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icy
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  RE: Dumm gelaufen Datum:08.05.20 14:15 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
es könnte ja auch sein, dass wegen Corona die Messe ausfällt


Möglich. Aber der Hersteller könnte sie ja in seinen Verkaufsräumen empfangen. Die Modeläden haben ja auch wieder geöffnet, also der sicher auch...
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PanzerSG
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  RE: Dumm gelaufen Datum:10.08.20 12:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hoffe es geht weiter!
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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Datum:22.11.20 09:17 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Leser,

tut mir leid dass es bisher keine weiteren Kapitel gab.

Leider kam bei mir privat einiges dazwischen, dass mir keine Zeit / Muse zum schreiben gelassen hat.
Auch war ich mit der weitergehenden Story micht zufrieden und habe Angefangen diese zu überarbeiten.

Ich hoffe dass ich demnächst euch ein neues Kapitel hochladen kann.

Grüße Yi On / Husky Aco
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icy
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  RE: Dumm gelaufen Datum:22.11.20 18:22 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Ich hoffe dass ich demnächst euch ein neues Kapitel hochladen kann.


Das wäre natürlich super, ich würde mich darüber freuen.
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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Datum:02.01.21 07:05 IP: gespeichert Moderator melden


Sooo...
Nachdem das Jahr 2020 es geschafft hat alle Pläne die man hat zu verzögern, kommt nun 2021 endlich die angekündigte Fortsetzung.

4. Tagesplanung
„Ich seh Scheiße aus.“ Stellte Nadja beim Blick in den Spiegel fest.
Die Nacht war nicht gerade erholsam gewesen.
Sie drehte das Wasser der Dusche auf und stellte sich drunter.
Unter dem Einfluss des Wassers wachten langsam ihre Lebensgeister auf.
‚Den hätte ich auch abnehmen können.‘ Stellte Nadje fest, als sie bemerkte, dass sie noch den Keuschheits-BH trug.
Aber jetzt nochmal aus der Dusche raus um den Schlüssel aus Marias Zimmer zu holen… dazu hatte sie keine Lust. Zumal sie sich nicht sicher war wo sie gestern den Schlüssel vor Maria versteckt hatte.
Vor allem aber hätte sie Maria geweckt… und die währe sicher sehr erfreut darüber gewesen, wenn Nadja den Keuschheits-BH abgelegt hätte… zu Nadjas Leidwesen…
,Nein… Solange ich diesen Keuschheitsgürtel nicht ablegen kann, lass ich den BH besser auch an.‘ Beschloss Nadja.
Sie Räkelte sich unter der Dusche.
Sie genoss es wie der Strahl auf ihre Haut traf und diese massierte.
Es war aber ein seltsames Gefühl als der Strahl ihre Brüste erreichte. Sie merkte zwar wie das Wasser an ihren Brüsten entlang floss, aber sie konnte den Strahl dort nicht spüren.
Normalerweise mochte sie es wenn der massierende Strahl der Dusche über ihre Brüste strich.
‚Ist besser wenn ich da heute nichts spüre.‘ Eine von Nadjas Händen war instinktiv in ihren Schritt gewandert und lag jetzt auf dem Schrittteil ihres Keuschheitsgürtels. ‚Ist besser so… hoffentlich dann heute Abend…‘
‚Eigentlich ein komischer Gedanke…‘ dachte sie so bei sich. ‚Hatte ich mir nicht gewünscht mal längere Zeit in dem Keuschheitsgürtel eingeschlossen zu sein?
Wollte ich nicht, dass ich mich nicht berühren kann?
Zu sehen, wie dass ist wenn sich in einem die Lust aufbaut und man sie nicht abbauen kann?
Und jetzt? Steck ich nicht mal 2 Tage in dem Ding und kann es gar nicht erwarten dass ich es ab bekomme.
Dabei sollte mich doch Maria über einen längeren Zeitraum verschlossen halten.
Ja, sie sollte mich verschlossen halten… und wie lange war auch nicht festgelegt… wer weiß wie lange es wir beiden so ausgehalten hätten… vielleicht nicht mal die 2 Tage…
Aber jetzt in dem Monstrum zu stecken und nicht genau zu wissen wann man raus kommt…‘
Nadja merkte wie der Gedanke daran sie erschaudern ließ… sie aber auch gleichzeitig erregte...
Nachdem sie sich gründlich geduscht und sich mit Hilfe des Föns alles getrocknet hatte verließ sie das Badezimmer.

„Morgen.“ Tönte es ihr aus der Küche entgegen. Maria streckte den Kopf durch die Tür. „Bist du endlich fertig? Dann kann ich ja endlich duschen. Ich hab schon mal nen Kaffee aufgesetzt.“
„Mach ruhig. Ich zieh mich erstmal an. Wird ein bisschen frisch.“ Antwortete Nadja als sie Richtung Marias Zimmer ging.
„Also wegen mir kannst du gerne so bleiben.“ Rief ihr Maria hinterher.
„Hättest du wohl gerne…“ Lehnte Nadja ab.
„Wieso? Siehst doch toll aus.“

Nadja durchsuchte ihren Koffer nach was passendem zum anziehen.
‚Nen BH brauchte ich nicht wirklich. Den, den ich an habe langt völlig.‘ Dachte sie bei sich.
Auch bezweifelte sie, dass sie einen ihrer BH‘s über das Stahlungetüm bekommen würde. Mit dem Keuschheits-BH hatte sie gut ne Körbchengröße größer.
‚Das könnte zum Problem werden.‘ Dachte sich Nadja.
Ja. Normalerweise trug sie doch recht figurbetonte Oberteile… Die könnten in der momentanen Situation etwas eng werden.
Sie suchte die weit geschnittenste Bluse raus die sie dabei hatte.
‚Ist nen bisschen eng, aber besser geht’s nicht.‘ Stellte Nadja mit einem Blick auf die doch gut ausgefüllte Bluse fest.

„Ist gut gefüllt.“ Meinte Maria als sie zu Nadja in die Küche kam.
„Ist die weiteste die ich dabei habe.“ Antwortete Nadja die am Küchentisch saß und gerade einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse nehmen wollte.
„Ich meinte deine Kaffeetasse.“ Erwiderte Maria. „Sonst trinkst du doch nur ne halbe Tasse.“
„Heute hab ich mehr nötig…“ Erklärte Nadja während sie ihre Bluse zurecht zupfte.
„Also deinen Spezial-BH erkennt man nicht.“ Erklärte Maria. „Nur dass da jetzt nen bisschen mehr ist als normalerweise. Aber dass fällt nur jemanden auf der dich gut kennt.“
„Also wie sieht unsere Tagesplanung aus?“ Wechselte Nadja das Thema.
„Heute Nachmittag zu der Messe um zu schauen, ob dich der Hersteller aus dem Keuschheitsgürtel raus bekommt.“ Meinte Maria. „Die Messe macht erst um 15 Uhr auf. Und wir brauchen ca. zweieinhalb Stunden dorthin. Ich denke du willst möglichst dort sein wenn die auf machen.“
Nadja nickte zustimmend. „Ich hoffe, dass dann da noch nichts los ist. Und ich den Hersteller in Ruhe über mein Problem aufklären kann. Das Letzte was ich brauchen kann ist dass da ne Rotte Fremder dabei zuhört.“
„Das heißt, zwischen Zwölf und Halb Eins sollten wir aufbrechen.“ Resümierte Maria. „Was machen wir in der Zwischenzeit?“
Nadjas Smartphone unterbrach ihre Überlegungen. Es meldete eine neue Nachricht.
„Meine Mutter…“ Stellte Nadja fest.
„Die hat die Angewohnheit sich immer im unpassendsten Moment zu melden.“ Meinte sie während sie die Nachricht las.
„Ich soll sie mal anrufen.“
„Und wegen was?“ Wollte Maria wissen.
„Steht da nicht. Typisch Mutter.“ Stellte Nadja mit verdrehten Augen fest.

„Guten Morgen Nadja.“ Konnte Nadja die Stimme ihrer Mutter vernehmen nachdem sie sich am Telefon gemeldet hatte. „Bist ja schon wach.“
„Ja, seit ner Kurzweil.“ Antwortete Nadja. „Was gibt’s denn?“
„Kannst du mich nachher zur Werkstatt fahren damit ich Papas Auto abholen kann?“ Fragte ihre Mutter.
„War da was kaputt?“ Wollte Nadja wissen.
„Nö. Wartung. Und nachdem dein Vater gerade auf Geschäftsreise is, war dass der beste Zeitpunkt dafür.“ Erklärte ihre Mutter.
„Muss das sein? Kannst du nicht mit den Öffentlichen fahren?“ Versuchte Nadja abzuwehren.
„Da bin über anderthalb Stunden unterwegs.“ Stellte ihre Mutter fest. „Außerdem hatte ich dich am Dienstag Abend gefragt ob du mich fahren könntest und du hast zugestimmt. “
„Stimmt da war was.“ Erinnerte sich Nadja. „Wann kannst du das Auto abholen?“
„Sollte so gegen 13 Uhr fertig sein.“ Antwortete ihre Mutter.
„13 Uhr. Ist zwar später als wir wollten, aber dass sollte immer noch langen.“ Raunte Maria Nadja zu.
„Okay…“ Stimmte Nadja zu.
„Danke. Dann können wir ja noch vorher ne Kleinigkeit zu Mittag essen.“ Schlug Nadjas Mutter vor. „Gegen 11:30 Uhr bei mir?“
„Okay." Bestätigte Nadja.
„Hast du wirklich deiner Mutter versprochen sie heute zur Werkstatt zu fahren?“ Wollte Maria wissen nachdem Nadja aufgelegt hatte.
„Ja… Hab ich…“ Stellte Nadja etwas genervt fest. „Tschuldige, die ist am Dienstag Abend in mein Zimmer gekommen als ich gerade dabei war meinen Koffer zu packen. Ich konnte gerade noch rechtzeitig nen paar Kleider auf den Keuschheitsgürtel werfen bevor sie den gesehen hat. Da war ich leider Geistig etwas abgelenkt und habe halt zugesagt. Konnte ja auch net wissen dass wir heute zu ner Fetisch -Messe müssen um mich aus dem Metall-Monster zu befreien.“
„Gut, wenn du dass ihr versprochen hast, dann solltest du dass auch tun.“ Meinte Maria.
„Ich hoffe dass geht fix.“ Meinte Nadja missmutig.
„Warum nicht?“ Wollte Maria wissen. „Zu deiner Mutter fahren, was essen… kocht sie eigentlich immer noch so gut?... Dann deine Mutter zur Werkstatt fahren und dort rauslassen. Und dann ab zur Messe… was soll da noch schief gehen?“
„Dein Wort in Gottes Ohr…“ Meinte Nadja.
„Ist der nicht Taub?“

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icy
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  RE: Dumm gelaufen Datum:03.01.21 10:23 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schön, es geht weiter. Jetzt bin ich mal gespannt, ob das alles auch so einfach klappt, wie Nadja sich das vorstellt.

Bitte mach bald weiter.
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noonebut
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  RE: Dumm gelaufen Datum:03.01.21 22:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo YiOn,

hoffentlich fliegt Nadjas Edelstahl-Unterwäsche auf, bevor sie das Schloss aus dem KG ihrer Mutter (und nicht der Vorbesitzerin des Hauses) bohren lässt.

Ich bin gespannt auf die nächste Fortsetzung.
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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Datum:17.04.21 07:55 IP: gespeichert Moderator melden


Mich freut es dass euch die Geschichte so gut gefällt.

Und jetzt, nach einer wieder ungewollten langen Pause, endlich der nächste Teil.

5. Murphys Law

„Scheint als ob meine Mutter noch nicht da ist.“ Stellte Nadja mit Blick auf den leeren Stellplatz fest. „Naja ist mir auch recht. So kann ich mir wenigstens nen anderes Oberteil anziehen. Eines was etwas weniger ‚präsentativ‘ ist.“

In ihrem Zimmer durchwühlte Nadja ihren Kleiderschrank.
„Zu eng… zu warm… zu kurz… zu tief ausgeschnitten…“ kommentierte sie ihre Auswahl.
„Du hättest was von meinen Klamotten nehmen können.“ Meinte Maria. „Du weißt doch… ich mags etwas lockerer.“
„Ich weiß nicht, ob dass soviel besser gewesen währe“ Entgegnete Nadja. „Du bist… naja… etwas schmaler gebaut als ich… vor allem oben rum… Das würde dann wohl auf das Gleiche rauslaufen wie bei meinen Klamotten.“
„Ich denke dass hier geht.“ Nadja hatte ein langärmliges Oberteil in der Hand. „Zwar immer noch fast ein bisschen warm, aber weit genug dass niemand was erkennen kann.“

Kaum hatte Nadja das Oberteil angezogen hörten sie wie die Haustüre aufgeschlossen wurde.
„Hallo ihr Zwei. Tut mir leid ich bin aufgehalten worden.“ Begrüßte sie Nadjas Mutter. „Habt ihr schon großen Hunger?“
„Bei mir hält sichs in Grenzen.“ Meinte Nadja.
„Eigentlich wollte ich eine Kleinigkeit kochen. Aber ich bin nicht mehr zum Einkaufen gekommen.“ Stellte Nadjas Mutter fest. „Habt ihr was dagegen wenn wir auf den Weg zur Werkstatt an einem Imbiss etwas essen?“
„Schade… Hatte mich schon so darauf gefreut.“ War Maria enttäuscht.
„Wenn ihr bis zum Abendessen bleibt, mach ich euch was leckeres.“ Schlug Nadjas Mutter vor.
„Ich denke nicht dass wir solange bleiben.“ Schnitt Nadja ihrer Freundin das Wort ab, die gerade zu einer Antwort ansetzen wollte.
„Habt ihr heute noch was vor?“ Wollte ihre Mutter wissen.
„Noch nichts festes… wollten vielleicht heute Abend noch fortgehen.“ Wich Nadja aus.
„So wie ich euch kenne, zieht ihr eh erst um 22 Uhr los.“ Stellte ihre Mutter fest. „Ihr könnt es euch ja noch überlegen.“

Sie fuhren zusammen mit Nadjas Auto los. Auf dem Weg zu der Werkstatt gab es einen Imbiss der einen sehr guten Ruf genoss. Diesen steuerten sie an.
Leider hatte der gute Ruf auch einen Nachteil… der Imbiss war meistens gut besucht. Und gerade jetzt zur Mittagszeit herrschte hier ein großer Andrang.
„Es macht keinen Sinn wenn wir alle anstehen.“ Meinte Nadjas Mutter zu den beiden. „Sagt mir was ihr wollt, dann stell ich mich an.“
Nachdem sich Nadjas Mutter angestellt hatte, zog Nadja Maria aus der Menge.
„Was ist los?“ Wollte die wissen.
„Ich fühle mich momentan in so einer dicht gedrängten Menge nicht wohl.“ Meinte Nadja mit sichtlichem Unwohlsein.
„Warum?“ Wollte Maria wissen.
„Hallo…. Hast du meine Metallunterwäsche vergessen?“ Erklärte ihr Nadja aufgebracht. „Das letzte was sich brauche dass ich mit jemanden zusammenstoße und der merkt, dass ich nen Keuschheitsgürtel an habe. Ich habe eh das Gefühl, dass es hier jeder sehen kann, was ich drunter an habe.“
„Also zu deiner Beruhigung.“ Gab Maria leise zurück. „Sehen kann man davon nichts. Selbst deine Mutter hat nichts bemerkt. Und die kennt dich besser als alle anderen hier. Und wenn jemand mit dir zusammen stößt, wird der garantiert nicht zuordnen können, was er da gespürt hat.“
„Die einzige Möglichkeit,“ fuhr Maria fort, „wie hier jemand drauf kommen könnte, was du drunter trägst, ist wenn du hier noch weiter so laut rumkrakeelst.“
Trotz der langen Schlange ging es recht zügig und Nadjas Mutter war gleich dran.
„Bei mir vibriert es.“ Stellte Nadja fest. „Super… meine Mutter. Auf der anderen Seite hat es freie Stehtische. Du sollst mal rüber und einen besetzen. Und ich soll zu ihr kommen und tragen helfen… Super… ich in das Gewühl.“
„Dann mal los.“ Sprach Maria und verschwand in der Menge.
,Hilft ja nichts.‘ Dachte sich Nadja und zupfte nochmal ihre Kleider zurecht. ‚Augen auf und durch.‘
Mit einem sehr flauen Gefühl im Magen setzte auch Nadja sich in Bewegung. Sie versuchte sich schnell durch die Menge zu bewegen ohne jemand zu nahe zu kommen. Aber irgendwie schien sie die anderen Leute magisch anzuziehen. Nur mit Mühe konnte sie den anderen Ausweichen.
Kurz bevor sie dann bei ihrer Mutter ankam passierte es. Eine Frau trat von ihrem Stehtisch zurück und stieß mit Nadja zusammen.
„Bitte Entschuldigen sie.“ War das einzige Kommentar von dieser. Dann packte sie ihren leeren Pappteller und verschwand.
Nadja war ratlos. So wie sie mit ihr zusammen gestoßen war, hätte sie das Metall unter ihrer Kleidung bemerken müssen.
Verwirrt legte sie die letzten Meter zu ihrer Mutter zurück.
„Kommst genau richtig.“ Meinte diese. „Du kannst schon mal dein Essen und das von Maria mitnehmen. Ich komm gleich nach.“
„Alles in Ordnung?“ Wollte sie von Nadja wissen nachdem diese nicht reagierte. „Du siehst ein bisschen verschwitzt aus.“
„Alles in Ordnung.“ Meinte Nadja noch immer etwas benommen und griff sich die beiden Teller.
„Ich glaube, ich habe mich heute nur ein bisschen zu warm angezogen.“ Fuhr sie fort und balancierte die Teller in Richtung Maria.
Sie schaffte es die beiden Teller ohne Zwischenfälle zu Maria zu bringen.
„Und war doch nur halb so schlimm.“ Meinte diese zu ihr.
„Halb so schlimm?“ Entgegnete Nadja gereizt. „Das ist der reinste Spießrutenlauf. Ich bin vom Angstschweiß völlig durchgeschwitzt… Warte, wenn ich aus dem Zeugs raus bin, stopf ich dich da rein und jag dich durch so ne Menschenmenge. Mir ist fast das Herz stehen geblieben als ich mit der einen Frau zusammen gestoßen bin.“
„Und… habt se quas gesacht.“ Fragte Maria mit halbvollen Mund.
„Nein… Nur Entschuldigung und dann war se Weg.“ Gab Nadja zu.
„Alscho… wasch hascht du fürn Broblem damit. Isch hätte damit keinsch. Wennsch jemand merkt… was sollsch… meinscht du der bläärrt dasch hier über den Hofsch.“ Erklärte Maria während sie was zum essen nachschob. „Hey, und wer war mit dem Dingsch in der Dischco, und hat damit Jungsch angemascht. Denen haschte ja dasch Ding auch gezeischt.“
„Dass war ja nen bisschen was anderes. Dort war es noch in einem gewissen privaten Kreis. Und ich konnte mir diejenigen aussuchen denen ich das zeige. Aber hier…“ Entgegnete Nadja. „Und gezeigt hab ich denen auch nur das Taillenband… was denen ja auch schon gelangt hat.“
„Ja, husch und wesch. Isch hätte aber auch kein Broblem damit gehabt denen mehr zu scheigen.“ Erklärte Maria.
„Dass du mit so manchen Dingen etwas weniger Probleme hast als ich, weiß ich.“ Entgegnete Nadja.
„Dir würde es auch nichts ausmachen…“ Nadja brach ab, denn gerade erreichte sie ihre Mutter.
„Sorry Mädels… hat länger gedauert…“ Entschuldigte sich Nadjas Mutter. „Aber die Werkstatt hat angerufen. Das Auto wird etwas später fertig. Die mussten ein Teil nochmal ausbauen.“
„Und wann wird’s fertig?“ Wollte Nadja mit einem Seufzer wissen.
„15 Uhr.“ Erklärte ihre Mutter.
„Das wird ja immer später.“ Meinte Nadja leise zu Maria.
„Die Messe hat bis 22 Uhr auf.“ Gab diese genauso leise zurück. „Also noch genug Zeit.“
„Ja und mehr Leute…“ motzte Nadja.
„Hey, so dichtes Gedränge wie hier wirst du dort garantiert nicht haben.“ Erkannte Maria. „Und auf der Messe würde sich niemand über deine Unterwäsche wundern.“
„Gibt’s ein Problem mit der Verspätung?“ Wollte Nadjas Mutter wissen. „Oder was diskutiert ihr gerade?“
„Wir überlegen gerade nur was wir in der Zwischenzeit machen, bis wir das Auto abholen können.“ Antwortete Maria schnell.
„Gute Frage.“ Meinte Nadjas Mutter. „Wir haben ja noch fast zwei Stunden Zeit. Lust auf ne kleine Runde Shopping?“
„Gerne.“ Rief Maria begeistert. Den bösen Blick von Nadja hatte sie wohl nicht mitbekommen.
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icy
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  RE: Dumm gelaufen Datum:18.04.21 21:00 IP: gespeichert Moderator melden


Schön, dass die Geschichte doch weitergeht.

Was wird denn geshoppt? Nadja braucht sicher noch etwas "Zubehör".
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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Teil 6 Datum:07.05.21 17:59 IP: gespeichert Moderator melden


6. Shoppingtour
„Machst du dass mit Absicht?“ Fragte Nadja Maria leise als sie auf dem Weg zum Auto waren.
„Was?“ Wollte diese wissen.
„Willst du mich unbedingt bloßstellen?“ Fuhr Nadja fort. „Ich mit dem Zeugs drunter Shoppen gehen? Am besten noch Klamotten... Soll wohl meine Mutter oder jemand anderes mitbekommen was ich an habe?“
„Also ich denke nicht, dass deine Mutter oder jemand anderes dir in eine Umkleidekabine folgen wird.“ Bemerkte Maria. „Und Gedränge wird’s da auch nicht geben. Ich denke nicht dass dort jetzt allzu viel los sein wird.“
„Du warst noch nie an nem Freitag Nachmittag in nem Einkaufszentrum.“ Stellte Nadja fest.

Das Einkaufzentrum war zum Glück nicht weit und sie fanden auch gleich einen Parkplatz.
Naja, zumindest was davon übrig war. Die beiden Nebenmänner hatten sehr gut auf den Markierungen geparkt.
„Zum Glück sind wir mit deinem Auto unterwegs.“ Stellte Nadjas Mutter fest.
„Mit meinen hätte ich da Probleme bekommen… spätestens beim Aussteigen.“ Sagte sie während sie sich zur Türe rausquetschte.
‚Dass wird eng.‘ Dachte sich Nadja. Als sie den Spalt der Türe betrachtete. ‚Und tief ausatmen wird diesmal nicht viel bringen.‘
Langsam quetschte sich Nadja durch den Türspalt. Sie konnte merken, wie an ihrem Rücken, der Metallsteg des Keuschheits-BHs an der Säule ihres Autos entlangschrammte.
Auch vorne hatte sie nur noch wenige Millimeter Platz zur Tür.
„Hoffe die sind weg wenn wir wiederkommen.“ Meinte sie nachdem sie es endlich geschafft hatte.

„Dann auf ins Gewühl.“ Meinte Nadjas Mutter als sie das Einkaufszentrum betraten.
„Soviel zum Thema ‚Ich denke nicht, dass dort jetzt allzu viel los sein wird‘.“ Meinte Nadja zu Maria als sie die Menschenmenge sahen.
Nadja schob sich hinter Maria durch die Menge.
„So… wo wollen wir hin?“ Fragte Nadjas Mutter.
„Nach nen paar schicken Schuhen schauen?“ Meinte sie mit einem Blick auf Marias schon leicht mitgenommenen Turnschuhen.
„Meinetwegen.“ Meinte Maria und setzte sich in Richtung Schuhgeschäft in Bewegung.
Schnell folgte Nadja Maria um weiter in ihrem Windschatten durch die Menge zu kommen.
„Ich hätte nicht gedacht, dass man Maria mit Schuhe kaufen so begeistern kann.“ Meinte Nadjas Mutter zu ihr.
‚Na dann lass dich mal überraschen.‘ Dachte sich Nadja.

Im dem Schuhgeschäft war deutlich weniger los als auf der Ladenstraße, aber immer noch zu viel für Nadjas Geschmack. Und während Maria und Nadjas Mutter die Regale durchsuchten, suchte sich Nadja eine möglichst Ruhige Ecke.
„Was für eine Schuhgröße hast du Maria?“ Wollte Nadjas Mutter wissen.
„Müsste so 39 bis 40 sein Frau..“
„Lass das Frau sein.“ Meinte Nadjas Mutter. „Du bist nicht mehr in der Schule und alt genug. Nenn mich bitte Elisabeth.“
„OK. Elisabeth.“ Bestätigte Maria.
„Was meinst du? Würden dir diese gefallen?“ Elisabeth hielt ein paar schwarze Schuhe mit einem kleinen Absatz hoch. „Währe dass nicht vielleicht was für einen eurer nächsten Jungs-Fang-Abende?“
„Unsere was?“ Fragten Nadja und Maria gleichzeitig.
„Jungs-Fang-Abende…“ Wiederholte Elisabeth. „Oder wollt ihr mir sagen, dass ihr nur wegen der Musik in die Disco geht.“ Meinte sie mit einem Augenzwinkern. „Wie sieht es damit bei euch beiden aus. Schon was in Aussicht?“
„Mama… das ist doch eine sehr persönliche Sache.“ Empörte sich Nadja.
„Hey… ich bin deine Mutter.“ Entgegnete Elisabeth. „Natürlich interessiert mich das.“
„Also ich habs damit nicht so eilig.“ Meinte Nadja mit einem verstohlenen Blick in Richtung Maria. „Ich möchte erstmal in Ruhe mein Studium abschließen. Da ist nen Beziehungsdrama eher hinderlich. Danach ist immer noch genug Zeit.“
„Und wie schauts bei dir aus?“ Wollte Elisabeth von Maria wissen.
„Auch noch nichts.“ Antwortete Maria. „Ich such ja nach was ganz speziellem.“
„Wie ‚Speziell‘ müsste der jemand sein?“ Wollte Elisabeth wissen.
„Naja…“ Meinte Maria gespielt verlegen. „Mich haben schon immer die Geschichten von der Treue der Ritter und ihren Burgfräuleins fasziniert. Wenn der holde Recke der zu Abenteuern auszieht und das Burgfräulein das auf ihn wartet. Diese treue zu einander bis man sich wiedersieht.“
Elisabeth schmunzelte. „Hätte ich dir nicht zugetraut dass du so eine lebhaft-romantische Fantasie hast.“
„Die Frage ist, wer in der Beziehung welche Rolle hat.“ Nadja konnte sich ein bissiges Kommentar nicht verkneifen. „Du hättest wohl eher die Rolle des Ritters.“
„Und du die Rolle des Burgfräuleins.“ Kam Marias Konter mit einem Blick in Nadjas Schritt.
„Naja, ich weiß nicht, ob dass wirklich so romantisch war wie dass immer behauptet wird.“ Meinte Elisabeth. „Jahrelang war der Ritter auf irgendeinem Kreuzzug unterwegs. Und das Burgfräulein allein daheim. Und wenn die Geschichten stimmen, wurde diese Treue nur dadurch erreicht, dass das Burgfräulein einen Keuschheitsgürtel tragen musste.“
Zum Glück stand Nadja gerade hinter ihrer Mutter. Denn ihre Gesichtsfarbe hatte sich spontan in ein Aschfahl verwandelt. Wusste ihre Mutter was? Hatte sie ihren Keuschheitsgürtel bemerkt? Oder es war nur ein Zufall… versuchte Nadja sich zu beruhigen.
„Ich denke, dass muss ganzschön frustrierend gewesen sein. Jahrelang in sowas festzusitzen.“ Fuhr Maria, mit einem mitleidigen Blick auf Nadja, fort. „Und wenn das Fräulein Pech hatte, dann kam ihr Ritter nicht mehr zurück oder hatte den Schlüssel verloren.“
Elisabeth lachte. „Ich glaube dass währe der Worst-Case gewesen.“
„Naja… sind ja alles nur Geschichten. Wer weiß was da dran ist.“ Fuhr Elisabeth fort.
„Und wenn es so etwas wie einen Keuschheitsgürtel heutzutage noch geben würde. Ich weiß nicht ob ich mir sowas freiwillig anlegen würde. Was meinst du Nadja?“ Fragte Maria mit einem leichten schelmischen Lächeln.
„ÄH.. Nein… denke nicht…“ Stammelte Nadja.
„Geht’s dir gut meine Liebe?“ Fragte ihre Mutter. „Du bist ja ganz rot im Gesicht.“
„Ich glaub das Oberteil ist vielleicht doch etwas zu warm.“ Meinte Nadja.
„Ich versteh eh nicht warum du ausgerechnet dieses Oberteil an hast.“ Meinte Elisabeth. „Du hast doch so eine große Auswahl.“
„Irgendwie sind mir die Meisten in letzter Zeit etwas eng geworden.“ Erklärte Nadja.
„So was aber auch.“ Meinte Elisabeth. „Naja.. kann immer passieren dass man mal etwas zulegt. Hab dir immer gesagt kauf dir deine Kleider nicht zu eng. Na gut… Also dann danach noch nach anderen Oberteilen schaun.“
Elisabeth hatte sich schon von Nadja abgewendet und konnte so ihren panischen Blick nicht sehen.
„Was ist mit den Schuhen? Willst du sie mal anprobieren?“ Wollte Elisabeth von Maria wissen.
„Gleich.“ Meinte Maria. „Ich möchte vorher kurz mal diese hier anprobieren.“
Sie hielt ein paar silberne High-Heels mit schwindelerregenden Absätzen hoch.
„Ähm… bist du dir sicher?“ Wollte Elisabeth wissen. „Es ist nicht leicht mit solchen Absätzen zu laufen.“
„Probieren kann mans ja mal.“ Meinte Maria während sie auf einem Hocker saß und sich die High-Heels anzog.
„So, dann mal ne Runde Probe laufen.“ Meinte Maria nachdem sie die High-Heels angezogen hatte und stand auf.
Mit sicherem Schritt stöckelte Maria einmal den Gang entlang und wieder zurück.
Elisabeth stand mit offenen Mund da, während Nadja sich nur schwer ein Grinsen verkneifen konnte.
„Okay… Ich hätte nicht gedacht dass du auf solchen Schuhen laufen kannst.“ Gab Elisabeth verwundert zu.
„Weißt du.“ Erklärte Maria während sie die High-Heels wieder auszog. „Ich hab für besondere Gelegenheiten ein paar von solchen Schuhen. Aber wenn ich so unterwegs bin bevorzuge ich dann doch welche die praktischer sind.“
Sie nahm Elisabeth die schwarzen Schuhe ab. „Da sind solche Schuhe deutlich praktischer und bequemer.“ Fuhr sie fort während sie die schwarzen Schuhe anzog.
Nach einer kurzen Probe-Runde meinte sie dann: „Jup. Die sind sehr angenehm. Die nehm ich. Die silbernen sind zwar auch gut zu tragen, aber ich wüsste jetzt nicht, ob ich was passendes dazu bei mir im Kleiderschrank hätte.“
„Ok. Dann die Schwarzen.“ Stimmte Elisabeth zu. „Und wie siehts bei dir aus Nadja? Auch was gefunden?“
Nadja schüttelte den Kopf. Sie hatte bei dem bisherigen Gesprächs-Verlauf nicht wirklich den Kopf gehabt sich was auszusuchen.
„Wie wäre es mit diesen hier?“ Wollte ihre Mutter wissen und hob ein Paar hoch.
Die Schuhe waren schwarz mit einer roten Verzierung an den Seiten. Die Absätze waren fast doppelt so hoch wie von Marias schwarzen.
Normalerweise wären Nadja sofort dabei gewesen die Schuhe anzuprobieren. Aber heute wollte sie nicht.
„Gefallen sie dir nicht?“ Wollte Elisabeth wissen. „Ist doch eigentlich die Art von Schuh die du gerne hast.“
„Doch, doch.“ Bestätigte Nadja schnell.
„Na los, probiere sie an.“ Forderte Maria sie auf.
Während Nadja die Schuhe nahm und auf den Hocker zusteuerte, ging sie in Gedanken durch was sie mit Maria heute Abend alles anstellen würde um sich an ihr zu rächen.
Langsam und vorsichtig setzte sie sich auf den Hocker. Nur nicht auffallen…
„Alles in Ordnung?“ Fragte ihre Mutter. „Du wirkst so steif.“
„Ja. Ich hab heut Nacht nur ein wenig schief im Bett gelegen.“ Antwortete Nadja mit einem bösen Seitenblick auf Maria.
„Soll ich dir den Rücken massieren.“ Wollte Elisabeth wissen.
Nadja konnte den panischen Impuls ein lautes ‚Nein‘ zu rufen nur mit Mühe unterdrücken.
„Ich glaube dass ist nicht nötig.“ Antwortete sie stattdessen so ruhig sie konnte. „Es geht schon.
Zur Bestätigung drehte sie ihren Oberkörper einmal kräftig nach links und nach rechts.
Sie war erstaunt wie gut dass trotz ihrer Metallunterwäsche ging.
‚Einfach normal Verhalten. Dich ganz normal bewegen.‘ Dachte Nadja bei sich.
Nadja versuchte nicht an ihren Keuschheitsgürtel zu denken, während sie die Schuhe anzog.
Es ging einfacher als Nadja erwartet hatte. Eigentlich störte sie der Keuschheitsgürtel nicht sonderlich.
„Und passen sie?“ Wollte ihre Mutter wissen.
„Ja, wie angegossen.“ Meinte Nadja zu ihr.
„Du solltest eine Runde mit denen Laufen um sicher zu gehen.“ Schlug Maria vor.
‚Maria treibt mich noch in den Wahnsinn' Dachte Nadja bei sich. ‚Meine Mutter wird mich doch genau beobachten wenn ich da entlang laufe. Die will wohl, dass ihr was auffällt.‘
Und während Nadja zügig aufstand, warf sie Maria einen weiteren bösen Blick zu. Aber dieser schien an ihr abzuprallen, denn diese lächelte sie nur an.
‚Nur nicht auffallen…‘ Dachte sie als sie losschritt.
Während sie den Gang entlang ging, ging sie nochmal in Gedanken durch, was sie mit Maria anstellen würde. Aber so allmählich gingen ihr die Ideen aus.
„Ich denke die nehmen wir. Oder?“ Wollte ihre Mutter wissen.
Nadja nickte.
„Und für dich die schwarzen?“ Wollte Elisabeth von Maria wissen. „Als kleine Entschädigung dafür, dass ich euch in eurem Urlaub gestört habe.“
„Währe zwar nicht nötig… aber Nein sag ich dann aber auch nicht.“ Antwortete Maria.
Elisabeth nahm die Schuhe und ging zur Kasse.
„Ich versohl dir den Hintern wenn du noch so weiter machst.“ Drohte Nadja Maria während sie auf Elisabeth warteten.
„Warum?“ Wollte Maria wissen.
„Warum? Ständig lenkst du die Aufmerksamkeit meiner Mutter auf mich.“ Warf ihr Nadja vor. „Ich glaub du willst wohl mit aller Gewalt erreichen, dass sie was von meiner Metallunterwäsche mitbekommt .“
„Wenn sie was mitbekommt, dann nur wegen deinem Verhalten.“ Meinte Maria. „Du benimmst nicht normal. Dass ist völlig auffällig. Bei den Schuhen müsste man dich normalerweise nicht zweimal bitten. Ja nicht mal einmal… und heut… dass ist auffällig. Und erkennen kann man nichts. Also werde lockerer und benimm dich normal.“
„Ich werds versuchen. Trotzdem währe ich dir dankbar, wenn du nicht immer die Aufmerksamkeit auf mich lenken würdest. Aber wenn meine Mutter wegen dir Verdacht geschöpft haben sollte dann…“
Nadja brach ab, denn ihre Mutter war mit dem bezahlen fertig.
„So fertig. Und was machen wir jetzt?“ Wollte sie von den beiden wissen.
„Wir wollten doch noch nach neuen Oberteilen für Nadja schauen.“ Platzte Maria raus.

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  RE: Dumm gelaufen Datum:07.05.21 19:36 IP: gespeichert Moderator melden


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  RE: Dumm gelaufen Datum:09.05.21 10:20 IP: gespeichert Moderator melden


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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Datum:24.05.21 08:07 IP: gespeichert Moderator melden


7. Verlängerung
Zum Glück war Nadja keine Zeichentrickfigur. Sonst währe ihr jetzt Dampf aus den Ohren geschossen. So sehr kochte sie innerlich.

Hatte sie nicht gerade zu Maria gesagt, dass sie nicht immer die Aufmerksamkeit auf sie lenken sollte? Und was macht die?

Nadja nahm sich vor, nachher das Internet nach mittelalterlichen Foltermethoden zu durchsuchen. So als kleine Inspiration für den Abend.
‚Vielleicht finde ich ja die dazu passenden Gerätschaften auf der Messe.‘ Nadja erinnerte sich, dass sie heute ja noch was vor hatten. Und zwar sie von diesem verdammten Keuschheitsgürtel zu befreien.

Sie folgte Elisabeth und Maria durch die Menge in Richtung Bekleidungsgeschäft.
Auch hier merkte man den Freitag Nachmittag und für Nadjas Geschmack war hier zu viel los. Aber was half es. Augen zu und durch.

Nadja beschloss sich möglichst schnell ein paar Oberteile auszusuchen und sich dann in einer der Umkleidekabine zu verbarrikadieren.

Während Elisabeth und Maria durch die Kleiderständer-Reihen stürmten, zwängte sich Nadja vorsichtig zwischen diesen durch.
Nur niemand zu nahe zu kommen war Nadja Devise.
Schließlich erreichte sie endlich den Kleiderständer mit der richtigen Größe.
Langsam fing sie an die Oberteile zu betrachten.
,Schick… Aber vielleicht doch etwas zu eng.‘
‚Ausschnitt zu tief…‘
‚Ne dass geht gar nicht'
‚Schon eher das was ich suche.‘
‚Also die Farbe.‘
‚Das könnte was sein.‘
Nadja merkte wie sie von hinten angerempelt wurde.
„Entschuldigung.“ Hörte Nadja hinter sich.
„Kann passieren bei der Enge.“ Entgegnete Nadja ohne ihren Blick von der Auslage abzuwenden.
Ein weiteres Oberteil sprang ihr ins Auge.
Und nach noch ein wenig Suchen noch eines.
Und Nummer vier war auch gleich daneben.
‚So dass sollte erstmal reichen.‘ Dachte sie, während mal wieder eine Person an ihr entlangstreifte. ‚Ziemlich was los. Das war jetzt schon die dritte die sich hier vorbeiquetscht.‘
Nadja betrachtete ihre Auswahl.
‚Das sollte reichen.‘ Dachte sie zufrieden. ‚Eines davon wird garantiert den Keuschheits-BH gut verdecken können.‘
Nadja stand perplex da, während schon wieder jemand sie streifte.
Sie hatte während der Sucherei den Keuschheitsgürtel und den Keuschheits-BH total vergessen.
Wie viele Leute hatten sie jetzt schon gestreift? Nadja wusste es nicht. Auch bemerkte sie, wie neben ihr die Frau die Auslage durchsuchte, die sie gerade gestreift hatte. Sie schien Nadja nicht zu beachten.
‚Es scheint niemandem aufgefallen zu sei. Scheinbar hat Maria ja recht.‘ Stellte Nadja fest während sie mit ihren Oberteilen zu den Umkleidekabinen ging.

Natürlich waren alle Umkleidekabinen besetzt. Nadja setzte sich auf einen der vorhandenen Stühle und wartete darauf dass eine Kabine frei würde.
Mit dem Keuschheitsgürtel auf einem harten Stuhl zu sitzen war für Nadja noch ungewohnt. Der Gürtel drückte an ihren Hüften und in ihrem Schrittbereich.
Sie rutschte unruhig auf dem Stuhl hin und her.
Nadja bemerkte wie eine ältere Dame sie skeptisch beobachtete.
‚Scheint als fall ich mehr durch mein Verhalten auf, als durch was anderes.‘ Stellte Nadja fest als sie eine angenehme Sitzposition gefunden hatte.
Während sie auf eine freie Kabine wartete ging Nadja nochmal den Tagesplan durch.
‚ 1. Oberteile anprobieren und eines kaufen.
2. Mama zur Werkstatt bringen.
3. Ab zur Fetisch-Messe
4. Keuschheitsgürtel öffnen lassen.
5. Ein paar Nettigkeiten für Maria besorgen.
6. Heimfahren
7. Maria mit den Nettigkeiten verwöhnen…‘

Endlich wurde eine Kabine frei und Nadja schlüpfte schnell hinein.
Nachdem sie den Vorhang geschlossen hatte hängte sie die Oberteile an einen Haken.
Während sie sich überlegte, welches sie als erstes anprobieren sollte, zog sie ihr Oberteil aus.
‚Sieht an für sich ja richtig Schick aus.‘ Stellte sie fest als sie den Keuschheits-BH im Spiegel sah.

Langsam drehte sie sich vor dem Spiegel hin und her um ihn genauer zu betrachten. Sie hatte ihn sich zwar angesehen als sie ihn gefunden hatten… aber so jetzt angelegt hatte sie ihn noch nicht betrachtet.
Es gefiel ihr was sie im Spiegel sah.
Ihre Brüste wurden von zwei metallenen Gitterschalen bedeckt. In der Mitte der Schalen, über Nadjas Nippeln, war eine große runde Scheibe. In der unteren Hälfte führten, von der Scheibe aus, ein dichtes Netz aus Strahlen nach außen. Diese vereinten sich an Nadjas Brustansatz mit einem leicht elliptischen Ring, der um Nadjas Brust verlief. In den Lücken zwischen den Strahlen, konnte man das schwarz der Neoprenpolsterung erkennen.
In der oberen Hälfte liefen nur Fünf Strahlen nach außen zum Ring. Der Abstand war groß genug, um eine Reinigung von Nadjas Brüsten zu erlauben. Aber eng genug um eine Stimulation von diesen zu verhindern. Die beiden Schalen waren, zwischen ihren Brüsten, mit einem kurzem Steg verbunden.
Von der oberen Seite jeder Schale ging ein Metallband über Nadjas Schulter, und endete hinter ihrem Rücken am Rückenträger.
An den Seiten der Schalen waren jeweils ein V-förmiger Steg, mittels eines Scharnies, angebracht. Der Steg verliefen unter ihren Arm hindurch. Am Ende des Steges befand sich ein Bolzen.
Der Rückenträger hatte am Ende drei Löcher, von denen eines auf den Bolzen gesteckt war. Ein Schloss, dass durch ein Loch in dem Bolzen gesteckt war, verhinderte ein Ablegen des Keuschheits-BHs.

Mit ihren Händen fuhr sie über die Brustschalen. Im oberen Bereich konnte sie eine leichte Berührung spüren. Ein leichtes angenehmes Streicheln. Aber nicht genug um Nadja zu erregen.
Im unteren Bereich und an ihren Nippeln konnte sie nichts spüren.
Nadja versuchte ihre Brüste dadurch zu massieren indem sie den gesamten BH bewegte. Aber mit den kleinen Bewegungen die möglich waren, war auch dies ein erfolgloses Unterfangen.
Nun ging Nadja aufs ganze und versuchte mit den Fingern unter den Rand des Keuschheits-BHs zu kommen. Ein wenig konnte sie einen Finger drunter bekommen. Aber nicht weit genug um was zu erreichen. Und die Schale drückte unangenehm auf den Finger.
‚Sicher wie Fort Knox.‘ Sinnierte Nadja. ‚Solange ich den an habe, ist mir eine Stimulation meiner Brüste nicht möglich. Ist besser so… solange ich den Keuschheitsgürtel trage… vor allem mit Maria. Die würde das ja gerne auskosten. Während ich hilflos im Keuschheitsgürtel stecke und sie…‘ Nadja schüttelte sich bei dem Gedanken.

‚Aber bis heute Abend sollte dass ja dann überflüssig sein.‘ Nadja war wieder in den Sinn gekommen, dass sie ja heute noch zur Messe wollten.

Nadja wurde neugierig. Sie wollte ihr Metalloutfit im ganzen betrachten.
Schnell zog sie ihre Schuhe und ihre Hose aus.
Nur noch in Socken und ihrer Metallunterwäsche stand sie vor dem Spiegel und betrachtete sich.

Der mit schwarzen Neopren unterfütterte Hüftgurt verlief, leicht geschwungen, von ihren Hüften hinunter zum Frontteil des Keuschheitsgürtels. Das Forntteil lag unterhalb ihres Bauches. Es war relativ groß und wirkte auf den ersten Blick etwas klobig. Im oberen Teil des Fontteiles war der Verschluß intergriert. Die Hüftbander wurden seitlich in den Verschluß eingeführt, und dort in einer Rasterung eingehängt. Ein kleiner Hebel auf der Front des Verschlußes diente dazu die Rasterung öffnen und schließen zu können, sobald das Schloss geöffnet war.
Unterhalb des Hebel lag, halb unter einem Metallblech versteckt, das Schloß. Den Schlüßel konnte man nur von unten in das Schloss einführen. Wenn man das Schloss öffnete, wurde der Bügel des Schlosses an der Oberseite des Verschlusses herausgeschoben.
An der Unterseite ging der Verschlusses nahtlos in den wichtigsten Teil des Kesuchheitsgürtel über. Dem Vaginalschild. Dieses war gewölbt, so dass die gepolsteren Ränder neben Nadjas Schamlippen satt auflagen ohne auf diese selbst zu drücken. Das Schild war so gebogen, dass es bis zwischen Nadjas Beinen sauber am Körper anlag. In dem ganzen Schild waren an den Seiten Schlitze eingefräst. Diese ermöglichten Nadja einen Toilettengang und die Reinigung.
Zwischen ihren Beinen ging das Schild in ein umanteltes Stahlseil über, welches durch Nadjas Pospalte zum rückwärtigen Teil des Hüftbandes führte.

‚Sieht schon geil aus.‘ Stellte sie fest. ‚Ich kann Maria verstehen dass sie mich nur so sehen will. Am liebsten würde ich ja dass sie…‘
„Nadja? Wo bist du?“ Riss Marias Stimme Nadja aus ihren Gedanken.
‚Wenn man vom Teufel spricht.‘ Dachte sich Nadja.
„Hier bin ich.“ Antwortete sie reflexartig und stellte in der selben Sekunde fest, dass sie ja nur mit ihrer Metallunterwäsche bekleidet, in einer Umkleidekabine in einem Kaufhaus stand…
Bevor Nadja noch etwas sagen konnte steckte Maria ihren Kopf durch den Vorhang der Umkleidekabine.
„Hab dich schon gesucht. Und wie stehen dir die Oberteile?“ fragte sie Nadja.
„Also dass steht dir auf jeden Fall.“ Stellte sie fest als sie Nadja erblickte. „Sieht richtig sexy aus… macht einen Rattenscharf… Roooahr.“
Nadja warf ihr Oberteil nach Maria.
„Ein bisschen leiser. Muss ja nicht jeder hier mitbekommen.“ Meckerte Nadja während sie nach ihrer Hose griff.
„Also wegen mir kannst du gerne so bleiben.“ Neckte Maria während Nadja ihre Hose anzog. „Außerdem sind die Nachbarkabinen gerade frei.“
„Die Gefahr dass das einer mitbekommt ist trotzdem hoch.“ Hielt ihr Nadja entgegen während sie ihre Hose anzog.
„Sagt die, die hier gerade nur mit ihrer speziellen Unterwäsche bekleidet in der Umkleide stand.“ Konterte Maria. „Sei froh, dass ich das war und nicht deine Mutter. Dass währe sonst lustig geworden.“
„Mal den Teufel nicht an die Wand.“ Entgegnete Nadja erschrocken. Während sie das erste Oberteil anprobierte.
„Rein oder raus?“ Wollte sie von Maria wissen die noch immer den Kopf durch den Vorhang streckte.
„Auch wenn ich dir gerne weiter zusehen würde…“ Meinte Maria. „Aber ich glaube zu zweit wird’s doch etwas eng.“
„Ich warte draußen.“ Sprachs und zog ihren Kopf zurück. „Kannst mirs ja dann zeigen wenn du was anprobierst. Damit ichs begutachten kann.“
Nadja hatte das erste Oberteil angezogen und betrachtete es im Spiegel. Von dem Keuschheits-BH konnte man nichts erkennen.
Sie zog den Vorhang auf und meinte zu Maria: „Und wie schauts aus?“
Maria schaute von ihrem Smartphone auf.
„Steht dir.“ Stellte sie fest nachdem sie Nadja betrachtet hatte.
„Ich meine kann man was erkennen?“ Wollte sie von Maria wissen und winkte sie zu sich.
„Also, ich sehe nichts.“ Meinte diese. „Na dann, das nächste.“

„Und welches soll es sein.“ Maria hatte wieder ihren Kopf durch den Vorhang gestreckt.
„Ich werde die hier nehmen.“ Nadja deutete auf drei Oberteile die sie an einen Haken gehängt hatte.
„Ok. Die drei. Warum gleich so viele?“ Wollte Maria wissen.
„Du meintest doch ich soll mich unauffällig verhalten.“ Erläuterte Nadja während sie das letze Oberteil auszog und aufhängte. „Also… Normalerweise kaufe ich bei solchen Shoppingtouren nicht nur ein Stück ein. Außerdem hab ich zu meiner Mutter gesagt, dass die Oberteile die ich habe mir zu eng geworden sind. Wenn ich jetzt mit nur einem neuen Teil ankomme sieht das doch etwas komisch aus. Außerdem sähe es auch komisch aus wenn ich morgen wieder mit einem ‚zu engen‘ Oberteil ankommen würde. Also muss ich in nächster Zeit noch ein paar andere Oberteile auf Lager haben die ‚passen‘ .“
„Ah… Verstehe.“ Meinte Maria. „Und ich dachte schon du brauchst die, weil du etwas bestimmtes öfters mal verstecken willst.“
Marias Blick ging in Richtung Nadjas Keuschheits-BH.
„Ich bin erstmal froh, wenn ich dass Zeugs ablegen kann.“ Stellte Nadja klar.
„Wenn dass so ist…“ Meinte Maria mit einem wissenden Lächeln. „Ok. Dann gehen die drei mit zur Kasse und dass hier geht wieder zurück.“
Maria nahm auf das Oberteil, dass Nadja separat an einen Haken gehängt hatte und zog sich aus der Umkleidekabine zurück.
Nadja betrachtete sich im Spiegel.
Ja… Maria hatte sie erwischt. Sie spielte mit dem Gedanken den BH vielleicht hin und wieder zu tragen.
So bei passenden Gelegenheiten…
Oder wenn sie mal wieder mit Maria unterwegs war…
Oder wenn es nicht Auffallen würde…
Oder wenn…

‚Jetzt sollte ich mich mal fertig machen. Bevor meine Mutter nach mir sucht.‘ Dachte sich Nadja und riss sich von ihrem Spiegelbild los. ‚Wo ist den mein Oberteil abgeblieben?‘
Nadja schaute sich in der Kabine um, aber konnte ihr Oberteil nicht entdecken. Das letzte mal als sie es gesehen hatte, hatte sie es nach Maria geworfen.
Nadja steckte vorsichtig ihren Kopf zwischen den Vorhängen durch um nach Maria zu schauen.
Diese saß auf einem Stuhl und bearbeitete ihr Smartphone.
„Ssssst… Maria.“ Machte Nadja auf sich aufmerksam. „Hast du mein Oberteil gesehen?“
Maria schaute von ihrem Smartphon auf.
„Meinst du dieses hier?“ Maria zeigte auf den Stuhl neben ihr. „Nachdem du das vorhin weggeworfen hast, dachte ich schon du brauchst das nicht mehr.“
„Natürlich brauch ich es noch. Soll ich hier oben Ohne rausspazieren?“ Gab Nadja leicht angesäuert zurück.
„Gibs rüber.“ Forderte sie Maria auf.
„Also ich hätte nichts dagegen.“ Meinte sie während sie langsam aufstand und mit dem Oberteil zur Umkleidekabine rüber ging.
„Mir gefällt dein Outfit einfach.“ Erklärte Maria während sie sich zu Nadja in die Umkleidekabine zwängte.
„Ich würde dich am liebsten den ganzen Tag nur damit rumlaufen sehen.“ Meinte sie zu Nadja während sie sich ihr näherten. „Gib zu. Dir gefällt das Zeugs genauso wie mir.“
Ohne eine Antwort abzuwarten presste sie ihre Lippen auf Nadjas.
Diese ergab sich Marias Kussattacke. Während Maria Nadja leidenschaftlich küsste, konnte sie spüren wie sich Marias Hand langsam über ihren Oberkörper entlang tastete und die Konturen ihres Keuschheits-BHs abfuhr.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ließ Maria von Nadja ab.

„Naja…“ Meinte diese zu der noch etwas perplexen Nadja. „Muss ich warten bis wir wieder daheim sind. Dann kann ich dich den ganzen Abend in deiner ganzen Pracht bewundern.“
„Wenn du willst.“ Meinte Nadja noch etwas neben sich.
„Moment… daraus wird nichts.“ Stellte Nadja mit klarer werdenden Verstand fest. „Nachdem wir auf der Messe den Keuschheitsgürtel geöffnet haben, werde ich den garantiert nicht wieder anlegen.“
Maria schaute Nadja mit einem traurigen Blick an.
„Zumindest nicht bis da ein anderes Schloss drin ist.“ Fuhr sie nach kurzem zögern fort. „Und so wie der Keuschheitsgürtel aussieht, wird man da aber nicht mal eben so das Schloss austauschen können. Du wirst dich also etwas gedulden müssen, bis du mich wieder in dem Outfit bewundern kannst.“
„Naja… scheint als ob du dich noch etwas gedulden müsstest. Und ich dich heute noch den ganzen Abend bewundern kann.“ Meinte Maria kryptisch.
„Warum?“ Wollte Nadja wissen.
„Wir werden heute nicht zur Messe kommen.“ Meinte Maria und hielt Nadja ihr Smartphone hin.
Darauf war das Navi geöffnet, und Nadja konnte die Strecke zur Messe sehen.
„Viereinhalb Stunden?“ Rief Nadja entsetzt als sie die Fahrzeit sah. „Warum den dass?“
„Scheint als hätte es einen Unfall gegeben.“ Erklärte Maria. „Vollsperrung. Nichts geht mehr. Alle Umleitungsstrecken sind überlastet.“
„Verdammt wir hätten rechtzeitig losfahren sollen.“ Schimpfte Nadja.
„Hätte, hätte, Fahradkette. Aber das hätte auch nichts gebracht.“ Erklärte Maria. „So wie ich dass den Nachrichten entnehme, währen wir voll reingeraten. Und so wie ich es Verstanden habe, stehen die ersten paar Kilometer schon seit Stunden, und kommen weder vor noch zurück. Ich denke darauf hättest du keine Lust gehabt.“
Nadja schüttelte den Kopf.
„Also dann lieber morgen in aller Ruhe rechtzeitig losfahren und den heutigen Abend noch genießen.“ Stellte Maria fest.
„Du kannst ja genießen.“ Maulte Nadja.
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  RE: Dumm gelaufen Datum:24.05.21 20:43 IP: gespeichert Moderator melden


Es sieht aus, als wenn Maria am folgenden Tag den Schlüssel erhält. Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.
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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Datum:07.08.21 22:21 IP: gespeichert Moderator melden


Hat leider wieder etwas länger gedauert.
Jetzt aber viel Spaß mit dem nächsten Kapitel.

8. Entrümpelung

„Nadja? Wo bist du?“ Konnten die beiden Nadjas Mutter rufen hören.
„Fuck… Meine Mutter.“ Schimpfte Nadja. „Schnell lenk sie ab, bis ich mein Oberteil angezogen hab.“
Nadja schob Maria zur Umkleide raus.
„Ah. Da bist du ja Maria. Ist Nadja schon fertig?“ Konnte Nadja ihre Mutter hören.
„Ja. Sie hat sich drei Oberteile rausgesucht.“ Konnte Nadja Maria hören, während sie verzweifelt versuchte ihr Oberteil zu entwirren.
„Kannst du mir die mal zeigen?“ Wollte ihre Mutter wissen.
„Moment.“ Antwortete Nadja während sie sich hastig ihr Oberteil überzog.
Nach einem schnellen Kontrollblick in den Spiegel, zog Nadja den Vorhang zur Seite.
„So… das sind die drei die ich nehmen würde.“ Meinte Nadja zu ihrer Mutter und hielt ihr die drei Oberteile hin.
„Hübsch. Kannst du die nochmal anprobieren? Ich würde gerne sehen wie die an dir aussehen.“ Forderte ihre Mutter sie auf.
Scheinbar bemerkte Nadjas Mutter nicht, wie ihr das Blut aus dem Gesicht wich.
„Ähm Elisabeth…“ Machte Maria auf sich aufmerksam. „Wann macht eigentlich die Werkstatt dicht? Nicht dass wir uns hier vertrödeln und du dann ohne Auto da stehst.“
„Du hast recht. Ich weiß nicht so genau wann die Feierabend machen.“ Stimmte Elisabeth zu.
Nadja atmete auf. Maria hatte sie gerade gerettet. ‚Da werde ich bei ihrer Bestrafung milde walten lassen.‘ Nahm sich Nadja vor.
„Nadja kann ja zuhause die Oberteile anprobieren.“ Schlug Maria vor.
‚Was immer ich mit ihr machen werde, ich werde es verdoppeln.‘
„Können wir machen. Aber wolltet ihr heut Abend nicht weg?“ Wollte Elisabeth wissen.
„Schatz.“ Meinte sie zu Nadja. „Wenn wir daheim sind solltest du dir dringend ein anderes Oberteil anziehen. Du hast schon wieder einen ganz roten Kopf.“

„Gut dass wir gegangen sind.“ Meinte Maria als sie bei der Werkstatt ankamen.
„Jup.“ Stimmte Nadja zu. „In ner Viertelstunde machen die Dicht.“
„Ja. Vor allem weil ich dass Auto morgen brauche.“ Erklärte Elisabeth.
„Warum brauchst du das Auto von Papa? Du hast doch deins?“ Wollte Nadja wissen.
„Ich wollte morgen ein paar Sachen vom Dachboden entsorgen. Alte Kartons und so. Und in meinen Flitzer bekomme ich dass nicht rein.“ Erklärte Elisabeth. „Könntet ihr mir noch helfen, ein paar Sachen von da oben runter zu holen? Allein geht dass so schlecht. Oder habt ihr heute noch was vor?“
„Nein wir haben nichts vor.“ Antwortete Nadja schnell. „Und wenn du was Leckeres zum Essen machst helfen wir gerne.“
Maria schaute ihre Freundin erstaunt an.
„Ok.“ Stimmte Elisabeth zu. „Aber ich müsste dafür noch kurz einkaufen. Ich hab alles eingefroren.“
„Lass dir ruhig Zeit. Wir wollen eh noch bei Maria vorbei und unsere Einkäufe wegbringen“ Erklärte Nadja. „Wir kommen dann rüber.“
„Ok. Wir treffen uns bei mir.“ Verabschiedete sich Elisabeth und ging in die Werkstatt.
„Los Beeilung.“ Trieb Nadja Maria an, kaum dass ihre Mutter sie nicht mehr hören konnte.
„Was ist los?“ Wollte Maria wissen. „ Warum die Eile?“
„Ich will vor meiner Mutter daheim sein.“ Erklärte Nadja.
„Warum?“ Wollte Maria verwirrt wissen, während sie zu Nadja ins Auto stieg.
„Weil meine Mutter den Dachboden ausmisten will.“ Erklärte Nadja während sie losfuhr. „Und da oben fehlen zwei Kartons.“
„Ja und? Du meintest doch, dass deine Mutter nicht weiß was in den Kartons ist.“
„Ja. Aber wenn zwei Kartons, die da schon immer rumstanden, leer sind, ist das eine Sache. Wenn die Kartons aber weg sind… kommen vielleicht Fragen auf.“ Erklärte Nadja. „Deswegen jetzt schnell zu dir Heim, die Kartons schnappen und die wieder oben platzieren. Dann fällt keinem was auf.“
„Klappt natürlich nur, wenn wir vor deiner Mutter wieder bei dir sind.“ Gab Maria zu bedenken.
„Deshalb sollten wir uns sputen.“ Sagte Nadja und nahm rasant die nächste Kurve.

In aller Eile brachten die beiden ihre Sachen zu Maria. Nadja zog sich eines der neuen Oberteile und Maria ihr neues Paar Schuhe an. Kurz darauf fuhren sie mit den beiden leeren Kartons im Gepäck zu Nadja.
„Sie scheint noch nicht da zu sein.“ Meinte Maria. „Ich kann nirgends das Auto sehen.“
„Dann die Kartons geschnappt und rauf auf den Dachboden damit.“ Drängelte Nadja.
Die beiden stiegen aus und jeder klemmten sich einen Karton unter den Arm. Nachdem sie das Haus betreten hatten, nahmen sie den direkten Weg zum Dachboden.
„So ich glaube so standen die beiden.“ Meinte Nadja nachdem sie die Kartons wieder unter den Tisch gestellt hatten.
„Ich denke dass merkt keiner.“ Stimmte Maria zu.
Gerade als Nadja die Luke zum Dachboden geschlossen hatte, hörten sie wie die Haustüre aufgeschlossen wurde .
„Das war knapp.“ Stellte Maria fest, als sie die Treppe ins Erdgeschoss runter gingen.
„Oh ihr seid ja schon da.“ Begrüßte sie Elisabeth als sie mit einer Einkaufstasche bepackt durch die Haustür kam.
„Oh, ist dass eines der neuen Oberteile?“ Meinte Elisabeth zu Nadja.
Zu Nadjas missfallen musterte ihre Mutter sie ganz genau.
„Sind auch gerade erst gekommen.“ Unterbrach Maria.
„Das Oberteil steht dir. Und es ist mal nicht so Eng, dass sich alles was du darunter trägst gleich abzeichnet.“ Stellte Elisabeth fest. „Und die neuen Schuhe von dir Maria. Stehen dir wirklich. „
Die Schweißperlen die sich auf Nadjas Stirn gebildet hatten, schien sie zum Glück nicht zu bemerken.
„Gut wenn ihr schon da seid, dann können wir gleich anfangen.“ Freute sich Elisabeth. „Ich stell das hier nur kurz in die Küche.“ Sprachs und verschwand mit ihrer Einkaufstasche.
„Je früher wir fertig sind, desto besser.“ Konnten die beiden sie aus der Küche hören.
„Dann können wir uns ja heute noch zusammen nen gemütlichen Abend machen.“ Schlug Elisabeth vor als sie wieder zu den beiden kam.
„Naja…“ Wollte Nadja einwenden.
„Gerne.“ Schnitt ihr Maria das Wort ab. „Ist schon lange her, dass ich hier zu besuch war.“
„Na dann.“ Meinte Elisabeth und ging die Treppe hoch.
„Einen gemeinsamen Abend mit meiner Mutter ist das Letzte was momentan ich brauchen kann.“ Nadja war sauer auf Maria.
„Was?“ Gab sich Maria unschuldig. „Deine Mutter ist doch ganz net. Und früher konnte man mit ihr viel Spaß haben. Also warum nicht? Nun gib dich nicht so verschlossen.“
‚Was für ein Flachwitz.' Dachte sich Nadja als sie hinter Maria die Treppe hochging. ‚Aber dass geht auch auf dein Straf-Konto.‘

„Ok.“ Meinte Elisabeth als sie oben auf dem Dachboden waren. „Viel ist es nicht. Nur ein paar Kartons. Nur die die Leiter runter zu bekommen, ist alleine schwierig.“
„Welche nehmen wir zuerst?“ Nadja blieb fast das Herz stehen als ihre Mutter auf den Tisch zusteuerte.
Kurz vor dem Tisch bog sie ab und ging zu einem Stapel Umzugskartons.
„Ok. Die können runter. Da sind alte Sachen von Nadja und Melanie drin.“ Meinte sie zu den Kartons.
Sie stellten die Kartons an die Leiter. Und während Nadja die Kartons Maria die Leiter runter reichte suchte Elisabeth noch weiter.
„Ok. In den beiden Kartons sind noch ein paar alte Sachen von mir.“ Meinte sie zu den beiden und stellte noch zwei kleinere Kartons neben die Leiter. „Die muss ich mal durchschauen. Vielleicht ist ja was dabei was euch gefällt.“
„Naja… ich weiß nicht ob deine alte Mode für uns Zeitgemäß ist.“ Lehnte Nadja ab.
„Och…“ Entgegnete Elisabeth. „Es gibt Mode die einen immer fesselt. Frau sollte da nicht verschlossen sein.“
Nachdem der letzte Karton unten war streckte Maria ihren Kopf durch die Luke und fragte: „Wars das? Oder gibt’s noch mehr?“
„Mal schaun…“ Meinte Elisabeth und ließ ihren Blick schweifen.
„Ich glaube... die beiden alten Kartons... da unterm Tisch, können wir auch mit runter nehmen.“
Nadja wurde es abwechselnd heiß und kalt als ihre Mutter nach den Kartons griff. Würde sie bemerken, dass in den Kartons was fehlt?
„Die scheinen leer zu sein.“ Stellte sie fest. „Ok. Dann können die auch mit nach unten. Die brauchen ja hier oben nicht rumgammeln.“

„Ok. Was machen wir jetzt damit?“ Wollte Nadja wissen nachdem sie die Luke zur Dachkammer wieder geschlossen hatten.
„Die Kartons mit deinen alten Sachen könnt ihr mal in die Garage stellen.“ Erklärte Elisabeth, während sie sich die beiden Kartons mit ihren alten Sachen unter den Arm klemmte. „Ich stell die hier mal zur Seite und kümmere mich dann ums Abendessen.“
Während Elisabeth in der Küche mit den Töpfen und Pfannen klapperte, schleppten die beiden die Umzugskartons in die Garage.
„So. Und was machen wir jetzt mit diesen beiden hier.“ Fragte Maria Nadja, nachdem nur noch die Kartons von Nadjas Keuschheitsausrüstung rumstanden. „Deine Mutter hat zum Glück nicht gemerkt, dass in den Kartons was fehlte.“
„Ich denke nicht, dass sie weiß, dass da jemals was drin war. Für sie sind das einfach leere Kartons die da schon immer rumstanden.“ Meinte Nadja und nahm einen Karton. „Wir können ja meine Mutter fragen was mit denen passieren soll. Aber ich denke, die können in den Müll. Und dass währe mit recht. So kommt nicht doch noch jemand drauf, was mal in den Kartons war.“
Nadja ging die Treppe runter und Maria folgte ihr mit dem anderen Karton.
„Was soll mit den beiden Kartons hier passieren? Sollen die in den Müll?“ Wollte Nadja von ihrer Mutter wissen als sie die Küche betraten.
„Ist mir egal.“ Antwortete diese. „Vielleicht könnt ihr beiden die ja noch für irgendetwas gebrauchen.“
Sie legte das Küchenmesser weg und drehte sich zu den beiden um.
„Deren Inhalt habt ihr ja schon in gebrauch!“

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peter_pan
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  RE: Dumm gelaufen Datum:08.08.21 03:47 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die grandiose Fortsetzung und die überraschende Wendung

Bitte lass uns jetzt nicht zu lange an der Klippe hängen!
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icy
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  RE: Dumm gelaufen Datum:08.08.21 16:31 IP: gespeichert Moderator melden


Aha, erwischt. Dann können sie ja auch gleich nach dem Schlüssel fragen.

Ich bin mal gespannt, was nun passiert. Ich schließe mich Peters Bitte an.
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Mistress Danielle
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  RE: Dumm gelaufen Datum:09.08.21 07:54 IP: gespeichert Moderator melden


eine etwas unerwartete Richtung; der (Ersatz-)Schlüssel wird aber noch immer unerreichbar sein.
Die beiden kleineren Kartons mit der "fesselnden" Mode dürften auch noch einige Überraschungen beinhalten.

Lass uns nicht so lange auf eine Fortsetzung warten.
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Yi On
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  RE: Dumm gelaufen Datum:14.08.21 07:24 IP: gespeichert Moderator melden


Mich freut es, dass euch die Geschichte gefällt.
Und nun, unerwartet schnell, kommt die Fortsetzung.


9. Eine kleine Beichte

Zum Glück waren die Kartons leicht. Sonst hätten die beiden sie vor Schreck fallen gelassen.
„Wie … was…in gebrauch?“ Fragte Nadja verwirrt und stellte ihren Karton auf dem Küchentisch ab.
„Ich meine die Sachen, die in den Kartons waren.“ Hackte ihre Mutter nach.
Nadja und Maria sahen sich erschrocken an.
„Meinen alten Keuschheitsgürtel und meinen alten Keuschheits-BH.“ Fuhr sie nach einer kurzen Pause fort. „Wer von euch beiden ist die Glückliche bzw. Unglückliche?“
Nadja hob mit einem leicht schiefen Grinsen ihre Hand.
„Du Nadja? Hab ichs mir doch gedacht.“ Meinte ihre Mutter triumphierend.
Maria hatte sich mittlerweile wieder gefangen und stupste Nadja an.
„Wenn das die Sachen deiner Mutter sind…“ Überlegte Maria. „Weiß sie vielleicht wo der Ersatzschlüssel ist.“
„Wie Ersatzschlüssel?“ Fragte Elisabeth erstaunt.
„Weist du Mama…“ Fing Nadja aufgelöst an zu berichten. „Ja… Ich hab den Keuschheitsgürtel angelegt… und nun haben wir den Schlüssel verloren…“
„Du hast meinen alten Keuschheitsgürtel angelegt? Und den Schlüssel verloren?“ Wollte Nadjas Mutter überrascht wissen.
Beide nickten. „Wir waren schon auf der Suche nach einem Ersatzschlüssel.“ Erklärte ihr Maria.
„Uiuiui…“ Meinte Nadjas Mutter beunruhigt. „Ok… da muss ich überlegen.“
„Aber erst mal ne Tee um die Nerven zu beruhigen.“ Meinte sie zu den Beiden und kramte eine Teekanne hervor.
„Also jetzt setzt euch erstmal, und dann bitte alles von vorne.“ Meinte sie zu Nadja und Maria nachdem sie den Wasserkocher angeschaltet hatte.
„Also, ich hab letzte Woche da oben den Keuschheitsgürtel gefunden.“ Erklärte Nadja nachdem sie neben Maria auf der Eckbank platz genommen hatte. „Und da wollte ich mit Maria nen bisschen rumalbern. So unter Freundinnen. Und dann haben wir den Schlüssel verloren und können ihn nicht wieder finden.“
Elisabeth hatte sich in der Zwischenzeit zu ihnen an den Tisch gesetzt und hörte aufmerksam zu.
„Deswegen waren wir gestern hier als du kegeln warst. Und haben einen Ersatzschlüssel gesucht“ Fuhr Nadja nach einer kurzen Pause fort. „Aber alles was wir gefunden haben ist der BH und so einen Merkwürdigen Kasten mit einer Stundenanzeige.“
Nadjas Mutter stütze ihr Kinn auf ihre gefalteten Hände und schaute ihre Tochter mit einem verschmitztem Lächeln an.
„Du warst noch nie gut darin mich anzulügen.“ Meinte sie zu Nadja die darauf rot anlief.
„Erstens du warst schon seit Wochen nicht mehr auf dem Dachboden.
Zweitens wolltest du nicht nur mit deiner alten Schulfreundin ein wenig rumalbern. Nein.. Ich denke ihr habt mit dem Keuschheitsgürtel anderweitig ‚gespielt'.
Drittens ist Maria nicht nur eine alte Schulfreundin von dir, sondern deine Freundin. Ja ich weiß schon länger das ihr beiden ein Paar seid. Du hast es immer versucht vor anderen zu verheimlichen. Ich hab kein Problem damit dass ihr beiden Lesbisch seit. Hab in meinem Bekanntenkreis einige die gleichgeschlechtlich Lieben.
Ja haben wir hier jetzt den rote Tomaten Contest?“
Die beiden saßen mit hochrotem Kopf auf der Eckbank.
„Du hast recht Elisabeth …“ Begann Maria zu erklären, als sie ihre Sprache wiedergefunden hatte.
„Du kannst mich auch gerne Lisi nennen.“ Unterbrach sie Elisabeth. „Elisabeth klingt immer so förmlich und schwerfällig“
„Ok Lisi…“ Fuhr Maria fort. „Du hast recht. Nadja und ich sind seit dem Ende unserer Schulzeit zusammen.
Vor einigen Wochen kam Nadja ganz aufgeregt zu mir und meinte sie hätte da was auf dem Dachboden gefunden. Ich war überrascht als sie dann den Keuschheitsgürtel auspackte. Am Anfang alberten wir rum wegen Burgfräuleins im Mittelalter und so… die so was getragen hatten wenn ihr Ritter auf Kreuzzug war. Uns war klar dass der Keuschheitsgürtel der vor uns lag nicht aus dem Mittelalter stammte sondern jüngeren Datums war. Naja… dann meinte Nadja sie würde es mal interessieren wie sich das anfühlt wenn man so was trägt. Und nach einigem Probieren hatten wir es geschafft ihr den Keuschheitsgürtel anzulegen.“
„Und du hast ja dann auch gleich den Schlüssel eingezogen.“ Warf Nadja schmollend ein.
„Du wolltest doch wissen, wie sich die Guten Damen von damals gefühlt haben. Und dazu gehörte halt nun mal dazu, dass die keinen Schlüssel hatten.“ Entgegnete ihr Maria und streckte ihr frech die Zunge raus. „Und es waren ja nur zwei Stunden.“
„Ja zwei Stunden… die verdammt lange waren während du mich…“ Nadja brach mitten im Satz ab.
„Während du was?“ Meinte Elisabeth mit wissenden Lächeln.
Sie stand auf und ging zur Küchenzeile. Nachdem sie den Tee aufgossen hatte meinte sie zu den Beiden: „Ich denke Maria hat dafür gesorgt, dass es dir während dieser Zeit nicht Langweilig geworden ist. Ihr braucht nicht schon wieder Tomate spielen. Ist doch nichts dabei.“
„Ich war auf jeden Fall froh als er erstmal wieder ab war.“ Erzählte Nadja weiter. „Aber das tragen hätte was ausgelöst…. Ich wollte den Keuschheitsgürtel wieder tragen. Naja… und so haben wir, immer wenn wir uns getroffen haben, mich darin eingeschlossen. Und dass dann auch immer länger. Das Gefühl da nicht ranzukommen…“
Elisabeth nickte wissend.
„Und dann kam Nadja auf die Idee, dass ganze noch mehr auszudehnen.“ Fuhr Maria nach einer kurzen Pause fort. „Wir wollten uns, wenn sie Semesterferien hat und meine Eltern im Urlaub sind, bei mir einnisten. In der Zeit wollte Nadja dass ich sie über einen längeren Zeitraum einschließe, um zu sehe was dann mit ihr passiert.“
„Tja… und dann ist gestern morgen, durch ein Missgeschick beim Duschen, der Schlüssel in den Abfluss gefallen und wir konnten ihn nicht mehr finden.“ Vollendete Nadja.
„Und wie gefällt es dir den Keuschheitsgürtel zu tragen?“ Wollte Elisabeth von Nadja wissen.
„Ganz gut. Er trägt sich ganz bequem. Und ich weiß nicht wie mich es beschreiben soll… eigentlich will ich ihn nicht ablegen… wenn er nur nicht bei diversen Sachen im Weg währe.“ Erklärte Nadja.
„Und hast du ihn auch schon mal anprobieren dürfen? Oder hat Nadja dich nicht gelassen.“ Wollte sie von Maria wissen.
„Ursprünglich war abgemacht, dass wir uns immer abwechseln.“ Erklärte Maria. „Zuerst Nadja eine gewisse Stundenzahl. Und beim nächsten Mal ich die gleiche. Leider passt mir der Keuschheitsgürtel nicht richtig. Er ist zu lose. Und ich hab schon bei meinen ersten zwei Stunden Scheuerstellen an der Hüfte bekommen. Aber ansonsten war es ein tolles Gefühl den anzuhaben.“
„Ja, es ist ein tolles Gefühl den Gürtel zu tragen. Und ich kann euch versichern… wenn man den mal über nen längeren Zeitraum getragen hat... und dann wieder Sex hat… Huiiii… man erlebt es viel intensiver.“
„Mama…“ rief Nadja entsetzt.
„Was…?“ meinte Elisabeth. „Wir sind doch hier alle erwachsen. Und warum sollte man über so was nicht reden.“
„Ok zu deinem Problem.“ Fuhr sie fort. „Also einen Schlüssel hattest du?“
„Ja, der steckte damals im Schloss als ich den Keuschheitsgürtel gefunden hab.“ Erklärte Nadja.
„OK. Muss mal überlegen… ist schon nen Weilchen her, dass ich meinen alten Keuschheitsgürtel ausrangiert habe. Aber der Schlüssel der da drin steckte müsste der normale Schlüssel gewesen sein. Und der Ersatzschlüssel… müsste sich, bestenfalls, am Schlüsselbund vom BH befunden haben oder, schlimmstenfalls, im Schlüsselsafe.“
„Am Schlüsselbund war der nicht dran. Das haben wir schon ausprobiert.“ Erklärte Nadja enttäuscht.
„Und wie ich sehe hast du den Keuschheits-BH gleich mit ausprobiert.“ Meinte Elisabeth mit einem Augenzwinkern.
„Reine Notwehr.“ Brummte Nadja. „Sonst lässt mir da jemand keine Ruhe"
Sie gab Maria einen Klaps auf die Finger, als sie merkte dass diese mal wieder an ihrer Brust rumhantierte. „Siehst du…“
„Was? Ich will nur ausprobieren, ob das Ding wirklich so sicher ist.“ Protestierte Maria.
„Dass hast du gestern schon zu genüge. Und außerdem, muss das nicht vor meiner Mutter sein.“ Wies Nadja sie zurecht.
Elisabeth musste lachen. „Glaubt mir, das Ding ist genauso sicher wie der Gürtel.“
Elisabeth kam mit der Teekanne zum Tisch und schenkte jedem eine Tasse ein.
„So... aber wieder zurück zu eurem Problem.“ Fuhr Elisabeth fort. „Wenn er nicht am Schlüsselbund war, dann ist er im Schlüsselsafe.“
„Du meinst den Kasten mit der Stundenanzeige.“ Meinte Maria.
„Ok. Ihr scheint den ja schon in Betrieb genommen zu haben.“ Erkannte Elisabeth.
„Ja. Ham nur Batterien gefehlt.“ Bestätigte Nadja.
„Und was hat die Anzeige angezeigt?“ Wollte Elisabeth mit einem fragenden Blick wissen.
„336“ Kam die Antwort wie aus einem Mund.
„Uff…“ Meinte Elisabeth erleichtert. „Zum Glück nur zwei Wochen.“
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8ball
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User ist offline
  RE: Dumm gelaufen Datum:14.08.21 07:53 IP: gespeichert Moderator melden


doppel posting - oder hätte hier schon Teil 10 sein sollen?
Trotzdem - danke für die Fortsetzung
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