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Dark Marvin Volljährigkeit geprüft
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Siehst du, genau das mag ich an euch Vampiren. Sex und Tod und Liebe und Schmerz, das ist alles immer dasselbe für euch. (Buffy)

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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:22.08.20 11:37 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht.
Hoffe Julia kann ihre Eltern wirklich austricksen, aber ich glaube nicht, dass diese so schnell aufgeben werden.
Und ich bin schon gespannt, wann Julia und Tara aufeinander treffen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Engel nur eine Ausbildungseinrichtung ist, um (hübsche) Ausländerinnen auf eine Ehe in Padogenien vorzubereiten.
Vielleicht kann Julia der Ehe mit einem Bauern ja entkommen, wenn sie in Taras Heimatland zieht? Bin gespannt auf die Auflösungen.
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 10 Besuche - Teil Elf von Zwölf Datum:29.08.20 07:33 IP: gespeichert Moderator melden


Der Mantel der Studentin
Kapitel 10 Besuche - Teil Elf von Zwölf
Autor: Karl Kollar

Sie war sehr nervös, als sie zusammen mit ihrem Vater den festlich gedeckten Saal des Hauses betrat. Schon der Vorbesitzer hatte dieses große Zimmer sehr prunkvoll eingerichtet, und das das Konsulat hatte die Einrichtung einfach übernommen.

Heute brannten ausnahmsweise alle Kerzen, und diese gaben dem Raum zusätzlich eine feierliche Atmosphäre. Berta hatte sich extra Jasmin und den Gärtner zu Hilfe geholt, um die vielen Kerzen zügig anzünden zu können. Sie trug schon das Kleid, welches sie normalerweise Sonntags zur Kirche anzog.

Auch Tara und ihr Vater hatten sich schon umgezogen. Der Konsul trug seinen Dienstfrack, an dem wie üblich ein paar Orden angebracht waren, und Tara trug das hochgeschlossene und langärmelige Abendkleid in einem dunklem Violett, auf dem sich die helleren Riemen des Handschuhs deutlich abzeichneten.

Natürlich trug Tara auch schon die farblich zum Handschuh passende Perle in ihrem Mund, Jasmin hatte sie ihr anlegt, gleich nach dem die Kerzen angezündet waren.

Der Konsul verfolgte das Geschehen um seine Tochter mit Sorgen, denn er wusste, wie sie normalerweise auf diese besonderen Gegenstände reagierte. Er kannte die Symptome und konnte eventuell anwesende Personen meistens geschickt von den Sorgen seiner Tochter ablenken. Doch für die heutigen Abend hatte er wirklich große Bedenken, was der Handschuh und die Perle mit seiner Tochter anrichten würden.



Bei der Suppe hielten sich alle noch an die bis dahin abgesprochenen Regeln. Berta nahm den beiden Damen erst die Perlen aus dem Mund und legte sie dann auf die Anrichte auf das Tuch, was sie für diesen Zweck dort hin gelegt hatte. Erst danach befreiten sie die Damen von ihren Handschuhen, so dass dann das gemeinsame Essen weitgehend schweigend beginnen konnte.

Erst nach der Suppe fiel Berta auf, dass für diesen Zeitraum noch nichts ausgemacht war und sie blickte unauffällig zum Konsul, um vielleicht eigene Hinweise zu bekommen.

Doch Taras Vater war genauso ratlos. Er deutete Berta lediglich an, dass sie abräumen könne und den Hauptgang bringen könne.

Der Herzog schien Bertas Zögern auch zu spüren. »Ich glaube, das sparen wir uns.« Er blickte seine Frau verliebt an. »Sie haben alles vorbereitet, dann wollen wir es auch nicht kalt werden lassen.«

Es war der Herzogin anzusehen, dass sie gern wieder die Perle im Mund getragen hätte, doch sie wagte es nicht, ihrem Mann zu widersprechen. Sie zwang sich ein leichtes Lächeln ins Gesicht.



Gleich nach dem Hauptgang, der Herzog hatte nur noch gewartet, bis jeder am Tisch fertig geworden war, bat er Berta, den Damen die Handschuhe wieder anzulegen. »Bis zum Nachtisch können wir uns etwas Zeit lassen.«

Ein Lächeln glitt über das Gesicht des Konsuls, welches jedoch nur seine Besorgnis verbergen sollte. Bisher hatte sich seine Tochter sehr unter Kontrolle gehabt, und je länger das Essen jetzt dauerte, desto größer war die Wahrscheinlichkeit, dass bei ihr wieder passieren würde. Er hatte sich deswegen auch einige Themen herausgesucht, die er jetzt ansprechen konnte.

Tara focht innerlich einen Kampf aus. Sie versuchte, ihre immer stärker werdende Erregung zu unterdrücken, und paradoxerweise half ihr Berta, indem sie den Handschuh dieses Mal besonders streng zusammenschnürte. Die ungewohnte Beanspruchung der Muskeln bewirkte tatsächlich eine Ablenkung von ihren eigentlich üblichen Gefühlen bei dieser Gelegenheit. Doch sie war Berta deswegen nicht böse, ganz im Gegenteil, sie versuchte, sie durch leises Schnurren zu noch mehr Strenge zu ermutigen.



Eigentlich hatte Tara nur Smalltalk erwartet, doch schon die zweite Frage ihres Vaters hatte ihr besonderes Interesse geweckt. Der Konsul hatte nach der jüngeren Schwester des Herzogs gefragt – ob sie noch auf dem Internat wäre und ob sie immer noch diese Sportler-Karriere anstreben würde.

Der Herzog lächelte kurz. »Sie ist natürlich schon in festen Händen, und die Vermählung findest bald statt.« Er berichtete davon, dass seine Schwester aktuell im Internat lebt und dort ein besonderes Studium begonnen hatte. Es handelte sich jedoch nicht um ein reines Sportstudium, sondern um eine Manager-Akademie, bei der Sportausbildung, insbesondere in Ballett, aus verschiedenen Gründen eine besondere Rolle spielte. Er hatte sich in der Vergangenheit gelegentlich mit seinem zukünftigen Schwager über die Zukunft ausgetauscht.

»Luisaa und Sport?« Die Herzogin musste lachen. »Sie sitzt doch immer nur still in der Ecke und rührt sich nicht.«

Der Herzog erkannte sofort, dass er hier etwas erklären musste. »Schatz, wie oft hast du Luisaa bisher gesehen?«

Die Herogin musste nachdenken. »Ich glaube, erst einmal. Es war bei der Geburtstagsfeier deines Vaters.«

»Genau.« Der Herzog holte tief Luft. »Denn die meiste Zeit ist sie im Internat.« Er nannte einen Namen, der Tara allerdings nichts sagte.

Taras Vater schien es zu kennen. »Haben sie immer noch so strenge Regeln?«

Der Herzog nickte. »Streng, konsequent und ausdauernd.«

Beide Frauen blickte neugierig auf.

»Sie haben eine bemerkenswerte Philosophie.« Der Herzog holte tief Luft. »Sie vergleichen es gern mit einem Jagdfalken, der in den Ruhephasen eine Lederhaube trägt.« Er hielt kurz inne, so als wolle er seine Worte besonders wirken lassen. »Aber wenn die Haube abgenommen wird, dann weiß er, dass nun Höchstleistungen erbringen muss.«

Es kam keine Antwort, weder vom Konsul noch von den beiden Damen.

»Der Vergleich ist natürlich nicht ganz passend, aber die Leiterin des Internats legt großen Wert darauf, dass die Mädchen ihre Energien auf das Ballett und die anderen Sportarten konzentrieren.« Er machte erneut eine Pause. »Deswegen tragen sie in ihrer freien Zeit eine spezielle Uniform, die ihnen nur minimale Freiheiten erlaubt und sie zwingt, sich ganz auf die Übungen zu fokussieren.«

»Was ist das für eine Uniform?« fragten Tara und die Herzogin fast gleichzeitig.

»Ich dachte mir schon, dass euch das interessiert.« Ein Lächeln glitt über das Gesicht des Herzogs. »Im Internat tragen sie meistens ein langes Kleid, bei dem die Ärmel weitgehend fest genäht sind. Und das Beinteil des Kleides schränkt die Bewegungsfreiheit der Beine stark ein.«

Beide Damen seufzten.

»Ich habe sie öfters mal besuchen dürfen, und sie war sehr stolz auf ihre Uniform.« Er seufzte. »Aber sie konnte sich wirklich nur sehr langsam und mühsam bewegen. Das aber tat sie sehr aufrecht, mit großer Körperspannung und Eleganz.«

»Das kann ich mir gut vorstellen«, antwortete Tara verträumt, während die Herzogin nur seufzte und ihren Mann schmachtend ansah.

»Schatz, möchtest du nicht noch etwas trainieren?« Der Herzog blickte auf die Perle, die noch neben dem Teller der Herzogin lag.

Die Herzogin verzog das Gesicht. »Gerade jetzt, wo es so spannend ist.« Sie setzte eine Schmollmiene auf.

»Genau deswegen. Jetzt wäre die Versuchung besonders groß.« Der Herzog gab Berta das verabredete Zeichen.

Die Dienerin trag hinter die Herzogin und legte ihr wie verlangt den Ballknebel an.

Tara und der Konsul blickten dem Schauspiel verwundert zu, doch sie wagten es nicht, eine Frage zu stellen.

Natürlich hatte der Herzog die Blicke bemerkt. »Sie möchte das Tragen der Perle üben, oder besser gesagt, das Schließen der Lippen um die Perle.«

Tara erkannte die Zusammenhänge sofort. Es ging darum, den Speichelfluss trotz des Balles im Mund unter Kontrolle zu halten, denn der durch den Ball geöffnete Mund verhinderte das Schlucken.. Etwas, was ihr selbst nie besonders leicht fiel. Sie wartete, bis Berta mit der Herzogin fertig war, dann wandte sie sich an die Dienerin und bat um die gleiche Behandlung.

Doch der Herzog widersprach. »Es kann vorkommen, dass die Königstochter noch etwas reden möchte, während die anderen Damen schon zu schweigen haben. Auch darauf möchte mein Schatz sich vorbereiten.«

Tara brauchte einen Moment, bis sie sich mit der neuen Situation abgefunden hatte. So langsam fiel ihr der eindringliche Blick der Herzogin in ihre Richtung auf. »Sie möchten, dass ich noch mehr zu der Schwester frage?«

Die Herzogin bestätigte Taras Vermutung mit einem Nicken.

Ohne das Tara noch etwas sagen musste, fuhr der Herzog fort. »Ich hatte sogar um einen Termin bei der Direktorin gebeten und habe mir ihre Methoden und Konzepte erzählen lassen.« Er nahm einen Schluck Wein. »Sie hatte mich durch das Internat geführt und mir in den einzelnen Räumen die jeweiligen Hintergründe dazu erklärt.«

»Klingt spannend«, keuchte Tara.

»Sie sollen dort zu einem sehr bewussten Leben erzogen werden, bei dem sie bei jeder Tätigkeit Höchstleistung erbringen sollen, aber gleichzeitig an jeder gewöhnlichen oder nachlässigen Tätigkeit gehindert werden.« Der Herzog gab die Konzepte der Direktorin wieder.

»Und wie erreichen sie das?« Tara fühlte in sich eine gewisse Anspannung.

Der Herzog lächelte. »Sie bekommen für jede gewünschte Tätigkeit die maximal nötige Bewegungsfreiheit, die ihnen aber sofort genommen wird, wenn sie sie nicht benötigen, damit sie nur bewusste Leistungen erbringen.«

Tara keuchte erneut, und auch die Augen der Herzogin begannen zu leuchten.

»Wir waren gerade in der Ballettstunde, und kaum das die Musik verstummt war, als die Mädchen ihre Ballettschuhe auszogen und dann geduldig darauf warteten, von den Betreuerinnen in einen sehr strengen Monohandschuh und einen Humpelrock gekleidet zu werden. Zuvor bekamen sie noch sein strenges Sportkorsett über ihr Trikot geschnürt, und ein Halskorsett wurde ihnen angelegt, um ihre Köpfe ruhig zu halten. Die Betreuerinnen halfen ihnen dann noch, in Schuhe mit sehr hohen Absätzen zu schlüpfen.« Der Herzog strich seiner Frau zärtlich über das Gesicht. »Es ist sehr schön, eine so flexible Frau in einen Monohandschuh zu schnüren.«

Obwohl die Herzogin ihre Lippen konzentriert um den Ball in ihrem Mund presste, schaffte sie es trotzdem, ihm mit den Augen einen Liebesgruß zuzusenden.

»Dann waren wir im Speisesaal.« Der Herzog erzählte weiter. »Der hohe Tisch und die hohen Stühle waren mir sofort ins Auge gefallen.«

Tara runzelte die Stirn, doch sie traute sich nicht, den Herzog zu unterbrechen.

»Die Mädchen betreten den Speisesaal mit angelegtem Monohandschuh und müssen sich dann auf die Stühle setzen, wo ihnen sofort die Beine nach hinten hoch genommen und an dem jeweiligen Stuhl unter der Sitzfläche festschnallt werden. Erst dann werden ihnen die Handschuhe und die Halskorsetts abgenommen. Die Regeln beim Essen sind so ähnlich wie hier bei uns heute Abend.« Der Herzog machte eine kurze Pause. »Nach dem Mittagessen werden die Monohandschuhe wieder angelegt, und die Mädchen bekamen die Lederhauben mit Öffnungen für Augen, Mund und Ohren angelegt, die sei nachmittags im Unterricht in den Klassenzimmern tragen sollten.«

»Aber wozu soll so eine Haube gut sein, wenn sie gar nicht einschränkt?« Tara wunderte sich.

»Oh, das wird flexibel gehandhabt, « erklärte der Herzog. »Nach dem Mittagessen haben die Mädchen eine Pause, und dann dürfen sie sich aussuchen, ob sie sich in kleinen Gruppen unterhalten wollen, sich zu einer Ruhepause hinlegen wollen, oder einen Spaziergang im Garten machen. Jeweils natürlich weiter in ihrer Uniform.« Wieder unterbrach er kurz, um seine Worte wirken zu lassen.

Der Atem seiner Zuhörerinnen schien etwas schneller zu gehen.

»Bei denen, die sich unterhalten wollen, wird an den Hauben nichts verändert.« Der Herzog setzte seine Beschreibung fort. »Die, die sich hinlegen wollen, bekommen Augen- und Ohrenpolster sowie eine Mundabdeckung an ihre Hauben geschnallt, damit sie ungestört ruhen können. Mädchen, die Spazieren gehen wollen, werden in Dreiergrüppchen nebeneinander zusammengefasst. Alle bekommen die Mund- und Ohrenabdeckungen angelegt, und die äußeren beiden zusätzlich eine Augenbinde. Die Enden ihrer Monohandschuhe werden mit einer kurzen Kette verbunden, und das mittlere Mädchen, das als einziges sehen kann, muss seine Kameradinnen führen. Die anderen beiden müssen sich ohne Seh- und Hörsinn ganz auf ihre Führerin einstellen, indem sie sie möglichst an den Schultern berühren und auf den Zug an ihren Handschuhen achten.«

Der Blick der Konsulstochter hatte sich gewandelt, jetzt lag wieder Bewunderung und Neid in ihrem Blick. Es ärgerte sie ein wenig, von einem Alltag zu erfahren, der wesentlich strenger war als ihr eigener. »Und was für eine Rolle spielen die Hauben im Unterricht?«

Der Herzog erzählte weiter. »Wie ich schon sagte, die Sinne und Wahrnehmungen der Mädchen sollen einzeln geschärft werden. Im Unterricht müssen sie beispielsweise mit ihren Augenbinden Diskussionen führen, ohne ihre Gesprächspartner sehen zu können. Dabei lernen sie, auf jede Nuance zu hören. Oder sie müssen mit Ohrenpolstern, aber ohne Augenbinde einen Film über ein Gespräch anschauen und die Emotionen der Personen herausfinden. Sofern keine verbale Beteiligung erwartet wird, tragen die Mädchen ihre Mundabdeckungen, wenn sie nicht schreiben müssen, ihre Monohandschuhe. Wenn sie schreiben, dürfen sie nur eine Hand benutzen, mit der anderen müssen sie eine Schlaufe hinten im Rücken an ihrem Korsett festhalten. Der Unterricht ist natürlich sehr variabel, aber wie gesagt, sie bekommen dafür jeweils nur die unbedingt notwendigen Freiheiten.«

Tara keuchte. Ihr Puls ging schneller. »Und wie übernachten die Mädchen?«

»Das hatte ich auch gefragt« lächelte der Herzog. »Sie hat mich dann in den Schlafsaal geführt, und zu ihrer Überraschung lag tatsächlich ein Mädchen auf dem Bett. Ich hatte große Mühe, mich von dem Anblick loszureißen.«

»Warum?«, keuchte Tara.

»Sie war in ein Ganzkörperkorsett geschnürt und trug dazu noch einen Monostiefel. Ihre Arme waren noch einmal extra in Armkorsetts geschnürt und an dem Ganzkörperkorsett befestigt. Dazu trug sie Fausthandschuhe und eine sehr strenge Kopfhaube. Sie schien zu schlafen, denn sie schien uns nicht zu bemerken.« Er machte eine Pause. »Leider hat die Direktorin darauf bestanden, den Schlafsaal sofort wieder zu verlassen.«

Ohne das der Konsul etwas gesagt oder gedeutet hätte, trat Berta auf Tara zu und schob ihr die Perle wieder in den Mund. Die Konsulstochter war darüber so verblüfft, dass sie auf jegliche Gegenwert verzichtete.

»Es gab dann noch eine Überraschung für mich.« Der Herzog setzte ein geheimnisvolles Grinsen auf.

»Jetzt machen sie es aber spannend.« Der Konsul hatte sich bisher zurückgehalten, doch jetzt waren ihm die großen Augen seiner Tochter aufgefallen.

»Meine Schwester wartete im Büro der Direktorin auf mich. Ich hätte sie fast nicht wieder erkannt.« Er machte eine bedeutsame Pause. »All ihre Bewegungen waren aufrecht und von kontrollierter Anspannung – nichts von dem, was ich eigentlich von kannte, war noch übrig. Kein Schulterhängen und vor allem keine nachlässigen Bewegungen – stattdessen strahlte sie eine Autorität aus, die mir fast den Atem genommen hatte. Erst als sie mich begrüßte, erkannte ich sie auch als meine Schwester wieder.«

»Faszinierend.« Der Konsul war von der Schilderung sehr berührt.

»Warten sie ab, das beste kommt ja erst noch.« Der Herzog streichelte seiner Frau noch einmal zärtlich über die Wange. »Bitte nicht eifersüchtig sein.« Dann wandte er sich wieder an Tara und ihren Vater. »Erst als ich an ihrem Körper herab blickte, erkannte ich die eigentlichen Besonderheiten ihres Auftritts. Zum einen schien sie ein sehr strenges Korsett zu tragen, was mich aber wenig verwunderte. Doch als mein Blick auf ihre Füße fiel, musste ich mich doch wirklich hinsetzen, so verblüfft war ich.«

Tara ließ ihre Augen rollen, sie hoffte, dass ihr Vater und vielleicht auch der Herzog es bemerken würden.

»Sie trug wadenlange Ballettstiefel ohne Absätze.« Der Herzog wurde bei diesen Worten leiser. »Die Direktorin erzählte dann mit sichtbarem Stolz, dass Luisaa die beste Schülerin ihres Jahrgangs sei.«

Berta räusperte sich. »Wären sie dann bereit für den Nachtisch?« Sie hatte Taras wachsende Erregung bemerkt und hoffte, dass das Eis erst einmal für etwas Abkühlung sorgen würde.

Es war der Herzogin anzusehen, dass sie gern noch mehr über Luisaa erfahren hätte, doch der strenge Blick ihres Ehemannes bewirkte, dass sie ihre Lippen verschloss, kaum das Berta ihnen die Perlen abgenommen hatte.

Tara hätte ebenso gern noch ein paar Fragen gestellt, doch die Blicke von Berta und ihrem Vater hielten sie davon ab, auch wenn die Gründe dafür unterschiedlich waren.

* * *

Patricia holte einen Gegenstand aus ihrer Tasche, der Julia sehr bekannt vor kam.

»Was hast du denn damit vor?« Julias Stimme zitterte leicht, den sie hatte den Dildo sofort wiedererkannt.

»Du weißt, was das ist und wie man das trägt?« Sie formulierte es wie eine rhetorische Frage.

»Du musst so etwas auch tragen?« Julia stutzte, als sie Patricias Miene sah. »Du willst es tragen?«

Es klopfte. Frau Hegel trat. Sie ging auf Patricia zu und hielt ein kleines Schlüsselbund in der Hand. »Sie hatten darum gebeten, dass ich sie vor der Probe noch einmal aufschließe?« Sie ging auf das Mädchen zu und kniete vor ihr nieder.

»Ich mag mich und den Gürtel kurz sauber machen.« Sie erkannte, dass sie die drei Frauen sehr verwundert ansahen, deswegen schob sie eine Erklärung hinterher. »Beim Musizieren ist es wichtig, dass ich mich körperlich wohl fühle.



Als sie aus dem Bad kam, nahm sie sich den Dildo zur Hand und wärmte ihn mit den Händen ein wenig auf.

Frauke und Julia waren sehr verwundert. »Hast du den vorher auch schon getragen?«

Patricia lächelte. »Nein, natürlich nicht.« Sie klinkte den Dildo in das Schrittblech und zog beides zusammen dann langsam an den dafür vorgesehenen Platz. »Aber das Geigenspielen fällt mir damit sehr viel leichter.«

Beide Frauen waren über den 'coolen' Auftritt sehr fasziniert.

»Und wenn du mal musst?« Julia dachte an all das alles, was ihr heute Vormittag so durch den Kopf gegangen war.

»Ich habe alles nötige dabei.« Sie wirkte stolz, als sie die Bewunderung realisierte. »Und ich weiß ja, dass ich nach der Probe gleich wieder unter der Dusche stehen kann.«

»Wissen deine Eltern das?« Julia war immer noch hin und weg, und so langsam begann sie, den Dildo mit anderen Augen zu sehen.

»Meine Mutter weiß es.« Patricia schmunzelte. »Mein Vater freut sich lediglich, dass ich immer so leidenschaftlich spiele.«

»Verständlich«, grinste Julia.



Patricia legte ihre Tasche auf die Rückbank, dann setzte sie sich neben Frau Hegel, die sogleich den Motor an ließ. Die Hobbymusikerin war noch etwas betrübt, denn sie hatte sich gerade erst von ihrem Freund verabschiedet. Er hatte sie natürlich gefragt, ob er sie begleiten dürfe, doch Patricia musste mit schwerem Herzen ablehnen. »Es wäre nicht gut, wenn man uns zusammen sieht«, hatte sie ihm zwischen zwei Küssen mit trauriger Stimme erklärt.

»Haben sie alles, was sie brauchen?« Frau Hegel hatte vor dem Verlassen des Grundstücks den Wagen noch einmal angehalten.

Patricia warf noch einmal einen Blick auf ihre Tasche. »Ich denke, ich habe alles.«

»Ich bin sehr froh, dass sie uns helfen wollen.« Frau Hegel fuhr los, gleich nachdem sie sich wegen des Verkehrs umgeschaut hatte. »Sie sind sehr pflichtbewusst.«

Patricia zuckte mit den Schultern. »Ich wurde so erzogen.«

»Das ist nicht bei jedem so.« Die Frau des Professors wollte ihr Lob eingeordnet wissen.

»Es ist auch nicht immer einfach«, seufzte Patricia.

»Für die Engel wurden sie auch ausgesucht.« Es klang sehr viel Bewunderung in der Stimme mit.

Doch da kam ein leiser Widerspruch. »Nein, das war schon mein eigener Wunsch.«

Frau Hegel blickte sich verwundert um.

»Früher, als es noch erlaubt war, haben mich meine Eltern oft zu vielen Sitzungen mitgenommen«, erzählte sie mit begeisterter Stimme. »Ich habe zwar überhaupt nicht verstanden, was da vorgeht, aber ich war sehr begeistert von den Kostümen.« Sie holte tief Luft. »Ich war mir schon bald sicher, dass ich auch ein Engel werden wollte.«

Frau Hegel konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. »Und als sie erfahren haben, um was es wirklich geht?«

Patricia schwieg zunächst. »Es ist ja nichts Negatives.« Sie grinste. »Es wird nur auf die Dauer sehr anstrengend.«

»Ein Engel bracht eine sehr gute Kondition«, seufzte die Frau des Professors.

»Oh ja.« Patricia klang zunächst begeistert, doch dann wurde ihre Stimme traurig. »Doch dann ist mir Peter über den Weg gelaufen.« Das Bedauern war deutlich in ihrer Stimme zu hören.

»Aber ein Engel darf doch einen Partner haben?« Frau Hegel ahnte zwar, um was es ging, doch sie wollte es nicht selbst aussprechen.

»Ja, natürlich.« Patricia seufzte. »Aber eine Vogel und ein Behrens, das geht gar nicht.« Sie erinnerte an den alten Familienzwist.

Den Rest der Fahrt schwiegen sie.



»Vielen Dank für's Herfahren.« Patricia bedankte sich bei ihrer Gastgeberin.

»Kein Problem.« Frau Hegel winkte ab. »Wann muss ich sie wieder abholen?«

Patricia musste kurz nachdenken. »Die Generalprobe ist gegen 23 Uhr aus.«

»Dann werde ich hier wieder warten.« Frau Hegel wartete, bis Patricia ihre Tasche aus dem Auto genommen hatte und die Tür geschlossen hatte, dann fuhr sie zurück zu ihrem Haus.

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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:01.09.20 18:20 IP: gespeichert Moderator melden


Manchmal frage ich mich, warum weder Julia noch Tara ein Handbuch bekommen.

Bei Tara sollte man eigentlich annehmen können, dass sie alle Informationen jederzeit bekommen könnte. Aber offenbar kommt sie mit der Bibliothek nicht klar. Ist das eigentlich Absicht, dass alle Frauen des Landes ihre Kleider-Gefängnisse zur Luststeigerung einsetzen?

Bei Julia nehme ich an, dass man sie im Unklaren lässt, damit sie schrittweise ihrem Ziel als stets zu fesselnder und knebelnder Sklavin näher kommt und statt mit Angst und Gegenwehr mit Lust und Neugier reagiert.

Freue mich schon auf den nächsten Teil und bin auf die Auflösung gespannt, was die Engel mit dem geheimnisvollen Land zu tun haben.
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 10 Besuche - Teil Zwölf von Zwölf Datum:05.09.20 09:26 IP: gespeichert Moderator melden


Der Mantel der Studentin
Kapitel 10 Besuche - Teil Zwölf von Zwölf
Autor: Karl Kollar

Berta hatte den Nachtisch aufgetragen und wartete auf das Signal des Herzogs, bevor sie Tara und der Herzogin die Perlen abnahm. Diesmal hatte sie das Handtuch gleich zur Hand und rieb die Bälle trocken, kaum dass sie den jeweiligen Mund verlassen hatten. Auch das Abwischen des Mundes ging dieses Mal wesentlich würdevoller vonstatten.


Die Herzogin war mit dem Abendessen sehr zufrieden. Am Schluss des Essens nahm ihr Mann ihr den Ball noch einmal aus dem Mund, und seine Frau bedankte sich bei allen für die vorzügliche Leistung. Sie sei jetzt etwas zuversichtlicher, was ihre baldige Begegnung mit der königlichen Familie betreffen würde.

Sie bat ihren Mann, sie auch noch einmal kurz aus dem Handschuh heraus zu lassen, denn sie wollte sich bei Tara und auch bei Berta für die tolle Leistung mit einer Umarmung bedanken.

»Wir danken für das schöne Abendessen.« Auch der Herzog bedankte sich noch einmal für den schönen Abend, dann wandte er sich an seine Frau. »Wir müssen uns dann umziehen.«

»Ziehen sie sich schon zurück?« Der Konsul war ein wenig verwundert.

Die Herzogin lächelte. »Nein, wir haben Theaterkarten.«

* * *

Peter war es eigentlich unangenehm, in einem fremden Haus zu sein, doch er verfolgte einen Plan, und deswegen wollte er sich als erstes mit Frau Hegel darüber austauschen. Er fing sie im Hausflur ab, gleich nachdem sie den Wagen abgestellt hatte. »Frau Hegel, hätten sie kurz Zeit für mich?«

»Herr Behrens?« Frau Hegel war ein wenig verwundert.

»Sie kennen sicherlich unsere Situation.« Er zögerte etwas. »Patricias und meine.«

Frau Hegel war unsicher. »Der alte Familienzwist?«

»Ja, genau.« Peter nickte. »Ich habe dazu eine Idee, aber ich weiß nicht, ob das wirklich so geht.« Er zögerte. »Zumal ich dazu Hilfe brauche.«

»Was haben sie denn vor?« Die Frau des Professors gab sich interessiert.

»Darf ich ihnen meinen Plan erklären?« Peters war noch zurückhaltend.

* * *

Jasmin war empört. »Wieso willst du dich schon wieder umziehen?«

Tara lächelte nur. »Du meinst, wieso muss du mir schon wieder dabei helfen?«

Jasmin gab sich kurz etwas trotzig.

»Bitte Jasmin.« Tara flehte ihre Schwester an.

»Naja es wird ja bezahlt.« Sie bekam von ihrem Vater extra Taschengeld dafür, dass sie sich um ihre Schwester kümmerte. In der Woche war wenig zu tun, aber die Wochenenden konnten richtig anstrengend werden. »Und was willst du jetzt anziehen?« Das Nachthemd konnte es noch nicht sein, denn das war fest mit dem Bett verbunden. Im Prinzip war es ein weiteres doppelt gearbeitet Laken, welches aber ganz um die Matratze geschlossen war.

»Den leichten Trainingsanzug.« Tara war ein wenig verlegen, denn normalerweise mutete sie ihrer Schwester nicht zu, ihr gleich viermal an einem Nachmittag beim Umziehen zu helfen.

»Na meinetwegen.« Jasmin ging zum Schrankwand und öffnete gezielt eine Tür. In der gesamten Wand gab es nur wenige Kleidungsstücke, die man als normal bezeichnen konnte. Entweder waren die Ärmel am Körper angenäht, oder sie bildeten nur einen einzelnen Ärmel auf dem Rücken.

Genauso war es mit den Röcken und Hosen, die dort aufbewahrt wurden. Die Röcke waren entweder selbst sehr eng oder verfügten über einen zweiten sehr engen Unterrock. Bei den Hosen waren meistens die Beine mindestens bis zu den Knien zusammen genäht. Bei einigen eher legeren Stücken bestand das Beinteil auch nur aus einer Röhre, die die Beine der Trägerin bis zu den Knöcheln aneinander presste.

Tara empfand so etwas wie eine Hassliebe gegenüber ihrer Gymnastikkleidung. Sie wusste, dass sie regelmäßig Gymnastik machen musste, Onkel Herbert hatte ihr eingeprägt, dass es für ihre Verfassung sehr wichtig war. Zum Glück hatte er aber auch diverse Vorschläge für die entsprechende Kleidung.

Entweder wurde ihre Arme auf dem Rücken in Form eines Monohandschuhs zusammengehalten oder die Arme waren in inneren Ärmeln längst am Körper fixiert. Dass sie sich selbst an verbotenen Körperstellen berühren konnte, war mit den Kleidern stets ausgeschlossen.

Anfangs hatte Tara sich gegen die Kleidung gewehrt, doch nur ein einziges Mal war sie in der Lage gewesen, ihre Arme aus den Restriktionen zu befreien. Der nächste Anzug dieser Art hatte die Schwächen ausgemerzt, und so langsam verwandelte sich das Gefühl von Gefangenschaft um in Geborgenheit. Tara wusste, dass sie sich dieser Kleidung anvertrauen konnte, weil sie diese vor sich selbst schützte.

Es ging sogar soweit, dass sie die Kleidung sogar in ihrer Freizeit trug, wenn sie weder für ihr Studium noch für die Kanzlei etwas zu tun hatte.

Auch bei Jasmin war diese Kleidung beliebt, denn sie war einfach anzulegen und bei weitem nicht so kompliziert wie die sonstige Kleidung.



Das Beinteil des »bequemen« Gymnastikanzugs hatte Tara sich schon selbst angezogen, und ihre Beine wurden in einem Monostrumpf zusammengehalten. Damit im Raum umher zu hopsen, bereitete ihr überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, wenn sie ruhig sein sollte, musste man sie mehr oder weniger fixieren.

Der Stuhl in ihrem Studierzimmer hatte entsprechende Riemen, mit denen sie sich meistens sogar selbst an den Stuhl fesselte. Natürlich hatte alle Schnallen auch die entsprechenden Ösen, um dort auch Schlösser anzubringen, doch diese Möglichkeit nutzte sie eher selten. Es reichte ihr meistens, wenn sie die Strenge der Lederriemen spürte.

Jasmin griff sich das passende Oberteil des Gymnastikanzugs. Eigentlich, so meinte sie einmal, wäre Gymnastikanzug der ganz falsche Name, denn als sie ihn früher einmal aus Neugier selbst ausprobierte, konnte sie sich darin kaum noch bewegen, und so elegant hopsen wie ihre Schwester konnte sie erst recht nicht. Schon beim zweiten Hopser war sie umgefallen. Und dabei hatte sie noch die Arme frei, um damit balancieren zu können.

Tara liebte das Oberteil, denn es hielt ihre Arme wie in einem Monohandschuh auf dem Rücken zusammen. Damit war sie noch sehr beweglich, da ihre Arme zwar eingeschränkt waren, sie sie aber doch relativ weit bewegen konnte. Tara wartete, bis Jasmin die Jacke geöffnet hatte, dann hopste sie heran, legte ihre Arme auf den Rücken und wartete, bis Jasmin ihr die Jacke über die Arme gezogen hatte. Der Trainingsanzug bestand aus Lycra, doch Tara wäre nicht Tara, wenn sie nicht auch hier auf zusätzliche Gummizüge an allen strategischen Punkten bestanden hätte. So kostete es Jasmin ein wenig Kraft, um die Jacke vorne mit dem Reißverschluss zu schließen.

Die Lesemaschine war gleich in dem Zimmer neben ihrem aufgebaut und so war es für sie einfach, einfach kurz über den Flur zu hopsen. Letzteres fiel ihr sehr leicht, solange sie dabei nicht beobachtet wurde,. Sie war zwar sehr geschickt, mit dem Monostrumpf zu hopsen und mit den Monoarm auf dem Rücken zu balancieren, doch sie war sich sicher, dass sie dabei einige sehr groteske Bewegungen machen musste und deswegen wollte sie sich unbeobachtet wissen. Selbst gegenüber Jasmin versuchte sie diese Bewegungen zu vermeiden und ihre Schwester war sensibel genug, um dies zu respektieren.

Immer wenn sie die Botschaft bekam, die Maschine sei bereit, wusste sie, dass sie unbeobachtet los hüpfen konnte, und auch wenn es nur wenige Meter waren, legte sie doch sehr viel Wert darauf, diesen Weg ganz allein zu gehen.

Im Leseraum hopste sie sofort zu dem Hocker und setzte sich darauf. Dann steckte sie ihre Füße in die dafür vorgesehene Halterung und löste dann den Mechanismus aus, der der Hocker etwas hoch hob. Sie wusste, dass sie dann in der Maschine gefangen war, doch genau so hatte sie es sich von dem damaligen Hausmeister des Konsulats gewünscht. Erst mit Hilfe ihrer Schwester konnte sie sich dann wieder befreien.

Letztere Vorrichtung war in der ursprünglichen Lesemaschine aus ihrer Heimat nicht vorgesehen, da dort die Prinzessinnen üblicherweise frei über ihre Beine verfügen konnten und eher durch die gesellschaftlichen Konventionen eingeschränkt waren.

Sie machte es sich auf dem Hocker gemütlich und ließ die Maschine die erste Seite des Dossiers aufschlagen.



»Oh, du hast es heute aber eilig.« Jasmin betrat das Lesezimmer, nachdem sie die Maschine das erste Mal umblättern gehört hatte. In ihrer Hand hielt sie das Perlennetz, welches Tara stets beim Lesen tragen wollte.

»Nun mach hin.« Tara klang sehr ungeduldig.

Es war Routine für Jasmin, ihrer Schwester das Perlennetz anzulegen und zudem auch noch mit kleinen Schlössern zu verriegeln. Sie selbst empfand es übertrieben, doch zumindest in der Anfangsphase wollte Tara sich davor schützen, jemand anderen um vorzeitige Befreiung zu bitten.

Mittlerweile hatte sie sich an ihren Alltag gewöhnt, und das Verschließen des Kopfgeschirrs war ein Teil, auf den sie nur ungern verzichten wollte, auch wenn er inzwischen unnötig geworden war.

Jasmin gefiel der Gedanke, dass ihre Schwester sowohl den Monohandschuh als auch die Perle trug. Dann konnte sie sie wenigstens nicht herumkommandieren wie sie es sonst tat. Und auch ein Reden mit den Händen war auf diese Weise ausgeschlossen.

Es gab einige Augengesten, mit denen Tara dann noch kommunizieren konnte, aber wenn Jasmin schlechte Laune hatte, dann gab sie schon öfters mal vor, ihre Schwester nicht zu verstehen, obwohl sie genau wusste, was sie wollte. Natürlich kannte sie den Grund für das alles, doch sie wusste auch, dass ihre Schwester sich nicht rächen würde, denn sie war stets auf Hilfe angewiesen.

* * *

»Das ist allerdings ein sehr gewagter Plan.« Frau Hegel holte tief Luft. »Stammt er von Patricia?«

Peter verneinte. »Nein, noch weiß sie nichts davon.«

Auch Frau Hegel hatte Zweifel. »Und sie glauben, dass sie damit Erfolg haben könnten?«

»Ich möchte das Risiko auf mich nehmen.« Er seufzte. »Wenn ich zusammen mit Patricia bei ihren Eltern auftauche, dann mache ich vermutlich alles kaputt.«

»Damit könnten sie allerdings Recht haben.« Frau Hegel nickte leicht.

»Aber als Begleitung von Frau Wiesl dürfen sie mich eigentlich nicht ablehnen.« Seiner Miene war zu entnehmen, dass er bei weitem nicht sicher war.

»Ich hoffe für sie, dass sie recht haben.« Frau Hegel versuchte ihn zu ermutigen, denn insgeheim hielt sie diesen Familienzwist ebenfalls für lächerlich.

»Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.« Er zögerte. »Aber Patricia müssen wir einweihen. Es würde ihr sonst das Herz brechen.«

Die Frau des Professors bestätigte es. »Und natürlich müssen auch Julia und vor allem Frau Wiesl einverstanden sein.«

»Können sie mir helfen, sie zu fragen?« Er blickte sie mit einem leichten Flehen im Blick an.

»Das mache ich doch gern«, bestätigte Frau Hegel. »Lassen sie mich bitte zunächst allein mit ihnen reden.«

* * *

Frauke war gerade dabei, neben Julias Bett das Feldbett aufzubauen, als Frau Hegel das Zimmer der Studentin betrat. »Ich freue mich sehr, dass sie mit der Anwesenheit von Frau Vogel einverstanden sind.«

Frauke zog das Laken zurecht, dann erhob sich. »Sie haben mir ja erklärt, worum es geht.«

»Wie finden sie Peter?« Frau Hegel versuchte eine vorsichtige Annäherung.

»Er macht einen sehr netten Eindruck. Ich hoffe, dass sie glücklich werden.« Frauke lächelte verlegen. »Aber ich habe ihn ja nur kurz kennenlernen dürfen.«

»Das ist das richtige Stichwort.« Frau Hegels Miene wurde ernst. »Er hat mir von seiner Idee erzählt. Er hat mich um Stillschweigen gebeten, doch er möchte, dass ich es mit ihnen bespreche.«

»Was möchte er denn?« Julia war zu ihrer Freundin dazu getreten und legte den Arm um ihre Schulter.

»Kennen sie die familiären Hintergründe?« Frau Hegel brachte die beiden Frauen auf den aktuellen Stand.

»Romeo und Julia in Grünwald?« Frauke lächelte. »Dich meinte ich natürlich nicht.«

»Sie sind nahe dran«, lächelte Frau Hegel.

»Und was haben wir damit zu tun?« Julia streichelte ihre Freundin über den Arm.

»Herr Behrens hat mir seine Idee berichtet, und da ich diesen Familienkrach ebenfalls lächerlich finde, möchte ich ihn unterstützen.« Frau Hegel machte eine kurze Pause. »Er hat mich beauftragt, sie zu fragen, ob sie bereit wären, dabei mit zuspielen? An sich achtet die Familie Vogel alle gesellschaftlichen Gepflogenheiten.«

Julia lächelte. »Worauf wollen sie hinaus?«

»Er möchte, dass sie vier zusammen Vogels und Behrens eine Komödie vorspielen.« Sie gab die Informationen stückchenweise weiter.

»Kein Problem, was sollen wir tun?« Julia war in einer Stimmung, in der sie alles zugesagt hätte.

»Jetzt kommt der kritische Punkt.« Frau Hegel holte tief Luft. »Julia ist bei Vogels gern gesehen… und natürlich darf auch Frau Wiesl sie begleiten. Sie hilft ihr ja schließlich bei den Engeln.«

»Soweit klingt es ja harmlos.« Julia zog ihre Stirn in Falten. »Warum zögern sie so?«

Frau Hegel holte wieder tief Luft. »Vogels werden nichts dagegen sagen dürfen, wenn Frau Wiesl ihren Freund mitbringt.«

»Aber ich habe keinen Freund.« Fraukes Stimme zitterte.

Julia hatte die Idee sofort begriffen. Sie schluckte. »Doch, Peter.« Sie nahm Fraukes Hand und streichelte sie. »Würdest du dieses Opfer bringen? Für Patricia?«

Frauke begann langsam zu begreifen, woraus dieser Vorschlag bestand. Es arbeitete heftig in ihr. Bis vor kurzem hatte sie noch die Aussicht auf das Gefängnis vor Augen, jetzt durfte sie bei einer offensichtlich sehr interessanten Intrige mitmachen. »Aber ich weiß doch gar nichts von ihm.«

»Das können wir sofort ändern.« Frau Hegel lächelte erleichtert. Sie ging zur Tür und bat Peter herein.

Patricias Freund betrat den Raum mit einem sehr zweifelnden Blick. »Ihr seid sicher nicht einverstanden.«

Zur Überraschung aller stand Frauke auf und ging zu ihm. »Darf ich erfahren, wer mein Freund ist?« Das Wort ‚Freund‘ hatte sie besonders betont.

»Ihr wollt mitspielen?« Peter war sichtlich erleichtert. »Vielen vielen Dank.«

»Weiß Patricia schon von der Idee?« Julia erkannte sofort, dass sie eine eventuell auftretende Eifersucht unterdrücken musste.

Peter verneinte. »Ich wollte ihr nicht unnötig Hoffnung machen.«

Julia dachte nach. »Wie wäre es, wenn sie es gar nicht weiß?«

»Das würde ihr das Herz brechen, und das möchte ich auf keinen Fall.« Peter seufzte. »Wir müssen sie einweihen, sonst wird sie es sicher falsch verstehen.«

»Und wie lange müssen wir das Theater spielen?« Den Hauch von Eifersucht versuchte sie zu unterdrücken.

»Ihr seid doch am Sonntag zum Kaffee eingeladen.« Peter erläuterte seinen Plan. »Das könnte vielleicht schon reichen.«

* * *

»Du bist noch da?« Patricia war sichtlich erfreut, als sie ihren Freund nach der Generalprobe immer noch bei Hegels antraf. Sie strahlte ihn an.

»Ich habe mich gut unterhalten.« Peter lächelte zurück. »Wie war die Probe?«

»Oh, das Konzert muss gut werden.« Doch dann runzelte sie die Stirn. »Was meinst du mit 'gut unterhalten'?«

»Er hat uns etwas vorgeschlagen.« Julia gab sich noch zurückhaltend.

»Was führst du im Schilde?« Patricia war über die Anwesenheit ihres Freundes immer noch sehr erfreut.

Peter holte tief Luft, dann berichtete er von seiner verrückten Idee. »Ihr müsst dann natürlich beide gut schauspielern, damit es glaubhaft ist.«

Patricia musste erst einmal schlucken, bevor sie antworten konnte. »So wie ich meinen Vater einschätze, könnte es vielleicht sogar funktionieren.« Doch ihr Blick zeigte noch erhebliche Zweifel.

»Frauke, du musst bis dahin deinen Text lernen.« Julia strahlte auf einmal Begeisterung aus. Von ihr war die Idee, dass Frauke von Peter zu schwärmen hatte. Er hätte so eine tolle Zukunft vor sich, dass sie sehr froh wäre, dass er sich für sie entschieden hätte. Pat würde sich dann etwas eifersüchtig geben, und traurig, weil diese Gelegenheit sozusagen vorbei wäre.

»Und ihr meint, dass würde etwas ändern?« Patricia hatte noch die größten Zweifel an dem Plan.

»Schlechter als jetzt kann die Lage eigentlich nicht werden.« Peter zeigte, dass er über die Zweifel seine Freundin nachgedacht hatte.

»Jetzt müsste ich aber endlich ins Bad und das Ding loswerden.« Patricia sucht den Blick von Frau Hegel. »Kommen sie mit?«

Peter sah verblüfft zu, wie seine Freundin zusammen mit der Frau des Professors nach oben verschwand. Erst als er die Tür zuklappen hörte, fand er wieder Worte. »Welches Ding will sie loswerden?«

»Jetzt tu nicht so, als ob du nicht wusstest, dass Pat mit einem Dildo unterwegs war.« Frauke lachte.

Peter wurde etwas rot. Er zwang sich ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht. »Aber danke, dass du es mir gesagt hast. Jetzt wird mir einiges klarer.«

Frauke griff in ihre Tasche und holte zwei kleine Kästchen heraus. Sie waren ein wenig größer als eine Streichholzschachtel, und ihr Gewicht ließ vermuten, dass sie Batterien enthielten. »Damit kannst du dich schon einmal vertraut machen.«

Peter nahm beide Kästchen in die Hand und betrachtete sie sich. Beide hatte vier Knöpfe, die mit 'An', 'Aus', 'Plus' und 'Minus' beschriftet waren. Er begann, auf den Knöpfen herum zu spielen.

Auf einmal meldete sich Julia zu Wort. »Hey, das war meine…« Sie blickte zu Frauke. »Sagst du ihm das bitte?«

Doch Frauke ignorierte den Einwand ihrer Freundin. »Mache es langsam, damit sie warm werden können.«

Erst jetzt begann Peter zu begreifen, was er offensichtlich in der Hand hatte. Auf beiden Kästen drückte er auf 'Aus'.

»Schade eigentlich.« Julia grinste. »Ich war gerade dabei, mich daran zu gewöhnen.«

»Und wofür ist der zweite Kasten?«, fragte Peter, obwohl er die Antwort eigentlich schon kannte.

»Der ist für Pats Vibrator.« Juilias Stimme war etwas leiser. »Frau Hegel versorgt sie gerade damit.«

Peters Gesicht wurde rot.

»Keine Sorge, so eine große Reichweite haben sie nicht.« Julia konnte seine Sorgen entkräften.

»Und warum Frau Hegel?« Peter war immer noch dabei, die sich ihm bietende neue Welt zu entdecken.

»Sie verwaltet unsere Schlüssel.« Julia klang in diesem Moment sehr stolz.

»Schlüssel wofür?« Peter gab sich naiv, doch seine Gesichtsfarbe entlarvte ihn. »Müsst ihr auch…?«

»Und heute ist der Belohnungsabend.« Frauke zeigte, dass sie sich ebenfalls sehr auf das Kommende freute.

* * *

Drei Mal hatte Tara das Dossier jetzt schon gelesen – normalerweise reichte dies, um die Sachverhalte in der nächsten Prüfung abrufbar zu haben. Doch diese Julia Sommer machte ihr Sorgen. Sie wurde nachträglich angemeldet, so dass sie nicht auf der Liste auftauchte.

Es ärgerte Tara ein wenig. Bei allen anderen Mädchen hatten die Detektive genug Material zusammengetragen, um sie erpressbar zu machen. Tara hatte da genügend Erfahrung. Mit ihr legte man sich besser nicht an.

Nervös wartete sie auf ihre Schwester, damit diese sie wieder von der Lesemaschine befreien konnte. Doch Jasmin schien sich Zeit zu lassen.



Jasmin saß in ihrem Zimmer und blickte amüsiert auf den kleinen Monitor, auf dem sie sah, wie ihre Schwester zunehmend nervöser wurde. Es war klar, dass sie ihre Lektüre schon lange beendet hatte. Schließlich gab sich Jasmin einen Ruck und sie begab sich ins Lesezimmer.

Sie löste die Verriegelung der Maschine, machte aber keine Anstalten, ihre Schwester von dem Perlennetz zu befreien. Sie wartete ab, bis Tara sich von dem Hocker befreit hatte, dann ging sie zur Tür und hielt ihrer Schwester die Türen auf.

Erst in ihrem Zimmer öffnete Jasmin die Kleidung ihrer Schwester und half ihr, sich diese auszuziehen. Das Bett hatte sie schon aufgeschlagen und den Reißverschluss in dem doppelten Laken aufgezogen.

Natürlich hatte Onkel Herbert diese Art der Übernachtung vorgeschlagen, und auch deswegen gab es noch gar keinen Begriff dafür. Im Prinzip bestand Taras Nachtkleidung aus einer Art ungepolstertem Mumienschlafsack mit im Inneren seitlich festgenähten Ärmeln. Doch dieser Schlafsack war fest in das Laken integriert und wurde quasi auf die Matratze aufgezogen. Natürlich gab es für Tara auch ein Engelsnachthemd, doch dieses war ihr nicht streng genug.

Nachdem Tara sich ausgezogen hatte, befreite Jasmin sich noch von Keuschheitsgürtel und Keuschheits-BH. Manchmal ließ sie sich in der Dusche festbinden, doch heute verzichtete sie darauf, denn sie wollte diesmal schnell ins Bett, um dann von einem Leben in Padogenien zu träumen. Nach einer schnellen Runde im Bad stand sie vor ihrem Bett und überprüfte den Reißverschluss ihres Nachthemd-Lakens, der es schaffte, zwei Lagen Stoff in ein sehr sicheres Gefängnis zu verwandeln.

Manchmal zierte sie sich, doch heute schlüpfte sie höchst motiviert in ihr Nachtgefängnis. Trotzdem wartete sie, bis ihre Schwester neben ihr stand, bevor sie ihre Arme in die innen angebrachten Ärmel steckte. Jasmin hatte sie in der Vergangenheit mehrfach beim Schummeln erwischt, deswegen hatten sich die Schwestern letztendlich auf diese Prozedur geeinigt.

Jasmin fasste mit an, und gleich darauf konnte sie den langen Reißverschluss schließen, der Tara für die Nacht fest auf dem Bett fixierte. »Hast du wieder zugenommen?« Manchmal stellte sie diese Frage, obwohl sie wusste, dass das Laken an sich sehr eng gearbeitet war und es nicht einfach war, den Reißverschluss zu schließen.

Tara überhörte diesen Vorwurf stets. Sie verdrehte lediglich die Augen.

Zum Schluss legte Jasmin noch die Bettdecke über Tara. Sie keuchte dabei, denn es war eine sehr schwere Bettdecke. Eine Spezialdecke, die ebenfalls von Onkel Herbert empfohlen wurde. Sie spannte die Decke über Taras Körper und fixierte sie wie vorgesehen an drei Seiten. Als letztes wünschte sie ihrer Schwester eine »ruhige« Nacht, dann machte sie das Licht aus und klopfte leise an die Tür, damit Berta, die draußen wartete, ihr öffnete.

Bevor sie das Zimmer verließ, warf sie noch einmal einen kontrollierenden Blick auf die Kamera, mit der das Personal der Konsulatswache Tara im Blick hatte. Es war eine Sache der Verschwiegenheit, aber die Nachtwache, die im Konsulat den Telefondienst machte, kümmerte sich auch um den Monitor, der Tara in ihrem Zimmer überwachte. Es war sogar ein Nachtsichtgerät, mit dem der Schlaf der Konsulatstochter einfach mit überwacht werden konnte. Auch dies war eine Empfehlung von Onkel Herbert gewesen.

* * *

Als er das Zimmer von Julia betrat, war Peter sehr irritiert. Julia und Patricia saßen am Tisch und schienen auf ihn zu warten, denn sie standen sofort auf, als er erschien.

Hinter ihm betrat auch noch Frauke das Zimmer, und mit einem Blick auf ihn zog sie sich ihr Dienstbotenkleid aus. »Du kannst es dir auch bequem machen.«

Erst jetzt realisierte Peter, dass jetzt alle drei Mädchen nur noch ihre stählerne Unterwäsche trugen. Doch noch mehr war er über Frau Hegel verwundert, die in der Sitzecke in einem Sessel saß und ein Buch zu lesen schien.

Von sich aus hätte die Frau des Professors die Mädchen lieber allein gelassen, doch die Mutter von Patricia hatte sie um einen unauffällige Aufsicht gebeten. Außerdem war es ihr so möglich, das Geschehen notfalls weiter in die richtige Richtung zu bewegen.

»Dann können wir ja anfangen.« Patricias Augen leuchteten, doch ihre Stimme zeigte, dass sie sehr nervös war.

* * *

»Sie werden tief schlafen.« Frau Hegel lächelte geheimnisvoll, als sie die Tür hinter Frauke und Peter schloss. »Und sie möchten wirklich nicht bei uns übernachten?«

»Nein, danke.« Peter winkte erneut ab. »Ich möchte daheim sein.«

»Es wäre aber wichtig, dass sie morgen schon vor dem Wecken der Mädchen bei uns sind.« Sie schlug eine Uhrzeit vor. »Und bitte nicht frühstücken.«

»So früh am Samstag morgen?« Peter war zunächst wenig begeistert.

»Naja, sie möchten doch bestimmt zusammen frühstücken.« Frau Hegel hatte das Wochenende offenbar schon durchgeplant.

»Und beim Wecken der beiden Mädchen möchtest du doch bestimmt auch dabei sein.« Frauke hatte sich langsam an den Kontakt zu Peter gewöhnt.

»Nach der Prozedur werden sie bestimmt wie Steine schlafen.« Frau Hegel lächelte.

Peter war noch sehr fasziniert davon, wie seine Patricia auf den Vibrator reagiert hatte. »Wie oft ist sie wohl gekommen?«

»Ich habe nicht mitgezählt«, grinste Frauke

»Es steht unentschieden vier zu vier.« Frau Hegel lächelte geheimnisvoll.

»Sie werden wie ein Stein schlafen«, wiederholte Frauke.

»Ist das nicht eher Folter?« Peter runzelte die Stirn.

»Natürlich.« Frauke gab sich nachdenklich. »Aber es ist eine sehr süße Folter. Und natürlich auch für uns, die wir nicht dürfen.«

»Ja«, seufzte Peter. »Damit könntest du Recht haben.«



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Dark Marvin Volljährigkeit geprüft
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Siehst du, genau das mag ich an euch Vampiren. Sex und Tod und Liebe und Schmerz, das ist alles immer dasselbe für euch. (Buffy)

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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:07.09.20 22:33 IP: gespeichert Moderator melden


Frage mich warum sich Tara über Julia Sorgen macht. Konkurrieren sie etwa um den selben Mann oder die gleiche Position?

Und ich bin gespannt, ob der Plan aufgeht den Familienzwist beizulegen gelingen wird.
Wieder eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht.
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N0V0 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:08.09.20 16:34 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde deine Geschichten immer noch sehr toll und spannend geschrieben.

Und ich freue mich auf jeden neuen Teil, egal welcher deiner Geschichten.
Ich suche Storry Programm
https://www.kgforum.org/display_5_2398_97805.html

Danke und Respekt an alle Autoren für die Geschichten.

Gruss N0V0
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Doriel62
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:13.10.20 08:42 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo.

Ein ganz dickes Lob von mir!
Selten solch eine tolle Geschichte gelesen.
Vielen Dank für diese super Story

Viele Grüße
Doriel
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Keuschli_69
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:05.12.20 07:08 IP: gespeichert Moderator melden


So schade, dass es nicht weitergeht. Ich liebe diese Geschichte!!!
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fiasko Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:05.12.20 11:28 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
So schade, dass es nicht weitergeht. Ich liebe diese Geschichte!!!


Das kann man so nicht unbedingt behaupten.

Hier werden immer wieder größere Kapitel geschrieben und dann in einzelnen Sequenzen veröffentlicht.

Jetzt ist wieder die Zeit, zu der weit ab der Öffentlichkeit (😁 ein neues Kapitel entsteht....


So lehrte es mich zumindest die Vergangenheit hier!
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gag_coll
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  RE: Der Mantel der Studentin - Ein Lebenszeichen... Datum:07.02.21 06:58 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,

ich war mit dem nächsten Kapitel (also Kapitel 11) etwas blockiert, weil mir konkrete Handlung gefehlt hat. Mittlerweile haben sich einige Ideen angesammelt, und ich hoffe, dass ich bald wieder an der Studentin weiter schreiben kann.

In der Zwischenzeit würde ich gern einmal eine Frage stellen: Warum, glaubt ihr, lebt Tara so wie sie lebt?

Viele Grüße
Karl aka gag_coll
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Keuschli_69
Stamm-Gast





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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:07.02.21 09:22 IP: gespeichert Moderator melden


Juhuuu. Es geht weiter!
Ich glaube für die meisten von uns hier ist doch der Wunsch nach Restriktionen gut nachvollziehbar, oder?
Liebe Grüße

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MartinII
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:07.02.21 14:33 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Karl, schön, dass es bald weitergehen soll!
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ronn2321
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:08.08.22 23:40 IP: gespeichert Moderator melden


Die Geschichte gut .
Bin gespannt wann es weitergeht?

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fiasko Volljährigkeit geprüft
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Beiträge: 219

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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:09.08.22 09:24 IP: gespeichert Moderator melden


schade!
Hier ist es schon erschreckend lange ruhig....

Auch auf der Homepage ist die neueste Änderung im April 2021 gewesen.

Hoffentlich ist da nichts grundlegendes passiert!
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MartinII
Sklavenhalter

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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:18.01.23 11:16 IP: gespeichert Moderator melden


Ach Karl, ob wir wohl noch eine Fortsetzung erleben dürfen? Mir gefällt ja immer an Deinen Stories am meisten, dass die Protagonistinnen selbst mit Begeisterung ihre Einschränkungen ertragen.
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ronn2321
Fachmann





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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 9 - Veränderungen - Teil Fünf von Elf Datum:04.04.24 17:17 IP: gespeichert Moderator melden


Schade das keine Vortsetzung gibt
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