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DarkO
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Nürnberg




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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:04.09.20 22:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil:

Abenteuer mit Konny - Teil 1

Den ganzen Freitag über wahrte meine Freundin leider ebenfalls absolute Funkstille. Aber es gab auch einen Lichtblick: Am Nachmittag würde sie endlich wieder zu mir kommen. „Die paar Stunden wirst du auch noch aushalten“, sagte ich zu mir selbst.

Das Warten kam mir bestimmt nur so lange vor, weil sie mich in den vorangegangenen Tagen so häufig durch ihre Nachrichten abgelenkt hatte, wodurch ich mich weniger einsam fühlte. Immerhin hatte sie mir die Arme auf den Rücken gebunden, was mich ständig an sie erinnerte. Irgendwie fehlte sie mir dadurch sogar mehr, als es ansonsten wahrscheinlich der Fall gewesen wäre. Meine Hände vermisste ich allerdings auch, weil ich gerne meine Computertastatur benutzt hätte, um meinen Erlebnisse niederzuschreiben. Und am Klavier war ich auch schon seit einer Woche nicht mehr gesessen.

Bis jetzt waren meine Arme bereits mehr als vierundzwanzig Stunden auf meinem Rücken fixiert. Das war zwar noch deutlich unter meinem bisherigen Rekord, aber dennoch spürte ich, wie das Ziehen in Schultern und Oberarmen immer unangenehmer wurde.

Wenigstens konnte ich meinen Bericht auch über meinen Ballknebel verfassen, wenn auch deutlich mühsamer als mit der Tastatur. Aber Zeit hatte ich eigentlich genügend. Das Schreiben lenkte mich von den Schmerzen in meinen Armen ab.

Keine Ahnung, weshalb ich das tat, aber als ich am Nachmittag wieder einmal in meiner Ladestation stand, betrachtete ich wirklich meine Hände auf dem Foto, welches mich meine Teilzeitherrin davon anfertigen ließ. Daraufhin fragte ich mich selbst, ob ich vielleicht langsam verrückt würde.

Sobald mich mein Alkoven wieder freigelassen hatte, holte ich die Sklavinnenkontrolle, ging zur Haustür und legte das kleine Kästchen davor auf den Boden. Dann kniete mich hin und aktivierte meine Sklavinnenposition. Bisher konnte ich mich stets auf meine beste Freundin verlassen, daher war ich mir sicher, dass sie pünktlich kommen würde.

Kurz nach halb fünf stand sie vor dem Hoftor und klingelte.

Der entsprechende Menüpunkt in meiner Systemsteuerung war bereits ausgewählt. Somit konnte ich sofort den Toröffner sowie den Summer für die Eingangstür betätigen.

Als meine Freundin kurz darauf die Tür langsam öffnete, wäre ich am liebsten aufgesprungen, doch mein Anzug hielt mich leider in der Wartehaltung fest.

Notgedrungen ließ ich meinen Blick demütig gesenkt und sagte: „Guten Abend, Herrin!“

„Hallo Gummisklavin!“ begrüßte Korinna mich gut gelaunt. Sie bückte sich, um die Fernbedienung für meinen Anzug vom Boden aufzuheben „Das ist aber eine schöne Begrüßung! – Wo finde ich bitte meinen Gummianzug?“

„Verehrte Herrin“, antwortete ich brav. „Ihren Catsuit habe ich nach dem Reinigen zum Trocknen ins Gästebad gehängt.“

Eigentlich hatte ich erwartet, dass Konny mich als erstes von meiner Sklavinnenhaltung befreite. Stattdessen beobachtete ich, wie sie an mir vorbei lief. Im Vorbeigehen tätschelte sie mir auf den Kopf und befahl mir, auf sie zu warten und mich nicht von der Stelle zu rühren.

Mir blieb ohnehin keine andere Wahl, bis sie nicht meine Sklavinnenposition ausschaltete. Oder ich in meinen Erker musste.

Während sich die Schritte meiner Ersatzherrin langsam entfernten, fingen die beiden Vibratoren in mir an, sich zu bewegen. „Ich schalte mal dein persönliches Unterhaltungsprogramm ein, damit dir nicht so langweilig wird, bis ich mich umgezogen habe“, hörte ich sie hinter mir rufen.

„Vielen Dank, Herrin“, erwiderte ich und genoss das zärtliche Spiel meiner beiden Gummifreunde.

Ungefähr eine halbe Stunde später stand Korinna wieder vor mir. Ihre Füße steckten erneut in ihren klobigen Plateauschuhen und vom Knöchel aufwärts war sie in schwarzes Latex gehüllt. Dieses Mal hatte sie über den Gummianzug noch einen Catsuit aus rotem Netzstoff angezogen.

„Herrin, Sie sehen wieder sehr verführerisch aus“, lobte ich ihr Outfit.

„Danke! Aber bitte sag ab sofort wieder Konny zu mir“, kam von meiner Freundin zurück. „Jetzt, wo ich wieder diesen geilen Gummianzug trage, solltest du mich für den Rest dieses Wochenendes lieber nicht mehr mit ‚Herrin’ anreden. Wir werden auch als zwei Latexmäuse viel Spaß miteinander haben, das verspreche ich dir. Und ich will noch ein paar Sachen ausprobieren.“ Sie grinste breit. „Außerdem kommt übermorgen deine richtige Herrin mit deinem Herrn zurück. Da sollten wir besser vermeiden, dass du kleine Gummisklavin völlig durcheinander kommst.“ Sie machte eine Pause und grinste mich an. „Aber die Fernbedienung für deinen Anzug behalte ich trotzdem! Es macht einfach zu viel Spaß, mit diesem Teil und mit dir herumzuspielen!

Sie betätigte einen Knopf an dem kleinen Kästchen. „Jetzt steh mal bitte auf, damit wir uns richtig umarmen können.“

So schnell ich mit den rotierenden Zapfen – und den davon hervorgerufenen etwas wackeligen Beinen – konnte, erhob ich mich und fiel meiner Freundin um den Hals. „Schön, dass du wieder da bist!“

Korinna umklammerte mich mit beiden Armen und drückte mich fest an sich. Bevor sie mich wieder losließ, zwickte sie mir noch in den Po. „Na, hast du die Woche gut überstanden?“

„Oh ja. Das war wundervoll!“ Ich nickte bestätigend. „Wobei ich damit nicht meinen Highscore knacken werde, was die auf dem Tornister fixierten Arme betrifft. Das waren ja gerade lediglich vierunddreißig Stunden.“

Konny lachte und fragte neckisch: „Soll ich dir die Arme etwa wieder auf den Rücken fesseln?“

Ich hob abwehrend die Hände. „Nein, nein. Nicht nötig. Meine Schultern schmerzen inzwischen schon genug“, erklärte ich, während ich mit meinen Händen über meine Oberarme strich. „Am liebsten würde ich mich als Nächstes für eine halbe Stunde in die Badewanne legen.“

Meine Freundin legte den Kopf zur Seite. „Tja, Süße, das geht leider nicht, weil ich dich nicht aus deiner schwarzen Verpackung herauspellen kann.“ Sie spreizte die Hände.

Erst wollte ich ihr recht geben, aber dann meinte ich: „Es wäre nicht das erste Mal, dass ich komplett in Latex gehüllt in die Badewanne steige. Es hätte zwar keine reinigende Wirkung, aber die Wärme entspannt auch so.“

„Ist deine Ausrüstung denn wasserdicht?“ wollte Korinna wissen, nachdem sie einmal um mich herum gelaufen war.

„Ja. Ich weiß nicht warum, aber Rainer hatte darauf bestanden, dass Wasser der ganzen Technik in meinem Anzug nichts anhaben kann.“ Ich überlegte kurz, dann ergänzte ich: „Nur mit meinem Atemventil würde es schwierig werden, weil Luft kriegen sollte ich während des Badens schon. Sonst können wir die entspannende Wirkung vergessen.“

„Lass mal sehen“, forderte Konny mich freundlich auf.

Also beugte ich mich vor, sodass sie das Ventil an meinem Rücken in Augenschein n nehmen konnte. „Das sieht wie ein ganz normaler Anschluss für einen Gartenschlauch aus“, stellte sie verwundert fest.

In mir kam Hoffnung auf. „Draußen im Garten ist ein ziemlich langer Schlauch. Da können wir bestimmt ein paar Zentimeter abschneiden und einen Schnorchel für mich basteln. – Sofern der Anschluss wirklich passt“, schlug ich vor.

Innerhalb kürzester Zeit hatten wir meinen Gedanken in die Tat umgesetzt und ein Stück Schlauch an meinem Atemventil befestigt. Daraufhin gingen wir ins Badezimmer, wo ich die Wanne volllaufen ließ.

„Wir könnten zusammen einen Prosecco trinken, während mein Badewasser einläuft“, bot ich an.

„Ja, gern!“, antwortete Korinna. Sie zog mich aus dem Bad.

In dem Augenblick wurden mir die beiden zappelnden Eindringlinge in meinem Schritt plötzlich wieder sehr bewusst. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen und sagte: „Gut, dann muss ich kurz in den Keller und eine Flasche Sprudelwasser hoch holen. Leider konnte ich bis vor kurzem meine Arme und Hände irgendwie nicht bewegen. Zum Glück hatte ich ein Foto, das mich daran erinnerte, dass ich eigentlich schon Hände habe“, erklärte ich und zuckte entschuldigend mit den Schultern.

Konny zuckte ebenfalls mit den Schultern. „Du machst komische Sachen“, lachte sie. Dann bedeutete sie mir mit einem Winken, dass ich nun die Treppe runtergehen und den Prosecco hochbringen sollte.

„Ah, ich verstehe“, meinte ich, während ich die Treppenstufen ins Untergeschoss hinabging, „Du bist vielleicht nicht mehr meine Herrin, aber deshalb bin ich trotzdem noch die Sklavin hier im Haus?!“

„Wieso? Stört dich daran irgendetwas? Hast du etwa was anderes erwartet?“, fragte sie scheinheilig und lachte wieder.

Ich tat so, als müsste ich kurz überlegen. „Hmm. Eigentlich nicht!“ erwiderte ich .Dann musste ich ebenfalls lachen. „Mich nervt höchstens, dass ich wegen der beiden vibrierenden Störenfriede in mir kaum noch geradeaus laufen kann.“

„Oh! Soll ich sie ausschalten?“ fragte mich Korinna, die oben am Treppengeländer stehen geblieben war, mitfühlend.

Diese Frage erstaunte mich. Anderseits hatte sie doch angekündigt, vorerst auf ihre Rolle als Herrin verzichten zu wollen. „Ja, bitte, das wäre mir gerade sehr recht“, gab ich zu. Während ich den letzten Satz über meinen Ballknebel in mein Sprachsystem eingab, musste ich zwischendurch auf selbigen beißen, um einen Orgasmusschrei zu dämpfen.

Ich öffnete den Kühlschrank im Vorratskeller und griff nach der Flasche, die ich hochbringen wollte. In diesem Augenblick wurde mein Kitzler von einem sehr schmerzhaften Elektroimpuls getroffen. Wenn ich die Proseccoflasche bereits in der Hand gehabt hätte, hätte ich sie vor Schreck vermutlich fallen gelassen, weil ich mir instinktiv schützend in den Schritt fasste. So schnell ich konnte bewegte ich meine Zunge über meine virtuelle Tastatur. „Genau genommen gefallen mir die Vibratoren doch sehr!“ sagte ich und hoffte, dass Konny mich hörte.

Ich war mir nicht sicher, ob sie mich gehört hatte, aber die beiden Gummischwengel setzten ihr Werk unverändert fort, wenngleich ich keine weiteren Stromschläge mehr spürte. Trotzdem bebte mein ganzer Körper und entsprechend vorsichtig musste ich mich deshalb bewegen.

Nachdem ich mit der Flasche in der Hand endlich die Küche erreicht hatte, hatte meine Freundin bereits ein Sektglas bereitgestellt. Grinsend nahm sie mir die Pulle aus der Hand und öffnete sie. „Mir scheint, die Gummisklavin muss noch viel lernen, wenn es darum geht, was gut für sie ist“, spottete sie und gab mir einen Klaps auf den Po.

„Wie es scheint, ja“, stimmte ich meiner Freundin zu und kicherte.

Anschließend gingen wir zum Esstisch, wo Korinna mir einen großen Schluck Prosecco in meinen Nahrungstank füllte, bevor sie ihr Glas ebenfalls vollmachte.

„Das mit dem Prosecco Holen hat jetzt doch etwas länger gedauert“, stellte ich fest. „Wir sollten lieber wieder hoch ins Bad gehen. Nicht, dass die Wanne sonst zu voll wird.“

„Stimmt! Du läufst aber gerade auch echt komisch“, spottete Korinna, während sie versuchte, meinen Gang nachzuahmen, indem sie übertrieben X-beinig lief. Dabei zuckte ihre Oberkörper vor und zurück. „Vielleicht sollte ich deine beiden bewegungsfreudigen Begleiter mal für eine Weile ruhigstellen? Wenigstens für die Dauer deines Bades?“

„Das wäre sehr nett“, stimmte ich zu. Erst nachdem ich diesen Satz ausgesprochen hatte, fiel mir ein, was beim letzten Mal, als ich Konnys Angebot angenommen hatte, passiert war. Also erwartete ich, dass sie nun erneut die Elektroschocks einschalten würde. Aber anscheinend hatte sie eingesehen, dass mein Bad nicht sonderlich erholsam wäre, wenn sich bei mir manche Muskeln immer wieder zusammenziehen.

Mit einem Tastendruck auf ihrer Fernbedienung schaltete Korinna meine beiden Vibratoren aus. Dabei sah sie mich an wie ein Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hatte.

„Vielen Dank! Und jetzt schau nicht so. Wir werden dieses Wochenende bestimmt noch jede Menge Spaß zusammen haben!“, meinte ich aufmunternd.

Schlagartig wich die – gespielte – schlechte Laune aus Konnys Gesicht. Vergnügt stieß sie ihr Sektglas gegen die Vorderseite meines Helms. „Zum Wohl! Auf unser Wochenende!“

„Zum Wohl“, erwiderte ich.

Dann nahm meine Freundin die Proseccoflasche vom Tisch und lief mir voran die Treppe nach oben zum Bad.

Als ich kurz nach ihr ebenfalls das Badezimmer betrat, war Korinna gerade dabei, etwas Badezusatz in die Wanne zu geben. Noch bevor ich sie fragen sollte, warum sie das tat, drehte sie sich zu mir um. „Deine Haut wird damit vielleicht nicht unbedingt gepflegt, aber ich habe gelesen, da sind ätherische Öle drin, die beim Entspannen helfen sollen. Es kann ja nicht schaden, wenn du die einatmest, oder?

„Da hast du Recht“, stimmte ich zu und drehte das Wasser ab. Anschließend stieg ich vorsichtig in die Badewanne und machte es mir bequem.

Konny hockte sich neben mir auf den Wannenrand.

Während ich im warmen Wasser lag, den angenehmen Duft inhalierte und darauf wartete, dass meine Schultern nicht mehr so stark schmerzten, unterhielten wir uns über die zurückliegende Woche. Korinna wollte von mir genau wissen, welche Behandlung ich wie empfunden hatte, was mir besonders gut gefallen hatte und was weniger.

Nachdem ich alle ihre Fragen sehr ausführlich beantwortet hatte, hakte Konny nach: „Gab es auch etwas, das dir überhaupt nicht gefallen hat?“ Sie füllte bei uns beiden noch etwas Prosecco nach.

„Da fällt mir spontan eine Sache ein: Als ich irgendwann unbedingt kommen wollte, durfte ich nicht. Und hinterher musste ich kommen, obwohl ich nicht mehr wollte. Und auch nicht mehr konnte.“

Meine Freundin lachte spöttisch. „So einer Gummisklavin kann man es wohl nie recht machen?“

Mit hoch erhobenem Kopf erwiderte ich: „Ich bin eben eine sehr anspruchsvolle Sklavin!“

Daraufhin nickte Konny heftig. „Oh ja!“

Wir mussten beide lachen.

In der Zwischenzeit war mein Badewasser abgekühlt und ich hatte den Eindruck, dass sich meine Schultern nun wesentlich besser anfühlten. Also kletterte ich aus der Badewanne.

Während meine Freundin mir dabei half, mich abzutrocknen, meinte meine Freundin: „Ich habe ja vorhin gesagt, dass ich jetzt erst einmal genug davon habe, die Herrin zu spielen; dennoch möchte ich unbedingt noch die Tests der neuen SMS-Funktion abschließen. Als deine Freundin möchte ich dir doch – soweit möglich – unnötigen Ärger ersparen.“

Mir war klar, dass ich keine andere Wahl hatte, als mitzuspielen. Irgendwie wollte ich diese Tests sogar selbst. Es wäre theoretisch möglich, dass mir bei der Erweiterung meines Systems wirklich ein Fehler unterlaufen ist. Selber ausprobieren konnte ich es schließlich nicht. „Natürlich. Sehr gerne!“ gab ich daher ehrlich zurück. Nachdem Konny vorerst nicht mehr als meine Teilzeitherrin fungierte, würde sie bei ihren Tests bestimmt weniger gemein sein. Das war zumindest meine Hoffnung.

Korinnas Augen funkelten. „Super! Bleib einfach mal ruhig stehen und warte einen Moment.“. Sie tippte relativ lange auf ihrem Handy herum. Ich wunderte mich, was sie da tat. An meinem Anzug konnte ich jedenfalls keine Veränderung feststellen.

Drei Minuten später erklärte sie mir: „Sehr gut. Den ersten Test hast du bestanden. Ich habe gerade eine Mail an eine Internet-Seite geschickt, die den empfangenen Text als SMS an eine im Betreff angegebene Telefonnummer schickt.“ Sie machte eine Pause. „Nachdem deine Hände jetzt nicht auf den Rücken gefesselt sind, scheint dein System wirklich nur bestimmte Absender zu akzeptieren.“

„Gut. Was möchtest du als Nächstes überprüfen?“ wollte ich wissen.

Anstatt mir eine Antwort zu geben, tippte Korinna abermals auf ihrem Mobiltelefon herum.

Heftige Stromschläge trafen mich überall am Körper. Sie dauerten jeweils zwei Sekunden, während die Pause dazwischen nur eine Sekunde betrug. Wegen der davon verursachten Schmerzen sank ich wimmernd zu Boden.

Über mir lachte Konny spitzbübisch. „So schlimm? Dann hoffe ich für dich, dass das Ausschalten jetzt gleich auch funktioniert.“

Ebenso plötzlich, wie die Elektroimpulse gekommen waren, verschwanden sie auch wieder. „Bitte sag mir, dass ein Durchgang reicht, um diese Funktion abzuprüfen“, meinte ich flehend.

Meine Freundin reichte mir lächelnd die Hand, um mir beim Aufstehen zu helfen. „Ja. Ich denke, wir sind schon fertig. Das von dir erwähnte Zufallsprogramm würde mich zwar schon sehr interessieren, aber ich will dich auch nicht zu sehr quälen. Apropos: Gab es in der Woche noch etwas, was ich lieber nicht mehr machen sollte?“

Ich musste kurz nachdenken, bevor ich diese Frage beantwortete: „Ja. Eine Sache fand ich auch sehr schlimm: Es war unheimlich frustrierend, dass ich in der Zeit von Donnerstagmorgen bis Freitagabend nichts mehr von dir gehört habe. Und dass ständig nur meine Hände auf dem Rücken gefesselt waren.“

Auf diese Feststellung hin zuckten Korinnas Mundwinkel. „Komm mit! Das erste Problem haben wir bereits gelöst, weil ich ja jetzt da bin. Und als Nächstes gehen wir kurz in dein Zimmer und lösen auch noch das zweite“. Sie nahm die Sektflasche und ihr Glas mit und rannte los. Ich folgte ihr neugierig.

Zwanzig Minuten später standen wir beide in meinem Zimmer. Zwischen meinen Armen und meinen Beinen befand sich nun je eine Spreizstange. Konnys Hände und Füße wiederum waren durch massive Stahlketten miteinander verbunden.

Die Seilrollen meines Tornisters hatte sie erneut so eingestellt, dass ich immer, wenn einen Arm bewegen wollte, den entgegengesetzten Stiefel anheben musste.

„So ist es doch schon gleich viel besser, findest du nicht?“, fragte meine Freundin ironisch, als wir – begleitet von dem Rasseln und Scheppern unserer Fesseln – zum Esstisch marschierten. „Schließlich kann ich deine Hände derzeit nicht mehr auf dem Rücken fixieren. Problem gelöst! Vielleicht wirst du ja dadurch jetzt weniger anspruchsvoll?“

„Wohl kaum!“, dachte ich mir. Dennoch gefiel es mir, dass Konny mich gefesselt hatte. Dass sie sich selbst ebenfalls kommentarlos Fesseln angelegt hatte, freute mich sogar noch mehr. Daher erwiderte ich prompt: „Oh ja. So ist es wirklich viel besser! Aber weniger anspruchsvoll werde ich so wohl eher nicht, weil ich doch Fesseln und andere Restriktionen so liebe. Und anscheinend trägst du inzwischen nicht nur gerne Latex, sondern magst es jetzt auch noch, gefesselt zu sein?“

Korinna schwieg. Nachdem wir uns wieder hingesetzt hatten und sie uns neuen Wein eingeschenkt hatte, stützte sie ihre Ellbogen auf dem Tisch ab und legte ihr Kinn zwischen die zur Faust geballten Hände. Sie grinste mich verschwörerisch an. „Na ja, ich hab dir doch gesagt, ich will mal das eine oder andere ausprobieren. Und jetzt ist doch die Gelegenheit. Das macht mich nun doch nicht gleich zu einer Gummisklavin.“

„Das nicht. Es ist aber ein vielversprechender Anfang“, gab ich neckisch zurück.

Meine Freundin lachte und schüttelte den Kopf. „Momentan kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich mich irgendwann einmal in eine so krasse Montur wie deine einschließen lasse.“

„Kein Problem, ich hab Zeit“, meinte ich gelassen. Dann wechselte ich schnell das Thema: „Mit diesen Stangen wird es aber schwierig, dir etwas zu essen zu kochen.“ Zur Veranschaulichung wackelte ich mit meinen Händen. „Und Pizza Bestellen fällt wohl auch flach, weil wir gegenwärtig zwei furchterregende Latexmonster sind. Der Pizzabote würde auf jeden Fall auf der Stelle schreiend Reißaus nehmen, sobald eine von uns die Tür aufmacht. Ähnliche Schwierigkeiten dürften wir auch bei dem Besuch eines Fastfood-Tempels bekommen.“

Während sie antwortete, spielte Korinna verträumt mit der Kette zwischen ihren Handgelenken. „Da dürftest du recht haben! Ich glaube trotzdem nicht, dass ich hier verhungern werde. Es gibt doch sicherlich noch mehr Sorten von Pasten und Pulvern, die auf deiner Speisekarte stehen. Oder ist bis auf die Königsberger Klopse etwa schon alles weg?“

„Nein, natürlich nicht. Wir können ja gleich noch einmal zusammen in den Keller gehen. Da kannst du dir wieder etwas aussuchen.“

„Gute Idee!“, pflichtete Konny mir bei. Nach einer kurzen Pause legte sie wieder ihren Kopf auf ihren Händen ab und fügte mit einem süffisanten Lächeln hinzu: „Ich wollte sowieso noch einmal in den Keller.“

„Was immer du dort vorhast dauert doch bestimmt länger als eine Stunde, oder?“ wollte ich wissen. Nachdem meine Freundin angekündigt hatte, dass sie einiges ausprobieren wollte, hatte ich so eine Ahnung, was sie im Keller machen wollte.

„Kann schon sein“, entgegnete sie scheinheilig. Ihr Grinsen wurde breiter. „Warum?“

Ich hob meinen linken Fuß soweit wie möglich an und deutete mit dem rechten Daumen auf meinen Rücken. „Weil ich in weniger als einer Stunde schon wieder zum Aufladen muss. Und ich gehe mal stark davon aus, dass das, was auch immer du im Keller anstellen willst, meine Anwesenheit dort voraussetzt?“

Konny wich meinem Blick aus und fixierte einen Punkt an der Decke. „Möglicherweise.“ Dann sah sie mich wieder an und schob ihr Kinn nach vorne. „Na schön, was schlägst du vor?“

„Bevor wir runter ins Spielzimmer gehen, könnten wir einfach nur schnell etwas Leckeres aus dem Keller holen; das machen wir warm, dann schaue ich dir beim Essen zu. Anschließend stelle ich mich für eine halbe Stunde in meine Nische.“

Meine Freundin schüttelte den Kopf. „Nein, das fände ich doof. Auch wenn ich nicht sehen kann, ob du gerade an deinem Brei saugst oder nicht, fände ich es trotzdem schöner, wenn wir gemeinsam essen. Wir verschieben das mit dem Folterkeller auf morgen. Stattdessen suchen wir uns jetzt den Sklavinnenfraß aus, den es nachher als Abendbrot gibt, dann lädst du deine Batterien und ich deinen Punktestand auf. Und hinterher…“, sie stockte.

„Und hinterher – was?“, hakte ich nach.

„Nun. Ich habe mir überlegt, wie es wohl wäre, wenn wir zusammen spazieren gehen würden. Wir könnten uns nach dem Essen noch bei einer Flasche Wein unterhalten. Später, wenn es dunkel ist, gehen wir raus. Da draußen auf den Feldern und im Wald treibt sich doch um diese Uhrzeit bestimmt keiner mehr rum. Also brauchen wir keine Angst haben, dass uns jemand sieht.“

Dieser Vorschlag gefiel mir auf Anhieb. „Au ja! Geile Idee. Sicherheitshalber sollten wir aber nicht so streng gefesselt sein, falls wir doch irgendwo in Deckung springen müssen, um nicht gesehen zu werden. Außerdem muss ich immer mein schwarzes Regencape anziehen, wenn ich vor die Tür gehe. Vielleicht solltest du auch ein Cape überziehen?“

Konny nickte strahlend. „Ja, super! Ich kann’s kaum erwarten!“

Wir begaben uns in den Keller, wo wir uns ein Gericht aussuchten, welches ich daraufhin für meine Freundin vorbereitete. Die Wahl fiel dieses Mal auf ‚Omas Kartoffelsuppe’.

Damit wir zusammen essen konnten, musste ich in meiner Sklavinnenstation erst mein Abendessen abholen.

Wie schon etliche Male zuvor, stieg meine Freundin auf meinen Heimtrainer, während ich meinen Rucksack in meiner Nische andockte.

Mir fiel auf, dass Korinna sich trotz der Ketten, die zwischen ihren Armen und ihren Beinen hingen, schon relativ normal bewegen konnte. Ich beschloss jedoch, diese Erkenntnis zunächst für mich zu behalten. Stattdessen sah ich ihr nur stumm beim Radfahren zu.

Als ich wieder aufgeladen und mein Nahrungstank mit einer Portion Kartoffelsuppe gefüllt war, liefen wir (beide schwer atmend) in die Küche. Während sie den Tisch deckte und eine Flasche Weißwein öffnete, machte ich Konnys Teller warm. Dann setzten wir uns gemeinsam an den Esstisch und löffelten beziehungsweise sogen unsere Mahlzeit in uns hinein, die wir anschließend mit einem Schluck Wein herunter spülten.

„War lecker“, lobte Korinna unser gemeinsames Mahl. „Fast so gut wie die Kartoffelsuppe von meiner Mama.“

Ich musste lachen. „Hihi! Ein weiterer kleiner Schritt auf deinem Weg, eine Gummisklavin wie ich zu werden!“

Meine Freundin stutzte kurz, dann feixte sie: „Stimmt! Ich schau fast so aus wie du, bin gefesselt wie du und jetzt schmeckt mir auch noch deinen Sklavinnenfraß. Ich frag mich, was da noch so alles kommen mag.“

„Oh. Da gäbe es schon noch einiges!“, entgegnete ich. „Zum Beispiel müsstest du alles tun, was man dir sagt. Und wenn du eine Sache nicht – oder nicht richtig – machst, wirst du bestraft. Natürlich wird vorher genau festgelegt, in welchem Rahmen sich die Aufgaben sowie die Strafen bewegen.“

Korinna hob abwehrend eine Hand. „Immer langsam! So verrückt wie du bin ich doch noch nicht. Nebenbei hat es mir schon sehr gefallen, dich zu piesacken.“

„Ja, das hab ich gemerkt“, bestätigte ich. Nach einer kurzen Pause fügte ich hinzu: „Aber vielleicht möchtest du es irgendwann einfach mal ausprobieren? Bis vor einer Woche wusstest du schließlich auch noch nicht, dass du Spaß daran haben würdest, arme, kleine Latexsklavinnen zu quälen.“

Darauf entgegnete meine Freundin nichts mehr. Sie wechselte lieber das Thema. „Vielleicht sollten wir uns lieber mal so langsam auf unseren kleinen Ausflug vorbereiten? Du meintest, ohne Fesseln sei besser?“

Mit der Hand machte ich eine verneinende Geste. „Nicht ganz. Nur unsere Füße sollten frei sein. Und eventuell sollten unsere Arme nicht so viel Krach machen.“ Zur Demonstration klapperte ich mit der Stange, welche an meinen Handgelenken angebracht war.

„Was schlägst du stattdessen vor?“, fragte Korinna gespannt.

„Ich schlage vor, dass du mich von meinen Spreizstangen befreist. Und wenn du dir von mir die Hände auf dem Rücken fixieren lässt, dann darfst du mit deinem Lieblingsspielzeug auch wieder meine Arme hinten am Tornister festmachen.“

Wie erwartet musste Konny bei diesem Angebot nicht lange überlegen. „Einverstanden!“

In meinem Zimmer befreiten wir uns zunächst gegenseitig von unseren Fesseln. Dann legte ich Korinna von vorne eine Kette um die Hüfte und verband deren Enden anschließend mit den beiden Ringen an ihren Armbändern.

„Interessant“, bemerkte Konny erstaunt, als sie versuchte, ihre Arme zu bewegen und dabei feststellen musste, dass das mit der Kette fast überhaupt nicht mehr möglich war.

„Wie wäre es als Nächstes noch mit etwas Zubehör?“, fragte ich, während ich ihr einen Ballknebel, sowie meinen Aufblasdildo mit ferngesteuerter Vibratorfunktion vor die Nase hielt.

Konny zuckte mit den Schultern. „Warum eigentlich nicht? Wenn, dann gleich richtig. Zeit zum Reden haben wir hinterher bestimmt auch noch genug.“

Also legte ich neue Batterien ein, zog die Reißverschlüsse ihres Netzbodys und ihres Gummianzugs auf und versenkte den Vibrator in ihrer feuchten Spalte, was sie mit einem leisen Stöhnen quittierte. Als ich ihren elektrischen Freund auf mittlere Stufe hoch regelte, wurde das Stöhnen entsprechend lauter.

„Du weißt, was gegen zu lautes Stöhnen hilft?“ fragte ich provozierend. Ich hielt ihr den schwarzen Gummiball mit den daran befestigten Lederriemen vor den Mund. „Sag ‚Aaaah’!“

Doch anstatt meiner Aufforderung zu folgen, drehte sie den Kopf zur Seite. „Warte mal kurz. Wie sollen wir denn die Türen auf und zu kriegen, wenn bei uns beiden die Hände auf den Rücken gefesselt sind?“ Während sie sprach, zuckte sie immer wieder und benötigte zwei Anläufe, ehe ihr der zweite Halbsatz über die Lippen kommen wollte.

Ich machte eine wegwerfende Bewegung. „Das ist kein Problem. Wenn du mal so lange Fesseln getragen hast, wie ich, dann wirst du dich von solchen Kleinigkeiten auch nicht mehr aufhalten lassen. Man braucht halt nur etwas Übung, das ist alles.“

„Wenn das so ist, du kleine Gummisklavin, warum sind dann deine Arme nicht permanent auf deinem Rucksack fixiert?“ Meine Freundin lachte mich aus.

Als sie beim Lachen den Mund weit genug aufgemacht hatte, nutze ich diese Gelegenheit, um ihr schnell den Ballknebel zwischen die Zähne zu schieben. Während ich die Schnalle des Knebelgeschirrs verschloss, erklärte ich ihr: „Hände zu haben ist hin und wieder schon ganz praktisch, wie du siehst. Aber zum Spazierengehen brauchen wir die nun wirklich nicht.“

Korinna versuchte, mit ihrer Zunge den Gummiball aus ihrem Mund zu schieben, was ihr jedoch nicht gelang. Dafür hatte ich die Riemen in ihrem Nacken zu stramm angezogen. Sie schmatzte zweimal. Dann nuschelte sie etwas, das so ähnlich klang wie ‚und wie fesseln wir jetzt deine Arme?’.

„Ganz einfach“, antwortete ich. „Ich drücke dir die Fernsteuerung in die Hand und lege deinen Finger auf die entsprechende Taste. Nur solltest du bitte mit dem Draufdrücken noch so lange warten, bis ich mich einen oder besser zwei Schritte entfernt habe. Sonst kriege ich von Oskar gleich tierisch eine gefeuert.“

Auf diese Erklärung hin blickte meine Freundin mich auffordernd an. „Dag gach dach!“

Es dauerte einen kleinen Augenblick, bis sich verstand, was sie gesagt hatte. „Dann mach das“, wiederholte ich in Gedanken. „Ja, ja. Sofort. Vorher muss ich uns beiden noch jeweils ein Regencape umhängen. Ich glaube, in der Garderobe befindet sich sogar noch das rote von Sibylle, das würde sehr gut zu deinem Netzbody passen. Komm doch mal mit!“

Im Flur vor der Haustür legte ich Korinna und mir die Capes um die Schultern und verschloss sie. Dann hob ich Konnys Umhang hinten hoch, drückte ihr die Sklavinnensteuerung in die Hand und lief anschließend schnell hinter ihr vorbei bis zur Eingangstür.

Nachdem ich mich zu ihr umgewandt hatte, sah Konny mich fragend an. „Getcht?“

Ich nickte. „Ja, jetzt darfst du.“

Kurz darauf hingen meine Arme unbeweglich auf meinem Rücken fest. „Kann’s losgehen?“, fragte ich.

Als Antwort erhielt ich ein leicht genervt klingendes Brummeln.

Noch bevor ich fragen konnte, was los war, fingen nun die beiden Freudenspender zwischen meinen Beinen an zu rumoren.

Trotz des Knebels in ihrem Mund gelang es meiner Freundin, zu lächeln.

Und so verließen wir beide, begleitet von leisem Brummen und gelegentlichem Zucken, schließlich das Haus. Nachdem ich die Eingangstür mit der Ferse zugezogen hatte, liefen wir um das Gebäude herum.

Der Himmel war beinahe wolkenlos. Ich sah einige Sterne funkeln und die Mondsichel stand hoch am Himmel. Das bedeutete jedoch nicht, dass ich am Boden besonders viel erkennen konnte. Unsicher lief ich voran.

Nach wenigen Metern wäre ich beinahe über eine Stufe gestolpert. Wegen meiner gefesselten Hände hätte ich einen Sturz nicht abfangen können. Das war mir zu riskant, also blieb ich stehen.

„Wach ichg loch?“, fragte Korinna erschrocken.

„Vielleicht kannst du im Mondschein genug sehen, aber mit meinem elektronischen Auge sehe ich bei diesen Lichtverhältnissen leider fast nichts“, erklärte ich und schaltete die Lampe an meiner Stirn ein.

Als die kleine Leuchte die Umgebung vor mir erhellte, sagte ich: „Besser.“

Wir durchquerten den Garten, bis wir das Gatter im Zaun erreichten.

Konny blieb neben mir stehen und blickte ein mehrmals zwischen dem Riegel an dem Tor und meinem Gesicht hin und her.

„Kein Problem“, verkündete ich und schob den Verschluss mit der Spitze eines Stiefels zur Seite.

Ich erkannte ihren ungläubigen Blick und zuckte mit den Schultern. „Wenn man oft genug gefesselt ist, dann lernt man einfach, damit umzugehen.“

Anschließend nutzte ich wieder den Stiefelhacken, um das Tor aufzuziehen.

Mit einem vorsichtigen Blick in beide Richtungen stellten wir fest, dass auf dem Weg, der an unserem Grundstück entlang führte, niemand unterwegs war. Niemand außer uns beiden stöhnenden Latexmonstern.

Nachdem wir dem Pfad für einige Minuten gefolgt waren, erreichten wir den Waldrand und ich sog gierig die Waldluft ein.
An einer Kreuzung blieben wir stehen und betrachteten die Wegweiser. Über meinen Webbrowser rief ich eine Karte im Internet auf und legte eine Strecke für unsere kleine Nachwanderung fest. Daraufhin drehte ich mich wortlos nach links um und ging weiter. Meine Freundin machte ein paar große Schritte und lief anschließend neben mir her.

Wir waren bereits seit fast einer Stunde unterwegs, als wir plötzlich an den Baumstämmen entlang des Weges die Scheinwerferkegel eines entgegenkommenden Fahrzeugs erblickten.

Da der Weg vor uns eine Biegung machte, war ich mir sicher, dass uns der Fahrer des Wagens bisher noch nicht gesehen hatte.

Gerade noch rechtzeitig hüpften wir beide links und rechts vom Weg herunter und versteckten uns jeweils hinter einem Baum. Dort schaltete ich meine Stirnlampe aus.

Während das Auto an uns vorüber fuhr, konnte ich daran ein Schild entdecken. Offenbar war da gerade ein Jäger auf dem Weg von seinem Hochsitz nach Hause. Oder zu seinem Stammtisch.

„Gach war knagg“, meinte Korinna keuchend.

„Stimmt, das war wirklich knapp. Aber so viele Jäger wird es hier nicht geben“, versuchte ich meine Freundin zu beruhigen.

Sobald sich unser Herzschlag wieder normalisiert hatte, aktivierte ich meine Stirnlampe erneut und wir setzten unseren eigentümlichen Spaziergang fort. Ich bemerkte, dass Korinna sich dabei immer wieder umdrehte, um nach weiteren Autos Ausschau zu halten. Glücklicherweise gab es aber keine weiteren Zwischenfälle.

Kurz vor halb zwölf waren wir zurück in meinem Zimmer, wo wir uns gegenseitig von unseren recht strengen Fesselungen befreiten. Den Vibrator zog ich ebenso wieder aus Korinnas Scheide heraus.

„Trotz unserer Begegnung mit dem Jäger hat mir unser kleiner Ausflug sehr gefallen“, sagte ich.

„Mir auch! Aber was wäre wohl passiert, wenn dieser Weidmann uns entdeckt hätte?“, gab Konny fragend zurück.

Ich zuckte mit den Schultern. „Würden wir in Amerika leben, hätte er uns vorsichtshalber wohl erst einmal erschossen, nur um sicherzugehen. Hier in Deutschland würde ein Jäger beim Anblick zweier Gummimonster wohl eher seinen Flachmann wegwerfen, sich schwören, in Zukunft weniger zu trinken, schnell weiterfahren und später bei seinem Stammtisch von seiner Begegnung mit uns berichten.“

Korinna lachte unsicher. „Genau! Und seine Stammtischbrüder würden diese Geschichte dann wohl als Jägerlatein abtun.“

Nach kurzem Nachdenken erwiderte ich: „Daraufhin würde unser tapferer Jägersmann bestimmt Jagd auf uns machen und erst wieder Ruhe geben, wenn er unsere beiden Gummiköpfe, jeder an einen Holzbrett befestigt, über seinem Kamin aufgehängt hat. Brrrr...“

„Bestimmt! Bloß gut, dass du gemeint hast, es wäre besser, ohne die Beinfesseln rauszugehen. Sonst hätten wir nicht so schnell von der Straße springen können.“

„Korrekt. Aber so in der Art könnten wir das gerne noch einmal wiederholen“, meinte ich.

Dann hielt meine Freundin mir auffordernd ihre Handgelenke hin. „Ja. Legst du mich jetzt mal bitte so in Ketten, dass ich gleich im Käfig mit dir kuscheln kann?

„Mit Vergnügen“, erwiderte ich. „Aber meinst du, du kannst auch dann mit mir kuscheln, wenn ich im Hogtie daliege?“

Konny sah mich verwundert an. „Hä? Willst du das?“

Ich spreizte meine Hände. „Nun ja. Seitdem du mich so oft auf diese Art gefesselt hast, fehlt mir das jetzt quasi schon ein Bisschen“, gab ich unumwunden zu.

Daraufhin schüttelte Korinna den Kopf. „Du bist verrückt!“ Dann fügte sie mit einem schelmischen Grinsen hinzu: „Aber ja, mach ich gerne. Und vielleicht finde ich auf deiner Sklavinnensteuerung noch einen anderen Knopf, der mir gefällt.“

„So, so, ich bin also verrückt?“ entgegnete ich, während ich ein Kichern unterdrückte und die Arme und die Beine meiner Freundin mit einer Kette verband. „Du solltest erst einmal einen Blick in den Spiegel werfen, bevor du dir so ein Urteil erlaubst. – Aber ja, schau mal! Vielleicht gefällt mir der Knopf, den du dir aussuchst, ja dann auch.“

„Hihi. Wir werden sehen. Vorher will ich mich aber wirklich einmal im Spiegel angucken. Ich weiß ja selber gar nicht, wie ich augenblicklich ausschau‘.“ Sie hatte ihren letzten Satz noch nicht ganz beendet, da ging Konny schon zum Spiegel im Flur und besah sich von allen Seiten.

Ich folgte ihr. „Zum Flachlegen, würde ich sagen“, lautete mein Kommentar.

Meine Freundin drehte sich zu mir um und hob eine Augenbraue. „Oh! Das hört sich gut an.“ Sie fuhr mit der Zunge über ihre Lippen. „Meinst du, dieser Gummiknüppel mit dem Saugnapf, der hält auch vorne in deinem Schritt?“

„Ich wüsste nicht, warum er das nicht tun sollte.“

„Los! Das probieren wir noch schnell!“, forderte sie mich ungeduldig auf.

So vergnügten wir uns gemeinsam auf der Couch in meinem Zimmer, bis es Zeit war, schlafen zu gehen. Dabei bin auch ich wirklich nicht zu kurz gekommen.

Die Vibratoren zwischen unseren Beinen schalteten wir erst ab, als wir nacheinander in meinen Käfig krochen. Zwischendurch ging Korinna noch schnell ins Badezimmer, um sich für die Nacht fertig zu machen.

Konny zog die Gittertür meines Gitterkastens zu. Danach betätigte sie auf meiner Fernbedienung den Knopf für den Hogtie. Lächelnd legte sie das kleine Kästchen außerhalb des Käfigs auf den Boden und wartete, bis Oskars Seilwinden damit fertig waren, meine Bewegungsfreiheit maximal einzugrenzen.

Sie rollte mich behutsam auf eine Seite, verband das Ladekabel mit der Buchse an meinem Tornister, schob sich ein Kissen unter den Kopf und legte ihre Arme um meinen Helm. „Gute Nacht, mein Gummimonster“, sagte sie und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

„Gute Nacht, Latexmonster“, erwiderte ich.

Das Licht in meinem Zimmer ging aus und kurz darauf schliefen wir beide ein.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 06.09.20 um 14:26 geändert
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Kopfkino-Autorenfilmer mit Vorliebe für das Fetisch-Fantasie Genre.

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:06.09.20 12:31 IP: gespeichert Moderator melden


Danke auch für diesen Teil, die Geschichte wird spannend weitererzählt. Die Heldin geht wirklich ganz in ihrer Rolle auf. Nichtsdestotrotz hilft Korinna ihr als echte Freundin mit einem Abnahmetest der neuen Straffunktionen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
"The great object in life is Sensation—to feel that we exist, even though in pain; it is this "craving void" which drives us to gaming, to battle, to travel, to intemperate but keenly felt pursuits of every description whose principal attraction is the agitation inseparable from their accomplishment." - George Gordon Noel Byron
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:11.09.20 13:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil:

Abenteuer mit Konny - Teil 2

(Samstag)

Meine innere Uhr weckte mich am Samstagmorgen um kurz nach halb sieben. Ich lag nach wie vor auf meiner rechten Seite und war natürlich auch immer noch so gefesselt, wie vor dem Einschlafen. Auch Korinna schien sich in der Nacht nicht bewegt zu haben. Ich lag weiterhin zwischen ihren Armen. Während ich geduldig darauf wartete, dass meine Freundin ebenfalls aufwachte genoss ich deren die zärtliche Umarmung.

Einige Minuten später öffnete sie blinzelnd die Augen und lächelte mich an. „Guten Morgen! Hast du auch so schön geschlafen, wie ich?“

Aus Reflex wollte ich nicken und wurde daran erinnert, dass das bei aktiviertem Hogtie nicht möglich war. Stattdessen gab ich „Ja, danke. Ich wünsche dir auch einen wundervollen guten Morgen“ in meine Sprachausgabe ein.

Nachdem Korinna meine Fesselung gelöst hatte, wollte ich sie ebenfalls von ihren Ketten befreien. Sie lehnte jedoch dankend ab. „Lass nur, das passt schon! Ich will doch wissen, wie es sich anfühlt, eine Latexsklavin zu sein. Heute darfst du mich ein bisschen quälen. Aber übertreib es nicht, sonst räche ich mich später!“

„Keine Sorge, das würde nur deine Verwandlung zur Latexsklavin behindern“, antwortete ich spitz.

Konny lachte schallend und drohte mir mit dem Zeigefinger. „Und schlag dir den Gedanken, dass ich dich heute mit ‚Herrin’ anreden werde, gleich wieder aus dem Kopf!“

Ich stimmte zu. „Ja, das wäre wirklich unpassend.“ Dann schlug ich vor, zunächst aus dem Käfig herauszukrabbeln und frühstücken zu gehen.

„Du kannst gerne noch liegen bleiben. Das Frühstück bereite dieses Mal ich vor, ich habe inzwischen gelernt, wo alles ist“, erwiderte Konny.

Leicht überrascht entgegnete ich: „Einverstanden. Aber anstatt noch liegen zu bleiben, stelle ich mich lieber kurz in meine Sklavinnenbucht. Meine Akkus sind zwar voll, aber der Abwassertank leider auch. Und was mein Frühstück angeht, ist wohl sowieso Selbstbedienung angesagt.“

„Stimmt leider. Aber wenigstens deinen Kaffee bekommst du heute von mir“, sagte Korinna und verließ mein Zimmer.

Da sie die Tür offen gelassen hatte, konnte ich, während ich in meinem Alkoven stand, das Klirren der Ketten hören, welches jede ihrer Bewegungen begleitete.

Schon bald strömte Kaffeeduft durch das Atemventil an meinem Rücken. Ich wartete darauf, dass mich die Ladestation wieder freiließ. Dann lief ich in die Küche, um der anderen Latexsklavin beim Arbeiten zuzuschauen.

Diese war gerade dabei, Rührei zu braten. Als sie mich bemerkte, sagte sie: „Setz dich ruhig hin, ich komm’ schon klar.“

Ich dachte mir, dass ich diesen Anblick später noch länger würde auskosten können, hockte mich am Esstisch auf einen Stuhl und trank meinen Eiweißtrank mit Schokogeschmack aus.

Kurze Zeit später kam Konny mit dampfendem Kaffee zu mir und schüttete diesen direkt in meinen Rucksack. „Milch und Zucker sind schon drin. Aber du musst aufpassen, der ist noch sehr heiß“, teilte sie mir mit, während sie wieder in der Küche verschwand.

Also blieb ich nur sitzen und wartete. Ich hatte keine Lust, mir die Zunge zu verbrennen. Pusten, damit der Kaffee kühler würde, geht in meinem Anzug natürlich nicht.

Als sich Korinna schließlich zu mir an den Tisch setzte, hatte sie einen Teller mit Rührei und Toast, sowie eine Tasse Kaffee für sich dabei.

Eine Viertelstunde später war Konny fertig mit Essen und wir hatten beide unseren Kaffee ausgetrunken.

„Die eine Gummisklavin von uns muss jetzt kurz ins Bad“, meinte Korinna. „Kommst du mit und leistest mir Gesellschaft?“

„Ja, gern“, stimmte ich zu.

In der Gästetoilette putzte sich meine Freundin die Zähne. Ich stand in der offenen Tür und sah ihr zu. Plötzlich hielt sie inne und deutete blickte mich an. Mit Zahnbürste im Mund fragte sie mich: „Mucht du eigenklich nie Chähne putchen?“

„Nein, ich putze meine Zähne nie. Das geht ja wegen des Helms auf meinem Kopf nicht. Aber um die Gesundheit meiner Zähne muss ich mir trotzdem keine Sorgen machen“, erklärte ich. „Ein Bekannter von Sibylle und Rainer ist Zahnarzt. Der hat meine Zähne mit einem speziellen Mittel versiegelt. Dieser Schutzfilm geht nicht ab, solange ich – außer auf meinem Knebel – auf nichts Festem herumkaue.“

Korinna blickte mich mit halboffenem Mund an.

Ich fuhr fort: „Somit reicht es aus, wenn ich einmal im Jahr zwecks Kontrolle zum Arzt gehe, wobei er dann auch die Versiegelungsschicht erneuert. Zur Sicherheit soll ich aber meinen Mund alle zwei Wochen mit einer Reinigungsflüssigkeit ausspülen, die er mir mitgegeben hat. Das gehört also mit zu meiner vierzehntägigen Reinigungsprozedur.“

Während ich erzählte, putzte Konny weiter ihre Zähne. Als sie fertig war und sich abtrocknete, meinte sie: „Schon irgendwie praktisch, wenn man sich keine Gedanken um die Mundhygiene zu machen bracht. Andererseits würde ich es wahrscheinlich sehr vermissen, ab und zu in einen Burger zu beißen oder einen knackigen Salat zu essen. Und Eis. Ich glaube, ich würde durchdrehen, wenn ich im Sommer nicht hin und wieder an einem Eis lecken könnte.“ Sie sah mich an. „Wie ist das denn bei dir? Vermisst du diese Dinge eigentlich nicht?“

„Nun, da du davon sprichst, natürlich fehlen mir manche Sachen schon ein Wenig. Nicht nur, was Essen betrifft. Schwimmen gehen fehlt mir zum Beispiel auch sehr; oder stundenlange Radtouren durch die Natur. Aber das ist eben das Leben, was ich mir selbst ausgesucht habe. Ich muss einfach akzeptieren, dass mir manche Dinge heute schlicht nicht mehr möglich sind“, entgegnete ich.

Daraufhin nickte Konny verständnisvoll.

Um die Stimmung wieder etwas anzuheben, sagte ich: „Dafür bin ich jetzt eine Gummisklavin. Das gefällt mir ja auch sehr. Und selbst wenn ich wahrscheinlich manchmal zu anspruchsvoll erscheine, so habe ich die meisten Einschränkungen dennoch gerne in Kauf genommen. Eben gerade diese Einschränkungen bewirken doch erst, dass ich mich wirklich als Sklavin fühle.“

Wieder nickte Korinna. „Verstehe. Und zusätzlich hast du noch deine seltsame Sklavinnenuniform und die ganzen Fesseln an dir.“

„Stimmt. Von Letzteren kann ich wohl nie genug kriegen!“, gab ich ihr Recht. „All diese Dinge machen mir stets bewusst, welchen Rang in der Gesellschaft ich innehabe.“

Konnys Blick verfinsterte sich. „Tja, dann werden dir die folgenden zwei Stunden wohl nicht gefallen. Weil ich möchte, dass du mich jetzt dann fesselst“, verkündete sie.

Mir war das bereits klar, seit sie tags zuvor mehrmals erwähnt hatte, sie wolle etwas ausprobieren. Dennoch überraschte mich nun ihre eindeutige Aussage. Obwohl ich leichte Bedenken hatte, ob ich in der Lage war, die Rolle einer Domina überzeugend zu spielen, blieb mir nichts anderes übrig, als zuzustimmen, wollte ich meiner Freundin nicht den Spaß verderben. Darüber hinaus war ich selbst auch neugierig, wie unser gemeinsames Spiel ablaufen würde. Also entgegnete: ich „Mach ich gerne. Hast du schon genaue Vorstellungen?“

Sie schüttelte den Kopf. „So genau noch nicht. Ich denke aber, dass da mehr geht als das hier“. Bei ihren letzten Worten rasselte sie mit den Ketten an ihren Händen und Füßen.

Ich nickte. „Ja, ich glaube, meine Herrin und mein Herr haben da das eine oder andere Spielzeug im Keller. Sollen wir mal nachschauen gehen?“, schlug ich vor.

„Genau das hatte ich vor“, stimmte Korinna mir zu. „Nimmst du bitte den Schlüssel für meine Ketten mit?“

Im Folterkeller des Hauses zeigte ich meiner Freundin die diversen Fesselutensilien, die dort in den Schränken und Regalen gelagert wurden. Wenn die Verwendung der Fesseln nicht auf den ersten Blick ersichtlich war, erklärte ich deren Funktionsweise.

Schon während meiner Beschreibung erkannte ich, dass Konny von dem roten Monohandschuh sehr begeistert war. Daher ahnte ich bereits, dass sie sich am Schluss dafür entscheiden würde.

„Was nehmen wir denn noch dazu?“, fragte sie mich.

„Deine Hände und Arme werden gleich schon gut verpackt sein, da brauchst du nichts mehr. Was noch geht, wäre eine Spreizstange zwischen den Füßen und ein Knebel im Mund. Bei den Knebeln ist bestimmt auch ein roter dabei, damit er farblich mit deiner übrigen Kleidung zusammen passt.“

„Klingt gut. Fesselst du mich nun bitte?“

„Jederzeit gerne“, erwiderte ich. „Leg bitte deine Arme auf den Rücken.“ Sobald Korinna meiner Aufforderung gefolgt war, zog ich ihr den Monohandschuh über die Arme, bis zu den Schultern. Dort befestigte ich dessen Riemen, sodass er nicht mehr herunter rutschen konnte. Dann begann ich, die Schnürung des Handschuhs von unten nach oben enger zu ziehen.

Weil meine Freundin noch nie einen Monohandschuh getragen hatte, verblieb zwischen den beiden Hälften des Lackstoffs noch ein verhältnismäßig großer Spalt. Aber für den Anfang war ich zufrieden.

„Tut dir irgendetwas weh?“, erkundigte ich mich.

Kopfschüttelnd entgegnete Konny: „Ich möchte das jetzt nicht gleich tagelang aushalten müssen, so wie du, aber im Moment geht es.“

„Bevor wir gleich weiter machen, müssen wir noch eine Sache klären: Ich gehe davon aus, dass du auch wieder geknebelt sein willst. Weil du dann nicht sprechen kannst, benötigen wir eine andere Art der Kommunikation. Einmal stöhnen heißt ‚das gefällt mir’. Zweimal stöhnen heißt ‚das geht noch, aber bitte nicht mehr’. Dreimal stöhnen schließlich heißt ‚das ist zu viel, sofort aufhören’. Okay?“

„Ja, alles klar“, gab Korinna zurück. „Letzteres nennt man glaube ich ‚Safeword’, stimmts?“

„Genau“, bestätigte ich. „Wobei es in deinem Fall wohl eher ein Safegroaning wäre. Mein Favorit für ein Safeword ist übrigens Bodenseeschifffahrtskapitänsmütze.“

Meine Freundin schien die Ironie dahinter bemerkt zu haben. Sie grinste. „Sehr witzig“.

„Gut. Dann machen wir weiter. Schau mal, hier ist wie versprochen ein roter Ballknebel. Der sieht doch schick aus, was meinst du?“

Konnys Augen weiteten sich. „Täusche ich mich, oder ist der deutlich größer als der, den ich gestern getragen habe?“, fragte sie skeptisch.

„Kann schon sein“, bestätigte ich. „Wenn es für dich zu unangenehm wird, sag mir einfach Bescheid!“

Konny verzog kurz den Mund, dann machte sie ihre Zähne weit auseinander, sodass ich ihr die rote Kugel ganz leicht einsetzen konnte. Schnell verband ich die beiden Lederriemen in ihrem Nacken.

„Bevor sie es sich gleich doch noch anders überlegt“, dachte ich mir.

Zu guter Letzt holte ich noch eine einen Meter lange Spreizstange mit einer Öse in der Mitte. Ich befestigte die beiden Enden der Stange mit einem Paar Manschetten oberhalb von Korinnas Schuhen und sagte: „Fertig! Wie findest du es?“

Mühsam stand sie vom Bett auf. Sie ging ein paar Schritte, drehte sie sich zu mir um und brummte einmal.

„Das gefällt dir also?“, erkundigte ich mich.

„Hmmm! Mh-mh“, brummte Konny bestätigend.

„Sehr schön. Dann leg dich mal wieder auf das Bett“, wies ich sie an. „Mit dem Po nach oben, den Kopf zur Wand, Füße zu mir.“

Durch mein bisheriges Leben als Sklavin war es für mich inzwischen etwas ungewohnt, dass jemand machte, was ich sagte. So beobachtete ich fasziniert, wie sich meine Freundin entsprechend meiner Anweisungen auf das Bett legte.

Ich betätigte den entsprechenden Schalter für den Flaschenzug, damit ich dessen Haken an der mittleren Öse von Korinnas Spreizstange einhängen konnte. Daraufhin drückte ich auf den anderen Knopf und wartete, bis Konny langsam von der Matratze gezogen wurde. Schließlich baumelte sie wie ein ‚Y‘ von der Decke.

Ihre Pobacken forderte mich förmlich dazu auf, mit der Hand etliche Male darauf zu hauen. Dabei war ich noch gar nicht damit fertig, meine Freundin zu fixieren.

Als nächstes holte ich ein Seil und befestigte ein Ende an deren Monohandschuh. Das andere wickelte ich um eine Strebe am Bett. Ich zog das Seil straff, bis ich an Korinnas Reaktion merkte, dass es genug war. Dann machte ich einen Knoten. Korinnas Arme standen jetzt beinahe waagerecht von ihrem Körper ab.

Wieder stach mir der glänzende Hintern durch meine Videobrille ins Auge. Nach einigen mehr oder weniger starken Klapsen entschädigte ich ihn mit etlichen Streicheleinheiten. Offenkundig gefiel Konny diese Behandlung. Sie stöhnte laut. Also wiederholte ich diese Prozedur einige Male. Zwischendurch streichelte ich auch öfters ihre Beine und ihre Brüste.

Es freute mich, dass Korinna genoss, was ich mit ihr anstellte. Deshalb war ich nun mutiger und wollte ebenfalls ein paar Dinge ausprobieren.

„Lauf nicht weg, mein kleines Latexmonster! Ich muss nur schnell etwas besorgen“, sagte ich und verließ den Folterkeller.

Als ich wenige Minuten später wieder bei meiner Freundin war, bückte ich mich und hielt ihr den ferngesteuerten Plastikfreund, den ich eben aus meinem Zimmer geholt hatte, vor die Nase. „Die mittlere Einstellung hat dir ja gestern schon recht gut gefallen. Jetzt schauen wir mal, was du zum Maximum sagst.“

Konny quiekte und wand sich in ihrer Fesselung.

Ich öffnete die beiden Zipper, welche ihren Schritt verschlossen, und versenkte den Plastiklümmel in ihrer feuchten Spalte. Dann schaltete ich ihn wie angekündigt auf volle Leistung.

Korinnas gesamter Körper begann zu beben. Sie zog vergeblich an ihren Armen und schrie ihre Lust in ihren Knebel.

Kurz darauf deaktivierte ich den Freudenspender. Dafür nahm ich eine Reitgerte in die Hand, mit der ich dann erneut Konnys Hinterteil, ihre Nippel und ihre Beine bearbeitete. Dabei achtete ich genau darauf, ob sie bei dem Stöhnen, welches sie als Reaktion auf meine Peitschenhiebe von sich gab, einen der vereinbarten Codes gebrauchte.

Offenbar fand meine Freundin Gefallen an dem, was ich tat, also machte ich entsprechend weiter.

Leider wurde es irgendwann Zeit für mich, meinem Alkoven einen weiteren Besuch abzustatten. Daher stimulierte ich Korinna mit dem Vibrator und meinen Fingern so lange, bis sie deutlich hörbar kam.

Anschließend legte ich sie zurück auf das Bett, wo ich sie von allen Fesseln befreite. „Ich muss wieder an die Steckdose“, erklärte ich ihr. „Ich hoffe, es hat dir gefallen?“

Sie setzte sich etwas auf, indem sie ihren Oberkörper mit angewinkelten Armen abstützte. Lächelnd antwortete sie: „Oh ja. Das war wirklich sehr schön. Aber ich bin völlig kaputt. Ich hoffe, es macht dir nichts aus, wenn ich erst einmal hier liegen bleibe und du alleine in dein Zimmer gehst?“

„Na klar. Kein Problem! Wenn du willst, komme ich anschließend wieder runter zu dir und wir machen weiter“, schlug ich vor.

Konny nickte bejahend. „Ein Bisschen Lust hätte ich noch. Aber übertreiben müssen wir es nicht gleich. Vielleicht schauen wir später lieber einen Film.“

Der Vorschlag gefiel mir. „Gut, dann sehen wir uns in einer halben Stunde wieder hier. Ich muss mich jetzt aber wirklich langsam mal beeilen, dass ich in meine Sklavinnenstation komme.“

Erschöpft ließ sich meine Freundin zurück auf das Bett fallen. „Ist gut. Bis gleich!“

Da kam mir in den Sinn, dass ich meine Freundin nicht einfach so liegen lassen konnte, wenn sie doch erfahren wollte, wie es sich anfühlt, eine Latexsklavin zu sein. Ich nahm zwei Paar Handschellen aus dem Regal neben der Tür und warf sie neben Konny auf die Matratze. „Hier, mach deine Arme damit an den Bettpfosten fest!“

Ich beobachtete Korinna dabei, wie sie jeweils das eine Ende einer Handschelle um ihr Handgelenk legte und das andere am Bettgestell zudrückte. Dann lief ich – so schnell ich konnte und meine spezielle Kleidung es zuließ, in mein Zimmer und stellte mich dort in meine Sklavinnennische.

Im Anschluss an die übliche Prozedur ging ich wieder zurück in den Keller. Unterwegs fiel mir der benutzte Gummilümmel mit dem Saugfuß auf und ich nahm ihn mit.

Als ich den Folterkeller betrat, hob Konny den Kopf und blickte mich mürrisch an. Da bist du ja endlich! Ich dachte schon, du hast mich vergessen.“

„Warum? Ich war doch nur dreißig Minuten weg“, gab ich zurück. „Außerdem solltest du in deiner aktuellen Lage besser überlegen, wie du mit mir sprichst, Sklavin hin oder her!“

Korinna verzog zerknirscht den Mund. Irgendetwas an ihrem Gesichtsausdruck sagte mir, dass sie nun darauf wartete, bestraft zu werden.

Diesen Gefallen wollte ich ihr mit Freude erfüllen. Zunächst stellte ich sicher, dass meine Freundin die Fesseln an ihren Händen richtig geschlossen hatte. Dann befestigte ich den Dildo mit dem Saugnapf vor meinem Schamhügel. Ich kletterte auf das Bett. Meine Knie platzierte ich links und rechts neben Konnys Oberkörper. „Mund auf!“, wies ich sie an.

Sehr langsam bewegte sie ihre Lippen auseinander. Offensichtlich gefiel ihr nicht so sehr, was ich gleich mit ihr vorhatte. Um sie etwas anzuspornen drückte ich die Spitzen meiner Stiefel in ihre Oberschenkel.

Vor Schmerz riss Korinna ihren Mund weit auf, woraufhin ich den Gummipenis in ihrem Rachen versenkte. Korinna bemühte sich, den Würgereiz zu unterdrücken. Mit einem deutlichen „Hmm-hmm!“ gab sie mir zu verstehen, dass ich jetzt aufpassen musste. Ich zog das Kunstglied ein Stück aus ihrem Mund.

Als ihr Atem ruhiger wurde, machte ich weiter. „Los, leck ihn sauber!“, befahl ich, während ich begann, mein Becken langsam nach vorne und zurück zu bewegen.

Meine Freundin fing an, genüsslich zu stöhnen. Sie nutzte abwechselnd ihre Zunge und ihre Lippen, um ihr neues Lieblingsspielzeug zu säubern.

Als ich sie wenig später erneut zweimal kurz hintereinander laut grunzen hörte, legte ich eine kleine Pause ein. „Kannst du noch?“, erkundigte ich mich.

Konny nickte und öffnete einladend ihren Mund.

Nach weiteren drei Minuten hatte ich den Eindruck, dass Korinna vorerst doch genug hatte. Daher hörte ich auf und befreite ihren linken Arm. Mit den Worten „hier, den Rest schaffst du bestimmt alleine“ warf ich den Schlüssel für die Handschellen zwischen ihre Beine. „In der Zwischenzeit könnte ich schon mal ins Wohnzimmer gehen und einen Film vorbereiten“, schlug ich vor. „Wie wäre es mit dem nächsten Teil von Underworld?“

Korinna lächelte mich an. „klingt gut. Und vielen Dank für die Behandlung gerade! Geh ruhig, ich komm auch gleich.“

„Möchtest du etwas zu trinken?“, erkundigte ich mich im Gehen.

„Ja gerne. Ich glaube, ein großes Glas Wasser täte mir jetzt gut.“

Kurz nachdem ich alles vorbereitet hatte, hörte ich Korinnas High Heels klackernd die Treppe hoch kommen. Weil zudem ein typisches Rasseln und Klappern zu hören war, vermutete ich, dass sie sich erneut selbst in Ketten gelegt hatte.

Mit einem vielsagenden Grinsen erschien sie vor mir. Wie erwartet hatte sie ihre Hände und Füße mit jeweils einer Kette miteinander verbunden.

„Schick siehst du wieder aus“, lobte ich sie.

Wir legten gemeinsam im Wohnzimmer auf der Couch und sahen uns den Film an. Dabei hatte ich den Eindruck, als würde Korinna mit der Kette zwischen ihren Handgelenken spielen, weil ich im Hintergrund hin und wieder ein Rasseln hörte, welches ganz sicher nicht zu ‚Underworld“ gehörte.

Nach dem Film war es für uns an der Zeit, sich über das Mittagessen Gedanken zu machen. Also fragte ich Konny, was sie haben wollte.

„Hmmm…“, überlegte sie laut. „Ich habe doch letzte Woche damit angefangen, deinen Bericht im Internet zu lesen. Stand darin nicht, dass du dich hin und wieder auch mit geschmacksneutralem Sklavinnenbrei begnügen musst?“

„Ja, das stimmt schon, Konny“, bestätigte ich. „Aber nur, wenn man mich zusätzlich bestrafen will.“

Meine Freundin lächelte mich an. „Also gut! Heute bin ich dran, bestraft zu werden. Also bestrafe mich! Ich will wissen, wie das Zeug… ähm… schmeckt.“

Da es bisher üblich war, dass Korinna und ich das gleiche aßen, rümpfte ich die Nase. Wegen der Maske vor meinem Gesicht war das zum Glück nicht zu sehen. Ich entgegnete: „Wie du möchtest. Aber ich muss dich warnen. Eigentlich ist die Bezeichnung ‚Geschmacksneutral’ noch geschönt. Genau genommen schmeckt das Zeug wirklich ekelig. Das einzige, was hilft, ist, die Pampe herunter zu würgen, bevor die Zunge merkt, was da gerade um sie herum abläuft.“

Konny kicherte. „Das klingt doch interessant!“

Bei diesem Enthusiasmus gab ich resigniert auf. „Also gut. Und nachdem du bis jetzt fast immer dasselbe gegessen hast wie ich, gehe ich kurz in meinen Sklavinnenstation, um mir meine Portion davon abzuholen.“

„Sehr gut. Dann decke ich solange den Tisch.“ Offenbar konnte es meine Freundin kaum erwarten, ihren Sklavinnenfraß zu bekommen.

Ich machte eine verneinende Geste. „Tischdecken musst du nicht. Es ist üblich, diese besondere Art der Nahrung gefesselt auf dem Boden liegend zu sich zu nehmen“, erklärte ich. „Was du aber machen könntest, wäre folgendes: Du gehst in den Keller und bringst für dich ein passendes Halsband, zwei Spreizstangen, sowie einen großen Karabinerhaken nach oben. Bei den Stangen achtest du bitte darauf, dass zumindest eine davon eine Öse in der Mitte hat. Und vergiss nicht, die Schlüssel für deine Ketten mitzubringen.

„Alles klar! Und mein Brei? Soll ich den nicht auch gleich holen?“

„Nicht nötig. Da fülle ich dir etwas aus meinem Alkoven ab. Das Zeug da drin hat bereits genau die richtige schlabberige Konsistenz“, entgegnete ich. In Gedanken fügte ich hinzu: „Und gleichzeitig wird die Pampe in meiner Station somit endlich einmal weniger.“

Während sich meine Freundin in den Keller begab, um alles zu holen, was wir für ein ordentliches Sklavinnenmahl brauchten, besorgte ich eine Gummischüssel aus der Küche. Damit ging ich in mein Zimmer, wo ich an meiner Ladestation andockte. Aus dem Nahrungsmenü in meinem Helmdisplay wählte ich ‚ohne Geschmack’ aus. „Eigentlich müsste in meinem Helm jetzt ein Warnhinweis mit ‚sind Sie wirklich sicher?’ erscheinen“, ging mir dabei durch den Kopf. Stattdessen beförderte die kleine Pumpe in der Wand die gewünschte Speise ohne weitere Nachfrage in den Nahrungsbehälter auf meinem Rücken.

„Herzlose Maschine!“, schimpfte ich. Dabei war ich mir der Tatsache durchaus bewusst, dass sie stets nur ihre Befehle – in diesem Fall sogar meinen Befehl – ausführte.

Anschließend befestigte ich einen Schlauch an dem entsprechenden Ventil am Alkoven, drückte eine Taste und füllte Konnys Schüssel ebenfalls.

Auf dem Weg zum Esszimmer begegnete ich meiner Freundin. Sie roch an der Schale in meiner Hand. „Hmmm. Das riecht schon sehr verführerisch“, scherzte sie.

„Ich habe zwar noch nie daran gerochen, nehme aber an, dass es ungefähr so eklig riecht wie es schmeckt. Immerhin sieht es aus wie flüssige Sahne.“

Meine Freundin machte eine wegwerfende Geste. Die Metallkette zwischen ihren Handgelenken klirrte dabei. „Wir werden sehen. So schlimm wie Mensaessen wird es schon nicht sein.“ Sie streckte ihre Arme aus. „Hilfst du mir bitte mit den Fesseln?“

„Ja, mach ich“, stimmte ich zu. Ich stellte ihren Brei in der Küche auf den Boden. Dann nahm ich Korinna die Ketten ab und verband stattdessen ihre Arme sowie ihre Beine mit jeweils einer der Spreizstangen, welche sie mitgebracht hatte.

Die Stange mit der zusätzlichen Öse in der Mitte kam dabei zwischen ihre beiden Handgelenke. Dann befestigte ich die mittlere Öse an Konnys Halsband. Dieses hatte sie sich in der Zwischenzeit bereits selber umgelegt.

Nachdem meine Freundin ihre gefesselten Hände betrachtet hatte, fragte sie mich: „Und so soll ich jetzt essen?“

„Ja klar!“, bestätigte ich. „Du gehst einfach vor der Schüssel in die Hocke und isst wie ein Hund.

Ungläubig starrte Konny mich an.

„Früher, vor meiner vollständigen Verwandlung zur Gummisklavin, durfte ich genügend Erfahrung darin sammeln, mich auf diese Weise zu ernähren. Das geht schon. Glaub mir“, ermutigte ich sie. Anschließend erklärte ich ihr das weitere Vorgehen: „Zuerst positioniere ich den Schlüssel für deine Fesseln schnell irgendwo, wo du momentan nicht rankommst, dann lege ich mich dir gegenüber auf den Boden. “Als nächstes darfst du für mich den Hogtie aktivieren. Wenn das alles erledigt ist, können wir uns beide endlich so ernähren, wie es sich für zwei ungezogene Gummisklavinnen gehört. Du musst aber brav alles auflecken!“

Kurz darauf lag ich mit auf dem Rücken fixierten Gliedmaßen auf dem Küchenboden und versuchte, den widerlichen Brei aus meinem Nahrungstank so schnell wie möglich in meinen Magen zu befördern.

Korinna kniete vor mir. Sie stützte ihren Oberkörper mit den gefesselten Händen ab. Ihr Gesicht steckte in der Gummischüssel auf dem Boden. Begleitet von lautem Schlürfen ‚genoss’ sie ihre Flüssignahrung.

Als wir beide aufgegessen hatten – Konny war kurz nach mir fertig – fragte ich: „Na, hat’s geschmeckt?“

„Und wie“, gab Korinna mit vor Ironie triefender Stimme zurück. „ Das hätte ich nicht gedacht. – Es gibt tatsächlich etwas, das Mensaessen sogar noch toppen kann.“ Angewidert schüttelte sie den Kopf. „Dem Zeug in der Mensa kann man wenigstens mit zusätzlich Pfeffer und Salz eine gewisse Richtung vorgeben. Aber das würde bei diesem Fraß hier alles nur noch schlimmer machen.“ Nach einer Pause fügte sie hinzu: „Du hast wirklich nicht zu viel versprochen! Man versucht ständig, seine Zunge irgendwie zur Seite zu schieben, damit sie nicht aus Versehen mit diesem widerlichen Zeug in Berührung kommt.“

„Tja, das brauche ich gar nicht erst zu versuchen“, erwiderte ich. „Ich kann meine Zunge ohnehin nur minimal bewegen.“

Korinna hatte sich inzwischen auf die Stange zwischen ihren Beinen gesetzt. Sie blickte mich mitleidig an. „Stimmt ja. Du Ärmste. Aber für mich wurde es auch richtig ekelig, als ich die Schüssel auslecken musste. Echt gemein, wenn man seine Hände nicht benutzen kann.“ Um die Bedeutung ihrer Worte zu erhöhen, wackelte sie mit ihren gefesselten Händen.

„Das ist ein gutes Stichwort“, meinte ich daraufhin. „Möchtest du aufstehen, damit du mich wieder aus dem Hogtie befreien kannst?“

„Ja, ich werd’s zumindest versuchen.“

Daraufhin beobachtete Ich meine Freundin dabei, wie sie mehrere Anläufe benötigte, um sich mit den Spreizstangen zwischen ihren Gliedmaßen wieder vom Boden zu erheben. Dabei bemühte ich mich, nicht laut zu lachen, wollte ich doch, dass sie mich befreite, damit ich ebenfalls aufstehen konnte.

Das tat sie anschließend auch. „Ich hab immer noch diesen abscheulichen Geschmack im Mund. Am liebsten würde ich mir jetzt noch einmal die Zähne putzen. Weil du das aber nicht kannst, lass ich das ebenfalls bleiben.“ Dann wackelte sie erneut mit den gefesseltenHänden. „Mist! Das würde ja auch gar nicht funktionieren.“

Während ich gerade dabei war, die Schlüssel für Konnys Fesseln von dem Schrank zu fischen, wo ich sie zuvor abgelegt hatte, meinte ich: „Deshalb finde ich diese Nährstofflösung auch so fies. Ich habe den Geschmack nach dem Essen auch immer noch Ewigkeiten im Mund.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Extreme Erniedrigungen, strenge Fesseln, schmerzhafte Schläge, egal ob physisch oder elektrisch; das alles nervt natürlich schon. Aber diese Dinge machen mich andererseits auch irgendwie geil. Von diesem Fraß jedoch könnte ich zwei Liter in mich hinein pressen und wäre hinterher trotzdem kein Bisschen erregt. Das Dumme ist: das wissen meine Herrin und mein Herr natürlich auch. Deshalb verwenden sie das Zeug – zusätzlich zu den bereits genannten Disziplinierungsmaßnahmen – immer dann, wenn sie mich besonders hart bestrafen wollen. Ich könnte jedes Mal kotzen!“

Konny prustete: „Ich stelle mir gerade vor, wie du das Innere deines Helms vollkotzt. Buäääh!“

Das fand ich ganz und gar nicht lustig. Ursprünglich wollte ich in diesem Augenblick das erste Schloss von ihrer Fesselung lösen. Nun hielt ich inne. „Du, wollen wir noch einmal kurz in den Keller gehen? Ich kriege nämlich gerade richtig Lust darauf, dich zu verhauen.“

„Das hättest du wohl gern, was?“, entgegnete meine Freundin schnippisch.

„Irgendwie schon, ja“, gab ich zu. „Und das, obwohl ich doch eigentlich die geborene Sub bin.“

„Na dann komm! Mach das“, forderte mich Korinna grinsend auf. „Jetzt bin ich mal Sub!“

„Die Dom ist ja auch nur die Sklavin der Sub“, dachte ich mir.

Korinna stakste mir voran die Treppe hinunter und in das Spielzimmer hinein. Dort löste ich den Karabiner zwischen ihrem Halsband und der Spreizstange, welche ihre Arme festhielt. Anschließend befestigte ich diese Stange an dem Flaschenzug.

Breitbeinig und nur noch auf den Spitzen ihrer Plateauschuhe balancierend stand meine Freundin wenige Augenblicke später in der Mitte des Folterkellers, die Hände hoch über ihrem Kopf.

Mir fiel ein, dass ich den Umzugskarton mit meinen alten Gummispielsachen in den Keller gebracht hatte. Also lief ich in den Nachbarraum und holte meine Strafmaske aus dem Karton. An dieser waren die Abdeckung für die Augen, sowie der aufblasbare Knebel bereits befestigt.

Ich hielt Konny die Maske vors Gesicht. „Schau mal, wen ich gerade getroffen habe! – Darf ich vorstellen? Korinna, das ist meine Strafmaske.“

„Sehr erfreut“, antwortete sie ironisch. „Warum hängen denn da vorne so viele Schläuche raus?“

„Da ist ein Knebel eingebaut, den man aufpumpen kann“, erläuterte ich. „Dafür dient der dünnere der beiden unteren Schläuche. Der dickere ist dazu da, dass du mit der Maske etwas trinken kannst. Die beiden oberen kommen in deine Nase.“

Perplex riss Korinna die Augen auf. „Das mit dem Knebel sehe ich ja ein. Aber musst du mir wirklich diese Dinger in die Nase schieben?“

Ich versuchte, sie zu beruhigen: „Keine Sorge. Mir ist klar, dass es sich im ersten Moment seltsam anfühlt, wenn sich diese Röhren immer weiter in die Nasenlöcher hinein bewegen. Aber sobald sie erst einmal komplett drin sind, werden sie dir mit Sicherheit gefallen. Falls nicht, können wir die einfach rausziehen und weg lassen.“

Konny entspannte sich etwas. „Einverstanden. Aber die Nasenschläuche machen wir als letztes rein. Irgendwie kommt mir diese Maske viel unangenehmer vor, als das Monstrum, das da momentan auf deinem Schädel sitzt.“

„Da hast du vielleicht Recht. Aber du sollst die Strafhaube ja auch nicht so lange tragen, wie ich meinen Helm“, erwiderte ich zynisch.

Bereitwillig ließ meine Freundin mich das Halsband abnehmen und die dicke Gummimaske über den Kopf stülpen. Damit ich den Reißverschluss an der Rückseite schließen konnte, musste sie erst die integrierte Knebelbirne vollständig in den Mund nehmen.

„Du erinnerst dich noch an deinen ‚Stöhn-Code’?“, fragte ich, während ich das Halsband wieder um ihren Hals legte.

Als Antwort quiekte sie einmal in den Ball zwischen ihren Zähnen.

Das interpretierte ich als ‚ja’. Daraufhin drückte ich zweimal kräftig auf die kleine Pumpe am Ende des dünnen Schlauches, um den Knebel noch etwas größer zu machen.

Auch dies ließ kommentarlos über sich ergehen. Daher fing ich nun damit an, ihr die Nasenschläuche Stück für Stück einzuführen. Natürlich ging ich dabei äußerst behutsam vor.

Konny ächzte mehrmals, benutzte jedoch nicht das vereinbarte ‚Safeword’.

Schließlich hatte ich beide Gummiröhren bis zu ihrer Markierung in Konnys Nase versenkt. „So, das war’s schon“, verkündete ich. „Ist das auszuhalten?“

Meine Freundin grunzte bejahend.

Zufrieden nahm ich die Reitgerte in die Hand, um ihren Hintern damit zu bearbeiten. Ich fing relativ sanft an, schlug dann aber immer fester zu. Solange, bis Korinna mir durch zweimaliges Aufstöhnen signalisierte, dass ich nicht noch stärker zuschlagen sollte.

Bevor ich mit der Gerte weiter machte, streichelte ich erst ihre Pobacken. Sie waren heiß, das konnte ich sogar durch die zwei Schichten Latex fühlen, die zwischen ihnen und meinen Fingern lagen.

Die darauffolgenden Hiebe, welche ich sodann auf Konnys Hinterteil und ihre Oberschenkel verteilte, fielen mal stärker und mal schwächer aus. Ich achtete sehr genau darauf, das von ihr signalisierte Maximum nicht zu übersteigen.

Während ich sie danach wieder streichelte, bemerkte ich, dass der fernsteuerbare Vibrator, den ich ihr am Vormittag eingeführt hatte, nach wie vor zwischen ihren Beinen steckte. Also suchte ich dessen Fernbedienung und schaltete ihn ein.

Korinna quittierte dies mit einem schrillen Quieken.

Als nächstes übersäte ich den Gesamten Bereich zwischen Ihren Knien und ihrem Bauchnabel mit Peitschenhieben.

Meine Freundin zerrte an ihren Fesseln, wand sich hin und her. Sie quiekte und stöhnte immer lauter, bis sie mit einem langen Grunzen anzeigte, dass sie einen gewaltigen Höhepunkt hatte.

Ich deaktivierte ihren Lustspender und ließ die Kette, welche ihre Hände nach oben zog, ein kleines Stück ab, sodass sie vernünftig stehen konnte. Dann nahm ich ihr die Augenklappe sowie den Knebel ab und liebkoste sie von Kopf bis Fuß.

„Das… war… geil“, keuchte sie.

„Freut mich, dass ich dienen konnte“, gab ich zurück. „Soll ich dich wieder losmachen?“

„Ja, bitte, Die Spreizstange machst du bitte auch ab. Lieber trage ich die Ketten. Weil du musst ja gleich wieder tanken gehen. Das heißt, ich kann wieder eine Runde radfahren.“

„Sehr gerne, Leider liegen die Ketten und die Schlüssel oben. Meinst du, du kannst noch mit den Spreizstangen die Treppe hochgehen?“

Konny nickte. „Runter habe ich es schließlich auch geschafft. Aber auf den Karabinerhaken an meinem Hals verzichten wir, okay? Ich bin, glaube ich, momentan noch etwas wackelig auf den Beinen.“

„Einverstanden“, erwiderte ich.

Wir gingen zurück nach oben. Das Zubehör für die Strafmaske nahm ich mit.

Nachdem wir im Erdgeschoss angelangt waren, befreite ich meine Freundin von ihren Spreizstangen. An deren Stelle kamen nun wieder die Ketten. Fasziniert beobachtete ich dabei, dass Korinna richtig scharf auf diese Fesselung war. Sie riss mir die Ketten förmlich aus der Hand. Abermals war ich bemüht, jeglichen Kommentar für mich zu behalten.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:11.09.20 13:54 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder einmal eine tolle Fortsetzung! Weiter so!
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:14.09.20 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil:

Abenteuer mit Konny - Teil 3

Wenige Minuten später waren Konnys Hände und Füße erneut zusammengekettet. Auf die Frage hin, ob ich sie von den Schläuchen in ihrer Nase befreien sollte, schüttelte sie den Kopf. „Nein. Noch geht es. Ich will gleich mal ausprobieren, ob ich damit auf dem Fahrrad genügend Luft bekomme.“

Über diese Antwort war ich viel zu erstaunt, als dass ich noch etwas hätte erwidern können. Irgendwann würde sie schon selber merken, dass sie sich langsam aber sicher in eine Gummisklavin verwandelte. „Genießen und schweigen“, dachte ich mir.

Um kurz vor halb drei stellte ich mich in meinen Alkoven. Wie üblich setzte sich Korinna derweil auf mein Fahrrad. Offensichtlich bereitete es ihr großen Spaß, sich mit zusammengeketteten Händen und Füßen zu bewegen, denn sie gab ordentlich Gas. Das Scheppern der Kette zwischen ihren Beinen war nahezu ohrenbetäubend. Aus eigener Erfahrung wusste ich, dass die Nasenschläuche die Atmung kaum beeinträchtigten.

Ich hingegen musste mich anstrengen, um währenddessen noch ausreichend frischen Sauerstoff einzuatmen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit, mit welcher Korinna in die Pedale trat, war mein Atemventil nämlich beinahe komplett geschlossen.

Zum Glück verzichtete meine Freundin auf einen Endspurt, als mich meine Ladestation mit einem Klacken freigab. Sie stieg von meinem Heimtrainer ab und stellte sich vor mich. „Cami? Nimmst du mir jetzt bitte diese Maske wieder ab? Die Schläuche sind auf Dauer doch ziemlich nervig.“ Während sie sprach, machte sie mehrere Pausen, um tief Luft zu holen.

Da ich verhindern wollte, dass Korinna die Lust an ihrem Dasein als Latexsklavin verlor, erfüllte ich ihr diesen Wunsch umgehend.

„Danke.“ Korinnas Lächeln verwandelte sich in ein diebisches Grinsen. „Du, ich habe eine Idee, was wir heute Nacht machen können!“

Natürlich war ich neugierig. „Was denn?“, fragte ich.

Konny legte ihre Hände auf meine Schultern. „Nachdem dein Oskar wasserdicht ist, fahren wir so gegen elf zum Eichensee und gehen schwimmen. Ohne Fesseln, aber beide komplett in Latex!“, schlug sie fröhlich vor.

Im ersten Moment war ich sprachlos. Einerseits begeisterte mich der Gedanke sehr, eingepackt in meine Sklavinnenmontur in einem See zu baden. Andererseits hatte ich Angst davor, dabei von fremden Leuten erwischt zu werden. „Okay, außen rum stehen dort ein Haufen Bäume – unter anderem auch Eichen – hinter denen ich mich notfalls verstecken könnte. aber direkt am Ufer und im Wasser haben wir diese Möglichkeit nicht“, gab ich zu bedenken. „Die Tanks in meinem Tornister werden mich daran hindern, abzutauchen. Es sei denn, wir fluten vorher beide Behälter. Aber dann kann ich wahrscheinlich gar nicht mehr schwimmen, sondern sinke wie ein Stein bis auf den Grund.“

„Na komm“, entgegnete sie aufmunternd. „So viele Verrückte werden garantiert nicht nachts an den Eichensee fahren. Beim üblichen Partyvolk ist doch sowieso eher der Auenwaldsee angesagt. Dort gibt es nämlich ein paar Grillplätze. Du wirst sehen, beim Eichensee ist nachts bestimmt nichts los. Und außerdem: Du bist doch auch froh, wenn du mal hier raus kommst. Zumindest hatte ich bei unserem Spaziergang gestern diesen Eindruck.“

Da konnte ich nicht widersprechen. Ich nickte zaghaft.

„Und ein Bisschen Nervenkitzel schadet auch nicht“, fügte Korinna noch keck hinzu.

Mir lief ein angenehmes Schauern über den Rücken. Mein Nicken wurde stärker. „Ist gut. Du hast mich überzeugt!“ Jetzt konnte ich es kaum erwarten, dass es Nacht wurde. „Um uns abzulenken, könnten wir noch einen Film anschauen“, schlug ich vor. „Es gibt noch ein paar Underworld-Teile, die wir noch nicht gesehen haben. Was meinst du?“

„Ja, das könnten wir tun.“ Konny dachte kurz nach. „Ich hätte allerdings mehr Lust auf einen kleinen Spaziergang im Garten. Dabei könntest du mir auch mal zeigen, was man mit diesem Holzpfosten, der aussieht wie ein Marterpfahl, alles anstellen kann. Der steht bestimmt nicht nur zur Zierde da.“

Korinnas Vorschlag gefiel mir. „Du hast Recht. Das ist in der Tat ein Marterpfahl. Mein Herr sagt auch manchmal ‚Strafbalken’ oder ‚Spielplatz’ dazu. Wir können gerne rausgehen, dann führe ich dir vor, was dort üblicherweise gemacht wird. Bevor wir aber später zum See aufbrechen, sollte ich erst noch ein weiteres Mal in meine Ladestation. Außerdem müsstest du bitte mein System so einstellen, dass es nicht um Mitternacht in den Schlafmodus geht.“

„Na klar! Das machen wir am besten sofort. Erklär mir einfach, wie das geht.“

Daraufhin beschrieb ich Schritt für Schritt, was sie auf der Sklavinnenkontrolle eingeben musste.

„Wollen wir noch schnell etwas essen, bevor wir in den Garten gehen?“, fragte ich, als wir mit den Einstellungen fertig waren.

Meine Freundin war sofort einverstanden. „Ich könnte jetzt auch einen Happen vertragen. Eigentlich hätte ich ja wieder Lust auf eine Pizza, aber in den Klamotten mach‘ ich bestimmt keinem Pizzaboten die Tür auf. Und du wohl auch nicht. Außerdem fände ich das unfair, vor deinen Augen genüsslich eine Pizza zu verdrücken, während du wie üblich deinen Brei schlürfst. Deshalb werde ich ebenfalls wieder Sklavennahrung essen. Solange es nicht noch einmal ‚geschmacksneutral’ gibt, wird das schon nicht so schlimm sein. Suchst du uns etwas aus?“

Dieser Aufforderung kam ich gerne nach. Ich ging im Kopf alle Geschmacksrichtungen durch, welche zur Auswahl standen. Meine Wahl fiel auf ‚Hühnchen Madras‘. „Heute Abend gibt es Indisch“, verkündete ich.

Korinna blickte mich erstaunt an. „Da bin ich aber gespannt!“

„Leider kann ich dir nicht hundertprozentig versprechen, dass es vom Geschmack her an das indische Restaurant in der Ludwigs-Passage rankommt. Weil ich dort jedoch in diesem Aufzug schlecht hingehen kann, finde ich diese Alternative ganz akzeptabel. Wenn du kurz hier wartest, hole ich uns beiden je eine Portion.“

„Mach das! Ich deck‘ solange den Tisch“, meinte Konny und machte sich auf den Weg in die Küche.

Entsprechend eilte ich in den Keller und nahm einen Beutel mit dem Nahrungsbrei aus dem Regal. Im Kühlschrank daneben entdeckte ich zwei Becher Mango-Lassi. Die kamen ebenfalls mit.

Als ich zurück im Erdgeschoss war, hatte Korinna für sich bereits einen Teller, einen Löffel und ein Glas auf den Esstisch gestellt. „Leider war ich mir nicht sicher, was wir dazu trinken wollen“, erklärte sie mir schulterzuckend.

Ich hielt die Becher mit dem Trinkjoghurt hoch. „Schau, ich habe genau das Richtige gefunden. Nachdem ich unser Getränk auf dem Tisch abgestellt hatte, fügte ich hinzu: „Nur kann ich meinen erst nach dem Essen trinken. Schließlich will ich nicht die Lassi mit der Hühnchenmasse mischen.“

Konny streckte angewidert die Zunge raus. „Bäh. Ne, das würde ich auch nicht machen.“

In der Küche verrührte ich die Nährstoffpaste in einer Schüssel mit heißem Wasser. Dann hielt ich meiner Freundin den fertigen Brei hin. „Hier, bitte sehr. Die Hälfte davon ist für dich. Wenn du meinen Teil dann mit etwas mehr Wasser verdünnst und in meinen Nahrungsbehälter füllst, können wir zusammen schlemmen.“

Korinna nahm die Schüssel und machte ihren Teller voll. Den Rest mischte sie mit einem ordentlichen Schluck heißem Wasser und leerte das Ganze mithilfe eines Trichters in meinen Rucksack. „Na dann guten Appetit“, sagte sie lachend und ließ sich auf ihrem Stammplatz am Tisch nieder.

Wie üblich setzte ich mich auf den Stuhl gegenüber. „Ja. Lass es dir schmecken.“

Als Konny sich den ersten Löffel in den Mund geschoben hatte, zog sie überrascht die Augenbrauen nach oben. „Wenn man die matschige Konsistenz einmal außer Acht lässt, ist das wirklich lecker. Das hätte ich nicht gedacht.“

„Stimmt! Am Anfang gab es für mich ausschließlich Nährlösungen mit Schoko-, Vanille-, Bananen- oder Erdbeergeschmack. Und zur Bestrafung ‚geschmacksneutral‘. Aber das süße Zeug hing mir auch schon sehr bald zum Hals raus. Zum Glück habe ich dann im Internet diesen Hersteller für herzhafte Astronautennahrung entdeckt. So bekomme ich ausreichend Abwechslung in meinen Speiseplan. – Ja, als Gummisklavin lebt es sich manchmal echt klasse“, schwärmte ich.

Korinnas Finger waren von mir unbemerkt zu der Fernsteuerung neben ihrem Teller gewandert. Ein Stromimpuls wie tausend Nadeln bohrte sich unvermittelt in meine Vagina. Mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht entgegnete meine Freundin: „Das Sklavinnendasein hat aber leider auch die eine oder andere Schattenseite, nicht war?“

„Ja, das ist wohl richtig“, stimmte ich zu, nachdem ich einmal tief Luft geholt hatte. „Sonst gäbe es bestimmt viel mehr von meiner Sorte.“

„Wahrscheinlich.“ Konny grinste. „Dann würden wir in diesem Outfit überhaupt nicht mehr auffallen.“

„Das wäre toll. Wir könnten auch am helllichten Tag baden gehen und müssten das nicht heimlich im Schutz der Dunkelheit machen.“ Zugegeben, dieser Gedanke machte mich ein Bisschen heiß.

Korinna zuckte mit dem Schultern. „Irgendwie ginge somit dabei aber auch der Reiz verloren“, meinte sie nachdenklich.

Diesem Argument konnte ich schwerlich etwas entgegenhalten. „Auch wieder wahr.“

Wir aßen gemeinsam zu Ende. Im Anschluss kippte Konny mir meinen Trinkjoghurt in den Nahrungstank.

Gleich nachdem wir den Tisch abgeräumt hatten, machten wir uns auf nach draußen. Den Schlüssel für die Fesseln an Konnys Gliedmaßen nahm ich selbstverständlich mit. Ebenso eine Reitgerte, sowie die Fernsteuerung für den Lustspender, der nach wie vor in ihr steckte.

Irgendwie rechnete ich nicht damit, dass meine Freundin besonders großen Wert auf einen ausgiebigen Spaziergang legte. Sie steuerte, wie erwartet, zielstrebig auf den Marterpfahl zu.

Dort angelangt öffnete ich zunächst die Schlösser an ihren Handgelenken, fädelte sie durch die passenden Ösen am Pfahl und drückte sie wieder zu. Die Kette ließ ich fallen. Auf gleiche Weise verfuhr ich danach mit den Schlössern an ihren Beinen. Schließlich steckte ich ihr noch die Reitgerte in den Mund. „Nicht, dass du zu laut bist und die Nachbarn störst. Wenn was Ernstes ist, kannst du das Ding einfach ausspucken. Aber es sollte dann wirklich dringend erforderlich sein.

Korinna nickte zustimmend.

Ich schaltete ihren Freudenspender ein, allerdings nur auf mittlerer Stufe. Das war genug, um ihr ein Bisschen einzuheizen, für einen Höhepunkt sollte es jedoch nicht reichen.

Sofort fing Konny an, leise zu Stöhnen.

Mir war bekannt, dass sie sehr kitzelig war. Nun konnte sie sich weder wehren noch weglaufen. Das nutzte ich erbarmungslos aus und begann, sie mit beiden Händen zu piesacken. Quiekend zerrte sie an ihren Armfesseln. Es gab kein Entkommen.

Irgendwann bekam ich doch Mitleid mit ihr und hörte wieder auf. Vielleicht befürchtete ich auch ein Wenig ihre mögliche Rache. Stattdessen strich ich danach sanft über ihre Gummihaut. „Oooch. Die arme Latexsklavin kann sich gar nicht wehren. Das ist wirklich gemein“, höhnte ich.

Zustimmend nuschelte Korinna zwischen ihren Zähnen und der Reitpeitsche hindurch.

„Gut. Ich lass dich jetzt eine Weile in Ruhe. Mir sind ein paar Pflanzen aufgefallen, die dringend Wasser benötigen. Um die muss ich mich erstmal kümmern. Also viel Spaß mit deinem Vibrator“, sagte ich. Zum Abschied gab ich ihr einen Klaps auf den Venushügel. Nachdem ich mich umgedreht hatte und wegging, hörte ich von meiner Freundin etliche wütende Protestlaute. Ich ignorierte diese und ging Blumen gießen.

Sowie alle Pflanzen im Garten versorgt waren, marschierte ich zurück zu Konny. Wie ich feststellen musste, genoss diese ihre momentane Situation mehr, als ich erwartet hatte. Sie schien kurz davor, doch einen Orgasmus zu bekommen. Umgehend schaltete ich ihren Vibrator aus.

Konny spuckte frustriert die Gerte aus dem Mund. „He! Was soll das? Ich wäre beinahe gekommen!“, beschwerte sie sich.

Ich kicherte. „Sklavin zu sein, bedeutet nun einmal, dass man nicht immer bekommt, was man will. Das solltest du dir merken.“

„Und wie ich mir das merken werde! Darauf kannst du dich verlassen!“, entgegnete Korinna übertrieben boshaft.

Blitzschnell hob ich die Reitgerte vom Boden auf und verpasste meiner temporären Latexsklavin je einen Hieb auf beide Brüste. „Du hattest wirklich keinen ernsthaften Grund, die Peitsche fallen zu lassen“, stellte ich fest, bevor ich erneut zuhaute. „Und das ist für das Motzen.“ Zwei weitere Hiebe folgten. „Damit kannst du es dir vielleicht besser merken.“

Konny biss tapfer die Zähne zusammen.

Zum Abschluss streichelte ich die Stellen, wo ich sie mit der Reitgerte getroffen hatte. „Wir müssen leider aufhören mit Spielen, denn es wird bald dunkel. Das heißt, ich muss meinen Anzug jetzt noch mal aufladen, damit wir demnächst baden gehen können“, erklärte ich ihr. „Wirst du mir wehtun, sobald ich dich losgemacht habe?“

„Nein, den Gefallen werde ich dir nicht tun“, versprach sie. „Das wünscht du dir doch nur!“ Ihr boshafter Blick wich einem Lächeln. „Wenn ich ehrlich sein soll, dann beabsichtigte ich im Grunde ja, dass du ein Bisschen gemein zu mir bist.“

Diese Antwort klang glaubhaft, also machte ich meine Freundin wieder von dem Pfahl los. Ich hob die Ketten vom Boden auf und verband ihr damit erneut Arme und Beine. Korinna wehrte sich nicht.

Wir gingen zusammen in mein Zimmer, wo ich mich in meinen Erker stellte, währen Konny sich wie gewohnt auf meinem Heimtrainer austobte.

„Wenn wir später nach dem Schwimmen dann auch noch einmal um den See herum rennen, dann wäre es ein richtiger Triathlon“, lachte meine Freundin keuchend, während sie sich abstrampelte.

„Dann lass uns hinterher doch noch einen flotten Spaziergang machen“, gab ich freudig zurück. „Dazu müssten wir allerdings zur Sicherheit noch die Regencapes mitnehmen.“ Ich atmete ebenfalls schwer, wodurch sich meine Antwort deutlich verzögerte.

„Besser, du packst die vorsichtshalber ebenfalls ein“, stimmte Konny mir zu. „Aufpassen, jetzt kommt der Endspurt!“

Nachdem meine Akkus wieder vollständig geladen waren und die Klammern des Alkovens meinen Tornister freigegeben hatten, blieb ich zunächst an die Wand gelehnt stehen, um einige Male tief Luft zu holen.

Meine Freundin stieg vom Fahrrad und meinte: „Eigentlich müssen wir doch jetzt nur noch die Capes und zwei Badetücher einpacken, mit denen wir uns hinterher abtrocknen, dann könnten wir los, oder?“

Ich überlegte kurz. „Im Prinzip richtig. Dennoch solltest du vielleicht lieber erst noch ein Paar Schuhe anziehen, denen es nichts ausmacht, nass zu werden. Du hängst doch schließlich an diesen Tretern.“ Ich zeigte auf ihre Buffalos. „An dem See liegen mit Sicherheit viele spitze Steine herum, weshalb du dort auch nicht barfuß herumlaufen willst. Davon abgesehen, dass es schmerzhaft ist, geht dabei auch das Latex kaputt.“

Korinna blickte auf ihre Füße. „Vermutlich hast du Recht. Hast du denn was Passendes da?“

„Im Keller liegen noch rote Plateaupumps“, meinte ich. „Sibylle trägt die nicht mehr, weil die ihr zu flach sind. Du müsstest ungefähr ihre Größe haben.“

„Hört sich gut an. Bringst du mir die bitte mal, damit ich sie anprobieren kann?“

„Klar, warte kurz!“ Ich lief in den Keller, um die Schuhe zu holen. Dann stellte ich sie vor Konny, die inzwischen ihre Buffalos ausgezogen hatte, auf den Boden.

Hastig schlüpfte Korinna in die Pumps und lief damit einmal im Wohnzimmer auf und ab. „Ja, die passen ausgezeichnet. So flach finde ich die aber gar nicht. Und du hättest auch erwähnen können, dass die keine Absätze haben, sodass man damit ständig auf den Zehen balancieren muss!“, schimpfte sie. An ihrer Stimme erkannte ich, dass ihre Empörung lediglich gespielt war. „Na, es wird schon gehen. Ich glaube, die behalte ich gleich an.“

Ich verschwieg, dass Sibylle die Pumps früher niemals freiwillig angezogen hatte. Mittlerweile hatte ihr Rainer noch steilere besorgt, die sie zur Bestrafung manchmal tragen musste. „Meinst du, du kannst mit denen Autofahren?“, wollte ich stattdessen wissen.

Meine Freundin machte eine wegwerfende Geste. „Mit den Buffalos klappt es doch auch. Obendrein hatte ich bisher noch nie Schuhe oder Stiefel an, mit denen ich nicht Autofahren konnte. Nur mit Flipflops hätte ich so meine Bedenken. Aber so etwas ziehe ich ja nicht an.“

„Außer, sie haben ein anständiges Plateau“, spottete ich.

Konny lachte. „Stimmt! Dann schon. Aber trotzdem nicht im Auto.“

„Diese Pumps kann man übrigens abschließen. Dafür wären diese beiden Schlösser da“, sagte ich, um zum ursprünglichen Thema zurückzukehren. Ich hielt meiner Freundin zwei Vorhangschlösser hin.

Korinna nahm mir die Schlösser aus der Hand und sicherte damit die Riemen um ihre Knöchel. „Sehr praktisch. So komme ich auch nicht mehr aus dem Netz-Body und dem Latex-Catsuit raus“, stellte sie fest. Nach einer kurzen Pause fragte sie: „Wo sind eigentlich die Schlüssel dazu?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Das weiß ich leider nicht. Da müssen wir wohl auf Sibylle und Rainer warten.“

Zuerst sah Konny mich erschrocken an, doch dann lächelte sie. „Das hast du doch mit Absicht gemacht, oder?“

Zögernd nickte ich. Ursprünglich hatte ich gehofft, dass sich Korinna erst im Anschluss an unseren nächtlichen Ausflug nach den besagten Schlüsseln erkundigte.

Konny betrachtete ausführlich die Plateaupumps, die bis auf Weiteres an ihren Füßen festsaßen. Nach einer Weile sagte sie: „Wenn du schon nicht weißt, wo die Schlüssel für diese netten Schühchen sind, kannst du mir dann bitte wenigstens verraten, warum mich ich davon feucht werde, dass ich die Teile nicht mehr ausziehen kann?“

„Nein, das weiß ich nicht“, antwortete ich. Ich kann dir ja auch nicht erklären, warum ich es genieße, ständig in meinem Anzug eingeschlossen zu sein.“ Insgeheim freute ich mich riesig über ihre Reaktion. Also hatte ich meine Freundin richtig eingeschätzt.

„Fang jetzt aber bitte nicht wieder damit an, dass ich mich zur Gummisklavin entwickle“, ermahnte sie mich entrüstet.

Ich hob abwehrend meine Hände. „Wenn überhaupt, dann hast du selbst gerade mit dem Thema angefangen. Das Einzige, was ich gesagt habe...“

„Ja ja. Schon gut“, unterbrach Konny mich. „Wir sollten jetzt zusehen, dass wir zum See kommen.“

Nachdem ich ein Lachen unterdrückt hatte, erwiderte ich: „Obwohl du dich anscheinend schon recht gut an die Ketten an Armen und Beinen gewöhnt hast, sollte ich die vorher mal kurz abmachen. Oder was meinst du?“

Erst in diesem Augenblick schien meine Freundin die Fesseln an ihrem Körper richtig wahrzunehmen. Sie sah an sich herunter und nickte langsam. „Da hast du wohl recht.“ Sie grinste verlegen. „Kannst du mir die bitte abmachen? Du darfst du sie mir gerne gleich wieder anlegen, wenn wir zurück sind. Aber nur, wenn du dir im Gegenzug dabei deine nervigen Kommentare verkneifst.“

„In Ordnung. Ich versprech’s“, sagte ich und öffnete alle Schlösser an ihr. Bis auf die von den Schuhen natürlich. Sowie das erledigt war, meinte ich: „Dann hole ich jetzt schnell noch Badetücher und die Capes.“

Mit einer Sporttasche, in welch ich zwei große Tücher und unsere beiden Regencapes gesteckt hatte, in der Hand stand ich kurz darauf erneut vor Korinna und verkündete: „Alles klar, wir können los.“

Wir stiegen in Korinnas Auto und fuhren los.

Das Praktische am Eichensee war, dass man auf einem Feldweg bis fast ganz ans Ufer heranfahren konnte. Zwischen Weg und See lag lediglich ein schmaler Streifen Bäume.

Außer uns schien niemand dort zu sein. Meine Freundin stieg als Erste aus und blickte sich um. „Keiner da. Wie ich gesagt habe. Du kannst rauskommen.“

Ich öffnete die Tür und schwang meine Beine aus dem Wagen. Der Mond versteckte sich gerade hinter einer Wolke. Dementsprechend konnte ich auf den Monitoren vor meinen Augen außer dem Bildrauschen fast nichts erkennen. Deshaln schaltete ich meine Stirnlampe an. Anschließend blickte ich mich ebenfalls um.

Konny hatte recht. Weit und breit war niemand zu sehen oder zu hören. Lediglich einige Insekten schwirrten durch die Luft. „Zum Glück ist meine Haut überall gummiert. Da kann ich schon nicht gestochen werden“, dachte ich mir.

Die Tasche mit den Badetüchern ließen wir im Auto und folgten einem Trampelpfad zum Seeufer.

Dort ging ich in die Hocke und steckte prüfend einen Finger ins Wasser. Die Temperatur war sehr angenehm. Ich aktivierte den Tanzmodus meines Anzugs und machte ein paar vorsichtige Schritte weiter in den See. Wegen einiger unterschiedlich großer Steine fiel mir das Laufen mit meinen besonderen Stiefeln nicht gerade leicht. Ich drehte mich um und sah, dass Korinna dicht hinter mir war.

Diese hob schützend ihre Hand vor die Augen. „He! Du blendest mich! Mach dir um mich keine Sorgen. Geh einfach weiter, ich folge dir. Zumindest so lange, bis du hinfällst oder plötzlich in einem Loch verschwindest.“ Sie lachte.

Nach weiteren zwei Metern war das Wasser tief genug und ich versuchte, zu schwimmen. Wie erwartet sorgten die leeren Tanks in meinem Tornister für genügend Auftrieb. Das gleiche galt für die beiden Hohlräume in meinen Stiefelsohlen.

„Lass uns zu der Insel in der Mitte schwimmen“, schlug meine Freundin fröhlich vor.

Es fühlte sich zunächst seltsam an, in meiner Sklavinnenmontur zu schwimmen, aber es war herrlich! Bis vor kurzem hätte ich nicht geglaubt, dass ich nach meiner Verwandlung zur Gummisklavin jemals wieder in einem See baden würde.


Aufgrund meiner trotz Tanzmodus immer noch vorhandenen Einschränkungen konnte ich nicht ganz so schnell schwimmen wie Korinna. Bald hatte sie mich überholt und erreichte besagte Insel somit vor mir. Dort stieg sie langsam aus dem Wasser.

Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen. „Carmen! Schnell, mach dein Licht aus und sieh zu, dass du her kommst!“, zischte sie Dabei wedelte sie aufgeregt mit den Armen. „Aber sei leise! Da hat gerade ein anderes Auto angehalten.“

Während ich meine Stirnlampe ausschaltete und das Ufer der Insel empor watete, erkannte ich, dass sich Korinna hinter einer der drei Eichen, welche auf der Insel wuchsen, ins Gras gekniet hatte. Von dort aus beobachtete sie gespannt das gegenüberliegende Seeufer.

Zum Glück gab es rund um die Insel nur feinen Sand und keine großen Steine, sodass ich trotz der Dunkelheit nicht befürchten musste, zu stolpern. Ich begab mich geduckt zu meiner Freundin und kauerte mich neben ihr an den Baumstamm.

Nachdem ich die Lautstärke meines Lautsprechers auf das Minimum eingestellt hatte, fragte ich: „Und? Was siehst du?“

„Ein Typ ist zusammen mit seiner Tussi ausgestiegen. Zuerst haben die beiden kurz in unser Auto geguckt und sich zweimal umgesehen. Dann sind sie den gleichen Pfad entlang gegangen, wie wir vorhin.“

„Hast du das Auto eigentlich zugeschlossen?“, wollte ich von Konny wissen.

„Na klar“, gab sie flüsternd zurück. „Den Schlüssel hab ich aufs Vorderrad gelegt, damit er nicht nass wird.“

Nach einer kurzen Pause setzte sie ihre Beschreibung fort: „Unser Besuch hat zwischen den Bäumen und dem Wasser eine Decke auf dem Boden ausgebreitet. Jetzt sitzen sie darauf und albern herum.“

In dem Augenblick trug der Wind weibliches Gelächter zu uns herüber.

„Das klingt so, als sei das Mädchen betrunken“, meinte ich.

Leise erwiderte Konny: „Und wenn sie‘s gegenwärtig noch nicht ist, dann dauert es bestimmt nicht mehr lange. Der Typ macht nämlich gerade eine Flasche Sekt auf.“

Eine Sekunde später hörten wir das Knallen eines Sektkorkens. Kurz darauf folgte das Klirren von Gläsern.

„Die setzen sich einfach so mitten in der Nacht an einen See, um Schampus zu trinken?“, fragte ich verwundert.

„Na ja, ich bin davon überzeugt, dass es dabei nicht bleiben wird. Die ziehen sich nämlich gerade gegenseitig ihre Klamotten aus. Hoffentlich macht die Kleine jetzt nichts, was sie morgen schon bereuen wird“, gab Korinna zurück.

„Soll ich rüber gehen und die beiden erschrecken, damit sie aufhören?“, schlug ich scherzhaft vor.

Meine Freundin lächelte mich an. „Das kannst du später immer noch machen, wenn sie nicht von alleine verschwinden. Danach zu urteilen, was ich im Mondschein erkennen konnte, sollte das Mädchen aber inzwischen reif genug sein, um selbst beurteilen zu können, was sie tut, Alkohol hin oder her. Nach einer Vergewaltigung sieht mir das jedenfalls nicht aus.“

Wie als eine Bestätigung von Korinnas Worten hörten wir das Lachen des Paares über den See schallen.

Konny blickte wieder zum anderen Seeufer. „Ich glaube, so langsam geht’s da drüben zur Sache. Sie fummelt soeben zwischen seinen Beinen herum. Wenn ich mich nicht täusche, dann hat sie ihm gerade ein Kondom übergezogen. Also gibt es für sie wahrscheinlich kein allzu böses Erwachen. – Jetzt bläst sie ihm einen.“ Nach einer Pause fügte sie hinzu: „Ist das überhaupt in Ordnung, dass wir da zugucken?“

„Nun, genau genommen guck ich nicht zu, sondern nur du“ , stellte ich fest. „Und nachdem wir hier auf der Insel festsitzen, so lange die sich da drüben amüsieren, haben wir auch gar keine andere Wahl. Wie sollten wir sonst merken, dass die Luft wieder rein ist?“

„Da ist was dran“, gab Korinna mir recht. „Dann warten wir halt ab und genießen die Show. Bloß schade, dass wir die Fernsteuerung für deinen Anzug nicht dabei haben. Sonst könnten wir hier auch etwas Spaß haben.“

Leicht besorgt antwortete ich: „Im Gegensatz zu meinem Anzug ist die Sklavinnenkontrolle leider nicht wasserdicht. Außerdem wäre es ohnehin besser, meine Akkus zu schonen. Wer weiß, wann wir wieder heim kommen. Wie du weißt, reagiert Oskar jedes Mal sehr gereizt, wenn man ihn nicht rechtzeitig mit frischem Strom füttert.“

Daraufhin legte sich Korinna neben mir ins Gras und öffnete ihren Netzbody zwischen den Beinen und ebenso den Schrittreißverschluss ihres Catsuits. „Immerhin kannst du wenigstens mich ein Bisschen mit den Händen verwöhnen“, sagte sie auffordernd zu mir.

In der momentanen Situation hätte ich sowieso nicht viel anderes tun können, also antwortete ich: „Gern! Pass aber bitte auf, dass du nicht lauter stöhnst, als unser Liebespaar da drüben.“

„Ich geb’ mir Mühe. Jetzt fang bitte an, bevor ich noch komplett auslaufe“, entgegnete Korinna ungeduldig. Sie zog mich näher zu sich heran.

Ich ertastete ihre feuchte Spalte, schob langsam erst einen Finger, danach den Zweiten und schließlich den Dritten hinein, während ich meine Hand vor und zurück bewegte. Mit der anderen Hand knetete ich sanft ihre Brüste.

Als Konny schließlich ihr Becken ruckartig anhob und ihr ganzer Körper versteifte, legte ich ihr blitzschnell die Hand auf den Mund, um ihren Lustschrei zu dämpfen.

Nachdem sie sich kurz erholt hatte, drehte sich Korinna auf die Seite, um nach den beiden anderen zu sehen. „Die sind immer noch mit sich selbst beschäftigt. Wenn die meinen kleinen Schrei trotzdem gehört haben sollten, dann haben die ihn vermutlich für ihr eigenes Echo gehalten“, verkündete sie.

Das Stöhnen der Liebenden am Seeufer wurde immer lauter, bis es irgendwann abrupt endete.

„So, das war’s“, kommentierte Korinna, während sie die Zipper an Catsuit und Body zumachte.

Wenige Augenblicke später vernahmen wir lautes Plätschern, begleitet von albernem Gelächter.

Meine Freundin bestätigte meine Vermutung: „Die Zwei sind soeben ins Wasser gegangen um sich abzukühlen.“

„Dann packen sie hoffentlich bald ihre Sachen zusammen und gehen endlich nach Hause“, meinte ich erleichtert.

Warnend hob Konny die Hand. „Oder sie beginnen mit Runde zwei.“

“Oh nein! Dann gehe ich aber wirklich rüber“, drohte ich. „Nicht, dass ich keine Geduld mehr habe. Ich will nur nicht, dass mein Oskar ungeduldig wird. Denn das wird sonst sehr unangenehm für mich.“

„Wie ist denn der Stand deiner Akkus?“, erkundigte sich Korinna besorgt.

„Noch ist es nicht kritisch“, gab ich an. „Aber es könnte schon knapp werden, wenn die da drüben nicht bald mal verschwinden.“

Während Konny mir weiterhin beschrieb, was sich im See und an dessen Ufer abspielte, beobachtete ich meine Batterieanzeige mit zunehmender Besorgnis.

Für mein persönliches Empfinden dauerte es viel zu lange, bis sich die Leute endlich angezogen und alles eingepackt hatten. Sicherlich war es lobenswert, dass das Liebespaar seinen Müll ebenfalls mitnahm, aber für mich wurde allmählich die Zeit knapp.

Schließlich hörten wir das Zuschlagen von Autotüren und das Starten eines Motors. Dann waren sie endlich wieder weg.

Ich atmete tief durch. Noch war das Batteriesymbol am rechten Rand meines Helmdisplays gelb. „Was meinst du, soll ich nun mein Licht einschalten, dass wir uns schneller bewegen können, oder lieber ausgeschaltet lassen, um Strom zu sparen?“, fragte ich meine Freundin.

Korinna überlegte. „Mach es besser an. Sonst fällt noch eine von uns hin und verletzt sich womöglich. Dein Anzug wird dich schon nicht umbringen.“

Das hörte sich richtig an, also schaltete ich den kleinen Scheinwerfer ein.

Wir gingen ins Wasser. Unterwegs stellte ich fest, dass der Tanzmodus noch immer aktiv war. „In der Hektik vorhin habe ich völlig vergessen, den Tanzmodus nach dem Schwimmen wieder zu deaktivieren. Mein Punktestand reicht zwar noch aus, um zurück zu schwimmen, aber für viel mehr auch nicht“, schimpfte ich.

„Reg dich nicht auf. Morgen habe ich noch genug Zeit, um dir ein paar neue Punkte zu verdienen“, versuchte Konny, mich zu beruhigen.

Als wir schließlich Korinnas Wagen erreicht hatten, schaltete ich umgehend Stirnlampe und Tanzmodus aus. „Meine Akkus sind jetzt bald leer“, verkündete ich. „Für die fiesen Elektroschocks, die mich daran erinnern sollen, sie aufzuladen, reicht es natürlich immer noch.“

„Das heißt, wir verschieben unseren Spaziergang lieber“, schlussfolgerte meine Freundin.

„Ja, bitte. Sonst werde ich bestimmt noch in meinem Gummgefängnis hier gegrillt.“

Wir trockneten uns ab. Konny unterstützte mich dabei. indem sie meinen Tornister mit ihrem Tuch abrubbelte. Dann legten wir die Badetücher auf unsere Sitze, sprangen ins Auto und fuhren los.

Bedauerlicherweise waren wir noch ein ganzes Stück von meinem Zuhause – und den Ladekabeln dort – entfernt, als die Statusanzeige meiner Akkus auf Rot wechselte.

Wenig später schließlich begann sie, zu blinken. In selben Augenblick zuckte der erste Stromstoß unsanft durch meine Lustperle. Ich quiekte vor Schmerz.

„Geht’s gerade los?“, erkundigte sich meine Freundin besorgt.

„Ja“, bestätigte ich. „Am Anfang sind die Elektroimpulse zwar schon unangenehm, aber noch relativ schwach, verglichen mit dem, was danach kommt: Nach jeweils fünf Stromschlägen werden Spannung und Dauer erhöht, während sich die Pause dazwischen verkürzt. Um weiter Energie zu sparen, schaltet sich zudem meine Videobrille in weniger als einer Viertelstunde aus. Logischerweise sehe ich dannleider nichts mehr und du müsstest mich führen. Aber bis wir daheim sind, ist der Reizstrom bestimmt schon dermaßen heftig, dass du mich ohnehin festhalten musst, weil ich sicherlich nicht mehr dazu in der Lage sein werde, alleine zu laufen.“

Wenige Augenblicke später spürte ich schon den nächsten Stromschlag zwischen meinen Beinen, woraufhin mir abermals ein Quieken entwich.

„Tut mir wirklich leid, aber schneller sollte ich nicht fahren. Sonst hält uns womöglich noch die Polizei an. Das würde bedeuten, dass du auf jeden Fall noch in deinem Anzug gekocht wirst”, erläuterte mir Korinna.

Vermutlich hatte sie recht. „Keine Sorge, ich halt‘ schon was aus“, beruhigte ich meine Freundin. „Und wir haben doch vorhin beide festgestellt, dass ein Leben als Gummisklavin auch die eine oder andere unangenehme Seite haben muss.“

Konny lachte. „Das ist sicherlich richtig. Aber im Moment möchte ich lieber nicht mit dir tauschen!“

Nach einer kurzen Pause, in welcher ich meinen nächsten Elektroschock verpasst bekam, fragte sie: „Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann wirst du demnächst nichts mehr sehen können; Sprechen geht ab dem Zeitpunkt ebenfalls nicht mehr, richtig?“

„Ganz genau. Ebenso wenig wie Hören“, bestätigte ich.

„Also sag mir bitte noch schnell, wo ich dich zum Aufladen hinbringen soll. In den Käfig, ins Bett oder in deiner Ladestation?“

„Bring mich bitte zu meinem Alkoven. Im Anschluss an das Aufladen der Akkus können wir den Tag noch gemütlich ausklingen lassen.“

„Das hört sich gut an. Wobei es bestimmt schon bald wieder hell wird. Allzu lange sollte da also nichts mehr ausklingen“, gab Korinna zu bedenken.

„Du hast recht. Aber irgendwie habe ich jetzt trotzdem Lust auf ein Glas Sekt. Du etwa nicht?“

„Doch! Na klar! Also dann, erst mal zum Alkoven.“

Wie angekündigt wurde es wenig später schwarz vor meinen Augen. Gleichzeitig herrschte um mich herum nun absolute Stille. Natürlich abgesehen von dem Geräusch, welches mein Atmen in der Maske verursachte, sowie meinem eigenen Jammern. Dieses wurde regelmäßig lauter. Zudem erfolgte es in immer kürzeren Abständen.

Als ich nach etlichen qualvollen Minuten schließlich spürte, wie Korinna den Wagen anhielt, hoffte ich sehr, dass das nicht wegen einer Polizeikontrolle oder einer Ampel geschah, sondern weil wir endlich bei mir zuhause angekommen waren.

Letzteres musste der Fall gewesen sein, denn kurz darauf löste sie meinen Sicherheitsgurt und zog mich vorsichtig aus dem Auto.

Die Stromschläge, die meine Vaggi malträtierten, dauerten mittlerweile drei Sekunden lang, die Pause dazwischen nur noch zwei. Dabei waren die Schmerzen so heftig, dass ich mich jedes Mal unwillkürlich zusammenkrümmte. Zum Glück hielt meine Freundin mich auf dem ganzen Weg zu meinem Zimmer fest. Da das Intervall noch steigerungsfähig war, wusste ich, dass auch die Intensität noch lange nicht ihr Maximum erreicht hatte. Ein schwacher Trost. In mir kam die Frage auf, ob ich mit meiner Behauptung, ich würde einiges aushalten, den Mund vielleicht zu voll genommen hatte.

Wenig später schob Korinna mich rückwärts, bis die Halteklammern meiner Ladestation an meinem Rücken einrasteten. Im selben Augenblick hörten die Elektroschocks auf. Erschöpft hing ich in meinem Body aus Karbon.

Als kurz darauf die Bildschirme vor meinen Augen wieder angingen, sah ich Korinna vor mir stehen. „... dir wieder gut?“ hörte ich sie besorgt fragen.

Ich nickte langsam. „Ja. Ich habe dir doch gesagt, ich halte einiges aus.“

Zweifelnd legte Korinna den Kopf auf die Seite. „Sei mir nicht böse, aber die Schreie, dir du im Auto trotz deines Knebels von dir gegeben hast, standen etwas im Widerspruch zu dieser Aussage. Da hatte ich schon ein Bisschen Angst um dich. Echt blöd, dass man deinen Anzug nicht auch unterwegs aufladen kann.“

„Genau genommen geht das schon“, erwiderte ich. „Nur leider ist Oskars Ladekabel für den Zigarettenanzünder zurzeit in Rainers Auto, zusammen mit den Ersatzakkus.“

Konny zog die Augenbrauen zusammen. „Das ist ungeschickt. Ist in deinem Rucksack denn nicht noch irgendwo Platz, damit du das Kabel immer bei dir tragen kannst?“

„Eventuell wäre das schon möglich“, überlegte ich. „Aber das müssen wir mit meiner Herrin und meinem Herrn besprechen. Bisher hat eben noch niemand die Notwendigkeit dafür gesehen.“

„Na gut, wir klären das mit Sibylle und Rainer. Aber jetzt kümmere ich mich erst wieder um deinen Punktestand!“, entgegnete meine Freundin.

Sie setzte sich auf den Sattel meines Heimtrainers und fing an, in die Pedale zu treten.

„Bitte mach nicht zu schnell, ich muss erst noch ein Bisschen verschnaufen“, bat ich sie.

Korinna blickte mich an und grinste schelmisch. „Ach was! Du hältst schon einiges aus!“

Ich nickte und erstellte mir eine neue Notiz: „Nicht mehr so vorlaut sein!“

Kurz bevor mein Aufenthalt im Alkoven abgeschlossen war, hob Konny ihren Hintern aus dem Sattel, um mit ihrem Endspurt zu beginnen.

Es gelang mir gerade noch rechtzeitig, einmal kräftig einzuatmen, bevor wie erwartet meine Atemluft knapp wurde.

Schließlich stieg sie wieder ab und kam zu mir herüber. Sie fasste mir an die Schultern und lächelte. „Wie geht es dir?“

Ich atmete zweimal tief durch „Danke, jetzt geht es wieder. Und danke für meine Freizeitpunkte!“

„Gut! Und gern geschehen! Holst du uns jetzt den Sekt?“

„Ja, mach ich“, sagte ich. „In der Zwischenzeit könntest du bitte etwas Musik im Wohnzimmer anmachen.“

Fünf Minuten später saßen wir gemeinsam auf der Couch im Wohnzimmer. Korinna hatte bereits im Webradio einen Gothic-Sender eingestellt und sich ein Sektglas aus der Küche geholt.

Ich öffnete die Flasche und schenkte ihr ein.

Dann nahm sie mir den Sekt aus der Hand und füllte meinen Nahrungstank zu einem Viertel. Sie hob ihr Glas. „Worauf trinken wir?“

Nach kurzem Nachdenken antwortete ich: „Warum nicht auf diesen Abend?“

Meine Freundin schaute mich irritiert an. „Na ja, die letzten zwei bis drei Stunden verliefen ja doch geringfügig anders als geplant. Ganz besonders die letzten dreißig Minuten bevor wir hier ankamen.“

Ich winkte ab. „Das mag schon stimmen. Der Spaßfaktor hielt sich zum Ende hin doch etwas in Grenzen. Also nennen wir es ‚eine interessante Erfahrung‘.“

„Dann also auf die interessante Erfahrung! Zum Wohl!“ Sie stieß ihr Sektglas gegen meinen Helm, dann tranken wir gemeinsam.

„Vielleicht sollten wir eine Lösung für den Zigarettenanzünder finden, ehe wir so was noch mal machen. Aber dann möchte ich unbedingt wieder Schwimmen gehen“, meinte ich. „Gerne auch sonst. Wie gesagt, ich fand es irgendwie interessant. Wenn die Stromstöße gar nicht mehr auszuhalten gewesen wären, dann hätte ich immer noch den Notschalter in meinem Rücken betätigen können. Aber bei jedem Stufenanstieg habe ich mich gefragt, ob ich wohl das nächste Level auch noch aushalten könnte.“

Überrascht schüttelte Korinna den Kopf. „Du bist verrückt!“

„Ja, vielleicht ein Bisschen“, gestand ich. „Verrückt nach Schmerzen.“

„Nicht, dass es mir gefällt, dich leiden zu sehen“ – Konny grinste mich bei diesen Worten übertrieben breit an– „aber wenn du willst, und deine Herrin und dein Herr es erlauben, dann würde ich gerne einmal mit dir zusammen deine Grenzen austesten. Darum geht es dir doch, oder etwa nicht?“

Ich nahm erst einen großen Schluck, bevor ich antwortete: „Ja, stimmt. Also abgemacht!“

Wir tranken unseren Sekt aus und krabbelten anschließend gemeinsam in meinen Käfig, wo wir uns gegenseitig fesselten. Bald darauf schliefen wir ein.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:20.09.20 22:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil:


Die Rückkehr der Herrschaften
(Sonntag)

Nachdem wir uns erst gegen fünf Uhr morgens zum Schlafen in meinen Käfig gelegt hatten, war es beinahe Mittag, als Korinna und ich wieder aufwachten. Per Knopfdruck beendete meine Freundin die Hogtie-Fesselung, in der ich die erneut die Nacht verbracht hatte.

Korinna kroch aus der Käfigtür. Ihre Hände und Füße waren nach wie vor mit Ketten verbunden.

„Soll ich dich auch von deinen Fesseln befreien?“, fragte ich.

Daraufhin hielt sie in ihrer Bewegung inne. „Warum? Wie du siehst, kann ich mich doch wunderbar bewegen. Außerdem muss ich jetzt erst einmal ganz dringend aufs Klo.“

„Wie du willst“, entgegnete ich. „Mir geht es ähnlich. – Ich sollte ebenfalls zuerst meinen Pipi loswerden. Sonst schmeckt mein Kaffee nachher komisch.“

Inzwischen stand Konny bereits auf ihren Füßen und befand sich auf dem Weg zur Tür. Sie blieb noch einmal stehen. „Auch wenn es den Anschein hat, als hätte ich Spaß daran, vorübergehend eine Latexsklavin zu sein, so gibt es dennoch ein paar Details, die ich dabei nach wie vor abschreckend finde. Dieses Sache, die du gerade erwähnt hast, gehört da definitiv dazu“, erklärte sie mir. Dabei machte sie ein angewidertes Gesicht.

„Entschuldige bitte. Irgendwie hat sich meine Wahrnehmung dahingehend verschoben, was für eine Latexsklavin normal ist und was nicht. Bis jetzt war zumindest nie die Rede davon, dir zusätzlich zum Gummi auch noch so einem Karbonpanzer, wie ich ihn trage, umzuschnallen. Ich werde solche Details zukünftig für mich behalten. Also, bis gleich!“

Ohne einen weiteren Kommentar verschwand meine Freundin aus dem Zimmer.

Kurz darauf dockte ich meinen Rucksack an dem Alkoven an, damit die darin integrierten Tanks, ebenso wie mein Darm gereinigt wurden. Anschließend bekam ich mein Frühstück in den Nahrungstank gefüllt. Ich hatte mich diesmal für Bananengeschmack entschieden.

Als ich meine Ladestation verlassen hatte und in der Küche stand, hatte Korinna bereits Kaffee aufgesetzt. Gerade war sie dabei, sich ein paar Eier zu kochen. „Wo habt ihr denn eure Eierbecher versteckt?“, wollte sie wissen.

„Die sind in dem Sideboard im Esszimmer. Ich stell dir einen auf den Tisch“, antwortete ich.

„Vielen Dank. Den Rest schaffe ich alleine, denke ich.

Da es für mich anscheinend nichts weiter zu tun gab, setzte ich mich, um meine Nährstofflösung zu trinken. Verstohlen beobachtete ich meine Freundin dabei, wie sie mit zusammengeketteten Armen und Beinen, sowie auf den Strafpumps umhertänzelnd, in der Küche werkelte. Dieser Anblick erregte mich, ehrlich gesagt, schon ein Bisschen.

Irgendwann gesellte Korinna sich, mit ihrem Frühstück in der Hand, zu mir an den Tisch. Bevor sie sich auf ihren Stuhl setzte, füllte sie Kaffee in meinen Nahrungsbehälter. „Ich hoffe, der war schon leer. Sonst schmeckt dein Kaffee jetzt dann doch komisch.“ Sie grinste hämisch.
Leider hatte ich vorher nicht aufgepasst, ob der Tank bereits leer war. Konnys Outfit hatte mich offenbar zu sehr abgelenkt. Zum Probieren nahm ich einen kleinen Schluck. „Nein, schmeckt gut. Alles in Ordnung.“

Gemütlich beendeten wir unser Frühstück. Anschließend half mir Korinna dabei, überall aufzuräumen und sauber zu machen. Wir putzten auch alle Spielsachen, die wir im Folterkeller benutzt hatten.

„Was müssen wir noch machen?“, fragte meine Freundin, als wir gemeinsam auf dem Weg zurück ins Erdgeschoss waren.

Ich dachte kurz nach, bevor ich antwortete: „Nicht viel. Um drei sollte ich mich nochmals in die Sklavinnenstation stellen, damit mein Anzug wieder im üblichen Rhythmus tickt. Danach könnte ich schon mal das Essen vorbereiten. Wenn die Herrschaften heute Abend zurückkommen, sind sie bestimmt hungrig. Wie steht es mit dir? Meinst du, du kannst dich mit dem Abendessen bis dahin gedulden? Dann könntest du später gemeinsam mit Sibylle und Rainer zu Abend essen.“

„Wäre es nicht besser, ich fahre nach Hause, bevor Sibylle und Rainer da sind?“

„Wenn ich so auf deine Füße schaue, dann gehe ich schwer davon aus, dass du erst heim möchtest, nachdem Rainer dich von diesen Pumps befreit hat. Und wie ich meinen Herrn kenne, wird er es damit nicht sonderlich eilig haben.“

Konny starrte an sich herunter. „Mist. Dieses Detail ist mir wohl entfallen. So kann ich morgen wirklich nicht zur Arbeit erscheinen.“

„Spätestens morgen früh kommst du bestimmt raus. Möglicherweise auch schon vorher“, sicherte ich meiner Freundin zu.

Diese schüttelte den Kopf. „Ist schon ein blödes Gefühl, dermaßen abhängig und ausgeliefert zu sein.“

„Findest du das wirklich so blöd? Also, ich empfinde das eher als angenehm. Man fühlt sich irgendwie geborgen. Meinst du nicht?“, hakte ich amüsiert nach.

Meine Freundin blickte mich irritiert an. Dann lachte sie. „Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin die Gummisklavin Korinna.“

Daraufhin konnte ich mich vor Lachen nicht mehr halten. Hatte ich endlich gewonnen? „Gut, dass wir das jetzt geklärt haben“, meinte ich.

„Denkst du, wir haben noch Zeit, dass du mich wieder draußen an dem Marterpfahl fest machst und mit mir spielst? Das fand ich gestern nicht schlecht.“ Konny schaute mich flehend an.

„Daraus wird wohl nichts. Als ich vorhin den Müll raus gebracht habe, sind einige Regentropfen auf meinen Anzug gefallen“, erklärte ich.

Korinna lachte. „Und wenn schon! Da ich zurzeit Latexkleidung anhabe, wie du, die ich auch nicht ausziehen kann, wie du, sollte mir der Regen eigentlich nichts anhaben können. Davon abgesehen muss ich auch zugeben, dass ich schon ziemlich schwitze, unter diesem Catsuit . Schwitzt du eigentlich nicht in deinem Anzug? Ich stelle mir das halbwegs unangenehm vor, so auf die Dauer.“

„Zum Glück hält sich der Schweißfluss bei mir üblicherweise in Grenzen, während ich Latex trage. Sonst wäre ich vermutlich nicht so gerne Gummisklavin geworden. Aber da du es angesprochen hast: An den Spitzen meiner Stiefel befinden sich kleine Ventile, über die mein Schweiß notfalls ablaufen kann, bevor ich in meinem Anzug ertrinke.“
Konny hob eine Augenbraue. „Also, gehen wir jetzt raus?“, fragte sie ungeduldig.

Ich zuckte mit den Schultern. „Sicher, wenn du unbedingt willst?“

„Ja. Die kleine Gummisklavin wünscht, draußen am Marterpfahl angebunden zu werden.“ Die Stimme meiner Freundin klang eher bittend als fordernd.

„Einverstanden. Dann lauf mal geschwind in den Keller und hol die Reitgerte!“, wies ich sie an.

Begleitet von lautem Kettengerassel rannte Korinna los.

In der Zwischenzeit suchte ich den Schlüssel für ihre Fesseln. Ich fand ihn auf dem Sideboard im Esszimmer. Daneben entdeckte ich die Fernbedienung für Konnys Vibrator. Zwar war ich mir nicht sicher, ob sie den kleinen Freudenspender noch in sich trug, aber es würde sich demnächst eine simple Methode bieten, dies herauszufinden. Also nahm ich dessen Fernsteuerung mit in den Garten.

Kurze Zeit später war Korinna wieder bei mir. Außer der Reitgerte hatte sie auch die Strafmaske dabei. „Nur wegen der Nachbarn“, erklärte sie. Ihr Grinsen verriet, dass da mehr dahinter steckte, als pure Rücksichtnahme.

Es regnete in Strömen, während ich meine Freundin an dem Pfahl im Garten fixierte. Trotz des Regens war es nicht kalt. Daher würde ich sie lange gefesselt stehen lassen können, ohne mir große Sorgen um ihre Gesundheit machen zu müssen. Dann drückte ich einen Knopf auf dem kleinen Kästchen in meiner Hand. Die niedrigste Einstellung sollte für den Anfang ausreichen.

„Oh“, machte Korinna überrascht. „Der ist ja auch noch da.“

Schließlich setzte ich ihr noch die restriktive Maske auf den Kopf. Die Nasenschläuche kamen dabei ebenfalls wieder an ihren Platz.

Somit war an Konnys Körper nicht die kleinste Stelle zu sehen, welche nicht von Latex bedeckt war.

Angeregt von diesem verführerischen Anblick, begann ich, meine Freundin mit bloßen Händen, aber auch mit der Reitpeitsche zu quälen.

Konnys Quieken und Stöhnen zeigten mir, dass ihr meine Behandlung erneut gefiel.

Nach einer Weile entfernte ich ihren Knebel und strich ihr sanft über die Lippen. „Meine süße Gummisklavin, wir müssen leider schon wieder aufhören, da ich mich in meinen Alkoven stellen muss.“

„Geh du nur alleine in dein Zimmer. Du kannst mich gerne solange hier hängen lassen. Aber eventuell könntest du meinen Plastikfreund wieder stärker einstellen? Bitte!“

Bei Korinnas Gesichtsausdruck konnte ich ihr diesen Wunsch unmöglich abschlagen. Ich umarmte und streichelte sie. „Einverstanden. Aber damit du gleich nicht doch noch die ganze Nachbarschaft in Aufruhr versetzt, solltest du lieber wieder auf deinen Gummiknebel beißen.“

Bereitwillig öffnete sie den Mund und ließ sich die aufblasbare Latexbirne zwischen die Zähne schieben.

Zum Abschied kniff ich ihr sanft in die Brustwarzen. „Also bis gleich“, sagte ich, pumpte ihren Knebel weiter auf und schaltete den Vibrator auf höchster Stufe ein. Anschließend beeilte ich mich, in meine Sklavinnenstation zu kommen.

Nachdem die Akkus in meinem Tornister vollständig aufgeladen waren, ging ich zu meiner Freundin zurück.

Diese wand sich und zerrte wie wild an ihren Fesseln. Sobald sie mich bemerkt hatte, schrie sie aufgeregt in ihren Knebel. Ich verstand kein Wort.

Also ging ich schnell zu ihr und nahm ihr den Latexball aus dem Mund.

„Aaaah… Schalt’... ihn… oooh… wieder… auuus! Biiitte“, stammelte sie.

In diesem Moment tat sie mir schon etwas leid. Also setzte ich ihren Wunsch sofort um.

„Danke! Das war wirklich furchtbar. Wie lange hält der Akku von diesem kleinen Fiesling eigentlich?“ Konny keuchte, während sie sprach.

„Mindestens so lange wie die in meinem Anzug“, entgegnete ich. „So viel steht fest.“

„Wahnsinn. Nach jedem Orgasmus habe ich gedacht, dass die Qual doch bestimmt bald aufhören muss, weil die Batterie dann leer ist. Aber nichts dergleichen“, klagte Konny.

Ich nickte. „Tja, das kenne ich nur zu gut von meinem Oskar. Du erinnerst dich sicher an vorgestern Abend?“

„Ja. Auch wenn das, was du durchmachen musstest, bestimmt in keinem Vergleich dazu steht: Es war schon brutal, dass ich gerade mehr Höhepunkte haben musste, als angenehm gewesen wären.“

„Trotzdem. Willkommen in meiner Welt“, meinte ich und musste dabei kichern.

Korinna hob abwehrend die Hände. „Genau da wollte ich doch aber bis vor kurzem eigentlich nie hin!“

Blitzschnell beförderte ich Konnys Knebel zurück an seinen Platz. Dieses Mal pumpte ihn sogar noch stärker auf. Dann aktivierte ich den Vibrator in ihr erneut, wieder auf Maximum. „Zu spät, Süße, würde ich sagen. Jetzt gibt es keinen Weg zurück mehr. Muhahahaha!“ Durch das eintönige Stimmmuster meiner Sprachausgabe klang mein Lachen unmenschlich. So, als käme es direkt aus der Hölle. Ich erschrak selber.

Eine Zeit lang sah ich meiner Freundin amüsiert dabei zu, wie sie sich quiekend, grunzend und stöhnend in ihren Fesseln wandte. Dabei blickte sie mich halb wütend, halb flehend an.

Leider tauge ich doch eher als Sub denn als Dom, deshalb tat sie mir bald darauf schon wieder leid. Demzufolge erlöste ich sie von der Knebelbirne und deaktivierte nun auch endgültig den Freudenspender in ihr.

Erschöpft ließ Konny ihren Oberkörper nach vorne fallen. Lediglich ihre am Marterpfahl fixierten Arme verhinderten, dass sie vornüber auf den Boden kippte.

Ich ging zu ihr, drückte sie an mich und streichelte sie sanft.

„Danke, für diese äußerst lehrreiche Demonstration. Jetzt bin ich wohl soweit, dass du mich im Keller zum Trocknen aufhängen kannst“, stellte sie schwer atmend fest.

„Daraus wird heute leider nichts mehr“, musste ich sie enttäuschen. „Als nächstes sollte ich mich dringend um das Abendessen kümmern. Sonst sind meine Herrin und mein Herr plötzlich da, und es steht noch kein Essen auf dem Tisch. Dann ist aber was los.“
„Verstehe.“ Korinna atmete noch immer schwer. „Gib mir noch eine Minute, dann helfe ich dir.“

„Einverstanden!“

Während ich anschließend dabei war, meine Freundin von dem Strafpfahl loszumachen, klingelte mein Telefon. Am anderen Ende war Sibylle. Diese teilte mir mit, dass meine Herrschaften gerade im Stau standen und schätzungsweise frühestens gegen siebzehn Uhr dreißig daheim eintreffen würden.

„Tja, meine kleine Latexmaus“, sagte ich zu Konny, „ungefähr um halb sechs kommen die beiden zurück. Das heißt, wir müssen uns nicht gerade abhetzen. Wenn wir gleich gut zusammenarbeiten, dann sind wir bis dahin locker fertig. Aber Zeit zum Spielen haben wir wirklich keine mehr.“ Nach einer Pause fügte ich hinzu: „Kurzzeitig hatte ich überlegt, dass ich dich auch erst im Keller an der Decke fest machen und mich alleine um die Vorbereitungen kümmern könnte. Das gäbe dir Gelegenheit, dich etwas zu erholen.“

„Oh, danke.“ Sie winkte ab. „Inzwischen geht es wieder. Ich glaube, ich sollte dir lieber helfen. Schließlich habe ich dich bis jetzt auch vom Arbeiten abgehalten.“

„Das wäre nett.“

Ich legte Konny erneut ihre Ketten an. Dann gingen wir gemeinsam zurück ins Haus, wo wir uns zunächst gründlich abtrockneten.

Korinna betrachtete die Flecken, die wir beim Reingehen auf dem Fliesenboden verursacht hatten. „Bevor wir den Dreck noch weiter verteilen, sollte ich hier gleich mal durchwischen.“

„Gute Idee!“, erwiderte ich. „Der Putzschrank ist im Keller. Dort findest du alles. Ich komme mit runter, um nachzuschauen, was ich kochen könnte. Leider habe ich mir darüber bislang noch keine Gedanken gemacht.“

Meine Freundin guckte deprimiert. „Oh je, daran bin ich schuld.“

„Ach Quatsch!“ drückte sie. „Ist doch kein Problem. Wir finden bestimmt etwas, das schnell geht!“

Im Vorratskeller zeigte ich Konny, wo Putzeimer, Wischmopp und Bodenreiniger zu finden waren. Sie nahm alle Sachen in die Hand und wollte schon wieder zurück ins Erdgeschoss gehen.

Ich hielt sie zurück. „Warte mal bitte. Wie wäre es mit Züricher Geschnetzeltem mit Spätzlen?“

„Klingt gut!“ Korinna leckte sich die Lippen.

„Alles klar. Wenn du mir hilfst, die Zutaten hoch zu tragen, muss ich den Weg nicht zweimal laufen. In deinem Eimer ist ja noch genug Platz“, erklärte ich.

„Na dann gib her!“

Nachdem wir die benötigten Lebensmittel aus dem Kühlschrank genommen hatten, machten wir uns auf den Weg nach oben.

„Super, dass du gerade da bist“, meinte ich, als wir auf der Treppe waren. „Nicht nur, weil du mir beim Schleppen hilfst, sondern auch, weil du nachher die Soße abschmecken kannst. Da mir das aufgrund meines Anzugs nicht möglich ist, muss ich mich sonst beim Kochen immer auf den Geruch verlassen. Als ich das letzte Mal Geschnetzeltes zubereitet hatte, reichte das offensichtlich nicht aus. Obwohl ich mich wie üblich genau an das Rezept gehalten hatte, hat es meinen Herrschaften leider überhaupt nicht geschmeckt.“
„Haben die beiden dir gesagt, was ihrer Meinung nach fehlt?“, wollte Korinna wissen.

„Natürlich nicht. Das musste ich selbst herausfinden, indem ich die Reste auf ihren Tellern klein pürierte und hinterher – über den Umweg über meinen Alkoven, aus meinem Nahrungstank probierte. Daraufhin habe ich mir ein paar Notizen zu dem Rezept gemacht.“

„Hat man dich bestraft, weil das Essen nicht geschmeckt hat?“

„Sicher! Am darauffolgenden Tag bestand meine Verpflegung lediglich aus geschmacksneutralem Sklavinnenbrei, gemischt mit Sklavinnenpipi.“

„Na toll! Und jetzt willst du mich da mit reinziehen?“ Korinnas Stimme klang wenig begeistert.

„Genau genommen kannst du mich, sofern du das willst, gleich so richtig in die Bredouille bringen. Schließlich bist du spätestens morgen Früh weg. Das heißt, eine potentielle Strafe werde ich alleine ausbaden dürfen“, gab ich zu bedenken.

Obwohl ich Konnys Gesicht in dem Augenblick nicht sehen konnte, da sie vor mir lief, merkte ich an ihrer Stimme, dass sie grinste, als sie entgegnete: „Keine Sorge! Warum sollte ich das denn tun?“

Ich entschied mich, besser nichts darauf zu erwidern.

Während ich kurz darauf mit Kochen beschäftigt war, reinigte meine Freundin den Fußboden. Anschließend gesellte sie sich zu mir in die Küche. „Hmmm. Das riecht ja schon sehr lecker!“

„Danke. Leider war das beim letzten Mal auch meine Meinung. Bevor du gleich probieren darfst, könntest du mir bitte noch einen Gefallen tun und den Tisch decken?

„Einverstanden!“

Als Konny wenig später meine Kochkünste bewerten sollte, riet sie mir: „Vielleicht möchtest du der Sauce noch eine Prise Salz gönnen? Und was hältst du von etwas Muskatnuss?“

„Ich verlasse mich jetzt da mal ganz auf dein Urteil. Schließlich bist du doch meine beste Freundin“, antwortete ich und befolgte ihre Ratschläge.

Daraufhin probierte sie erneut. „Ja. Mir schmeckt’s. Ich würd’s so lassen.“

Nachdem ich das Geschnetzelte zusammen mit den Spätzlen im Ofen warm gestellt hatte, blickte ich auf die Uhr. Es war kurz vor fünf, also genügend Zeit, um noch einmal durchs ganze Haus zu flitzen und zu kontrollieren, dass alles ordentlich war.

Als auch das erledigt war, ließen Korinna und ich uns aufs Sofa fallen.

„Und was jetzt?“, erkundigte sich meine Freundin.

Schulterzuckend antwortete ich: Wenn du keine bessere Idee hast, dann ruhen wir uns hier noch zehn Minuten aus. Anschließend sollte ich mich neben dem Esstisch auf den Boden knien und meine Skavinnenposition einnehmen. Möchtest du die Herrin und den Herren gleich ebenfalls in dieser Haltung begrüßen?“

Korinna blickte an sich herunter. „Na, wenn ich schon wie eine Gummisklavin aussehe, dann sollte ich mich auch entsprechend verhalten, oder?“

„Tja. Etwas anderes erscheint mir gerade wenig angemessen“, gab ich amüsiert zurück.

„Aber wir sollten die beiden in deiner ursprünglichen Sklavinnenhaltung empfangen. Die neue soll eine Überraschung sein.“

Diesem Vorschlag stimmte ich sofort zu. „Gute Idee!“

Auf unseren Füßen sitzend erwarteten wir die Ankunft von Sibylle und Rainer.

Um kurz nach halb sechs hörten wir, wie die Tür zur Garage geöffnet wurde. Daraufhin betraten Sybille und Rainer den Flur.

„Guten Abend Herrin. Guten Abend, Herr“, sagten Konny und ich gleichzeitig.

„Hallo, ihr Zwei!“, begrüßte uns die Herrin. „Du Schatz, wir haben jetzt zwei Latexsklavinnen! Das ist ja toll!“

Der Herr nickte lächelnd. „Grüß’ euch!“

„Das ist wirklich ein toller Empfang. Wir wussten zwar, dass du auch da bist, Korinna, aber dass wir gleich von zwei Sklavinnen begrüßt zu werden, damit haben wir dann doch nicht gerechnet“, meinte Sibylle.

„Stimmt“, bestätigte Rainer. „Das Essen riecht auch sehr gut.“ Er grinste seine Frau an. „Welche von den Beiden willst du als Nachtisch? – Ich hätte am liebsten die Neue. Im Gegensatz zu unserer Carmen kann die ihre Zunge wahrscheinlich nicht nur zum Sprechen gebrauchen.“

„Vielleicht solltest du unseren Gast nicht gleich vergraulen?“, ermahnte Sibylle ihren Mann. An uns gerichtet sagte sie: „Steht erst einmal auf. Und du, Korinna, gibst uns zur Begrüßung die Hand.“

„Hallo, ich bin Sibylle. Wenn du Lust hast, darfst du mich auch gerne mit ‚Herrin’ ansprechen.“

„Sehr erfreut, Herrin. Ich bin die Gummisklavin Konny.“

„Und ich bin Rainer. Für dich allerdings ‚Herr’.“ Während er sprach musterte er meine Freundin von oben bis unten. Als er sah, welche Schuhe sie trug, grinste er breit. „Schöne Schuhe hast du dir ausgesucht!“

Korinna strahlte. „Vielen Dank Herr. Ich würde mich bei Gelegenheit wirklich gerne entsprechend für Ihre Gastfreundschaft bedanken.“ Sie leckte verführerisch über ihre Oberlippe.

„Auf dieses Angebot kommen wir später gerne zurück“, antwortete Sibylle. „Zunächst solltet ihr Sklavinnen aber unser Auto ausladen. Anschließend essen wir zusammen. Aufräumen und Wäschewaschen hat auch noch Zeit bis morgen.“

Sobald wir alle Taschen und Koffer ins Haus gebracht und das Essen serviert hatten, durften Korinna und ich uns zu unseren Herrschaften an den Tisch setzen.

Sibylle steckte sich den ersten Bissen in den Mund. Überrascht hob sie ihre Augenbrauen. „Das schmeckt aber lecker. Wer von euch hat gekocht?“

„Herrin, das war Carmen. Ähm, ich meine, die Latexsklavin“, antwortete Konny prompt.

Wahrheitsgemäß fügte ich hinzu: „Ja, Herrin. Aber die Gummisklavin hat mir ein paar Tipps gegeben.“

„Habt ihr wirklich gut hinbekommen“, stimmte Rainer zu. „Aber jetzt erzählt mal, was ihr in der Woche so alles angestellt habt.“

Daraufhin fing ich an, meine Sprachausgabe zu füttern.

Allerdings meinte mein Herr wenige Sekunden später: „Latexsklavin, lass besser deine Gummifreundin reden, die kann schneller sprechen. Deine Version der Geschichte können wir ohnehin später nachlesen.“

Also hörte ich schweigend zu, während Korinna erzählte.

Sie wurde von Rainer an der Stelle unterbrochen, als sie in ihrem Bericht die neue Sklavinnenhaltung erwähnte. „Los, Latexsklavin. Führ uns das mal vor!“, forderte er mich auf.

Ich stand auf und kniete mich neben den Tisch. Dann aktivierte ich die Sklavinnenposition über mein Helmmenü.

Der Herr sah fasziniert dabei zu, wie die Seilwinden in meinem Tornister meine Gliedmaßen an die entsprechenden Positionen zogen. „Gefällt mir“, war sein Kommentar. Anschließend forderte er Konny dazu auf, weiterzuerzählen.

Natürlich rechnete ich nicht damit, innerhalb der nächsten Minuten von der Sklavinnenstellung erlöst zu werden.

Als Korinna kurz darauf die neue Möglichkeit beschrieb, wie man mich mithilfe unterschiedlicher SMS-Botschaften drangsalieren konnte, zückte Rainer beiläufig sein Handy, woraufhin meine Klitoris von einer Mischung aus Vibrationen und Elektroimpulsen heimgesucht wurde.

Schmunzelnd beobachtete der Herr, wie ich auf meinem Stuhl hin und her zuckte. „Gummisklavin, das gefällt mir. Etwas in der Art hatte ich mir auch schon überlegt. Vielen Dank, dass du dich darum gekümmert hast. Erzähl weiter.“

Der Bericht meiner Freundin endete damit, dass sie es gut fände, wenn man das Kabel mit dem Stecker für den Zigarettenanzünder irgendwo in meinen Rucksack verstauen könnte.

Sibylle nickte. „Das ist eine ausgezeichnete Idee. Schatz, was meinst du, wäre dieser Umbau sehr aufwändig?“

Nachdem Rainer kurz überlegt hatte, winkte er ab. „Nein, das sollte eigentlich ganz schnell gehen. Ich müsste dazu nur den Tornister mit in die Firma nehmen.“

„Was hältst du davon, wenn wir das heute Abend noch erledigen? Unsere Sklavin, oder besser gesagt, Sklavinnen, müssen nachher sowieso baden.“

Der Herr nickte. „In Ordnung. Scheint das Beste zu sein. Dann können wir beide demnächst zu diesem neuen Kunden fahren, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen müssen, ob unsere Latexsklavin gerade in ihrem Anzug geröstet wird oder nicht.“

„Ganz genau. Obwohl sie selber schuld daran wäre. Aber wer weiß, was diese beiden Gummiflittchen nächstes Mal wieder gemeinsam aushecken“, gab meine Herrin zu bedenken.

Daraufhin bemerkte sie Konnys verwirrten Gesichtsausdruck. Ich war ebenso irritiert, allerdings nahm davon niemand Notiz.
„Korinna, mein Mann und ich haben uns gestern dazu entschieden, am übernächsten Wochenende eine Firma im Odenwald zu besuchen. Vorausgesetzt, dass du in der Zeit wieder auf unsere Sklavin aufpassen kannst.“

„Ja, aber wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass du unserer Latexsklavin zeigst, wo’s lang geht. Nicht anders herum!“, meinte Rainer amüsiert.

Konny senkte ihren Blick. „Herr, Sie können sich darauf verlassen, dass ich mich Ihrer Sklavin gegenüber stets Ihren Wünschen entsprechend verhalten werde. Ich kann durchaus auch streng sein.“

Rainer schmunzelte. „Nach dem zu urteilen, was du uns von letzter Woche berichtet hast, glaub ich das sofort. Heißt das, du wirst dich dann wieder um unsere Carmen kümmern?“

„Stets zu Diensten, Herr. Wenn Sie erlauben, würde ich mich als Nächstes gerne angemessen für Ihre Gastfreundschaft und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.“

„Ich weiß nicht. Erlaubst du, Schatz?“ Der Herr sah meine Herrin scheinheilig lächelnd an.

Diese antwortete prompt: „Sicher, solange ich zuerst dran komme!“

Daraufhin schlug meine Freundin vor, dass ich unseren Herrn solange mit den Händen verwöhnte, während sie die Herrin zufrieden stellte. Hinterher könnten wir dann tauschen.

Damit waren Sibylle und Rainer sofort einverstanden.

Nachdem Konny und ich die beiden auf unterschiedliche Weise befriedigt hatten, wurde ich in meine Ladestation geschickt. „Wir unterhalten uns so lange mit deiner Gummisklavinnenfreundin“, meinte Rainer, als ich mich auf den Weg zu meinem Alkoven machte.

Dort angekommen ließ ich die übliche Prozedur über mich ergehen. Währenddessen versuchte ich mir auszumalen, was die der anderen in der Zwischenzeit so alles anstellen mochten.

Gerade, als meine Akkus vollständig geladen waren, betrat Rainer mein Zimmer. „Alle aus Karbon bestehenden Bestandteile deines Anzugs lässt du am besten gleich hier, damit ich die mitnehmen kann. Den Rest zieht dir dann Sibylle aus“, erklärte er.

Ich wunderte mich zunächst darüber, dass der Herr den Helm und meine Stiefel ebenfalls mitnehmen wollte, dachte mir dann aber, dass er sich den Aufwand ersparen wollte, die Schläuche und Drahtseile am Tornister abzumachen. Es steht mir ohnehin nicht zu, die Entscheidungen meiner Herrin und meines Herrn infrage zu stellen.

Rainer nahm mir der Reihe nach meine Armreifen, die Stiefel und schließlich den Tornister ab. Dann schickte er mich nach oben zu meiner Herrin. „Beeil dich ein Bisschen, Sibylle und Konny warten schon auf dich!“

Als ich oben im Schlafzimmer ankam, war meine Herrin gerade dabei, Korinna beim Ausziehen zu helfen. Die roten Pumps waren bereits aufgeschlossen und lagen neben Konnys Füßen auf dem Boden.

„Zur Belohnung für die schöne Begrüßung müsst ihr beim Baden ausnahmsweise keine Fesseln tragen“, verkündete meine Herrin. „Der Ball bleibt wie immer in deinem Mund, Latexisklavin. Das heißt, eure Gespräche in der Badewanne werden sehr einseitig sein. Nachdem du von oben bis unten vollständig rasiert bist, reinigt ihr eure Catsuits und zieht sie wieder an. Schließlich steckt ihr eure Füße in ein Paar Ballettstiefel, beziehungsweise die abschließbaren Pumps. Danach dürft ihr machen, was ihr wollt, solange, bis Rainer mit deinem Rucksack zurückkommt. Sobald Carmen wieder komplett angezogen ist, geht ihr ins Bett. Oder besser gesagt, in den Käfig. Alles klar? Ich kümmere mich derweil um meine E-Mails.“

„Ja, Herrin! Danke Herrin“, antworteten Korinna und ich im Chor.

Kurz darauf stand Konny nackt vor mir. „Bis gleich! Ich bereite schon mal die Wanne vor.“ Dann verließ sie das Schlafzimmer.

Meine Herrin half auch mir wie üblich beim Ausziehen. Mit einem Klaps auf den blanken Hintern schickte sie mich anschließend ins Bad. „Ihr wisst Bescheid, was ihr zu tun habt. Und ihr seid besser gründlich. Es kann sein, dass ich euch hinterher kontrolliere“, rief sie mir nach.

Hinter der Badezimmertür erwartete mich eine kleine Überraschung: Meine Freundin hatte sich einen Ballknebel umgeschnallt, bevor sie sich in die Badewanne gelegt hatte. Jetzt lächelte sie mich – so gut es dieser Knebel zuließ – verschmitzt an.

Ich öffnete meine Lippen so weit wie möglich und schob die Gummikugel, welche wie immer fest mit meinem Zungen-Piercing verbunden war, kurz aus dem Mund. Anschließend erwiderte ich Korinnas Lächeln.

Zunächst gönnten wir uns beide einige Minuten Entspannung.

Irgendwie reifte dabei in mir der Verdacht, dass Konnys relativ breites Grinsen weder von dem angenehmen Bad, noch von dem Knebel in ihrem Mund ausgelöst wurde. Da steckte mehr dahinter.

Um meine Neugier zu befriedigen, musste ich sie fragen, was sie vorhin mit meinen Herrschaften gemacht hatte. Bestimmt war das der Grund warum sie mich so verdächtig anfeixte. Die an meiner Zunge befestigte Gummikugel hinderte mich allerdings am Sprechen. Also versuchte ich, meine Fragen Buchstabe für Buchstabe auf ihr Bein zu schreiben: „Warum grinst du so? Was hast du zusammen mit den Herrschaften gemacht?“

Korinna antwortete auf dieselbe Weise: „Gemacht? Nix!“

Okay, das war nicht wirklich eine Antwort. „Was habt ihr besprochen?“, hakte ich nach.

Bevor Konny antwortete, schien sie kurz zu überlegen. Vielleicht wollte sie mich auch nur noch ein Wenig auf die Folter spannen. Schließlich schrieb sie: „Wir haben besprochen, dass ich nicht nur deine Aufpasserin sein werde, wenn deine Herrin mit deinem Herrn in Zukunft verreisen, sondern ich von jetzt an auch regelmäßig zu euch komme, um als Gummisklavin zu dienen.“

Das waren mal interessante Neuigkeiten!

Es ging noch weiter: „Dein Herr meinte, dass es praktisch wäre, eine Sklavin zum Quälen zu haben, während die andere die Hausarbeit erledigt. Daraufhin sagte deine…“ Sie strich das letzte Wort durch. „… UNSERE Herrin, dass es bestimmt auch Spaß machte, zwei Sklavinnen gleichzeitig zu quälen.“

„Würde dir das denn gefallen?“, wollte ich wissen.

Anstatt etwas zu erwidern, lehnte sich Konny zurück und setzte wieder ihr verschmitztes Lächeln auf.

Wir begannen, uns gegenseitig zu reinigen. Schließlich reichte ich Konny einen Rasierer und bat sie mithilfe entsprechender Handbewegungen, mich von sämtlicher Körperbehaarung zu befreien. Während sie mir den Kopf kahl rasierte, wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie großen Spaß daran hatte.

Sobald alle Haare an mir (abgesehen von den Wimpern) entfernt waren, überprüfte Korinna das Resultat mit ihren Fingerspitzen. Den Bereich zwischen meinen Oberschenkeln kontrollierte sie dabei besonders gründlich.

Mit einer Geste wies ich meine Freundin darauf hin, dass wir lieber nicht zu weit gehen sollten. Schließlich bestand die Möglichkeit, dass die Herrin jeden Augenblick hereinkam.

irgendwann war unser Badewasser so weit abgekühlt, dass wir uns dazu entschlossen, aus der Wanne zu steigen. Wir trockneten uns gegenseitig ab, bevor wir ins Schlafzimmer gingen, wo wir unsere Latexkleidung außen und innen sauber machten und schließlich wieder anzogen.

Bevor sich meine Freundin die integrierte Gummimaske ihres Catsuits über den Kopf stülpte, nahm sie ihren Knebel ab.

Sie bemerkte meinen enttäuschten Blick. „Keine Sorge, ich bin gleich wieder so stumm wie du. Ich möchte mir nur gleich deine Strafmaske aufsetzen. Und zwei Knebel gleichzeitig passen nicht einmal in meinen Mund“, erklärte sie. Lächelnd fügte sie hinzu: „Es war übrigens schön, mal wieder dein Gesicht zu sehen.“

Ich umarmte Konny und nuschelte etwas, das sich nur entfernt nach „vielen Dank, dass du das alles mitmachst“ anhörte.

„Keine Ursache. Genau genommen mache ich das auch nicht nur deinetwegen“, entgegnete sie verschmitzt. Nachdem wir unsere Umarmung gelöst hatten, legte sich meine Freundin noch die Ketten an.

Als letztes steckten wir unsere Füße wie befohlen in ein Paar Ballett-Boots beziehungsweise die roten abschließbaren Plateau-Pumps. Amüsiert registrierte ich, dass Konny das Schloss an ihren Schuhen zudrückte, obwohl sie dafür nach wie vor nicht den Schlüssel zu haben schien.

Wir verließen das Schlafzimmer und gingen nach unten ins Wohnzimmer. Dort forderte meine Freundin mich auf, es mir auf dem Sofa gemütlich zu machen, während sie sich noch schnell die Disziplinmaske aufsetzen wollte.

Komplett in Latex gehüllt auf der Couch liegend verbrachten wir die darauffolgenden zwei Stunden mit Kuscheln. Dabei genossen wir es beide sehr, dass zur Abwechslung einmal nicht die Hälfte meines Körpers mit hartem Kunststoff bedeckt war. Wir unterhielten uns auch miteinander, indem wir uns gegenseitig Nachrichten auf die Gummihaut schrieben.

Irgendwann kam die Herrin kurz vorbei. Als sie uns sah, nickte sie kurz und ging wieder wortlos zurück an ihren Schreibtisch.

Um kurz nach zweiundzwanzig Uhr kehrte Rainer mit dem Rest meiner Montur zurück. Korinna half ihm dabei, mir wieder sämtliche Teile anzulegen, während ich einfach nur daliegen und warten musste, bis die beiden fertig waren und das Computersystem meines Anzugs hochgefahren war.

Sowie ich anschließend von dem Sofa aufstehen wollte, bemerkte ich, dass das nicht so einfach war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Denn zwischen meinen Stiefeln befand sich nun ein relativ kurzes Stahlseil. Überrascht sah ich in das breit grinsende Gesicht meines Herrn.

„Du hast dir doch mehrfach gewünscht, dass du weitere Fesseln bekommst. Und nachdem wir für einen Kunden kürzlich Kunststoffgehäuse für eine neue Generation von winzig kleinen Motoren herstellen durften, dachte ich mir, die Teile wären bestimmt etwas für dich. Damals wusste ich nur noch nicht, wo genau wir die einbauen könnten.“ Nach einer kurzen Pause fuhr Rainer fort: „Jetzt steckt je ein kleiner Motor in jeder Sohle deiner Stiefel. Aufgrund ihrer geringen Größe und des geringen Gewichts sollte sich an den Schwimmeigenschaften deiner Stiefel eigentlich nicht viel ändern. Und wenn doch, dann ist das eben dein Problem. Und weil ich gerade dabei war, habe ich noch eine weitere Seilwinde zwischen deinen Brüsten eingebaut. Deren Zweck wirst du spätestens dann erkennen, wenn du das nächste Mal deine Sklavinnenhaltung aktivierst.“

Mein Herr betätigte ein paar Knöpfe auf seiner Sklavinnenkontrolle, woraufhin ich meine Stiefel etwa dreißig Zentimeter voneinander entfernen konnte. „In der Standardeinstellung solltest du deine Füße gerade so weit auseinander bewegen können, wie es zum Treppensteigen notwendig ist.“, erklärte er. Ich war aber großzügig und habe die komplette Länge des Seils so bemessen, dass du damit weiterhin Tanzen kannst. Sofern du über entsprechende Punkte verfügst.“

Nachdem ich im Wohnzimmer einige Male auf und ab gegangen war, um mich an diese neue Form der Einschränkung zu gewöhnen, stellte ich mich vor Rainer. Ich machte einen Knicks. „Vielen Dank, Herr!“
„Gern geschehen! Und jetzt ab mit euch ins Bett!“

Weil ich nun wieder sprechen konnte, lockerte Konny ihrerseits die Schnallen, welche den Knebel in ihrem Mund festhielten, und spuckte diesen aus.

Gemeinsam verabschiedeten wir uns von Rainer: „Guten Nacht, Herr!“

Wir gingen in mein Zimmer. Vorher bekam Korinna von Rainer noch die Fernsteuerung für Oskar überreicht.

Konny setzte sich auf mein Sofa. „Jetzt bin ich aber schon neugierig, was bei deiner Sklavinnenposition nun anders sein soll. Du nicht?“

„Eigentlich schon“, gab ich zu. „Versprichst du mir, mich dann gleich wieder davon zu erlösen?“
„Ja, versprochen!“

Also klickte ich in meinem Helmmenü auf das entsprechende Symbol. Sofort wurde klar, was mein Herr verändert hatte: Offenbar war jetzt ein Drahtseil an der Unterkante meines Helms befestigt, was mir bis dahin nicht aufgefallen war. Von diesem wurde mein Kinn nach unten gezogen, was zur Folge hatte, dass mein Blick in der Sklavinnenhaltung demütig auf den Boden gerichtet war.

„Sieht gut aus“, kommentierte meine Freundin feixend, bevor sie mir per Knopfdruck gestattete, aufzustehen.

Das Aufstehen mit dem Drahtseil an den Stiefeln gestaltete sich nun schwieriger. Aber es gelang mir erst beim dritten Anlauf. „Ich würde auch gerne noch kurz ausprobieren, ob es mir mit diesem Seil zwischen den Beinen auch noch möglich ist, Fahrrad zu fahren“, sagte ich.

„Mach das“, entgegnete meine Freundin. „Ich muss sowie noch schnell ins Bad.“

Auf meinen Heimtrainer aufzusteigen war zwar etwas umständlicher, als ich es bis dahin gewohnt war, aber als ich im Sattel saß, stellte ich erleichtert fest, dass die normale Einstellung meiner neuen Fußfessel gerade eben ausreichte, um in die Pedale treten zu können.

„Na, geht es?“, erkundigte sich Korinna, als sie in mein Zimmer zurückkam. „Oder musst du zukünftig etwa Freizeitpunkte ausgeben, um welche zu verdienen?“ Sie lachte.

Ich glitt von meinem Trimmrad. „Nein. Zum Glück nicht. Sonst müsste ich immer warten, bis du mich wieder besuchst, sobald meine Punkte aufgebraucht sind.“

„Träumst du? Ich bin doch nicht deine Sklavin!“ Konny hatte Mühe, bei dem Gesagten ernst zu bleiben. Dann grinste sie breit und schob sich die Knebelbirne der Strafmaske wieder zwischen ihre Zähne.
Anschließend krabbelte sie in meinen Käfig. Ich folgte ihr.

Wenig später verdunkelten sich die Anzeigen vor meinen Augen. Mein Anzug schaltete in den Schlafmodus. Wir unterhielten uns noch kurz, indem wir uns gegenseitig mit den Fingern Worte auf die mit Gummi überzogene Haut schrieben. Als letztes bat ich Korinna, zum Schlafen meinen Hogtie zu aktivieren.

Nach dem Aufstehen am Montagmorgen durfte ich meiner Freundin dabei helfen, ihren Gummianzug auszuziehen. Daraufhin ging sie in die Dusche und zog sich anschließend ihre normale Kleidung an. Wir tranken gemeinsam noch eine Tasse Kaffee, dann mussten wir uns leider voneinander verabschieden.

In den darauffolgenden zwei Wochen gab es keine besonderen Vorkommnisse. Zumindest, wenn man einmal davon absieht, dass Konny, Sibylle und Rainer mich häufig durch das Zuschicken von SMS-Botschaften fesselten und quälten. Infolgedessen schaffte ich es an den meisten Tagen nicht, alle meine Aufgaben ordnungsgemäß zu erledigen. Dementsprechend wurde ich anschließend bestraft.

Als ich Herrin Sibylle einmal darauf hinwies, dass die Ursache meiner Versäumnisse darin lag, dass ich stundenlang im Hogtie gefesselt ausharren musste, zuckte sie nur mit den Schultern und meinte lapidar: „Das ist nicht mein Problem!“

Weil ich mich jetzt auch noch darüber beschwert hatte, anstatt dankbar zu sein, dass mir gezeigt wurde, wie sehr alle an mich denken, musste ich die darauffolgende Nacht im Alkoven stehend verbringen.

Ich habe meine Lektion gelernt.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 20.09.20 um 22:48 geändert
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BaldJean
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:21.09.20 15:03 IP: gespeichert Moderator melden


Schade, dass die Wimpern nicht auch entfernt wurden. Völlig haarlos ist doch am schönsten.
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:21.09.20 19:49 IP: gespeichert Moderator melden


allein der fluß weiß wohin er fließt.
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:25.09.20 09:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:


Gesellschaftsspiele - Teil 1

Am Freitagabend kam Korinna wieder zu uns, wie vereinbart. Während sie von Sibylle und Rainer zur Begrüßung umarmt wurde, konnte ich sie nur verbal begrüßen, denn ich musste zu dem Zeitpunkt schon seit über zwei Stunden in meiner Sklavinnenstellung gefesselt ausharren. Wenigstens war die Elektronik in meinem Helm nicht ausgeschaltet.

Als meine Freundin mich auf dem Boden knien sah, grinste sie nur und tätschelte wortlos ein paarmal meinen Kopf.

Zuerst schlüpfte Konny wie üblich in ihren schwarzen Latexanzug, sowie den roten Netzbody. Bevor sie jedoch erneut ihre Plateau-Stiefeletten anziehen konnte, drückte ihr meine Herrin stattdessen die roten Strafpumps in die Hand. „Hier, zieh doch die an. Ich schenke sie dir. Die passen viel besser zu deinem Outfit.“

Korinna bedankte sich. Als sie Sibylle dabei mit ‚Herrin’ anredete, wurde sie unterbrochen: „Dieses Wochenende sollst du doch wieder Carmens Ersatzherrin sein. Um zu verhindern, dass unsere Gummisklavin durcheinander kommt, nennst du Rainer und mich besser bei unseren Vornamen.“

Grinsend blickte Konny zu mir herüber. „Alles klar!“ sagte sie. Ihr Tonfall dabei gefiel mir überhaupt nicht.

Rainer mischte sich in das Gespräch ein: „Sehr gut. Während wir bei dem Kunden sind, könnt ihr zwar weitestgehend machen, was ihr wollt, nur darfst du unsere kleine Gummisklavin in diesem Zeitraum nicht zu sehr verwöhnen. Zumindest tagsüber solltest du Carmen gegenüber immer die Herrin rauskehren. Sei dabei ruhig etwas strenger. Wie du siehst, braucht sie das.“ Dabei deutete er auf mich.

„Genau! Unsere Sklavin ist in letzter Zeit häufiger aufmüpfig gewesen. Dementsprechend braucht sie jetzt eine starke Hand, die sie führt“, erklärte die Herrin.

Korinna entgegnete: „Kein Problem.“ Mit einem gemeinen Lächeln fügte sie hinzu: „Sie wird schon spüren, wer hier das Sagen hat.“

Ich schluckte, während die Anderen um mich herum lachten.

Sibylle räusperte sich. „Eine Sache noch. Leider hat unsere Gummisklavin diese Woche nicht alle Aufgaben erledigt, die ich ihr übertragen hatte. Bitte sorge dafür, dass die Sachen ordentlich gemacht werden, bis wir zurück sind. Bis dahin soll ihr Alkoven so eingestellt bleiben, dass sie ausschließlich Wasser und die geschmacksneutrale Sklavennahrung bekommt. Sobald du kontrolliert hast, dass unsere Sklavin alles gemacht hat, kannst du mich anrufen, wenn du willst. Dann erkläre ich dir, was zu tun ist, damit im Alkoven wieder alle Speisen und Getränke verfügbar sind. Es steht dir natürlich frei, die Einschränkung der Nahrungsauswahl bis zu unserer Rückkehr so zu belassen.“

Daraufhin verabschiedeten sich Sibylle und Rainer von uns.

„Und Konny: Lass dir nicht wieder irgendwelchen Nährstoffbrei andrehen! Das ist nur etwas für nichtsnutzige Gummisklavinnen. Wenn du Hunger hast, dann befiel diesem faulen Stück Gummi, etwas Vernünftiges zu kochen“, rief mein Herr noch, während er bereits die Tür zur Garage öffnete.

Als Kurz darauf waren meine Freundin und ich alleine. Per Knopfdruck auf ihrer Fernsteuerung löste Korinna meine Fesselung.

Sie kam auf mich zu und half mir auf die Beine. „So, jetzt lass dich mal drücken!“

Wir knuddelten uns gegenseitig.

Viel zu früh schob mich Konny sanft zurück. Mit ernster Miene verkündete sie: „Damit das von Anfang an klar ist, Sklavin: Ab jetzt bin ich für dich die Herrin, und zwar solange, bis ich etwas Anderes sage!“

„Jawohl, Herrin! Die Gummisklavin hat verstanden. Ich werde mich entsprechend verhalten und alles tun, was Sie verlangen“, versprach ich.

Meine Ersatzherrin hob mahnend den Zeigefinger. „Das würde ich dir auch raten, Sklavin. Sonst werde ich mir Strafen ausdenken, die dir bestimmt nicht gefallen werden!“ Nach einer kurzen Pause sagte sie: „Das probieren wir am besten gleich mal aus.“

Daraufhin legte sie die Sklavinnenkontrolle in meine rechte Hand. „Hier. Such dir einen Knopf aus und drück drauf!“

Ich zögerte einen Moment, wusste ich doch, was mich dabei erwartete. Egal, welche Taste ich nun betätigte, das Resultat wäre immer das gleiche: Eine schmerzhafte Bestrafung mit Reizstrom.

„Gummisklavin! Wird’s bald?“, herrschte meine Teilzeitherrin mich an.

Sobald ich den Knopf mit der Aufschrift ‚HT‘ betätigt hatte, jagte ein gewaltiger Stromschlag durch mein Lustzentrum.
Ich krümmte mich vor Schmerzen.

„Los! Weil du nicht sofort reagiert hast, gleich noch einmal!“

Mir war klar, dass sich dieses Spiel andernfalls wiederholen würde, deshalb kam ich der Aufforderung dieses Mal sofort nach. Wieder zuckte ich zusammen, als ich daraufhin den Schlag bekam.

Wütend fuhr Herrin Konny mich an: „Sklavin! Was kannst du überhaupt? Alles muss ich selber machen! Du möchtest in einem Hogtie stecken? Einverstanden.“ Sie nahm mir die Fernbedienung aus der Hand und drückte nun ebenfalls auf ‚HT’.

Während ich somit gefesselt auf dem Fußboden lag, machte meine Übergangsherrin es sich vor dem Fernseher gemütlich.

Irgendwann begann ich mir Sorgen zu machen, weil sich die Statusanzeige für meine Akkus allmählich dem kritischen Bereich näherte. „Herrin, Ihre Gummisklavin möchte Sie bitten, demnächst in ihre Ladestation gehen zu dürfen“, sagte ich.

Korinna blickte mich an. „Warum? Meinst du, sonst passiert das hier?“, fragte sie, während meine Vulva von zwei kurzen Elektroschocks heimgesucht wurde.

„Ja, Herrin“, bestätigte ich.

„Gut. Wolltest du nicht deine Grenzen austesten? Hier und heute ist deine Gelegenheit!“

Da ich demnächst ohnehin mehr als genug Stromschläge erhalten würde, antwortete ich schnell: „Vielen Dank, Herrin!“

Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend sah ich der Batterieanzeige am rechten Bildrand meiner Videobrille dabei zu, wie sie immer niedrigere Werte anzeigte.

Schließlich wechselte sie von Gelb auf Rot. Kurz darauf blinkte sie und der erste Reizstromimpuls schoss durch meine Vagina, um mich auf den niedrigen Ladezustand meiner Akkus hinzuweisen. „Ja, ich weiß“, antwortete ich in Gedanken.

Auf den ersten Stromschlag folgte schon bald der zweite. Dann der dritte.

Wie üblich waren die Stromschläge, die ich zu Beginn verabreicht bekam, zwar unangenehm, aber noch nicht wirklich schmerzhaft. Zumindest, wenn man sie in Relation zu jenen setzte, welche mich ungefähr eine halben Stunde später erwarteten. Ich ergab mich meinem Schicksal und schloss die Augen. Die Displays vor meinen Augen würden sowieso demnächst ausgehen.

Während die Stärke der Elektroschocks langsam zunahm und die Pausen dazwischen gleichzeitig immer kürzer wurden, fragte ich mich, wie und wann diese Tortur enden würde. Dabei war mir klar, dass mit einem Ende – wie auch immer es aussehen würde – nicht innerhalb der nächsten dreißig Minuten zu rechnen war. So lang war zumindest die Zeitspanne, die ich beim letzten Mal aushalten musste.

Schon bald hatte der Reizstrom, welcher meinen Intimbereich in immer kürzeren Intervallen durchzuckte, einen Level erreicht, den ich eindeutig als schmerzhaft bezeichnen würde. Ich begann zu wimmern.

Wenig später wandelte sich mein Wimmern zunächst in Quieken, um bald darauf in schrilles Schreien überzugehen. „Irgendwann muss diesem verdammten Anzug doch mal der Saft ausgehen“, dachte ich verzweifelt.

Oskar machte leider nicht den Eindruck, als würde ihm binnen kurzem die Energie ausgehen. Eher schien das Gegenteil der Fall zu sein. In mir reifte langsam die Erkenntnis, dass ich diejenige sein würde, welche zuerst schlapp machte.

Mein Kreischen unterbrach ich danach nur noch gelegentlich, um Luft zu holen. Die Schmerzen waren kaum noch zu ertragen. Trotzdem rechnete ich nicht damit, demnächst erlöst zu werden.

Wie lange wollte Konny mich diese Qualen denn noch aushalten lassen? War sie überhaupt noch da? Ich war kaum noch dazu in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen.

Schließlich hielt ich diese Tortur wirklich nicht länger aus. Mit zitternden Fingern öffnete ich die Abdeckung des Notschalters an der Unterseite meines Tornisters. Aber als ich den Schalter betätigen wollte, wurden meine Hände davon weggezogen. Ich wand mich und brüllte hemmungslos in meinen Ballknebel.

Im nächsten Augenblick hörten die Stromstöße unvermittelt auf. Vollkommen irritiert blickte ich auf die Bildschirme in meinem Helm, die kurz darauf wieder etwas anzeigten. Der Batteriestatus war aus mir unerklärlichen Gründen plötzlich ‚voll‘.

Durch den sich langsam lichtenden Schleier, der mich eingehüllt hatte, hindurch vernahm ich Korinnas Stimme: „Damit ich dich noch länger quälen kann, hat mir Rainer deine Ersatzakkus dagelassen! Aber für heute hast du genug mitmachen müssen. Ich befreie dich jetzt von deiner Fesselung, dann kannst du dich erholen. Für den Rest des Abends darfst du mich auch wieder ‚Konny‘ nennen.“

Erschöpft aktivierte ich meine Sprachausgabe. „Danke, Konny!“

Meine Freundin streichelte meine Arme. „Es fiel mir wirklich nicht leicht, dich derart leiden zu sehen. Du kannst mir glauben. Seit du angefangen hast vor Schmerz zu schreien, hocke ich hier neben dir. Ich war mehrmals kurz davor, dir die frischen Akkus einzusetzen, um dieser schrecklichen Qual dadurch ein Ende zu setzen. Lediglich die Tatsache, dass du vorletzte Woche auch ziemlich lange ausgehalten hast, hat mich davon abgehalten. Viel länger hätte ich aber auch nicht tatenlos zusehen können. – Wie fühlst du dich?“

Vorsichtig streckte ich meine Beine aus. „Um eine schmerzhafte Erfahrung reicher. Dankeschön.“

„Du bist mir nicht böse, hoffe ich?“, fragte Korinna besorgt.

„Nein, sicher nicht. Das war schon mein voller Ernst, als ich meinte, ich wäre jetzt um eine Erfahrung reicher“, entgegnete ich, während ich mich mit den Händen abstützte, um meinen Oberkörper anzuheben.

Meine Freundin blickte mich irritiert an. „Wie meist du das?“

„Vorhin hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben als Latexsklavin den Punkt erreicht, an dem ich soweit war, den Notschalter zu betätigen. Das hat eine große Bedeutung für mich. Trotzdem vielen Dank, dass du mich davon abgehalten hast. Sonst hätte es ernste Konsequenzen gegeben“, erklärte ich.

„Wenn du es dennoch geschafft hättest, dich zu befreien, hätte ich dich anschließend einfach wieder ordnungsgemäß verpackt. Außer uns beiden hätte also davon keiner was erfahren“, gab sie beschwichtigend zurück.

Ich setzte mich auf meine Fersen und erwiderte: „So einfach geht das nicht. Um zu verhindern, dass ich meinen Anzug nach Lust und Laune aus- und wieder anziehe, erhalten Sibylle und Rainer automatisch eine Nachricht, sobald dieser Knopf gedrückt wird. Es könnte ja auch sein, dass ich in Gefahr bin.“

Konny nickte verstehend. „Na gut. Reden wir über etwas anderes. Nachdem es ja geheißen hat, dass du mich bekochen sollst: fühlst du dich gerade in der Lage, dass du mir eine Kleinigkeit zu essen machst?“

„Ja, klar. Kein Problem! Ich habe extra dafür gesorgt, dass wir Zutaten für eine selbstgemachte Pizza im Haus haben. Du isst doch so gerne Pizza.“

„Das stimmt. Aber wollen wir das nicht lieber auf morgen verschieben? Heute Abend wäre ich mit einem Teller Nudeln mit Tomatensauce durchaus zufrieden. Das geht einfacher. Dazu hätte ich gerne ein Glas Weißwein.“

„Dein Wunsch ist mir Befehl.“ Als ich erkannte, dass ich meinen Körper noch nicht wieder vollständig unter Kontrolle hatte, fügte ich hinzu: „Sobald du mir freundlicherweise beim Aufstehen geholfen hast, werde ich ihn umgehend ausführen.“

Meine Freundin reichte mir ihre Hand und zog mich hoch. „Möchtest du vorher in deinen Alkoven, um dir ebenfalls etwas zum Essen zu holen?“, wollte sie wissen.

„Nein, danke. Im Augenblick würde ich keinen Bissen runter kriegen. Aber ein Schluck Wasser wäre gut. Bei der Gelegenheit könnte ich auch meinen Urintank leeren. Wartest du kurz hier?“

„Ich komm lieber mit. Du scheinst noch etwas wackelig auf den Beinen zu sein.“

Nachdem wir gemeinsam in mein Zimmer gegangen waren, wo ich mich für ein paar Minuten in meine Sklavinnenstation stellte, begaben wir uns in die Küche. Dort öffnete ich eine Flasche Wein, reichte Konny ein Glas und bereitete anschließend ihr Abendessen zu.

Meine Freundin zog es vor, ihren Teller mit Spaghetti selbst zum Tisch zu tragen. „Womöglich lässt du den noch fallen. So richtig fit scheinst du noch nicht zu sein.“

„Das wird wohl heute auch nichts mehr“, stimmte ich ihr zu, während ich mich ihr gegenüber an den Esstisch setzte. „Eine Runde Schlaf dürfte helfen.“

„Stimmt, wir sollten demnächst ins Bett. Meinst du, wir schaffen es, vorher noch zusammen einen weiteren Teil von ‚Underworld’ anzugucken? Du könntest mir währenddessen dabei helfen, den restlichen Weißwein zu trinken.“

Der Vorschlag gefiel mir. „Sehr gerne!“

Während ich Korinna dabei zusah, wie sie genüsslich ihre Nudeln verschlang, sog ich gierig das Wasser aus meinem Nahrungsbehälter in mich hinein.

Wir sahen uns zusammen den Film an, wobei ich wieder meine Lieblingsposition (mit dem Kopf auf Korinnas Schoß) einnehmen durfte.

„Du, würde es dich arg stören, wenn du alleine im Käfig übernachten müsstest? Ich möchte diese Nacht nämlich lieber in meinem Bett schlafen“, sagte ich, als der Film zu Ende und wir auf dem Weg in mein Zimmer waren.

Doch meine Übergangsherrin verhöhnte mich: „Ja, wie? Hat die kleine Gummisklavin etwa keine Lust, weitere sechs Stunden im Hogtie gefesselt auf dem Boden liegend zu verbringen?“

Kleinlaut erwiderte ich: „Wenn ich ehrlich sein soll: Nein. Aber Sie sind die Herrin. Selbstverständlich werde ich wie immer Ihren Anweisungen Folge leisten.“

Meine Freundin winkte lächelnd ab. „Ist schon in Ordnung. Ich muss erst morgen früh wieder die Herrin spielen. Schlaf du nur in deinem bequemen Bett.“

„Danke. Möchtest du im Käfig schlafen oder soll ich dir lieber meine Couch zurechtmachen?“

„Nein, ich mag deinen Käfig. Außerdem sollst du mir zusätzlich auch noch Handschellen anlegen.“

„Dann muss ich kurz in den Keller, um sie zu holen.“

„Kein Problem. Ich geh inzwischen ins Bad.“

Nachdem ich Konny mit Hand- und Fußschellen gefesselt hatte, krabbelte sie in den Käfig, wo sie es sich – so gut es eben ging – gemütlich machte. Dann legte ich die Fernsteuerung für meinen Anzug neben sie und schloss die Gittertür. Wir wünschten uns gegenseitig eine gute Nacht.

Auf meinem Bett ausgestreckt daliegend erinnerte ich mich noch einmal an die Schmerzen, die mich dazu gebracht hatten, den Notschalter in meinem Rücken betätigen zu wollen. Glücklich darüber, diese überstanden zu haben, glitt ich ins Reich der Träume.

Am nächsten Morgen wurde ich, wie an den vorhergehenden Tagen auch, von den Elektroden, welche sich auf der Innenseite meines Gummigefängnisses befinden, unsanft aus dem Schlaf gerissen. Das Gefühl von tausend Nadelstichen hörte erst auf, als ich auf meinen Füßen stand.

Ein bisschen neidisch betrachtete ich meine Freundin, die immer noch tief und fest schlief. Sobald sie aufwachte, würde sie erneut meine Herrin sein.

In der Hoffnung, es würde sie gnädig stimmen, gab ich mir beim Zubereiten des Frühstücks sehr viel Mühe. Ebenso deckte ich den Tisch besonders ansprechend. Ich ging sogar extra in den Garten und schnitt eine Rose ab, welche ich in einer Vase auf den Esstisch stellte.

Belebender Kaffeeduft breitete sich langsam im gesamten Haus aus. Davon schien Korinna geweckt worden zu sein, denn ich spürte plötzlich einen Stromschlag zwischen meinen Beinen.

Bis ich mein Zimmer erreichte, hatte ich noch drei weitere Elektroschocks erhalten.

„Guten Morgen, Herrin!“

„Trödel nicht so rum, Sklavin, und lass mich endlich aus diesem Käfig raus!“, herrschte Konny mich an.

„Oh, da hat wohl jemand nicht gut geschlafen“, dachte ich, während ich mich beeilte, sie zu befreien.

„Gut. Jetzt geh zum Esstisch und setz dich“, lautete die nächste Anweisung.

Kurzzeitig dachte ich darüber nach, mich ganz normal auf einen der Stühle an dem Tisch zu setzen. Schließlich hielt ich allerdings meine Sklavinnenstellung für besser geeignet. Daher kniete ich mich neben Korinnas gewohnten Platz auf den Boden und betätigte die entsprechende Schaltfläche auf meinen Helmdisplays.

Als meine Ersatzherrin zu mir kam, bekam ich selbstverständlich kein Lob zu hören. Weder für meine Sitzposition, noch für den ordentlich gedeckten Tisch. Eigentlich schien sie mich überhaupt nicht zu beachten.

Demzufolge blieb ich stumm auf meinen Fersen hocken und aß meinen Sklavinnenbrei. Bewegen hätte ich mich ohnehin nicht können. Dazu musste Konny erst meine Sklavinnenhaltung über ihre Fernbedienung beenden.

Soeben hatte meine Ersatzherrin den letzten Bissen ihres Frühstücks heruntergeschluckt, als sie mich dann doch ansprach: „Also, Latexsklavin, dann erzähl mir mal, was du alles zu tun hast, bis Sibylle und Rainer wieder da sind.“

Ich zählte auf: „Herrin, ihre Sklavin muss den Rasen mähen, Staubwischen, die Fußböden reinigen und alle Blumen gießen, im Haus und draußen.“

Korinna schien kurz zu überlegen. Dann bestimmte sie: „Den Garten machst du heute Nachmittag. Als erstes kümmerst du dich um den Hausputz. Ich guck dir solange zu. Damit das für uns beide nicht zu langweilig wird, darfst du dabei deine Spreizstangen tragen.“

Bei dem Gedanken an die Stangen stöhnte ich leise. Mir war klar, dass diese Arbeit mit diesen Fesseln um einiges länger dauern würde, als sonst. Ebenso war mir klar, dass ich mir diesbezüglich jeglichen Kommentar sparen konnte. „Danke, Herrin“, erwiderte ich stattdessen folgsam.

Es wäre auch überhaupt nicht nötig gewesen, etwas anderes sagen, denn meine momentane Herrin schien Gedanken lesen zu können. „Du hast genau eine Stunde Zeit, um alles sauber zu machen. Für jede Minute, die du länger brauchst, wirst du eine Minute lang im Hogtie gefesselt mit Elektroschocks bestraft. Und sollte ich hinterher an irgendeiner Stelle Staub finden, bekommst du dafür jeweils fünf Strafminuten zusätzlich“, verkündete sie. „Und jetzt zisch los und hol mir mein Handy und diese Fesselstangen, mit passenden Schlössern!“

Wieder einmal wunderte ich mich über den strengen Ton, den meine Freundin – und momentane Herrin – anschlagen konnte.

Wenig später stand ich, mit je einer Spreizstange zwischen meinen Händen und meinen Füßen, vor ihr im Wohnzimmer.Sie stellte das System meines Anzugs so ein, dass ich meine Arme nur bewegen konnte, wenn ich den jeweils entgegengesetzten Fuß anhob. „Du kannst anfangen, die Zeit läuft“, sagte sie und drückte auf das Display ihres Mobiltelefons.

„Danke, Herrin!“, entgegnete ich. Meine Systemuhr zeigte an, dass es sieben Uhr achtundvierzig war.

„Eigentlich könntest du mir zuerst noch eine Tasse Kaffee bringen. Deine Zeit läuft dabei natürlich trotzdem weiter.“

Wie gewünscht brachte ich Konny einen vollen Kaffeebecher. Um dabei nichts zu verschütten, musste ich mich sehr vorsichtig bewegen.

Dann begann ich mit Staubwischen. Zu meinem Bedauern musste ich schnell feststellen, dass ich mit meiner Vermutung, wegen der Spreizstangen viel länger zu brauchen, voll ins Schwarze getroffen hatte. Meine größte Sorge war, nicht mit dem Putzen fertig zu sein, bevor ich wie üblich meinen Alkoven aufsuchen musste. Bestimmt würde Korinna ihre Stoppuhr dafür ebenfalls nicht anhalten.

Aufgrund meiner massiv eingeschränkten Bewegungsfreiheit konnte ich mich nicht wirklich beeilen, musste ich doch ständig aufpassen, nicht hinzufallen, während ich auf einem Bein balancierend sämtliche Möbel reinigte.

Beim anschließenden Staubsaugen und Wischen konnte ich wieder Zeit gutmachen, da ich bereits genügend Routine dahin hatte, dies selbst mit strengeren Fesseln zu erledigen.

Es war bereits kurz vor zehn Uhr, als ich mich vor meine Übergangsherrin stellte und einen Knicks machte. „Herrin Konny, Ihre Sklavin ist nun fertig.“

„Na endlich!“ sie blickte auf ihr Handy und schüttelte enttäuscht den Kopf.“ „Ts ts .Du hast ja ganz schön rumgetrödelt. Bevor du gleich zum Aufladen gehst, besorgst du mir ein weißes Tuch, damit ich in der Zwischenzeit kontrollieren kann, ob jetzt wenigstens alles sauber ist.“

Sowie ich das Tuch besorgt hatte, wurde ich in meine Sklavinnenstation geschickt.

Wenige Minuten, bevor die Akkus meines Anzugs wieder komplett geladen waren, kam Korinna zu mir. Sie hielt den ursprünglich weißen Lappen, welcher nun einige graue Flecken aufwies, in der Hand.

„Das obere Regal neben dem Sofa hast du wohl übersehen. Genauso wie den oberen Teil von sämtlichen Türrahmen. Hinter dem Fernseher war auch noch jede Menge Dreck.“ Demonstrativ wedelte sie vor meinem Helm mit dem schmutzigen Stück Stoff herum. „Das nennst du sauber?“, schrie sie mich wütend an.

„Nein Herrin“, antwortete ich. Meine Ersatzherrin darauf hinzuweisen, dass ich die bemängelten Stellen wegen meiner Fesseln unmöglich hätte erreichen können, ließ ich lieber bleiben.

„Alles in allem kommen wir so auf eine Strafe von zwei Stunden und siebenundzwanzig Minuten“, stellte Konny fest.

Dass es nach meiner Rechnung deutlich weniger als zwei Stunden sein mussten, behielt ich ebenfalls wohlweißlich für mich. Seufzend ergab ich mich erneut meinem Schicksal.

Dieses bestand, wie angekündigt, aus dem Hogtie und Stromschlägen. Dazu befreite die Herrin mich von meinen Spreizstangen.

Bevor ich aber meine Strafe antreten musste, durfte ich mich noch im Wohnzimmer neben dem Sofa hinlegen. Meine Teilzeitherrin machte es sich derweil mit einem Buch in der Hand auf besagtem Möbel gemütlich.

Als ich die Bestrafung für die festgelegte Dauer über mich hatte ergehen lassen, wartete ich darauf, wieder erlöst zu werden. Aber nichts dergleichen geschah. – Hatte ich ernsthaft geglaubt, pünktlich befreit zu werden?

Wieder schien Korinna über telepatische Fähigkeiten zu verfügen, denn sie verkündete lächelnd: „Es ist sowieso bald wieder Zeit für dich, dich in deinen Alkoven zu stellen. Bis dahin habe ich keine Verwendung für dich. Also sei still und leide. Weil mir dein ständiges Gejammer bei jedem kleinen Stromschlag inzwischen ziemlich auf die Nerven geht, verlängert sich deine Strafe für jedes Quieken um weitere fünf Minuten.“

Ich biss die Zähne zusammen – beziehungsweise auf meinen Knebel – und bemühte mich, keinen Laut mehr von mir zu geben. Das war meiner Teilzeitherrin anscheinend wiederum zu langweilig. Also erhöhte sie mittels Fernsteuerung schrittweise die Intensität der Elektroimpulse – solange, bis ich laut zu schreien begann.

Pünktlich um kurz vor drei erhielt ich den vorerst letzten Stromschlag und dann endlich die Erlaubnis, mich zu erheben, um meine Batterien aufladen zu gehen.

Mit vollständig geladenen Akkus, gefülltem Nahrungstank und geleertem Abwasserbehälter kam ich zu Konny zurück. „Ich hab Hunger“, sagte sie. „Ab mit dir in die Küche und Pizza backen, Latexsklavin! Und ich rate dir dringend, zur Abwechslung mal eine Sache gut zu machen. Sonst kannst du dir unseren nächtlichen Badeausflug in deine nichtvorhandenen Haare schmieren!“

Bei dieser wirklich schlimmen Drohung musste ich doch schlucken. Nach einem kuren Knicks beeilte ich mich, in die Küche zu kommen.

War meine Freundin wirklich in so kurzer Zeit zur perfekten Domina mutiert, oder versuchte sie gerade nur, ihre Rolle als Ersatzherrin gut zu spielen? Natürlich machte das für mich in der aktuellen Situation nicht den geringsten Unterschied.

Ich wollte Konny nicht enttäuschen und ihr auch keinen Grund liefern, um mich erneut zu bestrafen. Wobei ich mir der Tatsache durchaus bewusst war, dass sie sich notfalls einen Grund einfallen lassen würde. Das war ganz schön frustrierend. – Ja, ich muss zugegeben, dass es mir auch irgendwie gefiel, auf diese Art behandelt zu werden.

All diese Dinge gingen mir durch den Kopf, während ich die Zutaten für das Mittagessen vorbereitete. Mein Pizzarezept hatte sich in der Vergangenheit bereits des Öfteren bewährt. Wenn ich mich genau daran hielt, konnte eigentlich nichts schiefgehen.

Da ich beim Kochen keine Fesseln tragen musste, außer jenen, welche standardmäßig zu meiner Sklavinnenmontur gehörten, dauerte es nicht lange, bis die Pizza im Ofen war.

Den Esstisch deckte ich erneut sehr sorgfältig, wie schon am Morgen. Anschließend ging ich zu Konny. „Was wünscht meine Herrin zu ihrer Pizza zu trinken?“, fragte ich.

Ohne von ihrem Buch aufzusehen, sagte sie: „Bring mir ein Bier, Sklavin!“

„Sehr wohl, Herrin“, antwortete ich.

Als Pizza und Bier fertig auf dem Tisch standen, gab ich meiner Übergangsherrin Bescheid, dass sie nun essen konnte.

Korinna setzte sich auf ihren Platz und betrachtete missmutig ihren Teller. „Ich hoffe für dich, dass das besser schmeckt, als es aussieht.“

Wie erwarten sollte ich erneut die Sklavinnenstellung einnehmen und neben ihr kniend warten, bis sie fertig gegessen hatte.

Nach dem Essen leckte sich Konny genüsslich ihre Latexfinger ab. „Man konnte es immerhin essen, ohne sich gleich zu übergeben“, war ihr Kommentar. Während sie mich anblickte, konnte ich ein kurzes Grinsen um ihre Mundwinkel herum erkennen. „Du darfst jetzt abräumen.“ Während sie den letzten Satz sprach, beendete sie die Sklavinnenposition, sodass ich wieder aufstehen konnte.

Daraufhin trug ich das benutzte Geschirr in die Küche, wo ich es gründlich spülte und anschließend wieder in den Schrank räumte. Die restliche Pizza schob ich in zurück in den Ofen.

„Weil du vorhin beim Putzen dermaßen viel Zeit vertrödelt hast, müssen wir das Blumengießen wohl auf morgen verschieben. Bevor du jetzt dann den Rasen mähst, spannst du für mich auf der Terrasse den Sonnenschirm auf und bringst mir einen Eistee!“

„Sehr wohl, Herrin.“

Auf dem Weg in den Garten stolperte ich plötzlich, sodass ich die Hälfte des Eistees verschüttete. Der Grund für mein Stolpern war, dass das Drahtseil zwischen meinen Stiefeln mit einem Mal kürzer wurde. „Na toll“, dachte ich. Fortan war ich nur noch in der Lage, meine Füße maximal fünfzehn Zentimeter weit auseinander zu bewegen.

Ich tippelte zurück in die Küche, um das Glas wieder voll zu machen, welches ich anschließend servierte.

Nachdem ich Konny von meinem Missgeschick berichtet hatte, befahl sie mir, die Sauerei sofort aufzuwischen und anschließend endlich mit dem Mähen anzufangen.

Als Strafe für meine Unachtsamkeit programmierte sie meinen Oskar darauf, mir in regelmäßigen Abständen einen Stromschlag in mein Lustzentrum zu verpassen. Mit der gleichen Regelmäßigkeit zuckte ich unkontrolliert zusammen, während ich mich bemühte, trotz der Fesselung meiner Füße und den daraus resultierenden Tippelschritten möglichst schnell mit meiner Arbeit fertig zu werden.

Die Sonne brannte vom Himmel. Auch wenn der größte Teil des Rasens inzwischen im Schatten der umstehenden Bäume lag, dauerte es nicht lange, bis es unangenehm heiß in meiner schwarzen Gummihülle wurde. Am liebsten hätte ich mir meinen Helm vom Kopf gerissen. Da das nicht ging, blieb mir nichts anderes übrig, als den Rasenmäher schwitzend vor mir her zu schieben.

Zwischendurch befahl mir meine Ersatzherrin, den Sonnenschirm zu verstellen, damit sie weiterhin nicht in der Sonne liegen musste. Zudem sollte ich ihr einen frischen Eistee und einen Krug Wasser bringen.

Ein Elektroimpuls im falschen Augenblick sorgte dafür, dass ich beim Servieren wieder die Hälfte des Glases verschüttete. Dafür erhöhte sich die Intensität der Stromschläge, welche meinen Intimbereich weiterhin unablässig, allerdings nun in kürzeren Abständen, heimsuchten. Als hätte diese Stelle am Vortag nicht bereits genug gelitten.

Immerhin füllte Konny das Wasser aus dem Krug dennoch in meinen Nahrungstank. Dieser war schon seit über einer halben Stunde komplett leer.

Ich war fix und fertig, als ich den Rasenmäher zurück in den Schuppen beförderte.

Danach verkündete Korinna: „Jetzt musst du nur noch die Rasensprenger aufstellen, danach kannst du dich etwas ausruhen. Eine Erfrischung hast du dir dann auch verdient, Gummisklavin.“

Sie schaltete den Reizstrom in meiner Intimzone ab. Auch meine Beine durfte ich nun wieder normal bewegen.

Erfreut darüber, dass ich zur Abwechslung einmal nicht (grundlos) kritisiert wurde, erledigte ich diese letzte Aufgabe in Windeseile. Auch freute ich mich darauf, mich entspannen zu können. Ich sollte sogar etwas Kaltes zu trinken bekommen.

Dass sich die Vorstellung meiner Übergangsherrin bezüglich ‚ausruhen’ und ‚Erfrischung’ von meiner grundlegend unterschieden, sollte ich schon bald merken. Denn während ich gerade mitten im Garten stand, um die Rasensprenger korrekt auszurichten, ertönte wieder einmal das Signal, welches eine Fesselung zum Hogtie ankündigte.

Infolgedessen lag ich nur Sekunden später im frisch geschnittenen Gras und bekam eine kalte Dusche.

Von der Seite hörte ich Konnys hinterhältiges Lachen. Sie kam langsam näher, blieb aber außerhalb der Reichweite der Rasensprenger. Genau in meiner Blickrichtung ging sie schließlich in die Hocke. Ihre Stimme triefte vor gekünsteltem Mitleid. „Och, hat sich die kleine Gummisklavin Ihre Erfrischung etwa anders vorgestellt? Vielleicht in Form eines Getränks? Kein Problem, das haben wir gleich.“

Es war wirklich keine allzu große Überraschung, als daraufhin der Inhalt meines Urintanks in meinen Nahrungstank gepumpt wurde.

„Wenn du nicht zu hastig trinkst, dann kannst du den Rest später mit deinem ekeligen Sklavinnenbrei mischen“, fügte sie noch hinzu. „Sonst schmeckt der doch so fad.“

„Danke Herrin“, antwortete ich.

Ich hatte den Nahrungsbehälter bereits zur Hälfte geleert, ehe Korinna mir gestattete, mich auf den Weg Richtung Alkoven zu machen. Bevor ich jedoch das Haus betreten durfte, spritzte sie mich erst mit dem Gartenschlauch ab, denn überall auf meiner Latexhaut klebten kleine Grasschnipsel. Anschließend legte sich meine Übergangsherrin erneut auf ihren Liegestuhl.

Mit aufgeladenen Akkus und einer Portion geschmacksneutralem Nahrungsbrei im Tank trat ich wieder auf die Terrasse. „Geehrte Herrin, Ihre Sklavin ist bereit für weitere Aufgaben.“

„Na endlich“, entgegnete Konny streng. „Du faule Latesxssklavin, siehst du nicht, dass ich schon wieder nichts mehr zu trinken habe? Los, bring noch ein Glas Eistee! Aber wehe, du verschüttest wieder etwas!“

„Sehr wohl, Herrin. Ihre Sklavin wird besser aufpassen“, antwortete ich und hoffte, dass ich nicht erneut Elektroschocks verabreicht bekam.

Zum Glück gab es diesmal keine Reizstrombehandlung. Somit gelang es mir ohne Zwischenfälle, das volle Glas zu servieren.

Korinna warf einen kurzen Blick auf ihr Handy. „Danke Carmen. Für heute habe ich lange genug die böse Herrin gespielt, finde ich. Jetzt kann ich nicht mehr. Wenn du willst, darfst du wieder ‚Konny’ zu mir sagen“, verkündete sie.

Daraufhin seufzte ich erleichtert. „Gerne! Soll ich dir was zum Abendessen machen, Konny?“

„Ne, lass mal. Es ist immer noch etwas Pizza übrig. Das reicht schon. Wenn ich zu viel esse, kann ich nachher nicht mehr richtig schwimmen.“

„Alles klar“, gab ich zurück. Ich ließ mich seitlich auf einen der übrigen Liegestühle nieder.

Meine Freundin grinste mich an. „Das heißt also, dass du deine Hände und Arme vorerst nicht mehr brauchst“, stellte sie amüsiert fest. Per Knopf auf der Sklavinnenkontrolle fixierte sie meine Arme auf meinem Rücken.

„Wolltest du nicht aufhören, die Herrin zu spielen?“, fragte ich irritiert.

„Kannst du denn einfach so aufhören, eine Latexsklavin zu sein?“, lautete die bissige Gegenfrage.

„Nein, das kann ich natürlich nicht“, musste ich zugeben. „Ich kann im wahrsten Sinne nicht aus meiner Haut.“

„Siehst du? Auch wenn ich jetzt nicht mehr die Domina spiele, bleibst du trotzdem die Sklavin.“

Resigniert machte ich es mir – so gut es ging – auf meiner Liege bequem.

Als die Sonne untergegangen war und es allmählich kühl wurde auf der Terrasse, gingen wir ins Haus, wo wir uns auf die Wohnzimmercouch setzten.

„Für dich die Herrin zu mimen, ist ganz schön anstrengend auf die Dauer“, meinte Korinna. Sie ließ sich nach hinten in die dicken Sofakissen fallen.

„Deine Sklavin zu sein ist aber auch wahrlich kein Honigschlecken“, erwiderte ich.

Korinna lächelte verschmitzt. „Danke, für das schöne Kompliment! Morgen sollten wir es aber etwas ruhiger angehen lassen. Sobald alles sauber ist und alle Blumen versorgt sind, können wir uns etwas amüsieren.“

„Sehr gerne! Manchmal habe ich mich, ehrlich gesagt, schon sehr gewundert, dass du so fies sein kannst.“

„Tja, zum Glück gibt es im Internet haufenweise Lehrmaterial in Form von Videos.“

„Ja, das ist wirklich ein wahnsinniges Glück für uns beide“, antwortete ich ironisch.

„Als Latexsklavin hast du es da viel einfacher! Du bekommst schließlich immer gesagt, was du tun musst. Außerdem kannst du dich tagsüber ganz oft stundenlang hinlegen und musst dich überhaupt nicht bewegen.“ Konny lachte.

Ich drehte mich zu ihr um. „Sei froh, dass meine Hände gerade gefesselt sind. Sonst würde ich dir ein Kissen ins Gesicht hauen!“

Da lachte sie noch lauter. „Dann bleiben deine Hände also besser weiterhin dort, wo sie aktuell sind. Solange, bis wir beim Eichensee sind.“

Obwohl mir dieses Spiel sehr gefiel, hätte das in diesem Augenblick niemals zugegeben. Stattdessen jammerte ich: „Du bist ja so gemein.“

„Wie du weißt, bin ich momentan solo. Mit wem soll also sonst meinen Spieltrieb ausleben?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, wechselte meine Freundin das Thema. „Du hast ja bald Geburtstag. Was wünschst du dir denn eigentlich?“

„Du musst mir nichts schenken. Im Grunde habe ich bereits alles, was man sich als Latexsklavin wünschen kann“, entgegnete ich wahrheitsgemäß.

„Nichts? Wie du meinst.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Dann hab ich schon keinen Stress und muss mir nicht noch etwas für dich ausdenken.“

Sie blickte mich eine Weile schweigend an. Schließlich meinte sie: „Weißt du eigentlich, dass du mich gerade ziemlich heiß machst, mit deinen gefesselten Armen? Leg dich mal auf die Couch.“ Nach einer kurzen Pause fügte sie mit einem süffisanten Lächeln „Bitte“ hinzu. Dann stand sie auf und lief in den Flur.

Dieser freundlichen Aufforderung entsprechend schwang ich meine Beine auf das Sofa und streckte mich aus. Ich fragte mich, was sie nun wieder vorhatte.

Als Korinna zurückkam, hatte sie den Gummipenis mit Saugnapf in der Hand. In der anderen Hand hielt sie die Fernbedienung für Oskar. „Drehst du dich bitte auf den Bauch?“

Ich tat, worum sie mich gebeten hatte.

Dann befestigte sie den schwarzen Freudenspender zwischen meinen fixierten Armen auf dem Tornister und kletterte auf meinen Rücken. Sie begann, ihren Oberkörper langsam auf und ab zu bewegen. Gleichzeitig wuchsen die beiden Zapfen in meinem Unterleib und fingen an, wie wild zu rumoren.

Mit der Zeit steigerte meine Freundin ihr Tempo. Sie ritt uns beide zu zwei wundervollen Orgasmen.

Keuchend stieg sie von mir ab. „Ich brauche jetzt dringen einen Schluck Wasser und ein Stück Pizza. Dann besorg’ ich uns schnell ein paar Handtücher, damit wir zum See fahren und uns abkühlen können.“

„Bitte vergiss nicht, meine Sklavinnenkontrolle ebenfalls einzupacken. Sonst werde ich dir lediglich vom Ufer aus beim Schwimmen zugucken können.“

„Das wäre in der Tat doof. Na ja. Jedenfalls für dich.“ Sie grinste mich an. Nach einer Pause fragte sie: „Du, ihr habt nicht zufällig eine oder zwei von diesen Schwimmnudeln?“

Ich dachte kurz nach, dann antwortete ich: „Doch, soweit ich weiß, liegen in der Waschküche zwei Stück. Ich könnte sie holen, wenn ich in der Lage wäre, meine Arme zu bewegen.“

Meine Freundin winkte ab. „Lass nur. Wenn sie dort sind, finde ich sie bestimmt. Vielleicht solltest du dich in der Zwischenzeit kurz aufladen gehen.“ Mit diesen Worten verschwand sie in den Keller.

Wenige Minuten später kam sie in mein Zimmer, wo ich gerade in der Ladestation fest hing. Unter ihren Armen klemmten zwei Badetücher. In der linken Hand hielt sie eine gelbe Poolnudel und in ihrer Rechten eine blaue. „Hab alles“, rief sie. ‚Sie strahlte triumphierend. „Während du weiter hier faul herumhängst, packe ich schon mal die Sachen ins Auto.

„Leider gibt es diese Nudeln wohl nicht in Schwarz, sondern lediglich in diesen schrillen Farben“, meinte ich entschuldigend.

„Das macht nichts. Nachts sind bekanntlich ohnehin alle Schwimmnudeln grau“, gab Konny daraufhin amüsiert zurück.

„Stimmt! Nimmst du bitte auch unsere beiden Latexumhänge mit? Wenn wir später noch um den See spazieren wollen, würde ich meinen lieber anhaben. Da fühle ich mich sicherer.“

„Klar, kein Problem!“

Nachdem die Batterien meines Anzuges wieder voll waren, ging ich in die Garage, wo meine Freundin bereits auf mich wartete. Sie half mir noch beim Einsteigen und Anschnallen, anschließend fuhren wir an den Eichensee.

Unterwegs wollte Korinna wissen, ob ich eigentlich mal nachgesehen hätte, ob mein Herr das Ladekabel für das Auto wirklich eingebaut hatte.

Ich verneinte. „Selber komme ich an das Fach in meinem Rücken, wo das Kabel jetzt sein sollte, nicht ran. Ich glaube, dieses Detail habe ich vor lauter Begeisterung wegen des neuen Fesselseils zwischen meinen Stiefeln glatt vergessen“, erklärte ich.

„Soll ich mal nachsehen, wenn wir beim See sind? Oder willst du es drauf ankommen lassen?“ Sie lachte.

Bei dem Gedanken, dieselbe Tortur wie am Abend zuvor abermals mitmachen zu müssen, zuckte ich zusammen. Blitzschnell antwortete ich: „Schau bitte lieber mal nach. Elektrischen Strom brauche ich in nächster Zeit nur noch in meinen Akkus.“

„Wir werden sehen“, entgegnete Konny mit einem verschwörerischen Tonfall. „Wir werden sehen.“

Weder machte meine Freundin und Teilzeitherrin Anstalten, mir zu verraten, welche Gemeinheiten ihr gerade wieder durch den Kopf gingen, noch hatte ich das Bedürfnis, nachzufragen. Am Schluss hätte ich sie womöglich noch unbeabsichtigt auf irgendwelche Ideen gebracht, was ich dann mit Sicherheit bereut hätte. Daher schwiegen wir beide für den Rest der Fahrt.

Am Eichensee angekommen parkte Korinna ihren Wagen an der gleichen Stelle wie beim letzten Mal. Wieder schien außer uns niemand da zu sein. Ich hoffte, dass es dieses Mal auch so bleiben würde.

Nachdem sie mir beim Aussteigen geholfen hatte, löste Konny zunächst die Fesselung meiner Arme. Sie öffnete die Klappe in der Mitte meines Tornisters und meinte: „Das Kabel ist da. Zur Not habe ich auch noch deine Ersatzbatterien dabei, natürlich aufgeladen.“

„Danke. Dann kann hoffentlich nichts passieren“, gab ich zurück.

„Außerdem hängt hier an dem Deckel noch ein kurzer transparenter Plastikschlauch. Der ist aber anscheinend nirgends angeschlossen.“

Mir war sofort klar, wofür dieser Schlauch da war. „Mit dem kann ich unterwegs pinkeln. Sogar im Stehen“, erklärte ich.

Meine Freundin stand vor mir und verdrehte die Augen. „Machst du etwa schon wieder Werbung für deinen komischen Sklavinnenanzug?“

Ich ging nicht weiter darauf ein, sondern zuckte lediglich kurz mit den Schultern. Danach aktivierte ich meine Stirnlampe und den Tanzmodus meines Anzugs. Natürlich vermied ich es, Korinna mit der Lampe zu blenden.

Jede von uns klemmte sich eine Schwimmnudel und ein Handtuch unter den Arm, anschließend liefen wir gemeinsam zum Seeufer, wo wir die Sachen in den Sand legten.

Wir blickten uns um. Der See lag still und verlassen vor uns. Nur in der Ferne quakten einige Frösche um die Wette. Und der Scheinwerfer an meinem Helm zog wieder etliche Insekten an.

Konny fing an zu rennen. „Wer zuerst bei der Insel ist!“ Nach einigen großen Schritten durch das flache Wasser hielt sie ihre Arme nach vorne und machte einen Hechtsprung.

Ich war erstaunt, wie gut sie sich bereits an die Strafpumps ohne Absatz gewöhnt hatte.

Nachdem meine Freundin wieder aufgetaucht war, rief sie mir zu: „Jetzt komm schon! Das Wasser ist sogar noch etwas wärmer, als beim letzten Mal.“ Sie schwamm in Richtung Insel davon.

So schnell ich konnte, folgte ich ihr. Sie hatte Recht, die Wassertemperatur war herrlich. Wie Konny hinein zu hechten, traute ich mich jedoch nicht, weil dabei mit Sicherheit Wasser durch das Atemventil in meinen Tornister eingedrungen wäre.

Als ich mich weit genug vom Ufer entfernt hatte, um nicht Gefahr zu laufen, beim Schwimmen an irgendwelchen großen Steinen hängen zu bleiben, betrug Korinnas Vorsprung bereits über zehn Meter.

Inzwischen fühlte ich mich im Wasser viel sicherer als noch vor zwei Wochen. Daher wäre es mir beinahe gelungen, meine Freundin einzuholen, ehe diese die Insel erreichte.

Diese feixte. „Na, du Trantüte, auch schon da?“

„Wozu die Eile?“, gab ich zurück. „Am liebsten würde ich im Wasser bleiben, bis die Sonne aufgeht.“

„Wir könnten uns schon zwei bis drei Stunden hier aufhalten“, antwortete sie. „Aber irgendwann sollten wir auch ins Bett gehen. Du musst morgen schließlich noch etwas arbeiten.“

Zerknirscht musste ich Korinna recht geben. „Ja, leider.“

„Du hast es doch selber so gewollt. Na ja, vielleicht nicht ganz.“ Konny lachte. „Trotzdem darfst du dich jetzt nicht so anstellen. Und je eher du morgen fertig bist, desto früher bekommst du wieder etwas anderes zu essen als diese geschmacklose Sklavinnenpampe.“

„Dabei fällt mir ein: Würdest du bitte noch mein System so programmieren, dass ich nicht wie üblich um halb sieben geweckt werde?“, fragte ich.

„Dazu muss ich zu unseren Handtüchern schwimmen und die Sklavinnenkontrolle holen!“ Mit diesen Worten hechte meine Freundin an mir vorbei und schwamm in die Richtung zurück, aus der wir vorher gekommen waren.

Ich folgte ihr.

Sie stieg aus dem Wasser, als ich noch knapp fünf Meter vom Ufer entfernt war. Nachdem sie kurz in den Badetüchern herum gewühlt hatte, zielte sie mit ihrer Fernbedienung auf mich. „Dann werd‘ ich mal deinen Wecker ausschalten.“

Als sie in die Hocke ging, um den kleinen Kasten wieder auf die Handtücher zu legen, drehte sie ihren Kopf in meine Richtung. Ich kannte dieses Lächeln. Irgendetwas führte sie wieder im Schilde.

Plötzlich signalisierte mir ein Pfeifen in den Ohren, dass wieder einmal ein Hogtie bevorstand. Notgedrungen legte ich mich hin. Ich war in dem Moment viel zu überrascht, um noch etwas in mein Sprachausgabesystem einzugeben.

Zum Glück war das Wasser an der Stelle, wo ich eben noch gestanden war, sehr flach, sodass sich das Atemventil in meinem Nacken nach wie vor oberhalb der Wasseroberfläche befand, als ich auf dem Bauch lag. „He! Was soll das denn? Ich dachte, wir sind hier um zu schwimmen!“, beschwerte ich mich.

„Wart’s doch mal ab! Du wirst gleich wieder schwimmen“, entgegnete Konny. Daraufhin schob sie eine der Pool-Nudeln in den Spalt zwischen meinen Waden und meinen Oberschenkeln. Die andere legte sie mir unter die Brust; die Nudelenden klemmte sie unter meine Oberarme. Sie prüfte, ob die beiden Schaumstoffröhren fest genug saßen. Anschließend bugsierte sie mich vom Ufer weg, weiter hinein in den See.

Vorsichtshalber hielt ich die Luft an. Doch das Atemventil zwischen meinen Schulterblättern sowie mein Kameraauge blieben weiterhin über der Wasseroberfläche. Von meiner Freundin angeschoben trieb ich nun auf dem Eichensee hin und her.

„Sag bloß, das hast du ebenfalls in einem Internet-Video gesehen?“ erkundigte ich mich.

„Nein, da musste ich schon selbst ein bisschen kreativ sein. Wie du vielleicht selber weißt, gibt es bis jetzt nicht besonders viele Latexsklavinnen wie dich.“

„Eigentlich ein Jammer. Wer weiß, auf was für lustige Ideen du im Netz sonst noch so gestoßen wärst“, entgegnete ich sarkastisch. Leider unterstützte mein Sprachausgabesystem nach wie vor keine Anpassung des Tonfalls.

Nach einer Runde um die Insel in der Mitte schwammen wir ans Ufer des Sees. – Wobei ich dabei eigentlich eher geschwommen wurde.

„Das war toll“, meinte ich. „Danke!“

Korinna löste die Fixierung meiner Beine und half mir beim Aufstehen. „Gern geschehen. Mir hat es auch gefallen, dich gefesselt vor mir herzuschieben“, entgegnete sie. „Deine Akkus sind immer noch ausreichend voll, um damit einmal um den See herum zu laufen?“

Ich nickte bestätigend. Aufgrund des raschen Themenwechsels rechnete ich nicht mehr damit, dass sie meine Arme ebenfalls befreite. Zum Spazierengehen würde ich sie aber ohnehin nicht brauchen.

„Gut, dann können wir uns das Abtrocknen sparen. Bis wir wieder beim Auto ankommen, sind wir bestimmt trocken.“

Nachdem meine Freundin mir je eine Pool-Nudel unter jeden Arm geklemmt hatte, sammelte sie die übrigen Badesachen zusammen und lief mit mir zu ihrem Wagen. Dort zog sie uns die Regencapes über.

Daraufhin spazierten wir den Feldweg entlang, welcher rings um den Eichensee herum führte. Zwischendurch blickten wir uns immer mal wieder vorsichtig um, um sicherzugehen, dass uns niemand entdeckte. Außer uns beiden war hier aber zum Glück niemand unterwegs. Somit erreichten wir ohne Zwischenfälle wieder unser Auto.

Konny machte nach wie vor keine Anstalten, meine Armfesselung lösen zu wollen. Immerhin wechselte sie die Batterien in meinem Tornister. Sie half mir noch beim Einsteigen und Anschnallen, dann setzte sie sich auf den Fahrersitz und fuhr uns zu mir nach Hause.

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Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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Siehst du, genau das mag ich an euch Vampiren. Sex und Tod und Liebe und Schmerz, das ist alles immer dasselbe für euch. (Buffy)

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:29.09.20 21:51 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine schöne Fortsetzung. Ich hoffe doch, dass Konny bald erkennt, dass sie kein Single mehr ist, sondern mitten in einer Beziehung. Die Beiden scheinen sich wirklich super zu verstehen, auch wenn Konny noch nicht so Recht weiß, ob die eher Herrin oder Sklavin sein will.
Bin schon auf die nächste Folge gespannt.
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:07.10.20 22:06 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:


Gesellschaftsspiele - Teil 2

Gleich nach unserer Ankunft wurde ich erneut in einem Hogtie fixiert. „Sonst stehst du doch nur unnütz im Weg rum“, lautete Korinnas einziger Kommentar, während sie anfing, alleine unsere Sachen aufzuräumen.

Hätte meine Freundin nicht so einen Riesenspaß daran gehabt, mich zu fesseln, wäre ich auch gerne dazu bereit gewesen, ihr zu helfen. Wenigstens durfte ich solange auf meinem Lieblingsteppich liegen.

Hinterher setzten wir uns ins Wohnzimmer, um einen Schluck Wein zu trinken. Gemeinsam ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Dabei blieben meine Arme selbstverständlich weiterhin auf den Rücken gebunden. Das Drahtseil zwischen meinen Stiefeln hatte Korinna so kurz gemacht, dass ich nur winzig kleine Tippelschritte machen konnte.

Es bereitete ihr offensichtlich großes Vergnügen, mir dabei zuzusehen, wie ich mich mit meinen strengen Fesseln bewegte. „Bring mir doch bitte einen Eiswürfel“, forderte sie mich zwischendurch lächelnd auf.

Natürlich brauchte ich entsprechend lange, um ihr diesen Wunsch zu erfüllen, aber ich war stolz darauf, es geschafft zu haben.

„Beeil dich doch mal! Sonst ist doch die Hälfte geschmolzen, bis du wieder da bist“, hörte ich Konny maulen.

„Kein Problem, deshalb habe ich gleich zwei Eiswürfel dabei. Also beruhig dich mal“, erwiderte ich selbstbewusst, während ich zurück ins Wohnzimmer schlich.

Meine Ersatzherrin funkelte mich böse an. „Du bist aber ganz schön vorlaut, angesichts deiner aktuellen Lage!“ Sie wedelte mit der Fernbedienung für meinen Anzug. „Soll ich dir deinen Status mal wieder ins Gedächtnis rufen?“

Mit gesenktem Kopf antwortete ich: „Das wird nicht nötig sein. Ich entschuldige mich für meine anmaßende Äußerung.“ Erneut hatte sie mir bewusst gemacht, dass ich stets eine Latexsklavin war, unabhängig davon, ob Korinna gerade die Herrin mimte oder nicht. Wenn ich ehrlich bin mochte ich es auch genau so. Also sollte ich mich auch immer entsprechend verhalten.

„Meine Herrin und mein Herr können sehr froh sein, dass sie jetzt eine so gute Vertretung haben“, meinte ich abschließend. „Selbstverständlich freue ich mich auch.“

„Manchmal staune ich noch über mich selbst“, entgegnete meine Freundin mit einem selbstgefälligen Grinsen. „Zum Glück gefällt dir meistens, was ich mit dir mache.“

Für unsere darauf folgende Nacht im Käfig legte sich meine Freundin später Arm- und Beinfesseln an. Als wir beide in den Gitterkasten gekrochen waren (was mir ohne Zuhilfenahme der Arme nicht gerade leicht fiel), wurden meine Füße ebenfalls an der Unterseite meines Rucksacks arretiert.

Konny rollte mich auf die Seite, verband mich mit dem Ladekabel und gab mir einen Kuss auf meine Plastikstirn. Dann schliefen wir eng aneinander gekuschelt ein.


Ein heftiger Stromschlag an meinem Kitzler riss mich aus meinen Träumen. Zunächst befürchtete ich, dass Korinna meinen Wecker nicht deaktiviert hatte. Ein Blick auf die Zeitanzeige machte mir klar, dass sie es doch getan haben musste, denn es war bereits kurz vor zehn.

Ich erhielt einen weiteren Elektroschock. „Los, steh endlich auf, Latexsklavin!“, hörte ich meine Freundin – oder besser gesagt: ‚Teilzeitherrin‘ – rufen.

Mühsam drehte ich mich auf den Bauch. Konny stand direkt vor mir. „Guten Morgen, Herrin“, begrüßte ich sie. „Wenn ich Sie freundlicherweise darum bitten dürfte, mich zu befreien?“

„Aber natürlich! Gern!“, erwiderte Korinna lachend. Sie richtete die Sklavinnenkontrolle auf mich und drückte einen Knopf, woraufhin ich ebenfalls aus dem Käfig krabbeln konnte.

Leider musste ich feststellen, dass meine Hände umso weiter nach hinten gezogen wurden, je weiter ich meine Beine ausstreckte. Sobald ich stand, konnte ich meine Arme nur dann bewegen, wenn ich den entgegengesetzten Fuß soweit anhob, dass er meinen Hintern berührte.

Zunächst sollte ich mich in meinen Alkoven stellen. Während die Tanks in meinem Tornister gereinigt wurden und ich mein Frühstück in den Nahrungsbehälter gepumpt bekam, zählte sie auf, welche Arbeiten ich der Reihe nach zu verrichten hatte: Die restlichen Stellen im Haus putzen, Blumen gießen und das Auto der Ersatzherrin aussaugen.

„Aber bevor du damit anfängst, brätst du mir zwei Eier mit Speck“, wies sie mich an.

„Sehr wohl, Herrin!“

Daraufhin lief ich in die Küche, kochte Kaffee und bereitete die gewünschten Spiegeleier zu.

Während Korinna ihr Frühstück aß, fing ich an, die von ihr erstellte Aufgabenliste abzuarbeiten.

Um die am Vortag bemängelten Türrahmen reinigen zu können, musste ich auf eine Leiter steigen. Das hört sich jetzt womöglich einfacher an, als es aufgrund meiner Fesselung tatsächlich war.

Als ich endlich alles erledigt hatte, war es schon wieder Zeit, in meine Ladestation zu gehen. Auf dem Weg dorthin teilte ich meiner Ersatzherrin mit, dass ich fertig wäre, und nun in die Sklavinnenstation gehen müsse.

„Tu das! Ich kontrolliere derweil, ob du alles ordentlich gemacht hast“, antwortete sie streng.

Etwas nervös wartete ich, in meinem Erker stehend, auf Konnys Urteil.

Doch als diese zu mir ins Zimmer kam, lächelte sie. „Bravo, Sklavin! Du hast alle deine Aufgaben sehr ordentlich erfüllt. Wenn du möchtest, dann können wir zum gemütlichen Teil übergehen, sobald deine Akkus wieder voll sind.“

„Ja, Herrin. Das wäre sehr schön“, entgegnete ich froh.

„Gut! Dann brauchst du mich jetzt auch nicht länger mit ‚Herrin’ anzureden“, gab Korinna zurück. Sie kam auf mich zu und legte ihre Hände auf meine Schultern.

Anschließend musterte sie mich von oben bis unten. „Du“, begann sie leicht zögerlich. „Es ist doch auch möglich, dich in diesem Alkoven einzusperren, oder täusche ich mich?“

Ich nickte. „Du täuschst dich nicht. Auf meiner Fernbedienung gibt es ein Menü, darin kannst du eine Zeit einstellen. Oder du gibst ein, dass ich erst wieder frei komme, wenn du den grünen Knopf drückst. Mit diesem Knopf kannst du mich immer freilassen, egal, welche Zeit vorher eingestellt worden ist.“

Korinna grinste keck. „Cool. Darf ich das mal ausprobieren? Mir kommt da nämlich gerade eine Idee. Ich glaube, die könnte dir auch gefallen.“

Ich war skeptisch. Noch ehe ich antworten konnte, tippte sie mit ihren gummierten Fingern bereits fröhlich auf der Sklavinnensteuerung herum.

Natürlich war es dafür bereits zu spät, dennoch erwiderte ich ehrlich: „Sicher, mach nur, wenn du willst. Bitte bloß nicht zu lange. Gemütlich ist das hier nämlich nicht gerade.“

„Keine Sorge! Warte kurz hier, ich muss schnell was besorgen“, sagte sie zu mir. Ihr Tonfall klang dabei so, als hätte ich tatsächlich die Wahl, stehenzubleiben oder wegzugehen. Daraufhin verschwand sie aus meinem Sichtfeld.

Als sie erneut vor mir stand, hielt sie eine Rolle Klebeband in der einen, und den Gummischwengel mit Saugnapf in der anderen Hand.

„Was wird das, wenn ich fragen darf?“, erkundigte ich mich überrascht.

Meine Freundin legte die beiden Gegenstände auf meinem Schreibtisch ab. Stattdessen ergriff sie die Sklavinnenkontrolle. Dann baute sie sich mit in die Hüfte gestemmten Händen vor mir auf. Ihre Lippen formten wieder dieses verschwörerische Grinsen. „Nein, du darfst nicht fragen. Du bist mir gerade eindeutig zu ungeduldig und zu neugierig!“, stellte sie fest. Dabei tippte sie mit ihrem Zeigefinger zweimal an meine Stirn.

Während ich damit beschäftigt war, mit der Zunge eine Antwort einzugeben, betätigte sie einige Tasten auf meiner Fernbedienung. Plötzlich musste ich erkennen, dass mein Sprachausgabesystem deaktiviert worden war. Frustriert ließ ich den Kopf sinken.

Einen Augenblick später bemerkte ich, dass Konny an meinem Heimtrainer herumbastelte. Interessiert beobachtete ich, wie sie zwei Bahnen Klebeband um den Sattel wickelte. Anschließend drückte sie den Dildo mit dem Saugnapf darauf fest.

Ich spürte plötzlich, wie sich die beiden Zapfen in mir aufblähten. Nachdem sie ihre maximale Größe erreicht hatten, begannen sie, zu vibrieren. Gleichzeitig zuckten sanfte Stromimpulse durch mein Lustzentrum.

Korinna grinste. „Na, wie gefällt dir das bis jetzt?“

Da ich immer noch nicht sprechen konnte, nickte ich stattdessen heftig.

Dann öffnete meine Freundin die beiden Reißverschlüsse in ihrem Schritt und setzte sich auf mein Fahrrad. Als der Gummipenis in sie eindrang, atmete sie deutlich hörbar ein und aus.

Das erinnerte mich daran, dass ich besser auch schnell noch ein paarmal tief Luftholen sollte, bevor sie anfing, in die Pedale zu treten.

Offenbar wollte es Konny aber gemächlich angehen lassen. Ich genoss, ihr dabei zuzusehen, wie sie sich – und damit auch mich – durch die gleichmäßigen Bewegungen langsam in Fahrt brachte. Sie erhöhte die Geschwindigkeit Stück für Stück. Parallel dazu verringerte sich die Luftmenge, welche durch mein Atemventil strömte. Dies fachte meine Lust noch zusätzlich an.

Als sie beim Treten der Pedale schließlich ganz aus dem Sattel stieg, blieb mir vollkommen die Luft weg. Sekundenbruchteile später bekam ich einen riesigen Orgasmus, den ich lautstark durch meinen Knebel hindurchpresste.

Anscheinend hatte meine Freundin ungefähr zur gleichen Zeit einen Höhepunkt, denn sie radelte nun nicht mehr, sondern hing erschöpft und schwer atmend über dem Lenker.

Ich keuchte ebenso, da die beiden Störenfriede in mir natürlich keine Ruhe gaben, sondern mich nach wie vor stimulierten.

Breit grinsend blickte Korinna zu mir herüber. Sie trat einige Male heftig in die Pedale. So lange, bis ich erneut kam.

Anschließend erhob sie sich von meinem Heimtrainer. Sie schaltete die Stimulation in meinem Intimbereich ab und befreite mich aus meinem Alkoven. Zu guter Letzt aktivierte sie auch meinen Sprachcomputer wieder.

„Das war toll! Vielen Dank“, sagte ich daraufhin.

„Nichts zu danken!“

Wir gingen zusammen ins Wohnzimmer. Natürlich blieben meine Arme auch weiterhin auf dem Rücken fixiert.

Konny drückte mir einen Spiele-Controller in die gefesselten Hände. „Na dann leg dich mal hin. Wir zocken eine Runde, um ein paar von den gerade verdienten Freizeitpunkten zu verbraten.“

„Oh. Das klingt gut“, gab ich erfreut zurück, kniete mich auf die Couch und ließ mich vornüber auf deren Sitzfläche fallen. Gleich darauf zogen die Seilwinden in meinem Rucksack bereits meine Füße sowie meinen Kopf in Richtung Taille.

Währenddessen hatte sich meine Freundin entspannt neben mir Platz genommen und ein Spiel auf der Konsole gestartet.

So spielten wir für ungefähr eine Stunde.

„Weißt du was? Ich habe schon seit einer Ewigkeit nicht mehr ‚Mensch-ärgere-dich-nicht‘ gespielt. Irgendwie habe ich da jetzt total Lust drauf“, meinte Korinna plötzlich. Sie schaltete den Fernseher und die Spielkonsole aus.

Ich musste kurz überlegen. „In der Spielebox dort im Regal müsste eins drin sein.“

Meine Freundin holte den Karton und baute das Spiel auf. „Welche Farbe möchtest du? Ich nehme Gelb.“

„Gut, dann hätte ich gerne Rot“, sagte ich. „Und könntest du bitte meine Arme befreien, damit ich auch mitspielen kann?“

Sichtlich enttäuscht sah Konny mich an. „Wie du meinst.“ Doch gleich darauf erhellte sich ihre Miene schon wieder. „Ich habe eine bessere Idee: Ich kann doch für dich würfeln. Und du sagst dann, mit welchem Männchen du ziehen willst. Falls du gewinnst, befreie ich dich. Stattdessen darfst du mich dann fesseln, wenn du willst. Verlierst du hingegen, bleibst du weiterhin gefesselt und kriegst zusätzlich Elektroschocks verpasst.“

Das klang irgendwie fair. „Einverstanden!“, stimmte ich zu.

Die erste Runde ging an meine Freundin. Ich verlangte eine Revanche. Doch wieder erreichten Konnys Spielfiguren ihr Ziel knapp vor meinen. Ich war mir sicher, dass deren Glückssträhne irgendwann einmal vorüber sein musste. Allerdings bekam ich allmählich ein schlechtes Gewissen, da ich meine Pflichten als Gastgeberin vernachlässigte.

„Vielleicht sollten wir aufhören, damit ich mich so langsam mal um das Abendessen kümmern kann“, verkündete ich. „Nicht, dass du meiner Herrin und meinem Herrn noch erzählst, ich wollte dich verhungern lassen.“

„Gutes Stichwort! Du gehst in die Küche. In der Zwischenzeit werde ich deine Herrin anrufen, damit ich deine Ladestation auf schmackhaftere Nahrung umstellen kann.“

„Das wäre sehr nett!“, entgegnete ich. „Wenn du mir dann bitte auch wieder die Arme losmachen würdest?“

Meine Freundin kicherte. „Och Mann. Und ich dachte, du wärst es inzwischen gewohnt, andauernd gefesselt zu sein.“ Nach einer kurzen Pause fügte sie kapitulierend hinzu: Ja, ich muss auch zugeben, dass du mir so gefällst.“

„Du hast leider zwei Spiele gewonnen. Wie wäre es, wenn du mich dafür gleich nach dem Kochen wieder im Hogtie fesselst?“, schlug ich als Kompromiss vor. „Das scheint dir ja auch Spaß zu machen. Und natürlich bekomme ich dann auch den Reizstrom zu spüren.“

Korinna zuckte mit den Schultern. „Eigentlich war das ohnehin der Plan.“

Resigniert fragte ich: „Na klar. Was auch sonst?“

„Genau! Was denn sonst?“ konterte meine Freundin amüsiert.

Sie legte einen Zeigefinger an ihren Mundwinkel und überlegte: „Hmm… Vielleicht doch kein Hogtie… Aber stattdessen….Oh. Ja, das dürfte gehen!“

Ich blickte meine Freundin irritiert an, doch die winkte ab. „Zerbrech’ dir nur nicht deinen Gummikopf. Du wirst schon sehen!“

In der Zwischenzeit kannte ich Konny gut genug, um keine weiteren Fragen zu stellen, da sie die sowieso nicht zufriedenstellend beantwortet hätte.

Um ungestört mit Sibylle telefonieren und danach hoffentlich meinen Alkoven umprogrammieren zu können, lief Konny in mein Zimmer. Mit erhobenen Daumen kam sie zurück. „Erledigt. Du hast wieder die volle Auswahl an Speisen. Darüber hinaus habe ich erfahren, dass sich die beiden dazu entschlossen haben, sich noch etwas die Gegend anzuschauen. Daher werden sie später kommen. Wir sollen ruhig schon essen und ihnen ihre Portion in den Ofen stellen.

Während ich daraufhin in der Küche einige Zutaten vorbereitete, schweiften meine Gedanken immer wieder ab. Ich musste ständig darüber nachdenken, was mich nach dem Kochen erwartete.

Da ich nicht sicher war, ob mir beim Kochen des Abendessens irgendwelche größeren Fehler unterlaufen waren, bat ich Korinna, das Resultat zu kosten.

„Das schmeckt lecker“, sagte sie mit vollem Mund. „Was ist das?“

Anstatt alle Bestandteile einzeln aufzuzählen, antwortete ich: „Keine Ahnung. Nennen wir es einfach ‚Latexsklavin-Spezial’.“

Konny schaufelte Löffel für Löffel in sich hinein. „Wirklich köstlich!“

„Freut mich. Könntest du bitte trotzdem noch jeweils eine Portion für meine Herrin und meinen Herrn übrig lassen?“

„Schade. Dann gehen wir lieber gleich zum Nachtisch über“, meinte sie schulterzuckend.

Meine Freundin half mir, das Abendessen warmzustellen. Danach fasste sie mich am Ellbogen und zog mich zur Kellertreppe. „Komm mit! Jetzt gibt es Gummi-Konny-Spezial.“

Im Folterkeller angekommen musste ich ihr zunächst helfen, das Bett von der Wand wegzuziehen und in die Mitte des Raums zu stellen.

„Na dann mach’s dir mal bequem“, wies sie mich an.

Anstatt weiter nachzufragen, gehorchte ich schlicht.

Als ich bäuchlings in der Mitte des Bettes lag, spürte ich, wie sie mir eine Spreizstange quer auf die Kniekehlen legte. Daraufhin wurden meine Füße an meinen Tornister gezogen.

Anschließend bewegte sich die Stange an meinen Knien in die Höhe. Solange, bis sich mein Kopf knapp oberhalb der Matratze befand. So baumelte ich von der Zimmerdecke. Wenigstens konnte ich meine Arme noch bewegen.

Offenbar hatte Konny meine Gedanken erraten. „Siehst du? Kein Hogtie“, meinte sie fröhlich.

Noch bevor ich etwas erwidern konnte, schaltete sie jedoch kurzerhand meine Helmdisplays ab. „Du musst kurz warten. Ich bin gleich wieder da“, hörte ich Korinna sagen. Daraufhin entfernten sich ihre Schritte. Es wurde still.

Um mir die Zeit des Wartens zu vertreiben, fing ich an, zu schaukeln.

Die Position, in welcher ich mich gerade befand, war nicht besonders angenehm, sodass ich froh war, nicht lange alleine im Keller herum zu hängen. Denn wenige Minuten später hörte ich, wie meine Freundin erneut den Raum betrat. Selbstverständlich rechnete ich nicht damit, gleich wieder befreit zu werden. Aber meine Freundin würde sicherlich irgendetwas mit mir anstellen, das mich ausreichend ablenken würde.

Zunächst fesselte sie meine Handgelenke mit einer weiteren Spreizstange. „Oh, eine Sache hätten wir beinahe vergessen“, meinte sie und aktivierte den Reizstrom. Danach drückte sie einen Gegenstand auf die Vorderseite meines Helms.

Obwohl ich eigentlich bereits wusste, was sie da soeben befestigt hatte, nutzte ich die Tatsache, dass ich meine Arme noch einigermaßen bewegen konnte, um sicherzugehen. Wie erwartet ertasteten meine Finger Korinnas Lieblingsspielzeug: das Gummiglied mit dem Saugnapf.

„Pfoten weg, das ist meins!“ Konny presste meine Unterarme sanft aber dennoch bestimmt auf die Liegefläche. Dann spürte ich, wie sie sich unter mir auf das Bett legte und damit auch auf die Stange zwischen meinen Handgelenken. Nun waren meine Hände auf der Matratze fixiert.

Meine Freundin umfasste meinen Helm. Langsam zog sie ihn nach vorne.

Ich begann, sie zu verwöhnen, indem ich meinen Kopf zuerst langsam und dann immer schneller vor und zurück bewegte.

Dies schien Konny zu gefallen. Sie belohnte mich, indem sie die Freudenspender in mir einschaltete.

Einige Zeit später krabbelte Korinna von dem Bett herunter. Sie gab mir noch einem Klapps auf den Hintern, bevor sie meine beiden Vibratoren deaktivierte. Dafür aktivierte sie wieder meine Videobrille und entfernte den Dildo von meiner Stirn.

„Vorerst war es das. Du musst dich leider wieder aufladen gehen.“

Ein kurzer Blick auf die Anzeigen für Uhrzeit und Batterie machte mir klar, dass Konny recht hatte, und es höchste Zeit war, meine Station aufzusuchen. Schon leicht nervös wartete ich darauf, dass sie meine Beine von dem Flaschenzug befreite.

Während ich die Akkus meines Anzugs auflud, machte meine Freundin alle verwendeten Spielsachen sauber und räumte sie auf. Anschließend half ich ihr noch dabei, das Bett im Folterkeller zurück an seinen Platz zu stellen.

Zurück im Erdgeschoss deckten wir gemeinsam den Esstisch für Sibylle und Rainer. Das Essen stellte ich auf eine Warmhalteplatte, Konny entkorkte eine Flasche Weißwein und stellte diese in einen Weinkühler.

Am Schluss ließ ich meinen Blick über den Tisch streifen, um noch einmal zu kontrollieren, dass wir nichts vergessen hatten. Essen, Wein, Teller, Besteck, Servietten, Kerzen. Alles war an seinem Platz.

„Was hältst du davon, wenn ich noch schnell ein paar Blumen im Garten abschneide, damit wir die auf den Tisch stellen können?“, schlug Korinna vor.

„Gute Idee. Ich hol eine Vase“, erwiderte ich.

Dann war wirklich alles fertig. Zufrieden setzten wir uns auf die Couch im Wohnzimmer, wo wir uns einen Moment vor der Mattscheibe ausruhten.

Eine halbe Stunde später stand meine Freundin wieder auf. „Es wird allmählich Zeit, uns in Stellung zu begeben, damit wir die Herrschaften angemessen begrüßen können“, sagte sie, während sie davon eilte.

Da ich ohnehin bald sehen würde, was sie gerade vorhatte, fragte ich nicht weiter nach. Stattdessen schaltete ich den Fernseher aus und schüttelte die Sofakissen auf.

Als Konny erneut vor mir stand, trug sie einen roten Ballknebel im Mund und lächelte. Zwischen ihren Beinen spannte sich die Kette der Fußschellen, welche sie sich ebenfalls angelegt hatte. Auffordernd streckte sie mir ihren linken Unterarm entgegen. An ihrem Handgelenk baumelten nun ein Paar Handschellen.

Mir war noch nicht ganz klar, wie ihr Plan aussah, daher zögerte ich etwas.

Sie blickte mich ungeduldig an und nuschelte etwas, das ich als „Sklavinnenposition“ interpretierte.

Begleitet von einem mehrfachen Klicken fesselte ich ihre Hände hinter ihrem Rücken. Dann kniete sie sich vor dem Esstisch auf den Boden.

Ich hockte mich an ihre Seite und aktivierte meine Sklavinnenstellung.

So saßen wir schließlich als zwei brave Latexsklavinnen vor dem Esstisch und warteten auf Sibylle und Rainer.

Wir mussten nicht lange warten, da hörten wir die beiden schon hereinkommen.

Weil meine Freundin mit ihrem Knebel nicht sprechen konnte, übernahm ich die Begrüßung: „Guten Abend Herrin, guten Abend Herr!“

„Guten Abend, ihr zwei!“ Die Herrschaften setzten sich an den Tisch. Während sie sich ihr Abendessen schmecken ließen, durfte ich den beiden erzählen, was Konny und ich, beziehungsweise Konny mit mir während ihrer Abwesenheit gemacht hatten.

Sibylle wies mich an, unser Spiel im Folterkeller, bei dem ich kopfüber von der Decke hing, genauer zu beschreiben. „Aha“, lautete ihr knapper Kommentar. Zwar konnte ich ihr Gesicht dabei nicht sehen, aber ich konnte förmlich hören, wie sie dabei die Augenbrauen anhob.

Nach dem Essen befreite mich Rainer per Knopfdruck von meiner erzwungenen Sklavinnenhaltung, während Sibylle Korinnas Handgelenke vor ihrem Körper fesselte. Dadurch war meine Freundin in der Lage, mir beim Tischabräumen zu helfen.

Konny kümmerte sich auch um den Abwasch. Das Abtrocknen und anschließende Aufräumen des Geschirrs übernahm indessen ich, weil meine Hände mehr Bewegungsfreiheit hatten als ihre.

Die Herrin und der Herr gingen nach oben, um sich umzuziehen.

Wie bereits vierzehn Tage zuvor sollte ich mich erst am darauffolgenden Tag um das Gepäck und die Wäsche kümmern.

Stattdessen wiesen Sibylle und Rainer Korinna und mich an, den beiden in den Keller zu folgen.

Sibylle trug nun einen Minirock und ein Top aus glänzendem violettem Latex. Beide Kleidungsstücke besaßen an der Vorderseite einen Reißverschluss. Ihre Beine steckten in schwarzen knielangen Lackstiefeln.

Rainer hatte sich für eine schwarze Jeans und ein Poloshirt entschieden, beides ebenfalls aus Latex.

Im Spielzimmer passierte genau das, was ich auf dem Weg dorthin bereits vermutet hatte: Mit einer Spreizstange in den Kniekehlen wurde ich an dem Flaschenzug aufgehängt. Die Seilwinden in meinem Tornister fixierten meine Arme auf meinem Rücken. Auch den Gummiphallus befestigte man wieder an meinem Helm.

Neu war, dass gleich darauf die Monitore vor meinen Augen erloschen und meine Ohrhörer deaktiviert wurden. Dafür wuchsen die beiden Lustspender in meinem Schritt zu ihrer maximalen Größe. Ihre anschließend beginnenden Vibrationen erregten mich sicherlich, jedoch würde ich bei der eingestellten niedrigsten Stufe keinen Höhepunkt bekommen.

Danach spürte ich, wie sich ein Körper – ich wusste nicht, wessen – gegen meinen drückte. Die Handgelenke des- oder derjenigen wurden an den äußeren Ösen der Stange unterhalb meiner Knie festgemacht.

Jemand schlang ein Seil um meine Arme und presste damit die andere Person fest gegen mich. Schließlich wurde mein Kopf sanft nach vorne geschoben. Es fühlte sich so an, als glitt das an meinem Helm befestigte Gummiglied langsam in sein weibliches Gegenstück hinein.

Somit stand fest, dass das arme Geschöpf, welches man an mir festgemacht hatte, auf jeden Fall weiblich war. Allerdings konnte ich immer noch nicht sagen, ob es sich nun um Sibylle oder Konny handelte. Eigentlich spielte das in jener Situation auch überhaupt keine Rolle.

Indem ich meinen Kopf rhythmisch vor und zurück bewegte, wollte ich versuchen, ihr das zu geben, was mir in dem Augenblick noch verwehrt blieb.

Der fremde Unterleib zuckte plötzlich nach vorne. Das hatte zur Folge, dass das Kunstglied an meiner Plastikstirn bis zum Anschlag in diesen versenkt wurde. Ich malte mir aus, dass dies für die Betroffene bestimmt nicht nur angenehm war. Sie bewegte sich wieder ein Stück weit von mir weg.

Dieser Vorgang wiederholte sich gleich darauf. Wieder und wieder. Ich nahm an, dass, wer immer es war, gerade eine Gerte oder Ähnliches auf ihrem empfindlichen Hinterteil zu spüren bekam.

Obwohl – oder gerade weil – ich davon ausgehen konnte, in nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls gehauen zu werden, stieg meine Erregung kontinuierlich an.

Als dann der erste Hieb meine Pobacken traf, entfuhr mir ein genüssliches Grunzen. Dem ersten Schlag folgten unzählige weitere. So gut es ging, versuchte ich währenddessen, mittels gleichmäßiger Kopfbewegungen meine Gegenüber zu verwöhnen.

Die Peitschenhiebe, welche mein Hinterteil unablässig einstecken musste, wurden mit der Zeit immer schmerzhafter. Es gelang mir aber erstaunlich gut, die Schmerzen zu verdrängen, indem ich mich stärker auf die im wahrsten Sinne vor mir liegende Aufgabe konzentrierte.

Irgendwann wand sich meine Spielgefährtin hin und her. Also schien ich mein Ziel erreicht zu haben. Nach mehreren Anläufen schaffte sie es, sich so weit zurück zu ziehen, dass der an meinem Helm befestigte Latexschwengel aus ihr heraus glitt.

Es folgte eine kurze Pause, in der nichts weiter passierte, außer, dass die in meinen Anzug integrierten Vibratoren meine Erregung konstant auf dem Level knapp unterhalb eines Höhepunktes hielten.

Dann wurde irgendetwas mit der Person, die nach wie vor an mich gefesselt war, gemacht. Ich spürte, wie die Stange, auf welcher ich aufgehängt war, schwankte.

Das Schwanken der Spreizstange hörte kurz auf. Dafür begann außen an meinem Helm etwas zu vibrieren. Das war ein seltsames Gefühl.

Meine Leidensgenossin fing an zu zappeln. Erst waren ihre Bewegungen noch einigermaßen leicht. Doch sie wurden rasch stärker. Ich vermutete, dass momentan ein Zauberstab zum Einsatz kam.

Aus der Zeit vor meiner Verwandlung zur Latexsklavin kannte ich dieses gemeine Folterinstrument sehr gut. Egal, ob Mann oder Frau; dieses Gerät erzwingt immer einen Orgasmus, selbst wenn man soeben erst einen hatte und denkt, sämtliche Erregung sei aus dem Körper entwichen. Es treibt einen unablässig von Höhepunkt, zu Höhepunkt. Auch dann, wenn man gar nicht mehr will und auch nicht mehr kann. Somit verwandelt sich das anfängliche Vergnügen ziemlich schnell in eine Qual.

Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte die Folter endlich auf. Sibylle oder Konny wurde offenbar von ihren Fesseln befreit. Mich ließ man zwar noch hängen, aber meine Videobrille zeigte zumindest wieder ein Bild an. Ich erkannte den grauen Fliesenboden unter mir.

In meinen Ohren erklang die Stimme meines Herren: „Sklavin, wenn du errätst, wen du da vorhin befriedigt hast, bekommst du eine Belohnung. Andernfalls verbringst du die Nacht stehend im Alkoven.“

Mein Instinkt sagte mir, dass es die Herrin Sibylle gewesen sein musste. Entsprechend lautete meine Antwort.

Rainer schlug mir mit der flachen Hand auf meinen ohnehin schmerzenden Po. Ich war mir nicht sicher, ob ich nun richtig oder falsch gelegen hatte. Anstatt eine weitere Antwort zu erhalten, musste ich im nächsten Augenblick feststellen, dass erneut sämtliche Elektronik in meinem Helm ausgeschaltet wurde. Im Gegenzug wuchsen die Vibratoren in meinem Schritt zu maximaler Größe.

Das, was die Beiden daraufhin in mir und mit mir veranstalteten, sollte anscheinend meine Belohnung sein. Es ging ungefähr in die gleiche Richtung wie das, was kurz zuvor Sibylle ertragen musste.

Aber es gab einen Unterschied, denn Oskar quittierte jeden meiner Orgasmen mit einem Stromschlag in meine Klitoris, gefolgt von einer kurzen Pause.

Auch wenn ich wusste, dass es nichts bringen würde, an meinen Fesseln zu zerren, ich tat es trotzdem.

Nach der siebten oder achten Runde spielte ich tatsächlich kurzzeitig mit dem Gedanken, dieser Tortur durch Betätigen meines Notschalters ein Ende zu setzen. Infolgedessen mit dem Kopf unsanft auf dem Boden aufzuschlagen, währe wohl aber noch die harmloseste aller möglicher Konsequenzen gewesen. Also verwarf ich den Gedanken ganz schnell wieder. Stattdessen schrie ich die Qual aus mir heraus.

Irgendwann muss mein Herr zu dem Schluss gekommen sein, dass ich nun ausreichend „belohnt“ geworden war. Gemeinsam mit Korinna befreite er mich.

Das Letzte, an was ich mich erinnere war, dass meine Freundin mir half, in mein Zimmer zu gelangen, wo ich mich sofort zum Schlafen in den Käfig legte.


Am nächsten Morgen wachte ich im Hogtie gefesselt auf. Die Akkus in meinem Rucksack waren vollständig geladen. Der Nahrungsbehälter war ebenfalls noch gut gefüllt.

Mein Mund war trocken, also sog ich einen großen Schluck aus dem Nahrungstank meines Tornisters. Leicht angewidert musste ich feststellen, dass es sich bei der Flüssigkeit in meinem Mund um eine Mischung aus Wasser und Urin handelte. Da ich immer noch Durst hatte, schluckte ich notgedrungen noch mehr von dem etwas bitter schmeckenden Gemisch herunter.

Ich rollte auf die Seite, um nach meiner Freundin zu sehen. Doch diese lag nicht wie erwartet neben mir im Käfig. Stattdessen sah ich sie gleich darauf durch die Zimmertür kommen.

Sie hatte bereits geduscht und ihre zivile Kleidung angezogen. „Guten Morgen, Süße!“, trällerte sie fröhlich. „Schön, dass du schon wach bist. Jetzt können wir noch zusammen einen Kaffee trinken, bevor ich zur Uni fahren muss.

In dem Moment bemerkte ich erst, wie spät es bereits war. Offensichtlich hatte man meinen Wecker für heute ebenfalls deaktiviert. Obwohl ich in der Regel ein Morgenmuffel bin, ließ ich mich von Korinnas guter Laune anstecken. „Guten Morgen!“

Geduldig wartete ich, bis sie meine Fesselung beendet und mein Ladekabel abgezogen hatte. So schnell es ging kroch ich aus dem Gitterkasten heraus.

Als wir gemeinsam den Flur in Richtung Esszimmer entlang liefen, stellte ich überrascht fest, dass frischer Kaffeeduft in der Luft lag. Außerdem hörte ich Stimmen. Sibylle und Rainer schienen schon am Esstisch zu sitzen. Irritiert blieb ich stehen. „Wer hatte denn das Frühstück gemacht?“, fragte ich mich.

Konny gab mir einen Klaps auf den Po. „Komm weiter! Wenn du so herumtrödelst, wird das nichts mehr mit dem Kaffeetrinken“, fauchte sie mich an.

Noch bevor ich etwas darauf erwidern konnte, nahm sie meine Hand und zog mich vorwärts. „Alles in Ordnung. Deine Herrin kam vorhin in dein Zimmer und meinte, es wäre ihr egal, welche Sklavin das Frühstück macht, solange sie nur zügig ihren Kaffee bekommt. Also hab ich mich noch schnell darum gekümmert, bevor sie mich zum Duschen aus meinen Pumps rausgelassen hat.“

Damit ich meinen Kaffee richtig genießen konnte, musste ich vorher erst den Rest Abwasser, welcher sich noch im Rucksack befand, in meinen Magen befördern.

Zum Abschied umarmte mich meine Freundin kräftig. Sie gab mir einen Kuss auf mein Kameraauge, dann ging sie durch die Haustür nach draußen. Bei ihrem Auto angekommen, drehte sie sich noch einmal zu mir um und winkte mir zu. Ich winkte zurück.

Hinter mir ertönte die Stimme meiner Herrin: „So, Latexsklavin. Du stellst dich jetzt zuerst zum Ausspülen in deinen Alkoven, anschließend kümmerst du dich um unser Gepäck und die Wäsche. Hopp, hopp!“

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Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 09.10.20 um 13:24 geändert
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:11.10.20 06:44 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schön unnd un liegt wieder eine arbeitsreise Woche vor dir

VG Andreas
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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:12.10.20 22:12 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:

Geburtstag

Anfang letzter Woche hatte ich Geburtstag!

Morgens um halb sieben wurde ich automatisch geweckt, wie an jedem anderen Tag auch. Wie immer stand ich auf, bereitete das Frühstück vor und weckte anschließend meine Herrin und meinen Herrn.

Nachdem Sibylle und Rainer fertig waren mit Essen, sollte ich eine Flasche Schampus und zwei Gläser aus der Küche holen.

Als ich diese wie gewünscht auf dem Esstisch abgestellt hatte, meinte der Herr lächelnd: „Den Rest mach ich. Du kannst dich wieder hinsetzen, Geburtstagssklavin.“ Daraufhin entkorkte er die Flasche und füllte erst meinen Nahrungstank und anschließend die beiden Gläser.

„Alles Gute zum Geburtstag!“, sagten Sibylle und Rainer gleichzeitig und erhoben ihre Sektgläser. Wir stießen miteinander an, indem die beiden mit dem Rand ihrer Gläser gegen meinen Helm klopften.

„Jetzt möchtest du sicherlich wissen, ob du auch etwas geschenkt bekommst“, lachte meine Herrin, nachdem wir alle einen Schluck Sekt getrunken hatten. „Geh doch mal ins Wohnzimmer und schau nach, ob du was findest!“

Ich stand sofort auf und lief neugierig in den angrenzenden Raum. Sibylle und Rainer folgten mir.

In der Ecke neben dem Kamin erblickte ich mehrere unterschiedlich große Pakete. „Herrin? Herr? Sind die wirklich alle für mich?“

Die Herrin antwortete: „Ja, das sind alles Geschenke für dich. Nur zu, pack sie ruhig aus.“

Das auffälligste war eine längliche hellbraune Holzkiste mit einer roten Schleife. Diese wollte ich als erstes öffnen und kniete mich davor auf dem Boden. Prüfend hob ich die Kiste an. Sie war sehr schwer. Aufgeregt öffnete ich die Schleife und nahm den Deckel ab. Darunter kamen zwei lange Stangen und zwei schwarze rechteckige Metallblöcke zum Vorschein. Diese hatten oben in der Mitte jeweils einen gepolsterten Metallbügel, an welchen je zwei Ketten aus glänzendem Edelstahl befestigt waren.

Vorsichtig zog ich an einer Kette und hob damit einen der Quader nach oben. Das war mir gerade noch mit einer Hand möglich. „Vielen Dank, Herrin, vielen Dank, Herr“, sagte ich, ohne einen Schimmer zu haben, worum es sich dabei überhaupt handelte.

Hinter mir lachte Rainer: „Wenn du wissen willst, was du damit machen sollst, musst du dazu noch das kleine Paket daneben aufmachen.“

Ich beförderte das seltsame Geschenk zurück in die Kiste, legte das andere Päckchen auf meinen Schoß und entfernte das Geschenkpapier.

In dem Paket entdeckte ich ein breites, glänzend schwarz beschichtetes Halseisen. Vorne besaß es einen O-Ring aus Edelstahl. Nachdem ich keinen Schließmechanismus erkennen konnte, schlussfolgerte ich, dass es auf die gleiche Weise verschlossen wurde, wie meine Stiefel und meine Armbänder.

„Dein neuer Metallschmuck wird übrigens drahtlos über deinen Rucksack gesteuert und mit Strom versorgt. Das heißt, wenn du den Notschalter an deinem Hinterteil drückst, springt es ebenso auf wie der Rest deiner Fesseln“, beschrieb der Herr die technischen Details und bestätigte damit meine Vermutung.
Nachdem ich die beiden Halbschalen um meinen zusammendrückte, lag das Halsband unverrückbar, aber dennoch nicht zu eng, fest um meinen Hals. Jetzt bemerkte ich, dass es aufgrund seiner massiven Bauweise recht schwer war und ich mich erst daran gewöhnen musste. Erneut bedankte ich mich.

„Bitte sehr, Carmen. Du hast in der Vergangenheit sehr häufig den Wunsch nach weiteren Restriktionen geäußert; da haben wir darüber nachgedacht, was zusätzlich zu dem, was du sowieso jeden Tag trägst, noch möglich wäre“, meinte Sibylle.

Es stimmte schon, ich hatte mal erwähnt, dass ich es interessant fände, mehr Fesseln auszuprobieren, aber als ‚Wunsch’ hätte ich es nicht gerade bezeichnet. Und von ‚häufig’ konnte eigentlich auch keine Rede sein. Außerdem waren doch erst kürzlich das Drahtseil zwischen meinen Stiefeln sowie jenes zwischen Brust und Helm hinzugekommen.

Sibylle redete weiter: „Ich habe mir überlegt, dass es vielleicht ein schöner Anblick wäre, dir beim Putzen zuzusehen, wenn die beiden Gewichte mit deinen Armreifen und dem neuen Halsband verbunden sind. Weil du die Eisenblöcke beim Gehen in den Händen tragen musst, kannst du währenddessen deine Hände für nichts Anderes gebrauchen. Und wenn du die Blöcke auf dem Boden abstellst, kannst du deine Hände zwar wieder benutzen, musst dann allerdings wegen der Ketten an deinem Halseisen auf allen Vieren krabbeln. Damit das Ganze nicht zu einfach wird, gehören zu den Ketten auch passende Spreizstangen, mit denen wir deine Hände und Füße verbinden.“

Diese Vorstellung, auf diese Weise gefesselt zu sein, reizte mich schon irgendwie. Auch wenn sich die Worte der Herrin auch so interpretieren ließen, dass langfristig sie daran mehr Freude haben würde als ich. „Vielen Dank, Herrin. Darf ich das bitte gleich einmal ausprobieren?“

„Unsere Sklavin sollte erst einmal ihre übrigen Geschenke auspacken“, bremste mich Rainer. „Mit den neuen Fesseln könnte das unter Umständen schwierig werden.“ Noch zwei Pakete waren übrig.

Das eine hatte die Form einer Pizzaschachtel. Nach dem Auspacken hielt ich eine annähernd quadratische schwarze Platte in den Fingern. Auf einer Seite ragten vier Klammern aus der ansonsten glatten Oberfläche heraus. Die andere Seite bestand aus einer drei Zentimeter dicken Gummischicht, die an zwei gegenüberliegenden Kanten angeschrägt war. Wieder hatte ich keine Ahnung, was ich damit anfangen sollte.

„Wenn du dich fragst, was das ist, solltest du dich einfach mal draufstellen. Das Gummi gehört natürlich nach unten“, klärte der Herr mich auf.

Also legte ich das seltsame Gebilde auf den Boden und setzte erst den rechten, dann den linken Fuß auf diese Platte.

Rainer war vor mir in die Hocke gegangen, um meine Beine an die richtige Position zu dirigieren. Ein leises Klicken ertönte jeweils. Danach konnte ich meine Stiefel nicht mehr anheben. Offensichtlich besaßen diese am Rand der Sohle entsprechende Vertiefungen, in welche die Klammern auf dem Kunststoffbrett nun eingerastet waren.

„Dieses Fesselbrett ist doch eine geniale Idee von mir, oder?“, meinte Rainer stolz.

Dazustehen wie eine Säule stellte ich mir jetzt nicht sonderlich spannend vor. Außerdem besaß mein Anzug bereits eine entsprechende Straffunktion. Trotzdem antwortete ich artig: „Ja, Herr. Danke sehr, Herr.“ Insgeheim fragte ich mich, wie ich – falls überhaupt – meine Füße wieder von diesem Brett würde befreien können. Ich würde es bestimmt bald erfahren, da war ich mir sicher.

„Bedank dich nicht zu früh, Carmen. Diese Fesselplatte ist nur eine Hälfte meines Geschenks.“ Mein Herr reichte mir ein langes schmales Päckchen. „Das hier gehört noch dazu.“

In der Verpackung entdeckte ich ein Paar schwarze Unterarmgehstützen.

„Wenn deine Stiefel mit der Fesselplatte verbunden sind, heißt das ja nicht automatisch, dass du dich nicht mehr von der Stelle bewegen darfst. Nur brauchst du dazu halt dann diese schicken Stöckchen.“

Ich nahm jeweils eine Krücke in jede Hand und versuchte, mich damit abzustützen. So machte ich ein paar vorsichtige Schritte. Zum Glück hatte ich mir vor einigen Jahren mal das Bein gebrochen und hatte daher schon etwas Erfahrung mit dieser Art der Fortbewegung.

„Siehst du, so kannst du auch wieder laufen“, lachte Rainer. „Und wenn du jetzt denkst, dass das schon alles war, dann begleite uns mal in den alten Pferdestall!“

Rainer schob die Terrassentür auf. Während ich ihm nach draußen folgte, fragte ich mich, was nun noch auf mich zukommen könnte. Bei meinem Schritt durch die Tür geriet ich etwas ins Straucheln. Dadurch erkannte ich, dass es besser wäre, wenn ich mich zunächst aufs Laufen konzentrierte.

Sibylle lief neben mir und stützte mich einmal, ansonsten wäre ich gestürzt.

Im Stall angekommen erblickte ich ein seltsames Fahrzeug, welches ich vorher noch nie gesehen hatte. Es hatte vorne zwei große Räder und hinten zwei kleinere. Darüber befand sich eine schwarze Plattform, die nach hinten abfiel.

Unschlüssig, was es damit auf sich hatte, schaute ich erst Sibylle und daraufhin Rainer an. „Herrin, Herr, die Sklavin bedankt sich für dieses Geschenk. Aber sie weiß nicht, wofür es gut ist. Könnten Sie das bitte erklären?“

Rainer erwiderte: „Während du schliefst, hat dein Oskar ein kleines Software-Update erhalten. In deiner Systemsteuerung gibt es nun ein Untermenü ‚Scooter’. Wenn du darin auf ‚aktivieren’ klickst, kannst du dein neues Sklavinnenmobil über den Ball in deinem Mund steuern. Aber vorher solltest du dich oben drauf hinknien. Deine Unterarmgehstützen kannst du in die Halterungen an den Seiten verstauen, Somit hast du dann die Hände frei und kannst Dinge tun.“

Also kniete ich mich vorsichtig auf dieses Gefährt und steckte meine Krücken in die Klammern an dessen Längsseiten. Ich wählte den Menüpunkt ‚Aktivieren’. Daraufhin spürte ich, wie ein Bügel von hinten über meine Unterschenkel nach oben schwang und auf der Rückseite meines Tornisters einrastete. Als nächstes wurden meine Stiefel zu meinem Hintern hochgezogen. Das Resultat war, dass ich danach auf meinen Knien auf diesem Fahrzeug festgeschnallt war. Immerhin war es mir noch möglich, meine Arme zu bewegen und mit dem Kopf zu nicken. Natürlich bot mein Anzug die Möglichkeit, dies ebenfalls zu unterbinden.

Es dauerte einen Moment, bis ich mich an diese Situation gewöhnt hatte. Dann drückte ich meine Zunge minimal nach vorne. Der Elektrowagen setzte sich in Bewegung und Sibylle und Rainer hüpften vor Schreck auf die Seite.

„Wir hoffen, du bekommst schnell raus, wie man damit bremst“, rief mir Rainer hinterher.

Behutsam lenkte ich das Wägelchen nach draußen auf den Rasen und machte mich dort weiter mit der Steuerung vertraut.

„Du lernst jetzt mal, niemanden über den Haufen zu fahren. Derweil gehe ich schnell in dein Zimmer und schraube zwei Halterungen für die beiden Metallblöcke, die du von mir geschenkt bekommen hast, links und rechts vom Alkoven an die Wand. Somit kannst du die Gewichte dann für die Zeit des Aufladens neben dir ablegen. – Viel Spaß noch!“ Mit diesen Worten marschierte meine Herrin zurück ins Haus.

Vergnügt fuhr ich kreuz und quer durch den Garten. Rainer begleitete mich in angemessenem Abstand. Trotz der unbequemen Haltung auf den Knien machte mein neuer kleiner Flitzer sehr viel Spaß.

Nach ein paar Runden hatte ich ein gewisses Gespür für die Steuerung entwickelt, woraufhin sich mein Herr wieder etwas näher an mich heran wagte.

„Das klappt ja schon ganz gut“, lobte er mich. „Von mir aus darfst du jetzt dann demnächst auch ins Wohnzimmer abbiegen.“

Bevor ich das tat, wollte ich unbedingt noch herausfinden, wie schnell dieses Sklavinnenmobil fahren konnte und beschleunigte, indem ich meine Zunge bis zum Anschlag nach vorne drückte. Das Gefährt unter mir machte einen Satz und raste, mit mir darauf festgeschnallt, auf den alten Stall zu. Rechtzeitig vorher bremste ich ab. Zumindest hoffte ich, dass es rechtzeitig genug war.

Ungefähr zwei Meter von der Holzwand entfernt kam ich zum Stehen. Kurz darauf stand Rainer schnaufend vor mir. Ich zuckte mit den Schultern. Er sah mich kopfschüttelnd an und fing an zu lachen. „Jetzt aber ab ins Haus, ehe du noch den halben Garten umpflügst, du ungestümes Latexmonster!“

Glucksend steuerte ich mein Gefährt durch die Terrassentür ins Innere. Dort trafen wir Sibylle wieder.

Sibylle deutete zum Tisch, auf dem bereits zwei frisch gefüllte Sektgläser warteten. „Ich glaube, wir könnten alle noch ein Gläschen vertragen. Carmen, du darfst dich mit deinem Sklavinnenscooter an der Stirnseite hinstellen. Aber stoß’ bitte nichts um!“

Ich bewegte mich zu der angewiesenen Stelle, wo Rainer anschließend den Rest Prickelwasser aus der Sektflasche in meinen Nahrungstank goss.

Erst, als ich mich dafür bedanken wollte, stellte ich fest, dass ich nicht sprechen konnte, während die Kontrolle meines Sklavinnenmobils aktiv war. Also suchte ich in dem neuen Menü nach einer passenden Option. Ich klickte auf ‚Steuerung unterbrechen’, woraufhin ich wieder die üblichen Bildschirmmenüs vor den Augen hatte. Dennoch kniete ich weiter auf meinem Gefährt, gehalten von dem Metallbügel in meinem Rücken. Irgendwie gefiel mir diese Haltung.

Nachdem wir gemeinsam einen Schluck getrunken hatten, griff Sibylle lächelnd in ihre Tasche und zog ein zusammengerolltes Blatt Papier hervor, welches mit einer roten Schleife zusammengehalten wurde. „Das ist auch noch für dich, Geburtstagssklavin.“ Sie reichte mir die Schriftrolle.

Nachdem ich diese geöffnet hatte las ich:

Liebe Carmen,

herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Wir hoffen, du hast dich über die Geschenke, welche du bisher erhalten hast, einigermaßen gefreut! Natürlich sind diese mit teilweise recht starken Einschränkungen verbunden, aber du sollst sie ja nicht andauernd tragen. – Sondern nur dann, wenn deine Herrin oder dein Herr dies verlangen.

Aber wir haben noch eine weitere Überraschung für dich. Du bekommst von uns nämlich:
Einen F R E I E N Tag (d.h. ohne Oskar oder sonstige Fesseln).

Alles Liebe
Sibylle und Rainer

Die Buchstaben, welche das Wort ‚freien’ bildeten, waren fett und in grüner Farbe gedruckt. Ich ließ den Brief sinken. „Vielen Dank, Herrin! Vielen Dank, Herr!“ Das war wirklich ein ganz besonderes Geschenk! Ich liebte mein Leben als Latexsklavin und hatte mich an die Einschränkungen, die damit verbunden waren, gewöhnt. Aber nach über einem halben Jahr dürfte es sicher gut tun, mal wieder Dinge machen zu können, die ‚normale’ Leute eben so machten, und bei denen ich in meiner Sklavinnenmontur nur unnötig viel Aufsehen erregen würde.

„Gern geschehen“, meinte Rainer lächelnd. „Wir dachten, du möchtest am Wochenende vielleicht mal wieder mit deiner Freundin ins Schwimmbad oder ins Kino. Und anschließend könntet ihr noch was trinken gehen.“

Ich koppelte mein System wieder mit der Steuerung des Scooters und steuerte damit auf Sibylle und Rainer zu, um sie zu umarmen. Während ich die beiden üblicherweise um ein gutes Stück überragte, war ich nun einige Zentimeter kleiner.

Nachdem wir unsere Umarmung wieder gelöst hatten, meinte Rainer, dass ich mich noch schnell mit den restlichen Funktionen des Sklavenrollers vertraut machen sollte.

Das wichtigste Feature ist, dass dieser über eine Rückfahrkamera verfügt. Immer wenn ich rückwärts fahre, springt meine gewohnte Sicht um, sodass die Bildschirme vor meinen Augen anzeigen, was sich hinter mir befindet.

Solange das Fahrzeug steht, ist mir möglich, den Körper nach vorne zu neigen, um beispielsweise etwas vom Boden aufzuheben oder dort abzulegen. Hierzu fährt der Bügel in meinem Rücken vor und zurück. Die Steuerung dafür erfolgt ebenfalls über meinen Ballknebel. Als ich diese Funktion das erste Mal ausprobierte, hatte ich anfangs die Befürchtung, umzukippen. Aber die Batterie des Sklavinnenmobils ist schwer genug, sodass auch bei maximaler Neigung alle vier Räder sicher auf dem Boden bleiben.

Diese Batterie versorgt meinen Anzug zudem mit Strom, während ich mit dem Gefährt verbunden bin. Somit muss ich dann nicht nach vier Stunden wieder in meine Sklavinnenstation. Wie lange eine Batterieladung bei dem Scooter hält, hängt sehr stark davon ab, wie viel ich damit herumfahre. Wie bei Oskar werden mich auch hier ansteigende Stromimpulse auf eine geringe Restlaufzeit hinweisen. Je geringer diese ist, desto häufiger und stärker werden die Elektroschocks in meiner Vagina.

Das ist leider nicht der einzige Nachteil meines Rollers. Denn nicht nur ich bin dazu in der Lage, ihn steuern, sondern ebenso meine Herrschaften, mithilfe ihrer Sklavinnenkontrollen. Zunächst glaubte ich an eine Fehlfunktion, als die Bewegungen meiner Zunge nicht den erwarteten Effekt hatten. Aber dann wedelte Rainer grinsend mit seiner Fernbedienung herum.

Um meine Hilflosigkeit stärker zu betonen, fixierte er meine Arme zusätzlich noch auf dem Rücken. Anschließend schaltete er Bild und Ton in meinem Helm aus und ließ mich kreuz und quer durch den Garten rasen.

Irgendwann bremste mein Sklavinnenmobil ab. Es fuhr über eine kleine Schwelle, daraus folgerte ich, dass ich ins Haus gelenkt wurde. Wenig später hielt ich an. Dann passierte etliche Minuten lang nichts. Plötzlich spürte ich einen kurzen Druck an meiner Brust.

Meine Helmelektronik wurde wieder eingeschaltet. Ich bemerkte, dass vorne an meinem Anzug auf Hüfthöhe nun eine Art Tablett an mir befestigt war.

„So können wir aus dir einen hübschen Servierwagen machen“, erklärte Rainer. „Wenn deine Hände frei sind, kannst du dieses Servierbrett selbst anstecken oder entfernen. Wie du siehst, verfügt es über einen erhöhten Rand. Somit bist du sogar dazu in der Lage, Dinge zu transportieren, während du auf Krücken läufst. Zumindest, wenn du vorher entsprechend übst.“

„Vielen Dank, Herr. Das ist wirklich sehr praktisch“, entgegnete ich.

Meine Herrin und mein Herr begleiteten mich in mein Zimmer. Dort hatte Sibylle nicht nur, wie angekündigt, Halterungen für die Metallgewichte seitlich vom Alkoven angebracht. – Innen neben meiner Zimmertür stand nun eine niedrige schwarze Kiste. Deren vorderer Teil war ungefähr zehn Zentimeter hoch, der hintere maß knapp Zwanzig Zentimeter. Auf der Oberfläche des niedrigeren Abschnitts befanden sich zwei silbern glänzende Metallstreifen. Daneben hingen zwei Halterungen an der Wand, links und rechts davon war je ein Griff zum Festhalten. Mittig zwischen den Haltegriffen lag noch eine quadratische Schale auf dem Boden.

Der Herr erkannte, dass mein Blick auf dieses seltsame Gebilde gerichtet war. Ich wollte schon eine Vermutung äußern, welchen Zweck es erfüllen mochte, aber er kam mir zuvor. „Diese Box ist die Aufladestation für dein Sklavinnenmobil. Wenn du es nicht mehr brauchst, stellst du es hier ab. Dann ist es immer betriebsbereit.“

Anschließend deutete er auf die kleine Wanne daneben. „Hier kannst du die Fußplatte ablegen. In deinem Zimmer darfst du immer normal herumlaufen. Zumindest so normal, wie es deine übrigen Fesseln erlauben“, fuhr er mit seiner Erklärung fort. „Am besten, du probierst das jetzt gleich mal aus.“

Also lenkte ich mein Fahrzeug in seine Ladebucht. Ein freundlicher Signalton erklang in meinen Ohrhörern. Der Haltebügel in meinem Rücken löste sich vom Tornister und schwang surrend nach unten. Daraufhin konnte ich von meinem Scooter absteigen.

Ich nahm meine Krückstöcke aus ihren Halterungen, um damit zu der Schale zu laufen, wo ich meine Fußplatte ablegen sollte. Sobald ich darin stand, hörte ich erneut einen freundlichen Signalton. Also steckte ich meine Krücken in die Halterung an der Wand, hielt mich an den daneben montierten Griffen fest und hob nacheinander beide Füße von der Fesselplatte. Irgendein Mechanismus hielt die Platte dabei am Boden fest.

Sibylle deutete auf ein freies Regal an der Wand. „Dein Tablett legst du am Besten hier ab.“

„Das ist toll! Danke Herrin. Danke Herr“, sagte ich begeistert. „Jetzt würde ich gerne noch das Geschenk von meiner Herrin anprobieren, wenn Sie gestatten.“

Mein Herr machte eine einladende Geste. „Aber gerne doch! Bitte, nach dir.“

Daraufhin bedankte ich mich und ging zur Tür. In dem Moment, in dem ich durch den Türrahmen ging, schoss ein fürchterlicher Schmerz durch meine Intimzone. Zudem hörte ich nun ununterbrochen ein schrilles Piepen, welches sehr unfreundlich klang. Blitzschnell lief ich rückwärts zurück in mein Zimmer. Sowie ich die Türschwelle erneut passiert hatte, hörten der Reizstrom und das grässliche Pfeifen glücklicher Weise wieder auf.

Sibylle und Rainer lachten.

„Tut uns leid, aber wir wollten auch sichergehen, dass dieser Mechanismus einwandfrei funktioniert. Und das erschien uns als die sicherste Methode, ihn auszuprobieren“, meinte Rainer.

Immer noch kichernd fügte Sibylle hinzu: „Genau. Wir sprechen dir nämlich ausreichend gute schauspielerische Fähigkeiten zu, dass du einfach nur so tust, als würdest du eine gewischt bekommen, wenn wir dir dieses System vorher erklärt hätten.“

Grinsend hielt mir der Herrr seine Fernsteuerung vor den Helm. „Es gibt auch hier ein neues Menü. Darin können wir festlegen, ob du dein Zimmer ohne die Fesselplatte verlassen darfst, oder nicht. Wir können sogar einstellen, dass du aus diesem Raum nur auf dem Sklavinnenmobil kniend rauskommst.“

Auf dem kleinen Kästchen in seiner Hand drückte er nacheinander drei oder vier Tasten. „So, jetzt solltest du problemlos in den Flur gelangen können.“

Sehr zögerlich versuchte ich noch einmal, durch die Tür zu gehen. Der befürchtete Stromschlag blieb diesmal aber erfreulicherweise aus.

„Sklavin, komm noch mal zurück“, hörte ich meine Herrin hinter mir rufen. Selbstverständlich gehorchte ich sofort.

Sibylle ergriff lächelnd meine Hand und zog mich zu sich. „Eine Sache haben wir dir noch nicht erklärt: Ursprünglich war Rainer der Meinung, du würdest durch Ausprobieren schon herausfinden, wie du jeweils durch diese Tür kommst. Zum Glück konnte ich ihn davon überzeugen, dass du dadurch jedes Mal unnötig Zeit verplempern würdest, wenn wir dich rufen. Also haben wir oben in den Türrahmen drei LEDs eingebaut. Wenn nur eine davon leuchtet, heißt das, du musst deine Stiefel mit der Fußplatte verbinden. Zwei bedeuten, du kommst nur auf deinem Sklavinnenmobil durch diese Tür. Wenn alle drei an sind, brauchst du überhaupt nicht erst zu versuchen, dein Zimmer zu verlassen.“

„So ist es“, mischte sich Rainer ein´. Genial, findest du nicht?“

„Ja, Herr, das ist eine tolle Idee. Vielen Dank, Herr!“, antwortete ich, zugegebener Maßen nicht ganz aufrichtig.

Rainer strahlte. „Gern geschehen! Wir wollen dir deinen Aufenthalt bei uns doch so unangenehm wie möglich machen. Daher werden wir natürlich auch weiterhin bemüht sein, dir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Weil deine Lippen jedoch – zu unser aller Schutz – in der Regel unter deinem Helm verborgen sind, können wir da oft nur raten.“

Mir war klar, dass er mich gerade verhöhnte. Trotzdem erwiderte ich: „Herrin, Herr. Ich bin wirklich wahnsinnig froh darüber, Ihre Gummisklavin sein zu dürfen.“ Und ich meinte jedes Wort so, wie ich es gesagt hatte.

Gemeinsam mit meinen Herrschaften verließ ich meine ‚Gefängniszelle‘. Ich folgte den beiden ins Wohnzimmer. Dort legten sie mir gemeinsam das Gewirr aus Stangen, Ketten und Gewichten an, welches die Herrin mir geschenkt hatte.

Zunächst verband Sibylle meine Arme und meine Beine mit je einer Spreizstange. Jede dieser Stangen war circa sechzig Zentimeter lang. An jedem Ende befand sich jeweils eine große Öse, wodurch es mir möglich war, die Hände und die Füße relativ frei zu bewegen, solange diese eben ständig einen Abstand von sechzig Zentimetern zueinander hatten.

An dem Ring vorne an meinem Halsband, welches seit ein paar Stunden fortwährend zu meiner Sklavinnenmontur gehörte, wurden zwei etwa einen Meter lange Ketten befestigt. Beide waren am anderen Ende mit je einer der Ösen an meinen neuen Stahlgewichten verbunden.

Zwei um einiges längere Ketten verliefen wenig später von meinen Handgelenken zu meinen Stiefeln. Diese gingen zusätzlich noch durch die Griffe an den Gewichten.

Um aufrecht stehen beziehungsweise gehen zu können, musste ich die beiden Stahlblöcke in den Händen tragen.

Es war mir zwar möglich, mit diesen Fesseln zu laufen, aber ich erkannte sofort, dass meine übliche Art der Fortbewegung sein würde, auf Händen und Knien durch die Gegend zu krabbeln.

Ich machte ein paar unbeholfene Schritte auf meine Herrin zu. „Vielen Dank, Herrin. Ich fühle mich gerade sehr in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Zum Dank würde ich sie gerne umarmen, aber dies erscheint mir momentan unmöglich.“

Die Herrin lächelte. „Ist schon in Ordnung, Sklavin. Falls die Erfüllung einer Aufgabe dies erfordert, können wir die Spreizstangen auch durch entsprechende Ketten ersetzen.“

Es freut mich, dass dir unsere Geschenke anscheinend sehr gefallen“, meinte mein Herr. „Und damit du auch üben kannst, mit deinen neuen Fesseln zurechtzukommen, darfst du sie noch eine Weile anbehalten.“

„Danke, Herrin. Danke Herr“, erwiderte ich.

Nach dem Abendessen durfte ich in mein Zimmer gehen. Dort angekommen sah ich, dass nun die drei Lämpchen über der Tür leuchteten. Folglich wollten Sibylle und Rainer, dass ich mich bis auf Weiteres in meiner Zelle aufhielt.

Ich überlegte, was ich in meiner ‚Freizeit’ tun könnte. Aufgrund der Spreizstange zwischen meinen Füßen war es mir nicht möglich, auf meinem Hometrainer zu setzen. Wegen der Stange zwischen meinen Händen schieden Klavierüben und Computerspielen ebenfalls aus.

Also setzte ich mich an meinen Schreibtisch, um weiter an meinem Bericht zu schreiben. Dabei wurde mir bewusst, dass ich Tastatur nur mit einer Hand bedienen konnte. „Dann schreibe ich halt mit meiner Zunge“, dachte ich mir. Auf diese Weise schaffte ich immerhin vier Seiten, bevor mein Mund so wehtat, dass ich aufhören musste. Vielleicht, so hoffte ich, würde ich meine Herrschaften irgendwann dazu überreden können, mir eine geteilte Tastatur zu besorgen.

Daraufhin beschloss ich, mich entspannt auf mein Sofa zu legen, um einen Film anzuschauen. Jedoch war selbst das mit dem ganzen Metall an meinem Körper alles andere als einfach: Bedingt durch die Spreizstangen hingen jeweils eine Hand und ein Fuß in der Luft, wenn ich versuchte, ausgestreckt auf dem Rücken zu liegen. Außerdem passten die beiden Stahlgewichte nicht mit mir auf die Sitzfläche. Die daraus resultierende Körperhaltung war äußerst unbequem.

Mir blieb nichts anderes übrig, als es mir im Sitzen einigermaßen gemütlich zu machen. Das tat ich dann auch. Nachdem ich mir einen Film ausgesucht und dessen Wiedergabe in meinem Helmdisplay aktiviert hatte, fragte ich mich, ob man mir die Metallfesseln wenigstens zum Schlafen abnehmen würde.

Doch bis zum Abspann war niemand in mein Verlies gekommen. Nach wie vor leuchteten alle LEDs im Türrahmen. In mir reifte die Erkenntnis, dass ich mindestens noch die bevorstehende Nacht mit meinem neuen Eisenschmuck würde verbringen müssen.

Ich war allerdings unsicher, wie ich das anstellen sollte. In mein Bett konnte ich mich auf jeden Fall nicht legen, weil dessen Liegefläche noch schmäler war als mein Sofa. Stehend in meiner Ladestation zu schlafen war etwas, das ich eigentlich nicht freiwillig tat. Und der Boden meiner Zelle war ziemlich hart.

Somit schien mein Käfig, den ich sonst als eher unbequem empfand, gegenwärtig der gemütlichste Platz in meinem Zimmer zu sein.

Bevor ich zum Schlafen in den Gitterkasten krabbelte, stellte ich mich in meinen Alkoven, um die Akkus meines Anzugs aufzuladen. Da ich nicht in der Lage sein würde, das Ladekabel, das in meinem Käfig lag, mit der Buchse in meinem Rücken zu verbinden, stellte ich mich schon jetzt darauf ein, nach vier Stunden aufstehen zu müssen, um erneut in meine Ladebucht zu gehen.

Wenigstens ist der Boden vor meiner Nische an den Seiten etwas höher als in der Mitte, sodass ich mich trotz meiner gespreizten Beine mit den Anschlüssen an deren Rückwand verbinden kann.

Kurz bevor mein System in den Schlafmodus wechselte und ich dadurch nichts mehr sehen konnte, schaffte ich es, mich einigermaßen bequem hinzulegen.

Mitten in der Nacht wurde ich durch ununangenehme Stromstöße in meinem Schritt geweckt. Erst beim dritten Elektroimpuls fiel mir endlich wieder ein, wo ich war, warum ich nichts sehen konnte und aus welchem Grund ich gequält wurde. Oskar wollte aufgeladen werden. Also rappelte ich mich mühsam auf und ertastete den Weg zu meiner Sklavinnenstation.

Mit vollen Batterien kroch ich zurück in meinen Käfig, um weiterzuschlafen – unsicher, wie viel Zeit mir noch blieb, bis ich am nächsten Morgen erneut aufstehen musste.


Mein Wecker riss mich dann auch gefühlt viel zu früh unsanft aus dem ohnehin wenig erholsamen Schlaf. Zu meinem Leidwesen verhinderten meine neuen Fesseln, dass ich schnell auf die Füße kam. Denn dies erforderte, dass ich zunächst wieder aus meinem Käfig krabbelte. Also musste ich die stechenden Elektroschocks überall auf meiner Haut deutlich länger erdulden als üblich. Wenigstens konnte ich nun wieder etwas sehen.

Als ich es trotz der Ketten und Spreizstangen endlich geschafft hatte, ganz auf meinen Stiefelsohlen zu stehen, hörten die Stiche auf. Ein Blick in Richtung meiner Zimmertür sagte mir, dass ich immerhin meine Kerkerstrafe fürs Erste abgebüßt hatte. Wie lange ich diese Fesseln noch mit mir herumtragen sollte, wusste ich jedoch nicht.

Mit einem Eisenblock in jeder Hand stakste ich klimpernd und rasselnd in die Küche, um Kaffee zu kochen. Ich hoffte, dass mir das Koffein helfen würde, die Müdigkeit aus meinen Knochen zu vertreiben.

Auf der einen Seite gefielen mir meine neuen Accessoires wirklich sehr; aber auf der anderen Seite schränkten sie meine Beweglichkeit auch erheblich ein. Ich malte mir aus, wie es wohl wäre, wenn ich diese erst am Samstag abgenommen bekam. Komischer Weise kribbelte es bei dieser Vorstellung am ganzen Körper. Ja, ich glaube, der Gedanke erregte mich.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:17.10.20 20:00 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Darko

Wieder eine gelungene Vorsetzung deiner Geschichte . Weiter so.

Gruß sem


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DarkO
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  RE: Latexsklavin Carmen Datum:20.10.20 20:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forengemeinde,

hier kommt der nächste Teil meiner Geschichte:

Der freie Tag

Mein neues Fesselset durfte ich dann tatsächlich noch bis Freitagabend ununterbrochen tragen. Wobei die beiden Spreizstangen am Mittwochmorgen gegen zwei schwere Eisenketten ausgetauscht wurden.

Damit hätte ich mich beinahe wieder einigermaßen normal bewegen können, wenn da nur nicht diese beiden schweren Metallgewichte gewesen wären, die ich ständig mit mir herumtragen musste. Wenigstens konnte ich nun endlich wieder in meinem gemütlichen Bett schlafen. Denn auch an dessen Außenseiten wurden Ablagen für besagte Gewichte angebracht.

Das Ersetzen der Stangen durch Ketten erfolgte selbstverständlich nicht, um mir dadurch zu einem erholsameren Schlaf zu verhelfen. Diese Änderung war deshalb erforderlich, weil ich die Fenster putzen und die Vorhänge waschen sollte. Dazu musste ich auf eine Leiter steigen, was mit Spreizstangen schlicht unmöglich gewesen wäre. Aber auch ohne die Stangen war es keine wirklich einfache Aufgabe.

Trotz der schweren Gewichte war ich dennoch dazu in der Lage, Fenster und Vorhänge zu reinigen, indem ich zunächst meine Metallblöcke auf die Plattform am oberen Ende der Leiter abstellte. Dann kletterte ich drei Sprossen nach oben. Wenn ich anschließend einen Fuß anhob, konnte ich mir der damit per Kette verbundenen Hand die Vorhangschiene erreichen. Es hat – zugegebener Maßen – eine Weile gedauert, bis ich den Dreh raus hatte. Meine Herrin sah mir zu und schien sich dabei köstlich zu amüsieren.

Am Samstag war dann, wie angekündigt, mein freier Tag. Er begann damit, dass ich nach dem Aufstehen das Frühstück für Herrin Sibylle und Herren Rainer vorbereitete. Im Unterschied zu sonst sollte ich dieses Mal ein zusätzliches Gedeck auf den Tisch stellen, für mich. So stand es auf einem Zettel, der am Kühlschrank klebte.

Ich weckte meine Herrschaften. Die beiden befreiten mich als Erstes aus meiner Sklavinnenkluft. In der Badewanne wurde dann das übliche Ritual durchgeführt. Somit konnte ich am nächsten Morgen, nach Ablauf meiner vierundzwanzig Stunden ohne meinen Sklavinnenanzug, umgehend wieder in diesen hineingesteckt werden. Die Abmachung lautete, dass ich mich mit Konnys Hilfe am Sonntag bis spätestens sieben Uhr Früh selbst wieder in meinem schwarzen Latexgefängnis einschießen würde.

Natürlich hatte es bereits Tage gegeben, an denen ich meinen Anzug nicht (oder zumindest nicht durchgehend) tragen musste. Aber das waren die Tage, an welchen ich Termine beim Gynäkologen und beim Zahnarzt hatte. Das würde ich nun nicht gerade als Freizeit bezeichnen.

Im Anschluss an meine Reinigungsprozedur durfte ich anziehen, was ich wollte. Dazu hatte Sibylle mir zwei Einkaufskörbe mit meinen Klamotten aus dem Lagerraum in der Firma in meine Zelle gebracht.

Korinna und ich hatten ausgemacht, am Vormittag erst gemeinsam eine Radtour zu unternehmen, bevor wir ins städtische Thermalbad gingen. Am Abend wollten wir dann ins Kino gehen und anschließend noch ein paar Cocktails trinken. Also schlüpfte ich in eine Fahrradhose und ein passendes Trikot, dazu Turnschuhe mit Keilsohle.

Anschließend setzte ich mich zu Sibylle und Rainer an den Frühstückstisch. Irgendwie fühlte es sich anfangs komisch an, wie ‚normale Leute’ gemeinsam am Tisch zu sitzen.

Sibylle meinte dann scherzhaft: „Du brauchst dich gar nicht erst daran zu gewöhnen, Carmen. Morgen ist dein Geburtstag schon wieder vorbei. Dann bist du wieder unsere Latexsklavin.“

Wir waren gerade mit dem Frühstück fertig, als meine Freundin ankam. Ich lief in den Hof, um sie zu begrüßen. Korinna trug bereits ebenfalls Radbekleidung, inklusive Helm, und holte gerade ihr Fahrrad aus dem Kofferraum. Neben ihrem Auto lag ein kleiner Rucksack.

Nachdem wir uns gegenseitig umarmt hatten, schob sie mich ein Stück von sich weg und musterte mich. Sie strich mir mit der Hand über den frisch rasierten Schädel. „Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass du heute zur Abwechslung mal wieder Haare auf dem Kopf haben würdest.“

Ich zuckte mit den Schultern. „Darüber habe ich eine Weile nachgedacht. Aber dann dachte ich mir, beim Radfahren habe ich sowieso den Helm auf. Baden dürfte ohne die Haare auch einfacher sein. Außerdem würde ich mich mit der Perücke doch nur verstellen. Heute sollen mich ruhig alle so sehen, wie ich wirklich bin. Es reicht, dass ich an Weihnachten für meine Eltern das normale Mädchen spielen muss“, erwiderte ich lächelnd. „Das wird auf Dauer auch anstrengend.“

Konny nickte. „Kann ich nachvollziehen.“

Gemeinsam gingen wir ins Haus, wo Korinna von Sibylle und Rainer ebenfalls begrüßt wurde.

„Möchtest du mit uns noch einen Kaffee trinken, bevor wir aufbrechen?“, fragte ich.

Meine Freundin nahm das Angebot strahlend an, nahm den Helm ab und setzte sich an den Tisch. Während wir dann gemeinsam unseren Kaffee genossen, meinte sie: „Dass du mal wieder eine Radtour machen möchtest, kann ich gut verstehen. Allerdings habe ich mich schon ein Bisschen gewundert, dass du danach nicht lieber Inliner fahren wolltest. Schwimmen gehen funktioniert doch eigentlich auch prima mit deiner Sklavinnenmontur. Das müssten wir also nicht unbedingt an deinem freien Tag machen.“

„Was das Baden angeht, hast du schon recht“, bestätigte ich. „Aber aufgrund dessen, dass meine Füße jetzt schon seit fast einem Jahr quasi pausenlos in meinen Unformstiefeln stecken, haben sich meine Achillessehnen inzwischen ziemlich stark verkürzt. Dadurch kann ich meine Inline Skates leider nicht mehr anziehen. Ebenso wenig wie andere flache Schuhe.“ Ich deutete auf meine Sneaker-Wedges. Nach einem Schluck Kaffee fügte ich noch lachend hinzu: „Außerdem gibt es beim Eichesee leider keine Wasserrutsche!“

„Verstehe.“ Konny lächelte und leerte ihren Kaffeebecher. „Wir sollten langsam mal los, schließlich haben wir heute viel vor!“

„Ja, sofort!“ Ich deutete auf den Esstisch. „Vorher muss ich bloß noch den Tisch abräumen.“

Sibylle winkte ab. „Lass das. Heute hast du doch frei. Geht nur ihr zwei. Und habt viel Spaß!“

Also verabschiedeten wir uns.

Auf dem Weg zum alten Pferdestall, in welchem mein Fahrrad abgestellt war, fragte Korinna, was ich zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.

„Ein paar zusätzliche Fesseln. Ich find die ziemlich geil. Aber die zeige ich dir lieber morgen“, entgegnete ich. „Wenn ich dir meine Geschenke vorführen soll, dann muss ich dafür nämlich zunächst in meinem Sklavinnenanzug stecken. Und das möchte ich heute ausnahmsweise mal nicht.“

„Einverstanden.“ Meine Freundin grinste verschmitzt. „Aber gleich morgen Vormittag zeigst du mir alles!“

„Ja, versprochen.“ Daraufhin wollte ich von ihr wissen, was sie in ihrem Rucksack hatte. Irgendwie hoffte ich, dass sie dennoch ein Geburtstagsgeschenk für mich dabei haben würde, wenngleich ich ihr gesagt hatte, sie müsste mir nichts schenken.

Sie antwortete: „Nur eine Regenjacke und ein kleines Vesper für Unterwegs.“

Irritiert blickte ich in den Himmel. Die Sonne schien. Nur einige harmlose Wölkchen waren zu sehen. „Heute ist doch ein herrliches Wetter! Und warm genug ist es auch. Wofür brauchst du denn bitte eine Jacke?“

„Man weiß nie was kommt“, lautete Konnys knapper Kommentar, bevor sie ihren Fahrradhelm aufsetzte und den Kinnriemen schloss.

„Na, wie du meinst.“ Achselzuckend nahm ich ebenfalls meinen Helm vom Lenker meines Rades. An dem Wasserhahn außen am Pferdestall füllten wir unsere Trinkfaschen auf. Schließlich schwangen wir uns auf unsere Sättel Sattel. So begann unsere Radtour durch den nahegelegen Wald.

Der Waldweg stieg zunächst nur leicht, später immer stärker an. Nach zwei Stunden – wir hatten gerade einen längeren Anstieg geschafft – beschlossen wir, eine kurze Pause zu machen. Ein kleinerer Stapel Baumstämme neben dem Weg sah sehr einladend aus.

Wir setzten uns auf den obersten Baumstamm. Konny reichte mir eine Plastikdose, die mit geschälten Karotten gefüllt war.

Ich sagte „Cool! Danke“ und bediente mich. „Sehr lecker! Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich die zum letzten Mal gegessen habe. Ist außer Möhrchen und deiner Regenjacke, die du wohl völlig umsonst mitgenommen hast, noch etwas in deinem Rucksack?“

„Du hast Recht, eine Regenjacke mitzunehmen wäre heute wirklich unnötig gewesen. Aber das hier können wir jetzt gut gebrauchen!“ Grinsend zog Korinna ein Seil aus ihrem Rucksack.

Ich sprang auf und wollte weglaufen, doch meine Freundin war schneller. Sie packte mich am Arm und hielt mich fest. Zugegebener Maßen war ich sehr neugierig, was sie als nächstes mit mir vor hatte, daher leistete ich nur geringen Widerstand. Leise schimpfend ließ ich mich von ihr weiter durch den Wald zerren.

Ein Baum, welcher etwa zwanzig Meter hinter dem Holzstapel, auf welchem wir eben noch saßen, stand, schien das zu sein, was sie gesucht hatte. Dort drückte sie mich mit dem Rücken zum Stamm nach unten, bis ich auf dem moosbedeckten Boden kniete. Anschließend fesselte sie meine Handgelenke hinter dem Baumstamm zusammen. Mit zwei weiteren Seilen machte sie zudem meine Unterschenkel seitlich am Baum fest.

Ich beschwerte mich vehement, dass ich mir meinen freien Tag so nicht vorgestellt hatte.

Korinna reagierte sofort, indem sie einen Ballknebel aus ihrem Rucksack holte.

„Die kleine Latexsklavin muss noch viel lernen“, lachte sie, als sie die rote Kugel vor mein Gesicht hielt.

Eigentlich war ich ganz froh darüber, ausnahmsweise mal nicht geknebelt zu sein, Also biss ich die Zähne zusammen und presste meine Lippen aneinander.

„Los! Mach brav den Mund auf“, befahl meine Freundin mir. Nachdem ich keine Anstalten machte, dieser Aufforderung nachzukommen, kniff sie mir in beide Brustwarzen.

„Aua!“, schrie ich.

Prompt steckte der rote Gummiball zwischen meinen Zähnen, wo er mit dem daran angebrachten Lederriemen festgehalten wurde.

Ohne, dass ich es verhindern konnte, schloss Konny die Schnalle in meinem Nacken Sie streichelte mir zärtlich über den Kopf und gab mir einen Kuss auf den Knebel. „Siehst du, man weiß eben wirklich nie, was einen alles erwartet.“ Dann schob sie mein Oberteil hoch und zog meine Radhose nach unten bis zu den Knien. Sie begann, meine Brüste sanft zu massieren. Zusätzlich leckte sie an meinen Nippeln.

Ich entspannte mich und fing an zu stöhnen.

Stück für Stück fuhr sie mit ihrer Zunge meinen Oberkörper entlang nach unten.

Mein Stöhnen wurde lauter.

Völlig unerwartet und viel zu früh hörte Korinna mit den Liebkosungen auf. Stattdessen bückte sie sich und pflückte eine Brennnessel.

Ich schüttelte energisch den Kopf und grunzte protestierend in meinen Knebel.

Davon unbeirrt strich Konny mir mit der Brennnessel erst über meine Nippel und anschließend über meinen Venushügel. Es brannte fürchterlich.

Quiekend zerrte ich an meinen Fesseln.

Damit jedoch schien ich meine Freundin lediglich dazu zu ermutigen, mich noch mehr zu quälen. Sie pflückte noch weitere Brennnesseln, welche sie anschließend als Peitsche benutzte. Das brannte sogar noch mehr.

Irgendwann war ich den Tränen nahe und Korinna ließ von mir ab.

Sie ging vor mir in die Hocke und lächelte mich an. „Carmen, wir wissen beide, wie gerne du – bevor du zu diesem Gummimonster geworden bist – sowohl Männern als auch Frauen deine oralen Dienste angeboten hast. Die würde ich auch gerne einmal ausprobieren. Jetzt, wo du ausnahmsweise mal nicht diesen komischen Helm trägst, ist das doch die Gelegenheit! Wenn du das machst und es wirklich so gut ist, wie du am Anfang deiner Geschichte geschrieben hast, werde ich dich heute nicht weiter quälen. Versprochen!“

Ich erwiderte Korinnas Lächeln und nickte.

Daraufhin nahm mir meine Freundin den Knebel ab, zog ihre Radhose aus und stellte sich vor mich.

Die folgenden zehn Minuten verbrachte ich mit Saugen und Lecken. Dann krallte Konny ihre Fingernägel in die Rinde des Baumes, an dem ich angebunden war. Mit einem langen lauten Schrei ließ sie ihren Orgasmus entweichen.

Anschließend rechnete ich damit, dass meine Freundin mich losbinden würde. Aber stattdessen hielt sie mir erneut den Ballknebel vor die Lippen.

„He! Du hast versprochen, mich heute nicht mehr zu quälen“, meinte ich beleidigt.

Korinna streichelte mich an der Schulter. „Ja, stimmt! Vertrau mir, ich will nur nicht, dass du gleich noch lauter bist als ich.
Bereitwillig öffnete ich meinen Mund und ließ mir den roten Ball zwischen die Zähne schieben.

Es fällt mir schwer, mich daran zu erinnern, was Konny im Anschluss daran mit mir machte. Ich weiß nur, dass es sehr schön war. Und dass ich trotz des Knebels sehr laut geschrien habe.

Schließlich befreite mich meine Freundin dann doch von den Fesseln. Sie packte alles wieder in ihren Rucksack und legte sich diesen auf die Schultern.

Bevor wir uns auf unsere Räder setzten, um unsere Radtour fortzusetzen, tranken wir beide unsere Trinkflaschen leer.

Zum Glück war der Weg danach nicht mehr so anstrengend, da es die meiste Zeit bergab ging.

Bei mir zuhause stellten wir die Fahrräder ab und packten Badetücher sowie die Kleidungsstücke, die wir für die Therme und für die Cocktailbar danach brauchten, in eine Sporttasche. Daraufhin sprangen wir in ein vorher bestelltes Taxi, welches uns zum Schwimmbad brachte. Die Fahrradkleidung hatten wir einfach angelassen.

In der Badeanstalt bemerkte ich ein paar vereinzelte seltsame Blicke, die wohl meinem kahl rasierten Schädel galten. Es gelang mir, diese zu ignorieren. Ich dachte mir, dass eine Glatze sehr praktisch war, weil ich so keine Zeit beim Föhnen vergeuden musste.

Anstatt mir Sorgen darüber zu machen, was die übrigen Badegäste über mich dachten, hielt ich lieber mit Korinna zusammen Ausschau nach interessanten Jungs. Und wir hatten natürlich auch viel Spaß auf den verschiedenen Wasserrutschen, in der Sauna und im Whirlpool.

Nach dem Baden musste ich warten, bis meine Freundin ihre Haare getrocknet hatte. Also nutzte ich die Gelegenheit, mich mit Make-up und Co. hübsch zu machen. Nachdem ich nun fast ein Dreivierteljahr als Latexsklavin zugebracht hatte, war ich leicht aus der Übung. Als ich fertig war, bat ich die Dame am Eingang, uns ein Taxi zu rufen.

Korinna und ich verließen das Schwimmbad als zwei ziemlich aufreizende Gothic-Lolitas: Wir trugen knielange Lackstiefel, grobmaschige Netzstrumpfhosen, Minirock beziehungsweise Hotpants und Lackkorsetts. Selbstverständlich alles komplett schwarz.

Unser nächstes Ziel war der Kinokomplex nahe dem Stadtzentrum. Also ließen wir uns von dem Taxifahrer in die Innenstadt chauffieren. Während der Fahrt beobachtete ich, wie der Blick des Fahrers abwechselnd zu meiner Freundin und zu mir wanderte. Zum Glück achtete er nebenbei auch ein Bisschen auf die Straße sowie die übrigen Verkehrsteilnehmer, sodass wir ohne Zwischenfall beim Kino ankamen.

Bevor die Vorstellung anfing, hatten wir noch genügend Zeit, um uns mit Cola, Bier, Nachos und Popcorn einzudecken.

Der Film, den Konny für uns ausgesucht hatte, war wirklich zum Schieflachen. Wir mussten immer noch über einzelne Szenen lachen, während wir uns ein Taxi suchten, welches uns zu der Tapas-Bar am Rande der Altstadt bringen sollte.

Dieses Mal hatten wir eine Frau Mitte fünfzig als Fahrerin erwischt. Sie erzählte uns, dass sie früher ebenfalls in der Gothic-Szene unterwegs war. Die Taxifahrerin war uns sehr sympathisch (und wir ihr wahrscheinlich auch), also vereinbarten wir, dass sie uns um halb drei wieder abholen und nach Hause bringen sollte.

In dem Restaurant nahmen wir an einem kleinen Tisch Platz und bestellten je einen Cocktail und mehrere Tapas, welche wir uns anschließend teilten.

Das Essen war geschmacklich eine wahre Offenbarung. Korinna meinte zwar, dass der Geschmack lediglich „ganz okay“ war, aber für mich, da ich seit Monaten mit der Auswahl an Speisen, die es in meiner Sklavinnenstation gab, begnügen musste, waren diese Tapas unglaublich lecker. Ich genoss jeden einzelnen Bissen. Wahrscheinlich auch, da mir bewusst war, dass ich ab dem darauffolgenden Tag bis auf Weiteres nur wieder den üblichen Einheitsbrei vorgesetzt bekommen würde. Es gelang uns, vor dem Ende der Happy Hour noch jeweils zwei weitere Cocktails, beziehungsweise Longdrinks, zu bestellen.

„Ich will dir ja nicht den Spaß verderben, aber geht von dem Essen hier nicht die Versiegelung deiner Zähne kaputt?“, wollte meine Freundin wissen.

„Nein“, erwiderte ich kopfschüttelnd. „Einmal geht schon. Das meinte zumindest mein Zahnarzt. Und das Essen hier ist wirklich zu köstlich, um darauf zu verzichten.“

Natürlich ernteten wir in der Bar ebenfalls einige anerkennende oder auch neidische Blicke. Im Zusammenhang mit der Gothic-Kleidung schien mein kahler Kopf überhaupt nicht mehr aufzufallen. Während Konny und ich uns unterhielten, beäugten wir unsererseits ebenso die übrigen Gäste. Manche davon auch etwas länger.

Kurz vor halb drei gingen wir nach draußen, wo bereits unser Taxi vor dem Eingang wartete. Zufrieden ließen wir uns auf die Sitze in der beigen Limousine fallen.

Zuhause angekommen schälten wir uns blitzschnell aus den Gruftiklamotten. Gleich darauf stellten wir uns gemeinsam unter die Dusche. Nach dem Abtrocknen halfen wir uns gegenseitig dabei, uns in unsere schwarze Gummikleidung zu zwängen. Wir warteten darauf, dass Oskars System hochgefahren war, dann krabbelten wir in meinen Käfig, wo wir bald darauf einschliefen.


Am Sonntag, nach dem Aufstehen und Frühstücken (was erst kurz vor zwölf Uhr mittags war), drängte meine Freundin mich, ihr als erstes meine neuen Fesseln vorführen.

Während also Konny zusammen mit Sibylle und Rainer am Esstisch sitzen blieb, ging ich in mein Zimmer, um mich mit der Fesselplatte an den Füßen auf das Sklavinnenmobil zu hocken. Ich steckte meine Krücken in die Halterungen an meinem Gefährt und das Tablett an meinen Brustpanzer. So ausgestattet fuhr ich zurück ins Esszimmer.

„Oh. Das sieht aber interessant aus“, meinte Korinna. Sie stand auf und ging einmal um mich herum. „Wofür brauchst du denn die Krückstöcke?“

„Meine Füße sind durch die Platte an den Stiefelsohlen aneinandergefesselt. Daher kann ich mich nur noch auf meinem Sklavenroller fortbewegen oder eben mithilfe dieser Unterarmgehstützen.“

„Interessant. Aber warum sind deine Arme nicht gefesselt, wenn du auf diesem komischen Gefährt stehst?“

„Solange ich meine Arme bewegen kann, vermag ich die Hausarbeit und alle übrigen Aufgaben zu erledigen. Mit den Krücken geht das nicht so einfach. Um meine Hände frei zu haben, muss ich immer erst die Stöcke irgendwo abstellen“, erklärte ich.

„Verstehe. Aber ich glaube, du musst im Moment gerade nicht arbeiten.“ Bevor ich etwas erwidern konnte, drehte sich Korinna um. „Rainer, dürfte ich mir bitte kurz deine Fernsteuerung ausleihen?“

Mein Herr lächelte. „Aber gerne!“

Kaum hatte meine Freundin und Teilzeitherrin den kleinen Kasten in der Hand, da wurden mir die Arme schon auf den Rücken gezogen.

„So gefällst du mir schon viel besser.“ Konny grinste fies. „Wie viel Gewicht hält dieses Brett an deiner Brust denn aus?“

„Mindestens fünf Kilo“, antwortete Rainer.

„Gut, dann kannst du jetzt mit mir zusammen den Tisch abräumen“, meinte Korinna und fing an, die Überreste des Frühstücks auf mein Tablett zu stapeln.

Plötzlich erhielt ich einen Stromschlag in mein Lustzentrum. Ich quiekte. Gleichzeitig bemühte ich mich, nicht zu sehr zu zucken. Sonst wäre wohl das gesamte Geschirr in Scherben auf dem Boden gelegen. Der
Bügel in meinem Rücken hält mich zwar fest, aber minimale Bewegungen des Oberkörpers sind mir dennoch möglich.

Korinna sah mich mit erhobenem Zeigefinger an. „Pass bloß auf, dass du nichts fallen lässt! Und jetzt mach schon und bring die Sachen in die Küche. Ich trag noch den Brotkorb und die Kaffeekanne.“

„Ja, Herrin“, gab ich zurück. Gleich darauf spürte ich den nächsten Stromimpuls. Behutsam lenkte ich mein Gefährt in die Küche.

Meine Freundin räumte Tassen und Teller in die Spülmaschine. Die übrigen Nahrungsmittel stellte sie in den Kühlschrank.

Bis mein Tablett leer geräumt war, zuckten noch neun oder zehn weitere Elektroblitze durch meinen Schritt. Beinahe hatte ich den Eindruck, Korinna würde sich absichtlich Zeit lassen.

Als sie endlich fertig war, gab sie mir einen Klaps auf den Po. „So macht sogar Tischabräumen Spaß!“

Ich hielt es für besser, mir einen Kommentar zu verkneifen.

Konny stützte ihre Hände auf das Brett an meiner Brust. „Ich hab eine Überraschung für dich. Komm mal mit in die Garage“, forderte sie mich lächelnd auf.

Irgendwie konnte ich dieses Lächeln nicht mit Sicherheit interpretieren. Allerdings ging ich stark davon aus, dass mich in der Garage nur eine weitere Gemeinheit erwartete. Natürlich durfte ich mich meiner Teilzeitherrin nicht widersetzen. Mit einem mulmigen Gefühl folgte ich ihr in die Garage.

Dementsprechend war meine Verwunderung riesig, als ich dort in einer Ecke drei verschieden große Pakete entdeckte. Alle waren in buntes Geschenkpapier eingepackt.

„Hast du ernsthaft geglaubt, deine beste Freundin würde dir nichts zum Geburtstag schenken?“, fragte Korinna, entrüstet und amüsiert zugleich.

Glücklicherweise erwartete sie keine Antwort von mir, sondern stapelte die Kartons auf mein Tablett.

Wir gingen – beziehungsweise fuhren – zurück ins Esszimmer.

„Das sind aber viele Geschenke“, meinte meine Herrin überrascht. Während du die gleich auspackst, könntest du Korinna gleich noch mein Geschenk vorführen. Leg die Pakete mal hier auf den Tisch. Dann stellst du deinen Roller in dein Zimmer. Währenddessen hole ich dein neues Fesselset.“

„Ja, Herrin“, antwortete ich, in der Hoffnung, meine Hände gleich wieder bewegen zu können. Kurz darauf ließen die Seilwinden in meinem Rucksack meine Arme frei. Gleichzeitig hörten auch die Elektroschocks auf.

Wie befohlen legte ich Konnys Geschenke auf den Esstisch. Anschließend fuhr ich in mein Zimmer und beförderte das Sklavinnenmobil, die Gehhilfen sowie das Tablett an den jeweiligen Platz.

Im Wohnzimmer bekam ich von meiner Herrin die Ketten mit den Spreizstangen und den Gewichten angelegt. Meine Freundin beobachtete den Vorgang fasziniert.

Vollständig mit Fesseln ausgestattet durfte ich mich dann endlich auf den Boden knien und meine Geschenke auspacken. Mit dem kleinsten fing ich an. Darin fand ich meinen alten Plüschhund, komplett in eng anliegendes Latex gehüllt. Als ich noch ein Kind war, war dieser Hund mein erstes und liebstes Kuscheltier gewesen.

Ich merkte, wie mir eine Träne an der Wange herunter lief. „Vielen Dank, Konny. Am liebsten würde ich dich jetzt umarmen, aber mit der Spreizstange geht das leider nicht.“

Korinna winkte ab. „Schon gut. Später bekommst du dazu bestimmt noch eine Gelegenheit. Ich habe deine Bella damals im Lager bei deinen anderen Sachen gesehen und dachte mir, du vermisst sie sicher. Rainer hat mir dann geholfen, sie in Gummi einzupacken. Schließlich war ihr Fell schon ziemlich ramponiert. Außerdem passt sie so besser zu dir.“

„Stimmt. Aber ich bin froh, dass ihr der Armen nicht auch noch so einen Helm auf gesetzt habt“, meinte ich. Dabei deutete ich auf meine Kopfbedeckung.

Meine Freundin lachte. „Du solltest wirklich aufpassen, was du sagst. Wenn Kopf, Torso und Pfoten deines süßen Wauwaus bald ebenfalls in einer harten Plastikschale stecken, wie bei dir, kannst du bestimmt nicht mehr so schön mit ihm kuscheln!“

Ich erschrak. „Oh, bitte nicht Bella! Das kannst du ihr doch nicht antun“, wandte ich besorgt ein.

„Das kommt ganz darauf an, wie dir meine beiden anderen Geschenke gefallen“, erklärte Korinna trocken.

Also nahm ich das nächste Paket in die Hand. Dessen Inhalt brachte mich beinahe erneut zum Weinen. Es handelte sich dabei nämlich um einen schwarzen Bilderrahmen mit fünf Fotos, die einige Momente, welche ich gemeinsam mit meiner Freundin erlebt hatte, zeigten. „Vielen Dank, Konny! Das ist wirklich sehr schön!“

„Damit du in deiner Zelle auch mal etwas persönliches hast. Sonst wirkt der Raum so steril. Und keine Angst, ich habe alle Geschenke vorher mit deiner Herrin und deinem Herrn abgesprochen. Die hatten keine Beanstandungen.“

Nachdem ich den größten Karton geöffnet hatte, erblickte ich darin zwei kurze und ein längeres schwarzes Metallrohr, alle mit viereckigem Querschnitt. Jedes besaß an einem Ende eine Öse, welche man auf- und zuschrauben konnte. Wofür genau diese Stangen gut waren, konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht sagen. Aber ich war mir sicher, dass ihr Zweck darin bestand, meine Beweglichkeit irgendwie einzuschränken.

„Noch mehr Fesseln?“, äußerte ich meine Vermutung.

Schulterzuckend meinte Korinna: „Na klar! Ich wusste, dass die Geschenke von Sibylle und Rainer ausschließlich dazu dienen würden, deine Bewegungsfreiheit auf bestimmte Art und Weise mehr oder weniger stark einzuschränken. Also habe ich mir auch etwas in der Richtung überlegt. Rainer müsste dazu gestern noch deinen Tornister etwas umgebaut haben.“

Überrascht blickte ich meinen Herrn an.

Der nickte. „Stimmt! Es waren keine großen Veränderungen nötig. Nur besitzt der Kasten auf deinem Rücken jetzt an beiden Seiten sowie unten je eine kleine Vertiefung, wo diese Rohre einrasten können.

Herrin Sibylle ging neben in die Hocke und drückte meine Hand. „Ich bin sicher, du möchtest diese Stangen sofort ausprobieren.“ Ob das nun eine Frage oder eine Anweisung war, vermochte ich nicht zu beurteilen.

„Ja, Herrin. Wenn Sie es mir gestatten?“, antwortete ich demütig.

Meine Herrin lächelte gönnerhaft. „Aber selbstverständlich! Ich bin schon dabei, dich von deinen Ketten zu befreien.“ Tatsächlich hatte sie eines meiner Handgelenke bereits losgemacht, ohne dass ich es bemerkt hatte.

Kurz darauf stand ich komplett ohne Metall am Körper (abgesehen von Oskars Stahlseilen) neben dem Esstisch.

„Die Kurzen kommen hier seitlich rein“, erklärte Konny, während sie die entsprechenden Vierkantrohre in meinem Tornister verankerte. „Dann kann man deine Hände hier an den Ösen fixieren“, fuhr sie fort. „Am besten, ich führe dir das gleich mal vor.“

Ehe ich mich versah, hatte sie meine Handgelenke mit den Ösen an den Stangen befestigt. Meine Hände befanden sich nun auf Hüfthöhe links und rechts etwa dreißig Zentimeter von meinem Oberkörper entfernt. Als meine Handgelenksmanschetten mit den Fesselstangen verbunden waren, war ich lediglich dazu in der Lage, etwas mit meinen Händen zu wackeln.

Schließlich befestigte meine Freundin auch noch das dritte Metallrohr in meinem Rücken. „Du ahnst es sicher schon: Der Haken da unten ist für das Drahtseil an deinen Stiefeln.“ Während sie sprach, spürte ich, wie sie das Seil mit dem Vierkantrohr zwischen meinen Beinen verband. „So. Schon fertig“, verkündete sie stolz. „Probier‘ doch mal, wie gut du dich damit bewegen kannst!“

Mit anfänglich etwas vorsichtigen Schritten ging ich einmal um den Esstisch herum. „Laufen geht damit einigermaßen. Ich muss nur kleinere Schritte machen“, stellte ich fest. „Aber umarmen kann ich dich immer noch nicht.“

Korinna machte eine beschwichtigende Geste. „Keine Sorge. Ich muss erst morgen früh wieder von hier verschwinden. Bis dahin ergibt sich bestimmt mal eine Situation, in der du nicht so streng gefesselt bist. Immerhin kannst du so mit deinen Hände mehr anfangen, als wenn sie hinten auf dem Tornister fixiert sind.“

Das stimmte nur bedingt. Indem ich meinen Oberkörper nach vorne beugte, würde es mir zwar beispielsweise gelingen, etwas vom Tisch aufzuheben und in die Küche zu tragen, aber das war mit auf den Rücken gefesselten Armen ebenfalls möglich. Der Vorteil bei den Stangen lag darin, dass ich damit immerhin noch meine Fingerspitzen sehen konnte, was die Sache schon irgendwie vereinfachte.

„Leider ist es dir mit diesen Fesseln nicht mehr möglich, dich hinzusetzen oder hinzulegen. Das könnte dazu führen, dass dir mit der Zeit die Füße ganz schön wehtun werden. Aber du magst ja Schmerzen.“

Während ich erkannte, wie recht Konny mit ihrer Aussage hatte, brachen die Anderen in schallendes Gelächter aus.

Ich tippelte auf meine Freundin zu. „Vielen Dank, Konny! Mit den vielen Fesselsachen, die ich alle zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, fühle ich mich nun endlich wieder wie eine normale Frau.“

„Hä? Wie meinst du das?“ Korinna blickte mich irritiert an.

„Na, ich besitze jetzt so viele Fesseln“, erklärte ich, „da werde ich in Zukunft morgens nach dem Aufstehen auch nie wissen, was ich anziehen soll.“

Wieder lachten alle. Nur dieses Mal lachte ich mit.

„Zum Glück hast du immer jemanden, der dir diese Entscheidung abnimmt“, meinte Rainer.
„Ja, Herr“, erwiderte ich. „Das ist wirklich eine Erleichterung.“

„Mit dieser Stange zwischen den Beinen dürfte Treppensteigen bestimmt eine echte Herausforderung darstellen“, stellte Sibylle nüchtern fest.

Konny fasste sich grübelnd ans Kinn. „Wenn du willst, können wir das jetzt gleich trainieren. Sofern deine Herrin und dein Herr nicht etwas anderes mit dir vorhaben, natürlich.“

Ich war mir zu dem Zeitpunkt nicht hundertprozentig sicher, ob meine Freundin mir wirklich helfen wollte, besser mit den Fesseln, die ich von ihr geschenkt bekommen hatte, zurechtzukommen, oder ob sie nur unbedingt sehen wollte, wie ich in diesen herumlaufe. Vermutlich war beides gleichermaßen zutreffend.

„Nein. Das ist wirklich eine gute Idee!“, meinte Sibylle.

Rainer stimmte ebenfalls zu. „Ja, macht das! Als erstes solltet ihr dabei ein hübsches Plätzchen für dieses Gummitier und den Bilderrahmen suchen. Anschließend schraubt ihr noch drei Haken für die neuen Stangen an die Wand. Neben der Halterung für die Fesselplatte ist noch Platz. Und, Latexsklavin, wenn du schon in deinem Zimmer bist, kannst du dort auch gleich üben, dir deine neuen Fesseln alleine anzulegen. Ich habe mir nämlich gedacht, wir ändern das mit den LEDs an deiner Tür. Eine heißt ab jetzt ‚Fußplatte‘, zwei sagt ‚Stangen‘ und drei bedeutet – wie gehabt – ‚bleib in deiner Zelle‘.“

„Darüber hinaus“, setzte Sibylle die Erklärung fort, „sollten wir dich auch darauf hinweisen, dass wir dein System zukünftig so einstellen können, dass du die jeweiligen Fesseln, sobald du dir diese erst einmal angelegt hast, nicht wieder selbst ablegen kannst, selbst wenn du in deinem Zimmer bist. Das wird dir durch blinkende LEDs angezeigt. Die Fußplatte beziehungsweise die Fesselstangen lassen sich dann bloß noch entriegeln, wenn wir vorher den entsprechenden Menüeintrag in der Sklavinnenkontrolle auswählen.“ Sie spreizte die Hände. „So, und jetzt ab mit euch! Viel Spaß!“

Erst als es Abend wurde, nahm Korinna mir diese gemeinen Fesselrohre ab. Erschöpft ließ ich mich auf das Sofa in meinem Zimmer fallen. „Puh. Die Teile sind echt fies. Das Einzige, was ich machen kann, um meine Füße minimal zu entlasten, ist, mich an eine Wand lehnen und von einem Bein aufs andere stellen.“

Konny setzte sich neben mich und sah mich grinsend an. „Das heißt, dir gefällt auch mein drittes Geschenk?“

Da nun endlich meine Arme frei waren, umarmte ich sie. „Na logisch! Die Stangen sind echt toll. Dankeschön!“

Meine Freundin strahlte. „Genau genommen habe ich sogar noch ein weiteres Geschenk für dich, nämlich einen guten Rat: Du solltest dein System so programmieren, dass du ein Warnsignal hörst, bevor deine Arme auf dem Rücken gefesselt werden. Sonst könntest du böse auf die Nase fallen, falls du gerade auf Krücken unterwegs bist. Wir wollen doch nicht, dass dein schöner Helm hässliche Kratzer bekommt!“

„Vielen Dank!“ Ich machte mir eine entsprechende Notiz.

---


Für heute war es das. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Bis dann!
Eure Carmen

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