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swisssteel Volljährigkeit geprüft
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Latex: Gott sah, dass es gut war

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:08.11.20 16:47 IP: gespeichert Moderator melden


Ich denke, Konny könnte an Bernd verkauft werden. Der würde Konny nach seinen wünschen weiter formen.
Bitte schreib bald weiter!
Grüessli

Swisssteel
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gummiman Volljährigkeit geprüft
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Ich liebe es in Latex eingeschlossen zu sein!

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:13.11.20 20:49 IP: gespeichert Moderator melden


Bin auch schon auf die Fortsetzung gespannt!
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:11.01.21 18:18 IP: gespeichert Moderator melden


Liebes Forum,

zunächst möchte ich allen Lesern ein gesundes neues Jahr wünschen.

Mir ist bewusst, dass der eine oder andere von euch bereits länger auf eine Fortsetzung meiner Geschichte wartet.

Leider hat der gegenwärtige Lockdown, gepaart mit dem Umstand, dass mein KG für drei Monate (!) zur Reparatur bei Latowski war, dafür gesorgt, dass ich keine große Lust zum Schreiben hatte. - Zumal ich bisher bemüht war, die Geschehnisse in dieser Geschichte so realitsnah wie möglich zu halten.

Inzwischen könnte die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands aus LatexsklavInnen bestehen, ohne dass man davon etwas mitkriegen würde. Auf der anderen Seite sind früher banale Dinge wie Clubbesuche und private Feiern heutzutage sofort zweifelsfrei als pure Fiktion zu erkennen. - Das war zu dem Zeitpunkt, als ich mich entschloss, diese Geschichte zu veröffentlichen, noch nicht vorhersehbar.

Jetzt soll es aber endlich eine Fortsetzung geben. Während ihr also die nächsten Kapitel lest, könntet ihr bitte kurzzeitig vergessen, dass es die Corona-Pandemie gibt.

Schöne Grüße und bleibt gesund.

DarkO

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 11.01.21 um 18:19 geändert
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:11.01.21 18:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:


Das Wettrennen

Vor kurzem war dann auch noch Sibylles Geburtstag. Mit einem Teil der Geschenke, die Rainer ihr zu diesem Anlass überreichte, wollte er wohl in erster Linie sich selbst eine Freude machen. Dabei handelte es sich nämlich zum einen um ein Paar glänzend blaue Ballettstiefel mit durchgehender Sohle, deren Schnürung durch abschließbare Reißverschlüsse verdeckt wurde, und zum anderen um einen Straf- und Erziehungsschild für Sibylles Keuschheitsgürtel. Wie bei meinem Anzug konnte man ihr nun ebenfalls per Fernsteuerung Reizstromimpulse in den Schritt jagen. Je nach Intensität waren diese entweder angenehm oder schmerzhaft.

Selbstverständlich sollte das neue Spielzeug sofort ausprobiert werden.

Die Herrin war bereits wieder einmal in ihre vollständige Amazonenrüstung eingeschlossen. Also musste Rainer lediglich noch den neuen Schild anbringen, den er mit einem Vorhängeschloss sicherte. „So, fertig!“, verkündete er. „Der Plug in deinem Hintern kann dir nun Elektroschocks verpassen, während der Zapfen vorne dich durch Vibrationen verwöhnt.“

Als nächstes durfte meine Herrin ihre neuen Stiefel anprobieren. Sobald deren Schnürung geschlossen war, verdeckte Rainer diese mit einem absperrbaren Reißverschluss.

Zwar war ich mir nicht sicher, wie ich Sibylles Gesichtsausdruck interpretieren sollte, aber ich vermutete, dass sie protestiert hätte, wenn ihr diese Ballett-Boots nicht ebenfalls gefallen hätten.

Noch eine weitere Überraschung wartete auf Sibylle und mich: Der Herr verschwand für einen Augenblick im Flur. Als er kurz darauf wieder erschien, hatte er Korinna im Schlepptau. Meine Freundin steckte bereits in ihrer Sklavinnenuniform.

„Unsere Gummisklavin hat heute früher Feierabend machen können und ist gleich nach der Arbeit zu uns gekommen. Zur Feier des Tages veranstalten wir jetzt ein kleines Wettrennen. Gummi- und Latexsklavin gegen Ehesklavin sozusagen“, verkündete Rainer. „Leider bekommt die Gewinnerin keinen Preis. Aber sie darf immerhin Vorschläge machen, wie die Verliererinnen bestraft werden. Klingt doch fair, oder? Ihr strengt euch also besser an.“

Wir Frauen blickten uns an. Dieses Mal fiel es mir leicht, Sibylles gequälten Gesichtsausdruck zu deuten. Bei diesem Rennen würde es nur einen Sieger geben, nämlich Rainer. Aufgrund der Gummimaske auf ihrem Kopf war zwar von Konnys Gesicht nichts zu sehen, aber anhand ihrer weit aufgerissenen Augen nahm ich an, dass sie sich in dem Moment fragte, worauf sie sich da bloß eingelassen hatte.

Unser Herr hatte eine Art Rennstrecke vorbereitet. Diese führte von der Küche durch das Esszimmer bis zum Kamin im Wohnzimmer und wieder zurück. An beiden Enden hatte er jeweils drei kleine silberne Kästchen deponiert. Diese besaßen an ihrer Oberseite einen Knopf. Beim linken Kästchen war dieser blau, beim mittleren schwarz und beim rechten rot. „Ihr müsst so schnell wie möglich zwischen euren beiden Kästchen hin und her laufen“, erläuterte er uns. „Schatz, du musst auf die blauen Taster drücken, das Gummimonster auf die schwarzen. Für die Latexsklavin sind die Kistchen mit den roten Tastern. Seid ihr zu langsam, werdet ihr mit Stromschlägen bestraft. Um es spannender zu gestalten, werde ich euch noch mit ein paar Fesseln ausstatten.“

Sibylle bekam einen farblich zu ihren Stiefeln passenden Monohandschuh über ihre Arme gezogen. Zusätzlich legte Rainer seiner Frau ein Paar Fußschellen mit einer dreißig Zentimeter langen Verbindungskette an. Zu guter Letzt verpasste er ihr noch einen ebenfalls blauen Ballknebel.

Dann war meine Freundin Korinna an der Reihe: Der Herr verband ihre Hände mit einer kurzen Kette hinter ihrem Rücken. Ihre Füße waren ohnehin standardmäßig durch eine Kette miteinander verbunden Damit Konnys Intimbereich ebenfalls mit Reizstromimpulsen traktiert werden konnte, versenkte Rainer einen Metalldildo in ihrem Schritt, der an einem ferngesteuerten TENS-Gerät angeschlossen war.

Bei mir reichte jeweils ein Druck auf eine der Tasten auf Rainers Sklavinnenkontrolle aus, um meine Hände auf dem Tornister zu fixieren und das Drahtseil zwischen meinen Stiefeln entsprechend zu verkürzen. Meine Sprachausgabe zu deaktivieren wäre eigentlich unnötig gewesen. Da ich mich völlig auf den folgenden Wettstreit würde konzentrieren müssen, hätte ich währenddessen kaum etwas darin eingeben können. Trotzdem tat er es.

Fünf Runden galt es nun zu absolvieren. Start war in der Küche. „Auf die Plätze! Fertig! Los!“ Unser Schiedsrichter klatschte einmal in die Hände, woraufhin wir Frauen losrannten. – Genau genommen ist ‚rannten‘ aufgrund unserer Fesselungen nicht ganz das richtige Wort. ‚Staksten‘ trifft es wohl eher.

Obwohl die Kette zwischen Sibylles Fußgelenken ihr eigentlich größere Schritte erlaubt hätte, tippelte sie nur langsam vorwärts. Das lag vermutlich daran, dass sie das Laufen in ihren neuen Stiefeln noch nicht gewohnt war. Vor allem schien sie damit zu kämpfen, nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Weil ich wohl diejenige war, die am meisten Übung darin hatte, mit extrem hohen Stiefeln und Fesseln zu laufen, ging ich rasch in Führung. Somit erreichte ich den Wendepunkt im Wohnzimmer auch als erste. Korinna lag mehr als einen Meter hinter mir, Sybille sogar mindestens drei.

Natürlich war die Zeit, bis die Stromschläge anfingen, viel zu kurz bemessen. – Noch bevor ich meine gefesselten Hände überhaupt in die Nähe des Kästchens mit dem schwarzen Knopf bringen konnte, schoss ein leichter, aber dennoch schmerzhafter Elektroimpuls in meinen Unterleib. Er hörte erst auf, als es mir endlich gelang, auf diesen Knopf zu drücken.

Bei der nächsten Kehrtwendung in der Küche erkannte ich, dass meine beiden Kontrahentinnen bereits vier oder fünf Meter hinter mir zurücklagen. Ich wähnte mich schon als Siegerin, obwohl immer noch vier Runden absolviert werden mussten.

Aber war ich wirklich davon ausgegangen, ich hätte bei dem Wettkampf eine faire Chance, diesen zu gewinnen? Eigentlich könnte ich mich jetzt noch dafür ohrfeigen. Leider ist dies wegen des Helmes auf meinem Kopf jedoch nicht möglich, beziehungsweise hätte es kaum den erhofften pädagogischen Effekt.

Rainer hatte ebenfalls bemerkt, dass ich einen deutlichen Vorsprung aufgebaut hatte. Also drückte er einen Knopf auf seiner Sklavinnensteuerung, um das Drahtseil zwischen meinen Stiefeln weiter zu verkürzen.

Ich strauchelte leicht, gewöhnte ich mich aber rasch an meine neue maximale Schrittlänge. So einfach wollte ich mich nicht geschlagen geben. Also versuchte ich, die kleineren Schritte durch ein höheres Tempo auszugleichen. Schließlich hatte ich beträchtliche Erfahrung darin, mich trotz solcher Einschränkungen schnell zu bewegen.

Dennoch holten Korinna und Sibylle nun Runde für Runde ein Stück auf. Auch sie waren natürlich nicht zum ersten Mal gefesselt.

Was uns allen ungeachtet sämtlicher Geübtheit gleichermaßen erheblich zu schaffen machte, war die kontinuierlich ansteigende Intensität der Stromschläge, die uns immer wieder quälten. Bei jeder Wende quiekten wir in unsere Ballknebel. Weil uns diese Elektroschocks jedes Mal zusammenzucken ließen, fiel es uns gleichzeitig immer schwerer, den erlösenden Knopf zu betätigen.

Wir durchquerten gerade zum letzten Mal das Esszimmer, als Konny mich schließlich eingeholt hatte. Ich versuchte, meine Schritte zu beschleunigen. Leider erfolglos. Meine Sklavinnenfreundin beließ es jedoch nicht nur dabei, mich einfach zu überholen. Nein, sie rammte mich von der Seite, sodass ich stolperte und unsanft gegen den Esstisch stieß.

Der einsetzende Reizstrom in meiner Vulva ermahnte mich, trotz der Schmerzen wegen des Zusammenstoßes mit dem Tisch diese letzte Runde ebenfalls zu beenden.

Korinna hatte durch ihre fiese Aktion mehrere Sekunden eingebüßt. Sie zuckte und quiekte, während sie sich abmühte, die verlorene Zeit einzuholen.

Wenige Meter vor der imaginären Ziellinie war es der Herrin gelungen, zu Konny aufzuschließen. Vermutlich inspiriert von deren Angriff auf mich drängte sie Korinna nach rechts ab, sodass diese mit der Schulter am Türrahmen hängen blieb.

Demonstrativ langsam drückte Sibylle auf den blauen Knopf in der Küche. Trotz ihres Knebels lächelte sie triumphierend. Dabei tropfte etwas Speichel von ihrer Unterlippe.

Gleich im Anschluss an das Rennen begann die ‚Preisverleihung’. Das bedeutet, dass mein Herr die Länge des Drahtseils zwischen meinen Füßen auf null reduzierte. Somit konnte ich mich nicht mehr von der Stelle rühren. Auch Konny wurde bewegungsunfähig gemacht, indem Rainer sie mit wenigen geübten Handgriffen auf dem Küchenboden im Hogtie fesselte.

Die Herrin hingegen wurde von ihrem Knebel, den Fußfesseln und dem Fesselhandschuh befreit. „Da es immer noch dein Geburtstag ist, will ich Gnade walten lassen, Schatz“, verkündete Rainer dann. Zärtlich strich er ihr über die Wange. „Eigentlich müsste ich dich nach deiner unfairen Attacke gegen unsere Gummisklavin disqualifizieren.“ Seine Mundwinkel deuteten ein Lächeln an. „Genau genommen war deren Verhalten der Latexsklavin gegenüber gleichermaßen unfair. Allerdings hatten wir zum Glück überhaupt keine Regeln vereinbart, gegen die du mit diesen wirklich hinterhältigen Aktionen verstoßen haben könntest. Herzlichen Glückwunsch zu deinem großartigen Sieg!“

Mir entwich ein mürrisches Brummen.

„Bist du etwa anderer Meinung, Latexsklavin? Nur raus mit der Sprache!“ , fragte mich Rainer mit fiesem Grinsen. Er schaltete meine Sprachausgabe frei.

Ich tippte lediglich ein knappes „nein, Herr“ in mein Sprachausgabesystem. Es blieb mir nichts anderes übrig, als meine Niederlage zu akzeptieren. Demütig senkte ich den Kopf.

In dem Moment schoss erneut eine gewaltige Ladung Reizstrom in meinen Intimbereich. Offensichtlich hatte Rainer soeben die Funktion ‚Statue’ aktiviert. Die beiden Dildos in mir fingen an zu rumoren. Jede weitere noch so winzige Bewegung meinerseits würde demnach unangenehme Folgen nach sich ziehen.

Mein Herr grinste. „Gut.“ Als ob dies nicht schon als Strafe ausreichte, fragte er an seine Gattin gewandt: „Also Schatz, was meinst du? Wie sollen wir die beiden Verliererinnen denn jetzt bestrafen?“

Logisch, dass ich im Gegensatz zu Rainer Sibylles Vorschlag nicht ganz so toll fand, bestand dieser doch darin, zunächst bei weiterhin aktiver Statuenfunktion mit einer Reitgerte zu zweit auf meine Pobacken und Oberschenkel zu hauen. Es dauerte nicht lange, bis ich mich zuckend und wimmernd neben Konny auf dem Küchenboden wiederfand. Zum Glück hatten meine Herrschaften bald darauf Erbarmen und erlösten mich von dieser schrecklichen Folter. Selbstverständlich dankte ich ihnen umgehend. Zur Belohnung wurde ich ebenfalls im Hogtie gefesselt.

Dann war meine Freundin an der Reihe. Korinna sollte ebenfalls mit der Gerte gequält werden. Zunächst legte der Herr sie – nach wie vor gefesselt – auf dem Esstisch ab. Anschließend durfte sie ihn mit dem Mund verwöhnen, während Sibylle ihren Hintern mit der Reitpeitsche bearbeitete. Sowie Konny Rainers Saft geschluckt hatte, bedankte sie sich ebenfalls artig: „Danke, Herr!“

Unsere Herrin schien Lust auf mehr zu haben. Sie fasste sich mit der Hand in ihren Schritt, während sie den Herrn liebevoll streichelte. Sie flüsterte ihm etwas ins Ohr.

Was auch immer sie ihm gesagt hatte, es schien unserem Herrn sehr zu gefallen, wie uns sein Lächeln verriet. „Natürlich darfst du das. Immerhin ist heute dein Geburtstag!“

Er legte die Fernsteuerung für meinen Anzug neben Korinna auf den Tisch. Ebenso die Schlüssel für ihre Fesseln. „Meine Frau und ich müssen was im Schlafzimmer erledigen. Ihr könnt euch ja gegenseitig befreien. Also, bis später!“

Vergnügt ließen uns unsere Herrschaften allein.

„Wenn du es schaffst, meine Fesselung zu beenden, könnte ich dich ebenfalls befreien“, erklärte ich meiner Freundin.

Wenig später saß ich mit Konny am Esstisch und tranken gemeinsam einen Kaffee. Dabei erzählte ich ihr ausführlich von meinen Erlebnissen bei der Fetisch-Party in dem Club.

„So ein Mist, da habe ich ja wirklich einiges verpasst“, klagte sie deprimiert. „Dieser Bernd wäre mir sicherlich sehr sympathisch gewesen. Andererseits habe ich plötzlich irgendwie Lust, mit dir zu spielen. Meinst du, unsere Herrschaften würden das erlauben?“

Der Inhalt ihrer Worte zusammen mit dem verführerischen Tonfall regte auch meinen Appetit an. „Ich würde davon abraten, die beiden jetzt zu fragen. Sie dürften gerade sehr beschäftigt sein. Außerdem ist heute noch nicht Wochenende, das heißt, genau genommen trägst du deine Sklavinnenmontur gerade freiwillig“, gab ich zu bedenken. „Da die Herrschaften wahrscheinlich noch bis heute Abend verhindert sein werden, solltest du dich jetzt besser umziehen und deine Rolle als meine Ersatzherrin einnehmen.“

„Einverstanden! Bring du in der Zwischenzeit mal die Peitschen aus der Küche zurück in den Folterkeller. Die werde wir – beziehungsweise ich – dort gleich brauchen.“

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 12.01.21 um 16:19 geändert
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andreas Volljährigkeit geprüft
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:11.01.21 21:47 IP: gespeichert Moderator melden


Schön das es den nächsten Teil heute gibt. Ein tolles Rennen und ich hoffe Carmen ist jetzt wieder etwas fleißiger beim schreiben . Vielleicht hatte sie ja auch ein schönes Weihnachtsfest und Jahreswechsel...

Schönen Abend
Andreas
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:12.01.21 18:38 IP: gespeichert Moderator melden



Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:

Beim Arzt und bei meinen Eltern

Über Weihnachten durfte ich für zehn Tage zu meinen Eltern fliegen.

Auch schon vor meiner Verwandlung in eine Latexsklavin sah ich meine Familie in der Regel höchstens zweimal pro Jahr. Das lag nicht etwa daran, dass ich mich mit ihnen nicht gut verstanden hätte, sondern hatte schlicht den Hintergrund, dass sie ihr Ferienhaus in Andalusien inzwischen zu ihrem Hauptwohnsitz gemacht hatten.

Seither verlassen meine Eltern diese Gegend nur noch, um woanders Urlaub zu machen. Mein Vater leidet nämlich seit einigen Jahren an einer chronischen Krankheit, was zur Folge hat, dass er das Klima in Deutschland nicht mehr verträgt.

Dementsprechend muss ich nun immer nach Südspanien reisen, wenn ich Papa und Mama besuchen möchte. Das macht man nun mal nicht mal eben an einem Wochenende.

Auch dieses Jahr waren mein Onkel und meine Cousine ebenfalls wieder bei meinen Eltern zu Besuch. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen.

Wie ich am Anfang meines Berichtes bereits dargestellt habe, bin ich, während ich meine Eltern besuche, nicht in meiner schwarzen Rüstung aus Gummi und Karbon eingeschlossen. Außerdem darf ich in dieser Zeit meine Haare auf dem Kopf tragen. Es ist zu befürchten, dass sich mein Anblick ansonsten schädlich auf den Gesundheitszustand meines Vaters auswirkt.

Ansonsten gibt es zu meiner Reise nicht sonderlich viel zu berichten. Natürlich war es anfangs ungewohnt für mich, normale Stoffkleidung zu tragen. Außerdem musste ich ständig aufpassen, dass mich niemand ohne Haare auf dem Kopf erwischte.

Die Sehnsucht nach meinem Oskar wuchs jeden Tag ein Stück mehr. Nach einer Woche begann ich schließlich, die verbleibenden Stunden bis zu meiner Heimreise zu zählen.

Am Tag nach meiner Rückkehr standen zunächst meine regelmäßigen Untersuchungen beim Gynäkologen und beim Zahnarzt auf dem Programm. Letzterer hat im Anschluss an die Kontrolle auch wieder meine Zähne neu versiegelt.

Daraufhin konnte ich mich endlich erneut in Oskar einschließen lassen. Als die Verriegelungen an den beiden Karbonschalen, welche meinen Oberköper umfassen, hörbar einrasteten, lief mir ein wohliger Schauer über den Rücken. Endlich fühlte ich mich wieder komplett.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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andreas Volljährigkeit geprüft
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:12.01.21 21:54 IP: gespeichert Moderator melden


Wow, da war jemand fleißig . Mal sehen was alles so zum Jahreswechsel passiert ist...

Schönen Abend
Andreas
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:20.01.21 23:33 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:

Der Kaminabend

Samstagabend, nachdem das Abendessen abgeräumt und mein letzter Aufenthalt im Alkoven für diesen Tag abgeschlossen war, trug mir mein Herr auf, in dem Kamin im Wohnzimmer Feuer zu machen. Dazu musste ich Brennholz aus dem Garten holen, denn der Korb neben dem Ofen war leer.

Mit besagtem Korb bereits in der Hand überlegte ich kurz, wie ich nun das Holz am schnellsten aus der Kälte draußen rein ins Warme transportieren sollte. Es hatte überraschend viel geschneit. Also waren die Terrassenplatten bestimmt sehr glatt und die Sohlen meiner Stiefel hatten keinerlei Profil. Ich befürchtete, dass ich auszurutschen und hinfallen würde. Einen bis oben gefüllten Holzkorb zu tragen hätte sich zusätzlich negativ auf mein Gleichgewicht ausgewirkt. Ich kam zu dem Schluss, dass es am einfachsten und sichersten wäre, wenn ich mich auf meinen kleinen Elektrowagen schwang.

Gedacht, getan. So stand ich wenig später auf meinem Wägelchen kniend wieder vor dem Kamin. Mit beiden Händen hielt ich den schweren Korb, den ich bis oben hin mit Holzscheiten gefüllt hatte, und stellte ihn zurück an seinen Platz. Aber wie bekam ich die Holzscheite nun in die Mitte des Ofens? Wegen der breiten Kaminbank war es unmöglich, näher heranzufahren. Der Haltebügel in meinem Rücken verhinderte, dass ich meinen Oberkörper weit genug nach vorne beugen konnte. Trotz aller Anstrengungen schaffte ich es nicht. Also musste ich zunächst erst einmal von dem Sklavinnengefährt absteigen.

Dann war es ganz leicht. Ich ging ich vor den Ofen in Hocke, schob mit der linken Hand die Glastür vor der Brennkammer nach oben und bildete in dessen Mitte mit der Rechten einen kleinen Holzstapel, welchen ich daraufhin anzündete.

Um zu kontrollieren, dass mein schönes Feuer nicht wieder ausging, setzte ich mich auf den Teppich, der in sicherer Entfernung vom Kamin auf dem Boden lag, stützte meine Schultern auf den nach hinten gestreckten Armen ab und legte die Beine übereinander.

Für eine Weile beobachtete ich das Spiel der Flammen, welches von meinen glänzenden schwarzen Oberschenkeln reflektiert wurde, und genoss die Wärme, die sich langsam im Raum ausbreitende.

Ein lautes ‚Hey!’ riss mich abrupt aus meinen Träumereien.

Mein Herr stand unvermittelt im Wohnzimmer und sah erst auf mich herab, dann auf meinen Scooter neben dem Kamin. Um seinem Blick folgen zu können, musste ich, wegen der starr nach vorne gerichteten Helmkamera, den Körper etwas zur Seite bewegen.

Wütend schrie er mich an: „Was ist denn hier los? – Wenn ich dir eine Aufgabe gebe, und das war diesmal eine sehr einfache, dann gehe ich davon aus, dass du sie zügig und bis zu Ende ausführst!“
Das Wort ‚Ende’ sprach er dabei noch lauter aus.

Mir wurde klar, dass ich nicht daran gedacht hatte, meinen Wagen zurück in mein Zimmer zu fahren.

„Da braucht wohl mal wieder jemand eine Lektion“, ging die Zurechtweisung weiter. „Die kannst du haben!“

Im nächsten Moment wurden die Bildschirme in meinem Helm schwarz und ich hörte nur noch das Piepsen in meinen Ohren, welches ankündigte, dass die Maßregelung von jetzt an nonverbal fortgesetzt wurde und ich mich bald nicht mehr würde bewegen können. Also drehte ich mich schnell auf den Bauch.

Erbarmungslos zogen die Winden im Tornister meinen Kopf, sowie meine Hände und Füße in Richtung meines Hinterns. Mehr aus Reflex versuchte ich, dagegen anzukämpfen, was natürlich aussichtslos war.

Schließlich stellten die Seilwinden ihre brutale Arbeit ein. Wie üblich war ich bis auf Weiteres nicht mehr dazu in der Lage, mich auch nur ein winziges Bisschen zu rühren.

Dann passierte für eine ganze Weile gar nichts. Ich konnte nicht abschätzen, wie lange ich schon einfach nur so da lag. Wenigstens spürte ich die weichen Fasern des Teppichs unter mir. Die Wärme des Kamins neben mir ebenfalls angenehm. Sicher, die durch meine strenge Fesselung verursachte, unbequeme Körperhaltung würde bald anfangen, weh zu tun, aber bis jetzt ließ es sich noch gut aushalten. Bestimmt war das noch nicht der gesamte Umfang meiner Bestrafung.

Jemand musste meine Gedanken erraten haben, den schlagartig hatte ich Schmerzen am ganzen Leib: Die auf der Innenseite meines Catsuits verteilten Elektroden stachen mich wie unzählige Nadeln. Besonders schlimm war es an meiner Perle sowie am Po. Ich wollte in meinen Knebel schreien, bekam jetzt aber zudem auch fast keine Luft mehr.

Gefühlt etliche Minuten hielten die Schmerzen an, während ich mich immer stärker nach etwas mehr Atemluft sehnte.

So plötzlich, wie die Elektroschocks über meinen Körper kamen, hörten sie auch wieder auf. Zudem bekam ich jetzt endlich ausreichend Sauerstoff. Jedenfalls, solange ich kräftiger als normal atmete. Das Ventil in meinem Rücken war noch immer nicht komplett offen. Darüber hinaus roch die Atemluft jetzt nach Urin. Trotzdem war ich für einen kurzen Augenblick erleichtert, dass ich anscheinend jetzt das Schlimmste überstanden hatte.

Die anschließend folgende Ladung an Stromimpulsen, welche der ersten bezüglich Intensität in nichts nachstand, überzeugte mich prompt vom Gegenteil. Wenigstens wurde meine Lunge weiterhin mit genügend Atemluft versorgt.

Ich wollte dieses im Augenblick für mich sehr kostbare Gut nicht mit Schreien oder Quieken verplempern, also biss stattdessen so stark auf den Knebel, dass mir zusätzlich noch der Unterkiefer schmerzte.

Die Tortur war dieses Mal schneller wieder vorbei. Vielleicht kam dieser nur subjektive Eindruck aber auch dadurch zustande, dass ich nun zur Abwechslung keine Atemnot verspürte. Das Reduzierventil, welches die Luftzufuhr regulierte, schien jetzt weiter geöffnet zu sein, als es zu Beginn der zweiten Schmerzattacke der Fall gewesen war. Gierig sog ich den Pippiduft ein.

Dass auf ‚zwei" die Drei folgt, weiß jedes Kind. So musste auch ich diese unangenehme Erfahrung machen. Gerade, als meine Atmung wieder etwas ruhiger wurde.

Der dritte Durchgang unterschied sich von den beiden vorhergehenden dadurch, dass die Stromschläge, die mir unentwegt verabreicht wurden, nicht wieder aufhörten, sondern lediglich kontinuierlich schwächer wurden, bis sie sich in sanftes Kribbeln verwandelten. Am Schluss spürte ich dieses jetzt sehr angenehme Kitzeln nur noch zwischen meinen Beinen.

Gleich darauf begannen die beiden prall aufgepumpten Vibratoren in meinem Anus und meiner Lustgrotte zu rotieren. Ich bewegte mich rasant auf einen Orgasmus zu. Obwohl es vorhersehbar war, gab ich meinen Frust durch lautstarkes Grunzen kund.

Weiterhin absolut bewegungsunfähig lag ich auf dem Boden. Festgehalten von Oskars gleichermaßen sanfter wie unnachgiebiger Umarmung wurde ich von ihm immer und immer wieder aufs Neue ganz nahe an den Rand eines Höhepunkts getrieben. Aber leider nie weiter. Ich quiekte, zerrte an meinen Fesseln. Doch die einzige Bewegung, welche mir noch möglich war, war die, am ganzen Köper zu zittern und zu beben. Und das tat ich jetzt.

Die Wärme aus dem Kamin heizte mich zusätzlich weiter an. Unfähig dazu, noch einen klaren Gedanken zu fassen, wusste ich nicht, ob ich wollte, dass es bald aufhörte oder doch lieber noch viel länger andauerte, zumindest solange, bis ich endlich einen Orgasmus bekam.

Völlig überraschend durfte ich einige Runden später dann tatsächlich kommen. Eine gewaltige Welle rauschte über mich hinweg.

Auch nachdem Oskars Liebkosungen, bestehend aus einer Mischung aus Vibrationen und kleinen Elektroimpulsen, geringer geworden waren, bebte mein Körper eine Minuten lang unverändert weiter. Sogar, als die Einbauten meines Anzugs ihre Stimulationen vollkommen eingestellt hatten, wurde mein Zittern nur langsam schwächer. Meine Fesselung wurde gelöst, trotzdem blieb ich erschöpft auf dem Boden liegen. Irgendwann muss ich dann wohl eingedöst sein.

Als ich wieder zu mir kam, blickte ich in zwei grinsende Gesichter, die sich zu mir herunter beugten. ich lag seitlich, den Kopf auf meinen rechten Arm gestützt und die Beine leicht angewinkelt, auf dem Teppich vor dem Kamin. Das Feuer darin war inzwischen heruntergebrannt, nur noch eine leichte Glut glimmte rot in der Mitte der grauen Asche.

„Wir gehen jetzt in unser Bett. Wenn du aufstehen kannst, dann mach dich fertig für die Nacht und komm mit uns. Es war wirklich ein Vergnügen, dir zuzuschauen, wie du da auf dem Teppich mit deinem Anzug gekämpft hast!“ Rainer reichte mir seine rechte Hand, um mir beim Aufstehen behilflich zu sein.

„Ja, komm“, sagte Sibylle und klatschte mir auffordernd auf den Hintern.

Ich freute mich über die spontane Einladung, mit meinen Herrschaften zusammen zu kuscheln und zu schlafen. Außerdem war ich froh, dass die beiden meinen Gesichtsausdruck unter meiner dicken, unbeweglichen Maske nicht sehen konnten.

Mit sehr wackeligen Beinen wollte ich mich schon auf den Weg zu meinem Zimmer machen, als ich mit Freuden erkannte, dass mein Elektrowagen noch immer in der Nähe stand. Also kletterte ich darauf.

In meinem Zimmer angekommen parkte ich mein Sklavinnenmobil. Eigentlich hätte ich mich jetzt noch in meinen Alkoven stellen sollen, damit mein Abwassertank geleert und mein Nahrungstank mit Wasser gefüllt wurde. Aber lieber trank ich später meinen eigenen Sekt, als dass ich vor dem Schlafen noch eine halbe Stunde in der Ladestation stehend verbracht hätte. Außerdem warteten die Herrin und der Herr auf mich.

Ein heftiger Elektroimpuls durchzuckte meine ohnehin schon sehr malträtierte Vaggi ohne Vorwarnung. Die rot blinkende Batterieanzeige vor dem rechten Auge zeigte mir den Grund dafür an.

„Da wäre deine Vorwarnung gewesen, wenn du mal etwas früher darauf geachtet hättest“, sagte ich zu mir.

Dass die Akkus in meinem Rucksack – ebenso wie mein Körper – nach den vielen Elektroschocks auch nicht mehr in ihrer besten Verfassung waren, leuchtete ein. Also beeilte ich mich, nach oben ins Schlafzimmer zu gelangen. Dort gab es am Fußende des Bettes ein langes Stromkabel, dessen Stecker an meinen Anzug passte.

Ich wollte unbedingt vermeiden, Oskar eine weitere Gelegenheit dazu zu bieten, mir einen ‚Gute-Nacht-Kuss’ zu verabreichen.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 20.01.21 um 23:38 geändert
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:01.02.21 16:59 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde!

Grundsätzlich ist es eine tolle Sache, dass es mir der Minicomputer in meinem Anzug ermöglicht, bei der Arbeit nebenbei hin und wieder Musik zu hören. Nicht so toll ist, wenn mich diese Elektronik dazu zwingt, Musik zu hören, die ich garantiert nicht hören will. So wie dies seit heute Mittag der Fall ist.

Meine Herrischaften sind gegen fünfzehn Uhr gemeinsam weggefahren. Wohin weiß ich nicht, aber das geht mich als ihre Latexsklavin auch nichts an. Sie wollen erst am späten Abend zurückkommen, immerhin das haben sie mir mitgeteilt.

Aufgrund dessen, dass somit heute einerseits das Kochen ausfällt, und meine Herrschaften mir andererseits kaum zusätzliche Aufgaben genannt haben, hätte ich heute theoretisch mehr Freizeit als üblich. Wegen der allgegenwärtigen Ablenkung durch meine Ohrhörer, welche ich nicht beeinflussen kann, bin ich jedoch kaum dazu in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Jede noch so einfach erscheinende Tätigkeit droht mich zu überfordern, weil ich mich beim besten Willen nicht darauf konzentrieren kann.

Seit meine HerrInnen weg sind, bin ich gezwungen. den Sender ‚Antenne Bayern‘ anzuhören. Das mag zunächst furchtbar klingen, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich ausschließlich Gothic-Musik mag. – Angesichts der Tatsache, dass ich davor jedoch Heino in Dauerschleife ertragen musste, ist dieser Radiosender – abgesehen von dem manchmal doch recht sinnfreien Gelaber zwischen den einzelnen Liedern – schon nicht mehr ganz so schlimm. Außerdem hat man mich immerhin nicht noch zusätzlich gefesselt.

Inzwischen ist es mir trotz der Erschwernis gelungen, mein Pensum zu erfüllen. Somit habe ich jetzt noch Zeit, mich meinen Hobbys zu widmen.

Also sitze ich nun in meinem Zimmer und arbeite weiter an meinem Bericht, wenn auch nur sehr langsam. Ich muss nämlich jeden Satz dreimal lesen, um sicherzugehen, dass ich auch wirklich das getippt habe, was ich auch schreiben wollte.

Die einzige mögliche Alternative bestünde im Moment darin, mich auf meinem Hometrainer auszutoben, da meine sonstigen Freizeitaktivitäten voraussetzen, dass meine Ohrhörer verfügbar sind. Diese sind aber solange gesperrt, bis meine Herrin oder mein Herr die Radiowiedergabe über ihre Sklavinnensteuerung endlich ausschalten.

Hoffentlich kommen die beiden bald zurück…


Hier kommt nun der nächste Teil meiner Geschichte:

Die Party - Teil 1

Neulich hatten Sibylle und Rainer wieder einmal einige ihrer Freunde zum Essen eingeladen. ‚Fetisch-Neujahrsempfang’ nannten sie es. Das hieß für mich, dass ich den ganzen Tag damit beschäftigt war, das Haus gründlich auf Vordermann zu bringen. Direkt nach dem Frühstück sollte es bereits damit losgehen.

Zuerst dachte ich noch, dass der Tag sehr entspannt ablaufen würde, weil ich ja genügend Zeit hatte und alle Aufgaben schnell erledigt sein würden. Als mir dann aber meine Herrin, nachdem ich das Frühstücksgeschirr abgeräumt hatte, mitteilte, dass ich für den Rest des Tages gefesselt sein würde, wurde mir blitzschnell bewusst, dass ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht hatte.

Ich bekam von ihr meine speziellen Fesseln mit den Gewichten angelegt. Als sie damit fertig war, hing jeweils eine dicke Stahlkette zwischen meinen Handgelenksmanschetten und meinen Stiefeln. Zwei lange Ketten verliefen zudem links und rechts von meinem Stahlhalsband zu den Handgelenken. Von dort führte je eine weitere Kette zu einem schweren Metallblock. Zusätzlich war jeder meiner Stiefel mit ebenfalls mittels einer langen Kette mit dem entsprechenden Metallquader verbunden.

So ausgestattet konnte ich zwar noch aufrecht gehen, das war aber sehr anstrengend, weil ich in jeder Hand eines der beiden Gewichte mit mir herumtragen musste. Dementsprechend war ich dabei nicht in der Lage noch zusätzlich etwas anderes zu tragen.

Glücklicherweise sollte ich zunächst nicht viel laufen, denn Sibylle stellte mir einen Eimer Wasser mit einem Putzlappen hin und befahl mir, mich hinzuknien und den gesamten Fußboden zu wischen. Es war natürlich nicht das erste Mal, dass ich mit diesen Fesseln putzen musste, aber an diese erniedrigende Haltung werde ich mich wohl nie gewöhnen.

Als es um zehn Uhr Zeit wurde für den regelmäßigen Aufenthalt in meiner Sklavinnenstation, war ich gerade einmal mit der Hälfte des Bodens fertig.

Für die zweite Hälfte brauchte ich aber dann weniger lange, weil mich meine Herrin unterstützte, indem sie mich laufend ermahnte, schneller zu arbeiten und ihren Worten mittels Elektroschocks Nachdruck verlieh. Dadurch war es mir möglich, nach dem Putzen noch rechtzeitig ein kleines Mittagessen für Sibylle und Rainer zuzubereiten.

Mit meinen Ketten zu kochen war auch alles andere als einfach gewesen: Zum Schrank gehen. Gewichte vor dem Schrank auf dem Boden abstellen. Topf aus dem Schrank holen und auf die Arbeitsplatte stellen. Gewichte auf die Arbeitsplatte hieven, Topf Richtung Wasserhahn tragen, dabei von den Gewichten festgehalten werden. Also Topf abstellen und erstmal Gewichte holen. Dann den Topf voll Wasser zum Herd bewegen. Zwischendurch immer wieder die Gewichte hinterherschleppen. Zum Schluss das verschüttete Wasser aufwischen…

Immerhin schaffte ich es trotzdem, etwas zum Essbares zu zaubern, ohne mit meinen Ketten irgendetwas umzureißen, was bestimmt eine riesige Sauerei gegeben hätte.

Dann stand ich vor dem Problem, dass ich nicht die Teller mit dem Essen und meine Metallblöcke gleichzeitig zum Tisch tragen konnte. Und das Essen zwischendurch immer wieder auf dem Boden abzustellen, schien mir keine praktikable Lösung zu sein.

Also lief ich schnell in mein Zimmer, wo ich das zu meinem Anzug passende Tablett vorne am Bauch befestigte. Danach war das Tisch Decken doch ein Kinderspiel gewesen.

Nach dem Mittagessen lobte mich Rainer: „Latexsklavin, das hast du wirklich sehr gut gemacht. Und nachdem du mit diesen Fesseln so gut in der Küche arbeiten kannst, darfst du mir gleich dabei helfen, das Abendessen für unsere Gäste vorzubereiten. Nur dieses schicke Brett vor deinem Bauch solltest du wieder abmachen, wenn du den Tisch abgeräumt hast. Sonst schneidest du dich noch in deine Gummifinger, weil dir das Tablett die Sicht verdeckt.“

Nicht, dass ich von meinem Herrn eine Begründung für einen Befehl erwartet hätte, trotzdem schien mir diese durchaus plausibel. Leider war die Folge, dass es mir dann nicht wie vorher möglich sein würde, Zutaten oder Küchenutensilien quer durch die Küche zu tragen. Stattdessen konnte ich mich immer nur an der Arbeitsplatte entlang hangeln und dabei ständig die an meinen Ketten befestigten Gewichte hinter mir her schleppen. Da ich aber eigentlich Restriktionen liebe, atmete ich einmal tief durch und brachte das Tablett zurück in mein Zimmer.

Auf dem Weg zurück zu Rainer entdeckte ich einen Zettel, auf dem die Personen aufgeführt waren, welche wir am Abend erwarteten.

Die meisten Namen auf der Gästeliste kannte ich schon von den vorangegangenen Partys dieser Art. Zum ersten Mal dabei waren zudem Bernd und seine Frau.

Ich war überrascht, dass Bernd überhaupt verheiratet war, Denn zu der Veranstaltung, bei der wir ihn kennengelernt hatten, war er alleine gekommen. Mein Herr erklärte mir auf meine Nachfrage hin, dass Bernds bessere Hälfte an besagten Abend auf einer Dienstreise und deshalb nicht dabei gewesen war.

Am meisten freute ich mich darüber, dass meine Freundin Korinna ebenfalls auf der Liste stand. Das ‚X’ hinter ihrem Namen irritierte mich zwar, ich wagte allerdings nicht, mich nach dessen Bedeutung zu erkundigen. Wie ich meine Herrschaften kannte, würde ich früh genug selbst dahinter kommen. Aufgrund dessen , dass Konny bei unserem letzten Gespräch ihre Teilnahme an der Feier zwar bestätigt, aber sonst keinerlei Andeutungen gemacht hatte, war anzunehmen, dass sie mir auch nicht würde mehr sagen können.

Nachdem sämtliche Vorbereitungen in der Küche abgeschlossen waren, bekam ich alle Ketten abgenommen. Unsere Gäste waren für halb acht eingeladen. Weil mir nach meinem allabendlichen Aufenthalt in meiner Ladestation noch Zeit bleiben sollte, ein Tablett mit Sektgläsern vorzubereiten, mit dem ich die ankommenden Gäste begrüßen sollte, sollte ich mich eine halbe Stunde früher als üblich in den Alkoven stellen.

Um neunzehn Uhr stieg aus meinem Erker. Als ich mein Zimmer verlassen wollte, stellte ich wenig überrascht fest, dass dessen Tür verschlossen war. Die Lampen daneben signalisierten, dass ich nur dann aus dem Raum herauskäme, wenn meine Stiefel mit der Metallplatte, welche ich zu meinem Geburtstag erhalten hatte, verbunden waren.

Ich seufzte. Da mich bisher außer meinen Herrschaften und Konny noch niemand mit meinen Krücken oder meinem Sklavenmobil gesehen hatte, war mir schon etwas mulmig zumute. Wohl oder übel musste ich diesen Abend aber irgendwie mit gefesselten Füßen hinter mich bringen.

Während ich also auf den Ball in meinem Mund beißend – Zähneknirschen konnte ich wegen dieses Knebels ja nicht – einen Fuß nach dem anderen auf der Fesselplatte einrasten ließ, entschied ich, dass mein Gefährt für die bevorstehenden Arbeiten besser geeignet war als die Krückstöcke.

Auf meinem Wagen festgeschnallt und mit dem Servierbrett vor der Brust rollte ich schließlich in die Küche, um dort, wie von Rainer befohlen, zwölf Gläser mit Sekt beziehungsweise Orangensaft zu füllen und auf mein Tablett zu stellen. Dazu sollte ich noch ein paar Strohhalme legen.

Sowie ich mich umgedreht hatte, um die Küche zu verlassen, blieb ich erstaunt stehen. Mitten im Wohnzimmer stand Korinna in ihrer Gummisklavinnenuniform. Ihre Hände waren an einer Spreizstange befestigt, die über ihrem Kopf von der Decke hing. Da ihre Füße ebenfalls mit einer Stange gefesselt waren, hatte ihr Körper die Form eines ‚X’. Somit war die Bedeutung des Zeichens hinter ihrem Namen auf der Gästeliste schon geklärt.

Ich rollte zu ihr, um sie zu begrüßen. „Hi Konny, schön, dich zu sehen!“

Konny lächelte. Weil sie aufgrund des Ballknebels in ihrem Mund nicht sprechen konnte, bestand ihre Antwort lediglich aus einem Nicken.

„Ich würde dir ja gerne ein Willkommensgetränk anbieten, allerdings dürftest du damit in deiner aktuellen Position kaum etwas anfangen können.“ Vergnügt schlug ich ihr einmal mit der flachen Hand auf den Po, was sie mit einem Quieken quittierte. „Bis später. Viel Spaß noch!“

„So, wie Korinna gerade aussieht, fällt sie bestimmt noch mehr auf als ich mit meinen gefesselten Füßen.“, dachte ich mir, während ich mich mit den Getränken in der Nähe des Flures, der zur Haustür führte, positionierte. Sowie ich dort war, zogen die Seilwinden in meinem Tornister meine Arme auf den Rücken. Im Gegensatz zu meiner Freundin konnte ich mich wenigstens immer noch vom Fleck bewegen.

Schon läutete es an der Tür. Sibylle und Rainer liefen an mir vorbei, um die ersten Gäste in Empfang zu nehmen. Es war Bernd mit seiner Frau. Ich war gespannt, wie diese aussah und wie sie auf mein Äußeres reagieren würde.

Bernd trug wieder seinen langen Lackrock und die Lackweste, welche er auch angehabt hatte, als wir ihn kennengelernt hatten. Seine Frau hingegen hatte einen schwarzen langen Ledermantel über die Schultern gelegt.

Nachdem Rainer die Eingangstür wieder geschlossen hatte, nahm Bernd seiner Ehefrau den Mantel ab. Was ich darunter erkennen konnte, ließ mich Erstaunen und die Anspannung wich aus meinen Körper. Bernds Frau, oder besser gesagt ‚Ehesklavin’, trug nun nichts weiter als ein Riemengeschirr aus Leder und ein Paar Stiefel mit sehr hohen Absätzen. Um ihre Handgelenke waren Ledermanschetten gelegt, die mit einer kurzen Kette hinter ihrem Rücken gefesselt waren, wie ich erkannte, als sie mir kurz den Rücken zukehrte. Zudem erblickte ich zwischen ihren Pobacken das Ende eines Bondagehakens. Der Haken war mit einem Schloss an ihrem Körperharness befestigt und wurde so an seinem Platz gehalten.

Sibylle führte Bernd und seine Sklavin herein und stellte mich vor: „Heike, das ist Carmen, unsere Latexsklavin. Sie wird uns heute Abend bedienen.“

Ich verbeuge mich, so gut mir dies gelang. „Guten Abend Herrin, guten Abend Herr!“, begrüßte ich die Beiden. In dem Augenblick fand ich Heikes Aufmachung noch um einiges erniedrigender als meine Fesselung. Daher entspannte ich mich.

Heike sah erst Bernd und anschließend Sibylle fragend an, woraufhin diese erklärte: „Wir haben Carmen angewiesen, jeden weiblichen Gast mit ‚Herrin‘ und jeden männlichen mit ‚Herr‘ anzureden, ungeachtet von deren tatsächlichen Status.

„Ach so.“ Heike nickte. „Verstehe.“

„Keine Sorge, ich pass schon auf, dass dir das nicht zu Kopf steigt, sagte Bernd amüsiert und klatschte ihr auf den Hintern.

Bernd nahm zwei Sektgläser von meinem Tablett, steckte einen Trinkhalm in eines davon und reichte dieses seiner Gattin.

Sibylle und Rainer bedienten sich ebenfalls, dann stießen alle gemeinsam an.

Mit ein paar Verrenkungen gelang es Heike, das Ende des Halmes in ihrem Glas mit den Lippen zu erreichen.

Nach und nach trafen die übrigen Gäste ein, denen ich ebenfalls ein Glas Sekt beziehungsweise Orangensaft anbot.

Alle waren wie üblich in Lack, Leder oder Latex gekleidet. Der, beziehungsweise die eine oder andere war zudem noch gefesselt und geknebelt. Wobei die meisten Knebel nach der Ankunft des jeweiligen Trägers locker um dessen Hals gelegt wurde, um zusammen anstoßen und am Smalltalk teilnehmen zu können. Nur bei einer Dame –vielleicht sollte ich lieber ‚Sklavin‘ schreiben – steckte in dem schwarzen Ball, der zwischen ihren knallroten Lippen zu sehen war, ein kurzes Rohr. Durch dieses konnte sie trinken, wenn ihr männlicher Begleiter ihr ein Glas vor den Mund hielt. In der übrigen Zeit tropfte unablässig Speichel aus der Öffnung des Röhrchens auf ihr Dekolletee, welches von dem Korsett, das eng um ihre Hüfte geschnürt war, nach oben gedrückt wurde. Das Sabbern schien ihr jedoch nichts auszumachen. Trotz ihres Knebels beteiligte sie sich aktiv an den Unterhaltungen um sie herum. Bei jedem Satz, den sie sagte, lief zusätzlicher Speichel von ihrer Unterlippe.

Fasziniert betrachtete ich die übrigen Outfits der Anwesenden. Heikes Aufmachung war wohl die außergewöhnlichste, sofern man in dieser Szene überhaupt von ‚gewöhnlich‘ sprechen konnte. Auffallend war, dass es in erster Linie die Frauen waren, die restriktive Kleidung und Accessoires trugen. Oder tragen mussten.

Eine hatte beispielsweise ein knielanges Lederkleid an, zu dem ein Bolero gehörte, welcher die Arme der Trägerin auf deren Rücken eng zusammenhielt, wie in einem Monohandschuh. Eine Andere trug einen Bleistiftrock aus Lack, der ihr lediglich sehr kleine Schritte erlaubte. Ihre Füße steckten in schwarz glänzenden Ballettstiefeln.

Schließlich entdeckte ich noch eine schneeweiße Ponystute mit silbergrauer Mähne und einem langen Schweif in der gleichen Farbe. Sie hielt sich immer etwas abseits von den übrigen Gästen. Die Gespräche um sie herum schienen sie wohl nicht zu interessieren. Ihre komplette Erscheinung wirkte ziemlich erhaben, um nicht zu sagen ‚arrogant’.

Sibylle übrigens war wieder in eines ihrer halbtransparenten Latexkleider geschlüpft, unter welchem man deutlich ihr komplettes Keuschheitsensemble mit all den damit verbundenen Ketten erkennen konnte. Und Rainer hatte sich für seine schwarz-rote Motorradkombi aus Gummi entschieden.

Meine Herrschaften begrüßten noch einmal alle Gäste und stellten Korinna als neue Gummisklavin vor, die allen Interessierten als Spielzeug zur Verfügung stand. Jeder durfte sie nach Belieben piesacken – oder verwöhnen, falls gewünscht – allerdings sollten die Schlüsseln zu ihren Fesseln ständig bei ihm bleiben.

Ich nahm mir vor, regelmäßig nach ihr zu sehen, sofern meine Aufgaben dies zuließen. Ein Sektglas auf meinem Tablett war noch übrig. Daher erkundigte ich mich bei meiner Herrin, ob sie noch jemanden erwartete.

„Ja, Sebastian wollte ebenfalls kommen“, lautete die Antwort.

„Sebastian, Herrin? Kenne ich diesen Herrn bereits?“, hakte ich nach.

Sibylle schüttelte den Kopf. „Nein. Der besucht uns heute zum ersten Mal. Obwohl Rainer und ich ihn schon etwas länger kennen.“ Sie grinste breit. „Sebastian arbeitet in unserer Firma. Durch Zufall haben wir von seiner Neigung erfahren und ihm daraufhin zu verstehen gegeben, dass er sich uns gegenüber deswegen nicht zu schämen braucht.“

Ich nickte verstehend. „Und er kommt alleine?“, erkundigte ich mich.

„Ja. Soweit ich weiß, hat er zurzeit keine feste Freundin. Er wird jedoch aufgrund seines Outfits bestimmt bei manchen Dingen Hilfe brauchen. Ich erwarte von dir, dass du dich besonders gut um ihn kümmerst. Natürlich hast du dich um die anderen Gäste noch genauso zu kümmern! Um deine Freundin musst du dich nicht kümmern, das übernehmen Rainer und ich. Hast du mich verstanden?“ Sie blickte mich ernst an.

„Ja, Herrin!“, antwortete ich und war gespannt darauf, was für ein besonderes Outfit dieser Sebastian wohl anhaben würde.

In dem Augenblick klingelte es wieder an der Tür.

„Das wird er sein!“ Sibylle ging zur Haustür und öffnete sie.

Als ich gerade ein Stück in den Flur fahren wollte, um einen Blick auf den mir fremden Gast zu erhaschen, wurde mir von Rainer aufgetragen, die Gläser der Anwesenden noch einmal zu füllen. Dazu hob er die Fesselung meiner Hände auf.

Während ich diese Anweisung befolgte, fiel mir auf, dass meine Herrin für mehrere Minuten gemeinsam mit diesem Sebastian im Eingangsbereich geblieben war. Dann schließlich stießen die beiden zu den übrigen Gästen, wo Sebastian von Sibylle in der Runde vorgestellt wurde.

Mir stockte für einen kurzen Moment der Atem. Neben meiner Herrin stand nun ein Ponyboy in voller Montur. Abgesehen vom Kopf war sein gesamter Körper von einem eng anliegenden schwarzen Latex-Catsuit bedeckt. Seine Füße steckten in kniehohen Hufstiefeln mit einer Art Hufeisen aus Gummi. Zudem trug er an seinem trainierten Oberkörper sowie auf seinem Kopf jeweils ein Geschirr aus schwarzen Lederriemen mit roten Nähten. Sein Mund wurde von einer Gummitrense offen gehalten, an welcher ein Paar Lederzügel befestigt war. Ein echt aussehender Pferdeschweif rundete das ganze Bild ab. Wie ich nun erkennen konnte, waren seine Hände oberhalb des Schweifes auf dem Rücken mit dem Körperharness verbunden.

Kurz wanderte mein Blick zu dem weißen Ponymädchen. Die beiden würden gut zusammen passen, dachte ich mir. Allerdings stand das weibliche Pony nach wie vor teilnahmslos am Rand und regte sich nicht. Außerdem schien sie zu Lady Larissa zu gehören, die in dem Moment an ihr vorbei lief und ihr währenddessen mit der Hand auf den Hintern klopfte.

Ich steuerte mein Gefährt zu Sibylle, die immer noch Sebastians Zügel in der Hand hielt. „Herrin, ich würde diesem Gast auch gerne einen Sekt anbieten, aber mit seinen gefesselten Händen wird er nicht trinken können. Weil auch keine Begleitung dabei ist, soll ich das Glas stattdessen Ihnen geben?“ An den Ponyboy gewandt fügte ich hinzu: „Herr, können Sie mit Ihrer Beißstange überhaupt etwas trinken?“

Die Antwort bestand aus heftigem Kopfnicken und gleichzeitigem fröhlichen Wiehern.

Die Augen meiner Herrin wanderten von Sebastian zu mir. „Latexsklavin, kümmere dich brav um unser nettes Pferdchen hier!“

Erneut war von Sebastian ein erfreutes Wiehern zu hören.

Daraufhin band Sibylle die Zügel lächelnd an das Geländer der Treppe, welche ins Obergeschoss führte. „Aber noch mal: vernachlässige dabei ja nicht unsere übrigen Gäste“, ermahnte sie mich.

„Sehr wohl, Herrin“, antwortete ich. Ich hielt ihm das Sektglas vor den zwangsweise offen stehenden Mund. „Zum Wohl!“

Der Ponyboy legte den Kopf leicht in den Nacken, woraufhin ich ihm etwas von der prickelnden Flüssigkeit einflößte. Das klappte erstaunlich gut. Sebastian schluckte. Anschließend schnaubte er dankbar.

Dieses kleine Schauspiel war von einigen anderen Gästen bewundernd verfolgt worden. Sie kamen nun näher, um ebenfalls – mit meiner Unterstützung – mit Sebastian anzustoßen.

„Was ist mit dir, Sklavin“, wurde ich von einem weiblichen Gast gefragt, „hast du denn auch Schampus in deinem Rucksack, dass du ebenfalls mit uns trinken kannst?“ Lachend klopfte sie an meinen Tornister.

„Leider nicht, Herrin“, antwortete ich wahrheitsgemäß.

„Das ändern wir mal schnell! Warte hier“, forderte sie mich auf und verschwand in der Küche.

Nachdem sie mit der Sektflasche in der Hand zu dem Pony und mir zurück gekommen war, kippte sie deren restlichen Inhalt in meinen Nahrungsbehälter. Die leere Flasche stellte sie neben sich auf dem Sideboard ab.

„Vielen Dank, Herrin“, sagte ich.

Sie erhob ihr Glas. „Hi Sebastian, ich heiße übrigens Jenny“, stellte sie sich kurz vor. „Dann mal auf einen schönen Abend.“

„Herrin, Herr, auf einen schönen Abend“, wiederholte ich und gab Sebastian einen weiteren Schluck zu trinken.

Dann sog ich ebenfalls etwas von dem leckeren Sprudelwasser in meinen Mund. Der Abend gefiel mir schon jetzt.

Jenny befahl mir, ihr mein Sklavinnenmobil näher zu erklären, woraufhin ich ihr alles beschrieb, einschließlich des Zubehörs, welches ich kürzlich für meinen Anzug geschenkt bekommen hatte.

Sebastian hörte interessiert zu und wieherte einige Male eindringlich.

Ich interpretierte dies jeweils als Aufforderung, auf das eine oder andere Detail meiner Ausführung näher einzugehen.

Unsere Unterhaltung wurde schließlich von Sibylle unterbrochen, die alle Anwesenden – Korinna und mich ausgenommen, versteht sich – einlud, nun am Tisch Platz zu nehmen.

Die Gespräche der Umstehenden verstummten kurzzeitig, während sich jeder einen Platz am Esstisch aussuchte.

Sebastian schüttelte energisch den Kopf und schnaubte. Dabei sah er mich auffordernd an.

Ich glaubte zu verstehen, was er mir mitteilen wollte. „Soll ich Sie losbinden und von Ihrer Trense befreien, Herr?“

Daraufhin wieherte Sebastian bejahend und scharrte ungeduldig mit einem seiner Hufe.

Also band ich seine Zügel vom Treppengeländer los. Dann löste ich ein paar Riemen in seinem Gesicht, sodass die Gummitrense nur noch locker vor seinem Kinn hing.

„Vielen Dank“, sagte Sebastian. Dabei lächelte er freundlich. „Eine Bitte hätte ich noch. Genau genommen sogar zwei.“

„Ja, Herr? Was kann ich noch für Sie tun?“, erkundigte ich mich.

Er blickte mich eindringlich an. „Erstens: Sag bitte nicht mehr ‚Herr‘ zu mir. Als Pferd dürfte ich im Rang wohl kaum über dir stehen. Nenn mich doch einfach Sebi.“

Da er Sibylles und Rainers Gast war, durfte ich ihm diesen Wunsch nicht verweigern. Außerdem klang es einleuchtend. „In Ordnung, He... - Ich meine Sebi.“

„Gut. Zweitens: Machst du bitte auch noch meine Handgelenke los, damit ich selber essen kann? Du wirst dich schließlich auch noch um die übrigen Gäste kümmern müssen.“ Er drehte sich mit dem Rücken zu mir.

„Sehr gerne“, gab ich zurück und befreite wie gewünscht seine Hände.

„Vielen Dank! Nach dem Essen darfst du mich gerne wieder fesseln.“

„Sehr gerne“, entgegnete ich erneut.

„Schön. Bringst du mich bitte noch an den Tisch?“

Gerne kam ich der Aufforderung nach. Nachdem Sebastian sich auf einen freien Stuhl gesetzt hatte, verknotete ich seine Zügel noch hinter der Stuhllehne. „Wenn du mich jetzt bitte entschuldigst, dann versorge ich die anderen Gäste.“

„Ja, mach das.“

Rainer begleitete mich anschließend in die Küche, wo er die Teller anrichtete, die ich dann einen nach dem Anderen am Tisch servierte.

Als alle Gäste ihr Abendessen vor sich stehen hatten, erkundigte ich mich bei jedem einzelnen nach dessen Getränkewunsch und brachte Wein, Bier oder was immer sonst verlangt wurde.

Schließlich stattete ich noch Korinna einen kurzen Besuch ab. Sie schien angesichts der Lage, in der sie sich gegenwärtig befand, recht zufrieden zu sein. Als ich ihr einen aufmunternden Klaps auf den Popo gab, grunzte sie schmerzerfüllt. Offenbar hatte man von dem Angebot, sie zu quälen, inzwischen bereits reichlich Gebrauch gemacht.

Ich streichelte einige Male sanft über Konnys malträtiertes Hinterteil, was sie mit einem beruhigten Stöhnen quittierte, dann parkte ich mit meinem Scooter im Hintergrund, wo ich nicht aufdringlich wirkte, und trotzdem alles im Blick hatte. Dabei fiel mir auf, dass das weiße Ponygirl inzwischen ebenfalls bei seiner Lady am Tisch saß und sich mit den Gästen neben ihr unterhielt.

Amüsiert beobachtete ich Heike dabei, wie sie sich auf ihrem Stuhl hin und her bewegte und dadurch versuchte, eine Haltung zu finden, in der sie trotz ihres Analhakens angenehm sitzen konnte.

Auch Bernd verfolgte dieses Schauspiel aus dem Augenwinkel und grinste.

Konny war von meinem Herrn in der Zwischenzeit auf dem Wohnzimmertisch abgelegt und im Hogtie gefesselt worden. In ihrem Mund steckte nun ein Schlauchknebel. Dieser war mit einem über ihr hängenden Behälter verbunden, der oben offen war. Also durfte auch sie jetzt essen.

Während alle aßen (manche mussten auch gefüttert werden) und sich angeregt unterhielten, flitzte ich immer wieder los, um leere Gläser aufzufüllen, oder für mehr Beilagen zu sorgen. Zwischendurch hielt ich auch kurz bei meiner Freundin. Diese schien allerdings – in Anbetracht ihrer momentanen Lage – ganz zufrieden zu sein. Der Kanister an ihrem Knebel war leer.

Auf dem Tablett an meiner Brust standen zwei Weinflaschen, deren Inhalt jeweils gerade so für ein Glas gereicht hätte. Am einfachsten schien es, den restlichen Wein in Konny zu geben, was ich sogleich tat. Dabei sah ich neben ihr die Steuerung des Dildos, der wohl gerade in ihr steckte, liegen. Nach kurzem Zögern aktivierte ich die höchste Stufe und rollte so schnell es ging davon.

Als das Geklapper des Bestecks dann später langsam verstummte, winkte Sebastian mich zu sich. „Bringst du mich mal bitte zu deiner Herrin? Ich möchte sie was fragenl“

„Na klar!“ meinte ich, band seine Zügel erneut los und zog ihn an selbigen zu Sibylle, die an einer der Stirnseiten des langen Tisches saß.

Meine Herrin unterbrach ihre Unterhaltung. Lächelnd schaute sie zu Sebastian auf. „Ja? Was möchte unser schöner Hengst?“

Die Anrede, welche Sibylle gerade verwendet hatte, gefiel mir.

„Ich würde mir im Garten gerne etwas die Beine vertreten. Außerdem möchte ich etwas üben, mit den Hufstiefeln zu laufen. Darf deine reizende Sklavin mich begleiten? Oder eher: herum führen?“, äußerte Sebastian seine Bitte.

Daraufhin lachte meine Herrin. „Aber sicher!“ Ernst fügte sie an mich gerichtet hinzu: „Du, Latexsklavin, passt schön auf unseren besonderen Gast auf. Aber wenn ich dich über die Sklavinnenkontrolle rufe, dann hast du sofort zu erscheinen! Ist das euch beiden klar?“

Während ich brav entgegnete: „Selbstverständlich, Herrin!“, wieherte Sebastian zustimmend.

Bevor ich mit meinem schönen Hengst nach draußen ging, sollte ich ihn noch kurz zur Toilette führen. „Wenn ich stattdessen wie ein Gaul in euren Garten pinkeln würde, wäre das zwar rollengerecht, aber wohl etwas zu viel des Guten“, meinte Sebi schmunzelnd.

„Wahrscheinlich hast du da Recht“, stimmte ich ihm kichernd zu.

Nachdem er fertig war, forderte Sebastian mich auf, ihm wie besprochen seine Hände erneut auf dem Rücken zu fixieren.

„Soll ich dir die Trense ebenfalls wieder in den Mund stecken?“ wollte ich wissen.

Der Ponyboy schüttelte den Kopf. „Ich würde mich während unseres Spaziergangs lieber ein Wenig mit dir unterhalten. Daher verzichte ich gerne auf diese Stange zwischen meinen Zähnen, sofern es dir recht ist.“

„Natürlich“, gab ich prompt zurück. „Wenn diese Unterhaltung nicht sehr einseitig sein soll, dann müsste ich vorher allerdings kurz in mein Zimmer und von diesem Wägelchen auf meine Krücken umsteigen. Weil ich nicht gleichzeitig sprechen und mein Sklavinnenmobil steuern kann, brauche ich jetzt die Krückstöcke.“

„Ach ja.“ Sebastian nickte verstehend. „Du hast eingangs doch erzählt, dass du wegen der Platte an deinen Stiefeln sonst nicht laufen kannst. Und diese Platte kannst du nicht einfach abmachen?“

„In meinem Zimmer schon. Dort kann ich mich meistens normal bewegen. Das heißt, solange ich nicht sonst irgendwie gefesselt bin, natürlich. Jedoch ist meine Zimmertür aktuell so eingestellt, dass ich mein Zimmer nur verlassen kann, wenn meine Füße mit dieser Platte verbunden sind“, erklärte ich. Daraufhin lenkte ich meinen Sklavenroller durch die besagte Tür.

Nachdem das Licht in meinem Zimmer automatisch angegangen war, sah sich Sebastian kurz neugierig um. Dann beobachtete er mich fasziniert dabei, wie ich mir meine Krücken schnappte und anschließend meinen Wagen an seinen Platz stellte und von ihm abstieg.

Mit dem Griff einer Unterarmgehstütze in jeder Hand wandte ich mich zur Tür um. „Fertig! Von mir aus können wir los. Oder möchtest du dich hier vorher noch weiter umschauen?“

„Später gerne. Aber jetzt möchte ich erst einmal an die frische Luft. Ich hoffe, dir ist das draußen nicht zu kalt?“

„So ein Latexanzug hält zwar nicht besonders warm, aber solange wir uns bewegen, wird es schon auszuhalten sein“, erwiderte ich. „Na dann komm, mein schöner Hengst! Deine Zügel kann ich leider nicht mehr halten. Wie du siehst, hab ich beide Hände voll“, erklärte ich und wackelte ein paarmal demonstrativ mit den Krücken.

„Keine Sorge, ich lauf auch so brav hinter oder neben dir her.“

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 02.02.21 um 14:19 geändert
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:01.02.21 20:25 IP: gespeichert Moderator melden


Interessant wäre zu wissen wie der Schweif befestigt ist, und wie weit er sich selber ausziehen kann. Und bei der Stute das selbe
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:02.02.21 11:47 IP: gespeichert Moderator melden


Verehrter Herr Darktail,

bitte verzeihen Sie, dass ich es versäumt habe, auf dieses Detail näher einzugehen. Soweit ich mich erinnere, war Sebastians Schweif an dem unteren (relativ breiten) Bauchriemen des Ledergeschirrs, welches er am Oberkörper trug, angebracht. Die Schnallen an dem Harness waren nicht abgeschlossen, glaube ich, obwohl dies bestimmt möglich gewesen wäre. Daher gehe ich davon aus, dass er sich alles selbst ausziehen hätte können, wenn die Herrin oder ich nicht ständig seine Hände hinter seinem Rücken festgemacht hätten.

Die Stute habe ich während der Party kaum näher betrachtet. Aber von weitem sah es so aus, als ragte ihr Ponyschweif direkt aus ihrem Gummianzug heraus. Ausziehen hätte sie diesen nicht können, da sie zudem in ein Latexkorsett eingeschnürt war, an dessen Rückseite ihre Arme fixiert waren. - Das wird aber auch im zweiten Teil dieses Kapitels noch beschrieben.

Schöne Grüße
Ihre Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 02.02.21 um 11:56 geändert
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:02.02.21 12:56 IP: gespeichert Moderator melden


Danke,

Ich finde es reizvoll, wenn sich der "Hengst" ganz normal unterhält und den Schweif aber im hintern tragen muß, oder nen KG vorne

Gruß Darktail
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:09.02.21 18:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:

Die Party - Teil 2

Eine Frage wollte ich Sebastian schon lange stellen; nun schien ein geeigneter Moment gekommen zu sein. „Bist du eigentlich kein Bisschen irritiert wegen meines Aussehens?“

Sebi schmunzelte. „Nein. Wieso sollte ich? Ein Latexpony ist doch nun auch nicht alltäglich.“

„Das ist schon richtig. Aber im Gegensatz zu mir kannst du dein spezielles Outfit im Prinzip jederzeit ablegen“, wandte ich ein.

Stirnrunzelnd erwiderte der Ponyboy: „Hältst du das wirklich für einen so großen Vorteil? Ich bin mir sicher, dass sich mancher hier insgeheim wünscht, er könnte seinen Fetisch ununterbrochen ausleben, so wie du.“

„Wenn du meinst.“ So ganz war ich noch nicht überzeugt, daher versuchte ich, das Thema zu wechseln. „Warum hat dich meine Herrin vorhin eigentlich als ‚unseren besonderen Gast’ bezeichnet?“

„Wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass ich der Einzige bin, der ohne Begleitung zu der Party gekommen ist, was wegen der Einschränkungen, die zu meinem Outfit gehören, doch sehr unpraktisch ist. Denn so einfach, wie du das vorhin beschrieben hast, kann ich das in Wahrheit gar nicht ablegen, wegen der ganzen Schnallen. Dazu benötige ich dann deine Unterstützung. Oder die deiner Herrin.“

Ich musste lachen. „Du hast ja meine Herrin gehört: Ich soll mich heute Abend gut um dich kümmern.“ Dass meine Freundin ebenfalls ohne Partner gekommen war, war meines Erachtens in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung, denn genau genommen war sie kein gewöhnlicher Gast, wie das ‚X’ auf der Gästeliste deutlich machte.

„Stimmt.“ Mein Hengst lächelte verlegen. „Als Sibylle mich zu dieser Feier eingeladen hatte, meinte sie, dass ich unbedingt meine komplette Pony-Ausstattung anziehen solle. Sie wäre schon sehr neugierig. Ich könne völlig unbesorgt sein, weil sich bestimmt stets jemand um mich kümmern würde. Zugegeben war ich bei meiner Ankunft noch etwas unsicher. Aber da hatte ich nur noch keine Ahnung, dass deine Herrschaften über eine so wundevolle Latexsklavin verfügten, die das ganz toll erledigen würde.“

„Oh, danke für das Kompliment“, entgegnete ich geschmeichelt.

Dann gingen wir durch die Haustür hinaus in den Garten. Weil es draußen bereits seit einiger Zeit dunkel war, schaltete ich meine Stirnlampe ein.

„Cool“, kommentierte Sebastian. „Welche interessanten Details sind denn sonst noch so alles in deiner schwarzen Gummihülle versteckt? Ich meine, abgesehen von dir selbst?“

„Interessante Details, abgesehen von mir? Das ist wirklich süß, danke“, entgegnete ich, während wir gemeinsam unseren Weg fortsetzten. Inzwischen hatte ich ausreichend Übung darin, zu laufen und gleichzeitig meine Sprachausgabe zu bedienen, sodass ich nicht befürchten musste, dabei zu stürzen. Also begann ich aufzuzählen: „In meinem Helm eingebaut sind: die Lampe, mein Kameraauge, Außenmikrofon und Außenlautsprecher, Ohrhörer und die Videobrille. Ach ja, und der Ballknebel, der in meinem Mund steckt. Der Kasten auf meinem Rücken beherbergt den Nahrungs-, sowie den Abwassertank und die Seilwinden, um mich jederzeit auf verschiedene Art fesseln zu können; und das Wichtigste, den Minicomputer, der alles steuert“, erklärte ich weiter. Damit mein Gesprächspartner die Möglichkeit hatte, Fragen oder Anmerkungen loszuwerden, machte ich eine kurze Pause. Da er schwieg, fuhr ich fort: „An der Innenseite meines Catsuits befinden sich über den gesamten Körper verteilt Elektroden, mittels derer meine Herrschaften mir Stromschläge von zärtlich bis schmerzlich verabreichen können. Und dann habe ich da noch zwei aufblasbare Vibratoren in mir stecken. Sämtliche Komponenten lassen sich über eine Fernbedienung steuern. Leider funktioniert die Sklavinnenkontrolle nicht, wenn ich sie in die Hand nehme. Das war soweit alles. Ich hoffe, ich habe dich nicht zu sehr gelangweilt.“

„Ganz und gar nicht. Das war sehr aufschlussreich“, fand Sebastian. „Außerdem mag ich deine Stimme. Auch wenn sie etwas monoton klingt. „Das ist doch deine Stimme, die aus deinem Helmlautsprecher kommt, oder etwa nicht?“

„Ja, das ist meine Stimme. Nur, dass ich eben jedes Wort einzeln in meine Sprachausgabe eingeben muss. Der Tonfall lässt sich dabei leider nicht ändern.“

Weil mein Blick während des Laufens starr nach vorne gerichtet war, konnte ich den Gesichtsausdruck des Ponyboys nicht sehen. „Verstehe“, erwiderte er. „Möchtest du vielleicht noch etwas von mir wissen?“

Da gab es in der Tat eine Sache. „Meine Herrin hat mir erzählt, dass sie durch einen Zufall von deinen Neigungen erfahren, und sie dich deshalb hierher eingeladen hat. Was war denn das für ein Zufall?“

Der Hengst lachte. „Zufall würde ich es nicht nennen. Eher Unachtsamkeit. Das kam so: Weil ich tagsüber meistens in der Firma bin, lasse ich mir Pakete in der Regel dorthin schicken, wenn ich etwas aus dem Internet bestelle. Der Hersteller meiner Ponyboots hat dummerweise bei der Angabe des Empfängers vergessen, meinen Namen anzugeben, daher landete die Lieferung bei der Chefin und nicht bei mir. Du kannst dir vielleicht mein blödes Gesicht vorstellen, als sie mich zu sich ins Büro gerufen hatte, wo ich diese schönen Stiefelchen hier auf ihrem Schreibtisch erblickte. Sie begrüßte mich, holte die Rechnung aus dem Karton und zeigte mir, dass darauf mein Name stand. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Doch Sibylle stand einfach auf und gewährte mir einen kurzen Blick auf ihren Keuschheitsgürtel. Dann meinte sie, so lange ich ihre Vorlieben nirgends rumerzählen würde, wäre mein kleines Geheimnis bei ihr ebenfalls sicher. Seitdem hat sie mich hin und wieder gefragt, wie gut ich mit meinen Hufstiefen inzwischen zurechtkam.“

Diese Geschichte fand ich sehr lustig. Daraufhin berichtete ich kurz, wie es kam, dass ich überhaupt zur Latexsklavin wurde. „So, jetzt weißt du eigentlich alles über mich“, sagte ich abschließend.

„Bis auf eine Sache“, gab Sebastian zurück. „Ich wüsste schon gerne, wie du aussiehst.“

„Na ja, das was du gerade siehst, das bin im Grunde ich. Denn im Grunde existiere ich ohne meine schwarze Schale überhaupt nicht.“

Sebastian wieherte belustigt. „Ja, so viel habe ich bereits mitbekommen. Aber ich würde trotzdem zu gerne wissen, wie dein Gesicht unter dieser Maske ausschaut.“ Er machte eine kurze Pause. Dann fuhr er mit leichter Unsicherheit in der Stimme fort: „Ich hoffe, ich bin nicht zu direkt oder zu taktlos. Aber ist dein Gesicht irgendwie entstellt? Oder findest du dich selber hässlich? Was ist denn der Grund dafür, weshalb du ständig diese Maske aufhast?“

Die Frage überraschte mich. „Nein, als ich mein Gesicht das letzte Mal im Spiegel betrachtet habe, war da noch nichts entstellt. Hässlich bin ich – glaub ich – auch nicht. Diesen Helm muss ich auf dem Kopf tragen, damit meine Herrschaften mich auf Knopfdruck jederzeit daran hindern können, zu sprechen, zu sehen oder zu hören. Mit meinem Aussehen hat das nichts zu tun. Wenn du magst, kann ich dir gerne ein paar Fotos von früher zeigen. Die sind allerdings schon über ein Jahr alt. Damals hatte ich sogar noch Haare auf dem Kopf.“

Das Pony blieb abrupt stehen. „Das heißt, du hast jetzt eine Glatze?“

Ich hielt ebenfalls an. „Ja. Alles wegrasiert. Also, genau genommen besitze ich meine Haare schon noch. Die liegen halt bloß in meinem Zimmer in einem Schrank.“ Noch bevor Sebastian nachfragen konnte, ergänzte ich: „Kahl rasiert ist besser für die Hygiene. Und es sieht ja keiner.“

Interessiert betrachtete Sebastian meinen Helm von allen Seiten. Dabei tat er so, als suche er eine Stelle, an der man meine blanke Kopfhaut erkennen konnte. Dann sagte er, vollkommen ernst: „Du hast recht. Man sieht tatsächlich nicht, das du keine Haare hast.“

„Na, dann bin ich aber beruhigt!“ entgegnete ich belustigt.

Kichernd setzten wir unseren Spaziergang fort. Kurz darauf kamen wir zu dem alten Pferdestall, der an einem Ende des Gartens stand.

„Wau!“, entfuhr es Sebastian überrascht. „Ihr habt hier Pferde?“

„Nein. Das einzige Huftier hier draußen bist du“, erwiderte ich. „Das Haus gehörte früher einmal Rainers Eltern. Die sind gerne geritten. Inzwischen sind sie aber zu alt und haben sich eine kleine Wohnung in der Stadt gekauft. Seitdem wohnen Sibylle und Rainer hier. Der Stall dient momentan lediglich als Lagerschuppen.“

„Schade“, meinte Sebastian enttäuscht. „Das wäre doch genau das richtige Zuhause für deinen Hengst, findest du nicht?“

Ich überlegte. „Hmmm. Vielleicht sollten wir uns da drinnen mal kurz umsehen. Unter Umständen finden wir eine Box, wo wir dich reinstellen können.“

Sebi wieherte erfreut.

Gemeinsam betraten wir den Stall, wo ich das Licht anknipste. Wir sahen uns um. Die Pferdebox, in der mir an meinem Geburtstag mein Sklavinnenmobil überreicht wurde, war nun frei und Sebastian ging hinein. Vor einem in der Wand verankerten Anbindering blieb er stehen.

Ich trat zu ihm. „Na, das gefällt meinem schönen Hengst wohl? Wir brauchen nur etwas Stroh, dann kannst du hier einziehen.“ Eigentlich war mein letzter Satz als Witz gemeint, doch ich erkannte daraufhin den sehnsüchtigen Blick in den Augen des Ponyboys.

Plötzlich jagten zwei kurz aufeinander folgende, heftige Stromimpulse durch meinen Schritt und ließen mich zusammenzucken. „Meine Herrin verlangt nach mir“, erklärte ich. „Am besten, du wartest kurz hier!“ Rasch fädelte ich die Zügel meines Ponys durch die Öse an der Wand und machte einen Knoten. Dann lief ich, so schnell es meine Krücken erlaubten, zurück ins Haus, um mich bei meiner Herrin zu melden.

„Das hat ja ganz schön lange gedauert, bis du kommst“, wurde ich von dieser getadelt. „Und wo ist unser Ponyhengst?“

„Wir waren gerade im Pferdestall. Mein Pony wartet dort in einer Koppel auf mich, bis ich wieder zurückkomme“, entgegnete ich.

Sibylle hob eine Augenbraue. Dann lächelte sie. „Dein Hengst steht also jetzt im Stall. Natürlich. Wo auch sonst? Du darfst dich gleich weiter um ihn kümmern. Vorher kochst du schnell Kaffee und bringst jedem unserer Gäste eine Tasse. Das geht mit Sicherheit einfacher, wenn du deinen Latexhintern dazu wieder auf deinen Sklavenscooter schwingst. Jetzt beeil dich und vergiss Konny nicht, die möchte bestimmt auch einen Kaffee.“

Ich spurtete in die Küche, um die kaffeemaschine vorzubereiten. Dann weiter in mein Zimmer, wo ich mich auf mein Spezialgefährt kniete. Nachdem ich meine Gehstützen daran festgeklemmt hatte, flitzte ich zurück in die Küche und brachte die Aufgabe zu Ende, die meine Herrin mir erteilt hatte.

Als kurz darauf jeder der Anwesenden versorgt war, rollte ich zu Sibylle zurück. „Hat die Herrin noch einen Wunsch?“, erkundigte ich mich bei ihr.

Sie lächelte. „Nein. Du darfst dich wieder entfernen“, sagte sie und machte mit ihrer Hand eine entsprechende Geste.

Ich verbeugte mich kurz. „Vielen Dank, Herrin!“ Dann beeilte ich mich, wieder in den Stall zu gelangen. Um Zeit zu sparen war ich gleich auf dem Sklavenroller hocken geblieben.

Sebastian versuchte gerade, sich von dem Ring, an dem ich ihn angebunden hatte, loszureißen. Während ich mich näherte, beobachtete ich ihn fasziniert. Durch das Summen meines Scooters auf mich aufmerksam geworden, hörte er damit auf und drehte den Kopf zu mir herüber. Er lächelte. „Hallo Carmen!“

Ich brachte mein Sklavinnenmobil vor ihm zum Stehen und deaktivierte dessen Steuerung, damit ich meine Sprachausgabe aufrufen konnte. „Hallo mein Pony! Wie ich sehe, war dir nicht langweilig, solange ich fort war.“

Er schüttelte den Kopf und schnaubte. Dann sagte er: „Hier drin ist es zwar nicht ganz so kalt, wie draußen, trotzdem wollte ich mich etwas bewegen, sodass ich nicht friere. Aber dass du mich hier festgebunden hast, hat schon gepasst. Im Leben eines Ponys kommt es bestimmt hin und wieder vor, dass man mal für längere Zeit irgendwo angebunden herumstehen muss.“

„Da hast du wohl recht“, entgegnete ich amüsiert. „Mir sind gerade diese schmalen Riemen an deinen Füßen aufgefallen. Wofür sind die denn gut?“

„Die gehören zu den Hufschuhen, die ich an der Unterseite meiner Stiefel befestigt habe, als Ersatz für Hufeisen. Die gibt es im Reitsportfachhandel. Im Gegensatz zu Eisen beschädige ich damit nicht den Fußboden. Ohne Hufschuhe wären meine Hufstiefel zu rutschig. Außerdem sehen sie so besser aus.“

„Stimmt, die sehen wirklich gut aus“, bestätigte ich. „Will mein schöner Hengst jetzt mit mir auf einem kleinen Umweg zurück ins Haus gehen, damit du dich wieder aufwärmen kannst?“

Als Antwort wieherte Sebastian zweimal vergnügt. Dazu scharrte er nervös mit seinen Hufen.

Das erinnerte mich an eine Sache, die ich vorher schon ansprechen wollte. „Mir ist während unseres Spazierganges aufgefallen, dass du dich eher wie ein Mensch bewegst als wie ein Pferd. Ich kann dir leider gerade nicht vormachen, was ich meine. Du weißt schon, wegen der Platte an meinen Stiefeln.“

„Vielleicht kannst du es beschreiben?“, fragte der Ponyboy wissbegierig.

„Nun, ich bin kein Ponygirl, aber ich habe schon etliche im Internet gesehen. Und die heben ihre Hufe bei jedem Schritt weit vom Boden ab. Sie rollen mit den Füßen auch nicht ab, sondern setzten den Huf jeweils im Ganzen auf“, erklärte ich.

Sebi nickte. „Ich werde deinen Rat beherzigen. Noch etwas?“

Nachdem ich kurz überlegt hatte, meinte ich: „Ja, stimmt. Eine Sache noch: Wie du weißt, kann ich nicht gleichzeitig sprechen, während ich mein Sklavinnengefährt lenke. Daher wäre es toll, wenn du diese Beißstange wieder im Mund tragen würdest. Dann müssen wir eben beide schweigen. Von der Sache mit der Gerechtigkeit einmal abgesehen, finde ich auch, dass dein Outfit damit erst richtig vollständig ist.“

„Einverstanden“, sagte Sebastian. Bereitwillig öffnete er seinen Mund.

„So ist es ein braves Pony“, lobte ich ihn. Sanft drückte ich ihm die Trense seines Kopfgeschirrs zwischen Ober- und Unterkiefer. Dann zog ich die entsprechenden Riemen des Geschirrs stramm.

Ich bewegte ich mich zur Wand, um Sebis Zügel von dem Anbindering zu lösen. Anschließend ärgerte ich mich kurzzeitig darüber, dass ich wegen meines Ballknebels nicht mit der Zunge schnalzen konnte, und es in meiner Sprachausgabe auch keinen entsprechenden Laut gab.

„Komm, Schwarzer!“, befahl ich und zog meinen schönen Hengst an den Zügeln hinter mir her, hinaus in den Garten.

Nach wenigen Metern wendete ich meinen Scooter und hielt an, um Sebastians Gang zu kontrollieren. Er gefiel mir immer noch nicht. Also ließ ich ihn zu mir traben.

Sebi blieb vor mir stehen und scharrte nervös mit einem Fuß.

Ich nahm eine meiner Krücken in die Hand und hielt diese auf Höhe seiner Hüften waagerecht in die Luft. „Schau mal. Bis hier solltest du deine Knie anheben.

Etwas wackelig versuchte Sebastian, mit dem linken Knie meinen Krückstock zu berühren.

„Das war schon nicht schlecht, aber das müssen wir wohl noch üben“, kommentierte ich.

Sebastians anschließendes Wiehern interpretierte ich als Zustimmung.

Plötzlich fiel mir noch eine ganz andere Sache auf: „Wir brauchen noch einen richtigen Pferdenamen für dich. Du weißt schon, so etwas wie ‚Donner’, ‚Blitz’ oder ‚Amadeus’.“ Damit er sich aktiv an der Namensfindung beteiligen konnte, lockerte ich kurzzeitig die Riemen seiner Knebelstange. Es dauerte kaum eine Minute, bis wir uns auf den Namen ‚Zorro’ geeinigt hatten.

Dann setzten wir unseren Spaziergang schweigend fort.

Zurück im Haus angekommen erklärte ich meinem Hengst, dass ich mich nun um die Küche und die Gäste kümmern sollte.

Zorro stupste mit einem Huf gegen mein Bein und bat mich durch Wiehern und Schnauben darum, ihn abermals von der Stange zwischen seinen Zähnen zu befreien. „Vielen Dank! Dann kann ich mich noch etwas unterhalten. Bis später, hoffentlich“, sagte er, nachdem ich ihm diesen Wunsch erfüllt hatte.

Ja, bis später. Amüsier‘ dich noch ein Bisschen. Und keine Sorge. Ich lauf nicht weg. Ich wohne schließlich hier.“

Ich kurvte um den Tisch herum, um das benutzte Geschirr abzuräumen. Bei dieser Gelegenheit erkundigte ich mich bei jeder Herrin und bei jedem Herrn, ob ich ihr oder ihm noch etwas bringen konnte.

Mit einem Stapel Tellern, einiger Tassen und einer Liste neuer Getränkewünsche fuhr ich in die Küche. Bevor ich mich aber weiter um das Geschirr kümmerte, wollte ich erst die Bestellungen abarbeiten.

Als ich damit fertig war, prüfte ich Oskars Statusanzeigen. Dabei stellte ich fest, dass ich demnächst meinem Alkoven einen Besuch abstatten sollte. Meine Herrin hatte zwar angekündigt, dass ich mich um Mitternacht nicht in mein Bett legen musste. Aber deshalb wollten mein Abwassertank trotzdem bald geleert und meine Akkus geladen werden.

Daher suchte ich Sibylle, um sie um die Erlaubnis zu bitten, meine Ladestation aufsuchen zu dürfen. Ich sah, dass meine Herrin sich im Moment mit Sebastian unterhielt, also wartete ich geduldig das Ende des Gesprächs ab.

Wenige Minuten später winkte mich Sibylle zu sich. „Was wünscht meine Latexsklavin?“

Ich verbeugte mich und wies sie höflich auf die Statusanzeigen meines Anzugs hin.

„Dann geh dich erstmal aufladen. Anschließend kümmerst du dich um die Küche. Unsere Gäste sind anscheinend alle versorgt.“ Nach einer kurzen Pause meinte sie lächelnd: „Nimm dein Pony mit, wenn du zu deinem Alkoven fährst. Ich glaube, ihr beide habt dringend etwas zu besprechen.“

Obwohl ich mich gerne mit Sebastian unterhalten hatte, verunsicherten mich die Worte meiner Herrin doch ein Wenig.

Gespannt darauf, was der Ponyboy mit mir zu bereden haben könnte, fuhr ich, ihn hinter mir herziehend, in mein Zimmer. Dort band ich seine Zügel an meinem Käfig fest und hievte mich anschließend von meinem Wägelchen in meine Ladebucht.

Die Neugier drohte, mich zum Platzen zu bringen. Da Sebastian allerdings keine Anstalten machte, von sich aus mit der Sprache herauszurücken, forderte ich ihn freundlich und bestimmt auf, mir mitzuteilen, worüber er so dringend mit mir reden musste.

„Nun, also“, begann er zögerlich.

Irgendwie muss ich es geschafft haben, ihn – durch meine Videobrille und die Maske vor meinem Gesicht hindurch – ungeduldig anzusehen. Daraufhin riss er sich endlich zusammen und redete weiter: „Ich habe mit deiner Herrin ausgemacht, dass du mich zu einem Pony ausbildest. Das heißt, zuerst soll ich lernen, mich entsprechend zu bewegen. Dann sollen wir Schritt, Trab und Galopp üben. Im Sommer findet ein Turnier statt. Da dürfen wir gemeinsam mitmachen. Das bedeutet, dass du mich zunächst auf einem Sulky durch einen Parcours lenkst. Anschließend gibt es ein Wettrennen. Du hast doch nichts dagegen, oder?“

Ich hatte für einen Moment das Atmen vergessen und holte tief Luft.

„An den folgenden Wochenenden werde ich in eurem Stall wohnen, während du mich trainierst“, redete Sebastian weiter.

Nachdem ich diese Worte kurz überdacht hatte, erwiderte ich: „Das Training mit dir wird sicher lustig. Für uns beide, meine ich. Aber dass wir in ein paar Monaten gemeinsam bei einem Rennen starten, hast du dir das wirklich gut überlegt?“

„Ehrlich gesagt stammt die Idee mit dem Sulkyrennen nicht von mir. Der Vorschlag kam von der Dame, die rechts neben deiner Herrin sitzt.“

Ich überlegte kurz, wer das war. „Lady Larissa! Na klar.“ Mir war schon früher aufgefallen, dass es Larissa Spaß machte, wenn sie andere drangsalieren konnte. Das tat sie aber immer auf eine so charmante Art, dass ihr das niemand übel nahm. „Also gut. Wenn das alles ist, könnten wir das wirklich schaffen. Vielleicht erreichen wir nicht gleich als erste die Ziellinie, aber irgendwo im Mittelfeld möchte ich schon landen.“

„Freut mich, dass du mitmachen willst.“

„Wenn ich das richtig verstanden habe, stellt sich die Frage, ob ich das will, im Prinzip gar nicht. Schließlich hast du das schon mit meiner Herrrin geklärt. Trotzdem muss ich gestehen, dass mir die Vorstellung, dich mit der Peitsche über eine Rennstrecke zu treiben, ganz gut gefällt.“

Grinsend erwiderte Sebi: „Dieses Detail habe ich noch überhaupt nicht bedacht. Aber so, wie du es beschreibst, klingt das schon sehr verlockend.“

„Na dann hoffen wir mal, dass du sonst an alle Einzelheiten gedacht hast.“

Der Ponyboy überlegte kurz. „Oh. Ja, da fällt mir noch etwas ein: Deine Herrin hat nebenbei gemeint, dass wir während der gemeinsamen Trainingswochenenden rund um die Uhr das gleiche Outfit tragen werden, wie jetzt gerade.“

Ich musste schlucken. „Na toll.“

Zorro blickte mich fragend an. „Ja, sicher ist das toll. Ich werde gezwungen sein, die ganze Zeit über als Latexpony herumzulaufen. Allein der Gedanke ist schon aufregend. Und nachdem du ohnehin ununterbrochen in dieser schicken Latexsklavinnenmontur steckst, macht das doch für dich dann gar keinen Unterschied.“

„Mein lieber stürmischer Hengst“, entgegnete ich. „Das stimmt schon, ich trage meine Ausrüstung quasi ständig. Aber da meine Herrin extra unsere beiden Outfits erwähnt hat, kann das nur bedeuten, dass ich ab jetzt an jedem Wochenende mit dieser fiesen Platte an meinen Füßen herumlaufen muss. Wobei ‚Herumlaufen‘ in dem Fall eigentlich nicht ganz das richtige Wort ist.“ Deprimiert ließ ich den Kopf hängen.

„Das tut mir leid. Das wollte ich nicht.“

„Ach, das muss dir jetzt nicht leid tun, Zorro.“ Ich machte eine theatralische Pause. Dabei blickte ich ihm in die Augen. „Aber in ein paar Wochen, da wird es dir ganz bestimmt noch sehr leid tun, dafür werde ich sorgen!“

Mit weit aufgerissenen Augen starrte Sebastian mich an. Er sagte nichts, aber ich erkannte, dass er verzweifelt nach der richtigen Antwort suchte.

Ich musste kichern. „War doch nur Spaß! Mach dir mal keine Sorgen, ich halte so einiges aus.“

Daraufhin lächelte der Ponyboy erleichtert. „Gut, dann können wir ja jetzt zur Party zurück gehen.“

„Einen Augenblick Geduld bitte. Ich hänge hier gerade noch fest“, entgegnete ich.

Daraufhin sah Sebi mich irritiert an. „Wie meinst du das, du hängst fest?“

„Wie du weißt befinden sich in meinem Rucksack zwei Batterien. Die müssen regelmäßig dreißig Minuten lang aufgeladen werden. Gleichzeitig wird der Behälter für meinen Pipi geleert. Und in einen zweiten Behälter kann ich mir etwas zu essen oder zu trinken füllen lassen. Ich hab hier also quasi das rundum-sorglos-Paket“, beschrieb ich. Das Detail mit den Einläufen, die mir währenddessen verabreicht wurden, behielt ich vorerst lieber für mich. Auch die Beschreibung der schrecklichen Stromschläge, die ich jedes Mal erhielt, wenn ich mich zu spät in meine Ladestation stellte, hob ich mir für ein anders Mal auf.

Fasziniert blickte er mich an. „Siehst du, deshalb wollte ich, dass wir gemeinsam trainieren. Dadurch bekomme ich die Chance, dich besser kennenzulernen.“

„Hättest du dafür nicht einfach sonntags zum Kaffee vorbei kommen können? Dann müsste ich vielleicht nicht zukünftig das ganze Wochenende lang die Fesselplatte an den Stiefeln tragen.“

Er neigte seinen Kopf zu Seite und grinste. „Bitte, Carmen, nimm es mir nicht übel, aber du siehst nicht danach aus, als würdest du regelmäßig am Sonntag bei Kaffee und Kuchen sitzen.“

Wieder musste ich kichern. „Das stimmt wohl. Und das scheint auch nicht so dein Ding zu sein. Lieber wäre dir wahrscheinlich Hafer und Wasser.“

Nun kicherte Sebi ebenfalls. „Klingt sehr verlockend!“

Dann ließ mich mein Alkoven wieder frei. „So, das war‘s“, verkündete ich und kletterte zurück auf mein Sklavinnenmobil. „Jetzt können wir uns weiter amüsieren gehen. Oder du gehst dich amüsieren, während ich die Küche saubermache.“

„Würdest du mir vorher bitte noch die Fotos von dir zeigen, über die wir vorhin gesprochen haben?“, bat Sebastian mich.

„Na klar, gerne“, antwortete ich und band meinen Gummihengst los. An seinen Zügeln zog ich ihn zu der Wand, an der die Collage, welche Korinna mir zum Geburtstag geschenkt hatte, aufgehängt war.

Mit der freien Hand deutete ich auf eines der Fotos. „Da. Die Blondine, das bin ich, vor meiner Metamorphose. Die Dunkelhaarige daneben ist Konny, meine beste Freundin, Die kennst du bereits, sie ist das arme Gummigeschöpf im Wohnzimmer.“

Sebastians Augen wanderten einige Male zwischen den Bildern an der Wand und mir hin und her, so als versuchte er, mein Gesicht unter meiner schwarzen Maske zu erkennen.

„Du siehst sehr gut aus. Ich meine, sowohl auf den Bildern als auch so, wie du gerade vor mir stehst.“

Über dieses Kompliment freute ich mich riesig. „Vielen Dank! Schön, dass dir auch gefällt, wie ich jetzt aussehe. Weil im Prinzip gibt es mich nur noch so“, sagte ich und breitete die Arme aus.

Mir fiel ein, dass ich mich um den Abwasch in der Küche kümmern sollte, bevor meine Herrin oder mein Herr wieder einen Grund hatten, mich zu bestrafen.

Also führte ich mein Pony aus meinem Zimmer und steuerte mein Gefährt zum Esstisch, wo ich Sebastians Zügel an einen freien Stuhl festmachte. Mit dem Kommentar „Damit du mir nicht mehr so viel Unsinn erzählen und meine Herrin dadurch auf weitere Ideen bringen kannst“, zog ich zudem anschließend noch die Lederriemen seiner Trense fester an. Mit einem Klaps auf sein Hinterteil verabschiedete ich mich für den Moment von ihm. „Bis gleich, mein schöner Hengst. Sei brav und warte hier auf mich.“

Der Ponyboy wieherte fröhlich.

Die Arbeit in der Küche war rasch erledigt. Daraufhin rollte ich zurück zu Sebastian. Er war brav gewesen und stand immer noch an dem Platz, an dem ich ihn festgebunden hatte. Sibylle und Larissa mit ihrem Ponygirl leisteten ihm offensichtlich Gesellschaft. Da in der Zwischenzeit niemand die Gummistange zwischen seinen Zähnen entfernt hatte, war es ihm bei der gerade stattfindenden Unterhaltung nur möglich, durch Bewegungen des Kopfes mit ‚ja‘ und ‚nein‘ zu antworten. Selbiges galt auch für das weibliche Pony, nur dass bei ihr die Beißstange aus Metall war.

Als ich die kleine Gruppe erreichte, wurde ich von Larissa angesprochen: „Sklavin, wir haben gerade von dem Hengst hier erfahren, dass ihr beide allen Ernstes in sechs Monaten bei dem Ponyrennen gegen mich und meine Starlight antreten wollt.“ Sie lachte spöttisch.

Diese Aussage überraschte mich doch ein Wenig. Bis dahin hatte ich die Möglichkeit, dass die Lady mit ihrem Ponygirl ebenfalls an dem Wettbewerb teilnehmen würde, völlig verdrängt. Lady Larissa hatte mit Starlight bereits etliche Preise gewonnen. Mit einer so starken Konkurrenz hatte ich nicht gerechnet. Daher war ich froh, dass mein Gesichtsausdruck unter meiner Maske verborgen geblieben war. Erfreulicherweise hatte ich mich schnell genug wieder im Griff, sodass ich antworten konnte: „Ja, Herrin. Das ist richtig. Deshalb wollen wir sehr fleißig trainieren.“

Meine Antwort schien die Lady und ihr Ponygirl gleichermaßen zu belustigen. Während Starlight wieherte, erwiderte Larissa: „Ich freue mich schon darauf und bin äußerst gespannt auf das Ergebnis. Obwohl ich nicht davon ausgehe, dass ihr bis dahin bereits eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen werdet. Gleich am Montag werde ich mich um die Anmeldung kümmern“ Sie nahm ihr Sektglas und prostete mir zu. „Auf ein faires Rennen!“ Meine Herrin stieß mit ihr an.

Zunächst hatte ich erwartet, dass die weiße Ponystute ebenfalls ihr Glas erheben würde. Erst da realisierte ich, dass ihre Hände hinten an dem Korsett, das sie trug, festgemacht sein mussten. Sie beugte sich runter, um an dem Trinkhalm in ihrem Sekt zu saugen. Dabei fielen mir an ihrer Latexmaske die kleinen Pferdeöhrchen über der Stirn auf. Die schienen bei meinem Hengst noch zu fehlen.

„Bist du überhaupt schon fertig mit deinen Aufgaben?“, wollte Sibylle von mir wissen.

„Ja, Herrin“, antwortete ich. Insgeheim war ich für den plötzlichen Themenwechsel überaus dankbar.

Die Herrin lächelte mich zufrieden an. „Sehr gut. Dann benötigst du deine Hände heute also nicht mehr“, meinte sie zynisch. Nach einem kurzen Tastendruck an ihrer Fernbedienung zogen die Seilwinden meines Tornisters meine Arme zu sich heran.

Herrin Sibylle strich mir zärtlich über meinen Helm. „Damit du jetzt wenigstens innerlich etwas lockerer wirst, bekommst du von mir einen Schluck Wein“, sagte sie und öffnete meinen Nahrungstank, in den sie anschließend einen Viertelliter Rotwein einfüllte.

Ich bedankte mich artig.

Dann durfte ich mich – von meinen äußerlichen Einschränkungen abgesehen – ganz normal mit den Gästen unterhalten. Wobei sich die ersten bereits kurz darauf auf den Heimweg machten.

Korinna durfte sich nun wieder bewegen. Auch war sie nicht länger geknebelt, sodass sie sich mit uns unterhalten konnte. Nur ihre Handgelenke blieben ebenfalls auf dem Rücken gefesselt.

Irgendwann kam auch für den letzten hartnäckigen Rest – darunter leider auch Sebi –der Moment des Abschieds. Als Sebastian von meiner Herrin an seinen Zügeln zur Haustür gezogen wurde, konnte ich lediglich ‚tschüss‘ sagen. Sebastian schnaubte zum Abschied. Wegen der Trense in seinem Mund hatte er kaum Alternativen. Den jeweils anderen zu umarmen wurde durch die Tatsache verhindert, dass bei uns beiden nach wie vor die Hände fixiert waren.

Konny sollte wie gewohnt über Nacht bei uns bleiben und in meiner Zelle schlafen. Da etliche Gäste meinem Beispiel folgend den Kanister an Konnys Schlauchknebel dafür benutzt hatten, die warm gewordenen Reste ihrer alkoholischen Getränke zu entsorgen, war sie längst nicht mehr fahrtüchtig. Aufgrund der Fahne, die sie beim Sprechen verströmte, nahm ich an, dass dieser Zustand noch mindestens bis zum Nachmittag des folgenden Tages andauern würde.

Nachdem alle Gäste gegangen waren, lächelten mich Sibylle und Rainer an. „Sklavin, du hast dich heute Abend gut verhalten. Wir sind sehr zufrieden mit dir. Viele unserer Gäste haben dich gelobt.“

Dieses Lob ermutigte mich, den beiden mein dringendstes Anliegen vorzutragen. „Vielen Dank Herrin. Vielen Dank Herr. – Herrin, Herr, darf ich eine Bitte äußern?“

Rainer spreizte die Hände. „Bitten darfst du. Ob du bekommst, was du möchtest, hängt natürlich von deinen Wünschen ab. Wenn du zum Beispiel willst, dass wir dich jetzt aus deiner Fesselung befreien, damit du Sebastian hinterherlaufen kannst, dann müssen wir dich leider enttäuschen.“

„Nein, Herr. Das ist es nicht, obwohl mein Anliegen schon mit diesem Ponyboy zu tun hat. . Ich wollte Sie um die Erlaubnis bitten, meine Sprachsoftware zu ändern.“

Sibylle beugte sich interessiert nach vorne. „Warum? Was gefällt dir daran nicht?“

„Herrin, ich vermisse eine Möglichkeit, die Tonlage zu verändern, um damit meine Gefühle besser ausdrücken zu können.“

Mein Herr sah grinsend zu meiner Herrin. „Ich weiß nicht, Schatz. Haben wir unserer Latexsklavin überhaupt jemals gestattet, Gefühle zu haben, geschweige denn, diese zu äußern?“

Ich zuckte zusammen. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Zum meiner Erleichterung meinte Sibylle energisch: „Rainer! Jetzt hör aber mal auf! Solange sie ihre Arbeit korrekt erledigt, darf sie sich in ihrer sogenannten Freizeit selbstverständlich auch mit ihren Gefühlen beschäftigen.“

Daraufhin begann Rainer, schallend zu lachen. „Oh Mann! Haltet ihr mich wirklich für so ein Ekel? Das war doch nur Spaß! Was ist denn für diese Änderung erforderlich?“

Erleichtert atmete ich auf. „Danke Herr. Im Grunde benötige ich lediglich etwas Zeit. Ursprünglich wollte ich Sie darum bitten, mir den Helm mitsamt dem Knebel abzunehmen, um einige Laute aufzunehmen, die man beim Umgang mit Pferden häufig verwendet. Also Pfeifen, Zungenschnalzen und so. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich diese Geräusche ebenso gut auch aus irgendeinem Westernfilm herauskopieren kann.

„Schön. Zeit bekommst du von uns. Aufgrund dessen, dass du demnächst sicherlich weniger Freizeit haben wirst, weil du dich auch um dein Gummipferd kümmern musst, solltest du am besten gleich morgen mit deinen Änderungen anfangen.

„Sehr wohl, Herr. Danke Herr“, gab ich begeistert zurück.

„Gut, dann bringe ich euch zwei Gummimonster jetzt ins Bett. Frühstück werden Bille und ich keins benötigen. Um den Haushalt soll sich Sklavin Konny kümmern, also hast du bis morgen Abend Gelegenheit, an deinem Sprachprogramm schreiben.“

Rainer begleitete meine Freundin und mich in mein Zimmer. Dort entfernte er die Fesselplatte von meinen Stiefeln. Zunächst schob er Korinna in ihren Käfig, anschließend hob er mich von meinem Sklavinnenroller und legte mich auf mein Bett.

Ich war gespannt, wann meine Arme wieder frei sein würden und ob ich mein Zimmer am nächsten Abend ohne meine Krücken oder den Wagen würde verlassen dürfen. Während und nach den Änderungen an meiner Sprachausgabe ganz ohne Fesseln davon zu kommen, das konnte ich mir nicht vorstellen. Jedenfalls rechnete ich nicht damit, meine Bluetooth-Tastatur zum Programmieren verwenden zu können. Vielleicht würde Konny mir zumindest bei dem Vorhaben mit den Western-Geräuschen zur Hand gehen?

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Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:17.02.21 21:04 IP: gespeichert Moderator melden



Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:

Das Training mit Zorro

Die Party von Sibylle und Rainer liegt nun bereits ein paar Wochen zurück. Inzwischen wurde der alte Stall im Garten schön hergerichtet. Jetzt befindet sich darin eine geräumige Pferdebox für Zorro, sowie eine weitere für das „Zubehör“, also beispielsweise Übungsmaterial, die Reinigungsutensilien und ein Sulky. Die Fahrräder und die Gartengeräte, die früher kreuz und quer im ganzen Stall verteilt waren, stehen oder hängen ordentlich nebeneinander, gegenüber von den Boxen, an der Wand.

Aus hygienischen Gründen ist die Box, in der Zorro seine Nächte verbringen muss, nicht nur mit weichem Stroh ausgelegt, sondern verfügt zudem über eine Toilette und ein Waschbecken.

Wie vereinbart kommt Sebastian seitdem an den Wochenenden immer zu uns. Jeden Samstagmorgen, spätestens nachdem mein vierzehntägiges Bad abgeschlossen ist, beginnt unser gemeinsames Training. Da wir dabei beide von Kopf bis Fuß in Latex eingepackt sind, stellt Regenwetter keinen Grund dafür dar, mit der Ausbildung auszusetzen. Auch die niedrigen Temperaturen aktuell hindern uns nicht, denn durch die viele Bewegung wird uns nicht kalt.

Gleich nach seiner Ankunft soll Sebastian sich selber sein Pony-Outfit, bestehend aus einem Latexanzug, Kopf- und Körperharnes, sowie Hufstiefel, anlegen. Zu Sebis Catsuit gehört eine Kopfhaube mit kleinen Pferdeohren, die nur das Gesicht frei lässt. Am Steiß ist noch ein Pferdeschweif angebracht. Wie gehabt ist alles in Schwarz.

Die wirkliche Besonderheit seines Catsuits ist, dass dieser eine feste Gummihülle für sein Glied besitzt. Besagte Röhre ist vorne offen, sodass Sebi immerhin Wasser lassen kann, ohne dafür seinen Anzug öffnen zu müssen.

Lediglich beim Anziehen seiner Hufhandschuhe benötigt Sebastian jedes Mal meine Hilfe. Sobald beide Hände in Hufe verwandelt sind, sichere ich diese Handschuhe mit Schnallen an seinen Handgelenken. Die daran angebrachten Ringe befestige ich schließlich mit Karabinern an den Manschetten, die seine Oberarme umschließen.

Mein üblicher Tages- und Wochenplan wurde umgeändert, damit ich nun das ganze Wochenende Zeit für meinen Hengst habe. Alle häuslichen Pflichten, die bisher samstags anstanden, wurden auf die übrigen Wochentage verteilt, beziehungsweise werden diese nun von der Gummisklavin Korinna erledigt. Diese kocht samstags und sonntags auch das Essen für alle – außer für mich, versteht sich.

Wie ich befürchtet hatte, gehört die Fesselplatte an den Füßen derzeit mindestens von Samstagmorgen bis Sonntagabend zu meiner üblichen Ausstattung. Dadurch, dass ich an den Wochenenden nun quasi den ganzen Tag auf meinem Sklavinnenmobil verbringe, welches meinen Anzug bei Bedarf mit Strom versorgt, muss ich mittags wenigstens nicht mehr zum Aufladen in meinen Alkoven. Wie bereits erwähnt, kann ich die Sprachausgabe meines Systems nicht bedienen, während ich den Scooter steuere. Aber da ich für das Training eine Longierleine und eine Peitsche verwenden soll, sind meine Krückstöcke ungeeignet, um mich dabei fortzubewegen.

Die ersten Übungsstunden verbrachte ich damit, meinen Hengst Zorro mit den verschiedenen Kommandos, die ich mir überlegt hatte, vertraut zu machen. Aufgrund der Tatsache, dass meine Sprachausgabe nicht verfügbar ist, während ich mit meinem Fahrzeug verbunden bin, muss ein Großteil der Kommunikation über Handzeichen oder den behutsamen Einsatz der Peitsche erfolgen. Bei der Ausbildung lege ich besonders viel Wert darauf, dass Zorro alle Bewegungen sauber ausführt. Dazu gehört auch, dass er bei ‚Schritt’ seine Knie richtig anhebt.

Leider war Sebastian mit seinen Hufstiefeln anfangs manchmal noch etwas wackelig unterwegs, also ließ ich ihn, als Vorbereitung für die weiteren Übungen, zuerst an meiner Leine etliche Male im Kreis herum laufen.

Nachdem ich den Eindruck hatte, dass er nun sicherer stehen und laufen konnte, übten wir an den darauffolgenden Tagen auch die beiden übrigen Gangarten ‚Trab‘ und ‚Galopp‘.

Abends, wenn wir beide vom Training erschöpft sind, spritze ich meinen Hengst vor dem Stall mit dem Wasserschlauch ab, reibe ihn anschließend mit einem Tuch trocken und bürste seinen Schweif. Daraufhin führe ich ihn in seinen Stall, wo ich ihm die Trense aus dem Mund nehme. Ebenso entferne ich die Karabinerhaken zwischen den Vorderhufen und den Oberarmen.

Während sich Sebastian ausruhen kann, düse ich ins Haus, um mich für dreißig Minuten in meine Ladestation zu stellen und mein Abendessen zu tanken.

Zorro erhält sein Abendessen in einer Metallschüssel, aus der er es herauslecken kann. Wenn er trinken will, steht ihm dafür je ein Wassertrog in seiner Box, sowie außen am Stall zur Verfügung. In der Regel leiste ich meinem Hengst beim Essen Gesellschaft. Dazu mache ich es mir in seiner Box auf einem Heuballen gemütlich, wo ich meinerseits meinen Abendbrei aus meinem Tornister schlürfe.

Hinterher unterhalten wir uns noch über alles Mögliche, bis wir beide schlafen gehen müssen. Diese Gespräche sind immer sehr amüsant, weil Sebastian irgendwie eine lustige Art hat, Dinge zu beschreiben.

Selbstverständlich schläft Sebastian, wenn er hier ist, jede Nacht im Pferdestall, während ich wie gewohnt in meinem Bett liege.

Am Sonntag serviere ich meinem Hengst zuerst sein Frühstück – Haferbrei. Anschließend mache ich ihn erneut fertig für unsere Ausbildung. Wir verbringen dann den ganzen Tag fast ausschließlich mit Üben, bis ich Sebastian am Abend helfe, sein Pferdekostüm abzulegen. Danach essen wir mit Sibylle, Rainer und Korinna gemeinsam zu Abend.

So vergehen, seit der verhängnisvollen Partynacht, sämtliche Wochenenden. Die Arbeit mit Zorro ist durchaus abwechslungsreich und macht mir großen Spaß. Deshalb nehme ich es gerne in Kauf, dass ich seither gezwungen bin, jeweils das komplette Wochenende mit aneinandergefesselten Füßen durchzustehen.

Bereits am ersten Trainingstag haben Sebi und ich gegenseitig unsere E-Mail-Adressen und Telefonnummern ausgetauscht, sodass wir uns seitdem auch unter der Woche manchmal miteinander unterhalten.

Als nächstes wollen wir – beziehungsweise ‚will ich‘ – den Hindernislauf trainieren. Dazu habe ich über meine Herrin bereits verschiedene Hürden und Markierungsgegenstände besorgt, womit ich kommenden Freitag einen entsprechenden Parcours aufbauen will. Die letzte Disziplin auf meinem Plan schließlich wird das Training mit dem Sulky sein.

Zwischendurch schauen meine Herrschaften oder Konny hin und wieder auf der Koppel vorbei, um Zorro und mir zuzuschauen beziehungsweise um zu kontrollieren, ob wir genügend Fortschritte machen.

Natürlich brannte meine Freundin auch darauf, Sebastian näher kennenzulernen. Sie fand meinen Hengst auch auf Anhieb sympathisch. Allerdings machte sie mir gegenüber deutlich, dass so ein Pony-Outfit nichts für sie wäre. „Das sieht wirklich zu krass aus“, waren ihre Worte. Ich dagegen finde das sehr sexy.

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Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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andreas Volljährigkeit geprüft
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:04.08.21 11:24 IP: gespeichert Moderator melden


Seit fast einem halben Jahr ist unsere Carmen sehr still. Gibt es hierfür einen Grund oder wird Carmen wieder aktiver hier werden?

VG Andreas
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:15.09.21 17:55 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber andreas, liebes Forum,

dass es so lange keine Neuigkeiten von unserer Carmen gab, lag an einer Schreibblockade meinerseits - unter anderem ausgelöst durch den Lockdown.

Wie ich bereits schon einmal geschrieben hatte, lag es mir eigentlich immer am Herzen, dass diese Geschichte zumindest halbwegs realistisch ist. Wenn jetzt aber selbst früher völlig "normale" Dinge wie beispielsweise eine Party in einem Club als reines Hirngespinst angesehen werden, dann wird es schwierig, noch etwas zu schreiben, was nicht von vorneherein dieser Kategorie (Hirngespinst) zugeordnet werden muss.

Außerdem hatte ich bis knapp vor den Ferien auch einiges zu tun wegen "Home Schooling".

In den nächsten Tagen wird es aber wieder weitergehen. - Um mich selbst zu motivieren, habe ich meinen Latowski-KG angelegt und werde ihn erst wieder (oder frühestens?!) ablegen, wenn ich den nächsten Teil dieser Geschichte veröffentlicht habe.

Schöne Grüße
DarkO
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MartinII
Sklavenhalter

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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:16.09.21 16:07 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

In den nächsten Tagen wird es aber wieder weitergehen. - Um mich selbst zu motivieren, habe ich meinen Latowski-KG angelegt und werde ihn erst wieder (oder frühestens?!) ablegen, wenn ich den nächsten Teil dieser Geschichte veröffentlicht habe.

Schöne Grüße
DarkO


Schön!
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DarkO
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Nürnberg




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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:16.09.21 23:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt endlich der nächste Teil meiner Geschichte. Bitte verzeiht die lange Wartezeit.

Sebastian war krank

An einem Samstag Anfang August musste ich, wie jeden Samstag, die Fesselplatte an die Sohlen meiner Stiefel schnallen, bevor ich meine Zelle verlassen durfte. Daher kniete ich auf meinem Sklavinnenmobil. Das Frühstück war beendet, sodass wir gleich nach Sebastians Ankunft mit dessen Ausbildung zum perfekten Ponyboy fortfahren konnten.

Das in meinem System integrierte Mobiltelefon klingelte. „Ein Anruf von Sebi? Hoffentlich verspätet er sich nicht zu sehr, wir haben heute viel vor“, dachte ich mir und nahm das Gespräch an. Nach einer kurzen Begrüßung teilte mir Sebastian leider mit, dass unser heutiges Training ausfallen müsse, da er mit Husten und Schnupfen im Bett lag. Er wäre bereits beim Arzt gewesen, der festgestellt hatte, dass es nichts Ernstes war. Ich tippte spontan auf Männergrippe. Seine Stimme hörte sich dennoch nicht toll an, also wünschte ich ihm eine gute Besserung und legte enttäuscht auf.

Auch wenn der Termin für das Turnier, an dem wir teilnehmen sollten, aufgrund der hierzulande nach wie vor herrschenden Pandemie verschoben worden war, hoffte ich, dass er bald wieder gesund werden würde. Schließlich waren dadurch unsere Chancen gestiegen, bei dem Wettbewerb nicht als das absolute Verliererteam dazustehen.

Zerknirscht setzte ich meine Herrschaften darüber in Kenntnis, dass Sebi heute ausfallen würde und fragte vorsichtig, ob es denn möglich wäre, dass meine Freundin Korinna trotzdem wie üblich vorbeikommen könnte, um mir Gesellschaft zu leisten. Weil ich alle meine Aufgaben bereits davor erledigt hatte und meine HerrInnen diese Woche sehr zufrieden mit mir waren, sagten sie „Ja“.

Sofort wählte ich Konnys Nummer. Es tutete sieben- oder achtmal, dann ging sie endlich ran. Ihre Stimme klang verschlafen. „Hallo Latexsklavin!“ begrüßte sie mich und gähnte laut. „Ist was passiert?“

„Guten Morgen, Gummisklavin!“, antwortete ich. „Nein, es ist nichts passiert. Zumindest nichts Schlimmes. Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe. Ich wollte dich fragen, ob du heute früher zu uns kommen kannst. Die Herrschaften wären einverstanden. Mein Pony ist nämlich krank und kann nicht zum Training kommen. Mir ist langweilig!“

Korinna gähnte erneut. „Eigentlich wollte ich nachher schnell baden gehen.“ Sie machte eine kurze Pause. „Gut, ich komme. Genauso gut können auch wir beide zusammen an den See fahren heute Abend. Ich zieh mich nur schnell an. Mach’ mir schon mal einen starken Kaffee!“

„Alles klar! Bis gleich! Toll, dass du kommst.“

„Ja, ich find’s auch toll. Bis gleich.“ Sie legte auf.

Ich war froh, den Tag mit meiner Freundin verbringen zu können. Bevor ich in die Küche ging, um wie gewünscht eine Kanne Kaffee vorzubereiten, lenkte ich meinen Sklavenroller in mein Zimmer, um mich dort der Fußplatte zu entledigen. Da das heutige Training mit Zorro heute nicht stattfand, gab es auch keinen Grund dafür, die Fessel, die er mir eingebrockt hatte, das ganze Wochenende zu tragen.

Als ich in meinem Zimmer angekommen war, musste ich jedoch feststellen, dass immer noch ein Lämpchen in meinem Türrahmen weiterhin leuchtete, was bedeutete, dass ich mein Zimmer unverändert nur mit gefesselten Beinen verlassen durfte. Vermutlich hatten meine Herrschaften nicht daran gedacht, diese Einschränkung aufzuheben.

Folglich fuhr ich los, um Sibylle oder Rainer zu suchen. Im Wohnzimmer fand ich meinen Herrn und fragte: „Verehrter Herr, könnten Sie bitte meine Zimmertür so einstellen, dass ich ohne mein Stiefelbrett herumlaufen kann? Schließlich fällt das Training mit Zorro dieses Mal leider aus.“

Zu meinem Bedauern schüttelte Rainer nur den Kopf und meinte: „Du solltest froh sein, dass du deine Freundin einladen durftest. Das Brett bleibt dran! Und weil du so frech warst und gefragt hast, wirst du es mindestens bis Dienstag nicht mehr abmachen können, auch in deinem Zimmer nicht. Und jetzt lass mich in Ruhe, bevor ich mir noch mehr Strafen für dich ausdenke!“

So schnell ich konnte, machte ich mich auf den Weg in die Küche, um Kaffee zu kochen. Diesen füllte ich eine Thermoskanne und stellte ihn neben einer großen Tasse, einem Kännchen Milch, sowie einer Schale voll Zucker auf den Esstisch.

Wenig später läutete Korinna am Tor. Über mein Helmmenü öffnete ich das elektrische Hoftor, woraufhin meine Freundin ihr Auto die kurze Einfahrt entlanglenkte, bis vor die Garage. Als sie ausgestiegen war, erkannte ich, dass sie vor dem Losfahren lediglich in eine Jogginghose gesprungen und in ein Paar Turnschuhe geschlüpft war. Das weite T-Shirt, welches sie außerdem noch trug, gehörte vermutlich zu ihrem Schlafanzug. Ich musste schmunzeln.

„Hallo Herrin, schön, Sie zu sehen!“, begrüßte ich Konny, als sie an der Haustür vor mir stand. „Kommen Sie doch bitte herein.“

„Guten Morgen, Latexsklavin“, antwortete sie, immer noch leicht verschlafen. Meine Nase sagt mir, dass du meinen Befehl befolgt hast. Brav! Bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee kannst du mir gleich erzählen, was du für uns beide heute alles geplant hast, bevor wir am Abend im See baden gehen.“

Es musste ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, dass ich auf meinem Sklavinnenmobil kniete. „Herrin, leider kann ich höchstens mitkommen bis zum Seeufer, aber mit Ihnen zu Schwimmen wird mir nicht möglich sein, denn ich muss bis auf Weiteres diese Platte an den Stiefeln tragen“, erklärte ich ihr und blickte beschämt zu Boden.

Meine Teilzeitherrin nahm die beiden Faltenschläuche seitlich an meinem Helm in die Hand und zog meinen Kopf daran energisch nach oben. „Na komm, Sklavin! Jetzt stell dich mal nicht so an! Bei unserem letzten Ausflug zum Eichensee warst du sogar im Hogtie gefesselt. Schwimmen konntest du trotzdem. Wenn du bis dahin brav bist, dann bleiben dieses Mal vielleicht wenigstens deine Hände frei.“ Sie grinste hinterhältig. „Jetzt her mit meinem Kaffee, sonst fixiere ich deine Hände sofort auf dem Rücken!“ Sie zog ihr Handy aus der Hosentasche, starte eine gewisse App und hielt sie mir drohend vors Gesicht.

Ich kannte meine Freundin gut genug, um zu wissen, dass ich sie in dem Moment, während sie an akutem Koffeinmangel litt, lieber nicht auf die Probe stellen sollte. Daher führte ich sie ohne jeden weiteren Kommentar zum Esstisch, wo ich ihre Tasse mit Kaffee, Milch und Zucker füllte.

Korinna riss mir den Kaffeebecher aus der Hand, bevor ich Gelegenheit dazu hatte, umzurühren.

Nachdem sie einen großen Schluck genommen hatte, hellten sich ihre Gesichtszüge langsam auf. „Ah! Das tut gut.“ Sie stellte die Tasse zurück auf den Tisch. „So, Carmen, ich werde mich dann gleich mal hübsch machen und in meinen Latex-Catsuit zwängen. Falls wir später zusammen spielen sollten, musst du mich wieder wie üblich ‚Herrin’ nennen. Aber bis dahin sag bitte einfach ‚Konny’ zu mir.“

„Sehr gerne! Wenn du mich fesseln willst, wird aber nur wieder ein Hogtie möglich sein. Die Stangen, die du mir zum Geburtstag geschenkt hast, können wir leider nicht verwenden. Wegen der Platte an meinen Stiefeln, meine ich.“ Ich deutete auf meine Füße.

Korinna grübelte kurz. Dann grinste sie mich verschwörerisch an. „Du bist immer so pessimistisch! Lass das mal ruhig meine Sorge sein. Ich müsste nur mal eben mit deinen Herrschaften sprechen. Warte hier!“ Sie stand auf und lief, mit der Kaffeetasse in der Hand, zu Sibylle und Rainer ins Wohnzimmer.

Kurz darauf wurde die Elektronik in meinem Helm ausgeschaltet. Blind, stumm und taub hockte ich auf meinem Gefährt. Während ich wartete, fragte ich mich, was die drei wohl gerade gemeinsam aushecken mochten.

Einige Minuten später setzte sich mein Sklavinnenroller plötzlich in Bewegung. Ich vermutete, dass ich in mein Zimmer gefahren wurde. Als der Wagen erst stark abbremste, dann eine enge Kurve nach links fuhr und kurz darauf stoppte, wusste ich, dass ich mit meinem Verdacht richtig gelegen hatte, und man mich soeben in die Parkbucht des Sklavinnenmobils gelenkt hatte.

In meinen Ohrhörern ertönte die Stimme meines Herrn: „Latexsklavin, nimm deine Krücken und steh auf!“

Weiterhin blind tastete ich nach den Griffen meiner Krückstöcke, um den Befehl auszuführen.

Nachdem ich von meinem Gefährt heruntergeklettert war, dirigierte man mich in die Mitte meines Zimmers.

Obwohl ich in dem Moment nichts hören oder sehen konnte, war ich davon überzeugt, dass außer Rainer auch Sibylle und Konny mit mir im Raum waren.

Meine Vermutung erwies sich bald darauf abermals als korrekt. Ich spürte, wie sich mehrere Hände an mir zu schaffen machten. Ein Paar hielt mich an den Schultern fest, andere befestigten irgendetwas zwischen meinem Tornister und meinen Stiefeln, während jemand drittes sich an meinen Unterarmmanschetten zu schaffen machte.

Die Hände auf meinen Schultern blieben weiterhin dort liegen, selbst nachdem es schien, dass die restlichen ihr Werk vollendet hatten.

Als die kleinen Bildschirme in meinem Helm wieder aufleuchteten, blickte ich in Konnys schelmisch grinsendes Gesicht. Offensichtlich hatte sie in der Zwischenzeit wie versprochen ihre Gummikleidung angezogen.

Obwohl ich aufgrund der Bewegungseinschränkungen meines Anzuges meinen Kopf nicht zur Seite drehen konnte, um mich umzusehen, war ich der Meinung, dass ich mich nun mit meiner Freundin allein in meinem Zimmer befand.

„So, meine liebe Sklavin, vielleicht lernst du endlich mal, nicht immer so voreilige Schlüsse zu ziehen. Außerdem gibt es noch so viel anderes, was du lernen musst“, erklärte sie mir mit einem boshaften Grinsen. „Zum Beispiel solltest du schnellstmöglich lernen, auch mit gefesselten Händen auf Krücken zu laufen!“

Bei dem Versuch, mich zu bewegen, begriff ich langsam, was meine drei Peiniger kurz zuvor mit mir gemacht hatten:

Die Fesselplatte verband natürlich nach wie vor meine Füße eng aneinander, was bedeutete, dass ich mich weiterhin nur mithilfe meines Spezialfahrzeugs oder der Krückstöcke würde fortbewegen können. Allerdings schied ersteres aufgrund der Tatsache aus, dass die Fesselstange zwischen dem kurzen Drahtseil, welches meine Stiefel stets miteinander verband, und der Unterseite meines Rucksacks mich fortan daran hindern würde, meine Knie weit genug zu beugen. Folglich blieb mir nichts anderes übrig, als mit meinen Gehhilfen herumzulaufen. Oder herumzustehen, denn Sitzen ging wegen dieser Stange ebenfalls nicht mehr.

Erschwert wurde meine Situation zusätzlich dadurch, dass meine Handgelenke nun jeweils mittels einer Kette an den seitlich an meinem Tornister angebrachten kürzeren Stangen festgemacht waren. Es sollte sich bald herausstellen, dass diese Ketten gerade eben lang genug waren, um mir wenigstens noch kleine Schritte mit den Krücken zu ermöglichen.

Wenn mich diese Fesseln auch deutlich einschränkten, so freute ich mich dennoch darüber, dass man meine Armreifen nicht, wie sonst üblich, direkt mit den Vierkantrohren verbunden hatte. Andernfalls wäre es mir sicherlich nahezu unmöglich gewesen, überhaupt irgendwie zu laufen.

„Vielen Dank für diese Lektion, Herrin“ sagte ich, nachdem ich mich schließlich mit der neuen Faktenlage abgefunden hatte.

Eine andere Sache versuchte in diesem Augenblick, meine Aufmerksamkeit zu erlangen: Die Statusanzeige meiner Akkus näherte sich langsam dem kritischen Bereich. „Herrin, Ihre Sklavin würde sich jetzt gerne zum Aufladen in ihre Station stellen.“

Konny nickte. „In Ordnung, Sklavin. Mach das!“

Während ich in meinem Alkoven stand, versuchte ich mir vorzustellen, wie es sein würde, meine üblichen Aufgaben zu erledigen, während ich auf diese Art gefesselt war. Ich prüfte den Bewegungsradius meiner Hände. Zur gleichen Zeit setzte sich Korinna auf meinen Heimtrainer. Dabei konnte ich an ihren Augen ablesen, dass sie das nur tat, um mit meinem Atemventil zu spielen.

Sie radelte sofort extrem schnell los. Nach einigen Sekunden, während derer ich absolut keine Luft bekam, drosselte sie ihr Tempo gemächlich, bis ich wieder halbwegs normal atmen konnte. Unmittelbar nachdem ich zwei tiefe Atemzüge genommen hatte, legte sie erneut einen Sprint ein. – Diesem Schema folgend ging es weiter. Solange, bis mich die Klammern in meinem Rücken endlich freigaben.

Erschöpft holte ich ein paar Mal tief Luft. Die Tatsache, dass sie mir durch dieses gemeine Spiel gerade etliche Freizeitpunkte geschenkt hatte, nahm meine Freundin wohl billigend in Kauf. Ich wiederum freute mich über die vielen Punkte, wodurch ich das Schikanieren mit der Atemreduktion als annehmbares Übel betrachtete.

Als Nächstes sollte ich das Mittagessen zubereiten. Konny begleitete mich in die Küche, wo sie mir beim Kochen half. Wobei ich den Eindruck hatte, dass sie es ziemlich genoss, mir dabei zuzusehen, wie ich mich mit den Fesseln abmühte. Zudem wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie am Nachmittag noch etwas mit mir vorhatte. Ich wusste zwar nicht, was sie geplant hatte, war mir aber vollkommen sicher, dass es sich dabei um irgendeine Gemeinheit handeln musste. Obwohl ich natürlich zugeben musste, dass Konnys Ideen in der Vergangenheit immer eine besondere Erfahrung für mich darstellten.

Dass ich abermals mitten ins Schwarze getroffen hatte, merkte ich gleich nach dem Essen. Korinna kam langsam auf mich zu. Mit dem vertrauten diabolischen Lächeln auf ihren Lippen verkündete sie: „Nachdem du bewiesen hast, dass du trotz deiner Fesseln problemlos mit den Krücken herumlaufen und arbeiten kannst, wollen wir doch mal sehen, ob es mit dem Treppensteigen auch so schön klappt.“

Weil ich das soeben Gehörte zunächst einmal verarbeiten musste, reagierte ich nicht sofort. Dadurch fühlte sich meine Freundin offensichtlich gleich dazu veranlasst, eine Fernsteuerung für mein Gummigefängnis zu nehmen, um meinem Unterleib eine Reihe schmerzhafter Elektroschocks zu verpassen.

Nun beeilte ich mich, zu der Treppe, die ins Obergeschoss führte, zu gelangen. Konny folgte mir. Bei den ersten fünf bis sechs Stufen war ich noch etwas unsicher. Wenigstens hatten die Fesselstangen an meinem Tornister genau die Länge, mit der es mir gerade noch möglich war, treppenzusteigen. Auf der anderen Seite passte die Länge ebenfalls bestens, um mich dabei maximal zu schikanieren.

Die Fesseln zwangen mich dazu, den üblichen Bewegungsablauf beim Treppensteigen abzuändern. Nach der Hälfte hatte ich den Dreh dann raus. Oben angelangt, ließ mir Korinna kaum Gelegenheit dazu, meinen Erfolg zu genießen, denn ich sollte augenblicklich umkehren und die Treppe wieder hinunterlaufen.

Dieses Mal ging meine Teilzeitherrin voraus, bis in den Keller. Dort wartete sie auf mich, um mich erneut die Stufen hinaufzuscheuchen. Zum Glück hatte ich die Bewegungsabläufe, die beim Treppensteigen mit den Krücken, den Fesselstangen, den Ketten und der Fußplatte notwendig waren, inzwischen einigermaßen verinnerlicht.

Meine Freude darüber wurde durch den Umstand zunichte gemacht, dass meine Erschöpfung bei jeder Runde erheblich anstieg.

Natürlich nahm meine Teilzeitherrin (und auch sonst niemand) auf meine Verfassung Rücksicht. – Im Gegenteil: Immer, wenn ich mich ihrer Meinung nach zu langsam bewegte, benutzte Konny umgehend die Sklavinnenkontrolle, um meine Lustperle mit einigen fiesen Stromimpulsen zu martern.

Trotz des Gefühls, bald nicht mehr zu können, und des Verlangens, mich zum Ausruhen einfach auf die Treppenstufen zu legen, lief ich stur weiter die Treppen hoch und runter. Irgendwann schien es, als hätte sich mein Gummihirn komplett ausgeschaltet. Meine Arme und Beine bewegten sich wie von selbst.

Ich war heilfroh, als mir die Systemuhr mitteilte, dass es bereits kurz vor drei und damit erneut Zeit war, zu meinem Alkoven zu gehen.

Am liebsten wäre ich nach dem Abschluss des Ladevorgangs einfach dort hängen geblieben, um mich zu erholen. Aber Korinna ermahnte mich, ich solle mich beeilen, damit das Abendessen rechtzeitig auf dem Tisch stehen würde. „Bis dahin hast du nämlich noch mindestens zehn Runden durch den Garten vor dir.“

„Denk daran, dass du mit deinen gefesselten Händen vermutlich deutlich länger für deine Arbeit brauchen wirst. Zudem benötigst du vorher dein Tablett, schließlich wirst du mit den Krücken in den Händen kaum zusätzlich noch etwas anderes tragen können. Ich werde dir dieses Mal jedenfalls bestimmt nicht wieder helfen“, erklärte sie mir. Dabei schwang in ihrer Stimme dieser gewisse Unterton mit, der mich massiv einschüchterte und gleichzeitig unheimlich antörnte.

Anstatt mir bei der Zubereitung des Essens zu helfen, quälte meine Freundin mich weiterhin, indem sie währenddessen pausenlos mit den Knöpfen auf dem kleinen Kästchen in ihrer Hand herumspielte.

Nachdem ich den Tisch fertig gedeckt hatte, legte sie dieses einfach neben ihrem Teller ab. Dabei blieb natürlich die zuletzt gewählte Einstellung aktiv. Nur mit großer Mühe gelang es mir, ruhig daneben stehenzubleiben und keinen Mucks von mir zu geben, während die anderen gemütlich aßen.

Eine Viertelstunde später waren alle satt und ich durfte den Tisch abräumen. Anschließend sollte ich mich erneut in meine Ladestation stellen.

Dann endlich befreite Korinna mich von allen Ketten und Fesselstangen.

„Vielen Dank, Herrin. Danke für diese ausführliche Belehrung, und danke auch dafür, dass diese jetzt beendet ist.“

„Gern geschehen, Latexsklavin. Du darfst dich jetzt kurz ausruhen“, verkündete meine Freundin großzügig.

Dass ich die Zeit bis zum Aufbruch Richtung Eichensee bewegungsunfähig im Hogtie gefesselt würde verbringen müssen, war mir bereits klar, noch bevor in meinem Helm der entsprechende Warnton erklang. Auch, dass sie zudem meine Kopfhörer und die Videobrille deaktivierte, überraschte mich in nicht im Geringsten.

Als sie mich wieder erlöste, hatte Konny bereits eine Decke zusammen mit zwei Badetüchern in eine Tasche gepackt, sowie die Schwimmnudeln aus dem Keller geholt. „Na? Gut geschlafen?“, fragte sie mich ironisch.

Ein Blick auf die Uhr in der Mitte des Videobildes vor meinen Augen verriet mir, dass ich zwischendurch tatsächlich eingeschlafen sein musste. Ich wollte mich strecken. Jedoch musste ich damit warten, bis sämtliche Drahtseile, welche meine Gliedmaßen bis dahin fixiert hatten, wieder ihre ursprüngliche Länge besaßen.

Es dauerte keine zehn Minuten, da saßen wir im Auto und fuhren los. Vorher hatten wir uns – wie es sich für anständige Sklavinnen gehört – von der Herrin und dem Herrn verabschiedet. Dabei erhielten wir (wegen der interessanten Vorführung auf der Treppe, so die Herrin wörtlich) die Erlaubnis, bis nach Mitternacht wegzubleiben.

Zusätzlich zu dem Ladekabel, welches sich seit einiger Zeit immer in einem schmalen Fach an der Rückseite meines Tornisters befand, hatte meine Freundin auch die vollen Ersatz-Akkus eingepackt. Somit stand einem langen Aufenthalt im und am Eichensee nichts mehr im Weg. – Zumindest dachte ich das, bis wir dort ankamen.

Sobald wir nämlich den See erreicht hatten, sahen wir, dass neben dem Trampelpfad, welcher zum Ufer führte, etliche Fahrräder abgestellt waren.

Meine Freundin ließ die Seitenscheibe herunter und fuhr langsam weiter. Durch das offene Fenster hörten wir, wie sich eine Gruppe Jugendlicher amüsierte. „Riechst du das?“, fragte sie. „Die rauchen doch Joints!“

„Dann haben wir wohl Pech gehabt. Hier steigt schon eine Party“, meinte ich enttäuscht. Soweit ich weiß, sind wir nicht eingeladen, daher müssen wir wohl oder übel wieder zurück zu mir nach Hause. Schade, aber daran können wir leider nichts ändern.“

„Warte mal. Sei doch nicht immer gleich so negativ!“ Konny hielt den Wagen an. Sie nahm ihr Handy in die Hand, tippte kurz darauf herum, dann hielt sie mir das Gerät vor die Kameralinse. „Schau mal, ein Stück oberhalb des Eichensees ist ein Parkplatz eingezeichnet, wo wir das Auto abstellen können. Danach müssen wir nur den kleinen Waldweg hier entlanglaufen“, dabei zeigte sie auf eine dünne weiße Linie auf der Karte, „und kommen so von hinten zum See. Von diesem Ufer aus können die uns dort nicht sehen, weil dann die Insel zwischen uns sein wird.“

Ich zweifelte noch immer daran, dass es eine gute Idee war, an dem See zu bleiben. „Und was ist, wenn die zu uns rüber schwimmen? Dann entdecken sie uns doch!“

Korinna winkte ab. „Ach, die gehen wahrscheinlich sowieso bald. Schließlich dürfen die in dem Alter noch nicht so lange weg. Bestimmt müssen die spätestens um Mitternacht daheim sein. So wie die offensichtlich drauf sind, schwimmen die vorher garantiert nicht noch einmal um die Insel herum.“

All diese Argumente, die meines Erachtens komplett auf Annahmen basierten, konnten mich nicht im Geringsten überzeugen. Als ich jedoch gerade dabei war, eine Rechtfertigung für meine Entscheidung, zurück nachhause zu wollen, in das Sprachausgabesystem einzugeben, zuckte ein heftiger Elektroschock durch meinen Schritt. Ich quiekte laut.

„Es tut mir leid Carmen, dass ich dich auf diese Art von meiner Meinung überzeugen musste“, hörte ich Konny sagen. „Ich will jetzt eigentlich nicht die Herrin rauskehren, weil wir im Moment sozusagen als normale Freundinnen unterwegs sind, aber du scheinst vergessen zu haben, dass mir trotzdem diverse Möglichkeiten offenstehen, meinen Willen durchzusetzen.“

Während sie die letzten Worte sprach, wuchsen die beiden Gummizapfen in meinem Unterleib zu ihrer maximalen Größe heran und begannen, zu rumoren.

„Glaub mir“, fuhr meine Teilzeitherrin drohend fort, „ich stelle jetzt dort auf dem Parkplatz den Wagen ab und dann laufen wir von da aus gemeinsam zum See. Der nette kleine Kasten in meiner Hand heißt schließlich nicht umsonst ‚Sklavinnenkontrolle’!“

Ich nickte zweimalmit dem Kopf. „Schon gut! Ich ergebe mich!“, erwiderte ich resigniert. „Schaltest du bitte meine Quälgeister wieder aus?“

Korinna lachte. „Ja, klar! Das mache ich, sobald wir am Seeufer angekommen sind.“

Weil ich meine aktuelle Situation nicht noch weiter verschlechtern wollte, verzichtete ich lieber auf eine Antwort.

Bald darauf hatte Konny ihr Auto geparkt. Sie warf sich die Tasche mit den Badesachen über die Schulter. Lächelnd hielt sie mir meine Krückstöcke hin. „Können wir?“

Mir war klar, dass ich keine andere Wahl hatte, also musste ich wohl in den sauren Apfel beißen – oder besser gesagt: in den geschmacklosen Gummiball. Ich nahm die Krücken in die Hände und humpelte meiner Freundin hinterher.

Der schmale Schotterweg, der von hier aus zum Eichensee führen sollte, war mit einer Schranke versperrt. Dichte Dornenranken links und rechts davon verhinderten, dass wir einfach um die Absperrung herumgehen konnten.

Meine Freundin legte unser Gepäck kurz auf den Boden, stützte sich mit beiden Händen auf dem Schlagbaum ab und schwang ihren Körper elegant darüber.

Bei mir sah das von außen betrachtet bestimmt nicht annähernd so grazil aus. Erst musste rückwärts an die Schranke heranhüpfen, bis ich sie mit meinen Oberschenkeln berührte. Dann setzte ich mich darauf, sorgte mithilfe meiner Gehstützen dafür, dass ich nicht gleich wieder herunterfiel, und hievte schließlich meine gefesselten Füße hinüber auf die andere Seite. Die beiden Dildos in mir erschwerten dabei jede meiner Bewegungen ungemein.

Leise seufzend hetzte ich meiner Freundin hinterher den Weg entlang, der hoffentlich wirklich zum See führte. Die Sonne war bereits untergegangen. Höchstens hundert Meter nach der Schranke drang keinerlei Licht mehr durch das dichte Blätterdach über uns (zumindest konnte ich auf meiner Videobrille nichts erkennen). Deshalb aktivierte ich meine Stirnlampe.

Wegen meiner durch die ständigen Bewegungen der Zapfen in meiner Hüfte ausgelösten Erregung wäre ich mehrmals beinahe gestürzt. Zum Glück lief meine Teilzeitherrin die ganze Strecke über dicht neben mir und hielt mich fest, wenn ich mal ins Straucheln geriet.

Knapp eine Dreiviertelstunde später hatten wir unser Ziel endlich erreicht. Erschöpft sank ich in das weiche Gras. Vorher machte ich allerdings meinen Scheinwerfer aus, aus Angst davor, von den Jugendlichen am anderen Ufer entdeckt zu werden. Von denen war ab und zu gedämpftes Gelächter zu hören, was mich daran erinnerte, gleich noch die Lautstärke meiner Sprachausgabe zu runterzuregeln.

Geduldig wartete ich darauf, dass Konny ihr Versprechen hielt, und die Vibratoren in mir abschaltete. Doch die war zunächst damit beschäftigt, die Picknickdecke auszubreiten, um anschließend unsere Badetücher darauf abzulegen.

Selbst ohne meine Helmlampe konnte ich ihr hinterhältiges Grinsen gut erkennen, als sie endlich die Fernsteuerung für meinen Anzug in meine Richtung hielt.

Instinktiv machte ich mich darauf gefasst, dass sie mich abermals in einen Hogtie schnürte und mich zusätzlich noch mit Elektroschocks piesackte. Aber stattdessen deaktivierte sie tatsächlich nur meine zwei Plastikfreunde. Ich bedankte mich artig.

„Gern geschehen!“, antwortete meine Freundin gönnerhaft. „Dann will ich dich mal fertigmachen zum Baden.“ Sie nahm eine Poolnudel und befestigte sie an meinen Stiefeln. Die andere legte sie mir um die Brust, wo sie diese ebenfalls festmachte.

Auf dieser Seite des Sees war kein Sandstrand. Bis zum Rand wuchs Gras, das Ufer bildete ein nahezu senkrechter, circa zwanzig Zentimeter hoher Absatz.

Dort setzte sich meine Freundin hin, schwang ihre Beine ins Wasser, machte einen Satz nach vorne und begann zu schwimmen.

Um meine Arme schneller bewegen zu können, schaltete ich meinen Anzug in den Tanzmodus. Mit meinen Krücken hüpfte ich zur Böschung, wo ich es Korinna gleichtat.

Sobald ich das kühle Wasser um mich herum spürte, war ich froh, dass sie mich überredet hatte, dennoch baden zu gehen. Sämtliche Qualen, die ich auf dem Weg hierher ertragen musste, waren sofort vergessen. „Schwimmen wir wieder zu der Insel?“, schlug ich vor.

„Okay!“, entgegnete Konny zustimmend. Leicht sarkastisch fügte sie hinzu: „Auf ein Wettschwimmen verzichten wir heute wohl lieber, du lahme Schnecke!“

„Du bist gemein!“, stellte ich beleidigt fest.

Daraufhin lachte Korinna so laut, dass ich befürchtete, man könnte sie noch auf der anderen Seite des Sees hören. „Na klar! Fällt dir das erst jetzt auf? Ich dachte, das wüsstest du inzwischen.“

Ohne weiter darauf einzugehen konzentrierte ich mich lieber darauf, meinen Körper zu der Insel zu bewegen.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Entfernung von diesem Ufer aus wirklich größer war, oder es lediglich an meinen gefesselten Füßen lag, dass es mir so vorkam. Fest steht jedenfalls, dass ich mich zwischendurch einfach eine Weile treiben ließ, um meinen schmerzenden Armen eine Pause zu gönnen.

Schließlich kam ich an der Insel an. Meine Freundin hatte sich in der Zwischenzeit zu der Stelle bewegt, von der aus wir beim letzten Mal das Liebespaar beobachtet hatten, welches uns den Rückweg zum Auto abgeschnitten hatte.

Vorsichtig hopste ich dorthin. „Na, gibt’s was Interessantes zu sehen?“, wollte ich neugierig wissen.

„Bis jetzt nicht“, entgegnete Korinna flüsternd. „Außer, dass ich es vom Wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet schon bemerkenswert finde, dass die Jungs dort immer noch stehen, beziehungsweise aufrecht sitzen können. Bei der Menge an leeren Flaschen, die ich gezählt habe, rauchen und trinken die hier nämlich schon seit mehreren Stunden.

Wir legten uns hin und ruhten uns aus. Hin und wieder blickte Konny sich um. Nicht, dass doch jemand auf die Idee kam, dieser Insel ebenfalls einen Besuch abzustatten.

„Sind da wirklich nur Kerle?“, hakte ich nach. „Wie langweilig.“

„Nein, zwei Mädels sind auch dabei. Wobei, momentan entdecke ich nur noch eines.“

Im selben Augenblick hörten wir aufgeregtes Geschrei vom gegenüberliegenden Seeufer.

Korinna sprang auf. „Du, da stimmt was nicht. Los, mach dein Licht an und komm mit! Schnell!“

Ich zögerte, da ich auf keinen Fall wollte, dass mich diese Jugendlichen in meinem schwarzen Gummigefängnis zu sehen bekamen. Außerdem wäre ich mich mit der Fesselplatte an den Füßen ohnehin zu langsam. „So?“, fragte ich unsicher und deutete dabei mit beiden Händen auf meine Latexuniform und meine Stiefel.

„Ja, genau so! Ich habe nämlich keine Lampe dabei, du aber schon. Und mit ein paar bekifften Teenagern werden wir bestimmt fertig“, entgegnete Konny in einem Tonfall, der keine Widerworte duldete. Sie nahm meine Hand und zog mich hoch. „Wenn ich dich stütze, bist du schneller.“

Am Rand der Insel angelangt sprangen wir in den See und schwammen wir los, in Richtung jungen Leute.

Vor uns tauchte plötzlich – prustend und spuckend – ein Junge mit kurzen roten Haaren aus dem Wasser auf. Er holte tief Luft. Gleichermaßen verwirrt wie überrascht starrte er uns für einen Augenblick wortlos an.

„Was ist passiert?“, erkundigte sich Konny. „Sag schon, wir wollen euch helfen!“

Völlig aufgelöst antwortete der Rotschopf: „Anna, meine Freundin! Sie ist verschwunden! Sie meinte, sie bräuchte eine Erfrischung. Die anderen haben nur gelacht und gesagt, sie solle einfach mehr trinken. Sie trinkt sonst aber keinen Alkohol. Und geraucht hat sie vorher auch noch nie. Jetzt ist sie weg! Am Ufer ist sie nicht, aber ihr Fahrrad steht noch da. Sie muss hier im See sein.“ Er drehte seinen Kopf. „Anna!“

„Carmen, Helm ins Wasser und suchen!“, wies mich meine Freundin mit knappen Worten an. Dann kraulte sie davon und tauchte ab.

Drei Sekunden später hatte ich den Befehl ausgeführt. Vorher musste ich allerdings erst noch die Schwimmnudel vor meiner Brust loswerden. Wegen des starken Auftriebs meines Rucksacks konnte ich trotzdem nicht komplett untertauchen.

Ich schwamm langsam einmal im Kreis, um den Grund des Sees abzusuchen. Zum Glück war das Wasser relativ klar.

Einige Meter von mir entfernt entdeckte ich schließlich den Körper einer Jugendlichen, bekleidet mit weißen Turnschuhen, weißen Hotpants sowie einer schwarzen Lederjacke. Mit dem Tornister auf dem Rücken war es mir unmöglich, an das Mädchen heranzukommen. Hastig blickte ich mich nach Korinna um. Diese war nur ungefähr fünfzehn Meter weit weg. Leider bewegte sie sich in entgegengesetzter Richtung davon. Zwar wäre es angesichts der gegebenen Umstände gerechtfertigt gewesen, mich mittels des Notschalters von den Teilen meiner Sklavinnenmontur zu befreien, die mich am Tauchen hinderten, jedoch hätte dies zu viel Zeit in Anspruch genommen.

Anstatt umständlich Worte in mein Sprachausgabesystem einzutippen, gab ich das Pfeifen von mir, welches ursprünglich dafür bestimmt war, Zorro während des Trainings zu mir zu rufen. Konny drehte sich sofort zu mir um. Per Handzeichen gab ich ihr zu verstehen, wo ich Anna entdeckt hatte.

In Windeseile war sie zu der entsprechenden Stelle geschwommen, atmete einmal tief ein und tauchte.

Mit meinem Scheinwerfer half ich ihr, das Mädchen zu finden.

Kurz darauf hatte sie es schon gepackt und kehrte damit zurück zur Wasseroberfläche. So schnell ich konnte, kraulte ich zu ihr hinüber.

Von der anderen Seite her näherte sich der rothaarige Junge. „Anna!“, rief er immer wieder verzweifelt. „Anna!“

„Du schwimmst ans Ufer und bereitest Decken und Handtücher vor!“, trug meine Freundin dem Burschen auf. An mich gewandt sagte sie nervös: „Los! Ruf den Rettungsdienst! Und dann hilf mir, sie ans Ufer zu ziehen!“

Der Rothaarige hatte seine Anweisung inzwischen befolgt. Mit einem Berg aus Decken und Badetüchern in den Armen wartete er ungeduldig am Strand, bis wir gemeinsam mit seiner bewusstlosen Freundin dort eintrafen.

Auf einer der Decken legte Korinna die Bewusstlose ab. Sofort ertastete sie deren Puls, um sogleich mit der Mund-zu-Mund-Beatmung zu beginnen.

Währenddessen kniete ich am Ufer und beobachtete die Situation angespannt. Selbst ohne die Einschränkungen meiner Sklavinnenuniform hätte ich nicht mehr tun können, außer mit meiner Helmlampe für ausreichend Licht zu sorgen.

Es dauerte zum Glück nicht lange, bis Anna blinzelnd ihre Augen öffnete. Sie hustete und spuckte dabei eine große Menge Wasser aus.

„Hallo Anna“, sagte Konny sanft zu dem Mädchen, das sie verwirrt anstarrte. „Alles gut.“ Anschließend wickelte sie die junge Frau in mehrere Badetücher ein. „Wann kommt denn endlich der Krankenwagen?“, erkundigte sie sich erschöpft bei mir.

„Der wird bestimmt gleich hier sein“, versicherte ich ihr.

Sowie wir aus der Ferne das Martinshorn näherkommen hörten, schickte mich meine Freundin weg: „Den Rest schaffe ich alleine. Du schwimmst jetzt mal besser zurück zu unserem Platz. In deiner momentanen Lage wärst du bestimmt keine große Hilfe.“ An die um uns versammelte Gruppe Jugendlicher gerichtet verkündete sie: „Meine Freundin hier lassen wir besser aus dem Spiel. Die ist nämlich extrem schüchtern.“

Ohne etwas darauf zu erwidern kraulte ich schnurstracks in Richtung der Stelle, wo ich meine Krücken abgelegt hatte. Auf Höhe der Insel entdeckte ich meine zweite Poolnudel auf der Wasseroberfläche treiben und steckte sie mir rasch unter die Brust, bevor ich meinen Weg fortsetzte.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 18.09.21 um 23:23 geändert
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:18.09.21 11:21 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder einmal eine tolle Fotsetzung!
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andreas Volljährigkeit geprüft
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:20.09.21 12:19 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo DarkO,
das mit der Schreibblockade kann ich verstehen, es hat sich schon sehr viel verändert. Auch kommt einem einiges, was früher "normal" war heute surreal vor. Zum Glück ist inzwischen wieder einiges möglich und das kann bestimmt auch unsere liebe Carmen erleben.

Deine Fortsetzung finde ich sehr schön und mal etwas völlig anderes als in der Vergangenheit. Nun bin ich gespannt, ob sie eine Belohnung für ihre Tat erhält und falls ja welche. Ich hätte da eine Idee, wenn du magst schicke mir eine PM.

VG Andreas
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