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  Es war mal wieder Oktober
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boygirl1990 Volljährigkeit geprüft
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  Es war mal wieder Oktober Datum:29.10.21 11:03 IP: gespeichert Moderator melden


Bei den Darstellern und Darstellerinnen in dieser Geschichte, handelt es sich ausschließlich um fiktive volljährige Personen. Eventuelle Ähnlichkeiten zu realen Personen sind unbeabsichtigt.
Über Kritik und Lob, gern auch als Persönliche Rückmeldung würde ich mich freuen.


Es war mal wieder Oktober.

Was wie wir alle wissen bedeutet das Halloween ansteht.
Auch Jenny wusste das. Sie war eine klischeehafte Informatikstudentin. Eher zurückhaltend, lieber unauffällig und selten unter Menschen.

Satt auf Partys zu gehen, blieb sie lieber in ihrem Zimmer der dreier WG, oder arbeitete an ihrem Studium in der Bibliothek.

Sie hatte auch nicht gerade den großen Freundeskreis, was zum Teil an ihren gewählten Studiengang lag, aber nur zum Teil. Der Rest war auf sie selbst zurück zu führen und das wusste sie.
Auch wenn sie es niemals zugeben würde sie war neidisch auf ihre Mitmenschen. Der einzige Trost war das sie ihren Bereich beherrschte, wodurch die Uni nicht ganz umsonst war.

Das redete sie sich zumindest ein.
Das neue Semester hatte erst bekommen und damit waren auch neue Mitbewohner in dem Studentenwohnheim eingezogen.

Auch Jenny hatte nun zwei neue Mitbewohnerinnen, nachdem die beiden vorherigen aus der Uni geworfen wurde, weil sie gedealt haben.
Um ehrlich zu sein war sie froh die beiden los zu sein, schließlich war ein halbes Jahr mit unordentlichen Drogendealer zu leben stressig genug für sie.

Die Verwaltung dachte das offenbar auch und so bekamen diesmal zwei weibliche Bewerberinnen die beiden freien Zimmer, und das sogar vor den eigentlichen Stichtag.

Lizy, oder eigentlich Elisabeth, war eine Germanistik Studentin aus Kanada mit deutschen Eltern, die nun ihr Auslandsjahr in Deutschland verbrachte, während Maja, eine deutsche Studentin im 5. Semester Kommunikationswissenschaften studierte.

Während Lizy neugierig und wagemutig war und sich daher sofort mit der Abenteuerlustigen und offenen Maja verstand, war Jenny trotz neuen Mitbewohnerinnen eher die Außenseiterin.

Warum nur eher? Nun dieses Semester hatte sie sich vorgenommen endlich mit ihren Mitbewohnerinnen befreundet sein zu wollen, und so gab sie sich mühe sozialen Anschluss zu finden.

Diese Mühe viel natürlich den geübten Blick von Maja und Lizy auf. Statt sich über die unbeholfenen Versuche, und die noch tollpatschigeren Ausführungen, von Jenny sich lustig zu machen, schlossen sie das eine jüngere Mädchen in ihre Herzen und auch wenn es etwas dauerte, so wurde die WG binnen der vorlesungsfreien Zeit miteinander warm, wodurch Lizy und Maja die Ehre hatten die Private Jenny kennen zu lernen.

Wovon alle drei profitierten.

Jenny hatte endlich ein paar reale Freundinnen, und Maja und Lizy hatten die beste Computer Expertin der Stadt im Zimmer neben an, und konnten diese als Freundin bezeichnen.


Dann kam der Oktober, und damit auch der Beginn der Vorlesungen. Voller Elan stürzte sich Jenny auf ihr Studium, während Maja und Lizy auch die anderen Vorzüge des studieren auskosteten.

Wie üblich fanden wieder diverse Partys zu Beginn der Vorlesungen statt und obwohl sie es beide versuchten bekamen sie Jenny nur auf insgesamt zwei kleinere Feiern, und bei beiden ging sie vor 22 Uhr.

Schließlich fanden am nächsten Tag Vorlesungen statt.

Für Jenny mag es ein massiver Vorschritt sein, aber für Maja und Lizy war das nur noch mehr der Ansporn sanft zu drücken.

Mit vereinzelten Erfolg.

Zwar mag sie die beiden Partys früh verlassen haben, dennoch hatte sie sich beim zweiten Mal von Maja und Lizy stylen lassen und auf ihren geliebten XL Hoody verzichtet.

Nicht das sie es mit ihrer schlanken zierlichen Figur bräuchte.

Selbst ihre beiden Mitbewohnerinnen waren über den zierlich und dennoch sportlichen Körper ihrer Mitbewohnerin schockiert und zu gleichermaßen neidisch, als diese in das von Lizy geliehene Kleid hineingeschlüpfte und es eher einen Sack an Jenny ähnelte.

Es war Ende Oktober, der 30.10 und Jenny reichte bereits ihre erste Hausarbeit für das Semester bei einem verdutzten Professor ein, während sich der Normalbetrieb bei allen anderen erst einpendelte.
Freudig saß sie zusammen mit ihren Mitbewohnerinnen in der Küche und aßen das Ergebniseines entspannten Abend zusammen in der Küche.

Es gab Poutine, eine Kanadische Spezialität.

„So, Jenny was machst du an Halloween“ begann Lizy das Gespräch weg von den Essen zu lenken, schließlich liebte sie das Ergebnis währen die anderen es einfach nicht verstanden wie man Bratensoße und Pommes mischen kann.

„Ich weiß nicht. An schau ich nichts geplant. Wahrscheinlich schaue ich meine einen Film an und gehe dann schlafen. Warum habt ihr was geplant?“
„Oh yes“ rieb sich Lizy voller Vorfreude die Hände. „Ich gehe mit Maja auf eine Halloweenparty. Und nicht nur das, dort gibt es ein Kostümwettbewerb mit richtigen Preisgeld von über 10 tausend Euro.
Alleine der oder die Gewinnerin bekommt 5 tausend. Wir wollen beide unser Glück versuchen, ich meine stell dir das ganze Geld vor, damit könntest du dir den neuen Laptop kaufen den du schon immer wolltest.“

„Pah da ist sicher ein haken dran“ kritisierte Jenny das Gewinnspiel, doch Maja schüttelte den Kopf. „Du musst zwar 15 Euro Eintritt zahlen, bekommst aber dafür einen Verzehrgutschein für die Bar. Dase eigentliche Preisgeld wird von dem Kostümladen in der Stadt gesponsert. Du hättest den Laden sehen sollen als ich vor zwei Tagen dran vorbeigelaufen bin. Da drinnen ist die Hölle los. Mich würde es wundern, wenn sie nicht schon die Schaufenster Artikel verkauft haben“

„Das heißt ihr habt schon euer Kostüme?“

„Ja schon seit über zwei Wochen“ antwortete Lizy für Maja.
„Wir haben dich auch gefragt ob du mit einkaufen willst, aber du hast an deiner Hausarbeit wie eine besessene gearbeitet“

„Oh das habe ich dann wohl überhört“ gestand Jenny „Aber ich würde sowieso nicht hingehen wollen, daher verpasse ich nichts“

Statt der üblichen versuche sie zu überreden folgte nur stilles schweigen.
Das Grinsen von Maja und Lizy welches beide auf ihren Gesichtern hatte war unheimlich.

Lizy streckte sich und löste die Karten von der Kork Pinnwand bevor sie diese dramatisch auf den Tisch klatschte.
Jetzt erkannte Jenny auch warum beide so grinsten. Es waren insgesamt drei Karten.

„Wir haben dir bereits eine gekauft“ kam es von Maja.

„Aber ich habe nicht zugesagt“ empörte sich Jenny.

„Nicht direkt, aber du hast gesagt das du mal wieder gerne mit uns auf eine Feier gehst, wenn am nächsten Tag keine Vorlesung ist, du keine laufenden Projekte oder Hausarbeiten hast und es eine offizielle Univeranstaltung ist. Habe ich was vergessen Lizy?“

„Ja, und sie nicht ihre Tage hat, aber das trifft bei keinen von uns gerade zu.“ Fügte diese noch hinzu und grinste Jenny fröhlich an.

Resigniert griff diese nach dem Ticket wo ihr Name draufstand, und drehte das schwere Papier in der Hand.

Die Rückseite war mit Werbung für den Kostümladen bedruckt, sowie mir der Tabelle mit dem zu gewinnenden Preisegeld. Tatsächlich waren es 5120 Euro für den ersten Platz, während es nur 10 für den 10. Platz war.

„Aber warum sagt ihr mir das kurz vor knapp. Halloween ist bereits morgen, ich werde niemals in der kurzen Zeit ein Gewinnerkostüm finden“

„Hauptsächlich das du keine Ausrede findest dich vor der Fier zu drücken, zudem gingen wir nicht davon aus das du an den Wettbewerb teilnehme willst, lagen wir da falsch“

„Nein“ resignierte Jenny und war aber auch dankbar, dass sie solche tollen Freundinnen hatte.
„Danke das ihr mich mitnehmt und mir das Ticket gekauft habt. Ich weiß ich bin schwierig, ich arbeite daran.“

„Oh süße, das wissen wir doch“ freute sich Lizy und umarmte, dicht gefolgt von Maja, Jenny.
„Danke ihr seid so gute Freundinnen. Wenn es für euch ok ist lege ich mich dann mal hin, schließlich wird morgen ein langer tag und ich brauche noch ein Kostüm.“

Sie zögerte kurz und schaute auf ihren Teller. „Außerdem kann ich die massakrierten Pommes nicht länger anschauen.“

„Hey, das ist eine Kanadische Spezialität“ empörte sich Lizy.

„Sie hat aber recht“ stimmte Maja zu und stand ebenfalls auf. „Das hat keine Kartoffel verdient“

„Mir egal, bleibt mehr für mich“ freute sich Lizy und langte ordentlich zu während die beiden andere in ihrem Zimmer verschwanden.

Während Maja noch in ihrem Zimmer die letzten feinschliffe ihrer Kostüm machte schlief Jenny bereits auf der anderen Seite der Wand ein, und wachte erst am nächsten Morgen auf.


Der morgen kam schneller als gedacht und Jenny wurde von den späten Herbstsonnenstrahlen geweckt.
Gähnend streckte sie sich, bevor sie ihr warmes Bett verließ um im Bad zu duschen.
Aller Anschein schlief noch ihrer Mitbewohnerinnen und so nahm sie so gut es geht Rücksicht auf diese.

Leise zog sie sich in ihrem Zimmer an. Ein warmer übergroßer Hoody und eine schlabbrige Jeans genügten für sie, bevor sie die Wohnung verließ und im Treppenhaus ihre alten Sneakers anzog.

Obwohl es bereits kurz nach 9 Uhr war, war das Studentenwohnheim noch erstaunlich still, aber dir Ruhe war trügerisch. Es ähnelte eher eine Ruhe vor dem Sturm.

Sie schnappte sich ihr Fahrrad und begann zu treten. Auf in die Innenstadt. Dank ihrer Karte kannte sie auch ihr Ziel.

Der Kostümladen in der Innenstadt. Auch wenn sie sich sträubte für die Party Unmengen an Geld auszugeben, so wollte sie besser verkleidet gehen, als nur ein Leintuch über den Kopf zu haben.

Eine halbe Stunde erreichte sie den Laden und sie schloss ihr Fahrrad an den nächsten Baum an.
Als sie sich den Laden näherte verstand Jenny was Maja gemeint hatte.
Obwohl heute schon Halloween war drängelten sich noch dutzende junger Menschen in den Laden, dessen Inventar deutlich zur Neige ging.

Jenny seufzte als sie sich durch die Menschenmenge nach innen drückte. Es dauerte eine Weile Geschiebe und Pressen bis sie die Information erreichte.

„Entschuldigen Sie“ fragte sie höflich die gestresste Mitarbeiterin.
„Haben sie noch ein paar Kostüme, wenn es geht bitte nicht zu freizügig.“

Die Mitarbeiterin starrte sie nur Ungläubig an.

„Kleine in diesem Laden herrscht das wahre Anarchie, du kannst dein Glück gerne Probieren, aber erwarte nicht zu viel. Seit gestern verkaufen wir bereist die Schaufenster Deko.“

Damit ließ die Angestellte Jenny im regen stehen um einen Streit über die letzte schminke zu schlichten.

Seufzend bahnte sich Jenny den Weg zu den Treppen, gab aber nach der Hälfte der Strecke auf.

Kein Kostüm auf der Welt war das wert.

Sie korrigierte den Kurs und steuerte den Ausgang an.

Die frische Herbstluft ähnelte viel eher einen Befreiungsschlag. Seufzend zog sie ihr Handy heraus und googelte Kostümläden, aber das Ergebnis des Technik Giganten war wenig befriedigend.

Auf eigene Faust machte sich Jenny auf den Weg durch die Innenstadt.
Irgendein Kaufhaus muss ja doch auch noch Halloween Artikel im Sortiment haben.

Aber als sie die Altstadt erreichte wusste sie, dass sie falsch war. Die Deko war längst auf Weihnachten umgestellt und in den wenigen Läden wo sie nachgefragt hatte bekam sie überall dieselbe Antwort.

Sie sind ausverkauft.

Offenbar war der Wettbewerb verdammt gut für das Geschäft.

Sie lief gerade durch die Altstadt und bog in eine kleine Gasse als Abkürzung zu ihrem Fahrrad ab, als sie plötzlich anhielt. Ein kleiner Laden erregte ihre Aufmerksamkeit und so beschloss sie einen letzten Versuch zu machen.

Anders als das Schaufenster der Kaufhäuser war das winzige von dem kleinen Lädchen kaum dekoriert. Ein Kupferner Kessel nahm ein Großteil des Platzes ein, um ihn herum waren diverse andere Kräuter und zutaten verstreut. Offenbar sollte es einen Hexenkessel darstellen.

Die Türglocke läutete als Jenny den Laden betrat. Die Luft war abgestanden, aber durchsetzt mit dem Geruch von unzähligen Kräutern, die an der Wand hinter der Theke hingen.

„Willkommen, willkommen, krächzte eine alte Frau die die Rolle einer hexe in jedem Hollywood Film spielen könnte. „was kann ich für dich tun kleines“

Jenny zögerte als sie sich in den Laden umschaute. Dieser war gefüllt mit lauter Unrat, offenbar sie falsch.

„Ich sehe das du dir unschlüssig bist. Aber keine Angst bei Madame Maga sind bislang alle fündig geworden. Also Kind was suchst du“

Es ist ein Versuch wert dachte Jenny sich und zuckte mit den Schultern, bevor sie sich an die alte Verkäuferin wendete.

„Ich suche ein Kostüm für die Halloweenparty, dort gibt es dieses Jahr ein Preisgeld für das beste Kostüm. Meine Freundinnen und ich wollen dort hingehen.“

„Ist das so“ stutzte Madame Maga und rückte ihrer gigantischen Brille zurecht. „Wo sind denn deine Freundinnen?“

„Zu Hause, wahrscheinlich machen sie gerade den letzten Feinschliff, die haben bereits ihre Kostüme“
„Oh das ist aber traurig das sie dich mitgenommen haben und wie unhöflich von Ihnen“ stellte die Verkäuferin wütend fest.

Entspannt winkte Jenny das ab. „Ach Iwo, sie haben mich gefragt ob ich mitwill, aber ich war gerade mit einer Hausarbeit beschäftigt, daher sind sie alleine gegangen“

Der Gesichtsausdruck der Verkäuferin änderte sich und die Wut wurde durch Mitleid ersetzt.

„Ach du Armes Kind, das war aber unhöflich von dir, warum bist du nicht mit“

Die Verkäuferin war für Jennys Geschmack zu neugierig, aber irgendwie konnte Jenny nicht anders als ihr zu antworten.

„Naja ich bin nicht so gerne unter Menschen, Menschen machen mir Angst. Sie sind so kritisch und voller Vorurteile, ich bin dafür zu Schüchtern und liebe es lieber mich unter meinen Hoody zu verstecken, auch wenn ich lieber mehr Selbstvertrauen hätte“ platzte Jenny offen heraus und schaute mit roten Kopf auf ihre Schuhe.

„Oh liebes, soll dir Maga bei deinem Problem helfen? Braucht du einen Trank der dir Selbstvertrauen verleiht?“ Bat diese höflich an.

„Was nein! Ich wollte Sie fragen ob sie zufällig ein Kostüm haben, sagte ich nicht das bereits?“ fragte Jenny die offensichtlich vergessliche Verkäuferin.

„Doch liebes, aber was willst du wirklich“

Sie schaute Jenny tief in die Augen.

„Ich…. Ich …. Ich will Gewinnen“ stotterte Jenny verblüff über sich selbst.

„Ist das so?“ fragte Madame Maga, während sie den Blickkontakt hielt.

„Ja, aber dazu muss das Kostüm sicherlich freizügig sein und ich will so was nicht, sonst halten mich alle für eine Schlampe und ich selbst würde mich nicht wohlfühlen“

„Hm du bringst Madame Maga zum Nachdenken“ sprach sie wieder in dritter Person von sich selbst. „Folge mir, ich glaube ich habe genau das richtige für dich“

Sie kam hinter der Theke vor und lief weiter in den Laden hinein, bis sei an einen alten Stapel aus Kartons ankam.

Sie zog den Mittleren nach draußen, während Jenny vor lauter staub hustenmusste.

Prüfend schaute Madame Maga in den Karton und murmelte leise vor sich hin, bevor sie ihn der noch immer hustenden Jenny reicht.

„Ich glaube das würde perfekt zu dir Passen.“

Neugierige öffnete Jenny den Karton und zum Vorschein kam ein Krankenschwester Uniform die sicher aus den 1950 er stammt.

Seltsamerweise war das Kostüm in guten Zustand und nicht von Staub bedeckt wie alles andere.

„Damit werde ich nicht Gewinnen, aber zumindest laufe ich nicht halbnackt rum“ stellte Jenny fest als sie bemerkte das die Uniform ihr fast bis zu den Knöcheln reichte.

„Ach süße, das Kostüm ist magisch, jeder wird dein Kostüm bewundern, auch du.“
Jenny zog ungläubig eine Augenbraue nach oben.

„Wie meinst du das. Warum sollte es Magisch sein?“

„Weil es verzaubert ist. Ich habe es seit vielen Jahren und es wartet seitdem auf eine neue Besitzerin mit der es sich verbinden kann. Das Kostüm wird dich beschützen. Du wirst bewundert werden, und du wirst ein Selbstvertrauen spüren wie du es noch nie hattest.“

„Sicher doch“ nickte Jenny ungläubig, während sie die alte als verrückt abstempelte.

„Aber so sei gewahrt. Die Magie wird durch den Sonnenuntergang aktiviert und es muss vor Sonnenaufgang ausgezogen haben, ansonsten setzt der Fluch ein.“

„Der Fluch von was?“

„Der Fluch von dem Kostüm natürlich“ krächzte die alte freu und die Beleuchtung im Laden flackerte.

„Sonst vermagst du das Kostüm nicht mehr zu verlassen bis nächstes Jahr“ warnte sie Jenny eingehend.

„Aber natürlich, was kostet es denn?“ Mangels alternativeres beschloss sie es einfach zu kaufen und den stickigen Laden zu verlassen.

„20 Mark“ sagte Madam Maga sofort.

„Meinen Sie Euro?“ fragte die verdutzte Jenny.

„Nein Mark“ beharrte Madame Mage „aber wenn du in einer anderen Währung zahlen willst komm mit zur Kasse“

Damit machte sich auch die ältere Frau schnell auf den Weg zu der Theke, an der auch eine alte manuelle Kasse angebracht war.

„So“ freute sie sich, wahrscheinlich froh endlich was verkauft zu heben.

„Das sind dann 20 Mark, wie willst du zahlen? In Schilling, Drachmen, Dollar, Ostmark?“

„Äh in Euro?“ fragte eine verwirrte Jenny.

„So sei es“ se drückte einige Knöpfe auf der Kasse und diese begann laut zu rattern ehe se verstummte.

„Das sind dann 10 Euro“ stellte die Verkäuferin fest. „Eine seltsame Währung deine Euros“

„Hier“ reichte Jenny der Verkäuferin einen 20 er. „Das sind 20 Euro, behalten sie den Rest, leider habe ich keine Mark“ entsündigte sich Jenny und erleichterte mit dem doppelten Preis ihr Gewissen, schließlich war das Kostüm noch gut erhalten.

„Oh das ist aber nett“ bedankte sich die alte Frau und reichte Jenny den Karton.

„Kein Problem“ freute sie sich über ihrer kleinen Tat und verließ den Laden.

Draußen stand die Sonne mittlerweile über den Zenit und ein blick auf die Uhr verriet auch Jenny, warum es so war. Mittlerweile war es schon nach 14 Uhr.

Wie ein Uhrwerk machte sich ihr Magen bemerkbar und so ging sie zu ihrem Fahrrad und fuhr nach Hause, wo noch die Reste des Mittagessens von Lizy und Maja auf den Herd standen.

„Oh hi Jenny“ grüßte Lizy als sie die Küche betrat, während Jenny gerade nach dem Essen den Abwasch machte. „Bist du fündig geworden?“

„Es geht, ich habe ein altes Krankenschwesterkostüm aus den 1950 er Jahren gefunden“ sagte diese und deutet auf den geschlossenen Karton. „Wo ist denn Maja?“

„Oh sie ist noch ein paar Besorgungen machen gegangen. Sie meinte sie kommt direkt zur Party. „Oh dann gehen wir nicht als Gruppe?“ zweifelte Jenny gleich an er gesamten Aktion.

„Natürlich, aber wir treffen uns vor Ort, ach ja ich würde jetzt duschen gehen und mich danach anfange zu richten. Zudem bräuchte ich nachher noch deine Hilfe.“

„Klar ich helfe dir gerne, wenn du mich rauchst ruf mich einfach“
Lizy nickte und verschwand kurz darauf im Bad. Als Jenny mit dem Abwasch fertig war, ging sie in ihr Zimmer und öffnete ihren Einkauf.

„Mal sehen ob du mir auch wirklich passt“ murmelte Jenny und streifte ihre Jeans und Pulli ab, bevor sie in den schweren Wollkittel aufknüpfte und ihn anzog.

Der Stoff war überraschend weich und die Passform ging auch, obwohl es ihr ein bisschen zu groß war, aber das war sie gewöhnt von ihren Pullis.

Sie schloss die Knöpfe in der Front, bevor sie die schwere Gummi Schürze anzog und diese hinter ihren Rücken zusammenband.

„Zumindest habe ich eine neue Küchenschürze“ witzelte Jenny und musterte sich im Spiegel, als es an der Tür klopft.

„Das Bad wäre frei, nur das du es weißt“, informierte sie Lizy bevor sie in ihrem eigenen Zimmer verschwand.

Obwohl sie schon am Morgen geduscht hatte beschloss Jenny ein zweites Mal in das Bad zu gehen und sich erneut unter das warme Wasser zu stellen.

Sie hatte sich gerade unter den Armen rasiert und wollte gerade die Dusche beenden, als ihr auffiel das das Kleid ein Teil ihres Schienbeins zeigte. Gegen ihre normale Rutine entschloss sie sich die Beine zu rasieren, was mangelnder Übung und Rutine länger dauert als gedacht.

Dennoch war sie mit dem Ergebnis zufrieden.

Ihre Haut fühlte sich so seidig weich an wie noch nie zuvor, weshalb sie nicht bei ihren Oberschenkeln Halt machte, sondern auch noch gleich ihr Schamhaar entfernte.

Erst dann war sie zufrieden. Schließlich zog sie ein frisches weißes Höschen an und war von dem Gefühl des Stoffes auf ihrer nackten Haut überwältigt. Warum bin ich nicht früher drauf gekommen regte sich Jenny auf und schlüpfte in den Bh, der ihre kleinen B Körbchen nun bedeckte und ihrer halb steifen Brustwarzen kaschierte.

Zufrieden verließ sie das Bad und wollte gerade in ihr Zimmer gehen, als Lizy sie im Flur abpasste.
„Ach bist du auch endlich mal fertig“ kam es von ihrer Mitbewohnerin.

„So lange war es doch gar nicht?“ erwiderte Jenny irritiert.

„Stimmt war ja nur knapp über eine Stunde, so was kann man ja noch als kurze Shower werten.“

Verwundert schaute Jenny auf die Uhr, aber Lizy hatte recht, sie war über eine Stunde im Bad. Hat das rasieren so lange gebraucht?

„Ich habe wohl die Zeit vergessen, kann ich dir bei was helfen“ fragte nun Jenny und nahm Lizy aktuelle Kleidung erst jetzt richtig war.

Diese war bis auf einen schwarzen Tanga, eines schweren Lederkorsetts welches auch ihre Brüste Stützen sollte, sowie kniehohe Stiefel mit einem gewaltigen Plateau nackt.

„Ja, dabei kannst du mir helfen.“ Sagte sie und drehte sich um, so dass Jenny die lose geschnürten Schnürleiste am Rücken sehen konnte. „Könntest du mich bitte zuschnüren, alleine geht das nicht“

„Äh ja“ zögerte Jenny erst als sie jetzt sah das das Korsett nicht nur dekorativ sein wird.

„Perfekt komm“ winkte sie Jenny hinter sich her, als sie zu der Klimmzugstange ging die noch vom Vormieter an der Tür befestigt war.

Lizy streckte sich und hob hielt sich mit den Armen an der Stange fest, wodurch sie in die Länge gestreckt wurde.

Fasziniert schaute Jenny ihrer Mitbewohnerin auf den hintern, der durch den engen Tanga betont wurde.
„Wenn ich bitten darf“ kam es schließlich von Lizy als diese ihren Kopf zu Jenny gedreht hatte und sie nun angrinste.

„Äh ja sorry“ entschuldigte sich Jenny, trat hinter Lizy und begann mit dem schnür Prozess.
Am Anfang ging es noch leicht und sie kamen schnellvorwärts, aber je näher die beiden Hälften sich kamen, desto anstrengender wurde es für Jenny als auch für Lyzy.

„Puh, das war es“ keuchte Jenny und ließ die Schnürsenkel los.

„Was es ist schon zu?“ fragte ihre Mitbewohnerin verwundert.

„Was? Nein es fehlen noch etwa drei Zentimeter aber es geht nicht mehr“

„Es muss gehen“ beharrte Lizy „Der Rest von meinem Kostüm ist darauf angepasst. Wenn du das Korsett nicht dicht bekommst, kann ich gleich zu Hause bleiben, bitte versuche es weiter.“

Jenny zögerte.

„Meinetwegen, aber angenehm wird es garantiert nicht“ warnte sie ihre Freundin vor.
„Weniger reden und mehr schnüren, meine Arme werden langsam taub.“ Ordnete Lizy an und Jenny packte erneut zu.

Diesmal nutzte zog sie wie eine irre an den Schnürsenkeln, bis die beiden Hälften des Korsetts schließlich geschlossen waren und sich berührten.

„Was jetzt“ keucht Jenny mit roten Kopf als sei die Schnürsenkel sicherte.

„Dort gibt es eine Überlappung mit Reißverschluss, der verdeckt die Schnürung, den noch schließen dann bist du fertig. Der Rest bekomme ich alleine hin“

Ohne weiter zu fragen fädelte Jenny die Abdeckung ein und fuhr mit dem Reißverschluss nach unten, bis dieser Plötzlich am unteren Ende die Bahn verließ und Jenny verdutzt den Schlitten in der Hand hielt.

„Scheiße“ fluchte sie „Lizy dein Korsett ist kaputt“ gestand sie ihre Tat. Aber Lizy drehte sich ganz entspannt um und schaute auf Jennys Hand mit dem Schlitten.

„Nein, keine Angst das soll so sein, dadurch geht der Verschluss nicht versehentlich auf. Der schlitten bleibt hier, dann geht er schon mal nicht verloren.“

Sie nahm Jenny den Schlitten ab und ging wieder in ihr Zimmer.

Diesmal aber langsamer als zuvor.

„Danke für die Hilfe Jenny, wenn du mich auch brauchst rufe mich einfach“

„Klar mach ich, wenn du mich wieder brachen solltest klopfe einfach an meiner Tür.
Nun verschwand auch Jenny in ihrem Zimmer und begann mit dem Ankleiden.
Ohne Problem schlüpfte sie in die Uniform und setzte sich zur Krönung die Schwestern kappe auf.

Im Spiegel betrachtet drehte sie sich um ihre eigene Achse.

„Als ob ich eine Zeitreisende bin“ grinste Jenny und war über die Detailtreue ihres Kostüms begeistert. Nur die weißen Sneakers die sie trug passten nicht dazu.

Gemütlich ging sie in die Küche und machte sich ein Tee, und betrachtete die Sonne aus den Fenster. Die Sonne näherte sich den Horizont, als Lizy fast fertig bekleidet in die Küche kam.

Sie sah umwerfend aus.

Passend zu dem Steampunk Kleid trug sie einen Zylinder mit Schweißerbrille sowie dazu passende Handschuhe. Auch ihr Gesicht hatte sie, anders als Jenny gekonnt in Scene gesetzt.

„Kannst du noch das Kleid bitte schließen“ bat sie Jenny und drehte ihr den Rücken hin, die erneut den Reißverschluss schloss, nur das sie diesmal ihn nicht versehentlich abriss. Jetzt verstand sie auch warum das Korsett ganz geschnürt werden musste.

Das Kleid schmeichelte perfekt Lizys Taille und unterstrich das enge Korsett.

„Geschafft“ freute sich Lizy und nahm ihre gereichtet Handtasche.

„Können wir los?“ fragte sie Jenny.

„Äh gleich“ stotterte sie als sie bemerkte, das sie weder Handy noch Geldbeutel dabeihatte.

Sie rannte in ihr Zimmer und schnappte sich schnell Handy, Schlüssel und ihre EC karte sowie der Ausweis und etwas Bargeld. Da sie selten auf Partys ging hatte sie auch keine Handtaschen die zu dem Motto passten. Sie wollte schon Lizy um etwas Stauraum bitten, da bemerkte sie die Taschen in der Gummischürze.

Prüfend befüllte sie die drei stabilen Taschen mit dem Inhalt. Ohne Probleme nahm die Schürze ihr Zeug auf, ohne das es herausfallen zu drohte.

„Ich bin so weit“ sagte sie zu Lizy die bereits im Flur wartete und bereits beide Eintrittskarten beriet hielt.

„Dein Kostüm hat echt was“ lobte Lizy Jenny als sie dir Tür hinter sich zu zog und das Gebäude in Richtung Veranstaltungsort verließen.

„Danke, aber ich muss sagen du siehst auch echt scharf aus“

„Das hoffe ich doch“ grinste Lizy und gemeinsam liefen sie zielstrebig in Richtung Party.
Die Party Location war großräumig abgesperrt und am Eingang hatte sich schon eine beachtliche Schlange, an der Lizy dichtgefolgt von Jenny einfach vorbeilief und am Eingang ihre Tickets samt Ausweise vorzeigte, wodurch sie unter vereinzelten Protestrufen auf das Gelände durften, natürlich mit ihrem Verzehrgutschein in der Hand.

Noch war wenig los, aber das wunderte Jenny auch nicht, schließlich dämmerte es noch.
„Also“ unterbrach Lizy Jennys Gedanken, Maja ist auf den Weg, sie kommt etwa in einer Stunde, solange sind wir zu zweit. Du kennst die Regeln?“

„Ja, keine offenen Getränke annehmen, wenn es mir nicht gut geht euch anrufen und zu den Sanitätern gehen, und niemand Fremdes einfach so folgen.“

„Gut, ich wäre denn Mal kurz bei den anderen Austauschstudenten“ verabschiedete sich Lizy und ließ Jenny alleine.

Normalerweise würde sie sich jetzt alleine unwohlfühlen, aber heute war es irgendwie anders. Stattdessen war sie fast entspannt und genoss die fröhliche Stimmung um sich herum.

Nur sie musste schon wieder aufs Klo.

„Verdammt der scheiß Tee“ murmelte sie und machte sich auf den Weg zum Toilettenhäuschen.

Immerhin gab es noch keine Schlange für die Damen.

In der noch sauberen Kabine angekommen erkannte Jenny auch gleich den Denkfehler den sie hatte. Das sperrige Kleid mit der schweren schürze hinderte sie effektiv daran sich auf die Toilette zu setzten.
Daher musste sie die schwere schürze abnehmen sowie dir Uniform bis zu der Hüfte aufknüpfen, wehe sie sich auf die Toilette setzen konnte.

Als sie dann fertig war, knöpfte sie ihre Uniform zu und warf sich die Schürze über den Hals, bevor sie die Kabine verließ.

Die Scheinwerfer leuchteten durch die Milchglasfenster, was das Zeichen dafür war, das die Sonne endgültig hinter den Horizont verschwunden war.

Eine andere Studentin stand neben den Waschbecken und wusch sich gerade die Hände. Sie war ebenfalls als Krankenschwester unterwegs, allerdings war es viel eher die sexy Version als eine reale Uniform.
Jenny hatte gerade die Bändel der Schürze geschlossen als ein seltsames kribbeln durch ihren Körper fuhr. Verwundert schaute sie in den Spiegel der über den Waschbecken hing und staunte nicht schlecht als sie sah was passierte.

Ihr Kostüm veränderte sich. Der lange Wollstoff verwandelte sich in eine hautenges grünes Latexkleid, welches sich perfekt an ihren Körper anschmiegt und Einblick in ihren Ausschnitt gab.
Derweil schrumpfte ihre ursprünglich funktionale Schürze zusammen, bis sie mehr Deko war als fiktional. Zum Glück spürte Jenny immer noch das Gewicht ihrer Wertgegenstände.
Aber auch ihre Haube und schuhe durchliefen eine Verwandlung.
Ihre flachen Sneakers bekamen plötzlich einen Keilabsatz und ihr Häubchen veränderte sich so weit, dass es nun zu dem grünen Latex ihrer neuen Uniform passte.

„Ach du heilige Scheiße“ fluchte Jenny und starte sich ungläubig in den Spiegel an.

Dadurch erregte sie die Aufmerksamkeit des andern Mädchens.

„Oh hey schicke Kostüm“ lobte sie Jennys neuen Look. „da hatten wir wohl die selbe Idee, aber ich muss zugeben das es dir viel besser steht.“

Während Jenny immer noch paralysiert in den Spiegel starte verließ das Mädchen die Toilette.
Die alte Frau hatte recht.

Das Kostüm ist verzaubert.

Das heißt, das heißt sie ist eine HEXE, erklang es panisch in Jennys Gehirn.

Aber wer würde ihr auch glauben. Sie selbst glaubt es ja kaum.

Sie tastete ihr neues Kostüm ab. Der Saum ihres Kleides reichte ihr noch nicht einmal bis zu den Fingerspitzen. Trotzdem fühlte sie sich nicht unwohl. Etwas in ihr keimte langsam auf.
Ja sie fühlte sich selbstbewusst und genoss definitiv das Gefühl des Materials auf ihrer Haut. Dennoch es war Magie.

Zügig verließ sie das Toiletten Häuschen und machte sich auf die Suche nach Lizy. Wenn es jemand bezeugen konnte dann war es ihre Mitbewohnerin, schließlich hatte sie Jennys ursprüngliches Kostüm gesehen.

Aber erstmal braucht sie einen Drink.

Zielstrebig machte sie sich auf den Weg zu der Bar und bestellte bei den Barkeepern eine Weinschorle.
Normalerweise trinkt sie nicht, aber nach diesen schock brauchte sie was um es zu verarbeiten.
Während sie auf ihre Bestellung wartete, genoss sie die steigende Partystimmung. Schließlich als sie ihr Getränk bekam, gesellte sich ein aufdringlicher Student zu ihr.

„Hallo süße“ schleimte er mit einem stinkigen Atem, als er versuchte ihr näher zu kommen. „Ich hätte da was du dir anschauen solltest“ grinste er sie an und deutete auf eine Beule im Schritt.

„lass sie in Ruhe. Verziehe dich bevor ich dir Beine mache“ kam es plötzlich von der anderen Seite.
Der Typ suchte das Weite und Jenny drehte sich zu ihrer Retterin rum. Es war eine Polizistin.
Oder zumindest war sie als solche verkleidet.
Keine Polizistin zeigt sonst so viel Ausschnitt oder läuft im Rock herum.

„Danke“ sagte sie zu ihrer Retterin, die ihr mit dem Glas zuprostete.

„Ich kann es nicht ausstehen, wenn die Typen jetzt schon so hacke sind das sie sich nicht benehmen können.“ Kritisierte sie als sie ihr Becher leerte und es auf den Tresen knallte. „Übrigens klasse Kostüm“ lobte die Polizistin als bereits dritte Person Jennys Outfit und verschwand in der Menge.
„Danke“ freute sich Jenny und schnappte sich ihren Becher und ging von der Bar weg nach draußen. Dabei fiel ihr eine weitere Veränderung auf.

Ihre Brüste waren ohne Unterstützung und sie konnte die kühle Abendluft in ihrem Schritt spüren.
Ihre Unterwäsche war verschwunden. Ungläubig starte sie auf ihre Brüste. Ihre Nippel waren nur deutlich erregt und waren deutlich unter den engen Latex zu erkennen.

Aber statt in Panik zu geraten setzte sie ihre Suche nach Lizy fort.

Draußen war sie nicht, also muss sie wohl in der Halle sein. Schnell lehrte sie den Becher und gab ihn ab, bevor sie sich in die Menge stürzte.

Selbstbewusst durchquerte sie die Menge und trat in die Halle hinein aus der bereits dröhnende Musik hämmerte, bis sie mit einem bekannten Gesicht zusammenstieß.

„Oh hey du bist es“ freute sich die Krankenschwester die Jenny in dem Toilettenhäuschen kennen gelernt hatte.

„Oh hi“ grüßte sie zurück. „Sag mal hast du zufällig ein Mädchen in einen Steampunk Kostüm gesehen. Mit roten Zylinder.“

„Hm wenn ich nachdenke ja, aber ich sage es nur, wenn du mit mir tanzen gehst“
Überrascht von sich selbst griff sie die Hand des Mädchens und zog sie näher zu sich her. „Lass und tanzen“ flüsterte sie ihr ins Ohr und begann sich zusammen mit ihr rhythmisch zu der Musik bewegen, während Latex auf Latex rieb.

Als der DJ nach mehreren guten Liedern beschloss die Sachen ein bisschen langsamer zu gestalten, schaute Jenny und das andere Mädchen sich verschwitzt an. „Ich bin Susi, Medizinstudentin im 6. Semester“ stellte diese sich gegen den Lärm vor.

„Jenny, Informatik 4. Semester“ erwiderte Jenny selbstbewusst und manövrierte bisschen ins Abseits.

„Nett dich kennen zu lernen. Mir hat das tanzen auf jedenfalls gefallen, offenbar dir auch“ grinste Susis und deutet auf Jennys erregte Nippel.

„Ach ja tu nicht so unschuldig“ grinste Jenny zurück. „wer hatte plötzlich meinen Hintern in der Hand“
„Hm als angehende Ärztin musste ich einfach deine beiden Pobacken abtasten, schließlich muss ich mich ja um die Gesundheit meiner Kolleginnen kümmern.“ Sagte diese mit ernsten Gesicht

Nun musste Jenny lachen. „Wie lange hast du diesen Satz vor den Spiegel geübt“

„Oh glaub mir lange“ schloss sich Susi Jenny an.

Viel zu schnell klingelte plötzlich Susis digitale Armbanduhr.

„Misst sorry ich muss los meine Schicht fängt gleich an“ erklärte sie Jenny das piepsen.

„Kann ich deine Nummer haben, bevor du gehst“ platzte Jenny heraus.

„Sicher doch“ freute sich sichtlich Susi und tippte schnell ihre Nummer in Jennys Handy bevor sie sich selbst eine SMS schickt.

„Deine Freundin die du gesucht hast ist übrigens vorhin zur hinteren Bar gegangen“ informierte Susi noch Jenny während sie Jenny zum Abschied umarmte.

„Danke, man sieht sich“ verabschiedete sich Jenny und machte sich auf den Weg zu der Bar. Dort erblickte sie auch gleich Lizy roten Zylinder. Diese unterhielt sich gerade mit einem anderen Männlichen Studenten, der ebenfalls Steampunk als Motto gewählt hatte.

„Lizy“ rief Jenny begeistert und umarte sie innig, wobei sie den Kerl ignorierte.

„Jenny, schön dich zu sehen. Jenny das ist Pierre, ebenfalls aus Kanada“ Rief Lizy begeistert „Pierre, that is Jenny“ stellte sie ihre Mitbewohnerin vor und schloss Jenny eng in ihrer Arme.

Aber offensichtlich langte Lizy zu beherzt zu. So langsam wurde der druck an ihrer Taille immer fester und das Atmen viel ihr immer schwerer. Panisch schob Jenny ihre Mitbewohnerin zurück, bekam aber dafür einige irritierende Blicke von dieser.
Trotzdem der Druck war immer noch da und wurde immer enger.

Panisch fing Jenny an zu hyperventilieren. Zumindest versuchte es, aber das Atmen fiel ihr immer schwerer.

Sie brauchte Luft.

Hilfesuchend sah sie Lizy an. Der Anblick ihrer Freundin in Notlage reichte aus um die leicht beschwipste Lizy schlagartig auszunüchtern.

Sie sprang nach vorne und gereifte Jenny unter die Arme, da diese bereits drohte umzufallen.
„Pierre, we have to get her outside.“

Ohne zu zögern griff dieser ebenfalls unter die Arme und gemeinsam brachten sie Jenny durch einen kleinen Nebenausgang an die frische Luft.

Doch es half nichts, diese war derweilen schon ganz bleich im Gesicht und drohte ohnmächtig zu werden. Ihr war schon ganz schummerig vor Augen.

Ohne weiter zu zögern rannte das Trio zum Sanitätszelt.


„We need help“ rief eine panische Lizy, als sie den Pavillon erreichte.

Der Anblick von Jennys Gesicht reichte für die Sanitäter aus und sie wurden direkt ins Innere des Zelts durchgewunken, wo auch gleich die freiwilligen Ersthelfer übernahmen.

„Just one Person“ klärte der Chef der Gruppe Pierre und Lizy auf, welchen ihren kindischen Freund bittend ansah.

„It is ok take care of your flatmate, i will wait outside“

„Thank you“ bedankte sich Lizy und machte sich daran ihrer Freundin zu folgen

Derweilen hatten die Sanitäter Jenny in eine eigene Kabine gebracht und dort die Patientin auf eine Liege gelegt, und überließen Susi der fachkundigen Medizinstudentin.

„Scheiße“ fluchte diese als sie ihre Patientin erkannte.

„Jenny ich bin da, alles ist in Ordnung, atme in diese Papiertüte“ sprach sie Jenny ruhig zu, während sie der armen Jenny eine Papiertüte vor den Mund hielt. Kurz darauf kam auch schon Lizy in die Kabine und schaute nervös zu wie die zuständige junge frau ihrer Freundin sanft zusprach.
Langsam beruhigte sich Jenny und ihr nebeliger verstand klarte auf.

Sie merkte das sie auf eine weichen Liege lag und das sie immer noch Probleme hatte zu atmen. Es fühlte sich an als sei ihr gesamter Oberkörper in eine Art Schraubstock gefangen.

Vorsichtig fuhren ihre Hände über diesen, wo sie auch gleich den Grund für das Gefühl ertastete. Ihrer Oberkörper war in einem engen Korsett gefangen, der ihre Taille deutlich reduzierte.

„Ach schon wieder das verdammte Kostüm“ klarte es nun endgültig in ihrem Kopf auf und sie ließ sich erleichtert zurückfallen. Plötzlich war das Atmen viel leichter für sie.


Plötzlich erschienen zwei Köpfe in ihrem Sichtfeld.


Susi und Lizy standen besorgt über ihr.

„Geht es dir gut?“ fragte Susi besorgt und leuchtete in ihre Augen.

„Ja danke, was machst du eigentlich hier, hast du nicht Dienst?“ fragte Jenny als sie sich aufsetzte, was durch das enge Korsett schwerer war als gedacht. Schließlich gelang es ihr und sie saß kerzengerade auf der Liege.

„Deine Mitbewohnerin hat mich zu dir gebracht. Du warst kurz davor ohnmächtig zu werden, sosehr hast du hyperventiliert.“ Eine Blutdruck Manschette wurde Jenny um den Arm geschnallt und aufgepumpt.

„Ich hatte schon Angst das du drauf gehst“ gestand Lizy, während Susi weiter Jenny durchcheckte.
„Es tut mir leid, Sorry das ich euch beiden den Abend kaputt gemacht habe, aber das wollte ich nicht. Das liegt an dem verdammten Kostüm.“ Fluchte Jenny.

„Keine Angst, eine so schlimme Patientin bist du gar nicht. Du hast noch nicht versucht mir auf die Schuhe kotzen, somit bist du definitiv meine Lieblingspatientin“ erwiderte Susis, während sie auf die Auswertung des Pulsoximeter wartete.

„Darüber bin ich dir auch dankbar, es muss dir nicht leidtun, schließlich ist die Luft hinten an der Bar verdammt schlecht, kein wunder das du das Gefühl hattest keine Luft mehr zu bekommen.“

„Wollen die mich verarschen“ dachte Jenny „sehen die nicht das mein Kostüm sich verändert hat?“
„Aber mein Kostüm“ begann sie von vorne.

„Ja dein Kostüm sieht super aus“ unterbrach Lizy sie. „Ich bin immer noch neidisch, dass du ein so enges Korsett trägst und noch in der Lage bist und gleichzeitig zu atmen. Man ich wünschte mein Korsett könnte so eng sein. Ich meine schließlich haben wir uns ja gegenseitig beim schließen geholfen. “

Überrascht, aber vor allem irritiert blickte Jenny ihrer Mitbewohnerin an.

„Es stimmt“ schloss sich Susi an. „Du hast bis jetzt das beste Kostüm was ich diesen Abend gesehen habe. Als wir zusammen getanzt haben hattest du ja keine Probleme mit dem atmen. Und Wahnsinn steht es dir gut. Zudem hatten wir seitdem du hier bist 5 weitere Patienten mit Atemprobleme aus diesem Bereich davon zwei vom Personal. Die Luft da hinten ist einfach zu stickig.“

„Wie lange war ich denn weg“

Susi nahm Jenny den Pulsoximeter ab und desinfizierte ihn.

„Deine Werte sind stabil. So leid es mir tut ich muss dich bitten zu gehen, auch wenn ich mich gerne um dich kümmere, wir brauchen die Liege. Draußen hat es eine Bank, da kannst du Platz nehmen“ Ordnete Susi an und half Jenny auf die Beine.

Erneut umarmte sie diese zum Abschied, allerdings wurde die Intensität der warmherzigen Umarmung durch Susis Ersthelfer Jacke gedämpft die sie über ihr Kostüm trug.

„Ruf mich an wenn meine Schicht vorbei ist“ verabschiedet sich Jenny und verließ die Zeltkabine.
Zwar war Jenny zu Beginn noch wackelig auf den Beinen, aber mit jedem Schritt wurde es besser, auch hatte sie das Gefühl das sie nun leichter wieder Atmen konnte. Das umarmende Gefühl welches ihr das Korsett verlieh beflügelte sie noch zusätzlich. Sie verließen das Zelt und achteten beide darauf nicht in die Kotze vor diesem zu treten.

„Pierre, we are here“ schrie Luzy und winkte als sie ihren Freund sah, der sich mit ein paar Eishockeyspieler unterhielt.

Als dieser sie bemerkte, lief er ihn fröhlich Entgegen, und schlang Lizy in eine liebevolle Umarmung und küsste sie direkt auf die Lippen, bevor er Jenny die Hand hinhielt.

„Hello Jenny, I am Pierre, Lizy friend. Weh ad alredy met, but I am not sure how much you remember. I helped Lizzy get you to the paramedics.“

„Oh yes thank you for that“ bedankte sich Jenny und rieb sich dabei peinlich berührt den Nacken.

„Is everythink ok?“ erkundigte er sich mit ersichtlicher Anteilnahme, während er einen Arm um Lizys stark korsettierte Taille legte.

„Yes, i think the air in the front of the bar was just to bad“ beschloss Jenny die Version von Susis zu folgen, schließlich hatte selbst Lizy keine unterschied an ihrem Kostüm gesehen. Und sie sind gemeinsam angekommen.

Damit war das Thema für Pierre abgeschlossen und schaute zu seiner Freundin.

„I'm hungry. Shall we get something to eat, honey?“ erkundigte er sich fürsorglich bei dieser.

„No thank you. I’m good“ lehnte sie ab und klopfte zur Verdeutlichung auf ihr enges Korsett. Er blickte zu Jenny, doch diese schüttelte nur den Kopf und ahmte Lizys Geste nach.

„I think Jenny and I get somethink to drink, do you want a bear too?“

Er nickte.

„Perfekt. Let us meet near the food court. I think there was some standing tables“

Mit einem kurzen Kuss verabschiedete sie sich und Lizy hakte siech bei Jenny unter den Armen ein.
„Ist er nicht Perfeckt“ fragte sie Jenny, während sie zu der bar liefen.

„Er scheint nett zu sein“ gab Jenny zu. Ein immenses Kompliment, wenn man ihren sonstigen Vorbehalt gegenüber von anderen Menschen, insbesondere von Männern bedenkt.

„Wie habt ihr euch keinen gelernt“

„Ach über ein Programm der Uni für Austauschstudenten. Dort haben wir gemerkt das wir in Kanada in derselben Stadt leben. Ist das nicht verrückt. Wir müssen tausende Kilometer weit weg von der heimatstudieren um meinen Freund zu finden, der sonst in derselben Stadt lebt?“

„ja Zufälle gibt es“ murmelte Jenny als sie sich an der Schlange für die Bar anstellten. „sag mal wo bleibt denn eigentlich Maja“ wollte sie nun von ihrer Mitbewohnerin wissen.

„Sie ist bereits in der Bahn“ klärte Lizy Jenny auf. „Offenbar gab es einen Unfall weswegen die Straßenbahn eine solche Verspätung hat. Zwei Bier bitte“ sagte sie den letzten Teil zu dem Kellner und wollte gerade bezahlen als Jenny dem Angestellten ihren restlichen Verzehrgutschein hinhielt, den sie gerade aus ihrer Kitteltasche herausgeragt hatte.

„Für mich nur ein Wasser und ich bezahle.“ Wies sie den Bediensteten an der nur mit der Schulter zuckte und ihren Gutschein nahm.

„Jenny das ist nicht notwendig“ kam es wie erwartet von Lizy.

„das ist doch das mindeste was ich tun kann, nachdem du dich so um mich gekümmert hast“ erklärte Jenny ihre Tat und nahm die Flasche Wasser von dem Angestellten samt Strohhalm ab, während Lizy die beiden Becher Bier nahm.

Sie suchten sich einen freien Tisch und nahmen an diesen Platz. Kurz darauf erschien auch schon Pierre mit einer ordentlichen Ladung Pommes in den Händen.

„was haben Kanadier nur mit ihren Pommes“ dachte Jenny sich als Pierre die Pommes abstellte und Lizy liebevoll begrüßte.

Diese hatte derweil schon 5 Pommes von ihrem Freund stebitzt.

Demonstrativ schob er die Papierschale in die Mitte, doch Jenny lehnte immer noch dankend ab. Ihr Korsett war einfach zu eng.

Neugierig versuchte sie dem Gespräch der beiden Kanadier zu folgen, wollte aber nicht zu aufdringlich wirken.

Die kühle Luft die sie ungeschützt unten herum neckte veranlasste sie bereits nach einer halben Flasche Wasser erneut die Toilette aufzusuchen.


Leider gab es diesmal eine Schlange.


Gezwungenermaßen stellte sie sich hinten an und wartete sehnsüchtig darauf das es weiter geht, als sie plötzlich zwei feste Arme um sich legten.

„Rate mal wer ich bin“ erklang Majas Stimme allerdings zu spät. Derweilen hatte Jenny schon reagiert und aus Reflex ihren Elenbogen ungebremst in den Angreifer gejagt.

Es folgte die erwartete Aktion von dem Angreifer. „Ughh“ kam es von hinten und als Jenny es realisierte wen sie gerade ihren Ellenbogen verpasst hatte, drehte sie sich um und schaute besorgt zu der zusammengekauerten Maja.

„Scheiße“ entkam es ihr und sie ging auf die Knie. „Das wollt ich nicht, ich wusste nicht das du es bist“ erklärte Jenny sich, als sie Maja beim Aufrichte half.

„Puh“ keuchte diese „du hast einen ordentlichen Schlag, so viel muss ich dir lassen. War wohl nicht die klügste Idee von mir“

Sie stützte sich an der latexbedeckten Schulter der kleineren Jenny ab, während sie den Magenhieb überwindete.

„Was machst du eigentlich hier?“ fragte nun Jenny ihre Mitbewohnerin die deutlich zu spät zu der Party erschien.

„Die blöde Bahn fuhr nicht es gab da einen Unfall daher bin ich so spät dran. Ich habe zuerst Pierre und Lizy gefunden, da hab ich sie gefragt wo du bist und sie meinten du wolltest aufs Klo. Also dachte ich mir ich leiste dir Gesellschaft, schließlich habe ich keine Lust dabei zuzusehen wie Lizy ihrer Zunge in den Mund ihres Freundes versenkt“ verzog Maja bei der letzten Umschreibung spielerisch das Gesicht. „Zumindest war ihre Beschreibung deines Kostüms hilfreich. Ich meine woah, ich dachte ich hätte ein gutes Catwomen Kostüm, aber deins schlägt mich um Längen. Wie kannst du in diesem Korsett nur atmen?“

„Warte Catwomen Kostüm“ fragte Jenny verwirrt und machte einen Schritt nach vorne. Etwas stimmte nicht ihrer Schuhe fühlten sich anders an. Eher so wie Stiefel.

Sie schaute an ihrer Mitbewohnerin herab. Diese trug einen hautengen Spandex Catsuit mit angebrachten Handschuhen, an deren Fingerspitzen Fakekrallen angebracht war. Passend dazu trug sie ein paar kniehohe Lederstiefel, mit mindestens 10 cm Absatz. Vervollständigt wurde das Kostüm mit einem Gürtel um die Hüfte, an der sie einige Taschen hatte.

So sehr Jenny auch das Kostüm ihrer Mitbewohnerin interessant fand, war sie über ihr eigenes besorgt und als sie ihren Blick auf weiter nach unten streifen ließ erkannte sie auch was Maja gemeint hatte.
Ihr Kostüm hatte sich schon wieder verändert. Diesmal hatte es sogar das Motte ignoriert.

Statt einer grünen Krankenschwesteruniform trug sie jetzt einen hautengen schwarzen Latex Catsuit, der ihren Körper ab den Hals bedeckte, und sich nahtlos ihrer Figur anschmeichelte.

Auch ihren ursprünglichen weißen Sneakers waren verschwunden. Stattdessen trug sie jetzt ein Paar Stiefel die nahezu nahtlos in den Anzug überzugehen schienen.

Derweil hatte sich ihre Schürze in einen breiten Gürtel verwandelt der gekonnt ihre schmale Taille betonte, welcher über mehrere Taschen verfügte.

„Was zum Teufel“ rief Jenny erschrocken aus und fuhr mit ihren bedeckten Händen über den engen Kragen. Dabei spürte sie schmerzhaft die spitzen Fingerspitzen von ihren Handschuhen.

Erschrocken zog sie ihrer Hände von den Kragen weg und musterte mit Maja ihre Handschuhe.

Lange schwarze krallen ragten aus ihren Fingerspitzen und drohten jeden zu verletzten den sie kratzte.
Neugierig faste Maja diese an und zog darauf ihre Finger erschrocken weg.

„Wahnsinn sind die scharf, wie hast du die am Sicherheitsdienst vorbeibekommen?“ erkundigte sie sich neugierig bei der immer noch überraschten Jenny.

„Ich weiß nicht“ gestand sie Wahrheitsgemäß und drehte ihre Hand hin und her. Irgendwie hatte sie so ein Gefühl das die Fingerspitzen mehr konnte als Unfunktional sie einzuschränken. „Ich glaube so“ sagte sie und stellte sich gleichzeitig vor das ihre neunen Krallen eingefahren sind.

Zu allgemeiner Überraschung von den beiden verschwanden Jenny Krallen daraufhin schlagartig, so das nur noch Jennys Latexbedeckte Finker übrig waren.

„Oh mein Gott“ platzte Jenny heraus und griff erneut nach Jennys Hand. Von den gut zwei Zentimeter langen Krallen war nichts mehr zu sehen, geschweige denn zu Spüren.

„Wie hast du das gemacht?“ fragte eine begeisterte Maja als sie Jennys Hand losließ um weiter in der Schlange sich der Toilette zu nähern.

„Äh Magie?“ beantwortet Jenny die Frage wahrheitsgemäß.

Allerdings nahm die Antwort Maja natürlich nicht für voll.

„Ha, der war gut, aber ich verstehe es das du es geheim hältst, damit wirst du im Wettbewerb sicher abräumen. Man und ich dachte ich bin die sexiest Catwomen auf dieser Party. Aber weit gefehlt, du trägste ja noch nicht einmal einen BH“ lobte sie Jenny Mut und betrat das Toilettenhäuschen.

Zwar war der gang Gnadenlos überfüllt, dennoch konnte Jenny einen kurzen Blick in den Spiegel erhaschen. Ihre Nippel stachen immer noch gut sichtbar durch den schwarzen Latex, allerdings wirkten ihre Brüste durch das steife Korsett und dessen teils stützenden Tassen größer und wurden zusätzlich von dem hautengen Latex betont.

„Verdammt, sehe ich in diesem Anzug gut aus“ stellte Jenny in Gedanken fest, während sie auf eine freie Kabine wartete.

Derweil hatte Maja eine freie erwischt und war in dieser verschwunden.

Kurze Zeit später war auch die nächste Kabine frei und Jenny beeilte sich diese zu ergattern.
Kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen stieg der Brechreiz in ihr hoch. Nun verstand sie was Susi mit Kotze gemeint hatte.

Sie stand in einer einzigen Lache aus erbrochenen die den Linoleum Boden bedeckte.

Angewidert heilt sie sich die Nase zu und versuchte ihren Magen zu besänftigen.

Die Klobrille war sporadisch gereinigt, trotzdem war der Anblick der Toilette eher was für ein Reinigungsteam in ABC Schutzanzüge.

Aller ekel half nichts. Sie musste dringend aufs Klo. Ihre Blase drückte bereits, und dank ihrem engen Korsett hatte sie nicht gerade viel Platz.

Vorsichtig schritt sie mit ihrem hohen Stiefeln über den rutschigen Boden. Obwohl sie ungeübt in hohen Schuhen war, konnte sie selbst auf den rutschigen Boden Problemlos halt finden. Und auch das die Stiefel aus Latex bestanden und somit Wasserdicht war entpuppte sich als Vorteil den sie dankend annahm.

Mit einem Stück sauberen Klopapier wischte sie die Klobrille ab und schmiss es in die Schüssel bevor sie an den Verschluss des Gürtels Griff und diesen öffnete.

Doch statt der erhofften Wirkung passierte nichts. Erneut versuchte sie den Gürtel zu öffnen, aber ihr wollte es einfach nicht gelingen.

Verzweifelt versuchte sie einen Blick drauf zu werfen, doch wegen des starren Korsett konnte sie sich nicht weitgenug vorbeugen um den Gürtel genauer zu untersuchen.

Frustriert nahm sie auf der Toilette Platz und versuchte dadurch einen besseren Blick zu bekommen, aber obwohl sie nun auf den Verschluss schauen konnte wurde sie aus diesem nicht schlau.

Verzweifelt tastete sie zuerst ihren Schritt, dann ihren Rücken nach einen Reißverschluss ab, wurde aber nicht fündig.

Auch das zerren an ihren Kragen war ohne Erfolg.

„Oh du scheiß Kostüm, ich pinkele mich gleich ein“ murrte sie frustriert und gab das verzweifelte zerren an ihren Anzug auf.

Plötzlich spürte sie einen kalten Lufthauch in ihrem Schritt.

Verwundert beugte sie sich trotz ihrem starren Korsett vor, um das Ergebnis zu sehen.

Der Anzug hatte ihren Schritt freigelegt und ihr Vulva glänzte als Resultat ihrer Erregung, aber immerhin konnte sie endlich den Druck ihrer Blase entlasten.

Kaum hatte sie sich abgewischt da verschloss sich die Öffnung in ihrem Schritt so schlagartig wie sie erschienen ist. Dankbar das sie das Kostüm nicht auch diesen Teil von ihr öffentlich ausstellen wollte verließ sie die Kabine und wusch sich ihre Handschuhe unter dem kalten Wasser ab. Hygiene muss schließlich sein.

Derweil betrat bereits die nächste die frei gewordene Kabine und der bereits hohe Lärmpegel des Raumes wurde schlagartig durch einen grellen Schrei überboten.

Alle verstummten schlagartig und schauten interessiert was passiert war. Die Tür der versauten Kabine schlug schlagartig auf und eine wütende Blondine in einen Pinken Minikleid kam angewidert hinausgerannt und steuerte direkt auf Jenny zu und baute sich vor dieser auf.

„Sag mal du dumme Schlampe was fällt dir eigentlich ein die Kabine so zuzurichten“ schrie sie Jenny direkt an, wobei ihr eine starke Fahne entgegenwehte.

Hätte sie das noch vor wenigen Stunden mit Jenny gemacht wäre diese wahrscheinlich heulend geflohen und hätte sich in ihrem Zimmer eingeschlossen, aber gerade fühlte sich Jenny anders.

Sie fühlte sich stark, hübsch und voller Selbstvertrauen und sie mochte das Gefühl.

Also wich sie nicht zurück, sondern bot dem betrunkenen Barbie verschnitt die Stirn.

„Du musst mich nicht gleich anspucken“ entgegnete sie der betroffenen Studentin „Außerdem bin ich das nicht gewesen. Die Toilette war bereits versaut als ich rein bin. Wenn es dich stört empfehle ich dir eben zu warten bis eine andere Kabine frei ist“

Das brachte aber die Blondine nur noch mehr zur Weißglut. „Mir ist scheiß egal was du mir empfiehlst. Ich wall das du dumme Schlampe die Kotze weg machst. Außerdem sind meine schönen Schuhe wegen dir dreckig geworden. Die haben mehr gekostet als du jemals im Monat verdienen wirst“

Derweil kam Maja aus ihrer Kabine und nahm neben ihrer Mitbewohnerin Platz.

„Gibt es Probleme?“ fragte sie Jenny und schaute besorgt sich die Situation an. Derweil hatte sich um das abgelegene Häuschen eine kleine Menschenmenge angesammelt, die auch dem Sicherheitspersonal aufgefallen war.

„Nein, sie findet nur zu recht die Toilette widerlich, allerdings werde ich die Kotze auch nicht wegputzen. Das sehe ich nicht ein. Lass uns gehen“ sagte sie zu Maja die gerade ihre Hände gewaschen hatte.

Diese lief voraus dicht gefolgt von Jenny, doch als sie gerade durch dir Tür schreiten wollte zog plötzlich jemand sie an der Schulter zurück und brachte sie zum Taumeln.

„Du fette Kuh, ich sagte mach gefälligst die Kotze weg“ schrie die Möchtegern Barbie Jenny an, die gerade dabei war wieder ihr Gleichgewicht zu finden.

Sie drehte sich zu der betrunkenen Frau um, und wollte was erwidern, doch alles was sie sah war eine geballte Faust die sich mit wahnsinniger Geschwindigkeit ihrem Gesicht näherte, bevor diese schmerzhaft mit ihrer Nase kollidiert und Jenny endgültig aus den Gleichgewicht bracht.

Vor Schmerz als auch aus reiner Überraschung schrie Jenny laut auf, während sie unsanft ihren Hintern landete.

„So, du dumme Schlampe.“ Schrie die Schlägerin und schaute dabei finster auf Jenny herab die unter Shock stand und ihre blutende Nase hielt. „Das hast du davon, wenn du nicht auf mich hörst und jetzt wische mir die Kotze vom Schuh, wenn du schon auf den Boden bist, oder willst du einen Nachschlag.“
Drohend hielt sie ihre Faust in die Höhe und näherte sich ihrem verletzten Opfer mit mörderischen Hass in ihren Augen, bereit ein zweites Mal zuzuschlagen.

Jenny war immer noch wehrlos und schockiert auf den Boden als die Schlägerin zum zweiten Mal ausholte um auch ordentlich zuschlagen zu können.

In angesichts des zu erwartenden Schlag hob Jenny ihre arme schützend vor ihr Gesicht und kniff die Augen zusammen, doch der schlag kam nicht.

Stattdessen vernahm sie ein lautstarker Tumult vor sich.

Sie öffnete ihre Augen und späte vorsichtig zwischen ihren Armen durch.

Vor ihr hatte ist eine Rauferei entstanden. Eine andere Catwomen, Maja, erkannte Jenny und eine Harley Quinn sowie eine Wonderwomen hielten die lauthals schreiende Blondine zurück.
Diese versuchte sich verzweifelt aus den griff der drein zu befreien, während sie Jennys Unterstützerinne wüst beleidigte.

Das Ganze nahm dann noch ganz andere Ausmaße an als eine Frau und ein Mann von der Securety endlich auftauchten und die wild um sich schlagende Frau unsanft packten und sie aus den Toilettenhäuschen beförderte.

Derweil war Maja vor Jenny, die immer ich noch auf den ekligen Boden befand, in die Knie gegangen und musterte kritisch deren Verletzung.

„Scheiße, du blutest“ stellte sie fest und reichte Jenny ein Papierhandtuch, damit diese nicht noch mehr Blut auf sich verteilte.

Derweil war die Frau von dem Sicherheitsdienst wiedererschienen und befragte kurz die umstehenden Zeugen ehe sie sich Jenny zuwendete und das Blut sah.

Besorgt blickte sie dann Maja an.

„Du kennst sie?“ fragte sie diese während sie sich auf die andere Seite kniete.

„Ja sie ist meine Mitbewohnerin“ klärte sie die Angestellte auf, die das nickend zur Kenntnis nahm.
„Ich funke die Sanitäter an, das soll sich jemand anschauen“ sagte sie und nahm ihr Funkgerät vom Gürtel, doch Jenny schüttelte den Kopf.

„Ich kann laufen“ sagte sie während sie sich das Tuch weiter vor die Nase hielt.
„Ok dann helfen wir dir mal hoch“ erwiderte die Angestellte und sah zu Maja rüber „Auf drei“

Bei drei stand Jenny wieder auf den Beinen. Zwar brauchte sie eigentlich keine Unterstützung, dennoch war sie über die helfenden Hände froh.

Diesmal mit Maja machten sie sich auf den Weg zum Sanitätszelt, wo sie bereits dank Vorankündigung per Funk erwartet wurde.

Zum zweiten Mal an diesem Abend saß sie in eine der Kabinen und wurde diesmal von einem netten älteren Herrn gründlich durchgecheckt.

„Also“ begann dieser mit Jenny zu reden als sei es das normalste der Welt. „Ich bin Professor Doctor Hoffman, ich checke sie nur kurz durch. Nehmen sie Blutverdünner, oder sonst welche Medikamente?“ fragte er sie aus und sie schüttelte nur den Kopf, während er in ihre Augen leuchtet.

Unsanft packte er mit seiner rechten Daumen und Zeigefinger plötzlich Jennys Nasenbein an.

„Aua“ rief diese, bevor er auch schon wieder losließ.

„War nur ein schneller Test ob es gebrochen ist, dich wird es freuen zu hören das alles in Ordnung ist“ begründete er sein Handeln und zog sich die gebrauchten Handschuhe aus.

Maja und Jenny schauten ihn verwundert an.

„Was hätte sei denn gemacht, wenn ihre Nase gebrochen wäre“

„Oh sie hätte definitiv geschrien und hätte versucht mich umzubringen“ kicherte er während er auf einem Formular den Befund vermerkte.

Ungläubig starrten Jenny und Maja den Professor an. „Das war doch nicht sein ernst“ ging den beiden gleichzeitig durch den Kopf.

„Auf jeden Fall ist es nicht gravierendes, den Nacken schön kühlen, dann hört es auch bald auf. Eine Helferin wird dir gleich was bringen. Wenn ich es richtig verstanden habe willst du sie nicht anzeigen?“
Jenny schüttelte den Kopf.

„In Ordnung, wenn du es dir anders überlegst, ihre Daten stehen auf dem Dokument. Es wird im Laufe der nächsten Woche dir zugestellt. Einen schönen Abend noch.“ Verabschiedete er sich und verschwand aus der Zeltkabine, während Maja Jenny immer noch besorgt anschaute.

„Geht es dir wirklich gut?“ fragte diese die immer noch leicht blutende Jenny.

„Ja, du hast ja gehört was der Arzt gesagt hat, so schlimm ist es nicht. Du kannst ruhig gehen“
„Sicher? Aber was ist, wenn du Ohnmächtig wirst?“

„Hier sind lauter Sanitäter und mindestens ein Arzt. Ich werde schon nicht sterben. Gehe auf die Party ich komme nach sobald es geht.“

Maja zögerte immer noch, bevor sie nickte.

„Aber melde dich wenn was ist, oder du zurück bist“ wies sie Jenny an, bevor sie verschwand.

„Endlich Ruhe“ freute sich Jenny und atmete entspannt aus.

Leider war es mit der Ruhe schon vorbei als der Vorhang von der Kabine aufgeschoben wurde und eine Helferin mit dem versprochenen Eisbeutel eintrat.

„Jenny?!“ rief Susi überrascht, als sie das Blutverschmierte Gesicht ihrer neuen Bekanntschaft erkannte. Beinahe hätte sie den Eisbeutel fallen gelassen.

„Oh hi Susis“ stotterte Jenny.

„Man du konntest es wohl nicht erwarten mich wieder zu sehen“ grinste diese nachdem sie den anfänglichen Schock verdaut hatte. „Hier dein Kühlpäck, kannst du es dir selbst in den Nacken heben?“

Dankend nahm Jenny den Beutel an und hielt es in ihren Nacken während Jenny vor ihr auf den Arzthocker Platz nahm.

„Du weißt schon das man hier keine Bonuspunkte sammeln kann“ witzelte Susi über die erneute Begegnung.

„Wer weiß, vielleicht wollte ich meine Liebling Medizinstudentin sehen“ schoss Jenny schlagfertig zurück.

„Oh wie lieb von dir“ freute sich Susi und beschloss einen Schritt weiter zu gehen. „Auch, wenn ich mich wiederhole, du bist meine Lieblingspatientin und das sag ich jetzt nicht nur, weil du mir noch nicht versucht hast auf die Schuhe zu kotzen“

Dabei rümpfte sie angewidert die Nase. „Riechst du den Gestank auch? Was ist dir eigentlich schon wieder passiert?“

„Ja ich rieche es auch“ gab Jenny zu. „Um genau zu sein ich bin es die so stinkt. Mir hat so eine Blöde Studentin auf die Nase geschlagen, weil sie die Toilette widerlich fand. Dabei habe ich das Gleichgewicht verloren und bin hingefallen. Die Toilette war echt widerlich, da hat sie recht, aber ist es meine Schuld das es überall kotze war?“

„Ich gehe mal davon aus nein?!“ antworte Susi auf die Frage.

„Ja es war vor mir schon so ekelig. Aber rate wo ich reingefallen bin“ verzog Jenny angewidert das Gesicht, und auch Susi blickte sie angewidert an.

„Doch nicht etwa in die …?“

„Ja, voll in die Kotze. Auf den widerlichen Toilettenboden“ beendete Jenny Susis Satz und veranschaulichte ihren Ekel.

„Man ich bin ja durch das Studium einiges gewöhnt, aber das ist selbst für mich ekelig. Zum Glück hast du wenigsten ein passendes Kostüm an was dich vor den schlimmsten schützt und ich muss sagen es sieht verdammt gut aus“

Jenny blieb nichts anders übrig als die Augen zu verdrehen, auch wenn es sie wurmt das die alte Frau doch recht hatte und Magie anscheinend doch existiert, hatte sie trotzdem Probleme dies wirklich zu akzeptieren. Aber dennoch fühlte sie sich im Moment sowohl in ihren Körper wie seit langen nicht mehr.

Und das heißt was, wenn man mit blutender Nase nach einer Schlägerei Kotzbeschmiert im Sanitätszelt sitzt.
„Danke“ sagte sie nach kurzem Nachdenken zu Susi.
„Aber leider läuft der Abend nicht so wie erwartet.“

„Och ich glaube ich verstehe den wink“ lächelte Susis Jenny fürsorglich an, die mit errötetet Kopf das lächeln erwiderte.

Wenn sie ehrlich mit sich war, meinte sie was ganz anders, dennoch genoss sie den Abend, auch wenn die relative Ruhe des Zeltes eine angenehme Abwechslung war.

Schließlich stand Susi auf und näherte sich Jenny.

„darf ich mal sehen“ bat sie Jenny ihr die Nase zu zeigen und das Tuch kurz wegzulassen.

Vorsichtig nahm Jenny das zerknäulte Papiertuch zur Seite, während Susi sich vorsichtig mit ihrem Latex bedeckten Händen, allerdings diesmal hygienische Einweghandschuhe, der verletzten Nase langsam annäherte.

„Gut es hat aufgehört zu bluten“ und tastete sanft ihr Nasenbein ab. „Hast du Probleme mit dem Atmen. Atme mal tief ein und aus, und nur doch die Nase“

Auch wenn Jenny sich wegen des offensichtlichen engen Korsett verarscht vorkam, so folgte sie der Anweisung von der angehenden Ärztin.

Problemlos und schmerzfrei atmete sie tief ein und aus.

„Ausgezeichnet“ lobte Susi Jenny und zog sich langsam zurück und konnte nicht den Blickkontakt zu Jennys Augen brechen.

„Sag mal“ begann eine nervöse Susi, „meine Schicht ist seit etwa einer viertel Stunde zu ende, hättest du Lust wieder mit mir tanzen zu gehen.

Jennys Augen funkelten vor Freude.

„Aber natürlich, ich hoffe nur ich sehe nicht allzu sehr widerlich aus, ich selbst kann den Geruch kaum noch ertragen.“ Deutet diese auf sich herab.

„Hm ich hätte dafür sogar eine Lösung“ freute sich Maja und deutet Jenny an aufzustehen. Mit geübten Griffen entsorgte sie die benutze Papiertücher, sowie die abdecke der liege und bereitte alles für den oder die nächste Patientin vor. Schließlich zog ihre Handschuhe aus die sie nun auch in den Mülleimer schmiss. „Folge mir“ winkte sie Jenny zu.
Ein zweites Mal verließ Jenny
an diesen Abend das Zelt, diesmal aber zusammen mit Susi, nachdem diese sich zuvor bei der Organisation abgemeldet hatte.
Auffällig war das sie immer noch die Ersthelferjäcke trug.

„Wohin gehen wir denn“ erkundigte sich Jenny neugierig. Zwar hatte sie vollstes vertrauen in Susi, dennoch führte sie die beiden geradewegs zu der Mehrzweckhalle wo die Feier stattfand. Und sie war nicht in der Laune so feiern zu gehen.

„Zum zweiten Stützpunkt“ klärte Maja sie auf und lief an der Bar rechts vorbei. Hinter der Bar konnte dann Jenny auch schon das symbolträchtige rote Kreuz sehen, das an einem weiteren Zelt angebracht war.

Gemeinsam liefen sie zielstrebig auf den Eingang zu, wo ein weiterer Junger Student hinter einem kleinen Plastiktisch hockte.

„Ja, was gibt es?“, fragte er das Duo.

„Tim, du weit das ich es bin, meine Schicht ist zu Ende und will meine Sachen holen.“

„Das stimmt“ antwortet er Suis mit prüfenden Blick. „Aber sie kenne ich nicht. Sie hat keinen Zugang in den Bereich. Sie braucht weder akut Hilfe, noch ist sie eine der Helferinnen.“

Frustriert fuhr sich Susi über die Nasenflügel und auch in jenny brodelte es.

„Streng dein Hirn an du Bürokrat“ fauchte Jenny ihn an sodass ihr gegenüber sich kleiner machte. Die Krallen ihrer Handschuhe waren ausgefahren. „Schau wie ich aussehe. Ich bin mit Blut und kotze bedeckt. Ich will mich nur sauber machen mehr nicht. Das ist nicht gerade viel verlangt.“

Sie schaute ihn finster an, während er sich a Klemmbrett festklammerte.

„Aber es geht nicht, das ist gegen die Vorschrift“ erklärte er sein tun. Jenny wollte ihn am liebsten an die Gurgel gehen, da schritt Susi ein.

„Tim, angenommen ich habe sie noch nicht entlassen, also wäre sie immer noch in meiner Obhut. Was dann? Willst du etwa meine Patientin und mich daran hindern ins Zelt zu gelangen?“

Misstrauisch schaute er beide an, irgendwie glaubte er der Story nicht, aber auch wenn er die Regeln und Vorschriften respektierte musste er zugeben, das Susis Patientin, trotz eines Klassen Kostüm, kein sehr angenehmer Anblick war.

„Das ist eine Ausnahme, weil ich dich kenne“ seufzte er und deutet auf den Zelteingang.

„Gehe einfach mit deiner Patientin durch“ winkte er die beiden durch.

Dankend blickte Susis ihren Kommilitonen an als sie in das Zelt traten.

Auch hier war einiges los, dennoch war der unterschied für Jenny schnell erkennbar. Das Zelt grenzte zu dem Nebeneingang der Halle an, dort wo sich die Umkleidekabinen befanden.

Ungestört konnten sie das Zelt überqueren und betraten den Flur als sie auf ein Hindernis stießen. Wegen seiner praktischen Lage wurde der Gang auch dazu benutzt um Patienten durch die Hintertür hinauszubringen, abseits der feiernden Menge.

So kam es, dass eine Krankenwagenliege den ohnehin schon engen weg blockierte. Der Rest erledigte die Tür zum Sanitätszimmer.

Bevor sie sich vorbei quetschen konnte kam Bewegung in die Sache.

Zwei Notfallsanitäter halfen einer humpelnden Frau in einem schwarzen Tute zu der Liege. Diese hatte derweil ein vor schmerz verzogenes Gesicht und trat mit den linken Fuß kaum auf.

Als nächstes kam ihr Begleiter aus den Zimmer und einen weiteren Professor der hier die Leitung hatte.
„Was ist passiert“ erkundigte sich Susi diskret bei dem Prof während die Sanitäter sie für den Transport sicherten.

„Umgeknickt, kann kaum Laufen. Vermutlich das Sprunggelenk verletzt“ teilte er leise seine Diagnose und wies diskret auf den Begleiter hin.

„Kein Wunder bei den Schuhen, offenbar hatte sie sich überschätzt“

Susi und Jenny blickten zu den jungen Mann herüber, der stillschweigend zusah, während er eine schwarze Handtasche, sowie ein paar weiße Schuhe trug.

Beim Anblick der Schuhe verstand Jenny es sofort warum die Ballerina hingefallen war. Die Schuhe hatten den höchsten Absatz den sie je gesehen hatte. Er zwang den Fuß in durchgestreckter Position, wodurch sie nur auf den Zehenspitzen und den winzigen Absätzen laufen konnte.

Die Sanitäter begannen mit den Transport und die Gruppe ließ das Duo alleine auf den Flur zurück, aber Jenny hatte gerade andere Probleme.

Sie wuchs.

Besser gesagt ihr Absatz wuchs. Sie spürte wie ihre Fußhaltung sich änderte und ihre Füße in eine andere Position zwang. Panisch und vor allem wackelig stützte sie sich an der Wand ab, während sich die Gruppe weiter entfernet.
Susi war bereits ein paar Schritte weitergegangen als sie innehielt und sich zu Jenny umdrehte. „Kommst du“ fragte sie irritiert, als sei nichts passiert.
Jenny nickte als Antwort und machte einen vorsichtigen schritt und dann noch einen.

Langsam näherte sie sich Susi. Schnell merkte sie, dass sie ihre Unterstützung an der Wand gar nicht notwendig hatte und auch sonst lief sie ohne Probleme.

„Alles in Ordnung? Ist dir schwindelig?“ fragte eine besorgte Susi und schaute nun nach oben in Jennys Augen.
„Äh nein, ich hatte nur Angst das es mir auch passieren könnte“ gab sie gegenüber von Susi zu.

„Quatsch da bist du doch viel zu geübt da drinnen, und nun komm, meine Tasche ist in der hintersten Umkleide.
Zügig schritten sie gemeinsam den Gang entlang. Offenbar hatte das Kostüm dafür gesorgt das Jenny mit den neuen Stiefeln keine Probleme hatte.

In der letzten umkleide standen eine Reihe von Spinden und Susi kramte ihren Studentenausweis aus ihren BH mit diesen sie den Spind mit der Nummer 69 aufschloss und ihn öffnete.

„Interessante Nummer Wahl“ grinste Jenny Susi an, die derweil ihre Schuhe wechselte und ihre Jacke auszog, wodurch das Kostüm wieder zur Geltung kam.

„Danke“ grinste sie als sie ihre Handschuhe wieder anzog.

„warum bin ich eigentlich hier“ wollte nun Jenny von ihr wissen, schließlich war trotz des gefliesten Bodens weit und breit keine Dusche. Nur ein simpler Gartenschlauch hing an der Wand neben einem Waschbecken.

Doch Susi deutet genau auf diesen. „Mehr kann ich dir leider nicht anbieten, aber ich denke mal besser als nichts“
Leise seufzte Jenny, obwohl sie dankbar über die Mühe von Susi war.

Während Susi noch ihre Stiefel zuband, machte sich Jenny bereits daran sich abzuspülen. Zum Glück schützte ihr Latexanzug sie vor dem kalten Wasser.

„Komm ich helfe dir, kümmerst du dich solange um dein Gesicht“ bot Susi an.

Dankend reichte sie dieser den Wasserschlauch und machte sich daran mit den von Suis bereitgestellten Feuchttücher ihr Gesicht zu reinigen, während diese ihren Rücken und Hintern reinigte. Wobei sie bei Letzteren überaus ordentlich uns sanft vorging.

Kurze Zeit später glänzte Jennys Anzug wieder makellos und auch der fiese Geruch war weg. Grund genug für Susi Jenny von hinten umarmte.

„Du bist so schön“ flüsterte sie Jenny ins Ohr während sie ihre Arme um den Latexbedeckten Körper schlang und ihr einen Kuss auf den Hals gab und damit ihre Absichten verdeutlicht.

„Danke, aber das bin nicht ich, das ist das Kostüm was du liebst“ schluchzte Jenny leise. Die liebevolle Umarmung brachte ihr Herz zum Rasen, aber sie wusste das es nicht sie war in die sich Susi verliebt hatte. Es war das verhexte Kostüm. Sie kämpfte mit den Tränen. Morgen wird alles vorbei sein.

„Nein“, flüsterte Susi leise und drehte Jenny langsam um, nur um ihr besser in die Augen schauen zu können. Bei dem Anblick zerbrach ihr fast das Herz. „Es ist nicht dein Kostüm, du bist es. Es ist die Art wie du redest, wie du dich bewegst, aber vor allem das funkeln in deinen Augen welches mich so bindet“ gestand sie Jenny. „Ich habe noch nie an liebe auf den ersten Blick geglaubt, aber du hast mich heute eines Besseren belehrt“

Bei dem Geständnis blieb Jenny die Luft weg. Ihr fehlten einfach die Worte um das zu sagen was sie gerade fühlte.
Stattdessen beugte sie sich vor und küsste Susi direkt auf die Lippen.

Schnell wurde aus den überraschten Kuss ein intensives Liebesspiel. Es war Jennys erster Kuss mit einer Frau, aber diesen wollte sie so lange wie möglich genießen.

Ihr Herz schlug immer noch wie verrückt als Susi sich zurückzog wobei sie immer noch Händchen hielten.
„Das war…“

„Waoh“ beendete Jenny den Satz und näherte sich Susi Breits wieder auf wenige Zentimeter als plötzlich die Tür aufschwang und beide sich erschrocken zu dieser umdrehten.

Tim stand in dieser und schaute sie beide abschätzend an.

„Das gehört aber nicht zur Patientenversorgung“ grinste er sie an, während er dafür wütenden Blicke von Susi bekam.
„Verschwinde du Spanner“ schrie sie ihn an und knallte die Tür ihm vor der Nase zu.

„Wo waren wir?, ach ja richtig.“ Stellte Susi fest und näherte sich Jenny die bereits sehnsüchtig auf ihre Freundin wartete.


Auf den ersten Kuss folgte ein noch intensiverer zweiter Kuss und schließlich saßen beide eine kurze Zeit später schwer keuchend auf der Bank der Umkleide.


„Ich glaube wir sollten langsam gehen, sonst machen deine Mitbewohnerinnen nur noch mehr sorgen“ keuchte Susi, während sie ihren Arm um Jennys Taille gelegt hatte.

„Denk ich auch, aber ich will dich auch nicht verlassen, dazu hat es mir zu sehr gefallen“ erwiderte Jenny und legte ihren Kopf auf die Schulter.

„Keine Angst, ich würde es lieben, wenn ich mich euch anschließen dürfte“

„Natürlich“ antwortete Jenny sofort und Küste Susi auf die Backe.

„Davor will ich aber noch was versuchen“ kam es von dieser und sie löste die Umarmung und lief zu ihrem Spind.
„Kannst du mir kurz helfen“ deutet Susi auf ihren Rücken und Jenny öffnete wie gewünscht den Reißverschluss.
Daraufhin viel Majas Latexkleid zu Boden und Jenny schaute nun keuchend den Rücken von Suis an.

Diese war plötzlich bis auf ihrer Unterwäsche nackt und drehte sich zu Jenny um, was ihr einen perfekten Blick auf Susis Brüste gab.
„Gefällt dir was du da siehst“ grinste Susi sie an während sie auch die letzte Hülle fallen ließ.

„Wahnsinn“ hauchte Jenny und spürte wie ihre erregten Nippel versuchten das Latex zu durchbohren.

„Ich wollte das schon immer mal probieren“ sagte Susi als sie eine kleine Papiertüte aus ihrer Tasche im spinnend holte.

Sie zog einen schwarzen BH aus Latex heraus der gleich darauf auch wieder ihre Brüste bedeckte, dicht gefolgt von einen neuen Latex Slip, ebenfalls Schwarz gehalten.

Als diese ihn langsam hochzog erkannte auch Jenny die Besonderheit des Slips.

Ein Dildo ragte in schritt aus diesem und man musste nicht gerade viel Wissen um zu wissen wo dieser hinsollte.
„Du willst doch nicht so etwa draußen rumlaufen“ kam es von eines gleichermaßen überraschten als auch erregten Jenny.

„Warum denn nicht, du musst wissen ich liebe Latex und ich wollte das Set schon immer mal auf eine Party tragen“ antwortet Susi wahrheitsgemäß und beobachtete genau Jennys Reaktion.

Durch ihr neues Selbstvertrauen gestärkt, beschloss sich etwas Neues zu versuchen.

Sicheren Schrittes näherte sie sich Susi die gerade dabei war sich den Dildo des Slips einzuführen. „Dann las mich dir wenigstens helfen“ sagte sie zu dieser und nahm ihr den Dildoslip ab.

Langsam und gefühlvoll führte sie ihn in Susis Vagina ein, während diese sich zur Unterstützung um Jennys Hals klammerte.

Aber während sie den Phallus sanft in ihre Freundin einführte und diese dabei bewusst neckte spürte Jenny auch das sich in ihrem Schritt was regte.

Zuerst dachte es sei nichts, doch dann spürte wie sich langsam ein, nein zwei Innenglieder in den Anzug formten die im selben Tempo wie das von Susi in sie eindrangen.

Vor lauter Erregung begann sie zu zitterten und Susi die beschlossen hat mit ihren Brüsten zu spielen war dabei keine Hilfe. Schließlich konnte Jenny es nicht mehr unterdrücken und mit lautem Getöse kam sie zu dem lang ersehnten Orgasmus, wodurch sie die Kontrolle über ihren Körper verlor und den Dildo schließlich vollständig in Susi versenkte, die ebenfalls damit ihren Höhepunkt erreichte.

Erschöpft sackte Jenny zu Boden wodurch die beiden Eindringlinge nur noch tiefer in sie geschoben wurden.
„Ich glaube ich liebe dich“ kam es von der immer noch halbnackten Susi die schwerkeuchend auf der Bank lag, während Jenny sich noch sammelte.

„Hm hast du was gesagt“ fragte diese, weil sie einfach ihre Freundin schlicht überhört hatte. Diese begann bereits ihr Kleid wieder anzuziehen und deutete erneut auf den Reißverschluss.

„Ich sagte ich liebe dich“ hauchte sie aus und schaute gespannt in den Spiegel, während Jenny ihr Kleid schloss. „Du bist die erste mit der ich mich wirklich wohlfühle und bei der ich mich ausleben kann so wie ich es will. Wie viele andere hätten mich wegen meiner Unterwäsche als pervers abgestempelt, aber du nicht, du verurteilst mich nicht. Stattdessen liebst du mich so wie ich noch nie geliebt wurde“ offenbarte Susi Jenny ihre Gefühle.

Sanft schloss diese den Reißverschluss bevor sie Susi umdrehte und ihr direkt in die Augen schaute.

„Susi, ich liebe dich auch“ sagte sie nur bevor sie ihre Freundin sanft küsste bevor sie sich langsam zurückzog. „Ich werde dich bestimmt nicht für pervers halten nur, weil du von der angeblichen Norm abweichst. Wenn ich sagen würde das du Pervers bist dann wäre ich es auch.“ Sie nahm Susis Hand und führte diese in ihren Schritt, wo sie diese sanft gegen den stabilen Latex drückte. Dadurch konnte Susi eine bekannte Verhärtung ertasten.

„Hast du etwa auch einen in dir“ kam es von der überraschten Susi.

„Nein, zwei“ grinste Jenny sie an und nahm Susis Hand. „Jetzt lass uns feiern gehen. Gemeinsam“


„Gemeinsam“ wiederholte es die verwunderte Susi und drückte fest Jennys Hand.


Gemeinsam verließen sie die Umkleide. Bei jeden schritt spürte Jenny die beiden Dildos in sich sanft vibrieren. Offenbar waren sie weitaus komplexer als zu Beginn von ihr angenommen, aber das wissen das auch Susi eine trägt und die nähe die sie zu ihr hatte spülten alle sorgen weg und sie genoss das Gefühl.

Am Zelteingang wartete bereits ein neugieriger Tim der den beiden Freundinnen auf den hintern schaute, während diese zurück zu der pulsierenden Menge ging, allerdings nicht ohne das zuvor Jenny ihren beiden Mitbewohnerinnen eine SMS schrieb.

Zielsicher begaben sich beide in die Halle, wo bereits fleißig zu der Musik des DJ getanzt wurde und beide sich dem Endorphin geladenen anschloss.

Beide tanzten eng umschlungen mit der jeweiligen anderen und genossen die Berührungen als auch das sanfte vibrieren ihres kleinen Geheimnisses.

Schließlich brachte ein vibrieren in Jennys Gürtel beide aus den Konzept und sei beendeten das tanzen vorerst.
„Ja“ fragte Jenny und stellte das Handy auf laut als sie erkannt hatte das es Lizy war.
„Jenny wir sind draußen an der Bar draußen, wenn du vorbeikommen willst… Ahhh. Stop that Pierre“ stöhnte sie den letzten Teil bevor sie schlagartig auflegte.

„Was war denn das?“ fragte Susi Jenny, da sie ihre Mitbewohnerin besser kannte.

„Keine Ahnung, aber ich glaube wir werden es gleich herausfinden, oder willst du weitertanzen?“

„Hm mit dir doch gerne, aber ich will mir auch einen Drink gönnen, bis jetzt musste ich ja nüchtern bleiben.“

„Dann holen wir mal meiner Freundin einen Drink“

Geschlossen wie sie gekommen sind verließen sie die Tanzfläche und gingen langsam in Richtung Bar. Wegen der kühlen Oktoberluft hatte sich ein Großteil des geschehen nach drinnen verlagert und auch Susi rieb sich frierend die Arm.

„Ist dir kalt“ fragte eine besorgte Jenny die sicher Geschützt von der gesamten kälte nichts mitbekam.
„Nein, aber es ist schon deutlich kühler als drinnen“

„Dann lass mich dich wärmen“ zog Jenny plötzlich Maja näher zu sich sie überraschst quietschte.

Sie rauschten einen innigen Kuss aus, was zu Vereinzelten pfiffen fremder Gäste führte. Aber das war Jenny egal im Moment gab es nur sie und Susi.

„Und besser?“ grinste Jenny ihre Freundin an als sie sich zurück von dieser zurückzog.

„Viel“ grinste diese zurück und schaute Jenny genauso verliebt an bis jemand beide um den Hals viel.

„Klasse Leistung“ schnurrte Maja zu ihrer Mitbewohnerin bevor sie sich an Susis wendete. „Hi ich bin Maja, Jennys Mitbewohnerin“ hauchte diese sie betrunken an, während sie sich an Jenny und Susi abstützte.

„Du bist betrunken“ stellte Jenny fest und konfrontierte ihre Mitbewohnerin.

„Quatsch“ rief diese und führte das Duo in Richtung Bar. „Ihr seid einfach noch zu nüchtern“

„Schau mal wen ich gefunden habe. Es ist Jenny und ihre neue Freundin“ rief Maja zu Lizy und ihren Freund die zuvor miteinander rum gemacht hatten. Als sie ankamen hörten beide auf und Pierre steckte etwas hektisch weg. Zumindest versuchte er es. Benebelt von dem Alkohol verfehlte es seine Hosentasche und das kleine Gerät viel auf den Boden, sprang hin und her bis es vor Maja zum Stehen kam.

„Was ist denn das“ sagte diese und bückte sich und hob das rote Gerät aus.

Neugierig drückte sie auf den knöpfen herum bis plötzlich Lizy laut aufschrie und versuchte ihrer Mitbewohnerin die Fernbedienung zu klauen.

Da Maja stark betrunken war, gelang es auch ihr probellos bevor sie keuchend auf den Aus Knopf drückte und ihren Freund böse anschaute.

„Hi ich bin Lizy, das ist mein Freund Pierre, wir sind beide aus Kanada. Du bist Susi oder? Wir haben uns ja schon kennen gelernt“ begrüßte sie Susi in der kleinen Gruppe.

„Wollt ihr auch einen Drink?“

Beide nickten und so stellte sich die Gruppe an der Schlange der bar an während Susi ihre Freundin bisschen von dem Rest wegzog.

„Deine Mitbewohnerin versteht schon viel Spaß“ grinste sie und deutet auf Lizy.

„Wie kommst du darauf?“

„Nun sie hat ein Vibrator-Ei in sich“ flüsterte Susi ihr leise zu.

Ungläubig starrte Jenny sie an. „Doch glaub mir ich habe die Fernbedienung wiedererkannt ich habe das selbe zu hause.“

„Meine Freundin ist schon versaut“ flüsterte Jenny zurück und küsste sie auf die Backe.

„Das sagt gerade die Richtige oder muss ich dich an deine beiden Freunde dort unten erinnern.“

Noch während Jenny den Kopf schüttelte, nahm sie die Veränderung bereits wahr. Bisher hatten die Dildos nur bei Bewegung sanft vibriert, nun begannen sie plötzlich in Wellen sich zu bewegen, und das obwohl sie stillstand. Ein Fernbedienung formte sich in ihrer freien Hand.

Dank mehrstündiger Erfahrung wusste sie was passiert war. Das Kostüm hatte die Idee eines anderen übernommen und verbessert. Sei es auch das vibrierendes Spielzeug von Lizy gewesen.

Natürlich gab aber ihr Gürtel keinen Platz für die Fernbedienung her so dass das Kostüm etwas weit aus gemeineres im Sinn hatte.

„Alles in Ordnung?“ fragte Susi als sie erneut Jenny erstarren sah.

„Äh ja, ich wollte nur überlegen wie ich dir das erklären soll“ murmelte Jenny leise und reichte Susi den schwarzen Kasten.

„Ist das etwa…“ staunte diese nicht schlecht.


„Ja, ich will dir damit zeigen wie sehr ich dir vertraue, außerdem werde ich mich zu gegebener Zeit revanchieren.“
„Ich hoffe doch“ grinste sie als sie begann Jenny auf kleiner Flamme zu necken.


Schließlich bekamen sie einen Drink. Jenny nahm einen Wein, während Susi doch auf Alkohol verzichtet. Schließlich muss sie noch mit dem Motorrad nach Hause kommen.

Sie stießen als Gruppe an, und genossen die Stimmung der Party, während sie ihre neuen Gruppenmitglieder bis aufs Gründlichste ausfragten.

„Die Teilnehmer des Kostümwettbewerbes werden gebeten sich bei den Photographen einzufinden. Die Anmeldefrist läuft bald ab.“ verkündete schließlich durch die Lautsprecher verkündet.

„Schnell wo sind meine Ohren. Ich muss unbedingt hin“ platzte Maja aufgeweckt heraus und schaute um sich.
„In meiner Handtasche“ kramte Lizy in ihrer und reichte daraufhin Maja ein Haarreif mit zwei Ohren dran, den diese auch gleich aufsetzte.

Derweil merkte Jenny das ihr Kostüm die Handlung von Maja als Konkurrenz aufnahm. So langsam verstand sie wie das Kostüm auf äußere Einflüsse reagierte.

Sie spürte wie das Latex an ihren Kragen sich verflüssigte und langsam nach oben kroch. Zuerst bedeckte es ihren Nacken, dann den Rest von ihrem Kopf. Ihre Haare verschwanden ebenfalls unter den Latex und es bildete sich eine Latexhaube mit zwei Katzenartigen Ohren an der Spitze ab.

Das Latex begann nun ihr Gesicht zu bedecken, dünne Röhrchen krochen in ihre Nase während sich Aussparungen für ihre Augen und Mund bildeten. Die Masse erstarrte langsam, nicht aber ohne Jenny zuvor zwei Ohrenpacks zu verpassen. Schlagartig war alles dunkel, bis ihr Gehör schärfer als jemals zuvor zurückkehrte.
Derweil hatte Lizy Maja beim Anziehen des Haarreif geholfen.

Abschätzend musterte Susi nun das vollständige Kostüm von Maja.

„Es tut mir leid. Aber Jennys ist immer noch besser“ offenbarte sie, während Maja die Augen verdrehte.
„Das sagst du nur weil du hoffst das Kätzchen flach zu legen, aber ich muss zugeben ich werde garantiert nicht erste“ Sie griff nach Jennys Hand „Komm du musst dir den ersten Platz abholen.“ Zog diese an Jennys Hand und die Gruppe folgte den beiden Catwomen.

Während Susi sich zu den Zuschauern gestellt und gelegentlich an der Jenny mit der Fernbedienung neckte stellten sich die viel Anderen in die Schlange an.

Zum Glück gab es mehrere Fotographen und so hielten sich die Wartezeiten in Grenzen. Die Gewinnerin bzw der Gewinner wurde nämlich mit einer Onlineumfrage ermittelt und dann kontaktiert. Die Übergabe des Gewinnes würde dann zwei Wochen später in den Laden stattfinden.

Froh über die schützende Haube die ihr Anonymität gewährte, ließ sich Jenny auch von den Fotographen ablichten und wurde schnell zum Publikumsliebling mit den ausfahrbaren Krallen und den beweglichen Ohren und auch Jenny hatte mega viel Spaß, während sie posierte und Susis sie bewusst neckte.

Geil von den Vibratoren suchte sie nach dem Fotoshooting ihre Freundin auf und küsste sie innig, wobei sie diskret mit ihrem Oberschenkel gegen den Schritt und damit den Dildo von Susi drückte.

Überraschst stöhnte diese auf.

„Ich sagte doch du bekommst alles zurück“ warnte sie Susi erneut vor, und freute sich bereits innerlich auf die baldige Rache.

„Kann es kaum erwarten“ erwiderte diese nur und erhöhte die Intensität der Stimulatoren um Jennys Brustwarzen.
Ein diskretes räuspern brachte sie aus den Takt und erinnerte beide das sie nicht alleine waren.

Lizy stand nämlich neben ihnen.

„Pierre und ich würden gehen. Maja sollte echt ins Bett und weg von dem Alkohol“ deutet sie auf ihren Freund der unbeholfen versuchte Maja festzuhalten während diese schon an wegdämmern war. „Euch noch einen schönen Abend“ zwinkerte sie Jenny zu die unter der Haube ganz rot wurde.

Beide verabschiedeten sich bevor das Trio die Party verließ.

Mitternacht war schon lange vorbei und die Menge dünnte sich immer mehr aus.

„Las uns auch gehen“ stellte Jenny fest als sie bemerkte das auch der DJ auch langsam am eindösen war.
„Das musst du mir nicht zweimal sagen“ freute sich Susi. „Komm ich wohne alleine, niemand wird uns stören“
Dagegen hatte Jenny wirklich nichts einzuwenden und so gingen sie erneut in die Umkleide wo Susi ihre lederne Motorradkluft anzog und ihr Kostüm in den Rucksack packte, bevor sie die die Halle durch den Seitenausgang verließen.

Auf den Parkplatz angekommen setzte Susi ihren Helm auf, während Jenny sich den Rucksack umschnallte und ihr Kostüm bat ihr ebenfalls einen Motorradhelm zu geben, schließlich klappte die Kommunikation zwischen ihr und dem Magischen Anzug immer besser.

Erstaunlicherweise klappt es, wenn auch nur bedingt. Kaum hatte Susi den Motor gestartet, so bildete sich der Helm um Jennys Kopf und auch ihr Nacken wurde durch ein Halskorsett plötzlich geschützt.
Derweil verschloss die Haube im inneren des Helms auch ihre Augen und Mundlöcher, wobei in letzteren ein Vorsatz wuchs der ihren Mund komplett versiegelte.

Erschrocken griff sie nach vorne und drückte sich dabei fest an Susi, während sie diese mit ihren Armen umschlang, wobei sich die Handschuhe von ihr miteinander verbanden und dadurch die Arme fixierten.

Von alldem bekam Susi nichts mit und so fuhr sie los als die Arme ihre Freundin um sich spürte, ohne zu wissen das die Vibration des Motors und das auf und ab direkt übertragen wurde.

Für Jenny war die Fahrt eine einzige Qual. Der Anzug hatte sie perfekt abgeschirmt. Sie spürte nur die Beschleunigung und die Vibration des Motors. Dass ganze unregelmäßige Beschleunigen, das auf und ab brachten sie immer bis an die Grenzen der Möglichkeit, aber einen Orgasmus verwehrte der Anzug ihr.

Als Susis schließlich anhielt und den Motor stoppte, änderte sich der Anzug wieder zurück und gab Jenny wieder ihre Sprachfähigkeit wieder.

Sie standen in einer Tiefgarage und gemeinsam mit Susi fuhr Jenny in den gläsernen Aufzug nach oben.
„Ich liebe dich“ gestand Jenny als sie sich von der Höllenfahrt langsam erholt hatte.

„Ich liebe dich auch“ erwiderte Susi und küsste sie. „Schau mal die Sonne geht bereits auf“ deutet sie durch das Fenster als die ersten orangenen Sonnenstrahlen den Horizont überschritten.

Schockiert erstarrte Jenny. Was hatte die alte frau sie gewarnt. Das Kostüm vor Sonnenaufgang ausziehen. Ansonsten steckt sie fest.

Schockiert hielt sie inne ihr Herz und ihr Verstand rasten. Wird sie ihr Leben so leben können wie bisher, was werden die anderen leute von ihr denken? Was werden ihre Eltern dazu sagen, und noch schlimmer was denkt Susi.
Eine plötzliche Zunahme der Vibration riss sie aus den Gedanken.

„Kommst du jetzt“ fragte Susi liebevoll und streckte ihr die Hand entgegen.

„Nun ja, so schlimm kann es nicht werden“ dachte sich Jenny als sie Susis Hand nahm und sie gemeinsam den Flur entlang schritt.



Ende?



Um ehrlich zu sein weiß ich nicht ob ich zu diesen Zeitpunkt weiterschreibe.
Falls sich jemand dazu berufen fühlt die Geschichte fortsetzen zu wollen, so kann die Person mich gerne kontaktieren.
Derweil habe ich aufgrund von Mangel an Ideen und vor allem deren Umsetzung keine Möglichkeit die Geschichte weiterzuschreiben so das ich selbst zufrieden bin.





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Erin
Stamm-Gast

Brandenburg


Lebe deine Träume

Beiträge: 424

User ist offline
  RE: Es war mal wieder Oktober Datum:29.10.21 23:58 IP: gespeichert Moderator melden


Eine schöne in sich abgeschlossene Geschichte nur eine frage wo findet man dieses Geschäft?
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Bulli31
Forum-Ingenieur



Das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten
¡Átame!

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  RE: Es war mal wieder Oktober Datum:31.10.21 00:14 IP: gespeichert Moderator melden


Sechs Kostümwechsel bzw. Modifikationen am Abend. Das ist fast Oscar-Verleihungs-Niveau.
Aber es zeigt auch, was die Dame sich im geheimen für Kleidung wünscht.
Interessante Idee zur Kleidung.
In Zukunft bei Kontakt mit normalen Leuten alles auf "bieder" schalten und wenn jemand scharfes vorbei kommt, dann schnell auf "sexy" umschalten. Ich denke, dass ist eine Idee, die viele Frauen begeistern könnte.
Viele Grüße
bulli

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KK 2
Erfahrener

ANNABERG


Was heut nicht wird,wird morgen

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  RE: Es war mal wieder Oktober Datum:04.11.21 10:53 IP: gespeichert Moderator melden


Könnte ein Interessantes Jahr werden, junge Studentin, Mauerblümchen vom Lande, Fremdbestimmt durch ihre Kleidung...
Was kann das Magickostüm noch so? Macht es sie nur zur Latexqueen der Uni oder kann es auch andere Materialien wie Leder, Kunststoff, Stahl?
In wie weit verändert dies ihr Dasein und will sie nach dem Jahr aus dem Kostüm wieder raus?
Wer Erfährt von ihrem Geheimnis und lässt das Kostüm es zu, das sie jemandem was darüber Erzählt?
Fragen,Fragen,Fragen...
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