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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:18.11.17 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


Huhu lot,

dann hoffe ich mal, dass deine Sehnsüchte erfüllt wurden.


Hallo HeMaDo,

zuerst einmal ein Dankeschön für dein Lob.
Um herauszufinden was aktive bzw. passive Mitglieder machen, müssen die beiden zuerst einmal 2 Prüfungen überstehen. Auch dabei könnten vielleicht ein paar Probleme auftauchen.

Ach ja Pistazien, die Lösung aller Probleme (da steht sogar der Smiley Kopf).


Hallo Moira,

leider darf ich hier nicht über die Society Zero sprechen.
Auch ich bin an die Verschwiegenheitsklausel gebunden und ich habe im Moment gerade keine Million übrig um die Strafe bezahlen zu können. SORRY!

Aber als kleine Entschädigung kann ich vielleicht verraten, dass die Z-Line in der nächsten Folge zum Einsatz kommen wird.


Hallo Ihr_joe,

wenn du mit dem Staubwischen fertig bist, warum hast du dann noch nicht mit den Malerarbeiten begonnen? Worauf wartest du noch? Auf geht's! Und die Pistazienschalen kannst du bei der Gelegenheit auch gleich wegräumen!
Es ist doch immer das gleiche mit diesen Haussklaven. Wenn man nicht ständig Druck macht wird nur gefaulenzt.


Hallo Trucker,

auch dir danke ich für dein Lob.
Bei den Cliffhagern muss ich mal schauen, ob ich in Zukunft nicht noch gemeinere Stellen dafür finden kann.


Hallo *Gozar*,

auch dir ein Danke für deine netten Worte.
Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und es geschehen ständig Dinge, die einem nicht so liegen. Vielleicht kam hier aber auch nur meine sadistische Ader durch und ich wollte dich ein bisschen ärgern!

Ich gebe dir aber Recht, dass sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit immer ein gewisses Konfliktpotential in sich bergen. Was für den einen ganz harmlos ist, empfindet ein anderer eventuell als skandalös.
Vor ein paar Wochen gab es bei uns in der Fußgängerzone eine Schlägerei, weil sich ein schwules Pärchen geküsst hatte und sich ein Passant davon provoziert fühlte. Es sind also nicht einmal sexuelle Handlungen nötig, damit es zu Handgreiflichkeiten kommen kann.


LG
Fist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:18.11.17 20:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

Man sieht dass Du nur den Kurzkursus „Dominanz für Anfänger“ gebucht hast.
Ein Sklave handelt nur auf Befehl, natürlich nur den seiner Herrschaft!
Da kann kein dahergelaufener Geschichtenerzähler kommen und den großen Zampano spielen!

Immer diese Neudominanten! (Tanten würde jetzt passen!)

Also Mal so geschrieben, Erzähler bleib bei deinem Alkoven, schreib bald was es mit der SZ auf sich hat, pa 1 Mio. das waren schon vor Jahren Peanuts und wir sind schon bei Pistazien!

So kenn ich Dich nicht Held (aus) der Feder - haben da die Mönche aus K'un-L'un versagt?

Nun gut, sehen wir was die Z-Line bringt.

Ihr_joe
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:20.11.17 19:19 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr_joe,

ich glaube du hast da irgendwas durcheinander gebracht. Ja ich war im Kurs "Dominanz für Anfänger", allerdings als Dozent und nicht als Student.
Bisher war ich immer der Meinung, dass du deine Ausbildung als Sklave bereits abgeschlossen hast. Jetzt bin ich mir da aber nicht mehr so sicher. Denn dann solltest du eigentlich wissen, dass man einem Sklaven auch mehr als einen Befehl auf einmal geben kann. Oder gehörst du etwa zu diesen renitenten Sklaven, die absichtlich Fehler machen, nur um bestraft zu werden?

Natürlich wäre eine Million für mich normalerweise überhaupt kein Problem. Ich habe allerdings kürzlich, zusammen mit deiner Herrin, ein Schlösschen in Frankreich gekauft um dort ein SM-Hotel zu eröffnen. Solange die Renovierungsarbeiten aber nicht abgeschlossen sind, kommen auch noch keine Einnahmen herein. Vermutlich war es aber ein Fehler die Fortbildung der Haussklaven vom Heimwerker King Tim Taylor durchführen zu lassen.

Du willst wissen was es mit der SZ auf sich hat? Dann empfehle ich dir den nächsten Zeitungskiosk aufzusuchen und die neueste Ausgabe zu kaufen.

LG
Fist
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Moira
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:20.11.17 19:44 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Solange die Renovierungsarbeiten aber nicht abgeschlossen sind, kommen auch noch keine Einnahmen herein.


Der Stolperstein war/ist, dass sich die sklaven selbstredend erst nach Zollung eines angemessenen Tributes überhaupt mitgestalterisch in die Renovierungsarbeiten einbringen dürfen, wie kann einem IF solch fataler betriebswirtschaftlicher Lapsus unterlaufen ...


FRAU und männchen verlassen gemeinsam das Haus. Sie: "Hast Du alles?" er - nimmt IHRE Hand - und sagt leise: "Jetzt - JA!"
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:21.11.17 19:10 IP: gespeichert Moderator melden


Ja die Sklaven sollen die Renovierungsarbeiten ausführen. Aber mitgestalten? Niemals. Wie konnte Moira nur solch ein Lapsus unterlaufen?

Wie es scheint unterlaufen uns allen hin und wieder ein paar Fehler.
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Moira
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:21.11.17 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


"bis zum Umfallen malochen" kleidet man in unseren modernen Zeiten sehr gerne euphemistisch in die Floskel "sich mitgestalterisch einbringen" - ein recht bekanntes und vielfach genutztes Lockmittel im Bereich "Human Resources", so zu tun, als hätten "die sklaven" auch "irgendwas zu melden"


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 21.11.17 um 19:40 geändert
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:21.11.17 19:46 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 22


In den Monaten bis zu unserer Initiation nutzten wir ausgiebig die Y-Line. Es machte uns Spaß gegenseitig unsere Grenzen auszuloten. Jede Woche tauschten wir dabei die Rollen und dachten uns immer neue Lokations und Spiele aus. Wir waren zum Beispiel mal im Zoo gewesen, wo ich Lisas Brüste mit Honig eingeschmiert hatte. Eine Hirschkuh hatte das äußerst attraktiv gefunden und ausgiebig daran geleckt. Oder auch der Nachmittag im Fußballstadion war mir noch in guter Erinnerung. Lisa hatte mich in eine Zwangsjacke gesteckt und einen Vibrator in meiner Muschi versenkt. Bei jedem Tor aktivierte sie das Ding mit einer Fernsteuerung. Das Spiel endete 4:3 und ich war hinterher völlig erledigt. Aber am aufregendsten war wohl das Rockkonzert von einer Band namens Iron Fist. Obwohl Heavy Metal nicht unbedingt zu unserer Lieblingsmusik gehörte, mussten wir diese Gruppe einfach einmal Live spielen sehen. Wir hatten von einer aufregenden Bühnenshow gehört und wurden nicht enttäuscht. Diese Show stellte alles in den Schatten was wir bis dahin gesehen hatten. Selbst unsere regelmäßigen Besuche im Club Fantasy konnten da nicht mithalten. Als der Sänger irgendwann nach einer Freiwilligen suchte, war ich schon geneigt meine Sklavin zur Verfügung zu stellen. Aber Lisa flehte mich jämmerlich an das nicht zu tun. Eine lebende schwarze Gummipuppe war Teil der Bühnenshow gewesen und hatte ihr einen riesigen Schreck eingejagt. Lisa befürchtete wohl, dass sie dann ebenfalls so enden könnte. Ich konnte ihre Sorge nicht so ganz teilen, denn mit einer Zuschauerin würden die sowas wohl kaum anstellen. Aber irgendwie hatte ich da wohl meinen schwachen Tag und ließ mich von meiner Sklavin erweichen. Obwohl der Gedanke an Lisa als Gummipuppe durchaus etwas Reizvolles für mich hatte. Leider meldete sich aber auch sonst keine Freiwillige, so dass meine Neugier an diesem Abend unbefriedigt blieb.

Endlich war es soweit. Am morgigen Samstag würde die Initiation stattfinden und heute würden wir unsere Anweisungen erhalten. Ich freute mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Meine Kollegin Erika fragte mich im Büro ob alles in Ordnung sei, weil ich ziemlich geistesabwesend wirkte. Damit hatte sie nicht ganz Unrecht, denn meine Gedanken kreisten tatsächlich nur um den nächsten Tag. Aber trotz unserer Freundschaft wollte ich ihr nichts von der Society Zero erzählen. Und das lag nicht nur an der Verschwiegenheitsklausel. Sie hätte mich wohl kaum verstanden, denn ich verstand mich noch nicht einmal selbst. Eine warnende innere Stimme mahnte mich, dass ich eine Dummheit beging. Gleichzeitig konnte ich es aber kaum erwarten diese Dummheit endlich zu machen. Man konnte wohl sagen Ratio konkurrierte mit Libido. Und meine Libido gewann eindeutig die Oberhand. Immer wieder checkte ich meine privaten Mails, bis ich kurz nach Mittag endlich die ersehnte Nachricht erhalten hatte. Ich zog mich auf die Toilette zurück um ungestört meine Instruktionen lesen zu können.

Sehr geehrte Bewerberin,

sie werden morgen zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr Zuhause abgeholt werden. Die Z-Line wird ihnen ab 6:00 Uhr zur Verfügung stehen und für die nötige Reisekleidung sorgen. Diese dient dazu ihre Anonymität zu wahren und darf nicht verändert werden. Seien sie bereit, wenn der Fahrer bei ihnen eintrifft. Übergeben sie ihre Hausschlüssel an den Fahrer und lassen sie alles andere Zuhause. Handys sind nicht erlaubt und Geld wird keines benötigt.

SZ

Ein Schauer lief mir den Rücken hinunter. Reisekleidung für die Anonymität? Das konnte doch eigentlich nur Masken bedeuten. Damit hatten wir in den letzten Monaten kaum experimentiert, denn der Reiz unseres Spiels lag ja auch immer im Risiko erwischt zu werden. Dies würde eine völlig neue Erfahrung werden und ich freute mich darauf. Was mich allerdings ziemlich störte war der Part mit den Hausschlüsseln. Warum sollte ich einem Unbekannten meine Schlüssel übergeben? Damit könnte man mir meine Wohnung komplett ausräumen. Und es machte auch keinen Sinn. Also mailte ich meine Bedenken zurück und merkte an, dass ich meine Schlüssel keinesfalls aus der Hand geben würde. Die Antwort kam postwendend. Dies sei notwendig, weil ich während meiner Initiation keinerlei Gegenstände am Körper tragen könnte. Man würde meine Schlüssel sicher verwahren und ich würde sie nach der Initiation wieder zurück bekommen. Aber natürlich stünde es mir frei meine Bewerbung wieder zurückzuziehen. Boom das hatte gesessen. Das war eine klassische „Mach es oder lass es“ Antwort. Was hatte ich eigentlich anderes erwartet? Es war naiv zu glauben, dass die wegen mir ihre Regeln ändern würden. Also würde ich diese Kröte wohl schlucken müssen, denn ein Rückzieher kam für mich nicht in Frage.

Ich hatte extrem schlecht geschlafen, weil ich die ganze Nacht gegrübelt hatte. So quälte ich mich am nächsten Morgen müde aus dem Bett. Es würde ein schöner Sommertag werden, denn draußen lachte mich ein blauer Himmel mit vereinzelten Wölkchen an. Aber eigentlich war das Wetter am heutigen Tag doch völlig unwichtig. Auf meinem Handy war jetzt die Z-Line auswählbar und ich war versucht diese sofort auszuprobieren. Allerdings war es gerade einmal 8 Uhr und vermutlich würde ich meine Reisekleidung alleine nicht wieder ausziehen können. Daher sollte ich damit besser noch ein wenig warten. Stattdessen rief ich bei Lisa an. Sie erzählte mir, dass sie ihre Z-Line bereits aktiviert hatte, aber sie hatte sich bisher noch nicht auf die Plattform gestellt. Auch Lisa hatte die gleichen Überlegungen angestellt wie ich. Sie sollte erst zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr abgeholt werden. Höchstwahrscheinlich würden wir also vom gleichen Wagen abgeholt werden. Es war ein beruhigendes Gefühl an diesem Tag eine gute Freundin an meiner Seite zu wissen.

Um 10:30 Uhr hielt ich es nicht länger aus und aktivierte meinen Alkoven. Eigentlich hatte ich noch eine halbe Stunde länger damit warten wollen, aber ich redete mir ein, dass ich ja auch noch Zeit zum Schminken benötigen würde. Bei einer zu erwartenden Maske war das aber natürlich völliger Blödsinn. Ich aktivierte die Z-Line und mein Alkoven brummte los. Die App bot diesmal keinerlei Auswahlmöglichkeiten, lediglich einen Button mit „Start“. Mein Bademantel landete auf dem Bett und ich drückte den Startknopf. Ein Timer lief jetzt von 30 Sekunden herunter. Nach einem tiefen Durchatmen stellte ich mich auf die Plattform. Wie schon so oft zuvor tasteten jetzt die grünen Lichtstrahlen meinen nackten Körper ab. Als der Scann beendet war schloss ich meine Augen um nicht geblendet zu werden. Diese Prozedur war inzwischen zur Routine für mich geworden. Danach ertönte wieder der laute Knall und sofort bemerkte ich eine einschneidende Veränderung. Meine Taille wurde stark zusammengepresst und ich bekam etwas schlecht Luft. Und zum ersten Mal hatte mir der Alkoven auch ein paar Schuhe verpasst. Denn ich spürte sofort, dass ich nun auf hohen Absätzen stand. Mein Zimmer war plötzlich seltsam dunkel und ich konnte nur noch schemenhafte Umrisse erkennen. Was war passiert? War ich trotz geschlossener Augen wieder geblendet worden? Ich schaute an mir hinunter, konnte aber nur verschwommene Grautöne sehen. Das Licht vom Fenster konnte ich hingegen ganz deutlich erkennen. Es war als würde ich eine extrem dunkle Sonnenbrille tragen. Mit meiner rechten Hand wollte ich nach der Brille greifen, stieß aber zuvor auf etwas Hartes. Was zur Hölle war denn das? Ich tastete mit beiden Händen danach. Etwas großes Kugelförmiges umgab meinen Kopf. Das war eindeutig ein Helm. Wozu das denn, wollte man mich etwa mit einem Motorrad abholen? Nein, natürlich konnte man auch mit einem Helm die Anonymität bewahren. Meine Augen hatten sich langsam an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnt und ich konnte inzwischen etwas mehr erkennen. Ich beschloss den Rollladen ganz nach oben zu fahren, um so mehr Licht ins Zimmer zu lassen. Vielleicht wäre ich dann in der Lage einen Blick auf mein neues Outfit zu erhaschen. Und tatsächlich, im prallen Sonnenlicht konnte ich nun sehen, dass ich ein rotes Kleid trug. Es war lang und reichte fast bis zum Boden. Der Rock war weit ausgestellt und verjüngte sich stark bis zu meiner Taille. Um den Rest besser sehen zu können drehte ich mich jetzt zu meinem Spiegel. Das Kleid pushte meine Brüste nach oben und ein herzförmiger Ausschnitt gewährte tiefe Einblicke. Die kurzen Ärmel reichten nur bis zu den Oberarmen, allerdings war trotzdem keinerlei nackte Haut zu sehen, weil ich dazu ein paar besonders lange weiße Handschuhe trug. Am Hals war das Kleid hochgeschlossen und der Kragen ging nahtlos in den Helm über. Womit wir auch beim außergewöhnlichsten Teil dieses Outfits angekommen wären. Denn das war kein gewöhnlicher Motorradhelm sondern er ähnelte eher dem Helm eines Astronauten. Eine große verspiegelte Glaskugel bildete jetzt meinen Kopf. Offenbar war das einer dieser Spiegel, durch die man von einer Seite hindurchsehen konnte. Was war das für ein bizarrer Anblick. Durch den glockenförmigen Rock und meine stark hervorgehobene Oberweite wirkte meine Taille geradezu zerbrechlich. Dazu thronte obenauf ein spiegelnder Ball und verlieh mir das Aussehen einer Außerirdischen. Also so würde mich ganz sicher niemand wiedererkennen können. Ich raffte jetzt den Rock, um einen Blick auf meine Schuhe werfen zu können. Besser gesagt musste ich eigentlich insgesamt 5 Röcke raffen, denn erst die 4 Unterröcke verliehen dem Kleid die schöne Glockenform. Als ich mich endlich bis zu meinen Beinen durchgekämpft hatte, stellte ich fest, dass ich halterlose rote Strümpfe trug, die farblich zu dem Kleid passten. Und meine Füße steckten in schwarzen hochhackigen Stiefeln, die bis zur Wade reichten. Es gab an diesen Dingern aber weder Schnürsenkel noch irgendwelche Schnallen zum Öffnen. Wie bei meinen Spielen mit Lisa, würde ich wohl auch hier warten müssen, bis mich irgendjemand wieder aus den Klamotten befreite. Denn ich bezweifelte stark, dass ich ohne fremde Hilfe diesen Helm oder die Stiefel loswerden könnte. Ich schob die 5 Röcke noch ein Stück weiter hoch und stellte fest, dass mein Schritt unter dem vielen Stoff völlig nackt geblieben war. Und an meiner Muschi konnte ich auch schon wieder die Feuchtigkeit glitzern sehen. Wohin sollte das mit mir noch führen? Die Initiation hatte noch nicht einmal angefangen und ich war schon wieder spitz wie Nachbars Lumpi.

Es schien ewig zu dauern, bis ich endlich abgeholt wurde. Ich hatte den Hausschlüssel von meinem Schlüsselbund entfernt, denn ich hatte nicht vor mehr als diesen einen Schlüssel zu übergeben. Dann klingelte es und ich fragte durch die Sprechanlage wer da sei.

» Society Zero! Bleiben sie in ihrer Wohnung ich komme zu ihnen hinauf! «, sagte eine weibliche Stimme. Nachdem ich unten die Haustür geöffnet hatte, ging ich zu meinem Türspion. Ich wollte zuerst einmal einen verstohlenen Blick auf meine Fahrerin werfen. Allerdings hatte ich dabei nicht bedacht, dass ich einen Helm trug. Deshalb knallte ich beim Versuch durch den Spion zu schauen, erst einmal mit dem Helm gegen die Tür. Verdammt, ich konnte mein Auge nicht nah genug an den Spion heran bringen, um irgendetwas erkennen zu können. Also gab ich mein Vorhaben auf, öffnete meine Wohnungstür einen Spalt und wartete danach hinter der Tür. Ich hörte Schritte die Treppe heraufkommen. Das war eindeutig das Klappern von hohen Absätzen. Kurz darauf trat eine atemberaubende Blondine ein und schloss die Tür wieder hinter sich. Sie trug eine Art Smoking und hatte eine dunkelblaue Mütze auf ihrem Kopf. Das sah aus wie die Uniform eines Chauffeurs, nur ihre extrem hohen Pumps passten nicht so ganz dazu. Ah nobel nobel, man holte mich mit Chauffeur und Limousine ab.

» Sie sind Marie Schmidt? «, fragte meine Chauffeurin.

» Ja, das ist richtig! «, bestätigte ich.

» Und sie sind gewillt sich den Aufnahmeprüfungen der Society Zero zu stellen? «, fragte sie weiter.

» Auch das stimmt! «

» Dann darf ich jetzt um ihre Schlüssel bitten! «, sie streckte mir ihre rechte Hand entgegen. Auch wenn mir das nicht gefiel, so überreichte ich ihr trotzdem meinen Wohnungsschlüssel. Sie nickte kurz und legte dann den Schlüssel in ein Kästchen mit meinem Namen darauf. Danach zog sie irgendein Gerät aus ihrer Tasche. Ich erschrak, denn dieses Ding sah aus wie ein Elektroschocker. Bevor ich reagieren konnte, hatte sie das Gerät gegen meinen Helm gedrückt und sofort ausgelöst. Ich sah kleine Lichtblitze über die Oberfläche meines Helms zucken. Dann steckte sie das Ding wieder ein.

» Also dann, lass uns gehen! «, forderte sie mich auf.

» Was haben sie da gerade gemacht? «, fragte ich verwirrt.

Aber die Frau ignorierte mich und öffnete die Tür. Dann zeigte sie mir mit der Hand an, dass ich ins Treppenhaus treten sollte. Ich war irritiert, ging aber trotzdem durch die Tür. Sie schloss hinter mir ab, hakte sich bei mir ein und führte mich dann die Treppen hinunter. Noch einmal fragte ich sie nach diesem komischen Gerät, aber offensichtlich wollte sie diese Frage nicht beantworten. Was auch immer dieses Ding gemacht hatte, ich konnte jedenfalls keine Veränderung feststellen. Draußen angekommen sah ich allerdings keine Limousine, sondern es stand ein großer Bus direkt vor unserem Haus. Und in dem Bus war eine Gruppe seltsamer Wesen mit farbenprächtigen Kleidern und spiegelnden kugelrunden Helmen. Einige Nachbarn hatten sich um den Bus herum versammelt und starrten diese außerirdischen Wesen ziemlich verblüfft an. Sie drehten sich alle um, als nun ein weiteres dieser Aliens zu dem Bus geführt wurde. In den vergangenen Monaten hatte ich zwar häufiger öffentliches Aufsehen erregt, aber in diesem Moment war ich ganz froh darüber, dass mich niemand erkennen konnte. Ich stieg durch die Hintertür in den Bus und stellte überrascht fest, dass es hier überhaupt keine Sitze gab. Diese Aliens standen alle und hielten sich an waagerechten Stangen fest, die sich quer durch den ganzen Bus zogen. Na Klasse, erst ein Bus anstatt einer Limousine und jetzt musste ich auch noch stehen. Nichts wars mit nobel nobel. Ich griff ebenfalls nach einer dieser Stangen und plötzlich schlossen sich meine Finger wie von selbst. Was zur Hölle? Es war fast so, als wäre diese Stange magnetisch. Meine Finger wurden davon angezogen und ich konnte sie jetzt auch nicht mehr lösen. Anscheinend waren in meine Handschuhe dünne Metallstreifen eingearbeitet, denn nur so ließ sich diese Wirkung erklären. Inzwischen hatte unsere Fahrerin ihren Platz am Steuer eingenommen und startete den Motor. Es fiel mir nicht sofort auf, aber jetzt konnte ich auch meine Füße nicht mehr vom Boden lösen. Verdammt noch mal. Vermutlich arbeiteten die mit Elektromagneten und das Ganze war wohl so eine Art Transportsicherung. Warum man aber nicht wie üblich Sitze verwendete, das erschloss sich mir nicht so ganz.


Fortsetzung folgt!
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jonnyf
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:21.11.17 22:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

schöne Fortsetzung mit viel Platz für Phantasie.
Warum wohl steht Marie und warum sind ihre Röcke unten rum offen?

Wie lange muss ich jetzt wieder warten.......? vermutlich viel zu lange

Grüße
jonnyf


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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:21.11.17 22:51 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, schöne Story,
das kann er unser Eisenhändle!

Aber sich zu meinem Meister aufschwingen zu wollen, gar zu denken er hätte etwas zu bestimmen. Dann noch diesen Tölpel zu berufen, Heimwerkerkönig, von wegen, hat er nicht Binford in den Ruin getrieben? Da bleiben von dem sauberen Schlösschen nur noch Ruinen über. Tim macht’s möglich!
Und Wilson Wilson jr. ist sich schon sicher, dass die Versicherung nur an meine Herrin bezahlt.
Denn Tand, Tand, sind die Gebilde von Eisenhand, oder so ähnlich.

Also lieber IronFist,
Schreiberling bleib bei deinen Tasten,
Noch einmal bedankt sich Ihr_joe

@ Moira,

so geht man hier mit Sklaven um, zuerst wird ein Tribut verlangt und dann will man uns auch noch über den Foltertisch ziehen!
Wenn das so ist, beschwere ich mich bei den Tributen von Panem!
Waren da nicht auch Tölpel? Ach ja Mockingjay, sind das nicht Spotttölpel, egal, das ist ein Job fürs Händle, so ein Ding.
Wobei, dann kann er ja nicht weiterschreiben, schade. Immer diese Haken.

Ihr_joe
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:23.11.17 19:42 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Moira,

benötigst du wirklich euphemistische Floskeln um Human Resources anzulocken?
Ich dachte immer eine Herrin hätte da ganz andere Möglichkeiten.


Hallo jonnyf,

zuerst einmal Danke für deine netten Worte. Aber dein Kommentar hat mich auch ein wenig irritiert.
Ist es nicht völlig normal, dass Röcke untenrum offen sind? Ansonsten wäre das Laufen wohl schwierig und würde eher wie Sackhüpfen aussehen.

Aber dafür musst du wenigstens nicht mehr so lange warten. Schon in 1,4 % eines Jahres geht es weiter!


Hallo Ihr_joe,

ich brauche mich gar nicht zu deinem Meister aufzuschwingen. Dafür habe ich ja meine Geschäftspartnerin, die du deine Herrin nennst.

Das der Heimwerker King ein Fehler war habe ich ja bereits zugegeben. "Mehr Power" verträgt sich wohl einfach nicht so gut mit einem alten Schlösschen.
Sich bei den Tributen von Panem zu beschweren halte ich allerdings für keine gute Idee. Diese haben vermutlich sogar eine kürzere Lebenserwartung, als du unter der Anleitung von Tim Taylor.


LG
Fist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:23.11.17 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber IF,

ich sprach mitnichten von MIR persönlich als mutterseelenallein ständig Selbstiger, sondern vielmehr von tatsächlich am Arbeitsmarkt fabelhaft fungierenden FlauschKonsortien, KuschelUnternehmen, GutmenschenGesellschaften, FirlefanzFirmen, SinnstifterStipendiengeberStiftungen and "vice versa" *rauslach

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 23.11.17 um 19:53 geändert
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:23.11.17 20:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

man (du) kann(st) alles auslegen und/oder verstehen wie es einem / dir selbst gefällt / einfällt

Was mir bei dir besonders gefällt sind die Schlagabtausche mit deinen geneigten Lesern und Kommentatoren (hoffentlich genüge ich dir mit meiner Grammatik und Rechtscheibung).

Ach ja, mit welcher Hand schreibst du denn - oder sind beide aus Metall?

LG jonnyf
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:23.11.17 20:30 IP: gespeichert Moderator melden


Lach, du hast gewonnen!
Meine Herrin als Deine Geschäftspartnerin, na ja Befehle kanst Du mir trotzdem keine geben, es sei denn, sie würde es wiederum mir befehlen.
Das Leben kann so einfach sein!

Na ja bei Tim kann ich gut und gerne 100 Jahre alt werden, er ist ja immer selbst das Opfer seines Wahnsinns.

Na ja mit den Tributen gebe ich dir recht, einmal darfst Du auch dieses köstliche Erlebnis genießen, Recht zu haben.

Andererseits ich erinnere mich da an einen Herrn, der das auch dachte, Präsident Snow, er existiert nicht mehr, aber das war ja nur eine Geschichte, ein Buch. Mochte er nicht so komische Rosen?

Aber was weiß ein Sklave davon, nichts!

Etwas grinsend Ihr_joe

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:25.11.17 19:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Moira,

nachdem du das so schön formuliert hast, will ich das mal durchgehen lassen.


Hallo jonnyf,

ich gestehe, dass ich Kommentare manchmal bewusst missverstehe. Bei den unten offenen Röcken konnte ich einfach nicht widerstehen.

Ich habe Spaß am Austausch mit meinen Lesern.
Sofern es der Inhalt eines Leserkommentar hergibt, antworte ich dann auch gerne mal mit einem humoristischen Spruch. Und wenn sich dann ein Schlagabtausch daraus entwickelt umso besser.

Normalerweise ziehe ich die Metallhandschuhe zum Schreiben aus.
Aber ich will es mal ausnahmsweise mit Handschuhen versuchen: kiodokjokopcijuhbdwjko
Ne, klappt nicht so gut!

PS: Mach dir mal keinen Kopf wegen Rechtschreibung und Grammatik. Meine Geschichten sind sicher auch weit entfernt von fehlerfrei.


Hallo Ihr_joe,

kein Problem, dass du auf meine Befehle nicht reagieren willst. Eine indirekte Kontrolle reicht mir völlig.

Sei dir bei Tim besser mal nicht zu sicher, auch wenn er meistens selbst das Opfer seiner Taten ist. Wenn du in seiner Nähe bist, dann besteht doch immer die Gefahr, dass du zum Kollateralschaden wirst. Wer möchte schon gerne neben einem explodierenden Toaster oder einem Rasenmäher mit Düsenantrieb stehen.

Du gibst mir einfach Recht? Wie langweilig!!!


LG
Fist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:26.11.17 11:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

Zitat
Normalerweise ziehe ich die Metallhandschuhe zum Schreiben aus.
Aber ich will es mal ausnahmsweise mit Handschuhen versuchen: kiodokjokopcijuhbdwjko
Ne, klappt nicht so gut!


Da kann ich nur zustimmen. Ist, denke ich, doch besser in der bisherigen Form zu bleiben.

Somit können dann auch wir deine tollen Stories ohne Benutzung der Enigma lesen.

Apropos Schlagabtausch, Humor und Sarkasmus - da stehe ich auch drauf.

Grüße
jonnyf

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:27.11.17 19:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo jonnyf,

eine kodierte Geschichte wäre wohl etwas völlig Neues hier im Forum. Ich fürchte allerdings, dass das Leserinteresse daran ziemlich dürftig wäre.

Hast du etwa eine Enigma zuhause stehen?
Dann entschlüssele doch mal, was ich mit meinen Handschuhen geschrieben habe.

LG
Fist
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HeMaDo
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:27.11.17 19:17 IP: gespeichert Moderator melden


Ich fürchte, mit einer Enigma kommt man bei deinem Getippsel nicht weiter. Da fehlen wichtige Angaben wie Walzenlage, Ringstellung und Steckverbindungen.


Und selbst mit einer Turing-Bombe dürfte es unmöglich sein aus so wenigen Zeichen etwas zu entschlüsseln.

Allerdings dürfte eine mit einer Enigma verschlüsselte Geschichte wohl tatsächlich nur wenige ansprechen, obwohl man mittlerweile im Netz genügend nachprogrammierte Maschinen findet, denen man ganze Textblöcke zum Fraß vorwerfen kann.

Und mit einer echten Enigma ist es vermutlich eine einzige Qual mehrere hunderttausend Buchstaben eingeben zu müssen.

Oder würdest du gerne deine Geschichten mit einer alten, mechanischen Schreibmaschine tippen wollen?

HeMaDo

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 27.11.17 um 19:19 geändert
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jonnyf
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:28.11.17 10:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

die Zeichen von IronFist mit Handschuhe sehen aus wie wenn ich nach einer langen Nacht mit dem Gesicht auf der Tastatur lande - einfach nur sinnlos und prägend (im Gesicht)

Auf einen Nenner gebracht: bitte in leserlichen Lettern weitermachen - Danke

jonnyf

P.S. Machen wir eine Umfrage, wieviel Leser überhaupt wissen was eine Enigma ist?
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:28.11.17 19:15 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMaDo,

mein Getippsel ist ja auch nur der kodierte Funkspruch. Die technischen Einstellungen der Maschine muss man natürlich den Schlüsseltabellen entnehmen.

Vermutlich wäre es deutlich weniger qualvoll eine kodierte Geschichte zu schreiben als zu lesen.
In meiner Jugend habe ich tatsächlich noch auf einer mechanischen Schreibmaschine getippt. Ups, jetzt habe ich wohl zugegeben alt zu sein.


Hallo jonnyf,

warum setzt du dich nach einer langen Nacht noch an den Computer? Es gibt da eine uralte Erfindung die sich Bett nennt.

Dann muss ich meinen Text eben selbst dekodieren: NÄCHSTER TEIL DIENSTAG

Alle die "Das Boot" gesehen haben, wissen vermutlich was eine Enigma ist. Obwohl vielleicht bringen sie diese Schreibmaschine auch nicht unbedingt mit dem Begriff Enigma in Verbindung.


LG
Fist
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:28.11.17 19:45 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 23


» Hallo, ich bin Marie! «, sagte ich zu meiner Nachbarin.

Sie antwortete mir allerdings nicht. Hatte sie vielleicht Angst gegen die Verschwiegenheitsklausel zu verstoßen? Oder war sie einfach nur unhöflich?

» Freust du dich genauso wie ich? «, fragte ich jetzt meine Nachbarin auf der anderen Seite.

Aber auch sie reagierte nicht. Hatten die hier alle eine Schweigegelübde abgelegt? Erst jetzt merkte ich, dass hier tatsächlich niemand sprach. Ich konnte von vorne das Radio dudeln und den Motor laufen hören, aber ansonsten herrschte hier eine Totenstille. Egal, denn wir waren ja auf dem Weg zu Lisa. Mit ihr würde ich mich ohnehin besser unterhalten können. Als ich mich im Bus genauer umsah bemerkte ich, dass unsere Kleider alle identisch waren. Nur farblich unterschieden sie sich, denn es gab sie in Rot, Blau und Gelb. Hatten die Farben irgendwas zu bedeuten? Bevor ich darüber nachdenken konnte, musste der Bus scharf bremsen und ich griff reflexartig mit meiner freien Hand nach einer Stange. Und schon war es passiert, jetzt saß auch meine zweite Hand fest. Verdammt, verdammt. Eigentlich hatte ich Lisa zuwinken wollen, damit sie mich erkennen konnte. Aber jetzt brauchte ich dringend einen anderen Plan. Allerdings blieb mir für die Planung nicht viel Zeit, denn in diesem Moment hielten wir vor Lisas Haus. Unsere Fahrerin stoppte den Motor, stieg aus und verschwand kurz darauf im Haus. Ich würde einfach Lisas Namen rufen, das müsste eigentlich genauso gut klappen. Hoffentlich stieg sie nicht vorne ein, damit ich nicht quer durch den ganzen Bus brüllen musste. Plötzlich fiel mir auf, dass ich meine Füße wieder bewegen konnte. Anscheinend arbeiteten die Elektromagneten im Boden nur bei laufendem Motor. Also nutzte ich meine Chance und stellte mich so bequem wie möglich hin. Auch hier bildete sich langsam eine gaffende Menge um den Bus. Ein kleiner Junge klopfte gegen den Bus und winkte uns lachend zu. Wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich jetzt zurück gewunken. Dann hatte Lisa ihren Auftritt. Sie schwebte aus der Haustür und ihre Röcke wallten sanft hin und her. Lisa trug ein gelbes Kleid und sie steuerte direkt auf die Vordertür des Busses zu. Natürlich vorne, das war ja nicht anders zu erwarten gewesen.

» Lisa, hier bin ich! «, rief ich so laut ich konnte, als sie durch die Tür trat. Lisa schien sich im Bus umzuschauen, aber sie zeigte keinerlei Anzeichen, dass sie mich erkannt hatte.

» Lisa hier! Ich bin‘s Marie! «, rief ich noch einmal und unterstützte mein Rufen mit einem Wippen meines Helms. Aber Lisa suchte sich einen Platz im vorderen Teil des Busses und griff dann nach einer der Stangen. Nein, verdammt! Wie konnte sie mich denn nicht gehört haben? Ich rief noch ein weiteres Mal, aber Lisa nahm noch immer keinerlei Notiz von mir. War es vielleicht möglich, dass überhaupt kein Schall durch meinen Helm nach außen drang? Aber ich konnte doch ganz deutlich das Radio hören. Wenn Töne in den Helm eindringen konnten, dann musste das doch eigentlich auch in die andere Richtung funktionieren. Und die Fahrerin hatte mich doch vorhin auch verstanden. Moment mal, der Elektroschocker! Könnte der vielleicht diesen Effekt bewirkt haben? Ich testete meine Theorie indem ich meine Nachbarin übel beleidigte. Aber sie reagierte nicht im Geringsten darauf. Ein zweiter Test mit der anderen Nachbarin brachte genau das gleiche Ergebnis. Tatsächlich, obwohl wir hier in einer großen Gruppe waren, so waren wir doch voneinander isoliert. Das war eine wirklich effektive Methode um die Verschwiegenheitsklausel durchzusetzen. Na das konnte ja eine langweilige Fahrt werden. Hoffentlich dauerte sie nicht zu lange. Es ging quer über die Dörfer in Richtung Süden. Wir hielten regelmäßig an und immer mehr Aliens kamen zu uns in den Bus. Irgendwann war es dann so voll im Bus, dass ich Schwierigkeiten hatte Lisa im Blick zu behalten. Ich konnte nur noch eine Masse runder spiegelnder Helme sehen.

Die durchfahrenen Orte sagten mir nichts, aber die Straßenschilder deuteten an, dass wir uns immer weiter Frankfurt näherten. Das machte Sinn, denn schließlich hatte ich meine Unterlagen ja auch nach Frankfurt zurück geschickt. Vermutlich war dort auch der Sitz der Society Zero. Wir fuhren noch etwa eine halbe Stunde bis der Bus schließlich mitten in einem Waldgebiet in eine schmale Seitenstraße einbog. Die Straße schlängelte sich einen Berg hinauf und endete dann vor einer mittelalterlichen Burg. Wow, was für ein Anblick. Die Burg hatte eine hölzerne Zugbrücke, welche eine steile Schlucht überspannte. Dahinter lag ein großes Tor, welches von zwei Wachen bewacht wurde. Hohe Mauern erstreckten sich beiderseits des Tors und endeten schließlich in zwei gewaltigen Türmen. Es war ein beeindruckendes Bauwerk. Unsere Fahrerin hatte inzwischen den Motor abgestellt und machte jetzt eine Durchsage, dass wir durch das Burgtor gehen sollten. Im Burghof würden wir dann weitere Anweisungen erhalten. Danach öffnete sie die Türen des Busses. Urplötzlich konnte ich meine Finger wieder von den Stangen lösen. Mein rechter Arm war eingeschlafen und ich bewegte meine Hand um die Blutzirkulation wieder in Gang zu bekommen. Doch dann fiel mir siedend heiß ein, dass ich Lisa nicht aus den Augen verlieren durfte. Etliche der Aliens waren bereits ausgestiegen und versammelten sich jetzt vor dem Bus. Auch ich drängte nach Draußen und hielt sofort nach Lisa Ausschau. In der Nähe der Vordertür standen insgesamt 5 Frauen mit einem gelben Kleid und ich hatte keine Ahnung, welche von ihnen Lisa war. Ich winkte in ihre Richtung, aber lediglich eine Frau in einem blauen Kleid winkte mir zurück. So brachte das nichts! Und ich konnte mir noch nicht einmal sicher sein, dass Lisa unter diesen Frauen war, denn eine ganze Reihe von Aliens waren bereits auf dem Weg zum Burgtor. Wie sollte ich Lisa nur finden? Frustriert trottete ich jetzt ebenfalls in Richtung Burg, denn die Gruppe an der Vordertür hatte sich geschlossen in Bewegung gesetzt. Die Zugbrücke war mit unseren hohen Absätzen tückisch, denn es gab dort Ritzen, in die man leicht hineingeraten konnte. Zudem wusste ich wegen der vielen Röcke auch nicht, wohin ich genau meine Füße setzte. Die Frau vor mir hob ihre Röcke an, um die Stiefel sehen zu können. Das war eine wirklich gute Idee und ich kopierte sie sofort. Endlich hatte ich die Zugbrücke hinter mir gelassen und die beiden Wachen erreicht. Sie trugen Kettenhemden, eiserne Helme und waren mit Hellebarden bewaffnet. Und natürlich waren auch die beiden Wachen weiblich. Die Brücke über den Abgrund und meine Höhenangst hatten sich nicht besonders gut miteinander vertragen. Aber nicht genug damit, denn nun hing ein schweres Fallgitter drohend über unseren Köpfen. Sollte es herunterkommen könnte es einen mit Leichtigkeit zerquetschen. Der Durchgang durchs Torhaus war ziemlich dunkel und ich konnte so gut wie nichts erkennen. Erschwerend kam auch noch hinzu, dass der Boden mit Kopfsteinpflaster bedeckt war. Unbehaglich stolperte ich so schnell wie möglich hindurch, immer auf das helle Licht des Burghofs zu.

Die Burg war wesentlich größer, als es von außen den Anschein hatte, denn sie erstreckte sich einen Bergrücken entlang. Hübsche Gebäude umrahmten einen gartenähnlichen Burghof. Diese Burg war mit Sicherheit einmal zu militärischen Zwecken gebaut worden, aber nun machte der Innenhof mit dem vielen Grün einen ziemlich idyllischen Eindruck. Und mittendrin stand ein uralter Brunnen mit einem hölzernen Eimer. Auf der gegenüber liegenden Seite lag das größte und prachtvollste aller Gebäude in der Burg. Eine Pferdekutsche parkte vor dem Haus und zwei livrierte Bedienstete warteten neben einer breiten Treppe, die zur großen Eingangstür hinauf führte. Vermutlich war das die Residenz des Burgherrn. Verzeihung, der Burgherrin.

Jetzt sah ich im Burghof drei Frauen in schwarzen Lederoveralls und langen Stiefeln. Ihre Gesichter wurden von Ledermasken verdeckt und in den Gürteln steckte jeweils eine lange Peitsche. Die drei wirkten zwar etwas bedrohlich, aber sie forderten uns sehr höflich auf in eines der Gebäude auf der linken Seite zu gehen. Also setzte sich unser ganzer Tross wieder in Bewegung. Wir kamen in einen großen Saal, in dem noch mehr Aliens auf uns warteten. Unser Bus schien nicht der Einzige gewesen zu sein, denn hier waren bestimmt 200 Anwärterinnen versammelt. Wenn nicht noch mehr. Aber die große Stille in diesem vollgepackten Raum wirkte irgendwie gespenstisch. Natürlich war das nicht weiter verwunderlich, weil wir ja alle nicht sprechen konnten. Aber es waren auch sonst kaum irgendwelche Geräusche zu hören, weil die dicken Teppiche auf dem Boden alles schluckten. Ich schaute mich im Saal um. Die Wände waren mit mittelalterlichen Wappen geschmückt und auf der Stirnseite hingen zwei gekreuzte Flaggen an der Wand. Unterhalb stand leicht erhöht ein großer Schreibtisch, auf dem sich jede Menge Papiere stapelten. Und auf beiden Seiten des Tisches sah ich weitere maskierte Frauen mit Lederoverall, Stiefeln und Peitsche. Sie standen leicht breitbeinig in Reih und Glied und musterten uns aufmerksam. Mir kamen diese Frauen wie eine kleine Privatarmee vor, aber vermutlich bildeten sie hier in der Burg einfach die Security.

Etwa 10 Minuten später öffnete sich eine Tür und vier weitere Security Lederfrauen traten ein, gefolgt von einer großen Frau, die wie eine Bankerin aussah. Sie trug ein teuer aussehendes Kostüm und hatte ihre blonden Haare zu einem Pferdesch****z gebunden. Aber auch ihr Gesicht war nicht zu erkennen, denn es wurde von einer venezianischen Karnevalsmaske verdeckt. Sie stellte sich vor den großen Schreibtisch und sprach dann mit einem Mikrofon zu uns.

» Ladies, ich möchte sie ganz herzlich bei der Society Zero willkommen heißen! «

Die ersten Aliens begannen höflich zu applaudieren, aber die Bankerin würgte das sofort mit einem Handzeichen ab.

» Bitte keinerlei Unterbrechungen, denn was ich ihnen zu sagen habe ich wichtig. Ich fungiere als Anwältin für die Society Zero und möchte sicherstellen, dass keine von ihnen negative Konsequenzen erfahren wird. Sicherlich kennen sie alle bereits unsere Verschwiegenheitsklausel. Aber ich möchte an dieser Stelle trotzdem noch einmal darauf hinweisen, dass sie unter keinen Umständen mit Außenstehenden über die Society Zero sprechen dürfen. Das gilt auch dann, falls sie in den Prüfungen scheitern und kein Mitglied bei uns werden sollten. Ein Verstoß gegen diese Klausel wird mit einer Strafzahlung von einer Million Euro geahndet! «

Sie legte eine kurze Pause ein und ließ ihre Worte einwirken.

» Aber jetzt wollen wir zum eigentlichen Grund dieser Versammlung kommen. Insgesamt 238 Bewerberinnen haben sich heute hier versammelt um Mitglied in der Society Zero zu werden. Die Society Zero ist die weltweit größte Vereinigung erfolgreicher Frauen. Und so manche Managerin aus der Top-Elite hat genau hier ihre große Karriere begonnen. Auch sie können eine große Zukunft vor sich haben, sofern sie unsere Prüfungen erfolgreich bestehen. Genau wie im Berufsleben werden auch in unseren Prüfungen einige wesentliche Talente am Ende zum Erfolg führen. Im Einzelnen sind das Durchsetzungswillen, Intelligenz und Risikobereitschaft. Ohne diese elementaren Eigenschaften werden sie es nicht schaffen Mitglied bei uns zu werden. Und seien sie gewarnt, … «

Sie machte wieder eine künstlerische Pause. Plötzlich ließ mich ein lauter Knall zusammenzucken. Einige der Lederfrauen hatte gerade ihre Peitschen knallen lassen.

» … falls sie sich entscheiden die Prüfungen anzugehen, werden wir diese auch mit allen Mitteln durchsetzen! «

Wieder eine kurze Pause, wieder begleitet von Peitschenknall.

» Ich gebe ihnen jetzt etwas Zeit darüber nachzudenken und werde später fragen, ob irgendjemand seine Bewerbung zurückziehen möchte. Haben sie keine Hemmungen sich zu melden, denn das ist absolut keine Schande. Niemand wird ihnen deshalb einen Vorwurf machen. Sie ersparen sich damit so manche Mühe und nur die wenigsten von ihnen werden es am Ende tatsächlich schaffen, ein Mitglied in der Society Zero zu werden. «

Sie legte ihr Mikro zur Seite und setzte sich hinter den Schreibtisch. Dann zog sie eine Akte aus den Papierstapeln und machte sich auf einer Liste eine Notiz. Kurz darauf landete die Akte in einem Reißwolf. Und genau so fuhr sie mit weiteren Akten fort. Was machte sie da? Aber die eigentliche Frage sollte wohl eher lauten, was machte ich jetzt? Diese Peitschen sahen wirklich gefährlich aus und ich wollte keine nähere Bekanntschaft mit ihnen machen. Auf der anderen Seite war ich mir aber auch ziemlich sicher, dass uns diese Anwältin nur Angst einjagen wollte. Das gehörte vermutlich schon zum Aussortieren von ungeeigneten Bewerberinnen. Was würde wohl Lisa machen? Normalerweise dachte Lisa nicht großartig darüber nach, was sie als nächstes tun würde. Daher würde sie wohl einfach weitermachen. Also kam ein Ausstieg auch für mich nicht in Frage. Nach ungefähr 5 Minuten erhob sich die Anwältin wieder von ihrem Stuhl.

» Also Ladies, wer es sich von ihnen anders überlegt hat, der komme jetzt bitte zu mir nach vorne! «

Und tatsächlich hatten sich ein paar Frauen von den Worten der Anwältin abschrecken lassen. Oder waren es eher die Peitschen gewesen? Jetzt standen insgesamt 8 Aliens bei ihr und zwei davon trugen gelbe Kleider. Sollte Lisa vielleicht doch gekniffen haben? Nein, das konnte ich mir bei ihr nicht vorstellen. Die Aussteigerinnen wurden aufgefordert ihre Namen auf ein Blatt Papier zu schreiben und kurz darauf verschwanden 8 weitere Akten im Reißwolf. Offensichtlich lagen dort auf dem Tisch alle unsere Akten. Sie waren ziemlich dick und ich fragte mich, was wohl in meiner Akte stand. Schließlich wurden die 8 Aussteigerinnen von einer der Lederfrauen aus dem Raum geführt. Danach griff die Anwältin wieder zu ihrem Mikrofon.

» Ich denke jetzt wird es langsam Zeit, dass ich ihnen erkläre, was sie heute Abend erwarten wird. Wir haben insgesamt 250 Bewerberinnen eingeladen, von denen 12 nicht erschienen sind und 8 zurückgezogen haben. Also werden nun 230 von ihnen unsere erste Prüfung angehen. Diese Prüfung ist schnell erklärt. Sie müssen ein 20 Meter langes Wasserbecken auf einer 1 Meter breiten Planke überqueren. «


Fortsetzung folgt!
Meine Geschichten:
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