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modex Volljährigkeit geprüft
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:06.09.21 20:24 IP: gespeichert Moderator melden


Es würde in Zukunft nicht mehr vorkommen, dass er versehentlich eine von den Jeans "von früher" anzog. Die waren jetzt im Container, ebenso alle seine Unterhosen. Er hatte ab jetzt nur noch hautenge Spray-Ons, unter denen sich sein Carrara 2.0 "so schön" abzeichnete - wenn er mal keine Windel trug.

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Es würde in Zukunft nicht mehr vorkommen, dass er versehentlich eine von den Windeln "von früher" anzog. Die waren jetzt gespendet, waren schließlich noch originalverpackt.
Er hatte ab jetzt nur noch die Betterdry M10, die sich "so schön" unter seinen Spray-Ons zeigten, obwohl sie leider seinen KG kaschierten.

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Es würde in Zukunft nicht mehr vorkommen, dass er versehentlich eines von den Hemden "von früher" anzog. Auch die waren gespendet, ebenso alle seine Unterzieh-Shirts.
Er hatte ab jetzt nur noch die glatten hautengen Shirts mit Elasthan-Anteil, unter denen sich seine Brustwarzen-Ringe "so schön" abzeichneten, wenn er überhaupt was trug.

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Es würde in Zukunft nicht mehr vorkommen, dass er versehentlich nur einen von den dünnen Analplugs "von früher" trug. Die waren fort (nein, nicht gespendet).
Er hatte ab jetzt nur noch die innovativ mit dem KG verbundenen Tunnel Plugs, die man bei Bedarf verstöpseln oder "so schön" offen lassen konnte.

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Es würde in Zukunft definitiv nicht mehr vorkommen, dass er "wie früher" versehentlich kam, sie aber nicht. Er hatte ab jetzt nicht nur den durch ein zusätzliches PA-Schloss gesicherten KG, sondern hatte den extra langen, dicken und dunklen Frontshield-Dildo, der sie "so schön" an einen echten Mann erinnerte.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von modex am 07.09.21 um 20:50 geändert
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:08.09.21 22:00 IP: gespeichert Moderator melden



029

Er freute sich schon riesig auf das Endspiel.
Getränke und Knabbereien standen schon auf dem Wohnzimmertisch.
Dann eröffnete sie ihm sein Endspiel.
Den Kg mit Reizstromgerät am Dilator und Dildo, die Lederdeprivationsmaske die nur wenig Luft und kaum Ton durchläßt und selbstverständlich die Zwangsjacke.
Es wir sicher ein tolles Endspiel.

Mfg
Diccy


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modex Volljährigkeit geprüft
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:10.09.21 23:23 IP: gespeichert Moderator melden


Sie hatte sich schon lange zwei oder drei Intimpiercings gewünscht. Zu ihrem Geburtstag war es Zeit, ihr endlich den Wunsch zu erfüllen. Sie war trotzdem überrascht, als ich sie ins Piercingstudio führte. Sie brauchte daher etwas, die passenden Piercings auszusuchen. Jetzt habe ich einen PA, eine Guiche und ein Hafada.

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Sie spielte wie so oft an den inzwischen gut eingeheilten Piercings herum. Es war mein Geburtstag und ich bekam mehr Piercings geschenkt. Die Piercerin desinfizierte meine Brustwarzen. Bevor sie die erste Klemme setzte, wanderte ihr Blick wieder auf meinen Keuschheitskäfig. Es stimmte, dank des PA kam ich nicht mehr heraus.

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An die Kette zwischen meinen Nippelringen habe ich mich zügig gewöhnt. Auch die anderen Hafadas, die dazugekommen sind, und nun als Scrotal Ladder schon ein ordentliches Gewicht haben, sind eher stimulierend. Aber die massive Kette, die den dicken Guiche-Ring mit meinem fetten Buttplug verbindet, baumelt unglücklich an meinen Knien.

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Dass die Kette zwischen meinen Knien pendelt, wäre zwar noch okay. Aber weil sie sich dabei nicht selten in der Schrittkette verheddert, die meine Schrittweite begrenzt, ist entsprechend oft Zug auf dem Piercing und dem Buttplug. Letzteren muss ich dann häufig rausnehmen, um die Ketten zu entwirren - immer noch ungewohnt.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von modex am 11.09.21 um 22:48 geändert
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:13.09.21 08:03 IP: gespeichert Moderator melden



030

Biken war seine Liebe, Latex war verhaßt.
Nun stand das 45km/h E-Bike vor ihm.
„Du hast eine Stunde für den 40km Rundkurs.
Für jede Minute später 2Std im Gummisack, ab 5Min mit Gasmaske und Luftreduzierung“....
Er fuhr wie der Teufel, schon die erste Nacht verbrachte er mit Maske im Sack.....

Mfg
Diccy


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johelm
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Seelze


Keusch sein will ich....

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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:13.09.21 15:01 IP: gespeichert Moderator melden


"Nein,danke!",sagte sie.
Eva fand es war gar nicht ihr Typ!
Er drehte sich um und verschwand hinter dem Apfelbaum.
Adam hatte sich mehr erhofft!
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:13.09.21 17:18 IP: gespeichert Moderator melden



031

Nur drei Tage später.
Wieder der gleiche Rundkurs, wieder das 45km/h Bike, wieder die gleiche Drohung.
Aber diesmal verschärft im verhassten Latexbody mit Atemschutzmaske aus Latex, und das bei sengende Hitze
Er ahnte schlimmes, sie freute sich schadenfroh, der Sack und die Maske lagen schon für die kommende Nacht bereit…

Mfg
Diccy


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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:16.09.21 11:57 IP: gespeichert Moderator melden


032

Und wieder sind 3Tage vergangen.
Sie eröffnete mir das es nicht leichter wird für mich, ein Ganzanzug musste es sein.
Diesesmal allerdings in der beginnenden Dämmerung mit verschlossener Vollkopfgasmaske und Natursektinhalator im Rucksack.
Mir war klar, es wird wieder eine schwere Nacht für mich, so sehr ich mich auch anstrenge…

Mfg
Diccy


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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:16.09.21 23:06 IP: gespeichert Moderator melden


Sie schaute auf ihre Smartwatch: "Ich glaube, es wird Zeit."
Mühsam erhob ich mich, denn die schweren Eisen an Hals, Handgelenken und Füßen waren zusätzlich durch stabile Ketten mit dem Taillenring verbunden. Während ich mich näherte, hörte ich die Esse rauschen. Heute würde der Schmied meine Fesseln endlich fest verschweißen.

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Die Hautkrebsvorsorge war immer schon etwas unangenehm gewesen, so nackt vor der Hautärztin zu stehen, zumal mit seinen vielen Piercings. Aber er gewöhnte sich daran. "An sich bin ich berufsbdingt gegen so große Tattoos", bemerkte sie, als sie seinen Rücken ansah. "Aber hierfür mache ich mal eine Ausnahme - 'Lecksklave' ".

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Schnell stand er von seiner Pritsche auf. Sie wartete ungern aufs Frühstück. Zuvor musste er sich herrichten. Der Analplug machte vorübergehend dem Einlauf Platz, der während des Duschens wirkte. Das Wasser reingte die Haut unterm Keuschheitsgütel. Plug rein, abtrocknen. Keine Kleidung, nur der Halsreif. Halt, fast vergessen: Der Ehering!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von modex am 18.09.21 um 21:45 geändert
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:18.09.21 16:38 IP: gespeichert Moderator melden



033

Er hatte es wieder nicht geschafft.
Mittlerweile war sie stinksauer und meinte er bräuchte größere Anreize.
Nun stieg er auf das Rad, Im schweren Gasschutzanzug mit Inhalator, Reizstromgerät im Rucksack und Anschlüsse am KG und Anus.
„Du wirst Dir Mühe geben, der Timer im Gerät wird Dir dabei Hilfe sein“….

Mfg
Diccy


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MattBeam Volljährigkeit geprüft
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NOKEYa - connecting couple

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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:19.09.21 17:23 IP: gespeichert Moderator melden


Competition victor

Es war mal wieder einer der Sonntage, die im hier und jetzt entspannt und ruhig verliefen aber beim Blick auf die Uhr doch viel zu schnell herumgingen. „TGIF“ war seit kurzem ein geflügeltes Wort und es gab gut das aktuelle Gefühlsleben wieder – Gottseidank, es ist Freitag. Na ja, das galt vorgestern Nachmittag, aber vorgestern Nachmittag war gefühlt auch schon wieder so lang her und der Montagmorgen stand gefühlt wieder kurz bevor. Noch war aber Sonntagnachmittag und ein Blick in eines seiner Lieblingsforen machte seit kurzem erheblich mehr Freude. Sein Pseudonym war „diccy“, ein Autor, der sich an einem kleinen Schreibwettbewerb beteiligte hatte und diesen erst wenige Tage zuvor siegreich für sich entschieden hatte. Es war ein fairer Wettkampf gewesen und „diccy“ hatte ihn nur knapp aber ehrenvoll gegen einen weiteren ernsthaften Konkurrenten namens „modex“ gewonnen. Ja, es war eine reine Erfolgsgeschichte gewesen, die auch anderen LeserInnen viel Freude bereitet hatte. Berufsbedingt hatte er selbst in der Vergangenheit weder Zeit noch Muße gehabt, selbst Geschichten niederzuschreiben. Ideen kamen und gingen schnell, die Filme im Kopfkino waren teilweise prächtig und in Cinemascope, fast schon in der Kategorie eines „Ben Hur“, aber die eigentliche Arbeit, dieses mentale Celluloid in eine Computertastatur zu hauen, die unterblieb. Es fehlte der Drive, der Wille, die Überwindung, hier mal wieder aktiv zu werden. Somit war es schön, dass dies andere für ihn erledigten. Die Vorstufe für seine aktuelle Unlust war ja seinerzeit der Auslöser gewesen, überhaupt mit diesen Ultrakurzgeschichten, die genau fünfzig Wörter lang waren, anzufangen. Fünfzig Wörter schienen jederzeit machbar, fünfzig Wörter waren ausreichend für einen flüchtigen Gedanken, der es wert war niedergeschrieben zu werden. Eine Idee, nicht im Moment genossen und dann im Nirvana entschwunden, sondern auf elektronisches Papier gebracht und im Internet veröffentlicht, für andere, für geneigte Leserinnen und Leser, für deren Genuss, nicht ganz für die Ewigkeit, aber das Forum war inzwischen so alt, das er damals bei seiner ersten veröffentlichten Geschichte sechs Jahre alt und des Schreibens gerade mächtig hätte sein können und jetzt, im Jahre 2021 bereits offiziell und nachweisbar alleine durch die langjährige Mitgliedschaft volljährig gewesen wäre. Umso schöner war es jetzt, dass sich „diccy“ und „modex“ ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten, um ihre bisher unbekannten Fähigkeiten in der Kunst der Erzählung von Ultrakurzgeschichten zu beweisen. Er war wirklich sehr stolz darauf, dass sein Zusatz „(various artists)“, der so lange schon den Thread zierte, endlich erfüllt war. Es gab auch weitere Autorinnen und Autoren, die sich an diesem Wettbewerb versucht hatten oder ihn mit nicht ganz wettbewerbskonformen Beiträgen unterstützt hatten, das waren phantastische Ausbrüche von Kreativität, die dieses Foren-Topic ungemein bereicherten. Aber „diccy“ und „modex“, so hießen die beiden „Streitwagenkämpfer“, die über Wochen in diesem an „Ben Hur“ heranreichenden Wettstreit ihr Bestes gegeben hatten und am Ende mit allen LeserInnen einen grandiosen Erfolg erzielt hatten, nämlich sich selbst als Schreiber zu entfesseln und dem Publikum einen Strauß an frischen neuen Geschichten mit Themen, auf die er selbst nie gekommen wäre, zu präsentieren, waren die Stars in diesem Wettstreit. Das „diccy“ nur knapp vorne lag, als sich der letzte Delphin gesenkt hatte, hätte vorher niemand absehen können, aber auch hier lag der Reiz dieses Wettbewerbs, die schiere Ungewissheit. Und insgeheim, so sein perfider Plan, hoffte er, dass egal wer gewonnen hätte, alle Beteiligten inzwischen so viel Spaß an dieser Art von Ultrakurzgeschichten gewonnen hätten, dass sie so schnell nicht wieder aufgeben würden werden. Er konnte es natürlich nicht vorhersagen, auch nicht durch Zusatzstoffe wie Nikotin und andere suchterregende Stoffe erzwingen, aber wer sich nun so oft dem strengen, unbarmherzigen, nichts verzeihenden Korsett der Wortzählung unterworfen hatte, der wäre auch bereit dazu, sein bestes Stück in verchromten Stahl einschließen zu lassen und den Schlüssel aus der Hand zu geben bzw. weitere Ultrakurzgeschichten zu entsinnen und hier einzustellen. So sehr er die beiden kristallklaren Favoriten auch für ihren Wettstreit bewunderte, so sehr achtete er auch auf das Umfeld, das sich um diesen Wettstreit gebildet hatte. Es gab etliche Fans, die auch erfreulicherweise den Mut aufgebracht hatten, die Beiträge nicht nur zu lesen, sondern auch ihre Begeisterung öffentlich preis zu geben. Hinzu kamen weitere AutorInnen, die ihre eigenen Kurzgeschichten einstreuten und damit ebenso alle begeisterten. Na ja, alle war ein großes Wort, es gab mindestens einen, der bei all den Aktivitäten, die dieser Thread ausgelöst hatte, seine eigenen Geschichten nicht richtig gewürdigt sah. Ein Umstand, den alle Schreiberinnen und Schreiber zu ertragen hatten, wenn es mal wieder in einem (Offtopic)-Thread hoch herging, aber so war das Forum nun einmal, die Liste der letzten Aktivitäten war keine exklusive Werbetafel, auf der man sich eine Anzeige erkaufen konnte. Gottseidank waren „diccy“ und „modex“ nicht so dünnhäutig und weinerlich, sonst hätte es diesen Wettstreit in dieser Form sicherlich nicht gegeben und er nahm an, dass „modex“, auch wenn er nur knapp unterlegen war, den Sieg von „diccy“ anerkennen und sportlich würdigen würde. Zumal, wenn auch inoffiziell, die eigentliche Schreibsaison (Herbst- und Winterzeit) bereits gestartet war und die Titel „Erster mit 50 Geschichten“, „Erster mit 75 Geschichten“ und „Erster mit 100 Geschichten“ noch zu vergeben waren. Aber das war nicht mehr seins, die Wettstreiter achteten hoffentlich selbst darauf, rechtzeitig ihre entsprechenden Geschichten mit einer Nummer zu versehen, so dass auch die Leserschaft zu diesen Titeln formgerecht gratulieren konnte. Er selbst würde sich vermutlich sputen müssen, denn in dem Tempo wie „diccy“ und „modex“ ablieferten, war sein augenblicklich komfortabler Vorsprung an Geschichten in absehbarer Zeit in Gefahr. Aber war das etwas Schlechtes? Wie sehr genoss er doch die Gedanken, die Ideen, die kleinen Motive der anderen AutorInnen. Kurze oder ultrakurze Geschichten, die man um eigene Gedanken ergänzen konnte. Sie waren wie Pralinen in einer Schachtel, die er von einem Fremden auf einer Parkbank angeboten bekam, der sein Vermögen mit Anteilsscheinen an „Irgendwas mit Äpfeln“ gemacht hatte und nun auf die Liebe seines Lebens wartete. Weinbrand war nicht so seins, aber einige „Pralinen“ trafen wie die Faust aufs Auge und hauten ihn um, einfach so. Wie konnte es sein, dass eine fremde Person, ein gänzlich unbekannter Geist eine solche Geschichte erfinden und niederschreiben konnte, die ihm so viel Lust bereitete. Es war eines dieser Mysterien des Universums, und es war gut in diesem Zeitalter zu leben, wo es sich so einfach im Internet finden ließ. Er schaute auf die Uhr, der große Zeiger hatte einiges an Wegstrecke zurückgelegt, es war immer noch ein entspannter, sonniger Sonntagnachmittag, aber es war nun gut, seine Gedanken waren formuliert und getippt, der Sieger war gewürdigt und der ehrenhafte Mitstreiter und Zweitplatzierte war ehrenvoll erwähnt, er konnte mit der Sache abschließen. Nur noch Korrekturlesen, formatieren, abschicken, den Lorbeerkranz dem Gewinner aufsetzen, die zertrampelten Lenker und verunfallten Pferde aus der Arena bergen und den Schrott, um den Schrott würde sich jemand anderes zu einer anderen Zeit kümmern. Das Rennen war vorbei.

MfG
Matt


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Klett-max
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NRW




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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:19.09.21 20:26 IP: gespeichert Moderator melden


Naja... Nicht alle hier veröffentlichten Texte waren Kurzgeschichten. Es waren auch einige Kurzkapitelgeschichten dabei.

Egal... Auch DAS ist eine Kunst, Kapitel auf 50 Worte zu komprimieren und die Geschichte fortlaufen zu lassen.
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modex Volljährigkeit geprüft
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:19.09.21 22:42 IP: gespeichert Moderator melden


Es war nie als Wettstreit gedacht. Es war eher wie eine spontane Ansichtskarte: Schönes Motiv, schnell gekauft. Alles Wesentliche auf wenig Raum, Empfängeradresse leidlich aus dem Kopf rekonstruiert, im Portemonaille gefundene zerknitterte Briefmarke draufgeklebt. Man hoffte, dass sie tatsächlich ankam, aber egal: Unterwegs läsen Andere mit. Irgendwer würde sich hoffentlich freuen.
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:20.09.21 13:31 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank an Matt für die wohlwollenden Worte. Es hat mir Freude bereitet zu lesen wie Du das sieht und mit welchen Worten Du das umschreibst….Klasse….

@Klett-max: es waren teilweise in der Tat das was Du als Fortsetzung beschreibst, aber im Unterschied zu den hier oft ellenlangen Geschichten waren selbst die „Fortsetzungen in sich geschlossen….

@Modex: naja, es war vielleicht nicht unbedingt ein Wettstreit, aber ein wenig wollten wir beide die 25 schnell zusammenbringen…

In der Summe hat es Spaß gemacht, oder besser, macht es Spaß und solange es noch passende Fantasien gibt wird es wohl auch weitergehen.
Also Matt……wir sind Dir auf der Ferse….


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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:20.09.21 13:37 IP: gespeichert Moderator melden



034

„Fehlendes Training.
Ich habe deshalb einen Hometrainer angeschafft.
Dazu gibt es strenge Gummianzüge, schwere Masken, ein vollautomatisches Reizstromgerät am Keuschheitsgürtel, gekoppelt mit Atemkontrolle und Inhalator.
All das wird Deiner Fitness guttun.
Nun wirst Du den Jahresurlaub im Gummianzug auf dem Trainer verbringen und alle Vergünstigungen sind gestrichen.
Du schaffst das“…..

Mfg
Diccy


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Der Menschheit steht auf dem Weg zu den Sternen nur eins im Weg- ihre Dummheit

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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:21.09.21 20:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Leute, hier mal ein Versuch von mir:


Er schaute auf einen schönen Sandstrand. Es war warm und er wollte ans Wasser. Seine Füße wurden vom warmen Wasser umspült.
Ein intensiver Schmerz ließ ihn zucken und sein geknebelter Mund versuchte zu schreien. Beide Aktionen lösten weitere böse Bestrafungsimpulse aus.
Drei Etagen höher hörte man ein leicht amüsiertes „Upps“.

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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:22.09.21 11:10 IP: gespeichert Moderator melden


Der Druck auf seine Blase wurde größer. In dieser Stadt kannte er sich nicht aus. Mit seinem Keuschheitsgürtel brauchte er ein verschließbares Örtchen. Ohne Geld kam er in kein Café. Auch am Bahnhof wollte der Automat Bargeld. Es half nichts. Zum ersten Mal nutzte er seine Windel. Sie hatte gewonnen.

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Auch mit sichtbar gefüllter Windel war sein Problem nur vorläufig gelöst. Er schaute im Jutebeutel auf die Ersatzwindel. Darunter lagen auch S-Bahn-Rückfahrkarte und Feuchttücher. Jetzt war es auch egal. In einem Park fand er eine blickgeschütztere Stelle. Inzwischen war er froh, dass sie ihn von der Gummihose "überzeugt" hatte.

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Vor der Rückfahrt musste er die Halbliterdose leertrinken - Alkoholverbot in der S-Bahn. Drei kleine Wasserflaschen trank er erst unterwegs. Die Ersatzwindel war dicker. Breitbeinig tauschte er beim Bahnhofskiosk daheim das Leergut gegen eine Euromünze. Damit konnte er sein Rennrad aus der Bikestation abholen. Windelinkompatibles Rad. Sie hatte sowas von gewonnen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von modex am 22.09.21 um 22:14 geändert
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:23.09.21 13:22 IP: gespeichert Moderator melden


"Natürlich. Es gibt immer eine Alternative - bin ja nicht die Kanzlerin.
Statt des Neosteel kannst du einen Latowski tragen. Hauptsache, du lernst endlich, dass auf eine actio eine reactio folgt. Das ist wichtig in der Erziehung. Und für deine insubordinante Frage gibt es auch eine. Zwanzig Hiebe. Zieh deine Windel runter!"
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:23.09.21 13:24 IP: gespeichert Moderator melden



035

Ich werde dir helfen, heimlich einen Nachschlüssel anzufertigen.
Sie schäumte vor Wut.
Da kam ihr eine perfide Idee, der Looker2 mit Dilator braucht keinen Aufschluss.
Zwei Tage später saßen sie beim Schlosser.
Sein Gemächt war abgedeckt, ein kurzes Aufblitzen, öffnen nur noch mit der Flex, ein Schweißpunkt verschloß das Schlüsselloch……

Mfg
Diccy


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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:23.09.21 22:01 IP: gespeichert Moderator melden


Er konnte ihn immer noch betrachten. So klein war er gar nicht, jedenfalls nicht im Maßstab 1:2. Da war er eigentlich sogar recht groß. Die Vorlage war sicher verschlossen und außer Reichweite. Dank Metallkern war der Nachbau schön steif. Mit viel Mühe fand der Dildo seinen Platz in seinem Hintereingang.

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Ob er es wieder wagen sollte? Es war bedeckt und dämmerte. Er würde kaum zu sehen sein. Er gab sich einen Ruck, trat vor die Wohnungtür und die Treppe hinunter. Fast unten öffnete sich plötzlich eine Tür. "Na, mal wieder die Beinorthesen ausführen? Ich arretiere Ihnen besser mal die Knie..."

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von modex am 24.09.21 um 06:42 geändert
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diccy
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  RE: Ultra-Kurzgeschichten (various artists) Datum:24.09.21 11:29 IP: gespeichert Moderator melden



036

Rumhuren war sein Liebstes.
Diesmal war er verliebt und zeigte es auch.
Beim Spiel mit Fesseln fragte sie den Gefesselten „liebst Du mich?“
„Über alles“ antwortete er, „ich tue alles für Dich“.
„Dann will ich Dir helfen mir treu zu bleiben“, griff in Ihre Handtasche und präsentierte ihm die Keuschheitsschelle.

Mfg
Diccy


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