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  Unter Kontrolle - Stefan und Sabine
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 Autor Eintrag
Moira
Sklavenhalterin

im wilden Südwesten


♥ slave to love ♥

Beiträge: 1536

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  RE: Unter Kontrolle - Stefan und Sabine Datum:02.08.26 13:08 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, wird mir inzwischen auch bisschen zu fröstelig.
FRAU und männchen verlassen gemeinsam das Haus. Sie: "Hast Du alles?" er - nimmt IHRE Hand - und sagt leise: "Jetzt - JA!"
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Der_Herr
Erfahrener

Berlin


Der Herr befiehlt, das Weib spurt!

Beiträge: 37

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  RE: Unter Kontrolle - Stefan und Sabine Datum:03.08.26 22:16 IP: gespeichert Moderator melden


Das Wochenende bei Sabine

Stefan sitzt neben Sabine im Taxi, die verrücktesten Gedanken schießen ihm durch den Kopf.
Was erwartet ihn heute Abend bei Sabine, wird es ein gemütlicher Abend oder…? Morgen früh. Brötchen holen, Frühstück zubereiten und dann, Stefan schließt die Augen und sieht sich nackt und auf Knien vor Sabines Bett. Und dann die Worte: „Guten Morgen, meine Königin, das Frühstück ist fertig.“ Er wird sie sagen, laut, mit klarer Stimme, während sie ihn mit ihren blauen Augen anschaut. Wird sie zufrieden sein mit ihm, vielleicht sogar ein liebes Wort für ihn haben?
Dann werden wir Sex haben, hat sie gesagt. Und Sonntag. Sonntag die erste Züchtigung.

Das Wort schiebt sich in seinen Kopf wie ein Stein, der ins Wasser fällt, und die Kreise weiten sich, ergreifen alles. Züchtigung. Sabine hat es gesagt, und er hat es akzeptiert, stillschweigend, mit einem Nicken, das mehr war als eine Geste. Er weiß nicht, was sie tun wird. Schlagen? Womit? Mit der Hand, mit einer Peitsche? Wo? Wie oft? Wie stark? Sie hat keine Details genannt, und genau das – die Unwissenheit, das Nicht-Wissen – lässt etwas in seinem Bauch flackern, das gleichzeitig Hitze und Kälte ist, ein Ziehen, das nach unten geht, in seinen Schritt, und nach oben, in seine Brust, wo es sich festsetzt wie ein Knoten.

Er presst die Handflächen auf seine Oberschenkel. Nur keine Erektion. Nicht jetzt. Keuschheit, hat sie gesagt. Keine Berührung ohne Erlaubnis. Er war die ganze Woche enthaltsam, hat sich nicht berührt. Die Tage waren geprägt von der Versuchung und dem unbändigen Willen, dieser zu widerstehen. Für Sabine. Es war brutal, normalerweise masturbiert er jeden Tag. Aber er hat durchgehalten. Und jetzt sitzt er hier, in diesem Taxi, mit Sabine.
Sabines Stimme reißt ihn aus seinen Gedanken. „Stefan, wo bist du denn mit deinen Gedanken? Wir sind da, lass uns ins Haus gehen.

Sie treten ein. Die Tür fällt hinter ihm ins Schloss. Der Flur ist lang, die Wände weiß gestrichen, an einer Seite ein Spiegel, an der anderen ein kleines Regal mit Büchern.

Sabine geht vor ihm her den Flur entlang, „Komm, ich zeige dir gleich dein Zimmer.“ Sie öffnet die Tür am Ende des Flurs. „Komm rein.“
Stefan tritt ein und bleibt stehen.
Der Raum ist klein – vielleicht zwölf Quadratmeter – und erinnert ein bisschen an eine sehr gut eingerichtete Gefängniszelle. Schlicht, funktional, auf das Notwendige reduziert. Ein einzelnes Bett an der Wand, hellgraues Laken, dunkelgrauer Bezug. Ein Sessel in der Ecke, dunkelgrüner Samt und ein kleiner Tisch mit einer Lampe. An der anderen Wand ein Kleiderschrank. „Sabine öffnet den Schrank. „Hier sind deine Sachen, Unterwäsche, 3 Hosen, ein paar Hemden und ein leichter Blazer. Waschzeug findest Du im Gästebad gleich gegenüber.“ Keine Bilder. Kein Fernseher. Keine Dekoration. Nichts Überflüssiges.
„Danke“, sagt Stefan.

Sabine lehnt im Türrahmen, die Arme verschränkt. „Die Einrichtung habe ich bewusst so gewählt. Du brauchst einen Ort ohne Ablenkung, an dem du runterkommen kannst. Wo du nachdenken kannst." Eine Pause. „Und es soll dich auch an deine Position erinnern. Ein bisschen wie bei den Mönchen im Kloster. Die haben auch schlichte Zellen, nichts soll sie von ihrer Fokussierung auf Gott ablenken. Und in diesem Raum soll dich nichts davon ablenken, dich auf deine Königin zu fokussieren, ihr zu dienen und sich ihr hinzugeben.“
Er nickt.

Es klingelt. „Ich habe Essen bei meinem Lieblings-Italiener bestellt, geh schon mal ins Wohnzimmer.“ Dann geht sie zur Haustür, um die Essenslieferung in Empfang zu nehmen. Stefan geht ins Wohnzimmer und staunt. Der Tisch ist gedeckt, Sabine hat alles vorbereitet.
Die Küche liegt gleich neben dem Wohnzimmer. „Symphatisch“, denkt er. „Eine separate Küche, nicht diese neumodische Unart, Küche und Wohnzimmer in einem Raum zu haben.“ Die Küche ist sehr geräumig, eine moderne Kochinsel aus schwarzem Granit mit 4 Barhockern und einem Tresen ist der Blickfang. Sabine stellt das Essen ab und richtet die Speisen auf dem bereitstehenden Geschirr an. Antipasti, Pasta mit Garnelen und Sahnesauce und Tiramisu als Dessert. „Stefan, öffne schon mal den Wein und dann lass uns alles ins Wohnzimmer bringen.“

Im Wohnzimmer gießt Sabine den Rotwein in zwei Gläser. „Auf ein schönes und ereignisreiches Wochenende, Stefan.“ Sie stoßen an, Stefan glaubt ein dezentes Lächeln bei Sabine gesehen zu haben.
Das Essen ist vorzüglich, erst jetzt merkt Stefan, wir hungrig er ist. Den ganzen Tag über hat er nichts gegessen, sein Kopf war zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt.

Sabine isst langsam. Sie trinkt vom Wein, wischt sich den Mund mit der Serviette ab, sieht ihn an.
„Wie geht es dir heute, Stefan, wo unsere Beziehung in eine neue Phase tritt?"
Die Frage kommt direkt und unverhofft für Stefan. Stefan schluckt, legt das Besteck ab.
„Ich – weiß nicht. Gut, glaube ich."
„Du glaubst?"
„Ja." Er greift nach dem Weinglas, trinkt einen Schluck. „Gut. Und – mir gehen viele Gedanken durch den Kopf."
Sabine nickt, als hätte er etwas bestätigt, was sie längst wusste. „Welche Gedanken?"
Stefan reibt sich das Handgelenk. „Alles, Du, ich, unsere spezielle Beziehung. Was mich erwartet, morgen, und Sonntag." Er sagt es wie es ist, geradeheraus, und es ist ihm in diesem Moment egal, ob das klug ist oder nicht.

Sabine stellt ihr Glas ab. Der Rotwein schwingt im Glas.
„Das kann ich gut verstehen, Stefan. Was sind das für Gedanken, sag es mir.“ Sabine trinkt noch einen Schluck, sagt nichts, wartet gespannt darauf, dass Stefan weiterspricht.
Ich werde morgen vor dir knien, nackt. Wie wird sich das anfühlen? Demütigend? Oder kann ich das mit Stolz und Würde tun? Für meine Königin? Der Sex morgen, so mit Ankündigung, das wird ja kein normaler Sex, du allein wirst bestimmen, was passiert. Und du erwartest, dass ich so funktioniere wie du es wünscht. Und dann der Sonntag, die Züchtigung. Ja, irgendwie sehne ich mich auch danach, aber mit dir ist das etwas anderes als damals bei der Domina.
„Neugier", fährt er fort, und seine Hand greift den Stiel des Weinglases, als könnte es ihm Halt geben. „Ich würde gern wissen, was mich erwartet. Und ich will es nicht wissen. Beides gleichzeitig. Das beschäftigt mich."
„Und sonst?"
„Respekt." Er schluckt. „Vor dir. Davor, dass du alles so klar und ohne Umschweife benennst, was du willst, was du brauchst. Davor, dass du keine Kompromisse machst. Das ist – beeindruckend. Und einschüchternd."
Sabine lehnt sich zurück und schaut ihn an. „Einschüchternd?"
„Ja."
„Und was noch?"
„Sorge." Das Wort kommt leiser. „Ob ich das alles kann. Ob ich – ob ich das durchhalte. Keuschheit, die Regeln, die Hingabe und Unterordnung, Schmerzen – ob ich das bin, was du brauchst, oder ob ich – versage."
Sabine stellt das Glas ab, lehnt sich nach vorn.
„Du wirst nicht versagen, weil du zweifelst", sagt sie, und ihre Stimme ist sanft „Du wirst versagen, wenn du nicht ehrlich zu mir und zu dir bist. Solange du mir sagst, was in dir vorgeht – auch deine Angst, deine Zweifel – bist du auf dem richtigen Weg. Du wirst nicht sofort perfekt sein. Das ist mir klar und darauf werde ich Rücksicht nehmen. Aber ich will spüren, dass du es willst, dass du dich mir hingeben willst.“
Er nickt. „Und da ist noch etwas“, sagt Stefan. Er stockt, seine Kehle ist plötzlich wie zugeschnürt. Sabine bemerkt sein zögern
„Stefan, was auch immer es ist – sag es."

Er schaut in ihre blauen Augen, dann wendet er den Blick wieder ab und schaut auf seinen Teller.
„Ich –" Er stockt. Atmet. Der Klumpen in seinem Hals löst sich, und die Worte kommen aus seinem Mund, langsam, eins nach dem anderen, wie jemand, der im Dunkeln tappt und endlich eine Wand findet, an der er sich entlang tasten kann. „Mir fehlt etwas. Ich bin mit allem einverstanden, mit der Keuschheit, den Regeln, der Hingabe und Unterordnung, ja auch mit Züchtigungen, das ist alles ok und ich werde mein Bestes geben. Aber – mir fehlt – Nähe, Zuwendung, ein bisschen Zärtlichkeit."
Jetzt ist es raus, er atmet tief durch.
„Nähe, Zuwendung, Zärtlichkeit?", wiederholt sie, leise.
„Ja, eine Umarmung. Ein – Kuss." Die Worte kommen jetzt schneller, als wäre ein Damm gebrochen, und er kann nicht mehr aufhalten. „Ich weiß, dass das nicht – dass du gesagt hast, es geht langsam, und ich will nicht – ich will nichts fordern, ich –"
„Stefan." Ihre Stimme schneidet durch seinen Satz, nicht scharf, aber bestimmt. „Du forderst nicht. Du bist ehrlich zu mir, so wie ich es erwarte. Das ist ein Unterschied."

„Und ich verstehe das." Sie schaut ihn an. „Stefan, Ich mag dich sehr." Stefan schaut sie gebannt an, gespannt was Sabine ihm jetzt sagen wird.
„Ich möchte, dass es funktioniert mit uns.“ Sie steht auf. „Komm, lass uns auf die Couch gehen. Nimm deinen Wein mit.“ Sie setzt sich, stellt den Wein auf dem Tisch ab und schlägt die Beine übereinander. Stefan setzt sich ebenfalls. „Komm näher“, sagt Sabine. Stefan rutscht näher an Sabine heran, seine linke Hand ist nur wenige Zentimeter von Sabines Knie entfernt. Aber er bleibt brav und achtet darauf, dass er ihr Knie nicht berührt.
„Und ich weiß genau, was für einen Partner ich brauche damit es funktioniert“, fährt Sabine fort. Und ich weiß, wie ich es schaffe dich so zu formen, dass es funktionieren wird.“

„Ich brauche jemanden, der sich mir hingibt, der mir gehört. „Und du brauchst jemanden, der dir die Richtung vorgibt. Die Struktur. Die Führung, nach der du dich seit Jahren unbewusst sehnst. Wir beide wollen dasselbe, Stefan. Nur in unterschiedlichen Positionen, ich oben, du unten."
„Ja, ich weiß", antwortet Stefan leise.

„Daher muss ich in der ersten Zeit sehr konsequent sein. Und sehr wahrscheinlich auch etwas kühl und unnahbar.“ Sabines Stimme ist jetzt leise, ein Flüstern fast, und die Worte fallen wie Tropfen, einzeln, gewichtig.
„Du musst deine Rolle als devoter, dienender Part verinnerlichen und meine Führungsrolle uneingeschränkt akzeptieren. 24/7." Sie dreht sich noch weiter zu ihm, schaut ihm in die Augen. „Das muss dir in Fleisch und Blut übergehen, Stefan. Wenn ich sehe, dass deine Hingabe selbstverständlich ist. Dass deine Unterordnung nicht mehr eine Anstrengung ist, die du leistest, sondern ein Zustand, in dem du lebst. Dass dein Gehorsam nicht aus Angst vor Strafe geschieht, sondern aus Vertrauen und einem tiefen inneren Bedürfnis. Wenn du mir nicht mehr dienst, weil du es sollst, sondern weil du nicht anders kannst." Sie pausiert. Ihre Hand streicht über seine Wange.
„Dann, Stefan, dann kann ich Nähe und Zärtlichkeit zulassen.

Stefans Atem geht flacher. Die Worte dringen durch die Haut tief in seinen Körper. Er zittert.

„Und wir werden dieses Ziel erreichen.“ Sie streicht ihm durch das Haar. „Nicht, weil ich es dir befehle. Sondern weil du es willst. Weil du erkennst, dass diese Führung dich frei macht. Frei von der Last, ständig zu entscheiden. Frei von der Scham, die du trägst, weil du glaubst, dass deine Sehnsucht nach Unterordnung falsch ist. Sie ist nicht falsch, Stefan. Das bist Du. Und ich bin die, die dir das geben kann."

Seine Lippen öffnen sich. Er will etwas sagen, aber die Worte bleiben im Hals stecken, festgehalten von der Hand auf seiner Wange, von den Augen, die ihn nicht freigeben, von der Stimme, die jeden Widerstand in ihm bricht. Sein Herz pocht gegen die Rippen, und das Zittern in seinen Händen ist nicht mehr zu übersehen, und er weiß, dass sie es fühlt, dass sie die Vibration sieht, die durch seinen Körper läuft, und er schämt sich nicht dafür, nicht hier, nicht bei ihr, und das ist das Neue, das ist das, was ihn erschreckt und befreit zugleich.
Dann, ganz unerwartet spürt er Sabines Lippen auf seiner Stirn. Ein Kuss, sanft und nur kurz, aber für Stefan fühlt es sich an wie der innigste Kuss, den er je erhalten hat.

„Und jetzt", sagt sie bestimmt „lass uns den Tisch abräumen.“
Stefan blinzelt. Der Wechsel ist abrupt. „Ja natürlich, meine Königin.“

Sie bringen das Geschirr in die Küche in den Geschirrspüler und schalten ihn an.
„Lass uns noch kurz das Frühstück morgen besprechen“, sagt Sabine. „Ich nehme 2 Tassen Kaffee mit Milch, Butter, Schinken, Honig, Marmelade, 1 Ei, 5 ½ Minuten gekocht, ein paar Weintrauben und 1 Scheibe Ananas. Du findest alles im Kühlschrank. Geschirr ist in diesen Schränken hier. Vergiss nicht die Servietten. Beim Bäcker holst Du für mich eine Schrippe, ein Mohnbrötchen und ein Croissant. Du darfst dir mitbringen was du möchtest.“ Sabine steht auf. Sie geht an ihm vorbei ins Wohnzimmer, so nah, dass ihre Schulter fast seine Schulter streift, und er spürt die Wärme, die von ihr ausgeht, und den Duft, und er saugt ihn tief ein.
Stefan nickt.
„Der Tisch wird hier gedeckt." Sabine geht zum Esstisch, einem dunklen Holztisch mit sechs Stühlen, der am Fenster steht. „Ich sitze hier, ich mag das Licht am Morgen. Du sitzt mir gegenüber. Und vergiss nicht die Stoffservietten, sie liegen hier in der dritten Schublade. Und, Stefan, vergiss nicht dich wieder anzuziehen, wenn du mich nackt und auf Knien geweckt hast.“

Er hatte die Gedanken an das demütigende Morgenritual gerade etwas verdrängt, jetzt waren sie wieder da. Wie eine Naturgewalt, er konnte nichts dagegen tun.
„Ja, meine Königin.“
„Fragen?" Sie lehnt sich gegen den Tisch, die Arme wieder verschränkt.
„Nein, keine Fragen“ antwortete Stefan.
„Dann lass uns zu Bett gehen. Heute schlafen wir getrennt“ sagte Sabine.
„Gute Nacht, Stefan.“
„Gute Nacht, meine Königin.“

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