legte es den Kopf daneben und blickte wieder auf den Boden, ausschließlich auf den Ball. Ich griff nach unten, nahm ihn an mich und ließ ihn erneut springen, deutlich stärker, so dass ich die Kurven, die er in den Raum zeichnete, nachvollziehen konnte. Das Abflachen der Kurve wurde unterstrichen vom steigenden Intervall der Töne, die den ganzen Raum, durch Nutzung einer jeden Fläche, durchzog. Amalias Bewegungen schlossen sich an, ich hörte deutlich, wie sie sich nicht nur entfernte, sondern auch wie sie abbremste, um ihn aufzunehmen. Nicht die Imitation des Spiels faszinierte mich, sondern einzig die Reaktionen von ihr. Sie war bereits vollkommen abgetaucht, während mir das nicht gelang. Gehorsam, das verlangte ich den Objekten ab, war die Triebfeder meines Handelns, die auch in dieser Situation gewann. Statt mich weiter der Illusion meiner Chimäre hinzugeben, mich dazu zu zwingen, wandelte ich es ab. Ich ließ mich von ihrem Gehorsam gefangen nehmen, berauschte mich daran. Noch hatte sie es nicht geschafft den Ball aufzunehmen, nach einem weiteren Stromstoß rief ich sie bei Fuß. Sie machte sich sofort auf den Weg, und ich gab ihr einen neuen Befehl. Zwischen mir und dem Ball ging ich einige Kommandos durch, die sie ausführte. Zeit zum überlegen hatte sie nicht, die Ausführung musste sitzen und sie saßen. Ich wiederholte es, gab Kommando nach Kommando und langsam fand sie den Weg zu mir. Sie war bereits außer Atem, was mich nicht davon abhielt, den Druck zu erhöhen. Ich schickte sie den Ball zu holen und rief sie anschließend zurück. Direkt vor mir ging ich die Kommandos erneut durch, sie machte alles richtig und doch strafte ich sie in ihrem Verständnis. Meine Motivation war die Ungewissheit, in der sie sich befand und die ich ausnutze. Mit dem Viehtreiber drangsalierte ich sie, sie erschrak bei jeder Berührung, sie fing an zu wimmern. Ein jaulen entlockte ich ihr, als ich auch ihre Scheide mit dem Viehtreiber berührte. Noch im Schockzustand sagte ich ihr: „Ball! Ein Versuch.“

Amalia funktionierte, sie machte sich auf und ich war fasziniert. Sie wirkte so unglaublich natürlich, authentisch und auf ihre eigene Art unberechenbar animalisch. Der Bewegungsablauf deutete auf nichts menschliches, sie ‚lief‘ sehr sicher, als wäre es ihre übliche Methode der Fortbewegung.
Es gelang ihr nicht, ohne den Ball kam sie zurück und ging in ihre Bestrafungshaltung über, ganz automatisch. Sie lag vor mir, auf dem Rücken, die verkürzten Arme und Beine von sich gestreckt und präsentierte mir ihren flachen Bauch. Den Kopf legte sie auf die Seite, ihre Augen waren geschlossen, aus dem Mund rann ihr Speichel. Mir blieb keine Wahl, deutlich länger drückte ich den Viehtreiber auf ihre geöffnete Scheide, sah ihr dabei zu, wie sie auf begehrte. Nicht, um fortzukommen, einzig die pure Reaktion zeigte sich, denn sie versuchte sich nicht zu drehen, um zu entfliehen. Mehrfach wiederholte ich es, sie jaulte beinahe durchgängig. Ihre Stimme klang heiser, ihr Drang zu weinen, setzte sich durch. All das war ihr gestattet, nur das. Der Ball war noch nicht wieder bei mir, so erhielt sie den Auftrag erneut. Deutlich langsamer und sichtbar weinend, machte sie sich auf und scheiterte erneut. Das Spiel wiederholten wir so lange, bis es ihr gelang. Der Triumph währte nur kurz, ich schickte sie in ihren Käfig und verschloss ihn. Ihren Kopf musste sie nach unten legen, damit die Tür sich schließen ließ. Ihr Gefängnis war unbequem und doch die einzige Zuflucht. Sich niederlegen durfte sie nicht, ihre Bedingungen diktierte ich. Mich ansehen, oder generell etwas sehen, war ihr nicht gestattet. Nur der Boden stand ihrem Blick zu, umgeben von ihren Beinen und mit Blick auf die eigene Scham, ihre Atmung war tief, ihr Körper zeugte davon. Ich selbst zog mich in meine Gedankenwelt zurück, auch mit Amalia im Blick. Mein Erleben, meine Erregung und mein Festhalten an althergebrachten Mustern zerlegte ich im Kopf. Mangelte es mir an Kreativität, oder gewann auch in mir das Tier? Eines, was den Geschmack von Blut kannte, und davon wie besessen war? Gehorsamkeit, das war mein Blut, Blut, dass mir die Sinne nahm und Gedanken auslöschte. Amalia glaubte nicht, dass sie gehorsam war, in diesem Szenario jedoch, war sie es, durchgängig und von Anfang an. Die abstoßende Zahmheit dieser Chimäre war nur das Zeugnis des Gehorsams einer Sklavin, dieser Masofo***e im Käfig dort hinten. Die gerne litt, die alles für das Leiden tat, die jeden Befehl wie die Luft zum atmen benötigte, für die diese Haltung das Mindestmaß der Möglichkeiten war. Alles stand mir zu, jedes Recht räumte sie mir ein. Ich wurde sanft, besänftigt von ihr, obwohl es keine Wut in mir gab. Eine tiefe Zufriedenheit erfüllte mich, ich fühlte mich geehrt. Sie ließ mich in ihre Geheimnisse eintauchen, zeigte mir bereitwillig den Weg, öffnete sämtliche Türen und fegte den Staub bei Seite. Gewissheit, die brauchte ich. Ruckartig, ich erschreckte mich selbst, ging ich aus der Zelle, von außen hinter den Käfig und blickte auf sie hinab. Meine Anwesenheit blieb ihr nicht fern, Reaktionen blieben aus, es gab ohnehin keine Chance für Bewegungen, nur ihre Stimme, ein hoher Laut, begrüßte mich. Ihre Nässe, von der ich Kenntnis gewann, verriet mir, dass die Geheimnisse hinter den Türen, in den Verstecken, allesamt richtig waren. Ihre Scheide glänzte durch ihr Sekret, das Level ihrer Erregung war hoch. Ich blickte weiterhin wortlos auf sie hinab, genoss ihre Anstrengung ihrer Haltung. Die Gewissheit, es für zwei Tage dabei zu belassen, zerstreute all meine Zweifel.

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Wünsche? Perversion? Was weiß ich? Loslassen, hat nicht nur Thomas gesagt. Sprenge mein Denken, zerhack die Logik, zerstückel sie! Gib mir die Leere, gib sie mir zurück! Lass mich davon kosten, lass mich immer wieder kosten, nur ein Tropfen reicht und macht mich abhängig. Macht? Sein! Es tut weh, jetzt schon. Schon jetzt. Jetzt? Ich bin am Ende! Lass mir keine Momente für Gedanken, erniedrige mich, quäle mich, quäle mich weiter. Komm über mich, bezwinge mich, nicht mich, mein Denken! Mach weiter, bitte. Bitte!


Amalia machte auf sich aufmerksam, wurde unruhig. Das Zeichen sie vorzuführen, sie auszuführen, für ihr Geschäft. Sie verblieb im Käfig, als ich die Tür öffnete, nur ihr Hinterkopf berührte mein Bein. Vorsichtig stupste sie mich an und ging anschließend in die Warteposition, bei der ihr Oberkörper auf dem Boden auflag, nur ihr Becken blieb stehen. Sie hörte zu, achtete auf jedes Geräusch und nahm wahr, dass ich ihre Kette nahm.
„Auf!“, trug ich ihr auf und sie bewegte sich langsam aus dem Käfig, machte vor mir Sitz und bewegte die Arme auf und ab. Fast so wie bitten, die Bitte, sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern. Die Kette klinkte ich an ihrem Ring in der Nase fest, sie ging sofort in ihre übliche Stellung, bewegte sich ein Stück hinter mich, um mir folgen zu können. Vor mir zu gehen, war ihr verboten, so blieb sie zurückhaltend hinter mir, an meiner Kette. Ich hielt die Kette kurz und setzte mich in Bewegung, ohne Rücksicht lief ich normal. Es lag an ihr, sich meiner Bedingungen zu unterwerfen und unterworfen war sie bereits. Sie konnte nur folgen und tat es auch, nicht immer ausreichend schnell, aber der Zug an ihrem Ring motivierte sie immer wieder neu. Treppen zu steigen war in ihrer Situation schwierig, aber die Wahl traf sie und ich führte sie bis in den Außenbereich, dort, wo die Abende im stimmungsvollen Licht und Miteinander ausklingen konnten. Noch immer war kaum jemand vor Ort, nur Henry, der rauchend neben dem Aschenbecher saß. Ich ging zu ihm, ließ Amalia sitzen mit einem deutlichen Zug auf ihren Ring.
„Ein hübsches Tier, nur etwas schmutzig“, begrüßte er sie, anschließend mich. Amalia blieb unruhig, musste sich allerdings in Geduld üben. Das stille Sitzen gelang ihr nicht, immer wieder bewegte sie ihren Kopf leicht. Wir hingegen tauschten uns aus, über Nebensächlichkeiten, übten uns im ausgedehnten Smalltalk. Der Situation konnte sie nicht entfliehen, auch ihrer Bedürfnisse nicht. Sie ließ los und urinierte, etwas anderes blieb ihr nicht.

„Stubenrein scheint sie nicht zu sein“, bemerkte Henry und stieß damit das Tor auf, zum letzten Abgrund. Mit der Kette führte ich ihren Kopf zur Pfütze, legte die Kette locker um ihren Hals und sagte: „Leck!“
Schock und Ekel lähmten sie, zwar streckte sie ihre Zunge heraus, doch den Boden berührte sie nicht. Mit Elektroschocks, gleich mehrere, brachte ich sie dazu. Ganz langsam strich ihre Zunge über den Boden, das geriffelte Holz und ihren eigenen Urin. Aber das reichte mir nicht, ich rief: „Rolle!“
Amalia stoppte das Lecken, legte ihren Körper ab und setzte an zu einer seitlichen Rolle. Aus eigener Kraft drehte sie sich auf den Rücken, hob die Arme und blickte weg. Wieder kam der Viehtreiber zum Einsatz, wieder an ihrer Vagina. Jetzt sah ich das Tier, welches vorher nur Gedanke war. Resigniert jaulte sie wieder, ein Aufbäumen blieb aus. Nur sobald der Strom floss, zuckten ihre Gliedmaßen unwillkürlich.

Scham und Wut vermischten sich mit Verzweiflung, ganz still liefen ihr die Tränen, sie ließ es über sich ergehen, so dass ich stoppen musste. Wir balancierten auf der Schneide einer Klinge, nur ein Augenblick reicht aus, um der Finsternis nicht mehr entfliehen zu können.
„Leck!“, sagte ich und sie richtete sich auf, folgte sofort und ihre Zunge tauchte erneut in in den Urin mit Staub. Viel länger als beabsichtigt blieben wir im Außenbereich, die Sonne blinzelte durch die anliegenden Bäume. Henry rauchte und Amalia leckte, seit geraumer Zeit, für geraume Zeit. Wir ließen sie ganz in Ruhe, sie war vertieft in ihre Aufgabe. Auch andere Stimmen, die vorwiegend Henry grüßten, interessierten sie nicht. Keiner nahm weiter Notiz, Beine liefen um sie herum. Die Wortfetzen, der Gespräche, vermischten sich mit dem Gesang der Vögel, die sich am frühen Abend trafen.

Es war genug, ich schickte sie auf die Wiese und folgte ihr. Mit einem Gartenschlauch, kaltes Wasser und mit einem harten Strahl, spülte ich sie ab. Ihren Rücken, die Gliedmaßen gleichermaßen wie ihr Gesicht und intim. Nichts ließ ich aus, ihre Haare waren nass wie der Rest. Damit sie nicht fror, nahm ich sie mit, in einen Bereich, der von der Sonne erreicht wurde. Das Wasser auf ihrer Haut glitzerte zart, mit geschlossenen Augen blickte Amalia zurück, ganz so, als liebkoste sie die Strahlen, die sie trafen. Sie wirkte ganz unschuldig mit verzerrtem Gesicht. Von der Seite betrachtet, schnitt der Knebel die Mundwinkel ein. Ihre Lippen waren gespannt, wirkten vollkommen glatt. Kein Umstand, der sie begleitete, nahm ihr etwas von dieser Schönheit, die ich vor mir sah. Auch der Speichel, der sich am Metall des Knebels sammelte, zerstörte dieses Bild nicht. Eher als Akzent nahm ich es wahr, als Bereicherung des Kunstwerks, als Detail.

Sie weckte meine Erinnerungen, an eine rotblonde Streunerin am Straßenrand, die ihre Beute für ihre Kitten verteidigte. Nachdem die Krähe verscheucht war, und der Nachwuchs sich an den Resten der Nahrung labte, saß auch sie, wie Amalia, in der Sonne und feierte ihren Sieg für sich. Der Triumph war die Feierlichkeit der Sonne, die wie eine Erleuchtung schien. Während auf Amalias Haut die Wassertropfen wie die Sterne am Firmament wirkten, so war es bei dieser Katze das Fell, was glänzte. Ungleicher konnten sie nicht sein, Amalia ohne Freiheit, die Streunerin davon umgeben, hatten sie den gleichen Ausdruck von Zufriedenheit.

Ihre Haut war getrocknet, das Haar noch feucht, ich brachte sie hinüber zu ihrer Kiste. Sie war gefüllt mit Streu, dort beendete sie ihr Geschäft und anschließend führte ich sie ab. Eine Sauberkeitserziehung war notwendig, wenngleich ich anders erzog. Am Abend schenkte ich ihr nichts, sorgte dafür, dass sie nach langer Zeit am Ende ihrer Kräfte ankam. Kaum mehr bewegen konnte sie sich und so verschloss ich sie in ihrem Käfig für die Nacht. Nur die Nachtausstattung war anders, damit sie sich nicht bewegen konnte, schob ich zwei Stangen durch die Gitterstäbe. Unterhalb ihrer Brust und in Höhe des Bauchnabels lag ihr Körper auf. So konnte ich effektiv verhindern, dass sie sich legte. Mir lag viel daran, sie auf den Gliedmaßen zu halten. Wohl wissend, dass sich ihre Verfassung verschlechterte und Schlaf kaum möglich war. Es ging mir nicht um einen Erholungseffekt, viel mehr gaukelte ich diesen vor. Sie war unentwegt gefordert, selbst dann, wenn sie nichts tat. Bevor ich ihren Käfig abdeckte, stellte ich Sensoren auf, die ihre Bewegung registrierten und mich alarmierten, sobald es überhand nahm. Auch ich schlief in diesem Trakt, in einer anderen Zelle mit Bett. Warum es dort stand, erschloss sich mir nicht, für meinen Zweck jedoch war ich dankbar, dass es vor Ort war. Da ich dem gesamten Raum gebucht hatte, blieb der Besuch aus und wir waren ganz ungestört. Im Bett liegend, notierte ich die Erlebnisse und löschte alsbald das Licht.

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Das ist kein Abgrund mehr! Das ist die Hölle! Aber sie ist warm – heiß, brennend, lodernd, gleißend. Wie meine Lust, die ich fühle. Die ich warum fühle? Führt meine Lust in die Hölle? Warum?
Du bist brachial! Du lässt mir nichts, sperrst mich in diesen Körper, lässt mich nicht weg, nicht frei. Erkennst du, dass ich mir das einrede? Hältst du mich deshalb gefangen? In mir? Ich will nicht weg, ich bin dort angekommen, wohin ich wollte. Zu dir, zu dem werden, was ich bin, was ich sein kann, sein möchte und muss. Aber muss es gleich die Hölle sein? Mit der unvermeidlichen Hitze? Dumme Frage! Hölle ohne Hitze? Das geht nicht. Lust und Hölle. Vereint.


Meine Nacht war erholsam, ein Alarm blieb aus. Bevor ich Amalia nach außen führte, weckte ich sie mit dem Stromimpulses ihres Halsbandes. Verzerrt stöhne sie auf, bevor ich die Abdeckung entfernte und ihr die Tür öffnete. Nur schleppend folgte sie dem Protokoll, die Freude, die am Tag zuvor zu vermuten war, blieb aus. Die Reinigung am Morgen belebte sie, morgens und abends spritzte ich sie ab. Damit ihr in den Morgenstunden nicht kalt wurde, ließ ich sie apportieren, spielte Ball mit ihr. Ausgiebig und lang, bis sie wieder kaum noch Kraft hatte. Sie bekam nur am morgen Futter, proteinreich und ausreichend, so dass ihr Körper all das bekam, was notwendig war. Das Gefühl des unentwegten Hungers hielt ich aufrecht. Nicht, um meine Maßnahmen durchzusetzen, sondern aus Orientierung zur Natur. Sie sollte tief abtauchen, um Essen betteln, ständig auf der Suche sein, nur so konnte ich die Realität einbringen, ohne ihr zu schaden. Unzählige Male ging ich die Kommandos durch, erhöhte den Druck und trieb sie zu Höchstleistungen. Jeden Fehler stellte ich in Rechnung, neben den Elektroschocks schlug ich sie, vorwiegend auf die Oberschenkel, Unterarme oder die Scham. Auch unter dieser hohen Belastung blieb ihre Erregung erhalten, die sich zeigte, und die ich überprüfte. Ständig vergewisserte ich mich ihrer Zustimmung, ihre Mitarbeit war absolut, auch dann, wenn ihr Körper versagte. Sie selbst hielt sich in diesem Szenario gefangen, restriktiver als ich es von außen bestimmen könnte.

Ich gewährte ihr mehr Pausen, Zeit für die Regeneration, zum erholen und durchatmen ohne Druck. Nur so konnte ich meine Erwartungen aufrecht erhalten, viel zu stark hatte sie bereits abgebaut in den ersten Stunden des noch langen Tages. Die Nacht stand ihr ins Gesicht geschrieben, die Augenringe, die üblicherweise kaum wahrzunehmen waren, zeigten sich deutlich. Weder der Schmutz, noch das zerzauste Haar, nahmen ihr etwas ihrer Schönheit. Nichts an ihr war grauenhaft, ungeheuerlich blieb einzig ihr Wille. Sie berauschte mich, die Langeweile, die ich erwartete, blieb aus. Objekte blendete ich aus, teilweise bewusst, oft ohne Absicht, da sie sich in die Umgebung integrierten. Sie hoben sich nicht ab, waren absolut passiv in ihrem Dasein. Amalia aber war aktiv, auch wenn sie auf der Wiese ruhte. Sie lag auf der grünen Wiese, umringt von kleinen gelben Blumen. Nur vereinzelte Sonnenstrahlen, die das Blätterwerk durchdrangen, erreichten ihren Körper, bewegen sich durch den leichten Wind. Sie lag auf dem Rücken, schien zu dösen währenddessen ich im Schatten saß und nachdachte. Erst als ich mich von der Illusion entfernte, mich auf das Wesentliche beschränkte, konnte ich authentisch aktiv werden. Vor allem aber war ich daran interessiert, wie Amalia sich derart darauf einlassen konnte. Mir ging es nicht um ihren Willen, den hatte ich im Griff, sondern um ihr Eintauchen in diese geschaffene Welt, die mir vollkommen fremd blieb.

Was mich beschäftigte, war ihre Abhängigkeit, die letztendlich in einem Widerspruch endete. Nicht für Amalia, aber für mich. Das Reizvolle daran, das Erleben der Macht und der Kontrolle, wechselte sich ab mit der Erledigung banaler Dinge, zu denen sie selbst nicht in der Lage war. Dadurch konnte ich nicht abschalten, mich nicht in irgendeine Realitätsebene zurückziehen, sondern musste immer präsent bleiben. Das entfremdete Spiel, das indirekte Miteinander, wurde verdeutlicht. Mein Spielfeld war verschoben, da ich keinen Rückzug hatte. Mit den Objekten führte ich mein Leben weiter, sie nahmen eine Zeit lang daran teil, kannten ihre Aufgaben und erfüllen diese. Auch das war entfremdet, aber sie waren nicht auf mich angewiesen, damit sie überlebten. Diese Erfahrung unterschied sich davon, mir ging das zu weit. Kontrolle kann bezaubernd sein, bereichern und entflammen, aber ebenso auch eine unglaubliche Last sein. Die Verantwortung jedoch, die neue Dimension öffnete, war abstoßend für mich und meine ganz eigene Hürde. Diese übersprang ich gern phasenweise, aber keinesfalls fortwährend, da meine Ablehnung, in Verbindung mit der Zeit, zunahm. Ich bin totalitär, vollkommen ohne Zweifel, aber kein Herrscher, der seine Untertanen auf ewig zu nichts verdammt.

Amalia war wieder erwacht und suchte meine Nähe, sie hatte ihren Kopf neben meinen Fuß gelegt und verhielt sich ruhig. Nur kurz hatte ich den Impuls sie zu streicheln, ich entschied mich dagegen. Nach Erleben des Elektroschockes nahm sie die Warteposition ein, das war passender.
Ich ging erneut die Kommandos in einer schnellen Abfolge durch, bei der ich jede Abweichung strafte. Amalia war schnell wieder im Erschöpfungszustand, der erst durch unsere vereinbarten Auszeit unterbrochen wurde. Den Knebel entfernte ich ihr, sie blieb dennoch ungewöhnlich lange nicht ansprechbar. Auf die ersten Ansprachen reagierte sie nicht, schließlich aber beantwortete sie mir die Frage nach ihrer körperlichen Verfassung. Sie sagte: „Mein Körper ist ein Gefängnis aus Schmerz.“

Dieses Geständnis empfand ich als reizvoll, denn die Belastung hielt konstant hoch, um ein solches Ziel zu erreichen. Der Druck sollte sich unentwegt entfalten können, sie umschließen und gefangen nehmen, dies war mir gelungen. Aber mir ging es nicht nur um die Bestätigung meiner Vorhaben, zugleich musste ich in Erfahrung bringen, ob sie weiter machen wollte und ob sie dazu überhaupt im Stande war. Konkret befragte ich sie zu ihrer körperlichen Haltung und erhielt als Antwort, dass nichts Amalia an der Fortführung hinderte. Sie hatte weder Verspannungen noch Probleme mit der Durchblutung. Ihr Bewegungsablauf deutete auf keine Gewichtsverlagerung hin und das in Bewegung halten verhinderte Folgebeschwerden. Auch die Gelenke, auf denen sie sich gepolstert fortbewegte, wurden nicht beeinträchtigt. Da sie Dauerknebelungen gewöhnt war, wenngleich es für sie unangenehm blieb, war auch ihr Mundraum in Ordnung. Nur ihre geschwollene rote Scheide brannte durch die Dauerbelastung und Beanspruchung, von den Schlägen ganz zu schweigen. Um ihren Namen gerecht zu werden, war dies ein für mich wünschenswerter Zustand, der nicht schadhaft war.

Freiwillig, Amalia wollte zurück in ihre Traumwelt, öffnete sie im Anschluss ihren Mund und ich erfüllte ihr diesen Wunsch. Ich ließ mir viel Zeit bei der Feststellung der Schrauben, genoss ihr verzerrtes Gesicht und erlebte mit, wie sie unfreiwillig den Mund immer weiter öffnete. Das war Hilflosigkeit, die mich ansprach mit deutlichen Reaktionen. Um sie vollends abtauchen zu lassen, nahm ich sie mit in das Verlies und züchtigte sie ohne Grund ausschließlich auf ihre Scham. Sie lag vor mir auf dem Boden, rücklings, und hielt die kurzen Beine selbst geöffnet. Schon diese Haltung benötigte ihre Konzentration, die Schläge erschwerten ihr die Reglosigkeit. Denn sobald sie sich bewegte, nahm ich den Viehtreiber und gab ihr einen Elektroschock direkt auf die Klitoris, wodurch ich eine viel heftigere Reaktion erhielt. Das sich windende Fleisch, unkontrollierbar reagierend, leidend und wimmernd, ließ mich abtauchen. Sie berauschte mich regelrecht. Ich verstand ihre Sucht, denn auch ich war ihr verfallen, nicht nur der Begierde selbst, auch ihr, Amalia. Sie war unglaublich stark in ihrer Verletzlichkeit. Sie lernte schnell, dass ihre Selbstkontrolle gefragt war. Erst als ihre Reaktion auf den Schock reduzierter ausfiel, ging ich wieder über zu den Schlägen. Mir war die Zeit egal und ihr ließ ich genug Zeit.

Zitat
Unglaublich! Dein Sadismus kann sich in Grausamkeit wandeln. Ich ahnte was in dir ist. Ein wenig zumindest, ich glaubte es. So entfesselt gnadenlos erlebte ich dich nie. Schonungslos warst du schon immer, jedenfalls zu mir. Ich weiß nicht, was das war. Auch nicht, wie ich das erdulden konnte, überstehen konnte. Real muss es gewesen sein, das fühle ich, aber war ich wirklich die ganze Zeit da? Bin ich gestorben? Habe ich als Geist zugesehen, der nicht loslassen konnte und zurückkehrte? Weil ich es erleben wollte? Erleben will? Bin ich wahnsinnig? Du? Bist du es? Du bist wieder ruhig, lässt mich in Ruhe. Aber schau hin, ich bin bereit, bereit für dich.


Nach der Züchtigung, es müssen gut zwei Stunden gewesen sein, führte ich sie wieder nach draußen und reinigte sie. Nicht nur mit dem Gartenschlauch, ebenso spülte ich ihre Nase, putzte ihre Zähne und kontrollierte ihren Körper. Zum Trocknen saß sie wieder in der Sonne während ich mein Abendbrot aß. Sie blieb bezaubernd, trotz und dessen.
Bevor wir den Abend im großen Saal verbrachten, führte ich sie vor. Wir waren nicht allein im Außenbereich, in dem ich ihren Gehorsam prüfte. Meine Kommandos befolgte sie sofort und die Ausführungen waren unerwartet präzise. Die Züchtigungsprozedur hatte ihre Wirkung entfaltet, Amalia wuchs über sich hinaus. Vollkommen außer Atem saß sie vor mir, ihr Brustkorb hob und senkte sich tief, sie speichelte stark aber sie blieb aufmerksam, wartete auf weitere Befehle, schien nur für die Erfüllung zu existieren.

„Ein neues Objekt?“, wurde ich gefragt.
„Hinlegen!“ wies ich Amalia an und widmete mich der Besucherin: „Nein, ein ehemaliges.“
„Vom Objekt zum Tier? Oder hast du deine Methoden und die Ausbildung verändert?“, wurde ich gefragt. Was die Zukunft betraf, so hatte ich bisher keine Wahl getroffen. Bewerbungen lagen vor, Silvia hatte diese bereits sortiert und vorbereitet, nur meine Interessen lagen woanders. Eine Abwandlung meiner Vorgehensweise sah ich allerdings nicht vor, nur die Optimierung.
„Ich lebe mich einfach nur aus“, sagte ich ihr und sah in ihrem Gesicht ein breites Grinsen.
„Schade, ich hätte dir glatt Robert für eine solche Ausbildung überlassen. Er ist recht faul geworden und könnte das gut gebrauchen“, verriet sie mir und ich sah mir Robert an. Gemäß der Vorgaben war er gefesselt und kniete auf den Boden blickend neben Janine.
„Zeig sie mir“, bat sie mich und setzte sich neben mich auf die gepolsterten Sitzmöglichkeiten aus Stein, welche die Wiese von der Terrasse trennten.
„Vorderansicht!“, befahl ich Amalia und sie reagierte sofort, hob den Oberkörper und anschließend den Kopf an. Die Arme nahm sie erst zur Seite und dann nach hinten, um den Blick keinesfalls zu verdecken. Und die kurzen Beine öffnete sie so weit, wie es ihr möglich war und blieb auf den Knien stehen.
Janine beugte sich vor und betrachtete ihr zartes Gesicht, sie sah sie genau an, sortierte ihr Haar während Amalia sich dazu zwang, es ihr nicht gleich zu tun. Liebevoll streichelte Janine ihre Wangen und ihre Hände wanderten weiter, begutachtend prüfte sie die Brüste, fuhr mit den Fingern über die sich deutlich abzeichnenden Rippen. Mit beiden Händen packte sie die Beckenknochen Amalias und strich ihrer Oberschenkel entlang.
„Rückenansicht!“ sagte ich, nachdem Janine ihre Hände von ihrem Körper nahm. Sobald sich Amalia neu positionierte, sie drehte sich um 180 Grad, erkundete Janine ihren Körper weiter. Sie fühlte ihre Schulterblätter, die ebenfalls deutlich hervor traten, und fuhr die Wirbelsäule entlang.
„Ein wunderschönes Wesen“, stellte sie fest. Ich stimmte ihr gedanklich zu und erfuhr etwas wie Stolz und begutachtete sie.
„fo***enansicht“, war mein letzter Befehl. Amalia senkte den Oberkörper und legte sich auf ihre Brust. Die Arme breitete sie aus und führte sie nah an den Kopf heran, ihr Becken blieb erhaben.
„Äußerst anregend! Schöne massive Ringe und eine ausgezeichnete Farbe. Die Schwellung steht ihr sehr gut. Demnach, sie hat ja sonst kaum Spuren, erziehst du sie nur auf diese Art?“, fragte sie mich, ohne den Blick von Amalias Scheide abzuwenden. Sie fasste sie nicht an, kam ihr jedoch sehr nah, was auch Amalia bemerkte.
„Vorwiegend. Sie ist sehr empfänglich für diese Art der Erziehung. Bereits zu Beginn war das ein auffälliges Merkmal. Ihre Selbstbezeichnung ist absolut zutreffend und zu dem mache ich sie – zu einer Masofo***e“, wurde ich deutlich und Janine lächelte.
„Auf dass sie niemals ihre Beine schließen möge“, scherze sie. Allerdings sah ich mich genötigt zu antworten, auch wenn es unnötig war: „Sie ist hemmungslos, sie öffnet sie gern.“

Gemeinsam gingen wir in den Saal, Amalia hielt ich sehr kurz, die Freiheiten die Robert hatte, ließ ich erst gar nicht zu. In der ‚fo***enansicht‘ befestigte ich sie am Nasenring zu meinen Füßen. Jeder konnte auf ihr wesentliches Merkmal blicken. Zudem mochte ich diese Position, es gefiel mir, wie sie auf der Brust lag, dort ihr Gewicht trug. Als Tisch, ich erinnerte mich daran, war sie unzureichend. Als Ausstellungsstück aber war sie perfekt. Von den vielen Blicken bemerkte sie nichts, aber die Menge an Menschen machten diese Zurschaustellung rund. Ihr Kopf lag der Bühne abgewandt auf dem Boden, ihre Augen waren wie so oft geschlossen. So unschuldig, so zerbrechlich, sie selbst war der Kontrast.

Auch wenn mich die Show nicht in den Bann zog, so fand ich die Knotenkunst, die präsentiert wurde, durchaus eindrucksvoll. Da sich die Präsentation in die Länge zog, entschloss ich mich dazu, mich erneut mit Amalia zu befassen. Zu viele Pausen wollte ich ihr nicht lassen, weswegen ich sie im Hof konditionierte. Sie sollte die Verbindung zwischen Kommando, Ablauf und Schmerz verinnerlichen. Auf diese Art führte ich eine neue Position ein. Auf Befehl durfte sie sich zu einer Sitzgelegenheit bewegen, um dort den Oberkörper zu senken und die Beine nach oben an die Sitzmöglichkeit zu lehnen. Dadurch war sie zugänglich und ihre Hilflosigkeit mit all der Folgen war unumgänglich. Diese Position diente nur einem Zweck, der Schmerzzuführung, die ich mit meinem Gürtel vollzog. Zwischen all der bereits erlernten Kommandos streute ich immer häufiger das Neue. Ihre Mitarbeit litt einzig an der schwindenden Kondition, ich führte sie an ihre Grenzen und tat es gern.

Zitat
Funktionieren. Ich muss funktionieren. Ich muss gehorchen. Ich muss ausführen. Ich muss mich zeigen. Ich muss erdulden.
Muss ich? Ich muss! Aber nicht, weil du das sagst. Ich muss, weil ich nicht anders kann. Ich muss dir zu Füßen sein, weil das mein einziger Platz ist. Ich muss deine Schläge ertragen. Nicht weil du das als notwendig siehst, nein. Ich bin dazu geschaffen. Ich existiere nur deshalb. Ich erwarte deinen nächsten Schlag, er wird Dämme brechen lassen.


Vollkommen erschöpft lag sie vor mir auf dem Boden. Sie hätte jedes Lob, jede Liebkosung verdient und doch blieb ich auf Distanz. Unsere asynchrone Beziehung musste aufrechterhalten werden. Statt Lob erhielt sie Tadel, ihre Erscheinungsart sagte mir nicht zu. Meine Erwartung war, dass sie wenigstens die liegenden Positionen mit Spannung hielt. Erst nach einigen Schocks raffte sie sich auf, dann ließ ich sie in allein. Sie stand unter Beobachtung von Janine, ohne es zu wissen. Ich brauchte Zeit für mich, nicht nur für meine Gedanken, ich ging im Club duschen.

Das heiße Wasser war wohltuend belebend, ich schöpfte weitere Kraft. Noch während die flüssige Hitze meinen gesamten Körper umspielte, ließ ich die vergangenen Stunden in meinen Gedanken erneut ablaufen. Gefangen zwischen Ablehnung der Illusion und der Erfüllung meiner Bedürfnisse, konnte ich dem Zwiespalt nicht entkommen. Nur Amalia befähigte mich dazu, das wurde mir klar. Mit geschlossenen Augen blickte ich in die Richtung des Regenduschkopfes und sah wieder nur das eine Gesicht. Nicht ich hielt sie gefangen, das Machtverhältnis war absolut verschoben, sie hatte mich eingenommen. Der Machtfrage zu folgen ließ ich bleiben und trocknete mich ab, setzte mich auf eine der Bänke in der Umkleide und schaute ins Nichts.

Amalia mochte es, wenn ich Hemden trug und so tat ich ihr den Gefallen. In neuer Kleidung, frisch rasiert und fertig gemacht, suchte ich den Außenbereich auf. Dort war sie zwar noch immer an dem Ort, an dem ich sie hinterlassen hatte, aber ihr Kopf lag auf den Füßen von Janine. Mir war bekannt, dass Amalia die Einsamkeit hasste, dass sie sich Janine anvertraute jedoch war ungewöhnlich. Sie kannte sie nicht und doch zwang die Not der Einsamkeit sie zu der Nähe zu der ihr unbekannten Frau.

„Erwartungshaltung“, sagte ich leise, als ich hinter ihr stand. Sofort reagierte sie und präsentierte mir ihre Scham für den Schmerz.
„Sie lächelt“, sagte mir Janine, als ich mich wieder zu ihr setzte. Sie blieb nur kurz, trank ihr Glas aus und machte sich mit Robert auf den Heimweg. Ich läutete Amalias zweite Runde am Abend ein, brachte sie wieder an die Grenzen und führte sie nach dem Urinieren ab und verstaute sie für die Nacht. Im Bett liegend ließ ich den Tag Revue passieren, noch immer fasziniert von der Frau im abgedeckten Käfig. Die Vision, so wie ich Amalia tatsächlich sah, wurde immer deutlicher. Die Schatten traten zurück und der Fokus wurde schärfer, ganz klar sah ich sie in neuer Gestalt. Sie sah so schön aus, so bezaubernd qualvoll. Nicht mal die Musik, die ich in Kellerräumen noch hörte, hinderte mich an meinem Schlaf. Im Traum, so hoffte ich, würde ich sie wiedersehen.

Um nicht zu verschlafen, hatte ich mir den Wecker meines Smartphones gestellt. Die letzten Stunden wollte ich aktiv nutzen. Nach der Morgentoilette im Freien, richtete ich sie im Keller ab. Dazu wollte ich ungestört sein, ganz nah bei ihr. Nach der Kommandoüberprüfung überließ ich ihr, wie viel Schmerz sie erlebte. Die zuvor erlernte ‚Erwartungshaltung‘ veranlasste mich dazu, ihr den gewünschten Schlag zu geben, danach durfte sie die ‚fo***enansicht‘ einnehmen, um mir zu zeigen, was sie war. Sie war gierig, selbst ihre Tränen bremsten sie nicht. Sie ging weiter, als ich es je gedacht hatte. Noch wimmernd präsentierte sie sich, um noch mehr zu erhalten. Vollkommen im Subspace verbleibend, forderte sie Schlag um Schlag an.

Zitat
Diese Schmerzen sind alles, was ich habe. Ich bin Schmerz. Ich bin fo***e.


Nachdem ich ihr den Knebel entfernte, streichelte ich ihr Gesicht. Sie war noch nicht bei mir, den Mund hielt sie offen, ganz so, als trüge sie ihn noch. Ihre Augen waren geschwollen, Schleim lief ihr aus der Nase, wie auch aus dem Mund. Auch mit der Zurschaustellung des Elends blieb sie wunderschön. Ihr Kopf lag auf meinem Bein, ich saß auf dem Boden und versuchte diese Frau in meine Realität zu holen. Allmählich wurde sie wacher, leckte ihre Lippen und sah mich an.
„Ich will immer mehr“, sagte sie mit brüchiger Stimme. Ich lachte leise, mir war das bereits aufgefallen.

„Ich werde dich befreien, bewege bitte deine Gliedmaßen vorsichtig“, sagte ich ihr und fing mit dem Arm, der ganz in meiner Nähe war, an. Die Schere hatte ich bereits bei mir, vorsichtig durchschnitt ich das Gewebe so, dass ich ihre Haut nicht verletzte. Durch die vielen Schichten kam ich nur langsam voran, medizinische Scheren schlossen Verletzungen aus, schnitten aber beschissen. Ganz ruhig wartete Amalia auf ihre Befreiung und bewegte im Anschluss ganz behutsam den Arm. Nachdem sie befreit war, trug ich sie ins Bett. Die Arme und Beine behielt sie angewinkelt, als ich sie zudeckte. Fast augenblicklich schlief sie ein. Ich nutzte die Zeit um aufzuräumen, den Raum zu reinigen. Erst danach erledigte ich den Papierkram und zahlte meine Rechnung bei Henry direkt. Als Mitglied waren die Übernachtungen extrem günstig. Ich verdoppelte meine Rechnung als Spende und suchte Amalia erneut auf. Im Schlaf hatte sie sich ausgestreckt, auf der Seite liegend weckte ich sie. Erschrocken riss sie die Augen auf, nachdem sie mich erblickte, lächelte sie und ergriff meine Hand.

„Ich will nicht, dass es endet“, sagte sie leise.
„Das muss es auch nicht. Die Anzahl meiner Postkarten, die Gedanken an dich, das sind alles Anzeichen dafür, dass ich mich verliebt habe. In dich als Menschen und in dich als Sklavin. Dieses Spiel endet, nur das. So sehe ich dich nicht, ich sehe dich anders. Du kannst dir denken wie“, gestand ich ihr. Lächelnd scheiterte sie beim Versuch sich zu erheben, ihre Finger strichen über meine Lippen, ganz leicht, dann berührte sie ihre. Die Haare strich ich aus ihrer Stirn, fuhr mit dem Finger entlang ihrer Schläfe, ihrer Wange und beugte mich zu ihr. Ich küsste sie.

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