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herman Volljährigkeit geprüft
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München




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  Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:26.01.17 23:04 IP: gespeichert Moderator melden


So, jetzt probiere ich mal etwas Neues.

Ich poste ‚New in Town‘ 19 D auf Deutsch, bevor die englische Originalversion dieses Wochenende kommt.
Ein weiteres kurzes Kapitel habe ich fertig, und vielleicht übersetze ich auch noch den Bericht vom Opernbesuch –
aber es wäre schön, wenn es dazu mal ein Feedback gäbe, denn wenn es niemanden interessiert, dann spare ich mir die Mühe lieber.
Viel Spaß beim Lesen!

Herman.






Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett.

“Wirst du mir wirklich ein wunderschönes Kleid machen, um zu dieser Oper auszugehen, genau wie für dich? So dass wir wie Schwestern aussehen können?” fragte Francesca aufgeregt, sobald Demetri ihr gestattet hatte, Sherri in ihr Zimmer zu begleiten. Beide Mädchen wollten die neuen Ereignisse weiter diskutieren, daher hatte sich Sherri erboten, Francesca sofort für ihr neues Kleid zu vermessen. Francesca eilte Sherri hinterher und kickte unterwegs einen ihrer eigentlich festgeschlossenenen Stiefel weg. Er polterte auf dem dicken Teppich im Korridor, gerade bevor die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, als sie eintrat.
“Ja, natürlich, wenn du für einen Abend lang meine kleine Schwester sein willst,” sagte ihr Sherri, ein wenig neidisch darauf, wie leicht Francesca ihre Fesseln abstreifte.
“Ohhh bitte Sher, ich wollte schon immer eine große Schwester haben. Ich bin wirklich glücklich, bei euch allen zu sein.”
“Und ich bin glücklich, dich hier zu haben, und nicht nur, weil ich dankbar für meine Rettung bin. Hast du wirklich eine Lektion über Mozarts Musik in diesem anderen tragbaren Klassenzimmer bekommen, bevor du versucht hast, meines zu öffnen? ”
Francesca nickte. “Ja, und es war sooo schön, dass ich sogar deine Rettung für eine kurze Weile vergessen hatte. Es tut mir leid, Sher,” gab Francesca mit schlechtem Gewissen zu.
“Mach dir keine Sorgen. Ich weiß, wie die tragbaren Klassenzimmer dich ‚fesseln‘ können. Außerdem hast du mich ja gerettet. Und was für eine schöne Idee von John, dir einen echten Opernbesuch zu versprechen. Es wundert mich immer wieder, dass die tragbaren Klassenzimmer manchmal auch solche Freude vermitteln können…
Vielleicht können wir diese Dinger wirklich in etwas Gutes verwandeln. Die Chance, diese bösen Dinge zu beeinflussen und umzukrempeln ist wirklich faszinierend…
Aber während wir uns unterhalten, lass uns dein Hausmädchenkleid ausziehen, damit ich dich messen kann. Dreh dich um, und ich helfe dir mit dem Reißverschluss. ”
Sherri half Francescas Latex-Hausmädchenkleid zu öffnen, und mit einigem Ziehen durch sie beide zog sie es herunter, um die Petticoats und das enge Korsett darunter zum Vorschein zu bringen, plus, zu Sherris Überraschung, einen separaten Keuschheitsgürtel. Obwohl er nicht so ausgefeilt war wir ihrer, war Sherri bestürzt zu sehen, dass dieses Gerät die junge Frau umfing, selbst in dieser einfachen Standardversion.
“Wie um alles in der Welt bist du in diesen Keuschheitsgürtel gekommen? Stört er dich nicht?”
Francesca errötete. “Nachdem ich deinen gesehen hatte, dachte ich, sie würden es niemals schaffen, mir einen anzulegen, aber er wurde mit dem Hausmädchenkleid geliefert - und Tante Sophia hat mich überzeugt, dass es viel einfacher ist, diese Toilettenverbindungen zu benutzen, da es genauso viel Arbeit ist, ihn abzulegen, wie dieses Kleid anzuziehen. Und nach der Zeit in dem Plastikstützkorsett und dem Strafkorsett ist es nichts Besonderes mehr. Onkel Demetri hat den Schlüssel, aber mach dir keine Sorgen um mich – ich kann aus ihm herauskommen wenn ich will, und ich kann ihn wieder anlegen, also wird er nichts merken. Du sagst ihm doch nichts, oder?” bettelte sie.
Sherri holte tief Luft und dachte an Francescas unschuldiges Angebot am ersten Tag, sie aus ihrem Gürtel zu befreien. Offenbar hatte Francesca für sich selbst, was Sherri nicht haben konnte. Sie seufzte tief. “Nein, natürlich nicht,” versicherte sie ihrer neuen Schwester, und fragte sich, ob Francescas ungezwungene Haltung Bestand haben würde, wenn sie den maßgefertigten und elektronisch erweiterten Keuschheitsgürtel angelegt bekam, den sie als Erwachsene tragen würde. “Aber was ist mit dem Korsett? Ist es dir so eng denn bequem?”
“Eigentlich ist es sogar ziemlich bequem. Einerseits gibt mir der Druck so ein hübsches kitzelndes Gefühl im Bauch, und es lässt meine Seite sich besser anfühlen, wo der Mistkerl auf mich geschossen hat. Aber ich habe Enge immer geliebt – als ich auf der Flucht war, merkte ich, dass ich mich leicht in enge Orte hineinwinden konnte, wie Rohre oder Lüftungsschächte, wo mir niemand folgen konnte. Dort war ich dann sicher, und ich fühlte mich dort wohl.
Ich verstehen nur nicht was Männer davon haben, Frauen in einem engen Korsett und hohen Absätzen zu sehen, und erst recht in Fesseln.”
“Willst du das wirklich wissen?” Sherri kicherte. “Ich habe dazu eine Menge Nachforschungen im Coll… nun, nach meinem College angestellt, und auch für mein Modebusiness. Wenn du mich loslegen lässt, musst du am Ende eine lange Vorlesung ertragen. Bist du immer noch interessiert?”
“Bitte Sher. Ich hatte niemals eine Schwester, um über… nun, die Dinge zu reden.”
Sherri führte Francesca zu ihrer Bettkante, wo sie sich beide niedersetzten, sehr aufrecht, dank ihren engen Korsetts.

“Gut. Wo soll ich anfangen?” überlegte Sherri laut, während sie versuchte, sich auf dem weichen Bett bequem zurechtzusetzen. “Ich denke ganz am Anfang. Es lässt sich alles zurückführen auf Urinstinkte, Körperfunktionen und Hormone. Man könnte denken, dass wir als ‘zivilisierte’ Menschen imstande sein sollten, solch primitive Dinge zu überwinden, aber die sind schon seit Millionen von Jahren in uns fest verdrahtet, nicht nur, weil sie es sind, was unsere Spezies erfolgreich am Leben erhalten hat, sondern weil sie auch einige der Dinge sind, die im Leben am meisten Spaß machen. ”
Francesca schaute ihre neue Schwester schräg an und lenkte Sherri für einen Augenblick ab, da sie sich selbst mit ihrem steifgehaltenen Körper genug beugen konnte, um sich umzudrehen, so dass sie nun auf dem Bauch lag, den Kopf auf die Hände gestützt und die Ellbogen auf dem Bett wie ein Teenager in einem Werbespot aus den 1960ern.
“Schau, für dein pures Überleben ist es ziemlich egal, ob du trockenes Brot, rohe Eier und Zuckerstückchen isst – oder Sophias fantastischen Apfelkuchen, aber letzterer ist ein viel größerer Genuss, ” fuhr Sherri fort, denn die Lehrerin ließ sich von so etwas nicht lange ablenken.
“Oh ja, Tante Sophias Kuchen sind viel besser,” stimmte Francesca zu, da sie tatsächlich mit beiden von Sherris Beispielen wohl vertraut war.
“Aber das reichhaltige, kalorienreiche und nährstoffreiche Essen, mit dem Sophia uns versorgt, hilft uns auch, unser Überleben zu sichern – darum schmeckt es so gut. Wenn wir also lernen, diese Urinstinkte zu steuern und für uns zu nutzen – zum Beispiel, indem wir Apfelkuchen aus den richtigen Zutaten backen – so können wir unser Leben verbessern, selbst oder gerade besonders in der heutigen Welt.
Nun, dieser ganze Kampf der Geschlechter geht natürlich darum, seine eigenen Gene weiterzugeben.
Für einen Mann liegt die beste Chance, seine Gene weiterzugeben darin, Sex mit so vielen Frauen wie möglich zu haben. Aber eine Frau, die nur ein oder zwei Kinder pro Jahr haben kann, und das mit großen physischen Kosten, die die Männer nicht teilen, erhöht ihre Chancen, indem sie einen Mann findet oder anlockt, der bei ihr bleibt, um sie und ihre Kinder zu beschützen und für sie zu sorgen.”
“Sieht so aus, als hätten wir gegensätzliche Ziele,” warf Francesca ein. “Warum würde ein Mann,” Sherri war amüsiert von Francescas verächtlichem Tonfall einer Heranwachsenden, als sie Männer erwähnte, “bei einer Frau bleiben wollen, und noch wichtiger, warum sollte ihn eine Frau in ihre Nähe lassen? ”
“Naja, egal wie man es betrachtet, Männer sind nun mal, zumindest als Gruppe, größer und starker als Frauen.” Sherri schaute Francesca an und vergewisserte sich, dass sie sie verstand. “Und sie liefern nun mal die Hälfte des Rohmaterials, das wir brauchen, wenn wir unsere Gene weitergeben wollen, selbst wenn wir Frauen dann den ganzen Rest der Arbeit erledigen.”
“Okay, warum bekommen sie dann nicht ihren Willen?” fragte Francesca. “Uns flach legen, und dann abhauen?”
“Ah, nun, dafür gibt es mehrere Gründe, von denen die meisten in unseren genetischen Code eingebaut sind. Einmal – nun, ich nehme an, du hast schon schwangere Frauen gesehen?” Francesca nickte. “Nun, wenn sie sich ihrem Gebärzeitpunkt nähern, sind sie ziemlich verwundbar. Wenn ein Mann seine Gene weitergeben will, und dafür sorgt die Natur schon, dann muss er in der Nähe bleiben, um die Mutter seiner Kinder zu füttern und zu beschützen.“
“Aber das bringt ihn doch nicht dazu, die ganze Zeit dazubleiben, oder hält ihn davon ab, mit einer Hure fremdzugehen oder so.”
“‘Mater semper certis est’,” erklärte Sherri ihrer Schülerin, die sie nur anschaute, als ob sie Griechisch spräche. “Nur sie Mutter steht fest,” übersetzte Sherri. “Siehst du, der Mann kann niemals sicher sein, dass das Kind wirklich seines ist, und die Frau sich nicht mit anderen Männern herumgetrieben hat. Die einzige Möglichkeit für ihn, seine eigene Fortpflanzung sicherzustellen, ist bei der Frau zu bleiben, sie zu bewachen und andere Männer von ihr fernzuhalten.
Im Laufe der Zeit haben Männer versucht, Methoden zu entwickeln, die dieser Furcht begegnen. Der Keuschheitsgürtel entstand aus dem Bemühen, Frauen als Privatbesitz eines einzelnen Mannes zu halten – und auch als Vergewaltigungsschutz, was heutzutage wichtig ist, egal wie frustriert mit unseren Gürteln sind.”
Sherri hielt inne, da Francesca sie nachdenklich ansah. “So habe ich das noch nie gesehen, Sher, aber es liegt eine seltsame Logik darin. Ich muss da noch mehr darüber nachdenken, aber bitte mach weiter – ich sehe manche Dinge schon in einem neuen Licht.”
“Ok, wo waren wir? – Oh ja. Sowohl Männer wie auch Frauen wollen ihre Gene weitergeben, aber nicht jeder Partner passt dazu. Sie wollen einen Partner mit starken Genen, um sie mit den eigenen zu kombinieren, um ihrem Nachwuchs die besten Überlebenschancen zu geben. Frauen werden Männer bevorzugen, die sie beschützen und versorgen können – dies begünstigte stark und groß, aber dies ist auch der Grund, warum heutzutage Geld ein starkes männliches Sexsymbol ist.”
“Nicht dass groß und stark schlecht wäre,” fügte Francesca hinzu und rollte sich vom Bettrand und schaffte es irgendwie, sofort zum Stehen zu kommen.
Sherri kicherte, fuhr aber fort. “Und Männer werden Frauen bevorzugen, die aussehen, als ob sie ihnen viele Kinder gebären können. Breite Hüften signalisieren Fruchtbarkeit und leichte Geburt, im Gegensatz zu schmalen Hüften, die bedeuten können, dass die Mutter bei der Geburt sterben wird. Und eine schmale Taille signalisiert, dass die Frau nicht schon das Kind von jemand anderem tragen kann.
Hier kommen also die Korsetts ins Spiel – sie erhöhen den Kontrast zwischen unseren Hüften und unserer Taille, indem sie die Taille noch mehr einengen, in der Hoffnung, all die Hormone in unseren primitiven, aber geliebten männlichen Affen auszulösen…“ Sie lächelte über Francescas verständnisvolle Miene.
“Ein gutes Korsett hebt auch die Brüste an und hervor, die die Evolution zu einem starken sekundären Sex-Signal für Männer gemacht hat, nachdem die Menschen aufgehört hatten, auf allen Vieren zu laufen. Davor konnten Weibchen nur mit ihrem Hintern wackeln, um ein Männchen anzuziehen… Was mich daran erinnert – ich sehe, dass du angefangen hast, reifere, aber wunderschöne weibliche Kurven zu entwickeln, nun, da Sophia dich anständig füttert.” Francesca errötete daraufhin, drängte Sherri aber dazu, weiterzumachen.
“Und was Absätze angeht – das Tragen von hohen Absätzen streckt die Beine einer Frau, verbessert ihre Haltung, verleiht ihrem Hintern Spannung, und präsentiert ihre Brüste deutlicher. Ich bin mir nicht sicher, wer den hohen Absatz erfunden hat, aber wer auch immer es war, er gab den Frauen eine mächtige Waffe. Und auf hohen Absätzen kann eine schlaue Frau die Illusion erzeugen, dass sie nicht so leicht weglaufen kann, was sie im Unterbewusstsein eines Raubtier-Männchens wie leichte Beute aussehen lässt. Nicht dass sie davonlaufen wollte, wenn sie sich schon all die Mühe macht.
Und Mühe ist wichtig. Sich schick anzuziehen lässt eine Frau sich hübsch und ansprechend fühlen, begehrenswert… und glaub mir, Männer bemerken das.
Zusätzlich sind, wie gesagt, Korsetts und High Heels auch eine Art Fesselung, die die Fähigkeiten der Frau, davonzurennen, behindern. Füge das zu den echten Fesseln in der heutigen Mode hinzu, und Keuschheitsgürtel sind als Vergewaltigungsschutz beinahe notwendig.” Sherri schaute hinüber zu Francesca, die zu einem Schubladenschränkchen hinübergewandert war. “Hören sie mir zu, Fräulein Francesca?” fragte Sherri leicht verärgert.
“Füge das zu den echten Fesseln in der heutigen Mode hinzu, und Keuschheitsgürtel sind als Vergewaltigungsschutz beinahe notwendig,” wiederholte Francesca wie ein Papagei, während sie die dritte Schublade von oben öffnete. “Hm, ja, na gut,” sagte Sherri, im Bewusstsein, dass Francesca zuhörte, aber beunruhigt durch den Bruch ihrer Privatsphäre, der gerade stattfand. Da sie ihre Schülerin nicht ermahnen wollte, insbesondere da das Mädchen ihr tatsächlich zuzuhören schien, fuhr Sherri fort.
“Zurück in der Steinzeit waren die Rollen von Männern und Frauen klar verteilt – die Frau blieb mit den Kindern nahe dem Schutz der ‘Höhle’, während der Mann auf die Jagd ging, um Nahrung für seine Familie zu besorgen.
Dei Frauen verbrachten den ganzen Tag in einer Gruppe mit den Kindern und den anderen Frauen. In einer Gruppe war es notwendig, die Gefühle und die Gesundheit der Gruppe wahrzunehmen. Dies war nicht nur notwendig, um die Kinder vor Krankheiten zu schützen, sondern auch, um sich selbst und die Kinder voreinander zu schützen. In vielerlei Weise sind Frauen nicht so aggressiv wie Männer, aber wo es um ihre Kinder geht, neigen sie dazu, viel beschützender zu sein.”
Sherri stand auf und ging zu Francesca hinüber, die verstohlen etwas untersuchte, das sie gefunden hatte. “Was zum… wo hast du das her?” fragte Sherri und griff nach dem kleinen Buch, das Francesca anschaute.
“Nur eine Kleinigkeit, die mir hilft, meine große Schwester besser kennenzulernen,” antwortete Francesca und hielt das Tagebuch gerade außer Reichweite. Sherri rannte ihr nach, aber das geschmeidige Mädchen entkam ihr selbst in dem kleinen Schlafzimmer leicht. Francescas Geschicklichkeit machte es ihr leicht, Sherri davon abzuhalten, das kleine Buch zu erwischen, insbesondere, da Sherri noch durch ihre Latex-Hausmädchenuniform behindert wurde.
Plötzlich blieb Sherri stehen und lachte. “Wo hast du es überhaupt gefunden? Ich hatte es völlig vergessen. ”
“Es war unter die Schublade geklebt,” sagte ihr Francesca, während sie darin blätterte.
“Ja, aber wie bist du auf die Idee gekommen, dort nachzuschauen?”
“Wie die alte Dame sagt, ich bin ein raffinierter kleiner Dieb, ” antwortete Francesca und schaute auf die sorgfältige Handschrift, die die Seiten des Tagebuches füllte, “und die Leute denken, sie seien so raffiniert, aber sie verstecken die Dinge immer wieder an den selben Stellen. ‘Oh, keiner würde auf die Idee kommen, in meiner Wäscheschublade nachzuschauen! Wir verstecken den Safe hinter dem Bücherregal!’” mokierte sich Francesca, aber ihre letzten Worte wurden leiser, während sie versuchte, das Tagebuch zu lesen.
“Und, was findest du heraus, mein raffinierter kleiner Dieb?“ fragte Sherri, und setzte sich zurück auf das Bett. “Ich dachte, du würdest dich dafür interessieren, was ich dir zu erzählen habe.”
“Das tue ich, aber… hey, das ist Französisch, oder?” sagte Francesca. “Weißt du, ich habe in der Grundschule ein Bisschen Französisch gelernt, und dann, als wir mit dem Zirkus auf Tour durch Kanada waren.” Sie studierte das Buch erneut.
“Bon, ma petite voleuse sournoise, donne ton meilleur coup,” sagte Sherri ruhig, während Francesca weiter auf die Seiten des Tagebuchs starrte und es schließlich auf die Seite drehte. “Als ich dreizehn war, fand meine Mama mein Tagebuch, und las Teile davon. Ich habe mich noch nie so geschämt. Damals fing ich an, in Code zu schreiben,” erklärte Sherri dem raffinierten kleinen Dieb. “Ich habe nicht mehr Tagebuch geführt, seit ich… seit Jacob zur Armee ging.”
“Wer ist Jacob?”
“Er ist mein… Er war mein Bruder,” sagte Sherri traurig.
“War? Oh. Tut mir leid,” sagte Francesca, kam herüber und wickelte ihre Arme um ihre Ersatzschwester.
“Danke. Mir auch. Wir standen uns sehr nahe,” antwortete Sherri und unterdrückte die Tränen, die ihr immer zu kommen schienen, wenn sie an Jacob dachte.
“Code, hä?” sagte Francesca, während sie wieder durch die Seiten des Tagebuchs blätterte.
“Ja, Ich habe ihn über die Jahre weiterentwickelt. Jacob und ich benutzten ihn, um heimlich zu kommunizieren, während er im Dienst war.” Sie nahm das Buch aus Francescas widerstandslosen Händen. “Ich sollte dies wahrscheinlich vernichten, jemand könnte imstande sein, es zu benutzen, um meinen Code zu knacken.”
“Es wäre am Besten, es zu verbrennen, das heißt, wenn du es mir nicht vorlesen willst,” bat Francesca.
Sherri nahm das Buch auf und blätterte kurz darin. “Es ist ziemlich langweiliger Kram, wirklich. Nur die Ergüsse eines sechzehnjährigen Mädchens.” Sie warf das Buch auf das Bett.
“Ja, aber es sind die Abenteuer meiner sechzehn Jahre alten Schwester.”
“Du hast deine eigenen Abenteuer,” sagte Sherri dem jüngeren Mädchen. “Und, willst du jetzt, dass ich mit meiner anscheinend langweiligen kleinen Rede weitermache, oder sollen wir Sophia rufen und sehen, ob sie andere Aufgaben für ihren Hausmädchen-Lehrling hat?”
“Bitte Sher, es war überhaupt nicht langweilig.”
“Also möchtest du, dass ich weitermache?”
“Ja, bitte!”
“Lass uns sehen, wo war ich?” Sherri überlegte für einen Augenblick, bevor sie ihre Schülerin anblickte. “Was? Kein Papagei, der mir das letzte Stückchen Wissen wiederholt, das ich versuchte dir zu vermitteln? ”
Francesca schaute mit ausdruckslosem Gesicht zurück.
“Hm, du bist eine perfekte Kandidatin für ein tragbares Klassenzimmer. Das würde wenigstens dafür sorgen, dass du aufpasst,” ermahnte Sherri ihre Schülerin. “Also, ich war dabei zu versuchen zu erklären, warum Männer und Frauen so verschieden sind… ” Dann fand sie ihren Faden wieder.

“Die Frauen versuchten, die Kinder und die anderen Frauen im Dorf glücklich zu halten und Konflikte abzumildern, aber sie versuchten natürlich auch, ihre Männer glücklich zu halten, damit diese Grund hatten, bei ihren Familien zu bleiben und diese weiterhin zu ernähren. Die Männer, die den ganzen Tag auf der Jagd verbrachten und bis auf ein gelegentliches Grunzen still bleiben mussten, um das Wild nicht zu verscheuchen, verpassten das ganze soziale Leben in der Höhle mit all seinen Feinheiten, und sie sind seitdem emotionale Krüppel geblieben, die bis heute wie ein prähistorischer Computer nur sechzehn Farben unterscheiden können.”
Francesca kicherte.
“Aber auf der anderen Seite perfektionierten sie während der Jagd alle Sinne, die sie dafür brauchten. Männer sind besser darin, Geschwindigkeiten und Entfernungen abzuschätzen, und sie haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen als wir armen höhlenbewohnenden Frauen haben. Deshalb können Männer besser einparken – nicht dass Frauen noch fahren dürften, aber in den schmalen Straßen von Paris war es ein echtes Überlebensmerkmal, ein Auto rückwärts oder seitwärts einparken zu können, mit weniger als einem halben Meter zur Stoßstange des nächsten Autos – und daher ließ meine Mama immer Papa fahren, und noch wichtiger, einparken. ”
Sherri machte eine kurze Pause, versunken in der Erinnerung an eine glücklichere Zeit.
“Normalerweise bedeutet das auch, dass Männer besser in Mechanik und so sind, da sie ihre überlegene dreidimensionale Vorstellungskraft einsetzen.” Als Francesca ihren Mund öffnete, um zu protestieren, fuhr Sherri fort. “Ich weiß, du bist die große Ausnahme zu dieser Regel. Meine ungewöhnliche und geliebte kleine Schwester,” lächelte sie.
“Aber Gegensätze ziehen sich an, und das bedeutet, wenn ein Mann und eine Frau ein Paar bilden, dann ergänzen sie sich, und geben dem anderen, was sie brauchen und selbst nicht haben.
Dies hat für Jahrtausende funktioniert – selbst auf einem Bauernhof braucht es einen Mann, um die Felder zu bestellen, und eine Frau, um die Arbeit im Haus zu machen. Liebe war zweitrangig. Mann und Frau brauchten einander, um zu überleben, aber mit der Industrialisierung und noch mehr in der modernen Gesellschaft vor der Verschwörung bekamen Frauen Zugang zu allen Berufen, einschließlich derer, die für Jahrtausende für die Männer reserviert gewesen waren.
Natürlich hat es insgesamt die Gesellschaft vorangebracht, dass Frauen bessere Ausbildung bekamen und Arbeit annahmen, aber plötzlich konnten Frauen für sich selbst sorgen, konnten sogar Kinder aufziehen, ohne von einem Mann abhängig zu sein. Die Frauen hatten alles zu gewinnen, aber die Männer hatten alles zu verlieren – nachdem die Männer keine Kinder bekommen können, dachten manche Frauen plötzlich, dass die Männer entbehrlich oder gar unnötig wären, und versuchten im Gegenzug, all die männliche emotionale Unbeholfenheit und das Machogehabe loszuwerden.
Im Laufe der Zeit, sagt die Theorie, entwickelten die Frauen die Sprache und die Gesellschaft, während die Männer grunzten und das Fleisch nach Hause brachten und sowohl vierbeinige wie zweibeinige Eindringlinge verjagten oder umbrachten, und alles war für Jahrtausende ziemlich gut, jeder füllte seine wichtige Rolle aus, und die menschliche Familie entwickelte sich in die Moderne.
Dann fanden die Männer plötzlich heraus, dass es neben gelegentlichen Kriegen keine Untiere mehr umzubringen gab, und seitdem war und ist es ihr größtes Problem, eine neue Rolle für sich selbst zu finden.
Aber während die Frauen dachten, dass sie nun beinahe frei waren, so waren sie doch gleichzeitig unglücklich – Sex und Geld sind nicht die einzigen Dinge, die Männer zu einer Partnerschaft beitragen. Ich glaube, zu vielen Frauen war dies nicht klar, jedenfalls nicht zu Beginn.
Feministinnen machten wiederum die Männer für ihr fortdauerndes Unglücklichsein verantwortlich, und Ultrafeministinnen dachten, sie könnten erst dann glücklich sein, wenn sie die Gesellschaft übernommen hätten und die ‘unnötigen’ Männer bis auf einige wenige für die Fortpflanzung entfernt hätten.
Du weißt, was mit den Militantetten geschehen ist – sie entwickelten ein Virus, um den größten Teil der männlichen Bevölkerung umzubringen.
Als ihr Plan vereitelt wurde, musste man den Männern etwas zugute halten – obwohl die Frauen versucht hatten, sie umzubringen, so brachten sie uns nicht aus Rache um. Vielleicht sind sie am Ende doch klüger als wir. Und wenigstens hier, in diesem Land, sperrten sie nicht alle Frauen hinter verschlossenen Türen ein wie in gewissen Gesellschaften im Mittleren Osten. Stattdessen behielten sie uns mitten in der Gesellschaft, wobei sie uns kontrollierten und fesselten, um sich vor denen zu schützen, die versucht hatten, sie umzubringen, und vielleicht, um uns Frauen vor uns selbst zu schützen. Die meisten Männer versuchen wieder, ihr Leben mit uns zu führen, für uns zu sorgen und uns zu beschützen. Ich bin inzwischen so weit zu denken, dass dies vielleicht tatsächlich die natürlichere Ordnung der Dinge ist.
Aber wie immer hat das Pendel zu weit ausgeschlagen, und die Frauen müssen ein paar Rechte zurückbekommen – obwohl ich zugeben muss, dass die Dinge für uns besser geworden sind als sie es direkt nach der Militantetten-Verschwörung waren.”
Sherri holte tief Luft.
“Jetzt weißt du ein Bisschen besser, warum die Männer so sind wie sie sind.
In der heutigen Gesellschaft sind wir Frauen gezwungen, uns bei den Männern einzuschmeicheln, uns attraktiv und begehrenswert für sie zu machen, damit sie wieder ein Interesse daran haben zu bleiben und für uns zu sorgen. So emotional verkrüppelt und hormongetrieben wie die Männer sind, haben wir Frauen eine Menge weibliche Waffen zur Verfügung.
Aber denke immer daran, dass das Ziel nicht ist, einen Krieg zu gewinnen, sondern einen Mann und Partner zu gewinnen, und zu halten.
Obwohl es ‘der Mann’ ist, der das Werben übernimmt, so geschieht dies nur, nachdem die Frau ihr Interesse gezeigt hat – und es ist die Frau, die am Ende wählt.
Jetzt bleibt mir nur, meine eigene Lektion zu befolgen und mich daran zu halten, was mir meistens misslingt,” lachte sie traurig.
Es gab eine Minute Schweigen.
Dann sagte Francesca: “Wow. Das ist eine Menge, um darüber nachzudenken. Ich glaube, es macht Sinn, und ich verstehe einige Dinge – Männer – jetzt besser.
Ich bin mir nicht wirklich sicher, für wie viel davon ich schon bereit bin – ich will erst so etwas wie ein normales Leben zurückhaben, eine Familie, in der ich leben kann, dich – euch als meine Familie, und ich habe noch so viel zu lernen. Es passiert gerade zu viel, um es mit Jungs ernst zu meinen, aber…” Francesca errötete ein wenig, “vielleicht eines Tages.
Bis dahin kann es nicht schaden, hübsch auszusehen und zu üben, ein paar Männer zu beeindrucken…” lächelte sie. “Jedenfalls macht es Spaß, ihre Gesichtsausdrücke zu beobachten.
Also mach mich bitte wunderschön in einem Märchenkleid mit einem engen Korsett und Schuhen mit hohen Absätzen! ”
“Wie du willst, meine Liebe. Ich werde mein Bestes für uns beide tun. Ich habe gesehen, wie du deinen Stiefel weggekickt hast, bevor du hereinkamst, und du wirst dafür wahrscheinlich von Sophia noch zu hören bekommen. Aber warum gehst du nicht zu meinem Kleiderschrank und suchst dir ein Paar Schuhe mit Absätzen, damit ich dich richtig messen kann. Sie werden dir zu groß sein, aber du findest in der untersten Schublade ein paar Socken; die kannst du anziehen, um die Schuhe für jetzt auszupolstern. Wir werden dir später ein paar in deiner Größe machen lassen.”
Francesca ging neugierig zu dem großen begehbaren Kleiderschrank hinüber und machte das Licht darin an.
“Boaa. So viel schöne Kleider! Und Schuhe! Kein Wunder, dass du so lange zum Anziehen gebraucht hast, als ich in meinem Regenwurm-Kostüm am Verhungern war! Kann ich mir unter allen Schuhen aussuchen, was ich mag?”
Sherri kicherte. “Was immer du magst, meine Liebe. Lass dir Zeit.”
Scheinbar gab Sherris große Sammlung Francesca so viele Möglichkeiten zur Auswahl, dass sie einige Zeit zum Wählen brauchte, und daher begann Sherri mit ein paar Skizzen in ihrem Skizzenbuch, nachdem sie ihr Maßband und ihr Notizbuch mit einer Tabelle für die Maße vorbereitet hatte.
In ihr Design vertieft, bemerkte Sherri aus dem Augenwinkel, wie Francesca in offensichtlich hochhackigem Gang zurück ins Zimmer schritt, ohne das kleinste Wackeln zu zeigen. Während sie sich darauf konzentrierte, ihre Skizzen fertig zu bekommen, solange die Muse sie noch küsste, bat sie Francesca, vor ihr hinzustehen und einen Moment zu warten, während sie fertig zeichnete, und begann erst dann Maße zu nehmen. Während ihr ihre letzten Designs immer noch im Kopf herumgingen, übertrug Sherri die Zahlen sorgfältig in ihr Notizbuch. Nachdem sie mit den vorläufigen Maßen fertig war, bat sie Francesca, ein paar Stoffproben aus ihrem Schrank zu holen, und bemerkte nur am Rande, wie sie mit kleinen Schritten durch den Raum und zurück ging.
Während Sherri mehrere Stoffproben an Francescas Korsett hielt und weitere Maße nahm, hatte sie ein wachsendes Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz richtig war.
Sie schaute in Francescas Gesicht und versuchte, das Problem zu fassen.
Dann traf es sie wie ein Schlag. Sie schaute geradewegs in die Augen des biegsamen kleinen Mädchens, das sonst einen halben Kopf kleiner als sie war.
Sherri erstarrte und ließ ihren Blick an Francescas Körper hinunter wandern, und dann an ihren Beinen.
Francesca trug die neuen Ballettstiefel, die Sherri gerade erst bekommen hatte, und sie war durch das Zimmer gelaufen, als ob sie sie schon ihr ganzes Leben getragen hätte.
Sherri konnte sich nur mit Mühe beherrschen, als sie ruhig fragte: “Hast du es bequem in diesen Schuhen, meine Liebe? Sind sie nicht ein Bisschen hoch?”
“Überhaupt nicht, Sher. Ich wollte sehen, womit ich zurechtkomme, und diese waren die höchsten Schuhe, die ich gefunden habe. Mit deinen Socken zum Auspolstern sind sie eigentlich ziemlich bequem. Ein Bisschen so, wie im Zirkus auf Stelzen zu laufen.” Sie lächelte.
“Glaubst du, du könntest in diesen, oder besser in welchen in deiner eigenen Größe, einen ganzen Abend herumlaufen?”
“Klar. Die machen eigentlich ziemlich Spaß.”
Sherri biss sich gerade noch auf die Zunge, um sich selbst davon abzuhalten zu schreien, als sie an all die Zeit dachte, die sie damit zugebracht hatte, in ihren Ballettstiefeln für John zu trainieren.
Nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte, dachte sie an die Möglichkeiten für ihre zueinander passenden Kleider. Könnte ich selbst einen Abend auf Ballettabsätzen überstehen? dachte Sherri, während ihr Ideen für einen neuen Kleiderentwurf kamen.
“Francesca, du weißt doch, dass alle Kleider und Abendkleider für Frauen heutzutage eine Art von Fesselung enthalten? Für das Design, das ich mir vorstelle, würden wir beide unsere Arme hinter unserem Rücken gebunden haben. Kannst du deine Arme parallel hinter deinen Rücken legen?”
“Meinst du so?” Francesca schien ihre Schultergelenke auszurenken und ließ ihre Ellbogen sich mühelos berühren, während sie ihre Unterarme parallel hielt und die Hände ineinander verschränkte.
Sherri nahm einen tiefen Atemzug.
“Ja, genau so. Jetzt behalte diese Position bei. Ich möchte deine Arme gerne so zusammenbinden und dich noch mal messen. Kannst du das für mich tun?”
“Klar,” sagte Francesca beiläufig.
Sherri ging schnell zu einer Schublade in ihrem begehbaren Kleiderschrank und holte drei lange Riemen hervor. Sie schnallte sorgfältig Francescas sich bereits berührenden Hände und Ellbogen zusammen, dann wand sie den dritten Riemen um Francescas Oberarme und zog ihn sanft an, wobei sie kaum Widerstand fand.
“Gehört das auch zu den Dingen, die Männer mögen?” fragte Francesca neugierig.
“Ja, sie mögen es sehr,” antwortete Sherri, während sie schnell das Maßband von einem Teil von Francescas gefesseltem Torso zu einem anderen springen ließ. “Wenn deine Arme so gehalten werden, stehen deine Brüste noch deutlicher hervor, und du kannst sie nicht schützen. Während es kein Mann in der Oper wagen würde, deine Situation auszunutzen und dir an die Brüste zu fassen, wird sie allein der Gedanke ohne Ende erregen, dass deine Brüste für sie verfügbar wären. Für das Kleid werde ich einen einzelnen Ärmel für deine beiden Arme machen. Es heißt auch Armbinder. Stört dich das?”
“Nein, überhaupt nicht. Mich aus so einem Ding herauszuwinden wäre noch einfacher als aus meiner Zwangsjacke.”

Sherri vermaß dann Francescas Torso und ihre Arme noch einmal komplett neu und notierte alles, während Francesca geduldig auf ihren Ballettstiefeln stand und wartete. “Okay, alles fertig,” verkündete Sherri, als sie endlich mit ihren Aufzeichnungen zufrieden war, und ging um das gefesselte Mädchen herum, um die Riemen um Francescas Arme zu lösen. Gerade als sie nach dem Riemen um Francescas Handgelenke griff, da fiel der Riemen zu Boden, schnell gefolgt von dem Riemen um ihre Ellbogen. Als Sherri gerade mit dem letzten Riemen helfen wollte, da fing Francesca an, sich ein wenig zu winden und ihren rechten Unterarm herumzudrehen, um an ihrem Rücken hinauf zu fassen und sich im Nacken zu kratzen, während der letzte Riemen immer noch ihre Oberarme hinter ihr zusammenhielt.
“Ah, jetzt ist mir wohler,” sagte Francesca. “Meine neue Hausmädchenuniform ist nett, aber manchmal ist sie ein Bisschen warm.”
Sherri war wie gelähmt. Das war genau die Haltung, die sie so langsam und schmerzhaft zu erreichen versuchte, um ein Venuskorsett tragen zu können.
“Kannst du das auch mit beiden Händen tun, Liebes?” fragte sie Francesca nach einem tiefen Atemzug, um sich zu beruhigen.
“Was tun, Sher?”
“Dich im Nacken kratzen.”
“Klar. Wozu?” fragte Francesca und reichte mit beiden Händen hoch zu ihrem Nacken und kratze ihn auf beiden Seiten. Da der Riemen um ihre Oberarme immer noch angezogen war, berührten sich ihre Ellbogen in dieser Position.
Sherri befreite schnell Francescas Arme, drehte sie herum, zog ihre Hände nach vorne und hielt sie beide in ihren eigenen Händen.
Sherri hatte eine Träne von Frustration im Auge, aber auch Bewunderung, als sie Francesca zum Bett herüberzog und mit sich niedersitzen ließ.
“Francesca, ich muss dich um etwas Großes bitten. Aber du musst mir versprechen, dass du keinem etwas sagst, ganz besonders nicht John. Versprichst du mir das?”
Francesca schaute sie verlegen an. “Natürlich, Sher. Es wird nur zwischen uns Mädchen bleiben. Versprochen.”
“Francesca, Ich liebe John, Ich liebe ihn sehr. I bin gerne sein Mündel, ich genieße es, Fesseln für ihn zu tragen, ich mag es sogar, wenn er mich kontrolliert, aber ich liebe ihn dafür, dass er sich um mich kümmert, und dafür, dass er mein Mann und mein Partner ist, soweit dies heutzutage möglich ist.”
“Das ist nicht gerade ein Geheimnis, Sher,” informierte Francesca ihre Freundin.
“Nun ja, nein, wahrscheinlich nicht, aber… naja, Männer brauchen immer einen kleinen Schubs. John hat netterweise zugestimmt, dass ich mein früheres Modebusiness wieder aufnehme, und ich möchte eine Kollektion von Fesselkleidung entwerfen. Der Höhepunkt und das Meisterstück der Kollektion eines Designers ist immer ein Brautkleid. Dieses Kleid möchte ich selbst vorführen. Und ich möchte meine Arme im Rücken nach oben gebunden haben, gerade so wie du dich gerade mit beiden Händen im Nacken gekratzt hast, und ich will sie von einem speziellen Korsett bedeckt haben. Dies wird ein ‘Venus-Korsett’ genannt, nach einer berühmten Statue, deren Arme abgebrochen sind. Abgesehen davon, dass ich eine kleine Mode-Sensation kreieren will – niemand hat jemals zuvor so ein Korsett getragen – möchte ich John eine Idee eingeben. Die Idee, mir einen Antrag zu machen. Ich liebe ihn, und ich will ihn heiraten.”
Francesca zeigte ein großes Lächeln im Gesicht und klatschte in die Hände.
“Hier kommt nun meine große Bitte – nachdem du diese Haltung deiner Arme so leicht halten kannst, würde es mir eine Menge helfen, alles richtig hinzubekommen, wenn ich es erst an dir ausprobieren könnte. Also – wärest du bereit, bei der Modenschau mit mir ein Brautjungfernkleid mit einem Venus-Korsett zu tragen?”
Jetzt war Francesca an der Reihe, wie gelähmt zu sein, und Sherri dachte, sie könne kleine Zahnrädchen hinter ihren Augen drehen sehen, während sie versuchte zu verarbeiten, was Sherri ihr anvertraut hatte, aber dann begann sich ein großes Grinsen über Francescas Gesicht auszubreiten.
“Und wenn Johnny dich heiratet, dann wirst du wirklich meine Schwester sein, meine Schwägerin, meine Sister-in-law,“ sagte sie mit geflüsterter, beinahe ehrfürchtiger Stimme. “Ja Sher, ich wäre sehr gerne deine Brautjungfer, und deine Schwester.”
Sherri zog sie in eine Umarmung, und beide Mädchen umarmten sich ziemlich lange und waren dabei so versunken, dass sie das leise Klicken des Türschlosses überhörten. Sophia, die unbemerkt geblieben war, als sie kurz zuvor hereingekommen war, verließ leise den Raum, um den Mädchen ihren besonderen Moment nicht zu verderben, obwohl sie ursprünglich hereingekommen war, um mit Francesca zu schimpfen, weil sie ihren Schuh weggekickt und im Korridor liegen gelassen hatte.



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Lumpyjojo
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  RE: Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:27.01.17 20:44 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schöne Fortsetzung
Bin gespannt wie es weitergeht
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MartinII
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  RE: Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:29.12.21 11:11 IP: gespeichert Moderator melden


Ein wunderschöner Anfang - leider ohne Fortsetzung!
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herman Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:03.01.22 10:33 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Martinli,
wie schön, dass es immerhin einem Zweiten gefällt!

Es gibt jede Menge Fortsetzung, etwa fünfhundert Seiten danach, und tausend Seiten davor, nur eben auf Englisch. Die findest Du jetzt auf deviantart beim user kreegj. Damals, 2017, war Google Translate noch eine Katastrophe, und für bislang nur einen Kommentar war es mir die Mühe nicht wert, noch mehr nur 'von Hand' zu übersetzen. Mittlerweile ist Google aber kontext-basierend ziemlich gut, und DeepL noch besser, drum empfehle ich, den englischen Text für Dich selbst übersetzen zu lassen.
Kommentare hier oder auf deviantart sind weiterhin sehr willkommen.

Viel Spaß beim Lesen!

Herman


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von herman am 03.01.22 um 10:34 geändert
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MartinII
Sklavenhalter

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  RE: Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:04.01.22 09:33 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für den Hinweis. Es ist wirklich traurig, dass auch ich diese tolle Story hier erst nach fünf Jahren entdeckt habe. Aber lieber spät als nie...
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Dreamer Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:05.01.22 08:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hi , die Geschichte wird vielen Gefallen aber die wenigsten schreiben dazu etwas , man ist eben Bequem , wo steht die Storie denn in Netz.Lg
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MartinII
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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Eine neue Welt: Die Waffen der Frauen - und das Venus-Korsett. Datum:06.01.22 21:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hat Herman ja beschrieben. Aber eine Warnung: ist irre lang und man liest sich fest - ich jedenfalls
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