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  Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla
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Leia
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:02.09.18 11:27 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,


wie definiert man Glück überhaupt, nun in deiner Geschichte ist das wohl klar beschrieben worden bei den Paaren mal von Miky und seiner Frau abgesehen die leider ja nur erwähnt wird so das ich da mir kein Bild machen von ihr.

Auf der Straße würdest du von jedem Paar auch eine andere Antwort bekommen meine wäre Glück bedeutet mit meinem Partner eins zu sein nichts kann unsere Liebe trennen.

Auch ein Interessanter und wichtiger Punkt im Kapitel wahr die Suggestion die Illusion das etwas gemacht wurde was gar nicht wirklich passiert ist.

Da würde ich im realen Leben vorsichtig sein das kann böse nach hinten los gehen denn niemand kann in den Jipf desjenigen schauen mit dem gerade das gemacht wird.

Wieder einmal ein rundum wunderbares einmaliges Vergnügen das ich das erleben ja lesen durfte, herzlichen Dank dafür an dich.

LG
Leia
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:03.09.18 22:33 IP: gespeichert Moderator melden


Huch, muss mal schon heute antworten:

Pu, das mit dem realen Leben, oder anders geschrieben, die Geschichte ist nicht weit von der Warheit entfernt, nicht genau so, aber ein paar Mal wurde ich ähnlich getäuscht, wobei natürlich mein Frau und damalige Herrin mich genau kennt. Aber auch meine Herrin, schafft sowas mit Leichtigkeit, lassen wir die Entmannung außen vor. Das mit dem in den Kopf schauen, hm, da bin ich nicht so ganz sicher! Nein so nicht, doch mit Wissen und Empathie kennt sie meine Wünsche oft besser als ich.

Das mit dem glücklich sein, ist nur mangels anderer passender Worte. Wenn ich liebevolle Streicheleinheiten von meiner Herrin erhalte, das ist dann etwas, was praktisch auch sehr schmerzhaft ist oder eben nicht, dann hällt das Glücksgefühl eben wirklich Tage an. Es ist nicht das, was Du mit Glück umschreibst deshalb habe ich auch glücklich sein geschrieben.

Glück in der Form wie Du sie beschreibst, ändert sich im Laufe des Lebens, es kann das schöne Gefühl sein, dass ich habe, wenn ich eines meiner Enkelchen im Arm habe, oder wenn ich erfahre, dass die OP meiner Partnerin positiv verlaufen ist. Die Freude über ein Kind oder ganz einfach, die Erfüllung eines Wunsches. Das Glück einen lieben Partner zu haben.

Mikys Frau, liebt ihren Miky, sie wusste nichts von seiner Neigung, sie hat versucht, ihren geliebten Miky zu bestrafen, aber für was, er macht doch nichts falsch und liebt sie. An sich ist er ihr Traummann und bestrafen, ihren Liebsten, das geht nicht.

Bisher habe ich nicht vorgesehen, dass Mikys Frau Cynthia eine größere Rolle spielt.

Nur noch, manchmal lese ich auch an anderer Stelle mit:

Zitat

Das alltägliche Leben ist oft so das mal über die Stränge geschlagen wird besonders wenn Alkohol im Spiel ist und kein Ende absehbar, wir Frauen kennen das und haben da ja unsere Meinung zu die auch die Männer kennen. Leider sind auch Frauen betroffen aber darauf sollten nicht eingehen.


Lach, nicht alle Männer sind so!
Nicht, dass ich keinen Alkohol trinke, aber das ist dann ein Glas Sekt zum anstoßen oder im Urlaub ein Glas Bier.
Also meinen letzten richtigen Rausch, hatte ich, glaube ich, mit 17.
Doch nach einem Glas Bier mit dem Auto fahren, das könnte ich heute nicht mehr. Ich vertrage viel weniger.

Ihr_joe




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 05.09.18 um 20:13 geändert
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Teil 43 Datum:05.09.18 20:56 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 43

Nichts ist unmöglich?

Es ist ein besonders schwieriger Fall, nichts darf schief gehen, hat der Chef gesagt, der Mann der Patientin hat Anteile an seiner Firma, selbstverständlich ist er eine Koryphäe, Oberarzt Miller verehrt seinen Chef, er hat goldene Hände. Bei den OPs, aber leider nicht im Casino, und schon gar nicht beim Black Jack. Eigentlich dürfte Miller nichts davon wissen, aber es gab schon erste Zahlungsverzögerungen. Seit ein paar Tagen scheint alles wieder in Ordnung, doch die Gerüchteküche spricht von einem stillen Teilhaber. Nur wer das sein soll, ist allen ein Rätsel.

Heute ist wieder eine Deutsche in der Klinik, nur gut dass der Chef darauf geachtet hat, dass zumindest eine der Fremdsprachen deutsch, zuerst dachte das Team ja, es würde um ihn gehen, aber es dreht sich meist um deutsche Patientinnen, die unserer Sprache nicht mächtig sind.


Selbstverständlich, dass in der Klinik deutsch gesprochen wird, hier in Beverly Hills. Heute ist es endlich soweit, die Voruntersuchungen werden gleich beginnen. Ich bin etwas nervös! Schade, dass Leonidas nicht hier sein kann.
Gestern sind wir in Los Angeles angekommen und gleich vom Flughafen ins InterContinental gefahren. Man, war das ein Flug, 14 Stunden, aber in der First-Class. Nach dem Essen hat Leonidas den Essplatz in ein Bett verwandelt, ein richtiges Bett zum Liegen, na ja so lange bin ich noch nie geflogen, ob es bei den Urlaubsflügen auch so ist? Die Sitze nennen sich hier * Fotöis, komischer Name? Egal ich habe aus der Karte diverse Menüs gegessen, die nette Dame, die mich bedient hat, hat mir die komischen Sachen immer übersetzt. Jetzt weiß ich wenigstens, dass eine Pankokruste nicht aus Berlin kommt, sondern ein japanisches Paniermehl ist. Aber der Lachs mit Pankokruste war toll! Warum ein Käse Belper Knolle heißt, dabei dachte ich erst es sei eine Ofenkartoffel hat sie mir auch erklärt: er kommt aus Belp einem Vorort von Bern. In dem schweizer Flieger kommen die ganzen Menüs aus der Schweiz, aber das beste war der Nachtisch, ein St.Galler Biberli-Mousse mit Granny Smith-Apfel Baumnussglacé! Ich dacht erst das ist was aus Bieberfleisch, doch es sind Lebkuchen, die zerkleinert, mit Appenzeller Rahmlikör und Eiweiß zu einem „Schümmli“ geschlagen werden. Schweizer haben eine komische Sprache, denn die Baumnuss ist einfach eine Walnuss, und dass Glacé bedeutet Eis!

Der Nachtisch war so gut, dass ich ihn gleich dreimal gegessen habe.

Als ich dann pappsatt war, habe ich mir ein paar Filme angeschaut, natürlich im Liegen, das Bett ist zwar weniger als 60 cm breit, aber so lang wie daheim. Schade, dass der Fernseher hier kaum 80 cm breit ist. Später bin ich auch eingeschlafen. Schlafend fliegen ist toll, man ist ausgeschlafen, wenn man ankommt.

Deshalb sind wir später vom Hotel zum Rodeo Drive gelaufen, es ist nicht weit vom Hotel. Ich kenne den ja aus dem Fernsehen, aber in Wirklichkeit ist es da viel heißer und es gibt Palmen, eigentlich ist er doch nicht so toll wie ich dachte, die Seitenstraße wie die Via Rodeo sind viel schöner. Aber wo der Rodeo Drive den Santa Monica Boulevard kreuzt, ist ein tolles Geschäft The Rodeo Collection , eigentlich sind es viele Geschäfte, aber so was habe ich es noch nicht gesehen – nicht mal in Berlin oder Düsseldorf. In dem Komplex ist auch die Praxis und Klinik von meinem Beauty Doc.

Hach, es ist ein Einkaufsparadies für Reiche, Armani, Gucci, D&G, Hugo Boss, Dior, Yves Saint Laurent komischerweise auch der Hermès Paketversand, der in seinen Schaufenstern lauter Taschen und ein paar Werbeuhren ausgestellt hat. Irgendwie muss es hier eine andere Währung geben, so eine Tasche aus Krokoleder kostet fast 26.900, so ne Werbezwiebel mit einem Gehäuse, das aussieht wie ein „H“ 2.900 und ein Einkaufsbeutel 4.100.

Tz, als ich Leonidas fragte, lachte er sich ein Loch in den Bauch und deutete auf ein Auto: »Und der VW da kostet dreieinhalb Millionen Dollars, das ist hier die Währung, ein Dollar sind etwa 86 Eurocent.«
Hach verarschen kann ich mich selbst, da steht doch Baguti oder so was drauf und hinten Chiron Sport und nicht VW!

Chiron kenne ich, CNC Zerspanung, wir waren mit Kunden zusammen in einer von Leonidas Fabriken und die hatten solche Maschinen, ich erinnere mich genau, weil ich mir unter Zerspanung nichts vorstellen konnte.
So viel kostet im Leben kein Auto, aber es gibt hier schon viele Sachen, die ich noch nie gesehen habe, die meisten wirken irgendwie mächtig, ich kann es nicht richtig beschreiben, aber alles hier ist aggressiv und greller und mächtiger als bei uns.

Ich habe mich schnell wieder beruhigt und wir sind dann ins „Belvedere“ essen gegangen, ich weiß nicht, ich glaube, ich habe das schon mal beim Fernsehen gehört. Eigentlich war es ganz gemütlich, wir saßen draußen auf der Terrasse, leider können die kein Deutsch! Gut, dass Leonidas übersetzt hat.

Ich dachte erst die spinnen, da gab es „Wild Dover Sole“, ich dachte schon die verkaufen Schuhsohlen, aber es war ein Fisch! Leonidas hat ihn für mich bestellt, es war ein irgendwie plattgedrücktes Ding, Leo meinte noch, es nenne sich Seezunge. Der Fisch war dann doch recht lecker, zusammen mit der Brown Butter, die sich allerdings letzlich als einfache braune Butter entpuppte, keine wirkliche Kunst, ist mir auch schon oft passiert, wenn ich kochen wollte und die Pfanne zu heiß war.

Leonidas hatte wieder eines von den fast rohen Steaks gegessen, komisch, dass die das hier auch so machen, will doch kein Mensch, das Zeug, das innen gerade mal eben warm ist! Das Schlimmste, der Kellner brachte ein altes total verschimmeltes, Stück Fleisch und Leonidas fand das auch noch gut! Mich hat es geschüttelt, außerdem darf er NOCH nicht an einer Fleischvergiftung sterben, erst wenn ich im Testament bedacht bin. Er hat mir dann gesagt, das ist dry aged? Pah, ein Dry Martini sieht auch nicht verschimmelt aus!

Hier kann man keine Taxis auf der Straße anhalten, deshalb hat Leonidas mit dem Service telefoniert, der uns schon vom Flughafen zum Hotelgefahren hat. Es war sogar der gleiche Wagen, allerdings ein anderer Chauffeur.
Ah, da kommt der nette Dr. Miller, der uns schon vorher begrüßt hatte. Leonidas ist heute nicht mitgekommen, er hat etwas Wichtigeres zu tun, und so hat er mich nur einfach hier abgesetzt.

„Wir werden die unbedingt nötigen Untersuchungen mit Ihnen machen, Frau von Rabenhorst, und ich werde ihnen noch einmal im Detail zeigen, was wie geändert wird.«

»Aber das hat doch ihr Chef schon alles erklärt!«

»Bei der Untersuchung verwenden wir auch ein Ganzkörper-Screening mit der *MRT, als Nebenprodukt erhalten wir im selben Schritt auch gleich ihre kompletten Körpermaße. Wir haben hier ein Programm, damit werden am Computer die kompletten Änderungen als „Endergebnis“ simuliert.

Natürlich auch die neuen zusätzlichen Verschönerungen, die dazu geführt haben, dass wir die OP hier in Beverly Hills durchführen. Beverly Hills gehört übrigens nicht zu LA, obwohl wir von LA umschlossen sind.«

Ist mir eigentlich sowas von schnurzegal, was der da quasselt, außer, es würde mal im Quiz gefragt, dann könnte ich mit solch unnützen Fakten glänzen, trotzdem antworte ich: »Ah schön, Dr. Miller!«

»Ja, Sie haben es hier deutlich leichter als in Florida, denn hier herrscht ein wesentlich milderes Klima, und wir haben, dank den vielen Patienten, hier die modernere und bessere Technik.«

Dr. Miller erkundigt sich noch nach meiner Gesundheit, und ich beantworte Erkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahme, Tabak- oder Alkoholkonsum. Dabei bin ich doch immer gesund gewesen.

Er notiert alles, und dann macht er noch eine Untersuchung wie früher der Hausarzt, dabei schaut er in meine Augen, ich muss AH sagen, und er klopft und tastet mich ab.

Nicht genug, dann kommt auch noch der Narkoseheini, der natürlich nur englisch spricht, Dr. Miller übersetzt die Fragen und so beantworte ich teils die gleichen Fragen nochmal.

Zusätzlich zum Aufklärungsgespräch des Chirurgen bekommt der Patient nämlich vor der Operation auch noch Besuch vom Narkosearzt. Dieser erklärt dem Patienten genau den Ablauf und die Art des Narkoseverfahrens und erläutert Alternativen. Außerdem informiert er ihn über typische Risiken, welche die Narkose mit sich bringt und befragt den Patienten nochmals zu Vorerkrankungen und Medikamenten. Dann erklärt er mir, wie die Narkose abläuft und endlich ist er fertig! Ich muss noch zig Zettel unterschreiben, dann verabschiedet sich Herr Walker, der an seinem Namensschild Walker MD stehen hat. Während Dr. Miller zwei Schwestern ruft und erklärt: »Mandy und Abigail werden sie zu den einzelnen Stationen bringen, bis später bei der Auswertung, Frau von Rabenhorst.«

Schön, wie er mich Frau von Rabenhorst nennt, ich lasse ihn in dem Glauben und korrigiere es nicht. Frau Koch hört sich doch blöd an, vor allem auf Englisch, wenn die kein „ch“ richtig aussprechen können, käme ich mir ja vor wie der vordere Teil eines der leckeren Mischgetränke an der Bar.

Den ganzen Vormittag verbringe ich in und an Geräten, werde gestochen und muss Urin und sogar meinen Kot abgeben. Als die Untersuchungen an mir abgeschlossen sind, erhalte ich „Freizeit“ bis 15 Uhr, bis dahin würden alle Ergebnisse vorliegen. Die Zeit nutze ich zum Essen und einem kleinen Bummel in der Umgebung, Leonidas hat mir ein paar von den Dollars gegeben. Hier wird aber wohl alles nur mit Karte bezahlt, wie ich schnell in der Gaststätte feststelle. Nur notgedrungen nehmen sie mir die Scheine ab, die komischerweise alle gleich groß sind und bei denen man höllisch aufpassen muss, sie nicht zu verwechseln.

Wenig später bin ich wieder in der Praxis der Klinik, die dunkelhäutige Abigail begleitet mich zu Doktor Miller.
Der erklärt mir anhand der Untersuchungen, dass ich kerngesund bind und alle OPs wie geplant ausgeführt werden können.

Ich darf mich vorher und nachher auf einem Fernseher betrachten, wow, genial, wie meine Hüfte schmaler wird und mein Busen größer.

Noch kann ich wählen, aber noch schmaler brauch ich die Taille auf keinen Fall, aber beim Busen darfs ruhig noch eine Kleinigkeit mehr sein, finde ich besser.

Dann ist da noch mein Gesicht, man sieht mir zwar auch jetzt meine 37 Jahre nicht an, aber mit der Lidstraffung und etwas volleren Lippen, das sieht doch toll aus, ich wirke auf dem Bild viel jünger.

Noch ein paar Unterschriften und morgen ist es endlich soweit, schon heute holt mich ein Helikopter ab und bringt mich in die nahegelegene Klinik, denn schon am frühen Morgen werden mich die Spezialisten behandeln.

Schade, dass Leonidas geschäftlich verhindert ist, mich zu besuchen.


Eine Woche später in der Schönheitsklinik:

»Na, das sieht doch alles gut aus, das Luxieren hat wunderbar geklappt. Der Brustkorb ist wie vorgesehen stabil geblieben. Die äußerlichen Narben müssen wir wie immer noch einmal behandeln, ich denke heute können die Klammern weg. Das wird Dr. Miller machen, er ist Spezialist in der Nachsorge, Herr von Rabenhorst.

Er war auch für die Brust-Op verantwortlich, er wird ihnen gleich das Ergebnis zeigen. Ich darf mich verabschieden, es bleibt bei meiner Empfehlung, noch eine Woche künstliches Koma, dann sind die Schmerzen von der Luxation so gut wie abgeklungen, die Nachwirkungen sind erfahrungsgemäß bis zu einem halben Jahr. Das lässt sich aber medikamentös in den Griff bringen. Ich danke Ihnen noch einmal für Ihr Vertrauen und möchte mich verabschieden.«

»Ja, danke, wir sehen uns dann später noch, Professor! Dr. Miller, ich höre!«

»Wenden wir uns der Brust zu, Herr von Rabenhorst, Ihre Frau … «

»Sie ist nicht meine Frau! Sie ist ein – besser gesagt, ich brauche sie zur Repräsentation, Anabelle genügt als Name.«

Während Leonidas das richtigstellt, entfernt der Arzt die Beatmungsmaske und die Verbände.

»Bei unserer Methode sind keine Narben zu sehen. Die etwas rote Farbe der Brüste wird zurückgehen, sie werden voll und ganz zufrieden sein. Auch die Gesichtsbehandlung war erfolgreich, wie sie selber sehen konnten, alles sieht natürlich aus.«

»Sehr schön, Dr. Miller, eine Bitte hätte ich noch, wie heißt es doch so schön: Wer schön sein will, muss leiden! Deshalb wäre ich ihnen verbunden, wenn sie Anabelle jetzt schon aus dem Koma holen würden und auch auf weitere schmerzstillende Mittel verzichten könnten, soweit es für das Ergebnis nicht von Nöten ist!«

»Das ist nicht Ihr Ernst, Herr von Rabenhorts? Sie wissen, wie schmerzhaft …«, versucht der Arzt Leonidas zu überzeugen, während er die Beatmung erneut anbringt.

»Ist es möglich oder nicht?«

»Ja schon, doch …«

»Sie wissen, was ich erwarte!«

»Wenn es sich um die Kosten…«, versucht Dr. Miller noch einmal einzuwenden.

Wird aber durch Leonidas barsch unterbrochen: »Nein, ich kann aber auch mit ihrem Chef reden! Sie wissen ja, er hat im Grunde hier nichts mehr zu bestimmen, mir gehört die Mehrheit der Praxis samt dieser Klinik. Ich bin also auch IHR Boss! Ich verlasse mich auf sie!«

Kaum hat Leonidas das Klinikzimmer verlassen, bestimmt Dr. Miller: »Schwester, wir schleichen die Medikamente langsam aus, ich möchte, dass sie beim Aufwachen der Patientin anwesend sind! Wie sie selbst wissen, gibt es teilweise dramatische Entzugserscheinungen, besonders in diesem Fall, da neben den Hypnotika auch die Analgetika komplett entfallen. Wir werden sie kurz vor dem Erwachen fixieren, sie könnte verwirrt, aggressiv sein oder halluzinieren.«




Ein schmerzhaftes Erwachen

Die erste Wachphase ist beendet, das Atmen und Abhusten überprüft, der Atemschlauch wird entfernt. Die Schwester befeuchtet den Mund der Patientin, es wird nicht mehr lange dauern, bis sie ganz aufwacht. Selbstverständlich bleibt das Monitoring und das * MiS im Einsatz. Erneut schläft sie, der Monitor zeigt, dass bald die nächste Aufwachphase ist. Sie träumt, Anabelle träumt:


Ich muss in einem fremden Land sein, sie sprechen eine andere Sprache, sie unterhalten sich über MICH? Was ist REM? Ich bin in einem Zug, Das gleichmäßige Geräusch ist weg, ich bekomme keine Luft. Doch, ich kann schon irgendwie atmen, aber es geht so viel schwerer als sonst. Mir tut alles weh! Jetzt rast der Zug in einen einstürzenden Bahnhof. Ich muss husten, irgendwer zwingt mich zu husten? Der Staub der einstürzenden Häuser!

Ich bin wach! Die Schmerzen haben mich geweckt. Meine Hände sind gefesselt, die Schwester sagt, dass das nur zur Vorsicht ist, damit ich nicht meine Narben aufreiße. Wenn nur nicht die furchtbaren Schmerzen wären. Die Schwester kann mir keine Schmerztabletten geben, sie muss erst den Arzt fragen, er wird morgen kommen, ich bin froh, dass es nur 2 Rippen waren, die mir herausgenommen wurden, aber auch so halte ich es kaum aus! Wann kommt endlich der Doktor, die Nachtschwester ist da, auch sie bleibt, wischt mir übers Gesicht, streichelt meine Wange, ich bekomme Beruhigungstee, mal Kamillentee, mal Baldriantee. Wenigstens mit einem Strohhalm kann ich selber trinken. Den Rest bekomme ich als Infusion, da sei alles drin, was ich brauche. Sie haben sogar deutsches TV, aber immer wieder döse ich kurz ein, wenn der Schmerz es zulässt. Natürlich ist es unbequem zu schauen, denn nicht nur meine Arme sind fixiert, sondern auch Beine, Oberschenkel und unter der Brust bin ich festgeschnallt.

Endlich war Dr. Miller da, er ist sehr zufrieden mit dem Fortschritt, leider kann er mir keine Schmerzmittel mehr geben, ich hätte Intoleranz, gegen das Betäubungsmittel entwickelt. Als ich ihn gefragt habe, was das sei, meinte er, es ist eine Überempfindlichkeitsreaktion.

Ich durfte sogar aufstehen und wurde gewaschen, er hat mir mein Gesicht und die neuen Brüste und auch die äußerlichen Narben, der Lackdingens… ach was, mir fällt das Wort nicht ein, also der Entfernung der Rippen gezeigt, kaum zu glauben, dass die da überhaupt durchgepasst haben. Ich bin noch etwas wackelig auf den Beinen, deshalb war ich froh, als ich wieder in mein Bett konnte.
Meine Hände wurden auf meine Bitte nicht fixiert, aber damit ich mich nicht kratze, bekomme ich solche speziellen Fäustlinge angezogen. Damit kann ich schon eine Schnabeltasse selber halten. Die Schwester braucht mir endlich den Trinkhalm nicht mehr in den Mund zu schieben!

Entweder gewöhne ich mich an die Schmerzen oder sie werden tatsächlich weniger, ich habe schon über eine Stunde am Stück geschlafen!

Morgen ist schon die zweite Woche nach der OP. Ich lerne mit der schwarzen Schwester zusammen Englisch. Sie fragt mich immer, wenn sie kommt mit den gleichen Worten: » How are you? « und ich antworte dann auch immer gleich, » better and better! «

Sie gibt mir heimlich ein Mittel, sie nennt es: »Painkiller«, ich darf das aber dem Doktor nicht verraten. Seit heute brauche ich die Sicherheitshandschuhe nicht mehr zu tragen. Ich habe die Nacht durchgeschlafen, aber, wenn der Painkiller nicht mehr wirkt, habe ich immer noch starke Schmerzen. Ich freue mich auf den ersten Spaziergang mit Leonidas hier auf dem Rodeo Drive, wenn ich meine prächtige neue Figur allen zeigen kann.

Leider musste Leonidas dringend nach China, deshalb unternehme ich meinen ersten Spaziergang ganz alleine, er führt in die Via Rodeo, hat mir meine Englischlehrerin, Schwester Ava, empfohlen. Hier heißen die Schwestern Nurse, aber sie hat recht, in dem Johnny Sandwich Bohemian Café sieht alles sehr lecker aus, ich getraue mich noch nichts zu essen, aber ein kleines Eis kann nicht schaden.

Mit meiner neuen Top-Figur werde ich aber ständig begafft, dabei trage ich noch mein uraltes Latexkleid, das ich in Berlin von Leonidas bekommen habe. Ich brauche dringend neue Kleidung, selbst das Korsett ist mir jetzt viel zu weit! Außerdem hab die Schmerzen ja nur für Leonidas ertragen, da kann der ruhig nochmal paar Dollar lockermachen für meine Ausstattung mit schicken Outfits!

Ich habe auch schon ein paar Bewunderer gefunden, die die Rechnung für mein Eis übernehmen, natürlich lasse ich mich sehr gerne einladen! Mehr aber nicht!

Ich muss wieder in die Klinik zurück, es ist einfacher die Narbenvermeidung dort zu machen, als wenn ich immer wieder ambulant vorbeikomme.

Mir geht es jetzt immer besser, selbst Dr. Miller ist zufrieden, ich darf jetzt schon nachmittags Ausflüge machen, ich muss nur zur abendlichen Behandlung wieder da sein. Alle Verbände sind schon entfernt und so ist meine Kleidung noch schlabbriger, gut am Busen sitzt sie nun schon sehr prall, aber das Latex gibt ja etwas nach! Meine normale Kleidung passt auch nicht wirklich hier her, wenn ich über den Strip schlendere, drehen sich fast alle Männer um. Ein völlig neues Gefühl für mich, von dem ich noch nicht genau weiß, ob ich es tatsächlich mag.

Geld brauche ich hier jedenfalls keines, denn ich finde eigentlich immer gleich jemanden, der mich einlädt. Das ist ein Leben!

In 2 Wochen bin ich frei – da ist endlich die Verhandlung, das Trennungsjahr ist vorbei! Ob ich Leonidas nicht doch überzeugen kann, mich zu heiraten, mit meiner jetzigen Figur? Ich weiß ja, er liebt mich nicht, sondern nur sich selbst! Da passen wir doch ganz gut zusammen, dass er seinen Sadismus an Männern auslebt, ist doch nur gut für mich! Irgendwie habe ich ihn doch liebgewonnen, er ist ja so großzügig!?

Ende Teil 43




* Fauteuils (schweizerdeutsch für Sessel mit Lehnen)

* MRT Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie (umgangssprachlich Röhre)

*MiS

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 05.09.18 um 20:57 geändert
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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:07.09.18 17:17 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ihr_joe,
das war ja eine Fortsetzung. Ich bin gespannt wie es weitergeht, erfüllen sich die Hoffnungen und Träume von Annabelle ich hoffe du verrätst es uns noch. Achim denke ich hat sein Glück mit Karola gefunden.
VLG Alf
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:08.09.18 10:13 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,


es war ein recht heftiges Kapitel das ist richtig und sehr schmerzhaft nur beim Lesen für mich das es solche Menschen gibt die es zulassen das andere bewusst große Schmerzen ertragen müssen nur um seine sadistischen Triebe zu befriedigen das ist für mich krank in Bezug auf Annabelle.

Nur gut das es ihr den Umständen entsprechend jetzt besser geht denn sie hat auch verdient das sie glücklich wird wie alle Menschen.

Sie erholt sich gut lernt dabei die Sprache von dort( englisch)und lässt es sich gut gehen.

Auch denkt sie schon weiter was ihre Zukunft angeht.

Immer wieder bin ich begeistert von deinen Erklärungen die du uns immer lieferst auch wenn das heute in Bezug auf MRT für mich nicht gerade positiv ist war schon oft in diesem Ding und nicht immer war die Nachricht danach gut, nur so am Rande aber kannst du ja nichts für oder wissen.

Herzlichen Dank für ein großes wenn auch nicht einfaches Lesevergnügen.

LG
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  3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 44 Datum:12.09.18 19:43 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 44

Es ist soweit, endlich, morgen ist der Termin beim Familiengericht. Ein kleiner Rückblick auf die letzten 4 Wochen. Die Kinder sind von ihren gemeinsamen Ferien zurück.

Familie Keller

Die Geschäftsreise von Mercedes und Rafael war ein Erfolg, nach Gesprächen mit verschiedenen regionalen Bürgermeistern wird kurzfristig die Ladeinfrastruktur verbessert. Da von dem großen Fördertopf von 300 Mio. noch viel übrig ist, werden großzügig Ladestationen für die Hybrid- bzw. Elektrofahrzeuge gebaut, für jeden verkauften Oberklasse Tesla spendet das Autohaus Keller 500 €, die auch dem Ausbau zufließen werden.

Anlässlich der Einladung bei dem Brauereibesitzer lernten Gloria und Tomas dessen Gemahlin kennen, die stolz ihre Bediensteten, einen „echten“ Butler nebst Hausmädchen und ihren persönlichen Chauffeur vorstellt. Sie wundert sich, dass Frau Keller nur lächelt und ihren Mann anschaut, als sie antwortet: »Ja, einige Sklaven sollte man schon haben!« Darauf antwortete sie entsetzt: »Um Himmels willen, das sind doch Angestellte!« Der restliche Abend verlief sehr harmonisch, im Gegensatz zu seiner Frau ist der Hausherr weniger dekadent.

Nach dem Besuch beim Biermogul, darf Tomas wieder voll und ganz Sklave sein. Als seine Tochter Mercedes wieder selbst die Geschäfte führt, kommt er in den Genuss einer intensiven Session, von der er sich ein paar Tage lang erholen muss.

Miky wurde von seiner Frau Cynthia bei den Kellers abgeholt und sie verbringen den Rest seines Urlaubs zuhause. Sie ist begeistert, wie hilfsbereit und vorrausschauend Miky ist. Aber auch über die Dinge, die er so ganz nebenbei fürs Schlafzimmer gelernt hat. In den Urlaubswochen bleibt der KG im Schrank.

Lucas hat sich soweit eingelebt, viele der aufgetragenen Arbeiten macht er schon selbstständig, er lernt schnell, es ist Gloria nicht verständlich, warum er so schlecht in der Schule war.
Ab 1. September wird er eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in einer der Filialen der Kellerschen Autohäuser beginnen, auch ohne mittleren Schulabschluss hat Gloria das für ihn eingefädelt. Gloria erwartet aber, dass er zumindest Innungssieger wird. Klar, hat er vorher ein kleines Praktikum gemacht, der Meister war voll des Lobes über seinen Fleiß, als er vom Seniorchef nach Lucs Leistung gefragt wurde. Selbstverständlich bleibt er während seiner Ausbildung Sklave von Gloria.
Hansi, sein 9-jähriger Bruder wurde nach seinem Urlaub vom Jugendamt an eine Pflegefamilie vermittelt, er soll aber regelmäßig Kontakt zu seinem Bruder Lucas bekommen, jedes Wochenende werden sie sich treffen.

Die Mutter von Lucas lebt jetzt in ihrer Wohnung mit ihrem „Stecher“ Albert zusammen, der stolz darauf ist, Hartz IV-Empfänger zu sein. Da weder er noch sie daran denken, die Wohnung sauber zu halten, weht schon beim Öffnen der Tür ein unangenehmer Duft nach altem Rauch und Mief dem Besucher entgegen. Der Bauch, den Lucas Mutter hat, deutet darauf hin, dass erneut ein Geschwisterchen unterwegs ist.


Familie Maier

Bei Geli und Wolfgang ist wieder der Alltag eingekehrt, zusammen mit Moritz, der von dem Urlaub mit den Gleichaltrigen zurück ist, verbringen sie einen kurzen Camping-Urlaub in der Nähe des Disneylands Paris. 2 Tage erkunden sie zusammen mit dem begeisterten Moritz den gesamten Park, Moritz darf sogar meist bis Mitternacht aufbleiben. Klar, in den vier Tagen finden auch Besuche des Eiffelturms, der Kathedrale Notre-Dame, dem Place de la Concorde mit dem Obelisken und den beiden Springbrunnen statt.

Am späten Nachmittag darf Moritz alleine auf dem Platz bleiben, er ist ja jetzt schon fast neun, die Zeltnachbarn, ein Ehepaar aus Müllheim mit einer Tochter in selben Alter wie Moritz, mit dem sie sich angefreundet haben, passt auf ihn auf, ohne dass er es mitbekommt.
Paris, die Stadt der Liebe, muss von den Erwachsenen doch auch abends erkundet werden. Zuerst ist Montmartre mit der weithin sichtbaren Basilika Sacré-Cœur ihr Ziel, schier unendlich sind die Treppen, die zu ihr nach oben führen. Es bleibt nicht viel Zeit für die Besichtigung, denn ein Ticket für die Moulin Rouge-Show samt Toulouse-Lautrec-Menü ist für 19 Uhr gebucht.
Natürlich sind sie zu früh bei dem berühmten Varieté, 30 Minuten vorher ist Einlass, also beschließen sie, etwas die Gegend zu erkunden. Rund um Pigalle gibt es zahllose Bars, Sexshops und Stripclubs, die meisten wirken schmuddelig. Ein besonders großes Geschäft, das Sexodrome, scheint eine Ausnahme zu sein, aber eine gigantische Anzahl von Touristen überschwemmt dieses Sexkaufhaus, doch Maiers haben keine Zeit, sich bei dem umzuschauen, was für sie interessant wäre, verschiedene Schellen, unzählige Peitschen, extravagante Kleidung, irre Stiefel und vieles mehr werden nur im Eiltempo wahrgenommen.

Die Zeit drängt und beide schauen sich bei einem außergewöhnlichen Essen begeistert die Vorstellung an. War es die 360 € wert? Sehr viel Geld, auch wenn es ein besonderer Abend ist, aber einmal im Leben…

Am nächsten Tag, dem letzten Urlaubstag in Paris, steht noch ein Besuch des Louvre an, auf die Mona Lisa verzichten sie, denn da ist viel zu viel Trouble, aber für Moritz ist die ägyptische Abteilung toll, genauso wie für Mama und Papa.
Nach 4 Stunden Museum und Kunst wird es aber für Moritz zu viel, danach steht ein kleiner Abstecher in den Tuilerien-Park an. Für Moritz sind der Abenteuerspielplatz und die Bodentrampoline weitere Highlights, während seine Eltern sich in einem kleinen Café erholen.

Als sich Geli über schmerzende Füße beklagt, meint Wolfgang unbedacht etwas überheblich: »So, ich habe keine Probleme!«

Worauf Geli ihm antwortet: »Das kann ich ganz flott ändern, für heute reicht etwas von dem Rollsplit hier vom Boden, den du gleich in deine Schuhe füllst und daheim, wenn Moritz bei seinen Großeltern ist, werde ich mich mit deinen Füßen beschäftigen, das schaff ich ganz lässig auch bei uns zuhause!«

Später als sie langsam zur Metro laufen, erklärt Mama Moritz: »Ich glaube, Papa hat sich eine Blase gelaufen, deshalb hinkt er so.«

Am nächsten Tag fährt die Familie zurück, alle freuen sich auf zuhause. Natürlich freut sich auch Wolfgang, ein klein wenig fürchtet er sich aber auch schon vor dem nächsten Wochenende, obwohl er es andererseits herbeisehnt.


Papa, Karola, Regine und wir, die Twins

Dieser Sommer war einfach toll, manchmal fragen wir uns, was wohl Mama macht, wenigstens einen Brief aus Amerika haben wir bekommen. Mama hat sich verändert, klar, das Gesicht ist noch ähnlich geblieben, außer dass sie auf dem Bild lacht, das hat sie früher nie getan! Sie ist wohl glücklich! Aber ihre Brüste sind irgendwie größer geworden? Karola hat uns mal erklärt, dass das passiert, wenn man älter wird, bei uns sind sie noch nicht zu sehen, obwohl wir bald neun sind. Aber bei Regine sind sie schon etwas gewachsen, sie ist ja auch mit über neun die Älteste von uns.

Mama hat um die Hüfte einen komischen Gürtel gezogen und viel zu weit zugemacht, sie ist da sogar dünner als wir! Sieht komisch aus. Papa hat gesagt, eine Wespentaille, aber die sind doch viel, viel dünner! Mamas Haare sind länger und sie hat so einen Plastikanzug an, der aber wenigstens schön glänzt. Regine meint, ihre Oma Gloria hat auch so ähnliche komische Kleidung. Ach so, es ist ja bald auch unsere Oma, Luna meint, dann haben wir 3 Omas. Vielleicht bekommen wir auch einen neuen Opa, auf dem Bild ist neben Mama ein uralter Mann abgebildet in einem dunklen Anzug. Mama schreibt, es sei Leonidas, ihr Lebensabschnittsgefährte, als wir Karola gefragt haben, was das ist, hat sie uns erklärt, dass sie jetzt die Lebensabschnittsgefährtin von Papa sei.

Aber jetzt müssen wir weiter spielen, wir machen gerade Wasser-Bowling, Karola und Papa gegen uns drei. Papa hat gerade unsere Flasche verpasst. »Hurra!«, schreien wir im Chor. »Regine, Regine!«, feuern wir unsere Schwester an, die viel besser werfen kann als wir beide.
Der Ball fliegt durch die Luft, gebannt schauen wir zu, wie er kurz vor der Flasche auf den Boden schlägt und aufhüpft, über die Flasche springt. Nein! Er berührt sie oben und schmeißt sie um!

Karola läuft zur Flasche, will sie wieder aufstellen, bevor sie leer ist, zu spät! »Gewonnen! Gewonnen! 3:2!!«, freuen wir uns, das war aber knapp, unsere Flasche war auch schon fast leer.

Papa tröstet Karola mit einem Kuss und einer liebevollen Umarmung, danach lacht sie schon wieder und nimmt auch uns in den Arm. Als Belohnung gibt es ein Eis für uns alle, die Beeren haben wir selbst am Waldrand gesammelt, für den Kuchen war es dann viel zu viel, deshalb hat Karola hat sie eingefroren.
Jetzt dürfen wir mithelfen, einfach die Früchte in die Küchenmaschine, die zerkleinert und püriert die steinharten Himbeeren in Sekundenschnelle. Wir dürfen einschalten, als das tolle Geräusch leiser wird, schaut Karola kurz nach und meint: »Noch 10 Sekunden.«

Endlich sind die 10 Sekunden vorbei, jeder von uns bekommt dann eine Portion von dem erfrischenden Eis, welches Karola „Sorbet“ nennt, in ein Schälchen. Sogar Papa und Karola nehmen sich ein Sorbet, auch wenn sie verloren haben.

Aber ganz toll ist, Papa will Karola heiraten, und wir müssen sie dann auch nicht Mama nennen, sie bleibt unsere Freundin Karola. Das alles soll in einem Zelt passieren, ein Bekannter von Papa, Herr Gauselmann, der anscheinend auch heiraten will, war gestern mit einer Dame bei uns im Hof und hat alles vermessen.
Wir dürfen ihn Harald nennen, und die Dame hat auch einige Bilder gezeigt, wie so ein Zelt aussieht, es ist so groß wie ein Zirkuszelt oder noch größer!

Papa hat schon gesagt, dass er und Karola nachher zu Harald fahren werden, so lange dürfen wir alleine bleiben. Dann wollen wir an unserem Baumhaus weiter bauen, eine Aussichtsplattform bis auf den Boden haben wir schon, alles selber gebaut. Papa macht sich viel zu viele Sorgen, erst als er zusammen mit Karola unsere Arbeiten überprüft hatte, war er einigermaßen beruhigt.

»Wir gehen schon mal zum Baumhaus. Wir wollen noch einen Mast für unsere Fahne befestigen, dürfen wir den Hammer und Nägel benutzen?«

Bevor Papa, der nachdenklich dreinschaut, nein sagen kann, meint Karola: »Ach lass sie doch, als du in ihrem Alter warst, hast du doch auch…«

»Aber es sind doch Mädchen?!«

»Du willst doch nicht sagen, dass Mädchen so was nicht können?«

»Natürlich nicht…«

»Also geht schon, ihr Rasselbande, aber seid vorsichtig!«, sagt lachend Karola und küsst Papa schon wieder.


Eine Viertelstunde später fahren die beiden zu Harald, natürlich nicht ohne dass Papa noch einmal überprüfen muss, ob wir auch wirklich sicher sind.


Ende Teil 44
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:12.09.18 19:43 IP: gespeichert Moderator melden


Danke an alle Leser, heute fällt die Geschichte etwas kürzer aus, dafür ist sie nächstes mal wieder länger.

Ich war sowohl beruflich als auch privat mehr eingespannt als ich eigentlich dachte und es nicht vorauszusehen war.

Liebe Leia,
vielen Dank auch an Dich, ja es gibt auch solche Menschen wie Herrn von Rabenhorst, ich denke auch sie haben in einer halbwegs realistischen Geschichte ihren Platz.
Bald hören wir noch einmal von Leonidas und Anabelle, zuvor werden wir heute und in der nächsten Folge teilhaben an den Abenteuern der Schlüsselhalterinnen!

Entschuldige, dass ich heute nicht mehr schreibe.

Lieber AlfvM
auch Dir vielen Dank - Letztendlich wird auch Anabelle ihr Erfüllung finden, sie ist so wie sie ist, dazu in ein paar Fortsetzungen mehr.

Danke auch heute wieder für die Korrekturen und Verbesserungen, die ein wunderbarer Mensch euch angedeihen lässt. Um Himmels willen, wie würdet ihr ohne den in Fehlern versinken. Oft auch in logischen, in denen mein Kopf schon ganze Szenen weiter war oder ich von meiner Herrin träumte, wer weiß?

Viel Freude beim lesen von Teil 44
Ihr_joe




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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:15.09.18 10:34 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,

Ferien, ein Urlaub alle hier fanden ihn toll haben ihn genossen es war schön wohl auch weil sie es als Familie machten, was ich persönlich besonders schön empfinde wir in unserer Familie halten das auch so und fahren jährlich zwar nur ne Woche in Urlaub dafür aber die ganze Sippe.
Ist zwar anstrengend aber auch schön.

Hier hast du mit einer Familie gecampt was auch schön ist hab ich lange nicht mehr gemacht wird mal wieder Zeit und mich auf die Idee Paris gebracht.

Leider kenn ich da nur den Eiffelturm mehr nicht dabei gibt es noch einiges was ich gerne sehen würde, ja die Romantik, Stadt der Liebe.

Wie immer durfte ich mal wieder träumen und auch fliegen was ich nur dein Verdienst ist, vielen herzlichen Dank dafür.

LG
Leia
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:19.09.18 20:34 IP: gespeichert Moderator melden


Schon wieder Mittwoch,
danke liebe Leia,
ja Ferien sind wirklich toll vor allem für Kinder, aber auch für Erwachsene.
Danke für Dein Lob

Liebe Leser auch vielen Dank für das Lesen ganz langsam nähern wir und dem Ende dieser Geschichte, keine Angst, ein paar Folgen wird es noch geben.

Wie immer muss ich auch in Eurem Namen für die wunderbaren Korrekturen bedanken, nicht nur dass, manchmal denke ich im Quadrat um die runde Ecke weil ich ja schon weiß was folgen soll und da verstehen alle Bahnhof außer mir - da muss ich dann es für alle verständlich umformulieren.
Also tausend Dank!

Und gleich geht es weiter

Ihr_joe
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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:19.09.18 20:50 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ihrJoe,
vielen Dank für die tolle Fortsetzung,
Momentan fällt mir nichts ein, weil die Geschichte absolute Spitze ist, das Spiel mit den versch. Paaren und auch innerhalb deren Familien ist schon klasse.
VLG Alf
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  3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 45 Datum:19.09.18 20:58 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 45

Besuch bei Harald und Ramona

Die beiden haben noch keinen Urlaub, den wollen sie erst nach der Heirat gemeinsam verbringen.
Harald hat aber begriffen, dass er als Partner, der vieles selbst bestimmen kann, mit Ramona zusammenlebt. Sicherlich ist er auch im Alltag gegenüber Ramona etwas unterwürfig, er hat aber zumindest eine eigene Meinung, nur wirklich durchsetzen kann und will er sie nicht, da gibt er immer klein bei. Ramona hat das Sagen, und er stimmt so gut wie immer zu. Wenigstens sagt er seine eigene Meinung und trifft selbstständig Entscheidungen.
Um sein Selbstbewusstsein ihr gegenüber zu stärken, übernimmt er alle Vorbereitungen für die Hochzeit. Es wird – wie geplant – eine Doppelhochzeit werden, vorerst nur standesamtlich, die Feier wird auf dem Bauernhof von Achim und Karola stattfinden.
Harald kümmert sich um ein Zelt, das bei sich schönem Wetter rundum öffnen lässt.
Ramona trägt gerade ihr „Räuberzivil“, was bei ihr bedeutet, sie hat normale Straßenkleidung an, also eine Jeans und eine kurzärmlige Bluse, ihr Haar wird von einem rot-weiß gemustertem Haarband mit Schleife verziert.


»Schaust du mal, ob mein Bandana richtig sitzt?«, frage ich Harald, der heute auch seine gute Jeans angezogen hat.

»Ich glaube schon! Auf jeden Fall siehst du hinreißend aus!«, so genau wollte ich es eigentlich nicht wissen, bleibt mir also doch nur der Weg zum Spiegel. Wenigstens hat sein Glaube ihn nicht getrogen. Alles sitzt richtig, ich muss lächeln, denn ich mag ihn ja so, etwas unbeholfen, aber immer süß!

»Holst du uns noch was vom Bäcker?«

»Ja, was Ramona?«, fragt er unnötigerweise.

Natürlich gerauchten Speck und Schmalz, verkneife ich mir und antworte: »Du suchst aus! Du kennst mich ja, und die beiden anderen müssen sich halt nach dir richten!«

»Ähm ja, bis gleich«, verabschiedet er sich und wirft mir einen Kuss zu, während ich mit dem guten Geschirr den Tisch decke.

Harald ist noch nicht zurück, da kommen Karola und Achim, nach der üblichen Begrüßung stelle ich den Strauß, den die beiden mitgebracht haben, ins Wasser.

»Setzt euch doch mal schon, Harald holt noch ne Kleinigkeit von Bäcker«

Bis Harald kommt, sind sie voll des Lobes über ihn und seine Idee mit dem Zelt. Besprochen werden soll eigentlich nur alles, was Deko, Essen, Ablauf und Gäste anbelangt. Noch bevor Harald kommt, beschließen wir, dass die Kosten anhand der Gäste geteilt werden.

Harald bringt für mich eine leckere Torte, die gleiche ist für Ramona geplant und 2 Stücke von einem gedeckten Apfelkuchen.

Da Karola auf die Torte verzichtet, weil sie eben erst Eis gegessen hat, entschuldigt sich Harald bei mir.

»Du kannst doch nichts dafür! Bleibt eben etwas für morgen!«

Danach geht’s um Möbel, Dekoration und eine erste Übersicht der eingeladenen Gäste, bedenkt man, dass Harald auch seine eigenen Ideen, die oft mit meinen einher gehen durchsetzen will, bin ich schon stolz auf ihn. Natürlich halten die beiden Männer zusammen und wollen uns auch unmögliche Dinge aufschwatzen, manchmal bringt mein Süßer sogar Argumente, die mich überzeugen.
Wenigstens kommen wir zusammen auf den Konsens, das Essen lassen wir vom Goldenen Ochsen zubereiten, die Tische werden rund, Blumengestecke macht die Stadtgärtnerei, Einladungen lassen wir gemeinsam drucken, mit einem kleinen Programm, jedes Paar bekommt eine Seite von dem Faltblatt.

Für die Kinder gibt es ein extra Programm in einem Kinderzelt, nur das Essen ist mit den Eltern gemeinsam. Ja, der Vorschlag kam auch von Harald, obwohl wir noch keine Kinder haben, aber er hat sich erinnert, wie es damals war als seine Eltern ein zweites Mal heirateten.

Natürlich ist noch viel zu tun, was noch nicht geklärt ist, deswegen treffen wir uns am Mittwoch bei dem Bauernhaus von Achim und Karola.

»Ich will dir noch etwas zeigen, was die Männer nichts angeht«, sage ich zu Karola, »Meinst du, die beiden könnten zusammen das Geschirr in die Küche tragen und vorspülen?«

»Achim, hilfst du bitte Harald, da kannst du mal zeigen, wie perfekt du als Hausmann bist, weißt du was, ihr spült alles gleich richtig sorgfältig mit der Hand ab und versorgt gleich das Geschirr.«

Sein »Gerne Karola«, hört sich so an, als ob es ihm tatsächlich Freude macht.

»Er ist wirklich ein perfekter Hausmann, und ich musste sogar heimlich eine Spülmaschine kaufen, er besteht darauf, dass er wenigsten am Wochenende per Hand abwäscht, selbst unsere drei Rabauken haben große Freude daran und helfen gerne mit.«

Klar ist so was toll, aber nichts für uns, Harald kann mithelfen, wenn wir so was gemeinsam machen. Vielleicht kann ich ihn, wenn ich seine Göttin bin, mal reinigen lassen, das wird sich dann ergeben.

»Bleibt bitte kurz in der Küche und macht die Türe zu!«

»Schau mal Karola, nachdem Harald mein Outfit als Göttin so gefallen hat, dachte ich daran, auch ein Hochzeitskleid aus Latex zu kaufen, es würd dich doch nicht stören, ich meine …«

»Nö, ich überlege auch, ob ich überhaupt ein weißes Hochzeitskleid nehmen soll, gut Latex will ich nicht, aber es wird langsam Zeit, mir etwas auszusuchen.«

»Na ja ich muss mich heute noch entscheiden, kostet sowieso mehr, wenn es rechtzeitig fertig sein soll. Warte, ich zeige es dir«

Auf meinem Tablet rufe ich die gespeicherten Adressen ab,

Kleid I Kleid 2 oder so was!!

»Was um Himmels willen soll dann Harald anziehen?«

Hat sie eigentlich recht, aber ich finde das so geil: »Meinst du ein Anzug passt nicht, ich will ihm ja nichts verraten«

»Also, ich würde das Einfache ohne die Spitzen nehmen, das Butterfly ist zu extrem. Aber das ist deine Sache!«

Hm, eigentlich hat sie recht, es ist auch günstiger als die Teile vom anderen Anbieter.

»Du hast recht, ich bestelle gleich! Kostet für den Wunschtermin sowieso 25% mehr!«, als ich die Lieferung nach Deutschland eintippe, sehe ich dass es zeitlich nicht reicht, trotz der fast zwei Wochen und der erhöhten Gebühr.

»Verflixt, dann muss ich eben das aus England nehmen!«, fährt mir heraus, bei den Ringen war das schon so eng und jetzt das Kleid!

»Warte, ich habe eine Idee«, sagt Karola und zückt ihr Handy.

Und ich keinen Geldscheißer, ein herkömmliches Kleid hätte so, wie ich es will, bestimmt auch 1200 Euro gekostet, und das ist mein Limit! Na, warte ich mal, bevor ich den Bestellvorgang ganz abbreche, was Karola weiter sagt.
Karola tippt wie wild auf ihrem Handy herum und lacht dann plötzlich!

»Mercedes, meine Tochter, ist wegen der neuen Autos richtig oft in Amerika, und da habe ich sie gebeten, einfach das Päckchen mitzunehmen, sie kommt ja sowie so zur Hochzeit, ist nicht mal ein Umweg. Hier ist eine Adresse in USA, lass die Ware bitte dort hin senden.«

Ich tippe die Adresse ein und schließe die Bestellung ab
»Wo ist eigentlich überhaupt Fremont?«

»Keine Ahnung, ich glaube, Mercedes hat was von Kalifornien gemurmelt, als wir letzthin im Freizeitpark waren.«

Ist ja auch egal, »Schauen wir mal, wie weit die Männer sind, wir können ja eventuell noch abtrocknen«, schlage ich vor.

Als wir in die Küche kommen, wischt Harald oben auf dem Küchenschrank ab. »Wir hatten noch etwas Zeit, und da war es leicht fettig. Entschuldigung, das sollte kein Vorwurf sein, da habe ich einfach alles noch mal abgeschrubbt, wir müssen es nur noch trockenreiben.«

Ich muss grinsen, wahrlich ein perfekter Hausmann. »Du bist doch Gast bei uns, jetzt ist aber Schluss!«

Unverständlich für mich, er trocknet den Rest noch ab, bevor er den Lappen noch einmal auswäscht und dann sogar noch die Spüle sauber macht und glänzend reibt.

Unsere alte Küche blitzt wie neu gekauft und das in nicht mal 30 Minuten. Selbst der Boden ist gekehrt, wie ich mangels jeglichen Staubes feststelle.

»So ist er auch zuhause, man gewöhnt sich daran.«

»Ich habe damit aus Frust angefangen, Anabelle hat nichts, aber auch gar nichts in der Wohnung gemacht, als die Zwillinge geboren waren. Erst dachte ich, sie sei überfordert oder so was, heute weiß ich, dass es nur ihre Faulheit war, immer den einfachsten Weg zu gehen. Und ich dachte, sie liebt mich… aber jetzt habe ich Karola und das Kapitel Anabelle löst sich ja nächste Woche vor Gericht, dann ist endlich das Trennungsjahr vorbei. Sie hat zugesichert, dass es keine Probleme geben wird. Wenn Lena und Luna nicht wären, würde ich den Kontakt am liebsten ganz abbrechen. Aber so – muss ich sie eben ab und an ertragen. Wahrscheinlich hat sie mit dem neuen Freund sowieso mehr Interesse an ihrer Zukunft als an uns, wir sind ja quasi ihre Vergangenheit und damit fast nur eine Belastung.«

»Bevor ihr geht, möchte ich noch meinen Schatz loben, ja Harald, du hast dich heute wie mein Partner benommen, sieht man mal von der Putzarie mit Achim ab, aber so war das auch okay, deshalb bekommst du eine Belohnung!«

Klatschend trifft meine Ohrfeige seine Backe, ich glaube es ist genau die richtige Stärke. Zuerst blickt er mich entsetzt an und begreift nichts, doch plötzlich wird ihm klar, dass ich jetzt gerade seine Göttin oder Herrin sein will. Etwas unsicher kniet er vor mir nieder und küsst meine Füße. Sowohl Achim als auch Karola begreifen, was da vor sich geht, waren sie doch bei der Erklärung von Gloria dabei.

Ich muss es doch ausprobieren, erst einmal vor Eingeweihten, später vielleicht auch mal einfach so unter Fremden. Bin ich noch unsicher im Befehlen, das muss schon noch bestimmender werden! Aber wenn wir spielen, soll er gerne ab und zu in den Genuss kommen.

»Ah, zieh dich sofort im Bad aus. Dann darfst du aussuchen, was ich für dich gleich anziehen werde.«

Was mache ich nun eigentlich mit den Gästen? Am besten flugs möglichst elegant loswerden …

»Verabschiede dich noch von unseren Gästen.«

Es dauert etwas, bis er aufsteht und sich mit rotem Kopf von den beiden verabschiedet. Danach bleibt er noch neben mir stehen.

»Wolltest du nicht ins Bad?«, erinnere ich Harald deutlich, der darauf sofort in Richtung Badezimmer verschwindet.

Als ich unsere Besucher zur Tür begleite, flüstert ich ihnen zu: »Entschuldigung, aber ich bin so stolz auf Harald, ich konnte nicht anders!«

»Weißt du, ich habe bemerkt wie unsicher du bist, ich habe ja Gloria erlebt, wie Tomas auf jedes Wort und jeden Tonfall von ihr reagiert. Da ist keine Spur von Unsicherheit oder Zögern in ihrer Stimme, im Gegenteil, manchmal muss ich mich zusammenreißen um sie nicht Herrin zu nennen! Ein klein wenig kann ich dir helfen, wir wissen ja über ihn Bescheid und ich habe zwischenzeitlich genug Männer gesehen, die auch mir die Füße küssen, nicht Achim? Manchmal abends, wenn die Kinder im Bett sind, bin ich etwas strenger mit ihm, ich könnte ihn nie ernstlich weh tun, aber streng sein, das kann ich!«

Wie, was will sie denn damit sagen, ich verstehe nicht ganz?
»Ich … – was willst du?«, eigentlich freue ich mich auf mein Spiel mit Harald.

»Wenn du mit ihm SO SPIELST, braucht er präzise, klare Anweisungen, sonst weiß er nicht, wie er sich verhalten soll. Du bestimmst auch, wie er sich verabschieden soll. Deshalb mein Hinweis mit dem Fußkuss. Du brauchst es natürlich nicht anzuordnen, aber dann braucht er sich nicht zu verabschieden, das übernimmst du einfach für ihn. Denk daran, sei streng zu ihm, er erwartet es in der Situation von dir.«

»Aber, du bist doch nicht so – dominant? Dann wäre doch … «, ich stocke, ich kann doch jetzt nicht das Thema Tomas anschneiden.

»Doch, aber der wollte viel mehr, als ich zu geben bereit bin, außerdem war da ja Mercedes und so wie er veranlagt ist, es war ein Fehler – nein ich bin froh, dass ich Achim habe! Aber wir wollen jetzt gehen, du machst das schon!«

Hm, nachdenklich gehe ich zurück in die Wohnung. Eigentlich habe ich ja genug Beispiele, aber ich bin weder Angela noch Gloria, und ich will es auch nicht sein!

Als ich ins Zimmer komme, sitzt Harald nackt auf dem Stuhl, springt auf: »Ich habe dir das …«

Er bekommt seine zweite Ohrfeige heute: »Ich bin eine Göttin, und wie wartet man auf seine Göttin?«

»Ähm, kniend?«

»Und warum machst du das dann nicht? Du glaubst doch nicht, dass ich jetzt noch das Latexkleid anziehe für dich? Jetzt knien?«, klar ist er gleich auf seine Knie gegangen.
»Steh auf! Hände ans Genick!«

Ich nehme mein Fußkettchen mit seinem Schlüssel ab, schließe den Peniskäfig auf und entferne das stählerne Gefängnis. Ich will mir ja gleich nicht weh tun, deshalb kommt diesmal auch sein Hodenring ab.
Natürlich ist sein Kleiner jetzt überhaupt nicht mehr klein. Aber das kenne ich ja schon, wenn ich ihn rauslasse: »Ab ins Bad, abkühlen!«, normalerweise brauche ich das ja nicht, da war ich voll zufrieden, wenn er so fest war. Meine Worte haben aber nur die Wirkung, dass er noch fester wird und nach oben wippt, bevor sich Harald auf zum Bad macht.

Mein, »Harald!«, ich freue mich, genau richtig, dass er zum Bad krabbelt und nicht aufrecht läuft.

So, mein Göttinen-Outfit ist erst einmal abgehakt, schade eigentlich, das hatte er sich ja ausgesucht! Bleibt nur eine meiner Korsagen. Es soll die rote Satin-Corsage mit ihren schwarzen Stützstäbchen werden.

Ich will sie schon anziehen, sie hat seitlich einen Reißverschluss, da kommt mir eine bessere Idee, denn hinten besitzt sie eine klassische Schnürung. Schnell löse ich die Schleife, lasse aber die schwarze Schnur drin und lockere sie nur.
Den passenden Fascinator, ein rotes Hütchen mit schwarzen Federn, ziehe ich gleich an. Ich bin noch nicht ganz fertig, da krabbelt Harald herein. Zuerst überprüfe ich die Haare und korrigiere noch etwas den Winkel des Hütchens, dann drehe ich mich um: »Steh auf! Zeig her!«

Allein durch meine Worte wird der Zwerg schon wieder größer! Das kommt mir aber entgegen.

»Das nennst du also klein?!«, schon wächst er wieder ein klein wenig.

Ich nehme einen der Pariser, und streife ihn über sein schon fast komplett steifes Glied.
»Wenn ich darin auch nur ein Tröpfchen finde!«, was ich dann mache, überlasse ich seiner Phantasie, während er schon eine kleine Fahnenstange trägt.
»So, bevor ich dich b e s t r a f e, wirst du noch meine Corsage zuschnüren!«

Ich schaue im Wandspiegel zu, wie er an der Schnur nestelt und verhältnismäßig schnell und doch sanft die Verschnürung wiederherstellt. Ist ja auch eher zu Dekoration gedacht, nicht wie bei einem echten Korsett.

»Die Schleife bindest du aber noch einmal schöner!«

Auch wenn es nicht zu glauben ist, auch die paar Worte lassen seinen Fahnenmast noch größer werden und wippen.

Ich setze mich auf den Stuhl und lasse ihn sich über meine Knie legen. Es fühlt sich gut an, er ist nicht so schwer wie ich dachte. Ich fühle sogar seinen Penis.
Ich ziehe mir die dünnen schwarzen Latexhandschuhe an, die ich mir extra gekauft habe. Ich erinnre mich an das Gefühl, wie Gloria die Handschuhe zunächst auf meinem Rücken abgelegt hat und dann gemächlich einzeln anzog, genau das Gleiche mache ich jetzt mit Harald.

Sein drittes Bein zeigt, dass es ihm ähnlich ergeht wie mir.

Als der erste Hieb fällt, noch ganz mild, reckt sich der Kleine erneut, ich mache weiter, bis er stöhnt, nicht vor Schmerz, sondern aus Lust. Langsam steigere ich die Intensität der Hiebe, das Klatschen wird lauter und der Popo wird schön gleichmäßig rot.

Irgendwann meine ich, dass es genug ist, gleich will ich ihn zum Bett lotsen, um dort weiter zu spielen. Aber was tut mein kleiner Sklave, der fasst sich doch glatt an den Schniedelwutz!
Eine weitere Ohrfeige ist fällig, die fällt aber heftiger aus, weil ich sowieso erregt bin und weil es eben so ist, meine Finger sind an seiner Wange zu sehen.

»Was sucht deine Hand da! Eigentlich war jetzt eine Belohnung fällig, aber so? Du wartest auf mich! Kniend! Die Hände wieder nach oben hinter den Kopf! Falten! Nimmst du die Beine auseinander!«

Wenn ich ehrlich bin, habe ich nur einen Grund gesucht, ihn weiter zu züchtigen, es ist erregend ihn so zu hauen. Wunderbar, dass er mir so einen Steilpass gegeben hat.
Ich suche in der Küche nach einem Instrument, genau, ein Kochlöffel, natürlich habe ich nur so ein Billigding aus Kunststoff, das überhaupt nichts taugt. Warum habe ich nur die alten Holzlöffel entsorgt oder nicht hochwertigere gekauft?

Er hat doch so einen Ledergürtel, genau der muss her! Ich ziehe ihn aus seiner Hose, so bewaffnet geht’s zurück.
Ich setze mich wieder auf den Stuhl und lasse ihn dieses Mal über meine Schenkel legen.
»Das wird jetzt etwas mehr weh tun! Selbst schuld!«

Soll ich den Gürtel einfach oder doppelt nehmen? Ich entschließe mich für doppelt, die störende Schnalle lässt sich abknöpfen, normalerweise um eine andere im Wechsel zu benutzen. Der Gürtel ist vielleicht noch 30 cm lang, als ich den ersten Hieb vorsichtig versuche.

Langsam steigere ich auch hier die Intensität, längst bleibt er bei den Hieben nicht mehr liegen, sondern rutscht unruhig hin und her.
Würde sein Penis nicht mehr hart gegen mein Bein drücken, hätte ich längst einen Gang zurückgeschaltet. Jetzt nimmt er die Hände, um den Hintern zu schützen. Das muss doch noch mehr weh tun?

»Hände weg!«

Sofort nimmt er sie weg, und meine Hiebe werden noch etwas fester.
Wenig später bekommen sie wieder einen Hieb ab, weil er nach seinem Popo greift.

»Noch zehn! Und jedes Mal - wenn die Hand dazwischen ist beginne ich von vorne!«

Obwohl ich jetzt noch härter zuhaue und jeder Hieb jetzt eine Strieme zeichnet, er die Luft anhält, bis ich den Gürtel auf seinen Allerwertesten klatschen lasse, er jeden Schlag leise mitzählt, schafft Harald es letztlich, ohne nochmal seine Hände zu benutzen, indem er sie so fest an die Stuhlbeine krallt, dass die Fingergelenke weiß werden.

Oh Gott, wie stolz bin ich auf ihn, dass er es ausgehalten hat für mich! Für seine Göttin!

Ich hätte gerne weiter gemacht, für ihn, für mich, aber um eine Reaktion zu erzielen musste ich immer fester und fester hauen.
Ich schicke ihn zum Bett, lege mich neben ihn und streichle seinen Körper, seinen wunden Arsch, langsam findet er zurück, reagiert auf mein Streicheln.

»Du hättest ruhig weiter machen können!«

Anscheinend bin ich jetzt nicht seine Göttin, klar welche Göttin streichelt schon über den Hintern und …, aber ich bin noch nicht fertig. Eine kleine Ohrfeige, dieses mal ganz, ganz sanft unterbricht ihn.

»Das bestimme ich! Und komm mit zum Spiegel, schau dein Ärschlein an! Eine Göttin achtet auch auf die Gesundheit! Jetzt will deine Göttin dich anders belohnen! Trag mich zum Bett!«

Was im Bett alles geschehen ist, kann sich jeder von Euch selbst ausmalen. Nur so viel: Es war einfach herrlich, ich will gerne seine Göttin sein und dann wieder seine Geliebte!

Anschließend duschen wir beide gemeinsam, dabei wird sein Kleiner noch einmal groß, als ich ihn gründlich abseife und dabei länger reibe, als zum Reinigen nötig wäre. Sein Penis macht schon die ersten Anzeichen, gleich wird er kommen. Ich stelle ruckzuck die Dusche auf kalt. Ihh, das eiskalte Wasser trifft leider auch mich!

»Ha, das hätte dir wohl gefallen! Bleib stehen!«

Während das kalte Wasser dafür sorgt, dass sein Freudenspender klein wird, trockne ich mich kurz ab und hole den Käfig.

Als ich zurück bin, steht Harald noch immer unter der kalten Dusche. Brav hat er seine Hände von seinem Glied gelassen.

»Stell das Wasser ab und komm raus!«

Ich trockne ihn ab und lege ihm den Käfig an.

»Wenn du artig bist, kommt er frühestens in der Hochzeitsnacht wieder ab!«, flüstere ich ihm zu, während ich ihn verschließe.

Später, als wir wieder Partner waren, haben wir noch darüber gesprochen, denn auch wenn sein Kleiner mir viel verraten hat, so wollte ich es aus seinem Mund, in seinen Worten hören, wie es für ihn war. Es waren ja die ersten richtigen Schläge, die er von mir bekommen hat.

Ich weiß schon, was ich mir für die Hochzeitsnacht wünsche, von wegen, wenn er artig ist …

Ende Teil 45


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 19.09.18 um 21:00 geändert
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:20.09.18 09:05 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,


das war ein grandioses Zusammenspiel sie haben erkannt das es mehr gibt als nur Göttin/Geliebte sein denn es verbindet sie was stärkeres das sie zusammen halten wird und alle Klippen umschiffen wird, alle Schmerzen beseitigt, das Band der unendlichen Liebe zu und füreinander.

Auch gilt das für die anderen Paare und Familien die du lieber ihr Joe so wunderschön uns allen hier präsentiert hast so das besonders ich schon immer gespannt war und bin wenn ich was neues lesen darf von dir.

Nicht nur diese Geschichte hier, nein ich rede von deinem Leben deinen Kommentaren die hier so besonders sind und die besonders bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen immerzu, auch dafür herzlichen Dank.

Hier freue ich mich besonders gerade als Frau auf die kommende Hochzeit was mich wieder träumen lassen wird, danke für ein Monument das ich lange im Herzen tragen werde, so sehr bin ich begeistert und berührt.


LG
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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:21.09.18 13:18 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr-joe,
ich kann mich nur wiederholen, absolute Klasse. Schade ist nur dass es bald endet.
VLG Alf
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