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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:10.09.20 20:03 IP: gespeichert Moderator melden


@ FoG

Zitat

Gebt Ideen, schreibt, was bei Euch so passiert, was sie/was ihn anheizt. Versucht doch mal selber an Eure Anfangszeit zurückzudenken! Wusstet Ihr genau, was ihr mögt und was nicht?! Musstet Ihr nicht auch die eine oder andere Idee suchen/finden/testen, ohne vorher von ihr gewusst zu haben?!


Das geht so nicht, dazu muss ich einfach mehr wissen.
Ich kann nicht ewig über das Schreiben was mir gefällt, man, ich bin Masochist und da sind halt einige viele Dinge dabei die andern nichts aber auch Garnichts geben.

Einige davon kann ich nicht mal hier schreiben, wegen dem Jugendschutz.

Um wirklich helfen zu können brauche ich eben mehr Information sonst schreibe ich seitenweiße Müll, der für denjenigen so spannend ist wie das Stichwortverzeichnis einer Betriebsanleitung.

Wo soll ich da anfangen? Und wo aufhören?

Das fängt schon bei der Kleidung an bis hin zum Spielzeug.

Anmachen und Verweigern, da muss man wissen was der Partner mag. Genau darauf baut es ja schließlich auf. Die Erregung sei es mit Worten oder Taten zu steigern. Und dann, wenn man sich nichts sehnlicher wünscht ... wird nichts draus.

Ich glaube nicht, dass es für jeden fein ist, wenn die Partnerin einen Rochstock hervor zaubert und ihn zum Anmachen benutzt (doch ich find das geil).
Ich mag es auch im Käfig angemacht zu werden, vielleicht sogar vor einer BDSM Session.
Andere mögen nur ohne das Gefühl der unausweichlichen Enge…
Ich mag es auch unausweichlich gefesselt dabei sein, oder wenn sie mit Handschuhen mein Dingelchen anfasst und …

Prinzipiell braucht Sie beim Tease and Denial ein gutes Gespür dafür zu haben, wann der Partner kurz vor dem Höhepunkt steht.

Eher Vanilla geeignet sind Hand- oder Blowjob, da SIE hier die komplette Kontrolle über die Stimulation hat.
Was wiederum bei einer Herrin einfach nicht passt, zumindest der Blowjob oder aber der ist etwas härter mit Zuhilfenahme der Zähne (so sie das mag).
Wenn es ganz neu ist beginnt Sie langsam mit der Stimulation und beobachtet seine Reaktionen. Zwischendrin immer wieder innehalten, um seine Erregung nicht gleich auf die Spitze zu treiben.

Beim Tease and Denial geht es vor allem darum, den Orgasmus möglichst lange hinauszuzögern. Oder gar nicht zuzulassen, je nach Neigung.
Oder unter Schmerzen herbeiführen. Oder durch Schmerzen vorher beenden.
Oder Streicheln, liebkosen oder, oder, oder.
Also was soll ich denn Raten, wenn ich nichts von meinem Gegenüber weiß?

Jeder Mensch ist anders und man kann und soll sie nicht verglichen, was bei mir passt ist noch lange nichts für einen anderen. Und genau das ist schön so!

Ihr_joe

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FoG
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:11.09.20 02:22 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
... was bei mir passt ist noch lange nichts für einen anderen...

Ihr_joe

...ja oder aber eben doch, nur dass man ohne die Inspiration durch Deine Erzählung wohl nicht auf die Idee gekommen wäre. Und genau DAS meine ich.

Wens, ich habe deswegen keine Idee geschrieben, weil wir eben auch nach welchen suchen und deswegen schrieb ich auch, was ich schrieb. Genau, weil wir auch zu den Ahnungslosen gehören, die nicht wirklich wissen, was eigentlich so geht und deswegen auch festgefahren sind und nicht vorankommen. Da wären ein paar Ideen bestimmt hilfreich. Und ob was passt oder nicht, können wir ja dann selbst rausfinden.
Man muss sich zusammensetzen, ehe man sich auseinandersetzt.
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Moira
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:11.09.20 10:55 IP: gespeichert Moderator melden


Einerseits verstehe ich sehr gut, dass sich die "passiven Parts" eine Art "Ideenpool" für die „Aktiven“ wünschen.

(Vielleicht zu) Viele der "Passiven", die sogar willens und bereit wären (oder gar schon waren), ihre Phantasien und Gelüste zu offenbaren, wurden schon oder werden laufend mit den Begriffen "topping from the bottom" oder auch "Wunschzettelsklave" quasi in ihre Schranken verwiesen bzw. "mundtot" gemacht.

Dieses gewisse Quäntchen "geile Boshaftigkeit", also der (An-)Trieb, einen wie auch immer gearteten "Partner" (egal, ob innerhalb eines Spielverhältnisses oder eines tatsächlichen Zusammenlebens) letztlich nicht wirklich dauerhaft schädigend, sondern einigermaßen "liebevoll und erotisch" zu piesacken, zu triezen, zu malträtieren, muss einfach von innen heraus in einem Menschen vorhanden sein.

Damit verbunden ist ja eben auch überhaupt erstmal mal das INTERESSE, sich mit der gesamten Materie zu befassen.

Nehmen wir zur Verdeutlichung doch mal Beispiele oder Bilder aus dem Angel“sport“:

Der einen Person genügt es, sinnierend am Ufer zu sitzen, mit einem Stock in der Hand, an den ein Faden mit einem kleinen Köderstückchen gebunden ist, da brauchts noch nicht mal einen Haken. Derjenige hat gar nicht den wirklichen „Jagdtrieb“, einen Fisch tatsächlich fangen zu wollen, er betrachtet das Angeln sozusagen als „meditative Übung“.

Die andere Person hat nun aber aus irgendwelchen Gründen den „Ehrgeiz“, möglichst viele Fische tatsächlich auch an den Haken und raus aus dem Wasser zu bekommen. Und vielleicht hat derjenige sogar nicht mal Hunger. Sondern es reizt denjenigen einfach, die Tierchen zu überlisten. Dieser hat seine Freude an dem „ungleichen Kampf“, genießt den Drill (oder auch Thrill) gegen die „Kreatur“.

Eine dritte Person ist gar Berufsfischer und ist darauf angewiesen, mit möglichst geringem Aufwand an Mitteln möglichst reiche Beute aus Fluss oder See zu ziehen, um seinen puren Lebensunterhalt damit zu verdienen.

Jede der drei Personen hat also auch eigene innerste Beweggründe zum Angeln zu gehen.

Nicht immer sind übrigens genau DIE Menschen, deren Erwerbsberuf eine bestimmte Tätigkeit darstellt, die "motiviertesten" und „ambitioniertesten“.

In ein Thema wirklich „mit Leib und Seele hineinvertiefen“ wird sich wohl am ehesten nur DER Mensch, der für eben dieses Tun auch „brennt“, also es „leidenschaftlich“ tut.

Um zu den Beispielen oben zurückzukommen und angenommen, es ginge um die Technik „Fliegenfischen“:

Welche der drei oben kurz angerissen charakterisierten Personen wird sich wohl in jeglicher freien Minute im Internet übers Angeln belesen, alle Bücher darüber wälzen, sich in Angelläden rumtreiben, alles mögliche Equipment anschaffen, sogar lernen, selbst Fliegen zu binden, um sich daraufhin möglichst oft in Wathosen über Stunden in einen reißenden Bach zu stellen und enthusiastisch immer weiter seinen Wurf- bzw. Fang-Stil „perfektionieren“?

Ganz richtig, der „Meditierer“ wird es wohl eher NICHT sein.

Es ist rein biologisch nicht unbedingt „belegt“, ob nun unsere Neigungen tatsächlich in unseren Genen liegen, ich persönlich bin aber schon davon überzeugt, dass das zumindest teilweise so ist.

Weiteres Beispiel, man besehe sich mal einen Wurf Jagdhundwelpen, alle haben genau dieselbe Ahnentafel, aber einige von ihnen werden den „Jagdinstinkt“ haben und einige andere eben nicht. Welches von den Hundchen nun das „ambitionierte Engagement“ haben wird oder eben nicht, da steckt man nicht drin und dieses JagenWOLLEN lässt sich eben auch später meist nicht mehr hineinerziehen in so ein Tier, weder durch noch so geduldige und fundierte noch durch überaus harte spätere „Erziehung“.

Nicht von ungefähr kommt die Redewendungen „Man kann einen Hund nicht zum Jagen TRAGEN …“
(Indes ist es natürlich ebenso schwierig, einen übersteigerten Jagdtrieb später bremsen zu wollen, ist er vorhanden, wird er immer wieder „durchbrechen“.)

Ebenso sehe ICH persönlich das bei den „aktiven Parts“.

Ach, ich hätte tatsächlich noch sehr, sehr viel zu dem Thema zu sagen, aber das wäre wohl eher ein Thread für die Philosophieecke.

Denn HIER soll ja wohl eine Sammlung an Ideen und praktikablen Kurzanleitungen (ent-)stehen … deshalb lass ich es an dieser Stelle besser mit dem Obengeschriebenen bewenden …


Edith hat noch bisschen "nachgeschliffen" ^^


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 11.09.20 um 11:17 geändert
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Moira
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:11.09.20 19:55 IP: gespeichert Moderator melden


Übrigens hat doch z. B. Foristin @ Lady Julina auf ihrer Plattform unter vielen anderen äußerst interessanten und hilfreichen Artikeln eine ganz hübsche Zusammenfassung geschrieben; individualisieren, verfeinern, erweitern geht ja immer ...

T & D auf bound-n-hit
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Wens Vervulling
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:12.09.20 09:17 IP: gespeichert Moderator melden


@keylevel
Zitat

Danke für deine Antwort.

Habe jetzt dein Tagebuch gelesen bis zur Hälfte zirka. Chapeau gut geschrieben. So in der drehe wird es hoffentlich bei uns auch.

PS habe erst gedacht, #mist, keiner antwortet# weil ich keine Benachrichtigung bekam bezüglich des zitierten.


Bitte, gerne!
Schön das ich dir helfen konnte, vielleicht sogar mehr als nur mit einer Liste...
Auch schön, dass das geschriebene dir sogar gefallen hat. Danke für das Lob!



@Moira
Schön und treffend geschrieben.
Vielleicht eeetttwwwaaasss zu viel Beispiel für meinen Geschmack...
Genau das schreckt aber vor einer ausgiebigen Antwort ab. Dabei ist es mMn gerade bei einer (bisher) Vanilla Beziehung wichtig und nötig erst einmal Input und Anregungen zu bekommen. Irgendwie, irgendwo, irgendwann muss man ja die Zutaten erst einmal kennen lernen um das Vanilleeis mit etwas Basilikum oder Chilli zu verfeinern....
Vielleicht wird es dann sogar mal ein Avocadoeis mit Ingwer und Peperoni.

Ich denke aber, das HIER in diesem Thread nicht der richtige Platz ist für so eine Liste. Das sollte schon ein eigener Thread sein. Philosophie Ecke ist doch gar kein schlechter Platz...

Liebe Grüße
Wens
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Moira
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:12.09.20 10:00 IP: gespeichert Moderator melden


@ Wens

Zitat

Dabei ist es mMn gerade bei einer (bisher) Vanilla Beziehung wichtig und nötig erst einmal Input und Anregungen zu bekommen.


Wem es bei der heutigen Freizügigkeit noch zu viel Aufwand ist, Input und Anregungen

(wenn schon nicht im eigenen Kopf)

mit einem derart mächtigen Instrument wie dem kompletten "www" (nicht) zu finden, verschließt wohl eher die Augen davor.




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Wens Vervulling
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:12.09.20 10:48 IP: gespeichert Moderator melden


@Moira
Auch da muss ich dir, zumindest grundsätzlich, zustimmen.
Allerdings ist es nicht ganz so einfach, wenn man als Vanilla etwas passendes finden möchte, was nicht zu sehr BDSM lastig ist. In diesem Bereich gibt es sehr viel, was eher abschreckend erscheint als inspirierend.
Das eBook von bound-n-hit ist schon sehr gut, das hat uns(ihr) auch geholfen.
Bei vielen anderen Sachen muss man sich schon darauf vorbereiten einiges zu "überlesen", denn sonst ist es für Vanillas eher verschreckend oder gar abstoßend.
Interesse sollte allerdings wirklich und ehrlich vorhanden sein. Und mit etwas Kreativität und guter Kommunikation ist dann schon einiges möglich.

Und ja, am Anfang hat das ganze eventuell ziemlich viel von "topping from the Button" oder "Wunschzettelsub", mit der Zeit lässt man(n) das aber dann sein.
In unserem Fall ist es genau so.
Am Anfang hab ich für die Ideen und den Input gesorgt, aber nicht nur Wünsche geäußert. Ich habe auch Möglichkeiten aufgezeigt, die IHR vielleicht Spaß machen könnten aber garantiert nicht auf meinem Wunschzettel stehen.
Alles immer mit dem Hinweis, dass sie sich aus allem ja etwas zusammen basteln kann, was ihr Spaß macht und sie glücklich, zufrieden und befriedigt macht.

Mittlerweile sag ich eigentlich nur noch "Ja und Amen". Sie hat das Ruder fest in der Hand und selbst wenn sie mich mal länger ohne Reizung einfach links liegen lässt, kommt kein Kommentar mehr von mir.

Wenn sie mal wieder etwas gelesen oder sich kreativ etwas ausgedacht hat, spüre ich das auch direkt.
Wir haben für uns den richtigen Weg gefunden.
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:12.09.20 11:01 IP: gespeichert Moderator melden


Es handelt sich bei dem oben eingefügten Link nicht um ein/das E-Book, sondern lediglich um EINE (von wohl Abermillionen im Internet verfügbarer) auch für Vanillas geeignete und "machbare" kleine Liste zu Tease & Denial ...

aber klar, gibt immer welche, die gar nicht selbst "forschen" wollen, sondern schon mit den Forschungsergebnissen anderer überfordert sind ...

~

Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:12.09.20 11:41 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

(Johann Wolfgang von Goethe)


Na dann sind WIR uns ja mal ziemlich einig....🤫😉
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:12.09.20 19:44 IP: gespeichert Moderator melden


@ FoG
Zitat

...ja oder aber eben doch, nur dass man ohne die Inspiration durch Deine Erzählung wohl nicht auf die Idee gekommen wäre. Und genau DAS meine ich.


Vielleicht habe ich zu weit gedacht. Es soll zuerst nur meine Überlegung sein, die grundsätzlich für alle passt, die vorher schon ein Paar waren.

Als Frau habe ich im Grund alle Vorlieben meines Freundes oder Mannes was den Sex angeht kennengelernt.

Ein paar von unseren Vorlieben haben sich überschnitten, das ist geil, denn genau DIE kann Frau als erstes nutzen um den verschlossenen Ehegatten aufzuheizen!

Sie muss nichts tun, was ihr zuwider ist!

Sie muss nichts kopieren und weiß er kann dem nicht widerstehen. Nicht auf Dauer!

So erreicht sie einen Punkt wo der Panter nichts lieber tun würde als sich erleichtern!

Wenn sie kann, kann sie seine Gefühle noch mit ihren eigen Worten steigern.

Wenn er kurz davor ist zu kommen (das kann mit oder ohne KG sein) sollte das Verweigern beginnen.
Ihr Ziel ist es ihn so nah an den Orgasmus bringen wie möglich, ohne dass er Erleichterung findet.

Idealerweise mit Unterbrechungen, in denen sich sein Lust abbaut aber ein Grundpegel erhalten bleibt.

Nach dem ? Mal beendet die Dame das Spiel ohne dass er Erleichterung erfahren durfte.

Da immer das Gleiche nicht unbedingt förderlich ist, sollte das nächste mal eine anders Spiel, das beide mögen dafür herhalten.

Vielleicht soll er jetzt die Dame seines Herzens verführen und durch streicheln und liebkosen einfach Lust erzeugen. Das was man unter Petting (also Küssen und manuelle und orale Stimulation der erogenen Zonen) später auch weitergehend wenn gewünscht.

Das kann auch soweit gehen, dass selbst orale Befriedigung der Frau nicht ausgeschlossen ist.
Während er immer noch nicht kommen darf.

Nicht verbiegen aber den Partner immer etwas anheizen. Er muss immer für sie da sein.

Auch außerhalb der intensiven Anmache, er soll helfen, den BH zu schließen, beim Duschen den Rücken waschen, die Füße massieren, dazu wird er erst eine Anleitung brauchen, es muss sich entspannend anfühlen(Eine wunderbare Aufgabe um Zeit zu schenken oder zu verlängern!).

Immer wieder kurz sein Glied (Käfig) berühren, bei einem Zungenkuss beispielsweise auch mit dem Oberschenkel dagegen drücken, alles Dinge die wir von früher kennen.

Wenn es eine Lieblingskleidung (nicht nur für Ihn gibt die Frau auch mag), diese öfter anlegen. Dabei muss er helfen, viel mehr als früher.

Das gleiche gilt für sexy Reizwäsche, er darf mithelfen sie anzuziehen! Oder nur zuschauen!

Vielleicht gefällt der Dame jetzt das Spiel schon besser, villeicht darf er schon jetzt einen Höhepunkt haben um dann wieder gleich verschlossen zu werden. Vielleicht auch nicht!

Männer sind komisch, nach einem solchen Höhepunkt sind sie oft nicht gewillt ihr eigenes Spiel mit zuspielen.

Der Kleine wird aber sofort wieder verpackt und er soll Dir einen Dankesbrief schreiben! Wenn Du es magst kann er auch deine Füße küssen. Er muss nur merken, dass es Dir ernst mit den neuen Verschluss ist und wenn er nicht mitspielt die Konsequenzen zu tragen hat.

Lassen wir es bei der Annahme, die Dame hat Vergnügen dabei empfunden von ihrem Mann wieder hofiert zu werden, kann sie sich ein neues Spiel aussuchen, vielleicht etwas sie schon immer spielen wollte.

Oder wie wäre es mit Selbstbefriedigung, während er zuschauen muss? Klar auch das ist neu, in seinem Beisein, gar nicht so einfach. Er darf nicht und die Dame seines Herzens macht es sich selbst!

Vielleicht darf er auch helfen oder nur einen Vibrator holen.

Jedes Spiel ist denkbar, das der Dame gefällt, wichtig ist nur, das es ihn erneut erregt.
Wie toll kann es sein, seinen Käfig vibrieren zu lassen bis er fast kommt, villeicht sogar mit Folien unbeweglich gefesselt, immer wieder so weit getrieben bis zum Abbruch.
Nicht vergessen, nur den Käfig von der Folie befreien, mit Folie wird er viel weniger gereizt. So geht es natürlich auch ohne. (Es geht mit einfacher Haushaltsfolie aber auch mit spezieller Folie extra für den Zweck.)

Nicht nur Frauen finden es schön, wenn ihre Nippel gestreichelt werden, vielleicht wird ein weiteres Loch in die Folie geschnitten?

Wir haben gelernt nichts ist unmöglich, jedwede sexuelle Richtung kann für Tease and Denial benutzt werden, wichtig ich nur, dass beide Partner es mögen.

Die Dame muss nur das Verweigern lernen, als Hilfe kann auch dienen, wenn der Mann rechtzeitig darauf hinweist (oder hinweisen muss).

Oft wird von der Dame manuelle oder orale Stimulation bevorzugt, weil es besser zu steuern ist.
Allerdings ist ein ruinierter Orgasmus meist wirkungsvoller als totale Verweigerung, weil die Befriedigung total entfällt.

Durch das Verweigern wird die Frau noch begehrenswerter! Mann darf nur die Sättigung nicht überschreiten (es wird ja doch nie geschehen).

Ob super Vanilla bis hin zu hartem BDSM, alles ist machbar.

Im Vanillabereich hingegen wird immer eine Erlösung erlaubt. Das künstliche Herauszögern des Orgasmus sorgt für einen besonders starken Höhepunkt am Schluss des Liebesspiels.

Allerdings lässt es sich auch so einsetzen, dass der auf solche Art befriedigte Mann, so lange gereizt und verweigert wird bis er wegen völliger Erschöpfung auf eine Penetration verzichtet.

Da bei Trägern im allgemeinen keine Erlösung erfolgt stellt es ein Zwischending von Vanilla und BDSM dar. Einige der im BDSM eingesetzten Praktiken können durchaus auch eingesetzt werden, da viele der Träger auch devot sind.

Im BDSM Bereich werden meist unvollständige oder ruinierte Orgasmen erzwungen, wobei bei Männern zwar oft eine Ejakulation stattfindet, aber es wird keine sexuelle Entspannung empfunden. Die nachfolgende sexuelle Frustration und erhöhte sexuelle Erregbarkeit können dann für erneutes Tease and Denial genutzt werden.

Ich hoffe ich habe einigen weiter geholfen
danke fürs lesen

Ihr_joe


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 12.09.20 um 19:51 geändert
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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:13.09.20 13:55 IP: gespeichert Moderator melden


Zu den hier bestens beschriebenen Möglichkeiten des Tease and Denials will ich noch die Praxis der Prostatamassage hinzufügen. Sie ermöglicht ein Auslaufen ohne Aufschluss des KG. Dabei ist der Begriff "Auslaufen" wichtig, denn es ist kein "Abspritzen".

Diese Praxis fördert nach unseren Erfahrungen die Bindung sowie den Wunsch nach einem echten Abspritzen, wass dann nur selten oder als Belohnung gewährt wird. Aber auch dann gilt, dass ich niemals Hand anlegen darf!

Für die Prostatamassage haben wir ein richtiges Ritual entwickelt.

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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:15.09.20 00:32 IP: gespeichert Moderator melden


Die Prostatamassage habe ich bewusst außen vor gelassen.
Wenn es um die Prostata Massage beim Mann geht, reden wir letztlich Auch vom männlichen G-Punkt. Richtig eingesetzt (oder falsch) bewirkt sie sogar eine Steigerung der Orgasmen.
Nur wer gekonnt händisch das Auslaufen initiiert, verzichtet auf zusätzlichen Lustgewinn. Ich fühle tatsächlich nichts, finde es aber toll.
Trotzdem reduziert es den nennen wir es mal Drang, wie ein gewährter Orgasmus.
Benutzt man zum auslaufen ein Spielzeug, entsteht (bei mir) immer Lust.

Da bei einer normalen idealerweise mit 2 Fingern direkten Massage das durch den Anus geschieht, braucht es etwas Erfahrung von dem Massierenden.

Es gibt jedoch auch für alle, die das mit den Fingern im Hintern nicht mögen die Möglichkeit der indirekten Massage. Hier wird die Prostata über den Damm, also den Bereich zwischen Hodensack und Anus stimuliert. Allerdings ist ein Ausfluss schwerer zu erreichen.

Wie schon geschrieben, ist es aber für mich nicht Bestandteil des Erregen und Verweigern auch wenn einige das anders sehen oder fühlen.

Frau kann auch (als Belohnung) den Keuschling Mastubieren lassen und gleichzeitig die Massage durchführen.

Ihr_joe



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  RE: KG und Tease‘n‘Denial im Alltag Datum:15.09.20 19:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Joe,
vielen Dank für Deine Präzisierungen zur Prostatamassage, denen ich nur zustimmen kann. Und doch will ich hier nochmals ein Votum für die Prostatamassage aussprechen und das Moment der Kontrolle stark machen.

Meine Frau entscheidet bei der Prostatamassage, wie lange alles geht und mit welchem Ausgang. Sie hat es in der Hand, ob ich Lust oder Frust erleben darf.

Währnd der KG mir permanent verdeutlicht, dass ich keinen Zugriff mehr habe und keine Hand anlegen kann, führt mir meine Frau mit der Prostatamassage auf drastische Weise regelmäßig vor Augen, dass ich überhaupt keine Kontrolle mehr habe.

Die Kontrolle über meine Sexualität liegt in anderen Händen. Dabei kann ich nichts dafür oder dagegen tun. Ich muss es über mich ergehen lassen.

Gewiss hat Prostatamassage mit Lust zu tun. Und ich kann sie sehr wohl genießen. Doch wenn mich meine Frau nur auslaufen lässt, ohne dass ich etwas dafür oder dagegen tun kann, bleibt diese anfänglich Lust vom Ende her eher frustrierend, da mir der fulminante Abschluss nicht gewährt wird. Das steigert meine Sehnsucht und mein Bewusstsein der absoluten Kontrollabgabe.

Und dann, wenn auch selten, kommt es zum lustvollen Abschluss. Aber auch das steigert die Sehnsucht und das Wissen um den eigenen Kontrollverlust.

Wir haben dabei für die Prostatamassage ein regelmäßiges Ritual entwickelt.

Mit verschlossenen Grüßen
lockedhusband
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