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Mac99 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:14.03.24 00:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo RWT95,

deine Geschichte ist weiterhin genau nach meinem Geschmack. Das mit der Klinik ist eine interessante Wendung in der Geschichte, die viele Möglichkeiten offen lässt.

Ich bin jetzt schon gespannt, wie es ihm da ergehen wird. Die Schelle von Luca kommt mir insgesamt nicht wirklich sicher vor. Ob Luca versuchen wird, diese zu überlisten?

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weiter geht.

Mac99
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RWT95
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:06.04.24 21:26 IP: gespeichert Moderator melden


Fortsetzung Teil 11 - Freitag, Wochenende in Sicht

——————————-

Nach dem Brief war mein Abend irgendwie komplett versaut. Der schöne Nachmittag mit Sarah war durch die Einladung in diese Klinik völlig vergessen worden, stattdessen kreisten die Gedanken, was mich dort erwartet. An das Französisch lernen war nicht zu denken. Mein Kopf drohte förmlich zu explodieren bei den Gedanken und ich bekam Kopfschmerzen. Während die Aspirin sich im Glas in der Küche auflöste, las ich den Brief immer und immer wieder. Und stellte ersetzt fest: Es waren nur noch 6 Schultage bis zu den Ferien.

Nachdem die Kopfschmerzen etwas besser wurden und es höchste Zeit war, ins Bett zu gehen, legte ich mich hin und konnte wieder Erwartens gleich schlafen. Doch an diesem Freitagmorgen erwachte ich viel zu früh und die Gedanken kreisten sofort um mich: Sarah - Suchtklinik - Luca‘s Peniskäfig - Abiprüfung - Französch-Klausur
Da es aber erst 4 Uhr morgens war, ging in die Küche und trank mit dem Hintergedanken, doch noch 2h schlafen zu können, ein Glas kaltes Wasser. Während ich das Glas in def Geschirrspülmaschine verräumte, erspähte ich am Rande der Kochinsel das Ipad meines Vaters am Ladekabel. Dieser schnarchte noch lautstark oben in seinem Bett, weshalb mir dir Gedanke kam, ob ich nicht mal sein Ipad nehmen sollte, um mal nach Infos zu schauen, die mir die Kindersicherung auf meinen Geräten verwehrt. Ich nahm das Ipad in die Hand, tippte auf gut Glück seine Geburtsdaten ein - Zack- ich konnte sein Tablet nutzen. Ich öffnete den Browser und tippte sofort den Namen der Klinik ein, in welche ich in rund einer Woche gesteckt werde.
Die Website der Klinik war schnell gefunden, bei den Bildern schauderte es mir: Es war eine Art altes Kloster, umzogen von dicken Mauern mit einem großen Garten hinter dem weitläufigen Gebäude. Es wurde auch beschrieben, dass Suchtkranke dort mit patentiertem Sicherheitssystem dort gehalten und mit modernsten Therapiemethoden ‚geheilt‘ werden. Die weniger Bilder der Zimmer, in denen die Patienten untergebracht werden, ließen auch nichts gutes erahnen: Teils waren Fixiermöglichkeiten am Bett angebracht, die Zimmer waren abschließbar mit Gitterstäben vor den Fenstern. Wie ein Knast. Auch konnte man erahnen, dass die Patienten einheitliche Kleidung trugen.
Plötzlich hörte ich ein Poltern oben im Flur, dem Geräusch nach meine Mutter, die auf dem Weg nach unten ist. Ich schloss schnell die Seite, löschte den Browserverlauf und legte das Tablet wieder so hin wie zuvor. Dann stand auch meine Mutter in der Küche, die mich fragend ansah und eine Erklärung erwartete, was ich um diese Uhrzeit in der Küche mache. Ich erklärte ihr, dass ich im Zimmer kein Wasser mehr hatte und hier etwas getrunken habe. Scheinbar war sie völlig müde, denn ihr genügte diese Erklärung, denn sie tat das selbe.
Ich ging zurück ins Zimmer und setzte mich an den Schreibtisch. Nachdem es gestern mit dem Lernen ja nichtmehr geklappt hat, paukte ich noch rund 2h für die heute anstehende Schulaufgabe.
Kurz nach 6 ging es ins Bad, wo ich mit größter Mühe im der Badewanne stehend meinem Keuschheitsgürtel sauber machte, nachdem es bereits etwas unangenehm roch. Viel trinken führt zu viel Wasser lassen und schneller Geruchsbildung, die man da unten nur daheim oder mit ner Dusche bekämpfen kann. Ich duschte mich gründlich, trocknete mich soweit ab und besprühte den Keuschheitsgürtel noch kräftig mit Deo.
Ich schmierte mir anschließend ein Brot und ging wieder ins Zimmer hoch. Mittlerweile konnte ich auch mein Handy wieder nutzen und sah eine Whatsapp von Luca. Er schrieb, dass er Schmerzgefüllt in der Nacht aufwachte und sein Hoden eingeklemmt beim Peniskäfig schrecklich weh tat. Er lag die halbe Nacht Wach im Bett und probierte, das da unten alles so gerade zu rücken, dann es nicht weh tat. Oder das Zeug da unten ganz unbemerkt abnehmen kann. Aber er schaffte es nicht.
Auch mein Keuschheitsgürtel fühlte sich heute eher lästig an. Bei den ersten Gedanken an Sarah heute Morgen im Gedanken-Karussel füllte eine Erektion unangenehm die Röhre dort unten und dies wurde natürlich von der eingebauten Elektronik erfasst.
Auch ließ eine gewisse Restfeuchte vom Duschen immer wieder die Unterhose nass werden und es musste wieder eine Slipeinlage herhalten, um unangenehme Wasserflecken zu verhindern. Aber auch heute saß der Keuschheitsgürtel bombenfest an mir befestigt.
Kurz vor 7 nahm ich mein Schulzeug und setzte mich aufs Fahrrad. Ich hoffte, in der Schule noch mit einen Mitschülern über die Schulaufgabe reden zu können und auch mit Luca persönlich nochmals reden zu können.
Zufällig fuhr er mir unweit der Schule vors Fahrrad. Wir radelten ohne große Worte bis zum nächsten Bäcker, parkten die Räder und begrüßten uns mit Handschlag. Auch wenn er Helm, Mütze und seine Brille trug, konnte das alles nicht das Müde und zerknautschte Gesicht von ihm verbergen. ‚Mir tut dort unten alles weh, mein Hoden ist feuerrot… Die Eier schmerzen wie Sau‘ sagte er sofort und verzog das Gesicht. Ich konnte seinen Schmerz nachvollziehen, war mein erster Keuschheitsgürtel ja genauso konzipiert, nur eben mit Hüftgurt. In diesem Moment war ich ja fast froh, den aktuellen Keuschheitsgürtel zu tragen.
Wir standen etwas hinter der Ladentheke, als er sein Leid weiter klagte:‘ Meine Eltern können mich am Ar*ch, als ob ich das Teil dort weiterhin trage. Dann halt kein Work & Travel, aber alles besser als diese Schmerzen‘. Ich überlegte, ob er vl. Zu Dr. Müller gehen sollte, aber dieser wird das sicher als Eingewöhnungsphase abstempeln.
Wir kauften uns unser belegte Brötchen und einen Kaffee, denn diesen hatten wir beide heute nötig. Wir fuhren ums Eck auf einen weitläufigen Radweg durch den Park Richtung Schule, als ich ihn bat, kurz anzuhalten. Wir stoppten unter einem Baum im Gras und ich zog aus meiner Jackentasche den Brief der Klinik, den ich morgens eingesteckt hatte. Ich überreichte Luca den Brief und meinte nur, dass Angeln gehen am ersten Ferienwochenende wird ohne mich stattfinden müssen. Er laß den Brief und sah mich entsetzt an. Man sah das ‚WTF‘ in seinem Gesicht und eine Mischung aus Mitleid, Schadenfreude und Angst. Er fragte, ob ich dort wirklich hinmüsse - ich bejahte - wusste ich bis dato keine Möglichkeit, um den Klinikaufenthalt herumzukommen. Man sah ihm an, dass er Angst hatte, auch den Brief zu bekommen und dorthin zu müssen.
Ich überlegte, ob ich ihm auch von Sarah erzählte, nachdem einige Mitschülerinnen von ihr an uns vorbeifuhren, uns ansahen und miteinander tuschelten. Hat ihnen Sarah vom gestrigen Abend erzählt? Ich beschloss, darüber kein Wort zu verlieren. Noch wusste ihr Freund ja noch nichts davon, noch wusste ich nicht, ob jemand anderes davon weiß - vorallem, unter welchen Umständen sie mich mag.
Wir setzten unsere Fahrt zur Schule fort und ich erzählte Luca, was der Internetauftritt der Klinik so versprach. Man merkte, er konnte all dies nicht glauben und sich nicht viel darunter vorstellen - aber die Ungewissheit, ob ihm das auch blüht, machte ihm Angst.

Wir kamen in der Schule an. Der Schultag verlief eigentlich recht erfolgreich. Als wäre nichts gewesen in den letzten Tagen, schrieb ich mit gutem Gefühl die Französisch Arbeit. Auch bekam ich als Klassenbester die Deutscharbeit der Vorwoche zurück. Luca hatte mit seinen Schmerzen so seine Probleme, dem Unterricht zu folgen. Er hatte wohl auch die Schulaufgabe entsprechend verhauen und fasste sich immer wieder unauffällig in den Schritt und riss am Peniskäfig.
Am Ende des Schultages fuhren wir wieder gemeinsam Richtung Heimat. Ihm ging es wirklich nicht gut und so kam mir die Frage, wie denn sein Käfig gesichert sei. Er meinte etwas genervt, dass es ein rundliches Spezialschloss sei, wo es einen speziellen Schlüssel braucht. Ich fragte ihn, ob wir kurz im einer Gasse halten könnten und ich mir Schloss mal ansehen könne - ich konnte an diesem Zeitpunkt sein Gejammer nicht mehr ertragen und nahm in Kauf, sei Ding da unten nochmal sehen zu müssen.
Er willigte ein und wir hielten hinter Müllcontainern in einer Gasse. Er zog die Hose und Unterhose runter und ich erspähte ein Ringförmige Vertiefung mit einer Kerbe auf der Oberseite, was wohl die Schlüsselform ist.
Und stellte schlagartig fest: Ich besitze einen solchen Schlüssel. Mein altes Fahrrad-Spiralschloss aus dem Discounter hatte exakt so einen Schlüssel. Ich teilte Luca die frohe Botschaft mit und seine Laune hellte schlagartig auf. Da dieser Schlüssel daheim in meinem Schreibtisch lag, konnte es ihm nun nicht schnell genug gehen. Zweimal hätte ihm fast ein Auto vom Fahrrad geholt, weil er auf dem Weg zu meinem Haus sämtliche Verkehrsregeln missachtete.
Wir kamen bei mir an, waren allein im Haus und er sputete die Treppe nach oben. Ich folgte ihm und während er voller Vorfreude seinem Rucksack, Helm und Jacke auf mein Bett feuerte, suchte ich gezielt den Schlüssel - und fand ihn!
Er stand da schon ohne Hose in meinem Zimmer. Ich fragte, ob er es probieren will - da griff er schon den Schlüssel. Vorsichtig steckte er ihn in das Schloss, drehte und - Klack - öffnete das Schloss. Er drückte den nun hochstehenden Sicherungspin des Schloss wieder rein und öffnete erneut - und zog sofort den Peniskäfig aus und den Ring vom Hoden runter. Er wirkte dankbar und entspannt und fragte, ob er den Schlüssel haben kann - klar konnte er.
Doch er wirkte nicht ganz zufrieden - und sah mich an: ‚Für deinen Keuschheitsgürtel finden wir auch Lösung, Bro. Mein Bruder arbeitet ja als Programmierer, mal sehen, ob wir die Technik bei dir nicht überlisten können. Zumindest bis zur Klinik. Ich frag ihn mal, was man da tun kann!‘ sagte Luca, griff sein Zeug und machte sich auf den Heimweg.
Neidisch war ich auf seine Freiheit direkt geworden. Und in mir kam die Hoffnung hoch, dass sein Bruder mir beim Schummeln helfen kann.
Aber ich freute mich auch auf Sarah. Deren Freund postete auf Insta Bilder mit Sprüche, wie viel Herzschmerz er doch hätte. Sie hatte offenbar mit ihm Schluss gemacht.

Kann ja nur ein toller Abend morgen werden.
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ChasHH
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Hamburg


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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:07.04.24 07:19 IP: gespeichert Moderator melden


Krass. Hoffentlich klappt das dann auch mit dem anderen Schloss.
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RWT95
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:07.04.24 19:54 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 12 - Das letzte Wochenende in Freiheit

—————————

Es war erneut eine recht unruhige Nacht. Ich freute mich auf das Treffen mit Sarah, dachte an Luca‘s neue Freiheit und an den bevorstehenden Klinikaufenthalt. Ich wälzte mich im Bett von Links nach Rechts und rüttelte immer wieder verzweifelt an meinem Keuschheitsgürtel, nur zu gern hätte ich ihn ausgezogen und hätte dieses Thema vergessen. Nur zu gern hätte ich mich beim Gedanken an Sarah selbst befriedigt. Aber der Keuschheitsgürtel machte seinen Job, war nicht annehmbar und verhinderte die Selbstbefriedigung.
Ich war am Samstagmorgen erneut wieder recht früh wach. Diesmal waren meine Eltern aber vor mir wach und der Zugang zum uneingeschränkt nutzbaren IPad war nicht möglich. Wir machten zusammen Frühstück und meine Mutter wollte wissen, ob ich denn alles für den Klinikaufenthalt hätte oder noch etwas bräuchte und eine Shoppingtour am Vormittag notwendig ist. Ich überlegte - die Kleidung dort wird ja wohl zur Verfügung gestellt, ein Keuschheitsgürtel muss dort auch getragen werden - aber ich stellte mich unwissend und willigte zur Shoppingtour ein.

Ich zog mich final an und bereitete vor der Shoppingtour bereits die Kleidung für den Abend mit Sarah vor. Diese musste ich leider auch davon unterrichten, dass ich sie möglicherweise in den Ferien nicht treffen kann. Hätte dieses Goldstück an Mädchen nur zu gern in den Ferien ausgeführt, aber nun wartet dort ja die Klinik auf mich. Ich reinigte meinen Keuschheitsgürtel und zog frische Unterwäsche an. Ich wählte eine weitläufige Boxershorts, dass beim Umziehen mein Gürtel möglichst verborgen bleibt.
Ich traf meine Mutter unten im Eingang und wir fuhren zu zweit im dicken BMW X5 in die Stadt. So hatten ich schon länger keine Zeit mehr mit meiner Mutter verbracht, erst Recht nicht nach dem Vorfall, wo ich erwischt wurde. So fragte ich spontan, was sie über den Aufenthalt in der Klinik denkt. Sie musste kurz überlegen und sagte ganz ruhig:‘ Der Aufenthalt war ein Vorschlag von Dr.Müller, den ich sehr überzeugend fand. Und notwendig. Dort bekommst du eine professionelle Rundum-Betreuung, die schneller zum Therapieziel führen kann. Und du kannst dich ohne dein Umfeld auf dein Abi vorbereiten.‘
Man merkte ihr an: Sie hatte keine Hemmungen, mich in die Klinik zu stecken. Sie war sogar recht überzeugt davon.
Wir kamen in der Innenstadt an und steuerten ein Geschäft an, welches Unterwäsche verkauft. Wir parkten und betraten das Geschäft. Sofort kam ein Verkäufer auf uns zu und fragte nach unserem Anliegen. Ehe ich etwas sagen konnte oder in den Regalen nach gewünschten Unterhosen, Hemden und neuen Socken suchen konnte, meinte meine Mutter direkt, dass ich einmal alles neu brauche. Der Verkäufer verstand, sah mich an und musterte mich. Leider hatte ich in diesem Moment auch bemerkt, dass die morgens frisch angezogene Jeans etwas enger geschnitten war und der Keuschheitsgürtel vorn eine doch recht deutlich sichtbare Beule in der Hose machte. Welche auch beim Gehen deutlich sichtbar unverändert blieb. Mir war das unheimlich peinlich, da der Verkäufer verzweifelt versuchte zu verstehen, was bei mit dort diese Beule verursachte. Wir standen an einem Ständer mit Unterhosen sämtlicher Größen. Der Verkäufer sah mich etwas verzweifelt im Bereich Keuschheitsgürtel an und überlegte, welches Unterhosen-Modell und welche Größe er von der renommierten Marke vorschlagen soll. Er verstand nicht, was das für eine Beule in der Hose ist und welches Modell dort sinnvoll. Andererseits verkniff sich auch die Frage danach. Er nahm ein paar Boxershorts mit weitem Schnitt, überreichte sie mir und fragte, ob mir diese Gefallen würden. Sie wären dort unten luftig geschnitten, meinte er und musste kurz lachen. Mir war die Situation peinlich, da grätschte meine Mutter rein: ‚Kannst du die mit dem Gürtel tragen?‘. Der Verkäufer war völlig verwirrt. Gürtel? Unterhose? Wahrscheinlich überlegte er, ob ein Trend verschlafen wurde und reichte mir ein Probemodell, das ich einmal überziehen könne, um den Umfang zu prüfen.
Ich ging kurz in die Umkleide, zog die Schuhe aus und die Shorts kurz an. Währenddessen hörte ich, wie meine Mutter den Verkäufer aufklärte: … wissen Sie, er trägt einen Keuschheitsgürtel. … Therapiegründe … Verhindert Selbstbefriedigung und Geschlechtsverkehr … nicht abnehmbar … Penis nicht berührbar und sichtbar…‘ Ich wollte im Boden versinken, raus aus dem Laden. Aber ich musste aus der Umkleide raus, davor stand meine Mutter mit dem nun schwitzig wirkenden Verkäufer. Ich nahm die bereitliegenden Unterhosen, sagte nur, dass wir diese nehmen und dass ich nicht mehr brauche. Zu unangenehm war die Situation.
Der verwirrte und irritierte Verkäufer folgte mir zur Kasse und schien mich zu mustern, ob er etwas von dem erkennen könne, was er von meiner Mutter erfahren habe. Ich zog verzweifelt die Jeans nach oben, um ja keinen Blick auf den Hüftgurt zu gewähren. Was aber nur zu einer deutlich sichtbaren Beule vorn in der Hose führte. Mir reichte es. Wir bezahlten und verließen das Geschäft.
Ich beschloss, die Einkaufstour so abzubrechen und bat meine Mutter, nach Hause zu fahren. Ich würde den Rest noch daheim bestellen, sagte ich auf dem Weg ins Auto. Wir stiegen ein und sofort brach es aus mir raus, wieso sie den Verkäufer darüber unterrichtet hat, dass ich einen Keuschheitsgürtel tragen muss. Meine Mutter verstand die Aufregung nicht. Ganz ruhig teilte sie mit, dass der Verkäufer verwundert über die Beule vorn in der Hose war und hätte so Probleme gehabt, ein passendes Modell rauszusuchen. Da hätte sie ihm ehrlich die Umstände von der Beule erklärt.
Zuhause angekommen ging ich direkt wütend ins Zimmer hoch. Das Geschäft kann ich nie wieder betreten, dem Verkäufer will ich am liebsten nie wieder unter die Augen treten.

Ich setzte mich aufs Bett und nahm mein Tablet in die Hand, um noch Klamotten zu bestellen. Das ließ die Kindersicherung zum Glück zu. Ich suchte einige Hosen, Shirts und Jacken raus und bestellte sie. Währendessen erreichte mich ein Whatsapp von Luca. Er schickte stolz ein Foto, wie sein Peniskäfig auf dem Schreibtisch lag und er stolz den von mir erhaltenen Schlüssel in den Händen hielt. Er bedankte sich ungefähr 20 mal dafür und meinte, den Monat bis zum nächsten Dr. Müller Besuch würde er ‚in Freiheit‘ verbringen. Und teilte mit, dass sein Programmierer-Bruder Luis am Dienstag bei ihnen auf Besuch war und sich gern mal meinen Keuschheitsgürtel anschauen will, er hätte da schon eine Idee..
Ich machte mich auf den Weg ins Badezimmer. Vor dem Date musste ich schon Duschen, war durch die Shoppingtour schon ins Schwitzen bekommen.
Auch erreichte mich eine Nachricht von Sarah. Sie fragte, ob unser Date heute Abend noch steht und meinte, dass sie sich sehr darauf darauf freut. Ich bestätigte das Date und schrieb, dass ich mich auch freue. Ja, ich freute mich, was direkt wieder zu einer Erektion inklusive Aufzeichnung durch die Elektronik führte.
Aber was solls, vielleicht kann ich das bei einer Auswertung irgendwann ja erklären..
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Mac99 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:07.04.24 21:19 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,

eine wirklich spannende Geschichte. Bei mir im Kopf spielt sich da eine Menge ab. Bin gespannt, wie das mit Luca weiter geht. Der glaubt doch nicht im Ernst, dass er damit durchkommt. Immerhin ist er ja schon mal erwischt worden.

Mac99
(Gerade schön verschlossen im Carrara … da ist auch nichts zu machen.)

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Mac99 am 07.04.24 um 21:20 geändert
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:09.04.24 07:51 IP: gespeichert Moderator melden


Interessante Geschichte. Weiter so.

@Mac99
Trage gerade einen Behind the Barz, der ebenfalls nix zulässt.
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RWT95
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:13.04.24 22:47 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 13 - Luca‘s Fehler

————————————

Es war mittlerweile Mittag geworden an diesem Samstag. Das Date mit Sarah war noch einige Stunden entfernt und so beschloss ich, ihr noch einen kleinen Blumenstrauß beim Florist ums Eck zu besorgen. Meine Eltern waren währenddessen zusammen einkaufen gefahren und so konnte ich den Strauß wohl auch unbemerkt ins Haus schmuggeln. Ich zog mich an, holte Helm und Fahrradschloss und fuhr los.
Kaum war ich am Ende der Straße angekommen, brummte es kräftig in der Hose und zahlreiche Whatsapp Nachrichten erreichten mich. Ich ignorierte sie und überlegte, was Sarah‘s Lieblingsblumen sein konnten. Paar Meter weiter klingelte das Handy. Ich hatte keine Lust, anzuhalten, den Helm abzunehmen und auf freier Strecke zu telefonieren. Doch der Anrufer war Hartnäckig. Beim dritten Anruf schoss ich in einen kleinen Feldweg, nahm den Helm ab und hängte ihn den Lenker und holte das Handy aus der Tasche. Wer mag so penetrant nerven?

Genervt ging ich ans Telefon, wo eine unbekannte Nummer angezeigt wurde. Ich wollte schon fragen, wer dort so unfassbar nervt. Es war Luca. Er fiel mir direkt ins Wort und schien zu flüstern. Auf meine Frage, wieso er flüstert und mit welcher Nummer er hier anruft, fing er zu erzählen an.
Er erzählte, dass etwa 30 Minuten zuvor, kurz nach den letzten Whatsapp Nachrichten an mich, er sehr erleichtert auf seinem Bett lag. Seinen Peniskäfig hatte er auf den Schreibtisch gelegt und nebendran den Fahrradschloss-Schlüssel von mir gelegt. Und dann ist die Schei*e passiert. Er schlief auf seinem Bett ein, nachdem er sich selbst befriedigt hatte. Seine Eltern kontrollierten sein Handy nie, er hatte keinerlei Beschränkungen und sich dazu einen Porno reingezogen. So lag er auf seinem Bett und schlief - bis seine Eltern vom Einkaufen kamen. Diese hatten ein Gottvertrauen in ihren Sohn und den Sitz des Peniskäfig seit Erhalt nicht kontrolliert. Da sie für ihren Sohn aufgrund der Schmerzen vom Peniskäfig ein Schmerzgel gekauft hatten, ging seine Mutter damit in sein Zimmer und sah den schlafenden Sohn im Bett liegen. Um diesen nicht zu wecken, ging sie an den Schreibtisch und legte das Schmerzgel dort ab - und fand den Peniskäfig mitsamt für sie unbekannten Schlüssel.
Ein lauter ‚Luca‘ Aufschrei weckte diesen Schlagartig und seine Mutter ist völlig ausgeflippt. Sie schnappte sich den Peniskäfig und verließ das Zimmer. Die Tür flog krachend ins Schloss. Luca eilte hinterher, doch seine Mutter war bereits beim Vater angekommen und unterrichtete diesen vom Fund.
Dieser sah den Peniskäfig an, dann Luca und forderte unverzüglich, das Handy auszuhändigen, um dieses auf Besuch von Pornoseiten zu kontrollieren. Luca folgte der Aufforderung und übergab sein Handy dem Vater.
Seine Mutter hing dabei bereits am Telefon - und telefonierte mit Dr. Müller. So sehr er dem Gesprächsverlauf nur zugehört hätte, sein wütender Vater schickte ihn direkt auf sein Zimmer. Er gehorchte. Kurz danach kam seine Mutter ins Zimmer. Sie unterrichtete ihn, dass Herr Müller mit seiner Assistentin in etwa 30 Minuten eintrifft und ein sicherer Keuschheitsgürtel mitgebracht wird. Diesen wird er anziehen müssen.
Als ob Luca in diesem Moment nicht schon mit dem Kopf in vielen Gedanken verloren war - sie fragte ihn, wo denn sein Freund Finn das nächste Wochenende verbringt.
Luca unterrichtete seine Mutter davon, dass ich die Ferien in einer Klinik verbringen muss. Und er erfuhr: Das selbe muss er nun auch. Er wird mit mir zusammen am Freitag in diese Klinik eingewiesen.

Luca war völlig panisch. Er hatte sein altes Zweithandy aus dem untersten Teil seiner Schreibtisch-Schublade gezogen und meine Nummer auf einem Notizzettel an der Pinnwand entdeckt. Er wollte nun wissen, was das für eine Klinik ist. Ich unterrichtete ihn mit meinen Infos, was ihn kein bisschen beruhigte. Er war irgendwo zwischen Weglaufen und Nervenzusammenbruch. Er hatte Sorge, in welchem Keuschheitsgürtel er nun gesperrt wird.

Plötzlich musste er auflegen, weil wohl sein Vater den Flur Richtung sein Zimmer lief. Mir wurde schlagartig bewusst, dass mein ‚Entkommen‘-Plan mit Hilfe von Luca und dessen Bruder wohl gestorben war. Und auch die ganze kommende Woche das Ding zwischen meinen Beinen sitzen wird.
Aber der Gedanke, dass mein Bester Freund nun auch mit in diese absurde Klinik muss, gefiel mir irgendwie. Und irgendwo war auch etwas Schadenfreude mit dabei: Glaubte Luca ernsthaft, er könne das Spiel dauerhaft so leicht umgehen? Er hatte wohl den Ernst der Lage nicht verstanden, dass bei Dr. Müllers Diagnose mehr dran hängt als in der Schulzeit vor einigen Jahren, wo uns Brille und Zahnspange peinlich war und wir diese beiden Dinge nie trugen, wenn uns unsere Eltern nicht sahen.

Ich kaufte jedenfalls nach kurzer Zeit beim Florist einen schönen kleinen Strauß Blumen und fuhr wieder nach Hause. Und mir kam schlagartig eine Idee: Auch ich hatte noch ein altes Handy im Schreibtisch liegen. Zwar ohne Simkarte und mit gebrochenem Display, aber es funktioniert noch mit Wlan. Es war frei von jeglicher Kinderssicherung und ich konnte damit noch meine benötigten Infos googlen.
Ich radelte schnell nach Hause. Den Blumenstrauß stellte ich in ein Glas Wasser und wartete gespannt auf eine Nachricht von Luca

Als ich mich schon fast auf dem Weg zum Date machen wollte, kam eine Nachricht von ihn. Wortlos. 2 Bilder.
Dr. Müller hat wohl zur Strafe seine Heavy-Duty Variante für Luca ausgewählt. Ein massiver Stahl-Keuschheitsgürtel lag um Lucas Hüfte. Sein Penis unsichtbar hinter massivem glänzenden und sehr wuchtigem Metall versperrt. Dazu ein dickes und starres Stahl-Schrittband durch die Beine. Alles Verschweißt, mit Spezialschrauben verschraubt und mit einem elektronischen Schloss wie bei mir gesichert. Entkommen schien ohne Schneidbrenner dort unmöglich sein. Seinen Urin muss er dem Bild nach wohl über einen Plastikschlauch loswerden.
Ich überlegte, was wohl seine Stahl-Unterhose wohl wiegt und kam zum Ergebnis, dass es alles andere als Angenehm sein muss. Ich war froh, dass diese Heavy Variante mir erspart blieb.

Jedenfalls kam 3min später die Nachricht, dass wohl noch mehr Maßnahmen folgen werden. Und unsere Mütter miteinander telefoniert haben. Scheinbar fand wohl auch meine Mutter die Ein oder andere Maßnahme interessanf.

Mit gemischten Gefühlen gings zu Sarah aufs Date.

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RWT95
Fachmann





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User ist offline
  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:16.04.24 22:55 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 14 - Der Abend mit Sarah

————————————

Ich war aufgeregt. Sehr aufgeregt. Das letzte Date war schon eine ganze Weile her und dann auch noch mit meiner Traumfrau. Ehe ich los konnte, musste ich noch den Weg übers Badezimmer wählen und mühsam durch den Keuschheitsgürtel Urin loswerden. Da dies länger dauert, wollte ich Sarah nicht beim Date warten lassen. Langsam rief der Urin aus dem Keuschheitsgürtel und der Rest musste wie schon gewohnt mühsam mit Klopapier getrocknet werden.
Sicherheitshalber wurde noch eine Slipeinlage in die Unterhose gelegt. Ich gab meinen Eltern Bescheid, dass ich Abends noch unterwegs war. Erstmalig wollte meine Mutter sehen, ob ich meinen Keuschheitsgürtel sowie das Armband trug - da ich beides nicht abnehmen kann, zeigte ich demonstrativ im Schnellverfahren beide Dinge. Sie war zufrieden - scheinbar hatte sie Angst, auch ich würde wie Luca heimlich den Keuschheitsgürtel abnehmen.
Mit dem Strauß Blumen in der Hand nahm ich den Bus und fuhr in die Stadt. Ich war nervös und zupfte noch mein Hemd zurecht. Die waren frisch gestylt und die neuen Nike AirMax aus dem Schrank geholt worden.
Ich stieg an der Bushaltestelle unweit der Pizzeria aus, wo ich Sarah treffen wollte. Als ich um die Ecke kam, sah ich sie wartend vor dem Laden stehen. Ihr blondes Haar, ihr knielanges Kleid - der Anblick, auf den ich Jahre lang wartete und davon träumte. Bein Penis stellte sich schlagartig auf - oder besser gesagt, er füllte die Röhre im Keuschheitsgürtel ganz aus und führte dazu, dass es sofort eine aufgezeichnete Erektion gab. Aber wenn nicht bei diesem Anblick, wann dann?!
Ich lief auf sie zu, sie sah mich an und lächelte erfreut. Wir begrüßten und herzlich mit einer Umarmung und ich überreichte ihr den Strauß Blumen. Er gefiel ihr, sie freute sich und gab mir einen Kuss auf die Wange. Erektion Nummer 2 wurde soeben von der Uhr erfasst. Das konnte ein witziger Abend werden mit interessanter Erektionsquote, dachte ich vergnügt.

Wir gingen in den Laden, meldeten uns am Empfang des gut besuchten Lokal an und bekamen einen schnuckeligen 2er-Tisch für Paare zugewiesen. Wir nahmen Platz und bekamen direkt ein Glas Sekt überreicht, mit welchem wir auf einen schönen Abend anstießen. Während der Kellner die leeren Sektgläser wegbrachte und die Speisekarten holte, kamen wir ins Gespräch.
Sarah teilte mit leicht getrübter Stimme mit, dass sie mit ihrem Freund Schluss gemacht hat. Sie hatte kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem er wohl ein paar mal Fremd gegangen war, was sie ihm nachweisen konnte. Auch wenn er alles abgestritten hat, so hatte sie von einigen Dates und den Spielchen danach erfahren. Man merkte, es ging ihr durchaus Nahe. Aber ihre Miene hellte sich schlagartig auf, als sie mich ansah, ihre Hand auf meine Hand am Tisch legte und meinte, das könne ihr mit mir ja nicht passieren, dank meiner ‚Sicherheits-Unterwäsche‘. Ich musste kurz auflachen, da ich merkte, dass sie Recht hat. Aber ich mit dieser Unterwäsche mit gar niemand Geschlechtsverkehr haben kann - weder mit ihr noch mit sonst irgendjemand. Und die einzigen, die das entscheiden könnten, meine Eltern und Dr. Müller sind.
Während sie nach Bestellung der Getränke kurz auf die Toilette ging, überlegte ich: Würde ich jemals um Aufschluss bitten, damit ich Sarah treffen kann? Würden sie oder Dr. Müller mir dafür den Keuschheitsgürtel abnehmen?
Wir bestellten Getränke und Pizza und unterhielten uns ausgelassen. Wir lernten uns kennen und merkten, dass wir viele Gemeinsame Interessen und Hobbys haben. Auch sie ist sehr sportlich engagiert und spielt Tennis und Handball, auch sie spielt Klavier und dazu Klarinette. Es wirkte, als wenn wir uns gesucht und gefunden hätten.
Aber sie wollte auch nochmal wissen, wie denn der Stand bei meinem Keuschheitsgürtel aktuell ist. Ich erklärte ihr etwas leiser nochmal, dass ich ihn selbst nicht abnehmen kann. Eine gemeinsame Nacht anders ablaufen würde als bei anderen ‚normalen‘ Dates dieser Art. Und ich keinerlei Möglichkeit hätte, daran jetzt etwas zu ändern.
Sarah schien das nicht zu stören - im Gegenteil. Scheinbar hat sie die letzte Erfahrung mit ihrem Ex-Freund tatsächlich an den Punkt gebracht, dass ihr ein verschlossener und treuer Freund mehr Wert ist als ein Typ, der sie vielleicht im Bett glücklich macht, aber dies vielleicht jede Nacht in einem anderen Bett macht.

Wir hatten einen schönen Abend zusammen verbracht. Viel gelacht und uns gegenseitig auf den Arm genommen und uns dabei gut kennen gelernt. Um 23 Uhr schloss die Pizzeria ihre Tore und nachdem ich die Rechnung beglichen hatte, setzten wir uns an den Brunnen unweit vom Lokal an diesem lauen Abend. Vorsichtig legte ich meinen Arm um sie und sie legte ihren Kopf auf meine Schulter. Ich merkte die gefühlt hundertste Erektion im engen Keuschheitsgürtel. Mein bestes Stück war seit Tagen nicht ‚geleert‘ worden und hätte nur zu gern eine Leerung an diesem Abend gehabt. Es war so unangenehm in der Hose in dieser so angenehmen Gesamtsituation. Sie sah mich an, ich sah sie an- und wir küssten uns.
Die Gefühle fuhren Achterbahn. Im Kopf und in der Hose. Die Armbanduhr erfasste immer wieder eine aufgezeichnete Erektion.
Sarah wirkte sehr Glücklich und sah mich irgendwie verliebt an. Auf ihre Frage, ob ich sie nach Hause begleite, stimmte ich ihr ohne zu Zögern zu. Wir liefen durch die Altstadt, sie nahm meine Hand und wir liefen Hand in Hand.
Im Kopf ging ich immer wieder die Optionen durch, ob ich nicht doch noch den Keuschheitsgürtel irgendwie los werden kann. Mit Aussicht auf eine Nacht mit meiner Sarah hasste ich den Gürtel, der meine sexuelle Freiheit auf 0 Beschränkte. Wir liefen etwa 20 Minuten, als wir in der Straße ankamen, wo Sarah wohnt.
Sie erschrak kurz, als sie ihr Haus sah - das Auto ihres Vaters stand schon wieder in der Einfahrt. Eigentlich waren ihre Eltern im Theater gewesen und sollten dort eigentlich auch Übernachten - aber sie waren zuhause und das Licht brannte im Haus.
Ich sah Sarah an, die schlagartig bemerkte, dass es unmöglich war, mich ins Haus zu schmuggeln.
‚Ich glaube, du kannst heute Nacht nicht bei mir sein‘ sagte sie enttäuscht. Ich war ebenso enttäuscht. So verabschiedeten wir uns außer Sichtweite vom Haus mit einem Kuss und versprachen uns, dass wir uns ganz bald wieder sehen. ‚Und schön verschlossen bleiben. Du bist irgendwie ganz anders drauf, seit du einen Keuschheitsgürtel trägst‘, sagte sie und warf mir beim Weggehen zum Haus einen Luftkuss zu und bewunderte erfreut nochmal ihre Blumen.
Ich schwebte irgendwo im Himmel. Ein traumhafter Abend ging zu Ende und ich machte mich auf den Nachhauseweg durch die Vorstadtstraßen. Die Kindersicherung hatte mein Handy längst gesperrt und ich bemerkte verwundert, dass 14 Erektionen aufgezeichnet wurden - wie erkläre ich, schloss mit in den Kopf. Da ich alle Meldungen bestätigen musste, sah ich auch eine Whatsapp meines Vater, der fragte, was zum Teufel ich mache, weil sein Handy andauernd eine Benachrichtigung über eine Erektion erhält. Antworten war heute eh nichtmehr möglich, also überlegte ich, was ich ihm erzähle.
Sollte ich ihm die Wahrheit sagen und von Sarah erzählen und hoffen, dass er voller Verständnis meine Mutter dazu bringt, wegen meiner potenziellen Beziehung die Behandung bei Dr. Müller zu beenden? Würde er zu mir halten mit dem Wissen, dass eine Beziehung ohne Geschlechtsverkehr auf Dauer schwierig ist? Was meine Eltern wohl denken, wenn sie hören, Sarah wäre begeistert vom Keuschheitsgürtel?

Ich kam gut zuhause an. Meine Eltern schliefen bereits, das Haus war Dunkel. Ich zog die Schuhe aus und schlich ins Badezimmer, um die Klamotten loszuwerden. Beim Ausziehen der Jeans bemerkte ich die Sauerei in der Unterhose. Scheinbar hatte einer der massiven Erektionen für einen Samenerguss gereicht. Die Unterhose, die Slipeinlage und noch schlimmer - die Röhre des Keuschheitsgürtel hingen voll damit. Ich kam nicht drum herum, mühevoll mit der Brause der Dusche noch den Keuschheitsgürtel zu reinigen. Und bemerkte, dass der Samenerguss auch in der versteckten Röhre des Keuschheitsgürtel möglich war.
Das Nutzen der Dusche war natürlich nicht ganz leise. Was dazu führte, dass urplötzlich mein Vater im Badezimmer stand, mir den Vogel zeigte und fragte, warum ich um alles in der Welt jetzt so einen Lärm mache und scheinbar meinen Gürtel reinige. Aber sein Blick viel auf die fleckige Unterhose auf dem Wäscheberg auf der Kommode, er zählte 1 und 1 zusammen und ihm war klar: Entweder es war ein Mädchen im Spiel oder Selbstbefriedigung trotz des Hightech-Keuschheitsgürtel. Der ihnen als Schutz genau davor verkauft wurde..
Es war Zeit, Klartext zu reden. Ehe er mit meiner Mutter über ähnliche Maßnahmen wie Luca‘s Eltern nachdenkt.
Ich erklärte ihm die ganze Situation. Die ganze Geschichte. Es war ein Gespräch von Mann-zu-Mann, auch wenn es mir durchaus unangenehm war, im nass tropfenden Keuschheitsgürtel halb Nackt vor meinem Vater zu stehen und ihm alles erklären zu müssen, um nicht noch mehr sanktioniert zu werden.

Das Gespräch wurde zur Diskussion und dauerte etwa 30min. Man merkte ihm an, dass er sich nun besser vorstellen konnte, wie es mir in diesem Gürtel geht, wie es mich einschränkt und was dieser Gürtel heute und in Zukunft verhindert.
Ich konnte aber auch die Sichtweise meiner Eltern verstehen und merkte selber, dass dieser Gürtel vielleicht wirklich den Fokus aufs Abi lenken kann. So versprach mir mein Vater, dass sich er meine Mutter schnappen wird und sie sich ein Konzept überlegen wollen, wann, wo und wie der Gürtel getragen werden muss.
Im Gegenzug versprach ich, den Gürtel mindestens bis Studiumbeginn zu tragen und die Therapie bei Dr. Müller als Chance weiterzumachen.
Abschließend sagte mein Vater mit einem Augenzwinkern noch: … und wir schauen schon noch dafür, dass das mit dir und Sarah doch noch klappt…‘ und Schloss die Türe, als er aus dem Bad ging.

Ich reinigte den Keuschheitsgürtel fertig und ging ins Bett. Wow, welch aufregender Samstag geht zu Ende..

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RWT95
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:17.04.24 22:28 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 15 - der letzte Sonntag in Freiheit

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Nach dem gestrigen tollen Samstag wachte ich erst spät am Mittag dieses sonnigen Sonntags auf. Scheinbar hatte ich gestern mit Sarah einige Gläschen Wein zu viel getrunken und entsprechend Kopfschmerzen heute. So stand ich auf und ging in die Küche zum Medikamentenschrank, um mit eine Aspirin zu holen.
Ich merkte, dass meine Eltern wohl nicht zuhause waren. Am großen Esszimmer-Tisch lag ein Zettel meiner Mutter, dass meine Eltern zu meiner Großtante gefahren waren und dort den Sonntag verbringen. Ich hatte heute also sturmfreies Haus und wollte entsprechend den letzten Sonntag daheim vor der Klinik zuhause verbringen. Mit einem schnell gemachten Wurstbrot ging es zurück ins Zimmer, wo ich mein Handy in die Hand nahm und die Nachrichten prüfte.
Mir fiel direkt auf, dass mein Handy wohl nicht von der Kindersicherung gesperrt worden war. Eine Nachricht meines Vaters brachte etwas Klarheit - er hatte beschlossen, mir vertrauensvoll eine Chance zu geben und die Kindersicherung entschärft. So wurde mein Handy Abends nicht mehr gesperrt und auch viele Beschränkungen aufgehoben. Ich freute mich, dass mir wieder etwas mehr virtuelle Freiheit geschenkt wurde. Aber die App war nach wie vor nicht entfernbar auf dem Smartphone und den anderen Geräten installiert und ich wusste, dass Beschränkungen innerhalb einer Minute wieder scharf geschalten sind. Ich musste also vorsichtig sein.
So kontaktierte ich Luca auf seinem Zweithandy und fragte ihn, ob wir uns nicht treffen können. Wir müssten ja eh noch besprechen, wann es in die Klinik geht.
Nach einigen Versuchen erreichte ich Luca. Er wirkte leicht panisch und meinte, wir können uns nicht treffen, da er bis auf weiteres Hausarrest hat. Aber ich könne ja mit dem Vorwand, etwas für die Schule zu bringen, trotzdem vorbeischauen.
So packte ich mein Schulrucksack, packte ein Getränk ein, holte meinen Helm und schwang mich aufs Fahrrad.
Schon den ganzen Morgen bemerkte ich, dass es mir nach meiner Erleichterung gestern Abend richtig gut ging. Ich spürte auch meinen Keuschheitsgürtel kaum und hatte so auch kaum das Verlangen, diesen Abzulegen. Ob ich mich in den paar Tagen schon so an ihn gewöhnt hatte?
Ich erreichte Luca sein Haus. Sein Bruder, der mir eigentlich aus dem Gürtel helfen wollte, saß mit den Eltern beim Mittagessen auf der Terrasse. Von Luca keine Spur. Ich ging auf die Terrasse und teilte direkt mit, dass ich Luca ein Schulbuch bringen würde und deutete auf meinen Schulranzen.
Luca seine Mutter, die eben noch lachte, hatte plötzlich ein recht ernstes Gesicht und meinte nur, Luca sei auf seinem Zimmer. Aber das Buch würde sie ihm bringen, da er ja Hausarrest hätte und sie keine Lust hätte, dass wieder irgendeine Scheiße passiert. Man merkte, sie war recht angefressen durch Luca sein Verhalten. Ich probierte es nochmal und meinte, ich müsse ihm was erklären.
Sein Vater ergriff nun das Wort und meinte, wir hätten 5 Minuten und zeigte auf den Flur im Haus, an dessen Ende Luca sein Zimmer lag.
So ging ich ins Haus, den Flur entlang und ging in sein Zimmer. Und war etwas geschockt. Im Zimmer fehlte Luca sein PC, sein Fernseher, eigentlich alle Elektrogeräte bis auf das I-Pad für die Schule. Luca freute sich, mich zu sehen. Er erzählte mir, dass seine Eltern alle Elektrogeräte beschlagnahmt hatten. Lediglich das I-Pad mit der Schul-App war ihm geblieben. Social-Media Accounts - alle gesperrt. Er zeigte auch live seinen neuen Keuschheitsgürtel: Ein massiver Edelstahl-Keuschheitsgürtel, den silbern-mächtig um die Hüften lag und alles wirkungsvoll zwischen den Beinen verdeckte. Gesichert von einem Hightech-Elektroschloss wie bei mir. Nur dass Luca anders als ich unmöglich daraus entkommen konnte. Er zeigte die roten Druckstellen auf der Haut, die der eng anliegende Gürtel verursachte.
Doch damit nicht genug: Seine Eltern hatten von Dr. Müller ein Sicherungssystem erworben. Er konnte damit Nachts im Bett fixiert werden. Bewegen war mit den Bändern an Beinen und Armen nicht möglich. Die erste Nacht damit hatte bereits hinter sich - und dabei hatte er sich beinahe eingenässt und richtig Durst leiden müssen.
Ich hörte mir seine Geschichte an - bis er erzählte, dass eine solche Fixierung in der Klinik auch geplant sei - für ihn wie auch für mich. Herr Dr. Müller lässt diese Sicherungsmethode wohl allgemein anwenden, wenn dort nicht seine Überwachten Keuschheitsgürtel getragen werden können.
Mir schauderte es. In einer abgeschlossenen Klinik ans Bett gebunden schlafen. Ich konnte es mir kaum Vorstellen!
Auch teilte Luca mit, dass seine Mutter den Verdacht hat, dass ich ihm den Schlüssel für den Peniskäfig besorgt hatte - und entsprechend schlecht auf mich zu sprechen ist. Luca meinte, dass ich vorsichtig sein soll - nicht dass seine Mutter sich mit meiner Mutter direkt eine Retour-Kutsche überlegt hat.
Gerade als ich von meinem Date erzählen wollte, kam auch schon Luca sein Vater ins Zimmer und meinte, dass das für heute genug sei und ich gehen solle.
Ich verabschiedete mich und ging zurück zu meinem Fahrrad. Während bei mir zum Glück erste Lockerungen eintreten, hat es nun Luca schwer erwischt.
Ich hoffte sehr, dass mich nicht auch eine Fixierung Nachts erwarten würde.

Daheim angekommen nutzte ich die neue Freiheit für eine nun offizielle Recherche über die Klinik. Tatsächlich konnte in einem Forum etwas von einem ehemaligen Patienten lesen. Es schien zu stimmen, dass man Nächtlich fixiert wird, dass ein klinikeigener Keuschheitsgürtel geschlechterübergreifend getragen werden muss und dass diese Klinik eine Art Hochsicherheitstrakt für Patienten ist.
In Gedanken überlegte ich immer noch, ob man das ganze Nicht überspringen kann. Ob eine vorgetäuschte Krankheit hilft? Mir kamen die wirrsten Ideen - bis ich an dem Punkt war: Wenn ich einen Unfall hatte, wird man mich kaum in die Klinik dort stecken. Lieber daheim oder zur Not im normalen Krankenhaus, aber besser als dort.
Wie ich mich verletze? Mir fehlte jegliche Idee.. Blöd umknicken? Vom Fahrrad stürzen? Ein Sportunfall?
Eine Lösung musste her! Nur wie entscheide ich mich?
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:18.04.24 00:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo RWT95,

weiterhin ein tolle Geschichte, die mich in jedem Teil fesselt. Spannend und gut erzählt.
Schön, wie die den Klinikaufenthalt Teil für Teil nach hinten schiebst … Ich bin gespannt, ob die beiden in einem Zimmer landen. Ich denke nicht, dass ein absichtlicher Unfall oder eine vorgetäuschte Krankheit den Besuch der Klinik verhindern wird.

Freue mich auf die nächste Folge.

Mac99
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RWT95
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:09.05.24 21:21 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 16 - Wenn das Schicksal entscheidet

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Wie üblich war das Wochenende schnell vorbei. Bei all den vielen Gedanken an die Klinik, die ab Freitag meine Herberge für die nächsten 2 Wochen sein wird, wurde mir doch Angst und Bange. Entsprechend schlecht hatte ich von Sonntag auf Montag geschlafen und lag müde im Bett, als der Wecker klingelte.
Mühsam zog ich mich an, ging ins Badezimmer und machte die mittlerweile übliche Morgenreinigung, zu der auch das Spülen des Keuschheitsgürtels zählte. Auch das frische Wasser brachten keinen Wach-Effekt.
Ich zog mich an, stylte die Haare und beschloss, das Frühstück unterwegs zu kaufen. Auf ein Müsli hatte ich heute keine Lust, eher ein frisches Schnitzelbrötchen - da ich kaum Hoffnung hatte, sowas in der Klinik zu bekommen. So packte ich mein Schulranzen, setzte den Helm auf und holte mein Fahrrad aus der Garage. Etwas früher als üblich schob ich das Rad die Einfahrt runter und stieg auf. Immer wieder plagten mich die Gedanken: Wie entkomme ich dem Klinikaufenthalt? Sollte ich doch einen Sturz riskieren? Eine Krankheit vortäuschen?

Das Hupen meines Nachbars riss mich aus den Gedanken, er grüßte freundlich, während ich auf das Fahrrad stieg und ein paar mal in die Pedale trat und das Gefälle der Straße nutzte, um in Schwung zu bleiben. Unten an der Kreuzung bremste ich wie üblich, schaute brav nach Links und Rechts und trat wieder in die Pedale, nachdem die Straße leer war.
Kaum war ich über die Kreuzung, hörte ich plötzlich ein Motorgeräusch und spürte einen heftigen Ruck von hinten. Die nächsten Momente weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich, dass ich auf der Straße lag. Ohne zu erkennen, was passiert war, versuchte ich mich aufzurichten, was mir auch gelang. Ich saß auf dem Asphalt und hob meine linke Hand, um den Helm abzunehmen. Ich setzte diesen ab und sah, dass dieser gebrochen war. Scheinbar war ich mit dem Kopf irgendwo aufgeschlagen. Dabei sah ich auch blutende Wunden an meiner Hand. Als ich den rechten Arm bewegen wollte, damit ich meinen Schulranzen annehmen konnte, bemerkte ich, dass mein Arm ziemlich weh tat und einen Versatz drin hatte oberhalb des Handgelenkes. Unter Schmerzen nahm ich meinen Rucksack ab, ehe auch 2 Menschen angerannt kamen.
Die eine Frau war ca. 40 Jahre alt und wirkte völlig panisch. Sie rief ständig ‚Es tut mir leid, ich hab dich übersehen‘ und hüpfte wie eine legende Henne nervös herum. Ich begriff langsam: Ich war wohl in einen Unfall verwickelt worden.
Ein ca. 60 Jähriger Herr meinte, ich solle mich nicht bewegen - doch, ich wollte schließlich sehen, ob auch der Rest vom Körper so kaputt aussah wie mein rechter Arm. Die Beine konnte ich jedenfalls bewegen und sahen auch gut aus. Aber auch dort waren blutende Verletzungen zu sehen.
Danach fehlt im Gedächtnis wieder eine Lücke. Den Erzählungen nach kam irgendwann der gerufene Notarzt. Ich stand wohl ziemlich unter Schock und wurde direkt in den Rettungswagen verfrachtet. Mein völlig zerstörtes Fahrrad wurde an die Seite gelegt. Im RTW bekam ich wohl jede Menge Schmerzmittel und auch die Wunden wurden versorgt. Die Schmerzmittel hatten mich völlig aus dem Leben geschossen.
Ich kam erst vorhin wieder im Krankenbett zu mir. Neben mir saßen meine Eltern, die mir berichteten, dass mein Arm recht kompliziert gebrochen ist und operiert werden musste. Der Arm war dick eingegipst. Wie auf das Stichwort kam ein Arzt ins Zimmer, sah erfreut, dass ich wach war und blieb hinten am Bett stehen: ‚So, Finn, da bist du nun auch mal aufgewacht. Weißt du schon, was passiert ist? Du hattest einen Unfall mit deinem Fahrrad und verdammt großes Glück. Dein rechter Arm hatte einen komplizierten Bruch, wir mussten ihn direkt operieren. Ansonsten hattest du Glück im Unglück. Dein Helm hat dich vor schweren Kopfverletzungen bewahrt. Dein linkes Bein ist angebrochen, du wirst die nächsten Wochen eine Krücke benötigen. Dein, ähh, Gürtel im Intimbereich mussten wir für die OP und Untersuchungen entfernen, wir haben hierfür Dr. Müller kontaktiert. Der Gürtel liegt dort drüben auf dem Tisch‘.

Ich erkannte, dass ich im Moment unten herum unverschlossen bin. Während ich versuchte, meine Gesamtsituation zu erkennen, stand meine Mutter auf, nahm den Arzt und sie gingen an den Tisch am Ende des Raumes. Leise redeten die zwei miteinander, sahen mich immer wieder an und diskutierten kurz.
Danach kam der Arzt zurück ans Bett: ‚ Deine Mutter berichtete mir eben von einem anstehenden Klinikaufenthalt. Ich kann dir dir Sorge nehmen: Der Aufenthalt dort ist nicht gefährdet, deine Behandlung kann dort fortgesetzt werden. Ich kenne diese Klinik, die kümmern sich dort bestens um deine Verletzungen. Alles weitere besprechen wir im Laufe der Woche. Ach ja, bis Donnerstag wirst du auf jeden Fall
Hier bleiben müssen. Wahrscheinlich geht es am Freitag dann direkt weiter in die Klinik. Aber gönnen sie ihrem Sohn doch etwas Ruhe.‘
Meine Eltern folgten der Idee, verabschiedeten sich und gingen mit dem Arzt aus dem Zimmer. Ich hatte Kopfschmerzen, hatte einen dick eingepackten Arm und bandagiertes Bein und lag in einem Krankenbett.
Die Frage, ob mich eine Verletzung vor der Klinik retten kann, wurde beantwortet: Nein, scheinbar schützt selbst ein Unfall nicht vor dieser Klinik. Vielmehr konnte ich nichts schreiben als Rechtshändler und mit der Linken Hand musste ich wohl eine Krücke nutzen. Mein Handy lag am Tisch neben dem Krankenbett. Ich holte es mir und sah zahlreiche Gute-Besserung-Wünsche meiner Freunde und auch von Sarah. Das hellte meine Stimmung schonmal etwas auf. Sie schrieb, dass sie nach der Schule direkt vorbeikommen wolle, hier ins Krankenhaus. Meine Freunde kündigten das selbige an.

Meine neu gewonnene Freiheit im Intimbereich wollte ich nicht ausnützen. Scheinbar hatte ich mich in den letzten Tagen so daran gewöhnt, mich nicht selbst befriedigen zu können, dass ich im Moment auch kein Bedürfnis danach hatte. Die linke Hand blieb also ruhig auf der Decke liegen..

Müde von all dem Stress schlief ich ein… Ob man es glaubt oder nicht, es war trotz der Verletzungen schön, so dort zu liegen. Immerhin drückte diesmal nichts im Intimbereich..
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:07.06.24 13:41 IP: gespeichert Moderator melden


hallo

wann geht`s weiter kann es nicht erwarten das es weiter geht
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RWT95
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  RE: Erwischt - mit Folgen.. Datum:10.06.24 20:26 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 17 - Es geht in die Klinik

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Die Woche im Krankenhaus zog sich wie Kaugummi. Mein rechter Arm und das Bein schmerzten Abwechselnd stark und es gab regelmäßig Schmerzmittel. Auch, weil mittlerweile eine Gehirnerschütterung noch diagnostiziert wurde und mein Kopf sicj anfühlte wie ein Boxsack, auf den die letzten 2 Tage eingeprügelt wurde.
Immerhin war das Krankenzimmer nur durch mich belegt. Ich musste leider feststellen, dass diese Ferien, die wohl letzten meiner Schullaufbahn, nicht nur in einem Krankenbett und an Krücken gefesselt verbracht werden musste - nein, der Klinikaufenthalt stand ja auch bevor. An Lernen war in diesen Tagen nicht zu denken, auch weil ich ja nicht schreiben konnte.

Immerhin war es möglich, dass mich Luca ungestört am Mittwoch-Nachmittag besuchen konnte und wir zu zweit reden konnten. Er hatte ein Schreiben der Klinik dabei, welches mir wohl auch per Postweg zugestellt werden sollte. Was darin stand, machte noch weniger Lust auf die nächsten 2 Wochen. Kurzum: Wir wurden für den anstehenden Aufenthalt begrüßt. Und bekamen direkt die Hausregeln übermittelt, die es einzuhalten gilt: Neben so Dingen wie Nachtruhe, Kontrolle des Gepäcks und der mitgebrachten Dinge stand auch darin, dass definitiv eine Keuschheitsgürtel-Tragepflicht herrscht. Alle neu aufgenommenen Patienten sollen deshalb frisch rasiert zur Aufnahme erscheinen. Die Gürtel werden von der Klinik zur Verfügung gestellt.
Mir schauderte es: Muss ich nun auch noch einen womöglich gebrauchten Keuschheitsgürtel tragen?
Luca musste leider auch beichten, dass seine Eltern eine nächtliche Fixierung angeordnet haben, um jegliche Versuchung zu unterdrücken.
Ich hatte zu all dem ja bislang noch keine Infos.

Luca verabschiedete sich und kurz darauf kamen auch meine Eltern ins Krankenhaus, die mir ebenfalls den Brief von der Klink aushändigten.
Aufgrund meines Unfalls wurde mir ein Platz in der Abteilung für Menschen mit Verletzungen und körperlichen Einschränkungen angeboten bzw. eher schon gebucht. Auf einen Aufenthalt mit Luca konnte ich also nicht hoffen. Dem Schreiben nach werde aber auch ich einen Keuschheitsgürtel tragen müssen.
Da wir als Suchtkranke zählen, wurde leider auch für einen Therapieerfolg eine Sicherheitsstufe hinterlegt - wir können das Gelände also leider nicht verlassen, da wir keine Berechtigungen für das Verlassen der Klinikstationen erhalten.
Mir wurde klar: Das wird ein Aufenthalt wie in einem Gefängnis!
Anbei blätterte ich noch durch den für mich erstellten Terminplan: Zahlreiche Gruppensitzungen zum Thema Sexsucht, Selbstbefriedigung oder Heilungsansätze von Suchtkrankheiten stand auf dem Plan. Ebenso zahlreiche Einzelgespräche mit verschiedenen Doktoren und Professoren. Zwischendrin noch Arzttermine wegen meines Unfalls wahrnehmen.
Ich merkte: Es war ein strammer Zeitplan! Und in den freien Stunden sollte ich ja lernen!

Wie gern wäre ich jetzt in den Flieger gestiegen und nach Malle geflogen! Meine Mutter erzählte immer wieder, wie wichtig ein erfolgreicher Abschluss dieses Klinikaufenthaltes war. Und dass es keine Alternative dazu gab. Ich telefonierte am Abend noch lange mit Sarah, die ganz schockiert war, was mir bevorstand.

Irgendwann war es Freitag Früh. Ich war mächtig stolz, dass ich meine Freiheit zur Selbstbefriedigung nicht ausgenutzt hatte. Wie üblich in dieser Woche ging es ins Badezimmer, eine Schwester half mir beim Waschen. Dann gab es Frühstück und mir war klar: Zeit zu gehen! Nach dem Check beim Doktor ging es zurück ins Zimmer, wo bereits meine Eltern mein Zeug zusammenpackten. Der Arzt kam ins Zimmer, gab mir eine CD mit Röntgenbilder und Dokumente für die Klinik. Da Laufen heute etwas schwer ging, wurde ich mit dem Rollstuhl ins Erdgeschloss gefahren und nach draußen gefahren.

Als ich schlussendlich offiziell entlassen war, verfrachteten mich meine Eltern in den geliehenen VW Bus meiner Großeltern, hinten wurde Rollstuhl, Krücken und Gepäck eingeladen. Leider ging es schnurstracks zur Praxis von Dr. Müller in die Stadt.
Vor der Praxis standen etwa 10 junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, allesamt mit Gepäck. Teils waren wohl die Eltern dabei, teils auch Freundin/Frau oder Freund/Mann. Die Gruppe mit Männern und Frauen bunt gemischt, es wirkte doch so, als würde es gleich in den Club-Urlaub gehen.
Wir hielten an, meine Eltern luden mich mitsamt Gepäck aus schoben mich im Rollstuhl sitzend in die Menge. Sofort erschien Luca aus der Menge, den ich etwas verkrüppelt mit der linken Hand begrüßte. Ich stellte mich auch den anderen Teilnehmern vor, die sofort nach dem Wie und Warum meines Gesundheitszustands fragten. Es war eigentlich eine recht coole Runde.
Plötzlich kam Dr. Müller aus dem Praxisgebäude, sah mich und meinte direkt, er würde sich sehr freuen, dass ich doch noch teilnehmen kann. Dann wandte er sich an die ganze Truppe: ‚So, hört mal bitte zu: Es freut mich, dass ihr alle pünktlich wie ausgemacht zu eurem Klinikaufenthalt. Ihr wisst alle, wie wichtig dieser Aufenthalt für euch ist. Für euch und eure Gesundheit.‘

Kurz darauf kam ein größerer Sprinter Bus, in den unser Gepäck geladen wurde. Mühevoll stieg ich mit den anderen Teilnehmern in den Bus.
Dr. Müller stand vorn neben dem Fahrersitz, nahm das Bus-Mikrofon und fragte direkt in die Runde, ob alle Teilnehmer wie ausgemacht ohne Keuschheitsgürtel oder ähnlichem ausgerüstet sind.
Ein ca. 30-jähriger aus der vorletzten Reihe meldete sich und meinte, er würde noch einen Peniskäfig tragen. Schnell eilte Dr. Müller nach draußen zu dessen Freundin und kam kurz danach mit einem Schlüssel in den Bus zurück, welchen er an den Mann übergab. Kurz darauf klackte es und der Mann hatte eine Penisröhre und einen Ring in der Hand, welchen er an Dr. Müller übergab. Der wirkte genervt durch diese Aktion und der Mann hinten im Bus peinlich berührt, weil sein Rosa-Glitzer Peniskäfig jeder gesehen hat.
Sein Sitznachbar klopte ihm auf die Schulter, lachte und meinte: Muss dir nicht peinlich sein, wir wissen alle, was das ist und tragen oft selber so etwas. Der Mann musste lachen und mit dem Wissen, dass wir tatsächlich wohl alle mit Keuschheitsgürtel und Co. Unsere Erfahrungen haben, lachte der Restliche Bus auch etwas.

Wir setzten uns in Bewegung. In etwa 2h wird sich nach Ankunft zeigen, was uns in der Klinik bevorsteht.
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Hallo,

sehr schön, dass es weitergeht. Auch ich bin gespannt, was in der Klinik auf die Patienten wartet.

Mac99
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