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Johni Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:18.03.18 21:55 IP: gespeichert Moderator melden


Blitzgedingst
Als nächstes schiebt die Schwester einen großen Apparat heran. Dort befestigt ist ein Handgerät mit einem Glaskopf, diesen legt sie an der Haut an. Es folgen kurze Blitze, die Haut wird etwas warm und nach einige Blitzen riecht es etwas verbrannt. Sabine vermutet IPL-Laser. Und das scheint logisch. Wer Gel-Anzüge trägt, sollte keine neuen Haare bekommen. Nur, Haare weglasern ist dauerthaft! Und die Krankenschwester macht mit dem Laser auch in Kopf und Augenbrauen kein Halt. Mit einem Spezialaufsatz gelingt es ihr sogar, die wunderschönen Wimper wegzulasern. Die Schwester kann dabei vermutlich sehen, wie Sabine eine Träne herunterläuft.
Abschließend reicht man ihr ein langes schlichtes Kleid. Es ist eher ein Sack mit Löchern für Kopf und Arme. Auf der Rückseite steht wie immer der Name der Klinik. Das Teil ist sehr schwer und soll wohl für selbstgefährdete Personen sein, damit diese die Patientenbekleidung nicht zerreißen können. Darüber kommen wieder die obligatorischen Ketten um den Bauch und ebenso welche für Arme und Beine. Kurz darauf sitzt Sabine wieder im Rollstuhl und wird zurück in den Warteraum gefahren. Dort sitzt sie bestimmt zwei Stunden und starrt die Wand an. Eine genaue Zeit hat man in dieser Klinik leider nicht. Es gibt keine Uhren und damit fehlt jedes Zeitgefühl. Es gibt lediglich beim Warten ein kleines großes Malheur. Sabine läuft aus. Genau genommen hat sie viele Wochen nicht mehr bewusst Urin und Stuhl zurückgehalten. Sie merkt nicht mehr, wenn sie muss. Es läuft einfach raus. So steht der Rollstuhl plötzlich in einer Urinpfütze. Und hat es niemanden interessiert. Erst nachdem die Pfütze weiterwächst, rollt sie jemand in den ersten Aufnahmeraum, in dem sie auch schon am Anfang gelegen hat und schiebt ihr eine Windel unter. Alles wird notdürftig gereinigt und schon sitzt sie wieder im Warteraum, diesmal gewindelt. Sabine ist inkontinent geworden. Aber das stört hier scheinbar niemanden. Und Sabine ist froh, eine Windel zu haben. Was für eine verdrehte Welt.

Irgendwann wird sie wieder zu Dr. Li in den Behandlungsraum geschoben. Der fragt sie, wie es ihr gehe. Sabine regt sich über die Glatze auf. Der Doktor sagt, unter der Maske, die sie trage, seien die Haare eh nicht zu sehen und auch wenig hilfreich. Nun wird die Kopfhaut deutlich besser durch die Nährlösung im Gel mitversorgt. Dr. Li untersucht ihre Haut. Sie wirkt leicht gequollen. Das sei normal, so der Arzt. Das Gel gibt über die Haut viele Nährstoffe in den Körper. Das ginge nur, wenn die Haut offenporig ist. Dann hat ihr der Arzt Blut abgenommen. Er will nun ein großes Blutbild machen und die Entzündungswerte prüfen. Er will gleich prüfen, ob nicht sonst noch irgendwas versteckt ist. Die Ergebnisse sind morgen Abend da.


Johni




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supercat Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:20.03.18 03:49 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die Fortsetzung , spannenend zu Lesen in was für Latex / Gummi sie wieder verpackt wird
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BaldJean
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JeanisBald  JeanisBald  
  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:22.03.18 03:35 IP: gespeichert Moderator melden


Das mit der totalen Inkontinenz ist sehr interessant. Muss sie auch noch unkontrolliert sabbern, quasi orale Inkontinenz?
BaldJean
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Johni Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:08.04.18 23:52 IP: gespeichert Moderator melden


Bis dahin würde er mit ihr ein Belastungs-EKG machen, um ihre Herztätigkeit und zugleich die Fitness zu untersuchen. Hierzu wird sie in einen Nebenraum gefahren. Dort stehen Tretmaschinen für die Beine, eine Trockenrudermaschine und ein Laufband. Überall hängen Leitungen herunter. Diese Tests kennt Sabine aus der Vorbereitung, bevor Stefan und Sabine die Reise antraten. Ihr wird die Kleidung abgenommen. Sogar die Ketten werden entfernt. Dr. Li vertraut ihr scheinbar. Warum auch nicht…
Wenig später ist der Körper voller Klebepads. Und sie liegt auf einer Bank und strampelt mit den Beinen auf Pedalen an der Bank. Die Belastung steigt. Aber nicht weit, so kann Sabine keine Minute treten, ohne das ihr schwarz wird. Dann soll sie mit den Händen radeln, das geht etwas besser. Das Laufband hat sich Dr. Li kaum getraut mit Sabine zu probieren. Sie kann nur wenige Schritte machen. Es ist auch für Dr. Li offensichtlich, dass das ganze Rollstuhlfahren und das viele Liegen Tribut gezollt hat. Er prüft die Muskeldehnungen und stellt akute Verkürzungen fest.
Nachdem Sabine wieder ihr hässliches Klinikkleid an hat und wieder am Stuhl festgekettet ist, unterhalten sie sich weiter. Dr. Li sagt, er werde noch mal einen Orthopäden hinzuziehen. Außerdem einen Urologen wegen der Windel.

Er kann noch nichts Endgültiges sagen. Aber es gäbe zwei Parameter. Zum einen ist es derzeit so, dass Sabine sich nur noch auf niedrigsten Niveau bewegt. Entsprechend normal ist die Rückbildung der Muskel. Es wäre naiv zu glauben, dass das folgenlos bleibt. Nun kann man die Vorgehensweise auch nicht bedeutend ändern. Die Gurte sind unvermeidbar und verhindern mehr Bewegung. Sie wird wohl oder übel mit der Reduzierung der Muskelleistung leben müssen.
Als mögliche Alternative schlägt er vor, dass Sabine eine Rehamaßnahme macht. Das bedeutet, über einen Zeitraum von zunächst 8-10 Wochen nehme sie an einem Muskelaufbautraining teil. Gleichzeitig werden Lösungen erarbeitet, wie man ihre Erkrankung und die notwendigen Restriktionen mit einem Muskelerhalt in Einklang bringen kann. Sabine fragte, wie diese Reha in der Praxis aussehen würde. Nun, sagt der Arzt, das wäre eine Sache, die hier im Krankenhaus stattfinden würde. Er würde die Maßnahme als Oberarzt betreuen. In der Praxis habe sie es aber mit Physiotherapeuten zu tun. Wohnen würde sie solange im Krankenhaus. Sie bekäme hier ein Einzelzimmer und kann natürlich auch an den Aktivitäten im Haus teilnehmen, die natürlich auf die Arbeit mit psychisch kranken Patienten abzielt. Natürlich wisse er, dass die Closedoor-Policy sicherlich nicht angenehm für sie sei. Sie ist quasi permanent weggeschlossen, viel extremer als zu Hause. Aber sie solle nicht unterschätzen, um wieviel intensiver sie hier betreut wird, im Vergleich zur häuslichen Pflege. Sie könne sich gerne auch eigene Dinge in ihr Zimmer bringen lassen, nur kein Telefon, das sei hier aus Sicherheitsgründen verboten. Sabine fragt nach ihrem Computer. Dann könnte sie wenigstens weiter programmieren. Das sei kein Problem, sagte der Arzt. Er wäre jedoch beschränkt auf ihr Zimmer, aus Sicherheitsgründen. Und Internet ginge da auch nicht.
Stefan könne sie natürlich jederzeit besuchen. Mit etwas Vorbereitung könne sie auch die Klinik mit Stefan vorübergehend verlassen. Aber er mache kein Hehl daraus. Als registrierte Patientin der forensischen Psychiatrie ist es recht schwierig und bestimmt auch nicht komfortabel für Sabine während des Ausflugs. Aber im Vordergrund stehe nun die Entscheidung, ob sie sich zur Reha entschließen möchte oder nicht.

Wieder eine wichtige Entscheidung

Sabine hat schnell kapiert, dass sie kaum noch Kraft in den Beinen hatte. Und das Personal zu Hause kann da nicht helfen. Also muss sie auch diesen Weg gehen. Die Entscheidung tut Sabine auch nur mäßig weh, denn das zu Hause ist kein echtes zu Hause, es war ein angemietetes Haus, in dem sie zu Gast ist. Nun wechselt sie in ein anderes „Hotel“. Stefan arbeitet viel und letztendlich muss sich Sabine sowieso mit sich selbst arrangieren. Solange sie auch am Computer ihre Arbeit machen kann, hat sie mit ihrer Entscheidung kein schlechtes Gefühl. Logischerweise stimmt sie der Reha zu. Dr. Li verabschiedet sich für’s Erste. Ein Pfleger kommt herein und übernimmt Sabine. Sie wird wieder in dem Warteraum geschoben und muss da weiter warten. Oben unter der Decke läuft ein Fernseher mit betörenden Regionalfernsehen. Sabine versteht kein Wort, aber es ist laut und störend.

Nach vermutlich einer Stunde schiebt sie ein anderer Pfleger in den nächsten Behandlungsraum. Es kommt ein anderer Arzt rein. Er nennt seinen Namen und sagt, er ist einer der Psychiater in der Einrichtung. Dann starrt er sie eine Weile an, als wolle er ihren Geist durchleuchten, was ihm aber nicht gelingt. Nun öffnet er die Unterlagen und schiebt Sabine ein Schriftstück hin. Er übersetzt das Dokument für sie. Es ist eine richterliche Anordnung zur dauerhaften Unterbringung in der forensischen Psychiatrie. Die Liste der Gründe ist lang. Es ist ihre Grunderkrankung, das selbstgefährdende Verhalten, dann die schweren autoaggressiven Handlungen, Gewaltausbrüche, sowohl häusliche als auch hier in der Klinik, etwa im Waschraum. Eine erneute Prüfung findet bei Bedarf, frühestens in 6 Monaten statt. Sabine hat mit diesem Schreiben gerechnet, die gefühlte Dramatik verunsichert sie dennoch. Aber eigentlich ist es genau das, was Dr. Li angekündigt hat. Nach Ihrer Unterschrift ermahnt der Psychiater sie, keine Fluchtversuche zu unternehmen. Patienten dieser Abteilung sind bei allen Polizeistationen gelistet und befinden sich auch im internationalen Datenaustausch mit Interpol und vergleichbaren Einrichtungen. Die Datenfreigabe habe sie eben mitunterschrieben.

Der Psychiater versucht im folgenden Gespräch ihre Gefühle zu erforschen. Schließlich sei sie nun erstmals in einem psychiatrischen Krankenhaus. Er wolle ihr helfen, mit einem engen Therapieplan wieder „auf die Beine“ zu kommen. Es folgt ein längeres Gespräch, er will alles über die Kindheit erfahren. So richtig etwas Schlechtes zu erzählen hat Sabine da nicht. Der Psychiater erkennt da sofort einen Verdrängungsmechanismus, der üblich sei bei Patienten "ihrer Art".
Als er fertig ist, erscheint ihm die Geschichte recht klar. Sabine habe ein ausgeprägtes Borderline Syndrom. So wolle sich gerne in den Mittelpunkt stellen, da dies nicht immer klappt, käme es zu aggressiven Kurzschlussreaktionen. Er sagt, es wäre gut, dass sie nun hier in Sicherheit ist. Bei solchen Kurzschlussreaktionen kann es auch zu schweren Straftaten bis hin zu Mord kommen. Das müsse er unterbinden.

Natürlich ist Sabine anderer Meinung, aber im psychiatrischen Krankenhaus ist der Doktor der König und Sabine muss sich fügen. Kurze Zeit später sitzt sie wieder im Warteraum. In den Händen hält sie die Durchschrift ihrer Unterbringungsanordnung. Bei den kurzen Handschellen kann sie diese nirgendwo ablegen. Inzwischen verbreitet sie einen unangenehmen Duft im Flur. Sie hat zwar wieder ihre Windel unter dem Hintern. Aber luftdicht ist sie nicht und während der Sitzung drückt sich auch eine halbfeste vermutlich braune Masse in die Unterlage. Vielleicht ist das der Grund, warum der Psychiater dann von ihr gelassen hat.


Johni




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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:11.04.18 23:02 IP: gespeichert Moderator melden


Interesante Fortsetzung , bin gespannt wie es weiter Geht
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Doromi
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:14.04.18 10:04 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen lieben Dank für die klasse Geschichte und ich lese jede Fortsetzung mit Spannung und warte sehnsüchtig auf die nächste Fortsetzung.
Danke
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Johni Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:30.06.18 01:58 IP: gespeichert Moderator melden


Ihr neues Heim

Ein Pfleger kommt vorbei und schiebt ihren Rollstuhl durch den Gang. Ganz am Ende schließt er eine Tür auf und schiebt sie hinein. Es ist ein kleines Zimmer mit einem Krankenbett auf der einem Seite, einem an der Wand befestigten Tisch an der anderen Seite. Einen Stuhl gibt es nicht, auch sonst ist der Raum kahl. Es gibt nur ein kleines Fenster aus stabilen Plexiglas. Es ist jedoch zu hoch, um vom Rollstuhl hinaus sehen zu können.

Das Krankenbett ist bereits komplett mit einem dunkelgelben Latex Überzug versehen. Er wirkt sauber, aber doch schon sehr benutzt. Auch Decke und Kopfkissen hat diesen Überzug. Das Latex hat einige Flecke. Offensichtlich sind einige Stellen lange Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt worden. Die Stellen sind deutlich zu sehen. Oben drauf liegen diverse Gurte, die sie von zu Hause kennt. Nur das hier die Schläuche an keiner Maschine hängen, sondern über Anschlüsse aus der Wand kommen. Vermutlich gibt es eine zentrale Steuerung. Oder vielleicht haben sie einfach vor Sabines „Gewalt“ Angst.
Sabine wird an den Tisch heran geschoben und dort „abgestellt“. Dann verlässt der Pfleger den Raum und schließt sie ein. Offensichtlich ist das ihr neues Quartier. Doch so wirklich spannend ist es noch nicht, hier die Wand anzustarren. Sie hat keine Beschäftigung außer dem Schreiben des Richters, das sie aufgrund der fremden Sprachen nicht lesen kann. Sie versucht sich auf dem Rollstuhl aufzurichten, doch die Gurte halten sie am Platz.
So hat Sabine vermutlich 1-2 Stunden verbracht. Dann erscheint ein Pfleger mit einem Tablett Essen und einem Behälter mit Pillen. In dem Minibecher sind 4 verschiedene Pillen. Das ist wieder typisch für Krankenhäuser. Niemand spricht über Pillen, trotzdem werden ihr welche verschrieben. Und der Pfleger versteht sie nicht, um die Beschwerde aufzunehmen. Aber er besteht darauf, dass Sabine vor seinen Augen die Pillen schluckt.
Danach gibt es ein mittelmäßiges Essen, was Sabine jedoch genießt. Denn erstmals seit langer Zeit kann sie wieder nochmal durch den Mund essen, ohne auf eine winzige Öffnung beschränkt zu sein. Nach dem Essen muss sie wieder ewig warten. Draußen ist es schon längst dunkel. Aber sie ist offensichtlich noch nicht groß im Krankenhausbetrieb integriert und muss deshalb viel warten.

Irgendwann kommt wieder jemand rein und räumt ihr Tablett raus. Dann erscheint der Pfleger mit einem großen Teil. Es sieht ein wenig aus wie ein Schlafsack, nur aus transparenten Latex. Als nächstes bringt er ein vergleichbar großes Teil aus weißen Gurtstoff. Es wirkt sehr solide. Vorne ist das obligatorische Krankenhauslogo und Stationsbezeichnung. Klauen kann das niemand.

Der Pfleger hilft Sabine aus dem Rollstuhl, nimmt die Ketten ab und hilft ihr aus dem Krankenhausnachthemd. Die Windel, die echt voll ist, fasst er nicht an. Mit einer Einmal-Zahnbürste darf sie sich noch die Zähne putzen. Mehr gibt‘s nicht. Dann muss sie in ihr neues Bett. Dort soll sie in den Schlafsack aus Gummi schlüpfen. Der hatte nur eine Öffnung, und die ist für den Hals. Und genau dort ist er anschließend sauber geschlossen. Danach zieht der Pfleger den zweiten Sack aus Gurtstoff drüber und verschloss auch den. Nur den zweiten Sack kann er noch viel enger binden. Dazu gibt es außen extra Schnallen. Damit wickelt er Sabine zu einem schlanken Paket. Über weitere Schnallen am Anzug wird dieser am Bett festgegurtet, bis Sabine keine Regung mehr machen kann. Als Sabine denkt, er sei fertig für die Nacht, bringt er noch einen Schlauch, den er aber nicht am Schlafsack befestigt, sondern vorsichtig durch die Halsöffnung in den Schlafsack schiebt. Kurze Zeit darauf blubbert eine kühle Flüssigkeit in den Anzug und verteilt sich überall. Es ist nicht so viel wie normalerweise das Gel im Anzug, aber genug, dass es überall im Schlafsack tropft. Dann entfernte der Pfleger den Schlauch wieder und lässt sie allein liegen.

Johni




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Doromi
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:30.06.18 11:17 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Johni,
es freut mich, dass die Geschichte weitergeht.
War schon richtig gespannnt.
Und sie wurde wieder schön für die Nacht vorbereitet.
Soviel ich verstanden habe schließt der Schlafsack am Hals ab. Aber was ist mit dem Kopf? Bleibt der frei
Ich dachte ihre ganze Haut wäre gefährdet und auch ihre Atmung
Danke für die Fortsetzung.
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Johni Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:13.01.19 13:41 IP: gespeichert Moderator melden


Moin,

auf in die nächste Runde




Eine Atemmaske bekommt sie nicht. Für Sabine ist es richtig unheimlich. Schon seit Monaten hat sie nicht mehr ohne ihre Atemmaske gelebt und erst recht geschlafen. Und nun plötzlich ganz ohne? Doch viel weiter reichen die Gedanken nicht. Sie fällt in einen traumlosen Schlaf. Irgendwann morgens wacht sie auf und starrte die Decke an. Irgendwie macht sie sich Gedanken über die volle Windel. Der Pfleger hat sie gar nicht gewechselt. Und der ganze Körper inkl. Windel ist mit dieser Flüssigkeit vermischt. Das findet Sabine dann wirklich eklig.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt ein Pfleger und hilft ihr aus dem obersten Schlafsack. Den unteren aus Latex behält sie an. Sie wird in den Rollstuhl gehoben und ins Waschzentrum gefahren. Im Vorraum muss sie warten. Da sitzen wirklich einige arme Gestalten. Aber keine hat einen Latexsack um den Körper. Als Sabine dann an der Reihe ist, lässt der „Bearbeiter“ viel Wasser in den Sack laufen. Nachdem sich das innere verdünnt hat, darf Sabine aus dem Schlafsack steigen. Die Windel bleibt als Überrest in dem Sack. Den Inhalt hat Sabine zum Glück nicht gesehen. Nun wird sie ausführlich geduscht. Bei der Gelegenheit nimmt sie wahr, wie dünn sie geworden ist. Dabei war sie ja mal so sportlich.

Als Sabine das Waschzentrum verlässt, hat sie einen normalen orangenen Gefängnisoverall an. Darunter eine Windel und darüber ihr Standardkettenset bestehend aus Hand- und Fußschellen, verbunden mit einem Gürtel, der sie am Rollstuhl hält. Mit einem Zwischenstopp in ihrer Zelle zum Frühstück, hat sie am späten Vormittag noch zwei Arzttermine. Ein Urologe hat sich angekündigt. Und Dr. Li, der hoffentlich für weitere Aufklärungen sorgen wird.

Die Behandlung

Als Sabine zunächst beim Urologen sitzt, kommt es zu einem interessanten Gespräch. Nicht etwa zwischen Patient und Arzt. Nein, ein Arzt im Praktikum ist auch zugegen, und die beiden unterhalten sich über Sabine. Der Urologe erklärt, Sabine sei ein Neuzugang. Erstaunlich schnell vom Richter dauerhaft untergebracht. Da lässt sich eine hohe Gefahrenstufe ableiten. Aufgrund einer hochallergischen Reaktion hat sie normalerweise einen hermetischen Schutzanzug und Maske zu tragen. Momentan erhält sie Mittel, die den Reiz unterdrücken. Aber das geht maximal 48h. Dann muss die Diagnose beendet sein. Sie habe deshalb die Nacht in einer Nährlösung verbracht, die wir für Hauttests brauchen. Die Ergebnisse werden gerade analysiert. Jetzt werde er sich mit dem Insassen selbst unterhalten. Er weist noch einmal auf die Gefährlichkeit des Insassen, also von Sabine, hin.

Dann wendet er sich zu Sabine. Er spricht zu ihr, als wäre ihr Gehirn leer. Er spricht langsam und laut. Sabine ist sichtlich irritiert. Er fragt sie, wie sie geschlafen habe. Sabine erzählt ihr, wie eklig sie den Schlafsack findet. Der Arzt zeigt nur wenig Bedauern. Er sagt, in wenigen Stunden sei sie bis auf weiteres wieder in einem Anzug weggeschlossen, denn sie sei eine Gefahr für sich und andere. Sie gehöre permanent weg gesperrt. So hat es der Richter angeordnet und dafür werden wir hier sorgen. Sabine ist das egal, sie weiß mit den Informationen auf ihre Weise umzugehen. Aber der Ton gefällt ihr nicht. Der Urologe entfernt die Windel und untersuchte Sabine ausführlich. Er sieht, wie Sabine vorne und hinten quasi dauerhaft ausläuft. Er sagt zu Sabine, die Unterbringung im Anzug mit der Exkremententasche für ihre Bedürfnisse führt fast immer unweigerlich zu einer Form von urinaler und analer Inkontinenz. Er werde ihr Medikamente verabreichen, die in Verbindung mit Beckenbodensport die Inkontinenz etwas aufhalten könnte. Aber in diesem Fall sei es eine Frage der Zeit, bis die Inkontinenz unaufhaltsam voranschreitet. Aber da sie aus seiner Sicht realistischer Weise auf ewig in diesen Anzügen stecken wird, sollte dieses Problem kein echtes Problem sein. Er werde zudem einen Ernährungsplan anordnen, bei dem der Stuhlgang druckfrei und damit schmerzfrei gut in den Anzug abfließen kann.

Wieder eine unruhige Nacht?

Aber warum soll sie in diesem ekligen Saft übernachten? Der Arzt erklärt, der Anzug wäre eine temporäre Lösung. Erst mit den genauen Ergebnissen könne man für die Zukunft perfekt angepasste Anzüge mit dem richtig eingestellten Gel verwenden. Doktor Li hat jedoch noch nicht seine Diagnosephase beendet und will deshalb noch keinen neuen Anzug beauftragen. Auf der anderen Seite weiß er, dass die Haut, die monatelang das Gel auf der Oberfläche hatte, nun nicht ohne diese Flüssigkeit auskommt. Deshalb wird angeordnet, dass zu mindestens eine minimale Versorgung in diesem Schlafsack gewährleistet wird. Auch für die Lungentests muss sie vorübergehend ohne Atemmaske auskommen. Aber dafür gibt‘s die Medizin.

Nach diesem Gespräch und einige Stunden später liegt sie wieder in diesem ekligen Saft, eingeschlossen im Latexschlafsack. Sie vermisst ihren eigenen Anzug. Da ist sie sicher und zufrieden eingeschlossen. Es gab das Gel, das zart auf der Haut entlang strich. Dieser Schlafsack beschränkt sie noch mehr als die üblichen Gurte. Er ist so eng, dass sie sich kaum bewegen kann. Ganz zu schweigen vom am Schreibtisch sitzen und am Computer arbeiten. Sabine muss viel Geduld zeigen. Sie realisiert mehr und mehr, dass sie hier nicht die "geheime Privatpatientin" ist, sondern in erster Linie ein hochaggressiver Patient, der sicher weggeschlossen werden muss. Ihre Behandlung und die Rehamaßnahme schreiten langsam voran. Dr. Li tut sein Bestes. Aber die große Maschinerie im Krankenhaus behandelt sie wie alle anderen Patienten auch.

Ihre Luftbeschwerden werden durch eine Entzündung in der Lunge verursacht, eine Medizin reduzierte die Symptome. Heilen könne sie die Krankheit aber nicht. Zusätzlich bekommt Sabine Medikamente, die das Nervensystem etwas entspannen und den Stress verringern, der besonders in den ersten Tagen hier im Krankenhaus groß war. Mit der letzten Pille im Becher soll sie sich zur Nacht beruhigen. Ein Pfleger bearbeitet zusammen mit dem Arzt im Praktikum aus der Urologie Sabines Schlafsack. Gemeinsam packen sie Sabine in den Sack aus Gummi, der anschließend wieder mit dem stabileren weißem Übersack versehen wird.


Johni




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Doromi
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:13.01.19 23:04 IP: gespeichert Moderator melden


Danke Johni, dass es mit der Geschichte weitergeht.
Ich hab mich sehr darüber gefreut.
Ich dachte schon die Geschichte würde nicht mehr weitergehen, daher freut es mich sehr dass es doch noch eine Fortsetzung gibt.
Bitte lass uns nicht mehr so lange auf die nächste Fortsetzung warten.
Nochmaliger Dank
Doromi
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fehrlest Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:26.01.19 18:07 IP: gespeichert Moderator melden


Deine Geschichte ist echt gut.
Ich hoffe es gibt bald eine Forsetzung
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  RE: Der besondere Auslandseinsatz Datum:28.01.19 00:36 IP: gespeichert Moderator melden


Die Rehamaßnahmen kommen quälend langsam voran. In der Zwischenzeit kann Dr. Li anhand der Ergebnisse einen speziellen Anzug für Sabine in Auftrag geben. Dieser ist aus dem gleichen Gummi-Gemisch wie die bisherigen Anzüge, er ist auch orange, hat aber bisherigen zur Gummischichte noch eine zusätzliche Kevlar-ähnliche Materialschicht eingearbeitet. Damit kann man den Anzug mit einfachen Mitteln nicht mehr zerstören. Dieser Anzug wird in der Klinik speziell für schwerstaggressive Patienten entwickelt, also genau das passende für die "gewalttätige" Sabine. Natürlich hat er auf Vorder- Rückseite Warntexte in mehreren Sprachen inkl. Notrufnummern. Aber wie immer wird Sabine nicht über diese Einzelheiten informiert. Sie hat meist ihre neue Atemschutzmaske auf. Zudem umschließt die Latexmaske fest den Kopf. Diese Maske ist nicht mehr selbst so eng wie die bisherigen Masken. Sie hat lediglich zwei feste Punkte. Zwei transparente Kunststoffabdeckungen kleben direkt auf dem Auge, und zwei Schläuche stecken (unangenehm tief) in der Nase und weiter bis in den Magen. Eine Mundöffnung ist auch nicht mehr vorgesehen. Über den Schlauch in der Nase wird Ihr eine Magensonde gelegt. Damit wird der Bedarf einer Öffnung der Maske noch weiter reduziert. Sabine trägt ihren Anzug samt Maske nun ohne Unterbrechung Tag und Nacht. Kleine Nebenwirkung: Das Gel umschließt nun auch komplett den Kopf und das Gesicht. Das ist für Sabine eine neue Erfahrung, als sie vor ihren Kunststoffabdeckungen über den Augen das gelbe Gel vorbeifließen sah. Seitdem hat ihre Sicht einen permanenten Gelbstich. Auch die Ohren sind bis zum Trommelfell komplett mit dem Gel gefüllt. Sie ist damit quasi taub, und durch die Maske auch Stumm. Das Gel reduziert die Sehfähigkeit auf wenige Zentimeter und einen echten Tastsinn hat sie durch den dicken Anzug eh nicht mehr. Damit ist sie von der Außenwelt zu mehr als 90% komplett abgeschottet und das dauerhaft.

Nach Abschluss der Rehamaßnahmen kann Sabine wieder einigermaßen sicher gehen. In dem Anzug werden kleine Elektrostimmulationspads eingearbeitete. Damit werden die Muskeln kontrahiert und somit auch in Form gehalten, wenn Sabine wieder lange Bettruhe hat. Sabine ist froh, dass sie endlich wieder das Krankenhaus verlassen kann. Und es löst entsprechend große Verwunderung bei den nicht informierten Ärzten aus, als Sabine im Rollstuhl Richtung Ausgang geschoben wird. Der Psychiater des Krankenhauses ist sich zuvor sehr sicher, dass sie noch viel länger gemeinsam an der schweren Krankheit zu arbeiten haben. Als der Rollstuhl von Sabine den Arzt passiert, sagt er ihr auf dem Weg, dass er das so nicht akzeptieren werde. Doch dank Dr. Li's Einfluss ist Sabine dann doch wieder frei. In der abschließenden Sitzung beschreibt Dr. Li es so, dass der Richter sie vorläufig in eine gesicherte ambulante Pflege überstellen werde. Im nächsten Schritt kann er dann mit dem Richter die Löschung der Akten ausmachen. Aber Sabine sollte bis dahin möglichst nicht polizeilich auffallen, da sie noch in allen Listen als Gefährder geführt wird. Sabine gefiel diese Situation überhaupt nicht. Denn eigentlich will sie sich nur etwas behandeln lassen und das nicht als Schwerstverbrecher. Aber andererseits hat sie sich inzwischen so an einiges gewöhnt. Entsprechend kann sich auch mit dieser Situation umgehen.

Endlich wieder zu Hause

Mit den Unterlagen unter dem Arm wird sie direkt nach Hause überstellt. Der Angestellte hat sie bereits erwartet. Zuvor ist Ihnen bereits die richterliche Anordnung zugegangen, dass Sabine bis auf weiteres unter strengem Hausarrest steht. Stefan, der Sabine bereits mehrfach im Krankenhaus besucht hat, war auch zu Hause und empfing seine Gattin mit den Worten:“ na du Schwerverbrecherin. Jetzt muss ich mich sogar von Gesetzes wegen um dich kümmern. Ich muss für dich bis auf weiteres die Vormundschaft übernehmen.“ Sabine fühlt sich etwas wie ein kleines Mädchen, dabei ist sie schon so lange volljährig. Nun ist ihr Mann wieder für Sie verantwortlich.

So langsam nimmt das Leben zu Hause wieder Fahrt auf. Stefan ist eine Weile mit Sabine zu Hause und unterstützt sie im Alltag. Er stört sich sehr daran, dass Sabine mit dem neuen Anzug nicht mehr sprechen konnte. Natürlich zeigt er seine volle Zuneigung zu seiner Frau. Sabine braucht diese Signale. Aber zugleich ist dieser Anzug wie ein unzerstörbares Kondom, ein Spaceanzug, ein Keuschheitsgürtel. Und es braucht alle Beherrschung von Sabine und Stefan, nicht den Anzug zu zerstören und über einander herzufallen. Letztendlich ist es auch die Vernunft von Stefan, sich zurückzuhalten. Er erkennt schon früh, dass Sabine das für Stefan erträgt, damit Stefan für die beiden die Existenz sichern kann. Stefan kann nur seine Liebe und seine Zuneigung durch seine Aktionen und Entscheidungen zeigen. Er investiert jede freie Sekunde für seine Frau und stellt sicher, dass in dem Rahmen der Möglichkeiten zu Hause es an nichts fehlen sollte.

Aber es ist natürlich eine Frage der Zeit, bis Stefan wieder verreisen muss. Denn dazu sind sie in diesem Land und betreiben diesen Aufwand. Das Personal kümmert sich wie gewohnt um Sabine. Und wie gewohnt bedeutet es, dass Sabine zu Hause immer noch wie eine Gefangene gehalten wird. Sabine ist weiterhin rund um die Uhr in ihrem Anzug und natürlich immer festgegurtet. Wenn sie nicht mit Hand und Fuß an einem Stuhl, Bank oder Bett gefesselt ist, bekommt sie grundsätzlich die Hände auf den Rücken gekettet. Die Angestellten dürfen von Gesetzes wegen kein Risiko eingehen. Doktor Li hat sich über den Gesundheitsstatus von Sabine informiert, er muss aber auch einräumen, dass die Aufhebung der Unterbringung weiterhin nur ausgesetzt - aber nicht aufgehoben ist. Die Besetzung der Richter wurde leider verändert, was die Aufhebung schwieriger macht, erzählt Doktor Li. Für Sabine könne dies jedoch kein Problem sein, da für sie, sobald sie sich irgendwann entschließt, zurück nach Hause zu reisen, dieser Entschluss nicht mehr wirksam sei.

Sabine ist inzwischen über zwei Jahre in dieser besonderen Situation. Eingewöhnt hat sie sich schon lange. Angefreundet, naja eigentlich schon. Schwierig ist immer noch das Haus zu verlassen. Der orangene Anzug zieht immer Blicke auf sich. Sie darf nicht die zu Hause üblichen weißen Gurte verwenden, sondern muss schwere metallische Hand und Fußschellen tragen. Natürlich zieht sie sich immer noch meist blauen Gummikleider darüber. Seit einiger Zeit stört sie sich daran, dass diese Kleider hellblau mit weißem Kragen und weißer Schürze sie genau genommen wie eine Dienstmagd in Ketten aussehen lässt. Alternative Kleider werden jedoch nicht angeboten. Und es sieht immer noch besser aus, als komplett in Orange herumzulaufen. Über das Kleid hängt ihr die Angestellte oder die Krankenschwester (je nachdem, wer sie wie gerade begleitet) eine Warnweste der Forensik mit der Rufnummer für den Notfall über.

Johni




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Viele vielen Dank Johni, für die tolle Geschichte.
Sie hat mir sehr gut gefallen und ich freute mich immer wenn es eien Fortsetzung gab.
Nochmaliger Dank dafür.
Gruß Doromi
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