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Fachmann
   Münster
 Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:04.06.26 20:37 IP: gespeichert
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| Zitat | | Nur zur Info: Der nächste Teil wird wahrscheinlich nicht vor Montag erscheinen. Ich bin die Tage nicht im Land und werde unterwegs vermutlich nicht an der Geschichte arbeiten. |
Du willst doch nur, dass wir uns ein bisschen in Tom rein ersetzen können
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Stamm-Gast
   Backnang

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RE: Nachbarin Tina
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Datum:04.06.26 21:37 IP: gespeichert
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Auch ich freue mich, wenn es bald weiter geht.Es war bisher ein schönes Ritual alltäglich deine Geschichte zu lesen.Vielen Dank.
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Fachmann
 
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:05.06.26 06:06 IP: gespeichert
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| Zitat | Du willst doch nur, dass wir uns ein bisschen in Tom rein ersetzen können  |
Mist, du hast mich durchschaut! Eigentlich wollte ich erst in zwei Wochen weiterschreiben, damit das immersive Leseerlebnis auch absolut perfekt ist. Method Writing nennt man das. Aber mein Verleger – also mein innerer Schweinehund – meinte, das sei dann doch zu viel Realismus für die Leserschaft. Ihr habt also Glück gehabt!
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Fachmann
   Münster
 Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:05.06.26 09:55 IP: gespeichert
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| Zitat | | Zitat |
Du willst doch nur, dass wir uns ein bisschen in Tom rein ersetzen können  |
Mist, du hast mich durchschaut! Eigentlich wollte ich erst in zwei Wochen weiterschreiben, damit das immersive Leseerlebnis auch absolut perfekt ist. Method Writing nennt man das. Aber mein Verleger – also mein innerer Schweinehund – meinte, das sei dann doch zu viel Realismus für die Leserschaft. Ihr habt also Glück gehabt!  |
Ein Glück, dass es diesen Schweinehund von Verleger gibt!
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Fachmann
 
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 06:30 IP: gespeichert
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Teil 23
Endlich war der Tag des Urlaubs da.
Ich war schon wach, bevor überhaupt der Wecker klingelte. Draußen lag noch dieses matte, bläuliche Morgengrauen über den Straßen, und das ganze Haus wirkte still und verschlafen. Nur irgendwo knackte eine Leitung in der Wand, und aus der Küche drang leise das Geräusch der Kaffeemaschine in mein Zimmer.
Trotzdem schlug mein Herz bereits viel zu schnell.
Heute ging es los.
Ich zog mich an, stopfte die letzten Sachen in meine Tasche und spürte dabei sofort wieder das vertraute Metall unter meiner Kleidung. Der Käfig war inzwischen so selbstverständlich geworden, dass er sich kaum noch fremd anfühlte. Eher wie etwas, das einfach zu meinem Alltag gehörte. Zu Tina. Zu uns.
Unten roch es nach Kaffee und warmem Toast. Meine Mutter stand bereits in der Küche und räumte hektisch irgendwelche Sachen zusammen, während mein Vater noch halb verschlafen am Tisch saß.
„Na endlich“, murmelte er, als ich hereinkam. „Der Urlauber lebt.“
„Sehr witzig.“
Kurz darauf klingelte es unten an der Tür.
Und sofort zog sich dieses nervöse Kribbeln durch meinen Bauch.
Meine Mutter lächelte. „Das wird Tina sein.“
Natürlich war sie es.
Als Tina hereinkam, wirkte sie vollkommen entspannt. Jeans, helles Shirt, lockere Haare. Eigentlich schlicht. Und trotzdem schaffte sie es allein mit ihrer ruhigen Art, dass mein Puls sofort schneller wurde.
„Guten Morgen.“
„Morgen“, antwortete meine Mutter freundlich. „Kaffee?“
„Gerne.“
Für ein paar Minuten wirkte alles absurd normal. Tina saß mit meinen Eltern am Küchentisch, trank Kaffee und sprach ruhig über Verkehr, Wetter und die Hütte am See, während ich daneben saß und krampfhaft versuchte, nicht daran zu denken, dass dieselbe Frau nachts neben mir schlief und den Schlüssel zu meinem Käfig besaß.
„Es ist wirklich nett, dass du die beiden mitnimmst“, sagte meine Mutter irgendwann ehrlich. „Dann haben Lisa und Tom wenigstens jemanden Vernünftigen dabei.“
Ich verschluckte mich fast am Kaffee.
Tina dagegen blieb vollkommen ruhig.
„Keine Sorge“, sagte sie gelassen. „Ich passe schon auf die beiden auf.“
Der kleine Blick, den sie mir dabei zuwarf, ließ sofort wieder Wärme durch meinen Bauch ziehen.
Wenig später standen wir schließlich unten vor dem Haus. Meine Tasche landete im Kofferraum, meine Mutter umarmte mich noch schnell, und mein Vater klopfte mir auf die Schulter.
„Benimm dich.“
„Ich fahr doch nur an einen See.“
„Eben.“
Erst als wir langsam aus der Straße herausfuhren, atmete ich wirklich aus.
Die ersten Minuten verliefen still. Das dumpfe Rauschen der Reifen auf dem Asphalt, das fahle Morgenlicht draußen und der vertraute Duft nach Vanille, der von Tina ausging, machten alles seltsam unwirklich.
Irgendwann bemerkte sie meinen Blick.
„Nervös?“
Ich sah kurz aus dem Fenster.
„Ein bisschen.“
Ein kleines Grinsen erschien auf ihren Lippen.
„Gut.“
Als wir bei Lisa ankamen, war die Sonne inzwischen richtig aufgegangen und tauchte die Straße in warmes, goldenes Licht. Lisa stand bereits draußen und winkte uns entgegen. Neben ihr lehnte ein Typ an einer Sporttasche, den ich noch nie gesehen hatte.
Groß. Breite Schultern. Dunkle Haare. Selbstsicheres Auftreten.
Und sofort zog sich etwas unangenehm in meinem Bauch zusammen.
„Das ist Mark“, erklärte Lisa fröhlich, sobald wir ausgestiegen waren. „Er fährt mit.“
Ich blinzelte irritiert.
„Moment… ich dachte, wir fahren nur zu dritt.“
Lisa zuckte grinsend mit den Schultern.
„Die Hütte gehört quasi seiner Familie. Außerdem ist er lustig.“
Mark grinste locker und streckte mir die Hand entgegen.
„Hey.“
„Hi“, murmelte ich etwas zu leise.
Tina beobachtete die Szene sichtbar amüsiert.
„Von mir aus“, sagte sie ruhig.
Kurz darauf saßen wir zu viert im Auto.
Anfangs war ich noch angespannt, aber Mark schaffte es erstaunlich schnell, jede peinliche Stille mit lockeren Kommentaren oder irgendwelchen Geschichten zu füllen. Lisa lachte ständig, Tina hörte meist ruhig zu.
Irgendwann drehte Mark sich halb zu mir um.
„Also… du bist jetzt Lisas Freund?“
Ich blinzelte irritiert.
„Was? Nein.“
Lisa begann sofort zu lachen.
„Ich hab nur gesagt, dass Tom süß ist.“
Ich spürte sofort Hitze bis in die Ohren steigen.
Mark grinste breit.
„Ahhh.“
Tina lehnte entspannt am Fenster und sagte vollkommen ruhig:
„Tom gehört zu mir.“
Für einen Moment wurde es still.
Dann lachte Lisa laut auf.
„Mom!“
Mark hob beide Hände.
„Okay, verstanden.“
Und genau diese Mischung aus Scham, Nervosität und diesem warmen Ziehen tief in meinem Bauch machte die restliche Fahrt noch viel intensiver.
Als wir schließlich ankamen, war ich trotzdem beeindruckt.
Die kleine Hütte lag direkt am Wasser, umgeben von hohen Bäumen, deren Blätter im warmen Wind rauschten. Es roch nach Holz, Sommerluft und diesem leicht feuchten Duft von Seewasser.
Innen war alles klein, aber gemütlich. Helle Holzwände. Eine offene Küche. Zwei Schlafzimmer.
Natürlich verschwand Lisa sofort gemeinsam mit Mark in einem der Zimmer.
Tina warf mir nur einen kurzen Blick zu, der viel zu deutlich verriet, dass sie meine Reaktion bemerkt hatte.
Nachdem wir unsere Sachen verstaut hatten, wollte Lisa direkt schwimmen gehen.
Kurz darauf standen Tina und ich allein im Schlafzimmer und zogen uns um. Während ich gerade meine Badehose aus der Tasche holen wollte, hielt Tina mich plötzlich auf.
„Nicht die.“
Sie öffnete ihre Tasche und zog stattdessen ein knappes schwarzes Bikinihöschen hervor.
Mein Herz machte sofort wieder einen Satz.
„Tina…“
„Anziehen.“
Natürlich gehorchte ich trotzdem.
Sobald der Stoff saß, wurde mir allerdings sofort klar, dass sich darunter absolut nichts verstecken ließ. Das Metall zeichnete sich deutlich sichtbar ab.
Ich spürte sofort Hitze bis in die Ohren steigen.
Tina dagegen betrachtete mich mit sichtbarer Zufriedenheit.
„Sehr hübsch.“
„Aber Mark wird das sehen.“
Sie trat näher, strich mir flüchtig über die Hüfte und lächelte nur leicht.
„Dann sieht er es eben.“
Als wir schließlich gemeinsam zur Badestelle hinuntergingen, lag die Nachmittagssonne warm auf dem Wasser. Der See glitzerte zwischen den Bäumen hindurch, und irgendwo zirpten Grillen im hohen Gras.
Lisa trug denselben roten Bikini wie damals beim Einkaufen, ihre Haare glänzten noch leicht feucht von der Hitze. Mark stand daneben mit lockerer Selbstverständlichkeit, sonnengebräunte Haut, breite Schultern und diesem entspannten Grinsen, das mich gleichzeitig nervös und irgendwie eingeschüchtert machte.
Natürlich dauerte es keine drei Sekunden, bis sein Blick kurz an mir hängen blieb.
Dann grinste er.
„Okay“, sagte er lachend. „Das Partner-Outfit ist schon ziemlich niedlich.“
Lisa musste sofort lachen.
„Find ich auch.“
Ich hätte am liebsten im Boden versinken können.
Tina dagegen wirkte vollkommen entspannt.
„Komm“, sagte Lisa grinsend und zog Mark bereits Richtung Wasser. „Nicht so schüchtern.“
Das Wasser war angenehm kühl. Für einen Moment verdrängte die Temperatur sogar das nervöse Kribbeln in meinem Bauch. Mark und Lisa tobten sofort herum, spritzten sich gegenseitig nass und verschwanden lachend tiefer im See.
Ich blieb erst einmal näher am Ufer.
Tina schwamm langsam zu mir herüber und legte ihre Arme locker um meinen Hals. Kleine Wassertropfen liefen über ihre Schultern, ihre Haut fühlte sich kühl und gleichzeitig warm an.
„Du denkst viel zu viel nach“, murmelte sie leise.
„Mark schaut ständig.“
Ein kleines Lächeln erschien auf ihren Lippen.
„Und?“
Ich wusste selbst nicht genau, warum mich das so aus dem Gleichgewicht brachte. Vielleicht, weil der Käfig plötzlich nicht mehr nur etwas zwischen Tina und mir war. Vielleicht, weil ich mich gleichzeitig bloßgestellt und seltsam aufregend beobachtet fühlte.
Tina schien meine Gedanken sofort zu verstehen.
„Entspann dich“, sagte sie ruhig. „Du gehörst mir. Das reicht.“
Diese Worte trafen mich sofort mitten in die Brust.
Dann küsste sie mich.
Langsam. Ruhig. Ihre Lippen schmeckten leicht nach Sonnencreme und kaltem Wasser, während ihre Hände unter der Oberfläche des Sees über meine Hüften glitten. Sofort reagierte mein Körper darauf. Der Käfig wurde enger, präsenter, wärmer.
Als sie den Kuss löste, lächelte sie leicht.
„Und jetzt geh spielen.“
Ich blinzelte irritiert.
„Was?“
Sie grinste.
„Na los. Hab Spaß. Ich schau zu.“
Natürlich gehorchte ich trotzdem.
Keine zwei Minuten später fand ich mich mitten in einer wilden Wasserschlacht wieder. Für einen Moment vergaß ich tatsächlich alles andere. Das Lachen. Das kalte Wasser. Marks dumme Kommentare. Lisas ständiges Grinsen.
Bis sie plötzlich dicht vor mir auftauchte.
„Du bist viel zu angespannt“, sagte sie und griff spielerisch nach meiner Hüfte.
Ein geschickter Griff, ein Zug an den seitlichen Schleifen. Die Knoten lösten sich, und mit einer schnellen Bewegung zog sie mir das Bikinihöschen weg.
„Lisa!“
Mein Herz blieb praktisch stehen.
Sie hielt triumphierend den schwarzen Stoff hoch und schwamm lachend Richtung Ufer.
„Guck mal, was ich hab!“
Für eine Sekunde war ich wie eingefroren. Dann schoss sofort Panik durch meinen Körper.
Mark brach neben mir in schallendes Gelächter aus und schwamm hinter mir her Richtung Ufer.
Lisa erreichte den Steg zuerst und ließ sich grinsend neben Tina ins Gras fallen.
Ich blieb bis zum Hals im Wasser stehen und hätte am liebsten im Boden versinken können.
Mark stieg einfach aus dem Wasser, als wäre überhaupt nichts passiert.
„Jetzt komm schon“, rief Lisa grinsend. „So schlimm ist es nicht.“
Doch natürlich fühlte es sich schlimm an.
Mein ganzer Körper brannte vor Verlegenheit.
Dann erklang Tinas Stimme.
Ruhig. Klar. Ohne jede Hektik.
„Komm her, Tom.“
Sofort zog sich etwas tief in meinem Bauch zusammen.
Ich schluckte schwer und gehorchte trotzdem.
Langsam ging ich aus dem Wasser. Das kalte Wasser lief an meinen Beinen hinunter, während ich instinktiv versuchte, mich mit den Händen zu bedecken.
„Hände hinter den Rücken.“
Ich schloss kurz die Augen.
Natürlich.
Langsam verschränkte ich die Hände hinter meinem Rücken.
Für einen Moment sagte niemand etwas.
Dann hob Mark die Augenbrauen.
„Okay… das ist wirklich ein Peniskäfig.“
Lisa grinste zufrieden.
„Jap.“
Mark sah erst mich, dann Tina an. Überraschung lag in seinem Blick – aber keine echte Verurteilung. Eher ehrliches Staunen.
„Und du trägst das freiwillig?“
Mein Hals war plötzlich trocken.
Ich spürte sofort wieder diesen inneren Konflikt zwischen Scham und diesem warmen, intensiven Gefühl, das genau daraus entstand.
Tina beobachtete mich ruhig.
„Er hat dir eine Frage gestellt.“
Mein Herz schlug bis zum Hals.
„Ja“, brachte ich schließlich leise heraus.
Mark lachte überrascht auf.
„Krass.“
Und genau in diesem Moment merkte ich, dass mich etwas daran gleichzeitig völlig fertig machte – und unglaublich aufregte.
Später saßen wir gemeinsam auf der kleinen Terrasse der Hütte. Die Abendsonne tauchte alles in orangefarbenes Licht, und aus der Küche roch es nach gegrilltem Gemüse, warmem Brot und viel zu süßer Fertigsoße.
Lisa und Mark saßen dicht nebeneinander, ständig berührten sich ihre Knie oder Hände wie ganz automatisch. Tina dagegen wirkte ruhig wie immer.
Beim Essen redeten hauptsächlich Lisa und Mark. Geschichten aus der Schule, irgendwelche Partys, dumme Insiderwitze. Ich hörte meist nur halb zu.
Zu oft schweiften meine Gedanken ab.
Zu Tina.
Zu dem Schlüssel.
Zu der Tatsache, dass ich seit zwei Wochen nicht mehr gekommen war.
Irgendwann bemerkte Tina meinen Blick.
„Wo bist du gerade in Gedanken?“
Ich zuckte leicht zusammen.
Mark grinste sofort.
„Bestimmt nicht beim Essen.“
Hitze stieg mir ins Gesicht.
Tina dagegen lächelte nur ruhig über den Rand ihres Glases.
„Nein“, sagte sie leise. „Wahrscheinlich nicht.“
Später am Abend lagen Lisa und Mark gemeinsam auf dem Sofa im Wohnzimmer. Musik lief leise im Hintergrund, draußen rauschte der Wind durch die Bäume, und die warme Luft hing schwer über dem See.
Ich saß neben Tina und versuchte krampfhaft, nicht ständig darüber nachzudenken, wie eng der Käfig inzwischen wieder geworden war.
Lisa kuschelte sich grinsend an Mark.
„Stört es euch, wenn wir hier ein bisschen rummachen?“
Tina hob leicht eine Augenbraue.
„Nur zu.“
Lisa grinste zufrieden und zog Mark sofort zu sich herunter.
Es begann spielerisch. Küssen. Lachen. Hände unter Shirts.
Aber ziemlich schnell wurde daraus mehr.
Mark zog langsam die Träger von Lisas Bikinioberteil herunter und küsste ihren Hals, während sie leise aufstöhnte und sich enger an ihn schmiegte.
Mein Puls beschleunigte sich sofort.
Tina bemerkte natürlich jeden einzelnen Blick von mir.
Sie zog mich näher zu sich und murmelte leise:
„Schau ruhig hin.“
Allein diese Erlaubnis ließ sofort wieder Wärme durch meinen Körper ziehen.
Ich beobachtete, wie Mark langsam über Lisas Bauch küsste, wie sie die Augen schloss und leise lachte, bevor ihr Atem immer unruhiger wurde. Seine Hände glitten über ihre Hüften, über ihre Oberschenkel, und irgendwann zog er ihr Bikinihöschen herunter.
Lisa stöhnte leise auf, als er sie mit dem Mund verwöhnte.
Ich spürte den Käfig inzwischen fast schmerzhaft gegen meine Haut drücken.
Und trotzdem konnte ich nicht wegsehen.
Kurz darauf zog Lisa ihn lachend wieder nach oben und drückte ihn aufs Sofa. Sie küsste ihn hungrig, während ihre Finger bereits an seiner Badehose arbeiteten.
Als sie ihn schließlich aus der Hose holte, zog sich mein Bauch sofort zusammen.
Für einen Moment fühlte ich mich plötzlich klein.
Tina schien genau zu merken, was in meinem Kopf vorging.
Ihre Finger strichen langsam über meinen Nacken.
„Atmen“, murmelte sie leise.
Ich nickte schwach.
Lisa begann, Mark mit dem Mund zu verwöhnen. Seine Hände lagen in ihren Haaren, während er immer wieder leise aufstöhnte. Die Geräusche im Raum wurden schwerer. Wärmer. Intimer.
Und je länger ich zusah, desto stärker vermischten sich in mir Scham, Erregung und dieses seltsame Gefühl von Hilflosigkeit.
Nicht einmal nur, weil ich selbst nichts tun durfte.
Sondern weil Tina genau wusste, was das mit mir machte.
Irgendwann zog Lisa sich lachend wieder hoch auf Marks Schoß, und die beiden verschwanden kurz darauf gemeinsam Richtung Schlafzimmer.
Die Tür fiel hinter ihnen ins Schloss.
Stille.
Nur draußen rauschte noch der Wind durch die Bäume.
Ich atmete langsam aus und merkte erst jetzt, wie angespannt mein ganzer Körper geworden war.
Tina sah mich ruhig an.
Dann lächelte sie leicht.
„Interessanter Abend?“
Ich wurde sofort rot.
„Vielleicht.“
Sie stand langsam auf und nahm meine Hand.
„Komm. Zeit fürs Bett.“
Das kleine Schlafzimmer roch nach warmer Sommerluft, Sonnencreme und dem Holz der alten Hütte. Tina schloss die Tür hinter uns und sah mich einen langen Moment schweigend an.
Dann trat sie langsam näher.
„Anstrengender Tag?“
Ich lachte nervös auf.
Sie strich mir sanft über die Wange.
„Und trotzdem hast du dich gut geschlagen.“
Dieses Lob traf mich stärker, als es vermutlich sollte.
Tina zog sich langsam um, tauschte Bikini und Kleidung gegen ein dünnes schwarzes Nachthemd aus weichem Stoff. Anschließend reichte sie mir wortlos ebenfalls leichte Nachtwäsche – ein seidiges Nachthemd und ein Spitzenhöschen.
Mein Herz schlug sofort wieder schneller.
Dann nahm sie mir den Käfig ab.
Das metallische Klicken hallte ungewohnt laut im kleinen Zimmer nach.
Ich keuchte leise auf, als mein Körper endlich frei war.
„Du darfst heute ohne schlafen“, sagte Tina ruhig. „Aber anfassen wirst du dich trotzdem nicht.“
Allein diese Freiheit machte mich sofort wieder viel zu aufmerksam auf meinen eigenen Körper.
Natürlich gehorchte ich trotzdem.
Kurz darauf lag Tina hinter mir im Bett, ihre Arme ruhig um meinen Körper gelegt, während die dünne Seide angenehm kühl auf meiner Haut lag.
„Benimm dich“, murmelte sie leise an meinem Hals. „Und schlaf.“
„Ja, Tina.“
Ein paar Minuten später spürte ich bereits ihren ruhigen Atem in meinem Nacken.
Der Käfig war weg.
Aber genau das machte alles fast noch schlimmer.
Mein Körper pochte inzwischen vor aufgestauter Erregung. Jede kleine Bewegung der Seide über meiner Haut fühlte sich viel zu intensiv an.
Und aus dem anderen Zimmer drangen gedämpftes Lachen und leise Geräusche von Lisa und Mark durch die dünnen Holzwände.
Ich presste kurz die Augen zusammen und versuchte, nicht daran zu denken.
Unmöglich.
Ich bewegte mich unruhig unter der Decke.
Sofort zog Tina mich fester an sich.
„Schlafen“, murmelte sie verschlafen.
Ich schluckte trocken.
„Ja, Tina.“
Draußen rauschte der Wind durch die Bäume. Irgendwann wurden auch die Geräusche aus dem anderen Zimmer leiser.
Und obwohl mein Körper sich noch immer vollkommen überreizt anfühlte, merkte ich langsam, wie mich die Müdigkeit trotzdem einholte.
Kurz bevor ich einschlief, wurde mir noch einmal bewusst, wie verrückt das alles eigentlich war.
Und dass ich trotzdem nirgendwo lieber gewesen wäre.
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| torstenP |
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Sklave
 Essen / 45

Beiträge: 61
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 08:27 IP: gespeichert
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Danke, dass Du diesen Teil schon um diese Uhrzeit veröffentlicht hast!!!
Bin gespannt, wie es nun weitergeht in der Hütte und was noch so alles passiert.
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Einsteiger

Beiträge: 6
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 08:28 IP: gespeichert
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Klasse Fortsetzung. Bin sehr gespannt was noch passieren wird.
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Stamm-Gast
   Backnang

Beiträge: 248
Geschlecht: User ist offline
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 09:47 IP: gespeichert
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Es ist alles so geschrieben, als wenn man alles selbst erlebt hätte.Wunderbar.
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Fachmann
 
 Man schließt manches weg, um anderes zu finden.
Beiträge: 73
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 12:39 IP: gespeichert
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| Zitat | | Es ist alles so geschrieben, als wenn man alles selbst erlebt hätte.Wunderbar. |
Danke dir, das sehe ich wirklich als großes Kompliment 😊
Natürlich fließen auch eigene Erfahrungen und Gedanken mit in die Geschichte ein. Aber die Handlung selbst ist erfunden. An manchen Stellen geht vielleicht auch alles etwas schneller, als es in der Realität verantwortungsvoll oder glaubwürdig wäre – zum Beispiel, dass Tom den Käfig praktisch sofort fast 24/7 tragen kann.
Mir ist aber wichtig, dass die Figuren trotzdem wie echte Menschen wirken und nicht einfach nur irgendwelche Szenen „abarbeiten“. Dass man sich offenbar gut in Tom hineinversetzen kann, freut mich deshalb besonders.
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Staff-Member
      Brandenburg
 Für meine Häsin ,tue ich alles
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 13:37 IP: gespeichert
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Hallo Rainer123
Vielen Dank für deine Fortsetzung.
Ich lese in dieser Geschichte sehr viele Details, die auf einen großen Erfahrungsschatz des Autors hinweisen.
Als leidenschaftlicher KG Träger, kann ich nur sagen, es macht einfach Spaß die Geschichte immer weiter zu verfolgen.
Oft kann ich mich total in die Gefühlslage von Tom hinein versetzen.
Ich bleibe neugierig, wie sich die Beziehung von Tina und Tom weiter entwickelt.
Liebe Grüße verschlossener Hasenzwerg
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| Chualinn |
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Fachmann
 
 Jeder soll nach seiner Fason glücklich werden...
Beiträge: 52
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:08.06.26 21:40 IP: gespeichert
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Was für ein Urlaubsauftakt.,
Indirektes Cuckolding, Schöne Wäs he, Keuschheit…
Das wird spannend .…..
Freu mich auf mehr
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Fachmann
 
 Man schließt manches weg, um anderes zu finden.
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:09.06.26 08:47 IP: gespeichert
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Teil 24
Am nächsten Morgen wachte ich langsam auf, noch halb irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit. Das erste, was ich spürte, war Wärme hinter mir. Tina.
Das zweite war ihre Hand.
Sie lag ruhig auf meinem Körper und strich langsam über den dünnen Stoff des Spitzenhöschens. Sofort zog sich dieses vertraute Ziehen durch meinen Bauch.
„Guten Morgen“, murmelte sie verschlafen an meinem Ohr, bevor sie leicht in meine Halsbeuge küsste.
Ich atmete langsam aus.
„Morgen.“
Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte ich wieder eine richtige Morgenerektion. Ohne Käfig fühlte sich das ungewohnt intensiv an. Fast fremd. Gleichzeitig machte allein die Tatsache, dass ich mich trotzdem nicht berühren durfte, alles noch schlimmer.
Oder besser?
Tina bemerkte natürlich sofort meine Reaktion und lachte leise.
„Von mir geträumt?“
Ich spürte sofort wieder Hitze im Gesicht.
„Vielleicht.“
„Mhm.“
Ihre Finger glitten langsam weiter über den Stoff, gerade genug, dass mein Puls sofort schneller wurde.
„Wovon genau?“
Ich schluckte leicht.
„Von gestern.“
Ein kleines Grinsen erschien auf ihren Lippen.
„Interessanter Tag also.“
„Definitiv.“
Für einen Moment blieb es still. Draußen hörte man irgendwo Vögel zwischen den Bäumen, dazu das entfernte Rauschen des Sees und das leise Knacken des Holzes der alten Hütte im Morgenlicht.
Dann wurde Tina plötzlich ruhiger.
„Darf ich dich etwas fragen?“
„Klar.“
Sie strich gedankenverloren mit den Fingerspitzen über meinen Bauch.
„Hast du eigentlich schon entschieden, was du nach dem Sommer machen willst?“
Ich blinzelte überrascht.
„Ähm… noch nicht ganz. Ich möchte studieren. Aber ich weiß noch nicht genau was.“
Tina nickte langsam, als hätte sie genau diese Antwort erwartet.
„Dann solltest du dir langsam Gedanken machen.“
Ich lachte leise.
„Danke für den Druck.“
„Das war kein Druck.“
Ihre Stimme wurde weicher.
„Eher ein Vorschlag.“
Ich drehte leicht den Kopf zu ihr.
„Was für ein Vorschlag?“
Jetzt grinste sie wieder dieses gefährlich ruhige Grinsen.
„Wir könnten in eine gemeinsame Wohnung ziehen.“
Mein Herz setzte für einen Moment aus.
„Was?“
Sie zuckte leicht mit den Schultern.
„Irgendwo in der Nähe der Uni. Wäre doch praktisch.“
Ich wusste plötzlich überhaupt nicht mehr, was ich sagen sollte.
Mein Kopf fühlte sich gleichzeitig warm und vollkommen leer an.
Zusammenziehen? Mit Tina.
Der Gedanke traf mich viel heftiger, als er vermutlich sollte.
„Du musst das nicht jetzt entscheiden“, murmelte sie ruhig und strich noch einmal langsam über den dünnen Stoff meines Höschens. „Aber irgendwann solltest du vermutlich auch mit deinen Eltern über uns reden.“
Sofort zog sich wieder Nervosität in meinem Bauch zusammen.
„Oh.“
Tina lachte leise.
„Nicht heute.“
Dann zog sie sich langsam zurück und stand auf. Das schwarze Nachthemd glitt weich über ihre Haut, während das frühe Sonnenlicht durch die Vorhänge fiel und das ganze Zimmer in warmes Gold tauchte.
Ich blieb noch einen Moment liegen und sah ihr nach.
Manchmal traf mich plötzlich mit voller Wucht, wie sehr sich mein Leben in den letzten Wochen verändert hatte.
Und wie selbstverständlich sich das inzwischen anfühlte.
Als ich schließlich ebenfalls aufstand, fiel mein Blick sofort auf den Käfig auf dem Nachttisch.
Tina bemerkte das natürlich.
„Soll ich dich wieder einschließen?“ fragte Tina fast beiläufig, während sie sich auf einen Ellbogen stützte.
Ich zögerte kurz. Eigentlich fühlte sich die Freiheit unter dem dünnen Stoff noch immer ungewohnt intensiv an. Selbst die Bewegung der Seide an meiner Haut reichte schon, um meinen Puls wieder schneller werden zu lassen.
Gleichzeitig war genau das das Problem. Seit ich wach geworden war, musste ich ständig darauf achten, wo meine Hände waren. Nicht aus echter Angst, sondern weil mein Körper nach den letzten Wochen auf jede Kleinigkeit reagierte.
Der Gedanke, mich einfach nicht mehr kontrollieren zu müssen, weil es ohnehin unmöglich wäre, fühlte sich plötzlich fast beruhigend an.
„Ja“, murmelte ich schließlich ehrlich. „Ich glaube schon.“
Ein zufriedenes Lächeln erschien auf ihren Lippen.
„Mhm. Braver Junge.“
Sie griff nach dem Käfig auf dem Nachttisch und legte ihn ruhig wieder an. Das vertraute Metall fühlte sich zuerst kühl an. Dann klickte das Schloss zu.
Sofort breitete sich dieses seltsame Gefühl in mir auf: ein kurzer Stich von Frustration – und direkt darunter Erleichterung.
Keine Diskussion mehr mit mir selbst.
Keine Versuchung.
Keine Möglichkeit.
Tina bemerkte natürlich sofort, wie mein Körper sich entspannte.
„Besser?“ fragte sie leise.
Ich nickte überrascht ehrlich.
„Irgendwie schon“, antworte ich, als wäre wieder alles an seinem richtigen Platz.
Anschließend duschten wir gemeinsam. Warmes Wasser, beschlagene Luft und der vertraute Shampooduft umgaben uns. Danach zogen wir die Nachtwäsche von der letzten Nacht wieder an.
So verließen wir das Bad — und liefen direkt Lisa und Mark in die Arme, die bereits in der Küche standen.
Mark hob sofort grinsend die Augenbrauen.
„Wieder abgestimmte Outfits? Ihr zwei seid echt schlimm.“
Hitze schoss mir augenblicklich ins Gesicht.
Lisa dagegen brach sofort in Gelächter aus, während Tina vollkommen unbeeindruckt blieb.
„Eifersüchtig?“ fragte sie trocken.
Mark lachte nur. „Vielleicht ein bisschen.“
Erst danach verschwanden Tina und ich noch einmal kurz im Schlafzimmer, um uns fürs Frühstück umzuziehen. Wenige Minuten später saß Tina in ihrem leichten Sommerkleid am Tisch, während ich Shorts und Shirt trug und versuchte, so zu wirken, als wäre mein Morgen nicht schon völlig aus dem Gleichgewicht geraten.
Lisa stellte Teller auf den Tisch und setzte sich grinsend neben Mark.
„Tom sieht müde aus.“
„Tom denkt zu viel“, kommentierte Tina trocken.
Leider hatte sie damit recht.
Während Mark sein Frühstück praktisch verschlang und Lisa nebenbei ständig irgendwelche Geschichten erzählte, hing ich gedanklich noch immer irgendwo zwischen letzter Nacht, dem Gespräch über die Zukunft und diesem viel zu intensiven Gefühl, plötzlich ernsthaft über ein Leben mit Tina nachzudenken.
Irgendwann stellte Mark seine Kaffeetasse ab.
„Also, was machen wir heute?“
Tina nahm ruhig einen Schluck Tee.
„Wandern vielleicht.“
Lisa nickte sofort begeistert.
„Ja!“
Mark grinste.
„Klingt gut.“
Also packten wir nach dem Frühstück ein paar belegte Brote, Wasser und Obst ein und machten uns auf den Weg.
Der Wanderweg führte durch dichte Wälder entlang des Sees. Sonnenlicht fiel in goldenen Flecken zwischen den Blättern hindurch, irgendwo roch es nach feuchter Erde und warmem Holz.
Lisa und Mark liefen meistens ein Stück vor uns, hielten Händchen, neckten sich gegenseitig oder verschwanden lachend kurz vom Weg.
Tina blieb ruhig neben mir.
Manchmal streifte ihre Hand beiläufig meinen Arm. Manchmal legte sie kurz die Finger an meinen Rücken, wenn der Weg schmal wurde.
Kleine Berührungen.
Und trotzdem spürte ich jede einzelne davon sofort.
Mittags machten wir auf einer kleinen Lichtung Pause. Das Gras war warm von der Sonne, und von irgendwoher hörte man das leise Summen von Insekten.
Lisa verteilte Sandwiches und Wasserflaschen, während Mark sich einfach rücklings ins Gras fallen ließ.
Tina setzte sich dicht neben mich.
„Gefällt dir die Aussicht?“, fragte sie leise.
Ich sah kurz zum See hinunter, dessen Wasser zwischen den Bäumen glitzerte.
Dann zu ihr.
„Ich glaube, ich mag gerade etwas anderes mehr.“
Ein kleines Lächeln erschien auf ihren Lippen.
Sie küsste mich kurz auf die Wange.
Mehr nicht.
Und trotzdem fühlte sich genau das plötzlich wichtiger an als alles andere.
Auf dem Rückweg verschwanden Lisa und Mark irgendwann lachend zwischen den Bäumen neben dem Weg.
Tina verdrehte nur leicht die Augen und ging ruhig weiter mit mir bis zur nächsten Weggabelung.
„Die brauchen einen Moment.“
Ich musste grinsen.
Ein paar Minuten später tauchten die beiden tatsächlich wieder auf. Lisas Haare waren zerzaust, Marks Shirt halb offen, und beide wirkten sichtbar viel zu zufrieden mit sich selbst.
„Sorry“, meinte Mark grinsend.
„Nicht wirklich“, ergänzte Lisa sofort.
Tina schnaubte amüsiert.
„Dachte ich mir.“
Während wir weiterliefen, fiel Mark irgendwann neben mich zurück.
Er wirkte plötzlich deutlich weniger locker als sonst.
„Ähm… Tom?“
„Hm?“
Er senkte die Stimme etwas.
„Darf ich dich was fragen?“
Ich sah ihn überrascht an.
„Klar.“
Er zögerte kurz.
„Wie ist das eigentlich… mit dem Käfig?“
Sofort wurde mir warm.
„Wie meinst du das?“
Mark zuckte leicht mit den Schultern.
„Keine Ahnung. Einfach… wie sich das anfühlt.“
Ich musste unwillkürlich grinsen.
„Interessiert?“
„Nein!“, sagte er sofort viel zu schnell.
Und genau deshalb glaubte ich ihm kein Wort.
„Frag Lisa“, meinte ich trocken. „Ich bin mir ziemlich sicher, Tina hat Ersatz dabei.“
Mark lachte nervös.
„Auf keinen Fall.“
Aber sein Blick wanderte trotzdem kurz nach vorne zu Lisa.
Und irgendetwas sagte mir plötzlich, dass dieser Gedanke jetzt vermutlich auch in seinem Kopf festhing.
Als wir am späten Nachmittag zurück zur Hütte kamen, waren wir alle erschöpft. Mark sprang noch einmal kurz in den See, während Tina und Lisa in der Küche verschwanden.
Ich legte mich nur für einen Moment aufs Bett.
Als ich wieder aufwachte, hing bereits der Duft von Essen in der Luft. Gebratenes Gemüse, Knoblauch, warme Kräuter.
Und irgendetwas war anders.
Mark wirkte plötzlich deutlich ruhiger.
Fast angespannt.
Immer wieder blieb sein Blick kurz an mir hängen.
Beim Abendessen sprach er weniger als sonst, während Lisa dafür auffällig gute Laune hatte.
Erst später, als Tina und ich draußen auf der Terrasse saßen und gemeinsam den Sonnenuntergang über dem See beobachteten, erklärte sie mir schließlich warum.
Die Abendluft war warm, der Himmel färbte sich langsam orange und rosa, und irgendwo zirpten Grillen zwischen den Bäumen.
„Weißt du eigentlich, warum Mark dich heute ständig angestarrt hat?“, fragte Tina plötzlich.
„Nein.“
Ein langsames Grinsen erschien auf ihren Lippen.
„Lisa hat beschlossen, ihn einzuschließen.“
Ich blinzelte irritiert.
„Moment… was?“
Jetzt musste Tina lachen.
„Nachdem sie euch heute reden gehört hat, wollte sie es ausprobieren.“
Mein Herz machte sofort einen Satz.
„Du meinst…?“
„Ich habe ihr den Ersatzkäfig gegeben.“
Für einen Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte.
Dann musste ich plötzlich lachen.
„Mark ist jetzt wirklich eingeschlossen?“
„Mhm.“
„Und er macht einfach mit?“
Tina grinste ruhig.
„Lisa kann sehr überzeugend sein.“
Fast im selben Moment ging die Tür hinter uns auf.
Lisa erschien grinsend auf der Terrasse.
„Tom? Mark will kurz mit dir reden.“
Hinter ihr tauchte Mark auf.
Und zum ersten Mal wirkte er tatsächlich leicht verlegen.
Er trat unruhig von einem Fuß auf den anderen.
„Ähm… können wir kurz reden?“
Ich musste mir sichtbar das Grinsen verkneifen.
„Klar.“
Tina lehnte sich entspannt zurück.
„Viel Spaß.“
Lisa grinste breit.
„Sei nett zu ihm.“
Mark führte mich ins Wohnzimmer und ließ sich aufs Sofa fallen. Für ein paar Sekunden sagte er gar nichts.
Dann stöhnte er genervt auf.
„Okay. Das ist weird.“
Ich konnte mir das Grinsen jetzt nicht mehr verkneifen.
„Du bist also wirklich eingeschlossen.“
Mark fuhr sich durchs Haar.
„Ja.“
„Und?“
Er verzog das Gesicht.
„Keine Ahnung. Irgendwie heiß. Irgendwie frustrierend.“
Ich nickte langsam.
„Kommt hin.“
Mark sah mich an, als würde er plötzlich hoffen, dass ich irgendeine magische Lösung hätte.
„Wird das besser?“
„Ja.“
„Sicher?“
Ich lachte leise.
„Man gewöhnt sich dran.“
Mark ließ sich zurück ins Sofa sinken.
„Lisa meinte, sie macht auf, wenn sie Lust dazu hat.“
„Dann macht sie irgendwann auf.“
„Irgendwann?“ wiederholte er entsetzt.
Ich musste lachen.
„Willkommen in meinem Leben.“
Er stöhnte leise auf und vergrub kurz das Gesicht in den Händen.
„Wie lange bist du schon verschlossen?“
Ich dachte kurz nach.
„Seit heute Morgen wieder richtig verschlossen“, sagte ich ruhig. „Aber kommen durfte ich schon zwei Wochen lang nicht.“
Mark starrte mich an, als hätte ich ihm gerade erzählt, dass ich freiwillig einen Arm amputiert hätte.
„Zwei Wochen?!“
Ich musste leicht lachen, obwohl ich mich noch genau erinnerte, wie endlos sich diese Zeit teilweise angefühlt hatte.
„Ja.“
Mark ließ sich zurück ins Sofa fallen und fuhr sich durchs Gesicht.
„Fuck… Lisa bringt mich um.“
„Hey.“ Ich grinste leicht. „Ganz ruhig.“
Er sah mich skeptisch an.
„Tina ist… anders als Lisa.“
„Wie meinst du das?“
Ich überlegte kurz nach den richtigen Worten.
„Tina wollte bewusst testen, wie weit ich gehen würde. Das war irgendwie Teil von allem zwischen uns.“
Mark verzog das Gesicht. „Und Lisa?“
Ich musste unwillkürlich schmunzeln.
„Lisa hat viel zu viel Spaß daran, dich aufzuziehen. Aber ich glaube nicht, dass sie dich direkt zwei Wochen leiden lässt.“
„Glaubst du wirklich?“ fragte er sofort hoffnungsvoll.
„Ziemlich sicher.“
Mark atmete sichtbar aus.
„Okay… gut.“
Ich zuckte leicht mit den Schultern.
„Und selbst wenn es mal unangenehm wird — man gewöhnt sich wirklich daran. Mehr, als man am Anfang denkt.“
Mark murmelte etwas, das verdächtig nach „Das sagen irgendwie alle“ klang, brachte mich damit aber tatsächlich zum Lachen.
Trotzdem wirkte er inzwischen eher nervös als wirklich unglücklich.
Vielleicht sogar ein kleines bisschen fasziniert.
Schließlich standen wir wieder auf und gingen zurück nach draußen.
Lisa sah sofort neugierig zu uns.
„Und?“
Mark wurde direkt wieder rot.
„Tom hat geholfen.“
Lisa grinste zufrieden und küsste ihn kurz auf die Wange.
„Ich bin lieb zu dir.“
„Bitte.“
Tina beobachtete das Ganze sichtbar amüsiert.
„Ich glaube, es ist Zeit fürs Bett.“
Wenig später lagen Tina und ich wieder gemeinsam im Bett. Draußen rauschte leise der Wind durch die Bäume.
Aus dem anderen Zimmer hörte man diesmal nur noch Lisa lachen.
Mark dagegen war auffallend still.
Tina kuschelte sich von hinten an mich und lachte leise.
„Lisa macht ihn gerade wahnsinnig.“
Ich schluckte trocken.
„Du könntest das auch.“
„Natürlich könnte ich das.“
Ihre Lippen streiften meinen Hals.
„Aber du gehörst ja schon mir.“
Wärme breitete sich sofort in meiner Brust aus.
„Ich bin dein.“
„Mhm.“
Sie küsste mich noch einmal sanft auf die Wange und zog die Decke höher.
„Schlaf jetzt.“
„Gute Nacht, Tina.“
„Gute Nacht, braver Junge.“
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:09.06.26 09:05 IP: gespeichert
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Ich bin einfach nur begeistert.Alles so realitätsnah beschrieben. Einfach toll.
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Fachmann
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:09.06.26 10:36 IP: gespeichert
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Ich finde auch, dass die Charactere wirklich gelungen sind und nachvollziehbar und realistisch agieren. Natürlich läuft alles etwas schneller, als es wirklich realistisch wäre, aber ich denke irgendwie muss man die Handlungen auch verdichten, vielleicht wäre manchmal bei Tom ein „2 Schritte zurück, um dann 3 nach vorne zu gehen“ auch nicht ganz verkehrt, aber vielleicht kommt da auch noch was, wenn er sich seinen Eltern offenbaren muss/wird. Ich freue mich jedenfalls auf die weitere Entwicklung.
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