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Roger_Rabbit
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:23.06.17 10:49 IP: gespeichert Moderator melden


@Iron

> Ich habe damals die Empfehlung von 2.000 - 2.500 Wörtern eingehalten und bin bis heute dabei geblieben.

Meine erste größere Geschichte „Sylvia“ hatte gar kein Minimum/Maximum. Es wurde immer ein Handlungsablauf beschrieben, dann kam ein neues Kapitel. Durchschnittlich waren es 2,5 DIN A4 Seiten (Times oder Calibri, 11 Pkt., zweispaltig, DIN A4 quer). Ich empfinde es lesbarer auf dem Schirm in Word, wenn ich nicht die ellenlangen Zeilen habe. Es gab aber auch Abschnitte in der Geschichte, die waren mal nur knapp eine Seite lang, ein anderes Kapitel ging über 5-6 Seiten.

Heutzutage dehne oder stauche ich den Handlungsablauf, so dass ich auf ungefähr knapp drei Seiten komme. Ich mache euch mal ein Bild von meiner aktuellen Geschichte:



Daran ist so ungefähr die Länge eines Kapitels erkennbar. Vorteilhaft bei dieser Darstellung ist die Gegenüberstellung (Hier ist die Seitenansicht stark verkleinert, um euch ein Beispiel zu geben, wie lang meine Kapitel sind.) Wenn ich auf der rechten Spalte aufgehört habe und mich am nächsten Tag wieder heransetze, muss ich nicht scrollen, sondern habe das Geschehen (meine Ideen von gestern) noch im Überblick.

Meine Geschichten haben in jedem Kapitel auch eine Überschrift. Das ist zur besseren Orientierung (für mich), was ich in diesem Teil abhandeln wollte. Früher brauchte ich sie auch (in Zeiten eines Pentium I mit 90 MHz), weil die Textprogramme an einem 100 Seiten Dokument erstickt sind. Gleichzeitig war jedes Kapitel eine eigene Datei in einem Ordner. Heutzutage (bei 3 GHz) sind 200 Seiten schnell geladen und man kann flüssig darin arbeiten.

> Bei meinen Geschichten zwei und drei habe ich mir allerdings etwas mehr Gedanken über den Titel gemacht. Er sollte interessant klingen, aber gleichzeitig nicht zu viel über die Handlung verraten.

Ich habe mich da ein bisschen an der Filmindustrie orientiert. „Tatort: Bodo’s Leiche“, „Star Wars: Das Ergreifen der Macht“ sagt doch eigentlich schon alles über den Inhalt aus. Das wollte ich nicht. Es sollten intelligente Titel sein, nichtssagend, wie zum Beispiel „Sylvia“, „Die Organisation“, „Metallicum“ oder meine aktuelle Geschichte „Aquutus“.

Nehme zum Beispiel „Die Unbestechlichen“. Unter diesem Titel sind zwei Filme erschienen. Einerseits mit Dustin Hoffman und Robert Redford, die Reporter, die Watergate aufdeckten, andererseits mit Kevin Costner und Sean Connery, die Al Capone mit seinem Alkoholschmuggel jagen.

Unter all den genannten Titeln kann sich niemand etwas vorstellen.

> Ich persönlich bevorzuge Geschichten, die sich langsam entwickeln und in denen man zuerst einmal die Charaktere kennenlernt.

Auch hier habe ich schon unterschiedliche Herangehensweisen gesehen. Mal wirst du vor vollendete Tatsachen gestellt, dann wird der Zuschaue eine Woche … einen Monat im Handlungsablauf zurückversetzt und du bekommst die Entwicklung und die Zusammenhänge mit. Mal baut es sich so langsam auf, wie du es schilderst.

> Deshalb starten meine Geschichten auch alle recht langsam und die Handlung entwickelt sich erst mit der Zeit.

Darin liegt eine gewisse Gefahr. Wenn du nicht schnell und prägnant zum Punkt kommst und erst in Kapitel 3 oder 4 die Katze aus dem Sack lässt, ist die Hälfte schon eingeschlafen. Mit der Tür ins Haus fallen willst du auch nicht. Du musst einen Mittelweg finden.

> Du hast ja zwischen deinen beiden Geschichten eine ziemliche "Schwankungsbreite" in der Länge. Da würde es mich interessieren warum du das so unterschiedlich handhabst.
(auf „Katrin“ bezogen)

Bei meiner „Sylvia“ hatte ich ein Thema vor Augen. Das sollte beschrieben werden. Wenn das abgehandelt war, kam ein neues Kapitel. Auf die Länge habe ich dabei nicht geachtet. Wie gesagt, mal nur eine Seite, mal fünf.

> Aber beendet werden würden meine Geschichten immer, weil sie bereits komplett fertig sind, bevor ich sie veröffentliche.

Das ist (war) der Fehler vieler Autoren hier. Sie haben eine Idee, schreiben einen „Postkartengruß“, nennen diesen dann auch noch hochtrabend „Geschichte“ und warten die Reaktionen ab. Bis sich einige Leser über die Länge der Geschichte mokierten. Die Diskussionen sind ja noch hinlänglich bekannt. Nachdem das besser wurde, wurde das Kapitel veröffentlicht, da war die Tinte noch nicht einmal getrocknet. Prompt kam es zu Anschlussfehlern. Eben noch rote Haare, ohne erkennbaren Grund zur Blondine mutiert. Eben hieß sie noch Sandra, jetzt Sylvia.

Ich kann ohne Vorlauf von einigen Kapiteln auch nicht mehr Gegebenheiten in schon veröffentlichte Teile einbauen, die mir im späteren Verlauf die Beschreibung erleichtern. Ich habe es immer so gehalten, dass ich mindestens 4-5 Kapitel in der Hinterhand hatte. Nur dann kann ich noch eingreifen, ohne dass der Leser es bemerkt.

@Katrin

> Vielleicht möchten Sie ja auch, dass ich ganz gehe?
(an „Masophilus“)

Nein, natürlich nicht. Selbst mir ist die Liege so auf den ersten Blick nicht aufgefallen. Man schreibt eben online und da sind Fehler möglich.
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Detlev
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Katrin-Doris Volljährigkeit geprüft
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:23.06.17 14:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Hase & Iron,

hier gebe ich einige Erläuterungen zu den beiden offenen Geschichten, weil ihr es so wolltet. Die "Wette..." war mal angedacht, bis Kapitel 11. Das Interesse und eine leichtfertiges von mir gegebenes Versprechen, diese Geschichte fort zu setzen, wenn 3 Kommentare innerhalb einer Woche erfolgen ( 6...8 Tsd. Klicks)war der Grund der Fortsetzungen. Ich halte grundsätzlich Versprechen.Es ist inzwischen fast ein Roman geworden und zeigt, die Entwicklung zweier ehemaliger Teenager zu Frauen und deren Erlebnisse, die möglich wären.
Diese einzelnen Kapitel, haben eine durchschnittliche Länge von 10 Seiten in Verdana 10.Um diese Kapitel lesbar zu machen, gibt es immer Absätze, die zeitmässig folgen. Es ist vielleicht etwas Gewöhnungsbedürftig, kommt aber an. Manche dieser Kapitel sind sogar fast eigene kleine Geschichten, die das Leben so schreibt.

Kommen wir nun zum "Urlaub, der...". Diese Geschichte hat in der Planung immer eine Länge von 2 Seiten in Verdana 10. Dazu gibt es Stichpunkte, die ein entsprechendes Kapitel ausfüllen können und dann lasse ich meiner Phantasie freien Lauf.Im Kopf existieren bereits das Ende und Teile der Handlung, die so geschehen können. Es war und ist meine Absicht, diese Geschichte von Wiederholungen zu verschonen (im Handlungsteil--> darum kein langes Ausschmücken). Die Spannung, was passiert als Nächstes, soll bei den Lesern die eigenen Gedanken anregen. Ob es mir tatsächlich gelingt, sei mal dahin gestellt.

Durch die Diskussionen in diesem Forum habe ich seit einiger Zeit auch einen sehr guten Freund und Lektor kennen und schätzen gelernt, der mir hilft, meine Gedanken und Pixel in die richtige Reihenfolge zu bringen. Das war am Anfang leider noch nicht der Fall.

Ich glaube zwar nicht, dass er das Angebot annimmt, weil er mich bereits auf der Ignorierliste hat, nach seinen damaligen pauschalen Diskriminierungen in einem Thread. Selbst PNs hat er ja nicht beantwortet, damals. Trotzdem würde ich so handeln, wie beschrieben. Diese Entscheidung habe ich nach langer Überlegung getroffen und kommentiere dann nur noch.

PS: Gemeint sind Ligen oder Klassen, die in Sportarten existieren.War mal von Keuschy angedacht.

Danke für das Lesen.

:::Katrin


"Der Urlaub" / " Das Spiel des Lebens" /"Bestellt und Geliefert"/"Eine Fahrt ins Blaue"/ "Eine Wette und ihre Folgen"/" Die Forschungsreise "/" Ein altes Märchen"/ "Ein Urlaub, der keiner werden sollte"/"Der Seitensprung in eine Katastrophe"
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IronFist
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:23.06.17 19:17 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Roger_Rabit,

meine Geschichten haben keine klassischen Kapitel mit eigener Überschrift. Bevor ich mit einer Geschichte beginne, lege ich stichpunktartig die einzelnen Handlungsabläufe fest. Diese einzelnen Stichpunkte könnte man durchaus als eine Art Kapitel bezeichnen. Allerdings würden meine Teile dann sehr lang werden, wenn ich sie pro Stichpunkt veröffentlichen würde. Daher suche ich mir immer eine passende Stelle, an der ich meine Teile enden lassen kann. Deshalb bin ich vermutlich auch für meine Cliffhanger berüchtigt.

An mehrere Dateien bei meiner Diplomarbeit kann ich mich auch noch erinnern. Ohne war ein vernünftiges arbeiten mit einem größeren Text damals kaum möglich.

Ich weiß nicht ob du deine Geschichten in der Reihenfolge geschrieben hast wie du sie angegeben hast. Wenn das aber so war, dann hast auch du eine Entwicklung bei deinen Titeln durchgemacht. "Sylvia" ist als Titel jetzt nicht wirklich originell (nicht bös gemeint) und "Die Organisation" klingt vergleichbar zu meinem ersten Titel "Das Konzert".

Beim Anfang gibt es bei mir keinerlei Kompromisse und ich werde meine langsamen Starts weiter beibehalten. Schließlich muss die Geschichte in allererster Linie mir gefallen. Zudem kann man es auch nicht allen Recht machen und ich habe den Eindruck, dass es durchaus eine größere Gruppe Leser gibt, die meine Geschichten trotz langsamem Beginn mögen.

Das von dir beschriebene nachträgliche Eingreifen in die Handlung ist genau der Grund, weshalb ich keine unfertigen Geschichten veröffentliche. Es passiert bei mir relativ häufig, dass ich eine neue Idee in die Geschichte einbaue und dafür bereits fertige Teile abändern muss.


Hallo Katrin-Doris,

bei deiner "Wette" kann man inzwischen wirklich von einem Roman sprechen. Mehr als 1000 Beiträge, da kann ich nur sagen, Respekt.

Zitat:
Das Interesse und eine leichtfertiges von mir gegebenes Versprechen, diese Geschichte fort zu setzen, wenn 3 Kommentare innerhalb einer Woche erfolgen ( 6...8 Tsd. Klicks)war der Grund der Fortsetzungen. Ich halte grundsätzlich Versprechen.

Das klingt ja fast so, als ob du dieses Versprechen heute bedauern würdest.
Was mich jetzt aber interessieren würde ist folgendes: Arbeitest du mit der Geschichte auf eine neues Ende hin oder ist das inzwischen zu einer "never ending" Story geworden?


LG
Fist
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Roger_Rabbit
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:23.06.17 23:16 IP: gespeichert Moderator melden


@Iron

Je nachdem wer und wie schwer mir jemand "auf den Fuß" getreten war (Finanzamt, Chef, Freundin), war ich mal in romatischer Stimmung (Die Organisation) oder krawallgebürstet (Sylvia). Passierte mir im Haushalt ein Missgeschick (das Spülmittel war eingetrocknet und ich quetschte, quetschte, quetschte die Flasche, bis der Deckel abplatzte und die Sauce sich auf meiner Kleidung verteilte), war das die Geburtstunde von "Metallicum".

Ich habe ganz nach Lust und Laune an Damen-, Herren- oder SM-Geschichten geschrieben.

Ob die nun in der Reihenfolge erschienen, weiß ich nicht mehr. Schon möglich. Könnte hinhauen.
Aber die Titel sollten ja auch nichts über den Inhalt aussagen. Da sie aber so nichtssagend sind, muss beim Anlesen schon der Korken knallen, zumindest der Leser in die entsprechende Richtung gelenkt werden. Da darf ich den Interessenten nicht über mehrere Kapitel erst einführen, sondern muss gleich zur Sache kommen.

@Masophilus

Im Gegensatz zu vorhin ist dieser Beitrag online geschrieben. Wenn du RS- oder GR-Fehler findest, darfst du dir für jeden ein Bienchen an die Brust heften. RS = Rechtschreibfehler, GR = Grammatikfehler. Ab 100 Bienchen gibt es eine Waschmaschine .... (meine muss dringend entsorgt werden. Wer trägt sie mir drei Stockwerke herunter?)
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Detlev
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IronFist
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 07:29 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Aber die Titel sollten ja auch nichts über den Inhalt aussagen. Da sie aber so nichtssagend sind, muss beim Anlesen schon der Korken knallen, zumindest der Leser in die entsprechende Richtung gelenkt werden. Da darf ich den Interessenten nicht über mehrere Kapitel erst einführen, sondern muss gleich zur Sache kommen.


In diesem Punkt stimmen wir wohl überein, dass wir nicht übereinstimmen. Das ist auch OK so, damit kann ich ganz gut leben.

Jeder hat seinen eigenen Stil und deshalb vermutlich auch seine eigene Leserschaft. Ich wollte mit diesem Punkt lediglich ausdrücken, dass es eben auch mit einer anderen Methode als deiner erfolgreich funktionieren kann.
Der Titel meiner neuesten Geschichte ist ebenfalls nichtssagend und die bisher veröffentlichten ersten drei Teile waren eigentlich nur eine große Einkaufstour. Trotzdem wurde die Geschichte in den Kommentaren als spannend beschrieben und über den Titel und die weitere Geschichte gerätselt.

LG
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 11:03 IP: gespeichert Moderator melden


Ich denke, wir sollten auch im Auge behalten, dass e nicht nur lange Geschichten zu geben braucht. Ich würde mir wünschen, dass kurze Geschichten einen bestimmten Aufbau enthalten: Die beiden Personen vereinbaren, was sie machen wollen, sie führen dies aus und die Sache wird nachbereitet.
Ich denke, das Schwierigste ist es, den zweiten Teil so zu schreiben, dass ein Knistern rüberkommt. Das müssen die Autoren auch lernen, und man sollte daher in dieser Richtung auch tolerant sein.

Wenn also zwei vereinbaren, das einer den anderen an Bett schnallt( Under-Bed-Restraint), dann ist das Spannende ja da Gefühl auf beiden Seiten dabei. Und das zu schreiben, halte ich für ziemlich schwierig. Da dabei die Anspannung in den Charakteren wächst, sollte auf jeden Fall auch die Möglichkeit bestehen, diese wieder abzubauen. Das ist zwar nicht so einfach zu beschreiben, aber gehört für mich eben dazu.

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IronFist
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 12:05 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Kugelfisch,

bei einer kürzeren Geschichte geht es natürlich ganz zwangsläufig schneller zur Sache.

Jeder hat nunmal seine ganz persönlichen Vorlieben und bevorzugt Geschichten, die diesen Nahe kommen. Bei dem von dir geschilderten Szenario würde mir zum Beispiel das Überraschungsmoment fehlen. Wenn ich schon zu Anfang weiß, was alles passieren wird, dann kann das für mich schnell langweilig werden. Das wäre dann eine große Herausforderung für den Autor diese Geschichte für mich spannend zu halten. Aber natürlich könnte man diese Geschichte auch so schreiben, dass der Leser am Anfang nicht erfährt was genau vereinbart wurde. Aber ich vermute, dass das nicht das ist, was du im Sinn hattest.

Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten eine gute Geschichte zu schreiben und jede wird vermutlich auch ihre Anhänger finden.

LG
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Roger_Rabbit
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 13:51 IP: gespeichert Moderator melden


@Iron

Zitat
... Bei dem von dir geschilderten Szenario würde mir zum Beispiel das Überraschungsmoment fehlen. Wenn ich schon zu Anfang weiß, was alles passieren wird, dann kann das für mich schnell langweilig werden. ...


Helfe mir mal bitte auf die Sprünge. Welche Krimi-Serie in den 60er/70er Jahren begann grundsätzlich mit einem Mord am Anfang und dann wurde zurückgeblendet. Der Kommissar mit Erik Ode? Der Alte mit Siegfried Lowitz? Derrick mit Horst Tappert? Stahlnetz war es nicht. Vielleicht Teile vom Tatort?

Jedenfalls wusstest du vorher, dass es dem Schauspieler bald an den Kragen gehen wird. Nahm dir das die Spannung? Erst dann wurden die Hintergründe erzählt, bis die Szene wiederholt wurde und es dann mit dem Kommissar weiter ging.
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Detlev
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 14:03 IP: gespeichert Moderator melden


Ich denke, dass eine längere Geschichte aus mehreren Episoden besteht, eine kurze Geschichte meist aber nur aus einer oder weniger.

Ich denke, eine kurze Geschichte ist für den Autor übersichtlicher, und er kann sie auch beenden. Ich finde es aber fair, wenn die Geschichte wieder so endet, das die Menschen am normalen Leben teilnehmen können.

Es ist zwar nicht so toll, jemanden wieder loszubinden, aber es gehört nun mal dazu. Ebenso, wie das folgende Zusammensein, um herunterzukommen, und wieder in "Normalgang" zu schalten.

Wenn ich aber die Sache auf Gefühlsebene betrachte, dann bekommt die Sache einen anderen Anstrich.

Angenommen, bisher hat sich der Mann von der Frau festbinden lassen und nun wechseln sie. Dann wird in der Frau ein Feuerwerk an Gedanken und Gefühlen ausbrechen. Wird der Mann ihr auch die Augen verbinden? Wird er sich für die Liebesfolter rächen, die sie ihm angetan hat? Wird er ihre Kitzlichkeit ausnutzen? Wenn ich weiter nur in der Frau bleibe(Point of View), kann ich erzählen, wie sie nur mit der Haut wahrnimmt, wenn sie nicht hören oder sehen kann. Vielleicht verhindert ein Knebel noch das Sprechen und das Schmecken. Und nun kann der Mann auch noch eine Kerze anzünden. Was wird die Frau denken, wenn sie den Brandgeruch riecht?

Da aber die Sinne bei beiden bei der Handlung sehr angespannt sind, halte ich es für schlau, dass beide anschließend dafür sorgen, dass beide, und auch der Leser, wieder von der Anspannung runterkommen.
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IronFist
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 16:31 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Roger_Rabbit,

ich weiß wirklich nicht von welcher Krimi Serie du da schreibst. Aus deiner Ausführung schließe ich einfach mal, dass das zur Tatort Reihe gehört.

Muss es mir deshalb gefallen? Ich denke nicht.
Bei den moderneren Tatort Folgen gibt es einige Kommissare, die ich mir gerne anschaue und andere wiederum, die ich nicht mag. So ist das nun einmal.

LG
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Katrin-Doris Volljährigkeit geprüft
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:24.06.17 21:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Iron,
entschuldige bitte, dass ich nicht gleich geantwortet habe. Ich bin im Garten und mit einem Surfstick im Internet.

Für mich war das ein Spiel, mit den Kommentatoren. Das Einzige was ich dabei nicht bedacht hatte, waren Zwangspausen durch Krankheit(2 Hüft OP mit Reha und Schilddrüsenentfernung)oder ein selbst aufgebauter Druck. Die Arbeit im 4 Schicht System ließ wenig Zeit zum Schreiben.Darum diese Einschränkung. Den Roman könnte man theoretisch bis zum Ende der beiden Hauptdarstellerinnen fortsetzen. Ob ich das wirklich mache, liegt auch an den Lesern und Kommentatoren hier. Im Moment ist es noch eine "never ending Story", was aber nicht so bleiben muss. Es sind im Moment wohl knapp 160 Teile und noch einige Ideen vorhanden.

Die andere Geschichte wird definitiv früher enden, vielleicht schon bald, wenn kein oder wenig Interesse besteht. Dann bekommen die letzten beiden übrig gebliebenen sie zu geschickt.(Im Moment bei Teil 40)
Ob das Ende gefällt, steht dann in den Sternen. Vielleicht greife ich das Thema viel später noch einmal auf, das liegt natürlich daran, ob die Gesundheit mitspielt und überhaupt Interesse besteht.Als Rentner mit 63 hat man etwas mehr Zeit und mehr Weh Wehchen

Danke fürs lesen.

:::Katrin

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Katrin-Doris am 26.06.17 um 18:24 geändert
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