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goya
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:18.04.22 08:37 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank Black coon für die tolle Fortsetzung...
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Rotbart
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:18.04.22 09:25 IP: gespeichert Moderator melden


Genial, schade das das Kapitel jetzt endet wenn es spannend wird.

Freue mich auf die Fortsetzung

Gruß,
Rotbart
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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:18.04.22 14:12 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich total über Eure Kommentare!
Es ist zwar eigentlich so, dass ich das Schreiben in der Freizeit als Ausgleich mache. Wenn es aber Kommentare gibt, dann erzeugt dass bei mir eine Art Motivationsboost.

LG
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Rotbart
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:18.04.22 16:21 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich total über Eure Kommentare!
Es ist zwar eigentlich so, dass ich das Schreiben in der Freizeit als Ausgleich mache. Wenn es aber Kommentare gibt, dann erzeugt dass bei mir eine Art Motivationsboost.

LG


Gern geschehen

Kenne uch, kommen Kommentare die mich zum weiter schreiben ermuntern, hab ich auch Motivation.

Ohne vergeht irgendwann die Lust.

Wünsche Dir weiterhin gute Ideen und Lust

Rotbart
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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:18.04.22 21:32 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist Kapitel 34. Ich widme es allen Kommentatorinnen und Kommentatoren!

LG

Kapitel 34 – Schwester Almas Tinktur
Anna war perplex. Damit, dass sie jetzt gleich schon geknebelt werden und somit ihre Sprache einbüßen sollte, hatte sie nicht gerechnet.
„Also wollt ihr mich jetzt gleich schon knebeln?“ fragte sie noch einmal und klang leicht verwirrt.
„Ja, auf jeden Fall. Stell Dich darauf ein, Deinen Knebel außerhalb des Hauses ab jetzt ständig zu tragen und nicht mehr zu sprechen. Natürlich bekommst Du zuerst den Zitronensaft. Der wird bald ein Teil Deiner Rituale.“ Anna bemerkte, dass Karoline zu Victoria rüber schaute. Diese befand sich noch immer bei dem Stehtisch mit dem Paket. Hannah und die noch ungebundene Lady standen bei ihr. „Alles weitere wird Dir übrigens Maja erklären. Sie ist über alles im Bilde,“ ergänzte die Lady.
„Aber... aber es gibt doch noch so viel zu besprechen,“ stammelte Anna. Sie wurde nervös.
„Eigentlich gibt es da nicht mehr so viel zu besprechen,“ entkräftete Karoline ihre Bedenken. Wir tragen gleich den Zitronensaft auf und dann bekommst Du den Knebel. Sobald er korrekt angelegt ist, giltst Du offiziell als Geknebelte. Es sind ja auch mehrere Zeuginnen da. Aber wir brauchen es noch nicht bei Dr. von Itzstein zu dokumentieren. Es ist noch keine schriftlich fixierte Stufe des Ideals.“
„Achso, nein dass meine ich nicht. Ich habe noch ein paar wichtige Fragen! Und dann muss ich Dir noch etwas zu heute Abend sagen. Ich werde doch bestimmt keine Gelegenheit haben, mit Dir darüber zu sprechen.“
„Allerdings. Diese Gelegenheit wirst Du nicht mehr haben. Wenn der Kebel erst angelegt ist, wirst Du nie wieder mit mir oder einer anderen Lady etwas besprechen. Das gehört zum Wesen einer Geknebelten. Das sollte Dir klar sein. Aber wir sollten es jetzt machen. Denn auch wenn wir uns nicht zu beeilen brauchen, sollten wir danach langsam aufbrechen.“
„Karoline, ich hab das verstanden. Ich muss Dir aber noch ein paar wichtige Dinge zum Ablauf sagen. Denn ich werde ja dann auch zu den Junkern wahrscheinlich nicht sprechen können. Du musst mir helfen und das für mich unternehmen.“
„Natürlich, dass können wir jetzt gerne so machen. Es ist ja auch für Dich überraschend. Heute Mittag konntest Du davon nichts wissen. Aber es bleibt eine Ausnahme. Als Geknebelte hast Du mir nichts mehr mitzuteilen und ich werde auch keinerlei Kommunikation für Dich führen. Ich bin also nicht Dein Sprachrohr. Du darfst mit Deinen Absätzen ein ja oder nein vorbringen, wenn ich Dich frage. Du wirst mir zuhören und dabei speicheln. Deinen Mitladys wirst Du eine gute Freundin und Otto hoffentlich eine gute Ehefrau sein. Darüber hinaus sind wir uns alle einig, dass Du schnellstmöglich eine Lady des Schweigens wirst.“
Karoline hielt kurz inne. Sie hatte sich außer Atem gebracht. Ihre Brust bebte. Sie wartete einen kurzen Moment. Dann fuhr sie fort.
„Ernsthaft, liebste Anna. Glaubst Du, Du kannst mir erzählen oder weismachen, Du würdest Dich gern unterhalten? Wir wissen alle, wie ungern Du über Dich redest. Denkst Du, wir würden das alles machen, wenn wir Dir damit schaden würden? Wir sind davon überzeugt, dass Du eine geborene Lady bist. Wenn nicht die Lady. Und zweifelsohne gehörst Du geknebelt.“
Die Dame von Kesselring klang entschieden. Anna spürte, dass sie keinerlei Diskussion dulden würde. Sie musste zugeben, dass sie ihre Liebsten durchschaut hatten. Erst jetzt merkte sie, wie groß das Kompliment war, das ihr Karoline soeben gegeben hatte.

Sie teilte ihrer Freundin noch ein paar Punkte mit, die ihr in Bezug auf die Junker und deren Einsatz als wichtig erschienen. „Liebe Karoline, ich habe noch eine Frage zum Confinement,“ sagte sie schließlich. „Gern,“ meinte Karoline jetzt. Ihr Tonfall klang wieder gütig. „Theresa trägt ja die Kopfverhüllung und hat sie mir vorhin empfohlen. Kann man die eigentlich mit dem Knebel kombinieren?“
„Nein, liebe Anna, das sollte man nicht machen, es ist verpönt. Kopfverhüllung und Knebel sind beide höhere Stufen für Ladys, aber sie sind schlecht kombinierbar. Beide sind um den Kopf befestigt und im Notfall würde man vielleicht Probleme haben, beides schnell genug zu öffnen. Ich meine, wenn erste Hilfe erforderlich ist oder die Lady erbrechen muss. Außerdem ist es so, das es manches gibt, was einfach zu wichtig ist.
Zustimmung und Ablehnung, Freundlichkeit und Zugewandtheit, so etwas sollte man ausdrücken können. Dazu kommen manche wichtigen Dinge wie Richtungsangaben. Ladys sollten mindestens entweder ihre Augen oder ihre Stimme verfügbar haben. Das ganze hier ist ja kein Spiel. Wir wollen ja dauerhaft unseren Alltag bestreiten und es muss praktikabel sein. Aber mach Dir keine Sorgen, Liebes. Der Knebel wird Deinen Kopf gut umschließen und eine schöne Barriere sein. “
„Alles klar, in Ordnung,“ sagte Anna mit einem Lächeln. Sie hatte die Argumente verstanden.

Dann gab Karoline Alma mit ihren Augen ein Zeichen. Die Zofe läutete erneut ihre Glocke.
Die Ladys bildeten einen Halbkreis und Victoria kam mit dem Paket herbei.
Sie stellte es auf den Stehtisch neben Anna, Theresa und Karoline. Die Stimmen verstummten ein weiteres Mal und Karoline erhob ihre Stimme.
„Liebe Ladys, es ist mir eine große Ehre, eine Neuigkeit zu verkünden, welche für uns alle erfreulich ist. Lady Anna hat sich entschieden, dass Ideal des Confinements besonders streng zu befolgen.
Sie wird freiwillig auf ihre Fähigkeit, zu sprechen, verzichten. Ihr Mund wird versiegelt und sie wird von nun an eine Geknebelte sein! Dazu gratuliere ich herzlich und bin froh, dabei sein zu dürfen!“
Nun gab es eine Art von Applaus. Anna hörte einen Schwall von auf den Boden klackenden Absätzen. Dann erblickte sie Alma, welche mit einem Tablett hereinkamen. Zu ihrem Schrecken stellte sie fest, dass sich darauf unter anderem eine Anzahl von Spritzen befand.
Karoline erläuterte. „Schwester Alma wird Dir das Relaxans spritzen. In den ersten Wochen wird es erforderlich sein. Auf diese Art wirst Du Dich besser an den Knebel gewöhnen. Doro bekommt es ebenfalls noch, aber die Dosis konnte bereits reduziert werden.“
Anna bemerkte, wie ein mulmiges Gefühl in ihr aufstieg. Sie hatte kein besonders gutes Verhältnis zu Spritzen. Alma trat wortlos an sie heran, tränkte einen Tupfer mit Alkohol und berührte damit ein paar Stellen ihres Gesichtes.
Anna fragte sich nicht, ob ihr Make-Up dadurch leiden würde. Schon hatte Alma eine der Spritzen gezückt und setzte sie an. Sie spritzte das Relaxans in mehrere Stellen von Annas Unterkiefermuskulatur. Jede Spritze schmerzte am Anfang sehr heftig, aber Anna bemerkte, wie sich ihre Muskulatur sofort zu entspannen begann. Das Relaxans wirkte schnell.
„Es wirkt einige Stunden,“ erläuterte Alma. „Danach ist am Anfang eine weitere Dosis möglich. Wenn es zu unangenehm wird.“
Karoline hatte die „Oberzofe“ vorhin als Schwester bezeichnet. Wahrscheinlich war sie eine Art ausgebildete Krankenschwester, oder dergleichen. Alma machte sich weiter zu schaffen. Anna konnte ihren Blick nicht weit genug senken, um mehr zu erkennen.
„Bitte den Mund weit aufhalten,“ forderte die Zofe sie auf.
Anna gehorchte. Sie schloss die Augen und öffnete ihren Mund. Nach kurzer Zeit bemerkte sie, wie die Zofe ihre Lippen und ihre Zunge gründlich und langsam mit etwas bestrich. Es prikelte sanft. Dann schmeckte sie es. Der Zitronensaft. Ein eigentümliches Gefühl machte sich breit. Die Zofe ließ nun von ihr ab. „Der Zitronensaft wird Eure Speichelproduktion stimulieren. Er wird als Kur verabreicht und jeden Tag aufgetragen. Ab morgen erhaltet ihr zusätzlich eine Schutztinktur für die Zähne. Eure Kammerdienerin ist bereits instruiert,“ informierte sie Anna.
Anna konnte den Effekt bereits merken.

Der Raum war durch die Kronleuchter festlich erhellt. Umgeben von der feudalen Dekoration blickten alle Ladys auf Anna. Die Junglady stand im Fokuss der Aufmerksamkeit. Sie war jedoch durch die vielen Sinneseindrücke viel zu beschäftigt, darüber nachzudenken. Gerade machte sich die Zitronensäure durch ein Prickeln und Ziehen an der Schleimhaut bemerkbar. Speichel kam auf. Sie schluckte ihn runter.
Was würde als nächstes passieren?

Victoria holte eine Schere hervor und öffnete geschickt das Paket. Anna schaute gespannt dort hin. Aufgrund der Höhe des Tisches konnte sie alles prima erkennen. Anna schaute gespannt dort hin. Aufgrund der Höhe des Tisches konnte sie alles prima erkennen. Dann nahm Victoria zwei Gegenstände aus dem Karton. Der erste war ein wunderschöner Haarkranz aus Blumen. Obwohl er täuschend echt war erkannte Anna, das es sehr gut gemachte Blumen aus Seide waren. Die Freundinnen hatten an sie gedacht! Der zweite Gegenstand war ein Kopfknebel mit sehr vielen Riemen, ganz so, wie ihn Doro trug. Passend zu Annas Aufzug war die Blume auf dem Stirnriemen rot und die Kugel weiß.
Victoria öffnete vorsichtig die Schnallen des Knebels.
„Hey, dear,“ sagte sie. „Der Kranz ist ein ganz edler aus einer Seidenblumenmanufaktur im schlesischen Riesengebirge. Er ist von uns allen. Den Knebel ist von mir für Dich ausgesucht, Lady-dear. Er passt so schön zu dem weiß. Ich würde mich ja so freuen, ihn Dir anlegen zu dürfen!“ Victoria trat mit dem Knebel hinter Anna. Es waren nur wenige Schritte.

„Liebe Freundinnen, ich möchte Euch sagen, dass ich gerührt bin. Ich hoffe, ich werde Euch nicht enttäuschen!“ sprach sie. Es waren die letzten artikulierten Worte, welche Karoline und Victoria für sehr lange Zeit von ihr hörten.
„Du wirst uns bestimmt nicht enttäuschen, Dear,“ meinte Victoria. „Das glaube ich auch nicht, liebe Anna,“ fügte Karoline hinzu. „Ich glaube an Dich und wünsche Dir viel Kraft als Geknebelte!“
Victoria fuhr mit der Zeremonie fort. „Öffne Deinen Mund, liebe Anna.“ Anna gehorchte. Victoria, hinter ihr stehend, führte ihr das Geschirr über den Kopf, legte die weiße Kugel in ihren Mund und schob sie hinter die Zähne. Anschließend legte sie den Querriemen über ihre Nase, die beiden Lederriemen um ihren Hinterkopf, zog sie zu und befestigte anschließend noch den Riemen unter dem Kinn. Sie sicherte alle drei Schnallen mit kleinen Vorhängeschlössern. Endlich legte die Feine Kette mit den drei kleinen Schlüsseln um Annas Hals und setzte Anna den Seidenblumenkranz auf.
Victoria war mit ihrem Ergebnis zufrieden. Freude stand ihr in ihr Gesicht geschrieben.. „Herzlichen Glückwunsch, Dear!“ rief sie aus. Ein Schwall von klackenden Absätzen zeigte, dass die Ladys begeistert waren.
Anna bekam den "Applaus" nur am Rande mit. Sie versuchte, einen Überblick über ihre Situation zu gewinnen. Als erstes bemerkte sie, dass sie ihren Mund nicht mehr schließen konnte. Er wurde durch die Kugel unweigerlich auseinandergedrückt. Annas Kopf wurde durch das Geschirr fest verschlossen. Das Diktum ihres Verstandes sagte ihr, dass sie dies als beklemmend empfinden sollte. Doch auf irgendeine, befremdlich anmutende Weise empfand sie den Einschluss des Kopfes als angenehm. Die positive Empfindung schien aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins zu kommen. Sie versuchte, diesen Teil ihrer Gefühle zu verdrängen und zu verleugnen.

Anna merkte, wie sich ihr Mund mit Speichel füllte. Sie versuchte, ihn herunterzuschlucken und merkte, wie es nur unzureichend gelang. Sie versuchte es einige weitere Male, merkte aber, wie sich Speichel unter dem Ball sammelte. Irgendwann würde er austreten. Sie würde sich daran gewöhnen. Sie würde sich daran gewöhnen müssen. Einstweilen genierte sie sich. Sie gab sich Mühe, den Speichel zurückzuhalten.

Sie traute sich nicht zu sprechen oder es zu versuchen. Wenn sie Karoline richtig verstanden hatte, galt dies als unschicklich. Sie hätte gerne gewusst, in welchem Ausmaß der Knebel das Sprechen verhinderte. Doch sie würde Geduld haben müssen.

Bald würden sie aufbrechen. Eine knappe Viertelstunde blieb noch, für einen Plausch. Für einen Plausch, bei dem Anna nicht mit plauschen konnte.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von BlackCoon am 03.06.22 um 00:34 geändert
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carpegenk
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Und es hat 'Klick' gemacht

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  RE: Anna von Hammerstein Datum:19.04.22 22:42 IP: gespeichert Moderator melden


Und so ist Anna wieder sprachlos, schneller als sie es erwartet hätte nun auch nicht nur im übertragenen Sinne der Überraschung über ihre Fortschritte in das Confinement sondern durch Knebel, denen sie schnell zugestimmt hat.
Mal sehen, ob ihr Gatte in spe ihr hinter dem Knebelball dann persönlich ausgeformte Geschenke bis in den Rachen hinein legen lässt, so nach der Verlobung zum Beispiel. Viel dazu sagen wird sie dann ja wohl eher nicht.
Danke für diese Geschichte
Carpegenk
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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:19.04.22 23:49 IP: gespeichert Moderator melden


Wahahaha 😉 Danke für den Kommentar 👍
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Rotbart
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:20.04.22 06:00 IP: gespeichert Moderator melden


Wunderschön.

Danke für diesen Teil

Rotbart
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Marenoir
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:20.04.22 22:53 IP: gespeichert Moderator melden


Wunderschön von Karoline überrumpelt, die nun stumme Anna...! Mal sehen ob den Pflichten des Confinement, denen sie Stunden vorher zustimmte aber ihr nicht wirklich klar ist was das genau für sie bedeutet, nicht lieber widersprechen möchte aber dazu nicht mehr in der Lage sein wird... (mal von der Stiefelabsatzkommunikation abgesehen...)

Ich bin gespannt, was sie zuhause bei Maja und Victoria erwartet...
Liebe Grüße!
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Marenoir
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:22.04.22 12:58 IP: gespeichert Moderator melden


PS. Ach ja lieber BlackCoon, ...mir persönlich kommt Karoline ja als die insgeheime Herrin dieses Confinement-Rings vor, die ihre jungen formbaren Marionetten steuert und zur eigenen sadistischen Lust dem "Ideal" hörig macht... -Eine herrlichr Inspiration für mich + eine echte Lady mit wahrer Klasse! Und vielleicht auch zukünftig regelmäßig mit einer noch viel resoluteren Schwester Alma als "strict confinement"-gynäkologisch versierte Vollstreckungsgehilfin...? - Frau darf gespannt bleiben
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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:23.04.22 10:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

Vielen lieben Dank für die Kommentare. Es ist interessant zu sehen, wie die Leserinnen und Leser die Charaktere und die Story interpretieren. Ich lasse das bewusst offen. Hoffentlich geht es bald weiter, im Moment bin ich leider unterwegs. Ab 21 habe ich alle Kapitel noch einmal leicht überarbeitet.

LG, Racoon

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von BlackCoon am 24.04.22 um 22:08 geändert
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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:26.04.22 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist Kapitel 35.

LG, Racoon

Kapitel 35 – Pläne und Ankündigungen
Anna bemerkte, wie sich Karoline nun von ihr abwandte. Die Lady begann ein angeregtes Gespräch mit Theresa. Sie erklärte der Verschleierten ihr Vorhaben, zudem sie bald aufbrechen wollten. Theresa fand es bizarr, klang aber interessiert. Natürlich würde sie mitkommen.

Obwohl es um Dinge ging, für die Anna verantwortlich war, würdigten die beiden sie keines Blickes. Vielleicht hing dies damit zusammen, dass sie geknebelt war? Sie würde ohnehin nichts zum Gespräch beitragen können. Sie drehte ihren Körper und sah Victoria, welche mit der „Ungebundenen“ und Hannah im Plausch war. Gegenstand des Austausches war offenbar Landhausmode. Auch diese drei nahmen keinerlei Blickkontakt auf und machten keine Anstalten, Anna in ihr Gespräch einzubeziehen. War dies so Usus, mit Geknebelten umzugehen? Anna vermutete dies, konnte aber nicht fragen. Sie stand da, gefangen im Armbinder und unfähig, sich zu artikulieren. Außerhalb des Hauses würde sie nun ständig geknebelt sein. Das war ihre neue Situation, mit der sie sich abfinden musste.
Noch vor einer Woche wäre sie jedem, der ihr oder einer anderen Frau einen solchen Status wünschte, in das Gesicht gesprungen. Nun stand sie da und Speichel erblickte zwischen ihren Lippen das Licht der Welt.
Du musst wütend sein, man hat Dich zur Sklavin gemacht, sagte eine Stimme der Emanzipation. Annas Schatten erhoben sich. Doch selbst wenn sie nun hätte protestieren wollen, hätte sie eine Allianz des Knebels und der Gebote des Anstands daran gehindert. Sie wusste das. Es blieb ihr nichts, als sich fallen zu lassen. Und dafür war sie nun dankbar. Ihre Zwangslage diktierte die Umstände. Sie konnte ja gar nicht anders, als sich zu fügen.
Allmählich begann die Geknebelte, sich zu beruhigen. Sie merkte, wie ein bestimmtes Gefühl aus dem Kanon ihrer Emotionen hervortrat. Sie musste sich eingestehen, dass sie ihre Situation zu erregen begann. Langsam. Unweigerlich.

Dann hörte sie, wie das Gespräch zwischen Karoline und Theresa eine andere Richtung nahm. Es ging nun um sie.
„Glaubt mir, Sie ist ein Naturtalent,“ meinte Karoline. „Und es ist wirklich das beste für sie. Ich bin mir sicher, dass sie es bereits jetzt als angenehm empfindet, ja dass es sie heimlich erregt.“ „Frivol!“ entfuhr es in diesem Moment der Verhüllten. Sie kicherte und der feine Stoff ihres Schleiers bewegte sich dabei.
„Und sie soll so bald wie möglich eine Lady des Schweigens werden?“ hakte Theresa jetzt nach. „Ja, am besten schon morgen,“ bestätigte Karoline. Ihre Zofe ist eine sehr patente Dame aus Schlesien. Sie ist bereits genau instruiert und hat sich schon viele eigene Gedanken gemacht.
„Aber Anna soll doch Eure Gesellschafterin sein, Karoline. Und ja, mir ist klar, dass sie ihr Bestes geben wird. Aber wie stellt Ihr Euch das im Alltag vor?“
„Anna ist einfach wunderbar,“ schwärmte Karoline. „Sie ist so eine tolle Gesellschaft. Man fühlt sich rundum wohl, wenn sie dabei ist. Sie ist eine fantastische Zuhörerin. Sie ist mitfühlend für alle Geschöpfe. Und ich glaube, dass sie als Freundin auch sehr loyal ist. Jedenfalls, wenn mich meine Erfahrung und Menschenkenntnis nicht absolut trübt. Und das alles wird sie auch als Geknebelte sein. Ihr wird nichts fehlen, davon bin ich fest überzeugt. Stattdessen wird sie gewinnen, indem sie ihren Verzicht offen zur Schau stellt. Sie wird für alle ein leuchtendes Vorbild sein. Uns halten feste Bande. Bildlich, symbolisch, aber auch im ganz praktischen Sinne. Anna wird mich als treue und schweigsame Gefährtin überall hin begleiten, wenn wir zusammen sind. Hier hinten an meinem Armbinder ist ein Ring,“ Karoline drehte ihren Körper mit einem leichten Schwung um, damit sie Theresa das Utensil demonstrieren konnte, dann fuhr sie fort.
„An dem wird eine Leine befestigt. Das andere Ende wird an Annas Halskorsett oder Korsett angebracht. Auf diese Weise wird sie mir verbunden sein und mir respektvoll folgen, wohin ich auch gehe.“
„Grandios! Eine ausgezeichnete Idee, liebe Karoline.“ komplimentierte die verschleierte Lady.
„Ich habe keine Zweifel an Anna,“ bekräftigte Karoline. „Aber da ist noch ein weiteres Problem, dass mich umtreibt. Es betrifft uns alle. Und die Gesellschaft.“ „Oh, was meint Ihr?“ fragte Theresa. „Wir Ladys haben hier in Steele nun zwei Geknebelte in unseren Reihen, bald werden es drei sein. Aber wir sind noch nicht offiziell organisiert. Machen wir uns nichts vor. Nicht jede angehende Lady ist so zurückhaltend und von Natur aus devot wie Doro oder unsere Anna. Und nicht jede wird eine Geknebelte werden. Das ist mir klar. Aber ihre Beispiele werden Schule machen. Andere Familien werden ihre Töchter nach diesem Vorbild erziehen wollen.
Also werden wir der Gesellschaft klar machen müssen, wie man mit den Geknebelten umgeht. Zweifelsohne ist Konversation für sie unschicklich. Das sollten die Leute wissen. Und zweifellos sollten sie keinen Kontakt zu fremden Ungeknebelten haben, jedenfalls keinen, welcher das für Mobilität und Konsum erforderliche Mindestmaß übersteigt.“
Karoline machte eine kurze Pause. „Ja, das leuchtet mir ein,“ warf Theresa ein. „Was stellt Ihr Euch vor?“
„Wir sollten die Bevölkerung einbeziehen und einen Pressetermin organisieren. Es ist ja schon so, dass die Zeitungen voll sind mit Berichten über die Ladys – und das ist auch gut so. Vielleicht könnte man auch über Neuigkeiten aus der Bewegung oder hilfreiche Tipps zum Ideal informieren. Zum Beispiel auch über die Geknebelten. Sie haben ja einen ganz besonderen Status unter uns Ladys.“
„Klingt gut. Ich kann Euch dabei gern unterstützen. Gebt mir nur rechtzeitig Nachricht,“ meinte Theresa. Dann wandten sich die beiden der Gruppe zu, in der sich Victoria und auch Hannah befanden.

Anna war auch in diesen Teil des Gespräches nicht integriert. Sie war eine stille Zuhörerin, untätig, abseits, im Hintergrund. Sie speichelte. Sie wurde allmählich feucht. Die Säfte traten hervor. Karoline und Theresa achteten nicht auf sie. Zumindestens schien es so.
Inzwischen hatte Doro bemerkt, wie Anna begann, sich in ihrer neuen Lage zurechtzufinden. Sie näherte sich, um ihr Beistand zu leisten. Anna bemerkte, wie sich die junge Geknebelte näherte. Sie schaute ihr in die Augen und blickte sie freundlich an.
Anna erwiderte ihren Blick, hob die Brauen und versuchte, ebenfalls möglichst freundlich zu schauen. Sie fragte sich, ob dies mit ihrer eingeschränkten Mimik noch möglich war und inwieweit sie es als Geknebelte nach und nach lernen würde, mit den Augen zu kommunizieren. Dann wandte Doro ihren Blick nach links, zu der Gruppe um Victoria, schaute wieder freundlich zu Anna und gab eine Art unterdrücktes Stöhnen von sich, währenddessen sich ein weiterer Speichelfaden nach unten aufmachte.
Anna bemerkte, dass Doro etwas mitteilen wollte, verstand aber nicht, was genau. Ob sie nach und nach ein Gefühl dafür bekommen würde? Einstweilen schien ein gegenseitiges Verstehen nur eingeschränkt möglich.

Die beiden blieben nicht lange für sich. Hannah, die dritte Junglady des Abends, näherte sich. Sie hatte sich aus dem Gespräch mit Victoria und der anderen Dunkelhaarigen ausgeklinkt, um Anna zu ihrem neuen Status als Geknebelte zu beglückwünschen. „Oh, da bist Du ja, liebste Anna. Du siehst großartig aus,“ säuselte sie mit ihrer hellen, etwas quietschigen Stimme. Ohne einen Atemzug setzte sie an, weiterzusprechen. „Ich bin ja so stolz, bei diesem wichtigen Moment dabei zu sein. Ihr seit unsere ersten Geknebelten! Wie geht es Euch denn damit?“ Sie schaute Doro und Anna erwartungsvoll an, um die Aussichtslosigkeit ihrer Frage letztendlich einzusehen. „Oh, ich Schaf,“ sagte sie dann. „Wie dumm von mir. Ihr könnt ja nichts sagen.“ Wie aus Verlegenheit fuhr sie abermals fort, ohne innezuhalten. „Also, Meine Mutter sagte, das wir uns Montag treffen könnten. Das wäre ja großartig! Wir könnten einen tollen Spaziergang machen, durch den Südpark und den botanischen Garten! Oder eine herrliche Einkaufstour.“
Doro rollte die Augen. Diesen Wink mit dem Zaunpfahl hatte Anna verstanden. Hannah schien redselig, vielleicht gar geschwätzig. Andererseits, was sollte sie tun? Ein richtiger Dialog war nicht möglich und für die Geknebelten war Zuhören eine Tugend. Jedenfalls schien Theresas Tochter Doros Blick nicht bemerkt zu haben. Sie sprach sofort weiter.
„Und wisst Ihr was, ich bin ja ganz gespannt, ich soll ja auch bald eine Geknebelte werden. Und weil ich es überhaupt nicht abwarten kann, hat meine Mutter gerade gesagt, dass wir den Termin vorziehen können, auf morgen!“
Doro schlug mit ihren Absätzen auf den Boden und Anna stimmte sofort ein. Diese Ankündigung war einen Applaus wert.
In diesem Moment ertönte die Glocke.
„Liebe Ladys, wir sollten jetzt aufbrechen,“ verkündete Karoline.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von BlackCoon am 27.04.22 um 00:45 geändert
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:27.04.22 08:37 IP: gespeichert Moderator melden


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  RE: Anna von Hammerstein Datum:27.04.22 23:11 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist Kapitel 36. Sein Ende ist eine Art Finale und ein guter Punkt für eine Zäsur. Wird Anna den ersten Part ihrer Heldinnenreise bestehen?
Das Manuskript ist inzwischen 182 Seiten lang und ich habe weit mehr Zeit dort rein gesteckt, als ich dachte. Mein Plan ist daher, aus den bisherigen Kapiteln einen "Band I" zu machen und jetzt in eine Sommerpause zu gehen, weil ich andere Projekte verfolgen muss. Danach werden die Fäden der Erzählung hoffentlich weitergesponnen und es gibt einen "Band II".
Ich bin jedenfalls dankbar, Leser gefunden zu haben, was mich auch wundert. Denn ich schreibe sonst nur naturwissenschaftliche Texte und das war meine erste Geschichte.

LG, Euer Racoon


Kapitel 36 – Annas Sternstunde
Maja war zufrieden. August und zwei befreundete Handwerker hatten am Nachmittag begonnen, einige Installationen und Veränderungen im Haus vorzunehmen. Anna wird staunen, dachte sie sich. Damit wird sie nicht rechnen.

In der Villa von Kesselring war man in Aufbruchstimmung. Die Zofen fingen an, Sektgläser, Flaschen und andere Überreste des abendlichen Empfangs abzuräumen. Sie huschten zwischen den Ladys umher und wirkten geschäftig.
Würdevoll schritt Karoline zur Tür, gefolgt von Theresa. Victoria und die immer noch namenlose Dame schritten hinterher. Hannah schloss sich den beiden an. Offenbar war ihr Redebedarf nicht gestillt. Das würde der Knebel besorgen.

Sie schritten durch einen weiteren Flur in die Eingangshalle der Villa Kesselring. Die Zofen waren inzwischen verschwunden. Nur Minna war geblieben. Sie öffnete die Tür und schickte sich an, die abendliche Prozession zu begleiten.

Durch das Portal ging es nach draußen. Karoline und Theresa schritten voran, gefolgt von den anderen drei. Anna und Doro bildeten gemeinsam das Schlusslicht. Ganz so, als wäre dies selbstverständlich. So wie sie nach draußen getreten war, atmete Anna tief durch die Nase ein. Die Luft war klar, sauber und relativ kühl. Das Gewitter hatte offenbar eine reinigende Wirkung gehabt.
Am Himmel hingen noch einige dunkle Wolkenfetzen, gleichsam Überresten vergangenen Unheils. Sie durchquerten den Vorgarten auf dem gepflasterten Weg. Da es ruhig geworden war, hallte das Klacken ihrer Absätze weit. Sie bogen nach rechts ab und durchquerten die Barnheimer Straße. In einer Art abendlicher Prozession durchschritten die Ladys die Straßen von Steele. Sie unterhielten sich dabei angeregt. Annas und Doros Aufgabe war es, der Gruppe schweigsam zu folgen.

Anna nutzte den Spaziergang, um nachzudenken. Das war das einzige, was ihr blieb. Den Kampf gegen den austretenden Speichel hatte sie aufgegeben. Als ihre Gedanken das abendliche Vorhaben streiften, blieben sie daran hängen.
Würde Karoline das Gespräch in die richtige Richtung lenken? Sie selbst würde nicht mehr in der Lage sein, den Gang der Ereignisse groß zu beeinflussen. Was blieb ihr? Sie konnte als leuchtendes Beispiel einer entrückten, gleichzeitig weltabgewandten und präsenten Form der Tugendhaftigkeit dastehen. Das schien ohnehin eine ihrer Hauptaufgaben zu sein, zumindest, wenn sie es richtig verstanden hatte. Anna hoffte, ihre bloße Anwesenheit würde sich positiv auswirken.
So wie sie über die bevorstehenden Ereignisse und ihre zukünftige Rolle in der Gesellschaft nachdachte, erreichten sie allmählich ihr Ziel. Soeben gingen sie bereits durch die Thomasstraße, welche in die Hochstraße mündete. Anna erblickte bereits die Steinmauer und dahinter den Park. Da huschte ein Schatten über die Straße und an der Mauer entlang. Sie glaubte, einen Hasen erkannt zu haben. Und das war bereits ein Teil des Problems. Auf der Straße spielten Kinder, außerdem trennte sie den Südpark von dem kleineren Wald auf der rechten Seite. In der Mauer lebten Kröten und sicher auch andere Tiere. Hasen, Rehe und viele andere querten die Straße, um zwischen dem Wald und dem Park hin und her zu wechseln.
Auf der Straße fuhren Autos, ungebremst und häufig zu schnell. Heute morgen hatten sie bereits einige tote Kröten oder Frösche gesehen. Victoria und sie waren entsetzt. Nicht auszudenken, wenn noch mehr Tiere oder gar Menschen, Kinder oder alte Leute zu Schaden kämen. Würde es Karoline gelingen, die Junker zum Einschreiten zu bewegen? Sie hatten Macht und Einfluss genug, sofort abzuhelfen. Da gab es keinerlei Zweifel. Und sie hatten ja bereits zugesagt. Doch Anna plagte die Angst, dass etwas schiefgehen könnte. In diesem Moment wurde sie aus ihren Gedanken gerissen.
Die dunkelhaarige, immer noch namenlose Dame hatte sich ihr genähert.
„Guten Abend, ich habe mich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Freya von Wreden. Es ist mir eine Freude, Euch kennenzulernen, liebe Anna. Karoline hat mir schon viel über Euch erzählt.“ Ihre Stimme klang angenehm. Anna hob ihre Brauen und versuchte, sie freundlich anzuschauen.
„Ich komme von der waldreichen Grenze zum Sauerland und lebe in Rennscheidt, einem kleinen Dorf unweit von Klusenburg an der Mauer. Mein Mann ist dort Kommandant. Heute Abend bin ich zu Besuch bei Karoline, auch um etwas über das Confinement-Ideal zu erfahren. Bei uns auf dem Land ist es noch nicht sehr verbreitet. Wir hinken bei manchmal etwas hinterher, was neue Entwicklungen angeht. Man könnte auch sagen, wir sind manchmal etwas konservativ. Ich habe überlegt. Das Ideal anzunehmen, weiß aber nicht, ob ich schon bereit dafür bin.“ Freya hielt kurz inne, als würde sie nachdenken. Dann fuhr sie fort. „Karoline meinte, Ihr seit sehr naturverbunden, dass bin ich auch. Wir haben einen tollen Garten, oft kommen abends Rehe und Hasen dort hin, manchmal auch Eichhörnchen.“
Sie schwärmte weiter. „Und einen tollen Wald hinterm Haus, da kann man so schön spazieren. Vielleicht habt ihr Lust, mich einmal dort zu besuchen?“ Anna trat mit dem Absatz auf. Natürlich, das war etwas für sie. „Wie schön!“ rief Freya aus. „Karoline meinte, ich soll mich an Eure Kammerzofe wenden. Sie sei im Prinzip Euer Sprachrohr. Vielleicht wollen Eure Nichte Victoria und Otto ja auch mitkommen.“ Anna klackte zur Bestätigung abermals auf den Boden. Dann horchten sie auf. Sie hörten den Hufschlag von Pferden. Die Luft war immer noch klar, es war völlig windstill. Der Warnruf einer Amsel ertönte.
Die Junker kamen die Straße herauf, von zwei Seiten. Der Trupp, welcher ihnen entgegenkam wurde von Rittmeister von Radenow angeführt. Soeben richtete Karoline das Wort an sie.

Helmut Donnert fuhr mit seinem Phantom IV die Straße entlang. Er hatte das Gift im Kofferraum. Schon morgen würde er es dem Maulwurf in seinem Garten so richtig zeigen. Er wollte Ordnung. Das galt im Garten wie für seinen Betrieb. Alles hatte dort zu sein, wo es hingehörte. Störenfriede und Schädlinge mussten ausgemerzt werden.
Mitten auf der Hochstraße stand eine riesige Gestalt, ein Pferd mit Reiter oder dergleichen. Er fluchte, dann machte er eine Vollbremsung. Sein Wagen streifte ein weiteres Auto, dass abgestellt war, schließlich kam er nahe der Mauer zu stehen. Wutentbrannt und mit hochrotem Kopf stieg er aus. Was erlaubten sich diese Verrückten, ein Pferd auf die Straße zu stellen? Er würde sie anzeigen!

Anna beobachtete gespannt, was sich auftat. Soeben hatten die Junker mit Hilfe ihrer ledernen, eisenbeschlagenen Handschuhe einen Igel gerettet, welcher die Straße zu queren versuchte. Karoline hatte ihnen erklärt, dass auch Lurche über die Straße strebten. Auch diese seien von immenser Bedeutung und außerdem selten. Ihr Gesprächspartner, ein Leutnant von Falkenberg, beteuerte, dass sie selbstverständlich auch auf die Lurche Acht geben würden. Auf dem Gut seiner Familie in der Nähe von Swinemünde gäbe es einen Teich und dort habe er als Kind auch immer Frösche und Unken gefangen.
Karoline hatte die Eisenmänner mit ihrem damenhaften Charme um die Finger gewickelt. Sie gab ihr Bestes, eindeutig. Die Lady hatte Annas Sorgen ernst genommen und ihre Freundschaft bewiesen.

Die seltsame Szenerie auf der Straße hatte inzwischen etliche Schaulustige und interessierte Anwohner angelockt. Kinder bestaunten die Pferde und Rüstungen. Junge Mädchen schauten betont unauffällig zu den Ladys herüber. Sie tuschelten. Als Anna zu ihnen blickte, fühlten sie sich ertappt, schauten in auffälliger Weise weg, kicherten. Ein älterer Herr mit Gehstock plauschte mit Rittmeister Radenow. Offenbar stammte er aus der gleichen Gegend, war aber in seiner Jugend nach Westen gezogen. Der Arbeit wegen.
Dann raste ein Wagen heran. Da einer der Junker auf der Straße Posten bezogen hatte, versuchte der Fahrer eine Vollbremsung, welche wegen erhöhter Geschwindigkeit völlig mißlang. Er streifte einen anderen Wagen, beschädigte ihn und kam kurz vor der Mauer zu stehen. Dann riss er die Tür auf. „Ich werde sie anzeigen, ich kenne den Bürgermeister!“ rief er wütend.
In diesem Moment entschuldigte sich von Radenow höflich bei dem älteren Mann und ging langsam, aber bestimmt auf den Wütenden zu. Die nahestehenden Schaulustigen und die anderen Junker traten einen Schritt zur Seite oder nach hinten.
„Unwürdiger!“ donnerte Radenow, als der Wütende auf ihn zustürmte, hob ihn an seiner Kleidung hoch und fuhr ihn mit bebender Stimme an. „Der Bürgermeister hat mir nichts zu befehlen. Wir sind die preußischen Junker. Wir sind niemandem als Gott und dem König von Preußen verpflichtet. Und nun sprich! Was fährst Du die Straße entlang, wie ein Tobender? Was hast Du ausgefressen? Hast Du eine Nonne geschändet? Ein Kind gekocht? Sprich, oder wir werden Deinen Schandtaten auf den Grund gehen, indem wir dich lebendig sezieren!“
Anna bemerkte, wie sich Angst und Panik im Gesicht des Wüterichs breitmachten. Radenow begann, ihn zu schütteln. Doch es kam keine Auskunft. Offenbar hatte es dem Raser die Sprache verschlagen. Mit einem Schwung seines Armes lies in Radenow los. Der Aufgebrachte fiel zu Boden, richtete sich jedoch sofort auf. Die Angst hatte ihm offenbar Flügel verliehen. „Es sind Wahnsinnige, völlig Wahnsinnige!“ rief er aus. Dann rannte er panisch davon.
Mehrere Junker nahmen das beschädigte Auto, hoben es an und stellten es quer auf die Straße. Hier würde es als Knautschzone für weitere Rücksichtslose und Tosende dienen, wenn sie des Wegs kamen.

Die Junker hatten derweil etliche Frösche und Kröten in Eimer gepackt und von der Straße geschafft.
Inzwischen nutzten immer mehr Anwohner das Schauspiel zur abendlichen Erholung. Bierflaschen und Zigaretten machten die Runde. Einigen Halbstarken diente die gesperrte, aber beleuchtete Straße, um noch ein paar Runden Fußball zu spielen. Radenow kam auf Karoline zu, nachdem er mit dem Wüterich fertig war. „Ich sehe, dass ihr die Lage im Griff habt, Herr Rittmeister“ meinte die Lady nicht ohne Anerkennung in ihrer Stimme. „Heute wird hier nichts mehr passieren,“ sagte der Rittmeister. „Freilich können wir hier nicht jede Nacht Wache schieben. Wir haben viel zu tun und unsere Feinde pflegen nachts nicht zu schlafen. Daher werde ich dafür sorgen, dass diese Straße ab morgen grundsätzlich ab 17:00 bis in den Morgen gesperrt ist. Per Erlass des Festungskommandanten.“ Er lachte.
Anna nahm einen Atemzug der klaren, sauberen Abendluft. Sie ging in sich. Es war geschafft. Der zurückliegende Tag war ereignisreich und in ihrem Leben geradezu einzigartig gewesen. Ihr neuer Status war bizarr und in mancher Hinsicht geradezu paradox. Sie war eingeschränkt, durch etliche Restriktionen. Aber in gewisser Weise hatte ihre Wandlung ihr zu einer höheren, noblen Ebene von Sein und Wirken verholfen. In diesem Moment konnte sie sich mit ihrer Lage identifizieren. Aber würde sie sich dauerhaft damit abfinden? Würde sie dem Ideal und seinen Stufen innerlich treu bleiben können?

Sie ließ ihren Blick in die Ferne schweifen. Was würde der morgige Tag bringen? Wie würde ihr Wiedersehen mit Otto verlaufen? Anna wusste nichts von der nächsten großen Überraschung, welche Karoline für den folgenden Tag anberaumt hatte.
Sie blickte zum Horizont. Der Abendhimmel war inzwischen fast vollständig aufgeklart. Erste Sterne waren zu sehen. Schornsteine rauchten. Licht und Dunst der Stadt reichten nicht aus, sie vom Himmel zu trennen. Nur dort, im Südosten, lagen einige schwarze Wolkenfetzen über den Hügeln.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von BlackCoon am 07.06.22 um 20:59 geändert
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MartinII
Sklavenhalter

Norddeutschland


Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Anna von Hammerstein Datum:28.04.22 11:28 IP: gespeichert Moderator melden


Wunderschöne Geschichte - meinetwegen kann sie gerne weitergehen!
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Marenoir
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:28.04.22 22:36 IP: gespeichert Moderator melden


Kompliment mein Lieber,
ein wahrlich vielversprechender Schlusspunkt vor der Sommerpause den Du da geschrieben hast. Diese Kreativpause sein dir vergönnt.
Ich freue mich schon auf Deine neuen Zeilen mit der sehr patenten oberschlesischen Zofe, der Confinement-Herrin Karolin und natürlich unserer bezaubernden Anna
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kedo
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sklave von Gillian (aka Yaguar)

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  RE: Anna von Hammerstein Datum:29.04.22 18:21 IP: gespeichert Moderator melden


BlackCoon,
man kann spüren, dass du schreiben kannst, ob naturwissenschaftliche texte oder prosa.

ein paar zeilen in kapitel 35 gefielen mir ganz besonders, was natürlich auch mit der thematik zu tun hat:
Zitat
Anna wird mich als treue und schweigsame Gefährtin überall hin begleiten, wenn wir zusammen sind. Hier hinten an meinem Armbinder ist ein Ring,“ Karoline drehte ihren Körper mit einem leichten Schwung um, damit sie Theresa das Utensil demonstrieren konnte, dann fuhr sie fort.
„An dem wird eine Leine befestigt. Das andere Ende wird an Annas Halskorsett oder Korsett angebracht. Auf diese Weise wird sie mir verbunden sein und mir respektvoll folgen, wohin ich auch gehe.“

ich hatte spontan den gedanken, dass die leine an annas ballknebel befestigt werden müsste. aber vielleicht ist das problematisch wegen der stabilität? schön plakativ wäre es jedenfalls.
ein schöner großer ring am halskorsett ist aber sicher auch sehr reizvoll.

eine schöne sommerpause.
beste grüße, kedo

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marpsp
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:01.07.22 19:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hi BlackCoon.

Ich bin eben erst dazu gekommen deine Geschichte von Kapitel 1 bis 36 zu lesen.
Exzellent geschrieben, für mich ist dies in den TOP10 oder sogar TOP5 der Geschichten hier im Forum.

Selbst wenn ich einige Aspekte zu "absolut" finde (Keinerlei Konversation, etc. - ich finde Einschränkungen mit Ausnahmen viel ansprechender, das betont die Einschränkung im Normalfall noch mehr - aber das ist nur meine persönliche Meinung).
Und man kann z.B. auch hilflos sein ohne dass die ganzen Arme per Armbinder gefesselt sein müssen - zum Beispiel über Bondage Fäustlinge / Bondage Mittens... wäre das eventuell etwas für Umarmungen und für einen Großteil der sportlichen Ertüchtigung (abgesehen von Hanteln)?

Wenn du es nicht erwähnt hättest, wäre ich nie auf die Idee gekommen dass dies deine erste Geschichte sein könnte - Respekt!

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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:01.07.22 20:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo marpsp,

Vielen Dank für Deine Rückmeldung, welche mir viel bedeutet. Wenn Du Lust hast: Habe eine weitere Geschichte (Noras Abenteuer)
in Annas Welt angefangen. Diese spielt zeitlich später und weist einen etwas anderen, schnelleren Erzählstil auf. Ansonsten bin ich nicht sicher, ob ich jemals einen zweiten Band zu dieser Geschichte schreiben werde. Habe zwar die Handlung im Kopf, aber keine wirkliche Lust, sie niederzuschreiben. Es ist wahrscheinlicher, dass es in Zukunft weitere kurze Geschichten/Episoden aus dieser Welt geben wird. Je nach Lust und wie die Fantasien so sind.

LG

Racoon

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von BlackCoon am 26.07.22 um 17:30 geändert
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BlackCoon
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  RE: Anna von Hammerstein Datum:06.08.22 00:49 IP: gespeichert Moderator melden


Guten Abend,

ich habe einen Epilog zu dieser Geschichte geschrieben. So hatte ich mir das vorgestellt...

LG


Epilog
Otto war zufrieden. Soeben hatte er mit Karoline telefoniert. Sie hatte vortreffliche Arbeit geleistet.

Morgen würde es soweit sein. Otto erwartete den Paderborner Fürstbischoff Truchseß von Holst zum Bankett. Es ging zunächst um Geschäftliches. In Paderborn sollte eine neue, gewaltige Kathedrale errichtet werden. Ein Prestigobjekt, welches mit 170 Meter hohen Türmen selbst den Kölner Dom in den Schatten stellte. Geld floss reichlich und Otto sollte die Stahlträger liefern. Mondernste Technik und prunkvoll - mittelalterliche Amtsführung trafen hier aufeinander. Eine fruchtbare Kombination.

Es war allgemein bekannt, dass es der Fürstbischof außerhalb der geweihten Mauern von Paderborn mit dem Gebot Enthaltsamkeit wenig genau nahm. Auf Reisen wurde er stets von zwei Glaubensschwestern begleitet. Die Glaubensschwestern waren in Ordensgewänder aus Latex gekleidete, unkenntliche Gestalten. Über ihre Identität war nahezu nichts bekannt. Man vermutete, dass es sich um prüde und strenge Betschwestern handelte, mit denen ein verwegener Mann wie der Fürstbischof fern der frommen, ostwestfälischen Heimat zuweilen ganz anders umgehen könne. Während der Verhandlung und dem anschließenden Festessen würden Anna und die Schwestern angekettet und stehen müssen. Karoline, Victoria, Dr. von Itzstein, Akolyt Allister Crawley und der Prosektor Bochdalek waren ebenfalls eingeladen. Es würde ein herrliches Dinner mit allen Spezialitäten. Selbst Elchbraten würde nicht fehlen. Ein alter Studienfreund aus Ottos Verbindung hatte letzte Woche im Sauerland einen dieser mächtigen Hirsche geschossen. Wie auch der Wisent, dieses pelzige Ungethüm, galten sie dort noch als häufig.

Anna würde Gelegenheit haben, die erlesenen Speisen ausgiebig zu betrachten und dabei zu speicheln. Otto hoffte, dass Anblick und Duft des Elchbratens Annas Säfte kräftig aufwallen und in Fluss bringen würden.

Nach dem Essen stand ihre Trauung an. Der Fürstbischof hatte es sich nicht nehmen lassen, der Zeremonie selbst vorzustehen. Danach würden ihnen Anna und die Glaubensschwestern zu Willen sein. Im Rahmen einer ekstatischen Orgie, welche nicht einmal Sodom und Gomorrah gesehen hatten. "Bei Zabbadäus, Simon und den zehn Patronen! Das irdische Leben ist kurz, also lasst es uns prunkvoll genießen" - ein Wahlspruch des Fürstbischofs. Und ein Rat zur Ausgestaltung der Feier.

Otto würde seinen frommen Gast nicht enttäuschen. Das war eine Frage der Ehre.

Siegesgewiss zündete sich der Stahlbaron eine neue Zigarre an. Er lehnte sich zurück und harrte der Dinge, die morgen kamen...
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