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  Tante Gerdas Geheimnis
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 Autor Eintrag
develdom
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Märkischer Kreis Sauerland




Beiträge: 12

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:25.07.21 14:04 IP: gespeichert Moderator melden


Lächel, da ist Raphaela ja mit einem blauen Auge au der Nummer mit der Selfbondage rausgekommen!
Es war ja nur eine Vermutung von mir, das Raphaela bei den Ladys bleibt, sie blüht dort ja richtig auf, wo man wohnt und lebt ist ja Egal das stört ja den Film nicht!
Ich bin und bleib weiter gespannt auf den verlauf der Geschichte und freue mich schon auf den nächsten Teil.
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samoht24-7
Einsteiger

37603 Holzminden


wer die wahl hat, hat die qual...

Beiträge: 19

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:25.07.21 14:06 IP: gespeichert Moderator melden


hallo K2,
ab kapitel 9 ist die geschichte nun neuland für mich; bis kapitel 8 hattest du die geschichte ja schon vor einem halben jahr auf der seite der LATEXDAME veröffentlicht.
warum hast du "damals" damit aufgehört?
und ist dir vielleicht näheres darüber bekannt, warum die jannette seitdem nichts mehr an ihrer seite gemacht hat?
lg & ld
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K2
Erfahrener



la vita è bella - life is beautiful - la vie est belle - das Leben ist schön

Beiträge: 35

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:03.08.21 20:13 IP: gespeichert Moderator melden


@ samoth24-7, develdom, gummimaske und Klett-max,
es ist immerwieder erfrischend Eure Kommentare zu lesen, ihr fiebert ja richtig mit. Habt Ihr wirklich geglaubt, ich lass die Raphaela 18h in ihrer misslichen Lage schmoren? So bös kann ich doch gar nicht denken.
DANKE für Eure vielen Lobe, das ist immerwieder ein Ansporn!
Bleibt neugierig.


und jetzt geht es weiter mit dem Teil 19 der Veröffentlichung ... etwas ruhiger aber ... lest selbst...


........Simone bedankte sich noch lieb bei beiden, trank ihr Glas leer, und erhob sich:
„So ihr beiden ich gehe jetzt zu Bett, damit ich fit bin für die Party morgen.“

*****

„DingDong“

‚Das ist sicher der Catering-Service‘, dachte Raphaela und stöckelte mit ihren neuen Schuhen die große Treppe herunter. Ziemlich erstaunt über ihre Künste und hocherfreut darüber, stellte sie zufrieden fest:
‚Das Laufen geht ganz gut und mein Gang ist durch die ultrahohen Absätze zwar tippelig aber doch ganz grazil. Wenn ich die Treppe schon ohne Problem hinbekomme, dann sollte wohl das Tanzen bei der Party heute auch funktionieren. Noch habe ich ja anderthalb Stunden Zeit, mich warmzulaufen!‘

Am großen Spiegel bei der Haustür stoppte sie kurz, ein prüfender Blick entlockte ihr einen kleinen Pfiff und eine Selbstbewunderung. Das Outfit für den Abend war in der Tat sehr auffällig geworden: Eine French Maid, wie sie im Buche steht. Das Kleidchen, war schon verdammt knapp bemessen, wippte weit abstehend keck um die Hüfte. Dadurch und durch die High Heels wurden die Beine betont und wirkten unendlich lang, fast wie bei einem Modell. Die glänzende beige Strumpfhose mit zwei schwarzen Nähten hinten an jedem Bein tat ihr Übriges dazu. Bewundernd folgte ihr Blick über die Schulter von den spitzen Absätzen der Schuhe, den geraden Stickereien der Beine entlang bis zum Spitzenbesatz des Höschens, das ein klitzekleines Bisschen hervorlugte. Sie bewunderte die gerade gestreckte Form der Beine und war froh, nie Fußballer-O-Beine bekommen zu haben. Ihr Busen quoll heute oben aus dem Dekolletee heraus, dass diese angeklebt waren sah man aber nicht. Sorgfältig hatte Raphaela ihr Eigenfett im Brustbereich nach oben geschoben und jeglichen Übergang von Kunstbrust zu Eigenhaut mit 24-hour-Makeup retuschiert. Ein letzter kritischer Blick in den Spiegel, bestätigte ihr die Perfektion. Die jetzt blondgefärbte Wuschelmähne und das etwas übertriebene Party-Makeup passten auch ganz gut. Raphaela sah im Spiegel den vermeidlichen Traum alle Männer, zumindest derer, die sich daheim eine Augenweide beim Servieren, Bedienen und im Haushalt wünschen. Soll es geben auf dieser Welt, Männer mit diesem French-Maid Beuteschema und dem Drang diese ins Schlafzimmer zu ziehen.

Jetzt übte sie nochmals kurz ihre Stimme: „Bonjour, ich bin Raphaelá, wie kann ich behilflich sein ihnen?“, gekonnt mit sehr starkem französischem Akzent. Sie betonte das á von Raphaelá zusätzlich, das war ihre Idee und ihr geänderter Name für heute. Sie plapperte sich französisch warm und war gespannt, wie die Männer vom Partyservice gleich reagieren würden. Genau genommen freute sie sich auf die offenen sabbernden Münder und Stilaugen. Heute wollte sie Köpfe verdrehen.

Sie öffnete die Tür und alles war anders. Sie brachte schlagartig kein Wort mehr heraus, es war die sprichwörtliche Sprachlosigkeit durch Schock ausgelöst durch die alles veränderte Situation. Ihr Mund war nach unten geklappt. Vor der Tür parkte ein ganz normaler Lieferwagen und ein ganz normaler kräftiger Mann hatte bereits mehrere Warmhalteboxen vor der Haustür aufgestapelt. Dieser drehte ihr gerade den Rücken zu, um weitere Dinge aus dem Auto zu holen. Aber direkt vor Raphaelá, keine zwei Meter entfernt stand ein junges hübsches Mädchen. Genau diese hatte die kecke French-Maid jetzt völlig aus der Bahn geworfen hatte.
Es war Anna, die Wohnungsnachbarin von Ralph, kein Zweifel möglich.

Anna war keine Sekunde verunsichert von dem aufreizenden französischen Dienstmädchen. Sie realisierte nicht einmal die Schockstarre des Mädchens durch die noch immer halb geschlossene Tür und fragte lieber keck:
„Sind wir zu früh? Dürfen wir noch nicht reinkommen?“
„Doch, doch!“, stotterte Raphaelá betont leise, ganz ohne Akzent und öffnete die Tür vollständig.
Das war in der Tat eine schwierige Situation: ‚Was wenn Anna mich erkennen wird?‘
Sie atmete tief ein schob schnell ein: „Bonjour!“ hinterher. Anna lächelte: „Servus!“ Sie musterte das Hausmädchen genüsslich und ausdauernd und lächelte einladend: „Aha verstehe, dann sind wir beide heute wohl ein Team. Freut mich, ich bin Anna.“
Zögerlich ergriff Raphaelà die gebotene Hand und erwiderte höflich: „Das freut müch.“ mit einem lang gezogenen französischem „ü“ im Wort mich.
„Toll, dann kann ich ja heute mein Französisch aufbessern.“, freute sich Anna ihrerseits und plappert los, „Enchanté, nous avons le team aujourd'hui!“
Noch immer nervös flüsterte Raphaelá: „C'est vrai“, mais entrez donc!“ und zeigte mit der Hand die Treppe nach oben.
Raphaelas Gehirn arbeitete auf Hochtouren: ‚Soll ich Anna sofort einweihen? Ist mein Französisch dicht genug dran an Muttersprache? Hat sie mich bereits erkannt? Was soll ich bloß tun – geht das gut oder Angriff ist die beste Verteidigung?‘
„Tu as bonne mine. En effet Très seyant, pour un serveuse.“, Anna zwinkerte ihr zu, „Je dois m'habiller pour ce dîner.“

Raphaelá fiel ein Stein vom Herzen - zwei Grammatikfehler in einem Satz und gräulicher Akzent - so wie Anna plapperte war klar, Ralph war nicht erkannt worden. Annas Französisch war ganz sicher nur Schulwissen. Es war unwahrscheinlich, dass sie länger durchhalten würde mit der Fremdsprache, Raphaela müsste nur einfach abwarten. Sie wand sich dem Mann der Catering Firma zu, jetzt hatte sie sich sichtlich beruhigt und sprach mit wieder fester lauterer Stimme. Auch ergänzte sie ihre Stimme wieder mit dem süßesten Akzent der Französinnen und in absichtlich gebrochenem Deutsch: „Bitte die Treppe laufen nach oben – gerade-aous - da sein die Küche. Wir haben Platz für euch gemacht, extra.“
Die Reaktion war wie erwartet, dem Packer der Cateringfirma fielen die Augen raus. Er war überdeutlich lange sprachlos mit nach unten geklapptem Unterkiefer. Raphaelà lächelte ihn an und bot ihm dann die einmalige Chance sie von hinten anzuglotzen. Sie ging direkt vor ihm die Treppe hinauf. Beinahe wäre der arme Mann gleich bei der zweiten Stufe gestürzt, irgendwie war sein Kopf gerade nicht bei der Sache, eher bei ihren langen Beinen.

In der Küche hatte Anna bereits ihr Reich für heute in Beschlag genommen, man sah ihr die Begeisterung an. Raphaelà wusste eigentlich schon irgendwie, dass die Nachbarin Anna ab und an für einen Caterer arbeitete. Dennoch war sie mehr als überrascht, dass sie in ihrer Kochkunst so gut war, dass sie ganz allein für den heutigen Abend eingeteilt worden war.
„Je peux?“, fragte sie bevor sie den Backofen öffnete.
„Ja, gern…“, antwortete Raphaela jetzt wieder ganz selbstsicher in ihrer Rolle, „…und bitte lassen sie uns Deutsch reden. Ich will lernen besser eure Sprache. Und ich denken, es wird zu kompliziert nachher - bald. Alle Gäste werden auch versuchen Französisch und so das geht nicht gut, du verstehen?“
„Hast Recht, die nerven uns nachher sonst alle mit ihrem schlechten Schulfranzösisch, das wird sicher ätzend. Die meisten haben bestimmt nur Grundkenntnisse, viel weniger als ich, das nervt bestimmt.“, sie grinste schon wieder breit und betrachtete Raphaelà erneut ungeniert und eingehend: „la bonne, richtig?“
„Oui, das ist richtig la bonne heißt das Mädchen im Haus für Bedienung und Saubermachen und so, so..., du verstehen?“
Anna zeigte mit dem Finger auf sich: „chef étoilée = die Köchin.“
„Du bist eine Michelin-Sterne-Koch? Wau, so jung sein und schon Star?“
„Nein, nein nur eine ganz einfache Köchin“ korrigierte sie schnell, „ist wohl doch besser, wenn wir deutsch sprechen. Die Schmiedlers wollten unbedingt eine Köchin, keinen Koch. Sie haben mir am Telefon lang und breit erzählt, was heute so alles passieren soll. Männer sind wohl nur unter den Gästen, das scheint denen irgendwie besonders wichtig.“
„So, so?“, Raphaela war gespannt, was Anna schon wusste und was nicht.
Sie plapperte weiter: „Na, dass das eine Geburtstagsparty ist und dass alle sich verkleiden müssen und so. Und ich soll mich schönmachen und es wird später ein Programm geben. War mir ganz recht, mal was anderes als das übliche langweilige Firmen-Catering. Und vor allem toll ist, dass es später ein Mitternachts-Snack geben soll. Da kommen wenigstens viele Stunden für mich zusammen, richtig Geld verdienen macht Spaß.“

Sie öffnete eine Kiste nach der anderen, plauderte ohne zu Ermüden und richtete nebenbei ihr Küchenreich geschickt ein. Es machte Spaß ihr zuzuschauen und man sah sofort, sie verstand was von ihrem Gewerk. Zunächst besprachen sie den Zeitplan für den Abend und die Räumlichkeiten. Es war klar, bei sechsundzwanzig Gästen mussten sie gut abgestimmt handeln, besonders beim Servieren des Hauptgerichtes war Timing sehr wichtig. Der männliche Mitarbeiter der Cateringfirma war noch immer sprachlos und schleppte gerade die letzten Einzelteile für einen Warmhaltewagen nach oben, baute diesen auf und schloss ihn an. Da passten zumindest mal 20 Teller rein. So gut ausgestattet, war es für Raphaela eine machbare Aufgabe, allen halbwegs gleichzeitig zu servieren. Es würde dennoch Stress geben, aber den fürchteten sie beide offensichtlich nicht. Noch immer mit dem Mann gemeinsam stellten sie zu dritt die Getränke auf den Essenstisch, platzierten Gläser, Besteck und Geschirr und dekorierten alles mit weißen Rosen, die auf dem roten Tischtuch einfach himmlisch und sehr feierlich wirkten.

Nach einer Stunde war alles fertig und es war noch genügend Zeit für einen Kaffee zu dritt und für die Köchin Anna zum Umziehen. Hinterher sah sie in ihrem Dress nicht minder sexy aus als das französische Hausmädchen. Ein weißes viel zu kurzes Kleid mit zwei roten Knopfleisten, schön tailliert mit großzügigem Dekolletee. Dazu ebenso eine hautfarbene Strumpfhose und weiße Sandalen mit hohen Absätzen, die auch ihre Beine deutlich verlängerten. Die französische Kochmütze rundete das Ganze vollendet ab und sorgte dafür, dass sie nicht als sexy Krankenschwester eingestuft wurde, sondern eindeutig als sexy Koch. Nur Nuancen lagen dazwischen.

Sie plauderten nach und nach immer mehr wie zwei Freundinnen, die sich seit längeren kennen, nicht wie gerade kennengelernt. Natürlich über dies und das, vor allem Belangloses aber auch über die bevorstehende Party.
Raphaelà achtete immerfort auf ihre Stimmlage und den passenden französischen Akzent auch baute sie genügend Fehler ein in ihre deutsche Grammatik. Sie war froh, sich noch ein wenig warm zu reden, bevor die vielen Gäste kommen würden.
Nachdem alles vorbereitet war, fuhr der stumme völlig eingeschüchterte männliche Caterer von dannen. Die beiden Mädchen kicherten albern:
„Hat es Kollegen alle Worte verschlagen oder ist er immer stumm?“
„Sonst redet er mehr, French Maid war schon zu viel für ihn.“, Anna drehte sich einmal auf der Hochachse, „Und dann durfte der arme Kerl auch noch mich so bewundern, das war dann der Stimmbandriss. Jetzt ist er halt sprachlos, typisch Mann. So wie der mit seinem Handy rumgespielt hat, hätte er uns am liebsten vernascht oder wenigstens fotografiert.“

„DingDong.“
Er war wieder da: „Haben sie was vergessen?“
Er stotterte ein wenig: „Nur eine Kleinigkeit“, packte umständlich zwei Kisten zusammen und fragte mit hochrotem Kopf: „Darf ich fragen, ob ich ein Foto von euch machen darf?“
Anna und Raphaelá prusteten los und konnten nicht mehr an sich halten vor Lachen.
„Ja mach ruhig.“, lächelte Anna dem nun endgültig verwirrten Mann freundlich zu, „aber auf keinen Fall im Internet posten!“

„Was weißt Du eigentlich über die Party heute?“, fragte die French Maid neugierig, als er nun endgültig weg war, um Anna zu checken.
„Alles“, Anna war in der Tat selbstbewusst, „Frau Schmiedler hat mir alles erklärt!“
„Simone?“
„Simone wer, Simone was, ich weiß den Vornamen der Gastgeber nicht. Aber wenn du es sagst, wird sie wohl Simone heißen. Es war die mit dem großen Vorbau.“
Offensichtlich wusste Anna so manches nicht.
„Es gibt ein Menü und ein Mitternachtssnack von mir persönlich. Dazu eine Kellnerin ganz allein für mich und meine Belange, das bist offensichtlich du. Und es ist eine Geburtstagsparty mit 26 Gästen alle im Kostüm, quasi Fasching…“, in dem Glauben Raphaelà zu überraschen, ergänzte sie voller Stolz, „…und es gibt ein Überraschungsprogramm und keine Geschenke.“
Die ein wenig abwertend genannte Kellnerin Raphaelá schwieg und lächelte abwartend.
„Irgendwie sollen alle Gäste Geld schenken, so für einen wohltätigen Zweck oder sich irgendwas ausdenken, was die anderen zum Spenden animiert. Ich habe kein Geld, werde mich aber beteiligen und nachher ein kleines Programm auf die Bühne zaubern. Das wird hoffentlich den reichen Gästen das Portemanier öffnen. Was genau - ist aber geheim!“, sie legte den Zeigefinger auf die Lippen.
„So, so…“, Raphaelà war belustigt und akzeptierte, dass Anna nicht erzählen wollte, was sie vor hatte, vorzuführen. Sie betrachtete sie wohlwollend und stelle sich insgeheim vor, wie sich eine Köchin auf der Bühne bewegt, wenn sie zum Beispiel einen Striptease macht. „…da bin ich aber gespannt mal, ce la vie.“
Jetzt galt es noch die Sektgläser vorzubereiten und die Flaschen zu öffnen, es war nicht mehr viel Zeit bis die Ersten erscheinen würden.

„Hallo Ihr beiden!“
Anna und Raphaelá zuckten hoch, sie hatten beim Erzählen gar nicht bemerkt, dass die Schmiedlers gekommen waren. Das fröhliche Hallo löste jetzt bei der Köchin zunächst eine Schockstarre aus, ebenso wie bei der French Maid vor einer Stunde, mit weit offenem Mund und Sprachlosigkeit. Raphaelá dagegen erwiderte den Gruß fröhlich unbekümmert: „Hallo ihr beiden!“
Die beiden ungleichen Pärchen starten sich gegenseitig an und eine Jede brauchten ein Weilchen die Verwandlung des anderen zu verdauen. Die beiden Gasgeberinnen des heutigen Abends waren enorm aufgebrezelt und glänzten durch wunderschöne altertümliche Kostüme, die sogar Raphaelá mit Bewunderung und Staunen quittierte.
Simone war eine Königin im Stil des 15. Jahrhunderts einer Elisabeth I nicht unähnlich. Da hatten sie in der Tat viel Zeit und sicher auch viel Geld investiert. Alles war nostalgisch perfekt, das rotgoldfarbene Kleid, die schlanke geschnürte Taille im Kontrast zum ausladenden Rock und dazu der hochgeschlossene Kragen. Es war der typische weite weiße Rüschenkragen aus dieser Zeit, wie man ihn von unzähligen Gemälden kennt, groß wie ein Wagenrad. Die rote Perücke, die Simone trug, war reichlich mit Perlenkettchen verziert. Ergänzend dazu gab es einen gleichfarbigen Fächer, den Simone majestätisch wedelte. Das ergänzte die imposante Erscheinung und gab ihr sofort den Überlegenheitsbonus. Jene Geste strahlte eindeutig aus: Ihr seid das Volk und ich bin Eure Königin.
Anna ließ den Blick schweifen: ‚Noch auffälliger geht’s nicht. Der Kontrast ihrer engen Taille in der Mitte, mit Gewalt auf ein Minimum reduziert, was die flache Atmung erklärt, der darüber thronende Riesenbusen der Größe D und darunter der raumgreifende starre Reifrock. Was für ein Superweib.‘

Neben ihr stand Joe in einem schlichten weißen Kleid einer höfischen Zugehdame. Die Schultern frei, luftiges Oberteil mit vielen Falten, kurze Puffärmel und einen einfachen weißen Rock. In der Tat war die Rollenverteilung sofort klar. Die beiden zusätzlichen Details, die dieses Joe-Simone-Dienstverhältnis verdeutlichen, waren eigentlich unnötig. Joes Bluse war aus transparenter Seide und man konnte, wenn man lang genau hinsah, zwischen den Stofffalten den Busen durchblitzen sehen. Zusätzlich trug Joe um den Hals ein weißes Lederhalsband. Eindeutig und nicht fehlzuinterpretieren vorn am Kehlkopf eine kleiner Metallring mit einem Karabinerhaken sowie einer silbernen Kette, die ihr bis zum Bauchnabel reichte.

Anna hatte sich satt gesehen und wieder gefangen. Sie trat zur Königin verbeugte sich formvollendet zu einem Knicks und senkte den Kopf: „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ihre Majestät.“ Simone lachte und bedankte sich lächelnd: „Schön, dass die Köchin schon da ist, das Kostüm sieht toll aus. Wenn Du magst, kannst Simone zu mir sagen oder eben Majestät, je nach Situation. Ich bin mir sicher, das bekommen wir problemlos heute Nacht hin.“
„Dürfen ich vorstellen, freundlichst? Simone Schmiedler die Königin der Nacht, Joe Schmiedler ihre première dame d'honneur und Anna, die Köchin.“, Raphaelá war in ihrem Element und hatte ihren französischen Akzent jetzt perfektioniert.
Sie reichten alle vier einander die Hand. Joe knickste sogar vor der Königin, sie war sichtlich ein nervös, musste sie sich doch erst in ihre ungewohnte Rolle als Zofe einfinden: „Und habt ihr alles im Griff, was müssen wir noch gemeinsam vorbereiten?“

Anna hatte intuitiv begriffen, wer hier das Sagen hat, war eindeutig Joe. Und die Köchin lächelte als ihr das klar wurde, was da so rausgeschmückt vor ihr stand, das war unmissverständlich ein rein weibliches Paar. Die Rollen in der Beziehung waren augenscheinlich nur für diesen Abend vertauscht. Annas Selbstbewusstsein war durch nichts zu erschüttern: „Alles fertig, nichts mehr zu tun, sogar der Sekt steht schon bereit.“
Joe schaute anerkennend in die Runde: „Gut, es duftet auch schon angenehm. Frage: Schafft ihr das auch wirklich zu zweit oder soll ich beim Bedienen nachher helfen?“
„Nein, nein, das klappt schon, wir haben die letzte Stunde alles besprochen. Sie kümmern sich bitte heute zu 100% um die Grande Dame. Wir machen den Rest.“, Anna stutze, durfte sie eine dringende Frage ergänzen: „Darf ich wissen, was ich bei den Gästen beachten muss?“
Simone erklärte kurz, welche Gäste erwartet werden. Das war in der Tat beeindruckend. Sie sollen einfach so tun, als ob diese kleinen Münchner Berühmtheiten ganz normale Menschen wären und auf keinen Fall irgendwelche Fotos machen. Auch bekamen sie erklärt, dass die anderen Gäste alle gebeten worden waren, in Abendgarderobe zu erscheinen. Somit waren sie vier die einzigen, die herausstechen würden mit ihren auffallenden Kostümen.
Joe wurde jetzt ein wenig ungehalten:
„Ok, genug geplaudert. Gutes Gelingen toi, toi, toi. Dann bauen wir Mal schnell den Empfang unten auf und wenn der erste Gast klingelt, kommen sie Raphaelá bitte mit einem Tablett mit Sekt nach unten. OK?“
„Natürlich, wie sie wünschen Joe.“
Als sie wieder alleine waren, konnte Anna nicht mehr an sich halten und musste die Neuigkeiten erstmal raussprudeln lassen: „Raphaelá warum hast Du mir nichts erzählt. Das gibt’s doch nicht, ich stehe da, mit offenem Mund und bekomm das schier nicht gebacken. Schmiedlers sind Frau und Frau Schmiedler. Die große mit den riesen Titten ist eine Königin aber in der Beziehung ist es eher die Kleine, die das Sagen hat, gelle?
Sie sagt DU zu dir und ihre Frau sagt SIE. Heute kommen lauter Leute die ich aus der Zeitung kenne und wir beiden mussten uns aufbrezeln als Eyecatcher. Es gibt lauter Spenden und du sollst mit Mörder High Heels und Sektgläsern die Treppe runterschreiten, VERRÜCKT.“
Sie sprudelte wie ein Wasserfall und unterbrach nur zum Luftholen.
„Gut wie du zusammengefasst,“ lachte Raphaelá und legte ihr tröstend den Arm auf die Schulter, „das werden ein lustiger Abend. Glauben mir. Und wir schaffen das.“
Dann nahm sie das Sekttablett mit den leeren Gläsern in die Hand, drehte sich wie eine Ballerina um ihre eigene Achse und lächelte sie an: „Die Treppe ist keine Probleme, ich tanze seit Jahren.“

„DingDong“
Als erstes kam der angekündigte ehemalige Fußballprofi mit seiner liebenswerten Frau. Selbst Raphaelá war sofort begeistert. Ralphs Vorurteile wurden heute sauber ausgeräumt, bisher hatte er Fußballer immer in die Schublade „mittel interessant mit beschränkten Möglichkeiten“ eingeordnet. Aber nicht dieser und seine Frau, sie waren beide vom ersten Augenblick an liebenswürdig, plauderten fröhlich und lobten auch sofort ihr Maid-Outfit mit schönen Worten. Nach und nach erschienen die weiteren Gäste aus Politik, von der Bavaria, aus der Kunstszene und andere nette Freunde. Eine illustre Gesellschaft und alle in sehr schöner Garderobe. Die Herren meist im Anzug oder Smoking, die Damen in Cocktailkleidern oder sie führten ihre Operngarderobe aus. Eine in der Tat optisch schön herausgeputzte Abendgesellschaft mit den vier auffallenden I-Tüpfelchen: Raphaelá la donne, Anna die Köchin sowie Joe die Zugehdame mit ihrer Königin Simone als Star des Abends.
Raphaelá spielte die französische Zofe zunehmend sicherer und servierte mit höfflichem Knicks und fröhlicher Ausstrahlung, ein jeder Gast fühlte sich gut versorgt, ohne dass Simone oder Joe einen Finger krumm machten. Ihr Akzent begeisterte die Gäste. Vor allem die Männer reagierten wie erwartet mit in die Länge gezogenen Bestellungen, langverweilenden Blicken auf dem Busen und Hinterherschauen auf ihre langen bestrumpften Beine.

Nach einer Stunde setzten sich alle an der geschmückten Tafel nieder, bekamen weitere Getränke ihrer Wahl geliefert und nun gab Joe das Signal mit dem Essen zu beginnen. Jetzt drehte Anna richtig auf, erklärte den Gästen liebevoll die Menüreihenfolge und die dargebotenen Speisen. Sie schenkten zu zweit behänd die Vorsuppe aus, immer schön von rechts und ließen keinen Zweifel, sie verstanden ihr Fach von der Pieke auf. Dann wurden Vorspeisenplatten gereicht, dazu frisches Brot und Salate. Die Gesellschaft kam in Fahrt, die vielen Unterhaltungen bildeten ein Rauschen, es wurde über den Tisch geprostet und viel gelobt und beglückwünscht. Die Garderobe der vier Gastgeber stand wie gewünscht im Mittelpunkt und bildete ein schönes I-Tüpfelchen zu den nobel gekleideten Feiergästen. Ein allein angereister Gast namens Jean-Paul war etwas anstrengend und flirtete abwechselnd mit der Köchin und der Zofe. Er war aber ein bisschen plump, ein wenig zu aufdringlich - ok nachvollziehbar angetan von den beiden Mädchen und er versuchte halt sein Eroberungsglück durch Redsamkeit.

Das servieren des Hauptganges war eine Meisterleistung, so zumindest die spätere Rückmeldung von Joe. Und wenn Joe so was sagt, dann hatte das einen Wert an sich. Loben war definitiv bei ihr ein seltenes Ereignis. Anna hatte alle Teller perfekt vorbereitet und wunderschön dekoriert. Der Vorwärmwagen war gepackt und sie fuhren unter Applaus in den Speisesaal ein, voller Fokus auf sie wie bei einem Staatsbankett. Die Köchin reichte der French Maid die einzelnen Teller und Raphaelà stellte diese perfekt ausgerichtet vor den jeweiligen Gast ab. Das Ganze nahm weniger als zwei Minuten in Beschlag, der flinken dennoch eleganten Bewegungen folgte ein jeder unter allgemeiner Bewunderung. Simone sprach anschließend einen kleinen Tost, bedankte sich für das Erscheinen und wünschte guten Appetit.

Die erste Pause seit Stunden nutzten Anna und Raphaelá zum Verschnaufen, plumpsten in die Küchenstühle und tranken Cappuccini.
„Geht’s noch mit den Schuhen?“
„Pas de problème.“
„Ich glaube wir haben das Gröbste geschafft“, stellte Anna zufrieden fest.
„Du bist einfach gut.“, lobte Raphalá.
„Wir!“
Sie schauten einander lange an, schlürften schweigend ihren Kaffee und eine Bande war entstanden, die keiner Worte bedarf. Ralph betrachtete sie wohlwollend und erwischte sich selbst bei dem Gedanken: ‚Die wäre eine für mich!‘
Er konnte es noch nicht sauber einordnen. Es war nicht das aufreizende Kochkostüm sondern die Person Anna, die ihn fesselte. Diese schaute sehr intensiv zurück. Diese dunklen Augen, hatten fast was italienisches. Dazu die kleinen Lachfalten in den Augenwinkeln, sicher nicht durch Griesgram entstanden. Zwei Grübchen recht und links der Lippen und ein kleiner Milchschaumkleks in der Mitte auf der Oberlippe. Sie war für ihn wundervoll und leicht und nahbar und so nahe, wie sie so schweigend zusammensaßen.
Ein ängstlicher Gedanke stellte sich kurz darauf bei ihm ein: ‚Was wäre wenn sie jetzt entdecken würde, dass er eigentlich ein Mann ist?‘
Raphaelá schüttelte den Gedanken weg, wenn sie entdeckt worden wäre, dann wäre es in Annas Gesicht lesbar. Diese bemerkte den veränderten Blick und fragte keck: „Was ist?“
„Nichts, ich denken nur gerade…“, Raphaelá war sich nicht sicher, ob sie es sagen wollte, tat es aber dann doch, „…ist mir noch nicht passiert.“
„Was?“
„Diese Arbeit macht mit dir…“, sie suchte nach Worten, „macht plaisir.“
„Na so was…“, lächelte Anna zurück, „…mir auch.“
„Gut so!“, antwortete Raphaelá um die Situation zu entspannen, „ich dachte schon du denken was Ernstes. Schön du hier und nicht irgendeinen l‘idot ou cruche.“

Das Menü war eine Stunde später mit einem kleinen Nachtisch beendet und Musik spielte auf. Ermattet vom Essen tanzte natürlich erstmal keiner. Jedoch der Wohltätigkeitszweck wurde jetzt in den Vordergrund geschubst.
Der ehemalige Fußballprofi machte den Anfang mit einem ungewöhnlichen Vorschlag: „Ich schau mal wie oft ich den Ball noch jonglieren kann und ihr zählt reihum mit!“ Er holte einen Ball und die Gäste schauten zu und zählten eifrig. Bei 117 fiel ihm der Ball auf den Boden, was er mit einem: „Sorry…“, quittierte, „…ich hoffte, ich könne es noch besser, ich wird halt alt. So sind es halt jetzt 117 € als Spende.“
Derjenige der beim Mitzählen die 116 gezählt hatte, legte freudig nach: „Ok ich kann zwar nur fünf bin aber auch dabei, auch mit 117€“.
Der Abend nahm seinen Lauf. Ein Herr im Frack und Zylinder zauberte einen Hasen aus dem Hut und versteigerte diesen meistbietend. Eine südländische Frau eines Politikers zog sich um und erschien als Sarazene und führte einen Bauchtanz vor. Beeindruckend was sie so konnte, trotzt oder gerade wegen ihrer neunzig Kilogramm Lebendgewicht. Wer sagt eigentlich, dass Bauchtänzerinnen dürr sein müssen?

Zwischendurch begaben sie die Ersten auf die Tanzfläche, die Stimmung wurde zunehmend ausgelassener. Jean-Paul forderte zunächst Anna und dann auch Raphaelá zum Tanzen auf, was beide dankend mit dem Verweis auf die viele Arbeit ablehnten.
Der Höhepunkt des Abends war sicher der „kings speach“ von Simone. Sie erhob sich majestätisch und begann mit den Worten:
„Liebe Untertanen, ich bin heute extra ins 21. Jahrhundert gereist, um mit Ihnen meine Gedanken zu teilen.“ Kurze Pause bis sie sich sicher war, ein jeder hängt an ihren Lippen, „Es ist mit Ausnahme dieses Hauses hier in der Mitte einer Großstadt, die zu meiner Zeit noch ein Dorf war, ein trauriges Jahrhundert. Die Menschen haben jeden Stil verloren. Gruselig, peinlich, hässlich, sie tragen mehrheitlich Jeans und bunte Turnschuhe.“
Das wohlgekleidete Publikum tobte bereits jetzt vor Vergnügen. Mit königlicher Geste mahnte sie zur Ruhe und fuhr 12 Minuten fort mit einer wunderbaren Rede zum Zeitgeist, dem Verlust an Stil und dem Wert einer persönlichen Zusammenkunft ohne WahtsUp. Jeder im Raum kannte ihr Talent und ihre Qualität als Drehbuchautorin. Jedoch als Königin war sie über das bekannte Niveau herausgewachsen. Ein Bavaria Manager verbeugte sich im Namen aller Gäste tief, huldigte ihre Worte und endete mit:
„Game of Thornes braucht in der nächsten Staffel dringend eine Königin ihres Formates.“

Kurz vor dem Mitternachtssnack bot jetzt die Köchin Anna ihren Einsatz für eine Spende. Ein besonderes Privileg wurde versteigert: „Wer möchte die Torte anschneiden, der Königin das erste Stück reichen und ist mutig genug für eine Überraschung?“
Jean-Paul bot 100€, das Licht wurde ausgeschaltet und die Köstlichkeit auf einem Wagen hereingefahren. Er schnitt mit einem großen Messer selbstbewusst drauf los. Das löste einen Mechanismus im Innern aus und die Kerzen verwandelten sich in ein kleines aber eindrucksvollen Tischfeuerwerk.
„Und Du?“, fragte Joe direkt danach Raphaelá, „Was hast Du Dir ausgedacht?“
„Wer ist der beste Tänzer?“, fragte sie flüsternd zurück.
„Der Herr dort hinten, neben der fülligen Opernsängerin, der ist unschlagbar in allen klassischen Tänzen“
„OK, dann bitte ein Tango.“
Raphaelá bat den Herrn höflich um den Tanz und sprach laut, natürlich mit Akzent: „Liebe Königin, liebe Gäste, ich möchte sie erfreuen durch Tanzdarbietung. Der Herr hier ist so freundlich, den Anfang zu machen. Nachfolgende Interessenten bitte ich pro Tanz 20€ zu spenden.“
In der Tat er konnte wahrlich gut tanzen und sie waren von der ersten Sekunde ein Traumpaar. Das Paar war optisch nicht ganz zur Tangomusik passend – der Herr im Frack mit dem französischen Dienstmädchen - aber das machten sie mit Eleganz und Hingabe wieder weg. Es lag so viel Anmut und Kraft im Tanz der Liebe, die zwei waren beide überrascht, blindes Vertrauen als hätten sie schon hundert Mal getanzt. Beim letzten Takt verbeugten sie sich tief und er machte eine klare Ansage:
„Wir beide bieten unsere Tanzkünste meistbietend genau vier Mal an, jeweils zur Viertelstunde. Frau Königin entscheidet wer den Vorzug bekommt. Jetzt gehört erstmal die Tanzfläche wieder allen.“
Natürlich war Jean-Paul einer derjenigen, der unbedingt mit Raphaelá tanzen wollten und überzeugte die Königin mit einer großzügigen Spende, gleich der erste sein zu dürfen. Ängstlich bat diese daraufhin Joe: „Hätten sie kurz Zeit, können wir kurz sprechen?“
„Ja was gibt’s?“
„Jean-Paul, kennen sie den gut, er schüchtert mich ein wenig ein und will mir vielleicht an die Wäsche.“
„Mach Dir keine Sorgen, das will er ganz bestimmt.“, Joe war halt Joe und in diesem Fall sichtlich amüsiert.
„Er ist nicht mein Typ und wenn er beim Tanzen rausfindet, dass ich gar kein Mädchen bin?“
„Mädchen mach dir doch nicht so viele Sorgen, du bist doch erst 20. Wenn du heute nicht auf Männer stehst vielleicht dann morgen. Ich hab es mit den Jungs auch mal ausprobiert, war gar nicht so schlimm, wie ich immer dachte.“
Raphaelá war enttäuscht, das war definitiv nicht das, was sie als Unterstützung gehofft hatte zu hören.
„Wegen Jean-Paul keine Sorge. Der ist auf Jagt, fast immer und überall. Und wenn er erfolgreich war, wendet er sich sofort dem nächsten Ziel zu. Und, das mag ich ganz besonders an ihm, er prahlt nie und hat noch nie irgendwelche Details ausgeplaudert. Also selbst wenn er rausfinden würde, dass du ein Junge bist, er schweigt wie ein Grab, ganz sicher. Und, da bin ich mir ganz sicher, er nimmt auch einen Jungen mit nach Hause, das stört ihn nicht, vor allem, wenn er so lecker aussieht wie du.“
„Haben sie keine Idee, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme?“
„Definitiv NEIN, euer Angebot war eindeutig, Jean-Paul hat geboten und die Königin hat entschieden. Jetzt kneifen, gibt’s nicht…“, lautete die überaus klar formulierte Joe-Ansage, „…basta.“
Bedröppelt senkte Rapha den Kopf: „Na gut, da muss ich wohl durch.“
„Keine Sorge, ich bin ja in der Nähe“, diese kleine Aufmunterung von Joe zu hören, war wenigstens ein versöhnlicher Abschluss eines schwierigen Gespräches.

Jean-Paul war wie erwartet, das Wort Jäger traf es auf den Punkt. Freundlich und zuvorkommend aber das Ziel klar vor Augen. Er tanzte gut, das half zumindest, aber der Griff in ihren Rücken war fest und bestimmend. Sie wirbelten über die Tanzfläche und er genoss sichtlich ihre Nähe. Je länger der Tanz dauerte, desto dichter zog er die French Maid an sich heran. Zu allem Überfluss spürte sie nach kurzer Zeit seinen erigierten Sch****z in Ihrem Schritt. Er schaute ihr fortwährend in die Augen und darin war deutlich zu lesen, ich will dich! Jetzt sofort!
Raphaelá war mehr als froh, als die Musik verklungen war. Er jedoch hielt sie weiterhin fest umklammert, nicht gewillt, sie zu entlassen: „Erst ein Kuss!“, forderte er leise. Sie schaute ihn ängstlich an und entschied spontan, es so zu versuchen. Sie küsste ihn betont zärtlich auf den Mund und nutzte blitzschnell die falsche Hoffnung und Unaufmerksamkeit von Jean-Paul, um sich aus seinem Arm zu winden. Geschafft, das war knapp!

Jetzt kam Joe gerade rechtzeitig und passte Jean-Paul auf der Tanzfläche ab. Mit den ihr eigenen bestimmenden Worten legte sie unwidersprechbar fest: „Jetzt tanzen wir beide!“
So konnte Jean-Paul seiner flüchtenden Beute Raphaelá nicht mehr hinterhereilen und musste sich geschlagen geben.


Statistik für Leute die daran glauben: GELESEN 77400 +6400 gegenüber Vorwoche -neuer Rekord - cool
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Erin
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Brandenburg


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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:04.08.21 19:21 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder schöne Folgen, welche ich heute hier lesen durfte. Die ganze Geschichte gefällt mir immer besser, also weiter so!!! Ich freue mich darauf was es noch für Wendungen so geben wird!!!
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Toree
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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:14.08.21 19:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo K2,
wann geht es weiter?
Bekomme schon langsam Entzugserscheinungen.

LG

Toree
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Olle
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Olpe




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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:14.08.21 21:56 IP: gespeichert Moderator melden


Ich schaue auch immer sonntags.... Weil doch einer der besten Geschichten ist
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Erin
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Brandenburg


Lebe deine Träume

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:19.08.21 21:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo K2 ich hoffe dir geht es gut und hoffe das deine Geschichte hier bald weiter geht.
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folssom Volljährigkeit geprüft
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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:20.08.21 00:29 IP: gespeichert Moderator melden


Ich freu mich auch auf eine Fortsetzung.

Ist halt Urlaubszeit, da wartet man halt etwas länger.
Sarah
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K2
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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:22.08.21 11:27 IP: gespeichert Moderator melden


@ all,
Danke für Eure Geduld, das Lektorieren des nächsten Teils hat urlaubsbedingt etwa länger gedauert. 3.8 bis 22.08. das sind wohl zwei Sonntage ausgefallen. Sorry liebe Fangemeinde. Ich gelobe Besserung.

@ Erin, Toree, Olle, folssom,
Danke für Eure aufmunternden Worte.
Bleibt neugierig



und jetzt geht es weiter mit dem 20. Teil der Veröffentlichung:
1.) etwas länger als sonst üblich
2.) ... dieses Mal mit dem Versuch etwas strenger mit Raphaela zu sein, GRINS ...
aber lest selbst ...




.......Jetzt kam Joe gerade rechtzeitig und passte Jean-Paul auf der Tanzfläche ab. Mit den ihr eigenen bestimmenden Worten legte sie unwidersprechbar fest: „Jetzt tanzen wir beide!“
So konnte Jean-Paul seiner flüchtenden Beute Raphaelá nicht mehr hinterhereilen und musste sich geschlagen geben.

In der Küche schnaufte Raphaela erstmal tief durch: „So ein Depp!“
Dann ließ sie sich auf den Stuhl plumpsen und beschwerte sich lautstark bei Anna ihrer neuen Vertrauten und Freundin.
Diese grinste belustigt, zuckte mit den Schultern und meinte schadenfroh: „Was hast du denn? Der Jean-Paul tanzt doch ganz brauchbar. Hat mir mit ihm auf jeden Fall Spaß gemacht. Und sein gutes Stück…“, Anna leckte sich gekünstelt über die Lippe, „…ist kuschelig und spürbar groß. Damit kann man sogar schon beim Tanzen was anfangen und schön ein bisschen rumrubbeln. Hab dich doch nicht so, du bist doch schon lange keine Jungfrau mehr.“ Sie zwinkerte mit dem Auge und lächelte wohlwissend. Das Herunterspielen der Situation und die Leichtigkeit beruhigten Raphaela und dann bekam sie ihr erstes Glas Sekt des Abends gereicht: „Wenn Du ihn nicht willst, vielleicht nehm ich ihn mir dann. Mal schauen wie müde ich nachher bin und ob mich sein Tanzen weiter anmacht. Aber du hast das Vorkaufsrecht, so närrisch wie der an dir dran ist.“
Raphaela entspannte sich nach dem ersten Glas merklich, schenkte beiden ein zweites nach und prostete der Köchin zu.
Jetzt mehr als junger Mann und irgendwie wieder Ralph schaute er ihr beim Trinken zu und stellte mit innerer Freude fest: ‚Ich mag sie…‘, und kurz darauf ‚…es wäre mit nicht recht, wenn sie heute mit irgendeinem X-beliebigen Jean-Paul rumvögelt…‘ und ‚…ich glaube ich habe mich verliebt.‘
Sagen tat sie aber was anderes: „Also ich fasse mal zusammen, Jean-Paul ist nicht mein Typ…“ ups sie hatte fast den Akzent vergessen. „…non l‘amore. Tu kannst ihn haben. Aber ich glauben, wir sind beide zu gut für diesen Jean-Paul. PROST.“
Zum Glück hatte Anna nichts vom plötzlichen Akzentverlust bemerkt, sie war irgendwo im Gedanken zwischen aufkommender Müdigkeit, Sekt, Freundinnenplauderei und Jean-Paul.

Da kam der Typ auch schon wieder angewackelt und war sichtlich erfreut, sie beide in der Küche anzutreffen. Raphaela hatte jetzt die beste Ausrede der Welt, sie hatte ja Verpflichtungen bei den Gästen mit Getränkeausschenken.
Aber auch Anna war jetzt nicht mehr ganz so scharf auf ein Abenteuer mit Jean-Paul erpicht, der Sekt hatte seine Wirkung die letzten Minuten entfaltet, sie wurde müde. Auch sie entschuldigte sich mit der Küchenarbeit und begann den Backofen zu schrubben. So leicht gab Jean-Paul leider nicht auf und belagerte standhaft die Küche. Joe kam kurz darauf und bat ihn zu gehen, sie müsse die Rechnung mit dem Service-Personal durchsprechen. Was sie natürlich dann nicht tat, der Trick war wohlüberlegt. Sondern sie bedankte sich bei Anna und lobte ihr Essen. Auf Joe war halt verlass, Hilfe in der Not.

Die Party endete weit nach Mitternacht. Die Gäste verließen nach und nach die Villa und die beiden Mädchen waren schwer beschäftigt mit Aufräumen, Spülen und Putzen. Die Königin Simone persönlich komplimentierte den letzten Gast - den sichtlich enttäuschten Jäger Jean-Paul – um halb vier aus der Tür.

Jetzt ganz unter sich in der Küche tranken alle vier einen letzten müden Sekt. Joe und Simone waren sich ausnahmsweise mal ungewohnt einig, bis ins letzte Detail war es ein überragendes Geburtstagsfest geworden, jeder Gast zufrieden und die Spendeneinnahme übertrafen jede Erwartung.
„Wir müssen jetzt ins Bett, was ist mit ihnen Anna, wollen sie bei uns übernachten oder noch heimfahren?“, die Frage kam unvermittelt und die French Maid wurde hellhörig, „Raphaelá hat sicher Platz genug für zwei in ihrem Gästezimmer, oder?“
Ralphs Herz hüpfte vor Freude: ‚Bitte ja‘, war sein erster Gedanken, der zweite wart nüchtern, ‚Bitte nein! Wie soll ich ihr erklären, dass ich in Wirklichkeit ein Mann und ihr Nachbar bin.‘ Mit festem Blick ins Glas sagte er beiläufig: „Qui, ihr Gästezimmer seien sicher groß für zwei.“
Anna war beschwipst und nicht mehr ganz Herr der Situation: „Danke Joe und Simone, dass seien sehr nett…“ Sie sprach jetzt auf einmal auch mit französichem Akzent, „…aber zu spät, le Taxi kommen in 3 Minuten, Chef zahlt.“

Schweigend tranken Anna und Raphaela jetzt allein in der Küche ihre Gläser leer. Sie gingen zur Haustür und verabschiedeten sich mit einer langen Umarmung. Beide spürten die Müdigkeit nach einem arbeitsreichen Tag und einer langen Nacht. Dennoch konnten sie sich kaum voneinander trennen. Der Taxifahrer hupte, Anna schaute ihrer neuen Freundin ins Gesicht und küsste sie einfach so auf den Mund. Raphaelá erwiderte den Kuss freudig, ein wenig zu lang und zu stürmisch. Es war weit mehr als ein Abschiedsküsschen.
„Wir sind das beste Team der Welt. Versprich mir, dass Du mich anrufst!“, Anna schaute Raphaelá direkt und eigenartig verliebt in die Augen, oder täuschte das und es lag nur am übermäßigen Alkoholgenuss?
„Versprochen“, flüsterte dieses Mal ganz und gar der männliche Ralph.
Erneut erklang die Hupe des Taxis
Schwupps weg war Anna, ganz ohne zu bemerken, dass da ein Mann gesprochen hatte - sie war wohl doch schon zu müde oder zu glücklich oder beides.
Ralph stand noch lange in der Tür und fühlte sich wie im siebten Himmel, der Kuss wirkte unendlich nach.

*****

Am folgenden Sonntag war erstmal für alle drei Ausschlafen angesagt. Ralph war schwer enttäuscht, als dann gegen Mittag ein Mann der Cateringfirma das Geschirr abholte, er hatte die liebgewonnene Anna sehnsüchtig erwartet. Andererseits er hatte ja die Telefonnummer von ihr, er bräuchte ja einfach nur anrufen. Er war hin- und hergerissen es jetzt sofort zu tun. Aber er tat es dann doch nicht, nicht an diesem Sonntag und auch in der folgenden Woche nicht obwohl er ständig an sie dachte. Das Ganze war seiner Meinung nach so schon kompliziert genug, er wollte diese verzwickte Situation keinesfalls weiter verschlimmern.
Ein tröstlicher Gedanken setzte sich bei ihm fest: ‚Sie ist ja meine Nachbarin und da sehe ich sie ja bald wieder und dann als Ralph. Das sind deutlich besseren Vorzeichen als jetzt ein Anruf als Raphaelá mit albernem á und Akzent, oder Raphaela die erklären muss, dass sie nicht aus Frankreich stammt oder als Ralph, der wahrscheinlich alles zerdeppert, was gestern entstanden ist. Ich lass das mit der Telefoniererei, bringt nichts.‘

Der Sonntag dümpelte so vor sich hin, alle drei Hausbewohner brauchten dringend eine Erholung. Die Schmiedlers waren in guter Stimmung und sehr nett, sie hatten während des späten Frühstücks - unbemerkt für Ralph - ein verführerisches Verkleidungsangebot im Mädchenzimmer aufgebaut. Dann begaben sie sich scheinheilig in den Garten mit der Andeutung, sie müssten jetzt den verlorenen Schlaf der letzten Nacht in den Liegestühlen nachholen. Ralph tappte in die Falle wie am ersten so auch am zweiten freier Sonntag. Eigentlich war für ihn auch mal Zeit angesagt, ausgiebig Nichts zu tun oder eben doch wieder auf Entdeckungsreise gehen. Das mit dem Nichtstun hatte sich schnell erledigt, dafür hatte Joe gesorgt, es wurde vielmehr eine große Entdeckungsreise, vergleichbar mit Christoph Columbus anno 1492 und erneut wurde es spät. Erst kurz vor Mitternacht endete dieses Makeover und sie kam zurück auf ihr Mädchenzimmer.

*****


Liebes Tagebuch!
Ich schreibe nie Tagebuch, wirklich nie in meinem ganzen Leben.
Aber das muss jetzt mal sein.
Es ist fast Mitternacht – aber - wenn ich das jetzt nicht aufschreibe, dann wird das später nichts mehr und Schlafen kann ich jetzt sowieso nicht.

Ich komme heute Mittag nach dem Frühstück auf mein Zimmer zurück und traute meinen Augen nicht.
Da hängt doch tatsächlich das Kleid vom gestrigen Abend - ja genau das eine königliche Kleid, der Traum schlechthin, das Kleid, dass Simone vor 12 Stunden bei ihrer Geburtstagsparty trug. Dazu ein kleiner Zettel:

Raphaela,
wir danken Dir für gestern
viel Spaß mit dem Kleid beim Anprobieren
steht Dir bestimmt gut
und komm unbedingt damit runter
wir wollen Dich bewundern!!!!
Nur wenn Du magst - natürlich - kein Zwang oder so - ist ja Sonntag.
MfG Simone & Joe


Daneben hatten die Frauen auch noch die rote Perücke und zwei riesige Monsterbrüste aus Silikon hingelegt.
Die Möpse sahen in der Tat denen von Simone zum Verwechseln ähnlich.
Ich wog sie in der Hand und kann versichern, mehr als ein Kilogramm schwer je Stück.
Mein Wunsch, dieser Versuchung zu widerstehen, hielt nur wenige nachdenkliche und müde Sekunden.
Ich strich liebevoll über dieses karmesinrote Kleid und meine Rezeptoren der Hand meldeten ein kuschliges Gefühl vom Materialmix von Samt und Seide, verwebt mit feinem Zwirn zu herrlichem Brokat.
Eine kleine Handbewegung über das Kleid genügte und jeder Widerstand war gebrochen die Müdigkeit verflogen.

Es gab kein Halten, ich war erlegen und sprang wie ein Blitz beschwingt unter die Dusche.
Ich wusste in diesem Augenblick ganz genau, wie ich den Rest des Sonntages verbringen will.
„Heute Nachmittag bin ich Elisabeth die erste.“
Die Vorfreude war so groß, dass ich ganz hibbelig wurde und meine Gefühle Purzelbäume schlugen, schon unter dem Wasserstrahl der Dusche steigerte ich mich hinein.
Der erste Schritt begann noch im Bademantel, das königliche Schminken gestaltete sich aber ganz anders als sonst.
Es galt für mich erstmals in meiner noch recht kurzen Maskenbildnerkarriere, eine blasse Dame aus dem 16. Jahrhundert zu zaubern.
Inspiration gab es im Internet und in den Schubladen von Melanie fand ich alles, was ich dazu brauchen würde.
Cate Blanchett von 1999 als Elisabeth I. war die schnell gefundene Vorlage und ich malte einfach mal los mit dieser wunderbaren Frau als Zielbild.
Ganz viel weiß und blasser Teint, wenig Augenmakeup, leicht rosa Mund und dazu einen Hauch Rouge auf die Wangen.
Das sah ohne Perücke, mit meinem eigenen nassen Haar, streng nach hinten gekämmt, ziemlich ungewöhnlich aus.
Liebes Tagebuch, das kannst du mir glauben ohne dass Du es siehst.
Wie eine weiße Maske bei einer blassen Puppe mit Glatze.

Meine eigene Haarpracht trocknete ich per Föhn und bändigte sie mit ganz viel Gele und zusätzlich fixiert mit einem Gumminetz.
Dann zurrte ich die tiefrote Rokkoko-Perücke fest auf meinen Kopf, schüttelte den Kopf, das saß bombenfest.
Die Robinien und der andere Schmuck in den Haaren glitzerten im Licht und unterstrichen die gehobene Stellung des Kostüms.
Die Veränderung war gravierend, das glaubst du nicht liebes Tagebuch.
Eben noch Glaskopfpuppe verwandelt in Cate Blanchett und weit entfernt vom gewohnten Bild der Hausangestellten Rapha, im Spiegel eine Königin.
Eindeutig eine junge Rokokodame, genau wie die Vorlage im Film. Ich schaute mir selbstbewusst im Spiegel entgegen, mit ernstem königlichem Blick signalisierte ich meine Machtposition.
Wow.



Das Internet sagt, für den Film „Elisabeth“ gab es nur einen einzigen Oskar, für Makeup und Frisuren.
Den hätte ich heute auch verdient.

Wie das wohl wäre, wirklich damals gelebt zu haben?
16. Jahrhundert am Hofe diese tollen Kleider, immer im Mittelpunkt, immer viele Bedienstete, die nur danach lechzen, meine Wünsche zu erfüllen.
Ich wäre unbrauchbar zum Regieren, soviel steht fest.
Den ganzen Tag würde ich mich kostümieren lassen und Feste feiern.
Wenn ich mir es recht überlege, ich würde wahrscheinlich das Land ruinieren.
Und ich hätte Mätressen, mindestens zwei oder drei?
Wahrscheinlich noch viel mehr.
Mit meiner Macht, würde ich mit dem Finger auf jedes Weib zeigen, das mir gefällt und Schwupps, wäre sie in meinem Schlafzimmer.

Oh ich schweife ab.

Ich durchsuchte die Unterwäscheschubladen nach einem passenden BH für diesen gigantischen Busen und wurde sogar fündig.
Eine sehr stabile Brustkorsage konnte die je ein Kilo schweren Silkonkissen ganz gut aufnehmen.
Diese BH-Korsage war ein Monstrum, breit und hoch und extra stabil und konnte selbst dieses Gewicht an Ort und Stelle halten.
Weißt liebes Tagebuch, die Firma Triumpf ist der Hersteller für diese Problemfälle der Frauenwelt und kennt sich bestens aus, das spürte ich sofort.
Es fühlte sich an wie beim Wandern, nur dass ich hier den Rucksack vorn hatte.
Von der Frontlast kippte ich ein wenig nach vorn und muss sofort meinen Rücken ganz schön durchdrücken.
Die Firma Triumpf und ihr schönes steifes Bustier war Lösungshilfe.
Meine Gefühlswelt war überraschend angetan, fröhlich, fast ausgelassen wippte ich mit meinem neuen gigantischen Vorbau.
So einen großen Busen hatte ich mir schon lange einmal gewünscht auch ohne genau zu wissen, wie Simone jeden Tag damit klarkommt.
Bei mir fühlte es sich sehr gut an.
Ich wackelte ein bisschen vor dem Spiegel damit rum und stellte erfreut fest, big boobs passt zu Rapha gut.

„Richtig weiblich“ beschreibt es am besten.
So tanzten meine Gedanken im siebten Himmel und konnte gar nicht aufhören mit dem Rumgewackel.
Das angenehme Gefühl betraf nicht nur den Oberkörper, sondern auch den Rest und meine Seele.
Schlagartig war ich meinem MILF-Idol Barbara Schöneberger nahe.
Eine Frau mit Wow-Effekt und ganz viel Sexappeal, so wollte ich heute gern sein, eine begehrenswerte Rubensfrau mit allem Drum und Dran.
Die Anstrengung mich gerade zu halten, ist keine wirkliche Last.
Wie soll ich es beschreiben: „Es ist eine Lust mit der Last!“, und das spürte ich sofort mit jeder Faser meines Körpers.
Auch meine Libido wurde durch diese Brüste sofort angesprochen.
Liebes Tagebuch, ist das nicht ambivalent?
Einerseits ist es eine Qual diese Kilos zu stemmen und zu ertragen, andererseits erregt es mich und bringt mich in den siebten Himmel.
Mein kleiner Penis beginnt sofort zu rebellieren und wächst.
Am liebsten hätte ich ihn gestreichelt.
Ich musste mich zur Ordnung rufen und disziplinieren, sonst hätte ich mich vor dem Spiegel mit Haut und Haaren in mich selbst verliebt.
Ganz kurz vor einer Katastrophe a la Narziss, der so stark in sein Spiegelbild verliebt war, dass er starb, riss ich mich los.
Das war echt knapp.

Eine passende weiße Strumpfhose war schnell gefunden und angezogen.
Das sah lustig aus, bis zum Bauchnabel blickdicht weiß.
Ich schnappte mir das Kleid und war total verwundert, wie schwer und steif das Kostüm ist.
Da haben die Simone und Joe für einen Geburtstag aber echt tief ins Portemanier gegriffen.
Wer hat - der kann.
Genau so habe ich mir die Mode des 16. Jahrhunderts vorgestellt, schwere Stoffe, hochwertig und voller Pracht und so ausladend schwer, weit entfernt von den heutigen Luftikus-Materialien.
Ich wog das Kleid in der Hand und verglich es mit meiner Erfahrung.
Glaub es oder nicht, das Elisabeth-Kleid wog so viel wie ein voller Wassereimer und war so steif wie ein Rohrstock.
Den großen Rockteil kann man einfach so auf den Boden stellen, der fällt nicht um, so wie eine Spielfigur bei Mensch-ärgere-dich-nicht.

Ich kletterte von hinten rein.
Der Rückenreißverschluss reichte bis zur Mitte vom Po, so ist es erstaunlich einfach beim Einstieg.
So stand ich mitten drin im Rock und schlüpfte in die Ärmel rein und oben rum passte alles perfekt zum DD-Busen.
Der anschließende Versuch den Reißverschluss zu schließen scheiterte kläglich.
Genau beim Ende der Po-Ritze war Feierabend.
Im Spiegel sah ich hinten ein großes V, deutlich zu wenig Stoff im Kleid oder zu viel Taille bei mir, je nach Betrachtungswinkel.
Sollte ich aufgeben?
Nein auf keinen Fall, kennst mich ja liebes Tagebuch.

Ich kletterte wieder raus aus dem Kleid und durchstöberte die Schränke nach einem brauchbaren Korsett für den meinigen Teil des Problems.
Auf Anhieb war aber nichts zu finden, was nach einem Korsett aussah.
Mit dem Maßband fand ich erstmal am Kleid heraus: 67cm Bauchumfang würde ich brauchen.
Frage nicht, was ich da mit dieser Erkenntnis dachte!
Der Ausdruck „Verzweifelt zwischen Tränen und Panik“ trifft es ganz gut.
Das Kleid war soooo schön – zuuu sehr tailliert – nicht für mich gemacht.
Mein Gehirn arbeitete auf Hochtouren und schrie: „Ich will da rein!“
Mit mulmigem Gefühl im Bauch schlich ich zu dem Tisch hinten im Ankleidezimmerzimmer, der Tisch mit der Strafliste und dem Punkteabbauplan.
Dort lag noch immer das buckelharte Strafkorsett mit den vielen Schnallen.
Würde dieses das Kleid möglich machen?

Da stand ich nun ich armer Torr und war so schlau als wie zuvor.
Sollte ich es wirklich versuchen, mich in dieses Folterinstrument rein zu quetschen.
Ein kleines Argument sprach eindeutig dafür, es zu versuchen, ich hatte ja in den letzten zwei Wochen einiges an Gewicht abgenommen.
Vielleicht klappt es ja heute besser als zu Beginn meiner Zeit hier im Hause Schmiedler.


*****

Derweil spielte sich im Wohnzimmer folgende Szene ab.
„Sie wird es tun, habe ich doch gesagt!“, rief Joe freudig ihrer Frau Simone zu.
Simone war noch im Bad und etwas ungehalten: „Warum hast du schon wieder den Fernseher an und beobachtest Ralph, du weißt doch, ich mag deine Spionagekameras nicht.“
„Aber ich mag es zuzuschauen.“, grinste Joe breit.
„Lass ihn doch in Ruhe, er hat zwei Wochen keinen einzigen weiteren Strafpunkt bekommen, das wird seinen Grund haben, er hat Angst vor den Strafen. Wenn er auf deine Spielchen stehen würde, hätte er längst zusätzliche Dummheiten angestellt. Macht er aber nicht, akzeptier das doch!“
„Abwarten! Schon klar, er ist nicht so eine devote Schlampe wie Melanie, das steht fest. Ich glaube aber, das kommt noch, wirst schon sehen. Bei dem Kleid wird er schwach, er sabbert schon.“, Joe wollte Recht behalten, soviel war klar.
„Du bist ungerecht und irgendwie auch noch ein bisschen gemein. Ich weiß nicht so recht was dich geritten hat: einmal bestellst das Königinnen-Kleid für mich mit Taille 79 und ein zweites Mal für ihn mit 67. Du bist nicht nur reich, sondern auch eine unverbesserliche Sadistin.“
„So bin ich halt.“, Joe zuckte mit den Schultern und lächelte diabolisch.
Jetzt standen beide Frauen vor dem Fernseher und beobachteten, wie sich das Mädchen mutig das Strafkorsett umlegte.
„Sag ich doch, sie macht‘s“, triumphierte Joe und gab ihrer Frau einen freudigen und hibbeligen Kuss.

*****

Du glaubst es nicht, liebes Tagebuch, was ich dann tat.
Ich legte mir dieses Strafkorsett freiwillig um und drückte die Bügel von diesem Ungeheuer, von unten beginnend Schnalle für Schnalle zu.
In die erste Raste das ging noch so lala.
Auch das strengte mich schon sichtlich an, allein diese leichte Stufe zu schließen.
Es ging besser als vor zehn Tagen – OK - aber trotz Diät weit entfernt von easy going.
Oben an den Rippen und unten an der Hüfte das ging einigermaßen leicht aber die mittleren drei Schnallen waren eine Kraftanstrengung wie im Fitnessstudio.
Geschafft, nicht ganz glücklich stand ich vor dem Spiegel, atmete unrund und befühlte meine neue Panzerung.
Erst nach weiteren fünf Minuten hatte ich mich wieder im Griff, aber nicht weil etwa der Druck nachließ!
Nein, weil ich schon wieder vor dem Spiegel stand und mein Ebenbild einfach nur geil aussah.
Dann kletterte ich ins Kleid und war hammermäßig enttäuscht.
Die Dicke des Korsetts selbst hatte ich nicht bedacht, der Außendurchmesser war noch immer fast 70 Zentimeter.
Das Kleid zeigte zwar jetzt eine kleinere V-Lücke zwischen den Zähnen des Reißverschlusses, aber mindestens zwei Zentimeter klafften noch.
Aber trotz meines Zerrens mit voller Kraft, da ging nichts voran.
Auch hatte ich Angst, das Teil ernsthaft zu beschädigen.
Mir war klar, wenn ich das Kostüm zerstören würde, dann gäbe es zu Recht Ärger und mein kleines komfortablen Strafkonto von nur zwei Punkten würde nach oben schnellen.

Was tun?
Was würdest du vorschlagen liebes Tagebuch?
Aufgeben?
Nein, niemals, jetzt packte mich der Ehrgeiz.
Ich kletterte erneut aus dem Kleid raus und schritt nachdenklich und unentschlossen im Raum rum.
Gab es denn überhaupt eine Lösung?


Derweil saßen Simone und Joe noch immer genüsslich vor dem Fernseher:
„Ich wette ein Abendessen, sie wird versuchen die zweite Stufe am Korsett zu erreichen.“, Joe aß Studentenfutter und war nervös wie bei einem Action-Thriller.
„Ich wette nicht…“, Simone war noch immer genervt, dennoch schaute auch sie auf den Bildschirm und klaute ihrer Partnerin die Rosinen raus. „…Ok ich halte doch gegen,“, dann dachte sie noch ein bisschen nach, „Er ist verdammt schlau, er merkt in den nächsten Minuten, dass du ihn mit der Taillenweite gelinkt hast. Er weiß doch, dass ich nie und nimmer 67 habe. Ralph kommt gleich runter und schreit Zeter und Mordio und dann bist du fällig. Der Junge hat ein schlaues Köpfchen und erfasst gleich die zwölf Zentimeter Unterschied zu meinem Kleid.“
„Nö merkt sie nicht, sie ist jetzt nicht Ralph. Sie ist so vernebelt von dem Gedanken an das Kleid. Komm schlag ein, Top die Wette gilt.“
„Spätestens beim Hals habe ich die Wette gewonnen. Wieviele Zentimeter hast da kleiner gemacht?“
„Nur Drei!“
„Oh Gott, du perverse Dom.“.
Das breite Grinsen von Joe war diabolisch.

*****
Und dann liebes Tagebuch hatte ich eine richtig gute Idee, fast schon genial.
Ich bin halt ein schlaues Köpfchen.
Ich ging zur Sprossenwand, hielt mich ganz oben fest und ließ meinen Körper aushängen.
Diese Streckkur wird helfen, da war ich mir sicher.
Gewusst wie und in der Tat, nach drei Minuten rumhängen, fühlte sich das Korsett weniger eng an.
Nach weiteren Minuten versuchte ich mutig mein Glück.
Schnalle für Schnalle kämpfte ich eine Stufe enger, immer wieder mit langen Pausen dazwischen und immer wieder an der Sprossenwand abhängen, Schnalle versuchen, abhängen, und so weiter.
Erst nach einer viertel Stunde hatte ich es mit der zweiten Raste komplett geschafft und war fix und fertig.
Ich war dementsprechend total aus der Puste.
Und siehe da, jetzt passte das Kleid nahezu perfekt zur Körperkontur.
Ich war endlich drin in MEINEM Kleid.

Aber leider nur bis zum Hals ging der Zipper nach oben, dann war da irgendwie Schluss.
Der weiße Rüschenkragen, so große wie ein Wagenrad schlabbert formlos rum und war doch nicht so einfach schließbar.
Kennst mich ja Tagebuch, aufgeben ist nicht.
Der Spiegel zeigte mir, der Kragen war hinten zu schließen wie ein Steckschloss.
Drei kleine Pins mussten einfach in die gegenüberliegenden Löcher rein und fertig.
Ich versuchte mein Glück mit Drücken und durch Fummeln, musst den Kopf aber weit nach oben strecken, um den Mechanismus annähernd zusammen zu führen. Jetzt glitten die Pins ins Gegenstück, aber rutschte immer wieder raus.
Ich bin ein Fuchs und überlegte gut.
Logisch, das Halsband rasten erst ein, wenn es voll geschlossen ist.
Ich drückte wie wild aber es half nichts mit bloßer Handkraft fehlte etwa ein Zentimeter.
Dann hatte ich Dussel die blöde Idee einen Ledergürtel zu nehmen.
Auf so einen Schwachsinn muss man erstmal kommen.
Ich legte das Lederband um den Hals, fädelte das Ende durch die Gürtelschnalle und zog kräftig an dem freien Ende.
So ging es deutlich besser und um einiges enger als vorher, jedoch fehlten immer noch zwei, drei Millimeter.

Bei Simone hatte es gestern doch auch geklappt, warum?
Also kann ich das auch!
Ich knüpfte das freie Ende des Gürtels an der Sprossenwand fest, blickte auf den Knoten und ließ meinen Körper langsam schräg nach hinten fallen.
Dann musste ich ein wenig warten bis ich die neue Enge ertragen konnte.
Ging so lala.
Also drückte ich mich mit den Armen ein wenig nach.
Es ging noch ein wenig enger ohne mich zu strangulieren.
Ein bisschen noch, dachte ich.
Ich strecke das Kinn weiter nach oben und gebe der Konstruktion einen kleinen Ruck mit dem ganzen Körper und es machte KLICK.
Autsch war das eng, keinen Millimeter konnte ich mehr den Kopf bewegen.
Ich rannte zum Doppelspiegel und versuchte sofort krampfhaft den Öffnungsmechanismus zu finden.
Nichts zu machen, so sehr ich auch tastete, suchte und zerrte.
Ich ermahnte mich zur Ruhe:
Nur keine Panik! Ich kann atmen! Alles halb so wild!

Dann kam die schlagartig die Erkenntnis: Ich war in eine Falle getappt.
Jetzt konnte ich mich nicht mehr aus dem Kragen befreien.
Auch der Reißverschluss war abgedeckt, das Kleid war nicht mehr ausziehbar.
Und als Konsequenz, war auch das viel zu engen Korsett nicht mehr erreichbar.
Resignierend setzte ich mich aufs Bett, kämpfte gegen mein Unwohlsein und ließ mich einfach kraftlos nach hinten fallen.

Liegen tat gut, das kannst Du mir glauben, liebes Tagebuch.
Ich war hin und her gerissen von meinen Gefühlen: ‚Ich will ganz dringend wieder aus dem Kleid raus, es ist zu eng am Hals, das Korsett ist eine Qual, ich kann nicht richtig atmen.‘
Auf der anderen Seite fühlte es sich auf wundersamer Weise gut an: ‚Ich bin eine Königin mit wahrlich königlicher Ausstaffierung und majestätischem Antlitz.‘
Gerade gestreckt, aufrecht, den Kopf in einer hochnäsigen Haltung.
Der gut gefüllte DD-Brustkorb hob und senkte sich vor meinen Augen bei jedem Atemzug.
Weitere Gedanken schwirrten in meinem Kopf rum:
‚Warum tue ich mir das an? – ‚Was für eine böse Falle von Simone und Joe!‘ – ‚Will ich das wirklich?‘ – ‚Zwei Wochen Schufterei, für so wenig Geld!‘ – ‚All die wunderbaren Klamotten für lau.‘ – ‚Bin ich devot?‘ – ‚Oder pervers‘ – ‚oder beides‘ – ‚egal, das Leben ist zu kurz, Abenteuer auszuschlagen‘ - ….
und ich dachte auch kurz an Anna.


Derweil im Wohnzimmer ein Triumpfgeschrei von Joe: „Gewonnen!“
Und Simones schmollen: „Ja, ja, jetzt bist du wohl auch noch Stolz auf deine Gemeinheiten? Da habe ich den Ralph doch überschätzt, der ist so geil auf das Kleid, der ist zu keinen klaren Gedanken fähig und entdeckt nicht einmal deine plumpen Fallen.“


Nach einer Viertelstunde erhob ich mich mühsam, der Körper hatte sich ein wenig an die Restriktionen gewöhnt.
Ich schaute in den Spiegel, und schon war der Schmerz vergessen, mehr noch, ich war schlagartig begeistert von meiner Erscheinung, von der Perfektion der Verwandlung zur Königin.
Kurzatmig betrachtete ich mich ausgiebig.
Das darfst Du mir glauben liebes Tagebuch, ich wusste jetzt wie es Narziss ergangen war, und warum er sich vor dem Spiegelbild im See verzehrte.
Ich bin die schönste Elisabeth die es je gegeben hat.
Diese Frau dort war mehr als ein Traum, mehr als ein bloßes Kostüm.
Jede Faser meines Körpers unterstrich durch wonnige Schmerzen den Preis, den ich bereit bin, dafür zu zahlen.
Oh Tagebuch was war da bloß geschehen, ich hatte mich selbst in ein Folterkorsett begeben und am Hals stranguliert, nur um die schönste Frau der Welt zu sein.
Mehr noch, ich liebte jeden Quadratzentimeter dieses neuen Ichs.
Und dann versuchte ich probehalber tiefer zu atmen: „Autsch!“, der dadurch ausgelöste Schmerz trieb mir eine Träne ins Auge.
Beschämt muss ich zugeben, ich hechelte und stierte minutenlang vor dem Spiegel mein Ebenbild an und frivoler Weise stieg die Erregung in jeder Pore meines Körpers.
Stell dir das mal vor, was für ein Miststück ich bin, ich nestelte nervös an meinem Schritt.
Mein erregtes Glied kämpfte in der Strumpfhose um Platz.
Von außen durch den steifen Rock konnte ich ihn nicht stimulieren.
Den Rock zu heben und direkt anzugreifen ging nicht, alles buckelsteif und unerreichbar.
Der Himmel auf Erden, so schön und gleichzeitig keine Chance die Selbstliebkosung zu vollenden.

Ich konnte meinen Blick eine Ewigkeit nicht abwenden und war gefangen in meiner Traumwelt.
Dann lief ich durchs Zimmer, beobachtete mich selbstverliebt beim majestätischen Schreiten.
Da entdeckte ich eine kleine Unvollkommenheit, der Rock schliff unschön über den Boden.
Um das auszugleichen, musste ich wohl die hohen Pumps von der French Maid von gestern wieder anziehen.
Das hinzubekommen war mit der gestreckten Körperhaltung und ohne meine Füße auch nur Ansatzweise zu sehen, mehr als mühevoll und dauerte eine Weile.
Der Narzissmus-Bann war durch diese Mühe mit den Schuhen gebrochen.
Schnell noch ein paar Spritzer Parfüm und dann bin ich ab nach unten.
Wow war der Applause der Hammer.
Wow, wow und nochmals wow.

Was dann noch passierte, war aber auch nicht von schlechten Eltern. Den Rest schreibe ich später auf - oder nie – es ist ein Uhr und ich bin müde.

Danke für das Zuhören, liebes Tagebuch, musste ich unbedingt loswerden.
Gute Nacht.

*****



Text
Statistik für Leute die daran glauben: GELESEN 86800 +9400 gegenüber dem 3. August - fast 10.000 in der Sommerpause, nicht schlecht. Da freut sich das Autorinnenherz.
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develdom
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Märkischer Kreis Sauerland




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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:22.08.21 16:21 IP: gespeichert Moderator melden


Wow, was für eine Fortsetzung!

Ich hoffe du hattest einen erholsamen Urlaub, das warten hat sich gelohnt!

Bin echt gespannt ob wir den restlichen Verlauf des Sonntags miterleben dürfen?
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Erin
Stamm-Gast

Brandenburg


Lebe deine Träume

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:22.08.21 18:01 IP: gespeichert Moderator melden


Klasse Fortsetzung ,das warten hat sich gelohnt. Nun bin ich doppelt gespannt auf den nächsten Teil, mach weiter so.
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Schlampe_Beate
Einsteiger

Ostsee


Du kommst hier nicht rein!

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:27.08.21 10:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,
bin erst kurz hier. Lese mich langsam durch.

Diese Geschichte fasziniert mich. Einer solchen Entwicklung beizuwohnen ist sehr auf- und erregend. Ziemlich lustig außerdem. Danke
Schlampe B
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Gummimaske
Stamm-Gast

Bernburg/Saale




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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:27.08.21 20:19 IP: gespeichert Moderator melden


Ich muß sagen,daß mir dieser Teil der Geschichte wieder sehr gut gefällt.Man kann sich sehr gut in die Lage versetzen und dies macht die ganze Sache weiter recht spannend.
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K2
Erfahrener



la vita è bella - life is beautiful - la vie est belle - das Leben ist schön

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:28.08.21 14:35 IP: gespeichert Moderator melden


@develdom, Erin und Gummimaske,
schön dass ihr mir treu bleibt und fleißig feedback gebt. Ich mag Euch und Eure Zeilen nicht missen.
Bleibt neugierig!

@Schlampe_Beate,
freut mich, dass Du begonnen hast, die Geschichte zu lesen und zu mögen. Willkommen im Club. Ich hoffe du hast genügend aufgeholt, denn jetzt kommt schon der nächste Teil.
Bleib neugierig!



und jetzt kommt Teil 20 der Veröffentlichung. Diese ist etwas gemeiner als allen vorhergehenden Teile aber da muss wohl die Raphaela durch ...



...
Was dann noch passierte, war aber auch nicht von schlechten Eltern. Den Rest schreibe ich später auf - oder nie – es ist ein Uhr und ich bin müde.

Danke für das Zuhören, liebes Tagebuch, musste ich unbedingt loswerden.
Gute Nacht.


*****

Sonntagnachmittag saßen die beiden Schmiedlers im Wohnzimmer gemütlich auf der Couch. Es war zwar bereits frühen Nachmittag, dennoch immer noch im Morgenmantel gekleidet, lümmelten sie vor dem Fernsehen.
„Darf ich reinkommen?“, fragte Raphaela im Türrahmen stehend.
„Klar, Elisabeth komm rein, wir warten seit Stunden auf diesen Moment.“, Joe freute sich zweifach, die Wette mit ihrer Frau war gewonnen und Raphaela ging es offensichtlich trotz des wahnsinnig engen Korsetts noch halbwegs gut.
„Du siehst toll aus…“, ergänzte Simone, „…alles OK mit dir?“
„Ich glaube ich bin sauer auf euch, wessen Idee war das?“, knurrte das Mädchen und atmete betont flach.
„Warum?“, fragte Joe schnippisch zurück, „… hast doch freiwillig gemacht, keiner von uns hat nachgeholfen.“ und sie grinste breit.
„Geht’s einigermaßen oder willst schnell wieder raus aus dem Kleid?“, wie immer war Simone die Liebevolle und Besorgte von beiden.
Raphaela schwieg, blieb lange in der Tür stehen und wartete einfach nur ab.
„Komm schon, schmollen sie nicht! Der Sonntag hat letzte Nacht so schön begonnen.“, Joe versuchte nun auch eine Brücke zu bauen. „Setzen sie sich zu uns, sie werden sehen, es geht nach einer Weile besser. Und ich bin echt stolz auf sie! Glauben sie mir, mit dem Korsett sehen sie nicht nur Klasse aus, sondern wenn sie es nur zwei Stunden anbehalten, haben sie auch einen Strafpunkt weniger. Glückwunsch!“
Raphaelas Missmut war gebrochen, das Lob erreichte ihr Ohr und Narziss war befriedigt und lächelte wie im siebten Himmel. Sie verzieh den beiden fast sofort.

„Was schaut ihr im Fernsehen?“
„Nichts Besonderes.“, log Joe. Natürlich hatten sie die ganze Zeit das Treiben im rosa Zimmer beobachtet und jetzt lief mehr durch Zufall als mit Absicht ARD-Mittagsmagazin.
„Gebt’s zu, ihr schaut Pornos.“, Raphaela war auf einmal in den kämpferischen Modus gewechselt.
„Erwischt.“, lachte Joe. Mit diesem Eingeständnis wiederum verwunderte sie Simone nun schlagartig. Wollte ihre Partnerin jetzt endlich die Videoüberwachung von Melanies Zimmer aufdecken und Raphaela einweihen?
„Mit Pornos lagen sie leider ganz knapp daneben.“, löste die Bankerin auf, „Sowas ähnliches ist es aber schon, schauen sie!“
Joe schaltete den großen Bildschirm um auf USB1 und es waren anschließend die Fotos vom vorherigen Abend zu sehen. Simone startete eine Diashow. Jetzt saßen sie zu dritt - mehr oder weniger bequem - auf dem Sofa, knabberten Kekse und diskutierten den gestrigen Abend anhand der vielen Bilder. Das war in der Tat ein 1A gelungenes Fest gewesen, da waren sie sich im Nu einig.
Raphaela bewunderte sich mehrfach selbst, fragte dann aber besorgt: „Wer bekommt die Bilder?“
„Keine Sorge, jeder nur seine eigenen.“
Der Bildschirm zeigte jetzt sie mit Jean-Paul tanzend.
„Das bekommt er aber nicht!“, forderte Raphaela.
„Nein, J.-P. war ein wenig unmöglich gestern, er hat genervt und hat sich in der Küche sogar eine Ohrfeige gefangen.“
Raphaela war sofort hellhörig: „Von wem?“
„Von Anna.“
Das Herz des Mädchens hüpfte vor Freude.

Die Fotos waren fast ausnahmslos eine Augenweide und alle drei bewunderten immer wieder die vielen schönen Menschen und vor allem sich selbst. Das Mädchen im Elisabethkostüm mochte natürlich am liebsten die Fotos der Köchin, weihte aber weder Joe noch Simone ein in ihre liebevoll verträumten Gedanken an Anna.

„Ich muss mal.“, bemerkte Raphaela vorwurfsvoll, „wie soll das mit dem Kleid gehen? Ihr habt mich eingesperrt und nun sitze ich in der Falle, kann nicht mal pinkeln gehen.“
„Wollen sie das Kostüm jetzt wirklich ausziehen? Oder es noch eine Stunde anbehalten, damit der Strafpunkte aus der Welt ist?“, Joe war wie immer direkt und hart in der Ansage.
„Ok, Ok, Sie haben ja Recht, irgendwann müssen die Punkte ja weg…“, nach kurzer Pause, „…ich versuche es mal und bleibe noch drin im Kleid. Aber wie kann ich Wasser lassen?“
„Nimm das Bidet bei uns im Bad, hat bei mir als Königin gestern auch gut geklappt.“
Simone wollte aufstehen, um zu helfen aber Joe kam ihr zuvor: „Ich mach das schon.“

*****


Liebes Tagebuch,
jetzt ist es halb zwei und ich muss Dich doch nochmal zutexten.
Ich dachte ich bin hundemüde aber da lag ich wohl falsch. Habe mich die letzten Minuten hin und her gewälzt, das muss jetzt auf Papier, sonst finde ich ja doch keinen Schlaf.

Ich ging runter zu Simone und Joe und wir schauten auf dem Fernseher die Bilder von der Party an. Dann musste ich ganz dringend mal aufs Klo, aber in dem Kleid gefangen, ging allein gar nichts.
Joe bot sich an, mit mir zu helfen.
Im großen Bad – gleich hinter dem Schlafzimmer der Beiden - gibt es ein Bidet.
Die Idee war, sich einfach mit dem Königs-Kleid drüber zu stellen und laufen zu lassen.
Gute Idee aber mit einem kleinen aber feinen Unterschied zwischen mir als Königin und Simone, aber dazu später mehr Einzelheiten.
Ein paar Dialoge hallen noch immer Ohr:
„Jetzt wird es peinlich für sie Joe“, sagte ich ihr unsicher, „Die Königin braucht Hilfe, wären sie bereit wie gestern Abend nochmal die Hofdame zu spielen.“
Joe meinte nur: „Dafür bin ich ja mitgekommen, Dummerchen!“
Joe kniete sich vor mich und hob meinen steifen Rock soweit das möglich war und kroch halb drunter.
Ich konnte nicht sehen was sie da trieb, aber spürte wie sie die zwischen Kleid und Korsett eingeklemmte Strumpfhose nach unten fummelte.
Dabei bemerkte sie aber auch, dass mein bestes Stück auf Halbmast stand.
Wahrscheinlich hatte mein kleiner Freund das schon die ganze Zeit getan und kam gar nicht richtig zur Ruhe, die Aufgeilerei vor dem Spiegel wirkte immer noch nach.
„Was ist denn das?“, fragte sie belustigt unter dem Rock hervor, „Ist hier jemand spitz wie Rettich?“
Ich bekam rote Ohren wie ein Schulmädchen und schwieg beschämt.
Dann kam sie mit der nächsten blöden Idee, als ob ich nicht schon genug zu leiden hatte.
„So wird das nichts mit Pullern.
Sie spritzen ja mit ihrem erigierten Penis gleich das ganze Kleid voll. Warte sie mal ich hole was.“

Joe ging rüber in ihr Ankleidezimmer und kramte dort in einer Schublade rum und trödelte.
Ich konnte fast nicht mehr anhalten.
Dann kam sie gänzlich verändert zurück, sie hatte sich das weiße Kleid der Zugehdame von der gestrigen Party übergeworfen.
Dann säuselte sie mit zuckersüßer Stimme: „Gnädige Frau, darf ich ihnen helfen als Maid von Hofe, weiß ich wie mit solchen Problemen umzugehen wäre?“
Ich war irgendwie nicht ganz Herr der Lage, bemerkte wieder einmal reineweg gar nicht den Haken an der Sache und ließ sie gewähren.
Sie streifte die Strumpfhose komplett herunter.
Aus einem mitgebrachten Karton holte sie weiße Strümpfe als Ersatz.
Das war schon so weit OK und auf jeden Fall praktischer als die Hose.
Viel unangenehmer war das eigenartige Kondom, was sie auch noch hervorzauberte.
Das Ding war offensichtlich aus dem „Heavy Rubber“ Katalog.
„Eine Lösung für ihr Problem!“, bemerkte sie trocken und ließ das Ding vor meinen Augen baumeln.
So was hast Du noch nicht gesehen, liebes Tagebuch.
Ein schwarzes Kondom aber kein normales.
Es hatte zusätzlich Taschen für die Hoden, ein Band dran zum Festknoten und einen langen Schlauch am vorderen Ende.
Die Funktion war mir sofort klar, recht praktisch, für meine jetzige Situation und mein Bedürfnis nach Wasserlassen war da schon recht dringend.

„Soll ich?“, fragte Joe lächelnd.
Und ich Trottel ahnte nichts und bejahte auch noch.
Genüsslich zog sich Joe schwarze Gummihandschuhe an und ließ es so richtig quietschen.
Ich liebe dieses Gummigeräusch und bekam sofort eine freudige Gänsehaus.
Das sah schon irgendwie sexy aus, eine weiße Zugehfrau im Mittelalterkostüm und pechschwarzen glänzenden Hände.
Rrrr… rattenscharf.

Joe kroch unter meinen Rock und legte geschickt das Spezialkondom an.
Ich machte es ihr aber auch leicht mit meinem prall gefüllten Sch****z. Sie war sehr geschickt, streifte mit ihren Gummihänden die Vorhaut zurück, zog den Gummisack über den Schaft und verstaute die Hoden in den Taschen.
Dann verknotete sie das Band und kam wieder hervorgekrochen.
„Passt, wackelt und hat Luft.“
Solche Sprüche bringt die Joe, kennst sie ja nun zur Genüge liebes Tagebuch, typisch.
„Kannst laufen lassen!“
Joe stand vor mir, die schwarzen Hände in die Hüfte gestemmt und wartete.
Das war vielleicht peinlich.
Natürlich konnte ich jetzt kein Wasser lassen, wie auch mit so einem aufrechten stark erregten Lümmel.

Und diese Frau steht einfach nur da und macht mich an.
Verstehst?
Wie ein Traum von einer Mätresse, die ich als Kaiserin bereits erträumt hatte.
Aber dann kam es anders, dieses Luder hatte ihren eigenen Plan.
Fragst sie mich doch allen Ernstes frech: „Wollen ihre Eminenz einen Deal eingehen? Ich kümmere mich liebevoll um die Lösung des Problems. Als Gegenleistung erwarte ich nur eine kleine Bereitschaft ihrerseits Majestät.“
Und ich spitz wie Lumpi frage auch noch: „Was wünschen sie denn als Hofbedienstete dafür? Reicht es nicht, dass ich euch nicht im hohen Bogen herauswerfe, für eure Dreistigkeit und Impertinenz?“

Jetzt wird es peinlich und ich bin mir nicht sicher, ob ich das wirklich hier niederschreiben will.
Was soll’s mach ich jetzt, ein Tagebuch hütet jedes Geheimnis und sonst kann ich eh nicht schlafen.

„Ich wünsche Ihrerseits die Bereitschaft, den zweiten Strafpunkt direkt danach abzuarbeiten.“
Mir schwante schreckliches.
Aber ich war so geil, musste verstehen, die letzten Stunden hatten mich an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Männer mit starken Erektionen sind einfach nicht in der Lage logisch zu denken.
Und Transen im schönsten Kostüm der Welt auch nicht.
„So sei es!“, habe ich dann wenig königlich gesagt und den Deal quittiert, ich Dummerchen.
Sie holte aus dem Karton das raus, was ich erwartet hatte.
Ja wirklich, es war der Keuschheitsgürtel mit dem Analplug vom Straftisch.
Und diese Hexe ließ mir auch noch Zeit, es mir anders zu überlegen.
„Echt? Eure Majestät ist bereit? Versprochen?“

Mein Gehirn war Matsche, meine Geilheit hatte das Kommando übernommen.
Es fehlte nicht viel und ich hätte angefangen zu sabbern.
Vor mir eine schöne Joe mit glänzenden schwarzen Gummihandschuhen, bereit und willig mir einen runter zu holen.
Vor mir aber auch eine dominante willensstarke Joe, die sicher durchsetzt was sie ankündigt.
Das Kopfkino gewann die Oberhand, und meine Sch****zsteuerung leider auch.
Alles in mir schrie: ‚Bitte erlöse mich, ich will jetzt abspritzen.‘
Der innere Bedenkenträger kam mit der Warnung: ‚Lieber nicht, du bist doch jetzt schon an der Grenze der Belastbarkeit. Den Keuschheitsgürtel nicht auch noch.‘
Gegenüber vom Bidet war ein Spiegel und der war der Fehler, der den Ausschlag in die eine – völlig falsche – Richtung gab.
Das Bild im Spiegel war einfach zu göttlich: „Majestät Raphaela und Domina Joe.“
Narzissmus gewann, meine Selbstverliebtheit war größer als jede Angst vor den Folgen.
So gab ich stöhnen auf und flüsterte: „Versprochen!“

Joe lächelte und gab mir einen Kuss mitten auf den Mund.
Sie küsst gut.
„Vorher noch ein Vorschlag, ich bin Joe und du kannst mich duzen.“
Jetzt lachte ich: „Ist es mit DU leichter mich zu melken?“
Joe nickte und machte eine wohleingeübte Verbeugung: „Frau Königin du hattest nach deiner Hofdame gerufen.“, dann senkte sie den Kopf und wartete auf den endgültigen Befehl.
Ich besiegelte mein Schicksal selbst.
„Komm näher.“, forderte ich meine Zofe auf, „Du weißt, dass ich als Königin ein Geheimnis habe?“
Joe nickte.
„Kümmere sie sich sogleich darum, Frau Zugehdame aber flott.“
Simone verschwand mit dem Oberkörper zwischen meinen Schenkeln.
Das Bild im Spiegel war eindeutig und schön.
Ich Elisabeth hatte meine erste Mätresse und diese kniete unter meinem Rock.
Ihren Hintern streckte sie in Richtung Spiegel, schön rund leider verborgen unter ihrem weißen Leinenrock.
Und dann liebes Tagebuch machte sie auch noch zwei Dinge gleichzeitig. Genau das, was ich mein Kopfkino wünschte, als wenn Telepathie wirklich funktionieren könnte.
Zum einen: Zärtlich griff meine Mätresse meinen gummierten Penis und streichelte ihn schön langsam mit der Gummihand.
Zum anderen: Die zweite Hand raffte den Rock und ihr Hintern wie ein Vollmond, rund und fest, strahlte mich nun im Spiegel an.
Diese Joe wusste zu überzeugen, liebes Tagebuch.
Holla die Waldfee, nicht ganz einfach für mich, dieses in seiner ganzen Herrlichkeit hier zu Papier zu bringen.
Sie hatte ihre Beine jetzt leicht gespreizt, die Knie dreißig Zentimeter geöffnet und unterhalb des Po-Mondes waren dadurch zwei rosa Schamlippen zu sehen und eine leicht geöffnete fo***e.
Sah auch als Spiegelbild aus wie eine Einladung.
Mein Ralph in mir gewann die Überhand und wollte sich gern persönlich mit dem Mond und den Schamlippen beschäftigen.
Ich fühlte mich wie im Schlaraffenland, mehr Libido geht für mich nicht, wie du weißt, ich steh total auf solche Feuchtgebiete.
Jetzt sabberte ich wirklich und fühlte fast körperlich die Feuchtigkeit, meine Nase schnupperte nach dem M*senaroma.
Mein Körper verkrampfte wonnig vor dem nahenden Höhepunkt.
Dieses Bild im Spiegel, ich selbst die schönste Frau der Welt und ein geiler Arsch mit fo***e ist nun in mein Gehirn eingebrannt für immer.
Und dann kam das i-Tüpfelchen, die zweite schwarze Latexhand, die die nicht mit meinem Geschlechtsteil beschäftigt war, teilte die Schamlippen und ein schwarzer Gummifinger drang mühelos ein.

Joe tat ihr Bestes und zögerte den Moment gekonnt raus aber meine Geilheit war nicht mehr zu stoppen.
Der Orgasmus kam wie ein Gewitter, erste ein Blitz, ich schloss die Augen und dann ein Donnergrollen mit großem Orchester.
Kennst Du Tagebuch bestimmt auch, ein Glücksmoment der für sich allein im Raum steht, keiner der stört und jede Faser des Körpers und des Gehirns macht nur eines: Genießen.
Joe diese Schlawinerin drückte weiter zärtlich.
Sie ließ mich Pumpen und Nachhallen, sie ist ein feines Weibsstück, die würde Elisabeth sofort in ihren Hofstaat aufnehmen.

Joe kam dann verschwitzt unter dem Rock hervor und schimpfte wie eine Lesbe halt so schimpft: „Hab‘s mir doch gedacht, ein richtiger Hengst, keine Ausdauer, gleich das Pulver verschossen.“
Nahm ich ihr aber nicht für übel.
Ich bedankte mich, noch ganz außer Atem und lobte ihr tun.
Auf meine Frage: „Oder soll ich jetzt wieder Sie sagen?“, erwiderte sie: „DU ist weiterhin Ok. Aber freu dich nicht zu früh.“

Joe ließ mich allein, damit ich in Ruhe Wasser lassen kann. Ich hatte dann das Bidet verlassen und stand mit mulmigem Bauchgefühl mitten im Raum und horchte in mich hinein.
Das Korsett und die Halskrause waren noch immer unangenehm präsent und auf noch mehr Restriktionen hatte ich keine Lust.
Joe kam zurück und hatte sich schon wieder verändert.
Statt dem weißen Zofenkleides trug sie jetzt eine einfache Jeans und einen weißen Arztkittel. Dazu hatte sie einen Baseballschläger und eine Tube Creme mitgebracht.
Mir war schon vorher mulmig genug, ihr neues Outfit und die Utensilien verstärkte das jetzt in Richtung pure Angst.
„Wollen wir anfangen?“, fragte dieses Biest, die war auch noch belustigt über meine Schockstarre.
Mein Ausweichversuch: „Können wir verhandeln?“, rief die dominante Joe hervor.
Was hatte ich auch erwartet.
„Nein, ganz bestimmt nicht, du hast es versprochen. Jetzt ist Teil zwei unserer Abmachung fällig.“
Sie hatte alles bis ins Detail teuflisch durchdacht, das wurde mir gegenwärtig gleich bei ihrem ersten Doktor-Handgriffen.

Sie schob mich an eine Position einen Meter vor den Spiegel, knotete einen Strick vorn an den Reifrock-Saum, legte diesen über die Waschtischlampe.
Dann zog sie meinen Rock wie ein Flaschenzug vorn hoch bis in die Waagerechte.
Jetzt konnte ich durch den Spiegel mir selber in den Schritt schauen und sie hatte ihr medizinisches Arbeitsgebiet freigelegt.
Das führte nicht gerade dazu mich besser zu fühlen und als ich Dummerchen auch nochmals auf den Keuschheitsgürtel schaute, war es um mich geschehen.
Verstehst Du das liebes Tagebuch, ist wie beim Zahnarzt, man sitzt rum und sollte auf keinen Fall auf den Tisch mit den Instrumenten schauen.
Schau nie auf die Spritze, denk nicht über die drei Bohrer nach, frage dich nicht, was das kleine Skalpell soll.
Schau niemals auf den Instrumententisch.
Und genau wie beim Zahnarzt zogen sich jetzt bei mir alle Poren zusammen, meine Haare stellten sich auf und ich verkrampfte total.
Joe zog über die schwarzen Latexhandschuhe auch noch transparente OP-Handschuhe.
Das machte sie nun vollends zu meiner Alptraum-Zahnärztin, abgesehen davon, dass ihr heutiges Untersuchungsgebiet einen Meter tiefer liegt als mein Mund.
Fühlt sich nicht gut an, diese Wartezeit aufs Bohren, ich denke dann immer: ‚Hätte ich doch mehr geputzt“. Hier in diesem Falle passt besser: „Hätte ich mich doch vorhin beherrscht und nicht in die Abmachung eingeschlagen.“
Jetzt war es zu spät für Reue.

Joe beherrschte ihr Spiel und fühlte sich pudelwohl in ihrer Rolle: „Dann wollen wir mal. Wird bestimmt nicht einfach das Gürtelchen in die richtige Position zu bringen, gelle? Aber gemeinsam bekommen wir das hin.“
Ich verkrampfte und drückte die Pobacken zusammen.
„Du sagst ja gar nichts.“, sichelte sie, „Keine Sorge ist wie beim Doktor, hinterher sagen alle, war doch gar nicht schlimm.“
Sorgfältig schmierte sie auf das dünne Ende des Baseballschlägers Gleitcrem und verteilte es gleichmäßig.
„So flutscht der besser rein.“, sie hielt mir das Ding auch noch genau vor die Augen.
Als wenn ich das gut fände, wenn der Arzt mir die Spritze vor dem Einstich auch noch unter die Nase reiben würde.
Dieser blöde ärztliche Ton, halb anweisend - halb vertrauenseinflößend, wie ich das hasse.
„Beine etwas breiter und schön lockerlassen.“
Sie stellte den Schläger unter meinen Po und drückte mit der Hand auf meine Schulter nach unten.
„So jetzt draufsetzen und drücken.“
Aus der Nummer kam ich nicht mehr raus, also ergab ich mich den Anweisungen und drückte.
Sie hatte Spaß, drückte mit ihrer ganzen Kraft zusätzlich nach und sprach mit mütterlicher Stimme: „Gleich hast du es geschafft.“
Der Schließmuskel kämpfte noch gegen uns beide aber nach gefühlter Ewigkeit ließ er endlich den flutschigen Schaft passieren.
Joe fordert mich auf noch mehr in die Hocke zu gehen und erst als so eine Handbreit Schläger in mir verschwunden war, zog sie mich hoch.
Ihr Konzept wurde erkennbar, der Schläger baumelte frei und sie rührte mit dem Schläger in meinem Loch rum, um es zu weiten.
Das fühlte sich an wie ein Fremdkörper, der da nicht hingehört, einfach nur ungehörig und ich war beschämt und machtlos.
Ich schloss die Augen, so wie ich es beim Zahnarzt auch immer machen und hoffte, dass das Bohren bald vorbei ist.
„Jetzt haben wir es gleich geschafft, ist schon schön weit und locker.“, tröstend streichelte sie mir über die Wange ohne die Rührerei im Hintern zu vernachlässigen.
Wie diese Joe jeden Schritt kommentierte, das war nervig.
„Jetzt haben wir die 32mm Seite gut erledigt und auch schon alles schön flutschig vorbereitet, der Rest wird ein Kinderspiel.“
Sie zog den Baseballschläger raus, drehte diesen einmal komplett und forderte doch jetzt tatsächlich, dass ich mich auf die andere dicke Seite aufspieße.

Liebes Tagebuch, an diese Stelle war Schluss mit lustig und ihr Kommentar ließ mein Blut frieren: „Sind nur sechs Zentimeter, wirst merken, dann flutscht das Strafhöschen nachher von allein rein.“
Ich drückte und drückte und sie hängte sich mit vollem Gewicht an meine Schultern.
Ich schreib mal hier ins Tagebuch nur rein: Autsch, autsch, autsch, autsch, ….
Das trifft es aber nicht annähernd: AUUUUTSCH und das zehn Mal beschreibt meine Gefühlswelt besser.
Das Korsett drückt von außen, der Prügel soll aber rein, das geht eigentlich gar nicht.
Und wie ich so denke, das geht eigentlich gar nicht und mir fieberhaft eine Ausrede ausdenke, macht es flupp und drin ist das Ding.
„Gut! Geschafft! Ging leichter als gedacht.“
Wie satt ich diese blöden Arztkommentare habe.
Wie als Kind, wenn meine Mutter nach einer Brennnessel-Attacke immer meinte: „Kind kein Problem, das geht gleich vorbei.“
Liebes Tagebuch, hier muss ich festhalten, nix geht vorbei, dieses Ding im Arsch ist einfach nur gemein, gemein, gemein.
Mir kamen die Tränen und ich schluchzte meinen Frust heraus.
„Ruhig atmen und an was Schönes denken.“
Minuten später erlöste sie mich, wies mich an, mich senkrecht hinzustellen.
Ich drückte kurz und der Schläger fiel polternd zu Boden.

Frau Dr. Frankenstein, den Spitznamen hat sie jetzt weg, hatte in der Zwischenzeit den Keuschheitsgürtel geholt und den Analplug weiß eingecremt.
Süffisant säuselte sie: „Komm wir beeilen uns, jetzt ist alles schön weich.“
Sie legte den oberen Ring um meine Hüfte und verschloss diesen, indem sie das Loch im rechten Band über den Pin im linken Band fädelte.
Das Strafkorsett und dieses Teil waren wie füreinander gemacht, das hatte ich ja bereits zehn Tage früher herausgefunden.
Passte vom Durchmesser und war mühelos.
Sie klappte das stählerne Schrittband von hinten durch die Beine nach vorn und drückte den Phallus in das Poloch.
Das muss ich Frau Doktor Frankenstein lassen, mit der Vorbereitung durch Baseballschläger flutschte nun der Dildo mit seine fünf cm Durchmesser leicht und fast schmerzfrei rein.
OK die Länge war ein anderes Thema.
Der musste ganz schön weit rein und da wo der hinsollte, war kein Platz. Das Korsett drückte von außen, der Lümmel von innen.
Da musste sich alles andere erstmal neu sortieren.
Mit Ihren Gummihänden zog sie von vorn das Schrittband nach oben und kam dann mit der wahnwitzigen Idee: „Du musst schon ein bisschen mithelfen.“
Ich dachte ich bin im falschen Film, soll ich jetzt auch noch freiwillig mitmachen beim Spießbraten auf den Spieß stecken, wenn ich doch hier eindeutig das Fleisch bin.
Die spinnt die Joe und glaube mir, liebes Tagebuch, die ist in der SM-Szene aber so was von zu Hause.
Die hat Freude dran und nicht nur ein bisschen.
„So jetzt wird’s klappen.“, mit solch einem Kommentar arbeitet dieses Luder und stellt den Baseballschläger unter das Schrittband.
Dann drückt sie wieder auf meine Schultern und ich muss mich mit ganzer Kraft auf den Schläger setzten.
Mir wurde schwarz vor Augen aber nur Kurz.
Kennst das Geräusch von einer Sprayflasche: „Pfffffff“
Das lies mich hellwach werden.
Hat die doch tatsächlich meinen eingepackten schwarzen Pimmel mit Eisspray eingenebelt.
Der war doch vorher schon ganz klein und machte keinen Mucks mehr.
Jetzt schrumpfte er auf Regenwurmgröße und mit ihren Latexhänden schob sie ihn nach hinten zwischen die Beine.
Dann zerrte diese Henkerin mit voller Kraft am vorderen Ende des Schrittbandes.
Mich wies sie zuckersüß an: „So jetzt gib dir mal Mühe, mit voller Kraft nach unten auf den Schläger drücken!“
Macht kein Spaß – niemals nachmachen!

Mir traten die Schweißperlen auf die Stirn, ich drückte wie ein Ochse und seufzte: „Das Schrittband ist zu klein - wir sollten aufgeben.“
Denkst Pustekuchen.
Joe schwitzte auch aber dachte gar nicht daran aufzugeben und mit einem Ruck hatte sie das Schrittband vorn auf dem Pin platziert.
Und dann hat dieser Teufel in Person seelenruhig ein Schloss eingefädelt und „Klick“ geschlossen und hinterher gejubelt: „Geschafft!“
Sie klatschte in die Hände und freute sich überschwänglich wie Bienchen.
Und ich Idiot war das gefangene Opfer.
Weißt du liebes Tagebuch wie sich das anfühlt?
Hier eine Zusammenfassung: hinten aufgespießt von 20x5 Gummidildo, korsettiert auf 69cm, enger langgestreckter Hals, der Pimmel eingeklemmt zwischen den Beinen und die Pobacken auseinandergerissen durch den Schrittgurt.
Weißt du wie sich das anfühlt?
Aua überall - unfähig zu einem klaren Gedanken - meine Atmung flach wie ein Asthmatiker, alles in mir Schreit: „Ich will hier raus“

„Du siehst toll aus.“
Das kam noch oben drauf, fiese Kommentare von Joe.
Sie löste das Seil, ließ den Rock wieder nach unten und bat mich ein wenig rumzulaufen.
Blöde Kuh, keinen Schritt konnte ich gehen, ich stand breitbeinig da und hatte Angst, was eine klitzekleine Bewegung auslösen würde.
„Na dann nicht, stehst halt noch ein bisschen rum ich geh schon mal runter.“

Ich tippelte zwei kleine Schritte nach vorn zum Spiegel.
Das ging besser als gedacht.
Das Eisengestell im Schritt war durch die Lederauspolsterung nicht allzu arg am Scheuern an den Oberschenkeln.
Ich füllte die Hand mit Wasser und trank erstmal einen kräftigen Schluck und dann noch ein paar mehr.
Meine Idee, direkt mit dem Kopf unter den Wasserhahn, das war unmöglich, dafür hätte ich eine Brechstange gebraucht.
Mit dem frischen Wasser kam die Zuversicht.
Weißt Du, diese ganzen Restriktionen hatten mich in eine Lage gebracht, wie als wenn man Dich Tagebuch in einen Schraubstock gespannt hätte.
So kannst Du es Dir am besten vorstellen: Deine Buchdeckel in einem Schraubstock und dann feste zudrehen.
Vielleicht sollten wir, damit du es so richtig verstehst, vorher noch einen Bleistift zwischen die Seiten legen und erst dann zudrücken.
So kriegst du auch ein Gefühl für den Dildo, der in meinem Hintern steckte.
Ja so in der Art, dann kannst Du mitfühlen.
So und jetzt wo Du dich dran gewöhnt hast, drehen wir den Schraubstock noch eine Umdrehung fester.
Ich glaube jetzt hast Du es verstanden.

Andererseits, jetzt wo ich wieder so dicht vor dem Spiegel stehe, kommt doch tatsächlich dieses geile Gefühl wieder hoch.
Ich sehe schon irgendwie rattenscharf aus, die schönste Elisabeth aller Zeiten.
Wenn ich mir es recht überlege, schöner als Simone im selben Kleid, vor allem um die Taille, da wirke ich schlanker.

So jetzt habe ich es mir von der Seele geschrieben, diese ganze Strafpunkte Aktion von der Hexe Joe.
Jetzt geh ich schlafen,
Gute Nacht liebes Tagebuch


*****

Eine Viertelstunde nach der Strafpunkteaktion im Bad war im Wohnzimmer der Empfang für Raphaela unerwartet frostig.
„Sorry!“, Raphaela hatte sofort geschnallt, dass sie in ein Liebesspiel reingeplatzt war. Die beiden Frauen lagen unter einer großen Decke auf dem Sofa ein wenig in einander verknuddelt.
„Nun bleib schon hier.“, Simone lachte außer Atem mit rotem Kopf.
Joe war ein wenig verschwitzt aber offensichtlich schon hinter ihrem Höhepunkt, sie sagte leicht keuchend: „Hi, wir sind gerade fertig geworden.“, hob die Hand zum Winken.
‚Ups…‘, dachte das königliche Mädchen, ‚…sie trägt noch den schwarzen Latex-Handschuh, dieser glänzt jetzt sehr feucht.‘

Simone stand langsam auf, rückte ihren Morgenmantel zurecht und erkundigte sich nach Raphaelas Wohlbefinden.
„Geht schon.“, knurrte sie, „Deine Frau ist des Teufels.“
„Und willst raus aus dem Dilemma, oder durchhalten bis die Punkte weg sind.“, erwiderte Joe belustigt.
Schweigen im Raum für eine Minute.
„Durchhalten.“, stöhnte das Mädchen leise.
Dann verschwand Simone, kam mit drei Sekt und einem Barhocker zurück.
Da hatte sie die richtige Idee, der Sekt wirkte sofort zur Entspannung, das Sitzmöbel war ideal gepolstert und ideal für den steifen Rock und den Plug im Hintern.
„Prost auf das mutigste Mädchen der Welt.“

Dann verbrachten sie den Rest des Sonntagnachmittags damit, Fotos der letzten zwei Wochen zu sichten und neue Fotos von Königin Raphaela zu schießen und hinzuzufügen.
Mit Sekt lungerten die beiden Frauen vor dem Fernseher rum und das Mädchen litt auf ihrem Hochsitz ihre Strafe - mit der Zeit nach und nach weniger schmerzvoll als zu Beginn.
Simone war nicht sauer auf Joe, sie hatten offensichtlich guten Nachmittagssex gehabt. Die Szene im Bad zwischen der Zugehdame und der Königin, die Joe gleich im Anschluss ihrer Frau gebeichtet hatte, hakte Simone gedanklich ab mit: ‚So ist sie halt die Joe.‘ Sie machte sich nicht wirklich Sorgen über eine Liebschaft von Joe mit Raphaela. Die Geschichte damals mit Melanie war ein ganz anderes viel schlimmeres Kaliber. Nicht vergleichbar mit der kurzen Rapha-einen-runter-holen-Szene vom Nachmittag. Schließlich war Raphaela ja „nur“ ein Mann und Simone zum Glück eine waschechte Frau - eindeutiges bevorzugtes Beuteschema für Joe.

Spät abends nachdem die Tragezeit die geforderten zwei Stunden eingehalten worden war, gingen Joe und Raphaela gemeinsam ins rosa Zimmer, um das Kleid zu öffnen.
„Und wie war dein Tag, bereust du es, die Strafpunkte heute abgearbeitet zu haben.“
„Ja ich bereue es! Du bist pervers und ich bin dein unschuldiges Opfer!“
„Ich dachte du stehst ein klein bisschen drauf!“
„Alles tut weh, ich will jetzt schnell raus aus der Folter.“
„So, so! Kein klein bisschen maso?“
„Nicht wirklich, das Spiel hat Grenzen, die habe ich heute schon weit überschritten.“
„Echt wirklich?“
Joe fasste ihr in den Nacken, zog sie dicht heran, flüsterte ein: „Danke für das schöne Wochenende.“ und gab ihr einen unerwarteten Kuss mitten auf den Mund.
Es machte KLICK und ein kleiner Magnet in Joes Hand hatte den Sperrmechanismus im Nacken gelöst: „Funktioniert wie die kleinen Sicherheitspilze in den Modeläden, kann man leicht mit einem Magneten öffnen.“
Dann öffnete sie höflicherweise auch den Rückenreißverschluss und das Kleid fiel nach unten.
„Wow, auch so ohne Kleid siehst Klasse aus. Zum Anbeißen.“
„Du bist unverbesserlich. Ergötzt du dich jetzt an meiner Strafe?“
„Klar!“, Joe grinste glücklich, „Aber, wenn es dir nicht gefällt, brauchen wir ja auch keine Fotos schießen.“
Raphaela betrachtete sich im Spiegel und Joe wartete einfach nur ab, bis das Mädchen antwortete: „Ach sei’s drum, die paar Minuten halte ich jetzt auch noch aus. Komm schieß ein paar Erinnerungen.“
Joe zwinkerte mit dem Auge: „Wer sagt’s denn, so ein bisschen maso bist ja doch.“
Wenig später bekam das Mädchen den Schlüssel überreicht und befreite sich aus dem Keuschheitsgürtel, dem Korsett und von dem Kondom.
Endlich wieder frei, atmete, reckte und streckte sie sich und maulte: „Schau mal hier, überall Spuren auf der Haut, das dauert Wochen, bis die wieder weg sind.“
„Klick“, Joe hatte auch davon Fotos geschossen, „nö damit kenn ich mich aus, in drei Tagen ist das alles wieder weg.“
Sie hatte gerade die Rückseite abgelichtet und zeigte ihr das Bild: „Und schau mal, dein Arschloch ist auch nicht mehr ganz offen. Es schließt sich wieder von ganz allein.“
Der Bildschirm zeigte aber eher das Gegenteil von dieser Behauptung, einen drei Zentimeter großen kreisrunden Innenanblick.
„Du bist pervers.“, wiederholte Raphaela müde.
„Ich weiß!“, und zur Versöhnung gab es von Joe noch einen Gutenachtkuss.

*****



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Erin
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Lebe deine Träume

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:28.08.21 19:02 IP: gespeichert Moderator melden


Arme Raphaela aber selbst schuld. bin mal gespannt was ihr noch so alles hier geschieht. Freue mich auf die nächste Folge.
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Gummimaske
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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:29.08.21 11:04 IP: gespeichert Moderator melden


An dieser Stelle muß ich mal sagen,daß ich Raphaela diese Qual gern abgenommen hätte.Zu gut konnte ich mich in ihre Lage versetzen.Nun hoffe ich,daß es so spannend weiter geht.Vielen Dank.
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develdom
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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:19.09.21 14:53 IP: gespeichert Moderator melden


Ein interessanter Tagebucheintrag, lächel, eine GEILE Geschichte!!
Bin gespant wie es weitergeht!!!
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Erin
Stamm-Gast

Brandenburg


Lebe deine Träume

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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:29.09.21 13:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo K2 hoffe das du die Geschichte hier weiterführst.
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Olle
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Olpe




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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:29.09.21 23:15 IP: gespeichert Moderator melden


Auch ich würde mich über eine Fortsetzung freuen...

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Stoeckelfranz Volljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger





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  RE: Tante Gerdas Geheimnis Datum:30.09.21 16:32 IP: gespeichert Moderator melden


ich möchte auch das es Weiter geht.
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