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  Wenn ich das vorher gewusst hätte ....
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suza
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  Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:30.10.16 10:58 IP: gespeichert Moderator melden


das ist - wer wundert sich - eine fiktive Geschichte

Mein Name ist Su. Ich bin 48 Jahre alt, geschieden. Meine Kinder sind ausgeflogen und besuchen mich sporadisch. Mit meinem Ex-Mann bin ich im Reinen. Wir haben nach wie vor ein freundschaftliches Verhältnis.

Ich bin nicht wirklich auf Arbeit angewiesen, bin aber als Freelancerin in einem Grafikstudio eingebunden.

Die Entdeckung der Unterwerfung

Angefangen hatte es mit einer Idee, die ich für einen guten Kunden entworfen hatte. Mein Chef war von dieser Idee total begeistert. Ebenso der Kunde, der daraus sein Werbekonzept für die nächste Zeit entwickeln wollte.
Die Zeit drängte und mein Chef überzeugte mich, diese Ausführung dieser Idee zu vervollständigen. Ich hatte mir aber eine Auszeit vorgenommen, und die wollte ich unbedingt einhalten. Mein Chef war davon nicht sehr angetan und bat mich inständig, das Konzept vor meinem Urlaub zu vervollkommnen.

Eine Woche vor dem Urlaub war es abzusehen, dass ich die Arbeit bis Ende Woche nicht schaffen würde. Der Chef bat mich in sein Büro.

Der folgende Dialog bestand aus den zwei Themen Urlaub - und Projektabschluss. Ich war nicht gewillt nachzugeben und meinen Urlaub zu verschieben. Ebenso festgefahren war die Position meines Chefs, der offenbar von diesem Kunden weit abhängiger war, als er selber glauben wollte.

"... am liebsten würde ich dich in deinem Atelier festketten bis du fertig bist", sagte er in einem Ton, der mehr als scherzend gemeint war. "Trau dich doch....", war meine Antwort, deren Sprachmelodie weniger als Drohung sondern mehr als Aufforderung klang.
"dann komme mal auf meine Seite des Schreibtischs", sagte er. Ich stand auf und wechselte auf seine Seite hinüber. Dann öffnete er die unterste Schublade seines Korpus. Darin entdeckte ich eine Kette, die recht lang sein musste, denn das Häufchen der Kettenglieder war recht hoch.
"Was würdest du jetzt machen?" fragte er mich lauernd, "wenn ich jetzt das eine Ende der Kette um deinen Knöchel legen würde und das andere Ende an deinem Schreibtisch festmachen würde?"
Diese Frage verschlug mir den Atem. Der meinte es wirklich ernst. Selber war ich hin- und hergerissen und ich glaubte zu spüren, dass Wärme in meinen Körper strömte und auch begann, schneller zu atmen.
"Nachher weiss ich es vielleicht, jetzt bin ich überrumpelt und sprachlos, es käme auf den Versuch an...", sagte ich mit rotem Kopf.

"Stell deinen linken Fuss auf den Stuhl", befahl er mir. Und ich gehorchte. Er nahm die Kette aus der Schublade, legte das eine Ende um meinen linken Knöchel und verschloss die Kette mit einem Vorhängeschloss.
Dann nahm er das Kettenhäufchen auf und führte mich zurück in mein Atelier. Dort suchte er eine Möglichkeit, das andere Ende festzumachen. Nach kurzem Suchen fand er das Heizungsrohr, an dem das andere Ende ebenfalls mit einem Vorhängeschloss gesichert wurde.
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:31.10.16 06:04 IP: gespeichert Moderator melden


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Nun war ich wieder in meinem Atelier, sass am Schreibtisch und konnte mich zwar darin bewegen, vom Schreib- zum Arbeitstisch wechseln, zu den Schränken mit den Arbeitsmaterialien aber die Türe erreichte ich nicht.
Ich setzte mich an den Computer und checkte die Mailbox. Von meinem Chef waren gleich 2 neue Mails hereingekommen. Das erste war eine Weiterleitung der letzten Korrespondenz mit besagtem Kunden.
Daraus war sinngemäß zu entnehmen, dass es um wirklich viel Geld ging und dass bei Nichteinhaltung der Termine eine so große Schadensersatzforderung im Raum stand, die das Ende des Grafikstudios zur Folge gehabt hätte.

Im zweiten Mail stand nur "Verstehst du meine Verzweiflung? Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.
Ruf mich an - höre ich "Balearen" - mache ich dich von der Kette ab und du kannst deine Wege gehen. Solange ich dieses Wort nicht höre, führst du den Auftrag zu Ende aus und lebst so, wie ich es bestimme.

Die Situation war absurd: Klar doch, es ging um die Existenz des Grafikstudios. Alles hing von diesem Auftrag ab. Und natürlich hatte meine Solidarität mit dem Unternehmen auch Grenzen. Oft hört man den Spruch, dass man sich nicht zum Sklaven seiner Arbeit machen sollte. Und jetzt trug ich am linken Bein genau DAS Symbol der Versklavung: eine Kette!

Ich war sehr aufgewühlt: Meine Stimmung schwankte. Einmal erbost, dann fast wieder hysterisch lachend über diese Situation, bis zu beunruhigt und angstvoll. Und unter diesem Gefühlscocktail spürte ich eine erwartungsvolle Ruhe, eine Spannung, die wohliges Kribbeln auslöste und - ja: eine Zufriedenheit. Irgendwie spürte ich, dass ich wie an einem Punkt angekommen bin, den ich bis jetzt noch nie erreicht hatte.

Ich erhob mich von meinem Stuhl und bewegte mich zum Schrank. Die Kette machte ein feines Geräusch auf dem Teppichboden. Ich schaute zu meinen Beinen. Irgendwie fühlte ich mich einfach wohl und das Kribbeln verstärkte sich, als ich Richtung Türe ging und merkte, dass die Kette sich spannte, bevor ich die Türklinke mit der Hand erreichen konnte. Ich spielte mit dieser Streckung, versuchte ein wenig näher zu kommen, was mir aber nicht gelang.

Ich sezte mich zurück an den Schreibtisch und setzte das Antwortmail an meinen Chef auf.

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Machtdom
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wahre Freiheit ensteht in uns

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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:31.10.16 06:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo suza,

Interessanter Beginn Deiner Story, wenn auch ungewöhnlich.
Schreib bitte schnell weiter, ich freue mich auf die Fortsetzung.

Gruß
Machtdom
Meine Geschichte:
Schule für Sklavinnen
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:31.10.16 16:06 IP: gespeichert Moderator melden


RE: Ungewöhnliche Massnahmen

Lieber Alex
eins vorne weg: Ich werde den Auftrag zu Ende bringen. Ich habe echt nicht gewusst, wie es um die Firma steht. Somit ist die Kette überflüssig und nicht notwendig. Ich möchte sie aber weiterhin tragen. Spüren tue ich sie kaum, wenn ich mich nicht bewege und arbeite. Und doch - sobald ich die Beine bewege ist das feine Klirren und der Widerstand des Metalls nicht nur am Bein, sondern auch im Kopf und im Herzen spürbar. Sie schränkt meine Bewegungsfreiheit ein, andrerseits bestimmt sie, wo ich sein soll. So dumm es in deinen Ohren klingen mag: Sie gibt mir das Gefühl, an diesen Ort hinzugehören. Die Freiheit, die ich nach meiner Scheidung erhielt, erfüllte mich mit Genugtuung und jetzt merke ich, wie ich in Grenzen gesetzt, viel mehr Vertrauen in mich selber spüre.
Ich bin mir bewusst, dass ich diesem Geschehen jederzeit ein Ende setzen kann. Es ist Stolz, der mich dazu bringt, es NICHT zu tun.

Ich warte auf dich im Atelier. Wo sonst
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gag_coll
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:31.10.16 17:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Suza,

was du hier schreibst, gefällt mir sehr sehr gut, insbesondere weil ich mich in meiner Geschichte "Maria" gerade mit ähnlichen Gedanken beschäftige.

Das leise Klingen der Ketten... Die Freiheit, nicht frei sein zu dürfen... das hast du schön dargestellt...

Weiter so!!!
gag_coll
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maximilian24
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:31.10.16 20:47 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde diese Geschichte einfach SUPER! Sie reicht tief in die psychologischen Gründe und ist für mich das pure Gegenteil vieler oberflächlicher (meist auf Sex reduzierter) Geschichten. Deshalb halte ich die aufgezeigten Motive für so wichtig. Allerdings vermute ich, dass die Palette der Spannungsfelder deutlich erweitert werden dürfte. Liege ich da richtig?
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M.J.
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:01.11.16 12:38 IP: gespeichert Moderator melden


*****
Fünf Sterne für die Story!

Sehr schön! Genauso wie sie ist.

Äußerst kurz aber dafür vieeeeel länger im Abgang,

zumal Ketten ja mein ganz spezieller Kick und Fetisch sind. Sie befeuern mein Kopfkino aufs Äußerste und bringen Erinnerungen an äußerst g.ile Sessions wieder an die Oberfläche.
Sehr selten in Stories derart zentrales Element und noch viel seltener in der BDSM-Realität.

Manchmal liegt doch in der Kürze die Würze!

BIIITTTEEEEE mehr davon!!!!!


Seit über 35 Jahren SM und Faible für ungewöhnliche Klamotten.Meine Leidenschaften haben nun auch Hand und Fuß(also für Nachwuchs gesorgt).Neben Dom bin ich auch Sub und Pet, gehöre Diaperdoggirl.Das Leben ist zu kurz, um graue Maus zu sein und die verschiedenen Graustufen auszuleben.Ich mag es bunt, queer, trubelig und nach vorn gerichtet.Lasse mich in keine Schublade quetschen.
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:01.11.16 18:30 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die positiven Feedbacks. Ich mags eher subtil, verwende eine feine Feder beim Schreiben. Rumpelsex ist nicht mein Thema (und wird es auch nie werden). Allerdings weiss ich nicht, wie lange ich diese Geschichte durchhalten werde, aber je weniger dem sprichwörtlichen Sack entnommen wird, desto länger bleibt was drin, was heraus genommen werden kann.
In diesem Sinne weiter auf dem Weg.


-----

Nach einer Viertelstunde kam Alex wieder in mein Atelier. Ich nahm ihn kaum wahr. Derart war ich schon in meine Arbeit vertieft und langsam glaubte ich im Nebel der Ideen und Einfälle immer wieder etwas festhalten zu können. Ich hatte das eine oder andere schon "auf die Reihe" gebracht und konnte mit dem gewonnenen Material weiter arbeiten.
Die Metapher des "auf die Reihe bekommen" fand ich immer spannender. An meinem Bein war eine Kette befestigt, deren Glieder in einer Reihe angeordnet, mich dazu brachten, von einem Punkt aus den Radius meiner "Welt" zu entdecken. Diese Art übertrug sich fast von selbst auch auf meine Arbeit.

Alex legte seine Hände auf meine Schultern und meinte:"Ich sehe, du kommst vorwärts, und offenbar macht diese Kette etwas mit dir."
"Es ist ein komplettes Gefühlsbad, in das mich die Kette eingetaucht hat, Alex!" antwortete ich, "sie gibt mir Halt und Orientierung, ich weiss nicht warum, aber es ist so!" Ich ergriff seine beiden Hände und führte sie auf meinen Kopf. Er war zuerst irritiert, ich spürte das an seinem Widerstand, den er entgegen brachte, ich presste seine Hände aber fester auf meinen Kopf und ließ sie erst los, nachdem er selber einen bestimmenden Druck auf mich ausübte. Ich genoss den Moment. Ich sagte nur: "Alex, --- bitte mehr!"

Er nahm die Hände von meinem Kopf, griff mir unter die Achseln und ließ mich aufstehen. Immer noch hinter mir stehend, drehte er mich um, griff mir mit der einen Hand ins Haar. Ich spürte seine Finger auf meiner Kopfhaut, die immer fester zupackend, die Haare zusammenrauften und in seiner Faust fixierten. Ich konnte meinen Kopf nicht mehr bewegen, er konnte es.

"Was mache ich mit dir?" sagte er wohl zu sich selber, und dann lauter: "Ich sehe dich gerne in meinen Händen, wenn ich spüre, dass du dich selber da hinein begibst, öffnet es in meiner Seele eine Tür, die ich seit langem nicht mehr, und du wohl noch nie durchschritten hast. Du arbeitest hier noch bis 22 Uhr, dann komme ich dich abholen."
"Also noch 4 Stunden arbeiten", sagte ich, "aber so lange halte ich es nicht aus, ohne aufs Klo zu gehen. Die Kette reicht bei Weitem nicht."
"Dann muss ich dich wohl von der Kette losmachen", sagte Alex, "aber dich beflügelt die Kette ja dermaßen, dass ich es nicht riskieren will, dich davon zu befreien."
Er ging aus dem Raum, kam aber nach 2 Minuten wieder zurück. In der Hand hielt er eine etwa 1 m lange Kette. Er trat auf mich zu, bückte sich und schlang je ein Ende der Kette um meinen rechten und linken Knöchel. Mit einem Vorhängeschloss sicherte er die Kette. Zwischen den Beinen blieben etwa noch 40 cm, die genau diese Schrittlänge ermöglichten.

Er sagte: "Jetzt kannst du jederzeit dein Atelier verlassen und den Waschraum und die Toiletten aufsuchen, die Putzfrau kommt um etwa 20 Uhr. Sie wird dein Atelier auslassen, wenn sie sieht, dass du noch am Arbeiten bist.

Also bis 22 Uhr. Frohes Werken!" In seiner Stimme war bestimmt etwas Hohn oder Spott auszumachen, aber auch eine tiefe Zufriedenheit und Genugtuung, mit mir ein passendes "Gegenstück" zu seiner dunklen Seite gefunden zu haben.
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Machtdom
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wahre Freiheit ensteht in uns

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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:01.11.16 20:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo suza,

wieder eine tolle Fortsetzung.
Ich mag deine subtile Art zu schreiben, dieses zwar vordergründing sichtbare (Kette), das aber mehr in das Innere reflektiert und dort etwas auslöst.
Es ist das, was ich auch in meiner Geschichte versuche, aber leider nicht so schön wie du das schaffst.

Gruß
Machtdom


Meine Geschichte:
Schule für Sklavinnen
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:02.11.16 12:06 IP: gespeichert Moderator melden


Es waren noch knapp 3 Stunden bis um 10. Ich arbeitete weiter, breitete meine Ideen auf einem Mindmap aus, verwarf, zeichnete weiter, versuchte, meinen Gedanken weitere Strukturen zu geben. Aber irgendwie begann wieder alles zu drehen. Meine Gefühle fuhren wieder einmal Achterbahn. Die Beine spreizen nahm ich die Beschränkung der Freiheit sehr bald wahr. Ich versuchte, die Kette zwischen meinen Beinen noch mehr zu strecken, bis sich die Kettenglieder an meinen Unterschenkeln schmerzhaft eindrückten. Dann stand ich auf. Ich musste mal aufs Klo. Ich ging kleinen Schrittes zur Tür, öffnete sie und schaute vorsichtig nach draußen. Dann näherte ich mich der Türe der Toilette. Weil auf dem Korridor kein Teppich ausgelegt war, schleifte die Kette dem Boden entlang und machte ein klirrendes und klackerndes Geräusch. Schnell hatte ich den Türgriff zur Toilette in der Hand, öffnete die Türe und eilte hinein, die Türe hinter mir wieder sorgfältig verriegelnd.

Ich wusch mir, nachdem ich wieder aufgestanden war, mir die Hose zugeknöpft und den Gürtel wieder geschlossen hatte, ausgiebig die Hände. Beide Hände zu einer Schale geformt, benetzte ich mein Gesicht mit kaltem, frischem Wasser. Ich spürte, wie meine Stirne förmlich glühte und die Abkühlung durch das kalte Wasser mir gut tat. Ich spürte meine Füsse wieder, und damit auch die Fesselkette, die meine Beine aneinander festhielten. Ich ging zurück zu meinem Arbeitsraum. Der Lärm der schleifenden Kette irritierte mich jetzt kaum mehr, es war mir egal, wer was dazu dachte, und mir schien es, diese Kette wäre ein Teil von mir, wie meine Hose, die Bluse, die Halskette, oder was auch immer.

Zurück am Arbeitstisch, dauerte es eine Weile, bis ich meine Gedanken wieder einigermaßen sortiert hatte. Dann aber kam ich einen Flow und sah kaum mehr vom Bildschirm auf. Irgendwann hörte ich, dass meine Türe geöffnet wurde. Ich nahm ein "Tschuldigung" wahr, danach war wieder Ruhe.

Kurz vor 10 Uhr schaute ich das erste Mal auf die Uhr. Die Arbeit hatte mich ziemlich ermüdet, gleichzeitig aber wuchs die Spannung auf, was jetzt dann passieren würde. Ich begann ein wenig zu phantasieren: Schon als Kind war ich in den Räuber und Gendarm spielen immer das Opfer. Ich erinnere mich noch, wie wenn es gestern gewesen wäre, wie mich der Nachbarsjunge von hinten packte und mich festhielt. Seine Schwester, mit der ich nie besonders gut auskam, fesselte derweil meine Hände und verknotete den Strick fest um meine Handgelenke. An den Enden des Strickes wurde ich fortgeführt im Keller des Nachbarhauses aufrecht und mit erhobenen Händen am Treppengeländer festgemacht wurde. So musste ich stehenbleiben und warten, bis der "Heimkommen"-Ruf unserer Mütter dem Spiel ein Ende bereiteten. Damals träumte ich -nicht nur nachts - von Prinzessinnen, die von bösen Mächten gefangen genommen wurden. Und immer war ich sie. ...

Die Türe öffnete sich und Alex trat herein. Interessiert betrachtete er meine Arbeit, stellte Zwischenfragen, grad so als ob es nichts anderes gäbe. Er lobte die Arbeit, stellte aber auch fest, dass das Ende zwar näher gerückt, aber immer noch in weiterer Ferne läge. Er sagte: "Solange deine Arbeit nicht beendet ist, bleibst du meine Gefangene. Ich spüre, dass dich das auch weiterbringt in deiner Arbeit. So speditiv habe ich dich schon lange nicht mehr gesehen. Ich nehme dich zu mir nach Hause. Es ist ja das mindeste, wenn ich dir wenigstens Kost und Logis gebe, so lange du von mir abhängig bist." Im letzten Satz spürte ich einen boshaft-lustigen Unterton.

"So, jetzt möchte ich, dass du sofort aufhörst mit der Arbeit, und diese auch erst wieder aufnimmst, wenn ich das wünsche." sagte er und legte zwei kleine, schwarze Säckchen auf den Tisch.
"Halte die rechte Hand hoch und mache eine Faust!" befahl er mir. Ich gehorchte. Er stülpte mir den ledernen Beutel über meine Faust. Anschliessend fixierte er diesen mit einem Riemen, den er um mein Handgelenk legte und mit einem kleinen Vorhängeschloss sicherte. Auf die gleiche Art verfuhr er mit meiner Linken.

"Steh jetzt auf, wir gehen!" forderte er mich auf. Ich starrte ungläubig auf meine Hände, die zu kleinen schwarzen Kugeln geworden waren. Der Versuch, meine Finger zu bewegen, scheiterte bereits im Wollen. Ich konnte meine Hände nicht mehr brauchen. Ich fragte erstaunt, was das denn solle, und er meinte nur:"Deine Hände brauchst du nur noch für die Arbeit, für nichts anderes mehr." "Aber ich kann ja meine Jacke nicht mal mehr schließen", wendete ich ein. "Brauchst du nicht", sagte er, holte meine Jacke vom Kleiderständer und ließ mich in sie hineinschlüpfen. "Jetzt ziehe noch die Straßenschuhe an!" befahl er. Zum Glück hatte ich mich heute für die flachen Pumps entschieden und nicht die Schürboots. So konnte ich ohne Hilfe in die Schuhe schlüpfen. "Halte deine Hände in die Jackentasche und los geht´s!", sagte er und führte mich am Arm über den Korridor zum Lift und anschließend in die Tiefgarage. Er öffnete die Beifahrertür und liess mich einsteigen. Die Sicherheitsgurte legte er mir an, ich war dazu nicht in der Lage.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von suza am 02.11.16 um 14:09 geändert
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in der Sonne


Nur in der Unterwerfung lernt man sich selbst kennen

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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:02.11.16 14:58 IP: gespeichert Moderator melden


Phantastisch
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:03.11.16 14:40 IP: gespeichert Moderator melden


Die Fahrt dauerte im Spätabendverkehr etwa eine Viertelstunde. Ich bewegte mich nicht im Sitz, behielt meine unnützen Hände in den Jackentaschen und ließ die Lichter von Laternen und vorbeifahrenden Autos an mir vorübergleiten. Ich fühlte mich total hilflos und ausgeliefert. Zaghaft traute ich mich, meine Finger anzuspannen. Die Lederkugeln gaben aber kaum einen Millimeter nach. "Sag mal Alex, warum machst du das mit mir? Das ist doch ein Risiko für dich, mich der Freiheit zu berauben. Was wäre, wenn ich da nicht mitspielen würde und dich anzeigen würde?" fragte ich ihn, immer geradeaus schauend. "Meine liebe Su, wenn du das nicht wirklich wolltest, oder zumindest es ausprobieren wolltest, wie es ist, abhängig und hilflos zu sein, hättest du beim ersten Blick auf die Kette in meiner Schublade ganz anders reagiert. Deshalb traue ich mich ja auch, dich weiter unter meiner Kontrolle zu behalten. Mit deinen Händen, und damit auch mit deinem Herzen und deinem Kopf sollst du nur noch diese Arbeit vollenden. Alles andere nicht mehr. Wenn ich dir deine Hände ´wegnehme´, können sie nichts tun, keine Ablenkung, keine anderen Tätigkeiten ausführen. So bleibt die ganze Konzentration der Arbeit vorbehalten. Ausserhalb deiner Arbeit hast du keine Hände mehr, ausser die meinen. Ich werde dich mit meinen Händen begleiten, dir das abnehmen, zu was du selber nicht mehr in der Lage bist zu tun."
Alex schaute mich kurz an und frage:"Machst du mit, bist du bereit dazu?"

Ich nahm meine linke Hand aus der Tasche und legte das komische, kugelige Ding, das aus dem Ärmel schaute, auf Alex´ Oberschenkel. "Ich bin bereit, ich mache mit", sagte ich mit belegter Stimme, die meine Aufgeregtheit nur schlecht versteckte. "Ok, dann fahren wir jetzt in deine Wohnung und holen dort die Dinge, die du in den nächsten Tagen brauchen wirst, wir sind eh gleich da", sprach er gutgelaunt, "ich freue mich auf das, was kommen kann!"
Ich hatte gar nicht richtig geschaut, wohin wir fuhren, aber wir waren wirklich in 2 Minuten bei meinem Haus. Ich bewohnte das Hochparterre, eine geräumige Wohnung, die ich nach der Scheidung erhielt. Das Haus hatte auf der Rückseite einen Parkplatz, das Tor musste aber mit einem Sender geöffnet werden, der sich in meiner Tasche befand. Ich schaute zu, wie Alex meine Tasche öffnete, darin herumstöberte, bis er das schwarze Ding in den Händen hielt. Das Tor öffnete sich und wir konnten auf den Parkplatz fahren. Es war zwar erst halb elf Uhr, aber in den oberen zwei Stockwerken war dunkel. In beiden Wohnungen oberhalb lebten ein älteres Ehepaar und eine alleinstehende Dame um die 80 Jahre.

Er hielt den Wagen an, stoppte den Motor und öffnete von seiner Seite aus meine Sicherheitsgurte. Dann stieg er aus und öffnete meine Türe. Als ob ich einen engen Rock anhatte, musste ich mich zur Türe drehen und beide Füsse gleichzeitig auf dem Kiesboden aufsezten. Alex half mir hoch und führte mich zur hinteren Haustüre. Den Schlüssel dazu hatte er bereits in der Hand. Dann führte er mich die erste Treppe hoch. Ich stieg vorsichtig Stufe um Stufe hoch, vermied es, Lärm zu machen und das Gleichgewicht zu verlieren.

In der Wohnung frage er nach einer Reisetasche oder einem Koffer. In der Abstellkammer hatte ich meine Reiseutensilien verstaut. Er entnahm einen kleinen Rollkoffer und befahl mir, ins Schlafzimmer vorzugehen. "Los, zeig mir, was du alles brauchst", sagte er. Ich stand vor die Kommode und hiess ihn, die oberste Schublade zu öffnen. "Packe eingige Slips, Underhirts und BH´s ein. Und bitte den weissen Satinbody. Kann ich bei dir waschen?" fragte ich. "Du nicht," sagte er und ein vielsagender Blick richtete sich auf meine Handkugeln, "aber ich könnte, falls es nötig wäre!"
In der zweiten schulade nahm er einige Söckchen, Strumpfhosen und ein paar Wollsocken, die er ebenfalls im Koffer verstaute. Vom grossen Kleiderschrank wollte ich zwei Blusen, einen Sweater, einen hellblauen Jeansrock und einfaches unifarbiges Kleid. "Welche Schuhe du mitnimmst, bestimme ich. Ich leg sie nachher in den Koffer, jetzt ins Bad, los!" befahl er mir. Im Beutel verstaute er meine Zahnbürste, die Zahnpasta, Zahnseide, die Schminksachen, die zu vorderst auf dem Tablar lagen und ein Parfümfläschen und meine Tag- und Nacht- Crème.
"Bleib noch im Bad bis ich deine Schuhe eingepackt habe, nachher gehen wir," sagte er.
Ich schaute mich im Spiegel an. Ich kannte mich selber kaum wieder, in mir regte sich ein Leben, von welchem ich zwar wusste, aber nie an die Oberfläche kommen liess. Jetzt- in meiner eigenen Wohnung - von einem Mann Kleider und Utensilien gepackt zu bekommen - selber unfähig, nur schon eine Türe selber zu öffnen, fand ich Gefallen an diesem Treiben. Einem Treiben, wo ich das Opfer war, aber gleichzeitig mich so erfüllt und glücklich fühlte wie noch nie zuvor.
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:04.11.16 18:26 IP: gespeichert Moderator melden


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ich schreibe offenbar in die Stille hinaus. An sich macht mir das nichts aus. Die Leserzahlen belegen, dass sich doch einige an dieser Geschichte erfreuen. Oder regen sie sich auf? Ich weiss es nicht. Jedenfalls, so lange mir niemand die rote Karte zeigt, schreibe ich weiter.
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Ich hörte, wie mein Rollkoffer über das Parkett gezogen wurde. Alex erschien unter der Badezimmertüre und forderte mich auf, mitzukommen.
Ich machte kleine Schritte auf ihn zu. Langsam spürte ich die Kette um meine Knöchel unangenehm. Der permanente Druck auf einige Hautpartien bereiteten mir Schmerzen. Ich liess mir jedoch nichts anmerken und ich hängte ihm unter. So verliessen wir die Wohnung. Ich versuchte, auf der Treppe das Geräusch der Kette möglichst zu vermeiden. Ich schaffte das, indem ich fast kreisende Schrittchen machte, so dass die Kette nicht durchhing und auf dem Boden auftraf. Auf dem Kiesplatz zum Auto versuchte ich wieder, möglichst "normal" zu gehen.
Wir fuhren zu Alex´ Haus, das in einem Nachbarviertel stand. Nach etwa 10 Minuten kamen wir dort an. Alex stellte sein Auto in die Garage, die mit dem Haus verbunden war und ließ mich aussteigen. Er brachte mich ins Wohnzimmer, wo ich auf einem Sessel Platz nehmen konnte. Er selber ging noch einmal zum Auto und brachte meinen Koffer nach oben.
Nachdem ich wieder aufgestanden war, half er mir aus der Jacke.
"Hast du Hunger?" fragte er mich. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich seit Mittag nichts mehr gegessen hatte und mein Magen richtig knurrte.

"Wie soll ich denn essen mit diesen Fesseln?" fragte ich ihn. Er antwortete, dass er es mir doch gesagt hätte, dass ich seine Hände hätte. "Wenn du essen willst, dann sollst du essen! Ich gebe dir meine Hände dafür." Er ging in die Küche und hantierte dort herum. Er deckte den Tisch mit Tellern, Weingläsern, brachte eine Flasche Weißwein und am Ende eine Platte mit fein duftenden Lachsbrötchen.
"Setz dich!" sagte er zu mir. Ich setzte mich an den Tisch. Meine Klumpenhände hielt ich unter dem Tisch versteckt. Er servierte mir und sich ein Brötchen, schenkte den Wein ein, griff in meinen Teller und hielt mir das Brötchen an den Mund. Hungrig öffnete ich den Mund und nahm einen herzhaften Bissen.
Er selber aß zwischendurch sein eigenes Brötchen und fütterte mich mit dem meinen.
Auch das Weinglas hielt er an meinen Mund, und ich konnte einen Schluck von diesem herb-fruchtigen Wein trinken.
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maximilian24
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:04.11.16 19:24 IP: gespeichert Moderator melden


Bitte schreib weiter!
Rein statistisch sehe ich es so: Wer nicht gegen mich etwas sagt, der ist für meine Story. Dazu kommt, dass die meisten Kommentare sich nicht auf eine bestimmte Fortsetzung beziehen sondern auf die ganze Geschichte, den Aufbau, die Charaktere, den Schreibstil, die Spannung etc. Bitte nimm daher ein Echo wie meines vom 31.10. auch als für die dazwischen liegenden Fortsetzungen.
P.S.: natürlich hoffe ich, dass es so spannend weiter geht.
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marmas71 Volljährigkeit geprüft
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HHier


Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heiteren Stunden nur.

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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:04.11.16 21:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Suza,

bin jetzt erst dazu gekommen deine Geschichte zu lesen.

Danke dafür, gefällt mir.

Bin gespannt was sich Alex noch einfallen lässt.

Viel Spass beim schreiben weiterer Teile.

Gruß marmas71
Meine Geschichten:
erste: Arbeitslohn leider noch nicht zuende geschrieben.
zweite: Gebändigte Lust leider auch nicht fertig.
dritte: Kurzgeschichte Er stört mich... beendet
vierte: Die Hübsche noch am schreiben
fünfte: Sommerurlaub mit KG
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Machtdom
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:05.11.16 01:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo suza,

deine Geschichte war und ist wundervoll und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Mir geht es ja genauso, ich schreibe Kapitel nach Kapitel, bitte um Feedback und Ideen, doch es kommt nichts zurück.
Aber genau wie du, schreibe ich weiter, weil ich schreiben will und - belegt durch die Zahlen der Klicks - hoffe, dass es doch einigen gefällt.

Also: Mach weiter so!

Gruß
Machtdom
Meine Geschichte:
Schule für Sklavinnen
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ecki_dev
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:05.11.16 05:20 IP: gespeichert Moderator melden


Auch finde die Geschichte bisher super und freue mich auf weitere Fortsetzungen.
Bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Nur die Frau weiss was gut ist für den Mann
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suza
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:16.11.16 15:29 IP: gespeichert Moderator melden


Der Wein entfaltete langsam seine Wirkung. Ich wurde schläfrig und deutete Alex an, dass ich gerne schlafen gehen wollte. Alex erhob sich und stellte sich hinter mich. Seine Hände legte er auf meine Schultern und massierte sie fein mit kreisenden Bewegungen. Ich liess mir das nur zu gerne gefallen und ich hätte es auch noch länger ausgehalten. "Wenn du schlafen möchtest, dann wird es gleich für dich dunkel!", sagte er, und kaum hatte er das ausgesprochen, legte er seine eine Hand vor meine Augen und hielt die Augenlider verschlossen. Mit der anderen Hand führte er etwas Weiches aber Kaltes vor meine Augen und zurrte einen Riemen hinter meinem Kopf fest.
"Jetzt bist du in meiner Hand, nicht nur deine Hände habe ich, sondern auch deine Augen!" raunte er mir ins Ohr. Sein Mund war ganz nahe an meinem Ohr und ich konnte seinen Atem spüren. Flüchtig streifte er mit seinen Lippen meine Ohrmuschel. Ich fühlte mich komplett entspannt und weich. Ich öffnete meinen Mund wie ein staunendes Kind, bewegte meine Handkugeln zu meinem Mund und zur Augenbinde, fast um zu spüren, dass ich immer noch in der Realität war und nicht irgendwohin webschwebte.
Er ließ mich aufstehen und führte mich langsam vom Tisch weg. Er ließ mir genügend Zeit, dass ich mich trotz meiner Fesseln mich auf die Bewegungen einstellen konnte. Seine Stimme klang ruhig, fast feierlich, wenn er knappe Kommandos erteilte: "Vorsicht Stufe - dreh dich - vorwärts - stop - jetzt kommt die Treppe - vorsichtig ---"
Dem Geruch und dem Hall nach zu urteilen, führte er mich ins Badezimmer. Er befahl mir stehen zu bleiben, während er sich entfernte. Nach kurzer Zeit kam er zurück. Er hatte einen Stuhl mitgebracht auf den er mich setzte. Er ließ das Wasser laufen und wusch mir mit einem warmen Lappen das Gesicht - wenigstens das, was die Maske freiliess. "Duschen wirst du morgen früh, bevor wir zur Arbeit gehen, für heute reicht das mal". Dann putzte er mir doch tatsächlich die Zähne. Das hatte ich zuletzt vor über 40 Jahren das letzte Mal erlebt. Er bemächtigte sich meines Mundes und putzte mir die Zähne, fast so wie es im Lehrbuch steht. Auch mit der Zahnseide hantierte er fast so professionell wie ein Dentalhygeniker.

Danach öffnete er meine Bluse und auch den BH, ließ mich aufstehen und führte mich aus dem Bad heraus ins Schlafzimmer.
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ecki_dev
Stamm-Gast

Dortmund


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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:16.11.16 22:56 IP: gespeichert Moderator melden


Da ist grenzenloses Vertrauen vorhanden.
Schön, bin gespannt wie es weiter geht
Nur die Frau weiss was gut ist für den Mann
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Halvor
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  RE: Wenn ich das vorher gewusst hätte .... Datum:17.11.16 12:15 IP: gespeichert Moderator melden


bin auch schon gespannt wie es hier weitergeht...
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