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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  Seitensprung Datum:31.12.16 08:23 IP: gespeichert Moderator melden


Nachdem ich von meiner Story no escape wider Erwarten so viele Postings bekommen habe, möchte mich mit dieser letzten Geschichte, quasi als kleine Zugabe nochmals bei meinen Lesern für das stete Lesens meiner Geschichten bedanken. Euch allen ein gutes neues Jahr. Rutscht gut rüber. Mögen eure Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen.






Seitensprung



Es war ein Riesenfehler. Ich hätte mich niemals überreden lassen dürfen, hier wieder her zu kommen. Warum hatte ich mich nur wieder von Ute bequatschen lassen. Vielleicht, weil ich gerade vorübergehend bei ihr wohnen durfte? Oder weil ich Silvester mit meinem Kummer nicht allein verbringen wollte? Ich wusste es nicht. Mir wurde nur immer klarer, dass es doch keine so gute Idee war, mit Ute auf diese Fetischparty zu gehen.

Ja, ich gebe zu, es war ein super Feeling, mal wieder ganz in Latex gekleidet unter lauter Gleichgesinnten zu sein. Es war einfach etwas anderes, wenn man seine Latexleidenschaft nicht nur daheim ausleben musste, sondern sich unter Leute mischen konnte, die dasselbe Faible hatten. Ich musste mir einmal mehr eingestehen, wie sehr ich das alles schon nach so kurzer Zeit hier vermisst hatte.

Unter all den skurrilen Latexmenschen fühlte ich mich auf Anhieb wieder etwas besser. Viele der Anwesenden kannte ich noch von früher, als wir hier noch regelmäßig ein und aus gingen. Wie lange ist das jetzt schon wieder her? Eine Woche? Zwei Wochen? Egal. Es spielte jetzt alles keine Rolle mehr. Die Welt, wie ich sie von früher noch kannte, existierte jetzt nicht mehr.

Für mich war alles nur noch grau und hoffnungslos. Es war Robert, der einfach alles kaputt gemacht hatte. Bis heute weiß ich es noch nicht, wie lange er mich davor schon zum Narren hielt. Sich mit diesem blonden Vamp vergnügte, während er mir die ewige Treue schwor. Hätte er es mir irgendwann noch eingestanden, dass er auch noch mit einer anderen ins Bett stieg?

Hätte er es mir gestanden, dass seine Triebe von einer einzigen Frau nicht befriedigt werden konnten? Nein, Ich glaube dazu wäre er viel zu feige gewesen. Es war ja auch nur ein dummer Zufall, der sein Lügen und Betrügen auffliegen ließ. Wären mir die Beiden nicht zufällig über den Weg gelaufen, hätte ich von dieser zweiten Beziehung vielleicht bis heute noch nichts gewusst.

Vielleicht würde Robert mich dann immer noch mit seinen Zauberhänden verwöhnen, nachdem er es mit der Anderen getrieben hatte. Vielleicht würde er damit gerade jetzt in diesem Augenblick über meinen schwarzen Latexcatsuit streicheln und in mir dabei diese Beben erzeugen, dass ich davor und auch wahrscheinlich danach nicht wieder erleben durfte. Er konnte es, wie kein Zweiter, mich in diese unbeschreibliche Ekstase zu versetzten.

Er war es, der mich erst in diese neue Welt des Latex einführte. Ohne es zu wollen schloss ich meine Augen. Da waren sie wieder, diese Bilder, die ich einfach nicht mehr aus meinen Kopf brachte. Wieder kamen die Erinnerungen auf, als wäre es erst gestern gewesen, als er mir mein erstes Latexhöschen schenkte. Ich war schockiert. Dachte zuerst an einen schlechten Scherz, als er mich bat, dieses Wäschestück ihm zu liebe einmal zu tragen.

Da gab die hygienischen Seite und der Tragekomfort, die mir zu denken gaben. Dieses Gummi war weder atmungsaktiv noch konnte es Schweiß aufnehmen. Allein die Vorstellung war nicht sehr überzeugend, ihm diesen Wunsch zu gewähren. Doch die Krönung war dieser Zapfen, der im Schritt dieses Höschen baumelte. Wer brauchte so etwas? Ich garantiert nicht.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir beide doch schon eine ganze Weile zusammen und hatten befriedigenden Sex. Ich konnte meinen Freund und seinem abartigen Wunsch einfach nicht verstehen. Mehrmals versuchte er vergeblich, mir seinen Wunsch schmackhaft zu machen. Ich hätte ihm deswegen fast den Laufpass gegeben. Heute bin ich über seine Hartnäckigkeit dankbar.

Irgendwann stimmte ich des Friedenswillen zu und zog mir ihm zuliebe dieses Gummihöschen an. Wie ich schon befürchtet hatte, klebte dieses Latex förmlich auf meiner Haut und es war unangenehm kühl. Plötzlich ausgefüllt zu sein, ohne das der Partner auf einem lag, war für mich bis dato auch noch völlig neu und ungewohnt. Schon als ich den Saum der Hose hochzog, bereute ich, dass ich mich umstimmen ließ.

Es fühlte sich klebrig und kühl an. Angenehm, wie Robert es mir weiß machen wollte, fühlte sich anders an. Doch schon nach wenigen Minuten machte es in meinem Kopf klick. Wie ich befürchtet hatte, begann ich sofort unter meiner Latexhaut zu schwitzen. Doch dieser Schweißfilm, der sich auf meiner Haut bildete, war alles andere als unangenehm. Man konnte es überhaupt nicht mit dem Schwitzen in textiler Kleidung vergleichen.

Es war einfach fantastisch. Das angewärmte Latex und der Schweißfilm sorgten mit einem Mal dafür, dass dieses glatte Material nicht mehr auf meiner Haut klebte. Jetzt hatte ich plötzlich das Gefühl, bei jeder Bewegung von diesem Material gestreichelt zu werden. Es flutschte förmlich über meine Haut. Ein Gefühl, dass ich mit zunehmender Tragedauer immer intensiver wahrnahm.

Der Zapfen in diesem Höschen, der mit jedem Schritt von mir ein Eigenleben entwickelte, tat das seine noch dazu, um mir den Aufenthalt in meiner Gummihose so angenehm wie nur irgend möglich zu gestalten. Als es Abend wurde, freute ich mich zwar auf eine erfrischende Dusche, bemerkte aber gleichzeitig die Enttäuschung in mir, dieses Höschen wieder ausziehen zu müssen.

An diesem Tag wurde der Grundstein zu meiner Latexleidenschaft gelegt. Es kamen BHs, Strumpfhosen, Stumpfhalter und Strapse und natürlich auch die passenden Strümpfe aus Latex dazu. Schon nach wenigen Wochen trug ich unten drunter nur noch Gummiwäsche. Robert hatte mir dieses Material näher gebracht, weil auch er ein Faible für Latex hatte. Doch das war erst der Anfang.

Schon bald trug ich daheim nur noch Gummiklamotten. Steife Latex-Korsetts und alle erdenklichen Masken kamen mit der Zeit dazu. Mein Leben in Latex wurde immer bizarrer und ich genoss es mit jedem Atemzug. So ganz nebenher wurde der Sex mit Robert immer fantastischer. Mein Freud führte mich immer tiefer in seine Welt des Latex. Machte mich regelrecht süchtig nach diesem glänzenden Material.

Er schenkte mir Schmuck, den ich selbst nicht mehr ablegen konnte. Doch die Zierde dieses Schmuckes stand nicht im Vordergrund. Ziel war es, meine Bewegung mehr und mehr einzuschränken. Ohne dass ich es bemerkte, führte mich Robert mehr und mehr auch in seine zweite Leidenschaft ein. Bondage. Immer öfter fixierte er mich bewegungslos mit Ketten oder Seilen im Bett oder an seinen Bondagegestellen.

Stundenlang ließ er mich manchmal gefesselt. Saß nur da und beobachte mich, wie ich gegen meine Bewegungseinschränkungen kämpfte. Ich vermisse noch heute diese Höllenqualen, die er mir beibrachte, wenn er mich so fixiert erregte. Egal ob es seine Hände oder seine batteriebetriebene Spielzeuge waren, die mich fast in den Wahnsinn trieben, zum Schluss zerrte ich jedes Mal vor Lust bebend an meinen Fesseln.

Flehte um Erlösung. Bettelte um den finalen Höhepunkt. Es war eine völlig neue Erfahrung für mich. Ich hätte alles gegeben um meinen Höhepunkt zu bekommen. Doch Robert ließ mich nicht kommen. Jedenfalls nicht gleich. Es konnten Stunden vergehen, bis er mir endlich meinen Höhepunkt schenkte. Höhepunkte, von denen ich zuvor nicht einmal zu träumen wagte.

Was hatte ich nur falsch gemacht, dass es sich einfach wieder von mir abwendete? Was hatte diese Frau, was ich nicht hatte? Wie konnte es nur dazu kommen? Warum musste ich es mitbekommen, wie Robert mit dieser Schnepfe Hand in Hand in ihre Wohnung verschwand. Ich hatte in sicherer Entfernung gewartet. Saß im Auto und beobachtete das Haus, in dem es meine große Liebe mit einer Anderen trieb.

Zählte die grausamen Minuten, bis er mit ihr wieder in der Tür lachend erschien. Über eine Stunde hatten sie es miteinander gemacht. Dass sie Spaß hatten, konnte man unschwer erkennen, als Robert das Haus wieder verließ. Ich stellte ihn nicht zur Rede. Redete mir selbst ein, es wäre eine einmalige Sache gewesen. Doch ich wusste es besser. Er traf sich erneut mit ihr.

Immer wieder. Immer nach der Arbeit. Ich saß in meinem Auto und wartete in sicherer Entfernung, bis er seine Überstunden bei ihr abgearbeitet hatte. Quälte mich selbst, mit der Erkenntnis, mich so in einem Menschen getäuscht zu haben. Einen Menschen, der mir versprochen hatte, den Weg des Lebens an meiner Seite gehen zu wollen. Und nun? Trieb er mit ihr auch in Latex.

Oder hatte er noch andere Fetische, die er nun mit ihr auslebte? Dachte er an mich, wenn er kam? Konnte er sie mit seinen Zauberhänden auch zum Beben bringen, wie er es bei mir tat? Jede Frage, die sich mir immer wieder stellte, war wie ein Peitschenschlag auf meine Seele Allein der Gedanke daran bereitete mir Übelkeit. Hätte ich den beiden eine Szene machen sollen?

Oder sollte ich Robert allein mit meiner Entdeckung konfrontieren. Ich traute mich nicht. Hatte Angst vor seinen Lügen. Stattdessen fragte ich ihn nur, warum er ständig so spät dran war. Immer wieder bekam ich die gleiche Antwort. Überstunden, die sein Chef leider anordnete. Er war ein miserabler Lügner Für wie blöde hielt er mich. Ich konnte seine Lügen nicht mehr ertragen.

Ich sah die fremden Haare auf seiner Kleidung. Konnte das fremde Parfüm an ihm nicht mehr riechen. Und dann wollte er sich auch noch mit mir vergnügen. Männer; gerade hatte er sich bei dieser Fremden ausgetobt, da dachte er schon wieder an Sex. Doch dieses Mal sollte ich zu Zuge kommen dürfen. Wie großzügig er sein konnte. Ich lag in unserem Bett und sah nur diese fremde Frau.

Ich konnte seine Nähe nicht mehr ertragen. Musste weg von ihm. Weg von dem Menschen, von dem ich vor kurzer Zeit noch dachte, er wäre der perfekte Partner für mich. Der mich heiraten wollte. Allein der Gedanke daran, dass er sich jetzt gerade wieder mit dieser anderen Frau begnügte, zerriss mir fast mein Herz. „Isabell, du bist die einzige Frau in meinem Leben“ hatte er mir immer wieder geschworen.

Was war dieser Schwur jetzt noch wert? Sollte ich um Ihn kämpfen? Er hatte einen freien Willen. Ich konnte ihn zu nichts zwingen. Meine große Liebe hatte sich freiwillig für die Andere entschieden. Auch wenn es mir weh tat, ich wollte nicht das fünfte Rad am Wagen sein. Wollte ihn ganz oder gar nicht. Teilen wollte und konnte ich nicht. Jetzt wohnte ich bei meiner Freundin.

Vorläufig, bis ich eine eigene Bleibe gefunden habe. Trieben sie es in unserem Bett, jetzt wo sie freie Bahn hatten? Streichelte sie Robert jetzt so, wie sie mich immer gestreichelt hatten? Küsste er sie auch an den Stellen, die eine Frau in einen süßen Wahnsinn treiben konnten? Ich konnte nicht verhindern, dass sich bei diesen Gedankengängen Tränen in meinen Augen bildeten.

Ich hätte mich nicht überreden lassen dürfen. Ich hätte nicht hier her kommen sollen. Hierher, wo ich ständig an Robert erinnert wurde. Ich wischte meine Tränen weg und nippte an meinem Whiskeyglas. Das Trinken tat mir nicht gut, aber es half für eine Weile zu vergessen. Mein Blick streifte zu Bar. Jetzt hatte ich ihn entdeckt. Dort saß er.

Der Grund, weshalb es mir so dreckig ging. Ein weiterer Schluck brande sich den Weg durch meine Kehle. Half mir, meine Sinne zu vernebeln. Automatisch rutschte ich noch etwas tiefer in meinen Sessel, in der Hoffnung, dass er mich nicht sehen würde. Ich hatte schon befürchtet, ihn hier zu treffen. Auch er sah nicht gerade blendend aus. Eine kleine Trostpflaster, für dass, das er mir angetan hatte.

Immer wieder hatte er versucht mich anzurufen, wollte mir erklären, dass alles nur ein Missverständnis war. Als ob er gezwungen worden wäre, mit dieser Frau in die Kiste zu steigen. Ein Missverständnis. So konnte man Untreue auch umschreiben. Offensichtlich hatte die Andere das Interesse an ihn schon wieder verloren. Er war alleine gekommen. Ohne diese Frau, die sich einfach zwischen uns gedrängt hatte.

Hatte sie ihn schon wieder verlassen oder hatte sie heute einfach nur keine Zeit für ihn? Mir war es egal. Für mich und Robert war es jetzt zu spät. Ich konnte ihm nicht verzeihen. Auch wenn es immer noch schmerzte, mein Leben jetzt ohne ihn weiterzuleben. Wir hatten keine gemeinsame Zukunft mehr. Zu sehr hatte er mich enttäuscht. Tat es ihm tatsächlich leid, dass er mich betrogen hatte oder war es nur sein schlechtes Gewissen?

Er wollte einen Neubeginn unserer Beziehung. Irgendwie hatte er es sogar geschafft, meine beste Freundin Ute auf seine Seite zu bringen. Sie nervte mich nun auch noch ständig, mich mit ihm auszusprechen. Wofür? Betrug war Betrug. Durch reden konnte er seinen Seitensprung auch nicht mehr ungeschehen machen. Es war aus zwischen Robert und mir. Wofür noch klärende Gespräche führen, die nur noch mehr Wunden in meine Seele rissen.

Ich brauchte Abstand von ihm. Nicht seine Nähe. Nicht noch weitere Lügen. Ein Mann kam auf mich zu und setzte sich, ohne zu fragen, neben mich. Ich ließ es zu. Robert sollte ruhig sehen, dass ich auch gut ohne ihn klar kam. Dass auch ich jederzeit Ersatz für ihn haben konnte. Ich lächelte den Fremden an. Er passte hier gar nicht richtig dazu. Trug keine Latexsachen. Wirkte hier drin wie ein Außenseiter.

Wieso hatte der Türsteher ihn überhaupt rein gelassen. „Hi, ich bin Mike. Haste ein paar Minuten? Ich hätte da kurz was mit dir zu bereden.“ Ich hatte nicht wirklich schon wieder Interesse an einer neuen Beziehung, doch dass dieser Typ nichts von mir wollte, ärgerte mich schon ein bisschen. So ein kleiner unverfänglicher Flirt, nur um Robert zu zeigen, dass er nicht er einzige Mann auf Erden ist, wäre mir jetzt nicht ungelegen gekommen.

Wir, nein, dieser Mike redete jetzt mit mir. Erzählte mir Dinge, die ich gar nicht wissen konnte. Und dann zeigte er mir zwei kleine Schlüssel. „Den Einen trage ich immer bei mir, der Andere liegt normalerweise gut versteckt bei mir im Büro. Angelika hat zwar auch einen Schlüssel, doch der ist nur für einen Notfall gedacht. Sie müsste dann ein Siegel zerstören um ihn benutzen zu können.

Dass sie ihren Keuschheitsgürtel aufschloss, kann ich aber definitiv ausschließen.“ Wir redeten noch kurz miteinander. Als er sich wieder erhob und das Lokal wieder verließ, ging es mir noch schlechter als zuvor. Ich musste aufstehen. Meine Gedanken fuhren Achterbahn. Konnte ich Mike trauen? Warum sollte er mir das alles erzählen? Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.

Jetzt nach diesem Gespräch war mir, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich musste unbedingt zu ihm gehen. Mit ihm reden. Kurz darauf saß ich neben ihn. Ich schämte mich. Und ich hatte plötzlich eine wahnsinnige Angst, dass ich es war, die alles kaputt gemacht hatte. „Mike hat mir alles erzählt“ sagte ich leise und kämpfte gegen meine Tränen an.

Ich wusste ja nicht, dass seine Frau Tanzlehrerin ist und dir Privatunterricht gab. Ich konnte ja nicht ahnen, dass du heimlich Walzer tanzen lernen wolltest, um mich damit zu überraschen. Ich blöde Gans dachte wirklich, du würdest mit dieser Frau in die Kiste steigen. Robert, ich habe großen Mist gebaut. Kannst du mit trotzdem verzeihen?“ Zaghaft legte ich meine Hand auf seine.

Ich starrte auf den Tressen. Traute mich nicht, ihm in die Augen zu schauen. Sekunden der Stille, die mir so endlos lang erschienen. Ich hatte ihn mit meiner Eifersucht verletzt. Würde er sich nach diesen Theater, dass ich veranstaltet hatte, überhaupt noch etwas von mir wissen wollen? Ich hoffte es inständig. Dann spürte ich seine Arme, die mich fest an seinen Körper zogen.

Ich spürte wieder seine vertraute Wärme. Atmete seinen Duft. „Ich verzeihe dir, aber nur, wenn du mir versprichst, dass du mir in Zukunft zumindest die Chance gibst, mich zu verteidigen. Mehr wie ein kleinlautes „ja“ brachte ich nicht heraus. Doch es genügte. Wir küssten uns, als hätte es die letzten Wochen nicht gegeben. Die triste Stimmung, die sich in mir eingenistet hatte und von der ich dachte, sie würde nie wieder vergehen, war plötzlich wie weggeblasen.

Ute erschien plötzlich aus dem Nichts und drängte sich zwischen mich und Robert. Sie grinste zufrieden. „Hättest du gleich auf mich gehört, und hättest dich mit Robert ausgesprochen, anstatt dich einfach aus dem Staub zu machen, hätte ich dies alles nicht zu organisieren brauchen. Jetzt bist du mir aber was schuldig und ich weiß auch schon, wohin du mich zum Essen einladen darfst.“

Robert und ich lachten. „Die Getränke zahlen wir dir selbstverständlich auch“, ergänzte Robert „Na, dann ist ja alles gut,“ meinte Ute zufrieden. „Ihr müsst jetzt leider wieder ohne mich auskommen, ich habe da einen netten Typen kennengelernt, den ich nicht zu lange aus den Augen lassen möchte. Ihr wisst ja, die Konkurrenz schläft nicht. Wir telefonieren“. Ich schmiegte mich fest an Roberts gummierten Körper.

Ich hatte seine Nähe mehr als vermisst. Dann küssten wir uns innig. Wider erwarten wurde dieser Silvesterabend doch noch ein richtig toller Abend. Wir tanzten und lachten, wie schon lange nicht mehr. Nach dem Feuerwerk beschlossen wir, uns langsam zurückzuziehen. Wir waren noch nicht müde. Aber wir hatten noch einiges Nachzuholen. Das Jahr hatte eben erst begonnen, doch eines wusste ich jetzt schon. Es fing vielversprechend an.
Ende

Keuschy




Meine Geschichten;
Fetisch; Die Schlampe des Chemikers, Ulrikes Abenteuer, Ullas Osterei, Das Verhör, Zoobesuch,Die Joggerin,Ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk, Stonehenghe; Das Ritual; no escape; Seitensprung;
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Windel: diapered,Der Windeltest, endlich Wochenende;
Herren: Total verrechnet,Wer war´s, Weihnacht in Latex, Prosit Neujahr, Die Umkleidekabine










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subsi
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  RE: Seitensprung Datum:31.12.16 09:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo keuschy,

du hast hier eine schöne Kurzgeschichte geschrieben.

Dankeschön!

Ich finde, es ist sehr wichtig den Autoren eine kurze Rückmeldung zu geben.
Geschichten, gerade wenn sie etwas komplexer werden, schreiben sich nicht einfach so von alleine!
Der "Lohn" der Autoren besteht hier nur in der Würdigung ihrer Mühe. Das sollte für den Leser einen Ansporn sein!

Du schreibst mit einem angenehmen Stil und strukturierst den Text, so das deine Geschichten im allgemeinen gut lesbar sind.
Über die gelegentlichen kleinen Fehlerchen schaue ich hinweg. Das sind meistens Flüchtigkeiten.

Deine anderen, von mir noch nicht gelesenen, Geschichten werde ich mir gelegentlich mal vornehmen, da mir deine Art zu schreiben gut gefällt.
Leider benötigt das, bei der von dir bereits produzierten Menge, eine gewisse Zeit.
Langeweile hat somit keine Chance.

Weiterhin viel Erfolg bei deiner kreativen Tätigkeit.
Viele Grüße subsi


Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise. (Joachim Ringelnatz)
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maximilian24
Stamm-Gast

Österreich




Beiträge: 377

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  RE: Seitensprung Datum:31.12.16 22:08 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Keuschy!
Das ist die ultimative Sylvesterstory! Danke für Inhalt, Stil und Spannung, danke aber auch für das ultimative Timing!
Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
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folssom Volljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger



Lieber durch Wahrheit unbeliebt, als durch Schleimerei beliebt

Beiträge: 2160

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  RE: Seitensprung Datum:05.01.17 00:32 IP: gespeichert Moderator melden


Moin keuschy,

was hast du mich zuerst mit diesen Worten erschreckt:

Zitat

möchte mich mit dieser letzten Geschichte

Erst deinem nächsten Satz konnte ich entnehmen, das du damit den Jahresabschluß meinst.

Auch von mir, vielen Dank für diese kleine, aber feine, Sylvestergeschichte und ich wünsche dir nachträglich ein gutes Jahr 2017.

Freundl. Gruß
Sarah
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