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  Eine Wette und ihre Folgen
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:28.08.18 20:13 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Katrin Doris,
nun habe ich deinen kompletten Storyteil gelesen und viel von der
Reise und deren Begebenheiten erfahren.
Ja die Teufelin setzt weiter Duftmarken ihres Geistes, aber auf die
Angenehme Art und Weise. Deine Teile erinnern mich von der Länge
der einzelnen Teile; an die länge von den Heftchen von ¨Bill Jenkins¨
Bitte beziehe meinen Vergleich nicht auf das Thema welches wir hier im
Forum behandeln, der Gedanke kam mir beim lesen, da war der Inhalt
in den Heftchen, von der Lesedauer auch so ähnlich. War nur so ein
Gedanke nebenbei.

Nun verbleibe ich mit,
lieben Grüßen Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦

Gruß der alte Leser Horst
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AlfvM
Stamm-Gast





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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:01.09.18 21:24 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Dors
jetzt weis ich was mir in meinem Urlaub gefehlt hat.Die Fortsetzung dieser tollen Geschichte.Vielen Dank .
VLG ALf
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Der Leser Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:02.09.18 17:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,

wieder kommentiere ich langsamer wie Du uns mit neuen Folgen beschenkst. Es ist super das Du soviel Zeit, Kraft und Ideen investierst um mich und andere mit dem Lebenselexier zu versorgen.

Toll was man da alles an Altertümern und Sehenswürdigkeiten vom Nilkreuzfahrtsschiff aus erreichen und bestaunen kann. Klar gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten (wie Gizeh, Abu simbel, Theben, Luxor und Kairo) aber die sind bestimmt noch eine Reise wert. Unsere Reisetruppe macht es richtig und nimmt sich auch mal zurück. Wenn man anhand der Bemerkungen und Ideen von Klaudia ihren Gesundheitszustand beurteilen kann geht es ihr von Tag zu Tag immer besser. Auch das "Krümelmonster" und Birgit halten sich bestimmt auch durch ihre Nächtlichen "Übungen" fit. Vielleicht ergibt sich ja in neun bis zehn Monaten wieder eine Taufe im näheren Bekanntenkreis . Jetzt geht es dann mit dem Flugzeug Richtung Hurghada am Roten Meer um soweit möglich die Seele baumeln zu lassen und die Naturwunder zu erkunden. Habe ich eigentlich überlesen was Michael mit Achmet ausgekaspert hat?

Vielen lieben Dank das Du für uns diese schöne Geschichte in nun schon 184 Folgen und über 1,2 Millionen Wörtern beschreibst. Sie ist dabei, trotz Ihrer Länge, noch so frisch, spritzig und originell wie bei der ersten. Toll das Du uns hoffentlich noch sehr lange mit diesen schönen "verpixelten" Gedanken beglückst. Achte aber auch auf Deine Gesundheit und die Deiner Familie, Deinen Garten und vergesse vor allem nicht Deine Ruhephasen.

Liebe Grüße,

Der Leser
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Mausi2014
Freak

Emsland




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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:03.09.18 20:39 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,


DANKE !!!!!

Die Fortsetzung war mal wieder "Spitze".



Mausi2014
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Katrin-Doris Volljährigkeit geprüft
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Magdeburger Umfeld


Lebe dein Leben bevor es zu spät ist !

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:09.09.18 18:21 IP: gespeichert Moderator melden


So, bevor ich hier erst einmal die Segel streiche, aus bestimmten Gründen, die ich nicht nennen werde,gibt es noch einen neuen Teil. Wie immer sage ich Danke an: SusiS, Rainman, Drachenwind, Stormanimal, Alter Leser,AlfvM, Der Leser und Mausi. Viel Spaß beim lesen...

Teil 185 Die ersten Tage am Strand in Hurghada

Als der Wecker, am nächsten Morgen, rasselte, mussten wir wohl oder übel aufstehen. Es war der Tag an dem wir ausschifften und der Geburtstag meiner Schwester. Im Bad beeilten wir uns beide. Wobei ich anmerken muss, da es eine Nacht ohne Sex war, ging es bei Klaudia auch erheblich schneller. Ich verstaute noch unsere Badutensilien und die restliche Kleidung in unseren Koffern welche Michael nach dem Anziehen vor die Kabinentür beförderte. Als wir zum Frühstück, nach unten gingen, sagte ich zu meinem Mann, „Die anderen Vier haben anscheinend verpennt, weil sie Nahkampf im Bett hatten.“ Michael lachte kurz auf und sagte, als Antwort, zu mir „Wenn ich das Getrappel auf der mit Teppichen ausgelegten Treppe, richtig deute, dann sind sie auf dem Weg zum Essen.“ Mein kurzer Blick nach oben zeigte mir, dass mein Mann tatsächlich Recht hatte.

Wir gingen beide gleich zum Büffet und füllten unsere Teller. Um diese Uhrzeit, ist Klaudia noch eine Schlafwandlerin und darum wählte ich nur ein Brötchen, Marmelade, Butter und ein gekochtes Ei. Der Kaffee wurde von einem Servicemitarbeiter gerade eingegossen und aus diesem Grund setzten wir uns auf unsere Plätze. Die erste Biss meines Brötchens, hatte gerade zerkleinert den Magen aufgesucht, als wir die anderen begrüßten und Andrea gratulierten. Wenigstens weckte der Kaffee meine „Kellerg*ister“, halt das war jetzt falsch, weil es Lebensgeister heißen muss. Obwohl, die hatten auch beide gerade dass große Fass im Keller verlassen, oder war es das Gehirn? Ich wusste es im Moment nicht so genau.

An diesem Morgen wurde nicht viel geredet, weil die Erfahrungen fehlten, für einen Inlandsflug mit einer Ägyptischen Fluggesellschaft. Meistens sind die Maschinen, welche für solche Flüge eingesetzt werden, schon etwas älter an Jahren. Etwas Angst fliegt immer mit, so war es auch bei uns.

Vor Aufregung suchten wir Frauen noch einmal die Toiletten auf und dann hieß es Abschied nehmen, von der Mannschaft und dem Schiff, dass eine Woche unsere Heimat war. Unsere Koffer wurden bereits in den Bauch des Busses verfrachtet und nach dem Einsteigen wurde mal wieder durchgezählt. Achmet übte wieder sein Hobby aus und dann ging es los, nachdem er Andrea noch zum Geburtstag gratuliert hatte. „Flughafen, wir kommen“, sagte Andrea vor sich hin. Birgit kommentierte ihre Worte mit, „Eine Woche hätte ich auf dem Schiff noch ausgehalten. Fliegen zählt nicht zu meinen großen Vorlieben.“ Ich entgegnete ihr, „Früher wurde man mit einem Bus durch die Wüste gekarrt. Da fuhren Begleitfahrzeuge der Armee mit und bildeten einen Konvoi. Der Flug geht schneller und ist nicht so Risiko behaftet. Außer die Mineralkonzerne haben die Preise für Kerosin erhöht und unsere Mühle landet als Segelflieger. Früher hätte ein Werbemitarbeiter dazu gesagt, „Aber mein Freund, wer wird denn gleich in die Luft gehen, greife lieber…“, aber heute ist dieses Männchen verpönt.“ Im Bus wurde mal wieder gelacht, weil sich viele der Insassen noch an diese Werbeikone erinnern konnten.

Vor dem Aussteigen, sagte Achmet, „Der Abflug wird vom Gate 6 erfolgen. Für das Einchecken reicht euer Pass. Der Abflug ist in 1 ¾ Stunden und nun bedanke ich mich für die tollen Tage mit euch und wünsche euch noch einen schönen Urlaub in Hurghada.“ Einige klatschten und dann ging, vor dem Bus, das Koffer suchen los. Wenig später waren wir schon mit unseren Koffern auf dem Weg zum bewussten Schalter. Naja, so ganz stimmte das nicht, weil mindestens fünf verschiedene Sicherheitskontrollen vor uns lagen. Bei der vorletzten sagte ich zu den Beamten, „Das geht mir langsam auf den Keks. Das Visum ist schon drei Mal kontrolliert wurden und Schuhe an – und ausziehen ist auch nicht meine Lieblingstätigkeit. Unter meinen Rock habe ich keinen Sprengstoff, höchstens etwas zum löschen.“ Ob er mich verstanden hat, weiß ich nicht mehr, aber es war plötzlich vorbei, als ich meinen EU Ausweis zeigte.

Wir stellten uns am Gate 6 zum eigentlichen Einchecken an. Das ging relativ zügig, weil diese Dame, wahrscheinlich nicht zu dem großen Beamtenapparat dieses Landes gehörte. Jedenfalls hatten wir genügend Zeit, um uns die Geschäfte, die es hier gab, zu betrachten. Die Preise waren übermäßig hoch, wenn man das mit den Händlerpreisen auf den Basaren verglich. Aus diesem Grunde suchten wir uns Sitzplätze, die es hier zur Genüge gab. Angelehnt an Michael fragte ich ihn, „Weißt du eigentlich mein Schatz, dass warten nicht gerade eine Tugend von mir ist?“ Michael grinste und entgegnete mir, „Das habe ich auch gerade festgestellt. Du hast immer noch Hummeln im Hintern. Aus diesem Grund frage ich mich manchmal, bist du im Ministerium auch so?“ Ich brauchte darauf nicht mehr zu antworten, weil unser Flug aufgerufen wurde und die Tante anfing, die Bordkarten mit ihrem Scanner zu lesen.

Wir gingen auch zu ihr und als sie zu mir sagte, „Ich wünsche der stellvertretenden Ministerin, einen guten Flug mit unserer Airline. Sollten sie Wünsche haben, werden wir diese gerne erfüllen.“ In diesem Moment fragte ich mich, „Was steht in diesen seltsamen Vierecken auf den Karten alles drin, wenn die Tante sogar meine Funktion kennt? Hoffentlich nicht, wann ich das letzte Mal Sex hatte. Das wäre peinlich.“ Trotzdem nickte ich nur kurz und ging mit Michael Hand in Hand in den Bauch der Blechkiste. Trotz aller vorherigen Unkenrufe, war das eine B*ing der neuesten Generation, die uns zum nächsten Traumziel bringen sollte. Nach dem Einnehmen der Plätze und dem Verstauen unseres Handgepäcks, dauerte es maximal 8 Minuten bis man deutlich hörte, „Boarding completed“. Das Flugzeug bewegte sich mit dem Rückwärtsschub wodurch eine gewisse Vibration entstand. Klaudia sagte dazu, „Mal sehen, wann die Kiste, die Flügel wegwirft?“ Einige Pasagiere in unserer Nähe bekamen nach meinen Worten, einen leichten Würgereiz. Wenn man empfindlich ist und Angst vor dem Fliegen hat, kommt das schon einmal vor. Die Stewardessen servierten sogar ein Getränk, als wir die Reiseflughöhe erreicht hatten. Wobei ich anmerken muss, die gesamte Flugzeit betrug gerade mal knapp eine Stunde. Gerade Mal hatte man es sich bequem gemacht, auf dem Sitzplatz, da war auch schon wieder Landung angesagt. Für eine Frau reicht das gerade einmal, nach dem suchen den Make-up Spiegel aus der Handtasche herauszuholen, und mit dem Lippenstift, die Lippen nachzuziehen.

Das Flugzeug erreichte seine Parkposition und es wurde in der Kabine wieder hektisch. Damit meine ich das Suchen des Handgepäcks, aus den oberen Fächern. Eine Stewardess sagte, nach dem Öffnen der Türen, „Es können beide Ausgänge benutzt werden.“ Wir nahmen die hinteren Ausgang. Über eine Treppe ging es in es aufs Rollfeld des Flughafens von Hurghada. Der Bus stand bereit und nach dem Einsteigen sagte Andrea zu mir, „Noch einmal die Stehplätze, mit den originellen Halteschlaufen benutzen und dann erwartet mich mein Sitzplatz.“ Ich entgegnete ihr mit einem Lächeln, „Erst ist Grillen angesagt. In diesem Gefährt funktioniert die Klimaanlage, genauso wenig, wie bei den ICEs der DB. Vielleicht ist es ja der gleiche Hersteller.“ Der Bus fuhr nur wenige hundert Meter, um drei Kurven.

Nach dem Aussteigen, gab es schon wieder Kontrollen. Bei dieser übertriebenen Sicherheit platzte mir, sprichwörtlich gesehen, der Kragen. Ich sagte zu dem zweiten Beamten, „Im Flugzeug gibt es noch keine Bomben zu kaufen und das Visum ist weder abgelaufen, noch ist es aus meinem Pass heraus gefallen.“ Der Mann hatte die Ruhe weg und rief einen Vorgesetzten zu sich. Es war einer mit einigen Orden auf der rechten Uniformseite und goldenen Schlaufen. Er hörte sich die Meldung vom Kontrolleur an und betrachtete meinen Pass. Als ich zu ihm sagte, „Sie können mich hier gerne verhaften, oder auch nicht in ihre Stadt lassen, aber dann beschwere ich mich bei ihrem Wirtschaftsminister und sage weitere Gespräche in unserem Bundesland ab.“ Als ihm jemand ins Ohr flüsterte, wer wir sind, ging alles sehr schnell. Nachdem er uns die Pässe zurückgegeben hatte, sagte er ihm perfekten Deutsch, „Entschuldigen sie bitte, aber sie hätten den VIP Eingang benutzen müssen. Wir haben hier am Flughafen, bestimmte Sicherheitsregeln, auf Grund der Situation im Landesinnern.“ Uns war das inzwischen egal und darum sagte Andrea, „Wir wollen in unser Hotel und nicht unsere Zeit auf Flughäfen verbringen, um andauernd unser Visum zu zeigen. Wenn das zweimal kontrolliert wird, reicht das auch. Alle weiteren Kontrollen des Visums laufen in unserem Land als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.“

Ich weiß zwar nicht, ob der „Oberkontrolleur“ daran gedreht hat, jedenfalls waren unsere Koffer als erste im Formel Eins Rennen von Hurghada Flughafen angekommen. Na gut, unsere Koffer mussten keine 52 Runden im Kreis fahren und brauchten auch keine Reifen zu wechseln, oder Sprit nachzutanken. Die hatten noch einen Antrieb mit Muskelkraft und zur Erleichterung, ein paar Rollen. Jedenfalls folgten wir den Hinweispfeilen zum Ausgang.Vor der Tür gab es wieder diese Infostände mit den Betreuern der einzelnen Touristikunternehmen. Nach dem Häkchen, auf ihren Listen, suchten wir unseren Bus auf. Der Fahrer verlud unsere Koffer und die Männer erfreuten seine Verkäuferseele. Die von ihm angebotenen Getränke waren, nach meiner Einschätzung, nicht überteuert. Mein Mann sagte nur noch, zu den anderen beiden, „Prost, wer nichts hat, der host.“ Es hustete keiner und als sie die Büchsen kurz absetzten sagte Stefan, „Das Bier ist ja schon vor dem Kehlkopf verdunstet. Da müssen wir noch für Nachschub sorgen.“ Ich wunderte mich gewaltig über Stefans Worte, weil diese Seite von ihm, war mir völlig unbekannt. Es war Urlaub, darum kommentierte ich das eben Erlebte nicht.

Nach etwa 25 Minuten, war der Bus mit den Gästen, die auf der Liste des Busfahrers standen voll. Aus diesem Grunde ging es los, mit der „Ausflugsfahrt“ zum Hotel. Über eine „Buckelpiste verließen wir das Flughafengelände und erreichten eine kleine Autobahn. Von hier aus konnte man die Silhouette unseres Ferienortes bereits bewundern. Nach wenigen Kilometern erreichten wir die ersten Ausläufer dieser Stadt. Zweispurige Einbahnstraßen mit Standspur führten durch die Stadt. Abgetrennt wurde die Gegenrichtung meistens durch breite Grünstreifen mit blühenden Gewächsen. An den Straßenrändern blühten Hibiskus oder Bourchevilla. Das sah echt Klasse aus und würde manchem Amateurgärtner den blanken Neid ins Gesicht, zaubern. Nach dem zweiten Busstop hatten wir unser Hotel erreicht.

Jedenfalls sagte der Fahrer, „Aquamarine Ressort.“ Birgit sagte zu uns, „Das ist unser Hotel. Wir müssen hier aussteigen. Die Stadtrundfahrt ist vorbei. Erhebt euch, ihr alten Visumrebellen.“ Andrea entgegnete ihr im Spaß, „Beim Aussteigen wird noch einmal das Visum kontrolliert.“ Das war natürlich Quatsch mit Sauce, oder so ähnlich. Nach dem Erhalt der Koffer zottelten wir zum Empfang des Hotels. Hier war erst einmal anstellen angesagt, weil andere Gäste, die beiden Rezeptionskräfte in Beschlag genommen hatten. Wir warteten etwas ungeduldig und dann begann der ägyptische Papierkrieg. Das Ausfüllen von Anmeldeformularen, die mal wieder in Arabisch und Englisch bedruckt waren, war ein Gräuel in meinen Augen. Klaudia hatte keine Lust, sich mit diesem „Wisch“ zu beschäftigen und schob den Zettel gleich zu Michael. Andrea und Birgit folgten meinem Beispiel sofort. Nach der Abgabe dieser Zettel wurden wir mit dem obligatorischen Plastikarmband für All Inklusiv geschmückt. Die Tante von der Rezeption betrachtete dabei mein funkelndes Rubinarmband und fragte mich anschließend, „Sind sie die VIP Gäste aus Deutschland, deren Erscheinen von unserem Wirtschaftsministerium angekündigt worden ist?“ Andrea entgegnete ihr, „Meine große Schwester und ich sind Beamte im Wirtschaftsministerium und der nette Herr hier, ist Hauptberuflich Lebensretter und Bodyguard. Trotzdem möchten wir Inkognito bleiben, weil wir uns erholen wollen, in ihrem Urlaubsparadies.“ Mit einem Grinsen im Gesicht ergänzte ich, „Heute hat die kesse Göre Geburtstag und sie möchte heute Abend ein Ständchen, von einer Blaskapelle am Tisch haben.“ Sie überreichte uns die Zimmerschlüssel und sagte zu uns, „Sie können erst einmal ihr Mittagessen im Restaurant einnehmen. Ihre Koffer werden von einem Servicemitarbeiter auf ihre Zimmer gebracht. Wir wünschen ihnen, einen schönen Aufenthalt.“

Nach ihren Worten hielten wir erst einmal Kriegsrat. Stefan sagte dabei, „Wenn wir zuerst auf die Zimmer gehen, könnten wir uns erfrischen. Außerdem bin ich gespannt, was wir für ein Zimmer bekommen haben, als „getarnte VIP“. Die Rezeptionstante hat die Zimmernummern noch einmal geändert, als Andrea unsere Identität verraten hat.“ Andrea sagte zu diesem Thema, „Wenn Stefan recht hat, sollten wir seinem Vorschlag folgen. Ich nehme dann das Zimmer von Isis, die bestimmt mal hier übernachtet hat, genau wie in Deutschland, wo sich auch jedes Nest mit einer berühmten Person, aus der Vergangenheit rühmt. Stellt euch mal vor, die Insel Rügen, würde sich mit unserer Kanzlerin rühmen. Die Strände wären bestimmt leer und die Hoteliers würden am Hungertuch nagen, ohne Geld vom Bund zu bekommen.“ Als mich alle anschauten, sagte ich nur kurz, „Ich bin hier nicht die Chefin. Also gehen wir nach oben.“

Das dreistöckige Hotel hatte mehrere Fahrstühle, von denen wir einen nutzten. Wir wohnten ganz oben, in Richtung Meer. Andrea, Bernd, sowie Michael und ich hatten Suiten, die am Ende des Ganges lagen. Birgit und Stefan hatten ein wunderschönes Zimmer, neben uns. Nach dem Betreten unseres Zimmers, sagte Michael zu mir, „Das ist ja das Kleopatra Zimmer. Alle Achtung, Komfort und ein toller Ausblick vom Balkon. Das nenne ich Urlaub, obwohl die Meeresfarbe ein Schwindel ist. Alles Azurblau und nicht rot.“ Ich hatte mich inzwischen im Bad etwas erfrischt und einige Schönheitsreparaturen gemacht und sagte zu meinem Mann, „An den Zugangscode für das WLAN hat keiner von uns gedacht. Bevor wir das Restaurant aufsuchen, sollten wir uns diese Zettel mit Anmeldename und Kennwort geben lassen.“ Und „Ich gebe gerne Trinkgelder, oder lasse Geld beim Shoppen hier, aber das Ägyptische Internet mit seinen Neppgebühren zu finanzieren, fällt aus.“ Michael entgegnete mir nur noch, „Bei unserem Kontostand, könnten wir die nächsten hundert Sendemasten kaufen, inklusive des verlegten Kabels in der Wüste. Aber vielleicht funktioniert dieses Internet noch mit den putzigen „Erdmännchen“, die die Bits und Bytes weiter geben

Meine Armbanduhr zeigte bereits 13:00 Uhr an und aus diesem Grunde verließen wir unsere Zimmer und fuhren mit dem Fahrstuhl nach unten. Als erstes holten wir uns die kleinen WLAN Zugangszettel von der Rezeption, um anschließend den Oberkellner zu nerven. Als Michael ihm einen zehn Euro schein gab und zu ihm sagte, „Der ist für einen Sechsertisch. Wir treten hier als Rudel auf und das die nächsten sieben Tage, “ lächelte er zufrieden und schob zwei Tische an einem Fenster mit Blick zum Meer zusammen. Dabei sagte ich zu ihm, „Die gleiche Summe gibt es bei unserem Abschied, wenn wir die beiden Tische beim nächsten Mal mit einem Reserviert Schild vorfinden.“ An seinem Lächeln erkannte ich, er hatte mich verstanden. Er bediente uns sogar noch mit Getränken, nach unseren Wünschen. Wir holten uns unser Essen vom Büffet und dieses Angebot war genauso klasse, wie auf dem Schiff. Als der Hotelmanager an unserem Tisch auftauchte, fragte er uns, „Alles in Ordnung oder haben sie besondere Wünsche?“ Wir schüttelten den Kopf und ich entgegnete ihm, „Die Zimmer gefallen uns. Viel mehr können wir nicht sagen, weil wir gerade angekommen sind. Wenn es am Strand und am Pool genug Liegen gibt, sind wir schon zufrieden. Als letztes müssen die Cocktails schmecken und das Bier.“ Er nickte recht beflissen und verließ uns gleich wieder, um wenig später mit einem Blumenstrauß, Andrea zu gratulieren. Unser Oberkellner servierte etwas später neue Getränke an unseren Tisch und dabei fragte ihn Andrea, „Begrüßt in diesem Hotel der Manager, alle Gäste persönlich?“ Und „Wie heißt du eigentlich?“ Sie hatte unsere Vornamen genannt und er sagte sehr leise, „Der Manager kümmert sich nur um ranghohe Gäste, die ihm beim Karrieresprung helfen können. Mein Name ist Mustafa Ali und ich hoffe, sie sind mit mir zufrieden.“ Andrea entgegnete ihm, „Ali reicht mir. Das kann ich mir im Urlaub und nach den vielen Tempeln noch merken. Als sehr guten Bekannten hätte ich dich Mufti genannt, als Kosename. Wenn du noch an unser Schild denkst, sind wir sogar hoch zufrieden.“

Nach dem Essen gingen wir in unsere Zimmer und zogen uns um und räumten unsere Schränke ein. Strandurlaub macht man im Bikini, eingeölt in Olivenöl und eventuell mit Cremepomade. Die Firma „H*vesta macht aus diesem Gemisch sogar Fischbüchsen oder Bordelese. Auf dem Weg nach unten, fand ich eine alte „B*ld“ Zeitung im Papierkorb. Mein Mann erklärte mich für bekloppt, als ich sie heraus angelte. Unsere Männer trugen die Badetaschen und dann kam, wie beim Marathon, ein Verpflegungstempel, in Form einer Bar. Die Korbsessel riefen, „Kommt zu uns, hier gibt es leckere Drinks. Aber hier ist Selbstbedienung.“ Naja, wer kann solchen Rufen schon widerstehen. Der Barkeeper erfüllte unsere Wünsche und beim Umdrehen, rempelte ich einen jungen Mann an. Nach meinen, „Entschuldigung“ betrachtete ich ihn etwas genauer. Er trug das Animation T-Shirt, mit einem englischen Slogan bedruckt. Er entgegnete mir, „Kann es sein, dass wir uns schon einmal begegnet sind?“ Lachend sagte ich, „Ich habe schon bessere Anmachsprüche gehört und das von Einem, der an jeder Hand, mindestens fünf Verehrerinnen hat.“ Er lachte laut auf und sagte zu mir, „Sie haben mich mal in den Pool gezogen beim Wasserball, aber auch eine Riesenfreude gemacht. Sie sind die kesse Ministerin, die ich auf Rhodos getroffen habe und sie haben eine genauso kesse Schwester.“ Er brachte noch die anderen drei Drinks an unseren Tisch und begrüßte Andrea, die richtig dumm aus der Wäsche guckte. Ich stellte den Rest am Tisch vor und er gab allen Anwesenden die Hand. Er musste wieder los und sagte noch, „Wir sehen uns bestimmt wieder, wenn nicht, werdet ihr geholt.“ Andrea und ich erklärten unseren Männern diese Bekanntschaft, um eventuell aufkommende Eifersucht im Keim zu ersticken.

Wir zogen natürlich noch weiter zum Strand. Hier gab es freie Liegen und aus diesem Grund steuerten wir auf sechs Liegen zu. Der Hotelmitarbeiter, der hier zuständig war brachte uns die Auflagen. Nach unserem „Danke“ machten wir uns breit. Unsere T-Shirts und anderen Sachen wurden an den Schirmständern aufgehängt, die mit Matten aus Schilf vor der Sonne schützten. Als ich mich kurz umdrehte, musste ich schmunzeln. Die beiden Gesichter, die uns gerade beobachteten, kannte ich bereits. Aus diesem Grunde sagte ich zu Andrea und Stefan, „Unsere Nachbarn sind sehr hilfsbereit und dürften inzwischen wieder etwas schlauer geworden sein. Wenn ich mich richtig erinnere, dann heißen sie Kai und Uwe.“ Die beiden Erwähnten sagten, etwas verlegen, „Wir heißen wirklich so, aber woher wissen sie das?“ Stefan entgegnete den beiden, „Ihr wart doch die Kofferträger bei den beiden Damen in den ICEs bis Köln. Schon vergessen.“ Kai erinnerte sich sofort und sagte, „Stimmt, danke noch für die tollen Souvenirs aus den Sendungen. Die haben mir sehr geholfen. Die Welt ist doch nicht so groß, wie man im Altertum immer behauptet hat. Sonst hätten wir uns nicht wieder gesehen.“

Nach dem Eincremen, gingen wir in das azurblaue Meer schwimmen. Die erste Welle war für mich ein Graus. Salzwasser im Mund schmeckt für eine Kaffeegenießerin, ehrlich gesagt, wie Hammer auf dem Kopf. Michael wollte seine Frau ärgern, die aber schneller im Wasser war. Wobei ich etwas wartete, bis wir im Wasser waren, wo man bestimmte Experimente machen konnte. Leise fragte ich meinem Mann, „Haben wir es eigentlich schon mal im Wasser getrieben.“ Wir schoben beide unsere Hosen nach unten und dann bemühte sich Klaudia um Michaels bestes Stück. Natürlich schaffte ich es, mit Hilfe von Streicheleinheiten und zärtlichen Küssen, eine bestimmte Größe zu erreichen. Seine entsprechenden Bewegungen, als er endlich in meinem L*stschloss war, brachten für uns beide einen ungewöhnlichen Höhepunkt. Wir hatten aus dem bekannten Lehrbuch die Schubkarrenstellung gewählt. Wir zitterten beide am ganzen Körper und ich schmiegte mich so fest, wie es ging, an Michael an. Dazu hatte ich meine Arme hinter seinen Kopf verschränkt. Die kleinen Wellen, die wir durch unsere Bewegungen machten, verrieten uns etwas, was uns aber egal war. Wir mussten nach dem Meeresaufenthalt sowieso duschen. Nach dem lösen des Klammergriffes zogen wir unsere Sachen wieder hoch und schwammen noch etwas herum. Michael fragte mich, „Willst du eigentlich tauchen gehen, um den Fischen in den *rsch zu gucken?“ Dazu hatte ich keine Lust und schüttelte etwas mit dem Kopf, als Antwort. Wir suchten unsere Liegen auf und Kai sagte zu mir, „Als kleines Dankeschön würden wir euch gerne einladen, zu einem Cocktail an der Bar, wenn eure Männer damit einverstanden sind.“ Bernd sagte nur kurz, „Wir trinken Bier.“

Nach dem Besuch der Strandbar mit den beiden, betrachtete ich noch kurz das Animationsprogramm, des Nachmittages. Da stand Boccia drauf und nach dem wir kurz überlegten, war Sport und Spiel angesagt. Dort angekommen begrüßten wir den Animateur und suchten uns jeweils zwei Kugeln aus. Es war schon interessant, wie man unsere Männer ärgern konnte, wenn man ihre Kugel traf. Die ärgerten sich sogar wirklich darüber. Als die Punkte für den Endstand gezählt wurden, hatte Birgit gewonnen. Andrea kommentierte das Ergebnis mit, „Um Champion zu sein, reicht es nicht, eine große Klappe zu haben.“ Ein Bier an der Strandbar tröstete unsere Männer. Mit unseren Strandtaschen suchten wir unsere Zimmer auf. Klaudia duschte sich ab und zog sich um. Ich wählte ein Cocktailkleid mit raffinierten Ausschnitt und einem langen Reißverschluss im Rücken. Michael schloss den Reißverschluss auf dem Rücken und küsste mich zärtlich auf den Nacken. Klaudia sagte zu ihrem Mann, „Du bist ja ein Sexmonster. Zuerst im Meer und jetzt willst du schon wieder.“ Er entgegnete mir, „Das Zweite stimmt ja wohl nicht, wenn du mich immer mit dem ABS deines Make-ups ausbremst.“ Erst wollte ich ihn ja bemitleiden, aber er verschwand lieber im Bad. Als er sich etwas später angezogen hatte, gingen wir beide Hand in Hand zum Essen. Unterwegs trafen wir die anderen vier.

Nach dem Eintreffen im Restaurant suchten wir unseren Tisch auf, auf dem sich ein Schild mit der Aufschrift „Reserviert“ befand. Unser Oberkellner fragte uns nach den Getränkewünschen und verschwand gleich wieder. Einige Nachbarn an den umliegenden Tischen betrachteten uns argwöhnisch, wegen des Schildes und tuschelten leise über uns. Aus diesem Grunde sagte ich zu Andrea, „Hier ist es wie im Fahrstuhl des Wirtschaftsministeriums. Hinter unseren Rücken wird mal wieder getuschelt. Es gibt Leute, die gerne reservierte Plätze einnehmen würden, obwohl sie keine VIPs sind.“ Andrea sagte zu diesem Thema, „Das man in diesem Land schon ein VIP ist, als stellvertretende Ministerin, ist schon seltsam.“ Und „Ach Mist, ich gehöre ja auch dazu.“ Das Getuschel hörte schlagartig auf, nach unseren Worten. Bevor wir zum Büffet gingen, genoss ich noch einen Schluck Rotwein. In diesem Moment erschien der bewusste Animateur an unserem Tisch und sagte, „Heute Abend ist ein Tanzspiel auf der Bühne, Klaudia. Aus bestimmten Gründen, glaube ich, dass ihr teilnehmt, wenn ich an Rhodos denke.“ Wir stimmten seinem Vorschlag zu und sagten, „Okay, wir machen mal wieder Spaß.“ Nachdem er verschwunden war, holten wir vom Büffet unser Essen. Da die Auswahl riesig war, füllten sich unsere Teller sehr schnell. Wieder gab es den Aufzug aller Kellner und Köche mit dem fürchterlichen Krach, den sie mit Trommeln veranstalteten. Der Chefkoch trug wieder seine Torte und es erklangen wieder diese bewussten Lieder.
Andrea war dieses Mal dran, die Torte anzuschneiden und zu verteilen. Natürlich hatte sie für sich, ein Riesenstück gekapert.

Nach dem Essen, brachen wir auf, um einen guten Platz an der Bühne zu bekommen. Wir hatten die entsprechenden Plätze erobert und unsere Männer holten die Getränke. Da noch das Kinderprogramm lief, machten wir drei Frauen natürlich mit. Der Zug, der gerade dran war, brachte uns etwas in Verlegenheit. Die Brücke zu bilden, ging ja noch, aber dadurch gebückt durchgehen, war nichts für unsere Rücken. Bei dem Pianomann, machten wir die Luftübungen auch munter mit. Ein kleines Mädchen sagte zu uns, „Ihr macht das ja richtig toll. Meine Mutti, schaut nur zu.“ Beim letzten Tanz machten wir abwechselnd verschiedene Tanzdrehungen mit der kleinen Maus. Die strahlte uns an und sagte zum Abschied, „Es wäre schön, wenn ihr morgen wieder kommt.“ Birgit versprach, ihren Wunsch zu erfüllen.

An unseren Tisch zurückgekehrt tranken wir wieder einen Schluck unseres Cocktails. Ein Animateur brachte Zettel und Bleistifte an unserem Tisch. Da standen 15 Titel drauf und man sollte 3 davon ankreuzen. Wir taten das Geforderte und schrieben unsere Namen auf den Zettel, der anschließend eingesammelt wurde. Als es losging, mit der Musik, blieben wir erst einmal sitzen. Die Gäste auf der Tanzfläche wurden gezählt, nachdem der zweite Titel gespielt wurde, da war dann Action von Andrea und Klaudia. Wir tanzten zusammen mal wieder „Lets Twist Again“ und waren wieder der Hingucker auf der Tanzfläche, die immer voller wurde. Etwas durchgeschwitzt suchten wir unsere Plätze auf. Wenigstens war mein nächster angekreuzter Titel noch etwas weg. Michael sagte zu mir, „Wir machen einen Deal. Ich begleite dich und du mich.“ Mit einem Lächeln entgegnete ich ihm, „Wenn bei dir mehr Leute auf der Tanzfläche sind, dann verscheuche ich sie. Sonst gewinne ich ja die nicht große Magnum Flasche.“ Machen wir es kurz, Andrea hatte alle Titel richtig und gewann das Spiel mit einer anderen Frau aus der Pfalz. Sie verzichtete auf ihren Gewinn. Trotzdem feierten wir noch bis gegen Mitternacht, ihren Geburtstag. Im Bett ging noch einmal die Post ab, nachdem Michael seine Frau entblättert hatte. Damit meine ich, den Reißverschluss nach unten zu ziehen. Es war eine seiner Lieblingsbeschäftigungen, weil er genau wusste, ich reagierte sofort auf seine Intimitäten.

Am nächsten Morgen redete ich lange mit meinen Eltern. Mutti hatte sich wieder beruhigt und mein Vati sagte zum Abschied, „Mach dir keine Sorgen. Hier läuft alles Bestens. Eure Kinder sind wie immer artig und planen ihre Hochzeiten im nächsten Sommer in Wernigerode. Sie haben bereits eine schriftliche Zusage für ihren Wunschtermin. Wenn ich Peter richtig verstanden habe, will Reiner seine erweiterte Kabinettssitzung dann dort abhalten. Das erspart dir viele Wege.“ Nach seinen Worten stand ich kurz vor einem Herzinfarkt, bis er endlich sagte, „Das mit der Sitzung war Spaß, alles andere stimmt.“ Wir gingen alle gemeinsam zum Frühstück und an diesem Morgen, wurden wir sogar von unseren Gästen an den Nachbartischen begrüßt. Natürlich antworteten wir, genauso freundlich. Nach dem bedienen am Büffet setzten wir uns an unserem Tisch. Unser Oberkellner brachte den Kaffee und goss ein. Dabei sagte ich zu ihm, „Ali du kannst gleich die nächste Kanne Kaffee holen. Wir sind in unserer Heimat Beamte und unser Amtsarzt misst bei der Kontrolle der Blutwerte immer den Koffeingehalt.“ Er machte sich wirklich auf die Socken und als ich gerade mein Brötchen fast ideal geteilt hatte, klingelte mein Telefon in der Handtasche. Etwas brummelnd sagte ich laut, „Also meine Eltern sind das nicht. Bleibt also nur einer übrig.“ Stefan kommentierte meine Aussage mit, „Du meinst den, ohne Helm und ohne Gurt?“ Nach meinem Nicken suchte ich das Handy heraus und sagte, „Vielleicht hat ihm der Monsunwind von unserem Treffen erzählt. Wer weiß das schon so genau?“ Birgit kommentierte meine Worte mit, „Ihr habt doch Urlaub. Da werden keine dienstlichen Gespräche geführt. Außer, das Bundesland wurde aufgelöst und hat sich mit den anderen beiden arme Schlukerländern zum Bundesland Mitteldeutschland vereinigt.“ Ich fand ihre Aussage interessant, weil es mal solche Hirngespinste gab, in der Anfangszeit. Wenn das Eintreffen würde, könnten Andrea und ich, das entstehende Chaos, für einen Abflug nutzen.

Als das Handy wieder bimmelte, nahm ich das Gespräch an und stellte das Handy auf Freisprechen. Als erstes sagte ich zu dem Anrufer, „Ich bin im Urlaub. Meine Mailbox freut sich über jeden Trottel, der in dieser Zeit stört. Nach dem Knistern, meines Brötchens im Mund, kann gesprochen werden.“ Kurt sagte nach meinem Spaß, „Das Weib bringt mich noch einmal um. Klaudia höhr mir bitte zu. Der Alte hat beschlossen, eine Delegation nach Hurghada zu schicken. Wir werden morgen Nachmittag in eurem Hotel auftauchen mit Heinz und einigen Managern. Er will euch beide dabei haben. Du brauchst nicht widersprechen, weil es eine Anweisung von ihm ist. Bis morgen Nachmittag.“

Nach dem Auflegen sagte ich zu meiner Schwester, „Wir haben nur eine Möglichkeit dem zu entgehen...“ Ich ließ diese Worte erst einmal auf sie wirken und sagte dann weiter, „Wir suchen unsere Reiseleiterin auf und buchen einen kurzfristigen Trip nach Kairo.“ Stefan fasste sich als erster wieder und entgegnete mir, „Aus Sicherheitsgründen müsste ich mitkommen. Bedenke bitte, dass die Abfahrt gegen 01:30 Uhr ist und die Fahrt mit dem Bus gemacht wird. Das ist meistens kein Bus, den wir bisher hatten, eher einer, der diese Linie fährt.“ Mist, dachte ich, das ist ja nun überhaupt nichts für Klaudia. Früh aufstehen, oder gar nicht schlafen, keinen Sex und dann auch noch Staub schlucken. Aus diesem Grund sagte ich zu den anderen, „Dann will ich mal die Geschichte von Frau Holle spielen und in den sauren Apfel beißen, vor dem Betten ausschütteln.“ Und „Pechandrea muss ja wenigstens auch mit und kann sich nicht drücken.“ Als alle laut lachten, kniff mich Andrea. Als Ali noch einmal bei uns auftauchte, sagte ich zu ihm, „Ich werde dich befördern morgen Nachmittag. Du wirst Andrea und mich begleiten zum Staatsempfang in eurem Hotel, als persönlicher Dienstleister.“ Der Betroffene stotterte nur, „Madame... das geht so nicht...das entscheidet der Manager, oder mein Chef.“ Der Manager tauchte in diesem Moment bei uns auf und bevor er seine Rede hielt, sagte ich zu ihm, „Mein Minister hat mich gerade telefonisch informiert. Das Ganze wird von Andrea und mir nur wahrgenommen, wenn Mustafa Ali für uns abgestellt wird und zwar für die gesamte Zeit. Ein Nein von ihnen bedeutet, keine Teilnahme, wegen Urlaub. Jetzt sind sie dran.“ Was blieb ihn weiter übrig als zu sagen, „Wenn es ihr Wunsch ist, wird er selbstverständlich erfüllt. Danke, meine Damen.“ Schade, dass ich nicht in Gesichtern die entsprechenden Gedanken lesen konnte. Seine hätten mich besonders interessiert.

Das Frühstück war zu Ende und wir verließen mit einem „Winke, Winke“ in Alis Richtung den Speisesaal. Mit dem Fahrstuhl ging es nach oben zum Umziehen. Unterwegs hatten wir gelesen, dass die Animateure heute scharf schießen wollten. Wenn ich ehrlich war, hatte ich bei solchen Events noch nie getroffen. Aber es soll ja auch blinde Hühner geben, die Körner finden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit der Badetasche über dem Arm zogen wir los. Unsere Männer wollten diese Übungen nicht mitmachen. Bernd sagte zu diesem Thema, „Bei der Schauspieltruppe der „Albr*cht Tochter“ habe ich das mal gemacht, als die Munition noch nicht gesponsert war.“ Wir Frauen meldeten uns bei dem Animateur und dann ging es in die vollen. Da nicht viel Teilnehmer hier waren, erklärte er die Technik beim Bogenschießen.“ Als ich dran war, sagte ich zu dem Animateur, als ihm meine Haltung nicht so richtig gefiel, „Vom Tierkreiszeichen gesehen bin ich Schützin. Außer von Amor oder Eros hat mich bisher noch kein Pfeil getroffen. Wenn du Mut hast, stell dich vor die Scheibe.“ Er lachte nur, nach meinen letzten Worten. Klaudia zog die Sehne durch und schloss die Augen, als sie den Pfeil abschoss. Der Pfeil stach genau einen Ring neben der Mitte. Der Animateur schüttelte nur mit dem Kopf und reichte mir den zweiten Pfeil. Als ich ihn fragte, „Muss ich jetzt die Mitte treffen, oder den anderen Pfeil?“, hielt er mich bestimmt für bekloppt. Also, noch mal Sehne gespannt, Augen zu und los. Der Pfeil bohrte sich 1 cm neben den anderen Pfeil in den Kokosring. Da ich die letzte Schützin war, brauchte ich den dritten Pfeil nicht mehr abschießen, weil die Punkte zum Sieg reichten. Er erfüllte trotzdem meinen Wunsch und gab mir den dritten Pfeil. Also wieder Sehne spannen, Stoßgebet in den Himmel, Augen zu und Pfeil loslassen. Warum der in der Mitte der Scheibe landete, wird wohl das Geheimnis des Pfeiles bleiben, oder lag es doch am Stoßgebet? Jedenfalls fragte mich der Animateur, „Betreibst du Bogensport?“ Ich entgegnete ihm mit einem Lächeln, „Nein, ich mache überhaupt keinen Sport, außer Blasen, ohne Pfeile und diese Art nennt sich auch in manchem Ländern anders.“ Als alle rings um mich lachten, fiel bei ihm auch der Groschen. Er faselte noch etwas von der Bühne, was wir aber nur noch halb wahrnahmen.

Wir wollten zwar erst zum Luftgewehrschießen, aber Andrea sagte zu uns, „Darts ist besser. Das ist nicht so laut und vielleicht bin ich schnell draußen, wenn Klaudia Ernst macht.“ Da Birgit nickte, gingen wir zu der jungen Dame von der Animation. Nach unserer Anmeldung sagte sie in die Runde von 6 Männer und vier Frauen, „Wir spielen, zwanzig als Anfang und dann muss der nächste 21 haben. Also immer einen mehr, als der Vorgänger, bei drei Leben.“ Da wir bei der Anmeldung immer die Positionen gewechselt hatten, um uns nicht gegenseitig zu eliminieren, klappte das System recht gut. Nachdem die ersten drei Männer ausgeschieden waren, ging es, sprichwörtlich gesagt, rund im Karton. Noch hatte ich eine weiße Weste mit Birgit und einem Holländer. Das setzte sich so fort, bis Andrea leise „Servus“ sagte. Ich hatte ja den Verdacht, sie wollte nur zur Strandbar und warf absichtlich lustlos. Machen wir es kurz, Birgit gewann das Spiel, weil ich mir mit Pieter einen harten Kampf lieferte und es schaffte, ihn zu besiegen. Leider hielt mein Pfeil nicht im Board, so dass ich nur auf 99 Punkte kam, statt auf 159, im Finale mit Birgit. Als die Dame von der Animation wieder etwas von der Bühne erzählte, hörten wir genauer hin. Ich sagte zu Birgit, „Da muss Stefan aber Fotos machen, als Erinnerung. Immerhin hast du etwas erreicht, was er noch nicht hinbekommen hat.“ Andrea erschien mit unseren Cocktails in der Hand und sagte zu uns, „Hier wird Pizza gebacken, mit Belag nach Wunsch. Restaurant fällt aus.“

Wir gingen zuerst zu den Liegen, auf denen sich unsere Männer einen „fetten“ machten. Die spielten Skat mit Kai und Uwe. Immer der der gerade nicht spielte holte ab und zu Bier ich kramte meine Papierkorbfund heraus und ging mit den anderen beiden zum Pizzaofen. Ich sagte zu Andrea, „Für mich Schinken und Salami gemischt mit Zwiebeln.“ An dem Tisch, den wir vorher ausgewählt hatten, schaute ich in die alte „B*ld Zeitung.“ Als Birgit meine Pizza brachte, sagte ich zu ihr, „Der Herrscher des Bosporus will nach Deutschland kommen. Dem Mann hätte ich was gehustet und wegen Geiselnahme an der Grenze oder auf dem Flughafen verhaftet. Der Herr M*as, seines Zeichens Außenminister macht vorher noch Schönwetter beim Sultan. Erst hatte der eine Allianz mit dem Zaren und als der bekloppte Ami, endlich mal durchgreift, stellt er fest, wir sind doch keine Nazis. In früheren Zeiten nannte man so ein Verhalten, Wendehals, oder die Fahne im Wind hissen!“ Andrea sagte zu diesem Thema, beim Pizza essen, „Vielleicht kauft er ja aus Deutschland die beanstandeten Autos und alles wird gut. Seine Währung stoppt den Sinkflug und unsere Konzerne sind eine Sorge los. Den Wertverlust durch die Lira gleicht man in Deutschland mit Abschreibungen und dem Einsparen von Parkgebühren aus, wie auf dem großen Parkplatz BER.“

Nach dem Genuss der Pizza sagte ich zu den anderen beiden, „Wollen wir mal Stangen drehen gehen?“ Die beiden schauten mich fragend an und darum ergänzte ich, „Tischfußball kann man hier auch spielen, wollen wir das mal ausprobieren?“ Nach der Zustimmung von Andrea und Birgit, suchten wir den Raum auf, wo sich das Spielgerät befand. Es war so ein Kasten, der außen die Drehstangen hatte. Wir losten die Paarungen mit einer Münze aus und Andrea hatte dabei bestimmt wieder geschummelt, weil sie Spiel eins und drei hatte. Es spielte jede gegen die anderen beide. Da der Endstand mit 10 Toren begrenzt war, spielten wir beide das erste Spiel. Dabei sagte sie, „Ich nehme die Grün-Weißen für Werder.“ Lachend entgegnete ich ihr, „Im vorigen Jahr fast abgestiegen. Das Motto bei denen heißt doch, kleine Möwe flieg nach Helgoland und nimm die Punkte mit.“ Als sie lachen musste nutzte ich das aus und lag schnell 2:0 in Führung. Nach dem Stand von 5:3 für Andrea, sagte ich zu ihr, „Jetzt ist Halbzeit und es wird gewechselt. Ab sofort bin ich „Chemie Leipzig“ der DFB Pokalschreck.“ Es klappte wirklich und es stand kurz vor Schluss, 9:8 für mich. Um sie aus dem gewohnten Spielrhythmus zu bringen, sagte ich zu ihr, „Bei diesen Temperaturen gibt es jetzt eine Trinkpause.“ Nach einem Schluck des Rotwein den Birgit inzwischen geholt hatte, ging es mit meinem Tor zu Ende. Andrea kommentierte das Ergebnis mit, „Du mit deinen blöden Psychotricks. Das war unterste Schublade, alte Teufelin.“

Birgit ließ sich bei unserem Spiel nicht so leicht aus der Fassung bringen. Obwohl ich inzwischen geschickter drehen konnte, schaffte sie es das entscheidende Tor zum Sieg zu erzielen, weil ich die Torwartstange falsch drehte. Sie gewann 10:9 und das bedeutete, ich führte die Tabelle an, auf Grund des Torverhältnisses. Das entscheidende Spiel gewann Birgit klar und deutlich mit 10:6. Andrea sagte zu ihr, nach unseren Glückwünschen, „Eigentlich ist es verboten, eine Beamtin nicht gewinnen zu lassen. Das steht bereits im §1 der DFB Spielordnung für Tischfußball.“ Wir beide mussten herzhaft, über ihren verzapften Unsinn, lachen.

Über den Umweg über die Strandbar kehrten wir zu den Liegen zurück. Unsere Männer spielten gerade die letzte Runde und Kai sagte, „Eure Männer verlieren hier etwa 6 €, wenn nichts außerordentliches mehr passiert.“ Die hatten doch tatsächlich um einen Viertel Cent pro Punkt gespielt. Ich sagte zu Michael, aus diesem Grund, „Dein Geld für den Kondomautomaten hast du gerade verspielt, mein Schatz.“ Und „Da muss ich heute Abend mit Andrea kuscheln gehen.“ Als Andrea noch, „Genau“, sagte, waren wir beide im Mittelpunkt der Blicke von den Herren. Es war Quatsch und wenig später gingen wir baden. Michael trug seine Frau sogar auf Händen bis zum Strand. Während unseres gemeinsamen Schwimmens sagte mein Mann zu mir, „Es gibt hier in der Nähe ein kleines U-Boot. Von dem aus kann man sich ein Riff betrachten. Was hältst du von einem Trip dorthin?“ Ich brauchte nicht allzu lange zu überlegen und erwiderte ihm, „Eigentlich mag eine Teufelin kein Wasser, aber es ist ja wohl kein Weihwasser, darum können wir diesen Ausflug buchen.“ Wir verließen beide Hand in Hand das Wasser und Michael entdeckte einen Eisstand. Wir holten uns eine Softeiswaffel und genossen sie. Dabei sagte ich zu ihm, „Die muss man ja genauso schnell lecken, wie deinen S*men, sonst bekleckert man sich.“ Als er seine Hand auf meinen Hintern legte, sagte er mit einem Grienen im Gesicht, „Du machst mich immer noch heiß und das nach so vielen Jahren. Ich bin dir immer noch hoffnungslos verfallen.“ Und „Fast hätten wir uns damals nie wiedergesehen. Es war ein Zufall, dass ich meine große Liebe wieder gefunden habe. Ist so etwas eigentlich Schicksal?“ Ich zuckte mit den Schultern und sagte als Antwort, „Wer weiß das schon so genau. Vielleicht das berühmte Orakel in Delphi, falls es das noch gibt.“

An diesem Tag verließen wir den Strand recht zeitig. Über den Umweg über die Rezeption, genauer, Treffen mit der Reisebetreuerin, bei ihr buchten wir für den nächsten Vormittag den U-Boot Ausflug. Andrea sagte dazu, „Wenn der Grönemeyer mitkommt, singe ich sogar noch das Lied von Alex Chr*stiansen, das Boot.“ Mit einem Schmunzeln entgegnete ich ihr, „Bleib bei deinen Noten, die du noch im Himmel auf einer Harfe spielen kannst. Gesangstechnisch gesehen bist du eine Niete und Wörter verschlucken, wie Grönemeyer, klappt bei diesen Titel nicht, weil er kaum Text hat.“ Michael bezahlte mit meiner VISA Karte und sagte, „Jetzt kann ich auch mal Dolce Vita machen, mit deiner Geldkarte.“ Wir drei Frauen beratschlagten noch kurz, ob wir uns beim Friseur anmelden. Das wurde jedoch recht schnell verworfen. Birgit sagte zu diesem Thema, „So richtiges Vertrauen habe ich nicht in das Können der Dame.“ Als Andrea einen kurzen Blick auf die Preisliste geworfen hatte, ergänzte sie, „Das ist ja erheblich teurer als in Deutschland.“

Zum Abendessen begrüßte uns Ali wieder mit seinen servierten Getränken. Er sagte unter anderen, „Der Manager hat mich morgen abgestellt. Danke für diese Ehre.“ Wir nickten nur kurz und gingen zum Büffet. Meine Kostproben waren dieses Mal recht wenig, weil mein kleiner Hunger, schon vorbei war. Zurück am Tisch redeten wir über den nächsten Tag. Unsere Männer wollten surfen gehen oder Spaß mit den Animateuren haben. Klaudia wurde etwas hellhörig und sagte zu ihren Mann, „Ich hoffe, dass die Ereignisse von Faro nicht wieder eintreffen. Stefan passt auf euch auf und wenn du auch nur einen kleinen Hautritzer hast, will ich es sofort wissen, egal ob die Quasselrunde schon vorbei ist oder nicht. Versprich es mir.“ Mein Mann brabbelte nur, „Na gut, wenn du es unbedingt willst.“

Am Abend besuchten wir die Veranstaltung der Animateure, nach dem wir wieder das Kinderprogramm aufgemischt hatten. Die Mutter der kleinen Maus vom Vorabend fragte uns, ob wir auch Animateure sind. Andrea antworte ihr, „Wir sind auch nur Gäste und es macht uns Spaß mit den kleinen Herrschaften herum zu tollen.“ Vor dem Hauptprogramm wurden die Sieger in den Spielen auf die Bühne geholt, zur feierlichen Übergabe der Urkunden. Das Programm bestand aus Musicalmelodien, die von der Crew sehr gut wieder gegeben wurden. Gegen 23:00 Uhr verließen wir die Bühne und suchten unsere Zimmer auf. Michael konnte es nicht abwarten und schnappte sich seine Frau, ohne Nachthemd. Klaudia wehrte sich nicht, weil sein Mund den meinen, mit einem Zungenkuss, verschloss. Im Bett ging es fast wie immer zu, nach dem zweiten Höhepunkt in Sachen Sex, suchte ich meine Schlafposition in den Armen meines Mannes.

Am nächsten Morgen mussten wir beide wieder duschen und für einen kleinen Quickie reichte die Zeit noch. Nach dem gemeinsamen Abtrocknen und Anziehen sagte mein Mann, „Endlich mal wieder Glück und Morgenf*ck.“ Ich hatte nur Rock und T-Shirt gewählt und als wir losgingen fragte ich Michael, „Du hast diese Zettel für den Ausflug mitgenommen, oder?“ Mein Mann entgegnete mir, „Als VIP reicht doch dein EU Ausweis, auch aus. Mist, die liegen noch auf dem Tisch, der Suite.“ Er machte so, als ob er sich umdrehte und sagte anschließend, „Natürlich habe ich sie eingesteckt, mein Schatz, oder glaubst du, ich gehöre der Stadtwache an oder bin Gaslaternenanzünder.“ Er wollte mich mal wieder necken. Am Fahrstuhl trafen wir die anderen, die wir begrüßten.

Am Essenstisch strahlte uns Ali wieder an und füllte unsere Kaffeetassen. Bernd gab ihm einen 5 € Schein und sagte leise, „Dein Service ist wirklich Klasse. Danke dafür.“ Er bedankte sich höflich bei Bernd und sagte, „Heute Abend komme ich erst mit den beiden Damen zurück. Bis dahin ist mein Bruder hier zuständig.“ Wir bedienten uns am Büffet und genossen das Frühstück. Dabei fragte ich Ali, „Ist es eigentlich weit, bis zur Anlegestelle des U-Bootes?“ Er überlegte nur kurz und sagte anschließend, „Etwa 2,5 km in Richtung Altstadt. Der Zugang ist etwas versteckt, weil man die Hinweisschilder schnell übersehen kann.“

Ohne noch einmal die Zimmer aufzusuchen, gingen wir zum Bus. Nach etwa 25 Minuten stiegen wir an einem kleinen Hafen aus. Etwas verwundert fragte ich unsere Reiseleiterin, „Ist unser U 96 schon untergegangen?“ Und „Müssen wir noch auf Herrn H*rmsdorf warten?“ Sie hatte keine Ahnung von was ich redete und entgegnete mir, „Wir fahren mit einer Barkasse zu einem Ponton. Dort wartet unser U-Boot. Bitte mir folgen.“
Der Anlegesteg war breit genug und wir gingen auf den Zubringer. Als die Barkasse ablegte, blickten wir auf die Silhouette der Stadt. Viele Hotels waren an dem langen Strand entstanden. Nach der kurzen Fahrt legte das Boot an dem Ponton an. Auf der Gegenseite lag das U-Boot. Nach dem Einsteigen und dem Einnehmen der kleinen Hocker ähnlichen Sitzplätze, wurde die Luke geschlossen. Es ging los, mit der Tauchfahrt
zum Riff. Durch riesige Panoramafenster hatte man den Blick auf den Meeresgrund. Andrea sagte zu mir, „In einem normalen Fischteich sehe ich aber mehr potentielle Fischstäbchen.“ Sie hatte Recht und die Szenerie änderte sich erst, als wir das Riff erreichten. Naja, es war eigentlich auch gemogelt, weil ein begleitender Taucher, die bunten Fische anfütterte. Nach einigen Handyfotos sagte ich zu Andrea, „Nemo sieht bei D*sney aber auch hübscher aus. Vielleicht ist in diesem Salzwasser, eine Entfärberlösung enthalten.“ Sagen wir es mal so, es war eine Stunde Fahrt, mit dem Glück, nicht abgesoffen zu sein, mehr aber auch nicht. Man nennt so etwas wohl, eine Erfahrung. Wenigstens gab es an Land noch eine Urkunde, für die man nichts bezahlen musste.

Nach dem Mittagessen, kümmerten wir uns beide um unsere Haare. Als Andrea mit einer Modezeitung ankam und mir eine Frisur zeigte, erklärte ich sie für verrückt. Ich sagte nur, „Wenn du noch weitere solche blöden Einfälle hast, nehme ich Michaels Rasierer, der aus dem „Gurkenland“ mit den drei Scherköpfen, von der Firma Ph*lips“. Wir einigten uns beide auf einige Locken und eine Hochsteckfrisur, gehalten von einem Diadem, das wir noch nie getragen hatten. Ich wusste nicht mal mehr, wo wir diese Schmuckstücke gekauft hatten. Nach dem Anziehen von unseren Paillettenkleidern mit etwas Tüll, an den Armen, halfen wir uns gegenseitig beim Make-up. Nach dem Blick in den Spiegel sagte ich zu Andrea, „Die Ägypter werden Bauklötze staunen und unsere „Ferienausflügler“ müssten wir ja ignorieren, weil unsere Gewerkschaft sagt, Urlaub ist Urlaub und darf nur bei außerordentlichen Gründen unterbrochen werden.“ Schmunzelnd sagte Andrea, „Wir sind doch gar nicht in der Gewerkschaft, wir sind Beamte.“ Mist, mal wieder alles falsch gemacht, dachte ich kurz. Es wurde langsam Zeit für uns, zur Rezeption aufzubrechen.


:::Katrin, manchmal zickig, aber immer lustig

Word sagt: Seite 1826 mit 1 208 083 Wörtern in Verdana 10

PS: Sollte einmal mein Mentor,Lektor und Freund ausfallen, aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, wird es ein vorläufiges ENDE geben.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Katrin-Doris am 09.09.18 um 21:47 geändert
"Der Urlaub" / " Das Spiel des Lebens" /"Bestellt und Geliefert"/"Eine Fahrt ins Blaue"/ "Eine Wette und ihre Folgen"/" Die Forschungsreise "/" Ein altes Märchen"/ "Ein Urlaub, der keiner werden sollte"/"Der Seitensprung in eine Katastrophe"
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Mausi2014
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:10.09.18 00:34 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,
(Ungekrönte Königin des schreibens)


ich weiß nicht mehr was ich noch sagen soll außer

DANKE

Du bist immer noch das Beste was uns passieren konnte.
Wieder mal eine Super Fortsetzung der Geschichte :
Wie IMMER ist Sie Spitze.
Ich sage jetzt nur noch
Chapeau !


Mausi2014
P.S. Danke auch für das LACHEN wo es momentan so wenig von gibt. Es vertreibt die BÖSEN "Geister" die es im Moment leider in Vielen Orten gibt.

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drachenwind Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:10.09.18 04:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Katrin - Doris,

Der Busch ruft noch immer, trotzdem
ein kurzes Danke.

LG
Drachenwind
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Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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Stormanimal Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:10.09.18 10:11 IP: gespeichert Moderator melden


Oha, meine Hochachtung für Deine hier eingestellte Fortsetzung.
Diese schließt sich Qualitativ nahtlos an die vorherigen Fortsetzungen an.
Danke für die Mühe die Du Dir machst um uns zu Unterhalten.
Ich hoffe das Du Deine Segel nicht all zu lange Streichst und wir an dieser Stelle bald wieder etwas von Dir lesen dürfen.
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AlfvM
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:11.09.18 22:31 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,
vielen Dank für die Fortsetzung. Es bleibt weiterhin eine meiner Lieblingsgeschichten und freu mich auf den nächsten Teil.
VLG Alf
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Der Leser Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:16.09.18 06:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,

vielen Dank für Deine viele Arbeit und Zeit die Du immer wieder aufwendest um uns mit einem neuen tollen Teil zu beglücken.So auch dieses mal wider ein verpixeltes Meisterwerk aus Deiner Tastatur.

Jetzt ist der erste Teil des Urlaubes auch schon rum, und unsere Truppe zieht um zum als Erholung geplanten Teil mit Strand, Animation (durch wen ist manchmal nicht so klar. Nicht das dabei auch noch ein "Nebenjob" raus springen kann), relaxen auch mit der schönsten Sache der Welt und den Mahlzeiten. Aber schon kündigt sich Ungemach in Form des Chefs an der sich mal wieder im Glanz seiner Vorzeigedamen sonnen will. Eigentlich müsste dann ja der Urlaub fast schon vom Land bezahlt werden oder zumindest die Tage als Arbeitszeit angerechnet werden. Ist es jetzt eigentlich das erste mal wo er schon während des Urlaubs ovn den beiden partizipiert? Nebenbei hat auch noch Andrea Geburtstag. Die Strapazen des Innlandfluges mit den Vor- und Nachkontrollen dürften aber inzwischen verflogen sein so wie der Ärger von Klaudias Mama. Bei so viel Einsatz des MP könnte man ja schon fast die nächste Wahl vermuten.

Toll das Du uns so regelmäßig mit neuem Lesestoff (mein Lebenselexier) versorgst. Bitte Erhol Dich gut und denk an Deine Pausen, damit ich und die anderen Leser noch lange solch schöne Teile von Dir lesen können.

Liebe Grüße,

Der Leser

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Der Leser am 16.09.18 um 22:10 geändert
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:17.09.18 08:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Katrin Doris,
deine Story ist immer noch sehr schön, nach der Lektüre deiner Story hat man
ja nun an den Besuchen von fernen Zielen so richtig teilnehmen können.
Die Story hat mir sehr gut gefallen, Danke für Deine Mühe welche du für uns
aufgewandt hast, bitte weiter so ... ...

Nun verbleibe ich mit,
lieben Gruß, Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦


Gruß der alte Leser Horst
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