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  War es nur ein Traum (DWT)
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Gummimaske
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Bernburg/Saale




Beiträge: 476

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  RE: War es nur ein Traum (DWT) Datum:24.11.22 07:42 IP: gespeichert Moderator melden


Ich kann mich des Lobes nur anschließen .Die Geschichte ist einfach perfekt.
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burli
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  RE: War es nur ein Traum (DWT) Datum:30.11.22 12:01 IP: gespeichert Moderator melden


Barockfest

Im Haus war es dunkel. Lediglich in der oberen Etage glimmte eine Leuchte vor sich hin. Auch nach mehrmaligen rufen bekam Jule keine Rückmeldung über anwesende Personen im Haus. Sie war müde und freute sich auf eine erfrischende Dusche und ein warmes Bettchen für die Nacht! Noch einen Gang durch die Küche und etwas Essbares greifen, dann aber hinauf und unter die Dusche. Tropfen für Tropfen gesellte sich beisammen und Jule stand von warmen Wasser liebkost unter der Dusche. Es war wunderbar, dieser nicht aufhörende Schwall an warmem Wasser, dazu der duftende Schaum des Duschgels. Jule war im Duschparadies! Alleine abtrocknen war nicht so schön, denn wie gerne hätte sie jetzt Bernd hier im Bad gehabt und währe von ihm abgerubbelt worden. Aber der Meister, jetzt in Form einer Frau, war nicht anwesend. „Typisch Frau!“ dachte Jule, „bin mal gespannt wo sich Betty aufhält!“ Im Badezimmer war auch ein Schrank, in dem frische Nachtwäsche gelagert wurde und Jule griff nach einem bodenlangen Nachthemd.
Auf dem Weg zum Schlafzimmer überkam ihr noch der Wunsch nach einem Gläschen Wein. So ging sie die Treppe hinunter, schenkte sich einen Wein ein und begab sich auf das Sofa um noch Fern zu sehen! Auf einem Privaten Sender lief gerade noch eine Dokumentation über die verschiedenen Fetische. Sie musste teilweise lachen, denn die Dokumentation war erst ab achtzehn Jahren freigegeben. Aber was da gezeigt wurde war weitaus weniger, als das Schüler in der Schule zum Thema Sexualkunde vermittelt bekommen. „Na, die sollten mal einen Tag bei uns hier verbringen!“ sagte sie laut zum Fernsehgerät. Der Wein war leer, der Bericht immer noch uninteressant und so ging Jule hinauf zum Schlafzimmer. „Oh!“ dachte Jule, Betty war doch schon im Bett. Lag auf der rechten Körperseite, mit dem Gesicht zu Jule. Da erkannte Jule, das Betty noch geknebelt und in dieser Halsgeige eingesperrt war. Betty schlief tief und fest, so erschöpft wie sie war ist das ja auch kein Wunder. Den Knebel konnte Jule ihr entfernen, aber für den Pranger hatte Betty sich zu sehr in die Bettwäsche gedreht.

Am nächsten Morgen, war Betty bereits verschwunden. Jule machte sich auf sie zu suchen und fand sie in der Küche. Na ja, die Küche glich eher einem Schlachtfeld, denn Betty hatte versucht Kaffee zu kochen und hatte dabei die halbe Küche unter Wasser gesetzt. Immer noch in der Halsgeige steckend mit den Händen vor dem Gesicht gefesselt seufzte Betty: „Noch nicht einmal einen Kaffee kann man so kochen!“ Jule nahm Betty erst einmal von hinten in die Arme. Von vorn im Moment nicht möglich. „Warum machst du so einen Blödsinn?“ wollte Jule wissen. Betty berichtete unter Tränen wie sie versehentlich in diese Situation gekommen ist. Dabei schwenkte Betty ihre Hüften hin und her, was den Perlenstring aufforderte wieder die Klitoris zu bespaßen und Betty wieder mit einem Schauer an Gefühlen überschüttete.
„Ich hole erst mal den Schlüssel, damit du aus der Halsgeige kommst!“ sagte Jule, aber Betty flehte: „Nein, befreie mich bitte zuerst von diesem blöden Perlenstring!“ Jule schaute genauer hin und erkannte die kleinen Perlen, welche schon wieder dafür sorgten, das Betty einen feuchten Schritt bekam. Jule trat vor und berührte Betty am Schritt, was sie mit einem keuchen und schnaufen registrierte. „Der Anzug hat’s ja wirklich drauf, der Dr. hat ja an alles gedacht!“ „Jule bitte“ flehte Betty, „lass die Spielerei und zieh mir diesen String vom Leib!“ Jule machte wie befohlen, zog Betty den Perlenstring vorsichtig aus, aber die Perlen verabschiedeten sich erst, nach dem sie noch einmal ihre Liebesgrüße über Betty geschüttet hatten. Wenn Betty jetzt die Hände frei gehabt hätte, dann wären ihre Hände zur ihrer Lustzone gerufen worden und sie hätte es sich noch einmal so richtig besorgt!
Jule erkannte die Situation und machte sehr langsam die Anstalten, die Schlüssel aus der Werkstatt zu holen. Im Gegenteil, Jule zog Betty unter die Dusche, sicherte sie mit ihrer Halsgeige an einem Duschhaken und betätigte das kalte Wasser. Dann ging sie den Schlüssel suchen. Betty schrie wegen des kalten Wassers, aber Jule war schon zu weit weg um es zu hören. Nach gefühlten dreißig Minuten, es waren aber nur echte vier Minuten wurde das kalte Wasser abgedreht und jemand machte sich an dem Vorhängeschloss zu schaffen. Jule entfernte die Halsgeige von Betty, denn die stand zitternd vor Kälte in der Duschecke und wurde anschließend von Jule mit viel Liebe abgerubbelt!
Zum frühen Nachmittag löste sich dann die neue Haut vom Körper und als der Torso abgenommen war, stand der Bernd wieder im Zimmer. Jule freute sich so sehr darüber, das sie ihren Bernd erst einmal minutenlang liebkoste. „Das war die Hölle!“ sagte Bernd anschließend. „Na so schlimm sind wir Frauen aber auch wieder nicht!“ meinte Jule. Bernd aber erzählte, das er bei seinem Männerbewustsein auch die Gefühle der Frau zu spüren bekam und so könne er sich jetzt ansatzweise vorstellen, wie Frauen gestrickt sind. „Ach ja, so die Meinung des Frauen verstehers!“ warf Jule ein.

Der Torso wurde nach dem reinigen und trocknen wieder eingepackt, denn so schnell wollte Bernd diesen nicht noch einmal tragen. Im Büro wartete dann auch von drei Tagen Arbeit auf ihn. Die Verkaufszahlen von zwei Geschäften machten Bernd sorgen und er überlegte, ob er diese Geschäfte nicht schließen sollte. Aber das würde erst nach dem anstehenden Barockfest beim Steuerberater entschieden.
Die Mannschaft für die Planung des Festes kam zusammen und berichtete über den Stand der Dinge. Catering, Veranstaltungstechnik, Akrobaten und Tiere standen auf der Agenda und alles war schon von den Betreibern gesichert zugesagt. Probleme gab es nur bei den Kostümen. Hatten doch schon an die zweihundert kostümierte Personen zugesagt, standen aber noch einhundertfünfzig weitere Personen auf der Liste mit Wunsch nach Leihkostüm. Der eigene Fundus gab zwar eine Menge her, aber für diesen Ansturm noch zu wenig und Gisela konnte keine weiteren Kleider fertigen, da sämtliche Nadeln glühten! Am nächsten Tag sollten dann auch noch zwei Musikkapellen kommen, welche die Musik des Barock beherrschten und zur Probe antraten, denn schließlich musste eine der Kapellen im großen Saal des Hauses aufspielen!

Das große Zimmer, oder besser der große Saal wurden komplett ausgeräumt und ein gewaltiger Tisch hineingestellt. Dort sollte das Abendessen mit den Hausherren stattfinden, welches die Besucher für einen gesalzenen Preis mitbuchen konnten. Zwei Tage Barockfest mit Unterkunft und Essen kosteten da schnell um die viertausend Euro! Aber die fünfzig Gastplätze waren schnell ausgebucht. In die Ecke des Saales wurde ein Spinett gestellt, wo ein Musiker für leichte musikalische Unterhaltung zum Essen sorgen sollte. Der zweite Saal, der zur Terrasse wurde zum Spiegelsaal umgerüstet, damit er noch größer wirkte und am Abend zum Tanze einlud. Etliche Handwerker waren jeden Tag bis zu zehn Stunden mit der Einrichtung und der Dekoration beschäftigt.
Auch die Gärtner hatten jetzt nichts anderes zu tun, als den Gartenbereich so umzugestalten, dass es einem Barockgarten glich. Neben der Schneiderei wurde ein Kostümfundus eingerichtet, in dem Gisela und ihre fleißigen Damen alles auflisteten, was an Kleidern für Damen und Herren sortiert nach Größen vorrätig war. Auch der LKW mit den Leihkleidern aus dem Theaterfundus war schon gekommen und die Kostüme wurden den Epochen entsprechend eingelagert.
Jeder auf dem Anwesen hatte sein bestes gegeben und so glich die Anlage einem Freizeitschloss des Königs!

Jule und Bernd waren auch mit der Auswahl ihrer Kleidung beschäftigt, da Kamen Marianne und Doreen dazu. Sie selber hatten ihre Kleider mitgebracht und wollten das OK von Bernd, ob diese Art der Kleidung für das Fest freigegeben war. Doreen hatte wieder das Südstaaten Kleid mitgebracht, denn es war vom Schnitt praktisch für so einen langen Tag, denn auch ihre Gehilfinnen würden im Stil der Südstaaten bekleidet sein und Fotos machen. Ihr neuer Mitarbeiter, Karl-Heinz, wird an einem Standort im Park mit seiner Uralt-Kamera Fotos wie zur Jahrhundertwende mit Blitzlichtpulver und Fächerkamera machen.
Marianne hatte das Kleid eines Burgfräuleins ausgesucht und wollte so mit ihren Mitarbeiterinnen für den Getränkeausschank im Park und beim Kuchenbuffet mithelfen. Bernd lächelte, als Marianne im Kleid des Burgfräuleins vor ihm stand und sagte: „Genehmigt wird das Kleid aber nur mit Keuschheitsgürtel und die Schlüssel bekomme ich!“ Marianne schaute Bernd knurrig an: „Wenn es dich beruhigt, dann machen wir das so!“ Mit einem „Ich freue mich darauf!“ beendete Bernd den Moment.

Zurück zu Bernds Kleid für das Fest. Er hatte sich „Marie Antoinette“ als Vorbild genommen und schon mehrere Kleider aus seinem Fundus auf das Bett gelegt und die unterschiedlichsten Reifröcke dazu gepackt. Schuhe wurden ausgesucht und dann kamen die Korsetts aus der Schublade. Hier legte Bernd eins oben auf den ganzen Kleiderstapel auf und vermerkte:“ Das muss ich zum Korsetttraining ab morgen anziehen, damit ich die zwei Tage eng verschnürt überlebe!“ Er blickte zu Jule hinüber, denn sie hatte sich eine Art Uniform von Ludwig dem XVI bereitgelegt. Auch hier lag ein Korsett bei, denn die Männer zu dieser Zeit setzten Mittel ein, um einen perfekten Körper zu zeigen. Dieses Korsett hatte aber gleichzeitig den Vorteil, das Jule ihre Brust damit wegschnüren konnte und so eher eine Männerbrust im Kostüm zeigte.
Diese Mode des achtzehnten Jahrhunderts, war über und über mit Rüschen und Volants versehen, nur die Mieder der Frauen waren manchmal nicht so verspielt, sondern mit glatter Seide überzogen, damit man die durch das enge schnüren geformte Wespentaille perfekt in Szene setzen konnte.

Jule hatte Bernd in sein Trainingskorsett geschnürt, welches Bernd jetzt unter einem normalen Kleid trug und so machte er sich auf den Weg über das Gelände. Bei Sven dem Schmied war schon aufgeräumt und die ganzen Pranger und Käfige im Schuppen verstaut. Andrea, seine Freundin hatte von Gisela ein Kleid bekommen und so war auch sie als Hausfrau jetzt leicht gemiedert unterwegs. Weil sie aber wegen ihres Fetisches nicht auf eine Fesselung verzichten wollte, hatte sie einen Keuschheitsgürtel bekommen und Sven sie darin eingeschlossen. Das war Andrea natürlich nicht strafe genug, nein sie hatte bei Marianne auch noch Schenkelbänder mit kurzer Schrittkette angelegt bekommen! Das war für Andrea zwar immer noch nicht genug, aber für die nächsten fünf Tage eingeschränkt zu sein war dann schon in Ordnung. Das Besondere für Andrea war bei der Veranstaltung, das sie sich mit einem Handkarren um das dreckige Geschirr kümmern musste und dabei die Blechunterwäsche tragen konnte, ja musste.

Der Gondoliere hatte seine Gondeln auf Vordermann gebracht und mit seinen Kollegen auch schon die Passenden Kostüme bekommen, damit sie sich in voller Bekleidung an das steuern ihrer Gondeln gewöhnen konnten. Der ganze Garten glich einem Blumenmeer und auch die Hecken zweigten jetzt nach dem sie wieder geschnitten waren, das sie mit der anderen Pracht mithalten konnten.
Küche, Vorratskammer und Kühlhaus waren bestückt und es hätte nur noch die Gäste kommen müssen, dann wäre alles perfekt gewesen. Aber es dauerte ja noch drei Tage bis zum Beginn.
Gegen neunzehn Uhr war auf dem Gelände wieder Ruhe eingekehrt und Bernd machte sich mit Jule auf den Weg in das kleine Restaurant am Ende des Waldes. Jule hatte Bernds Korsett noch einmal nachschnüren müssen, was sich aber als nicht praktisch herausstellte. Zum einen war es jetzt wieder sehr stramm und unbequem und zum zweiten noch weniger Platz für das Abendessen. Damit Bernd im Restaurant nicht auffiel, hatte er eine Jeans mit weitem Pullover angezogen, aber die sehr gerade Zwangshaltung des Oberkörpers etwas anderes ahnen ließ. So bestellte er sich einen Salat mit Putenbruststreifen und Jule ein Steak. Unnachgiebig presste sich Bernds Korsett um seinen Körper. Den Salat ließ das Korsett ja noch zu, aber bei den Putenstreifen begann der Kampf „Bernd VS. Korsett“ aber Bernd überlistete dieses Teil aus Stoff gespickt mit Spiralfedern, in dem er die Putenstreifen mit ordentlich viel Wein hinunter spülte. Danach hatte er auch gewaltig einen in der Krone und Jule lenkte das Auto zurück zum Anwesen. Wie ein Taschenmesser faltete sich Bernd aus dem Auto, aber wer am Wochenende schön sein wollte, der musste schon jetzt leiden. So ging es ins Haus und ins Bett.

Freitagnachmittag kamen die ersten Gäste. Tante Edith musste das Regiment natürlich wieder anführen. Wäre sie doch vor Neugier geplatzt, wenn sie die Gäste nicht schon in Zivil hätte sehen können. Auch Bodo und seine Herrendamen waren gekommen, sie übernahmen ha am Folgetag das Catering. Aber auch einige der zahlenden Gäste reisten bereits am Freitag an. Sie wurden von einem Hausdiener des Barock in ihre Zimmer im Gästehaus begleitet und das Gepäck folgte mit den Pagen. Alle reisten mit großen Koffern an, was nicht verwunderlich war, denn schließlich befanden sich die aufwendigen Kostüme darin.
Bernd war von Jule am Morgen schon in ein anderes Korsett geschnürt worden und war von ihr passend geschminkt worden. Bernd hatte jetzt ein Tageskleid von Marie Antoinette an und trug eine Perücke. Bei jedem ankommenden Fahrzeug, machte Bernd sich auf den Weg zum Parkplatz und begrüßte die Gäste bereits im Kostüm. Begeistert verneigten sich die Gäste vor der Gastgeberin und waren schon in freudiger Erwartung auf den morgigen Tag, Ja, auf das ganze Wochenende!
Tante Edith musste noch einmal in die Schneiderei zu Gisela. Tantchen war etwas molliger geworden und so versagte das mitgebrachte Korsett bei der Schnürung. Gisela erkannte das Problem und holte für Tante Edith ein neues Korsett. „Das sollte das Malheur beheben!“ sagte Gisela. „Sie glauben doch wohl nicht, dass ich mich in dieses Ding pressen lasse!“ schimpfte Tante Edith. „Als Madame Pompadour müssen sie das schon ertragen, sonst könnte ich ihnen noch ein Zofenkleid aus dem Biedermeier anbieten!“ konterte Gisela. Tante Edith grollte: „Na dann legen sie mir das Ding schon an!“ „Gehen sie hinüber zum Haus, ich komme gleich und schnüre sie, das wird nur etwas dauern, denn das Korsett muss sich an sie gewöhnen und da wird langsam geschnürt, verstehen sie?“ Tante Edith verließ die Schneiderei und begab sich wieder ins Haus.
Jule hatte sich einen Lycra Overall angezogen und tänzelte so durch die kleine Küche und bereitete Kaffee zu. Sie hatte gebacken und Bernd war auch schon auf dem Weg um dem gut schmeckenden Gebäck zu frönen. „Tante Edith, nimmst du auch einen Kaffee und etwas Kuchen?“ fragte Jule. „Kaffee ja, aber keinen Kuchen, ich bin zu fett!“ meinte Tante Edith. Jule schmunzelte, sah sie doch gerade das neue Korsett der Tante auf der Stuhllehne.
Bernd betrat mit Schwung die Küche. Sein Rock versuchte dieses schwingen zu begleiten, aber die vielen schweren Schichten Stoff über dem Reifrock verhinderten dieses. Bernd sah wieder einmal wunderbar aus. Er fühlte sich so in der Rolle einer Frau wohler, als es noch vor ein paar Tagen in diesem hoch technisierten Damentorso war. Jetzt war Bernd wieder in seinem Element. Das fühlen der Kleiderstoffe auf der Männerhaut brachte wieder diesen Gänsehautmoment und die völlige Hingabe zu seinem Fetisch. Dann setzten sich die drei an den Tisch und genossen den Kaffee. Bernd hatte es raus, sich in dieser Robe auf einen Stuhl zu setzen ohne hinunter zu fallen. „Wem gehört denn das Korsett auf der Stuhllehne?“ wollte Bernd wissen. „Das ist meins, habe ich gerade von Gisela bekommen!“ flüsterte Tante Edith. „Ach dann hast du zugenommen!“ meinte Bernd, aber der Satz kam nicht so gut an. Da ging auch schon die Tür auf und Gisela holte Tante Edith zum Schnüren ab. Bernd aber machte sich noch einmal auf einen Kontrollgang in den Park. Dabei bewegte er sich in dem Kleid, als hätte er es von Geburt gelernt diese Mode zu tragen.

Gisela kontrollierte noch einmal das Maß des Kleides und meinte zu Tante Edith: „Soll ich nicht doch lieber das Kleid etwas auslassen, dann brauche ich sie nicht so zu quälen!“ „Wagen sie nicht das teure Kleid aufzuschneiden, fangen sie lieber mit dem Korsett an!“ forderte Tante Edith. Und dann begann Gisela zu schnüren. Gekonnt hantierte sie mit den Schnüren und so schloss sich das Korsett langsam aber sicher. Immer wieder unterbrach sie den Vorgang, damit sich der Stoff an die Körpertemperatur gewöhnen konnte und der weitere Schnürvorgang folgte. Dann der Moment, als Gisela das Maßband aus der Tasche zog und Tante Edith vermessen wurde. Diese hatte schon mit Luftnot zu Kämpfen und bedauerte jetzt nicht auf das Angebot zur Änderung des Kleides eingegangen zu sein. Doch jetzt hatte sich das Korsett schon so tief in ihr Fleisch gegraben, das es nun so sein sollte. Hätte man jetzt Tante Edith auf den Rücken gelegt, wäre sie nach fünf Tagen noch immer so da gelegen, so war sie in ihrer Bewegung eingeschränkt. Gisela öffnete noch einmal die Schnürung und zog noch einmal alle Ösen von oben nach unten nach und begann mit dem finalen Knoten. „So meine Liebe, jetzt müsste das Kleid wieder passen!“ Tante Edith war sprachlos, nicht weil ihr das Kleid jetzt wieder passen sollte, nein sie bekam einfach keine Luft, welche ihre Stimmbänder in Schwingung bringen sollte.
Gisela holte das Kleid und Half der Tante hinein. Sie half noch beim schließen des Kostüms und stellte fest, das jetzt alles wieder bestens saß. „Danke“ sagte Tante Edith und machte die ersten Gehversuche, verließ die Küche und wandelte durch den Spiegelsaal über die Terrasse in den Garten. Dort holte sie erst einmal (tief) Luft.

Samstag! Der Parkplatz ist schnell gefüllt und die ersten Personen in Kostümen betreten den Park. Schnell ist ein buntes Volk zusammengekommen und hat eine Vielzahl an verschiedenen Kostümen aus allen Epochen mitgebracht. Die Übernachtungsgesellschaft nimmt gerade auf der Terrasse im Morgenlicht das Frühstück ein und da werden sie von den anderen Besuchern schon beäugt, denn wo sieht man schon eine Barocke Gesellschaft in traumhaften Kostümen an einer Frühstückstafel. Die Damen tragen aufwendige Kleider und die Männer je nach Titel eine Uniform oder die Gewänder eines Fürsten, Grafen oder Königs.
Die Gesellschaft mischt sich jetzt unter das Volk im Park und es herrscht ein Treiben wie anno Dazumal. Damen in Korsettkleidern mit Reifröcken, oder Damen im einfacheren Stil des Biedermeier. Dazwischen Damen mit sehr aufwendigen Kleidern des Rokoko oder des venezianischen Stils. Reifröcke, Krinolinen, Tournüre, alles was ein Kleid aufbauscht oder pompöser erscheinen lässt ist vorhanden. Dazu die Männer in ihren Uniformen, oder Roben mit viel Spitze und Rüschen. Manchmal Kniebundhosen mit weißen Strümpfen und die Schnallenschuhe nicht zu vergessen.
Beim Rest der Tagesbesucher sind die Damen der Südstaaten vertreten und so gleicht der Park Szenen aus „Fackeln im Sturm“. Auch die Gothik Szene ist vertreten, aber es gibt auch andere Romantiker, die die Langen und ausladenden Kleider mögen, nicht einer bestimmten Epoche angehören wollen. Hier und da wird ein Picknick auf dem Rasen gemacht, andere bedienen sich an der Schoklamei oder warten geduldig auf eine Fahrt mit der Gondel über den See.

Ein berauschendes Fest, mit viel barocker Musik und Tanzvorführungen barocker Tänze. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung. Bodo und seine Theatergruppe war auch schon eingetroffen und trugen Gardeuniformen verschiedener Länder. Bodo selbst war als schlechter Napoleonverschnitt gekleidet, was dam ganzen aber keine schlechte Stimmung antat. Auch Tante Edith kam durch den Park gelaufen und schützte sich mit einem kleinen Sonnenschirm vor der wärme. Das bisschen Schatten das dieses Sonnenschirmchen spendete, täuschte nicht davor, das die Tante eher Luftnot in ihrem sehr stramm geschnürten Kleid hatte. Zu dem Kam auch noch das Gewicht dieser Kleider, denn die vielen Unterröcke, Reifrock und Oberkleider brachten teilweise bis zu fünfzehn zusätzliche Kilo mit sich. Aber Tante Edith schritt erhobenen Hauptes durch die Gartenanlage.
Dann zum Nachmittag erfolgte der Aufruf, sich an der großen Freitreppe zur Terrasse aufzustellen, denn dort f wurden die Herrschaften für das Abendessen und den anschließenden Ball empfangen und der Menge vorgestellt. Dicht an dicht standen die Damen mit ihren ausladenden Kleidern in den ersten drei Reihen und die zwei nächsten Reihen dahinter waren für die Männer in ihren Kostümen reserviert. Sie bildeten ein Spalier um die gehobenen Herrschaften zu begrüßen und zu bestaunen.
Oben auf der Terrasse stand ein stattlicher Herr mit einem langen glänzenden Stab, welchen er vor der Ankündigung auf einem Holzbrett Klopfte. Das brachte die Menge zur Ruhe und alle hörten gespannt zu, wer denn da jetzt die Terrasse betreten sollte.

Das Schaulaufen begann:

„Ihre Gastgeber Ludwig der XVI und Marie Antoinette!“ Jule und Bernd betraten die Terrasse und stellten sich an die Seite. Das Publikum klatschte Beifall.

„Marquis de Monnet und Gemahlin!“ Ein paar im Stil des Rokoko gekleidet betrat die Terrasse und begrüßte die Gastgeber.

„Der Comte du Blass und Comtesse!“ Sie in weit ausladendem Kleid mit großzügigem Ausschnitt mit viel Sicht auf die Brust.

„Baron und Baronin von Kellermoor!“ Beide im Stil des Biedermeiers gekleidet.

„Duc Bodo de Napoleon und la tatie Edith! Ähm, Madame Pompadour!“ Bodo und Tante Edith betraten die Terrasse.
So ging es dann weiter, bis zwanzig Paare die Terrasse betreten hatten und in den Spiegelsaal gegangen sind. Dort wurde sich unterhalten und über das bis hier hin gelungene Fest gesprochen. Sicherlich hatten viele der Gäste schon solche Veranstaltungen mitgemacht, diese aber mit dem grandiosen Park und der Inneneinrichtung war etwas Besonderes. Die Damen tauschten Erfahrungen aus, welche sie mit ihren Kleidern schon gemacht hatten. Es wurde über die Stoffe gesprochen, ja auch über die Kunst Reifröcke und andere Untergestelle für die Kleider zu entwerfen oder nachzubauen.
Schnell sprach sich auch herum, das Jule und Bernd die Kleidung getauscht hatten. Jule also in der Männeruniform und Bernd als Dame im Krinolinenkleid. Aber wie sich später zeigte, war das kein Einzelfall, sondern bei drei weiteren Paaren genau so!
Es klingelte der Page und die Gesellschaft begab sich in den Speisesaal. Vorbildlich sorgten die Männer dafür, das die Damen in ihren Kleidern auf dem Stuhl und an dem Tisch ihren Platz einnehmen konnten und füllten dann selbst die Plätze daneben aus. Die passend verkleideten Kellner kamen zum Tisch und versorgten die Gesellschaft mit Wein und gutem Essen. Eine Vorspeisensüppchen, Fasan und Hirsch an Gemüse und Kartoffeln, Schokocreme mit Pistazien.
Das Essen zog sich über zwei Stunden und danach ging es wieder in den Spiegelsaal und die barocke Kapelle spielte Musik und später wurde getanzt. Erst am frühen morgen, verließen die letzten den Saal und gingen zu Bett.
Morgens gab es auf der Terrasse im hellen Sonnenschein noch ein Frühstücks Buffett und dann wandelten die Anwesenden noch einmal mit den Tagesbesuchern in ihren Kostümen durch den Park, genossen teilweise noch eine Gondelfahrt und dann löste sich die Menge langsam auf und der Park wurde immer leerer.

Jule hatte ihre Uniform bereits ausgezogen und half Bernd nun sich aus der Menge an Unterröcke, Tüll und Rüschen zu befreien. Nackt, bis auf das Korsett stand er vor Jule und sie staunte nur, wie lange es Bernd in diesem Panzer ausgehalten hatte. „Bist du das Korsett jetzt nicht langsam leid?“ Bernd schüttelte den Kopf: „Nein, ich könnte es jeden Tag tragen!“ Jule umarmte Bernd und öffnete hinter ihm die Korsettschnur. Langsam gab das Korsett nach und als Jule es vorne aufknöpfte sah man die Druckspuren, die das schnüren hinterlassen hatte. Sie gingen zusammen unter die Dusche und krochen danach zusammen unter ihre Bettdecke.


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Erin
Stamm-Gast

Brandenburg


Lebe deine Träume

Beiträge: 498

User ist offline
  RE: War es nur ein Traum (DWT) Datum:30.11.22 18:34 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine schöne Folge. Bin mal gespannt wie es mit dem Body weitergeht. Dann bin ich gespannt wie es allgemein weiter geht und was da noch alles so auf dem Gut so geschieht. Also schreib schön weiter so.
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