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kochy25
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  RE: Inkasso Datum:25.10.19 00:00 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schöne Idee.

Bestimmt wird des unbefugte öffen und auch welche plombenzange genutzt wird in irgendeiner Art geloggt und von Vorgesetzten geahndet. Möglich wäre auch das der Held der Geschichte eine Art Kronzeugen Regelung abschließt und das unprofessionelle Verhalten der beiden anzeigt und diese anschwärzt.

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Seelze




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  RE: Inkasso Datum:01.11.19 13:18 IP: gespeichert Moderator melden


Wann gehts weiter?
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Klett-max
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  RE: Inkasso Datum:01.11.19 14:34 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist eine interessante Variante zur Keuschhaltung. Gerade die kleinen "Nebenschauplätze" mit den (ähm) Kunden der Beiden sorgen recht gut für Abwechslung. Da lassen sich viele kleine Schiksale in die große Story einflechten.

Der staatliche Handel mit den Titeln eröffnet nicht nur einen neuen Wirtschaftszweig. Er könnte auch zu neuen "Schellenträgern wider Willen" führen, wenn der Käufer sich verspekuliert und das Ganze auf Kredit finanziert hat. (...)



Hi kochy25,

die Idee erscheint logisch. Man könnte ja kurz vor dem (vorzeitigen) Ende seiner "Tragezeit" eine Überprüfung seiner Lebens- und Finanzverhältnisse vorsehen, da die Realität und seine Prognosen so derart unterschiedlich sind und man kriminelle Beschaffung ausschließen will. Außerdem besuchte er verblüffend selten die Selbsthilfegruppe... Dabei kommt halt das besondere Verhältnis der Drei ans "Tageslicht". Man verurteilt Gaby und Ramona wegen unerlaubter Beeinflussung von erteilten Strafen und Verletzung von Siegeln zum gemeinsamen absitzen der Reststrafe im "rostfreien Hochglanzbikini". Jede von Beiden bekommt die Hälfte von Jonas' ursprünglicher Restzeit aufgebrummt! Sie haben allerdings die Möglichkeit, ihre Strafzeit zu verkürzen, wenn sie bereit sind, einem KH "gewisse Dienste" zu leisten. Aus einem Pool geeigneter Bewerber wird ihnen eine Person zugelost... Jonas!

Nach "Absitzen" dieser Strafe sind alle Drei frei und ... das könnte eine andere Geschichte werden.
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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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Licentia poetica

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  RE: Inkasso Datum:06.11.19 19:51 IP: gespeichert Moderator melden


Fortsetzung


Tom hatte Gaby sofort zugewunken und Zeichen gemacht. Vor der nächsten Tour wollte er unbedingt den KG loswerden, aber die Exekutivbeamtin beachtete ihn nicht sonderlich. Der Mann seufzte. Musste er verschlossen arbeiten? Er hatte gehofft, sofort von ihr erlöst zu werden.

Doch schon bald hatte sie der Alltrag wieder, und sie mussten sich auf die Arbeit konzentrieren. Ihr erster Besuch führte sie in eine WG mit Studenten. Ein BWL-Kommilitone hatte mit Aktien und anderen Wertpapieren spekuliert. Leider war er gar nicht der rechtmäßige Eigentümer gewesen. Die Schulden hatte er nicht zurückzahlen können. Und nun musste Gaby ihm erklären, dass er für die nächsten sechs Jahre in eine Inkassofessel wanderte.

Die Mitbewohner, ein junges Paar, ebenfalls Hochschüler, mussten mitansehen, wie die Exekutivbeamtin dem Kameraden die Genitalsperre anlegte und verplombte. Leise flüsterte Janine ihrem Freund Till zu: „Jetzt kann er wenigstens nicht mehr wichsen, während wir es in unserem Schlafzimmer machen.‟ Der Schuldner sah das nicht so locker. Er musste unbedingt Geld verdienen. Viel Geld. Schnell.

Beim nächsten Kunden traf das Inkasso-Team mal wieder auf einen Wüterich, der sich mit Zähnen und Klauen wehrte. Das Quartett aus ausgebildeten Männern konnte den Schuldner trotzdem fixieren und zu Boden bringen, ihm die Hosen ausziehen und Gaby die Möglichkeit geben, eine Inkassofessel anzulegen. Zumindest versuchte sie es. Aber zu ihrer Überraschung funktionierte es nicht. Der Freudenstab des Schuldners wies durch die Eichel einen gewaltigen PA-Ring auf. Der passte einfach nicht in die genormte Röhre der standardisierten Genitalsperre.

Gaby suchte nach einer Öffnung, aber der Ring war aus einem Stück geschweißt. Gaby fragte sich, wie der Typ das Schmuckstück überhaupt angelegt hatte, ohne sich seinen Lachs zu verbrennen. Was nun? Es konnte ja nicht angehen, dass ein Schuldner frei herumlief, nur wegen eines Intimpiercings. Wenn sich das herumsprach, dann würden sich alle Betroffenen einen PA stechen lassen...

Sie musste die Problematik unbedingt in der Behörde ansprechen. Zunächst würde sie improvisieren. Sie holte eine gummierte Stahlschnur hervor, zog sie durch den Ring und dann zwischen den Beinen des Mannes nach hinten. Dazu musste er auf die Knie gebracht werden. Immer noch hatte er die Gegenwehr nicht aufgegeben. „Ihr Schweine! Keiner zwingt mich zur Keuschheit! Ich zahle keinen Cent ab!‟

Gaby führte das Kabel nun um die Taille und band es vorne mit einer Plombe fest. Nun war seine Männlichkeit kräftig nach hinten gezogen und so fixiert. Zumindest Sex konnte er so nicht mehr haben mit seinem Prinzen. Aber Gaby ärgerte sich trotzdem, denn mit ein wenig Geschick konnte der Typ immer noch onanieren.

Sie recherchierte per Smartphone im Internet und fand auch Modelle für PA-Träger. So etwas musste die Behörde unbedingt dringend anschaffen. Dann tippte sie in den Datensatz zu der Person noch weitere 28 Verschlusstage ein und nannte als Grund seinen verbalen Aussetzer. Der Mann krächzte: „Wie soll ich in dieser bescheuerten Konstruktion eigentlich pinkeln, hä?‟ Gaby zuckte nur mit den Achseln. „Viel Spaß beim Experimentieren!‟ Es ging weiter zur nächsten Adresse.

Die Exekutivbeamtin wusste nie, was sie genau erwartete. Die Leute war so verschieden. Das liebte sie an ihrem Job. Sie arbeitete gerne mit Menschen. Solange die Schuldner selbst verantwortlich waren für ihre Misere, hatte sie kein Mitleid. Selten kam es aber vor, dass jemand hereingelegt worden war und die Suppe nun auslöffeln musste. So auch im nächsten Fall. Der 24jährige Rafael würde den Plombenkäfig für 44 Monate tragen müssen.

Der Beikoch heulte wie ein Schlosshund, als er verplombt werden sollte. Er bettelte und flehte, aber Gaby musste standhaft bleiben. Sie wusste aus ihren Unterlagen, dass der junge Mann nur kleine Beträge tilgen konnte, so dass er wohl tatsächlich mindestens 24 Monate davon absitzen musste. Und so legte sie ihm bereits die Inkasso-Fessel an, aber da jammerte Rafael: „Bitte! Darf ich vorher noch kurz einmal... ins Bad?‟ Gaby war klar, was der Bursche dort wollte.

Flüchten konnte er nicht, aber einen letzten Abgang wollte er dann doch noch haben. Die Exekutivbeamtin räusperte sich umständlich. Sollte sie ihm eine letzte Erleichterung gönnen? Es gab dazu keine direkten Vorschriften. Es war in ihr Ermessen gestellt. Sie sah den verheulten Rafael an. Jetzt fiel er auch noch auf die Knie vor ihr, die Hosen längst unten. Das war Gaby schon fast ein bisschen peinlich. „Also gut. Du hast fünf Minuten.‟ Rafael hauchte ein „Danke! Tausend Dank!‟ Schon eilte er über seine Hosen beinahe stolpernd ins Badezimmer.

Sie winkte ihre Kollegen herbei. „Geht mal mit rein, damit er nicht irgendwelche Tricks versucht.‟ Einen der Teammitglieder hielt sie zurück: Tom. „Drei reichen. Du bliebst hier.‟ Als die drei anderen Männer im Bad waren, hörte Gaby ein Seufzen des Jünglings. Wichsen mit Zuschauern! Toll! Er fühlte sich erniedrigt. Würde er so überhaupt kommen können? Er musste! Es war seine letzte Chance für sehr lange Zeit! Er drehte sich zur Wand, aber die Blicke der Aufpasser spürte er trotzdem wie Messer im Rücken.

Gaby näherte sich Tom und griff ihm ungeniert in den Schritt. „Wie gefällt es dir in deinem neuen Metallkleid?‟ Der Mann stöhnte auf. „Gib mir den Schlüssel. Solange die anderen da drin sind.‟ Gaby kicherte leise. „Warte...‟ Sie fummelte in ihrer Innentasche und holte den kleinen Key hervor. „Schnell! Zieh deine Hosen runter!‟ Tom schluckte. Jetzt? Er wollte ja, aber... „Die kommen jeden Moment zurück. Gib mir lieber den Schlüssel.‟ Gaby schüttelte grinsend den Kopf. Tom seufzte tief. Diese Frau machte ihn fertig! Er sah auf seine Militärarmbanduhr: Noch zwei Minuten hatte der Jüngling übrig. Für fünf Sekunden war er unschlüssig, doch dann riss er sich die Hosen runter.

Sorgenvoll schaute er immer wieder zur Badezimmertür, die einen kleinen Spalt geöffnet war. Aus dem Raum kamen Männerstimmen, die anfeuerten: „Schneller! Gleich ist die Zeit um! Schneller! Gleich hast du es doch! Mach schon!‟ Gaby ließ sich nicht ablenken, sondern hockte sich vor Tom hin und steckte den Key ins Schloss. Eigentlich war der Schlüssel nur als Notfallwerkzeug gedacht, da sich die Fessel auch mit der Spezialzange öffnen ließ. Gaby meinte: „Lässt sich nicht drehen. Ich mache dich mit der Zange auf.‟ Die musste sie sowieso wegen der Plombe verwenden. Sie zog den Key zurück und steckte ihn ein. Dafür nahm sie die Zange zur Hand. In diesem Moment hörte sie aus dem Bad schreiende Männer: „Jaaaa! Geschafft! Hey, Junge, du hast da eine gehörige Portion abgesahnt!‟

Schon stürmten die drei Kollegen herein und wunderten sich. Marc fragte: „Wo ist denn Tom hin?‟ Gaby zuckte mit den Schultern. Er war in letzter Sekunde in ein Nebenzimmer gehüpft und zog sich gerade wieder an. Dann kam er hervor. „Da bin ich schon wieder.‟ Gaby war bereits dabei, Rafael zu verplomben. Besonders glücklich schien der Bengel nicht zu sein, dachte sie, als sie in sein Gesicht sah. Wahrscheinlich hat er sich zu Tode geschämt vor den Männern zu wichsen.

Als sie ihre Tour nach drei weiteren Schuldnern beendet hatte, wollte sich Gaby schon in den Feierabend verabschieden, aber Tom rannte hinter ihr her. „Hast du nicht was vergessen?‟ Seine Kollegin antwortete ihm mit einem fragenden Blick. Tom seufzte. „Du wolltest mich rauslassen!‟ Gaby bewegte den Kopf abwägend hin und her. „Ich denke, ich habe mich umentschieden. Du kannst ihn ruhig noch eine Nacht tragen.‟ Tom sah sie entgeistert an. Hatte sie das jetzt wirklich gesagt? Das konnte nur ein Scherz sein.

Aber Gaby stieg in ihr Auto und fuhr los. Zu Hause waren Ramona und Jonas noch beim Frühstück. Als ihre Freundin zur Arbeit fuhr, fragte Gaby den Keuschling: „Warum bist du nicht geschminkt?‟ Jonas erklärte ihr, dass Ramona es ihm verboten hatte. Doch seine Keyholderin hatte kein Verständnis dafür und schimpfte. „Du wirst dich sofort schminken! Und zwar ohne meine Hilfe. Und wehe, ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden.‟

Als er fertig war, begutachtete Gaby die Optik. „Ja, OK, gar nicht so schlecht.‟ Dann runzelte sie die Stirn. „Aber meine Jonasine bewegt sich noch viel zu maskulin.‟ Sie zeigte ihm, wie ein graziler und weiblicher Gang mit schwingenden Hüften funktionierte. Jonas war das Training anfangs ziemlich peinlich, aber mit der Zeit gewöhnte er sich daran, und ihm gefiel es sogar irgendwie. Gaby freute sich. „Gut, wie du das machst. Immer schön die Brust und den Hintern rausstrecken!‟ Dann erschwerte sie die Übung, indem sie dem Keuschling ein Buch auf den Kopf legte, das er zu balancieren hatte. „Jetzt gehst du gerade ein paar Schritte nach vorne, drehst um und läuft zurück.‟ Auch das schaffte er geschickt. Einige Male hatte er zwar das Gefühl dabei, das Buch würde herunterrutschen, aber er glich seine Dysbalance immer wieder aus. Gaby staunte. Ein Talent habe ich da, dachte sie zufrieden.

Sie sah auf die Uhr. Sie musste dringend ins Bett, ein paar Stunden pennen. Da klingelte es ausgerechnet jetzt an der Tür. Sie öffnete und sah... „Tom? Was willst du denn hier?‟ Der Kollege sah humorlos drein. „Was soll ich schon hier wollen? Es könnte ja sein, dass ich von du weißt schon was geöffnet werden will! Ich kann es nicht selbst, weil die Inkassofessel bei Gewaltanwendung einen Alarm in der Zentrale auslöst, wie du genau weißt!‟ Gaby sah ihn abwartend an. Dann meinte sie: „Du weißt, was ich gesagt habe. Morgen entplombe ich deine Sperre. Keine Stunde früher.‟ Doch Tom betrat ungefragt die Wohnung und rief: „Das lasse ich mir nicht bieten!‟ Da sah er Jonas in seinem auffälligen Outfit. Tom starrte den geschminkten Typen an, wie der da in seinem Spitzenhöschen stand und offenbar eine Genitalsperre darunter trug. Dann blickte er wieder zu Gaby. „Was hat das nun wieder zu bedeuten?‟ Gaby zeigte auf den Hausboy: „Darf ich vorstellen? Jonas, mein privater Keuschling.‟

Tom verstand kein Wort. „Wie? Privat? Wie geht das? Und wieso ist er angemalt?‟ Gaby log: „Ich habe seine Schuldtitel gekauft. Jetzt arbeitet er quasi sein Minus bei mir ab.‟ Tom betrachtete den Jüngling skeptisch. „Und du stehst wohl auf... Der sieht ja aus, wie eine billige Nutte vom Bahnhof.‟ Gaby schüttelte den Kopf. „Über Geschmack lässt sich streiten.‟ Tom schnaubte abfällig. „Zurück zum springenden Punkt. Mach mir die verfluchte Fessel ab!‟ Gaby und Tom diskutierten noch ein paar Minuten weiter. Die Frau bestand auf den morgigen Aufschluss; Tom weigerte sich, das Haus zu verlassen, solange er noch die Inkasso-Fessel trug. Gaby gähnte. „Bist du nicht langsam auch müde?‟ Der Mann grunzte verärgert. „Solange du mir das Ding nicht abmachst, ist an Schlaf nicht zu denken.‟ Gaby blies die Wangen auf. „Also, ich gehe jetzt ins Bettchen.‟ Sie ließ Tom einfach stehen und ging ins Schlafzimmer. Jonas hob halb fragend, halb entschuldigend die Schultern.

Der Besucher sah sich im Raum um und erkannte die Tasche der Exekutivbeamtin, die sie bei den Einsätzen dabei hatte. Darin waren Unterlagen zu den Schuldnern, aber auch Inkasso-Fesseln und Plomben sowie die Spezialzange. Er murmelte: „Selbst ist der Mann.‟ Er nahm das Werkzeug und knöpfte sich die Hose auf. Jonas sah mit großen Augen zu. Wollte der wirklich die Genitalsperre ohne Erlaubnis entfernen? Tom dachte wohl auch gerade darüber nach, ob er es tatsächlich tun sollte. Er verharrte mit der Zange an der Plombe. Was würde geschehen, wenn er sie öffnete? Hatte Gaby die Verbindung zum Server gekappt, oder würde er einen Alarm auslösen? Auf der anderen Seite konnte es ihm egal sein. Na ja, zumindest würde sich herausstellen, dass er gar nicht verschuldet ist. Aber die Peinlichkeit! Vor seinen Kollegen!

Allerdings war Gabys Schaden größer. Sie hatte sich sogar strafbar verhalten. Aber wenn die dumme Kuh ihm nicht helfen wollte, dann musste er eben zu eigenen Methoden greifen. Er sprach sich noch ein paar Sekunden lang Mut zu. Es war ein bisschen so, wie in den Filmen, in denen der Bombenentschärfer überlegen muss, ob der den roten oder den blauen Draht durchschneidet, um eine Explosion zu verhindern. Schließlich kniff der Eingeschlossene die Plombe auf. Danach öffnete er den Keuschheitskäfig. Die gefühlte Freiheit war herrlich! Endlich war er das verfluchte Teil los. Er verabschiedete sich von Jonas und ließ ihn sprachlos zurück.

Ramona saß an ihrem Schreibtisch und verkaufte an einen Interessenten Schuldnertitel. Die neue Geschäftsidee der Bank hatte sich als Kassenschlager erwiesen. Der Ansturm der Kunden war enorm und hielt immer noch an. In erster Linie kauften die Gläubiger die Titel der eigenen Schuldner, aber es gab auch Spekulanten, die ein ganzes Bündel an Rechten kaufte. Ramona hatte sogar selbst schon darüber nachgedacht, ein oder zwei Titel zu erwerben. Vielleicht konnte sie die Schuldner dann wie Jonas zu Liebessklaven erziehen?

Leider fehlten bei den angebotenen Scheinen die detaillierten Angaben zur Person, also Alter, Optik usw. Das war aus Datenschutzgründen nur innerhalb der Behörde bekannt. Sie konnte Gaby bitten, ein paar hübsche Boys herauszusuchen, denn sie wollte ja nicht einen dicken, alten Kerl mit Halbglatze haben. Es gaben sich die Interessenten bis zum frühen Nachmittag die Klinke in die Hand, so dass Ramona wieder mal keine Mittagspause hatte. Irgendwann schaute sie auf ihr Handy, dass sie bei der Arbeit auf stumm geschaltet hatte, und sah die vielen Benachrichtigungen. Sie wählte die Nummer zu Hause. Jonas meldete sich. Ramona fragte, was so wichtig wäre, dass er über zehn Mal versucht hatte, sie zu erreichen. Jonas war total aufgebracht und stammelte: „Gaby ist mitgenommen worden! Dieser Tom! Der hat sich selbst befreit. Ich weiß auch nicht, was los ist.‟

Ramona unterbrach ihn: „Stopp! Jetzt noch mal langsam zum Mitschreiben.‟ Jonas erzählte vom verschlossenen Tom, dessen Besuch bei Gaby und die Selbstöffnung. Zwei Stunden später waren dann vier Männer in Uniformen gekommen und hatten Gaby abgeführt, weil ihr eine Straftat zur Last gelegt würde. Ramona machte so früh wie möglich Feierabend und eilte nach Hause. Sie bemerkte bei all der Aufregung nicht mal, wie Jonas aussah. Sie war in Gedanken bereits dabei, zur Behörde zu fahren und einen Anwalt einzuschalten.

Erst wollte sie sich vor Ort ein Bild machen. Ramona machte sich auf den Weg. Doch dort konnte eine Kollegin von Gaby nur sagen, dass es Unregelmäßigkeiten in Datensätzen zur Inkasso-Fessel gegeben habe und einer aus ihrem Einsatzteam ihre Schuld bezeugte. Ramona fuhr also zur Polizei. Unterwegs hatte sie einen Anwalt angerufen, der fast zeitgleich mit ihr am Polizeirevier ankam. In Anwesenheit des Advokaten durfte Ramona mit Gaby sprechen. Die Freundin berichtete von dem Einschluss des Kollegen, der sie nun angeschwärzt hatte. Ein Ermittler kam dazu und begrüßte die kleine Runde. Der Mann legte einige Ausdrucke von Tabellen vor, die nach den Datensätzen aus Gabys Behörden aussahen. Rot unterlegt waren die Felder, die manipuliert worden waren. Er schaute Gaby in die Augen und sagte: „Sämtliche Änderungen sind während Ihrer Bürozeit ausgeführt worden. Geben Sie zu, dass Sie das getan haben?‟ Der Rechtsbeistand schaltete sich ein: „Hier gibt niemand irgendwas zu. Ich möchte zunächst mit meiner Mandantin alleine sprechen. Bis dahin ist das Verhör beendet.‟ Der Ermittler meinte etwas verschnupft: „Gut, wenn Sie meinen...‟

Ramona ging mit dem Mann aus dem Zimmer. Da kam ihr Tom entgegen. Sie hatte ihn schon mal kennengelernt und erkannte ihn sofort. Sie rief ihm zu: „Wie konntest du so etwas nur tun? Solche Lügen erzählen!‟ Tom blieb stehen. „Von wegen Lügen! Gaby hat mich in eine Inkassofessel gesteckt und geweigert, mich wieder rauszulassen! Das ist alles belegt. Alles elektronisch gespeichert. Wer, wann und wo die Schelle angelegt worden ist.‟ Ramona musste schlucken. Gaby steckte tief in der Misere.

Der Ermittler fragte Ramona: „Wir haben auch die Identität des Schuldners, den sie im Programm gelöscht hatte. Ich gehe davon aus, dass sie ihn befreit hat? Aus welchem Grund? Hat er Geld bezahlt?‟ Ramona schüttelte den Kopf. Der Polizist betonte: „Wenn Sie etwas verschweigen, machen Sie sich strafbar.‟ Sein Gegenüber schüttelte immer noch den Kopf. Tom schmunzelte. „Ich weiß, dass der Typ bei euch wohnt!‟ Ramona wurde heiß und kalt zugleich. Jetzt war alles aus! Offenbar wusste der Ermittler bereits von Jonas. Und sie hatte gerade ihre letzte Chance auf ein Geständnis versaut. Jetzt war sie mit dran. Ihr wurde schwarz vor Augen und klappte mit einem Kreislaufkollaps zusammen.

Als sie wieder aufwachte, lag sie in einem Krankenbett und trug eine Blutdruckgerätmanschette und zwei Elektroden. Sie fühlte sich sehr müde und hatte Kopfschmerzen. Da kam ein Mann in einem weißen Kittel in den Raum. Er stellte sich als Doktor Schmidt vor und informierte sie über ihren Zusammenbruch. „Wir müssen Sie noch eine Weile beobachten. Aber wenn Ihre Werte sich normalisiert haben, können Sie nach Hause gehen.‟ Ramona fiel die ganze Geschichte wieder ein. In diesem Moment klopfte es an der Tür und zwei Männer traten ein, die sich als Ermittler vorstellten. Sie überreichten der Patientin ein Schreiben, in dem sie zu einem Verhör geladen wurde.

Gaby befand sich bereits in Untersuchungshaft. Sie trug Häftlingskleidung, die ihr wie ein Pyjama vorkam. Sie hatte keine privaten Gegenstände mit in die Zelle nehmen dürfen. Sogar die Armbanduhr hatte man ihr abgenommen und ihr neue Unterwäsche gegeben. Im Rahmen des verschärften Schuldparagrafen wurden auch Straftaten in dieser Thematik gesondert behandelt. Sie polterte gegen die massive Stahltür und rief nach ihrem Anwalt, aber es reagierte niemand darauf. Verärgert setzte sie sich auf einen Stuhl und starrte gegen die Tür, als könnte sie die Barriere durch Gedankenkraft entfernen.

Jonas kam zu dem Hospital, in dem Ramona lag. Er trug seine alte Kleidung und war ungeschminkt. Ramona saß auf ihren Bett, als der Jüngling ins Krankenzimmer trat. „Hallo Ramona, ich wollte dir nur sagen, dass ich bei der Behörde nichts von dem Deal mit Gaby und dir zugegeben habe.‟ Er druckste ein wenig herum, und dann atmete er tief durch, bevor er weitersprach. „Da meine Inkassoschelle ja nur bei Gaby Alarm auslöst, wenn sie geöffnet wird, weil ich nicht im offiziellen Datensatz der Behörde bin, habe ich die Plombe vorhin entfernt und habe mich aus der Fessel befreit.‟ Ramona starrte ihn an. „Du hast was?‟ Jonas wirkte geknickt. „Es... Ich brauche Zeit. Vielleicht habe ich den falschen Weg eingeschlagen, als ich mich darauf eingelassen habe. Es ist wohl besser, wenn ich nicht mehr bei euch wohne.‟ Ramona wurde sauer. „So einfach geht das nicht! Du kannst nicht so husch und weg verschwinden.‟

Sie hatte sich schon Gedanken über die Zukunft gemacht. Gaby würde wohl einige Jahre hinter Gittern sitzen. Und währenddessen würde sie, Mona, den Jüngling zu einer Sissy formen, ganz nach ihrem Geschmack. Sie sah ihn streng an. „Wenn du abhaust, verpfeife ich dich bei der Schuldenbehörde. Irgendwo gibt es noch Unterlagen über deine Schulden. Dann kommt eine Exekutivbeamtin und verschließt dich sicher. Und du weißt ja, dass das bei dir viele Jahre bedeuten würde.‟ Jonas war bereits einen Kopf kleiner geworden. Ramona baute noch mehr Druck auf: „Du hast keine Ausbildung. Du kannst nichts. Wie willst du Geld verdienen? Wovon willst du leben? Du wirst vielleicht bis ans Ende deines Lebens in der Inkassofessel stecken. Willst du das?‟ Jonas schüttelte langsam den Kopf. Ramona erklärte ihm, wie sie sich die Sache vorstellte. „Du wirst aus Gabys Ausrüstung, die noch zu Hause liegt, eine intakte Inkassofessel nehmen, dich einschließen und verplomben. Und zwar sofort. Und danach kommst du wieder, damit ich das überprüfen kann.‟ Jonas nickte resignierend.

Im Haus der zwei Frauen befolgte er Ramonas Anweisungen und seufzte. Ihm fiel siedend heiß etwas ein: Warum hatte er sich nicht vorher einen runtergeholt? Jonas schrie vor Wut über sich selbst. So viel geballte Dummheit! Warum hatte er die Chance links liegen gelassen? Er trat verärgert gegen einen Sessel, als hätte der die Schuld an seinen vollen Bällen. Auf jeden Fall war es nun zu spät. Ramona würde ihm vielleicht bald einen Aufschluss gönnen, wenn er alles zu ihrer Zufriedenheit machte. Oder? Er kehrte also ins Krankenhaus zurück, um sie kontrollieren zu lassen. „So ist brav, meine kleine Jo.‟ Die Frau lächelte selbstgefällig. Jetzt war er sicher verpackt. Sobald sie nach Hause konnte, würde sie mit seinem Zimmermädchentraining weitermachen. Eigentlich war es sogar gut, wenn Gaby nicht im Weg stand. Ihr kam ein teuflischer Gedanke.

Sie rief bei der Kriminalpolizei an und bot sich als Kronzeugin an. Sie würde gegen Gaby aussagen, um Straffreiheit zu erlangen. Die Ermittler mussten erst mit der Staatsanwaltschaft sprechen, aber schließlich, bereits am nächsten Tag, gaben sie das OK. Zwei Ermittler und eine weitere Person kamen für die Vernehmung und Niederschrift der Aussagen ins Krankenhaus, wo Ramona sie bereits erwartete. Nach dem Gespräch war sie aus dem Schneider, dafür steckte Gaby jetzt ganz tief im Morast. Als die Polizisten aus dem Zimmer waren, meinte einer der Beamten: „Jetzt ist die Sache rund. Die mutmaßliche Täterin wird wohl die nächsten Jahre in verschärfter Haft verbringen müssen. Dieser Tom Sowieso und jetzt noch die Aussage der Freundin, das reicht auf jeden Fall vor Gericht aus für eine Verurteilung nach der neuen Schuldstrafrichtlinie. Nur schade, dass wir von diesem jungen Mann keine Informationen erhalten haben.‟ Der Vertreter der Staatsanwaltschaft nickte. „Ja, wir sollten uns mal die Backups über den jungen Mann anschauen. Der hatte vorher mit Sicherheit auch eine reguläre Inkassofessel.‟

Der Ermittler rief über Funk ein Einsatzteam, dass zur Wohnadresse des Mannes fahren und ihn festnehmen sollte. Als die Einheit ankam, war Jonas allerdings schon verschwunden. Sein Bauchgefühl hatte ihm die Gefahr verdeutlicht. Er tauchte am Bahnhof unter, besorgte sich einen weiten Hoodie mit großer Kapuze und verbarg so sein Gesicht. Keine biometrische Kamera sollte ihn erkennen. Ihm war klar, dass er untertauchen musste. Wenn die Behörden ihn in die Finger bekamen, war es aus. Dann würde er wieder in eine Inkasso-Fessel gesperrt, wie Ramona schon ganz richtig prophezeit hatte. Momentan trug er zwar auch eine, aber die konnte er nun wieder gewaltsam öffnen. Ramona hatte kein Druckmittel mehr. Er war auf sich allein gestellt.

Zwei Tage später durfte Ramona wieder nach Hause gehen. Sie war noch den Rest der Woche krankgeschrieben. Jonas Abwesenheit irritierte sie. Wo war der Hausboy nur hin? War er trotz Keuschheitskäfig abgehauen? Es war ziemlich einsam in der großen Wohnung ohne die beiden anderen. Die nächsten Tage musste sie sich um alles alleine kümmern. Sie brauchte dringend wenigstens eine Putzhilfe. In der Folgewoche versuchte sie mit ihrem Job wieder etwas Alltagsroutine in ihr Leben zu bringen. Doch immer wieder spukte in ihrem Kopf der Wunsch, wieder einen Keuschling im Haus zu haben. Leider verfügte sie nicht über die autorisierte Option, Schuldner zu verplomben bzw. kannte sie auch potentielle Subjekte nicht.

Ihr kam eine Idee: Eventuell konnte sie sich an diesem Tom wenden. Der war nur auf Gaby nicht gut zu sprechen. Die kleine Auseinandersetzung im Polizeirevier war ja kein großes Ding gewesen. Wenn sie ihn mit ins Boot holte, organisierte er die Infos über die Verschlossenen und konnte vielleicht sogar einen Weg finden, die Datensätze zu manipulieren. Leider waren die Exekutivbeamtinnen generell weiblich. Das war eine amtliche Vorschrift. Tom müsste eine weitere Komplizin haben. Ramona seufzte. Das würde ganz schön kompliziert werden. Und was hätte Tom davon? Ramona grübelte. Wenn der wenigstens schwul wäre, könnte er sich an einem keuschen und hörigen Inkasso-Fessel-Träger verlustieren. Aber so?

Ihr kam der Gedanke, vielleicht selbst diesen Typen zu verführen. Sie überlegte. Wäre sie bereit für einen Hausboy vorher mit diesem Tom in die Kiste zu springen, damit sie einen Gefallen einfordern konnte? Schlecht sah er ja nicht aus. Vielleicht sollte sie ihn ansprechen. Schon lange hatte sie keinen echten Luststab mehr in sich gespürt. Das würde doch ein Vergnügen werden. Es würde leicht werden, ihn zu verführen. Er war kein Kind von Traurigkeit, wie ihr Gaby immer erzählt hatte.

Jonas saß derweil am Bahnhof in einer Unterführung und hoffte auf ein paar Münzen Spenden, die Passanten ihm in eine Mütze legten. Bisher war es eher wenig gewesen, was er zusammen gebettelt hatte, aber von irgendetwas musste er ja leben. Der Magen knurrte mal wieder. Es war ja auch nichts drin. Plötzlich blieb ein Mann in schwarzer Kleidung vor ihm stehen. Der Schatten fiel auf Jonas wie ein Menetekel. Wollte der Typ ihm ein paar Euro vermachen? Oder war das so ein Schläger, der es auf Bettler abgesehen hatte. Der Unbekannte hockte sich vor Jonas und sprach ihn an. „Hey, du! Sag mal, dich habe ich hier noch nie gesehen. Sitzt du hier jetzt jeden Tag?‟ Jonas zuckte mit den Achseln. „Brauche ein bisschen Kleingeld, um über die Runden zu kommen. Haben Sie vielleicht fünf Euro oder so?‟ Der Mann lächelte. „Ich habe sogar noch viel mehr. Für dich. Wenn du mir einen kleinen Gefallen tust.‟ Der Jüngling horchte auf. „Und was soll das für ein Gefallen sein?‟

Der Mann starrte ihn an und griff sich dann in den Schritt, leckte sich über die Lippen und grinste. Jonas lief es eiskalt den Rücken runter. OK, er hatte so etwas mal in Erwägung gezogen, als die Exekutivbeamtin ihn offiziell verplombt hatte. Aber jetzt? Der Mann sah ja ganz nett aus, und Jonas hatte vor einigen Jahren mal kurz eine freundschaftliche „Beziehung‟ zu einem Bekannten gehabt. Aber eigentlich war er eher hetero. Trotzdem. Aus Neugierde fragte er: „Von welcher Summe reden wir?‟ Der Fremde stand auf. Er holte aus seiner Jacke etwas hervor und hielt es so, dass nur Jonas es sehen konnte: drei 50-Euro-Scheine. Dann steckte er sie schnell wieder weg. In Jonas arbeitete es fieberhaft. 150 Tacken! Für eine halbe Stunde Arbeit...

Was würde der Mann schon wollen? Wahrscheinlich sollte er ihm einen blasen. Im schlimmsten Fall würde er gebumst werden. Jonas ächzte leise. Er versuchte es sich schön zu reden, aber irgendwie war da auch ein Gegenwille in ihm. Er fragte: „Und wo?‟ Der Mann meinte: „Bei mir. Ich wohne ganz in der Nähe. Da machen wir es uns schön gemütlich.‟ Jonas seufzte. Sollte er mit einem wildfremden Kerl irgendwo hinfahren? Na ja, ausgeraubt werden konnte er ja nicht. Es sei denn, da war jemand auf seine bisher eingenommen 13,70 Euro scharf. Jonas Entscheidung war gefallen...
Viele Grüße von prallbeutel
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Gummimaske
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Bernburg/Saale




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  RE: Inkasso Datum:07.11.19 07:09 IP: gespeichert Moderator melden


Da hat die Geschichte eine Wende gemacht,mit der ich echt nicht gerechnet habe.So ist es aber im Leben,wenn bis dahin im Leben alles glatt gelaufen ist und man unvorsichtig wird.Es ist im Moment richtig spannend,wie sich alles weiter entwickeln wird.
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  RE: Inkasso Datum:10.11.19 21:37 IP: gespeichert Moderator melden


Interessant Fortsetzung, mal sehen wie es weiter geht...
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Licentia poetica

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  RE: Inkasso Datum:16.11.19 19:30 IP: gespeichert Moderator melden


Der Mann stellte sich als Viktor vor. Sie gingen zum Park & Ride-Parkplatz des Bahnhofs und steuerten eine schwarze Limousine an. Als Jonas einstieg, roch er die Ledersitze und ein dezentes maskulines Eau de Cologne. Der Wagen war offenbar hochmotorisiert, zumindest hörte es sich so an, als er losfuhr. Die Fahrt dauerte nur zehn Minuten, dann hielt Viktor vor einer Stadtvilla. Ein riesiges Gittertor öffnete sich per Funksteuerung. Der Wagen verschwand auf dem Grundstück, das hinter einer hohen Hecke versteckt lag. Ein Kiesweg führte direkt zum Anwesen mit einer modernen Bauweise mit Flachdach, vermutlich eher ein Neubau.

Die Limousine steuerte ein Garagentor an, dass sich ebenfalls wie durch Zauberhand öffnete. Jonas bemerkte bei der Einfahrt, dass ihr Weg in ein Untergeschoss führte. Er staunte. Eine eigene Tiefgarage hatte der Kerl. Der musste stinkreich sein. Vielleicht sollte er sein Honorar von 150 Euro überdenken und noch ein wenig mehr fordern. Das schwarze Auto parkte neben einem Luxusgeländewagen. Rechts daneben sah Jonas noch ein drittes Fahrzeug: ein knallroter Sportflitzer der Premiumklasse eines italienischen Herstellers. Sie stiegen aus.

Als nächstes überreichte Viktor die Geldscheine. Jonas steckte sie ein und meinte: „Vielleicht kostet es etwas mehr. Kommt drauf an.‟ Der Unbekannte reagierte nicht darauf, sondern führte ihn zu einer Aufzugtür. Sie öffnete sich auf ein Signal, und Jonas trat ein. Als er sich umdrehte, stellte er fest, dass Viktor noch draußen stand. Der Mann betrachtete ihn und sagte: „Zieh dich aus!‟ Jonas streifte sich den Hoodie aus. Dann folgten Schuhe und Hose. Ein T-Shirt und seinen Slip behielt er an. Doch damit wollte sich Viktor nicht zufrieden geben. Er forderte sämtliche Textilien.

Nach einem kurzen Zögern entledigte sich Jonas des Restes. Der Mann gab ihm ein Zeichen, er solle die Kleidung zu ihm aus der Kabine schieben. Der Jüngling folgte der Anweisung und schob die Sachen mit dem Fuß vorwärts. Viktor nickte und drückte von außen auf den Aufzugknopf. Jonas wunderte sich. Wollte sein Kunde nicht mitfahren? Die Tür schloss sich. Unwillkürlich hielt sich der Insasse seine Hände vor sein Geschlecht, als er sich in der spiegelnden Wand sah. Die Fahrt stoppte schon kurz darauf, doch die Tür öffnete sich nicht. Er suchte nach einem Knopf, aber es gab keinen.

Dann öffnete sich die Tür: Jonas sah in ein exklusiv eingerichtetes Zimmer mit vielen dunklen Schränken, mit Leder bespannten Sitzmöbeln und vertäfelten Wänden. Auf dem Parkettboden lagen teure Teppiche. An einer Seite loderte ein Feuer in einem riesigen Kamin. Alte Ölgemälde hingen an den Wänden. Über dem Kamin schaute ein ausgestopfter Hirschkopf samt gewaltigem Geweih auf den Neuankömmling. Niemand war anwesend. Jonas stand in dem Raum wie verloren da. Nackt und allein. Er fragte sich, ob Viktor gleich kommen würde. Doch er hatte nicht gehört, dass der Aufzug wieder hinuntergefahren wäre. Stattdessen klackte es an einer Seite: Eine Tür, die beinahe unsichtbar war, weil sie genau der Vertäfelung entsprach, öffnete sich, und eine Frau stand dort.

Sie trug lange schwarze Haare, eine, weißen dünnen Rollkragenpullover mit einer schwarzen Weste darüber, eine khakifarbene Reiterhose und hohe Stiefel. Ihr Blick wirkte streng und ein wenig hochnäsig. Jonas umklammerte seine Männlichkeit. Was hatte das zu bedeuten? Wo war Viktor? Und wer war diese Person da? Weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte, fragte er sie: „Wer sind Sie? Viktors Frau?‟ Einen Augenblick stutzte die Frau, dann lachte sie amüsiert. „Nein, Viktor ist mein Chauffeur.‟ Langsam begriff Jonas: Er sollte nicht dem Mann zu Diensten sein, sondern einer... sehr attraktiven Dame.

Sie forderte ihn auf, ihm zu folgen. Er marschierte hinter ihr her, durch einen langen Flur, an dessen Wänden ebenfalls teure Gemälde hingen, und bewunderte ihr Gesäß, dass sich unter einer schmalen Taille aufreizend in der engen Hose präsentierte. Der Weg führte sie zu einer weiteren Tür am Ende des Flurs. Die Frau öffnete sie und Jonas wurde von ihr hereingebeten. Der nackte Jüngling sah sich einem Raum gegenüber, der wie ein SM-Studio ausgestattet war. Überall hingen Peitschen und andere Schlaginstrumente an den Wänden, Ketten hingen von der Decke hinab, ein Gynostuhl und ein Strafbock sowie ein hölzernes Pferd standen da. Jonas spürte, wie sein Herz raste. War er in die Fänge einer Sadistin geraten? Was wollte sie mit ihm anstellen?

Sie zeigte herrisch zu dem Strafbock. „Leg dich drauf!‟ Kein Bitte. Keine Frage. Ein Befehl. Jonas näherte sich dem massiven Holzgestell mit den dicken Lederriemen. Er setzte sich erst mal auf die waagerechte Polsterung. Die Frau schnaufte vernehmlich und blaffte ihn an: „Die Knie drauf! Und umdrehen natürlich! Dann vorbeugen!‟ Jonas befolgte dies. Dann spürte er, wie sie die Riemen an seinen Handgelenken festzog. Danach die Fußriemen; schließlich folgte noch ein Riemen am unteren Rücken. Der so Festgezurrte konnte sich fast nicht mehr bewegen. Wollte sie ihm den Hintern versohlen? Na, da wäre ihm ein Blowjob für Viktor lieber gewesen. Aber das war hier wohl kein Wunschkonzert. Plötzlich drückte die Frau ihm einen Ballgag zwischen die Kiefer und zurrte diesen in seinem Nacken fest. Jetzt bekam Jonas langsam wirklich große Angst.

Ramona hatte Tom auf ihre Idee angesprochen und dabei offene Türen eingerannt. Der Mann war sofort einverstanden. Die Vorstellung, einen keuschen Sklaven zu haben, gefiel ihm, obwohl er lieber eine Frau als Sub gehabt hätte. Aber für das weibliche Geschlecht war der Schuldnerparagraf nicht anwendbar. Er ließ die Sache vorsichtig durch die Blume ausgedrückt bei einer Kollegin erklingen, die er relativ gewissenlos einschätzte. Tom wusste sogar davon, dass Barbette bereits einmal bei einem Inkasso-Fessel-Träger die Verschlusszeit manipuliert hatte, weil der sie am Telefon beleidigt hatte. So kam es schon am Abend zu einem konspirativen Treffen des Gaunertrios Ramona, Tom und Barbette.

Die Bankerin schlug vor: „Wir können das noch weiter treiben. Jeder bekommt einen Keuschling als Sklaven, der seine Öffnung abarbeiten muss. Und zusätzlich erpressen wir andere Schuldner. Wenn sie nicht an uns zahlen, erhöhen wir ihre Verschlusszeit.‟ Tom lachte dreckig. „Ja. Wenn wir nur ein Dutzend hätten, würden wir reich werden.‟ Er malte sich schon seine Zukunft aus: an Bord seiner Yacht in der Karibik, wo ein paar Bikinigirls ihn umgarnten.

Barbette war realistischer. „Wir sollten es erst mal mit der einfachen Manipulation versuchen und nur einen Probanten kontaktieren. Es ist nicht so einfach, da in der Behörde irgendwelche Datensätze zu ändern. Da muss ich mehrere Sicherheitssysteme vorher umgehen.‟ Ramona fragte, ob es denn überhaupt machbar wäre. Barbette nickte. „Denke schon. Ich kann morgen anfangen. In den nächsten Tagen haben wir den passenden Keuschling gefunden und werden ihn kontaktieren.‟ Das Trio stieß mit Sekt auf ihren geplanten Coup an.

Ein paar Stunden später musste Tom seine nächste Schicht beginnen. Mit Marc und zwei weiteren Kollegen fuhr er samt einer Exekutivbeamtin namens Linda zum ersten Kunden der Nacht. Der Mann hieß Phillip Schönberg, war 33 Jahre alt, hatte sich mit seinem kleinen Geschäft für Kaffeemaschinen und Automaten auf die Nase gelegt. Hoch verschuldet musste er nun für maximal fünf Jahre in die Inkasso-Fessel, wenn er sein Konto nicht deckte. Obwohl er keine Gegenwehr zeigte, ging ihn Tom recht harsch an und riss ihm die Hosen runter. Danach nahm er ihn in den Polizeigriff und bog ihn nach hinten, so dass Linda beste Zugriffmöglichkeiten auf das zu verplombende Geschlecht hatte.

Schönberg behauptete, dass die Berechnungen der Behörde nicht stimmten, und dass er immer allen Ratenzahlungen, die er mit den Gläubigern ausgemacht hatte, nachgekommen wäre. Aber Linda ließ sich nicht beirren und sperrte ihm seine Männlichkeit weg. Sie meinte nur lapidar: „Sie können Widerspruch erheben. Innerhalb von einem Monat ab heute.‟ Dabei wusste sie, dass die Zuständige in der Behörde, Widersprüche automatisch ablehnte, ohne sich den Fall überhaupt angesehen zu haben.

Der nächste Betroffene war ein schon älterer Herr namens Fred. Der Mittfünfziger würde maximal für zwei Jahre und sieben Monate in die Gentitalsperre wandern. Er wirkte regelrecht euphorisch und bedankte sich bei Linda. Misstrauisch sah sie ihn an. War das ironisch gemeint gewesen? Aber Fred freute sich wirklich. Er erklärte, seit seiner Jugend unter zwanghaftem Onanieren zu leiden. „Manchmal mache ich es mir bis zu fünf Mal am Tag.‟ Die jetzige Zwangspause wäre für ihn eine wunderbare Chance. Das Einsatzteam staunte. So etwas hatten sie auch noch nicht erlebt. Später im Bus fragte Tom: „Wenn der Typ wirklich eingeschlossen sein will, wird er dann überhaupt seine Schulden zurückzahlen?‟ Linda meinte: „Vermutlich nicht. Es sei denn, die 31 Monate werden ihm doch zu lang.‟

Zehn Minuten später kamen sie beim nächsten Adressaten an: Torsten, 39, Elektriker, zurzeit arbeitssuchend, kaufsüchtig. Als sie bei dem Mann in die Wohnung kamen, sahen sie es schon direkt vor ihren Augen: Unausgepackte Versandtaschen und Pakete stapelten sich in dem Raum. Torsten hatte längst den Überblick verloren. Er brauchte sich nur an sein Notebook zu setzen, und ein paar Klicks später hatte er schon wieder irgendetwas gekauft. Dann fühlte er sich wohl. Wenn er ein paar Tage nichts bestellte, wurde er kribbelig und nervös.

Linda verlas das Urteil: „...somit werden Sie mit Beginn des heutigen Tages für vier Jahre und drei Monate verplombt – sofern Sie nicht zuvor ihre ausstehenden Auslagen getilgt haben...‟ Torsten versuchte die Exekutivbeamtin zu manipulieren. Er bot ihr ein paar nagelneue Geräte oder Gegenstände an, dann sogar Geld. Linda räusperte sich. „Bitte unterlassen Sie den Versuch, mich zu bestechen.‟ Sie tippte etwas in ihr Tablet. „Dafür erhalten Sie von mir vier Zusatzmonate. Seien Sie froh, dass ich das nicht anzeige. Sonst würde die Strafe höher ausfallen.‟ Tom grinste breit und meinte beim Rausgehen zu dem Keuschling: „Du Loser!‟

Die letzte Person heute war ein erst gerade 18 Jahre alt gewordener Lehrling, der in seinem Ausbildungsbetrieb teure Ware geklaut und auf dem Schwarzmarkt vertickt hatte. Das eingenommene Geld hatte er für Partys und Alkohol ausgegeben. Jetzt würde er dafür in eine Inkasso-Fessel gesteckt werden. Linda betrachtete die Unterlagen. „Hui! Der hat es aber krachen lassen. Da stehen 77 Monate. Nicht schlecht!‟ Tom kam sofort der Gedanke: „Die Adresse muss ich mir merken. Das wäre genau der richtige Kandidat für uns.‟ Der Jüngling hieß Nick, sah ganz gut aus und würde sicherlich einen guten Sexsklaven abgeben. Tom notierte sich den Namen und die Anschrift und kontaktierte direkt am frühen nächsten Morgen seine Komplizinnen Ramona und Barbette. Die beiden Damen waren sehr erfreut.

Barbette hatte inzwischen auch eine Möglichkeit gefunden, unbemerkt ins Datensystem zu gelangen. Sie öffnete den File „Nick Neuburger‟, dann sah sie die 77. Sie markierte die Zahl und gab stattdessen probeweise eine 13 ein. Der Datensatz nahm die Änderung ohne zu meckern an. Dann änderte sie auf 500. Auch das gelang ohne Weiteres. Sie deaktivierte noch den Sicherungsalarm der Inkassoschelle und leitete eine Entplombungswarnung auf Ramonas Handy um. Sie beließ es erst mal dabei und schloss den File wieder. Amüsiert schickte sie Ramona und Tom eine Textnachricht, an die sie die Datei des Keuschlings anhängte. Tom und Ramona sahen die 500.

Die Bankerin war begeistert. „So leicht lässt sich das ändern?‟ Tom grinste. „Wann sagen wir denn unserem Boy, dass er nun eine neue Aufgabe in seinem Leben hat?‟ Ramona antwortete: „Ich werde ihn alleine besuchen.‟ Schon am nächsten Tag wollte sie es direkt nach Feierabend in der Bank in Angriff nehmen. Sie machte sich zu ihm auf den Weg. Als sie geklingelt hatte, öffnete er. Ramona strahlte: „Nick?‟ Der junge Mann bejahte. „Kennen wir uns?‟ Die Besucherin war richtig heiß! Was für eine geile Braut! Er stand auf ältere Frauen. Für einige Monate war er mit einer 29jährigen Lady zusammen gewesen. Ramona fragte: „Darf ich reinkommen?‟ Nick zeigte in die Wohnung. „Sicher. Nur hereinspaziert. Worum geht es denn?‟ Wollte sie den Strom ablesen oder den Wasserverbrauch? Vielleicht eine Vertreterin?

Er wollte wissen: „Wollen Sie mir was verkaufen? Da muss ich Sie leider enttäuschen, aber ich verfüge momentan...‟ Weiter kam er nicht, denn Ramona hielt ihm die Hand über den Mund. „Pssst. Leise.‟ Verwundert sah er sie an. Ramona leckte sich lasziv über die Lippen. Sie hauchte ihm entgegen: „Ich will dich.‟ Nick ächzte. War das ein Traum? Diese Perle war scharf auf ihn? Und als für eine Sekunde eine große Freude aufkam, sank sie gleich in tiefste Tiefen hinab, als er sich an seine Geschlechtssperre erinnerte. Ramona küsste ihn. Nick war einen Augenblick lang zögerlich, aber dann erwiderte er die Küsse und umarmte die fremde Frau mit diesem erotischen Körper. In ihrem Anzug sah sie so seriös aus, aber nun entpuppte sie sich als ein geiles Luder. Nick seufzte. „Es tut mir leid, aber ich... kann nicht.‟ Ramona grinste. „Ich weiß, Baby. Und das kann ich ändern...‟

Gaby saß gerade gelangweilt auf ihrem Bett in der Zelle, da heulte ein ohrenbetäubend lauter Alarm los. Was war jetzt los? Es dauerte nicht lange, da wurde ihre Tür aufgeschlossen, und zwei Wärter befahlen ihr mitzukommen. Sie wollte den Grund erfahren, aber die ihr unbekannten Männer sprachen nicht mit ihr. Überall liefen auf den Fluren Wachleute und einige Insassen mit Handschellen herum. War das ein Feueralarm? Die zwei Wärter brachten Gaby bis zu einem Hofeingang und gingen mit ihr forschen Schrittes weiter durch ein normalerweise für Gefangene nicht erreichbares Areal, schlüpften durch eine weitere Tür und standen in einem kleinen Hof, in der Lieferverkehr für die Anstalt einfuhr.

Dort stiegen sie in einen Kleinbus, der aussah wie von einem Paketdienst. Gaby saß hinten um geschlossenen Bereich in beinahe völliger Dunkelheit. Der Fahrer fuhr vor eine Kontrollstelle und steckte dort eine Karte ein. Daraufhin öffneten sich zwei schwere Tore und schwangen zu Seite. Der Bus fuhr los. Weit kam er nicht, weil sich nach einigen Metern erst die eigentliche Außenausfahrt befand, die nur durch einen Tastecode geöffnet werden konnte. Der Wärter gab 3 - 9 - 6 - 6 ein, und schon fuhren sie auf die Landstraße auf. Gaby rätselte. Ein Feueralarm? Wurde sie in eine andere JVA gebracht? Alles sehr merkwürdig. Warum waren sie in einem getarnten Bus unterwegs?

Sie klopfte an die Zwischenwand, in der eine schmale Tür eingebaut war. Vom Innenraum aus konnte sie nicht geöffnet werden. Nach einigen Klopfsignalen kam der Beifahrer nach hinten. „OK. Ich erkläre es dir. Ich weiß nicht, ob ich dazu befugt bin, aber... Also, der Feueralarm war inszeniert, um dich unauffällig abtransportieren zu können. Du wirst inoffiziell in ein Spezialgefängnis gebracht, weil du im Zusammenhang mit dem Schuldnerparagrafen verurteilt wirst.‟ Gaby verstand kein Wort. „Spezialgefängnis? Ich bin doch nur in Untersuchungshaft.‟ Der Mann schüttelte den Kopf. „Nein, du bist bereits verurteilt.‟

Gaby stöhnte auf. „Was? Wo ist mein Anwalt? Ich will sofort meinen Anwalt sprechen.‟ Der Uniformierte verzog das Gesicht. „Tut mir leid. Du hast keine Rechte mehr.‟ Gaby empörte sich. „Wir sind hier immer noch in Deutschland! Natürlich habe ich Rechte!‟ Der Mann lächelte humorlos. Dann kehrte er zurück auf den Beifahrersitz. Gaby war außer sich. War sie entführt worden? War sie in die Fänge von Geisteskranken geraten?

Die Fahrt dauerte zwei lange Stunden. Dann hielt der Bus. Gaby horchte, konnte Schritte hören und dann die Schiebetür. Sie blinzelte, denn die Sonne blendete sie, nachdem sie so lange in fast vollständiger Dunkelheit verbracht hatte. Wo war sie hier nur? Die Männer winkten sie aus dem Fahrzeug. Sie befanden sich in einem Waldgebiet. Gaby sah sich um, und dann bemerkte sie eine Art Bunkereingang. Zumindest sah es so aus. Eine dicke Betonwand war an einer Seite es Hügels angebracht, darin befand sich eine schwere Stahltür. Wollten die Typen sie etwa da hineinbringen?

Einer der Männer öffnete eine alte Metallbox, die an der Wand neben der Tür hing. Dahinter verbarg sich ein moderner Handscanner. Er drückte seine flache rechte Hand dagegen und wartete einige Sekunden, bis ein piepsender Ton erklang. Im gleichen Moment klackte die schwere Tür auf. Gaby wurde in einen Raum gebracht, der wie der Operationssaal eines Hospitals aussah. Die hohen Decken und kargen Wände ließen die Schritte hallen. Sie warteten dort eine Weile, bis plötzlich eine Seitentür aufging: Ein anderer Mann trat ein, nickte den Wärtern zu, die sich damit verabschiedeten, und betrachtete seinen Gast: „Herzlich willkommen in unserer geheimen Versuchsreihe.‟

Gaby hörte sich staunend an, was der Mann nun erklärte: Die Regierung plante, den Schuldnerparagrafen auf weibliche Betroffene zu erweitern. Dazu mussten Inkasso-Fesseln für Frauen entwickelt werden. Gaby sollte sich bereiterklären, ein solches Prototypmodell zu tragen. Im Gegenzug würde ihr die Haftstrafe erlassen. Der Mann betonte: „Das ist ein Geheimprojekt. Also ist absolutes Stillschweigen unverzichtbar. Sie müssen das unterschreiben.‟ Er reichte ihr eine Kladde mit einem Formular. Ein Kugelschreiber steckte am Rand. Gaby las den langen Text durch. Sie hätte die Genitalsperre für zwölf Monate zu tragen. Sollte sie sich darauf einlassen?

Gaby schloss die Augen und atmete tief durch. „Also gut. Ich mache es.‟ Sie kritzelte ihre Unterschrift unter den Vertrag und reichte die Kladde zurück an ihr Gegenüber. Der Mann lächelte zufrieden und bat: „Nehmen Sie auf dem Gynostuhl Platz. Entkleidet bitte. Ich bringe gleich das Prototypmodell.‟ Gaby begann sich auszuziehen. Ihr Oberteil ließ sie an. Der Kerl musste nicht mehr sehen, als notwendig. Dann setzte sie sich auf den medizinischen Behandlungsstuhl und spreizte die Beine auseinander, um sie auf der Konstruktion ablegen zu können wie vorgesehen. Als der Mann zurückkehrte, trug er den KG in der Hand. Gaby betrachtete ihn genauer. „Moment! Was ist das da drin?‟

Die „Metallhose‟ verfügte über einen Dildo, den sie in sich tragen musste. Sie ächzte. „Das kommt vorher noch weg? Kann man das abschrauben?‟ Der Mann zog sich einen Hocker auf Rollen heran und setzte sich zwischen ihre Schenkel. „Kann man. Tun wir aber nicht.‟ Er strich ihr Rasierschaum auf ihre Scham und begann zunächst mit einer scharfen Rasierklinge das Schamhaar zu entfernen. Danach verteilte er eine Gleitflüssigkeit auf ihrer Scham. Gaby stöhnte leise auf. Es war unangenehm, von einem Fremden an dieser höchst intimen Stelle berührt zu werden, und zugleich fühlte es sich erregend und stimulierend an.

Schließlich rieb er den Dildo noch ein. Danach setzte er das Ende vorsichtig bei Gaby an und schob es sanft in ihre Vagina. Gaby stöhnte erneut auf. Nach einigen Augenblicken war der Dildo komplett versenkt, und der Prototyp saß eng an ihrem Körper. Nun legte er die anderen Teile der Keuschheitskonstruktion in Position, bevor er sie mit einer amtlichen Plombe absperrte. Gaby durfte aufstehen und sich anziehen. Jede Bewegung führte sie langsam und vorsichtig aus. Sie spürte die Genitalsperre deutlich, und vor allem der Dildo in ihr reizte sie ungemein. Sie fühlte sich auf der einen Seite sehr erregt und fast euphorisch, doch zugleich war es auch ein demütigender Gedanke, nun in so einer Vaginafessel eingeschlossen zu sein.

Gaby fragte: „Und jetzt?‟ Der Mann zuckte mit den Schultern. „Jetzt können Sie wieder nach Hause fahren. Sie sind vollständig rehabilitiert. Sie dürfen ihren alten Job machen.‟ Gaby konnte es kaum glauben. Doch dann kam Wut in ihr hoch. Tom und Ramona hatten sie bei der Verhandlung ins Messer laufen lassen. Da wird Ramona aber schön gucken, wenn sie plötzlich in der Wohnung steht!, freute sie sich insgeheim.

Am Nachmittag setzte sie ein Taxi an ihrer Adresse ab. Der Mann hatte sie seltsam angeschaut, weil sie noch die Häftlingskleidung trug. Zum Glück stand nirgendwo drauf, dass es Gefangenensachen waren, sonst hätte der Fahrer noch die Polizei alarmiert. Gaby fand den Ersatzschlüssel, der stets unter der Fußmatte versteckt lag, schloss auf und atmete erleichtert aus, als die Tür ins Schloss fiel. Endlich wieder Daheim! Sie freute sich schon auf das geschockte Gesicht ihrer Mitbewohnerin. Und heute Nacht würde sie gleich die nächste Schicht arbeiten und dafür sorgen, dass auch Tom die Augen aus dem Kopf fallen! Aber wo war Jonas? Hatte Ramona ihn freigelassen?

Sie fand auch einige seiner wenigen Sachen nicht. Er musste ausgezogen sein. Sie überlegte gerade, wo er sein könnte, da zwickte es in ihrem Schritt. Sie fluchte. Die Vaginafessel würde nicht ihre Freundin werden! Als sie die Nachrichten einschaltete, wurde gerade über einen neuen Gesetzesentwurf debattiert. Es ging um den Schuldnerparagrafen. Während der Opposition die Inkasso-Fessel generell zu weit ging und die Freiheitsrechte der Bürger einschränkte, so war die Partei der Regierung für eine Ausweitung auf das weibliche Geschlecht, um Gleichberechtigung sicherzustellen. Kurz darauf hörte Gaby die Haustür. Ramona war heimgekehrt. Gaby wappnete sich innerlich auf die Begegnung mit ihrer ehemaligen Freundin, die sie verraten hatte.
Viele Grüße von prallbeutel
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  RE: Inkasso Datum:17.11.19 07:20 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist ja ein toller Wendepunkt in der Geschichte.Nun wird wohl Gaby dafür sorgen,daß alte Zustände wieder hergestellt werden.Zunächst hat sie allerdings einiges mit Ramona zu klären.Außerdem wird interessant sein,wie sie mit dem angelegten Keuschheitsgürtel zurecht kommt?
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  RE: Inkasso Datum:17.11.19 21:47 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung, bitte bald weiter schreiben...
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  RE: Inkasso Datum:24.11.19 17:45 IP: gespeichert Moderator melden



Fortsetzung

Im ersten Moment bemerkte Ramona gar nicht, dass noch jemand im Raum stand. Dann entdeckte sie Gaby plötzlich und schrie unwillkürlich auf. „Was... was machst du denn hier?!‟ Gaby grinste. „Das ist immer noch auch meine Wohnung! Wo ist Jonas?‟ Ramona zuckte genervt mit den Schultern. „Was weiß ich!? Hör zu, ich kann nichts dafür, dass du im Knast gelandet bist. Wieso sitzt du eigentlich nicht mehr? Bist du ausgebrochen?‟ Gaby sah ihre ehemalige Freundin an. „Ich habe ein gewisses Agreement abgeschlossen. Aber das ist geheim.‟ Ramona starrte sie immer noch an wie einen Geist. Die Frauen umkreisten sich wie zwei Kämpfer. Doch keine von beiden wurde handgreiflich. Stattdessen setzte sich Gaby hin und meinte: „Wir sollten einen Waffenstillstand schließen. Zumindest für die erste Zeit.‟ Ramona nickte, doch sie traute Gaby nicht so recht über den Weg.

Nach einer Weile schaute Gaby auf die Uhr: „Muss gleich zur Arbeit.‟ Ramona staunte. „Haben die dich wieder eingestellt?‟ Die Exekutivbeamtin antwortete nicht. Jetzt war sie gespannt, wie Tom reagieren würde. In der Behörde achtete sie darauf, dass sie niemand beobachtete, als sie sich ihre Uniform anzog. Keiner sollte den Keuschheitsgürtel sehen. Als Tom sie bemerkte, fiel ihm der Unterkiefer runter. „Gaby? Du hier?‟ Sie sah ihn unfreundlich an. „Was dagegen?‟

Bevor das Einsatzteam zu ihrem ersten Schuldner fuhren, informierte Tom schnell noch Barbette. „Wir müssen aufpassen, dass Gaby nichts von unserem Plan erfährt.‟ Er schickte auch Ramona eine Info, aber die wusste ja schon bescheid. Beide rätselten, wie Gaby es geschafft hatte, aus der Haft entlassen zu werden. Ihr erster Einsatz war bei einem Mann, den sie erst gar nicht erkannten, denn er sah mehr nach einer durchaus attraktiven jungen Dame aus. Erst nach genauerer Prüfung stellte sich der Tranny als der gesuchte Schuldner heraus. Gaby verschloss ihn in eine Inkasso-Fessel und meinte: „Tja, Titten schützen nicht vor der Sperre.‟ Der Keuschling seufzte. „Bald trifft es auch die Frauen, wie ich in den Nachrichten gehört habe.‟ Gaby dachte: „Das sagst du der richtigen!‟ Laut meinte sie: „Vor allem, wenn sie nicht bezahlt werden.‟ Der Tranny hatte die Rechnung für seine Brüste nicht beglichen.

Tom war begeistert von dem Typen. Er spürte, wie der Schuldner ihn erregte. Ein Kerl mit Möpsen. Oder ein Girl mit Sch****z. Er merkte sich die Adresse, damit Barbette den Datensatz ändern konnte. So ein Keuschling mit prallem Vorbau war genau nach seinem Geschmack. Sollten Barbette und Ramona ruhig diesen anderen Jüngling für sich behalten.

Gaby war aus einem anderen Grund ebenfalls scharf. Ihr eingebauter Dildo reizte sie bereits die ganze Zeit, und sie hatte das Gefühl, sogar zu einem Höhepunkt kommen zu können. Das lenkte sie von ihrer Arbeit ab, und sie brauchte mehrere Versuche, um die Inkasso-Fessel des Mannes zu verplomben. 48 Monate standen ihm bevor, falls er die Arztrechnung nicht erledigte.

Ramona kommandierte derweil ihren Keuschling Nick zu sich. Er sollte zum Dienst antreten. Sie hatte ihm die Inkasso-Fessel abgenommen und eine andere angelegt. Wie damals Jonas sollte Nick nun seine Freiheit erarbeiten, indem er bei Ramona als Haushaltshilfe fungierte. Doch Nick ahnte bereits nach Ramonas erstem Besuch, was die Frau wirklich von ihm wollte: Sexdienste. Die Hausarbeit kam dazu. Aber der Jüngling hatte sich darauf eingelassen. Natürlich würde auch Barbette von dem jungen Mann profitieren. Da musste sich Nick wohl zweiteilen. Doppelte Schichten fahren. Sein Pech, dachte Ramona. So ist das Leben.

So lange Gaby unterwegs war, würde sie sich von Nick genüsslich verwöhnen lassen. Einen ersten Eindruck von seiner Zunge hatte sie bereits bei ihm bekommen. Sie führte ihn ins Schlafzimmer und entkleidete ihn nach und nach. Schließlich entledigte sie sich auch ihrer Hose, eines Pullis und dem T-Shirt. Sie zeigte Nick, was ihr gefiel, ließ ihn ihren gesamten Leib erforschen und dann als Finale mit seiner Zunge ihre Vagina beglücken. Nach einer Pause folgte der zweite Streich. Danach kuschelte das Pärchen noch eine Weile. Ramona spürte, wie Nick verbissen gegen seine Erektion ankämpfte. Sie spielte mit seinen Bällen und schmunzelte. „Du willst wohl auch deinen Spaß?‟ Nick seufzte. „Ich würde schon sehr gern.‟ Mit schmerzvollem Blick sah er auf seine Inkasso-Fessel.

Ramona meinte: „Ich kann dich ausnahmsweise auch mal aufschließen und...‟ Sie sprach nicht weiter. Nick starrte sie gebannt an. „Ja, bitte, bitte. Es wäre wirklich wichtig. Ich wünsche es mir so sehr.‟ Ramona hob eine Augenbraue. „Eine Bedingung habe ich. Du darfst erst kommen, wenn ich es dir erlaube.‟ Nick nickte wild. Hauptsache, er konnte endlich den aufgebauten Druck loswerden. Seine Schlüsselherrin löste mit der Spezialzange die Plombe und die Schelle. Nick atmete erleichtert aus und merkte, wie sein bester Freund in Windeseile wuchs und verhärtete wie geschmiedetes Eisen. Ramona berührte die Latte und rieb sie. Nick stöhnte unwillkürlich auf und verdrehte vor Genuss die Augen.

Dann legte die Frau ihren Loveboy auf den Rücken und stieg auf. Nick war völlig in den Strudel der Begierde getaucht. Für ihn existierten in diesem Moment nur noch die Lust, die beiden Körper, Ramonas süße Weiblichkeit und sein pulsierender Stab. Nach einigen Sekunden erhob sich Ramona und packte den Freudenspender, um ihn in ihre Spalte zu führen. Als sie sich sinken ließ, grunzte Nick laut vor Geilheit auf. Ramona bewegte vorsichtig ihre Hüften. Sie wisperte ihm zu: „Vergiss nicht, was ich dir gesagt habe. Wenn du ohne meine Erlaubnis spritzt, wirst du von mir nie wieder aufgeschlossen.‟ Vor Angst zogen sich Nicks Kugeln eng an seinen Leib, aber zugleich wurde sein Lurch noch härter und gierte nach weiterer Stimulation.

Ramona ließ es langsam angehen. Sie spürte, wie Nick unter ihr sich begierig wand und lieber einen schnelleren Rhythmus angeschlagen hätte, aber sie bewegte sich lasziv und beinahe enervierend langsam. Doch dann kam der Moment, in dem Nick die Luft anhielt und... Ramona sprang von ihm ab. „Hey! Du wirst doch wohl nicht etwa...‟ Hilflos zappelte und wimmerte Nick. „Ich war so kurz davor...‟ Ramona schüttelte den Kopf. Nach ein paar Sekunden, in denen der Jüngling durchatmete, setzte sie sich wieder auf ihr Pferdchen. Nick stöhnte laut auf, als sein Lustmolch erneut in die enge Grotte einfuhr.

Jonas spürte den ersten Hieb auf seinem Gesäß und stöhnte in den Ball, mit dem er geknebelt war. Er hatte nicht erkennen können, womit sie ihn schlug, aber eines wusste er sicher: Es tat höllisch weh. Der beißende Schmerz verging nach einigen Sekunden, doch es folgte gleich der zweite, dritte und vierte. Mit jedem weiteren Hieb wurde es schlimmer. Bald schon quiekte Jonas in seinen Knebel und zappelte in den Riemen. Das waren teuer erkaufte 150 Euro! Wenn er das gewusst hätte, wäre er niemals mit dem Mann mitgegangen.

Die Unbekannte machte nach jedem Schlag eine kurze Pause. Doch das machte es nicht viel erträglicher. Jonas hatte vor Aufregung bei 15 aufgehört, mitzuzählen. Er wollte nur noch, dass es aufhört. Aber statt Mitleid schien die Frau amüsiert zu sein, ja sogar erregt. Jonas konnte sie nicht sehen, aber er hörte ihr Schnurren, ihr Stöhnen und Juchzen. Die Schläge waren beendet, sein Hintern brannte trotzdem noch. Er wartete nur noch darauf, losgebunden zu werden. Dann würde er endlich verschwinden können aus diesem Horrorhaus. Aber stattdessen erreichte die Frau gerade einen Höhepunkt, stöhnte laut auf und seufzte danach. Jonas spürte ihre Hand auf seinem Gesäß, dann auf seinem Rücken. Sie stellte sich neben seinen Kopf und fragte: „Möchtest du noch weitere 150 Euro verdienen?‟

Jonas horchte auf. Eigentlich wollte er nur noch weg. Aber 150 Euro dazu? Vorsichtig hakte er nach: „Was müsste ich denn... dafür... tun?‟ Die Frau lächelte. „Dafür wirst du in meine Rolle schlüpfen.‟ Der Jüngling hatte keine Ahnung, was sie mit dieser sibyllinischen Aussage meinte. Er fragte: „Ich soll mir Frauenkleidung anziehen?‟ Sein Gegenüber lachte kurz auf. „Nein, Viktor bringt dir gleich deine Sachen, die du anziehst. Ich meinte etwas ganz anderes.‟ Sie band ihn vom Strafbock ab. Jonas rieb sich die Handgelenke und sah die Frau fragend an. Wie aus dem Nichts erschien Viktor und brachte Jonas seine Klamotten. Dann überreichte er ihm weitere drei Fünfzig-Euro-Scheine, die Jonas automatisch entgegennahm. Die Frau freute sich: „Dann ist es also abgemacht.‟

Viktor bat Jonas, mit ihm zu kommen. Sie verließen den Raum, und der Hausbedienstete brachte den Besucher in ein weiteres Wohnzimmer. Es war genauso altmodisch und teuer eingerichtet wie der Raum, in dem er anfangs der Hausherrin begegnet war. Viktor bot ihm einen Sessel an und servierte einen sehr exklusiven Whisky. Jonas trank aus dem Kristallglas und staunte, wie weich und rund er schmeckte. Er kannte bisher nur günstige Brände, die im Hals kratzten, aber diese Spirituose war sehr angenehm. Sein Magen wurde wohlig warm. Seine Nervosität wich einem erfreulich anheimelnden Gefühl. Einige Minuten später brachte Viktor ihn zurück zu dem bizarren Raum. Und was er dort sah, ließ ihn vor Überraschung erstarren. Das war wohl das Letzte, was er erwartet hätte...

Gaby und ihr Einsatzteam waren gerade auf dem Weg zu einem weiteren Schuldner, als sie einen Anruf erhielt. Die weiteren Verplombungen dieser Nacht sollten verschoben werden. Einzelheiten wollte ihr Vorgesetzter nicht am Telefon besprechen. Alle Exekutivbeamtinnen sollten sich in der Behörde zu einem außerordentlichen Meeting treffen. Der Kleinbus fuhr zwanzig Minuten später auf den Hof der Einrichtung. Für das Männerteam hieß das für heute Feierabend.

Tom ging zu Barbettes Büro und erzählte ihr unverblümt von dem Tranny, den er gerne als Sexsklaven hätte. Die Frau war durchaus angetan von der Idee. Sie rief den Datensatz des Mannes auf. Aus den 48 Monaten machte sie 500. Dann deaktivierte sie den Alarm für seine Inkasso-Fessel und koppelte ihn an ihr eigenes Handy. Offiziell war der Mann nun nicht mehr Schuldner. Tom fragte: „Aber was ist mit den Gläubigern? Die werden irgendwann nachfragen, wo ihr Geld bleibt.‟ Barbette schüttelte ihren Lockenkopf. „Egal. Dann hat er eben nichts zurückgezahlt. Nach 48 Monaten ist er eh schuldenfrei.‟ Sie grinste hämisch. „Aber in Wirklichkeit haben wir ihn dann immer noch als Sklaven, denn wir könnten ihn jederzeit wieder in die offizielle Schuldnerliste einfügen. Um das zu verhindern, darf er uns dienen. Dafür wird er wenigstens ab und zu aufgeschlossen und abgemolken. Oder wie heißt das?‟ Tom verzog den Mund. „OK. Hauptsache, ich habe einen Tranny, der mir bei Bedarf meine fette Flöte bläst.‟ Barbette kicherte. „Ich schicke Ramona eine SMS dazu.‟

Gaby und etwa 30 weitere Exekutivbeamtinnen der regionalen Behörde versammelten sich derweil im Hörsaal der Einrichtung. Als Gaby sich auf einen Stuhl setzte, spürte sie den Dildo in ihr sehr intensiv. Vorsichtig schob sie auf dem glatten Holzsitz ihr Gesäß hin und her. Sie war so geil, dass sie am liebsten sofort ihre Muschi bearbeitet hätte. Aber leider trug sie jetzt diesen Prototypen. Vielleicht konnte sie trotzdem kommen? Aber hier in aller Öffentlichkeit? Es durfte niemandem auffallen. Die Versuchung war so groß, dass sie sich immer mehr stimulierte. Unsicher sah sie sich um. Es durfte niemandem auffallen. Doch alle Blicke waren neugierig zum Rednerpult gerichtet, wo gerade der Behördenleiter in seinem schicken grauen Anzug seine Position einnahm und sich ins Mikrofon räusperte. „Eins, zwei, Test... Kann man mich hören?‟

Die bisher raunende und murmelnde Menge verstummte. „Sehr geehrte Damen. Ich habe Ihnen etwas sehr wichtiges mitzuteilen. Daher diese ungewöhnliche Zeit, aber es verlangt sofortige Information. Eine geheime Eilverordnung der Regierung gibt ab sofort – ich wiederhole: ab sofort – die Durchführung von Verplombungen weiblichen Schuldnern grünes Licht. Sie erhalten noch heute entsprechende Exemplare, die sie bei ihren Einsätzen vorhalten müssen. Etwa jeder zweite Schuldner wird in Zukunft weiblich sein.‟ Ein Raunen ging durch die Reihen. Auch Gaby war überrascht. Eigentlich war sie mehr verwirrt. Hatte man ihr nicht gerade einen Prototyp angelegt, der getestet werden sollte? Wieso wurde das Modell dann schon eingeführt?

Der Redner erklärte nun anhand einer großen Projektion auf einer Leinwand die Handhabung der Inkasso-Fessel für Frauen. Auch sie enthielt den Innendildo. „Hier ist unsere besondere Weiterentwicklung. Der integrierte Stimulationsstab kann zu einer zusätzlichen Motivation der Trägerin führen, die Schulden möglichst bald zu tilgen.‟ Er zeigte mit einem Laserpointer auf den Dildo. „Er ist so programmiert, dass er nach einem Zufallsprinzip ein- und ausgeschaltet ist.‟ Gaby wurde hellhörig. Gut, dass ihre Vaginasperre kein Eigenleben hatte... Doch genau in dieser Sekunde begann ein Vibrieren in ihr. Gaby brach der Schweiß aus. Bei ihr war also auch ein programmierter Dildo eingesetzt. Er war nur bisher inaktiv gewesen.

Sie wand sich nervös auf dem Stuhl. Die Leute mussten bald etwas merken, wenn sie sich nicht zusammenriss. Sie merkte, wie ihr Erregungszustand sie in immer höhere Sphären trieb. Sie verdrehte die Augen, klammerte sich mit den Händen an der Sitzfläche des Stuhls fest, biss die Zähne zusammen. Sie spürte, wie sie kurz vor einem Orgasmus stand... Der Mann am Pult hatte gerade von der Spezialbatterie geschwärmt, die in dem Gerät verbaut war und mindestens zehn Monate hielt. Einige Exekutivbeamtinnen klatschten und nickten sich anerkennend zu. Gaby stöhnte unwillkürlich vor Geilheit. Sie hatte die Augen geschlossen und konnte nur noch an ihren bevorstehenden Höhepunkt ihrer Lust denken, wenn der Staudamm brach und die heißen Fluten sich in ihr ergossen wie eine Monsterwelle der Obsessionen.

Von dem Vortrag bekam sie längst nichts mehr mit. Sie riss den Mund auf und wollte laut aufstöhnen, da stoppte die Vibration. Sie blieb wie in Schwebe kurz vor dem Orgasmus stehen, sank grausam langsam nach und nach ab und verspannte sich. Gaby winselte leise auf. Ob jemand etwas merkte oder nicht, das war ihr inzwischen völlig egal. Sie wollte nur eines. Kommen! Kommen, wie sie noch nie gekommen war. Diese Frustration war unerträglich. Sie packte sich ungeniert in den Schritt, um ihre Klitoris zu reizen, aber der Schutzschild des Prototyps verhinderte jegliche Stimulation. Sie war diesem teuflischen Gerät ausgeliefert.

Ramona hatte den jungen Mann noch mehrere Male bis kurz vor einen Höhepunkt gebracht. Nick lief vor lauter Verzweiflung eine Träne die Wange hinab. Und endlich hatte sie ein Einsehen und setzte einen schnellen, festen Takt fest. Rein – raus – rein – raus – rein raus... Nick packte ihre Hüfte und sah sie bettelnd an. Und dann grunzte er laut auf und verdrehte den Kopf in völliger Ekstase. Seine Sahne schoss aus seinem Freudenstab und ließ seinen Leib mit Glückshormonen fluten. Ramona sah ihn amüsiert an. Dann meinte sie: „Das kannst du häufiger haben, wenn du artig bist.‟ Ihr Handy gab ein „Pling-Plong‟ von sich. Sie schaute auf das Display: eine SMS von Barbette, die von dem Tranny berichtete. Ramona freute sich. Noch ein zweiter Sexsklave.

Sie durften es nur nicht gleich übertreiben, sonst würde ihr Aktivität noch auffliegen. Sie nahm die Inkasso-Fessel und legte sie Nick wieder an, um sie zu verplomben. Der Jüngling ächzte. „Ist das denn wirklich notwendig?‟ Ramona blickte ihn ungläubig an. „War die Frage rhetorisch?‟ Nick starrte sie nur stumm an. Ramona zeigte zur Tür. „Hol dir Putzzeug. Du hast noch so einiges an Arbeit zu erledigen.‟ Nick stöhnte auf. „Es ist schon so spät.‟ Ramona antwortete: „Deshalb gehe ich jetzt auch schlafen. Wenn ich morgen früh wach werde, ist alles blitzeblank. Verstanden?‟ Der Keuschling nickte ergeben und stand auf. Ramona rief ihm hinterher: „Mein Wecker klingelt morgen früh um sieben Uhr. Dann hast du das Frühstück gemacht.‟ Sie erinnerte sich an Jonas, der die Hausarbeit wirklich perfekt absolviert hatte. An ihm würde sich Nick messen lassen müssen. Sie legte sich aufs Ohr und war in Windeseile eingeschlafen.

Gaby hatte es gerade noch geschafft, nicht unangenehm aufzufallen. Einmal musste sie einen Krampf vortäuschen, aber dann war das Meeting beendet, und die Exekutivbeamtinnen zerstreuten sich in alle Richtungen. Die meisten wollten nur noch ins Bett fallen und schlafen. Gaby dagegen war hellwach. Die Erregung hatte ihr jegliche Entspannung oder Schläfrigkeit genommen. Auf dem Weg nach Hause besorgte sie frische Brötchen für sich. Ramona konnte selbst sehen, wo sie was zu beißen bekam.

Als sie die Wohnung aufschloss, sah sie sofort den jungen Mann, wie der gerade ein Regal abstaubte. Gaby fragte: „Wer bist du? Was machst du hier?‟ Nick wusste nicht so recht, was er verraten durfte. Das Agreement mit Ramona war ja inoffiziell. Die Behörden würden ihn sofort wieder verplomben und ihn die Schuldenzeit absitzen lassen, wenn das herauskäme. Schüchtern sagte er: „Ich.. wohne hier bei Ramona. Und wer bist du?‟ Gaby fiel der Groschen. Ramona hatte es geschafft, dass jemand den Datensatz des jungen Mannes manipuliert hatte. So wie sie es zuvor bei Jonas gemacht hatte. Sie ging in Gedanken schnell alle Kolleginnen im Büro durch, die Zugriffsrechte auf die Datensätze hatten. Es konnte eigentlich nur Barbette sein. Die war kein Kind von Traurigkeit. „Ich wohne auch hier!‟ Nick wirkte überrascht. „Davon hat mir Ramona gar nichts erzählt.‟ Der Jüngling schluckte. „Ich... Also, ich wohne jetzt auch hier, weil Ramona....‟ Wieviel konnte, wieviel durfte er ihr erzählen? War die Mitbewohnerin eingeweiht?

Er kam zu dem Entschluss, dass es am besten war, wenn er gleich die Wahrheit sagte. Daher erzählte er Gaby von seiner Lage. Gaby grinste. „Sieh an! So etwas hat Ramona schon mal mit einem jungen Burschen abgezogen.‟ Nick machte große Augen. „Und was ist mit ihm passiert?‟ Gaby griente. „Der ist verschollen.‟ Nick zitterte. Würde er auch eines Tages verschwinden? War Ramona eine Serienmörderin oder so etwas? Aber er hatte sich nun auf diese Aktion eingelassen und musste die Konsequenzen tragen. Plötzlich sah er zu Gaby und bemerkte, dass sie seltsame Bewegungen ausführte. Hatte sie Krämpfe? „Hallo? Stimmt was nicht mit dir?‟ Sie verdrehte ihren Körper, schloss die Augen und gab stöhnende Laute von sich. Ihre Hände hatte sie zwischen die Beine gepresst. Was war denn hier los? Die Frau musste irgendeine Krankheit haben. Sie hatte einen Anfall. Was sollte er tun? Den Notruf wählen? Plötzlich schrie Gaby gellend auf.

Tom war in frühen Morgenstunden auf dem Weg zu dem Tranny seiner Wahl. Der Mann hieß eigentlich Christian, nannte sich aber Christiane. Tom klingelte und stellte sich freundlich vor: „Hey, Arschloch! Kennst du mich noch? Ich habe dir einen kleinen Deal vorzuschlagen. Schlag ein oder lass es!‟ Christiane war so verdutzt, das sie kaum sprechen konnte. Tom redete auf sie ein. Nach anfänglichem Zögern stimmte Christiane zu. Tom rief bei Barbette an. „Hey, Barbie. Bin gerade bei unserem Vögelchen. Kommst du vorbei und bringst die Zange mit?‟ Barbette wurde sauer: „Erstens nennst du mich gefälligst nicht Barbie. Und zweitens ist es fünf Uhr morgens!‟ Doch dann ließ sie sich doch breitschlagen und wollte vorbeikommen.

In der Zwischenzeit machte es sich Tom bei Christiane gemütlich. Tom demonstrierte gleich seine Stellung als Dom: Er saß in einem Sessel und hatte die Füße auf den Wohnzimmertisch gelegt. „Hast du Bier da?‟ Der Tranny antwortete: „Nein, leider nicht. Vielleicht ein Prosecco?‟ Tom verzog angewidert sein Gesicht. „Was soll ich denn mit so einem Gesöff?!‟ Christiane brachte schließlich eine Cola. Die Wartezeit auf Barbettes Ankunft vertrieb sich Tom damit, dem Mann Angst zu machen. „Barbette geht über Leichen, wenn man nicht gehorcht. Ich bin auch ein harter und fordernder Herr und Meister. Aber wenn du immer schön tust, was wir dir sagen, wird es dir an nichts mangeln.‟

Eine halbe Stunde später war Barbette zur Stelle. Zu Toms Verwunderung hatte sie aber keine Spezialzange mitgebracht. Sie erklärte: „Wir brauchen ihn nicht aufzuschließen. Ich habe die Verbindung zur Behörde gekappt. Das ist die Hauptsache. Alles andere kann doch so bleiben.‟ An ihren Keuschling gewendet, sagte sie: „Wenn du versuchst, die Inkassofessel gewaltsam zu öffnen, bekomme ich einen Alarm aufs Handy.‟ Tom hob den ausgestreckten Zeigefinger: „Dann werden wir dich wieder der Behörde ausliefern. Und dann werden aus den ursprünglich 48 Monaten Verschluss ganz schnell 480.‟ Christiane schluckte. „Nein, ich werde den Herrschaften gehorchen.‟ Tom drehte sich zu Barbette. „Warum bist du überhaupt gekommen, wenn du ihn nicht entplomben willst?‟ Die Frau hob eine Augenbraue. „Meinst du, du kannst mit Ramona den ganzen Spaß haben? Ich werde unsere Christiane hier mal testen...‟ Sie sah ihn lüstern an. Tom wollte seinen Augen nicht trauen. Barbette verschwand mit der verdatterten Christiane im Schlafzimmer. Einfach so. Ungeniert und ohne Schnörkel.

Sie ließ ihn hier im Zimmer stehen. Tom murmelte: „Barbie, Barbie! Stille Wasser sind tief. Und dreist. Geht die einfach mit dem Tittenboy vögeln! Unglaublich!‟ Er merkte, wie in seiner Hose etwas hart wurde. Er wollte einen Blowjob von seinem Keuschling. Der stand ihm zu! Barbette sollte sich verpissen! Wütend riss er die Schlafzimmer auf und sah, wie Barbette sich bereits reitend auf dem Tranny bewegte. Tom zerrte sich die Hosen aus und sprang mit aufs Bett. Er kniete sich ans Kopfende und ließ sich die Bälle lecken und seinen Rammsporn verwöhnen. Barbette und ihr Reittierchen schienen sich nicht an seiner Interaktion zu stören. Im Gegenteil: Das Trio war voller Begierde und frönte ihrer unbändigen Lust.

Die wilde Orgie setzte sich in den nächsten zwei Stunden noch in wechselnden Positionen fort. Völlig verausgabt lagen die drei danach nebeneinander auf dem Bett und versuchten zu verstehen, was da geschehen war. Auch der Tranny hatte sein Verlangen befriedigen können. Tom verspürte gar keine Dominanz mehr. Er fühlte momentan eher eine gleichberechtigte Empfindung zu Barbette und Christiane. Doch trotz aller Sympathie und Freundschaft, die plötzlich zwischen ihnen herrschte, verplombte die Behördenangestellte den Mann wieder in seine Inkasso-Fessel, bevor sie mit Tom die Wohnung verließ.

Inzwischen klingelte Ramonas Wecker. Sie schlug die Augen auf. Dann fiel ihr ein, dass sie neuerdings über einen neuen Keuschling verfügte. Wo war Nick nur? Sie stand auf und fand ihn in der Küche, wie er das Frühstück vorbereitete. Ramona nickte zufrieden. Nick trug nur einen Slip und ein T-Shirt. Ramona holte ein Spitzenhöschen und reichte es ihm. „Hier! Das wirst du zukünftig tragen.‟ Nick sah ungläubig auf den Damenslip. „Oh, das ist aber...‟ Ramona fuhr ihm über den Mund. „Kein Aber! Du wirst das hier in der Wohnung tragen. Und nur das!‟ Der junge Mann wagte keine Widerworte. Stattdessen erledigte er das Frühstück und aß mit Ramona am Tisch.

Sie sah auf die Uhr. „Ich muss mich fertigmachen für die Arbeit. Wenn nachher Gaby von ihrer Schicht kommt, wirst du nicht mit ihr sprechen. Du gehörst nur mir allein! Haben wir uns verstanden? Lass dir nichts von ihr befehlen!‟ Der Jüngling nickte. Ramona machte sich auf den Weg. Als sie in der Bank angekommen war, wurde sie von einer Kollegin angesprochen. „Hast du schon gehört? Ab heute morgen ist eine Erweiterung des Schuldnerparagrafen gültig. Ab sofort können auch Frauen eine Inkassofessel angelegt bekommen.‟ Die Kollegin berichtete von ihrer Angst, dass ihre Cousine bald verplombt werden könnte. „Sie hat mehrere tausend Euro Schulden.‟

Noch am gleichen Vormittag hörte Ramona von ihrem Arbeitsplatz aus laute Rufe und Pfiffe auf der Straße vor der Bank. Sie saß ihm dritten Obergeschoss und blickte durch ein Fenster hinaus: Hunderte Frauen hatten sich versammelt und marschierten demonstrierend gegen die weibliche Inkasso-Fessel-Verordnung durch die Innenstadt. Auf großen Plakaten und Transparenten standen Forderungen wie „Freiheit für Vaginas!‟ und „Stoppt den Inkassofessel-Wahn für Frauen!‟, die die Leute trugen. Eine Frau mit Megafon brüllte im Takt: „Nein. Nein. Nein. Niemand sperrt uns ein.‟ Jubel und ein grölender Chor brandeten auf.

Die Stimmung war aufgeheizt, doch war es bisher noch zu keinen Gewalttätigkeiten gekommen. Aber der Zusatz zum Schuldnerparagrafen hatte die Gesellschaft auseinandergetrieben. Die einen waren für die Inkasso-Fessel für Männer, aber gegen eine weibliche Version, die anderen wollten beide Geschlechter gleichberechtigt zur Verantwortung ziehen. Wieder andere Personen diskutierten über eine völlige Abschaffung des Schuldnerparagrafen.

In Ramonas Mittagspause, die sie heute in der kleinen Kantine der Bank verbrachte, wurde ebenfalls leidenschaftlich zu dem Thema debattiert. Es gab ganz unterschiedliche Meinungen dazu. Ramona war für prinzipiell für die Inkasso-Fessel, aber bei Frauen war sie eher ablehnend. Ein männlicher Kollege regte sich auf. „Wieso denn nicht? Wenn Männer die Genitalsperre tragen können, dann sind Frauen genauso in der Lage dazu.‟ Dann legte er noch nach: „Eigentlich müsste der Schuldnerparagraf sogar nur für Frauen gelten. Wir wissen doch alle, dass Männer regelmäßig... sich erleichtern müssen, da der Körper ständig neues Ejakulat produziert und die Hoden platzen können.‟ Ramona lachte humorlos auf. „So ein Blödsinn. Überschüssiges Sperma wird einfach abgebaut.‟ Die beiden Kollegen redeten lautstark aufeinander ein. Jeder blieb starr bei seiner Überzeugung. Schließlich gab Ramona es auf und ging zurück in ihr Büro.

Es hatte sich ein Kunde angemeldet, der Interesse an weiblichen Schuldscheinen hatte. Der Handel war mittlerweile landesweit ein großer Erfolg. Mit dem Handel der Gläubigerrechte machten einige Spekulanten ein dickes Geschäft. Und auch die Bank, bei der Ramona beschäftigt war, profitierte von den Papieren. Der Kunde, der nach einigen Minuten erschien, ein südländisch aussehender Mann in einem sehr teuer wirkenden Seidenanzug, der offensichtlich maßgeschneidert war, machte einen arroganten Eindruck. „Ich will 30 Inkassoscheine kaufen. Nur weibliche. Und nur welche, die mindestens vier Jahre verschlossen sein sollen.‟ Ramona hob eine Augenbraue. „Das dürfte etwa...‟ Sie befragte ihr Computerprogramm. „Ich könnte Ihnen 30 im Bundle geben für 508.356 Euro. Ich drucke Ihnen die Datensätze zu den Personen aus – natürlich anonymisiert.‟ Der Kunde nickte. „Einverstanden.‟ Sein Auftraggeber würde sich freuen. Die Identitäten herauszubekommen, das würde ein Kinderspiel werden. Und dann wäre es nur noch eine Frage von wenigen Wochen, bis der Prinz seine Ware für seinen Harem erhielt. Alle Formalitäten, zum Beispiel das Löschen der Fälle in dem Behördennetzwerk, waren schon so gut wie erledigt.
Viele Grüße von prallbeutel
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Lausbua
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  RE: Inkasso Datum:26.11.19 22:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo. Ich finde deine Story toll geschrieben und sehr anregend. Ich könnt mir ja vorstellen, dass ich auch mal eine Rechnung nicht begleiche, um die Inkassofessel tragen zu müssen...
Willst du, wenn die Charaktäre wechseln, irgendwie einen Hinweis bringen?
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Klett-max
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  RE: Inkasso Datum:26.11.19 23:04 IP: gespeichert Moderator melden


Die Geschichte ist interessant und hat großes Potential! Sie wirft ein völlig anderes Licht auf die Möglichkeiten der Keuschen Kleidung. Ich hoffe mal, daß Gaby ihre erzwungene "Teil-Unkeuschheit" recht bald "abbezahlen" kann, indem sie die weiteren Machenschaften hinter den Inkasso-Geräten aufdeckt. Aber dadurch könnte sie wieder in die Fänge anderer Gruppen kommen, die ...

Ich stimme @Lausbua zu, ein zusätzlicher Zeilenvorschub würde ja schon reichen, um einen Handlungsfaden vom Parallelfaden zu trennen.

Das ist aber auch die einzige Kritik, die
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Seelze




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  RE: Inkasso Datum:27.11.19 16:55 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Story, freue mich schon auf die Fortsetzung...
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jung-sklave
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  RE: Inkasso Datum:21.12.19 04:49 IP: gespeichert Moderator melden


Wie immer eine sensationelle Geschichte von dir!
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Seelze




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  RE: Inkasso Datum:24.12.19 17:39 IP: gespeichert Moderator melden


Frohe Weihnachten und die Bitte nach Fortsetzung
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Seelze




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  RE: Inkasso Datum:02.01.20 12:00 IP: gespeichert Moderator melden


Wann geht es denn hier weiter?
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Licentia poetica

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  RE: Inkasso Datum:09.01.20 18:53 IP: gespeichert Moderator melden


Fortsetzung:

Viktor reichte Jonas eine Peitsche aus Leder. „Deine Aufgabe wartet!‟, sagte er und zeigte auf das Andreaskreuz an einer Wand. Jonas riss überrascht die Augen auf. Mit dem Rücken zu ihm war dort eine nackte Frau fixiert. Der junge Mann erkannte sie, auch, wenn sie ihm den Rücken zudrehte. Es war die Frau von vorhin, die Hausherrin. Er sah sich fragend zu Viktor um, aber der Butler war verschwunden.

Unsicher stand Jonas mit der Peitsche in der Hand da und starrte auf den nackten Leib in vier Metern Entfernung. Er sollte ihr... Die Frau stöhnte leise. Sie ließ ihren Kopf in den Nacken sinken und flüsterte: „Schlag mich! Bestrafe mein sündiges Fleisch!‟

Jonas näherte sich. Den Peitschengriff hielt er fest umklammert. Seine Fingerknöchel wurden weiß, so sehr packte er das Leder. Jonas ließ die Enden des Schlaginstruments nach unten fallen und bewegte sie hin und her. Es waren drei Lederriemen. Und dann schwang er die Geißel durch die Luft, dass es zischte. Die Frau zuckte leicht. Jonas atmete tief ein. Und dann holte er weit aus, um das brennende Trio auf die zarte Haut prasseln zu lassen. Es knallte fies, und die Frau ächzte. Die Peitsche hatte drei rote Striemen quer über dem Rücken hinterlassen.

Als nächstes versetzte er ihr einen Hieb über die gewölbten Pobacken. Die Frau quiekte auf. Jonas war erschrocken und fragte vorsichtig: „War das zu hart?‟ Die Gefesselte schüttelte wild den Kopf. „Nein! Nein, auf keinen Fall! Mach weiter! 20 Schläge! Mindestens!‟ Der Jüngling schluckte. Nach 20 Hieben würde ihre Kehrseite aussehen wie... Er konnte und wollte sich das gar nicht vorstellen. Aber er hatte die 150 Euro genommen und eine Mission.

Jonas schlug wieder zu. Und wieder. Und wieder. Er machte eine kleine Pause, näherte sich der Frau, streichelte sanft über die geschundene Haut. Bisher hatte sie ihre Schreie unterdrückt, aber das würde sie nicht mehr lange durchhalten. Da war er sicher. Er peitschte weiter. Da gab die Fixierte endlich einen Schrei von sich. Jonas hatte vor Aufregung nicht mitgezählt. Er machte einfach weiter. Zu seiner totalen Verwunderung spürte er, wie ihn die Situation geil machte. Sein bester Freund richtete sich in seiner Hose auf. Machte ihn der Anblick an? Er staunte über sich selbst.

Und dann setzte er die Bestrafung fort. Seine Geilheit steigerte sich mehr und mehr. Er erwischte sich dabei, dass er mit der freien Hand sein Geschlecht berührte und damit hantierte. Schließlich steckte er seine Hand sogar in die Hose. Die Frau konnte es wegen ihrer Position eh nicht sehen. Sein Teil war steinhart geworden. Am liebsten hätte er sie jetzt von hinten genommen. Stattdessen setzte er den nächsten Streich, der sie hell aufjaulen ließ.

Zwischen den Schlägen schien sie die Züchtigung richtig zu genießen. Juchzend und stöhnend wand sie sich an dem Andreaskreuz und streckte ihm ihren Po entgegen, als bettele sie um den nächsten Hieb. Als Jonas sicher war, mindestens 20 Treffer gelandet zu haben, kam er zu seiner Auftraggeberin und drückte ihr den Griff der Peitsche in den Mund. Artig trug sie sie wie eine Hündin einen Knochen. Jonas war sich unsicher, ob er die Hausherrin nun vom Andreaskreuz befreien sollte oder nicht. Er sah sich nach Viktor um, aber er sah ihn nirgends im Zimmer.

Er fragte einfach, was er tun sollte. Die Frau ließ sich den „Knebel‟ abnehmen und erklärte: „Du kannst mich freimachen. Aber zuvor musst du bitte noch etwas anderes tun.‟ Jonas fragte sich was. Die Gezüchtigte sagte: „Neben der Tür steht eine kleine Kommode. In der obersten Schublade ist etwas. Bring es her.‟

Jonas folgte ihrer Anweisung. Er zog die Schublade auf. Darin lag eine Inkasso-Fessel, aber sie sah anders aus. Es war ein Damenmodell mit Innendildo und Vaginalschild. Er nahm es an sich und brachte es zum Andreaskreuz. Die Frau wies ihn an: „Du musst es mit anlegen.‟

Jonas brauchte eine gewisse Zeit, bis er es schaffte. Die ganzen Scharniere, Ketten und das Schild... Was war vorne, was war links, was rechts? Doch schließlich war es geschafft. Die Keuschheitsvorrichtung war angebracht und zugeschlossen. In seiner Hand hielt er den Spezialschlüssel, der dazu gehörte. Die Frau stöhnte. „Nimm den Key und geh. Viktor bringt dich nach Hause.‟ Jonas befreite sie und wollte sich noch verabschieden, aber die Frau stand weiterhin am Andreaskreuz mit dem Rücken zu ihm und wartete wohl darauf, dass er den Raum verließ.

Also machte sich Jonas auf den Weg zu Viktor, den er im Salon im Erdgeschoss fand. Der Butler wusste offenbar schon bescheid. Sie fuhren mit dem Aufzug in den Keller, wo der Wagen stand. Viktor fragte: „Wieder zum Bahnhof?‟ Jonas nickte. Wo sollte er sonst hin? Er hatte ja kein Zuhause mehr. Zu Gaby und Ramona traute er sich nicht mehr. Und eigentlich konnte er sich nirgends frei bewegen und öffentlich zeigen, denn er wurde bestimmt von der Behörde gesucht. Er war ein illegal Aufgeschlossener, der noch Schulden abzuzahlen hatte.

Kurz darauf setzte Viktor ihn mit der Luxuskarosse vor dem Bahnhof ab und fuhr davon. Jonas betrachtete den kleinen Spezialschlüssel in seiner Hand. Ohne den würde die Frau niemals wieder aus der Genitalfessel gelangen. Wie sollte es jetzt weitergehen? Dann zählte er das Geld: insgesamt 300 Euro. Damit kam er erst mal wieder über die Runden.


Inzwischen saß Nick in seinem Spitzenhöschen neben Gaby auf dem Bett. Die Frau schlief seit ein paar Stunden und würde erst in einigen Stunden aufstehen. Er betrachtete sie still und heimlich. Sie ist wirklich eine schöne Person, dachte er. Am liebsten hätte er sie gestreichelt. Aber das traute er sich nicht. Womöglich würde sie aufwachen.

Gestern hatte er ihren Beinahe-Orgasmus miterlebt. Doch sie hatte es ihm mit einem Krampf erklärt. Nick hatte sie noch nicht nackt in ihrer Inkasso-Fessel gesehen und wusste daher nichts von ihr. Aus einem ganz anderen Grund zog er ihr langsam und ganz vorsichtig die Bettdecke weg: Er wollte ihren hübschen Körper betrachten.

Nach einer Minute lag Gaby in ihrem Nachtkleidchen, das ihr bis zu den Knien reichte, unbedeckt auf der Matratze und schlummerte. Das Satin war weiß. Die Inkasso-Fessel schimmerte leicht hindurch. Irritiert starrte Nick sie an. Er betastete die seitliche Spange der Keuschheitsvorrichtung. Dann hob er den Stoff des Kleides an und schob ihn Richtung Hüfte. Gaby drehte sich im Schlaf zur Seite, und dabei rutschte das Kleid noch weiter nach oben. Nick konnte nun einen Teil des Schuldnergürtels sehen. So etwas kannte er bei Frauen nicht, aber er wusste sofort, was es damit auf sich hatte.

Das Material war ein glänzendes Metall. Nick sah, wie zwei dünne Ketten über ihre Pobacken gespannt waren. Er beugte sich über sie und erkannte das Vaginalschild. Darüber war ein Verschlussmechanismus angebracht, ähnlich dem der Inkasso-Fessel für Männer. Ebenfalls trug sie eine Plombe, die das Schloss sicherte. Nick fragte sich, wie das sein konnte. Hatte sich Gaby verschuldet? Neuerdings war der Schuldnerparagraf ja auch für Frauen gültig. Wusste Ramona davon? Plötzlich machte Gaby die Augen auf.

Mit offenem Mund starrte sie Nick an. Dann riss sie sich blitzschnell das Kleid wieder runter bis zu den Knien, damit ihre Inkasso-Fessel versteckt war. Aber ihr war klar, dass Nick alles längst gesehen hatte. Sie seufzte laut und lang. Dann sah sie ihm in die Augen. „OK. Jetzt weißt du es. Aber es muss unser Geheimnis bleiben.‟ Nick nickte. Gaby erzählte ihm von ihrer vertraglichen Verpflichtung, um ihrer Haft zu entgehen. Nick hörte gebannt zu. „Und jetzt musst du die Genitalfessel 24/7 tragen?‟ Gaby bejahte. „Und die Frauenvariante ist noch viel schlimmer, als die der Männer.‟ Nick sah sie fragend an. „Was kann daran noch schlimmer sein?‟

Gaby zeigte auf eine Ausbeulung am Vaginalschild. „Das ist ein Stimulator. Der steuert einen Dildo. Ich weiß nicht genau, ob er nach einem Zufallsprinzip oder einem festgelegten Programm arbeitet, aber er stimuliert mich, verhindert aber zugleich, dass ich einen Orgasmus bekommen kann. Mein Vorgesetzter hat gesagt, dass es ein Zufallsprinzip ist, aber ich weiß nicht, ob ich das glauben kann.‟ Nick sah bestürzt aus. „Das ist ja furchtbar!‟ Da wollte Gaby ihm nicht widersprechen. „Besonders schlimm ist es, wenn es in der Öffentlichkeit passiert.‟ Und als wollte das Gerät demonstrieren, wie es funktioniert, begann es zu kribbeln. Gaby ächzte. „Oh, nein! Es geht wieder los.‟ Nick fragte alarmiert, ob er was tun könne. Gaby verzog das Gesicht, als litt sie Schmerzen. „Ich weiß doch auch nicht. Noch fühlt es sich angenehm an, aber es wird stärker. Und mit der Zeit werde ich immer geiler...‟

Nick schlug vor: „Stell dich unter die eiskalte Dusche.‟ Gaby sah ihn skeptisch an und legte den Kopf schräg. „Ne, das will ich nicht.‟ Nick konnte beobachten, wie Gaby sich immer mehr in ihr Verlangen vertiefte, die Gefühle intensiver zu werden schienen. Sie stöhnte schon, als habe sie gerade aufregenden Sex. Nick stand vor ihr und konnte nichts tun. Und dann merkte er, dass er selbst erregt wurde. Er griff sich in den Schritt und spürte die sich anbahnende Erektion, obwohl seine Finger nur gegen die Inkassofessel stießen, die er trug.

Gaby begann damit, das Vaginalschild zu reiben. Es brachte ihr nichts, aber sie hatte den starken Drang, ihre gereizte Knospe zum Höhepunkt zu bringen. Kurz vor dem Finale deaktivierte sich der perfide Stimulator der Genitalfessel und ließ sie frustriert und unbefriedigt zurück. Gaby keuchte verzweifelt auf und wand sich im Bett. Zu Nicks völliger Überraschung sprang die Frau auf und riss ihm das Spitzenhöschen runter. Sie hatte ein kleines Werkzeug zur Hand und öffnete in Sekundenschnelle seine Genitalsperre. Nick konnte nur ungläubig zusehen. Sie nahm den Ständer in die Hand und begann, ihn zu bearbeiten. Nick schnappte nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenen. Was ging hier ab?

Gaby war so geil, dass sie einfach loslegte. Erst mit der Hand, dann folgten ihre warmen Lippen und ihre Zunge. Der Jüngling atmete hastig und konnte kaum begreifen, was ihm geschah. Er spürte nur eine unbändige Lust, die sich gewaltig aufbaute, um sich dann wie ein Vulkanausbruch Bahn zu brechen. Nick war schon nach wenigen Minuten kurz vor dem Gipfel der Genüsse angelangt und wollte gerade seinen Orgasmus herausschreien, als Gaby stoppte und ihm ein paar Schläge mit der flachen Hand auf die Spitze seiner Spritze gab. Nick ächzte frustriert auf. Gaby schaute zu ihm auf. „Siehst du, wie schlimm das ist?‟

Nick stöhnte und packte seinen Soldaten selbst, um es zu Ende zu bringen. Wild wichsend schoss seine Sahne auf Gabys Brust und in ihr Gesicht. Im Moment der Ekstase war ihm alles egal, aber nur wenige Sekunden später bedauerte er sein Verhalten und sah Gaby entschuldigend an. Doch statt ihn erbost anzubrüllen, streifte sie sich von seiner Lust etwas auf den Finger und saugte ihn in den Mund. „Hmmmm. Ich will jetzt endlich kommen!‟ Nick war verlegen. „Kann ich dir irgendwie dabei helfen?‟ Gaby ächzte resignierend. „Ich fürchte nicht. Wenigstens hat die Stimulation aufgehört.‟

Sie versuchte langsam von ihrem Hochplateau der Erregung herunterzukommen. Gaby hielt sich die Hände vors Gesicht. „Heute Nacht muss ich wieder Schuldner verplomben. Und womöglich auch schon Frauen. Was ist, wenn dann der Stimulator bei mir angeht?‟ Nick blies Luft aus seinen Wangen. „Das wäre krass!‟ Gaby machte sich gerade im Bad frisch, als die Haustür aufging und Ramona gemeinsam mit Barbette hereingestürmt kam. Ramona baute sich vor dem Jüngling auf. „Höschen runter! Sofort!‟ Er gehorchte und zeigte seine freie Männlichkeit. Barbette gab ein schmatzendes Geräusch von sich. „So! Da hast du es! Ich habe ja gesagt, da ist ein Alarm bei seinem Datensatz. Die Plombe ist weg.‟

Ramona war fassungslos. „Nicht nur die Plombe! Nick! Was hast du getan, du Bitch!?‟ Dann fiel ihr ein: „Oder hat etwa Gaby...?‟ Die Mitbewohnerin kam gerade aus dem Bad. „Ja, ich habe ihn aufgeschlossen. Er gehört dir nicht allein.‟ Ramona war derangiert. Trotzig stieß sie hervor: „Weißt du was? Behalte das Dreckstück! Ich habe jetzt was Besseres.‟ Barbette nickte. „Ja, ich denke, dieser Bursche hier kann unserer Christine nicht das Wasser reichen.‟ Gaby ahnte sofort, was los war. „Ihr habt Datensätze in der Schuldnerbehörde manipuliert. Mehrere? Nicht nur Nicks?‟

Barbette erzählte eitel aus dem Nähkästchen. „Natürlich! Und das waren nicht die letzten, oder, Mona?‟ Ramona räusperte sich. „Darüber sprechen wir nicht. Ich frage mich aber, wie ich noch mit diesem Versager und der Schlampe unter einem Dach leben kann.‟ Barbette schlug vor. „Du kannst gerne bei wir wohnen, solange du nichts anderes hast.‟ Gaby stimmte zu. „Ja, verpiss dich! Steckt Tom auch mit in eurer Verschwörung?‟ Ihrem Teamkollegen traute sie schon lange nicht mehr bzw. alles zu. Ramona antwortete nur mit einem Achselzucken und verließ mit Barbette die Wohnung.

Nick war erleichtert. Meine Güte, was für ein Tag! In Zukunft war er frei! Doch zu früh hatte er sich gefreut, denn im nächsten Moment kam Gaby mit seiner Inkasso-Fessel herbei, um sie ihm anzulegen. „Du bist Ramona los. Das heißt aber nicht, dass du keine Genitalsperre mehr tragen musst.‟ Klack. Nick seufzte tief. Das wäre ja zu schön gewesen um wahr zu sein. Wenigstens durfte er bei Gaby regelmäßig abspritzen. Oder war das heute eine Ausnahme gewesen?


Barbette und Ramona fuhren in ihre Wohnung. Die Sachbearbeiterin bei der Exekutivbehörde breitete ihre Arme aus. „Herzlich willkommen in meinem... äh, nun unserem kleinen Reich.‟ Die Eingeladene sah sich um. Barbette hatte wirklich ein Händchen für Stil und Ambiente. Es war alles mit Liebe eingerichtet und passte harmonisch zusammen. Da klingelte ihr Handy. Barbette meldete sich. Sie sprach kurz mit jemandem und tippte das Gespräch dann weg. „Das war Tom. Er kommt gleich vorbei und bringt unser Spielzeug mit.‟ Ramona grinste. „Christinchen?‟ Barbette nickte. „Ganz genau.‟ Ramona meinte: „Na, ihr hattet ja wohl schon das Vergnügen mit ihm/ihr. Jetzt bin ich dran. Wo ist dein Schlafzimmer?‟ Barbette lachte. „Na, du bist mir eine. Aber kein Problem. Du sollst deinen Spaß mit unserem keuschen Sch****zmädchen haben.‟ Dann meinte sie schmunzelnd: „Chrissi ist offenbar sehr beliebt. Wenn sie da mal keinen Muskelkater in der Zunge bekommt.‟ Ramona zuckte mit den Schultern. „Interessiert mich das? Einer ist eben am Ende der Nahrungskette.‟

Es dauerte nur 20 Minuten bis Tom mit dem Tranny in der Tür stand. Devot schaute Christiane zu Boden. Sie trug hohe High Heels, Strapse, Minirock und ein bauchfreies enges Oberteil mit langen Ärmeln. Tom haute ihr auf den prallen Hintern und jagte sie somit vorwärts. „Hier ist unser Vögelchen.‟ Ramona stellte sich vor das Dickgirl und meinte süffisant: „So so. Du musst mich noch überzeugen von deinen Künsten. Wenn du nicht gut bist, dann wirst du nie wieder aus deiner Inkassofessel freikommen.‟ Christiane schluckte eingeschüchtert. „Ich werde alles zu deiner Zufriedenheit tun.‟ Ramona versetzte ihr eine Backpfeife. „Du duzt mich gefälligst nicht, du Schlampe!‟ Christiane hielt sich erschrocken die brennende Wange und wiederholte ihr Versprechen in der gewünschten Form. Tom lachte hämisch.

Bevor Ramona mit Christiane im Schlafzimmer verschwand, rief Tom: „Soll ich mitkommen? Zu dritt ist schöner.‟ Aber Ramona zeigte ihm nur den ausgestreckten Mittelfinger als Antwort. Tom drehte sich zu Barbette um. „OK, dann... Hey, Barbie! Wie wäre es mit uns zwei?‟ Und wieder erntete er einen Mittelfinger. Tom runzelte die Stirn. „Was ist bei euch Weibern falsch? Seid ihr plötzlich frigide geworden, oder habt ihr eure Tage?‟ Barbette kam auf ihn zu. Sie sah ihm tief in die Augen und sagte: „Du fährst jetzt schön nach Hause.‟ Tom schaute sich um und meinte dann: „Wenn ich hier nicht gewünscht bin... Gut, dann komm eben ohne mich klar.‟ Da draußen gab es genug Muschis, die gebürstet werden wollten.

Er stieg in sein Auto und da fiel ihm etwas ein. Er drehte den Wagen mit quietschenden Reifen und fuhr ins Industriegebiet. Dort gab es ein großes Erotiketablissement, in dem es ausschließlich richtig geile Trannys gab. Toms Entscheidung war gefallen. Er würde sich seinen feschen Freund blasen lassen. Wer brauchte eine Christiane dazu? Eine Viertelstunde später erreichte er das „Trannyworld.‟ Er meldete sich am Empfang und bekam den Zimmerschlüssel für einen Raum in der ersten Etage. Dort wartete ein süßes Mäuschen auf ihn. Tom staunte. So geil! Der Tranny sah aus wie ein Zimmermädchen. Tom freute sich schon auf den Strip. Schließlich wollte er sehen, ob er wirklich ein Dickgirl vor sich hatte. Auf den ersten Blick deutete nichts darauf hin. Der Tranny nannte sich Cora.

Die nächste Stunde war eine einzige Ekstase voller Glücksmomente. Tom konnte kaum glauben, wie gut dieses Girl sich auskannte. Und ihre Brüste fühlten sich so gut an! Und dann ihre Zunge! Befriedigt und extrem zufrieden fuhr er begeistert nach Hause. Euphorisch und gut gelaunt. Sollten die Weiber doch diese Christiane für sich behalten. Cora war zehn Mal besser. Leider kostete sie nicht wenig. Aber das war es ihm wert. Er würde bald wiederkommen und wieder kommen, war er sich sicher.


Zwei Monate später: Jonas lebte unter falscher Identität in einer städtischen Obdachlosenunterkunft. Dort hatte er einen geheizten Raum mit Waschmöglichkeiten und drei Mahlzeiten am Tag. Den Schlüssel der Frau hatte er sich an eine Kordel um den Hals gehängt. Oft schon hatte er daran gedacht, an dem Haus zu klingeln. Er wollte sehen, wie es der keuschen Frau ging. Ob sie Interesse hatte, die Genitalfessel loszuwerden? Oder wollte sie verschlossen bleiben? Sie hatte ja keinen Wunsch geäußert. Von Tag zu Tag reizte ihn seine Neugier mehr. Also machte er sich auf den Weg zu der Adresse. Was würde ihn erwarten?

Die Stadtvilla war im Hellen noch beeindruckender als in der Dunkelheit. Er drückte auf die Sprechtaste am Eingangsgittertor. Ein unverbindliches „Hallo?‟ antwortete. Jonas erklärte, wer er war. Die Stimme sagte: „Einen Moment.‟ Kurz darauf erschien Viktor in der Tür und ging auf das Tor zu. Er öffnete und bat den Besucher hinein. Jonas begann: „Ich bin gekommen, weil...‟ Doch der Butler unterbrach ihn. „Ich weiß, warum du hier bist.‟

Er führte ihn in den Salon. „Ich unterrichte Madame, dass du da bist.‟ Jonas ließ sich in einen dicken Lederpolstersessel fallen. Das voluminöse aus ausladende Möbelstück ließ ihn klein und verloren wirken. Für den Besuch hatte er sich mit seinem letzten Geld ein paar neue Klamotten gekauft, weil die alten schon sehr abgetragen und teilweise auch kaputt waren. Mit dem vornehmen Outfit des Butlers und der Kleidung der Madame konnte er natürlich nicht mithalten.

Und nach ein paar Minuten erschien sie: elegant wie eine Lady aus dem 19. Jahrhundert in einem langen Rüschen-Kleid. Ihre Haare hatte sie hochgesteckt. Jonas sprang aus dem Möbel. Sie schritt distinguiert wie eine Aristokratin zu ihm, und hielt ihm lächelnd die Hand zur Begrüßung hin. Jonas konnte nicht anders. Er verbeugte sich und gab ihr einen Handkuss. In der nächsten Sekunde wurde er rot im Gesicht. Was hatte er da gemacht? Wie kam er auf so eine komische Idee? Doch die Madame lächelte nur breiter und bot ihm wieder Platz an.

Sie sahen sich in die Augen, ohne etwas zu sagen. Dann, nach einer schier endlosen Zeit, begann die Hausherrin: „Ich wusste, dass du wiederkommen würdest.‟ Jonas griff unbewusst an den kleinen Key, der als Anhänger unter dem Shirt um seinen Hals hing. Die Madame nickte. „Ich habe eine Bitte an dich. Natürlich sollst du deinen Lohn dafür erhalten. Sind 150 Euro noch in Ordnung?‟ Jonas nickte wie in Trance. Er konnte das Geld gut gebrauchen, aber viel interessanter fand er, was die Frau von ihm wollte. Vermutlich einen Aufschluss?

Sie öffnete eine kleine silberne Kiste, in der ein ganzer Stapel 50-Euro-Scheine lag, zählte drei Exemplare ab und reichte sie ihm. Sie stand auf und winkte ihm, ihr zu folgen. Jonas erinnerte sich an die Räumlichkeiten des Hauses. Der Weg sollte sie wohl wieder in den bizarren Raum führen, wo er bereits gewesen war. Hoffentlich sollte er nicht wieder eine Züchtigung über dem Strafbock erhalten. Er hatte immer noch sehr gute und schmerzhafte Erinnerungen daran. Doch dann begann die Madame damit, ihr Kleid aufzuknöpfen und ließ es schließlich zu ihren Füßen fallen. Sie stand völlig nackt vor ihm – nackt bis auf den Metallgürtel um ihre Lenden.
Viele Grüße von prallbeutel
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Meine Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++ Inkasso +++
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+++ Ralfs neues Leben +++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Die Erben +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++ Friday Talk +++ Tims Schicksal +++ Das Familientreffen +++ Der extravagante Gewinn +++ Lars +++

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  RE: Inkasso Datum:10.01.20 18:49 IP: gespeichert Moderator melden


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killabug13  
  RE: Inkasso Datum:13.01.20 11:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hier die Comedyvariante einer Inkassofessel fürs Gesicht vom "Bohemian Browser Ballett" (Funk):

Edit: Die Board Software zerschießt den Link zu Youtube. YouTube Suchbegriffe: #funk Der Gesichtsvollzieher

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von buggy82 am 13.01.20 um 11:44 geändert
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  RE: Inkasso Datum:21.01.20 10:00 IP: gespeichert Moderator melden


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