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 Lebe Deine Träume und träume nicht Dein Leben...
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:03.07.26 23:20 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel acht - die Ziffer acht mag das System nicht)
Alina hatte geduscht, sich für den Abend angezogen und stand vor dem großen Spiegel an ihrem Kleiderschrank. Das Outfit, das ihre Herrin ausgewählt hatte, war noch etwas knapper geschnitten. Das Kleid war aus Seide, mit deutlich dezenterer Spitze und hoch geschlossen. Sie hatte eben im Bad noch die Augenbrauen nachgezogen, etwas Kajal aufgelegt und die Lippen dezent in pastellfarbenem Lila geschminkt. Die schwarze Spitzenmaske durfte sie auch am Abend tragen und das war ihr sehr recht.
Natalie hatte Alina vorhin noch über das Ergebnis des Telefonats mit der Hotel-Chefin informiert. Alina war nicht überzeugt, dass die Verwendung von "Gerrit" auch in ihrem privaten Bereich eine gute Idee ist. "Johanna möchte doch gerade aus ihren bisherigen Zusammenhängen ausbrechen, da könnte die Verwendung des Alltagsnamens hier hinderlich sein, auch wenn "Gerrit" ebenso als weiblicher Vornamen verwendet wird" hatte sie zu Bedenken gegeben. Natalie schien unschlüssig und vertagte die Entscheidung.
In 15 Minuten sollte Gerrit kommen. Alina nahm ihre Schlüsselkarte und wechselte in Natalies Zimmer. "Gut, dass du kommst, wir müssen raus hier. Ich hab' für die Ankunft von Gerrit etwas besonderes vorbereitet. Folge mir." befahl Natalie. Die Beiden eilten zum Fahrstuhl, Natalie schob die Schlüsselkarte ein, die Tür öffnete sich und sie stiegen ein.
Auf der Ebene "Verwaltung - Technik" stiegen sie aus. "Was hast du denn für eine Schlüsselkarte?" wunderte sich Alina. "Ja, die kann fast Alles" grinste Natalie und die beiden eilten durch den Flur bis zu einer Tür, über der "Security-Bereich" stand. Wieder nutzte Natalie ihre Schlüsselkarte, die Tür öffnete sich und schnellen Schrittes erreichten sie schließlich eine Tür mit der Raumnummer 007 und der Beschriftung "Überwachung". "Laura verteilt die Raumnummern manchmal sehr kreativ!" schmunzelte Natalie und mit ihrer Schlüsselkarte hatten sie auch hier Zutritt. Die Hoteldirektorin kam direkt auf die Beiden zu, begrüßte sie und meinte "Ihr seid aber echt spät". Laura führte Alina und Natalie zu einer Wand mit Bildschirmen, auf denen die Live-Bilder der Überwachungskameras zu sehen waren. Alina staunte.
"Gerrit hat von uns telefonisch einen Parkplatz zugewiesen bekommen und auf den richten wir jetzt mal unser Augenmerk, der Page steht schon bereit." erklärte Laura. Noch war außer ihm und seinem Gepäckwagen nichts zu sehen. Gelegenheit für die Direktorin ihnen einen Sekt anzubieten. "Schön dass Ihr hier seid und ich freue mich schon sehr auf unsere Moguai-Privat-Party bei Euch oben." sagte Laura und verteilte die Gläser während ihr Mitarbeiter die Bildschirme im Auge behielt.
"Kommt Moguai wirklich zu uns hoch?" fragte Alina verdutzt. "Nein, natürlich nicht, das wäre unbezahlbar. Aber Ihr habt oben noch eine Lounge mit Tanzfläche, großem Bildschirm und einer Mega-Soundanlage. Moguais Auftritt wird in alle Lounges im Haus live übertragen, aber tanzen kann man nur bei Euch, da der Raum noch nicht voll möbliert ist" erklärte die Chefin. "Aber ich hätte ihn doch so gern mal richtig aus der Nähe gesehen" warf Alina ein.
Der Techniker meldete sich und teilte mit, ein Fahrzeug nähere sich dem beobachteten Parkplatz. Alle drei verstummten und starrten auf den Bildschirm.
Ein Audi parkte ein und die Tür öffnete sich. Der Techniker zoomte heran. Jemand stieg aus, ganz in schwarz gekleidet, eine weite damenhafte Hose, die die Beine umschmeichelte und ein XXL-T-Shirt. Die Kamera wurde gewechselt und nun war die Person von vorn zu sehen. Eindeutig ein Mann mit hoher Stirn, aber weichen Gesichtszügen und einem Bauch, den auch das weite T-Shirt nicht ganz verbergen konnte. "Gibt es den Schador eigentlich auch in Umstandsgröße?" fragte Alina und musste lachen. Auch Natalie und Laura mussten lachen, der Techniker blieb cool und zoomte wieder. Jetzt wurde ein Zopf sichtbar, der in Korkenzieher-Form über die linke Schulter fiel. "Der ist nicht frisiert" dachte Alina und Natalie nickte.
Der Page hatte inzwischen das Gepäck auf den Wagen geladen und ging voran. Wieder ein Wechsel der Kamera und es wurde deutlich, dass die Schritte dieser Person kurz, aber auch nicht zu kurz und vor allem sehr feminin waren. Selbst in diesen Überwachungsaufnahmen mit wenig Licht war die weibliche Aura zu erkennen. Aber Alles in Allem war der Eindruck schlüssig. Die beiden verschwanden im Fahrstuhl.
Der Techniker hatte sich kurz mit den Überwachungskameras in den Aufzügen verheddert und so kam das nächste Bild bereits aus ihrem Privatbereich. Auf den letzten Metern bis zum Zimmer zog Alina ein Fazit. Gerrit war eindeutig ein Mann mit sehr weiblichen Zügen, den Zopf fand sie sehr süß, wie er über die linke Schulter bis fast zur Brust hing und die Bewegungen waren selbstbewusst feminin, aber nicht übertrieben. Sie mochte ihn - oder sie.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:04.07.26 01:59 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 9)
"Wo soll denn nun Euer erstes gemeinsames Zusammentreffen stattfinden, eher in Eurer Lounge oder im öffentlichen Bereich" fragte die Hoteldirektorin. Natalie überlegte kurz und meinte "Entspannt im öffentlichen Bereich wäre wohl gut - das ist noch ein wenig neutraler und der Druck für Gerrit ist vielleicht geringer, als in unserem dankenswerterweise ziemlich abgeschotteten Bereich - Respekt übrigens, Laura, das hast du toll organisiert." "Kein Problem - wir mussten nur bei den Bauarbeiten ein paar Prioritäten neu justieren, unterm Strich hat es wohl nichts extra gekostet und Ihr habt eine ideale 'Spielwiese' für Euer wichtiges Wochenende." entgegnete Laura.
Laura und Natalie einigten sich auf einen etwas abgelegenen Wintergartenbereich, der im Moment weniger frequentiert ist, sodass sie dort ein ruhiges Eckchen mit Abstand zu anderen Gästen finden konnten. Laura bot zudem an, die Tische im direkten Umfeld als reserviert zu kennzeichnen, damit der Abstand gewahrt bleibt.
"Und übrigens" fügte Laura lächelnd an Alina gerichtet hinzu "wir gehen heute Abend zuerst in den Club zu Moguais Live-Act und zwar in den Lounge-Bereich. Der liegt direkt neben der Bühne und Du kannst ihn live erleben aus nächster Nähe. Wenn Du aber tanzen willst, musst du runter auf den Dancefloor oder warten bis wir später in Eurer privaten Lounge mit Live-Stream sind." Alina strahlte und bedankte sich.
"So und nun macht Euch auf den Weg, ich informiere Gerrit, wo das Treffen stattfindet." beendete Laura das Gespräch und verabschiedete sich - für den Moment. Alina setzte wieder ihre schwarze Spitzenmaske auf und sie verließ mit Natalie den Überwachungsbereich.
Nach der Anleitung von Laura fanden Natalie und Alina den Wintergartenbereich zügig. Sie wurden bereits erwartet und bekamen ihre Plätze zugewiesen.
Gerrit hatte gerade von der Hoteldirektorin die Info erhalten, wo das erste Treffen mit Alina und Natalie stattfinden sollte. Das ging wirklich schnell, das Gepäck war just in den Schränken verstaut und schon musste er los. Ohne sich frisch machen oder umziehen zu können. Und er fragte sich, wieso die Direktorin sich selbst darum kümmerte. Da musste doch eine enge Verbindung zwischen Natalie und der Direktorin bestehen. Sein Herz klopfte und er fühlte sich ziemlich ausgeliefert. Hier lief definitiv mehr als er erwartet hatte, vor allem hinter den Kulissen. Schon in der Tiefgarage hatte er den Eindruck, beobachtet zu werden. Er war verunsichert, aber fliehen war keine Option, zumal das Gefühl des Ausgeliefertseins zutiefst prickelnd war. Würde sich an diesem Wochenende sein Schicksal entscheiden? Er wusste es nicht, aber es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich auf alles einzulassen - er hatte so lange auf eine solche Chance gewartet.
Gerrit schaute nochmal in den Spiegel, nahm seine Schlüsselkarte und verließ sein Zimmer.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:04.07.26 19:20 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 10)
Eine Hotelmitarbeiterin öffnete die Tür zum Wintergartenbereich und Gerrit trat ein. Währenddessen war Alina damit beschäftigt, ein Feature ihrer Maske auszuprobieren, auf das Natalie sie gerade hingewiesen hatte. Über dem Mund befand sich fast unsichtbar, aber ertastbar, inmitten der Spitze eine kleine Öffnung, durch die ein Strohhalm in den Mund eingeführt werden konnte. Völlig versunken trank Alina ihren O-Saft und wunderte sich, wie sehr die Verschleierung sie geprägt hatte, dass schon die Möglichkeit, zu trinken wann man möchte, Entzücken auslöst.
Die Hotelmitarbeiterin war mit Gerrit inzwischen am Tisch angekommen, stellte sie gegenseitig vor, verbeugte sich, drehte sich um und ging.
Gerrit strahlte Alina an "bist du auch über das Foto von der schwedischen Sängerin gestolpert?" fragte er sie. Alina nickte. "Ich weiß gar nicht, wie oft ich das Bild schon angeschaut habe, es prickelt jedes Mal. Mein allererster Gedanke war: sowas will ich auch haben" ergänzte Gerrit. Natalie zuckte kurz mit den Augenbrauen und forderte Gerrit auf, Platz zu nehmen wo immer er wolle. Da es nur zwei Möglichkeiten gab, wählte er die, bei der er näher zu Alina saß, er hatte Respekt vor Natalie, vielleicht sogar ein wenig Angst.
Natalie forderte ihn auf, ihnen etwas von sich zu erzählen. Während er von seiner Arbeit erzählte und Alina aufmerksam zuhörte, schweiften Natalies Gedanken ab, sie hatten sich bereits mehr als einmal getroffen und sie wusste Vieles. Ihr machte vielmehr das Timing Sorge, sie hatte den Zeitbedarf für die Veranstaltungen, die sie besuchen wollten, unterschätzt. Aber sie wollte weder bei den Events kürzen, zumal Alina offenbar heiß darauf war, noch an ihren Kennenlern-Aktionen, vor allem nicht an den intimeren.
Als Gerrit eine Pause einlegte, erklärte Natalie den Beiden ihre Gedanken. "Gerrit, nicht bös' sein, wir haben ja schon viel geredet, insofern ist meine Anwesenheit hier nicht zwingend nötig. Ich muss die Abläufe etwas straffen, damit wir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge haben und werde mich dazu mit Laura kurzschließen.
Du, Alina übernimmst jetzt die Gesprächsführung und achte darauf, dass ihr bei allgemeinen Themen aus dem bisherigen Leben bleibt. Tiefgründige Dinge, die für das zukünftige Leben wichtig sein könnten, werden später in unserem Privatbereich besprochen. Ihr habt noch eine Stunde zum Reden, dann kommt ihr bitte zurück, findest Du den Weg zum richtigen Aufzug, Alina?" fragte Natalie. Alina nickte. "Na dann bis später" verabschiedete sich Natalie.
Gerrit war etwas perplex und sein Faden war gerissen. Alina tat, wie ihr geheißen und führte Gerrit geschickt zu den Punkten, die sie wissen wollte und achtete darauf, dass er nicht weitschweifig wurde. Sie spürte dass sie wuchs, Gerrit ließ sich von ihr führen, schaute zwischendurch immer mal wieder fragend, ob er noch mehr sagen dürfe und reagierte sofort, wenn sie kurz den Kopf schüttelte und die nächste Frage stellte. So ging das Schlag auf Schlag bis Alina nach nicht mal 45 Minuten die Fragen ausgingen. Sie blieb noch eine Weile sitzen, schaute Gerit in die Augen, bis sie wirklich sicher war, dass sie keine Fragen mehr hatte.
"Steh bitte auf!" sagte sie mit sanfter Stimme, stellte sich neben ihn und ergriff seine Hand. "Mach bitte die Augen zu!" befahl sie und führte ihn zum Ausgang.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 04.07.26 um 21:16 geändert
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:04.07.26 21:15 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 11)
Die Hoteldirektorin hatte noch eine Besprechung, sodass Natalie erstmal das Büffet in ihrem Lounge-Bereich organisiert hatte, das vor dem Moguai-Event geplant war.
Nun saß sie bei Laura und sie schauten, wie sich die Abläufe straffen lassen könnten. Das Telefon klingelte, Laura meldete sich, hörte kurz zu und legte auf. "Dreh dich mal um" sagte sie und betätigte einen Knopf auf ihrem Schreibtisch. An der Wand war ein großer Flachbildschirm und es erschien ein Video einer Überwachungskamera.
Nach einem kurzen Zoom waren Gerrit und Alina Hand in Hand zu sehen, Gerrit mit geschlossen Augen, geführt von Alina.
"Ist es nicht süß" entfuhr es Natalie. "Vorhin habe ich gespürt, dass er ein wenig Angst vor mir hat. Deshalb hat er sich näher zu ihr gesetzt. Und jetzt, damit hat er wohl nicht gerechnet, schnappt sie ihn sich. Und er gehorcht." führte sie fort. Die beiden starrten gebannt auf den Bildschirm und verfolgten die Szene. Gerrit bewegte sich erstaunlich sicher und entspannt und die Augen blieben fest geschlossen. "Wie macht Alina das?" staunte Laura. "Schau mal genau auf die Hände der Beiden, die Finger sind verschränkt. So kann sie durch kleine Bewegungen gezielt Richtungs- und auch Tempoimpulse geben und Gerrit versteht sie offenbar sehr gut." entgegnete Natalie. "Und er hat Vertrauen" meinte Laura bewundernd.
Sie verfolgten die beiden bis zum Aufzug - jetzt klappte die Überwachung im Aufzug auch - und in ihren privaten Bereich hinein bis zu seinem Zimmer. Die Überwachung lieferte natürlich keinen Ton, das war nicht erlaubt, aber nach dem, was zu sehen war, hatte Alina offenbar gefragt, wo seine Schlüsselkarte ist. Ohne seine Hand loszulassen kramte sie mit der anderen in seiner Gesäßtasche und zog kurz darauf die Schlüsselkarte hervor und öffnete die Tür. Die Beiden traten ein und die Tür schloss sich.
Natalie und Laura sahen sich schmunzelnd an. Wie geht's weiter? Natalie war sich sicher, dass Alina die Situation mit sehr viel Feingefühl steuern würde. "Ich denke sie setzt ihn aufs Bett, befiehlt ihm, noch 5 Minuten mit geschlossenen Augen sitzen zu bleiben, in sich hinein zu horchen und dann zu duschen - dafür war vorhin nämlich keine Zeit" orakelte Natalie. Kaum hatte sie das gesagt, öffnete sich die Tür, Alina schlich leise heraus und schloss vorsichtig die Tür. Dann begab sie sich in ihr eigenes Zimmer.
Laura und Natalie sahen sich eine Weile an und strahlten.
"Tolle Show" meinte Laura und wurde ernst. Sie habe in den letzten Jahren ein wenig den Gefühlsbezug zum BDSM verloren und das obwohl hier im Hotel immer wieder Veranstaltungen stattfinden und sie die Community auch unterstützt. Seitdem Natalie, Alina und jetzt auch Gerrit da seien, sei sie aber wieder mitten drin. Und sie genieße es sehr.
"Was die Zeitprobleme angeht, ich habe das schon vor meinem Meeting eben geahnt, angesichts der unvorhersehbaren Dynamik bei Euch und daher mit meinem Bauleiter telefoniert. Also, von Montag bis Mittwoch stehen in dem für Euch nicht zugänglichen aber hörbaren Bereich Malerarbeiten im Flur und die Verlegung der Teppichböden in den Zimmern an. Dann folgen Elektro- und Elektronik-Installationen. Die Kabel liegen alle schon, die Verankerungen sind ebenfalls gesetzt, es wird also nicht gebohrt oder gehämmert. Das bedeutet, wenn Ihr von Eurer Terminsituation her dazu in der Lage seid, könnt Ihr noch die gesamte nächste Woche und das darauf folgende Wochenende hier bleiben" bot Laura an und lächelte. Natalie fiel ihr um den Hals. "Wow ist das toll, vielen Dank" freute sie sich. "Hängt Euch sofort ans Telefon, müsste noch früh genug sein, um die Dinge zu regeln. Wir sehen uns später und ich bin gespannt, ob es klappt. Ich hole Euch in der Lounge ab, etwa 21:30." verabschiedete sich Laura und ihr Telefon klingelte. Sie winkten sich zu und Natalie verließ ihr Büro.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 05.07.26 um 00:45 geändert
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 00:11 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 12)
Natalie war auf dem schnellsten Weg zurück in ihren abgeschotteten Bereich geeilt und betrat ihr Zimmer. Sie holte das Notebook hervor und klappte es auf. Die Terminliste für die nächste Woche verzeichnete nur einen, ein Seminar, das sie halten sollte und zwar von Dienstag bis Freitag. Allerdings gab es einen Kollegen, der in dem Thema ebenfalls ziemlich fit war, jedoch kannte sie seinen Terminplan nicht. Sie hätte sich per VPN einwählen können, da aber die Zeit drängte, nahm sie ihr Handy und rief direkt die Teamassistentin an. Sie erfuhr, dass der Kollege nicht eingetragen war für die nächste Woche. Aber das musste noch nichts heißen. Sie rief ihn auf dem Handy an und bekam die Info, dass er noch Abstimmungsbedarf hatte und sich in Kürze melden würde. Natalie rief Gerrit mit dem internen Telefon an und er berichtete, dass er sich die nächste Woche komplett frei gehalten hatte - für alle Fälle. Natalie dankte für seine Weitsicht, da klingelte bereits ihr Handy und sie musste Gerrit abwürgen. Ihr Kollege war dran und erklärte, er könne das Seminar übernehmen. Natalie war erleichtert und informierte die Teamassistentin über den Wechsel.
Natalie schnaufte durch. "Ist das ein heißer Ritt hier" dachte sie und realisierte langsam, dass sie jetzt alles viel entspannter angehen konnten. "Nun werden wir auch stressfrei die Veranstaltungen genießen können" konstatierte sie erleichtert.
Die Tür öffnete sich und Alina kam herein. "Was ist denn hier für ein Stress?" fragte sie. "Wieso?" entgegnete Natalie erstaunt. Alina erwiderte: "Ich wollte gerade mal schauen, ob meine Schlüsselkarte nun auch für Gerrits Zimmer frei geschaltet ist - du hast uns doch mit Laura zusammen beobachtet bei unserer Rückkehr aus dem Wintergartenbereich, oder?" "Ja, das haben wir und es war sehr spannend. Hast Du gut gemacht, Liebes! Aber das mit dem Stress habe ich immer noch nicht verstanden" antwortete Natalie. "Da waren Leute im Flur und viel Geklapper, das ich mir nicht erklären konnte" sagte Alina. Natalie erklärte, dass es sich wohl um das Hotelpersonal gehandelt habe, das das Büffet in der Lounge aufbaut, damit sie alle gestärkt zu Moguai gehen können.
"Und übrigens, ich werde Deine Schlüsselkarte für Gerrits Zimmer im Moment nicht freischalten. Meine funktioniert bei Deinem Zimmer auch nicht. Nur Deine funktioniert zusätzlich zu Deinem auch bei meinem Zimmer, da ich Dir dieses Privileg nicht nehmen wollte, obwohl ich Dich wegen des Schnarchens ausquartiert habe. Wenn Du mit Gerrit reden möchtest, dann ruf ihn an und beordere ihn in das Spielzimmer, er gehorcht Dir ja offenbar. Da passen Eure beiden Karten." erläuterte Natalie etwas streng. Alina senkte den Blick und sagte "Miau". "Alles gut, Kätzlein, wir treffen uns in zehn Minuten in der Lounge" entgegnete Natalie und schickte sie mit einem Augenzwinkern und einer Geste raus.
Natalie registrierte mit Herzklopfen, dass ihre Kleine gerade eine Weiterentwicklung begonnen hatte und fragte sich, wo diese Dynamik wohl hinführt.
Immerhin hatten sie jetzt genug Zeit die Dinge entspannt laufen zu lassen.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 00:42 IP: gespeichert
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Bedienungsfehler, löschen darf ich offenbar nicht also edit und kurze Erklärung. Bitte ignorieren.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 05.07.26 um 00:44 geändert
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 01:13 IP: gespeichert
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schöne Geschichte
bin gespannt auf die nächsten Teile F.L.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 04:10 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 13)
Alina klopfte an Gerrits Tür, er öffnete und sie erklärte ihm, dass es etwas zu essen gibt. Er folgte ihr zur Lounge und die Beiden traten ein. Sie waren die ersten, das Büffet war aufgebaut und sah verlockend aus. "Erst ein O-Saft?" fragte Alina, da sie wusste, dass sie zum Essen die Maske abnehmen musste und sich noch genierte. Er nickte und mit zwei Gläsern O-Saft setzten sich die beiden in zwei Sessel, die über Eck zueinander standen. "War das schlimm für Dich vorhin?" fragte Alina. "Es war vor allem überraschend, aber nicht schlimm. Du warst so sanft aber auch so klar und deutlich mit Deiner Hand, das ich mich gut und sicher geführt fühlte. Wieso hast Du das gemacht, Du bist doch selbst Sub?" fragte er. Sie antwortete "Gerrit, ich weiß es auch nicht so genau, aber nachdem meine Herrin weg war, habe ich versucht, ihren Auftrag auszuführen, das Gespräch zu leiten. Und ich habe gespürt, wie verunsichert Du warst und habe mich sehr darauf konzentriert, alles zu erfragen, was ich wissen wollte. Natalie hatte mir ja keine klaren Anweisungen gegeben. Und ich habe gespürt, wie Du folgst, Dich auf mich einlässt - ich war gerührt und stolz zugleich. Und als mir keine Fragen mehr einfielen und ich Dir minutenlang in die Augen geschaut hatte, war mir klar: ich muss Dich testen - aber auch mich selbst. Und es war umwerfend. Ich habe nur mit meiner Herrin etwas so bewegendes erlebt, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Und dass Du einfach nur da standest ohne einen Versuch zu machen, Deine Schlüsselkarte selbst herauszuholen und mich in Deiner Gesäßtasche kramen ließest, war das Sahnehäubchen. Ich habe das sehr genossen." Gerrit senkte den Blick und schnaufte tief durch. "Ich war auch sehr bewegt, aber was bedeutet das nun im Bezug auf Dich und Deine Herrin?" fragte er. "Sie hat mich gelobt und das hat mich ermutigt. Mein Gedanke, dass ich jetzt mit meiner Schlüsselkarte vielleicht auch Zugang zu Deinem Zimmer bekomme, hat sich als Irrtum heraus gestellt. Sie meinte, ich solle Dich anrufen und mich mit Dir im Spielzimmer treffen. Aber ich glaube, dass sie schon gemerkt hat, dass hier etwas passiert. Unumstößlich ist, dass ich ihr gehöre, aber wenn sie es zulässt, kann es sein, dass ich mich um Dich kümmern darf." sagte Alina. "Kann es Dinge geben, die unter uns bleiben?" fragte Gerrit. "Ja, aber nur wenn Natalie nicht konkret fragt - ich werde sie nicht anlügen. Zudem: meine oberste Maxime ist, die Gesamtkonstellation nicht zu gefährden. Alles, was dazu führen könnte, würde ich direkt an sie weiterleiten." erwiderte Alina.
Gerrit war überwältigt, räusperte sich und fragte mit belegter Stimme ob Alina autorisiert sei, seine Unterwerfung entgegenzunehmen. Alina wagte sich vor und sagte: "Genau weiß ich es nicht, aber es ist sehr wahrscheinlich. Tu es, knie Dich hin und lege Deine Hände auf meine Knie mit den Handflächen nach oben." Gerrit tat, wie ihm geheißen und sagte "Ich unterwerfe mich mit Körper, Geist und Seele - für immer!" Alina legte ihre Hände in die von Gerrit und sagte "Nun gehörst Du uns!".
Die Tür ging auf und Natalie kam herein. "Was ist denn hier los?" fragte sie angesichts von Gerrit, die vor Alina kniete, immer noch die Hände auf ihren Knien und Alina, deren Händen immer noch auf den Händen von Gerrit lagen.
"Sie hat sich uns gerade unterworfen" berichtete Alina mit feuchten Augen.
Natalie wandte sich an Gerrit "Alina hat gerade eindeutig ihre Limits überschritten und das hätte ihr klar sein müssen. Aber Du kannst nichts dafür und ich gewähre Dir Vertrauensschutz. Das bedeutet: ich akzeptiere den Vertrag, den sie gerade ohne mein Wissen, aber in meinem Namen geschlossen hat, mit dem Vorbehalt, dass sie in den nächsten Tagen unter Beweis stellen muss, dass Du wirklich zu uns passt. Sollte es ihr nicht gelingen, ist der Vertrag leider nichtig, aber ich werde mich trotzdem um eine geordnete Rückzugsmöglichkeit für Dich und eine Entschädigung für das psychische Leid kümmern, das Du erleiden musstest."
An Alina gewandt sagte Natalie "Ich habe gerade sehr streng geurteilt und das ist richtig, weil es hier um ein Menschenleben geht, körperlich, geistig und psychisch - du erinnerst Dich. Und so eine Vereinbarung kann man nicht im Namen der Herrin an der Herrin vorbei treffen. Das was Du mit Gerrit heute Nachmittag gemacht hast, war sehr schön aber noch unverbindlich. Das was Du eben gemacht hast, war verbindlich, und zwar in meinem Namen. Ich verstehe Deine Beweggründe und bin sogar gerührt, aber es war nicht korrekt. Du kannst es wieder gut machen, in dem Du Deiner neuen Rolle als Herrin über Gerrit verantwortungsvoll gerecht wirst, sie kennenlernst, ihre Seele lesen lernst, sie formst und sie erfolgreich in unsere Konstellation überführst. Ich möchte keine Entschuldigungen hören und auch keine weiteren Gespräche mit Dir darüber führen. Blick nach vorn und werde Deiner Verantwortung gerecht. Jetzt wird gegessen und danach gibt's Moguai."
Alina war zutiefst getroffen aber sie nahm sich Natalies Worte zu Herzen, setzte die Maske ab, nahm Gerrits Hand und ging mit ihr zum Büffet. Sie befüllten ihre Teller und saßen kurzdrauf genüsslich speisend einander gegenüber. Alina sah Gerrit tief in die Augen. Gerrit legte seine Hände auf den Tisch, Handflächen nach oben, Alina legte ihre Hände, Handflächen nach unten in seine Hände. "Sei beruhigt, Johanna, ich schaffe das!" sagte sie. Johanna war so froh, dass sie diesen, ihren Wunschnamen verwendete und senkte den Blick. Alina strich ihr zärtlich über den Kopf.
Die Tür öffnete sich und Laura trat ein. "Moguai is waiting in the backstage area - lets go" rief sie in den Raum und alle standen auf.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 05.07.26 um 15:48 geändert
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 15:40 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 14)
Natalie zog Alina zur Seite und erinnerte sie daran, dass sie nun wieder den öffentlichen Bereich betreten würden und der Name "Johanna" tabu sei. Alina nickte. Natalie sah ihr tief in die Augen, lächelte und zitierte nicht ganz wörtlich aus "Top Gun": "Ice, Du hast die Führung - ich bin an Deiner linken Seite." Alina schlug die Hacken zusammen, salutierte, drehte sich auf dem Absatz und wartete bis Gerrit neben ihr stand. Sie streckte ihre Hand aus, Gerrit nahm sie, schloss die Augen und ließ sich führen.
Laura gab ihrer Assistentin, die voran gegangen war und sich gerade umdrehte einen Wink, dass sie mit Natalie reden wollte und die Beiden ließen sich zurück fallen.
"Mir scheint, ich habe da etwas verpasst" begann Laura. "Oh ja, ich aber auch. Als ich reinkam, war die Unterwerfungszeremonie gerade beendet" bestätigte Natalie und fügte hinzu "achte auf den Wortlaut 'sie hat sich uns gerade unterworfen' hat Alina zu mir gesagt".
Laura hob die Augenbrauen und grinste. "Sie baut ein 'wir-Gefühl' auf, sieht sich als Stellvertreterin und handelt danach" gab Laura zu Bedenken.
"Was hast Du gemacht?" fragte Laura nachdenklich. "Ich habe ihr letztlich die Führung übertragen, sie muss sich jetzt beweisen" begann Natalie "Ah, deshalb das Top Gun - Zitat" warf Laura ein. "Ja und ich werde an ihrer Seite bleiben und sie unterstützen, wenn sie mich braucht. Aber sie führt die Formation." bekräftigte Natalie.
Während die beiden mit dem Fahrstuhl in den Club-Bereich fuhren, diskutierten sie noch die Sache mit Alinas Schlüsselkarte. Laura war der Meinung, dass sie in der Führungsposition, die sie jetzt hatte, uneingeschränkten Zugang zu Gerrit haben sollte, Natalie war zurückhaltender, sah die Notwendigkeit aber schließlich ein. Sie einigten sich auf einen Kompromiss, der auf Alinas Selbstverständnis setzte. Die Karte würde umgehend für Gerrits Zimmer frei geschaltet, ihr würde das aber zunächst niemand sagen. Erst wenn sie danach fragt, kann man antworten "längst passiert" und wenn sie nicht fragt und einfach probiert, weiß sie sobald die Tür sich öffnet, dass sie wirklich die Führung hat.
Die Aufzugtür öffnete sich und ein Mix aus Stimmen und gedämpfter Musik schlug ihnen entgegen. Laura ging voran und nach einigen Windungen in den fensterlosen Gängen erreichten sie ihre Assistentin, die mit Alina und Gerrit vor einer Garderobentür stand. In großen Lettern war der Name des Künstlers zu lesen, der sich hier auf seinen Auftritt vorbereitete: Moguai.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 18:42 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 15)
Laura klopfte an die Tür, die sich kurz darauf öffnete und da stand er, Moguai. Die beiden begrüßten sich mit Küsschen, umarmten sich herzlich und Laura stellte sie gegenseitig vor.
Um der ehrfurchtsvollen Stille, die darauf folgte, entgegenzuwirken warf Gerrit ein: "Vom 1Live-Partyservice zum Weltstar!". Moguai stutzte, "Du kennst den Partyservice noch, den gibt's ja schon lange nicht mehr?" fragte er. Gerrit erwiderte: "Sicher und ich kann mich noch gut an deine ersten Einsätze als Gast-DJ dort erinnern. Nach drei Sets war ich mir sicher, 'das wird was ganz Großes'. Und so kam es auch. Toll, Dich mal persönlich kennen zu lernen, live im Einsatz habe ich Dich schon mehrfach erlebt."
"Irgendwie kommt mir Dein Gesicht bekannt vor - wo hast Du mich denn live gesehen?" fragte Moguai. "Drei Mal in Zürich, jeweils beim Osterfestival." antwortete Gerrit. Moguai überlegte eine Weile, bis es ihm einfiel: "Du hast fast das ganze Set direkt vor mir exzessiv getanzt, warst am Ende vollkommen klatschnass und hattest keine Sachen zum Wechseln dabei. Und das bei den Temperaturen damals. Bist Du noch gut nach Hause gekommen?" fragte Moguai. "Nach Hause gekommen schon, aber die nächsten zwei Wochen habe ich krank im Bett verbracht. Trotzdem war es eine echt geile Nacht."
Moguai hatte schon vor einer Weile bemerkt, dass Alina und Gerrit Händchen haltend vor ihm standen. "Deine Freundin?" fragte er mit einer auf Alina weisenden Kopfbewegung. "Nein, meine Herrin." entgegnete Gerrit stolz - Alina krallte ihre Fingernägel in seine Hand. Moguai nickte anerkennend "So eine Herrin hätte ich auch gern. Übrigens, die Maske steht Dir ausgezeichnet." wandte er sich an Alina. Sie wurde rot und bekam kein Wort raus. "Der große Moguai macht mir Komplimente. Eigentlich sollte ich ihn gleich einsacken." dachte sie nur.
Moguai verabschiedete sich, er mußte raus auf die Bühne und wünschte ihnen eine gute Zeit.
Laura hatte noch ein kurzes Gespräch mit ihm, das in dieser Entfernung nicht mehr verständlich war und kam dann nach. Alina sagte trocken zu Gerrit "Augen zu!" und folgte Laura von hinten durch den Backstage-Bereich zur Lounge neben der Bühne. Als sich Natalie, Gerrit und Alina in eben dieser Reihenfolge gesetzt hatten, entschuldigte sich Laura, sie habe noch Dinge zu erledigen. Sie verschwand wieder in dem Dickicht der Gänge.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 05.07.26 um 19:29 geändert
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:05.07.26 22:23 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 16)
"Du warst eben aber ganz schön keck mit Deinem Outing." wandte sich Natalie an Gerrit. "Ich wollte nicht lügen und wir waren doch auch unter uns." entgegnete er. Alina ergänzte: "Ich fand Dich eben deutlich zu dominant. Weder Natalie, noch ich hatten eine Chance, mit Moguai zu reden. Du hast die ganze Situation gerockt. Zwar kann ich das, nach Allem, was Du mir heute über dich erzählt hast, durchaus verstehen, aber da muss sich Einiges ändern. Ich werde mir darüber Gedanken machen." Gerrit senkte den Blick und Natalie schmunzelte verstohlen.
Moguai betrat die Bühne und wurde mit tosendem Applaus begrüßt. Das Set begann und der Sound war bombastisch.
Im Lounge-Bereich waren sie von seinem Pult nicht weit entfernt und sie konnten einem der international angesagtesten DJs live bei der Arbeit zusehen.
Alina war hingerissen, von der Menge der Leute, von der Atmosphäre, der Lichtshow und nicht zuletzt von der Musik. Sie fand es sehr aufregend, zu sehen, wie sie live entsteht, wieviel Arbeit und Technik dahinter steckt, vor allem die Computer, die Vieles steuerten.
Und sie bewunderte Moguai, dass er sich in dem Dschungel von Klang zurecht finden konnte. Er hörte, was gerade läuft, zum Teil mehrere Tracks übereinander gemixt, nahm die Kopfhörer, stellte das Setting für den nächsten Track ein, glich die Tempi ab, regelte die Übergänge und heraus kam eine nahtlose dichte und intensive Soundkomposition, die begeisterte. Nicht nur sie, sondern auch die vielen Menschen auf dem Dancefloor. Die Stimmung war mitreißend.
Alina nahm Gerrits Hand, sah ihn an und sagte "Alles gut". Ihr tat ihre Kritik von vorhin leid, sie war angesichts des Weltstars ohnehin sprachlos gewesen und sie hatte den Eindruck, dass es Natalie nicht anders erging. Vielleicht wäre ohne Gerrits Initiative nur Schweigen übrig geblieben.
Natalie stand auf und ging näher an die Tanzfläche heran, um zu schauen wie voll es unten war. Sie blieb eine Weile stehen und betrachtete die quirlige Menge. Es war ziemlich voll.
Zurück am Tisch standen da drei Gläser, es sah nach O-Saft aus. Alina benutzte wieder einen Strohhalm, um mit Maske trinken zu können. Natalie genoss den Anblick und freute sich, dass Alina sich so schnell an Öffentlichkeit gewöhnt hatte. Ohne die Maske wäre das schwieriger geworden.
"Möchtet Ihr tanzen?" fragte Natalie die Beiden. Sie schauten sich an und Alina nickte. Natalie erklärte, wo der Abgang zum Dancefloor war und sah ihnen nach, wie sie Hand in Hand hinunter gingen.
Laura war zurück und setzte sich neben Natalie. "Ich hab' jetzt soweit Alles organisiert, was ich persönlich machen muss, meine Assistentin hat die weiteren Dinge im Griff. Telefonisch erreichbar sein muss ich aber dennoch." erklärte Laura. "Sind die Beiden auf dem Dancefloor?" fragte Laura. Natalie nickte. Sie sahen sich an, standen auf und näherten sich der Tanzfläche, um nach ihnen Ausschau zu halten.
Alinas Maske machte es ihnen leicht, sie zu finden. Alina tanzte expressiv, sprang viel und war sehr ausgelassen. Gerrit hingegen sprang wenig, war aber sehr körperbetont und ausdrucksstark in seinen Bewegungen. Die zum Teil fließenden Arm- und Hüft-Bewegungen waren intensiv auf den Fluss der Musik abgestimmt, er kannte die Tracks wohl sehr genau. Seine Erlebnisse in Zürich, die er vorhin angesprochen hatte, mussten wohl eine Weile her sein, denn so fit, wie Moguai ihn vorhin beschrieben hatte, wirkte er nicht mehr.
Witzigerweise hatten Alina und Gerrit ausreichend Platz um sich herum, trotz des vollen Floors. Ihre gemeinsame Ausstrahlung schuf ihnen offenbar Raum. Interessant war auch, dass immer wieder mal benachbarte Tänzer und Tänzerinnen kurz in diesen Raum hineintanzten, um mit ihnen zu tanzen, sich dabei anzusehen und auch zu synchronisieren, nur um dann wieder abzudrehen. Und das waren nicht immer die gleichen, es wechselte sehr dynamisch.
"Wollen wir?", fragte Laura. Natalie schien unschlüssig. Einerseits hätte sie sich schon gern ins Getümmel gestürzt, andererseits fand sie das Zuschauen und die Distanz aber auch ganz schön.
Lauras Telefon nahm ihr die Entscheidung ab. Sie ging ran, hielt sich ein Ohr zu, lauschte und sagte "Ich komme".
"Ich muss nochmal los, aber es ist erfreulich: Das Express-Paket ist da." freute sich Laura und ergänzte "Ich lasse es auf Dein Zimmer bringen und werde dann die Fortsetzung der Party in Eurer Lounge anstoßen und auch gleich dort bleiben. Ich könnte auch noch einen zusätzlichen kleineren Bildschirm organisieren, den ich auf das Überwachungssystem aufschalten lassen kann. Dann könnten wir oben die Beiden auf der Tanzfläche beobachten, wenn sie noch hier bleiben wollen. Ich vermute, die haben inzwischen ohnehin Durst und dann kannst Du das ja klären. Ist das ein Vorschlag?". "Perfekt, so machen wir das. Wenn ich mit ihnen geredet habe, komme ich hoch, Danke" antwortete Natalie, Laura verschwand in den Gängen und Natalie suchte auf der Tanzfläche kurz nach Alinas Maske und fand sie.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 05.07.26 um 22:45 geändert
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 17)
Natalie bewunderte wieder den Raum um Alina und Gerrit, der ihnen inmitten der vielen feiernden Menschen Platz bot, sich zu entfalten. Drum herum hatten sich kleine Grüppchen gebildet, die ihre Position änderten, quasi um sie herum kreisten. Die sich aus diesen Grüppchen lösenden Menschen, eigentlich fast immer nur zwei aufs Mal tanzten dann in diesen Raum hinein und interagierten direkt mit Alina oder Gerrit, je nachdem von welcher Seite sie kamen. Dabei tanzten die beiden manchmal Rücken an Rücken, ließen sich auf die Interaktion mit den anderen ein und wandten sich dann wieder einander zu. Und schon war der Raum wieder frei, die anderen zogen sich zurück. Kurz drauf begann das Spiel erneut mit anderer Besetzung. Es wirkte fast wie choreografiert, und dennoch war es nicht abgesprochen und sie bezweifelte, dass man das unten überhaupt so wahrnehmen konnte - außer vielleicht vom Zentrum aus, das Alina und Gerrit bildeten. Sie musste sie später nach ihrer Eigenwahrnehmung fragen.
Natalie hatte Durst und ging zurück zum Tisch. Der angebrochene O-Saft war inzwischen warm, aber der Service war gerade in der Nähe und sie bestellte ein Mineralwasser und setzte sich.
Der Durst war gelöscht und sie fragte sich, ob sie wirklich auf die beiden warten wollte. Eine andere Variante wäre, selbst auf die Tanzfläche zu gehen und sich zu ihnen durchzutanzen. Das gefiel ihr, die gerade laufenden Tracks waren ohnehin inspirierend und dann konnte sie die Wahrnehmungsfrage direkt selbst klären. Sie stand auf machte sich auf den Weg.
Natalie hatte nochmal nach Alinas Maske Ausschau gehalten, sich die Richtung gemerkt, die sie einschlagen musste und tanzte los. Die Stimmung unten hatte sie sofort gepackt, jetzt war sie wirklich mitten drin und hatte Spaß. Und sie merkte, dass sie selbst auch begann, mit den umgebenden Menschen zu interagieren. Sie hatte das Prinzip verstanden, aber keine Ahnung, ob sie die Richtung halten konnte, inmitten der Menge fehlte ihr einfach die Orientierung. Egal, einfach weiter tanzen.
In der privaten Lounge war inzwischen ein Büffet, ein Barwagen und der zusätzliche Bildschirm aufgebaut und die Überwachung aufgeschaltet worden. Laura telefonierte mit ihrem Techniker und wusste bereits, dass sich Natalie nicht mehr im Lounge-Bereich neben der Bühne befand. Alina und Gerrit waren hingegen lokalisiert, dank ihrer Maske. Laura dachte zunächst, Natalie sei schon auf dem Weg nach oben, aber ihr Techniker hatte sie nirgends gefunden.
Sie spannte seinen Kollegen ein, der nicht immer live drauf sein musste und bat ihn die Aufzeichnung auf ihren letzten gemeinsamen Standort zurück zu fahren, die Uhrzeit konnte sie an ihrem Telefon ablesen, denn kurz nach dem Telefonat hatte sie Natalie verlassen. "Ich hab Euch" meldete der Techniker. "Jetzt schneller Vorlauf mit Fokus auf Natalie" sagte Laura. Der Techniker markierte das Zielobjekt und ließ die Aufzeichnung im Zeitraffer laufen. Laura starrte gebannt auf den Bildschirm und verfolgte die tanzende Natalie. Sie bewegte sich nicht zu Alina und Gerrit hin, sondern driftete ab. Als die Technik nach der Rückschau am Live-Bild angekommen war, stand die Position fest. Laura beorderte einen Ordner dorthin, um sie heraus zu holen. "Was ist mit Alina und Gerrit?" fragte sie den anderen Techniker. "Die tanzen gerade in Richtung Lounge-Bereich, offenbar funktioniert bei ihnen die Orientierung noch." antwortete er. Laura schickte einen Ordner zu ihrem Tisch, der heraus finden sollte, ob sie noch unten bleiben wollten. Sie schnaufte durch, holte sich einen Sekt und ließ sich aufs Sofa fallen.
Es dauerte nicht lange, bis die Tür aufging und Natalie strahlend hereinkam. "Hattest Du Spaß, meine Liebe?" fragte Laura. "Absolut, das Tanzen hat mir sehr gut getan und die Leute auf dem Floor haben mich mit ihrer Ausgelassenheit einfach mitgerissen. Überrascht war ich allerdings, als mich der Ordner da heraus geholt hat. Was war denn los?" entgegnete Natalie. "Du bist abgedriftet und warst weit weg von Alina und Gerrit. Die waren inzwischen kurz am Tisch, haben etwas getrunken und sind noch mal auf die Tanzfläche. Sie wissen, dass Du hier bist und werden später nachkommen. Nimm Dir mal etwas vom Büffet und setz Dich" sagte Laura.
Natalie war auch hungrig, füllte sich den Teller und setzte sich neben Laura.
"Weißt Du, was Du gerade gemacht hast?" fragte Laura. "Was meinst Du?" fragte Natalie zurück.
"Du hast losgelassen und Verantwortung abgegeben. Alina hat die Führung im Bezug auf Gerrit und sie zeigt, dass sie das ernst nimmt und ich finde, sie macht das sehr gut. Du kannst Dich in der Formation jetzt mal ein wenig zurück fallen lassen und eine Luft-Luft-Betankung machen, um im Top Gun Jargon zu bleiben." sagte Laura und schenkte ihr ein Glas Champagner ein.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:06.07.26 03:54 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel achtzehn die Ziffer acht funktioniert wieder nicht)
Alina und Gerrit hatten inzwischen den Dancefloor verlassen und waren auf dem Weg nach oben.
Natalie war kurz auf ihrem Zimmer und hatte das Express-Paket geöffnet und ausgepackt. Sie nahm die Maske heraus, eigentlich eine Kopie von Alinas Maske, nur mit etwas anderen Maßen.
Lauras Techniker hatte, nachdem Natalie ihr die Idee geschildert hatte, aus den Überwachungsaufnahmen, auf denen Gerrit zu sehen war, Einzelbilder extrahiert, auf denen auch Einrichtungsgegenstände zu sehen waren, deren exakte Maße bekannt oder händisch nachmessbar waren. Ein Computerprogramm hatte die Werte in Relation gesetzt und die exakten Gesichtsmaße von Gerrit berechnet. Auf dieser Basis hatte Natalies Schneiderin eine Maske gefertigt, die Gerrit passen sollte und per Express auf den Weg geschickt. Natalie war sehr gespannt, ob das wohl geklappt hatte und ging zurück in ihre gemeinsame Lounge.
Alina und Gerrit saßen zufrieden und entspannt an einem Tisch und ließen es sich schmecken. Laura schaute Natalie fragend an, Natalie sagt nichts lächelte aber und nickte.
Auf dem großen Bildschirm lief noch der Life-Stream mit Moguai, der Sound hier war fast so gut, wie unten. Die Party konnte weiter gehen.
Laura gab Natalie ein Zeichen und sie begannen zu tanzen. Sie kannten sich schon sehr lange, waren inzwischen durchaus eng befreundet, aber zusammen getanzt hatten sie bisher noch nicht. Aber es funktionierte und sie hatten Spaß. Alina und Gerrit sahen kauend zu und freuten sich - sie würden gleich dazu stoßen.
Als die beiden mit ihrem Mahl fertig waren, und aufstanden, unterbrachen Laura und Natalie abrupt ihren Tanz.
"Wascht Euch mal die Münder!" befahl Natalie, und verließ auch selbst den Raum. Als sie zurück kam, waren die beiden schon wieder da.
"Natalie, setz bitte Deine Maske wieder auf" sagte Natalie, wartete bis das geschehen war und sie wieder vor ihr stand. "Hände vorstrecken" ordnete sie an und legte dann die neue Maske in Alinas Hände. "Die ist für Gerrit, sie initial anzulegen, ist Deine Aufgabe" sagte sie und trat zurück.
Alina lächelte stolz, nahm die Maske, Gerrit drehte sich bereitwillig um und ließ sie sich von ihr anlegen. Sie passte perfekt. Alina drehte ihn um und sagte "meine liebe Johanna, Du wirst diese Maske fortan tragen als Zeichen dafür, dass Du mir gehörst. Johanna kniete sich hin und berührte mit ihrer Stirn Alinas Hand. Beim Aufstehen standen ihr Tränen in den Augen.
Nun wird getanzt, befahl Alina und alle vier widmeten sich wieder dem Set von Moguai.
Natalie und Laura beobachteten, während sie tanzten, die beiden anderen. Im Partnerlook wirkten sie noch intensiver. Und sie ließen sich in die Musik fallen, die Gesten mit den Händen bewegten sich häufig in der Nähe der Masken. "Tolle Idee", flüsterte Laura Natalie ins Ohr.
Das Set von Moguai ging dem Ende entgegen und Laura sagte leise zu Natalie "Bett oder nicht Bett ist hier die Frage." "Nicht Bett würde ich sagen, hast Du noch was?" antwortete Natalie. Laura ging zum Steuerpult für die Streaming-Anlage, Natalie folgte. "Aka Aka von der Nature One 2022 könnte passen" antwortete Laura. Natalie nickte und nach dem Ausklingen des Moguai Sets folgte das Video von Aka Aka.
Alina und Gerrit waren gleich wieder drin im Groove und tanzten weiter.
"Möchtest Du etwas trinken? Ich hätte jetzt Lust auf ein Weißbier." fragte Laura Natalie. "Oh ja, das wäre perfekt." entgegnete Natalie. Laura ging an den Barwagen und holte zwei Weißbier. Alina hatte das gesehen und meinte "Wir auch". So standen dann vier Gläser Weißbier auf dem Tisch und Alina erklärte Johanna, wie das mit der Maske und dem Strohhalm funktioniert. Johanna konnte die Öffnung in der Maske erst nicht finden, aber nach Hilfestellung von Alina saßen die beiden da und genossen sichtlich das Getränk.
Es dauerte nicht lange, bis die beiden wieder tanzten. Auch Aka Aka hatte Johanna drauf, die gleichen perfekt auf die Musik abgestimmten Bewegungen. Und man merkte dass sie die Musik nicht nur hört sondern lebt.
Laura wurde langsam müde und setzte sich mit Natalie aufs Sofa. "Ich muss gleich gehen, mein Tag morgen wird sehr anstrengend und der Sonntag auch noch. Ich brauche den Schlaf. Aber unterm Strich muss ich sagen, der Tag heute mit Euch war sehr faszinierend und ich bin gespannt, wie es bei Euch weiter geht." sagte Laura. "Das finde ich auch und bin Dir sehr dankbar für Alles, was Du für uns getan hast. Und ja, schlafen muss ich jetzt auch. Fahr doch schon mal die Anlage runter." erwiderte Natalie.
Als die Musik aus war, stand Natalie auf und sagte laut "Ende Gelände, jetzt geht's ins Bett." Alina schaute enttäuscht, fügte sich aber, strich Johanna über den Kopf und sagte ihr "Gute Nacht". Die beiden verschwanden.
Natalie nahm Laura in den Arm. "Schön, dass du emotional wieder dabei bist, das freut mich. Gute Nacht", verabschiedete sich Natalie und ging. Laura schaltete das Licht aus und verließ ebenfalls die Lounge.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:06.07.26 20:54 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 19)
Die Dämmerung hatte begonnen, erste Vögel zwitscherten vor dem gekippten Fenster. Natalie war eben wach geworden und konnte nicht wieder einschlafen. Ihr ging Einiges durch den Kopf.
Es klickte leise und die Tür öffnete sich. Alinas Schatten bewegte sich vorsichtig durch den Raum und sie legte sich neben Natalie ins Bett. Natalie legte ihren Arm um sie. "Kannst Du auch nicht wieder einschlafen?" fragte Alina. "Ja, so ist es. Wie fühlst Du Dich?" fragte Natalie.
"Ziemlich gemischt, ein auf und ab. Das Einschlafen zum Beispiel: Ich war noch so aufgedreht, dass ich gar nicht einschlafen konnte. Ich habe mich pausenlos von einer Seite auf die andere gedreht, auf den Rücken und wieder zurück. Warum? Weil ich es konnte! Ich war im Bett so lange festgeschnallt, dass das jetzt einfach Spaß gemacht hat. Außerdem wurde ich dadurch immer müder. Gleichzeitig hat mir aber die Geborgenheit der Fessel, der verriegelten Tür, des Babyphons gefehlt, mit dem Du immer acht gegeben hast auf mich.
Hilflos zu sein, hat mir immer Halt gegeben. Ob ich mit der neuen Freiheit klar komme, weiß ich noch nicht. Dass wir hier in einem abgetrennten Bereich sind und nicht noch andere Gäste auf dem Flur herum laufen, tröstet mich ein wenig. Aber: wie ich Johanna den Halt geben kann, den ich selbst gerade vermisse, ist mir schleierhaft." entgegnete Alina.
Natalie zog Alina eng an sich heran flüsterte fast: "Mir wird ganz warm ums Herz. Ich kann Deine Gefühle so gut nachvollziehen, da ich sie selbst genau so empfunden habe bei meinem Wechsel von der Sub zur Herrin. Es ist schmerzhaft, verlangt Kraft, Kreativität und Verantwortung, aber Du gewinnst auch etwas.
Und Du weißt schon genau, was. Ich erinnere mich gut an Deine feuchten und glücklichen Augen nach dem Unterwerfungsritual, erinnere Du Dich an deine Gefühle in dem Moment. Oder denk an heute Nacht, als Du Johanna die Maske angelegt hast und sie vor Dir kniete. Das sind Momente, die man nie vergisst.
Und im Gegensatz zu mir, damals, hast Du einen entscheidenden Vorteil."
Natalie hielt inne und Alina fragte "Welchen?". Natalie räusperte sich und fuhr fort "Ich akzeptiere eine Macht- Kaskade, zumindest jetzt und in diesem Fall. Das bedeutet: Du gehörst mir und Johanna gehört Dir. Aber ich bin die Staffelkapitänin. Du hast die Führung und ich bin an Deiner linken Seite, Du erinnerst Dich."
Alina schwieg eine Weile und sagte: "Ice, Du kannst jederzeit mein Flügelmann sein". Natalie kicherte und meinte einfühlsam "Und Du meiner."
Die beiden kuschelten sich aneinander und binnen weniger Minuten waren sie eingeschlafen.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:07.07.26 04:54 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 20)
Als Alina wach wurde, schien bereits die Sonne. Sie rollte sich vorsichtig aus dem Bett, schlich leise zur Tür und verließ Natalies Quartier. Auf dem Weg zu ihrem eigenen Zimmer begegnete ihr Johanna. "Oh, Du bist ja schon auf und auch schon angezogen" sagte sie erstaunt und fand es süß, dass sie die Maske trug. "Setz Dich schonmal in die Lounge und nimm Dir etwas zu trinken, ich hoffe es liegen Strohhalme parat. Frühstücken werden wir später zusammen." ordnete Alina an und betrat ihr Zimmer.
Unter der Dusche stehend genoss sie den Gedanken, dass ihre Sub warten musste. Sie nahm sich Zeit, wählte selbst die Kleidung aus, schminkte sich und setzte ihre Maske auf.
Johanna hatte sich an den Tisch gesetzt, an dem sie in der Nacht gespeist hatten. Sie sah sich das Büffet an, fand aber keine Strohhalme. Also verzichtete sie auf ein Getränk und wartete.
Alina betrat den Raum, stutzte, einerseits weil Johanna noch allein dort saß und andererseits weil sie nichts zu trinken hatte. "Keine Strohhalme?" fragte sie und Johanna nickte. "Dann nehmen wir mal die Masken ab und frühstücken" sagte sie und ging beschwingten Schrittes zum Büffet.
Als sie mit Kaffee und allem, was zu einem reichhaltigen Frühstück gehört, an ihrem Tisch saßen, blickte Alina auf den dampfenden Kaffee und fragte sich, ob normale Strohhalme sich dafür überhaupt eigneten.
"Und, was machen wir gleich?" fragte Alina noch kauend. "Du entscheidest." erwiderte Johanna und schlug die Augen nieder. Alina freute sich über die Unterwürfigkeit von Johanna und hatte auch schon eine Idee. Aber erstmal zu Ende frühstücken.
"Ich würde gern mit Dir das Hotel erkunden. Traust Du Dich mit der Maske in den öffentlichen Bereich?" fragte Alina. "Oh, eigentlich nicht, aber wenn Du es anordnest, werde ich es natürlich tun." erwiderte Johanna. Alina überlegte und dachte an all die Dinge, die sie ihr gestern aus ihrem früheren Leben berichtet hatte. Es war nicht so unwahrscheinlich, dass ihr hier Menschen begegneten, die sie kannten und sie wollte sie nicht kompromittieren.
"Johanna, ich möchte Dich schützen, ich habe die Verantwortung für Dich. Du setzt die Maske ab, bist wieder Gerrit. Und dann ziehen wir los. Ich schreibe Natalie noch schnell eine Nachricht, damit sie Bescheid weiß." erklärte Alina.
Im Aufzug schaute Alina auf die Möglichkeiten und entschied sich für das Erdgeschoß. Mal sehen, welche Optionen es dort gibt. Hand in Hand stiegen sie aus und orientierten sich. Rezeption stand auf einem Schild und sie schlugen diese Richtung ein. Sie durchquerten mehrere normale Türen, die sich automatisch öffneten. Dann folgen Glastüren, die sich ebenfalls öffneten und durch die man die Rezeption bereits sehen konnte, aber die letzte Tür vor dem Ziel öffnete sich nicht. Gerrit schien irritiert, Alina erstaunt, aber sie begriff schnell den Zusammenhang. RFID schoss es ihr durch den Kopf.
"Offenbar haben die Schlüsselkarten einen RFID-Chip und die Sensoren an den Türen registrieren den Code und überprüfen ob der Zugang erlaubt ist. Und unsere Berechtigung endet hier. Ich weiß auch warum. Die Rezeption ist ein Bereich, den man ohne Schlüsselkarte von außen betreten und nach außen auch wieder verlassen können muss. Sonst würde das Ein- und Auschecken unmöglich und auch die Anlieferung von Post oder Paketen wäre nicht möglich. Natalie hat uns offenbar deswegen den Zugang zur Rezeption gesperrt, weil wir sonst das Hotel verlassen könnten." schlussfolgerte Alina.
"Wow, erstens bist Du technisch ziemlich fit und zweitens scheint uns Natalie hier echt eingesperrt zu haben, obwohl das doch so ein großer Komplex ist. Testen wir andere Möglichkeiten? fragte Gerrit. "Aber sicher" erwiderte Alina zielstrebig. Sie kehrten um bis zu den Hinweisschildern.
Als Natalie wieder wach geworden war und registrierte, dass Alina bereits weg war, hatte sie einen kurzen Moment Panik, beruhigte sich aber schnell. Sie sollte loslassen, ihr vertrauen und sich erstmal um sich kümmern, beschloss sie und ging duschen.
Eine halbe Stunde später betrat Natalie die Lounge und wunderte sich, dass Laura da war. "Du kommst gerade richtig", meinte Laura und fuhr fort "Ich wollte mit Euch frühstücken und habe die Nachricht dort auf dem Tisch gelesen, die Beiden wollen das Hotel erkunden. Also habe ich meinen Techniker, den zweiten, der Dich gestern auf der Party unten gefunden hat, gebeten sie zu verfolgen und die Überwachungs-Videos auf diesen Bildschirm zu schalten, der gestern Abend auch schon zum Einsatz kam. Sie sind jetzt im Erdgeschoß und gehen Richtung Rezeption. Schauen wir doch mal."
Natalie holte sich einen Kaffee, setzte sich zu Laura und verfolgte das Live-Video. Sie sahen, wie Alina und Gerrit Tür um Tür der Rezeption näher kamen, aber die letzte Tür öffnete sich nicht. Die Kamera wechselte und sie sahen die beiden von vorn. Sie konnten an Alinas Gesichtsausdruck trotz der Maske sehen, wie das Erstaunen der Erkenntnis wich und sie Gerrit darüber in Kenntnis setzte. Die beiden drehten um.
"Alina ist gut, sie hat es begriffen, die technischen Details erkläre ich Dir später. Lass uns frühstücken und zuschauen." meinte Laura, ging zum Büffet und füllte die Teller.
Kurzdrauf saßen sie kauend nebeneinander und verfolgten die Szenerie.
Alina und Gerrit waren inzwischen wieder an den Wegweisern und studierten die Möglichkeiten. 'Ludwigs-Park' stand da und die beiden verständigten sich darauf, den mal zu versuchen. Sie mussten gar nicht weit gehen, der Park sah durch die Glas-Fassade idyllisch und weitläufig aus. Aber die Tür öffnete sich nicht automatisch, immerhin gab es einen Schlitz für Schlüsselkarten. Sie versuchten beide Karten, aber es blinkte nur eine rote LED.
"Wieder gescheitert" meinte Natalie und schaute Laura bewundernd an. "Ja, das ist ein Herzensding von mir. Ich kenne keinen Hoteldirektor bzw. keine Hoteldirektorin, der oder die sich so in die technischen Details der Zugangskontrolle eingearbeitet und eingemischt hat. Es würde mich sehr wundern, wenn die einen Weg vom Gelände weg finden würden. Ins Freie könnten sie schon, es gibt einen Innenhof, der bautechnisch völlig abgeschottet ist. Wir werden sehen, ob sie den finden.
Also, ich habe gerade entschieden, dass mein zweiter Ü-Techniker, der eigentlich zugesagt hat, diesen eigentlich privaten Act hier ohne Bezahlung zu machen, weil er es faszinierend findet - er gehört zu uns - diesen Einsatz doch auf sein Arbeitszeitkonto angerechnet bekommt. Alina und Gerrit testen gerade unser Sicherheitskonzept und das ist Gold wert und seine Mitwirkung ist dafür unerlässlich." erklärte Laura.
Alina hatte sich verbissen, 'wo ist die Lücke' dachte sie sich und entschied sich, im Erdgeschoß zu bleiben. Sie lief mit Gerrit an der gesamten Glas-Fassade entlang und suchte nach Möglichkeiten aus dem Gefängnis auszubrechen. Eigentlich wollte sie gar nicht heraus, im Gegenteil, sie fand es faszinierend, dass man in so einem großen Hotel-Komplex derart eingeschlossen sein konnte. Aber sie hatte die Herausforderung angenommen und war sich sicher, dass Natalie und Laura an irgendeinem Überwachungsbildschirm saßen. Und sie fand es schön, mit Gerrit Hand in Hand das Hotel zu erkunden, diesmal durfte er die Augen auf lassen, weil sie ihn zum Mitdenken animieren wollte - das funktionierte aber noch nicht. Er war wohl ziemlich geplättet von dieser technischen Gefangennahme.
Natalie und Laura hatten ihr Frühstück beendet und noch einen Rest Kaffee vor sich. "Was meinst Du, weiß Alina, dass wir zuschauen?" fragte Laura. "Definitiv ja. Ich denke, sie genießt es, mit Gerrit unterwegs zu sein, hat aber auch verstanden, wie gut durchdacht das hier alles ist. Sie ist jetzt Herrin und sucht nach der Lücke, auf dass sie geschlossen werden kann. Und wenn sie es schafft raus zu kommen, kommt sie wahrscheinlich über die Rezeption wieder rein." antwortete Natalie. "Wird sie Gerrit wieder mitbringen?" wollte Laura wissen. "Ebenfalls ja, sie hat die Rolle der Herrin angenommen. Sie hadert zwar noch, ob sie ihr gerecht werden kann. Ich habe ihr aber heute morgen noch ein wenig Rückendeckung gegeben und ich denke, sie zieht es durch." erwiderte Natalie.
Alina und Gerrit waren in einen Seitengang eingeschwenkt, der zu einem entfernten Gebäude führt. Zu diesem Gebäude hatten sie Zutritt und es ergab sich, dass dies nicht ein einzelnes Gebäude war, sondern ein Rondell aus mehreren. Sie gingen zu den inneren Bereichen in diesem Rondell und sahen einen Innenhof. Sie gingen in den Gängen, teils mit Sicht, teils auch ohne Sicht auf den Innenhof weiter und fanden eine Tür. Sie öffnete sich nicht automatisch, hatte aber einen Schlitz für eine Schlüsselkarte. Alina und Gerrit sahen sich an und Alina führt ihre Schlüsselkarte ein. Die Tür öffnete sich, kurz darauf standen sie im Freien und umarmten sich.
"Schau, sie haben den Innenhof geknackt, Deine Kleine ist wirklich toll - aber der Break-Out ist es noch nicht" rief Laura begeistert. Natalie war fasziniert.
Hand in Hand erkundeten Alina und Gerrit den Innenhof. Entspannend, hier nun ganz frische Luft zu atmen. Da war Rasen in der Mitte, einige Beete am Rand, ein Grillplatz, sehr schön. Aber rund herum waren die Gebäude des Rondells. Wie sollte es weitergehen. Sie liefen am Rand entlang und schauten sich alles an.
"Mist, wir haben eine Überwachungslücke - ich sehe sie nicht mehr", fluchte Laura und telefonierte mit ihrem Techniker, aber der konnte auch nicht helfen. Die beiden waren vom Schirm verschwunden.
Alina und Gerrit hatten ein Tor entdeckt, das offenbar für die Pflege des Innenhofs genutzt wurde und darauf zugesteuert. Es gab keinen Schlüsselkartenleser und automatisch öffnete sich auch nichts. Gerrit zeigte auf einen altmodischen Knauf in der Mitte des Tors. Alina nickte, drehte den Knauf und konnte das Tor öffnen. Dahinter lag eine Art Garage mit Gartengeräten. Aber es gab am Ende auch noch ein zweites Tor, das vermutlich heraus führte. Daneben sahen sie einen Schlüsselschalter, aber sie hatten ja keinen Schlüssel. Alina hatte aber eine Art Notaus-Schalter entdeckt und drückte ihn. Es klickte vernehmlich aber sonst passierte nichts. Gerrit drückte gegen das Tor und es ließ sich öffnen. Offenbar war der Notausschalter zugleich eine Unterbrechung der Stromversorgung in der Garage und eine Entriegelung des Außentors, das sonst über den Schlüsselschalter elektrisch betrieben wurde.
"Eine Lücke gefunden, ist es auch die, die uns vom Gelände führt?" fragte Gerrit. "Das werden wir testen" erwiderte Alina, nahm seine Hand und die beiden gingen durch das offene Tor.
"Ich bin so froh, dass ich meine zweite Assistentin, die eigentlich Urlaub hat, jetzt wieder hier habe." seufzte Laura. "Sonst hätte ich die Zeit für Euch nicht, die Beiden rocken uns gerade. Aber sie ist wohl auch sehr froh, sie hat massiven Stress mit ihrem Mann und als ich heute angefragt habe, war sie voll begeistert und hat direkt gefragt, ob sie hier übernachten kann." führte sie fort.
Die Überwachungskameras zeigten nichts mehr, die Security hatte eine offene Doppeltor-Garage entdeckt, aber keine Spur von Alina und Gerrit.
Gerrit musste wieder die Augen schließen und Alina führte ihn, Hand in Hand. Alina sah an der Hauptstraße ein Taxi, winkte und fragte den Fahrer, ob er sie zum Hotel fahren könne. Sie habe aber kein Geld und keine Kreditkarte dabei, nur die Karte vom Hotel und er müsse kurz mit in die Rezeption kommen. Der Fahrer hatte sowas schon erlebt und es war immer gut gegangen und es war ja auch nicht weit. Die beiden stiegen ein.
Der Ü-Techniker meldete sich telefonisch bei Laura, die schon etwas aufgelöst war. Ich hab' die beiden auf dem Schirm, sie sind an der Rezeption, die Kollegin regelt gerade die Taxi-Rechnung. "Ich wusste es!", entfuhr es Natalie. "Ja, Du hast recht gehabt. Sie ist über die Rezeption zurück gekommen, hat Gerrit auch wieder mitgebracht und auch noch einen Taxifahrer überzeugt. Sie kann beide Rollen, sie ist eine wirklich hervorragende Sub, lernt schnell in ihrer neuen Rolle als Herrin und ganz nebenbei kompromittiert sie auch noch unser Sicherheitskonzept." konstatierte Laura seufzend.
Die Tür ging auf, Alina und Gerrit traten ein. "Laura, wir müssen reden!" begann Alina und sagte dann zu Gerrit "Geh mal Pippi machen." Gerrit senke den Blick und zog sich zurück.
"Ich weiß, Ihr habt Euch hier viel Mühe gemacht mit Eurem Sicherheitskonzept und schlecht ist es wirklich nicht. Aber: wir haben nicht mal eineinhalb Stunden gebraucht, um auszubrechen, waren auf der Hauptstraße und hätten in jede Richtung davon fahren können. Ich wollte eigentlich meiner Sub demonstrieren, dass wir hier nicht rauskommen, um ihr klar zu machen, dass sie auch mir nicht mehr entfliehen kann. Und das ist gründlich schief gegangen.
Die Sub braucht das Gefühl der Unentrinnbarkeit, nur dann kann sie loslassen und sich voll ihrer Herrin unterwerfen und sie braucht die Gewissheit, nur die Herrin entscheidet. Dankenswerterweise hat Gerrit absolut gehorcht und ist auch wieder mit zurück gekommen. Aber die Schwachstellen in der Hotelsicherheit haben mein Konzept doch sehr in Frage gestellt. Ich hab' jetzt echt ein Problem. Denkt darüber nach!" beendete Alina ihre Ansprache und verließ den Raum.
"Wo sie Recht hat, hat sie recht und ich bin richtig betrübt, dass sie mit ihrem Ansatz heute so gescheitert ist." sagte Laura zu Natalie. "Das geht mir genauso, aber wie können wir die Situation, zumindest teilweise so retten dass die Beziehung keinen Schaden nimmt?" fragte Natalie. "Mir fällt wirklich nichts ein, was nicht Flickschusterei wäre." erwiderte Laura und ergänzte: "Wenn Gerrit weiblich fühlt, könnte er auf weibliche Unterwäsche anspringen, aufgrund des Bauches fällt einiges weg, weil es nach unten rutscht. Aber, wenn Alina einverstanden ist, können die beiden mal zu meiner Schneiderin gehen, die ist noch nicht im Wochenende und sie arbeitet sehr schnell. Vielleicht kann Gerrit dann heute zum Set von Paul van Dyk bereits mit neuer Unterwäsche gehen. Aber, wie gesagt, es ist Flickschusterei.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:07.07.26 20:48 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 21)
Alina stand mit Gerrit vor einer unscheinbaren Tür mit einem Schild daneben. Darauf stand "Schneiderei" und eine Raumnummer. Darunter war ein Klingelknopf. Alina atmete tief durch und betätigte ihn. Die Tür öffnete sich und eine elegante ältere Dame erschien. Sie sah die beiden ernst und ein wenig zu lange an. "Laura hat mich bereits informiert, kommt rein!" sagte sie.
Alina führte Gerrit hinein und sie stoppten in der Mitte des hell ausgeleuchteten Raumes. Die Schneiderin betrachtete Gerrit von oben bis unten und wandte sich an Alina. "Um ihn geht es?" fragte sie. Alina nickte.
Langsam umrundete sie ihn und konstatierte bedächtig: "Da kommen wir in die Kategorie Umstandsmode. Vielleicht habe ich da etwas im Lager. Setzt Euch" sagte sie und deutete auf eine Sitzecke.
Die Schneiderin gehörte bereits zum Inventar des Hotels und hatte schon die Wünsche so manch eines illustren Gastes erfüllt und zwar nicht nur mit Maßgeschneidertem, sondern auch mit Modellen der renommierten Hersteller. Die hatten ihre Rolle als Multiplikatorin schnell begriffen und bemusterten sie regelmäßig.
Von der Sitzecke aus konnte Alina in den langen Lagerraum hineinblicken, dessen Ende nicht zu sehen war. An einer Seite Regale, sorgsam beschriftet, an der anderen Seite ein Garderobensegment nach dem anderen, ebenfalls beschriftet.
Langsamen Schrittes kam die Schneiderin zurück, sie hatte einige Schachteln in der Hand. Sie betrachtete sie der Reihe nach und legte zwei davon auf den Tisch vor der Sitzecke. "Steh mal auf" sagte sie zu Gerrit, öffnete eine Schachtel, nahm ein schwarzes Mieder heraus und hielt es ihm an, den oberen Abschluss über dem Bauchansatz. "Welche Größe hat deine Hose", fragte sie. "42" antwortete Gerrit. "Dann müsste es passen, probiere es mal an!" sagte sie und deutete auf die Umkleidekabine.
Gerrit hatte Herzklopfen, als er in der Kabine stand und seine Hose auszog. Ihm fiel auf, dass das Mieder sehr weich und elastisch war, es fühlte sich gut an. Als er soweit war, rief er Alina, die kurz hineinschaute, nickte, den Vorhang öffnete und ihn an der Hand heraus zog.
"Halt mal Dein T-Shirt hoch", befahl die Schneiderin und prüfte den Sitz. "Zu eng?" fragte sie Gerrit. Er schüttelte den Kopf. "Soll es enger sein?" fragte sie Alina. Die sah Gerrit in die Augen und entdeckte Angst. Alina schüttelte den Kopf.
Während sich Gerrit umgezogen hatte, war Alina der Gedanke gekommen, das T-Shirt durch etwas zu ersetzen, das besser zu der sehr schönen femininen Hose passte. Sie fragte die Schneiderin, und die verschwand erneut in ihrem Lager.
Bei der Rückkehr hatte sie mehrere Bügel mit Blusen dabei. Sie verglich deren Stoff mit dem seiner Hose, behielt zwei in der engeren Auswahl und hielt sie ihm an. Nummer eins sagte Alina nicht zu, sie war zu lang und würde wohl das Schwingen der weiten Hose, das ihr gefiel, beeinträchtigen. Nummer zwei schien optimal in der Länge, sie nickte. Die Schneiderin reichte Gerrit die Bluse und deutete auf die Umkleide. Er verschwand hinter dem Vorhang.
Als er wieder hervorkam, war Alina stolz auf ihre Idee. Die neue Bluse ergänzte die Hose und sah perfekt aus.
Kann er die Sachen gleich anbehalten? fragte Alina. Die Schneiderin nickte und gab ihr eine Tüte. Alina holte das alte T-Shirt aus der Garderobe, packte es ein und ging zum kleinen Kassenterminal. Sie zahlte mit der Schlüsselkarte, wie es im ganzen Hotel gängig war.
"Dann viel Spaß auf der Party!" wünschte die Schneiderin und ergänzte "Übrigens, ich bin am Montag wieder hier. Soll ich mir für Euch mal etwas einfallen lassen?" Alina nickte begeistert, nahm Gerrit an der Hand und sie verließen die Schneiderei. "Augen zu!" befahl Alina und sie machten sich auf den Weg.
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