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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:06.09.18 17:53 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 5

Martin erfuhr, dass das dreiteilige Standard-Outfit für Fachberaterinnen aus Schuhen, Rock und Top bestand, die Ludmilla ihm in den höchstwahrscheinlich passenden Größen überreichte.

Tatsächlich passte alles fast wie angegossen, aber Martin hätte dennoch lieber das anbehalten, mit dem er das Geschäft betreten hatte. Ludmilla teilte ihm jedoch mit, ihm seine alte Garderobe nur in einer Tüte mitgeben zu dürfen und dafür Sorge zu tragen, dass er das Fachberaterinnen-Outfit anbehielt.

Martin erkannte natürlich, dass Ludmilla, die sich nach eigener Aussage ihr Studium durch diesen Aushilfsjob finanzierte, nicht der richtige Ansprechpartner war, um über das Tragen von Lack- und Latexkleidung sowie über Schuhwerk mit aberwitzigen Absätzen zu diskutieren.

So befand sich Martin schnell wieder auf dem Weg zurück ins Büro von Madame, wo ihn Ivan in bekannt-professioneller Weise ablieferte.

***
Madame musterte Martin bzw. Xenia von oben bis unten. Sie schien zufrieden.

„Na, das sieht doch schon ganz anders aus. So wollen unsere Kundinnen die Fachberaterinnen sehen, patriotisch und in einem sexy Outfit. Elegante Stiefel, figurbetonter Rock und ein Top, mit dem Du zeigst, was Du hast. Dazu ein Styling, wie es von einer Fachberaterin „Nails & Hair“ zu erwarten ist.“

Was Madame hier gerade als „elegante Stiefel“ bezeichnet hatte, hätte Martin bisher eher auf dem Straßenstrich als in einer Parfümeriefiliale erwartet. Dasselbe galt für den knallengen Ultra-Minirock und das bauchfreie Top, durch das seine künstlichen Brüste mehr betont als verdeckt wurden. Minirock und Top waren aus einem hochglänzenden Stretchlackmaterial, die Stiefel aus einem ebenfalls hochglänzenden, aber festen Lackmaterial. Martin hatte inzwischen auch verstanden, was an dem Outfit „patriotisch“ war. Das Top war nämlich weiß, der Minirock blau und die Stiefel rot, die russischen Nationalfarben.

Wenn Martin sich selbst und seinen Look hätte beurteilen müssen, wäre er zu einer eindeutigen Einschätzung gelangt. Er müsste sich in Grund und Boden schämen, sich so in Deutschland in aller Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber hier ging es nicht um ihn, es ging hier nicht um Deutschland. Er war Xenia Heyhielowa, die neue Fachberaterin „Nails & Hair“ in einer Parfümeriefiliale in Sankt Petersburg, Russland. Martin war professionell genug, das zu akzeptieren. Das Einzige, woran auch die professionellste Einstellung nichts ändern konnte, war die Tatsache, dass die Lackstiefel, in denen Martins Beine fast bis in den Schritt hinaufreichend steckten, mit Absätzen ausgestattet waren, die ihm im ersten Moment schon ein Stehen schwierig und ein Gehen praktisch unmöglich erscheinen ließ. Ohne Ivans Hilfe hätte Martin damit den Weg von der Modeboutique zurück ins Büro von Madame definitiv nicht geschafft.

„Die Absätze Deiner Stiefel mögen Dir im Moment etwas hoch erscheinen, aber das soll so sein. Mir ist aufgefallen, dass Deine Beine doch sehr muskulös wirken. Normalerweise tragen unsere Fachberaterinnen 12cm hohe Absätze bei der Arbeit, in Deinem Fall habe ich mich für 16cm-Stilettos entschieden. Damit wirken Deine Beine graziler. Überhaupt solltest Du mehr auf Deine Figur achten, 5 Kilo, also ein oder zwei Kleidergrößen könnten da gut und gerne noch runter. Aber vor allem hör mit dem Krafttraining für Arme und Beine auf, sichtbare Muskeln wirken einfach nicht feminin. Das mit den Absätzen ist eine reine Übungssache, es gibt dazu Kurse, ansonsten hilft ein intensives Lauftraining. Ich habe mit der Modeboutique telefoniert, das Vermessen Deiner Füße hat gezeigt, dass Du sogar noch höhere Absätze tragen könntest. Also stell Dich nicht so an, Xenia!“

Die Besuche im Fitnessstudio hatte Martin bisher immer als den idealen Ausgleich zu seiner Arbeit empfunden. Außerdem war er stolz auf seine wohldefinierten Muskelgruppen an Armen und Beinen gewesen. Hier musste es nun Veränderungen geben! Ab sofort war Obst- und Gemüsediät angesagt, um schnellstmöglich das Idealgewicht zu erreichen. Lauftraining und die Kurse zum grazilen Laufen auf High Heels würden große Teile von Martins Freizeit ausfüllen, wobei eines klar war: Madame hasste den Begriff „Freizeit“. Ihrer Meinung nach war es die Pflicht einer jeden Fachberaterin, immer und überall ihren Arbeitgeber angemessen zu repräsentierten. Martin würde sich Mühe geben, diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Nun endlich durfte er den Heimweg antreten. Er hatte in etwa 1,5 Stunden Fahrzeit in U-Bahnen und Bussen vor sich, um seine Wohnung zu erreichen. „Wohnung“ war vielleicht zu viel gesagt, da es sich nur um ein Ein-Zimmer-Apartment in einem Plattenbau aus Sowjetzeiten in einer Trabantensiedlung am Rande von Sankt Petersburg handelte. Die Konzernzentrale erachtete das als eine für eine junge Praktikantin „standesgemäße“ Unterkunft.

Auf dem Weg nach Hause wunderte sich Martin, wie wenig Aufmerksamkeit er erregte, obwohl er selbst am Liebsten im Boden versunken wäre. Die Passanten und Nutzer der öffentlichen Verkehrmittel schienen schon viel Extravagantes gesehen zu haben, da riss eine grell geschminkte Blondine in einem Lack-Outfit kaum noch einen vom Sitz. Martin hatte einen langen Tag hinter sich und außerdem beschlossen, sich nicht mehr als verkleideter oder getarnter Mann zu sehen. Was hier in der U-Bahn saß, war Xenia, eine junge Frau, die so aussah und so gestylt war, wie es von einer Fachberaterin „Nails & Hair“ erwartet wurde. Es war Xenia, die angestarrt wurde, Xenia musste einfach das Selbstbewusstsein entwickeln, damit umgehen zu können.

Endlich zu Hause angekommen hätte Martin sich natürlich am Liebsten sofort dieser Folterwerkzeuge an seinen Füßen entledigt. Seine Füße schmerzten und brannten, jeder Schritt fiel ihm schwer. Was hätte er darum gegeben, den Rest des Abends barfuß zu verbringen. Aber das ging nicht! Sofort schnappte sich Martin den langen silbrig-glitzernden Lackmantel, mit dem er nach Russland eingereist war, um auf den nächtlichen Straßen am Rande von Sankt Petersburg spazieren zu gehen. Am Anfang seines Lauftrainings musste stehen, überhaupt mit der Höhe der Absätze zurecht zu kommen, also Stehen und Gehen zu können, ohne ins Wanken oder Stolpern zu geraten. Wenn er das einigermaßen beherrschte, musste er an das denken, was Laura ihm mit auf den Weg gegeben hatte, nämlich beim Gehen mit Hüften und Hintern zu wackeln.

Es war fast Mitternacht, als Martin von seinem nächtlichen Spaziergang zurückkehrte. Er hatte nun das Gefühl, einigermaßen mit der Höhe seiner Absätze klarzukommen, allerdings nur auf festem Untergrund. Bordsteinkanten waren auch kein großes Problem, aber Treppensteigen und das Laufen auf unebenem Untergrund klappten noch überhaupt nicht. Das erforderte noch viel Training, auch das Wackeln von Hüften und Hintern beim Gehen war auf jeden Fall noch verbesserungswürdig.

Martin war so erschöpft, er schaffte es gerade noch, seinen Lackmantel an den Garderobenhaken zu hängen. Dann fiel er auf´s Bett und schlief sofort ein.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 06.09.18 um 17:59 geändert
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:06.09.18 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung wieder^^

der arme martin/xenia , da hat er ja noch einiges zu tun bis madame zufrieden ist
bin gespannt wie es weiter gehn wird

lg

kitty
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  RE: Undercover Boss Datum:06.09.18 20:09 IP: gespeichert Moderator melden


Nur weiter so
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:20.09.18 17:47 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 6

Zum Glück hatte Martin den Wecker gestellt, sonst hätte er nach den Strapazen des vorangegangenen Tages wohl gleich noch den halben Vormittag verschlafen. Madame hätte ihn dafür in der Luft zerissen, denn Madame hasste Unpünklichkeit, jedenfalls bei anderen, sie selbst ließ andere gerne mal auf sich warten.

Voller Schreck stellte Martin fest, die ganze Nacht in seinem Lack-Outfit, insbesondere in den mörderischen Stiefeln verbracht zu haben. Nun lohnte es sich kaum noch, das alles für die Morgentoilette auszuziehen, um es dann kurze Zeit später wieder anzuziehen, zumal sein Apartment sowieso weder über eine Dusche noch eine Badewanne verfügte. So stöckelte Martin in die zu seinem Apartment gehörende kleine Naßzelle, um sich vor dem Waschbecken frisch zu machen. Dabei hatte er tatsächlich schon den Eindruck, mit den Stiefeln besser zurecht zu kommen als am Tag zuvor.

Sofort merkte Martin, wie durch seine langen Fingernägel alles komplizierter und langwieriger geworden ist, Zähneputzen, Toilette, Waschen. Auch das Toupieren seiner blonden Mähne nahm einige Zeit in Anspruch. So war er fast froh, sich nicht auch noch schminken zu müssen. Allerdings wunderte ihn, dass sein Make-Up auf das Waschen seines Gesichts mit einer seifenhaltigen Waschlotion keinerlei Wirkung zeigte. Deshalb nahm er die Make-Up-Entferner-Pads zur Hand, die er von Laura bekommen hatte. Damit hatte sich bisher jede Art von Make-Up stets schnell und rückstandsfrei entfernen lassen. Vorsichtig testete Martin, ob er Farbe von seinen aufgespritzten Lippen entfernen konnte. Es passierte nichts, kein einziges Farbpigment war auf dem benutzten Pad zu sehen. Martin testete noch an anderen Stellen seines Gesichts, das Ergebnis war immer gleich. Es war also offensichtlich wirklich so, wie man ihm im Schönheitssalon gesagt hatte, dieses Profi-Make-Up würde sich wohl nur professionell wieder entfernen lassen. Martin versuchte das positiv zu sehen, so bestand wenigstens keine Gefahr mehr, durch ein verschmiertes oder unschön aufgetragenes Make-Up den Unmut von Madame auf sich zu ziehen. Apropos, Martin musste sich jetzt beeilen, um den Termin bei Madame noch zu schaffen.

Wieder hatte Xenia auf der Straße, im Bus und in der U-Bahn in der dicht gedrängten Masse der Berufspendler überraschend wenig Aufmerksamkeit erregt. Pünktlich stöckelte sie bei Madame ins Büro.

„Da bist Du ja endlich, Xenia. Höchste Zeit, Dich an Deinen neuen Arbeitsplatz zu bringen und Dich Deinen neuen Kolleginnen vorzustellen. Damit jeder gleich weiß, mit wem er es zu tun hat, bekommst jetzt erst einmal die Aufkleber, die alle unsere Fachberaterinnen tragen.“

Madame zog den ersten Aufkleber ab und klebte ihn auf die rechte Seite des Lacktops direkt über Xenias Brust. Ein zweiter Aufkleber landete nun auf der linken Seite, ebenfalls direkt über der Brust. Auf Russisch und in kyrillischer Schrift stand da nun rechts „XENIA“ und links „Fachberaterin „Nails & Hair“. Abgesehen vom Informationsgehalt der Aufkleber hatte die Anbringung der Aufkleber direkt über den Brüsten der Fachberaterinnen noch einen durchaus gewollten Nebeneffekt: Wenn Männer eine der Filialen betraten, insbesondere in Begleitung ihrer Angebeteten, so konnten diese den Fachberaterinnen direkt auf die gemachten Brüste starren, ohne dass man hierfür einen sexistischen Hintergrund unterstellen musste, vielleicht ging es auch nur um das Lesen der Aufkleber.

„Eine Kleinigkeit noch, Xenia. Mir ist bei Dir sofort aufgefallen, dass Du einen unschön vergrößerten Kehlkopf hast, der fast an einen männlichen Adamsapfel erinnert. Das müsste vielleicht irgendwann mal operativ korrigiert werden. Im Moment habe ich für dieses Problem aber eine andere Lösung. Dreh Dich mal um.“

Xenia bekam nun ein 10cm breites Lacklederhalsband umgelegt, das in ihrem Nacken mit ein paar kleinen Ösen verschlossen wurde. Madame drehte Xenia nun wieder mit dem Gesicht zu sich und bewunderte den Look.

„Genau so habe ich mir das vorgestellt. Das Halsband ist nach den exakten Maßen Deines Halsumfangs gefertigt, sitzt also eng, aber nicht zu eng. Alles ist hochwertig verarbeitet, passt zu Deinem Look und ist einfach sexy. Was sagst Du, Xenia?“

Madame reichte Xenia einen Handspiegel und Martin sah nun, dass das Halsband über und über mit glitzernden Strasssteinen besetzt und in goldenen Lettern mit dem Namen „XENIA“ bedruckt war.

„Das ist toll. Danke, Madame“, kam die von Xenia erwartete Antwort.

„Ich wusste, dass es Dir gefallen würde. Jetzt aber los, Ivan wartet schon.“

Mit überhöhter Geschwindkeit, Madame hatte schließlich keine Zeit zu verlieren, fuhr Ivan quer durch die Stadt zu der Filiale, in der Xenia zukünftig arbeiten würde.

Bei Madames Ankunft war alles für den Empfang vorbereitet. Die ganze Zeremonie erinnerte mehr an ein Morgenappell bei der Armee als an eine Begrüßung. Die Filialleiterin und sämtliche Fachberaterinnen waren in Reih und Glied angetreten.

Martin erkannte nun endlich, warum Xenia so aussehen musste wie sie aussah.

Alle Mitarbeiterinnen der Filiale erfüllten die von Madame gesetzten Standards. Alle hatten eine tolle Figur, schlank, feminin, gemachte Brüste. Alle hatten ein hübsches grell geschminktes Gesicht mit aufgespritzten Lippen, lange topgestylte Haare und lackierte künstliche Fingernägel. Zugegeben, nicht alle Fachberaterinnen hatten eine so lange Mähne wie Xenia, auch waren nicht alle so extrem blondiert, Xenias Fingernägel waren zudem offensichtlich länger als die ihrer zukünftigen Kolleginnen, aber es waren ja auch nicht alles Fachberaterinnen „Nails & Hair“.

Und tatsächlich trugen alle dieses „patriotische“ Outfit mit weißem Lacktop, blauem Lackmini und den roten schritthohen Lackstiefeln. Der einzige Unterschied zu dem von Xenia getragenen Outfit waren die „flachen Schuhe“, die die anderen Fachberaterinnen tragen durften. „Flache Schuhe“ im Sinne von Madame waren 12cm-Stilettos, das hatte Martin inzwischen begriffen.

Die Filialleiterin unterschied sich von den anderen Fachberaterinnen im Look nur durch das große Diadem, das sie wie eine Zarinnenkrone in ihren langen blonden Haaren trug.

Madame klatschte nun in die Hände und bat um erhöhte Aufmerksamkeit. Dann stellte sie Xenia als neue Kollegin und Fachberaterin „Nails & Hair“ vor.

Die Filialleiterin durfte nun vortreten, um Xenia unter ihre Fittiche zu nehmen. Als Erstes machte die Filialleiterin Xenia mit Olga bekannt. Wie unschwer zu erkennen, war Olga die hochschwangere Kollegin, für deren Vertretung Xenia eingestellt worden war. Olga würde Xenia noch in die Aufgaben als Fachberaterin „Nails & Hair“ einarbeiten bevor sie dann in Mutterschutz ging.

Martin sah sich endlich am Ziel. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten, sich als Undercover Boss vom angehenden Vorstand Martin Winter in die Praktikantin Xenia Heyhielowa zu verwandeln, hatte er nun noch fast 3 Monate Zeit Mäuschen zu spielen. Tag für Tag würde er nun Einblicke in die Arbeitswelt der Filiale und ihrer Mitarbeiterinnen bekommen. Er konnte auf gleicher Ebene mit den Mitarbeiterinnen sprechen und bekam so ehrliche Aussagen. Außerdem hatte er unmittelbaren Kontakt zu den Kundinnen. Erfahrungen, die für seine spätere Tätigkeit im Vorstand von unschätzbarem Wert sein dürften.

Ende (?)


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 13.10.18 um 20:20 geändert
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  RE: Undercover Boss Datum:20.09.18 20:00 IP: gespeichert Moderator melden


...was ENDE? Diese tolle Story hat doch hoffentlich noch viele weitere Fortsetzungen....
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:21.09.18 11:32 IP: gespeichert Moderator melden


gute fortsetzung ,

aber das mit dem ENDE soll wohl ein witz sein oO ,
die story hat noch viel potential

naja schade halt

lg

kitty
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:21.09.18 13:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink plastic,
ich möchte mich meinen Vorschreibern anschließen und hoffen das es noch nicht das Ende war.
Es sind noch viele Fragen offen. Was passiert nach den drei Monaten wenn er wieder zum Chef werden will und manches sich nicht rückgängig machen lässt.
VLG Alf
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:13.10.18 20:22 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 7

Xenia hatte nicht die geringste Ahnung, welche Aufgaben als Fachberaterin „Nails & Hair“ genau auf sie zukamen. Irgendwie hatte sie die Befürchtung, den ganzen Tag wie ein Schaufensterpüppchen herumstehen und Kundinnen gelangweilt beim Shoppen von Nagellacken und Haarpflegeproduktion zusehen zu müssen. Weit gefehlt!

Olga und Xenia verstanden sich auf Anhieb. Besonders schätzte Olga an Xenia, dass sie ganz anders war, als der Ruf, der ihr vorausgeeilt war: Xenia machte einen hochmotivierten und interessierten Eindruck.

Olga führte Xenia nun in ihr Reich. Beim Anblick der Fachabteilung „Nails & Hair“ klimperte Xenia erst ein paarmal vor Begeisterung mit ihren langen künstlichen Wimpern. Der Bereich war einfach riesig. Es gab wahrscheinlich Tausende verschiedener Produkte. Da waren z.B. im Bereich „Nails“ Nagellacke in allen erdenklichen Farben, verschiedenster Hersteller und jeder Art von Konsistenz, künstliche Fingernägel in jeder Länge und Form, Press-On oder zum Modellieren, vorlackiert oder natur. Hinzu kamen die zum perfekten Nageldesign passenden Accessoires wie z.B. Metallicpulver und Strasssteinchen aller Art.

Im Bereich „Hair“ gab es natürlich alles Erdenkliche rund um die perfekte Frisur. Shampoos, Spülungen, Kuren, Tönungen, Färbemittel, Haarlack, Festiger, aber auch ins Echthaar einsteckbare Haarteile wie künstliche Zöpfe und Pferdeschwänze waren erhältlich.

Mit Vielem, was er hier sah, konnte Martin nichts anfangen. Manches hatte er noch nie gesehen. Außerdem hätte er nicht für möglich gehalten, was sich die Kosmetikindustrie alles einfallen ließ, um den auf ein gutes Aussehen bedachten Kundinnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber genau um diese Erfahrungen zu machen, war er schließlich hier her gekommen. Hier war Martin mal wieder in seinem Element, er konnte sich in ein ihm bisher fast unbekanntes Gebiet einarbeiten, seine Intelligenz und seinen Fleiß unter Beweis stellen. Wie ein Schwamm saugte er alles auf, was Olga ihm sagte.

So war es ein erster Tipp von Olga, der gar nichts mit dem Bereich „Nails & Hair“ zu tun hatte, der für Xenia Gold wert war. Olga war natürlich gleich aufgefallen, dass Xenia höhere Absätze tragen musste als die anderen Fachberaterinnen, eine Schikane von Madame Neulingen gegenüber, wobei Xenia nicht die erste von dieser Maßnahme Betroffene war. Auch erkannte Olga mit all ihrer Erfahrung sofort, dass Xenia mit ihren High Heels noch nicht richtig zurecht kam. Darauf angesprochen gab Xenia gleich offen zu, wenig Erfahrung mit 16cm-Stilettos zu haben, die Herausforderung aber anzunehmen und fleißig zu üben, im Moment vor allem Probleme auf unebenem Untergrund und beim Treppensteigen zu haben.

Olga lachte laut. Nur zu gut kannte sie diesen typischen Anfängerfehler, den Mädchen und Frauen begingen, wenn sie wenig Erfahrungen mit hohen Stilettos hatten.

„Du musst Dein Körpergewicht auf die Zehenspitzen verlagern, auf festem Untergrund legst Du nur soviel Gewicht auf die Stilettos, dass diese sexy klacken, auf unebenem Untergrund sollten die Absätze den Boden am Besten überhaupt nicht berühren, weil die Absätze sonst einsinken können, verkratzen oder Du umknickst. Auf schmalen Treppen bleiben die Absätze ebenfalls in der Luft, sonst fällst Du nach hinten über und brichst Dir alle Knochen.“

In Russland kannte diese Selbstverständichkeiten jedes 15-jährige Mädchen. Olga schrieb das Xenias Migrationshintergrund zu, dass sie mit 22 noch dieser Hinweise bedurfte.

Nun war es aber Zeit für einen ersten Rundgang in der Fachabteilung „Nails & Hair“. Neben der schier unerschöpflichen Produktpalette dieser Abteilung fiel Martin nun erst auf, wieviel High-Tech überall zum Einsatz kam. Das erste Gerät, das Olga vorführte, war ein sog. Handscanner.

„Mit diesem Gerät kann die Kundin entweder selbst oder mit Unterstützung durch eine Typberatung der Fachberaterin ihren neuen Look ausprobieren. Leg mal Deine rechte Hand unter das Gerät, Xenia.“

Etwas zaghaft steckte Xenia die Hand in die Öffnung. Das Gerät ging sofort in Betriebsbereitschaft und scannte Xenias Hand ein.

„Hier auf dem Monitor kannst Du jetzt Deine Hand exakt so sehen, wie sie im Moment aussieht, Xenia. Ich gebe jetzt mal irgendwas ein, z.B. Gold, 3 Zentimeter und Strasssteinchen. Das Gerät rechnet, und jetzt sieh Dir Deine Hand an.“

Das war einfach unglaublich. Xenias Hand sah nun so aus, als habe sie 3 Zentimeter lange Fingernägel, in Gold lackiert und mit Strasssteinchen besetzt. Voller Schreck zog Martin die Hand aus dem Scanner.

„Keine Angst, das Gerät verändert nichts. Der Computer berechnet die eingegebenen Daten und zeigt ein digital bearbeitetes Bild der gescannten Hand, das diese Daten berücksichtigt. So kann die Kundin sehen, wie sie mit ihren neuen Fingernägeln aussehen würde und dann die erforderlichen Produkte kaufen. So vermeiden wir Enttäuschungen schon im Vorfeld. Schließlich geben wir eine 100%-Zufriedenheitsgarantie.“

Martin war begeistert. Nun wunderte es ihn auch nicht mehr, dass im Bereich „Hair“ ähnliche Geräte aufgestellt waren.

Olga wies darauf hin, dass die Rundum-Scanner für die Köpfe der Kundinnen allerdings deutlich teurer waren als die Handscanner, jedoch nach demselben Prinzip funktionierten. Wichtig war ihr zudem der Hinweis auf die absolute Unbedenklichkeit des Scanvorgangs für die Gesundheit der Kundinnen, da keinerlei schädliche Strahlung eingesetzt werde.

Wieder durfte Xenia die Wirkungsweise des Scanners testen, diesmal am eigenen Kopf. Dazu musste sich Xenia auf einen Hocker setzen und ihren Kopf während des Scanvorgangs möglichst ruhig halten.

Eine knappe Minute später war Xenias Kopf im 360-Grad-Scan von allen Seiten zu bewundern. Olga machte nun ein paar Eingaben ins Gerät, die sie nicht weiter erläuterte. Sie wollte Xenia mit dem Ergebnis überraschen.

Als Martin das Ergebnis der digitalen Bearbeitung sah, war diese Überraschung mehr als gelungen. Die mit ihren aufgespritzten Lippen und herunterhängenden Augenlidern leicht dümmlich wirkende Blondine Xenia samt ihrem grellen Glamour-Make-Up war zu einer rothaarigen Rassefrau geworden, mit dunklem Teint, passendem Make-Up, auch die Frisur war jetzt ganz anders, einfach nur topgestylt und keine billig wirkende toupierte und blondierte Mähne.

Wenn Martin hätte wählen können, er hätte sich für den Look aus dem digital bearbeiteten Scan entschieden. Dazu vielleicht noch ein elegantes Business-Kostüm und mittelhohe Pumps, er begann zu träumen. Olga drückte eine Taste und Xenia sah im Scan wieder so aus wie sie tatsächlich aussah. Martin hatte eben nicht die Wahl.

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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:14.10.18 18:17 IP: gespeichert Moderator melden


yuhooooo ^^

hi pink_plastic

tolle fortsetzung bin mega froh das es weitergeht
weil verfolge deine storievon xenia gerne
freu mich schon wie es weitergeht
lg

kitty
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:14.10.18 20:24 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Pink_plastic,
vielen Dank dafür das es Weitergeht. Eine Klasse Fortsetzung.
LG Alf
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  RE: Undercover Boss Datum:16.10.18 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


Danke pink_plastic, dass Du nun doch Erbarmen mit uns hattest und beschlossen hast, die tolle Story weitergehen zu lassen...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von FE am 16.10.18 um 19:40 geändert
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:01.11.18 18:24 IP: gespeichert Moderator melden


huhu pink_plastic

wann gehts denn mit xenia weiter
bekomm entzugserscheinungen ^^
bitte schreib so bald wie möglicch weiter

lg
kitty
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:02.11.18 20:41 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 8

Inzwischen waren die ersten Kundinnen in der Fachabteilung, und Olga und Xenia mussten sich natürlich als aufmerksame Fachberaterinnen präsentieren für den Fall, dass eine Beratung gewünscht war.

Im Laufe des Tages machte Olga Xenia persönlich mit einigen Stammkundinnen bekannt und äußerte den Wunsch, der Schwangerschaftsvertretung Xenia dasselbe Vertrauen entgegen zu bringen wie ihr selbst. Ansonsten nutzte Olga natürlich jede freie Minute, um Xenia in die Aufgaben einer Fachberaterin „Nails & Hair“ einzuweisen.

Am Abend seines ersten „richtigen“ Arbeitstages war Martin wieder fix und fertig. Außerdem war er von den ganzen neuen Eindrücken vollkommen überwältigt. Kurz nach Schließung der Filiale zog Martin die Klebepads mit seinem Namen „Xenia“ und der Bezeichnung als Fachberaterin „Nails & Hair“ von seinen künstlichen Brüsten ab und klebte sie auf die davor vorgesehenen Folien, um die Klebepads am nächsten Tag bei Arbeitsbeginn gleich wieder griffbereit zu haben.

Vor seinem Weg nach Hause wollte er eigentlich auch noch das breite Lacklederhalsband abnehmen, das seinen Hals wie ein Korsett umschloss und aller Welt den Namen „Xenia“ mitteilte, stellte aber fest, die kleinen Ösen, mit denen das Halsband in seinem Nacken verschlossen war, mit seinen langen Fingernägeln nicht öffnen zu können. Das war offensichtlich von Madame so beabsichtigt, so dass Martin das Halsband wohl oder übel anbehielt.

Auf dem Weg nach Hause zeigte das Halsband schon Wirkung. Hatte Xenia bisher wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen, wurde sie nun dank des Halsbands immer öfter als Xenia angesprochen, im Bus, in der U-Bahn und selbst an der Supermarktkasse, wo Martin sich etwas zum Abendessen kaufte.

In seinem Apartment angekommen, stopfte er sich schnell etwas in den leeren Magen und griff dann wieder zum Lackmantel, um das abendliche Lauftraining zu beginnen.

Wieder war es kurz vor Mitternacht, als er nach Hause kam. Natürlich hatte er die ganze Zeit versucht, Olgas Hinweise in die Tat umzusetzen. Das Laufen auf festem Untergrund hatte ja sowieso schon gut geklappt, hier konnte er sich auf das Wackeln von Hüften und Hintern konzentrieren. Aber in der Tat half die Verlagerung des Körpergewichts auf die Zehenspitzen, mit den 16cm-Stilettos auch unebenen Untergrund und Treppen zu bewältigen.

Wie am Tag zuvor fiel Martin nach seiner Rückkehr von dem nächtlichen Spaziergang vollkommen erschöpft auf´s Bett und schlief ein.

***
Als ihn der Wecker am nächsten Tag aus dem Schlaf riss, fühlte sich Martin an „Täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert, wieder hatte er es vor lauter Erschöpfung nicht geschafft, sich seines Lack-Outfits zu entledigen. Er nahm sich fest vor, an diesem Tag, das Lauftraining so zu verkürzen, dass es noch dazu reichte, sein gold-glitzerndes Lycra-Nachthemdchen anzuziehen.

Auf der Fahrt zur Arbeit hieß es wieder Xenia hier, Xenia da, meistens Komplimente, aber auch anzügliche bis hin zu abfälligen Bemerkungen über ihren Look.

Bei Arbeitsbeginn, pünktlich eine halbe Stunde vor Öffnung der Filiale, wartete die dienstbeflissene Olga natürlich schon auf Xenia.

Wieder gab Olga ihrem Schützling den ganzen Tag lang gute Tipps und Informationen, damit Xenia schon bald ganz allein die Fachberatung im Bereich „Nails & Hair“ übernehmen konnte.

Besonders stolz war Martin auf seine erste Fachberatung, bei der er ganz auf sich allein gestellt war. Als die so beratene Kundin dann sogar noch einen der Nagellacke im mittleren Preissegment, die er empfohlen hatte, kaufte, hätte er fast heulen können, wenn das seine gebotoxten Augenlider zugelassen hätten.

Fast stündlich machte Xenia Fortschritte, Olga war begeistert.

Nach Schließung der Filiale dann wieder die übliche Routine. Heimfahrt mit Bus und U-Bahn, Einkauf, Abendessen und Lauftraining.

Tatsächlich war Martin inzwischen so sicher auf seinen High Heels, dass er sein Lauftraining weit vor Mitternacht beenden konnte. Endlich konnte er sich seines Fachberaterinnen-Outfits entledigen und in sein bequemes Negligé schlüpfen.

Beim Zähneputzen stellte Martin dann allerdings etwas sehr Überraschendes fest: Er stand auf Zehenspitzen vor dem Spiegel, obwohl er seine Stiefel gar nicht mehr anhatte. Er war es nur einfach gar nicht mehr gewohnt, seine Fersen auf den Boden absenken zu können. Im Gegenteil, das zu tun kam ihm fast seltsam vor. Wiederum auf Zehenspitzen trippelte er zum Bett und legte sich hin. Kurze Zeit später schlief er ein.

Während er in den letzten Nächten vor Erschöpfung eher traumlos geschlafen hatte, jedenfalls ohne jede Erinnerung an irgendwelche Träume, gab es in dieser Nacht sehr intensive Traumphasen. Immer wieder träumte Martin von sich als Xenia, wie sie zur Arbeit fuhr, von der Arbeit zurück, wie sie kämpfte, eine gute Fachberaterin zu werden. Xenia mit Olga, Xenia mit anderen Kolleginnen, Xenia mit Kundinnen, Xenia in der Öffentlichkeit. Xenias Gesicht, Xenias Haare, Xenias Outfit, Xenias Fingernägel, alles schien Martin im Traum so natürlich und vertraut. Xenia erschien ihm wie eine gute Freundin, nein mehr, Xenia war sein Alter Ego. Xenia war im Moment diejenige, die im Rampenlicht stand. Martin musste endlich einsehen, sich zurückzunehmen und Xenia bei ihrer Mission zu unterstützen.

***
Da war er wieder, der Wecker.

***
Die nächsten Tage waren eher Routine. Xenia lernte von Olga mehr und mehr. Olga selbst meinte, sie könne dieser wissbegierigen, intelligenten und hochmotivierten Xenia wahrscheinlich schon in Kürze nichts mehr beibringen, umso besser, konnte Olga doch so guten Gewissens in den Mutterschutz gehen. Xenia beherrschte die Abteilung „Nails & Hair“ schon nach so kurzer Zeit wie keine andere vor ihr. Rätselhaft für alle war nur, warum dieses Mädchen bisher so wenig Erfolg in ihrem Leben gehabt hatte.

Auf jeden Fall waren alle Kolleginnen von Xenia mehr als begeistert, auch Madame hatte sich natürlich vom Erfolg dieser jungen Fachberaterin berichten lassen und schmiedete ihre Pläne. So eine Top-Kraft konnte man unmöglich nach 3 Monaten wieder zurück nach Deutschland reisen lassen.

***
Nach ihrer ersten Woche hatte Xenia ihren ersten Routinetermin im Schönheitssalon, den alle Fachberaterinnen wöchentlich zu absolvieren hatten.

Wie üblich lieferte der wie immer wortkarge Ivan seinen Fahrgast Xenia zuverlässig zur vereinbarten Zeit bei der verabredeten Adresse ab.

Blowana, Oxana und Svetlana standen wieder bereit, um sich um die Kundin zu kümmern, die offensichtlich unter besonderer Beobachtung von Madame stand und damit automatisch den VIP-Status innehatte.

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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:03.11.18 15:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink_plastic,
bitte lass die 3 Monate schnell vergehen, ich bin gespannt auf das was Madame vor hat um das ganze zu verlängern. Außerdem soll sich ja einiges nicht mehr rückgängig machen lassen.
Vielen Dank für deine Mühen.
VLG Alf
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  RE: Undercover Boss Datum:03.11.18 21:02 IP: gespeichert Moderator melden


...Danke für die weitere Fortsetzung. Mir ist das alles jedoch ein wenig zu "brav": Arbeiten, Lauftraining, Schlafen, Arbeiten...." Bin schon sehr neugierig, was ihm während der kommenden Behandlung im Schönheitssalon alles bevor steht... Auch wäre es vielleicht ganz interessant, Martin in Situationen zu bringen, in welchen er in die unfreiwillige Enthüllung seines wahren Geschlechts gerät, aber im letzten Moment sich dann doch noch daraus retten kann. Aber vielleicht ist so etwas bereits für die nächsten Fortsetzungen vorgesehen... Ich bin gespannt..
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 17:57 IP: gespeichert Moderator melden


@ AlfvM

Wenn die 3 Monate um sind, ist doch aber auch die Story zu Ende, oder? Wer will denn noch was über Martin als Manager zurück in Deutschland lesen?


@ FE

Ohne zu viel zu verraten, die Story hat noch (mindestens) drei weitere Kapitel. Da geht es vielleicht nicht ganz so "brav" zu. Man sollte Madame niemals unterschätzen...
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 18:04 IP: gespeichert Moderator melden


wieder tolle fortsetzung .

bin gespannt was madame mit xenia vorhat ,oder ob sie noch sein geheimnis rausfindet was dann los ist ^^
lass uns bitte diesmal nich so lange darauf warten

lg
kitty
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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 18:11 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
@ AlfvM

Wenn die 3 Monate um sind, ist doch aber auch die Story zu Ende, oder? Wer will denn noch was über Martin als Manager zurück in Deutschland lesen?


@ FE

Ohne zu viel zu verraten, die Story hat noch (mindestens) drei weitere Kapitel. Da geht es vielleicht nicht ganz so \"brav\" zu. Man sollte Madame niemals unterschätzen...


...oh, die Rückkehr nach Deutschland könnte auch sehr spannend werden, falls die "Verschönerungen" tatsächlich permanent sind, ob er überhaupt noch "Martin" werden, oder ob er sein weiteres Leben als Xenia" führen möchte. Da ist noch genug Potential für weitere Fortsetzungen drin...finde ich zumindest


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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 20:18 IP: gespeichert Moderator melden


Ich kann mir das Ende nach den drei Monaten nicht vorstellen, aufgrund des bisherigen Verlauf der Geschichte kann das alles nicht mehr so einfach sein. Nur der Autor weis was Madame vor hat. Es wird mit Sicherheit interessant.
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 20:46 IP: gespeichert Moderator melden


Also in der Tat brauchte ich die Teile 7 + 8, um einen neuen Erzählstrang aufzubauen, nachdem das (vorläufige) Ende der Story erreicht war.

Jetzt nimmt die Story aber wieder etwas mehr Dynamik auf. Danke auch für die schnelle Reaktion der 3 Mitglieder, die die Story regelmäßig mit Kommentaren begleiten. Als "Gegenleistung" ohne lange Wartezeit der nächste Teil:

Teil 9

Schnell zeigte sich, dass die gründliche Arbeit vom letzten Mal sich langfristig auszahlte. Xenias Make-Up war nach wie vor perfekt und bedurfte keinerlei Nachbearbeitung. Svetlana war wirklich stolz auf ihr Werk. Nicht ein einziges der aufgebrachten Farbpigmente hatte etwas von seiner Strahlkraft verloren. So würde Xenia noch sehr sehr lange und zu jeder Zeit perfekt geschminkt aussehen.

Die langen künstlichen Wimpern saßen immer noch bombenfest. Hier zahlte sich aus, dass das Team vor dem Ankleben der künstlichen Wimpern die natürlichen Wimpern dauerhaft komplett entfernt und für das Ankleben einen chirurgischen Hautkleber verwendet hatte. Im Grunde ließen sich diese Wimpern nur noch operativ entfernen. Aber warum sollte das jemand wollen? Die langen künstlichen Wimpern gaben Xenia in Kombination mit den herunterhängenden Augenlidern bei jedem Zwinkern eine unwiderstehliche Ausstrahlung.

Auch Botox und Collagen mussten in Xenias Gesicht nur wenig nachgespritzt werden, etwas Straffung hier, etwas Auffüllung da, das war es dann auch schon. Wie bei allen anderen Fachberaterinnen, wurden Xenias Haare natürlich neu frisiert und blondiert. Xenias Fingernägel bekamen ein neues Design.

Da Xenia diesmal während der Behandlung bei vollem Bewusstsein war, wurden die Mitarbeiterinnen des Schönheitssalons mit Xenias Bitte konfrontiert, doch die künstlichen Fingernägel nicht mehr so lang tragen zu müssen. Dass Xenia ihr Halsband nicht selbstständig an- und ablegen konnte, sollte dabei nur als ein Beispiel dafür dienen, dass Xenia im Alltag durch ihre langen Fingernägel stark eingeschränkt war. Madames Vorgaben waren aber eindeutig: 3 cm über die Fingerkuppen herausragende bruchfeste Acrylnägel waren für Xenia Pflicht.

Blowana verriet Xenia bei der Gelegenheit noch ein Geheimnis, das keinesfalls Madame zur Kenntnis gebracht werden durfte. Xenia hatte es letztlich Oxana zu verdanken, dass sie statt der 3 Zentimeter über die Fingerkuppen hinausreichenden Acrylnägel nicht solche mit 5 Zentimetern tragen musste. Denn Oxana war es, die davor warnte, Xenia könne ihre Hände mit solchen Nägeln praktisch nicht mehr benutzen. Oxana hatte damit ihren Job riskiert, um Xenia ein erträgliches Leben zu ermöglichen.

Xenia war so dankbar, als sie das hörte. Natürlich würde sie unter diesen Umständen ab sofort ihre künstlichen Fingernägel widerspruchslos akzeptieren. Damit hatte die von Blowana frei erfundene Geschichte ihren Zweck erfüllt. Wer außer diesem unschuldig-naiven Dummchen Xenia würde sonst glauben, dass jemand es gewagt hätte, Madame zu widersprechen?

***

Ein wesentlicher Teil von Martins wöchentlichem Besuch im Schönheitssalon war die Behandlung seiner Füße. Ein ganzes Team von Kosmetikerinnen kümmerte sich darum, dass sich seine Füße immer samtweich anfühlten und extrem feminin aussahen. Seine Fußnägel mussten immer perfekt pedikürt und lackiert und unter den Füßen durfte keine Hornhaut spürbar sein.

Reinstes Wellness für seine durch das ständige Tragen von High Heels geschundenen Füße waren aber immer die Spritzen. Die von den Kosmetikerinnen genau an den richtigen Stellen gesetzten Injektionen bewirkten wahre Wunder. Schon nach den ersten Anwendungen gingen die Schmerzen, die Martin anfangs nach jedem Arbeitstag auf High Heels deutlich spürte, mehr und mehr zurück. Seine Kolleginnen hatten ihm dringend geraten, so schnell wie möglich mit der vom Arbeitgeber angebotenen und bezahlten Spritzentherapie zu beginnen, um seine Fußgelenke zu stärken und die Schmerzpunkte in den Füßen zu reduzieren. Und tatsächlich, von Woche zu Woche schienen seine Fußgelenke immer stabiler zu werden. Die Gefahr, auf seinen hohen Absätzen umzuknicken, reduzierte sich mehr und mehr.

Die Schmerzen, die Martin in der ersten Zeit immer wieder in seinen durch die hohen Absätze überstreckten Fußgelenken und den in dem hochhackigen Schuhwerk nahezu im rechten Winkel stehenden Zehengelenken spürte, gingen ebenfalls dank der Spritzen zurück. Schon nach 3 Wochen Spritzentherapie war er nahezu schmerzfrei, egal wie lange er tagsüber auf hohen Absätzen herumgestöckelt war.

Über den genauen Inhalt der Spritzen wurde nichts gesagt, ein Geheimrezept hieß es. Basiswirkstoffe der Spritzen waren aber auf jeden Fall Botox und Hyaluronsäure. Worüber auch nur bestenfalls hinter vorgehaltener Hand gesprochen wurde, waren die Nebenwirkungen der Spritzentherapie, ein unter jungen Frauen euphemistisch als Stilettoitis bezeichnetes Phänomen. Besonders gut konnte man das z.B. am Strand oder im Schwimmbad beoachten. Da lagen junge Frauen barfuß auf einer Liege mit durchgestreckten Fußgelenken und angewinkelten Zehen, als würden diese Frauen unsichtbare High Heels tragen. Tatsächlich stand dann meistens direkt neben der Liege das entsprechende Schuhwerk, in das die Frauen sofort schlüpften, wenn sie von der Liege aufstanden. Die Stilettoitis bewirkte also die Anpassung der Füße an das üblicherweise getragene hochhackige Schuhwerk. Absatzhöhen von 2cm mehr oder weniger waren möglich, das Tragen noch flacherer Schuhe war insbesondere wegen der extremen Verkürzung und Verdickung der Achillessehnen hingegen ausgeschlossen.

Diese Nebenwirkung der Spritzentherapie würde auch durch ein Absetzen der Spritzen und den Einsatz von Physiotherapie nur in sehr geringem Umfang rückgängig gemacht werden können. Ärzte nannten das irreversible Degeneration der Fuß- und Zehengelenke. In der medizinischen Literatur wurde als drastischer Eingriff zur Behebung des Problems zwar diskutiert, durch die Durchtrennung der Achillessehnen bei gleichzeitigem Versuch mithilfe anderer Sehnen des Körpers den Normalzustand wiederherzustellen. Dies wäre jedoch, wenn es denn überhaupt gelingen sollte, ein sehr langwieriger Prozess. Bei negativem Verlauf konnte ein solcher Eingriff die Patientin sogar bis in den Rollstuhl bringen, so dass sich bislang noch kein plastischer Chirurg an einen solchen Eingriff herangewagt hatte.

In Martins Fall hatte die Spritzentherapie seine Füße inzwischen optimal an das von ihm bei der Arbeit getragene Schuhwerk mit den 16cm-Stilettos angepasst. Er hatte in diesen Schuhen einen perfekten Stand und selbst nach stundenlangem Tragen keinerlei Schmerzen. Sollte er einmal noch höhere Absätze tragen wollen, so war das bis zu einer Höhe von 18cm, Plateaus selbstverständlich nicht mitgerechnet, überhaupt kein Problem. Flachere Schuhe besaß Martin als Xenia sowieso nicht. Die Riemchensandaletten, mit denen Martin nach Russland eingereist war, waren längst entsorgt.

In Martins Umfeld spielte das Problem der Stilettoitis überhaupt keine Rolle. Keine seiner Kolleginnen hatte Interesse daran, barfuß oder auf flachen Schuhen zu laufen. Es ging nur darum, völlig schmerzfrei und so lange wie möglich hohe Absätze tragen zu können, alles andere war unwichtig. So machte sich Martin in dem Moment auch keinerlei Gedanken, was das für ihn bedeuten konnte, wenn er zurück in Deutschland als Mann wieder schwarze Businesshalbschuhe tragen musste.

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