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Latexdolljaci Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:28.12.18 21:07 IP: gespeichert Moderator melden


EIne sehr interessante Geschichte. Ich glaube das Xenia nie wieder ein Mann wird und weiter als Xenia lebt.
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AaliyahJennifer
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  RE: Undercover Boss Datum:28.12.18 23:03 IP: gespeichert Moderator melden


Eine tolle Geschichte ich bin schon gespannt wie es weitergeht
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:29.12.18 11:12 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung wieder^^

da hats ja bei xenia richtig gefunkt
bin gespannt wie es weiter gehn wird und was passiert wenn victor das geheimnis rausfindet

freu mich schon ganz dolle wie es mit xenia alias martin weiter geht

lg

kitty

anbei
wünsch ich dir pink plastic
nen guten rutsch ins neue jahr 2019 und viele ideen ^^
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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:30.12.18 21:43 IP: gespeichert Moderator melden


...Danke für die tolle Fortsetzung zum Jahresende...

FE
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:04.01.19 22:14 IP: gespeichert Moderator melden


Zunächst ein frohes neues Jahr an alle Leserinnen und Leser. Danke für die Kommentare, hier nun ein weiterer Teil der Story. Der nächste Teil ist in Arbeit, kann aber etwas dauern.

Teil 14

In der Boutique war es wieder Ludmilla, die sich den eintreffenden Kundinnen widmete. Sexana machte aber nach der kurzen und leicht frostigen Begrüßung gleich klar, dass nicht viel Zeit bliebe, da Xenia noch verabredet sei. Daher bestand Sexana darauf, sich ohne eine Beratung von Ludmilla nach einem geeigneten Outfit für Xenia umsehen zu dürfen. Ludmilla ließ Sexana wunschgemäß völlig freie Hand.

Und tatsächlich wurde Sexana schon kurze Zeit später fündig. Sie verstand nur nicht, warum das ihr als besonders geeignet erscheinende Outfit in der Abteilung „Nightclub- und Dancefloor-Wear“ geführt wurde. Dabei handelte es sich um ein dreiteiliges Set, bestehend aus Ultraminirock, Schlauchtop und einem kurzgeschnittenen Bolerojäckchen, alles in spiegelndem Goldstretchlack.

Da es an diesem Tag wirklich warm draußen war und Victor von Xenias Körper wegen des Bunny-Catsuits noch gar nicht so viel gesehen hatte, entschied Sexana, das Schlauchtop gleich wegzulassen. Der in der Umkleidekabine stehenden Xenia reichte sie nur den Mini und das Jäckchen.

Nachdem Xenia die Sachen angezogen hatte, bestätigte sich Sexanas Vermutung. Xenias Brüste brauchten wirklich kein Top. Das direkt unter ihren Brüsten endende Jäckchen konnte gleichzeitig als Top und als BH fungieren.

Sexanas Aufforderung an Ludmilla, für das ausgesuchte Outfit nun noch ein paar passende Schuhe zu bringen, war natürlich nicht nur eine Aufforderung, sondern für Ludmilla zugleich eine Art Warnung. Nach dem Fauxpax vom letzten Mal wäre es sicher nicht klug gewesen, Sexana noch einmal zu enttäuschen. Sexana verfügte über hervorragende Kontakte, und Ludmilla hätte gerne ihren Job behalten.

Doch dieses Mal sollte es Ludmilla besser machen. So hatte Ludmilla richtig erkannt, dass in diesem Fall Overkneestiefel nicht die richtige Wahl gewesen wären, obwohl das auch sexy ausgesehen hätte. Xenias Outfit sollte sommerlich-offen sein und ihren Körper möglichst unverhüllt zur Schau stellen. Was lag da näher als ein paar Sandaletten, in denen man Xenias perfekt pedikürte und lackierte Fußnägel sehen konnte? Die Besonderheit des ausgewählten Schuhwerks war allerdings der Gladiator-Style, breite bis unter die Knie reichende Riemchen. Wie der Rest von Xenias Outfit waren auch die Sandaletten aus spiegelndem Goldlack. Xenia starrte aber mehr auf die nadelspitzen 18cm-Stilettos dieses ausgefallenen Schuhwerks.

Beim Anziehen der Schuhe wollte Xenia nicht wieder nörgeln, dass die Absätze zu hoch seien, auch wenn Xenia sich in dem Moment fragte, wie sie damit das grobe Pflaster der Fußgängerzone würde meistern können. Die Dankbarkeit über Sexanas Unterstützung überwog das mulmige Gefühl, das Xenia beschlich.

Zum Schluss brauchte Xenia noch ein paar schmückende Accessoires. Auch hier hatte Sexana klare Vorstellungen. Als Erstes steckte Sexana Xenia ein Paar Metallhütchen auf die Brustwarzen. So sah es unter dem Jäckchen aus, als seien Xenias Brustwarzen vor Erregung schon ganz fest geworden, das würde ihren Verehrer sicher heiß machen. Ein weiterer Stecker, ein großer Strassstein, landete in Xenias Bauchnabel. Sexana kam in diesem Zusammenhang wieder darauf zu sprechen, dass Xenia, die nun mit dem kurzen Jäckchen wieder bauchnabelfrei unterwegs sein würde, sich endlich den Bauchnabel piercen und die Ohren durchstechen lassen sollte. So mussten Xenias lange und große Ohrringe hingegen wieder als Clip angebracht werden.

Zahllose Modeschmuckarmreifen an beiden Handgelenken sowie ein Dutzend glitzernde Modeschmuckringe an den Fingern rundeten Xenias Look ab.

Nun konnte die Fahrt ins Stadtzentrum beginnen.

***

Durch die Fußgängerzone stöckelnd zog Xenia alle Blicke auf sich. Xenia versuchte das auszublenden. Wichtig war ihr nur, dass sie alle Blicke von Victor auf sich zog. Und das tat sie.

Während Victor ungeduldig auf seine Xenia gewartet hatte, schossen ihm immer wieder verrückte Gedanken durch den Kopf. Was wäre, wenn sie die Verabredung gar nicht wahrnahm? In welchem Outfit würde sie erscheinen? Das Bunny-Outfit war ein Kostüm, die Matching-Party eine geschlossene Veranstaltung, aber wie präsentierte sich Xenia im „richtigen Leben“?

Um so begeisterter nahm es Victor auf, wie selbstbewusst seine Xenia in diesem atemberaubenden Outfit in aller Öffentlichkeit auftrat. Es verschlug ihm förmlich die Sprache. Zur Begrüßung umarmte er sie, küsste sie, bot ihr den Platz dicht an seiner Seite an. Er wollte ihr Komplimente machen, witzig und charmant sein, aber irgendwie war er zu erregt. Xenia ging es nicht anders. Auch sie wollte Victor ein paar schöne Sachen sagen, aber totaler Blackout.

Letztlich waren sich beide fast wortlos darüber einig, dass sie sich nicht zum Cappuccino-Trinken getroffen hatten, und Victor schlug vor, zusammen zu ihm nach Hause zu fahren. Xenia willigte ein.

Vor lauter Aufregung hatte Xenia ganz vergessen, das zu sagen, was ihr Sexana noch mit auf den Weg gegeben hatte. Danach sollte Xenia Victor unbedingt sagen, wie gerne sie extravagante Lackoutfits und extreme High Heels trug. Victor würde das mögen. Dabei war diese Aussage vollkommen überflüssig, schließlich konnte das jeder sehen.

Zum Glück hatte Victor seinen Wagen gleich in der nächstgelegenen Tiefgarage geparkt. So konnte Xenia, unterstützt durch Rolltreppen und Aufzüge, den Weg dorthin einigermaßen sexy bewältigen.

Im speziell überwachten VIP-Bereich der Tiefgarage angekommen, glaubte Xenia ihren Augen nicht zu trauen, als sie Victors Wagen das erste Mal sah, ein Aston Martin. Für Martin war ein Aston Martin immer ein Traumauto gewesen, und das sicher nicht wegen der Namensähnlichkeit. Die Marke Aston Martin umwehte für ihn vielmehr immer ein Hauch von James Bond, und Martin war Bond-Fan durch und durch. Die tollen Autos, die schönen Frauen. Allerdings hätte er sich niemals träumen lassen, einmal selbst die Rolle eines Bondgirls einzunehmen.

Ganz Gentleman hielt Victor seiner Xenia die Beifahrertür auf. Xenia musste aufpassen, beim Einsteigen mit ihren langen Fingernägeln und den Stilettos nichts zu zerkratzen.

Die Fahrt durch den dichten Feierabendverkehr hätte sicher noch länger gedauert, wenn Victor nicht in vielen Hauptverkehrstraßen dank einer Ausnahmegenehmigung eine besondere Fahrspur hätte nutzen können. Dennoch kam Xenia die Fahrt endlos vor.

Endlich kamen sie in dem abgeschottenen Luxusvillenareal der Stadt an. Die schwer bewaffneten Wachleute erkannten Victor natürlich sofort und salutierten, während sie die Schranke öffneten. Nach ein paar Hundert Metern bog Victor auf die breite Einfahrt seines Grundstücks ein. Xenia sah eine zweistöckige Prachtvilla, eine Mischung aus klassischem Kitsch und Ultramoderne, das war eben der Stil unter reichen Russen. Auch der Hubschrauberlandeplatz vor dem Haus war ein Must-Have. Aber das war Xenia alles vollkommen gleichgültig, ihre Gedanken waren in dem Moment ganz woanders.

Wie es sich für eine Frau gehörte, wartete Xenia solange im Wagen bis Victor selbst ausgestiegen war und ihr zum Aussteigen die Tür aufhielt. Dann gingen beide ins Haus.

Kaum hatte Victor die Haustür hinter sich geschlossen, fiel Xenia schon vor ihm auf die Knie.

Würde Xenia nun Victor alles beichten? Würde Martin die ganze Scharade an dieser Stelle beenden? Die Antworten gibt der letzte Teil der Story.

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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:05.01.19 11:19 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung wieder^^

auf den letzten teil bin ich besonders gespannt, was wird victor über xenia denken fragen über fragen ^^
spann uns nicht zu lange auf die folter
freu mich schon drauf

lg
kitty
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folssom Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:05.01.19 23:39 IP: gespeichert Moderator melden


Schade, das du schon das Ende dieser Geschichte angekündigt hast.

Ich habe sie gern gelesen.
Sarah
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:28.01.19 21:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink_plastik,
eine tolle und spannende Geschichte. folssom hat recht. schade dass es bald zu Ende gehen soll. wird er zur Frau oder bleibt er ein Mann. Ich freue mich auf des Rätselslösung.
VG
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:03.02.19 11:18 IP: gespeichert Moderator melden


wann gehts denn endlich weiter ,
würd auch wenn die story um xenia zu ende is gern
den rest erfahren .
schade das zu ende is , deine story hat viel potential
naja wie dem auch sei freu mich aufs ende
lass uns also nimma allzulang warten

lg kitty
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:16.02.19 17:39 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 15

Sekunden später hatte Xenia ihren ersten Oralsex. Wegen ihrer langen Fingernägel musste sie wieder sehr vorsichtig agieren, während sie Victors bestes Stück zwischen ihre Lippen bugsierte. Xenia hatte keinerlei Erfahrung, aber Victor war so erregt und Xenias Lippen waren so perfekt geformt, dass es nicht lange dauerte bis Victor zum Höhepunkt kam. Brav schluckte Xenia jeden Tropfen des kostbaren Liebessaftes. Eine innere Stimme hatte ihr gesagt, dass Männer das liebten.

Bis hierher war Martins Plan voll aufgegangen. Xenia brauchte so schnell wie möglich einen festen Freund, das ging logischerweise nicht ohne Sex. Das Kalkür war also, Victor oral uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen, um von den Problemen mit der künstlichen Vagina abzulenken. Nur für den Notfall gab es noch einen Plan B.

Wortlos trug Victor seine Xenia nun ins Schlafzimmer im Obergeschoss. Dort entkleidete er sie von ihrem Jäckchen und dem Minirock. Die Riemchensandaletten sollte sie hingegen anbehalten. Victor liebte es, wenn Frauen beim Sex High Heels trugen.

***
Die erste Liebesnacht war kurz aber sehr intensiv. Wieder hatte sich für Victor bestätigt, dass Xenia eine Frau war wie keine andere. Auf der einen Seite wirkte sie so unschuldig und unerfahren, auf der anderen Seite überraschte sie Victor immer wieder. So hatte Victor noch nie zuvor eine Frau kennen gelernt, die ihn geradezu anflehte, mit ihr Analsex zu haben, dazu noch in der ersten Nacht.

Die Erklärung für ihre Vorliebe für Analsex lieferte Xenia nach, nachdem Victor jeden Quadratzentimeter von Xenias Körper erkundet hatte und dabei auf eine Besonderheit gestoßen war. Xenia konnte keinen Vaginalsex haben, sie litt seit ihrer Geburt an einem eingewachsenen Scheidenkanal und hatte nie das Geld gehabt, das korrigieren zu lassen. Nur deshalb hatte sie ihre Pomuschi etabliert, stets blitzsauber, gut eingeölt und parfümiert.

Dies konnte es für Victor erkären, warum eine dermaßen attraktive Frau wie Xenia überhaupt noch Single sein konnte. Manche Männer könnten sich an ihrem „Geheimnis“ stören. Für Victor war Xenias kleines Problem überhaupt kein Hinderungsgrund. Sie konnte nichts dafür und hatte das Beste daraus gemacht. Was wollte man mehr? Victor war in diesem Moment auch schon klar, sollte aus ihnen beiden für länger ein Paar werden, würde er Xenia natürlich bei der Lösung ihres Problems behilflich sein. Als Unternehmensberater hatte er schon schwierigste Probleme gelöst. So war er sich schon jetzt sicher, in nicht allzu ferner Zukunft mit Xenia Vaginalsex zu haben, als hätte es dort nie ein Problem gegeben.

***
In dieser Nacht war an Schlaf nicht zu denken gewesen, außerdem musste Xenia leider früh los, um zur Arbeit zu kommen. Sie musste sich dort schließlich noch umziehen. Xenias Fachberaterinnen-Outfit hatte Sexana direkt in die Filiale bringen lassen, aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus wusste sie, dass Xenia am Abend der ersten Verabredung mit Victor nicht mehr in ihre eigene Wohnung zurückfahren, sondern die Nacht bei Victor verbringen würde.

Victor ließ es sich an diesem Morgen nicht nehmen, Xenia höchstpersönlich zur Arbeit zu fahren. Außerdem versprach er ihr, sie auch pünktlich nach Feierabend wieder abzuholen. Er wollte das ab jetzt jeden Tag so machen, seine Xenia sollte nie wieder auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sein. Wie selbstverständlich ging Victor dabei davon aus, dass Xenia mit ihm ab sofort zusammen in seinem Haus wohnte. Xenia sagte die ganze Fahrt über fast nichts, Victor wertete das als komplette Zustimmung zu seinen Plänen.

Vor dem Personaleingang der Filiale angekommen wartete Xenia dann wieder bis Victor ihr die Tür aufhielt bevor sie ausstieg.

Zum Abschied gab Victor seiner Xenia noch einen dicken Kuss, griff ihr unter den Lackmini und tätschelte ihren Hintern.

„Ich vermisse Dich jetzt schon.“

„Ich Dich auch“, hauchte Xenia und stöckelte in Richtung Personaleingang.

***
Neugierig ließ sich Sexana berichten und bekam zu hören, was sie hoffte, zu hören zu bekommen. Ja, Xenia und Victor hatten Sex gehabt, das war die erste gute Nachricht. Xenia meinte auch, Victor habe sich wohl in sie verliebt und wollte, dass sie bei ihm einzog. Er fuhr sie zur Arbeit, holte sie ab.

Trotzdem verstand Sexana ihre Kollegin Xenia wieder nicht. Auf ihre Frage an Xenia, ob sie denn auch in Victor verliebt sei, druckste sie erst herum bevor sie das bejahte. Zumindest war Xenia wohl bereit auf Victors Angebot einzugehen, bei ihm zu wohnen. Sexana konnte sich Xenias Unsicherheit nur so erklären, dass Xenia wahrscheinlich zu lange Single war und zuletzt in Deutschland einen Freund gehabt hatte. Außerdem konnte Victor manchmal sehr bestimmend sein. Auch der Luxus, in dem Xenia leben würde, wenn sie sich für Victor entschied, konnte einschüchtern.

Letztlich konnte das Sexana zwar gleichgültig sein. Dennoch würde sie sich freuen, wenn Xenia und Victor zusammen glücklich würden.

***
Nach ihrer Arbeit ließ Victor seine Xenia wieder pünktlich und zuvorkommend auf der Beifahrerseite des Aston Martin einsteigen. Auf der Fahrt in ihr neues Zuhause bekam Xenia nun einen ersten Eindruck, was Sexana mit „bestimmend“ gemeint hatte, wenn sie von Victor sprach.

Während Xenia fleißig ihrer Arbeit als Fachberaterin „Nails & Hair“ nachgegangen war, eine durchaus willkommene Ablenkung bei ihrem aufgewühlten Gemütszustand, war auch Victor nicht untätig gewesen. So hatte Victor einen Schlüsseldienst und ein Umzugsunternehmen damit beauftragt, Xenias Apartment zu räumen. Victor war erstaunt, wie wenige Sachen Xenia in ihrem winzigen Apartment hatte. Der beauftragte Kleintransporter war damit nicht annähernd gefüllt. Vom Volumen her hätte Victor diesen „Umzug“ wahrscheinlich sogar mit seinem Aston Martin machen können, aber mit so etwas beschäftigte sich Victor schon vom Prinzip her nicht. So hatte er auch mit der Kündigung von Xenias Apartment ein Büroserviceunternehmen beauftragt. Eine Kündigungsfrist gab es nicht, im Gegenteil, die Wohnungsgesellschaft freute sich über jede Kündigung. Denn wegen der Wohnungsnot in Sankt Petersburg und dank einer langen Warteliste würde Xenias Apartment schon zu Beginn der nächsten Woche neu vermietet sein, bei höherer Miete.

Als Xenia das hörte, begann sie zu schluchzen. Die hochdosierten weiblichen Hormone, die Martin sich in der letzten Woche in der Hoffnung besorgt hatte, sich damit mehr als Frau zu fühlen, schienen Wirkung zu zeigen. Es ging alles so schnell und schien so endgültig, da war eine emotionale Reaktion Xenias aber eigentlich ganz normal.

Victor zeigte Verständnis, an einer roten Ampel wartend strich er seiner Xenia zärtlich über die Wangen. Er wusste, dass er manchmal zu stürmisch war, insbesondere bei Frauen, die er unbedingt haben und behalten wollte. So war er sich auch bei Xenia absolut sicher, er wollte sie auf jeden Fall haben und behalten. Was lag da näher als ihre Brücken zur Vergangenheit wie dieses schäbige Vorstadtapartment hinter ihr abzubrechen? Er machte das aus Liebe und hoffte, sie würde das verstehen.

„Liebes, Du wirst ab heute ein ganz anderes Leben führen. Viele tolle Sachen werden Dir dieses Leben erleichtern und verschönern. Ich will stolz auf Dich sein, mit Dir als meiner neuen Freundin angeben. Dazu brauchst Du einen Auftritt, der einmalig ist, andere beeindruckt. Du wirst ab sofort in Deiner Freizeit nur noch sündhaft teure Designermode aus einem der angesagtesten Modeateliers der Stadt tragen. Die fertigen da alles nach Deinen Wünschen, Unikate, vieles nach Maß und nach dem Vorbild internationaler Top-Designer. Du wirst einfach begeistert sein!“

Für Martin endlich einmal gute Nachrichten. Es reichte, wenn sich Xenia seiner Meinung nach schon bei der Arbeit kleiden musste wie eine weißrussische Zwangsprostituierte auf einem sibirischen Fernfahrerstraßenstrich. Da musste es nun wirklich nicht auch noch sein, in der Freizeit diese billigen Sexshop-Klamotten aus der sog. „Boutique für junge Mode“ tragen zu müssen, mit der Xenia sich überall angeglotzt fühlte wie ein bekannter Pornostar auf der Bühne einer Erotikmesse.

Wieder ein Schluchzen, wahrscheinlich wären sogar ein paar Tränen Xenias grell geschminktes Puppengesicht heruntergekullert, wenn die Mengen an Botox rund um ihre Augen dies nicht verhindert hätten.

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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:16.02.19 19:48 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung
bin gespannt wie es weiter geht , denn wie ein ende
hat mich dieses 15. kapitel noch nicht angefühlt^^

lg


kitty
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:20.02.19 19:59 IP: gespeichert Moderator melden


Gott sei dank, war das noch nicht das Ende. Eine Geschichte die mich begeistert. Ich bin gespannt, was Martin tun wird. Bleibt er ein Mann und geht er zurück ? Oder wird er zufällig zur Frau,da Victor ihr als Xenia helfen will. Es bleibt spannend.
VLG Alf
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:02.03.19 10:43 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 16

Nachdem Xenia sich mit einem Blow Job artig bei Victor dafür bedankt hatte, dass er sie von der Arbeit abgeholt hatte, musste sie sich erst einmal frisch machen. Sie entledigte sich ihres Fachberaterinnen-Outfits und schlüpfte wieder in das Goldlack-Outfit, etwas anderes hatte sie im Moment sowieso nicht anzuziehen.

Nun war es Zeit, dass Victor seiner Xenia ihr neues Zuhause zeigte und erklärte.

Das Grundstück konnte man ohne Übertreibung als Anwesen bezeichnen. Das Haus war eher eine Villa oder gar ein Schloss, der hinter dem Haus liegende Garten noch einmal mindestens doppelt so groß wie die Gartenfläche mit Auffahrt und Hubschrauberlandeplatz vor dem Haus. Ein riesiger Pool, beheizbar und mit Jacuzzi-Funktionen lud zum Baden ein, hohe gepflegte Hecken schirmten rund herum das Grundstück gegen neugierige Blicke ab.

Das Innere des Hauses ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Alles war modern, vielleicht sogar fast schon zu modern und manchmal etwas kitschig eingerichtet. Xenia würde wahrscheinlich schon allein eine Ewigkeit damit verbringen müssen, alle Funktionen des Smart-Home-Konzepts zu begreifen.

Xenia fiel besonders auf, dass alles perfekt zueinander angeordnet war. Ein Bild des Wohnbereichs hätte so direkt in einer Fachzeitschrift für Innenarchitektur und Möbeldesign veröffentlicht werden können. Die Atmossphäre wirkte leicht steril, natürlich war kein Staubkorn zu entdecken, auch keine Fingerabdrücke oder Schlieren auf einer der vielen Glasflächen.

Victor schien Xenia die Frage von den Augen abzulesen, wer das alles hier in diesem Zustand hielt und erklärte es ihr. So beschäftigte Victor eine Vielzahl von Dienstleistern, die entweder regelmäßig oder auf Anforderung per App auf Victors Smartphone tätig wurden. Poolreinigung, Gartenservice, Reinigungskräfte sowie Handwerker aller Art. Xenia erfuhr, dass sie aber von all dem nichts mitbekommen würde, da sämtliche Dienstleister instruiert waren, nur in Abwesenheit der Hausbewohner tätig zu werden. Eine Ausnahme bildete nur die Köchin, die Victor von Zeit zu Zeit anforderte, um sich, seiner Angebeteten oder seinen Gästen zu Hause ein Sterne-Menu zubereiten zu lassen. Das war aber kein Problem, da die Köchin das Haus durch einen separaten Zugang im Untergeschoss betrat und wieder verließ. Das Menu bereitete die Köchin dann jedes Mal in der Küche im Untergeschoss vor und ließ die fertigen Speisen über eine Art Aufzugsmechanismus direkt in den Wohnbereich hinauffahren, so dass die dort anwesenden Personen nicht gestört wurden.

Zum Schluss des Rundgangs zeigte Victor seiner Xenia noch ihren riesigen begehbaren Kleiderschrank. Dort hing im Moment allerdings nur der Lackmantel, den sie schon in ihrer alten Wohnung besessen hatte, alles andere schien entsorgt zu sein. In dem Moment freute sie sich so sehr, dass sich der Kleiderschrank hoffentlich schon bald mit toller Designermode füllen würde.

Xenia hätte sich einen ruhigen Abend allein mit ihrem Victor in ihrem neuen Zuhause vorstellen können, Victor hatte aber andere Pläne.

Der Aston Martin blieb diesmal in der Garage. Zwar lag der Nobelitaliener, in den Victor seine Xenia ausführen wollte, nicht gerade um die Ecke. Ein abendlicher Spaziergang nach einem langen Arbeitstag war aber perfekt, um vom Alltag abzuschalten und frische Luft zu schnappen.

Während des Spaziergangs sagte Xenia nicht viel. Sie konzentrierte sich darauf, mit ihren Stilettos stets einen sicheren Halt auf den unterschiedlichen Untergründen des Weges zu haben und beim Gehen sexy mit Po und Hüften zu wackeln.

Als das Restaurant endlich in Sichtweite kam, atmete Xenia erleichtert auf. Beim Betreten des Lokals bemerkte sie sofort, dass selbst um diese relativ frühe Uhrzeit schon fast jeder Platz entweder durch Gäste besetzt oder wenigstens reserviert war. Zum Glück hatte Victor in dem Restaurant einen besonderen Tisch, der stets für ihn reserviert war.

Da waren sie wieder, diese Blicke. Alle Anwesenden schienen Xenia anzustarren. Hierfür konnte es mehrere Erklärungen geben. Xenia war die große Unbekannte in einem Lokal, in das offensichtlich fast nur Stammkunden einkehrten. Außerdem war Xenia die Neue an Victors Seite, Victor hatte vorher sicherlich schon viele Frauen hierhier ausgeführt. Oder der Grund war wieder ihr Outfit. Ja, sie trug einen Lackmini, ein Lacktop ohne BH darunter und 18cm-Stilettos, die anderen Frauen im Lokal waren anders gekleidet, na und?

Martin versuchte die Situation kühl zu analysieren. Da war also eine Frau namens Xenia, jung und attraktiv, die sich für ihren Freund sexy zurecht machte. Ihr Freund mochte das. Was musste es also Xenia interessieren, was andere dachten, sagten oder warum sie sie anstarrten? Xenia musste als Frau soviel Selbstbewusstsein entwickeln, dass ihr das alles nichts ausmachte.

Als Xenia dann Augenblicke später neben Victor am Tisch saß und seine verliebten Blicke spürte, hatte sie tatsächlich vergessen, dass sie Aufmerksamkeit erregte. Und, selbst wenn sie nackt im Lokal gesessen hätte, es wäre ihr in dem Moment gleichgültig gewesen.

Martin wusste nicht, ob die Zeit dafür reichte, aber das Ziel musste sein, dass Xenia als Frau irgendwann so selbstbewusst war, dass sie es regelrecht genoss, wenn andere über sie redeten oder sie anstarrten.

Nach dem Essen führte Victor seine Xenia in einen seiner Lieblingsclubs. Dort angekommen machte Victor seine neue Eroberung bei einem Begrüßungschampagner mit einigen seiner Freunde, Bekannten und Geschäftspartner bekannt, die allesamt in Begleitung schöner Frauen erschienen waren.

Xenia kam auf Anhieb gut an. Sexy, freizügig, in Lack und High Heels, blondierte Mähne, aufgespritzter Schmollmund, grelles Make-Up und lange Krallen, sie entsprach nach Meinung aller genau Victors Beuteschema.

Es gab etwas Smalltalk, alle waren gut gelaunt, die Stimmung im Club war ausgelassen. Plötzlich zerrten zwei der anderen Frauen Xenia in Richtung Tanzfläche, alle anderen Frauen aus der Runde folgten ebenfalls.

Nun endlich konnten die „ernsthaften Gespräche“ geführt werden, Männer und Frauen voneinander getrennt. Dabei waren die Themen ganz ähnlich. Die Männer beglückwünschten Victor zu seiner Xenia, einer wollte noch wissen, ob sie denn im Bett so gut war, wie man das bei ihrem Look erwarten konnte.

„Sogar noch besser“, übertrieb Victor und lachte laut los.

Die Frauen wiederum beglückwünschten Xenia zu dem dicken Fisch, den sie da mit Victor an Land gezogen hatte und wollten auch wissen, ob sie guten Sex mit ihm hatte.

„Den besten, den ich je hatte“, war Xenias Antwort und das war die Wahrheit, wenn man auf den Sex als Frau abstellte.

Für längere Unterhaltungen war es auf der Tanzfläche sowieso zu laut. Außerdem hatte Xenia Probleme, auf ihren 18cm-Stilettos auch noch sexy zu tanzen, sie machte eine kurze Pause und sah sich im Club um. An der Bar sitzend fielen ihr mehrere Frauen auf, die offensichtlich jeweils alleine im Club waren. Xenia fragte neugierig eine ihrer neuen Freundinnen von der Tanzfläche, ob es sich bei den Frauen an der Bar um Prostituierte handele.

Sicher, nach westlichen Maßstäben sahen alle Frauen in diesem Club wie Prostituierte aus, einschließlich Xenia. Bei den Frauen an der Bar kam neben der Tatsache, dass sie da allein saßen, aber noch hinzu, dass alle sog. Dirty-Talk-Outfits trugen, also Kleidung mit obszönen Aufschriften. Da gab es Tops mit „BLOW WHORE“ und „I BLOW LIKE HELL“, wobei der Buchstabe O jeweils als roter Schmollmund dargestellt war, es gab die Aufschriften „FUCK ME“, „BE MY DADDY“ und „SEX DOLL“. Besonders geschmacklos fand Xenia einen weißen Lackmini mit der Aufschrift „I LOVE ANAL“, wobei das Wort LOVE als rotes Herz dargestellt war.

Xenia erhielt aber die Auskunft, dass es sich bei diesen Frauen keineswegs um Prostituierte im klassischen Sinne handelte. Klar, die Frauen wollten irgendeinen reichen Typen abschleppen und waren bereit, alles dafür zu tun. Deshalb boten sie sich entsprechend an.

Als Xenia das hörte, war sie so froh, dass sie es dank Sexana nicht nötig gehabt hatte, sich so einen Mann suchen zu müssen.

Apropos Sexana, mit Sexana war Xenia schon am nächsten Tag gleich nach Feierabend verabredet, um in dem von Victor erwähnten Atelier nach Designerkleidung Ausschau zu halten.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 02.03.19 um 10:51 geändert
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:03.03.19 11:13 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink_plastic,
tolle Fortsetzung, ich bin gespannt was mit Martin(Xenia)noch passiert. Was hat Victor vor.
Vielen Dank.
VG Alf
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  RE: Undercover Boss Datum:03.03.19 13:13 IP: gespeichert Moderator melden


...kann mich nur anschliessen: tolle Fortsetzung...
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:03.03.19 16:54 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung

na dann shopping day mit sexana. das wird ja was^^
freu mich schon drauf

lg
kitty
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  RE: Undercover Boss Datum:10.03.19 16:25 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 17

Logischerweise war es schon spät, als der Shuttle-Service des Clubs Victor und Xenia zurück nach Hause brachte.

Xenia war total erschöpft, aber was sie mehr beunruhigte als ihre Erschöpfung waren die höllischen Schmerzen in ihren Füßen. Das durfte eigentlich nicht sein, denn zur Vermeidung solcher Schmerzen bekam sie schließlich regelmäßig die Injektionen in ihre Füße.

Wieder war Martins messerscharfer Verstand gefragt, um eine Erklärung dafür zu finden.

Fakt war, das regelmäßige Tragen von 16cm-Stilettos bei der Arbeit verursachte bei Xenia keinerlei Schmerzen, außerdem sollten die Injektionen ihre Füße so optimieren, dass das Tragen 2cm höherer oder flacherer Absätze kein Problem sein sollte. Aber warum gab es dann beim Tragen von 18cm-Stilettos solche Schmerzen? Dann schoss es ihm durch den Kopf. Schuld war die Zusage von Madame, dass Xenia bei der Arbeit irgendwann vielleicht nur noch 12cm-Stilettos zu tragen brauchte, so wie ihre Kolleginnen. Dies wäre bei einer Optimierung ihrer Füße für das Tragen von 16cm-Absätzen nicht mehr schmerzfrei möglich gewesen. Also hatten wohl die Mitarbeiterinnen im Schönheitssalon im vorauseilenden Gehorsam gegenüber Madame damit begonnen, Xenias Füße für das Tragen von 14cm-Absätzen zu optimieren, was dann sowohl das schmerzfreie Tragen von 12cm-Absätzen als auch von 16cm-Absätzen erlaubte, aber eben gerade nicht das Tragen von 18cm-Absätzen.

Xenia musste sich entscheiden zwischen der Aussicht auf das Tragen von 12cm-Absätzen unter Verzicht auf alles, was höher als 16cm war, und der Optimierung ihrer Füße für die höchstmöglichen Absätze. Martins rationaler Verstand hätte sich für diese schwere Entscheidung ausgebeten, eine Nacht darüber schlafen zu können. Nicht so Xenia, trotz ihrer Erschöpfung fiel ihr die Entscheidung leicht. Gleich morgen würde sie in der Mittagspause den Schönheitssalon aufsuchen und sich eine Vielzahl hochdosierter Spritzen an die richtigen Stellen rund um ihre Füße geben lassen, außerdem musste der Salon seine EDV aktualisieren. Jede Mitarbeiterin musste wissen, dass Xenias Füße auf 16cm-Absätze zu optimieren waren.

Bei realistischer Betrachtung wäre eine andere Entscheidung auch blanker Unsinn gewesen. Alle kannten bei der Arbeit Xenia in ihren 16cm-Stilettos, Xenia selbst hatte damit niemals Probleme gehabt, warum sollte sich also daran irgendetwas ändern?

Außerdem würde es Victor sicherlich nicht gefallen, wenn Xenia eines Tages mit nur noch 12cm hohen Absätzen das Haus verließ und ab sofort ganz auf das Tragen von 18cm-Absätzen verzichten musste. Und wenn Xenia inzwischen eines gelernt hatte, das Wichtigste für sie musste sein, Victor zu gefallen.

Selbst Martin musste in seinem Innersten zugeben, dass seine Gedanken immer noch davon beeinflusst waren, wie seine Rückkehr nach Deutschland und in ein Leben als Mann aussehen würde, deshalb diese Probleme bei der Entscheidung zum Thema „optimierte Füße“. Versetzte er sich hingegen in die Gedankenwelt von Xenia, gab es keine solchen Probleme, Xenia war eine Frau, die im Hier und Jetzt lebte.

Diese Frau war es, die nun glücklich und zufrieden neben ihrem Victor einschlief.

***
Am nächsten Tag musste sich Xenia nach dem ausgiebigen Morgenfick richtig beeilen. Dank Victors rasanter Fahrweise durch die Stadt war Xenia aber dennoch, wie immer, überpünktlich an ihrem Arbeitsplatz angekommen. So blieb noch Zeit für einen langen Zungenkuss zum Abschied. Ein Klaps auf ihren Po signalisierte Xenia, sie musste los.

Als Xenia dann in Richtung Personaleingang stöckelte, war sie ganz aufgeregt. Heute war der große Tag, Victor würde sie heute nach der Arbeit nicht abholen, stattdessen hatte Sexana wieder Ivan angeheuert, um das besagte Atelier anzusteuern, auf das Xenia so gespannt war. Außerdem stand in der Mittagspause auch noch der Termin für die Spritzentherapie an.

Den ganzen Tag über wirkte Xenia irgendwie unkonzentriert, was durchaus verständlich war. Sie hatte einfach keine Vorstellung von dem, was sie erwartete, das verunsicherte sie.

Zum Glück war der Termin im Schönheitssalon nach Xenias Vorstellungen verlaufen. Dank der Vielzahl der Spritzen und der hohen Dosierung waren Xenias Füße jetzt wieder schmerzfrei. Die Mitarbeiterinnen entschuldigten sich zudem vielmals für das Missverständnis, Xenias Füße nicht von Vornherein für das Tragen von 16cm-Absätzen optimiert zu haben und versicherten ihr, dass es ab jetzt beim Tragen von 18cm-Absätzen keinerlei Probleme mehr geben dürfte. Xenia hoffte das.

Endlich war es so weit. Ivan wartete bereits ab der Schließung der Filiale auf die beiden Frauen und ließ sie bei deren Eintreffen kurze Zeit später einsteigen. Xenia war dankbar, als ihr Sexana schon während der Fahrt ein paar Informationen über das Atelier gab.

Also, das Atelier wurde vor gut 20 Jahren von Tamara Oy gegründet, wobei der Künstlername Oy sich aus den ersten beiden Buchstaben ihres richtigen Nachnamens ableitete, Oychewski oder so ähnlich, Sexana wusste das nicht genau. Hatte Tamara Oy ganz allein in einem winzigen Raum mit dem Schneidern von Designermode begonnen, hatte sich inzwischen das Modelabel „T.OY“ zum Inbegriff von extravaganter Designermode weit über die Grenzen von Sankt Petersburg hinaus entwickelt. Inzwischen hatte Tamara Oy in ihrem Atelier rund 20 fest angestellte und zahlreiche freie Mitarbeiterinnen. Dieses Personal reichte natürlich bei Weitem nicht aus, um die riesige Nachfrage nach der T.OY-Designermode zu decken. Mehr Personal wollte Tamara aber auf keinen Fall, sie wollte die Marke nicht verwässern und die Exklusivät der Produkte bewahren. So entsprach es Tamaras Prinzipien, vom Design bis zur Fertigung alles in ihrem Atelier abzuwickeln und niemals den unmittelbaren Bezug zwischen Produkt und Kundin zu verlieren. Alle Designerstücke waren Unikate und handgefertigt.

Obwohl sich Tamara Oy selbst inzwischen weitgehend aus den Bereichen Design und Fertigung zurückgezogen hatte und sich vorwiegend um die Bereiche Materialeinkauf und Personal kümmerte, sollte sich an der persönlichen Bindung zu den Kundinnen nichts ändern. Natürlich gab es auch Männer, die im Atelier etwas für ihre Freundin oder Ehefrau in Auftrag gaben, das waren für Tamara aber keine Kunden im eigentlichen Sinn. Die Kundinnen waren nur Frauen, denn die T.OY-Designermode war für die selbstbewusste Frau gemacht. Diese sollten immer das Gefühl haben, von der Gründerin persönlich und freundschaftlich beraten zu werden. Aus diesem Grund hatten sich auf Tamaras ausdrücklichen Wunsch hin alle Mitarbeiterinnen ebenfalls Tamara zu nennen und sich als solche vorzustellen.

Xenia gefiel, was sie hörte. Sie freute sich schon richtig darauf, endlich das Atelier und dessen Mitarbeiterinnen namens Tamara kennen zu lernen.

Der Wagen stoppte in einem Innenhof in einem Teil der Stadt, in dem Xenia noch nie zuvor gewesen war. Wie immer wortlos, Xenia fragte sich manchmal, ob Ivan vielleicht sogar stumm war, ließ Ivan die Frauen aussteigen. Hier schien es von einem Atelier keinerlei Spur zu geben, keine Schaufenster, keine Leuchtreklame, kein Firmenschild. Ohne Sexana hätte Xenia nicht einmal den Eingang gefunden, aber das Atelier wollte offensichtlich so wenig Aufmerksamkeit wie möglich, Diskretion und Exklusivität schienen das oberste Gebot. Wozu sollte das Atelier sich auch noch weiter bekannt machen? Eine höhere Nachfrage würde sowieso nicht bedient werden können. Xenia konnte sich glücklich schätzen, dank Victors Beziehungen überhaupt als Neukundin akzeptiert worden zu sein.

Beim Betreten des Hauses fiel Xenia nur das winzige Schild neben Briefkasten und Klingel auf „T.OY – Atelier für LLS-Design“. Natürlich drängte sich für Xenia in dem Moment die Frage auf, was LLS-Design überhaupt sein sollte, aber das würde sich vielleicht schon bald von selbst beantworten. Und genau so war es.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 11.03.19 um 16:46 geändert
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Holzfäller
Stamm-Gast

um Rochlitz


Was Du nicht willst, dass man Dir tu, dass mut auch Keinem andern zu.

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  RE: Undercover Boss Datum:10.03.19 19:47 IP: gespeichert Moderator melden


Eine sehr spannende Fortsetzung, Pink Plastik, danke.

Darf man nun darauf hoffen, dass Martins delikates Geheimnis endeckt wird?
Das sein Leben einen Verlauf nimmt, mit dem er so gar nicht gerechnet hat?

Wenn es ihm ergeht wie einem anderen Darsteller aus einer Geschichte von Dir, dann wird er sich ganz schön umstellen müssen.

Letzendlich liegt aber alles bei Dir.

otto
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
Story-Writer



Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

Beiträge: 124

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  RE: Undercover Boss Datum:10.03.19 22:34 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
wenn es ihm ergeht wie einem anderen Darsteller aus einer Geschichte von Dir...


Wen meinst Du? Den Gewinner aus "Gratuliere, Sie haben gewonnen"? Ja, der genießt sein Leben als Tamara, hat noch viele Abenteuer erlebt, die ich hier nicht mehr beschrieben habe...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 11.03.19 um 16:45 geändert
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Kitty Cat
Freak

Bayern




Beiträge: 155

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  RE: Undercover Boss Datum:11.03.19 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


wieder tolle fortsetzung ^^

macht wieder neugierig auf mehr
bin gespannt wie es weitergehn wird

lg
kitty
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